Apfelstrudel1996

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sommer, kanada, liebe, freundschaft, mein perfekter sommer

Mein perfekter Sommer

Abby McDonald , Catrin Frischer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbj, 09.07.2012
ISBN 9783570401361
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Der erste Satz
"Re-cycelt, re-duziert, re-generiert!"

Meine Meinung
Das Buch habe ich bereits seit letzten Winter bei mir auf dem SuB liegen. Ich wollte es aber partout nicht im Winter lesen, sondern lieber auf den Sommer warten. Und da war ja jetzt "Sommer" haben, habe ich gleich mal danach gegriffen, denn es war echt nicht so einfach das Buch nicht zu lesen. Aber was man nicht alles für das perfekte Lesevergnügen tut. Mir tut es nur ein bisschen für den cbj Verlag leid, weil die mir das zum Rezensieren zur Verfügung gestellt haben und so lange auf die Rezension warten mussten. Aber besser später als nie... Ich habe das Buch übrigens erst gestern Abend begonnen und bin schon durch. Das sagt auf jeden Fall etwas darüber aus wie mir das Buch gefallen hat, aber lest doch am besten selbst was ich von dem Buch halte...

Die Geschichte hat mir schon gefallen, als ich mir nur den Klappentext durchgelesen habe. Zumal ich ein riesiger Kanada Fan bin und ich die Natur dort über alles liebe. Außerdem passt diese Geschichte natürlich mal wieder total in mein Beuteschema. Ich könnte echt nur noch solche Bücher lesen und damit wär ich super glücklich. Ich finde der cbt bzw cbj Verlag könnte eine Bücherflatrate machen, denn dann würde ich glaube fast alle Bücher kaufen :D Aber ich schweife mal wieder ab. Diese Geschichte hat wie gesagt total in mein Beuteschema gepasst, da sie darauf schließen lässt, dass sie eine angenehm, leichte Sommergeschichte ist, die den Leser zum Träumen bringt. Außerdem konnte man schon am Klappentext erkennen, dass dies eins der romantischen Büchern ist. Jetzt fragt ihr euch aber sicher worum es denn überhaupt geht (wenn nicht überspringt einfach die nächsten paar Zeilen :D). In der Geschichte geht es um die 17-jährige Jenna. Jenna lebt zusammen mit ihren Eltern in einer Vorstadt in New Jersey. In ihrem Leben gibt es ein großes Thema was ihren Alltag bestimmt: Umweltschutz, denn Jenna ist eine dieser Umwelttanten, die alles und jeden probieren zu retten und die alle anderen, die nichts für den Umweltschutz tun, von oben herab behandeln und denen Vorwürfe machen. Zusammen mit ihrer besten Freundin Olivia ist sie einer Umweltschutzgruppe an ihrer Schule beigetreten und zwar den Green Teens. Gemeinsam protestieren die z.B. dagegen, dass Wälder bebaut werden und dadurch Lebensräume zerstört werden. Sie ist die Anführerin dieser Truppe und steckt ihre ganze Freizeit in den Umweltschutz. In den Sommerferien wollte sie eigentlich ein Praktikum bei einer Firma annehmen, die sich auf Umweltschutz spezialisiert hat, aber dann kommt alles anders. Denn ihr Vater verkündet, dass er einen Job in Europa hat und dort die Ferien verbringen will und ihre Mutter möchte ihre Mutter besuchen und bei ihr im Resort die Ferien verbringen. Niemand möchte etwas davon hören, was Jenna denn eigentlich möchte, denn ihre Eltern halten diesen ganzen Umweltschutz für absoluten Mist. Jenna hat Angst, dass sich ihre Eltern trennen wollen, aber sie lässt den Gedanken gar nicht richtig zu, weil sie Angst hat, dass er sich dann bewahrheitet. Ihre beste Freundin kommt dann aber auf die Idee: Jenna könnte doch die Ferien bei ihrer Patentante Susie in Kanada verbringen, diese ist dort erst vor kurzem hingezogen, weil sie Adam geheiratet hat. Gesagt, getan. Jenna und Olivia können Jennas Eltern davon überzeugen wie toll es wär wenn Jenna nach Kanada reisen könnte und dort ihren Sommer verbringen könnte. Und schwupps befindet sie sich in dem kleinen Ort Stillwater, wo die Natur noch den größten Tein einnimmt und die Kauptstraße aus ungefähr 4 Geschäften besteht. Jenna sieht gleich ein neues Projekt, denn sie möchte die Einwohner dazu bringen mehr auf die Umwelt zu achten, doch dann geschehen ganz andere Dinge, denn sie hatte nicht mit der fiesen Stieftochter von Susie gerechnet, die ihr probiert das Leben zur Hölle zu machen und auch nicht mit den Stillwater-Jungs, die sie nicht so richtig akzeptieren wollen. Und dann ist da ja auch noch Reeve, der sie für die absolute Großstadttussi hält. Aber damit ist nicht genug, denn in Stillwater herrscht wirklich noch die Natur und da ist es nichts ungewöhnliches wenn man einem Bären oder einem Elch begegnet. Doch dann nimmt alles eine andere Richtung und dieser Sommer könnte Jennas perfekter Sommer werden. Doch da ist dann immer noch das Problem mit ihren Eltern, wovor sie sich möglichst lange verstecken möchte. Die Geschichte hat mich wirklich von der ersten Seite an gefesselt und das obwohl sie eigentlich gar nicht wirklich spannend war. Sie war einfach nur schön und total angenehm zu lesen. Ich wollte am liebsten in diese Geschichte mit hineinschlüpfen und auch alles miterleben. Ich kann euch das Buch wirklich nur für den Sommer empfehlen. Egal ob ihr selbst im Urlaub seid oder euren Urlaub auf Terasien oder Balkonien verbringt. Diese Geschichte hat mir immer wieder ein Lächeln auf meine Lippen gezaubert und ich wollte es wirklich gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte ist einfach zum Träumen schön und überhaupt nicht kitschig. Besonders gut hat mir gefallen, dass hier der Umweltschutz als kleines Nebenthema behandelt wird, weil so etwas natürlich wichtig ist, aber diese Geschichte hat auch gezeigt, dass man auch bei der Rettung der Welt einige Kompromisse eingehen muss, um nicht nur die Welt zu retten, sondern auch den Menschen, die auf ihr Leben ihre Existenz zu lassen. Ich habe wirklich noch nie eine Geschichte gelesen, die den Umweltschutz behandelt und ich finde einfach, dass dieses Thema wirklich super in dieser Geschichte untergebracht wurde. Ich würde jetzt am liebsten sofort nach Kanada reisen und dort meine Sommerferien verbringen. Diese Geschichte ist einfach wie für den Sommer gemacht, weil sie romantisch, aber nicht kitschig, locker und leicht und einfach nur wunderschön ist. 

Die Charaktere haben mir auch alle auf Anhieb gefallen. Auch wenn ich einen Charakter wirklich einfach am liebsten mal gegen die Wand klatschen würde. Ihr werdet gleich sicher merken wer das denn ist. Trotzdem habe ich auf jeden Fall alle anderen Charaktere in mein Herz geschlossen und finde sie echt super. Ich finde es toll, dass jeder Charakter auch seine schlechten Seiten hat, denn im echten Leben ist ja auch niemand perfekt. Das verleiht den Charakteren den vollkommenen Realismus. Ich könnte mir echt vorstellen, dass es diese Charaktere wirklich irgendwo gibt oder, dass sich die Autorin zumindest von Personen, die sie kennt, inspirieren lassen hat. Ach die Charaktere sind einfach perfekt durchdacht und passen sehr gut zu der Geschichte, aber lest selbst ;) Jenna ist 17 Jahre alt und lebt zusammen mit ihren Eltern in einem Vorort in New Jersey. Ihr Vater lässt sich nur selten zu Hause blicken, weil er so viel arbeitet, aber manchmal hat Jenna das Gefühl, dass er gar nicht nach Hause kommen möchte. In ihrer Freizeit angagiert sie sich sehr für den Umweltschutz und denkt, dass sie die Welt retten kann. Sie ist zusammen mit ihrer besten Freundin Olivia einer Umweltschutzgruppe an ihrer Schule beigetreten und ist inzwischen sogar die Leiterin. Diese Gruppe protestiert z.B. gegen den Bau von Gebäuden auf Wiesen. Jenna möchte einfach die Natur und Landschaft schützen. Deswegen freut sie sich auch sehr darüber, dass sie den Sommer in Kanada verbringen darf, weil es da ja noch so viel Natur gibt. Aber sie hat auch große Zweifel an den Gründen warum ihre Eltern den Sommer nicht gemeinsam verbringen. Doch sie will gar nicht daran denken, dass sich ihre Eltern trennen könnten. In Kanada angekommen würde sie am liebsten alles zu Gunsten des Umweltschutzes verändern, doch sie merkt ziemlich schnell, dass man auch beim Umweltschutz Kompromisse eingehen muss, um anderen Menschen nicht zu schaden. Jenna möchte am liebsten von allen in Stillwater sofort gemocht werden und setzt alles daran, dass sie dazu gehört, was sich allerdings schwieriger erweist, als sie gedacht hat. Ich muss ehrlich sagen, dass sie mir am Anfang ziemlich mit diesem ganzen Umweltschutz auf die Nerven gegangen ist, weil sie sich für ziemlich wichtig gehalten hat und von sich selbst gedacht hat, dass sie diejenige sein wird, die den Planeten rettet. So kam es mir jedenfalls vor. Aber als sie dann in Kanada angekommen ist, hat sich irgendwas in ihrer Denkweise verändert. Man merkt, dass sie realisiert, dass andere Menschen auch dadurch geschadet werden kann, wenn man sich für den Umweltschutz einsetzt. Sie merkt einfach, dass man auch mal Kompromisse eingehen muss. Selbst wenn es um den Umweltschutz geht. Nachdem sich ihre Denkweise so verändert hat, habe ich gemerkt, dass ich sie wirklich total gerne mag. Ich finde es toll, dass sie immer probiert alles zu geben und, dass sie den Leuten, die sie mag total gerne hilft. Sie ist halt einfach vollkommen hilfsbereit. Manchmal kann sie aber auch eine kleine Dramaqueen sein, aber sind wir die nicht alle mal ? Ich mag sie auf jeden Fall total gerne und finde sie echt total liebenswert. Außerdem hat sie mir einige Lachanfälle beschert, weil sie einfach manchmal ein bisschen tollpatschig ist und sich dann auch noch so schön darüber aufregt, wenn andere dann über sie lachen. Da lag ich teilweise echt am Boden. Sie passt einfach perfekt zu der Geschichte und ich könnte mir wirklich keine bessere Protagonistin vorstellen. Sie ist einfach toll und mir gefällt es, dass sie sich für etwas so angagiert, auch wenn sie es anfangs echt ein bisschen übertreibt. Reeve lebt schon sein ganzes Leben in Stillwater. Sein Vater hat die Familie verlassen und er möchte eigentlich aufs College gehen, aber er hat Angst seine Mama alleine zu lassen. Reeve ist ziemlich genervt davon, dass Jenna alles verändern will und das obwohl sie noch nicht mal weiß was das für Folgen für die Einwohner hat. Er hält Jenna einfach für eine oberflächliche Großstadttussi, die sich für ganz wichtig hält. Aber nach und nach merkt man, dass er Jenna doch sehr gerne mag, auch wenn ich immer nicht wusste, ob er sie nur als Freundin sieht oder auch als mehr. Ich mochte ihn auf jeden Fall von Anfang an und ich wusste auch gleich, dass er total nett ist. Er konnte halt einfach Jennas Ansichten nicht teilen und es hat ihn ziemlich wütend gemacht, dass sie da alles durchsetzten möchte ohne über die Folgen nachzudenken. Ich mag ihn einfach total gerne, vor allem weil er der total ruhige Typ eigentlich ist, aber manchmal doch Action braucht. Ach er ist einfach toll so wie er ist. Susie ist Jennas Patentante. Sie war die Zimmerbewohnerin ihrer Mutter auf dem College. Früher muss sie ein ziemlich wildes Leben geführt haben, denn sie hat nie auf einer Party gefehlt. Doch dann hat sie Adam kennengelernt, in den sie sich dann auch gleich verliebt hat. Die beiden haben geheiratet und sie ist mit ihm tatsächlich nach Kanada gezogen. Das Haus, in dem die beiden wohnen möchte sie gerne zu einer Pension umbauen, denn das ist ihr großer Traum. Deswegen macht es ihr auch nichts aus jede freie Minute zu arbeiten. Sie ist immer nett und lieb, auch wenn ihre Stieftochter sie total anmacht. Ich mag Susie wirklich total gerne, weil sie einfach so liebenswert ist.

Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen. Das Buch ist aus der personalen Ich-Perspektive von Jenna geschrieben, sodass man wirklich alles direkt mitbekommt. Ich finde, dass der Schreibstil wirklich super zu lesen ist und auch sehr gut zu der Geschichte passt. Ich musste echt oft so laut loslachen, dass mich mein Papa richtig komisch angeguckt hat. Der Schreibstil ist einfach total humorvoll. Er ist wirklich super angenehm zu lesen und die Seiten fliegen nur so am Leser dran vorbei. Außerdem passt er perfekt zu Jenna. Ich denke, dass jeder mit diesem Schreibstil super zurecht kommt, weil er einfach total locker und leicht ist. Eben der perfekte Schreibstil für ein Buch, dass man im Sommer liest, denn dann möchte man keinen besonders außergewöhnlichen Schreibstil. So geht es mir zumindest. Deswegen mag ich den Schreibstil einfach mal total gerne.

Der Titel gefällt mir wirklich sehr gut, weil der Sommer in Kanada sich zu dem perfekten Sommer entwickeln könnte (ob er denn wirklich perfekt ist, müsst ihr selbst herausfinden). Außerdem finde ich, dass er irgendwie schon auf eine Liebesgeschichte schließen lässt. Trotzdem muss ich ehrlich gesagt sagen, dass ich den Originaltitel noch besser finde. Den hätte man auch einfach auf deutsch übersetzen können, denn "Boys bears and a serious pair of hiking boots" passt vom Titel her einfach viel besser zu der Geschichte. Aber ich finde auch, dass der deutsche Titel gut passt. Daran kann ich echt nicht meckern, auch wenn ich manchmal ja echt nach Sachen suche, an denen ich meckern kann :D

Das Cover finde ich einfach nur total gelungen. Es macht sofort Lust auf Urlaub und passt einfach super zu der Geschichte. Zumal die Geschichte auch öfter an diesem See spielt und auch die Wanderschuhe (Hiking Boots) eine Rolle in der Geschichte spielen. Ich finde das Cover einfach schön und sehr passend gewählt. 

Mein Fazit
"Mein perfekter Sommer" von Abby McDonald konnte mich in jeder Hinsicht komplett überzeugen. Die Geschichte regt zum Träumen an und ist einfach nur wunderschön. Man bekommt einfach sofort Lust auf Urlaub. Die Geschichte ist einfach wie gemacht für die Ferien. Auch die Charaktere, der Schreibstil, der Titel und das Cover sind einfach super. Ich kann wirklich an nichts meckern und kann euch das Buch wirklich für den Sommer ans Herz legen. Es ist wirklich super schnell zu lesen und man hat total viel Freude an diesem Buch. Einfach das totale Summerread !

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sommer, ostsee, liebe, freundschaft, strand

Fern wie Sommerwind

Patrycja Spychalski
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.05.2013
ISBN 9783570308639
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Fern wie Sommerwind" von Patrycja Spychalski konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern und überzeugen. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil es durch eine Geschichte besticht, die so realistisch ist, dass man denken könnte, dass dies eine wahre Begebenheit ist und, die einen das Sommergefühl vermittelt, Charaktere, die alle liebenswert und genauso authentisch wie die Geschichte sind, einen Schreibstil, der schlicht, aber sehr passend und lesenswert ist, einen Titel, der wirklich gut passt, auch wenn ich nicht genau sagen kann warum und ein Cover, das schlicht, aber bezaubernd ist. Ich kann euch das Buch wirklich nur ans Herz legen. Besonders schön muss es sein, wenn man das Buch als Stranlektüre dabei hat. Überzeugt euch einfach selbst von diesem tollen Buch und lasst euch berühren und mitreißen.

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liebe, israel, simone elkeles, avi, chicago

Zwischen uns die halbe Welt

Simone Elkeles , Eva Müller-Hierteis
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.06.2013
ISBN 9783570308646
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Satz
Ich bin Amy Nelson-Barak.

Meine Meinung
Ihr wisst doch sicher inzwischen, dass ich wirklich ein großer Fan der Bücher von Simone Elkeles bin und ihr habt vielleicht ja sogar mitbekommen, dass ich "Nur ein kleiner Sommerflirt" von ihr auch genial fand. Deswegen habe ich mich wirklich total auf dieses Buch gefreut, denn dies ist der zweite Teil zu "Nur ein kleiner Sommerflirt". Ich war einfach total neugierig wie es mit Amy und Avi weitergeht und hatte echt das Gefühl, dass ich es nicht ertragen kann noch "so lange" auf das Erscheinen dieses Buches zu warten. Irgendwann bin ich dann aber wegen des ganzen Schulstresses vollkommen darüber hinweg gekommen, dass das Buch ja bald erscheint und darum war ich umso überraschter, als der Postbote mir ein Paket vom cbt Verlag in die Hand gedrückt hat. Ich habe mich echt einen Keks gefreut als ich das Päckchen geöffnet habe und ich das Buch in der Hand hatte, denn ich hatte ja echt nicht damit gerechnet. Außerdem ist mir dann aufgefallen, dass es offiziell noch gar nicht erschienen ist und deswegen habe ich mich natürlich umso mehr gefreut. Natürlich stand dann für mich auch sofort fest welches Buch ich als nächstes lesen werde. Also habe ich gleich mit lesen begonnen...

Die Geschichte hat mich schon nach der ersten Seite total gefangen genommen und sie wollte mich tatsächlich gar nicht mehr loslassen. Ich war einfach so von der Geschichte gefesselt, dass ich wirklich so ziemlich alles hinten angestellt habe. Sogar das Schlafen und das ist echt ungewöhnlich für mich ist (denn ich brauch sonst immer meine 8-10 Stunden Schönheitsschlaf (der mich aber irgendwie nicht schöner macht)). Ich wollte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, weil mich die Geschichte mit ihrem Charme einfach eingefangen hat und mich partout bis zum Ende des Buches auch nicht mehr gehen lassen wollte. Ihr fragt euch jetzt aber sicher (wenn nicht ist auch nicht schlimm :D) welche Geschichte mich so fesseln konnte, also genauer worum es denn exakt in dem Buch geht. Die Geschichte handelt von der 17 jährigen Amy, die wir ja auch schon aus Band 1 als Protagonistin kennen. Ihre Beziehung zu ihrem Vater hat sich seit dem Urlaub in Israel im letzten Sommer, grundlegend verändert und zwar zum Positiven, denn jetzt von Amy sogar bei ihrem Vater, den sie früher sogar nur als ihren Erzeuger bezeichnet hat und mit dem sie so wenig wie möglich zu tun haben wollte. Ihr Leben könnte echt super toll sein, aber ihr fehlt ein ganz bestimmter Mensch in ihrem Leben und zwar Avi, denn Avi ist ihr heißer Sommerflirt aus dem letzten Israel Urlaub. Amy vermisst Avi wirklich ganz schrecklich und wünscht ihn sich oft, dass er bei ihr wär, aber das geht nicht, weil er in der israelischen Armee ist bzw. noch in der Ausbildung ist. Deswegen konzentriert sich Amy lieber auf das Liebesleben der anderen Menschen in ihrem Leben und nicht auf ihr eigenes nicht wirklich vorhandenes Liebesleben. Und dann zieht auch noch Nathan bei ihr gegenüber ein. Er ist echt der totale Streber und bringt Amy wirklich regelmäßig auf die Palme, aber trotzdem möchte sie warum auch immer, dass er sie mag. Die beiden kommen sich immer näher und dann steht auf einmal Avi vor ihrer Tür, um ihr einen Überraschungsbesuch abzustatten. Amy ist total verwirrt und weiß gar nicht mehr was los ist, denn eigentlich sollte sie doch vor Freude Luftsprünge machen, dass Avi extra zu ihr gereist ist oder nicht ? Da gibt es nur ein Problem und zwar, dass ihre Gedanken immer wieder zu Nathan abschweifen. Liegt es vielleicht daran, dass zwischen Avi und ihr bald wieder die halbe Welt liegen wird und sie dann wieder alleine ist ? Ihr merkt schon, dass die Geschichte dieses Mal wirklich ein bisschen komplizierter ist, denn auf einmal gibt es nicht mehr nur Avi in Amys Leben sondern auch Nathan, den sie irgendwann gar nicht mehr so schrecklich findet. Ich wurde wirklich von dieser Geschichte gefangen genommen, denn sie ist wirklich romantisch (was man natürlich bei einem Buch der Autorin erwartet), total lustig, aber auch an einigen Stellen sehr berührend und verworren. Vor allem gefällt mir aber sehr gut, dass die Wendungen, die die Geschichte angenommen hat, definitiv nicht von mir erwartet wurden, so dass ich wirklich an keiner Stelle in irgendeiner Weise gelangweilt war. Im Gegenteil, die Geschichte hat mich beim Lesen die ganze Zeit auf Trab gehalten, weil ich wirklich auf fast jeder Seite lachen musste oder mir auch mal ein Tränchen verdrücken musste. Ich bin ja wirklich sehr gute und vor allem romantische Geschichten von der Autorin gewohnt, aber irgendwie hat mich dieses Mal die Geschichte sogar noch mehr mitgerissen als sonst. Die Autorin hat es wirklich drauf ihren Geschichten so viel Gefühl zu verleihen, dass man als Leser dahinschmilzt, aber auch wieder so wenig, dass man die Gefühle für übertrieben oder gar kitschig hält. Sie findet in jedem Teil ihrer Geschichten immer genau das richtige Maß. Ich kann euch wirklich nur sagen, dass mich diese Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen überzeugt hat und ich euch hier mit offiziell auch die Geschichte des zweiten Bandes der Trilogie ans Herz legen kann. Vielleicht hat sie mich sogar noch ein bisschen mehr überzeugt als die im ersten Band, aber auch nur vielleicht :D Wenn ihr romantische Teenreads mögt, die aber gleichzeitig berührend und vollkommen humorvoll sind, kann ich euch nur diese Geschichte empfehlen und natürlich auch alle anderen Bücher der Autorin. Ach ich gebe jetzt einfach offen zu, dass ich in diese Geschichte verliebt bin.

Die Charaktere sind eigentlich fast die gleichen geblieben, außer, dass natürlich einige Charaktere aus Israel fehlen, aber das finde ich gar nicht schlimm, denn dafür ist ja auch ein "Neuankömmling" dazu gekommen. Ich kann echt nur sagen, dass ich die Charaktere alle liebe, weil sie so verschieden, aber trotzdem alle auf ihre eigene Weise liebenswert und irgendwie total sympathisch sind. Ich mag sie wirklich alle, weil sie wirklich alle ihren eigenen Kopf haben und gerade das sie so realistisch und authentisch macht. Ich kann mir für diese Bücher einfach keine besseren Charaktere vorstellen und könnte jetzt echt die ganze Zeit über alle schwärmen, aber jetzt möchte ich euch erst mal alle Charaktere einzeln "vorstellen". Amy ist die Protagonistin. Sie ist 17 Jahre alt und wohnt seit kurzer Zeit bei ihrem Vater, mit dem sie eigentlich fast ihr ganzes Leben gar nichts so wirklich zu tun hatte, aber das hat sich von einen Tag auf den anderen geändert, als er Amy letzten Sommer nach Israel "verschleppt" hat wo sie ihre Familie und ihre Wurzeln kennen lernen sollte. Seit diesem Urlaub verstehen sich die beiden richtig gut und man merkt richtig, dass Amy ihren Vater liebt und zwar mit all seinen Eigenschaften und Eigenheiten. Genau in diesem Urlaub hat sie Avi kennen gelernt, in den sie sich dann auch verliebt hat. Es gibt da nur ein Problem, denn Avi lebt in Israel und leistet dort sogar seinen Wehrdienst ab. Deswegen kann Amy ihn nicht sehen und das frisst sie innerlich auf, weil sie ihn so sehr vermisst. Amy ist sehr direkt in dem was sie sagt. Sie spricht eben einfach aus was sie denkt. Und das finde ich wirklich sehr bewundernswert an ihr, da sie immer ihre Meinung sagt, auch wenn sie weiß, dass sie das höchstwahrscheinlich in Schwierigkeiten bringen wird. Ich mag Amys "harte" Art wirklich gerne, weil sie sich meistens überhaupt nicht darum schert was andere Menschen von ihr denken und ihr Ding macht. Aber manchmal hat sie wirklich Momente in denen ich ihr erst mal eine geklatscht hätte, weil sie so oberflächlich war. Manchmal habe ich auch echt das Gefühl, dass es ihr gar nicht unbedingt schaden würde, wenn sie mal den Mund halten würde. Denn sie verbockt sich manchmal ganz schön selbst das Leben durch ihre ständige Laberei... Trotzdem muss man sie einfach mögen und mit ihr lachen (manchmal auch über sie). Gut gefällt mir vor allem, dass sie zum Judentum konventiert und auch richtig stolz darauf ist und es nicht zulässt, dass sich andere über ihre Religion lustig machen. Man muss Amy einfach mit all ihren Eigenschaften und auch Eigenheiten mögen. Sie ist einfach die perfekte Protagonistin. Avi ist Amys Sommerflirt, aber man hat immer das Gefühl, dass auch er mehr für sie empfindet, denn sonst würde er ja nicht für sie von Israel nach Chicago reisen. Er ist 18 Jahre alt und ist seit dem letzten Sommer in der israelischen Armee. Avi tut sich sehr schwer damit seine Gefühle laut auszusprechen, weil er Angst hat, dass den Menschen, die ihr liebt verletzt werden oder wie sein Bruder sterben. Er gibt immer vor total der harte Kerl zu sein, aber innerlich ist er wirklich sehr sensibel. Ich mochte ihn aber ehrlich gesagt im ersten Band irgendwie ein bisschen lieber, aber woran das genau liegt, kann ich euch auch nicht so genau sagen... Na ja vielleicht an einem anderen "Kerl", den ich wirklich total gerne mag. Aber Avi ist trotzdem richtig toll und man schließt auch ihn sofort ins Herz. Nathan ist der neue Nachbar von Amy und geht auch auf ihre Schule. Er ist kleidet sich wie ein richtiger Streber und benimmt sich meistens auch wie einer. Außerdem zieht er Amy fast die ganze Zeit damit auf, dass sie eine Barbie sei und die Menschen nur nach dem Äußeren betrachten (was manchmal ja sogar stimmt). Trotzdem wusste ich sofort, dass er eigentlich total nett ist und Amy wirklich gerne mag. Vielleicht hat er sie auch gerade deswegen aufgezogen, damit sie mal merkt, dass sie sich manchmal echt ein bisschen doof verhält. Ich mag Nathan auf jeden Fall super gerne und möchte ihn als Charakter wirklich nicht mehr missen. Ach er ist einfach der süßeste Streber ♥ Ihn habe ich so mit am meisten in mein Herz geschlossen :)

Der Schreibstil hat mir mal wieder sehr gut gefallen, denn das Buch ist aus der personalen Sicht von Amy geschrieben, so dass man alles genau miterlebt und alles aus ihren Augen sieht. Ich bin von dem Schreibstil der Autorin echt immer wieder aufs Neue begeistert, denn sie kann zum einen total witzig schreiben, so dass man wirklich laut loslachen muss und zum anderen kann sie aber auch so gefühlvoll und romantisch schreiben, dass man sich echt ein paar Tränchen verdrücken muss. Der Schreibstil passt einfach super zu Amy und zu der Geschichte. Außerdem ist er echt super gut zu lesen. Ich habe mit dem Lesen begonnen und schwupps war ich auch schon wieder durch und das wär definitiv nicht so gewesen wenn der Schreibstil schlecht bzw. schlechter gewesen wär. Besonders schön finde ich die Idee, dass über den Kapiteln immer ein Ausschnitt aus der Thora abgedruckt ist, zu dem sich Amy Gedanken macht. Das passt sehr gut zu ihrem Glauben, an den sie wirklich festhält.

Der Titel gefällt mir wirklich super gut, da zwischen Amy und Avi wirklich die halbe Welt liegt und das auch die größte Hürde ihrer "Beziehung" ist. Ich finde, dass der Titel einfach super zu der Geschichte und auch zu den Charakteren passt und auch irgendwie zu dem Titel des ersten Bandes passt. Einfach ein perfekt gewählter Titel, der neugierig auf das Buch macht, aber nicht zu viel verrät.

Das Cover finde ich auch einfach nur genial. Es ist im Stil der anderen Bücher, der Autorin gehalten und passt einfach super gut. Ich finde einfach, dass die Charaktere auf dem Cover perfekt gewählt sind und ich mir Amy und Avi wirklich so vorgestellt habe. Ich freunde mich langsam echt mit Covern an wo man auch die Gesichter der Protagonisten sieht. Ich finde das Cover einfach aber wunderschön.

Mein Fazit
"Zwischen uns die halbe Welt" von Simone Elkeles hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und in seinen Bann gezogen. Ich liebe die Geschichte von Amy und die Beziehungen zwischen den Charakteren. Ich liebe den witzigen, aber romantischen und gefühlsbetonten Schreibstil der Autorin und den Titel, und das Cover. Ach ich liebe einfach alles an diesem Buch und kann inzwischen wirklich guten Gewissens behaupten, dass ich diesen Band noch besser als Band 1 der Trilogie finde. Ich kann es echt kaum erwarten, dass August auf meinem Kalender steht und der 3. und letzte Band erscheint.

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358 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

liebe, london, fantasy, geist, armreif

Nur ein Hauch von dir

Sue Ransom , Gerold Anrich , Martina Instinsky-Anrich
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 08.12.2011
ISBN 9783596854509
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Satz
Der Schwan tobte am Ufer herum, drosch mit seinen gewaltigen Flügeln auf die Kieselsteine ein und hatte alle anderen Vögel verjagt.

Meine Meinung
Das Buch ist eins meiner SuB-Leichen und ich konnte es einfach nicht mehr ertragen, dass dieses Buch hier ungelesen herum liegt, denn ich habe es sogar als Rezensionsexemplar bekommen und fühle mich echt schlecht, dass ich es erst jetzt gelesen habe und jetzt erst rezensiere. Das geht echt gar nicht. Ich hatte irgendwie einfach nicht so wirklich Lust auf das Buch, weil ich von einigen gehört habe, dass es ziemlich langatmig ist und, dass es an einigen Stellen auch ein wenig sehr unrealistisch war. Vielleicht sollte ich mir erst immer selbst eine Meinung über das Buch bilden, denn dann würde es nicht mehr vorkommen, dass Bücher so lange auf meinem SuB herumliegen, wie dieses. Lange Rede kurzer Sinn, jetzt kommt meine Rezension zu dem Buch was seit Ewigkeiten auf meinem SuB herum liegt.

Die Geschichte hat mir wirklich am Anfang sehr gut gefallen, da sie wirklich sehr schnell abgelaufen ist und sich die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten ziemlich schnell entwickelt hat, so dass ich wirklich von der Geschichte ziemlich gefesselt war. Doch nach ein paar Seiten habe ich gemerkt, dass sich die Beziehung zwischen den Protagonisten wirklich zu schnell für mich persönlich entwickelt hat, denn das war meiner Meinung nach einfach unrealistisch. Aber ihr fragt euch jetzt sicher worum es in der Geschichte genauer geht... Das Buch handelt von der 17-jährigen Alex, die schon seit längerer Zeit in den beliebten Schulschönling Rob verliebt ist. Als er sie dann endlich um ein Date bittet, müsste sie eigentlich das glücklichste Mädchen der Welt sein, aber kurz vorher findet sie in der Themse einen mysteriösen Armreif, der sich immer so komisch verdunkelt und auf einmal sieht sie einen Jungen, der so wunderschöne blaue Augen hat, dass es ihr den Atem verschlägt. Es ist wie Liebe auf den ersten Blick, aber irgendwas ist an dem Jungen echt komisch, als sie bemerkt, dass sie ihn immer nur in einem Spiegel sehen kann und durch ihn hindurch fassen kann, merkt sie, dass Callum definitiv kein normaler Junge ist, ganz im Gegenteil... Aber was ist wenn man sich in einen Geist verliebt ? Hat diese Liebe eine Chance oder ist sie zum Scheitern verurteilt ? Und genau diesen Moment meine ich, als die beiden sich unsterblich in einander verlieben. Natürlich gibt es Liebe auf den ersten Blick, aber man sagt dann doch trotzdem nicht gleich ich liebe dich, oder ? Vielleicht bin ich auch einfach nur ein bisschen zu oldschool was so etwas angeht. Auf jeden Fall war diese Entwicklung der Liebe zwischen Alex und Callum für meinen Geschmack viel zu schnell. Wenn das Ganze weniger schnell gewesen wär, wär die Geschichte spannender gewesen. Ich mag es wenn man spürt, dass sich die beiden zu einander hingezogen fühlen, es aber nicht gleich offen zugeben, weil sie sich selbst noch über ihre Gefühle klar werden müssen, denn dann liegt immer dieses schöne Knistern in der Luft. Trotzdem fand ich die Idee der Geschichte wirklich sehr interessant und auch spannend. Ich fand ja schon die Susannah Bücher von Meg Cabot so genial und hier geht es ja auch um einen Geist. Ich wurde von der Geschichte wirklich sehr gut unterhalten, auch wenn sie einigen unrealistische Stellen hatte, denn die Geschichte war wirklich sehr romantisch, aber auch fantastisch und vor allem auch sehr fesselnd und spannend. Ich finde nämlich gar nicht, dass sie langatmige Stellen hat. Ich war wirklich von der ersten bis zur letzten Seite von der Geschichte gefesselt, auch wenn sie manchmal ein bisschen übertrieben und unrealistisch romantisch war. Ansonsten kann ich aber echt nicht an der Geschichte meckern. Auf jeden Fall hat sie mich so sehr überzeugt, dass ich mir unbedingt noch die beiden anderen Teile kaufen muss und sie lesen muss, aber das mag auch mit dem spannenden Ende zu tun hat, dass einen so neugierig auf Band 2 gemacht hat.

Die Charaktere haben mir wirklich sehr gut gefallen, weil ich alle als sehr interessant und gut durchdacht empfunden habe. Sie passen einfach alle zur Geschichte, auch wenn natürlich nicht jeder mir sympathisch war, aber das wär ja irgendwie auch ein bisschen langweilig. Eine oder einen Bösen muss es ja immer geben. Alex ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist 17 Jahre alt und wohnt mit ihren Eltern und ihrem Bruder in der Nähe von London. Sie führt eigentlich ein total normales Leben, was man zumindest in dem Alter als normal bezeichnen kann, denn sie steht auf den beliebten Schulschwarm, Rob und himmelt ihn schon seit einer gefühlten Ewigkeit an. Als er sie endlich auch richtig bemerkt und sie auch noch um ein Date bittet, müsste sie das glücklichste Mädchen der Welt sein, aber das ist sie nicht, denn kurz vorher hat sie in der Themse einen mysteriösen Armreif gefunden, in dem sich der Stein immer mal wieder verdunkelt. Und auf einmal sieht sie einen wunderschönen Jungen, der ihr mit seinen blauen Augen den Atem raubt. Es ist wie Liebe auf den ersten Blick und sofort hat sie Rob vergessen. Da wär nur ein Problem, denn der Junge ist ein Geist und sie kann ihn nur durch einen Spiegel sehen. Alex verliebt sich unsterblich in den Geist, namens Callum, aber sie hat immer wieder Zweifel an der Beziehung, da sie nicht weiß wie sie überhaupt funktionieren soll. Ich mochte Alex wirklich vom ersten Augenblick an, weil sie mir irgendwie vollkommen sympathisch war und ich mich mit ihr einfach identifizieren konnte. Ich habe oft das Selbe gedacht wie sie und hatte manchmal echt das Gefühl, dass die Autorin mich als Vorlage für den Charakter genommen hat :D Alex ist einfach total liebenswert und man schließt sie total schnell ins Herz. Vor allem habe ich mir aber gewünscht, dass ihre Liebe zu Callum nicht umsonst ist und die beiden das irgendwie hinbekommen, denn das hat sie echt verdient. Sie ist einfach ein ganz tolles Mädchen und ich könnte mir persönlich keine bessere Protagonistin für die Geschichte vorstellen. Callum ist ein Geist. Er kann sich gar nicht mehr so genau erinnern seit wann er schon in diesem "Zustand" ist, aber er kann sich erinnern wie er gestorben ist. Auch für ihn ist es Liebe auf den ersten Blick, als er Alex das erste Mal sieht, die komischer Weise genau so ein "Geisterarmband" hat wie er. Er fühlt sich ihr sofort total verbunden und weiß, dass sie die eine für ihn ist. Er hätte nie gedacht, dass ihn jemals ein Mensch wieder wahrnehmen wird. Alex ist sein Licht in der Dunkelheit und hält ihn davon ab in Trauer und Selbstmitleid zu versinken. Man hat wirklich das Gefühl, dass er ohne sie nicht sein kann. Ich mag Callum auch total gerne. Er ist einfach ein total toller Charakter und ich finde ihn einfach nur total liebenswert. Man muss ihn einfach mögen und in das eigene Herz schließen. Grace ist Alex's beste Freundin und würde so ziemlich alles für sie tun. Ich finde es echt schade, dass ihre Rolle in der Geschichte nicht größer war, weil ich sie echt gerne mag und die Szenen so schön fand als Alex und sie irgendwas zusammen unternommen haben. Sie ist einfach die perfekte beste Freundin und ich finde sie super sympathisch und liebenswert. So eine beste Freundin kann sich echt jedes Mädchen nur wünschen.

Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen, weil er so schön wegzulesen war. Die Geschichte ist aus der personalen Ich-Perspektive aus Alex's Sicht geschrieben und der Schreibstil hat wirklich sehr gut zu ihr gepasst. Er ist wirklich sehr locker und jugendlich, aber überhaupt nicht so slangmäßig angehaucht. Die Autorin versteht sich wirklich darin den richtigen Grad zwischen romantisch und spannend in ihrem Schreibstil unter zu bringen. Ich war wirklich die ganze Zeit total gefesselt und hatte das Buch für die Seitenanzahl wirklich ziemlich schnell durchgelesen. Ich kann den Schreibstil wirklich nur in den Himmel loben, da er sehr gut zu der Erzählerin passt, wirklich locker und leicht ist und trotzdem Gefühle transportiert und fesselt. Einfach ein perfekter Schreibstil der Autorin.

Der Titel gefällt mir recht gut, auch wenn ich finde, dass der Originaltitel einfach viel neugieriger macht und trotzdem sehr gut zu der Geschichte passt, allerdings kann ich ja den Titel nicht ändern und deswegen gehe ich auf den deutschen Titel näher ein. Ich finde, dass "Nur ein Hauch" eigentlich wirklich sehr gut passt, weil Alex ja immer nur einen Hauch von Callum sieht, weil er ein Geist ist. Ich finde, dass der Titel wirklich gut zu der Geschichte passt, aber einen gar nicht neugierig auf die Geschichte macht. Hier hätte ich echt den Originaltitel beibehalten, aber das ist ja nur meine persönliche Meinung.

Das Cover finde ich auch gut gewählt, allerdings finde ich auch hier mal wieder das Originalcover viel schöner, da darauf das Armband im Wasser abgebildet ist und das Cover meiner Meinung nach einfach noch ein Stückchen schöner ist. Trotzdem finde ich das hier auch sehr gut gewählt, da man darauf Alex auf einem Steg sieht, der wahrscheinlich auf die Themse hinaus führt, wo sie ja den Armreif gefunden hat, der sie mit Callum verbindet. Im Hintergrund sieht man die Skyline einer Stadt und am Himmel stehen die Sterne. Darüber ist das Gesicht mit wunderschönen Augen gelagert, der höchstwahrscheinlich Callum darstellen soll. Ich finde das Cover wirklich schön coloriert, da die verschiedenen Blautöne wirklich zum Träumen einladen. Trotzdem finde ich einfach, dass das Originalcover noch ein Stückchen schöner und passender.

Mein Fazit
"Nur ein Hauch von dir" von S. C. Ransom konnte mich fesseln, auch wenn die Geschichte wenn mir die Geschichte wenn es um die Liebe geht ein bisschen zu unrealistisch ist. Trotzdem finde ich die Idee, die hinter der Geschichte steckt sehr originell und auch interessant. Die Geschichte konnte mich trotz kleiner Kritikpunkte wirklich überzeugen und das ist ja bekanntlich schon die halbe Miete. Auch die Charaktere und der Schreibstil haben mir sehr gut gefallen, da beides wirklich sehr gut zu der Geschichte passt. Vor allem der Schreibstil ist für mich perfekt. Chapeau ! Beim Titel und dem Cover muss ich sagen, dass ich bei beiden auf das Original zurück gegriffen hätte. Trotzdem finde ich beides passend gewählt. Ich bin wirklich sehr gespannt auf Band 2 und werde ihn mir wohl gleich kaufen müssen. Ich ärger mich gerade echt, dass ich das Buch erst so spät gelesen habe und das Buch so lange auf meinem SuB versauern musste.

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dystopie, liebe, mutter, elysium, gavin

Renegade - Tiefenrausch

J. A. Souders , Charlotte Lungstraß
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.08.2012
ISBN 9783492702812
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Der erste Satz
Mein Leben ist absolut perfekt.

Meine Meinung
Das Buch habe ich wirklich schon länger bei mir rumstehen, aber irgendwie kam ich nie dazu das zu lesen. Und irgendwie hatte ich auch im Hinterkopf, dass irgendeine Booktuberin das Buch nicht ganz so gut fand, aber ich kann mich partout nicht mehr daran erinnern wer genau das jetzt war. Auf jeden Fall irgendjemand, der mich davon überzeugen konnte, dass ich das Buch nicht in nächster Zeit lesen muss. Deswegen stand es wahrscheinlich auch so lange hier rum. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass dies eine Dystopie vollkommen ohne Liebe ist und ich brauche ja immer ein bisschen Romantik, damit ich nicht total gelangweilt werde. Daran mag es gelegen habe, dass ich nicht so große Erwartungen an das Buch hatte, auch wenn ich mir kurz vorher nochmal die Sterne bei Amazon angeschaut habe und das Buch 4/5 Sternen erhalten hat.

Die Geschichte hat mir von der ersten Seite an überraschend gut gefallen. Der Klappentext gibt einfach nicht das wieder, was das Buch einfach beinhaltet. Er wird der Geschichte nicht gerecht. Denn die Geschichte ist definitiv romantisch und das kann man anhand des Klappentextes nur erahnen. Die Geschichte hat mit vom ersten Moment an gefesselt, auch wenn diese Art von Geschichte eigentlich nichts für mich ist, denn die Atmosphäre im Buch ist sehr düster und an einigen Stellen auch wirklich sehr gruselig, so dass ich manchmal einige Zeilen übersprungen habe (so wie sich das als Angsthase gehört). Ach vielleicht wollt ihr auch erst mal wissen worum es denn überhaupt genauer geht, damit ihr wisst wovon ich "spreche". In der Geschichte geht es um Evie. Sie lebt mir ihrer Adoptivmutter, der Herrscherin in Elysium. Elysium ist eine Stadt im Meer. Die Menschen sind dorthin gegangen, weil an der Oberfläche so viel Chaos und Krieg geherrscht hat. Evies Leben ist perfekt. Sie hat ihren eigenen Garten, um den sie sich kümmert, sie ist die Tochter des Volkes, also wird sie später die Herrschaft über Elysium übernehmen, sie spielt Violine und sie hat Verehrer, von denen sie sich für einen entscheiden muss, um sich zu paaren. Dennoch hat sie immer wieder große Lücken in ihrem Gedächnis. Als Gavin, ein Junge von der Oberfläche nach Elysium gelangt, merkt sie das sie regelmäßig manipuliert wird und, dass diese perfekte Stadt alles nur Trug und Schein ist. Die Stadt lebt von Regeln, die "die Mutter" aufstellt. Alle Menschen, die diese nicht einhalten, werden umgebracht. Außerdem sind Gefühle nicht erwünscht und Berührungen zwischen Jungen und Mädchen sind strengstens verboten. Evie merkt, dass Gefühle doch möglich sind und, dass es auch irgendwie eine andere Möglichkeit geben muss, aber dann kommt alles anders und sie befindet sich auf der Flucht aus Elysium und zwar mit Gavin, für den sie Gefühle entwickelt, die sie so noch nicht erfahren hat. Die Geschichte ist wirklich total fesselnd und das war für mich wirklich überraschend, weil ich schon lange keine Dystopie gelesen habe, weil ich einfach von manchen ziemlich enttäuscht war. Aber die Geschichte in "Renegade- Tiefenrausch" konnte mich komplett überzeugen und begeistern. Ich hatte das Buch wirklich schnell ausgelesen und war echt ziemlich traurig, dass Band 2 noch nicht bei uns erschienen ist. Ich finde, dass das Buch ziemlich viele Themen behandelt. Wie z.B. Liebe, zukünftige Welt, Misstrauen, Angst und Manipulation. Ich kann euch diese Geschichte einfach ans Herz legen, weil sie euch alle total fesseln wird, weil sie so düster, romantisch, dramatisch und spannend ist. Einfach die perfekte dystopische Geschichte.

Die Charaktere gefallen mir wirklich alle sehr gut, auch mir natürlich nicht alle sympathisch sind, aber darauf kommt es auch gar nicht an, denn auch die bösen Charaktere sind total super durchdacht und es kommt einem vor, als ob es diese Charaktere wirklich in echt gibt. Das gibt es wirklich nicht oft in fantastischen oder dystopischen Büchern. Evie ist die Tochter von "der Mutter", der Herrscherin vom Elysium. Sie wird später ihren Thron übernehmen und über die Unterwasserwelt herrschen. Sie wurde von ihrer Mutter nur adoptiert und weiß so gut wie nichts über ihre Vergangenheit. Sie muss total viele Regeln befolgen und sie vergisst regelmäßig Dinge, aber sie hinterfragt nie etwas, weil ihr immer von anderen eingetrichtert wird, dass ihr Leben perfekt ist. Sie glaubt alles was ihr gesagt wird. Bis sie Gavin begegnet, der von der Oberfläche stammt, denn da merkt sie, dass ihr ganzes Leben eine Lüge ist und sie immer manipuliert wird. Sie verliebt sich in Gavin, obwohl in Elysium Gefühle nicht erwünscht sind und sie dafür bestraft werden kann wenn er sie berührt oder andersherum. Es kommt dazu, dass sie sich auf der Flucht befindet und zwar vor dem Menschen, dem sie immer vertraut hat. Es beginnt eine Flucht auf Leben oder Tod. Eigentlich ist ihre Flucht auswegslos, aber Gavin und sie geben nicht auf. Und dann erfährt Evie etwas über sich selbst, was ihr ganzes Leben umkrempelt und sie ihrer Meinung nach zu einem Monster macht. Evie ist für mich die perfekte Protagonistin, weil sie einfach ganz anders ist als ich, denn sie ist total mutig und vor allem durchhaltefähig. Sie ist total intelligent und weiß eigentlich immer eine Lösung für das Problem. Außerdem ist sie wirklich total liebenswert und auch sympathisch. Obwohl ich sie anfangs als sehr perfektionistisch empfunden habe, aber das ist sie nicht. Das lag nur an der Manipulation. Ich kann mir einfach keine bessere Protagonistin für diese tolle Geschichte vorstellen. Ich bin schon echt gespannt wie es mir ihr in den nächsten beiden Bänden weitergehen wird, denn sie hat es verdient ein glückliches Leben zu führen. Gavin kommt durch Zufall von der Oberfläche nach Elysium, wo alles total fremd für ihn ist und wo er gleich ins Verließ eingesperrt wird. Er vertraut niemandem, weil sie Freund erschossen wurde. Aber dann trifft er auf Evie und merkt, dass sie anders ist als die andere. Er vertraut ihr und verliebt sich in sie. Er würde sich sogar mit ihr verpaaren. Aber eins kommt zum anderen und plötzlich befindet er sich auf einer Flucht raus aus Elysium zur Oberfläche. Er ist ein sehr familienbezogener Mensch und würde für Evie alles tun. Er würde sie am liebsten den ganzen Tag über beschützen. Ich mochte ich wirklich vom ersten Augenblick an, weil er so liebenswert ist und über seine Gefühle sprechen kann. Ich mag ihn einfach total gerne und für mich ist er einfach der total Traumtyp. Die Mutter ist Evies Adoptivmutter und die Herrscherin und Elysium. Sie kontrolliert alles und das zu einem bösen Preis, denn sie tötet Menschen wenn sie ihre Regeln nicht befolgen. Sie will ein perfektes Volk und dafür fuscht sie sogar in den Genen der Menschen herum und paart nur Menschen, die perfekte Kinder zeugen werden. Sie ist einfach böse und das merkt man sofort. Sie war mir vollkommen umsympathisch und ich konnte sie wirklich absolut nicht ab. 

Der Schreibstil hat mir wirklich richtig gut gefallen, da er einfach richtig gut zu Evie gefallen hat. Also das Buch wurde aus der personalen Ich-Perspektive aus Evies Sicht geschrieben. Vor allem hat mir der Anfang jedes Kapitels sehr gut gefallen, weil am Anfang immer ein Auszug aus dem Regelbuch oder einem Brief der Mutter abgedruckt wurde und dieser Ausdruck meistens dazu gepasst hat was gerade in dem Kapitel passiert. Außerdem sind die Gedanken, die sich durch Manipulation in ihren Kopf geschlichen haben und, die sie nie so selbst denken würde in grau abgedruckt, so dass man die wirklich sehr gut von dem restlichen Text unterscheiden. Der Schreibstil war wirklich sehr angenehm zu lesen, aber manchmal fand ich ihn auch ein bisschen eklig, weil die Autorin sehr realistisch beschreibt, vor allem wenn es um Blut geht. Aber das Buch hatte ich wirklich super schnell durch, weil der Schreibstil so gut zu lesen war und mir echt sehr, sehr gut gefallen hat. Außerdem hat er auch noch sehr gut zur Geschichte selbst gepasst.

Der Titel gefällt mir wirklich sehr, sehr gut, weil "Renegade" so viel wie Verräterin heißt und Evie für ihr Volk irgendwann zur Verräterin wird und sie sich auch selbst für eine hält. Trotzdem könnte man Renegade auch auf die Mutter beziehen, so dass sich jeder selber vorstellen kann, warum das Buch so heißt. "Tiefenrausch" passt sowieso sehr gut, weil Elysium ja unten im Meer liegt. Ich finde einfach, dass der Titel perfekt gewählt wurde und, dass er neugierig auf das Buch macht.

Das Cover finde ich eigentlich wunderschön mit den blau Tönen des Meeres, dem Mädchen, dass in einer riesigen Wasserblase "festsitzt" und mit dem Blubberbläschen. Ich finde einfach, dass es ein richtiger Eyecatcher ist. Trotzdem habe ich was daran zu meckern, weil Evie wie alle Bewohner von Elysium blonde Haare hat und das Mädchen definitiv braune bis schwarze Haare hat. Aber es ist sicher auch nicht so einfach so ein Cover überhaupt erst mal zu finden bzw. zu erstellen. Trotzdem hat es mich halt ziemlich gestört.

Mein Fazit
"Renegade- Tiefenrausch" von J. A. Souders ist für mich eine grandiose Dystopie, da das Setting total neu ist, weil Elysium ja im Meer liegt, die Geschichte düster, romantisch, spannend und fesselnd ist, die Charaktere alle total realistisch und wirklich gut durchdacht sind, der Schreibstil besonders und wirklich angenehm zu lesen ist und der Titel wirklich perfekt gewählt wurde.
Mein einziger Kritikpunkt ist das nicht ganz so passende Mädchen auf dem Cover, aber ist wirklich meckern auf höchstem Niveau.
Ich bin wirklich total begeistert von dem Buch und kann nicht erwarten den zweiten Band zu lesen, auch wenn so weit ich weiß noch nicht mal bekanntgegeben wurde, dass das überhaupt bei uns erscheinen wird. Ihr müsst euch einfach alle das Buch kaufen, damit wir dafür sorgen, dass sich das Buch gut genug verkauft :D Ich liebe dieses Buch einfach ♥

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liebe, tod, rockstar, dublin, irland

Wer braucht schon Liebe?

Denise Deegan , Silvia Schröer
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.05.2013
ISBN 9783570307922
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Satz
Okay.

Meine Meinung
Mal wieder ein romantisches Jugendbuch aus dem Hause cbt. Ihr wisst ja, dass ich diese Bücher echt total liebe und wenn es davon genug geben würde wahrscheinlich auch nur noch diese Art von Büchern lesen würde. And by the way... ist der cbt Verlag mein Lieblingsverlag (kleines, aber schlechtes Wortspiel mit dem Originaltitel, verzeiht mir bitte!), denn ich habe immer das Gefühl, dass die Bücher, die die veröffentlichen nur für mich geschrieben sind, da eigentlich fast alle total meinem Geschmack entsprechen. Als ich gesehen habe, dass dieses Buch bald erscheint, habe ich es mir sofort auf die Wunschliste gesetzt, weil ich wusste, dass ich es einfach haben muss. Ich war echt so glücklich, dass mir der cbt Verlag das Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt hat. Als es bei mir ankam, musste ich es wirklich sofort lesen, weil ich so gespannt war.

Die Geschichte hat sich für mich nach nichts neuem oder besonderen angehört, aber gerade das finde ich dann nämlich meistens sehr interessant, weil ich es genial finde wie es Autoren gelingt das gleiche Thema auf verschiedene Arten zu vermitteln und dem Leser trotz des bereits bekannten Themas eine ganz andere Sichtweise zu schaffen. Denn man muss doch echt sagen, dass ein Mädchen, das einen Elternteil oder vielleicht sogar beide verloren hat, meistens sich von anderen Menschen abschottet und niemanden mehr an sich heran lässt damit sie nicht noch einmal verletzt wird, nichts noch nie da gewesenes ist. Trotzdem hat mich die Geschichte von der ersten Seite an begeistert. Es geht um Alex, die mit ihrem Vater zusammen lebt, der aber immer unterwegs ist, weil er ein gefeierter Rockstar ist. Er lässt sie immer alleine mit irgendwelchem Personal, das sich um Alex kümmern soll. Sie fühlt sich von ihm im Stich und allein gelassen, denn ihre Mutter ist vor sechs Monaten an Krebs gestorben. Deswegen hat Alex niemanden mehr. Sie dachte, dass ihr Vater für sie da sein wird, aber er hat sie komplett allein gelassen. Und zwar mit allem: mit der Trauer nach dem Tod ihrer Mutter und mit der Wut und der Enttäuschung die ihr immer wieder ein Stich ins Herz versetzen. Seitdem ihr Vater sie nun auch noch im Stich gelassen hat, vertraut sie niemandem mehr, lässt niemanden mehr an sich und lässt nicht zu, dass sie irgend jemand liebt. Deswegen stößt sie alle Menschen von ihr weg, die sich um sie kümmern oder ihr helfen wollen, weil sie es einfach nicht ertragen kann, dass sie mit der Gewissheit leben muss, dass sie auch diese Menschen wieder verlieren kann und, dass das manchmal schneller geht als man denkt. Auch ihre besten Freundinnen, Sarah und Rachel lässt sie nicht mehr an sich heran und schon gar nicht David, auch wenn er noch so schöne blaue Augen hat, denn er hat ihr nicht geholfen, als sie seine Hilfe benötigt hätte. Trotzdem verspürt sie immer so ein komisches Gefühl in seiner Gegenwart, aber Alex denkt sich: "Wer braucht schon Liebe ?", denn wer nicht liebt, wird nicht verletzt... Was ich von Anfang an sehr interessant an der Geschichte fand, war, dass sie in Dublin also Irland spielt, denn ich habe noch nie ein Buch gelesen, dass überhaupt irgendwo in Irland spielt. Meistens spielen diese Teenreads in den USA. So war es mal eine richtige Abwechslung, auch mal ein Buch zu haben, dass dem Highschool Klischee entwischt. Die Geschichte hat mich wirklich von der ersten Seite an total begeistert aber vor allem berührt, da Alex oft von Selbstzweifeln geplagt ist und sich so von den Menschen, die sie liebt und von denen sie auch geliebt wird, abschottet. Ich hatte echt oft Mitleid mit ihr, auch wenn das wahrscheinlich das letzte ist was Alex gebrauchen könnte. Ihre Geschichte ist einfach so traurig und irgendwo bedrückend, denn sie hat nicht nur ein Elternteil verloren, sondern gleich zwei und das obwohl ihr Vater noch am Leben ist. Sie bestraft sich irgendwie selbst dadurch, dass sie sich selbst keinen Spaß erlaubt, da sie Angst hat, dass sie ihre Muter vergisst wenn sie glücklich ist. Die Autorin hat in der Geschichte so gut die verschiedenen Gefühle, die in Alex aufkeimen transportiert, sodass mir manchmal echt die Tränen gekommen sind, weil ich so mit ihr mitgefiebert habe, aber an manchen Stellen habe auch ich Wut verspürt. Das Buch hat mich einfach mitgerissen und ich wollte es überhaupt nicht mehr aus der Hand legen. Natürlich kann man von der Geschichte erwarten, dass sie romantisch ist, aber sie ist definitiv nicht kitschig. Na ja okay an einigen Stellen schon und da habe ich mir nur gedacht, was die Autorin noch die ganzen Rest über beschrieben hat, aber dann kamen wieder Wendepunkte, die man wirklich überhaupt nicht erwartet hat. Ich war echt total überwältigt von der Geschichte und kann sie wirklich nur jedem Teenager ans Herz legen, weil ich der Meinung bin, dass sie so berührend und auch irgendwie aufrüttelnd ist, dabei aber noch wirklich romantisch ist. Das Einzige was mir an der Geschichte nicht so gefallen hat, war das Ende, da es wirklich sehr offen ist, aber nach längerer Googelei habe ich entdeckt, dass dies eine Trilogie ist, aber, dass sich die anderen Bücher dann jeweils um eine von Alex Freundinnen drehen. Wahrscheinlich wird dann im nächsten Buch die Geschichte von Alex auch noch als Nebenhandlung weitererzählt. Leider habe ich noch nicht entdeckt wann und ob es überhaupt bei uns erscheint, aber ich fange schon mal an zu beten, dass sich das Buch hier gut genug verkauft, aber ich bin eigentlich der festen Überzeugung, dass es so sein wird.

Die Charaktere sind wirklich alle sehr gut ausgearbeitet und sind mir auch fast alle sehr sympathisch, aber es kann ja auch nicht immer nur liebe Charaktere geben, denn sonst wär das ganze echt langweilig. Trotzdem gibt es so zwei Charaktere, die ich echt überhaupt nicht leiden konnte, aber zu denen komme ich gleich erst. Beginnen möchte ich natürlich mit der Protagonistin Alex, deren Mutter vor sechs Monaten an Krebs gestorben ist und, die seitdem mit ihrem Vater alleine lebt, der aber eigentlich die ganze Zeit durch die Weltgeschichte reist, weil er ein gefeierter Rockstar ist. Alex leidet sehr darunter, dass ihre Mutter gestorben ist und, dass ihr Vater sie einfach im Stich lässt. Sie schottet sich von allen ab und möchte am liebsten nur alleine sein. Selbst ihre besten Freundinnen lässt sie nicht mehr an sich ran, weil sie ihr immer helfen wollen, aber Alex eigentlich gar keine Hilfe von ihnen möchte. Sie hat Angst die beiden auch noch zu verlieren und lässt sie deswegen nicht mehr an sich ran. Ihr Vater hat für sie einen Haufen Personal angeheuert, weil er sich ja nicht um sie kümmert. Den einzigen, den sie vom Personal leiden kann, ist Mike, ihr Chauffeur, weil er ihr eigentlich nie Fragen stellt und sie auch nicht verändern will. Alex kann einfach nicht zulassen, dass Menschen sie lieben oder sich um sie Sorgen. Sie gibt immer vor, dass mir ihr alles in Ordnung ist, aber dabei ist es das überhaupt nicht. Sie vertraut niemanden und liebt auch niemanden, denn "wer braucht schon Liebe" ? Alex jedenfalls nicht, auch wenn da David McFadden ist, der wirklich unheimlich gut aussieht und auch echt nett ist. Aber für Alex ist er ein richtiger Idiot, weil er ihr nicht geholfen hat, als sie seine Hilfe benötigt hätte. Und trotzdem fühlt sie sich immer auf so komische Weise total wohl wenn sie mit ihm zusammen ist. Alex ist wirklich eine "kaputte" Protagonistin. Ihr Leben ist definitv nicht Friede, Freude, Eierkuchen. Sie wacht jeden Tag auf und ist umgeben von Personal, dass sich zwar um sie kümmert, aber das natürlich kein Ersatz für ihre Eltern ist. Sie verspürt immer wieder diese Trauer, Enttäuschung und die Wut in sich aufkeimen, weil ihre Mutter tod ist und ihr Vater, den sie nur "den Rockstar nennt", sie einfach allein und im Stich gelassen hat. Sie fühlt sich oft total allein und einsam. Sie erlaubt sich selbst nicht, dass sie die Trauer wegen dem Tod ihrer Mutter ablegt, weil sie Angst hat, dass sie ihre Mutter vergisst. Nur ihrer Gran und ihrem Hund Homer vertraut sie, weil diese beiden immer für sie da waren und sie nie im Stich gelassen haben. Ich finde, dass Alex eine wirklich eher schwierige und bedrückende Protagonistin ist, da sie so viel Last auf ihren Schultern tragen muss und schon so viel Trauer miterlebt hat. Man wünscht ihr einfach nur, dass sie doch auch endlich mal glücklich sein soll und ihr Leben leben soll. David hat auch seine Mutter verloren und weiß wie das ist. Aber er kommt besser damit zurecht, weil er sein Leben lebt, weil er weiß, dass seine Mutter gewollt hätte, dass er glücklich ist und ihr nicht sein Leben lang nachtrauert und dafür sein eigenes Leben vernachlässigt. Er würde Alex wirklich gerne mit ihrer Trauer helfen, aber sie lässt auch ihn nicht richtig an sich ran. Er will sie auch nicht bedrängen über ihre Gefühle oder den Tod ihrer Mutter zu sprechen. Trotzdem kämpft er um sie und für sie. David ist einfach ein toller Kerl. Er ist aufrichtig und hilfsbereit. Vor allem kann er über seine Gefühle sprechen und mischt sich nicht in andere Angelegenheiten ein wenn sie ihn nichts angehen. Er ist einfach toll. Außerdem muss er ein echtes Sahneschnittchen sein und das ist natürlich nie schlecht :D Ich kann mir keinen besseren männlichen Hauptcharakter für die Geschichte vorstellen. Rachel ist Alex's beste Freundin. Die beiden waren früher wie Pech und Schwefel und haben sich wirklich alles anvertraut. Aber seit dem Tod ihrer Mutter schottet sich Alex auch von Rachel ab. Das macht sie echt total fertig, weil sie Alex liebt und ihr einfach nur helfen möchte. Sie kämpft die ganze Zeit darum, dass sich Alex ihr wenigstens ein bisschen öffnet und was von sich preisgibt, aber irgendwann hat auch sie keinen Nerv mehr und kann einfach nicht mehr weiterkämpfen. Sie ist begnadet im Theaterspielen und ist wirklich liebenswert. Man kann sich wirklich keine bessere beste Freundin als Rachel vorstellen. Sarah ist die Dritte in dieser Dreierfreundschaft. Und sie ist auch der erste Charakter, der mir ein wenig unsympathisch war. Sie wirkt wirklich vom ersten Moment an eingebildet und tussig. Außerdem möchte sie immer im Mittelpunkt stehen und wirft sich allen Typen an den Hals. Auf ihrer Stirn könnte auch einfach "leicht zu haben" stehen, denn das wär auch nicht auffälliger als ihr Getue. Außerdem ist sie manchmal echt fies, denn sie schreckt auch nicht vor dem Freund einer ihrer Freundinnen zurück und ist wirklich unsensibel Alex gegenüber. Ich hatte einfach das Gefühl, dass sich ihr ganzes Leben um Partys, Jungs und Gossip dreht und das war mir echt unsympathisch. Manchmal ist sie mir echt auf die Nerven gegangen. Trotzdem glaube ich, dass das vielleicht auch nur eine Maske sein könnte, weil sie auch einfühlsam, nett und hilfsbereit sein kann. Im nächsten Buch der Trilogie dreht sich alles mal um sie und ich bin echt gespannt, ob ich sie richtig charakteresiere oder ob ich mich in ihr täusche. Louis ist der andere Charakter, der mir unsympathisch war. Er ist tatsächlich Sarahs Bruder, aber daher weht nicht die Unsympathie, die ich gegen ihn hege. Er ist einfach ein echter Idiot, der hinter jedem Arsch hinter herläuft und, der sich jedes Mädchen in sein Bett holt, das nicht bei drei auf den Bäumen ist. Dabei sind ihm die Gefühle der Mädels total egal. Eben ein richtiger Player. Besonders hat er es auf Alex abgesehen...

Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Autorin weiß wirklich wie man Gefühle durch den Schreibstil transportieren kann. Ich war wirklich oft zu tiefst berührt und auch bedrückt und das war nur der Fall, weil der Schreibstil so gut auf das Verhalten der Protagonistin abgestimmt war. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass Alex so schreiben und auch sprechen würde. Vor allem ihr "Ich bin in Ordnung" oder "Mir gehts gut" ist einfach total sie, denn sie gibt immer vor, dass mit ihr alles in Ordnung ist, auch wenn es das definitiv nicht ist. Wie ihr jetzt wahrscheinlich schon gemerkt habt, ist das Buch in der personalen Ich-Perspektive aus Alex's Sicht geschrieben. Das war wirklich sehr angenehm, da man ihre Gefühle und Gedanken miterlebt hat, denn wenn das Buch in der Er-/Sie Perspektive geschrieben wär, hätten wir gar nichts von denen mitbekommen, da Alex ja wirklich sehr verschlossen ist was ihre Gefühle und Gedanken angeht. Der Schreibstil ist einfach toll. Er transportiert super die Gefühle von Alex und auch die Atmosphäre im Buch. Trotzdem ist er sehr angenehm zu lesen.

Der Titel gefällt mir wirklich sehr, sehr gut. Denn Alex ist wirklich der Meinung, dass sie keine Liebe braucht, weil sie ja der Meinung ist, das derjenige, der nicht liebt auch nicht verliert und auch nicht verletzt wird. Außerdem finde ich, dass man anhand des Titels sofort erkennt, dass es sich hier bei um eine Liebesgeschichte handelt und ich finde auch, dass der Titel neugierig macht, aber nicht zu viel von der Geschichte preisgibt. Einfach ein perfekt gewählter Titel.

Das Cover finde ich wirklich wunderschön und irgendwie schlicht, aber sehr schön und niedlich gehalten. Aber ich muss leider sagen, dass die Person, die David darstellen soll, überhaupt nicht zu ihm passt, da er laut der Geschichte blonde Haare hat. Das ist echt ein großer Fehler und deswegen gefällt mir das Cover auch echt nicht so gut, auch wenn ich finde, dass es viel aussagekräftiger als das Originalcover ist.

Mein Fazit

"Wer braucht schon Liebe ?" von Denise Deegan hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert und vor allem berührt. Manchmal sogar zu Tränen, da die Geschichte echt traurig und auch irgendwie bedrückend ist. Trotzdem vermittelt sie Liebe und Freundschaft. Ich finde, dass die Autorin das altbekannte Thema von einer Protagonistin, die ihre Eltern verloren hat, neu erschaffen hat und einen damit so mitgerissen hat, so dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Das Buch besticht durch eine perfekte Geschichte, meist sympathische und gut durchdachte Charaktere, einen Schreibstil, der so viele Gefühle transportiert und einen Titel, der einfach perfekt zu der Geschichte und zu der Protagonistin passt. Das Einzige was mir nicht gefällt ist die Wahl des Covers, aber die macht das Buch selbst ja nicht schlechter.
Ich hoffe wirklich sehr, dass die anderen beiden Bücher der Reihe auch noch übersetzt werden und dann auch bald bei uns erscheinen.

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liebe, schule, freundschaft, alex, lino munaretto

Zwischen dir und mir

Lino Munaretto
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei cbt, 18.03.2013
ISBN 9783570308318
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Satz
Langsam kroch Alex aus dem Bett, stand auf und trottete auf wackeligen Beinen aus seinem Zimmer und durch den düsteren Flur.

Meine Meinung
Das Buch habe ich schon eine halbe Ewigkeit im Auge und wollte es nach erscheinen auch schnellstmöglich haben, weil ich wusste, dass das genau das richtige Buch für mich ist. Darauf hat mich natürlich die Inhaltsangabe hingewiesen, aber auch die Schrift, die die deselbe wie bei den Simone Elkeles Büchern ist. Ich war so froh, als das Buch endlich bei mir zu Hause ankam und ich gleich mit lesen beginnen konnte...

Die Geschichte hat mir wie gesagt schon vor dem Lesen zugesagt, als ich das erste Mal den Klappentext gelesen habe, weil der Klappentext mich auf eine locker, leichte, romantische Geschichte eingestimmt hat, die man innerhalb von ein paar Stunden weg gelesen hat und die einen zufrieden und glücklich zurück lässt. Die meisten von euch wissen wahrscheinlich, dass ich diese romantischen Jugenbücher vom cbt Verlag total gerne mag und sie reihenweise verschlinge. Die Geschichte handelt von der 15-jährigen Lisa, die aus einem reichen und sehr konvertionellen Elternhaus stammt und deren größtes Problem oder Frage es ist, ob sie mit ihrem Freund Dennis das erste Mal Sex haben soll. Und um den 17-jährigen Alex, dessen Mutter Alkoholikerin ist und der sowieso ein total verkorkstes und armes (im Sinne von Geld) Leben führt.. Alex hat sich mit seinem Leben abgefunden und möchte eigentlich auch nichts daran ändern, weil er der Meinung ist, dass er das sowieso nicht schaffen würde. Er hält sich eigentlich von Lisa fern, weil sie seiner Meinung nach in einer ganz anderen Liga spielt als er, aber als sie sich dann von ihrem Freund trennt und er ihr zu nahe tritt, ergreift er für sie Partei. Das ist der Moment in dem sich zwischen den beiden eine zerbrechliche Liebe entwickelt, die eigentlich alle Hindernisse überwinden sollte, die den beiden aber nur mehr Probleme bringt. Die Geschichte hat mich total gefesselt, obwohl die Idee mit dem reichen Mädchen und dem Jungen der aus schlechten Verhältnissen kommt weiß Gott nicht neu ist. Trotzdem wollte mich die Geschichte von Alex und Lisa einfach nicht mehr loslassen, weil ich wissen musste, ob die beiden es letztendlich schaffen zusammen zu kommen oder eher zusammen zu bleiben. Ich muss sagen, dass die Geschichte natürlich romantisch ist, aber nicht kitschige Weise sondern eher auf männliche Weise romantisch. Ich hoffe ihr versteht was ich meine. Alex ist nämlich nicht so der Romantiker, aber das macht die Geschichte zu etwas besonderem. Vor allem hat mir sehr gut gefallen, dass man das Ende nicht schon nach 2 Minuten wusste, auch wenn ich natürlich eine Ahnung hatte. Aber die Geschichte hat Wendungen eingeschlagen, die ich nicht so erwartet hatte und die mich von meiner Ahnung abgelenkt haben. Ich wollte das Buch wirklich nicht bis zur letzten Seite aus der Hand legen und habe lieber mit meinem Handy als Licht gelesen, als es bis heute Morgen liegen zu lassen. Und das ist echt ein riesiges Kompliment an die Geschichte, da ich es hasse mit meinem Handy zu lesen :D Die Geschichte war romantisch, berührend, an einigen Stellen richtig ernst und vor allem fesselnd bis zur letzten Seite. Ich würde sagen, dass die Geschichte vor allem Jugendliche im Alter von 13 bis 17 begeistern wird, aber auch Erwachsene Frauen berühren und neugierig machen wird.

Die Charaktere haben mir endlich mal wieder alle super gefallen, auch wenn einige zwischen durch nicht ganz so sympathisch waren, aber das ist ja im echten Leben auch so. Das hat die Charaktere noch viel realer und authentischer wirken lassen. Alex ist der Protagonist der Geschichte. Er ist 17 Jahre alt und besucht die 10. Klasse. Seine Mutter ist Alkoholikerin und sein Vater hat ihn, seinen Bruder und seine Mutter verprügelt. Sein Bruder hat dann die Familie verlassen und seine Mutter hat eigentlich fast kein Geld. Auch in der Schule sieht es momentan echt nicht gut aus. Er hält sich grundsätzlich eigentlich aus allem raus was so in der "beliebten" Schicht seiner Schule abgeht, aber als Lisas Exfreund ihr zu nahe tritt, ergreift er für sie Partei und muss dafür Prügel einstecken. An dem Abend merkt er, dass er etwas für Lisa empfindet, aber sein größtes Problem ist es, dass sie aus so unterschiedlichen Verhältnissen kommen und er der Meinung ist, dass sie etwas viel besseres als ihn verdient hat. Ich mochte ihn wirklich vom ersten Augenblick an, weil er wirklich ein sehr guter Kerl ist und er einfach total liebenswert ist. Er ist halt nicht perfekt, aber das macht ihn besonders und vor allem vollkommen einzigartig. Er ist nicht der Prinz, der auf dem Schimmel angeritten kommt. Er ist manchmal ein ziemlicher Badboy, aber ein Badboy mit einem riesigen Herzen und Minderheitskomplexen. Ich finde, dass er so toll ist und eigentlich viel mehr aus sich und seinem Leben machen könnte. Manchmal wollte ich ihn einfach anschubsen, um ihn aus seiner beschränkten Sichtweise heraus zu holen, um ihn zu zeigen, dass es noch andere Möglichkeiten für ihn gibt. Er ist einfach total klasse und ich hätte mir keinen besseren Protagonisten als ihn vorstellen können. Ohne ihn wär das Buch nur halb so schön und überraschend gewesen. Lisa übernimmt den weiblichen Part zu Alex. Lisas Familie hat überhaupt gar keine Geldprobleme. Sie sind sogar ziemlich reich. Sie ist die Vorzeigetochter, denn sie hat immer nur Einsen in der Schule, hat den perfekten Schwiegersohn in Spe als Freund (zumindest am Anfang der Geschichte), spielt perfekt Klavier und tut nie etwas verrücktes. Sie steht ziemlich unter der Fuchtel ihrer Mutter, die immer alles kontrollieren muss. Trotzdem merkt man Lisa an, dass sie manchmal auch nicht so perfekt sein möchte. Ich mag Lisa wirklich sehr gerne, weil sie das Herz am richtigen Fleck hat und eigentlich immer vollkommen ehrlich und aufrichtig ist. Sie ist einfach toll und man schließt sie sofort ins Herz. Ich habe die ganze Zeit mit ihr mitgefiebert, mit ihr geweint aber auch mit ihr gelacht. Sie ist einfach total liebenswert und einfach nur total süß.

Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen, da es aus zwei Sichtweisen geschrieben ist. Hauptsächlich aus der von Alex, aber auch aus der von Lisa. Die Unterschiede erkennt man dann immer an den Sternchen die die Teile voneinander trennen und natürlich dann am Schreibstil selbst. Das komplette Buch ist in der Er-/ Sie Schreibweise geschrieben. Ich finde das mit den abwechselnden Perspektiven echt abwechslungsreich und vor allem ist es sehr interessant zu sehen wie die beiden die verschiedenen Situationen einschätzen und miterleben. Der Schreibstil war echt total angenehm zu lesen und man hatte das Buch schneller durch als es einem lieb wär. Ich fand auch, dass der Schreibstil wirklich gut zu den Charakteren gepasst hat und auch unterschiedlich war, wenn die Perspektiven gewechselt haben. Alles in einem ein perfekter Schreibstil.

Der Titel gefällt mir wirklich super, super gut. "Zwischen dir und mir" ist wirklich das Motto der Geschichte, da es von den Gefühlen handelt, die sich da zwischen Lisa und Alex entwickeln. Trotzdem habe ich die ganze Zeit gehofft, dass es in dem Buch noch eine Stelle geben wird wo einer von beiden den anderen fragt: "Was ist das eigentlich zwischen dir und mir?". Dann hätte der Titel natürlich noch viel besser gepasst, aber so passt er natürlich auch schon gut, denn die Gefühle zwischen den beiden bringen die Geschichte eigentlich erst richtig ins rollen und bringen damit auch die Probleme zum Vorschein, die den beiden im Weg stehen.

Das Cover ist wirklich wunder, wunderschön. Es ist einfach so romantisch und echt niedlich, auch wenn ich mich nicht daran erinnern kann, dass die Szene im Buch vorkommt, aber vielleicht kann ich mich auch nur nicht richtig daran erinnern. Trotzdem finde ich das Buch einfach total klasse gewählt. Ich finde, dass die Personen auf dem Cover wirklich gut gewählt wurden, da ich mir die beiden wirklich so vorgestellt habe. Außerdem finde ich es super, dass man die Gesichter nicht erkennen kann, da einem so die Fantasie nicht genommen wird. Der Ort an dem dieses "Foto" geschossen sein könnte, könnte der kleine Teich sein, der auch eine große Rolle in der Geschichte spielt.

Mein Fazit
"Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto hat mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen überzeugt. Die Geschichte hat einen ernsten Hintergrund ist aber romantisch, berührend und vor allem fesselnd, die Charaktere sind alle total toll, der Schreibstil ist abwechslungsreich und einfach perfekt und der Titel und das Cover sind einfach nur zum Träumen schön und sehr gut gewählt. Ich kann das Buch wirklich nur jedem ans Herz legen, der auf romantische, aber berührende Jugenbücher "steht". Vor allem richtet sich das Buch natürlich auch an Jugendliche, aber auch Erwachsene werden ihre Freude an dem Buch haben.

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

liebesroman, einzelbuch, freundschaft, jugenbuch, liebe

Wer heimlich küsst, dem glaubt man nicht

Meg Cabot , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 11.03.2013
ISBN 9783570401675
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Satz
"Oh mein Gott, was macht die denn bitte hier?", zischte Sidney Van der Hoff, als ich mich gerade mit einem Stapel Speisekarten in der Hand dem Tisch näherte, an dem sie mit ein paar anderen aus unserer Clique saß.

Meine Meinung
Ich bin wirklich ein bekennender Meg Cabot Fan, was die meisten von euch wahrscheinlich schon mitbekommen haben, als ich tatsächlich jedes einzelne Susannah Buch einzeln rezensiert habe, weil ich fand, dass die Bücher es einfach verdient haben eigenständige Rezensionen zu bekommen. Spätestens bei der Reihe der Autorin war es völlig um mich geschehen, aber auch die Prinzessin Mia Reihe habe ich früher verschlungen und konnte die Bücher immer und immer wieder lesen. Ihr merkt schon, dass ich die Autorin wirklich sehr mag und ihre Bücher vergöttere und deswegen war es für mich klar, als ich gesehen habe, dass ein neues Buch von Meg veröffentlicht wird, dass ich es einfach lesen muss. Als ich es dann dank dem cbt Verlag hier zu Hause liegen hatte, konnte ich meine Finger gar nicht mehr davon lassen (das hört sich ja ein kleines bisschen pervers an Kopfkino hör auf) und wollte es am liebsten sofort anfangen, aber wie das so oft ist, hatte ich noch andere Bücher, die vorher unbedingt gelesen werden mussten und deswegen habe ich das Buch auch erst gestern angefangen. Ich hatte natürlich eine sehr hohe Erwartung an das Buch, weil ich nur geniale Bücher von Meg Cabot gewohnt bin...

Die Geschichte fand ich anfangs wirklich ziemlich interessant, weil ich noch nie eine Geschichte gelesen habe, in der die Protagonistin die ganze Zeit nur am Lügen ist und sich damit schützt und andere davor zu schützen versucht verletzt zu werden. Genauer geht es in der Geschichte um Katie, die mit ihren Eltern in dem wunderschönen, kleinen Küstenort Eastport/Conneticut, wo die Quahogs (Muschelsorte sowie Footballteam) wie Stars gefeiert werden. Katie ist hübsch und total beliebt und mit Seth, einem Quahog zusammen, aber das genügt ihr irgendwie nicht. Weswegen sie auch noch mit Eric aus der Theater-AG heimlich rumknutscht. Sie lügt eigentlich die ganze Zeit und kommt damit auch immer ziemlich gut durch. Bis Tom Sullivan wieder in die Stadt kommt, den sie eigentlich vergessen wollte, weil er damals etwas schlimmes getan hat, aber warum findet sie ihn dann so sexy und fühlt sich total super wenn er mit ihm zusammen ist. Ihr merkt wahrscheinlich schon, dass es ziemlich viel Drama in dieser Geschichte gibt und es gibt wirklich andauernd Drama, weil Katie eigentlich die ganze Zeit nur am Lügen ist und sich so ein Lügennetz spinnt, dass sie meistens gar nicht mehr weiß wem sie nun was für eine Lüge aufgetischt hat. Ich muss leider sagen, dass mir die Geschichte anfangs vom Thema her zwar sehr zugesagt hat sich dann aber so klischeehaft entwickelt hat, dass ich teilweise echt ein bisschen gelangweilt war. Ich finde, dass die Idee hinter der Geschichte wirklich was anderes ist, aber ich finde auch, dass man die Geschichte besser umsetzten könnte. Mir ist Katies ständige Lügerei nämlich nach 'ner Zeit richtig auf die Nerven gegangen und ich hätte sie am liebsten wach gerüttelt und ihr gezeigt, dass sie alle Menschen, die sie mag und liebt belügt und, dass sie wenn die Lügen herauskommen ihnen damit noch viel mehr weh tut. Trotzdem war die Geschichte ganz nett, aber halt nicht das was ich erwartet hatte oder mir gewünscht hatte, denn die Geschichte war zwar an einigen Stellen ganz lustig und süß, aber ich kenne halt sonst nur grandiose Geschichte der Autorin, die einen von der ersten bis zur letzten Seite umhauen. Ich fand, dass die Geschichte zwar eine wichtige Moral enthalten hat, die ja auch schon mit dem Titel verdeutlicht wird, aber die Geschichte hatte für mich keinen wirklichen Tiefgang und war einfach eher oberflächlich gehalten und da kenne ich sonst immer was ganz anderes von der Autorin. Ich war wirklich ziemlich enttäuscht von der Geschichte und finde es echt schade, dass aus der Geschichte nicht noch mehr herausgeholt wurde, weil die Idee selbst echt gut ist. 

Die Charaktere haben mir in diesem Buch leider auch nicht ganz so gut gefallen, da die meisten sehr oberflächlich und eingebildet von dem Charakter her waren und mir manche mit ihrem Verhalten echt tierisch auf die Nerven gegangen sind und ich die meisten einfach in ihrem Weltbild wachrütteln wollte, weil sie auch ihre Welt so oberflächlich bewerten. Katie ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist in ihrem Abschlussjahr auf der Highschool und Jahrgangsbeste und arbeitet nebenbei in einem Restaurant, um sich eine professionelle Kamera kaufen zu können. In ihrer Freizeit fotografiert sie total viel. Sie ist total hübsch und beliebt, da sie gelernt hat sich so anzupassen, dass die Menschen sie mögen. Das hat sie aber vor allem dadurch erreicht,dass sie eigentlich so gut wie alle Menschen in ihrem Leben anlügt. Sie selbst sagt, dass sie krankhaft lügen muss, aber auch, dass sie das nur tut um die Menschen, die sie mag bzw. liebt nicht verletzten zu müssen. Aber ich habe ehrlich gesagt, dass sie nur lügt, weil sie ihr Leben so bequemer leben kann. Sie ist zusammen mit Seth, einem Quahog Footballspieler und das schon seit vier Jahren. Trotzdem wird einem schnell klar, dass sie ihn nicht lieben kann, weil sie ihn mit Eric, aus der Theater-AG betrügt. Katie war mir anfangs irgendwie noch sympathisch, weil ich eigentlich nur Mitleid mit ihr hatte, weil sie sich so zum Lügen gezwungen fühlt, aber dann habe ich gemerkt, dass sie einfach nur selbstsüchtig ist und dann wurde sie mir wirklich unsympathisch und ist mir ziemlich auf die Nerven gegangen,weil sie auch immer das Gefühl hat, dass sich die Welt nur um sie dreht. Außerdem ging mir diese ständige Lügerei so was von auf den Zwirn ! Ich wollte sie einfach nur wachrütteln, denn trotz allem habe ich gemerkt, dass hinter dieser Lügnerin, die alles dafür tut beliebt zu sein, ein Mädchen steckt, das eigentlich total unsicher ist und ein großes Herz hat und richtig liebenswert sein kann. Sie hat sich auch im Laufe der Geschichte entwickelt, aber ich konnte halt nicht vergessen wie sie mir die meiste Zeit über auf die Nerven gegangen ist. Zum Ende hin wurde sie mir wirklich wieder sympathisch, aber ich fand sie halt die meiste Zeit über ziemlich anstrengend, weswegen sie definitiv nicht eine meiner Lieblingscharaktere ist. Tom hat vor vier Jahren die Stadt verlassen, weil er etwas getan hat, dass ihm die meisten Menschen in Eastport nicht verzeihen können. Aber dieses Jahr kommt er wieder und er hat sich in den Jahren total verändert, denn jetzt sieht er aus wie ein junger Sexgott. Er stellt Katies komplette Welt auf den Kopf und öffnet ihr die Augen was ihr Weltbild und ihre Lügerei angeht, wofür ich ihn alleine schon knutschen könnte. Er war mir von Anfang an total sympathisch, weil er so aufrichtig ist und es einfach hinnimmt, dass die Leute ihn nicht in der Stadt haben wollen, er sich aber trotzdem nicht einschüchtern lässt. Ich finde einfach, dass er total nett ist und auch total liebenswert. Ich mochte einfach seine ehrliche Art, weil das mal eine schöne Abwechslung gegenüber Katie war. Ich mag ihn halt einfach total gerne und wär ohne ihn wahrscheinlich an dem Buch verzweifelt. Sidney ist Katies beste Freundin. Sie ist wunderschön und total beliebt, aber ich finde, dass sie sehr oberflächlich ist, auch wenn sie manchmal echt Anstalten macht ein richtig fürsorglicher und liebenswürdiger Mensch zu sein. Trotzdem habe ich oft genug bei ihr die Augen verdreht und mit dem Kopf geschüttelt, weil ich sie einfach nicht verstehen konnte. Trotzdem hat auch sie sich im Laufe des Buches zum Positiven verändert. 

Der Schreibstil ist wirklich sehr schön zu lesen gewesen. Das Buch ist aus der personalen Ich-Perspektive Katies geschrieben, so dass man ihre inneren Konflikte gut mitbekommen hat und ihr Verhalten wenigstens ein bisschen besser verstehen konnte, denn sonst wär sie wahrscheinlich für mich ein Buch mit sieben Siegeln gewesen wär. Der Schreibstil war wirklich sehr angenehm zu lesen und das Buch ist wirklich jugendlich geschrieben. Aber nicht irgendwie übertrieben jugendlich mit vielen Schimpfworten oder so, aber das hätte auch überhaupt nicht gepasst, da Katie ja wirklich sehr intelligent ist und sich meistens auch gewählt ausdrückt. Am Schreibstil habe ich mal ausnahmsweise nichts zu meckern, weil er mir wirklich gut gefallen hat und der so gut war wie ich ihn von Meg Cabot kannte.

Der Titel gefällt mir relativ gut. Nur relativ gut, weil ich ihn jetzt stilistisch nicht besonders schön finde. Aber er passt wirklich gut zu der Geschichte und das ist ja wohl die Hauptsache. Außerdem finde ich, dass er sehr neugierig auf die Geschichte. Vor allem vermittelt der Titel aber die Moral der Geschichte, denn es ist wirklich so, dass man einem nicht glaubt wenn man einmal richtig gelogen oder fremd geküsst hat. Alles in einem ein passender Titel, der den Inhalt der Geschichte gut wiedergibt, aber vielleicht stilistisch nicht ganz so schön ist.

Das Cover gefällt mir richtig gut, weil ich das Mädchen auf dem Cover richtig gut gewählt finde, weil ich mir Katie wirklich so vorgestellt habe. Ich finde es auch sehr interessant, dass sie zwinkert, da sie öfter mal irgendwelchen Jungs vor allem Eric in der Geschichte zu zwinkert. Ich finde das Cover im allgemeinen einfach sehr schön, weil es so verspielt mädchenhaft ist, mit dem rosa und den Herzchen und dabei trotzdem irgendwie schlicht gehalten wurde und nichts von der Geschichte verrät.

Mein Fazit
"Wer heimlich küsst, dem glaubt man nicht" von Meg Cabot ist für mich leider eher enttäuschend gewesen, da mich die Geschichte überhaupt nicht mitgenommen hat und ich fand, dass man noch viel mehr aus ihr hätte machen können und mir die Protagonistin und die meisten anderen Charaktere auf die Nerven gegangen sind und ich sie meistens einfach wachrütteln wollte. Trotzdem muss ich sagen, dass der Schreibstil wirklich sehr angenehm war und der Titel und das Cover wirklich passend gewählt waren. Alles in einem muss ich leider sagen, dass ich wesentlich besseres von Meg Cabot gewohnt und ich echt enttäuscht von dem Buch bin.

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581 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

liebe, sommer, jugendbuch, familie, großfamilie

Mein Sommer nebenan

Huntley Fitzpatrick , Anja Galic
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbj, 09.04.2013
ISBN 9783570155721
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Satz
Die Garrets waren für uns von Anfang an tabu.

Meine Meinung
Dieses Buch wollte ich schon so lange lesen, weil die Geschichte eigentlich wirklich sehr gut in meine literarischen Vorlieben passt und sich die Geschichte selbst wirklich sehr romantisch und wunderschön anhört. Ich war einfach so neugierig wie mir das Buch gefallen würde, weil ich so viele super gute Rezensionen zu dem Buch gelesen habe, aber auch mittelmäßige. Außerdem hat mich das Cover so begeistert und ich bin echt glücklich, dass ich mir das Buch ertauschen konnte und dann auch noch mit dem alten Cover, das ich persönlich sowieso viel schöner finde. Eben weil ich so gespannt war, musste ich das Buch auch sofort anfangen, als ich es dann vor mir liegen hatte.

Die Geschichte fand ich vom ersten Augenblick an total interessant, weil sie nicht unbedingt die typische Teenieromanze ist, denn hier geht es unter anderem darum, dass die Mutter von der Protagonistin, Samantha total perfektionistisch ist und ein großes Problem mit der Nachbars Familie hat, weil die so viele Kinder haben und es dort immer sehr chaotisch ist. Aber genau das findet Samantha so bewundernswert an der Familie Garrett, denn bei ihr zu Hause ist immer alles total ordentlich, aber das Verhältnis zu ihrer Mutter ist total kühl. Hingegen ist das Verhältnis bei der Familie Garrett total liebevoll und man spürt förmlich, dass sich dort jeder auf einander verlassen kann. Deswegen beobachtet Samantha die Familie immer und am Anfang der Sommerferien klettert Jase Garrett einfach auf ihren Dachvorsprung. Die beiden verlieben sie in einander und Samantha verbringt heimlich eigentlich die ganzen Sommerferien nebenan. Eine Zeit lang kann sie das Ganze vor ihrer Mutter geheimhalten, weil sie viel zu sehr damit beschäftigt ist als Senatorin zu kandidieren, aber dann geschieht ein schrecklicher Autounfall und Samantha muss eine schwere Entscheidung treffen, wahrscheinlich die schwerste ihres Lebens. Ich war anfangs total begeistert von der Geschichte, weil ich mir schon gedacht habe wie die Geschichte enden wird und ich gedacht habe, dass das sehr kitschig, aber nicht sonderlich spannend werden wird, aber das war wirklich nicht so, denn ich war echt gefesselt und ich habe mich öfter echt über das Buch aufgeregt, aber das lag an einem ganz bestimmten Charakter, der mir einfach so auf die Nerven gegangen ist. Dieses Buch bringt einem richtig dieses wunderschöne Sommergefühl, auch wenn es bei mir draußen noch ziemlich kalt war. Ich hatte manchmal echt das Gefühl ich müsse jetzt unbedingt ans Meer, weil ich so in dieser Geschichte gefangen war. Diese Geschichte ist definitiv nicht nur romantisch, sondern auch fesselnd, spannend, wundervoll, dramatisch und auch an einigen Stellen ein wenig bedrückend und aufrüttelnd. Ich bin von der Geschichte wirklich begeistert und finde, dass diese Geschichte wirklich die perfekte für den Sommer ist, die einem aber bestimmt aber auch im Winter Sommergefühle bereitet, weil sie einfach so schön und total berührend ist. Trotzdem fand ich, dass ich für meine Verhältnisse ziemlich lange für das Buch gebraucht habe, da die Geschichte an einigen Stellen echt ein wenig langatmig war und ich dadurch das Buch öfter aus der Hand gelegt habe. Das ist aber auch das Einzige an der Geschichte, das mich gestört hat.

Die Charaktere haben mir eigentlich durch die Bank weg ziemlich gut gefallen, aber wie schon erwähnt, gab es einen Charakter, der mir tierisch auf die Nerven gegangen ist und der mich nur noch mit dem Kopf schütteln lassen hat. Samantha ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist meiner Meinung nach 16 oder 17, ich bin mir da nicht mehr ganz so sicher und besucht die Higschool. Sie ist Tochter einer Politikerin und sehnt sich manchmal sehr nach Chaos und Lebensfreude, da das genau die Sachen sind, die ihre Familie nicht hat. Deswegen beobachtet sie auch immer heimlich die Nachbarsfamilie, Garrett, die sieben Kinder haben und die nur so vor Lebensfreude und Chaos strotzen. Samantha tut immer das was ihre Mutter von ihr erwartet und spielt immer die perfekte Tochter. Trotzdem merkt man, dass sie am liebsten aus dieser "beschränkten" Welt ausbrechen möchte und einfach nur leben möchte. Deswegen verbringt sie nachdem sie Jase kennengelernt hat auch so viel Zeit bei den Garretts, denn die sind nicht perfektionistisch sondern einfach nur warmherzig und liebenswert. Genauso wie Samantha selbst. Ich mochte Sam echt vom ersten Augenblick an, eben weil sie so liebenswert und warmherzig ist. Sie ist halt einfach total sympathisch und man schließt sie gleich ins Herz. Sie ist einfach so nett und ich konnte mich sofort mit ihr identifizieren. Ich glaube nämlich, dass ich an ihrer Stelle schon längst ausgerastet wär wenn ich so eine Mutter hätte. Samantha ist eine wundervolle Protagonistin, die echt perfekt zu der Geschichte passt und die man einfach gern haben muss. Jase ist der zweitälteste Sohn der Garretts und ist meiner Meinung nach 19 Jahre alt, aber auch da bin ich mir nicht so sicher. Er arbeitet bei seinem Vater im Baumarkt um irgendwie sein Studium finanzieren zu können und wenn er nicht gerade arbeitet, kümmert er sich um seine kleineren Geschwister und den Haushalt, um seiner Mum unter die Arme zu greifen. Er repariert so ziemlich alles selbst und ist total hilfsbereit. Er ist immer freundlich und denkt immer erst an die Anderen und dann an sich selbst. Auf den ersten Blick, wirkt er sehr selbstbewusst, aber wenn man ihn länger "kennt", merkt man, dass er von sich selbst keine so hohe Meinung hat. Die sollte er aber haben, denn er ist nett, sympathisch, liebenswert, hilfsbereit und sehr sozial. Außerdem sieht er richtig gut aus. Ich mochte ihn vom ersten Augenblick an, weil er ja mal der totale Traumtyp ist, in den sich wahrscheinlich jedes Mädchen verlieben würde. Er war mir einfach total sympathisch und ich habe auch ihn in mein Herz geschlossen. Gracie (Samanthas Mum) ist Politikerin und kandidiert als Senatorin. Sie wurde von dem Vater von Samantha sehr früh verlassen und ist die total Perfektionistin. Sie hat so einen Tick: wenn sie nervös ist saugt sie den Teppich im Wohnzimmer und das obwohl man sogar noch die Streifen vom letzten saugen sieht. Sie verabscheut Chaos und alles was damit zu tun hat und ist total steif und wirkt sehr kaltherzig. Gerade weil sie kein Chaos mag, hat sie ihren Töchtern gleich klar gemacht, dass die Familie Garrett für die beiden tabu ist, weil sie alles das verkörpern was sie verabscheut. Ihr könnt euch wahrscheinlich denken, dass sie der Charakter ist, der mich so sehr aufgeregt hat und bei dem ich echt nur den Kopf schütteln konnte, denn sie ist echt so unsympathisch und kaltherzig. Damit kam ich überhaupt nicht zurecht und war die ganze Zeit nur genervt und teilweise auch geschockt, dass ein Mensch überhaupt so sein kann.

Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen, denn das Buch ist in der personalen Ich-Perspektive geschrieben, das lässt das Buch sehr "persönlich" wirken und man lernt Samantha besser kennen, da man nicht nur das mitbekommt was sie macht sondern auch das was sie denkt und fühlt. Ich fand, dass der Schreibstil sehr gut zu Samantha selber gepasst hat, weil ich fand, dass Samantha wirklich so schreiben würde. Der Schreibstil war wirklich sehr angenehm zu lesen und hat keine Besonderheiten aufgewiesen. Trotzdem habe ich mir manchmal gewünscht, dass ein Kapitel auch mal zur Abwechslung aus der Sicht von Jase geschrieben wurde, da mich seine Gedanken und Gefühle auch sehr interessiert haben und ich auch gerne mal einen Tag bei den Garretts ohne Sam erlebt hätte, aber das ist nur meine persönliche Idee und wahrscheinlich fänden das einige Leser auch wieder langweilig. Das ist aber wirklich wünschen auf höchstem Niveau, da mir der Schreibstil sonst wirklich sehr gut gefällt und ich nichts zum Meckern finde.

Der Titel gefällt mir sehr gut, weil er einfach zum Inhalt perfekt passt, denn Samantha verbringt ja wirklich eigentlich den kompletten Sommer bei den Garretts nebenan. Trotzdem finde ich, dass man hier ruhig den Originaltitel "My life next door" nehmen könnte, weil dieser Sommer für Samantha ja praktisch ein eigenes Leben ist und ich ja englische Titel sowieso viel schöner finde. Aber auch das ist meckern auf höchstem Niveau, weil ich nichts zu meckern habe, weil der Titel wirklich wunderschön und eigentlich sehr passend ist.

Das Cover ist wirklich wunderschön und perfekt gewählt. Und ich bin so froh, dass ich das Buch mit dem alten Cover ergattern konnte, weil ich finde, dass das einfach noch viel schöner ist. Schade, dass das geändert wurde, aber ich glaube das liegt daran, dass kurz vorher ein Buch erschienen ist, dass das gleiche Bild auf dem Cover hat. Ich finde das deutsche Cover auch noch schöner als das englische, da es mit dem Kirschbaum und den Häusern im Hintergrund ein absoluter Hingucker ist. Ich liebe dieses Cover einfach und kann mir kein schöneres vorstellen.

Mein Fazit
"Mein Sommer nebenan" von Huntley Fitzpatrick ist die perfekte Sommerlektüre, die man aber auch guten Gewissens im Winter lesen kann, weil das Buch so schön romantisch und das locker, leichte Sommergefühl in sich trägt, aber dabei genauso fesselnd und spannend ist. Trotzdem war die Geschichte an manchen Stellen etwas langatmig und die Mutter von Samantha hat mich einfach total fertig gemacht und deswegen kann ich dem Buch einfach keinen Goldstatus geben, auch wenn der Rest wirklich genial ist. 

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930 Bibliotheken, 8 Leser, 7 Gruppen, 174 Rezensionen

liebe, savant, sky, seelenspiegel, fantasy

Die Macht der Seelen - Finding Sky

Joss Stirling , Michaela Kolodziejcok
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2012
ISBN 9783423760478
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Der erste Satz
Das Auto fuhr davon und ließ das kleine Mädchen auf dem Parkplatz zurück.

Meine Meinung
Dieses Buch wollte ich schon eine halbe Ewigkeit haben und auch lesen. Trotzdem habe ich es mir irgendwie nie zugelegt. Doch dann hatte ich irgendwann mal so ein Gedankenblitz, als ich mal wieder ein paar Bücher online bestellt habe, so dass ich mir "Finding Sky" und "Saving Phoenix" bestellt habe. Ich habe mich echt so sehr gefreut, als die beiden Bücher hier ankamen, weil sie einfach mal die totalen Hingucker sind und sich die Geschichte auch richtig gut angehört hat. Ich war wirklich gespannt, bin ich trotzdem irgendwie nicht dazu gekommen das Buch zu lesen. Das kann auch daran gelegen haben, dass ich irgendwie nicht so viel Fantasy gelesen habe und auch gar nicht so die Lust dazu hatte. Aber neulich hatte ich einfach totale Lust auf das Buch und habe es einfach mal aus meinem Regal geholt. 

Die Geschichte hat mich ja wie gesagt von Anfang an sehr interessiert, weil ich ja Romantasy Bücher sehr gerne mag und sich das irgendwie nach einer Teenie-Lovestory mit Fantasy angehört hat und das halt genau in mein "Beuteschema" passt. Ich mag ja sowieso Geschichten sehr gerne, in denen einer der Hauptorte des Geschehens eine Highschool ist, da ich das immer mit Drama, Lästerei, Freundschaft und Liebe verbinde und das halt alles an einem einzigen Ort. Außerdem würde ich auch einfach mal gerne eine Highschool besuchen, auch wenn ich natürlich weiß, dass diese Schulen in Filmen und Büchern meist total übertrieben dargestellt werden. Aber ihr fragt euch jetzt bestimmt worum es genauer in der Geschichte geht und das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. In "Finding Sky" geht es um die Protagonistin Sky, die mit ihren Eltern von England, in die USA nach Wrickenridge, Colorado umzieht und dort eine Highschool besucht. Dort findet sie recht schnell Freunde, was für sie eigentlich ziemlich ungewöhnlich ist, da sie sich vor Menschen eigentlich eher zurückzieht. In der Schule trifft sie dann auf den arroganten, selbstsicheren und sehr gut aussehenden Zed Benedict, der ihr mit seinem Verhalten den letzten Nerv raubt, zu dem sie sich aber irgendwie auch hingezogen fühlt. Aber dann passieren ein paar echt komische Sachen wenn sie in seiner Nähe ist, zum Beispiel kann sie mit ihm über Gedanken kommunizieren. Als er ihr dann auch noch eröffnet, dass sie sein Seelenspiegel sei und die beiden etwas viel wichtigeres und stärkeres miteinander verbindet als nur "normale Liebe" und sie genauso wie er ein Savant sei, ein Mensch, der über übernatürliche Kräfte verfügt, hält sie ihn natürlich für total bescheuert und glaubt ihm natürlich kein Wort davon, aber dann bemerkt sie an sich Fähigkeiten, die eigentlich gar nicht vorhanden sein könnten. Ich fand die Geschichte wirklich von Anfang an sehr interessant, aber ich muss zugeben, dass ich anfangs echt Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte "einzutauchen", aber das lag gar nicht an der Geschichte selber. Sondern eher am Schreibstil, aber zu dem komme ich später ja nochmal. Die Geschichte selbst ist wirklich vollkommen lesenswert, da sie wirklich meinen Hoffnungen von einer Teenie-Lovestory mit Fantasy entsprochen hat. Ich fand, dass hier die Liebe wirklich groß geschrieben wurde und nicht nur als schöner Zusatz fungiert hat sondern die Handlung auch mit gestützt hat. Ich würde mal so behaupten, dass es ungefähr 50/50 war, 50% Liebe und 50% Fantasy und das war hier wirklich sehr angenehm zu lesen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wahrscheinlich Leute, die nicht so sehr auf Romantik in Büchern stehen ein kleines Problemchen mit dieser Aufteilung haben werden und sich manchmal einfach nur denken werden, dass das an der Stelle ja wohl echt kitschig ist. Für mich war diese Mischung perfekt, aber ich bin nun mal auch eine hoffnungslose Romantikerin. Die Geschichte war einfach, romantisch, spannend, fantastisch und auch wirklich fesselnd. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, auch wenn ich anfangs ja leichte Startschwierigkeiten hatte. Die Geschichte hat mich dann doch noch gepackt und ich wollte am liebsten gleich zu "Saving Phoenix" greifen.

Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen, auch wenn ich ehrlicher Weise sagen muss, dass ich mich inzwischen an keinen Namen der Benedict Brüder mehr erinnern kann. Die Namen sind einfach zu außergewöhnlich und es gibt zu viele von ihnen :D Aber auch die mochte ich alle sehr gerne, denn wenn ich einen davon nicht gemocht hätte, hätte ich mich auf jeden Fall an den Namen erinnert. Die Nebencharaktere wurden meiner Meinung nach hier auch nicht wirklich charakteristisch dargestellt sondern haben halt immer nur eine Rolle gespielt wenn die Geschichte voran getrieben wurde oder sie mit Sky zu tun hatten. Sky ist die Protagonistin der Geschichte. Sie zieht mit ihren Eltern von England nach Colorado. Ihre Eltern sind eigentlich gar nicht ihre richtigen Eltern sondern ihre Pflegeeltern, da sie als Kind ausgesetzt wurde. Sie erinnert sich an diese Zeit gar nicht und leider auch nicht an ihren Namen. Ihre "Eltern" sind Künstler und haben in Wrickenridge einen tollen Job ergattert. Sky besucht dort die Highschool und findet für ihre Verhältnisse total schnell Freunde, da sie eigentlich eher eine Außenseiterin ist, weil sie die Menschen nie so nah an sich heran lässt, um eine Freundschaft oder gar eine richtige Beziehung aufzubauen. Sie hat wirklich eine schreckliche Vergangenheit, die sie aber zu dem gemacht hat was sie heute ist. Ich fand Sky von Anfang an sehr liebenswert, weil sie für die Menschen, die sie dann an sich heran gelassen hat und, die sie liebt, alles tun würde. Sie ist einfach ein total liebenswerter Mensch und man möchte sie manchmal einfach nur in den Arm nehmen und umarmen, weil sie einem so leid tut. Sie musste in ihrem Leben schon so viel Leid ertragen und trotzdem ist sie kein "gebrochener" Mensch sondern eine starke, junge Frau, auch wenn sie sich erst zu dieser starken Frau im Laufe des Buches entwickelt. Ach sie ist halt einfach toll und passt super in diese Geschichte rein. Ich mag sie halt total gerne und könnte mir überhaupt keine bessere Protagonistin vorstellen.   Zed ist der männliche Gegenpart zu Sky. Wenn man ihn das erste mal "sieht", hat man den Eindruck, dass er total arrogant ist und eigentlich nur an sich selber denkt. Auch die meisten Mitschüler scheinen sehr von seiner Art und vielleicht auch von seinem guten Aussehen total eingeschüchtert und auch die Lehrer scheinen ein großes Problem mit ihm zu haben, aber das kann man verstehen, da er ja irgendwie manchmal so ein kleiner Badboy ist. Aber gerade darauf stehen doch wir Frauen, oder ? Auf jeden Fall muss ich sagen, dass das alles wirklich nur der erste Eindruck von ihm war, denn auch er ist vollkommen liebenswert und man muss ihn einfach ins Herz schließen. Ich mag seine selbstsichere Art, denn er ist dabei wirklich nicht eingebildet sondern nur von sich selbst überzeugt und das im gesunden Rahmen. 

Der Schreibstil hat mir ja anfangs richtige Schwierigkeiten bereitet. Ich hatte echt das Gefühl, dass ich einschlafen müsste, weil die Autorin einfach so detailreich die Umgebung und auch alles andere außer die Charaktere beschrieben hat und ich es einfach nur zum Gähnen fand, aber irgendwann habe ich das entweder gar nicht mehr wahrgenommen oder das war halt nur in der Einführungsphase der Geschichte so. Es kam dann wirklich der Punkt an dem ich nur noch gefesselt war und das lag unter anderem natürlich auch am Schreibstil. Das Buch ist in der personalen Ich- Perspektive der Protagonistin, Sky geschrieben. Inzwischen sollten wohl alle wissen, dass ich es liebe wenn Bücher in der Ich-Perspektive geschrieben werden, da ich diese Schreibart als viel persönlicher empfinde und mich so mit auch viel mehr mit dem Protagonisten identifizieren kann. Denn hier hat man immer genau gewusst wie es in Sky vorgeht. Ich finde, dass die Autorin zwar keinen außergewöhnlichen, aber einen sehr angenehmen Schreibstil hat, der einen fesselt und in Kombination mit der Geschichte nicht mehr loslassen will.

Der Titel gefällt mir wirklich sehr gut, da "Die Macht der Seelen" als Reihentitel wirklich sehr passend gewählt wurde, weil es hier ja unter anderem um Seelenspiegel geht und die natürlich etwas mit der Seele zu tun haben. "Finding Sky" ist auch wirklich sehr gut gewählt, da das ja so viel wie "Sky finden" und das erstens zu der spannenden Haupthandlung passt, aber auch zu der Tatsache passt, dass Sky ja keine richtige Identität hat und sie sich selbst erst finden muss. Ich finde es hier mal wieder sehr schön, dass hier der englische Originaltitel benutzt wurde, da er einfach perfekt passt und ich die englische Sprache ja sowieso einfach nur genial finde.

Das Cover ist ja mal der Oberhammer, oder ? Ich finde es einfach nur wunderschön. Man muss es doch als Mädchen einfach lieben, oder ? Ich meine, es ist pink, verspielt und hat ein riesiges Herz drauf. Ich finde, dass das Cover ein absoluter Hingucker ist und wirklich sehr gut zu der romantischen Thematik des Buches passt. Es verrät ja eigentlich nichts vom Inhalt des Buches, aber macht trotzdem total neugierig, weil es so schön ist und man vermutet, dass dahinter eine Liebesgeschichte stecken muss. Ich finde dieses mal auch, dass das deutsche Cover schöner ist als der Originalcover, weil ich diesen Kontrast zwischen dem Pink und dem Weiß einfach nur grandios finde und das Cover ja auch viel romantischer ist und einfach viel schöner ist.

Mein Fazit
"Finding Sky" von Joss Stirling ist ein wundervoller Auftakt zu einer fantastischen, aber total romantischen Trilogie, der wirklich sehr viel versprechend ist und mich trotz kleiner Startschwierigkeiten komplett überzeugen konnte, da die Geschichte einfach ein wirklich interessanter und total schöner Mix ist, die Charaktere zwar nicht alle genauer thematisiert werden aber alle durch die Bank weg sympathisch und toll sind, der Schreibstil doch nicht so langweilig sondern wirklich fesselnd und angenehm ist und der Titel und das Cover einfach mal super gewählt wurden.
Ich bin schon total gespannt auf "Saving Phoenix" und werde das wohl auch in nächster Zeit lesen.

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11.274 Bibliotheken, 172 Leser, 6 Gruppen, 840 Rezensionen

liebe, sterbehilfe, behinderung, jojo moyes, unfall

Ein ganzes halbes Jahr

Jojo Moyes , Karolina Fell
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 21.03.2013
ISBN 9783499267031
Genre: Romane

Rezension:


Der erste Satz
Als er aus dem Bad kommt, ist sie wach, hat sich gegen das Kopfkissen gelehnt und blättert durch die Reiseprospekte, die neben seinem Bett gelegen haben.

Meine Meinung
Das Buch musste ich wirklich unbedingt haben, aber ich muss sagen, dass ich dieses Buch erst ziemlich spät entdeckt habe, aber ich habe mich gleich in die Inhaltsangabe verliebt und habe es mir dann vom Osterhasen gewünscht. Der hat es mir netter Weise dann sogar geschenkt und als es dann in meinem Zimmer herum lag, musste ich es einfach lesen. Die Inhaltsangabe hat mich schon so neugierig gemacht und ich hatte auch vorher nur Gutes über das Buch gehört. Man muss sich doch nur die Bewertungen auf Amazon anschauen um zu wissen, dass das Buch total erfolgreich und gut ist. Aber ich habe ja meistens meine eigene Meinung und deswegen blieb mir nichts anderes über als mir selbst ein Bild von dem Buch zu machen.

Die Geschichte war vom ersten Augenblick total berührend und auch irgendwie bedrückend, weil sie von Lou(isa) handelt, die nicht wirklich etwas aus ihrem Leben macht. Sie arbeitet in einem Café und dort gefällt es ihr auch wirklich sehr gut, aber ihr ganzes Gehalt gibt sie an ihre Eltern und ihre Schwester ab damit die über die Runden kommen. Sie hat irgendwie eine sehr beschränkte Sichtweise, was ihre Zukunft angeht. Sie ist mit einem Mann zusammen, den sie nicht liebt und macht nichts aus ihrem Leben. Sie lebt halt so dahin und deswegen ist es für sie auch der totale Schock, dass sie ihre Arbeit in dem Café verliert. Sie ist total verzweifelt, weil sie Angst hat keine vernünftige Arbeitsstelle mehr zu finden und wie es sein wird wenn sie ihre Eltern nicht mehr mit Geld unterstützen kann. Deswegen geht sie zum Jobcenter und nach einigen schrecklichen Jobs bekommt sie ein Angebot: Sie soll sich um einen Mann kümmern, der nach einem schrecklichen Unfall im Rollstuhl sitzt und sich eigentlich kaum noch bewegen kann. Sie nimmt diesen Job an, aber sie hatte nicht mit Will gerechnet, denn der ist nicht immer einfach. So könnte man wahrscheinlich die Geschichte im groben zusammenfassen, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass meine Zusammenfassung der Geschichte in keinster Weise gerecht wird, denn die Geschichte ist so viel mehr als das, was ich da oben beschrieben habe. Sie handelt von einer der ungewöhnlichsten, traurigsten, aber auch wunderschönsten Liebesgeschichten, von der ich je gelesen habe. Es ist die Liebesgeschichte von Lou und Will. Ich bin vollkommen begeistert von der Geschichte und weiß gerade echt nicht wie ich meine Meinung zu der Geschichte in Worte fassen soll. Die Geschichte behandelt jeden Falls ein ziemlich schlimmes Thema mit Will, der nach einem unglücklichen Unfall im Rollstuhl sitzt. Ich hatte wirkliches Mitleid mit ihm und habe manchmal echt Rotz und Wasser geheult, weil ich es so schrecklich fand, was er für Schmerzen erleiden muss und wie unglücklich er ist. Besonders schlimm fand ich es, wenn gezeigt wurde was für ein lebensfroher Mann er früher war und was er alles tolles unternommen hat, was er nie wieder unternehmen kann, weil er an den Rollstuhl gefesselt ist und immer auf andere angewiesen sein wird. Ich fand es einfach so berührend und so tief traurig, dass ich einfach weinen musste. Ich wurde einfach total in diese zu tiefst traurige, berührende aber auch wunderschöne Geschichte hineingezogen und nachdenklich und wirklich traurig wieder ausgespuckt. Ich habe noch nie bei einem Buch so viel geweint wie bei diesem, aber ich musste hier auch oft lachen. Auch die Geschichte von Lou selbst hat mich sehr berührt und auch irgendwie richtig mitgenommen, weil sie einfach nichts aus ihrem Leben macht, obwohl sie zu so vielem fähig ist und ein echt toller Mensch. Ich kann euch nur sagen, dass diese Geschichte die Sichtweise auf die Liebe, auf das Leben und auf behinderte Menschen von Grund auf verändern wird. Diese Geschichte ist die Beste, die ich bisher gelesen habe, weil sie so traurig, berührend, romantisch und schön ist, aber dabei noch so realistisch und authentisch ist. Platz da Romeo und Julia, jetzt kommen Lou & Will ! Gut, besser, "Ein ganzes halbes Jahr".

Die Charaktere waren genauso berührend und ergreifend wie die Geschichte selbst und sie haben einfach perfekt gepasst. Manche Charaktere waren mir anfangs ein bisschen unsympathisch, aber inzwischen habe ich eigentlich alle Charaktere ins Herz geschlossen. Sie sind alle einfach auf ihre ganz eigene Art toll ! Lou(isa) ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist 26 Jahre alt und wohnt noch bei ihren Eltern. Sie ist schon seit sieben Jahren mit ihrem Freund Patrick zusammen, den sie aber nicht liebt. Sie arbeitet am Anfang der Geschichte in einem kleinen Café in ihrer Heimatstadt. Sie gibt eigentlich ihr ganzes Gehalt ihren Eltern und ihrer Schwester damit die über die Runden kommen. Sie ist noch nie gereist und hat es eigentlich auch nicht vor. Sie möchte auch nichts besseres aus ihrem Leben machen. Und ich muss noch sagen, dass sie einen sehr ausgefallenen Klamottenstil hat. Für sie ist es ein totaler Schock, als sie von ihre Arbeitsstelle verliert, weil sie sich noch nie wirklich Gedanken über ihre Zukunft gemacht hat und weil sie Angst hat, dass sie nie wieder einen vernünftigen Job findet, der ihre Familie über Wasser hält. Deswegen kommt es ihr gerade richtig, dass jemand gesucht wird, der sich um einen Mann im Rollstuhl kümmert, der nach einem schrecklichen Unfall sich kaum noch bewegen kann.  Ich mochte sie vom ersten Augenblick an, weil sie eine so liebevolle und nette Frau ist, die wirklich etwas aus sich machen könnte. Trotzdem tut sie es nicht. Wenn sie sich nur ein bisschen anstrengen würde, bin ich mir sicher, dass ihr jobtechnisch viele Türen offen sein werden. Sie hat einfach das "Potenzial" ganz groß zu werden und ich habe immer mitgefiebert, dass ihr doch endlich jemand die Augen öffnen soll und ihr aus ihrem beschränktem Weltbild "heraus helfen" soll. Sie hat es einfach verdient ein tolles Leben zu führen, denn sie ist total liebenswert und man muss sie einfach mögen, weil sie so aufrichtig und meistens echt selbstlos ist. Manchmal sollte sie aber echt ein bisschen mehr an sich selbst denken und nicht immer nur an die Menschen, die sie liebt. Sie ist einfach eine wundervolle Protagonistin, die ich wirklich in mein Herz geschlossen habe und mit der ich jeden einzelne Seite mitgefühlt habe. Besonders gut hat mir gefallen, dass sie sich im Laufe der Geschichte verändert und zwar zum Positiven. Will ist der männliche Part in der Geschichte. Er ist 34 Jahre alt und hatte vor ein paar Jahren einen schrecklichen Unfall, an dem er überhaupt keine Schuld hat. Seit dem sitzt er in Rollstuhl und kann sich kaum noch bewegen. Das zieht ihn natürlich total runter und er ist meistens total schlecht drauf, weil er so viele Schmerzen hat und, weil ihn immer jemand bevormunded, der der Meinung ist, dass er besser wüsste was Will braucht oder möchte. Vor seinem Unfall war Will ein total erfolgreicher Geschäftsmann, der auf Abenteuersport stand, bei dem er so einen richtigen Adrenalinkick bekommen hat und auf Frauen und natürlich auf Sex. Er war ein total lebensfroher Mann, der sein Leben mit niemandem getauscht hätte. Und dann passiert dieser schreckliche Unfall und nichts ist mehr wie vorher. Er weiß, dass er sich nie wieder richtig bewegen kann und, dass er für immer an diesen Rollstuhl gefesselt ist und es immer Pfleger geben wird, die sich um ihn kümmern müssen. Ich finde es zwar schrecklich, dass er so launisch ist und sich so hängen lässt, aber ich kann  ihn auch total verstehen. Ich meine wer würde schon glücklich mit so etwas sein. Ich würde bestimmt in ein tiefes Loch fallen und mich im Selbstmitleid baden, aber gerade das macht Will nicht. Er behält immer noch seine Würde und bemitleidet sich nicht. Als Lou dann bei ihm als "Pflegekraft" auftaucht, merkt man, dass er sich mit jedem Tag, an dem sie da ist, verändert und nicht mehr so schwarzseherisch ist. Er ist einfach toll, auch wenn er erst sehr mürrisch und fies wirkt. Er hat ein ganz großes Herz, aber man merkt ihm auch noch an, dass er vor seinem Unfall ein richtiges Ars*ch gewesen sein muss. Trotzdem ist er einfach toll und ich habe ihn genauso in mein Herz geschlossen wie Lou selbst. Treena ist die Schwester von Lou. Sie wohnt auch noch bei ihren Eltern und musste ihr Studium abbrechen, weil sie ungewollt schwanger geworden ist. Anfangs kam sie mir sehr selbstsüchtig vor, weil ich wirklich das Gefühl hatte, dass ihr Lou egal ist und, dass sie nur an sich selbst denkt. Aber dann habe ich gemerkt, dass sie gar nicht selbstsüchtig ist. Sie denkt zwar an sich und ihren Sohn, aber das macht nun mal jede Mutter und auch sie ist ein liebenswerter Mensch, auch wenn sie das Liebenswerte ein bisschen besser versteckt als andere Menschen.

Der Schreibstil ist wirklich wunderschön und total berührend. Die Geschichte ist hauptsächlich in der personalen Ich-Perspektive aus Louisas Sicht geschrieben. Ich sage hauptsächlich, weil es zwischendurch immer mal Kapitel gibt, die aus einer anderen Sicht geschrieben sind, aber das sind nur circa 4 Stück. Die sind dann z.B. aus der Sicht von dem Pfleger Nathan oder Wills Eltern oder Treena geschrieben. Das ist dann wirklich eine schöne Abwechslung, aber manchmal war es echt ein bisschen nervig, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht und die Geschichte eigentlich nur weitererzählt wurde, wenn Lou "erzählt" hat. Der Schreibstil ist wirklich sehr schön zu lesen. Die Seiten sind nur so an mir vorbei geflogen und das obwohl das Buch ja nicht gerade wenig Seiten hat. Der Schreibstil war irgendwie sehr ergreifend und berührend, aber dennoch total fesselnd. Er hat einfach gut zu Lou und der Geschichte im allgemeinen gepasst. Auch dieses Buch ist mal wieder in der Vergangenheit geschrieben und langsam genieße ich es echt wenn die Geschichten so erzählt werden. Der Schreibstil ist einfach toll!

Der Titel passt sehr gut und ist irgendwie sehr traurig. Vor allem nachdem man das Buch gelesen hat. Wenn man das Buch nicht gelesen hat, fragt man sich warum das Buch so heißt und der Titel macht einen echt neugierig, aber wenn man das Buch liest, fällt es einem wie Schuppen von den Augen warum das Buch "Ein ganzes halbes Jahr" heißt und man ist echt ein bisschen bedrückt und traurig. Er passt einfach perfekt und ich könnte mir keinen besseren vorstellen. Warum er so gut passt, möchte ich euch noch nicht verraten, denn das müsst ihr schon selbst erfahren in dem ihr das Buch lest.

Das Cover finde ich einfach nur wunder, wunderschön. Es ist schlicht gehalten, aber dennoch total auffällig. Ich liebe dieses Cover einfach und musste beim Lesen das Buch immer mal wieder zu klappen, um mir das Cover nochmal anzugucken. Ich finde, dass diese roten Blumen einfach so toll mit dem restlichen Cover harmonieren und, dass das Cover einfach im allgemeinen total genial gestaltet. Es ist einfach, aber trotzdem wunderschön und passend. 

Mein Fazit
"Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes ist definitiv das ergreifendste, berührendste, romantischste und traurigste Buch, das ich je gelesen habe. Bei dem Buch ist einfach alles perfekt, ob es jetzt die ergreifende und berührende, aber wunderschöne Geschichte ist oder die Charaktere, die tragisch und gleichzeitig total liebenswert sind oder der Schreibstil, der einfach perfekt passt und wirklich fesselt oder ein Titel, der einem im Nachhinein echt noch zum Weinen bringen kann oder ein Cover, dass mich mit seiner wunderschönen Schlichtheit einfach umhaut. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich noch nie ein besseres Buch gelesen habe und mich dieses Buch wahrscheinlich noch beim zehnten Mal lesen, umhauen wird. 
Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen "Platz da Romeo und Julia, jetzt kommen Lou und Will" und "gut, besser, "Ein ganzes halbes Jahr""... 

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israel, liebe, sommerflirt, avi, amy

Nur ein kleiner Sommerflirt

Simone Elkeles , Eva Müller-Hierteis
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.04.2013
ISBN 9783570308615
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Der erste Satz
Wie kann es sein, dass ein relativ intelligentes sechzehnjähriges Mädchen in eine beschissene Situation gerät, aus der es nicht mehr herauskommt?

Meine Meinung
Ich habe wirklich schon eine halbe Ewigkeit sehnsüchtig auf dieses Buch gewartet. Zumindest kam mir die Zeit bis ich das Buch endlich in den Händen gehalten habe vor wie eine Ewigkeit, denn ich habe das Buch auf Amazon entdeckt, als es gerade zum Vorbestellen zu Verfügung stand und seit diesem Tag habe ich wirklich angefangen zu hibbeln, dass doch bitte endlich der 9. April auf meinem Kalender stehen soll. Deswegen war ich gestern umso überraschter, als Post vom cbt Verlag kam. In dem Paket war dann tatsächlich das Buch und ich habe mich so sehr gefreut. Das erste was mir aufgefallen ist nachdem ich mich erst mal wieder beruhigt hatte, war, dass das Buch wirklich ziemlich schmal ist. Die Bücher von Simone Elkeles haben eigentlich alle über 300 Seiten und da habe ich mich echt gewundert, dass dieses Buch "nur" 280 aufweist. Aber für mich war gleich klar, dass ich dieses Buch sofort anfangen muss.

Die Geschichte hat für mich schon total interessant geklungen, als ich mir das erste mal den Klappentext auf Amazon durchgelesen habe. Allerdings wird dort in dem Klappentext gar nicht preisgegeben wohin die Reise für Amy eigentlich genau geht und meiner Meinung nach ist genau dieser Fakt so mit das Interessanteste an der ganzen Geschichte. Amy erfährt aus heiterem Himmel, dass sie mit ihrem biologischen Erzeuger Ron, der sie sonst immer nur einmal im Jahr besucht und mit dem sie eigentlich auch gar nichts mehr zu tun haben will, zu ihrer Familie nach Israel fliegen, weil ihre Großmutter, die sie überhaupt nicht kennt, krank ist. Das geht ihr natürlich gehörig gegen den Strich, denn sie hatte eigentlich auch schon andere Pläne für ihre Sommerferien und möchte definitiv nicht mit einem Vater, der ihr völlig fremd ist zu einer Familie, die ihr völlig fremd ist in ein Land reisen, das ein Kriegsgebiet ist. Amy probiert mit aller Kraft zu verhindern, dass sie nach Israel mit fliegen muss, aber dieser Schuss geht leider nach hinten los und so befindet sie sich in Israel weit weg von Shopping Centern und einer Stadt. Umgeben von Schafen und von echten Schlangen und von einer Cousine, die sich wie eine Schlange verhält, hat sie nur einen Wunsch und zwar von dort schnellstmöglich wegzukommen. Und dann ist da ja auch noch Avi, der ihr den letzten Nerv raubt, weil er sich eigentlich immer über sie lustig macht oder sie von der Seite anpflaumt, aber leider sieht er unheimlich gut aus und ist wirklich total sexy. Außerdem wartet zu Hause auf sie auch noch ihr Freund, Mitch. So könnte man die Geschichte im groben beschreiben. Wie gesagt finde ich es total interessant, dass die Geschichte in Israel spielt, da ich noch nie ein Buch gelesen habe, in dem dieses Land thematisiert wird und Israel wahrscheinlich auch nicht unbedingt das Traumziel der Amerikaner ist. Es hat mich wirklich total gefesselt, zu sehen wie man in einem Land lebt, das mir persönlich total fremd ist und wie Amy sich dort schlägt. Die Geschichte selbst ist natürlich romantisch, aber was anderes erwartet man und möchte man auch gar nicht in einem Buch von Simone Elkeles, weil sie einfach die Queen der romantischen Jugendbücher ist. Aber die Geschichte handelt nicht nur von der Liebe, nein sie handelt auch von Familie, von einem Land, das viele nur auf der Landkarte kennen und wo die Menschen ganz anders leben als bei uns, von Freundschaft und davon seine eigenen Ängste zu überwinden und einfach nur zu leben. Ich war von der Geschichte vom ersten Augenblick an begeistert und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen bis ich es durch hatte. Ich musste halt einfach wissen wie Amy sich in Israel zu recht findet und ob sie doch noch eine Bindung zu ihrem Vater, Ron und ihrer Familie dort aufbaut und natürlich was aus Amy und Avi wird. Ich bin nun mal eine hoffnungslose Romantikerin und habe mir die ganze Zeit gewünscht, dass die beiden sich einen Ruck geben, weil ich natürlich wusste, dass die beiden für einander bestimmt sind. Ich habe wirklich das Gefühl, dass die Geschichte von Buchreihe zu Buchreihe bei den Büchern von Simone Elkeles besser und interessanter werden und ich kann schon gar nicht mehr erwarten den zweiten Teil dieser Trilogie zu lesen. Leider erscheint "Zwischen uns die halbe Welt" "erst" am 10. Juni. Also muss ich wieder mal ziemlich lange hibbeln.

Die Charaktere waren wirklich ein interessanter Mix, die mir aber alle sympathisch waren, wenn auch nicht vom ersten Moment an. Sie passen einfach alle zu der Geschichte und machen die Geschichte zu dem, was sie ist. Amy ist die Proagonistin der Geschichte. Sie ist 16 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter zusammen in Chicago. Ihre Mutter hatte mit ihrem Vater nur ein One-Night-Stand und ihr Vater, Ron kommt immer nur an ihrem Geburtstag vorbei und das obwohl er selbst auch in Chicago lebt. Sie ist seit kurzem mit Mitch zusammen und ist in der Beziehung eigentlich auch ziemlich glücklich. Deswegen findet sie es natürlich auch total schrecklich, dass die beiden sich so lange nicht sehen werden, weil ihr "biologischer Erzeuger" auf die Idee gekommen ist sie mit nach Israel zu seiner und auch ihrer Familie. Sie hat nämlich Angst, dass Mitch sich in der Zeit, wo sie weg ist eine viel hübschere und überhaupt viel bessere Freundin sucht. Wenn man Amy, dass erste Mal "zu Gesicht bekommt", könnte man denken, dass sie eine verwöhnte Großstadttussi ist, die nichts zu schätzen weiß und eigentlich immer nur an allem rummeckert, aber das ist sie nicht. Sie wirkt zwar erst so und es stimmt, dass sie oft rummeckert, aber eigentlich ist das alles nur eine Fassade, denn sie hat ein riesiges Herz. Trotzdem habe ich mir manchmal echt gewünscht, dass sie den Mund hält, weil sie manchmal einfach nicht kontrollieren kann was aus ihrem Mund heraus kommt und dieses dann meistens ziemlich frech ist. Aber auch das macht sie zu dem Mensch, der sie ist. Sie ist trotzdem total liebenswert und ich mag ihren Charakter total gerne. Sie sagt eigentlich immer das was sie denkt, auch wenn sie damit manchmal die Menschen verletzt. Sie passt einfach super in die Geschichte rein und ich kann mir keine andere Protagonistin vorstellen. Avi ist der männliche Gegenpart. Er ist ein Freund von Amys israelischen Familie. Und hat irgendwie die zwanghafte Angewohnheit ohne Oberteil herum zu laufen. Was Amy und die anderen Mädchen natürlich nicht stört. Er wirkt öfter sehr traurig und ist zu Amy manchmal echt fies. Er zieht sie immer wieder auf und macht sie manchmal echt wahnsinnig, aber trotzdem merkt man, dass da was zwischen den beiden ist. Und man merkt auch, dass auch er ein total lieber Mensch, auch wenn er manchmal anders wirkt. Er hat ein großes Herz und ist total liebenswert. Man muss ihn einfach mögen und man sollte sich wirklich nicht immer auf den ersten Eindruck verlassen, den ein Mensch auf einen macht. O'snot ist die Cousine von Amy und sie fühlt sich irgendwie vom ersten Augenblick an von Amy bedroht und ist deswegen auch total biestig zu ihr. Das ging mir anfangs total auf die Nerven, aber ich habe trotzdem irgendwie gemerkt, dass sie einen guten Charakter hat und sich wirklich nur von Amy bedroht fühlt. Also war auch sie mir irgendwann sympathisch.

Der Schreibstil ist wie immer einfach nur genial. Und ich glaube, dass dieses das erste Buch der Autorin ist, das nicht aus zwei Perspektiven geschrieben wurde. Dieses Mal ist das Buch nämlich nur aus der Sicht von Amy geschrieben. Die Geschichte ist natürlich wie immer in den Büchern von Simone Elkeles in der Ich-Perspektive geschrieben. Außerdem ist der Schreibstil wirklich total angenehm zu lesen. Die Seiten sind nur so an mir vorbei geflogen und das wär definitiv nicht so gewesen wenn der Schreibstil nicht so gut gewesen wär. Außerdem passt der Schreibstil ja mal perfekt zu Amy. Er ist frech und manchmal zynisch. Genauso wie sie eben selbst ist. Und der Schreibstil ist auch jugendlich, aber es werden fast keine Kraftausdrücke benutzt.

Der Titel passt wirklich sehr gut ! Weil genau dieser Satz "Nur ein kleiner Sommerflirt" auch im Buch selbst vorkommt. Auch wenn ich mir ehrlich gesagt gewünscht hätte, dass hier der Originaltitel "How to ruin a Summer Vacation" benutzt werden würde, weil ich ihn irgendwie noch ein bisschen passender und einfach schöner finde. Aber das kann auch damit zusammen hängen, dass ich die englische Sprache so sehr liebe. Außerdem denkt Amy ja wirklich, dass ihr Vater ihr mit dieser Reise die Sommerferien ruiniert. Aber das ist ja mal wieder meckern auf höchstem Niveau, weil ich sonst nirgendwo was zu meckern habe.

Das Cover finde ich auch wie immer sehr gut gewählt. Es ist wieder im Stil der anderen Simone Elkeles Bücher. Die sehen einfach so schön aus wenn die im Regal neben einander stehen. Ich finde, dass hier die Personen auf dem Cover sehr gut gewählt sind und ich finde das Cover im allgemeinen wunderschön. Ich gewöhne mich langsam echt an Cover, auf denen man die Charaktere erkennt. Trotzdem finde ich die Pose der beiden Personen auf dem Originalcover irgendwie noch ein bisschen schöner, aber hier suche ich doch auch wieder nur eine Kleinigkeit zum Meckern.

Mein Fazit
"Nur ein kleiner Sommerflirt" von Simone Elkeles ist ein grandioser Auftakt zu der neuen Sommerflirt Trilogie der Autorin. Das Buch überzeugt mit einer total interessanten Geschichte, die in einem Land spielt, das die meisten nur auf der Landkarte kennen und die nicht nur total romantisch ist sondern auch total schön, weil sie auch viel von Familie und Freundschaft handelt, mit perfekt gewählten Charakteren, die einem alle total sympathisch sind, einem wunderschönen und total passenden Schreibstil, einem Titel, der einfach perfekt zu der Geschichte selbst passt und einem Cover, das einfach super gut gewählt wurde und zu den anderen Büchern der Autorin passt. Ich kann es nicht erwarten, dass auf meinem Kalender der 9. April steht damit ich das zweite Buch der Trilogie, "Zwischen uns die halbe Welt" endlich in den Händen halten kann.

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götter, liebe, griechische mythologie, helen, fantasy

Göttlich verliebt

Josephine Angelini ,
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.03.2013
ISBN 9783791526270
Genre: Jugendbuch

Rezension:




Der erste Satz
Zu ihrer Linken sah Helen etwas, das vermutlich der Styx war, denn in dem reißenden Strom trieben Unmengen von scharfkantigen Eisstücken.


Meine Meinung
Ich habe auf dieses Buch so lange und so sehnsüchtig gewartet, weil ich unbedingt wissen wollte wie Helens Geschichte ausgeht. Ich habe das Warten teilweise echt nicht mehr ausgehalten und dann meinte irgendjemand zu mir, dass das Buch doch schon erschienen ist und ich war irgendwie total fertig, weil ich das überhaupt nicht mitbekommen habe. Und natürlich hatte ich in dem Zeitraum auch kein Geld, so dass ich es mir nicht kaufen konnte. Das war echt total schrecklich für mich, weil so ziemlich jeder Blogger und Buchtuber dieses Buch gelesen und rezensiert hat und ich es eben nicht hatte. Ich war echt eifersüchtig und hatte richtig schlechte Laune wenn ich mal wieder eine Rezension dazu gesehen habe. Deswegen habe ich es mir auch vom Osterhasen gewünscht und der hat es mir dann auch netter Weise gebracht :) Aber als ich es dann in den Händen gehalten habe, wollte ich es doch irgendwie nicht anfangen, weil ich nicht wollte, dass diese grandiose Trilogie endet. Trotzdem habe ich es dann angefangen und war wirklich innerhalb von zwei Tagen damit durch. 


Die Geschichte hört sich schon in dem Klappentext so interessant an. Da Helen, Orion und Lucas im letzten Band ausversehen Blutsgeschwister geworden sind, können die Götter auf die Erde kommen und sind nicht mehr im Olymp "eingesperrt". Der zweite trojanische Krieg steht bevor und Helen muss mit ihren Freunden zusammen gegen die Götter kämpfen, um die Menschen und die Scions vor ihnen zu retten. Aber auch Helens Kräfte verändern sich und werden viel stärker und das macht ihrer Familie und ihren Freunden Angst, weil sie manchmal richtig unberechenbar wird. Und es gibt viele Fragen, die es noch zu klären gibt, wie "Ist Orion wirklich der Tyrann?", "Was wird aus Helens Liebe zu Lucas?" und "Für wen entscheidet sich Helen, für Orion oder für Lucas?" So in etwa würde ich die Geschichte beschreiben, weil ich finde, dass der Klappentext eigentlich schon zu viel preis gibt und ich das echt schade finde, weil einem dadurch echt viel von der Geschichte "genommen" wird. Zum Glück habe ich ihn mir nicht kurz vorm Lesen durchgelesen sondern schon viel früher, weil ich mich sonst richtig aufgeregt hätte und vielleicht sogar ein bisschen gelangweilt gewesen wär, weil ich schon so viel über die Geschichte wusste. Die Geschichte selbst war für mich von der ersten bis zur letzten Seite total genial, weil wirklich immer wieder etwas neues passiert ist, was man nicht erwartet hat. Und es wurden natürlich auch die Frage der Frage geklärt was aus Lucas und Helen wird, aber das in einer Art, die ich wirklich nicht so erwartet hätte. Ich habe ja schon die ganze Zeit vermutet oder gehofft, dass die beiden zusammen kommen und ich habe auch erwartet, dass die hier mit ganz vielen Herzchen am Himmel zusammen kommen, aber ich muss euch sagen, dass das ganz anders war und das war für mich wirklich nicht vorhersehbar. Ich war echt überrascht. Diese unerwarteten Wendungen im Buch haben mich total gefesselt und die in Verbindung mit der Spannung, die fast das komplette Buch stetig aufgebaut wurde, war einfach nur unbeschreiblich gut. Dieses Buch beinhaltet wirklich alles was ich liebe: Griechische Mythologie, Spannung, Höhen und Tiefen und natürlich Romantik. Das sind die Dinge, die dieses Buch oder im allgemeinen die Trilogie zu etwas so besonderem machen. Nach diesem Buch weiß ich auch wieder ganz genau warum Göttlich Verdammt so lange mein Lieblingsbuch war. Ich kann euch nur sagen, dass die Geschichte ein grandioses Ende bildet und ich hier noch zwei Seiten weiter über diese tolle Geschichte schwärmen kann, ich euch aber nur sage, dass ihr diese Geschichte einfach selbst "erleben" müsst. 


Die Charaktere haben mir wirklich sehr gut gefallen, aber das lag daran, dass sie sich auch nicht wirklich verändert haben und nur ein Charakter wirklich dazu gekommen ist. Ich liebe diese Charaktere einfach und weiß gar nicht wie ich ohne sie auskommen soll. Frau Angelini sollte einfach noch ein Buch schreiben! Helen ist wie auch in den vorangegangenen Bänden die Protagonistin der Geschichte. Sie ist ein Scion und ist bei ihrem Vater oder doch nur Ziehvater (?) Jerry aufgewachsen. Sie wusste lange nichts davon, dass sie ein Scion ist und von den Göttern abstammt und, dass sie auch die Fähigkeiten von den Göttern hat. Sie hat das Gesicht der Helena von Troja aus der Zeit des trojanischen Kriegs und ist deshalb wunderschön. Sie hat halt das Gesicht, das 1.000 Schiffe in Bewegung setzt. Trotzdem ist in ihrem Leben nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Eher im Gegenteil! Denn Lucas, Orion und sie sind unabsichtlich zu Blutsgeschwister worden und haben den Göttern so mit die Möglichkeit gegeben wieder auf die Erde zu kommen und den zweiten trojanischen zu entzetteln. Helen will natürlich mit all ihren Kräften verhindern, dass die Götter die Herrschaft über die Scions und die Menschen bekommen und muss sich deshalb einem unerbittlichen Kampf gegen die Götter stellen. Außerdem ist da ja auch noch das Problem mit ihren neuen Kräften, denn die machen sie unberechenbar wenn jemand ihren Freunden zu nahe kommt und deswegen haben ihre Freunde und ihre Familie Angst vor ihr. Nur Orion und Lucas stehen ihr die ganze Zeit zur Seite und helfen ihr. Und wahrscheinlich ist das gerade das Problem, weil sie Gefühle für beide hat, die aber nicht gleich stark gewichtet sind. Und weil sie sich für einen von beiden entscheiden muss, aber da gibt es ja auch noch das Problem, dass Lucas ihr Cousin sein soll.  Und das sind Sachen, die Helen wirklich verwirren und ihr fast den letzten Nerv rauben, aber trotzdem behält sie immer einen kühnen Kopf, auch wenn ihr ihre neue Fähigkeiten ein bisschen Angst ein jagen. Ich bewundere es, dass sie immer so mutig ist und trotzdem eigentlich nur an die Leute denkt, die sie liebt. Helen ist einfach eine ganz tolle Protagonistin. Sie passt super in die Geschichte rein und ich mag sie wirklich total gerne, weil sie so sympathisch ist. Man muss sie halt irgendwie einfach mögen. Lucas ist immer noch einer meiner absoluten Lieblingscharaktere. Ich werde wohl immer im Team Lucas sein. Er ist einfach immer aufrichtig und dadurch echt total liebenswert. Er behält immer einen kühnen Kopf, egal wie aussichtslos die Situation gerade ist und er kämpft um Helen und, dass obwohl er ihr Cousin ist. Er erinnert sie immer wieder daran, dass sie nur ihn lieben soll und ist wirklich total eifersüchtig auf Oreon. Er weiß zwar, dass die beiden nicht zusammen sein dürfen, aber er möchte auch nicht, dass Helen mit irgendwem anderes zusammen ist. Er ist immer für Helen da und hilft ihr wirklich immer, weil er wirklich total schlau ist. Außerdem kann er fliegen und das ist ja wohl mal der Hammer! Ich mochte ihn von Anfang an und wollte die ganze Zeit über, dass Helen und er zusammen kommen. Oreon mag ich auch total gerne, aber halt nicht ganz so gerne wie Lucas. Irgendwie hatte ich manchmal einfach das Gefühl, dass er mit Helens Gefühlen nur spielt und es eigentlich gar nicht ernst mit ihr meint. Trotzdem ist er total lieb und ist immer für sie da. Und ich habe es Oreon wirklich gegönnt, dass er ein Mädchen findet, dass ihn als erste Wahl ansieht und ihn "mehr liebt", weil er das einfach verdient hat. Cassandra mag ich ja nicht ganz so gerne, weil sie mir irgendwie einfach unsympathisch ist. Sie kommt manchmal echt ziemlich arrogant rüber und damit konnte ich irgendwie überhaupt nicht umgehen.


Der Schreibstil ist wirklich total genial. Josephine Angelini schreibt so mitreißend und spannend, so dass man das Buch wirklich total schnell durchgelesen hat. Das Buch ist in der personalen Er-/Sie Schreibweise aus Helens Sicht geschrieben und man erfährt wirklich überraschend viel über ihre Gedanken und Gefühle und das trotz der Er/Sie Schreibweise. Ich finde es auch echt genial, dass Josephine Angelini nicht immer "Er, er, er..." oder "Sie, sie, sie..." schreibt sondern dann die Namen der jeweiligen Charaktere benutzt.


Der Titel ist wie immer perfekt gewählt. Da muss ich ja wohl auch nicht mehr viel zu erklären, oder ? Also "Göttlich" ist ja wohl klar, weil es sich hier um ein Fantasybuch handelt, dass von der griechischen Mythologie handelt. Genauer geht es hier um die Götter und ihre Kinder und Nachfahren. Und "Verliebt" passt auch wieder sehr gut, weil sich Helen in diesem Buch endlich zwischen Oreon und Lucas entscheiden muss, auch wenn sie für beide Gefühle hat. Ich finde es übrigens echt toll, dass die Titel aller drei Bücher mit "Göttlich" beginnen. Der Titel passt einfach sehr gut und hört sich auch echt interessant an.


Das Cover finde ich wunderschön. Man sieht wieder Helens Gesicht auf dem Cover und so wie sie da dargestellt ist, kann ich mir wirklich vorstellen, dass sie das Gesicht hat, das "1000 Schiffe in Bewegung setzt". Ich finde, dass das Cover zusammen mit dem von "Göttlich Verdammt" wirklich das Schönste der drei Bücher ist. Mir gefällt besonders gut die Farbwahl, weil das Rot so wunderschön mit dem Orange harmoniert. Das Cover passt einfach sehr gut und ist ein echt Eyecatcher.


Mein Fazit
"Göttlich Verliebt" von Josephine Angelini ist ein grandioser Abschluss einer genialen Trilogie, die man immer wieder lesen kann. Das Buch besticht durch eine Geschichte, die spannend, berührend, fesselnd und romantisch ist, Charaktere, die allesamt total super durchdacht sind und alle zur Geschichte passen, einen außergewöhnlich guten Schreibstil der Autorin und einen Titel und ein Cover, die einfach perfekt gewählt wurden. Ich bin gerade echt ein bisschen traurig, dass die Trilogie jetzt zu Ende ist und werde Helen, Lucas, Orion, Hector, Ariadne, Jason und wie sie noch alle heißen, ziemlich vermissen.



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berlin, spreewald, mord, jugend, sekte

Moorseelen

Heike Eva Schmidt
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter, 07.03.2013
ISBN 9783800057245
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Der erste Satz
Im Traum stehe ich wieder vor den Pforten der "Oase".

Meine Meinung
Ich habe seit einer halben Ewigkeit mal wieder einen Thriller in die Hand genommen. Ich bin ja wirklich nicht so der Thrillerleser und war selber davon sehr überrascht, dass mich dieses Buch so interessiert hat und ich es unbedingt lesen wollte. Der Inhalt hat sich für mich total spannend angehört, weil ich überhaupt nicht einordnen konnte wohin sich diese Geschichte entwickeln würde und wie sie abläuft. Das hat mich wirklich sehr neugierig gemacht und ich musste das Buch unbedingt anfangen zu lesen als ich es in der Hand gehalten habe.

Die Geschichte hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, da sie nicht unbedingt die typische Geschichte in einem Thriller ist sondern für mich etwas ganz neues, eigenständiges war und mich deswegen auch so gereizt hat. In der Geschichte geht es um Feline, die von zu Hause abhaut, weil sie andauernd Stress mit ihrem Vater hat. Ihre Mutter ist plötzlich gestorben und eigentlich ist ihr Vater der Einzige, der ihr noch geblieben ist. Trotzdem verlässt sie ihn. Als sie daraufhin den charmanten Zeno im Park kennen lernt, der in einer Kommune außerhalb Berlins wohnt, möchte sie diese Kommune sehen. Als sie zusammen mit Zeno dorthin fährt, bemerkt sie sofort wie anders die Menschen dort sind. Sie sind glücklich und haben Freude an dem Leben dort. Diese Freude hat auf Feline einen solchen Sog, dass sie auch dort leben möchte und dieses auch in die Tat umsetzt. Aber ist dort wirklich alles so toll wie es ihr erscheint ? Oder ist das ganze nur eine Fassade ? Ich war im Sog dieser Geschichte gefangen und konnte das Buch erst weglegen als ich damit durch war. Als ich das Buch angefangen hatte, habe ich schon auf Facebook gepostet, dass ich schon nach wenigen Seiten das Gefühl habe, dass diese Geschichte nur genial werden kann. Und dies war hier der Fall ! Die Geschichte hat mir so gefesselt, aber auch trotzdem so berührt, weil in ihr so viele Sachen verarbeitet wurden, wie z.B. Trauer, Wut, Liebe, Gemeinschaft, Freundschaft, Vertrauen und auch Verlust. Ich war teilweise echt den Tränen nah, weil mich die Geschichte so mitgenommen hat. Aber natürlich war sie nicht nur berührend, nein sie war auch total spannend und das gar nicht, weil so viel passiert ist, sondern weil man die ganze Zeit gespannt wie ein Flitzebogen war, was überhaupt passieren würde und ich mir ehrlich gesagt überhaupt nicht vorstellen konnte was nun genau hinter dieser Kommune steckt. Die Geschichte wollte mich und will mich heute auch noch nicht loslassen, weil ich über die Folgen einer solchen Kommune nachdenke. Ich bin irgendwie auch ein bisschen geschockt von der Richtung, die diese Geschichte eingeschlagen hat, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet habe. Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass mir eine Geschichte in einem Thriller so gut gefallen würde, aber ich wurde mal wieder eines besseren belehrt. Diese Geschichte hat alles, was eine richtig gute Geschichte meiner Meinung nach braucht: Spannung, Gefühl, Angst, Freundschaft, Gemeinschaft, Vertrauen und Verlust. Denn genau diese Eigenschaften finden wir in unserer eigenen Lebensgeschichte auch wieder. Die Geschichte war hier für mich so realistisch und authentisch, dass ich mir wirklich Gedanken gemacht habe, ob es in meiner Nähe wohl auch so eine Art von Kommune gibt. 

Die Charaktere haben richtig gut zu der Geschichte gepasst. Teilweise haben sie mir echt ein bisschen Angst gemacht, aber das war ja auch Sinn der Sache. Sie waren zwar ziemlich verschieden, aber haben alle genau in die Geschichte reingepasst und waren super gut durchdacht. Feline ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist 16 Jahre alt und hat immer Streit mit ihrem Vater, weil er ihr nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter alles vorschreiben will. Sie kann sehr impulsiv sein und man kann sie wirklich ziemlich schnell auf die Palme bringen. In einer ihrer impulsiven und wütenden Momente packt sie einfach ihre Tasche und haut von zu Hause ab. Als sie dann Zeno und die Leute der Kommune im Park trifft, schließt sie sich ihnen an und fährt mit in den Spreewald zu der Kommune.Sie ist total begeistert in was für einem Frieden die Menschen dort zusammen leben und, dass sie rund um die Uhr glücklich zu sein scheinen. Auch von Zeno ist sie vom ersten Augenblick an begeistert und fühlt sich zu ihm hingezogen. Sie war mir von Anfang an total sympathisch und das obwohl ich mich gar nicht mir ihr identifizieren konnte, weil wir einfach zwei total unterschiedliche Typen sind. Trotzdem konnte ich ihre Beweggründe warum sie in die Kommune zieht ein bisschen nachvollziehen. Trotzdem ist sie mir manchmal ein bisschen auf die Nerven gegangen, weil sie echt schnell wütend wird und alles irgendwie persönlich nimmt. Sie ist eben nicht die typische Protagonistin. Sie ist eher ein bisschen naiv, aber trotzdem irgendwie taff und sie weiß was sie will. Oft macht sie Dinge ohne vorher über die Konsequenzen nachzudenken. So nach dem Motto: "Ich mach mein Ding, egal was die Anderen sagen." Trotz allem ist sie irgendwie liebenswert und ich hätte sie am liebsten vor allem beschützt und ihr geholfen. Sie passt einfach super in die Geschichte rein und ist mal eine etwas andere Protagonistin. Und solche wie Feline bräuchte man manchmal echt öfter, weil sie einem so realistisch vorkommen, denn es gibt wirklich mehr impulsive Menschen als die lieben und super netten. Zeno ist der Anführer der Kommune. Er hat blonde lange Haare, die er geschlossen trägt und sieht aus wie ein Surfer. Er weiß wie er die Mädchenherzen höher schlagen lässt und ist immer charmant. Trotzdem war er mir von Anfang an nicht geheuer. Er war irgendwie immer total komisch zu Feline. Mal dachte ich, dass er sie gleich küssen würde, aber dann war er schon wieder weg. Ich hatte das Gefühl, dass er mit ihr aus Spaß spielen würde. Er konnte total lieb und charmant sein, aber er konnte auch ein bisschen angsteinflößend sein, wenn jemand mal nicht nach seiner Pfeife getanzt hat. Diese Stimmungsschwankungen haben mich echt gestört und mich auch ziemlich beunruhigt, um ehrlich zu sein. Ich hatte einfach das Gefühl, dass er nicht der ist, der er vorgibt zu sein. Deswegen war ich irgendwie immer auf der Hut vor ihm und habe ihm nie wirklich vertraut. Aryana ist einer der Kommunen Bewohner. Sie mochte ich irgendwie sehr gerne. Sie hat auf mich einen echt super netten Eindruck gemacht und ihr konnte ich auch vertrauen. Sie kam mir immer so ehrlich und aufrichtig vor, so dass ich sie einfach nur gerne mochte und sie total sympathisch fand. Mia mochte ich anfangs wirklich gerne, aber dann hat sie Feline immer so scheinbar ohne Grund angefahren und war echt fies zu ihr. Ich konnte mir nur vorstellen, dass sie eifersüchtig wegen Zeno ist. Trotzdem mochte ich sie irgendwie, weil sie eigentlich total lieb ist und ich glaube, dass jede Frau Eifersucht nachvollziehen kann.

Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, weil er wirklich spannend und angenehm war. Die Seiten sind wirklich nur so an mir vorbei geflogen und ich war total im Sog dieser Geschichte und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das wär aber definitiv nicht so gewesen, wenn der Schreibstil nicht so gut gewesen wär. Das Buch ist zum größten Teil in der personellen Ich- Schreibform geschrieben. Das waren dann die Teile, die Feline so miterlebt hat, aber dann gab es auch wieder so ein paar kleine Teile die aus der Nacht ihres Schulkameraden Nick geschrieben waren. Dieser Wechsel war eine wirklich interessante Ablenkung und hat den Schreibstil für mich noch besser gemacht. Der Schreibstil selbst passt sehr gut zu Feline und zu der Geschichte, da der Schreibstil wirklich so war wie ich mir vorgestellt habe, dass Feline spricht und denkt. Durch die Ich-Perspektive konnte man Felines Gedanken und Gefühle viel mehr nachvollziehen und auch ihre späteren Ängste direkt aus "erster Hand" bekommen. 

Der Titel passt meiner Meinung nach richtig gut, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass man den Titel in der Einzahl gehalten hätte, weil ich finde, dass "Moorseele" irgendwie ein bisschen besser passt. Trotzdem spielt der Moorsee in der Geschichte eine große und spannende Rolle und auch das Wort Seele ist wichtig in dem Zusammenhang zu erwähnen. Für mich passt der Titel wirklich sehr gut, denn das mit der Einzahl ist wirklich nur Meckern auf höchster Ebene, weil es an dem Titel eigentlich nichts zu meckern gibt. Denn der Titel "Moorseelen" macht neugierig und passt sehr gut zu der Geschichte.

Das Cover gefällt mir auch sehr gut, da es düster gehalten ist und ich es einfach sehr interessant gestaltet finde. Ich finde, dass der Kontrast zwischen dem schwarzen Hintergrund und der blutroten Schrift wirklich sehr gut zur Geltung kommt. Außerdem sieht man auf dem Cover eine Seerose, die dann ja wieder auf den Moorsee schließen lässt und, die an einer Stelle von Blut überlaufen ist. Daraus kann man allein schon schließen, dass es sich hier um einen Thriller handeln wird. Was man hier auf dem Bild natürlich nicht sieht, ist, dass die Schrift und die Seerose so hochglänzend sind und das Cover damit wirklich zu einem düsteren Eyecatcher machen.

Mein Fazit
"Moorseelen" von Heike Eva Schmidt ist ein sehr guter Jugendthriller, der einen durch eine spannende, aber genauso berührende und vielseitige Geschichte, sympathische aber genauso angsteinflößende Charaktere, einen abwechslungsreichen und spannenden Schreibstil, einen perfekt gewählten Titel, so wie ein perfektes Cover begeistert. Ich kann wirklich allen dieses Buch ans Herz legen und muss sagen, dass auch jeder Erwachsene von diesem Buch super begeistert und gefesselt sein wird. Dank diesem Buch habe ich sogar Lust Thriller zu lesen und das soll echt was heißen. Ich kann hier wirklich guten Gewissens volle Punktzahl geben. 

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1.489 Bibliotheken, 17 Leser, 4 Gruppen, 118 Rezensionen

liebe, erotik, schottland, edinburgh, samantha young

Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht

Samantha Young , Nina Bader
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 15.02.2013
ISBN 9783548285672
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


Der erste Satz
Ich langweilte mich.

Meine Meinung
Als ich das Buch das erste Mal gesehen habe und mir den Inhalt durchgelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch haben muss. Mich hat der Inhalt einfach vom ersten Moment an fasziniert und interessiert. In letzter Zeit lese ich ja sowieso für meine Verhältnisse ziemlich viele Erotikbücher. Warum das so ist, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht so genau. Wahrscheinlich liegt es an meiner Begeisterung für "Crossfire 02- Offenbarung". Auf jeden Fall war ich total gespannt auf die Geschichte und konnte es gar nicht erwarten dieses Buch anzufangen.

Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an berührt, denn auf den ersten Seiten erlebt man mit wie Jocelyn erfährt, dass ihre Eltern und ihre kleine Schwester bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Von dem Moment an war ich total gefesselt von der Geschichte und musste einfach wissen wie sehr sich dieses traurige und einschneidene Erlebnis auf Jocelyns Leben ausgewirkt hat. Jocelyn lässt von diesem Moment niemanden mehr an sich heran und hält wirklich alle auf Abstand. Sie vertraut niemandem. Am Anfang der Geschichte steht Jocelyns Entschluss fest, dass sie umziehen will und deswegen schaut sie sich eine "WG" an. Auf dem Weg dahin lernt sie einen gut aussehenden, aber auch arroganten und ein bisschen unverschämten Mann in einem Taxi kennen. Dieser Mann ist Braden Carmichael, der sonst eigentlich immer bekommt was er will, aber er hat nicht mit Jocelyn gerechnet, denn sie hat ganz und gar nicht vor irgendetwas mit ihm anzufangen. Sie möchte nur eine Nacht mit ihm, aber was ist wenn er mehr möchte ? Die Geschichte hat mich von Anfang an irgendwie überzeugt, weil sie irgendwie so schön klischeehaft wirkt, es aber dann wirklich nicht ist. Ich meine wir haben doch schon von vielen Mädchen gelesen, die niemandem mehr vertrauen können, weil sie jemanden, den sie lieben verloren haben, oder ? Aber diese Geschichte ist so viel mehr als das. Ich dachte nämlich ehrlich gesagt, dass ich weiß wie das ganze ausgehen würde und das schon nach 10 Seiten lesen, aber dann ist noch so vieles dazwischen passiert, dass ich an meinem Entschluss echt gezweifelt habe. Diese Geschichte hat richtige Höhen und Tiefen, so wie das Leben halt wirklich ist. Deswegen wirkt sie auch so realistisch und authentisch. Die Geschichte war an einigen Stellen so berührend, dass mir echt lautlos die Tränen die Wange runter gelaufen sind, aber dann war sie auch schon wieder so lustig, dass ich laut loslachen musste. Trotzdem darf ich natürlich nicht vergessen zu erwähnen, dass dieses Buch ein Erotikbuch ist und, dass die Geschichte demnach natürlich auch erotisch ist. Und ich kann euch sagen, dass hier die Erotik wirklich nicht zu kurz kommt. Die erotischen Szenen sind sehr heiß beschrieben, aber zum Glück auch nicht zu ausführlich und sie passen in dem Moment auch sehr gut in die Geschichte rein, so dass man nicht denkt, dass die jetzt nur da sind, weil der Autorin nichts besseres eingefallen ist. Die Szenen waren zwar keine Schlüsselszenen, aber sie haben zum Fortlaufen der Geschichte definitiv beigetragen und haben die Geschichte wirklich sehr schön abgerundet. Die Geschichte ist wirklich ein sehr schöner Mix, da sie wirklich berührend ist, mich zum Lachen und zum Weinen gebracht hat und wirklich sehr erotisch geschrieben ist. Teilweise hatte ich aber leider das Gefühl, dass sie sich echt ein ganz kleines bisschen in die Länge zieht und das hat mich dann auch minimal gestört. Aber ansonsten gibt es echt nichts zu meckern.

Die Charaktere bilden wirklich einen sehr interessanten Mix. Mir waren sie gleich von Anfang irgendwie alle sympathisch und ich könnte gerade echt nicht sagen welchen Charakter ich weniger mag. Sie sind alle eigen, aber auf ihre ganz persönliche Art sehr liebenswert und das hat mir echt sehr gut gefallen. Sie sind mir alle ans Herz gewachsen und ich werde sie irgendwie richtig vermissen. Jocelyn (Joss) ist die Protagonistin der Geschichte. Sie hat als Teenager ihre Eltern und ihre Schwester verloren und wurde dann von einer Pflegefamilie zur nächsten geschoben. Sie hat nach dem Tod ihrer Familie ein ganz großes Problem mit Vertrauen. Sie vertraut niemandem und das kann sie auch gar nicht, weil sie die Menschen gar nicht nah genug an sich heran lässt um ihnen vertrauen zu können. Die Menschen, die sie mögen oder die sie auch mag, machen ihr Angst und sie würde am liebsten die ganze Zeit allein sein. Außerdem hat sie große Schuldgefühle, weil sie sich Vorwürfe macht, dass sie an dem Tod von jemandem Schuld ist, den sie sehr geliebt hat. Ich fand es anfangs echt ziemlich schwer mich in jemanden wie sie hinein zu versetzen, weil ich noch nie so großes Leid erfahren habe und ich auch gar nicht nachvollziehen kann wie man in so einer Situation reagiert oder wie ich selbst damit umgehen würde. In solchen Menschen steckt man nicht drin, denn jeder Mensch reagiert nun mal anders. Aber im Laufe der Geschichte habe ich Joss besser kennengelernt und konnte wirklich nachvollziehen warum sie so einen Schutzwall im Laufe der Zeit aufgebaut hat und wie schwer es für sie ist diesen Schutzwall nach und nach wieder abzubauen. Sie ist mir richtig ans Herz gewachsen und manchmal hätte ich sie am liebsten einfach nur in den Arm genommen, weil sie mir echt leid getan hat, auch wenn sie das wahrscheinlich gar nicht gerne gehört hätte, denn Mitleid ist eins der letzten Dinge, die sie gebrauchen kann. Sie passt perfekt zu der Geschichte und ich könnte mir keine bessere Protagonistin vorstellen. Sie ist einfach eine so eigenen Persönlichkeit, die man aber mögen muss. Allein den Namen "Jocelyn" finde ich einfach nur wunderschön. Sie ist total liebenswert, auch wenn sie selbst das Gefühl hat, dass sie es definitiv nicht ist. Sie hat mich mit ihrer Art und ihrer Geschichte total berührt und hat mich irgendwie richtig mitgerissen. Braden ist der männliche Gegenpart zu Jocelyn. Er ist ein reicher Geschäftsmann, der immer irgendeine "Barbie" an seiner Seite hat, der es eigentlich mehr um sein Geld geht als um ihn selbst. Er hat in seinem Leben eigentlich alles bekommen was er will, aber als er Jocelyn kennen lernt, merkt er, dass sie ein ziemlich harter Brocken ist. Auf den ersten Blick könnte man denken, dass er total arrogant ist und eigentlich nur an sich denkt, aber das ist nicht so. Er liebt seine Schwester und seine Familie und kümmert sich rührend um ihn. Das hat mich echt berührt, weil er nach außen hin immer so perfekt und unnahbar wirkt, aber das ist er nicht. Eher im Gegenteil. Er ist auch total liebenswert und es ist echt rührend, wie lieb er sich um die Menschen kümmert, die er liebt. Man sollte sich eben nicht immer auf den ersten Eindruck verlassen sondern auch mal hinter die Maske der Menschen gucken. Elli ist die WG Bewohnerin von Jocelyn und ist ein total anderer Typ als Jocelyn. Sie sieht so ziemlich immer das Gute in den Menschen und beginnt jeden Tag mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Sie ist einfach ein sehr positiver Mensch. Ich mochte sie wirklich vom ersten Augenblick. Es muss auch mal Menschen in Büchern geben, die einfach glücklich sind und nicht an morgen denken und so ein Mensch ist Elli definitiv. Sie hat eine so liebevolle Art und würde am liebsten jedem helfen. Sie gehört einfach zu den "Weltverbesserern". 

Der Schreibstil hat mir echt gut gefallen und das obwohl die Geschichte in der Vergangenheit geschrieben wurde. Mich stört es nämlich eigentlich wenn Geschichten in der Vergangenheit geschrieben werden, weil ich so irgendwie nie das Gefühl bekomme, dass ich wirklich bei der Geschichte "dabei" bin. Solche Geschichten können mich normaler Weise auch nicht in ihren Bann ziehen, aber das war dieses Mal anders. Die Geschichte ist in der personellen Ich-Perspektive aus Jocelyns Sicht geschrieben. So hatte man wirklich die Chance Jocelyn besser kennen zu lernen, denn sie geht nicht wirklich offen mit ihren Gefühlen um, um nicht zu sagen, dass sie probiert sie zu begraben. Durch die Ich-Perspektive konnte ich ihre Handlungen nach einiger Zeit wirklich nachvollziehen und habe sie auch irgendwie ein bisschen besser verstanden. Ich habe ja schon gesagt, dass ich sonst nicht so gut mit Geschichten, die in der Vergangenheit geschrieben wurde, klar komme, da ich nicht wirklich von der Geschichte gefesselt wurde. Hier war das aber überhaupt nicht so. Ich wurde von der ersten Seite an gefesselt und mir ist ehrlich gesagt erst nach der Hälfte des Buches aufgefallen, dass die Geschichte ja in der Vergangenheit geschrieben wurde. Ich war einfach so von dem Schreibstil und der Geschichte begeistert, dass mir das erst überhaupt nicht aufgefallen ist. Die Autorin schreibt wirklich total angenehm, aber auch sehr fesselnd. Die Erotikszenen sind sehr heiß beschrieben, aber die Autorin geht hier nicht zu sehr ins Detail. Ich finde, dass der Schreibstil wirklich perfekt zu der Geschichte und vor allem auch zu Jocelyn selbst passt.

Der Titel gefällt mir sehr gut, da die Wohnung in die Jocelyn zieht in der "Dublin Street" in Edinburgh ist. Außerdem gefällt mir auch der Untertitel sehr gut, da "Gefährliche Sehnsucht" die Beziehung zwischen Jocelyn und Braden perfekt beschreibt. Alles in einem ein perfekt gewählter Titel, der mir persönlich sehr gut gefällt und mich sehr neugierig gemacht hat bevor ich das Buch gelesen habe.

Das Cover gefällt mir ehrlich gesagt nicht so gut, weil es meiner Meinung nach eher auf ein Fantasy-Erotikbuch schließen lässt und eigentlich auch gar nicht wirklich etwas mit der Geschichte zu tun hat. Das ist halt so ein "Allerweltscover", dass zu ziemlich vielen Büchern passt, aber nicht wirklich etwas vom Inhalt wiederspiegelt. Echt schade, denn ich hatte selbst schon einige Ideen für ein Cover. Ich muss aber sagen, dass es mir ganz gut gefällt, dass man die Gesichter der Personen auf dem Cover nicht richtig erkennen kann,  da einem so noch genügend Fantasie bleibt, sich die beiden selbst vorzustellen. Ich finde einfach, dass man da mehr hätte rausholen können und finde es wirklich nicht so gelungen.

Mein Fazit
"Dublin Street- Gefährliche Sehnsucht" von Samantha Young ist wirklich ein sehr gelungenes Buch, dass mich von der ersten Seite an fesseln konnte, weil es eine Geschichte aufweist, die gleichermaßen berührend, dramatisch, schön und erotisch ist und wundervolle Charaktere hat, die ich echt in mein Herz geschlossen habe und die ich wirklich ein bisschen vermissen werde. Auch der Schreibstil hat mich total überzeugen können und das hat mich dank meiner Vorurteile gegenüber Büchern, die in der Vergangenheit geschrieben wurden, wirklich überrascht. Auch der Titel passt perfekt und gefällt mir persönlich sehr gut, weil er die Geschichte gut wiederspiegelt und neugierig auf das Buch selbst macht. Trotzdem hat auch dieses Buch zwei kleine Makel, die aber nicht dramatisch sind, die Geschichte zieht sich an einigen Stellen in die Länge und das Cover ist meiner Meinung nach leider nicht gelungen. Trotzdem kann ich dieses Buch wirklich mit gutem Gewissen weiterempfehlen, da die Geschichte sich noch an einigen Stellen ein bisschen in die Länge zieht und das Cover die Geschichte ja nicht schlechter macht.

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2.034 Bibliotheken, 23 Leser, 4 Gruppen, 165 Rezensionen

liebe, berlin, elyas, freundschaft, emely

Türkisgrüner Winter

Carina Bartsch , ,
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.01.2013
ISBN 9783499227912
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der erste Satz
Seit einer Woche nichts.

Meine Meinung
Die Geschichte aus dem ersten Buch war mir gleich nachdem ich mit diesem Buch angefangen habe wieder vollkommen präsent und das soll bei mir was heißen, denn ich vergesse echt gerne mal was in Büchern passiert ist, auch wenn es sich dabei um mein Lieblingsbuch handelt. Ich fand es bei diesem Buch sehr angenehm, dass zwar Rückblenden auf "Kirschroter Sommer" gezeigt wurden, aber die so unauffällig in Gedanken verwoben waren, so dass man sich nicht gelangweilt hat. Ich finde nämlich, dass es öfter langweilig werden kann, wenn die Autoren nochmal probieren die Geschichte aus dem ersten Band in Schnellform zu erzählen. Deswegen hat mir das hier wirklich sehr zugesagt. Ich fand es auch interessant, dass die Vorgeschichte nicht so in einem Stück erzählt wurde sondern häppchenweise so dass man selbst noch die Chance hatte sich daran zu erinnern. Aber jetzt wollen wir auch mal zu der Geschichte aus diesem Buch kommen. Am Anfang der Geschichte lernen wir eine total verwirrte Protagonistin kennen, da Emely sich endlich auf Elyas einlassen will oder es kann, aber er sich dann auf einmal nicht mehr bei ihr meldet, was wirklich sehr untypisch für ihn ist, da er sie sonst in jeder freien Minute "nervt". Und dann ist da ja auch noch der anonyme Emailschreiber Luca. Seine Emails hören auch auf einmal auf nachdem Emely ihm ein Treffen vorgeschlagen hat. Man merkt gleich, dass diese Geschichte sehr gefühlsbetont werden wird und das ist ja wie ihr inzwischen wahrscheinlich wisst sehr wichtig für mich. Ich hatte ja schon in "Kirschroter Sommer" das Gefühl, dass mit diesem Luca etwas nicht stimmt und ich hatte die ganze Zeit schon das Gefühl, dass ich ihn kennen würde. Deswegen war für mich die Auflösung seiner Identität nicht mehr so spannend, aber wie sie sich aufgelöst hat, fand ich sehr interessant. Besonders gefesselt hat mich, dass die "Beziehung" zwischen Emely und Elyas so gut wie nie "Friede Freude Eierkuchen" ist, da es ja im wahren Leben auch nicht immer so ist und eine Beziehung harte Arbeit ist und nicht immer nur Vergnügen. Natürlich habe ich die ganze Zeit über gehofft, dass die beiden wirklich zusammen kommen. Ich bin nun mal eine hoffnungslose Romantikerin und ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl, dass es anders gar nicht sein kann oder sein darf. Trotzdem hatte ich zwischendurch echt meine Zweifel, ob es dazu kommen würde, da es in der Geschichte einige Wendungen gab, die ich nicht so kommen gesehen habe und ich teilweise echt überrascht war, dass die Geschichte dann doch noch so spannend geworden ist. Die Geschichte hat mich dann wirklich überrascht, weil ich einfach nicht erwartet habe, dass sie nochmal so spannend wird und, dass es so viele Wendungen geben wird. Es ist ja wohl klar, dass die Geschichte romantisch und manchmal ziemlich gefühlsduselig ist, aber das weiß man auch schon bevor man das Buch liest, aber ich kann euch sagen, dass die Geschichte zusätzlich auch noch spannend und fesselnd war und man eben nicht gleich sagen konnte, wie das Buch enden würde. Da die Geschichte in diesem Buch noch spannender ist, als in "Kirschroter Sommer", könnte es sogar sein, dass mir diese Geschichte ein Tick besser gefällt, aber beschwören möchte ich das nicht. 

Die Charaktere haben mir wie immer sehr gut gefallen, auch wenn mir bei einem Charakter irgendwie ein bisschen was gefehlt hat, aber dazu komme ich gleich noch. Emely ist genauso wie in Band 1 wieder die Protagonistin der Geschichte. Ich muss sagen, dass sie mir in diesem Buch noch besser gefallen hat, da sie ja in "Kirschroter Sommer" schon ziemlich anti gegenüber Elyas und sowieso gegenüber jedem Mann war, was ich aber irgendwie total nachvollziehen kann/konnte. Aber in diesem Buch merkt man, dass sie sich verändert und das zum Positiven, da sie jetzt nicht mehr immer nur das Schlechte in den Menschen sieht und einfach mal den Moment lebt ohne über die Konsequenzen nachzudenken. An ihr fand ich auch noch ziemlich interessant, dass sie ja schon relativ alt ist für eine Protagonistin in einem Jugendbuch, denn sie ist schon 24 und in dem Alter ist man definitiv kein Teenager mehr.Ich konnte mich aber trotzdem total gut mit ihr identifizieren, auch wenn ich sie manchmal echt ein bisschen anschupsen wollte, weil ich genau wusste was sie zu tun hat, aber sie es anscheinend nicht wusste :D Trotzdem könnte ich mir in der Geschichte keine jüngere oder naivere Protagonistin vorstellen, weil sie einfach zu dem Buch gehört genauso wie die Geschichte selbst. Ohne Emely kein "Kirschroter Sommer" oder "Türkisgrüner Winter". Sie passt da einfach rein und sie ist mir einfach so sympathisch eben weil sie nicht naiv ist und sich nicht gleich auf den erst besten Typen einlässt oder so schnell verzeiht. Manchmal habe ich mir echt gewünscht ein bisschen mehr wie sie zu sein. Versteht mich jetzt nicht falsch... ich bin nicht naiv. Überhaupt nicht ! Aber ich verzeihe leider Menschen, die mich sehr verletzt haben viel zu schnell und da durch gebe ich ihnen das Gefühl, dass man mich ja verarschen und verletzen kann und ich es ihnen sowieso wieder verzeihe. Emely verzeiht eben nicht so schnell sondern erst wenn sie sich sicher ist, dass dieser Mensch eine zweite Chance verdient hat und, dass er es wert ist ihm zu verzeihen. Das finde ich wirklich sehr bemerkenswert an ihr. Trotzdem ist und bleibt sie ein Dickkopf und manchmal wollte ich sie echt wachrütteln, weil ich natürlich viel besser wusste was richtig für sie ist :D Sie ist einfach die perfekte Protagonistin und wahrscheinlich sogar meine Lieblingsprotagonistin aus allen Büchern, die ich bisher gelesen habe. Ach sie ist einfach toll ♥ Elyas ist der Charakter bei dem mir irgendwie etwas in diesem Buch gefehlt hat. Er war für meinen Geschmack irgendwie ein bisschen zu weich gespült und ich habe mich echt dabei ertappt, wie ich mir gewünscht habe, dass der alte Elyas doch bitte sofort wiederkommen soll und das obwohl er mir und Emely manchmal echt den letzten Nerv geraubt hat, weil er so arrogant war und Emely am liebsten wütend gesehen hat. Aber der "jetzige" Elyas war mir dann doch etwas zu weich und irgendwie zu lieb und nett. Es hat eben echt etwas gefehlt, denn irgendwie kam es mir so vor, als ob er immer nur etwas vorspielen würde und er gleich wieder zu dem alten werden würde, aber das war leider nicht der Fall. Ich hatte auch das Gefühl, dass er auch Emely ein bisschen zu weich war und sie die ganze Zeit das Gefühl hatte, dass er sie verarschen würde. Ich fand nämlich immer, dass gerade diese Arroganz das ist, was ihn so liebenswert macht, denn ich wusst die ganze Zeit, dass sich darunter auch noch ein anderer Elyas versteckt. Aber jetzt wo ich diesen anderen Elyas kennengelernt habe, habe ich den alten Elyas echt vermisst. Trotzdem gehört er genauso zur Geschichte wie Emely und ohne ihn würden die Bücher auch meiner Meinung nach gar nicht funktionieren. Alex ist ja bekanntlicher Weise die beste Freundin von Emely. Im ersten Teil ist sie mir manchmal mit ihrer Art ehrlich gesagt ein bisschen auf die Nerven gegangen, aber in diesem Buch fand ich sie echt angenehm. Aber ich muss auch dazu sagen, dass ihre Rolle in diesem Buch auch nicht sonderlich groß war. 

Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, da er wirklich super angenehm zu lesen war und wirklich sehr gut zu der Geschichte und zu Emely gepasst hat, denn das Buch ist in der personellen Ich-Schreibweise aus Emelys Sicht geschrieben, so dass man Emely und ihre Gedanken und Gefühle viel besser kennengelernt hat. Die Geschichte ist schon irgendwie jugendlich geschrieben, aber nicht obszön oder so. Sondern eher ein bisschen erwachsener als ein normaler jugendlicher Schreibstil. Der Schreibstil ist wirklich schön und wirklich sehr passend. 

Der Titel passt wirklich sehr gut und dieses mal habe ich auch gleich verstanden, warum das Buch so heißt, wie es eben heißt. Das Buch heißt ja nun mal "Türkisgrüner Winter" und die Augen von Elyas sind türkisgrün und spielen schon eine Rolle in der Geschichte. Und dieses Buch spielt im Winter rund um Weihnachten und Emelys Winter ist eben türkisgrün wegen Elyas. Außerdem heißt Emely auch mit Nachnamen Winter. Deswegen finde ich den Titel einfach perfekt gewählt, denn dieses Mal habe ich auch gleich von Anfang an verstanden warum das Buch so heißt. Außerdem passt "Türkisgrüner Winter" natürlich auch sehr gut zu "Kirschroter Sommer". Ich finde den Titel auch einfach total schön ♥

Das Cover finde ich auch echt schön. Es ist einfach nur ein Hingucker und passt sehr gut zu dem ersten Band. Ich war ja auch schon beim ersten Buch überrascht, dass mir ein Cover so gut gefällt auf dem man die Charaktere komplett erkennen kann, aber gerade weil mir die Personen, die für die Charaktere gewählt wurden so gut gefallen haben, ist mir auch sofort aufgefallen, dass das Mädchen/die Frau, die Emely verkörpern soll, eine andere ist, als die auf dem Cover zu "Kirschroter Sommer". Trotzdem finde ich, dass sie sehr gut zu Emely passt. Ich mag ja sowieso diesen schwarz/weiß-bunt Effekt und hier finde ich den noch viel schöner als sonst, da ja nur die türkisgrünen Augen von Elyas und die Kirschblüten farbig sind. Bei den Kirschblüten gefällt mir auch noch sehr gut, dass sie ja auch türkisgrün sind und auch schon auf dem ersten Band abgebildet sind. Das Cover ist einfach perfekt gewählt und sie nur wunderschön aus ♥

Mein Fazit
"Türkisgrüner Winter" von Carina Bartsch hat mir fast genauso gut gefallen wie mein Lieblingsbuch "Kirschroter Sommer". Es hätte mir vielleicht sogar noch besser gefallen, wenn Elyas sich nicht so verändert hätte, denn die Geschichte war definitiv spannender als die im ersten Teil. Trotzdem ist das Gesamtpaket dieses Buches genial und "Türkisgrüner Winter" ist definitiv eine würdige Fortsetzung zu meinem Lieblingsbuch "Kirschroter Sommer".

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1.385 Bibliotheken, 21 Leser, 4 Gruppen, 90 Rezensionen

liebe, erotik, sex, crossfire, eva

Crossfire - Offenbarung

Sylvia Day , Jens Plassmann , Marie Rahn
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.03.2013
ISBN 9783453545595
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


Der erste Satz
Ich liebte New York mit einer verrückten Leidenschaft, die ich sonst nur für eine einzige Sache in meinem Leben empfand.

Meine Meinung

Ich habe das Erscheinen dieses Buches wirklich sehnsüchtig erwartet. Am liebsten hätte ich echt sofort nach Beenden des ersten Bandes weitergelesen. Zum Glück erscheinen die Bücher so kurz nacheinander bei uns, so dass ich nicht vor Sehnsucht nach dem nächsten Band "sterben" muss. Als ich das Buch dann endlich in den Händen hielt, habe ich mich echt fast schwarz geärgert, weil ich zu der Zeit gerade ein anderes Buch begonnen hatte, dass ich auch nicht abbrechen oder unterbrechen wollte. Einige von euch werden nämlich wissen, dass ich nicht zwei Bücher zusammen lesen kann, weil mich das einfach zu sehr verwirrt und ich dann mit dem Inhalt der beiden Bücher durcheinander komme. Das ist manchmal echt doof. So wie hier, denn ich wollte das Buch unbedingt lesen. Zum Glück war ich mit dem Buch davor dann doch recht schnell fertig und konnte es endlich beginnen...

Die Geschichte konnte mich wie auch im ersten Buch von der ersten Minute an überzeugen. Ich habe mir bevor ich das Buch angefangen habe zu lesen mehrere Rezensionen oder eher nur die Fazits von den Rezensionen durchgelesen und hatte echt ein bisschen Angst, weil einige der Meinung waren, dass die Geschichte definitiv schlechter ist als die aus Band 1. Allerdings kann ich das nicht bestätigen, denn diese Geschichte hat mich echt von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Am Anfang der Geschichte sind Gideon und Eva ein "richtiges" Paar. Man merkt richtig, dass die beiden sich lieben und ohne den anderen nicht leben könnten. Aber dann sind da immer noch Gideons viele Geheimnisse, die die Beziehung der beiden gefährden. Außerdem kommt Eva einfach nicht damit klar, dass er einfach alles kontrollieren muss. Vor allem sie. Als ich mir das erste Mal den Inhalt durchgelesen habe, dachte ich mir, dass ich weiß wie die Geschichte ablaufen wird, aber ich habe mich geirrt, denn ich habe nicht damit gerechnet, dass die Geschichte so spannend wird. Ungefähr ab Seite 350 war ich so gefesselt von der Geschichte, so dass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich war wirklich begeistert, dass die Geschichte noch so eine unerwartete Wendung eingenommen hat. Ich war teilweise echt baff und saß hier mit offenem Mund und konnte nur noch den Kopf schütteln, weil ich irgendwie so überwältigt war, dass die Geschichte so abgelaufen ist, wie sie abgelaufen ist. Die Geschichte war allerdings nicht nur spannend. Ich war teilweise echt davon überwältigt, wie berührt in von der Geschichte. Sie hat mich an manchen Stellen total mitgenommen, weil ich es einfach so tragisch fand, dass Gideon und Eva sich so sehr lieben, aber nicht gänzlich glücklich sind. Ich fand einfach, dass die beiden es verdient haben zusammen glücklich zu sein. Man hat richtig gespürt, dass die Liebe bei den beiden viel größer ist, als eine normale Liebe zwischen Mann und Frau. Aber genauso hat man gespürt, dass die Beziehung der beiden auf wackligem Boden gebaut wurde und, dass sie jeden Moment einstürzen könnte. Auch das hat mich total gefesselt, weil ich einfach die ganze Zeit gehofft habe, dass die beiden die Hürden, die immer wieder auf sie zu kommen irgendwann überwinden können. Natürlich ist die Geschichte nicht nur spannend und berührend. Sie ist natürlich auch erotisch, auch wenn ich fand, dass die Erotik in diesem Band echt nicht im Vordergrund steht, sondern eher ein Zusatz zu der grandiosen Geschichte. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen, weil die Erotik die Geschichte selbst noch viel interessanter gemacht hat und sie irgendwie abgerundet hat. Vor allem hat die Erotik aber zusammen mit der spannenden, berührenden und dramatischen Geschichte das Buch irgendwie zu etwas ganz besonderem gemacht. Wie ihr merkt, kann ich wirklich den Bloggern und Buchtubern nicht zu stimmen, die der Meinung sind, dass diese Geschichte schlechter ist als die Geschichte im ersten Buch. Sie ist mindestens genauso gut wie die im ersten Band, wenn nicht sogar noch besser, weil sie einfach so viel spannender und dramatischer war. Und an manchen Stellen war sie wirklich richtig romantisch und süß. Die Momente habe ich wirklich sehr genossen, weil das die Momente waren, in denen man gemerkt hat, dass die Gideon und Eva eine Zukunft haben könnten, aber eben auch, dass vor den beiden noch ziemlich viel Arbeit liegt. Ich kann euch mit gutem Gewissen auch noch verraten, dass man auch in diesem Buch ein bisschen mehr von Gideons Vergangenheit erfährt. Man hat damit schon einen Vorgeschmack auf das Finale. Diese Geschichte hat einfach alles was man sich wünscht und ist so viel besser als die Geschichte in Shades of Grey (und nein eigentlich kann man die beiden Bücher nicht vergleichen, aber das passiert mir trotzdem immer wieder).

Die Charaktere haben mir wie auch schon im letzten Buch total gut gefallen. Ich mag sie einfach alle und inzwischen mag ich auch den Charakter, der mir beim letzten Buch total unsympathisch war. Ich finde einfach, dass diese ganzen Charaktere perfekt zu der Geschichte passen und sie perfekt machen. Mir ist besonders aufgefallen, dass dieses Buch eigentlich nur Charaktere mit einer schrecklichen Vergangenheit hat, aber gerade das macht die Charaktere zu etwas son besonderem. Eva ist natürlich wie auch in Band 2 die Protagonistin. Sie lernen wir im Laufe der Geschichte viel besser kennen, weil wir häppchenweise etwas über ihre Vergangenheit erfahren. Ihre Vergangenheit hat sie einfach zu dem "kaputten" Menschen gemacht, der sie heute ist. Man merkt ihr wirklich an, dass sie selbst von ihren immer wiederkehrenden Verhaltensweisen genervt ist und sie sich eigentlich ändern möchte, es aber nicht kann. Schon in Band 1 haben wir erfahren warum sie sich so verhält, wie sie sich verhält und warum sie solche Angst vor Bindungen hat. Das hat mich da schon richtig mitgenommen, aber in diesem Buch tat sie mir wirklich richtig leid, weil man noch mehr über ihre Vergangenheit und ihre Auswirkung auf ihr heutiges Verhalten erfahren hat. Ich war so berührt, weil es mir echt leid tat, dass sie so schreckliche Dinge erfahren musste, die so wohl nie vergessen wird und, die ihr Verhalten für immer beeinflussen werden. Ich mag Eva eben so gerne und ich fühle immer mit ihr mit. Sie ist eine so tolle Frau, auch wenn sie das selbst meistens nicht so sieht. Ich fand sie vom ersten Moment an sympathisch, weil sie so stark ist. Sie ist liebenswert und ich mochte sie vom ersten Augenblick an. Und zwar mit ihren ganzen Macken, denn unsere Macken machen uns auch zu den Menschen, die wir sind. Ich könnte mir keine bessere Protagonistin vorstellen. Gideon ist der männliche Gegenpart und hat mindestens genauso viele Probleme wie Eva, wenn nicht sogar noch mehr. Auch er hat eine schreckliche Vergangenheit, die ihn immer wieder einholt. Manchmal hatte ich echt das Gefühl, dass er daran nochmal zu Grunde gehen würde, aber damit das nicht passiert ist ja Eva da. Sie ist immer für sie da und er ist es auch immer für sie. Er hatte nie wirklich eine richtige Beziehung und ich finde es echt bemerkenswert wie er das alles mit Eva schafft. Auch mit ihm hatte ich total Mitleid und als dann einige Fetzen aus seiner Vergangenheit ans Licht kamen, konnte ich manchmal echt nur den Kopf schütteln und denken, dass das doch echt nicht wahr sein kann. Er ist genauso wie Eva ein "kaputter" Mensch, der total von seiner Vergangenheit beeinflusst wird, aber trotzdem ist er total liebenswert. Er möchte am liebsten alles und jeden kontrollieren, besonders Eva. Aber das macht ihn ja gerade zu dem Meschen, der er ist. Cary mochte ich ja im ersten Buch überhaupt nicht, weil er mir einfach so selbstsüchtig und total verrückt vorkam. Aber inzwischen mag ich ihn echt ganz gerne, auch wenn er nicht mein Lieblingscharakter ist. Er hat sich irgendwie verändert. Er hat genauso eine total schreckliche Vergangenheit und hat echt eine große Bindungsangst, aber trotzdem sorgt er sich total um Eva und er ist definitiv nicht selbstsüchtig.

Der Schreibstil  hat mir wie auch schon in Band 1 wirklich sehr gut gefallen, da er einfach so angenehm zu lesen war. Der Schreibstil hat dazu beigetragen, dass die Seiten nur so an mir vorbei geflogen. Ich war so gefesselt und das lag auch unter anderem an dem Schreibstil. Die Geschichte ist in der personellen Ich-Schreibweise aus Evas Sicht geschrieben. Der Schreibstil passt perfekt zu der Geschichte und auch zu Eva selbst. Natürlich ist der Schreibstil auch erotisch und die erotischen Szenen waren wirklich total prickelnd beschrieben. Der Schreibstil hat wirklich sehr gut gepasst und mir sehr gut gefallen.

Der Titel gefällt mir wirklich sehr, sehr gut. "Crossfire" ist das Safeword von Eva und Gideon und das passt ja schon sehr gut, weil Gideon ja Cross mit Nachname heißt. "Offenbarung" passt auch ziemlich gut, weil in diesem Buch ja auch einiges von der Vergangenheit der beiden offenbart wird. Ich finde den Titel einfach richtig gut. Vor allem Crossfire ist ein genialer Titel für die Trilogie.

Das Cover finde ich auch wieder total gelungen, da es von der Aufmachung perfekt zum ersten Teil passt. Außerdem hat der Schlüsselanhänger in dem Buch eine Bedeutung. Außerdem finde ich den Farbton auf dem Cover echt schön. Der harmoniert super mit der Farbe der Schrift. Ich finde besonders interessant, dass der Designer so mit Licht und Schatten gearbeitet hat, da vielleicht gerade Licht und Schatten die Beziehung von Gideon und Eva symbolisiert.

Mein Fazit
"Crossfire 02- Offenbarung" von Sylvia Day ist eine grandiose Fortsetzung zu Band 1. Die Geschichte ist super spannend, dramatisch und natürlich erotisch. Das hat die Geschichte einzigartig gemacht. Auch die Charaktere, der Schreibstil, der Titel und das Cover sind genial. Ich war von diesem Buch so gefesselt und kann euch nur sagen, dass dieses Buch definitiv nicht schlechter ist als der erste Band. Vielleicht ist es sogar besser, aber beschreien möchte ich das nicht. Macht euch einfach selbst ein Bild von diesem genialen Buch.

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703 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

liebe, duff, freundschaft, sex, kody keplinger

Von wegen Liebe

Kody Keplinger , Anja Galic
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.02.2013
ISBN 9783570308394
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Satz
Es war echt immer dasselbe.

Meine Meinung
Das Buch habe ich schon so lange im Auge gehabt. Als ich es das erste mal in der Vorschau gesehen habe, wusste ich gleich, dass ich das Buch einfach lesen muss. Vor allem, weil es die gleiche Aufmachung hat, wie die Bücher von Simone Elkeles und ich die ja wirklich total genial finde. Ich bin so glücklich, dass mir der cbt Verlag das Buch zur Verfügung gestellt hat. Deswegen habe ich es dann auch gleich angefangen zu lesen, als es bei mir eingetroffen ist...

Die Geschichte hat mir ja schon von Anfang an zu gesagt. Ich fand, dass sich die Idee hinter der Geschichte nicht wirklich originell, aber total schön und romantisch angehört hat. Eben eine richtige Geschichte zum Träumen. In der Geschichte geht es um Bianca. Bianca lebt mir ihrem Vater alleine, weil ihre Mutter durchs Land reißt. Ihre besten Freundinnen Casey und Jess sind echte Schönheiten im Gegensatz zu ihr, aber das ist ihr noch nie so aufgefallen bis der "Schulplayboy" Wesley sie probiert anzuflirten, ihr aber gleich darauf klar macht, dass er nur nett zu ihr ist, um an eine ihrer beiden "sexy" Freundinnen ranzukommen und er in ihren Augen nur eine "DUFF" ist, das ist die Abkürzung für "Die unattraktive fette Freundin". Danach merkt sie eben, dass das der Wahrheit entsprechen könnte, aber natürlich lässt sie Wesley trotzdem nicht so davonkommen und schwupps hat er ihre Cherry Coke im Gesicht. Aber als sich die Lage in Biancas Familie zuspitzt und sie echte Probleme zu Hause hat, lässt sie sich auf Wesley ein und das natürlich nur um sich von dem Stress zu Hause abzulenken und nicht etwa, weil das Liebe ist, oder ? Ich war von der Geschichte vom ersten Augenblick an überzeugt, weil sie zwar klischeemäßig, aber dann auch irgendwie besonders war. Ich habe mir von Anfang an schon gedacht, wie die Geschichte ausgeht, aber dazwischen sind so viele "ablenkende" Dinge passiert, dass ich echt nicht mehr wusste wie sie enden würde. Ich war so gefesselt und wollte einfach unbedingt wissen, wie es mit Bianca und Wesley weitergeht. Die Geschichte ist definitiv nicht so romantisch, wie ich mir anfangs gedacht habe, aber man merkt, dass sich da eine zarte Liebe entwickelt, die aber irgendwie sehr zerbrechlich wirkt. Diese Geschichte ist definitiv nicht eine typische Liebesgeschichte, aber das macht diese Geschichte gerade aus. Ich habe zwischendurch die Geschichte echt mit den Büchern von Sarah Dessen verglichen und da kann dieses Buch wirklich mithalten. Die Geschichte ist nämlich schön, aber auch an einigen Stellen traurig, dramatisch, aber auch genauso romantisch. Vor allem aber ist sie spannend und das nicht, weil da so viel passiert sondern weil so viel Unerwartetes passiert und, weil man einfach wissen muss wie es weitergeht. Ich konnte das Buch wirklich nicht aus den Händen legen, weil mich die Geschichte einfach nicht losgelassen hat. Ich hatte jedes Mal das Gefühl, als ich das Buch weggelegt habe, dass genau auf den nächsten Seiten etwas ganz grandioses passiert und ich das ja unbedingt noch weiterlesen muss. Das Buch hat mir echt eine schlaflose Nacht bereitet, weil ich unbedingt weiterlesen wollte es aber nicht gemacht habe, weil ich am nächsten Tag so früh aufstehen musste. Die Geschichte kann ich wirklich nur allen Fans von den Simone Elkeles Büchern und Sarah Dessen Büchern ans Herz legen und auch allen Mädchen (Jungs wird die Geschichte höchstwahrscheinlich nicht wirklich zu sagen), die gerne etwas andere Liebesgeschichten lesen. Liebesgeschichten, die sie zum Lachen und zum Weinen bringen und wo man jeden Moment erwartet, dass etwas ganz besonderes oder grandioses passiert.

Die Charaktere haben mir von Anfang an zugesagt und das hier ist wirklich mal wieder seit langer Zeit das erste Buch, von dem ich behaupten kann, dass mir wirklich alle Charaktere gefallen haben. Sonst gab es immer irgendwelche Charaktere mit denen ich nicht wirklich warm geworden sind oder die mir einfach von Anfang an total unsympathisch waren. Bianca ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist nicht unbedingt das typische Mädchen, denn sie hält gar nichts von High School Beziehungen oder Ähnlichem. Sie ist halt einfach der Meinung, dass die meisten Teenager das Wort "Liebe" viel zu früh in den Mund nehmen. Sie hat zu Hause wirklich viele Probleme, da ihre Mutter quer durchs Land reißt damit sie ihrem Vater aus dem Weg gehen kann und die Ehe der beiden wirklich kaputt ist, auch wenn sich das beide nicht eingestehen wollen. Ihr Vater ist außerdem trockener Alkoholiker. Da kann man sich vorstellen, dass ihr Leben nicht ganz so rosig ist. Außerdem hat sie öfter Komplexe was ihr Aussehen angeht, da sie sich zu dick und zu häßlich findet. Ich mochte sie wirklich von Anfang an, weil ich mich sofort mit ihr identifizieren kann. Ich denke, dass sich so ziemlich jedes "normale" Mädchen mir ihr identifizieren kann, denn wenn wir mal ehrlich sind, haben wir doch alle unsere großen oder kleinen Komplexe. An Bianca hat mir besonders gut gefallen, dass sie nicht perfekt ist und, dass sie sich auch nicht für "Mrs Universe" hält und jeder Typ auf sie steht und sie sich praktisch nur einen aussuchen muss, da es meistens im echten Leben nicht so läuft und es sie viel sympathischer macht, dass sie eben nicht perfekt ist, denn "nobody is perfect". Sie ist einfach liebenswert und das eben gerade, weil sie nicht perfekt ist und auch irgendwie ein bisschen anders ist. Sie ist in der "Dreier-Freundschaft" eher so die Außenseiterin, so sieht sie es auf jeden Fall. Ich fand es teilweise echt verblüffend wie authentisch sie auf die Probleme in der Familie reagiert hat, denn es ist nämlich eher unrealistisch, dass dann die betroffenden Leute gleich zur nächstbesten Person rennen und der ihr Leid klagen.Ich mochte einfach Biancas Art, da sie manchmal echt ein bisschen zynisch sein kann, aber man sofort gemerkt hat, dass sie eigentlich so lieb und nett ist. Sie passt einfach perfekt zu der Geschichte und ich habe sie echt in mein Herz geschlossen, weil ich mich eben so sehr mit ihr identifizieren konnte. Wesley ist der "Schul Playboy". Man hat das Gefühl, dass er mit jedem Mädchen in die Kiste springt, das nicht bei drei auf den Bäumen ist und mit dieser Tour ist er natürlich auch noch erfolgreich und fühlt sich wie der Obermacker. Dem nach ist er auch ziemlich von sich selbst überzeugt und anfangs hätte ich ihn manchmal echt in die Tonne kloppen können, weil er mich einfach mit seiner eingebildeten Art echt genervt hat, aber nach und nach habe ich gemerkt, dass hinter dem Jungen, der sich für den "Ge*ilsten" hält, auch nur ein Junge steckt, der viele Probleme hat. Irgendwann war mir Wesley so sympathisch, dass ich am liebsten an jede Hauswand "Wesley" gesprüht hätte. Auch wenn er erst nicht so wirkt, aber er ist total sensibel und einfühlsam und ist für die Menschen da, die er liebt. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich die ganze Zeit über irgendwie gar nicht glauben können, dass er wirklich so ein Playboy sein soll, denn er war für mich fast immer so "der Ritter in der silbernen Rüstung". Casey ist Biancas beste Freundin und sie muss echt hammermäßig aussehen. Sie ist immer für Bianca da und möchte immer, dass Bianca ihr immer erzählt, wie es ihr gerade geht. Leider ist sie manchmal auch ziemlich eifersüchtig. Sie und Bianca sind schon Freundinnen seit dem Kindergarten. Casey mochte ich vom ersten Augenblick an, weil sie eine so gute Freundin ist, auch wenn sie manchmal ganz schön eifersüchtig sein kann. Sie ist immer aufrichtig und würde für Bianca alles tun. Sie ist total sympathisch und liebenswert und gar nicht eingebildet, wie man anfangs vielleicht denken könnte. Jess ist Biancas andere Freundin. Sie wurde von Bianca und Casey "gerettet" und ist seit dem mit dem beiden immer zusammen. Ich finde, dass man im Laufe der Geschichte eher weniger von ihr kennenlernt, was ich ehrlich gesagt ziemlich schade finde. Ich weiß eigentlich nur, dass sie einen großen Bruder hat und, dass sie früher auch mal eine "DUFF" war. Trotzdem war sie mir wirklich sympathisch und ich mochte sie wirklich gerne.

Der Schreibstil passt wirklich sehr gut zu der Geschichte und zu Bianca selbst. Das Buch ist aus der Sicht von Bianca geschrieben, also aus der personellen Ich-Erzähler Sicht. So hat man Bianca von Anfang an besser kennengelernt und konnte ihre Handlungen viel besser nachvollziehen, weil man eben ihre Beweggründe über ihre Gedanken und Gefühle erfahren hat. Ich finde, dass das Buch wirklich sehr schön geschrieben ist. Irgendwie romantisch, aber auch sehr sensibel. Ich weiß gar nicht so genau, wie ich das erklären soll. Ich fand einfach, dass der Schreibstil sehr gut zu der Geschichte gepasst hat und vor allem auch sehr gut zu Bianca selbst gepasst hat, da ich wirklich das Gefühl hatte, dass Bianca so denken/sprechen würde.

Der Titel passt wirklich sehr gut, auch wenn mir der Originaltitel "The Duff" auch sehr gut gefällt. Ich kann euch gar nicht sagen welcher Titel mir besser gefällt, da der Originaltitel perfekt zu dem Inhalt des Buches passt, aber überhaupt nicht auf eine Liebesgeschichte schließen lässt und der deutsche Titel einen, eine Liebesgeschichte erwarten lässt, aber nicht wirklich viel vom Inhalt preisgibt. Ich hätte, glaube gerne einen Mix aus beiden Titeln. Trotzdem finde ich den deutschen Titel wirklich sehr gelungen, denn er passt auch sehr gut zur Geschichte, da Bianca ja meint, dass das zwischen ihr und Wesley auf gar keinen Fall Liebe sein kann. Ich finde den Titel einfach sehr, sehr schön gewählt und will jetzt auch gar nicht mehr weiter rummeckern oder vergleichen, weil er einfach passt.

Das Cover finde ich wirklich wunderschön, auch wenn es auf eine super schnulzige Liebesgeschichte schließen lässt und ziemlich "oberflächlich" ist, finde ich es einfach nur total gelungen. Ich glaube, ich muss mal erklären was ich mit "oberflächlich" meine. Also das Cover sagt nicht wirklich was vom Inhalt aus, es ist halt einfach universell auf verschiedene Liebesgeschichten anwendbar, da kein Gegenstand das speziell in dem Buch vorkommt, darauf abgebildet ist. Trotzdem passt es irgendwie zu der Geschichte. Ich habe mir schon ausgemalt, was diese Wand dahinter darstellen könnte. Vielleicht soll das die Wand in der Schule sein. Auf jeden Fall finde ich es sehr gut, dass die Gesichter der beiden Personen im Schatten liegen und einem so noch Fantasie bleibt, um sich die beiden vorzustellen. Ich finde, dass das Cover einfach sehr gut passt, auch wenn es nichts besonderes ist. Interessant finde ich auch, dass das Buch im Stil der Bücher von Simone Elkeles designed wurde, da ich das Buch wirklich selbst auch mit den Büchern von ihr verglichen habe.

Mein Fazit
"Von wegen Liebe" von Kody Keplinger konnte mich vom ersten Moment an überzeugen, weil die Geschichte nicht das ist, was man erst denkt, aber dann doch viel mehr ist, als man erwartet hat. Ich kann überhaupt nichts schlechtes über das Buch sagen, weil es mich vollkommen begeistert hat, ob es jetzt die Geschichte, die Charaktere, der Schreibstil, der Titel oder das Cover ist. Ich kann das Buch wirklich nur wärmstens weiterempfehlen.

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jugendbuch, fantasy, seelen, gabe, fantasyroman

Die Chroniken der Seelenträger - Der Wächter

E. Snyder
E-Buch Text: 435 Seiten
Erschienen bei null, 01.03.2013
ISBN B00BNZAMJA
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Satz
Jenny friert.
Meine Meinung
Ich bin zu dem Buch gekommen, weil mich die Autorin selbst auf Youtube angeschrieben hat und mich darauf praktisch unauffällig aufmerksam gemacht hat, dass das mich der Inhalt des Buches wahrscheinlich interessieren würde. Ich habe mir dann gleich mal den Inhalt durchgelesen und kam zu dem Entschluss, dass sie recht haben könnte, auch wenn ich es ja eigentlich nicht mag, wenn die Protagonisten jünger sind als ich. Das liegt einfach daran, dass ich irgendwie nie so wirklich der typische Teenager war. Ich war einfach immer schon sehr erwachsen und verantwortungsvoll und hatte nie diese typischen jugendlichen Schwärmereien. Ich bin einfach eine Realistin. Vielleicht sogar eine kleine Pessimistin. Und genau aus diesen Gründen lese ich eigentlich lieber Bücher mit Protagonisten, die ungefähr 18 sind, weil ich mich dann erst wirklich mit ihnen identifizieren kann. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir das Buch nicht von alleine gekauft hätte, wenn mich die Autorin nicht angeschrieben hätte. Zu meiner Verteidigung muss ich aber vorbringen, dass ich noch überhaupt kein Buch aus dem AAVAA Verlag gelesen habe und ich mich ehrlich gesagt auch noch nie für den Verlag interessiert habe. Ich bin einfach wirklich ein "Mainstreamleser", auch wenn ich das eigentlich total ätzend finde. Ich achte wirklich, besonders in letzter Zeit darauf, dass die Bücher, die ich mir kaufe schon viele Menschen begeistert haben und gute Bewertungen auf Amazon bekommen haben. Dabei kann man sich wirklich oft nicht auf die Meinungen Anderer verlassen, da ja jeder einen anderen Geschmack hat. Die Geschichte fand ich wirklich von Anfang an sehr interessant. Ich finde einfach die Idee die hinter der ganzen Geschichte steckt so ausführlich erklärt sowie einfach nur genial. Obwohl ich ehrlich gesagt sagen muss, dass ich mir den Abschnitt wo aufgeklärt wurde, was es mit Jennys Kopfschmerzen und ihren Sehstörungen auf sich hatte drei Mal durchlesen musste, weil mir diese "hohe" Sprache einfach zu anstrengend war :D Ich bin halt einfach nicht gebildet genug, um das gleich auf Anhieb zu verstehen. Aber fangen wir doch mal am Anfang der Geschichte an. Am Anfang lernen wir Jenny und ihr Leben genauer kennen. Wir merken, dass sie eigentlich wirklich ein ganz normaler Teenager ist, auch wenn sie Zuhause wirklich ein paar Probleme hat, aber wer hat oder hatte die mit 15 Jahren bitte nicht ?! Wie war das "Pupertät ist dann wenn Eltern schwierig werden". Wir lernen sie in ihrem Umfeld vor allem in der Schule kennen, denn anfangs ist auch wirklich die Schule einer der Hauptspielorte, denn dort hat sie ja Konrad, den Neuen an der Schule kennengelernt. Als wir sie am Anfang kennengelernt haben, war sie außerdem in Rene verliebt. Einen Mitschüler aus ihrer Klasse, der eine (?) Klasse über ihr ist. Man lernt einfach ihr Leben mit allen Höhen und Tiefen kennen und man merkt richtig, wie sehr sie diese Kopfschmerzen und Sehstörungen stressen. Ich musste dann wirklich wissen, was es mit dem Ganzen auf sich hat. Zum Glück wurde das total schnell aufgeklärt. Das ist für mich definitiv noch ein Pluspunkt für die Geschichte, weil man dann nicht die ganze Zeit auf die Folter gespannt wurde. Allerdings hatte ich auch nach der Aufklärung von Jennys "Besonderheiten" ein bisschen Angst, dass die Geschichte jetzt ein bisschen langweilig wird, weil ja das Wichtigste vorweg genommen wurde. Aber dem war wirklich nicht so, da es noch einiges mehr gab, was es an der Geschichte zu "entdecken" gab. Die Geschichte wurde dann wirklich richtig spannend und hat nochmal an Fahrt aufgenommen. Wie der Titel einem schon "verrät", geht es um Seelenträger. Was das genau ist, möchte ich wirklich nicht verraten, weil das der Geschichte einfach zu viel vorweg nehmen würde und ich somit spoilern würde. Ich wurde wirklich die ganze Zeit über super von der Geschichte unterhalten und ich wollte das Buch wirklich an einigen Stellen nicht mehr weglegen, weil es so spannend war und ich so gespannt war wie es weitergeht. Ich danke E. Snyder für diese wundervolle und geniale Idee. Man hat wirklich gemerkt, dass hinter dieser Geschichte ganz, ganz viel Arbeit steckt und, dass sie wirklich ihr Herzblut dort reingesteckt hat. Ich glaube ich hätte mir nicht etwas so ausdenken (?) können, was dann so erscheint, als ob so etwas mit Seelenträgern wirklich möglich wär. Ich finde die Idee richtig gut. Die Geschichte konnte mich wirklich überzeugen und auch total fesseln. Das Fesselnste waren für mich die Kampfszenen. Warum es die gibt, hat etwas mit den Seelenträgern zu tun und wird deswegen partout nicht verraten :D Diese Szenen waren einfach haargenau beschrieben, so dass ich manchmal echt das Gefühl hatte, dass ich dabei bin. Außerdem waren diese Kampfszenen auch einfach so spannend geschrieben, dass ich wirklich wieder total aufmerksam war. Zur Geschichte muss ich auch noch sagen, dass sie auch wirklich romantisch ist, aber nicht irgendwie auf dieser kitschigen Ebene sondern wirklich auf einer authentischen. Zumindest für eine 15 jährige Schülerin ist das meiner Meinung nach total normal. Ich habe die romantischen Szenen wirklich sehr genossen und fand, dass sie noch ein guter Zusatz waren zu der sonst so spannenden Geschichte.
Alles in einem kann ich nur sagen, dass mir die Geschichte wirklich besonders gut gefallen hat, weil sie fesselnd, spannend, aber gleichzeitig romantisch und echt schön war. Die Charaktere waren meiner Meinung nach wirklich alle richtig gut gelungen. Sie sind einfach authentisch, auch wenn die Geschichte ja selbst eigentlich sehr fantasievoll ist. Jenny ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist 15 Jahre alt und besucht meiner Meinung nach ein Gymnasium. Sie hat kein einfaches Verhältnis zu ihrer Mutter, aber wer hat denn das auch bitte in dem Alter ?! :D Sie ist eigentlich wirklich ein ganz normaler Teenager wenn sie nicht immer Sehstörungen und Kopfschmerzen hätte. Außerdem plagen sie Träume. Anfangs muss ich sagen, dass ich sie wirklich als ein kleines Naivchen gesehen habe, weil sie einfach total in Rene "verknallt" ist und ihn wirklich anhimmelt und das obwohl er wirklich nichts von ihr will. Sie will ihn wirklich verzweifelt auf sich aufmerksam machen und scheint dabei völlig außer Acht zu lassen, dass er vielleicht überhaupt nicht in ihn verliebt sein könnte. Aber das habe ich wirklich nur als jugendliche Schwärmerei angesehen und habe mich manchmal ehrlich gesagt sogar über Jennys Verhalten lustig gemacht :D So etwas ist mir irgendwie zuwider, weil ich selbst die absolute Realistin bin, wenn nicht sogar manchmal eine kleine Pessimistin bin. Ich konnte ihre Beweggründe bei Rene einfach nicht nachvollziehen und mich deswegen auch gar nicht mit ihr identifizieren. Außerdem ist sie ja nun jünger als ich und wie gesagt mag ich es eigentlich nicht, wenn die Protagonisten jünger sind als ich. Aber ich muss sagen, dass sie mir trotz ihrer Naivität wirklich sympathisch war. Sie ist lustig und hat das Herz definitiv am rechten Fleck. Außerdem ist sie wirklich mutig und das ist für mich eine Eigenschaft auf die ich selbst ein bisschen neidisch bin :D Im Laufe des Buches hat Jenny aber wirklich eine fast schon magische Entwicklung durchlebt. Sie ist wirklich von naiven kleinen Mädchen zu einer toughen, jungen Frau geworden, mit der ich mich wirklich nicht anlegen würde. Diese Entwicklung war für mich total realistisch und authentisch, weil sich der Kreis der Menschen, mit denen sie Kontakt hat auch total verändert hat. Die Menschen sind einfach erwachsen und deswegen hat sie auch eine Entwicklung gemacht, nach der sie wirklich erwachsen wirkt. Ich mag sie wirklich gerne und finde, dass sie wirklich eine tolle Protagonistin ist, auch wenn sie mir ja eigentlich zu jung ist :D Konrad mochte ich irgendwie vom ersten Augenblick an. Ich mag einfach seine ruhige und gelassene Art und finde es überhaupt nicht schlimm sondern sogar eher angenehm, dass er eher wenig spricht. Ich finde er wirkt irgendwie wie ein Mensch, auf den man sich in jeder Lebenssituation verlassen kann. Er ist mir einfach total sympathisch. Ich mag seine beschützerische Art. Trotzdem ist es manchmal echt anstrengend, wenn man mitbekommt was für Stimmungsschwankungen er hat. Im einen Moment "himmelhoch jauchzend" und dann "zutode betrübt". Er muss einfach eine schwierige Vergangenheit haben und ich kann es vollkommen nachvollziehen, dass er nicht über seine Vergangenheit sprechen möchte. Das macht ihn einfach nur menschlich. Er ist wirklich stark und mutig, aber mindestens genauso verletzlich und auch einfühlsam. Gerade dieser Mix macht ihn für mich so liebenswert. Mir ist er echt ans Herz gewachsen und ich kann es gar nicht erwarten, dass ich mehr über ihn und vielleicht auch über seine Vergangenheit erfahre. Athur ist mein liebster Nebencharakter und deswegen muss ich ihn hier auch einfach erwähnen. Ich mag ihn einfach so gerne, weil er so ein Schrank ist (also total durchtrainiert) und trotzdem so liebevoll ist. Er versprüht einfach Lebensfreude und macht andere glücklich. Er war mir die ganze Zeit über total sympathisch und ich habe mir wirklich gewünscht, dass er eine größere Rolle in dem Buch hat, aber was nicht jetzt war, kann ja im nächsten Buch noch werden. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach etwas ganz Besonderes. Das Buch ist nämlich in der Er/Sie Perspektive aus Jennys Sicht geschrieben, aber man hat zwischendurch noch Gedanken, die in der Ich Perspektive von Jenny geschrieben wurden. Diese waren dann so kursiv gedruckt, so dass man sie wirklich gut vom Rest unterscheiden konnte. Das hat mir wirklich super gefallen, da man so noch viel mehr von Jenny selbst erfahren hat und der Schreibstil dadurch auch noch viel persönlicher wurde. Außerdem war der Schreibstil wirklich sehr fesselnd. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und das lag unter anderem an dem Schreibstil. Der Titel gefällt mir wirklich richtig gut. Ich finde, dass er einfach perfekt gewählt ist. "Die Chroniken der Seelenträger" ist ja der Name der Reihe und auch den finde ich schon sehr gut gewählt, da es ja um Seelenträger geht und man auch etwas über ihre Vergangenheit und so erfährt. "Der Wächter" ist dann also der Titel des ersten Bandes aus dieser Reihe und auch dieser passt einfach super, weil sich das Buch wirklich speziel auf einen ganz besonderen Wächter konzentriert wer oder was ein Wächter ist, wird nicht verraten, denn das müsst ihr schon selber herausfinden, in dem ihr das Buch lest. Das Cover finde ich durchaus passend, weil es wirklich etwas mit der Geschichte des Buches zu tun hat. Man lernt im Laufe des Buches was es mit diesen roasfarbenden und blauen "Scheinen" zu tun hat, von denen die beiden Figuren auf dem Cover umgeben sind. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass ich das Cover wirklich nicht sonderlich schön finde, auch wenn es ja eigentlich richtig gut passt. Es sieht einfach nur nach Paintgemale aus und ich hätte es mir ehrlich gesagt nicht gekauft, wenn ich nicht von der Autorin auf das Buch aufmerksam gemacht hätte. Irgendwo bin ich dann doch ein Coverkäufer. Allerdings weiß ich auch, dass die Autoren aus dem AAVAA Verlag ihre Cover selbst erstellen müssen und deswegen finde ich es wirklich nicht so schlimm. Es passt ja zur Geschichte und das ist ja die Hauptsache. Ich hätte das nämlich definitiv auch nicht besser hinbekommen.
Mein Fazit
Die Autorin hat wirklich recht behalten, denn mir hat das Buch wirklich super gut gefallen. Allein die Geschichte ist etwas ganz eigenes und besonderes. Allerdings glaube ich auch, dass die Art von Geschichte auch nicht unbedingt etwas für jeden ist. Auch die Charaktere haben mir wirklich sehr, sehr gut gefallen. Am besten war meiner Meinung nach aber wirklich der Schreibstil, weil er einfach etwas ganz anderes war und mich absolut fesseln konnte. Auch mit der Wahl des Titels bin ich total einverstanden. Mein einziger Kritikpunkt an dieses Buch ist wirklich das Cover, aber das macht das Buch ja nicht schlechter. Alles in einem ein Buch, das mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern konnte.

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vampire, liebe, feen, camp, werwölfe

Shadow Falls Camp – Erwacht im Morgengrauen

C.C. Hunter , Tanja Hamer
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 19.12.2012
ISBN 9783841421289
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung
Ich weiß gar nicht so genau, warum ich so lange gewartet habe das Buch zu lesen. Immerhin war ich total hin und weg, als ich den ersten Band beendet hatte. Ich hätte am liebsten überall "Shadow Falls Camp" mit Herzchen hingeschrieben. Denn ich war so begeistert und vor allem auch total überrascht von dem Buch. Und ich wollte unbedingt gleich weiterlesen... Aber als ich dann den zweiten Teil hier bei mir zu Hause liegen gehabt habe, hatte ich irgendwie immer andere Bücher, die natürlich "unbedingt" gelesen werden müssen. Nun habe ich aber doch die Zeit gefunden und habe mich dem Buch gewidmet. Leider kam dann auch noch hinzu, dass ich in einer totalen Leseflaute gefangen war... Das war echt schrecklich, denn ich wollte das Buch irgendwie weiterlesen, aber ich hatte ehrlich gesagt keine wirkliche Lust auf das Lesen im Allgemeinen. Versteht ihr was ich nicht meine ?! :D Auf jeden Fall tut es mir irgendwie total leid für das Buch... Ja ich habe Mitgefühl mit Büchern (nein ansonsten höre ich noch keine Stimmen oder so :D) ! Was ich eigentlich nur sagen wollte war, dass es nicht an dem Buch lag, dass ich so lange gebraucht habe sondern eher an meiner Leseflaute. Die Geschichte war in diesem Buch definitiv spannender als im ersten und das soll was heißen, denn beim ersten war ich schon total gefesselt und wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen, aber hier habe ich mich einfach nur noch über meine Leseflaute geärgert und manchmal sogar geflucht, dass ich keine Lust hatte zu lesen. Denn ich wollte unbedingt wissen wie es mit Kylie weitergeht. Für mich war am spannendsten an der Geschichte, ob sie sich für Lucas oder für Derek entscheidet. Ich weiß "Schande über mich". Eigentlich sollte ich viel spannender finden, was Kylie nun genau ist oder wie die "spannende" Handlung weiterverläuft, aber das war ehrlich gesagt für mich nur nebensächlich. Ich bin eben was Bücher angeht eine hoffnungslose Romantikerin. Ich musste einfach wissen für wen von beiden sie sich entscheidet, denn natürlich habe ich meinen Favoriten (TEAM DEREK <3). Aber auch die Hauptgeschichte war super spannend, denn dieses Mal besucht sie ein Geist, der sie davor warnt, dass jemand den sie liebt, sterben wird und, dass nur sie das verhindern kann und natürlich hat mich auch das total interessiert und auch gefesselt. Vor allem fand ich es wirklich sehr spannend wie sich Kylies Fähigkeiten im Laufe der Geschichte verändert haben. Das war einfach schön mit anzusehen, auch wenn sie natürlich total davon verwirrt war. Natürlich geht auch die Suche nach Kylies Art weiter und ich habe die ganze Zeit über mitgeraten, was Kylie nun sein könnte, denn ich wollte es wahrscheinlich genauso gerne wie Kylie selbst wissen. Alles in einem war die Geschichte einfach von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen spannend und ich denke, dass für jeden eine Art von Spannung dabei war, die er oder sie liebt. Für mich war es eben der romantische Teil und für andere wird es wahrscheinlich das Rätsel um den Geist gewesen sein und für wieder andere wird es vielleicht einfach nur die Suche nach Kylies Art sein. Ich war auf jeden Fall super begeistert von der Geschichte, vor allem, weil sie nicht nur spannend und romantisch war sondern auch berührend. Jedenfalls für mich. Ich war einfach an manchen Stellen echt zu Tränen gerührt und das nicht unbedingt, weil es traurig war sondern weil mich einfach Gefühle überwältigt haben und ich einfach so mitgefiebert habe und so in dieser Geschichte gefangen war. Ich war aber mindestens drei mal so oft laut am Lachen, weil ich den Humor genial in dem Buch finde und gerade das ist es, was für mich eine perfekte Geschichte ausmacht. Es ist dieser schmale Grad zwischen Tränen und Lachen, der getroffen werden muss. Ich muss einfach beides in einer Geschichte haben und das war hier definitiv der Fall. Diese Geschichte ist für mich perfekt (ja ich benutze tatsächlich das Wort "perfekt"), weil sie romantisch, berührend, spannend, fesselnd, humorvoll und fantastisch ist und das alles praktisch zur gleichen Zeit. Deswegen ist diese Geschichte für mich perfekt. Die Charaktere haben es mir mal wieder angetan. Auch wenn ich es ein bisschen schade finde, dass zwei Charaktere dieses Mal eher kleine Rollen gespielt haben. Trotzdem war ich mal wieder total begeistert von der Wahl und der Ausgereiftheit der Charaktere. Kylie ist bekanntlicher Weise die Protagonistin. Sie ist eine Übernatürliche, aber keiner kann ihr sagen was für eine Art sie genau ist. Sie ist einfach etwas ganz besonderes. Sie ist einfach total hilfsbereit und würde es am liebsten jedem recht machen, aber wenn ihr einer quer kommt, kann sie auch mal ausrasten. Ich konnte mich einfach total mit ihr identifizieren, weil sie mich echt oft an mich selbst erinnert hat. Sie würde für die Menschen, die sie liebt alles geben und ihr größter Wunsch ist es zu wissen wer oder was sie ist. Sie kann halt einfach nicht damit leben, dass sie nirgendswo dazu gehören soll. Ich mag einfach ihre aufrichtige und liebe Art. Sie ist einfach total liebenswert und ich habe sie wirklich im Laufe der Geschichte ins Herz geschlossen. Trotzdem ging sie mir an einigen Stellen gehörig auf den Wecker, aber das lag nur daran, dass sie sich einfach nicht zwischen Lucas und Derek entscheiden konnte und das ist natürlich für mich als "TEAM DEREK Mitglied" ein absolutes No-Go :D Trotzdem ist sie natürlich eine wundervolle Protagonistin und ich bin echt immer noch total beeindruckt, wie gut sie damit umgeht, dass sie eine Übernatürliche ist und damit, dass sie keine Ahnung hat, was sie ist. Ich bin echt manchmal immer noch sprachlos wie mutig sie ist. Da ziehe ich echt meinen Hut vor ihr. Auf jeden Fall passt sie perfekt zu dem Buch und zu der Geschichte. Derek ist einfach nur der Hammer. Aber das werdet ihr inzwischen schon gemerkt haben. Er ist einfach für mich perfekt. Er ist aufrichtig und trägt Kylie wie auf Händen. Außerdem muss er echt eine Sahneschnitte sein... Ich mag ihn einfach so wie er ist und könnte den ganzen Tag von ihm schwärmen (was echt krank ist, weil er ja nur Fiktion ist :D). Er kann die Gefühle anderer spüren, was für ihn wahrscheinlich gar nicht so schlecht, wenn auch ein bisschen nervig sein muss, aber ich glaube, dass das für Kylie echt ein absolutes No-Go ist, weil sie ja für ihn ein offenes Buch sein muss. Aber ich glaube auch, dass es ziemlich anstrengend sein muss, wenn die ganze Zeit die Gefühle anderer auf einen einströmen. Ich mag Derek einfach mit seiner liebevollen Art total gerne. Ach er ist einfach Mr. Perfect <3 schwärm Della ist eine der Nebencharaktere, die meiner Meinung nach definitiv zu wenig in dem Buch vorkam. Della ist ein Vampir und manchmal echt etwas launisch, aber genau das macht sie aus. Sie kann manchmal echt ziemlich fies sein, aber das macht sie eigentlich nur wenn ihr jemand zu nah tritt oder nur aus Spaß. Wenn man Della besser kennen lernt, merkt man, dass sie eine der liebsten und ehrlichsten Personen ist, die es gibt. Sie würde nie etwas tun, um absichtlich jemandem weh zu tun und sie ist halt einfach eine total ehrliche Haut. Miranda ist der andere Nebencharakter, der mir in diesem Buch ein bisschen gefehlt hat. Sie ist eine Hexe und war mir einfach total sympathisch und das liegt nicht nur dran, dass sie eine Hexe ist (obwohl ich das natürlich total cool finde :D). Sie ist genauso aufrichtig wie die anderen, auch wenn sie öfter mal etwas zickig und auch ein bisschen launisch ist. Ich mag sie einfach so wie sie ist. Außerdem ist es mir echt total sympathisch, dass sie sich öfter mal "verhext" und dann eben mal aus einer Katze ein Stinktier wird. Lucas mag ich eigentlich auch ziemlich gerne, aber eben nicht so sehr wie Derek, auch wenn er wahrscheinlich für die meisten Kylies "Retter in silberner Rüstung" sein wird. Irgendwie vertrau ich ihm nicht und ich habe immer das Gefühl, dass er nicht ganz mit offenen Karten spielt. Deswegen ist er mir eben ein bisschen unsympathisch. Der Schreibstil war wie immer total angenehm zu lesen und so flogen die Seiten nur so an mir vorbei. Das Buch ist aus der personellen Er/Sie Perspektive aus Kylies Sicht geschrieben. Und das war wirklich sehr angenehm, da man trotz der Er/Sie Perspektive alles von Kylies Gefühlen und Gedanken mitbekommen hat. Vor allem war der Schreibstil total spannend, aber auch genauso gefühlvoll. Das war einfach eine wundervolle und packende Mischung. Außerdem passt der Schreibstil total gut zu der Geschichte und natürlich auch zu Kylie. Der Titel ist wirklich schön gewählt, da er einfach sehr gut zu der Geschichte passt und natürlich auch zu dem Titel des ersten Bandes passt. Ich mag den Titel halt einfach total <3 Das Cover finde ich einfach nur wunderschön. Es gefällt mir viel, viel besser als das von dem ersten Band. Ich mag das Blau total gerne. Vor allem finde ich es toll, dass auf dem Cover ein Wasserfall abgebildet ist, denn dieser Wasserfall spielt eine ziemlich große Rolle in der Geschichte. Das Mädchen auf dem Cover soll höchstwahrscheinlich Kylie sein und da muss ich sagen, dass das Mädchen auf dem Cover wirklich super zu Kylie passt. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Originalcover irgendwie noch ein bisschen schöner finde, auch wenn da ja eigentlich das gleiche drauf abgebildet ist, finde ich die Art wie es abgebildet ist einfach noch schöner.

Mein Fazit
"Shadow Falls Camp 02- Erwacht im Morgengrauen" hat mir noch besser gefallen als der erste Band, weil das Buch einfach noch spannender, romantischer und berührender war und ich einfach die ganze Zeit mit Kylie mitgefiebert habe. Ich kann euch nur sagen, dass ihr die Bücher einfach lesen müsst, da sie für mich so mit die besten Fantasybücher überhaupt sind <3

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

liebe, chat, wahrheit, pn, nachrichten

Im Pyjama um halb vier

Gabriella Engelmann , Jakob M. Leonhardt
E-Buch Text: 237 Seiten
Erschienen bei Arena Verlag, 10.01.2013
ISBN 9783401802022
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Satz
LULU ROCKET möchte mit BEN SCHUHMANN befreundet sein.

Meine Meinung
Ich habe eine gefühlte Ewigkeit auf dieses Buch gewartet. Und es hat mich fast verrückt gemacht, dass alle irgendwie das Buch schon vor mir gelesen haben. Deswegen musste ich es natürlich auch sofort anfangen zu lesen nachdem ich City of Bones beendet hatte. Ich habe mich wirklich so auf das Buch gefreut und habe natürlich gehofft, dass es mir genauso gut gefällt, wie denen, die es schon vor mir gelesen hatten...
Die Geschichte war für mich von Anfang an sehr interessant. Es ist wirklich etwas neues ein Buch zu schreiben, dass komplett auf Facebook spielt. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen, da es einfach unsere "Generation-Facebook" wiederspiegelt. Wenn wir doch alle mal ehrlich mit uns selbst sind, verbringen wir viel zu viel Zeit im Internet, wenn auch nicht unbedingt auf Facebook. Wir hören Musik im Internet, chatten, skypen, bloggen, "youtuben" oder teilen anderen einfach nur mit, wie es uns momentan geht. Das Internet bestimmt irgendwie ein bisschen unser Leben. Gerade deswegen war ich so gespannt auf die Geschichte. Man hört doch öfter, dass bei Facebook wildfremde Menschen zu "Freunden" werden. Und darum geht es auch in dieser Geschichte. Lulu schreibt einen Ben an, von dem sie glaubt, dass er der Freund von Marco, dem Jungen ist, den sie "süß" findet. Allerdings ist Ben nicht der Freund von Marco. Er kennt noch nicht mal einen Marco. Außerdem wohnt er in München und Lulu wohnt in Hamburg. Sie sind sich völlig fremd, aber trotzdem schreiben sie sich immer weiter Nachrichten auf Facebook und geben sich dabei gegenseitig Tipps, wie man mit Jungs oder mit Mädchen umgehen sollte. Die beiden vertrauen sich immer mehr Geheimnisse an und reden über Themen wie Liebe, Familie, Freundschaft und auch Sex. Man merkt richtig wie die beiden sich immer näher kommen und, dass da vielleicht sogar mehr als Freundschaft zwischen den beiden sein könnte. Allerdings trägt es natürlich auch einige Probleme mit sich, wenn man jemanden so sehr mag, den man im "real life" gar nicht kennt. Es könnte ja sein, dass diese Person ein "Fake" ist und nur vorgibt jemand zu sein, der er eigentlich überhaupt nicht ist. Genauso kommen zwischen Lulu und Ben auch Zweifel auf, ob es den anderen wirklich gibt. Ich habe die Geschichte wirklich verschlungen, weil ich einfach wissen musste, wie und ob die Geschichte zwischen Lulu und Ben weitergeht. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen bis ich es tatsächlich durch hatte. Mich hat es total berührt, dass sich zwei Menschen so nahe kommen können, ohne, dass man den jeweils anderen persönlich kennt. Allerdings muss ich sagen, dass ich erst gedacht habe, dass die Geschichte ziemlich klischeemäßig und vorhersehbar ablaufen wird, aber das war dann wirklich nicht so. Die Geschichte hatten Höhen und Tiefen, genauso wie das "wahre" Leben. Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Minute unterhalten. Es hat mich zum Lachen aber auch zum Weinen gebracht. Die Geschichte zwischen Lulu und Ben hat mich einfach total berührt. Sie war so schön, aber auch irgendwie genauso tragisch. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich diese Geschichte liebe. Ihr müsst sie einfach lesen, um zu verstehen, warum ich diese Geschichte so sehr mag. Man muss die Geschichte einfach erleben, um zu verstehen, warum wir alle so begeistert von ihr sind.
Die Charaktere haben haargenau zu der Geschichte gepasst. Sie waren für mich einfach perfekt durchdacht und sie haben nach und nach einfach mein Herz erobert. Lulu (Luca-Luisa) ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist 16 Jahre alt und wohnt mir ihrer Familie in Hamburg. Ich finde, dass sie so der typische Teenager ist. Am Anfang der Geschichte hat sie sich in Marco "verguckt" und ich finde es echt bemerkenswert, dass sie damit so offen umgehen kann und darüber sprechen kann. Denn ich glaube das hätte ich definitiv nicht geschafft. In ihrer "Freizeit" tanzt sie Ballett und dort steckt sie auch ihr ganzes Herzblut rein. Ballett ist einfach ihre große Leidenschaft. Ich mochte sie vom ersten Augenblick an, weil sie einfach so verdammt liebenswürdig und sympathisch ist. Ach sie ist halt einfach toll ! Ich mag ihre Art einfach total. Ich finde, dass sie wirklich ein sehr einfühlsamer Charakter ist mit einem riesengroßen Herz. Ich konnte mich total mit ihr identifizieren. Einfach eine ganz tolle Protagonistin, die mich echt begeistern konnte und perfekt zu der Geschichte passt. Ben wohnt zusammen mit seiner Familie in München. Sein Hobby ist Basketball und er arbeitet nach der Schule in einem Café. Er ist total verwundert, dass ihn ein Mädchen (Lulu) anschreibt, von dem er zuvor noch nie gehört hat und das ihn für einen Freund von einem Marco hält. Trotzdem vertraut er ihr nach und nach und das finde ich echt bewundernswert, denn ich an seiner Stelle hätte mich glaube ein bisschen ver*rscht gefühlt. Aber daran merkt man schon, dass Ben ein ganz, ganz toller Mensch ist. Er ist total sympathisch und ist mir im Laufe des Buches total ans Herz gewachsen. Ich mag ihn halt einfach total gerne, auch wenn man eigentlich mehr über "seine" Larissa als über ihn selbst. Aber man konnte auch zwischen den Zeilen ein paar Charaktereigenschaften von ihm herauslesen. Er kämpft für die Leute, die er liebt, aber trotzdem hat er öfter Zweifel. Ob nun an den Menschen, die ihn lieben oder an sich selbst. Ich kann nur sagen, dass er für mich perfekt zu der Geschichte passt und ich ihn echt in mein Herz geschlossen habe. Marco hat man nur indirekt kennengelernt. Eben nur durch die Facebooknachrichten von Lulu an Ben. Trotzdem war er mir gleich ziemlich unsympathisch. Er ist genauso wie Lulu Balletttänzer und lebt irgendwie dafür. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass er so fast nie Spaß in seinem Leben hat. Außerdem habe ich ihn als ziemlich arrogant "erlebt". Er war mir halt einfach mit seiner Art total suspekt. Aber das ist ja auch wieder Geschmackssache. Lulu mag ihn auf jeden Fall... Sogar sehr ! Larissa ist Ben's Traumfrau. Sie ist noch nicht über ihren Ex Konstantin noch nicht hinweg und weiß auch sonst meistens nicht was sie will. Zumindest bei den Männern. Auch sie war mir nicht wirklich sympathisch und das obwohl ich sie ja nur aus Ben's Nachrichten kenne. Aber trotzdem hatte ich gleich das Gefühl, dass sie irgendwie ein bisschen komisch ist und vor allem, dass sie überhaupt nicht zu Ben passt.
Der Schreibstil hat mir besonders gut gefallen, da er einfach etwas total neues ist. Das komplette Buch besteht nämlich aus Facebooknachrichten zwischen Lulu und Ben und aus Posts von den beiden. Deswegen konnte man das Buch besonders schnell lesen. Das ganze Facebookthema hat mir sowieso sehr gut gefallen. Ich fand es sehr interessant, dass man die Nebencharaktere praktisch nur durch die Erzählungen von Lulu und Ben kennengelernt hat. Und auch nur die Gefühle der beiden mitbekommen hat, wenn sie offen darüber geschrieben haben oder wenn man sie so zwischen den Zeilen herauslesen konnte. Das war echt besonders und konnte mich total gut begeistern. Der Schreibstil von Lulu und Ben war wirklich an das Alter der beiden angepasst, aber die Schreibstile waren in keinster Weise vulgär. Sie waren einfach perfekt für die beiden. Die Sachen, die Ben und Lulu gepostet haben, hatten meistens auch mit den Nachrichten der beiden zu tun und ich war teilweise echt ein bisschen schockiert, was für persönliche Sachen die beiden da öffentlich mit wer weiß wie vielen Leuten geteilt haben. Aber das ist wieder ein anderes Thema.
Der Titel passt meiner Meinung nach sehr gut zu dem Buch, weil Lulu und Ben sich darüber unterhalten, dass sie manchmal am liebsten den ganzen Tag im Pyjama rumlaufen würden, aber das ihre Familie das natürlich nicht gut heißt. Besonders gut gefällt mir, dass der Titel eigentlich überhaupt nichts über die Geschichte verrät und so mit auch total neugierig auf das Buch macht.
Das Cover finde ich echt super gewählt. Es ist einfach nur echt schön :) Es passt sehr gut zum Titel und vor allem auch zu der Geschichte. Denn neben dem Titel ist auch ein "Daumen-hoch" abgebildet und das ist ja wie alle wissen eins der Zeichen auf Facebook. Außerdem sieht man bei den "männlichen" Füßen eine Pyjamahose und das passt natürlich wieder sehr, sehr gut zum Titel. Außerdem gefällt mir die Farbkombination sehr gut. Es sieht einfach ganz toll aus. Da muss ich echt ein großes Lob aussprechen !

Mein Fazit
"Im Pyjama um halb vier" konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut überzeugen, da die Idee mit der "Facebookstory" einfach nur genial ist, die Charaktere mir so gut gefallen haben und perfekt durchdacht sind, der Schreibstil super schnell lesbar und genauso besonders wie die Idee hinter der Geschichte ist und ich mich einfach in das Buch verliebt habe ! ♥ Ich hoffe wirklich, dass es eine Fortsetzung zu dem Buch geben wird, da es einige Möglichkeiten gibt mit denen man die Geschichte weiterführen könnte...

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187 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 31 Rezensionen

liebe, twitter, jugendbuch, dork, blog

Adorkable

Sarra Manning ,
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 10.01.2013
ISBN 9783760789583
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Satz

"Wie müssen reden", sagte Michael Lee mit ernster Simmer zu mir, gerade als ich auf dem St.-Judes-Flohmarkt einen Schritt zurück aus der improvisierten Umkleidekabine trat, einem Räumchen aus vier quadratisch angeordneten Ständen mit Gardinen daran und einem blinden Spiegel, in dem ich mich gerade ausgiebig selbst bewunderte.

Meine Meinung
Als ich dieses Buch das erste Mal auf der Bloomoon Website geséhen habe, wusste ich, dass ich es einfach haben muss. Ich habe mir aber gefühlte 1000x die Inhaltsangabe bei Amazon durchgelese und mich dann jedes Mal gefragt: "Marcia, brauchst du dieses Buch wirklich?" Leider kam ich jedes Mal zu dem Entschluss, dass ich es einfach unbedingt haben muss :D Hat also nicht wirklich geholfen... Na ja also habe ich es mir gleich im Internet bei Hugendubel bestellt (kann ich übrigens nur wärmstens empfehlen, da die meist noch viel schneller verschicken als Amazon). Und am nächsten Tag war es gleich da. Ich wollte es echt so schnell wie möglich lesen und war dann echt glücklich, als ich mit "Der Schluss-mach-Pakt" durch war, damit ich dieses Buch endlich anfangen kann ! Gesagt, getan :) Die Geschichte hat sich für mich erst wirklich ziemlich klischeehaft angehört, denn eine "Außenseiterin", die sich in den beliebten "Schulschwarm" verliebt und andersherum ist doch wirklich nichts besonderes mehr, oder ? Aber als ich dann angefangen habe das Buch zu lesen, wurde ich gleich eines besseren belehrt, denn es kann auch vollkommen unkonventionell und neu sein so eine Geschichte zu schreiben. Die Geschichte ist echt nicht die typische Geschichte: Jeane ist in der Schule ein totaler Außernseiter. Es unterhält sich zwar jeder in der Schule über sie, aber niemand mit ihr. Sie ist einfach anders. Aber im Internet ist sie der totale "Star". Sie hat einen Blog, der "Adorkable" heißt und hat über eine halbe Millionen Follower auf Twitter und darf sogar ihre Blogposts in Zeitungen. Jeane gilt sogar als "Stimme ihrer Generation". Aber trotzdem ist sie einsam, denn nur ihr fester Freund Barney unterhält sich mit ihr und steht zu ihr, aber gleich am Anfang merkt man, dass er eigentlich in die Freundin von Michael Lee verliebt ist und das merkt Jeane selbst auch. Bei Jeane und Barney sieht sowieso nicht alles so rosig in ihrer Beziehung aus und auch bei Michael und seiner Freundin, Scarlett läuft es nicht immer so gut. Vor allem in letzter Zeit nicht. Es unterhält sich wie gesagt niemand bis zu dem Tag, als Michael sie auf einem Flohmarkt anspricht, weil auch er gemerkt hat, dass sich zwischen seiner Freundin und Jeanes Freund irgendwas anbahnt. Nun nimmt also die andere (Liebes-)Geschichte ihren Lauf und es läuft halt darauf raus, dass Jeane und Michael nicht mehr aufhören können sich zu küssen. Ich finde, dass das echt eine besondere Geschichte ist. Allein schon, weil Jeane im wahren leben fast keine Freunde hat, zumindest keine, die ihr helfen kommen, wenn sie ein Problem hat, aber auf Twitter über eine halbe Millionen Follower hat. Da sieht man wirklich, dass nur man nur die Menschen, als Freunde bezeichnen kann, auf die man sich einfach immer verlassen kann. Das habe ich wirklich als anders und vor allem auch besonders empfunden. Gerade für Blogger, wie mich ist das Buch echt interessant. Ich wollte vor allem erfahren was Jeane dazu gebracht hat immer so abweisend gegenüber Menschen zu sein. Ich glaube einfach, dass sie das Gefühl hat, dass sie sowieso niemand mag und, dass sie sich deswegen gar nicht erst die Mühe macht nett zu ihnen zu sein, denn dann kann sie sie auch nicht enttäuschen. Ich kann nur sagen, dass die Geschichte wirklich etwas außergewöhnliches und völlig unkonventionelles war und ich das Buch echt verschlungen habe, weil ich einfach wissen wollte ob aus einer solch ungewöhnlichen "Knutschsession" auch Liebe werden kann. Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert, dass das mit Michael und Jeane klappt und das obwohl ich gemerkt habe, wie zerbrechlich die Gefühle zwischen den beiden eigentlich sind. Es macht es natürlich auch nicht unbedingt leichter, dass Jeane immer gleich an die Decke geht, wenn Michael ihr irgendwie zu nahe tritt oder etwas sagt, was sie nicht hören möchte, aber dazu später noch mehr... Was mich besonders an der Geschichte begeistert hat, war die Gewalt hinter Adorkable. Wie viele Menschen dahinter standen, haben mich echt vom Hocker gehauen. Für die Leute die das Buch nicht kennen: Bei Adorkable (Jeanes Blog und auch Lebensphilosophie) geht es darum, dass anders sein genau das richtige ist und, dass alle anderen, die sich anpassen echt dumm sind. Jeane bezeichnet sich selbst als Dork (Freak) und fast ihre ganzen Follower beschreiben sich selbst auch als Dorks, weil sie halt so sind wie sie sein wollen und sich nicht anpassen. Das fand ich einfach nur grandios, weil es echt nicht einfach ist in einer Welt wie unseren anders zu sein. Man wird immer gleich verurteilt. Jeanes Blog macht Menschen, die anders sind einfach Mut, dass es in Ordnung ist, dass sie so sind wie sie sind und das alle anderen lanweilig sind. Ich empfinde es schon fast als Revolution, was sie mit "Adorkable" ausgelöst hat. Sie ist ja nun der Meinung, dass alle anderen, die sich anpassen langweilig sind und ein Stück weit hat sie damit recht, denn Michael, der ja nun wirklich angepasst ist, empfindet sein Leben als langweilig. Die Geschichte konnte mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seit überzeugen und vor allem auch unterhalten. Ich habe selten so oft in einem Buch gelacht und das wirklich von ganzem Herzen. Aber ich war auch an einer Stelle den Tränen nah, weil ich Jeanes Leben trotz ihrer ganzen Internetberühmheit als echt traurig empfunden habe. Diese Geschichte ist wirklich eine außergewöhnliche (Liebes-)Geschichte: unkonventionell, anders aber echt schön genauso wie Jeane selbst. Besonders wichtig finde ich es, dass ich nochmal die "Moral" von dieser Geschichte aufführe: Egal wie viele Follower du auf Twitter hast oder wie berühmt man im Internet ist, wenn man keine Freunde hat, die immer für einen da sind, ist man trotzdem allein und einsam. Die Charaktere passen meiner Meinung nach super in die Geschichte hinein. Sie sind einfach richtig durchdacht. Bis zum letzten Millimeter und man könnte echt glauben, dass es sie wirklich gibt, weil hinter jeder ihrer Taten eine Charaktereigenschaft steckt und diese Tat sich meist damit begründen lässt, dass sie einfach so sind wie sie sind. Jeane ist 17 Jahre alt und ein richtiger Dork. Sie lässt sich nicht in eine Schublade stecken, außer vielleicht in die mit der Aufschrift "anders", denn das ist sie. Sie trägt verrückte Klamotten, die noch nicht mal ansatzweise zusammen passten und färbt jede Woche gefühlt zwei Mal die Haare in einer verrückten Farbe... Von Grau, auf Pfirisch, auf Lila usw. Sie sieht nicht nur anders aus als andere, sie ist es. Sie lebt mit ihren 17 Jahren schon alleine in einer Londoner Wohnung, weil ihre Eltern sich getrennt haben und dann beide auf unbestimmte Zeit in ganz andere Länder gezogen sind und ihre Schwester auch in die USA gezogen ist. Ihr Verhältnis zu ihren Eltern ist katastrophal, weil die beiden nie auf Jeanes Träume und Wünsche eingehen. Sie denken einfach nur an sich. Allerdings hat sie eine super Beziehung, aber es ist halt nicht so einfach zu der einzigen "Familie", die man hat nur über Skype Kontakt zu haben. Jeane ist einfach einsam und allein auch wenn sie das natürlich nie freiwillig zugeben würde. Sie ist eigentlich nur ein kleines, verletztes Mädchen, das von der eigenen Familie im Stich gelassen hat und außer Barney keine Freunde hat. Auch wenn sie das selbst natürlich ganz anders sieht. Sie hat immerhin über eine halbe Millionen Follower auf Twitter und ist eine richtige Bloggingqueen. Aber trotzdem hat sie keine Freunde, die ihr aus der Patsche helfen, aber das liegt vor allem da dran, dass sie immer gleich abweisend gegenüber ihren Mitschülern ist, aber ich glaube, dass sie das nur macht, weil sie Angst hat, dass sie die anderen enttäuscht, wenn sie sie erst mal kennen. Genauso wie sie ihre Eltern immer wieder enttäuscht. Ich finde das echt traurig, aber da merkt man wie sehr man sich charakterlich verändert, wenn es in der Familie Streit gibt oder so... Ich mochte Jeane wirklich gerne, auch wenn sie mir manchmal mit ihren frechen Antworten ein bisschen auf den Keks gegangen ist. Trotzdem ist sie eine echt liebevolle Person, die eigentlich nur jemanden sucht, der sie genauso liebt wie sie ist. Besonders sympathisch war mir, dass sie sich praktisch nur von Haribos ernährt, weil ich Haribos auch jeder Sorte von Süßigkeit vorziehen würde :D Sie ist oft ziemlich sarkastisch, aber das hat mich echt unterhalten und hat halt einfach zu ihr gepasst. Sie ist einfach sie selbst und zeigt das auch allen anderen. Davor habe ich wirklich größten Respekt, weil das wirklich nicht jeder kann. Sie ist mir einfach im Laufe der Geschichte wirklich ans Herz gewachsen und ich habe wirklich total mit ihr mitgefiebert. Ich wollte, dass sie auch mal Glück im "realen" Leben hat und sie jemand so nimmt wie sie ist, weil ich finde sie echt super so wie sie ist. Jeane ist halt einfach ein "Typ" und das macht sie wirklich zu etwas ganz besonderem. Allerdings könnte ich auch verstehen, wenn sie einigen mit ihrer schnippischen und abwertenden Art auf die Nerven gegangen ist, aber ich konnte damit super umgehen und wusste eigentlich die ganze Zeit, dass das nur ein Schutzmechanismus ist, um die anderen von vornherein zu enttäuschen damit sie sich nicht Hoffnungen machen, dass sie eigentlich ein ganz toller Mensch ist. Ich finde es echt schrecklich wie sie sich selbst so runtermacht... Denn sie ist ein wundervoller Mensch, auch wenn die meisten das nicht in ihr sehen. Für mich war sie einfach die perfekte Protagonistin. Sie hat mich unterhalten, zum Lachen gebracht (hauptsächlich mit ihrer sarkastischen Art) und an einer Stelle fast zum Weinen gebracht und so was macht für mich eine perfekte Protagonistin aus ! Michael ist der männliche Gegenpart in der Geschichte. Er ist soweit ich weiß älter als Jeane und ist auch sonst das total Gegenteil von ihr. Er ist beliebt, bekommt immer gute Noten und würde nie seine Familie anlügen. Er führt einfach für Jeane ein zu "perfektes" Leben. Er hat eigentlich alles, aber er passt sich immer total an. Er trägt Hollister und Abercrombie &Fitch Kleidung und das ist ja nicht unbedingt außergewöhnlich :D Erst empfand ich ihn wirklich als richtig, richtig eingebildet und auch ein bisschen selbstverliebt, aber nach und nach, dass da noch mehr bei ihm ist als nur ein schönes Gesicht. Aber was mich schon sehr gestört hat, was, dass er sich immer so Gedanken darüber gemacht hat, was die Anderen über ihn denken. So führt man doch gar nicht sein eigenes Leben, sondern eigentlich das der Anderen, oder ?! Das ging mir nach 'ner Zeit wirklich ein bisschen auf den Keks und deswegen mochte ich ihn auch nicht ganz so gerne... Barney ist Jeanes fester Freund und ich fand ihn irgendwie vom ersten Moment an total komisch. Woran das liegt, kann ich gar nicht sagen. Es ist einfach so. Zum Glück hatte er dann auch keine größere Rolle mehr in dem Buch, so dass er mir nicht auf den Keks gegangen ist :D Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen, weil er wirklich total angenehm zu lesen war und zu der Geschichte absolut gepasst hat. Das Buch ist jeweils kapitelweise in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Jeane und Michael geschrieben, so dass man von beiden die Gefühle super mitbekommen hat. Besonders habe ich natürlich die Kaptiel genossen, die aus Jeanes Sicht geschrieben wurden, weil ich so sehr mag und Michael ja eher nicht so. Der Schreibstil hat auch super zum Alter der beiden gepasst. Er war jugendlich, aber nicht vulgär oder anstößig. Besonders gut hat es mir gefallen, dass die Tweets und Blogposts abgedruckt waren, so dass man praktisch "dabei" war und sich selbst eine Meinung darüber bilden konnte ! :) Alles in einem ein perfekter Schreibstil, der mich wirklich fesseln konnte. Der Titel passt einfach ! Und das kann ja wohl keiner abstreiten, oder ?! Denn Jeanes Blog heißt ja nun mal "Adorkable" und es ist auch ihre Lebensphilosophie. Das ist ja ein Wortspiel mit "Dork" (Freak) und "adorable" (bezaubernd) und das passt einfach zu Jeane, denn sie ist alles andere als bezaubernd. Sie ist und bleibt eben ein Dork und gerade deswegen mag ich sie so sehr. Außerdem finde ich, dass der Titel super neugierig macht, weil man unbedingt wissen möchte was es mit ihm auf sich hat. Das Cover finde ich wirklich gelungen und das obwohl man von den Personen die Gesichter sieht und ich sie mir nicht mehr wirklich vorstellen kann. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir die beiden auch so ähnlich vorgestellt hätte, auch wenn ich es schade finde, dass das Mädchen, das Jeane verkörpern soll, blonde Haare hat, denn die hat sie überhaupt nicht in der Geschichte... Vielleicht soll das ja auch Pfirisch sein, aber das kann ich mir echt nicht vorstellen :D Ansonsten finde ich, dass die beiden Personen echt richtig gut finde, auch wenn ich Jeanes Kleidungsstil auf dem Cover gar nicht mal so schlimm finde ;) Ich hatte ihn mir auf jeden Fall schlimmer vorgestellt. Besonders schön finde ich auch die Details im Hintergrund. Vor allem die "Skyline" von London finde ich richtig gelungen und natürlich das Fahrrad, denn mit diesem Fahrrad beginnt die ganze Geschichte zwischen Jeane und Michael erst. Aber am gelungensten finde ich einfach, dass immer abgeschwächter "Adorkable" auf dem Cover steht und, dass das "O" in "Adorkable" nur ein Herz ersetzt wurde. Einfach ein total detailreiches und schönes Cover.

Mein Fazit
Dieses Buch konnte mich wirklich begeistern, weil die Geschichte einfach so unkonventionell und außergewöhnlich war wie Jeane selbst. Vor allem hat es mir richtig gut gefallen, dass hier auch noch mal das Thema mit den "Freunden" auf Twitter angesprochen wurde oder im allgemeinen in Sozialennetzwerke. Denn das ist bei vielen in meinem Alter wirklich ein ganz großes Thema. Ich wurde einfach von der Geschichte, dem gelungenen Schreibstil, den super durchdachten Charakteren, dem perfekten Titel und einem wunderschönen Cover überzeugt. Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der nicht immer nur klischeehafte (Liebes-)Geschichten lesen will sondern mal was ganz besonderes !

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liebe, zeitreise, zukunft, zeitreisen, berlin

Everlasting

Holly-Jane Rahlens , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Fester Einband: 421 Seiten
Erschienen bei Wunderlich, 09.03.2012
ISBN 9783805250160
Genre: Fantasy

Rezension:

Der erste Satz
Finn setzte den Moon Zoomer auf und schaute in den tiefen Nachthimmel.

Meine Meinung
Ich muss ehrlicher Weise sagen, dass ich diesem Buch wirklich ziemlich skeptisch gegenüber stand, da es ja ziemlich "science-fiction-mäßig" angehaucht ist und ich eigentlich nicht wirklich auf Science-Fiction stehe. Das ist einfach nicht meine Welt. Ich komme einfach nicht mit der ganzen Technologie klar. Das ist mir einfach zu anstrengend ! Trotzdem hatte ich nun dieses Buch ausgelost und eigentlich wollte ich es auch schon länger lesen, weil ich einfach auf die Geschichte gespannt war und ich wissen wollte, ob es vielleicht ein Science-Fiction Buch gibt, dass mich begeistern kann. Die Geschichte war für mich anfangs echt eher schwierig, weil für mich genau diese Probleme mit der hochmodernen Technologie aufgetreten sind. Es war für mich echt schwierig mich in diese Geschichte hineinzuversetzen. Warum das so ist, kann ich gar nicht so genau sagen, aber irgendwie haben mich diese ganzen technischen Begriffe echt gestört und die haben das Buch anfangs echt gefühlskalt wirken lassen. Aber irgendwann hat mich die Geschichte gefesselt und ich habe die technischen und hochmodernen Begriffe total ausgeblendet. Ich wollte einfach nur noch wissen, wie es weitergeht und, ob ich ein Happy End bekomme... Die Idee, die hinter der Geschichte steckt, finde ich wirklich gut gelungen. Ich finde es wirklich interessant, dass Finn in unserer "Zukunft" lebt und, dass man dann unsere Welt aus seiner Sicht sieht. Ich konnte absolut nachvollziehen, was er über unsere Welt und unsere Lebensverhältnisse denkt. Diese Geschichte hat auch mir nochmal gezeigt, dass die Art wie wir leben nicht auf Dauer sein wird und, dass sich alles irgendwann verändert. Auch wenn diese Veränderung meistens in kleinen Schritten abläuft. So mit hat mich diese Geschichte zum Nachdenken gebracht und, dass ist wirklich nicht bei jedem Buch so. Ich stell mir gerade vor, ob es wirklich irgendwann so bei uns aussehen würde, wie bei Finn und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass das durchaus realistisch ist. Ich habe mich nach und nach in diese Geschichte verliebt, weil sie einfach was völlig neues war und mich trotz großer Vorurteile komplett überzeugen konnte. Außerdem war sie echt total romantisch und einfach nur wunderschön. Genau das Richtige für mich. Sie war spannend und romantisch und das zusammen ist einfach für mich perfekt ! Trotzdem hat sich die Geschichte für mich auch irgendwie zerbrechlich angefühlt. Diese Vielfalt der Geschichte habe ich echt nicht erwartet. Und inzwischen ärger ich mich so sehr, dass ich das Buch erst auslosen musste damit ich es lese. Echt traurig ! Das tut mir echt leid für das Buch. Ich bin aber auch echt doof. Manchmal brauch ich eben einen Anstoß, um einem Buch, dass mir nicht von Anfang an komplett zusagt eine Chance zu geben. Die Geschichte hat mich zum Nachdenken, zum Lachen und auch zum Weinen gebracht. Ich war teilweise echt überwältigt, wie sehr ich mit Finn mitgefiebert habe und das obwohl er ja offensichtlich ein Protagonist ist und ich eigentlich nur Bücher mit Protagonistinnen lese, weil ich mich meistens nicht in Protagonisten hineinversetzen kann. Frauen kann man, als Frau einfach besser nachvollziehen und sich besser mit ihnen identifizieren, aber auch Finns Handeln und Gedanken konnte ich absolut nach vollziehen. Ich kann nur sagen, dass man diese Geschichte einfach lesen muss, um nachvollziehen zu können, warum ich so berührt und begeistert von ihr bin. Ich wollte das Buch wegen der Geschichte einfach nicht mehr aus der Hand legen und das trotz meiner krassen Leseflaute. Ich hätte es am liebsten schon viel eher beendet, aber irgendwie konnte ich mich nicht aufraffen. Die Geschichte hat mich einfach nicht mehr losgelassen. Deswegen habe ich mich noch umso mehr über meine Leseflaute aufgeregt :D Die Charaktere konnten mich mindestens genauso begeistern. Zumindest die beiden Hauptcharaktere, denn ich fand, dass die Nebencharaktere echt zu kleine Rollen hatten und man sie gar nicht so richtig kennenlernen konnte. Das war für mich nicht ganz so gelungen und hat mir echt gefehlt. Aber trotzdem konnten mich die beiden Hauptcharaktere wirklich überzeugen. Finn ist ja wie schon gesagt der Protagonist. Aus seiner Sicht wurde das Buch auch geschrieben. Ich mochte ihn wirklich gerne und das von Anfang an. Trotzdem finde ich, dass man nur relativ wenig über seinen Charakter erfährt. Er ist liebenswürdig und total lieb. Außerdem muss er ziemlich intelligent geben, da er in der Zeit wo er lebt zu einem der wenigen Historiker gehört, die sich noch mit Deutschland auskennen und die noch deutsch lesen und sprechen können. Man hat gleich gemerkt, dass Finn ein riesiges Herz hat und nicht so "kalt" ist, wie die anderen Menschen in seiner Zeit. Er ist mir irgendwie mit seiner unverwechselbaren Art ans Herz gewachsen. Er hat einfach perfekt zu der Geschichte gepasst. Ich konnte seine Gedanken und Gefühle total nachvollziehen. Vor allem aber konnte ich sein Handel nachvollziehen. Er war mir einfach total sympathisch und ich konnte mich vollkommen mit ihm identifizieren. Eben weil er in den meisten Situationen so gehandelt hat, wie ich es auch an seiner Stelle getan hätte. Und das obwohl er schon 28 ist und das ja nun wirklich ziemlich alt ist für einen Protagonisten in einem Jugendbuch. Ich mag ihn einfach, auch wenn ich es schade finde, dass man nicht noch ein bisschen mehr über ihn erfahren hat. Eliana war mir von Anfang an total sympathisch, weil sie in meinem Alter ist und sie mich auch wirklich ziemlich an mich selbst erinnert. Vor allem später, wenn sie älter wird. Ich mochte einfach ihre liebevolle und vor allem einfühlsame Art total gerne. Sie ist einfach toll so wie sie ist und konnte mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Sie ist einfach liebevoll, einfühlsam, humorvoll (manchmal musste ich echt laut loslachen) und vor allem total freundlich. Ich glaube, dass sie echt perfekt ist, denn wirklich schlechte Seiten hat sie ja nicht. Eliana mochte ich tatsächlich noch ein bisschen lieber als Finn und das soll was heißen. Aber sie hat auch den weiblichen Bonus :D Besonders hat mich an ihr begeistert, dass sie sich im Laufe der Zeit so weiterentwickelt hat, denn am Anfang war sie wirklich ein naives Teenager Mädchen, dessen größtes Problem es war, dass ihr Schwarm nicht auf sie steht und am Ende war sie eine erwachsene Frau, die auf eigenen Beinen steht und für das kämpft, was sie liebt. Rouge ist eine der Nebencharaktere. Sie ist eine gute Bekannte/ Freundin von Finn und bei ihr muss ich sagen, dass ich es schade fand, dass sie relativ viel in der Geschichte vorkam. Sie war mir nämlich vom ersten Augenblick an total unsympathisch. Sie kam mir einfach gefühlskalt vor und mit solchen Menschen kann und will ich einfach nicht umgehen. Sie war für mich einfach zu konzentriert auf ihre Arbeit und hat immer das gemacht, was von ihr erwartet wurde. Sie hat sich nie von ihren Gefühlen leiten lassen und war die komplette Zeit über total vernünftig. Sie war mir wirklich vollkommen suspekt und unsympathisch. Der Schreibstil war für mich anfangs auch echt schwierig zu lesen, da das Buch ja in der Er-/Sie Schreibform aus Sicht Finns geschrieben ist und man in Finns Zeit keine Personalpronomen mehr benutzt, weil das als unhöflich und egoistisch angesehen wird und dann werden halt immer solche Sätze benutzt wie: "Dieser Freund...", "Dieser Historiker..." oder "Dieser Kamerad...." Und das war echt total schwierig zu lesen. Ich musste mich echt erst mal daran gewöhnen. Als ich mich aber daran gewöhnt hatte, fand ich den Schreibstil wirklich angenehm zu lesen. Er hat wirklich gut zu der Geschichte und vor allem zu Finn selbst gepasst. Irgendwie war er genauso einfühlsam wie Finn. Deswegen hat er mich dann doch sehr gut gefallen, aber ich muss sagen, dass er anfangs wirklich gewöhnungsbedürftig war. Der Titel gefällt mir einfach mal so gut ! Ich liebe ihn wirklich. Das Buch ist nach dem Parfum benannt, das Eliana immer trägt und das auch wirklich eine große Rolle in der Geschichte spielt. Außerdem bedeutet "everlasting" ja "immer während" und ich finde, dass das auch einfach total auf die Geschichte zutrifft. "Der Mann, der aus der Zeit fiel" passt auch wie die Faust aufs Auge allerdings finde ich, dass es ein bisschen was vom Inhalt vorwegnimmt. Das fand ich echt schade, weil ich eigentlich die ganze Zeit nur darauf gewartet habe, dass Finn nun endlich aus der Zeit fällt. Aber trotzdem passt auch der Untertitel sehr gut, weil es sich ja um ein Zeitreisebuch handelt. Insgesamt finde ich, dass "Everlasting" der perfekte Titel für das Buch ist und ich den echt total romantisch und berührend finde. Einfach perfekt ♥ Das Cover finde ich wirklich richtig, richtig schön. Auch wenn ich nicht unbedingt finde, dass dieses viele pink zu der Geschichte passt. Trotzdem ist vorne die Parfumflasche von "Everlasting" drauf und das passt dann wiederrum sehr gut. Durchaus gelungen wenn auch für Finn ein bisschen zu pink :D

Mein Fazit
"Everlasting- Der Mann, der aus der Zeit fiel" war für mich anfangs ein problematisches Buch, weil ich mich einfach nicht mit der hochmodernen Geschichte un dem ungewöhnlichen Schreibstil zurechtgefunden habe. Aber als ich mich an beides gewöhnt hatte, konnte mich das Buch wirklich komplett überzeugen. Ich konnte gar nicht mehr genug von der Geschichte und den Charakteren bekommen. Auch der Schreibstil konnte mich dann irgendwann überzeugen. Aber besonders gut hat mir die Wahl des Titels gefallen, einfach perfekt ! ♥ Ein wirklich außergewöhnliches Buch, in das man sich erst mal reinlesen muss, das einen dann aber komplett überzeugen kann.

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(4.478)

6.603 Bibliotheken, 116 Leser, 18 Gruppen, 360 Rezensionen

fantasy, schattenjäger, dämonen, liebe, vampire

City of Bones

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 504 Seiten
Erschienen bei Arena, 05.01.2011
ISBN 9783401502601
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Satz
"Du willst mich wohl verarschen" sagte der Türsteher und verschränkte die Arme vor seiner breiten Brust.

Meine Meinung
Ich fühle mich, als ob ich so ziemlich die Letzte bin, die City of Bones liest. Wahrscheinlich ist das sogar so... Aber zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich mir jedes Mal das Buch kaufen wollte, wenn ich in meiner Lieblingsbuchhandlung war, aber die es entweder dann gar nicht da hatten oder nur als Taschenbuch. Und ich bin nun mal ein Dickkopf und möchte dann unbedingt die Hardcoverausgabe haben. So bin ich halt. Bei meinen Bücher verstehe ich keinen Spaß ! :D Deswegen kam mir im letzten Sommer die Idealo Challenge ganz recht. Von denen habe ich dann das Buch bekommen und eigentlich wollte ich es auch sofort anfangen, aber irgendwie hat es mich abgeschreckt, wie dick das Buch ist. Und das obwohl es ja eigentlich gar nicht so viele Seiten hat. Aber es sieht einfach dick aus :D Also blieb es liegen bis ich das Buch ausgelost habe und da war ich richtig glücklich drüber, weil im August ja auch der Film anläuft :) Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an total gefesselt. Ich war sofort in ihr gefangen und das aus gutem Grund, denn diese Geschichte verbindet einfach alles, was für mich eine perfekte Geschichte ausmachen muss. Sie ist von der ersten Seite an spannend, fantastisch, vielfältig, romantisch und auch berührend. Ehrlich gesagt, habe ich das gar nicht erwartet, obwohl mir so viele Leute gesagt haben, dass das Buch so toll ist. Ich wurde einfach in die Geschichte hineingerissen und wollte nur noch weiterlesen. Ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und das trotz meiner Leseflaute. Für mich war die Geschichte halt einfach perfekt, weil sie erstens in New York spielt, zweitens fantastisch ist, drittens spanned ist, viertens romantisch ist, fünftens humorvoll ist und sechstens viele "Fantasywesen" beinhaltet. Das war einfach für mich der Hammer. In dieser Geschichte kommen: Dämonen, Dämonenjäger,Feen, Hexenmeister, Werwölfe und Vampire vor und noch einiges mehr... Das ist einfach für mich total besonders gewesen. Die Geschichte hat sich für mich als totaler Pageturner erwiesen und als etwas ganz besonderes. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich sie mag. Ich liebe diese Geschichte einfach. Ich mag es besonders gerne, wenn in Geschichten auch noch die Vergangenheiten von den Charakteren aufgeklärt wird und das war hier der Fall. Die Geschichte beinhaltet halt alles was ich brauche, um von einer Geschichte total begeistert zu sein. Mich hat die Geschichte von Clary und auch von Jace nicht mehr losgelassen. Ich fand Clarys Geschichte gleichzeitig spannend, aber auch irgendwie traurig. Ich hatte immer das Gefühl, dass sie alles verloren hat und das hat mich echt mit ihr mitfühlen lassen. Die Geschichte hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht und das passiert echt nicht oft bei Fantasybüchern. Irgendwie war die Geschichte total berührend für mich. Vor allem habe ich die ganze Zeit darüber nachgedacht, wie ich schnellstmöglich an den zweiten Teil komme und das kommt bei mir echt nicht oft vor... Ich habe ihn mir gleich bei mir in der Buchhandlung bestellt und morgen kann ich ihn mir schon abholen ;) Ich kann bis dahin aber gar nicht warten. Am liebsten möchte ich gleich weiterlesen und das obwohl die Geschichte eigentlich gar keinen Cliffhanger hat, aber ich möchte einfach wissen wie es mit Clary und Jace weitergeht, weil ich das Gefühl habe, dass das nicht alles mit rechten Dingen zu geht und noch so vieles ungeklärt ist. Ich muss einfach weiterlesen ! Ich liebe die Geschichte einfach und kann sie wirklich jedem empfehlen, der Fantasy mit einem Schuss Liebe und ganz viel Spannung mag. Denn dann ist dies für euch die perfekte Geschichte. Genauso wie für mich ♥ Die Charaktere haben mir alle ziemlich gut gefallen, weil sie verschieden waren, aber trotzdem so schön harmoniert haben. Clary (Clarissa) ist die Protagonistin. Sie war mir von Anfang an total sympathisch. Erst hat sie auf mich wie ein ganz normaler Teenager gewirkt, mit einer Mutter, die einfach überführsorglich ist und einem Vater, der gestorben ist. Aber dann trifft sie in einem Club auf "Dämonenjäger" und spätestens da war mir klar, dass sie definitiv kein normaler Teenager ist. Ich mochte sie einfach total gerne, weil sie einfach total liebenswert und sympathisch ist. Auch wenn sie nicht unbedingt immer einfühlsam ist. Ich mag sie so wie sie ist. Ich finde es echt bewundernswert, wie sie mit all dem "Übernatürlichem" klarkommt und, dass sie nie daran zweifelt, denn das hätte ich an ihrer Stelle getan. Ich finde einfach, dass Clary einfach ein total realistischer Charakter ist und das in einem durch und durch fantastischen Buch. Sie ist zwar wirklich mutig, aber sie hat auch oft mal Angst und ist dann wie vor Angst gelähmt. Das macht sie irgendwo einfach menschlich. Diese Seite an ihr hat mir besonders gut gefallen. Außerdem fand ich es süß mit anzusehen, wie sehr sie sich um die Menschen kümmert und sorgt, die ihr am Herzen liegen. Da konnte ich mich wirklich total mit ihr identifzieren, denn genauso bin ich auch. Ich mag sie halt einfach super gerne :) Sie gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingsprotagonisten ! Jace ist auch einer der Hauptcharaktere. Und auch ihn mochte ich vom ersten Augenblick an. Mit seiner schönen Prise Arroganz und seinem Sarkasmus raubt er Clary manchmal ein bisschen die Nerven, aber ich habe selten so viel gelacht. Er ist einfach toll. Ich habe die ganze Zeit über das Gefühl gehabt, dass sich hinter seiner "kalten und sarkastischen Fassade" ein riesiges Herz versteckt. Er ist einfach ein toller Mensch. Außerdem muss er ja echt mal genial aussehen schmacht Auch Jace hat keine einfach Vergangenheit, denn seine Eltern sind tod. Man hat ihm wirklich angemerkt, dass ihm etwas fehlt und gerade diese Trauer hat ihn für mich realistisch und "menschlich" gemacht. Ach er ist halt einfach ein Traumtyp ___ TEAM JACE ! Simon mochte ich auch sehr gerne, auch wenn er mir manchmal ein bisschen auf die Nerven gegangen ist, aber trotzdem ist er der beste Freund den man haben kann. Er ist loyal und ist einfach immer für Clary da. Natürlich merkt man auch gleich von Anfang an, dass er mehr für Clary empfindet als nur reine Freundschaft. Und da ist ja Drama vorprogrammiert. Er ist wirklich liebenswert, wenn auch manchmal ein bisschen zu sehr anhänglich für mein Geschmack. Isabelle war mir anfangs wirklich ein bisschen unsympathisch. Irgendwie kam sie mir sehr divenmäßig vor und auch ein bisschen arrogant, aber das empfinden wir doch meistens bei Frauen so, die viel besser aussehen als wie und auf die, die Männer stehen, oder ? Aber im Laufe des Buches habe ich wirklich Sympathie für sie entwickelt, weil sie einfach ein wirklich aufrichtiger Mensch ist und für ihren Bruder und Jace alles tun würde. Sie sagt was sie denkt und das hat mir wirklich richtig gut gefallen. Auch sie ist wundervoll <3 Luke mochte ich vom ersten Augenblick an, weil er irgendwie etwas so herzliches und liebesvolles an sich hat. Ich finde ihn total sympathisch und liebeswert. Man muss ihn mit seiner Art einfach mögen. Er würde für die Leute, die er liebt sterben und das fand ich echt berührend. Der Schreibstil war für mich sehr angenehm zu lesen. Die Seiten flogen nur so an mir vorbei und das hätte nicht funktioniert, wenn der Schreibstil schlecht gewesen wär, denn wenn der Schreibstil schlecht ist, kann die Geschichte noch so gut sein. Die Geschichte ist in der Vergangenheit geschrieben, was für mich irgendwie etwas völlig neues war. Vielleicht habe ich aber auch früher schon Bücher, die in der Vergangenheit geschrieben wurden, aber halt noch nie so wirklich darauf geachtet. Auf jeden Fall hat mir das echt gut gefallen und das habe ich ehrlich gesagt echt nicht gedacht. Die Geschichte ist aus der Er-/Sie Perspektive geschrieben und zwar meistens aus der Sicht von Clary, aber auch manchmal aus der Sicht von Jace, aber das ist nur wenn Jace und Clary nicht zusammen sind und das kommt ja eher selten vor ;) Den Titel finde ich wirklich gelungen "Chroniken der Unterwelt", da es ja nun meistens um "Städte" in der Unterwelt geht. Dieses Mal war es halt "City of Bones". Denn dahin musste Clary. Also hat es wirklich gut gepasst... :) Außerdem finde ich, dass der Titel wirklich neugierig macht. Das Cover finde ich wirklich gelungen. Besonders gut gefallen mir die Raben und die Skyline von New York. Sieht einfach echt schick und vor allem auch auf älter gemacht aus. Das Cover passt einfach zu der Geschichte :)

Mein Fazit
City of Bones ist auf jeden Fall mein bisheriges Highlight in diesem Jahr, denn die Geschichte ist so genial, da sie fantastisch, romantisch, spannend, humorvoll und auch berührend ist. Aber vor allem wird sie zusammen mit dem total angenehmen Schreibstil zu einem absoluten Pageturner. Auch die Charaktere, der Titel und das Cover konnten mich absolut überzeugen. ICH LIEBE DIESES BUCH ! Und ich muss jetzt so schnell wie möglich "City of Ashes" lesen :)

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(64)

97 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

liebe, shana norris, freundschaft, familie, jugendbuch

Der Schluss-mach-Pakt

Shana Norris , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbj, 10.12.2012
ISBN 9783570401606
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Satz

Wenn ich eins hasste auf dieser Welt, dann waren es die Tage, an denen ich den Riesen-Hotdog spielen musste.

Meine Meinung
Ich habe das Buch bei der dazugehörigen Leserunde und habe mich echt total gefreut, da ich das Buch schon länger im Auge hatte, es aber irgendwie nie gekauft hatte. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass solche Leserunden nichts für mich sind. Das war jetzt meine zweite und ich habe mich echt nicht wohlgefühlt, weil ich das Gefühl hatte, dass mich so eine Runde zum schnellen Lesen zwingt. Ich hatte immer das Gefühl, dass die anderen viel schneller sind als ich und das ich so ein bisschen der "Leseloser" bin :D Dann habe ich halt immer schneller gelesen und hatte irgendwann gar nicht mehr solche große Lust das Buch weiterzulesen, weil mir es echt gegen den Strich ging, dass ich mich so gezwungen gefühlt habe. Also werdet ihr mich wahrscheinlich nicht mehr bei Leserunden antreffen. Ich muss aber sagen, dass die Leute wirklich super nett sind und auch die Autorin selbst mir sehr sympathisch war :) Aber das ganze hatte ja überhaupt gar nichts mit dem Buch zu tun... Die Geschichte fand ich wirklich von Anfang an ziemlich interessant, da es nicht die typische Lovestory ist, auch wenn man sich natürlich denken kann, dass sich daraus eine entwickeln kann oder wird. Ich finde die Idee der Autorin echt interessant, dass die Feindin, Hannah der Protagonistin es zur Aufgabe macht, ihren eigenen Freund dazu zu bringen, mit ihr Schluss zu machen und zwar so dass er sich in die Protagonistin also Avery verliebt. Die Idee ist einfach total außergewöhnlich, weil ich nie auf so eine Idee gekommen wär. Das ist ja mal überhaupt nicht klischeehaft sondern wirklich besonders. Mich hat die Geschichte wirklich vom ersten Moment total überzeugt und vor allem auch unterhalten. Die Geschichte war wirklich total humorvoll. Gleich am Anfang bringt die Autorin total zum Lachen, weil Avery in einem Riesen-Hotdog steckt und dazu auch noch vor Kindern tanzen und mit ihrem Hintern wackeln muss :D Ich lag echt fast am Boden vor lachen, weil ich mir das so bildlich vorgestellt habe ! Die Geschichte ist aber trotzdem nicht nur lustig, denn die Geschichte von Avery ist schon echt traurig und wirklich tragisch. Manchmal hatte ich sogar ein paar kleine Tränchen in den Auge, weil ich wirklich mit ihr mitgefühlt habe. Die Geschichte hat mich fühlen lassen und das ist für mich der größte Lobpunkt an einem Buch. Ich bin echt super begeistert von der Geschichte, auch wenn man oder zumindest ich mir ziemlich schnell denken konnte wie es endet, aber das war überhaupt nicht schlimm, weil es vorher wirklich noch ein paar kleine Wendungen in der Geschichte gab und man sich überhaupt nicht gelangweilt hat. Ich war einfach komplett begeistert, auch wenn ich es anfangs als ein bisschen klischeehaft empfunden habe, dass die "Feindin" also Hannah die Ex-beste-Freundin von Hannah ist, total beliebt, ehrgeizig, zickig und hübsch ist. Das war mir dann doch irgendwie ein bisschen zu klischeehaft lach. Aber ein bisschen Klischee braucht auch ein so außergewöhnliches Buch ! Deswegen kann ich da diesmal drüber hinwegsehen. Ach was ich noch gar nicht erwähnt habe, ist das es ja auch noch eine kleine Nebenhandlung gibt, denn man weiß die ganze Zeit überhaupt nicht warum sich Hannah, Eliott und Avery jetzt tatsächlich so zerstritten haben und das Geheimnis wird auch erst am Ende gelüftet, auch wenn es vorher schon einige Andeutungen gibt, war ich mir die ganze Zeit über echt nicht sicher, ob ich recht habe mit meiner Vermutung. Ich war echt total gespannt was es damit auf sich hat und das hat dann der Geschichte auch noch ein bisschen Spannung verliehen. Diese Spannung hat dann das Komplettpaket der Geschichte vervollständigt. Natürlich ist bei so einem "Schluss-mach-Pakt" Drama vorhersehbar, aber das macht die Geschichte nur noch besser. Ich bin echt vollkommen begeistert, weil die Geschichte so außergewöhnlich, besonders, humorvoll, ein bisschen traurig und auch ein bisschen spannend ist. Wirklich eine ganz, ganz tolle Geschichte, die ich wirklich schon fast ins Herz geschlossen habe. Aber ich finde es trotzdem richtig gut, dass dieses Buch ein Einzelbuch ist, da ich glaube, dass man hierzu auch keinen so guten zweiten Teil hätte schreiben können. Außerdem gibt es doch momentan echt genug Trilogien und Reihen, die unbedingt gelesen werden wollen/müssen ! Die Charaktere mochte ich mindestens genauso gerne wie die Geschichte, weil sie einfach alle ihre eigene Geschichte erzählen und somit alle ihren ganz eigenen Charme haben. Ich war wirklich begeistert wie verschieden die Charaktere waren und das sie trotzdem so gut zusammen gepasst haben. Die Charaktere sind einfach genauso besonders wie die Geschichte und passen einfach perfekt zu ihr. Aber kommen wir jetzt mal zu den einzelnen Charakteren. Avery ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist 16 Jahre alt und geht zur High School. Nach der Schule arbeitet sie in einem Hotdog Imbiss und muss sich öfter als Bob das Riesen-Hotdog verkleiden. Diese Peinlichkeiten nimmt sie nur auf sich, weil sie für ein medizinisches Praktikum in Costa Rica spart, von dem sie schon total lange träumt. Avery möchte dort die Sommerferien verbringen, um möglichst viel Erfahrungen für ihr Studium vorweisen zu können. Überraschung, Überraschung sie möchte nämlich Ärztin werden. Sie ist total ehrgeizig und ist auch mit Hannah zusammen die Klassenbeste. Sie arbeitet aber nur so hart für die Schule, weil sie Stipendien für ihr College braucht, weil ihr Vater es sich nicht leisten kann es ihr zu bezahlen. Ihre Mutter hat sie, ihren Vater und ihren Bruder Ian vor vier Jahre verlassen und das hat sie total verändert. Seit diesem Tag muss sie über alles die Kontrolle haben. Bei ihr muss alles seine Ordnung haben und auch irgendwie perfekt sein. Sie ist einfach perfektionistisch. Aber irgendwie vergisst sie bei ihrem ganzen Kontrollieren und Perfektionieren wirklich zu leben. Sie ist sehr skeptisch gegenüber allem was Spaß macht. Sie war mir trotz ihren kleinen oder großen "Macken" von Anfang an total sympathisch und ich konnte mich wirklich mit ihr identifizieren, weil ich früher auch mal total ehrgeizig und perfektionistisch war (lang, lang ist es her :D ). Sie ist mir wirklich ans Herz gewachsen und ich hatte wirklich größten Respekt davor, dass sie so für ihren Traum nach Costa Rica zu gehen und später dann Ärztin zu werden so sehr kämpft. Im Laufe des Buches entwickelt sie sich wirklich noch ein bisschen weiter und ich habe mitgefiebert, dass sie diese Entwicklung schafft. Ich mag sie wirklich total gerne und zwar mit all ihren "Macken" und "Eigenheiten". Avery hat einfach eine verkorkste Vergangenheit und ich kann nachvollziehen, dass sie seitdem immer die Kontrolle haben muss und immer Ordnung in ihrem Leben haben muss. Sie ist einfach die perfekte Protagonistin und passt perfekt zum Buch und vor allem natürlich zu der Geschichte. Zac ist ein Junge aus ihrer Klasse und der Freund von ihrer Feindin, Hannah. Er ist das totale Gegenteil von Avery. Er ist laut, tanzt herum, hat total die Freude am Leben und genießt sein Leben einfach. Er hat verrückte Ideen, die aber eigentlich gar nicht so verrückt sind wie er denkt. Er ist intelligent, auch wenn er fast gar nicht für die Schule lernt. Ich mag seine lockere Art einfach total gerne. Zac ist einfach toll :D ♥ Ich habe echt oft gelacht wenn Avery mit ihm Zeit verbracht hat. Er ist einfach total witzig und weiß wie es geht das eigene Leben zu genießen. Auch er passt perfekt zu der Geschichte und ist einfach das komplette Gegenteil von Avery. Trotzdem hat auch er seine ganz eigenen Probleme, die aber an dieser Stelle nicht verraten werden ;) Auch Zac ist mir total ans Herz gewachsen und ich glaube ich werde seine total grandiose Art echt vermissen. Hannah ist Averys Feindin. Sie war mal die beste Freundin von Avery, aber dann gab es einen Vorfall und seitdem hassen sich die beiden. Wie gesagt finde ich Hannahs Charakter ein bisschen klischeehaft, aber das macht ihn ja nicht schlecht... Sie ist wunderschön, beliebt, intelligent, ehrgeizig, möchte immer besser sein als Avery und lästert über Avery wo sie kann. Ihr ist ihr Ruf wichtiger als alles andere. Es kommt ihr nur darauf an was andere von ihr denken und wie beliebt sie in der Schule ist. Sie ist mit Avery zusammen Klassenbeste und kann es überhaupt nicht ertragen wenn Avery mal irgendwo besser ist als sie. Ich finde sie total kaltherzig. Ich meine sie erangiert Avery damit sie ihren Freund dazu bringt mir ihr Schluss zu machen. Nur weil sie Angst hat, dass es ihren Ruf ruiniert, wenn sie selbst mit ihm Schluss macht. Ich mochte sie wirklich nicht gerne, aber es muss ja auch Charaktere in einem Buch geben, die man nicht mag, denn sonst wär ja alles "Friede, Freude, Eierkuchen" und auch ein bisschen langweilig. Molly ist Averys beste Freundin und wohnt noch nicht lange in der Stadt. Sie steht auf Computer und ist nicht unbedingt das typische Mädchen. Sie sagt was sie denkt und mag Hannah auch überhaupt nicht. Sie war mir auch gleich ziemlich sympathisch, weil sie auf mich einfach nett und liebenswert. Ich mag sie wirklich gerne, auch wenn sie ja eher eine kleine Rolle in dem Buch spielt. Genauso wie Eliott. Der spielt auch eine kleine Rolle, aber irgendwie mochte ich ihn von Anfang an :D Er wirkt ziemlich arrogant und selbstverliebt, aber irgendwie hat mich das überhaupt nicht gestört, weil ich immer das Gefühl hatte, dass er trotzdem ein richtig netter Typ ist, auch wenn Avery das ja überhaupt nicht so gesehen hat. Ich glaube sogar, dass ich ihn noch lieber mag als Molly. Er ist halt ehrlich und bringt Leute gerne auf die Palme. Vor allem Avery, aber trotzdem fand ich ihn total sympathisch und schon fast liebenswert. Ich mochte ihn einfach gerne und da kann niemand etwas daran ändern :D Der Schreibstil hat mir wirklich total gut gefallen. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive aus Averys Sicht geschrieben. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen, da man sie einfach so viel besser kennengelernt hat. Eben mit ihren ganzen Macken und Eigenheiten. Ich fand es hier wirklich so interessant ihre Gedanken und Gefühle mitzubekommen. Außerdem war der Schreibstil total angenehm zu lesen, weil er einfach total locker und leicht war und trotzdem total humorvoll und auch ein bisschen berührend war. Der Schreibstil war einfach perfekt für die Geschichte. Er hat einfach zu Avery gepasst. Außerdem konnte der humorvolle Schreibstil einen total von seinen eigenen Wehwechen ablenken. Das ist genau das richtige für so ein krankes Huhn wie mich :D Wirklich ein sehr passender und angenehmer Schreibstil. Der Titel passt wirklich sehr gut, da es ja wirklich um einen "Schluss-mach-Pakt" geht. Hannah "beauftragt" ja Avery damit sie Zac dazu bringt, dass er sich in Avery verliebt und somit mit Hannah Schluss macht. Damit sie es nicht machen muss. Eben ein richtiger "Schluss-mach-Pakt" ! Das Cover finde ich eigentlich ganz gut, auch wenn es nicht besonders ist. Ich hätte mir allein schon wegen der besonderen Geschichte, ein außergewöhnliches Cover gewünscht. Trotzdem passt es ja schon irgendwie, da die Schuhe wirklich auf ein Jugendbuch hinweisen und die beiden ja auch so "romantisch" nah beieinander stehen. Trotzdem hätte ich mir ein anderes Cover irgendwie gewünscht. Na ja ich kann ja viel erzählen, da ich ja nicht vor der Entscheidung stehe, ein Cover für das Buch zu finden :D

Mein Fazit

Das Buch konnte mich mit der außergewöhnlichen, humorvollen, romantischen, süßen und auch ein bisschen traurigen Geschichte, den charmanten und total passenden Charakteren, dem angenehm leichten und lockeren Schreibstil und einem perfekt passenden Titel überzeugen. Trotzdem kann ich einfach nicht volle Punktzahl geben, weil mir das klischeehafte an dem Charakter von Hannah doch noch ein bisschen mehr gestört hat als erst gedacht und auch weil ich die Wahl für das Cover nicht ganz so gelungen finde.

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