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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

clean eating, rezepte, gesundheit, kochbuch

Clean Eating

Alejandro Junger , Franziska Weyer
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Südwest, 25.01.2016
ISBN 9783517094533
Genre: Sachbücher

Rezension:

Es gibt immer neue Herangehensweisen ans Essen und da mir „Clean Eating“ bisher nicht viel gesagt hat, wollte ich es einmal ausprobiert haben. Die Idee ist, den Körper fit zu halten, indem man ihm alle wichtigen Nährstoffe zuführt, aber gleichzeitig auch von Dingen reinigt, die dem Darm eventuell nicht so zuträglich sind. Also keine Diät, sondern eine Lebensweise, um die es hier geht. Offensichtlich ist diese Art des Kochens auch bei Stars beliebt, da ein paar Lieblingsrezepte namhafter Stars mit aufgenommen  wurden. Wen das interessiert, kann also nachkochen, was beispielsweise Orlando Bloom gerne isst.

Umso weniger Lebensmittel verarbeitet wurden, umso „cleaner“ sind sie. Das wird auf einigen  Seiten auch ausführlich erklärt, sodass man sich erst mal mit der Materie vertraut machen kann, bevor es mit dem Kochen losgeht. Neben den Rezepten gibt es auch ganze Cleaning-Programme, die auf 7 oder 21 Tage ausgelegt sind, sodass man auch nach einem Essenplan kochen kann.

Was mir positiv aufgefallen ist, dass aus allen Bereichen Rezepte vorhanden sind. Die Anzahl der Rezepte ist auch sehr umfangreich. Generell sind die Rezepte übersichtlich strukturiert und die Kochanweisungen leicht verständlich. Auch die Nährwerte sind äußerst genau angegeben, da sie nicht nur die kcal enthalten, sondern auch Werte wie Cholesterin oder Protein, was den einen oder anderen ja schon sehr interessiert.

Allerdings bin ich auch sehr schnell stutzig geworden. Vielleicht bin ich nicht genug mit dem Programm vertraut gewesen, aber schon die Lieblingszutaten des Clean Eating Teams fand ich merkwürdig.  Bsp. flüssiges Chlorophyll, das geschmacklich in die Richtung von Minze geht. Ehrlich gesagt würde ich mir das nie kaufen, selbst wenn es gute Nährstoffeigenschaften hat. Generell gibt es nicht alle Zutaten im hiesigen Supermarkt (bsp. Tapiokastärke, Kokospulver, Schwarzkohl). Es bedarf mitunter schon eines spezialisierten Ladens oder eben dem Internet. Dies hat meine Lust gehindert, munter darauf loszukochen. Bei einigen Sachen musste ich erstmal nachlesen, was es ist - oder kennen Sie Mesquitepulver, Dulse, Tamari-Sauce, Zatar und Annatto? Was ich auch nicht verstehen konnte, ist, dass so viele Nahrungsergänzungsmittel enthalten waren wie Spirulinapulver und Kollagen-Hydrolysat.

Besonders schade finde ich zudem, dass es soo wenig Rezeptbilder gibt. Schon von anderen Kochbüchern kannte ich es, dass nicht unbedingt jedes Rezept abgebildet wird, was auch nicht weiter schlimm ist. Hier ist es allerdings so, dass viel mehr Rezepte nicht abgebildet sind, als dass es Rezepte mit Bildern gibt. Vielleicht gibt es bei 1/10 Rezepten ein Bild. Das finde ich sehr schade und auch ein No-go, da das Bild eine Idee gibt und Lust auf ein bestimmtes Essen macht. Man muss es dann ja nicht gleich aussehend nachkochen.

Für mich ist das Buch wirklich nicht praktikabel gewesen, vielleicht bin ich auch einfach nicht die Zielgruppe, die es ansprechen soll. Auch wenn die meisten Rezepte sehr interessant klangen, war doch fast immer etwas enthalten, was ich nicht besitze. Ich werde wohl eher Clean Eating auf eine eigene Weise betreiben, und viel frisches Obst und Gemüse und wenig verarbeitete Lebensmittel essen. Ich denke, das ist auch gesund und weniger kompliziert. Ich vergebe 2 Sterne.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

krimi, amsterdam, london, niederlande, kyra slagter

Schwarzes Wasser

Isa Maron , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 19.06.2017
ISBN 9783832164188
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einem Garten in Amsterdam wird ein grausiger Fund gemacht: ein menschlicher Schädel, jedoch ohne den Rest des Körpers. Maud Mertens wird mit der Ermittlung betraut, die sich unmittelbar auch in der Nachbarschaft von Kyra Slagter, einer Kriminalisikstudendin, ereignet. Insgesamt werden gleich 10 Köpfe entdeckt und Kyra stellt sich die Frage, ob ihre verschwundene Schwester unter den Opfern, direkt vor ihrer Nase, sein könnte. Maud schlägt sich währenddessen mit den Fragen durch, ob es sich hier um ein Verbrechen aus der Vergangenheit handelt und was die Intention des Irren sein muss. Die beiden unterschiedlichen Ermittlerinnen gehen ihre ganz eigenen Wege und gleichzeitig zusammen. Vor allem, da es auch Neuigkeiten im Fall von Kyras vermisster Schwester Sarina gibt.

Schauplatz der gefundenen Leichen ist der Garten eines ehemaligen, geachteten Politikers, der aber auch gleichzeitig schon wegen Kinderpornographie im Fokus der Polizei stand. Aufgrund des medialen Interesses benötigt Maud Mertens eine Menge Feingefühl, um nicht den falschen Leuten auf die Füße zu treten. Obwohl es um einige düstere Themen geht, werden diese nicht ausgeschlachtet. Gewalt und Leid werden nur soweit in das Buch eingeflochten, wie sie eben für die Schilderung der Geschichte benötigt werden. Das macht den Krimi angenehm zu lesen und sehr ausgeglichen.

Kyra unternimmt unterdessen ein paar letzte Anstrengungen, um Fortschritte in dem Fall von Sarina zu machen und scheint diesmal sogar einigen Erfolg zu haben. Dazu reiht sich ein dritter Erzählstrang eines verstörten Mädchens, welches wir schon aus den vorherigen Bänden kennen, und welches nun ein paar bedeutsame Erinnerungen an den Verbleib von Sarina hat. Beide dieser Nebenstränge finde ich persönlich total super. Sie ziehen sich durch die gesamten Bände (und das nicht zu knapp im Umfang) und mich interessiert immer noch brennend, was passiert ist und wie es weitergeht. Aufgrund dieser beiden Erzählstränge empfehle ich ein Lesen der vorangegangenen 2 Bände, auch wenn man an sich Band 3 so lesen könnte.

Der Krimi beginnt recht gemächlich, wird aber mit der Zeit umso interessanter. Das Buch endet mit einem riesigen (!) Cliffhanger und lässt so einige Fragen offen. Das dürfte manch einen Leser unzufrieden zurücklassen. Bei mir hat es allerdings eher das Interesse am nächsten Band geweckt, den ich sicherlich lesen werde.

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mallorca, geocaching, droge, molly preston, rosmarinöl

Der Drachen-Klau

Carine Bernard
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2017
ISBN 9783426216439
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem es die EU-Ermittlerin Molly Preston schon an diverse Orte geführt hat, erlebt diese ihr neustes Abenteuer während ihres Urlaubes auf der schönen Insel Mallorca. Natürlich kann sie es nicht lassen, sich einzumischen, als ein Mädchen aus dem Bekanntenumfeld eines Auswanderers  verschwindet, den sie vorher auf einem ihrer Streifzüge auf der Dracheninsel kennengelernt hat. Allerdings hat der Fall nichts mit einer bloßen Entführung zu tun, und so geraten Molly und auch ihr Freund Charles unbeabsichtigt in engen Kontakt mit rumänischen Rauschgifthändlern.

Es handelt sich hierbei um den vierten Fall von Molly Preson, nach "Der Lavendel-Coup", "Das Schaf-Komplott" und "Die Schnitzel-Jagd". Durch den Ortswechsel und die genaue Auseinandersetzung mit der Umgebung und den Menschen vor Ort ist die Reihe sehr abwechslungsreich. Dass jeweils genaue Recherchearbeit geleistet wurde, und ein Ort nicht nur namenstechnisch ausgetauscht wird, zeigt sich schnell.

Wie auch in den vorherigen Bänden bekommt man richtig Lust auf Urlaub. Daher kann ich diese kurzweilige Ebook-Reihe nur wärmstens empfehlen. Spannung wird vor allem dadurch geschaffen, dass man bei einigen Nebenfiguren nicht weiß, ob es sich um Freund oder Feind handelt. Einzig allein die langen Schießbegegnungen mit den rumänischen Drogendealern konnten mich nicht so überzeugen, da sie mir auch etwas wirklichkeitsfremd vorkamen.

Eine leichte, aber auch spannende Urlaubslektüre, die auf Mallorca spielt. Wer etwas über den mallorkinischen Lokalkolorit erfahren möchte, wie dem Rosmarinöl, findet hier einen ulterhaltsamen Krimi, der mit einer Prise Humor gewürzt ist - dank Mollys mitunter bizarrer Eigenheiten. Für den kommenden Teil wünsche ich mir dann nur noch etwas mehr Geocaching :-)


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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

häkeln, heidi fuchs, kreati

Häkeln. Der Grundkurs-Set

Heidi Fuchs , Maria Natter
Fester Einband
Erschienen bei Bassermann, 20.07.2015
ISBN 9783809434979
Genre: Sachbücher

Rezension:

Da ich Häkeln lernen wollte, ich aber noch blutige Anfängerin bin (ich habe wirklich noch NIE gehäkelt), habe ich mir dieses Buch zugelegt. Bereits die Überschrift "Der Grundkurs - Techniken und Muster" war sehr vielversprechend, da ich erst mal einen Grundkurs benötige, um das Häkeln zu verstehen. Laut Beschreibung des Buches können auch Anfänger schnell mit der Häkelnadel umgehen und von leicht bis schwer alles erlernen. Für mich also das perfekte Buch, da zudem auch noch fünf Häkelnadeln in den gängigen Größen von 3-6 mm sowie 10 Maschenmarkierungsringe enthalten waren. Dazu habe ich etwas Wolle besorgt, um gleich starten zu können.

Leider habe ich gleich gemerkt, dass ich mit diesem Buch nicht weit kommen würde. Je 2 Doppelseiten haben mir geholfen, in dem es darum ging, wie man die Nadel hält, den Faden richtig über die Hand führt und eine ganz einfache Masche häkelt. So weit, so gut. Leider bleibt es dabei, dass mittels Symbolschrift und einiger weniger Bilder gezeigt wird, wie ein bestimmtes Muster erzeugt wird. Nach der einfachen Luft- und Kettmasche war bei mir aber vom Verständnis her schon Schluss, obwohl es vorne eine Übersicht gibt.

Was ich letztendlich wirklich schade fand, ist, dass es keine weitere Erklärung gab, wie ich etwas ganz einfaches, wie eine Babymütze mit dem gewählten Muster häkeln kann. Also wie viele Maschen man braucht, was passiert wenn man einmal rum ist, oder wie man ein Ende findet. Dass es in den Buch weniger um das finale Häkeln geht, habe ich verstanden, aber ich wollte mit dem Buch schon gleich loshäkeln, und da hätte ich mir wenigstens eine einzige Sache wie einen Schal oder Mütze gewünscht.

Für mich ist das Buch daher wenig hilfreich. ABER: Wer etwas Ahnung hat und zusätzlich Anleitungen, wie etwas gehäkelt werden muss, hat hier eine Riesenauswahl an den tollsten und filigransten Muster. Es sind etliche enthalten. Als Kompromiss vergebe ich daher 3 Sterne.

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

roger blanc, krimi, fischer, umweltschutz, mord

Gefährliche Côte Bleue

Cay Rademacher
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 18.05.2017
ISBN 9783832198282
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Capitaine Roger Blanc soll zusammen mit seinem Kollegen Marius Tonon Taucher bei einem geheimnisvollen Tauchgang schützen. Was sich als ein erholsamer Arbeitstag auf dem Meer ankündigt, wird zu regelrechter Arbeit: Ein toter Taucher treibt im Wasser, in seinem Auge steckt noch eine Harpune. Da es sich um einen erfahrernen Taucher handelt, forscht Blanc genauer nach. Offensichtlich tauchte der Tote nach alten Wracks und die Überlegung scheint nahe, dass er da auf etwas gestoßen ist, was ihm nun zum Verhängnis geworden ist. Der Verdacht fällt auf eine Ökoaktivistin. Als es zu einem weiteren "Unfall" kommt, ist Blanc sich ganz sicher, einen neuen Fall am Haken zu haben.

Was Blanc und sein Team angeht, ist dieser Teil unverändert. Er knüpft nahtlos an den Vorgänger an und überzeugt personell gesehen wie eh und je. Blanc kämpft wie immer gegen glaubhafte korrupte Regierungen und Beamte, wobei er sich nicht sehr beliebt damit macht. Das Buch lässt sich von Anfang bis Ende rund und flüssig lesen. Durch etliche private Szenen verlor der Krimi etwas an Spannung, aber der Bogen wurde an den passenden Stellen wieder aufgenommen, sodass es nicht langweilig wurde.

Wie auch schon bekannt mischen sich die Ortsbeschreibungen mit den Verhören. Bei diesen muss man etwas dran bleiben, um nicht verloren zu gehen, aber die Landschaftsbeschreibungen halten einen da in der Spur und machen Lust, dort selbst mal auf ein Boot zu steigen.

Überraschend war das Ende, weil der Hauptverdächtige zu ungeschoren aus der Sache rauskommt, das Buch schreit daher geradezu danach, weitergeführt zu werden. Ich hoffe, der nächste Teil lässt nicht lange auf sich warten. 4 Sterne gibt es von mir für diesen Urlaubsausflug mit Spannung.

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vegetarisch, rezepte, kochbuch, gemüse, bauernmarkt

Vegetarisch mit Liebe

Jeanine Donofrio , Jack Mathews
Fester Einband
Erschienen bei Südwest, 06.03.2017
ISBN 9783517095431
Genre: Sachbücher

Rezension:

Vegetarisch mit Liebe - ich mag die Idee des Kochbuches sehr: Als Ausgangsbasis das Gemüse und Obst zu nehmen, was man da hat und dann ein Rezept zu wählen. Oder zu schauen, welches Gemüse gerade schön im Laden ist und nicht die letzte, verschrumpelnde Frucht zu nehmen, weil diese einem noch für das Essen fehlt. Normalerweise geht man aber immer andersherum vor und das soll dieses Kochbuch ändern.

Es wird vor allem Wert darauf gelegt, möglichst lokal und saisonal zu kaufen, was ich gern unterstütze, was meist viel besser schmeckt und auch den Geldbeutel schont. Außerdem wird man angehalten, Gemüsereste einfach in bestehende Gerichte einzugliedern und zu verwerten, um diese nicht wegzuschmeißen und Gerichte aufzupeppen.

Das Cover des Buches finde ich leider etwas altbacken, auch die Bilder sind zum Teil etwas unscharf, aber die Umsetzung ansonsten gefiel mir. Das Buch startet vorab mit Basics, die man immer da haben sollte. Danach gibt es 20 Kapitel, die je von einem Gemüse handeln: Ob Standards wie Kartoffeln und Karotten oder Gemüse und Obst, zu dem man nicht allzu viele Rezepte besitzt wie Steinobst und Rosenkohl. Links befindet sich das Bild, rechts sehr übersichtlich die Zutaten, die Zubereitung und auch oft Hinweise dazu, wie man das Gericht vegan oder glutenfrei zubereiten kann, was bestimmt den einen oder anderen interessieren dürfte. Das einzige, was mir gefehlt hat, war ein Hinweis mit der Zubereitungszeit auf den ersten Blick. Für die Saucenliebhaber schließt das Buch mit Rezeptvarianten für Pesto, Salsa und co.

Das Buch enthält viele (120!) Rezepte, allerdings schummeln sich auch einige rein, die kein ganzes Gericht darstellen, sondern bestenfalls eine Beilage. Bisher habe ich noch nicht viele Rezepte nachgekocht, anders als bei anderen Büchern, wo man gleich eine ellenlange Liste hat. Aber es hat tolle Ansätze und Ideen gegeben, sodass es weniger darum geht, hier ein bestimmtes Gericht 1:1 nachzukochen. Experimentierfreudig muss man schon sein, um Schokomuffins mit Zucchini zu kreuzen. Und ob sich die Kleinen über Chicorée mit Erbsen-Avocado-Humus freuen, sei auch mal dahingestellt. Ich vergebe 4 Sterne für die Idee des Buches, an einige Rezepte muss ich erst noch gewöhnen.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Einschlafen mit dem Eulen-Orchester

Sam Taplin , Giusi Capizzi
Fester Einband: 10 Seiten
Erschienen bei Usborne, 13.01.2017
ISBN 9781782325789
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ein Einschlafbuch sollte bestimmt in keinem Kinderzimmer fehlen :-) Da ich eh ein Eulenfan bin, kam mir dieses Buch für Kinder ab 3 Monaten sehr gelegen. Es enthält 5 Gute-Nacht-Melodien, und keine Angst, mit einem kleinen Schalter hinten lässt sich die Musik ein und ausschalten. Kleine Texte begleiten die liebevoll gestalteten Doppelseiten. Ob Vögel, Eichhörnchen, Feldmäuse, Häschen und als letztes das eigene Kind - alle sollen nacheinander von den Eulen zum Einschlafen gebracht werden. Die Klangqualität des Buches ist überraschend gut, neben bekannten Liedern wie "Guten Abend, gute Nacht" kommen auch - zumindest mir - weniger verwendente Lieder vor, was ich als sehr angenehm empfand. Auf jeden Fall lernt das Kind so die namenhaften Komponisten kennen.Das einzige, was ich bemängeln muss, ist, dass das Buch am Buchrücken nicht sonderlich stabil ist (es ist schnell eingerissen), aber da dieses Buch eher neben dem Bettchen steht und weniger mitgenommen wird, ist dies ein kleiner Minuspunkt.

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Babys erstes Ausklappbuch: Erste Zahlen

Fiona Watt , Stella Baggott
Fester Einband: 12 Seiten
Erschienen bei Usborne, 13.01.2017
ISBN 9781782325666
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ausgeklappt lassen sich auf hellen und dunklem Hintergrund jeweils die Zahlen 1 bis 5 zählen. Auf den hellen Seiten finden sich heimische Tiere wie Schnecken, Marienkäfer, Schmetterlinge und Bienen sowie Pflanzen. Auf den schwarz-weiß hinterlegten Seiten auf der Rückseite befindend lassen sich exotische Tiere und Haustiere zählen. Die einzelnen Elemente erscheinen jeweils in der angegebenen Anzahl mit aufgedruckter Zahl und sind nochmals beschriftet, sodass man eine gute Kombination aus Zahlen und den zugehörigen Tieren und Pflanzen hat.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Babys erstes Schiebebuch: Im Zoo

Fiona Watt , Stella Baggott
Fester Einband: 10 Seiten
Erschienen bei Usborne, 13.01.2017
ISBN 9781782325529
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Dieses farbenfrohe Buch ist laut Verlag für Kinder ab 12 Monaten geeignet. Auf bunten, farbintensiven 5 Doppelseiten + Cover lernt das Baby Pinguine, Affen, Tapire, Elefanten, Frösche, Schildkröten, Schlangen, Papageien und Löwen kennen. Was gleich auffällt, das Buch ist richtig schön stabil und zerflättert damit nicht nach 2-maligen Durchsehen. Die Schiebeelemente auf jeder Doppelseite sind einfallsreich und funktionieren einwandfrei. Aussparungen innerhalb der Seiten regen zum Anfassen an. Für mich ein schönes Buch, was gern mit in die Tasche wandern darf und auch gut beim Baby ankommt :-)

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456 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 86 Rezensionen

thriller, hamburg, darknet, anonym, internet

Anonym

Ursula Poznanski , Arno Strobel
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 21.09.2016
ISBN 9783805250856
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hamburg wird zum Schauplatz einer Onlinevotings, bei dem man auf einer Website im Darknet dafür stimmen kann, wen es als nächstes treffen soll. Egal ob Nachbar, Arbeitskollege oder einfach jemand, der einem auf die Nerven geht. Was nach einem bizarren Spiel klingt wird für den Kriminalkommissar Daniel Buchholz und seine neue, etwas sonderbare Kollegin Nina Salomon zur Ermittlungsrealität. Tatsächlich wird nach der Abstimmung im Internetforum die Leiche aufgefunden, und der Täter spielt gleich mehrere Runden. Daniel und Nina versuchen ihm auf die Schliche zu kommen und geraten immer mehr in diese böse Spiel herein....

Ich bin auf diesen Thriller gekommen, weil gleich zwei namenhafte Thrillerautoren auf dem Cover standen, von denen ich bisher nichts gelesen habe. Anonym ist mehr ein Gedankenspiel, welches darauf hinweist, was in der Theorie heute schon alles möglich ist, und wie so oft sich Menschen am Leid anderer ergötzen können und bereitwillig eine Mitschuld auf sich nehmen, solange sie anonym und damit "unschuldig" bzw. nicht greifbar sind. Ich habe mir erhofft, dass der Thriller nicht so blutrünstig wird und dies ist er glücklicherweise auch nicht.

Die Handlung wird kapitelweise ja auch Daniels und Ninas Sicht erzählt. Hier habe ich mir vorgestellt, das jeweils ein Kapitel von einem Autoren geschrieben wurde, auch wenn sie die Erzählweise nicht deutlich voneinander abgrenzt. Beide Ermittlerfiguren waren für mich nicht besonders überraschend. Daniel ist eher zugeknöpft und an sich ein passabler Ermittler, während Nina durch ihre doch eher schrille Art den Gegenpol darstellt. Beide scheinen häufig frustriert zu sein und vor allem Nina ging mir durch ihre ständigen Alleingänge auf den Wecker.

Von dem Spannungsaufbau war ich dann leider enttäuscht gewesen. Lange gibt es keine wirklich Spur, einige Wege waren wir recht schleierhaft und der einzige Charakter, den ich mir als Täter vorstellen konnte, war es dann nachher auch. Und das leider noch mir einem recht kurz behandelten, nicht wirklich nachvollziehbaren Motivs. Daher machte auch die ganze Geschichte und dessen Umsetzung einfach nicht mehr viel Sinn für mich.

Die Idee des Buches fand ich sehr gut, die Umsetzung leider dafür nicht. Vor allem die fehlende Spannung in Großteilen des Buches lassen mich leider nicht mehr als 2 Sterne vergeben, und das trotz zweier namenhaften Thrillerautoren, sorry.

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236 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 123 Rezensionen

schweden, krimi, fabian risk, dänemark, mord

Minus 18 Grad

Stefan Ahnhem , Katrin Frey
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 02.01.2017
ISBN 9783471351246
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In Helsingborg wird ein Auto aus dem Hafenbecken gezogen. Das Mysteriöse: Der Fahrer ist schon längere Zeit tot, soll aber erst vor einer Woche gesehen worden sein. Fabian Risk nimmt sich der Aufklärung an, aber lange herrscht Uneinigkeit, selbst bei seinem so zuverlässigen Pathologen. Mit Glück gelangen sie auf eine Spur, es wird aber nicht bei dem einen Opfer bleiben.


Für gute skandinavische Literatur ist Stefan Ahnhem für mich ein Garant. Bisher konnte er mich schon mit Band 1 und 2 der Fabian Risk Reihe fesseln. Wie auch schon aus den vorherigen Teilen bekannt, gibt es nicht nur unbedingt einen Fall. Während Risk in Schweden ermittelt, hat seine Bekannte Dunja Hougaard ihren ganz eigenen Fall in Dänemark, bei dem es um Gewalt aus bloßer Freude geht. Die Ermittlungen in Schweden werfen viele interessante Fragen auf, die erst nach und nach beantwortet werden.


Der Schreibstil ist äußerst flüssig und bringt das nötige Maß an Spannung. Die Kapitel sind sehr kurz, aber überzeugen durch gut platzierte Cliffhanger. Die vorherigen Bände sollte man dringend gelesen haben. Es tauchen viele alte Bekannte auf. Wenn man hier neu anfängt, dann verliert man den Überblick und Faden, aber es sollte ja nicht schlimm sein, die Vorgänger auch zu lesen ;-)


Einziges Manko diesen Teils ist die Überladenheit an Themen: Der Fall selbst füllt eigentlich schon ein ganzes Buch, dann gibt es den Gewaltpart aus Dänemark und Fabians private Probleme werden auf die Spitze getrieben! Weniger wäre hier wirklich mehr gewesen. Trotz dieser Kritik hinterlässt das Buch doch so viel  Potential, dass man gerne weiterlesen möchte. Ich vergebe 4 Sterne!

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271 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 125 Rezensionen

familie, demenz, alzheimer, jenny downham, homosexualität

Die Ungehörigkeit des Glücks

Jenny Downham , Astrid Arz
Fester Einband: 478 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 22.02.2016
ISBN 9783570102923
Genre: Romane

Rezension:

Das Familienleben der 17-jährigen Katie wird mit einem Anruf durcheinander geworfen. Ihre Großmutter muss für einige Zeit bei der Familie unterkommen, dem stimmt Katies Mutter nur äußerst widerwillig zu, da sie in den vergangenen Jahren keinen Kontakt zueinander hatten. Katie soll sich mit ihrer fremden Großmutter Mary das Zimmer teilen. Die Zeit nutzt sie, indem sie sich von ihrer Oma alte Familiengeschichten erzählen lässt. Allerdings gestaltet sich das als sehr schwierig, denn Mary leidet an Alzheimer...

Ich hatte richtig Lust auf eine Familiengeschichte dreier Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten spielen. Da ich schon gute Rezensionen zu den Büchern der Autorin gelesen habe, habe ich mich gern ans Lesen gemacht. Allerdings konnte mich diese Geschichte nicht wirklich überzeugen. Das Buch ist recht schnell erzählt: Die Großmutter kommt unter und sorgt für mächtig Streit. Katies Mutter möchte nicht über die Vergangenheit reden, aber es ist offensichtlich, dass es einige unausgesprochene Probleme gibt. Katie geht mit Mary häufig spazieren (ja, das wiederholt sich sehr oft) und sucht neben der Vergangenheit auch ihr eigenes persönliches Glück. Wie Katies homosexuelle Neuausrichtung da aufeinmal reinpasste, konnte ich mir nicht erklären. Katties Selbstfindung wirkte leider sehr aufgesetzt bzw, so, als bräuchte die Autorin noch ein weiteres Thema zu der Demenz.

Es fehlt einfach an Spannung, zu wenig Momente, an denen man einfach weiterlesen musste. Dadurch ist das Buch sehr langatmig und auch die Familiengeschichte machte wenig neugierig. Das Thema der Demenz fand ich interessant, es macht einen auch mitunter kirre, also hat die Autorin ja einiges richtig gemacht. Aber das Lesen des Buches ist auch einfach super anstrengend, vor allem wenn die Aktivitäten auch noch so wiederholend sind.

Keine der Protagonisten konnnte mich auch nur ansatzweise überzeugen, mir blieben sie  bis zum Ende fremd. Obwohl einige wichtige Fragen behandelt werden, wie "Was macht eine gute Mutter aus?" und "Wie lebt es sich, wenn Angehörige Alzheimer haben" konnte mich das Buch nicht berühren. Da ich dies aber bei solchen Themen voraussetze, kann ich nicht mehr als 2 Sterne vergeben.


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Tags: alszheimer;, familiengeschichte   (2)
 

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94 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

thriller, zodiac, linus geschke, serienkiller, köln

Die Akte Zodiac 1

Linus Geschke
E-Buch Text: 68 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 07.10.2016
ISBN 9783955308186
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Zodiac Mörder gehört zu Amerikas bekanntesten Serienkillern. Er tötete Liebespaare, meist auf abgelegenen Parkplätzen und hinterließ für die Presse mysteriöse Hinweise. Doch bis heute ist seine Identität ungeklärt. Kommissarin Eva Lendt und Fallanalytiker Marco Brock sehen sich mit einem Täter konfrontiert, der sich offensichtlich den Zodiac Killer als Vorbild genommen hat. Um ihn zu fassen, muss sich das Ermittlerteam detailliert mit den alten Fällen befassen. Es gilt, die Motivation des Mörders herauszufinden und irgendwann einen Schritt schneller zu sein als der Täter, aber das ist gar nicht so einfach….

Die Zodiac-Akte besteht aus 4 kurzweiligen Folgen, auf die ich daher in ihrer Gesamtheit eingehen werde. Die Idee, dass jemand den Zodiac Mörder kopiert, dessen Identität ja noch immer nicht ganz geklärt ist, fand ich im Vornherein sehr spannend. Eva Lendt ist eine fleißige Ermittlerin, die ihren Job einfach gut machen möchte, privat aber auch so einige Probleme hat, was sich im Berufsleben zeigt. Da kommt ihr der Fallanalytiker Marco Brock ungelegen, der sich anfangs als Kotzbrocken erweist und mächtig in der Abwicklung des Falls mitmischen möchte. Das führt natürlich ordentlich zu Reibereien, die die beiden auf jeden Fall überwinden müssen, um Fortschritte in den Ermittlungen zu machen. Brock schien mir erst der typische unsympathische Part zu sein, aber in den Zwiegesprächen mir seiner toten Frau, konnte er auf jeden Fall punkten. Ein Hauptaugenmerk wird auf das Privatleben der Ermittler gelegt, was mir generell gut gefällt, aber in diesem Fall auch zu Lasten der Spannung ging. Zusätzlich gibt es einen 2. Personenstrang: 3 Schüler, die sich bizarrerweise gern mit Serientätern auseinandersetzen und die Zusammenhänge der Taten natürlich noch vor der Polizei erkennen. Etwas morbide auf jeden Fall und mitunter auch etwas unglaubwürdig. 

Es gibt ausführliche Rückblenden auf die realen Morde Ende der 60er, diese sind sehr informativ und geben eine gute Übersicht auf die Taten des Zodiac. Außerdem lassen sich so die Vergleiche zu den nun nachempfundenen Taten des Zodiac-Neulings machen. Auch wenn diese Taten weniger zusammenfassend erzählt werden, fehlte mir hier die Spannung. Die Morde sind brutal, keine Frage, aber der Stimmung mangelt es an Spannung. Irgendwie kam der Autor nicht so sehr aus seiner berichtserstattenden Erzählweise heraus. Die Erzählung ist für mich einfach sehr analytisch und zu objektiv. Die Einteilung in 4 Teile wäre meines Erachtens auch nicht nötig gewesen, man hätte gut und gerne auch nur ein Buch daraus machen können, weil das Ende der jeweiligen Ebooks eher wie ein Cliffhanger eines normalen Kapitels wirkte.

Vielleicht ist es auch einfach unmöglich ein so viel behandeltes Thema wie den Zodiac Mörder neuartig vorzustellen. Die inhaltliche Umsetzung fand ich in Ordnung, aber ich wurde leider nicht mit dem dokumentarischen Schreibstil warm. Außerdem habe ich die Teilung der Serie in 4 Parts nicht nachvollziehen können, da für mich Serienteile inhaltlich schon irgendwie abschließen müssten. Leider kann ich nur 2 Sterne vergeben.

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433 Bibliotheken, 26 Leser, 1 Gruppe, 71 Rezensionen

pferde, liebe, familie, frankreich, jojo moyes

Im Schatten das Licht

Jojo Moyes , Silke Jellinghaus
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.01.2017
ISBN 9783499267352
Genre: Romane

Rezension:


Sarahs Großvater Henri war einst ein erfolgreicher Dressurreiter in Frankreich. Seine Liebe zu Pferden hat Sarah von ihm geerbt. Henri trainiert Sarah und ihr Pferd täglich, bis er einen Schlaganfall erleidet und nicht mehr für seine Enkelin sorgen kann. Per Zufall tritt Sarah in das Leben der Anwältin Natasha, die sich gerade von ihrem Mann Mac getrennt hat. Ein paar Zufälle ergeben, dass Natasha Sarah kurzerhand als Pflegetochter aufnimmt, bis ihr und Macs Haus verkauft ist. Eine schwierige Situation für alle drei, die vor allem die Frage aufwirft, was eine richtige Familie ausmacht...


Ich liebe Bücher von Jojo Moyes, vor allem da sie unterhaltsam und gefühlvoll zugleich sind, wie zum Beispiel "Ein ganzes halbes Jahr". Eigentlich sind Pferdebücher nicht so meins, aber hey, wie kann man bei Jojo Moyes nein sagen ?! Der Roman beginnt auf jeden Fall interessant, die Grundlage der Story wird liebevoll gelegt und auch Natashas Privatleben gibt eine Menge Zündstoff. Danach verliert sich das Buch meines Erachtens jedoch in vielen Wiederholungen und es fehlt irgendwie der rote Faden und Protagonisten, die auf voller Länge überzeugen. 


Sarah leidet sehr unter der Abwesenheit ihres Großvaters. Während sie diesem gehörig war, mutiert sie praktisch zur Rebellion in Person. Das lässt sich zwar anhand einiger furchtbarer Ereignisse erklären, ist aber auch echt etwas überzogen. Die junge Dame gelangt von einem Schlamassel in den nächsten. Natasha und Mac konnten mich währenddessen auch nicht überzeugen, sie haben sich halt auseinandergelebt und finden allmählich wieder zueinander, was sehr klischeehaft wirkt. 


Am meisten störte mich jedoch die Handlung. Natürlich macht ein Großteil des Buches das Thema Reiten aus - das fand ich auch nicht schlimm. Aber es schien mir, als würden sich die Handlungen stetig wiederholen. Sarah gerät in Probleme und läuft davon; danach versuchen die Beteiligten die Situation zu retten. Einiges erschien mir mehr als der wilde Westen, statt einer Familiengeschichte ;-) Etwas mehr Augenmerk auf Natashas Job als Anwältin hätte ich ganz angenehm gefunden oder etwas mehr "normale Probleme". 


Für Pferde-Freunde ist dies sicherlich ein brauchbarer Roman, ich persönlich würde auf Rückfragen nach Jojo Moyes Büchern andere Werke zuerst empfehlen. Dass Jojo Moyes schreiben kann, ist unbestritten, nur meins war es nicht ganz. Trotzdem bin ich überzeugt, dass das nächste Buch mich sicherlich wieder bestens unterhalten wird. Für "Im Schatten das Licht" vergebe ich 3 Sterne. 

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173 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

thriller, mord, georgia, atlanta, drogen

Blutige Fesseln

Karin Slaughter , Fred Kinzel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 31.10.2016
ISBN 9783959670517
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der sechste Teil der Will Trent Reihe ist auch gleich Wills persönlichster Fall. Als er die Leiche eines Ex-Polizisten in einem leer stehenden Lagerhaus findet, stößt er auf die blutigen Fußabdrücke eines zweites Opfers von dem jegliche Spur fehlt. Der bekannte Eigentümer des Gebäudes ist ein alter Bekannter...

Bereits seit einem halben Jahr versucht Will den Eigentümer wegen Vergewaltigung ranzukriegen, bisher ohne Erfolg. Spuren weisen darauf hin, dass Wills Noch-Ehefrau Angie in das Chaos verwickelt ist, allerdings verheißen die Blutspuren nichts Gutes. Sarah muss derweilen damit leben, dass Will mal wieder Angie an die erste Stelle setzt, was für einen Keil zwischen Sarah und Will führt.

Karin Slaughter beginnt diesen Thriller in der Mitte des Geschehens, indem das Polizeiteam auf den verwüsteten Schauplatz trifft. Allmählich räumt die Autorin die Geschichte auf, und weiß dabei genau, wie viel sie dem Leser zu welcher Zeoit offenbaren will. Die Erzählweise ist von Anfang bis Ende spannend, vor allem weil die Geschichte Will persönlich so nahe geht. "Blutige Fesseln" ist weniger blutig als der Titel vemuten lässt oder man von Karin Slaughter gewohnt ist. Das steht der Geschichte aber sehr gut.

Während andere Reihen von Band zu Band schwächer werden, sind Karin Slaughters Bücher ein Garant für gute Unterhaltung. Da ich außer einem etwas ruhigen Mittelteil nichts zu bemängeln habe und einen guten Thriller genossen habe, vergebe ich 4 Sterne. Für 5 Sterne habe ich leider nicht genug am Buch gehangen.

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Tags: slaughter, will-trent-reihe;   (2)
 

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42 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

amsterdam, krimi, niederlande, hobby-ermittlerin, galgen

Dunkle Flut

Isa Maron , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 330 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 04.07.2016
ISBN 9783832163570
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In dem ersten Band „Dunkle Flut“ der Reihe „Die Nordsee-Morde“ hängt ein toter Mann in einem Amsterdamer Hafen an einem Laternenpfahl. Die Szenerie erinnert an ein Bild des berühmten Malers Rembrandt. Die Abiturientin Kyra Slagter, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, selbst Polizistin zu werden, ist zuerst am Tatort und tätigt ihre ganz eigenen Ermittlungen. Die erfahrene Kommissarin Maud Mertens wird mit dem Fall betraut und merkt allmählich, dass sie zumindest auf die eine oder andere Beobachtung der neugierigen und mitunter störenden Abiturienten Acht geben sollte. Kyra begibt sich unterdessen in Gefahr, als sie dem Mörder auf die  Schliche kommt...

Die Szenerie des Buches hat mir auf jeden Fall schon mal gut gefallen. Auch wenn ich bei Nordsee-Morden eher an andere Orte denke, finde ich Amsterdam als Ausgangsort sehr interessant; für mich war das mein erster Thriller in dieser Region, der in großen Zügen eher einen Krimi gleicht und erst im Showdown zum Thriller wird. Das ungleiche Paar in dieser Reihe ist natürlich sehr auffällig und ich hatte meine Bedenken, dass es etwas unglaubwürdig werden könnte, denn keine Kommissarin ermittelt zusammen mit einer Schülerin! Die Autorin hat diese Beziehung aber gut gelöst und allmählich entwickelt. Kyra und Maud Mertens arbeiten nicht auf herkömmliche Weise miteinander, sondern eher jeder für sich, nur dass Maud immer wieder aufs Kyras Namen stößt und sich ihre Wege mehrfach kreuzen, bis sie letztendlich zusammenführen.

Beide waren mir anfangs nicht ganz so sympathisch, was aber nicht schlimm ist. Kyra ist schon etwas nervig, wobei ich den Grund für ihr Interesse bezüglich der Polizeiarbeit äußerst interessant fand und es auch eine Menge Potential für die Reihe bringt. Maud stellt mehr die typische Ermittlerin da, mit einer schwierigen Tochter und einer noch schwierigeren Mutter. Die anderen Personen des Teams sind mir nicht so sehr präsent, als dass ich sie bewerten könnte. Der Fall selbst konnte mich nicht so sehr mitreißen (es gibt halt einen Serienmörder, der sich an bestimmten Leuten rächt), da gefiel mir die Nebenstory zu Kyras Familie schon besser.

Ein Amsterdam-Thriller / Krimi, der sich rasant entwickelt und kaum Längen hat. Auch wenn man Reihen meist losgelöst voneinander lesen kann, würde ich doch empfehlen, hier mit dem ersten Teil zu beginnen, da einem sonst maßgebliche Erklärungen zu Kyra fehlen und auch Informationen dazu, wie Kyra und Maud zusammengefunden haben. Diese Infos  lassen sich zwar in Folgebänden kurz erläutern, aber es wird sicherlich etwas fehlen, da man nicht alles aufholen kann. Weiterer Lesestoff ist garantiert, da Band 2 bereits herausgekommen ist und Band 3 nächstes Jahr erscheint. Ich vergebe 4 Sterne und werde diese Reihe weiterverfolgen. 

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

entführung, amsterdam, krimi, holland, menschenhandel

Kalte Brandung

Isa Maron , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 430 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 21.09.2016
ISBN 9783832163587
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nun konnte ich den 2. Teil der Nordsee-Morde lesen, einer Thriller Reihe, die in Amsterdam spielt. Protagonisten der Reihe sind die Ermittlerin Maud Mertens und die Kriminalstudentin Kyra Slagter. In den Niederlanden werden Kinder entführt, so schnell sie weg sind, so wenig Spuren finden sich. Eine Verbindung scheint es zwischen den Kindern nicht zu geben, aber offensichtlich handelt es sich um eine lang geplante Aktion. Maud kämpft mit aller Macht darum, die Ermittlung weiterhin zu leiten, aber ihr läuft die Zeit weg. Kyra währenddessen ist vom Geschehen betroffen, als in ihrer unmittelbaren Umgebung ein Kind entführt wird. Tatenlos zusehen kann sie nicht.


Wie schon im ersten Fall bin ich von dem ungewöhnlichen Ermittlerteam angetan. Nur mit dem Fall habe ich mich recht schwer getan. Obwohl die Autorin kapitelweise aus der Sicht der Kinder schreibt, konnte ich mich kaum einfühlen. Vor allem da sie zum Teil sehr erwachsen oder altklug denken. Es bleibt so lange stockend, dass das Geschehen eher anstrengend wirkt. Auch wenn die Thematik selbst sehr realistisch ist, fand ich die Umsetzung ziemlich unwahrscheinlich. 


Die Nebenstorys des ersten Teils werden weitergeführt: das von Fremden aufgefundene Mädchen und Kyras Suche nach ihrer Schwester Sarina. Diese Stränge finde ich super interessiert und sind definitiv - neben den Charakteren - ein Anreiz, die Reihe weiterzuverfolgen.


Der Fall konnte mich nicht überzeugen, das Drumherum aber schon! So verbleibe ich etwas unentschlossen mit guten drei Sternen und warte währenddessen auf Band 3.

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87 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

provence, krimi, roger blanc, frankreich, capitaine roger blanc

Brennender Midi

Cay Rademacher
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 07.06.2016
ISBN 9783832198190
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Capitaine Roger Blancs hat den Sommer in der Provence überstanden und sieht sich mit einem neuen Fall konfrontiert:  Im Nachbarort Lançon stürzt ein Propellerflugzeug über einem Olivenhain ab, der Pilot der Maschine ist tot. Nicht nur, dass der Tote ein ausgezeichneter Flieger beim Militär war, es gibt auch mehrere Zeugenaussagen zum Hergang des Absturzes. Nur leider passen die Aussagen nicht zueinander. Wer lügt? Und war es ein Unfall oder Mord? Die Kameraden des Toten trauern nicht über das Unglück und Blanc muss sich erst durch das Privatleben des Toten kämpfen. Aber auch Blancs Leben ist alles andere als rund, seine Beziehung zur Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron-Allègre gestaltet sich als nicht ganz einfach. Eine Ablenkung durch die Arbeit erscheint ihm passend. Nur leider bleibt es nicht bei einem Toten....

Blanc und seinen Kollegen sind vollends mit der Befragung der Zeugen beschäftigt, die sich allesamt in ihrer Beobachtung unterscheiden. Ein Ausmachen der Wahrheit ist zunächst fast unmöglich. Die Ermittlungsansätze verlaufen in diverse Richtungen, was die Spannung des Krimis ausmacht. Sei es die Militärfliegerbasis, an der der Tote seine Ausbildung machte oder die örtliche Bewegung, die gegen den Fluglärm prostiert und ein Interesse an einer Einstellung der Flüge haben könnte. Nicht zuletzt das eigentlich Thema des Buches, was einfach nicht aktueller hätte sein können (natürlich gehe ich nicht darauf ein, um welches es sich handelt ;-)).

Die Geschichte rund um das Privatleben von Roger Blanc und seinen Kompanen Marius und Fabienne wird konsequent weiter erzählt. Das ist einer meiner Lieblingsaspekte an dieser Reihe. Die Bände gehen praktisch ohne Lücke ineinander über und haben auch einen direkten Bezug zum Vorgänger. Blancs Beziehung zur Untersuchungsirchterin Avelin Vialaron-Allègre gerät ins Stocken, wobei nicht ganz klar ist, woran es liegen kann. Marius ist wie immer mit sich selbst beschäftigt und Fabienne kümmert sich um die Planung ihrer Hochzeit. Mittlerweile sind die drei echt ein gutes Team und es zeigt sich, dass Blanc eine Verantwortung für die beiden spürt. Obwohl Blanc aufgrund seiner Scheidung vorbelastet ist, bemüht er sich voll und ganz im aktuellen Fall, was ihn sehr sympathisch macht.

Für "Brennender Midi" vergebe ich 5 Sterne. Die Spannungskurve ist gut aufgebaut, und das gewählte Thema hochaktuell. Auch wenn es zeitweise eher ruhig ist, kann dieser Teil durch Lebendigkeit und Witz überzeugen. Cay Rademacher zeigt auch hier, dass er französische Provence-Krimis wirklich drauf hat. Ich freue mich auf den nächsten Fall, der nächstes Jahr erscheint.


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Tags: absturz;, mord;, provence;   (3)
 

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

thrille, krim, thriller, hannah jakobs, band 1

Herztod

Katharina Peters
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 12.10.2015
ISBN 9783746631431
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hannah Jakobs ist Spurensucherin und Kriminalpsychologin. Sie hat sich auf vermisste Frauen und Kinder spezialisiert. Für einen Fall reist sie zusammen mit ihrem Hund Kotti nach Hamburg. Die vermisste Frau, Caroline Meisner, taucht nach einigen Tagen wieder auf und Hannahs Arbeit scheint beendet. Dann aber wird Caroline Meissner einen Tag später tot aufgefunden, mit einem Dolch ermordet. Das Leben der Frau gibt einige Rätsel auf: sie besitzt Mengen an Geld unbekannter Herkunft, hat einen heimlichen Geliebten und wirre Verbindungen ins Ausland. Hannah setzt dort an, wo die örtliche Polizei aufhört…

Der Anfang dieses Buches befasst sich hauptsächlich mit dem Konstruieren des Klappentextes, was den Einstieg etwas trocken macht. Schließlich weiß der Leser bis zu dem Punkt ja, was passiert. Zu Hannah als Person konnte ich nur eine geringe Beziehung aufbauen. Hannah besitzt ein ganz besonderes Gedächtnis und kann sich sämtliche Unterhaltungen Wort für Wort merken, also praktisch ist sie ein geniales Superwunder. Das hat man leider schon zu oft gelesen, als dass es einen beeindrucken könnte. Wesentlich niedlicher ist da ihr Windhundmischling Kotti, der offensichtlich auch ein ausgezeichnetes Gespür für Menschen hat. Einen wirklichen Großteil des Buches machen Befragungen aus, darunter mit dem Mann, der die vermisste Hannah gesehen haben will. Positiv kann man bewerten, dass es immer nachvollziehbar ist, warum die Ermittlerin gerade jenen Hinweis verfolgt oder jene bestimmte Person befragt. Allerdings wirkt das gesamte Buch eher wie ein Krimi und damit könnte der aufgedruckte Hinweis Thriller etwas irreführend sein.

Das eigentliche Thema des Buches ist aktuell. Es deutet sich erst allmählich an und wird bis zum Ende von der Autorin ausgearbeitet. Leider verliert sich die Autorin in ihren Erzählstrengen, weil es einfach zu viel sind. Ein bisschen weniger hätten dem Buch gut getan, dafür eine genauere Ausarbeitung der verbleibenden Ansätze. Einige Sätze sind ziemlich verschachtelt, sodass ich nicht vollständig von einem flüssigen Schreibstil sprechen kann. Das Cover kann ich nicht ganz einordnen, vielleicht hätte da ein Dolch besser gepasst? 

Für mich ist „Herztod" mehr ein Krimi als Thriller, der über lange Zeit ruhig anhand Verhöre erzählt wird. Meiner Meinung nach enthält das Buch zu viele Erzählstränge, die letzten Endes auch einige Fragen offen lassen. Das Thema des Buches war schon spannend, aber es gibt doch einige Kritikpunkte meinerseits, sodass ich diese Reihe nicht unbedingt weiterverfolgen muss. Ich vergebe gute 3 Sterne.

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

kampfstier, südfrankreich, tod, hitze, mistral

Tödliche Camargue

Cay Rademacher
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 25.08.2017
ISBN 9783832163624
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In seinem zweiten Fall wird  Roger Blanc mit einem etwas kuriosen Fall betreut: In der heißen Provence wird ein Fahrradfahrer von einem Kampfstier mit den Hörnern aufgespießt. Was die Allgemeinheit als bizarren Unfall abtut, ergibt für Blanc ein Mordfall, als er ein Indiz dafür findet, dass das Gatter absichtlich geöffnet wurde. Ist der Tote - ein Reporter eines Politmagazines, für welches er gerade eine umfangreichen Artikel über Vincent van Gogh schrieb - ein Zufallsopfer oder handelt es sich um einen konkreten Anschlag? Blancs Suche führt ihn zur der unvollendeten Reportage des Getöteten, die sich nicht als so harmlos erweist, wie anfangs angenommen. Währenddessen muss sich Blanc mit seinem Haus abmühen, dessen Dach von einem Bautrupp entfernt wurde. Und auch das Eingliedern in die neue Heimat kann sich  schwieriger als ein Mordfall erweisen...

"Tödliche Camargue" ist der zweite Band der Roger Blanc Reihe. Im Vergleich zum ersten Teil fand ich diesen etwas langatmig, da im gesamten Mittelteil die Handlung recht stagnierend ist. Zumal auch das zentrale Thema des Kunstdiebstahls und Stierkampfes mich eher wenig bis gar nicht interessierte. Die Beschreibung der Provence ist hingegen sehr gelungen. Die Weiterführung von Blancs Privatleben war sehr stimmig und die Nebencharaktere, wie sein fauler Kollege Marius Tolon, der eher dem Wein hingegeben ist, oder seine Kollegen Fabienne Souilliard, die neben Technik noch einen Faible für ihre Zukünftige hat,  werden noch präsenter.

Cay Rademacher widmet sich wirklich liebevoll den einzelnen Figuren und zeichnet ein gründliches Bild von ihnen. Es ist wie ein kleiner Abstecher nach Frankreich, fast kann man die flirrende Wärme über dem Asphalt sehen. Die Renovierung von Blancs Hütte strapazieren seine Nerven währenddessen ungemein, was Blanc aber sehr sympathisch macht. Seine Affäre mit der Frau des Mannes, der ihn einst in die Provence verfrachtete, ist fragwürdig, bringt aber genug Spannungspotential.

Ein eher schwacher Fall, ansonsten eine gelungene Weiterführung von Blancs Versuch, sich in der neuen Heimat einzufinden. Ich vergebe nur 3 Sterne, weil mich das Geschehen größtenteils nicht fesseln konnte, bin aber trotzdem auf den dritten Teil gespannt.

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

zeitreise, gegenwartsliteratur, zweite chance, roman, zeitreisender

Vor mir die Sterne

Beth Harbison , Corinna Rodewald
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 18.07.2016
ISBN 9783746632292
Genre: Romane

Rezension:

Einen Tag bevor Ramie Phillips 38 Jahre alt wir, gerät sie in eine Sinnkrise. Eigentlich hat sie alles, was sie wollte. Sie ist beruflich äußerst erfolgreich und hat wohlhabende, gute Freunde. Als ihr eine dieser Freundinnen eröffnet, dass sie schwanger ist, und ihr schwuler, bester Freund auch über Kinder nachdenkt, stellt Ramie ihr Leben in Frage. Ist sie wirklich glücklich? Hat sie in ihrem Leben den Moment verpasst, den richtigen Mann festzuhalten und Kinder zu bekommen? Infolge eines Unfalls ist Ramie plötzlich wieder 18 Jahre alt. Alle Entscheidungen stehen ihr offen, auch einige von denen, die sie gerade noch in Frage gestellt hat. Ihr 38-jähriges Wissen und ihre Erfahrungen sind geblieben. Aber welchen Weg möchte Ramie wirklich gehen? Nach welchen Sternen soll sie greifen?

Ich mochte die Idee der zweiten Chance und das Leben an einem bestimmten Punkt nochmal neu zu gestalten, à la "Was wäre, wenn..."? Wie die Idee der Zeitreise dann umgesetzt wird, darauf war ich ebenfalls sehr gespannt. Ramie ist eher nicht so der sympathische Typ. Sie ist etwas schroff und missgönnt ihren Freunden ihr Glück. Umso besser, dass Ramie die Möglichkeit hat, ihr Leben nochmal neu zu starten. Ihre Hauptziele sind die damalige Beziehung zu ihrer ersten großen Liebe Brandon, die zur jener Zeit in die Brüche ging, sowie das Verhindern des verfrühten Todes ihres Vaters.


Es bleibt natürlich die Frage, ob Ramie wirklich etwas an ihrer Vergangenheit ändern kann, oder ob die Geschichte nicht längst schon weggeschrieben ist. Ramies Collegeleben fand ich eigentlich ganz interessant, es war auf jeden Fall ernster als vergleichbare Titel. Manchmal habe ich mich gefragt, welcher Teil Ramies - die Jugendliche oder doch die 38-Jährige- das Handeln dominiert. Wirklich schön fand ich die Gespräche mit ihrem Vater, der den Eindruck erweckt, als ließe sich die Vergangenheit nicht ändern. Was mir dann nicht mehr so gut gefallen hat, war das Ende, beziehungsweise das letzte Viertel des Buches, auf das man nur schwer eingehen kann ohne zu spoilern. Bezogen auf Ramies Gedanken war nur wenig Neues dabei und dann war das Ende auch zu vorhersehbar. Die Spannung geht dadurch verloren, dass es zu viele Hinweise gibt, was es mit der Zeitreise auf sich hat, und worin Ramies Glück besteht, da sie während der Zeitreise ja schon auf denjenigen trifft. Der Schreibstil war dann leider auch nicht ganz meins. Er ist oft sehr wiederholend und irgendwie schafft die Autorin es nicht, die Spannung an den entscheidenden Momenten herauszuarbeiten.

Einige gute Szenen und ein paar schöne Denkansätze enthält das Buch auf jeden Fall. Ich hätte mir aber ein paar mehr Überraschungen gewünscht. Durch Ramies schwierige Art war es schwer mit ihr mitzufühlen, ich vergebe 3 Sterne für diese nicht ganz ausgereifte Story.

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323 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 101 Rezensionen

liebe, schicksal, tod, london, miss you

Miss you

Kate Eberlen , Stefanie Fahrner , Babette Schröder
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Diana, 29.08.2016
ISBN 9783453291836
Genre: Liebesromane

Rezension:

Was ist, wenn du deine große Liebe immer wieder ganz knapp verpasst? Ihr über den Weg zu laufen, ohne zu wissen, dass er oder sie der / die Richtige ist und sich dann wieder aus den Augen zu verlieren? Genauso geht es Tess und Gus, die sich immer mal wieder in unwichtigen oder prägenden Momenten über den Weg laufen, ohne groß Notiz vom anderen zu nehmen. Beide sind nicht glücklich in ihrem Leben; ob sie ihr Glück bei jemanden finden können, den sie noch gar nicht kennen?

Das Cover ist so schlicht, dass es schon wieder meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Außerdem interessierte mich die Geschichte, weil ich wissen wollte, wie sich die beiden verfehlen und allmählich näher kommen. Die Story damit beginnt, dass sich Tess und Gus als Jugendliche in Florenz über den Weg laufen. Nach dieser Begegnung wird abwechselt aus der Ich-Perspektive das Leben der beiden beleuchtet. So kann man die Denkweise der beiden besser kennenlernen, wobei ich zugeben muss, dass ich mich mit keinen von beiden letztendlich identifizieren konnte. Tess ist voller Selbstzweifel und versucht vergeblich eine Familienhauptrolle einzunehmen. Gus vollzieht praktisch eine Fehlentscheidung nach der anderen. Das Leben der beiden ist nicht unbedingt uninteressant, beide leiden unter dem Tod eines geliebten Menschens und einer gestörten familiären Beziehung. Aber es entsprach einfach nicht dem, was ich erwartet habe.

Das geschieht dann auch so auf einigen hundert Seiten. Es scheint, als widme sich die Autorin zwei separaten Geschichten. Auch wenn es ab und an Überschneidungen gibt, sind diese oftmals so unbedeutend, dass der Leser fast danach suchen muss. Man fiebert nicht mit, ob sich die beiden schon wieder verpassen. Dadurch wird die Geschichte leider langatmig. Kurz vor Ende wird man als Leser belohnt - und gleichzeitig enttäuscht. Die beiden treffen nun (bewusst) aufeinander und innerhalb kürzester Zeit wird das Ende abgehandelt. Praktisch wie eine Liebesstory die rasant von 0 auf 100% wechselt. Das konnte mich leider überhaupt nicht berühren und lässt auch den vorherigen Part nicht besser dastehen.

Leider blieb die Liebesgeschichte in "Miss you" auf der Strecke. Ich habe zwar nichts gegen andersartige Liebesgeschichten, aber hier konnte ich nicht viel davon finden. Erst zu langatmig, gegen Ende definitiv zu kurz. Leider kann ich nur zwei Sterne vergeben. Ich muss zugeben, dass die Meinungen zu dem Buch arg auseinander klaffen. Es bleibt also jedem selbst offen, herauszufinden, wie einem die Story von Tess und Gus gefällt.

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602 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 208 Rezensionen

krimi, nele neuhaus, mord, taunus, wald

Im Wald

Nele Neuhaus
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 14.10.2016
ISBN 9783550080555
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachts geht ein Wohnwagen im Wald bei Ruppertsheim in Flammen auf. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln neben Brandstiftung auch wegen Mordes, denn in den verkohlten Resten bergen die Ermittler eine Leiche. Kurz darauf wird eine Frau in einem Hospitz getötet. Bei der Toten handelt es sich um eine alte Bekannte von Bodenstein. Zwei Morde in diesem beschaulichen Dorf und innerhalb kürzester Zeit können kein Zufall sein. Die Ermittlungen führen Pia und Bodenstein bis ins Jahr 1972, als Olivers bester Freund Artur spurlos verschwand. Ein Trauma, welches Bodenstein nie überwinden konnte, und ein Geheimnis, dass das Dorf nicht so schnell preisgeben will. Selbst dann nicht, wenn die Zahl der Opfer steigt...

Ich habe alle Bände der Kirchhoff / Sander-Bodenstein Reihe gelesen. Ich verfolge sie sehr gerne, weil Nele Neuhaus eine großartige Krimiautorin ist. Ihre Fälle sind stets komplex und sie finden in beschaulichen Dörfern des Taunusgebirges rund um Frankfurt statt. Die Beschreibung von Land und Leuten sind stets detailliert und schaffen die richtige Atmosphäre. Bodenstein befindet sich in seinem vorerst letzten Fall, danach möchte er ein Jahr Auszeit nehmen, um Abstand zum Job zu nehmen. Dass dies auf jeden Fall mehr als nötig ist, zeigt sich diesmal deutlichst, da Bodenstein eng in das Geschehen verwickelt ist und dieses kaum noch objektiv betrachten kann. Zudem zeigt sich, dass er innerlich resigniert und er kaum noch Elan für den Job aufbringen kann. Bodensteins "Krise" muss Pia auffangen. Sie arbeitet gut mit ihren Kollegen zusammen, vor allem, da die Frage nach Bodensteins Nachfolge offen steht. Das Kompetenzgerangel innerhalb des K11 ist da, aber nie übertrieben, was ich sehr angenehm empfand.

Zu Anfang des Buches gibt es Landkarten und ein Personenregister. Warum die Autorin eines verwendet hat, zeigt sich bereits innerhalb kürzester Zeit! Der Leser begegnet einer großen Anzahl an Personen. Dazu gehört es, sich nicht nur Namen und Berufe zu merken, sondern die Geflechte aus Beziehungen und Verwandtschaftsverhältnissen im Hinterkopf zu haben. Ich selbst hatte so meine Probleme und musste immer wieder zurückblättern. Auch wenn die Autorin fleißig bemüht war, den Personen Leben einzuhauchen, musste ich selbst am Ende noch nachschauen. Ein wenig anstrengend war es schon, man muss daher den Krimi sehr aufmerksam lesen, um den Geschehen noch halbswegs folgen zu können.

Die Geschehnisse des Buches sind spannend und überraschend. Die Verflechtung der Vergangenheit mit der Gegenwart gelingt der Autorin äußerst gut. Beide Handlungsstränge sind sehr interessant. Man kann immer wieder miträsteln, die Spur wird mehrfach auf einen anderen gelenkt, sodass man bis zum Ende nicht sicher sein kann. Das bleibt auch so bis zur überraschenden Enthüllung des Mörders. Während des Buches wiederholt Frau Neuhaus gerne Aspekte, die eigentlich offensichtlich sind, um sicherzugehen, dass jeder Leser dies auch verstanden hat. Das erscheint manchmal seltsam, war aber mitunter auch sehr hilfreich.

Die Vielzahl der Personen teilt sicherlich die Leser in zwei Lager. Mir hat der Band gut gefallen, aber ich sehe ihn auch eher als Bestandteil der gesamten Reihe. Da ich Probleme hatte, den Ereignissen stets zu folgen und sämtliche Personen in den richtigen Kontext einzuordnen, kann ich für "Im Wald" nicht mehr als 4 Sterne vergeben. Und trotzdem beweist Nele Neuhaus auch hier, warum sie so eine erfolgreiche Krimiautorin ist. Gerne wieder!

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Tags: kirchhoff-bodenstein, krimi, mord, reihe, vergangenheit, wald   (6)
 

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82 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

nordsee, amrum, nina ohlandt, krimi, mord

Küstenmorde

Nina Ohlandt
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.03.2014
ISBN 9783404169504
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aufgehängt am Quermarkenfeuer auf der Nordseeinsel Amrum hängt die Leiche eines alten Mannes. Die Frau des Opfers wird ebenfalls tot im eigenem Haus aufgefunden. John Benthien und seine Kollegen der Flensburger Kripo sollen sich des Doppelmords annehmen. Nicht nur, dass es diverse Menschen mit einem Motiv gibt, die beiden Morde wurden auch noch von einem nicht veröffentlichten Krimiroman kopiert.

Nina Ohlandt führt uns auf das idyllische Amrum. Statt der herrlichen Seeluft geht es jedoch darum, eine düstere Geschichte aufzudecken. Im Vorneherein kann ich sagen, dass mir die Story sehr gut gefallen hat, aber dass das Geschehen in die Länge gezogen wurde. John Benthien ist der Hauptermittler, er hat Probleme mit seinem Vater, der sich gerne in die Befragungen einmischt. Ansonsten ist John ein sehr angenehmer Zeitgenosse, der einfach einen guten Job machen möchte. Allein die Tatsache, dass die Bezeichnung des Ermittlers durchweg zwischen John und Benthien hin und her wechselte, kam mir etwas befremdlich vor. Das Team wird durch einige Kollegen erweitert, die mal mehr und mal weniger eine tragende Rolle spielen. So gibt es einige Namen zu behalten, ein paar weniger Personen hätten auf jeden Fall auch gelangt, da einige von ihnen doch sehr grau bleiben. Die Hauptcharaktere wie Mikke und Lilly, die sehr mit John sympathisiert, machen jedoch eine gute Figur und passen ins Bild. Die Kollegen ermitteln fokussiert und arbeiten ohne großes Drama im Team.

Klar, die Kulisse gibt es vor, selbst genauer betrachtet zu werden. Das tut die Autorin auf angenehme Weise. Bis auf die Morde, die irgendwie gewollt besonders erscheinen sollen, fand ich die Handlung sehr gelungen. Der Krimi enthält wirklich viele Befragungen und Ermittlungen, die von einem Ansatzpunkt zum nächsten führen. Dazu noch mehrere präsentierte Verdächtige und einige Irrwege seitens der Autorin. Alles im allen also wirklich unterhaltsam und spannend. Trotzdem muss ich einen 1 Stern abziehen für die bereits angedeutete Länge. Man hat beim Lesen das Gefühl als hätte man das Geschehen minutiös, 1:1, miterlebt, also jede Befragung und jeden Gedankengang. Das führt natürlich dazu, dass man eng an das Geschehen gebunden ist - so als würde man über die Schultern schauen -, andererseits macht es das Lesen doch sehr lang und manchmal wiederholend. Ein weniger hier, ein Auslassen da, hätte den Roman etwas agiler gemacht. Vor allem wusste der Leser auch immer, was es gerade zum Essen oder Trinken gab. Ein Sprung von der letzten Befragung zum nächsten Tag hätte auch gereicht ;-)

Die Erläuterung der Beweggründe und die Ausarbeitung der Hintergrundstory fand ich sehr stimmig und auch komplex. Luft nach oben ist auf jeden Fall noch da, vor allem was die Skizzierung der Protagonisten angeht. Ich vergebe 4 Sterne für diesen Amrum-Krimi.

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Tags: amrum, krimi, nordsee   (3)
 

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163 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 93 Rezensionen

fußball, schweden, roman, freundschaft, humor

Britt-Marie war hier

Fredrik Backman , Stefanie Werner
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 23.06.2016
ISBN 9783810524119
Genre: Romane

Rezension:

Nachdem ich "Ein Mann names Ove" geliebt habe, wollte ich auch das neuste Buch von Fredrik Backman unbedingt lesen. In diesem geht es um die pedantische und äußerst reinliche Britt-Marie, die ihren Mann verlassen hat und durch die Jobagentur eine Stelle in Borg vermittelt bekommt. Außer der Straße, die in den Ort rein- und wieder hinausführt, gibt es ein paar Geschäfte, die sich zufälligerweise in dem gleichen Gebäude befinden. Die Kinder des Ortes nutzen den angrenzenden Parkplatz als Fußballplatz. Obwohl die Bewohner des Dorfes und Britt-Marie so überhaupt nicht zusammen passen, lernen sie doch eine Menge voneinander. Eine Geschichte über das Verlieren, Verliebe und Mitspielen, wenn das Leben ins Rollen kommt.

Britt-Marie versucht stets, den Leuten alles recht zu machen. Dabei versucht sie niemanden zu diskriminieren oder zu verurteilen, und tut dies doch Dank ihres begrenzten Sozialempfindens in einer Tour. Sie vertritt das Klischee einer älteren Dame, die stets für ihren Mann gelebt hat, der sich im Gegenzug aber dafür noch nie bedankt hat. Ewige Begleiter sind ihr heiß geliebtes Reinigungsmittel Faxin und Natron, mit dem sie jeden Schmutz wegbekommt. Nur eben nicht den Schmutz aus ihrem Leben. Britt-Marie hat sich vor Kurzem von ihrem Mann getrennt und ist nun völlig auf sich allein gestellt. Die Frau in der Jobagentur kann ihr letztendlich einen wenig Erfolg versprechenden Job anbieten, der zeitlich begrenzt ist. Britt-Marie erscheint hochentschlossen mit Sack und Pack in dem Dorf, um festzustellen, dass die Finanzkrise es voll und ganz im Griff hat. Verlassene Häuser und geschlossene Läden hinterlassen noch die Erinnerungen an ein blühendes Dorf, aus dem bereits jeder weggezogen ist, der es sich erlauben konnte.

Wie man bereits vermuten kann, ist Britt-Marie eine sehr eigenartige Person. Aber die Personen des Dorfes sind es umso mehr. Beispielweise Frau Jemand, die ihre Läden auf höchst merkwürdige Art und Weise führt und zudem sehr ruppig sein kann. Oder die Kinder des Dorfes, die Britt-Marie liebend gern als Trainerin haben würde, weil Britt-Marie einfach da ist. Diese skurrilen Begegnungen werden im Laufe des Buches immer wieder von traurigen Szenen unterbrochen, die erklären, warum Britt-Marie so ist, wie sie ist. Und schwupps wird diese andersartige Geschichte, die einen oftmals ein Lächeln entlockt, tiefsinnig und ernst. Nämlich so, wie man es von Fredrik Bachkman kennt.

Im Vergleich zu "Ein Mann namens Ole" hat mir sein neustes Werk gut gefallen, es kommt jedoch nicht ganz ran. Das Buch stimmt schon nachdenklich, aber der Wechsel von heiter auf traurig, hat mich diesmal nicht so sehr bewegt. Was daran liegen kann, dass ich vor allem mit Britt-Maries sowie dem etwas dümmlichen Sprachstil der Leute im Ort nicht so ganz klar kam. Der Schreibstil ist auch sehr wiederholend, was eigentlich witzig sein soll, aber mitunter halt anstrengend. Auch dem Fokus auf Fußball konnte ich nicht ganz so viel entnehmen. Nichtsdestotrotz ist es ein wunderbares Buch, was einem zeigt, dass man seine Träume leben sollte, und welches gegen Ende auch nochmal emotional wird. Zum Glück ist meine Besteckschublade richtig sortiert, wer weiß wo das geendet hätte ;-) Ich vergebe 4 Sterne.

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