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55 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

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Ostfriesenfalle

Klaus-Peter Wolf
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.07.2013
ISBN 9783596513048
Genre: Romane

Rezension:

Raus aus dem heimischen Ostfriesland und ab nach New York: Eine ehemalige Klassenkameradin will den vor drei Jahren tot erklärten Markus Poppinga in Manhattan wiedererkannt haben. Die Eltern beharren jedoch auf dessen Tod. Ann Katrin und Weller werden für eine kurze Privatermittlung nach New York geschickt, um die Identität des Mannes zu überprüfen. Ihre Erkenntnisse führen jedoch schnell nach Ostfriesland zurück und bringen so manch erschreckende Überraschung.

Bislang kamen die Ostfriesenkrimis eher mit einem Mörder in regionaler Umgebung daher. Und das ist auch alles, was ich mir von einer solchen Krimireihe erhoffe - ein spannender Fall und gute Ermittlungsarbeit, nicht mehr und nicht weniger. Wenn es dann aber um eine reichlich abstruse Klongeschichte geht, dann wirkt das wenig authentisch. Es passt einfach nicht, und war dabei auch nicht gut umgesetzt (ein großes Konstrukt, angesiedelt in Ostfriesland).

Was mir bei diesem Band noch stark auffiel: Warum müssen die Charaktere allesamt so unsympathisch, impulsiv und kindisch agieren? Beispielsweise sind Ann-Katrin und Weller wegen jeder Kleinigkeit sicher, dass der andere ihn oder sie nicht mehr lieben könnte. Aber ohne jede Grundlage und nur, um im nächsten Moment wieder schwer verliebt zu sein. Missverständnisse arten mehrfach in Überagieren aus, was wenig Sympathie fürs Ermittlerteam sorgt. Rupert ist so dämlich gezeichnet, dass ich ständig den Kopf schütteln muss.

Getoppt wird dies nur noch von einer verklemmten Hausfrau, die zum abgebrühten Mehrfachkiller mutiert. Ich hätte den Teil wohl besser auslassen sollen. Ich vergebe 2 Sterne, aber auch nur weil ich ihn als Teil der Reihe sehe.

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175 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 148 Rezensionen

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10 Stunden tot

Stefan Ahnhem , Katrin Frey
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 02.05.2019
ISBN 9783550200052
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kommissar Fabian Risk und das Helsingborger Kommissariat haben es mit einem scheinbar unlösbaren Fall zu tun. Ein Mörder wählt seine Opfer mittels eines Würfelspiels aus. Währenddessen kämpft Fabian einen weiteren Kampf. Seine Familie droht an sämtliche Seiten auseinander zu brechen. Gelingt es ihm, seine Familie zu kitten und den Mörder - ohne jeglichen Hinweis auf sein nächstes Opfer - zu finden?

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und mein Gefühl wurde dort bestätigt. In Reihen werden ja oftmals private Belange über die einzelnen Bände hinweg behandelt oder es wird Bezug auf frühere Fälle genommen. In "10 Stunden tot" wird dies auf die Spitze getrieben, ja ich habe noch kein Buch gelesen, dass so sehr auf Vergangenem basiert und nur im geringen Maße darauf eingeht.

Das führt dazu, dass der Leser ohne Vorkenntnisse ziemlich verloren ist (wie 'Worin war der Sohn verwickelt?!' 'Warum ist er so sauer auf sie?!'). Da es sich um maßgebliche Dinge handelt, kann man sowas nicht ignorieren. Als Kenner der Reihe war ich natürlich wesentlich besser dran und fand die ganzen Bezüge zur Vergangenheit richtig gut. Da jedoch etwas Zeit vergangen war, war mir auch nicht mehr alles parat und der eine oder andere Hinweis wäre ganz hilfreich gewesen.

Die Anzahl der angeschnittenen Themen ist sehr hoch. Der im Klappentext angepriesene Mörder ist eher zweitrangig. Dazu gesellen sich Themen wie Rassismus, Pädophilie, ein Sexguru und und und....Davon wird leider kaum ein Faden vollständig zu Ende geführt. Um also seinen Frieden zu finden, muss man definitiv den Folgeband lesen. Für Erstleser von Stefan Ahnhem ist das Buch daher leider nicht geeignet, für Kenner der Reihe ist es ein spannendes Buch voller Erzählstränge, die alles andere als langweilig sind. Ja, es kam wirklich keine Langeweile auf, man muss wirklich dranbleiben und tut es aber auch gerne! Ich vergebe 4 Sterne, da mich die Reihe sehr fesselt. Im Mai 2020 geht es mit dem Würfelmörder übrigens weiter.

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110 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Ostfriesensünde

Klaus-Peter Wolf
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.07.2013
ISBN 9783596513031
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Kommissarin Ann-Katrin Klaasen findet viel versprechende Hinweise zum Banküberfall, bei dem ihr Vater ums Leben kam, und der sie seit Jahren beschäftigt. Allerdings stößt sie dabei auch auf Fotos von ihrem Vater, die so nicht zu dem Bild passen wollen, welches sie von ihm hatte. Die Frau, bei der sie die Bilder findet, wird tot im Wohnzimmer aufgefunden. Kann das Zufall sein, oder will jemand alle Spuren verwischen?

Der Banküberfall, in dem Ann-Katrins Vater starb, zieht sich ja bereits wie ein roter Faden durch die anfänglichen Bände. Der vierte Fall widmet sich nun fast ganz der Thematik, sodass er sich wirklich zum persönlichsten Fall der Kommissarin entwickelt. Dabei rückt der eigentliche Fall ganz schön ins Hintertreffen, obwohl er eigentlich sehr interessant ist. Der "Maurer" mauert seine Opfer ein und überlässt sich dort sich selbst. Zunächst fehlt ein jeglicher Zusammenhang zwischen den Frauen bzw. ein Motiv des Täters.

Das Team soll unterstützend helfen. Rupert gibt sich dabei auf intrigante Art und Weise Mühe, sich einzuzecken, während Ann-Katrin so sehr mit ihrem Fall beschäftigt ist, dass Weller mit dem Leiter der Operation mehr auf sich selbst gestellt ist. Natürlich gibt Ann-Katrin trotz alldesssen entscheidende Hinweise zum Täter. Der Maurer-Fall hatte zugegebenermaßen allerdings das größere Potential, hier hätte ich mir einen größeren Fokus darauf gewünscht. Außerdem kann Ann-Katrin mit ihren leichtsinnigen Verhalten nicht sehr punkten, vor allem da sie sich mal wieder kopflos in unnötige Gefahr bringt. Ich hoffe wirklich, dass Ann-Katrin nun außerhalb diesen persönlichen Falls wieder zu Höchstleistungen gerät, zu einer Kommissarin, die man zurecht bewundert. Für den vierten Band vergebe ich 3 Sterne.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Morgen werde ich dich vermissen

Heine Bakkeid , Ursel Allenstein
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 22.01.2019
ISBN 9783499290565
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Thorkild Aske, ehemaliger Ermittler der norwegischen Polizei, wurde gerade aus dem Gefängnis entlassen. Ohne Perspektive lässt er sich dazu überreden, einen jungen Mann zu suchen, der spurlos von einer verlassenen Leuchtturmwärterinsel verschwunden ist. Die Eltern des Vermissten wollen sich nicht mit einem Tauchunfall zufrieden geben. Die stürmische See schwemmt tatsächlich eine Leiche an, nur dabei handelt es sich nicht um den Vermissten.

Ich bin ein großer Fan von Skandinavien Krimis und Thrillern. Diesem Debut wollte ich daher auf jeden Fall eine Chance geben. Aber das Gefühl, welches sich bereits am Anfang auftat, zog sich durch das gesamte Buch. Ich habe weder zur Hauptfigur noch zur Handlung eine Verbindung aufbauen können. Das Buch widmet sich im Detail Thorkilds Leben und Personen um ihn herum. Dabei verliert sich der Autor in vielen weniger interessanten Details, was massiv die Spannung nimmt. Viele Einzelszenen, statt ein sich entwickelnder Strang, dominieren das Geschehen.

Thorkild ist schon ziemlich kaputt. Ständiger Tablettenkonsum ist sein Begleiter und er gerät von einem Problem ins Nächste. Ekel- und Gruselelemente wirken etwas zwanghaft reingeschoben, auch einige Logikfehler sind enthalten. Beispielsweise geht der Ermittler wohl kaum mehr als Student durch, der an einer Obduktion teilnimmt. Die anderen Personen bleiben auch eher grau, sind aber eigentlich allesamt etwas kaputt. Das Ende ist für mich weniger ein Showdown, sondern eher absurd.

Der Klappentext war vielversprechend, die Umsetzung war leider nicht meins. Neben einer erfolgreich düsteren, stürmischen Umgebung konnte mich nicht viel begeistern. Mir fehlte der rote Faden und der Zugang zu den einzelnen Personen. Ich vergebe daher nur 2 Sterne.

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(26)

32 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

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Lüge nie!

Kate White , Matthias Frings
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 07.12.2018
ISBN 9783746634272
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bryn Harper ist Autorin und hat seit einem schweren Autounfall eine Schreibblockade. Ihr Ehemann Guy versucht sie abzulenken und lädt zu einer Dinnerparty ein. Dort rasselt Bryn mit der Chefin der Catering-Firma aneinander und findet nach dem Abend rätselhafte Zeichen, die auf den Unfall hinweisen. Am nächsten Morgen ist die Chefin tot. Und Bryn erfährt nach und nach, dass ihr Mann nicht der zu sein scheint, für den er sich ausgibt.

Bryn gerät zeitweise unter Tatverdacht. Sie ist noch recht labil und des Öfteren sehr naiv in ihrem Handeln. Sie und auch die restlichen Personen bleiben relativ grau, auch wenn der Thriller selber gar nicht schlecht ist. Die Autorin versucht erfolgreich, lange offen zu lassen, was die Hintergründe für die Tat sind und wer ein Interesse daran hat, Bryn in die Falle zu locken. Auch wenn mir vorzeitig klar wurde, wer der Gesuchte ist - es gab einige offensichtliche Hinweise, die man kennt, wenn man Thriller und Krimis liest -, hatte ich auf lange Zeit ein Fragezeichen beim Lesen.

So ein richtig packender Thriller ist "Lüge nie" eher nicht. Das ist wohl auch einer der größten Kritikpunkte der meisten Leser. Zwischen dem Mord und dem kleineren Showdown lebt der mittlere Teil eher von den Zweifeln der Protagonistin statt von spannenden Cliffhangern und Spannungsspitzen. Ich vergebe gute 3 Sterne - die Geschichte hat mich schon soweit interessiert, sie auch zu Ende zu lesen.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Grillen – das ganze Jahr

Tom Heinzle
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Dorling Kindersley, 19.02.2019
ISBN 9783831036400
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wir sind schon lange dazu übergegangen, nicht nur Fleisch auf den Grill zu legen, sondern es durch Gemüse, Pfannen, Pizza und co. zu erweitern. Trotzdem begrenzt sich das Grillen auf den Sommer und natürlich besonders schöne Tage im Frühjahr. Ob es nun am Wetter oder mangelnden Ideen liegt, der Rest des Jahres wird eigentlich nicht gegrillt. Da jetzt ein eigener Garten zur Verfügung steht, hat mich das Buch glühend (Vorsicht: Wortspiel ;-) ) interessiert.

Das Buch ist wie zu erwarten nach den Jahreszeiten gegliedert. Im Fokus steht laut Einführung des Buches, dass es einfach simpel und lecker sein soll, statt aufwendig und kompliziert. Die Rezepte sind übersichtlich auf Doppelseiten gehalten. Auf der einen Seite befindet sich das Rezeptbild, auf der anderen ein Hinweis des Autors (Erfahrung, Hintergrund, Einkaufstipp etc), Zutatenliste und Zubereitungsschritte, sowie Zeitangaben sowohl für die Vorbereitung und das Grillen. Gut finde ich, dass auch eine optimale Grilltemperatur angegeben ist, bzw. ein Hinweis, ob direkt oder indirekt gegrillt werden soll.

Pro Jahreszeit findet man mitunter außergewöhnliche Rezepte, aber vor allem saisonales Angebot. So wundert es nicht, dass man im Frühjahr beispielsweise auf Erdbeeren und Spargel trifft, oder im Winter auf Kohl. Neben Hauptgerichten findet man auch Vor- und Nachspeisen oder ganze Menüvorschläge. Besonders gut gefallen mir die Extras, wie die Rezepte für Eistee (hmm, lecker). Die Rezepte sind maximal so lang, dass einem noch nicht vorab die Lust vergeht, sich alles durchzulesen. Obwohl die Rezepte nicht unbedingt sehr kompliziert sind, sind sie nichts, was man ganz spontan aus dem Ärmel schüttelt, hat man nicht zwangsläufig alles da. Eine Vorabplanung ist bei diesem Buch also nicht verkehrt, aber der Aufwand lohnt sich.

Bereits beim Durchblättern hält man bei einer Vielzahl an Rezepten inne und denkt, dass man das gerne mal machen kann. Das Buch zeigt auf jeden Fall, dass Grillen garantiert nicht langweilig ist, und wirklich das ganze Jahr praktizierbar ist - selbst wenn man es anschließend im Warmen genießt. 5 leckere Sterne von mir!

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Die Totensucherin

Emily Littlejohn , Kathrin Bielfeldt
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 09.11.2018
ISBN 9783746634623
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gemma Monroe kehrt nach einer 12-wöchigen Babypause zurück in den Polizeidienst. Ihr erster Fall: An einer Privatschule wird eine Leiche aufgefunden. Bei dem Aushilfslehrer handelt es sich um den bisher unerkannten Autor Delaware Fuente. Dazu entdeckt Gemma zusammen mit ihren Kollegen Finn eine beunruhigende Nachricht: "Das ist erst der Anfang." Ist der Täter der Unbekannte, der auch die Schüler drangsaliert? Als ein weiterer Lehrer verschwindet, ahnt Gemma, dass sie keine Zeit verschwenden dürfen, den Mörder zu finden.

Bei "Die Totensucherin" handelt es sich um den zweiten Band der Reihe um Gemma Monroe. Gemma Monroe bringt tatsächlich jede Menge Potential für eine Reihenfigur mit. Sie ist eine einfühlsame Ermittlerin und trotzdem sehr zielstrebig. Sie ist ein wenig hin und hergerissen zwischen ihrer neuen Mutterrolle und ihr beruflichen Verantwortung, wobei sie schon deutlich mehr ihren Fokus auf ihren Beruf legt. Dass sie froh ist, wieder im Beruf zu stehen, statt zuhause Hausfrau und Mutter zu sein, wurde schon unnötig oft betont.

Der Anfang rund um das Auffinden der Leiche fand ich sehr spannend, bzw. es wurde eine gute Atmosphäre in dem düsteren Schneesturm geschaffen. Danach ebbt die Spannung leider ab, die Ermittlungen verlaufen in diverse Richtungen ohne richtigen Erfolg. Erst gegen Ende wird dann eine Auflösung geschaffen, die weder richtig überraschend noch besonders glaubwürdig war. Schade muss ich dazu sagen, da mir der Strang mit dem Mord, aber auch die Begebenheiten an der Schule, gefallen haben. Das Buch hat mich jetzt nicht so sehr umgehauen, dass ich mir noch Band 1 hole, aber er war auch definitiv nicht schlecht. 4 Sterne von mir.

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Mein erstes Soundbuch: Miau, miau! Hör mal, die Tierkinder!

Maria Bogade , Maria Bogade
Pappbuch: 12 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 25.03.2019
ISBN 9783649629269
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Bei "Miau, Miau! Hör mal, die Tierkinder" handelt es sich um ein Soundbuch mit Lichtsensoren für Kleinkinder ab 9 Monaten. Gesehen und gehört werden dürfen Katze, Pferd, Hund, Zicklein und Vogel. Ein kurzer Reim begleitet dabei die Tiere.

Quadratisch und stabil kommt das Buch daher. Jede Doppelseite widmet sich einem Tier. Genauer genommen dem jeweiligen Tierkind und seiner Mutter. Die Tiere sind sehr lieb gezeichnet, die Seiten nicht überfordernd. Für die Lichtsensoren wird ausreichend Licht benötigt, aber hier wurde wohl bei der Intensität nachgebessert, man muss nicht unbedingt im direkten Licht sitzen. Klar stehen Kleinkinder auf Tierlaute, und die Auswahl der Tiere scheint gerade richtig zu sein.

Auge und Ohr werden bei dieser Art von Buch gleich doppelt angeregt. Da kein Knopf gedrückt werden muss, ist das Buch auch für kleinere Kinder super, die schon blättern, aber noch nicht gezielt die Knöpfe drücken können. Der kleine Tester, mittlerweile schon 18 Monate, ist auf jeden Fall begeistert und holt das Buch des Öfteren hervor. Dabei wird auch gleich versucht, den Laut nachzuahmen. 5 Sterne von mir.

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Die Frau, die verschwand

Trude Teige , Gabriele Haefs , Andreas Brunstermann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 18.01.2019
ISBN 9783746634661
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kasja ist Journalistin und lebt zurückgezogen auf einer kleinen Insel bei Oslo. Ein Mann erbittet bei der Aufklärung eines Vermisstenfalls um Kajas journalistische Mithilfe, wird aber kurz danach selbst umgebracht. Kajas Neugier ist geweckt und sie beginnt ihre eigenen Ermittlungen. Vor vielen Jahren verschwand ein Mädchen, dessen Mutter gerade erst auf die Insel zurückgekehrt ist. Ihr Weg führt sich in die ehemalige Psychiatrie und zu einigen verschollenen Kunstwerken.

Auf der Suche nach einem guten Skandinavien Krimi bin ich bei Trude Teige stehen geblieben. Dass es sich hierbei um den 3. Band der Reihe handelt, störte mich nicht (und war auch nicht hinderlich beim Lesen). Es hätte auch genauso gut der Anfang einer Reihe sein können. Kajsa, deren Mann gleichzeitig bei der Polizei arbeitet, ist eine angenehme Figur, die tough sein und gleichzeitig bedacht handeln kann. Ein persönlicher Schicksalschlag ist dabei geschickt ins Geschehen integriert, ohne den Fall zu überlagern.

Der alte Fall bringt Einblicke in unlautere Handlungsweisen in Psychatrien in der Vergangenheit. Der Handlungsstrang dort, der eben auch das Verschwinden von dem Mädchen beinhaltet, ist nicht minder interessant, als die aktuellen Ermittlungen von Kajsa und der Polizei. Der Plot ist abwechslungsreich und durchgängig am Ball bleibend. Wer skandinavische Krimis mag, die auch nicht unbedingt viel blutvergießend sind, kann hier beherzt zugreifen. Ich vergebe 5 Sterne.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Fischermord

Katharina Peters
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 15.02.2019
ISBN 9783746634463
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Romy Beccare ist aus den Flitterwochen zurück und darf sich prompt in die Arbeit stürzen. Im Norden der Insel wird der Familienvater Torsten Fischer erhängt aufgefunden. Obwohl alles auf einen Suizid hinweist, lassen ein paar verdächtige Spuren am Tatort bei Romy Zweifel aufkommen. Entgegen der Anweisungen räumt Romy den Fall von hinten auf. Der Tote hat seine Biografie gefälscht und stammt aus Südafrika. Wer hat ein Motiv für einen Mord?

Romy Beccare ist mir schon aus den vorherigen Bänden gut bekannt. Fischermord ist dabei leider nicht mein Lieblingsteil, da gab es schon bessere Rügen-Krimis. Fischermord bezieht sich dabei übrigens nicht auf den Mord eines Fischers, wie man erwarten könnte, sondern der Tote heißt einfach Fischer mit Nachnamen.

In der ersten Hälfte wird der Fall entwickelt, in der zweiten Hälfte erfährt man dann, wie die unterschiedlichen Figuren nach und nach der Wahrheit auf die Spur gekommen sind. Parallel findet die Ermittlung des Teams statt, die dann aber in erster Linie bekannte Informationen an die Oberfläche bringt. Diese Erzählweise nimmt den Buch erheblich die Spannung.

Ein Augenmerk wird natürlich auch wieder auf die Insel gelegt, sodass man immer ein bisschen Urlaubsgefühl hat. Wäre die Thematik nicht Missbrauch von Kindern und Jugendlichen gewesen, hätte mir dieser Band sicherlich etwas besser gefallen. Ich vergebe 3 Sterne.

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243 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 158 Rezensionen

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Einer wird sterben

Wiebke Lorenz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 27.02.2019
ISBN 9783651025417
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Stella ist alleine zuhause. Vor ihrem Haus parkt seit Tagen ein Paar, welches einfach reglos im Auto wartet. Worauf warten sie? Die Anwesenheit der ungebetenen Gäste beunruhigt die Anwohner der sonst so friedlichen Straße. Allen voran Stella, die eine Verbindung zu einem tragischen Unfall zieht, der sich vor einigen Jahren ereignet hat.

Was mir so oft schwer fällt, war bei diesem Thriller ganz leicht: Ich war von Anfang an in der Geschichte drin und gefesselt. Man begleitet ganz nahe das Leben von Stella, die mit ihrem Mann Paul, Pilot von Beruf, zusammenlebt. Die Menschen, die eines Tages vor Stellas Haus im Auto sitzen, bereiten einem als Leser ebenfalls ein mulmiges Gefühl. Die Autorin hat eine kleine Sackgassenstraße geschaffen, die auf den ersten Blick sehr friedlich erscheint, aber der Schein trügt. Intrigen und Bosheit schlummert unter der Oberfläche und so lernt man nach und nach die Bewohner der Straße kennen.


Die Situation spitzt sich ganz allmählich zu. Dabei passieren keine bahnbrechenden Ereignisse, aber wie bei einem guten Psychothriller, trägt jedes Ereignis zu einem unwohleren Gefühl bei. Trotz geringeren Spannungsniveau als bei anderen Thrillern war ich gut unterhalten. Vor allem dass man das Gefühl hat, Stella hautnah zu begleiten, hat mir sehr gut gefallen. Das Ende enthielt eine Wendung, aber hat mich nicht völlig umgehauen.


Ein seichter Psychothriller, der einen ständig dazu bewegt, weiterlesen zu wollen. Ich vergebe 5 Sterne hierfür.

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Mein erstes Entdecker-Klappenbuch: Im Wald

Anna Milbourne , Christine Pym
Fester Einband: 12 Seiten
Erschienen bei Usborne, 22.03.2019
ISBN 9781789410310
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Entdecke mit dem Eichhörnchen den farbenfrohen und spannenden Wald, in dem es viele Bewohner gibt. 8 große Klappen fördern dabei den Entdecker-Spaß.

Das handliche Buch entstammt der Entdecker-Klappenbuch-Reihe und richtet sich an Kinder ab 10 Monaten. Die Klappen sind sehr groß - etwa zwischen einem viertel und einer halben Seite - und sind dadurch stabil und leicht greifbar. Dass ist vor allem für solch kleine Kinder ein Vorteil, ansonsten hätte man schnell die einzelnen Klappen in der Hand. Eine der Seiten ist bei mir nicht optimal verklebt, aber ich denke, es sollte halten.

Neben dem einfachen Aufklappen soll auch gleich etwas kindgerechtes Naturwissen vermittelt werden. Von der Zeichnung her finde ich es fast ein bisschen überladen, sodass es ein bisschen überfordernd sein kann für ganz kleine Kinder. Ich vergebe 4 Sterne.

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Erstes Aufklappen und Verstehen: Warum scheint die Sonne?

Katie Daynes , Christine Pym
Fester Einband: 12 Seiten
Erschienen bei Usborne, 22.03.2019
ISBN 9781789410488
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Passend zu den ersten Sonnenstrahlen widmet sich dieses Klappenbuch aus der Reihe `Erstes Aufklappen und Verstehen` der Frage, warum die Sonne scheint. Mit über 40 Klappen dürfen die Kleinen interessante Fakten und Informationen über die Sonne und das Licht entdecken.

Das Buch richtet sich an Kinder ab 4 Jahren, die ein gewisses Verständnis mitbringen und für ihr Leben gern Fragen stellen. Sicherlich hat auch schon eine der Fragen aus dem Buch manch ein Elternteil ins Schwitzen gebracht. Jede Klappe ist mit einer Frage versehen, darunter ist ein erklärendes Bild mit Text. So geht es beispielsweise um Schatten, um die Frage, warum Mensch, Natur und Tier Sonne benötigen, um die Temperatur oder auch um das Innere der Sonne.

'Warum spüre ich nicht, dass die Erde sich dreht?' oder 'Wie sieht die Sonnenoberfläche aus?` sind einige der Fragen die näher beleuchtet werden. Die Antworten sind kurz und bündig und leicht verständlich, die Zeichnungen sehr liebevoll, wie man bereits durch das Cover erahnen kann.

Ein informatives, liebevoll gezeichnetes Buch, welches die Fragen kleiner Kinder mittels bunter Klappen beantwortet - ich vergebe 5 Sterne.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Romy und das Glück

Janna Solinger
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 22.01.2019
ISBN 9783499275180
Genre: Liebesromane

Rezension:

Romy spielt gern die Kupplerin in ihrem Freundeskreis und hat damit augenscheinlich auch guten Erfolg. Bei ihren Freunden läuft alles rund und es stehen gleich mehrere Hochzeiten an. Bisher konnte Romy nur noch nicht den richtigen Mann für sich selbst finden. Bis sie auf David trifft, der Romys Herz erobert, aber offensichtlich auch den Zauber bricht. Nach und nach brechen die Beziehungen um Romy herum auseinander. Aber wie soll man zwischen dem eigenen Glück und dem der Freunde entscheiden?

Nach einer Thriller/Krimistrecke hatte ich mal wieder Lust auf einen Liebesroman. Der Klappentext und das Cover von "Romy und das Glück" wiesen da auf jeden Fall das richtige Potential für einen schönen Wohlfühlroman auf. Und tatsächlich taucht man in einen Roman, den man eigentlich so weglesen kann. Romy ist eigentlich ganz sympathisch, bodenständig mit realistischen Zielen und sie hat ein Gespür für die Bedürfnisse ihrer Freunde.

Der Personenkreis um Romy herum hat mir allerdings nicht so gut gefallen. Die Freunde scheinen so gewählt zu sein, dass zwanghaft jede sexuelle Ausrichtung vorhanden ist. Dies in Kombination mit den typischen Klischees, wie die sich anzickenden Homosexuellen. Getoppt wird das eigentlich nur noch durch den weisen, verrückten Opa, der sich zum Social Media König aufschwingt. Diese Kombination habe ich einfach schon sehr oft in Liebesromanen gelesen, als dass sie mich abholen konnte.

Die Geschichte selbst ist ansonsten unterhaltsam und ein netter Zeitvertreib, der Schreibstil sehr flüssig und angenehm. Aufgrund der Abstriche bei den Charakteren vergebe ich 3 Sterne.

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201 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 118 Rezensionen

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Die Eishexe

Camilla Läckberg , Katrin Frey
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 02.01.2018
ISBN 9783471351079
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Ganz Fjällbacka sucht nach einem kleinen Mädchen, welches vermisst wird. Bereits vor 30 Jahren verschwand ebenfalls ein Mädchen im gleichen Alter. Dieser Fall konnte jedoch nie ganz aufgeklärt werden. Hauptkommissar Patrik Hedström stößt bei seinen Recherchen auf eine Legende aus dem 17. Jahrhundert. Hilfe kann er von seiner Frau Erika Falck erwarten - sie arbeitet schon länger an dem alten Fall...

Ich habe vor einigen Jahren den ersten Band der Reihe gelesen und war alles andere als begeistert. Als nun Band 10 der Reihe erschien, dachte ich mir, dass ich der Reihe vielleicht Unrecht tue, nicht umsonst entwickelt sich eine Reihe so lang weiter. Gesagt, getan, und auch ohne die zwischenzeitlich stattgefundenen Ereignisse habe ich schnell den Anschluss gefunden.

Es gibt 3 Handlungsstränge. Zum einen den in der Gegenwart, dann den Parallelbericht vor 30 Jahren, in denen die Verdächtigen zum Großteil dieselben sind, und einer Geschichte aus dem 17 Jahrhundert. Alles in allem mochte ich alle 3 Stränge. Der Hexen-Verfolgungsbericht aus dem 17. Jahrhundert war eigentlich ganz nett, hatte aber letztendlich nicht wirklich was mit dem Rest zu tun (auch wenn natürlich eine Verbindung von der Autorin aufgebaut wurde).

Es gibt unglaublich viele Personen! Wer da die Lust verliert, dem kann man das nicht übel nehmen. Ich habe locker die Hälfte des Buches gebraucht, um alles und jeden zuordnen zu können. Es wird auf alles und jeden erstmal ein Blick auf das jeweilige Leben geworfen. Das Buch ist ziemlich lang und vor allem komplex. Neben den beiden Fällen spielt auch das Thema "Flüchtlinge" eine nicht unerhebliche Rolle. Etwas weniger Inhalt - beispielweise ohne den Strang aus dem 17. Jahrhundert, oder die Flüchtlingskrise - hätten dem Buch gut getan. Dem gefolgt dann natürlich auch gleich einige Seiten weniger.

Wer sich allerdings bis zum Ende durchkämpft, wird mit 2 spannenden Fällen belohnt. Ich vergebe 4 Sterne mit Abstrichen.

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146 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Ostfriesengrab

Klaus-Peter Wolf
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.07.2013
ISBN 9783596513024
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im Schlosspark Lütetsburg ist eine weibliche Leiche als Engel zwischen Rhododendronbüschen drapiert. Der Täter muss sich dabei äußerst viel Zeit gelassen haben. Außerdem scheint er Kommissarin Ann Katrin Klaasen etwas mitteilen zu wollen.

Auch der dritte Fall hält für Ann Kathrin Klaasen einen Serienmörder parat. Dieser "malt" Bilder, indem er seine Opfer in Szene setzt. Bereits am Anfang des Buches wird Ann Kathrin von den Ermittlungen beurlaubt, da sie sich bei der Suche nach dem Mörder ihres Vaters fahrlässig verhält. Auch wenn die Kommissarin sonst eher rational zu sein scheint, verliert sie viel von ihrer Vernunft, sobald es um ihren Vater geht. Dabei geht sie auch so weit, Geld an einen Verbrecher überweist, in der Hoffnung, dass dieser ihr bei der Aufklärung des Mordes von ihrem Vater helfen könne.

Das Privatleben betrachtet ist dieses Buch eher anstrengend. Ann Katrins Mann und Sohn spielen eine fast nicht existente Rolle. Dafür befinden sich Ann Katrin und Weller jeweils in einer persönlichen Krisensituation, was zu einem leicht depressiven Lesevergnügen wird. Außerdem sind die Figuren sehr stereotyp, Weller möchte Ann Katrin ständig vor allem beschützen, aber auf eine ungesunde Art und Weise.

Bisher konnte mich die Reihe noch nicht so wirklich packen. Ich hoffe, dass Ann Katrin aus ihren Fehlern lernt und ihre Energie mehr in die Fälle steckt. Dass Klaus-Peter Wolf interessante Fälle schaffen kann, die den Leser durch das Buch tragen, hat er hier ganz gut bewiesen. Ich vergebe 3 Sterne.

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Mein Immer-wieder-Stickerbuch: Tiere im Zoo

Holly Bathie , Gareth Lucas
Flexibler Einband: 24 Seiten
Erschienen bei Usborne, 31.01.2019
ISBN 9781789410976
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Im Zoo gibt es eine Menge Tiere, die sich in ihren Gehegen tummeln. Mittels 240 Stickern können Zoo-Szenen ganz individuell gestaltet werden. Die wieder ablösbaren Sticker können im Buchdeckel aufbewahrt werden.

Nachdem man erkannt hat, wie gut Stickerbücher bei Kindern ankommen, ist man dazu übergegangen, wieder ablösbare Sticker zu verwenden, damit die Freude an den Büchern langanhaltender ist. Bei "Tiere im Zoo" trifft man vor allem auf Totenkopf-und Kapuzineräffchen, Seelöwen und Pinguine, Giraffen, Zebras, Löwen, Tiger, Elefanten, Krokodile, Papageien, Fische und Flamingos.

Der Fantasie sind praktisch keine Grenzen gesetzt, auf den beklebbaren Seiten gibt es auch Vorschläge, welche Tiere man dort hinkleben kann. Bei einigen kleineren Stickern kann das Kind je nach Alter schon noch Hilfe brauchen, weil diese mitunter schwer zu entfernen sind. Für dieses schöne Stickerbuch, was Kindern definitiv Freude macht, vergebe ich 5 Sterne.

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148 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 133 Rezensionen

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Doggerland – Fehltritt

Maria Adolfsson ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 27.12.2018
ISBN 9783471351826
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kommissarin Karen Eiken Hornby ist Ende 40 und wacht nach einer durchzechten Nacht neben ihrem Chef auf, den sie eigentlich gar nicht so mag. Als sei dies nicht schon schlimm genug, wird seine Ex-Frau am kommenden Morgen getötet. Karen soll den Fall übernehmen und nun kann sie sich endlich beweisen. Allerdings ist sie auch in der Misere, dass sie ihren Chef zumindest teilweise entlasten könnte, aber auch nur teilweise. Hat der Mord mit der Kommune zu tun, in der die Tote einst aufwuchs?
An Doggerland kam man in Social Media eine Zeitlang kaum vorbei. Das hat dann doch mein Interesse geweckt, auch wenn mich das schwarz-weiß-grüne Cover etwas abgeschreckt hat. Ich fand es nicht sehr ansprechend und konnte mit dem Begriff Doggerland nichts anfangen. Da sowohl Band 2 und 3 der Trilogie fürs kommende Jahr angekündigt sind, war mein Interesse geweckt. Generell lese ich sehr gerne Skandinavien Krimis und Thriller und auch Doggerland reiht sich hier ein.

Der Krimi spielt auf Doggerland, einer Inselgruppe in der Nordsee zwischen Großbritannien und Dänemark, die es längst nicht mehr gibt. Doch in diesem Krimi existiert Doggerland weiterhin und besteht aus mehreren Inseln. Die Hauptstadt Dunker ist eine Mischung aus London (Pubkultur) und Stockholm (skandinavischer Flair). Die diversen Einflüsse aus unterschiedlichen Ländern halten Einzug, was andersartig, aber auch etwas seltsam und gewöhnungsbedürftig ist. Die Bewohner sind ein Völkchen für sich, genauso rau wie die umgebende Nordsee.

Karen lebt zurückgezogen, sie hat Mann und Sohn bei einem selbstverschuldeten Autounfall verloren. Da sie alles verloren hat, geht sie nach der Devise, dass es nun nichts mehr zu verlieren geht. Sie ist dem vielen Alkohol erlegen, was leider so oft dem Klischee eines guten Ermittlers entspricht. Auf der anderen Seite hat sie einen sehr gerechten, scharfsinnigen Spürsinn, den sie nun nutzen kann.

Der Sprachstil ist sehr bildlich, die Spannung eher gediegen, da es auch viele Rückblicke in die Vergangenheit gibt. Stück für Stück wird der Fall zusammengeführt, sodass er gegen Ende ein rundes Bild ergibt. Da ich die Trilogie gerne weiter verfolgen möchte, vergebe ich 4 Sterne.

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199 große Maschinen

Jessica Greenwell , Gabriele Antonini
Fester Einband: 16 Seiten
Erschienen bei Usborne, 22.03.2019
ISBN 9781789410433
Genre: Kinderbuch

Rezension:

199 farbige Abbildungen mit Bezeichnungen helfen Kindern ab 3 Jahren verschiedene Fahrzeuge und Maschinen zu erkennen und richtig zu benennen.

Mir geht es ähnlich wie kleinen Kindern. Für mich ist fast jede Maschine auf der Bausstelle oder auf dem Feld entweder ein Bagger oder ein Traktor. Da kommt man schnell in die Bredouille, wenn man seinem Kind nicht hinreichend Antworten geben kann. Natürlich habe ich schon mal einen Teleskopbagger oder einen Grader gesehen, aber bis dato keine Ahnung, wie man solch ein Gefährt eigentlich nennt.

Und da vor allem kleine Jungs gerne zu Experten von allem werden, was vier oder mehr Räder hat oder einfach richtig groß und am besten laut ist, hilft dieses Buch weiter. Die "199-Reihe" gibt es schon bereits für die verschiedensten Themenbereiche, dieses widmet sich Baggern und Aushubmaschinen, Autos und Bussen, Einsatzfahrzeugen, Transportfahrzeugen, Baumaschinen, sowie Fahrzeugen am Flughafen, in der Luft, auf dem Baurnhof, auf dem Wasser, Züge und Straßenbahnen sowie im Weltraum.

Das Repertoire ist also sehr groß bemessen und damit eine tolle Hilfe für groß und klein. Die Maschinen und Fahrzeuge sind alle gut erkenn-und unterscheidbar, auch wenn nicht immer die Größenverhältnisse stimmen. Ich vergebe 5 Sterne.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Wohin fährt der Traktor?

Heather Amery , Gillian Doherty , Stephen Cartwright , Katrin Tutt
Fester Einband: 13 Seiten
Erschienen bei Usborne, 01.08.2012
ISBN 9781409547457
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Auf dem Apfelhof wohnen Herr und Frau Stroh mit ihren Kindern Nina und Jan sowie Hund Wuff und Katze Schnurr. Manni fährt den Traktor. Zu jeder der 3 Geschichten gibt es eine dazugehörige Fahrspur, auf der man mit dem Traktor und Aufstellfiguren die Geschichten selbst nacherzählen kann.

Wenn mein Kind wegen eines Buches ganz aus dem Häuschen ist, dann weiß ich: es ist ein gutes Buch! :-) Das Buch ist schon ein echter Kaliber, es ist ziemlich groß und schwer - was es aber sein muss. In einem Loch verschwindet der mitgelieferte Aufziehtraktor, der sowohl auf ebenen Boden sich fortbewegt oder in den Fahrspuren. Die Laufzeit reicht auf jeden Fall für eine Tour durch eine komplette Geschichte.

Natürlich kann der Traktor auch einfach aus Spaß bewegt werden. Freude macht es definitiv auch kleineren Kindern, ggf. dann halt mit Hilfe der Eltern. Dabei fährt der Traktor die Spur nach, kreuzt Wege und wendet am Ende oder landet gar im Teich. Es gibt 3 lustige Geschichten. Dabei können die Kinder kreativ werden, indem die Pappfiguren, die erst aus dem Buch gelöst werden müssen, an richtiger Stelle platziert werden. Anhaltspunkte für den richtigen Ort gibt es natürlich auch. Die Figuren - bestehend aus Personen, Tieren und Gegenständen können anschließend auch so zum Spielen verwendet werden.

Ob Lesen oder Spielen, hier kommt Langeweile garantiert nicht so schnell auf. Dieses große Buch mit Lieblingsbuchpotential kommt hier auf jeden Fall sehr gut an. Dazu ein wie ich finde fairer Buchpreis - ich vergebe volle 5 Sterne.

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181 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

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Ostfriesenblut

Klaus-Peter Wolf
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.07.2013
ISBN 9783596513017
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ann Kathrin erkennt bereits von Weitem, dass es sich bei dem Sack vor ihrer Haustür um einen Leichensack handelt. Obwohl die dort drin liegende Frau laut Totenschein eines natürlichen Todes gestorben sein soll, zeigt die erneute Obduktion, dass es sich um Mord handelt. Ann Kathrin erhält weitere Hinweise des Täters bezüglich seines nächsten Opfers. Er ist ihr näher, als Ann Kathrin denkt, und er scheint zu wissen, was immer sie vor hat. Offensichtlich ist sie Teil eines Spiels, dessen Regeln sie (noch) nicht kennt.

"Ostfriesenblut" ist der zweite Fall für Ann Kathrin Klaasen. In diesem Band lernt man die Kommissarin noch einmal genauer kennen, da sie nicht nur Ermittlerin ist, sondern auch in den Fall involviert wird. Der Täter scheint zu ihr eine ganz besondere Bindung aufbauen zu wollen und sucht den ständigen Kontakt zu ihr. Ann Kathrin hat weder eine Ahnung, um wen es sich handelt, noch warum er seine Opfer umbringt. Um ihm auf die Spur zu kommen, muss sie abseits des Teams ihre eigenen Wege gehen. Die Kommissarin ist des Öfteren frustriert, aber gleichzeitig so engagiert, dass man doch irgendwo einen Draht zu ihr findet.

Auch persönlich geht es in diesem Band voll weiter. Ann Kathrin kommt ihrem Kollegen Weller näher, gleichzeitig wird sie mit der neuen Familiensituation konfrontiert, die schon etwas bizarr ist. Etwas weniger Lovestory hätte es sein können, da sie schon einen nicht unwesentlichen Part ausmacht. Oder auch einfach eine gemächlichere Entwicklung über die Bände hinweg wäre angenehmer gewesen. Ann Katrins Handeln wird leider nicht immer vernünftig und durchdacht. Über einige inhaltliche Schwächen muss man als Leser ebenfalls hinnehmen.

Der Zusammenhang mit der "Schwarzen Pädagogik" war sehr lehrreich und bildete ein gutes Mauerwerk für den Regionalkrimi. Die Suche nach dem Täter ist ständig präsent, am Ende konnte ich mich nur nicht ganz mit seiner Wahl auf Ann Kathrin anfreunden. Daher vergebe ich 3 Sterne, bin aber trotzdem auf den nächsten Band gespannt.

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159 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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Nächte, in denen Sturm aufzieht

Jojo Moyes , Judith Schwaab
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 29.01.2019
ISBN 9783499275692
Genre: Liebesromane

Rezension:

Liza McCollen hat es zusammen mit ihrer Tochter an einen bescheidenen Küstenort in Australien verschlagen. Dort lebt sie in einer Pension bei ihrer Tante und fährt zu Walbeobachtungstouren, der lokalen Hauptbeschäftigung, die ein paar Touristen anlockt. Einer dieser Touristen ist der Engländer Mike Dormer. Er interessiert sich sowohl für Liza als auch den Ort. Allerdings passen seine Pläne überhaupt nicht mit dem der Einheimischen, einschließlich Liza, zusammen. Das kleine Paradies ist in Gefahr.


Wo Jojo Moyes draufsteht, dass muss ich auch lesen. Vor allem die Bände um Will und Lou finde ich großartig. Bereits das Cover erinnert an einige der vorangegangen Bücher der Autorin. Offensichtlich handelt es sich bei dem Buch nicht um eine komplette Neuerscheinung, sondern es erschien vor einigen Jahren unter dem Namen "Dem Himmel so nah".

"Nächte, in denen Sturm aufzieht" ist dadurch gekennzeichnet, dass er von einer ganzen Reihe an Personen erzählt wird, d.h. pro Kapitel kommt die Geschichte von einer anderen Perspektive (ohne sich zu wiederholen, es geht linear weiter). Anfangs war es schwer, sich in die jeweils erzählende Person hineinzuversetzen, aber das legte sich mit der Zeit, als die Personen bekannter waren. Es gibt einige Rückblicke in die Geschichte des Ortes und die Autorin gibt sich sichtlich Mühe, die Personen so real wie möglich erscheinen zu lassen. Dabei konzentriert sie sich vor allem auf Liza, ihre Tochter und Mike.

Liza ist aufgrund ihrer Vergangenheit äußerst verschlossen. Das führt auch dazu, dass das Gefühl nicht so wirklich aufkommt. Das Buch fokussiert sich vor allem in der ersten Hälfte auf Mikes Pläne und die Walbeobachtungen statt auf die Beziehung zwischen den beiden. Seltsamerweise kam mir auch der Ort manchmal eher trostlos als paradiesisch vor, da seine Zeit einfach schon vorbei zu sein scheint. Leider fühlte ich mich nicht emotional berührt, wie beispielsweise bei der Will und Lou Reihe, die so richtig zu Herzen geht und "bleibt". Womöglich liegt es auch daran, weil mir schnell klar war, in welche Richtung die Story verläuft.

Alles in allem kann ich nur drei Sterne vergeben. Die Geschichte ist definitiv nicht verkehrt, nur konnte sie mich nicht erreichen. Ich hoffe, ich hatte nicht zu große Erwartungen.

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321 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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OstfriesenKiller

Klaus-Peter Wolf
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 15.05.2012
ISBN 9783596512461
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gleich mehrere Mitglieder des gemeinnützigen "Regenbogen" Vereins, der sich um die Belange von Behinderten kümmert, werden umgebracht. Jedes Mal ist es eine andere Vorgehensweise und jedes Mal stehen die Ermittler vor einem Rätsel. Wer sollte so sozial eingestellten Menschen etwas derart Böses antun? Der Fall erschüttert Ostfriesland und Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen steht nicht nur vor einer beruflichen Herausforderung, sondern auch vor den Scherben ihres Familienlebens.

Da ich richtig Lust auf eine für mich neue Krimi-Reihe hatte, habe ich mich entschieden, die Ostfriesenreihe von Klaus-Peter Wolf zu lesen. Nächsten Monat erscheint Band 13, also habe ich eine Menge vor mir :-) Wer einen Regionalkrimi erwartet, der wird auf keinen Fall enttäuscht.

Ann Kathrin Klaasen ist eine angenehme Figur, die wieder übermenschlich noch besonders labil ist. Der Autor verwebt die persönliche Geschichte der Kommissarin mit dem Fall, beides in sehr ausgeglichenem Maße. Sie stellt ihren Mann vor ein Ultimatum, welches leider nicht so ausgeht, wie erhofft. Das einzige, was mir an der Figur nicht gefiel, sind einige Aussetzer, die sie hat - beispielsweise übernachtet eine Zeugin bei ihr, was leider ziemlich unprofessionell ist.

Das Team ist gut organsiert und jeder von den Figuren spielt seine eigene Rolle. Obwohl stets das nächste Opfer benannt wird, tut das der Spannung keinen Abbruch. Der Mittelteil ist etwas seichter, aber generell hat man mit "Ostfriesenkiller" einen klassischen Krimi, der einen bildlich nach Ostfriesland führt. Tatsächlich hatte ich am Ende des Buch sofort Lust Band 2 zu lesen. Das ist ein super Zeichen und darum vergebe ich 4 Sterne.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

Die zweite Schwester

Claire Kendal , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 30.11.2018
ISBN 9783548290775
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ella behandelt ihren Neffen wie ihren eigenen Sohn, seit seine Mutter kurz nach seiner Geburt verschwunden ist. Selbst 10 Jahre nach dem Verschwinden ihrer Schwester, nutzt Ella die von der Polizei zurückgegebenen Gegenstände, um die Wahrheit herauszufinden. Dabei wird sie von jemandem beobachtet, der sie einlädt, ihr zu helfen. Trotz aller Warnungen begibt sie sich in Gefahr, gekleidet im Outfit ihrer Schwester...

Ella hat die Fürsorge für ihren Neffen zusammen mit ihren Eltern übernommen. Sie alle haben sich nicht mit dem offiziell erklärten Tod abgefunden und nutzen ihre Zeit um Opfern in einer Stiftung bzw. Selbsthilfegruppe zu helfen. Tatsächlich findet Ella in einem Notizbuch ein paar vielversprechende Hinweise, die nach dieser langen Zeit Licht ins Dunkel bringen können. Jason Thorne, ein Serienmörder in psychiatrischer Klinik, wird verdächtigt, auch für das Verschwinden von Miranda, Ellas Schwester, verantwortlich zu sein. Ella will sich einem Treffen stellen, doch ihr Jugendfreund und gleichzeitig der Polizist Ted versucht sie inständig davon abzuhalten.

Dass Ella nicht über das Verschwinden ihrer Schwester hinwegkommt, sieht man vor allem an ihren vielen Zwiegesprächen mit ihrer Schwester, die sich durch das Buch hindurch ziehen. Man hat Mitleid mit ihr, muss aber auch manchmal über ihre Vertrauensseligkeit den Kopf schütteln. Ihre Schwester stellt Ella idealisiert da, dabei wirkt diese vor allem sehr manipulativ und wenig sympathisch. Ellas Äußerungen erscheinen auf jeden Fall glaubwürdig, denn bei einem Verschwinden einer geliebten Person wird häufig zum Idealisiere geneigt.

Der Mittelteil ist leider recht stockend, es fehlt über längere Distanz ein Spannungsbogen, auch wenn die Beziehung der beiden Schwestern durchaus interessant ist. Jedoch kosten die langen Überlegungen ohne wirklichen Fortschritt einfach eine Menge Spannung, sodass der eigentlich Thriller erst wieder gegen Ende zu finden ist. Zum Glück hat mich das Schicksal von Ellas Schwester so weit interessiert, dass ich mich durch diesen Part gekämpft habe. Zum Schluss kommt der Leser auch zu etwas Action und einigen aufreibenden Wendungen. Ich vergebe 3 Sterne, bin aber nicht völlig überzeugt.

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21 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Das tote Mädchen vom Strand

Lara Dearman , Marie-Luise Bezzenberger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.09.2018
ISBN 9783442486670
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf der sagenumworbenen Insel Guernsey wird ein ertrunkenes Mädchen aufgefunden. Jennifer, die nach einem Vorfall in London zurück auf ihre Heimatinsel gekommen ist, soll als Journalistin über den Vorfall berichten. Jedoch findet sie Verbindungen zu einigen früheren Vorfällen, die als Selbstmord oder Unfall abgetan worden sind. Alle potentiellen Opfer waren junge, blonde Mädchen. Sie alle trugen ein Zeichen aus der Welt der Mythen Guernseys. Jennifer kommt dem Bösen auf die Spur und muss sich ihrer Angst vor der Dunkelheit stellen.

Dies ist der Krimistart rund um Jennifer Dorey, eine junge Reporterin, die mit Herzblut die Wahrheit zutage fördern möchte. Guernsey war mir tatsächlich zuerst kein Begriff, es handelt sich um eine der Kanalinseln vor der französischen Küste und hat sowohl französische als auch britische Einflüsse. Die Bewohner der Insel sind stolz auf ihre Eigenheit, durch die begrenzte Einwohnerzahl kennt gefühlt jeder irgendwo jeden, beziehungsweise man ist nie wirklich völlig unbeobachtet.

Die Geschichte der Insel ist sehr interessant. Es gibt eine Menge an Mythen rund um die Insel, die alle in die Geschichte mit einfließen. So hat der Leser auch noch einen kleinen Geschichtskurs, was die Nazizeit auf der Insel betrifft. Jennifer ist eine sympathische junge Dame, welche neugierig und zielstrebig ist. Fast gleichermaßen gibt es in dem Krimi aber noch eine 2. Hauptfigur: Den Polizisten DCI Micheal Gilbert, der etwas plietscher ist als seine Kollegen und die Bedenken von Jenny Ernst nimmt.

Ein wenig schwer fiel mir der Einstieg in das Buch. Er war irgendwie etwas distanziert berichtet und vor allem hatte ich das Gefühl, dass er nicht so gradlinig war. Auf jeden Fall wusste ich anfangs nicht, in welche Richtung das Buch steuern soll. Die Geschichte angenommen habe ich erst nach ca. 1/3, was manchmal schon zu lang ist. Danach konnte der spannende Erzählfluss mit Befragungen von Verdächtigen und einem kleinen Showdown überzeugen. Ich vergebe daher 4 Sterne, für einen guten Krimi in unbekanntem Territorium.

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