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437 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

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Ewiglich die Hoffnung

Brodi Ashton , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann , Kerstin Schürmann
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.01.2012
ISBN 9783789130410
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Achtung! Evtl. Spoilergefahr, da Band 2 einer Reihe.

Da mir der erste Band der Trilogie schon gut gefallen hatte, musste auch endlich Band 2 gelesen werden.

Um Jack aus dem Ewigseits zu retten, begibt sich Nikki auf eine abenteuerliche und gefährliche Reise. Dazu benötigt sie ausgerechnet die Hilfe von Cole, dem Ewiglichen, der sich damals mit Ewigseits genommen hatte. Aber hilft ihr Cole wirklich so uneigennützig oder steckt doch mehr dahinter?

Ich fand mich gut in die Geschichte hinein. Sie beginnt erst langsam, aber mit jedem Kapitel wird der Spannungsbogen erhöht.
Der Schreibstil ist fließend und emotionsvoll. Die Geschichte wird aus der Nikki erzählt. Dadurch kommen ihre Gefühle und auch teilweise ihre Verzweiflung besser zur Geltung. Vor allem spürt man den Zauber und Intensität der Liebe, die Nikki und Jack verbindet. Diese werden auch noch durch Rückblicke auf ihre gemeinsame Vergangenheit verstärkt.

Nikki gewinnt in diesem Band unglaublich an Stärke, da sie Jack um jeden Preis retten möchte. Dafür tut sie alles und stößt fast an ihre Grenzen, den im Ewigseits lauern einige Gefahren. Hier gefiel mir Nikki besser als in Band 1.

Von Jack erfährt man diesmal nicht so viel, da er im Ewigseits gefangen ist und nur in Nikkis Träumen mit ihr kommunizieren kann.

Cole gibt sich hilfsbereit und stellt sich an die Seite von Nikki, um Gefahren von ihr im Ewigseits abzuwenden. Jedoch ist er nicht so uneigennützig wie er tut, denn er hegt starke Gefühle für Nikki.

In Band 2 erfährt man noch mehr über das Ewigseits und auch die Tunneln, aber auch die Gefahren die dort lauern. Gerade diese Kapitel waren sehr spannend geschrieben und ich tauchte vollkommen in die Welt des Ewigseits ein. Man begibt sich mit auf eine abenteuerliche Reise. Ich fieberte richtig mit, ob Nikki es schafft, Jack zu retten. Teilweise litt ich auch mit ihr. Verzweiflung, aber auch Hoffnung auf ein gutes Ende machten sich breit. Jedoch gibt es zum Ende wieder einen Cliffhanger, der mich überraschend und auch etwas schockiert zurückließ. Umso neugieriger bin ich nun, wie die Geschichte weitergeht bzw. endet.

Fazit: Eine gelungene Fortsetzung der Ewiglich-Reihe. Band 2 gefiel mir sogar noch einen Tick besser. Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, wird hier noch etwas intensiver beschrieben, was mir sehr gefiel. Auch in diesem Band konnte die Autorin wieder die Intensität der Gefühle sowie die Hoffnung auf Liebe glaubhaft herüberbringen. Mal sehen, was das Ende der Geschichte noch bereithält. Ich bin schon sehr neugierig darauf.

Bewertung: 4,5 / 5

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164 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Eine Krone aus Feuer und Sternen

Audrey Coulthurst , Katja Hald
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.08.2018
ISBN 9783570311875
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Klappentext sprach mich sofort an. Es klang nach einer magischen und fantasievollen Geschichte. Zudem ist das Cover schön anzusehen.

Als Einstieg wird eine Szene aus Dennas Kindheit beschrieben. Sie findet heraus, dass sie Magie beherrscht. Jedoch ist diese verboten und wird bestraft. Daher muss Denna diese Gabe fortan verbergen.

Seit ihrer Kindheit ist Prinzessin Denna dem Prinzen Thandilimon von Mynaria versprochen. Das Bündnis soll die beiden Konigreiche Mynaria und Havemont vereinen. Als Denna nach Mynaria kommt, muss sie lernen sich am Hof zurechtzufinden. Es ist kein einfaches, denn die Magie beginnt verrückt zu spielen und dann ist da auch noch die Schwester des Prinzen, die Prinzessin Amaranthine. Außerdem sind die Magienutzer und Aufständigen ein Problem für das Königreich. Im Hintergrund bahnt sich zudem ein Netz aus Intrigen und Machtspielen an. Wer ist der wahre Feind?

Die Geschichte versprach sehr viel, jedoch fehlte mir am Anfang einfach die Spannung und so zogen sich die Geschehnisse etwas hin. Es wurde manches einfach nur zu oberflächlich beschrieben.
Mit den komplizierten Namen kam ich anfangs auch des Öfteren mal ins Stocken. Aber zum Glück vergab die Autorin diesen Spitznamen.

Der Schreibstil gefiel mir dafür gut, er war flüssig und leicht. Die Erzählperspektive wechselte zwischen den beiden Prinzessinen. Das gefällt mir immer wieder gut, da man so die Charaktere besser kennenlernt und auch in die Gefühlswelt eintauchen kann.

Denna ist ein pflichtbewusste Prinzessin, die gerne Anschluss am Hofe finden möchte. Außerdem verfügt sie über viel Wissen, aber nicht jeder erkennt ihr Potenzial.
Mara ist das Gegenteil, hält sich nicht an die Regeln, ist lieber bei ihren Pferden oder in der Stadt und lebt lieber in Freiheit.
Es war spannend zu lesen, wie die Beiden zueinander finden. Am Anfang mochten sie sich nicht unbedingt. Es gefiel mir gut, dass sie sich erst nach und nach kennenlernen und die Liebesbeziehung langsam erblüht.

Auch wenn Drumherum vieles passiert, liegt das Hauptaugenmerk auf das Kennenlernen der Prinzessinen. Von Prinz Thandi erfährt man wenig, da er oft an Sitzungen des Hohen Rates für das Königreich teilnimmt.

Gerne hätte ich noch mehr über den Prinzen, die einzelnen Königreiche und auch über die Magie erfahren. Das kam mir alles etwas zu kurz. Es wird nur angedeutet, welche Königreiche es gibt und wie sie zueinander stehen. Am Anfang des Buches ist ein Karte zu finden, um einen kleinen Einblick zu bekommen, wo die Königreiche liegen und wo die Grenzen sind.

An sich gefiel mir die Geschichte ganz gut, die beschriebene Welt und auch die Idee mit der Magie. Die Umsetzung hätte jedoch etwas besser sein können.
Spannend wurde für mich die Geschichte auch erst, als mehr passiert und alles Knall auf Fall kommt. Das Ende besticht durch Action, unvorhersehbare Wendungen und Ideenreichtum.
Die Geschichte hat dadurch etwas an Potenzial für eine gute Fortsetzung gefunden.

Fazit: Die Idee und der Weltenaufbau in der Geschichte gefielen mir gut. Jedoch fehlte der Geschichte anfangs die Spannung und die Autorin hat ihr Potenzial verschenkt, indem sie mehr auf das Kennenlernen der Prinzessinnen einging und nicht auf die einzelnen Königreiche und die Magienutzer. Das Ende gefiel mir gut, da endlich mehr passierte und ich dadurch auf eine bessere Fortsetzung hoffe.

Bewertung: 3 / 5

Vielen Dank an die cbt-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

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Pheromon - Sie sehen dich

Rainer Wekwerth , Thariot , Frauke Schneider
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505543
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Achtung Spoilergefahr, da Band 2 einer Reihe!

Nachdem science-fiction-lastigen Ende von Band 1, musste ich dennoch wissen, wie es mit der Geschichte weitergeht.

Das Cover ist ähnlich dem des ersten Bandes gestaltet. Sie unterscheiden sich nur farblich. Den farbigen Buchschnitt mit dem Wort "Pheromon" fand ich wieder sehr schön. Ein unverkennbares Cover, was sofort ins Auge sticht..

Es gibt wieder zwei Handlungsstränge, die abwechselnd von den Autoren geschrieben wurden. Die Geschichten aus den Jahren 2018 und 2118 ergeben einen gut lesbaren und spannenden Handlungsverlauf.

Die Geschichte um Jake, die im Jahr 2018 spielt, knüpft direkt an die Geschehnisse in Band 1 an. Die Handlung wird weiter ausgebaut und man erfährt mehr über Jake bzw. warum er solche Fähigkeiten hat. Nach und nach kommen auch neue Charaktere hinzu, die alle etwas Besonderes an sich haben.

Bei der Handlung, die im Jahr 2118 spielt, geht es um die Anwältin Giovanella Muscat, die den Auftrag bekommt, Jake ausfindig zu machen. Bei ihren Nachforschungen entdeckt sich unerklärliches, aber kommt auch immer wieder auf die geheime Organisation zurück. Aber die ganzen Nachforschungen bleiben nicht unentdeckt und rufen den FBI-Agenten Frank Rees auf den Plan.

Die spannenden Fragen sind hierbei, wie die beiden Handlungsstränge ineinander übergehen und wie können Jake und seine Gefährten allein die Alieninvasion aufhalten?

Jedoch muss ich sagen, dass ich nicht ganz so leicht in die Geschichte hineingefunden habe. Die Geschichte knüpft zwar direkt an Band 1 an, aber ich wurde ziemlich schnell mit den Fakten überrumpelt. Erst nach und nach kommen die Erklärungen und ich verstand erst dann, wer der neue Charakter Skargen überhaupt ist. Im weiteren Verlauf wurde ich aber richtig mit der Geschichte und den Charakteren warm. Die anderen Charaktere, die neu hinzukommen, ergeben eine Einheit, was mir sehr gut gefiel. Ihre Fähigkeiten wurden beschrieben und jeder ist auf seine Art interessant gestaltet.

Auch wenn ich nicht so der große Science-Fiction-Fan bin und es in diesem Buch wirklich um eine Alien-Invasion geht, fand ich es spannend und abwechslungsreich geschrieben. Denn es werden verschiedene Handlungen abgearbeitet, die einem Jugendbuch ähneln und dann in der Erwachsenenhandlung mehr in einem Roman mit Thriller-Elementen übergehen.

In diesem Band gefiel mir auch gut, dass die zwei Handlungsstränge mehr miteinander verwoben waren. Für mich war es faszinierend, wie die Autoren das umgesetzt haben. Denn der Charakter Carl mischt in beiden Jahrgängen mit. Er ist mir noch ein Rätsel und ich hoffe im nächsten Band, mehr über ihn zu erfahren. Außerdem bin ich neugierig, wie das Ganze ausgeht, ob die Hunter die Invasion und die geheime Organisation aufhalten können.

Fazit:
Nachdem etwas holprigen Start nimmt die Geschichte richtig an Fahrt auf und die Autoren konnten mich wieder mit ihren Ideen und Handlungssträngen überzeugen. Es ist einer vielversprechender Mittelteil, der noch einiges offen hält und viel Lust auf den Abschlussband macht.

Bewertung: 4 / 5

Vielen Dank an den Planet! (Thienemann-Esslinger-) Verlag für das Rezensionsexemplar.

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183 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 80 Rezensionen

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Silberschwingen - Rebellin der Nacht

Emily Bold , Carolin Liepins
Fester Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505789
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Achtung! Band 2 der Dilogie...könnte evtl. Spoiler enthalten.

Auch wenn mich Band 1 nicht vollends überzeugen konnte, wollte ich wissen wie es weitergeht bzw. wie die Geschichte endet. Ich freute mich daher sehr, dass ich das Buch gleich nach Erscheinen lesen durfte.

Das Cover ist wieder eine Augenweide. Die Aufmachung gefällt mir sehr gut. Passend zu Band 1.

Die Geschichte knüpft nahtlos an das Geschehen in Band 1, sodass ich gleich wieder in der Welt von Thorn und den Silberschwingen gefangen war.

Thorn hat Riley befreit und die Liebe zu Lucien verraten. Nun ist sie mit Riley auf der Flucht vor ihm. Dabei trifft Thorn auf ihre Brüder und auch ihren Vater. Sie sind einer uralten Intrige auf der Spur. Aber auch die Frage bleibt offen: Hat die Liebe zwischen Thorn und Lucien eine Chance?

Die Autorin konnte mich wieder mit ihren flüssigen und bildhaften Schreibstil überzeugen. Ich war schnell in der Geschichte gefangen. Ich wollte mehr über die Geschichte der Silberschwingen erfahren und auch die Geheimnisse gelüfet haben.

Thorn entwickelt sich in diesem Band 1 stark weiter, was mir wirklich sehr gut gefiel. Man merkt, dass ihre Entscheidungen mehr durchdacht und auch mitfühlend sind. Auch hat sie mit ihrem mächtigen Wesen zu kämpfen und muss sich unter Kontrolle halten. Aber das wirkte für mich authentisch. Außerdem gefiel es mir sehr, dass sie für ihre Familie und die Liebe kämpft.

Riley macht auch eine Entwicklung durch, die ich so nicht erwartet hätte. Gerade durch die Entscheidungen, die er in diesem Band zu treffen hat, wirkt er unglaublich sympathisch.

Lucien gibt sich nicht mehr so furchteinfließend wie in Band 1. Sein weicher Kern kommt öfter hervor. Er lässt auch mal Gefühle zu und wirkt empathisch. Auch er hat Entscheidungen zu treffen, die für den Zukunft des Clans und das Zusammenleben der Silberschwingen von Bedeutung sind. Dabei lässt er sich nicht beirren und setzt sich durch.

Mir hat es gefallen, mehr über die leibliche Familie von Thorn zu erfahren. Außerdem wird eine uralte Intrige aufgedeckt, die den Verlauf der Geschichte ausmacht.

Auch wenn mir das Ende von Band 1 zu sehr gewollt war, hat die Autorin eine tolle Fortsetzung geschaffen. Den Verlauf der Geschichte fand ich unglaublich spannend und überraschend. Die offenen Fragen, die ich hatte, wurden in diesem Band beantwortet und ich konnte mehr über die Silberschwingen erfahren, vor allem über die uralte Geschichte.

Außerdem gefielen mir die Charaktere sehr viel besser, wirkten authentisch und ich konnte vieler ihrer Entscheidungen sehr gut nachvollziehen.

Das Ende der Geschichte finde ich auch sehr gelungen. Einerseits ist es abgeschlossen, aber dennoch bleibt einiges offen. Aber trotzdem ist es für mich als Abschluss der Dilogie gut gewählt.

Fazit: Ein wunderbarer Abschluss der Dilogie. Die Autorin hat eine spannungsvolle Fortsetzung aus Kampf, Intrigen, Emotionen und Liebe rund um die Welt der Silberschwingen geschaffen, die mich überzeugen konnte. Außerdem haben sich die Charaktere stark weiterentwicklt, was mir sehr gut gefiel. Kurz gesagt: Die Fortsetzung fand ich besser als Band 1.

Bewertung: 5/5

Vielen Dank, an den Planet! (Thienemann-Esslinger) Verlag für das Rezensionsexemplar.

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68 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

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Emily Bones

Gesa Schwartz , Felicitas Horstschäfer
Fester Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505659
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Bisher habe ich nur ein Buch von Gesa Schwartz gelesen und damals sagte ich schon, dass ich gerne noch weitere von ihr lesen möchte. Der Klappentext hörte sich für mich nach einer wunderbar atmosphärischen Geschichte ein, die auch Erwachsene anspricht. Das Cover finde ich außerdem genial gestaltet.

Es dauerte nicht lange bis man in das düstere und geisterhafte Setting hineingezogen wurde, welches auch von der Autorin detailgenau beschrieben wird. So lernt man gleich die Protagonistin, die 13-jährige Emily und ihr Leben als Geist auf den Friedhof in Paris kennen.
Emily ist für ihr Alter ein vorlautes, aber dennoch humorvolles Mädchen. Außerdem beweist sie Mut und gibt sich kämpferisch, um ihren Mörder zu finden und ihr Leben zurückzuholen. Manchmal eckt sie damit auch bei anderen Gefährten auf den Friedhof an oder kommt mit den Gesetzen, die auf dem Friedhof gelten, in Konflikt. Sie findet aber auch schnell Freunde auf den Friedhof. Mit Emily konnte ich mich gleich anfreunden, weil sie ein facettenreicher Charakter ist.
Auch die anderen Charakter hat Gesa Schwartz sehr gut dargestellt und mit in die Story eingebunden. Sie wachsen einen schnell ans Herz, vor allem der Vampir Balthasar. Oh ja, ein Vampir...ich liebte die verschiedenartigen Charaktere, die die Autorin geschaffen hat.

Am Liebsten wäre ich mit auf dem Friedhof rumgeschwebt. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, da die Autorin einen wunderbaren und bildhaften Schreibstil hat. Außerdem mochte ich die Düsterheit, die mit dem Schreibstil einhergeht. Dieser ist genau passend zu dem geisterhaften Setting.

Manches war etwas zu ausführlich beschrieben, aber dennoch war die Geschichte sehr schön und spannend zu lesen. Denn auf dem Friedhof gab es viel zu entdecken. Auch war nicht immer alles einfach und Emily wuchs mit ihren Aufgaben und ihrem Geisterleben. Es wurde also nicht langweilig.

Das Buch ist ab 10 Jahren empfohlen. Ich weiß nicht, ob ich dem ganz zustimmen kann, da in dem Buch auch ein paar gruselige Elemente vorkommen und es sich mit dem Tod auseinandersetzt. Aber auf jeden Fall ist es für Jugendliche und für Erwachsene ebenso geeignet.

Fazit: Die Autorin konnte mich mal wieder mit ihren gut ausgearbeiteten Charakteren und einem wunderschönen geisterhaften Setting einnehmen, auch wenn sie vieles sehr genau beschreibt. Aber durch den bildhaften und detailgenauen Schreibstil wurde die düstere Atmosphäre gut transportiert, was mir sehr gut gefiel. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

Bewertung: 4,5 / 5

Vielen Dank an den Thienemann-Esslinger Verlag für das Rezensionsexemplar.

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Trance

Veronika Serwotka , Laura Schmolke
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Tagträumer Verlag, 15.03.2018
ISBN 9783946843238
Genre: Fantasy

Rezension:

Auf den ersten Blick hat mir der Titel, das Cover und der Klappentext gefallen. An Dystopien dieser Art komme ich sowieso schlecht vorbei. Das Buch hatte ich mir daher gleich nach Erscheinen auf der Buchmesse gekauft und sogar signiert von Veronika.

In der Geschichte geht es um Kimberly, die in der Unterwelt lebt. Ihr Leben besteht hauptsächlich aus Arbeiten gehen und schlafen. Täglich schluckt sie eine Pille, die sich Elysium nennt, die ihr und den Menschen in der Unterwelt ewiges Leben verspricht. Die Kehrseite ist allerdings, dass das Mittel jegliche Erinnerungen löscht.
Die Menschen existieren und funktionieren einfach nur, sie leben in einer sogenannten Trance.
Es gibt noch eine Oberwelt, die aus der Regierung und höherrangigeren Menschen besteht.
Als Kim ein Tagebuch findet, kehren bruchstückhafte Erinnerungen zurück, die sie über Dasein nachdenken lassen. Zudem trifft sie auf eine Gruppe von Rebellen, die die Regierung in der Oberwelt stürzen wollen. Kim schließt sich der Gruppe an. Wird es ihnen gemeinsam gelingen? Und erfährt Kim, wer sie einst mal war?

Kim wirkte anfangs noch etwas kalt, aber was natürlich verständlich war, denn wenn man keine Erinnerungen hat, wie kann man da großartig Gefühle zeigen. Im weiteren Verlauf wurde sie offener und ihre Gedankengänge waren für mich schlüssig.
Mit allen Rebellen konnte ich mich nicht anfreunden. Das lag aber daran, dass nicht zu jedem etwas oder mehr erzählt wird. Über den ein oder anderen hätte ich gerne noch mehr erfahren, denn jeder Rebell hat sein Päckchen zu tragen.

Die Geschichte ist in das jetzige Geschehen, in Tagebucheinträgen und Erinnerungsfetzen aufgeteilt. Dieses baute die Spannung gut auf. Jedoch gab es an manchen Stellen zu Anfang keine direkte Abgrenzung zu den Tagebucheinträgen und den Gedankengängen von Kim. Bei dem Formfehler musste ich dann doch die Stellen noch einmal nachlesen, was etwas störend war.

Die drückende Atmosphäre und Stimmung, die in dieser dystopischen Welt herrscht, konnten mir die Autorinnen gut vermitteln. Außerdem regt die Geschichte zum Nachdenken an, was für mich auch eine Dystopie ausmacht. Es werden gesellschaftskritische Themen verarbeitet, die zwischen Zeilen zu lesen sind oder interpretiert werden können.

Die Geschichte rund um Kim und den Rebellen war durch den schönen, fast schon poetischen Schreibstil des Autorenduos flüssig zu lesen.

Was ich außerdem sehr gut fand, dass die Geschichte ohne viel Romantik auskommt. Es fehlt an keiner Stelle. Es wird bewiesen, dass ein Buch auch ohne direkte Liebesgeschichte auskommen kann und trotzdem spannend bleibt.

Das Ende fand ich auch gelungen, da sich alles zusammenfügt, Geheimnisse und offene Fragen aufgedeckt werden.

Fazit: Die Autorinnen haben eine zum Nachdenken anregende Dystopie geschaffen, die mit spannungsvollen Momenten belebt wird und ohne Liebesgeschichte auskommt. Bis auf ein paar kleine Makel konnte mich die Geschichte inhaltlich und durch den schönen Schreibstil überzeugen.

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220 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 125 Rezensionen

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Aura - Die Gabe

Clara Benedict , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 12.03.2018
ISBN 9783522202411
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bei der dazugehörigen Blogtour wurde ich auf das Buch aufmerksam und zugleich neugierig. Umso mehr freute ich mich, dann auch noch das Buch zu gewinnen.

Durch die Erzählweise aus der Ich-Perspektive lernt man Hannah und ihr Leben gut kennen. Hannah’s Leben in ihrem Alter ist geprägt von Schule, ihre Freundinnen, Parties und auch den ersten Schwärmereien für Jungs. Dabei hat sie sich den gutaussehenden Jan auserkoren. Allerdings weiß ich nicht allzu viel von ihm und schmachtet ihn aus der Ferne an. Wenn sie mal auf einander treffen, reagiert er eher abweisend zu ihr. Bis eines Tages Hannah eine Gabe bei sich entdeckt, die ihr Leben auf den Kopf stellt, aber auch Jan auf sich aufmerksam machen lässt. Was steckt dahinter?

Als Hannah ihre Gabe entdeckt, vertraut sie sich ihrer Freundin Viv an. Sie kann erst gar nicht glauben, aber sie unterstützt dabei als sie merkt, dass sie sich das nicht einbildet.
Hier wirkte für mich Viv durchaus als authentische Persönlichkeit, da sie auch mal Hannah ins Gewissen redet. Hannah ist dahingehend eher naiv und geht nach und nach arglos mit ihrer Gabe um. Klar, möchte sie sich austesten, aber sie nutzt es im späteren Verlauf auch zu ihrem Vorteil aus.
Jan ist ein paar Jahre älter. Er wirkte von Anfang an so, als hätte er etwas zu verbergen, dadurch kam er mir nicht sehr vertrauensvoll vor.
Im Großen und Ganzen sind die Charaktere eher oberflächlich und unnahbar geblieben. Viv hat mir mit ihrem Verhaltensweisen gut gefallen. Erst zum Ende hin wurde Hannah etwas greifbarer und ich konnte ein Hauch Sympathie mit ihr empfinden.

Die Geschichte spiegelt eine authentische Lebensweise in diesem Alter wieder. Es ist eine Teenie-Romanze mit einem Hauch Fantasy, die ganz klar an diese Altersgruppe gerichtet ist.

Der Einstieg verspricht eine mysteriöse Geschichte, die sich dann doch in andere Richtung entwickelt, aber mich dennoch überraschen konnte. Jedoch zog sich der Mittelteil etwas in die Länge, da die Liebesgeschichte mehr in den Vordergrund trat. Die Spannung erhöht sich wieder im Finalteil als man mehr über die Gabe erfährt.

Die Idee rund um die Gabe gefiel mir gut. Die Entwicklung dazu habe ich gerne gelesen. Daher bin ich neugierig, wie es mit Hannah und der Gabe weitergeht.

Fazit: Eine Romantasy-Geschichte mit ein paar Schwächen, aber die dennoch neugierig auf den weiteren Verlauf rund um die Gabe macht. In der Fortsetzung hoffe ich eine stärkere Entwicklung der Charaktere und der Gabe, denn hier ist durchaus Potenzial da.

Bewertung: 3,5 / 5

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2.399 Bibliotheken, 32 Leser, 2 Gruppen, 491 Rezensionen

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Paper Princess

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060714
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Da das Buch so viele positive Meinungen bekommen hatte und ich gerne mal in diesem Genre lese, musste ich mir dieses Buch kaufen. Allerdings bin ich jetzt erst zum Lesen des Buches gekommen.

Das Positive an dem Genre oder bei solchen Geschichten ist meist der flüssige und einnehmende Schreibstil. Dies war auch bei dem Autorenduo Erin Watt der Fall. Somit fiel mir der Einstieg in die Geschichte sehr leicht.

In diesem Buch geht es um Ella, die sich in ihren jungen Jahren allein durch das Leben kämpfen muss, nachdem ihre Mutter an Krebs gestorben ist. Um sich über Wasser zu halten, stript sie in Clubs. Bis eines Tages der wohlhabende Callum Royal vor ihr steht und sich als ihr Vormund vorstellt. Ab da an wird das Leben von Ella neu durchgewirbelt, denn die fünf Söhne von Callum machen es ihr nicht leicht.

Ella muss sich in ihrer neuen Familie und ihren neuem zu Hause zurechtfinden. Dabei stößt sich an ihre Grenzen, da die Royal-Brüder ihr oftmals zu spüren geben, dass sie nicht erwünscht ist. Dies tun sich mit vulgären und sexistischen Ausdrücken. Dennoch gibt sich Ella schlagfertig und gibt nicht so schnell auf. Das habe ich sehr an ihr bewundert. Sie wirkte mit ihren 17 Jahren nicht naiv, sondern als starke Persönlichkeit.

Natürlich sind die Brüder sexy und gutaussehend, aber auch sehr verwöhnt. Zudem haben sie was Verborgenes an sich, denn auch sie hatten schon einen Schicksalsschlag hinzunehmen.
Nach und nach lernt man die Brüder näher kennen, vor allem voran Reed und Easton. Gideon ist der Ältere und spielt nur eine Nebenrolle, da er schon auf’s College geht und dadurch nicht oft zu Hause anzutreffen ist. Über die Zwillinge Sawyer und Sebastian erfährt man auch nicht so viel, da sie nur am Rande auftauchen.
Reed und Easton stehen sich beide in nichts nach. Sie geben sich beide richtig Bad Boy-mäßig. Sie sehen Frauen eher als Objekte und an der Elite-Schule geben sie den Ton vor, wobei Reed eher als Oberhaupt anzusehen ist.

Ihre Verhaltensweisen schrecken am Anfang ganz schön ab. Damit musste ich erst einmal klar kommen. Ich weiß, sie sollen die Bad Boy's schlechthin sein, aber manches fand ich doch ganz schön übertrieben.

Aber ich spürte auch die Anziehungskraft beim Lesen, die Ella näher an die Brüder bringt. Irgendwann kann man doch nicht mehr widerstehen.

Die Geschichte ist allerdings mit vielen Klischees gespickt. Armes Mädchen verliebt sich in reichen gutaussehenden Kerl. Dennoch hat mir die Geschichte in gewisser Hinsicht gefallen, da Ella eine Sympathieträgerin und nicht auf den Mund gefallen ist. Zudem wurde die Geschichte durch die Machtspiele und Intrigen und den guten Lesefluss nicht langweilig. Jedoch war alles etwas vorhersehbar. Es war klar, dass sich das Blatt wendet und die Brüder für Ella einstehen, wenn es drauf ankommt. Auch war es vorhersehbar, dass sich an der Elite-Schule ein paar Zicken finden, die ihr das Leben vermiesen.

Überraschend kam für mich das Ende mit diesem fiesen Cliffhanger. Jetzt möchte ich natürlich gerne wissen, wie es weitergeht. Zuvor war ich noch am überlegen, ob ich die Geschichte überhaupt weiterlesen möchte, da sich mir doch zu einfach, vorhersehbar und klischeehaft war.

Fazit: Mich konnte die Geschichte zwar gut unterhalten, aber diesen Hype um dieses Buch kann ich nicht ganz so nachvollziehen, da es nicht großartig neu ist. Die Geschichte ist einfach gehalten, löst aber einen Sog zum Weiterlesen aus. Nachdem Ende möchte ich auf jeden Fall wissen, wie es mit Ella und Reed weitergeht, vor allem welches Geheimnis sich hinter Reed's Verhalten verbirgt.

Bewertung: 3,5 / 5

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168 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 22 Rezensionen

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Solange wir lügen

E. Lockhart , Alexandra Rak
Flexibler Einband
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 21.06.2017
ISBN 9783473585120
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Da der Klappentext nach einer geheimnisvollen Geschichte klang, hatte ich bei einem Gewinnspiel zum Buch mitgemacht und auch gewonnen.

Das Cover finde ich sehr passend zur Geschichte gewählt. Dabei sieht man die Insel mit dem Haus und die Personen sollen wahrscheinlich die Protagonisten Cadence und Gat darstellen. Außerdem ist es etwas düster gehalten und wirkt zugleich geheimnisvoll.

Am Anfang des Buches ist ein Familienstamm abgebildet, damit man weiß, welche Person zur wohlhabenden Familie Sinclair gehören und in welchem Verhältnis sie zueinander stehen. Das fand ich gut, da ich anfangs doch ab und zu mal nachschauen musste.

Die Familie trifft sich jeden Sommer auf einer Privatinsel in Massachusetts. Darunter sind die vier Jugendlichen Cadence, Johnny, Mirren und Gate, die gerne Zeit auf der Insel Zeit verbringen. Bis der Sommer 15 durch einen Unfall alles verändert. Cadence verliert ihre Erinnerungen…aber was ist passiert? Das bleibt vorerst das große Geheimnis.

Cadence arbeitet nach und nach daran ihre Erinnerungen an den besagten Sommer wiederzufinden. Im Sommer 17 verbringt sich wieder Zeit auf der Insel, um Antworten zu finden und ihre Freunde zu besuchen. Jeder aus der Familie will sie jedoch schonen und nichts darüber erzählen, nicht mal ihr Freund Cat.

Erzählt wird das Buch in kurzen Kapiteln aus der Sicht von Cadence. Teilweise empfand ich das Lesen am Anfang etwas schwierig, da mir die Sätze zu abgehackt vorkommen. Damit musste ich erst einmal zurechtkommen.

Die Autorin erzählt in der Geschichte, was vor dem Sommer 15 passiert ist, bis dann die Auflösung kommt. Dadurch wird ein guter Einblick in die Familie gewährt, die gar nicht so perfekt ist, wie es nach außen hin scheint. Es wird hinter den Türen gestritten, gelogen und manipuliert.

Cadence nennt ihr Freunde selber die Lügner. Jedoch erfährt man nicht so richtig, warum überhaupt. Da hätte ich mir gerne eine ausführlichere Beschreibung gewünscht. Ich kann hier nur Vermutungen aufstellen. Ja, es wird gelogen, aber teilweise unter Beeinflussung der Erwachsenen.

Die Geschichte konnte mich am Anfang leider nicht so mitreißen, da ich mit den Charakteren nicht so richtig warm geworden bin. Insgesamt wirkte die Familie durch ihre vielen Geheimnisse und teilweise Verlogenheit nicht so sympathisch. Erst ab den letzten Drittel konnte mich die Geschichte einnehmen, da die Auflösung immer näher rückte und ich endlich wissen wollte, was tatsächlich im Sommer 15 passiert ist. Ab da musste ich die Geschichte in einem Zug durchlesen.

Die Auflösung war richtig schockierend und erschreckend, aber ließ mich auch mit einem Kopfschütteln zurück. Mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet. Es hat mich ganz schön überrascht und überwältigt.

Die Autorin hat zwar eine Geschichte mit vielen Geheimnissen geschaffen, die mit einem großen Knall endet, jedoch waren manche Passagen einfach zu schleppend. Leider fehlte es auch an Emotionen. Durch die kurzen Kapiteln ließen sich diese nicht richtig greifen.

Fazit: Leider plätschert die Geschichte anfangs vor sich hin. Erst gegen Ende nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Die Autorin hat mich mit ihrer Auflösung vollkommen überrascht, aber auch etwas schockiert. Erst durch das Ende betrachtet man die ganze Geschichte noch einmal aus einer anderen Sichtweise und vieles ergibt einen Sinn.

Bewertung: 3,5 / 5

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317 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 140 Rezensionen

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Cat & Cole: Die letzte Generation

Emily Suvada , Vanessa Lamatsch , punchdesign Johannes Wiebel
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522505598
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover ist allein schon ein echter Hingucker. Das kräftige Pink knallt einen regelrecht entgegen. So brutal wie das Cover ist auch die Geschichte an sich, die mich in einen elektrischen Bann gezogen hat.

Die Autorin beschreibt ein Zukunftsszenario, das der Realität sehr nahe kommt und irgendwann wahr werden könnte. Der Mensch wird über ein Panel, was er in sich trägt, gesteuert. Allein schon durch Gedankengänge kann man verschiedene Apps aktivieren, um sich zu heilen oder Schönheitsmakel auszumerzen. Es klingt alles verlockend. Doch was passiert, wenn die Menschheit von einer Seuche heimgesucht wird. Wer kann helfen und was hat die Protagonistin Cat mit alldem zu tun? Zusammen mit Cole, den ausgebildeten Soldaten, macht Cat sich auf die Suche nach dem Impfstoff.

Die Autorin schafft ein Setting voller Komplexität, Brutalität und Genialität. Viele technische und wissenschaftliche Elemente werden eingebaut, die das Buch zu einer guten Mischung machen. Ich war davon sehr begeistert. Anfangs dachte ich, dass ich nicht mit allen Begrifflichkeiten klar komme, aber es fügt sich alles irgendwie zusammen. Man gewönnt sich an die komplexe Sprache. Man merkt auch, dass die Autorin alles bis in kleinste Detail sehr durchdacht hat.

Mit der Protagonistin Cat kam ich gleich von Anfang an gut klar, da sie authentisch dargestellt wurde. Außerdem muss sie sich früh allein durchkämpfen. Das macht sie zu einer sehr starken Persönlichkeit, die mich sehr beeindruckt hat. Sie beweist immer wieder Willenskraft und Mut. Sie ist zudem mit einer unglaublichen Intelligenz ausgestattet, sodass ihr das entschlüsseln von Codes leicht fällt.

Cole, der Cat an die Seite gestellt wird, ist ein ausgebildeter Soldat und wurde so gentechnisch verändert, das er zum Beschützer für Cat mutiert. Er ist ebenso ein faszinierender und authentischer Charakter.

Ich bin stark beeindruckt, wie sich die Charaktere zusammenfügen und welche Entdeckungen sie gemeinsam machen, die einiges ändern, woran sie einmal geglaubt hatten.

Es passiert soviel, dass man kaum zu einer Atempause kommt. Ich hätte auf den ersten Blick von dem Buch nicht sowas erwartet. Es trifft voller Nervenkitzel auf einen ein. Für mich ist es kein normales Jugendbuch, da es viele anspruchsvolle Elemente beinhaltet. Auch ist es keine einfache Kost, aber dennoch wurde ich in einen Lesefluss gezogen, den ich nicht mehr so schnell entfliehen konnte oder wollte. Die Geschichte ist temporeich, hochexplosiv, intelligent, atemberaubend und spannungsvoll.

Der Erzählstil ist außerdem grandios, leicht und doch vielschichtig. An manchen Stellen dachte ich, nun wurde alles aufgedeckt, dann kommt wieder ein erschreckende Wendung, die alles verändert und ich fieberte wieder von Neuem mit. Es steckt soviel Genialität dahinter, die mich immer wieder überwältigt hat. Das Ende ist auch noch einmal packend, da eine überraschende Wendung lauert, wo ich am liebsten sofort die Forsetzung lesen möchte.

Fazit: Eine packende Dystopie, die vor Genialität, Komplexität und Brutalität nur so strotzt. Eine gut durchdachte, anspruchsvolle, intelligente und spannungsvolle Geschichte mit technischen und wissenschaftlichen Details sowie starken Charakteren, die mich vollends begeistern konnte. Oder kurz gesagt: WOW!...so ein tolles Buch! Ich fiebere jetzt schon der Fortsetzung entgegen. Ich hoffe, dass diese nicht allzu lange auf sich warten lässt und ich noch mehr von Emily Suvada lesen werde.

Bewertung: 5 / 5

Vielen Dank an den Thienemann-Esslinger Verlag für das Rezensionsexemplar.

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Flammendes Land

Lauren DeStefano , Andreas Decker
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.05.2018
ISBN 9783570312025
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Achtung...evtl Spoiler, da Band 2 einer Reihe.

Da ich Dystopien sehr mag und Band 1 mich überzeugen konnte, musste ich einfach wissen, wie es weitergeht.

Die Geschichte knüpft nahtlos an die Geschehnisse in Band 1 ein, was den Einstieg leicht machte. Morgan und ihre Freunden sind auf der Erde gelandet. Doch am Boden ist nicht alles schön, wie es auf den ersten Blick scheint.

Morgan und ihre Freunde lernen neue Gefährten auf der Erde kennen und auch wie das Leben dort funktioniert. Sie erleben einige Abenteuer, aber auch Gefahren lauern, denn sie geraten in einen aufkommenden Krieg. Warum herrscht auf der Erde Krieg und wie können sie den Menschen auf der Erde helfen? Welches Interesse hegt außerdem die Königstochter von Internment?

Die neuen Charaktere, die die Autorin geschaffen hat, wirkten auf mich interessant und sympathisch. Vor allem voran fand ich Birdie sehr gut ausgearbeitet. Durch sie lernt man das Leben und die vielfältigen Möglichkeiten auf der Erde kennen, die für Morgan und ihre Freunde neu sind.

Auch über die altbekannten Charaktere werden neue Details offenbart. Morgan wirkte in diesem Band etwas offener. Mit ihr kam ich besser klar als im ersten Band. Ihr Verlobter Basil konnte mich wieder nicht richtig überzeugen, da er nur als Randfigur agierte.
Pen, die beste Freundin von Morgan, lässt mich zwiegespalten zurück. Sie entwickelt sich weiter, aber irgendwie in eine negative Richtung. Dennoch ist sie ein wichtiger Charakter in der Geschichte, um Morgan nicht blass dastehen zu lassen.

Die Geschichte beginnt wieder sehr langsam und einiges war mir zu langatmig beschrieben. Die Welt ist zwar gut dargestellt, aber es fehlte etwas an Handlung, um in der Geschichte voran zu kommen. Die Spannung baute sich erst im letzten Drittel auf, erst wo sich die Geschehnisse überschlagen und etwas Erschreckendes passiert. Aber das war es auch schon, denn die Spannung bleibt danach konstant und es kommt zu keinen größeren Ereignissen.

Dennoch bin ich bestrebt auch den finalen Band zu lesen, denn ich möchte gerne wissen, wie die Geschichte ausgeht, ob Morgan und ihre Freundin nach Internment zurückkehren, wie es mit den Krieg weitergeht und wie sie weiterhin mit den Menschen auf der Erde agieren. Es sind eben doch noch einige Fragen offen geblieben.

Fazit: Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht, jedoch konnten mich die Charaktere wieder nicht ganz überzeugen. Die Autorin konnte die Welt gut beschreiben, es fehlte nur leider der große Spannungsbogen, was für mich die Geschichte eher langatmig machte. Für mich war dieser Band eher mittelmäßig. Ich hoffe, der finale Band kann mich mehr überzeugen.

Bewertung: 3,5 / 5

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308 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 101 Rezensionen

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Palace of Silk - Die Verräterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.05.2018
ISBN 9783764531973
Genre: Fantasy

Rezension:

Nach dem ich "Palace of Glass" gelesen hatte und so begeistert war, wusste ich, dass ich nicht lange warten kann, um die Reihe fortzusetzen.
Das Cover ist wieder wunderschön gestaltet. Das rote Band zieht sich hindurch, was mir sehr gefällt.

Die Geschichte knüpft direkt an Band 1 an. Diesmal begegnen wir Rea nach ihrer Flucht aus England in Paris. Die Autorin schafft es wieder, detailreich zu schreiben. Ich fand mich daher sofort in der Geschichte wieder und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte geht spannend weiter, denn in Paris ist auch nicht alles einfach und Rea muss weiter kämpfen, auch wenn sie sich eigentlich in Frankreich frei bewegen kann. Einige Gefahren lauern auf sie und auch eine Gegenspielerin, Madame Hiver. Dann taucht auch noch der Prinz Robin auf und noch nicht überwundene Gefühle werden wieder stärker hervorgerufen.

Rea gefiel mir wieder sehr gut. Sie ist mutig, stark und entwickelt sich weiter, aber manchmal fällt sie wieder zurück, gerade wenn sie auf Robin trifft. Sie versucht weiterhin ihren Weg zu finden. Sie wird von alten Bekannten begleitet, wie von Ninon oder auch Blanc, den weißen Ritter. Aber auch neue Charaktere kommen hinzu. Eine davon ist Madame Hiver, die ihr nicht unbedingt wohlgesinnt ist. Sie ist Mätresse des Königs von Frankreich, aber sie verbirgt einiges, so auch ihr Gesicht hinter einer Maske. Sie wirkt dadurch undurchschaubar und unnahbar, aber auch manipulativ. Welches Interesse an sie an Rea und welches Geheimnis verbirgt sie?

Die Autorin hat die Geschichte intensiv und spannend weitergeführt. Für mich war es ein hervorragendes Lesevergnügen. Der Schreibstil versprüht regelrecht die Emotionen und die Dramatik, die die Geschichte immer wieder voranbringt. Außerdem sind die Beschreibungen und Orte detailreich dargestellt, sodass sie fast schon zur Realität werden. So fand ich mich gut in ein prächtiges Setting in Paris ein.

Erneut konnte mich die Autorin mit ihren fantasievollen und modernen Elementen überraschen. Außerdem kam die Dramatik und die Romantik nicht kurz, die der Geschichte einen Lesedrang verleihten.

Fazit: Der Autorin ist ein tolle Forsetzung gelungen. Die Geschichte wird gekonnt voller Spannung und fesselnder Momente weitergeführt. Es war für mich defintiv wieder ein Lesehighlight. Ich freue mich schon auf das Finale der Reihe und bin gespannt, mit welchen Wendungen und Überraschungen die Geschichte rund um Rea und ihren Freunden zu Ende geht.

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70 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Was von mir bleibt

Lara Avery , Nadine Püschel
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.11.2017
ISBN 9783551583734
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich hatte das Buch durch eine Boxbuch erhalten, somit gar nicht auf dem Schirm gehabt. Der Klappentext klang nach einer emotionalen und traurigen Geschichte. Somit war ich schon gespannt, wie die Geschichte umgesetzt wurde.

Der Anfang gestaltete sich für mich etwas schwierig. Mit dem Schreibstil der Autorin musste ich erst einml etwas warm werden. Die Sätze kamen mir teilweise zu abgehackt herüber. Nach und nach gelang es mir aber mich damit anzufreunden. Gefallen hat mir, dass die Geschichte in Form eines Tagebuches geschrieben wurde.

Sammie, die Protagonistin, leidet an einer unheilbaren Krankheit, die ihr ihre Erinnerungen raubt. Um diese nicht zu vergessen, schreibt sie ihr Leben in ein Tagebuch. So bekommt man Einblick in ihren Tagesablauf, ihren Interessen, ihren Freunden und auch in ihre erste großen Liebe. Außerdem möchte Sammie gerne die beste im Debattieren sein und später auch studieren. Dabei ist sie sehr ehrgeizig und stark, denn sie will ihre Krankheit nicht gewinnen lassen und weiter an ihren Zielen arbeiten. Mir kam sie aber teilweise auch etwas egoistisch vor. So richtig warm wurde ich mit ihr nicht. Auch wenn ich viel Einblick in ihr Wesen und ihre Denkweise durch die Tagebucheinträge bekommen habe, wirkte sie teilweise nicht sehr sympathisch. Ich denke aber, dass es manchmal am Schreibstil der Autorin lag. Es hat die emotionale Tiefe im Schreibstil gefehlt.
Sammie's Liebe zu Stuart wirkte zwar echt, aber irgendwie passten die Beiden für mich nicht wirklich zusammen. Stuart ist ein freundlicher Junge, aber auch bei ihm haben mir die Emotionen gefehlt.
Auch die anderen Charaktere wirkten für mich eher wie Statisten, außer ihr bester Freund Cooper verkörperte etwas freundliches und angenehmes.

Bei dieser Geschichte kann man auch nicht mit einem großen Knall rechnen, denn in vorhinein weiß man eigentlich schon, wie es ausgehen wird. Die Umsetzung ist hierbei entscheidend.

Es ist wirklich eine traurige Thematik, die zum Nachdenken anregt. Dennoch konnte mich die Autorin nicht ganz mit dieser Geschichte überzeugen. Ich hatte immer das Gefühl, dass etwas fehlt. Zudem kam hinzu, dass ich mit dem Schreibstil anfangs nicht richtig zurecht kam und auch mit dem Charakteren nicht warm wurde.

Aber hochachtungsvoll ist, dass die Autorin sich so einer traurigen und schweren Thematik angenommen hat. Ich stelle es mir auch schwierig vor, über sowas etwas zu schreiben. Ich bereue es nicht, diese Geschichte gelesen zu haben, leider hat mir nur an manchen Stellen die emotionle Tiefe gefehlt.

Fazit:
Eine Geschichte mit einem traurigen Thema, die einen nachdenken lässt. Besonders an dieser Geschichte ist, dass sie in Form von Tagebucheinträgen geschrieben ist, die so viel Einblick in die Themtik gibt. Dennoch konnte mich die Autorin nicht ganz mit ihrem Schreibstil und den Chrakteren überzeugen. Ich denke aber, dass andere Leser gefallen an dieser Geschichte finden werden.

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292 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Love and Confess

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.12.2017
ISBN 9783423717595
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch hatte ich zur Blogtour zu den Büchern von Colleen Hoover gewonnen. Schon lange wollte ich es lesen, da mich auch andere Werke von ihr schon überzeugen konnten.

Ich war von Anfang an drin in diesem Buch. Es zog mich in seinen Bann. Der Schreibstil von Colleen Hoover ist einfach gefühlvoll, echt und fließend. In diesem Buch steckt auch wieder eine Kombination aus Liebe, Tiefe, Dramatik und Gefühl drin. Vieles ist auch nicht so, wie es im ersten Augenblick erscheint. Gespickt ist die Geschichte diesmal mit kleinen süßen Geständnisssen, die wirklich beeindrucken und berühren.

Die Protoganisten wirkten echt, natürlich und sympathisch.
Auburn ist eine junge Frau, die schon einen Schicksalsschlag hinnehmen musste. Sie hütet zudem ein kleines Geheimnis, was es nicht immer einfach macht. Dennoch ist sie eine Kämpferin und versucht das beste aus ihrer Situation zu machen. Sie wirkt nett und etwas zurückhaltend, aber sie kommt auch aus sich heraus, wenn es sein muss. Sie hat mir sehr gefallen.
Owen kommt anfangs normal rüber, aber auch bei ihm liegt etwas in der Luft, was nicht so einfach auszumerzen ist. Manchmal denkt man, warum macht er nichts, aber nach und nach erfährt man warum. Es ist auch bei ihm keine einfache Situation. Er wirkt dadurch authentisch und ist ein symphatischer Charakter.

Abwechselnd wird aus der Sicht der beiden erzählt, was mir gut gefiel. So konnte man die Gefühlswelt der Beiden erleben und war direkt im Geschehen.

Colleen Hoover versteht es einfach, schwierige Themen, die aus dem Leben gegriffen sind, mit einzubauen und sie anzusprechen, auszubügeln und in eine schöne Liebesstory zu verpacken. Das Lesen macht es daher zu einer Achterbahn der Gefühle. Ich möchte gar nicht näher auf die Themen eingehen, die hier zur Sprache kommen. Es ist einfach eine tolle und tiefgreifende Geschichte mit Geheimnissen und überraschenden Wendungen, die man so nicht gedacht hätte.

An keiner Stelle wurde es langweilig. Die Geschichte war in sich schlüssig. Zum Ende hin wird es sogar noch mal dramatisch, man muss sogar die Luft anhalten und auf ein Happy End warten.

Fazit:
Mich konnte die Geschichte mit viel Gefühl, Drama, Liebe und Tiefgang überzeugen. Besonders süß fand ich die Geständnisse, die Colleen Hoover mit in die Story hat einfließen lassen. Zudem wirkten die Charaktere sehr natürlich und liebevoll. Ich möchte gerne noch weitere Bücher der Autorin lesen, denn sie beeindruckt mich immer wieder auf's Neue.

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910 Bibliotheken, 28 Leser, 1 Gruppe, 98 Rezensionen

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Nur noch ein einziges Mal

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.11.2017
ISBN 9783423740302
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dies wird keine richtige Rezension, weil ich gar nicht inhaltlich darauf eingehen will. Viel mehr um meine Gefühle, die das Buch hervorgebracht hat.

Ich glaube, dass es das emotionalste Buch ist, was ich je gelesen habe. Es hat mich sehr aufgewühlt und auch zerstört und zerrissen. Ich weiß gar nicht, ob ich es mich wieder zusammengesetzt hat. Die Nacht nach dem Lesen des Buches konnte ich gar nicht richtig schlafen, weil ich immer wieder darüber nachdenken musste. Es hat auf eine Art mein Herz gebrochen, sowas zu lesen. Es hat mir Angst gemacht. Ich hatte sogar Angst an manchen Stellen weiterzulesen. Ich musste es auch einmal zur Seite legen, weil ich einfach nicht mehr konnte. Es hat mir Herzklopfen bereitet. Den zweiten Teil musste ich dann doch in einem Rutsch durchlesen, weil meine Gefühle Achterbahn fuhren. Ich wollte wissen, wie es endet, aber gleichzeitig auch nicht.
Gefühle, die dieses Buch hervorgebracht haben, waren Hoffnung, Hoffnung, dass alles gut wird, Schmerz, die die Liebe einen bereiten kann und Hass auf einen geliebten Menschen. Ich kann es kaum beschreiben, es spielten einfach sehr viele Emotionen eine Rolle, auch Liebe und Leidenschaft, eine starke Liebe und eine starke Anziehung.
Ich weiß nicht, wie Colleen Hoover das geschafft hat, aber ich konnte an jeder Stelle mit der Protagonistin mitfühlen. Der Schreibstil ist ergreifend, emotional und noch viel mehr. Es war so als wäre ich mit der Protagonistin eins. Ich konnte die Dinge vor mir sehen und habe genauso gefühlt. Mein Herz ist immer noch gebrochen. Es tut regelrecht weh. Dieses Buch tut einfach weh. Ich hasse es, aber gleichzeitig ist es auch großartig und gibt es mir viele Erkenntnisse. Wichtige Erkenntnisse, die die Autorin mir sehr gut vermitteln konnte.
Es wird noch eine ganze Weile nachwirken. Ich denke, dass es auch noch nach Jahren so sein wird. Es ist das ergreifendste, was ich je gelesen habe.
Lest dieses Buch. Es beinhaltet eine schwere Thematik, aber es ist so wichtig, in sowas hineinversetzt werden. Die Autorin schafft dies, indem man hautnah dabei ist.
Es ist außerdem ein sehr persönliches Werk von Colleen Hoover. Das merkt man, da darin so viele Gefühle und so viel Ehrlichkeit stecken.
Es ist erschreckend, es ist herzzerreisend, es ist gefühlvoll, es ist liebevoll, es ist schmerzvoll....

Und darum lasst uns "einfach schwimmen, schwimmen, schwimmen".

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189 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

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Game of Destiny

Geneva Lee , Charlotte Seydel
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.04.2018
ISBN 9783734104817
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Achtung…evtl. Spoiler, da Band 3 einer Reihe!

Weiter geht die Love-Vegas-Reihe, mit dem Abschlussband „Game of Destiny“. Ich war schon sehr gespannt, endlich zu erfahren, wer der Mörder von Nathaniel West ist.

Das Cover des Buches passt sich seinen Vorgängern an und ist wieder schön gestaltet, mit dem Flair von Las Vegas.

Der Schreibstil ist wieder locker und leicht gehalten, sodass man schnell durch die Seiten fliegt.

Der Abschlussband geht nahtlos von Band 2 über. Einige offene Fragen werden beantwortet, deren Auflösung mich zum Teil auch überrascht haben.

Die Anziehungskraft zwischen Emma und Jamie lodert nicht ab, auch wenn sie mit den äußeren Umständen zu kämpfen haben. Sie geben nicht auf und geben sich ihrer Liebe hin.
Emma wirkte in diesem Band schon etwas reifer und tritt einer zukunftsorientierten Frage erwachsen gegenüber. Jamie gibt sich wieder beschützend und steht hinter hier.

Auch wenn die spannende Frage bleibt, wer denn nun der Mörder ist, war die Spannung insgesamt nicht sehr überragend. Sie blieb für mich sehr konstant. Die Auflösung am Ende war aber für mich überraschend, denn damit hätte ich nicht gerechnet, wer sich hinter dem Mörder verbirgt. Da vergebe ich der Autorin einen Pluspunkt. Sie hat es geschafft, an keiner Stelle irgendetwas davon preiszugeben oder dass man es annähernd ahnen konnte.

Leider hinterlässt dieser Abschlussband auch nicht die großen Emotionen und Gefühle. Die Leidenschaft ist zwar da, aber es ist eher eine Abhandlung der Geschehnisse und Beantwortung der offenen Fragen bis hin zur Aufdeckung des Mörders.

Fazit: Es ist ein guter Abschlussband der Love-Vegas-Reihe, der endlich den Mörder preisgibt. Dieser Moment hat für mich noch mal für eine große Überraschung gesorgt. Aber dennoch konnte dieser Band nicht richtig mit seinen Vorgängern mithalten. Für mich kam zu wenig Spannung auf, erst zum Ende hin kam alles Knall auf Fall.

Bewertung: 3,5 / 5

Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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(66)

130 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 45 Rezensionen

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Fallende Stadt

Lauren DeStefano , Andreas Decker
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.04.2018
ISBN 9783570311998
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Klappentext hörte sich nach einer spannenden Dystopie an. Da ich Dystopien sehr gerne mag, musste ich es mir einfach vormerken. Und ich habe mich sehr gefreut als ich es vom Verlag bekommen habe.

Die Grundidee in einer schwebenden Stadt über der Erde zu leben, gefiel mir sehr gut. Die Menschen leben dort friedlich, abgeschottet und nach gewissen Regeln. Auch die Protagonistin Morgan lebt in der schwebenden Stadt Internment. Sie führt ein beständiges Leben, geht zur Schule und verbringt Zeit mit ihren Verlobten und Freunden sowie ihrer Familie.

Mit Morgan musste ich leider erst einmal warm werden. Mir kam es so vor, als würde sie alles und jeden blind vertrauen und hinter ihrem vollbehüteten Leben verstecken. Erst nachdem einige Ereignisse passieren, konnte ich mich mit ihr anfreunden. Sie beginnt dadurch mehr aus sich herauszukommen und auch einige Dinge anders zu sehen, die ihr weiteres Leben verändern könnten.
Ihr Verlobter Basil war für mich nur eine Randfigur. Er taucht hier und mal da auf und steht stets hinter Morgan, was zwar sehr schön sein kann, aber dadurch wirkte er zu lieb.
Pen, die Freundin von Morgan, ist eher ein undurchsichtiger Charakter und sorgt für einige Überraschungen. An manchen Stellen wusste ich nicht, wie sie wirklich über die Stadt und die Regeln denkt. Aber trotzdem hat sich mich auf ihre Art beeindruckt.
Auch ihre Familie, vor allem ihr Bruder, hüten einige Geheimnisse. Erst nach und nach erfährt man einige Dinge. Ich denke, dass hier noch einiges im Verborgenen geblieben ist und hoffe, im Folgeband mehr darüber zu erfahren.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht ganz so leicht, da es viele Aneinanderreihungen gab. Zum einem musste ich erst mit den Charkateren warm werden und dann die Welt bzw. die schwebende Stadt und die Regeln, die dort herrschen, kennenlernen. Die Spannung erhöhte sich erst zu einem späteren Zeitpunkt, erst als einige Geschehnisse ins Rollen kamen. Mit dem Schreibstil musste ich mich zudem erst einmal anfreunden, vieles kam am Anfang ins Stocken. Aber das legte sich nach einer Weile und ich konnte die Geschichte flüssiger lesen, als diese auch mehr an Fahrt aufnahm.

Die Dystopie besticht durch das Setting, was typische Elemente beinhaltet, was ich sehr mochte. Ein Stadt, ein System, was die Menschen zusammenhalten und glücklich leben lassen soll. Dennoch ist der Wille da, das Unbekannte zu entdecken und auch herauszufinden, ob wirklich alles so perfekt ist, wie es scheint. Dies hat die Autorin gut umgesetzt. Gerne möchte ich noch mehr darüber lesen.

Fazit: Auch wenn ich erst einmal mit den Charakteren warm werden musste, gefiel mir die Geschichte gut, vor allem voran das Setting wurde gut umgesetzt. Die Autorin bedient sich dystopischer Elementen, die für Spannung sorgten. Gerne möchte ich im Folgeband mehr darüber erfahren, wie sich das Leben in der schwebenden Stadt Internment entwickelt und sich auch die Charaktere weiterentwickeln.

Bewertung: 4 / 5

Vielen Dank an die cbt Verlag für das Rezensionsexemplar.

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800 Bibliotheken, 27 Leser, 0 Gruppen, 185 Rezensionen

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Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:

Schon als ich Anfang des Jahres in den Neuerscheinungen gestöbert habe, ist mir das Buch aufgefallen. Der Klappentext klang einfach wunderbar. Ich freute mich schon sehr auf's Lesen. Das Cover finde ich zudem schön gestaltet.

Um in die Geschichte einzusteigen, lernte man erst einmal die Welt um Rea und auch die Magdalenen kennen. Es wurde alles ausführlich beschrieben. Auch wenn sich der Anfang dadurch etwas zog, finde ich, dass man die ganzen Informationen brauchte, um komplett in die Geschichte einzutauchen. Außerdem machte der Schreibstil der Autorin das Lesen leicht. Nach den detailreichen Beschreibungen konnte ich mich vollends fallen lassen. Vor allem als Rea auf den Hof einzieht und auf den Prinzen trifft, konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen.

Rea ist ein besonderer Charakter. Sie ist eine Kämpferin, aber auch eine Magdalena, die von der Menschheit gefürchtet wird. So muss sie ihre Fähigkeit immer verdeckt halten und der Gier nach Berührungen widerstehen. Sie wirkt oft mutig und tapfer, aber auch manchmal etwas verloren. Am Hof des Kronprinzen gewinnt sie mehr an Stärke und kämpft sich durch. Auch durch die Nebencharaktere, wie den weißen Ritter und die Duchesse Ninon d'Orléans, gewinnt sie an Selbstvertrauen. Um das Leben des Kronprinzen zu schützen, wird sie gezwungen, ihre Gabe einzusetzen. Aber dadurch lernt sich auch den Kronprinzen näher kennen.

Aber auch Andere bergen Geheimnisse. Wer ist nun wirklich Freund, wer Feind? Und wer trachtet nach dem Leben des Kronprinzen? Die Geschichte ist daher unvorhersehbar, überraschend und intensiv.

Außerdem vereint die Geschichte sovieles. Altes trifft auf Moderne. Fanatasy trifft auf Romance und Crime. Spannung trifft auf Emotionen.

Die Autorin schaffte es mich immer wieder zu überrraschen und die Handlung zu intensivieren. Der Weltenaufbau und auch die Charaktere konnten mich völlig einnehmen. Die Autorin hat etwas wunderbares geschaffen, was ich bisher noch nicht kannte.

Die Autorin hat etwas wirklich wunderbares geschaffen, was ich bisher noch nicht kannte. Es war ein besonderes Lesevergnügen.

Fazit: Trotz des widrigen Einstiegs in die Geschichte, ist der Autorin der Autakt der Trilogie sehr gut gelungen und für mich ein Lesehighlight. Eine schöne actionreiche, emotionsgeladene und spannungsvolle Geschichte, die mich in ihren Bann gezogen hat. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. Ich bin vor allem auch gespannt, welches Geheimnis der Kronpronz verbirgt. Ich hoffe, es im Folgeband zu erfahren.

Vielen Dank an die Penhaligon-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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209 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 112 Rezensionen

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Nichts ist gut. Ohne dich.

Lea Coplin
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423717786
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover sagte mir gleich zu und der Klappentext klang nach einer emotionalen Geschichte. Außerdem stand im Raum, dass das Buch den Büchern von Colleen Hoover nahekommen soll. Davon wollte ich mich selber überzeugen.

Direkt am Anfang des Buches wird Jana damit konfrontiert, dass Leander nach 6 Jahren, nach dem der Unfall geschah, auf einmal vor ihr steht.
Alte Erinnerungen erwachen. Vergessenes wird wieder lebendig. Gefühle, die nicht sein dürften, werden entfacht.
Der Anfang klang für mich sehr vielversprechend und machte die Geschichte interessant. Jedoch war für mich nicht alles rund und es fehlte der Tiefgang. Für mich blieben einige Emotionen auf der Strecke und ich konnte mich nicht mit den Gefühlen der Charaktere anfreunden.

"Das Leben kann lautlos sein, wenn man es lässt." (S. 46)

Lautlos kam mir das Buch manchmal vor, da nicht über das Eigentliche geredet wurde. Jana und Leander lernen sich auf eine Art neu kennen. Aber trotzdem konnten sie das Geschehene aus der Vergangenheit nicht einfach unausgesprochen hinter sich lassen, um wirklich neu zu beginnen und im Moment zu leben. Aber genau das versuchen sie zum Anfang. Sie geben sich einfach ihrer Zuneigung hin, aber ich wusste nicht so richtig warum. Die Liebesgeschichte kam mir dadurch manchmal unreal vor.

Zwischendurch gab es für mich einige Längen, da ich mir dachte: Nun redet doch einfach. Stattdessen lassen sie sich einfach treiben. Natürlich ist es durch die Geschehnisse in der Vergangenheit für Beide nicht leicht aufeinander zuzugehen. Erst durch eine unschöne Sache merken sie, dass sie handeln müssen. So nahm die Geschichte erst zum Ende hin wieder etwas Fahrt auf. Aber vieles war leider auch vorhersehbar.

Die Geschichte ist aus dem Leben gegriffen und die Charaktere natürlich dargestellt. Jedoch konnten mich Jana und Leander nicht vollends einfangen. Mit Jana wurde ich kaum warm. Ich konnte ihre Handlungen teilweise nicht nachvollziehen. Sie lebt vor sich hin, ohne richtiges Ziel im Leben. Leander war für mich der bessere Charakter. Er bemühte sich, aber richtig tiefgreifend war er nicht. Etwas mehr Stärke hätte ihm gutgetan.

Die Erzählperspektive wechselte zwischen Jana und Leander. Das gefiel mir recht gut. Der Schreibstil der Autorin lockerte das ganze noch auf. Außerdem gefiel mir die sommerliche Atmosphäre, die die Autorin rund um München geschaffen hat. Es wurde anschaulich beschrieben.

Fazit:
Ich möchte nicht sagen, dass die Geschichte mir nicht gefallen hat. Es war ein Geschichte aus dem Leben gegriffen, die Potenzial hatte. Jedoch konnte mir die Autorin nicht die großen Gefühle vermitteln und vieles war leider vorhersehbar. Für mich nicht unbedingt vergleichbar mit Colleen Hoover.

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966 Bibliotheken, 17 Leser, 5 Gruppen, 63 Rezensionen

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Ewiglich die Sehnsucht

Brodi Ashton , , ,
Buch: 384 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.11.2013
ISBN 9783841502742
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch war schon ewiglich auf meiner Wunschliste. Im Thalia habe ich die Reihe günstig erstanden, da die Buchpreisbindung weggefallen ist. Da musste ich einfach zuschlagen.

Schon damals stach mir das Cover ins Auge. Der Klappentext brachte mich außerdem dazu, dass Buch auf meine Wunschliste zu packen.

Die Geschichte beginnt damit, dass Nikki sich mit Cole in der Unterwelt befindet. Ihre Erinnerungen sind nur schemenhaft. Aber sie weiß, dass sie zurückkehren muss, um ihre große Liebe Jack noch einmal zu sehen. Aber in der realen Welt verbleibt ihr nicht viel Zeit, denn einmal in der Unterwelt angekommen, muss man eigentlich dort verbleiben.

Wie und warum sie in die Unterwelt gekommen ist, erfährt man erst nach und nach.

Das Besondere, aber auch gleichzeitig verwirrende an der Erzählweise ist, dass sich die Geschichte im Jetzt und in der Vergangenheit abspielt. Die einzelnen Kapitel sind mit Zeitangaben versehen. Damit musste ich mich erst einmal anfreunden. Die ersten Kapitel ließen sich daher noch schleppend lesen. Aber dann kam ein guter Lesefluss auf. Die Kapitel mit den Zeitangaben sollen zugleich auch auf den Höhepunkt hinarbeiten.

Außerdem erfährt man in den Kapiteln der Vergangenheit auch, wie sich die Liebe zu Jack entwickelte. Die Rückblicke empfand ich als sehr angenehm.

Nikki wirkt anfangs eher kalt und emotionslos. Jedoch wurde ihr jeglicher Schmerz und jegliche Empfindungen in der Unterwelt entzogen. Einzig die Liebe zu Jack hält sie im Hier und Jetzt. Davon wurde sich auch in der Unterwelt getragen, um nicht ganz ins Ewigseits abzudriften. Nach einiger Zeit in der Realität findet sie aber ihre Emotionen und auch ihre Träume wieder.

Jack ist der Aufreißer in der Schule, der It-Boy schlechthin. Doch mit Nikki hat er eine besondere Beziehung. Es ist nicht nur eine Affäre, sondern die wahre Liebe.

Als Nikki und Jack langsam wieder auftauen, spürt man den Zauber ihrer Liebe. Die Liebe, die sogar das Ewigseits überdauern kann.

Jedoch spielt Cole eine bedeutende Rolle. Cole ist ein Ewiglicher, der sich in der normalen Welt als Rockmusiker ausgibt. Er lässt keine Gelegenheit aus, um sich von Sterblichen zu nähren. Auch von Nikki weicht er nicht ab. Er erinnert sich immer wieder daran, dass ihr nicht viel Zeit im Jetzt und Hier bleibt. Cole ist ein undurchsichtiger Charakter. Man weiß oft nicht, was seine Intension ist, ob vielleicht doch auch Gefühle dahinter stecken.

Die Autorin schaffte eine besondere Welt mit wahrer Liebe, gepaart mit Fantasy und griechischer Mythologie. Eine schöne Mischung, die die Geschichte in ihren Elementen vorantreibt und auch einige Überraschungen bereithält. Das Ende hat es so also auch noch mal in sich, mit einem Cliffhanger inbegriffen.

Fazit: Ein gelungener Auftakt der Ewiglich-Trilogie. Ewiglich die Sehnsucht beschreibt die Sehnsucht nach Liebe...Liebe, die Ewigkeiten überdauern kann. Bis auf kleine Makel, konnte mich die Autorin mit ihrer fantasievollen und mystischen Geschichte überzeugen.

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In dieser ganz besonderen Nacht

Nicole C. Vosseler
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei cbj, 09.02.2015
ISBN 9783570402610
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Buch habe ich günstig bei einem Bücheroutlet erhalten. Der Klappentext klang vielversprechend, eben nach einer besonderen Geschichte. Hinzu kam noch, dass das Cover mir auch sehr gut gefallen hat.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir relativ leicht. Man erfährt erst einmal einiges über Amber, warum sie ihren Vater ziehen muss und wie sie mit den Tod ihrer Mutter umgehen soll. Des Weiteren lernt man ihre Umgebung, in der sie nun lebt, kennen. Die Autorin schaffte es San Francisco sehr bildhaft zu beschreiben. Ich habe mich wie auf einer kleinen Stadttour gefühlt.

Der Schreibstil ist daher für mich positiv hervorzuheben. Er ist eingängig, detailreich und bildhaft.

Das Handeln von Amber konnte ich gut nachvollziehen. Sie ist distanziert gegenüber Anderen, was aber verständlich ist, nach dem Tod ihrer Mutter. Sie möchte auch nicht gern darüber reden. Im Laufe der Geschichte öffnet sie sich langsam und findet Stärke durch ihre neuen Freunde. Ihre Entwicklung fand ich gut durchdacht.

Mit Nathaniel konnte ich mich leider nicht so anfreunden. Er blieb für mich einfach unnahbar. Mein Traummann wäre es definitiv nicht gewesen. Daher gefiel mir die Liebesgeschichte nicht so besonders. Außerdem auch nicht, was in dieser besonderen Nacht geschah.

Mir gefielen mehr die Freunde von Amber, die im Laufe des Geschehens hinzukommen. Mit ihnen konnte ich mich schnell anfreunden. Sie wirkten authentisch. Ich habe gerne die Handlungen um die Liebesgeschichte herum gelesen. Denn da gab es auch noch sehr interessante Geschehnisse und Wendungen.

Daher gab es für mich ein paar Durststrecken, die ich schnell versucht habe, zu überwinden, gerade wenn es um die Liebesgeschichte zwischen Amber und Nathaniel ging. Zum Ende hin wurde es wieder spannender. Da erfährt man mehr über Nathaniel’s Vergangenheit. Aber dennoch wirkte er dadurch nicht gerade sympathischer. Ganz im Gegenteil… es unterstreichte eher noch, warum er kein Traummann ist.

Über das Ende lässt sich streiten. Die Autorin wollte hier unbedingt ein Happy End bewirken, was mich allerdings nicht überzeugen konnte. Es wirkte einfach so dahingeschrieben und nicht wirklich real.

Fazit: Wenn man einmal die Durststrecken überwunden hat, ist es ein unterhaltsamer Roman. Ich konnte mich gut mit Amber und ihren Freunden vergnügen, jedoch nicht mit der Liebesgeschichte. Aber ich könnte mir vorstellen, dass Andere mehr Gefallen an der Liebesstory finden. Gleichzeitig erhält man einen guten Einblick in die Stadt San Francisco.

Bewertung: 3,5 / 5

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234 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 102 Rezensionen

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Game of Passion

Geneva Lee , Charlotte Seydel
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.02.2018
ISBN 9783734104824
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Achtung…evtl. Spoiler, da Band 2 einer Reihe!

Weiter geht die Love-Vegas-Reihe mit „Game of Passion“. Ich war schon sehr gespannt, wie es weitergeht und ob man auf die Spur des Täters kommt.

Die Geschichte beginnt damit, dass Emma bei ihrer Mutter in Palm Springs wohnt. Sie braucht erst einmal etwas Abstand von den Geschehnissen in Las Vegas. Dennoch ist Jamie an ihrer Seite und versucht sie vor weiteren Gefahren zu beschützen. Denn ein Stalker, der Fotos verbreitet, hat es auf die Gruppe rund um Emma und Jamie abgesehen. Des Weiteren tritt auch Emma in den Fokus der Ermittlungen zum Tod von Jamie’s Vater. Außerdem kommt sie einem Familiengeheimnis näher. Emma begibt sich daher selbst auf die Suche nach Hinweisen. Was wird sie herausfinden?

Das Cover des Buches ist wieder sehr schön gestaltet. Diesmal mit einem blauen Glitzerton, passend zum Las Vegas-Glamour.

Emma ist wieder sehr tough, gerade indem sie sich auf eigene Faust auf die Suche nach Hinweisen begibt und auch wo sie mehr über die Vergangenheit ihrer Familie erfährt. Außerdem lässt sie sich ungern etwas sagen, auch wenn Jamie sie nur beschützen will. Sie wirkt dadurch etwas stur.

Jamie gibt sich hier als großer Beschützer und gibt Emma den nötigen Halt, auch wenn er damit bei ihr ziemlich aneckt. Er versucht sein Möglichstes zu tun und lässt sich nichts einreden. Er ist nun mal beschützend und besitzergreifend. Aber gerade das macht ihn sympathisch.

Das Buch besticht wieder durch den flüssig leichten Schreibstil. Auch wenn in diesem Band viel passiert, hat man das Buch schnell durchgelesen.

Die Leidenschaft im Buch kommt diesmal nicht zu kurz, aber auch der Fokus nach der Tätersuche tritt in den Vordergrund. Außerdem erfährt man einige Geheimnisse. Aber trotzdem bleiben viele Fragen offen.

Die Spannung der Geschichte blieb für mich eher konstant. Auch das Ende besticht nicht durch ein großes Überraschungsmoment, aber trotzdem so, dass man weiterlesen möchte.

An das Alter der Protagonisten musste ich mich erst wieder gewöhnen. Sie sind noch recht jung, aber geben sich eher wie junge Erwachsene, die schon einiges durchlebt haben.

Die ganze Zeit über habe ich gerätselt, aber ich habe bis jetzt keine Idee, wer der Mörder sein könnte. Auch wenn einige Geheimnisse gelüftet werden und einige Geschehnisse uns näher zu den Täter bringen, bleibt es suspekt.

Man möchte gerne weiterlesen, um zu erfahren, welche Rätselhaftigkeiten noch ans Tageslicht kommen und auch, wer der Mörder ist.
Außerdem möchte man, dass Emma und Jamie zum Höhepunkt ihrer Liebe kommen.

Dennoch hinterließ dieser 2. Band nicht das große Gefühl, etwas Besonderes zu sein. Es ist ein guter Mittelband, um uns näher dem Ende bzw. zur Auflösung der offenen Fragen zu bringen.

Fazit: Es ist eine gute Fortsetzung der Love-Vegas-Reihe, ein netter Roman für Zwischendurch mit konstanter Spannung. Ich freue mich schon auf den Abschlussband „Game of Destiny“, um endlich zu erfahren, wer der Mörder ist.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Silberschwingen - Erbin des Lichts

Emily Bold
E-Buch Text: 386 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.02.2018
ISBN 9783522653800
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon vor Erscheinen wusste ich, dass ich das Buch lesen möchte. Die Geschichte um Thorn und den Schwingen klang vielversprechend. Ich durfte die Geschichte vorab als e-book lesen. Leider kommt auf dem Kindle das wunderschöne Cover nicht so zur Geltung. Daher denke ich, dass das Buch noch im Hardcover-Format bei mir einziehen wird.

Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der schon viel Spannung birgt. Allerdings weiß man nicht, was bis dahin geschehen ist.

Thorn ist bis kurz vor ihrem 16. Geburtstag ein normales Mädchen, die in London lebt und noch zur Schule geht. In ihrer Schule ist sie die schnellste Staffelläuferin. Jedoch machen sich immer mehr Schmerzen in ihrem Rücken bemerkbar. Damit zieht sie die Aufmerksamkeit der Shades, eine Clique von eigenartigen Jungs von ihrer Schule, auf sich. Warum sieht sie auf einmal Flügel an ihnen? Riley, der Anführer der Shades, klärt sie auf, dass sie ein Halbwesen der Silberschwingen ist. Die Shades sind allerdings Rebellen der Silberschwingen und sind nicht immer gesetzestreu.

Natürlich ruft das auch den Sohn des Clanoberhaupts der Silberschwingen auf den Plan, denn Halbwesen darf es ihrer Welt gar nicht geben. Lucien York möchte gerne in den Fußstapfen seines Vaters, den Laird, treten und versucht alles um ihm gerecht zu werden.

Die Autorin schaffte es mit ihrem flüssigen und bildhaften Schreibstil mich schnell in die Geschichte hineinzuziehen. Ich wollte daher schnell weiterlesen und mehr über die Gesetze der Silberschwingen lesen. Auch wollte ich mehr über die verschiedenen Charaktere erfahren.

Thorn wirkte für mich allerdings manchmal etwas zu flach. Einerseits war sie ängstlich, was wiederum verständlich war, aber anderseits auch sehr stark. Die Gegensätzlichkeit hat mich manchmal etwas gestört. Dennoch macht sie eine unglaubliche Entwicklung mit. Man möchte ihr gerne an manchen Stellen das Leiden abnehmen.

Riley war der typische Rebell, der sich für seine Gruppe opfert. Da die Geschichte schnell voranschreitet, erfährt man leider gar nicht so viel von ihm. Aber er ist ein geselliger und liebenswerter Charakter.

Tja, und Lucien York ist sehr furchteinflößend und herrisch, hat aber auch einen weichen Kern. Er wirkt undurchschaubar und muss hart nach außen zu wirken, damit er sich als Anwärter des Clanoberhauptes behaupten kann.

Die Nebencharaktere sind passend gestaltet, aber ich hoffe, über den ein oder anderen noch etwas mehr zu erfahren.

Die Dreiecks-Liebesgeschichte, die eigentlich keine ist, fand ich trotzdem etwas nervig. Ich habe das Ende daher auch nicht richtig verstanden. Mir ist bewusst, dass die Autorin noch einen Wendepunkt erreichen wollte, aber irgendwie war mir das zu sehr gewollt.

Dennoch möchte ich gerne den Folgeband lesen, da ich wissen möchte, wie die Geschichte endet. Ich hoffe, dann auch noch mehr über die Silberschwingen zu erfahren.

Denn Schreibstil und die Idee zu den Silberschwingen fand ich nämlich sehr gelungen.
Durch den bildhaften Schreibstil konnte ich das Aufschlagen der Schwingen regelrecht spüren und fand mich in der Atmosphäre des grauen Londons wieder.

Auch den Einbau der wechselnden Erzählperspektive von Thorn und Lucien fand ich gut, um einen Einblick in die Gefühlswelt der beiden zu bekommen. Auch wenn diese bei Thorn manchmal nicht nachvollziehbar war.

Fazit: Ein gelungener Auftakt, der mit einer wunderbaren Grundidee überrascht. Auch wenn die Charaktere und die Liebesgeschichte etwas undurchsichtig waren, möchte ich gerne wissen, wie es weitergeht. Die Autorin konnte mich mit ihrem bildhaften Schreibstil überwältigen.

Bewertung: 4/5

Vielen Dank an Netgallery und den Planet!-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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884 Bibliotheken, 27 Leser, 2 Gruppen, 82 Rezensionen

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Animant Crumbs Staubchronik

Lin Rina
Flexibler Einband: 550 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.11.2017
ISBN 9783959913911
Genre: Fantasy

Rezension:

Bei „Animant Crumbs Staubchronik“ habe ich nur auf das Cover geschaut und wusste, dass ich es haben muss. Dann habe ich das Buch in meiner Weihnachts-Drachenpost gehabt. Ich war unglaublich glücklich.

Der Klappentext konnte mich zudem auch überzeugen, auch wenn ich gar keine historischen Romane lesen. Die Autorin hat hier eine zauberhafte Geschichte geschaffen, die in London im 19. Jahrhundert spielt.

Animant…allein schon der Name gefiel mir sehr gut.

Animant ist ein junges Mädchen, welches bei ihren Eltern auf dem Land lebt und lieber Zeit mit Lesen verbringt als auf irgendwelche Bälle oder Veranstaltungen zu gehen. Ihre Mütter würde es jedoch gerne sehen wollen und wenn sie dann noch einen heiratswilligen Mann kennenlernen würde, wäre es das größte für ihre Mutter. Um den Alltagstrott zu entgehen, beschließen ihr Vater und ihr Onkel, Animant (oder kurz Ani) für einen Monat nach London zu schicken. Ihr Onkel sucht für die Bibliothek, die nur vorwiegend von männlichen Studenten aufgesucht wird, noch eine Bibliotheksassistentin. Jedoch ist der Job nicht so leicht, da es mit dem Bibliothekar Mr. Reed nicht jeder aushält und er schon einige Assistenten vergrault hat. Ani nimmt die Herausforderung an. Es stellt sich dann auch als schweres Unterfangen heraus, wo sie ab und zu an ihre Grenzen gerät, aber zudem auch an Stärke gewinnt. In London lebt sie sich bei ihrer Tante und ihren Onkel. Dort lernt sich Geselligkeiten und auch Mr. Boyle kennen. Zudem findet sie eine enge Freundin. Auch wohnt ihr Bruder in London, mit dem sie ab und zu Zeit verbringt.

In London blüht Ani regelrecht auf, dennoch ist der Schritt in die Bibliothek manchmal ein Grauen. Mit der Zeit gibt sich Ani aber den Gefügigkeiten hin.

Als ihre Mutter in London auftaucht und auch noch bis zum Ende ihrer Zeit bleiben möchte, fühlt sich Ani unter Druck gesetzt. Wie wird Ani die restliche Zeit noch meistern?

Animant ist ein 19 jähriges Mädchen, nicht auf dem Mund gefallen und gibt sich nicht gerne den Gepflogenheiten der Gesellschaft hin. Aber wenn es sein muss, kann sie sich einen gewissen Grad anpassen und redegewandt sein. Sie ist außerdem neugierig und wissbegierig. Sie wirkt sehr natürlich und liebenswert. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich unglaublich weiter, was ich sehr bewundert habe.

Mr. Reed ist dahingehend ein mürrischer Geselle, der nicht gerne redet. Zudem stammt er nicht aus einer wohlhabenden Familie, sondern aus einer Arbeiterfamilie. Er liebt Bücher und versteckt sich gerne hinter seinem Chaos im Büro der Bibliothek. Durch Animant taut aber auch er mit der Zeit auf, soweit es ihm möglich ist. Dennoch bleibt er ein kleiner Griesgram. Daher war es manchmal amüsant die Dialoge zwischen beiden zu lesen.

Mr. Boyle ist ein ansehnlicher Mann in der Gesellschaft. Animant kann sich gut mit ihm austauschen. Ihre Gespräche sind auf Intelligenz ausgelegt. Sie verbringt gerne Zeit mit ihm und fühlt sich gar ein wenig zu ihm hingezogen.

Die Autorin bedient sich der sprachlichen Mittel zu dieser Zeit. Die Geschichte war dennoch flüssig und lieblich geschrieben. Am liebsten hätte ich das Buch gar nicht aus der Hand gelegt. Die Autorin schaffte es außerdem die Gefühle von Animant gut herüberzubringen und in die Geschichte einfließen zu lassen. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und sie verstehen. Die Handlungen waren schlüssig und nie übertrieben. Auch die anderen Charaktere wirkten authentisch und natürlich. Man konnte auch ihr Handeln gut nachvollziehen.

Auch das Setting hat die Autorin gut dargestellt und bildhaft beschrieben. Es war so als wäre man in die Vergangenheit gereist. Nur leider bin ich viel zu früh wieder erwacht, obwohl das Buch 550 Seiten hat. Es kam mir einfach nicht so vor. Ich hätte gerne noch mehr Zeit in der Bibliothek verbracht.

Es ist einfach eine wunderbare Liebesgeschichte, die sich in mein Herz geschlichen hat. Die Liebesgeschichte wirkte sehr authentisch. Sie kommt ohne jeglichen Kitsch und jegliche Klischees aus. Sie kam schleichend und ist nah der Realität. Das hat mich wirklich überwältigt und begeistert. Die Geschichte besticht durch die Alltäglichkeiten und wunderbaren Dialoge und Handlungen. Ich habe mich unendlich wohlgefühlt.

Fazit: Ein unglaublich wunderbares und herzerwärmendes Buch. Es war eine zauberhafte Geschichte vom Finden der Liebe. Ich bin absolut begeistert. Ich würde gerne noch mehr davon lesen. So ein tolles Buch, was ich jedem weiterempfehlen kann, auch wenn man sonst keine historischen Romane liest.

Bewertung: 5+/5

Ich würde gerne mehr als 5 Punkte für dieses tolle Buch vergeben, daher meine Bewertung mit 5+.

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360 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 143 Rezensionen

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Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen

Leigh Bardugo , Anja Galić
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 06.02.2018
ISBN 9783423761970
Genre: Jugendbuch

Rezension:

ch habe noch kein Comic zu Wonder Woman gelesen und auch den Film nicht gesehen. Aber das Buch interessierte mich nun doch sehr, auch wenn es eine abgewandelte Version ist. Es hörte sich einfach spannend an.

Am Anfang der Geschichte geht es um die Amazone Diana, wie sie auf der verborgenen Insel Themyscira lebt. Allerdings wird sie von den anderen Amazonen nicht als ihresgleichen angesehen. Bei einem Wettlauf will sie sich unter Beweis stellen. Aber alles kommt anders und sie trifft auf Alia, die sie von einem Schiff rettet. Jedoch ist es Alia vorbestimmt, die Welt zu zerstören. Kurze Zeit später landet Diana mit Alia auch schon in New York, um die Welt zu retten. Wird es ihr gelingen?

Die Geschichte zog mich gleich in ihren Bann. Der Schreibstil ist flüssig und voller Spannung gehalten. Ich fühlte mich in der Geschichte wohl, die actionreich und mit unvorsehbaren Wendungen gestaltet ist. Die Charaktere trugen außerdem zu einem großem Lesevergnügen bei.

Der Erzählperspektive ist abwechselnd gehalten. So lernte ich Diana und Alia gut kennen und was jeweils die eine Person über die andere denkt. Wirklich interessant gestaltet, was mir gut gefiel.

Diana ist ein starker und überzeugender Charakter, die um keinen Spruch verlegen ist. Sie verlieh der Geschichte auch etwas humorvolles. Außerdem bewundere ich auch die Entwicklung von ihr, wie sie immer weiter an Stärke gewinnt und für ihre Überzeugung kämpft. Sie ist eine wahre Heldin.
Alia empfand ich auch als einen sehr angenehmen Charakter. Sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter und hält immer mehr zu Diana, die sich anfangs für verrückt hält. Irgendwie verständlich, denn es ist nichts alltägliches auf eine Amazone zu treffen.
Dann ist da noch Alia's Bruder Jason, der das Familienimperium aufrechterhalten will. Außerdem noch die Freunde von Alia, Nim und Theo, die viel Mut beweisen und stets loyal sind. Mir gefiel besonders Nim's sarkastische Art, die die Geschichte zudem humorvoll gestaltete.

Die Autorin schaffte es die Spannung konstant zu halten und mich immer wieder zu überraschen. Die Handlung sowie das Einfließen der griechischen Mythologie in die moderne Welt konnte mich überzeugen. Außerdem runden die witzigen Dialoge die Geschichte sehr schön ab.

Fazit: Ein wirklich actionreiche und spanndende Story mit starken Charakteren und witzigen Dialogen. Ein wunderbares Abenteuer, welches gut umgesetzt wurde und mich überzeugen konnte. Auch wenn man, wie ich, noch nichts von Wonder Woman gesehen oder gelesen hat, ein wirkliches Lesehighlight.
Ich freue mich schon auf den Folgeband der Superhelden-Reihe, wo es um Batman geht und der von Marie Lu geschrieben wurde.

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