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158 Bibliotheken, 16 Leser, 3 Gruppen, 18 Rezensionen

thriller, chris carter, los angeles, serienkiller, carter

Death Call - Er bringt den Tod

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.08.2017
ISBN 9783548289526
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der achte Teil der Reihe hebt sich, genau wie der sechste Teil Die stille Bestie, etwas von den anderen ab. Man merkt zwar, dass es ein Carter ist, jedoch hat sich der Storyablauf, der ja doch ansonsten recht identisch war, etwas verändert. Mir gefällt das sehr gut, da es mal frischen Wind in die Reihe bringt

Der Titel ist hier natürlich Programm! Der Mörder ruft eine geliebte nahestehende Person des Opfers mit dessen Handy per Videoanruf an und stellt dieser Person zwei an sich total simple Fragen. Wenn die Person eine Frage falsch beantwortet oder wegsieht, wird das Opfer „bestraft“; solange bis es stirbt oder derjenige die richtige Antwort weiß. Obwohl die Fragen absolut einfach zu sein scheinen, hat der Täter sie mit bedacht ausgewählt – abgestimmt auf seine Opfer und „Kandidaten“. Und trotzdem wirken die Opfer total willkürlich ausgewählt, weil man keinerlei Verbindung sieht.

Klingt gruselig? Ist es auch! Denn hier wird ganz stark das Thema „Social Media“ in Augenschein genommen! Carter versucht mit diesem Buch definitiv einen Denkanstoß zu geben. Und von sowas bin ich immer ein Fan Eine unterhaltsame Lektüre, die zum Nachdenken anregt? Immer her damit!

Dieser Teil platzt förmlich vor Spannung! Oftmals konnte ich ihn gar nicht aus der Hand legen, da ständig das Kapitel kurz vorm Spannungshöhepunkt endete. Und das bei 3! Handlungssträngen! O.o Wie soll man da bitte aufhören zu lesen, Herr Carter? Richtig, nämlich gar nicht! Hätte ich keine Kinder, um die ich mich den Tag über kümmern muss, hätte ich dieses Buch innerhalb einer Nacht verschlungen!

Einer der drei Handlungsstränge ist die angehende „Lovestory“ von Hunter, welche mal eine nette Abwechslung zu den stockenden Ermittlungsarbeiten gegeben hat. Ausserdem bestätigt es nochmal, dass Hunter mit den Ereignissen in Die stille Bestie einen wirklichen großen Verarbeitungsprozess durchlaufen hat. Ich habe ehrlich gesagt sogar seit der Beendigung von Teil 6 darauf gewartet Da aber noch nicht viel passiert ist, bin ich gespannt, wie es in den nächsten Büchern weitergeht mit unserem weiblichen „Hunterpendant“.

Auch in diesem Buch bekommt man oftmals den Anschein, den Täter präsentiert bekommen zu haben. Dies ist aber nicht der Fall! Mir blieb der Täter bis zum Schluss absolut unschlüssig. Als dann die Offenbarung am Ende kam, war ich wie vor den Kopf gestoßen. Ich habe mit allem, wirklich allem! gerechnet, aber nicht mit DIESEM Täter!

Und hier bemerkt man wieder, wie gut Chris Carter seine Bücher durchdenkt! Denn die Begründung der Taten sowie das Dahinterkommen von Hunter werden im Nachhinein wirklich schlüssig erläutert. Hier bleibt keine Frage offen

Der Weg dahin war zwar wieder mehr Zufall als Ermittlungsarbeit, aber ein bisschen muss man sich ja auch an den anderen Büchern orientieren Genauso wie Hunters beliebter Alleingang zum Schluss, der diesmal auch wirklich amüsant gerechtfertigt wird

Die Morde sind zwar wieder sehr detailliert beschrieben, jedoch finde ich sie weniger ekelerregend als in den vorigen Teilen. Zum Schluss haben diese Mordmethoden zwar Sinn gemacht, aber irgendwie konnten sie mich nicht wirklich erschaudern lassen.

Das letzte Kapitel (auch eher wieder ein Epilog)  finde ich sehr wichtig, da es der ganzen Geschichte, und somit auch jedem Handlungsstrang, ein abgerundetes Ende verleiht! Denn in diesem Teil laufen die Handlungsstränge nicht einfach nebeneinander her und dann zusammen, sondern die Hauptstory splittet sich in 2 Handlungsstränge auf – die Ermittlungsarbeiten des Morddezernats und die Rache des Ehemanns.

Leider hat mir der Handlungsstrang des rachsüchtigen Ehemanns nicht so gut gefallen Anfangs war dieser noch spannend, irgendwann bekam das Ganze aber mehr den Touch eines Gangsterstreifens. Irgendwie wirkte es auf mich etwas unpassend zum Rest

Für mich ist der achte Teil der Hunter & Garcia-Reihe auch trotz der kleinen Makel super gelungen! Das Buch konnte mich fesseln und hat mich durchweg amüsiert. Ich habe mitgerätselt und mitgefiebert. Für mich eines der Besten der Reihe! Daher gibt es von mir 5 Sterne!

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401 Bibliotheken, 8 Leser, 7 Gruppen, 120 Rezensionen

thriller, chris carter, robert hunter, los angeles, mord

I Am Death - Der Totmacher

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 17.06.2016
ISBN 9783548287133
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Den 7. Teil der Reihe habe ich kurz vor Erscheinen des neuen Buches gelesen und beendet. Wie immer besticht Carter mit brutalen Morden, die an Einfallsreichtum und Widerwärtigkeit kaum zu übertreffen sind

Die Kapitel sind wie in den anderen Teilen kurz und knapp, sodass man flüssig durchs Buch durchfliegt. Anhand der von Anfang an bestehenden Spannung wird dem Leser dies natürlich nochmal um einiges erleichtert, da man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte

Leider muss ich vor dem Klappentext warnen (ich habe mir generell angewöhnt, diese erst nach der Beendigung eines Buches zu lesen), da er spoilert und auch nicht ganz korrekt den Inhalt der Story wiedergibt.

Nach dem sechsten Teil, in dem Hunter ja seinen Solo-Auftritt hatte, beehrt uns in diesem Teil auch wieder unser allseits geliebter Carlos Garcia. Durch das Ende des fünften Teiles Der Totschläger war ja ungewiss, wie es um die Zukunft von Garcia steht, jedoch kommt er ziemlich am Anfang des Buches gutgelaunt aus seinem Zwangsurlaub wieder ins Morddezernat. Leider ist diese Wiederkehr für meinen Geschmack etwas zu oberflächlich gehalten. Es wird nämlich überhaupt nicht auf Garcias Entscheidung tiefer eingegangen, was für mich als Leser total unrealistisch wirkt. Hunter & Garcia sind schließlich Freunde und daher würde Hunter auch bestimmt Garcias Entscheidung hinterfragen bzw. erläutert haben wollen

Was mir jedoch wieder sehr gut gefallen hat, dass man eine Weiterentwicklung Hunters bemerkt. Gerade nach dem sechsten Teil Die stille Bestie in dem Hunter einige seiner inneren Dämonen „besiegen“ musste, ist das für mich sehr wichtig gewesen! Und als Leser merkt man sehr schnell, dass Hunter eine große „Last“ von den Schultern genommen wurde – er wirkt nicht mehr so grüblerisch/traurig, sondern richtiggehend befreit! Man merkt also, dass er ein paar seiner „Probleme“ verarbeitet hat! Super! Wirklich super!

Carter spielt auch in diesem Teil wieder mit dem Leser. Er lockt auf falsche Spuren und hält Irrungen und Wendungen für einen parat. Zwar hat sich mir fast von Anfang an das Motiv der Taten erschlossen, jedoch hatte ich zu keinem Zeitpunkt wirklich einen Täter ins Auge gefasst! So mag ich das und so soll es auch sein! Denn nur hierbei hat der Leser auch Spass am miträtseln und analysieren

Das Motiv hat mir sehr sehr gut gefallen! Ich finde es einfach klasse, dass man auch mal dieses „psychologische“ Thema aufgreift und nicht immer nur die typischen „Mir wurde jemand genommen, also muss ich morden“-Motive einem geboten werden.

Was mir zum Schluss am meisten Kopfzerbrechen bereitet hat, ist das letzte Kapitel (quasi der Epilog) O.o Ich bin echt gespannt, ob dies eine nähere Bedeutung in einem der nachfolgenden Teile hat! Schlecht fände ich es definitiv nicht! Aber da muss ich mich leider noch etwas gedulden

Da ich Spass am Buch hatte, es absolut nicht langweilg wurde und das Ende grandios war und mich teils echt baff gemacht hat, kann ich es nur gut bewerten. Jedoch gibt es von mir einen kleinen Punktabzug wegen der fehlenden Infos zu Garcias Wiederkehr. Sowas stört mich dann einfach doch enorm Daher gibt es von mir 4,5 Sterne!

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(230)

430 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 77 Rezensionen

thriller, märchen, profiler, bka, maarten s. sneijder

Todesmärchen

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.08.2016
ISBN 9783442483129
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auch diesen Teil habe ich wieder als Hörbuch gehört, da mir der Sprecher so unglaublich gut gefällt! Für mich definitiv einer der Besten! Das Buch ist durchweg spannend, spielt wieder an verschiedenen Handlungsorten und es gibt auch Rückblicke zu den Morden in der Vergangenheit. Beim Hörbuch muss man deswegen anfangs ziemlich aufpassen, damit man nichts durcheinander würfelt, was sich aber mit der Zeit legt

Das Taschenbuch hat zwar eine recht kleine Schriftgröße, dafür jedoch einen großzügigen Zeilenabstand. Die Kapitel sind schön kurz und mit dem Handlungszeitpunkt überschriftet.

Das Cover gefällt mir sehr gut, da es schlicht gehalten ist und eine klare Verbindung zum Titel und zum Inhalt darstellt. Was mir als Booknerd jedoch etwas zu schaffen macht, ist die Aufmachung, die nicht mehr zu den zwei anderen Teilen der Reihe passt :‘-(

In diesem Teil wird der Protagonist Maarten S. Sneijder extrem vertieft! Seine Vergangenheit spielt hier eine überaus große Rolle und ich finde es klasse, so viel über ihn erfahren zu haben. Somit kann der Leser sich nochmal ein ganzes Stück besser in ihn hineinversetzen! Ansonsten ist er wieder der „charmante“ Ar***, den seine Person nunmal auszeichnet und die man einfach lieben lernt

Aber nicht nur der Leser, sondern auch seine Partnerin Sabine Nemez lernt ihn immer mehr zu schätzen und so erkennt man schon manche Ähnlichkeiten zwischen den beiden. Generell, finde ich, merkt man immer mehr, wie die beiden als Team zusammenwachsen und „Freunde“ werden. Die Beziehung zwischen den zwei wird  durch kleine unterhaltsame Neckereien locker und realistisch dargestellt. Mir gefällt diese Entwicklung wirklich gut und die beiden sind mir auch schon richtig ans Herz gewachsen

Auch andere Charaktere, die man speziell aus dem letzten Teil Todesurteil kennt, werden etwas mehr vertieft und so kann man den ein oder anderen etwas mehr in seinem Verhalten nachvollziehen.

In der Geschichte hüpft man nur so von Setting zu Setting – von Mord zu Mord. Es entsteht zu keiner Zeit Langeweile, es geht wenn eher rasant in der Story voran. Man rätselt bei jeder Leiche mit, um was für ein Märchen es sich handeln mag – die Morde sind detailliert geschildert, sodass man als Leser direkt ein Bild vor Augen zusammensetzen kann. Und Achtung: teilweise sind die schon echt krank und evtl nichts für schwache Gemüter!

Besonders gut hat mir der Handlungsstrang in der Anstalt für gestörte Schwerverbrecher gefallen. Da sie auf einer Insel liegt, bekommt man direkt Beklemmungen à la Shutter Island Hier liegt für mich anfangs der Hauptfokus der Spannung!

Das Buch glänzt mit vielen schockierenden Offenbarungen, die der Leser so nicht ahnt. Das gesamte Storykonstrukt wirkt sehr, sehr ausgefeilt und hat für mich keinerlei Schwachstellen. Das Motiv hinter den Taten ist sehr gefühlvoll von Gruber gewählt, im Nachhinein absolut nachvollziehbar, und hat mich schon ziemlich aus den Socken gehauen!

Auch das Ende hat es wirklich in sich. Hier wird man nicht nur mit einem heftigen Cliffhanger an den Rand des Wahnsinns getrieben, sondern es bricht einem auch regelrecht das Herz! Ich habe noch nie ein so gefühlsbeladenes Ende in einem Thriller erlebt! Vielen vielen lieben Dank an dieser Stelle an Herrn Gruber!!! Ich hatte wirklich fast schon Pipi in den Augen! Mein Herz blutet jetzt noch!

Und natürlich wurde durch den Cliffhanger die Spannung auf den nächsten Teil Todesreigen ins Unermessliche gesteigert! Für mich ist dieses Buch das absolute Highlight des Monats sowie der bisherigen Reihe! Bitte mehr davon, Herr Gruber! Daher gibt es von mir 5/5 Sterne!!!

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140 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

thriller, psychothriller, puppe, puppen, wald

Das Porzellanmädchen

Max Bentow
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.07.2017
ISBN 9783442205110
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vorab muss ich sagen, dass ich ziemlich skeptisch dem Buch gegenüber gewesen bin. Ich habe vor ca einem Jahr Der Federmann von Max Bentow gelesen und fand zwar den Schreibstil und auch die Hauptstory gut, aber die Charaktere insbesondere der Protagonist haben mich so sehr genervt, dass ich die Reihe nicht weiterlesen konnte.

Der Schreibstil ist auch hier wieder super flüssig lesbar und man fliegt nur so über die Seiten. Die Geschichte wird von einem allwissenden Erzähler erzählt und das ganze Buch über herrscht eine unterschwellige Spannung sowie eine unheimliche Atmosphäre.

Das Format ist typisch broschiertem Buch mit großer Schrift und großen Zeilenabständen, was das Lesen noch angenehmer gestaltet. Auch die Kapitel haben eine angenehme Länge und Enden meist kurz vor dem Höhepunkt des Spannungsbogens, sodass man zum Weiterlesen regelrecht „gezwungen“ wird

Das Cover ist, wie man auf dem Bild sieht, recht schlicht gehalten. Es passt super zum Titel und der Story! Ich finde es wirklich schön und es weckt sofort das Interesse des Lesers – hier wird es bestimmt vermehrte Coverkäufe geben Für mich persönlich ist das Cover ein richtiger Eyecatcher und wird auch von mir genau so im Regal  positioniert werden

Die Charaktere sind recht oberflächlich gehalten. Die Protagonistin Luna Moor ist anfangs eher unsympathisch. Sie wirkt aufgrund ihres Traumas extrem verstört, was sich anhand einer ausgewachsenen Paranoia und einer immensen Unsicherheit (mich erinnerte sie an ein scheues Reh) kundtut. Jedoch wird ihr Charakter im Laufe des Buches immer weiter vertieft, wodurch der Leser sich doch etwas mehr in sie hineinfühlen kann. Ihre charakterliche Wandlung am Ende des Buches ist für mich leider etwas unrealistisch, da sie von jetzt auf gleich schon extrem tough dargestellt wird. Das ging mir einfach zu schnell!

Leon hingegen ist seinem Alter entsprechend recht jung und kindlich dargestellt. Er hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt gegenüber Luna, was nicht so ganz zu dem kindlichen Verhalten passt. Die Neugierde eines Teenagers ist zwar passend ausgearbeitet, jedoch der daraus resultierende Mut wirkt eher kontrovers zu seinem sonst recht schüchternen Verhalten.

Bei das Porzellanmädchen handelt es sich quasi um eine Buch im Buch Geschichte. Die Protagonistin versucht ihr Trauma anhand eines selbstgeschriebenen Thrillers zu verarbeiten. Die Buchpassagen sind für den Leser gekennzeichnet und spannend geschrieben. Der Leser erkennt sofort die Parallelen zwischen der „Buchprotagonistin“ und Luna. Die Buchgeschichte greift eigentlich alles auf was im richtigen Buch erstmal unerwähnt bleit, sodass es zu keinen unnötigen Wiederholungen kommt. Für mich ist das Thema „Buch im Buch“ hier wirklich gelungen!

Für mich als Puppenphobiker hat das Buch den richtigen Nerv getroffen! Es gibt viele echt gruselige Stellen und wenn man sich auf die Story einlässt, bekommt man manchmal richtige Gänsehaut! Der Leser wird hier von Bentow gut verwirrt und man weiß bald selbst nicht mehr, ob Luna eventuell nicht wirklich geisteskrank ist. Genau so, wie es bei einem Psychothriller meines Erachtens auch sein soll!

Obwohl sich meine erste Theorie bestätigt hat, fand ich das Buch zu keiner Zeit langweilig. Ich habe es richtiggehend „weggesuchtet“, weil ich unbedingt wissen wollte, was als nächstes kommt! Trotz meiner anfänglichen Skepsis bin ich richtg begeistert von dem Buch! Und auch wenn die Trojan-Reihe nichts für mich ist, werde ich den nächsten Einzelband von Max Bentow definitiv kaufen! Generell finde ich, dass es sich bei das Porzellanmädchen nicht um einen reinen Psychothriller handelt, eher einen Psychothriller mit Horrorelementen. Für mich absolut top! Daher gibt es von mir 4,5 Sterne!

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126 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

mord, krebs, thriller, krankheit, psychothriller

AMNESIA - Ich muss mich erinnern

Jutta Maria Herrmann
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2017
ISBN 9783426519974
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Amnesia ist mein erstes Buch von Jutta Maria Herrmann, von daher bin ich ganz unbefangen an die Sache rangegangen. Typisch für ein deutschsprachiges Buch ist der super flüssig lesbare Schreibstil. Dies ist mir besonders extrem aufgefallen, da ich parallel ein Buch einer britischen Autorin gelesen habe, welches arge Übersetzungs- fehltritte aufwies. Jedoch konnte ich hier, bis auf ein paar Wort-, und daraus erfolgende Logikfehler, nicht meckern. Teilweise waren die sogar sehr belustigend

Richtige Kapitel gibt es nicht. Das Buch ist untergliedert in mehrere Tage des Geschehens, welche in Abschnitte unterteilt sind. Die Abschnitte haben eine angenehme Länge, was den Lesefluss noch geschmeidiger macht.

Das gesamte Buch über herrscht eine leichte unterschwellige Spannung, was super zur Geschichte passt. Natürlich gibt es auch immer wieder Szenen, wo die Spannung um mehrere Oktaven steigt, was die Sache nur interessanter macht. Im Laufe des Buches kommen immer wieder neue Erkenntnisse zu Tage, die den Tatvorwurf gegen die Protagonistin erhärten. Doch wenn man zwischen den Zeilen liest, merkt man, dass da etwas nicht stimmen kann

Die Geschichte ist wirklich toll aufgebaut und gut durchdacht. Die Geheimnisse der Vergangenheit sind klasse integriert und bevor die Auflösung eines Geheimnisses kommt, wird die Spannung erstmal hochgeschraubt. Generell ist hier ein schönes Zusammenspiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart gelungen.

Die Charaktere sind recht oberflächlich, was bei einer Seitenzahl von knapp 300 auch nicht wirklich verwerflich ist. Trotzdem entwickelt man recht schnell Anti-/Sympathien. Hier spielt die Autorin mit dem Leser, da hier nicht alles ist, wie es zu sein scheint… und gewiss nicht jeder das ist, für was er sich ausgibt.

Leider hatte ich, aufgrund der fehlenden Tiefe der Protagonistin, arge Aufwärmprobleme mit ihr. Besonders konnte ich ihr Verhalten teilweise überhaupt nicht nachvollziehen und hätte sie oftmals am liebsten einfach nur zur Besinnung geschüttelt oder angeschrien. Extrem genervt hat mich vorallem ihr Selbstmitleid aufgrund der Krebserkrankung; welche, in den ersten 2/3 des Buches, gefühlt auf jeder Seite thematisiert wird. Genauso wenig konnte ich nachvollziehen, warum sie es nicht einfach ihrer Familie gesagt hat. Sie hatte so viele Gelegenheiten… und mal ehrlich… um jemandem mitzuteilen, dass man sterben wird, gibt es keinen „richtigen“ Zeitpunkt!

!ACHTUNG!SPOILER!ANFANG!

Das Ende des Buches ist für meinen Geschmack nicht sehr befriedigend. Leider bleibt die Täterfrage ungelöst und viele Fragen zur Tat etc werden nicht beantwortet. Der Leser muss sich aus den vorliegenden Fakten seinen Teil für sich denken und muss damit dann zufrieden sein. Meins ist es definitiv nicht! Ich mag sowas schon bei Filmen überhaupt nicht!

Auch das Schicksal von Helen, was eigentlich besiegelt war, wird über den Haufen geschmissen. Sorry, aber dafür musste ich die Thematisierung der Krankheit so lange über mich ergehen lassen?!? Echt ätzend! -.-

!ACHTUNG!SPOILER!ENDE!

Amnesia ist auf keinen Fall mein erstes und letztes Buch von Jutta Maria Herrmann. Auf meinem SuB liegt noch Hotline und das möchte ganz bald gelesen werden Bis auf das Ende und die ständige Erwähnung der Krebserkrankung habe ich auch nicht wirklich was zu meckern und im Gesamtpaket hat mir das Buch gut gefallen. Es hat mich jetzt nicht aus den Socken gehauen, aber es ist ein solider Thriller, mit dem Hang zum Psychothriller, und aufgrund der geringen Seitenzahl super geeignet für zwischendurch. Von mir gibt es daher 3,5 Sterne!

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(31)

53 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

kinder, tod, angst, pädophile, thriller

Du stirbst nicht allein

Tammy Cohen , Bernd Stratthaus
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.04.2017
ISBN 9783734104374
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem mir Während du stirbst von Tammy Cohen nicht so zugesagt hat, dachte ich, ich geb ihr mit diesem Psychothriller nochmal eine Chance… Naja, was soll ich sagen? Ich wurde wiedermal maßlos enttäuscht! -.-

Das gesamte Buch ist überhaupt nicht spannend, die Deklaration „Psychothriller“ ist absolut falsch gewählt. Wer das Buch liest, sollte sich eher auf ein „Drama“ freuen… ansonsten ist er mit Du stirbst nicht allein falsch beraten!

Am Anfang haben mich die vielen Charaktere ziemlich verwirrt. Einer nach dem anderen wird einfach ins Geschehen reingeschmissen und man hat echt Probleme alle richtig zu zuordnen. Allein die ersten 3 Kapitel sind alle aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben und jedesmal überlegt man „Wer ist das denn jetzt schon wieder?!“. Im Laufe des Buches wird man aber noch mit viel mehr Sichtweisen betraut, was für mich im Ganzen einfach zu viele sind!

Die Charaktere zu den vielen Perspektiven sind leider alles andere als tiefgründig, was bei der Menge an Personen und einer Seitenzahl von knapp 400 Seiten nicht wirklich verwunderlich ist Dadurch wirken die Personen unauthentisch und ihre Handlung nicht nachvollziehbar. Und von Sympathie den Charakteren gegenüber brauchen wir gar nicht erst anzufangen! Da generell alle wirken als hätten sie Dreck am Stecken, ist auch jeder mal verdächtigt da irgendwie mit drin zuhängen… Egal ob Geschwister, Eltern oder Außenstehende.

Was mich mit am meisten aufgeregt hat, ist die schlechte Übersetzung! Hier bekommt man ganz krude Sätze, die mit der deutschen Sprache leider nicht mehr viel gemein haben. Oder es sind Wörter, über die man nur den Kopf schütteln kann, weil die so noch kein Mensch zuvor gehört hat. Dadurch wird das an sich flüssig Lesbare des Schreibstils enorm behindert!

Tammy Cohen legt in diesem Buch, für meinen Geschmack, etwas zu viele Fährten in jegliche Richtungen. Dadurch soll der Leser verwirrt werden, jedoch führt es eher zu  einem gewissen Maß an Frustration. Lieber eine gut ausgearbeitete falsche Fährte legen und eine krasse Wendung einbauen, als nach dem Motto „viele Wege führen nach Rom“ vorzugehen!

Leider sind auch viele Lückenfüller eingebaut, besonders denke ich da an die Liebeleien von Leanne, der Opferschutzbeamtin der Reids. Das ist für die reguläre Story alles einfach total unnötig und interessiert ausserdem auch keinen!

Bis auf die Beziehung der Eheleute Reid, die während des Buches extrem im Argen liegt (was in solchen Fällen ja wirklich oft passiert, da sich die Eltern meistens gegenseitig die Schuld am Geschehenen geben), hat mir nichts gefallen, geschweige denn authentisch gewirkt!

Für das Ende hat es sich Tammy Cohen extrem leicht gemacht, durch banale Vorkommnisse löst sie das Täterkonstrukt auf. Da hätte man wirklich etwas mehr Gedanken und Herzblut reinstecken können. Der eine findet ein Handy, die andere bringt eine Haarprobe… Sorry… sowas geht gar nicht! Etwas mehr Mühe ist doch wohl nicht zuviel erwartet! -.-

Für mich steht definitiv fest: KEIN WEITERER COHEN MEHR! Ich hab mir wirklich viel vom Klappentext her versprochen, obwohl ich trotz Während du stirbst mit einer gewissen Skepsis drangegangen bin… aber mich so zu enttäuschen hat noch nicht mal Während du stirbst geschafft! Die gähnende Langeweile, die noch nicht mal auf den letzten 50 Seiten verschwunden ist, trägt da auch einen großen Teil zu bei… Daher kann ich nur einen (1) Stern vergeben!

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(351)

594 Bibliotheken, 7 Leser, 10 Gruppen, 99 Rezensionen

thriller, robert hunter, chris carter, rache, carlos garcia

Der Totschläger

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 16.06.2014
ISBN 9783548285764
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser Carter hat mich endlich mal wieder glücklich gemacht! Nach dem Teil 3 und 4 mich nicht so aus den Socken gehauen haben, hat es der fünfte Teil endlich mal wieder geschafft!

Die Story ist absolut interessant und befasst sich im Grunde mit einem Problem der Moderne, nämlich dem Internet. Hier dürfen Leute im Internet abstimmen, wie eine Person sterben soll. Der Täter ist ein Programmiergenie auf höchstem Niveau, gegen das noch nicht mal die Cybercrimeabteilung des FBI eine Chance hat!

Der erste Anruf des Täters bei Hunter und die sehr detaillierte Beschreibung der Morde und Qualen (typisch Carter halt, teilweise echt eklig wiedermal ) machen Lust auf mehr.

Anfangs hatte ich das Gefühl, es würde sich bei dem Täter um einen alten Bekannten von Hunter handeln. Jedoch verläuft sich diese Theorie im Laufe der Geschichte immer mehr.

Die Geschichte ist durchweg spannend, da man ständig am Überlegen ist, wie die Opfer (die scheinbar wahllos ausgewählt werden) zusammenpassen. Würde der Täter während der Telefonate nicht ständig irgendwelche Bemerkungen fallen lassen, würde man wirklich nicht auf eine Verbindung der Opfer tippen.

Wie Hunter schlussendlich auf den Täter kommt, ist für meinen Geschmack etwas unglaubwürdig. Besonders für Hunters Verhältnisse, ist das total unspektakulär. Dafür ist die Geschichte hinter dem Motiv sehr sehr interessant! Dieser Teil hat mir besonders gut gefallen.

Für das Ende des Buches hat Carter richtig etwas rausgehauen! Es ist absolut rasant, spannend und atemraubend! Wüsste ich nicht, dass es schon weitere Teile gibt, hätte ich wahrscheinlich einen Nervenzusammenbruch bekommen O.o Ich hätte zwar ein etwas anderes Ende geschrieben, aber so ist es auch vollends in Ordnung

Mit dem letzten Opfer hatte ich überhaupt kein Miteid. Ehrlich gesagt, finde ich sogar, dass es das verdient hat! Als ich die Hintergrundgeschichte zu dem Opfer gelesen habe, wurde ich richtiggehend sauer! Und ich denke, darauf zielt Carter damit auch ab.

Auch fand ich es mal abwechslungsreich, dass mal ein Täter in Bezug auf Garcias Frau Anna eine Grenze überschritten hat. Das brachte zusätzliche Spannung rein und die Angst Garcias geht auf den Leser super über! Ich weiß, ich weiß – DAS ist mal wieder ein richtiges Hollywood-KLISCHEE Aber es passt einfach super rein in die Reihe!

Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil, da viele den am besten finden. Da mir dieser Teil bis auf Kleinigkeiten richtig gut gefallen hat, gibt es 4 Sterne!

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(438)

732 Bibliotheken, 11 Leser, 8 Gruppen, 90 Rezensionen

thriller, los angeles, mord, chris carter, skulpturen

Totenkünstler

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.03.2013
ISBN 9783548285399
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Leider hat mir auch der vierte Teil der Reihe nicht besonders gut gefallen Wie im dritten strotzt das Buch vor Langeweile aufgrund nicht vorangehender Ermittlungsarbeit. „Spannung“ sucht man hier leider vergeblich

Jedoch sind die Passagen der Morde/Tatorte wiedermal sehr ekelhaft und blutig. Hier ist Chris Carter einfach ein Meister! Die Idee eines Täters, der aus den Gliedmaßen seiner Opfer Skulpuren anfertigt, die auch noch Schattenfiguren an die Wand werfen, ist einfach grandios! Bei jeder neuen Skulptur musste ich sofort miträtseln um was es sich diesmal handelt

Bei der Tätersuche wird man schön an der Nase herumgeführt. Mehr möchte ich aber auch nicht verraten, da es sonst ja langweilig für die Leute ist, die das Buch noch lesen möchten

Im letzten Drittel ca wird das Buch dann doch noch recht gut. Der Leser wird hier mit neu herauskommenden Fakten konfrontiert, die Licht ins Dunkel bringen. Die Story hinter dem Motiv ist wirklich interessant und hat mir sehr gut gefallen.

Das Ende hält etwas Nervenkitzel bereit, da Hunter auf Alleingang den Täter stellt.

Die Einführung der Alice Beaumont als Unterstützung des Teams, hat mir gut gefallen. Anfangs war sie noch etwas merkwürdig, aber im Laufe des Buches wurde ich mit ihr warm und fing an sie sympathisch zu finden. Dass sie eine ehemalige Schulkameradin aus der Hochintelligentenschule von Robert ist, hat es nur interessanter gemacht.

Generell erfährt man wieder etwas über Roberts Vergangenheit, womit sein Charakter natürlich von Buch zu Buch mehr Tiefe erhält. Gerade für Hauptpersonen ist sowas enorm wichtig!

Fesseln konnte mich das Buch leider überhaupt nicht. Ehrlich gesagt, habe ich mich sogar etwas durchgequält, weil ich durch die fehlende Spannung keine Lust hatte, zu erfahren wie es weitergeht Daher gibt es von mir 3 Sterne!

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(122)

180 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 88 Rezensionen

thriller, martin abel, rainer löffler, brutal, gummersbach

Der Näher

Rainer Löffler
Flexibler Einband
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.04.2017
ISBN 9783404174546
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Schreibstil von Herrn Löffler ist wie immer flüssig lesbar und die Seiten fliegen nur so dahin. Auch die Kapitel haben eine angenehme Länge und sorgen so für optimalen Lesespaß.

Durch den Prolog bekommt man quasi schon einen ersten Eindruck vom Täter und wird neugierig darauf gemacht, was sein Motiv ist. Aber eins ist sofort klar, man bekommt es hier mit einem extrem gestörten Menschen zu tun!

Da die Opfer schwangere Frauen sind, konnte ich mich als Mutter von 2 Kindern super in die Lage bzw die Ängste der Frauen hineinversetzen. So fieberte ich natürlich das ganze Buch über mit und hoffte, dass den Frauen und ihren Babys nichts passieren würde.

Die Entwicklung von Abel & Christ gefällt mir super. Die beiden sind mir so ans Herz gewachsen, dass ich jetzt schon wieder auf den nächsten Teil gespannt bin! Was ich diesmal etwas schade fand, dass man eigentlich nichts von Martins Exfrau und den Kindern mehr gelesen hat. Nach Blutdämmerung hätte ich gerne gewusst, wie es bei denen weitergegangen ist. Generell rate ich jedem nach der chronologischen Reihenfolge zu lesen, da man nur so Martin Abels Verhalten nachvollziehen kann.

Die neu eingeführte Person Doris Stange ist mir auf Anhieb sympathisch gewesen! Auch charakterlich passt sie, in meinen Augen, super zu Martin Abel. Ihre charmante lustige Art bringt einfach nochmal einen gewissen schwung und eine extra Portion Humor rein, was ich persönlich sehr mag. Von ihr würde ich gerne noch öfter was lesen

In diesem Teil hat Herr Löffler sich wirklich selbst übertroffen. Es gibt Stellen in dem Buch, die ich absolut widerwärtig und ekelhaft fand. Was natürlich für mich ein riesen Pluspunkt ist! Sowas lese ich gerne und wenn es mich dabei schon etwas würgt (für alle, die es gelesen haben, ich meine die Szene mit der Kuh) ist das einfach nur grandios!

Generell finde ich gewisse Situationen echt creepy. Das extrem beängstigende psychopathische Verhalten des Täters sowie die spürbare Angst und das Unbehagen der Opfer tun da ihr weiteres dazu.

Leider muss ich sagen, dass ich den Titel nicht ganz trefflich gewählt finde. Ich habe mir bei dem Täter der Näher doch eine ganz andere Handlungsweise vorgestellt. Da der Herr eigentlich nicht wirklich viel „näht“, hätte ich da eher einen anderen Namen mir gewünscht.

Der Aufbau der Geschichte ist wieder ähnlich den vorherigen Teilen, was mir persönlich sehr gut gefällt. Das hat nicht nur einen Wiedererkennungswert, sondern durch diesen Aufbau hebt Herr Löffler seine Bücher von denen der Anderen ab.

Eigentlich herrscht das gesamte Buch über Spannung. Dies wird durch die grandiosen Vergangenheitserzählungen des Täters noch verstärkt. Auch empfindet man dadurch mit dem Täter ein gewisses Maß an Mitleid. Herr Löffler schafft es ausserdem mal wieder total, mich als Leser in die Irre zu führen. Einen klitzekleinen Moment hatte ich die richtige Vermutung, wer der Täter ist. Doch Herr Löffler hat es sofort geschafft, mich von diesem Gedanken wegzulotsen und meinen Verdacht auf jemand anderes zu lenken. Einfach klasse! So muss das sein!

Mir hat das Lesen des Nähers wirklich Spass gemacht und ich kann es kaum erwarten bis der 4. Teil rauskommt! Einen kleinen Punktabzug gibts für den Titel, den ich nicht ganz trefflich gewählt finde… daher gibts von mir 4,5 Sterne!

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(4)

8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

ch: niveau 2016, krimi, ehe, drama

Ein nachgelassenes Bekenntnis

Marcellus Emants , Gregor Seferens , John Coetzee
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Manesse, 12.09.2016
ISBN 9783717523666
Genre: Romane

Rezension:

Der Schreibstil verändert sich im Laufe des Buches. Anfangs hatte ich echt meine Probleme mit dem Schreibstil, die fehlenden Kapitel, der alte philosophisch gehobene Sprachgebrauch und ellenlangen Absätze haben da ihr übriges zugetan. Im späteren Verlaufe des Buches wird der Schreibstil dafür immer angenehmer, jedoch bin ich trotzdem kein Fan davon geworden. Besonders die philosophischen Schachtelsätze waren mir absolut zuwider. Auch das Nachschlagen der Fremdwörter (hierfür ist hinten im Buch extra ein „Kapitel“ Anmerkungen) empfand ich als nervig.

Leider, finde ich, ist das Wort Spannung im Klappentext hier fehlgegriffen. Der Geschichte zu folgen war für mich wirklich eine wahre Höchstleistung. Das ganze Buch über herrscht eine regelrechte Langeweile. Der Protagonist erzählt von seiner lieblosen Kindheit und Jugend, stellt sich ständig als Opfer der Gesellschaft dar. Sympathie konnte ich dadurch keine für ihn aufbauen, da für mich alles einfach nur eine Selbstbemitleidung auf höchstem Niveau war.

Obwohl ich sagen muss, dass sich meine Empfindung gegenüber dem Protagonisten  im Laufe seiner Ehe etwas veränderte. Denn in dieser war er zwar der „Täter“, aber im Grunde wusste er keinen anderen Ausweg mehr. Er tat mir leid, da er aus dieser Ehe raus wollte, jedoch in dieser Situation Opfer der Gesellschaft, des Gesetzes und vorallem das Opfer seiner Frau war! Daher konnte ich in diesem Stadium sogar Mitleid mit ihm empfinden.

In der ersten Hälfte des Buches wirkt er ausserdem wie ein Soziopath. Er scheint keinerlei Gefühle zu haben, besonders drastisch wird dies dargestellt, als sein Kind stirbt. In der zweiten Hälfte, wird einem dann immer klarer, dass er sich gefühlsmäßig nicht weiterentwickelt hat aufgrund seiner lieblosen Erziehung und eigentlich nur auf der Suche nach wahrer Liebe, wahrer Erfüllung ist.

Ein nachgelassenes Bekenntnis ist definitiv gehobene Literatur. Doch auch gehobene Literatur kann etwas spannender gestaltet sein in meinen Augen. Daher gibt es von mir 2,5 Sterne!

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

trilogie, thriller, band 3, rezension, saw-mäßig o.o

Das Spiel - Tod

Jeff Menapace , Sven-Eric Wehmeyer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453677098
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem der zweite Teil mich nicht vom Hocker gehauen hat, war ich natürlich recht skeptisch gegenüber dem dritten. Und leider muss ich sagen, an den ersten Teil kommt auch dieser hier nicht ran. Jedoch ist er auch nicht unbedingt schlechter als der Zweite.

Der Schreibstil ist wieder super flüssig zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und ruckzuck ist man schon am Ende des Buches angelangt, sogar trotz fehlender Spannung! Die Wortwahl ist wie immer sehr vulgär und primitiv gewählt, was man aber schon aus den anderen Teilen kennt.

Für meinen Geschmack ist dieser Teil absolut überflüssig. Das Ganze ist mit den zweiten Teil eigentlich komplett abgeschlossen gewesen.

Diesmal ist Domino die Hauptfigur, was mich anfangs überraschte, dann aber doch logisch erscheint. Da er eine meiner Lieblingsfiguren ist, war es für mich ein klarer Vorteil um Interesse an der Story zu entwickeln. Jedoch fehlt Patrick trotzdem immens! Ohne ihn ist es einfach nicht dasselbe Und das Amy und die Kinder nur Randfiguren spielen, macht es auch nicht besser!

Im dritten Teil ist der Titel auch mal Programm! In den ersten beiden Teilen kamen diese „Spiele“ nicht als solches rüber, eher als sadistische Scherze. Hier jedoch, werden wirklich Spiele gespielt! Ein paar dieser Aufgaben sind auch wirklich interessant und spannend gestaltet.

Das Ende der Spiele kam für mich unerwartet und brachte nochmal etwas mehr Spannung rein. Jedoch war das, was dann kam, sehr vorhersehbar! Auf der einen Seite schade, auf der anderen Seite ist es jetzt endlich vorbei

Die neueingeführte Person Kelly Blaine ist eine Soziopathin wie aus dem Lehrbuch. Sie hat eine sehr angsteinflößende Aura vom Autor bekommen, die auch anfangs spürbar ist. Jedoch kann sie sich auch super anpassen, sodass sie wie ein ganz normales Mädchen wirkt. Trotzdem wurde ich mit ihr als Person nicht wirklich warm und oftmals nervte sie mich sehr. Worauf die Zusammenarbeit mit ihr und Monica hinläuft, war mir von Anfang an eigentlich klar. Denn zwei Soziopathen, die sich gegenseitig nicht trauen, da kann das nur auf eine Situation hinauslaufen…

Für zwischendurch ist das Buch eine kleine nette Lektüre, jedoch sollte man nicht zuviel erwarten. Es ist wie bei vielen Horrorfilmen – jede weitere Fortsetzung nach dem zweiten Teil ist überflüssig und wirkt nur noch wie ein verzweifelter Versuch die Geschichte fortzuführen. Daher gibt es von mir 2,5 Sterne!

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82 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

kate morton, liebe, das seehaus, england, rätsel

Das Seehaus

Kate Morton , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Diana, 10.04.2017
ISBN 9783453359468
Genre: Romane

Rezension:

Das Seehaus hat mir viel abverlangt Der Schreibstil ist überhaupt nicht meins. Die Autorin erzählt ziemlich ausschweifend und detailliert, sodass man sich während des Lesens oftmals fragt, ob das alles überhaupt relevant für die Story ist. Und dieser alte Sprachgebrauch in den Vergangenheitskapiteln hat mir dann den letzten Rest gegeben. Nach ungefähr 5 Seiten brauchte ich gefühlt einen Tag Pause. Die ewig langen Kapitel haben es da auch nicht besser gemacht…

Somit musste ich nach knapp 120 Seiten über mein Audible-Abo auf das Hörbuch zurückgreifen Dieses ist leider nur gekürzt erhältlich, wovon ich leider kein Fan bin, aber aus der Not heraus, musste das eben reichen. Sonst hätte ich das Buch abbrechen müssen.

Nach diesem Hörbuch bin ich weiterhin kein Fan von gekürzten Hörbüchern. Zwar ist viel von dem ausschweifenden sinnlosen Geschwafel weggekürzt worden, jedoch litten leider stark die Charaktere darunter und auch die Geschichte wirkte im Ganzen irgendwie unvollständig.

Im Buch bekommen die Charaktere eine tolle Tiefe verliehen, die im Hörbuch leider überhaupt nicht rüberkommt. Dort wirken sie aufgrund der Kürzungen eher oberflächlich und monoton. Am Anfang hat mich die Vielzahl der Charaktere echt verwirrt, aber mit jedem Kapitel wird es leichter diese auseinanderzuhalten und zuzuordnen.

Sadie wirkt auf mich sehr verkorkst und stur. Richtig warm konnte ich mit ihr nicht werden, was wahrscheinlich mit dem Umstieg auf das Hörbuch zu tun hat. Die junge Alice hingegen konnte bei mir Sympathiepunkte sammeln, sie war erfrischend selbstbewusst für ein junges Mädchen in dem Zeitalter und wollte sich nicht dem Schicksal des jungen „Adels“ hingeben, wie das zu dieser Zeit üblich gewesen ist. Die alte Alice kam mir jedoch eher verschroben und zynisch, fast schon verbittert, vor. In meinen Augen passte das überhaupt nicht zu dem jungen Mädchen, das den Traum hatte Krimiautorin zu werden. Durch diesen Umstand verankerte sich anfangs bei mir der Gedanke, dass Alice was mit dem Verschwinden ihres Bruders zu tun haben musste.

Die Story an sich ist sehr interessant aufgebaut und man rätselt schon recht früh mit, wer an dem Verschwinden des Sohnes der Familie Edevane beteiligt gewesen sein könnte. Auf eine derartige Verstrickung der Familien wäre ich jedoch nie gekommen! Das hat mir wirklich sehr gut gefallen!

Mehr kann ich leider auch nicht zu diesem Buch sagen Es ist so schade, da ich das Buch gerne gemocht hätte Alles in allem fand ich es gut… aber durch die oben genannten Umstände konnte ich es leider nicht geniessen und musste mich eher durchquälen Daher gibt es von mit 2,5 Sterne!

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

roman, entführung, thriller, spannung

Babydoll

Hollie Overton , Marie-Luise Bezzenberger
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.05.2017
ISBN 9783442205202
Genre: Romane

Rezension:

Der Schreibstil ist flüssig lesbar und die Kapitel haben eine gute Länge. Jedes Kapitel ist aus einer anderen Sicht der handelnden Personen geschrieben, was einem durch den Namen der Person als Kapitelüberschrift verdeutlicht bzw. mitgeteilt wird.

Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass mich eine Art „RAUM“-Abklatsch erwartet (Roman von Emma Donoghue). Diese Befürchtung wurde zum Glück nicht bestätigt. Der Hintergrund der Geschichte ist zwar ähnlich, aber nicht identisch; und die Hauptstory an sich ist eine komplett andere.

Mir hat Babydoll wirklich gut gefallen. Erst dachte ich, dass das Buch komplett aus der Sicht des Täters geschrieben wäre, was aber nicht der Fall ist. Jedoch bekommt man mehrere Kapitel aus der Sicht des Täters geliefert.

Es gibt 4 Perspektiven der Geschichte. Einmal vom Opfer Lily Riser, von ihrer Zwillingsschwester Abby Riser, von ihrer Mutter Eve Riser und von dem Täter Rick Hanson. Das der Schreibstil von Rick sich von den anderen leicht abhebt, ist super!

Ich muss sagen, dass mir diese Mehrperspektivenerzählungen in Büchern immer besser gefallen. Es wird dadurch einfach nicht langweilig und man bekommt mehrere Blickwinkel auf das Geschehen.

In dem Buch geht es im Grunde darum, wie die Protagonisten mit dem Geschehenen umgehen. Die Autorin hat hier einen wirklich guten Job gemacht! Die Personen sind gut durchdacht und ähneln sich nicht. Wie im wahren Leben hat jeder einen komplett anderen Charakter und dadurch auch Ecken und Kanten. Genauso ist jeder mal mehr oder weniger sympathisch.

Besonders Lily ist klasse ausgearbeitet! Man merkt wirklich in ihrem Denken und Handeln, dass sie nicht wie andere normal erwachsen werden konnte. Oftmals kommt der Teenager heraus, der sie bei der Entführung gewesen ist – egoistisch, unreif und unsicher. Und dann ist sie wieder unglaublich stark, selbstsicher und durchsetzungsfähig – wie eine Löwenmutter. Während der Geschichte entwickelt sich Lily weiter, wie die anderen Protagonisten auch. Dadurch weiß man meist nicht, wie die Personen reagieren werden und die Spannung bleibt erhalten.

Mir ist mehrfach während des Buches der Atem gestoppt, da so heftige Offenbarungen und Wendungen eingebaut sind, mit denen ich nicht gerechnet habe. Dadurch bekommt der Leser natürlich noch mehr Spaß am Lesen und suchtet das Buch einfach nur so weg. Richtig gut gefallen hat mir, wie toll die Autorin die Auswirkungen der Entführung auf die Familie ausgearbeitet hat!

Das Ende hat mir wirklich den Rest gegeben! Ich war sooo geschockt! Dass hat lange kein Buch mehr geschafft O.o Und erst dachte ich so „Ha! Ein Fehler!“… jedoch klärt die Autorin den Sachverhalt dann auf und zack, doch kein Fehler – sondern einfach nur super ausgeklügelt! Der Epilog war mir dann etwas zu viel, den hätte man ruhig weglassen können.

Dieses Buch ist für mich mal wieder ein richtiges Highlight gewesen! Und das nächste Buch von Hollie Overton wird defintiv gekauft! Ich freu mich drauf! Daher gibt es von mir 5/5 Sterne! Und natürlich eine Leseempfehlung! 


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46 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

geheimnis, familienschicksal, lüge, familiendram, spannung pur

Deadline

Renée Knight , Andreas Jäger
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.01.2017
ISBN 9783442485291
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Schreibstil ist für mich zwar flüssig lesbar, aber trotzdem irgendwie gewöhnungsbedürftig. Das Buch besteht aus viel Geschwafel und Umschreibungen. Niemand kommt wirklich mal zum Punkt und man hat das Gefühl, dass die Autorin krampfhaft versucht, Spannung und eine geheimnisvolle Atmosphäre aufzubauen.

Die Spannung fehlt leider gänzlich. Der Leser wird in keinster Weise zum Weiterlesen animiert und ich kann nun wirklich verstehen, warum so viele Menschen dieses Buch abgebrochen haben! Auch ich bin an diesen Punkt gekommen… Ich habe aber weitergelesen, da ich es in einer tollen Leserunde mit der lieben Josefine (Instagram @jose.finchen) gelesen habe.  Und auch das blödeste Buch ist in einer Leserunde ertragbar

Ich bin froh es trotzdem durchgezogen zu haben, da zum Schluss wirklich eine krasse Wendung dem Leser präsentiert wird. Damit habe ich nie und nimmer gerechnet! Mir fiel sogar, ehrlich gesagt, erstmal die Kinnlade herunter O.o Jedoch muss man sagen, dass das Buch dadurch nur etwas aufgewertet wird, es dadurch aber leider keinesfalls lesenswert wird! Es ist lediglich eine kleine Wiedergutmachung für den Leser, der sich durch das Buch gequält hat.

Leider finde ich auch die Deklaration „psychologischer Spannungsroman“, wie es auf der alten Auflage steht, total überzogen. Es liest sich eher wie eine überdramatisierte GNTM-Folge. Das Rumgeheule aller nervt einfach nur und oftmals würde man die Charaktere gerne mal zur Besinnung schütteln.

Die Charaktere sind mir alle unsympathisch und jeder hat einen an der Klatsche (Anders kann man es leider nicht ausdrücken)! Die Handlungen, insbesondere die der Protagonistin, kann man nicht nachvollziehen und führen beim Leser oftmals nur zum Kopfschütteln. Es fehlt den Charakteren einfach an Tiefe und dadurch wirken sie natürlich extrem unauthentisch. Und jeder weiß, gut ausgebaute Charaktere sind die halbe Miete!

Das komplette Ende ist dann für meinen Geschmack nochmal zu sehr in die Länge gezogen worden. Man hätte generell das ganze Buch extrem verkürzen können. Die Story hat wirklich Potenzial, welches leider nicht genutzt wurde. Schade, wirklich schade!

Da mir leider so gut wie nichts (bis auf die krasse Wendung) gefallen hat, kann ich  nur 1/5 Sterne geben!

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78 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

queensland, australien, anna romer, vergangenheit, mord

Das Rosenholzzimmer

Anna Romer , pociao , Roberto Hollanda
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.07.2016
ISBN 9783442484423
Genre: Romane

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(290)

484 Bibliotheken, 8 Leser, 3 Gruppen, 79 Rezensionen

thriller, wien, bka, wiesbaden, profiler

Todesurteil

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.02.2015
ISBN 9783442480258
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch habe ich über Audible als Hörbuch gehört und bin begeistert über den Sprecher Achim Buch! Er macht einen wirklich tollen Job und spricht Sneijder sogar mit niederländischem Akzent! Klasse, absolut klasse! Kann ich jedem nur wärmstens empfehlen!

Die Story fand ich dieses Mal noch interessanter und auch spannender als beim ersten Teil. Was natürlich mitunter daran lag, dass der Täter nicht so früh dem Leser bekannt gegeben wurde. So konnte ich fröhlich miträtseln und Vermutungen anstellen… und was soll ich sagen… ich hatte absolut KEINEN PLAN! Noch nicht mal ansatzweise!

Natürlich hat mir bei der Geschichte auch etwas das Herz geblutet. Ich weiß selbst, wie schmerzhaft das Stechen von Tätowierungen sein können und dann als Mutter zweier Kinder zu hören, wie einem jungen Mädchen der komplette Rücken zutätowiert wurde, ist schon heftig. Jedoch finde ich die Idee der Szenen aus Dante’s Inferno sehr interessant gewählt. Da hat Gruber sich wirklich mal was einfallen lassen

Generell wirkte alles sehr gut ausgebaut und durchdacht. Fragen blieben bei mir keine offen, was für mich ein großer Pluspunkt ist!

Das Buch ist in 2 Storys aufgeteilt (Die Ermittlungen in Wien des Falles Clara und die BKA-Ausbildung von Sabine Nemez in Wiesbaden), die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, jedoch später zu einer großen Story zusammenlaufen! Dies ist Herrn Gruber wirklich super gelungen, da es nicht erzwungen wirkt!

Die BKA-Ausbildung von Sabine gefiel mir sehr und war, gegen den Erwartungen, alles andere als langweilig. Die Fälle, die während dieses Storystrangs angesprochen wurden, waren gut ausgetüftelt und abartig. Teilweise kam ich mir während des Hörens vor, als würde ich selbst in Sneijders Seminar sitzen

Die Protagonisten sind wiedermal sehr sympathisch. Sneijder versprüht wie immer seinen ganz eigenen Charme und sorgt dafür beim Leser für Belustigung. Was mir besonders gut gefallen hat, dass die Beziehung zwischen Sneijder und Nemez sich weiterentwickelt und die beiden immer mehr zu einem eingespielt Team zusammen-wachsen, was wie eine Mischung aus altem Ehepaar und guten Freunden wirkt.

Die Staatsanwältin in Wien war mir auch sofort sympathisch, nur muss ich sagen, finde ich ihre Handlungen doch eher unrealistisch. Ich glaube nicht, dass eine Staatsanwältin sich illegal Beweismittel beschaffen würde. Auch das sie, trotz des privaten Interesses in dem Fall Clara, weiterhin daran arbeiten darf, ist für mich eher etwas realitätsfremd.

Das Ende hätte ich so nicht erwartet! Erstens wäre ich nie und nimmer auf die Auflösung gekommen und zweitens fand ich klasse, dass das Ende sich total unüblich an zwei Handlungsorten abspielte!

Es war durchweg spannend, die Storys haben mich gefesselt und alles wurde zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengefügt! Es war wieder viel Witz dabei (Ich musste nicht nur einmal lachen ) ! Jedoch hat mir dieses unrealistische Handeln von der Staatsanwältin nicht so zugesagt… daher 4,5/5 Sterne

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(549)

922 Bibliotheken, 14 Leser, 11 Gruppen, 121 Rezensionen

thriller, robert hunter, los angeles, mord, chris carter

Der Knochenbrecher

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.05.2012
ISBN 9783548284217
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Schreibstil von Carter ist wie immer flüssig lesbar und die Kapitel sind so kurz, dass die Seiten nur so fliegen.

Leider muss ich sagen, dass mir dieser Teil nicht so gut gefallen hat. Irgendwie kommt im Buch kaum Spannung auf, ausser zum Schluss. Der Fall an sich ist zwar super interessant und absolut krank, jedoch konnte mich die Story nicht packen.

Die Morde sind wirklich extrem einfallsreich… besonders als Frau finde ich diese sehr pervers und abartig. Auch der Hintergrund der Taten ist absolut interessant und gut durchdacht. Also genau so, wie ich es an sich mag.

Das wiedermal Hunters Kindheit vertieft wird, gefällt mir auch super! Robert Hunter ist generell ein sehr sympathischer Ermittler, jedoch auch leicht verkorkst durch seine Kindheit. Gut finde ich ausserdem, dass er diesmal keine Liaison mit einem der  weiblichen Charaktere hat.

Der Zufallshinweis von einem der Befragten, hat auf mich erstmal den Eindruck der schnellen simplen Lösung gemacht. Jedoch wird nach der Auflösung des Falles klar, dass es sich dabei nicht um solch einen Hinweis gehandelt hat. Für mich ein absoluter Pluspunkt!

Die Nebenstory ist diesmal wirklich grandios in die Hauptstory integriert worden, sodass das Gesamtpaket schön stimmig wirkt!

Bis zum Schluss habe ich keinerlei Vermutung gehabt, wer der Täter sein könnte. Als der Täter dann jedoch „entlarvt“ worden ist, bin ich schon etwas enttäuscht gewesen. Dias liegt keinesfalls am Täter, sondern daran, dass mich die Auflösung stark an den zweiten Band Der Vollstrecker erinnert hat. In meinen Augen leider sehr uneinfallsreich

Das Ende ist wenigstens spannend, jedoch auch das Ein oder Andere etwas vorhersehbar. Trotzdem bleibt keine Frage unbeantwortet und der Fall wird zur vollsten Zufriedenheit des Lesers abgeschlossen.

Leider kann mich das Buch trotz des stimmigen Gesamtpakets nicht überzeugen, da es mir einfach an Spannung gefehlt hat und es mich auch nicht packen konnte. Daher leider nur 3/5 Sterne!

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(118)

227 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 27 Rezensionen

thriller, martin abel, köln, serienmörder, rainer löffler

Blutdämmerung

Rainer Löffler , ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.08.2014
ISBN 9783499266928
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Leider ist der erste Teil Blutsommer schon etwas länger her, seit ich ihn gelesen. Aber ich weiß noch bis heute, dass ich ihn klasse gefunden habe. Daher habe ich mir letztes Jahr den zweiten Teil Blutdämmerung gekauft, mit dem Vorhaben, ihn kurz vorm Erscheinen des dritten Teils Der Näher zu lesen.

Der Schreibstil von Herrn Löffler ist flüssig lesbar und lässt die Seiten nur so dahinfliegen!

Ich habe mich wahnsinnig auf Abel & Christ gefreut. Leider waren die Kappeleien zwischen den beiden nicht mehr großer Bestandteil, da die zwei ja seit dem Ende des ersten Bandes zusammen sind. Dies finde ich auch nicht weiter schlimm, aber dadurch ist es natürlich nicht ganz so amüsant wie im Ersten.

Mir gefällt gut, dass immer mal wieder Bezug auf den ersten Teil genommen wird! So merkt man direkt, dass es sich um einen Folgeband handelt und man quasi auch Teil einer wachsenden Geschichte ist.

Im Prolog erhält der Leser zu Anfang eine kurze Sicht des Täters. Diese weckt die Neugierde und man hat direkt Lust weiterzulesen. Danach folgt dann die Szene der Leichenfindung. Diese Unterwasserszene ist so klasse geschrieben, dass ich die Angst und Beklemmung der Taucherin richtig gespürt habe!

Der Fall ist wiedermal etwas „krank“ und dadurch natürlich auch total interessant. Besonders gut gefällt mir die Auflösung des Hintergrundes der Taten! Hier merkt man, dass der Autor sich wirklich Gedanken gemacht hat! Ich, als Leser, habe mir selbst am Anfang die Frage gestellt, wieso jemand genau diese Vorgehensweise ausübt und habe dafür eine wirklich sinnige Erklärung erhalten. Daumen hoch!

Generell merkt man bei Löffler immer die liebevolle Ausarbeitung der Charaktere und da ist es egal, ob es sich um die Protagonisten, die Nebenfiguren oder den Täter handelt. Jeder hat seine liebenswerten, wie auch negative, Eigenschaften! Genauso schafft er es, dass man mit dem Täter Mitleid empfinden kann. Daher ist es für den Leser auch leicht sich in die Figuren hineinzuversetzen, sich mit ihnen zu identifizieren und mitzufühlen!

Obwohl der Täter schon recht früh feststeht, schafft es Löffler, den Leser weiterhin zu verwirren. Hier möchte ich aber auch nicht näher darauf eingehen, da ich niemanden spoilern möchte.

Interessant und einfallsreich finde ich die Anspielungen des Täters auf das Lied Jeanny von Falco. Denn hier handelt es sich nicht einfach nur um stumpfsinnige Wiedergaben von Sätzen aus dem Lied – Nein, diese haben auch eine richtige Bedeutung!

Neben der Hauptstory läuft natürlich auch das private Dilemma von Martin Abel weiter. Man kann sich wirklich toll in ihn hineinversetzen und dadurch auch seine Reaktionen total nachvollziehen! Daher habe ich auch dort richtiggehend mitgefiebert!

Das Ende ist so spannend, dass mir der Atem gestockt ist! Ich habe die Seiten nur so runtergerattert. Die Hilflosigkeit, die Hoffnung, das Warten auf Resultate… alles ist für mich spürbar gewesen und mein Puls ist Jenseits von Gut und Böse gewesen! 

Ein wirklich tolles Buch, obwohl ich sagen muss, dass mir Blutsommer etwas besser gefallen hat. Und dadurch, dass es doch die ein oder andere Länge gegeben hat, die nicht hätte sein müssen, gibt es von mir 4/5 Sterne!

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(34)

57 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

rache, thriller, thrille, buchflüsterer, marina heib

Drei Meter unter Null

Marina Heib
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Heyne, 06.03.2017
ISBN 9783453271111
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Da ich schon viel Gutes über das Buch gehört habe, sind meine Erwartungen dementsprechend hoch gewesen. Leider konnte das Buch, insbesondere der Schreibstil und die Gliederung, mich überhaupt nicht überzeugen.

Drei Meter unter Null ist komplett in der Ich-Perspektive der Protagonistin geschrieben. Es ist in mehrere Teile gegliedert, die meist einen Vergangenheitsteil und einen Tathergang schildern.

Der Schreibstil in den ersten 2/3 des Buches ist wirklich grausam. Entweder es sind stakkatomäßige Sätze oder es wird rumphilosophiert oder es werden gefühlte 20 irrsinnige Sachen aufgezählt… Dann werden oftmals einfach Fremdwörter (die ich noch nie im Leben gehört habe) in den Raum geschmissen; die, zum plumpen teils vulgären Text, total Fehl am Platz scheinen. Generell hat man in den ersten 2/3 das Gefühl man würde die Gedanken eines getriebenen Tieres lesen. Erst im letzten Drittel des Buches wird der Schreibstil aufeinmal „normal“, sodass man meinen könnte, dass das eine komplett andere Person geschrieben hat. Dieser „Umschwung“ ist meines Erachtens beabsichtigt, da die Autorin wahrscheinlich die menschliche gefühlvolle Seite der Protagonistin hervorheben möchte.

Anfangs habe ich mich oft gefragt, ob die Vergangenheit (früheste Kindheit) überhaupt für die eigentliche Story relevant ist. Meine Befürchtung, dass dies nicht der Fall sei, hat sich zum Glück nicht bestätigt. Jedoch wirkt die Kindheit bzw das Verhalten des Kindes immer wieder total konträr. Zum Beispiel ist sie zu einem Zeitpunkt total gewalttätig und aggressiv, zu einem anderen hingegen ein kleiner Freigeist mit immenser kindlicher Fantasie, der sich von nichts und niemanden reizen lässt – Für mich sind das 2 Wesensarten, die nicht zusammenpassen.

Auch störte mich am Anfang, dass nicht erläutert wird, warum sie diese Männer tötet. Der Leser bekommt durch die emotionslose Art der Protagonistin eher das Gefühl, als würde sie sich willkürlich irgendwelche Opfer aussuchen und ihre Ermordung planen. Hier wäre eine leichte Einführung nicht verkehrt gewesen! Dafür gibt es an anderen Stellen extrem viel Input, der total irrelevant ist. Viele Stellen hätte man definitv kürzen und dafür andere Szenen vertiefen können.

Das letzte Drittel finde ich dafür sehr interessant! Die Auflösung des Motivs gibt dem Ganzen einen Sinn. Nicht nur der Gegenwart, sondern auch dem Verhalten in der Kindheit. Leider ist es schwer diese psychischen Auswirkungen, die die Protagonistin  zu dem Menschen gemacht haben und dadurch auch mit dem Motiv zusammenhängen, in „nur“ knapp 250 Seiten dem Leser zu verdeutlichen. Hier hätte man einfach viel mehr Tiefe dem Ganzen geben müssen, damit der Leser sich überhaupt in die Protagonistin hineinversetzen kann. Dies kann er nämlich so  absolut nicht, da die Charaktere durchweg eigenartig, stumpf, kontrovers und unsympathisch wirken!

Die Schilderung des schrecklichen Martyriums, auf dem das Buch aufgebaut ist, hat mir auch sehr gut gefallen! Hier ist endlich mal an sinniger Stelle genug Tiefe und Input gegeben worden! Daher konnte ich mich super in das Geschehen hineinversetzen und mir ein Bild davon machen, sowie die Gefühle „miterleben“. Das hätte ich mir für das ganze Buch gewünscht! Teilweise wurde mir schon etwas schlecht während der Schilderungen…

Die krasse Wendung zum Schluss ist total unvorhersehbar und hat mich schon etwas aus den Socken gehauen. Durch diese Wendung macht dann wirklich alles einen Sinn!

Schade, dass 2/3 des Buches einfach „Schrott“ sind. Daher kann auch das letzte Drittel die Bewertung nicht raushauen Von mir gibt es daher 2/5 Sterne!

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(208)

445 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 85 Rezensionen

thriller, hamburg, darknet, anonym, internet

Anonym

Ursula Poznanski , Arno Strobel
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 21.09.2016
ISBN 9783805250856
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Schreibstil von Poznanski und Strobel ist flüssig lesbar. Der Schreibstil von Nina Salomon also Ursula Poznanski hat mir jedoch einen Ticken besser gefallen! Das Format des Hardcovers ist angenehm für den Leser, da es recht viele Absätze hat und die Schriftgröße sowie der Zeilenabstand optimal gewählt wurden. Auch die Kapitel sind im Durchschnitt nicht zu lang.

Was den Leser anfangs etwas verwirren kann, dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Nina Salomon und Daniel Buchholz geschrieben sind; und auch dementsprechend beide aus der Ich-Perspektive. Jedoch gibt es über den Kapiteln dazu keinen Vermerk, sodass man es anfangs im Kapitel selbst erlesen muss. Ab und zu bekommt man im Laufe des Buches auch noch Kapitel aus der Tätersicht erzählt, welche sich aber klar durch fortlaufende römische Ziffern von den anderen Kapiteln abheben. Für meinen Geschmack, hätte man das ruhig noch etwas ausbauen können!

Mit dem Prolog wird man direkt in ein Szenario „reingeschmissen“, welches erstmal Verwirrung stiftet, da es eigentlich laut Klappentext in keiner Verbindung zur Story steht. Dann jedoch klärt sich auf, dass es sich bei dem Szenario nur um eine Traumsequenz gehandelt hat. Da zu keinem Zeitpunkt mehr darauf Bezug genommen wird, ist dieser Traum total überflüssig und trägt auch nicht zur Story bei!

Die Protagonisten Nina Salomon und Daniel Buchholz sind beide recht sympathisch.Sie sind beide eigentlich komplett unterschiedlich, haben aber eine Sache gemein: Beide sind auf ihre ganz eigene Art verkorkst!

Besonders Nina Salomon finde ich richtig klasse, da sie gerne ihr eigenes Ding macht und dafür auch gewisse Grenzen überschreitet. Sie ist weniger Teamplayer und macht lieber ihr eigenes Ding, was sich oftmals durch ihre Alleingänge schildert. Auch hat sie immer einen Konter auf der Zunge und ist generell nicht gerade zimperlich mit ihren Worten. Dadurch schießt sie zwar ab und zu übers Ziel hinaus, was ihr dann aber auch leid tut und sie authentisch erscheinen lässt!

Mit Daniel Buchholz musste ich erstmal etwas warm werden… Anfangs dachte ich nur wie Nina: arroganter Schnösel! Er ist überkorrekt, krankhaft penibel, ein Reinheits- und Ordnungsfanatiker und bei ihm läuft alles Regelkonform! Doch sowie man mehr über ihn und seine Vergangenheit erfährt, sammelt er fleißig Sympathiepunkte.

Generell bekommen beide Protagonisten durch die Vergangenheitserzählungen mehr Tiefe und Authentizität. Dadurch kann der Leser sich besser in die Verhaltensweisen und Charakterzüge der beiden hineinversetzen!

So klasse die beiden Protagonisten auch ausgearbeitet sind, so mangelhaft ist leider die Story. Nicht nur, dass dem kompletten Buch die Spannung fehlt, sondern vieles wirkt einfach unrealistisch, übertrieben oder überflüssig!

Das ganze Buch über gibt es so gut wie keine Hinweise auf den Täter, sodass der Leser noch nicht mal Vermutungen anstellen kann  Dementsprechend gibt es auch bei den Ermittlungsarbeiten keinerlei Fortschritte und alles dümpelt nur so vor sich hin. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, wird es ab dem letzten Drittel absolut vorhersehbar! -.-

Obwohl es keinerlei Hinweise auf den Täter gibt, habe ich eine Person kurzzeitig im Verdacht gehabt, aber mir dann aufgrund anderer Indizien wieder aus dem Kopf geschlagen… und jetzt ratet mal, wer der Täter ist?! RICHTIG! Genau diese Person! -.- Und diese Person macht dann auch noch genau das, was ich erwartet habe… Sorry, aber ein gutes Ende sieht für mich anders aus! Aber am schlimmsten ist für mich diese nicht realitätskonforme gewählte Art der Hinrichtung im Finale des Spiels! In meinen Augen ist das einfach unmöglich machbar! Ich bin zwar kein Computercrack, aber für mich ist sowas fernab vom Möglichen!

Fazit: Liebevoll ausgearbeitete Charaktere, jedoch eine Story, die immens in den Details darunter gelitten hat! Und fehlende Spannung ist in einem Thriller generell ein NO GO! Die Idee dahinter ist wirklich super und bietet ein tolles Potezial für eine Katz und Maus-Jagd – Schade nur, dass es leider nicht genutzt wurde! Daher von mir 2,5/5 Sterne!


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(35)

60 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

thriller, rache, familie, jeff menapace, heyne

Das Spiel - Rache

Jeff Menapace , Sven-Eric Wehmeyer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.11.2016
ISBN 9783453677081
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vorneweg muss ich sagen, dass mir der zweite Teil der Trilogie leider nicht so gut gefallen hat Der erste war um Längen besser! Generell passt hier nicht mehr die Beschreibung „Horrorfilm im Buchformat“ – „öder Psychothriller“ trifft es besser

Wie beim ersten Teil lässt sich das Buch super flüssig lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin, sogar trotz der fehlendes Spannung!

In diesem Teil habe ich das Gefühl, dass es noch vulgärer zugeht als beim ersten. Teilweise ist mir das etwas zu extrem gewesen. Ich bin zwar nicht verklemmt, aber Monica hat manchmal schon echt kranke sexuelle Gedanken…

Die neu eingeführten Charaktere John Brooks und Monica Kemp finde ich interessant. John Brooks ist ein Hüne von einem Mann und wirkt auf mich, obwohl er ein Psychopath ist, irgendwie doch recht „normal“ und sogar teilweise sympathisch. Monica hingegen ist eiskalt (ohne Gefühl) und driftet etwas ins Wahnsinnige. Es gibt im ganzen Buch nur eine Stelle, wo sie mir etwas Sympathie abverlangen konnte.

Dieses Mal kommen auch die negativen Wesenszüge der Lamberts etwas zum Vorschein. Natürlich kommt das daher, da sie a) immer noch traumatisiert sind wegen Crescent Lake und b) wegen der ganzen „Schicksalschläge“ die sie in kurzer Zeit danach verbüßen müssen. Für mich sind Amy und Patrick dadurch nochmal ein ganzes Stück authentischer geworden!

Leider ist das Buch erst auf den letzten 50 Seiten echt spannend. Der ganze Storyverlauf davor ist einfach nur langweilig und zieht sich auch dementsprechend. Ich hätte mir gewünscht, dass diese ganzen fingierten „Schicksalsschläge“ nicht so unoffensichtlich gestaltet worden wären. Hier hätte man eher mit Psychospielchen die Angst der Lamberts schüren müssen. Das hätte dann auch die Spannung von Anfang an gewährleistet!

Die Handlungen sind für mich des Öfteren nicht nachvollziehbar und die ein oder andere Szenerie scheint gedanklich so weit hergeholt, dass sie schon unrealistisch wirkt. Vorhersehbar ist auch wieder einiges, was ich aber nicht sonderlich dramatisch finde. Dramatisch dagegen finde ich das unrealistische Fehlverhalten von Amys Aufpasser (so wie ich verstanden habe, ein ausgebildeter Soldat) im Massagesalon!

Das Ende ist wirklich spannend und rasant gestaltet! Bis auf den „Kampf der Titanen“, der mir sehr gut gefallen hat, aber leider etwas zu schnell ging, sind die anderen Endereignisse echt überraschend. Diesen Kampf habe ich jedoch seit dem Erscheinen des Charakters „Domino“ vermutet, sowie erhofft :-D, und wurde auch nicht enttäuscht! Ausserdem nimmt Jeff Menapace hier zum Schluss einen Weg, den sich kaum ein anderer Autor traut zu gehen – das hat mich wirklich überrascht! Und als wäre das nicht genug krönender Abschluss, verpasst er dem Buch noch einen riesen Plot! O.o Danach habe ich erstmal überlegt, wieso es noch einen dritten Teil geben wird!? Schließlich hat der Plot alles besiegelt und ich bin jetzt schon echt gespannt, wie es im dritten weitergehen wird!

Fazit: Die Charaktere sind wirklich super! Egal ob es alte oder neue sind Auch das Ende ist absolut gelungen! Jedoch ist die Langeweile, die sich ansonsten durch das Buch zieht, einfach zu viel Es ist ein solides Buch für zwischendurch, mehr aber nicht. Daher 3/5 Sterne!

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1.159 Bibliotheken, 61 Leser, 5 Gruppen, 180 Rezensionen

thriller, sebastian fitzek, achtnacht, berlin, fitzek

AchtNacht

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 14.03.2017
ISBN 9783426521083
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als großer Fitzek-Fan bin ich natürlich überaus gespannt gewesen auf das Buch, aber hatte auch eine gewisse Skepsis wegen der Parallelen zu „The Purge“. Meine Befürchtungen haben sich zwar Gott sei Dank nicht bestätigt, jedoch konnte mich das Buch leider trotzdem nicht überzeugen. Für mich eines seiner schlechtesten Bücher!

Vorne weg muss ich sagen, die Parallelen zu „The Purge“ sind zum Glück nur oberflächlich. Die Grundidee ist ähnlich, aber nicht identisch! Das hat mir wirklich gut gefallen, da ich eher einen „The Purge“ Abklatsch erwartet habe. Hier geht es nämlich nicht um das Prinzip „Jeder gegen jeden“, sondern „Alle gegen einen bzw. zwei“! Dadurch wird das Ganze interessanter und auch realistischer. Für mich auf jeden Fall ein positiver Punkt!

Das Fitzek hiermit wieder zum Nachdenken anregen möchte, finde ich klasse! Da das Internet und seine „Macht“ über uns oftmals stark unterschätzt werden! Leider finde ich, dass seine gesellschaftskritischen Bücher immer etwas an Spannung einbüßen

Der Protagonist Benjamin (Ben) Rührmann ist ein typischer Musiker und einer der auserwählten „AchtNächter“. Er lebt im Grunde nur von Tag zu Tag, ist impulsiv und hat ein leichtes Alkoholproblem. Zu seiner Exfrau Jenny hat er ein freundschaftliches Verhältnis, welches auch sehr authentisch dargestellt wird. Seit einem Autounfall, an dem Ben Schuld gewesen ist, ist seine Tochter Jule an den Rollstuhl gefesselt, da man ihr beide Beine amputieren musste.

Trotz seiner Marotten ist Ben sympathisch, jedoch kann man seine Handlungen oftmals nicht nachvollziehen. Im Laufe der „AchtNacht“ kommen immer wieder Situationen, wo ich mich gefragt habe „Liegt das jetzt an seiner Impulsivität oder ist er einfach nur dumm?!“ Sein übereiltes, unüberlegtes Handeln liegt natürlich an seiner Impulsivität und der Angst aufgrund seiner Ausnahmesituation, kann jedoch auch vom Leser fehlinterpretiert werden.

Arezu Herzsprung ist unsere zweite „AchtNächterin“. Ihr Erscheinungsbild ist recht maskulin und wirkt extrem radikal. Aufgrund ihres merkwürdigen Verhaltens merkt man schnell, dass was mit ihr nicht stimmt. Daher kann man auch keine Sympathie für sie entwickeln und ist ihr gegenüber eher recht skeptisch.

Die Story mit Nikolai Vanderbildt und Dash finde ich leider too much. Das Spiel, was sie mit Ben und Arezu spielen, wirkt einfach nur maßlos übertrieben. Fitzek hätte hier lieber den Schwerpunkt mehr auf der Jagd legen sollen, da ist definitiv Potenzial verschenkt worden! Für mich hat diese Reininszenierung der beiden das Buch eher ruiniert

Zum Ende hin dachte ich noch“Wow, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet!“ O.o Und dann kommt alles anders… nämlich genau so wie ich es mir schon zur Mitte des Buches hin gedacht habe Sowas vorhersehbares ist mir bei keinem anderen Fitzek bis jetzt untergekommen. Wirklich schade!

Generell konnte mich leider die Spannung überhaupt nicht packen Die Geschichte ist einfach nur vor sich hingeplätschert und zum Schluss wirklich vorhersehbar gewesen! Sowas bin ich von Fitzeks eigentlich nicht gewohnt, da ich die Bücher immer „wegsuchte“. Und dann muss ich ehrlich sagen, warte ich lieber länger auf einen neuen Fitzek als sowas abgeliefert zu bekommen. Es ist jetzt nicht übertrieben schlecht, aber es kann mich einfach nicht überzeugen!

Fazit: Eine Menge verschenktes Potenzial, übertriebene Darstellung des Spiels zweier Ganoven, ein vorhersehbares Ende – dafür authentische Beziehungen zwischen den Charakteren, alte „Bekannte“ aus anderen Büchern (sowas liebe ich ) und ein verkorkster sympathischer Protagonist! Von mir gibt es daher 2,5/5 Sterne!

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380 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

thriller, liebe, suche, mafia, universität

Ich finde dich

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.04.2015
ISBN 9783442482580
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, welches von Detlef Bierstedt (deutsche Stimme von George Clooney) gesprochen wird. Ich finde die Stimme aufgrund der Beschreibung des  Protagonisten Jake Fisher treffend gewählt. Jedoch haben mir die verschiedenen anderen Stimmen nicht so gut gefallen. Besonders die „Frauenstimmen“ finde ich nicht sehr gelungen.

Der Protagonist Jake ist einem sofort sympathisch. Er ist liebenswert, lustig und auch ziemlich selbstironisch. Einige seiner Handlungen empfinde ich leider sehr surreal. Besonders die Haupthandlung von ihm, die den Ausschlag für die Story gibt: „Ich lass es 6 Jahre ruhen und dann ist der Mann tot und ich gehe auf die Beerdigung um Natalie zu sehen“ ist in meinen Augen hirnrissig.

Generell kommen in dem Buch sehr viele verschiedene Personen vor, die aber alle ihren Teil zur Story beitragen und nicht nur sinnlose Lückenfüller darstellen. Bei vielen Charakteren finde ich es immer wichtig, dass mehrere speziellere Typen dabei sind, damit es nicht für den Leser verwirrend wird. Das schafft Coben hier auf jeden Fall!

Das Buch ist komplett in der Ich-Perspektive von Jake geschrieben. Er erzählt dem Leser seine Geschichte und interagiert sogar immer mal wieder mit ihm. Das gefällt mir wirklich gut und ist, glaube ich, recht Cobentypisch 

Toll finde ich auch die oftmals lustigen Dialoge, die mich sogar zum Schmunzeln und Lachen gebracht haben! Diese Dialoge peppen die spannende, recht ernste Atmosphäre auf und geben das gewisse Etwas

Leider gibt es auch die ein oder andere Länge, die es zu überbrücken gilt. Wenn die Länge überwunden ist, geht es dafür wieder rasant und sozusagen Knall auf Fall weiter!

Das Ende zieht sich extrem und ist jetzt nicht wirklich überraschend – befriedigend passt hier eher! Das liegt auch mitunter daran, weil nach der Auflösung um Natalies Verschwinden einfach die Spannung komplett weg ist und alles etwas unglaubwürdig wird. Zumindest ging es mir so

Alles in allem ist das Buch zwar anfangs spannend, jedoch auch etwas unrealistisch. An „das Grab im Wald“ kommt es für mich leider nicht ran! Trotzdem gibt es 4/5 Sterne!

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213 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

thriller, lindsay boxer, krimi, club der ermittlerinnen, san francisco

Die 4. Frau

James Patterson , Andreas Jäger (Übers.)
Flexibler Einband: 379 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 09.10.2007
ISBN 9783442367566
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Für mich ist der vierte Teil bis jetzt der Beste! Die Story hat mir wahnsinnig gut gefallen, im Gegensatz zu den vorigen Teilen, und die private Geschichte von Lindsay ist interessant und spannend! Besonders während des Prozesses habe ich richtiggehend mitgefiebert.

Leider sind mir dieses Mal viele Schreibfehler aufgefallen. Alleine im Klappentext und der Inhaltsangabe vorne im Buch sind 2 Schreibfehler und sogar ein Namensfehler. Ganz zu schweigen von denen im Buch selbst. Sowas geht für mich überhaupt nicht!

Ganz am Anfang nachdem Lindsay niedergeschossen wurde, gibt es einen Dialog im Krankenhaus zwischen ihr und Joe, bei dem ich mir irgendwie verarscht vorgekommen bin Da die Beiden sich stets beim Namen nennen mussten. Hier ein kleiner Auszug: „Was, Joe? Was hast du gesagt!“ „Versuch ein bisschen zu schlafen, Lindsay.“ „Sicher, Joe. Das werde ich…“ Sorry, aber das ist wirklich dämlich und wirkt total unrealistisch!

Generell ist mir mal wieder aufgefallen, dass verliebte Erwachsene immer wie hormongesteuerte Teenager dargestellt werden. Die ganze Beziehung zwischen Lindsay und Joe wirkt dadurch leider total albern und wirklichkeitsfremd! Besonders Joes „romantische“ Seite schießt übers Ziel hinaus und hinterlässt nur einen absolut kitschigen Eindruck

Der Prozess gegen Lindsay ist realistisch geschrieben und baut Spannung auf. Leider übertreibt es Patterson zum Schluss des Prozesses etwas… Er versucht mit 2 Fragen der Geschworenen nochmals einen an Spannung draufzusetzen… Aber nach der Urteilsverkündung ist einem klar, das hätte er sich sparen können. In der Realität wäre so eine Frage nämlich nicht gestellt worden. -.-

Es gibt auch eine Szene, wo mir richtig der Atem gestockt ist… Ich dachte unter Anspannung, jetzt passiert was und dann löst sich die Situation auf und ich war erleichtert

Die Handlungen und Szenen kann ich wie in jedem Patterson nicht immer nachvollziehen. Oftmals wirken sie einfach nur klischeehaft und/oder übertrieben. Dafür sind wie immer die Charaktere alle liebendwürdig und sympathisch.

Das Ende finde ich vom Ablauf her etwas merkwürdig. Jedoch ist die Auflösung des Täters schon recht überraschend. Sowie diese Person in der Story auftaucht hat man das Gefühl, dass was mit dieser Person noch sein wird, jedoch sortiert man sie nicht in die Sparte „möglicher Täter“ ein. Auch das Motiv finde ich gut gewählt und macht für mich Sinn.

Wie ich schon oben erwähnt habe, ist es für mich bis jetzt der beste Teil der Reihe. Jedoch auch hier gibt es kleine mustertypische Schwachstellen. Daher gibt es 4/5 Sterne!

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1.232 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 195 Rezensionen

thriller, serienkiller, ethan cross, serienmörder, mord

Ich bin die Nacht

Ethan Cross
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 20.12.2013
ISBN 9783404169238
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Protagonisten:

Francis Ackerman Junior ist ein sympathischer Serienkiller, der teilweise Kleinkindcharakter hat. Er wurde nicht so geboren, sondern ist von seinem Vater psychisch dazu regelrecht getrimmt worden. Wenn seine Opfer sich auf das Spiel einlassen, haben sie immer eine Chance zu überleben. Denn eigentlich möchte er nicht töten, dazu treibt ihn nur die Stimme seines Vaters, die in seinem Kopf widerhallt.

Marcus Williams ist ein ehemaliger Cop, der unter einem traumatischen Ereignis leidet. Wegen dieses Traumas, zögert er immens in seinen Handlungen und dadurch müssen andere unschuldige Leute sterben. Er sehnt sich nur noch nach einem ruhigen normalen Leben in der Kleinstadt, daher auch der Umzug nach Asherton.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch zum größten Teil als Hörbuch gehört, welches von Uve Teschner gesprochen wird. Uve Teschner spricht wirkliche grandios und passt von seiner Stimmlage her einfach klasse! Auch die Musikuntermalung, zwischen den verschiedenen Teilen, gefällt mir richtig gut und gibt den Hörbuch nochmal das gewisse „Etwas“ Was mir jedoch nicht gefällt, dass die Kapitel vom Hörbuch leider überhaupt nicht mit den Kapiteln im Buch übereinstimmen. Dadurch musste ich besonders anfangs echt lange im Buch nach der Stelle suchen

Die Story an sich ist wirklich actiongeladen und spannend. Es kommt keinerlei Langweile auf, da stets was neues passiert. Mir als Actionfilmfan gefällt sowas sehr gut! Jedoch konnte mich die Story leider nicht wirklich packen. Das Buch ist quasi einfach so an mir „vorbeigeplätschert“. Ich habe nicht wirklich das Verlangen gehabt, zu wissen wie es jetzt weitergeht, geschweige denn einer Szene wie gebannt zuhören zu müssen. Oftmals ist es mir auch viel zu viel „Gelaber“ gewesen, bis mal jemand agiert hat.

Die Charaktere sind mir recht sympathisch. Besonder Ackerman Junior hat es mir angetan Bei ihm muss ich sofort an Joe aus der Christchurch-Reihe von Paul Cleave denken. Sehr sympathisch und auch liebenswert! Besonders die Vorgeschichte, wie Francis zu dem Serienkiller wurde, hat in mir als Mutter schon Emotionen ausgelöst.

Marcus hingegen ist zwar sympathisch, jedoch hat mich seine zögerliche Art echt aufgeregt! Durch sein traumatisches Erlebnis wird das Ganze zwar in einem gewissen Maß authentisch, nervt jedoch trotzdem immens.

Die Spiele, die Francis mit seinen Opfern spielen möchte, finde ich interessant. Und ich fragte mich selbst, wie ich in so einer Situation reagieren würde. Besonders in den Situationen, wo Kinder involviert gewesen sind.

Der Hintergrund, der zum Schluss hin aufgeklärt wird, gefällt mir leider nicht so gut. Ich bin generell nicht der Fan von politischen Hintergründen in Büchern. Und das ist mir auch einfach etwas zu weit hergeholt.

Das Buch ist gut, aber nicht überragend. Es erinnert mich an ein Actionfilmdrehbuch oder einen rasanten Actionthriller! Eine Verfilmung kann ich mir sehr gut vorstellen   Den zweiten Teil mag ich definitiv noch lesen. Solide 3,5/5 Sterne!

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