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214 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

calendar girl, audrey carlan, erotik, escort girl, ullstein

Calendar Girl - Begehrt

Audrey Carlan , Christiane Sipeer , Friederike Ails
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 30.09.2016
ISBN 9783548288864
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Was als simpler Job begann, ist für Mia Saunders zur Reise ihres Lebens geworden. In Miami dreht sie ein Musikvideo mit Anton Santiago - Sex mit dem Gott des Hip Hop wäre perfekt, um alles zu vergessen. Doch plötzlich kann Mia manche Dinge nicht mehr zulassen ... Als sie im August in Texas die verschollene Schwester eines Ölbarons mimen soll und von dessen Familie warmherzig begrüßt wird, erkennt sie: Liebe kann schlimmer sein als jede Missachtung. Sie macht verwundbar. Im September kehrt Mia in ihre Heimat Las Vegas zurück, um für die Menschen zu kämpfen, die sie liebt.

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Ullstein)

 

Äußere Erscheinung

 

Wieder ist das Cover im gleichen Stil gehalten wie die Vorgänger. Die Grundfarbe ist dieses Mal ein dunkleres Magenta und Blüten im Kontast Gelb-Grün. Obwohl ich offen gestanden kein Fan von dieser Einfachheit bin, passt das Cover gut zu der Reihe und schafft auf jeden Fall einen Wiedererkennungswert.

 

Meine Meinung

(Achtung Spoiler!)

 

Calendar Girl geht in die dritte Runde! Drei weitere Monate liegen vor Mia, die Audrey Carlan wieder mit so viel Liebe fürs Detail beschreibt und dieses Mal sogar noch um einiges spannender gestaltet.

 

Während sich der Juli noch im Großen und Ganzen noch nach dem gewohnten Schema abspielt und Mia ihr Können als Tänzerin in einem Musikvideo beweisen muss, kommt nun endlich etwas Spannung in das Ganze. Im September nämlich, wirbelt ihr neuer Kunde alles ein wenig auf. Maxwell Cunningham sein Name – merkt ihn euch, er wird noch wichtig! Dort soll sie die Schwester von Max darstellen, damit die Investoren seines Unternehmens nach dem Tod von seinem Vater ihm nicht die Anteile streitig machen, die laut Testament für seine Schwester bestimmt sind. Diesen Job kann übrigens nur Mia erfüllen, weil sie zufällig den gleichen Namen und das gleiche Geburtsdatum hat wie die verschwundene Schwester von Max. Alles sehr skuril … und doch ganz einfach.

 

Wenn ihr das hier lest, wette ich darauf, dass sich 75 % von euch schon denken können, worauf die ganze Geschichte im August hinausläuft. Und ja, es ist so! In diesem Moment gebe ich gerne zu, hat Mia mir nicht gefallen, einfach, weil sie sich aufgeführt hat, wie ein kleines Naivchen, was die Wahrheit nicht akzeptieren wollte.

 

Allerdings hat diese Entwicklung neuen Schwung und einen neuen sehr liebenswerten Charakter in die Handlung gebracht, so dass ab diesem Moment die Seiten nur so geflogen sind.

 

Im September passiert etwas, was sonst noch nie geschehen ist: Mia ist zu Hause! Nicht bei einem Kunden! Das Ganze ist natürlich kein Urlaub oder sonst was, sondern bitterer Ernst. Dieser Monat ist bisher der spannendste, der einen von vorne bis hinten in Atem hält und Mias Verhalten im August wieder wettmacht.

 

Noch drei Monate fehlen noch auf Mias Reise und ich bin schon ganz gespannt, wohin es sie nun verschlägt.

 

Fazit

 

»Calendar Girl – Begehrt« wartet mit einer spannenden Handlung auf, neuen Charakteren, die man auf der Stelle ins Herz schließen muss und bis auf einige Schwächen seitens der Protagonistin konnte dieser Band mich auch wieder vollkommen überzeugen.

 

Bewertung

 

4,5/5

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16 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

suche, fantastisch-romantisch, alahrian, heißhunger, 16 geschichten

Bittersüße Weihnachten. Fantastisch-romantische Adventsgeschichten von Impress

Julia Zieschang , Johanna Danninger , Valentina Fast , Jennifer Wolf
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.12.2016
ISBN 9783646602999
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

*Sechzehn bittersüße Adventsgeschichten von Impress*

Alle Jahre wieder kehrt das Christkind auch bei den Wesen der Anderswelten ein. Während die Elfen Morgan und Alahrian auf einen Engel treffen, der vom Himmel fällt, macht sich die Hexe Belle im verbotenen Wald auf die Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Die Werwölfin Lillian versucht ihren sommerlichen Heißhunger nach Zimtsternen zu stillen und die Schüler in AurA Eupa haben eine Unterrichtsstunde vor sich, die sie so schnell nicht vergessen werden. Ganz im Gegensatz zu Schneeleopard Liam, der die Festtage am liebsten überspringen würde, und Hexe May, die passend zu Weihnachten im Chaos versinkt. Doch zumindest die Jahreszeitensöhne genießen gemeinsam mit ihren Tiergeistern das besinnliche (Nicht-)Weihnachtsfest…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

 

Äußere Erscheinung

 

Stilvoll-weihnachtlich wurde das Cover gehalten. In der unteren Hälfte ist ein verschneiter Wald mit einem kleinen Lila-Stich zu sehen, während es nach oben hin immer heller wird. Die Sillouetten von einem Mann und einer Frau sind ebenfalls zu erkennen. Sie liegen sich in den Armen und der Mann küsst die Frau auf die Stirn. Auf den ersten Blick wirkt das Cover schlicht und nichtssagend, weil es nicht den Inhalt der Geschichten wiederspiegelt – aber ich bezweifle, dass das überhaupt zu bewerkstelligen wäre – aber als weihnachtliches Cover ist es sehr ansprechend gestaltet.

 

Meine Meinung

 

Eine neue Weihnachtsanthologie! … Freute sie sich, während sie noch nicht einmal die letzte Impress-Weihnachtsanthologie komplett durch hat. … Ja, schuldig im Sinne der Anklage, aber das ist eben der große Nachteil der Impress-Anthologien. Kennt man die Bücher oder Reihen zu den Kurzgeschichten nicht, kann man sie nicht lesen. Auch bei dieser hier fehlen mir vier Reihen, die ich daher noch nicht lesen kann (es aber definitiv nachholen werde).

 

Beginnen wir beim Schreibstil: Jeder Autor, der an der Anthologie beteiligt war, hat natürlich seinen Schreibstil beibehalten. Das geht von süß und romantisch bishin zu dystopisch und sarkastisch. Mal wird in der Ich-Perspektive geschrieben, mal gibt es einen auktoriellen Erzähler, das hängt von der Geschichte an, aber jede von ihnen hat einen einzigartigen Schreibstil.

 

Die Handlung ist ebenfalls leicht beschrieben: Es geht um Weihnachten. Es geht um das, was die Charaktere der einzelnen Impress-Titel an Weihnachten tun. Wie sie feiern und ihre Zeit verbringen. Mit ihrer Familie oder Freunden. Oder ob sie überhaupt Weihnachten feiern. Einige der Geschichten spielen vor der eigentlichen Reihe, einige spielen im Nachhinein. Eine bunte Mischung und eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind eine gelungene Ergänzung für die eigentlichen Bücher.

 

Ihr solltet jetzt nicht denken, dass die Kurzgeschichten keine Relevanz für die Bücher darstellen, denn doch, das tun sie. In gewisser Weise enthalten vor allem die Kurzgeschichten, die nach der Reihe angesiedelt sind, noch einmal ganz neue Information, die Fans sich keinesfalls eingehen lassen sollten.

 

Daher: Kennt ihr die Reihe nicht, solltet ihr auf jeden Fall mit Spoilern rechnen. Aus diesem Grund habe ich bisher erst diese Geschichten gelesen:

 

Die Weihnachtsblüte von Julia Kathrin Knoll

Love and Hate – Das Fest der Liebe von Carina Mueller

Hemera – Wie alles begann von Jennifer Wolf

Wünsche und Sehnsüchte von Anna-Sophie Caspar

Weihnachtsblues von Julia Zieschang

Ein Märchen aus der Anderwelt von Johanna Danninger

Sechs Minuten von Kerstin Ruhkieck

Weihnachtschaos von Teresa Sporrer

Belle et Noël von Valentina Fast

Merry Xmas Beautyhawk von Andreas Dutter

 

Fazit

 

Eine gelungene Anthologie voller Highlights aus dem Impress-Jahr 2016. So lässt es sich super auf Weihnachten einstimmen.

 

Bewertung

 

5/5

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Cindy & Rella

Marie Menke
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.12.2016
ISBN 9783646603156
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

*Die Prinzessin und das Aschenputtel*

Ihr siebzehnter Geburtstag ist der Tag, an dem sich alles entscheiden wird – da sind sich Cindy und Rella einig. Sei es eine glitzernde Party, die Cindy zur Prinzessin des Berliner Nachtlebens krönt, oder ein auf Pergament geschriebener Brief, der Rellas Bestimmung offenbart: An diesem Tag rechnen sie beide fest damit, dass etwas geschehen wird, das ihr Leben für immer verändert. Womit sie jedoch nicht rechnen, ist, dass sie sich ausgerechnet an diesem Tag zum ersten Mal über den Weg laufen werden. Zwei Mädchen, die sich äußerlich bis aufs Haar gleichen und deren Schicksale von Geburt an miteinander verwoben sind. Verliebt in zwei Jungen, von denen nur einer ein Prinz sein kann…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

 

Äußere Erscheinung

 

Sieht man das Cover, merkt man auf der Stelle: Das hier ist eine Cinderella Adaption, aber nicht nur der Titel »Cindy und Rella« lässt darauf schließen, sondern auch der vorwiegend blaue Hintergrund, ebenso das wunderschöne Ballkleid, dessen Rock man in der oberen Coverhälfte sehen kann, und die glitzernden Schuhe. In der unteren Hälfte zeigen sich ebenfalls blasse Zahnräder, sowie kleine Blumenranken an den Rändern, die die dystopischen Aspekte unterstreichen.

 

Meine Meinung

 

Schon seit dem Titelrelease (der sogar auf meinem Blog stattfand) freue ich mich auf dieses Buch. Cindy und Rella – damals noch ohne Klappentext, Cover oder irgendwelchen anderen Infos, hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Zwei Gründe dafür waren, dass es erstens eine Adaption von einer der bekanntesten Märchen der Welt ist und zweitens von Marie Menke verfasst wurde.

 

Maries Schreibstil war mir schon vorher bekannt und ich muss wieder einmal betonen, dass er einfach genial ist. Sie beschreibt Umgebungen, wie kaum einer sonst, entführt den Leser in atemberaubende, so real wirkende Settings, dass man alles um sich herum vergisst. Schnell fühlt man sich wie ein Teil der Geschichte, kann gar nicht mehr aufhören und doch scheint das Ende viel zu schnell auf einen zuzukommen. Ihr Schreibstil ist einfach besonders, einzigartig und perfekt geeignet, für die besonderen und einzigartigen Geschichten aus ihrer Feder.

 

Nach Calliope Isle, was im Sommer erschienen ist, folgt nun Cindy und Rella, eine Dystopie, die auf den ersten Blick nicht wie eine solche wirkt. Es geht dabei um Cindy, ein reiches, verwöhntes Mädchen, das in ihrem Leben noch nie für etwas arbeiten musste. Sie hat genug Geld, um die beste Geburtstagsfeier, die es gibt, zu schmeißen und genau das tut sie.

Währenddessen kennt Rella, Cindys Gegenpart, nichts als Arbeit. Ihr Leben ist nicht halb so glamorös, wie das von Cindy. Sie hat nicht viel, lebt gerade mal auf vier Quadratmetern und arbeitet den lieben, langen Tag, aber Rella hat Träume. Sie will raus aus der Fabrik, in der sie täglich schuftet und in ein schickes, modernes Büro. Und dieser Traum ist zum greifen nah.

Das Buch verfolgt Cindy und Rella an dem Tag, der für sie alles verändert: Ihrem siebzehnten Geburtstag. Während Cindy sich auf ihre Geburtstagsparty freut, bangt es Rella vor dem Brief, der ihren zukünftigen Arbeitsplatz erhällt. Beide Mädchen unterscheidet so viel und doch sind sie sich ähnlicher als sie denken. Als sie sich dann endlich treffen, ist nichts mehr, wie es scheint.

 

Ich hoffe, ich kann mit der »kurzen« Inhaltsbeschreibung einen kleinen Einblick geben. Ich weiß, dass hinter diesem Buch so viel mehr steckt, es so viel tiefer geht, als ich es aufschreiben kann, um nicht zu spoilern, deshalb müsst ihr wohl einfach darauf vertrauen, dass ich die Wahrheit sage.

 

Die dystopischen Elemente des Buches sind, wie bereits erwähnt, nicht auf der Stelle ersichtlich, aber wenn man sich etwas tiefer in der Geschichte befindet, jagt eine Erkenntnis die nächste bis man schlussendlich mit weit geöffnetem Mund vor dem Reader sitzt und nicht glauben kann, was gerade passiert. Dieses Buch ist mir so unglaublich nahgegangen, dass ich während des Lesens die ein oder andere Pause einlegen musste, um das Gelesene zu verarbeiten, so dermaßen krass, wie es wahr.

 

Kommen wir nun zu den Protagonistinnen. Cindy lernen wir zu Beginn als das reiche, verwöhnte Mädchen kennen, das von allem stets das Beste verlangt. Sie scheucht die Menschen durch die Gegend, ist ein Organisationsgenie und wenn etwas nicht nach ihrer Pfeife tanzt, dann kann sie auch ganz anders. Aber auch sie hat eine andere Seite. Da ihr Vater oft unterwegs ist, ist sie meist allein mit ihrer Stiefmutter und den Stiefschwestern (Die in dieser Adaption zwei superniedliche, fünfjährige Zwillinge sind), um die sie sich trotz Nannys kümmern muss. Obwohl sie also hier die Prinzessin darstellt, die alles hat, zeigt auch sie einige Parallen zu Aschenputtel.

 

Rella, hingegen, ist Aschenputtel. Anders kann man es nicht beschreiben. Ihr Leben besteht aus Arbeit, Arbeit, Arbeit. Etwas anderes kennt sie nicht. Sie hat die Fabrikhalle, in der sie auch lebt, noch nie verlassen. Das ist ihre ganze Welt, aber, wie schon erwähnt will sie raus aus der Fabrik. Sie träumt von einem Leben als Schreiberin, den höherangestellten Menschen, die in den Büros sitzen. Sie will einfach einmal etwas anderes seheh, als die Fabrikhalle, aber als ihr das an diesem Abend gelingt, ist auf einmal nichts mehr, wie es wahr und Rella mit der Situation ein wenig überfordert, was sie aber sehr sympathisch und liebenswert macht.

 

Beide Mädchen, die Prinzessin und das Aschenputtel, zeigen auf ihre eigene Art und Weise Mut und erobern die Herzen der Leser im Sturm, so dass sie als Hauptcharaktere überzeugen und den Gesamteindruck des Buches gekonnt abrunden.

 

 

Fazit

 

Diese Geschichte ist anders, als ich vermutet habe und doch sind alle meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern auch noch weit übertroffen. Ich krame nach möglicher Kritik, aber mir fällt einfach nichts ein. Dieses Buch ist rundum perfekt! Hut ab!

 

Bewertung

 

Lieblingsbuch

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25 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

vampire, melody of eden, sabine schulter, wandlung, aura

Melody of Eden - Blutgefährten

Sabine Schulter
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 25.11.2016
ISBN 9783646300079
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

*Eine Liebe, so tief wie die Nacht*

Vampire – Mythos oder Wahrheit? Diese Frage stellt sich auch die 23-jährige Melody, als sie gemeinsam mit ihrer Freundin die unterirdischen Gänge ihrer Heimatstadt erforscht. Schon immer hat sie sich gefragt, ob es diese Wesen der Nacht tatsächlich gibt. Es wird gemunkelt, dass die Regierung ihre Existenz zu vertuschen versucht, und Melody würde nur zu gerne herausfinden, warum. Als sie plötzlich von einer unheimlichen Kreatur in die Tiefe gerissen und von einem unglaublich anziehenden Mann gerettet wird, ist ihr Wissensdurst nicht mehr zu stillen. Doch schon bald schon muss Melody herausfinden, dass es Wesen gibt, die man besser nicht auf sich aufmerksam macht…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Dark Diamonds)

 

Äußere Erscheinung

 

Durch das rot-schwarze Cover wirkt die Atmosphäre des Romans sehr düster und passt daher richtig gut zur Thematik »Vampire«. Der Vollmund steht am Himmel und man kann im Hintergrund die Großstadt erkennen, die als Setting herhält. Mitten auf einer regennassen Straße sieht man die Umrisse von zwei Personen, die sich eng in den Armen liegen und sich gerade für einen Kuss näherkommen. Der Titel »Melody of Eden« befindet sich bei den Sillouetten etwa auf Höhe der Oberschenkel.

 

Obwohl ich das Cover sehr stilvoll-düster finde und es mich auf der Stelle angesprochen hat, muss ich dennoch sagen, dass es mich vom Stil her sehr an »Call it magic« erinnert, welcher nur einen Monat eher ebenfalls bei Dark Diamonds erschienen ist.

 

Meine Meinung

 

Heutzutage ist es kein leichtes Unterfangen, eine Vampirgeschichte auf eine solche Art und Weise zu verfassen, dass sie neu ist und keinem Klischee entspricht. Ein paar dieser Klischees gibt es natürlich immer, aber im Großen und Ganzen ist Sabine Schulter das gelungen.

 

Angefangen bei ihrem flüssigen Schreibstil bishin zu der passend gewählten Erzählperspektive von Melody und Eden kann ich mich eigentlich nicht beschweren. Man kommt schnell in das Buch herein, die Handlung läuft in einem angenehmen Tempo und ab einem gewissen Punkt schließt man die Charaktere so sehr ins Herz, dass das Lesen zu viel Spaß macht, als das man einfach aufhören könnte. Sabine beschreibt ebenfalls die Umgebung der Stadt sehr detailliert, so dass man gleich einen schönen Überblick über das Setting gewinnen kann, in dem die Handlung spielt.

 

In dem Buch dreht es sich um Melody, die eigentlich ein gewöhnliches Mädchen ist, bis sie eines Nachts in der Kanalisation von Vampiren angegriffen und gerettet wird. Ebenfalls von einem Vampir. Er stellt sich ihr als Eden vor und von da an begegnen sich immer wieder, was unweigerlich dazu führt, dass Melody immer tiefer in die Welt der Vampire hineingezogen wird.

 

Neben der Romantik, die gar keinen allzu hohen Stellenwert in dem Buch einnimmt, geht es in erster Linie um die Nachtpolizei der Stadt. Die Einheit dort besteht nämlich komplett aus »guten« Vampiren, die die Stadt gegen die sogenannten Wilden, »böse« Vampire, verteidigen. Daher wird es beim Lesen gerne mal düster und hin und wieder stellen sich einem schon die Nackenhaare auf. Vor allem, wenn es auf den Schluss zugeht, ist dieses Buch nichts für schwache Nerven (Obwohl ich da ein ganz schlechtes Beispiel bin. Ich bin nämlich schrecklich schreckhaft.).

 

Die Charaktere kommen hier alle mit einer Geschichte. Niemand ist überflüssig, sie alle haben ihren festen Platz in der Handlung und in der Einheit. Melody, die von Anfang an durch ihre mutige, manchmal auch etwas draufgängerische Art Sympathiepunkte bei mir gesammelt hat, ist eine von ihnen. Als Protagonistin gehört ihr eine Sicht und die Handlung folgt ihr circa die Hälfte des Buches. So lernen wie sie und ihr Wesen mit am besten kennen. Neben ihrem Mut, zeichnet sie vor allem Aufgeschlossenheit und Akzeptanz aus. Ich kann mich nicht über sie beschweren. Okay, eine Kleinigkeit hätte ich da: Einige wenige Male wirkte sie zu weinerlich auf mich, aber in Anbetracht ihrer Situation sehe ich das nicht so eng.

 

Eden ist als Protagonist und Ich-Erzähler in der gleichen Lage wie Melody. Wir lernen ihn unglaublich gut kennen, tauchen in seine Gedanken und Gefühle ein und haben somit viele Gelegenheiten, um ihn zu analysieren. Eden ist als Vampir noch ziemlich jung, aber auch er hat schon einiges erlebt in seinem Leben. Er wirkt im ersten Moment verschlossen und unnahbar, aber eigentlich ist er das gar nicht. Er hat ein gutes Herz und einen gewaltigen Beschützerinstinkt. Bei ihm liegt quasi alles in einer Wagschale und ist aufeinander abgestimmt. Auch ihn habe ich schnell liebgewonnen.

 

Fazit

 

»Melody of Eden – Blutgefährten« ist ein solider Auftakt für diese Reihe. Wer sich für etwas andere Vampire und eine spannende Handlung interessiert, ist hier gut bedient.

 

Bewertung

 

5/5

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

fuchs, stern, freundschaft, poetisch, märchenhaft

Der Fuchs und der Stern

Coralie Bickford-Smith , Stefanie Jacobs
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 10.10.2016
ISBN 9783458176862
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Der Fuchs lebt in einem tiefen, dunklen Wald. Wenn er nachts durch das Unterholz streift, leuchtet ihm sein Freund, der Stern, den Weg. Doch eines Nachts ist der Stern nicht da. Der Fuchs verkriecht sich traurig und einsam in seinem Bau und schläft. Als er wieder bei Kräften ist, macht er sich auf die Suche nach dem Stern – denn ohne seinen Freund und dessen Licht verirrt er sich in der Dunkelheit des Waldes …

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Insel Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Dieses Buch ist eine Augenweide. Gebunden in einen dunkelblauen Leineneinband mit einer wunderschönen weißen Zeichnung von dem Fuchs, der in einem Wirrwarr aus weißen Ästen und Blättern sitzt und auf den Titel, der sich aus dem Blätterdickicht hervorhebt, schaut. Das Cover ist eine super Einstimmung auf das Buch, das auch innen von wunderschönen Zeichnungen geziert wird. Ein Must-Have in jedem Bücherregal.

 

Meine Meinung

 

Als Kind hätte ich gerne so ein schönes Buch gehabt. Der Schreibstil der Autorin, die gleichzeitig für die Illustrationen in diesem Buch verantwortlich ist, ist wunderbar poetisch und fließend, so dass es nur wenige Seiten dauert, bis man sich in dieses Kinderbuch reingefuchs hat.

 

Es geht um Fuchs. Fuchs und seinen einzigen Freund Stern. Stern hat Fuchs immer die Nacht erleuchtet und ihm den Weg gezeigt. Doch eines Tages verschwindet Stern und der arme Fuchs bleibt allein zurück.

 

Kindlich aufbereitet erzählt »Der Fuchs und der Stern« eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft und auch über Verlust und Lebensmut. Es ist selbst für Erwachsene immer noch berührend und enthält so viele Wahrheiten über das Leben und den Mut, etwas zu wagen, da können sich viele Bücher eine Scheibe von abschneiden.

 

Auch die Gestaltung der Seiten hätte nicht besser sein können. Zauberhafte Zeichnungen von Fuchs und Stern und dem Wald machen das Lesen zu einem wahren Erlebnis für Groß und Klein. Das Gesamtpaket, was die Autorin hier geschaffen hat, lässt kaum zu wünschen übrig, so dass ich gar nicht anders kann, als dieses Buch weiterzuempfehlen.

 

Fazit

 

»Der Fuchs und der Stern« erzählt eine süße und gleichzeitig berührende Geschichte, ansprechend verpackt zwischen hübschen Zeichnungen, die Herzen höher schlagen lassen – bei Groß und Klein. Für Bibliophile ist dieses Buch ein absolutes Must-Have im Regal und sicher ist es auch ein schönes Weihnachtsgeschenk.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

carlsen, mystisch, anna sopia caspa, neue nachbarn, romanti

Verzaubert - Geheimnisvolle Nachbarn

Anna-Sophie Caspar
E-Buch Text: 328 Seiten
Erschienen bei Impress, 03.11.2016
ISBN 9783646602913
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

*Wenn du als Einzige sehen kannst, was anderen verborgen bleibt…*

Stell dir vor, in deiner Nachbarschaft verschwindet eine Villa samt ihren Bewohnern und nur du kannst sie noch sehen. Was würdest du tun? Vor allem, wenn du dich zu einem der geheimnisvollen Nachbarn stärker hingezogen fühlst, als es gut für dich ist? Effie findet sich genau in dieser Situation wieder. Als sie Eden begegnet, spürt sie, dass sie sich lieber von ihm fernhalten sollte. Aber es gelingt ihr einfach nicht. Ihre Neugierde und ihre Gefühle sind stärker als ihr gesunder Menschenverstand. Sie will nur eins: das Geheimnis von Eden und seinen mysteriösen Freunden lüften... Und plötzlich ist Effie selbst Teil des Geheimnisses.

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist ziemlich schlicht gehalten. Es zeigt die Sillhouetten von einem Jungen und einem Mädchen vor einem blauen Hintergrund, der nach unten hin immer mehr ins Gelbgrünliche geht. Der untere Seitenrand ist mit allerhand Ranken und Blumen verziehrt und der Titel befindet sich in der oberen Hälfte vor dem blauen Hintergrund.

 

Meine Meinung

 

Zu Beginn hatte ich meine Zweifel, ob ich mit dem Schreibstil klar komme, denn auf den ersten Seiten ist es mir denkbar schwer gefallen, mich in die Geschichte einzufinden. Die Sätze schienen aneinandergereiht und alles andere als packend, so dass ich das Buch beinahe wieder beiseite gelegt hätte. Aber ich habe durchgehalten und es hat sich gelohnt. Sobald man den schwierigen Einstieg hinter sich gebracht hat, nimmt die Handlung rasant an Tempo zu und das spiegelt sich auch im Schreibstil wieder. Der wird schneller, spannender und einfach flüssiger.

 

Um die Handlung kurz zu beschreiben, geht es um Effie, die gerade ihre Abi-Prüfungen geschrieben hat und jetzt alleine in Jork herumsitzt, während ihr Freund sich sonst wo vergnügt. Von ihrem Zuhause aus hat sie einen super Blick auf die alte Villa der Stadt, die von einem Tag auf den anderen irgendwie nur noch sie sehen kann. Niemand sonst. Natürlich muss Effie dem auf den Grund gehen und kommt so hinter ein unglaubliches Geheimnis, zu dem bald auch sie gehören wird. Was das allerdings ist, verrate ich nicht. Dafür müsst ihr das Buch schon lesen.

 

Man rechnet mit der typischen klischeebehafteten Geschichte, die es schon so oft gegeben hat, wenn man mit diesem Buch beginnt, aber nein, dem ist nicht so. Die Thematik ist anders. Die Wesen, um die es geht, sind außergewöhnlich und auf diese Art noch nie in diesem Genre aufgetaucht und die ganze Geschichte ist einfach neu.

 

Okay, nicht ganz, denn einige Klischees ziehen sich schon durch, aber heutzutage ist es sowieso schwierig, alle Klischees zu umgehen und Anna-Sophie hat es wirklich gut umgesetzt. Effies Rolle in dieser Reihe ist nicht von Beginn an klar, man weiß nicht, wie sie in alles hineinspielt und doch ist klar, dass sie wichtig ist. Sozusagen nur ein halbes Klischee. Genauso bei Eden. Einerseits soll er den geheimnisvollen Fremden darstellen – und so kommt er auch rüber – andererseits ist am Ende des ersten Bandes mehr über ihn bekannt als über Effie selbst.

 

Das Ende macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Es scheint ein wenig, als wäre die Geschichte erst einmal abgeschlossen, aber das täuscht. Es ist noch nicht vorbei und das Ende damit nur die Ruhe vor dem Sturm. Band 2 »Gefährliche Freunde« ist ebenfalls bereits erschienen, so dass ich bei Gelegenheit auf jeden Fall weiterlesen möchte.

 

Fazit

 

Trotz schwierigem Einstieg konnte mich »Verzauber – Geheimnisvolle Nachbarn« schließlich doch überzeugen. Wer außergewöhnliche Wesen und eine starke Handlung sucht, der sollte hier fündig werden.

 

Bewertung

 

4/5

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

engel, fantasy, halbengel, todesengel, liebe

Das Vermächtnis der Engelssteine - Blutopal

Saskia Louis
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783946172321
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Ihren achtzehnten Geburtstag hat sich Ella irgendwie anders vorgestellt.
Ein bisschen mehr Luftballons, ein bisschen weniger Menschen die sie umbringen wollen. Der düstere Kerl, der ihr Leben rettet, ist zwar ganz süß, aber auch äußerst unhöflich - außerdem behauptet er, er sei ein Todesengel. Als er ihr auch noch weismachen will, dass sie der letzte Halbengel ist und als Einzige die Auslöschung der Menschheit verhindern kann, wächst ihr alles über den Kopf.
Wem soll sie vertrauen, wenn ihr ganzes Leben eine Lüge zu sein scheint?

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Eisermann Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist ziemlich düster. Der Großteil der Fläche wird von einem rot-braunen Nebel eingenommen, in dem man nur verschwommen schwarze Flügel und in der Ecke das Kreuz einer Kirche erkennen kann. Die Protagonistin ist ebenfalls zu sehen. Ihr helles Oberteil sticht aus dem größtenteils düsteren Cover hervor, ihr Gesicht ist abgeschnitten, aber das tut dem Cover keinen Abbruch. Unter dem Titel im unteren Drittel ist ein Blutopal abgebildet, der dem Buch ebenfalls den Untertitel verleiht. Es ist in meinen Augen ein sehr gelungenes, passendes Cover zu dieser Geschichte.

 

Meine Meinung

 

Engelsbücher sind immer so eine Sache bei mir, denn in diesem Genre ist es sehr schwierig, neue und innovative Dinge zu bringen. Dinge, die nicht schon so oft aufgetreten sind, dass sie schon zu völligen Klischees wurden. Hier hat der Klappentext schon einmal auf etwas Neues hingewiesen, deshalb war ich sehr gespannt, wie die Autorin ihre Geschichte umgesetzt hat.

 

Schreibstil

Zugegeben, am Anfang hatte ich meine Probleme, mich in den Schreibstil einzufinden. Es schien, das typische Normales-Mädchen-erfährt-dass-sie-nicht-normal-ist-Klischee zu sein und war genauso geschrieben, ohne irgendwelche Überraschungen, aber das vergeht. Nach den ersten zehn Prozent hatte ich mich in das Buch eingefungen. Es wird packender, fesselnder und der Schreibstil im Allgemeinen ist auf einmal irgendwie flüssiger. Beim Lesen fliegen die Augen förmlich über die Seiten, dass ich stellenweise mit dem Umblättern (Ich lese auf meinem 5-Zoll-Handy!) gar nicht hinterher kam. Die Autorin führt einen zu Beginn langsam, dann immer schneller in ihre eigene Engelsthematik ein und bringt es auch so herüber, dass es nicht erzwungen wirkt und der Leser sich mit Informationen überhäuft fühlt.

 

Handlung

In dem Buch dreht es sich um Elariel, kurz Ella. An ihrem Geburtstag findet sie sich auf einmal in Lebensgefahr wieder und kann nur knapp gerettet werden: Von einem Todesengel, der sie kurz darauf in ihr Hauptquatier bringt. Und das aus gutem Grund: Ella ist ein Halbengel und nicht nur das: Sie ist der letzte Halbengel und natürlich hält sie den Schlüssel in der Hand, um den bösen Erzengel Killian aufzuhalten. Oder eben nicht: Denn der Schlüssel zu dem Medaillon, das einst ihr Vater ihrer Mutter gab, bleibt verschwunden. Und dann wäre da natürlich noch die Sache mit den Engelssteinen. In Band 1 geht es um den Blutopal, aber was er damit auf sich hat … tja, das verrate ich nicht.

 

Wie man schon erkennt, gibt es hier durchaus einige Klischees, aber das ist bei Engelsbüchern heutzutage ja kaum zu vermeiden. Dennoch, und das hat mich sehr gefreut, hat Saskia ebenfalls ihre neuen, einzigartigen Elemente eingebracht, wie z. B. dass die Guten der Geschichte hier tatsächlich die Todesengel sind, was in dieser Hinsicht vollkommen neue Möglichkeiten eröffnet.

 

Charaktere

Ella ist unsere Protagonistin. Sie ist eine typische 18-Jährige, steht kurz vorm Abi und ihre beste Freundin und sie planen schon ein Auslandsjahr in Australien. Alles ganz normal also. Aber als Ella dann alles erfährt, merkt man immer mehr, was für eine innere Stärke sie besitzt. Sie ist stark, keine Frage, und auch clever, aber sie muss noch eine ganze Menge lernen. Von ihrer Denkweise und ihrem Handeln her, habe ich sie schnell ins Herz schließen können und erhoffe mir, in Band 2 etwas mehr über ihre Herkunft zu erfahren.

 

Gabe ist der Protagonist und ein Todesengel. Wenn ich ihn beschreiben müsste, fallen mir immer nur drei Worte ein: Unnahbar, unhöflich und verdammt cool. (Gut, das waren fünf Worte, aber egal.) Er ist einerseits ein richtiger Baddie, aber andererseits kann er auch ganz nett sein. Nett und süß. Aber nur manchmal. ;-)

 

Fazit

 

Trotz einiger Klischees konnte mich »Das Vermächtnis der Engelssteine – Blutopal« mit innovativen Ideen und sympathischen Charakteren überzeugen. Ich freue mich auf Band 2.

 

Bewertung

 

4/5

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Savior Agency

Sara Metz
Flexibler Einband: 588 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 08.11.2016
ISBN 9783741282560
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

The Saviors – So nennen sich die Agenten der beliebten Savior Agency, die das Leiden der einfachen Leute lindern sollen. Durch Zeitreisen verhindern sie Tragödien wie Unfälle, Anschläge und gezielte Morde, die das Leben eines geliebten Menschen frühzeitig beendet hätten. Joshua Dagger ist einer von ihnen und er bekommt einen Auftrag, der sich für ihn nach nichts Besonderem anhört: Er soll den Selbstmord des erfolglosen Künstlers Hektor Frattini verhindern. Doch schon bald stellt er fest: Das ist leichter gesagt als getan. Es beginnt ein Wettlauf, nicht gegen die Zeit – die hat Joshua in seiner Hand –, aber gegen die Geduld und die Dämonen, die den Menschen innewohnen. Und irgendwann droht sein Ehrgeiz, Hektor zu retten, Raum und Zeit komplett zu zerstören.

(Quelle und Bildcopyright liegen bei der Autorin)

 

Äußere Erscheinung

 

Auf dem weißen Hintergrund des Covers sind viele blaue Farbklekser zu sehen und natürlich eine Uhr, in dem der Titel des Buches zu finden ist, somit vereint das Cover genau das, was dieses Buch ausmacht. Kunst und Zeitreisen, eine wilde Mischung, aber in der folgenden Rezension werdet ihr erfahren, wie gut beides miteinander harmoniert, wenn man es nur richtig macht.

 

Meine Meinung

 

Kurz vorweg: Wusstet ihr, dass die Autorin Sara Metz gerade einmal 16 Jahre alte ist? Nein? Gut, dann wisst ihr es jetzt und habt es beim Lesen von »Savior Agency – The Knight of Time« im Kopf. Glaubt mir, das macht das Ganze noch viel unglaublicher. Ich habe Bücher von gestandenen Autoren gelesen, die mich nicht so sehr begeistern konnten wie dieser neue Reihenauftakt.

 

Sara hat einen ganz eigenen Schreibstil. Er ist sehr einfach gehalten und doch so emotional, dass einem die Tränen kommen. Immer wieder flicht sie solche zum Teil schon urkomischen Gags ein, dass die Tränen wieder versiegen lassen bis man mit einem Lachkampf am Boden liegt. Das ganze Buch ist ein Hin- und her aus Lachen und Weinen und »Was zum Teufel schreibt sie da«-Momenten, die sie mit ihrem Schreibstil wirklich perfekt zur Geltung bringt.

 

Im Folgenden werde ich versuchen, die Handlung kurz zusammenzufassen, aber seid bitte daruf gefasst, dass es nicht möglich ist, die Gefühle und Gedanken, die einem während des Lesens begleiten, in diese Rezi einzubringen, aber die machen den Großteil der 500 Seiten aus:

 

Joshua Dagger ist ein Savior. Er hat sein altes Leben aufgegeben, um der Savior Agency beizutreten und von da an riskiert er regelmäßig sein Leben, indem er in die Vergangenheit reist, um Menschen, die eigentlich sterben sollten, zu retten. Josh ist der beste in seinem Job (Obwohl er wirklich ein Trottel ist!) und wird nach einer Beförderung mit ein Spezialfällen betreut. Spezialfällen wie Hektor Frattini, einem erfolglosen Künstler, der mit seiner sehr »besonderen« Art bei den meisten Menschen aneckt und sich schließlich einen anderen Ausweg gesucht hat. Josh reist zurück in die Vergangenheit, um ihn von seinem Selbstmord abzubringen. Was zunächst nur ein weiterer Auftrag war, entwickelt sich nach und nach zu einer engen Freundschaft, für die Josh alles riskieren würde.

 

Dadurch, dass ich im Voraus schon eine Menge über dieses Buch gehört hatte, dachte ich eigentlich, ich wäre vorbereitet auf diese 500 Seiten, aber nein: Dieses Buch ist emotionale Folter. Es zerstört Herzen, bringt zum Weinen und ist gleichzeitig so fesselnd, dass es fast unmöglich ist, es aus der Hand zu legen.

 

Der Grundtenor von »Savior Agency« handelt von Freundschaft und auch Depressionen, die die Jungautorin mit beinahe unbegreiflicher Tiefe beschreibt und verinnerlicht. Man merkt, wie wichtig ist das Thema ist und wie gefühlvoll sie es in diese zugegebenerweise etwas anderen Zeitreise-Geschichte einbringt. Zeitreise-Romane gibt es viele, aber nie habe ich erlebt, wie so sehr mit dem Gefüge der Raumzeit gespielt wurde, um einen Menschen zu retten, den man nicht liebt, sondern durch den man »nur« in Freundschaft verbunden ist. Eine Romanze wird man hier eher nicht finden (wobei ich mir habe sagen lassen, dass sich das ab Band 2 ändern wird), aber das macht nichts, denn dieses Buch ist rundum perfekt, so wie es ist!

 

Selbst die Charaktere sind nicht gerade Mainstream. Okay, Josh vielleicht schon ein wenig. Der Savior kam nach einem schweren Schicksalsschlag zur Agency und hat seither versucht, Menschen zu retten, um sich von der Schuld freizumachen, die er nach besagter Tragödie verspürt. Er ist aufopfernd – sonst wäre er wohl kein Savior geworden – mutig und ja, manchmal (okay, fast immer!) ein wenig trottelig.

 

Hektor, sein Schützling, wenn man so will, ist ein sehr besonderer junger Mann. Obwohl er 28 Jahre alt ist, benimmt er sich gerne, als wäre er acht Als man mir das erste Mal von ihm erzählt hat, dachte ich genau das! Dass er acht Jahre alt ist, aber nein, er ist tatsächlich 28. Kaum zu glauben, wenn man bedenkt, dass Hektor Farben liebt und den ganzen lieben langen Tag lang Blumen zeichen könnte. Er hat ein Herz für alle Lebenwesen, auch Spinnen, obwohl er sich vor diesen fürchtet. Außerdem redet er und redet er und redet er, wenn man ihn nur lässt. Auf den ersten Blick wirkt er fröhlich, ausgelassen, aber wenn man genauer hinschaut, bemerkt man, wie ihn Selbstzweifel und tiefe Depressionen plagen. Er ist dieser eine Charakter, den man am liebsten in eine Kuscheldecke einpacken und mit einer heißen Tasse Tee ganz weit weg von der Autorin schaffen möchte, damit sie ihm ja nicht noch mehr wehtun kann.

 

Außerdem wäre da noch Green, ein Punk mit grünem Iro, der immer mal wieder auftaucht, aber im ersten Band noch so gut wie nichts von sich preisgibt. Auch ihn empfinde ich als sehr interessant, eben weil man noch so gut wie nichts von ihm und über ihn weiß, aber ich habe mir sagen lassen, dass seine Rolle noch größer wird und wir gespannt auf Band 2 warten können.

 

Das müssen wir sowieso, denn wenn man Band 1 gelesen hat, gibt es kein Zurück mehr. Das ungewöhnliche futuristische Setting, die liebenswerten, zum Teil etwas idiotischen Charaktere lassen einen nach dem Lesen auch nicht mehr in Frieden. Ich hoffe nur, dass Band 2 nicht allzu lange auf sich warten lässt.

 

In diesem Sinne: Lest es! Es ist perfekt und wunderbar! Ihr werdet es lieben!

 

Fazit

 

Was gibt es da noch groß zu sagen? Dieses Buch ist Perfektion in Vollendung, sicherlich kein Klischee und kein Mainstream. Es ist anders, als alles, was ihr jemals gelesen habt und ihr dürft es euch nicht entgehen lassen.

 

Bewertung

 

Lieblingsbuch

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aurora, superhelden, superheldin, sandra florean

Morlock (1.3) - Gefährliche Strömung (Aurora 18)

Sandra Florean
E-Buch Text: 107 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 07.11.2016
ISBN 9783959624251
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Noch immer treibt das mysteriöse Seeungeheuer sein Unwesen in den Gewässern von Fördestadt. Alex Sturm hat es mit eigenen Augen gesehen – und es ist viel gefährlicher, als sie bisher angenommen hat. Mit ihrer Superheldinnen-Fähigkeit will sie ihm das Handwerk legen. Kein leichtes Unterfangen.
Bei ihren Recherchen nach seinem Ursprung erkennt sie, dass sehr viel mehr dahintersteckt als ein einzelnes übernatürliches Wesen. Geliebte Menschen geraten durch ihre Nachforschungen in tödliche Gefahr. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, den vermutlich nicht einmal Alex gewinnen kann.

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Papierverzierer Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist wieder absolut episch geworden. Der Hintergrund ist wieder in dunkelblau gehalten, aber das neongrüne Dreieck ist ein wahnsinnig genialer Blickfang und beleuchtet Alex von hinten ein wenig. Diese hockt dort in einer Art Angriffspose und es sieht einfach nur verdammt cool aus.

 

Meine Meinung

 

Aufgrund der Frankfurter Buchmesse haben sich ja die Erscheinungstermine der AURORA-Bände ja alle ein wenig verschoben, aber endlich, endlich, endlich habe ich nun »Morlock – Gefährliche Strömung« gelesen und bin wieder vollends begeistert.

 

Sandras Schreibstil bringt einen binnen weniger Seiten zurück in Morlocks Geschichte. Schnell, spannend, packend und mit einem Hauch Romantik lässt sie die Seiten nur so dahin fliegen bis es zum großen Finale kommt.

 

Es geht genau da weiter, weil die zweite Episode von Morlock endete und Alex erlebt gleich zu Beginn einen Schock beim Tauchen. Da unter Wasser ist etwas! Aber nicht nur ein Seeungeheuer, sondern gleich zwei und es liegt an Alex herauszufinden, was es damit auf sich hat, wer der Kult ist und wie Richard da hineinpasst.

 

Wieder einmal vermischt Sandra Florean Sci-Fi mit Zeitreisen, bringt Epochen zusammen, die eigentlich nicht in einem Roman co-existieren können und lüftet endlich das Geheimnis um das Ungeheuer im See. Das Finale kommt so unerwartet, wie ersehnt und schlägt ein, wie eine Granate.

 

Innerhalb von einer Stunde habe ich dieses Buch gesuchtet, einfach, weil ich wissen musste, wie es endet und Leute, das Ende! Ich dachte, ich falle vom Glauben ab. Ich werde hier nicht spoilern, aber ich kann sagen: Obwohl es nicht so ein mieser Cliffhanger ist, wie im Nox-Finale fühle ich mich dezent unzufrieden. Hier hätte ich gerne auch eine zweite Staffel. Danke.

 

Fazit

 

Morlock ist nicht umsonst eine meiner Lieblingsheldinnen. Sie hat diesen Titel durch dieses Finale mal wieder voll bewiesen und jetzt … ist es vorbei. Sandra, zweite Staffel, auf auf!

 

Bewertung

 

5/5

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31 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

chao, hexe, set, magie, may

Chaosherz

Teresa Sporrer
E-Buch Text: 325 Seiten
Erschienen bei Impress, 03.11.2016
ISBN 9783646602555
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

*Wenn das Chaos sich einen Weg in dein Herz sucht…*

Nach den Turbulenzen der letzten Monate ist das Glück für May nur von kurzer Dauer. Als Junghexe wird sie nicht nur immer stärker in die chaotische Welt der ägyptischen Götter hineingezogen, jetzt scheint auch noch Noah, der Junge, in den sie hoffnungslos verliebt ist, May nicht mehr zu mögen. Vom Liebeskummer überwältigt, beginnt ihre Magie sich zu verselbstständigen und durch ihre Nähe geraten Mays Mitschüler mehr und mehr außer Kontrolle. Und plötzlich herrscht das pure Chaos an ihrer Highschool…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

 

Äußere Erscheinung

 

Ich mag es nicht. Wirklich nicht. Mir ist klar, dass das Mädchen auf dem Cover Viv, Mays beste Freundin, und nicht May selbst darstellen soll, aber ich frage mich immer noch, wieso. Das Buch ist nach wie vor aus Mays Sicht erzählt und die Rolle von Viv ist jetzt nicht so wesentlich viel größer als in Band 1. Wieso ist sie also auf dem Cover?

 

Meine Meinung

 

Was soll ich noch groß zu Teresas Schreibstil sagen? Das ist mein elftes Buch aus ihrer Feder und ihr Schreibstil ist seit eben diesen elf Büchern gewohnt locker, flüssig und humorvoll. Es macht einfach Spaß, weiterzulesen und weiterzulesen. Ein Lachkrampf jagt den nächsten und Anspielungen auf Serien wie GoT gibt es auch so einige. Wie schon erwähnt, wird die Handlung weiterhin aus Mays Sicht geschildert, wodurch man auch einen sehr direkten Einblick in Mays Gedankenwelt bekommt und sich besser in sie hineinversetzen kann.

 

Band 2 beginnt nicht gerade gut für unsere Lieblingshexe. Noah kapselt sich immer weiter von ihr ab, spricht nicht mehr mit ihr und scheint neuerdings Geheimnisse zu haben. Gleichzeitig mischt sich ihr Vater immer mehr in ihr Leben ein und Mays Kräfte werden stärker und stärker. May muss sich immer mehr in der Welt der ägyptischen Götter zurechtfinden, ihre Träume zeigen ihr Szenen aus längst vergangenen Zeiten und ihre Rolle in alldem scheint noch nicht geklärt.

 

Zugegeben, das war jetzt sehr allgemein gehalten, aber ich möchte hier niemanden spoilern. Vertraut mir einfach, wenn ich sage: Es wird hammermäßig und stellt Band 1 in den Schatten. Damit ist eigentlich alles gesagt. Die Elemente der ägyptischen Mythologie sind in Band 2 sehr viel präsenter und werden auch stärker beleuchtet als zuvor und dafür gebührt Teresa echt Respekt. Sie weiß, wovon sie spricht und hat richtig Ahnung, wenn es um die ägyptischen Götter geht und um alles, was sonst noch dazu gehört.

 

May ist so chaotisch wie eh und je. Unsere Lieblingschaoshexe ist eigentlich kaum in Worte zu fassen, der Inbegriff einer coolen und noch dazu ziemlich mächtigen Protagonistin, die auch ziemlich nerdy sein kann. Aber andererseits ist May auch dieses typische Highschoolmädchen, dem ihre Eltern peinlich sind, die Zickenkriege mit verhassten Mitschülerinnen ausficht und ganz normale Teenager-Probleme hat. Die Mischungs machts bei ihr einfach.

 

Bei Noah war ich am Anfang etwas skeptisch. Nachdem ich ihn in Band 1 sehr liebgewonnen hatte, war er mir am Anfang des zweiten Bandes zu verschlossen und abweisend, was ich zunächst überhaupt nicht nachvollziehen konnte, aber mit dem Verlauf der Handlung werden seine Beweggründe klarer und man kann ihn wieder so richtig ins Herz schließen. Aber auch Noah hat sich ein wenig verändert, inwiefern allerdings verrate ich nichts.

 

Fazit

 

»Chaosherz« steht seinem Vorgänger in nichts nach. Die Mischung aus Hexerei und Mythologie mit einer richtig coolen Protagonisten schlägt einfach ein und macht Lust auf mehr. Ein wirklich toller zweiter Teil.

 

Bewertung

 

5/5

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31 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

magie, götter, gewalttätige soldaten, krieger, gotteskind

Tochter der Träume

Marie Weißdorn
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 15.10.2016
ISBN 9783946172574
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

„Nach einhundert Jahr’n sich die Möglichkeit zeigt,
Auf ein baldiges Ende des Volkes‘ Leid.
Denn der, der entkommt seiner dunklen Hand
Trägt in sich die Macht, zu beherrschen dies‘ Land.“

Seitdem sich die Götter vor langer Zeit von Mirandor abgewandt haben, wird das Land von einem grausamen König unterdrückt. Um seine Herrschaft zu sichern, nimmt er in jedem Jahr vier erwählte Kinder gefangen, die den Menschen anstelle der Götter beistehen sollen. Am Tag der Auswahl spürt Leyna, dass sie die Kraft der Herbstgöttin in sich trägt. Doch ihr Mal bleibt verborgen.

Leyna gelingt die Flucht und gerät in große Gefahr. Schon bald nimmt sie die Magie der Welt um sich herum wahr und spürt die Macht, die in ihr liegt. Doch sie weiß nicht, wem sie ihren Glauben schenken soll; der uralten Prophezeiung und dem geheimnisvollen Fremden, der ihr Leben rettet – oder dem, was sie seit ihrer Kindheit zu glauben gelernt hat.
Nur eines ist sicher: In der Welt der Illusionen ist nichts, wie es scheint.

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Eisermann-Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover zeigt eine brünette, junge Frau in einem weißen Kleid, die mit dem Rücken zu uns steht und auf eine Landschaft blickt, die in jeder Ecke des Covers in einer anderen Jahreszeit gezeigt wird. In der Mitte des daraus resultierenden Kreises steht in Großbuchstaben der Reihen- und Buchtitel. Ich finde das Cover sehr passend, da den Jahreszeiten und den Himmelsrichtungen eine große Bedeutung innewohnt und mal ehrlich: Ist es nicht einfach wunderschön?

 

Meine Meinung

 

Schreibstil:

Maries Schreibstil entführt bereits auf den ersten Seiten nach Mirandor, die von ihr für ihre Reihe geschaffene Welt. In einem angenehmen Tempo führt sie die Welt mit all ihren Gegegebenheiten ein, so dass man als Leser nicht vollkommen unerwartet in die Geschichte geworfen wird. Sobald man allerdings drin ist, wird auch ihr Schreibstil schneller, spannender, hektischer und hält einen in Atem. Geschickt flicht sie alte Prophezeiungen ein, die wahrlich auf der Zunge zergehen und kein bisschen der Handlung vorwegnehmen (Das will gelernt sein!). Während es am Anfang noch ruhiger zugeht, scheint es ihr gegen Ende gar nicht schnell genug zu gehen. Sie fesselt an die Seiten, lässt einen kaum zu Ruhe kommen und nunja, dass mann Band 2 haben will, garantiert sie mit diesem Ende auch schon mal.

 

Handlung:

Der Klappentext hat mich bei diesem Buch irgendwie an »Morgentau – Die Auserwählte der Jahreszeiten« erinnert, da auch dort die Jahreszeiten sehr wichtig sind, aber beim Lesen wurde mir klar, dass ich mich dabei auf jeden Fall getäuscht habe. Das hier ist nicht Morgentau. Es ist eine Mischung aus Morgentau, den Tributen von Panem und einer richtig genialen Fantasy-Welt.

 

Leyna lebt in einem kleinen Dorf im Osten von Mirandor. Sie hat einen kleinen Bruder, ihre Mutter und ihren besten Freund und eigentlich ist sie damit glücklich, aber wie jedes Jahr überschattet die Auswahl die Stimmung, denn dort wird, wie jedes Jahr, ein Gotteskind auserwählt und direkt von den Soldaten des Königs verschleppt. Leyna merkt auf der Stelle, dass sie es ist, aber kein Mal zeigt sich auf ihrer Schulter und um den König milde zu stimmen, weil sich kein Gotteskind gezeigt hat, entführen die Soldaten einen kleinen Jungen. Leyna zieht aus, um ihn zu befreien. An ihrer der schweigsame Sivan und der Varnier (Das sind so kleine Pelztierchen – echt niedlich!) Urs.

 

Hört sich doch richtig gut an, oder? Ja, ist es auch! Marie hat hierbei nicht nur eine fesselnde Geschichte erschaffen, sondern eine ganze Welt, die einen nur zum Staunen bringen kann, so detailliert, wie sie ausgearbeitet wurde. Es fühlt sich so an, als wäre man selbst dort!

 

Zum Ende verliere ich hier nicht viele Worte, aber Leute, ich kann Band 2 gar nicht mehr erwarten. Wie es bei Trilogien gerne gemacht wird, enden wir auch hier wieder mit einem schönen Cliffhanger, aber so wird die Lust auf die Fortsetzung nur noch größer, oder? So ist es jedenfalls bei mir.

 

Charaktere:

 

Leyna, die Protagonistin, scheint am Anfang ein normales Mädchen zu sein, doch das ist sie auf keinen Fall. Als Gotteskind auserwählt, stellt sie sich mutig ihrem Schicksal und beweist mehr als nur einmal, wozu sie alles in der Lage ist. Sie ist eine Kämpferin und zeigt das auch. Aufopfernd, mutig und selbstlos.

 

Sivan ist eher der schweigsamere, unnahbare Typ. Er beantwortet zwar Leynas Fragen, trägt jedoch eine ganze Menge an Geheimnissen mit sich umher. Einige davon werden schon aufgelöst, doch da steckt mit Sicherheit noch so viel mehr dahinter. Das macht ihn zu einem interessanten, faszinierenden Protagonisten, über den ich gerne mehr erfahren würde.

 

Urs, der kleine Varnier, hat wohl eher die Rolle des niedlichen Begleiters inne und erinnert mich so an den allseitsbeliebten Xemerius aus der Edelsteinreihe. Urs ist wirklich eine coole Socke, wie er so auf Leynas Schulter hockt und ihr zur Seite steht. Ich freue mich auf mehr von ihm in Band 2.

 

Fazit

 

Zu diesem Buch fehlen mir die Worte und doch kann ich nicht aufhören, darüber zu schreiben. »Tochter der Träume – Land im Schatten« hat nicht nur alle meine Erwartungen erfüllt, sondern auch noch übertroffen. Die Charaktere sind alle wahnsinnig facettenreich und bewegen sich in einer Welt, die ich nur zu gerne einmal real sehen möchte. Band 2 kann gar nicht schnell genug kommen.

 

Bewertung

 

5/5

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

dark diamond, carlsen, das erwachen, johanna lark, traumhaft 1

Traumhaft - Erwachen

Johanna Lark
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.10.2016
ISBN 9783646300024
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

*Was würdest du träumen, wenn du in deinem Traum die Realität ändern könntest?*

Als Psychologiestudentin sollten der 21-jährigen Klara die Grundbegriffe der Traumdeutung eigentlich nicht fremd sein. Dennoch kann sie es sich nicht erklären, warum sie und ihre Freunde auf einmal die gleichen Träume haben und diese so absolut real wirken. Oder warum sie plötzlich von einer knisternden Begegnung mit einem höchst attraktiven Studenten träumt und dieser ganz genau Bescheid zu wissen scheint. Zufall, Schicksal oder etwas ganz anderes? Als Klara ihre außerordentliche Gabe der Traumlenkung entdeckt, eröffnen sich ihr plötzlich Welten, die sie sich kaum vorstellen konnte. Bis sie versteht, dass auch ihre Träume zum Spielball anderer Begabter werden können…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Dark Diamonds)

 

Äußere Erscheinung

 

Durch den Kontast zwischen dem dunklen Hintergrund und dem weißen, fast geisterhaft gelblich leuchtenden Kleid der Protagonistin wirkt das Cover sehr harmonisch, obwohl ich mir die Hochhäuser am unteren Rand nicht ganz erklären kann und die Pose des Covermodells irgendwie unnatürlich wirkt. Das sieht irgendwie seltsam aus. Trotzdem wird die Düsternis des Buches ziemlich gut getroffen.

 

Meine Meinung

 

Ein Buch über Träume und Traumdeutung! Die Idee dahinter hat mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen und ich war gespannt, was sich dahinter verbarg. Gelesen hatte ich von der Autorin noch nichts und doch konnte ich nicht anders, als mich darauf zu stürzen.

 

Was mir als erstes aufgefallen ist und was jetzt nicht wirklich etwas mit dem Schreibstil zu tun hat, sind die kurzen Kapitel. So kurz, dass sie gerade mal ein bis zwei Prozent des Buches ausmachen. Es gibt insgesamt 74 davon. Ein »Melenstein« jagt den nächsten, wenn man so will. Es gibt Leser – so wie mich – die mögen kurze Kapitel, aber die waren mir dann doch etwas zu kurz. Das hat ein wenig den Lesefluss gestört.

 

Ansonsten habe ich an dem bildhaften Schreibstil, der problemlos die Bilder der ganzen Traum-Locations in meinen Kopf malt, nichts auszusetzen. Nachdem ich mich am Anfang ein wenig gequält habe und endlich voll und ganz in der Geschichte versunken war, gab es kein Entrinnen mehr. Die Autorin führt die Leser angenehm sachte durch die Seiten, so dass selbst die 400 Seiten wie nichts ausgelesen sind.

 

Um die Handlung kurz zu beschreiben geht es um Klara, deren Bruder im Koma liegt. Auf einmal verändern sich ihre Träume und sie schafft es, Leute hinzuzuholen und ihre Träume selbst zu kontrollieren. Alles wirkt schrecklich real und Klara muss herausfinden, wie das alles mit ihrem Bruder und ihrer Professorin zusammenhängt.

 

Wie bereits erwähnt, hatte ich meine Probleme am Anfang. Es ist einfach erstmal nichts passiert, was mich den Atem hat anhalten lassen. Die Handlung ist bis zu einem bestimmten Punkt einfach vor sich hingedümpelt, aber dann ging es so richtig los und ab diesem Moment, meine Lieben, ist an Aufhören nicht mehr zu denken.

 

Ein weiterer Punkt, den ich hier kritisieren muss, ist das Liebesdreieck, wenn man es denn so nennen darf, denn es gibt zwei Typen: Tobi und Adrian. Und nunja, Geschmackssache, aber ich mag keine Dreiecksgeschichten. Ich kann jedoch verstehen, wieso die Autorin sich hier so entschieden hat, auch wenn ich es besser gefunden hätte, einen der beiden (ich sag hier nicht welchen.) nicht als Love Interest einzuführen.

 

Die Charaktere an sich, und das muss ich wirklich zugeben, haben alle ihre persönliche Note, die sie realer wirken lassen. Bei Klara, der Protagonistin, ist es der Mut, der im Verlauf der Handlung immer stärker wird, bei Jessy merkt man sogleich, dass sie die typische Studentin ist, die in den Tag hineinlebt. Tobi und Adrian … nö, das verrat ich lieber nicht. ;-)

 

Nach diesem Ende kann ich jedenfalls nur noch sagen, dass Band 2 hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt, denn ich will weiterlesen. Und das werdet ihr an dieser Stelle auch wollen.

 

Fazit

 

Traumdeutung mal anders. »Traumhaft« entführt uns in eine Geschichte, in der die Träume mit der Realität verknüpft sind. Obwohl es kleine Schwächen aufweist, freue ich mich schon auf die Fortsetzung und vergebe guten Gewissens vier Schmetterlinge.

 

Bewertung

 

4/5

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

river, dreiecksgeschichte, maddie holme, contemporay romanc, emotional fesselnd

Riverside - Ein Teil von Dir

Maddie Holmes
Buch: 280 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 11.03.2016
ISBN 9783902972941
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Wenn dir dein Bruder einst alles nahm, was dein Leben bedeutet hat – würdest du ihm sein Leben lassen, wenn du die Macht darüber hättest?

Vor dieser Entscheidung steht River, seit er die Nachricht erhalten hat, dass sein Bruder mit einer schweren Schädelverletzung im Krankenhaus liegt. Rivers Unterschrift wird benötigt, um Evan zu retten. Doch das ist nicht der einzige Albtraum, der ihn in der Kleinstadt Crestwood erwartet. River muss sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen. Mit seiner Kindheit. Mit seinen Eltern. Mit der Frau, die er einst über alles geliebt und an seinen Bruder verloren hat. Das Schicksal hatte noch nie ein Happy End für ihn vorgesehen und auch diesmal scheint er nur verlieren zu können …

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Romance Edition)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist ein wirklicher Hingucker. Schlicht mit einem weißen Hintergrund gehalten, heben sich nur die beiden Menschen, die in einer innigen Umarmung gezeigt werden, ein wenig davon ab. Bis auf die hellblaue Coverschrift, die etwas Farbe in das Cover bringt, ist das Cover weiß oder in einem sehr hellen grau gehalten, was mir aber echt gut gefällt.

 

Meine Meinung

 

Mein erstes Buch von Maddie Holmes, aber nachdem meine Mitbewohnerin und Bloggerkollegin Klaudia von Herzdeinbuch so davon geschwärmt hat, konnte ich nicht anders, als mich dieser herzzerreißenden Geschichte zu widmen.

 

Schon im Prolog hatte Maddie mich. Ihr genial bildhafter und emotionaler Schreibstil lässt ohne Probleme Tränen fließen. Es dauert vielleicht drei Seiten bis man in der Geschichte drin ist und weiterlesen muss. Trotz der Ruhe, die ihr Schreibstil ausstrahlt, ist es nicht möglich, sich diesem zu entziehen. So packend und fesselnd ist er. Erzählt wird hierbei immer abwechselnd aus der Sicht von River und Cadence, was die Sichtweise beider Protagonistin gut zum Ausdruck bringt und bestimmte Schlüsselszenen noch herzzerstörerischer macht.

 

Als Auftakt der Crestwood Lovestories spielt die Handlung natürlich auch dort, in Crestwood, einer Kleinstadt in Misouri, aus der River vor 8 Jahren entkommen ist, als er auf eine Schauspielschule ging. Jetzt steht er kurz davor, eine Rolle in einer ABC-Fernsehserie zu bekommen, als er einen Anruf von Zuhause bekommt. Sein Bruder hatte einen Unfall und ausgerechnet er ist der Notfallkontakt. Schweren Herzens macht er sich auf den Weg und wird dort mit Cadence konfrontiert, seiner Jugendliebe. Die, die, nachdem er nach L.A. gegangen war, seinen Bruder geheiratet hat …

 

Hört sich das nicht nach einem richtigen Kleinstadt-Drama an? Ja? Genau das ist es nämlich auch, aber die Umsetzung ist so dermaßen genial, emotional und mitreißend, dass ich gar nicht anders kann, als dieses Buch zu lieben.

 

Auch die Charaktere konnten sich innerhalb der 277 Seiten in mein Herz schmuggeln. Jeder von ihnen, River, Cadence, Colin usw., haben einen richtigen Background. Man kann mitfiebern, mitleiden und mitlachen. Während River und Cadence in dieser Geschichte die Hauptrolle einnahmen, gebe ich allerdings zu, dass ich Colin am meisten ins Herz geschlossen habe. Er ist der beste Freund von River und Band 2 »Summer Time« ist ihm gewidmet. Das kann einfach nur toll werden. schwärm Aber bevor ich hier in eine Lobeshymne zu Colin verfalle, lege ich euch allen da draußen, dieses Buch ans Herz, wenn ihr einmal so eine richtig schöne Kleinstadt-Dram-Romanze lesen wollt. Es ist es echt wert!

 

Fazit

 

»River Side« hat mich zerstört und mein Herz zerbrochen, trotzdem kann ich nicht anders, als es zu lieben. Mit einer unglaublichen Liebe zum Detail hat Maddie Holmes hier eine Geschichte geschaffen, die einen mitnimmt, zum Nachdenken anregt und einfach so richtig was fürs Herz ist.

 

Bewertung

 

5/5

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karin kratt, seday academy, liebesroman, akademie, besondere begabung

Gejagte der Schatten

Karin Kratt
E-Buch Text: 316 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.10.2016
ISBN 9783646300130
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

*Wenn man die Liebe aufs Neue erlernen muss…*

Für die meisten Wesen dieser Welt sieht Cey einfach nur perfekt aus. Denn Cey ist eine J’ajal und daher ist sie nicht nur übernatürlich schön, sondern besitzt auch übermenschliche Eigenschaften, darunter Fähigkeiten, die sie zu einem Leben auf der Flucht verdammen. Nirgends ist sie zu Hause, an keinen Menschen bindet sie ihr Herz. Zu groß ist die Gefahr, dass die Seday sie aufspüren und in ihr System der Täuschungen zwingen. Doch dann begegnet sie Xyen, einem der mächtigsten Anführer der Seday – und einem der attraktivsten. Ausgerechnet er scheint nach und nach Ceys Vertrauen gewinnen zu können. Aber kann Xyen auch Cey vertrauen?

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Dark Diamonds)

 

Äußere Erscheinung

 

Mit seinen Braun- und Schwarztönen wirkt das Cover der Seday Academy vom ersten Augenblick an düster und geheimnisvoll. Während man im Hintergrund ein mysteriöses Gebäude sieht, ziert die obere Hälfte das Bild der Protagonistin, deren lange Haare zurückgeweht werden. Obwohl die Farben etwas gediegener sind und nicht sofort ins Auge fallen, empfinde ich das Cover als schönenen Hingucker und passend für das neue Label des Carlsen Verlags.

 

Meine Meinung

 

Vampire-Academy-Geschädigt, wie ich nun mal bin, habe ich mich vom Tag der Ankündigung an auf dieses Buch gefreut. Ich war gespannt auf die Seday, Wesen, die vollkommen neuartig in der Fantasy-Literatur sind, und nein, ich wurde nicht enttäuscht, aber ich gebe zu, ein paar Parallelen zu der Vampire Academy gibt es.

 

Der Schreibstil der Autorin ist einerseits düster genug, um die Stimmung im Buch wiederzuspiegeln, aber andererseits hat er es auch geschafft, mich das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht. Mit witzigen Dialogen wird die Handlung auch in ernsten Augenblicken aufgelockert, aber genauso gibt es genug Momente, wo sie einen den Atem anhalten lässt.

 

Das Buch folgt Cey, einer J’ajal, die ihr Leben lang auf der Flucht war. Sie hat eine dunkle Vergangenheit hinter sich und ist alles andere als erpicht darauf, sich auf einmal in der Seday Academy wiederzufinden. Voller Regeln, die sie nicht befolgen will, Unterricht, den sie nur zu gerne schwänzen würde und einem Mentor, der ihr auf die Nerven geht. (Merkt ihr was?) Natürlich geht es nicht nur darum, aber hier würde mehr definitiv zu viel vorweg nehmen.

 

Viele Fragen stellen sich mir auch jetzt nach Ende von Band 1 noch, weshalb ich empfehle, unbedingt nächsten Monat weiterzulesen. Aber das hätte ich ohnehin getan, allein der Geschichte wegen. Trotz offensichtlicher Parallelen zu bereits erwähnter Reihe, hat die Autorin es immer noch so gut umgesetzt, dass man es gerne liest, gerne weiterlesen möchte und Lust hat, auf mehr. Sehr viel mehr.

 

Was für meinen Geschmack etwas zu kurz geraten ist, ist die Romanze, denn jeder, der das Buch gelesen hat, wird sehen, dass es zwischen Cey und Xyen knistert. Die ganze Zeit. Etwas mehr Action in dieser Richtung wäre nett gewesen, aber es kommt ja noch Band 2 und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

 

Über Cey, die Protagonistin, ist zu Beginn (und auch später) nicht sonderlich viel bekannt, was zum größten Teil daran liegt, dass sie es selbst nicht weiß bzw. so sehr verdrängt oder niemanden anvertrauen möchte. Das lässt also nur wilde Spekulationen zu. Auf jeden Fall ist klar, dass sie anders ist, besonders, als die anderen J’ajal, aber das, meine Lieben, erfahren wir wohl erst in Band 2. Ihre Vergangenheit liegt ebenso noch im Dunkeln. Von ihrer Persönlichkeit lässt sich allerdings ein klares Bild machen. Stur, sarkastisch, störisch, aber auch mutig, unerschrocken und aufmüpfig. Sie hat eine ganze Menge drauf und zählt daher auf jeden Fall zu meinen Top-Protagonistinnen. (Auch wenn ich gerne mehr über sie wüsste.)

 

Fazit

 

»Seday Academy« ist einerseits eine vollkommen neuartige Thematik, weißt allerdings auch einige Parallelen zu bereits bekannten Büchern auf. Die Protagonistin mochte ich sehr, allerdings fehlte mir das gewisse Etwas für die 5 Schmetterlinge. Freue mich auf Band 2.

 

Bewertung

 

4/5

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250 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 121 Rezensionen

liebe, gift, fantasy, jugendbuch, melinda salisbury

Goddess of Poison - Tödliche Berührung

Melinda Salisbury , A. M. Grünewald
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 19.09.2016
ISBN 9783845815138
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Die siebzehnjährige Twylla ist kein Mädchen wie jedes andere: Sie ist die Verkörperung der Großen Göttin und wird als solche im ganzen Land verehrt - außerdem ist es ihr bestimmt, einmal den Kronprinzen zu heiraten. Doch ihr göttliches Schicksal bringt auch eine schreckliche Verpflichtung mit sich: Jeden Monat muss sie tödliches Gift trinken, gegen das nur sie, als göttliche Inkarnation, immun ist. Doch jeder, der Twylla berührt, wird von dem Gift infiziert und stirbt.

Twylla ist der einsamste Mensch der Welt. Wer kann schon ein Mädchen lieben, das regelmäßig Verbrecher und Verräter durch seine Berührung hinrichtet? Vor der alle erschrocken zurückweichen, sobald sie einen Raum betritt? Sogar der Kronprinz, der ja einmal ihr Mann werden soll, meidet sie. Doch alles ändert sich, als Twylla ein neuer Wächter zur Seite gestellt wird. Mit frechem Grinsen und unangemessenen Bemerkungen zieht der junge Mann alles, woran Twylla geglaubt hat, in Zweifel. Ist ihre Heirat mit dem Prinzen wirklich vom Schicksal vorherbestimmt? Ist sie tatsächlich die Verkörperung einer Gottheit? Und nicht zuletzt: Was hat es mit dem schrecklichen Gift auf sich, das auf alle, außer auf Twylla, eine tödliche Wirkung hat?

Nach und nach deckt Twylla mit Hilfe ihres charmanten Beschützers eine mörderische Intrige auf, die die Grundfesten des gesamten Landes Lormere ins Wanken bringt …

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Bloomoon Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Auf dem Cover ist ein Gefäß zu sehen, wie man es bei so typischen Büchern über Alchemie erwartet. In der blau-roten Flüssigkeit sitzt unsere Protagonistin Twylla in einem farblich passenden Gewand. Der Hintergrund ist schlicht grün gehalten, was einen schönen Kontrast zu diesem außergewöhnlichen Cover gibt. Ein richtiger Hingucker.

 

Meine Meinung

 

»Goddess of Poison« fasziniert mich seit dem englischen Erscheinungstag, denn genau so lange steht es bereits auf meiner Leseliste und endlich kam ich dazu, es zu lesen.

 

Der Einstieg klingt schon mal vielversprechend. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, mit liebevollen Details ausgeschmückt und passt wirklich gut zu dem düsteren, altertümlichen Setting, in dass sie uns entführt. Aus Twyllas Augen erzählt sie die Geschichte, was dem Leser zunächst verheimlicht, was drumherum alles passiert. Für dieses Buch war das definitiv eine gute Wahl, da so nichts vorweg genommen wird. Trotzdem fühlte ich mich während des Lesens ab und an etwas vor den Kopf gestoßen und hätte mir etwas Klarheit doch gewünscht.

 

Die Handlung ist wohl ein Fall für sich. Der Klappentext suggeriert gleich zu Anfang, dass es sich um eine düstere Geschichte mit einer unantastbaren, aber sehr starken Protagonistin handelt. Im Nachhinein kann ich dazu sagen: Nein! Gut, das Setting ist nicht gerade das freundlichste, aber die Handlung entwickelt sich immer weiter von der im Klappentext aufgenommenen Anfangssituation weg, so dass am Ende kaum noch etwas von dieser übrig bleibt.

 

Die Intrigen im Schloss kommen auch erst gegen richtig zur Geltung, die Mitte wirkt ein wenig lasch und in die Länge gezogen. Dafür sind der Anfang mit der Situation aus dem Klappentext und das Ende mit den neuen Erkenntnissen richtig gut gelungen, packend und machen Lust auf mehr.

 

Was mir – und ja, ich schreibe das jetzt wirklich – überhaupt nicht gefallen hat, war die Liebesgeschichte. Zunächst einmal gibt es ein Liebesdreieck zwischen Twylla, dem Prinzen Merek und ihrem Wächter Lief. So weit so gut. Wäre einer der beiden Typen so halbwegs in Ordnung gewesen, hätte mich das vermutlich nicht so sehr gestört, aber ich konnte beide nicht leiden, die Liebesgeschichte wirkte erzwungen und dann wurde auch noch der Fokus direkt darauf gelegt, anstatt sie der Handlung, die an sich richtig cool hätte werden können, zu widmen.

 

Die Thematik im Allgemeinem finde ich immer noch unheimlich interessant und einfach neuartig. Gelesen habe ich ein Buch in diese Richtung sicherlich noch nicht und das, obwohl Bücher über Alchemie gerade den Markt zu überschwemmen scheinen. Trotzdem hat es ein wenig an der Umsetzung gehapert.

 

Die Protagonistin wird zu Beginn als starke, unnahbare Frau dargestellt, die sich gut in ihre Rolle als Gottgleiche Daunen eingefügt hat, aber mit der Zeit wird klar: Das ist sie gar nicht. Sie agiert kindisch, ungläubig und mitunter auch nicht sonderlich vernünftig. Bei so vielen neuen Erkenntnissen sei es ihr vergeben, aber im nächsten Band muss das echt besser werden, sonst sehe ich schwarz für sie.

 

Band 2 erscheint im nächsten Frühjahr bereits und ich bin sehr gespannt, wie sich alles entwickeln wird. Und vor allem, ob es sich steigern wird.

 

Fazit

 

Interessante Thematik mit einer Umsetzung, bei der locker noch Luft nach oben ist. Trotzdem sehe ich hier eine Menge Potential und werde dran bleiben.

 

Bewertung

 

3,5/5

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36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

Forbidden Touch - Neun Seelen

Kerstin Ruhkieck
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 06.10.2016
ISBN 9783646601183
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

*Gefeiert, verbrannt und rachsüchtig*

Auch wenn sie in einem System aufgewachsen ist, in dem die drei Ligen der Schönheit über den Wert eines Menschen entscheiden, glaubt Leilani fest an die Gleichheit aller menschlichen Seelen. Sie würde jederzeit ihr Leben riskieren, um eine weitere Person zu retten und auf die Insel der Ausgestoßenen zu bringen. Für sie steckt in jedem Menschen etwas Gutes. Sogar in Camp van Pinz, dem einstigen Designer aus Liga 1, der nach einem überlebten Brandanschlag nichts mehr zu empfinden scheint als Rachsucht und Hass. Zusammen mit ihm und den anderen Verbündeten setzen sie alles daran, um dem alleinigen Herrscher über AurA Eupa ein für alle Mal ein Ende zu setzen…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

 

Äußere Erscheinung

 

Band 3 zeigt die bereits bekannte Atominsel und das Cover ist rot gehalten. Die obligatorischen sich fast berührenden Hände dürfen natürlich auch nicht fehlen. Wie schon die beiden Vorgänger finde ich hier das Cover ausdrucksstark und passend, obwohl verhältnismäßig wenig der Handlung auf der Atominsel spielt. Das macht aber nichts, weil das Cover einfach ein richtiger Blickfang für das Reihenfinale darstellt.

 

Meine Meinung

 

Kennt ihr diese Bücher mit den elendig vielen Seiten, die man, obwohl man weiß, dass sie einfach so gut sind, immer weiter vor sich herschiebt? Ich schon. Forbidden Touch gehört leider dazu. Jeden Band habe ich bisher als letzten Impress-Monatstitel gelesen und es jedes Mal bereut, ihn nicht eher gelesen zu haben, denn mal ehrlich: Diese Reihe besticht nicht nur durch geniale Cover und eine fesselnde Thematik, auch die Handlung an sich ist überaus durchdacht, die Handlungsstränge ineinander verwoben, so dass am Ende alles ineinanderläuft und einen atemlos zurücklässt.

 

Dieses Mal geht es nicht ruhig mit der Einführung neuer Charaktere los. Natürlich nicht, denn mit acht Sichten sind es auch genug, wie ich finde. Dadurch, dass alle Figuren bereits bekannt sind und sich an verschiedenen Punkten in Kerstins Setting befinden, kann es direkt richtig losgehen. Und mit direkt meine ich direkt. Kerstin schmeißt uns auf der Stelle wieder in die Handlung, lässt keine Verschnaufpause und sorgt mehr als nur einmal dafür, dass mein Herz einen Hüpfer vor Glück getan hat oder für ein paar Augenblick stehen geblieben ist.

 

Viel kann ich zu der Handlung nicht verraten, da wirklich viele Spoiler dabei wären und das will ich hier niemandem antun, aber was ich sagen kann, ist, dass es episch und spannungsgeladen wird und endlich alle offenen Fragen beantwortet werden. Die Geheimnisse um Bradian Muerfie (hab ich ihn richtig geschrieben?!) und AurA Eupa werden gelüftet und auch hier werden die Charaktere wieder vor eine Zereissprobe gestellt.

 

So wie wir Leser auch. Je weiter man in den 473 Seiten voranschreitet, desto öfters muss man den Atem anhalten, fiebert mit und nein, es bleibt kein Auge trocken. Kerstin hat hier einen aufreibenden, mitreißenden und vor allem nachdenklich machenden Reihenabschluss gezaubert, der mich sprachlos zurückgelassen hat.

 

Liebe Kerstin, in diesem Sinne, danke für deine phänomenale Psycho-Dystopie (Ja, sie ist definitiv psycho!), die in jedem Fall an die allseitsbekannten Dystopien wie Panem herankommt und sie sogar in den Schatten stellt. Danke für deine Geschichte über neun Schicksale, die unweigerlich ineinander verwoben sind und danke, dass du uns eine Gesellschaft gezeigt hast, in der ich ganz sicher nicht leben möchte.

 

Fazit

 

»Forbidden Touch – Neun Seelen« hat mich geschafft. Emotional und psychisch bin ich nun kaputt, meine Tränen sind versiegt und ich bin am Ende angelangt. Episch und ein absolut würdiges Finale erwartet euch hier. Wer Panem mag, wird Forbidden Touch lieben!

 

Bewertung

 

Lieblingsbuch!

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144 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

jennifer alice jager, dark diamonds, norwegen, hexen, witches of norway

Witches of Norway - Nordlichtzauber

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text: 319 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.10.2016
ISBN 9783646300048
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

*Eine magische Liebe, die Zeit und Raum überwindet*

Die 21-jährige Kunststudentin Elis hat kein Händchen für die Liebe und Schuld daran ist einzig ihr wohlgehütetes Geheimnis. Elis ist eine Hexe. Aber keine besonders gute. Immer wenn sie glaubt, alles im Griff zu haben, funkt ihr die Magie dazwischen. Nachdem ihre Verlobung geplatzt ist und sie beinahe ein Haus zum Einsturz gebracht hätte, bricht Elis kurzerhand das Studium ab und reist nach Norwegen. Hier will sie lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren und trifft dabei auf den charismatischen und faszinierenden Hexer Stian, zu dem sie eine eigentümliche Verbindung spürt. Doch die Magie hat mal wieder ihren eigenen Plan und plötzlich findet Elis sich hundert Jahre zurückversetzt, im Norwegen des Jahres 1905 wieder…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Dark Diamonds)

 

Äußere Erscheinung

 

Seitdem ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, bin ich total verliebt. Durch den dunklen Umhang, der den Großteil des Covers einnimmt, wirkt es düster und geheimnisvoll, und ja, das ist es auch. Die Landschaft, die in einer Ecke zu sehen ist, lässt auf der Stelle auf die malerischen Weiten Norwegens schließen, das hätte man nicht besser treffen können und Elis, Gott, Elis‘ Gesichtsausdruck passt so gut auf dieses Coverbild.

 

Meine Meinung

 

Hach, was freue ich mich, dass dieses Baby nun endlich auch das Licht der Buchwelt erblickt. Es kommt mir schon wie eine Ewigkeit vor, seitdem ich Elis nach Norwegen und nach 1905 begleitet habe. Jennifer Jager gehört bei mir zu den absoluten Must-Read-Autorinnen, egal, um welches Genre, welche Altersklasse oder welchen Verlag es sich handelt. Umso dankbarer bin ich nun, diese Reihe schon seit Monaten zu begleiten, denn sie ist definitiv ein neues Meisterwerk.

 

Jennifers Schreibstil ist in »Witches of Norway« weniger märchenhaft als in ihren Impress-Märchen, aber dennoch sehr packend und mit liebevollen Details ausgeschmückt. Sie schafft es, nicht nur die Handlung, sondern auch das unbeschreiblich schöne Norwegen als Setting so zu verkaufen, dass ich am liebsten sofort mein Flugticket dorthin buchen möchte. Erzählt wird dabei, wie immer, aus der dritten Person, wobei wir Elis, der Protagonistin, folgen.

 

Um die Handlung kurz zu erläutern, geht es um Elis, die zwar eine Hexe ist, aber eigentlich ein ganz normales Leben lebt. Bis zu dem Tag, an dem sie einfach einen Tapetenwechsel braucht und sich entschließt, zu ihren Verwandten in Norwegen zu gehen. Dort kann man ihr auch beibringen, zu einer besseren Hexe zu werden, denn Elis ist alles andere als gut in der Zauberkunst. Aber dabei bleibt es nicht. In dem riesigen Anwesen der Familie Anderson lauern Gefahren und Intrigen und schließlich findet sich Elis in 1905 wieder. Sie setzt alles daran, nach Hause zu kommen und findet dabei das ein oder andere heraus, was ich aufgrund der Spoilergefahr nicht verraten werde.

 

Hexen, Magie, Norwegen und Zeitreisen – eine wirklich explosive Mischung, wie ich finde, aber die Autorin hat es mal wieder geschafft, all das in eine fesselnde Geschichte zu verpacken, die einen so sehr in ihren Bann zieht, dass man Nächte durchliest, bis man am Ende vor diesem Cliffhanger steht, der die Wartezeit auf Band 2 (Dezember!) fast unerträglich macht, aber das ist okay. Wieso? Weil ich euch schon verraten kann, dass sich das Warten auf Band 2 lohnt und dieser noch eine Schippe drauflegt. Schwierig, wenn man bedenkt, dass schon Band 1 alles hatte, was ein gutes Buch braucht, aber ja, es geht. J

 

Elis, die Protagonistin, ist etwas älter als der Durchschnitt in den typischen Jugendbüchern, aber genau dadurch besticht sie. Mit ihren 21 Jahren ist sie reifer, erwachsener und sieht die Welt mit anderen Augen. Trotzdem ist sie aufmüpfig, macht gern und viel den Mund auf und ist allem in allem eine würdige Protagonistin, die sich nicht zu verstecken braucht.

 

Fazit

 

Die neue Reihe der Autorin schlägt ein wie eine Granate. Zweimal konnte sie mich bereits restlos begeistert zurücklassen und ich empfehle es einfach jedem, der mal eine richtig geniale Geschichte mit außergewöhnlichem Setting lesen möchte.

 

Bewertung

 

5/5

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roberta, benno

Aurora - Nacht

Melanie Vogltanz
E-Buch Text
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 24.10.2016
ISBN 9783959624244
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Ronna ist am Ende. Nach ihrem schmerzlichen Verlust hat sie nicht nur jede Kontrolle über ihre telepathischen Fähigkeiten, sondern auch die Kontrolle über ihr Leben verloren und fällt in ein dunkles Loch von Hoffnungslosigkeit und Depression. Unglücklicherweise nehmen ihre mysteriösen Verfolger keine Rücksicht auf ihre Krise. Sich ihrer Schwäche völlig bewusst, scheinen sie versessener denn je darauf, sie und ihre übernatürlichen Kräfte in ihre Gewalt zu bekommen, und Ronna ist gezwungen, sich nicht nur Gegnern von außen, sondern auch ihren inneren Dämonen zu stellen.
Kann sie sich in ihrer schwächsten Stunde gegen ihre übermächtigen Widersacher behaupten – oder steht ihr eine Nacht bevor, auf die kein Morgen folgen wird?

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Papierverzierer Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Das erste Cover der dritten Episode ist einfach … traumhaft geil. Andere Worte finde ich dafür einfach nicht. Die gelb-leuchtenden Kreise hinter Ronna, die in einer kampfsportlichen Pose zu sehen ist, bringen das Cover richtig zum Leuchten. Ich hoffe sehr, dass alle Cover der Episode solche Hingucker sind.

 

Meine Meinung

 

Nein. Nein! NEIN! NEEEEIIIIIIIN! So in etwa geht es mir nach dem Ende von der ersten Staffel von Nox. Ich bin kaputt, zerstört und mein Herz ist gebrochen. Melanie Vogltanz hat uns einen würdigen, aber auch zerstörerischen Abschluss zu Nox serviert, der mich komplett in seinen Bann gezogen hat, bis das Ende mein Herz voll und ganz zerissen hat. Das nur kurz vorweg. Wieso, das erfahrt ihr in den kommenden Absätzen.

 

Melanies Schreibstil ist, wie immer, sehr spannend und fesselnd, so dass es gar nicht schwer fällt, die 120 Seiten in einem Rutsch zu lesen. Man kann ohnehin nicht anders, wie man weiß, wenn man Nox 1.1 und Nox 1.2 schon gelesen hat.

 

Die Handlung kurz beschrieben, geht es darum, dass Ronna a.k.a. Nox nach dem Tod von Vik vollkommen down ist. Sie greift zum Alkohol, raucht und vergisst alles um sich herum, bis sie sogar von ihrem Vermieter vor die Tür gesetzt wird. Um das ganze noch schlimmer zu machen, wird sie vom Pförtner gefangen genommen und in das Labor gebracht, wo vieles ans Licht kommt und wir den ultimativen Showdown erleben. Mehr kann ich aufgrund der Spoilergefahr nicht verraten.

 

Was ich allerdings sagen kann, ist, dass es unglaublich spannend wird und man bis zuletzt am Bangen ist. Ronna zeigt hier eine vollkommen andere Seite an sich und auch wenn ich Nox vorher schon gemocht hatte, so mag ich sie jetzt noch viel mehr.

 

Und ich bin auf jeden Fall dafür, dass Nox in die zweite Staffel geht, denn so kann Melanie die ganze Sache nicht stehen lassen. Auf keinen Fall!

 

Fazit

 

Nox 1.3 – Nacht ist ein packendes und definitiv würdiges Staffelfinale, dass Lust auf mehr macht. Das heißt: Es muss weitergehen! Mit etwas anderem gebe ich mich nicht zufrieden! Nächste Woche folgt das nächste Staffelfinale und wenn das genauso herzzerstörerisch wird, wie dieses, werde ich danach genauso im Eimer sein, wie jetzt.

 

Bewertung

 

5/5

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153 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

fantasy, rotkäppchen, märchen, nina mackay, drachenmondverlag

Rotkäppchen und der Hipster-Wolf

Nina MacKay
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 12.10.2016
ISBN 9783959919890
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Im Märchenwald ist die Hölle los. Alle Happy Ends wurden gestohlen! Cinderella, Schneewittchen und Co. beschließen, ihre verschwundenen Prinzen zu retten, wozu sogleich eine “Verhöre-und-Töte”-Liste der Verdächtigen erstellt wird:

·       Wölfe töten

·       Hexen töten

·       böse Stiefmütter töten (wobei das oft mit Punkt 2 einhergeht)

·       böse Feen töten

Nur Red findet die Idee äußerst schwachsinnig. Doch dann taucht ein gutaussehender Hipster auf, der mehr über die verschwundenen Prinzen zu wissen scheint. Schnell stellt sich heraus, dass Everton eigentlich ein Werwolf ist und auf der Liste der durch die Prinzessinnen bedrohten Arten steht. Red bleiben plötzlich nur sieben Tage, um die Prinzen zu finden, bevor sie Ever ausliefern muss. Doch warum will gerade er eigentlich die Happy Ends zurückbringen? Benutzt er Red nur für seine eigenen Zwecke? Sicher ist jedoch: In Reds Leben nimmt ab sofort die Zahl der Hipsterwitze wahnwitzige Ausmaße an, sehr zum Leidwesen von Ever …

(Qulle und Bildcopyright liegen beim Drachenmond Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist ein echter Hingucker. Die Magie des Märchenwaldes wurde hier definitiv getroffen, Rotkäppchen sieht so aus, wie ich sie mir vorgestellt habe und diese kleinen Details wie diese Selfie-Sticks passen einfach so gut. Durch den Spiegel, vor dem Red steht, sieht man den Hipster-Wolf, der im Titel auftaucht und sogar das Gesicht über dem Spiegel trägt einen Hipster-Bart.

 

Meine Meinung

 

Kennt ihr diese Autoren, von denen ihr einfach alles haben müsst. Egal, welches Genre oder Verlag? Ich schon. Nina MacKay ist für mich eine dieser Autorinnen. Ob Baronessen und Prinzen oder tollpatschige Todesfeen, ich muss es einfach haben. Jetzt wagt sich Nina in die Welt unserer liebsten Märchen und lässt diese in ganz anderem Licht erstrahlen.

 

Wie auch schon in ihren vorherigen Werken besticht Nina durch ihren sehr lockeren, humoristischen Schreibstil, der einem mehr als ein Schmunzel abverlangt. Obwohl auch »Rotkäppchen und der Hipster-Wolf« nicht unbedingt ein dünnes Buch ist, liest es sich weg wie nichts und ein Lachflash folgt dem nächsten. Im Gegensatz zu ihren anderen Werken folgen wir hier nicht nur Red, die uns in der Ich-Perspektive alles schildert, sondern hin und wieder auch den vier Märchenprinzessinnen, die eigentlich jeder kennen sollte, in der dritten Person. So bekommt man nicht nur Reds Sicht der Dinge mit, sondern erfährt auch noch, was die Prinzessinnen in ihrer Abwesenheit tun. Sehr lustig, kann ich euch sagen.

 

Um die Handlung kurz zu beschreiben, geht es darum, dass alle Happy Ends aus dem Märchenwald verschwunden sind. Die vier Prinzessinnen (Cinder, Snow, Rose und Rapunzel) suchen verzweifelt nach ihren Ehemännern, den Prinzen und nehmen sich vor, einfach alle umzulegen, die damit etwas zu tun haben könnten. Ihre Waffen: Selfie-Sticks! Ja, ihr habt richtig gelesen, sie nutzen dafür Selfie-Sticks und wenn ihr jetzt den Kopf schüttelt: Das hat Red auch getan. Als die Vernünftigste der Mädels begibt sie sich auf die Suche und trifft dabei auf Ever, den Hipster-Wolf, der sie als Journalist begleitet. Da auch er – schließlich ist er ein Wolf – auf der Liste der Prinzessinnen steht, steht Red alles daran, die Prinzen zu finden, bevor diese sich Ever vorknüpfen können …

 

Hört sich erst einmal ziemlich ernst an, ist es auch, aber durch den zuvor erwähnten Schreibstil der Autorin wird die Handlung immer wieder aufgelockert und so irre lustig, dass man gar nicht anders kann, als sich vor Lachen zu kugeln. Nina spielt mit den Begebenheiten des Märchenwaldes, des Wonderlands und des Morgenlands und erschafft so aus der Welt der Märchen, die wir schon kennen, ein vollkommen neues Setting, in dem viel mehr möglich ist, als in unserer Realität.

 

Ihre Charaktere, allen voran Red, zeichnen sich durch die Dinge aus, die wir auch schon in ihren Märchen lesen durften. So hat unser Rotkäppchen Angst vor Wölfen, Rose schläft andauernd ein und Rapunzels meterlanger Zopf darf natürlich auch nicht fehlen. Schnell fällt auf, dass Nina sich sehr an Disney orientiert hat, aber das stört nicht, sondern macht es eher leichter, sich die Truppe bildlich vorzustellen. Dazu kommt, dass sie sich alle nach ihren Märchen etwas verändert haben. Schließlich mussten sie sich die Zeit vertreiben. Cinder ist immer und überall nur mit Selfie-Stick anzutreffen und ihr magischer Spiegel ist der beste Hacker weit und breit, Red bloggt über ihre coolen Flechtfrisuren und auch die anderen ist mitlerweile sehr social media-affin.

 

Ihr habt noch nicht genug? Dann solltet ihr jetzt losgehen und euch das Buch auf der Stelle besorgen. Es bleibt übrigens nicht bei einem Band, sondern wird eine Trilogie.

 

Fazit

 

Ich gebe zu, ich fand die Banshee einen Hauch besser, aber das heißt natürlich nicht, dass mich Red nicht voll und ganz überzeugen konnte. Ich habe jede Seite sehr genossen und hoffe, dass »Aschenputtel und die Erbsten-Phobie« nicht allzu lange auf sich warten lässt. Nina hat hier etwas geschaffen, dass alle Märchen, die ich kenne, in den Schatten stellt.

 

Bewertung

 

5/5

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

fördestadt, hanseburg

Aurora - Das Casino

Ann-Kathrin Karschnick
E-Buch Text: 97 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 17.10.2016
ISBN 9783959624237
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Mila Krämer ärgert sich, als ihr Boss Titan einen Auftrag nicht wie gewohnt an sie überreicht, sondern Pete damit beauftragt. Ihr neues Ziel ist eine Derivatorin, die fortlaufend wie vom Erdboden verschluckt zu sein scheint. Wieder einmal macht sie sich im Alleingang daran, sie zu finden. Doch bei ihren Recherchen stellt sich heraus, dass sie einem viel größeren Problem auf der Spur ist. Einem Problem, von dem anscheinend nicht einmal der Titan etwas weiß. Denn in einem Casino vereinigen sich die Kräfte der Superhelden zu einem System, das aus dem Ruder zu laufen droht.

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Papierverzierer Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Vielleicht gibt es Leute, die das Cover mögen, aber ich gehöre leider echt nicht dazu. Die Frau oder wer auch immer das darstellen soll, sieht nicht mal im Entferntesten aus wie Mila auf dem Cover der ersten Episode. Die Haare sind dafür zu kurz und zu zerzaust. Als wären sie nass. Das sieht irgendwie einfach nicht schön aus, aber nun ja, man kann nicht alles haben.

 

Meine Meinung

 

Schon Yin Yangs erste Episode fand ich großartig, so dass ich die zweite nun kaum noch in Worte fassen kann. Ann-Kathrins Schreibstil packt von der ersten Seite an und lässt einen durch die Seiten fliegen, bis man binnen kürzester Zeit fertig ist. (Eine Dreiviertelstunde habe ich gebraucht.) Obwohl wir hier eine besonnene und keine Hau-drauf-ohne-nachzudenken-Heldin haben, kommt wieder einmal eine Menge Spannung auf und das Gänsehaut-Gefühl ist ebenfalls fast immer vorhanden.

 

Die Handlung knüpft kurz nach dem Ende der ersten Episode mit dem neuen Auftrag an, der zu Milas Leidwesen nicht an sie, sondern an ihren Partner Pete adressiert ist. Ein Zeichen des Titans, dass sie so richtig Mist gebaut hat. Die beiden nämlich sich dem Auftrag an und begeben sich auf die Suche nach einer jungen Frau, aber das Ganze entwickelt sich zu etwas viel Größerem, als was sie eigentlich vermutet habe.

 

Es war, wie bereits erwähnt, wieder einmal große Klasse. Ann-Kathrin hat uns hier binnen der wenigen Seiten, die die Novelle umfasst, eine actionreiche, spannende Geschichte geliefert, die mitreißt und einen an die Seiten fesselt. Kaum hat man angefangen, ist kein Ende mehr in Sicht, während man Pete und Mila begleitet und dabei mitbekommt, wie sich Prioritäten verschieben und Loyalitäten verändern.

 

Mila ist wohl eine etwas andere Superheldin, denn im Gegensatz zu den anderen AURORA-Mädels hat sie ihre Kräfte schon länger und weiß, mit ihnen umzugehen. Sie geht strategisch, besonnen und stets ausgiebig über ihre Handlungen nach und vertritt die taffen, aber trotzdem ruhigen, konzentrierten Kampfsportlerinnen, denen man nach außen hin wenig zutraut, die aber trotzdem knallhart sind, so dass man sich nicht mit ihnen anlegen sollte.

 

Von Pete hört man hier etwas weniger, zumindest in der Mitte des Buches, was ich doch sehr schade finde, da er einer meiner Lieblinge der Reihe ist, aber es bleibt ja noch eine Episode um das zu ändern, oder Ann-Kathrin? mit dem Zaunpfahl wink

 

Außerdem wäre es für Ann-Kathrin sicher nur halb so genugtuend gewesen, uns mit einem zufriedenstellenden Ende auf Yin Yang 1.3 warten zu lassen, deshalb gibt es mal wieder einen kleinen Cliffhanger. Betrachtet euch als vorgewarnt.

 

Fazit

 

Yin Yang 1.2 war mal wieder ein Highlight unter den zweiten Episoden der AURORA-Bände. Ich warte gespannt auf das große Finale.

 

Bewertung

 

5/5

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88 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

dirty secrets, j. kenner, liebe, erotik, entführung

Dirty Secrets

J. Kenner , Janine Malz
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Diana, 11.10.2016
ISBN 9783453359154
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Die Erinnerung an Dallas Sykes brennt in mir.

Jeder kennt ihn als den berüchtigten Playboy, für den Frauen und Geld bloße Zahlen sind. Doch für mich ist er der Mann, nach dem ich mich sehnlichst verzehre. Und den ich nie haben kann.

Dallas versteht mich so gut wie niemand sonst. Wir tragen in uns dieselben Wunden, dasselbe dunkle Kapitel unserer Vergangenheit. Ich wollte ihn vergessen, aber nun, da wir uns wiedersehen, kann ich der Anziehungskraft zwischen uns nicht widerstehen.

All die Jahre wehrten wir uns gegen unser Verlangen. Doch nun ist es an der Zeit, es endlich zuzulassen.

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Diana Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist in typischer J. Kenner-Manier sehr schlicht gehalten. Vor einem schwarzen Hintergrund, auf dem sich ein glänzendes Rankenmuster abhebt, sieht man ein großes, verschlungenes S für die »Secrets«-Reihe in Rosa und den Titel in weiß darüber. Trotz der Schlichtheit erweckt das Cover auf der Stelle aufsehen und ist ein richtiger Blickfang.

 

Meine Meinung

 

OMG, ein neuer J. Kenner! Das war meine Reaktion, als dieses Buch vor Monaten schon angekündigt wurde. Zwar kenne ich nur die Closer to you-Reihe von ihr, aber die hat mich schon wahnsinnig überzeugt. Natürlich musste ich auch ihre neue Reihe unbedingt haben. Ihr Schreibstil konnte mich auch wieder binnen weniger Seiten packen und das, obwohl es bereits zu beginn heiß her geht und davon bin ich bekanntermaßen kein Fan, aber hier funktioniert es! Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten erzählt. Zum einen hat Jane, die Protagonistin, einen Ich-Erzähler, aber auch von Dallas bekommen wir etwas zu hören, wenn auch aus der dritten Person.

 

Die Handlung grob zusammengefasst geht es um Jane und Dallas, die Adoptivgeschister sind und als Jugendliche gemeinsam in eine Entführung verwickelt wurden. Während sie gemeinsam eingesperrt waren, sind sie einander nähergekommen, als sie eigentlich gedurft hätten und jetzt, viele Jahre später, sehnen sich die beiden immer noch nacheinander, aber es darf einfach nicht sein …

 

Man sollte jetzt denken, dass es in diesem Buch keine wirkliche Handlung gibt, aber das ist nicht wahr, denn als Erwachsener setzt Dallas alles daran, die Entführer von damals hinter Gitter zu bringen, aber ja, der Großteil der Handlung dreht sich um eine Beziehung zwischen den beiden und darum, dass es nicht sein darf. In dieser Hinsicht hätte ich mir doch etwas mehr Handlung im eigentlichen Sinne gewünscht, somal kaum etwas in anderer Hinsicht passiert.

 

Aber wirklich jetzt! Dieses Buch beginnt so hardcore, dagegen kommt Closer to you nicht an, aber schlussendlich passiert eigentlich doch nichts richtig. Die Erotikfans dürfen sich natürlich trotzdem freuen, da gibt es schon so einige heiße Szenen, aber sonst … J. Kenner, von dir ist man gar nicht gewohnt, dass nicht innerhalb der ersten 100 Seiten was zwischen deinen Protagonisten passiert! Aber naja, gibt wohl für alles ein erstes Mal. Was natürlich nicht heißt, dass ich mich nicht auf Band 2 freue. Der kann nach diesem Cliffhanger gar nicht früh genug kommen.

 

Fazit

 

Der Auftakt zu J. Kenners neuer Reihe hat definitiv gehalten, was er versprochen hat und doch hätte ich mir etwas mehr davon erhofft. Außerdem muss man sich ja auch noch steigern können. Ich setze dann wohl meine Hoffnungen in Band 2, der im Januar als »Sexy Secrets« erscheint.

 

Bewertung

 

4/5

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95 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

freundschaft, blog, kino, film, jess

Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen

Cornelia Franke
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.07.2016
ISBN 9783570310144
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Jess große Leidenschaft sind Filme und seit dem Tod ihrer Mutter ist das Kino ihr zweites Zuhause. So scheint es ein Leichtes, für ein Schulprojekt einen Blog über ihr Lieblingsthema ins Leben zu rufen. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Und dann ist da auch noch Marvin, der plötzlich mehr von ihr will, als nur der hilfsbereite Freund zu sein. Langsam merkt Jess, dass sich das Leben durchaus nicht immer wie im Film abspielt ...

(Quelle und Bildcopyright liegen bei cbt)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Buch ist pink! Es ist einfach nur schweinchenrosa-quietschpink mit Popcorn und einer rosa Kinokarte drauf. Man sieht also auf der Stelle, dass es um Kino und Filme im allgemeinen geht und dass dieses Buch definitiv jüngere Leserinnen ansprechen soll. Nun bin ich schon kein kleines Mädchen mehr, aber trotzdem hat mich diese süße, niedliche Aufmachung auf der Stelle angesprochen. Süß und niedlich geht eben immer und wenn dann auch noch der Titel Lust auf mehr macht, dann kann man doch gar nicht anders, als sich darauf zu stürzen.

 

Meine Meinung

 

Vom ersten Moment an ist klar: Das hier ist ein Kinderbuch. Man merkt es an der Aufmachung und natürlich auch am Alter der Protagonisten. Ein weiterer wichtiger Punkt in dieser Hinsicht ist der Schreibstil, denn es ist verdammt schwierig, ein Kinderbuch zu schreiben, an dem sich die Zielgruppe und gleichzeitig auch ältere Leser erfreuen können. Cornelia Franke ist das jedoch einwandfrei gelungen. Die 16-jährige Ich-Erzählerin wirkt genau so wie sie ist. 16. Nicht älter, aber auch nicht Jahre jünger und der Schreibstil spiegelt das klasse wieder. Es gibt spritzige Dialoge zwischen Jessica und ihren Freunden und genauso interessant gestaltete Beiträge zum Thema Film. Außerdem kann man sich auf etwas Romantik freuen, aber dazu später mehr.

 

Kurz und knapp geht es in dem Buch um Jessica. Jessica verbringt ihre Zeit gerne im Kino, schwänzt gerne mal den Unterricht, um sich donnerstags die neuen Filme reinzuziehen und besitzt sogar eine Kinojahreskarte. Als bei ihr an der Schule eine Art Wettbewerb gestartet wird, wer in seiner Gruppe von 2-3 Personen den aktivsten Blog gründen und führen kann, bietet sich ihr die Chance, ihre Leidenschaft publik zu machen. Der Blog »moviesonmymind« ist schnell gegründet, aber bei der Führung brauchen sie dann doch Hilfe von Marvin, dem liebenswerten Nerd ihrer Klasse …

 

Man möge denken, alles ist vorhersehbar. So wie es in jedem Kinderbuch ist, aber … okay, zum Teil ist es das auch, aber wie schon gesagt, es ist ein Kinderbuch. Und ein richtig süßes noch dazu, da will ich also nichts sagen. Trotz der Tatsache, dass es stellenweise für mich offensichtlich erschien, hielten die letzten 20 Seiten noch so einige Überraschungen für mich bereits, so dass der Begriff »vorhersehbar« eigentlich doch nicht mehr passt. Für das Ende jedenfalls nicht. Mittendrin schon. Das nur so als kleiner Manko.

 

Ein wichtiger Part des Buches nimmt ganz klar das Thema »Film« ein und das zu Recht. Neben bekannten Klassikern gibt es eine Reihe von erfundenen Filmen, die sich die Filmindustrie schnell sichern sollte, einfach weil sie richtig cool beschrieben werden. Die Filmkritiken, die Jessica im Laufe des Buches verfasst und mit ihrem Leben verknüpft, lockern die Handlung immer wieder auf und passen einfach handlungstechnisch richtig gut rein. So bekommt man einen schönen Eindruck inwiefern man die Kinorealität mit der Wirklichkeit verknüpfen kann. Das ist der Autorin gelungen.

 

Fazit

 

Das ganze Buch ist ein Lesespaß für Groß und Klein. Und für Kino- und Filmliebhaber natürlich. Trotz kleinerer Schwächen konnte es mich daher überzeugen und ich vergebe guten Gewissenes 4 Schmetterlinge.

 

Bewertung

 

4/5

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(7)

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engel, hölle, malakhim, triaden, gut

Engelserwachen

Hawa Mansaray
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Talawah Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783981782943
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Die 16-jährige Georgie Eliot wird von ihren Mitschülern gemobbt und schikaniert. Auf der Flucht vor den handgreiflichen Übergriffen ihrer Klassenkameraden erleidet sie einen schweren Verkehrsunfall.

Moriel, der Todesengel, stellt sie vor die Wahl, in ihr irdisches Leben zurückzukehren oder im Himmelsreich eine wichtige Aufgabe zu übernehmen. Georgie entscheidet sich gegen ihr bisheriges Sein und wird zu einer Malakhim, einem Halbengel.
Aber auch im Paradies ist nicht alles Gold, was glänzt. Als der mysteriöse Cedric, der Georgie magisch anzuziehen scheint, ihr eine uralte Prophezeiung offenbart, steht das Böse bereits kurz davor, das Himmelsreich zu stürzen und die Menschheit zu vernichten. Längst hat Luzifer seine Schergen ausgesandt, um Feuersbrunst und Tod über die Welt zu bringen.

Ein Kampf zwischen Gut und Böse, Himmel und Hölle, und eine außergewöhnliche Liebe ohne jegliche Vernunft, entfacht

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Talawah Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist einfach eine Augenweide. In warmen Gelb- und Brauntönen ist es gehalten und zeigt das Gesicht einer jungen Frau, bei der ich auf den ersten Blick hispanische Herkunft vermuten würde. (Passt, denn Georgie kommt aus Mexico!). Die goldenen Augen der Protagonistin und der ernste, entschlossene Gesichtsausdruck passen so gut zu ihr und auch die braunen Haare, die im Licht der Sonne wie Honig wirken, sind sehr gut getroffen. Die weißen Federn bringen diesen Engels-Touch auf das Cover, der natürlich nicht fehlen darf. Dieses Cover muss einfach ins Regal!

 

Meine Meinung

 

Man sollte meinen, Engelsbücher wären im Laufe der letzten Jahre bis zum Geht-nicht-mehr ausgelutscht worden. Es kam mir so vor, als müsste jeder große Verlag ein Buch über Engel (wahlweise auch gefallene) auf den Buchmarkt schmeißen und war eigentlich ganz froh, als der Hype abgeklungen war, aber jetzt …?

 

Malakhim ist echt kein Vergleich zu den anderen Büchern mit Engeln in tragenden Rollen. Das liegt unter anderem daran, dass Georgie weder ein Engel noch eine Gefallene und auch nicht unsterblich in einen Engel oder Gefallenen verliebt ist. Also, keine Klischees in dieser Hinsicht. Georgie ist einfach ein Mensch. Ein Mensch, der es nicht einfach hat. Ständig wird sie schikaniert und eine Mobbingattacke endet schließlich sogar mit ihrem Tod.

 

Georgie wird daraufhin zu einer Malakhim, einer Auserwählten mit engelsgleichem Körper und menschlicher Seele. Zusammen mit ihren Mitstreitern Chiara und Jonathan kümmern sie sich um die Todsünder der Erde. Georgie macht das alles mit, aber bald schon merkt sie, dass im Himmelreich nicht alles mit rechten Dingen zugeht und natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte (aber die müsst ihr schon sehr lesen. ;-) ).

 

Malakhim ist kein typisches Klischee-Engelsbuch (ich kann es gar nicht oft genug erwähnen), sondern in jeder Hinsicht anders, besonders, einzigartig. Dieses Buch verfolgt zwar auch religiöse Themen, aber vor allem lehrt es dem Leser, zu hinterfragen und nicht alles einfach so hinzunehmen.

 

Georgie ist eine Protagonistin, mir der man sich gut identifizieren kann (zumindest ging es mir so), weil sie nicht perfekt ist, nicht super beliebt oder stets hübsch zurecht gemacht. Sie ist einfach echt! Ihre Seele ist rein, sie hat einen starken Willen und ist eine wahre Kämpfernatur. Während der Handlung macht sie schon im ersten Band jetzt eine gewaltige Entwicklung durch und ich bin gespannt, was noch auf sie zukommen wird. Ich bin mir sicher, dass sie alles mit Bravur meistern wird. Schließlich hat sie ja die vernünftige Chiara und den (vielleicht manchmal) etwas groben Jonathan an ihrer Seite. Und natürlich Cedric. (wer das ist, müsst ihr schon nachlesen. ;-) )

 

Und zum Schluss noch etwas zum Schreibstil:

Aus der Sicht von Georgie fällt es unglaublich leicht, sich in sie hineinzuversetzen. Man sieht das Himmelreich, das Paradies und alles drum und dran, stets durch ihre Augen. Die Umgebung ist sehr liebevoll und detailliert ausgearbeitet, so dass der Leser selbst einen schönen Eindruck vom Himmel bekommt. An den richtigen Stellen wird Spannung aufgebaut, während es an anderen eher sachte zugeht. Mit den Empfindungen spielen, das kann die Autorin wirklich gut.

 

 

Fazit

 

Ich liebe es! Ich liebe Malakhim und kann die Fortsetzung kaum erwarten. Echte, facettenreiche Charaktere und eine packende Handlung, so gefällt mir das. Wenn ihr mal ein etwas anderes Engelsbuch lesen wollt, seid ihr hier genau richtig.

 

Und falls ihr den Talawah-Verlag noch nicht kennt: Obwohl noch ganz jung, hat der Verlag es einfach raus, außergewöhnliche Geschichten zu verlegen, die begeistern und nicht mehr loslassen. Mich haben bisher alle Titel des Programms restlos überzeugt.

 

Bewertung

 

5/5

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phoenix, hamburg, fantasy, dystopie, hexen

Phoenix - Tochter der Asche

Ann-Kathrin Karschnick
Buch: 400 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 02.10.2013
ISBN 9783944544052
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Papierverzierer Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Obwohl ich zugegebenerweise die bronze/braune Coverfarbe nicht mag, finde ich das Cover für die Handlung sehr passend gestaltet. Die dunkle, düstere Umgebung gibt die Umgebung und die Welt, in der »Phoenix« spielt, einfach sehr schön wieder. Dazu passend ist Tavi mit ihren Phoenix-Flügeln auf einem Hausdach zu sehen, eine Pose, die gut zu ihr passt und auch im Buch vorkommt. Der Titel steht in Flammen im Himmel und bietet so ein hübschen Blickfang.

 

Meine Meinung

 

Das Buch wurde mir auf der Buchmesse praktisch aufgezwungen, aber nachdem der Geldbeutel nein gesagt hat, durfte ich es nun im Rahmen der Blogtour als Ebook lesen und rezensieren. Und was soll ich sagen? Nachdem ich Ann-Kathrins AURORA-Bände beide verschlungen hatte, war ich schon sehr gespannt auf ihre preisgekrönte »Phoenix«-Trilogie. Der Schreibstil ist wieder einmal sehr angenehm, obwohl es zu Beginn nicht ganz einfach ist, sich in ihr Teslapunk-Universum einzufinden. Zumindest nicht, wenn man gar keine Ahnung davon hat.

 

In der Geschichte geht es um Tavi, eine uralte Phoenix, die in Hamburg unerkannt lebt. Sie hat ihr Leben der Rettung von Menschen gewidmet, aber die Menschen, die sie rettet, werden alle mit einem Mal von einer fürchterlichen Mordserie heimgesucht und Tavi steht im Verdacht, sie umgebracht zu haben. An den Fällen arbeitet Leon, der so auf Tavi trifft und nach anfänglichen Schwierigkeiten beschließen beide, zusammenzuarbeiten und den Mörder gemeinsam zu stellen. Mehr verrate ich nicht. ;-)

 

Kurz vor der Lektüre dieses Buches bekam ich eine kleine Schreckensnachricht. Eine gute Freundin mochte es nicht! Sie hatte richtig Probleme mit diesem Buch und ich darauffolgend natürlich Angst, dass es mir genauso ergehen könnte, aber schlussendlich war diese Angst unbegründet. Nach oben genannten Startschwierigkeiten konnte ich mich richtig gut im Teslapunk-Hamburg zurechtfinden, habe Tavi, Nathan und Leon lieb gewonnen und in der Handlung mitgefiebert.

 

Die Spannung kommt hier richtig früh auf und bleibt bis zum Ende bestehen. Dadurch, dass wir es hier nicht mit gewöhnlichen Menschen, sondern verschiedenen Seelenlosen (Hexen, Dämen, Phoenixe, usw.) zu tun haben, macht das Buch unvorhersehbar, da man bis zum Ende nicht weiß, wie wer in einer Notsituation reagieren wird. Und bei den Menschen, bei denen man ja noch um das Leben fürchten muss, hinterlässt diese Möglichkeit der Wiederaufstehung als Seelenloser gleich noch etwas mehr Nervenkitzel.

 

Unsere Protagonistin Tavi konnte ich fast auf der Stelle ins Herz schließen. Sie ist eigentlich keine Kämpferin, sondern will einfach nur ein ruhiges, friedliches Leben führen. Ihr langes Leben haben ihr zu jeder Menge Erfahrung verholfen und ihre Mutterinstinkte lassen sie gleich noch mal sympathischer werden. Und Nathan auch. J

Leon hat aber auch seine Vorzüge. Er ist der Starke, der Kämpfer, der manchmal einfach instinktiv und wenig vernünftig handelt. Schlussendlich würde aber auch er sich immer für das Richtige entscheiden und nach dem letzten Plottwist am Ende (Psst) mag ich ihn gleich noch mal ein wenig mehr. grins

 

Band 2 wird sicher nicht allzulang auf sich warten lassen. J

 

Fazit

 

»Phoenix – Tochter der Asche« ist auf jeden Fall ein gelungener Reihenauftakt, der so richtig Lust auf die folgenden Bände macht. Spannung und ein interessantes Handlungsuniversum inklusive. Ich vergebe 4 Sterne. (Man muss sich ja noch steigern können!)

 

Bewertung

 

4/5

 

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traumwanderung, elias, leif, drachenhöhle, lilo majah

Morgana (1.2) - Herrin der Träume (Aurora 15)

Stephanie Linnhe
E-Buch Text: 92 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 10.10.2016
ISBN 9783959624220
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

- Egal wo du dich versteckst … wir finden dich. Immer. -
Auf der Flucht vor den Labryd-Wissenschaftlern taucht Morgana im Feuerviertel unter: In gigantischen Ruinen leben hier viele Menschen am Rande der Gesellschaft von NeuRRocity. Doch die Sicherheit dieser Anonymität entpuppt sich bald als Trugschluss, denn Labryds Spürhunde sind Morgana dicht auf den Fersen. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich ihnen auf fremdem Terrain zu stellen. Dabei findet sie nicht nur mehr über ihre besonderen Fähigkeiten heraus, sondern erfährt auch, dass sie nicht die Einzige ihrer Art ist.

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Papierverzierer Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Hallelujah, ich hab schon schwarz gesehen, aber das neue Cover ist tatsächlich wieder schöner geworden. Wieder sehen wir die entsprechende AURORA-Heldin im Profil. Es ist Morgana mit ihren blonden Haaren, die zur Seite gehen. Hier finde ich das Cover der zweiten Episode um Längen besser als das erste Cover.

 

Meine Meinung

 

In der ersten Episode habe ich angemerkt, dass ich meine Probleme mit der Wissenschaft im Schreibstil hatte. Dies kam hier überhaupt nicht mehr vor. Nein, ganz im Gegenteil. Ich hatte keine Probleme beim Lesen, die Seiten folgen nur so dahin und auch spannend wurde es.

 

Handlungstechnisch schließt Morgana 1.2 wenige Tage nach dem Ende der ersten Episode an. Svea befindet sich nun im Feuerviertel, wo sie sich versteckt, aber Labryd ist ihr immer noch auf den Fersen. Während ihrer Zeit dort, lernt sie, dass sie einen besonderen Einfluss auf Träume nehmen kann, aber es kommt, wie es kommen muss: Svea, die im Feuerviertel als Morgana bekannt ist, wird gefasst.

 

Hinter den Mauern von Labryd passiert eine ganze Menge, auf dass ich wegen Spoilern nicht eingehen möchte, aber eins kann ich euch versprechen: Es wird verdammt spannend. J

 

Nachdem mich Episode 1 nicht sonderlich packen konnte, bin ich mehr als begeistert, dass Episode 2 so eine deutliche Verbesserung hingelegt hat. Nicht nur im Cover, auch im Inhalt. Spannung pur, tolle Charaktere, ich hätte mir bloß gewünscht, dass mein lieber Mory eine größere Rolle eingenommen hätte.

 

Okay, das ist jetzt eine kurze Rezension, aber alles ist gesagt. Solltet ihr nach Episode 1 zweifeln, ob Morgana etwas für euch ist, dann versucht es trotzdem einfach mit der zweiten Episode, denn diese kann sich wirklich sehen lassen.

 

Fazit

 

Spannung und interessante Charaktere. Sowahl die Protagonistin als auch die Gegenspiele sind facettenreich gestaltet. Die Superkraft hier bietet enorm viel Potential und ich freue mich auf die dritte Episode, die mich hoffentlich vom Hocker haut.

 

Bewertung

 

4/5

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