AureaLuna

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696 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 133 Rezensionen

dystopie, auslese, liebe, überleben, jugendbuch

Die Auslese - Nur die Besten überleben

Joelle Charbonneau , Marianne Schmidt
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 26.08.2013
ISBN 9783764531171
Genre: Jugendbuch

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170 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

unfall, liebe, mord, tod, thriller

Wo die Liebe tötet

Jennifer Shaw Wolf
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 05.07.2013
ISBN 9783440135495
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Allie hat nur noch ein Schuljahr vor sich, aber das fängt überhaupt nicht gut an. Ihr Freund Trip ist nämlich erst vor kurzem bei einem Autounfall, in den sie verwickelt war, gestorben. Als nicht nur Leute aus ihrer Kleinstadt, in der sie lebt, sich ihr gegenüber anklagend und feindlich verhalten, darunter unter anderen die Eltern ihres verstorbenen Freundes, sondern auch noch ein Detective auftaucht, um die Ermittlungen voranzubringen, wäre es für Allie an der Zeit sich zu verteidigen. Nur blöd, dass sie sich an nichts mehr vom Abend des Unfalls erinnern kann. Außerdem war Trip nicht der perfekte Freund, für den ihn alle gehalten haben.

Allie muss nicht nur mit dem Tod ihres Freundes klar kommen, sonder auch mit ihren Eltern, die sie drängen ihr Leben weiterzuführen und sie dazu überreden wollen, sich an den Abend des Unfalls zu erinnern. Außerdem tauchen immer mehr Erinnerungsfetzen von besagten Abend auf, die Allie zusammenzusetzen muss. Eine große Hilfe sind ihr Freund Blake, wobei mitzuverfolgen ist, wie sich ihre Beziehung nach und nach immer mehr aufbaut, und ihr Bruder Andrew.
Das Buch ist für Leute, die gerne Mitraetseln einfach super, die Spannung war vom Anfang bis zum Ende da, und besonders das Zusammensetzten der Informationen aus Allie Erinnerungsfetzen und den Informationen des Detectives haben für mich dass Spannungslevel oben gehalten, denn während des ganzen Buches beschäftigt einen die Frage ''Was ist an diesem Abend wirklich geschehen und wie kam es dazu?''. Das Buch war aber auch emotional und mitreißend, was für mich einerseits an Blake lag, andererseits an Allie, die so viel zu verarbeiten hat.

Fazit: Bei diesem Buch hat mir nichts gefehlt. Es war spannend, emotional und zum Miträtseln.  Mit diesem Buch hat das Herzblutlabel, als einem seiner ersten Bücher, einen guten ersten und bleibenden Eindruck hinterlassen. --> Fünf Sterne!

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(386)

747 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 171 Rezensionen

dystopie, liebe, adam, juliette, gabe

Ich fürchte mich nicht

Tahereh H. Mafi , Mara Henke
Fester Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 23.07.2012
ISBN 9783442313013
Genre: Jugendbuch

Rezension:

''Ich frage mich, wie er in dieser Situation lächeln kann. Frage mich, ob er so bleiben wird, ob er sich diesen Ausdruck erhalten kann, der Leben verändert. Ich frage mich, wie er sich in einem Monat fühlen wird, und mich schaudert bei diesem Gedanken.'' (S.40)

Tahereh Mafi konnte mich vor allem mit ihrem Schreibstil beeindrucken. Unglaublich schön und bildlich beschreibt sie die Geschichte aus Juliettes Sicht. Durchgestrichene Sätze, da das, was Juliette eigentlich will und denkt, nicht dem entspricht, was sie wollen und denken sollte. Wiederholungen und Metaphern. Dieser Schreibstil spiegelt das Gefühlsleben der Protagonistin - ein verstörtes, einsames Mädchen - perfekt wieder.

Echte Nähe hat Juliette wegen ihrer ''Gabe'' noch nie erfahren. Ihre eigenen Eltern haben sie verstoßen, sie hat niemanden,der zu ihr hält. Sie selbst weiß auch, dass sie gefährlich ist. Während sie zu Anfang des Buches noch unsicher ist, so macht sie im Laufe des Buches einen großen Wandel durch, und findet ihre Stärke.

Die Fragen nach Macht, deren Einsatz, generell Gut und Böse, die sich beim Lesen durch Juliettes Situation gestellt haben, habe ich gerne mit- und weitergedacht.

Bei Adam wusste ich nicht, was ich von ihm halten sollte. Ich hatte schon so das Übliche ''Rebell zeigt Protagonistin die andere, richtige Sichtweise'' erwartet, und fand es gut, als es nicht so kam. Adam ist ansonsten einfach einfühlsam und...perfekt. War nicht mein Liebling, ich fand da Warner einfach interessanter. ^^

Die einzigen zwei Punkte, die ich bemängeln könnte, liegen in der Beziehung von Juliette und Adam. Es gab ziemlich viele Stellen, in denen sich die beiden näher kamen. Dadurch, dass diese Stellen häufig und dann jedoch immer sehr ähnlich beschrieben waren, hat das Ganze recht schnell den Reiz verloren. Außerdem ging mir Adams und Juliettes Beziehung zu schnell und diese Richtung, die sie gegangen ist, nämlich dieses füreinander Vorbestimmte, gefiel mir nicht so sehr.

Warner ist einerseits grausam, kalt und machthungrig, andererseits kann er aber auch sanft sein. Nämlich zu Juliette; von ihr und ihrer Gabe ist er fasziniert. Als Leser war gerade Warner mit seinen zwei Seiten für mich interessant. Er hat oft irrational gehandelt und ich wollte wissen, warum! Denn so, wie er, denkt und verhält sich kein normaler Mensch.
''Die Zärtlichkeit in seiner Stimme erschüttert mich. Das aufrichtige Interesse an meiner Antwort. Er kommt mir vor wie ein wilder Hund, rasend und blutrünstig und zugleich ausgehungert nach Zuwendung und Anerkennung.
Nach Liebe. (S.246)

Mit Kenji zeigt die Autorin, dass sie Humor hat. Zuerst wusste ich nicht, ob man ihm trauen kann und er kam mir bloß eingebildet vor, mit seiner ungehobelten Art Juliette anzubaggern. Ziemlich schnell habe ich seinen eingebildeten, aber gleichzeitig selbst ironischen Humor schätzen gelernt.
Insgesamt lässt sich sagen, dass der Großteil der Charaktere vielseitig, ungewöhnlich und nicht leicht durchschaubar ist.

Der dystopische Anteil war im Buch gar nicht so groß, es ging mehr um die Beziehungen zwischen Juliette und Adam und Warner. Und dennoch entstand beim Lesen eine beklemmende Atmosphäre.

Die Idee ist super und mal neu. Okay, größtenteils neu (X-men) und gut ausgelegt. Dieses Buch über ein Mädchen, das niemanden berühren darf, habe ich verschlungen, und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil. Potenzial ist auf jeden Fall geschaffen. Ich hoffe wir erfahren mehr über Adams Gabe, Warner und Castles Theorie zu den Fähigkeiten. Wird Omega Point ein sicherer, der sichere Ort für Juliette bleiben?...

Fazit:
Ich habe das Buch verschlungen, einerseits wegen des unglaublichen Schreibstils, andererseits wegen den Beziehungen zwischen den vielseitigen Charakteren und der gut umgesetzten Idee.
--> 4,5/5 Schneeflocken!

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

geister, liebe, freundschaft, geist, mord

Spooky Lucy - Mein Date im Jenseits

Tamsyn Murray , Ilse Rothfuss
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.12.2012
ISBN 9783423715195
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch wird aus Lucys Sicht erzählt, daher passt der locker-lustige Schreibstil ganz wunderbar, und sorgt außerdem dafür, dass sich das Buch schnell und leicht lesen lässt.

Die 16-jährige Lucy ist ein freches, kluges, aber auch mitfühlendes Mädchen, das es manchmal, wirklich nur manchmal, mit ihrem leicht bissigen Humor etwas übertreibt. Das kann man jedoch verstehen. Ich glaube, ich wäre auch nicht besser drauf, wenn ich auf einer öffentlichen Herrentoilette ermordet worden wäre, wo ich nun festsäße. ^^ Mir war sie aber definitiv sympatisch. Und...ach ja, genau! Sie ist ein Geist. :D
Ihr ''Nachleben'' bessert sich, als der 27-jährige Jeremy ihre Toilette betritt. Jeremy, der im Theater arbeitet, ist total lieb, und fühlt sich direkt verantwortlich für Lucy. Er kann nur Lucy sehen, keine anderen Geister. Davon gibt es nämlich noch eine ganze Menge. Zum Beispiel die wütende Heb, die Lucy jedoch eine gute Freundin ist. Dann gibt es da noch die zickige Kimberly, die an einer allergischen Reaktion gestorben ist, und den süßen, verständnisvollen Ryan.
Lucy und Ryan haben den selben Humor, und ihre Beziehung ist schön mitzuverfolgen, ohne kitschig zu wirken.

Alle diese Verstorbenen bindet noch etwas an diese Welt, eine Art Aufgabe, die sie lösen müssen, bevor sie ''hinüber gehen'' können.

Für mich steht der Humor in diesem Buch an erster Stelle. Neben ein paar Gefühlen, die sich beim Thema ''Tod'' nicht umgehen lassen, bietet das Buch aber auch noch eine Prise Spannung. Beispielsweise durch die Suche nach Lucys Mörder, oder Elvira, die zwar, wie Jeremy, ein Medium ist, den Geistern aber Böses zu wollen scheint.

Sehr gut gefiel mir der Eindruck dieser eigenen, selbstständigen Geister-Welt/Gesellschaft. Ich meine, sie schmeißen ihre Geisterparties, mit Geistermusikern, zu denen sie ihre Geisterfreunde einladen. Sehr genial! :D

Fazit:
Ein lustiges Buch, mit einer frechen Protagonistin, einer gut umgesetzten Idee, ganz viel Witz und einer Portion Spannung.

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534 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 137 Rezensionen

liebe, julia, romeo, shakespeare, fantasy

Julia für immer

Stacey Jay , Antje Görnig
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei INK, 09.02.2012
ISBN 9783863960216
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Idee von Stacey Jay finde ich schlichtweg klasse. Romeo und Julia sind nicht mehr das liebende Paar, sondern kämpfen mittlerweile seit Jahrhunderten für verschiedene Seiten. Gegeneinander. Seit Romeo Julia verraten hat. Romeos Aufgabe ist es, für einander bestimmte Menschen zu trennen, Julias besteht darin, sie zusammenzuführen und vor Romeo zu bewahren. Julia erwacht alle paar Jahre in fremden Körpern, die sie kurzzeitig besetzt, um ihre Aufgabe zu erfüllen, während Romeo seit jeher die Körper der Toten übernimmt.
Als Julia dieses Mal im Körper der jungen Ariel erwacht, ist ihr nicht nur bereits Romeo auf den Versen, sondern sie trifft auch auf Ben, und merkt immer mehr, dass bei diesem Auftrag einiges anders ist als sonst...

Die Spannung setzt beim Lesen gleich ein und verlässt einen nicht wieder, was bei mir dafür gesorgt hat, dass ich das Buch innerhalb von ein paar Stunden verschlungen hatte.

Das Buch wird aus Julias Sicht erzählt, zwischendurch gibt es aber kleine Abschnitte, die Zwischenspiele, in denen Romeo seine Lage schildert. Diese haben zwar kurze Einblicke in seine Absichten, sogar etwas Verständnis und zusätzliche Informationen, die für Spannung gesorgt haben, geliefert, aber ganz durchschauen konnte ich ihn auch am Ende des Buches noch nicht. Das könnte natürlich daran gelegen haben, dass er wirklich der wahnsinnig gewordene und blutrünstige Typ ist, für den man ihn am Anfang hält. Aber ich glaube, da steckt mehr da hinter. Ich hoffe, durch den zweiten Band verstehe ich ihn dann richtig. Immer diese armen, missverstandenen Psychokiller. ^^
Ich habe den Anfang wirklich genossen. Ein Romeo, der nicht mehr ganz dicht ist, verfolgt Julia mit dem Ziel sie zu töten, über die Autobahn und ruft ihr dabei Zitate aus ihrer eigentlichen Geschichte zu. Ich fand das sehr skurril, und ... einfach großartig! :D
Romeo hat auch eine etwas weniger blutige, sympathischere Seite. Er hat zwar immer noch diesen gefährlichen und bösen Touch dabei, aber in den Gesprächen mit Julia ist er schon allein durch die Art und Weise wie er spricht irgendwie charmant. Außerdem werden seine eigentlich bösen Ziele hinterfragt, aber man ist sich nie sicher, da Liebe und Hass bei ihn ziemlich nahe beieinander liegen.

Julia hat es sich nicht nur zum Ziel gemacht, die Liebenden zusammenzuführen, sie will außerdem das Leben ihres ''Leihkörpers'', Ariel, nachhaltig verbessern. Mit diesem Gedanken nähert sie sich auch dem verständnisvollen Ben, in dessen Gegenwart sie selbst, neben Rachelust und Schmerz, ausgelöst durch Romeo, noch mehr zu fühlen vermag. Als sie in ihm jedoch einen der Seelenverwandten gefunden zu haben glaubt, muss sie sich zwischen der Verantwortung ihrer Aufgabe und ihren eigenen erblühenden Gefühlen entscheiden.
Die Rache an Romeo, der sie und ihre Liebe vor so vielen Jahren verraten hat, scheint Julia anzutreiben. Sie ist auf jeden Fall eine Kämpferin, stark und mutig. Sie ist jedoch ebenfalls noch immer gut, und gönnt anderen das Glück der Liebe, obwohl sie selbst daran zugrunde gegangen ist.

Der Schreibstil von Stacey Jay ist fesselnd und passt sich immer der Handlung an, ob blutige, aufregend geschriebene Kampfszenen, oder gefühlvolle Momente. Auch miträtseln lässt die Autorin die Leser zu genüge. Ich wusste lange Zeit nicht, wer welche Rolle einnimmt, und so blieb es spannend.

Obwohl Julias Geschichte am Ende dieses Buches abgeschlossen scheint, und auch hoffentlich bleibt, möchte man nun doch wissen, wie es mit Romeo weitergeht.

Fazit:
Romeo und Julia, versetzt mit ganz viel Fantasy, einer gehörigen Portion aufregender Action, Dramatik und mitreißenden Gefühlen, hat bei mir für tolle und spannende Stunden gesorgt.
--> 4,5/5 Schneeflocken!

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482 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 105 Rezensionen

liebe, wiedergeburt, jugendbuch, visionen, london

Für immer die Seele

Cynthia J. Omololu , Jutta Wurm
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Dressler, 23.01.2013
ISBN 9783791515052
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Während ihrer Londonreise erlebt die sechzehnjährige Cole eine Vision, in der sie hingerichtet wird. Kurz darauf steht der charmante Griffon vor ihr. Als der Urlaub beendet ist, rechnet sie nicht damit, Griffon noch einmal widerzusehen.
Zurück zuhause hören Coles Visionen nicht auf, und dann kreuzen sich ihre und Griffons Wege erneut. Sie fühlt sich sehr zu dem jungen Mann hingezogen, der über ihre Visionen Bescheid weiß, muss sich bald aber fragen, ob sie ihm trauen kann. Es ereignen sich merkwürdige Vorfälle, die mit ihren Visionen zusammen zu hängen scheinen.

Meine Meinung:
Ich fand es schwer und langwierig in das Buch hineinzufinden, und wirkliche Spannung kam bei mir erst auf den letzten 150 Seiten auf.

Cole spielt sie sehr gerne Cello und ist das Wunderkind ihrer Mutter. Sie ist zwar nett, aber als Protagonistin eher langweilig. Fügsam und lieb. Außerdem handelt sie teilweise äußert dämlich. Während ihre Beziehung mit Griffon sich mehr und mehr entwickelt, zweifelt sie nicht nur oft, sondern auch wegen der kleinsten Dinge an ihm. Im Gegensatz zu ihm wirkt sie dann nicht selten sehr kindisch.
Griffon hingegen war mir schon fast zu gut, klug, und wichtig.
Coles Mutter hat mich sehr aufgeregt. Anfangs macht es Cole nicht viel aus, dass ihre Mutter ihr Leben ganz auf die große Karriere als Cellistin ausgerichtet hat. Dann kommt Griffon, und Cole versucht die Regeln zu umgehen. Ich dachte schon sie gibt ihrer Mutter nie Kontra. Das war sehr frustrierend. Ihre Mutter ist nämlich echt die Höhe. Da reißt sich ihre Tochter den halben Arm auf, und verblutet fast, und die Mutter macht sich bloß Sorgen, um ihre Karriere, und macht Cole sogar Druck. Als Coles Talent dann im Eimer zu sein scheint, versucht sie auf ihre andere Tochter, Kat, zurückzugreifen.
Kat ist Coles ältere Schwester. Den Eindruck, den ich von ihr gewinnen konnte war, dass sie ziemlich oberflächlich ist. Ansonsten bleibt sie eher blass. Ebenso Coles beste Freundin Rayne. Da erfährt man schon etwas mehr, nämlich, dass sie spirituell ist, und zu Cole steht.

Was mir gut gefiel, ist die Idee hinter dem Buch. Ein bisschen was aus Ägypten in Verbindung mit Wiedergeburten, und (eine) Vergangenheit, die Einfluss auf die Zukunft eines jungen Mädchens hat.
Die ganze Zeit hat man mitspekuliert, wer wer sein könnte, wem man überhaupt noch trauen kann, und wer, was, warum, wann will. ^^
Am Ende ist alles miteinander verknüpft, und man merkt, dass die Autorin die Geschichte gut durchgeplant hat, allerdings tauchen aber ein, zwei kleinere Logikfehler auf. Dennoch gefiel es mir, wie im Nachhinein alles zusammengefügt wurde, und kleine Dinge, die am Anfang unwichtig erschienen, am Ende Sinn ergaben und eine wichtige Rolle spielten.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig, und das Ende ist zufriedenstellend, ohne bösen Cliffhanger.

Was bei mir dafür sprechen würde Band 2 zu lesen, wäre mein Interesse daran, was noch aus Coles Gabe rauszuholen ist, und wie es mit Drew , Griffon und Cole weitergeht.

Fazit:
Eine gute Idee, Spannung im letzten Drittel des Buches, eher blasse Charaktere, die nicht so meine waren, Spaß beim Miträtseln, ein guter Plan, jedoch kleine Logikfehler, ein Schreibstil, gegen den nichts spricht und Potenzial für Band 2, führen zu soliden 3/3 Punkten!

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106 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

zukunft, freundschaft, technologie, ethik, wissenschaft

Nieundewig

Mary E. Pearson , Maren Illinger
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 17.08.2012
ISBN 9783596854752
Genre: Jugendbuch

Rezension:

*Einerseits besteht das Buch aus dem Konflikt zwischen Jenna, Locke und Kara, bei dem es vor allem um Freundschaft, Eifersucht und Schuld geht, andererseits beschäftigt es sich mit viel generelleren, philosophischeren Fragen. So spielt die Frage '' Wie viel von mir genügt, um als Mensch betrachtet werden zu können?'' und ''Was macht einen eigentlich menschlich?'' auch hier wieder eine große Rolle, wobei näher auf die sogenannten ''Bots'', Roboter eingegangen wird.
Der Protagonist Locke stellt sich nach seinem Erwachen nämlich des öfteren diese Fragen, und zieht Vergleiche zwischen ihm selbst, und einer überaus netten Roboterdame, die auf ihrer Reise zu ihnen stößt, und in der sehr viel mehr als Kabel und Programmierungen zu stecken scheinen.

Das Verhältnis von Kara und Locke ist äußerst kompliziert. Jenna, Kara und Locke hatten vor dem Unfall schon eine ungewöhnliche Freundschaft, ja, aber während der Jahre, die Kara und Locke zusammen, gefangen in der Dunkelheit verbracht haben, hat sich eine unnatürliche und ungesunde Abhängigkeit entwickelt.

Locke ist nach dem ''Erwachen'' durcheinander, und befindet sich außerdem noch in der Entwicklung zum Erwachsenen. Waren seine Gefühle vor dem Unfall schon kompliziert, ist es nun noch schlimmer. Dass Kara ziemlich viel Einfluss auf ihn ausübt, macht das Ganze nicht gerade besser. Die Kontrolle, die Kara über ihn hatte, hat mich teilweise genervt, jedoch fand ich ihre Beziehung zu einander auch interessant, besonders aus Karas Sicht.

Anfangs fragt man sich, was Kara denn nun antreibt. Das war mir nicht ganz klar: Sind es einfach Zorn und Rache, die sich während all dieser Jahre gebildet haben, oder hat Kara die Zeit nicht so gut überstanden, wie Locke, und etwas Wichtiges verloren?
Mit der Zeit wird dem Leser aber vor allem eins bewusst: Kara hat nichts Gutes im Sinn. Als sie bei Jenna eintrifft, ist die Spannung schon fast auf dem Höhepunkt, da man selbst nun weiß, dass sie ein falsches Spiel spielt. Ärgerlich war für mich an dieser Stelle, dass Locke sich der Wahrheit nahezu verstellt hat, und nicht erkennen wollte, wie kalt Kara ist. Da dachte ich mir ''Zum Glück, hat die gute Jenna sie durchschaut'', aber nein, sie lässt sich von Locke überzeugen, und will selbst gerne daran glauben, dass alles gut ist, sodass es zur Katastrophe kommen muss.

In der Handlung passiert nicht so viel, weshalb ich des öfteren das Gefühl hatte, einfach nicht weiterzukommen. Besonders die Reise zu Jenna und die Hälfte von Lockes Aufenthalt waren für mich eher uninteressant. Spannend waren die Stellen, in denen Kara anwesend war, da sie den Konflikt vorangetrieben hat.

Mary E. Pearson hat ihre Vision von der Zukunft mit ihrem Schreibstil gut unterstützt, und den Lesefluss keinesfalls behindert.

In diesem Buch wurden ein paar Geschehen aus ''Zwei und Dieselbe'' erwähnt, und man hat noch ein bisschen was erfahren. Zum einen haben Jenna, ihre Freundin Allys und ihre Tochter Kayla verständlicherweise eine Rolle gespielt, aber man bekommt noch Informationen über Ethan und Dane, dessen Auftritt im letzten Band ziemlich abrupt zu Ende war.

Man kann ''Nie und Ewig'' als anschließenden Band zu ''Zwei und Dieselbe'' betrachten, es ist jedoch auch unabhängig von diesem gut verständlich.

Fazit:
Die zwei Themen, die für mich das Buch stützen, haben mir sehr gut gefallen*, aber teilweise gab es längere Strecken. Fragestellungen aus ''Zwei und Dieselbe'' wurden erneut aufgegriffen, jedoch genügend weiterentwickelt.
Locke war als Protagonist leider nicht ganz mein Fall, Kara und ihre Beweggründe fand ich dafür interessant.
--> 3,5/5 Schneeflocken!

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818 Bibliotheken, 10 Leser, 9 Gruppen, 137 Rezensionen

liebe, inzest, geschwister, familie, jugendbuch

Forbidden

Tabitha Suzuma , ,
Fester Einband: 445 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.01.2011
ISBN 9783789147449
Genre: Jugendbuch

Rezension:

''Nur mit Maya kann ich wirklich ich selbst sein. Wir teilen uns die Last der Familie, und sie ist immer auf meiner Seite, ich spüre sie immer neben mir.'' ( S. 70 )

Meine Meinung:
Maya und Lochan nehmen die Elternrolle für ihre drei kleineren Geschwister ein, da ihre Mutter ein Alkoholproblem hat und sich immer weniger für ihre Familie verantwortlich fühlt, seit der Vater die Familie verlassen hat. Sie trauert lieber ihrer verlorenen Jugend hinterher und verbringt ihre Zeit und ihr Geld mit ihrem Typen.
Auf Maya und Lochan liegt eine Menge Verantwortung und ihr Leben ist mit drei Kindern und der Schule sehr stressig. Obwohl Lochan gut ein Jahr älter ist, sind er und Maya gleichberechtigte Partner und geben sich gegenseitig Kraft. Aus dieser freundschaftlichen Partnerschaft wird aber bald mehr und sie entdecken ihre Gefühle füreinander.

Maya und Lochan fand ich als Protagonisten sehr interessant. Logan ist klug und attraktiv, jedoch ist er in sich gekehrt und redet mit Leuten außerhalb der Familie nicht mal. Maya hingegen hat eine gute Freundin und ist in der Schule beliebt. Für beide geht die Familie und der jeweils andere über alles.

Die Sicht der Kapitel wechselt immer zwischen Maya und Logan. Man versteht die beiden so sehr gut und weiß, wie sie zueinander stehen.

Tabitha Suzuma beschreibt mit einem schönen und packenden Schreibstil die Liebe zwischen Maya und Lochan, sodass man beim Lesen oft selbst nicht mehr weiß, ob man ihre Beziehung überhaupt noch für falsch halten kann.

Fazit:
Ein tolles Buch, das definitiv zum nachdenken anregt und nicht nur Einblick verschafft, sondern teils auch Verständnis für die Situation. Mayas und Lochans Geschichte nimmt einen, im positiven Sinn, sehr mit.
--> 4,5/5 Schneeflocken!

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787 Bibliotheken, 14 Leser, 9 Gruppen, 64 Rezensionen

tod, london, liebe, jugendbuch, katastrophe

Numbers - Den Tod vor Augen

Rachel Ward , Uwe-Michael Gutzschhahn
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.05.2011
ISBN 9783551520166
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Seit dem ersten Band sind ein paar Jahre vergangen und Jems Sohn, Adam, ist nun selbst ein Jugendlicher. Jem ist verstorben und aus dem ersten Band, taucht abgesehen von Val niemand mehr auf. Adam hat die Gabe seiner Mutter geerbt, abgesehen davon, dass sie bei ihm etwas ausgeprägter ist. Er sieht nicht nur das Todesdatum in den Augen der Leute, sondern weiß auch, woran sie sterben und wie sich die Personen dabei fühlen.
Ein Datum sieht er sehr häufig und weiß, dass an diesem Tag etwas Schlimmes passieren wird. Das nimmt ihn ziemlich mit und er hat den Tod der Menschen Tag und Nacht vor Augen. An seiner neuen Schule begegnet er Sarah, die große Angst vor ihm zu haben scheint.

Adam fand ich vor allem am Anfang sehr unsympathisch. Er hat aggressiv, überzogen und oft einfach rücksichtslos reagiert und die Art, wie er seine Urgroßmutter Val behandelt hat, hat den Eindruck nur verschlimmert. Val ist nämlich im Großen und Ganzen eine super Urgroßmutter für Adam.
Sarah war am Anfang ziemlich undurchsichtig. Durch die sich abwechselnden Kapitel erfährt man jedoch, was ihr Problem mit Adam ist und auch was ihr zugestoßen ist. Sie war mir sympathischer als Adam. Was sie sympathisch gemacht hat war ihr Baby und die Stärke, die sie aufbringt. Aber auch ihr Verhalten fand ich manchmal etwas übertrieben. Adam und Sarah wurden mir um einiges sympathischer, als zueinander gefunden haben.
Das mit den sich abwechselnden Sichtweisen hat mich kurz nach dem Anfang ziemlich genervt, weil die Handlung von Adam und Sarah getrennt wurde und man immer abgebrochen wurde, wenn es gerade spannend wurde und dann beim anderen wieder rein finden musste. Außerdem gab es lange Strecken mit wenig Handlung.

Vom Genre Dystopie bekommt man hier recht wenig. Die Welt im Jahr 2027 wird nicht sehr genau beschrieben und das ganze System ebenfalls nicht.

Wie in Band 1, findet sich in Band 2 ebenfalls der Jugendsprachstil wieder. Einige Beleidigungen und abgehakte Wörter. Für mich nicht besonders schlimm, aber, dass selbst Val so redet fand ich ein kleines bisschen unpassend und an einer Stelle, an der sie ihren Urenkel als ''Weichhirn'' bezeichnet musste ich richtig lachen, weil das einfach so skurril war.

Fazit:
Für mich keine Dystopie, mit einer halben Portion Spannung, Jugendschreibstil, einer guten Idee und leider unsympathischen Charakteren, die mich nicht annähernd so begeistern konnte, wie Band 1.
--> 2,5/5 Schneeflocken!

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1.004 Bibliotheken, 11 Leser, 4 Gruppen, 60 Rezensionen

tod, flucht, liebe, zahlen, jugendbuch

Numbers - Den Tod im Blick

Rachel Ward , Uwe-Michael Gutzschhahn
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.04.2012
ISBN 9783551311511
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Und für einen kurzen Moment vergaß ich die Bombe, die Polizei und die Tatsache, dass ich mit einem Typen in einem geklauten Auto saß, dessen Taschen voller Geld zweifelhafter Herkunft steckten. Es schien als ob mein Leben endlich begonnen hätte, nachdem ich fünfzehn Jahre lang darauf gewartet hatte.'' (S.105 - 106)

Meine Meinung:
Jem, deren Mutter Tod ist, war schon in vielen Pflegefamilien. Wegen ihrer Gabe, das Todesdatum anderer Menschen sehen zu können, ist sie ungern unter Menschen und hat keine (emotionalen) Beziehungen zu Anderen. Als sie Spinne kennen lernt, ändert sich das jedoch. Die beiden unternehmen öfters zusammen etwas; so gehen sie einen Tag zum London Eye. Dort sieht Jem in den Augen der anwesenden Menschen bei allen die selbe Zahl und weiß, dass heute an diesem Ort ein Unglück passieren wird. Also verlassen die beiden schlagartig das London Eye. Kurz danach kommt es zum Terroranschlag und Jem und Spinne werden von der Polizei gesucht. Die beiden fliehen vor der Polizei und Jem vor Spinnes näherrückendem Todestag.
Jem ist anfangs ein sehr bemitleidenswerter Charakter und es war schwer sich mit ihr zu identifizieren. Sie hat ihre Mom verloren, lebt in einer Pflegefamilie, gehört zur Unterschicht und wird jeden Tag mit dem Tod konfrontiert, außerdem hat sie sich von allem und allen abgekapselt. Es war dennoch interessant und abwechslungsreich Jems Gedanken zu folgen, da sie eine ziemlich untypische Protagonistin ist.
Spinne ist vom Charakter her so ziemlich das Gegenteil von Jem. Er kann nicht stillsitzen, redet viel und bleibt trotz eher schlechter Zukunftsaussichten meist positiv und ist glücklich.
Was die Entwicklung der Beziehung von Jem und Spinne angeht, so hatte ich nicht DAMIT gerechnet und hätte mich auch mit einer guten Freundschaft der beiden zufrieden gegeben.
Die Stimmung, die sich durch das ganze Buch zieht ist hauptsächlich Ausweglosigkeit gespickt mit kleinen Hoffnungsschimmern. Man weiß also eigentlich das man kein Happy End erwarten kann, hofft aber dennoch darauf. :/
Der Schreibstil in Numbers ist jugendlich, jedoch nicht unauthentisch. Es gibt Jugendliche, die so reden und es fallen nicht selten Schimpfwörter. Für mich war es nicht weiter störend, wer aber großen Wert auf einen unbehinderten Lesefluss legt und sich von sowas leicht ablenken lässt, sollte lieber zweimal bei der Anschaffung von Numbers überlegen.
Das Cover der deutschen Ausgabe ist ganz nett. Es sieht ansprechend aus und man sieht viele Zahlen - die Todesdaten, mit denen Jem immer konfrontiert wird - im Titel selbst. Das Cover der englischen Ausgabe gibt auf den ersten Blick etwas mehr über die Handlung preis. Dank des Nebentitels der Deutschen Ausgabe ''Den Tod im Blick'' geben beide Cover gleich viel Aufschluss über die Handlung.

Fazit:
Numbers ist eine Abwechslung, die einen zum Nachdenken bringt. Denn dadurch, dass die Protagonistin die ganze Zeit über mit dem Tod konfrontiert wird und sich Gedanken darüber macht, fragt man sich automatisch, was man an ihrer Stelle tun würde.
Ich denke ich werde auch Band 2 lesen, obwohl ich diesen mehr als Einzelband mit gleichem Thema sehe, da der erste Band für mich in sich abgeschlossen ist und mir das Ende so, trotz des kleinen schockierenden Cliffhangers, gut gefiel und ich das gern so stehen lassen würde.
--> 4,5/5 Schneeflocken!

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2.499 Bibliotheken, 41 Leser, 9 Gruppen, 113 Rezensionen

götter, fantasy, griechische mythologie, percy jackson, olymp

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.08.2011
ISBN 9783551310583
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe zuerst den Film gesehen und mich dann aufgrund der vielen positiven Meinungen auf Amazon entschlossen das Buch zu lesen, was jedoch nicht weiter störend beim Lesen war. Man hat zwar eine gewisse Vorstellung, was passieren wird,aber da ungefähr die Hälfte im Film gar nicht oder in abgeänderter Form vorkommt, bleibt das Buch interessant.
Ich war froh den Film vorher gesehen zu haben, weil ich ihn recht gut fand und ich mir nicht sicher bin, ob das der Fall gewesen wäre, wenn ich zuvor das Buch gelesen hätte.
Anfangs fand ich das Buch nicht so berauschend und hab es immer öfter zur Seite gelegt, da es eine Weile braucht bis richtig Spannung aufkommt. Nach gut hundert Seiten baut die Spannung aber auf und man verfolgt Percys Reise gespannt.
Aber die ersten hundert Seiten sind auch nicht grottenschlecht. Warum das so ist? Ich würde sagen hauptsächlich wegen Percy und dem Schreibstil des Autors.
Die von Rick Riordan geschaffenen Charaktere sind sympathisch und er schreibt sehr humorvoll. Das Thema Mythologie wird klasse ausgelegt und man erfährt ein Menge über die antiken Götter und ihre Geschichten.
Ich werde mir auch den zweiten Band zulegen, mit der Hoffnung, dass die Spannung in diesem nicht allzu lange auf sich warten lässt.
Die Altersempfehlung (12-15 Jahre) finde ich grundsätzlich passend, da man beim Lesen an manchen Stellen merkt das es sich um ein Jugendbuch/Kinderbuch handelt.
Allerdings kann man die Empfehlung eher locker betrachten, da auch Personen, die nicht mehr fünfzehn sind und Wert auf einen humorvollen Schreibstil legen und an griechischer Mythologie interessiert sind, dieses Buch ins Herz schließen könnten. ;)
--> 3,5/5 Schneeflocken!

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84 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

liebe, körpertausch, model, stark, hübsch

Plötzlich blond

Meg Cabot , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei cbj, 09.07.2012
ISBN 9783570401439
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Schreibstil von Meg Cabot ist lustig und das Buch lässt sich schnell und locker lesen.
Die Idee ist gut - ein Mädchen, das gerne Computerspiele mit ihrem besten Freund spielt und wenig auf die Meinung anderer und ihr Aussehen gibt, wacht nach einem Unfall im Körper eines Teenagermodels auf und muss sich in ihrer Welt zurecht finden.
Vorallem da sich bestimmt jeder schon mal die Frage gestellt hat, wie es wäre jemand anderes - schöner, erfolgreicher, besser - zu sein.
Das Buch ist so gegliedert, dass man zuerst etwas über Ems Leben erfährt, dann findet der Unfall statt, sie findet heraus was wirklich passiert ist, lebt sich dann in ihrer neuen Welt ein und merkt, dass das Modelleben mit den dazugehörigen Pflichten und Menschen doch nicht so einfach ist und hinter den meisten Menschen mehr steckt.
Leider konnte mich das Buch nicht wirklich begeistern und Spannung kam bei mir nicht auf. Ich denke, mit zwölf /dreizehn Jahren hätte mir Plötzlich Blond bestimmt besser gefallen.
Das Buch ist nicht in sich abgeschlossen und es gibt noch zwei weitere Bände. Bei mir besteht aber kein großes Bedürfnis diese auch zu lesen.
Ich finde das englische Cover sagt mehr über die Handlung aus und das Mädchen würde ich eher als Nikki identifizieren, als das auf der deutschen Ausgabe. Die englische Ausgabe spricht auch erwachsene Leser an, wogegen das deutsche Cover kindlicher wirkt.
Ich finde das deutsche Cover etwas besser, da junge Mädchen mit dem Buch wahrscheinlich mehr anfangen können.

Fazit:
Für zwischendurch ist das Buch, wegen des unterhaltsamen Schreibstils und der abwechslungsreichen Idee, in Ordnung. Für jüngere Mädchen ist es wahrscheinlich aber geeigneter.
--> 3/5 Schneeflocken!

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229 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

dystopie, fantasy, alterra, freundschaft, jugendbuch

Alterra: Die Gemeinschaft der Drei

Maxime Chattam , Maximilian Stadler , Nadine Püschel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 02.11.2012
ISBN 9783426513064
Genre: Jugendbuch

Rezension:

'' >> ...Stell dir vor, er glaubt, dass sich die Erde an uns rächt. Der Mensch hat sie solange misshandelt und verschmutzt, bis sie fast unbewohnbar wurde. Doch bevor wir alles zerstören konnten, hat sie sich gegen uns gewandt....<< '' ( S. 162 )

Meine Meinung:
Ein Sturm, der dafür sorgt, dass Autos und andere technische Errungenschaften schmelzen, die Tiere wild und aggressiv macht, die Pflanzen unheimlich schnell zum wachsen bringt, den Großteil der Erwachsenen verschwinden lässt, sie in Mutanten verwandelt (Mampfer) oder sie kalt und grausam werden lässt (Zyniks), bricht über die USA herein.
Nur die Kinder bleiben zurück. Matt und Tobias fliehen und finden Zuflucht auf einer Insel, auf der Kinder und Jugendliche untereinander leben.
Dort freunden sie sich mit Ambre an und die Drei gehen den Fragen, die der Sturm mit sich gebracht hat auf den Grund und müssen bald feststellen, dass sich unter den Kindern auf der Insel Verräter befinden.

Die Idee gefällt mir sehr gut. Die Erde wehrt sich gegen die Menschen und nur die Kinder bleiben über und müssen sich fortan selbst organisieren.
Den Teil, bis Matt und Tobias die Insel erreichen, fand ich jedoch nicht so gut und ich habe schon überlegt das Buch abzubrechen.
Denn das, wodurch das Buch besticht, ist für mich eindeutig die Spannung.
Klar, Matt und Tobias ziehen durch die Stadt und das wurde an manchen Stellen schon mal gefährlich, aber man wusste, dass sie es gut überstehen. Wer killt schon ganz am Anfang einen zuvor detailliert eingeführten Protagonisten ?.
Als sie auf die Insel kamen, wurden neue Rätsel auf den Tisch geworfen, die es zu lösen galt und Geheimnisse, die es zu entdecken gab. Von da an konnte mich das Buch fesseln.
Im Buch waren Wendungen enthalten, die mich sehr überrascht haben und auch auf die Identität der Verräter bin ich, bis zur Auflösung, nicht gekommen.
Das habe ich nicht erwartet, da der Schreibstil eher einfach ist und die Altersempfehlung (14-17 Jahre) für das Buch, meiner Meinung nach, nicht ganz passend ist. Wenn ich als 16-jährige schon finde, dass es sich eher um ein Buch für jüngere Jugendliche handelt, dann sind die 17 Jahre etwas zu hoch angesetzt.
Ich denke, für die meisten 13-15-jährigen wäre das Buch gut geeignet. Aber nicht für jüngere Leser, da ein paar Gewaltszenen vorkommen und es Stellen gab, wo sogar mir so mancher Schauer über den Rücken lief, was allerdings auch daran gelegen haben könnte, dass ich das Buch um 4 Uhr nachts mit flackernder Taschenlampe gelesen habe. ^^
Den tapferen Matt, den zappeligen Tobias und die kluge Ambre, die zwar keine besonders originellen Rollen einnehmen, konnte ich trotzdem sofort ins Herz schließen. Ich weiß selbst nicht so genau, warum ich Tobias nicht mochte.

Hmm, das Cover... Auf dem deutschen sieht man die Skyline von New York (nehme ich mal an) und drumherum sind Pflanzen und Tiere, die nun wieder die Überhand gewinnen.
Das französische Cover hat im Titel, statt des ''O'' von ''Monde'' eine silbrig-grüne Weltkugel, wobei das Silber wohl die Technik darstellen soll, die von der Natur, dem Grünen besiegt wird.
In der Mitte sieht man eine weitere Weltkugel. Ich schätze, das grüne Leuchten ist die Energie, der Lebensfunken, der elektrische Impuls, der Herzschlag der Erde, der im Buch erwähnt wird.
Das Originalcover geht auf Feinheiten der Handlung ein, wogegen das deutsche Cover etwas gröber ist.
Ich finde beide gut, keins geht an der Handlung vorbei. Jedoch spricht das deutsche Cover die richtige Zielgruppe an - Jugendliche und Kinder.

Achja! Was mir aufgefallen ist, da es an mehreren Stellen vorkam, war die Moral des Buches. Die Message ist eindeutig: Kümmert euch gut um euren Planeten und tötet nicht! Matt macht sich nämlich immer wieder Gedanken und fühlt sich schlecht, wenn er jeden noch so bösen Mutanten, der ihn töten wollte, unschädlich gemacht hat. Und was den Planeten angeht, wird sehr oft erwähnt, dass die Erde sie nun bestraft.

Fazit:
Alles in allem ein toller Endzeitroman,der einen miträtseln lässt und eine Menge Spannung hat, jedoch wegen dem harten Anfang und kleineren Macken
--> 3,5/5 Schneeflocken!

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109 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

england, theater, liebe, london, eliza rose

Das außergewöhnliche Leben der Eliza Rose

Mary Hooper , Bettina Bach
Flexibler Einband: 443 Seiten
Erschienen bei bloomsbury taschenbuch, 02.09.2009
ISBN 9783833350337
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eine außergewöhnliche Reise ins London des 17. Jahrhunderts! ^^
Der einfache Schreibstil bereitet dem Lesefluss kein Hindernis und beschreibt Elizas Welt dennoch gut genug, um völlig in ihr abtauchen zu können.
Eliza kommt in so manch brenzlige Situation und ihre Reise bleibt spannend, wobei sie sich auch immer auf Neues einstellen muss. Vom Gefängnis zum Bordell und von dort zum Theater. Dazu kommt noch die Suche nach ihrem Vater und eine kleine Liebesgeschichte.
Ein Pluspunkt ist, dass man immer weiß, wie Eliza sich in diesem ganzen Chaos fühlt.
Eliza ist mir richtig ans Herz gewachsen und für ihre 15 Jahre ist sie richtig stark. Ich an ihrer Stelle wäre sehr oft sehr panisch gewesen ^^
Ich habe immer auf die Stellen hingefiebert, in denen Eliza wieder auf Valentine trifft, der aber auch wirklich sehr ritterlich war *-* :D Daher fand ich es schade, dass die Liebesgeschichte doch etwas kurz kam.
Das Ende kam abrupt und war schnell vorbei, auch in Bezug auf Valentines und Elizas Zukunft hätte ich mir mehr gewünscht.
Der Reiz des Buches lag bei mir vor allem darin das London der Vergangenheit kennenzulernen und bei der Liebesgeschichte. Das ''Geheimnis'' um Elizas Herkunft fand ich nicht ganz so interessant, obwohl ich zugeben muss, dass mich die Auflösung überrascht hat und ich das nicht vorhergesehen habe.
Es ist nicht unbedingt ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann, sondern eher die Sorte Buch bei der man beim lesen alles andere vergisst.

Fazit:
Ein wunderbares Buch, in dem man richtig versinken kann. Weitere historische Romane von Mary Hooper muss ich definitiv noch lesen! :)
--> 4/5 Schneeflocken!

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64 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

jugendbuch, magersucht, marnelle tokio, freundschaft, verlust

Nichts leichter als das

Marnelle Tokio , Martina Tichy (Übers.)
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.09.2010
ISBN 9783551310156
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch war unerwartet lustig, was dem Thema so ein bisschen den Ernst genommen hat.
Marty ist sehr tough und frech, daher kommt es in der Klinik nicht selten zu Wortgefechten mit den Schwestern und auch ihre Gedanken sind durchsetzt von Sarkasmus. Selbst die ernsthaftesten Szenen wurden dadurch gemildert und dieser Schock-Effekt, den ich bei einem Buch, wie diesem erwartet hatte, hat nicht eingesetzt.
Marty kann aber auch anders, was man an ihrem liebevollen Umgang mit der achtjährigen Lily zu sehen bekommt.
Mir kam es so vor, als ginge es im Buch mehr um die Story, als um das Thema.
Das Thema ''Magersucht'' ist nicht der Schwerpunkt. Also schon, aber eher oberflächlich, es geht mehr um Martys Geschichte.
Als Einstieg in das Thema ist das Buch gut geeignet, aber ich könnte mir vorstellen, dass Leute, die schon ein paar ähnliche Bücher gelesen haben, der Meinung sein könnten, dass das Buch nicht gut genug aufs Thema eingeht.
Ich habe beispielsweise zuvor Wintermädchen gelesen, in welchem ein besserer, gründlicherer Einblick gegeben wurde.
Man liest dennoch mit einer gewissen Spannung, wie es mit Marty weitergeht und am Schreibstil von Marnelle Tokio ist nichts auszusetzen.

Fazit:
Das Buch war anders, als erwartet, aber gut! Man bekommt hier keinen allzu eindringlichen/schockierenden Eindruck des Themas ''Magersucht''. Es macht Spaß, Martys Worten zu lauschen und ihr Weg ist spannend mitzuverfolgen.
--> 3,5/5 Schneeflocken!

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1.243 Bibliotheken, 21 Leser, 10 Gruppen, 236 Rezensionen

dystopie, liebe, day, june, legend

Legend - Fallender Himmel

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Loewe, 10.09.2012
ISBN 9783785573945
Genre: Jugendbuch

Rezension:

''Meine Mutter hat immer gehofft, dass ich meine bescheidenen Wurzeln eines Tages hinter mir lassen würde. Dass ich erfolgreich werden würde oder sogar berühmt.
Tja, berühmt bin ich nun, allerdings glaube ich nicht, dass sie so etwas im Sinn gehabt hat.'' ( S. 35, Day )

Meine Meinung:
Dieses Buch wurde zu sehr gehypt. Schon bevor das Buch überhaupt raus kam, habe ich wegen der ganzen Werbung vom Verlag selber, aber auch den positiven Meinungen der Blogger, die das Buch entweder schon auf englisch gelesen haben oder als Rezensionsexemplar früher zugeschickt bekommen haben, viel erwartet. Zu viel.
Was mir gut gefallen hat, ist, dass man ziemlich schnell in das Buch reinfindet und auch nicht lange auf Action warten muss.
Der Schreibstil ist passend und die sich abwechselnden Kapitel, von denen ich normalerweise kein so großer Fan bin, waren für mich in Legend nicht ganz so schlimm. Man erfährt zuerst etwas über die Situation von Day und June und dann führen ihre Wege zueinander. Auf den Punkt habe ich mich gefreut, da ich sehen wollte, wie sie die Dinge unterschiedlich auffassen und die abwechselnde Sichtweise hat hier glücklicherweise ergänzend funktioniert.
Das Konzept ''Feinde, die sich ineinander verlieben'' hat mir eigentlich ganz gut gefallen, aber die Liebe von Day und June konnte mich nicht so ganz überzeugen, da mir das etwas zu schnell ging.
Auch, dass die Republik hier nicht von Anfang an für beide die Bösen dargestellt hat, war neu für mich. Junes Vertrauen in die Republik ist verständlich, allerdings war ich froh als sie dem Ganzen dann immer mehr misstraut hat, wobei das doch ziemlich langsam voran ging und sie manches hätte schneller durchschauen können, wo sie doch so schlau ist. Das war schon ärgerlich, wenn an manchen Stellen der Leser dann schneller als June war und nur darauf gewartet und mitverfolgt hat, wie sie es auch versteht.
June kam zu sehr von sich überzeugt rüber, was mir, obwohl sie zwar Grund dazu hat, nicht gefallen hat. Day war mir da schon sympathischer. Als Leser kann er einen ziemlich schnell auf seine Seite ziehen und man will gar nicht glauben, dass er Junes Bruder getötet hat.
Den skrupellosen, Befehle befolgenden Thomas fand ich spannend und auch am Ende des Buches habe ich ihn noch nicht so ganz durchschaut. Ich hoffe, dass Thomas und June im zweiten Band nochmal zusammentreffen.

Fazit:
Hört sich alles in allem doch recht gut an, oder? Ist es auch, es ist mit Sicherheit kein schlechtes Buch, aber bei mir ist der Funke nicht übergesprungen und so besonders, wie erwartet war es aber leider nicht. Eine weitere gut lesbare Dystopie, aber nichts Legendäres.
--> 3,5/5 Schneeflocken!

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(94)

161 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 12 Rezensionen

vampire, liebe, fantasy, gothic, vampir

Jungs zum Anbeißen

Mari Mancusi , Michaela Link
Flexibler Einband: 261 Seiten
Erschienen bei Arena, 19.06.2008
ISBN 9783401500898
Genre: Jugendbuch

Rezension:

" Ich, Sunshine McDonald, habe soeben jemandem ein Messer in den Bauch gerammt. Und jetzt könnte er sterben.(...) Was ist nur in mich gefahren, einen irregeleiteten Teenager niederzustechen, der sich für einen Vampir hält? Dämlich, Sunny. Saudämlich.
Tränen strömen mir über die Wangen, während ich neben Magnus hocke. >>Bist du okay?>Siehst du ein weißes Licht? Wenn ja, dann flehe ich dich an, geh nicht darauf zu. Ich habe noch so viel, wofür es sich-ich meine..du hast noch so viel, wofür es sich zu leben lohnt.
>>Habe ich es dir nicht erklärt?>Ich bin schon tot.<< " ( S. 37)

Meine Meinung:
Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt laut Amazon bei 14- bis 15-jährigen, was ich jedoch nicht bestätigen kann.
Und auch das deutsche Cover spricht wohl eher junge Leser an, was schade ist, da es sich hier um ein wirklich tolles Buch handelt.
Ich habe mir dieses Buch vor zwei / drei Jahren zugelegt, als ich noch ein riesen Vampirfan war und hätte es mir, wenn ich es heute in der Buchhandlung gesehen hätte wahrscheinlich nicht gekauft.
Als mir dann letzte Woche der Lesestoff ausgegangen ist, habe ich mir dieses Buch, an das meine Erinnerung schon völlig verblasst war, nochmal zur Hand genommen.
Und oh Wunder, es gefiel mir immer noch und handelt sich nicht um irgendeinen weiteren Twilight-Abklatsch. Eher wird alles typisch Vampirmäßige parodiert. :D
Der Schreibstil von Mari Mancusi ist flüssig und leicht lesbar.
Auch die Charaktere sind liebenswert und ihre Handlungen nachvollziehbar.
Das Buch ist aus der Sicht von Sunny geschrieben und ihre Gedanken zu verfolgen ist sehr unterhaltsam, da sie diese ganze Vampirsache anfangs sarkastisch hinterfragt und dem nicht ganz glauben will.
An Romantik fehlt es dem Buch auch nicht, wobei mir Sunnys Schmachtereien (ich hoffe es gibt dieses Wort :D ) nach einer Weile ein bisschen zu viel wurden.

Trotzdessen war das Buch einfach wunderbar zu lesen und ich würde auch jenen, die Vampirromane wie Twilight nicht allzu gerne mochten, empfehlen einen Blick hineinzuwerfen, da es das Thema "Vampir" einfach ganz anders angeht, nämlich mit Humor!
--> 4/5 Schneeflocken!

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(79)

154 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

vergewaltigung, jugendbuch, kunst, schweigen, usa

Sprich

Laurie Halse Anderson , Birgitt Kollmann , ,
Flexibler Einband: 274 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 14.06.2013
ISBN 9783407789082
Genre: Jugendbuch

Rezension:

''Mr. Freeman: >>Kunst ohne Emotionen ist wie Schokoladenkuchen ohne Zucker. Zum Kotzen. Wenn du das nächste Mal an deinen Bäumen arbeitest, dann denk nicht an Bäume. Denk an (...) irgendetwas, das Gefühle in dir auslöst. Konzentrier dich auf dieses Gefühl. Wenn Menschen ihre Gefühle nicht ausdrücken, dann sterben sie nach und nach ab...<<'' ( S.173 )

Meine Meinung:
Melinda fühlt sich in der Schule gefangen, aber auch zuhause fühlt sie sich nicht mehr wohl. Lediglich der Kunstunterricht bei Mr. Freeman macht Melinda Spaß, wo sie ihre Gefühle still rauslassen kann.
Melinda weiß, dass etwas schief läuft, kann aber nicht den Willen aufbringen etwas zu ändern, da sie traumatisiert ist. Dennoch waren da Situationen, in denen man als Leser einfach nur hoffnungsvoll denkt ''Jetzt passts, sie wirds verstehen, sags ihr, dann wird alles besser!''.
Das Buch ist in Quartalen gegliedert und hat Kapitel mit Überschriften, die von Melinda gegeben sein könnten.
Der Schreibstil von Laurie Halse Anderson in ''Sprich'' ist toll, allerdings nicht so malerisch wie in ''Wintermädchen'', was das Buch ein Stück weniger dramatisch macht.
Man erfährt anfangs nicht direkt, was passiert ist, sondern erst gegen Ende. Allerdings gibt es im Laufe der Geschichte immer wieder Hinweise und Erinnerungen von Melinda, die dann Einblick verschaffen.
Obwohl man erahnen kann, was Melinda passiert ist, ist es interessant ihren Alltag mitzuverfolgen und dank der Ich-Perspektive weiß man immer, wie es Melinda dabei geht.
Es geht alles ziemlich ruhig voran, was einerseits die Veränderung, die Melinda langsam durchmacht authentisch und nachvollziehbar macht, andererseits aber dafür sorgt, dass sich das Buch etwas zieht.
Trotz dem, was ihr zugestoßen ist, kann Melinda alles noch mit einer Art ironischem Humor sehen, sodass, wenn man nicht gerade Mitgefühl mit ihr hat, am Schmunzeln ist.

Es gibt auch einen Film zum Buch. Hier der englische Trailer. Ich finde, Kristen Stewart ist wie gemacht für die Rolle von Melinda!

Über den Alltag eines traumatisierten, einsamen Mädchens, das langsam die Kraft findet wieder zu leben. Einfühlsam beschrieben, mit ein bisschen Humor, aber auch etwas langatmig.
--> 3,5/5 Schneeflocken!

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(200)

396 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 33 Rezensionen

magersucht, lia, freundschaft, bulimie, tod

Wintermädchen

Laurie Halse Anderson , Salah Naoura
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.01.2016
ISBN 9783473584048
Genre: Jugendbuch

Rezension:

'' Wir fassten uns an den Händen und folgten dem Lebkuchenpfad in den Wald, und von unseren Fingerspitzen tropfte Blut. Wir tanzten mit Hexen und küssten Ungeheuer. Wir verwandelten uns in Wintermädchen, und als Cassie sich davon machen wollte, zog ich sie in den Schnee zurück, weil ich Angst davor hatte, allein zu sein. '' ( S.117 )

Meine Meinung:
Wintermädchen, weil sie nicht tot sind, aber auch nicht richtig lebendig. Weil sie die Kontrolle und sich selbst verloren haben. ''Wandelnde Leichen, sagen die Jungs in den Schulfluren.'' Sie existieren, ja, das gerade noch so, aber sie leben nicht.
Der Kampf gegen den Hunger, gegen das Essen - ein Kampf, den Lia nicht gewinnen kann, ist nicht ihr einziges Problem. Auch die Erinnerungen an Cassie machen sie völlig fertig, da sie sich selbst die Schuld an ihrem Tod gibt.
Lia ist eigentlich ein liebes Mädchen, nur ist sie ihrer Sucht gegenüber hilflos und verletzt so die Leute, die ihr nahe stehen.
Obwohl sie selbstzerstörerisch und drastisch handelt, ist sie nicht unsympathisch, im Gegenteil - man leidet eher mit, da man versteht, aus welchen Gründen sie es tut und was zu ihrem Problem geführt hat.
So kann man Lias Taten, auch wenn man sie nicht gutheißt, durch die gründlich beschriebene Gefühlswelt Lias und durch den außergewöhnlichen Schreibstil gut nachvollziehen. Man versteht zum Beispiel, dass das Hungern bei Lia ein Gefühl von Kontrolle und Stärke weckt, obwohl eher das Gegenteil der Fall ist.
Ihre Familie liebt sie und will nur das Beste für Lia, richtet aber lange Zeit nichts aus, weil sie nicht wahrnehmen, wie schlimm es wirklich ist, da Lia gelernt hat sie zu täuschen.
Der Schreibstil in diesem Buch ist sehr malerisch, poetisch und passt perfekt zum Thema. Die Ausweglosigkeit der Situation für Lia wird deutlich. Außerdem sind manche Sätze durchgestrichen und stehen berichtigt daneben, was Lias inneren Kampf aufzeigt.
Laurie Halse Anderson beschreibt Lias Geschichte durchweg authentisch.
Es ist kein fröhliches Buch, was ja zu erwarten ist, da es ein ernstes und leider aktuelles Thema behandelt. Denn leider gibt es nicht wenige Mädchen ,die wie Cassie eine gestörte Selbstwahrnehmung haben und trotz völlig gesunder Körpermaße ''Diäten'' machen und hungern.
Beide Cover sind schön. Das der Originalausgabe finde ich aber passender. Man sieht ein Wintermädchen (Cassie?.) hinter ihrer Schicht aus Eis, durch ihre Krankheit abgeschirmt vom Leben.

Fazit:
Eine Geschichte, die einen nicht nur durch ihre Handlung in den Bann zieht, sondern auch durch den tragisch schönen Schreibstil.
Alles in allem ein besonderes Buch, das einen erschreckt, bedrückt aber auch mitreißt und mich beeindrucken konnte.
--> 4/5 Schneeflocken!

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(356)

614 Bibliotheken, 7 Leser, 6 Gruppen, 46 Rezensionen

erbe, liebe, familie, humor, witwe

In Wahrheit wird viel mehr gelogen

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 17.03.2011
ISBN 9783404165520
Genre: Liebesromane

Rezension:

'' >>...Ich war für einige Zeit - im Krankenhaus.>Warst du krank?<< Nein. Ich war nur einfach so zum Spaß im Krankenhaus. Brauchte mal ein bisschen Gesellschaft. Außerdem finde ich, es riecht da immer so lecker.'' ( S. 210 )

Meine Meinung:
Kerstin Gier schafft es Carolins Charakter - hochbegabte Einzelgängerin, deren Mann gerade gestorben ist und die von ihren Mitmenschen nicht mehr sehr viel hält - sympatisch zu machen.
Von Carolins Mitmenschen haben aber auch ziemlich viele einen an der Kappe. Vor allem ihre ''Therapeutin''.^^
Obwohl Carolins Situation eher tragisch ist, deprimiert das Buch einen keinesfalls. Carolin handelt und denkt, wenn man ihre Lage bedenkt absolut nachvollziehbar. Ihre Gedanken strotzen nur so vor Sarkasmus, was mich nicht selten zum lachen gebracht hat.
Im Roman wird nicht nur erzählt, was nun nach dem Tod ihres Mannes passiert, sondern auch wie es überhaupt zur ihrem Zusammentreffen kam, und dieser Teil ist wirklich unterhaltsam.
Der Titel ''In Wahrheit wird viel mehr gelogen'' lässt sich auch mit dem Buch verbinden, da Carolin es anfangs mit der Wahrheit nicht so ernst nimmt, was ihr ein paar Probleme einheimst. Das Thema Lügen wird immer mal wieder aufgegriffen.
Jedes Kapitel wird mit einem Zitat eingeleitet, das Carolin kommentiert. Diese Zitate beziehen sich auf das jeweilige Kapitel, was nach dem Lesen deutlich wird.
Der Schreibstil ist einwandfrei und ich werde auf jeden Fall weitere Romane von Kerstin Gier lesen.
Verglichen mit Rubinrot, gefiel mir In Wahrheit wird viel mehr gelogen besser.

Fazit:
Trotz des tragischen Themas habe ich selten so gelacht.
--> 5/5 Schneeflocken!

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(4.580)

7.164 Bibliotheken, 76 Leser, 27 Gruppen, 441 Rezensionen

liebe, zeitreise, zeitreisen, london, fantasy

Smaragdgrün

Kerstin Gier
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Arena, 08.12.2010
ISBN 9783401063485
Genre: Jugendbuch

Rezension:

''Weiter kam sie nicht, weil ich sie packte und so fest umarmte, dass sie keine Luft mehr bekam. >>Ja, zerquetsch sie ruhig!>Deine Mum kann ja einfach noch ein Kind kriegen, wenn das hier kaputt ist.<<'' ( S.292 )

Und noch eins, weil ich Xemerius Kommentare sehr vermissen werde :')

''Er nahm mir das Bündel aus dem Arm und wiegte es wie ein Baby. >>Ist das wirklich...> Nee, du Depp>Das ist ein alter Käse, den Gwendolyn hier oben aufbewahrt, falls sie in der Nacht Hunger bekommt.<<'' ( S.370 )

Meine Meinung:
Wie Band 2 auch war Smaragdgrün witzig, spannend und romantisch.
Kerstin Giers Schreibstil ist immer noch top, die Charaktere können auch im dritten Band noch unterhalten und die verworrene Geschichte mit all ihren Geheimnissen wird ''entwickelt''.:D
Der Titel ''Smaragdgrün'' passt, da der Graf der Smaragd ist und dessen Geheimnisse und Absichten nun offensichtlich werden.
Es war ein schöner Abschluss und ich war irgendwie sogar traurig als ich das Buch beendet habe, da ich die Bücher fast alle direkt hintereinander gelesen habe und ich mich in den letzten paar Wochen so an Gwendolyn, Gideon, Leslie, Xemerius und sogar Charlotte gewöhnt habe. :)
Wer die ersten beiden Bände gelesen hat, wird um diesen nicht herum kommen.
Smaragdgrün bekommt von mir nicht die volle Punktzahl, da mich, die Zeitspanne in der die Handlung aller Bücher stattfindet zu kurz ist - zwei Wochen für soviel Handlung ist zu wenig. Das hat mich beim Lesen etwas gestört, aber ansonsten ist das Buch super.

Fazit:
Gelungener, absolut lesenswerter letzter Band!
--> 4,5/5 Schneeflocken!

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(4.876)

7.532 Bibliotheken, 64 Leser, 34 Gruppen, 471 Rezensionen

liebe, zeitreise, zeitreisen, london, fantasy

Saphirblau

Kerstin Gier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2010
ISBN 9783401063478
Genre: Jugendbuch

Rezension:

''Meine einzige Erfahrung mit Alkohol lag genau zwei Jahre zurück. Es war auf einer Pyjamaparty bei Cynthia gewesen... Während Cynthia nach drei Gläsern die Fenster aufriss und laut >>Zac Efron, ich liebe dich!> du bisso sssön, heirate miss>Sing mit, Glatzkopf! Schwing deine Hüften.<<'' ( S.293-294 )

Meine Meinung:
Man musste nicht erst wieder neu in die Geschichte reinfinden, denn Band 2 setzt da an, wo Band 1 aufgehört hat.
In Saphirblau hat Gwen nicht mehr nur Hilfe von Leslie, sondern auch von einem Wasserspeierdämon, names Xemerius ( der übrigens eine Menge Witz mit in die Geschichte bringt ) und ihrem Großvater aus der Vergangenheit.
Außerdem wird Raphael, Gideons Bruder, der in Band 1 ja schon erwähnt wurde, eingeführt, was mir sehr gut gefiel.
Das ständige Hin und Her zwischen Gwen und Gideon hat mich völlig fertig gemacht und manchmal tat sie mir so richtig leid, wenn sie überhaupt nicht wusste, was los war, genau wie der Leser auch.
An ''manchen'' Stellen handelt Gideon sehr launisch, was aber nicht unbedingt schlecht war. Ich mag es, wenn Bücher beim lesen Emotionen hervorrufen, auch, wenn diese nicht immer positiv sind, sondern eher von der '' Ich will dir ein Brett über den Schädel hauen'' - Sorte. ^^
Was mich manchmal leicht gestört hat, war die Zeitspanne, in der die Handlung aus Band 1 und 2 stattfindet. Vor allem im zweiten Band steckt viel Handlung, daher kam mir der Zeitraum manchmal nicht ganz passend vor.
Für mich kam die Wendung zwischen Gwen und Gideon am Ende etwas überraschend, denn ich hatte eher damit gerechnet, dass sie jetzt als Team die Geheimnisse aufdecken, die Bösewichte fertig machen und aufs Happy End zusteuern. Aber nun gut, das hat nochmal extra Aufregung reingebracht. :)
Wie in Band 1 auch, rätselt man bis zum Ende mit und versucht alles miteinander zu verbinden. Es werden viele neue Fragen aufgeworfen und am Ende war ich völlig durcheinander, was ich nicht negativ meine. Es liegt einfach an der komplexen, gut durchdachten Geschichte.
Noch ein kleiner Kritikpunkt: Der Titel. Als ich dabei, war Band 1 (in dem es inhaltlich am meisten um Gwendolyn= Rubin=Rubinrot geht) zu lesen, dachte ich mir, dass in Band 2 Lucy (=Saphir=Saphirblau) eine sehr wichtige Rolle spielen und öfters auftauchen würde. Aber nein, tut sie nicht. Der Titel passt zwar auf den ersten Blick schön zur die Reihe, ergibt aber inhaltlich leider keinen Sinn. Ich bin gerade dabei Band drei zu lesen und da passt der Titel wieder :)

Fazit:
Trotz zwei kleiner Kritikpunkte, gefiel mir Band 2 besser als sein Vorgänger. Er war spannender, lustiger und auch romantischer. Das Ende macht Lust auf Band drei! ;)
--> 4,5/5 Schneeflocken!

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(3.764)

5.968 Bibliotheken, 63 Leser, 38 Gruppen, 627 Rezensionen

liebe, zeitreise, london, zeitreisen, fantasy

Rubinrot

Kerstin Gier
Fester Einband: 345 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2009
ISBN 9783401063348
Genre: Jugendbuch

Rezension:

'' >>Bereit für das nächste Abenteuer, Prinzessin? <<
>>Bereit, wenn du es bist<<, sagte sie leise.'' ( S.10 )

Meine Meinung:
Zuallererst: Das Cover. Einfach wunderschön *-* Und es passt auch super zur märchenhaft schönen Stimmung des Buches. Ich würde mal sagen dagegen loost das englische Cover deutlich ab.
Vor allem da das Mädchen auf dem englischen Cover ein klein wenig aussieht wie aus einem Bollywood Film.
Die Charaktere in Rubinrot gefielen mir gut, nicht nur die Protagonisten, auch Nebencharaktere, wie zum Beispiel Gwens Mitschüler. Damit meine ich aber nicht, dass sie alle sympathisch sind.
Gideon hat anfangs so ziemlich den arroganten Schnösel gegeben.
Deshalb ging es für mich auch etwas schnell, dass sich das zwischen ihm und Gwen so entwickelt hat. Oke, man hat gemerkt, dass er nicht nur eingebildet, sondern auch einfühsam und sanft sein kann, aber naja...
Gwen ist einem ziemlich schnell sympathisch.
Sie ist etwas ungeschickt, von ihrer großen Familie nicht ganz so begeistert und sie und ihre beste Freundin Leslie ergänzen gut sich und sind ein super Team.
Was mich an dem Buch gestört hat, war der ''Anfang'' (bzw die Hälfte des Buches), er ist etwas langwierig und es passiert nicht besonders viel. Gwendolyn springt nämlich ein paar mal in der Zeit zurück, bis sie bereit ist zu akzeptieren, dass sie diejenige mit dem Zeitreisegen ist. Danach wurde es für mich besser.
Mit Kerstin Giers flüssigen Schreibstil und einigen lustigen Stellen lässt sich Rubinrot angenehm lesen.

Fazit:
Für mich ist Rubinrot ein schönes Buch mit einer gut ausgearbeiteten Idee und tollen Charaktern , das einen mit einem guten Gefühl zurück lässt.
--> 4/5 Schneeflocken!

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(132)

238 Bibliotheken, 0 Leser, 8 Gruppen, 44 Rezensionen

werwolf, fantasy, chloe, simon, derek

Höllenglanz

Kelley Armstrong , Christine Gaspard
Fester Einband: 398 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 24.05.2011
ISBN 9783426283431
Genre: Fantasy

Rezension:

>>Nette Freunde, die du da hast.<<
>>Ja, ein paar von ihnen sind meine Freunde, Simon, aber die meisten sind wie andere Mitglieder eines Clubs. Wir haben ein einziges Anliegen gemeinsam, mehr nicht. Dieses Anliegen ist es unsere Welt zu schützen. Für mich bedeutet das, den Aktivitäten der Edison Group ein Ende zu machen. Für manche von ihnen...
>>Bedeutet es, uns ein Ende zu machen<< murmelte ich. ( S. 276 )

Meine Meinung:
Nach ihrer Flucht haben Chloe und ihre Freunde Zuflucht im Haus einer Gruppe von Widersachern der Edison Group gefunden, denen Andrew, ein Freund von Simons und Dereks Vater, angehört. Chloe und Co wollen immer noch den Vater der Jungs finden und Rae und Chloes Tante aus den Fängen der Edison Group befreien. Nach einer Weile bei Andrew müssen sie sich jedoch fragen, ob sie ihm und seinen Freunden wirklich trauen können.
Chloe hat nicht mehr ''nur'' mit normalen Geistern zu kämpfen, sondern auch mit denen von Dämonen, die sie ganz schön quälen, was für noch mehr Gänsehaut in diesem Buch sorgt.
Außerdem muss sie sich nun zwischen Simon und Derek entscheiden!
Was die Charaktere angeht, so sind mir in diesem Band vor allem Chloes und Toris Entwicklungen aufgefallen. Chloe ist viel mutiger und weniger unsicher als in den ersten beiden Bänden und Tori ist mir überraschender Weise ans Herz gewachsen. Während sie in Band 1 und 2 noch vorwiegend zickig und nervig war, nimmt das Ganze in Band 3 eine ehrlichere Note mit einem etwas bissigem Humor an.
Der Schreibstil ist flüssig, ergreifend und unterstreicht die gruselige und spannende Atmosphere.
Inhaltlich hatte ich gehofft, dass Chloes Kräfte sie in Versuchung führen würden oder eine gefährliche Situation sie dazu zwingen würde, dass diese in bisher jedem Band erwähnte ''Nekromanten, die Armeen von Toten beschwören-Nummer'' stattfindet. Was leider nicht der Fall war; diese Friedhofstelle war mir dann doch etwas zu wenig.
Wenn das Ende auch grob absehbar war, so war der Weg dahin durchweg spannend, mit überraschenden Wendungen gespickt, und den Intrigen und Geheimnissen, die sich da im Laufe der drei Bände zusammengespinnt haben, keinesfalls vorhersehbar.
Der Showdown war super spannend, jedoch kam das Ende etwas schnell und es wäre auf jeden Fall noch Platzt für einen dritten Band.

Fazit:
Grusel, Spannung, Geheimnisse, vielschichtige und interessante Charaktere, verspricht dieser letzte Band, sowie diese ganze, super geniale, besondere Buchreihe!
--> 5/5!

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geister, fantasy, chloe, flucht, derek

Seelennacht

Kelley Armstrong , Christine Gaspard
Fester Einband: 367 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 24.11.2010
ISBN 9783426283424
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem Chloe, Rae und Tori nach dem Verrat von Chloes Tante wieder bei der Edison Group gelandet sind, müssen sie erneut einen Weg finden zu entkommen, um zu Simon und Derek zu gelangen, die nach ihrem Vater suchen wollen. Die Flucht gelingt ihnen und den Rest des Buches über, fliehen sie vor ihren Verfolgen und geraten in ein Problem nach dem anderen.
Ihre besonderen Fähigkeiten machen das ganze auch nicht leichter. So hat Derek mit seinen Wandlungen zu kämpfen und und Chloe mit der Kontrolle ihrer Kräfte. Neben der Flucht werden weitere kleine Handlungen eingeführt, wie zum Beispiel feindliche Werwölfe oder die Beziehung zwischen Chloe und Derek, die in Band 3 dann wieder aufgegriffen/weitergeführt werden.
In Band 2 wird diese Verbindung zwischen Chloe und Derek nur angedeutet und Chloe selbst realisiert das noch gar nicht. Romantische Gefühle spielen in Band 2 also wieder keine große Rolle.
Generell erfährt man über alle Charaktere und ihre Kräfte mehr.
Wie gewohnt hat Kelley Armstrong mit ihrem besonderen Schreibstil auch wieder einige wunderbar gruselige Stellen eingebaut.
Ein paar Fragen werden beantwortet und neue stellen sich.
In diesem Band war mir Tori schon sympatischer als in Band 1 und die restlichen Charaktere sind noch immer super.

Fazit:
Eine actionreiche Flucht mit vielen Gefahren und interessanten Charakteren. Gewohnter Gruselfaktor und mehr Infos über die Kräfte von Chloe und Co bekommt man in Band 2!
--> 4,5/5 !

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