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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Die Staubgeborene (Die Unbestimmten 1)

Jo Schneider
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 26.05.2017
ISBN 9783646300338
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Die 19-jährige Zianth kann ihren Augen kaum trauen, als sie einen der wertvollsten Edelsteine in den Händen hält, die es gibt! Endlich scheint ein Leben außerhalb der staubigen Minen für sie in greifbarer Nähe – ein Leben in absoluter Freiheit. Doch mit dem Fund erwachen ungeahnte Fähigkeiten in ihr, die sie an einen neuen Ort binden, eine Stadt der Magie. Hier wird sie zur Schülerin des vermutlich dunkelsten Magiers des Landes. Der Winteralb gilt als hart und unbarmherzig und um seine Vergangenheit ranken sich viele düstere Geheimnisse. Immer wieder stellt er Zianth vor Aufgaben, an denen sie zu zerbrechen droht. Bis ihre wahre Gabe ans Licht kommt…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Dark Diamonds)

 

Äußere Erscheinung

 

Auch wenn ich da jetzt vermutlich vielen mit auf den Schlips trete, aber ich mag das Cover echt überhaupt nicht. Also wirklich, wirklich gar nicht. Auf allen fünf Bänden der Reihe findet sich jedes Mal der gleiche Baum an einer Steinwand, der meines Wissens nach nichts mit der Handlung zu tun hat, darüber liegt dann jedes Mal ein anderer Farbfilter. Band 1 ist blau, der Titel steht über dem Baum und ansonsten ist das Cover auch nicht sonderlich spektakulär – was sehr schade ist, weil die Geschichte dahinter so toll ist.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil:

 

Jos Schreibstil lässt sich in drei Worten beschreiben: Packend, mitreißend und bildgewaltig. Schon direkt am Anfang schafft sie es, den Leser mit ihrem wunderbar-bildhaften Schreibstil zu packen, neugierig zu machen und eine Grundlage zu schaffen, dass man gar nicht mehr aufhören will. Je weiter man in der Geschichte vorankommt, je mehr sich alles zuspitzt, desto actionreicher und fesselender wird die Art, wie sie die Szenen niederschreibt, bis man gar nicht mehr anders kann, als dem buch zu verfallen.

 

Handlung:

 

Nachdem Zianth in den Mienen einen unfassbar wertvollen Drachenstein findet und über diesen Fund schwer verletzt wird, zeigt sich zum ersten Mal die Magie in ihr. Sie kommt zu Vetsa, einer Heilerin und findet sich kurz darauf in einer Ausbildung als Magierin wieder. Unterrichtet werden sie und ihre Mitschüler von Aster, einem kaltherzigen Winteralben. Während des Trainings wird schnell klar, dass Zianth nicht ohne Grund besser ist als die anderen, dass in ihr so viel mehr steckt, als es den Anschein hatte, als sie dort angekommen ist.

 

Schließlich haben die vielen Jahre in der Miene Zianths Entwicklung maßgeblich beeinflusst, so dass sie mit ihren neunzehn Jahren eher einer Vierzehnjährigen glich. Aber das ändert sich. Zianth erholt sich und auch ihrer Lunge, die von dieser Zeit mit jeder Menge Staub verunreinigt ist (Damit wäre auch der Titel des Buches geklärt), geht es immer besser.

 

Wenn sie nicht gerade beim Training ist, verfolgt Zianth andere Ziele: Sie lernt lesen und schreiben und verbringt Zeit mit ihrer Zimmerkameradin Ilie. Natürlich kommt auch der ein oder andere Mann ins Spiel, aber macht euch mal nicht allzu große Hoffnungen: Bei Band 1 von 5 spielt die Romantik noch keine allzu große Rolle, dafür wird viel Wert darauf gelegt, eine Basis für die folgenden Bände zu legen.

 

Wir lernen viel über die Welt an sich, die Charaktere und den Glauben dieser. Die Magie nimmt ebenfalls viel Raum ein, Gepflogenheiten. Was den Antagonisten angeht, so habe ich eine Vermutung, doch inwieweit die zutreffend ist, erfährt man wohl erst im zweiten Band. Genauso schafft die Autorin ist, am Ende, wenn man denkt, der Höhepunkt ist vorbei und nun klingt nur noch alles ab, noch einen großen Plottwist unterzubringen, so dass man direkt weiterlesen muss, um zu erfahren, ob man richtig liegt.

 

Charaktere

 

Die Protagonistin ist Zianth, ein ehemaliger sogennanter Staubling. Das heißt, sie war in den Mienen zu Hause, trägt überall an ihrem Körper den Mienenstaub und sogar in sich drin (weil sie ihn im Essen aufgenommen hat). Zu Beginn scheint Zianth tatsächlich wie eine sehr schwache Protagonistin, was aber nicht verwunderlich ist, bei der Art, wie sie aufgewachsen ist. Im Laufe des ersten Bandes legt sie bereits eine wahnsinnige Entwicklung hin, lernt eine Menge und wird auch stärker. Gerade das hat mir an ihrer Figur sehr gefallen und ich bin gespannt, ob diese Entwicklung auch in den Folgebänden wieder so gut sichtbar wird wie in diesem.

 

Aster ist der wohl geheimnisvollste der Charaktere. Man weiß nur wenig über ihn, außer dass er ein Winteralb ist und das ihm vermutlich schreckliche Dinge widerfahren ist, die ihn so haben werden lassen: Kaltherzig und unnachgiebig. Er trainiert seine Schüler mit eiserner Hand, aber hin und wieder habe ich beim Lesen das Gefühl gehabt, dass er auch eine andere Seite hat. Aber das war nur selten. Wie er sich in den nächsten Bänden entwickeln wird, kann ich zu dem Zeitpunkt nicht vorhersagen, aber ich werde es gespannt verfolgen.

 

Vesta, die Heilerin, spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, da sie eine Art Bezugsperson für Zianth wird. Sie ist sehr weise und vernünftig und gerade deshalb habe ich sie schnell liebgewonnen. Außerdem beschleicht mich das Gefühl, dass ihre Rolle in den Fortsetzungen noch sehr wichtig werden wird und wir mehr über sie erfahren.

 

Auch die anderen Charaktere, und wenn sie nur Nebencharaktere sind, haben alle diese gewisse Tiefe, die einem zeigt, dass die Autorin nicht einfach noch sinnfrei Leute in die Geschichte geworfen hat. Sei es Ilie, Fyrmar oder einer der anderen, sie alle haben ihre Existenzberichtigung, ihren Hintergrund und ihre Rolle in der Geschichte.

 

Fazit

 

»Die Staubgeborene« hat meine Erwartungen nicht nur getroffen, sondern fast zehnfach überboten. Eine fesselende Highfantasy-Geschichte mit so viel Tiefe, wie ich sie selten gelesen habe. Unbedingt lesen!

 

Bewertung

 

5/5

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Magica: Quelle der Macht

Saskia Stanner
E-Buch Text: 209 Seiten
Erschienen bei Eisermann - Verlag, 29.11.2016
ISBN 9783946172369
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

März 1645: Den neuen Lord in einer Vision zu sehen, wäre für eine Hexe wie Kristy ganz normal. Wenn diese ihn jedoch vierhundert Jahre in der Zukunft zeigt, stellt sich die Frage nach ihrem Sinn.
Auf der Suche nach Antworten kommt Kristy dem Lord Jonathan of Devon immer näher. Schnell wird ihr bewusst, dass sie sich eigentlich von ihm fernhalten sollte, statt Gefühle für ihn zu entwickeln.
Dann aber wird ein Hexenjäger auf sie aufmerksam und Kristy muss sich entscheiden: Wird sie dem Jäger selbst gegenübertreten oder sich von Jonathan schützen lassen – denn schließlich ist er das gefährlichste Wesen ihrer Zeit?

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Eisermann Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist sehr dunkel gehalten. Überall sieht man die Funken vor einem sehr düsteren Hintergrund, der klasse zu dem historischen Setting passt. Über dem Titel, der sich in der Mitte befindet, sieht man einen Teil des Gesichtes der Protagonistin und ihre rote Haare. Ich finde, das Cover trifft die Stimmung des Buches einfach perfekt und bin auch ein riesiger Fan des Covers allgemein.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil:

 

Ich gebe zu: Das hier ist mein erster Roman von Saskia Stanner, die bereits als Wattpad-Autorin bekannt ist, aber es wird mit Sicherheit nicht der letzte Roman von ihr sein, den ich lese. Interessant ist bei »Magica«, dass das Buch drei verschiedene Sichten bedient. Wir haben die Hauptsicht von Kristy, immer wieder Szenen aus der Vergangenheit, die aus Jonathans Sicht erzählt sind und ab und zu Tagebucheinträge einer dritten, unbekannten Person. Mal ganz davon abgesehen, dass jede Sicht durch eine andere Schriftart abgegrenzt ist, bemerkt man es auch am Schreibstil. Saskia hat absolut keine Probleme damit, sich in eine Figur hineinzuversetzen und den Leser mitzureißen. Ihr Schreibstil ist darüber hinaus sehr angenehm und leicht zu lesen, so dass der Einstieg in die Geschichte nicht schwerfällt. Auch für nicht-historische Leser wie mich.

 

Handlung:

 

Wie schon gesagt: Eigentlich lese ich keine historischen Romane, aber nachdem Saskia sogar schon drei von mir gelesen hat, musste ich dringend aufholen – und ich bereue, es nicht schon eher getan zu haben. Die Handlung spielt zwar im Jahre 1645 und man merkt es auch anhand der Verhaltsweisen, der Kleidung usw. aber die Geschichte, die sie erzählt, ist einfach wunderbar.

 

Es geht um Kristy, eine junge Hexe mit unglaublich starken Kräften, die in einer Vision Jonathan sieht, einen Vampir, dem sie unweigerlich näherkommt. Während die beiden sich ineinander verlieben, ist aber gleichzeitig auch ein Hexenjäger auf dem Weg zu ihnen und damit kann das Abenteuer auch schon losgehen.

 

Ich weiß, das hört sich jetzt simpel an, ist es aber nicht! Wir verfolgen hiermit drei Handlungsstränge. Einmal den aus der Vergangenheit, der immer weiter in die damalige Gegenwart geführt wird, dann das Zeitgeschehen der Haupthandlung und durch einen dritten Strang auch noch das Geschehen von einer unbekannten Person, deren Identität erst später enthüllt wird.

 

Vor allem das Thema der Hexenverfolgung, die damals an der Tagesordnung stand, hat Saskia wirklich gut umgesetzt, auch wenn es mir stellenweise zu detailliert war und ich wirklich Angst um meine Lieblinge hatte. Die Verknüpfung zu den Vampiren ist ebenfalls gut gelungen, weil so beide Familien noch mal verschiedene Backgrounds haben und die Tragik dazwischen noch einmal erhöht wird.

 

Und das Ende erst! Saskia, nein! Einfach nur nein! Ich habe tatsächlich geweint, obwohl ich wusste, was passieren muss und unweigerlich auch passieren wird. Legt euch also Taschentücher beiseite. Und hofft, dass Band 2 schnell erscheint. Vor allem nach diesem Ende werdet ihr ihn brauchen.

 

 

Charaktere:

 

Kristy habe ich als Protagonistin als sehr angenehm empfunden. Sie ist klug und mutig, aber auch höflich und bescheiden. Es macht Spaß, ihre Geschichte zu verfolgen, weil sie so ist, wie sie ist. Darüber hinaus hat mir an ihr gefallen, dass sie nicht so perfekt ist. Auch sie hat Angst und weiß manchmal nicht weiter. Sie macht Fehler und steht dazu. Bewundernswert, wie ich finde.

 

Jonathan ist ein etwas komplexerer Charakter. Um seine Familie zu retten, lässt er sie und sich selbst in Vampire verwandeln, ist aber immer darauf bedacht, niemanden zu verletzen. Auch er ist höflich und extrem romantisch. Er kümmert sich um seine Familie und ja, ich glaube, ich habe einen neuen Bookboyfriend – auch wenn Saskia sagt, dass ich ihn nicht anlecken darf. ☹

 

Fazit

 

»Magica – Quelle der Macht« sollte man auf jeden Fall auf dem Schirm haben. Sympathische Charaktere und eine Handlung, die mal nicht dem Mainstream entspricht macht das Lesen zu einem echten Erlebnis.

 

Bewertung

 

5/5

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

märchen, entscheidung, scha, dschinn, freundschaft

1001 zauberhafter Wunsch

Ewa A.
Flexibler Einband: 504 Seiten
Erschienen bei Feelings , 04.04.2017
ISBN 9783426216156
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Eine humorvolle Romantasy mit Orientflair voller Abenteuer, Grusel, Spannung und Gefühl!
Was würdest du alles tun, um die Liebe zu erringen, nach der du dich schon immer gesehnt hast? Wärst du dazu bereit, ein anderer Mensch zu werden? Würdest du dein Leben riskieren? Shanli ist eine junge Bäckerstochter, die ein Problem hat. Nein, eigentlich hat sie einen ganzen Stall voll Probleme. Nach dem Tod ihres Vaters will sie dessen Bäckerei weiterführen, was ihr jedoch nicht leicht gemacht wird. Auch dass sie in den ortsansässigen Schah verliebt ist, der nicht mal weiß, dass sie existiert, macht ihr das Leben nicht leichter. Und abgesehen davon ist sie nicht gerade schlank, sondern hat einen Hintern, der es mit dem eines Kamels aufnehmen könnte. Und ach ja, dann wäre da noch ein Dschinn, den sie geerbt hat und der ihr mit seiner abnormen Arroganz noch den letzten Nerv raubt ...

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Feelings)

 

Äußere Erscheinung

 

Durch die sandfarbe hat man bei dem Cover direkt das orientalische 1001-Nacht-Feeling, was sicher auch gewollt ist. Die Schrift passt an sich auch dazu, aber durch die Schnörkel wirkt das Ganze etwas unruhig. Außerdem wirkt das Mädchen an der rechten Seite etwas willkürlich aufs Cover gesetzt. Die Lampe kann ich ja noch verstehen wegen dem Dschinn, aber dieser kommt ja nicht aus der Flasche, sondern aus einem Smaragd, von daher … sagen wir einfach, ich bin kein großer Fan von dem Cover, aber um das geht es ja auch nicht.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil:

 

Da das hier mein erster Roman von Ewa A. ist, kann ich nicht beurteilen, ob der Stil sich gewandelt hat. Ich finde den Schreibstil in »1001 zauberhafter Wunsch« sehr angenehm zu lesen. Die ganzen orientalischen Namen und Orte machen es darüber hinaus sehr leicht, sich in das Setting einzufinden. Die passende Sprache trägt seinen Teil zu dem Feeling bei und macht das Leseerlebnis zu etwas ganz Besonderem.

 

Handlung:

 

Im Grunde geht es um Shanli, die als Bäckerstochter keine großen Chancen darin sieht, dem Schah, in den sie über alles verliebt ist, zu imponieren. Aber alles wandelt sich, als eben dieser eine Brautschau veranstaltet und Shanli einen Smaragd findet, in dem ein Dschinn lebt. Mit dessen Hilfe verwandelt sie sich in eine blonde Schönheit und schafft es, zu den Prüfungen zugelassen zu werden. Wer alle Prüfungen besteht, wird die Braut des Schahs und auf einmal hat Shanli Hoffnung. Sie stellt sich mutig den Prüfungen, den Dschinn an ihrer Seite, und gibt nicht auf …

 

Ich denke, es wäre gelogen, wenn jemand behauptet, er wüsste jetzt nicht, wie die Geschichte seinen Lauf nimmt. Ein wenig vorhersehbar ist die Handlung schon, aber vorhersehbar auf eine unterhaltsame Art und Weise, bei dem man gerne weiterliest. Immer wieder baut die Autorin Spannung auf, die einen an die Seiten fesselt, und im nächsten Moment ist es wieder total romantisch.

 

Allerdings ist nicht alles vorhersehbar. Das Ende zum Beispiel ist es nicht. Hier schafft die Autorin es, den Leser vollkommen vor den Kopf zu stoßen und noch einmal zu überraschen. Ich weiß noch immer nicht, ob ich lachen oder weinen soll, denn einerseits ist dieses Ende genial und vollkommen unerwartet, aber andererseits ist es das Ende – etwas, das ich einfach nicht wahrhaben möchte. Liebe Ewa, das ist kein Ende! Zumindest nicht, wenn du nicht vorhast, eine Fortsetzung zu schreiben.

 

Wenn ihr also keine offenen Enden mögt, ist dieses Buch wohl nichts für euch, aber wenn ihr bereit seid, euch darauf einzulassen, kann ich es wärmstens empfehlen.

 

Charaktere:

 

Einmal Applaus für Shanli! Sie ist nicht die typische Protagonistin, nicht überaus schön oder schlank, im Gegenteil. Als Bäckerstochter liebt sie Süßigkeiten und das sieht man ihr auch an. Aber sie hat ein großes Herz, ist klug und mutig. Wenn ich sie auch am Anfang etwas naiv und zu sehr auf das Äußere bedacht war, so konnte sie mich durch ihre positiven Eigenschaft ziemlich schnell von sich überzeugen und mit der Zeit wurde sie mir dann immer sympathischer.

 

Navid ist der männliche Protagonist und Shanlis Dschinn. Am Anfang benimmt er sich wie ein arroganter Mistkerl, aber trotzdem konnte ich ihm nicht böse sein. Er hat dieses verwegene, was ihn direkt sympathisch macht. Sein Hintergrund macht verständlich, wieso er seine Ziele verfolgt und trotzdem wandelt auch er sich über den Verlauf des Buches. Ich jedenfalls habe ihn definitiv angeleckt. Er ist meins. 😉

 

Fazit

 

Das Orient-Feeling ist definitiv ein wirklich toller Effekt des Buches. Während mir die ganze Zeit noch eine kleine Sache gefehlt hat, hat mich das Ende wahrhaftig sprachlos gemacht. Hier vergebe ich gerne 4,5 – aufgerundet 5 - Sterne.

 

Bewertung

 

4,5/5

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#bandstorys: Lonely Lyrics (Band 3)

Ina Taus
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 04.05.2017
ISBN 9783646602951
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

**Rockstar-Romantik: Vertraue auf die Lyrik der Liebe**

Sex, Drugs und Rock’n’Roll – ein Motto, dem sich der Gitarrist und Womanizer Luke etwas zu sehr verschrieben hat. Um der Realität zu entgehen und den Problemen, die dort auf ihn warten, flüchtet sich der Musiker von einem Partymarathon zum nächsten. Bis seine Bandkollegen von »Anna Falls« und »Must be Crazy« nur noch einen Weg sehen, um ihren Freund endlich aufzurütteln: Gemeinsam schicken sie den sich sträubenden Luke in ein Suchtbetreuungszentrum. Noch ahnt er nicht, dass dort ein Wiedersehen auf ihn wartet, das sein Leben vollkommen verändern wird…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

 

Äußere Erscheinung

 

Band drei ist wieder im gleichen Design gehalten wie die anderen Teile der Bandstorys. Wieder ist der Hintergrund orange-rötlich und es scheint zu regnen. Luke, der Protagonist, und seine Gitarre stehen dieses Mal im Fokus – allein, weshalb die untere Hälfte des Covers etwas leer wirkt, während die obere Hälfte zum Glück wieder voll ausgefüllt ist. Sieht schöner als als das Trapez, was sich bei »Sad Songs« gebildet hat, aber im Großen und Ganzen finde ich das Cover einfach nicht schön. Ich mag die Farben nicht und die ganze Aufmachung. Gut, dass ich kein Buch an seinem Cover beurteile.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil

 

Nach zwei Bänden kannte ich Ina Taus‘ Schreibstil bereits und wurde auch hierbei nicht enttäuscht. Wieder erzählt sie die Geschichte aus zwei Perspektiven und geht dabei genau auf die Besonderheiten ihrer beiden Protagonisten ein. Auch wenn man gerade nicht ganz im Kopf hat, in wessen Sicht man sich befindet, so kann man es jederzeit an der Art, wie derjenige denkt, spricht und handelt, erkennen. Darüber hinaus ist der Schreibstil von Ina unverblühmt, direkt und sie ist ebenfalls nicht um einige Kraftausdrücke verlegen, aber das ist vollkommen in Ordnung, denn er ist auch gefühlvoll und absolut süchtigmachend.

 

Handlung

 

In diesem Band dreht sich alles um Luke, dem größten Womanizer der beiden Bands. Luke baggert echt alles an, egal, ob männlich oder weiblich, und eines Tages begeht er einen folgeschweren Fehler. Von da an steht Lukes Leben Kopf und als dann auch noch Vic in sein Leben stößt, geht das Chaos erst richtig los.

 

Gerne würde ich euch mehr verraten, um euch zu zeigen, was für eine wundervolle, fesselnde und Tränen-in-die-Augen-treibende Geschichte Ina hier wieder für uns hat, aber augrund der Spoilergefahr lasse ich das. Ihr werdet es mir einfach so glauben müssen.

 

Was ich euch aber noch sagen kann, ist das dieser Band die wohl verdrehteste Love Story der ganzen Trilogie besitzt, also versteift euch nicht auf eine Sache. Wenn ihr es tut – und Leute, ihr werdet wissen, was ich meine – werdet ihr diesen Plottwist absolut nicht kommen sehen. Damit nimmt die Romanze ganz neue Formen an, versprochen!

 

Außerdem ist zu erwähnen, dass nach dieser Liebesgeschichte die Reihe zu einem würdigen Schluss kommt. Viele werden jetzt protestieren und sagen, dass ja noch nicht alle von Anna Falls und Must be crazy eine PartnerIn gefunden haben, aber auch hier kann ich Entwarnung geben: Es bleiben in dieser Richtung keine Fragen offen.

 

Sogar das am besten gehütetste Geheimnis der Reihe wird gelüftet. Das heißt: Wenn ihr es wissen wollt. Ina hat uns nämlich ein Bonuskapitel geschrieben. Wer also wissen will, wer Miss Mysterious ist, der wird es erfahren. Wer sich dieses Geheimnis aber nicht nehmen lassen will, der muss dieses nicht unbedingt lesen. Die Geschichte wird vorher aufgeklärt. 😉

 

Charaktere

 

Luke kennen wir schon aus den vorhergegangenen Teilen und mal ehrlich, vor allem in Bitter Beats kam er nicht gut weg, daher war ich extrem froh, dass er nun seine eigene Geschichte bekommen hat. In dieser war er nicht der Arsch, sondern eher wie ein armes, getretenes Hundebaby, was ganz viel Liebe braucht. Luke hat es nun wirklich nicht leicht und vielleicht findet er nicht immer die vernünftigste Lösung, aber als Protagonist hat er definitiv überzeugt. Es sind einfach seine Ecken und Kanten, die ihn so sympathisch machen.

 

Vic ist Luke’s Love Interest und hat zudem in der Vergangenheit mit einem Drogenproblem zu kämpfen hat. Das ist auch der Grund, aus dem Vic selbst die Reha besucht hat. Vic ist ein sehr komplexer Charakter mit einer schwierigen Vergangenheit und doch schafft Vic ist, Schritt für Schritt wieder Vertrauen zu Luke zu fassen, aber auch Vic hat – unabsichtlich – etwas zu verbergen. Und wenn ihr wissen wollt, wieso sich diese Passage so holprig anhört, dann müsst ihr das Buch lesen. 😉

 

Fazit

 

»Lonely Lyrics« ist der Band der Reihe, der mich am meisten gepackt, am meisten überrascht und am meisten fertiggemacht hat. Nicht nur, dass wir es hier mit zwei sehr sympathischen Charakteren zu tun haben, auch die Story, die sich dahinter verbirgt, ist unfassbar gut durchdacht und mit so viel Gefühl beschrieben, dass man einfach nur Schwärmen kann.

 

Bewertung

 

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

sabine schulter, dark diamonds, eden, liebe, vampire

Melody of Eden - Blutrache

Sabine Schulter
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.04.2017
ISBN 9783646300093
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

**Eine Liebe, so unsterblich wie die Hoffnung**

Rufus' Rachedurst ist nicht zu stillen. Das bekommt vor allem Eden zu spüren, der nach Melodys Verschwinden alle Hoffnung aufgegeben hat. Daher zieht er gemeinsam mit seinem Rudel los, um in den unsäglichen Gängen der Kanalisation endlich das Nest der Wilden zu finden. Doch durch die Trauer um seine geliebte Blutgefährtin beginnt Eden mehr und mehr die Kontrolle über seinen Berserker zu verlieren. Sogar sein Rudel kann ihn kaum noch vor sich selbst schützen. Völlig blind vor Hass hat er nur noch eines im Sinn: Rufus endlich zur Strecke zu bringen – koste es, was es wolle. Denn ein Leben ohne Melody ist für Eden einfach unvorstellbar…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Dark Diamonds)

 

Äußere Erscheinung

 

Getreu dem Konzept »Sonnenuntergang – Nacht – Sonnenaufgang« ist Band 3 der »Melody of Eden«-Trilogie gelb oder gold – je nach dem, wie man das sehen möchte. Ansonsten gibt es wieder die altbekannten schwarzen Sillouetten von Melody und Eden, dieses Mal küssend neben einem Gebäude. Obwohl ich sonst kein Fan von gelben Cover bin, passt es gut ins Reihenkonzept. Band 2 ist und bleibt aber mein Favorit.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil:

 

Auch hier kann Sabine Schulter wieder mit ihrem wunderschönen, flüssigen Schreibstil punkten. Sie hat einfach ein Händchen für die Beschreibungen, die einem das Herz höher schlagen lassen. Durch die unregelmäßigen Sichtwechsel zwischen den Protagonisten bekommt man von beiden Seiten die volle Ladung der Gefühle und Gedanken und kann sich so richtig schön in die Charaktere eintauschen, um sich mit ihnen zu sympathisieren (was sie einem wirklich leicht macht, aber dazu später mehr).

 

Handlung:

(Achtung Spoiler!)

 

Die Handlung schließt sehr kurz nach dem Ende von Band zwei an. Wir erinnern uns daran, dass Melody verschüttet wurde und noch immer unter den Trümmern liegt. Aber sie ist nicht allein. Zusammen mit John, einem Reporter, beginnt sie die Suche nach dem Ausgang und nachdem das gelungen ist, geht es nur noch um eins: Rufus dingfest zu machen. Aber das ist nicht alles. Neben der Haupthandlung mit Rufus und den Wilden gibt es auch einige Nebenhandlungsstränge, die nun langsam aber sicher aufgeklärt werden. Ich will mal nicht zu viel vorwegnehmen, wir reden hier schließlich von dem großen Finale, aber so viel ist klar:

 

Sabine Schulter lässt bei dem Abschluss ihrer Trilogie so gut wie nichts offen. Keine Frage bleibt unbeantwortet. Wo auch immer noch Fragezeichen über den Köpfen der Leser schweben, findet Sabine eine plausible Antwort. Bei jedem Handlungsstrang, der noch Konfliktpotential bietet, gibt es eine zufriedenstellende Lösung und wenn ihr glaubt, es wird nicht emotional: falsch gedacht. Hier bleibt wirklich kein Auge trocken. Mehr bleibt nicht zu sagen.

 

Charaktere:

 

Melody und Eden haben sich sehr über die drei Bände verändert. Während Melody zwar ihre Liebenswürdigkeit behalten hat, ist gleichzeitig ihr Mut gewachsen. Bei Eden hat man derweil deutlich wahrnehmen können, dass er sich mehr und mehr öffnet, Melody in sein Herz lässt und zusammen, das merkt man richtig, ergänzen die beiden sich so wie man es nur selten in Jugendbüchern lesen kann.

 

Auch die anderen Charaktere, die eine wesentliche Rolle in »Melody of Eden« spielen, hat Sabine Schulter liebevoll ausgearbeitet, so dass man sich stellenweise so fühlt, als stünden sie direkt vor einem. Vor allem Ivy habe ich richtig liebgewonnen, aber auch den Rest des Rudels und die familienartige Beziehung, die alle miteinander führen, werde ich nach dem Ende der Reihe nun richtig vermissen.

 

Fazit

 

»Melody of Eden – Blutrache« ist definitiv ein würdiger Abschlussband, der noch einmal das beste aus der Geschichte herausholt. Hier kann ich nicht anders, als eine absolute Leseempfehlung auszusprechen.

 

Bewertung

 

5/5

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151 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

superhelden, jennifer estep, karma girl, piper verlag, mr sage

Karma Girl

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492280372
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Magische Anziehungskraft und super Powerfrauen

In der Welt von »Bigtime« hat jede Stadt mindestens einen Superhelden. Doch selbst der coolste Held kann nichts gegen die Irrungen und Wirrungen der Liebe ausrichten. Daher sollten sich die Heroen in Jennifer Esteps neuer Reihe besser zweimal überlegen, für wen sie aus dem Spandex schlüpfen: Reporterin Carmen Cole erlebt ihren absoluten Alptraum. Kurz vor ihrer Hochzeit erwischt sie ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett. Und es kommt schlimmer – er ist auch noch der ortsansässige Superheld und ihre beste Freundin dessen Erzfeindin! Nach dieser Demütigung beschließt Carmen, sich zu rächen und befördert die beiden geradewegs in die Schlagzeilen. Von da an ist es ihre Lebensaufgabe, Superhelden zu enttarnen. Als sie jedoch in der Metropole Bigtime die Identität der mysteriösen Fearless Five aufdecken soll, geschieht eine Tragödie. Carmen möchte daraufhin nichts lieber, als mit dem Job aufzuhören, nur leider haben die Superschurken Gefallen an Carmens Arbeit gefunden. Sie zwingen sie, sich an die Fersen des Anführers der Five zu heften. Und der sieht zu allem Überfluss extrem gut aus ...

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Piper Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Die Covergestaltung ist dieses Mal komplett anders als die von Jennifer Esteps anderen Werken, aber sie ist so definitiv eine gute Wahl für das Buch gewesen. Vor dem schwarzen Hintergrund mit den bunten Rechtecken, die eine Großstadt erahnen lassen, prangt ein Superhelden-Logo, das entfernt an das Zeichen von Superman erinnert. Statt des großen »S« in der Mitte ist es hier aber ein Herz, in dessen Mitte der Buchtitel »Karma Girl« zu finden ist. Darüber sieht man die Sillouette einer jungen Frau mit wehendem Haar und Cape.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil:

 

Jennifer Estep bedient sich einem Schreibstil, der an und für sich sehr leicht und schnell zu lesen ist. Man stolpert kaum über Satzkonstruktionen, kommt leicht mit und kann sich super in die Geschichte hineinversetzen. Jennifer Estep hat es darüber hinaus geschafft, das Buch so zu schreiben, dass man als Leser sich durchaus Gedanken um die Identitäten der Superhelden und Schurken machen und Vermutungen anstellen kann, ohne mit Sicherheit zu wissen, ob man richtig liegt, bis es aufgedeckt wird.

 

Handlung:

 

Die Geschichte beginnt mit dem Event, das Carmens Rachefeldzug auslöst: Ihrer Hochzeit. Nachdem sie ihren jetzt Ex-Verlobten mit ihrer jetzt Ex besten Freundin im Bett erwischt und sich beide auch noch als Superheld bzw. Superschurkin herausstellen, brennt bei ihr eine Sicherung durch und sie beschließt, alle Superhelden und Schurken zu demaskieren.

 

Die Anfangssequenz samt Erfolgsgeschichte von Reporterin Carmen Cole ist recht schnell und oberflächlich abgehandelt und haben mich skeptisch gemacht. Ganz nach dem Motto: »Hoffentlich kommt da noch etwas mehr Tiefe«.

 

Alle, denen es auch so geht, kann ich beruhigen. Tiefe kommt und eine spannende Handlung gleich mit dazu. Mann kann mitfiebern, mitleiden, aber vor allem muss man über bestimmte Passagen einfach grinsen. Wenn man also den Anfang überwunden und sich in etwa beim ersten Drittel befindet, kann man sich auf eine rasante Achterbahnfahrt vorbereiten, bei der Jennifer Estep mal wieder zur Höchstform aufläuft.

 

Schritt für Schritt sickern neue Erkenntnisse durch, die die Handlung, die in drei Teile gegliedert ist, beeinflussen und das Ende – da war ich wirklich positiv überrascht. Es ist natürlich kein perfektes Happy End, aber wie soll es das in einer Welt voller Superhelden und Schurken schon geben. Dafür empfinde ich das Ende als sehr zufriedenstellend und gelungenen als Abschluss des ersten Bandes der Reihe.

 

Charaktere:

 

Carmen, die Protagonistin, ist zwar keine Superheldin, aber auch sie nimmt eine wichtige Rolle ein: Sie ist eine Reporterin, knallhart und schomungslos lässt sie Superhelden und Schurken auffliegen. Sie weiß, was sie tut, ist sehr intelligent und ja, auch mutig. Zumindest gegen Ende hin. Ihre Entwicklung von der normalen Reporterin zur furchtlosen Heldin (wenn auch ohne Kräfte) ist wirklich beeindruckend und wirkt überhaupt nicht wie an den Haaren herbeigezogen. Als Persönlichkeit ist sie nachvollziehbar und sehr sympathisch.

 

Striker alias – wird natürlich nicht verraten – ist der Anführer der Fearless Five, der Superhelden in Bigtime. Er ist stark, besitzt übernatürlich starke Sinne und ist ein Profi mit seinen zwei Schwertern. Mal ganz zu schweigen von seinem guten Aussehen und seinem Charme. Viel kann ich hier natürlich nicht verraten, ohne zu spoilern, aber wenn ihr aufmerksam lest, werdet ihr schnell erfahren, wer sich hinter der Maske verbirgt.

 

Apropos Namen: Alliterationen scheinen in Sachen Superhelden ja schon immer gefragt gewesen sein, aber Jennifer Estep zeigt: Sie sind noch lange kein Schnee von gestern. Auch wenn die Alliterationen ziemlich viel sehr offensichtlich machen – in meinen Augen zumindest – tut das der Story aber keinen Abbruch.

 

Fazit

 

»Karma Girl« ist ein unterhaltsamer Reihenauftakt zu Jennifer Esteps neuer Superhelden-Serie, der den Zeitgeist genau trifft. Wenn auch am Anfang die Tiefe etwas fehlt, konnte mich das Buch am Ende doch überzeugen.

 

Bewertung

 

4/5

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

märchen

Märchenmagie (Alle Märchen-Romane von Jennifer Alice Jager in einer E-Box!)

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.03.2017
ISBN 9783646603286
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

**Vier moderne Märchenadaptionen voller Romantik und Magie**

»Wer Märchen liebt, wer gern in eine magische Welt mit all ihrer Schönheit und verborgenen Geheimnissen eintaucht, der ist hier genau an der richtigen Stelle.« (Leserstimme auf Amazon)

Märchen lassen uns von verzauberten Wäldern, fantastischen Wesen, der Unendlichkeit der Liebe und der Kraft des Guten träumen. Diese E-Box enthält den Zauber von gleich vier märchenhaften Romanen. »Sinabell. Zeit der Magie« erzählt von einer starken Königstochter, die drei Aufgaben lösen muss, um den Prinzen und ihre Liebe zu retten. In »Being Beastly. Der Fluch der Schönheit« muss die wunderschöne Valeria erkennen, dass ihre bevorstehende Hochzeit mit Graf Westwood sich von einem Traum zum Albtraum entwickelt, denn er verhält sich ihr gegenüber wie ein eiskaltes Biest. In der Dilogie »Secret Woods« versucht Nala, die Tochter eines Barons, das wahre Gesicht ihrer bösen Stiefmutter ans Licht zu bringen. Doch schon bald steht nicht nur das Leben ihres Bruders auf dem Spiel, sondern auch ihr eigenes Herz ist in Gefahr – und das des fremden Jägers mit dem verschmitzten Lächeln und den blaugrauen Augen…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist etwas dunkler und düsterer als die einzelnen Bücher, aus denen diese E-Box besteht. In Grün- und Brauntönen wird trotzdem eine passende Märchenatmosphäre geschaffen und die Prinzessin in dem pinken Kleid komplettiert das Bild.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil:

 

Wie wir alle wissen, schreibt Jennifer Alice Jager in verschiedenen Genres, aber ihre Märchen haben immer einen ganz besonderen, zauberhaften Touch, der einen direkt in den Märchenwald, in ein schauriges Anwesen oder einen königlichen Palast transportiert. Sie erschafft Welten im Kopf des Lesers und lässt die Charaktere förmlich real werden.

 

Handlung:

 

Bei »Sinabell« geht es um eine Prinzessin, die einen Prinzen heiraten soll und sich auf einem Ball in einen Jungen verliebt. Dieser wird an diesem Abend jedoch gefangen genommen und um ihn zu befreien, um sie einige Aufgaben erfüllen.

 

»Being Beastly« ist die Adaption von »Die Schöne und das Biest«. Es dreht sich hierbei um Valeria, die vom König einem geheimnisvollen Grafen versprochen wird. Sie zieht daraufhin in sein Anwesen und versucht, sein Herz zu erobern. Dabei erfährt sie immer mehr von der Vergangenheit des Grafen und wie er so werden konnte.

 

Und last but noch least ist ihre »Secret Woods«-Dilogie die Adaption von »Brüderchen und Schwesterchen«, einem eher unbekannteren Märchen. Es geht um die Gewister Nala und Dale. Die beiden haben es nicht leicht mit der neuen Frau ihres Vaters, die sich schnell als böse Hexe herausstellt und Dale mit einem Bann belegt. Nala setzt natürlich alles daran, diesen zu brechen …

 

Alle vier Bücher sind eindeutig Märchen, davon eins ein originelles, drei davon Adaptionen, aber dieser Umstand tut den Geschichten, die sie erzählt, keinen Abbruch. Die Handlung sind stets gut durchdacht, zum Mitfiebern, Mitweinen und Mitlachen und man kann einfach für ein paar Stunden der Realität entkommen. Im Märchenwald lässt es sich super entspannen.

 

Charaktere:

 

Man merkt schon, Jennifer hat einen Faible für starke Protagonistinnen aus dem Adel. Sina ist beispielsweise eine Prinzessin, Valeria verlobt mit einem Grafen und Nala eine Baronesse. Man sollte meinen, diese Mädchen wären total verwöhnt, aber das sind sie nicht. Sie sind starke, selbstbewusste Frauen, die wissen, was sie tun und genau das ist ein Umstand, den ich an Jennifers Märchen sehr gerne habe.

 

Vor allem auch, dass der Fokus auf ihnen liegt, während dem Prinzen aus »Sinabell« dahingegen relativ wenig zu tun bleibt. Diese Prinzessinnen müssen nicht gerettet werden, sie retten sich lieber selbst. Und den Prinzen gleich mit dazu.

 

Das heißt natürlich nicht, dass die Männer nicht auch was drauf haben. Das haben sie nämlich! Sie nehmen zwar mehr den Love Interest-Part ein (außer vielleicht Graf Westwood, dessen Background eine wichtige Rolle spielt), aber das ist doch auch ganz nett. Ein bisschen was zum Schwärmen. Charme haben die Männer schließlich. Alle. Farin, Graf Westwood, Dale und auch Prinz Sedrik.

 

Fazit

 

Die »Märchenmagie«-E-Box vereint Jennifer Alice Jagers gesammeltes Märchen-Repertoire, was im Impress-Verlag erschienen ist und da man sowieso nicht nur eins, sondern alle vier Bücher gelesen haben sollte, kann man auch direkt die Box holen, oder nicht? Ich verspreche euch, ihr werdet es nicht bereuen.

 

Bewertung

5/5

 

  (3)
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(20)

33 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

götter, griechische mythologie, #mythologie, verrat, isle of gods die kinder von atlantis

Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis

Alia Cruz
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 06.04.2017
ISBN 9783646603095
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

**Nur die Stärksten des Landes dürfen um deine Hand anhalten…**

Um sich selbst vor dem Aussterben zu bewahren, entsandten die griechischen Götter einst fünf direkte Nachkommen auf die versunkene Insel Atlantis. Dort sollten sie bis zu ihrem Erwachsenenalter ein behütetes Leben führen, um sich nach dem Eintreten ihrer göttlichen Fähigkeiten mit den Stärksten der Insel zu paaren und Kinder zu gebären. So lautet die Legende, die Isabel ein Leben lang begleitet hat. Sie ist eine der fünf Auserwählten, nun fast volljährig und immer noch ohne göttliche Eigenschaften. Sie lebt in Luxus und Überfluss, während die anderen Jugendlichen der Insel in Arenakämpfen ums Überleben und um die Hand eines der Götterkinder ringen. Darunter auch der momentane Champion Quinn, der nichts von der Legende hält…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover zeigt ein Inselparadies, in dessen Mitte sich ein Mädchen mit langen, braunen und einem weißen Kleid befindet. Ihr Kleid sieht auf den ersten Blick sehr weit aus und geht am Saum in Wasser über, außerdem steht sie selbst in den Wellen.

 

Ich finde vor allem die hellen Farben des Covers sehr ansprechend und es passt wirklich gut zum Inhalt.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil:

 

Wundervoll, einfach nur wundervoll. Alia Cruz erzählt zwar aus der dritten Person und wechselt immer zwischen den Handlungssträngen beider Protagonisten hin und her, trotzdem fällt es nicht schwer, sich in die Charas hineinzuversetzen. Die Umgebung beschreibt die Autorin so voller Details, als wäre man selbst auf Atlantis. Geniales Kopfkino, sag ich euch.

 

Handlung:

 

Isabel und ihre »Geschwister« sind die sogenannten göttlichen Geschwister, die vor vielen Jahren auf Atlantis gebracht wurden. Nun, da sie alle fast achtzehn Jahre alt sind, kann es gar nicht mehr lange dauern, bis sich zeigt, welche Kräfte sie innehaben und von wem sie abstammen: Von den Göttern nämlich. Von den griechischen, römischen, nordischen, keltischen usw. Göttern.

 

Aber das Erbe der Fünf kommt mit einem Preis. Wenn auf der Insel jemand von den Jugendlichen fünf Kämpfe gewinnt, soll er oder sie eins der Mädchen oder einen der Jungs heiraten, aber natürlich ist das nicht alles, was dahintersteckt.

 

Alia Cruz beginnt das Buch mit der Ausgangslage, dass die Götter immer schwächer werden, weil die Menschen nicht mehr an sie glauben, und Zeus den Plan hat, durch diese fünf Kinder den Glauben zurückzuholen, aber je weiter die Geschichte voranschreitet, umso mehr wird klar, dass eigentlich ganz andere Pläne verfolgt werden und man als Leser auch erst nach und nach daran geführt wird.

 

Neben der Haupthandlung steht der Fokus auf der Liebesgeschichte von Isabel und Quinn, die zwar eigentlich richtig niedlich ist, aber in meinen Augen etwas zu schnell kam. Eine richtige Insta-Love. Wenn man diesen Umstand aber überwunden hat, sind die beiden schon ein echt süßes Paar.

 

Charaktere:

 

Isabel ist die Protagonistin des Buches und zu Beginn siebzehn Jahre alt. Sie gehört zu den göttlichen Geschwistern und aufgrund ihrer nicht vorhandenen Fähigkeiten glaubt sie schon gar nicht mehr daran, dass sie und ihre Geschwister irgendwie göttlich sind. Das ändert sich erst, als sie ihre Kräfte erlangt und ihr beschütztes Leben auf einmal in Gefahr ist. Da zeigt sich ihr Mut und ihr Kampfgeist und das gepaart mit den Eigenschaften ihrer Eltern macht sie zu einer klasse Protagonistin.

 

Quinn gehört zu den Menschen, die in Kämpfen um die Hand einer der göttlichen Mädchen anhalten, obwohl er das eigentlich nicht möchte, aber sein Vater ist ein hohes Tier, deshalb hat er keine Wahl. Quinn ist ein guter Kämpfer, gilt als Favorit, würde aber lieber nicht mehr kämpfen. Man merkt, dass er eigentlich ein sanfteres Wesen besitzt, dieses aber verstecken muss, um im Lager zu bestehen.

 

Fazit

 

»Isle of Gods – Die Kinder von Atlantis« ist ein Buch, was definitiv hält, wa es verspricht. Als großer Fan von Mythologie ist es genau die richtige Geschichte für mich, der einzige Makel ist und bleibt die Insta-Love-Story.

 

Bewertung

 

4/5

  (3)
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46 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

superhelden, hero, dark diamonds, schurke, hidden hero: verborgene liebe

Hidden Hero. Verborgene Liebe

Veronika Rothe
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 31.03.2017
ISBN 9783646300291
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

**Verliebt in den größten Superhelden, den die Welt zu bieten hat**

Lily  Evans’ großer Traum, zu den Superhelden dieser Welt dazuzugehören, verwandelt sich in einen Albtraum, als sich herausstellt, dass ihre einzige übernatürliche Fähigkeit darin besteht, Blumen wachsen zu lassen. Anstatt in ihrer Traumstadt New York an der Seite von Hero, dem stärksten und heißesten Superhelden, den die Welt je gesehen hat, Verbrecher zu jagen, versauert sie in einer Kleinstadt und holt Kätzchen von den Bäumen. Aber das soll sich schon bald ändern, denn Lily will dem Senat der Superhelden – und Hero, versteht sich – beweisen, dass eine wahre Heldin in ihr schlummert. Dabei ahnt sie nicht, in welche Gefahr sie sich damit wirklich begibt…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Dark Diamonds)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist durch den schwarzen Hintergrund sehr düster, aber die hellen Ranken an den Rändern, die Titelschrift und das angestrahlte Gesicht der Protagonistin geben dem Ganzen einen schönen Kontrast. Obwohl ich (vom Titel mal abgesehen) nicht direkt auf eine Superhelden-Story schließen würde, finde ich das Cover gelungen – definitiv ein Juwel.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil:

 

Die Geschichte wird aus der Sicht von Lily, der Protagonistin erzählt und man sollte meinen, ein Blumenmädchen wie sie hätte keine so lose Zunge, aber weit gefehlt! In diesem Roman wird mit Flüchen, Kraftausdrücken und nicht ganz jugendfreien Worten um sich geworfen bis zum Geht-nicht-mehr, aber es ist trotzdem so humorvoll, lustig und sarkastisch geschrieben, dass man einfach weiterlesen muss. Es kommt einem fast so vor, als würde Lily dem Leser ihre Geschichte auf ihre ganz eigene Art und Weise erzählen und das ist es, was dieses Buch zu einem ganz besonderen Leseerlebnis macht.

 

Handlung:

 

Superhelden finden sich nicht oft in den deutschen Jugendroman, dabei bieten sie so viel Potenzial. Potenzial, das Veronika bis zum letzten Bisschen genutzt hat.

 

Um dem Terror in der Welt entgegenzuwirken, hat die Natur Menschen mit besonderen Genen ausgestattet, auf die jedes Kind im Alter von sechzehn Jahren getestet wird. Lily ist eine von den Glücklichen, die über dieses Gen verfügen, und darf auf die Superhelden-Akademie gehen. Die Begeisterung legt sich allerdings, als sie das Ausmaß ihrer Kräfte erfährt. Erde, Stufe 1 oder auch: Sie kann Blumen erschaffen, genau sechs Stück in der Minute. Kein Wunder, dass sie mit diesen Kräften in ihre Heimat, wo nie etwas passiert, zurückgeschickt wird und vergeblich auf ihre Einladung nach New York wartet, als dort viele Superheldin einberufen werden, um das Phantom zu stellen.

 

Aber Lily wäre nicht Lily, wenn sie sich nicht unter falschem Namen einschleichen würde. Darüber hinaus sieht sie sich kurz darauf von Hero, dem größten Held ever und Beschützer konfrontiert, und muss trotz fast nicht vorhandenen Kräften versuchen, den Bösewicht aufzuhalten.

 

Ich sage euch, Veronika liefert hier eine Geschichte, die von vorne bis hinten spannend ist, den Leser mitreißt und mit ungeahnten Plottwists aufwartet.

 

Charaktere:

 

Lily ist die Protagonistin und obwohl sie den kreativen Superheldennamen »Flower Girl« trägt, ist das das einzige an ihr, was an ein Blumenmädchen erinnert. Mal ganz davon abgesehen, dass sie überaus gut trainiert ist, ist sie auch noch sarkastisch, hat ein loses Mundwerk und man legt sich besser nicht mit ihr an. Sie ist definitiv eine starke Heldin, auch wenn man ihr das nicht auf den ersten Blick ansieht.

 

Chris, alias Hero, gehört eigentlich in die Kategorie Kerl, die ich nicht mag. Er ist ein Gentleman, perfekt in jeder Hinsicht. Stark, schnell, mutig und darüber hinaus auch noch freundlich, höflich und der Traum einer jeden Schwiegermutter. Trotzdem mag ich Chris wirklich sehr gerne. Trotz allem oder vielleicht auch deswegen. Sein Charme macht eben auch nicht bei den Lesern Halt.

 

Fazit

 

»Hidden Hero – Verborgene Liebe« von Veronika Rothe ist ein Debüt, der mich nicht nur in seinen Bann gezogen hat, sondern auch noch eine Message beinhaltet, die sich jeder einmal in Erinnerung rufen sollte. Denn so wie in Lily steckt auch in jedem von uns ein »Hidden Hero«.

 

Bewertung

 

5/5

  (2)
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425 Bibliotheken, 21 Leser, 0 Gruppen, 143 Rezensionen

caraval, spiel, magie, fantasy, liebe

Caraval

Stephanie Garber , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704168
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Tritt ein in das gefährlichste Spiel der Welt!

Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar – bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Sobald das Spiel beginnt, kommen Scarlett Zweifel. Räume verändern auf magische Weise ihre Größe, Brücken führen plötzlich an andere Orte und verborgene Falltüren zeigen Scarlett den Weg in finstere Tunnel, in denen Realität und Zauber nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. Und als ihre Schwester verschwindet, muss Scarlett feststellen, dass sich ein furchtbares Geheimnis hinter Caraval verbirgt ...

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Piper ivi)

 

Äußere Erscheinung

 

Schon allein das Cover erinnert an eine mystische Zirkusvorstellung. Das dunkle Blau im Hintergrund mit den hellen Lichtpunkten vermittelt eine düstere Stimmung, während der fünfzehnzackige Stern aus hellem Blau einen schönen Konstrast dazu darstellt. Lila und rote Wellen schlängeln sich um den Stern und der Titel steht in weißen, verschnörkelten Lettern in der Mitte. Alles in allem ein wunderschönes Cover für eine tolle Geschichte.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil:

 

Am Anfang ist es komisch, sich in die personelle Erzählweise einzufinden, aber schon bald wird man von dem bildgewaltigen Schreibstil mit viel Lieber zum Detail förmlich mit in die Geschichte gezogen. Jeder Satz löst ein anderes Bild im Kopf aus, so dass die Welt von Caraval ein wahres Kopfkino freisetzt. Der Schreibstil passt wirklich gut zu der Magie, die dieses ganze Buch vermittelt.

 

Handlung:

 

Es geht um Scarlett, die kurz vor ihrer Hochzeit einen Brief von Caraval-Master Legend bekommt und auf dessen Privatinsel eingeladen wird, um dem Caraval-Festival beizuwohnen. Hingebracht wird sie von Julian, einem einfachen Seemann. Als dann aber auch noch ihre Schwester verschwindet, ist Caraval auf einmal so viel mehr als nur ein Spiel und Scarlett will alles daransetzen, zu gewinnen.

 

Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Die Idee für dieses Buch hat mich von der ersten Sekunde an neugierig gemacht und beim Lesen hat es mich so schnell in die Geschichte gesogen, dass alles andere unwichtig geworden ist.

 

Ich habe mitgefiebert, als Julian und Scarlett sich dem Spiel stellen, Hinweise lösen und versuchen, Legends Spiel zu durchschauen. Als Leser ist man hier zunächst genauso aufgeschmissen wie die handelnden Figuren, rätselt mit und ist am Ende über die Erkenntnisse, Plottwists und Enthüllungen so erschaut, dass man das Buch zusammenklappen und einen Moment beiseite legen muss, um alles zu verarbeiten.

 

In Caraval ist nichts wie es scheint und das gleiche gilt auch für dieses Buch. Es ist nicht möglich, sich an eine Lösung zu klammern, weil die Informationen schon bald für etwas anderes sprechen. Die Autorin hat Lösungen für Konflikte gefunden, die ich niemals so erwartet hätte und Himmel, das Ende … ich habe es absolut nicht kommen sehen und doch kann ich mir kein besseres Ende für Scarlett vorstellen. Was jedoch nicht heißt, dass ich nach diesem Ende nicht wissen will, wie es mit Donatella, Scarletts Schwester, weitergeht.

 

Charaktere:

 

Scarlett ist die Protagonistin und wirkt zu Beginn beinahe zufrieden mit der Tatsache, einen vollkommen fremden Mann zu heiraten. Nach ihrer Hochzeit will sie ihre Schwester mit zur Grafschaft ihres zukünftigen Mannes nehmen, um sie vor ihrem gewalttätigen Vater zu beschützen. Man merkt also direkt, wie viel Scarlett ihre Schwester bedeutet und diese Geschwisterliebe ist es auch, die während dem ganzen Buch immer wieder zum Vorschein kommt. Dazu kommt Scarletts unfassbarer Mut und ihre Cleverness. Sie weigert sich, auf Legends Spiel hereinzufallen und will alles geben um zu gewinnen. Ihr Ehrgeiz ist ein weiterer Punkt, der sie für mich sehr sympathisch hat wirken lassen.

 

Julian ist Scarletts »Begleiter« und eigentlich nur ein einfacher Seemann. In Caraval gibt er sich als Scarletts Verlobten aus, obwohl sie nichts von ihm wissen will. Trotzdem lässt er immer wieder durchblicken, dass sie ihm schon wichtig ist. (Das Opfer, was er für sie bringt. *___* ) Julians Charakter lässt sich nur schwer in Worte fassen. Er ist einfach zu vielschichtig und viel davon würde ohnehin spoilern, aber um das ganze abzukürzen: Einen faszinierenderen Charakter mit mehr Geheimnissen gibt es in kaum einem anderen Buch.

 

Fazit

 

»Caraval« ist nicht nur ein Spiel. Einmal darin gibt es kein Zurück. Das gilt für Scarlett und Julian, wie auch für jeden einzelnen Leser, der dieses Buch aufgeschlagen hat. Suchtgarantie, Leute! Mehr bleibt nicht zu sagen.

 

Bewertung

 

5/5

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

regina meißner, weihnachten, maskierte weihnachten, prinz, christmas

Maskierte Weihnachten

Regina Meißner
E-Buch Text
Erschienen bei neobooks, 20.11.2016
ISBN 9783738092752
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Am 6. Dezember wird Amber von ihrer Mitbewohnerin überredet, eine Studentenparty zu besuchen. Dort trifft die 18-Jährige auf einen maskierten Mann in Prinzenverkleidung. Die beiden verstehen sich auf Anhieb gut, doch nach einem schicksalshaften Kuss verschwindet er plötzlich. Erfolglos versucht Amber, hinter die Identität des Fremden zu kommen, bis eines Tages ein mysteriöses Päckchen auf sie wartet und zu einem Poetry Slam einlädt. Was folgt, ist eine weihnachtliche Schnitzeljagd, die Masken fallen lässt, Herzen bricht und für viele Überraschungen sorgt.

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Regina Meißner)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover sieht aus, als stamme es direkt aus einem Schneesturm. Zu sehen ist ein Mädchen mit einer dicken Winterjacke, deren Gesicht halb abgeschnitten wird. Ansonsten ist die Grundfarbe des Covers ein eisiges Blau, das perfekt mit dem Schnee harmoniert.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil:

 

Ein paar Worte, um Regina Meißners Schreibstil zu beschreiben: Winterlich, einzigartig, besonders. Zu Beginn war ich skeptisch, denn von den beiden Büchern, die ich zuvor von ihr gelesen hatte, fand ich eins klasse, das andere eher nicht, aber mit Freude verkünde ich, dass auch der wunderbare Stil von »Maskierte Weihnachten« mich in seinen Bann ziehen konnte. Eingeteilt in 24 Kapitel wird die Geschichte aus der Sicht von Amber erzählt – ihr merkt was? Das ist ein Adventskalender-Buch! – und dabei werden besonders ihre Gefühle und Gedanken in den Vordergrund gerückt.

 

Handlung:

 

Amber ist eine Leseratte und hat so gut wie keinen Kontakt zu ihren Kommilitonen. Nur mit Rachel, ihrer Mitbewohnerin, hat sie viel Kontakt und diese überredet sie, sie auf eine Party zu begleiten. Dort trifft sie auf den Prinzen mit der Maske, der ihr ab da nicht mehr aus dem Kopf geht und ihr immer wieder Hinweise gibt, wo sie ihn finden kann. Amber kann gar nicht anders, sie muss den Prinzen kennenlernen.

 

Was für eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte ist das denn? Es steht nicht nur Weihnachten im Vordergrund, obwohl die Besinnlichkeit dieser Zeit auf jeder Seite spürbar ist, sondern auch Liebe und Freundschaft nehmen einen großen Teil ein. Diese Schnitzeljagd, die Amber mit dem Prinzen am Laufen hat, ist keine gewöhliche Liebesgeschichte und definitiv eine, die im Gedächtnis bleibt.

 

Obwohl sich Amber und der Prinz kaum kennen, kommt die Zuneigung beider zueinander so gut herüber, dass man einfach nur aufseufzen und grinsen muss, während man von ihnen liest und ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, wie ich mich gefragt habe, wer der Prinz ist. Ich habe richtig mitgefiebert, als es um das Gesicht hinter der Maske ging.

 

Charaktere:

 

Mit Amber habe ich mich sehr gut anfreunden können, was vermutlich daran liegt, dass sie mich an mich erinnert. Sie ist eben eine Leseratte, lebt im Wohnheim und mag keine Partys. Könnte ich sein! Das war mein erster Eindruck von ihr. Später haben sich noch mehr Facetten bei ihr herauskristallisiert und auf einmal mochte ich sie noch mehr. Sie lässt sich nicht in eine Schublade stecken, hat eine starke Persönlichkeit und so eine Geschichte hat sie wirklich verdient.

 

Fazit

 

»Maskierte Weihnachten« ist eins der schönsten Weihnachtsbücher von 2016 (auch wenn ich es im Frühjahr 2017 gelesen habe). Es hat einfach alles. Besinnlichkeit, Freundschaft und Liebe. Und natürlich einen geheimnisvollen, maskierten Prinzen.

 

Bewertung

 

5/5

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238 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

fantasy, winter, stefanie lasthaus, das frostmädchen, heyne

Das Frostmädchen

Stefanie Lasthaus
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.11.2016
ISBN 9783453317291
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat …

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Heyne)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist ein krasser Kontrast zwischen dem dunklen Wald im unteren Bereich und den weißen Haaren des Frostmädchens im oberen. Der Titel »Das Frostmädchen« kommt gegen den dunklen Hintergrund schön heraus und ich mag auch die diese winterlich-frostige Schriftart.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil:

 

Wundervoll! Wirklich, der Schreibstil entführt einen auf der Stelle in eine magisch-winterliche Welt und lädt zum Träumen ein. Und das, obwohl die Autorin die personelle Erzählperspektive wählt und es nicht so leicht ist, sich in die beiden Charaktere, zwischen denen die Kapitel abwechseln, hineinzuversetzen. Trotzdem hat mich der Stil allein dazu gebracht, weiterzulesen. Ich habe stets Hoffnung gehabt, dass da noch was Großes auf mich zukommt. Leider vergebens.

 

Handlung:

 

Neve streitet sich eines Nachts mit ihrem Freund, woraufhin sie das Haus verlässt. In klirrender Kälte. Irgendwann wird sie ohnmächtig und von Laurie, einem Künstler, der gerade Urlaub macht, gefunden. Beide verlieben sich sehr schnell – wirklich, Insta-Love-schnell! – und Neve, deren Name »Schnee« bedeutet, erfährt, dass in dieser Nacht etwas mit ihr passiert ist, was beiden die Möglichkeit, zusammen zu sein, nimmt.

 

So viel zur Handlung. Die Idee, die dahinter steckt, finde ich nach wie vor wirklich großartig, aber von der Umsetzung habe ich so viel mehr erwartet, als ich schlussendlich bekommen habe.

 

Nicht nur, dass Neve sind von einem Tag auf den Nächsten in Laurie verliebt und er sich in sie, sondern auch dass Neve einfach so beschließt, dass sie ihren Freund auf einmal nicht mehr liebt, sind Dinge, über die ich nur den Kopf schütteln kann. Ich mag Liebesgeschichten sehr, bin normalerweise immer dafür, solange es gut und schön und gefühlvoll beschrieben ist, aber hier ist außer dem Schreibstil nichts, was ich sonst noch für gut befinde. Es geht schlichtweg zu schnell.

 

Dazu die Sache mit dem, was Neve passiert ist. Ich werde es nicht genau verraten wegen der Spoilergefahr, aber ich blicke da einfach nicht durch. Das Winterreich ist auf einmal puff und da und Neve akzeptiert das ebenso schnell. Das Ganze verleitet sie zu Dinge, die ich einfach nicht nachvollziehen kann und das Ende sowie die Lösung sind in meinen Augen ebenso wenig zufriedenstellend.

 

Charaktere:

 

Neve ist eine ganz normale junge Frau, vielleicht etwas schüchtern und zurückhaltend. So zumindest am Anfang, aber mit dem Vorankommen der Geschichte verändert sie sich. Während ich sie am Anfang noch halbwegs in Ordnung fand, hat sie sich in jemanden verwandelt, den ich nicht verstehen und in keinster Weise nachvollziehen kann.

 

Laurie mag ich da um einiges lieber. Er ist der sensible, vertrauensselige Typ, ein Künstler eben. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass er ein Bookboyfriend ist, aber auch an ihm stört mich etwas: Er ist beinahe zu perfekt. Ich habe krampfhaft nach Ecken und Kanten gesucht und doch keine gefunden.

 

Fazit

 

»Das Frostmädchen« besticht mit einer außergewöhnlichen Idee und einem wunderschönen Schreibstil. Leider kann die Umsetzung nicht ganz halten, was sie verspricht und ich vergebe hierfür nur drei Schmetterlinge.

 

Bewertung

 

3/5

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77 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

magie, freundschaft, doppelgängerin, zwilling, schule

Nova und Avon - Mein böser, böser Zwilling

Tanja Voosen , Petra Hämmerleinova
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 03.03.2017
ISBN 9783551653819
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Hier ist NOVA: unscheinbar, schüchtern, tollpatschig. Dort ist ein böser Fluch. Und auf einmal gibt es AVON: intrigant, zuckersüß und verflucht gefährlich ...

Nova ist sprachlos. Sie glaubt nicht an Magie. Doch seit sie auf dem Jahrmarkt von einer Wahrsagerin verhext wurde, ist da plötzlich diese Doppelgängerin: Avon. Eine hinterhältige Nova-Kopie, die sich bei Novas Eltern einschleimt, die dem süßesten Typen der Schule peinliche Sachen sagt und Novas Wellensittich ärgert.

Schnell wird klar: Nova muss ihren bösen Zwilling wieder loswerden. Sie muss mutig sein und über ihren Schatten springen. Vor allem aber braucht sie eine gute Freundin – am besten mit magischen Fähigkeiten. Denn gegen so viel schwarze Magie hilft nur eines: noch mehr Magie ...

*** Freundinnen, Feindinnen, Magie und Witz – ein Buch wie ein Gute-Laune-Zauber! ***

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Carlsen Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Ein wahres Buchcoverhighlight. Ich war wirklich schockverliebt in dieses Cover, einfach, weil es so außergewöhnlich und liebevoll gestaltet ist. Zu sehen sind Nova und Avon, die im Stil von einer Spielkarte am Oberkörper gespiegelt werden. Um sie herum finden sich allerlei niedlicher Illustrationen von Blumen, einer schwarzen Katze und natürlich Wally, dem Wellensittich.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil:

 

Ich bin bereits ein großer Fan von Tanjas Jugendbüchern und hatte keinen Zweifel daran, dass mir ihr Kinderbuch gefallen würde, aber ihr Schreibstil hat mich doch überrascht. Statt aus einer Ich-Perspektive hat sie den personellen Erzähler gewählt und allgemein ist alles zielgruppengemäß etwas mehr auf das jüngere Publikum zugeschnitten. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und wirklich angenehm zu lesen. Es fällt nicht schwer, sich in die Protagonistin einzufinden, obwohl ihre Sicht dem Leser verborgen bleibt. Aber – und das muss man Tanja wirklich lassen – dieses ganz besondere Etwas, was ich auch schon in ihren Jugendbüchern geliebt habe, bleibt erhalten. Man kann einfach nicht anders, als zu grinsen, wenn man dieses Buch liest.

 

Handlung:

 

Nova ist ziemlich schüchtern und alles andere als selbstbewusst. Sie hat keine Freunde und lässt sich immer von den coolen Mädchen schikanieren. Blöderweise endet das ganze in einer Mutprobe und in einem Fluch, der nun auf Nova lastet. Nova – nun vom Unglück verfolgt – wendet sich an Fee, eine Expertin und Bloggerin. Leider geht der Anti-Fluch-Zauber schief und Nova steht ihrer Doppelgängerin gegenüber: Avon. Und Avon ist ihr völliges Gegenteil. Jetzt muss Nova kämpfen, denn am Ende kann nur eine bleiben.

 

Klingt das nicht schon megacool? Diese Thematik würde ich nicht ausschließlich im Kinderbuchbereich sehen, aber so wie Tanja es umgesetzt hat, vermittelt sie neben einer coolen, zauberstarken Thematik ebenso die die Werte, die Kinder brauchen: Freundschaft, die über alles siegt und sogar wichtiger ist als so etwas wie Romantik (die vorhanden ist, aber nicht im Vordergrund steht – Gut so! Schließlich ist die Protagonistin dreizehn.).

 

Gerade Mädchen, die sich im Alter der Protagonistin befinden, werden hier ihren Spaß mit Nova haben. Schließlich ist genau das die Zeit – kurz vor der Pupertät –, in der wir langsam erwachsen werden. Wir finden unsere Eltern peinlich, wollen am liebsten niemanden mit nach Hause bringen. Freunde finden scheint wie das schwierigste auf der Welt und vom ersten Schwarm fange ich gar nicht erst an.

 

All diese Dinge beschäftigen Dreizehnjährige im Normalfall und das Tanja nichts davon unter den Tisch kehrt, ist einer der Gründe, wieso es so leicht ist, sich mit dem Buch anzufreunden. Ich bin vielleicht nicht mehr in der Zielgruppe, aber es gibt wohl niemanden, der sich nicht an diese Zeit erinnert und unwillkürlich schmunzeln muss.

 

Charaktere:

 

Wie schon erwähnt, haben wir hier die schüchterne Nova. Das Mädchen hat so ihren ganz eigenen Charme und irgendwie muss man sie gernhaben. Man kann sich schließlich ziemlich gut in sie hineinversetzen. Jeder kennt doch diese Phase, in der sie gerade steckt. Nova wäre gerne etwas selbstbewusster, hätte gerne eine Freundin und wünschte, ihr Schwarm würde sie bemerken.

 

Das ändert sich mit der Sache mit Novas Zwilling, die ein wenig Pepp in Novas Leben bringt. Avon ist das krasse Gegenteil von ihr: Sie sagt von sich selbst, dass sie die bessere Version von ihr ist und genauso sehe ich das auch. Avon ist – bis auf die Tatsache, dass sie böse und gefährlich ist – all das, was Nova gerne wäre. Selbstsicher und beliebt. Trotzdem merkt man ihr ihre Oberflächlichkeit an und wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich Nova wählen.

 

Fazit

 

»Nova und Avon – Mein böser, böser Zwilling« ist ein Kinderbuch, das definitiv auch Erwachsene noch lesen können. Es ist unterhaltsam, spannend und hat eine richtige Sog-Wirkung. Es ging einfach viel zu schnell vorbei. Band 2 dauert leider noch ein ganzes Jahr (Frühjahr 2018 dann.)

 

Bewertung

 

5/5

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(22)

43 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

team 8, jay, fantas, secret elements, anderswelt

Secret Elements - Im Auge des Orkans

Johanna Danninger
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.03.2017
ISBN 9783646602432
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

**Lass dich von der Magie deines Herzens leiten …**

Endlich beginnt Jay ihre Ausbildung zur Agentin der Anderswelt. Noch nie hat sie etwas so sehr gewollt, geschweige denn sich derart für etwas ins Zeug gelegt. Doch die Zeit drängt und sie muss noch so viel lernen, bevor sie den Kampf gegen die Dunkelheit antritt. Dass ausgerechnet Lee einer ihrer Ausbilder ist, begeistert Jay aber wenig, denn der scheint sie trotz allem, was sie gemeinsam erlebt haben, nicht einmal wahrzunehmen. Das verletzt sie mehr, als sie zugeben würde – und es macht sie so wütend! Eine Wut, die Gefahr bedeuten kann, schließlich ist es ihr Herz, das die Magie der Elemente leitet…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist ein absoluter Hingucker, denn es ist nicht blassblau und auch nicht grün, sondern richtig schön LILA. Ich liebe Lila, also bin ich vermutlich voreingenommen, aber von den bisherigen drei Bänden mag ich das hier am liebsten. Der Hintergrund sieht richtig aus wie ein Orkan, in dessen Mitte man sich befindet und wieder ist das Orinion, das Amulett, zu sehen. Dieses Mal unter dem Reihentitel, der wie immer mittig zu finden ist.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil:

 

Auch in Band 3 besticht Johanna Danninger wieder mit einem flüssigen und angenehmen Schreibstil. Selbst nach der Pause zwischen zwei Bänden ist es nicht schwierig, sich wieder in die Geschichte einzufinden. Und das, obwohl sehr wenig nur rekapituliert wird. Viel mehr schmeißt die Autorin uns wieder direkt in die Handlung rein und lässt ihre Protagonistin uns in ihrer Sicht an allem teilhaben.

 

Handlung:

 

Man sollte meinen, in der Anderswelt wäre alles gut. Die Füchsin wurde gefangen genommen, alles ist ruhig und Jay darf endlich ihre Ausbildung zum Agent antreten. Und um diese Ausbildung geht es hauptsächlich. Jay bekommt eine neue Uniform, einen neuen Rang (Private Winter) und darf so gut wie keinen Kontakt mehr zum legendären Team 8 halten. Blöd nur, dass Lee, der Captain des Teams, einer ihrer Ausbilder ist und sich absolut nicht anmerken lässt, dass die beiden sich bereits vertrauter sind. Dazu kommt die Suche nach dem dritten Element und Jay muss immer noch lernen, besser mit der Macht der Elemente umzugehen.

 

Zugegeben, dieser Band ist bis auf das Ende viel weniger spannend als die Vorgänger. In dieser Richtung hätte ich schon mehr erwartet als Jay, die andauernd im Unterricht hockt. Mittlerweile – also in Band 3 von 4 (ich vermute mal, dass es 4 werden, eins pro Element) – sollte da schon ein wenig mehr rumkommen. Habe ich zumindest gehofft.

 

Bis zum Ende hat mir das aber vollkommen gefehlt. Erst kurz vor dem Schluss gibt es wieder richtige Spannung und eine Erkenntnis, die einem Plottwist gleichkommt. Ich bin gespannt, was das für einen Einfluss auf den nächsten Band nimmt, denn in diesen setze ich jetzt meine Hoffnung.

 

Charaktere:

 

Jay ist noch imm die taffe Protagonistin, die sie vorher auch schon war, aber je mehr Zeit vergeht, desto mehr merkt man, dass auch sie sich verändert. Sie beweist jede Menge Mut und bringt sich mit ihrem Sturkopf auch gerne in Gefahr, aber mittlerweile handelt auch sie – zumindest ab un zu – besonnener.

 

Lee, och komm schon, was war in diesem Band mit dir los? Eigentlich habe ich Lee gemocht und die Art, wie er sich um Jay gekümmert hat, obwohl er wusste, dass sie gut zurechtkommt. Aber hier? Entweder er ignoriert sie oder spielt sich als ihr Boss auf. Erst am Ende legt sich das wieder, aber ich bin trotzdem beinahe froh, dass der Romantikteil des Bandes nicht so ausgeprägt ist.

 

Fazit

 

»Im Auge des Orkans« ist ein unterhaltsamer dritter Band, von dem ich mir allerdings etwas mehr Spannung erhofft habe, zumal wir uns langsam dem Ende nähern. Allgemein ist es ziemlich ruhig und beinahe schon gemächlich. Etwas mehr Action hätte dem Roman sicher gutgetan.

 

Bewertung

 

4/5

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(9)

14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

regenbogenzeit, jugendliebe, ledaundsilas, sternschnuppenzeit

Leda & Silas 2: Sternschnuppenzeit

Julia K. Stein
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.03.2017
ISBN 9783646601930
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

*Ungelöste Rätsel, verhängnisvolle Gefühle**

Sie sind wie Feuer und Wasser und können doch nicht voneinander lassen: Leda, die seit dem Tod ihrer Mutter kaum einem Menschen mehr vertraut, und Silas, dessen Familie direkt in Ledas Unglück verwickelt ist. Ihre dunkle Vergangenheit hat sie zueinander geführt, aber ein Happy End ist immer noch nicht in Sicht. Während sich die Ereignisse immer weiter zuspitzen, wird ihre Liebe abermals auf eine harte Probe gestellt. Denn beide verbergen etwas voreinander…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

 

Äußere Erscheinung

 

Die Dilogie hat neue Cover bekommen! Passend zum neuen ersten Band, der vor einem türkisgrünen Hintergrund zwei küssende Menschen zeigt, während Wassertropfen auf dem Bild liegen, sind auf Band 2 wieder die gleichen Menschen zu sehen. Nur dieses Mal ist die Farbe ein helles Lila und einzelne Lichtreflexionen tanzen über das Cover. Der Titel steht in dünnen, einfachen Buchstaben über das ganze Bild verteilt.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil:

Julia K. Steins Schreibstil hat es wirklich in sich. Er fesselt an die Seiten, baut rassend schnell Spannung auf und ist einfach nur verdammt schön. Die Geschichte wird im Großen und Ganzen aus Ledas Sicht erzählt, mit kleinen Abstechern zu Silas, dessen Kapitel allerdings in der dritten Person geschrieben sind.

 

Handlung:

 

Kurz vorweg: Nach über einem Jahr Pause zwischen den Bänden wäre es vielleicht angebracht gewesen, noch mal kurz die wichtigsten Ereignisse aus »Regenbogenzeit« Revue passieren zu lassen, um den Leser alles wieder ins Gedächtnis zu rufen. Normalerweise bin ich kein Fan dieser Kapitel, aber bei solchen Abständen ist es wirklich angebracht. So wie uns Julia direkt wieder in die Handlung schmeißt, habe ich leider meine Zeit gebraucht, bis ich alles wieder wusste, was passiert ist. Habt ihr also nicht unbedingt ein Supergedächtnis, solltet ihr vorher nochmal in Band 1 reinlesen.

 

Aber nichtsdestotrotz: Sobald man wieder in der Geschichte drin ist, gibt es kein Zurück mehr. Die Seiten bzw. die Prozentangaben fliegen förmlich, während man mitfiebert und öfters den Atem anhalten muss. Leda und Silas entfernen sich von einander und das, obwohl sie so gut zueinander passen und auch Interfector spielt natürlich eine wichtige Rolle in der Beziehung der Beiden. Geheimnisse kommen ans Licht, die einen nach Luft japsen lassen und Dinge geschehen, die ich so nicht habe kommen sehen.

 

Von der Handlung selbst ist der Großteil ein Spoiler, deshalb werdet ihr auch damit zufriedengeben und das Buch lesen müssen: Ihr werdet selbst spüren, was für eine Sogwirkung diese Geschichte auf euch haben wird.

 

Charaktere:

 

Leda und Silas sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht und gleichzeitig passen sie so unglaublich gut zusammen. Ihre Interessen gehen weit auseinander und in gewisser Weise sind beide zu stur, um erstmal die ganze Geschichte und die Beweggründe des anderen anzuhören. Dabei ist so offensichtlich, wie gut sie zusammenpassen. Und diese Tiefgründigkeit, die beide an den Tag legen, wenn sie zusammen sind, zeigt noch mal eine ganz andere Seite der beiden Protagonisten.

 

Fazit

 

»Sternschnuppenzeit« ist definitiv ein würdiger Dilogie-Abschluss, auf den sich das Warten gelohnt hat.

 

Bewertung

 

4,5/5

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74 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

exordium, dämon, engel, sin, deadly

Exordium

Lana Rotaru
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 16.01.2017
ISBN 9783743163133
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Ein Vertrag.
Zwei Seiten.
Drei Personen.
Sieben Todsünden.
Acht Prüfungen.

Himmel oder Hölle?
Leben oder Tod?

»Ich freue mich auf das Spiel, Avery ...«

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Lana Rotaru)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist wunderschön. So schön, dass mir die Worte fehlen. Der Hintergrund ist dunkel, fast schwarz mit einem hellen Schleier in der oberen Hälfte und roten Sprenkeln. Dort findet sich auch ein rubinroter Kreis mit einer silbernen 7 für die sieben Todsünden. In der unteren Hälfte findet sich der Titel »Exordium« zwischen einem verschnörkelten silbernen Rahmen oben und unten.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil:

 

Dank »1000 Brücken und ein Kuss« kenne ich Lanas Schreibstil bereits und bin dennoch überrascht. Es ist spannend, so richtig, obwohl die Geschichte gerade mal in den Startlöchern steht. Die wenigen Seiten fliegen nur so und ehe man sich versieht, ist man fertig. Sie beschreibt die Umgebung, die Gefühle und Gedanken und einfach alles so unglaublich bildhaft und detailreich, dass man sich beinahe so fühlt, als wäre man selbst die Protagonistin, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird.

 

Handlung:

 

Avery steht kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag, als man ihr sagt, dass sie an ihrem Geburtstag sterben wird. Nicht gerade die beste Nachricht, die man sich vorstellen kann. Gleichzeitig scheint es, als würde ihr bester Freund Adam ihr unbedingt etwas mitteilen wollen und dann ist da auch noch Nox, dessen Anwesenheit ein Kribbeln in ihr auslöst.

 

Binnen weniger Tage steht Averys ganze Welt Kopf und Engel und Dämonen sind auf einmal nicht mehr nur Fantasiegestalten. Die sieben Todsünden, die die Reihe benennen, kommen zwar noch nicht allzu sehr vor, weil diese knapp 200 Seiten gerade mal den Grundstein der Geschichte legen, aber die Andeutungen diesbezüglich sind nicht zu verachten.

 

Zu den Prüfungen im Klappentext kommt es noch nicht, so sehr am Anfang der Saga befinden wir uns noch, aber trotzdem bin ich nicht enttäuscht. Es geht vor allem darum, die drei Protagonisten und ihre Beziehungen zueinander kennenzulernen und die Thematik auf sich wirken zu lassen und das ist Lana wirklich gelungen.

 

Charaktere:

 

Avery ist mir direkt sympathisch. Sie selbst bezeichnet sich als Wunderkind, das zwei Sprachen – englisch und sarkastisch – gleichzeitig sprechen kann und ist definitiv nicht auf den Mund gefallen. Sie beweist schon jetzt wahnsinnigen Mut, sich überhaupt den Prüfungen zu stellen. Ich bin gespannt darauf, wie sie sich in diesen dann schlägt.

 

Adam hab ich im Übrigen angelegt. Nur dass wir uns da einig sind. Dabei hätte ich erwartet, dass ich eher mit Nox und der Hölle sympathisiere, aber dem war gar nicht so. Zwar haben beide Männer was – Adam ist der Beschützer und Nox der Badboy – aber dieses Mal ist es wirklich Adam, der mich überzeugt hat.

 

Ich habe mein Team gewählt – so wie ihr es sicher auch tun werdet, wenn ihr Exordium fertig habt.

 

#TeamHimmel

 

Fazit

 

»Exordium« ist ein Reihenauftakt, der zwar selbst noch nicht viel verrät, aber so viel Lust auf die Fortsetzung macht, dass ich es überhaupt nicht erwarten kann, weiterzulesen.

 

Bewertung

 

5/5

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

liebe, eifersucht, hass

Until Love: Cash

Aurora Rose Reynolds , Lizzy Pierce-Parker
Buch: 240 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 10.03.2017
ISBN 9783903130227
Genre: Romane

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Ein Blick auf Lilly Donovan genügt und Cash Mayson verliebt sich Hals über Kopf in die hübsche Rothaarige. Ihre romantische Beziehung nimmt jedoch ein jähes Ende, als Cash gezwungen wird, zwischen der Liebe seines Lebens und seinem ungeborenen Kind zu wählen.

Cash denkt, das Richtige zu tun, als er sich für seinen Sohn Jax entscheidet. Erst Jahre später findet er heraus, eine Lüge gelebt und damals nicht nur Lilly, sondern mit ihr auch sein ungeborenes Mädchen im Stich gelassen zu haben. Er beginnt, um seine kleine Familie zu kämpfen, doch um Lillys Herz zurückzugewinnen, muss er zuerst alle Mauern niederreißen, die sie darum errichtet hat …

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Romance Edition)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover passt voll und ganz zu den beiden Vorgängern. Vor einer grauen Wand steht ein heißer Kerl – oberkörperfrei natürlich – und sieht direkt mit einem Schlafzimmerblick in die Kamera. In vertikalen, etwas zerstörten Buchstaben findet sich daneben sein Name: Cash.

 

Wenn ich ehrlich bin, finde ich das Cover nicht überragend. Es löst keinen Wow-Effekt in mir aus, aber es passt zum Buch, passt zu der Reihe und man weiß direkt, womit man es zu tun bekommt, also erfüllt es seinen Zweck und das ist es, was zählt.

 

Meine Meinung

(Achtung! Eventuelle Spoiler!)

 

Schreibstil:

 

Da ich natürlich den Originalschreibstil der amerikanischen Autorin nicht kenne, beziehe ich mich auf die Übersetzerin. Hier gab es nämlich eine Neuerung. Wo die ersten beiden Bände noch von Eva Leithold übersetzt wurden, stammt die deutsche Version von »Cash« aus der Feder von Lizzi Pierce-Parker. Bei Übersetzerwechseln mitten in der Reihe werde ich automatisch skeptisch, aber bis auf einige Formulierungen hat Lizzi gut gearbeitet. Ab und an stolpert man über Formulierungen, die nicht ganz flüssig sind, aber mehr habe ich nicht auszusetzen. Meist ist der Text flüssig zu lesen, es ist leicht, den beiden Sichtweisen zu folgen und sich so in die Geschichte einzufinden.

 

Handlung:

 

Im Vorgänger ist die Handlung für »Cash« ja bereits angedeutet worden. Dort hat Cash schon rausgehauen, dass Jules schwanger ist und er seine große Liebe Lilly verlassen muss. Und genau da geht es los! Nur direkt am Anfang bekommen wir als Leser eine Info, die alles verändert: Lilly ist ebenfalls schwanger und als sie Cash das mitteilt, verlangt er von ihr die Abtreibung.

 

Vier Jahre später: Lilly hat natürlich nicht abgetrieben. Cash hat Jules verlassen, sein Sohn lebt bei ihm und dann trifft er Lilly wieder. Die seine Tochter bei sich hat.

 

So viel zur Ausgangssituation. Man merkt direkt, Konfliktpotential ist eine Menge vorhanden. Schließlich ist Cash nun Vater von zwei Kindern, hat eine verrückte Ex und will um jeden Preis die Frau zurück, die er für Jules verlassen hat.

 

Obwohl ich zugeben muss, dass die Handlung etwas vorhersehbar auf mich gewirkt hat, bin ich mit dem Verlauf doch zufrieden. Die Geschichte entwickelt sich in einem gemächlichen Tempo, wenn man davon absieht, dass die beiden sich ziemlich schnell wieder angenähert haben. Außerdem ist das Ende auch etwas zu schnell abgehandelt, aber das sind Dinge, mit denen ich leben kann.

 

Charaktere:

 

Lilly ist eine erfrischende Veränderung, was die Until-Love-Protagonistinnen angeht. Im Gegensatz zu den anderen ist sie viel reifer und erwachsener, was wohl daran liegt, dass sie bereits Mutter ist, als das Buch losgeht. Dadurch, dass sie sich vier Jahre alleine durchschlagen und ihre Tochter großziehen musste, hat sie gelernt, sich nicht herumschubsen zu lassen, was sie für mich ungemein sympathisch macht.

 

Aurora sei Dank! Wirklich! Ich habe schon befürchtet, dass Cash wieder so ein Neanderthaler ist wie seine Brüder, aber das ist er nicht. Auch er ist erwachsener, seitdem er einen Sohn hat und versucht nicht die ganze Zeit, Lilly zu beweisen, dass er die Hosen anhat. Gut, irgendwie schon, aber er macht es auf jeden Fall sehr viel charmanter als seine Brüder.

 

Fazit

 

»Until Love – Cash« hat mich positiv überrascht. Sympathische Charaktere und eine gefühlvolle, mitreißende Handlung sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Nach »Asher« und »Trevor« ist »Cash« eindeutig das Highlight. Ich bin gespannt, ob Nico das noch toppt.

 

Bewertung

 

5/5

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(658)

1.162 Bibliotheken, 32 Leser, 1 Gruppe, 325 Rezensionen

erin watt, paper princess, liebe, new adult, erotik

Paper Princess

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060714
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Sie sind reich, sie sind mächtig und verdammt heiß! Kannst Du ihnen widerstehen?

Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Piper Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Der Hintergrund ist weiß mit einem leichten Gelbstich und darauf zu sehen ist eine goldene, sehr abstrakt gezeichnete Krone, die – haltet euch fest – GLITZERT!!! Das Cover glitzert und fühlt sich großartig an. Auf jeden Fall ein Hingucker im Regal, auch, wenn der Titel »Paper Princess“ in einfachen, schwarzen Buchstaben etwas einfallslos erscheint.

 

Meine Meinung

 

»Paper Princess« ist das Hype-Buch schlechthin! In den sozialen Medien geht es rauf und runter und scheinbar jeder – wirklich jeder – ist begeistert von Ella und den fünf Royal-Söhnen. Dementsprechend hoch waren meine Erwartung an das Buch und beim Schreibstil wurde ich schon mal nicht enttäuscht. Er ist flüssig, leicht zu lesen und dadurch, dass alles aus Ellas Sicht erzählt wird, kann man sich klasse in die Rolle der Protagonistin einfinden. Man fliegt quasi durch die Seiten, stolpert kaum über Formulierungen und fühlt sich einfach wohl in der Geschichte. Ab und an hätte ich mir gewünscht, dass mehr Spannung aufgebaut werden würde, aber das ist nur ein kleines Manko.

 

Die Handlung ist schnell zusammengefasst: Es ist quasi eine Cinderella-Story. Ella – sogar der Name passt – lebt arm wie eine Kirchenmaus und landet durch ihren neuen Vormund auf einmal in der Luxusvilla der Royals. Dort trifft sie auf die Söhne der Familie und muss sich in der Welt von Glanz und Glamour (und der neuen Highschool, die sie jetzt besucht) zurechtfinden lernen.

 

Ich finde es interessant, dass diese Cinderella nicht von einer Stiefmutter herumgeschubst wird, sondern für ihr Geld ganz andere Dinge tut – das zeigt sich auch in ihren Charakterzügen und macht die ganze Handlung (und sie als Protagonistin) sehr amüsant. Die Spannungen und daraus resultierenden Dialoge zwischen den Figuren sorgen ebenfalls für Erfrischung in diesem Genre.

 

Obwohl die Handlung eher voraussehbar aufgebaut ist, gibt es doch die ein oder andere Überraschung oder Plottwists, mit denen zumindest ich nicht gerechnet habe. Definitiv ein Pluspunkt, aber ich habe auch noch etwas zu bemängeln: Diese Dinge, die die Söhne ihr verheimlichen und die im Klappentext angekündigt wurden, haben sich nur halb geklärt. Für mich aber definitiv nicht zufriedenstellend. Vermutlich wird das im nächsten Teil noch aufgerollt, aber wenn es im Klappentext erwähnt wird, sollte es in meinen Augen auch im entsprechenenden Band auftauchen.

 

Dafür finde ich Ella als Protagonistin einfach GENIAL! Sie kommt nicht aus der Oberschicht und aufgrund ihrer Jahre, die sie hart in nicht gerade guten Gegenden geschuftet hat, haben ihr dieses coole Leg-dich-ja-nicht-mit-mir-an-Image verpasst, das ich wirklich an ihr schätze. Nicht nur, dass ihr das auch in der Welt der Royals weiterhilft, ihre Einstellung sorgt immer wieder zu Konflikten mit Reed Royal. Die sie natürlich für sich entscheidet. Jedes Aufeinandertreffen der beiden wäre sicher nicht so gut herübergekommen, wenn unsere Ella nicht so taff wäre, wie sie es ist.

 

Reed ist der coole Badboy, Footballspiler und sein Wort ist Gesetz – zumindest in der Highschool. Er ist sich seines Aussehens bewusst und dementsprechend sehr selbstbewusst. Böse Zungen würden behaupten, er ist arrogant, eingebildet und hochnäßig. Okay, das ist er auch, aber er ist ein Royal – wollen wir ihm das nicht verzeihen? Gleichzeitig ist er auch liebenswürdig und ja, heiß! Verdammt heiß! Das heißt natürlich nicht, dass er keine Tiefe besitzt. Ich war tatsächlich sehr überrascht, was für ein tiefgründiger Charakter in ihm steckt, aber deshalb will ich ihn dennoch nicht als Bookboyfriend. (Es gibt manche Dinge, die würde ich mir von ihm nicht gefallen lassen.)

 

Fazit

 

»Paper Princess« ist ein schöner Auftakt zu der Reihe mit interessanten Charakteren und einer Handlung, die mich packen konnte, aber den Hype um das Buch kann ich trotzdem nicht nachvollziehen. Von mir gibt es gute vier Schmetterlinge.

 

Bewertung

 

4/5

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(153)

285 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 75 Rezensionen

anne freytag, den mund voll ungesagter dinge, jugendbuch, liebe, homosexualität

Den Mund voll ungesagter Dinge

Anne Freytag
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 06.03.2017
ISBN 9783453271036
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat. Und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie.

Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert.

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Heyne Fliegt)

 

Äußere Erscheinung

 

Der Großteil des Covers ist ganz einfach rot und in einer bunten Druckschrift und dünnen Buchstaben zieht sich der Titel über fast das ganze Cover. Bis auf eine Ecke, in der Mann ein Mädchen sieht. Sie ist gezeichnet und der hohe, unordentliche Dutt erinnert mich ein wenig an den, den das Mädchen auf dem Cover von »Mein bester letzter Sommer« trägt. Das weiß-rot-gestreifte Top, das man noch ein wenig sieht, ist sehr schön gewählt, da es auch im Buch selbst Erwähnung findet.

 

Meine Meinung

 

Schreibstil:

 

Annes Schreibstil kann man nur mit einem Wort beschreiben. Einzigartig. Kaum hat man die erste Seite aufgeschlagen, ist man gefangen in einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Tränen sind unausweichlich, genauso wie Schmunzeln, breites Grinsen und verträumtes Aufseufzen. Binnen weniger Augenblicke verschwimmt die Realität und alles, was noch zählt, ist die Geschichte, die sie auf den Seiten erzählt. Nur wenige Autoren schaffen es, mich die Wirklichkeit wahrhaftig vergessen zu lassen – und Anne Freytag gehört definitiv dazu.

 

Handlung:

 

Auf dieses Buch habe ich lange, lange, LANGE hingefiebert, weil ich auf Anhieb das Gefühl hatte – Anne Freytag ist die richtige Autorin um eine solche Liebesgeschichte geschickt zu verpacken. Lesbian Romance gibt es auf dem deutschen Jugendbuchmarkt nicht sehr oft, weshalb es zwar wenig Vergleichswerte gibt – aber die Messlatte hat die Autorin mit diesem Buch definitv ziemlich weit noch oben gelegt.

 

Dabei passiert handlungstechnisch nicht viel. Das muss es aber auch gar nicht. Der Fokus liegt auf dem Charakterdevelopement. Es geht nicht darum, dass Sophie mit ihrem Vater umzieht, zu dessen Freundin und ihren Kindern und auch nicht darum, wie sie sich in der neuen Schule schlägt, mit ihren neuen Freunden und und und. Es geht um Sophie und um Alex und um Gefühle, die beide zunächst nicht offen zeigen. Es geht um eine Liebe, die langsam erblüht und die so berührend ist, dass man gar nicht anders kann, als sich ein Happy End für beide zu wünschen

 

Charaktere:

 

Sophie ist die erste Protagonistin und Ich-Erzählerin, daher lernen wir sie am besten kennen. Sophia sagt selbst im Buch, dass sie als Buchcharakter keine Sympathieträgerin ist, weil sie nicht perfekt ist, weil sie Ecken und Kanten hat – aber genau deshalb fällt es dem Leser unglaublich leicht, sich in sie einzufinden und sie zu mögen. Sie ist nicht perfekt, aber das muss sie auch gar nicht sein. Sie ist echt, das reicht schon. Sophie plagen viele Ängste, vermindertes Selbstwertgefühl und immer wieder ist sie, ohne es zu wollen, so tiefgründig wie es nur geht. Sie ist nicht das Mädchen, das viele in ihr sehen, sondern lebt, wie es ihr gefällt. Sie kämpft um das, was sie will – aber ob sie es auch bekommt?

 

Alex wirkt auf den ersten Blick stark, selbstbewusst und lebensfroh. Sie hat immer die richtigen Worte, wie es scheint und hilft damit Sophie mehr, als sie (und Sophie) es sich bewusst sind. Auf mich wirkt sie nicht wie das typische Mädchen von nebenan – dafür ist sie viel zu … unnormal. Aber im positiven Sinne. Von ihr zu lesen löst wahrliche Glücksgefühle aus, so viel Lebenslust wie sie ausstrahlt, aber der Schein trügt, denn auch Alex trägt einiges an Last mit sich herum. Diese versteckt sie gekonnt, aber wenn sie mal hervorkommt, dann lernt man eine andere Seite an ihr kennen und diese ist mindestens genauso berührend, wie Sophies Hintergrund.

 

Fazit

 

Aufgekratzt, zu tiefst berührt und bewegt – das bin ich nach dem Ende dieser wundervollen Geschichte. Ich habe mitgefiebert, mit geweint und mitgelacht. Ein schwieriges Thema hat die Autorin so gekonnt in eine Liebesgeschichte gepackt, wie sie nur das Leben schreiben kann.

 

Bewertung

 

5/5

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400 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 98 Rezensionen

audrey carlan, erotik, mia, calendar girl, wes

Calendar Girl - Ersehnt

Audrey Carlan , Friederike Ails
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 18.11.2016
ISBN 9783548288871
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Mia hat ihren Auftrag erfüllt, die Schulden ihres Vaters sind bezahlt. Sie kann sich ihren Job nun aussuchen und verbringt den Oktober in ihrer neuen Heimat Malibu - an der Seite des Mannes, den sie liebt. Doch den lassen die Schatten der Vergangenheit nicht los. Mia muss kämpfen, um Wes und um ihr gemeinsames Glück. Und auch in Mias eigenem Leben fehlt ein wichtiges Puzzleteil. Wird sie es finden und ihr vor langer Zeit verwundetes Herz heilen können?

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Ullstein)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist dieses Mal in einem satten Orange gehalten und die Blume in lila. Mittlerweile ist diese vollkommen erblüht, was wohl auch für den Ausgang der Reihe steht. In der Mitte findet sich wie immer der Titel und ansonsten ist das Cover schlicht – wie die anderen Calendar Girl-Bände. Offen und ehrlich, ich mag die Cover nicht, aber nun ja, never judge a book by its cover.

 

Meine Meinung

 

Schande über mein Haupt. Sooo verdammt lange hat dieses Buch bei mir ungelesen herumgelegen, dabei war ich vor allem nach dem Ende des dritten Bandes total gespannt auf den Abschluss der Reihe. Im Schreibstil kann ich mal wieder wenig kritisieren. Die Autorin (bzw. die Übersetzerin) hat einen wunderbaren, bildhaften und wirklich sehr detaillierten Schreibstil und das hat sich auch im Reihenfinale nicht geändert. Jetzt möchte ich auch endlich hervorheben, wie erstaunlich ich es finde, dass die Autorin jeden Monat exakt gleichlang gehalten hat. Wenn in einem Buch drei Monate stecken, so nimmt auf dem Reader ein Monat genau 33 % ein – die perfekte Länge für einen Lesenachmittag.

 

Nach dem Abschluss des Septembers bin ich aber zugegebenermaßen etwas enttäuscht vom Folgemonat. Mias Schulden sind beglichen, was weitere Escort-Girl-Jobs überflüssig macht, deshalb wird ihr Vertrag bei Exquisite Escorts gecancelt und stattdessen landet Mia beim Fernsehen. Hätte ich jetzt nicht mit gerechnet, aber gut. Zumindest hat sie ja Wes auch wieder an ihrer Seite. Der ist zwar immer noch leicht *hüstel* traumatisiert von seiner Zeit in Gefangenschaft, aber er hilft ihr, wo er nur kann. Das finde ich schon echt niedlich, wenn ich ehrlich bin. Auch wenn ich ihn eher zu seiner Therapeutin geschickt hätte. Allgemein hätte ich mir mehr »Abschluss« gewünscht, irgendwas, was den Kreis schließt, aber es ist ja erst Oktober, also hat die Autorin wohl beschlossen, Mia zu einem Fernsehstar zu machen – schließlich gibt es nichts, was sie nicht kann. *Ironie aus*

 

Ab dem November geht es aber wieder bergauf. Ich habe mich damit angefreundet, dass Mia gut in solchen Dingen ist und mich darauf eingelassen – das macht es leichter, über solche urplötzlichen Wendungen hinwegzusehen. Dieser Monat widmet sich mehr der Familie von Mia und Maddy. Wird aber auch mal Zeit! Gut, vorher ging es nicht, weil die Mutter verschwunden ist und ihr Vater im Koma gelegen hat. Hier finde ich wirklich gut, dass Mia Rückrat beweist und nicht sofort verzeiht – in ihrer Lage hätte ich das auch nicht!

 

Und dann natürlich der Dezember – der hat dann fast alles wettgemacht. Es verschlägt Mia und Wes nach Colorado und die letzten losen Enden werden endlich geklärt – die will ich allerdings nicht verraten. Spoilergefahr, ihr versteht, aber seid euch sicher: Das Ende hat es in sich.

 

Es ist wirklich unglaublich, wie sehr sich Mia in den vergangenen zwölf Monaten gewandelt hat. Zwar mit kleinen Aussetzern ist sie selbstbewusster geworden und hat gelernt, mehr zu sich zu stehen. Sie hat Mut bewiesen und sich langsam in das Herz des Lesers gemogelt. Jeder Monat hat nur Herausforderungen mit sich gebracht und es ist schön zu sehen, dass diese Erlebnisse nicht spurlos an ihr vorübergezogen sind.

 

Trotzdem hängt mein Herz (ebenso wie ihres) an Wes, Mr. Januar. Aber wie auch nicht? Wes ist einfach perfekt, gutaussehend und er liebt Mia wirklich. Wenn man mal von seiner krampfhaften Eifersucht und seinem Drang, etwas voll und ganz zu besitzen, absieht, ist er das Sinnbild für den perfekten Freund. Ich hab ihn übrigens angeleckt, also meins.

 

Fazit

 

Das war es wohl! – #EinJahrvollerLeidenschaft ist vorüber und ich durfte Mia bei ihrer zwölf Monate andauernden Reise begleiten. Es gibt Höhen und Tiefen, das will ich gar nicht bestreiten, aber im Großen und Ganzen ist die Reihe amüsant, unterhaltsam und weißt überraschende Tiefen auf, die ich nicht habe kommen sehen. Fans von Erotikromanen, die tatsächlich eine logische, unter die Haut gehende Handlung aufweisen, sollten hier auf ihren Geschmack kommen. Für den letzten Band vergebe ich 4 von 5 Schmetterlingen.

 

Bewertung

 

4/5

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

gefühle, musik, skaten, liebe, bandstorys

#bandstorys: Sad Songs

Ina Taus
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.03.2017
ISBN 9783646602890
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

**Rockstar-Romantik: Verliere dich im Sound deines Herzens**

Für die selbstbewusste Skaterin Autumn steht die Welt plötzlich still, als sie dem süßen Schlagzeuger aus der Band »Must Be Crazy« auf einem Skate-Contest begegnet. Alex sieht nicht nur umwerfend aus, er kann ihr auch genau das bieten, wonach sie sich schon so lange sehnt: eine Auszeit von dem Leben, das sie führt und in dem ihr alles zu viel wird. Genau darum verschweigt sie Alex, wer sie wirklich ist. Ein Geheimnis, das immer schwerer auf Autumn lastet, je näher sie und der Musiker mit den wunderschönen Augen sich kommen…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

 

Äußere Erscheinung

 

Werde ich geschlagen, wenn ich zugebe, dass mir das Cover nicht zusagt? Denn genauso sieht es nämlich aus. Farbtechnisch und vom Stil her passt es zwar gut zur Reihe, aber irgendwie stört mich auch eine ganze Menge daran. Zum einen bin ich ja ohnehin kein Fan von diesen Covermodels auf den Covern, die heutzutage irgendwie immer öfter bei Impress auftauchen, und zum anderen stört mich die Gestaltung des Titels. Bei »Bitter Beats« hatte es so gut gepasst im Blocksatz, aber bei »Sad Songs« sieht es seltsam aus – liegt wohl daran, dass »Sad« so viel kürzer ist als »Songs«. Naja, es geht ja immer noch um den Inhalt.

 

Meine Meinung

 

*** Ich bin verliebt. Hals über Kopf und ohne Chance auf Rettung. ***

 

Wieder einmal besticht Ina Taus durch einen Schreibstil, der sowohl packt als auch Spannung, Romantik und Tragik ausdrückt. Man fühlt sich von der ersten Seite an, als wäre man ein Teil der Geschichte. Ina versteht sich darauf, die großen Gefühle glaubhaft herüberzubringen und den Leser an die Seiten zu fesseln. Hat man eine Leseflaute (so wie ich bis ich »Sad Songs« gelesen habe), so sollte man unbedingt dieses Buch lesen – aufhören ist dann erstmal nicht mehr drin. Ihr solltet also etwas Zeit einplanen.

 

Die Geschichte von Autumn und Alex wurde in »Bitter Beats« ja bereits angedeutet, am Rande sind beide immer wieder vorgekommen, was auch nicht verwunderlich ist, denn Alex spielt die Drums in der Band »Must be crazy« und die Handlungen beider Teile überschneiden sich zeitlich. So bekommen wir nicht nur eine vollkommen neue Geschichte geliefert, sondern finden die Puzzleteile, die uns nach Band 1 vielleicht noch gefehlt haben UND erleben eine Geschichte, die wir schon kennen aus einer anderen Sicht als der von Anna und Max.

 

Wieder spielen beide Bands, also »Anna Falls« und »Must be crazy« eine wichtige Rolle. Sie gehören einfach zu dieser Reihe, ohne sie geht es nicht. Ich bin sehr froh, dass so viele bekannte Gesichter wieder aufgetaucht sind und auch über die Neuzugänge im Charakteruniversum gibt es nichts zu meckern.

 

Auch Miss Mysterious ist natürlich wieder mit von der Partie und ehrlich, Leute, ich habe keine Ahnung, wer sie ist. Ihr auch nicht? Gut, dann bin ich schon mal nicht allein. Hoffentlich finden wir es bald heraus. Denn neben der Haupthandlung sind ihre Tweets und das Geheimnis um ihre Identität die coolsten Dinge an dieser Series. Ohne sie gäbe es wohl den Hashtag #bandstorys (obwohl es korrekterweise immer noch #bandstories heißen müsste) überhaupt nicht und wie sollten wir die Reihe sonst nennen?

 

Autunm, die wir bereits in »Bitter Beats« kennengelernt haben, glänzt als Protagonistin nicht nur, sondern strahlt förmlich. Obwohl sie nicht sonderlich groß ist und immer jünger geschätzt wird, stiehlt die 18-jährige sich schnell in die Herzen der Leser. Sie ist selbstbewusst, will als die gemocht werden, die sie ist und ist ebenso wenig auf den Mund gefallen. Es macht sie einfach so unglaublich sympathisch, wenn man ihre Passagen liest, die Dialoge mit ihr machen so richtig Spaß zu lesen und ihre Familie ist … sagen wir mal, speziell. (Ihre Geschwister heißen übrigens Spring, Summer und Winter – kein Scherz!)

 

Alex kennen wir auch schon. Er ist der Drummer von »Must be crazy«, aber er hat auch noch eine zweite Leidenschaft: Das Skaten. Früher hat er sogar an Contest teilgenommen, aber jetzt arbeitet er neben seinem Studium nur in einem Skateshop. Kein Wunder, dass er hingerissen ist, als er Autumn auf ihrem Board entdeckt. Alex, der normalerweise auch viele Frauengeschichten hat, verändert sich sehr schnell, man könnte beinahe sagen: zu schnell und fixiert sich nur noch auf Autumn, aber es passt einfach. Es passt zu ihm und zu der Geschichte und Himmel, ich würde auch nicht nein sagen.

 

Fazit

 

»Sad Songs« hat mir sogar noch besser gefallen als sein Vorgänger. Die Handlung ist so wundervoll-dramatisch-romantisch-schön, dass man nicht weiß, ob man lachen, weinen und fluchen soll, aber gleichzeitig so mitreißend, dass das aufhören nicht länger möglich ist. Band 3 (der übrigens schon angedeutet wurde) muss so bald wie möglich erscheinen!

 

Bewertung

 

5/5

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(35)

40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

internat, besondere fähigkeiten, geländespiel, schatzsuche, höhle

Club der Heldinnen. Entführung im Internat

Nina Weger , Nina Dulleck
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.02.2017
ISBN 9783789104657
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Juhu, es geht los! Das neue Schuljahr auf dem Matilda Imperatrix, dem Internat für Mädchen mit außerordentlichen Fähigkeiten!
Flo und Pina beratschlagen schon, wie sie die Geländespiele gewinnen und die beiden Oberzicken Cilly und Lilly abhängen. Doch dann kommt der große Schreck: Flos kleine Schwester Charly verschwindet spurlos!
Flo verdächtigt sofort die Neue in ihrem Zimmer. War doch klar, dass diese Blanca ein dunkles Geheimnis verbirgt! Aber bald merken Flo und Pina, dass sie Charly nur mit Blancas Hilfe retten können. Denn gemeinsam sind die drei wirklich heldenhaft!

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Oetinger Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover des Buches zeigt unsere drei Protagonistinnen, jede mit den äußerlichen Merkmalen, wie sie auch im Buch beschrieben sind. Am Rand sieht man noch, wie jemand aus dem Cover gezogen wird, was eine Anspielung auf die Entführung ist. In der oberen Hälfte des Covers ranken sich Äste ins Over und mitten drin ist das Reihenlogo zum Club der Heldinnen mit der Zeichnung des Internats zu sehen.

 

Nicht nur, dass das Cover so unglaublich niedlich und verspielt aussieht, dass nicht nur Kinder im Zielgruppenalter (9 bis 11 Jahre) danach greifen, sondern auch meine Wenigkeit (21 Jahre), auch im Buch geht die wundervolle Gestaltung weiter. Die Kapitelanfänge zieren tolle Illustrationen und auch die Paginierung wurde so verschönert. Außerdem liegen im Buch Clubausweise, damit auch die Leser des Buches dem Club der Heldinnen beitreten können.

 

Meine Meinung

 

Super niedlich! Die Autorin hat einen wirklich kindgerechten, aber auch nicht anspruchslosen Schreibstil verwendet, der witzig und unterhaltsam zu lesen ist und einfach Spaß macht. Die Dialoge sind stets lustig, vor allem auch, weil jede unserer drei Protagonistinnen aufgrund ihrer Abstammung andere Redewendungen verwendet, die dem Leser häufig ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubern. Zugegebenermaßen muss ich sagen, dass ich gut fünfzig Seiten gebraucht habe, um mich wirklich in der Geschichte zu Hause zu fühlen, aber danach sind die Seiten förmlich geflogen.

 

Auch die Handlung ist für ein Kinderbuch wirklich ganz erstaunlich umgesetzt worden. Obwohl es recht kindlich damit losgeht, dass Pina und Flo sich überlegen, wie sie am besten aufhauen können – wegen einer Wetter – und dann eine neue, mega brave Mitbewohnerin im Zimmer bekommen, nimmt die Handlung mit der titelgebenden Erführung schnell Fahrt auf. Rätsel, die es zu lösen und eine Deadline, die es einzuhalten gilt, machen das Lesen interessant und schön spannend.

Und ich kann euch sagen, die Rätsel, die die Autorin Pina, Flo und Blanca gestellt hat, sind nicht einfach. Selbst, wenn man kein Kind mehr ist, kommt man nicht so leicht auf die Lösung und das ist auch ganz gut so, wie ich finde.

 

Ich schätze, Kinder sowie junggebliebene Erwachsene werden sehr viel Spaß mit der abwechslungsreichen Handlung haben. Nicht nur, dass die Mädchen alle ihre Eigenarten haben, auch die ganze Grundthematik mit dem Internat für besondere Mädchen ist interessant und humorvoll zu lesen, sondern auch die Botschaften, die hierbei vermittelt werden, kommt gut rüber. So lehrt uns das Buch, dass man sich auf seine Freunde verlassen und zusammen auch die größten Hürden meistern kann. Nur gemeinsam ist man stark!

 

Was ich auch wirklich niedlich finde, ist die Entwicklung der Beziehung zwischen den Dreien. Obwohl sie sich am Anfang überhaupt nicht kennen, bilden sie ein klasse Team, jede mit ihren eigenen Fähigkeiten und nun ja, damit ist dann wohl der Club der Heldinnen geboren. Denn jede von ihnen ist eine Heldin, ob Rittertochter, Cherokee oder Piratenbraut – die Kombination bringt es einfach.

 

Fazit

 

Ich gehe mal davon aus, dass der Club der Heldinnen nicht als Einzelband, sondern als Reihe stehen wird und dass noch viele Abenteuer der drei Mädels folgen werden. Unter diesem Gesichtspunkt bildet die »Entführung im Internat« einen Auftakt, der mich (bis auf den Anfang) wirklich überzeugt hat. Ich bin jetzt schon gespannt auf die nächsten Abenteuer.

 

Bewertung

 

4/5

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58 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

vampire, melody, eden, sabine schulter, blutwächter

Melody of Eden - Blutwächter

Sabine Schulter
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 24.02.2017
ISBN 9783646300086
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

**Eine Liebe, so weitreichend wie der Horizont**

Allmählich beginnt Mel, sich an ihr neues Leben zu gewöhnen, und es dank Eden sogar zu genießen. Aber noch immer sorgt ihr Widersacher Rufus mit seinen perfiden Plänen für großes Chaos. Die Vampire beschließen, ihn ein für alle Mal zu stoppen, und verbünden sich mit den Einheiten der anderen Bezirke. Dass daraufhin ausgerechnet die gutaussehenden und manipulativen Vampirzwillinge des Mittelbezirks ein Auge auf Mel werfen, passt Eden gar nicht. Er muss lernen, endlich zu seinen Gefühlen für Mel zu stehen, und das am besten so bald wie möglich. Denn wenn Rufus erst mal mit seiner Vampirarmee aufwartet, könnte es dafür bereits zu spät sein…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Dark Diamonds)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist blau! Neben dem schwarzen Rand und den Sillhouetten der Protagonisten ist der Hintergrund in einem wunderschönenen Mitternachtsblau gehalten. Der Mond, der am Himmel leuchtet, ist ein richtiger Blickfang, einfach weil er im Vergleich zum Rest so schön hell ist. Wenn ich ehrlich bin, gefällt mir dieses Cover der Reihe am besten.

 

Meine Meinung

 

Wieder einmal überzeugt Sabine Schulter mit einem flüssigen Schreibstil, der einen auch nach einiger Zeit zwischen den Bänden schnell wieder in die Geschichte einführt. Die umfangreichen Beschreibungen und der Umgebung haben zwar etwas nachgelassen, aber nun kennen wir die Gegend ja bereits. Dieses Mal ist die Geschichte wieder aus der Sicht von Melody und Eden erzählt, was dem Leser hilft, sich in beide Protagonisten einzufühlen.

 

Die Handlung setzt dort an, wo Band 1 geendet hat. Noch immer hat die Nachtpolizei damit zu kämpfen, dass Rufus Tiere mit dem Vampirgen infiziert hat und nun auch beginnt, diese auf die Menschheit loszulassen. Gar nicht gut! Melody, Eden und Co beginnen daher eine Zusammenarbeit mit den anderen Bezirken und finden langsam, aber sicher heraus, was es mit den Tieren auf sich hat, aber was das ist, das wäre nun wirklich zu sehr gespoilert.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt in dem Buch liegt auf der Beziehung zwischen Melody und Eden. Es gibt eindeutig mehr Romantik in diesem Teil, während die beiden sich immer mehr einander öffnen. Das hat mir sehr gefallen – schließlich sind die beiden ein sehr niedliches Paar. Aber denkt jetzt ja nicht, dass es sich jetzt nur um die Liebesgeschichte dreht. Der Fokus ist zwar größer, aber die Hauptaufmerksamkeit liegt immer noch auf der spannenden Handlung.

 

Außerdem können wir verfolgen, wie Melody sich immer mehr mit ihrem neuen Leben anfreundet und es mittlerweile sogar genießt, ein Vampir zu sein. Die Darstellung dieser und auch die Thematik mit den Blutgefährten finde ich übrigens immer noch sehr erfrischend und interessant – hatte ich glaube ich, nicht in meiner Rezension zu Band 1 erwähnt, ist aber so.

 

Melody selbst habe ich jetzt auch richtig in mein Herz geschlossen. Während sie mir im ersten Band ab und an und zu sehr eine kleine Mimose war, ist das Mädchen mittlerweile zu einer wahren, mutigen Kämpfernatur geworden und das ist wirklich cool. You go, Girl!

 

Eden war ja schon immer mutig und liebenswert und alles drum und dran, aber auch er hat eine andere Seite gezeigt, denn er beginnt, sich zu verändern – Melody ist schuld! Dazu gehört, dass er offener wird, schneller vertraut und so etwas wie Nähe wieder zulässt. Das ist doch richtig niedlich – wer würde keinen Eden haben wollen?

 

Fazit

 

»Melody of Eden – Blutwächter« wartet mit mehr Action, aber auch mehr Romantik auf und steht seinem Vorgänger in nichts nach. Mit den vielen Verwicklungen und offenen Enden kann ich das große Finale gar nicht mehr abwarten.

 

Bewertung

 

5/5

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

norwegen, zeitreise, hexen, fantasy

Witches of Norway - Monddunkelzeit

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 24.02.2017
ISBN 9783646300062
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

**Das magische Finale einer Liebe zwischen Zukunft und Vergangenheit**

 

Noch immer kann Elis den Zauber der Zeit nicht kontrollieren. Auf der Flucht vor den Schattenbringern landen sie und Kjell im Norwegen des 17. Jahrhunderts – eine Zeit, die viele Gefahren birgt, denn Magie gilt hier als Teufelswerk. Gefangen zwischen Liebe und Furcht, Zukunft und Vergangenheit versucht sie den Magierbund der Schattenbringer aufzuhalten. Doch jede falsche Entscheidung könnte ihr ganzes Leben in Dunkelheit stürzen und auch das derer, die sie liebt. Dabei weiß sie nicht einmal, für wen ihr Herz wirklich schlägt. Ihre intensiven Gefühle für Kjell und die enorme Anziehungskraft, die der Hexenmeister Stian auf sie ausübt, bringen Elis fast um den Verstand. Doch genau diesen braucht sie, um ihre Feinde zu besiegen...

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Dark Diamonds)

 

Äußere Erscheinung

 

Ganz im Stil der vorherigen Cover ist wieder das halbbedeckte Gesicht von Elis zu sehen. Vor ihr liegt noch immer dieser Schleier, dieses Mal mit einem lila Schimmer und wieder ist eine malerische, norwegische Landschaft zu sehen. Besonders gefällt mir, dass Elis‘ Haar keinen Lila-Stich hat, wie im zweiten mit dem schwachen Grün-Stich. Von allen drei Covern gefällt mir dieses hier am besten.

 

Meine Meinung

 

Man merkt beim dritten Band vollkommen, dass Jennifer alle drei Bände hintereinander geschrieben hatte. Es ist der gleiche Schreibstil, etwas düsterer als man es von ihren Märchen gewohnt ist, und doch mitreißend wie eh und je. Nach wie vor erzählt Elis die Geschichte aus ihrer Sicht, wobei in diesem Band ihre Gedanken und Gefühle von ihr sogar noch viel stärker rüberkommen.

 

»Monddunkelzeit« knüpft einige Zeit nach Band 2 an und Elis und Kjell sind glücklich, aber natürlich nicht lange, denn das 17. Jahrhundert ist vor allem für Hexen und Hexer sehr gefährlich. Dazu kommen die Schattenbringer, die immer noch das Grimoire wollen und Stian ruft sich wieder auf den Plan. Inzwischen alldem weiß Elis nicht mehr, was sie denken soll.

 

Und ich auch nicht! Beim Lesen ist es beinahe unmöglich, alles auf Anhieb zu durchschauen. Nichts ist hier vorhersehbar, jeder Plottwist ein einziger Schockmoment und glaubt mir, da gibt es einige. Nicht nur, dass das Geheimnis rund um Luc gelüftet wird (Ihr werdet es nicht glauben!), auch mit weiteren Erkenntnissen, die unweigerlich kommen, schafft Jennifer es, Herzen reihenweise zu zerstören.

 

Geschichten rund um Zeitreisen zu schreiben, ist bekannterweise immer eine komplizierte Angelegenheit, weil Logikfehler sich nur zu gerne einschleichen, aber bei Jennifer ist einfach alles rund und schlüssig und ergibt so viel Sinn, dass niemand da auch nur im Schlaf draufkommen kann. Sie zieht außerdem Referenzen zum ersten Band. Eine Stelle, die schon so lange her ist, das man sie eigentlich nicht mehr auf dem Schirm hat, dreht noch einmal alles um und hat dabei mein Herz gebrochen.

 

Dann hätten wir da noch Stian. Vom Bookboyfriend zum absoluten Vollarsch und nun? Tja, das sage ich nicht. Aber die Enthüllungen, die ihn betreffen, sind ebenso weitreichend wie auch schockierend, aber wie gesagt: Es gibt so einige Plottwists, die dieses Finale zu etwas ganz Besonderem machen.

 

Elis, die Protagonistin, wächst in diesem Band über sich hinaus, so einfach ist das. Sie wird stärker, mutiger und stellt alles infrage. Gut, das hat sie vorher auch schon getan, aber in diesem Band ist diese Entwicklung einfach noch stärker. Elis hat sich dieser Reihe einfach nur würdig erwiesen. Eine wirklich gelungene Protagonistin mit Stärken und Schwächen, die sie einfach liebenswert und sympathisch machen.

 

Fazit

 

Das Finale der »Witches of Norway« hat es in sich. Plottwists, Schockmomente und Heulkrämpfe machen dieses Buch zu einem Leseereignis der besonderen Art. Hut ab, Jennifer, und danke für diese großartige Reihe! Dieser Diamant ist definitiv der Strahlendste am Dark Diamonds-Himmel!

 

Bewertung

 

Lieblingsbuch

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90 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

liebe, erotik, j. kenner, verbotene liebe, dallas sykes

Sexy Secrets

J. Kenner , Janine Malz
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.01.2017
ISBN 9783453359161
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kurzbeschreibung

 

Dallas Sykes ist berühmt-berüchtigt. Für seine Partys, sein Vermögen und seine Frauengeschichten. Doch der Dallas, den ich kenne, ist ein völlig anderer: Er ist tiefgründig, klug und unwiderstehlich sexy. Sein Blick nimmt mir den Atem, seine Berührung raubt mir den Verstand.

Unsere Vergangenheit bindet uns aneinander, unsere Geheimnisse hüten wir auf ewig. Es gibt Menschen, die die Macht besitzen, uns zu verletzen. Aber am gefährlichsten ist für uns die Wahrheit.

Dallas ist nur hinter verschlossenen Türen mein. Unsere leidenschaftliche Liebe ist verboten. Und dennoch hat sich nichts je so gut, so richtig angefühlt.

(Quelle und Bildcopyright liegen beim Diana Verlag)

 

Äußere Erscheinung

 

Das Cover ist wieder im gewohnten Stil der Secrets-Reihe gehalten. Statt dem schnörkeligen, rosa „S“ ist es nun türkis-grün und der Titel wurde abgeändert. So schafft die Reihe einen Wiedererkennungswert.

 

Meine Meinung

 

Wir kennen ja alle J. Kenners direkten, wenig beschönigenden Schreibstil, oder? Schließlich treibt sie uns hier nicht mit ihrem ersten Titel die Röte in die Wangen. Trotzdem hatte ich dieses Mal das Gefühl, dass sie noch extremer und schamloser geworden ist. Worte wie (Achtung, nicht jugendfrei!) »Fotze« und »Möse« sind bei J. Kenner durchaus gebräuchlich, aber in diesem Buch kommen diese Wörter in gefühlt jedem zweiten Satz und ich weiß ganz ehrlich nicht, wie ich das finden soll.

 

Der zweite Band der Reihe schließt fast nahtlos an den ersten Band an und im Fokus steht wieder die verbotene Beziehung zwischen Dallas und Jane, die die beiden doch in diesem Teil ziemlich oft – wirklich oft! – ausleben. Schade finde ich, dass nicht allzu sehr auf die Vergangenheit eingegangen wurde. Klar, es gab die Stellen, in denen Deliverance eine wichtige Rolle gespielt hat, aber alles in allem ist dieser Part der Geschichte meines Erachtens nach etwas in den Hintergrund gerutscht.

 

Dafür zeigt sich ganz deutlich eine Charakterentwicklung bei den beiden Hauptfiguren. Die beiden werden offener miteinander und auch wenn bei Jane ab und an Eifersuchtsanfälle an der Tagesordnung stehen, kann ich doch sagen, dass sie sich gut geschlagen hat. Bei Dallas hingegen scheiden sich die Geister. Ich für meinen Teil weiß nicht, was Jane an ihm findet. Zumindest am Anfang des Bandes. In der zweiten Hälfte konnte ich mich dann auch mit ihm anfreunden, aber naja, was nicht ist, kann ja noch werden.

 

Fazit

 

Band 2 der Reihe war nicht so gut wie der erste Teil, war alles in allem aber doch unterhaltsam und ließ sich schnell weglesen. Dafür vergebe ich 3 Schmetterlinge.

 

Bewertung

 

3/5

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