Arietta

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589 Bücher, 210 Rezensionen

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

flüchtlinge, papst, berlin, leserunde, selbstmord

Der Selbstmord des Papstes

Michael Pilipp
E-Buch Text: 344 Seiten
Erschienen bei null, 26.02.2016
ISBN B01CAIO8TI
Genre: Sonstiges

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

picasso, liebe, familie, mädchen, französische küche

Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten

Camille Aubray , Anna-Christin Kramer
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 27.04.2017
ISBN 9783810530219
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:




Er ist ein Künstler, der aus einem gelben Fleck eine Sonne machen kann. Sie ist eine Köchin, der es gelingt, in einer Quiche das Meer, den Himmel und den Duft von Pinienwäldern einzufangen Er ist Spanier und voller Temperament. Sie ein junges französisches Mädchen.Er malt und hat sich als Picasso bereits weltweit einen Namen gemacht. Sie arbeitet als einfache Kochgehilfin in der Provinz.Er brennt für seine Leidenschaft, erlebt jedoch eine künstlerische Schaffenskrise und flüchtet an die Côte d’Azur. Sie träumt von einer selbstbestimmten Zukunft, irgendwo, nur nicht in Juan-les-Pins. Als Maler und Mädchen aufeinandertreffen, entzündet sich ein Funke, der nicht mehr zu löschen ist. Und auch ein Jahrhundert später noch lodert …Camille Aubrays zauberhafter Roman ›Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten‹ ist die perfekte Mischung aus Südfrankreich-Flair, unwiderstehlicher Kochkunst und Liebesgeschichte.



Meine Meinung zum Buch und Autorin:

Es ist mein erstes Buch der Autorin Camille Aubray, und ich bin hellauf begeistert. Es war wundervoll mit ihr in das verträumte Örtchen Juan-les-Pins an der Cote d`Azur zu reisen und das „Cafe Paradies „kennenzulernen . Ihr Schreibstil ist schon fast Poetisch und von einer unglaublichen Leichtigkeit. Man konnte das Meer riechen, spürte die Sonne auf der Haut und der Wind der einem liebkosend um strich. Roch die Gewürze, die Kräuter , den Duft der Köstlichen Gerichte, konnte man riechen und schmecken, mir läuft jetzt noch das Wasser im Munde zusammen wenn ich nur daran denke. Ich beneidete Picasso und all die Gäste die Odine bekochte, den diese durften sie kosten. Picasso hat sie wundervoll getroffen, ein großer und berühmter Künstler 1936, auch ein ausgemachter Frauenheld, ein Mann von dem ein gewisser Charme und Charisma ausgegangen sein muss. Odine fand ich von Anfang an bezaubernd, eine junge Frau die weiß was sie will und sich nicht gerne dem Willen der Eltern beugt. Sie ist eine Künstlerin hinter dem Kochtopf und weiß mit ihren Gerichten die Menschen und Picasso zu betören, eine ZaubererIn.

Kein Wunder als Odine für Picasso kochen soll, das sich beide mit der Zeit zueinander hingezogen fühlen. Es war vorhersehbar, das sie für den Künstler Modell sitzen soll. Zwischen beiden knisterte und funkte es ganz schön, sie ziehen sich gegenseitig an. Auch Picasso Freunde Henri Matisse und Couter , umschwärmen sie.

Seite 39: „ Wie einsam doch ein Künstler ist, so ganz allein am Esstisch „

Sehr schön hat sie auch die beiden Zeitebenen miteinander verwebt, als wir ihre Enkelin Celine im fernen Amerika kennen lernen, wo sie mit ihrer Mutter, den beiden Stiefgeschwistern und ihrem narzisstischen Vater lebt. Ihre Geschwister sind hinterhältig, übellaunig und Geldgierig. Kein leichtes Leben für Celine, kein Wunder das sie von zu Haus fortging, und ihrer künstlerischen Berufung als Maskenbildnerin nachging.Ich fragte mich wie das alles Celines Mutter aushielt, in dieser Ehe und diesen schrecklichen Kindern ihres Mannes. Jedenfalls ist die Schwester ihres Vaters von einem andere Kaliber, sie macht sich mit Celine auf nach Europa, nach Frankreich an die Côte d’Azur um sich dort auf die Spurensuche von Odine und deren Vergangenheit zumachen, die manches Geheimnis verbirgt. Im Gepäck das in Leder gebundene Notizbuch von Odine mit ihren Rezepten und Aufzeichnungen. Celine hat dieses Kostbare Notizbuch von ihrer Mutter heimlich an Weihnachten zugesteckt bekommen. Hier erwartet einem noch so manche unerwartete und spannende Wendung,


„ Eine herrliche Lektüre, da geht einem beim Lesen das Herz auf „

"Man lacht, weint und fühlt mit Ondine "

Ein Kleinod dieser Roman !








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Tags: côte dazur, juan-les-pins, liebe, mädchen, maler, picaso, pinnenwälder, spanier   (8)
 

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

kaukasus, moscheen, moskau, heirat, hass

Eine Liebe im Kaukasus

Alissa Ganijewa , Christiane Körner
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 08.08.2016
ISBN 9783518425541
Genre: Romane

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

cleveland, einwanderer, anfang 20. jahrhundert, aufstand der textilarbeiterinnen, neapolitanische nachtigall

Die Tochter der Nachtigall

Pamela Schoenewaldt , Andrea Schwinn
Fester Einband
Erschienen bei HarperCollins, 10.11.2015
ISBN 9783959670111
Genre: Romane

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Tags: amerika, cleveland, eriesee, flucht, graf, gräfin, neapel, neapolitanische nachtigall, varieté   (9)
 

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85 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 43 Rezensionen

koblenz, preußen, 19. jahrhundert, verrat, napoleon

Die Festung am Rhein

Maria W. Peter
Flexibler Einband: 607 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783404175192
Genre: Historische Romane

Rezension:

Meine Meinung zum Buch und Autorin


Da ich in der nähe von Koblenz geboren bin und die Stadt und Festung kenne, war der Roman ein muss für mich und hochinteressant. Hier erfuhr ich so manches über den Festungsbau der Ehrenbreitstein, was mir vorher nicht bewusst war. Ich muss sagen Maria W. Peter, ist ein großartiges Werk gelungen und das auch noch zum 200 Jubiläum der Festungsstadt Koblenz. Was für eine Ehre für die Stadt. Den Sprach-und Schreibstil fand ich sehr flüssig, packend und fesselnd, der Spannungsbogen war vom Anfang bis zum Ende hoch. Sie versteht es einem mitzureißen und in die Geschichte einzubinden. Die Wörtliche Rede, die Dialekte und die französischen Einwürfe fand ich sehr gelungen, es machte das ganze so Identisch. Auch die rheinische Frohnatur kam zur Geltung, oft musste ich schmunzeln. Ihre Figuren sind sehr schön und Liebevoll gezeichnet, ebenso die einzelnen Charaktere von der Ehrlichen und Gutmütigen Franziska, bis zu dem fiesen Charakter, einiger Personen, sie ließ einem hinter die wahren Fassaden jeden einzelnen Blicken. Ihre Protagonisten sind aus Fleisch und Blut, greifbar und nah.Sehr gut hat sie das Historische mit dem Fiktiven verwebt. Man spürt wie viel Akribische Mühe sie sich bei der Recherche machte. Besonders über die Preußische Zeit, der Zucht und Ordnung die damals herrschte, das strenge Regiment. Der Hass zwischen Franzosen und Preußen, dem Katholizismus und den Protestanten. Alles ist so lebendig und bildhaft beschrieben, das ich beim Lesen in eine vergangene Epoche hinein Katapultiert wurde, und mit Franziska bangte und hoffte.


Meine Zusammenfassung zum Inhalt

Sehr spannend konnte man den Festungsbau verfolgen, wie die Arbeiter herum wuselten. Den Unmut der Bevölkerung über die Preußen war spürbar, die nach dem Napoleon den Krieg verloren hatte das Rheinland besetzt hatten. Wenn auch die Franzosen vorher dort das Regiment führten, waren sie doch freier in ihrem tun und handeln, die verfolgten nämlich den Gedanken der Revolution. Die Preußen dagegen sind Streng, bei ihnen herrscht Zucht und Ordnung, was wirklich nicht leicht war, sie fühlen sich eingeengt und bevormundet. Franziska hatte ich gleich ins Herz geschlossen, auch wenn sie manches mal mit dem Kopf durch die Wand ging, aber sie hat das Herz auf dem rechten Fleck, eine Kämpfernatur. Allein wie sie für ihren Bruder Christian kämpfte, als man ihn wegen Hochverrates verhaftete, es sind wichtige und geheime Pläne verschwunden. Da beide Kinder einen französischen Vater hatten, der bei der Schlacht von Waterloo fiel, fällt der Verdacht auf Christian, das er die Pläne an die Franzosen verkauft hat. Ich habe Franziska bewundert, wie sie Kopf und Kragen riskiert für ihren Bruder, für ihn kämpft. Sie verdingt sich sogar bei der Preußischen Familie, als Dienstmädchen, nur um die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Sehr schön konnte ich mich auch in den Offizier Rudolph Harten hineinversetzen, ein Mann mit Gerechtigkeitssinn, der auch im Krieg schlimme Erfahrungen gemacht hat. Wenn sich Franziska und Rudolph am Anfang sehr angriffslustig zeigen, wendet sich das Blatt. Eine Liebe zwischen Preußen und Franzosen, ist strafbar. Beide begeben sich auf gefährliche Pfade, die einem im Atem Halten und zittern und beben lassen.....

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Tags: coblenz, coeln, festung ehrenbreitstein, franziska, gefängnis, napoleon, spionage   (7)
 

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86 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

krieg, jüdin, belgien, ardennen, 2.weltkrieg

Heute leben wir

Emmanuelle Pirotte , Grete Osterwald
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 23.03.2017
ISBN 9783103972115
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung zur Autorin:



Emmanuelle Pirotte, hat mich mit ihrem Debüt Roman , „ Heute Leben wir“, total verzaubert, genauso wie ihre kleine Protagonistin die sieben Jährige Renée, beim Lesen sah ich immer ihre große, wissenden dunkle Augen vor mir. Der SS- Offizier Matthias , lies mich zerrissen, erschrocken und verstört zurück, einesteils bewundert man ihn für seine Kaltblütigkeit denn Mut, und doch brachte er auch etwas in einem zum klingen. Ihr Sprach-und Schreibstil, sind sehr flüssig und auch der historische Hintergrund ist sehr gut heraus gearbeitet. Der Spannungsbogen ist enorm hoch und war bis zum Schluss sehr fesselnd. Die ganze Geschichte ist sehr real und bildhaft erzählt. Ihre einzelnen Figuren kamen sehr Authentisch herüber, auch deren Charakterzüge sind gut heraus Kristallisiert. Sehr geschickt hat sie die beschriebene Zeit, zwischen Wahrheit und Fiktion miteinander verwoben. Ein Roman der einem unter die Haut ging , Aufwühlte und noch sehr lange nachhallen wird. Eine Geschichte die sich unvergesslich ins Gedächtnis prägt. Sie bewies viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen in ihre Figuren, deshalb werden sie einem Lebendig in der Erinnerung bleiben.


Meine Zusammenfassung zum Inhalt:

Man taucht in den Kriegswinter 1944 in den Ardennen ein. Erlebt den Hunger und die Angst vor den anrückenden deutschen Armee. Die kleine jüdische Renée wird vor den deutschen versteckt und immer wieder weiter gereicht aus lauter Angst. Ausgerechnet der Pfarrer vertraut sie Matthias an , der der Operation Greif angehört und als Ami verkleidet, ausgerechnet ihm fällt sie in die Hände. Ich hielt den Atem an als man sie mitnahm und im Wald töten wollte, aber es geschah ein Wunder, es war Renée Blick der Matthias zu verzaubern schien, sie strahlte eine Art Magie aus, von ihr geht so eine Unerschrockenheit und eine gewisses Charisma aus. Man spürte es förmlich, das in Matthias sich etwas regte. Ich hatte das Gefühl, das Kind konnte in die Herzen der Menschen blicken und deren Gedanken lesen. Die Zeit in der Hütte und als er sie zu dem Bauernhof brachte ist sehr gut beschrieben, die einen mochten das Kind die anderen lehnten es ab, aus Angst das man herausfand das sie Juden versteckten und sei es auch nur ein Kind. Das ganze Drama das sich dort abspielte war sehr aufwühlend. Matthias wird misstrauisch beäugt von den Bewohnern des Hofes. Das ganze endet dramatisch als zum Schluss die deutschen , dort auftauchen. Eine Ende mit einem unerwarteten Ausgang. Zu Matthias , man erfuhr viel von seiner Vergangenheit, wie er in das Nazi Regime rutschte, das er vorher so verabscheute und verspottet hatte. Obwohl er dabei ist, zweifelt er weiterhin an der Ideologie des Hitlerregimes, ein richtiger Anhänger ist er eigentlich nicht. Er bezeichnet sich als Tötungsmaschine und doch gibt es doch etwas in ihm, ein kleiner Keim vom Guten. Matthias und Renée , wird einem klar brauchen einander, den beide verbindet so einiges.

Sie lieben das Leben, sind enorm Stark, Mutig und unerschrocken,beide haben soviel gesehen in ihrem Leben. Matthias ist bewusst das ihn das Kind verwandelt hat, und Renée braucht ihn als halt und Schutz, ihr ist sonst nicht geblieben.

Eine Geschichte die von dem Guten im Menschen erzählt, aber auch von seiner dunkelsten Seite, ein Blick in die Hölle.

Das ganze endete zum Schluss mit einem völlig unerwarteten Ausgang, mit dem man nicht rechnete.


„ Eine Geschichte voller Tragischer Ereignisse, Mut und Hoffnung, die einem Aufwühlen.“

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Tags: ardennen, hirsch, keller   (3)
 

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japan, liebe, krankheit, ohren, vergangenheit

Liebe am Papierrand

Yoko Ogawa , ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 12.10.2015
ISBN 9783746631233
Genre: Romane

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78 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

london, 2. weltkrieg, liebe, malta, krieg

Die Liebe in diesen Zeiten

Chris Cleave , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423261401
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:


Meine Meinung zum Autor:

Mit dem Roman „ Die Liebe in diesen Zeiten“, hat Chris Cleave , einen wunderbaren und berührenden Roman geschaffen, ein großartiges Werk, das mich sehr begeistert und beeindruckt hat.

Mit sehr viel Einfühlungsvermögen, erzählt er vom 2. Weltkrieg, den Ängsten der Menschen und den Verlusten, von Liebe, Kamerad- und Freundschaft. Der schrecklichen Belagerung Maltas und den fürchterlichen Bombenangriffen auf London. Eine Liebesgeschichte vor einem großen Historischen Hintergrund des Krieges und des schrecklichen Terrors. Das ganze Geschehen hat er sehr Authentisch, Bild- und Glaubhaft erzählt. Seine Figuren wirken sehr real, sie sind wie aus Fleisch und Blut, auch ihre Handlungen und einzelne Charaktere, konnte man sehr gut nachvollziehen. Sein Sprach-und Schreibstil fand ich sehr flüssig und schon recht Anspruchsvoll. Auch war von Anfang an der Spannungsbogen sehr hoch und durchgehend fesselnd. Sehr schön hat er das damalige Zeitgeschehen, das Leben auf Malta, in London, die Rolle der Frau und den Rassismus dargestellt. Ein sehr facettenreicher Roman, den man nur Empfehlen kann.


Meine Meinung zum Inhalt:

Wer von einer puren Liebes oder Dreiecksgeschichte, wie es uns die Inhaltsangabe vorgaukelt, wird eines anderen belehrt. Es ist eine sehr Anspruchsvolle Geschichte, über die Londoner Gesellschaft, den Krieg und die Belagerung Maltas, auch der zerrissenen Liebe einer jungen Frau zu zwei Männern. Es geht hier um die Freundschaft 4 Junger Menschen aus London in den wirren des Krieges. Sehr schön hat er seine Figuren dargestellt, besonders Mary die Tochter aus gutem Hause, die mir am Anfang sehr verwöhnt und oberflächlich vorkam. Dagegen mochte ich Hilda ihr beste Freundin, von Anfang an, sie steht mit beiden Füßen im Leben, und hält zu Mary in allen Situationen, ein Fels in der Brandung. Sehr sympathisch wurde mir Mary, als sie den Posten als Lehrerin annahm und sich ausgiebig um ihre Schüler, besonders um den kleinen schwarzen Zachary kümmerte. Mary hat keine Vorurteile gegenüber von schwarzen, im gegen teil, sie ergreift Partei für sie. Tom ihr Freund, war für mich ein Träumer, der noch seinen Platz in der Gesellschaft suchen musste, sein Freund Alistar dagegen war für mich ein Mann der wusste was er will. Man spürte und fühlte Marys Zerrissenheit, ein Teil liebt Tom, dem sie ihre Stelle als Lehrerin zu verdanken hat, der andere Alistar, wobei man spürt das diese Gefühle tiefer sind. Auch die Zeit in die London den Krieg noch nicht erreicht hat, die Menschen Leben als wäre nichts, aber auch die drastische Änderung als der Krieg auch dort ankommt. Hier erleben wir wie 4 Junge Menschen über sich selbst hinauswachsen und versuchen den Krieg zu überstehen. Eine Geschichte mit einem unerwarteten Ausgang... Ich möchte nicht zufiel verraten, aber es wird spannend und tragisch...

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52 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

tondern, historischer roman, krieg in pommern, waisenhaus, spitzenklöppln

Das Haus der schwarzen Schwäne

Jelle Behnert
Flexibler Einband: 491 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.05.2017
ISBN 9783746633145
Genre: Historische Romane

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Unsere Tage am Ende des Sees

Linda Winterberg
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 06.11.2017
ISBN 9783746633541
Genre: Romane

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

familie, sehnsucht, trauer, verlust, neufundland

Und wieder Februar

Lisa Moore
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 19.08.2013
ISBN 9783442479054
Genre: Romane

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214 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

liebe, teresa driscoll, brustkrebs, familie, krebs

Für alle Tage, die noch kommen

Teresa Driscoll ,
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.09.2015
ISBN 9783426653715
Genre: Romane

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

zirkus, wahrsagerin, berlin, 20er jahre, zwanziger jahre

Zitronen im Mondschein

Gina Mayer
Fester Einband: 522 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer, G, 23.02.2009
ISBN 9783378006911
Genre: Romane

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

gloria und die londoner liebschaften, krimi, marlene klaus, spannung

Gloria und die Londoner Liebschaften

Marlene Klaus
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei Dryas Verlag, 20.02.2017
ISBN 9783940855718
Genre: Krimi und Thriller

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248 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

barcelona, spanien, carlos ruiz zafón, zafón, der friedhof der vergessenen bücher

Das Labyrinth der Lichter

Carlos Ruiz Zafón , Peter Schwaar
Fester Einband: 944 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 16.03.2017
ISBN 9783100022837
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:

Packend, rasant und voller Magie - der neue Zafón!

Carlos Ruiz Zafón, Autor des Weltbestsellers ›Der Schatten des Windes‹, ist zurück! Mit seinen Romanen rund um den Friedhof der Vergessenen Bücher schuf der spanische Bestsellerautor eine der faszinierendsten Erzählwelten aller Zeiten. Die Verheißung, die mit ›Der Schatten des Windes‹ begann, findet mit seinem neuen großen Roman ›Das Labyrinth der Lichter‹ ihre Vollendung.

Spanien in den bleiernen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ›Das Labyrinth der Lichter‹, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.

Meisterlich verknüpft Carlos Ruiz Zafón die Erzählfäden seiner Weltbestseller ›Der Schatten des Windes‹, ›Das Spiel des Engels‹ und ›Der Gefangene des Himmels‹ zu einem spannenden Finale.




Meine Meinung zum Autor:

Mit großem Genuss und Muse habe ich den 4. Band der Reihe um den Friedhof der vergessenen Bücher gelesen. Carlos Ruiz Zafón ist ein großer Autor und begnadeter Erzähler, der es meisterlich versteht einem in den Bann seiner Geschichte zuziehen. Es stimmt einfach alles sein Sprach und Erzählstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die losen Fäden werden am Ende der Geschichte wundervoll miteinander verknüpft. Auch das Historische ist gut recherchiert, der Krieg in Spanien und das Franco Regime kam sehr spannend herüber und man erfuhr so einiges neues , was mir bis heute nicht bewusst war. Der Spannungsbogen war hoch auch wenn man vielleicht manches hätte strafen können, aber das tat der Geschichte keinen Abbruch. Er ließ uns tief in die Seelen und Charaktere seiner einzelnen Protagonisten blicken. Seine Figuren waren aus Fleisch und Blut und kamen sehr real und glaubhaft rüber. Es war schön in Spaniens Geschichte und Vergangenheit abzutauchen. Ein facettenreicher Roman voller Magie, vor der Großen Kulisse Spaniens.


Meine Zusammenfassung zum Inhalt:

Alicia Gris seine Hauptfigur hat er sehr lebendig beschrieben, ihre Eigenwilligkeit, ihr Durchsetzungsvermögen, eine gerissene mit allen Wassern gewaschene Frau und sehr speziell. Ich mochte sie, wenn man mal ihre Dramatische Vorgeschichte und Kindheit gelesen hat, gewinnt man sie Lieb und versteht sie. Das Kapitel mit dem Krieg in Spanien ging mir unter die Haut, was Alicia und die anderen mitgemacht haben. Alicia wird von Madrid nach Barcelona geschickt, sie arbeitet für die Politische Polizei und ist der Liebling ihres Chefs, gerade weil sie so gradlinig und störrisch ist. Er hat sie aufgebaut, sie verdankt ihm einiges, sie führt mancher ihrer Kollegen an der Nase rum. Die Suche nach dem auf Mysteriöse verschwundenen Ministers Mauricio Valls und dem geheimnisvollen Buch „ Das Labyrinth der Lichter“, ein Exemplar das es nur einmal gibt und in seinem Besitz war. Alles geschieht unter strenger Geheimhaltung. Die Spur führt uns zu Daniel und der Buchhandlung Sempre und Söhne, um sich hier auf die Spur des Buches zu machen. Es wird alles sehr Gefährlich und Spannend , man hielt manches mal die Luft an, als es Lebensgefährlich für alle beteiligen wird und hofft und betet das sie da wieder heil heraus kommen.. Spannend, packend, Aufregend, mit viel Nervenkitzel bis zum Schluß.

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Tags: alicia, barcelona, friedhof der vergessenenen bücher, madrid   (4)
 

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36 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

familie, neuengland, brand, trauer, neuanfang

Fast eine Familie

Bill Clegg , Adelheid Zöfel
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 23.02.2017
ISBN 9783100023995
Genre: Romane

Rezension:

Ein gefeierter Familienroman über die Macht des Mitgefühls, in dessen Kern die Familie steht – die, in die wir hineingeboren werden, und die, die wir selbst wählen. Am Morgen der Hochzeit ihrer Tochter geht June Reids Haus in Flammen auf und reißt ihre ganze Familie in den Tod. Nur June überlebt. Taub vor Schmerz, setzt sie sich in ihren Subaru und fährt quer durch die USA.  Eine alte Postkarte ihrer Tochter führt sie in ein kleines Motel an der Westküste, das Moonstone Motel, wo sie sich unter falschem Namen einmietet. Hier, glaubt sie, wird niemand sie finden. Das amerikanische Provinznest Wells überschlägt sich derweil vor Gerüchten. Alle sind auf die eine oder andere Art von der Tragödie betroffen, und das Kleinstadtgerede offenbart allmählich eine unheilvolle Verkettung von Familientragödien. Während June in der dumpfen Anonymität des Motels jeden zwischenmenschlichen Kontakt meidet, spannt sich unter ihr unbemerkt ein Netz wahrer Mitmenschlichkeit – es könnte sie auffangen und zurück ins Leben holen. Ein Familienroman voller Optimismus über eine unverhoffte Begegnung mit der Menschlichkeit, die uns aus den Trümmern unseres Schicksals zu reißen vermag, wenn scheinbar alle Hoffnung verloren ist.Bill Cleggs »New York Times«-Bestseller ›Fast eine Familie‹ wurde hymnisch besprochen und mit einer Man-Booker-Nominierung geehrt.


"Ein zutiefst optomischtisches Buch über die Macht  des Mitgefühls, die fähig ist, um aus Trümmern unser Schicksal herauszuziehen "      ((Anne Enright)


Meine Meinung zum Inhalt:

Sehr gut ist June beschrieben, wie sie vor dem Trümmerhaufen ihres Lebens steht, ihre ganze Familie ist bei dem Brand ihres Hauses am frühen Morgen ums Leben gekommen, nur weil sie frische Luft schnappen war. Man spürt ihren Schmerz, Wut und Trauer, ihre Schuldgefühle, das sie davon gekommen ist. Gerade heute sollte die Hochzeit ihrer Tochter sein. June Freund Luke ist auch unter den toten, ihr ehemaliger Ehemann und der Schwiegersohn. Nichts ist ihr geblieben, nur was sie am Leibe trägt , sowie der unendliche Schmerz und der Verlust. In ihrem Schockzustand und um dem Gerede und Tratsch aus dem Leute aus dem Ort zu entgehen, flieht sie Kopflos mit ihrem Auto Ziellos davon. Sie landet an der Westküste und mietet sich in einem kleinen Motel ein, schottet sich regelrecht ab und vergräbt sich in ihrem Schmerz und Erinnerungen. Wir blicken beim Lesen noch in viele Köpfe von den betroffenen Protagonisten, und lernen mit ihnen alles aus ihrem Blickwinkel zusehen. Da ist Luke Mutter, eine Interessante Frau und erfährt wie sie mit dem ganzen umgeht, da sind ja auch noch die Gerüchte um ihren Sohn, und noch so vieles was sie verkraften muss. Zum Ende wird man langsam erlöst und die einzelnen Puzzelsteine setzen sich zu einem Bild zusammen und es kommt die ganze Wahrheit ans Licht. June erlebt viel Mitmenschlichkeit, als sie am Ende ist, und in ihrem Loch aus dunkler Trauer, Erinnerungen und Verzweiflung versinkt.Ob, sie die helfende Hand annimmt , die sie da rausholen kann ? Das alles ist sehr schön und Gefühlvoll beschrieben...........


Meine Meinung zur Autorin:

Ich gebe zu am Anfang hatte ich Probleme mit dem Buch, da die Schriftstellern, jedem ihrem Protagonisten ein eigenes Kapitel gewidmet hatte. Einfacher wäre es gewesen, sie hätte alles Chronologisch erzählt. Sie erzählt in diesen Kapitel alles aus der Sicht der einzelnen Betroffenen.

Es ist wie ein Kaleidoskop , man erfährt alles aus anderen Blickwinkeln, bunt durcheinander gewürfelt, bei dem sich aber alles zum Ende diese Teile zu einem Bild zusammensetzen. Sie versteht es geschickt mit den Gefühlen ihrer Leser und Figuren zu spielen, und sie unbewusst beim Lesen in die Geschichte mit einzubeziehen. Ich mochte ihren flüssigen und Gefühlvollen Schreibstil, der etwas magisches an sich hatte. Ihren Figuren hat sie Leben eingehaucht, sie sind aus Fleisch und Blut. Mit sehr viel Liebe und Feingefühl erzählt sie diese tragische Geschichte, aber auch vonMitgefühl, Mut und Hoffnung. Wahrlich kein einfaches Buch, es hat schon einen gewissen und forderten Anspruch.


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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Giacinta

Luigi Capuana , Stefanie Römer , Angela Oster
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Manesse, 20.03.2017
ISBN 9783717524342
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:


Missbrauch im Kindesalter und eine Ménage-à-trois – das ist der Stoff, aus dem auch 1879 schon Skandale waren. Luigi Capuana provozierte mit seinem weiblichen Entwicklungsroman «Giacinta» Italiens Moralwächter – doch die Leser liebten ihn umso mehr. Nun ist sein Meisterwerk endlich auch in deutscher Sprache zu entdecken. Giacinta Marulli ist eine erstaunliche Heldin: Kühl lächelnd und scheinbar berechnend verdreht die junge Frau den Männern den Kopf. Nur hinter vorgehaltener Hand ist von ihrer gestohlenen Kindheit die Rede, die in einer Vergewaltigung ihren traurigen Höhepunkt fand. Als der öffentliche Tratsch meint, aus dem Opfer eine verschlagene Täterin machen zu müssen, emanzipiert sich Giacinta und sucht erhobenen Hauptes ihr Seelenheil: in der Heirat mit einem Conte und der gleichzeitigen Liebschaft mit dem Mann ihres Herzens. Luigi Capuana ist ein genauer Beobachter, der in seinem Roman ein ganzes Panorama kräftig durchbluteter Figuren aus der italienischen Provinz schuf. Lebhaft und detailverliebt erzählt er nach einem wahren Fall das Leben einer tragischen und selbstbewussten Heldin.



Meine Meinung zum Buch und Autor:


Danke, an den Verlag für die Wiederentdeckung diese wundervollen Meisterwerkes „ Giacinta „ vom sizilianischen Autor Luigi Capuna , der von 1839-1915 lebte, und das man es ins deutsche Übersetzt hat. Es war sein Romandebüt als das Buch 1879 erschien und zu einem Riesenerfolg wurde und ein Skandal zugleich, für die damalige Zeit, Frauen die ihre Männer betrügen und sehr stark und Heldinnen sind. Er hat Giacinta sehr lebhaft und Detail getreu geschildert, mit einer hervorragenden Beobachtungsgabe beschreibt er die Frauen und die Gesellschaft. Seine Heldin erinnert mich ein wenig an die Kameliendame, Madame Bovary, Effi Briest und Anna Karenia, auch Frauen mit einem tragischen Schicksal, nur ist seine Heldin hier finde ich sehr viel Selbstbewusster und raffinierter. Eine Frau auf der Suche nach der großen Liebe und dem Glück, die Männer zu ihren Spielbällen macht, und doch dabei selbst leidet. Sehr schön hat der Autor die Frauen beobachtet und lässt einem tief in die Seelen der Frauen und Gefühle blicken. Auch die damalige Gesellschaft ist hervorragend beschrieben, auch der Stand der Frauen. Seinen Figuren hat er Leben eingehaucht, sie sind aus Fleisch und Blut. Auch die einzelnen Charaktere und ihre Emotionen sind sehr gut heraus gearbeitet. Sein Schreibstil ist klar, Leise, Poetisch und sehr Bildhaft. Eine Geschichte die einem mitreißt und in eine andere Zeit und Welt versinken lässt.


Wie war doch gleich ihr berühmter Satz auf Seite 23:


„ Der Mann meines Herzens kann vielleicht mein Geliebter werden, aber mein Ehemann, nein, niemals „


Man könnte sagen, das ganze Drama um Liebe und Anerkennung fand schon nach der Geburt statt.

Ihre Mutter Signoria Teresa Murelli, gab ihr nicht die nötige Mutterliebe die jedes Kind braucht, nein im Gegenteil, das Kind ist ihr lästig und unerwünscht, kurzerhand gibt sie die kleine aufs Land zu einer Amme. Teresa erscheint nach außen hin Tugendvoll, aber sie ist ein Genusssüchtiger Mensch, Egoistisch, voller Laster und Maßlosigkeit, die das Zepter in der Hand hat. Als Giacinta größer wird holt Signoria Teresa, das kleine Mädchen zurück, wo sie versucht sich dem Kind zu näheren und Mutterliebe angedeihen zu lassen. Giacinta wächst zu einer hübschen jungen Frau heran, nach außen hin wirkt sie tugendhaft, aber sie hat es Faustdick hinter den Ohren., sie weiß genau was sie will. Sie ist sehr berechnend, geistreich, charmant und weiß die Männer zu betören.

Das sie im heiratsfähigen Alter ist, liegt ihr die Männerwelt zu Füßen, besonders Andrea Gerace hat sich unsterblich in sie verliebt, bei den beiden bahnt sich etwas an. Man spürt diese Magie und Anziehungskraft der beiden, ihre Leidenschaft und diese große Liebe. Aber trotz allem entscheidet sich giacinta für den ungeliebten Conte, sie sucht in dieser Ehe ihr Seelenheil, es gibt immer noch hinter vorgehaltener Hand, den Tratsch über ihren Missbrauch in der Kindheit. Sie versucht in dieser Verbindung damit ein Ende zu setzen. Aber Andrea bleibt ihre große Liebe und ihr Liebhaber, der einzig wahre Mann ihres Herzens. Man kann sehr tief in die Seele und das Herz von Giacinta blicken, besonders als sie ein tragisches Schicksal erteilt, von dem sie sich nie mehr erholt, sie hat ihr Liebstes verloren.


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japan, tokio, liebe, krieg, spionage

Demnächst in Tokio

Katharina Seewald
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Europa Verlag , 27.03.2017
ISBN 9783958901063
Genre: Romane

Rezension:



Meine Meinung zur Autorin:

Katharina Seewald hat mit ihrem Roman ein großartiges Werk geschaffen, ich bin sehr begeistert von diesem Buch. Sehr gut hat sie die damaligen Verstrickungen zwischen Japan und Deutschland recherchiert, das Leben der Diplomaten und den Botschaftsangehörigen dort. Es war hochinteressant das ganze zu lesen, sie hat alles sehr spannend verpackt. Überhaupt bedient sie sich einer sehr bildhaften Sprache man ist mit ihr durch Tokio und die Landschaft spaziert und fühlte sich in das Land dort hineinversetzt. Der Erzählstil ist sehr klar , Kraftvoll und mitreißend. Ihren Protagonisten hauchte sie Leben ein, sodass sie real rüber kamen. Fiktion und wahres Zeitgeschehen sind geschickt miteinander verwebt.Man konnte sich sehr gut in die einzelnen Figuren hinein versetzen und mit ihnen Freud und Leid teilen, auch die einzelnen Charakterzüge sind gut heraus gearbeitet, so das man hinter die einzelnen Masken blicken konnte. Mich hat das ganze Buch sehr gefesselt und mitgerissen, ich würde es sehr bereuen wenn ich es nicht gelesen hätte.


Meine Zusammenfassung zum Inhalt:

Sehr schön ist die 18 Jährige Elisabeth dargestellt, die es wirklich nicht leicht hatte zu Hause mit ihrem herrischen und Despotischem Vater, ein Anhänger seines Führers Hitler. Die Mutter war für mich eine scheue Person, die sich unter der Knute ihres Mannes duckte. Schon schlimm das er entschied seine Tochter bei Nacht und Nebel mit Ernst Wilhelm, dem Sohn seines Chefs zu verheiraten. Er hat sie praktisch verkauft , so wurde er zum 2. Chef und stieg auf, und half Ernst Wilhelm damit aus der Patsche, der als Diplomat nach Tokio geht, eine Frau dafür braucht und um aus der Schusslinie der Nazis zu kommen. Ich war erst wie Elisabeth entsetzt, aber stellte fest das sie eigentlich mit ihrem Mann das große Los gezogen hat, was sie mit der Zeit auch feststellte.

Er war zurückhalten, großzügig , Liebevoll ihr gegenüber und ließ ihr alle Freiheiten, die sie nie gekannt hatte. Elisabeths Leben ist schön in Tokio, sie mausert sich aus dem scheuen Wesen wird eine selbstbewusste junge Frau. Als Diplomatengattin brilliert sie geradezu, Ernst Freund Alexander liegt ihr zu Füßen und umwirbt sie. Es beginnen unbeschwerte und fröhliche Tage. Alexander und Elisabeth kommen sich immer näher, man spürt ihre innere Zerrissenheit und Gefühle, zu den beiden Männern. Diese Zuneigung von Alexander und das schlechte Gewissen und die Heimlichkeiten belasten sie sehr. So schön das Leben in der Botschaft ist, es gibt auch Neider und Beobachter, was man sagt und wie sich man äußert, könnte sehr gefährlich sein. So wie es immer im Leben ist, wenn es am schönsten ist ziehen dunkle Wolken auf, der Krieg in Deutschland Eskaliert und wird zum Flächenbrand, die Japaner liegen mit Amerika im Krieg und Alexander wird als Spion verdächtigt. Alexander scheint mir undurchschaubar, ein Mann mit zwei Gesichtern? Eine wirklich Facettenreiche Geschichte und unerwarteten Wendungen, so manches dunkles Geheimnis kommt ans Tageslicht, auch die Wahrheit wegen der Überstürzten Hochzeit. Keiner scheint wie er ist. Ein sehr überraschendes Ende erwartet einem.......

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Tags: berlin, diplomat, diplomatengattin, japan, münchen, tokio   (6)
 

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62 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

liebe, macarons, paris, cafe, bäckerei

Frühling in Paris

Fiona Blum
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 03.04.2017
ISBN 9783442314577
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung zur Autorin, Fiona Blum:

Beim Lesen des Buches entführt sie einem nach Paris mitten im Frühling, spielt die Geschichte in der Stadt der Liebe. Es war herrlich mit ihr durch die Stadt zu bummeln und mit ihr all diese Liebenswerte Figuren voller Leben kennen zu lernen, die für einander da sind. Ich musste an die Piaf und Mireille Matthieu denken, zwei Frauen die mit ihren Liedern Paris verkörpern. Allein schon die herrlichen Köstlichkeiten, wie die Macarons, die Zitronentarte und die anderen Leckereien man konnte sie riechen , schmecken und auf der Zunge zergehen lassen. Ihren Schreibstil fand ich schon fast poetisch, eine Hyme an Paris, alles ist sehr flüssig und bildhaft beschrieben, das man das Gefühl hatte mitten drin zu sein. Ihre einzelnen Protagonisten, sind sehr lebendig und Menschen von Fleisch und Blut und sehr glaubhaft beschrieben. Auch die einzelnen Charaktere, ihre Emotionen kommen sehr real rüber, Menschen mit Ecken und Kanten. Ein Buch das Lust macht, nach Paris zu reisen und die einzelnen Handlungsorte zu besuchen. Eine Geschichte voller Lebensfreude, Neuanfängen und Poesie. Es hat mir große Freude bereitet das Buch zu lesen, das meine Sehnsüchte Paris zu Entdecken geweckt hat.


Meine Zusammenfassung zum Inhalt:

Schön war es Louise kennen zu lernen mit französischen Wurzeln, die aus England nach Paris angereist ist um ihr Erbe von Tante Isabelle anzutreten. Die eine Bäckerei und Wohnung in der Rue d´Estelle hatte, das sie mit Unterstützung ihrer besten Freundin Paulette führte. Louise, hat ihren wahren Platz im Leben noch nicht gefunden, sie ist eine liebenswerte und sehr unbekümmerte Person. Sie fährt gerne über die rote Ampel, nicht nur mit dem Auto. Gerade sie die bis jetzt alles hingeschmissen hat was sie neu anfing, will die Bäckerei übernehmen und ein Kaffee eröffnen? Ich konnte Paulette Skepsis verstehen, schließlich ist sie eine verantwortungsvolle Person, die mit beiden Beinen im Leben steht. Ich fand es einfach wundervoll wie sie Louise Hilfestellung gibt und sie ermuntert. Auch den Tabakladenbesitzer Herr Isaac, kümmert sich liebevoll um Louise.

Nicht zu vergessen den Studenten und Straßenclown Niklas, denn so etwas mechalonisches umweht , der traumatisiert ist durch das Attentat das in Paris stattfand und keine schöne Kindheit hatte.

Die Tänzerin Camille die auch in der Straße und dem Haus wohnt, sie hat eine große Karriere vor sich, sie tanzt an der Pariser Oper. Ihre Träume und Hoffnungen, zerplatzen wie Seifenblasen, durch eine niederschmetternde Nachricht. Diese drei Jungen Menschen verbindet so einiges, sie müssen noch ihren Platz im Leben suchen.

Monsieur Isaac bringt es auf den Punkt :

„Es kostet mehr Mut, einen Weg zu Ende zu gehen, als umzukehren“

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Tags: eifelturm, macarons, montmartre, notre dame, quartier latin, sacre -coeur, saint-germanin-des-pres, tuilerien   (8)
 

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historischer roman, preußen, napoleon, ehrenbreitstein, koblenz

Die Festung am Rhein

Maria W. Peter
E-Buch Text: 609 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 16.03.2017
ISBN 9783732539727
Genre: Historische Romane

Rezension:

Meine Meinung zum Buch und Autorin


Da ich in der nähe von Koblenz geboren bin und die Stadt und Festung kenne, war der Roman ein muss für mich und hochinteressant. Hier erfuhr ich so manches über den Festungsbau der Ehrenbreitstein, was mir vorher nicht bewusst war. Ich muss sagen Maria W. Peter, ist ein großartiges Werk gelungen und das auch noch zum 200 Jubiläum der Festungsstadt Koblenz. Was für eine Ehre für die Stadt. Den Sprach-und Schreibstil fand ich sehr flüssig, packend und fesselnd, der Spannungsbogen war vom Anfang bis zum Ende hoch. Sie versteht es einem mitzureißen und in die Geschichte einzubinden. Die Wörtliche Rede, die Dialekte und die französischen Einwürfe fand ich sehr gelungen, es machte das ganze so Identisch. Auch die rheinische Frohnatur kam zur Geltung, oft musste ich schmunzeln. Ihre Figuren sind sehr schön und Liebevoll gezeichnet, ebenso die einzelnen Charaktere von der Ehrlichen und Gutmütigen Franziska, bis zu dem fiesen Charakter, einiger Personen, sie ließ einem hinter die wahren Fassaden jeden einzelnen Blicken. Ihre Protagonisten sind aus Fleisch und Blut, greifbar und nah.Sehr gut hat sie das Historische mit dem Fiktiven verwebt. Man spürt wie viel Akribische Mühe sie sich bei der Recherche machte. Besonders über die Preußische Zeit, der Zucht und Ordnung die damals herrschte, das strenge Regiment. Der Hass zwischen Franzosen und Preußen, dem Katholizismus und den Protestanten. Alles ist so lebendig und bildhaft beschrieben, das ich beim Lesen in eine vergangene Epoche hinein Katapultiert wurde, und mit Franziska bangte und hoffte.


Meine Zusammenfassung zum Inhalt

Sehr spannend konnte man den Festungsbau verfolgen, wie die Arbeiter herum wuselten. Den Unmut der Bevölkerung über die Preußen war spürbar, die nach dem Napoleon den Krieg verloren hatte das Rheinland besetzt hatten. Wenn auch die Franzosen vorher dort das Regiment führten, waren sie doch freier in ihrem tun und handeln, die verfolgten nämlich den Gedanken der Revolution. Die Preußen dagegen sind Streng, bei ihnen herrscht Zucht und Ordnung, was wirklich nicht leicht war, sie fühlen sich eingeengt und bevormundet. Franziska hatte ich gleich ins Herz geschlossen, auch wenn sie manches mal mit dem Kopf durch die Wand ging, aber sie hat das Herz auf dem rechten Fleck, eine Kämpfernatur. Allein wie sie für ihren Bruder Christian kämpfte, als man ihn wegen Hochverrates verhaftete, es sind wichtige und geheime Pläne verschwunden. Da beide Kinder einen französischen Vater hatten, der bei der Schlacht von Waterloo fiel, fällt der Verdacht auf Christian, das er die Pläne an die Franzosen verkauft hat. Ich habe Franziska bewundert, wie sie Kopf und Kragen riskiert für ihren Bruder, für ihn kämpft. Sie verdingt sich sogar bei der Preußischen Familie, als Dienstmädchen, nur um die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Sehr schön konnte ich mich auch in den Offizier Rudolph Harten hineinversetzen, ein Mann mit Gerechtigkeitssinn, der auch im Krieg schlimme Erfahrungen gemacht hat. Wenn sich Franziska und Rudolph am Anfang sehr angriffslustig zeigen, wendet sich das Blatt. Eine Liebe zwischen Preußen und Franzosen, ist strafbar. Beide begeben sich auf gefährliche Pfade, die einem im Atem Halten und zittern und beben lassen.....

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schottland, geigenbauer rosenbaum, oban an der schottischen küste, violinenkonzert, musik

Die Zärtlichkeit des Augenblicks

Heike Fröhling
Flexibler Einband: 222 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 07.03.2017
ISBN 9781477848593
Genre: Sonstiges

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Tags: felix mendelssohn-bartholdy, geigenbauer rosenbaum, schottland, violinenkonzert   (4)
 

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vergewaltigung, gefängnis, mord, scham, résistance

Ich schreibe Ihnen im Dunkeln

Jean-Luc Seigle , Andrea Spingler
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Beck, C H, 27.01.2017
ISBN 9783406697180
Genre: Romane

Rezension:

Erschütternd und Erschreckend


Meine Meinung zum Autor und Buch:


Der Roman hat mich erschüttert und erschreckt beim Lesen, besonders da er auf einer wahren Begebenheit beruht, ging mir das ganze sehr unter die Haut. Ich kann diese Frau für ihr tun und handeln nicht verurteilen, nur bedauern, man hat sie zu dem gemacht. Ich habe das Gefühl all ihr handeln , liegt in den Wurzeln ihrer Kindheit. Eine intelligente Frau die um Liebe, und Anerkennung suchte und der ihr Begehren zum Schicksal wurde. Es ist mein erster Roman den ich von dem Autor, Jean-Luc-Seigle gelesen habe. Seine Schilderungen gingen mir beim Lesen unter die Haut. Mit sehr viel Einfühlungsvermögen erzählt er uns die Geschichte der Pauline Dubuisson, einer jungen Frau , die im Alter von 17 Jahren im besetzten Frankreich während des 2. Weltkriegs , für die deutsche Wehrmacht , für den deutschen Offizier und Arzt Dr. Domnik arbeitete, und seine Geliebte wurde. Von den Anfeindungen, besonders nach der Befreiung, wie die Männer von der Résistance, fürchterliche Rache an ihr nehmen, das alles ist sehr bildhaft und schockierend beschrieben, man sah wie sie gedemütigt , aufs brutalste Weise gefoltert und missbraucht wurde.

Und doch hat er es mit seinem zum teil poetischen, klaren und kraftvollen Schreibweise , geschafft mich gefangen Zunehmen beim Lesen. Ein Buch das noch sehr lange nachklingen wird und das man nicht so schnell vergisst. Auch erfuhr man viel von dem Rollenbild der französischen Frau in der damaligen Zeit, ihren Kampf um Weiterentwicklung.....


Meine Zusammenfassung zum Inhalt:

Sehr schön kann man sich in Pauline hineinversetzen, als sie ihre Lebensbeichte in ihrem Exil nach der Begnadigung in Marokko niederschreibt. Man erfährt wie es zu all dem tragischen geschehen kam und sieht und erlebt es aus ihrem Blickwinkel. Ihre Kindheit war gut behütet, eine sehr fürsorgliche Mutter, die auch nach alle dem was Pauline widerfuhr hinter ihr stand. Ihr Vater war zwar ein liebevoller Mensch, lies aber für mich Pauline zu wenig Luft zum Atmen. Sie verehrte ihn ja schon wie einen heiligen, bestimmte über seine Frau und Tochter. Sogar, als sie mit ihrem Studium als Ärztin hätte anfangen können, sie war überaus begabt, entschied er das sie zu erst Krankenschwester wurde, wieder beugte sie sich ihrem Vater und stellte ihren Wunsch hinten an.

So, kam es das sie bei dem deutschen Arzt und Offizier arbeitete und sogar seine Geliebte wurde.

Das wurde Pauline zum Verhängnis, nach der Befreiung Frankreichs, die Männer der Résistance , nahmen auf grausamste und fürchterliche Art Rache an ihr. Der Vater rettete sie, ich glaube man hätte sie einfach getötet. Man stelle sich vor, das alles geschah in der Öffentlichkeit, und das Volk jubelte dazu. Als sie zu studieren Anfing lernte sie ihren Freund Felix kennen, als sie ihm ihre Vergangenheit und was ihr zugestoßen ist beichtet, verspottet und verstößt er sie. Pauline versucht noch einmal eine Aussprache, die anders ausgeht wie vorgenommen im Affekt, tötet sie versehentlich Felix. Man verurteilt sie zum Tode und begnadigt sie zum Schluss in lebenslänglich, genau in dieser Zeit, dreht der Regiseur Henri-Georges-Clouzet, diesen Fall als Grundlage zu seinem Film „ Die Wahrheit“ mit Brigitte Bardot . Ich fragte mich wie muss sich Pauline gefühlt haben. Nach etlichen Jahren Gefängnis, geht sie nach Marokko, wo sie als Ärztin arbeitet und zurückgezogen in ihrem Haus lebt. Sie lernt dort ihre neue Liebe kennen, sie scheint bestand zu haben, bis zum Tage als sie ihm ihre Vergangenheit beichtet, da zerbricht auch diese Beziehung.

Eine Geschichte mit einem tragischen Ende, Pauline, die um Liebe und Anerkennung kämpfte.

Das alles ließ sie in ihren Aufzeichnungen zurück. Ihr schien kein Glück vergönnt …..

Schön das der Autor die Geschichte ausgegraben hat und Pauline damit zum Leben erweckte und uns teilhaben lies an ihrem Leben.


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30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

flucht, judenverfolgung, shanghai, mainz, nationalsozialismus

Das Mädchen im Strom

Sabine Bode
E-Buch Text: 348 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.03.2017
ISBN 9783608100839
Genre: Sonstiges

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169 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

münchen, familiengeschichte, geschichte, starke frauen, judenverfolgung

Das Haus der schönen Dinge

Heidi Rehn
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2017
ISBN 9783426519370
Genre: Historische Romane

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37 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

tod, krebs, liebe, drogen, journalismus

Nina & Tom

Tom Kummer
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Blumenbar, 17.03.2017
ISBN 9783351050351
Genre: Romane

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Inhaltsangabe:

Tom liebt Nina. Nina liebt Tom. Sie hat nur noch wenige Tage zu leben. Die größte Liebesgeschichte seit Love Story. So jemanden wie Nina hat Tom noch nie gesehen: Sie sieht aus wie ein Knabe und hat diesen Gangsterblick, der keine Schwächen zulässt. Er selbst bastelt Feuerbomben und inszeniert Geschichten, die wie die Wahrheit klingen. In Barcelona lernen sie sich kennen, in Berlin experimentieren sie mit Sex, Pop und Drogen, und in L. A. gründen sie eine Familie. Nina & Tom sind das ungleiche Paar, das nur die Extreme kennt. Doch nun, nach dreißig gemeinsamen Jahren, ist Nina krank. Sie wird sterben. Und niemand kann sie davon abhalten, ihre letzten Tage in Freiheit zu verbringen. Ein Buch, wie es nur das Leben schreiben kann. “’Wir sind Engel der Hölle’, sage ich zu Nina, als wir in der Lufthansa-Maschine die Anden überqueren. Sie legt ihren Arm über meine Schulter. Ich lege meine Finger auf ihre Wange und streiche hinunter bis zum Kinn. Ich sehe, wie ihre Lippen zittern: ‘Tom’, sagt sie, ‘wie wollen wir jetzt weiterleben?’” Tom Kummer, der »Bad Boy« des deutschen Journalismus, hat der Frau ein Denkmal gesetzt, von der ihn nur der Tod scheiden konnte: ein durch und durch erschütterndes Buch.



Meine Meinung zum Buch und Autor:

Tom Kummer erzählt aus seiner Sicht in seinem Buch, das kennenlernen mit Nina und sein Leben mit ihr in ihrer 30 Jährigen Ehe. Ein Leben voller Tiefen und Höhen, ein Leben das beide voll und schonungslos ausgekostet haben. Zwei gegensätzliche Charaktere, das merkte man schon als er Nina in Barcelona kennenlernte, er war fasziniert von ihrem androgynem Aussehen. Nina ist eine Rebellin, Rücksichtslos , Knallhart , ihr Leben ist von Drogen bestimmt. Ich konnte keine richtige Sympathie zu beiden aufbauen, Tom war mir zu Konfus, das fing schon mit seinen Molotowcocktails an, die er warf. Die ganze Geschichte ist von Knallhartem Sex und F.... durchzogen. Zwei besessene und bizarre Menschen für mich, einfach außergewöhnlich. Selbst in Los Angeles wo sie später mit ihren Kindern lebten, und Nina durch die Schwangerschaften keine Drogen mehr nahm. Was mich sehr mitnahm war Ninas Krebserkrankung, wie sie dahin siechte , selbst hier hat Tom noch Sexuelle Gelüste, was einem verstörte. Ninas Sterbeprozess und ihr Tod waren das was mich am meisten mitnahm und sie Menschlicher machte. Man konnte sehr gut in die dunkle Seele von Tom gucken, ich glaube seine Trauer um Nina sind echt. Das Buch hat er seinen beiden Söhnen gewidmet, ich Frage mich ob sie sehr erbaut davon sein werden, denn er hat ja einiges Ausgebreitet, das Intimste was es gibt. Ich frage mich zum Schluss, ob alles wahr ist oder ob er doch etwas Fiktion hat einfließen lassen. Den er hat ja einen Skandal wegen fiktiver Interview ausgelöst. Mich hat das Buch verstört, schockiert und aber auch berührt zurück gelassen. So ein Buch habe ich bis jetzt noch nie gelesen.


Wie schreibt er am Ende:

So endet unsere Liebesgeschichte.

Mein persönlicher Bericht auf Ninas Kosten.

Sie wird mich umbringen, wenn sie jemals davon erfährt.


PS: Wäre ich Nina würde ich es wahrscheinlich tun.

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