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17 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

blutwächter, vampirgen, dark diamonds, vampire, melody of eden

Melody of Eden 2: Blutwächter

Sabine Schulter
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 24.02.2017
ISBN 9783646300086
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

**Eine Liebe, so weitreichend wie der Horizont**

Allmählich beginnt Mel, sich an ihr neues Leben zu gewöhnen, und es dank Eden sogar zu genießen. Aber noch immer sorgt ihr Widersacher Rufus mit seinen perfiden Plänen für großes Chaos. Die Vampire beschließen, ihn ein für alle Mal zu stoppen, und verbünden sich mit den Einheiten der anderen Bezirke. Dass daraufhin ausgerechnet die gutaussehenden und manipulativen Vampirzwillinge des Mittelbezirks ein Auge auf Mel werfen, passt Eden gar nicht. Er muss lernen, endlich zu seinen Gefühlen für Mel zu stehen, und das am besten so bald wie möglich. Denn wenn Rufus erst mal mit seiner Vampirarmee aufwartet, könnte es dafür bereits zu spät sein…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Dark Diamonds)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist blau! Neben dem schwarzen Rand und den Sillhouetten der Protagonisten ist der Hintergrund in einem wunderschönenen Mitternachtsblau gehalten. Der Mond, der am Himmel leuchtet, ist ein richtiger Blickfang, einfach weil er im Vergleich zum Rest so schön hell ist. Wenn ich ehrlich bin, gefällt mir dieses Cover der Reihe am besten.

 

Meine Meinung

 

Wieder einmal überzeugt Sabine Schulter mit einem flüssigen Schreibstil, der einen auch nach einiger Zeit zwischen den Bänden schnell wieder in die Geschichte einführt. Die umfangreichen Beschreibungen und der Umgebung haben zwar etwas nachgelassen, aber nun kennen wir die Gegend ja bereits. Dieses Mal ist die Geschichte wieder aus der Sicht von Melody und Eden erzählt, was dem Leser hilft, sich in beide Protagonisten einzufühlen.

 

Die Handlung setzt dort an, wo Band 1 geendet hat. Noch immer hat die Nachtpolizei damit zu kämpfen, dass Rufus Tiere mit dem Vampirgen infiziert hat und nun auch beginnt, diese auf die Menschheit loszulassen. Gar nicht gut! Melody, Eden und Co beginnen daher eine Zusammenarbeit mit den anderen Bezirken und finden langsam, aber sicher heraus, was es mit den Tieren auf sich hat, aber was das ist, das wäre nun wirklich zu sehr gespoilert.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt in dem Buch liegt auf der Beziehung zwischen Melody und Eden. Es gibt eindeutig mehr Romantik in diesem Teil, während die beiden sich immer mehr einander öffnen. Das hat mir sehr gefallen – schließlich sind die beiden ein sehr niedliches Paar. Aber denkt jetzt ja nicht, dass es sich jetzt nur um die Liebesgeschichte dreht. Der Fokus ist zwar größer, aber die Hauptaufmerksamkeit liegt immer noch auf der spannenden Handlung.

 

Außerdem können wir verfolgen, wie Melody sich immer mehr mit ihrem neuen Leben anfreundet und es mittlerweile sogar genießt, ein Vampir zu sein. Die Darstellung dieser und auch die Thematik mit den Blutgefährten finde ich übrigens immer noch sehr erfrischend und interessant – hatte ich glaube ich, nicht in meiner Rezension zu Band 1 erwähnt, ist aber so.

 

Melody selbst habe ich jetzt auch richtig in mein Herz geschlossen. Während sie mir im ersten Band ab und an und zu sehr eine kleine Mimose war, ist das Mädchen mittlerweile zu einer wahren, mutigen Kämpfernatur geworden und das ist wirklich cool. You go, Girl!

 

Eden war ja schon immer mutig und liebenswert und alles drum und dran, aber auch er hat eine andere Seite gezeigt, denn er beginnt, sich zu verändern – Melody ist schuld! Dazu gehört, dass er offener wird, schneller vertraut und so etwas wie Nähe wieder zulässt. Das ist doch richtig niedlich – wer würde keinen Eden haben wollen?

 

Fazit

 

»Melody of Eden – Blutwächter« wartet mit mehr Action, aber auch mehr Romantik auf und steht seinem Vorgänger in nichts nach. Mit den vielen Verwicklungen und offenen Enden kann ich das große Finale gar nicht mehr abwarten.

 

Bewertung

 

5/5

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Witches of Norway - Monddunkelzeit

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 24.02.2017
ISBN 9783646300062
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

**Das magische Finale einer Liebe zwischen Zukunft und Vergangenheit**

 

Noch immer kann Elis den Zauber der Zeit nicht kontrollieren. Auf der Flucht vor den Schattenbringern landen sie und Kjell im Norwegen des 17. Jahrhunderts – eine Zeit, die viele Gefahren birgt, denn Magie gilt hier als Teufelswerk. Gefangen zwischen Liebe und Furcht, Zukunft und Vergangenheit versucht sie den Magierbund der Schattenbringer aufzuhalten. Doch jede falsche Entscheidung könnte ihr ganzes Leben in Dunkelheit stürzen und auch das derer, die sie liebt. Dabei weiß sie nicht einmal, für wen ihr Herz wirklich schlägt. Ihre intensiven Gefühle für Kjell und die enorme Anziehungskraft, die der Hexenmeister Stian auf sie ausübt, bringen Elis fast um den Verstand. Doch genau diesen braucht sie, um ihre Feinde zu besiegen...

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Dark Diamonds)

 

Äußere Erscheinung

 

Ganz im Stil der vorherigen Cover ist wieder das halbbedeckte Gesicht von Elis zu sehen. Vor ihr liegt noch immer dieser Schleier, dieses Mal mit einem lila Schimmer und wieder ist eine malerische, norwegische Landschaft zu sehen. Besonders gefällt mir, dass Elis‘ Haar keinen Lila-Stich hat, wie im zweiten mit dem schwachen Grün-Stich. Von allen drei Covern gefällt mir dieses hier am besten.

 

Meine Meinung

 

Man merkt beim dritten Band vollkommen, dass Jennifer alle drei Bände hintereinander geschrieben hatte. Es ist der gleiche Schreibstil, etwas düsterer als man es von ihren Märchen gewohnt ist, und doch mitreißend wie eh und je. Nach wie vor erzählt Elis die Geschichte aus ihrer Sicht, wobei in diesem Band ihre Gedanken und Gefühle von ihr sogar noch viel stärker rüberkommen.

 

»Monddunkelzeit« knüpft einige Zeit nach Band 2 an und Elis und Kjell sind glücklich, aber natürlich nicht lange, denn das 17. Jahrhundert ist vor allem für Hexen und Hexer sehr gefährlich. Dazu kommen die Schattenbringer, die immer noch das Grimoire wollen und Stian ruft sich wieder auf den Plan. Inzwischen alldem weiß Elis nicht mehr, was sie denken soll.

 

Und ich auch nicht! Beim Lesen ist es beinahe unmöglich, alles auf Anhieb zu durchschauen. Nichts ist hier vorhersehbar, jeder Plottwist ein einziger Schockmoment und glaubt mir, da gibt es einige. Nicht nur, dass das Geheimnis rund um Luc gelüftet wird (Ihr werdet es nicht glauben!), auch mit weiteren Erkenntnissen, die unweigerlich kommen, schafft Jennifer es, Herzen reihenweise zu zerstören.

 

Geschichten rund um Zeitreisen zu schreiben, ist bekannterweise immer eine komplizierte Angelegenheit, weil Logikfehler sich nur zu gerne einschleichen, aber bei Jennifer ist einfach alles rund und schlüssig und ergibt so viel Sinn, dass niemand da auch nur im Schlaf draufkommen kann. Sie zieht außerdem Referenzen zum ersten Band. Eine Stelle, die schon so lange her ist, das man sie eigentlich nicht mehr auf dem Schirm hat, dreht noch einmal alles um und hat dabei mein Herz gebrochen.

 

Dann hätten wir da noch Stian. Vom Bookboyfriend zum absoluten Vollarsch und nun? Tja, das sage ich nicht. Aber die Enthüllungen, die ihn betreffen, sind ebenso weitreichend wie auch schockierend, aber wie gesagt: Es gibt so einige Plottwists, die dieses Finale zu etwas ganz Besonderem machen.

 

Elis, die Protagonistin, wächst in diesem Band über sich hinaus, so einfach ist das. Sie wird stärker, mutiger und stellt alles infrage. Gut, das hat sie vorher auch schon getan, aber in diesem Band ist diese Entwicklung einfach noch stärker. Elis hat sich dieser Reihe einfach nur würdig erwiesen. Eine wirklich gelungene Protagonistin mit Stärken und Schwächen, die sie einfach liebenswert und sympathisch machen.

 

Fazit

 

Das Finale der »Witches of Norway« hat es in sich. Plottwists, Schockmomente und Heulkrämpfe machen dieses Buch zu einem Leseereignis der besonderen Art. Hut ab, Jennifer, und danke für diese großartige Reihe! Dieser Diamant ist definitiv der Strahlendste am Dark Diamonds-Himmel!

 

Bewertung

 

Lieblingsbuch

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71 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

j. kenner, dallas sykes, verbotene liebe, sexy secrets, liebe

Sexy Secrets

J. Kenner , Janine Malz
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.01.2017
ISBN 9783453359161
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Dallas Sykes ist berühmt-berüchtigt. Für seine Partys, sein Vermögen und seine Frauengeschichten. Doch der Dallas, den ich kenne, ist ein völlig anderer: Er ist tiefgründig, klug und unwiderstehlich sexy. Sein Blick nimmt mir den Atem, seine Berührung raubt mir den Verstand.

Unsere Vergangenheit bindet uns aneinander, unsere Geheimnisse hüten wir auf ewig. Es gibt Menschen, die die Macht besitzen, uns zu verletzen. Aber am gefährlichsten ist für uns die Wahrheit.

Dallas ist nur hinter verschlossenen Türen mein. Unsere leidenschaftliche Liebe ist verboten. Und dennoch hat sich nichts je so gut, so richtig angefühlt.

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Diana Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist wieder im gewohnten Stil der Secrets-Reihe gehalten. Statt dem schnörkeligen, rosa „S“ ist es nun türkis-grün und der Titel wurde abgeändert. So schafft die Reihe einen Wiedererkennungswert.

 

Meine Meinung

 

Wir kennen ja alle J. Kenners direkten, wenig beschönigenden Schreibstil, oder? Schließlich treibt sie uns hier nicht mit ihrem ersten Titel die Röte in die Wangen. Trotzdem hatte ich dieses Mal das Gefühl, dass sie noch extremer und schamloser geworden ist. Worte wie (Achtung, nicht jugendfrei!) »Fotze« und »Möse« sind bei J. Kenner durchaus gebräuchlich, aber in diesem Buch kommen diese Wörter in gefühlt jedem zweiten Satz und ich weiß ganz ehrlich nicht, wie ich das finden soll.

 

Der zweite Band der Reihe schließt fast nahtlos an den ersten Band an und im Fokus steht wieder die verbotene Beziehung zwischen Dallas und Jane, die die beiden doch in diesem Teil ziemlich oft – wirklich oft! – ausleben. Schade finde ich, dass nicht allzu sehr auf die Vergangenheit eingegangen wurde. Klar, es gab die Stellen, in denen Deliverance eine wichtige Rolle gespielt hat, aber alles in allem ist dieser Part der Geschichte meines Erachtens nach etwas in den Hintergrund gerutscht.

 

Dafür zeigt sich ganz deutlich eine Charakterentwicklung bei den beiden Hauptfiguren. Die beiden werden offener miteinander und auch wenn bei Jane ab und an Eifersuchtsanfälle an der Tagesordnung stehen, kann ich doch sagen, dass sie sich gut geschlagen hat. Bei Dallas hingegen scheiden sich die Geister. Ich für meinen Teil weiß nicht, was Jane an ihm findet. Zumindest am Anfang des Bandes. In der zweiten Hälfte konnte ich mich dann auch mit ihm anfreunden, aber naja, was nicht ist, kann ja noch werden.

 

Fazit

 

Band 2 der Reihe war nicht so gut wie der erste Teil, war alles in allem aber doch unterhaltsam und ließ sich schnell weglesen. Dafür vergebe ich 3 Schmetterlinge.

 

Bewertung

 

3/5

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Daughters of Darkness: Lara

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 03.02.2017
ISBN 9783903130241
Genre: Romane

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Eine Frau mit einem Herz aus Eis – zwei Männer mit einer Mission

Die Gründerin der Daughters of Darkness hält nichts von Gefühlen. Nicht, nachdem Lara auf die harte Tour gelernt hat, keinem Mann zu vertrauen.

Tyler Conway, Ex-Navy-SEAL und Anführer der HUNTERS, hat Laras Vater vor Jahren hinter Gitter gebracht und damit ihr Leben zerstört. Jetzt braucht er ihre Hilfe, um an wichtige Informationen zu kommen, die auf keinen Fall in die falschen Hände gelangen dürfen. Aber auch der charmante Alec, seines Zeichens Kunstdieb und Schatzjäger, tritt mit einer ungewöhnlichen Bitte an sie heran: Er sucht nach einem verloren gegangenen Kunstgegenstand aus der Sammlung ihres Vaters.

Schon bald muss sich Lara nicht mehr die Frage stellen, ob sie den beiden hilft, sondern wem sie noch trauen kann. Denn eines ist sicher: Noch einmal wird sie keinem von ihnen verfallen.

(Quelle und Bildcopyright liegen bei der Romance Edition)

 

Äußere Erscheinung

 

Wieder einmal glätzt die Romance Edition mit einem umwerfenden Cover. Ganz im Stil der Daughters of Darkness sind auf dem Cover von Lara ebenfalls nur die Beine der Protagonistin zu sehen. Sie trägt Spitzenstrümpfe und einen knappen, schwarzen Rock. In der linken Hand hält sie eine Pistole. Im Hintergrund ist eine Großstadt bei Nacht zu sehen. Der Titel ist dieses Mal lila, was sich aber gut von dem Grau als Grundfarbe des Covers abhebt.

 

Meine Meinung

 

Oh mein Gott, sie hat es wieder getan! Bianca Iosivoni hat mich ein weiteres Mal in die Welt der HUNTERS und Daughters of Darkness entführt und bis zur letzten Seite gefesselt. Wenn man Biancas Bücher liest, ist es beinahe, als würde die reale Welt um einen herum vollkommen verblassen und nur noch das geschriebene Wort existiert. Ihr Schreibstil ist Spannung, Knistern und Verlangen Pur. Sie schreibt so packend, dass man während dem Lesern oftmals den Atem anhält, als würde einem selbst alles widerfahren – dabei schreibt sie aus der dritten Person, was das Ganze zu einer noch krasseren Leistung macht – und trotzdem kann man nicht aufhören, weiterzulesen.

 

Jetzt kommt endlich die Anführerin der Daughters of Darkness zum Zug. Lara. College-Dozentin bei Tag, Auftragsmörderin bei Nacht. Sie traut Männern nicht über den Weg, vor allem keinen HUNTERS. Trotzdem lässt sie sich von dem Anführer dieser, Tyler, überzeugen, ihm zu helfen, an wichtige Informationen zu kommen. Aber er ist nicht der einzige Mann, der in diesem Band auftaucht. Auch Alec spielt eine wichtige Rolle bei dem Ganzen, doch wie alles miteinander zusammenhängt, tja, das werdet ihr wohl nur erfahren, wenn ihr es lest.

 

Und das solltet ihr!

 

Obwohl Band 3 der Daughters of Darkness sehr stark mit den HUNTERS verwoben ist, kann man ihn sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen, also keine Sorge. Danach hat man aber massiv Lust, die HUNTERS zu lesen, kann ich euch sagen. Der Fokus liegt natürlich trotzdem auf den Daughters of Darkness und ganz untypisch für Bianca Iosivoni gibt es hier ein Liebesdreieck.

 

Bitte jetzt nicht schreiend wegrennen, denn Bianca formt diese Liebesgeschichte so ungewöhnlich und so gut, dass sie selbst das berüchtigte Liebesdreieck überschattet. Es gibt einfach so viele Plottwists, dass man selbst nach einer Weile nicht mehr weiß, wem Lara trauen soll und wem man selbst vertraut.

 

Wieder einmal sind die Charaktere mit einer Tiefe skizziert worden, wie man sie nur selten in Büchern findet. So kennt man zum Beispiel Lara schon aus den vorherigen Daughters of Darkness-Bänden, lernt sie und ihre Hintergrundgeschichte aber erst jetzt wirklich kennen. Man erfährt, was für ein Mensch sich hinter der kühlen, kalkulierenden Auftragsmörderin verbirgt und wie sie so geworden ist, wie sie nun ist. Alle Enthüllungen wären zu große Spoiler, weshalb ich sie offen lasse, aber ich kann euch sagen, von allen DoD finde ich ihren Hintergrund am weitreichendsten.

 

Tyler ist sicher für die Leser der HUNTERS-Reihe bereits ein bekanntes Gesicht. Wer die Reihe aber nicht kennt – so wie ich – wird dennoch nicht enttäuscht. Zwar gibt es weit weniger Details zu seinem Background, aber das Wichtigste zu ihm und seiner Persönlichkeit erfährt man dennoch. Schon in der Vergangenheit sind er und Lara sich über den Weg gelaufen und seither hat er Gefühle für sie. Ob sie diese auch erwidert, ist nur die Frage.

 

Und dann wäre da noch Alec, seines Zeichens Kunstdieb, der in Lara ungeahnte Leidenschaft entflammen lässt. Auch die beiden sind sich schon bekannt, so dass es ihm nicht schwerfällt, Lara in seine Mission mithineinzuziehen und natürlich sind auch hier Gefühle im Spiel. Alec ist kein vollkommenes Rätsel, aber viel erfährt man nicht über ihn und das ist vielleicht ganz gut so – merkt ihr dann, wieso. ;-). Er ist in jeder Hinsicht der direkte Konkurrent von Tyler – und das zeigen die beiden auch bei jeder Gelegenheit – aber für wen Lara sich entscheidet, dafür müsst ihr das Buch schon lesen.

 

Fazit

 

Mit »Daughters of Darkness – Lara« hat Bianca einen außergewöhnlichen Schluss für eine außergewöhnliche Reihe geschaffen, die von der ersten Seite in ihren Bann zieht und einen nach immer mehr verlangen lässt. Ich bin immer noch total geflasht und fertig.

 

Bewertung

 

5/5

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superheldin, labryd

Morgana (1.3) - Königin der Illusionen (Aurora 23)

Stephanie Linnhe
E-Buch Text: 93 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 02.02.2017
ISBN 9783959624305
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

– Solltest du dich jemals sicher fühlen … sieh über deine Schulter. –

Das Netz der Forschungseinrichtung Labryd zieht sich immer enger um Morgana zusammen: Ihr Bruder verschwindet und taucht in ihren Träumen auf – mit einer Botschaft, die sie nicht deuten kann. Zusammen mit ihren Freunden Red und Mory flüchtet sie an den nördlichen Rand der Stadt. Doch schon bald stellt sie fest, dass sie keine andere Wahl hat, als ihren Verfolgern ein letztes Mal gegenüberzutreten. 
Aber wie soll man einen Feind besiegen, der den größten Trumpf aus dem Ärmel zieht, den man sich vorstellen kann? Wie soll man ein Spiel gewinnen, dessen Figuren sich im Nebel verbergen – besonders, wenn man nicht weiß, auf welcher Seite sie wirklich stehen?

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Papierverzierer Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Dieses Cover gehört definitiv zu den Highlights der dritten Episode. Zu sehen ist Morgana in ihrem dunklen Kampfanzug in einer coolen Angriffspose. Hinter ihr ist wie immer der dunkle AURORA-Hintergrund zu erkennen und ein neongrüner Ring, der das Cover zu einem richtigen Eye-Catcher macht.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil

 

Kommt es nur mir so vor oder wird der Schreibstil von Episode zu Episode besser? Obwohl die technischen Begriffe nach einer so langen Wartezeit wieder ein paar Fragezeichen bei mir aufgerufen haben, war es spannend und zwar fast von Anfang bis Ende. Man findet sich wieder leicht in die Geschichte ein und kommt gut mit – auch wenn es mir ab und an etwas zu schnell gegangen ist.

 

Handlung

 

Die Handlung knüpft kurz nach der zweiten Episode an. Dieses Mal wurde Sveas Bruder entführt und zusammen mit Red und Mory macht sie sich auf den Weg, ihn zu retten, dabei kommt es zum alles entscheidenden Showdown.

 

Mehr Infos gibt’s nicht wegen der Spoilergefahr. ;-)

 

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass Mory eine wichtigere Rolle eingenommen hat und quasi immer dabei war – er ist nach wie vor mein Liebling, aber auch die anderen Charaktere hatten im Finale der Morgana-Staffel ihre Sternstunden.

 

Die Handlung besteht fast nur aus Spannung und Action und jeder Menge Enthüllungen, darunter der Name der Organisation, die wir schon von den anderen AURORA-Superheldinnen kennen. Hier sieht man richtig schön, dass alle Superheldinnen doch irgendwie miteinander verbunden sind.

 

Und mal ehrlich: Alle AURORA-Autorinnen haben es raus, wie man den Leser mit einem Cliffhanger im letzten Absatz nach mehr lechzen lässt. Obwohl ich zugegebenermaßen Morgana nicht zu meinen Lieblingsheldinnen zähle, gegen eine zweite Staffel hätte ich bei dem Verbesserungspotential nichts einzuwenden.

 

Fazit

 

Das Finale von »Morgana« setzt noch einmal eine Schippe oben drauf. Es gibt zwar nach wie vor kleine Schwächen und (ganz wenige) langwierige Passagen, aber durch die tollen Charaktere und die Spannung hat sich das Staffelfinale von mir 4,5 Schmetterlinge verdient.

 

Bewertung

 

4,5/5

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neurrocity, superheldin

Gemini - Sound Wave

Anja Bagus
E-Buch Text: 92 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 30.01.2017
ISBN 9783959624299
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Lisa taucht wieder auf und scheint sich sehr verändert zu haben. Doch nicht nur Andreas Vorbehalte wegen Lisas Ex-Freund, der zu der Verbrecherorganisation der Thyssens gehört, erschweren es, die Zeit miteinander unbeschwert zu erleben, sondern auch Lisas Amnesie, die Probleme in der Firma von Andreas Freund Nick und das ominöse auftauchen eines sogenannten Geistmeisters gefährden die Leben der Zwillinge mit den besonderen Fähigkeiten. Und zu allem Überfluss verheimlicht ihre gemeinsame Mutter Karin auch noch, wer ihr Vater gewesen ist. Offenbar ist die wilde Jagd noch immer nicht vorbei und zieht größere Kreise, als alle angenommen haben.

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Papierverzierer Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Leider fand ich die Gemini-Cover der ersten beiden Episoden nicht so pralle und Episode 3 macht das auch nicht besser. Andrea, die Protagonistin scheint auf dem Cover zu schweben, als würde sie von einer Welle mitgerissen werden. Der Hintergrund lässt vermuten, dass es so ist, aber naja … mein Fall ist das Cover definitiv nicht.

 

Meine Meinung

 

Der Schreibstil ist ähnlich wie in Episode 2. Bildlich mit jeder Menge technischen Begriffen, die von Episode zu Episode selbstverständlicher wirken. Im Gegensatz zum Anfang lässt sich die Handlung im Finale nun ziemlich einfach weglesen und Fragezeichen kommen auch nicht mehr viele auf, denn so langsam wird alles klarer. Nachdem ich in Episode 1 vollkommen wird war und Episode 2 langsam alle Verwirrungen geklärt hat, folgte nun endlich die Erleuchtung.

 

Die Handlung knüpft gleich nach dem oberfiesen Cliffhanger zweiten Episode an und Lisa, die verschollene Zwillingsschwester von Andrea, ist wieder da. Einfach so. Und sie kann sich nicht daran erinnern. Ganz klar, dass da mehr dahinter stecken muss und auf ihrer Suche danach finden die Zwillinge und ihre Freunde so einiges heraus, aber das werdet ihr wohl selbst erfahren müssen.

 

Wenn man nun schon eine ganze Weile auf die Fortsetzung wartet – so wie ich – ist es zu Beginn etwas schwierig, wieder hineinzufinden, aber sobald man sich wieder ins Gedächtnis gerufen hat, womit sich die anderen Episoden befassen, ist man schnell drin und kann problemlos weiterlesen und dabei alle Verstrickungen erkennen.

 

Die letzte Episode von Gemini war definitiv das Highlight der beiden Superhelden. Endlich wurden Rätsel gelöst, Geheimnisse offenbar und es kam zu einem schönen (und nicht ganz so offenen) Ende, das trotzdem noch Lust auf die nächste Staffel macht

 

Fazit

 

»Gemini« ist an sich eine der schwächeren AURORA-Bände, aber auch sie hat ein vergleichsweise spannendes, mitreißenden Finale bekommen, das von mir noch 4 Schmetterlinge bekommt.

 

Bewertung

 

4/5

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bostaurus, neurrocity, superheldin, rocker-boss

Ylva Pauer (1.3) - Fiese Finte (Aurora 21)

Sandra Baumgärtner
E-Buch Text: 122 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 26.01.2017
ISBN 9783959624282
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Obwohl Ylva nie wieder an Aurelius denken wollte, verhilft sie ihm zur Flucht vor dem korrupten Polizeikommissar Bostaurus und dem rachsüchtigen Rocker-Boss Hocker. Einmal mehr gerät sie dadurch zwischen die Fronten und entschlüsselt dabei nicht nur das Erfolgsgeheimnis der wahnsinnigen Wissenschaftlerin Madam Mosella, sondern auch ihre Verbindung zu einer weitaus gefährlicheren Organisation. Doch noch bevor Ylva und ihr La-Kay alle Puzzleteile des Geschehens einander zuordnen und im Ganzen einen Sinn sehen können, kommt ihnen ein Asiate in die Quere. Und der beherrscht neben der Meisterschaft im Kung-Fu noch eine zweite, weitaus zerstörerische Disziplin.

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Papierverzierer Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Von den Farben her mit dem Rot, Gelb und Lila ist das Cover sehr gelungen. Ylva nimmt darauf eine Angriffspose ein, die eigentlich echt cool sein könnte, aber ihr rechter Arm stört mich. Ein wenig sieht der nämlich aus, als hätte die Gute sich den Arm gebrochen und welche Superheldin kämpft schon mit gebrochenem Arm? ;-)

 

Meine Meinung

 

Wow, Schlag auf Schlag geht es nun weiter im AURORA-Universum und die nächste im Bunde, die mit dem Staffelfinale an der Reihe ist, ist Ylva, die schon so cool ist, dass sie keinen Superheldennamen braucht.

 

Wieder einmal schafft es Sandra mit ihrem Schreibstil, in die futuristische Welt, in der AURORA spielt, zu entführen. Der Text ist dank jeder Menge Technik manchmal etwas kompliziert – aber das hat sich seit Episode 1 gebessert und ist hier auch nicht mehr so schwierig – aber im Großen und Ganzen flüssig zu lesen.

 

Die Handlung knüpft kurz nach der zweiten Episode an und beginnt direkt spannend mit einem Mord und dem Auftritt von einem korrupten Polizeikomissar. Ylva wird natürlich in die ganze Sache mit hineingezogen und auf einmal taucht auch Aurelius wieder auf, um das Chaos perfekt zu machen.

 

Seit zwei Episoden ist Ylva nun hier der mysteriösen Madam Mosella her und wir als Leser fragen uns: Was steckt eigentlich hinter dieser Frau? Nun, diese Frage wird hier endlich beantwortet, aber es wäre ja zu einfach, wenn mit dieser Antwort alles gut ist. Nein! Im Gegenteil! Sandra Baumgärtner hat hier drin einen Plottwist, der sich gewaschen hat, drin. Ich habe wirklich nicht damit gerechnet. Überhaupt nicht!

 

Aber ab diesem Punkt ist es wirklich unmöglich, das Buch beiseite zu legen! Ein Twist jagt den nächsten und die Spannung ist enorm. Ylva gehört ohnehin schon zu den spannendsten AURORA-Heldinnen, aber ihr Finale schießt den Vogel ab.

 

Etwas enttäuscht bin ich aber von der Romanze, aber das liegt nicht an der Romanze selbst, sondern daran, dass ich einfach etwas anderes geshippt habe. Was, das verrate ich nicht. Will ja nicht spoilern.

 

Fazit

 

»Ylva Pauer 1.3 – Fiese Finte« ist mal wieder ein geniales Finale für eine AURORA-Heldin und nach diesem Ende muss auch hier eine zweite Staffel kommen. Das ist zumindest meine Meinung.

 

Bewertung

 

5/5

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liebe, roman, tod, charlotte lucas, sinn des lebens

Dein perfektes Jahr

Charlotte Lucas
Fester Einband: 575 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 09.09.2016
ISBN 9783431039610
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Ein hinreißend schöner Roman über einen Mann, eine Frau und die wirklich wichtigen Fragen im Leben.

Was ist der Sinn deines Lebens? Falls Jonathan Grief jemals die Antwort auf diese Frage wusste, hat er sie schon lange vergessen.
Was ist der Sinn deines Lebens? Für Hannah Marx ist die Sache klar. Das Gute sehen. Die Zeit voll auskosten. Das Hier und Jetzt genießen. Und vielleicht auch so spontane Dinge tun, wie barfuß über eine Blumenwiese zu laufen.
Doch manchmal stellt das Schicksal alles infrage, woran du glaubst ...

Charlotte Lucas ist das Pseudonym der Bestsellerautorin Wiebke Lorenz. Ihr neuer Roman Dein perfektes Jahr wird Fans von klugen Liebesromanen verzaubern.

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Bastei Lübbe)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Besondere an diesem Buch ist wohl der lila Buchschnitt, der einem sofort ins Auge sticht, dicht gefolgt von den abgerundeten Ecken des Hardcovers. Der Hintergrund ist dunkelblau und die Sterne darauf erinnern an einen Nachthimmel. Dagegen ist der Titel in helleren Farben gehalten und in der Mitte positioniert. Drumherum befindet sich ein angedeuteter Kreis, auf dem die Protagonisten sitzen oder liegen und in einem Buch lesen.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil

 

Der Schreibstil der Autorin ist auf den ersten Seiten ungewohnt sachlich für einen Unterhaltungsroman. Nachdem man sich aber eingefunden hat, liest sich das Buch schnell und ohne großartigen Probleme. Erzählt wird aus Sicht von Hannah und Jonathan. Zunächst hat mich dabei etwas verwirrt, dass die Handlung bei Jonathan an Neujahr beginnt und bei Hannah noch Oktober ist, aber es wird später klar, wieso das so sein muss, also nicht verwirren lassen. Zwischen kurzen und manchmal auch längeren Passagen gibt es öfters Zeitsprünge von über einem Monat, schließlich geht das Buch über ein ganzes Jahr. Diese stören den Lesefluss allerdings überhaupt nicht, sondern sorgen sogar dafür, dass man der Handlung noch leichter folgen kann. Trotzdem finde ich, dass man die Geschichte auch in weniger als 576 Seiten hätte packen können.

 

Handlung

 

In dem Buch geht es tatsächlich um »dein perfektes Jahr«, denn genau das wünscht sich Hannah für ihren schwerkranken Freund. Ein perfektes Jahr, um ihm zu zeigen, dass alles gut wird. Daher schreibt sie in ein Filofax jeden Tag Aufgaben und Termine usw. die ihr Freund dann erledigen muss. Über Umwege gelangt eben dieser dann aber an Jonathan, einen 42-jährigen Verleger, der von seiner Frau verlassen wurde, keine Lust mehr an seinem Verlag hat und jeden Tag die gleiche, langweilige Routine über sich ergehen lässt. Durch den Kalender voller Aufgaben, um sein Leben umzukrempeln ändert er sich Stück für Stück zum Guten, während Hannah verzweifelt nach ihrem Freund sucht, der verschwunden ist.

 

Wir haben es hier mit zwei Handlungssträngen zu tun, die rein äußerlich betrachtet außer dem Filofax nichts miteinander zu tun haben, aber beim näheren Hinsehen merkt man, wie fein beide Stränge miteinander verknüpft sind und wie am Ende alles einen Sinn ergibt.

 

Besonders hervorzuheben sind die deutlichen Gegensätze der beiden Handlungsstränge. Während Jonathans Leben am Anfang nicht sonderlich rosig aussieht und sich immer weiter bessert, scheint es bei Hannah zunächst genau anders rum, aber beide zusammen – da ergänzt sich auf einmal alles.

 

Die Autorin hat es geschafft, mich mit der Handlung einfach umzuhauen. Schließlich ist sie in diese Art und Weise einfach neu und anders und einfach nur berührend. Wie schon im Klappentext erwähnt: Hier geht es um die wirklich wichtigen Fragen.

 

Charaktere

 

Jonathan ist zunächst einmal ein sehr ungewöhnlicher Protagonist. Er ist schon 42 und ihm gehört Griefson and Books, ein traditioneller Literaturverlag, bei dem es »Unterhaltungsliteratur« nie ins Programm schaffen würde. Nur von dem Verlag an sich hat er keine Ahnung. Darum kümmert sich sein Geschäftsführer. Sein Leben ist seit Jahren die gleiche Routine und wirklich nicht sonderlich erstrebenswert. Bis er diesen Filofax findet und sich alles ändert. Seine Ansichten auf die Welt sowie seine Hobbys, sein Freundeskreis und seine Lebenseinstellung. Die Entwicklung, die ein einzelner Jahreskalender in ihm ausgelöst hat, ist enorm und es macht Spaß, sie mitzuverfolgen.

 

Hannah dahingegen ist noch etwas jünger (aber nicht viel. Denke ich. Ihr Alter wird nicht erwähnt) und Kindergärtnerin. Mit einer Freundin hat sie sich selbstständig gemacht und sie ist seit Jahren mit Simon zusammen. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als dass er ihr endlich einen Antrag macht, aber dazu kommt es nicht (Keine Spoiler ;) ). Hannah ist ein sehr lebensfroher, impulsiver Mensch und damit das komplette Gegenteil von Jonathan. Ihre Entwicklung im Buch ist nicht so enorm wie bei ihm, aber auch ihr Werdegang über das perfekte Jahr hinweg, habe ich gern verfolgt.

 

Fazit

 

Bis auf einige langwierige Passagen (Wie gesagt, man hätte sich auch kürzer fassen können) konnte mich das Buch wirklich überzeugen. In der Unterhaltungsliteratur eine schöne, etwas andere Lektüre.

 

Bewertung

 

4/5

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bevor ich sterbe-liste, freundschaft, krankheit, liebe und tod, umgang mit dem tod

Club der letzten Wünsche

Tamy Fabienne Tiede
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.02.2017
ISBN 9783492309844
Genre: Romane

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Die Gewinnerin des diesjährigen Piper-Awards auf Wattpad

»Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich im Kindergarten Würmer gegessen und anderen Kindern meine Schippe über den Schädel gezogen, und jetzt lag ich in einem Krankenhaus mit einem Tumor in meiner Lunge.« Jesslyn wird sterben. Aber nicht, bevor sie nicht unter freiem Himmel geschlafen, das Meer gesehen, sich verewigt hat. Und nicht, bevor sie nicht die ganz, ganz große Liebe getroffen hat. Gemeinsam mit ihren Freunden erfüllt sich Jesslyn ihre letzten großen Wünsche.

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Piper Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist sehr schlicht gestaltet, aber gleichzeitig ein schöner Hingucker. Vor einem weiß-hellblauen Himmel sitzen ein paar Teenager, die man nur anhand von dunkelblauen, fast schwarzen Sillouhetten ausmachen kann. In einer krakeligen, aber gut lesbaren Schrift in der gleichen Farbe wie die Sillhouetten steht der Titel über den Himmel geschrieben. Darüber sieht man einen kleinen gekritzelten Stern, der sich auch immer bei den Kapiteln im Inneren findet.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil

 

Die Autorin erzählt die Geschichte zum größten Teil aus Sicht der Protagonistin, Jess. Das war eine weise Entscheidung, denn so hat man zu (fast) jeder Zeit einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt, was ich vor allem bei dem Thema des Buches angebracht finde. Hin und wieder sind auch Kapitel eingestreut, die die Sicht ihrer Freunde aus der Er/Sie-Perspektive schildern. Auch praktisch, da man so die andere Seite mitbekommt. Obwohl sich die Autorin hierbei einem kritischen und mittlerweile schon sehr oft in Romanen aufgegriffenen Thema widmet, liest man zu Beginn immer noch einen Hauch von Sarkasmus oder gar Humor heraus, aber keine Sorge: Ja, es ist auch traurig. Sehr traurig. Tamy Fabienne Tiede hat es drauf, mit den Gefühlen der Leser zu spielen, so dass man beim Lesen quasi die ganze Zeit von Lachen zu Weinen übergeht.

 

Handlung

 

Kurz nach ihrem Schulabschluss erfährt Jess, dass sie Krebs hat. Sie muss auf der Stelle ins Krankenhaus, wo sie sich zunächst gegen alles sträubt, was die Ärzte ihr versuchen, mitzuteilen. Dort trifft sie auf Krankenpfleger James, der sich in sie verliebt und in den sie sich verliebt. Als sie sich später doch entschließt, den Ärzten zuzuhören, erfährt sie, dass sie nur eine sehr kleine Überlebenschance hat und stellt eine Liste zusammen: Diese Dinge will sie unbedingt noch erleben, bevor sie stirbt. Zusammen mit ihrem Halbbruder, ihrer besten Freundin und James macht sie sich dran, die Liste abzuarbeiten.

 

Ich schätze, ich muss gar nicht erwähnen, wie viele Bücher es schon über Krebs gibt und wie viele über Listen mit letzten Wünschen. Ich will auch gar nicht sagen, dass dieses Buch großartig anders ist, als die zigtausend, die es schon auf dem Markt gibt, aber ich werde auch nicht bestreiten, dass mich dieses Buch berührt und mitgerissen hat und das ich am Ende so richtig geflennt habe.

 

Man kann sagen, was man will. Solche Bücher gibt es viele und es werden noch viel mehr kommen, aber dieses hier hat verdient den Piper Award bekommen. Die Art, wie die Autorin die Handlung unterteilt, wie gefühlvoll sie auf jeden einzelnen Punkt der Liste eingeht und wie sehr sie den Leser mit zwei Sätzen zum Heulen bringen kann, die ist einfach einzigartig.

 

Charaktere

 

Jess ist unsere Protagonistin und ich gebe zu, am Anfang hatten wir unsere Differenzen. Ich verstehe einfach nicht, wie sie es geschafft hat, wirklich allen ärztlichen Informationen zu entgehen. Wieso sie einfach überhaupt nichts wissen wollte. Wenn es um mein Leben gehen würde, würde ich doch wissen wollen, was los ist. Das war aber nur ein Punkt. Ansonsten habe ich Jess als aufgeweckte, sarkastische Protagonistin empfunden. Sie hat über das ganze Buch einfach eine wahnsinnige Lebenslust versprüht. So wie sich das gehört.

 

James ist und bleibt aber mein Liebling. Obwohl die Romanze zwischen den beiden ein wenig Insta-Love-mäßig ausgefallen ist, kann ich darauf nicht wirklich herumhacken, weil James einfach der süßeste, niedlichste und aufoperungsvollste Mensch überhaupt ist. Und er ist Krankenpfleger – geht es eigentlich noch besser?

 

Prinzipiell sind alle Charaktere in diesem Buch mit so vielen liebevollen Details erschaffen worden – bis auf Jess‘ Aussetzer – dass man gar nicht anders kann, als jeden einzelnen ins Herz zu schließen. (Einen kleinen Fehler habe ich aber trotzdem entdeckt: Boomer, Jess‘ Halbbruder, ist am Anfang jünger und plötzlich älter. Was nun wirklich zutrifft, keine Ahnung, aber vielleicht wird das in der nächsten Auflage korrigiert.)

 

Fazit

 

»Der Club der letzten Wünsche« ist – auch wenn man das meinen könnte – kein Krebsbuch wie jedes anderes. Es entführt einen auf eine emotionale Achterbahnfahrt, treibt unweigerlich Tränen in die Augen und hat den Piper-Award verdient gewonnen.

 

Bewertung

 

4,5/5

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295 Bibliotheken, 33 Leser, 1 Gruppe, 92 Rezensionen

götter, götterfunke, marah woolf, griechische mythologie, jugendbuch

GötterFunke. Liebe mich nicht

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.02.2017
ISBN 9783791500294
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

„Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?" Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. "Liebe mich nicht."

Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?

Marah Woolf, Autorin der MondLichtSaga und eine der erfolgreichsten Selfpublisherinnen Deutschlands, jetzt erstmals in einem deutschen Verlag!

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Dressler Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Auf dem Cover ist ein blasses Frauengesicht mit roten, zurückgesteckten Haaren zu sehen. Sie steht etwas seitlich und sieht mit leicht geöffneten Mund in die Kamera. Die rote Jacke passt super zu ihren Haaren und ansonsten ist der Hintergrund eher hell. Auf dem ganzen Cover befinden sich außerdem kleine Lichtpunkte, die durch eine Beschichtung auf dem Umschlag richtig glänzen. Der Titel verteilt sich gut lesbar und doch irgendwie unauffällig auf dem Bild.

 

Meine Meinung

 

»Götterfunke – Liebe mich nicht« steht nicht umsonst auf so vielen Wunschlisten, wie ich nun sagen kann. Die Autorin hat bisher im Selfpublishing schon richtig geglänzt und nun mit einem so schönen Cover und eine so coolen Thematik kann da ja quasi gar nichts schiefgehen. Also, Leute, macht euch bereit für eine Lobeshymne in 3 … 2 … 1 …

 

Der Schreibstil der Autorin schafft bereits auf den ersten Seiten eine Verbindung zur Geschichte. Es ist als würde man einfach so ins Buch abtauchen und kann erst wieder auftauchen, wenn das Wort »Ende« auf der Seite erscheint. Es ist so herrlich flüssig geschrieben, dass es einfach schwer fällt, aufzuhören. Ich habe in einem Rutsch die 429 Seiten weggelesen!

 

Kommen wir zum wichtigsten! Der Handlung! Marah Woolf hat sich dem altbewährten Thema der griechischen Mythologie bedient und dieses vollkommen anders aufgezogen. Im Fokus steht Prometheus, der sich nun Cayden nennt. Einmal alle hundert Jahre darf er auf die Erde und in einem Spiel gegen die Götter versuchen, seine Sterblichkeit zu erlangen. Es ist eingentlich ganz einfach: Er soll ein Mädchen dazu bringen, sich nicht in ihn zu verlieben. In einem Sommercamp trifft er auf Jess und damit nimmt alles seinen Lauf. Mehr werde ich an dieser Stelle nicht verraten. Schließlich will ich nichts vorwegnehmen.

 

Habt ihr schon mal eine Geschichte über Prometheus gelesen? Ich nämlich auch noch nicht. Die Darstellung, die Marah Woolf sich ausgedacht hast, sucht wahrlich seinesgleichen. Natürlich finden auch andere wichtige Götter ihre Rolle in dem Ganzen und glänzen in wichtigen Position, aber der Fokus liegt immer noch auf ihm. Sehr erfrischend, wie ich finde.

 

Aber nicht nur Götter haben ihre Auftritte. Nein, natürlich kommen auch ein paar alte und neue Götter, Titanen und Monster vor. Hier hat Marah Woolf wirklich eine unglaubliche Recherche-Leistung betrieben, denn ich – die die Mythologie der griechischen Antike über alles liebt – habe nicht einen einzigen Fehler in den ganzen Verknüpfungen finden können. Als kleiner Funfact am Rande: Man merkt der Autorin wirklich an, dass sie Ahnung von dem Thema hat und gerne auf andere Werke (z. B. Disneys Herkules oder Percy Jackson) referiert.

 

Dieses Spiel, was sie sich im Bezug auf Prometheus ausgedacht hat, ist ebenfalls eine Sache, die in meinen Augen neu und anders ist, als ich bisher gelesen habe. Welche Bücher drehen sich schon darum, dass der Kerl das Mädchen umwerben, aber auch dafür sorgen soll, dass sie sich eben nicht in ihn verliebt. Das dreht die altbekannte Geschichte einmal auf den Kopf und doch bleibt es ja nicht nur bei diesem Spiel, um das sich das Buch dreht.

 

Nein, auch die Spannung kommt – vor allem in der zweiten Hälfte – nicht zu kurz. Wir haben einen Antagonisten, der seine eigenen Ziele verfolgt und eine Protagonistin, die wahnsinnigen Mut beweist. Ein wenig klischeehaft ist nur, dass sie natürlich etwas total Besonderes ist und alle sich das sofort denken können, aber darüber sehe ich bei dieser Genialiät der Autorin gerne hinweg.

 

Jess hat auf der ersten Seite direkt den Eindruck von einem kleinen Angsthasen gemacht, aber schnell stellt sich heraus, dass die Dinge, vor denen sie sich fürchtet, eher bedeutungslos sind. Wenn es wichtig ist, kann auch sie ihren Mut beweisen. Sie interssiert sich für die griechische Mythologie, möchte Archälogie studieren und lernt sogar altgriechisch. Daher erfüllt sie wohl alle Anforderungen für die Geschichte. Ich fand sie einfach top!

 

Und Leute, Finger weg von Cayden! Der gehört eindeutig mir. Obwohl er ein uralter Gott ist, kommt er doch wie ein Teeanger rüber – okay, ein wenig reifer ist er schon – und er ist einfach total niedlich, wenn es um Jess geht. Sein Beschützerinstinkt ist ziemlich ausgeprägt und mit dem Verlauf der Geschichte merkt man, dass es ihm zunehmend schwerfällt, Jess nichts von diesem Spiel zu verraten.

 

Auch die anderen Götter – Apoll und Athene – sind so richtig schön getroffen. Anders, als ich sie mir vorgestellt habe und doch hat Marah Woolf ihn Eigenschaften verpasst, die sie vermenschlicht haben, ohne einen vergessen zu lassen, dass sie eigentlich mächtige Götter sind.

 

Und das Ende! Dieses Ende! Marah, du bist einfach Satan! Was ich damit sagen will: Band 2 kann gar nicht früh genug kommen. Wenn ihr es gelesen habt, werdet ihr verstehen, wieso es mir so geht.

 

Fazit

 

»Götterfunke – Liebe mich nicht« ist der Auftakt einer packenden, mitreißenden und nicht mehr wegzulegenden Trilogie, die vor allem Fans der griechischen Mythologie begeistern dürfte. Hier herrscht Suchtpotential und auf die Gefahr hin, dass es noch besser wird, vergebe ich volle fünf Schmetterlinge!

 

Bewertung

 

5/5

  (2)
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(6)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Der Krieg der Talente

Mira Valentin
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.02.2017
ISBN 9783646603323
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

**Im Gegensatz zum Verstand kann das Herz nicht überlistet werden...**

Melek hat die Menschenwelt hinter sich gelassen und ist zu einer der Anderen geworden. Endlich ist es ihr erlaubt, der Sehnsucht nach ihrem verführerischsten Feind zu folgen und vollends in ihrer Leidenschaft für ihn aufzugehen. Aber ihr Verschwinden lässt den großen Endkampf zwischen den Talenten und Faunen mit großen Schritten näherkommen. Für Jakob und seine Truppe ist es unvorstellbar, ihr ehemaliges Mitglied derart ausgeliefert zu wissen. Für sie steht fest, dass Melek sich ein für alle Mal entscheiden muss, für wen ihr Herz wirklich schlägt. Denn ihre Liebe ist der Schlüssel zu allem…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

 

Äußere Erscheinung

 

Natürlich hat auch der Krieg ein neues Cover bekommen! Wieder einmal ist es grün, aber düsterer und dunkler. Levian und Leviata sind auf dem Cover abgebildet.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil

 

Ich denke, dazu muss ich nicht viele Worte verlieren. Man merkt eben, dass Mira die Talente in einem Rutsch geschrieben hat und daher kein Unterschied zwischen den verschiedenen Büchern auffällt. Oh, eine Sache gibt es da doch: In diesem Band kommt auch Erik als zweiter Ich-Erzähler zu Wort.

 

Handlung

(Spoiler zu Band 1 und 2)

 

Melek ist jetzt ein Faun! So, das ist wohl der größte Spoiler, also direkt raus damit. Habe euch ja gewarnt. Das bedeutet, dass Melek erstmal nichts mehr mit der Armee zu tun hat. Wir verfolgen ab sofort also zwei Handlungsstränge.

 

Einmal den von Melek, wie sie mit ihrem neuen Leben ohne Erinnerung an der Seite klarkommt, und einmal den von Erik und den Talenten, die nun langsam aber sicher Bündnisse schließen und in den Krieg ziehen. Eine Revolution steht kurz bevor. Mahdi bereitet sich auf den großen Endkampf gegen die Faune vor und rechnet nicht damit, dass man sich ihm in den Weg stellt. Aber er hat die Rechnung ohne die Talente gemacht. Und ohne Melek, die langsam ihre Erinnerungen zurückerlangt.

 

Ihr seht also, Band 3 setzt noch mal richtig was drauf und ist an Spannung und Action kaum zu überbieten. Viel kann ich wegen der Spoilergefahr gar nicht dazu sagen. Nur so viel: Ihr werdet Le Rouge lieben!

 

Oh, und zu diesem Zeitpunkt hat jeder – wirklich jeder -, der die Reihe gelesen hat, ein Team gewählt. Das wird aber nur in den seltensten Fällen bleiben. Ich habe mein Team auf den letzten Metern dreimal geändert und schließlich das Ship betrogen, was ich 2 Bände durchweg geshippt habe. Mira spielt förmlich mit den Gefühlen ihrer Lesern, verteilt geschickt Sympathiepunkte und nimmt sie auch wieder.

 

Diese Rezi ist ein wenig kürzer als die anderen, aber ich will euch einfach nicht noch mehr verraten. Ich bin böse, nicht wahr? Aber jetzt los, kauft ihr die Bücher, fangt an zu lesen und lasst euch talentifizieren.

 

Fazit

 

»Der Krieg der Talente« ist der beste Abschluss, den die Reihe sich hätte wünschen können. Es gibt noch einmal viel Spannung, Action, Drama, Romance und alles, was dazu gehört, bevor es zu diesem genialen Ende kommt. Ihr werdet es sicherlich lieben. So wie ich auch.

 

Bewertung

 

Lieblingsbuch

  (2)
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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Das Bündnis der Talente

Mira Valentin
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.02.2017
ISBN 9783646603316
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

**Die verführerischsten Wesen sind oftmals die gefährlichsten…**

Melek ist schon lange kein gewöhnliches Mädchen mehr. Bis eben noch eine Außenseiterin, steckt sie nun in einer Armee, deren Bündnis die Menschheit zusammenhält. Jede ihrer Entscheidungen beeinflusst den Lauf der Welt, jedes ihrer Gefühle kann sie zerrütten. Doch auch die anderen Talente haben es nicht leicht. Sie opfern ihr Leben für das Wohlergehen anderer, kämpfen bis zur Erschöpfung und trainieren bis zum Morgengrauen. Sie müssen gegen jegliche Gefahr gewappnet sein. Vor allem, wenn die Dschinn aus ihrem Winterschlaf wiederkehren und Melek auf eine harte Probe gestellt wird: Denn mit den Dschinn kommt auch ihr verführerischster Feind zurück …

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

 

Äußere Erscheinung

 

Auch hier ist das neue Cover düster als das alte. Neben dem Schwarz ist es dieses Mal blau und statt Melek und Erik (Ich glaube zumindest, dass Erik der Typ auf dem ersten Cover sein soll …) sieht man nun Sylvia und Jakob, die in diesem Band eine wichtigere Rolle einnehmen.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil

 

Natürlich hat sich der Schreibstil der Autorin zwischen den Bänden nicht geändert. Noch immer schreibt sie realitätsnah aus der Gegenwart und nach wie vor aus der Sicht der Protagonistin. Die Technik, ein Buch so zu schreiben, dass man nicht mehr aufhören kann, hat sie echt perfektioniert.

 

Handlung

(Spoiler zu Band 1)

 

Erinnert ihr euch noch an den miesen Cliffhänger nach dem Geheimnis der Talente? Nein? Dann habt ihr etwas falsch gemacht. Nach diesem Ende ist es schlichtweg nicht möglich an etwas anderes zu denken, als daran,wie es weitergehen könnte.

 

Die Geschichte spielt einige Monate nach dem Ende des dritten Bandes, es ist also schon kurz vor Weihnachten und die Dschinns schlafen. Das bedeutet: Erstmal Ruhe. Dementsprechend gibt es erstmal keine wirkliche Action, dafür jede Menge Mekob-Momente. Und nun ja, ich shippe Mekob nicht. Wer es tun will, gerne. Ich tue es aber nicht.

 

Naja, es kommt auch wieder etwas Spannung auf. Die Reise führt die Talente nämlich nach Istanbul, wo sie auf Mahdi treffen – Mahdi ist definitiv KEIN (!!!!!) Lieblingscharkter. Dafür gibt es auch Verstärkung bei der Talenten und mit diesem neuen Talent werdet ihr sicher viel Spaß haben. Das heißt natürlich nicht, dass nicht auch schon bekannte Charakter uns nicht mit neuen Seiten beglücken.

 

Während ich langsam aber sicher zu der Ansicht gelange, dass Tina vielleicht doch ganz in Ordnung ist, bin ich jetzt eine Zeitlang ziemlich sauer auf Nesthäkchen Sylvia gewesen, aber wieso, das werdet ihr wohl lesen müssen. ;-)

 

Außerdem erfahren wir mehr über die Dschinn – die ihr ab diesem Punkt besser Faune nennen solltet – und der Grenzgang steht bevor, aber alles weitere würde spoilern. Ich sag nur so viel: Es wird extrem spannend!

 

Charaktere

 

Melek hat sich verändert. Sie ist längst nicht mehr schüchtern, sondern eine richtige Kämpfernatur. Immer wieder beweist sie großen Mut, obwohl einige Aktionen von ihrer Seite aus nicht mit der Armee konform gehen. Aber hey, sie ist die Heldin, sie darf das! Und wenn ihr ihre Geschichte weiter verfolgen wollt, dann müsst ihr wohl weiterlesen. Es lohnt sich!

 

Fazit

 

»Das Bündnis der Talente« offenbar neue Geheimnisse und mit viel Fantasie kann man auch ein Bündnis sehen, was sich langsam formt. Nichtsdestotrotz, der zweite Band steht dem ersten in absolut nichts nach. Wenn überhaupt wird es noch besser, je tiefer man in die Materie eintaucht!

 

Bewertung

 

5/5

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28 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

rom, hasse, 4 sterne

Nadiya & Seth - Graues Herz

Stefanie Hasse
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.02.2017
ISBN 9783646602715
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

**Wenn die Liebe ihr zweites Gesicht zeigt**

In einer Welt, in der magische Kräfte nicht mehr geduldet und alle Bewohner kontrolliert werden, sind Nadiyas besondere Fähigkeiten ihr größtes Geheimnis. Noch nie hat sie sich Freunden oder ihrer Familie anvertraut. Doch als sie durch Zufall auf einen fremden jungen Mann trifft, der ebenfalls von Magie erfüllt zu sein scheint, verändert sich alles. Eine unerklärliche Verbindung zu ihm zwingt sie, sich diesem Jungen zu nähern und mehr über ihn zu erfahren. Als Nadiya dann auch noch ein mysteriöses Schmuckstück in die Hände fällt, beginnen sich die Geschehnisse um sie herum allmählich zusammenzufügen und ein lang vorherbestimmtes Schicksal zu erfüllen…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ähnelt sehr denen von Steffis Debütreihe »Darian und Victoria«. Die Kulisse ist ein dunkler, fast schwarzer Himmel und der Vollmond ist auch ziemlich düster gehalten. Wieder findet sich der Titel über den Vollmond geschrieben und es sind zwei Menschen zu sehen, die sich an den Händen halten und mit dem Rücken zum Leser stehen, ganz im Stil von »Darian und Victoria«. Wirklich ein schönes und gelungenes Cover.

 

Meine Meinung

 

Das ist jetzt das zehnte Buch von Stefanie Hasse, was ich in die Finger bekommen habe und fühle mich, als hätte sie dieses Mal mein Herz endgültig kaputt gemacht. Ich bitte, das bei meiner Rezi zu beachten.

 

Stefanies Schreibstil ist sehr bildhaft, zum Teil schon richtig brutal in diesem Buch, und mit viel Liebe zum Detail. Dadurch, dass sie aus zwei verschiedenen Sichten schreibt, bekommt man gleich auf beiden Seiten die Gefühle und Gedanken mit. Dabei hat Nadiya den Ich-Erzähler und Seth wird aus dem Er-Erzähler geschrieben, um das ganze einfacher für die Leser zu machen.

 

Die ganze Geschichte spielt einige Zeit nach »Darian und Victoria« und schlimme Dinge sind geschehen. Leider war nämlich nach dem Ende von besagter Reihe nicht lange Friede, Freude, Eierkuchen angesagt und nun herrscht »der König« über alles und jeden. Viele Völker wurden vernichtet, die Menschheit der fortgeschrittenen Technologie beraubt und urplötzlich befinden wir uns wieder im antiken Rom. So schnell kann es gehen.

 

Ihr seht also, das Ganze wird tatsächlich weniger magisch als »Darian und Victoria«. Ich würde es mehr in die Fantasy-Dystopie-Sparte einordnen, denn so viel Magie kommt auch im ersten Band nicht vor. Nadiya ist zwar eine Magieträgerin, aber das hält sie bekanntlicherweise geheim.

 

Auch von den anderen Völkern gibt es nicht mehr so viel zu sehen, aus oben genannten Gründen, aber trotzdem steht der Spin-Off der ursprünglichen Reihe in nichts nach. Man sollte nicht damit rechnen, die gleichen Charaktere wiederzutreffen, aber der ein oder andere Name wird den Lesern von »Darian und Victoria« schon bekannt vorkommen.

 

Dafür entführt uns Stefanie in ein dystopisches, antikes Rom mit neuen Charakteren, die man auf der Stelle ins Herz schließen (oder in einen Vulkan werfen) will. Vor allem Leo hat es mir angetan. Ich muss zwar sagen, am Anfang war ich im Gegenüber skeptisch, aber nach diesem Ende (WAS WAR DENN DAS FÜR EIN ENDE, STEFFI?????) bin ich gerne gewillt, meine Meinung zu überdenken.

 

Was das Ship, Nadiya und Seth, betrifft, so macht euch nicht allzu viele Hoffnungen. Wie auch schon in der Erstlingsreihe von Stefanie steht die Romanze nicht im Vordergrund, aber das muss sie auch gar nicht, denn die Geschichte, die sich auf diesen 331 Seiten verbirgt, ist auch ohne spannend und mitreißend. Vor allem durch den Hintergrund von »Darian und Victoria« (Wie oft habe ich diese beiden jetzt erwähnt?) sind es die kleinen Details, die unterschwelligen Referenzen, die das Lesen zu einem echten Genuss machen, aber keine Sorge! Man muss die andere Reihe NICHT kennen, um die Handlung zu verstehen, aber man sollte sie natürlich trotzdem lesen. So wie alles von Stefanie Hasse.

 

Fazit

 

»Nadiya und Seth« ist nicht nur die langersehnte Spin-Off-Reihe von Stefanies Debüt, sondern auch ein großartiger, spannender, herzzerstörerischer Reihenauftrakt, der einen nach mehr lechzen lässt.

 

Bewertung

 

5/5

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28 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

prequel, dasschicksaldertalente, armeedertalente, miravalentin, faun

Das Schicksal der Talente

Mira Valentin
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.02.2017
ISBN 9783646603330
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

**Die größte Liebe führt zur größten Rache…**

Der 17-jährige Jakob ist der geborene Anführer. Niemand kann seinem Charisma widerstehen, denn zu führen ist sein »Talent«. Fast ein ganzes Jahr musste vergehen, bis ihm eine eigene Talente-Truppe zugewiesen wurde, aber nun ist es soweit und das nicht zu knapp. Denn im Feindeslager der Faune hat sich eine rebellische Gruppe abgezweigt, deren Ziel es ist, so viele Talente wie möglich auszuschalten. Bald befindet sich Jakob in einem direkten Frontalkampf mit Levian, einem ihrer Anhänger. Doch beide haben eine gravierende Schwäche: Bei Levian ist es die Liebe zu seiner Gefährtin Morgana. Bei Jakob ist es die erzkonservativ erzogene Sektentochter Marie, für die er gegen alle Regeln mehr empfindet als es ein Anführer jemals tun sollte…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

 

Äußere Erscheinung

 

Die Talente haben neue Cover bekommen! Und dabei durfte natürlich auch das Prequel nicht fehlen. Die Grundfarbe des Covers ist gelb. Dieses dringt aus dem dunklen Wald im Hintergrund und ist auch die Farbe des »Talente« aus »Das Schicksal der Talente«. Darüber sind zwei Frauenköpfe zu sehen, die Morgana und Marie darstellen, die beiden Frauen, um die es hierbei geht.

 

Meine Meinung

 

*** Kennt ihr diese Prequels, die einem Hoffnungen machen, dass das Ende der eigentlichen Reihe gar nicht endgültig ist? Nein? Dann solltet ihr die Talente lesen. ***

 

Das Prequel ist daaaaa! Als riesiger Talente-Fan, dessen Fanliebe sogar bis unter die Haut geht, habe ich natürlich alles stehen und liegen gelassen, um eine der ersten zu sein, die die Vorgeschichte der Talente liest und damit ein paar Geheimnisse in der Vergangenheit von Levian und Jakob ergründet.

 

»Das Schicksal der Talente« zu lesen, ist wie … nach Hause zu kommen. Man merkt dem Buch in keinster Weise an, dass die Autorin es gerade erst geschrieben hat und nicht zusammen mit dem Rest der Reihe. Der Schreibstil ist flüssig und richtig einnehmend. Zwei Handlungsstränge (nämlich der von Jakob und der von Levian) verlaufen zunächst parallel und gehen dann klammheimlich ineinander über. Mit jedem Kapitel steigt die Spannung um ein Vielfaches und macht es damit unmöglich, vor dem Ende aufzuhören – Das Gefühl kenn ich durch die nächtlichen Leserunden schon, aber bei fast doppelt so vielen Seiten ist man mit sechs bis sieben Stunden gut dabei, also plant besser etwas mehr Zeit ein.

 

Die Handlung spielt ganze vier Jahre vor dem Geheimnis der Talente und erzählt die Geschichte von Jakob, der endlich eine eigene Truppe zugewiesen bekommt, die er als Anführer befehligen soll. Nur leider nicht in Frankfurt. Nein, es verschlägt ihn ins hessische Hinterland, dorthin, wo er auch noch vier Jahre später aufzufinden ist. Nach einem Angriff auf diese Armee muss die halbe Truppe neu rekrutiert werden und eine der neuen Rekruten ist … Marie. Marie, die Jakobs Herz im Sturm erobert und ihn dazu bringt, seinen Schwur der Armee gegenüber zu brechen.

 

Gleichzeitig kommt auch Levian wieder vor, der sich mit seinen Freunden einer Rebellengruppe anschließt und Jagd auf Volltreffer macht. Unweigerlich treffen Levian und Jakob so zum ersten Mal aufeinander und ihre unerbittliche Feindschaft entbrennt.

 

Alles weitere würde spoilern, deshalb müsst ihr das Buch wohl lesen. J

 

Ich habe natürlich schon die Reihe (Geheimnis – Bündnis – Krieg) gelesen und meine Gedanken, wer sterben oder die Armee verlassen wird, waren von Anfang an ziemlich klar. Nur das Wie war eine Frage, die ich nicht beantworten konnte. So bin ich an das Prequel herangegangen – ein Fehler. Denn Mira hat es geschafft, dass ich alles in Frage stelle! Alles! Selbst das Ende der eigentlichen Reihe ist nun keine Konstante mehr. Meine Hoffungen, einige liebgewonnene Charaktere in einer Fortsetzung wiederzutreffen, sind größer als je zu vor.

 

Ein weiterer Punkt, der mich immer wieder umgehauen hat, sind die Anspielungen auf die Reihe. Charaktere, die wir bereits kennen, haben hier ihren ersten Auftritt, sind zum Teil noch süße, kleine Kinder, deren Talente sich noch nicht gezeigt haben und deren Entwicklung man nun ganz nah mitverfolgen kann. So erfährt man natürlich nicht nur einiges über spätere Charaktere, sondern auch über die Vergangenheit von Jakob und Levian – wobei ich das Gefühl habe, dass der Fokus mehr auf Jakob liegt, aber seine Abgründe sind ja auch tiefer.

 

Es ist ein surreales Bild, von einem Jakob zu lesen, der nicht emotional gebrochen ist und doch habe ich seine Geschichte gern verfolgt. Er ist schon damals der geborene Anführer gewesen, hat selbst in seiner Anfangsphase in Buchenau, bedachte, kluge Entscheidungen getroffen und hat auch bereits damals versucht, dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen.

 

Über Marie wollte ich so lange schon mehr erfahren, weil sie in der Reihe einfach das größte Mysterium darstellt. Die Geschichte von ihr und Jakob wird zwar erwähnt, auch ausführlich, aber es ist trotzdem nicht die gleiche, als in einem Buch darüber zu lesen. Mira hat es geschafft, die Romanze der beiden so schicksalhaft zu beschreiben und Marie als Charakter so sympathisch rüberkommen zu lassen, dass ich mir gar nicht wieder ins Gedächtnis rufen wollte, was mit ihr passiert. Schließlich ist ihr Schicksal schon lange kein Geheimnis mehr.

 

Auf der anderen Seite gibt es dann noch Levian und Morgana. Über die beiden wird in der eigentlichen Reihe noch weniger erzählt, als über Jakob und Marie, weshalb ich hier sogar noch aufgeregter war, was für eine Beziehung die beiden zueinander hatten. Natürlich war es eine innige. Zwanzig Jahre sind eine lange Zeit und die Liebe, die sie teilen, ist fast in jeder Szene aus Sicht von Levian herauszulesen. Über Morgana erfährt man hier so einiges und sie und Levian sind richtig süß zusammen, aber alleine … habe ich jetzt nicht großartig mit ihr mitgefiebert. Trotzdem hat mich auch ihr Schicksal berührt.

 

Abschließende Worte? Ich denke, alles ist gesagt und wenn die Message noch nicht durchgekommen ist: Lest dieses Buch! Aber lest vorher die Bände 1 bis 3, damit ihr die kleinen, aber feinen Details erkennt.

 

Oh, und liebe Grüße an Izzy und Caro, die nicht nur in der Realität, sondern auch im »Schicksal der Talente« in der Armee mitmischen. Irgendwie zumindest.

 

Fazit

 

Sechs Stunden Schockmomente, Heulkrämpfe und Plottwists vom Feinsten. Mira hat mit den Talenten nicht nur eine Reihe erschaffen, sondern ein komplettes Universum. Sie kennt ihre Personen und die Vergangenheit aller in und auswendig und hat uns so ein mitreißendes Prequel gegeben, das alles, was noch kommen mag, in Frage stellt.

 

Bewertung

 

Lieblingsbuch

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

romy, schauspielerin werden, mädchen, mit illustrationen, greta

Your Style

Kathrin-Lena Orso , Britta Sabbag , Lisa Brenner
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 23.01.2017
ISBN 9783958820432
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Triff den Moviestar von morgen - Romy
Your Style, your Dream, your Bookazine! Best Friends in Berlin. In Band 1 erzählt uns Romy von ihrem großen Traum: Sie möchte unbedingt Schauspielerin werden. Dafür muss sie allerdings erst beim Casting gewinnen. Gut, wenn man da die richtigen Freundinnen an seiner Seite hat. Zusammen mit der sportlichen Pepa, der musik-verrückten Greta und Josi, die tolle Mode entwirft, sind die vier ein echtes Dreamteam.

Top-Titel im Magazin-Tagebuch-Stil mit Whatsapp-Chats, Playlists etc.!

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Oetinger 34)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Buch ist nicht nur im Magazin-Stil geschrieben, sondern sieht auch nach außen hin so aus. Vor einem blasspinken Hintergrund haben wir Romy, ein junges Mädchen mit langen, meist geflochtenen, blonden Haaren. Um sie herum finden sich kleine Bildchen ihrer Freundinnen, Hinweise auf Psychotests usw. Was man eben auf Zeitschriftencovern so erwartet.

 

Meine Meinung

 

Als erstes möchte ich noch ein paar Worte zu der oberknuffigen Gestaltung im Buch verlieren. Neben oberknuffigen Zeichnungen fällt nämlich ebenfalls die magentarote Schrift, die sich durch das ganze Buch zieht, ins Auge. Das ist mal was anderes und die Zeichnungen … selbst ich, die ich nun schon etwas älter bin als die Zielgruppe finde die super niedlich.

 

Der Schreibstil, den die Autorin hier gewählt hat, ist für die Zielgruppe definitiv angemessen. Aus Sicht der Protagonistin, Romy, lernt man ihre Umgebung durch ihre Augen kennen und das in einer sehr einfachen, verständlichen Sprache, die beim Lesen selbst mir einige Male ein Grinsen ins Gesicht gezaubert hat.

 

Die Handlung ist leicht zusammengefasst: Es geht um Romy. Romy geht mit ihren Freundinnen in die Mittelstufe eines Gymnasiums und sie ist total verknallt in Ben. Ben, der in der Theater-AG den Romeo spielt und deshalb muss sie natürlich Julia sein. Ist doch klar! Sie will alles tun, um sein Herz zu erobern und nebenbei ihre Schauspielkarriere vorantreiben. Da kommt das Casting für eine Rolle in ihrer Lieblingsserie gerade recht …

 

Man sollte meinen, Kinderbücher wären alle ein wenig vorhersehbar. Schon nach wenigen Seiten hatte ich ganz genaue Vorstellungen vom Verlauf des Buches, aber … und da bin ich sehr positiv überrascht: Nur eine einzige Vermutung hat sich bestätigt.

 

Was den Rest anbelangt, hat Romy mich wirklich überrascht. Es ist keine Klische-Mädchen-verliebt-sich-in-Junge-und-sie-kommen-zusammen-Happy-End-Geschichte, sondern in dieser Richtung etwas komplexer, aber das erfährt der Leser schon ganz allein, wenn er das Buch liest.

 

Der Fokus liegt ohnehin weniger auf der Liebesgeschichte, sondern mehr auf der Beziehung der Freundinnen zueinander und gerade deshalb macht es wohl beim Lesen auch so viel Spaß.

 

Die Mädchen, um die es geht, sind alle vollkommen unterschiedlich und doch beste Freundinnen, die fast alles zusammen machen. Man hat das Bedürfnis, jede einzelne noch genauer kennenlernen zu wollen (und das wird man auch, schließlich gibt es Folgebände …), obwohl man sich hier schon ein grobes Bild von den Mädchen machen kann. Ich hätte gerne etwas mehr von der Entwicklung zwischen Romy und Lorena gelesen, wenn ich ehrlich bin, aber ich schätze, man kann nicht alles haben.

 

Das Ende lässt einiges offen, was vielleicht (hoffentlich!) im nächsten Band wieder aufgegriffen wird und macht Lust auf mehr!

 

Fazit

 

»Your Style – Romy« ist der Auftakt zu einer neuen, superniedlichen Mädchenbuch-Reihe im Magazinstil. Geeignet für junge Leser und Junggebliebene. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und wünsche euch das ebenfalls.

 

Übrigens: Die Psychotests und Checklisten sind klasse!

 

Bewertung

 

4,5 / 5

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29 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

dämonen, fantasy, everly

Everly - Schattenreich des Himmels

Vivien Sprenger
E-Buch Text: 268 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 27.01.2017
ISBN 9783646300246
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

**Gefangen zwischen Himmel und Hölle**

Gegen das oberste Gebot der Erzengel zu verstoßen, bedeutet für einen Engel die Höchststrafe. So auch für Everly Hanson, die nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihren Lebensinhalt verloren hat. Abgelehnt von ihren Freunden lebt sie nun ein ganz normales Leben zwischen den Menschen. Zumindest bis ihre Verbannung aufgrund mysteriöser Ereignisse plötzlich widerrufen wird und sie in ihre Welt zurückkehren kann. Konfrontiert mit ihren ehemaligen Freunden und ihrer großen Liebe muss sie nun lernen, stark zu sein. Stark genug, um all die Geheimnisse des himmlischen Instituts aufzudecken und die Liebe ihres Lebens vielleicht doch noch zurückzugewinnen…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Dark Diamonds)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover sieht sehr düster aus. Auf der rechten Seite sticht die Protagonistin mit ihrem langen blonden Haar zwar heraus, aber um sie herum finden sich nur gräuliche Nebelschwaden. Der Titel an das umliegende Grau angepasst und passt vom Schriftdesign her sehr gut zum Cover. Ein weiterer Hingucker ist das Amulett an Everlys Hals.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil

 

Obwohl der Schreibstil flüssig und eigentlich leicht zu lesen ist, ist es mir beim Lesen schwergefallen, mich in der Geschichte zurecht zu finden. Der Grund dafür sind die stets wechselenden Perspektiven. Ich habe sie nicht gezählt, aber fünf bis sechs verschiedene müssen es sein. Vor Beginn von jedem Kapitel steht zwar, wessen Sicht gerade zu lesen ist, aber im Lesefluss wird eine solche Information dann doch schnell mal verdrängt. Zumindest ist das bei mir so. Und das stört den Lesefluss doch erheblich.

 

Handlung

 

Everly ist wegen etwas, was vor einem Jahr geschehen ist, aus dem Institut verbannt worden und muss nun unter den Menschen leben, obwohl sie ein Halbengel ist. Aber eines Tages wird ihre Verbannung gelöst, einfach so, und sie darf zurückkehren. Trotzdem sind die anderen dort nicht gerade gut auf sie zu sprechen und Everly findet sich bald darauf, mit mysteriösen Ereignissen konfrontiert …

 

Die Handlung an sich ist wirklich neuartig und kaum klischeebelastet, aber den ein oder anderen Kritikpunkt gibt es auch hier: Da wäre die Sache, die vor einem Jahr geschehen ist. Schnell ist klar, dass es etwas mit Isaac zu tun hat, aber welche Rolle Everly dabei spielt, wird erst im Laufe der Geschichte aufgedeckt, obwohl ziemlich oft davor auch schon davon gesprochen wird. Mit der Zeit wird man beim Lesen einfach ungeduldig und will es wissen. Das hat mich etwas gestört.

 

Romantik gab es so gut wie keine, obwohl der Klappentext das deutlich sugiert hat. Nun gut, vielleicht kommt das in Band 2, wer weiß das schon, aber auch ohne eine Liebesgeschichte ist das Buch an Spannung kaum zu übertreffen. Es gibt detaillierte Kämpfe, aufzudeckende Geheimnisse und Mysterien, die ergründet werden wollen. All das bietet genug Stoff, um die Handlung spannend zu halten.

 

Und dieses Cliffhanger, Leute … bööööööööse. :O

 

Charaktere

 

Everly ist die Protagonistin, ein Halbengel ohne Flügel und außerdem verbannt. Zumindest am Anfang. Everly ist von Beginn an eine sehr taffe Protagonistin, die weiß, was sie tut und auch im Kampf alles tun würde, um die Menschen vor Dämonen zu beschützen. Dass ihr das einmal böse aufgestoßen ist, zeigt die Handlung sehr deutlich, aber Everly lässt sich nicht kleinkriegen. Daher hat sie als Hauptfigur überzeugt. Auch, wenn ich mir mehr Kapitel aus ihrer Sicht gewünscht hätte.

 

Fazit

 

»Everly« ist ein schöner Auftakt mit interessanter Handlung und einer coolen Protagonistin, aber leider gibt es auch einige Schwächen. Daher vergebe ich 3,5 Schmetterlinge.

 

Bewertung

 

3,5/5

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

musik, freundschaft, liebe, band, verlust

#bandstorys: Bitter Beats

Ina Taus
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.01.2017
ISBN 9783646602883
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

**Rockstar-Romantik: Folge dem Beat, der dein Herz aus dem Takt bringt…**

Seit ihre große Liebe bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, scheint es, als hätte Anna jeglichen Bezug zur Außenwelt verloren. Denn ihre Liebe war ein Geheimnis, das sie niemandem anvertrauen konnte, schon gar nicht ihrer Familie. Nicht mal ihre Bandkollegen kommen noch an sie heran, dabei ist ihr Gesang das Einzige, das Anna noch über Wasser hält. Bis sie nach einer Bandprobe im strömenden Regen in eine Bushaltestelle flüchtet und ihm begegnet. Max, mit dem tollen Musikgeschmack und dem süßen Lächeln. Max, der seinen Blick kaum von ihr abwenden kann. Nach ihrem ersten flüchtigen Moment im Regen glaubt keiner der beiden, den anderen je wiederzusehen. Aber man begegnet sich immer zwei Mal im Leben…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

 

Äußere Erscheinung

 

Das erste, was bei diesem Cover ins Auge sticht, sind die beiden Covermodels, denn die sind keines Fall ungesehen als Motive. Es gibt sie sogar ziemlich oft und irgendwie verliert das Cover dadurch seine Einzigartigkeit, aber mal ganz davon abgesehen finde ich diesen Regenfilter sehr passend für die Geschichte. Der Titel ist prägnant in die obere Coverhälfte gesetzt worden, darüber in verschnörkelten Buchstaben der Reihentitel #bandstorys. (Wobei ich hier mal dezent ignoriere, dass es #bandstories heißen müsste, wenn man englische Rechtschreibung beachtet.)

 

Meine Meinung

 

*** Rockstar-Romane bei Impress sind ja nichts Neues, aber diese neue Reihe besticht durch einen völlig anderen Charme und reißt einfach mit ***

 

Beginnen wir mit dem Schreibstil. Dadurch, dass Ina immer in unregelmäßigen Abschnitten die Perspektive zwischen den Protagonisten Anna und Max wechselt, bekommt man von beiden Seiten sehr gut die Gefühle und Gedanken mit. Im Prolog wirkt dies zunächst verwirrend, denn dieser wird einmalig aus der Sicht von Elias geschildert, aber das ist auch ganz gut so, um einen schönen Einstieg in die Geschichte zu finden. Der Stil von Ina ist ansonsten schön flüssig, so dass die Augen problemlos über die Seiten fliegen und man als Leser in die Geschichte eintauchen kann. Zwischen den verschiedenen Szenen finden sich oftmals Zeitsprünge a la »Eine Woche später«, »Einige Monate später« und so weiter.

 

Die Handlung beginnt zwei Jahre nach dem Tod von Annas Adoptivbruder und Freund Elias. Die Sängerin von Anna Falls hat sich komplett zurückgezogen und ist nur noch für ihre Auftritte mit der Band in der Öffentlichkeit zu sehen. Bis sie auf Max trifft und sich auf einmal alles ändert, denn die beiden verlieben sich.

 

Wer jetzt hier aber einen lebensfrohen Rockstar-Roman erwartet, der ist hier eindeutig falsch. Obwohl es humorvolle Twitterverläufe zwischen einer gewissen @MissMysterious und den Bandmitgliedern von @annafalls und @mustbecrazy gibt, ist die Grundstimmung nicht leicht, sondern eher niederdrückend. Zumindest an einigen Stellen. ;-) Aber keine Sorge, man muss nicht ununterbrochen heulen, so schlimm ist es also nicht. Was das Buch auf jeden Fall ist, ist berührend, erfrischend und voller toller Songzitate.

 

Und wie eben schon kurz erwähnt, sind die Twitterverläufe sehr amüsant und sich den Kopf darüber zu zerbrechen, wer diese @MissMysterious ist, sorgt für einen ganz neuen Reiz. Das Geheimnisvolle packt schließlich einfach am meisten. Auch wenn ich mich an dieser Stelle sehr an Gossip Girl oder Secrecy (aus der Silber-Trilogie von Kerstin Gier) erinnert fühle.

 

Mit Anna hat Impress eine neue taffe, aber auch zerbrechliche Protagonistin ins Boot geholt. Dieses Mädchen hat es fautdick hinter den Ohren und eine wahnsinnig gute Stimme – nicht umsonst ist sie die Sängerin von Anna Falls – aber gleichzeitig hat sie der Unfall von ihrem Adoptivbruder sehr verletzt. Mit ihm hat sie ihre erste große Liebe verloren und ist dementsprechend immer noch in tiefer Trauer. Nur die Musik lenkt sie ab. In ihrer Auffassung sollte Liebe für immer sein und nichts, was nur von kurzer Dauer ist, daher schließt sie nicht leicht vertrauen, aber Max schafft es doch, ihr Herz zu erobern.

 

Max ist zu Beginn das glatte Gegenteil von Anna. Er ist, gelinde gesagt, ein Frauenheld, der Sänger von Mustbecrazy und auf der Stelle von Anna fasziniert. Es dauert nicht lange, bis er sich in sie verliebt und sie damit auch wieder aus ihrem Loch herausholt. Aber natürlich ist Max auch nicht so ein totaler Sonnenschein, denn auch ihn plagt noch eine Sache aus der Vergangenheit und wie das zusammenspielt, tja, das sag ich nicht.

 

Fazit

 

»Bandstorys – Bitter Beats« ist der erste Band der erfrischend anderen Rockstar-Reihe von Impress. Facettenreiche Charaktere und eine Handlung, die von der ersten Seite an packt, verdienen meine vollen fünf Schmetterlinge.

 

Bewertung

 

5/5

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132 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

liebe, hochzeit, tempting love, lyx verlag, j.lynn

Tempting Love - Hände weg vom Trauzeugen

J. Lynn , Friederike Ails
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 09.12.2016
ISBN 9783736303645
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

TRAUMPAAR WIDER WILLEN
 
Was Madison Daniels auch versucht, Chase Gamble geht ihr einfach nicht aus dem Kopf. Wie auch, bei seiner charmanten Art und einem Lächeln, das verboten gehört – wie eigentlich alles an ihm. Und seit Chase ihr deutlich zu verstehen gegeben hat, dass Beziehungen für ihn ein rotes Tuch sind, geraten sie bei jeder Gelegenheit aneinander. Da Chase jedoch der Trauzeuge ihres Bruders ist, wollen beide das Kriegsbeil wenigstens für die paar Tage begraben – bis sie erfahren, dass das Hotel völlig ausgebucht ist und sie sich eine romantische Hochzeitssuite teilen müssen …

(Quelle und Bildcopyright liegen bei LYX Digital)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist vor allem schlicht. Weißer Hintergrund, bis auf eine schwarze Rosenranke im oberen Teil und darüber einer rosa-weiß gestreiften Fläche. Großflächig ist der Titel zu sehen, wobei das O von »Tempting Love« eine rosarote Krawatte trägt. Obwohl es so schlicht ist, finde ich das Cover äußerst stillvoll und gelungen.

 

Meine Meinung

 

Es geht sehr aprubt los. J. Lynn schmeißt den Leser direkt in die Geschichte und obwohl sie zugegebenmaßen einen flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil nutzt, geht es doch ein wenig zu schnell, so dass beim Lesen öfter das Gefühl aufkommt, dass einem etwas fehlt. Hintergrundinformationen oder so. J. Lynn schreibt in der dritten Person und folgt dabei mal Madison, mal Chase.

 

Die komplette Handlung erstreckt sich auf das Wochenende der Hochzeit von Madisons großem Bruder, bei dem Madison Brautjunger ist. Natürlich ist auch Chase dort. Madison steht schon ewig auf Chase und er auf sie und dann müssen die beiden sich auch noch eine Suite teilen.

 

Dieses Buch ist ein einziges Klischee, aber das ist bei dem Klappentext keine Überraschung. Dafür ist es auch gut umgesetzt. Gut, aber nicht herausragend. Dadurch, dass es so plötzlich losgeht, fehlen, wie gesagt, eine ganze Ecke an Hintergrundinformationen bei den Protagonisten und die Tiefe bei den Nebencharakteren habe ich ebenso vermisst. Aber bei einem Buch mit knappen 220 Seiten (2000 Position auf dem Kindle) habe ich auch nicht erwartet, dass alle Charaktere rund sind.

 

Madison und Chase kennen sich anscheinend schon lang. So viel lässt sich aus dem Buch erwähnen. Wo und unter welchen Umständen schon mal etwas zwischen ihnen war, wird leider nur kurz beleuchtet. Die Sache zwischen Chase‘ Eltern wird bestenfalls angedeutet. Da hätte ich mir etwas mehr gewünscht, wurde aber enttäuscht. Schade.

Dafür muss man J. Lynn eins lassen. Sie ist verdammt gut darin, das Knistern zwischen ihren Protagonisten zu beschreiben und erotische Szenen beherrscht sie genauso gut. Hut ab!

 

Fazit

 

Als unterhaltsame Lektüre für zwischendurch (Lesezeit: 1,5 Std) ist das Buch wie gemacht. Wer hier allerdings eine tiefgründige Liebesgeschichte erwartet, wird hier enttäuscht werden.

 

Bewertung

 

4/5

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(12)

14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Fictional Reality

Christin C. Mittler
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Tagträumer Verlag, 16.01.2017
ISBN 9783946843023
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Wenn ein Anderer deine Geschichte schreibt, was wärst du bereit zu tun, um sie zu ändern? Der Unfalltod ihrer Familie reißt Alexandra in ein tiefes Loch. Als habe sie nicht genug mit ihrem Verlust zu kämpfen, passieren zudem immer häufiger unerklärliche Dinge. In ihr keimt ein schrecklicher Verdacht. Etwas, das alles, woran sie glaubt, auf den Kopf stellt. Doch kann es ihr womöglich auch das wiederbringen, wonach sie sich am meisten sehnt?

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover zu »Fictional Reality« zeigt ein Buch, das sich durch Magie zu verwandeln scheint und dabei auf einem hölzernen Untergrund liegt. Die Grundfarbe ist lila. Hellere Rankenmuster schlängeln sich an den Seiten um das Buch herum und der Titel findet sich in verschnörkelten weißen Buchstaben in der oberen Cover-Hälfte.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil

 

Der Schreibstil der Autorin wirkt auf den ersten Seiten noch etwas holprig, aber haltet durch! Nach dem zähen Einsteig und je weiter man voranschreitet, desto flüssiger und leichter zu lesen wird er. Das Gefühl, vollkommen in der Geschichte zu versinken, habe ich allerdings während des Lesens komplett vermisst. Erzählt wird aus der Sicht der Protagonistin, Alexandra.

 

Handlung

 

Alexandras Leben ist eigentlich vollkommen normal. Sie ist Teil einer glücklichen Familie und es könnte nicht besser sein – bis zum Tag, an dem ihre Familie abends nicht nach Hause kommt. Es gab einen Unfall und niemand überlebt. Von da an ist Alexandra allein. Weil sie nicht allein in dem Haus bleiben kann, zieht sie zu der Familie ihres Onkels und versucht, ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen.

 

Das wäre aber auch einfacher, wenn nicht auf einmal unerklärliche Dinge in ihrer Gegenwart passieren und dann ist da auch noch Liam, der auf einmal viel mehr ist als ein Klassenkamerad …

 

Wirkt wie das typische »Mädchen durchlebt eine traumatische Phase und ein nicht mehr nur Freund hilft ihr bei der Bewältigung. Dabei verlieben sie sich«-Buch, oder? Auf den ersten Blick ist es auch genau das und stellenweise hat sich das Weiterlesen als ein kleiner Kampf herausgestellt, aber ich versichere euch, die unerklärlichen Dinge … sie haben einen Grund und dieser haut zum Ende des Buches alles wieder raus. Versprochen!

 

Wieso, das wäre allerdings ein Spoiler, deshalb verrate ich das nicht, aber apropos Spoiler: Dieses Buch spoilert einen Plottwist von Baymax – wenn ich den Film nicht schon kennen würde, hätte mich das sehr geärgert, vor allem, da der Film noch gar nicht so alt ist. Da also aufpassen!

 

Kommen wir nun zu etwas Kritik und einer Frage, die mich seit Seite 1 nicht mehr in Ruhe lässt: Wenn man seine Haare unter einem Handtuchturban hat, wie kann man da versuchen seine Locken zu bändigen? Also, ich habe das noch nicht geschafft, aber wenn mich jemand eines Besseren belehren kann, nur zu. Ihr fragt euch sicher, wieso das niemandem aufgefallen ist, oder? Ich auch! So etwas sollte das Lektorat eigentlich sehen und das ist leider nicht der einzige Logikfehler, den ich entdeckt habe. Das kann ich aber auch nicht auf die Autorin oder das Lektorat schieben, weil es unter Umständen auch Absicht gewesen sein könnte. Scheint, als hätte SIE einen guten Lektor nötig. (Wer SIE ist, erfahrt ihr, wenn ihr es lest.)

 

Charaktere

 

Alexandra ist die Protagonstin und scheint erstmal wie das typische Mädchen von nebenan. Nach dem Tod ihrer Eltern versinkt sie in Trauer und manchmal verhält sie sich dabei noch wie ein pubertierendes Mädchen. Wirklich warm geworden bin ich mit ihr nicht, aber einige Entscheidungen kann ich sogar nachvollziehen. Alles in allem fehlte mir bei ihr die Tiefe, wenn ich ehrlich bin. Das gleiche Problem hatte ich mit Liam, der auf einmal einfach da war und Alexandra wohl schon lange kannte. Wieso das so ist oder so sein musste, wird zwar am Ende aufgeklärt – und ergibt Sinn – aber auch er war mir als männlicher Protagonist zu flach.

 

Eine größere Rolle hätte ich mir für SIE gewünscht, auch wenn ich zu ihr nicht viel sagen kann. Wenn ihr das Buch gelesen habt, dann werdet ihr verstehen, wieso ich sie so interessant finde.

 

Fazit

 

»Fictional Reality« besticht mit einer interessanten Idee, die jeden Bücherleser ansprechen dürfte, deren volles Potential hier aber leider nicht ausgeschöpft wurde. Die Tiefe bei den Protagonisten habe ich beim Lesen vermisst, aber die letzten zehn Prozent waren ein wahrer Lichtblick am Horizont. Bestimmte Enthüllungen hätten gerne früher aufkommen dürfen. ;-)

 

Bewertung

 

3,5/5

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159 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

chosen, bestimmte, emotione, emma, rena fischer

Chosen 1: Die Bestimmte

Rena Fischer
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.01.2017
ISBN 9783522505109
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Entscheide dich jetzt!

Zwei verfeindete Clans, die sie auf ihre Seite ziehen wollen.
Ein Internat für Schüler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, das ihr vorkommt wie ein Gefängnis.
Und ein Junge, den sie mehr liebt, als es gut für sie ist.
Zwischen Liebe und Verrat, Lüge und Verschwörung muss Emma die Wahrheit finden.
So schnell wie möglich, sonst werden sie sie kriegen. Und töten.

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Thienemann-Esslinger Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist schwarz-weiß gehalten. Gräuliche Rauchschwaden bilden ein Frauengesicht im Profil vor einem schwarzen Hintergrund. Darunter befindet sich in weiß der leuchtende Reihentitel und darunter in lila der Untertitel. An sich ist das Cover ein toller Hingucker, aber es erschließt sich mir nicht, inwiefern diese Rauchschwaden etwas mit dem Inhalt des Buches zu tun haben.

 

Meine Meinung

 

Rena Fischers Schreibstil ist zum einen sehr bildhaft und fließend, zum anderen hatte ich das Gefühl, dass sie vor allem zu Beginn den Leser direkt in die Geschichte reinwirft, so dass man erstmal gar nichts versteht. So ist es jedenfalls mir gegangen. Erzählt wird aus der Sicht von Emma, der Protagonistin, mit kurzen Unterbrechungen in Form von Rückblenden zu Katharina.

 

Um die Handlung kurz zu beschreiben, geht es darum, dass Emma eine Empathin ist und von ihrer Mutter gelernt hat, diese Gabe zu verstecken. Dummerweise wird ihre Mutter direkt zu Beginn aufgespürt und getötet. Emma muss daraufhin zu ihrem Vater, den sie vorher gar nicht kannte und soll auf die Sensus Corvi gehen, eine Schule für Schüler mit Gaben wie Emma sie hat. Aber es ist nicht so einfach. Denn die Raben – so nennen sich die Schüler und Absolventen der Sensus Corvi – stehen im Klinsch mit den Falken und Emma muss herausfinden, wer gut und wer böse ist – und vorallem, wer ihre Mutter getötet hat. Zur Seite steht ihr dabei Aidan …

 

Wie schon erwähnt, wird man als Leser sehr aprubt ins Geschehen geworfen, weiß zunächst nicht viel über Emma, ihre Fähigkeiten und Beweggründe, so dass sich oftmals Fragezeichen über dem Kopf bilden. Diese verschwinden mit der Zeit, aber weitere Verwirrungen bleiben. Zum einen gehören dazu die Flashbacks, in denen Personen vorkommen, die man entweder gar nicht oder nur unter anderem Namen kennt. Auch hier wird im Verlauf des Buches alles klarer, aber am Anfang kann es doch verwirrend sein.

 

Auch, wenn es solche Internatsgeschichten so oft gibt, wie Sand am Meer, ist diese hier glücklicherweise anders. Es dreht sich weniger um die Schule an sich, als viel mehr um die Intrigen und die Feindschaft zwischen den Raben und den Falken. Die Thematik, die die Autorin hier aufgreift, ist interessant und faszinierend, aber eben auch ein wenig verwirrend, wenn man keine Ahnung davon hat.

 

Ein weiterer Punkt, der meinen Unmut getroffen hat, ist die Dreiecksbeziehung, die keine ist und irgendwie doch. Im Klappentext ist zwar nur die Rede von einem Jungen, aber es sind eigentlich zwei, wobei bei einem die Beweggründe zunächst nicht klar sind. Genauso wenig, wie man weiß, ob er sich für Emma interessiert. Trotzdem gibt es einen kleinen Teil, da habe ich wirklich geglaubt, es läuft auf eine Dreiecksgeschichte hinaus und war kurz davor, das Buch einfach nur beiseite zu legen.

 

Um zu etwas Erfreulicherem zu kommen: Emma hat mich als Protagonistin überzeugt, weil sie anders ist, als diese Mädels mit außergewöhnlichen Gaben, die dann auf einmal auf ne neue Schule müssen. Gut, okay, auch sie hat sich am Anfang gewehrt, aber das hatte andere Gründe und danach hat sie sich mit ihrem Schicksal arrangiert. Und nicht nur das: Sie beweist großen Mut, während sie versucht, herauszufinden, wem sie trauen kann und würde sich niemals vor einer Auseinandersetzung drücken.

 

Aidan selbst ist auch ganz in Ordnung, obwohl er mir stellenweise wie der typische Protagonistin vorgekommen ist, der einfach nur da ist, um zu zeigen, wie toll er ist. Zumindest hat sich dieser Verdacht nicht bestätigt. Aidan hat zwar was drauf und zeigt es auch, aber trotzdem ist er sympathisch.

 

Fazit

 

Interessante Thematik und Charaktere, von denen man gern liest – Leider hat dem Buch doch etwas gefehlt, um es zu einem Highlight werden zu lassen. Ich vergebe solide 3 Schmetterlinge.

 

Bewertung

 

3/5

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

janavoosen, weihnachte, weihnachtsmann, weihnachten, selbstfindung

Santa schmeißt hin

Jana Voosen
E-Buch Text: 235 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 04.10.2016
ISBN 9783732526741
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Santa hat die Nase voll. Kinder auf der ganzen Welt glauben schon lange nicht mehr an ihn, und das Fest der Liebe ist zur Konsumschlacht verkommen. Er entschließt sich zu einem radikalen Schritt: Er kündigt – und das zwei Wochen vor Weihnachten!
Doch schnell scheint ein Ersatz gefunden, und Santa wird depressiv – bis er auf die kleine Lotta trifft und durch sie die Möglichkeit für ein großes Comeback erhält ...

(Quelle und Bildcopyright liegt bei be heartbeat)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist sehr weihnachtlich verspielt gehalten. Süße Zeichnungen vor einem tannenbaumgrünen Hintergrund machen es zu einem hübschen Hingucker. Sehr niedlich finde ich auch den Weihnachtsmann, der halb aus dem Bild verschwunden ist und dabei eine Bierflasche in der Hand hält. Die Weihnachtskugel für den Titel zu benutzen, ist ebenfalls ein kluger Schachzug.

 

Meine Meinung

 

Für Weihnachten bin ich schon etwas spät dran. Trotzdem möchte ich nun meine Meinung zu »Santa schmeißt hin« kundtun.

 

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Daher, dass sie aus der Sicht von Santa schreibt, fließen des Öfteren aber auch Kraftausdrücke, die man sich vom Weihnachtsmann eigentlich nicht vorstellen kann, in den Lesefluss ein. Sie schreibt humorvoll und doch gibt es gewisse Augenblicke, in denen die Spannung Oberhand behält. Jana Voosen versteht sich darauf, mit Emotionen zu spielen und die Welt der Sagengestalten in ein vollkommen anderes Licht zu rücken.

 

Es geht nämlich um den Weihnachtsmann, eine der bekanntesten magischen Wesen. Aber was, wenn der Weihnachtsmann einfach keine Lust mehr hat. Es glauben sowieso immer weniger Kinder und Erwachsene überhaupt an ihn und nach einem Eklat in einem Einkaufscenter beschließt er, endgültig das Handtuch zu werfen. Aber dann trifft er auf Lotta, deren Weihnachtswunsch ziemlich ungewöhnlich ist und muss sich noch mit seinem definitiv nicht weihnachtsmanntauglichen Nachfolger herumschlagen.

 

Hört sich das nicht schon verdammt niedlich an? Ja, oder? Ist es auch! Lotta, das kleine Mädchen, ist süßer als eine Zuckerstange und Santa … nun, der nicht. Denn nicht alles an diesem Buch ist so süß. Santa zum Beispiel wurde von der Autorin völlig anders darstellt.

 

Statt des Weihnachtsmanns, wie wir ihn uns vorstellen, bekommen wir es mit einem 48-jährigen Mann zu tun, der sich selbst einen Bart ankleben muss, weil er keinen hat. Obwohl er nicht gerade in bester Form ist, fehlt trotzdem noch eine Menge zum typischen dicken Bauch – ein Kissen schafft Abhilfe – und ganz so tugendhaft ist er auch nicht. Er hat auf jeden Fall eine riesige Sammlung an Weihnachtspornos. Das sagt ja wohl schon alles, oder? Ich finde dieses Detail an seiner Persönlichkeit an sich sehr witzig, aber irgendwie will nicht in meinen Kopf, was der Weihnachtsmann tut, wenn er deprimiert ist. Meine Kindheit …

 

Aber Santa ist nicht allein. Weitere Sagengestalten haben ihre Auftritte, wie zum Beispiel die Zahnfee, Thanatos, der Osterhase, der übrigens eine Frau ist, oder die Sandfrau. Bis auf letztere kennt Santa die nämlich aus der Schule. Sie haben dort zusammen gelernt und zum Abschluss ihren Beruf zugewiesen bekommen.

 

Santa, der tatsächlich mit vollem Namen Santa Claus heißt, wollte natürlich Weihnachtsmann werden – was auch sonst? – aber nach über dreißig Jahren ist sein Job auch nicht mehr das Wahre. Ob er Weihnachten retten wird, zumindest für die kleine Lotta, tja, das sag ich nicht. ;-)

 

Fazit

 

Eine Weihnachtsmann-Geschite mal ganz anders. Humorvoll und doch mitreißend. Eine seichte Lektüre für zwischendurch. Auch, wenn Weihnachten gerade nicht vor die Tür steht.

 

Bewertung

 

4/5

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147 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

fantasy, bücher, impress, felicitas brandt, ebook

Als die Bücher flüstern lernten

Felicitas Brandt
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.01.2017
ISBN 9783646602593
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

**Wenn Feenstaub Geschichten lebendig macht…**

Als Waisenkind hat die 17-jährige Hope schon früh gelernt, niemandem außer sich selbst zu vertrauen. Mit Ausnahme von ihren Büchern natürlich und den Geschichten, die diese ihr zuflüstern. Bis sie eines Nachts in das Haus einer reichen Familie einbricht, um sich in deren riesigen Bibliothek zu bedienen, und bei ihrem Buch-Streifzug auf frischer Tat ertappt wird. Während Hope schon aus reiner Gewohnheit eine Abwehrhaltung gegenüber dem absolut nerdigen, aber zugegebenermaßen ziemlich süßen Jungen einnimmt, scheint dieser alles andere im Sinn zu haben, als sie zu verraten. Doch noch bevor Hope herausfinden kann, was genau es mit diesem Sam auf sich hat, werden sie unverhofft in eines der Bücher hineingezogen und landen… ja, wo eigentlich?

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist in Brauntönen gehalten. Man sieht einen Wald, wobei die äußersten Stämme und Baumkronen wie ein Rahmen für das Cover fungieren. Die Sillouetten von zwei Menschen, die in ein geöffnetes Buch springen, sind ebenfalls zu sehen. Das Cover trifft für meinen Geschmack genau das, was es ausdrücken soll und sieht darüber hinaus noch richtig cool aus. Mir gefällt es richtig gut.

 

Meine Meinung

 

Bevor ich »Als die Bücher flüstern lernten« gelesen habe, kannte ich bereits »Hinter den Buchstaben«, die Kurznovelle, die in gewisser Weise die Vorgeschichte dieses Titels darstellt und mir war gleich klar, dass ich dieses Buch lesen muss.

 

Wie ich bereits erwartet habe, ist Felicitas‘ Schreibstil locker und doch spannend. Sie bedient sich unzähliger Referenzen aus Büchern, Serien und Filmen, was den Dialog zwischen den Charakteren humorvoll und lustig gestaltet. Auch, wenn die Protagonistin, aus deren Sicht erzählt wird, die Referenzen nicht versteht.

 

In dem Buch geht es um Hope, ein verlassenes Waisenkind. Hope traut niemandem außer ihren Büchern und um davon immer eine ganze Menge zu haben, steigt sie regelmäßig in eine Villa ein, doch einmal wird sie erwischt. Von Sam, dem nerdigsten Nerd von allen. Bei diesem Aufeinandertreffen öffnet sich ein Buch und die beiden fallen hinein. In ihrem Abenteuer verschlägt es Hope und Sam in einige Buchwelten, dabei treffen sie Ritter, Feen und auch Mahre … und denen sollte man nicht zu nah kommen. Außerdem spielt eine gewisse Faith eine wichtige Rolle, aber welche das ist, tja, das müsst ihr wohl selbst lesen.

 

Erster Gedanke: Wuhu, einer meiner Lieblings-Bittersweets bekommt eine Fortsetzung! Nach den ersten Seiten wird aber schnell klar, dass »Als die Bücher flüstern lernten« als eigenständiges Buch steht und die Geschichte ebenso wenig einen Zusammenhang zur Vorgeschichte hat. Daher: Kennt ihr »Hinter den Buchstaben« nicht, keine Sorge, ihr werdet es auch so verstehen. Kennt ihr das Buch: Super, ihr werdet von Anfang an mehr wissen, aber diese Infos sind nicht so extrem wichtig, dass sie Überraschungen und Plottwists vorwegnehmen.

 

Die Welt, die Felicitas hier erschaffen hat, wird jedem Bücherleser sicher gefallen, da die Reise in einige Bücherwelten geht. Die berühmten Klassiker sind vertreten, ebenso Bücher, die noch nicht so alt, aber trotzdem bekannt sind. Dazu kommen noch die unzähligen Referenzen, die jedes Fangirl und jeder Fanboy verstehen sollte, und dieses Buch zu einem Genuss für einen jeden Bücherliebhaber machen.

 

Hope ist eine taffe Protagonistin, die sich selbst durchschlägt. Sie ist als Waise aufgewachsen und nachdem die Frau, bei der sie gelebt hat, gestorben ist, muss sie mehrere Jahre alleine zurechtkommen. Dabei hat sie das ein oder andere gelernt. Sie ist mutig und agiert oft halsbrecherisch, aber man merkt schnell, dass sie ein gutes Herz hat. Auch wenn sie sich ab und an (okay, oft) ruppig verhält. Trotzdem (oder gerade genau deswegen) war sie mir extrem sympathisch.

 

Sam, dessen eigentlicher Name zu lang ist, um ihn sich zu merken, ist ein totaler Nerd. Ob Animes, Star Wars oder Game of Thrones. Sam kennt alles, was in irgendeiner Art und Weise nerdig ist. Obwohl sein Leben vor Hope normal und wenig aufregend ist, akzeptiert er die Situation ziemlich schnell und ist danach (auch gegen Hopes Wille) mit von der Partie. Er glänzt zwar weniger durch draufgängerisches Verhalten, sondern agiert eher clever und besonnener. Die beiden sind also vollkommene Gegenteile und doch ergänzen sie sich fast perfekt. Sie sind eben Maoam. ;-)

 

Fazit

 

Bücher über Bücher gibt es mittlerweile viele, aber dieses hier ist so vollkommen anders als erwartet, spannend, nerdig und voller Humor. Es macht einfach Spaß, die neuste Geschichte aus der Feder von Felicitas Brandt zu lesen.

 

Bewertung

 

5/5

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liebe, nicole obermeier, liebesroman, gefühle, new adult

Mika & Liz: Verlier dein Herz

Nicole Obermeier
E-Buch Text: 393 Seiten
Erschienen bei Forever, 13.01.2017
ISBN 9783958181595
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Liz Thienemann ist jung, hübsch und ihr Freund ist ein gefragtes Model. Außerdem ist sie klug und nach jahrelanger Arbeit will sie nun endlich den Lohn einfahren: Die Beförderung durch ihren Vater zur Juniorgeschäftsführerin. Doch ein anderer bekommt die Stelle und von da an scheint Liz‘ Leben auseinanderzufallen. Ihr Freund betrügt sie mit ihrer besten Freundin und ihr Vater rät ihr lediglich, einen Modeblog zu gründen. Auf einmal ohne Perspektive und Ziel in ihrem bisher so durchgeplanten Lebenslauf, trifft sie aus heiterem Himmel Mika, steigt in seinen VW-Bus und begibt sich auf die Reise ihres Lebens. Und am Ende begreift sie, dass man manchmal sein Herz verlieren muss, damit ein anderer es findet und sicher verwahrt…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Forever by Ullstein)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ähnelt dem Stil von Nicoles Debüt sehr stark. Der Hintergrund ist dieses Mal in einem blassen Rot gehalten und in zwei Streifen sieht man die beiden Protagonisten, die vor einer ländlichen Kulisse fast küssen. Außerdem ist auch der rot-weiße Bully abgebildet, der im Buch eine wichtige Rolle einnimmt. Obwohl das Cover schlicht gehalten ist, finde ich es doch außergewöhnlich und passend – zum Inhalt und zum anderen Buch der Reihe.

 

Meine Meinung

 

Kennt ihr Bücher, in denen es einen Charakter gibt, den man absolut nicht leiden kann? Bei »Ben und Judy – Riskier dein Herz« gab es so einen für mich: Liz. »Mika un Liz – Verlier dein Herz« erzählt jetzt ihre Geschichte und ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich darauf gefreut habe.

 

Nicoles Schreibstil lässt auch in diesem Band kaum zu wünschen übrig. Sie schmeißt den Leser direkt in das Leben der Protagonistin, die vor dem wichtigsten Tag ihrer Karriere steht, und schafft einen gekonnten Einblick in Liz‘ Gefühls- und Gedankenwelt. Man merkt, dass sie wirklich Ahnung von Business hat und trotzdem schafft sie es, alles interessant und verständlich zu verpacken und es dabei gleichzeitig keinen allzu hohen Stellenwert einnehmen zu lassen. Den Roadtrip an sich beschreibt Nicole so, dass er sofort das Fernweh weckt und ansonsten sind es die großen Gefühle, die sie so überzeugend und rührend darstellt, dass man das ein oder andere Tränchen nicht verstecken kann.

 

Wie schon erwähnt geht es um Liz, die schon aus »Ben und Judy« bekannt ist. Inzwischen sind zwei Jahre vergangen und Liz ist eigentlich zufrieden mit ihrem Leben. Sie hat einen tollen Freund, der sie gerade gefragt hat, ob sie bei ihm einziehen will und der Posten, den sie immer haben wollte, scheint zum Greifen nah. Aber alles kommt anders: Sie kriegt den Posten als Juniorgeschäftsführerin nicht und ihr Freund betrügt sie mit ihrer besten Freundin. Auf einen Schlag verliert sie alles und dann tritt Mika in ihr Leben. Er muss zurück nach Schweden und bietet ihr an, sie mit an die Küste zu nehmen.

 

Zunächst dachte ich mir: Das ist ein Roadtrip-Buch wie jedes andere auch, aber Nicole hat mich bereits einmal überrascht und ich war sicher, dass sie das auch dieses Mal schaffen würde. Dabei wurde ich nicht enttäuscht. Das Buch ist so vollkommen anders, als ich erwartet habe. Es deckt Hintergründe beider Protagonisten häppchenweise auf, zeigt verborgene Abgründe und macht alte Handlungen nachvollziehbar.

 

Man kann es vollkommen unabhängig von »Ben und Judy« lesen, aber es wird auch Bezug auf diese beiden gezogen, was mir als Fan der beiden sehr gefallen hat. Vor allem auch, dass Liz mittlerweile bereut, was sie getan hat und dass bei Ben und Judy alles gut geblieben ist. Aber natürlich nehmen diese beiden nur einen kleinen Teil ein, denn eigentlich geht es ja um Mika und Liz und die Chemie zwischen den beiden hat mich direkt in seinen Bann gezogen.

 

Mika, der seit zwei Jahren in seinem Bully wohnt und durch Europa reist, und Liz, die knallharte Geschäftsfrau, passen eigentlich so überhaupt nicht zusammen, aber je weiter man voranschreitet, desto mehr verändert Liz sich, passt sich den Gegebenheiten an und verliebt sich dabei in Mika. Ebenso wie er sein Herz immer mehr an Liz verliert. Diese Verbindung zwischen beiden ist förmlich beim Lesen spürbar, aber Nicole wäre nicht Nicole, wenn sie es den beiden so einfach machen würde. Schicksalsschläge, Plottwists und die nervtötende Klatschpresse, nichts bleibt den beiden erspart, aber lest selbst.

 

Oh und wenn ihr Liz nach »Ben und Judy« unsympathisch findet, lest es trotzdem. Danach werdet ihr eure Meinung zu ihr ändern. Versprochen. ;)

 

Fazit

 

Ein Roadtrip der etwas anderen Art. Berührend, einfühlsam und absolut hinreißend erzählt Nicole Obermeier die Geschichte von zwei Menschen, die so unterschiedlich sind, wie es nur geht, und doch zueinander finden. Ich kann gar nicht anders, als dem Buch meine vollen fünf Schmetterlinge und eine klare Leseempfehlung auszusprechen.

 

Bewertung

 

5/5

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fantasy, kristin cashore, die beschenkte, gabe, jugendbuch

Die Beschenkte

Kristin Cashore
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2011
ISBN 9783492267830
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Als Katsa dem geheimnisvollen Prinzen Bo begegnet, weiß sie sofort, dass auch er eine Gabe hat – sie ist sich nur nicht sicher, welche. Sie selbst hat die Gabe des Tötens und ist in allen sieben Königreichen gefürchtet. Dennoch hat Bo keine Angst vor ihr und ringt beharrlich um ihr Vertrauen. Im Kampf gegen einen König mit einer teuflischen Gabe werden sie auf ihrem gemeinsamen Weg durch Schnee und Eis, über Meere und Gebirgsketten zu Verbündeten – und zu einem leidenschaftlichen Paar.

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen)

 

Äußere Erscheinung

 

Auf dem Cover ist der Kopf einer Frau von hinten zu sehen. Sie hat lange dunkle Haare, die sie zu einem unordentlichen Dutt gebunden trägt. Auf der linken Seite zieren einige Ranken das Cover. Da es sich um die Sonderedition handelt prangt ein halbtransparenter Kreis in der Mitte, in dem Titel und Autor geschrieben stehen. Diesen Mal außen vor gelassen, sieht das Cover eigentlich ganz hübsch aus, wenn auch ein wenig nichtssagend.

 

Meine Meinung

 

Es gibt Bücher, die offenbar alle kennen und lieben, nur mal selbst nicht. »Die Beschenkte« ist für mich eines dieser Bücher. Immer wieder wurde es mir empfohlen und doch bin ich nie dazu gekommen. Bis heute. Und dann musste ich die fast 500 Seiten in einem Rutsch durchlesen. Ich bin verliebt!

 

Kristin Cashore hat einen wunderbaren, zauberhaften Schreibstil, dem man einfach verfallen muss. Obwohl sie sich in einer High-Fantasy-Welt bewegt, hat man sofort ein Bild vor Augen, die Umgebung, die Menschen, alles wirkt so unglaublich realistisch. Man wird einfach an die Seiten gefesselt. Am Anfang ist es die Art, wie man in das Buch hineingeworfen wird, die neugierig macht und je weiter man voranschreitet, desto mehr versteht sich die Autorin darauf, die Leser mit Plottwists und Schockmomenten zum Weiterlesen zu bewegen.

 

Im ersten Band der Trilogie geht es um Katsa. Sie ist eine Beschenkte mit der Gabe des Tötens. Wenn sie also jemanden umbringen will, wird es ihr gelingen. Natürlich wird diese Gabe von ihrem König missbraucht, aber irgendwann wehrt Katsa sich dagegen. Als junge Frau trifft sie gleichzeitig auf Bo, einen Prinzen eines anderen Landes, und zusammen ziehen sie aus, den Kampf gegen den König von *pieeeep Spoiler* aufzunehmen. Alles weitere würde an dieser Stelle zu viel verraten.

 

Ich bin immer noch geschockt. Die Handlung entwickelt sich von ruhig zu spannungsgeladen schon auf den ersten Seiten und der Spannungsgehalt nimmt nur noch zu. Obwohl diese Reihe schon »älter« ist, kann ich mich nicht daran erinnern, in Sachen High-Fantasy schon mal etwas Vergleichbares gelesen zu haben. Die Idee hinter der Trilogie ist also noch immer etwas vollkommen Neues und Anderes und da darf sogar jemand, wie ich, der mit High-Fantasy sonst nur wenig anfangen kann, zum Fangirl mutieren.

 

Das Setting ist ebenfalls besonders. Das merkt man schon auf Seite 1. Dort befindet sich nämlich eine Karte, auf dem sich während des Lesens (oder auch im Nachhinein) die Route, die Katsa und Bo nehmen nachverfolgen lässt. Aber auch ohne Karte ist es nicht verwirrend beschrieben, sondern schön nachvollziehbar.

 

Während ihrer Reise kommen (steht ja schon im Klappentext) Gefühle bei Katsa und Bo auf. Auch wenn die beiden durch ihre gemeinsamen Kämpfe am Hof und die dadurch entstanden Freundschaft die besten Vorraussetzungen für eine Romanze hätten, so ist es doch in keinster Weise so einfach. Die Liebesgeschichte zwischen den Beiden ist weder klischeehaft noch kitschig, sondern etwas, was sich ohne Spoiler kaum in Worte fassen lässt. Es ist wie eine Liebe auf einer freundschaftlichen, respektvollen Ebene.

 

Katsa ist außerdem keinesfalls ein Lady, wie man sie sich vorstellen mag. Sie ist eine Kämpfernatur. Durch ihre Gabe wird sie eher gefürchtet als bewundert und sie selbst macht auch keine Anstalten, jemanden vom Gegenteil zu überzeugen. Sie ist stark, mutig und aufopferungsvoll. Ihr Selbstbewusstsein ist enorm und passt unglaublich gut zu ihr. Auch ihre Einstellung zu der Rolle einer Frau in dieser Welt macht sie für mich sympathisch.

 

Aber auch Bo hat mich als männlicher Protagonist überzeugt. Er ist ebenfalls mutig und kämpferisch begabt, aber bei ihm kommt ab und zu auch eine romantische, liebevolle Seite zum Vorschein, die Herzen reihenweise zum Schmelzen bringt.

 

Ob die beiden auch in Band 2 wieder ihre Aufwartung machen, wird noch nicht angedeutet. Da dieser allerdings in einer anderen Ecke der Welt angesiedelt ist, wohl eher nicht. Allerdings gibt es einen Ausblick auf die Protagonistin für den dritten Band, auf die ich schon echt neugierig bin.

 

Fazit

 

High-Fantasy vom Feinsten. Kristin Cashore hat mich in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Diesen Page-Turner muss man gelesen haben!

 

Bewertung

 

5/5

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gabe, liebe, katsa, fantasy, töten

Die Beschenkte

Kristin Cashore , Ulrike Grote , Irmela Brender [Übers.]
Audio CD: 6 Seiten
Erschienen bei Silberfisch, 24.08.2009
ISBN 9783867420525
Genre: Jugendbuch

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