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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

blair, heiratspakt, liebesroman, scheidung, intrige

Der Springer: Ein Roman aus der Heiratspakt-Serie

Denise Grover Swank
E-Buch Text
Erschienen bei DGS, 01.05.2016
ISBN 9781939996459
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich hatte ehrlich gesagt erwartet, dass mir dieser zweite Teil der Serie nicht so gut gefallen wird wie der erste. Wieso? Die Protagonistin Blair kommt im ersten Teil recht unsympathisch rüber. Dauernd liegt sie Megan in den Ohren, dass sie den armen Zufallsbräutigam abschießen soll und intrigiert dann sogar gegen ihr Liebesglück. Nicht wirklich das Verhalten, das man von einer besten Freundin erwartet. Schon der Name. Blair. Das hört sich doch ein bisschen so an wie das Geräusch, wenn man sich übergibt.
Aber zu meiner Überraschung kann ich Blair in DER SPRINGER sehr gut leiden. Nicht, dass sie ihren Charakter (oder ihren Namen)geändert hätte. Sie ist immer noch dieselbe Blair. Denise Grover Swank hat die Gabe, in ihren Büchern Menschen mit guten sowie schlechten Charakterzügen zum Leben zu erwecken, mit denen sich die Leser identifizieren können. Und in diesem Fall führt Blairs kühle und rationale Art dazu, dass ich ihre Handlungen und Entscheidungen sehr gut nachvollziehen kann. Hut ab, Denise!
Nein, in diesem zweiten Band der Heiratspakt-Serie sind es alle anderen, die meiner Meinung nach zu viel dazwischen quatschen. Alle, aber auch alle wollen Blair ihre Hochzeit mit Neil ausreden. Und versuchen es mehrere Male. Klar, Neil ist ein Kotzbrocken und dass die besten Freundinnen in einem stillen Gespräch nachfühlen wollen, ob Blair sich wirklich sicher ist, kann man verstehen. Aber irgendwann ist es einfach nur übertrieben und teilweise unangebracht (zum Beispiel von Blairs Assistentin). Die vielen "Ausreden-Gespräche" haben meines Erachtens auch die Spannung genommen und die Geschichte wurde ein bisschen langwierig. Dafür gibt es von mir den Ein-Stern-Abzug.
Ansonsten enttäuscht DER SPRINGER überhaupt nicht: Das Buch ist genauso witzig, unterhaltsam und romantisch wie sein Vorgänger. Der Junggesellinnenabschied insbesondere ist zum Totlachen und man konnte sich mal wieder richtig bildhaft die Slapstick-Komik vorstellen. Und Blair und Garrett – Ein Traumpaar.
Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf Teil 3 der Heiratspakt-Serie mit Freigeist Libby und Frauenheld Noah – ich habe das Gefühl, das Beste kommt zum Schluss! 

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

hochzeit, liebesroman, liebe

Der Zufallsbräutigam: Ein Roman aus der Heiratspakt-Serie

Denise Grover Swank
E-Buch Text: 393 Seiten
Erschienen bei DGS, 01.07.2015
ISBN 9781939996350
Genre: Sonstiges

Rezension:

Denise Grover Swank ist in vielen Genres zuhause und ich bin schon Fan von ihrer spannenden YA Fantasy-Serie The Curse Keepers und den humorvollen Rose-Gardner-Krimis, von denen auch schon einige auf Deutsch übersetzt wurden. Deshalb war ich sehr gespannt darauf, wie sich die Autorin so mit Liebesromanen macht.
Ich wurde nicht enttäuscht. Wie immer legt die Autorin wert auf runde Charaktere, die sich im Laufe der Geschichte entwickeln – und sie nimmt sich Zeit dafür, diese Entwicklung und das Innenleben ihrer Protagonisten glaubhaft darzustellen.
Auch an Spannung mangelt es nicht. Liebesromane können ja manchmal etwas langweilig sein. Nach diversen Irrungen und Wirrungen kommen Held und Heldin zusammen (in diesem wie auch in jenem Sinne ;-) ) und das Happy End ist oft vorprogrammiert. Mit einer gehörigen Portion Selbstironie hat Denise Grover Swank in dieser Serie von Anfang an klargestellt, was passieren wird: Drei Freundinnen haben einen Pakt geschlossen, dass sie mit Dreißig verheiratet sein werden. Und eine Wahrsagerin prophezeite ihnen, dass sie nicht den Mann heiraten werden, den sie ursprünglich vorhatten zu ehelichen, und dass ihre Hochzeiten entsprechend chaotisch sein werden.
Wenn Megan Vandemeer, die in Kürze Dreißig wird, nun also für ihre Hochzeit nach Hause fliegt, obwohl sie ihren fremdgehenden Verlobten längst abgeschossen hat, das ihrer tyrannischen Mutter allerdings nicht sagen kann, und dann im Flugzeug einen attraktiven Fremden trifft, der sich später vor ihrer Familie als ihr Verlobter ausgibt, ja, dann wissen wir doch, wer in wenigen Tagen vor dem Traualtar stehen wird. Was wir uns allerdings nicht vorstellen können ist, wie in Gottes Namen es dazu kommen kann. Insbesondere, weil der Ersatzbräutigam (was ich übrigens einen passenderen Titel gefunden hätte), nicht ganz koschere Absichten hat, als er Megans Familie infiltriert.
Die Stärke der Autorin liegt in ihren bildhaften und humorvollen Beschreibungen, mit denen sie schon in den Rose-Gardner-Krimis brilliert. Teilweise lief das Buch wie ein Film vor meinem inneren Auge ab und es gibt Slapstick-Momente, die prädestiniert für eine Buch-Verfilmung wären. Der Zufallsbräutigam würde eine hervorragende romantische Komödie abgeben und sollte umgehend von Denise Grover Swank in ein Drehbuch umgeschrieben werden. 

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brandstiftung, rocky mountains, virginia fox, independence, liebe

Rocky Mountain Fire

Virginia Fox
E-Buch Text: 361 Seiten
Erschienen bei Dragonbooks, 31.03.2016
ISBN 9783952444771
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wieder mal eine überaus gelungene Mischung aus Romance, Spannung und Humor, dreht sich der neueste Band der Rocky Mountain Serie um die in Independence, Colorado, in Ungnade gefallene Journalistin Paige und dem muskulösen, aber knurrigen Feuerwehrchef Ace.
In RockyMountainFire ist es der Autorin Virginia Fox besonders gelungen, dass man sich als Leser das Geschehen und die Protagonisten sehr gut vorstellen kann. Paige ist eine Heldin mit Ecken und Kanten (oder eigentlich: mit Kurven). Sie ist alles andere als perfekt und hat schon im Vorfeld dieses Bandes aus Ambitionen und Selbstüberschätzung den einen oder anderen Fehler begangen. Aber die Einwohner von Independence und die Leser verstehen schnell, dass Paige das Herz am rechten Fleck hat. Eine Heldin, mit der man sich eindeutig identifizieren kann.
Auch die Liebesgeschichte um Paige und Ace finde ich realistisch dargestellt. Nicht die übliche »explosionsartige« Romanze wie sie oft im Buche steht, sondern, wie jemand in RMFire ungefähr sagt: einen Schritt vorwärts und zwei Schritte zurück. Dabei ist man als Leser immer wieder gespannt, wie es mit ihnen weitergeht und was beide, insbesondere Ace, zurückhält. Dafür wird man am Ende mit der wohl romantischsten Szene bislang in der RockyMountain-Serie belohnt. *Schmachz*
Independence und seine Bewohner sind wie immer köstlich. Gut beschrieben ist insbesondere die Baustelle der Peak-Residenzen und die umliegenden Wälder und Berge, die Paige mit Hündin Maybellene bewandert, um Beweise dafür zu finden, dass dort einiges nicht mit rechten Dingen zugeht. Ich konnte mir alles bestens vorstellen, so als ob ich selber durch die Landschaft in Colorado stampfen würde (worum ich die RM-Protagonisten aber immer beneide :-) )
RMFire hat auch den fiesesten Baddie bisher. Die Heldinnen in den Büchern von Virginia Fox müssen ja bekanntlich richtig brenzlige Situationen durchstehen, aber hier wird Paige von jemandem bedroht, der um einiges gefährlicher ist als ein gewöhnlicher schleimiger Kleinganove. An manchen Stellen musste ich ganz schön schlucken.
Es macht mir immer wieder Spaß, in den Büchern nach möglichen Liebespaaren für die Folgebände Ausschau zu halten und ich glaube, auch hier einiges Potenzial erkannt zu haben – aber vielleicht geht da auch meine Fantasie mit mir durch (Nadia und Dagobert – nach einem erfolgreichem Entzug natürlich). Ich war aber überrascht, als ich zur Leseprobe zu RockyMountainLife kam und im Gedächtnis kramen musste, wer hinter den Namen steckt. Ich hätte vermutet, dass ein anderes Paar an der Reihe ist. Umso positiver überrascht war ich, als ich eine alte Bekannte aus den Drachenschwestern-Büchern wiedererkannte. Die Idee für den nächsten Band gefällt mir jetzt schon super und ich bin mal wieder unheimlich gespannt!

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drachen, freundschaft, liebe, fantasy, schwestern

Das Drachenpferd

Virginia Fox
Flexibler Einband: 465 Seiten
Erschienen bei Dragonbooks, 01.06.2014
ISBN 9783952422168
Genre: Fantasy

Rezension:

Band 3 der Drachenschwestern-Trilogie liest sich genauso toll wie seine Vorgänger. Der Erzählstil der Autorin ist einfach sehr angenehm, sodass man als Leserin mitgerissen wird und das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.
Für Pferde-Fans ist dieses Buch ein Muss, aber für mich persönlich war das dritte Buch am wenigsten interessant, weil der Fokus auf Pferdehaltung lag und ich auch Sierra, die Protagonistin, nicht so toll fand. Die anderen beiden Bücher fand ich spannender; vielleicht auch, weil mir die Hauptcharaktere sympathischer waren. Dafür fand ich, dass die Entwicklung der Liebesbeziehung hier besser gelungen ist. In dieser Hinsicht hat sich die Autorin sehr gesteigert – in der neuen Rocky-Mountain-Reihe ist das eine ihrer besonderen Stärken.
Aber man trifft ja auch wieder auf Kaja und Miri und das gesamte Drachenschwestern-Ensemble – auf derem Hof fühlt man sich auch als Leserin so richtig wohl und gemütlich. Am liebsten wäre man bei einem ihrer Abendessen dabei, so toll beschreibt Virginia Fox die warme Atmosphäre dort.
Besonders gefreut haben mich die Szenen mit dem Drachenkind Luna-Maie – so herzig! Die Trilogie ist abgeschlossen, aber die Autorin schreibt, dass es mit der Drachen-Reihe weitergeht – Luna-Maie hätte eine Menge Potenzial, finde ich. 

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fantasy, lovisa, 4 sterne, rezension, das vermächtnis der lil'lu

Lovisa - Der Riss im Universum

Marita Sydow Hamann
Flexibler Einband: 262 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 20.03.2014
ISBN 9781497381742
Genre: Sonstiges

Rezension:

Lovisa zeichnet sich insbesondere durch die gut ausgearbeiteten runden Charaktere aus, allen voran Protagonistin Lovisa. Besonders beeindruckt hat mich, wie glaubwürdig die Autorin aus der Sicht der 17-jährigen Lovisa, ein typischer schwedischer Teenager, erzählt. Was sie mit ihren Freunden, in der Schule und mit ihren Eltern erlebt wirkt sehr authentisch. Dass ihre leibliche Mutter nicht für sie sorgen kann und Lovisa in einer Pflegefamilie aufwächst, ist ein ernstes Thema, das aber nie in die Kitsch-Schiene abrutscht. Lovisas Mutter fand ich absolut faszinierend.
Natürlich stellt sich heraus, dass Lovisa kein normaler Teenager ist – und die Fantasy Storyline, die nach und nach eingeführt wird, indem Lovisa die Wahrheit über ihre Herkunft herausfindet, ist auch ganz schön fantastisch. Sie ist aber gut ausgearbeitet, und ich glaube, gerade weil die Geschichte am Anfang so gut in der Realität geerdet wurde, kam sie mir nicht zu weit hergeholt vor.
Die Liebesgeschichte ist ebenfalls recht ungewöhnlich, weil Dimensionsagent Erik alles andere als ein typischer Junge ist, und irgendwie immer etwas fremd bleibt, obwohl auch aus seiner Sicht erzählt wird. Romance-Fans kommen aber auf jeden Fall auf ihre Kosten. Mir persönlich ging es am Ende ein ganz bisschen zu schnell mit den beiden.
Alles in allem fand ich die Geschichte sehr spannend, unvorhersehbar und originell. Sehr zu empfehlen! 

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virginia fox, rocky mountains, independence, agenten, rocky mountain secrets

Rocky Mountain Secrets

Virginia Fox
E-Buch Text: 366 Seiten
Erschienen bei Dragonbooks, 17.12.2015
ISBN 9783952444757
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wieder mal ein großartiger Band der genialen Rocky-Mountain-Reihe – so langsam kann ich gar nicht mehr sagen, welches der Bände mein Lieblingsbuch ist.
Was mir bei diesem Buch erneut aufgefallen ist: Das jeweilige Liebespaar in jedem Band passt einfach ganz toll zusammen. Auch bei Avery und Cole kann man sich total gut vorstellen wie die beiden aussehen, wie sie sich verhalten, was ihre Macken und Charaktereigenschaften sind und wie sie miteinander umgehen. Diese perfekten (und oft mal nicht so perfekten :-) ) Paare arbeitet Virginia Fox immer sehr gut aus. Die Protagonisten in den Rocky Mountain Büchern sind alle so unterschiedlich und die Autorin lässt sich davon leiten. So hat dann jeder Band einen etwas anderen Schwerpunkt, obwohl eigentlich immer eine gute Mischung aus Liebesroman und Krimi mit sozialkritischen Elementen dabei herauskommt, in dem Tiere eine große Rolle spielen und der Charme der Kleinstadt Independence in den Rocky Mountains den Büchern einen besonderen Charakter verleiht.
In diesem Fall ist das Buch zu großen Teilen ein spannender Krimi, in dem die Agenten Avery und Cole hinter einem Serienmörder her sind. Und die Autorin macht einen Abstecher nach Kalifornien. Das ist ihr alles sehr gut gelungen, aber ich war dann doch froh, als es wieder nach Colorado ging und die ganzen Kleinstadtbewohner inklusive der Protagonisten der vorherigen Bücher wieder vermehrt aufgetaucht sind.
Und es gibt sie – die von mir so ersehnte Independence-Hochzeit. Wer sich das Ja-Wort gibt, will ich allerdings nicht verraten :-)
Jetzt sind ja die Sprösslinge der liebenswerten Carter-Familie alle sozusagen vergeben und im nächsten Band, den ich jetzt schon sehnlich erwarte, geht es mit Paige und Ace weiter. Ich bin gespannt, was sich die Autorin als nächstes einfallen lassen wird!

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liebe, rocky mountains, familie, reihe, tiere

Rocky Mountain Kid

Virginia Fox
Flexibler Einband: 294 Seiten
Erschienen bei Dragonbooks, 05.09.2015
ISBN 9783952444740
Genre: Liebesromane

Rezension:

Dieser Band der wundervollen Rocky Mountain Serie hat mir ganz besonders gut gefallen, auch wenn die Liebesgeschichte mit Paula und Nate hier nicht so richtig im Vordergrund steht. Wie der Titel schon anklingen lässt, geht es in diesem Buch hauptsächlich um Teenager Leslie, die Paula als Pflegekind bei sich aufnimmt. Paula und Leslie müssen sich beide öffnen, damit sich eine Mutter-Tochter-Beziehung entwickeln kann – und für beide ist das aus verschiedenen Gründen nicht so einfach. Das wird mit viel Feingefühl erzählt und wirkt niemals kitschig. Das Thema Pflegekind ist äußerst interessant und die Rahmenstory mit der Journalistin Paige und den Konsequenzen ihrer Reportage ist einfallsreich und erlaubt der Autorin, die Geschichte in eine Richtung zu lenken, dass sie am Ende richtig Fahrt aufnimmt und sehr spannend wird. Alles in allem mal wieder ganz toll erzählt.
Ich hatte mich auf den Band mit der etwas bärbeißigen aber eigentlich weichherzigen Ranchbesitzerin Paula in der Hauptrolle sehr gefreut und wurde überhaupt nicht enttäuscht. Die Liebesgeschichte geht natürlich Hand in Hand mit der Paula-Lesley-Storyline. Nates Tochter Shauna und Leslie freunden sich an und Paulas Erfahrung als Pflegemutter macht sie etwas empfänglicher für eine richtige Beziehung - auch wenn Nate immer noch alle Hände voll zu tun hat, sie davon zu überzeugen, nicht immer gleich wieder vor ihm wegzulaufen, nur weil sie Angst hat, ihre Unabhängigkeit zu verlieren. Ich hätte aber nichts dagegen gehabt, noch etwas mehr über den äußerst sympathischen Tierarzt Nate zu erfahren. Ich hätte gerne eine Rocky-Mountain-Hochzeit mit der ganzen kunterbunten Einwohnerschaft von Independence als Gäste. Ich finde, Paula und Nate und die Ranch als Location würden sich doch prima dafür eignen :-)
Ein einziger, natürlich nicht ganz ernst gemeinter Kritikpunkt: Ich hatte mich schon darauf gefreut, das leckere Schokoladenmousse, das Paula und Nate bei ihrem Date essen, in der Rezeptsammlung im Anschluss an die Geschichte zu finden und wurde leider enttäuscht. Vielleicht beim nächsten Mal, Virginia Fox? Apropros nächstes Mal: Die Leseprobe zu Band 5, lässt mein Herz jetzt schon schneller schlagen. Rocky Mountain Secrets verspricht sehr spannend zu werden – Gott sei Dank muss man nicht mehr lange darauf warten! 

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liebe, tod, unsterblichkeit, marmorhaus, erste liebe

Das Marmorhaus

Andrea Schneeberger
E-Buch Text: 204 Seiten
Erschienen bei Tempus Logus Verlag, 22.07.2015
ISBN B012DZHI3Q
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich finde, man kann DAS MARMORHAUS auf verschiedene Arten lesen, je nachdem wie man den Fantasy-Teil interpretiert. Für mich geht es in dem Buch in erster Linie darum, dass ein junges Mädchen sich mit dem Tod auseinandersetzen muss. Auryn, seine Familie und das Marmorhaus bieten eine Alternative zu dem organischen Zyklus von Leben und Tod, den die 17-jährige, introvertierte und etwas unreife Anne noch nicht akzeptieren kann: Ewiges Leben. Das Marmorhaus, in dem alles kalt, hart und irgendwie unorganisch ist, ist ein gelungenes Symbol für diese unnatürliche Stasis, die ewiges Leben unweigerlich sein muss. Anne könnte sich in diese Alternative flüchten. Doch der Preis für ein solch unnatürliches Dasein ist natürlich sehr hoch. 

Die Szenen, in denen sich Anne mit der Krankheit ihrer Mutter und mit der Scheidung ihrer Eltern auseinandersetzen muss, sind einfach wunderbar geschrieben: Authentisch und in keiner Weise kitschig, mit einer gewissen Leichtigkeit erzählt, aber trotzdem sehr ernst und rührend.
Stark ist auch, wie die Autorin die "erste-Liebe-Gefühle" der Protagonistin beschreibt. Und bei der Liebesgeschichte weiß man zur Abwechslung mal wirklich nicht, wie sie ausgehen wird! 

Besonders hervorzuheben sind die sprachlichen und erzählerischen Qualitäten des Buchs. Gut und flüssig geschrieben, stößt man immer wieder auf originelle Metaphern und andere sprachliche Schmankerl. Die Autorin beherrscht die Kunst, nicht "zu viel" zu erzählen. Das Buch ist schlank und es gibt so gut wie keine überflüssigen Kapitel oder gar Passagen. Als Lektorin, Übersetzerin und Autorin weiß ich, wie schwer das ist – Autoren neigen gewöhnlich eher dazu, mehr zu schreiben als nötig, damit dem Leser nichts entgeht. Andrea Schneeberger vertraut ihren Lesern und traut es ihnen zu, selber Schlüsse zu ziehen und das Gelesene zu interpretieren. Das ist natürlich ein schmaler Grat. Einige Fragen bleiben am Ende nämlich offen. Mir persönlich gefällt, dass die Autorin am Ende sogar mit der Meta-Ebene des Buches spielt, sodass man das Ende der Erzählung noch mal überdenken und neu interpretieren kann. 

DAS MARMORHAUS ist kein Pageturner, sondern ein Buch, das zur Reflektion einlädt und manche vielleicht auch erst auf den zweiten Blick überzeugt. Andrea Schneeberger traut sich etwas mit diesem Buch - weder ist das Thema einfach noch wird nach Schema-F erzählt - und traut vor allem auch ihren Lesern etwas zu. Großes Lob an die Autorin! 

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241 Bibliotheken, 0 Leser, 7 Gruppen, 22 Rezensionen

unseelie, fantasy, feen, irland, seelie

Im Schatten dunkler Mächte

Karen Marie Moning , Ursula Walther
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.01.2010
ISBN 9783548280837
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich lese Bücher meist auf Englisch und in diesem Fall habe ich Teil 3 der Fever-Serie mal auf Deutsch gelesen. 
Und dieser Teil hat mich einfach nicht so gepackt, wie die vorhergehenden beiden. Es ist möglich, dass das an der deutschen Übersetzung liegt, da ich mich an den Erzählstil im Plauderton im Englischen gewöhnt hatte, der im Deutschen irgendwie nicht rüberkommt und etwas holprig wirkt. Vielleicht liegt es aber auch einfach an der Geschichte.  
Was im ersten Band so schön aufgebaut wird, stagniert hier irgendwie. Persönliche Motive sind immer stärker als ein allgemeines: Ich muss die Welt retten. Und auch in diesem Fall interessiert mich als Leserin MacKaylas persönliche Geschichte am meisten, die irgendwie ein bisschen aufs Abstellgleis gestellt wird. Die paar Tagebuchseiten sind einfach nicht genug, mehr davon! Ich will wissen, was mit Macs Schwester passiert ist und wer Mac wirklich ist. Und wie lange soll man noch auf die Folter gespannt werden, wer Barrons ist? Und die Mythologie-Aspekte sind für mich auch etwas sehr vertrackt. Das mit den Mauern wird irgendwie kompliziert erklärt. Und in welche Sterbliche hat sich denn der König überhaupt verliebt, wenn das vor Äonen war, noch lange bevor es auf der Erde Menschen gab (eine Sterbliche von einem anderen Planeten?) 
Erst gegen Ende nimmt die Geschichte Fahrt auf. Erst da wurde ich überzeugt, die Serie überhaupt weiterzulesen. Aber die nächsten beiden Bücher auf jeden Fall wieder auf Englisch. 

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

hunde, independence, rocky mountains, tierliebe, liebe

Rocky Mountain Dogs

Virginia Fox
Flexibler Einband: 274 Seiten
Erschienen bei Dragonbooks, 01.07.2015
ISBN 9783952444726
Genre: Liebesromane

Rezension:

Als großer Fan der Rocky Mountain Serie habe ich mich sehr auf die Geschichte von Sam und Kat gefreut. Beide sind mir schon in den anderen Büchern sympathisch gewesen. Die Liebesgeschichte enttäuscht nicht. Ich konnte sehr gut mit Kat für den gutaussehenden, muskulösen Sam, Typ Wikinger, mitschwärmen :-)
Auch wie Kat sich um die Hunde kümmert, und wie sich da Beziehungen zwischen Hunden und Menschen aufbauen, ist super beschrieben. Ich bin eigentlich gar kein Hundemensch, aber seit ich das Buch gelesen habe, könnte ich mir ernsthaft vorstellen, einen Hund zu halten.
Die bekannten Charaktere aus den anderen beiden Bänden sind natürlich wieder dabei und die tolle Location ist einfach nicht zu toppen. Sam und Kat passen super in das Independence-Gefüge – großes Lob an die Autorin für das Erschaffen dieses kleinen fiktiven Universums.
Trotz alledem hat mich dieses Buch nicht ganz so gepackt wie seine beiden Vorgänger. Vielleicht lag es daran, dass der Krimi/Spannungsteil mich diesmal nicht so auf die Folter gespannt hat. Aber trotzdem gibt es wieder von mir für das Gesamtpaket 5 Sterne.
Und nur so am Rande: Eins denke ich bei jedem Buch immer wieder: Mann, da muss doch mal jemand noch eine Eatery aufmachen. Das Diner ist bestimmt super, aber immer am selben Ort essen gehen wird schließlich auch mal langweilig und die armen Disney-Schwestern sind ja von früh morgens bis spät abends damit beschäftigt, die gesamte Einwohnerschaft von Independence mit Speisen und Getränken zu versorgen. Vielleicht kommt in zukünftigen Bänden mal jemand auf die Idee, ein Restaurant oder so aufzumachen und macht dann damit bestimmt einen Reibach.
Wie bei jedem Buch bisher hat Rocky Mountain Dogs bei mir Appetit auf mehr geweckt und ich kann es gar nicht erwarten, die Geschichte von Paula und Nate zu lesen. Und besonders aufgeregt bin ich über die tolle Neuigkeit, die Jaz ihren Freunden am Ende des Buches mitgeteilt hat ... oh, ich bin gespannt wie es weitergeht! 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das Drachenkind

Virginia Fox
E-Buch Text: 538 Seiten
Erschienen bei Dragonbooks, 21.11.2013
ISBN 9783952422137
Genre: Fantasy

Rezension:

DRACHENKIND hat mir noch besser gefallen als Band 1 der Drachenschwestern Trilogie. Ich hatte das Gefühl, die Autorin hat sich in ihren Stil und ihren Ton reingefunden – ich glaube, deshalb hatte ich den Eindruck, dass Band 2 besser und flüssiger geschrieben ist.
Eins konnte und kann Virginia Fox einfach unglaublich gut: Glaubhafte Charaktere erfinden, die man trotz ihrer kleinen Fehler einfach lieb gewinnen muss und in die man sich als Leserin sehr gut reinversetzen kann. Miris Reise von einem etwas flatterhaften Mädchen, das den Schritt in Richtung Selbstverwirklichung nicht so richtig wagen mag, zur selbstbewussten jungen Mutter mit eigenem Business hat mir unheimlich gut gefallen. Auch in DRACHENKIND gibt es wieder die richtige Mischung aus Freundschaft, Liebe, Selbstfindung – und Gefahr. Was Miri da mit ihrem Stalker erleben muss ist ganz schön heftig und sorgt für Spannung. Diesmal wirft Virginia Fox nicht nur eine Portion Fantasy in den Mix (Drachenlady Maxi und auch Kajas Drache Lance sind natürlich wieder dabei), sondern auch eine Portion Paranormal (ein tragischkomischer Geist). Und es passt!
Man ist natürlich sehr gespannt, wie es mit dem kleinen Drachenkind so weitergeht (das besondere Drachentalent ist eine super Idee) und allein deshalb ist Teil 3 demnächst ein Lesemuss! Ob ich Sienna mag, weiß ich noch nicht so recht. Allein, dass sie immer noch mit ihrem unmöglichen Freund zusammen ist ... von dem sie sich in Band 3 hoffentlich trennt. Einen Ersatzkandidaten gibt es ja schon ... Es bleibt auf jeden Fall spannend in der Welt der Drachenschwestern und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung. 

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

rocky mountains, romance, stalker, familie, ballett

Rocky Mountain Star

Virginia Fox
E-Buch Text: 380 Seiten
Erschienen bei Dragonbooks, 06.03.2015
ISBN 9783952422199
Genre: Liebesromane

Rezension:

Band 2 hält, was Virginia Fox mit Band 1, Rocky Mountain Yoga, für dieses Serie versprochen hat.
Rocky Mountain Star besticht wieder durch eine gelungene Mischung aus Liebe, Spannung und Kleinstadt-Charme. Schön, dass die Autorin auch diesmal dem Schauplatz (Independence im malerischen Colorado) und seinen Bewohner (die in einer Rezension zu Band 1 meiner Meinung nach sehr treffend mit dem Ensemble-Cast in Gilmore Girls verglichen wurden) viel Platz im Buch einräumt.
Die Thriller/Spannungs/Action-Komponente – wie man sie auch immer nennen will – hat mir in diesem Buch besser gefallen, auch wenn es etwas länger dauert, bis die so richtig in Fahrt kommt. Da hat sich die Autorin ein paar richtig tolle Details einfallen lassen, was den Stalker angeht.
Tyler als Protagonistin hat mich leider nicht so sehr begeistert wie Jaz in Band 1. Ich fand sie einfach weniger sympathisch. Aber meines Erachtens war die eigentliche Hauptfigur im Buch sowieso Ranger! Der Hund hat eine richtige Persönlichkeit und ich fand ihn einfach toll.
Ich habe schon einige Bücher von Virginia Fox gelesen und eins ist mir bei diesem Buch aufgefallen: die Autorin hatte schon immer ein Talent für einen flüssigen Erzählstil und realistische Dialoge, aber mittlerweile hat sie ihren Stil wirklich perfektioniert. Zumindest habe ich beim Lesen immer wieder gemerkt, wie gut das Buch geschrieben ist. Hut ab!
Ich freue mich zwar schon auf Band 3 mit Kat und Sam in den Hauptrollen, aber ich hoffe doch sehr, dass es in Zukunft auch mal ein Buch über Paula und den Tierarzt geben wird!

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

liebe, yoga, rocky mountains, liebesgeschichte, hund

Rocky Mountain Yoga

Virginia Fox
E-Buch Text: 380 Seiten
Erschienen bei Dragonbooks, 25.11.2014
ISBN 9783952422175
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die atemberaubende Kulisse der Kleinstadt Independence in den Rocky Mountains und deren charmante und interessante Einwohner machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. Virginia Fox hat das alles wunderschön beschrieben. Aber liebsten hätte ich sofort meine Sachen gepackt und wäre nach Colorado gefahren.
Leider ging es mir auch so, dass der Anfang, ja, die ganze Paul-Geschichte mir persönlich nicht so gefallen hat (ich will nicht spoilern, sondern sage nur, dass ich es für recht unrealistisch hielt). Aber das minderte das Lesevergnügen für mich nicht, denn mit der sehr sympathischen, weil sehr menschlichen Jaz als Protagonistin muss man einfach mitfiebern. Und so wurde natürlich zusätzlich für Action und Spannung gesorgt – vielleicht hätten wir sonst auch nicht die vielen Facetten von Jake kennenlernen dürfen, der Jaz um jeden Preis beschützen möchte.
Die besondere Stärke der Autorin ist es jedoch, wie schon in der Drachenschwestern-Trilogie, frische, spritzige und authentische Dialoge zu schreiben. So fühlt man sich, als ob man bei den Unterhaltungen direkt dabei ist.
Mich interessiert auch brennend, wie es mit Paula und ihrer »Pflegetochter« Leslie weitergeht. Aber ich freue mich auch auf die Abenteuer von Tyler & Pat und Kathrina & Sam, die man alle in diesem Band schon kennenlernt. Und ich muss auch noch mal erwähnen, wie toll ich die Coverbilder dieser Serie finde! 

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

fantasy, dämonen, freundschaft, andrea schneeberger, vampire

Feuer, Blut und Licht

Andrea Schneeberger
E-Buch Text: 348 Seiten
Erschienen bei Tempus Logus Verlag, 26.06.2014
ISBN B00LC10X94
Genre: Fantasy

Rezension:

Als Leser wird man erstmal aus seiner Komfortzone gerissen, da man von Anfang an mit außergewöhnlichen Erzählmitteln konfrontiert wird, die aber bewusst gewählt wurden. Größtenteils wird die Geschichte in Präsens aus der Ich-Perspektive von Lestat erzählt. Die Autorin hat mit dem sechzehnjährigen Schüler, der gar nicht aussieht wie ein Held, im Laufe der Geschichte aber beweist, dass er einer ist, eine sehr glaubwürdige, sympathische Hauptfigur geschaffen. Man kann sich leicht in Lestat hineinversetzen, auch wenn man selber kein Teenager ist. Besonders gelungen ist die Beschreibung davon, wie Lestat seine erste Liebe erlebt, sowie die Konflikte mit seinen Eltern. (Die über gewöhnliche Teenager/Eltern-Konflikte hinausgehen, da Lestat kein gewöhnlicher Teenager ist :o) )
Des Öfteren wird auch aus der Perspektive von Vassago berichtet (Dritte Person, Präsens). Besonders im Kontrast zu Lestats Erzählperspektive, hat das den Effekt, dass Vassago dem Leser recht fremd bleibt: Man weiß nicht genau, was man von ihm halten soll. Ohne einen wichtigen Plot Twist preisgeben zu wollen: Im letzten Drittels des Romans erweist sich das als sehr clevere Lösung, die Geschichte aus einer anderen Perspektive weiterzuerzählen und dabei Spannung zu erhalten.
Wo wir beim Thema Spannung sind: Gekonnt baut Andrea Schneeberger einen Spannungsbogen nach dem anderen auf und strickt so eine mitreißende Geschichte.
Lobend zu erwähnen sind auch die ungewöhnlichen Ideen, die eingebracht werden, und die dem Genre-bewanderten Leser bereits bekannte Fantasy-Elemente einen originellen Twist geben. Ähnlich verhält es sich mit Sprache und Erzählton. Durchgehend eher konservativ, wird manchmal ein trockener Witz oder eine originelle Metapher eingebaut, die den Leser überraschen und sozusagen frischen Wind in den Erzählton bringen.
Für meinen persönlichen Geschmack reicht es leider nicht ganz für fünf Sterne, weil mir das Ende nicht so ganz gefallen hat und mich ein wenig unbefriedigt gelassen hat, da es mir zu glatt war. Ansonsten ist »Feuer, Blut und Licht« aber sehr zu empfehlen – und ich hoffe auf eine Fortsetzung!

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1.199 Bibliotheken, 18 Leser, 9 Gruppen, 117 Rezensionen

ash, fantasy, liebe, feen, puck

Plötzlich Fee - Winternacht

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.10.2011
ISBN 9783453267220
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Prämisse gefällt mir immer noch gut. Meghan Chase, die Protagonistin, auch. Deshalb bekommt der zweite Band von mir auch drei Sterne, obwohl ich ihn nicht zu Ende gelesen habe.
Vieles, das mir im ersten Band so gut gefallen hat, fällt im zweiten leider weg.
Ich fand, der Autorin gelang der Wechsel von der realen zu der Fantasy-Welt sehr gut. Beide Welten waren äußerst glaubhaft. Meghan, halb Fee, halb Mensch ist in beiden zu Hause. Der zweite Band ist mir zu wenig urban, zu sehr fantasy. Das ist sicher Geschmackssache, in diesem Fall aber einfach nur Schade. Gerne hätte ich mehr darüber gelesen, wie sich Meghan, die sich im ersten Band vom unsicheren Mauerblümchen zur starken jungen Frau weiterentwickelt hat, jetzt zu Hause zurechtfindet, und wie sich die Beziehung zu Mutter, Bruder und Stiefvater weiterentwickelt.
Da die Autorin die Fantasy-Welt Nimmernie mit den unterschiedlichen Bewohnern aber sehr überzeugend darstellt, hätte mir das allein vielleicht nicht so viel ausgemacht. Aber es gab ein paar Dinge, die mich einfach gestört haben, und die dazu betrugen, dass ich das Buch am Ende einfach zu mühsam fand.
1. Zu viel Action, zu wenig Reflektion
2. Es werden immer mehr Charaktere aus der bunten, schillernden Fantasy-Welt in die Geschichte eingebracht. Die sind alle sehr interessant, aber was ist denn mit denen, die schon da sind und total unterentwickelt sind. Im letzten Band hat Meghan erfahren, dass Feenkönig Oberon ihr Vater ist. Jetzt möchte ich doch gerne die beiden mehr interagieren sehen, und erleben, wie sich diese Beziehung entwickelt.
3. Meghan ist praktisch immer unterwegs und als Leserin begleitet man sie ständig. Da fallen einem Dinge auf wie: Muss Meghan niemals was essen? Nur einige Male wird davon gesprochen, wie sich Meghan Süßigkeiten und Beef Jerky etc einpackt. Davon kann man ja nicht leben. Schon am Anfang: Meghan ist tagelang in einem Zimmer in Mabs Schloss, aus dem sie sich nicht raustraut, weil es im Schloss vor unheimlichen Kreaturen wimmelt. Was macht sie denn den ganzen Tag in diesem Zimmer? Und sie hat da ihre eigenen Klamotten in der Kommode. Wo kommen die denn her? Und muss sie da tagelang auch nichts essen? Kleinigkeiten, aber wenn man sie einmal bemerkt, dann stören sie einen immer mehr.
Und so konnte ich mich am Ende nicht mehr aufraffen, das Buch zu Ende zu lesen. 

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2.066 Bibliotheken, 37 Leser, 15 Gruppen, 254 Rezensionen

fee, fantasy, liebe, feen, nimmernie

Plötzlich Fee - Sommernacht

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 21.03.2011
ISBN 9783453267213
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Band dieser Reihe hat mir recht gut gefallen. Der Erzählton ist sehr angenehm und passend für die 16 jährige Protagonistin, die auf Anhieb sympathisch wirkt. Ich glaube, dass sich viele Leserinnen mit der von Unsicherheiten geplagten Meghan Chase identifizieren können. Es ist schön, als Leserin mitzuerleben, wie Meghan im Laufe der Geschichte "wächst" und am Ende vom Mauerblümchen zu einer starken jungen Frau mutiert.
Der Autorin gelingt der Übergang von der "realen" in die Fantasy-Welt sehr gut. Kagawa lässt ihre Leser in die Welt der Feen, das Nimmernie, so richtig eintauchen.
Die Liebesgeschichte hat mich ehrlich gesagt nicht so umgehauen. Aber das originelle an der Story - dass sich auch die Fantasy-Welt durch die technologischen Wandlungen in der realen Welt verändert - hat mich überzeugt.
Leider gefiel mir der zweite Band der Reihe nicht so gut - ich habe ihn nicht zu Ende gelesen. Genaueres dazu in meiner Rezi zum zweiten Band. Kurz gesagt, vieles von dem, was ich an diesem Buch spannend fand - wie Meghans Beziehung zu ihrer Mutter, ihrem Bruder und Stiefvater - kommt dort viel zu kurz. Der zweite Band hat zu viel Action und nicht genug Reflektion. Für meinen persönlichen Geschmack hätte der zweite Band ein bisschen mehr urban und weniger fantasy sein können

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

kanada, indianer, mystik, spannung, auf den schwingen der sterneneule

Auf den Schwingen der Sterneneule

Sanna Seven Deers
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 16.06.2014
ISBN 9783548286013
Genre: Romane

Rezension:


Fasziniert hat mich zunächst die Autorin. Sanna Seven Deers ist Deutsche, die einen kanadischen Indianer geheiratet hat und mit ihrer Familie in der Wildnis Kanadas (den Rocky Mountains) lebt. Sie kann daher aus erster Hand erzählen, wie es den beiden Deutschen, Sarah Ammersbach und ihre Tochter Stella, ergeht, die in "Auf den Schwingen der Sterneneule" der indianischen Lebensweise, Kultur und Spiritualität begegnen. Und das dem Leser näher zu bringen, gelingt der Autorin unheimlich gut. 
Nicht nur das. In dem Roman wird auch ein äußerst wichtiges und brisantes politisches und ökologisches Thema in den Mittelpunkt gestellt: der Ölsandabbau in Kanada. Mutig nimmt Sanna Seven Deers dazu Stellung. Mutig, aber gleichzeitig sehr einfühlsam, geht sie auch mit anderen Sachen um, die in diesem Buch thematisiert werden: Abtreibung, der Tod eines Nächsten, Vergewaltigung, gesellschaftliche Konflikte zwischen den Ureinwohner Kanadas und den von europäischen Einwanderern abstammenden Kanadiern, um nur einige zu nennen. 
Bei alledem ist "Auf den Schwingen der Sterneneule" auch immer ein äußerst spannender Roman, mit genauso viel Action wie Introspektion und Mystik. Diese Kombination macht es zu einem außergewöhnlichen, überraschenden, lehrreichen, immer wieder interessanten Buch, das einen noch lange beschäftigt, nachdem man es schon längst beiseite gelegt hat. 

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

dunkle seite, helle seite, lichtelfen, liebe, zwillinge

Zwischen Licht und Dunkelheit - Die Entscheidung

Andrea Schneeberger
E-Buch Text: 171 Seiten
Erschienen bei epubli GmbH, 03.08.2012
ISBN B008UH08TS
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Einstieg in die Geschichte hat mich sofort gepackt. In einem sauberen Schreibstil und auf sehr eindrückliche Weise erzählt Andrea Schneeberger von Natalie Valos Albträumen – auf so eindrückliche Weise, dass ich selber davon Albträume bekam. In die Protagonistin Natalie konnte ich mich gut hineinversetzen, obwohl ich sie mir etwas weniger passiv gewünscht hätte. Stellenweise hat mich frustriert, dass sie nicht etwas couragierter mit ihrer neuen »Situation« umgegangen ist, besonders in Bezug auf ihre Freundschaft mit Pamela. Der mysteriöse Lysander ist eine interessante Figur – bis gegen Ende war ich mir nicht hundertprozentig sicher, in welche Richtung er sich entwickeln wird. 

Mit Lyell bin ich allerdings nicht warm geworden – im Gegenteil, ich war ihm bis zum Ende misstrauisch gegenüber eingestellt. Das mag vielleicht daran liegen, dass die Entwicklung der »Beziehung« nicht so viel Raum gegeben wird, wie den Charakterentwicklungen am Anfang des Buches. Die zweite Hälfte des Buches hat mir – vielleicht auch deshalb – nicht so gut gefallen wie der sehr starke Anfang. 

Das Ende war überraschend – und den Epilog fand ich ganz toll. Man hat zwar das Gefühl, man liest den Anfang eines neuen Buches, und ist frustriert, dass es nicht weitergeht. Da das aber angesichts der Auflösung der Geschichte ganz eindeutig Absicht der Autorin war und damit eine clevere und kreative Idee für einen runden, aber offenen Schluss, war ich davon beeindruckt. 

Insgesamt fand ich das Buch eine sogenannte »mixed bag« - Anfang und Ende hätte ich ganz klar 4 bis 5 Sterne gegeben, der zweiten Hälfte aber nur 3. Auf jeden Fall bin ich gespannt da drauf, was es sonst noch so von der Autorin zu lesen gibt – der demnächst erscheinende Roman »Feuer, Blut und Licht« hört sich auch sehr interessant an. 

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Drachenschwestern

Virginia Fox
E-Buch Text
Erschienen bei Dragonbooks, 03.12.2012
ISBN 9783033037816
Genre: Fantasy

Rezension:

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, diese originelle Geschichte zu lesen. Es geht hier um eine junge Frau, Kaja, die sich ein schönes Leben in Zürich aufgebaut hat. Erst als sie mit Karacho in eine berufliche und romantische Krise hineinschlittert, merkt sie, dass das vielleicht gar nicht das Leben ist, das sie wirklich will. Und so beginnt ihre Reise zu Freundschaft, zu Liebe und zu sich selbst. Der Twist dabei: Ihr Weggefährte auf dieser persönlichen Reise ist ein Drache, den nur Kaja und ihre Drachenschwestern sehen können, und der ihr dabei hilft, auf ihre innere Stimme zu hören. 
Der Autorin gelingt es ausgezeichnet, Kajas Leben im Detail auszugestalten, sodass man sich als Leserin sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen kann. Der Schreibstil hat mir auch sehr gefallen. Einziger Minuspunkt: Manchmal ziehen sich besonders die Dialoge. Als Leserin hab ich mir gewünscht, dass die Gesprächspartner schneller auf den Punkt kommen. Hier hätte man straffen können. Aber nicht zu vergessen: Das ist der Debütroman einer jungen Autorin, die ganz viel Potenzial hat: Deshalb freue ich mich jetzt auf das zweite Buch in der Trilogie. 

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64 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

liebe, könig, freundschaft, verrat, intrige

Königsfreunde

Isabell Schmitt-Egner
E-Buch Text: 370 Seiten
Erschienen bei null, 15.01.2014
ISBN B00HWCDAWO
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als Fan der »Sam«-Reihe war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Und es hat mich nicht enttäuscht. Wieder einmal gelingt es Isabell Schmitt-Egner, einen überzeugenden Jugendroman zu veröffentlichen, der nicht einfach gängige Klischees recycelt, sondern eine eigene Welt aufbaut, in die sich trotz aller Fantasy-Elemente ein jeder Leser – ob jung, ob alt – hineinversetzen kann. Einige Rezensenten haben schon beobachtet, dass sich die Autorin viel Zeit mit der Entwicklung der Charaktere nimmt. Dem stimme ich zu, und für mich persönlich ist das die Stärke der Autorin. Denn die Personen und ihre Gefühlswelt, ihre Schwächen, Ängste und Eigenheiten, ihre Beziehungen untereinander und ihre Entwicklung als Menschen - ja, ich möchte behaupten, die Entwicklung des »Menschseins«, steht wie auch in den früheren Büchern der Autorin im Zentrum dieser Geschichte. Besonders gut gelungen ist meiner Meinung nach, die Entwicklung des jungen Königs Robin. Dabei geht die Autorin sehr sachte, sehr einfühlsam und reflektiert zu Werke.
Hervorheben möchte ich auch noch den klaren und direkten Schreibstil. Schon in der »Sam-Reihe hat mich dieser sehr überzeugt. Ich finde, dass Isabell Schmitt-Egner ihren Stil in »Königsfreunde« fast schon perfektioniert hat. Nichts gegen blumige Metaphern – originelle Bildsprache hat auch ihren Platz und manche Autoren wissen damit sehr clever umzugehen. Aber es wird manchmal unterschätzt, dass es eine viel größere Herausforderung sein kann, mit einfachen, authentischen und treffenden Worten Lesern genau die Geschichte zu vermitteln, die man erzählen möchte. Und genau das gelingt Isabell Schmitt-Egner außerordentlich gut. 

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