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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

sachbuc

Gödel, Escher, Bach, ein Endloses Geflochtenes Band


Fester Einband
Erschienen bei null
ISBN 9783608943382
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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200 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 31 Rezensionen

finnland, selbstmord, humor, suizid, roadtrip

Der wunderbare Massenselbstmord

Arto Paasilinna , Regine Pirschel
Flexibler Einband: 283 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 19.10.2004
ISBN 9783404921683
Genre: Romane

Rezension:

Da wir in der Schule gelernt haben, einen "Feedback-Burger" zuzubereiten, muss ich wohl mit etwas Positivem starten: Die Idee ist originell.

Hoffentlich haben Sie Hunger, denn der Belag wird etwas umfangreicher.
Zum Einen wäre da das Ende: Also bitte, Herr Paasilina, wer eine so morbide und absurde Geschichte schreibt, muss dann doch keinen derart banalen und vorhersehbaren Schluss anhängen!
Das jedoch nur am Rande.

Engländer, die das ganze Jahr über auf einer einsamen, verregneten Insel festsitzen, entwickeln einen skurrilen schwarzen Humor, der das Zeug zur weltweiten Berühmtheit hat. Da sollte man doch erwarten, dass die Finnen, die schließlich die Hälfte des Jahres überhaupt kein Wetter sehen und das in noch viel einsamerer Lage, das Ganze noch ein wenig skurriler, schwärzer und witziger hinbekommen. Weit gefehlt.
Die Sprache ist eine Qual. Es liest sich wie ein schief gegangener Jonas Jonasson. Wenn Paasilina sich wenigstens die wörtliche Rede im Konjunktiv abgeguckt hätte! Für die Dialoge ist furchtbar noch gar kein Ausdruck.

Allerdings muss ich sagen, und das ist die dünne Scheibe Brötchen obendrauf: DIe Formulierungen klingen derart unnatürlich, dass ich fast geneigt bin dem Übersetzer die Schuld zu geben. Gerade weil es Parallelen zu Jonasson gibt, halte ich es für möglich, dass die Ausdrucksweise der skandinavischen Sprachen bei unvorsichtiger Übersetzung ins Deutsche einfach seltsam wirkt.

Finnisch zu lernen, um das zu beurteilen, ist mir aber zu aufwändig.

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168 Bibliotheken, 13 Leser, 7 Gruppen, 14 Rezensionen

horror, roman, haus, usa, labyrinth

Das Haus

Mark Z. Danielewski , Christa Schuenke , Olaf Schenk
Flexibler Einband: 797 Seiten
Erschienen bei btb, 19.10.2009
ISBN 9783442739707
Genre: Romane

Rezension:

Wer seinen Freunden endlich beweisen möchten, dass ihre Zweifel an der Vollständigkeit seines Tassenarsenals im Schrank berechtigt waren, sollte ihnen unbedingt "Das Haus" zu lesen geben.

Es ist verrückt. Zu weiten Teilen genial verrückt - ich erinnere mich hier an das Glossar über sämtliche im Buch verwendeten Wörter, die, sagen wir, unkonventionelle Gestaltung der Seiten mit der Aufzählung all dessen, was es im Haus nicht gibt (besonders die ihrer Rückseiten), und an die Briefe der Mutter.

Faszinierend ist außerdem der Stil des Buchs, das sich wie eine (interessante) wissenschaftliche Arbeit über einen Film liest, tonnenweise erfundene Sekundärliteratur inklusive.

Es ist sogar spannend, die zehnseitige Abhandlung über die Physik und mythologische Betrachtung von Echos ausgenommen, ich wollte wirklich wissen, wie es sowohl mit Navidson als auch mit Mr. Truant weiter geht.

Ich bedaure es, einen Satz über dieses Buch mit "Leider" beginnen zu müssen, aber leider empfinde ich das Ende als unbefriedigend. Es stört mich nicht und halte es sogar für notwendig, wenn ein solches Buch offen endet. Allerdings sollte sich der Autor schon etwas dabei gedacht haben und meiner Ansicht nach macht es sich Herr Danielewski etwas zu leicht.

Wie im Titel der Rezension angedeutet, ein Buch bekommt nicht zwangsläufig mehr Tiefe, wenn man mehr Erklärung weglässt.
Sämtliche Textstellen, die auch nur andeutungsweise mögliche Auflösungen enthalten könnten sind "zufällig" verbrannt oder unleserlich. Auch Mr. Truants Geschichte fand ich nicht gänzlich nachvollziehbar.

Insgesamt aber ein interessantes Erlebnis, das man sich ruhig antun sollte.

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