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10 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

trope

Das Finkenmädchen

Nicole Trope , Carola Fischer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176823
Genre: Romane

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823 Bibliotheken, 10 Leser, 14 Gruppen, 145 Rezensionen

aachen, thriller, mord, psychiater, psychothriller

Das Wesen

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.12.2010
ISBN 9783596186327
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

2 Zeitebenen – fast die gleiche Geschichte:

1994 wird der Psychiater Dr. Joachim Lichner (unschuldig?) des Mordes an einem kleinen Nachbarsmädchen bezichtigt. Er wird für schuldig erklärt und rechtsmäßig zu einer langen Haftstrafe verurteilt.

2007 kommt Dr. Joachim Lichner aus der Haft frei.

2009 erhält die Polizei Aachen einen anonymen Hinweis über ein angeblich entführtes Mädchen. Die Adresse, die die Polizisten prüfen sollen, ist der Wohnsitz von Dr. Joachim Lichner. Die Polizisten finden heraus, dass es sich bei dem entführten Mädchen um Dr. Lichners 2-jährige Tochter handeln soll.

KHK Menkhoff ist sich auch dieses Mal sicher, dass Dr. Lichner was mit der Entführung seiner Tochter zu tun hat und versucht alles um Beweise für seine Schuld zu finden – doch die Beweise, die er findet, sprechen was anderes…

Protagonisten:

Bernd Menkhoff ist KHK bei der Polizei Aachen, ist verheiratet und hat eine Tochter. Er hasst Dr. Lichner abgrundtief und ist seit dem Mord an dem kleinen Mädchen von Lichners Schuld überzeugt. Damals wie heute setzt er alles daran Beweise für die Schuld Lichners zu finden.

Alex Seifert ist verheiratet und Menkhoffs Partner. Er hat damals wie heute ein ungutes Gefühl bei den Fällen, denn der Schuld Lichners ist er sich nicht sicher.

Dr. Joachim Lichner ist Psychiater. Seine Art gegenüber der Polizei ist überheblich und arrogant. Er hasst Menkhoff, weil der sich damals schon auf ihn eingeschossen hat und damit auch nie hinterm Berg hielt.

Meine Meinung:

Der Anfang des Buches ist schleppend und macht nicht sehr viel Lust zum Weiterlesen. Die Story wirkt sehr vorhersehbar.

Ab der Mitte wirds dann richtig spannend und man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Leider zieht es sich zum Ende hin wieder. Aber trotz dessen ist das Ende an sich super gelungen! Ich war wirklich baff, da meine Erwartungen komplett über den Haufen geworfen wurden. Mit diesem Ende hätte ich wirklich NIE gerechnet – ein gelunger „WOW“-Effekt!

Leider verwirren die 2 Zeitebenen, in denen das Buch geschrieben ist, häufig, da die Story von damals und heute fast identisch ist. Dem Leser wird es somit erschwert, die Storys auseinander zu halten.

Der Schreibstil ist ansonsten klar und flüssig lesbar. Die kurzen Kapitel machen das Lesen sehr angenehm und fördern das schnelle „Vorankommen“. Für schwache Gemüter ist jedoch !VORSICHT! geboten, da Strobel in dem Buch detailliert Kindesmissbrauch beschreibt! Mir wurde wirklich schlecht dabei!

Die Charaktere sind authentisch beschrieben. Jeder hat seine Macken, niemand ist perfekt – wie im wahren Leben also! Dadurch kann sich der Leser natürlich sehr gut mit den Personen identifizieren. Einzig und allein Menkhoffs Fanatismus nervte mich irgendwann teilweise extrem!

Alles in allem ein solides Buch – geht aber besser! Daher 3,5/5 Sternen!

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115 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

das spiel, stephen king, thriller

Stephen King: Das Spiel

Stephen King
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 01.01.1992
ISBN B003UA2AGE
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist typisch King, eine Vielzahl von langen detaillierten Schachtelsätzen. Die Geschichte wird von einem allwissenden Erzähler wiedergegeben, sodass man das Gefühl hat, als stiller Beobachter mit dabei zu sein.

Bis zu der Stelle, wo Gerald den Herzinfarkt erleidet, ist das Buch etwas langatmig. Jedoch gefällt mir gut, wie realistisch Stephen King die Ehe der beiden beschreibt. Auf seine teilweise vulgäre Art, findet er genau die richtigen Worte dafür. Schließlich ist in keiner Ehe immer alles super, schon gar nicht nach so langer Zeit!

Die Story ist in 2 Geschichten gesplittet. Einmal Jessies Vergangenheit/Kindheit – hier wird  besonders Bezug auf den Tag der totale Sonnenfinsternis 1963 genommen. Und dann auf die Gegenwart der ans Bett gefesselten Jessie.

Um die Vergangenheit wird sehr viel „drumrum geredet“. Man ahnt zwar schon, was ungefähr passiert ist, aber bis man es sicher weiß, muss man einige Längen überbrücken Was aber gar nicht schlimm ist, weil die Neugier des Leser so weiter genährt wird. Mit jeder weiteren Rückblende, möchte man immer dringender wissen, was an dem Tag der Sonnenfinsternis passiert ist.

Richtig gut hat mir vorallem die Geschichte um den Hund gefallen, der im Buch auftaucht. Da man seine Vergangenheit erfährt und auch an seinen Gedanken teilhaben darf. Dadurch kann man sich super in die Situation des Hundes hineinversetzen! King denkt nunmal an die kleinsten Details, was seine Geschichten so besonders machen

U.a. bekommt man nicht nur Jessies Gedanken geschildert, sondern nimmt auch teil an den Gesprächen in ihrem Kopf. Jessie hat nämlich Stimmen im Kopf à la Engelchen und Teufelchen. Nur das es sich nicht auf 2 beschränkt, sondern es ein paar mehr sind. Dies gestaltet das „Alleinsein“ nochmal ganz anders und bringt die Atmosphäre in die richtige Richtung.

Die Gefühlslagen, die Jessie während ihres Überlebenskampfes durchläuft, fühlt man richtiggehend mit! Die Angst, die Frustration, die Erleichterung, der Ekel… alles, wirklich alles, spürt der Leser am eigenen Leib! Man fiebert bei jeder überlebensrettenden Maßnahme mit ihr mit, sodass man die Anspannung auf seinen eigenen Körper projeziert!

Ungefähr in der Mitte des Buches wird es auch richtig gruselig. Diesen Abschnitt habe ich abends vorm Zubettgehen gelesen und hatte danach erstmal etwas Unbehagen verspürt bei dem Gedanken mich in ein dunkles Zimmer zu legen.

Während der ganzen Geschichte bleibt man im Unklaren, ob sich die Dinge nur in Jessies Kopf abspielen oder sie es wirklich gesehen hat. Und genau das gibt den Nervenkitzel! Am Ende folgt dann die Aufklärung, die zwar sehr plausibel ist, ich mir jedoch einfach was anderes gewünscht habe. Und leider hat sich das Ende auch wieder ziemlich gezogen.

Dieses Buch ist ein typischer King – es ist gruselig, eklig, detailliert und realistisch beschrieben. Es ist spannend, hat aber auch seine Längen. Wie immer spielt King hier mit einer Urangst des Menschen – hilflos allem ausgeliefert zu sein! Für mich ein sehr gutes Buch, daher 4,5/5 Sterne!

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211 Bibliotheken, 6 Leser, 4 Gruppen, 9 Rezensionen

entführung, kinder, thriller, christchurch, mord

Das Haus des Todes

Paul Cleave , Frank Dabrock
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.10.2012
ISBN 9783453436954
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Das Haus des Todes ist der sechste Teil der Christchurch-Reihe von Paul Cleave. Ich habe das Buch als Hörbuch über Audible gehört und war begeistert! Das Buch wird von Martin Keßler gesprochen (der deutschen Stimme von zb Vin Diesel ) und der macht seinen Job wirklich toll! Die Stimme passt einfach super zu den Charakteren von Theodore Tate und Carl Schroder Und auch die weiblichen Stimmen, Kinderstimmen sowie die Emotionen der Menschen bringt Martin Keßler super rüber ohne dabei übertrieben verstellt zu wirken!

Das Buch wird in 2 Perspektiven geschildert. Abwechselnd zwischen Theodore Tate aus der Ich-Perspektive und Caleb Cole aus der allwissenden Erzählperspektive.

Der Prolog baut schon direkt mit einer Tat aus der Vergangenheit Spannung auf und macht Lust auf mehr.

Anfangs macht alles den Anschein, man hätte es mit einem Amokläufer zu tun. Doch im Laufe der Story wird klar, dass es sich hierbei um einen persönlichen Rachefeldzug handelt, der scheinbar irgendetwas mit einer Gefängnisstrafe zu tun hat. Als jedoch das Motiv hinter den Taten klar wird, kann man sich gut in Caleb Cole hineinversetzen. Mir zumindest ging es so!

Caleb Cole war mir recht schnell sympathisch. Durch diverse miteinander zusammenhängende Schicksalsschläge ist er ein gebrochener Mann, der einem oftmals einfach nur leid tut. Man merkt schnell, dass er eigentlich gar kein böser Typ ist. Jedoch war ich wirklich gespannt, ob er die Grenzüberschreitung Kindsmord begehen wird. Da man es ihm eigentlich nicht zutrauen würde, aber sein Handeln doch oft anderes angedeutet hat.

In diesem Teil entwickelte sich das Privatleben von Theodore Tate wieder weiter, was mir sehr gut gefiel. Und als Cleave-Fan bin ich froh, dass er endlich wieder auf die Beine gekommen ist! Man merkt doch immer wieder, wie einem die Charaktere einer Reihe ans Herz wachsen! (auch wenn es sich hier nicht um eine richtige Reihe handelt)

Auch wurden wieder Charaktere und Fälle der vorigen Bücher erwähnt, was dem ganzen noch mehr an Tiefe verleiht! Man wächst mit der Geschichte von Christchurch einfach mit und wird ein Teil dieser.

Eine Sache jedoch hat mich in einen Zwiespalt gebracht… nämlich die Schilderung des Verhaltens der Kinder des Arztes. Einerseits kann ich mir vorstellen, dass Kinder in einem gewissen Alter nicht unbedingt ängstlich auf einen netten Einbrecher reagieren, andererseits finde ich das auch irgendwie etwas befremdlich Jedoch hat Cleave die teils ängstlichen, frechen und auch zickigen Emotionsschwankungen der Kinder super beschrieben. Dies wurde natürlich noch durch den Sprecher des Hörbuchs unterstrichen und perfektioniert!

Die gewohnten Längen und ausführlichen Handlungsstränge von Cleave waren auch wieder vorhanden, was ich aber nicht weiter störend finde. Auch die typische  Entwicklung der Charaktere, im Laufe des Geschehens, war wieder ausgereift und schön miteingebracht. Und für ein paar Lacher war auch wieder gesorgt! Die Geschichte war zwar mitreißend und spannend, konnte mich aber nicht so richtig fesseln. Das Ende hatte es jedoch in sich, da ich mit solchen Geschehnissen einfach nicht gerechnet hatte.

Alles in allem, bin ich jedoch sehr zufrieden und es ist ein tolles Buch für Zwischendurch. Daher gibt es 4/5 Sterne!

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Das verlorene Kind

Michel Bussi , Barbara Reitz , Eliane Hagedorn
Flexibler Einband
Erschienen bei Aufbau TB, 15.06.2018
ISBN 9783746634104
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Protagonisten:

Marianne ist die Commandante, die eigentlich bereut Karriere gemacht zu haben und sich deswegen etwas zu sehr bemitleidet. Da sie kurz vor ihrem 40. Geburtstag steht, sucht sie schon teilweise verzweifelt nach einem Mann, mit dem sie noch eine Familie gründen kann. Anfangs glaubt sie dem Schulpsychologen Vasile Dragonman nicht und sieht daher erstmal wenig Handlungsbedarf.

Malone ist ein 5-jähriger Junge, der viel mit seinem Kuscheltier Gouti spricht und es auch überall mit hin nimmt. Zu anderen Kindern hat er eher weniger Kontakt. Ausserdem hat er Ängste, die auf die meisten Leute eher seltsam wirken. Der ersten Person, der er sich anvertraut, ist der Schulspsychologe Vasile Dragonman.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist flüssig lesbar, das Format ist leserfreundlich.

Gestört habe ich mich leider etwas an den französischen Personennamen, Ortsnamen und Begriffen. Auch, dass man quasi einfach in die Story hineingeschmissen wird, ist erstmal merkwürdig.

Leider ist knapp die komplette erste Hälfte ziemlich langweilig und man ist mit 2 Storys konfrontiert, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben.

So langweilig, wie es in der ersten Hälfte zugeht – so spannend und rasant wird es in der  zweiten Hälfte. Knall auf Fall wird Spannung aufgebaut und neue Erkenntnisse in den Ermittlungen kommen ans Licht. Ab Seite 200 circa sind die Seiten bei mir nur noch geflogen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Richtig klasse finde ich die interessante und wirklich geniale Verbindung der Fälle! Auch die grandiose absolut unerwartete Auflösung des Ganzen, ist einfach spitze! Zum Schluss bekommt der Leser noch als i-Tüpfelchen eine richtig tolle Wendung der Dinge geboten.

Positiv ist für mich auch, dass das Buch nicht einfach mit einer großen Auflösung endet. Der Leser wird nämlich noch über die Zukunft von allen wichtigen agierenden Personen aufgeklärt. Wäre dieser Einblick nicht erfolgt, hätte mich das ganz schön enttäuscht!

Die Charaktere sind im Großen und Ganzen recht sympathisch. Die Commandante Marianne ist jedoch für meinen Geschmack etwas zu nervig. Ihr ständiger Männervergleich, wer ein guter Vater wäre, und das Selbstbemitleiden wegen der Kinderlosigkeit, war für mich etwas zu viel! Jedoch wirkt dies auch wieder authentisch! Da es bestimmt viele kinderlose Karrierefrauen gibt, die diesen Schritt irgendwann mal in ihrem Leben bereuen.

Malone hingegen wird als wirklich liebes, jedoch sehr introvertiertes Kind dargestellt. Besonders als Mutter werden damit die Beschützerinstinkte gewegt und man möchte ihn einfach nur in den Arm nehmen und liebhalten.

So gut mir das Buch zum Schluss hin gefallen hat, kann ich bei der Bewertung nicht über den Teil hinwegsehen, durch den ich mich regelrecht gequält habe Dadurch gibt es leider nur insgesamt 3,5/5 Sterne!

Doch dies ist definitiv nicht mein letztes Bussi gewesen!

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409 Bibliotheken, 3 Leser, 9 Gruppen, 34 Rezensionen

weihnachten, kurzgeschichten, krimi, simon beckett, sebastian fitzek

Tödliche Gaben

Simon Beckett , Chris Mooney, Kate Pepper, Friedrich Ani, Linwood Barclay, Leena Lehtolainen, Felicitas Mayall , Jay Bonansinga, Oliver Bottini, Sebastian Fitzek, Veit Heinichen
Fester Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Wunderlich, 18.09.2009
ISBN 9783805208833
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Schneefall von Simon Beckett wirkt eher wie ein Ausschnitt aus einem seiner Bücher statt wie eine Kurzgeschichte. Leider ist sie auch sehr, sehr kurz – daher 4/5 Sterne.

Die Rückkehr des Mörders von Oliver Bottini ist leider ziemlich langweilig, jedoch hat die Geschichte ein tolles Ende! Der Schreibstil wirkt jedoch sehr wirr. Liebgemeinte 2/5 Sterne.

Verfluchte Liebe von Chris Mooney ist sehr spannend geschrieben, genauso wie die Bücher über Darby McCormick. Man fühlte sich sofort wie ein Teil der Story! 5/5 Sterne.

Wo es dem Verbrecher schmeckt von Friedrich Ami ist eine tolle Kurzgeschichte mit einem etwas seltsamen Schreibstil. 4,5/5 Sterne.

Wichteltod von Linwood Barclay ist eine amüsante weihnachtliche Geschichte über den vorweihnachtlichen, manchmal tödlichen, Geschenkestress! 5/5 Sterne.

 Die Weihnachtssterne von Leena Lehtolainen handelt um die Entführung eines Kleinkindes an Weihnachten. Der Anfang ist etwas schwerfällig, besonders die finnischen Namen fand ich grausam… jedoch gibt es ein rasantes gutes Ende! 4/5 Sterne.

Euer Wille geschehe von Felicitas Mayall ist eher langweilig und monoton. 2,5/5 Sterne.

Der wahre Grund der Great Depression von Jay Bonansinga war mir zu fiktiv. Habe ich abgebrochen, daher keine Bewertung!

Der Baum von Veit Heinichen wirkt wie eine langweilige Satire, daher 1/5 Sterne.

Mit einem Schlag von Kate Pepper gute Geschichte mit einem Schrecken am Ende. 4/5 Sterne.

Allein von Sebastian Fitzek hat die typische gruselige Fitzekatmosphäre, wirkt aber auch teilweise nicht wie der typische Fitzek. Mich erinnerte es ein bisschen an Poe. Würde gerne wissen, wie es weitergeht. Gänsehaut pur! 5/5 Sterne!

Daraus ergibt sich eine Gesamtwertung für das Buch von 3,5/5 Sternen!

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514 Bibliotheken, 5 Leser, 4 Gruppen, 54 Rezensionen

kate burkholder, thriller, krimi, amisch, usa

Wenn die Nacht verstummt

Linda Castillo , Helga Augustin
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.05.2012
ISBN 9783596184521
Genre: Krimi und Thriller

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90 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

1, di helen grace, england, megaspanned;, serienmörder

D.I. Grace: Einer lebt, einer stirbt

M. J. Arlidge , Karen Witthuhn , Hauptmann & Kompanie, Werbeagentur
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 11.03.2016
ISBN 9783499272042
Genre: Krimi und Thriller

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

familie, familiendrama, indien, liebe, schicksal

Die verlorene Hälfte meines Herzens

Ann O'Loughlin , Sarah Fuhrmann
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.04.2018
ISBN 9783442487424
Genre: Romane

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670 Bibliotheken, 22 Leser, 4 Gruppen, 41 Rezensionen

endzeit, dystopie, justin cronin, die zwölf, vampire

Die Zwölf

Justin Cronin , Rainer Schmidt
Flexibler Einband: 832 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.04.2014
ISBN 9783442469352
Genre: Krimi und Thriller

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76 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

thriller, amisch, kate burkholder, krimi, amish

Fischer Taschenbibliothek / Blutige Stille

Linda Castillo , Helga Augustin
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 09.10.2012
ISBN 9783596512669
Genre: Krimi und Thriller

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46 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

australien, familie, geheimnis, romer, vergangenheit

Der Schattengarten

Anna Romer , Roberto Hollanda , pociao
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 22.01.2018
ISBN 9783442486847
Genre: Romane

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69 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

thriller, ermittlung, flucht, heyne-verlag, entführung

Ich bin nicht tot

Anne Frasier , Anu Katarina Lindemann
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.11.2017
ISBN 9783453439061
Genre: Krimi und Thriller

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42 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

berlin, jugendstrafvollzug, klassicher kriminalroman, rache, toskana

Zeckenbiss

Sabine Thiesler
Fester Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Heyne, 23.04.2018
ISBN 9783453271470
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zeckenbiss war eine der Neuerscheinungen 2018 auf die ich mich mit am meisten gefreut habe, da ich ein großer Sabine Thiesler Fan bin. Doch leider wurde ich dieses Mal bitter enttäuscht. Denn alles, was ich an ihren Romanen/Thrillern liebe, ist hier kaum mehr vorhanden!

Typisch Thiesler erwartete ich eine Story mit Hauptsetting in der Toskana, was hier leider nur zu 5-10 % der Fall ist. Auch mein herzallerliebster Carabinieri Neri nimmt hier keine große Rolle mehr ein, sondern wird zum Nebenstatist in winziger Rolle degradiert! -.-

Dabei fing das Buch so gut an! Wir befanden uns bei Deutschen in der Toskana und das erste Verbrechen geschah… alles wie immer eigentlich! Doch dann schwanken wir plötzlich nach Berlin in die JVA zu Faruk, dessen Aussprache und Verhalten wahrscheinlich authentisch rüberkommen sollten, doch eher nur ganz laut „KLISCHEE“ schrieen! Nicht nur, dass die Passagen einem Kopfweh bereiteten, sie machten mich auch einfach sauer! Auf mich wirkte das Ganze eher wie „mit Vorurteilen um sich werfen“!

Generell wird man in den ersten knapp 200 Seiten mit 3-4 Handlungssträngen konfrontiert, die scheinbar überhaupt nix mit einander zu tun haben. Dadurch wird aber leider keine Spannung erzeugt, sondern eher das Gegenteil… man verliert das Interesse! Das hatte ich noch nie bei einem Thiesler und umso enttäuschter wurde ich

Erst zur Mitte hin wird dann der gemeinsame Nenner der Handlungsstränge „gelüftet“, zumindest sollte es ab einem gewissen Punkt dem Leser klar sein, wie alles zusammenhängt und worauf das Ganze hinausläuft.

Die Aufteilung des Buches hat mir leider auch nicht wirklich zugesagt. Es ist in Personen gegliedert, und dann noch in Gegenwart, Vergangenheit, Deutschland und Toskana. War jetzt nicht sonderlich verwirrend, aber es kam einem auch nicht ganz rund vor.

Den Auslöser des Geschehens beschreibt Sabine Thiesler so detailgetreu, dass ich das Buch am liebsten dort abgebrochen hätte. Für mich ist das ein No Go und übertritt ganz klar eine Grenze. Speziell mir als Mutter einer Tochter ist wirklich schlecht geworden! Weiter möchte ich darauf auch nicht eingehen, dass muss jeder selbst sich erlesen…

Das Ende hat es dann vollends versaut! Ich war wirklich sauer und finde es eigentlich echt unverschämt so ein schnell dahingefuschtes Ende zu konstruieren! Ganz dem Motto „Oh, das Buch ist schon recht lang, jetzt muss ich irgendwie die Kurve kriegen und meinen alten Protagonisten noch miteinbinden“…. Das war mal überhaupt nix!!!

Und dann noch die Entwicklung der Ehepartner von den Opfern… nein, nein, NEIN!!! Sowas ist total hirnrissig und überhaupt nicht authentisch!

Fazit:

Es tut mir in der Seele weh, aber ich muss es wirklich sagen… ZECKENBISS ist mit Abstand Sabine Thieslers schlechtestes Werk! Ich mochte alle vorigen Bücher, aber das hat echt dem Fass den Boden weggehauen -.-

Abstruse Handlungen, Klischees und Vorurteile gegenüber bestimmten Menschengruppen, ein total lieblos dahingefuschtes Ende (Hauptsache das Buch kommt zum Schluss) und 0 Spannung… ich hatte das Gefühl, dass Frau Thiesler einen neuen Weg einschlagen möchte, es ihr jedoch nicht gelingt… sehr zur Enttäuschung des Lesers!

Von mir gibt es leider nur 1/5 Sterne!

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96 Bibliotheken, 2 Leser, 6 Gruppen, 14 Rezensionen

wien, mord, andreas gruber, brandstiftung, künstlerin

Die Engelsmühle

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 29.10.2008
ISBN 9783865520807
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Da mir der ersten Teil Die schwarze Dame nicht wirklich zugesagt hat, bin ich mit ziemlich gemischten Gefühlen an das Buch rangegangen. Nach dem etwas lahmen Prolog, fühlte ich mich fast schon bestätigt, jedoch wurde ich dann doch positiv überrascht! Ein Gruber, wie ich ihn mag und kenne!

Zu allererst muss ich sagen, dass mir der aus dem ersten Teil eher unsympathische Protagonist Peter Hogart in diesem Teil schnell ans Herz gewachsen ist! Wir bekommen hier mehr über ihn und seine familiäre Geschichte präsentiert, sodass er einfach viel authentischer rüberkommt. Oftmals brachte er mich diesmal sogar zum Lachen!Ein toller Typ, der zwar viele Klischees erfüllt, jedoch auch etwas aus der Reihe fällt.

Die Geschichte ist sehr gut durchdacht und interessant. Auch wenn mir der Täter schon recht früh klar war, nahm es der Spannung keinen Abbruch. Es gibt keine Längen, im Laufe des Buches passiert konstant immer wieder mal etwas, wodurch man animiert  wird weiterzulesen und es einfach Spass macht mit Hogart den Fall aufzuklären. Zur Geschichte an sich möchte ich eigentlich nicht wirlich viel mehr sagen, da einfach jedes Wort hier zu viel sein kann. Und ich niemandem die Spannung vorwegnehmen möchte.

Auch wenn das Rad hier nicht komplett neu erfunden wurde, hebt sich die Story schon von der Masse im Thrillergenre ab!

Mir hat das Setting dieses Mal auch einfach mehr zugesagt. Ich finde die Stadt Wien sehr interessant und man merkt einfach beim Lesen, dass Andreas Gruber aus Wien kommt. Diese Veranschaulichung von bestimmten Orten kommt hier einfach visuell beim Lesen rüber!

Das Zusammenspiel zwischen Hogart und den Ermittlern ist gut gelöst und für den Leser auch teils wirklich amüsant. Speziell nach dem Ende würde ich mich auf einen dritten Band freuen, da mich sehr interessieren würde, wie es zwischen allen weitergeht.

Das Ende war auf jeden Fall extrem spannungsgeladen und lässt einen den Atem anhalten. Ein typisches Gruber Ende eben!

Fazit:

Ein unterhaltsamer Thriller mit tollem Protagonisten! Es ist zwar nichts wirklich neues, jedoch hebt es sich von der Masse ab. Neben Spannung gibt es einige Lacher, die dem Ganzen das gewisse Gruberhafte Etwas geben! Auf einen dritten Teil würde ich mich freuen! Von mir gibt es 4/5 Sterne!

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(142)

386 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 115 Rezensionen

mafia, palermo, cold princess, liebe, vanessa sangue

Cold Princess

Vanessa Sangue
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304369
Genre: Liebesromane

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101 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

thriller, psychothriller, jenny blackhurst, pflegekind, unheimliches

Das Böse in deinen Augen

Jenny Blackhurst , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.04.2018
ISBN 9783404176892
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Schreibstil von Blackhurst ist super flüssig lesbar! Dadurch fliegt man nur so durch ihre Bücher und auch wenn Spannung kaum vorhanden ist, verliert man nicht die Lust daran.

Leider habe ich von dem Buch etwas mehr erwartet als es mir geben konnte. Vom Klappentext her ging meine Erwartung Richtung „gruselige Atmosphäre“, jedoch war das eher weniger der Fall. Die Spannung war eher seicht bis nicht vorhanden, trotzdem hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Meine Erwartung einer sachlichen Erklärung der Vorfälle wurde mir geliefert, auch wenn sie etwas vorhersehbar war. Trotzdem war es von Anfang an für mich die einzige sinnige Erklärung, daher definitiv ein Pluspunkt!

Die Protagonistin Imogen fand ich anfangs echt unausstehlich! Sie war unsympathisch, handelte total kontrovers und wusste selbst nie so richtig, was sie überhaupt möchte. Mich machte es richtig sauer, da sie selbst ziemlich labil war und trotzdem mit Kindern auf psychologischer Ebene zusammenarbeiten wollte. Ziemlich fatal in meinen Augen, aber nun ja… im Laufe des Buches besserte Imogen sich zu meiner Zufriedenheit. Auch wenn es einen kleinen, aber nachvollziehbaren Rückschlag gab. Trotzdem lernte ich sie ab einem gewissen Zeitpunkt schätzen

Ellie hingegen hat von Anfang an meine Muttergefühle und den Beschützerinstinkt geweckt. Sie tat mir einfach nur unendlich leid und ich hätte sie am liebsten nur an mich gedrückt! Das „Schaurige“, was von ihr ausgehen sollte, kam leider überhaupt nicht bei mir an. Daher hegte ich von Anfang bis Ende eher nur Sympathie ihr gegenüber!

Die Menschen in Gaunt waren mir daher total zuwider! Sie stellten Ellie oft an den Pranger, jedoch immer hinter vorgehaltener Hand. Die Kinder waren da schon eine ganz andere Hausnummer… (man weiß ja, wie grausam Kinder doch sein können) und das sie sogar teils noch Unterstützung von den Erwachsenen bekamen, hat mir echt das Herz zerrissen. Es ist immer wieder erschreckend, wie Menschen sich verhalten, wenn sie mit Sachen konfrontiert werden, die sie sich nicht erklären können… obwohl es ja doch oft eine sinnige Erklärung gibt!

Speziell Ellies Pflegemutter ist mir bitter aufgestoßen, da ich es unmöglich fand, wie man als „Elternersatz“ sich so verhalten kann! Sie stand nämlich den Dorfbewohnern in nichts nach! Und Imogens Reaktion darauf hab ich echt gefeiert!

Während des Lesens hatte ich immer die Assoziation zu Carrie White von Stephen King im Kopf und fand es daher sehr amüsant, als Imogens Mann den Vergleich aussprach. Denn Anfangs hatte ich echt Angst vor einem Abklatsch von Carrie, jedoch war diese Assoziation von Blackhurst gewollt – klasse!

Das Ende des Epilogs hat es mir leider wieder ein bisschen versaut Für mich war daie Andeutung übers Ziel hinausgeschossen und man hätte es einfach dabei belassen sollen. Aber gut, das ist halt Geschmackssache!

Fazit:

Ein unterhaltsamer Psychothriller, der auch wirklich „Psycho“ beinhaltet!

Alles wird sachlich und sinnig aufgeklärt, auch wenn es etwas vorhersehbar ist. Der Schreibstil macht die fehlende Spannung wett und man fliegt nur so durch das Buch. Blackhurst baut kleine Gags ein, die ziemlich gut zu den Situationen passen.

Schade ist, dass der Gruselfaktor ausblieb und das Ende des Epilogs übers Ziel hinausgeschossen ist. Daher gibt es 3,5/5 Sterne!

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(167)

348 Bibliotheken, 24 Leser, 1 Gruppe, 126 Rezensionen

dystopie, scythe, tod, jugendbuch, neal shusterman

Scythe / Scythe - Der Zorn der Gerechten

Neal Shusterman , Kristian Lutze , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 14.03.2018
ISBN 9783737355070
Genre: Jugendbuch

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(38)

63 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

tschernobyl, reaktorunglück, ukraine, todeszone, alter

Baba Dunjas letzte Liebe

Alina Bronsky
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 06.04.2017
ISBN 9783462050288
Genre: Romane

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(70)

127 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

england, flucht, flut, baby, geburt

Vom Ende an

Megan Hunter , Karen Nölle
Fester Einband: 96 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 18.05.2017
ISBN 9783406705076
Genre: Romane

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(35)

54 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

prag, serienmörder, thriller, andreas gruber, detektiv

Die schwarze Dame

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.12.2017
ISBN 9783442480265
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich fand die Geschichte leider ziemlich schleppend. Spannung, wie ich sie aus Grubers Sneijder Reihe zb kenne, blieb hier in knapp 60 % des Buches leider aus. Die erste Hälfte plätschert nur vor sich her und langweilte eher. Teils hatte ich das Gefühl, man versucht hier mit aller Gewalt einen Actionthriller drauß zu machen.

Auch mit dem Ermittler Peter Hogart hab ich so meine Schwierigkeiten gehabt. Obwohl ich auf die Ermittler der etwas anderen Sorte stehe, war Hogart eher nur merkwürdig. Wirkliche Sympathie konnte ich ihm einfach nicht entgegen bringen. Er war leider nichts besonderes und ist jetzt schon für mich wieder sehr am Verblassen in meinem Gedächtnis, was schade ist, da ich von Gruber einfach anderes gewohnt bin.

Wie die Story nach der ersten Hälfte ihren Verlauf nimmt, gefällt mir hingegen richtig gut und auch die Auflösung war bombe! Ab da hatte ich dann auch richtig Lust zu wissen, wie es weitergeht. Vorher hätte ich ohne Probleme abbrechen können. Schade, dass sich das Buch erst in so spätem Verlauf richtig zum Guten mausert! Speziell das letzte Drittel ist sehr spannend und rasant geschrieben.

Fazit:

Ein Thriller mit immensen Startschwierigkeiten und einem merkwürdigen, aber doch recht normalen, Ermittler. Jedoch hat das Ende mit dieser Auflösung für mich vieles vom Anfang weder gut gemacht, weil ich damit einfach überhaupt nicht mehr gerechnet habe! Und dadurch wird dann auch der 2. Teil noch seine Chance von mir bekommen

Von mir gibt es 2,5 Sterne!

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(57)

109 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

adoption, geschwister, familie, kinderheim, usa

Libellenschwestern

Lisa Wingate , Andrea Brandl
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Limes, 05.03.2018
ISBN 9783809026907
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte besteht aus zwei Handlungssträngen. Die Vergangenheit aus der Sicht von Rill und der Gegenwart, in der wir Avery begleiten. Beide Handlungsstränge haben mir sehr gut gefallen! Speziell das Geschehen in der Vergangenheit ist so gut beschrieben, dass ich mich wirklich zurückversetzt gefüht habe.

Unsere 2 Protagonistinnen wirken auf den ersten Blick so unterschiedlich wie zwei Menschen nur sein können, doch je besser man die beiden kennenlernt, desto mehr Ähnlichkeiten erkennt man. Beide sind von Anfang an super sympathisch.

Rill ist ja noch ein Kind, jedoch aufgrund ihrer Lebenssituation schon sehr vernünftig. Als älteste Schwester passt sie auf ihre kleineren Geschwister auf und übernimmt natürlich so die Mutterrolle. Der Zwiespalt zwischen der Verpflichtung auf die Geschwister aufzupassen und den Zweifeln/Schuldgefühlen aufgrund ihrer kindlichen Hilflosigkeit der Situation gegenüber, die sie im Laufe der Geschichte plagen, wird klar und authentisch dargestellt. Man fühlt mit ihr mit, möchte sie am liebsten aber auch einfach nur an sich drücken und ihr Trost zusprechen.

Avery erfüllt anfangs das typische Klischee als Tochter einer politischen Familie. Das Auftreten in der Öffentlichkeit wird kontrolliert, damit es im Wahlkampf keinerlei Angriffsfläche dem Konkurrenten bietet. Und natürlich soll sie in die politischen Fußstapfen ihrer Familie treten. Jedoch merkt man schnell, dass sie sich eher familiär gezwungen fühlt in diese zu treten. Und als sie das Bild ihrer Oma im Zimmer einer fremden Frau im Seniorenheim sieht, kommt der Stein so langsam ins Rollen aus dieser Rolle auszubrechen. Ich konnte auch mit Avery sehr gut mitfühlen und den inneren Zwiespalt verstehen.

Das Geschehen der Vergangenheit ist teils wirklich schockierend und die Hilflosigkeit der Kinder der Situation gegenüber macht einen einfach nur traurig. Averys Suche nach der Wahrheit ist interessant gestaltet und bringt trotz der Traurigkeit der Geschichte einem öfters ein Lächeln auf die Lippen.

Der Schreibstil ist sehr leicht und gefühlvoll. Man fliegt nur so durch das Buch, da man ständig wissen möchte, wie es denn weitergeht. Und das, obwohl das Ende ja eigentlich schon von Anfang an klar ist. Ich war wirklich beeindruckt und positiv überrascht. Und trotzdem bleiben die Emotionen beim Leser nicht auf der Strecke! Klasse, wirklich klasse!

Das Ende ist so harmonisch und emotional, dass auch bei mir ein paar Tränen gekullert sind! Der Leser bleibt mit einer inneren Befriedigung zurück, die das Buch im Ganzen total schön abrundet. Das Nachwort haut einen dann nochmal richtig um, da gewisse Bestandteile des Buches auf wahren Begebenheiten beruhen. Ich war am Ende einfach nur noch sprachlos und überwältigt! Für mich ein absolutes Jahreshighlight!

Fazit:

Ein grandioser Schreibstil, der den Leser auf jeglicher Ebene mitreißt. Emotional, schockierend und befriedigend zugleich! Eine traurige, doch schön inszenierte, Geschichte um eine wahre Begebenheit, die damals die Menschen schockierte und es auch heute noch tut. Ein Buch, was zu Tränen rührt! Für mich ein wahres Leseerlebnis und eine absolutes Jahreshighlight! 5/5 Sterne!!!

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(46)

98 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

hamburg, hebammen, nationalsozialismus, historischer roman, hebamme

Töchter einer neuen Zeit

Carmen Korn
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 21.09.2016
ISBN 9783463406824
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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(38)

130 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

mareike fallwickl, roman, dunkelgrün fast schwarz, freundschaft, begegnung

Dunkelgrün fast schwarz

Mareike Fallwickl
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Frankfurter Verlagsanstalt, 05.03.2018
ISBN 9783627002480
Genre: Romane

Rezension:

Mareike Fallwickls Schreibstil ist grandios! Selten hat mich ein Schreibstil so begeistert  Die Autorin schreibt sehr umgangssprachlich, wodurch das Ganze enorm authentisch wird. An den richtigen Stellen wird der Sprachgebrauch sogar etwas vulgär, was jedoch in keinster Weise deplatziert wirkt! Ein sehr tiefsinniger, anschaulicher Schreibstil, der aber nicht abgehoben wirkt. Top!

Der Titel „Dunkelgrün fast schwarz“ bekommt im Laufe des Buches einen richtig tollen und tiefsinnigen Hintergrund. Was für mich ein absoluter Pluspunkt ist! Selten kommt mir ein Titel so trefflich und vorallem sinnig gewählt vor.

Wir bekommen die Geschichte aus 3 Perspektiven erzählt. Einmal von Moritz, dann von Marie (Moritz‘ Mutter) und von Johanna. Man erkennt recht schnell, was alle drei gemeinsam haben und wo im Grunde der Knackpunkt liegt. Raffael lernen wir nur durch die Augen der Drei kennen.

Die Rückblicke auf das Geschehen in der Vergangenheit machen speziell Raffael greifbarer für den Leser. Sie schaffen die richtige Grundlage um die Freundschaft von Raffael und Moritz nachvollziehen zu können. Ausserdem bringen sie einem die passende Atmosphäre und das Verständnis für die Situation von Moritz‘ Mutter Marie rüber.

Wir bekommen hier ausgezeichnete Charaktere aufgezeigt, die vorbildlich in dieses „Beziehungskonstrukt“ hineinpassen. Die Tiefe der Charaktere sowie der Beziehungen zwischen ihnen ist perfekt ausgearbeitet und man kann sich mit Fortschreiten des Buches in jeden von ihnen hineinversetzen. Das anfängliche Kopfschütteln über das Verhalten von Moritz und seiner Mutter wischen von Seite zu Seite einem tiefsitzenden Verständnis ihnen gegenüber. Die Gefühle der Protagonisten gingen auf mich über und oftmals habe ich mich in das Geschehen extrem involviert gefühlt.

Das Ende des Buches betrachte ich zwiespältig. Einerseits löste es in mir eine wohlige Erleichterung und Befriedigung aus, andererseits blieb ich mit einigen offenen Fragen zurück. Hier unterliegt zum Schluss einiges der Interpretation des Lesers, was ich eigentlich gar nicht mal verkehrt finde. Jedoch hätte ich mir ein paar Fragen doch geklärt gewünscht.

Fazit:

Der Schreibstil von Mareike Fallwickl ist einfach grandios und zieht den Leser in seinen Bann. In Verbindung mit den hervorragend ausgearbeiteten Charakteren und deren Beziehungen zueinander bekommt die Geschichte eine fast makellose Authentizität!

Für meinen Geschmack hätte Raffael ruhig noch etwas mehr beleuchtet werden können, da er ein sehr interessanter Charakter ist. Auch die ein oder andere Frage hätte gerne noch aufgeklärt werden können.

Ansonsten bekommen wir hier einen emotionalen, tiefsinnigen Roman über eine Freundschaft und deren Beziehungskonstrukte geliefert, die einen zum Nachdenken und Mitfühlen bewegen. Für mich eine tolle Ausarbeitung der negativen Seiten einer fatalen Freundschaft und ihrer Auswirkungen auf alle Beteiligten.

Von mir gibt es 4/5 Sterne!

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(192)

294 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 158 Rezensionen

thriller, megan miranda, tick tack, lügen, ticktack

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Megan Miranda , Elvira Willems , Cathrin Claußen
Flexibler Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Penguin, 13.11.2017
ISBN 9783328101628
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich war ziemlich gespannt auf das Buch, da ich die Idee eine Story quasi „rückwärts“ zu erzählen extem interessant fand. Das solch eine Umsetzung jedoch schwer werden würde, hatte ich schon befürchtet.

Der Anfang war für mich ziemlich schwierig. Ich kam nicht so recht in die Geschichte rein und wirklich packen konnte es mich auch nicht. Die ersten 100 Seiten waren eher langweilig und die Charaktere ziemlich merkwürdig. Besonders mit der Protagonistin Nic wurde ich nicht warm.

Die Geschichte ist in 3 Abschnitte gegliedert und speziell im zweiten wurde es ziemlich wirr. Irgendwie blieb ständig das Gefühl, dass die Tagesangaben nicht wirklich stimmten. Es hat geraume Zeit gedauert, bis ich das dann endlich richtig auf die Reihe bekommen hab. Ob diese Verwirrung des Lesers gewollt ist, lass ich jetzt mal dahingestellt…

Die Charaktere konnten mich leider so überhaupt nicht begeistern. Die meisten sind ziemlich platt und wirken dadurch recht unsympathisch, vergleichbar mit den Leuten aus einem Teenie-Horrorfilm. Alle sind auf ihre spezielle Weise schwermütig, lustlos, und verletzt.

Die Beziehungen der Charaktere zueinander waren nicht wirklich authentisch. Nachvollziehen konnte ich leider kaum etwas. Alles wirkte entweder extrem konstruiert oder als schnelle Lösung hingepfuscht.

Die Entwicklung der Geschichte hat mir gut gefallen. Ich wäre im Leben nicht auf diese Auflösung gekommen, was aber auch am steten Desinteresse an der Story lag. Eventuell war das ein Vorteil für das Ende, aber Sinn der Sache ist es natürlich nicht.

Fazit:

Die Umsetzung der Idee der „Rücklaufenden Story“ ist nicht gänzlich fehlgeschlagen, aber auch nicht super gelungen. Mir hat hier extrem an Tiefe und Authentizität gefehlt. Farblose Charaktere und merkwürdige zwischenmenschliche Beziehungen runden das Ganze leider zum negativen ab.

Für das gute überraschende Ende und den nicht komplett fehlgeschlagenen Versuch der Umsetzung dieser interessanten Idee gibt es von mir 2/5 Sterne!

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