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156 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

dschinn, nalia, dtv verlag, heather demetrios, nalia tochter der elemente

Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch

Heather Demetrios , Gabriele Burkhardt
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423717472
Genre: Fantasy

Rezension:

Mir hat Heather Demetrios Buch unglaublich gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen. Von Beginn an war ich fasziniert von der Verbindung zwischen normaler Welt und magischer Welt Ardjinna. Eine riesige Stärke dieses Buches ist auch die absolut geniale und sehr detailreiche Ausgestaltung der magischen Welt. Alles war so logisch, fesseln und realistisch beschrieben das ich richtig mitgerissen wurde. Man hat gemerkt, dass sich die Autorin enorm viel Mühe gemacht hat, die Welt sorgfältig zu konzipieren. Mir haben auch die Details wie der Ring Salomons gut gefallen.

Die Hauptpersonen und die wichtigeren Nebenpersonen sind alle gut charakterisiert, absolut sympathisch und teilweise genau im richtigen Maße vom Hauch des Mysteriösen umgeben. Ich mag die einzelnen Geheimnisse die Nalia und die andere mit sich herumtragen. Auch toll finde ich, dass Nalia zwar eine besondere Rolle einnimmt, dabei allerdings auch Fehler hat und nicht übermächtig erscheint.

Etwas was in diesem Buch ganz bestimmt nicht zu kurz kommt, ist die Spannung. Von Anfang überschlagen sich die Ereignisse. Es gibt ein paar kleine Abschnitte, die sich etwas ziehen und in denen die Spannung nur noch mehr steigt weil der Leser schon weiß, dass das Böse hinter der nächsten Ecke lauert. Die Wendungen fand ich meistens ziemlich unvorhersehbar und interessant.

Das ganze Buch ist ziemlich außergewöhnlich. Selbst im Fantasy-Genre habe ich (mit Ausnahme der absolut genialen Bartimäus-Reihe) nur ganz selten ein gutes Buch mit Dschinn als Hautpersonen gelesen. Das Einzige was mich ein bisschen gestört hat war die Tatsache, dass Nalia ihren Bruder aus den Fängen des Bösen befreien muss. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass in jedem zweiten Fantasy-Buch ein Geschwisterkind gerettet werden muss.

Mein Fazit:
Von der ersten Seite an hat mich Nalias Geschichte mitgerissen und begeistertet. Die Autorin entführt den Leser in eine einzigartige magische Welt aus 1001 Nacht. Ich habe von Anfang an mit Nalia mitgefiebert und die Spannung teilweise kaum aushalten können. Dieses Buch ist ein gelungener Auftakt einer brillanten, mitreisenden neuen Reihe. Ich kann es kaum erwarten im nächsten Buch zurück nach Ardjinna zu reisen. 


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75 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

liebe, rugby, sport, familie, irland

Irish Players - Keine Zeit für Spielchen (The Hooker and the Hermit 3)

L. H. Cosway
E-Buch Text
Erschienen bei LYX.digital, 05.10.2017
ISBN 9783736306677
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich muss zugeben, mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Ein großer Kritikpunkt meinerseits ist aber, dass die Kurzbeschreibung den Inhalt des Buches überhaupt nicht trifft. Ich wüsste nicht, wo die Stelle war an der Bryan einen perfekten Plan geschmiedet hat um der Welt zu beweisen, dass er sein Leben im Griff hat? Aus diesem Grund hier meine eigene kurze Zusammenfassung: Bryan Leech hatte ein ernsthaftes Alkoholproblem und in dieser Zeit einen One Night Stand mit Eilish, an den er sich aber nicht mehr erinnern kann. Vier Jahre später hat er sein Leben im Griff und trifft Eilish erneut. Aber jetzt muss er sich mit der Tatsache arrangieren, dass die gemeinsame Nacht nicht ganz ohne Folgen geblieben ist.

Ich habe das Buch auf einen Tag durchgelesen und mich großartig unterhalten gefühlt. Die Autorinnen haben einen großartigen, mitreisenden Schreibstil. Dabei wird dem Leser sicher nicht langweilig. In diesem Buch steht die Liebesbeziehung zwischen Bryan und Eilish klar im Mittelpunkt des Geschehens. Die Beziehung zwischen beiden ist sexy, voller Funken und dabei immer realistisch. Beide Charaktere sind gut ausgearbeitet und dabei unglaublich symphytisch. Eisish fand ich besonders in ihren Gefühlen als Mutter sehr überzeugend, sie hat sich im Laufe der Geschichte zu einer unglaublich starken Persönlichkeit weiterentwickelt. Bryan hätte ich am liebsten selbst mit nach Hause genommen.

Ich hätte mir insgesamt ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Weder Rugby noch Eilishs Sohn spielen eine große Rolle. Besonders bei diesen zwei essenziellen Punkten hätte ich mir gewünscht, dass sie stärker einbezogen und behandelt werden. Auch das alle Interaktionen mit dem Kind in zwei bis drei Sätzen abgehandelt wurden (mit anschließenden seitenlangen heißen Sex zwischen den Eltern) hat mich schon gestört.

Mein persönliches Highlight waren die kleinen Tweets und Konversationen zwischen den Hautpersonen. Einfach unglaublich lustig und eine tolle Einstimmung auf jedes Kapitel!

Mein Fazit:
Es ist problemlos möglich dieses Buch zu lesen, ohne die beiden vorherigen Bücher der Reihe zu kennen. Ich persönlich fand das Buch unglaublich unterhaltsam, mitreisend und humorvoll. Sicherlich hätten manche Stellen etwas tiefer behandelt werden können und manche Entscheidungen anderes getroffen werden können aber im Großen und Ganzen war ich ganz zufrieden mit dem Buch. Die Liebesgeschichte und die Charaktere fand ich einfach und sympathisch und überzeugend. 

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67 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

liebe, texas, erotik, öl, erbe

Texas Heat: Gefährliche Leidenschaft

Gerry Bartlett
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 03.07.2017
ISBN 9783958181762
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Ich kann eigentlich nur sagen, dass das Buch meinen Erwartungen entsprochen hat. Schon beim Lesen der Kurzbeschreibung war mir klar, dass es sich bei dem Buch um eine leichte Sommer und Liebeslektüre handeln wird. Und genau das habe ich auch bekommen!

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, flüssig und mitreißend. Am besten ist, dass abwechseln aus den Sichtweisen von Mason und Cass geschrieben wird! Besonders am Anfang überschlagen sich die Ereignisse im Buch nur so. Im Mittelteil war – meiner Meinung nach zumindest – etwas die Luft raus. Das Ende war allerdings wieder sehr schön geschrieben und hat mich wieder total gepackt. Es handelt sich um einen Auftakt einer Reihe.

Die Charaktere fand ich im Großen und Ganzen sehr gut ausgearbeitet. Ich habe Cass von Anfang an ins Herz geschlossen. Mason war mir spätestens als er auf der Autobahn einer Frau den Reifen wechselt, unglaublich symphytisch. Leider gab es ein paar Kleinigkeiten, die mich gestört haben. Zum Beispiel fand ich es schrecklich, dass Cass sich von Mason küssen lässt, obwohl sie in einer Beziehung ist. Zum anderen reitet Cass meiner Meinung nach ein bisschen zu viel auf ihrer Armut herum, sie könnte sich ein bisschen weniger Beschweren. So gerne ich beide Personen einzeln mochte, mit der Liebesbeziehung musste ich mich erst anfreunden. Da Mason ja durchgehend Hintergedanken hatte, hat mich das am Anfang einfach nicht wirklich gepackt! Die Nebenpersonen blieben mir ebenfalls etwas zu flach!

Die Handlungsidee ist sehr gut (wenn auch nicht wirklich realistisch). Ich muss aber zugeben, ich bin ein Fan von solchen Büchern. Wer würde denn nicht gerne über Nacht zur Millionärin? Dass dabei dann noch ein symphytischer, heißer Cowboy mitmischt macht das Ganze perfekt! Die Handlung ist solide und nachvollziehbar mit überraschend wenigen Logikfehlern. Leider ist das Buch aber auch etwas vorhersehbar. Dafür fand ich die Beschreibung der Gefühle und das Knistern zwischen den Hauptpersonen sehr schön geschrieben.

Mein Fazit:
Ich vergebe 4 Sterne. Schon die Inhaltsbeschreibung macht deutlich, dass es sich bei diesem Buch um leichte Lektüre handelt. Nach dem Lesen kann ich nun sagen, dass das Buch auch genau das ist! Wer eine anspruchsvolle Geschichte, mit anspruchsvoller Handlung sucht, ist hier ganz klar falsch. Das Buch eignet sich aber meiner Meinung sehr gut für einen entspannten Abend nach der Arbeit, wenn man total fertig ist und nichts Tiefgründiges mehr braucht. Außerdem fand ich die Idee und das Konzept wirklich interessant. Eine leichte Sommerlektüre mit sympathischen Charakteren, einer interessanten Grundidee und soliden Umsetzung. Der Schreibstil der Autor ist flüssig und besonders am Anfang und am Ende sehr mitreißend. Die Handlung ist zwar etwas vorhersehbar, dafür bekommt der Leser sehr schön mit wie die Funken zwischen Mason und Cass fliegen. 

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83 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

literatur, rezepte, bücher, kochen, yummy books

Yummy Books!

Cara Nicoletti , Tanja Handels , Susanne Kammerer
Fester Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 13.06.2017
ISBN 9783518467763
Genre: Sachbücher

Rezension:

Cara Nicoletti nimmt uns in den Kategorien, „Kindheit“, „Jugend und Studium“ und „Erwachsenenalter“ mit auf eine kulinarische Reise quer durch die Weltliteratur. Im wahrsten Sinne des Wortes: Soolfood für Lesehungrige. Cara Nicoletti nimmt den Leser mit durch ihr Leben, ihre Lieblingsbücher und die darin auftauchenden tollen Rezepte.

Ich muss zugeben, ich habe in diesem Buch eine ganz neue Sichtweise und Verbindung zwischen Buch und Essen kennengelernt. Ich glaube wirklich, dass ich in Zukunft einfach mehr auf das Essen in den jeweiligen Romanen achten werde. Die tiefe Verbindung zwischen beiden wird erst beim Lesen richtig deutlich. Die meisten Rezepte sind ohne das jeweilige Buch dazu nicht sonderlich spektakulär, aber die Kombination macht es aus. Das Essen schmeckt einfach besser, wenn man dabei ein Geschichte oder ein Buch vor Augen hat. Man erlebt das Buch einfach intensiver.

Die Autorin war mir von der ersten Seite an unglaublich symphytisch. Sie hat einen hervorragenden, mitreißenden und fesselnden Schreibstil, der dieses Buch wirklich zu etwas Besonderem macht. Zu jedem Buch gibt es humorvolle, spannende oder nachdenkliche Anekdoten aus ihrem Leben, die das jeweilige vorgestellte Buch wirklich zum Leben erwecken. Die jeweiligen Rezepte sind teils sehr einfach zum Nachkochen, teil auch etwas aufwendiger. Die Beschreibungen sind gut verständlich. Ich würde das Buch nicht nur als Kochbuch beschreiben, sondern eher als Roman in dem viele Bücher vorgestellt werden und man immer mehr über die Autorin selbst erfährt.

Ich muss zugeben, dass mich die Bücher teils mehr reizen als das Essen. Ich werde mir sicherlich die ursprüngliche Märchenversion der Gebrüder Grimm zu Gemüte führen. Ich bin jetzt wirklich neugierig. Von den Rezepten werde ich als Nächstes die Blutorangenmarmelade ausprobieren. Einfach weil ich Rebecca toll finde!

Ein Riesiger Minus Punkt ist leider das Layout und die Gestaltung! Das Buch ist leider wirklich nicht schön anzusehen. Das Coverfoto ist nicht gut gewählt. Das Buch ist alles andere als übersichtlich. Die Fotos der einzelnen Gerichte sind nicht sehr hochwertig und meist nicht sehr ansprechend. Der Einband ist aus Pappe und er sieht wirklich nicht schön aus. Man hätte aus diesem Buch so viel mehr machen können! Ich gebe wegen diesem Punkten einen Stern Abzug!

Mein Fazit:
Ein tolles Buch für alle Literaturbegeisterten, die auch noch gerne kochen. Man erlebt Bücher auf eine ganz eigene Art in toller Kombination mit gutem Essen. Ich hatte großen Spaß mit dem Buch, habe neue Lesetipps bekommen – mein Stapel ungelesener Bücher wächst. Das Layout ist allerdings schrecklich, dafür – und allein dafür – Sternabzug! 

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

kochbuch, kochen, einfach, gemüse, fleisch

Smart Cooking

Björn Freitag , Hubertus Schüler
Fester Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 21.04.2017
ISBN 9783954531288
Genre: Sachbücher

Rezension:

Björn Freitags „Smart Cooking“ hat mich wirklich auf ganzer Linie überzeugt! Die Prinzipien sind denkbar einfach und ideal um mit wenig Aufwand schnell etwas Leckeres zu zaubern. Am Geschmack fehlt es dabei ganz bestimmt nicht! In den Kategorien: „Grundrezepte“, „Einfaches mit Fleisch“, „Einfaches mit Fisch“, „Einfaches mit Gemüse“, Einfaches mit Fisch und Meeresfrüchten“ und „Einfache Suppen und Salate“ ist bestimmt für jeden etwas dabei.

Grundsätzlich sind die Rezepte so aufgebaut, dass möglichst wenige Kochutensilien und möglichst wenig Zeit benötigt werden. Das heißt, für viele Rezepte bracht man nur einen Topf oder eine Pfanne und die Arbeitszeit liegt meist bei unter 15 Minuten. Die Zutatenlisten sind keineswegs aufgefallen. Ich würde die meisten Rezepte als normale Hausmannskost und sehr familientauglich bezeichnen. Natürlich gibt es einige Rezepte, die wohl den meisten durchaus bekannt sein dürfen (Hawaii-Toast oder Pizzateig). Aber es gibt ein paar neue interessante Ideen, die eine gute Ergänzung für meine schnelle Alltagsküche sind.

Das Buch ist unglaublich praktisch und übersichtlich gestaltet. Auf den ersten Seiten gibt es eine Liste mit sogenannten „Basics“, die jeder im Haus haben sollte. Auf dieser Liste stehen Dinge wie Mehl, Nudeln, Milch, Kartoffeln und eigentlich kaum etwas, was ich nicht im Haus habe. Zusätzlich zu den Basics benötigt man jeweils frische Zutaten wie Fleisch oder Gemüse. In den Zutatenlisten stehen Basics und frische Zutaten getrennt voneinander, man sieht somit sofort was noch zu kaufen ist.

Arbeitszeit und Kochzeiten sind ebenfalls immer angegeben und stimmen mit meinen eigenen Zeiten gut überein. Zudem ist immer angegeben, welches Equipment benötigt wird. Das Layout des Buches ist große Klasse. Die Food-Fotos sind sehr ansprechend und machen sofort Lust auf zum Loskochen.

Es gibt zu diesem Buch einen Mengenrechner im Internet, mit dessen Hilfe man sich die ideale Portionsgröße bestimmen lassen kann. Man könnte damit anscheinend auch den idealen Energieverbrauch und die einzelnen Nährwerte der Gerichte einsehen. Ich habe diesen Rechner nicht genutzt. Ehrlich gesagt ist es mir zu aufwendig zusätzlich zum Kochbuch auch noch im Internet alles umrechnen zu lassen. Aber es sei erwähnt, dass es diese Möglichkeit gibt.

Mein Fazit:
Ich war abends nach der Arbeit meistens zu faul, um noch groß etwas zu kochen. Mit diesem Buch hat man aber wirklich keine Ausreden mehr, um auf ungesunde Fertiggerichte oder teure Lieferdienste zurückzugreifen. Man kann wirklich ziemlich schnell total leckere, frische Sachen kochen. Ich gebe es zu: Ich bin immer noch ziemlich faul und koche nicht jeden Tag - aber deutlich öfter als vorher. Mein Lieblingsrezept ist die Sommerdinkel Penne mit Gorgonzola und Birne. Aber es gibt noch viele Rezepte, die ich noch ausprobieren muss. Es werden bestimmt noch mehr Lieblingsrezepte.

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170 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 98 Rezensionen

fantasy, magie, andreas suchanek, lichtkämpfer, wechselbalg

Das Erbe der Macht - Schattenchronik: Das Erwachen

Andreas Suchanek
Fester Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 16.11.2016
ISBN 9783958342262
Genre: Fantasy

Rezension:

Bei diesem Buch fällt es mir wirklich leicht, 5 Sterne zu vergeben und eine klare Leseempfehlung auszusprechen! Ich war von der ersten Seite an völlig von der Welt gefesselt und meine Begeisterung wuchs, je weiter ich gelesen habe. Der Schreibstil des Autors ist wirklich gut, flüssig und angenehm zu lesen. Das Buch ist fesselnd geschrieben, die Geschehnisse sind weder zu knapp noch zu ausführlich geschildert. Ich freue mich immer, wenn ich ein Buch finde, bei dem der Autor die richtige Balance findet. Dazu kommt dann noch der ziemlich geniale Humor, der sich durchgehend durch das Buch zieht und jede Menge lustiger Momente beschert.

Aber das Allerbeste ist allerdings die Welt. Ich muss wirklich sagen, dass diese Welt gut durchdacht ist und keine allzu offensichtlichen Fehler und Lücken aufweist, wie es bei Jugend-Fantasy Büchern leider häufiger der Fall ist. Ich bin immer noch total begeistert, wie detailreich und sorgfältig die Welt ausgearbeitet ist. Ein paar kleinere Ähnlichkeiten zu andern bekannten Fantasy Büchern sind vorhanden. Aber das lässt sich wahrscheinlich einfach nicht vermeiden. Viele Ideen aus dem Buch kannte ich aber so noch nicht! Am meisten begeistert hat mich der Rat der Unsterblichen, bestehend aus einigen Personen, die man aus der Geschichte kennt.

Ein Kritikpunkt ist allerdings die recht oberflächliche Gestaltung der Charaktere. So viel Sorgfalt auch in der Gestaltung der Welt liegt, bei den Charakteren ist eher das Gegenteil der Fall. Durch viele Sichtwechsel und viele handelnde Charaktere fällt es schwer, den einzelnen Charakteren mit ihren Charaktereigenschaften, Stärken und Schwächen gerecht zu werden. Das macht es mir als Leserin aber unglaublich schwierig mich mit einem der Charaktere zu identifizieren. Der Leser ist in diesem Buch eher ein Beobachter des Geschehens als mittendrin. Ich persönlich mag es lieber, wenn ich mich mit einer Person identifizieren kann, mitfiebern und mitleiden kann. Darüber hinaus haben viele der Protagonisten wirklich heftige Hintergrundgeschichten die –auf mich – leicht überzogen wirken.

Über diesen kleinen Schwachpunkt kann ich allerdings großzügig hinwegsehen, weil die Handlung einfach genial war. Es gibt zig Mysterien und Geheimnisse, hinter die der Leser langsamen kommen muss. Der Autor streut dabei geschickt falsche Hinweise. Am Ende war ich vollkommen überrascht und verblüfft als ich herausgefunden habe, wer der Verräter war. Ich hatte durchgehend eine andere Person verdächtigt. Auch an Action fehlt es in diesem Buch nicht. Es passiert eigentlich immer etwas Neues und teilweise wird sogar an zwei Fronten ums Überleben gekämpft. Das Buch ist bis zur letzten Seite mitreißend und spannend. Außerdem kann das Buch mit der Schattenfrau punkten – es geht doch nichts über einen anständigen Bösewicht. Allwissend, unsterblich, so gut wie unbesiegbar geheimnisvoll und durchtrieben böse - was will man mehr? Ich bin wirklich gespannt, wer am Ende hinter dem Nebelfeld steckt.

Das Ende des Buches ist frustrierend, weil noch so viele Fragen offen sind. Ich hätte so gerne gleich weitergelesen. Ich freue mich schon total auf die Folgebände und kann es kaum erwarten, in das Castillo zurückzukehren.

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

kochbuch, rezepte, histaminfrei, laktosefrei, histaminintoleranz

Happy Healthy Food

Nathalie Gleitman , Klaus Arras , Liya Geldman , Katja Briol
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 17.03.2017
ISBN 9783954531264
Genre: Sachbücher

Rezension:

Eine spannende Reise in die Welt der Histamin-, Gluten- und Laktosefreien Gerichte aus Nathalies Cuisine. In diesem Buch gibt es Happy Healthy Food in den Kategorien „Breakfast“, „Snacks“, „Fresh Salads“, Healthy Sweets“, „Quick and Easy Mains“ und „cooking for friends and family“.

Als Erstes muss ich zugeben, dass mir die Autorin einfach wahnsinnig symphytisch ist. Im Einführungsteil gibt Nathalie allgemeine Information zu Histaminunverträglichkeit. Durch ihre persönliche Geschichte, ihre Tipps und Tricks wirkt dies aber gleich viel weniger beunruhigend als in einem Fachbuch. Die Autorin hat eine wahnsinnig positive Einstellung und vermittelt durchgehend, dass eine Ernährungsumstellung zu schaffen ist.

Bei den Rezepten hätte ich mir eine andere Schwerpunktsetzung erhofft. Snacks oder die Healthy Sweets nehmen einen großen Teil des Buches ein. Es gibt mehrere Rezepte für Riegel zum Mitnehmen. Außerdem muss ich zugeben, dass mich die Salatrezepte nicht überzeugt haben, Salat kann ich auch ohne dieses Buch histaminfrei zubereiten! Mir fehlen einfach die Hauptgerichte. Im hinteren Teil des Buches gibt es zwar noch einige Rezepte. Aber ehrlich gesagt, länger eineinhalb Wochen komme ich da nicht über die Runden, bevor ich wieder von vorne anfangen müsste. Ich hätte mir wirklich mehr Fokus auf Hautgerichte gewünscht. Es gibt regelmäßig Doppelseiten mit Sprüchen wie „If you can dream it, you can do it“ und einem Foto von Nathalie. Diese hätte man sich wirklich sparen können. Die Sprüche sind unpersönlich und nehmen unnötig Platz ein, den man hätte besser nutzten können.

Ein ganz wichtiger Hinweis: In jedem zweiten Rezept kommt Kokos vor. Ich mag den Kokosgeschmack ziemlich gerne, mein Freund allerdings weniger und da kamen dann schon einige Beschwerden. Ansonsten hält sich die Zutatenliste wirklich im Rahmen. Die meisten Sachen sind einfach zu finden und Leute, die sich gesund ernähren, dürfen wohl einiges sowieso schon im Haus haben. Vollkommen histaminfrei zu kochen ist natürlich eine Umstellung in der Küche aber durchaus zu schaffen!

Was mir an diesem Buch wahnsinnig gut gefallen hat, sind zum einen die tollen Fotos von den Gerichten, das Layout und die Gestaltung des Buches. Das Buch macht sich hervorragend in der Küche! Die zusätzlichen Infos zu jedem Gericht sind interessant und machen gleich noch viel mehr Lust zum Loskochen. Die Anweisungen sind gut verständlich und die angegebenen Zeitangaben sind realistisch!

Es gibt zu diesem Buch einen Mengenrechner im Internet, mit dessen Hilfe man sich die ideale Portionsgröße bestimmen lassen kann. Ich habe diesen Rechner nicht genutzt. Ehrlich gesagt ist es mir zu aufwendig zusätzlich zum Kochbuch auch noch im Internet alles umrechnen zu lassen. Aber es sei erwähnt, dass es diese Möglichkeit gibt.

Mein Fazit:
Dieses Buch ist für Menschen mit einer Histaminunverträglichkeit einfach nur motivierend und kann das eigene Rezeptrepertoire super ergänzen. Aber auch für alle anderen ist es eine tolle, gesunde Ergänzung im alltäglichen Speiseplan. Es gibt eher weniger Hauptgerichte dafür aber gute Rezepte für Snacks. Meine absoluten Lieblingsgerichte aus diesem Buch sind die Apfel-Zimt-Riegel, die Quinoa Patties, der Tortilla Wrap und der Bikini Burger. Aber ich bin noch fleißig am Kochen – es werden bestimmt noch mehr Lieblingsrezepte im Laufe der Zeit.

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

diy, basteln, frühling, kreativ, sommer

Made at Home Vol. 2 - Frühjahr & Sommer

Tina Defaux , Laura Kirschbacher , Anna Schneider
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Neuer Umschau Buchverlag, 28.02.2017
ISBN 9783865288387
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich muss zugeben, ich war richtig enttäuscht, nachdem ich das Buch durchgelesen habe. Ich hatte das Gefühl, dass Buch ist Nähbuch, Kochbuch und Bastelbuch in einem – aber nichts davon richtig gut. Ich persönlich kann recht gut kochen. Ein Rezept das aus der Anweisung besteht, einen gekauften Smoothie in eine Eisform zu fülle, überzeugt mich nicht im Geringsten! Ich bin auch nicht überzeugt von dem Memory spiel (man kann Bilder ausschneiden und dann Memory damit spielen).

Was ich auch wirklich negativ ankreide ist, dass in vielen Ideen einfach Dinge vorausgesetzt werden die wohl viele nicht im Haus haben. Ich persönlich habe kein Beschriftungsgerät und werde mir auch keines kaufen nur um damit Eier beschriften zu können? Auch eine Flamingogießkanne habe wohl die wenigsten herumstehen? Ich nenne hier nur diese beiden Beispiele, mir sind aber beim Lesen noch ein paar mehr ins Auge gestochen.

Insgesamt stört mich die Tendenz in diesem Buch, etwas schon Vorhandenes mit einer Kleinigkeit aufzupeppen. Eine Korbtasche zu besticken, ein T-Shirt zu bemalen (wobei ich dazu kein Made at Home buch brauche), oder an einen Fruchtspieß einen Diamanten zu kleben. Ich hätte mir mehr innovative Ideen gewünscht.

In dem Buch gibt es einige nette Ideen, die ich auch noch nicht kannte – und die ich sicherlich ausprobieren werde. Der 1-Mann-Grill ist ziemlich praktisch, die Traumfänger find ich sehr schön und Einladungen im Ei finde ich auch sehr kreativ. Allerdings sind viele der Ideen mir schon bekannt oder nicht alltagstauglich. Breakfast in a Box dürften wohl viele bereits kennen, auch gehe ich davon aus, dass Eierfärben den meisten bekannt ist und nichts wirklich Neues ist. Außerdem gibt es wirklich schöne Nähbücher in denen tolle Stoffkissen in allen möglichen Formen genäht werden können – das Hasenkissen im Buch dagegen ist weder für Kinder geeignet noch eine schöne Deko?

Was ich dagegen wirklich loben muss sind die tollen Fotos, das Layout und die Übersichtlichkeit. Auch den Bucheinband und das Format finde ich wirklich sehr hübsch. Innerhalb des Buches gibt es eine Ringbindung. Eine perfekte Lösung – so können Vorlagen zum Ausscheiden aus dem Buch entfernt werden ohne das die fehlenden Seiten den Gesamteindruck des Buches kaputtmachen! Auch die kleinen Geschichten zu den Autorinnen finde ich sehr schön. Diese geben den jeweiligen Ideen immer einen besonderen Touch, wie ich finde, und machen gleich Lust das Ganze nachzumachen.

Mein Fazit:
So gut mir das Buch auch äußerlich gefällt, ein großer Teil des Inhalts war einfach nichts für mich. Koch, Näh und Bastelerfahrene werden viele Dinge schon in besserer Form kennen. Zudem stelle ich die alltags Tauglichkeit vieler Ideen wirklich infrage. Statt sich dieses Buch zu kaufen rate ich einfach in entsprechenden Blogs im Internet zu lesen. Dort gibt es bessere Ideen und noch dazu umsonst. Oder das Geld in ein gutes Kochbuch oder eben Nähbuch zu investieren. 

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

starke frauen, brustkrebs, krankheit, roman

Überleben ist ein guter Anfang

Andrea Ulmer
E-Buch Text: 300 Seiten
Erschienen bei Ullstein eBooks, 10.02.2017
ISBN 9783843714198
Genre: Romane

Rezension:

In „Überleben ist ein guter Anfang“ macht sich eine Krebsselbsthilfegruppe voller grundverschiedener Charaktere auf zu einer Weltreise und nimmt damit den Leser mit auf ein bewegendes, interessantes und manchmal einfach total lustiges Leseabenteuer.

 Krebsbücher sind ja im Moment voll im Trend und auch die Weltreise Idee ist jetzt nichts komplett Neues. Ich kann aber jedem, der sich für diese Art von Büchern begeistert, dieses Buch nur wärmstens weiterempfehlen. Ich hatte schon lange nicht mehr so gutes Buch zu diesem Thema in der Hand und musste es in einem Zug durchlesen. Andrea Ulmer schafft es, die Balance zwischen lustigen und ernsten Momenten perfekt zu treffen. Es gab Stellen, an denen ich wirklich herzhaft gelacht habe und im nächsten Moment kam eine richtig bewegende Stelle, an der ich richtig schlucken musste.

Der Krebs spielt in diesem Buch keine Hauptrolle, obwohl er immer präsent ist. Vielmehr wird vermittelt, dass das Leben weitergeht – das der Krebs nicht das Leben dominieren sollte. Man realisiert (auch als Leser) das man Chancen nutzten sollte, solange man noch die Möglichkeit dazu hat, weil man nie weiß was passiert. Die umwerfend positive Einstellung der Charaktere kann wirklich ein Vorbild sein und macht dieses Buch zu etwas Besonderem. Was ich außerdem toll fand, war das Happy End in so gut wie jeder Hinsicht, dass sich das Leben für alle zum Guten wendet und sogar eine kleine Liebesgeschichte mit drin ist.

Ich muss zugeben, ich habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen und konnte es kaum aus der Hand legen. Ulmer hat einen sehr flüssigen, fesselnden und angenehmen Schreibstil, der das Lesen wirklich zu einem Erlebnis macht. Ich muss zugeben, dass ich die Selbsthilfegruppe sofort ins Herz geschlossen habe. Alle Charaktere sind gleich sympathisch und sorgen mit ihren komplett unterschiedlichen Hintergründen für den einen oder andere lustigen Moment. Sei es die daheimgebliebene Familie, die mit Kochen, Waschen und Bügeln komplett überfordert ist oder ein falsch gebuchter Bootsausflug, der zu einem Wildwasserabenteuer wird.

Die Weltreise ist toll – ich habe richtiges Fernweh bekommen und mir selbst gewünscht diese Reise machen zu können. Interessant ist dabei, dass auch durch Einschränkungen wie einen Rollstuhl und regelmäßige Arztbesuche zum Blutbild machen der Spaß nicht verloren geht. Dabei sorgt natürlich die Meinung der Bäuerin, die noch nie ihre Heimat verlassen hat, für reichlich Spaß. Wer könnte denn auch ahnen, dass es mit Wasser und Obstmesser am Flughafen Schwierigkeiten geben könnte?

Mein Fazit:
Ein tolles und absolut positives Buch mit genau dem richtigen Gleichgewicht zwischen ernsten Momenten und lustigen Stellen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und kann es nur weiterempfehlen. Es ist keines dieser melodramatischen Bucher ohne Happy End – es vermittelt Lebensfreude. Nichtsdestotrotz hat es mich an manchen Stellen wirklich zum Nachdenken gebracht.

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

kimchi, fermentieren, pickles, kochbuch, einlegen

Saures

Freddie Janssen , Melina Bucholz , Helen Cathcart
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei AT Verlag AZ Fachverlage, 13.02.2017
ISBN 9783038009474
Genre: Sachbücher

Rezension:

In diesem Buch gibt es Saures, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Auf 136 Seiten gibt es zahlreiche tolle Rezepte, die mich auf ganze Linie überzeugt haben. In den Kapiteln „Pickles“, „Fermentieren“, „Saucen“, „Rezepte“ und „Getränke“ geht es kulinarisch durch die Welt. Man sollte sich aber im Klaren darüber sein, dass in dem Buch kaum komplette Gerichte zu finden sind. Vielmehr gibt es Soßen, Zusätze und Ergänzungen zu Gerichten. Jansen gibt zu jedem Rezept an, zu was man es am besten kombinieren kann. Manchmal finden sich noch interessante Geschichten und Fakten zu den einzelnen Zutaten und Rezepten. In einer eigenen Kategorie gibt es aber auch einige komplette Gerichte.

Die Rezepte sind definitiv nichts Alltägliches und zu einem großen Teil doch sehr exotisch. Ich würde auch sagen sie sind asiatisch angehaucht. Außerdem sollte man wohl keine Abneigung gegen scharfes und saures oder pikantes Essen haben. Wer nicht offen für neue Rezepte und Geschmäcke ist, ist hier wohl ebenfalls falsch. Interessant ist vor allem die Kombination aus regionalen Zutaten mit doch etwas außergewöhnlichen Zutaten.

Ich bin keine wahnsinnige geübte Köchin und im Einlegen und Fermentieren bin ich eine komplette Anfängerin – trotzdem hatte ich mit diesem Buch überhaupt keine Probleme. Freddie Janssen erklärt gut und verständlich. Die Anweisungen waren nicht allzu schwer umzusetzen und wenn man das Ganze einmal gemacht hat, fällt es bei jedem weiterem Rezept leichter. Toll ist auch, dass es so viele unterschiedliche Rezepte sind. Ich werde wohl noch einige Zeit brauchen, bis ich ansatzweise alles ausprobiert habe, was mich anspricht. An Abwechslung fehlt es absolut nicht!

Da ich zuvor wenig Erfahrung mit in diesem Bereich hatte, musste ich am Anfang natürlich einige Zutaten einkaufen, die nicht einfach im Haus sind. Guter Essig (wie z. B. Reisessig) oder auch hochwertigeres Salz musste ich erst besorgen. Auch etliche ausgefallenere Zutaten aus den Rezepten musste ich kaufen (oder habe sie einfach weggelassen oder ersetzt). Was man sich wohl auch zulegen sollte, sind gute Einmachgläser in verschiedenen Größen. Mit diesen Gläsern stützt man sich aber nicht in Unkosten, die sind recht günstig. Ich habe meine bei Ikea gekauft für 2-5 Euro pro Glas.

Was man dagegen schon braucht, sind Zeit und Platz im Kühlschrank. Man muss gut planen, da viele der Rezepte einige Tage (manche sogar Wochen) ruhen/ziehen müssen. Die Pickles oder Saucen sind dann aber auch entsprechend lange haltbar. Was ich toll finde ist, dass sich zum Beispiel die Saucen super zum Verschenken eigenen. Eine selbst gemachte Kleinigkeit – wer freut sich da nicht darüber?

Mein absoluter Favorit ist das ultimative Meatball Sandwich, einfach ein tolles Mittagessen und ideal zum Mitnehmen. Auch die Quickles (Schnelle Pickeles), das Umami Ketchup und die eingelegte Wassermelone gehören zu meinen Favoriten. Ich habe noch viel auszuprobieren – als Nächstes will ich mich an die Getränke machen. Ginger Beer und Kimichi Bloody Mary ich bin wirklich gespannt, wie es schmecken wird und bei meinen Gästen ankommen wird.

Das Layout fand ich persönlich nicht überragend aber durchaus okay. Es kommt ja auf den Geschmack der Rezepte an. Vor allem die Gemüse Illustrationen und der langweilige schwarze Einband haben mir gar nicht gefallen. Die Fotos dagegen sind toll geworden und machen richtig Lust auf die einzelnen Gerichte.

Mein Fazit:
Dieses Buch ist eine tolle Ergänzung für jede Küche. Ein Muss für jeden, der mal etwas Neues (Saureres) ausprobieren will und sich am Einmachen und Fermentieren versuchen will. Die Rezepte sind teils sehr exotisch und der Anfänger muss auch im Voraus einige einkaufe tätigen. Man sollte außerdem Zeit einplanen, da die Gerichte meistens ruhen oder ziehen müssen. In dem Buch finden sich kaum vollständige Rezepte aber die vorhandene sind eine super Ergänzung im Alltag. Da bleibt eigentlich nur noch eines zu sagen: Jetzt gibt es auch bei mir Saures! 

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(73)

84 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 72 Rezensionen

vegan, rezepte, diät, kochen, abnehmen

Vegan for Fit Gipfelstürmer – Die 7-Tage-Detox-Diät

Attila Hildmann , Hubertus Schüler , Justyna Krzyzanowska
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 02.12.2016
ISBN 9783954531318
Genre: Sachbücher

Rezension:

Eine Turbodiät in 7 Tagen 3 Kilo loswerden, den Körper entgiften und fit werden. Das präziseste, effizienteste Diätmodell, das es auf dem Markt gibt, heißt im Buch. Ich habe das Konzept 7 Tage getestet und bin nicht so ganz begeistert. Am Konzept an sich gibt es einige Punkte, die mich stören (-), allerdings auch einige positive Punkte (+):

- Abstände zwischen den Mahlzeiten
Attila Hildmann legt die idealen Abstände zwischen den Mahlzeiten fest. So sollte man um halb 9 Frühstücken, zwischen 13 und 14 Uhr Mittagessen und um 18 Abendessen um 13-14 Stunden intermittierend zu fasten. Die Theorie klingt gut und auch plausibel, praktisch umzusetzen ist es allerdings nicht. Ich Frühstücke viel früher und essen aber nicht vor 18 Uhr berufsbedingt ist das auch kaum anders machbar. Zudem ist das Kochen auch ein deutlicher Mehraufwand und dementsprechend zeitintensiv.

- Preis und Zutaten
Die Zutaten für die Rezepte sind teuer. Dabei hilft es auch nicht sonderlich, dass der Autor Schleichwerbung für seine eigenen Produkte macht. Ich habe deutlich mehr ausgegeben als sonst. Es waren auch nicht nur die Erstanschaffungskosten. Die exotischen Zutaten kosten einfach mehr. Zudem darf man ja nur im Bioladen einkaufen. Für 7 Tage kann man sich das schon mal Leisten aber dauerhaft wäre es mir zu teuer. Außerdem fand ich es etwas irritierend, dass für viele Rezepte Zutaten wie Erdbeeren, Brombeeren oder Ähnliches gebraucht wurden. Im Winter sind diese ja wirklich nicht so einfach zu bekommen - zumindest nicht regional und frisch. Am 6. Tag, zum Frühstück sind zum Beispiel beide Rezepte mit Erdbeeren bzw. Blaubeeren. Die bekomme ich Mitte Dezember eher schwer. Er wäre wirklich gut gewesen wenigstens eine Variante Jahreszeit unabhängiger zu gestalten

- Der Autor
Was mich sehr gestört hat, waren die Seiten, auf denen der Autor sich selbst und sein neues Modell in den Himmel lobt. Ich hätte es gerne etwas sachlicher und weniger reißerisch gehabt. Fakten statt unrealistischer Erfolgsstorys über das Konzept. Auch die Weltverbesserungsseiten am Ende fand ich etwas übertrieben und unnötig.

- Das Sportprogramm
Während der 7 Tage Diät habe ich wirklich viel Sport gemacht. Der Umfang der Sportaktivität war auch vollkommen in Ordnung – für 7 Tage. Länger hätte ich das Sportpensum aus Zeitgründen kaum aufrechterhalten können. Man kann sich eine Grundsportart aussuchen. Laufen, Radfahren oder Schwimmen. Aufgrund der Temperaturen und Straßenverhältnisse im Dezember war ich Schwimmen. Wegstrecke, Duschen und Trainingszeit nahmen viel Zeit in Anspruch. Zudem soll man an bestimmten Tagen zusätzliche Übungen absolvieren. Diese sind allerdings im Buch nur kurz und knapp beschrieben. Ich hätte mir mehr Fotos und besserer Beschreibungen gewünscht. Da ich bei vielen Übungen nicht sicher war, ob ich sie richtig absolviere.

+ Rezepte und Aufwand
Die Rezepte an sich sind wirklich super. Man kann bei jeder Mahlzeit aus zwei Variationen auswählen. Es sollte sich also für jeden Geschmack ein Rezept finden lassen. Die meisten Rezepte haben auch super geschmeckt. Mit einigen konnte ich mich allerdings nicht anfreunden (Matcha!). Teilweise sind sich die Rezepte aber durchaus ähnlich. Interessant war es das ich wirklich eine Woche vegan gelebt habe und das Fleisch dabei kein bisschen vermisst habe. Natürlich ist die Diät mit einem Mehraufwand verbunden. Zum Beispiel musste ich zuvor zum Frühstück so gut wie nie den Herd anschmeißen. Für eine gesunde Ernährung bin ich allerdings bereit diesen Mehraufwand einzugehen.
Zeitintensiv war lediglich die Vorbereitung – ich habe einige Zeit gebraucht um alle Zutaten aufzuspüren einige musste ich sogar online kaufen, da ich sie nirgends sonst finden konnte. Ich hatte dabei allerdings viel Spaß, das Einkaufen hat Lust auf das Programm und die Rezepte gemacht.

+ Das Buch ist handlich, übersichtlich und sehr ansprechend gestaltet!

+/- Mentales Detoxen
Das Konzept des Mentalen Detoxen mit den täglichen Meditationsminuten fand ich sehr gut und wirklich hilfreich! „So wenig Smartphone wie möglich“ finde ich dagegen nicht sonderlich nützlich. Ich bin jeden Tag eine gute Stunde im Zug unterwegs. Ich habe dann also versucht „in diesen langweiligen Momenten bei mir zu sein, ohne mich abzulenken“. Es ist einfach langweilig! Da lese ich lieber meine Mails oder checke das Wetter. Außerdem find ich es paradox das man einerseits „So wenig Zeit wie möglich“ am Smartphone verbringen soll aber seine Erlebnisse in der Facebook Gruppe teilen soll.

+/- Abnehmen und positive Aspekte
Ich habe tatsächlich 2,5 kg abgenommen. Da ich wesentlich mehr Sport gemacht habe als sonst, und wesentlich weniger gegessen habe als sonst, hat mich das nicht verwundert. Satt wurde ich allerdings von den kleinen Portionen nicht wirklich. Abnehmen ohne zu hungern? Nein! Ich habe die 7 Tage auch nur durchgehalten, weil ich wusste, dass es nur 7 Tage sind. Die 2,5 kg habe ich wahrscheinlich längst wieder drauf – die Diät ist praktisch nicht so weiterzuführen. 7 Tage sind sehr gut durchstrukturiert aber danach fühlt man sich alleingelassen. Positive Effekte kann ich nicht verleugnen. Ich habe mich super gefühlt, nachdem ich die 7 Tage beendet hatte. Mir ging es gut ich habe mich fitter gefühlt. Ich war aber auch froh, dass ich mal einen Abend ohne Sportprogramm und aufwendiges Kochen vor mir hatte.

Mein Fazit:
Die Woche war eine gute Erfahrung und wahrscheinlich werde ich die 7 Tage auch noch mal durchzuziehen. Allerdings nur wenn ich Urlaub habe und mehr Zeit. Zusätzlich zum Berufsalltag ist diese Diät einfach nur anstrengend und kaum umzusetzen (Zeitabstände zwischen den Mahlzeiten). Es war ein großartiges Gefühl die 7 Tage Challenge geschafft zu haben, ich war fitter und habe abgenommen. Allerdings war ich auch froh, dass sie 7 Tage rum waren. Die Diät nimmt viel Zeit in Anspruch (Kochen und Sport) und ist teuer. Zudem wird man nach den 7 durchstrukturierten Tagen ein bisschen im Regen stehen gelassen. Wer dauerhaft abnehmen will, sollte sich ein anderes Buch kaufen! Wer sich nur eine Woche lang vegan und gesund ernähren will ist hier genau richtig! 

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48 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 48 Rezensionen

kochen, englische küche, diana henry, kochbuch, diverse gerichte

Simple

Diana Henry , Margot Fischer
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ars vivendi, 13.01.2017
ISBN 9783869137599
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der Titel dieses Buch ist ziemlich trügerisch. Ich zumindest verstehe unter Simple etwas anderes. Geschmacklich sind die Rezepte aber einfach nur genial. In den Kategorien „Eier“, „Salate“, „Toast“, „Hülsenfrüchte“, „Pasta & Getreide“, „Fisch“, „Ofengerichte“, „Koteletts & Würste“, „Hähnchen“, „Gemüse“, „Fruchtige Desserts“ und „Andere Süßspeisen“ geht es in Rezepten geschmacklich quer durch die Welt.

Als Erstes muss ich zugeben, dass ich total überrascht war als ich das Buch aus der Verpackung genommen habe. Toller Einband in Holzoptik – hochwertiges Papier – ein echtes Schmuckstück! Man muss wirklich sagen, dass der stolze Preis hierfür wirklich gerechtfertigt ist. Es macht sich super in der Küche.

Aber weiter zum wichtigeren Teil, dem Inhalt. Das Buch ist wohl das absolute Gegenteil von Normaler Hausmannskost – die Rezepte und Zutaten sind alle sehr exotisch. Man sollte bei Kauf dieses Buches wirklich offen für Neues sein. Die Rezepte sind alle ausgefallen und verschieden. Es gab eigentlich kaum Rezepte, die ich so schon kannte. Geschmacklich können die Rezepte (zumindest die Rezepte die ich schon ausprobiert habe) auf ganzer Linie überzeugen. Großartig ist auch, dass es so viele verschiedene Rezepte sind. Ich werde wohl noch etwas länger brauchen, bis ich ansatzweise alles gekocht habe, was mich anspricht. Die Zutaten und Rezepte kommen aus der ganzen Welt. An Abwechslung fehlt es definitiv nicht!

Sehr gut ist auch, dass die Autorin - zumindest ab und an - Alternativen für schwer erhältliche Zutaten gibt. Grundsätzlich muss ich allerdings schon sagen, dass ich viele der Zutaten nicht wie angekündigt auf dem Heimweg im Supermarkt kaufen konnte. Ich frage mich zum Beispiel wo ich Cotwold legbar Eier herbekommen soll? Preislich sind die ausgefallenen Zutaten auch eher in den gehoben Preisklassen zu finden.

Ich muss sagen, dass ich als alleinstehende Person, wohl nicht die richtige Zielgruppe bin. Die Rezepte sind definitiv für Familien oder Essen mit Gästen ausgelegt. Mengenangaben sind gerne mal für 6 – 8 Personen angegeben. Ich würde sagen, das Buch richtet sich eher an Vollbluthausfrauen oder Menschen, die gerne Gäste mit hochwertigen Gerichten imponieren wollen. Ich persönlich lade gerne Gäste ein - tische dann aber keine drei Gänge auf. Ich war auch noch nie versucht den Gästen mehrere verschiedene Desserts anzubieten – davon rät die Autorin in dem Buch z.B. ab, weil es zu viel Aufwand ist. Ich brauche auch keine schwarze Nudel (die ich online kaufen musste) nur damit ein schöner Kontrast zwischen den Speisen entsteht. Normale Nudeln hätten es auch getan – geschmacklich kaum ein Unterschied!

Was mich ziemlich gestört hat ist, dass keine Zeitangaben für die Zubereitung des ganzen Gerichts angegeben sind! Was ebenfalls sehr negativ war, ist das die Personenangaben von Gericht zu Gericht variieren. Natürlich ist es schwierig die Mengen richtig einzuschätzen. Aber es kann doch keine Lösung sein bei jedem Rezept eine andere Personenzahl zu vermerken? Toll fand ich dagegen, dass es zu jedem Rezept eine Infobox gibt. Hier erzählte die Autorin Geschichten zum Gericht, ließ ihre eigenen Gedanken einfließen und gab Infos über Zutaten und Alternativen.

Meine absoluten Lieblingsgerichte aus diesem Buch sind die Huevos rotos, das Parmesan Brathähnchen, die Pfirsiche im Pfirsichtee und der Food52 Team Salat. Aber ich bin noch fleißig am kochen – es werden bestimmt noch mehr Lieblingsrezepte im Laufe der Zeit.

Mein Fazit:
Dieses Buch ist in keiner Weise SIMPLE. Die Gerichte sind eher für mehrere Personen geeignet. Anfänger sind bei diesem Kochbuch auch eher falsch. Zeitangaben und einheitliche Personenangaben fehlen dafür bekommt man zu jedem Rezept eine kleine Geschichte und/ oder Infos zu den Zutaten und der Zubereitung. Das Buch ist voller toller ausgefallener Rezepte. Geschmacklich überzeugt dieses Buch auf ganzer Linie und bekommt dafür 4 Sterne.

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48 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

rezept, camping, outdoor, berge, trekking

The Great Outdoors

Markus Sämmer , Steffen Schulte Lippern , Peter Greppmayr
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Neuer Umschau Buchverlag, 05.01.2017
ISBN 9783865288332
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Rauszeit-Rezepte-Buch von Markus Sämmer ist eine schöne Ergänzung für die Campingküche. In den Kategorien „At Home“, „Wake-Upcall“, „Quick Refuel“, „Dine in“, „Dine Out“, „Sweet Love“, „Refresh“ und „Sonstiges“ finden sich ideale Rezepte für Ausflüge und Touren.

Natürlich sind die Rezepte nicht nur für lange Trips geeignet. Feigen-Nuss-Balls, Kürbis-Cookies und Salate eignen sich super für Picknicks und Ausflüge oder einfach mal als Brotzeit zum Mitnehmen in die Uni. Toll fand ich auch, dass es viele Grillrezepte gab. Burger, gegrillte Banane mit Schokofüllung war dabei mein Liebling! Als ich das Rezept gelesen habe, war noch nicht ganz überzeugt. Aber nachdem ich probiert hatte total! Zu meinen persönlichen Lieblingsrezepten aus diesem Buch zählten aber auch ganz klar die Quesadillas und die Frittata.

Aber nicht nur geschmacklich ist das Buch absolut toll, auch das Layout ist genial. Die Fotos wecken die Reiselust genauso wie die Lust auf das leckere Essen. Das Buch ist auf hochwertigem Papier gedruckt, optisch ein Highlight und wirklich schön zum Durchblättern. Es ist zwar auf den ersten Blick ziemlich unhandlich. Zum Glück gibt es aber alle Rezepte zusätzlich in einem kleinen Heft, das ideal zum Einpacken und mitnehmen ist. Am Ende des Buches gibt es ein sehr übersichtliches Rezeptverzeichnis. Der Autor verwendet durchgehend kleine Symbole. Mit der Sanduhr sind zum Beispiel schnell zubereitete Rezepte markiert und der Rucksack zeigt, dass man dieses Gericht gut mitnehmen kann. Sehr praktisch!

Zusätzlich zu den Rezepten gab es noch einen Reisebericht des Autors von der Besteigung des Alpamayo. Es sind Packlisten aufgeführt – damit auch alles dabei ist. Dann wird erklärt, wie man Zwiebel richtig schneidet oder ein Lagerfeuer anzündet. Teilweise schöne Ergänzungen (manchmal überflüssig). Allerdings fand ich, dass das Kochbuch dadurch etwas wirr und unübersichtlich geworden ist. Diese zusätzlichen Geschichten vielleicht an Anfang und Ende aber nicht mitten zwischen die Rezepte?

Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich nach dem Lesen ein kleines bisschen enttäuscht war. Rezepte wie Stockbrot, Cesar Salad, Milchreis oder Tomatensalat sind jetzt nichts Besonderes und dafür brauche ich auch kein Outdoor- Kochbuch. Auch die Overnights Oats wird wohl jeder der sich ein bisschen mit gesunder Ernährung und Foodtrends beschäftigt kennen. Ich hätte mir da etwas Ausgefalleneres gewünscht. Auch Tipps wie: „In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen. Deshalb sollte man das Wetter gut beobachten und den Wetterbericht ansehen“ fand ich ziemlich unnötig. Mal ehrlich, jeder der einmal in den Bergen unterwegs war weiß das? Das Buch ist meiner Meinung nach eher für Outdoor-Anfänger geeignet.

Mein Fazit: Markus Sämmer hat ein großartiges Outdoor-Kochbuch entwickelt. Neben zahlreichen Rezepten finden sich Reiseberichte und tolle Fotos und zahlreiche Reise und Kochtipps. Das Buch ist perfekt für Outdoor-Anfänger um das Fernweh und die Reiselust zu wecken. Outdoor-Fortgeschrittene werden in dem Buch allerdings Bekanntes entdecken und sollten nicht zu viel neues erwarten.

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577 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 164 Rezensionen

erotik, trinity, liebe, audrey carlan, leidenschaft

Trinity - Verzehrende Leidenschaft

Audrey Carlan , Christiane Sipeer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 02.01.2017
ISBN 9783548289342
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Der Inhalt von Audrey Carlans neuem Buch ist schnell zusammengefasst. Mädchen trifft reichen Milliardär. Beide verlieben sich ineinander. Es treten ein paar kleinere Missverständnisse auf. Ansonsten passiert recht wenig.

Leider war dieses Buch überhaupt nicht mein Fall. Ich mag Bücher dieses Genres eigentlich sehr gerne und auch die Calendar-Girl-Reihe der Autorin hat mich gut unterhalten. Was in diesem Buch leider fehlt, ist die Spannung, die Charakterentwicklung, das außergewöhnliche! Während hinter Carlans erster Reihe wenigstens eine interessante Idee steckte, habe ich diese bei Trinity vermisst.

Was mich wirklich am allermeisten gestört hat, war Gigis Vergangenheit bzw. der Umgang damit. Ich habe tatsächlich gehofft, dass diese eine wichtigere Rolle spielt. Aber scheinbar hat Gigi obwohl sie von ihrem Exfreund „grün und blau geschlagen und brutal vergewaltigt“ worden ist, überhaupt keine Probleme damit sich von einem fremden Mann - den sie erst 24 Stunden kennt - befummeln zu lassen. Ich hätte mir gewünscht, dass Gigis Vergangenheit realistischer aufbereitet wird. Ihr Flashback kam ja nie beim Sex sondern eigentlich erst, als es gerade gut in die Handlung gepasst hat. Es wäre schön und realistischer gewesen, wenn die beiden nicht sofort körperlich geworden wären, sondern sich erst kennengelernt hätten bzw. das Chase erst ihr Vertrauen gewinnen muss?

Die Hauptpersonen sind mir leider ziemlich unsympathisch. Gigi ist für mich ein total unrealistischer Charakter, den ich nicht wirklich verstehen kann. Zum einen ist da ihre Vergangenheit, die nur erwähnt wird wenn es gerade passt, und ansonsten komplett unter den Tisch fällt. Zum anderen hat es mich ziemlich gestört, dass sie einerseits ja so unabhängig sein will, sich aber andererseits von Chase alles bieten lässt. Außerdem bricht sie ständig (meist grundlos) in Tränen aus und benimmt sich wie ein Kleinkind und nicht wie eine erwachsene Frau.

Chase war mir etwas sympathischer. Leider bleibt es ziemlich flach. Er ist ein Kontrollfreak, der gerne Kekse zum Frühstück isst. Recht mehr kann ich allerdings nicht über seinen Charakter sagen. Mit Megans Auftauchen am Ende wurde er tatsächlich etwas interessanter, vielleicht entwickelt er sich in den kommenden Büchern noch mehr. Gigis perfekte, wunderhübsche, superdurchtrainierte Freundinnen fand ich ebenfalls etwas unrealistisch. Wenn wenigstens eine davon nicht total perfekt gewesen wäre… Auch das Gigi alle ihre Freundinnen verkuppeln musste hat mich ein kleines bisschen genervt. Eine Person fand ich allerdings ziemlich genial: Austin. Gigis Bodyguard war sympathisch und auch irgendwie süß.

Die Liebesgeschichte hat sich für meinen Geschmack am Anfang viel zu schnell entwickelt und dann ab der Mitte hat es sich ziemlich gezogen. Die Sexstellen fand ich dieses Mal wirklich schrecklich langweilig – immer dasselbe – ich habe angefangen zu überblättern. Ich fand auch die Formulierungen teilweise unpassend und komisch. Das kann aber auch an der Übersetzung liegen. Was hoffentlich an der Übersetzung liegt, ist die Formulierung „Lebenspartnerin“.
Jemand den man zwei Wochen kennt, stellt man nicht als Lebenspartnerin vor? Leider wird die Formulierung durchgehend benutzt. Laut Duden ist ein Lebenspartner jemand, mit dem man in eheähnlicher Gemeinschaft zusammenlebt – und das ist ja definitiv nicht der Fall. Die Formulierung Freundin wäre wesentlich angemessener gewesen.

Was mir an dem Buch wirklich gut gefallen hat, war das Ende. Ich fand es ziemlich romantisch und Gigis Reaktion war auch realistisch und in Ordnung. Ich hätte ehrlich gesagt damit gerechnet das sich die beiden Trennen und im nächsten Teil dann wieder zusammenkommen oder ähnliches. Dieses Variante hat mir deutlich besser gefallen und war ein schöner Abschluss des Buches. Insgesamt kann ich sagen das mich erst auf den letzten Seiten - als die Bedrohung aufgetaucht ist - richtig gefesselt hat. Davor war ich eher gelangweilt. Erst gegen Ende kam der bekannte Schreibstil von Carlan durch: Spannung, Action und Liebe. Was ich ebenfalls als positiv vermerken kann, sind kleine Details wie zum Beispiel die Geschichte hinter dem Tatoo.

Ein großer Pluspunkt ist natürlich auch das tolle Cover. Sehr hübsch anzusehen und wirklich schön gestaltet. Es macht sich wirklich gut im Regal und ich mag, dass es durch das Schwarz nicht ganz so mädchenhaft wirkt.

Mein Fazit:
Das Buch ist leider nicht nach meinem Geschmack. Ich fand den lockeren Umgang mit Gigis Vergangenheit, die schnelle Entwicklung der Liebesgeschichte und die flachen Charaktere ziemlich anstrengend. Leider fehlten mir auch ein bisschen die Spannung und die originelle Idee hinter dem Buch. Au den letzten Seiten wurde das Buch etwas besser, es kam Spannung auf und auch das Ende war schön. Allerdings kann ich Trinity – ganz anderes als die Calendar-Girl Reihe - nicht guten Gewissens weiterempfehlen.

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75 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

low carb, kochbuch, lchf, rezepte, diät

Easy. Überraschend. Low Carb.

Bettina Matthaei , Oliver Brachat
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 02.12.2016
ISBN 9783954531127
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Große Low Carb High Fat Kochbuch hat mich wirklich total überrascht und auf ganzer Linie überzeugt. In den Kategorien „Aufstrich und Brote“, „fleisch“, „Fisch“, „vegetarisch“, „Schnelle Gerichte“ und „Frühstücksideen und Desserts“ finden sich viele leckere Rezepte für den ganzen Tag und die ganze Familie.

Die Rezepte würde ich im Großen und Ganzen als relativ „normale“ Hausmannskost bezeichnen. Es wurden bekannte Gerichte einfach auf die LCHF-Ernährung zugeschnitten und leicht verändert. Im Fleisch-, Fisch- und Vegetarierteil gibt es Rezepte für Spätzle, Hackbällchen, Steaks, Burger, Seelachs und so weiter. Also nichts zu Ausgefallenes. Das Rezept für Avocado-Pizza findet sich ja in jedem modernen Diätbuch, so auch hier – ansonsten gab es allerdings viele Rezepte, die ich so nicht kannte. Die Rezepte sind alle frei von Gluten.

Es gibt die Möglichkeit die Rezepte untereinander zu kombinieren. Zum Beispiel können Beilagen getauscht werden. Nährwerte, Zutaten und Kochzeiten sind zu Hauptgericht und Beilage immer separat angegeben. Am Ende des Buches findet sich ein übersichtlicher Index der verschiedenen Beilagen und Gerichte mit dessen Hilfe man schnell überlegen kann, was man wie kombiniert.

Bei den Broten sind die Zutatenlisten etwas ausgefallener. Flohsamenschalen, Mandelmehl, Koriandersamen oder Hanfsamen gehörten bisher nicht zu den Standardzutaten in meiner Küche – allerdings ist es nicht schwer sich diese Zutaten zuzulegen. Ich persönlich fand den Bereich mit den Broten spitze - eine große Auswahl und sehr schmackhaft. Allerdings ist backen auch deutlich mehr Aufwand als sich das Brot einfach beim Bäcker zu kaufen. Im Buch gibt es Rezepte für Schwarzbrot, Sandwich- und Fladenbrot oder Quarkbrote. Bis man die 15 Brote alle durchgebacken hat, dauert es so seine Zeit und an Abwechslung fehlt es sicher nicht.

Der Theorieteil hält sich bei diesem Buch relativ in Grenzen, es gibt kurze allgemeine Informationen und dann geht es gleich weiter zu den Rezepten. Ich muss zugeben, dass ich über die Zeit verschiedene sehr widersprüchliche Ernährungs- und Diätbücher gelesen habe. Mittlerweile bin ich wirklich froh, wenn mir das Konzept kurz und knapp dargestellt wird und ich keine 20 Seiten lesen muss, in denen das Konzept in den Himmel gelobt wird.

Es gibt zu diesem Buch einen Mengenrechner im Internet, mit dessen Hilfe man sich die ideale Portionsgröße bestimmen lassen kann. Ich habe diesen Rechner nicht genutzt. Ehrlich gesagt ist es mir zu aufwendig zusätzlich zum Kochbuch auch noch im Internet alles umrechnen zu lassen. Aber es sei erwähnt das es diese Möglichkeit gibt.

Das Kochbuch ist sehr übersichtlich gestaltet, die Fotos der Gerichte gefallen mir gut und machen richtig Lust direkt loszulegen. Ich hätte mir vielleicht eine größere Schrift gewünscht, es ist recht kleingeschrieben und viel Freiraum auf den Seiten gelassen.

Mein Fazit:
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, ich finde die Rezepte echt lecker und auch vom Schwierigkeitsgrad und Zeitaufwand her gut machbar. Die Bauernbrötchen mit Eier-Schnittlauch-Aufstrich zum Frühstücken sind bei meiner Familie super angekommen. Auch die verschiedenen Burger und die vier verschieden Saucen für die Burger sind spitze zum Grillen. Mein persönlicher Favorit sind aber die Butternut-Halloumi-Rösti die einfach nur lecker sind! Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden aber dieses Buch hat meinen Geschmack total getroffen!

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534 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 110 Rezensionen

audrey carlan, liebe, erotik, calendar girl, mia

Calendar Girl - Ersehnt

Audrey Carlan , Friederike Ails
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 18.11.2016
ISBN 9783548288871
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Zum Inhalt sage ich bei diesem Buch nicht viel, weil ich nichts vornweg nehmen will. Wer allerdings die letzten drei Teile der Reihe gelesen und gemocht hat, wird auch dieses Buch lieben.

Audrey Carlans Schreibstil hat sich auch in diesem Buch nicht verändert. Sie schreibt nach wie vor total mitreißend und schafft es jedes Mal wieder mich in Mias Welt zu entführen. Ich hatte das Buch in zwei Tagen durchgelesen und konnte es stellenweise tatsächlich nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. In diesem letzten Teil kommen alle offenen Handlungsstränge zu einem schönen Anschluss, man trifft alte Bekannte wieder und erlebt den einen oder anderen schönen Moment mit den Charakteren zusammen.

Was mir sehr positiv aufgefallen ist, dass Wes und Mias Beziehung dieses Mal wirklich im Fokus steht. Es gibt zum Glück keine wechselnden Monatsmänner. Mia und Wes reden miteinander sehen sich täglich und man bekommt mit, wie sich die Beziehung zwischen den Beiden entwickelt – über mehrere Monate. Leider werden die Sexszenen dadurch ziemlich vorhersehbar und langweilig. Ich hatte das Gefühl immer dasselbe zu lesen und habe teilweise Seiten überblättert. Zu viele zu gleiche Sexszenen sind mein größter Kritikpunkt.

In diesem Buch schaffte es die Autorin vor allem Wes zu einem tiefsinnigeren Charakter werden zu lassen – er ist nicht mehr nur der surfende, superheiße Filmemacher – Nein, er kämpft mit Problemen und er entwickelt auch die eine oder andere nicht so traumhafte Seite. Aber er wirkt realistisch, entwickelt sich weiter und wird durch seine Erfahrungen nur stärker. Ich habe die Charakterentwicklung geliebt. Außerdem war Mia in diesem Buch mal nicht mit anderen Typen beschäftigt. Ihre Gefühle für Wes sind richtig klar geworden und ich hatte das Gefühl sie endlich einmal zu verstehen. Ich konnte es nämlich nicht wirklich nachvollziehen, dass sie sich in so viele Typen in so kurzer Zeit verliebt hat.

Einen kleineren Minuspunkt stellen die Logikfehler dar. Dieses Mal nicht so gravierend wie im ersten Teil aber an manchen Stellen musste ich tatsächlich den Kopf schütteln – Recherche und Logik sind wohl nicht die großen Stärken der Autorin. Was mich auch wieder gestört hat, war Mias und Ginelles Umgangston. Ich kann es immer noch nicht verstehen, warum man seine beste Freundin durchgehend beleidigen muss – das stört mich aber schon seit Teil 1.

Ein deutlicher Pluspunkt ist da der Humor und die kleinen Witze, die sich durch die ganze Reihe ziehen. Mia zieht Wes ja immer noch mit der Zahl in seinem Namen auf. Meine Lieblingsstelle in dem Buch ist eine Stelle an der Mias Nichte dann auch eine Zahl in ihrem Namen haben möchte. Am besten eine Fünf.

Mein Fazit:
Ich vergebe 4 Sterne. Das Buch ist nichts extrem tiefgründiges und es wird auch nicht zu meinen Lieblingsromanzen gehören - aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Der Schreibstil ist klasse und langweilig wird dieses Buch auch nicht. Wer eine anspruchsvolle Geschichte, mit anspruchsvoller Handlung sucht, ist hier ganz klar falsch. Das Buch eignet sich aber meiner Meinung sehr gut für einen entspannten Abend nach der Arbeit, wenn man nichts Tiefgründiges mehr braucht. Und nach den drei Bänden vorher habe ich Mia und Wes wirklich ins Herz geschlossen – Ich empfehle allen Fans der Reihe auch den letzten Band zu kaufen und zu lesen. Ein wirklich schöner Abschluss der Reihe. Mias und Wes Beziehung wird endlich mal richtig ausführlich thematisiert. Und die Coverfarben sind echt genial – ein toller Hingucker im Bücherregal!

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105 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 62 Rezensionen

humor, schule, schüler, witzig, lena greiner

Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker

Lena Greiner , Carola Padtberg-Kruse
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 18.11.2016
ISBN 9783548376653
Genre: Humor

Rezension:

Ich muss zugeben, dass ich mich riesig auf dieses Buch gefreut habe. Ich hatte große Erwartungen an das Buch, die teilweise wirklich enttäuscht wurden.

Das Inhaltsverzeichnis war wirklich vielversprechend. Die Schülerantworten sind nach Schulfächern geordnet, es gibt aber Kapitel wie „Die schönsten Schreibfehler“ und „Patzer aus dem Abitur“. Innerhalb des Buches wird jedes Kapitel mit einem Cartoon eingeleitet. Die Cartoons sind super gezeichnet und die meisten sind total witzig. Eine tolle Einstimmung auf die jeweiligen Kapitel!

Die Schülerantworten an sich sind meist wirklich super und echt witzig. Ich muss zugeben, dass ich nicht alle Antworten extrem lustig fand - aber es waren definitiv genug echte Brüller dabei um mich glücklich zu machen. Ich habe mich wirklich köstlich amüsiert. Insbesondere das Englisch und das Religionskapitel fand ich genial .Wahrscheinlich kann man darüber streiten aber ich finde Witze, bei denen ein Wort falsch geschrieben ist, nicht sonderlich witzig. Manchmal ergibt sich durch den Schreibfehler im Kontext ein echter Witz. Allerdings war es bei vielen der Schreibfehlerwitze einfach nur so, dass ein Schüler eben einen Buchstaben vertauscht oder vergessen hat. Darüber kann ich nicht lachen.

Die Autorinnen (Lena Greiner und Carola Padtberg-Kruse) konnten mich nicht wirklich überzeugen. Mir hat zwar die geschriebene Einleitung zu jedem Kapitel gut gefallen, allerdings wurden in der Einleitung bereits die lustigsten Schülerantworten vorweggenommen und im eigentlichen Kapitel dann wiederholt.

Was mich aber wirklich extrem gestört hat, waren die Zwischenkommentare der Autoren. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass die Autorinnen mich für dumm halten würden. Traute man mir nicht zu, dass ich den Witz auch ohne Erklärung verstehen würde? Ein Beispiel: »Ich litt an einer Polenallergie« Autorenkommentar: Vermutlich waren hier Pollen und nicht Polen gemein. Da wäre ich ja jetzt echt nicht selbst draufgekommen …

Mir hat dann leider auch die Struktur im Buch gefehlt. Mir ist nicht klar geworden, warum es ein eigenes „Schreibfehler“-Kapitel gibt. Im Geschichtekapitel zum Beispiel, waren ja auch etliche Antworten, bei denen der Witz der Schreibfehler war. Wenn es ein Schreibfehlerkapitel gibt, sollten dann bitte auch alle Schreibfehlerwitze in dieses Kapitel.

Was mich dagegen wirklich geschockt hat, war die Geschichte „Ich brülle meine Schüler an“. In der Erzählung fanden sich aussagen wie „In fast allen Klassen hatte ich bereits Wutanfälle“ oder „Ich pickte mir eine besonders nervtötende Schülerin …heraus…und machte sie fertig“ Das ist doch nicht lustig? Ich finde eher, dieser Mensch hat komplett den Beruf verfehlt. Ein Lehrer der sich nicht anders zu helfen weiß als eine Siebtklässlerin vor der gesamten Klasse fertigzumachen sollte kein Lehrer sein. So kann man Kinder traumatisieren …

Mein Fazit:
Ich vergebe eine klare 1 für die Schülerantworten. Ich habe wirklich viel gelacht und hatte viel Spaß mit dem Buch. Den Autorinnen gebe ich eine 4 minus, für die unnötigen Zwischenkommentare, fehlende Struktur und für das Aufnehmen der „Ich brülle meine Schüler Geschichte“. Da ist noch deutlich Luft nach oben da!

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49 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

europa, china, reisebericht, kultur, chinesen

Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa

Christoph Rehage
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei MALIK, 17.10.2016
ISBN 9783890294353
Genre: Sachbücher

Rezension:

Hinter diesem, doch recht schlichten, Cover steckt ein wirklich genialer Reisebericht. Der Inhalt dieses Buches ist schnell zusammengefasst: Christoph Rehage (chinesisch: Leike) fährt mit einer Reisegruppe voller Chinesen durch Europa und schreibt anschließend ein Buch über seine Erlebnisse. Ein ungewöhnlicher aber total interessanter Reisebericht!

Als Erstes kann ich einfach nur sagen, dass die Idee einfach nur genial ist. Mit zwölf Chinesen durch Europa – mal einen Blick hinter die Kulissen werfen und herausfinden, wie es bei den allseits bekannten chinesischen Reisegruppen wirklich läuft. Wer weiß denn schon, dass chinesische Reisegruppen auch im Ausland eigentlich immer Chinesisch essen? Ich kann da nur sagen, dass Reisegruppe wohl wirklich nicht ohne Selfies, Souvenirs und schlechtes Gruppenessen auskommen.

Ich habe viele der Orte auf der Reise schon persönlich gesehen – umso interessanter ist es doch mal zu hören, was andere Kulturen so über europäische Sehenswürdigkeiten und Gewohnheiten denken. Das Buch ist ein interessanter Reisebericht gespickt mit politischen Anmerkungen und Informationen über chinesischen Gewohnheiten und Traditionen. Langweilig ist es nie, die Reisegruppe wechselt ja nahezu jeden Tag das Land, erkundet neue Orte und wächst richtig zusammen. Interessant fand ich auch, dass die Reisegruppe voller verschiedener Charaktere ist. Da gibt es den geschiedenen reichen Banker, die Kunststudenten oder die Mutter mit dem Kind – nur um mal ein paar zu nennen.

Man merkt deutlich, dass es sich um einen Erfahrungsbericht handelt. Alles wirkt realistisch – nichts übertrieben. Schattenseiten von Europa, aber auch von China werden angeschnitten. Rehage besucht am Ende des Buches alle Teilnehmer nach der Reise zu Hause – so lernt der Leser dann am Ende auch noch China besser kennen und hat auch kleinen Einblick in das Alltagsleben der Chinesen.

Dann kann ich nur sagen das Rehage einen sehr angenehmen Erzählstil hat - mitreißend, interessant und an vielen Stellen einfach nur richtig lustig. Die Person des Erzählers war mir sofort unglaublich symphytisch. Er kennt sich aus, ist viel herumgekommen, hat schon einiges erlebt und viel zu erzählen. Ich habe ihn wirklich gerne auf der Reise begleitet.

Das Buch ist in der Papego-App verfügbar. Das heißt, man kann das Buch kostenlos auch als E-Book lesen, wenn man die Printversion erwirbt. Ich habe die App natürlich sofort getestet und kann nur sagen, dass es perfekt funktioniert hat und das Lesen so noch viel angenehmer wurde.

Mein Fazit:
Das Buch war gleichermaßen amüsant und informativ. Europa aus chinesischer Sicht und China aus dem Blickwinkel eines Europäers zu betrachten war mal etwas anderes – kein typischer Reisebericht. Der Autor ist ein symphytischer Chinakenner und sein Schreibstil überzeugt auf ganzer Linie. Hier kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen. 

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713 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 233 Rezensionen

fluch, fantasy, secret fire, liebe, jugendbuch

Secret Fire - Die Entflammten

C. J. Daugherty , Peter Klöss , Jutta Wurm
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.08.2016
ISBN 9783789133398
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich bin ziemlich geteilter Meinung, was dieses Buch angeht. Es gibt einige viele positive Punkte, leider auch einige negative Aspekte, die mich ziemlich gestört haben.

Die Grundidee des Buches ist, meiner Meinung nach, echt super. Sacha ist verflucht und wird an seinem 18. Geburtstag sterben und ist bis dahin unsterblich. Um den Fluch zu brechen, müssen Sacha und Taylor zusammenarbeiten und einige Geheimnisse lüften.  Die beiden Hauptpersonen sind ziemlich gegensätzliche Charaktere und anfangs gibt es da auch einige Streitereien.

Ziemlich interessant ist es, das die beiden Hauptpersonen aus unterschiedlichen Ländern kommen und zu anfangs lediglich über das Internet kommunizieren. Die langsam aufkommenden Gefühle zwischen den Hauptpersonen sind realistisch beschrieben und sehr nachvollziehbar. Die Liebesgeschichte fand ich total schön geschrieben –  es fängt als langsames Kennenlernen an, nichts wird überstürzt und es gibt auch außerhalb der Liebesgeschichte noch eine Handlung.  Die Kapitel sind jeweils abwechselnd aus Sashas und Taylors Sicht geschrieben, man lernt als Gefühle, Gedanken und Sichtweisen beider Hauptpersonen sehr gut kennen.

Ziemlich positiv ist auch, dass das Buch in einem sehr guten Schreibstil verfasst ist. Flüssig, angenehm zu lesen und total mitreißend! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand lege. Selten hat mich ein Buch schon auf den ersten Seiten so mitgerissen und überzeugt wie dieses. Das Buch gibt die Möglichkeit die einzelnen Charaktere kennenzulernen, bevor es richtig losgeht. Das hat zur Folge, dass der erste Leseabschnitt etwas ruhiger und weniger spannend ist als der Rest.  Ich fand es aber sehr positiv, dass sich die Geschichte langsam entwickelt hat und nicht sofort alle Geheimnisse verraten wurden. Auf den restlichen Seiten gibt es viel Action, viele Geheimnisse und die Ereignisse überschlagen sich nur so. Der Leser ist natürlich mittendrin und fiebert nur so mit.

Bei den Hauptcharakteren kann ich leider nicht nur Lob aussprechen. Sacha ist ein wirklich gut ausgearbeiteter Charakter. Er handelt logisch, seine Sichtweisen sind verständlich und nachvollziehbar. Insbesondere seine Einstellung und Gedanken über seinen bevorstehenden Tod fand ich sehr gut ausgearbeitet und berührend. Auch sein Umgang mit Taylor und seiner Familie war schön stimmig. Das kann ich leider nicht auch bei Taylor sagen. Sie handelt meiner Meinung nach nicht logisch, und verändert sich total. Am Anfang lebt sie eigentlich nur, um zu lernen – dann plötzlich hat sie kein Problem mehr zu schwänzen und vernachlässigt die Schule komplett. Am Anfang ist sie eher ein Mauerblümchen und dann plötzlich fängt sie an sich total modisch zu kleiden und ist auf einmal irre selbstbewusst. Die Charakterentwicklung ist zu schnell, zu unverständlich und zu unstimmig. Ich wurde mit ihr einfach nicht warm. Da hat es auch nicht geholfen, dass sie dann die mächtigsten Kräfte überhaupt entwickelt.  Eine weitere wichtige Nebenfigur taucht im Laufe der Handlung auf. diese bringt allerdings frischen Wind in die Geschichte und hat mich wieder völlig überzeugen können. 

Teilweise sind Beziehungen zwischen Haupt- und Nebenfiguren nicht detailliert genug dargestellt. Ich bin mir beispielsweise nicht sicher, warum Taylor und Georgie eigentlich befreundet sind – ein paar mehr Details und ich hätte es vielleicht verstehen können. Auch die Beziehung zwischen Sacha und seiner Mutter wirkt beispielsweise sehr emotionslos. Nachdem Sacha offensichtlich ein schlimmes Erlebnis hatte, ist die Mutter eigentlich nur sauer das er nicht pünktlich zum Essen zuhause war. So stellt man sich nicht das Verhalten einer Mutter vor - zu der er ja eigentlich einen guten Draht haben soll. Ein paar Sätze mehr und es wäre nachvollziehbarer gewesen.

Dann kommen wir zu den Punkt, der mich wirklich enorm gestört hat: die Logikfehler. Eigentlich ziehen sich diese wirklich durch das ganze Buch. Es fängt an mit dem Großvater, der vorbeikommt und Taylor erzählt, dass sie in enormer Gefahr schwebt und dann wieder abhaut. Er erzählt ihr nicht, warum sie in Gefahr schwebt, was sie dagegen tun kann oder ähnliches. Stattdessen vereinbar er einen Termin für das Wochenende, an dem sie alles erfahren soll.
Ist der Großvater nur vorbei gekommen um Taylor zu verängstigen?  Und so geht das weiter – Teenager die mit kurzem Rock und T-Shirt mit dem Motorrad durchs Land fahren. Natürlich ohne irgendwelche schützende Motorradbekleidung. Ein recht modern klingender Text in der neuen Rechtschreibung, der allerdings in einem Buch von 1693 stehen soll. Die Polizei ,die ein traumatisiertes, unter Schock stehendes Mädchen einfach so am Bahnhof absetzt, nachdem sie einen Mord beobachtet hat… Ein bisschen logischer hätte das Buch schon sein können. Vor allem da es ja eigentlich kaum Mühe gemacht hätte diese Fehler zu vermeiden.

Mein Fazit:
Secret Fire ist ein sehr spannendes Jugendbuch mit sehr fesselnden und flüssigen Schreibstil. Die Grundidee ist einfach nur genial und der Fantasyteil sehr überzeugend und voller neuer Ideen. Auch die Liebesgeschichte entwickelt sich stimmig und nachvollziehbar. Allerdings hätte ich mir insgesamt mehr Details gewünscht. Allzu genau sollte man außerdem auch nicht über das Gelesene nachdenken, dann fallen nämlich doch einige Logikfehler ins Auge, die mich persönlich sehr gestört haben. Die Charaktere sind im Großen und Ganzen wirklich toll, auch wenn die Entwicklung der weiblichen Hauptperson recht schnell geht.
Ich vergebe 4 Sterne. Wegen dem flüssigen Schreibstil, der tollen Idee und der Spannung, die die Logikfehler und fehlenden Details wieder wettmachen. Ich hatte großen Spaß das Buch zu lesen und konnte es teilweise nicht aus der Hand legen.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

sport, fitness, sachbuch, training, muskeln

Gestern hast du „morgen“ gesagt – Das 5-Stufen-Trainingsprogramm mit dem eigenen Körpergewicht

Michèl Gleich , Justyna Krzyzanowska , Stephan Staats
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 21.09.2016
ISBN 9783954531080
Genre: Sachbücher

Rezension:

Gestern hast du morgen gesagt! Der Titel ist wirklich Programm. Michél Gleich entlarvt in seinem Buch gängige Ausreden und schafft es in einer unglaublich motivierenden Sprache zum Loslegen zu motivieren.  Das übersichtliche, ansprechend gestaltete Buch ist in einen Sport- und einen Ernährungsteil aufgegliedert.

Wie funktioniert das Sportkonzept?
Der Sportteil beginnt mit einer kurzen Einführung und Vorstellung des Konzepts. Statt zum Beispiel ewig über die richtige Kleidung zu philosophieren, beschränkt sich Michél Gleich auf das Wesentliche: Den Sport! Das Konzept besteht aus fünf Trainingsstufen. Beginnend mit Stufe eins, kann man sich im Laufe der Zeit bis zur Stufe fünf steigern. Für jede Stufe gibt es unterschiedliche Übungen – so kommt so schnell auch keine Langeweile auf. Auf Stufe eins gibt es zehn Übungen. Jede Übung dauert 45 Sekunden, danach gibt es 45 Sekunden Pause. Alle Übungen werden zweimal pro Trainingseinheit durchgeführt. Auf den höheren Stufen verringern sich die Pausenzeiten und die Übungszahlen erhöhen sich und werden durch herausfordernde Übungen ersetzt. Die Übungen sind gut erklärt und mit Fotos ergänzt.

Funktioniert das Sportkonzept wirklich, bringt es etwas?
Für mich ja! Dass perfekte an dem Konzept ist, dass ich für meinen Sport nicht vor die Haustüre gehen muss. Ich spare mir den ewigen Weg ins nächste Fitnessstudio und schlechtes Wetter kann mir auch egal sein. Das Einzige was ich brauche ist der Wohnzimmerboden und eine Stoppuhr (und auf den späteren Stufen einen Ball und ein Springseil.) Die Übungen sind denkbar einfach auszuführen. Der Anfang ist auf jeder Stufe etwas schwer, es dauert bis man die Reihenfolge der Übungen verinnerlicht hat. Am Anfang blättert man dann während dem Sport im Buch und muss nachlesen was als Nächstes kommt. Allerdings hat man durch das Konzept ziemlich viel Eigenverantwortung – Menschen die den Sport gerne vor sich her schieben würde ich eher einen Sportkurs in einem Fitnessstudio empfehlen bei dem es feste Zeiten gibt und das Aufschieben nicht so einfach ist.

Und wie funktioniert das mit der Ernährung?
Michél Gleich präsentiert 10- Minuten Rezepte für „Vor dem Training“, „Nach dem Training“ und „Zum Mitnehmen“. Richtig positiv fand ich, dass die Zutaten für eine Person aufgelistet sind. Man weiß also genau wie viel man denn eigentlich essen sollte. In einer Grafik ist zudem immer der Anteil am Tagesbedarf angezeigt. Zudem gibt es einige interessante Fakten über bestimmte Lebensmittel. Ansonsten war ich allerdings recht enttäuscht vom Ernährungsteil – die Rezepte sind jetzt nicht so unglaublich neu. Viele kannte ich so oder in ähnlicher Form bereits zuvor. Sicherlich habe ich die eine oder andere neue Anregung bekommen – allerdings habe ich mir mehr erhofft. Außerdem hat mir das „normale“ Mittagessen gefehlt und ich hätte mir grundsätzlich mehr Rezepte gewünscht. Wo der Sportteil ausführlich und abwechslungsreich war, ist der Ernährungsteil recht eintönig und gefühlsmäßig unvollständig.

Mein Fazit?
Ich kann das Buch jedem der gerne Sport machen möchte, um seinen Körper zu verändern/abzunehmen, empfehlen. Das Sportkonzept ist einfach auszuführen, abwechslungsreich und gut durchdacht! 30 Minuten, 3 mal pro Woche – das ist auf jeden Fall für jeden gut machbar. Der Ernährungsteil liefert einige Anregungen, hat mich persönlich aber nicht wirklich überzeugt. Wer mit dem Gedanken spielt seine Ernährung umzustellen um gesünder zu leben und so abzunehmen, sollte sich nicht allein auf dieses Buch verlassen.

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433 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 160 Rezensionen

gift, liebe, fantasy, melinda salisbury, jugendbuch

Goddess of Poison - Tödliche Berührung

Melinda Salisbury , A. M. Grünewald
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 19.09.2016
ISBN 9783845815138
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es fiel mir schon lange nicht mehr so schwer ein Buch zu bewerten, wie in diesem Fall. Ich muss zugeben, dass ich sehr geteilter Meinung bin. 50% des Buches haben mich ziemlich gelangweilt, die anderen 50 % dagegen habe ich gemocht.

Was mich riesig gestört hat war, dass ich zu fast keinem einzigen Charakter in diesem ganzen Buch eine Bindung aufbauen konnte. Sie waren mir alle so unsympathisch und unemotional. Der einzige der ein bisschen Leben in die Geschichte bringt ist Lief - den ich am Ende allerdings auch nicht mehr wirklich gerne haben konnte. Die Autorin hätte die Charaktere wirklich besser entwickeln können, mehr Charaktereigenschaften und die eine oder andere liebenswerte Person hätten die Geschichte wirklich aufgewertet. Ich kann ja verstehen, dass manchen Charakter ein Hauch von Mystik umgeben muss, und dass Twylla ja niemanden berühren kann und damit automatisch wenig Zuwendung und Kontakt erfährt – aber das war eindeutig zu viel Isolation und zu wenig Emotionen.

Außerdem hatte ich das Gefühl das sie in der ersten Buchhälfte nichts anderes tut als zu beten und in ihrem Zimmer bzw. Tempel zu sitzen. Die Landkarte, die auf der ersten Seite abgedruckt ist, könnte man sich eigentlich sparen. Die ganze Geschichte hat eigentlich nur einen Handlungsort und das ist das Schloss in Lomere.

Mein zweiter großer Kritikpunkt ist das in der ersten Hälfte des Buches einfach nichts Interessantes passiert und wirklich keine Spannung da ist. Natürlich muss eine Fantasygeschichte langsam anfangen und den Leser an die Welt heranführen aber in diesem Fall hat sich das wirklich wirklich gezogen! Das hat sich allerdings ab Buchmitte dann schlagartig geändert und dann hat mich die eine oder andere Handlung wirklich überrascht und es wurde auch richtig spannend und mitreißend. Während ich mich am Anfang zwingen musste weiterzulesen, konnte ich am Ende das Buch kaum aus der Hand legen. Zum Schluss hin überschlugen sich die Ereignisse regelrecht. Hier ging mir alles dann fast schon zu schnell.

Der Fantasy Teil der Geschichte konnte nur teilweise mit neuen Ideen aufwarten. Die Grundidee von einem Mädchen, das mit einer Berührung töten kann, hat mich an „Die Beschenkte“ erinnert. Vermählung zwischen Bruder und Schwester und daraus entstandene irre Kinder kenne ich schon aus Game of Thrones. Was ich allerdings sehr gelungen fand, war die Geschichte der Götter und der gottgleichen Daunen oder das Sündenessen. Beides hat die Autorin geschickt immer wieder mit einfließen lassen und mich so doch in eine fremde interessante neue Welt entführen können.

Die Geschichte mit dem Bringer und dem schlafenden Prinzen fand ich genial! Allein wegen dieser Geschichte würde ich wohl die Fortsetzung lesen! Außerdem fand ich die Entscheidung, die Twylla im Epilog trifft toll – Das Ende überzeugt auf ganzer Linie und macht Lust auf mehr!

Ein riesiger Pluspunkt ist auch das geniale Cover des Buches. Die Farbtöne, die Schrift und das Motiv – alles harmoniert miteinander. Das Buch macht sich super im Regal und bekommt bei mir deshalb einen Ehrenplatz.

Mein Fazit:
Das Buch zieht sich am Anfang ziemlich, ist dann allerdings wirklich spannend. Einige Wendungen haben mich dann wirklich überrascht. Man muss allerdings mit kühlen emotionslosen Charakteren rechnen, die nicht wirklich Sympathiepunkte bekommen. Die Handlung ist räumlich sehr beschränkt auf wenige Handlungsorte, allerdings ist die Fantasy Geschichte zumindest zum Ende hin wirklich gut. Dieses Buch ist Teil einer Reihe also bleiben am Ende doch einige spannende Fragen offen.

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97 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

game of thrones, mittelalter, westeros, sachbuch, got

Winter is Coming

Carolyne Larrington , Jörg Fündling
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Theiss, Konrad, 01.09.2016
ISBN 9783806233506
Genre: Sachbücher

Rezension:

In diesem Buch entführt uns die Autorin Carolyne Larrington in die „richtige“ mittelalterliche Welt, die die Serie Game of Thrones maßgeblich beeinflusst hat. Dieses Buch schlägt eine Brücke zwischen der Serie und den realen Begebenheiten in der Vergangenheit und stellt absolut interessantes Hintergrundwissen zur Verfügung.

Zuallererst möchte ich eine klare Warnung aussprechen: Die Autorin setzt voraus, dass man mit den Begebenheiten in der Fernsehserie vertraut ist – bis zum Ende von Staffel 5! Die Bücher muss man aber nicht gelesen haben. Die Autorin kennzeichnet Spoiler bezüglich der Bücher mit verschiedenen Symbolen und gibt dem Leser so die Möglichkeit unerwünschten Informationen auszuweichen.

Zum Buch selbst kann ich eigentlich nur eins sagen: Ich war begeistert! Von der ersten Seite an merkt man das hier eine Autorin am Werk ist die weiß wovon sie spricht. Sie hat sehr gut recherchiert und alles gut belegt. Aber Larrington hat noch eine viel größere Leistung vollbracht: Sie hat es geschafft Fachwissen und geschichtliche Hintergründe für jedermann verständlich und vor allem interessant verpackt zu schildern. Statt sich in ausufernden Erzählungen zu verlieren, schafft es die Autorin kurz und prägnant zu formulieren und zum Punkt zu kommen. Auch am Schreibstil kann ich nur Positives finden –sehr angenehm und flüssig zu lesen. Durch die allgegenwärtigen Vergleiche zwischen Serien und mittelalterlicher Realität gestaltet sich das Buch sehr abwechslungsreich. Die bekannten Gegebenheiten und Charaktere aus der Serie dienen als Beispiele und Erläuterungen und machen die geschichtlichen Begebenheiten spannender und viel greifbarer.

Mein einziger Kritikpunkt ist das Inhaltsverzeichnis. Die einzelnen Kapitel tragen Namen wie „Das Herz des Landes“, „ Der Osten“ oder „Der Norden“ – ich finde diese Überschriften absolut nichtssagend und hätte mir präzisere Kapitelnamen gewünscht. Allerdings gibt es ein gutes Stichwortverzeichnis dass das wieder wettmacht.

Mein Fazit:
Das Buch ist in einem nicht-fiktionalen, wissenschaftlichen Stil verfasst und vermittelt allerlei Fachwissen und Hintergrundinformationen zu Game of Thrones. Ich als riesen GoT- Fan und Mittelalter Fan kann gleich gesinnten dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Man erfährt allerlei nützliches Wissen, mit dem man beim nächsten Game of Thrones Serienabend mit Freunden prima angeben kann. Und danach kann keiner mehr „You know nothing“ sagen. Und da der nächste Winter ja bekanntlich naht, schadet es nicht, sich mit diesem Buch und den darin enthaltenen Wissen vorzubereiten! :)

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136 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 90 Rezensionen

liebe, nerd, liebesroman, monika peetz, traumfrau

Ausgerechnet wir

Monika Peetz
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.09.2016
ISBN 9783462049398
Genre: Liebesromane

Rezension:

Tom ist 29 Jahre alt, Zahlenliebhaber, Studienabbrecher und mäßig erfolgreicher Unternehmensberater – dafür aber total sympathisch und liebenswert. Über eine Dateingseite die mit mathematischen Formeln arbeitet, versucht er die große Liebe zu finden.

Ich habe dieses Buch wirklich sehr genossen und während meines Urlaubs auf einen Tag komplett gelesen. Monika Peetl hat einen wahnsinnig guten, und vor allem sehr humorvollen Schreibstil, der das Lesen wirklich zu einem Erlebnis macht. Das Buch überzeugt mit Witz und charmanten, unperfekten und absolut liebenswerten Charakteren. Die Handlung des Romans ist - wie sich wohl schon am Klappentext zeigt – nicht besonders tiefsinnig. Was mir aber besonders gut gefallen hat, war es durchgehend aus der männlichen Sicht zu lesen. Die meisten Liebensromane sind ja meist aus weiblicher Sicht geschrieben.

Tom war mir von der ersten Seite an sofort symphytisch und mindestens genauso schnell habe ich die mehr oder weniger verrückten Nebencharaktere ins Herz geschlossen. Tom hat eine kunterbunte und abgedrehte Familie – und wie kann man auch die 12-jährige Juniorwissenschaftlerin Florentine oder den Exschwager und Lebenskünstler Joshi nicht sofort mögen?

Auf eine echte Liebesgeschichte mit einer Beziehung habe ich allerdings vergeblich gewartet. Es geht in diesem Buch eher um das Finden der richtigen Frau und das Meistern des Lebens, und natürlich die zahlreichen Probleme die dabei auftauchen können. Ich fand alles an dem Buch gut – nur Lisa leider nicht. Ich fand sie absolut hochnäsig, und unsympathisch. Sie hat – meiner Meinung nach – kein Stück zu Tom gepasst. Außerdem gab es für den Leser kaum Chancen mit der Frau warm zu werden weil es ja fast keinen Kontakt zwischen den beiden gab. Am Ende des Buchs gibt es eine überraschende Wendung, die das Buch total gerettet hat und mir sehr gut gefallen hat. Allerdings hätte auch diese länger und genauer beschrieben gehört!
Das Cover finde ich persönlich sehr hübsch – es macht sich auch sehr gut im Bücherregal.

Mein Fazit:
Ich vergebe 4 Sterne. Dieses Buch hat mich mit Kombination aus symphytischen liebenswerten Charakteren, humorvollen Momenten mit ganz viel Spaß und vielen Zahlen auf dem Weg zur großen Liebe überzeugt. Wenn man jetzt alles ausrechnet und eins und eins zusammenzählt, bleibt nur noch zu sagen, dass dieses Buch wirklich absolut lesenswert ist!

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58 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

kochbuch, frühstück, rezepte, kochen, backen

sweet & salty

Andrea Martens , Jo Kirchherr
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei AT Verlag AZ Fachverlage, 15.08.2016
ISBN 9783038009436
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Kochbuch Sweet&Salty bietet schnelle, einfache Rezeptkombinationen für den ganzen Tag. Am Anfang gibt es eine kleine Einleitung, dann finden sich Rezepte in den Kategorien „Smoothies und Bowls“, „Waffeln“, „Pancakes und Crepes“, „Brote und Toasts“, „Aus dem Ofen“, „Omletts & Co“ und „Für den größeren Hunger“.
Ein riesengroßer Vorteil ist, dass die Rezepte einfach und schnell zubereitet sind. Nur bei wenigen Rezepten benötigt man mehr als 30 Minuten Zeit. Die Rezepte sind eigentlich alle ziemlich leicht und ohne größeren Aufwand zu zubereiten. Positiv ist vor allem, dass bei jedem Rezept angegeben ist, wie viel Zeit man dafür benötigt. Die Zeitangaben stimmen auch tatsächlich ungefähr mit der Zeit, die ich dafür brauche, überein. Die Erklärungen sind gut und ausführlich – also auch für Kochanfänger super geeignet.
Das Kochbuch ist sehr ansprechend gestaltet. Die Bilder der einzelnen Gerichte sehen einfach nur superlecker aus und machen richtig Lust darauf das Rezept auszuprobieren. Auch die passenden Hintergrunde und verschiedenen Schriftarten machen das Buch zu einem echten Schmuckstück.
Ich muss allerdings zugeben, dass nicht alle Rezepte meinen Geschmack getroffen haben. Einige der Kombinationen waren mir persönlich etwas zu gewagt. Zudem gab es in einzelnen Rezepten Zutaten, von denen ich zuvor noch nie gehört hatte. Grundsätzlich kann ich sagen, dass ich doch etliche Zutaten erst kaufen musste, und nicht im Haus hatte – spontan daraus kochen ist dementsprechend schwierig gewesen.
Ich habe allerdings in dem Buch einige wirklich tolle Rezepte gefunden, die ich auf jeden Fall zu meinen Lieblingen zählen kann. Der Chicken Salad mit Mandarinen ist super zum Mitnehmen ins Büro geeignet und ist eine tolle Abwechslung zu normalen Salaten. Das kanadische Bananenbrot zum Frühstück ist ein supeleckerer Start in den Tag. Den Brezel-Käse-Auflauf habe ich mittags gemacht und absolut genossen. Besonders toll fand ich aber die Toast Muffins, die beim Brunch mit Freunden total gut angekommen sind.

Mein Fazit:
Das Buch bietet einige ausgefallene, aber superleckere Rezeptkombinationen. Man braucht aber beim Nachkochen definitiv Experimentierfreude und Mut und muss sich auch darauf einstellen, dass nicht alles den eigenen Geschmack trifft. Wer neue Ideen sucht um das Frühstück aufzupeppen, ist hier definitiv richtig! Das Buch ist außerdem ein echter Hingucker und eignet sich auch sehr gut als Geschenk.

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18 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Gods of War - Casto: Gefährte des Feuers

Xenia Melzer
E-Buch Text: 346 Seiten
Erschienen bei Forever, 12.08.2016
ISBN 9783958181298
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Buch beginnt mit einer Legende, die von den Göttern und der Entstehung und Entwicklung der Welt erzählt und den Leser damit sofort in eine fremde Welt entführt. Aus Magie und Chaos erschufen die Mütter die Welt, Ana-Darasa und die Menschen, die sie bevölkerten. Die Götter versprachen den Menschen zwei Anführer: Die Halbgötter Canubis und Renaldo. Ihre vollständige Macht können beide aber erst nutzen, wenn sie acht würdige Mitstreiter und ihre jeweiligen Herzen gefunden habe. Während Canubis sein Herz bereits gefunden hat, ist Renaldo immer noch auf der Suche nach seinem Gefährten. Bisher hat es kein Mensch geschafft seine Aufmerksamkeit länger als ein paar Tage zu auf sich zu halten – bis der widerspenstige Sklave Casto in Renaldos Leben tritt.

Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt. Die von der Autorin geschaffene Welt ist fesselnd und interessant ohne zu unrealistisch und übertrieben zu sein. Einige Charaktere haben faszinierende Fähigkeiten, aber glücklicherweise auch Fehler die sie menschlich wirken lassen. Was wirklich auffällt, ist dass die Autorin ihre Welt wirklich gut durchdacht hat und sich Mühe mit den Details gegeben hat. Beispielsweise gibt es eine differenzierte Rangordnung unter den Sklaven oder Feste zu Ehren der Götter. Was mir besonders gut gefallen hat, ist dass es keine ausschließlich von Männern dominierte Welt gibt – was in diesem Genre keine Seltenheit wäre.

Das Buch konzentriert sich hauptsächlich auf Casto und Renaldo. Beide sind einfach unglaublich willensstarke Charaktere, zwischen denen mächtig die Funken geflogen sind. Die Dynamik zwischen den beiden war fantastisch, ich habe ihre Auseinandersetzungen und Streits geliebt. Positiv war aber vor allem das die beiden nicht sofort im Bett gelandet sind, sondern das sich die Beziehung langsam entwickelt hat. Auch die Liebe zwischen den beiden kam nicht aus dem Nichts, sondern hat sich langsam - und noch wichtiger nachvollziehbar für den Leser – entwickelt.

Innerhalb des Buches werden allerdings noch zwei weitere Beziehungen thematisiert, wenn auch nur am Rande. Eine davon ist eine Dreierbeziehung. Ich bin grundsätzlich kein Fan von Dreierbeziehungen und wurde auch mit dieser nicht wirklich warm. Die zweite Beziehung dagegen war spitze! Ich bin sehr gespannt wie es zwischen Sic und Lord Noran weitergeht und hoffen sehr darauf, dass diese Beziehung in der Fortsetzung noch ausführlicher thematisiert wird.

Ich muss außerdem zugeben, dass ich vergeblich auf den, in der Kurzbeschreibung versprochenen, „alten Feind aus den Tiefen der Vergangenheit“ gewartet habe. Es gibt zwar ein paar „böse“ Figuren und definitiv konfliktversprechende Handlungsstränge, allerdings hätte ich mir ein bisschen mehr Spannung und Kampf gewünscht.

Das Ende des Buchs kam ziemlich überraschend und abrupt. Deshalb hier eine Warnung: Wer eine vollständige und abgeschlossene Geschichte sucht ist hier falsch. Ich für meinen Teil freue mich aber auf die Fortsetzung und bin gespannt auf die Auflösung der noch bestehenden „Geheimnisse“ und die Fortsetzung der zahlreichen noch offenen Handlungsstränge.

Mein Fazit:
Xenia Melzer hat in diesem Buch eine absolut fesselnde und faszinierende Fantasy-Welt erschaffen. Mit zwei wirklich eigensinnigen, liebenswerten und charakterstarken Hauptpersonen, zwischen denen heftig die Funken fliegen, überzeugt dieses Buch auf ganzer Linie! Ich kann es kaum erwarten Teil zwei in den Händen zu halten. Ich vergebe „nur“ 4 Sterne, weil ich mir mehr Action gewünscht hätte und mit der Dreierbeziehung nicht warm geworden bin.

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