Arietta

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544 Bücher, 193 Rezensionen

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42 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

liebe, familie, perlen, geheimnis, katie agnew

Die Perlenfrauen

Katie Agnew , Jens Plassmann
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.02.2017
ISBN 9783453420298
Genre: Romane

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 47 Rezensionen

kochen, englische küche, diana henry, kochbuch, diverse gerichte

Simple

Diana Henry , Margot Fischer
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ars vivendi, 13.01.2017
ISBN 9783869137599
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhaltsangabe : Quelle vorablesen


Niemand versteht es besser als Diana Henry, Gewohntem eine besondere Note zu geben. Simple vereint eine grandiose Sammlung von Gerichten: allesamt ohne viel Aufhebens zuzubereiten und doch von umwerfendem Aroma. Ganz gleich, ob Lammkoteletts mit Walnuss, Chili und Salsa verde mit Honig, Dorsch mit Krabben-Kräuter-Kruste oder Türkische Pasta mit Feta, Joghurt und Dill – Diana Henry verwendet Zutaten, die man ohnehin meist auf Vorrat zu Hause hat oder schnell auf dem Heimweg von der Arbeit besorgen kann. Daraus zaubert sie herrlich einfache Rezepte, die absolut alltagstauglich sind. Eingestreut in das Buch sind zudem viele raffinierte Ideen: Wie bereite ich leckere Vorspeisen ganz ohne Stress zu – und wie Saucen, die jedem Gericht das gewisse kulinarische Extra verleihen? Diana Henry weiß die Antwort und sorgt dafür, dass man einer Einladung mit den Liebsten gelassen entgegenblicken kann.


Das Buch heißt: „ Simple, Kleiner Aufwand, grandioser Geschmack „ , dem kann ich nur beipflichten. Simple ist nicht gleich Simpel, hier trifft man auf viele köstliche Rezepte aus aller Welt, ohne vielen großen Aufwand lassen die meisten sich zubereiten. Ob es die leckeren Bratkartoffeln Huevos rotos, auf spanische Art sind, oder leckere Eiergerichte vielfältig abgewandelt, die Ofengerichte die vor sich hin schnorren können. Alles ist sehr lecker, raffiniert und pfiffig abgewandelt. Beim Nach kochen der Gerichte lies ich mir oft freien Lauf, wenn ein Gewürz oder Zutat nicht greifbar waren. Der Fantasie sind beim Kochen keine Grenzen gesetzt.

Mir fiel dieses herrliche und ungewöhnliche Kochbuch schon durch seine Rustikale Optik auf.

Schon das Titelbild lies einem das Wasser im Munde zusammen laufen, das Schweinekoteletts mit Senf und Kapern, ich habe es gleich ausprobiert und war begeistert. Auch den Aufbau des Buches finde ich sehr gut gestaltet, ob das Vorwort, die Inhaltsangabe, die vielen schönen Fotos zu den Rezepten . Die Rezepte sind sehr schön gegliedert und Schritt für Schritt ohne großen vielen Aufwand erklärt. Auch auch auf aufwendigen Dekor wird hier verzichtet. Die meisten Zutaten an Gewürzen wenn man sie nicht im Hause hat, erhält man in jeden großen Supermarkt, oder Spezialitätenläden. Ebenso die Zutaten zum Kochen ob Fleisch und Gemüse gibt es in den meisten Läden. Ein Kochbuch das mir viel Freude macht, und für jeden der sehr gerne kocht und für neues offen ist. Ein Buch für jung , Alt und auch für Anfänger. Ich bin jedenfalls begeistert.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Dreimal im Leben

Arturo Pérez-Reverte
E-Buch Text: 525 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 04.08.2013
ISBN 9783458733195
Genre: Romane

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94 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 38 Rezensionen

kamerun, usa, familie, finanzkrise, amerika

Das geträumte Land

Imbolo Mbue , Maria Hummitzsch
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 16.02.2017
ISBN 9783462047967
Genre: Romane

Rezension:

Der Schriftstellerin Imbola Mbue, ist mit dem Roman „ Das geträumte Land“ , ein großartiges Debüt gelungen. Mit viel Einfühlungsvermögen und in warmen Tönen erzählt sie von den Einwanderern Jende Jonga , seiner Frau Neni und ihrem Sohn Lomi, die aus Kamerun aufgebrochen sind um in Amerika ein besseres Leben zu führen.In das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Sie haben beide Träume Jende möchte als gemachter Mann in seine Heimat zurück kehren und Neni träumt davon Apothekerin zu werden. Beide stellen fest, das nicht alles Gold ist was glänzt, dass das Leben in Amerika nicht so einfach ist,auch die Jobs fallen nicht vom Himmel. Ihr Aufenthalt ist nicht gesichert und es fehlt die Greenkarte zum Arbeiten. Aber Jende schafft es auf Umwegen und Tricks auch ohne Karte eine Stelle zu bekommen. Man spürt seine große Freude das er für Clark Edwards, Manager bei Lehmann Broters, die Stelle als Chauffeur bekommt.Das Verhältnis ist gut, sogar seine Frau Neni, darf bei Clarks Frau aushelfen. Man spürt hier treffen zwei unterschiedliche Welten aufeinander, die soziale Schichten und gegensätzliche Kulturen. Trotz allem geht es Harmonisch zu. Neni, bekommt Einblicke hinter die wahren Fassaden der Reichen und Schönen.

Gerade als alles zu schön ist um wahr zu sein, ziehen eines Tages dunkle Wolken über dem Himmel auf, die große Finanzkrise 2008 in Amerika, trifft auch Lehmann Broters, die Firma steht am Rande des Ruins und muss Insolenz anmelden. Das trifft nicht nur die Edwards hart, auch die Jongas und den Rest der Bevölkerung. Jende und Nenis Träumen scheinen zu zerplatzen und die beiden stehen vor einer schweren Entscheidung.



Dies alles hat die Autorin so lebendig und Bildhaft geschildert. Die Träume von einem besseren Leben, dem Leben in Kamerun und dem Leben in Amerika, gegensätzlicher kann es nicht sein.

Die Schwierigkeiten der Einwanderer, die sozialen Unterschiede,die Kulturen und Denkweisen.

Die Welt der Mächtigen, Reichen und Schönen , die untere soziale Schichten in Amerika, die Schere zwischen Arm und Reich, erlebte man beim Lesen. Sie gewährte einem Einblicke hinter die Fassaden, der oberen Schichten, wo auch nicht alles so einfach ist. Es ist alles sehr spannend und fesselnd geschrieben, die Sprache ist warm , klar und schön. Ihre Protagonisten, mit ihren Charakteren und Emotionen, sind gut herausgearbeitet. Ein Buch in das man Versinken kann, man kann sich dem Zauber ihrer Schilderungen nicht entziehen.

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Tags: bankerfamilie, chauffeur, finanzkrise, immigrationen, kamerun, mr. edwards   (6)
 

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46 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

mord, gerhard jäger, schuld, tiro, brand

Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod

Gerhard Jäger
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blessing, 26.09.2016
ISBN 9783896675712
Genre: Romane

Rezension:

Es ist mein erster Roman von dem Autor Gerhard Jäger. Er wurde mir empfohlen, ich war erst sehr skeptisch, ist dieses Thema doch nicht mein Genre. Aber als ich zu lesen anfing war ich angenehm überrascht, und mein Lesegenuss steigerte sich von Seite zu Seite. Der Spannungsaufbau und Anspruch ist sehr hoch, ein Intelligenter Roman, der einem zum grübeln und zweifeln der Protagonisten angeregt, man muss sich mit ihnen auseinander setzen. Er bedient sich einer sehr klaren, wortgewaltigen und Bildhaften Sprache und doch hat es Poetische Anklänge. Sehr gut sind die einzelnen Protagonisten beschrieben, ihre Verzweiflung, diese unerfüllte Liebe zu Maria. Das schreckliche Lawinenunglück ist detailliert beschrieben, das man das Gefühl hatte dabei zu sein. Der Schreibstil ist fließend und mitreißend, er entführt den Leser in eine andere Welt. Ich bin begeistert von dem Buch …..


Wunder schön sind die Zwei Zeitebenen von John Miller um 2000 in Amerika und Max Schreiber in den Tiroler Bergen 1950 verknüpft . John Miller möchte den Fall um seinen spurlos verschwundenen Cousin unbedingt aufklären, den man eines Mordes an der jungem Maria damals bezichtigte. Er fliegt nach Wien, um im Archiv nach alten Unterlagen über Max zu stöbern und die Wahrheit ans Licht bringen, es ist seine letzte und einzige Chance. Hier im Archiv begeben wir uns auf die Zeitreise vom Max Schreiber, der 1950 aufbrach um in den Tiroler Bergen in einem abgelegen Dorf über einen Brand , bei dem die als Hexe verschriene Katharina Schwarz zu schreiben. Man spürt das Misstrauen der Dörfler dem Fremden gegenüber, einen nicht dazugehörigen. Der einen alten Fall aufrollen willen und seine Nase in Dinge steckt, die ihn nichts angehen. Man hatte beim Lesen das Gefühl, die Dörfler sind im Mittelalter stecken geblieben, dieser Aberglaube, wenn etwas passiert und es passiert einiges, ein Brand, ein Toter der viele Schnee. Da ist noch die Stumme Maria, um die sich auch noch so einiges an Gerüchten rankt, ausgerechnet in diese Frau verliebt sich Max, aber da ist noch der Bauernsohn Gerorg Kühbauer der ebenfalls Maria liebt. Die beiden werden zu erbitterten Rivalen, als ob dies nicht reichte versinkt das Dorf im Schnee, Lawinen gehen herab, verschütten das halbe Dorf und fordern viele unschuldige Opfer, das alles ist sehr beklemmend und real dargestellt. Aber für Max endet es noch dramatischer, seine Liebe zu Maria bleibt unerfüllt, er findet sie Tod im Schnee, heimtückisch erstochen. Der Verdacht fällt unwillkürlich auf Max, er flieht bei Nacht und Nebel durch die gewaltigen Schneemassen, und bleibt verschollen. Die Frage bleibt offen wo ist Max, ist er Tod, war er doch der Mörder?..........

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38 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

historischer roman, usa, äpfel, apfelplantage, familie

Der Ruf der Bäume

Tracy Chevalier , Juliane Gräbener-Müller
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaus, 16.01.2017
ISBN 9783813507232
Genre: Romane

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71 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

wüste, oman, arabien, nizwa, entdecker

Das Versprechen der Wüste

Katherine Webb , Babette Schröder , Katharina Volk
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Diana, 14.11.2016
ISBN 9783453291843
Genre: Historische Romane

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Tags: oman, wüste   (2)
 

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18 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Neuland

Ildikó von Kürthy , Frank Grimm , Malte Babion
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.11.2016
ISBN 9783499630880
Genre: Biografien

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31 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

martin luther, eisleben, lucas cranach, mansfeld, porträt

Die Mutter des Satans

Claudia Beinert , Nadja Beinert
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.02.2017
ISBN 9783426653838
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:



Ein historischer Roman von den Zwillingen Claudia und Nadja Beinert über Margarethe Luther und wie sie ihren Sohn, den Reformator Martin Luther, prägte. In Zeiten von Pest, Aberglaube und Ablass: 1480 wird die junge Margarethe mit dem gleichaltrigen Hans Luder vermählt. Trotz der zunächst trostlosen Aussicht eines Lebens an der Seite eines Bergmannes ist die Ratsherrentochter 1483 über die Geburt ihres ersten Sohnes Martin sehr glücklich. Als Martin Luther sich Jahre später gegen den Willen des Vaters für ein Leben als Mönch entscheidet, ist Margarethe hin- und hergerissen zwischen Ehegehorsam und Mutterliebe. In den gefährlichen Jahren der beginnenden Reformation wagt sie einen gefährlichen Balanceakt und trifft den mittlerweile berühmt-berüchtigten Sohn sogar heimlich. Erst ihre bedingungslose Zuneigung und Liebe zu Martin – von Geburt an – machten aus Martin Luther den mutigen, unerschütterlichen Reformator, der uns bis heute überliefert ist.


Meine Meinung zum Inhalt:

Sehr schön haben die beiden Autorinnen, die Lebensgeschichte von Margarethe Luther erzählt. Endlich lernt man die Frau und Mutter kennen und gewinnt tiefe Eindrücke in deren Leben und wirken. Man kann sagen hinter jedem berühmten Mann , steckt eine Frau, sie sind es die den Männern den Rückhalt geben. Margarete war eine sehr starke Frau, die viele Schicksalsschläge meisterte. Sie hatte sehr viel Rückgrat und lies sich so schnell nicht ermutigen. Das Leben damals war sehr hart, die Ehe am Anfang alles andere als Glücklich. Der Ort Mansfeld mit dem sie mit ihrem Mann Hans trostlos,die Luft voller Asche. Hans empfand ich sehr streng und hart, er konnte seine Gefühle nicht zeigen. Ihr erstgeborenes Kind Martin, ist Margarethes Sonnenschein und halt, sie überschüttet ihn mit Liebe, ihre Liebe ist schon Abgöttisch , diese Liebe ist es die den späteren Professor und Reformator Martin Luther prägten und formten und ihn zu diesem Menschen werden ließen .Zwischen den beiden besteht ein sehr enges und zärtliches Band.

Diesen Satz von Martin Luther ist das Beispiel dafür. Seite 345

„Deine Liebe,deine Hoffnung und deine Zärtlichkeit haben mich den gnädigen, sanftmütigen Gott überhaupt erst finden lassen.“

Margarethe , bekam nach Martin noch einen Sohn und vier Töchter, sie liebte jedes ihrer Kinder. Martin war es der immer wieder Sorgen bereitete, er studierte er Jura, schmieß sein Studium und wurde Mönch. Lehnte sich später gegen die Kirche und den Papst auf, wetterte gegen den Ablasshandel . Der Vater brach darauf hin mit seinem Sohn. Aber Margarthe hält heimlich Kontakt zu ihm, sie sitzt zwischen zwei Stühlen, aber irgendwie schafft sie diesen Balance Akt, sie möchte keinen der beiden verlieren. Die Familie wird angefeindet, dann bricht auch noch die Pest aus, die Bauernkriege und an allem ist Martin schuld.Er bringt sich und seine Familie in Gefahr. Der Aberglaube war sehr groß damals. Zu Margarthe sagte man sie sei die Mutter des Satans. Wie weh muss das getan haben. Dabei wollte Martin nur das beste für die Menschen, was er ja auch am Ende schaffte. Uns den wahren gütigen Gott zeigen. Auch übersetzte er uns die Bibel ins Deutsche, das ein jeder sie lesen konnte.


Meine Meinung zu den Autorinnen:

Sie haben einen wirklich wunderschönen und großartigen Roman geschaffen, in dem sie Margarete Luther ein Denkmal setzen. Ohne sie gebe es Martin Luther nicht, sie hat ihn geformt. Die große Liebe zu Martin und den Gehorsam und Achtung zu ihrem Mann haben sie bewunderswert geschildert. Die Größe, Stärke  und Güte dieser Frau war spürbar. Sehr schön fand ich auch die Sitzungen beim Maler Lucas Cranach, sie waren so einfühlsam und Bildhaft geschildert, auch etwas vertautes konnte man zwischen den beiden Spüren, als könnten sie Gedanken lesen. Überhaupt ist die damalige Zeit sehr gut geschildert, ob der Aberglaube, die Hexenverfolgung, die schreckliche Pestwelle und die Bauernkriege. Das harte Leben der Bevölkerung, diese dunkle und düstere Zeit damals. Der Stand der Frauen, sie hatte ihrem Manne Gehorsam zu sein und sich zu fügen. Der Umbruch der Kirche durch Martin Luther audgelöst. Das alles ist so lebendig und real geschildert. Sehr gut sind belegte Historische Ereignise mit etwas Fiktion gemischt. Den Schreibstil fand ich sehr spannend, informtiv und Bildhaft. Mich hat der Roman sehr gefesselt und ich danke den beiden Autorinnen für diesem Facettenreichen Roman.


" Ein Facettenreicher und Einfühlsamer Roman über Margarethe Luhter und ihrem berühmten Sohn den Refomator Martin Luther "





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Tags: ablaßzettel, cranach, eisenach, eisleben, hans, hüttenmeister, mansfeld, margaret, martin luther, pest, porträt, schwarzkupfer, wittenberg   (13)
 

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

hexenverfolgung, scheiterhaufen, folterungen, historischer roman, mittelalte

Die Tränen der Hexen

Uwe Grießmann
Flexibler Einband
Erschienen bei Prolibris, 25.11.2015
ISBN 9783954751174
Genre: Historische Romane

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149 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 63 Rezensionen

neapel, freundschaft, italien, roman, studium

Die Geschichte eines neuen Namens

Elena Ferrante , Karin Krieger
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 10.01.2017
ISBN 9783518425749
Genre: Romane

Rezension:

Ganz Ehrlich der 1. Band der Neapolitanischen-Saga war schon gut, aber der 2. Teil gefiel mir noch

viel besser. Er steckte mich erst so richtig mit dem Elena Ferrante „ Fieber“ an, ich kann es kaum erwarten bis der 3. und 4. Teil erscheint. Auch dieser Band endet wieder mit einem Cliffhanger, und lässt uns ungewiss zurück wie es ausgeht.


Die Autorin wusste mich beim Lesen zu begeistern, sie schildert diese beiden Freundinnen , deren Verletzlichkeit und das Leben in den 60er Jahren in Neapel, dem Armenviertel Rione sehr Bildhaft und lebendig. Man litt mit den beiden mit. Sie zeigt so richtig das Leben der Frauen unter dem Macho Gehabe ihrer Ehemänner wieder, die Frau hatte sich zu ducken und dem Manne untertan zu sein. Der Schreibstil ist klar, Kraftvoll, Facettenreich und mitreißend. Die einzelnen Protagonisten sind sehr real, und auch ihre einzelnen Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Der Handlungsaufbau, fand ich sehr stimmig und gut, hier steckt viel Mühe und Arbeit drin.



Lila fand ich noch sehr jung, gerade mal 16 als sie Stefano heiratet, eine Ehe die unter keinem guten Stern steht, das reinste Desaster empfand ich. Zu spät erkennt sie, das es ein Fehler war, der Preis ist sehr hoch, denn sie dafür zahlte, um ein besseres Leben zuführen. Elena dagegen, ist weiterhin die fleißige Schülerin und schafftr es in Pisa zu Studieren. Auch sie macht so ihre Erfahrungen mit den Männern, nur das sie nicht an gewaltige Männer gerät, ihre sind gebildet und Studieren. Aber sie scheint mir auf dem richtigen Weg zu sein. Elena fehlt das, was Lila zufiel hat, sie ist schüchtern und kämpft um Anerkennung, sie hat Angst vor ihren eigenen Courage und den Mut über den eigenen Schatten zu springen. Lila dagegen ist das genaue Gegenteil , sie ist raffiniert, weiß sich in Szene zu setzen und nutzt die Menschen zu ihren Gunsten aus, hatte ich das Gefühl. Man kann sehr gut nachvollziehen, das Lila und Elena alles tun um dem Armenviertel zu entfliehen, das sie nach Freiheit und Anerkennung streben. Beides verbindet eines, ihre innere Zerrissenheit, und ihren Gefühlen den Männern gegenüber. Ihre Freundschaft zueinander ist schon ungewöhnlich, Stark in jeder Beziehung, auch wenn eine die andere manches mal auszubooten scheint, sind sie in der Not immer für einander da. Der Schluss blieb auch diesmal Geheimnisvoll wie es ausgeht, findet Elena in Pieterrio ihr Glück und was wird aus Lila ?


Ein Tipp : man sollte mal über Rione googeln und sich das Viertel ansehen, umso besser versteht man warum die Mädchen daraus wollten und zu jedem Opfer bereit waren. Auch wenn der Preis hoch war.


Fazit: Elena schloss ich gleich ins Herz, wegen ihrer Ehrlichkeit und Sanftmut.

Lila, dagegen empfinde ich als Frau die Unglücklich ist und sich deswegen so raffiniert gibt und die Menschen um sich herum ausnutzt. Eine Art Hilfeschrei. Ein sehr schöner Roman über die Verletzlichkeit der Frauen und die nicht an den vielfältigen Männerregeln zu verst0ßen haben.

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Tags: freundschaft, heirat, ischia, neapel, pisa, roman, strand, studium, universität   (9)
 

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

rom, italien, juden, krieg, mutterliebe

Im ersten Licht des Morgens

Virginia Baily , Christiane Burkhardt
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Diana, 12.12.2016
ISBN 9783453359130
Genre: Romane

Rezension:



Meine Meinung zur Autorin:

Der Roman hat mich restlos begeistert und beim Lesen sehr tief berührt. Man litt mit den Protagonisten mit. Die Autorin schreibt sehr Bildhaft und mit klaren kraftvollen Worten über ein Drama während des 2. Weltkriegs das sich 1943 in Rom und den Bergen abspielte und erstreckt sich bis 3 Jahrzehnte Später 1973 bis nach Wals. Sie lässt alte Wunden und Narben aufreißen, eine Wahrheit ans Licht kommen, die man beharrlich totgeschwiegen hat. Sehr schön hat sie die zwei Zeitebenen miteinander verbunden. Das Leben während des 2. Weltkriegs, mit den Faschisten und der deutschen Armee in Italien mit all den Gräueltaten, der Verfolgung der Juden hat sie sehr lebendig und ausgiebig dargestellt. Ihre Personen wirken real und lebendig, zum Greifen nah, man konnte sich sehr gut in deren Charaktere, Gefühle und Emotionen hineinversetzen. Ein Buch das unter die Haut geht , in dem es um Mütterliche Gefühle und Instinkte geht. Man sollte unbedingt diese Geschichte lesen ! Sehr schön war es beim Lesen mit der Autorin und ihren Protagonistinnen durch Rom zu schlendern, man merkte dabei wie sehr sie diese Stadt liebt.


Meine Meinung zu Buch:

Mit sehr viel Einfühlungsvermögen schildert sie was Chiara an einem frühen Morgen in Rom 1943 widerfährt, als sie den kleinen Jungen Daniele vor dem sichern Tod das Leben rettet. Ich spürte ihre Angst und Sorge und bewunderte sie für den Mut ihn als ihren Sohn auszugeben. Sie ahnt nicht was noch auf sie alles zukommt, was für Sorgen und Kummer ihr der kleine Junge bereiten wird. Sie flieht mit ihm und ihrer Schwester aus Rom zu Nonna in die Berge. Das Leben mit Daniele ist nicht leicht, er verschließt sich wie eine Auster, man kommt nicht an ihn ran und erfährt ebenso wie Chiara nicht was in ihm vorgeht. Das Kind scheint ein eigenes Leben zu führen, es gibt einfach nicht seine Gedanken und Gefühle Preis. Chiara gibt sich wirklich viel Mühe ihm die Mutter zu ersetzen, sie liebt ihn wie ein eigenes Kind. Aber Daniele verschwindet nach dem Krieg eines Tages spurlos.

Dreißig Jahre später erfährt Maria in Wals durch Zufall das Daniele ihr leiblicher Vater ist, man spürt wie wütend und enttäuscht sie ist, das ihr Leben auf eine Lüge aufgebaut ist. Ich konnte gut nachvollziehen das sie sich auf den Weg nach Rom macht um Signoria Chiara zu besuchen und sich dort auf die Spurensuche ihres Vaters zumachen. Die Begegnung von Maria und Chiara , löste ganz schön Gefühle und Emotionen aus. Besonders für Chiara reißen alte Erinnerungen und Wunden auf,

sie muss sich endlich der Wahrheit stellen, sie hat nach Kriegsende einen Verrat begangen. Sie muss ihr altes Leben endlich entrümpeln. Beide machen sich auf die Suche nach Daniele, aber er scheint wie vom Erdboden verschluckt.

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Tags: flucht, getto, rom   (3)
 

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69 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

paris, liebe, malerei, liebesgeschicht, künstlerszene

Rendezvous im Café de Flore

Caroline Bernard
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 14.11.2016
ISBN 9783746632711
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:


Die Liebenden von Montparnasse. Paris, 1928: Vianne träumt davon, Botanikerin zu werden – im renommierten Jardin des Plantes. Als sie sich in den aufstrebenden Maler David verliebt und mit ihm in das schillernde Bohème-Leben der französischen Avantgarde eintaucht, scheint ihr Glück perfekt. Doch dann nimmt ihr Leben eine tragische Wendung … Jahrzehnte später steht Marlène im Musée d´Orsay vor dem Bild einer Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Fasziniert von der Ausstrahlung der Fremden, begibt sich Marlène auf die Suche, bei der sie nach und nach ihr Leben verändern wird. Bewegend, sinnlich und très français – die Geschichte zweier starker Frauen vor der Kulisse einer atemberaubenden Metropole.



Meine Meinung zur Autorin:

Caroline Bernard hat mit ihrem Roman „ Rendezvous im Cafe Flore „ , einen sehr bewegenden und berührenden Roman geschaffen. Es ist mein erster von ihr den ich gelesen habe und es wird nicht mein letzter sein. Ein Roman der mich verzaubert hat, alles ist so Bildhaft und lebendig beschrieben, das man sich wie ein Teil der Geschichte fühlte und in dass geschehen hinein katapultiert wurde. Man verliert sein Herz beim Lesen an Paris, die Stadt der Liebe. Ihr Schreibstil ist flüssig, sinnlich und spannend, sie versteht es einem auf die Folter zu spannen.Eine Familiengeschichte voller Geheimnisse.


Zum Buch:

Sehr schön hat sie die beiden Zeitebenen mit einander verwoben. Die Probleme und Sorgen der zwei Haupt - Propagandisten Marlene im hier und heute und Vivanne in der Vergangenheit, beschreibt sie in einem sehr einfühlsam Balanceakt. Sie zeigt uns deren Stärken , Mut und kleine Schwächen auf. Vivanne die sehr viel riskierte, mit ihrem Kopf durch die Wand ging um ihren Traumberuf zu erlernen und schnell auf dem Boden der Tatsachen landete. Aber sich nicht unterkriegen ließ, eben eine Kämpfernatur. Ich bewunderte sie für ihren Mut während der Zeit, als die deutsche Armee Paris und Frankreich besetzte. Man erlebte auch mit Vivanne das Paris zur Zeit der Bohèmes , streifte durch die Künstlerviertel und bekam Einblicke in das Milieu.

Marlene die Jahrzehnte später in Paris landet, eine Reise die ihr, ihr Mann zum Hochzeitstag geschenkt hat, auch der Spaziergang mit Marlene war wundervoll, man lernte Paris aus der Sicht von deren Sicht und Erinnerungen kennen. Besonders ihr Besuch im Museè de dórsay, wo Marlene vor dem Bild einer Frau steht, die ihr Ebenbild ist. Es war einfach spannend und Aufregend mit Marlene sich auf die Spurensuche dieser Geheimnisvollen Frau zumachen. Eine Spurensuche die einem sehr bewegt hat.

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Tags: boheme, botanikerin, cafe flore, monetmatre, montparnasse, paris   (6)
 

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

fliegen, pilotinnen, frauenbewegung, emanzipation, frauen

Unsere Hälfte des Himmels

Clarissa Linden
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 10.01.2017
ISBN 9783426519011
Genre: Romane

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15 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

spanien, marokko

Das Echo der Träume

María Dueñas , Barbara Reitz , Maria Zybak
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.02.2013
ISBN 9783442380398
Genre: Romane

Rezension:  
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23 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

cádiz, sklavenhandel, barockpalast, kuba, bodega

Wenn ich jetzt nicht gehe

María Dueñas , Petra Zickmann
Fester Einband: 589 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 06.03.2017
ISBN 9783458177029
Genre: Romane

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Tags: barockpalast, bodega, cádiz, dunkle geschäfte, jerrez, kuba, mexico, mexico-stadt, minien, ruin, schöne frauen, sklavenhandel, spanien, weingur   (14)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

2. weltkrieg, biografie

Mein Tanz mit Rommel

Elisabeth Marrion
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei ibidem, 01.04.2014
ISBN 9783838205687
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:


Deutschland in den Jahren von 1926 bis 1945: Ihre Kindheit, geprägt von den Nachwehen des Ersten Weltkriegs, verbringt Hilde im beschaulichen Tilsit. Mit vierzehn Jahren muss sie sich alleine aufmachen in die weite Welt – nach Berlin – und kämpft fortan um das eigene Überleben und das ihrer Familie.
Elisabeth Marrion, in Hildesheim geboren, zeichnet das Schicksal ihrer Mutter in diesem Tatsachenroman ergreifend nach. Der Leser erfährt, wie Hilde von einem schüchternen jungen Mädchen zu einer couragierten Frau heranwächst – und wie ein Tanz mit Generalfeldmarschall Rommel, dem „Wüstenfuchs", der jungen Frau und ihrer Familie neue Hoffnung schenkt.
Ein aufrüttelndes Zeugnis über Liebe, Freundschaft und Leid.



Meine Meinung zum Buch und Autorin:

Ein wundervoller und berührender Roman, der 1. Teil einer Trilogie , der mich tief bewegte.

Elisabeth Morrion erzählt darin die wahre Geschichte von ihrer Mutter und ihrer Familie.

Ihr Schreibstil fand ich sehr flüssig und mitreißend. Sie erzählte alles sehr spannend und Bildhaft. Ihre Personen waren sehr lebendig und real geschildert. Sie verstand es einem in die Geschichte mit einzubinden, das man das Gefühl hatte mitten im Geschehen zu sein.

Ich fand es schon ganz schön hart das die 14 jährige Hilde sich alleine auf die lange Reise von Tilsit nach Hildesheim machte um dort eine Stelle als Haushälterin von Marie von Bülow anzutreten.

Sie hatte es dort ganz gut getroffen ,und lernt später in Hildesheim ihren Mann Karl kennen. Es war die große Liebe, leicht hatten die beiden es am Anfang nicht, sie lebten bescheiden aber glücklich. Hilde , findet in Maria eine wahre Freundin, die beiden gehen durch dick und dünn. Sie sind immer für einander da, die Geburt ihrer Kinder macht das Leben perfekt. Aber dunkle Wolken ziehen am Himmel durch das neue Nazi Regim auf, die Männer müssen in den Krieg. Aber Hilde , Maria und viele Frauen zeigen eine Stärke, ersetzen den Vater und ziehen ihre Kinder während der wirren des Krieges alleine groß. Großartig fand ich auch Frau Bucker, ein wahrer Engel, die sich mit ihnen vrbündete und heimlich den Feindsender abhörte. Mann musste vorsichtig sein, trauen konnte man keinem. Hildes Höhepunkt war als sie mit Karl zum Ball eingeladen wurde, und die Ehre hatte mit Rommel zu tanzen, man spürte ihre Aufgeregtheit und ihren Stolz.Ich bewunderte ihren Mut und Courage als sie Rommel um Hilfe für ihre Polnische Freunde bat, mir blieb fast das Herz stehen beim Lesen. Das ganze hätte auch bös enden können, sie hatte sehr viel riskiert......

Eine Geschichte voller mutigen Menschen und starken Frauen, die ihr Leben meistern. Von der Schreckensherrschaft, dem Terror, dem Hitler Regime und den wirren des 2. Weltkrieges, dem Hunger und dem Elend. Menschen die im verborgenen für den Widerstand arbeiten. Ein Buch voll Freud und Leid.

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20 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

indien, bombay, philosophie, gewalt, clankämpfe

Im Schatten des Berges

Gregory David Roberts , Sibylle Schmidt
Fester Einband: 1.060 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.10.2016
ISBN 9783442313624
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung zum Autor:

Der Autor Roberts, saß selbst wegen schweren Raubes im Gefängnis in Australien aus dem ihm die Flucht nach Indien gelang, dort fand er Zuflucht. Schon sein Erstlingswerk „ Shantaram „ trägt teilweise Autobiografische Züge , die auch in seiner Fortsetzung „ Im Schatten des Berges einfließen“ . Sein Hauptprotagonist trägt seinen Spitznamen Lin. Sein Schreibstil ist klar und ohne zu beschönigen, teilweise schon etwas poetisch, seine Handlung und die Personen fühlen sich Authentisch an. Alles ist sehr Gehaltvoll, Bildhaft und Facettenreich beschrieben. Er hält uns das Bild von Indien vor Augen, auf der eine Seite Reichtum, Armut die in den Slums endet, und die Hölle der Verbrechen. Ein Buch das einem beim Lesen sehr forderte und beanspruchte. Fesselnd und spannend, auch wenn es hin und wieder mal Längen gab. Er berichtete sehr Ausführlich, das Leben in Indien mit seinen Sitten und Gebräuchen, wie wir es uns Europäer nicht vorstellen können. Hier herrscht viel Insiderwissen, das spürt man.


Meine Meinung zum Inhalt.

Man spürt das Lin auf der Suche nach dem Guten ist und aus dem Alten Leben aussteigen möchte, die Hölle der Verbrechen hinter sich lassen möchte, was gar nicht so einfach ist. Seine sehr schöne Gespräche mit dem weißen Mann Idriss der auf dem Berge lebt, mit ihm erörterte philosophische und religiöse Themen, die Dialogische fand ich sehr schön, sie zeigen das Lin auf dem richtigen Weg ist. Das eintauchen in das wahre Indien, mit den wahren Lebensbedingungen, Sitten und Gebräuchen. Lin der den Wärmsten in den Slums hilft , hat mich berührt, er ist für sie da wenn sie ihn brauchen, halfen ihm auch als Diva die Millionärstochter in Gefahr war, hier zeigte sich die wahre Verbundenheit der Menschen zu Lin. Es gibt viele Schattenseite in dem Buch, ich glaube nur durch sein Insiderwissen und weil er selbst verstrickt war, konnte er so ausführlich über die Mafia, die Verbrechen, der Krieg der Bandenclans, wo jeder jeden bekämpft so glaubhaft rüber bringen, allein die Korruptheit der Beamten war erschreckend, aber sehr glaubhaft und echt dargestellt.

Lin ist in der Zwickmühle, seine Gefühle zu Lisa und Klara kamen mir sehr zerrissen vor, jede von ihnen liebte er auf seine Weise. Lin erlebt auch viel trauriges und seine Verluste sind sehr schmerzhaft, man fühlte das er über tiefe Geühle verfügt und nicht so Eiskalt und gerissen ist wie er sich gibt. Ich hoffe das Lin seinen Weg finden wird und das sich am Ende des Buches alles zum Guten fügen wird. Aber dies muss jeder Leser für sich selbst heraus finden.


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Tags: bandnkriege, bombay, drogen, indien, lisa, mafia   (6)
 

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98 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

nachkriegszeit, 2. weltkrieg, hamburg, krimi, historischer roman

Trümmerkind

Mechtild Borrmann
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Droemer, 02.11.2016
ISBN 9783426281376
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: anquist, hamburg, hannover, lübeck, ukermark   (5)
 

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

konzentrationslager, geigen, dachau, orchester, ss offizier

Geigen der Hoffnung

Titus Müller , Christa Roth
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei adeo, 11.10.2016
ISBN 9783863341176
Genre: Historische Romane

Rezension:

Dieser Roman hat mich beim Lesen sehr berührt und erschüttert. Wie können Menschen so grausam und bestialisch sein. Hatten sie kein Gewissen und Gefühle, fragte ich mich beim Lesen.


Die beiden Autoren/innen, Titus Müller und Christa Roth haben mit diesem Buch, ein Denkmal gegen das Vergessen gesetzt, ein Mahnmal. Möge der Klang der Geigen nie verstummen und die Menschen mit ihrer Musik die Menschen an eine unserer dunkelsten Epochen der Weltgeschichte Erinnern. Sehr schön haben die beiden Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben. Mit ihrem Schreibstil und der Handlung der Geschichte verstehen sie einem zu fesseln und nachdenklich zumachen. Sehr schön fand ich das Nachwort und die Fotos zu der Geschichte der Geigen.

Titus Müller ist für den Historischen Part verantwortlich, wie immer hat er gut recherchiert, und mit viel Feingefühl und Einfühlungsvermögen erzählt er die Geschichte von Marek und seinem Bruder Stani, zwei Juden, die wie so viele andere im Konzentrationslager Dachau landeten. Eine Geschichte voller Tragik und Schwermut. Die Qualen und Demütigungen, die sie erdulden mussten.

Aber, sie gaben nicht auf, riskierten alles, Strafe oder gar der Tod, sie kämpfen gegen das Schicksal an, lassen sich nicht brechen. Die Musik gab ihnen Kraft und Hoffnung, auch wenn sie für die SS Männer spielen mussten. Ihre Musik war so etwas wie ein Strohhalm an den sie sich klammerten, mit dem sie auch ihre Mitgefangenen, Freude bereiten konnten. Ich musste oft Schlucken beim Lesen und manche Träne trat mir in die Augen, über die Grausamkeit dort im KZ, ich sah die ausgemergelten Menschen, die der SS dem Hitlerregime ausgeliefert war, die Folter, das töten das unmenschliche was an der Tagesordnung war.

Christa Roth, erzählt uns die Geschichte der Geigen, die bei Amnon Weinstein in Israel in seiner Werkstatt ein Zuhause gefunden haben. Der Werdegang der Familie, sie haben über 60 Streichinstrumente liebevoll restauriert und in Hege und Pflege. Sie alle stammen von verfolgten Juden, eine jedes erzählt seine Eigene Geschichte und deren Schicksal. Die „ Violins of Hope“, wie sie liebevoll genannt werden. Die Autorin hat sich sehr viel Mühe gegeben, ist nach Israel gereist und hat mit Amnon gesprochen und sich alles erzählen lassen, Danke auch an sie für ihre Mühe und Arbeit. So haben wir sehr viel, über die Geigen der Hoffnung erfahren. Man spielt sie heute in allen großen Konzertsälen der Welt. Amnon Weinstein hat sie durch viel Arbeit und Liebe wieder zum Klingen gebracht, er möchte mit seiner Arbeit alles tun, das man die Opfer des Holocaust nicht vergisst.

Sehr schön finde ich den Spruch im Buch von Amnon Weinstein:

„ Wenn wir die Instrumente wieder zum Leben erwecken, sie vor dem Publikum spielen und das vor Rührung weint, dann ist das der größte Beweis, dass die Nazis gescheitert sind“

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Tags: dachau, geigen, israel, konzentrationslager, ss regime, violine de hop   (6)
 

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62 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

ballett, liebe, perfektion, tanzen, familie

Dich tanzen zu sehen

Maggie Shipstead ,
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.11.2015
ISBN 9783423260893
Genre: Romane

Rezension:  
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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

schweiz, frankreich, jugend, liebe, tod

Die goldenen Tage

Monica Sabolo , Christian Kolb
Flexibler Einband: 213 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 29.10.2016
ISBN 9783518467213
Genre: Romane

Rezension:

mondänen Urlaubsort drei betörende junge Frauen: Chris, Charlie und Claudia. Ein paar Jungen sind den sirenenhaften Erscheinungen hoffnungslos verfallen. Dazu verdammt, die »drei Cs« aus der Ferne – auf der Skipiste, am Pool, im Nachtclub – zu beobachten, bedeuten für die Jungen bereits die unscheinbarsten Gesten die Welt. Und dann gibt es da auch noch ihre unbezwingbaren Konkurrenten: »die Italiener«. Die Jahre verstreichen, es werden exzentrische Feste gefeiert, Ehen geschlossen, und noch immer streben Chris, Charlie, Claudia und ihre ehemaligen Verehrer nach dem vielleicht Unerreichbaren: Leichtigkeit, Liebe, Wahrhaftigkeit. Die goldenen Tage erzählt vom Aufstieg und Fall einer jeunesse dorée, von ihren unschuldigen ersten Verliebtheiten und späteren abgründigen Obsessionen. Eine atemberaubende Gratwanderung zwischen Unbeschwertheit, Glamour und Tragik – und eine Lektüre, die Sehnsüchte heraufbeschwört, die man längst für vergessen hielt.


Meine Meinung zum Inhalt und der Autorin:

Sie hat den Roman in 5 Kapitel unterteilt. In die Jungs, Charlotte; Franco , Chris und Valentina, Claudias Tochter und äußerlichem Ebenbild. Sie Lässt sie dort jeden ihrer Protagonisten Persönlich zu Wort kommen und gibt ihnen Raum. Sie hat die 1960er Jahre sehr gut rüber gebracht, das Leben der Reichen und Schönen. Es erinnerte mich ein wenig an die Boheme, die auch dem Luxus und Lasterhaften frönten. Der Roman fand ich ganz gut, auch wenn er nicht ganz meinen Erwartungen und Vorstellungen Entsprach. Ich konnte mit den Figuren nicht warm werden, sie blieben für mich blass, die einzigste mit der ich warm werden konnte und die mir sympathisch war ist Valentina, Claudias Tochter.

Der Dreh und Angelpunkt sind die der Cs. Claudia, Chris und Charlie, sie sind jung reich, schön und haben etwas sirenenhaftes an sich. Sie sind wie die Jungs , Patric, Eduard, Franco und Max , die die drei umschwärmen von einer Unrast getrieben. Ihre Gefühle sind zerrissen. Man konnte die Clique während der Jugend in den 60er Jahre begleiten, bis zum Erwachsen werden , Heirat und Alter. Erlebte mit ihnen die unbeschwerten Sommer am Strand die Leichtigkeit und Übermut, den Winter im Schnee in ihren Chalets. Ihre Partys, die Eifersucht der Jungs auf die Italienischen Männer, die das trio umschwärmen wie die Motten das Licht. Die Mütter der Mädchen, sind hochnäsig, arrogant, kalt, exzentrisch sie blicken von oben herab, auf die, die ihnen nicht ebenbürtig sind. Schön fand ich die Einblicke in die Seelen der Personen und den Blick hinter ihre wahren Masken. Schnell stellte man fest, ein jeder hatte sein Päckchen zu tragen, den nicht alles was Gold ist gänzt.

Gut gefiel mir der Satz auf Seite 153, der sehr aussagekräftig für das Buch ist:

Dabei hatten sie grandiose Jahre gehabt, Jahre in denen Männer Nebensache waren und Vergangenheit, von etwas anderem verschleiert wurde, von etwas großem schönen, Leuchtendem.

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Tags: 1960er, crans-montan, liebe, partys, schweiz   (5)
 

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

martin luther, thomas müntzer, pendo verlag, historischer roman, tilman röhrig

Die Flügel der Freiheit

Tilman Röhrig
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 04.10.2016
ISBN 9783866123342
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags: bartel, junker jörg, luther, müntzer, schloßkirche, wartburg, wittenberg   (7)
 

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60 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

krebs, familie, berlin, großmutter, krankheit

Im Sommer wieder Fahrrad

Lea Streisand
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 18.11.2016
ISBN 9783550081309
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte von Lea Streisand gefiel mir sehr gut. Ein sehr gelungenes Debüt und Autobiografie über das Leben ihrer Großmutter , liebevoll „ Mütterchen“ genannt und ihren eigenen Weg der Kampf gegen den Krebs.

Sehr schön fand ich die Ein- und Rückblickblicke über ihre Großmutter, von Kindheit an bis ins hohe Alter und dem Tod.

Mütterchen war zu ihren Lebzeiten eine sehr gute Starschauspielerin, sie war es mit Leib und Seele.

Diese Frau hat mich Fasziniert, sie war eine sehr Willensstarke Frau, eine Kämpferin die sich nicht unterkriegen lies, nicht mal von den Nazis. Eine Frau die man einfach Liebgewinnen musste, ein Frau mit einem großen Herzen, einem Stehaufmännchen. Die ihren Mann einen Halbjuden aus einem Arbeitslager rettete und versteckte. Die Zeit nährend des Krieges, und die Zeit danach, der Mauerfall, alles ist so bildhaft beschrieben, man hatte das Gefühl mitten in der Geschichte zu sein.

Mütterchen führte ein Facettenreiches Leben, bunt und Ereignisreich , mit Höhen und tiefen. Man könnte es mit einem Kaleidoskop vergleichen. Sie erinnert mich ein wenig an meine eigene Oma, auch sie war eine Kämpferin und eine Frau mit einem großen Herzen. Ich kann sehr gut verstehen, das Lea mit jeder Faser ihres Herzens an Mütterchen hing, beides haben eines Gemeinsam, sie sind Kämpferinnen.

Als Lea , Mütterchens Koffer beim Räumen derer Wohnung in die Hände fällt, und sie an Krebs, erkrankt und die schreckliche Diagnose Krebs erfährt , ist es dieser Koffer und deren Inhalt mit der Lebensgeschichte , Erinnerungen und Aufzeichnungen , er wird zum Rettungsanker für sie. Beim durchstöbern und sichten erinnert Lea sich daran, das sie Mütterchen versprochen hatte ihre Geschichte aufzuschreiben . Dieser Inhalt gab ihr Kraft, Mut und Hoffnung. Ich bewunderte Lea immer wieder über ihren Mut und die Kraft die sie aufbrachte sich ihrem Feind zustellen und ihm den Kampf anzusagen. Oft standen mir die Tränen in den Augen, wenn Lea sich all den Therapien unterziehen musste. Sie kämpfte ganz nach dem Motto von Mütterchen „ Das ist kein Grund zum Heulen“ . Sehr markant waren die Sätze des Arztes ,“ Wir wissen jetzt wie das Biest mit Vornamen heißt, Morbus Hodking. Herzlichen Glückwunsch, sie bekommen den Porsche unter den Krebserkrankungen. Sehr bewundert habe ich Paul ihren Freund, der ihr halt und Kraft gab, ein Fels in der Brandung, der mit ihr durch Dick und dünn ging, das nenne ich echte und wahre Liebe.


Fazit: Beim Lesen hatte ich Mütterchen sehr liebgewonnen, ich fand sie so herzerfrischend, ehrlich und gerade heraus, eine Frau mit einem großen Herzen.

Lea bewunderte ich für ihren Mut und ihre Kraft, ihre Krankheit zu Akzeptieren und ihr den Kampf anzusagen, sie nicht unterkriegen zulassen. Beim niederschreiben ihrer Geschichte nicht auf die Mitleidsdrüse zu drücken. Aber doch ihre Gefühle Preiszugeben und uns tiefe Einblicke in ihr Leben, der Krankheit und der Lebensgeschichte ihrer Großmutter gewährte.

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Tags: berlin, charité, krebserkrankung, mütterchen, paul   (5)
 

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214 Bibliotheken, 7 Leser, 4 Gruppen, 22 Rezensionen

berlin, widerstand, nationalsozialismus, hans fallada, juden

Jeder stirbt für sich allein

Hans Fallada
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 24.02.2011
ISBN 9783351033491
Genre: Klassiker

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Tags: berlin   (1)
 
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