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106 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

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I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich

Cleo Leuchtenberg , Andrea Pieper , Claudia Brendler , Andrea Pieper
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.08.2018
ISBN 9783789108525
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„I love you heißt noch lange nicht ich liebe dich“ ist wohl so ein typisches Jugendbuch. Mädchen verliebt sich in Jungen, aber die kommen natürlich nicht direkt zusammen und wenn sie sich annähern, dann passiert irgendwas (meistens macht der Junge was Dummes) und am Ende gibt’s ein Happy End. Dieses Buch ist nicht anderes. Dennoch finde ich die Hintergrundgeschichte durchaus interessant und mal was anderes, da man mit dem Synchronsprechen in eine andere Berufsgruppe eintaucht und nicht diese Schüler-/Studentengeschichten hat. Außerdem erhält man durchaus einen teilweise recht humorvollen Einblick in diesen Beruf, zum Beispiel wie Kussszenen synchronisiert werden.

Ben ist wohl ein recht schwieriger Charakter. Er hat sein Leben überhaupt nicht im Griff, hat Ärger mit seinem Vater, hat nur notdürftigen Kontakt mit seiner Familie, hat Schulden und klaut sich Essen aus dem Studiokühlschrank. Und dazu denkt er immer wieder er ist der tollste Kerl und hat gleichzeitig ein kleines Problem mit seinem Selbstbewusstsein. Klingt ein wenig schizophren und das ist es auch. Ben hat einfach zwei Charaktere: einmal sich selbst, der gefühlt nichts auf die Reihe bekommt und unsicher ist und dann ist er „Die Stimme“ oder „Der Fremde“, wie er sich selbst nennt. Dass ist er, wenn er sich in seine Synchronfigur hineinversetzt und mehr wie er handelt. Und dann gibt es Lilly, die verwöhnte Prinzessin, wie Ben sie nennt. Vielleicht ist sie das auch ein wenig, immerhin kommt sie aus gutem Haus. Aber dass sie es nicht immer leicht hat, merkt man auch schnell. Freundschaften, die durch ihre ganzen Umzüge immer wieder kaputt gehen, Eltern, die sich mehr für ihre Möbel interessieren, als um die eigene Tochter… So geraten zwei völlig unterschiedliche Charaktere aufeinander, was manchmal durchaus erheiternd ist.

Alles in allem ist es zwar eine recht typische Jugendromanze, aber sie hat durchaus ihre Besonderheiten. Daher vier Sterne von mir.

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 35 Rezensionen

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... und über uns der Himmel von Peru

Jani Friese
E-Buch Text: 354 Seiten
Erschienen bei Selfpublisher, 01.08.2018
ISBN B07FXRJ9XZ
Genre: Liebesromane

Rezension:

„… und über uns der Himmel von Peru“ ist wohl das Herzstück von Jani Friese und das merkt man auch, weil man ihr Herzblut beim Lesen durchaus spürt. Leider konnte mich das Buch dennoch nicht mitreißen, was vor allem an dem doch recht vielen religiösen Erwähnungen liegt. Ich bin weder ein Fan von so was, noch ein Gegner, ich stehe der Religion recht neutral gegenüber und ich habe auch kein Problem damit, wenn diese in Büchern durchaus eine kleinere Rolle spielen, aber hier fand ich persönlich es einfach zu viel, auch wenn es durchaus passend zur Geschichte ist und seine Gründe hat, wieso diese immer wieder erwähnt wird, immerhin haben die Leute, die in Peru leben, ja durchaus ihren Glauben und David, einer der Protagonisten will Priester werden. Von daher ist es wirklich sinnvoll, dass das Thema darin so viel thematisiert wird – nur meines war es eben leider nicht.
Auch kam ich mit der Emilia, der Hauptprotagonistin der Geschichte und aus deren Sicht erzählt wird, nicht so wirklich klar. Erst ab der Hälfte wurde sie mir durchaus sympathischer, aber so wirklich warm wurde ich mit ihr einfach nicht. Gerade anfangs war sie mir etwas zu anstrengend, weil sie meiner Meinung teilweise recht überheblich und egoistisch rüber kam, auch wenn das gerade ab der Mitte revidiert wurde.
Die Beschreibungen der Landschaften und der Bewohner dort fand ich allerdings sehr gelungen und ich hätte mir gewünscht, dass diese ein wenig mehr vorgekommen wären, denn das geriet leider öfters mal in den Hintergrund. Aber man merkt, dass die Autorin einen Fable für das Land hat.
Ich denke dass das Buch viele Leute sicherlich begeistern kann, gerade die, die mit der Religion aufgeschlossener sind. Bei mir ist der Funke leider nicht übergesprungen, daher sind es von mir leider nur zwei Sterne.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

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Was der Nachtwind verspricht

Johanna Lindsey , Stefanie Reiter
Flexibler Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Pavillon, 03.04.2006
ISBN 9783453771192
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Was der Nachtwind verspricht" ist der Nachfolger von "Geheimnis des Verlangens",kann aber an sich alleine gelesen wird,auch wenn man dann eine wundervolle Vorgängergeschichte verpasst. Die Geschichte rund um Alexandra und Wassili kann zwar nicht ganz mit ihrem Vorgänger mithalten, aber da der erste Teil einfach so hammer war,heißt das nichts. Denn auch diese Geschichte sprüht vor Witz und Unterhaltung, da Alexandra eine sehr selbstbewusste junge Frau ist und sich einfach nichts vorschreiben lässt. Wassili passt sowas natürlich überhaupt nicht, weswegen die beiden das eine oder andere mal aneinander geraten,was zu vielen interessanten - und vor allem unterhaltsamen - Unterhaltungen führt, gerade auch wenn Alexandra ihre Peitsche schwingt.
Also auch der zweite Teil kann überzeugen und gehört zu meinen Lieblingsbüchern von Johnanna Lindsey.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 2 Rezensionen

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Geheimnis des Verlangens

Johanna Lindsey
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne
ISBN 9783453061675
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich liebe diese Geschichte. Ich muss gestehen,dass diese (samt ihrem Nachfolger) die beste ist, die ich von Johanna Lindsey gelesen habe und von der kenne ich einige Geschichten.
Zu allererst liebe ich diesen Humor. Tanya ist nicht auf den Mund gefallen und sie lässt sich wenig gefallen. Das führt zu vielen Plänkereien zwischen ihr und den gesannten Herren, die ihre Prinzessin suchen. Gerade Stefan, der Prinz den sie heiraten soll, stößt ihre Art immer wieder auf. Alleine dadurch wird das Zwischenspiel mit den beiden unglaublich erheiternd. Dazu kommen Tanyas Fluchtversuche und die darausfolgenden Konsequenzen. Sehr unterhaltsam. Aber die Romanze, die sich langsam entwickelt, kommt dadurch nicht zu kurz, sondern wird sehr realistisch beschrieben und man fühlt von Anfang an mit, auch wenn man sich dennoch wünscht, dass Tanya wieder flüchtet, alleine weil es so unglaublich lustig ist, wie die Männer reagieren und wie Stefan es dann mit Tanya handhabt.
Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen und auch dessen Nachfolger "Was der Nachtwind verspricht" finde ich sehr gut gelungen, auch wenn "Geheimnis des Verlangens" einfach nicht zu toppen ist.

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Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick

Kelly Moran , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.09.2018
ISBN 9783499275388
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wenn ich ehrlich bin, dann konnte mich die 11-seitige Leseprobe zu „Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss“, also dem zweiten Teil der Trilogie, mehr mitreißen, als es das gesamte Buch von „Es beginnt mit einem Blick“ konnte. Auch wenn der Schreibstil sehr flüssig und angenehm zu lesen ist, konnte das Buch mich nicht wirklich überzeugen. Einzig und alleine die vielen verschiedenen Charaktere wussten ausnahmslos zu begeistern. Sei es vom mürrischen Drake, dem taubstummen Flynn oder Gabby, dem Mädchen von Nebenan. Nicht zu vergessen das Drachentrio, wie die Mutter und die zwei Tanten der Tierarztmänner genannt werden. Jeder Charakter ist so unterschiedlich, dass es immer Spaß macht über diese zu lesen und auch die kleinen Kabbeleien unter den Freunden sind sehr erheiternd. Wäre dies nicht gewesen, dann hätte ich das Buch wohl spätestens nach der Hälfte abgebrochen. Ich lese gerne Jugendbücher und dieses hin und her, bis es zu einer Beziehung kommt, kenne ich auch zur Genüge, aber dieses Buch scheint es auf die Spitze zu treiben. Der Anfang ist zwar noch recht interessant, weil sich Avery und Cade quasi auf dem falschen Fuß erwischen, aber schon kurz darauf ist diese Anziehung zwischen ihnen und sie wollen sich fast schon die Kleider vom Leib reißen, etwas überspitzt gesagt. Und das geht das ganze Buch über so. Verlangen ja, dem nachgeben nein, denn Avery ziert sich, weil ihr Exmann ihr Selbstbewusstsein zerstört hat. Das ist in solchen Büchern ja wirklich nichts Neues, aber ich finde es hier wirklich sehr anstrengend, wie extrem das immer hin und her geht. Die kleinen Lichtblicke waren eben wirklich die vielen tollen Charaktere und der immer mal wieder aufblitzende Humor. Somit kann ich dem Buch noch zwei Sterne geben. Allerdings freue ich mich wirklich auf Band zwei, der über Flynn und Gabby handelt, weil diese Geschichte viel versprechend wirkt.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Unvergessliche Begegnungen

Anja Hansen
E-Buch Text: 131 Seiten
Erschienen bei null, 21.09.2017
ISBN B075V5YLHQ
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Unvergessliche Begegnungen von Anja Hansen vereint vier erotische Kurzgeschichten in einem ebook. Dabei ist die zweite Story „Jugendliebe“ durchaus ein wenig länger und durchläuft eine längere Zeitspanne in kurzer Zeit. Diese Geschichte zwischen Sarah und Sascha gefällt mir persönlich auch am Besten, da die beiden sich schon als Kinder kannten und sich da ineinander verliebt hatten. Solche Storys gefallen mir einfach sehr gut. Auch wenn es in der Geschichte ein zwei Kleinigkeiten gibt, die ich etwas „unglücklich“ finde, aber über die kann man getrost hinweg sehen. Im Allgemeinen ist der Schreibstil der Autorin sehr flüssig und angenehm zu lesen, was ich gerade bei erotischen Geschichten sehr wichtig finde. Immerhin soll man sich da einfach fallen lassen. Die intimen Szenen sind unterschiedlich gehalten. Während einige sehr ausführlich und bis zum Ende geschrieben sind, gibt es zum Beispiel bei „Spaß unter Freunden“ eher um das Vorspiel, während der Akt selbst übergangen wird. Dabei kann der Leser dann seine Fantasie beanspruchen, was auch nicht schlecht ist. Die erste Geschichte „Relaxt“ hat mir von allen vieren am wenigsten gefallen. Das liegt daran, dass ich die Protagonistin Isabelle recht anstrengend fand, weil diese durch ihre Nervosität durchgehend geplappert hat und so was finde ich nervig. Aber andere finden dies sicherlich niedlich oder authentisch. Das ist eben einfach Geschmackssache. Alles in allem war das ebook eine schöne Ansammlung kurzer Geschichten, in denen gerade die unterschiedlichen Charaktere punkten können. Somit ist sicherlich für jeden etwas dabei. Daher vier Sterne von mir.

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(104)

245 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

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Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit

Rose Snow
Fester Einband
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 21.08.2018
ISBN 9783473401697
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich bin von „Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit“ ein wenig enttäuscht. Ich habe von RoseSnow schon „Die 11 Gezeichneten“ gelesen und fand die Reihe unglaublich gut. Sie hatte mich direkt in den Bann gezogen und ich hatte es kaum erwarten können, den nächsten Teil zu lesen. Bei diesem Buch habe ich nicht dieses Gefühl. Es war ganz okay, aber ich habe durchaus mehr erwartet. Es konnte mich erst am Ende ein wenig mehr packen. Anfangs war ich teilweise genervt, weil gefühlt in jedem zweiten Satz die „unglaublich blauen Augen“ der Zwillinge erwähnt wird… Irgendeiner der beiden war nämlich immer präsent und wenn nicht, dann hatte June die Augen trotzdem vor sich. Das war ein wenig anstrengend. Aber zum Glück war das nur im ersten Drittel so. Danach wurde es deutlich weniger und somit auch angenehmer mit dem Lesen. Mir ist auch durchaus bewusst, dass es ein Jugendbuch ist und daher jeder auf die Zwillinge steht, sogar teilweise auch die Jungs, ich finde es dennoch ein wenig übertrieben. Bei den anderen Büchern ist es nicht so extrem wie hier. Die magische Komponente finde ich durchaus recht interessant. Man selbst kommt durchaus schnell darauf, was die Zwillinge für eine „Zauberkraft“ besitzen und auch die, die bei June auftritt, finde ich mal etwas anderes.

Das bringt mich nun zu den Charakteren. June ist an sich ein recht ruhiges und zielstrebiges Mädchen, das nach Cornwall verschwindet, weil sie vor allem ihren Herzschmerz vergessen will. Und landet prompt in einer Art Dreiecksbeziehungen mit den Zwillingen. Diese sind sehr unterschiedlich. Während Preston stets höflich und charmant ist, ist Blake mehr ein Badboy. Allerdings merkt man schnell, dass dieser sich nur Sorgen um June macht und diese deswegen ein wenig abweisend behandelt. Mein persönliches Highlight ist Edgar, der Onkel von June. Ich finde diesen unglaublich niedlich, weil er sich sehr darum bemüht, June ein Zuhause zu geben und dass sie sich wohl fühlt. Außerdem liebt er seine Söhne über alles und macht sich stets Sorgen um sie.

Alles in allem war die Geschichte okay, aber nichts was lange im Kopf bleibt, wie andere Geschichten des Autorenduos. Daher bezweifle ich, dass ich die Fortsetzungen lesen werde.

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Zwei Wochen Ibiza

Bettina Kiraly
E-Buch Text: 90 Seiten
Erschienen bei Lovebirds, 19.07.2018
ISBN 9783960873877
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Zwei Wochen Ibiza“ würde ich eher als Kurzgeschichte bezeichnen, da man das Ebook bereits in einer Stunde durch hat. Jedes Kapitel ist in einen Abschnitt abgeteilt und man verfolgt quasi den Verlauf der Beziehung zwischen Andre und Nathan.

Im ersten Kapitel ist der Titel Programm: Andre macht mit seinen Freunden wie jedes Jahr Urlaub, auch wenn er woanders wohnt und nicht wie seine Freunde im Hotel, da seine Beziehung mit Nathan geheim ist. Seine Freunde glauben er wohne mit seiner Freundin zusammen und Andre lässt sie in dem Glauben. So fährt Andre zu dem gemieteten Ferienhaus, wo Nathan schon auf ihn wartet. Dieser will die Beziehung endlich offiziell machen und vertiefen, da sie beide immer nur die zwei Wochen im Jahr zusammen haben. Das ist ihm zu wenig und er versucht Andre zu überzeugen, es allen zu beichten. Andre ist wiederum davon überhaupt nicht begeistert und es kommt zum Streit. Alles schön und gut… Nun kommt es zu einer Handlungsfolge, die mir überhaupt nicht gefällt: Andres Gedankengänge kann man durchaus verstehen, weil er eben Angst hat, wie seine Familie und auch seine besten Freunde reagieren, wovon gerade einer sich immer besonders gegen schwule Paare ausspricht. Es kommt soweit, dass Andre überlegt in ein anderes Bundesland zu ziehen, damit eben keiner irgendwas mitbekommt und im nächsten Moment trifft er seine Freunde und beichtet ihn alles. Das passt einfach nicht zusammen. In der einen Sekunde schiebt er Panik, das man ihn nicht verstehen und verstoßen wird und überlegt eine Scheinbeziehung mit einer Frau zu führen, während er sich heimlich mit Nathan trifft und das alles nur, damit niemand etwas mitbekommt und zwei Sätze später kommt „Ach, ich bin im übrigen schwul…“ Gut, so lapidar wurde es nicht gesagt, aber sinngemäß eben, weil er der Meinung ist, dass es Zeit wird, das zu gestehen. Das ist einfach eine 180-Grad-Änderung in fünf Sekunden und damit nicht nachvollziehbar…

Die anderen Kapitel handeln vom Zusammenziehen plus Outing vor Andres Familie und der Hochzeit der beiden. Diese zwei Kapitel finde ich an sich sehr schön gemacht, auch wenn man leider nicht weiß, wie viele Tage, Monate oder Jahre dazwischen vergangen sind. Beim Zusammenziehen kann man das in etwa noch selbst abschätzen, aber bei der Hochzeit tappt man im Dunkeln, was ich schade finde. Mich hätte da wirklich sehr interessiert, wie schnell das nun ging oder ob sich die beiden da etwas mehr Zeit gelassen haben.

Alles in allem fand ich das Buch aber durchaus schön, auch wenn es so schnell alles vonstatten gegangen ist und mich eben das Outing bei den Freunden sehr gestört hat. Das hätte man ein wenig mehr ausarbeiten müssen, dass es nicht so unrealistisch rüber kam. Dann hätte man vielleicht mehr Seiten gehabt, aber das wäre ja auch nicht schlimm gewesen. So gibt es drei Sterne von mir, weil es eben ganz gut war, aber mich nicht wirklich umgehauen hat.

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(1.640)

3.134 Bibliotheken, 65 Leser, 1 Gruppe, 464 Rezensionen

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Begin Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei LYX, 14.10.2016
ISBN 9783736302471
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mit „Begin Again“ habe ich den Auftakt der Again-Reihe gelesen, weil ich unbedingt „Trust Again“ lesen wollte und ich fand, dass es besser wäre, wenn ich den Vorgänger vorher lese.

An sich finde ich Begin Again durchaus gut. Der Schreibstil von Mona Kasten ist sehr flüssig und angenehm und man fliegt nur so durch die Seiten. Die Charaktere gefallen mir ebenso gut, sei es nun Dawn und Spencer, auf deren Geschichte ich mich im nächsten Band freue, oder eben auch die zwei Hauptcharaktere Allie und Kaden. Gerade Kaden gefällt mir, denn auch wenn er sich selbst in keinem guten Licht sieht und sich als Badboy gibt, hat er ein sehr weiches Herz, was man besonders im Umgang mit seinen Freunden sieht. Er ist immer für sie da, auch wenn es seine Zeit dauert, bis er jemanden in sein Herz lässt. Und Allie will endlich sie selbst sein, ohne die Regeln und Besserwisserei der Eltern, was wohl fast jeder verstehen kann. Den Mix aus zwei völlig unterschiedlichen Personen gefällt mir wirklich gut.

Auch die kleineren Dramen mag ich. Nun kommt das große ABER: Die kleineren Familiendramen fand ich durchaus gut gelungen und realistisch, aber die Spitze ihrer jeweiligen Probleme fand ich doch sehr überzogen und einfach zu dramatisch… Irgendwie scheint es heutzutage nur noch wenige Teenager-/Studentenbeziehungen in Büchern zu geben, wo es nur normale Dramen gibt wie eifersüchtige Exfreundinnen, Seitensprünge oder sonst was. Man muss doch nicht immer in das Extreme gehen und es übertreiben… Weniger ist manchmal eben auch mehr. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich natürlich nicht sagen, wovon ich nun genau rede und die meisten wird es vielleicht auch nicht stören, aber ich persönlich finde es eben too much. Daher auch „nur“ vier von fünf Sternen.

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1.265 Bibliotheken, 31 Leser, 0 Gruppen, 256 Rezensionen

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Verliere mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.01.2018
ISBN 9783736305496
Genre: Liebesromane

Rezension:

Direkt nach dem ersten Band habe ich „Verliere mich. Nicht.“ hinterher gelesen und muss sagen, dass ich diesen deutlich schwächer finde als den ersten. Erst ab der Mitte des Buches konnte die Story mich wieder mitreißen, was der erste Band direkt von Anfang an geschafft hatte.

Gerade der Anfang ist mir übel aufgestoßen. Die Beziehung zwischen Sage und Luca war in meinen Augen immer etwas Besonderes gewesen, weil die Autorin dies so rüberkommen ließ. Nicht nur, weil Sage ihre Angst gegenüber Männern hatte, sondern auch weil Luca ja geradezu eine Bindungsphobie hat aufgrund der Geschichte mit seiner leiblichen Mutter Jennifer. Und Weihnachten trennen die beiden sich und Silvester hat er schon eine Neue, die er allen vorstellt. Und aus dem ersten Band weiß man ja, dass Luca so was nur macht, wenn die Person etwas Besonderes und ihm sehr wichtig ist. Wenn man nun sieht, dass er gerade mal eine Woche gebraucht hat, eine neue Freundin zu finden (vielleicht hatte er die auch schon paar Tage vorher, das erfährt man nicht, sondern nur wie sie sich kennen gelernt haben), dann stößt einem das sehr übel auf. So Besonders konnte das mit ihm und Sage dann ja nicht sein… Erst langsam und mit Lauf der Geschichte bekommt man dafür wieder ein Gefühl, aber der bittere Beigeschmack des Anfangs lässt sich auch am Ende nicht abschütteln, was ich sehr schade finde.

Wirklich spannend wurde es, wie bereits erwähnt, erst ab der Hälfte des Buches und konnte mich in den Bann ziehen, der bis zur letzten Seite hielt, auch wenn das Ende mich dann doch ein wenig enttäuscht hat, denn es wird mir zu wenig auf Nora und ihre Reaktion eingegangen, eigentlich fast gar nicht. Es wird nur kurz etwas in einem Nebensatz erwähnt und das war es, dabei hätte ich gerade das noch als wichtig empfunden.

Alles zusammen hinkt der Abschluss des Zweiteilers sehr hinter dem Auftakt hinterher, daher kann ich diesem nur drei Sterne geben.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

Wolf: Under your Skin

Ellen Hunter
E-Buch Text: 479 Seiten
Erschienen bei null, 16.05.2018
ISBN B07CZ3R68L
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Wolf: Under your skin“ ist der erste Band einer Trilogie und sehr schön und flüssig geschrieben. Die Story baut sich recht zügig auf und während die erste Hälfte mehr um den Aufbau der Beziehung zwischen Josh und Ruby geht, geht es im zweiten Teil actionreicher zu, gerade gegen Ende. Vielleicht einen Tick zu sehr meiner Meinung nach. Es kommt einem recht überfüllt vor, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Vielleicht hätte man es ein wenig mehr aufteilen sollen.

Mir haben zwei Sachen gefehlt: Das Ende kommt sehr schnell mit dem Epilog und da hat mir die Reaktion der Eltern von Ruby gefehlt. Was ich genau meine, kann ich ohne zu spoilern, leider nicht wirklich schildern. Das zweite ist, dass Ruby irgendwie nie wirklich zweifelt. Sie erfährt recht früh in der Geschichte, dass ihr Loveinterest Josh ein Werwolf ist und dennoch stürzt sie sich an sich in diese Beziehung und liebt ihn unerbitterlich, was an sich sehr schön ist, aber ein paar Zweifel wären doch angebracht. Sicherlich ist sie manchmal etwas ängstlich wegen Josh, aber Zweifel, wie diese Beziehung laufen könnte, ob es nicht doch besser wäre getrennte Wege zu gehen, kommen nicht vor, was ich doch unrealistisch finde. Gut, Realität ist bei Werwolfsgeschichten so eine Sache, aber hier geht es eben um die Beziehung zwischen zwei Menschen und da kommen jedem einmal Zweifel und wenn es dann noch um so ein heikles Thema geht, sollte man meinen, dass diese hier erst recht vorkommen müssten.

Trotz dieser zwei Punkte finde ich das Buch dennoch gelungen. Josh wird nicht zu sehr als Kuschelwolf beschrieben, wie es zum Beispiel bei Twilight der Fall ist. Das finde ich sehr angenehm. Sicherlich hat Josh Selbstzweifel und genießt die Nähe zu Ruby, aber dennoch hat er diese gefährliche, wilde Seite an sich, was ich sehr gelungen finde.

Ruby empfinde ich anfangs als bodenständig und zielstrebig. Je mehr Zeit sie mit Josh verbringt, umso „mehr“ verändert sie sich. Sie wird mutiger, aber vielleicht auch ein wenig naiver teilweise, weil sie manchmal ohne zu überlegen handelt. Aber das finde ich an sich durchaus gut, immerhin macht einen die Liebe nicht immer rational. Hier fehlt mir nur, wie bereits geschrieben, die ein zwei kleinen Zweifel.

Alles in allem finde ich den Auftakt der Reihe wirklich gelungen.

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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This is War - Travis & Viola

Kennedy Fox
E-Buch Text: 350 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 02.08.2018
ISBN 9783736309074
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

This is war ist der erste Band eines Zweiteilers und erst das letzte Drittel hat es geschafft, dass ich Interesse am Verlauf hatte, was einfach viel zu wenig ist…

Man kommt gut und leicht in die Geschichte hinein und der Anfang wirkt durchaus amüsant, denn Viola hasst Travis und dementsprechend gibt es immer wieder Kommentare gegen ihn, was anfangs noch erheiternd ist. Doch diese Kommentare arten ziemlich aus und jeder zweite Satz ist später nur noch beleidigend. Wird sich nicht bis aufs Blut getriezt, dann geht es um Sex. Etwa 80 Prozent des Buches dreht sich darum, weil Travis ein sehr begehrter Kerl ist. Egal wo er ist, die Frauen fliegen auf ihn. So schläft er mit der Tochter seines Bosses in seiner Arbeit, im Fitnessstudio legt er die nächste flach und jeden Abend kommt eine andere zu ihm nach Hause. Sex, Sex, Sex. Dass das Buch ein Jugendbuch sein soll, merkt man kaum. Ich dachte zeitweilig, dass ich ein Erotikbuch lesen würde. Vor allem weil es teilweise ausartet, sodass in einer Szene Travis seiner Sexpartnerin die Kehle zudrückt und das als stimulierend bezeichnet wird. Ich glaube dagegen ist 50 Shades of Gray fast schon ein Kinderbuch, um es übertrieben zu sagen. Um ehrlich zu sein, habe ich von dem Buch viel mehr erwartet. Mehr Story, weniger Sex. Es ist nicht so, dass ich keinen Sex in Büchern mag, aber es kommt auf die Qualität an und nicht auf die Quantität und hier wurde der Schwerpunkt definitiv falsch gelegt.

Die Story, die zwischendurch aufgeblitzt ist, konnte nur teilweise überzeugen. Die Flashbacks fand ich sehr gut gelungen und hätte mir gerne noch mehr davon gewünscht, eben weil das die Highlights des gesamten Buches waren. Die restlichen Szenen waren gewöhnungsbedürftig. Wie schon erwähnt fand ich die Wortgefechte anfangs noch recht erheiternd, aber dann wurde es doch einfach zu viel des Guten. Immer dieses „Arschloch“, „Ich hasse dich“ und den Mittelfinger raus waren irgendwann nur noch nervig und es kam immer wieder wie ein Kindergarten rüber. Dabei wird Viola immer als so vernünftig, teilweise als spießig dargestellt. Aber davon hat man nicht wirklich etwas gesehen. Und Travis ist der Aufreißer schlechthin, auf den jede Frau steht und er weiß das. Travis war mir aber durchaus lieber als Viola, die einfach nur noch anstrengend war.

Das Ende wurde aber doch endlich mal zu der Geschichte, die ich erwartet habe und die etwas mehr Tiefgang besaß, sodass es das Buch noch ein wenig gerettet hat, sonst hätte ich wohl lediglich einen Stern vergeben, so sind es immerhin zwei. Vor dem letzten Drittel hatte ich mir gesagt, dass ich den zweiten Teil nicht lesen werde, nun schwanke ich doch, da es sich zum Ende hin eben doch gebessert hat und ich Hoffnungen habe, dass es vielleicht so auch im nächsten Band weitergehen wird. Außerdem gab es einen ziemlichen Cliffhanger, der einen doch auch neugierig macht. Ich werde mich überraschen lassen, was es am Ende bei mir sein wird.

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116 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

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Wild Games - In einer heißen Nacht

Jessica Clare , Angela Koonen
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.06.2018
ISBN 9783404177004
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Zu Wild Games habe ich eine zwiegespaltene Meinung. Einerseits finde ich die Idee, das Setting und alles drum herum wirklich sehr toll und interessant, andererseits bin ich doch recht enttäuscht. Diese Story hatte so unglaublich viel Potential und es wurde einfach zu wenig draus gemacht. Ich weiß nicht, ob dieses Buch nur eine bestimmte Länge haben durfte, da es doch recht kurz wurde, oder aber, ob die Autorin nicht mehr zu sagen hatte oder was auch immer. Jedenfalls wurde in dem recht kurzen Buch sehr viele Sachen geradezu reingestopft und angesprochen, doch meistens nicht wirklich ausgearbeitet, sodass man sich gefragt hat, wieso das nun vorgekommen ist, ob die Erwähnung einen tieferen Sinn besaß, der nicht weiter erläutert wurde oder ob die Autorin keine Lust mehr gehabt hatte, das weiter auszuführen. Außerdem kommen viele Sachen einfach viel zu kurz, wie zum Beispiel Abbys Arbeit, wegen der sie überhaupt erst bei dieser Reality-Show mitmacht. Die wird während der gesamten Show fast gar nicht angesprochen, als ob diese nicht relevant wäre. Ich hätte mir gewünscht, dass einige Aspekte mehr ausgearbeitet worden wären. Dafür hätte man dann andere wiederrum streichen können, da sie eh nur angeschnitten und damit recht überflüssig wurden.

Die Charaktere sind alle recht unterschiedlich gestaltet, auch wenn man von den meisten Teilnehmern der Show nicht viel mitbekommt. Nur die „Nachbarn“ von Abby und Dean werden dem Leser näher gebracht. Abby und Dean selbst sind sehr interessante Charaktere und gerade die Schlagabtäusche zwischen den beiden sind sehr unterhaltsam, doch leider kommen diese sehr schnell zu einem Ende. Viel zu schnell meines Erachtens, da diese sehr unterhaltsam sind. Allgemein geht die Annäherung der beiden viel zu schnell. Sie sind sich verhasst und im nächsten Moment fallen sie quasi schon übereinander her, überspitzt gesagt. Da hätte ich mir auch ein wenig mehr von erwartet, da ich diese Diskussionen und Streitereien der beiden wirklich geliebt habe. Die waren das Highlight des gesamten Buches. Dass es so schnell ging, verbuche ich unter der Kürze der Geschichte. Was mich dazu zurück bringt, dass man viel mehr daraus hätte machen können und es sicherlich sinnvoll gewesen wäre noch mehr Seiten hinzuzufügen. Die Annäherung der beiden war dafür aber sehr schön beschrieben und man hat die sexuelle Anziehung der beiden immer gespürt.

Ein wenig negativ sehe ich auch Abbys Charakterentwicklung. Ich bin immer froh, wenn ein Charakter eine gewisse Entwicklung mitmacht, immerhin verändert man sich ja durchaus durch gewisse Geschehnisse, aber in diesem Fall fand ich diese nicht sehr gelungen. Am Anfang wirkt Abby stark, kreativ, stur und ein wenig aufmüpfig, aber sie weiß genau was sie kann, was sie will und sie beißt sich dafür auch durch. Sie lässt sich nicht so leicht unterbuttern und genau das mag ich an ihr. Und dann verändert sie sich recht rapide, sodass sie am Ende fast schon in Selbstzweifel versinkt und immer wieder mit sich ringt und sich lieber versteckt, als sich ihren Problemen zu stellen, was man vorher niemals von ihr gedacht hätte. Dies finde ich wirklich sehr schade.

Dean zeigt immer zwei Gesichter und während man ihn am Anfang für einen arroganten, egoistischen Kerl hält, verändert sich die Sicht auf ihn, so näher er und Abby sich kommen, aber dies liegt eben daran, dass das gesamte Buch aus Abbys Sicht geschrieben wird und diese ihn immer sympathischer findet. Bei ihr zeigt er auch immer eine liebevolle Seite, während er, sobald andere dabei sind und wenn die Kameras laufen, auf Distanz zu ihr geht. Er zeigt seine Gefühle für Abby also nur, wenn sie unter sich sind, auch wenn sich das zur Mitte hin ein wenig verbessert.

Was ich wirklich gut gelungen finde, sind besonders die Wettbewerbe, die Abby, Dean und die anderen Teilnehmer zu meistern haben. Da hätte ich mir, gerade ab der Mitte, wo die Beschreibungen doch etwas abnehmen, mehr von gewünscht. Auch gefällt mir der Anfang jedes Kapitels besonders gut, da dort immer ein oder zwei kleine Sätze von Dean stehen, die er bei seinen Interviews gesagt hat. Dadurch erfährt man, was in ihm vorgeht, was sehr interessant ist, da man sonst immer nur Abbys Gedankengänge mitbekommt.

Alles in Allem muss ich sagen, dass ich doch etwas enttäuscht bin. Manchmal ist weniger einfach mehr und damit meine ich nicht die geringe Seitenzahl. Die Autorin hätte entweder einige Sachen rausnehmen sollen oder, wenn sie diese für wichtig empfindet, besser ausschreiben und damit die Seitenzahl nach oben schrauben sollen. Dieses Buch hat so viel ungenutztes Potential, was wirklich schade ist, da die Idee unglaublich gut ist und die Insel mit allem wirklich gut beschrieben wurde. Zudem kamen einige Sachen, wie zum Beispiel Abbys Arbeit, einfach zu kurz. Der Fokus hätte einfach anders gelegt werden müssen. Trotz allem gebe ich dem Buch noch 3 Sterne, da ich alleine diese Idee, die ich bisher noch nirgends gelesen habe, sehr schön finde und es einfach mal etwas anderes ist.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Mr Fixer Upper: Bauplan für die Liebe

Lucy Score
E-Buch Text: 330 Seiten
Erschienen bei Forever, 04.06.2018
ISBN 9783958182189
Genre: Sonstiges

Rezension:

Auch wenn der Titel ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, die Story ist es nicht! Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und finde es unglaublich gut gelungen. Es ist humorvoll, sexy und interessant. Gerade dass es mal eine etwas andere Storyline ist, kann hier punkten.

Gannon King ist Tischler mit Leib und Seele und ist mit seiner Schwester zusammen der Star einer Reality-TV-Show, bei der er die Häuser von Menschen mit besonderen Schicksalen von Grund auf saniert. Paige ist Aufnahmeleiterin dieses Formats und gerät mit dem männlichen Star gerne anneinander, immerhin hat dieser ein unglaubliches Temperament. Mit der Zeit entwickelt sich zwischen ihnen allerdings mehr, was von den Bossen der Show ausgeschlachtet und inszeniert wird.

Ich liebe die Idee des Buches, denn auch wenn es immer wieder etwas zu schmunzeln gibt, werden auch ernstere Themen angesprochen, wie Krebs bei Kindern oder dass Frauen in der Filmbranche nicht gleichberechtigt behandelt und ausgenutzt werden.
Die Charaktere sind sehr vielschichtig und unterschiedlich. Alleine Gannon und seine Zwillingsschwester Cat könnten unterschiedlicher nicht sein. Auch die Nebencharaktere wissen zu brillieren, sei es Paiges recht kühle Mutter oder die Familien, denen das Team der Serie hilft.
Natürlich darf hier auch ein wenig Beziehungsdramatik nicht fehlen, aber dieses wird nicht übertrieben aufgebauscht, sodass es sehr angenehm zu lesen ist. Dazu kommen noch erotische Szenen, die das Gesamtbild perfekt abrunden.
Einen Stern muss ich allerdings für die recht vielen Fehler abziehen. So fehlen Buchstaben oder es sind zu viele, Teile eines Satzes werden wiederholt usw. Das sollte in dieser Häufigkeit nicht vorkommen und mindert ein wenig das Vergnügen. Alles in allem kann ich dieses Buch aber wärmstens empfehlen.

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

freundinnen, heimliche liebe, highschool, liebe, miranda j. fox, schule

Der beste Freund meines Bruders

Miranda J. Fox
E-Buch Text: 286 Seiten
Erschienen bei null, 12.02.2017
ISBN B01MV34J9N
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der beste Freund meines Bruders ist wohl eine typische HighSchool-College-Lovestory, aber sie kann durchaus überzeugen. Vor allem der Schreibstil weiß auch zu überzeugen, denn das Buch liest sich locker und leicht dahin ohne zu kompliziert zu wirken. Das Cover finde ich persönlich nicht ganz so passend, da ich mir gerade Caleb ganz anders vorstelle und der Kerl darauf sehr bubihaft rüberkommt. Aber das ist eben die persönliche Wahrnehmung und schmälert nicht die Bewertung der Story.

Diese ist recht einfach gehalten, was aber nicht schlimm ist, denn somit gibt es keine übertriebene Storyline, die zu viel Dramatik aufweist. Natürlich gibt es ein wenig Herzschmerz und Eifersüchteleien, aber so was will man in so einem Buch ja auch sehen, allerdings ohne groß übertrieben zu wirken. Das finde ich hier sehr gelungen. Auch sind die Annäherungen zwischen Caleb und Ariana langsam und nachvollziehbar gestaltet. Die Gedanken und Gefühle kommen sehr gut rüber.

Die Charaktere sind sehr vielschichtig und wissen zu begeistern. Nicht nur, weil man die Liebe zwischen ihnen spürt, sei es nun zwischen Ariana und ihrem älteren Bruder Blair oder zwischen diesem und seinen zwei besten Freunden. All diese Beziehungen geben ein sehr rundes Bild ab. Zudem ist jeder für jeden da und man sorgt einander, was auch manchmal sehr humorvoll dargestellt wird, wie zum Beispiel, als Blair und Caleb sich um ein Date von Ariana kümmern und diesen mich Löchern bombadieren, um zu sehen, ob der wirklich gut genug für sie ist.

Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen, denn man kann es in einem Rutsch durchlesen und es wird einem nicht einmal langweilig. Es gibt nur ein kleines Manko und zwar fehlt auf einer Seite (recht weit am Ende) plötzlich etwas. Mitten im Satz wird abgebrochen und in der nächsten Reihe fängt ein neuer Abschnitt an. Scheinbar war es nicht sehr viel, aber das irritiert dann doch sehr beim Lesen, wenn man ehrlich ist.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Auf den Wogen der Liebe (Romance Alliance Love Shots)

Jessie Weber
E-Buch Text
Erschienen bei Lovebirds, 17.05.2018
ISBN 9783960873860
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Buch ist wirklich sehr kurz gehalten und daher passiert alles recht schnell. Was die Gefühlswelt von Adelais angeht vielleicht ein wenig zu schnell. Erst himmelt sie den einen an und kurz darauf einen anderen. Aber bei der Kürze des Buches ist das eben normal. Im Allgemeinen ist die Story gut gehalten. Mir gefällt vor allem Adelais Bruder Luc, der durch seine herzliche Art und durch die Liebe für seine Schwester sehr heraus sticht. Adelais selbst ist sehr naiv. Eine große Entwicklung gibt es bei ihr nicht, aber immerhin steht sie später für sich selbst ein, wenn es darum geht, ihrem Verlobten und dessen Eltern die Stirn zu bieten. Ich denke, dass wenn das Buch länger gewesen wäre und sie weiterhin so naiv geblieben wäre, hätte ich es durchaus anstrengend finden können, aber so war es eben zu schnell vorbei, als dass es mich sehr hätte stören können.
Alles in allem ist es ein kurzes Lesevergnügen, bei dem besonders der Bruder als Nebencharakter begeistern kann.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Versuchung zu viert (Erotik) (Secret Desires)

Lia Bergman
E-Buch Text: 138 Seiten
Erschienen bei Secret Desires, 09.05.2018
ISBN 9783960874294
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wenn ich ehrlich bin, dann kann ich dieses Buch schwer einschätzen, denn einerseits finde ich die Idee und die Storyline wirklich gut, andererseits gibt es einige Dinge, die mir gefehlt haben beziehungsweise die ich nicht ganz so gelungen fand. So kamen die emotionalen Bindungen teilweise gar nicht rüber. Oft hat es so gewirkt, als würden die Paare nur wegen dem Sex zusammen bleiben und andere ebenfalls anziehend finden, beziehungsweise als wäre der Partner nur die zweite Wahl, weil der andere bereits vergeben ist. Das fand ich sehr schade und ich hätte mit gewünscht, dass die Emotionen dort besser rüber kommen. Die körperlichen Anziehungen waren hingegen sehr gut beschrieben. So hat man das Knistern zwischen den vier Protagonisten durchaus von Anfang bis Ende gespürt. Am Ende hat mir auch ein wenig etwas gefehlt. Ohne zu spoilern ist es mir aber nicht möglich darauf einzugehen, weswegen ich leider nicht sagen kann, was dies ist, immerhin will ich niemanden die Spannung wegnehmen. Nur so viel: ich hätte mir dort eine gewisse Entwicklung zwischen den Paaren gewünscht beziehungsweise die Annäherungen genauer beschrieben gewollt. Den Epilog hingegen finde ich wieder sehr gelungen und rundet das Bild, was zwar einige Schwächen aufweist, aber schön zu lesen ist, ab.

Die intimen Szenen sind recht ausführlich und schön beschrieben, ebenso wie die Charaktere recht interessant sind, auch wenn mir hier, wie bereits beschrieben, die Gefühle an den eigenen Partner zu oberflächlich gehalten sind. Größtenteils schwärmen sie nämlich mehr von der anderen beziehungsweise dem anderen  (Kim mehr von Christos, dem Freund ihrer besten Freundin Alina; Alina mehr von Dominic, Kims Freund; und die Kerle eben auch von der anderen, die nicht ihre jeweilige Freundin ist), was falsch rüberkommt. Sicherlich wird das genutzt, um zu verdeutlichen wie stark die Anziehung ist und warum sie einem Vierer beziehungsweise dem Partnertausch zustimmen, andererseits klingt es eben so, als wäre zum Beispiel Alina lieber mit Dominic zusammen.

Würde mehr auf die emotionalen Bindungen eingegangen werden, dann würde ich auch vier Sterne geben, so sind es „nur“ drei. Wenn einem der Mangel daran nicht stört, der ist mit diesem Buch aber wirklich gut bedient, denn der Schreibstil ist flüssig und, wie ja auch erwähnt, die Sexszenen sehr gut geschrieben und die Story ist im Allgemeinen auch sehr interessant.

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1.121 Bibliotheken, 55 Leser, 0 Gruppen, 215 Rezensionen

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Save You

Mona Kasten
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.05.2018
ISBN 9783736306240
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich muss gestehen, dass ich von diesem Band ziemlich enttäuscht bin. Ich habe den ersten Band wirklich regelrecht verschlungen und fand ihn richtig gut. Vielleicht hatte ich deswegen an den zweiten Band eine zu hohe Erwartung. Irgendwie wird es zunehmend zu einer Soap. Übertriebene Dramatik, man muss alles mögliche hineinquetschen, sodass es fast schon erzwungen wirkt, was ich sehr schade finde.

Zu allererst muss man scheinbar jeden mit irgendwem verkuppeln, dass jeder auch sein Happy End im dritten Band dann bekommt. Gut, davon ist man noch weit entfernt, aber man merkt ganz deutlich, in welche Richtung es gehen wird. Ich habe ganz sicher nichts gegen Happy Ends, im Gegenteil, aber man muss nicht für einen Haufen Leute künstlich etwas erschaffen und erzwingen.

Im ersten Teil gab es nur zwei Sichtweisen: Die von James und die von Ruby. Das war recht angenehm, weil die Story ja auch um die beiden gegangen ist und die Geschehnisse drum herum eben kleine Nebengeschichten waren, die das Ganze aufgepeppt haben, wie eben Lydias Schwangerschaft. In diesem Band kommen noch die Sichtweisen von Ember und Lydia hinzu. Einerseits ist das durchaus interessant, weil man nun aus deren Sicht einmal sieht, wie sich Ruby und ganz besonders James verhalten und was deren Aktionen in den anderen auslöst. Aber auch hier wurde mir persönlich das Ganze doch zu viel. Lydia kam am Anfang ein wenig zu viel vor, in der Mitte wurde sie hingegen nur einmal kurz erwähnt und am Ende war sie dann wieder sehr präsent. Vielleicht hätte man das ein wenig mehr aufteilen können, so war es dann doch sehr gewichtig. Mit Embers Sichtweise wurde ich überhaupt nicht warm. Ich mag diesen Charakter wirklich gerne, vor allem weil sie anders ist und dazu auch steht. Das gefällt mir sehr gut. Aber ihre Sichtweise wirkt, wie so vieles in diesem Band, reingezwungen. Als ob man einfach zu viel wollte. Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Geschichte nun in viel zu viele verschiedene Richtungen läuft, was es irgendwie schwer macht, sich ganz darauf einzulassen. Es scheint so, als würden es nun drei Geschichten in einer geben. Und da der Fokus nun auf diesen Geschichten liegt, kommt anderes zu kurz. Vor allem Alistar und Kesh. Ich denke jeder erwartet da nach dem ersten Band eine Entwicklung, in welche Richtung auch immer, aber hierbei wird man enttäuscht. Die beiden kommen kaum vor und wenn nur am Rande, wenn sich die Jungs mal kurz treffen. Um die Beziehung geht es nur in einem kleinen Miniabsatz und da passiert an sich auch nichts. Finde ich sehr schade. Gerade bei den beiden war man auch neugierig, wie es sich weiterentwickelt, aber wahrscheinlich muss man da auf den dritten Band warten, aber irgendwie habe ich die Befürchtung, dass die beiden dann auch nur nebenbei abgehandelt werden. Dabei bieten die beiden durchaus Stoff für mehr.

Sicherlich gibt es nicht nur schlechtes. So finde ich gerade die zwei vorkommenden Bälle wieder sehr schön beschrieben und da wünscht man sich glatt, selbst auf diese Schule zu gehen und solche Feste zu feiern. Außerdem gefällt mir die Freundschaft zwischen Ruby, Ember, Lin und Lydia sehr gut, die sich in dem Band aufbaut und entwickelt. Die Annäherungen zwischen James und Ruby finde ich ebenfalls schön, denn er lässt ihr die Zeit, die sie braucht und überfordert sie nicht, auch wenn er ihr durchaus zeigt, dass sie ihm wichtig ist. Außerdem merkt man in ihren intimen Momenten, dass da immer noch mehr zwischen ihnen ist und das Knistern kann man durchaus spüren. Ich finde daher, dass das in einem richtiges Tempo vonstatten geht. Und Percy: Er entwickelt sich zu einem meiner Lieblingscharaktere. Ich liebe diesen Mann einfach, der ein großes Herz hat und für die Zwillinge einfach nur das Beste will.

Ich muss gestehen, dass mich Band drei nun nicht sonderlich reizt. Gerade weil das Ende mir alles ruiniert hat. Natürlich habe ich einen Cliffhanger erwartet, aber das ist mir zu übertrieben und ja, sogar ein wenig unrealistisch, wenn ich ehrlich bin. Die Person, die da mit involviert ist und die ich natürlich nicht nennen werde, enttäuscht mich charakterlich sehr und hätte ich so nicht eingeschätzt und es passt auch ehrlicherweise nicht. Da wären wir wieder bei dem Thema Soap und zu viel Dramatik hineinquetschen…

Laut der Autorin kommen im dritten Band noch mehr Sichtweisen dazu und ich kann mir kaum vorstellen, wie das noch werden soll. Ich finde es jetzt schon zu überfüllt und der Augenmerk weicht viel zu sehr von James und Ruby ab. Ich hoffe die Story wird im dritten Band nicht noch mehr in verschiedene Richtungen zerrissen.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Die Suche nach dem Höhepunkt | Erotische Geschichten

Bele Random
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei blue panther books , 13.04.2018
ISBN 9783862776283
Genre: Romane

Rezension:

Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich in diesem Buch mehr Sex erwartet, als es am Ende war. Aber das tut dem Buch kein Abbruch, im Gegenteil. Ich finde so kommen die Geschichten deutlich besser rüber und es liest sich echter, als ob die Beziehungen eben nicht nur auf dem Sex basieren, wie es oft der Fall bei erotischer Lektüre ist. Auch wenn der Sex natürlich in jeder der Kurzgeschichten vorkommt, mal etwas mehr, mal weniger.

Acht sehr unterschiedliche Geschichten lassen sich in diesem Buch finden. Die letzten vier sind ein wenig länger, als die ersten. Mir hat das letzte Kapitel „Die Nymphomanin“ am besten gefallen, da ich die gesamte Story drum herum sehr mochte. Aber jede Geschichte hat etwas Eigenes und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Sei es nun, wie in meinem Lieblingskapitel, einen Hauch Edgar-Wallace-Flair durch ein älteres Ehepaar, die mit ihrem Enkel eine Stadtbesichtigung durch London machen, oder eine Marroko-Reise wie in Sexmaus. Aber nicht nur die Handlungsorte und Geschichten sind unterschiedlich, sondern auch die Charaktere. So gibt es zum Beispiel eine gottesfürchtige junge Witwe oder eine Studentin, die in den Semesterferien in einem Sexshop aushilft, nachdem kurzfristig ihre andere Arbeit absagt.

Die Sexszenen in jeder einzelnen Geschichte sind sehr schön geschrieben und auch recht unterschiedlich. Allgemein ist der Schreibstil sehr flüssig und angenehm zu lesen, was man von so einer Lektüre auch durchaus erwartet. Alles in allem kann ich dieses Buch empfehlen.

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122 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 86 Rezensionen

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The Boxer

Piper Rayne , Dorothee Witzemann
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Forever , 08.06.2018
ISBN 9783958189553
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Buch ist der zweite Teil einer Trilogie, allerdings kann man das Buch auch ohne die Vorkenntnis des ersten Bandes lesen. Das war bei mir der Fall, da ich das vorher nicht gewusst habe. Man kommt aber direkt gut in die Geschichte rein und hat nicht das Gefühl, dass einem irgendetwas fehlt.

Die drei Freundinnen sind erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig, wenn ich ehrlich bin. Tahlia ist da mit Abstand sie angenehmste, auch wenn sie sich am Anfang ein wenig gehen lässt. Whitney ist meistens nur mit ihrem Freund am rummachen, selbst wenn sie mit ihren Freunden unterwegs ist, und ist teilweise sehr beschützend, was Tahlia angeht. Ein wenig wie eine überbesorgte Mutter. Lennon flirtet gerne und ist ein wenig draufgängerisch und verdammt offen bezüglich des Themas Sex. Man muss sich an Whitney und Lennon erst ein wenig gewöhnen, vor allem weil sie Thalia gerade am Anfang in eine Peinlichkeit nach der anderen rennen lassen. Aber ab etwa der Hälfte des Buches schließt man die beiden etwas ins Herz, gerade Lennon. Dennoch habe ich mir oft genug gedacht, dass Freundinnen gewisse Sachen vielleicht anders handhaben sollten… Lucas selbst ist mir der sympathischste Charakter. Liegt wohl einfach daran, dass er gar nicht so ein BadBoy ist, wie man annehmen könnte. Ich mag seine Art, wie er Tahlia beschützt und auch direkt merkt, wenn irgendwas ist. Außerdem nimmt er die Dinge nicht zu ernst. Er wertet das Buch ziemlich auf, wenn ich ehrlich bin.

Die Geschichte selbst kann weitestgehend unterhalten, auch wenn es manchmal doch etwas sexlastig ist. Es kommt einem teilweise so vor, als wenn die Beziehung zwischen Lucas und Tahlia nur aus Sex besteht, was ich sehr schade finde, weil die beiden an sich eine recht schöne Dynamik haben, vor allem weil Tahlia mal aus ihrem Alles-Planen-Modus raus ist. Sie ist da spontaner und nicht so spießig, wie sie sonst manchmal rüberkommt (kein Essen auf ihrer Couch, kein Geschirr in der Spüle liegen lassen usw.).

Alles in allem ist es eine angenehme Lektüre für Zwischendurch, um den Kopf etwas abzuschalten, aber so ganz überzeugen konnte sie nicht. Ich hätte mir gewünscht, dass die Beziehung der beiden ein wenig abwechslungsreicher gestaltet worden wäre. So kommt es rüber, als wäre nur die sexuelle Spannung zwischen ihnen und wenn die dann weg ist, hat die Beziehung nichts mehr zu bieten, obwohl das nicht so ist. Manchmal blitzt es ein wenig auf (Lieblingsfilme im Bett angucken), aber leider zu wenig.

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Auf Umwegen geküsst

Nicole Lange
E-Buch Text
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 19.04.2018
ISBN 9783960873723
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich muss gestehen, dass ich mit dem Buch nicht ganz warm geworden bin. Vielleicht habe ich auch einfach zu viel erwartet, denn die Beschreibung hatte mir wirklich gefallen, da ich Geschichten um Herzoge und alles durchaus gerne lese. Die Grundidee gefällt mir auch nach wie vor recht gut, doch die Umsetzung hat mir persönlich nicht so zugesagt. Zum einen war mir das teilweise einfach to much. Das liegt daran, dass sich gefühlt jeder Mann in Alisa verliebt… Der Arbeitskollege, der dafür seine Ehe opfert, der Herzog nach dem ersten Treffen und dann auch ein Prinz beim Kennenlernen. Und Alisa selbst hat angeblich eine dicke Mauer um sich aufgezogen durch den Verlust ihrer Liebe, dem sie das allerdings nie gesagt hatte, und dann noch durch ihre Arbeit als Bestatterin. Und trotzdem ist sie gleich nach dem ersten Treffen mit Leandro in ihn verknallt… Und fühlt sich auch zum Prinzen direkt angezogen. Das ist mir irgendwie zu widersprüchlich. Dazu kommt, dass ich ihren Charakter recht anstrengend finde… Oft ist sie einfach zickig und patzig und dann ist sie wieder so extrem zerbrechlich, obwohl es ja hieß, dass sie nichts und niemanden an sich heran lässt. Diese Verwandlung ging mir einfach viel zu schnell vonstatten. Sie soll so verhärtet durch ihren Verlust und ihren Beruf gewesen sein, aber leidet dann doch so extrem stark. Und wie gesagt dann ihre patzige Art, das war alles nicht meines. Allerdings muss ich sagen, dass mir das letzte Viertel ganz gut gefällt. Außerdem fand ich die Beschreibung von den Landschaften und den Schlössern sehr schön. Da hatte man wirklich manchmal das Gefühl, dass man mitten drin ist. Alles zusammen war mir das dann aber doch zu wenig. Dies ist aber nur meine Meinung und vielleicht gefällt anderen Leser die Art von Alisa gerade deswegen so gut, weil sie so extrem schwankt. Meines war es leider nicht.

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399 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 126 Rezensionen

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Die Perfekten

Caroline Brinkmann , Caroline Brinkmann
Fester Einband: 587 Seiten
Erschienen bei ONE, 25.08.2017
ISBN 9783846600498
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch ist erst meine dritte Dystopie, die ich gelesen habe, aber definitiv die beste. Es ist unglaublich interessant in diese Welt einzutauchen, bei der die Gesellschaft in Nummern aufgeteilt wird und über der die Gesegneten stehen, allen voran ein Königspaar, die als perfekt gelten. So perfekt ist diese Welt allerdings nicht, denn die übrigen Menschen, gerade die Zweier und Dreier, leiden unter der Herrschaft. Unter ihnen leben viele Rebellen, die so genannten Spines, die mit allen Mitteln versuchen ihre Ansichten durchzusetzen und die Gesegneten zu zerstören.

Rain ist der Hauptcharakter in diesem Buch und sie ist ein so genannter Ghost, der weder zu den Gesegneten noch zu den übrigen Menschen gehört, da sie keine Nummer besitzt. Diese Ghosts werden gefürchtet, da sie angeblich Krankheiten verbreiten. Daher lebt sie mit ihrer Mutter Storm mehr im Verborgenen und freundet sich mit niemanden an, bis Lark und seine Schwester Rose in ihrem Leben auftauchen und auf einmal wird ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Plötzlich wird sie vom Ghost zur Hoffnung der Menschen. Doch überall lauern Gefahren und wem kann Rain überhaupt trauen?
Diese Geschichte fesselt einen von der ersten Sekunde an. Die Welt ist unglaublich gut beschrieben und man spürt die Unterschiede, die Vorurteile der Menschen, den Hass der Spines auf die Gesegneten und die Ängste, die jeder von ihnen hat. Außerdem zeigt Caroline Brinkmann wunderbar an, wie beeinflussbar die Menschen sind, gerade wenn sie verzweifelt sind oder Angst haben, besonders wenn sie sich auch um geliebte Menschen sorgen. Zudem sieht man, was Hass für gefährliche Auswirkungen haben kann. Im Gegensatz dazu wird aber auch verdeutlicht, wie wichtig Freundschaft und Liebe ist, gerade wenn einer nicht als perfekt gilt.

Die Charaktere, die hier vorkommen, sind unglaublich vielseitig. Allen voran Rain, die in der Geschichte verschiedene Wandlung durchmachen muss. Sie ist eine starke Persönlichkeit und glaubt stets an die Menschen, die sie liebt. Sie ist sehr treu und loyal. Ich finde sie als Hauptprotagonistin perfekt, denn auch wenn sie stark ist, zeigt sie dennoch ihre Ängste, ihre Zweifel, was sie sehr menschlich macht. Außerdem hat sie ihren eigenen Kopf und bewertet die Menschen nicht nach ihrem Status, sondern nach ihrem Charakter, was in diesem Buch sehr erfrischend ist. Die weiteren Charaktere, wie Lark, Rose oder auch Morpheus, ergänzen das Buch gut. Jeder hat seine eigene Art und nicht jeder ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Sie alle wachsen einen ans Herz, selbst die anstrengende Daphne, die eigentlich nur geliebt werden möchte. Mein absolutes Highlight ist aber die Fuchsmanguste Cassiopaio, kurz Pi. Das kleine Tierchen ist so unglaublich erheiternd, gerade wenn es mal wieder beleidigt ist.

Alles in allem gefällt mir der erste Teil der Dystopie sehr gut und ich kann es kaum erwarten bis der zweite und somit letzte Teil erscheint. Immerhin will ich unbedingt wissen, ob Rain ihrer Aufgabe gewachsen ist und die Hoffnungen aller erfüllen kann.

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69 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

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Going for the Goal

Sara Rider , Peter Groth
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Forever , 11.05.2018
ISBN 9783958189638
Genre: Romane

Rezension:

Sara Rider ist mit Going for the goal ein unglaublich gutes Buch gelungen. Ich konnte meinen Ebook-Reader gar nicht aus der Hand legen und habe es in einen Rutsch durchgelesen. Von der ersten Sekunde an ist man von der Chemie der beiden Hauptcharaktere gefesselt.

Jillian ist eine unglaublich zielstrebige junge Frau, die sich als Sportagentin in der Männerbranche durchsetzen will. Dabei bekommt sie sehr viel Gegenwind, gerade von ihrem Exchef. Nick Salinger gilt als Badboy und Schläger schlechthin, doch hinter seiner rauen Schale verbirgt sich ein Mann, der für die Menschen, die ihm wichtig sind, alles tun würde und der viel selbstloses tut, ohne dass es irgendwer mitbekommt. Ihm ist sein Ruf egal, denn er will nur weiter für die Vipers in der NHL spielen, für die er sich jahrelang aufgeopfert hat. Doch dieser Wunsch steht auf der Kippe, da er durch Streitereien und einer Schlägerei mit einem seiner Teamkollegen auf der Abschussliste steht. Er hofft, dass er mit Jills Hilfe die Wende schafft. Doch Jill hat ihre Prinzipien und die sind nicht kompatibel mit Nick. Dennoch erklärt sie sich schließlich einverstanden ihn als Agentin zu vertreten, doch die sexuelle Anziehung zwischen den beiden ist unleugbar und alles andere als gut für das Geschäftliche.

Ich liebe die Chemie zwischen den beiden. Das Knistern ist vom ersten Aufeinandertreffen da und zieht sich durch das ganze Buch. Dazu kommt Nicks Temperament, was wirklich nicht ohne ist, und Jills Willen, sich als Frau in diesem Geschäft durchzusetzen. Die Nebencharaktere, wie Nicks Bruder oder dessen Teamkameraden, runden das Bild mit ihrem Witz und Einfühlungsvermögen ab. Die Gegenspieler, sowohl von Jill als auch von Nick, sind so konzipiert, dass man sofort eine gewisse Abneigung gegen diese entwickelt.

Es gibt nur zwei Haken an diesem Buch. Der erste ist, dass mir das Ende doch etwas zu schnulzig gestaltet wurde. Ich finde, dass es nicht so ganz zu diesem Buch passt. Ein bisschen weniger wäre in dem Fall besser gewesen, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Und des weiteren sind mir zu viele Fehler in diesem Buch aufgefallen. So steckt in einem Satz ein Wort zu viel drin, es schleichen sich Buchstaben rein, die nicht dahin gehören usw. Da sollte vielleicht noch einmal drüber geguckt werden, denn ich finde so was recht ablenkend vom Lesefluss.

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149 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 114 Rezensionen

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Dirty - In seiner Gewalt

Sarah Saxx
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 27.03.2018
ISBN 9783746043586
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Das Buch hat mich leider nicht so überzeugt, wie ich es von der Leseprobe und der Kurzbeschreibung erwartet hatte. Die Geschichte war sehr vorhersehbar, es gab nicht einen Moment, wo ich irgendwie überrascht war, was nicht unbedingt etwas schlechtes sein muss, aber mir haben einfach ein paar Sachen gefehlt. Vor allem wurde ich auch nicht unbedingt mit den Charakteren warm. Ben beziehungsweise Dirty, der auch eine interessante Wandlung durchlebt hatte, fand ich recht interessant, dennoch fand ich sein Verhalten an einigen Stellen durchaus, ich nenne es mal, gewöhnungsbedürftig. Gerade die Tatsache, dass er sich für Olivia bei seinen Freunden nicht mehr eingesetzt hat, damit sie nicht zurück zu ihrem Peiniger muss, finde ich unangebracht, dafür dass er der einzige ist, der so was wie Mitgefühl und alles gezeigt hat. Was mich zu seinen Freunden bringt: Die beiden habe ich erst am Ende der Geschichte langsam gemocht. Die beiden haben sich verhalten wie die letzten Neandertaler… Rich mit seinem weinerlichen Prinzessinnengehabe und Thug, der an sich anfangs durchaus sympathisch rüber kam, aber sich mit seinem Verhalten Olivia gegenüber wirklich ins Abseits geschossen hat. Immerhin konnte ich mich am Ende ein wenig mit ihnen versöhnen. Aber mir will auch nicht in den Kopf gehen, wie naiv und dumm alle drei gehandelt haben und sich denken: wir brechen bei einem der größten Drogenbosse ein, klauen einen Wagen und dann kommen wir wieder raus und danach ist alles fein. Ähm, ja… Da hätte zumindest einer auf die Idee kommen können, dass man danach nicht einfach tun und mit dem Auto rumfahren kann, als wäre nichts gewesen, als ob der Beklaute sich nicht wehrt. Da hat mir der gesunde Menschenverstand doch ein wenig gefehlt. Sei es bei Ben/Dirty oder Thug, der in diesen Kreisen ja durchaus Zuhause ist. Bei Rich erwartet man nicht wirklich etwas anderes.

Bens Schwester Sharon hingegen war ein echter Lichtblick. Die aufgeweckte junge Frau war durchaus unterhaltsam und frischte die Geschichte durchaus auf. Und Olivia… die hat sehr viel mitgemacht, was man auch immer wieder merkt. Was mich dann irritiert hat war, dass sie sich sehr schnell zu Ben angezogen fühlte. Damit mein ich nicht, dass sie ihn als Retter sah, das war verständlich, sondern ich meine auf sexueller Ebene. Dafür haben mir dann nach und nach die Annäherung der beiden gefallen. Das ging dann durchaus langsamer und realistischer zu.

Alles in allem hat mir aber etwas gefehlt. Der gesunde Menschenverstand bei zumindest einem von ihnen, ein wenig mehr Tiefe oder auch eben einen Moment, der überraschen konnte.

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

fuchsgeist, fuchsgott, fuchsreihe, #nicky p. kiesow

Fuchsreihe 1 - 9

Nicky P. Kiesow
Flexibler Einband: 557 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 30.01.2018
ISBN 9781984330031
Genre: Sonstiges

Rezension:

Auf dem ersten Blick kommt einem das Buch wirklich sehr lang vor. Vor allem wenn man bedenkt, dass es noch sehr viele weitere Teile geben soll, aber sobald man angefangen hat zu lesen, verschlingt man eine Seite nach der anderen und die Kapitel schwinden nur so dahin. Und ehe man sich versieht ist man schon am Ende und will unbedingt wissen, wie es mit May und ihrem vorlauten Fuchsgeist Ren weiter geht. Und natürlich mit Erebos, mit dem sie sich mal besser und mal schlechter versteht. Gut, das Buch besteht nicht nur aus diesen drei Charakteren, sondern aus sehr vielen mehr, aber besonders die drei wachsen einem ans Herz, auch wenn Erebos der Böse hierbei ist.

Ich finde das Buch liest sich sehr flüssig und angenehm. Keine zu verschlungene Sätze, dass man über irgendwelche Wörter stolpert. Das macht es sehr angenehm. Außerdem werden einem die Informationen über diese Welt, ihrer Geschichte und den Tiergeistern und den dazugehörigen Sitten immer nach und nach erklärt, sodass man nicht mit der Fülle überhäuft wird und man sich nicht überfordert füllt, was durchaus passieren könnte, wenn man direkt alles erfahren würde. Vielleicht gibt es den einen oder anderen, der sich wünschen würde, dass man ein paar Dinge früher erfährt, aber ich finde die Zeitpunkte sehr gut gewählt, sodass die Erklärungen gut in die Handlungen einfließen. Im Allgemeinen finde ich das Thema mit den Tiergöttern und -geistern  unglaublich spannend, denn vorher habe ich so eine Geschichte noch nie gelesen. Dämonen, die von einem Besitz ergreifen oder eben Menschen, die sich in Werwölfe verwandeln können und so was sicherlich, aber das hier ist was völlig neues und sehr erfrischend.

Erfrischend finde ich auch die Charaktere. Am Anfang habe ich ja bereits meine drei „Lieblinge“ erwähnt. Ren ist der Fuchsgeist, der in Maykayla lebt, und der sehr unterhaltsam mit seinen sarkastischen Kommentaren und seiner Tendenz jeden beißen zu wollen, den er nicht mag – die mit dem Verlauf der Geschichte durchaus immer mehr werden - ist. May ist wohl gerade durch ihm eben auch sehr selbstbewusst und teilweise auch streitlustig. Außerdem liebt sie ihre Freiheit, die ihr durch Erebos und seinem Rudel genommen wird. Die beiden verbindet so etwas wie eine Hass-Freundschaft und ist sehr schön zu beobachten. Denn auch wenn er ein Mörder und Entführer ist, scheint er sich doch ernsthaft für unser Fuchsmädchen zu interessieren und sie sieht manchmal auch mehr in ihm, als nur den bösen Wolf, so sehr sie sich auch bemüht. Die beiden plus Rens Kommentare dazu, ergeben durchaus unterhaltsame Momente. Neben den dreien gibt es aber noch sehr viele weitere Charaktere, die zu überzeugen wissen, wie Mays Zwillingsschwester Sisandra, die eine Tiergöttin in sich beherbergt, ihren Verlobten, und viele viele weitere Toris, wie die Menschen mit Tiergeistern genannt werden. Der zusammengewürfelte Haufen bietet sehr unterschiedliche Charaktere, die mehr zu bieten haben, als man auf den ersten Blicken erahnt.

Ich kann diese Buchreihe, zumindest bis zum jetzigen Stand, nur empfehlen.

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