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66 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

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Die schwarze Dame

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.12.2017
ISBN 9783442480265
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Wiener Privatermittler Peter Hogart wird mit dem Auftrag, seine verschwundene Kollegin aufzufinden, nach Prag geschickt. Diese verschwand spurlos bei einer Ermittlung von Versicherungsbetrug hochwertiger Kunstgegenstände. Hogart gerät innerhalb weniger Stunden in ein gefährliches Wespennest und macht sich auch gleich Feinde bei der Prager Kripo. Bei seiner Suche trifft er auf die Privatdetektivin Ivona Markovic, die einem Serienmörder auf der Spur ist. Als beide Opfer eines Anschlags werden, zeigen sich immer mehr Verbindungen zwischen den beiden Fällen. Eine gefährliche, temporeiche Schnitzeljagd durch Prag beginnt.

Bei "Die schwarze Dame" handelt es sich um den ersten Band der Peter Hogart Reihe. Den Schauplatz in Prag fand ich unheimlich interessant. Erst ging ich davon aus, dass es in diesem Buch halt um mehr oder weniger unspektakulären Versicherungsbetrug geht, aber ich wurde eines besseren belehrt. Schnell gerät dieser Fall in den Hintergrund und wird durch den eigentlichen Fall, verstümmelte Leichen auf schwarzen und weißen Laken, verteilt durch ganz Prag, ersetzt.

Dieser Fall ist äußerst spannend und komplex, ohne zu überfordern. Er beinhaltet unter anderem Prager Geschichte, psychische Störungen sowie ein perfides Spiel durch die Stadt. Natürlich spielt der Versicherungsbetrug keine unerhebliche Rolle und hat auch seinen Daseinszweck. Von Seite zu Seite konnte ich das Buch schlechter weglegen, da es mich wirklich gefesselt hat.

Die Figuren waren alle unterschiedlich und haben einen guten Beitrag zur Geschichte geleistet. Peter Hogart ist eine Figur, die ich auch gerne noch in weiteren Fällen agieren sehen möchte. Er lässt sich nicht so schnell von einer Sache abbringen, wenn er eine Fährte aufgenommen hat, ist aber auch nicht Superman oder völlig daneben, wie so gerne bei Ermittlern gewählt.

Eine düstere, spannende Jagd durch Prag mit 2 Fällen in einem! Und ein super Auftakt für eine Reihe. Ich freue mich schon auf Band 2. Ich vergebe 5 Sterne. 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Frischkäsekugeln für die Party

Sabrina Fauda-Rôle , Valéry Guédes
Fester Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Bassermann, 09.07.2018
ISBN 9783809439448
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich bin immer wieder auf der Suche nach neuen Kochbüchern und neuen Ideen. In diesem Kochbuch werden optisch kleine Wunderwerke mit relativ geringen Aufwand für die nächste Party vorgestellt.

Frischkäsedips sind ja nicht neues. In diesem Buch wird der Frischkäse aber auch zu einem optischen Highlight. Nachdem alle Zutaten verrührt sind, wird mittels Frischhaltefolie erst die Masse zu einer Kugel geformt und im Kühlschrank ausgehärtet. Anschließend wird die Kugel in erneuter Frischhaltefolie mit den Trockenfrüchten, Nüssen und Saaten garniert.

Ob Ziegenkäse-Pistazie, Camembert-Nuss oder Cheddar-Bacon, der Idee sind keine Grenzen gesetzt. Das Prinzip ist immer dasselbe, die Zubereitung relativ einfach und schnell (zusätzlich muss die Kugel natürlich immer eine Weile gekühlt werden, damit sie auch hält). Die Gestaltung ist äußerst ansprechend und klassisch gehalten mit einem Produktfoto und einer Beschreibung auf der gegenüberliegenden Seite.

Unterteilt sind die Rezepte nach Käse, Gemüse, Fisch, Fleisch und exotisch. Was man bei aller Euphorie nicht vergessen darf, die Rezepte sind nicht so günstig, wie man auf den ersten Blick erwarten dürfte, denn es sind viele hochwertige Nüsse etc. enthalten. Die bisher ausprobierten Rezepte waren alle schmackhaft und kamen sehr gut an und ich bin guten Mutes, dass es sich auch so bei den restlichen verhält.

Da es sich letztendlich um Dips - nur in ansprechenderer Form - handelt, vergebe ich 4 Sterne. Eine schöne Idee für die nächste Party ist es auf jeden Fall.

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43 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Der Bote

Ingar Johnsrud , Daniela Stilzebach
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.05.2018
ISBN 9783764505882
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In Oslo wird die Leiche eines kürzlich verstorbenen Mannes gefunden. Von der Bewohnerin des Hauses fehlt jede Spur. Bei dem Opfer soll es sich jedoch um den Sohn der Toten handeln, der bereits vor 20 Jahren bei einem Militäreinsatz ums Leben kam. Hauptkommissar Fredrik Beier sieht eine Verbindung zu einer zweiten Leiche, die am anderen Ende der Stadt in einem Abwasserschacht gefunden wird. Jedoch scheint jemand Fredrik Beiers Arbeit torpedieren zu wollen.

Für mich ist es das erste Buch des Autors, ich habe also den vorangegangen Band nicht gelesen, was für mich aber nicht schlimm ist. Mit dem Protagonisten bin ich eigentlich recht schnell warm geworden, auch wenn er natürlich die obligatorischen privaten Probleme mit sich bringt. 

Was mir Schwierigkeiten beim Lesen bereitet hat sind die vielen Rückblenden sowie militärischen und politischen Aspekte, mit denen ich nicht ganz so viel anfangen konnte. Das ist eben Geschmackssache und mich fesselt so etwas eben nicht so sehr, wenn ich das Gefühl habe nicht ganz mitzukommen. Durch die Vielzahl der Charaktere war es für mich auch mitunter etwas verwirrend, da ich nicht immer sofort wusste, um welchen Fall es gerade geht. 

Durch den zum Teil überladenden Inhalt habe ich mich echt schwer mit dem Lesen getan. Das spannende Ende konnte es dann leider auch nicht mehr rausholen. Ich vergebe 3 Sterne. 

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Wie Arthur Pepper sich vor seiner Nachbarin versteckte und am Ende doch sein Herz fand

Phaedra Patrick , Beate Brammertz , Ute Brammertz
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei btb, 09.01.2018
ISBN 9783442715206
Genre: Romane

Rezension:

Arthur Pepper ist 69 Jahre alt und Witwer. Sein Leben besteht aus der immer gleichbleibenden Routine. Während seine beste Freundin eine Pflanze ist, um die er sich kümmert, versteckt er sich vor seiner Nachbarin, die ihn regelmäßig Besuche abstattet. Durchbrochen wird dieser Kreislauf von einer Entdeckung: Er stößt auf ein Armband seiner Frau, welches sie versteckt hatte. Hatte seine Frau Geheimnisse vor ihm? Jeder der 8 Anhänger scheint seine ganz eigene Geschichte zu erzählen. Arthur macht sich auf die Suche danach und nicht zuletzt auf eine Suche nach sich...

Ich muss sagen, dass mich tatsächlich der ewig lange und kuriose Titel auf das Buch neugierig gemacht hat. Außerdem fand ich den Klappentext total schön. Ein grummeliger Opa, der eigentlich ganz viel Herz besitzt und sich auf die Spuren seiner geliebten, bereits verstorbenen Frau macht. Vielleicht hätte ich den Klappentext etwas wörtlicher nehmen sollen, denn dort ist die Rede davon, dass Arthur mit einem Tiger kämpft und Aktmodell wird.

Und tatsächlich, nach einer sehr schönen Einleitung, in der man Arthur kennen und lieben lernt mit seiner verschrobenen Art, werden die Ereignisse wirklich skurril, wie im Absatz zuvor beschrieben. Begonnen mit dem ersten Anhänger, findet er stets einen neuen Hinweis, der ihm zum nächsten Anhänger führt. Leider sind diese Hinweise ziemlich an den Haaren herbeigeholt. Die realitätsfernen Ereignisse - wie seine Tigerbegegnung- machen die Handlung sehr fiktiv, vor allem da ich mir nicht vorstellen konnte, dass die Hauptfigur so handeln würde, selbst wenn er über sich hinauswächst.

Die Idee des Buches fand ich sehr schön, aber die Handlung unglaubwürdig, was den Inhalt des Buches dämpfte. Ich vergebe 2 Sterne, weil ich keinen Bezug aufbauen konnte.

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72 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Frauen, die ihre Stimme erheben. Roar.

Cecelia Ahern , Christine Strüh
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 22.08.2018
ISBN 9783810530615
Genre: Romane

Rezension:

30 Frauen, jede mit ihrer ganz eigenen Geschichte. Sei es die Frau, die vor Scham im Boden versinkt, die Frau, die Zweifel auf ihrem Grundstück sät oder die Frau, deren Uhr so laut tickt, dass sie nicht schlafen kann. Alle haben eins gemeinsam: Sie reißen aus ihrer Situation aus und wachsen über sich hinaus. Ein Herzensprojekt der Autorin!

Der Klappentext des Buches ist eher kryptisch und verrät nicht allzu viel über den Inhalt. Da ich Cecelia Ahern Romane klasse finde, kam ich natürlich nicht um dieses Buch herum. Dazu die Kapitelüberschriften, die mein Interesse umso mehr geweckt haben.

Ich tue mich sehr schwer mit der Rezension diesen Buches. Es sind 30 Kurzgeschichten, jedesmal geht es um "die Frau", die durch irgendetwas in ihrem Leben eingezwängt ist. Die Autorin nimmt jeden Kapitelnamen wortwörtlich, also versinkt die Frau beispielsweise buchstäblich in einem Loch, aus dem sie wieder herauskommen muss. Oder sie sitzt buchstäblich in einem Regal, wie eine Trophäe ihres Mannes.

Der Großteil jedes Kapitels widmet sich ausgiebig der Situation, während dann auf den letzten 1-2 Tagen der Umbruch kommt. Alles Geschilderte ist absolut bildlich und enthält eine versteckte Botschaft, wie "sei du selbst", "lass dich nicht rumkommandieren", "Frauen sind Männern gleichberechtigt" etc. Die ersten paar Geschichten dachte ich, oh ja, das ist wirklich eine schöne Message die zu Herzen geht.

Aber von Kapitel zu Kapitel fiel mir das Lesen schwerer. Zum einem weil die Geschichten so skurril sind. Zu skurril, was mich betrifft. Zum anderen, weil es sich einfach immer wiederholt, halt mit einer leicht abgewandelten Message. Dazu kam ich auch mit dem oftmals platten Sprachstil nicht klar. In einem Kapitel war dieser auch ziemlich vulgär. Das sollte natürlich ein Stilmittel sein, aber kam bei mir nicht an. Mit jeder dazukommenden Geschichte habe ich das Interesse leider verloren.

Die einen werden das Buch lieben und in den Himmel loben, weil es wirklich schöne Gedankenanstöße enthält. Aber viele werden mit der Umsetzung nicht wirklich warm werden. Mir geht da eher wie der zweiten Gruppe, ich vergebe 3 Sterne.  

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142 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 87 Rezensionen

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Ein Teil von ihr

Karin Slaughter , Fred Kinzel
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 01.08.2018
ISBN 9783959672146
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Andrea denkt, sie kennt ihre Mutter und weiß alles über ihr Leben. Bis zu einem Tag, da Andrea und ihre Mutter Laura Zeugen eines Verbrechens werden und Andrea das gelassene Gesicht ihrer Mutter sieht, als sie dem Täter das Leben nimmt. Als Andrea Antworten von ihrer Mutter bekommen möchte, wird sie stattdessen zu einer genau geplanten Flucht gezwungen. Mehr und mehr Fragen bezüglich Lauras wirklicher Identität drängen sich auf. Wer ist ihre Mutter wirklich? Und vor wem müssen sie fliehen?

Ich lese Karin Slaughters Reihen unheimlich gerne. Wie auch bei ´Die gute Tochter´ handelt es sich bei ´Ein Teil von ihr´ um einen eigenständigen Band. Er ist in zwei Erzählstränge gegliedert, die über lange Strecken erzählt werden. Der erste spielt in der Gegenwart mit dem oben geschilderten Vorfall und Andreas anschließender Flucht. Es sind viele Fragen offen, vor allem bei der Flucht, die sehr seltsam verläuft, was die Personen betrifft, auf die Andrea trifft und deren Rollen zunächst unklar sind.

Dieser Erzählstrang wird über weite Teile in den Hintergrund gedrängt, in der es um eine Sekte bzw. Terroristische Aktivistengruppe geht, die Anschläge plant, um sich an einer Health Care Organisation zu rächen. Karin Slaughter lässt sich hier viel Zeit, die Stränge zusammenzuführen. Ein wenig aufpassen muss man hier schon, weil sie ordentlich mit Namen und Spitznamen spielt. Obwohl mir dieser Teil anfangs nicht so zusagte, weil einem die Beweggründe der agierenden Personen fehlen, dominierte er für mich am Ende doch.

Anstrengend fand ich den durchgängigen Assi bzw. Schimpfwortslang einiger Figuren. Ansonsten kam die Autorin im gewohnten Gewand daher. Vielleicht mit etwas mehr Fokus auf die Einzelschicksale als auf detaillierte Gewaltszenen. Die Spannung fand ich eher mäßig auf gleichbleibenden Niveau. Die unzähligen Fragezeichen während des Lesens wurden gegen Ende sehr erklärend aufgelöst. Für mich war dieser Thriller bei weitem nicht Karin Slaughters bestes Buch, aber trotzdem gut lesbar. 4 Sterne vergebe ich hierfür.

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264 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 123 Rezensionen

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Die Geschichte des Wassers

Maja Lunde , Ursel Allenstein
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 19.03.2018
ISBN 9783442757749
Genre: Romane

Rezension:

Norwegen, 2017: Die betagte Umweltaktivistin Signe gibt ihr Bestes, um die Natur zu retten. Dazu segelt sie nach Frankreich mit einer besonderen Fracht. Frankreich 2041: Längst gibt es nicht mehr genügend Wasser für alle. Die Menschen in Südeuropa sind gezwungen in den Norden zu fliehen. Während ihres Aufenthaltes in einem Lager entdecken David und seine Tochter Lou Signes altes Segelboot.

"Die Geschichte des Wassers" ist der zweite Teil eines Quartetts, in dem sich die Autorin Maja Lunde mit den Folgen menschlichen Agierens in Bezug auf die Natur befasst. Ich habe bereits „Die Geschichte der Bienen“ gelesen und fand, dass das Gelesene ziemlich nachgehallt hat. So ähnlich ist es auch in diesem Buch, nur weniger gut umgesetzt. Maja Lunde widmet sich dem wichtigen Element Wasser, welches begrenzt und schon heute nicht überall im ausreichenden Maß vorhanden ist. Diese Situation spitzt sich in dem geschilderten Part im Jahre 2041 zu. Wie es dazu gekommen ist, wird relativ kurz angerissen.

Beide Erzählstränge beinhalten eine Liebesgeschichte, die den jeweiligen Strang ausmacht. Der Geschichte um Signe konnte ich nicht viel entnehmen, ich habe mich stattdessen auf die Ereignisse mit David und Lou konzentriert, die ums Überleben kämpfen und auf der Suche nach dem Rest der Familie sind.

Leider ist keine der Hauptfiguren besonders sympathisch. Signe ist sehr engstirnig und eigen. David könnte mit seiner Fürsorge für seine Tochter eigentlich sympathisch sein, scheint in dieser Extremsituation aber nur an das eine zu denken und handelt verantwortungslos in gleich mehreren Situationen.

Obwohl die Thematik überaus wichtig und vor allem interessant ist, hatte ich bis zum Ende ein Problem mit der Geschichte. Neben dem fehlenden Hergang zur Katastrophe fehlte der globale Blick. Allein die Situation im Flüchtlingslager (ja, ich nenne es bewusst so, denn die Assoziation ist da) wird thematisiert, welche Auswirkungen weltweit herrschen, werden kaum benannt, außer dass es im Süden kein Wasser gibt. Ich vergebe 3 Sterne und hoffe auf einen tollen dritten Teil des Quartetts. 

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81 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Blutschatten

Kathy Reichs , Heike Schlatterer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blessing, 05.03.2018
ISBN 9783896676214
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sunday Night trägt nicht nur körperliche Narben mit sich herum und hat sich komplett zurückgezogen. Nur ihr Killerinstinkt ist ihr geblieben. Dieser wird geweckt, als Sunday um Hilfe gebeten wird. Ein Mädchen ist bei einer Bombenexplosion verschwunden. Bisher hat die Polizei sie nicht auffinden können. Um der Frage nachzugehen, ob das Mädchen noch lebt, muss Sunday sich ins Zeug legen und erst einmal ihren eigenen Dämonen gegenüber treten.

Oh ich liebe Kathy Reichs, bzw. ihre Reihe mit Temperance Brennan. Warum also nicht eine neue Reihe der Autorin versuchen, auch wenn es diesmal nicht um Forensik geht. Was soll ich sagen? Diesmal hat Kathy Reichs nicht so sehr meinen Geschmack getroffen, auch wenn der Klappentext erst einmal nach einem spannenden Thriller klingt. Sunday Night ist schon sehr kaputt – meines Erachtens eine Spur too much. Dann noch in Kombination mit ihren Zwillingsbruder, das wirkt dann schon sehr gewollt und wenig authentisch. Durchs Sunday sture und kalte Art bin ich auch nicht warm mit ihr geworden.

Großer Kritikpunkt ist bei mir die Erzählweise. Es wurde sich so oft detailreich um Restaurants und das dortige Essen gekümmert, sodass die Spannung immer wieder unterging. Relativ emotionslos wurde dann der Fortgang der Geschichte geschildert, was immer eine gewisse Distanz bildet. Das Thema des Buches – Fanatismus – konnte mich dann auch nicht mehr abholen, was wohl auch den Figuren geschuldet war, die mir bis Ende suspekt waren. Einzig richtig gut hat mir gefallen, dass man beim zweiten Erzählstrang, schauerhaften Schilderungen eines Mädchens, auch nochmal eine Überraschung erlebt hat.

Der äußerst nüchterne Schreibstil in Kombination mit der zwanghaft kaputten Hauptfigur hat mich diesmal leider nicht überzeugen können. Ich denke, ich bleibe bei der Tempe-Reihe und vergebe hier 2 Sterne – es war nicht mein Geschmack und hat mich Mühe gekostet, das Buch ganz zu lesen. 

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60 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

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Dunkles Arles

Cay Rademacher
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 22.05.2018
ISBN 9783832198756
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Capitaine Roger Blanc verabredet sich mit der Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron-Allègre zu einem heimlichen Wochenende in Arles. Am Treffpunkt des Liebespaares – einem römischen Amphitheater – werden sie Zeuge eines Mordes. Aveline wird bei dem Überfall ihre Tasche geklaut, die wichtige Unterlagen enthält, die sie nur zwei Tage später ihrem Ehemann und Staatssekretär präsentieren muss. Allerdings muss Avelines Anwesenheit geheim bleiben und Blanc kann nicht offiziell ermitteln. Dazu treibt der Täter ein Katz-und-Maus Spiel mit den beiden.

Es zeigt sich, dass der Tote nicht das einzige Opfer ist und das dessen Tod von einer Gruppe unter den Teppich gekehrt wird, zu der wichtige Politiker und Polizisten gehören. Generell ist das Thema Politik inklusive der Front National ein ganz großes Thema und weniger der klassische Fall bei einer Ermittlung. Als Blanc auch noch seinen Kollegen Marius Blanc zwischen diesen Leuten erkennt, obwohl dieser eigentlich auf einer Erziehungskur ist, weiß Blanc nicht mehr, wem er eigentlich trauen kann.

Das Buch entwickelt sich zu einer etwas ausufernden Verfolgungsjagd. Ich hätte mir hier mehr klassiches Miträtseln gewünscht. Die Action ist einfach zu zwanghaft und zu dick aufgetragen. Dieser Band erscheint wie ein Ausflug vom Krimi zum Thrillergenre. Anders als in den Vorgängerbüchern wird auch eher mit den düsteren (ja, wie der Titel sagt) Aspekten der Gegend gespielt, als mit den schönen, um Urlaubsgefühle zu wecken. Alles in allem vergebe ich 3 Sterne, aber bin trotzdem auch auf die Folgebände gespannt, weil die Geschichte noch eine Menge Potential enthält. 

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(188)

289 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 119 Rezensionen

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The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?

A. J. Finn , Christoph Göhler
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.03.2018
ISBN 9783764506414
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Anna Fox lebt allein in ihrem großen Haus in New York. Geprägt durch ein traumatisches Erlebnis verlässt sie ihr Haus nicht mehr. Bei ihren regelmäßigen Beobachtungen ihrer Nachbarn, die für sie ihr derzeitiger Lebensinhalt sind, macht sie eine verstörende Entdeckung: Sie wird Zeugin eines brutalen Überfalls. Nur gibt es keine Tote, keine weiteren Zeugen und schon gar keine Beweise. Außerdem phantasiert Anna viel inflge ihres vielen Alkohol- und Tablettenkonsums. Es bleibt nicht die Frage, was ist eigentlich Realität und was nicht.

Dr. Anna Fox leidet an Agoraphobie, sie hat Angst das Haus zu verlassen. Warum sie psychisch so kaputt ist, bleibt längere Zeit im Dunkeln. Ständig schwankt man selbst, ob man ihren Aussagen trauen kann oder nicht – ich muss sagen, ich habe meine Meinung mehrfach während des Lesens geändert. Großartig fand ich ihr Hin- und Hergerissen sein und ihre Angewohnheit, Sachen zu denken und komplett das Gegenteil zu sagen oder Dinge zu äußern, die sie eigentlich gar nicht gesagt haben will.

Wer einen spannenden Thriller erleben will, muss aber Durchhaltevermögen haben. Auf langer Strecke geht es um Annas Gedanken und ihre Beobachtungen, die sie macht. Auch wenn dies etwas langwierig war, wird man in der zweiten Hälfte umso mehr belohnt. Annas Aussagen sind unglaubwürdig und sie schießt sich mehrfach selbst ein Eigentor und trotzdem versucht sie ihre Beobachtung zu beweisen, mit demselben Zweifel, die die Ermittler haben. Diverse Filmzitate aus alten Schwarz-Weiß-Filmen – Annas Hobby – sind in die Erzählung miteingebaut. Wer besagte Filme kennt, hat vermutlich hiervon noch mehr als ich.

Das Ende des Thrillers ist durchdacht und spannend. Die psychische Krankheit ist für mich nachvollziehbar geschildert und nicht überzogen. Aufgrund einiger Ähnlichkeiten zu Thrillern wie Gone Girl oder Girl on the train und der zögerlichen ersten Hälfte, vergebe ich 4 Sterne. 

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Strandmord

Katharina Peters
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 09.03.2018
ISBN 9783746633947
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine nackte Leiche am Strand zwischen Glowe und Juliusruh, deren Lippen mit zwei Ringen verschlossen sind: Dieses Bild bietet sich Romy Beccare, Ermittlerin der Rügener Polizei. So verwunderlich dieses Anblick auch sein muss, er kommt Romy äußerst bekannt vor. Bei einem ähnlich gelagerten Fall spielte Romy den Lockvogel und nun ist der Täter erst seit kurzem wieder auf freien Fuß. Romy Beccare wäre aber nicht sie selbst, wenn sie nicht noch einer weiteren Spur folgen würde, die sie zu einem Pharmakonzern und einem Erpressungsversuch führt.

Auch im 7. Fall der Romy Beccare Reihe von Katharina Peters kann der Leser einen klassisch-spannenden, regionalen Krimi lesen. Romy Beccare und ihre Kollegen pendeln zwischen dem damaligen Fall und der sich neu bietenden Spur. Hat der damalige Täter erneut zugeschlagen oder hat nur jemand seinen Stil kopiert? Einiges weist darauf hin, dass die Tote einen Pharmakonzern erpresst hat. Ihr brisantes Wissen könnte Grund genug sein, sie umzubringen.

So muss die Rügener Polizei klassische Ermittlungsarbeit leisten und diverse Befragungen durchführen. Anscheinend haben alle ein wasserdichtes Alibi und so muss Romy unter anderem Hilfe ihres längst pensionierten Kollegen Kasper und ihres Lebensgefährten Jan Riechter annehmen, der zugleich im Kommissariat Stralsund arbeitet. Einzig die Verbindung zur SM Szene hätte ich nicht gebraucht.

Die Zusammenarbeit innerhalb des Teams ist harmonisch und kollegial. Die Autorin kommt ohne viel Kling-Bimm und Rivalitäten aus. Der Schreibstil ist flüssig und mit geschickt platzierten Wendungen wird Spannung geschaffen, auch wenn diese phasenweise immer mal wieder untergeht. Die Beschreibung der Orte ist dezent und nicht überladend. Da der Krimi im Mittelteil etwas stagniert, vergebe ich 4 Sterne. 

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

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Die Amerikanerin

Deon Meyer , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 209 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 09.03.2018
ISBN 9783352009143
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Während Bennie Griessel nun endlich Nägel mit Köpfen machen möchte, was die Heirat mit Alexa angeht, muss er sich mit einem neuen Fall herumplagen: In der Nähe von Kapstadt liegt am Wegesrand eine tote Frau. Es stellt sich heraus, dass die Frau Amerikanerin ist, Kunstexpertin für verloren gegangene Schätze und mit Bleiche übergossen wurde. Griessel begibt sich auf die Spur, die bis zur Zeit Rembrandts zurück führt.

Ich habe mich sehr auf den 6. Bennie Griessel Fall gefreut – Südafrika und ein spannender Fall. Bereits als ich das Buch in der Hand hielt, dachte ich mir, oh das ist dünn, aber hey, das sagt ja nichts über den Inhalt bzw. die Spannung. Beim Betrachten der Zeilenlänge und der Schriftgröße dann mein zweites Schlucken: Das wird wohl eher eine Kurzgeschichte.

Alicia Lewis hat einen recht interessanten Job, in dem sie verschollene Kunstwerke wieder aufspürt. Nur hat sie diesen Job aufgegeben und wird in Südafrika tot aufgefunden. Die Erzählung führt in die Kunstwelt, was ich aufschlussreich fand. Außerdem widmet sich das Buch auch Bennies Privatleben, was das Buch wohl für Leser der Reihe interessant macht. Wie diese Zusammenfassung, so ist auch der Inhalt recht dünn und schnell erzählt.

Auch wenn Deon Meyer im Nachwort den Grund für diesen sehr kurz gehaltenen Band erklärt, tröstet es doch nicht hinweg. Für den Preis (in Deutschland) finde ich den Inhalt schon fast dreist, vor allem aber auch, da die Geschichte selbst ziemlich dünn ist. Ein paar Ermittlungen und schwupps ist der Täter gefasst. Auch wenn es weiter geht mit Bennie und Alexa und auch innerhalb der Falken – mir fehlte auch der Südafrika-Flair und die weitschweifigen Erklärungen. Auch kann ich den Thriller nicht entdecken, der eigentlich enthalten sein soll. Ich vergebe 2 Sterne für diesen Kurzgeschichte-Krimi und hoffe auch ein Comeback zu den vorangegangenen Teilen. 

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104 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

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Madame le Commissaire und die tote Nonne

Pierre Martin
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.04.2018
ISBN 9783426521977
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In dem neuen Krimi rund um die Ermittlerin Isabelle Bonnet und ihren Assistenten Apollinaire liegt eine Nonne an einer steil abfallenden Klippe. Die hiesige Polizei vermutet einen Unfall bei der Suche nach einigen seltenen Heilpflanzen. Madame le Commissaire msistraut jedoch dieser Schlussfolgerung und liefert schon bald die ersten Verdächtigen. Bleibt die Frage, wer so weit geht, eine Nonne zu töten.

Ich habe die ersten Bände dieser Reihe nicht gelesen und war umso gespannter. Auch wenn mehrfach Bezug auf die vorherigen Fälle genommen wurde, tut dies dem Buch keinen Abbruch. Es lässt sich auch so gut lesen und fördert die Lust, beizeiten die Reihe zu komplettieren.

Madame le Commissaire ist eher die typische Ermittlerin: Ex-Pariserin mit nicht ganz konventionellen Methoden plus einen etwas seltsamen, aber recht liebenswerten Assistenten. Das ist nicht unbedingt ein Kritikpunkt, sondern nur eine Feststellung, dass das Buch eher klassisch gehalten ist. Positiv zu betonen ist der Witz des Buches, der immer mal wieder in amüsanten Wortduellen zutage gefördert wird.

Wie es sich für einen Provence-Krimi gehört, kommt das Buch mit viel Atmosphäre daher. Unblutig aber doch spannend lässt sich das Buch sehr angenehm lesen. Einige Wiederholungen hätten gern auch gekürzt werden dürfen. Alles in allem ein gelungenes Buch, welches Lust auf mehr macht. Daher vergebe ich 4 Sterne.

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879 Bibliotheken, 41 Leser, 1 Gruppe, 189 Rezensionen

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Die Geschichte der Bienen

Maja Lunde , Ursel Allenstein
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei btb, 20.03.2017
ISBN 9783442756841
Genre: Romane

Rezension:

England, 1852: William ist Biologe und Samenhändler. Seit sein Mentor sich von ihm abgewendet hat und er sich als Forscher und Biologe gescheitert sieht, schafft er es nicht mehr, sein Bett zu verlassen. Durch neuen Input durch sein Kind rafft er sich auf, einer neuen Idee nachzugehen – ein neuartiger Bienenstock, der die Imkerei völlig revolutionieren soll.
Ohio, 2007: George ist Imker und er möchte sein florierendes Geschäft irgendwann an seinen Sohn Tom vererben. Dieser hat jedoch ganz andere Pläne für sein Leben -bis auf einmal die Bienen verschwinden.
China, 2098: Mittlerweile haben die Menschen die Arbeit der Bienen übernommen und bestäuben die Blumen per Hand. Denn schon lange gibt es keine Bienen mehr. Tao ist eine von den fleißigen Arbeiterinnen. Sie hofft auf ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Nach einem mysteriösen Zwischenfall ist Wei-Wen weg und Tao sucht nicht nur nach ihm, sondern auch nach einer neuen Zukunft für die gesamte Menschheit.

Ein Buch über Bienen? Wäre das Buch nicht Bestseller des vorangegangen Jahres gewesen, hätte ich das Buch wohl eher nicht lesen müssen. Als meist verkauftes Buch muss Maja Lunde doch etwas richtig gemacht haben und so wollte ich mich auch selbst von diesem Roman überzeugen lassen. Zuallererst: Ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn eine Geschichte über Bienen erst einmal etwas eigenartig klingt, genauso wie die Inhaltsangabe des Buches.

Zuerst werden alle drei Geschichten kurz eingeführt und dann abwechselnd erzählt. Je nach Erzählhöhepunkt wechselt die Geschichte auch mal nur zwischen zwei Geschichten, sie werden also nicht starr abwechselnd erzählt, was auch wirklich Sinn macht. Alle 3 Zeitachsen für sich sind interessant, aber überzeugen so richtig erst in Kombination miteinander. William ist depressiv, nachdem er sich als gescheitert betrachtet. Erst durch den Besuch seines Sohnes und die Aussicht auf ein neues Projekt, auf das er sämtliche Lebensenergie fokussieren kann, kann er wieder neuen Lebensmut gewinnen. George geht in seinem Beruf auf, und wünscht sich, wie so viele Eltern, sein aufgebautes Imperium einmal an seinen Sohn zu geben. Es kommt mehrfach zu Konflikten, weil Sohn und Vater einfach unterschiedliche Lebenspläne haben. Die Handlung in China hat ein wenig Endzeitstimmung. Die Menschen sind eher Sklaven, es herrscht Lebensmittelknappheit und diverse Teile sind nicht mehr bewohnt. Die Frage nach Wei-Wens Schicksal steht im Raum – auch wenn durch die Thematik den meisten Lesern schnell klar sein dürfte, was es mit dem Zwischenfall auf sich hat.

Das Buch macht wirklich nachdenklich, was die Rolle der Bienen angeht und wie wir mit unserer Umwelt umgehen. Maja Lunde überzeugt aber vor allem auch dadurch, dass sie sich so eingehend mit der Eltern-Kind-Beziehung auseinandersetzt. Mit der Frage, was wir unseren Kindern hinterlassen wollen, was wir uns für sie wünschen und wie weit wir für sie gehen würden. Auch wenn das Buch zwischenzeitlich etwas ruhig ist, habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Gut unterhalten, weil es zum Denken anregt. Ich vergebe 5 Sterne. 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

gemüse, gesund, kochen, low carb, spiralschneider

Kochen mit dem Spiralschneider

Kay-Henner Menge
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Südwest, 16.10.2017
ISBN 9783517096414
Genre: Sachbücher

Rezension:

Gemüsenudeln sind keine neue Erfindung mehr, vor allem nicht, seitdem Low Carb eine wichtige Rolle bei der Ernährung spielt. Ich esse gerne frische und leichte Kost, habe aber bisher noch keine Gemüsenudeln selbst gemacht. So kam dieses Paket gerade recht daher, da es aus einem Spiralschneider und einem Kochbuch mit passenden Ideen besteht. Neben Zucchini und Möhren werden auch Pastinaken, Gurken, Rote Beete, Rettich, Brokkoli, Kartoffeln und Süßkartoffeln zu Spiralen verarbeitet. In Nudeln, Suppen, Salaten oder eingelegt – rund 30 Rezepte für Gemüsefreunde.

Da es sich um ein Paket handelt, fließen beide Elemente gleichermaßen in die Bewertung ein. Im Internet findet man vergleichbare Schneider für ca. 8 bis 9 €, der Kostenanteil für das Kochbuch liegt daher bei ca. 9 €. Das Kochbuch ist in die Kategorien Vegetarisch, mit Fleisch, Fisch & Co sowie Snacks und Salate unterteilt. Die Rezepte sind einfach und ausführlich beschrieben, sowie lecker und abwechslungsreich. Bisher kannte ich Spiralgemüse nur als Nudelersatz, aber hier werden auch weitere schöne Einsatzmöglichkeiten gezeigt, wie zum Beispiel Beefburger mit Süßkartoffel-Zucchini-Buns. Nicht ganz so schön fand ich, dass einige Bilder an anderer Stelle abgebildet sind und man so im Buch blättern muss, um das passende Bild zum Rezept zu haben. Alles in allem handelt es sich um ein gutes - wenn auch dünnes - Kochbuch, für das ich 4 Sterne vergeben würde.

Leider bin ich vom beiliegenden Spiralschneider nicht ganz so überzeugt. Er reicht maximal für den Anfang, um mal auszuprobieren, ob Gemüsenudeln etwas für einen sind. Durch die Konstruktion des Spiralschneiders ist man sehr abhängig von der Größe des Gemüses. In meinem Fall hätte die Zucchini keinen Millimeter breiter sein dürfen, sonst hätte sie nicht mehr reingepasst. Dafür war die Möhre zu dünn und generell auch schwer zu verarbeiten. Der beiliegende Fingerschutz war in beiden Fällen nicht so hilfreich, weil er das Gemüse nicht richtig greift. Da ich den Schneider nicht sofort abgewaschen habe, sondern erst zu Ende gekocht habe, war dieser auch nach dem ersten Gebrauch verfärbt (ok, im Buch heißt es, sofort abzuwaschen, um das zu verhindern). Das Reinigen ist aber eh schwierig, da man arg aufpassen muss, nicht die scharfen Klingen zu berühren – sehr gefährlich meiner Meinung nach. Zu guter Letzt bleibt ein ordentliches Stück Gemüse jeweils übrig, welches dann anderweitig verarbeitet werden muss, also auch hier suboptimal.

Mit etwas Geschick und Übung kann man Gemüsenudeln mit dem Spiralschneider herstellen. Für ausgiebiges Kochen ist der Schneider aber nur bedingt empfehlbar. Da das Kochbuch mit frischen Ideen um die Ecke kommt, ist das Paket eine günstige Gelegenheit, um auszuprobieren, ob Gemüsenudeln das Richtige für einen sind. Zusammenfassend vergebe ich 3 Sterne.

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30 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

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Das Haus am Sunset Lake

Tasmina Perry , Babette Schröder
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.07.2018
ISBN 9783734105067
Genre: Liebesromane

Rezension:

Savannah, Südstaaten: Wir schreiben das Jahr 1995. Jennifer Wyatt kehrt nach ihrem Collegeabschluss in ihre Heimat zur Südstaatenplantage mit dem bedeutsamen Namen „Casa d’Or“ am Sunset Lake zurück. Vor ihr liegt ein Sommer mit allen Möglichkeiten… Zwanzig Jahre später hat Jennifer sämtliche Erinnerungen an diesen tragischen Sommer begraben. Doch dann trifft Jennifer wieder auf Jim, einen Mann, dem sie in diesem Sommer ihre Liebe schenkte. Dieses Wiedersehen wühlt sämtliche Erinnerungen sowie dunklen Geheimnisse jenes Sommers wieder auf.

Im Rahmen der „Hello Sunshine“ Kampagne des Blanvalet Verlags, bei der vorab ausgewählte Sommerlektüre rezensiert werden durfte, habe ich mich für „Das Haus am Sunset Lake“ entschieden und ich muss sagen, dass ich sehr froh über die Wahl bin. Für einen Sommerroman wünsche ich mir Romantik, Leichtigkeit, Atmosphäre, aber auch etwas Spannung oder Dramatik, damit es einen auch fesselt und man beim Lesen nicht eindöst. „Das Haus am Sunset Lake“ kommt mit alldem daher und punktet vor allem auch mit der malerischen Beschreibung der Südstaaten und einer unchronologischen und damit interessant gewählten Erzählweise.

Das Buch beginnt mit einer sehr knappen Schilderung der Vergangenheit, um gleich in die Gegenwart zu springen. So bleiben die Ereignisse des Sommers gänzlich ungeklärt und es scheint lediglich klar, dass etwas passiert ist, was Jennifer und Jim verändert haben muss. Jim Johnson ist mit seinen 40 Jahren mit seiner Arbeit verheiratet, er arbeitet für die Hotelkette Omari und sein neustes Projekt widmet sich der verlassenen „Casa d’Or“. Hierbei trifft er auf Jennifer und es ist klar, dass er ihr noch nachtrauert, auch wenn sie derweil verheiratet ist. Jennifer versucht dagegen zwanghaft, sich in ihrer erschafften Welt wohl zu fühlen, was aber auch ihr nicht ganz gelingt.

Was mir am meisten gefallen hat, ist der Aufbau und die Erzählweise des Romans. Die Geschehnisse der Vergangenheit werden nur allmählich aufgearbeitet. Dadurch bleiben viele Fragen offen und was noch wichtiger ist, es werden falsche Fährten gelegt, welche zu falschen Spekulationen führen. Mit geschickt platzierten Wendungen wird Spannung geschaffen. Mit dem richtigen Maß an Dramatik wird die Leichtigkeit des Romans aufgepeppt. Mit den Charakteren des Buches, insbesondere Jennifer und Jim, bin ich während des Lesens erst richtig warm geworden. Handlungen, die ich anfangs nicht nachvollziehen konnte, wurden letztendlich durch neue Eröffnungen plausibel.

Da sich das Geschehen nicht genauer beschreiben lässt, ohne zu viel vorwegzunehmen, bleibt nur die Möglichkeit, sich selbst von dem Roman zu überzeugen. Ich kann „Das Haus am Sunset Lake“ denjenigen empfehlen, die Romanzen, Intrigen, Wendungen und Dramatik vor einer Kulisse in den Südstaaten mögen. Ich vergebe 5 Sterne für die Erzählung jenes schicksalhaften Sommers. Natürlich wartet das Buch mit einem Happy End auf – oder doch nicht? Lest es selbst :-)

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340 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 104 Rezensionen

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The Girl Before

JP Delaney , Karin Dufner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 25.04.2017
ISBN 9783328100997
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach einem Schicksalsschlag benötigt Jane dringend einen Tapetenwechsel, gar einen Neuanfang. Sie hat das Glück, in ein bezahlbares Haus von einem charismatischen Architekten zu ziehen, der sich auf einen eleganten, sterilen Wohn(t)raum spezialisiert hat. Janes Glück gerät jedoch ins Wanken, als sie feststellt, dass die Frau vor ihr in dem Haus gestorben ist. Jane fühlt sich allmählich beobachtet. Aus dem neu gewonnen Traum wird ein Albtraum…

Emma, Janes Vormieterin, wurde von Einbrechern überrascht und leidet seitdem unter diesem Vorfall. Jane leidet unter der Totgeburt ihrer Tochter und ist auf der Suche nach einer neuen Wohnung. Was beide gemein haben: Ihr Budget ist begrenzt und nach einer erfolglosen Suche wird beiden von einem Makler das ungewöhnliche Objekt Folgate Street 1 angeboten. Zusätzlich gibt es einen ganzen Katalog an Ge-und Verboten, wie beispielsweise keine Sachen herumliegen zu lassen, aber beide lassen sich in ihrer Verzweiflung nicht abhalten. Im Gegensatz zu vielen anderen Bewerbern werde Emma und Jane zum Vorstellungsgespräch eingeladen und erhalten jeweils den Zuschlag. Das Buch springt zwischen den beiden Frauen hin und her. Das Leben in diesem Haus und ihre Bekanntschaft mit dem Architekten wird nun mit zum Showdown gegenübergestellt.

Die Herangehensweise an dieses Buch fand ich sehr interessant. Manchmal war es etwas ermüdend, etwas Ähnliches ein zweites Mal zu lesen, aber auf der anderen Seite wurde dadurch auch die Spannung geschaffen, was es eigentlich mit diesem Haus auf sich hat. Vor allem da man bereits vorab weiß, dass Emma sterben wird und die Frage nach dem Wieso und Wann im Raum steht und was mit Jane passieren wird.

Ein Teil der Fragen, die den Bewohnern gestellt werden, sind auch immer zwischen den Kapiteln abgebildet. So wird der Leser mit diesen meist sehr ethischen Fragen, immer wieder dazu gebracht, über sich selbst nachzudenken. Etwas nervig fand ich den Schreibstil aus der Vergangenheit, da er ohne wörtliche Rede geschrieben ist. Für eine Unterscheidung der Zeitachsen wäre dies nicht nötig gewesen, und so fand ich den Part von Emma nicht so flüssig zu lesen.

Nach einem anfänglich schwächeren Part, konnte mich das Buch phasenweise immer besser locken. Trotzdem wurde ich auch bis zum Ende nicht warm mit den Protagonisten. Emma und Jane stellen beide kaum in Frage, dass sie bis ins Einzelnste bewacht werden, nein, sie nehmen das einfach so hin, beziehungsweise finden es sogar ganz gut. Und obwohl beiden wohl eher nach Ruhe zumute sein sollte, fangen sie beide eine Sex-Beziehung mit dem Architekten an, was viele Rezensenten eher an Fifty Shades of Grey erinnert.

Ich hätte mir einen stärkeren Fokus auf dem Haus und seinen technischen Möglichkeiten gewünscht. Dazu Charaktere über die man nicht den Kopf schütteln will. Wenn auch phasenweise ganz interessant, wurde doch nicht das Potential ausgeschöpft. Ich vergebe daher 3 Sterne.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Unser Baby. Das erste Jahr

Dagmar von Cramm , Elisabeth Schmidt , Celina Steinbeis-von Stülpnagel
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH, 16.12.2017
ISBN 9783833861956
Genre: Sachbücher

Rezension:

Bei diesem Baby-Ratgeber handelt es sich um einen Klassiker, der regelmäßig aktualisiert wird. Meine Rezension bezieht sich auf die neuste Ausgabe vom 16. Dezember 2017. Dieses Standardwerk soll einen Rund-umblick geben, was das erste Jahr des Babys betrifft. Hauptthemen sind unter anderem die ersten Tage des Babys, die Pflege, die Babyernährung, die Entwicklung, die Gesundheit und wie man auch als Familie zusammenwächst. Praktische Alltagstipps sollen den Neueltern helfen, sich zurechtzufinden und so manch aufkommende Frage zu beantworten. Mit einer klaren Gestaltung und einigen wenigen hübschen Bilder und Illustrationen kommt dieses Babybuch daher.

„Der Klassiker – das bestverkaufte Babybuch“ soll es laut Umschlag sein. Daher habe ich mich gern mit der neuen Auflage des Buches beschäftigt. Gute Ratschläge und Tipps von einem Kinderarzt und einer Ernährungswissenschaftlerin kann man wohl immer gebrauchen. Obwohl sich viele Dinge über Jahre nicht ändern, ändern sich doch immer wieder Erkenntnisse zur Ernährung und Gesundheit – diesen Änderungen geht dieses Buch mit der neusten Auflage nach.

Was die optische Aufmachung des Buches angeht, finde ich es sehr gelungen. Es ist klar strukturiert und hat ein gutes Verhältnis an Bildern und Text. Die Seiten sind nicht so überladen, man findet Themen wieder, aber zahlt sein Geld auch nicht nur für nette Bilder. Wer das Inhaltsverzeichnis durchblättert, sieht schnell, dass das Buch sich wirklich fast allen Themen widmet, um einen „allround“ zu informieren. Die meisten Tipps und Informationen sind wirklich praktisch. Im Gegensatz zu einigen anderen Ratgebern sind sie meist so formuliert, dass sie vermitteln, seinen eigenen Weg zu finden. Sie sind weniger absolut und auf eigene Meinung gefestigt formuliert, sondern geben ausgeglichen die gängige Meinung zu Sachverhalten wieder. Das fand ich sehr angenehm und konnte daher auch mit vielen Äußerungen einhergehen. Dass man nicht unbedingt jeden Gesichtspunkt teilt, ist ganz klar.

Was ebenfalls positiv auffällt: Das Buch wendet sich häufiger an die Väter und bezieht diese mit ein. Das fand ich sehr schön und damit dürfte das Buch auch wirklich interessant für die Papas werden. Auch wird immer wieder Bezug auf die emotionale Seite genommen, wie zum Beispiel, dass es okay ist manchmal zu verzweifeln und wie man wieder Kraft tanken kann. Schritt-für-Schritt Anleitungen, wie beim Wickeln oder Baden – sollen helfen, dass ganze etwas praktischer zu gestalten.

Aufgrund der Komplexität der Themen werden einige Bereiche aber etwas kurz betrachtet, was ich schade fand. Am meisten fiel mir das bei der Entwicklung des Kindes auf, was also wann passiert. Dieses Thema hat mich brennend interessiert, wird aber nur in Monatsblöcken betrachtet. Hierzu gibt es wirklich auf vielen Internetseiten genauere Zusammenfassungen, und das auch monatsbasiert. Zu anderen Themen, wie dem Impfen, gibt es ein paar Grundinformationen und dann den Hinweis, das Thema mit seinem Kinderarzt zu besprechen – man darf also nicht erwarten, dass man zu allem eine abschließende Antwort bekommt. Ein Kritikpunkt gibt es außerdem dafür, dass die überarbeiteten Teile wohl nicht richtig korrekturgelesen worden, da sie offensichtliche Schreibfehler enthielten. Das sollte bei einem Werk wie diesem eigentlich nicht passieren.

Mit der richtigen Einstellung betrachtet – eben nicht auf alles eine Antwort zu finden, aber einen umfassenden Überblick und Tipps zu allen gängigen Bereichen, was das Baby im ersten Jahr betrifft, zu erhalten – ist dieses Buch wirklich ein super Ratgeber. Dass es sich über die Jahre so gut verkauft, wundert mich daher nicht. Auch für Väter ist dieses Buch eine schöne Hilfe. Ich vergebe gute 4 Sterne.

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416 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 54 Rezensionen

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Selfies

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.03.2017
ISBN 9783423281072
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Anne-Line Svendsen hat ihren Beruf im Sozialamt satt. Nachdem bei ihr Krebs diagnostiziert wurde, rächt sie sich an jungen undankbaren Antragstellerinnen. Carl Moerck ist währenddessen mit einem Fall betraut, der Verbindungen zu einem Jahre alten Fall aufweist. Doch kann er sich kaum den Ermittlungen widmen, da Rose derzeit mit ihren ganz eigenen Dämonen kämpft.

Dieser Fall ist äußerst persönlich, widmet er sich doch über Großteilen Roses Vergangenheit und den Gründen für ihre Übernahme von anderen Charakteren. „Selfies“ ist nicht mein Lieblingsteil, aber wesentlich besser als der Vorgänger „Verheißung“. Dadurch, dass die Täterin von Anfang an bekannt ist, geht natürlich ein Teil der Spannung flöten. Allerdings hat diese Lösung auch den Charme, dass einem die Gedankengänge und Emotionen des Täters vollstens bekannt sind. Statt eines einzigen alten Falls, arbeitet das Sonderdezernat Q gleich an 5 Fällen, von denen mehrere in der Gegenwart spielen.

Bei vielen Elementen des Buches sehe ich das Augenzwinkern des Autoren. Die Damen Denise, Jasmin und Michelle sind Mädels, die man nun wirklich als „Sozialschmarotzer“ bezeichnen könnte. Auf der anderen Seite eine steife Sozialarbeiterin, die sich zu einer perfiden und wirklich kaltblütigen Mörderin entwickelt. Dass jemand ad hoc so durchtrieben werden kann, war für mich nur schwer vorstellbar und wirkte ziemlich skurril. 

Wer auf einen so richtig spannenden Thriller hofft, wird mit „Selfies“ nicht zufrieden sein. Aber glücklicherweise geht es wieder bergauf und dieser Teil widmet sich vorrangig dem Team. Es steckt so viel Potential für den weiteren Verlauf, ja sogar offene Enden, dass man nur darauf warten kann, dass es weitergeht. Ich vergebe 4 Sterne. 

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Klänge der Natur: Was hörst du in der Nacht?

Sam Taplin , Federica Iossa
Fester Einband: 10 Seiten
Erschienen bei Usborne, 12.01.2018
ISBN 9781782327707
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Wer kennt es nicht? Unbekannte Geräusche in der Nacht, die man nicht zuordnen kann und somit dem Kind Angst machen. Was war das für ein Laut? Diesem Thema widmet sich das Buch „Klänge der Natur – Was hörst du in der Nacht?“. Was gleich sehr positiv auffällt: Es sind wirklich viele Geräusche enthalten.  Auf jeder Seite befindet sich eines, so kommt man auf insgesamt 10 Stück. Zudem sind diese auch realitätsnah und erkennbar. Ob Kirchturmuhr, vorbeifahrender Zug oder einfach das Schnurren eines Kätzchens – es sind alles Geräusche, die in der Nacht auftreten und Angst machen können. Etliche Gucklöcher, Fingerspuren und kurze Texte sind begleitend enthalten. Das Buch kann schon recht spannend für Kleinkinder sein, es ist aber auch zugleich eine tolle Hilfestellung, um den Kindern die Angst im Dunkeln zu nehmen. Ein ganz tolles Buch – ich vergebe volle 5 Sterne.

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Alle fahren mit! Mein roter Bus

Fiona Watt , Stella Baggott
Fester Einband: 8 Seiten
Erschienen bei Usborne, 12.01.2018
ISBN 9781782327677
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Auffällig ist das Design des Buches „Alle fahren mit! Mein roter Bus“ auf jeden Fall, da es stark an die Busse in London erinnert. Die vier Reifen sind nicht nur Deko, sie lassen sich auch bewegen, sodass das Buch in der Tat fahren kann. Pro Seite steigen Fahrgäste hinzu, auf der Folgeseite wird dann wiederholt, wer bereits alles in dem Bus sitzt. So werden die Tiernamen - dies sind nämlich die Fahrgäste – wiederholt und mehrfach genannt, sodass auch gleich ein Lerneffekt geschaffen wird, was das Erinnern angeht. Auch wenn das Buch recht kurz ist, ist dies ein ganz tolles Mitbringsel, da es sich eben nicht um ein Standard Kinderbuch handelt. Dadurch, dass das Buch auch gleichzeitig ein Spielzeug ist, dürfte es auch für nicht so große „Leseratten“ geeignet sein und Freude bereiten. Eine schöne Geschenkidee, für die ich 5 Sterne vergebe.  

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Babys erstes Klangbuch: Dschungeltiere

Fiona Watt , Stella Baggott
Fester Einband: 10 Seiten
Erschienen bei Usborne, 12.01.2018
ISBN 9781782327394
Genre: Kinderbuch

Rezension:

In diesem Klangbuch geht es wild einher. Das bunt gestaltete Klappbuch widmet sich einigen Dschungelbewohnern, die komplett über die Doppelseiten verteilt sind. Zum Affen, der Schlange, dem Tiger, Frosch und Ara ist je ein Lautknopf dabei, den das Kind drücken kann. Alternativ ist mittels Lautsprache natürlich auch gern das Talent des Elternteils gefragt ;-) Die Tiergeräusche sind mit passender Musik hinterlegt, was ich nicht als störend empfand, weil es den Laut einfach untermalt. Etwas verwirrend ist anfangs, dass es oben 4 Lesezeichen gibt, um zum jeweiligen Tier zu kommen, es aber 5 Knöpfe gibt. Für das 5. Tier am Ende gibt es nämlich kein Lesezeichen, was ich etwas schade finde. Vielleicht hätte man das ja auch anders designen können. Die Lesezeichen sind von hinten doppelt belegt mit anderen Tieren, die sich ebenfalls auf den Bildern befinden. So lohnt es sich, auch nochmal zurückzublättern. Ich vergebe hierfür 4 Sterne. 

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Mein buntes Gucklochbuch: Bist du das, kleiner Elefant?

Sam Taplin , Emily Dove
Fester Einband: 12 Seiten
Erschienen bei Usborne, 12.01.2018
ISBN 9781782327684
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„Bist du das, kleiner Elefant“ ist wie der Name schon verrät, ein buntes Gucklochbuch. Es geht darum, den kleinen Elefanten zu finden, der sich versteckt. Zahlreiche Fingerspuren und Gucklöcher befinden sich auf den Doppelseiten und sogar im Cover des Buches. Das kompakte Buch ist wirklich sehr schön bunt gehalten, da es im Regenwald mit vielen exotischen Tieren spielt. Ob Tucan, Chamäleon, Ara, Nilpferd oder Äffchen – sie alle tummeln sich rund um den kleinen Elefanten. Die Suche ist sehr niedlich gestaltet und wird von Texten begleitet. Süß und freundlich sind alle Tiere, auch die ganz kleinen, wie beispielsweise ein Marienkäfer mitsamt kleinem Regenschirm. Mir gefiel, dass die Seiten auch mal als Bogen statt quadratisch verlaufen. Ich kann wirklich nichts bemängeln an dem Buch, da das Innere perfekt zum Cover passt. Ich vergebe fünf bunte Sterne. 

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Babys erstes Bildwörterbuch: Einkaufen

Fiona Watt , Stella Baggott
Fester Einband: 10 Seiten
Erschienen bei Usborne, 12.01.2018
ISBN 9781782327653
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Bei diesem Buch geht es mittels Fingerspuren und Gucklöchern um das Thema Einkaufen. Auf je einer Doppelseite lernen Babys Gegenstände beim Bäcker, im Spielwarenladen, beim Gemüsehändler, im Supermarkt und im Kaufhaus kennen. Die Fingerspuren sind auch bereits im Cover enthalten. Es werden jeweils 9 bzw. 10 Gegenstände, inklusive Artikel, vorgestellt. Daneben findet man diese unsortiert im Laden, das Buch ist also gleichzeitig auch noch ein Suchspiel, in dem es die genannten Dinge im Bild wiederzufinden gilt. So ist das Buch auch noch für etwas ältere Kinder interessant. Fast alle Dinge sind gleichzeitig eine Fingerspur, sodass der Artikel links und rechts identisch erfühlt werden kann. Die Figuren – vorrangig Panda, Hase und Maus - sind sehr niedlich und kindgerecht. 4 Sterne gibt es von mir. 

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baby, ratgeber

300 Fragen zum Baby

Birgit Laue
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.10.2017
ISBN 9783442176991
Genre: Sachbücher

Rezension:

Frischgebackene Eltern haben viele Fragen, vor allem wenn es sich um das erste Kind handelt. Aber auch Mehrfach-Eltern können guten Rat gebrauchen, da der Mensch vergesslich ist und sich auch die neusten Erkenntnisse immer wieder ändern. In dem Buch „300 Fragen zum Baby“ gibt die Hebamme Birgit Laue Antworten zu wichtigen Fragen. Gegliedert ist es nach den Themengebieten „richtige Ausstattung“, „Pflege und Ernährung“, „Schlaf und Entwicklung“ sowie „Babys Gesundheit“.

Dieser Ratgeber ist im Taschenbuchformat und in Textform ohne Abbildungen gehalten. Bereits auf den ersten Blick ist erkennbar, dass dieses Buch etwas kompakter und kürzer ist, als die meisten Standardwerke zu diesem Thema. Obwohl das Buch sich umfassend zu vielen Themen äußert, hätte ich mir häufig schon etwas tiefergehende Antworten gewünscht. Wo es knapp und „schnell“ sein soll, können nun mal nicht alle Fragen beantwortet werden. Auch die Antworten sind oftmals sehr subjektiv gefasst, sodass sich nicht unbedingt die Meinung der Autorin mit der Meinung des Lesers decken muss.

Wenn man sich dieses Buch zulegen will, so macht es Sinn, dies schon während der Schwangerschaft zu tun, da Themen wie die Ausstattung oder Elternzeit behandelt werden, die bereits vor der Geburt geklärt werden müssen. Wer schon gut informiert ist, findet vermutlich nicht so viel Neues, da sich das Buch eher Standardthemen widmet. Für jemanden, für den Babys noch Neuland sind, gibt es bestimmt einige Aha-Erlebnisse. Gegen Ende des Buches werden nochmal einige nützliche Seiten und Adressen aufgezählt, falls man in bestimmten Bereichen Beratung oder Hilfe benötigt.

Ein kompakter Ratgeber für diejenigen, die ein dicker und großer Wälzer eher abschreckt. Ich persönlich ziehe die Langversion vor, vor allem da mir auch einfach ein paar Illustrationen gefehlt haben. Ich vergebe vier Sterne. 

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