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krise, spaß, ermittlungen, pratchett, hörbuch

Hohle Köpfe

Terry Pratchett , Rufus Beck
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 23.05.2011
ISBN 9783837107876
Genre: Fantasy

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343 Bibliotheken, 2 Leser, 5 Gruppen, 10 Rezensionen

scheibenwelt, fantasy, humor, drache, drachen

Wachen! Wachen!

Terry Pratchett , Andreas Brandhorst
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2005
ISBN 9783492285070
Genre: Fantasy

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fangirl, liebe, college, fanfiction, jugendbuch

Fangirl

Rainbow Rowell
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei GRIFFIN, 10.09.2013
ISBN 9781250030955
Genre: Jugendbuch

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Toller Dampf voraus

Terry Pratchett , Gerald Jung
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.09.2016
ISBN 9783442484539
Genre: Romane

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229 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 35 Rezensionen

traumwelt, liebe, nevermore, cheerleader, fantasy

Nevermore

Kelly Creagh , Viktoria Fuchs
Flexibler Einband: 554 Seiten
Erschienen bei Loewe, 01.03.2012
ISBN 9783785573891
Genre: Jugendbuch

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89 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

fantasy, die buchspringer, buchwelt, mechthild gläser, bücher

Die Buchspringer

Mechthild Gläser
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe, 17.10.2016
ISBN 9783785585955
Genre: Jugendbuch

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I Am the Traitor

Allen Zadoff
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LITTLE BROWN, 09.06.2015
ISBN 9780316199728
Genre: Sonstiges

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science fiction, weltraum, bastei lübbe, campbell, science-fiction

Die Verschollene Flotte: Furchtlos

Jack Campbell , Ralph Sander
Flexibler Einband: 379 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 28.11.2009
ISBN 9783404233410
Genre: Science-Fiction

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science fiction, bastei lübbe, campbell, science-fiction, flotte

Die Verschollene Flotte: Black Jack

Jack Campbell , Ralph Sander
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.05.2010
ISBN 9783404233441
Genre: Science-Fiction

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science fiction, bastei lübbe, campbell, science-fiction, flotte

Die Verschollene Flotte: Fluchtpunkt Ixion

Jack Campbell , Ralph Sander
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.01.2011
ISBN 9783404233519
Genre: Science-Fiction

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science fiction, bastei lübbe, campbell, science-fiction, flotte

Die Verschollene Flotte: Der Hinterhalt

Jack Campbell , Ralph Sander
Flexibler Einband: 381 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.11.2011
ISBN 9783404206421
Genre: Science-Fiction

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science fiction, bastei lübbe, campbell, flotte, sprünge

Die Verschollene Flotte: Gearys Ehre

Jack Campbell
E-Buch Text: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Luebbe, 24.06.2011
ISBN B0057DCQW0
Genre: Science-Fiction

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science fiction, bastei lübbe, campbell, science-fiction, flotte

Die verschollene Flotte: Ein teurer Sieg

Jack Campbell
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 18.05.2012
ISBN 9783404206636
Genre: Science-Fiction

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

ghostsitter, tommy krappweis, kinderbuch, geister, vampir

Ghostsitter - Vorsicht! Poltergeist!

Tommy Krappweis , Timo Grubing
Fester Einband
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 04.05.2016
ISBN 9783505138515
Genre: Kinderbuch

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Reinventing Mona

Jennifer Coburn
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Kensington, 31.03.2007
ISBN B000P0JO7U
Genre: Sonstiges

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Catching Jordan (Hundred Oaks)

Miranda Kenneally
E-Buch Text: 290 Seiten
Erschienen bei Sourcebooks Fire, 01.12.2011
ISBN 9781402262289
Genre: Sonstiges

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

mars, science fiction, hörbuch, weltall, raumfahrt

Der Marsianer

Andy Weir , Jürgen Langowski , Richard Barenberg
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Random House Audio, 14.09.2015
ISBN 9783837131550
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Dies ist eine Hörbuch-Rezension.

Zunächst war ich skeptisch, wie Weir eine Handlung um eine Figur stricken möchte, die auf einem einsamen Planeten vergessen worden ist. Ohne Begleiter, ohne einen Weg der Kommunikation. Ich habe befürchtet, dass Mark zu sehr in seinen Gedanken abdriftet oder sich gar darin verliert. Doch haben mich die Geschichte und besonders die Struktur mit den kurzen Logbuch-Einträgen überrascht. Für diejenigen, die nicht so viel mit Science Fiction, Astronauten, Weltraum … am Hut haben, mag der Anfang kompliziert und trocken wirken. Kurzzeitig wurde ich beim Zuhören von den Fachbegriffen ein bisschen erschlagen, da zu Beginn sehr viel erklärt und vom Setting her aufgebaut wird.

Aber es lohnt sich. Ich kann nur sagen, haltet die ersten zwei Stunden durch. Denn danach fängt Mark Watneys Figur endlich an, lebendig zu sein und ich habe mich in seinen Sarkasmus verliebt.

Die Handlung insgesamt besaß einen etwas untypischen Aufbau. Erst ein zäher Beginn, doch ab der Mitte habe ich total mitgefiebert, was Mark als nächstes passiert und wie er nun wieder seinen Hals retten will. Leider hat der letzte Höhepunkt am Ende mich dann nicht mehr mitgerissen, irgendwie wirkte das nach den vielen Schicksalschlägen, die Mark überwinden musste, nicht mehr dramatisch. Schade eigentlich.

Figuren: Mark Watney war wirklich gut gezeichnet. Ich habe mit ihm mitgelitten, armer Kerl. Ich habe mit ihm gerätselt, während ich seinen Gedankengängen lauschte, wie er Lösungen für seinen Überlebenskampf finden soll. Und mit ihm geflucht, da dieser „scheißrote Planet“ ihn ständig versuchte umzubringen. (Und ja, er verflucht den Mars ständig.) Mark ist unglaublich klug und sehr gut recherchiert. Er ist ein Wissenschaftler, durch und durch, doch als Leser konnte ich nicht nur seine Gefühlslage nachvollziehen, ich konnte auch seinen Theorien folgen. Obwohl es um Astrophysik ging und noch weitaus kompliziertere Wissenschaften.

Leider ging Marks Sarkasmus, den ich wirklich mochte, hin und wieder verloren. Einer meiner größten Lacher war die Szene, wenn er mit der NASA kommuniziert: „Passen Sie auf, was Sie schreiben, alle Welt kann mitlesen.“ Und Marks Antwort: „Schauen Sie dort Titten. (.)(.)“ (Aus Gedächtnis geschrieben, ich habe es ja nur gehört.)

Sprache: Es ist stellenweise nicht leicht zuzuhören, gar ermüdend. Viele Fachausdrücke, Denkmuster, wie man sie von Uniprofessoren kennt, prägen die Sprache von Weir. Trotzdem ist die Geschichte verständlich, selbst wenn mal einen Fachbegriff nicht zuordnen kann.

Sprecher / Stimme: Richard Barenberg war nach Langem ein Hörbuchsprecher, der wirklich die Passagen gut betonte. Wenn die Figur seufzte, seufzte er tatsächlich und las es nicht einfach nur vor. Daher ganz klar „Daumen hoch“ für seinen Vortrag. Selbst die Frauenstimmen, für die er die Stimme verstellt hat, waren vollkommen in Ordnung.

Fazit: Für ein Weltraumabenteuer, das ohne große Action auskommt, sondern eher ein eisenharter Überlebenskampf ist, ist es wirklich spannend umgesetzt. Ich kann es jeden empfehlen, der Titel mag wie „From Earth to the Moon“ oder „Red Planet“. Einen Punkt Abzug gibt es jedoch nur durch den etwas zähen Anfang und da die Dramatik sich am Ende leider nicht mehr steigerte.

Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen für „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ und bedanke mich für das Rezensionsexemplar. Hat Spaß gemacht!

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79 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 34 Rezensionen

finnland, abenteuer, action, jagd, jugendbuch

Big Game - Die Jagd beginnt

Dan Smith , Birgit Niehaus
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.04.2015
ISBN 9783551520739
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover & erster Eindruck: Die gebundene Ausgabe ist von gewohnt hochwertiger Chicken House Qualität und das Cover spiegelt gut den Inhalt der Geschichte wieder. Besonders die kleinen Details des Flugzeugs und des übergroßen Bogens haben mir gefallen. Auch wenn der abgebildete Junge in den kurzen Hosen nicht lange in Finnland überlebt hätte, aber das nur am Rande.

Figuren: Oskari wirkt zu Beginn der Geschichte wie der typische Verlierer, kleiner und schwächlicher als die anderen Jungen, ein auf den ersten Blick schlechter Jäger. So haben die Männer aus dem Dorf wenig Hoffnung, dass er das Initiationsritual zu seinem dreizehnten Geburtstag schafft: eine erfolgreiche Jagd. Trotz der Selbstzweifel gibt Oskari jedoch nicht auf, er möchte seinen Vater stolz machen, sodass ich beim Lesen schnell merkte, wie clever und beharrlich er ist. Dieser Punkt und seine authentische Darstellung machen Oskari sehr sympathisch. Er sucht immer nach einem Ausweg, selbst wenn er im Nachteil ist, und als er dann den Präsidenten vor den Attentätern beschützen muss, wendet sich auf einmal das Blatt. Nun ist Oskari der Starke und der Schlaue – seine Entwicklung sowie die Verflechtung des Rituals waren toll zu lesen.

Auch die anderen Nebenfiguren waren gut ausgearbeitet und realistisch, stellenweise hat mir der Präsident echt leid getan.

Sprache: Die Sprache ist einfach, dafür jedoch flüssig und der Zielgruppe entsprechend. Besonders die Beschreibungen sind wunderbar zu lesen. Smith beschwört lebendige Bilder voller Atmosphäre ins Kopfkino, ich konnte mir die finnische Landschaft sehr gut vorstellen. Die Actionszenen waren schnell verfasst und trieben die Spannung konsequent weiter an. Das Buch liest sich so weg. Eigentlich wollte ich gar nicht unterbrechen, habe es jedoch oft mit dabei gehabt, um mir die Zeit in Ärztewartezimmern zu verkürzen. Da konnte ich meine Ärzte schlecht angrummeln mit „Sekunde, nur noch kurz das Kapitel.“

Lob und Kritik: Da „Big Game“ zuerst ein Filmskript gewesen ist, das zu einem Roman ausgearbeitet wurde, hat dieser sofort meine Neugier geweckt. Die Umsetzung ist gelungen, nur noch die kurzen, knackigen Dialoge, die jedoch typisch für diese Art von Filmen sind, deuten auf die Ursprungsform hin. Und trotz der Gewalt, der Explosionen und der Todesgefahr fand ich die Auflösung zufriedenstellend.

Zwischenzeitlich liest es sich sogar wie ein kleiner Surival Guide – da steckt sehr viel Recherche dahinter, ich war regelrecht erstaunt!

Kleine Kritikpunkte habe ich dennoch. Einerseits erfährt der Leser zu wenig über die Drahtzieher und die Hintergründe des Attentats, aber das kann auch an der Zielgruppe des Romans liegen. Als erwachsener Leser hätte ich gerne noch erfahren, ob die Maßnahmen am Ende den Schuldigen zur Rechenschaft gezogen haben. Andererseits waren es mir zu viele Zufälle bei dieser eh leicht vorhersehbaren Handlung. Aber für ein jüngeres Publikum bildet dies vermutlich genau die richtige Mischung für spannende Lesestunden.

Fazit: Ein actiongeladenes, spannendes Buch für Jungen ab zwölf Jahren, die Abenteuergeschichten mögen. Locker geschrieben und mit einem sympathischen Protagonisten. 4 von 5 Sternen für „Big Game“.

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89 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

mystery, mord, familie, visionen, thriller

Ich sehe was, was niemand sieht

Tim O'Rourke , Frank Böhmert
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.02.2015
ISBN 9783551520746
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover & erster Eindruck: Dieses Cover verwirrt mich. Ich habe aus Reflex den Titel erst von oben nach unten gelesen und mich gefragt, was das bitte bedeuten soll. Bis mir wieder der englische Titel einfiel, “Flashes”, und mir klar wurde, dass das Cover Charleys Lichtblitze wiederspielgelt. Denn aktuellsten kräftig und am größten, während die davor bereits wieder verblassen! Interessante Idee!
Das Taschenbuch fasst und blättert sich angenehm, Druck und Papier entsprechen der gewohnten Chicken House Qualität. Die serifenlose Schrift des Buchsatzes irritierte mich zuerst, aber nach den ersten Seiten besserte sich das.

Figuren: Die Charaktere haben alle ihren Charme und wirken überzeugend. Für Charley habe ich gleich Sympathie empfunden, nach dem Tod ihrer besten Freundin und einzigen Vertrauten, was diese Blitze angeht, ist sie ziemlich verloren. Sie ist manchmal zu naiv, gerade was die Bekanntschaft zu Tom betrifft, aber das ist vermutlich ihrer Situation verschuldet. Ein Leben lang für diese übersinnliche Kraft gemobbt und verurteilt, ist der Wunsch, dass ihr jemand glaubt, wohl zu übermächtig. Eine starke Figur ist sie jedenfalls, sie kämpft dafür, diese angeblichen Unfälle der toten Mädchen aufzuklären, selbst wenn es sie in Gefahr bringt.

Mit Tom bin ich nicht gleich warm geworden, trotz der beiden Ich-Perspektiven konnte ich ihn mir schwer vorstellen. Sein Gerechtigkeitssinn und der Drang, die Wahrheit aufzudecken, ehren ihn, aber in dieser Hinsicht ist er so naiv wie Charley. Anfangs riss er noch groß die Klappe auf, da er anscheinend so gut kombinieren kann, aber das legte sich im Verlauf der Handlung. Schade eigentlich. Jedoch gefiel mir seine Rolle, wie er Charley zur Seite steht, sehr gut.

Die leichte Verliebtheit der beiden bleibt im Hintergrund, sodass die Handlung sich auf das Mysterium der Blitze konzentrieren kann sowie die Suche nach dem Täter.

Auch die Nebenfiguren sind gut gezeichnet. Der aufgeblasene Jackson ist trotz seines manchmal widerlichen Charakters gut getroffen und die Zweifel und Sorgen von Charleys Vater konnte ich nachvollziehen.

Sprache & Umsetzung: Der Schreibstil ist flüssig und schnell, die Seiten fliegen nur so dahin. Dabei passiert nicht auf jeder Seite etwas Actiongeladenes, ruhige Szenen, wie Momente, die die Spannung wieder heben, wechseln sich ab. O’Rourke gelingt es, eine düstere Stimmung durch den Roman hinweg aufrecht zu erhalten, schauerlich und nervenaufreibend. Jedoch hält er sich bei den Beschreibungen der Opfer zurück, sodass es nicht zu blutig wird. Die Gedankenblitze und die Erscheinungen, die Charley dabei sieht, machen den Reiz des Buchs aus und fesselten mich an die Buchseiten.

Leider wusste ich schon auf Seite 100, wer der Täter war, dennoch muss ich gestehen, dass O’Rourke die falschen Fährten gut gelegt hat und ich bis zum Schluss der kompletten Auflösung entgegenfieberte. Das Ende kam mir ein wenig abgehackt vor, aber die Geschichte ist abgeschlossen, das Wichtigste hat ein Ende gefunden. Ob auf den Vorschlag von Toms Chef noch eingegangen wird, wird die Zeit zeigen.

Fazit: Schneller, spannender Mystery-Thriller für Jugendliche ab 14 Jahren. Überzeugende Charaktere und mal eine andere Art, einen Täter zu fassen. Daher gibt es für “Ich sehe was, was niemand sieht” 4 von 5 Sternen.

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

lustig, jaromir konecny, klischees, türken, missverständnisse

Dönerröschen

Jaromir Konecny
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.07.2014
ISBN 9783570309209
Genre: Jugendbuch

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76 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

medien, castingshows, cybermobbing, sophia bennett, freundschaft

#rausmitderdicken

Sophia Bennett
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Chicken House, 01.10.2014
ISBN 9783646926187
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover: Bunt und auffällig, doch zeigt es sehr schön die unterschiedlichen Typen der vier Freundinnen und nimmt auch noch Bezug auf den Song „Sonnenbrille“ im Buch. Gefällt mir sehr gut!

Umsetzung: Zunächst war ich weniger angetan, als ich das Rezensionsexemplar erhalten habe. Wieder ein Jugendbuch, das sich mit Castingsshows beschäftigt, den kurzen Moment des Ruhms, den Teenager sich wünschen. Nach den ersten dreißig Seiten warf ich meine Zweifel über Bord. Das Buch war angenehm zu lesen und mit Leichtigkeit stellte Bennett dem Leser die vier Mädchen vor, um die es sich dreht. Es startete als eine warme Geschichte, Freundinnen, die in etwas reinstolpern, das größer als sie selbst ist. Aber auch größer als ihre Freundschaft?
Nach den ersten 100 Seiten klebte ich praktisch an den Seiten, da ich mitten in die Geschichte gezogen wurde. Sehr gut recherchiert und sehr glaubwürdig verwandelt sich der Traum, eine Casting-Show zu gewinnen, in die absolute Hölle für die vier Mädchen. Sie wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Man will sie sie verbiegen, Fremde beschimpfen sie im Internet und die Medienmacher erklären sie zum Spielball ihrer niederen Absichten. Und das Publikum scheint sich für alles zu interessieren, nur nicht die Wahrheit.

Figuren: Die Geschichte ist aus Sashas Sicht erzählt. Sie wirkt auf den ersten Seiten ein wenig naiv, was sie jedoch liebenswürdig macht. Sasha ist dieses „Aber andere sind doch viel besser als ich“-Mädchen und ich habe mit Spannung verfolgt, welchen Weg sie im Buch einschlägt. Zeitweise war sie furchtbar überfordert, dennoch habe ich mitgefiebert, ob sie die Freundschaft zu Rose noch retten kann und wie sie ihrer Rolle entkommen will, in die das Internet sie gesteckt hat.
Bennett schafft eine nahtlose Auflösung, die den Leser zufrieden zurücklässt. Gerade das Ende ist realistisch und die Aussage, die leise im Hintergrund mitschwingt, hat mich lächeln lassen. Kein Kitsch, kein übertriebenes Gehabe – ganz, ganz toll.

Sprache: Leicht und locker fließt der Text dahin. Die Mädchen benehmen sich durchweg wie Teenager und es war erschreckend, wie bekannt mir die eingefügten Schnipsel aus dem Netz vorkamen. Gleichzeitig ist Sashas Gefühlswelt sehr stark beschrieben, Ängste, Sorgen, Zweifel sind äußerst lebhaft umgesetzt.

Fazit: Wow. Seit langem endlich wieder ein Jugendbuch, das mich schlichtweg überzeugt und zufrieden zurücklässt. Ein bisschen Liebe, ganz viel Freundschaft. Aber auch ein authentischer Blick auf die Auswirkungen von Cybermobbing und hinter die Kulissen von Castingshows.
Daher vergebe ich 5 von 5 Sternen an #rausmitderdicken und erteile eine Leseempfehlung. Nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene geeignet.

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71 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

jugendbuch, freundschaft, auftragskiller, boy nobody;, camp

Fearless

Allen Zadoff , Petra Post , Andrea von Struve , Andrea von Struve
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 03.07.2014
ISBN 9783845800066
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sprache: Wie schon im ersten Band gelingt Zadoff mit Boy Nododys kühler, emotionsloser Ich-Perspektive einen sehr passenden Schreibstil an den Tag zu legen. Er ist ein Stratege, ein berechnender Kämpfer ein bisschen wie ein jugendlicher Jason Bourne. Ohne Schnörkel. Ohne Ablenkungen. Zielgerichtet führen die kurzen Sätze und Kapitel den Leser durch die Geschichte, so schnurgerade Boy Nobody auch seine Missionen verfolgt. Dabei jedoch ohne an Spannung zu verlieren, es ist präzise und schnell verfasst, dennoch wollte ich weiter, weiter und weiter lesen.
Besonders bei dieser einen Wendung am Ende, die ich jetzt nicht verraten möchte, zeigt Zadoff, dass er auch ganz anders kann. Mit der Veränderung von Boy Nobody, wandelt sich auch der Schreibstil – die Entwicklung hat mir beim Lesen sehr gut gefallen.

Figuren: Während Boy Nobody im ersten Band eher einen emotionalen Konflikt durchstand, plagen ihn im zweiten Zweifel an seiner Loyalität zum Programm und seiner bisherigen Identität, oder sollte ich sagen: Nicht-Identität? Weiterhin schlüft er mühelos in Rollen und lässt nur sehr wenig von seiner eigentlichen Persönlichkeit durchblicken, alle seine Handlungen dienen der Mission. Aber was ist er noch, wenn seine Loyalität ins Programm erschüttert wird und er sich nicht sicher sein kann, ob seine Mission nun bestand hat oder nicht? Interessante Fragen, denen Boy Nobody sich stellen muss.

Außerdem bin ich in Howard vernarrt, seine Art ist mir sofort ans Herz gewachsen. Ein so tolle Figur! Hoffentlich sehe ich ihn in Band 3 lebend wieder, allein diese Ungewissheit lässt mich schon die Tage zählen.

Lob: Fearless ist dunkel, gefährlich und überzeugt mit Überraschungsmomenten, die man so nicht erwartet. Sofort reißt Zadoff den Leser in die neue Mission und verrät doch nur Stück für Stück Einzelheiten über das Programm oder Boy Nobody selbst. Aber was man da als Puzzlestück präsentiert bekommt, dreht und wendet und ändert die Geschichte immer wieder. Wer ist gut? Wer ist böse? Arbeitet Boy Nobody nun für die Regierung oder steckt jemand anderes dahinter? Was ist mit seinem richtigen Vater?

Zudem ist das Buch gut recherchiert. Aus politischer, wissenschaftlicher, militärischer und geschichtlicher Sicht. Trotz der schwierigen Themen wie eines rechtsradikalen, paramilitärischen Jugendcamps oder dessen terrroristischen Absichten, rutscht Zadoff nicht in Verherrlichungen oder Verdammungen ab, sondern setzt sich mit dem Thema gut auseinander. Wie weit gehe ich für meine Ideale? Welche Konsequenzen nehme ich dafür in Kauf? Widerspreche ich der Mission, weil ich selbst Zweifel hege? All diese Fragen muss sich nicht nur Boy Nobody stellen, sondern auch der Leser, wenn er die Insassen des Camps und deren Prinzipien kennenlernt.

Zusammenfassend: Exzellente Fortsetzung, ich konnte es nicht mehr aus den Händen legen! Spannend, rasant, mit unvorhergesehen Entdeckungen, die mich nur noch hibbeliger auf den nächsten Band machen. Zum Glück erscheint dieser im Englischen Juni 2015. Ratet, welches Ereignis ich mir jetzt gleich in den Kalender eintragen werde? Wirklich, ein sehr, sehr gelungener YA Mystery-Thriller. Daher vergebe ich 5 von 5 möglichen Sternen an “Fearless”.

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212 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

crazy in love, kim karr, liebe, gefährlich sexy, musik

Crazy in Love - Gefährlich sexy

Kim Karr , Uta Hege
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2014
ISBN 9783548286242
Genre: Liebesromane

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243 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

crazy in love, kim karr, liebe, los angeles, musik

Crazy in Love - Gefährlich schön

Kim Karr ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2014
ISBN 9783548286204
Genre: Liebesromane

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die geheimen Talente des Piet Barol

Richard Mason
E-Buch Text: 320 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann Verlag, 11.03.2013
ISBN 9783641089658
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt: “Piet Barol kommt 1907 als Hauslehrer nach Amsterdam. Mittellos, aber gesegnet mit außergewöhnlich gutem Aussehen, scharfem Verstand und unwiderstehlichem Charme erobert er die Familie des reichen Hoteliers Vermeulen-Sickerts im Sturm. Vor allem Jacobina, die Frau des Hausherrn, entdeckt schon bald Piets Talente der besonderen Art. Sein eigentliches Ziel aber ist es, in Amerika sein Glück zu machen – und das stellt den ehrgeizigen jungen Mann vor manche unerwartete Herausforderung. (Quelle: Bertelsmann Verlag)

Der Autor: Richard Mason wurde 1977 in Südafrika geboren und ist in England aufgewachsen. Noch vor seinem Studium in Oxford schrieb er seinen ersten Roman “Der Liebesbeweis”, der als internationaler Bestseller in über zwanzig Sprachen übersetzt wurde und weltweit 4 Millionen Leser begeisterte. Es folgten “Der unsichtbare Vierte” (2005) und “Minutenwalzer” im Jahr 2009. Der Autor lebt in New York, Kapstadt und Glasgow. Momentan schreibt er an der Fortsetzung seines jüngsten Romans “Die geheimen Talente des Piet Barol”. (Quelle: Bertelsmann Verlag)

Figuren: Hauptfigur Piet Barol besticht durch sein gutes Aussehen und seinen Charme. Mit diesen beiden Eigenschaften wickelt er sowohl Frauen als auch Männer um den Finger; und das nicht nur in erotischer Hinsicht. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend versucht er sein Glück als Hauslehrer in einem der reichsten Häuser der Amsterdamer Belle Epoque. Dank seiner Gewitztheit und seines Glücks wird er bei den Vermeulen-Sickerts angestellt. Diese Stellung nimmt jedoch eher den kleineren Teil des Buches ein. Piet oder im späteren Pierre, lernt Luxus und Genuss in vielerlei Hinsicht kennen. Zwar gewinnt er das Vertrauen der Familie, aber nach und nach entwickelt sich der Aufenthalt für Piet immer wie ein Tanz auf dem Drahtseil: eine listige Tochter, die ihn bloßstellen will, Sohn Egbert, der das Haus nicht verlassen kann. Die Dame des Hauses Jabobina, mit der er eine Affäre beginnt und dann noch Maarten, den Herren des Hauses. Zwischen ihm und Piet entsteht eine fast familiäre Beziehung, während irgendwie das gesamte Haus Piet anhimmelt. Er ist ein Verführer und Schelm, der immer irgendwie einen Ausweg findet. Dennoch konnte ich mich nicht völlig mit ihm anfreunden. Vielleicht weil trotz der kuriosesten Wendung er immer noch einen Lösung findet.

Die Figuren an sich sind alle tiefgründig, sehr gut dargestellt und wunderbar in Szene gesetzt. Sei es Tochter Louisa, die gegen die Konventionen einer jungen Dame aus reichem Hause kämpft, oder Didier, der Hausdiener, der für seinen Freund Piet Kopf und Kragen riskiert, um seine Zuneigung zu erhalten. An sich zeigen die Figuren einen Querschnitt der Gesellschaft Anfang des 20. Jahrhunderts. Der strenge Geschäftsmann mit Mönchsglauben, seine ergebene, aber sich sexuell vernachlässigt fühlende Frau, die Dienstboten. Jeder in diesem Roman schlägt sich mit der Zeit angemessenen Problemen und Konventionen herum. Wünsche und Träume, Tabus und Ausbrüche und wie diese die einzelnen Figuren umsetzen (oder eben unterdrücken) stehen zentral im Mittelpunkt von Masons Geschichte. Es hat Spaß gemacht zu lesen, wie Piet sich durch die schillernde Welt der Vermeulen-Sickerts bewegt oder später den Erste-Klasse-Passagier auf der Eugenie mimt. Genauso hat es aber auch Spaß gemacht, herauszufinden, wie New York auf eine Hausdienerin wirkt. Glanz- und Schattenseiten beleuchtet der Roman.

Sprache: Masons Roman liest sich flüssig und leicht. Trotz der ruhigen Geschichte zog mich die Sprache ins Buch. Die Geschichte besticht mit Detailreichtum, der mir an manchen Stellen etwas zu überladen vorkam. Das oder ich verstehe mich zu wenig auf europäische Möbel. Die vielen Stühle, Gläser, … brachten mich durcheinander.

Gespielt wird mit häufigen Perspektivwechseln, sodass jede Figur mal in den Vordergrund rückt. Obwohl innerhalb der Szenen oft zwischen den Figuren gesprungen wird, entsteht kein Bruch in der Erzählung. Leider gab es bei den erotischen Szenen hier und da derbe Ausdrücke, die mich störten. Sie stachen heraus und wirkten auf mich fehl am Platz.

Lob und Kritik: Gut gefallen hat mir, wie Mason Opern mit Piets Geschichte verknüpfte und auch immer wieder darauf anspielte, bzw. zitierte. Genauso muss ich loben, wie gut dargestellt die Handlungsschauplätze worden sind. Ob nun Herrengracht 605 oder der Luxusdampfer, Mason legt Wert auf die Details, um eine stimmige Welt Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts zu bieten. Ein bisschen fühlte ich mich, als würde ich still ein Gemälde betrachten. “Die geheimen Talente des Piet Barol” liest sich genau so. Die Seiten verfliegen, mehr Details werden sichtbar, bis man am Ende das Gesamtwerk (auch wenn es nur ein erster Teil ist) erkennt. Wer neugierig ist, im Netz gibt es einige Youtube-Videos, in denen Mason die Herrengracht 605 heutzutage zeigt oder auch über die Bedeutung der Musik im Roman aufklärt.

Stellenweise las sich der Roman jedoch auch zu plätschernd. Mich persönlich hätte mehr Egberts Problem interessiert als z.B. Piets Bloßstellung auf der Bedienstetenparty. Leider wird das Leiden des Sohnes fast mühelos bewältigt, wie alles, was Piet anfasst. Es wirkte oft zu mühelos.

Zusammenfassend: “Die geheimen Talente des Piet Barol” ist ein stiller, aber raffinierter Roman über die Suche nach Glück und Erfüllung, welcher mit Masons guten Schreibstil überzeugt. Daher vergebe ich 4 von 5 möglichen Sternen.

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