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Und das soll Liebe sein?

Bärbel Wardetzki , Sonja R.
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 31.05.2018
ISBN 9783423261890
Genre: Sachbücher

Rezension:

Seelische Gewalt ist für Unbeteiligte extrem schwer zu erkennen und für Beteiligte schwer zu erklären. Es fängt harmlos an, vieles hört sich für Außenstehende oder Freunde erst mal nach normalen Beziehungs-Problemen an. Denn der Narzisst mit seiner oft paranoid-misstrauischen Haltung versteht es, sich nach außen hin perfekt und unschuldig darzustellen, während der Partner schier verzweifelt, dass ihm nicht geglaubt wird. Das Leben mit einem Narzissten fühlt sich an wie auf einem "Mienenfeld".

 

Im ersten Teil des Buches wird erklärt, was ein Narzisst ist und welche Merkmale er haben kann. Das ist mindestens so aufschlussreich wie der zweite Teil des Buches, der dann ein Fallbeispiel beschreibt, dass aus Perspektive beider Parteien geschildert wird. Sonja R. berichtet von ihrer Beziehung zu Frank. Es dauert Jahre bis sie merkt, dass sie an einen Narzissten geraten ist und noch länger, bis es endgültig zur Trennung kommt. Sonja erzählt, und die Autorin B. Warditzki kommentiert dies aus psychologisch-psychotherapeutischer Perspektive, sowohl über Sonja als auch den Narzissten Frank. Warum Sonja bleibt, sich alles gefallen lässt. Und die Reaktionen Franks darauf, warum er sich so verhält. Die Kapitel sind kurz, die Erklärung sehr gut verständlich und augenöffnend. Erscheinen Sonjas Erfahrungen am Anfang noch sehr naiv, wird man sie bald besser verstehen. Mit jeder Seite erreicht der Narzisst mehr, was will. Bei dem ganzen hin und her zwischen den beiden kann es dem Leser irgendwann zu eintönig werden. Aber der Autorin gelingt es, die Gründe zu analysieren und verständlich zu machen, warum beide zunächst nicht voneinander lassen können.

 

Um beim Fallbeispiel zu bleiben, bei Sonja findet –übertrieben gesagt- eine Art „Gehirnwäsche“ mit dem Lob- und Tadel-System Franks statt. Ohne es selber zu wollen oder zu bemerken, ändert sich ihr Verhalten, sie passt sich Frank total an. Das Buch erklärt anhand des Fallbeispiels die Mechanismen eines Narzissten, und auch wie das „Opfer“ darauf reagiert. Wie kann ich einen Narzissten erkennen? Um dies zu erkennen, ist ein solches Buch sehr wichtig.

 

Der Schluss fasst alles noch mal kurz und knapp zusammen und gibt zudem Hilfestellungen und Adressen, an die sich betroffene Frauen wenden können.

 

Das Buch lässt sich flüssig lesen. Dazu tragen kleine Kapitel und eine verständliche Sprache ohne viele Fachausdrücke bei.

 

Alles in allem: Ein absolut wichtiges Aufklärungsbuch über narzisstische Persönlichkeiten anhand eines Fallbeispiels. Beide Parteien (Täter und Opfer wenn man so will) werden psychologisch-psychotherapeutisch interpretiert.

 

Sterne: Ich vergebe fünf von fünf Sternen. Seelische Gewalt lässt sich für Außenstehende oder Freunde nur schwer erkennen. Dieses Buch trägt zur Aufklärung bei, die Verhaltensweisen eines Narzissten zu erkennen und aufzudecken.

Kommt einem das Fallbeispiel Sonjas und ihre Schilderungen über ihre Liebebedürftigkeit am Anfang noch etwas „naiv“ vor, ändert sich das Geschehene subtil und die Beziehung zu Frank wird immer schwieriger. Jedem würde sich dann die Frage stellen „Warum verlässt sie ihn nicht?“ und auch darauf geht die Autorin ausführlich und verständlich ein. Sonja passt sich Frank an, aber der tägliche Gang über das „Mienenfeld“ geht nicht spurlos an ihr vorüber. Sie wird krank, und etwas muss sich ändern. Es dauert lange, bis man einen Narzissten erkennt und sich von ihm trennen kann. Das ist so. Aber mit diesem Buch kann man ein solches Verhalten schon früher entdecken und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um sich selber zu schützen.

Kleine Kapitel und Abschnitte und nicht allzu viele Fremdwörter erleichtern das flüssige Lesen des Buches. Der Erzählton ist gut verständlich. Ein wichtiges Buch, Betroffene werden sich absolut verstanden fühlen.

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Tags: narzissten, seelische gewalt   (2)
 

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126 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Die Tyrannei des Schmetterlings

Frank Schätzing
Fester Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 24.04.2018
ISBN 9783462050844
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dem Leser erschließt sich eine komplett neue Welt. Am Anfang, also so die ersten 400 Seiten war ich fasziniert, denn es zeigt zum Beispiel, wie die Roboter Einzug in unseren Alltag finden können bzw. schon stellenweise schon gefunden haben.

 

Ein genialer Programmierer will die Welt verbessern und optimieren. Dafür erfindet er eine künstliche Intelligenz, die alles Gute eines Menschen vereint. Sie steht für ein besseres Miteinander, für Ökologie etc. Die Idee ist faszinierend. Was die Menschen nicht denken können, soll eine Maschine übernehmen, die auf das Gute im Leben „beschränkt“ wird. Diese künstliche Intelligenz, kurz KI, wird Ares genannt.

 

Luther und Ruth als Hauptcharaktere sind in ihrer „ersten Version“ hervorragend beschrieben. Absolut authentisch. Es ist fast spannend, das Buch wie einen Krimi mit Zeitreisen, KI, bis zur Hälfte zu lesen. Ich als Leser mochte das Kleinstadt-Idyll und die wunderschöne Landschaft der Sierra Nevada.

 

Wenn man auch schon auf den ersten Seiten ahnt, dass das Böse in den Schatten lauert. Die subtile Beklemmung, das Gefühl einer Bedrohung steigert sich von Seite zu Seite und wird dann ab der Hälfte doch sehr abstrakt. Science Fiction, die ich in Worten nicht so richtig wiedergeben kann. Vielleicht Stichpunktartig: Zeitreisen, genetisch modifizierte Insekten, Biotechnologie, Robotik, Paralleluniversen (PU) …

 

Das hört sich sehr interessant an, hatte aber in der zweiten erhebliche Längen für mich. Viele technische Anlagen und Beschreibungen der Paralleluniversen zogen sich in die Länge. Sie waren sehr detailliert, aber ich hatte keine Motivation, dies in aller Ausführlichkeit zu lesen. Es langweilte mich, weil die Handlung in den Hintergrund trat. Mir ist schon klar, dass es natürlich für die Handlung wichtig ist, wie so eine neue Welt funktioniert.

 

Die letzten 200 der 726 Seiten habe ich nur noch überflogen.

 

Alles in allem: Die Geschichte war sehr detailverliebt, was Längen produzierte und die letzten 300 Seiten, in der der Science-Fiction- und Action-Anteil erheblich ansteigt, hätte ich mir am liebsten erspart. Dieses Buch war eine Mischung aus Thriller und Science Fiction, und es war einfach nicht meins. Obwohl mich die Geschichte beeindruckt, mitgenommen und mir Angst gemacht hat.

 

Sterne: Wirklich schwierig. Die Geschichte war stellenweise für mich sehr beklemmend, ging mir nach. Hier weiß ich wieder, warum ich keine Thriller lese. Diese anfangs noch subtilen Bedrohungen und Science-Fiction-Szenarien ließen mich schaudern. Die Beschreibungen der Forschung, Robotik, Künstliche Intelligenz und was man mit DNA womöglich alles tun könnte, waren sehr faszinierend. Ist es deswegen ein gutes Buch, weil es mich doch länger beschäftigt hat, obwohl ich es nicht wollte? Die erste Hälfte war für mich noch in Ordnung, die Charaktere sehr authentisch ausgearbeitet, die Handlung spannend. In der zweiten Hälfte überwogen dann die Beschreibungen der Science-Fiction-Anteile und ich verlor das Interesse. Ich schwanke zwischen zwei und drei Sternen. Diese Sciene Fiction Welt war einfach nicht meins, allerdings waren die ersten 300/400 Seiten wirklich spannend zu lesen, mit sehr authentischen Charakteren. Also gebe ich 3 von fünf Sternen.

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Tags: künstliche intelligenz, paralelluniversen   (2)
 

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1.213 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 54 Rezensionen

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Die verborgenen Insignien des Pan

Sandra Regnier
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.08.2014
ISBN 9783551314352
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieser letzte Band der Trilogie war dem zweiten ähnlich. Das Setting ist weiterhin überwiegend am College in London, aber auch an anderen Orten in der Vergangenheit. Diese Zeitsprünge waren sehr interessant, vor allem, weil immer etwas schief ging. Wie gut, wenn man da magische Helfer hat.

Weiterhin ist das Buch allerdings mit Fantasy-Elementen vollgepackt, von denen manche auch in der Sackgasse enden. So zum Beispiel dass Felicity das Wasser beherrschen kann, aber es für die Geschichte selber keine Bedeutung hat. Es ist einfach nur eine weitere Eigenschaft. Da hätte man vielleicht mehr draus machen können. Oder die Sache mit den Drachen. Felicity ist ein Drachenkind, kann sich aber nicht verwandeln. Also auch eine Sackgasse und unerheblich für den Verlauf der Handlung.

Das Love-Interest kommt hier im letzten Band richtig in Fahrt, aber auch leider ein wenig im Hintergrund. Vom zarten Kuss auf die Wange bis zum ersten richtigen Kuss und einer gemeinsamen Nacht ist alles dabei. Der erste Kuss war aber enttäuschend, da man eine magische Verbindung erwartet hätte, vielleicht mit Leidenschaft oder magischen BlingBling.

Insgesamt wären die Charaktere alle ausbaufähiger gewesen. Ich hätte sie mir tiefgründiger gewünscht. So bleibt nur ein oberflächlicher Eindruck von der Handlung mit ein paar süßen Szenen rund um das Love-Interest zurück.

Alles in allem: Oberflächliche Handlung mit ein paar süßen Love-Interest-Szenen. Dennoch die Idee war gar nicht so schlecht und so bleibt ein guter Gesamteindruck der Trilogie zurück.

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Tags: elfen, fantasy, feen, liebe, zeitreisen   (5)
 

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Cambridge 5 - Zeit der Verräter

Hannah Coler
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Limes, 06.09.2017
ISBN 9783809026822
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Geschichte lässt sich eher zäh lesen. Selbst die eigentlich hochspannende und wahre Geschichte über den Doppelagenten Kim Philby und den unfassbaren Verrat, den er an seinem Land begann, konnte nicht über die Längen hinweghelfen. Dieses Setting, das zudem an der Universität in Cambridge spielt, hätte ich mir spannender vorgestellt. Vor allem, da mehrere Generationen beteiligt sind und sich die Geschichte in ähnlicher Weise wiederholt.

So gibt es die echten und ersten bekannten Spione rund um Kim Philby, dann in den 70iger Jahren gruppiert sich alles um Professor Blunt um schließlich in der Gegenwart, als Wera mit ihren Nachforschungen für die Doktorarbeit beginnt. Zudem spricht ein unbekannter weiblicher Spion, und als Leser rätselt man unweigerlich, wer es wohl sein wird. Jemand den man bereits kennt, oder jemand ganz neues?

Ich habe das Buch vor einigen Wochen gelesen, mir nur wenige Notizen gemacht und weiß jetzt eigentlich gar nicht mehr, was ich darüber schreiben kann, weil ich mich nicht mehr so genau erinnern kann. Das besagt eigentlich nur, dass mich das Buch nicht so ganz erreichen konnte.

Dabei hatte die Geschichte alles um richtig gut zu werden, eine Mischung aus Krimi, Agententhriller und Verschwörungstheorie. Dazu noch an der Elite-Uni Cambridge. Aber durch die drei Zeitebenen und die Konzentration auf Kim Philby blieben alle anderen Charaktere und Handlungen auf der Strecke.

Angeblich beruht die Geschichte der ersten „Cambridge 5“ um Kim Philby auf wahren Ereignissen und neuesten Forschungsergebnissen. Das wiederum macht das ganze Thema schon interessant, denn ich lese gerne Bücher, die einen wahren Hintergrund haben. Am besten ist es natürlich, wenn sie spannend verpackt sind, so dass man sich auch noch längere Zeit gut an sie erinnern kann, weil auch die Rahmenhandlung gestimmt hat. Dies war hier leider nicht Fall.

Alles in allem: Leider zäh und trotz des spannenden Themas mit vielen Längen.

Sterne: Ich vergebe zwei von fünf Sternen. Die Geschichte konnte mich leider nicht fesseln. Interessant war das Thema Kim Philby auf alle Fälle, nur die Umsetzung hätte spannender sein können. Verfilmt würde sich sicherlich mehr daraus machen lassen. Auf alle Fälle erschien mir die Geschichte gut recherchiert worden zu sein. Vielleicht wäre ein Sachbuch darüber die Idee gewesen.

 

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Tags: cambridge uni, kim philby, spione   (3)
 

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Acht Berge

Paolo Cognetti , Christiane Burkhardt
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Penguin, 12.11.2018
ISBN 9783328103448
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte beginnt 1984 und erzählt in Zeitsprüngen über Jahrzehnte von der Freundschaft zwischen Bruno und Pietro. Diese Freundschaft spielt im fiktiven Ort Grana im Aostatal vor dem Panorama des Monte Rosa Gebirgsmassivs. Berg-Szenarien sind im Moment wieder „modern“, wenn man auf Bücher wie Robert Seethaler „Ein ganzes Leben“ oder Andrea Luca „Der Tod so kalt“ blickt. Alle beschreiben diese schöne, aber auch gefährliche Bergwelt und Natur und vor allem den besonderen „Menschenschlag“ dort in den Bergen.

Ich las über den Autor und zu diesem Buch, dass es zwar autobiografische Ereignisse gibt, diese Geschichte aber erfunden ist. Irgendwie hatte ich mich aber auf eine „echte“ Erfahrungs- Geschichte gefreut.

Pietro ist ein unsteter Charakter, ihn zieht es in die Welt hinaus. Er studiert und wird Dokumentarfilmer. Ohne es zu ahnen oder zu wollen, wird sich das Leben seiner Eltern in seinem Leben spiegeln.

Bruno ist ein Naturmensch, in sich ruhend, der weiß was er will, nämlich das Leben als Bergbauer auf der Alm. Kurz gesagt, ursprüngliches Leben, Ruhe und Berge. Er erschien mir oft so, als würde er nicht mehr in die Zeit passen, so wie er leben will. Das Gefühl im richtigen und falschem Leben zugleich zu sein. Eigentlich konnte man das Ende schon irgendwie erahnen.

Das diese Freundschaft zwischen Pietro und Bruno eine besondere gewesen sein soll, kann ich so nicht nachempfinden. Mir kommt es eher so vor, als wenn man heute in sein Heimatdorf zurückkäme und dort mit offenen Armen empfangen wird. Dass muss deswegen aber nicht bedeuten, dass man eine supergroße Freundschaft mit allen Bewohnern hat. Vielleicht denken wir Frauen aber auch was Freundschaften angeht, in ganz anderen Dimensionen als Männer? Unvorstellbar, die beste Freundin jahrelang nicht anzurufen oder ein Lebenszeichen zu schicken. Natürlich könnte man nach Jahren wieder „andocken“ an dem Punkt an dem man stehen geblieben war, aber ist das dann noch wahre Freundschaft wann man jahrelang kein Lebenszeichen schickt? Ich denke, Freundschaft muss wahrscheinlich jeder für sich selber definieren.

Er ringt mit Bruno um die Frage, welcher Weg der richtige ist. Stadt oder Land? Gehen oder Bleiben? Was zählt wirklich im Leben? (Zitat Inhaltsangabe). Diese Frage wird auf allen „Kanälen“ zu diesem Buch gestellt und ich hatte mir dann schon philosophische Perspektiven erhofft. Aber leider hatte  ich nicht den Eindruck, dass Pietro mit Bruno „ringt“ oder diskutiert, oder umgekehrt. Ich hatte den Eindruck, dass jeder der beiden den Freund seinen Weg in Ruhe gehen ließ. Pietro war jahrelang im Himalaya unterwegs, ohne Bruno zu vermissen, oder ohne dass Bruno dies kommentiert. Das ist kein Thema zwischen den beiden gewesen. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass es „Stadt oder Land“ heißen muss. Pietro ist einfach seinen Weg in die Welt gegangen, genauso wie Bruno in den Bergen blieb.

Die Beschreibungen der Natur waren sehr bildhaft und einprägsam beschrieben. Ich konnte mir diese sehr gut vorstellen, diese Ursprünglichkeit, Schönheit aber auch die Gefahr. Es wird ein Heimatgefühl anhand von Naturbeschreibungen, Geräuschen und Gerüchen vermittelt, so zum Beispiel das wegweisende Geräusch des Wassers und der Geruch eines Freundes, das auch stellvertretend für die grandiose Natur steht. Der Erzählton dieser Geschichte hat eine subtile Melancholie, ist aber ansonsten pragmatisch und sehr nüchtern. Er ist wie die Menschen im Örtchen Grana, wortkarg, aber nicht unfreundlich. Dennoch von Anfang an mit einem traurigen Unterton.

Am stärksten in Erinnerung blieb mir das „Gleichnis“ von den „Acht Bergen“, und der Schluss des Buches, der für mich der emotional stärkste Teil der ganzen Geschichte überhaupt war. Um das zu verstehen, muss man aber das ganze Buch gelesen haben.

Alles in allem: Aufgrund der begeisternden Beschreibungen hatte ich mir eine Geschichte über eine ganz besondere Freundschaft und über philosophische Denkanstöße erhofft. Leider habe ich dieses so nicht gefunden.

Sterne: Die begeisternden Pressestimmen haben die Erwartungen hoch geschraubt. Ich wollte mich gerne mitreißen lassen, war aber letztendlich enttäuscht. Die Geschichte von einer intensiven und besonderen Freundschaft mit philosophischen Entscheidungsfragen konnte ich nicht finden. Im Gegenteil, ich stellte mir sogar die Frage, ob das, was Pietro und Bruno verband, überhaupt eine tiefgehende Freundschaft war? Jedenfalls hätte ich alleine schon wegen dieser großen Enttäuschung am liebsten nur zwei Sterne vergeben. Basierend auf die Kindheitserlebnisse der beiden beginnt das Buch, dass am Anfang etwas langatmig ist. Dies lag an den zwar schönen, aber sehr ruhigen Naturbeschreibungen der Berge, Wälder, Wiesen und des kleinen Dörfchens Grana. Das Ende der Geschichte ist mir am stärksten in Erinnerung geblieben. Aber der Weg dorthin ist lang. Immerhin brachte mich das Buch dann allerdings doch noch über Freundschaften speziell aus und in dörflichen Lebensstrukturen und aus eigener Erfahrung zum nachdenken. Die Frage ist, ob mir das drei Sterne wert ist? Da die Geschichte nicht sehr ausgeschmückt ist, lässt sich ganz leicht sehr viel hinein interpretieren und regt doch zum nachdenken, diskutieren und Perspektivwechsel an. Deswegen habe ich mich letztendlich für drei von fünf Sternen entschieden.

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Tags: aosta tal, freunde, freundschaft, heimat   (4)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Meine kleine Küche am See

Birgit Fazis
Fester Einband: 152 Seiten
Erschienen bei Jan Thorbecke Verlag, 08.01.2018
ISBN 9783799511810
Genre: Sachbücher

Rezension:

Anders als von mir angenommen werden an dem See direkt keine Speisen zubereitet, sondern höchstens für ein Picknick mitgenommen. Von daher finde ich den Titel und das Cover dann doch etwas irreführend. Es soll wohl eher das Lebensgefühl vermittelt werden, wenn man in der Nähe eines Sees wohnt, der mit einem kleinen Spaziergang zu erreichen ist.

Im Buch gibt es wie auf dem Cover sehr stimmungsvolle Abbildungen, die eine Art Leichtigkeit vermitteln. Die Farben und Fotos sind perfekt aufeinander abgestimmt und machen das Buch für mich zu einem Wohlfühl-Kochbuch.

Die Rezepte sind nach Jahreszeiten aufgeteilt, vor jeder Saison beschreibt die Autorin kurz ihre Eindrücke dazu. Zudem gibt es nach jeder Saison ein bis zwei einfache Dekotipps. Ich bin ja eher ein „Herzhaft-Esser“, aber ich hatte das Gefühl, dass es im Buch auch viele Rezepte für Süßes gab.

Die Autorin stellt ihre alltäglichen Familienrezepte vor, die alle sehr appetitlich fotografiert wurden. Es ist eine gesunde und einfache Küche, die ich mag. Da ich auch sehr gerne Halloumi-Käse esse, werde ich als erstes die Gemüsetarte auf Seite 101 ausprobieren.

Die Zutaten für die Rezepte sind für mich überschaubar und das meiste hat man auch zu Hause. Das ist das praktische daran. Zudem sind die Gerichte alle sehr leicht, liegen nicht schwer im Magen, und das ist bei dieser Sommerhitze die wir jetzt haben, genau das richtige.

Alles in allem: Anders als erwartet, aber stimmungsvolles Wohlfühl-Kochbuch mit einfachen und leckeren Rezepten.

Sterne: Ich vergebe sehr gute vier von fünf Sternen. Das Buch ist ein Wohlfühl-Kochbuch das durch eine dezente Farbauswahl Leichtigkeit vermittelt, so dass ich gerne darin blätterte. Die Rezepte sind lecker und einfach nach zu kochen, die meisten Zutaten hat man zu Hause. Es sind leichte Rezepte in dem Sinn, dass man sie auch an heißen Sommertagen gut zubereiten und essen kann. Die Gestaltung in den dezenten und erfrischenden Farben sorgt dafür, dass man auch im Hochsommer gerne im Buch blättert. Einzig dafür, weil ich wegen des Covers und Titels etwas anderes erwartet hatte, gibt es einen Stern Abzug. Dies hat aber keine Auswirkungen auf den sehr appetitlich präsentierten Inhalt mit der gut nachkochbaren Alltagsküche.

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Tags: alltagsküche, kochen, leichte küche, sommerküche   (4)
 

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Die Liebe in diesen Zeiten

Chris Cleave , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423261401
Genre: Romane

Rezension:

Nach den ersten 130 Seiten war ich kurz vor dem abbrechen. Die Hauptprotagonistin Mary und ihre Freundin Hilda waren mir total unsympathisch. Sie sind reich, albern und kindisch, und freuen (!!) sich auf den Krieg, sind ganz aufgeregt, wann es endlich losgeht! Sie sind total ahnungslos und begreifen den Ernst der Lage nicht, wie wahrscheinlich viele andere, die in der gleichen Gesellschaftsschicht leben. Erst ab der Mitte des Buches, als sie sich freiwillig für den Sanitätsdienst melden, sehen sie das Ausmaß und den Gräuel, die der Krieg anrichtet. Dennoch leben sie „abgehoben“ von anderen, haben noch Hauspersonal und können Cocktails im Ritz trinken. Die Gespräche und der Humor der beiden konnte ich nicht nachvollziehen, sie waren für mich unsäglich unbedeutend und albern. Ähnlich erging es mir mit den männlichen Hauptprotagonisten Tom und Alistair, derselbe Humor der nicht bei mir ankam, dieselben langweiligen Gespräche.

Deswegen war auch der Hauptgrund, warum mir die Geschichte, die Protagonisten und das Love-Interest nicht zugänglich werden konnten, der Erzählton. Dieser war so „überdimensioniert heiter“, mit einer Art von Ironie und Humor, mit dem ich nichts anfangen konnte, der mich verwirrte. Ein Beispiel: Alistair muss nach einer Verletzung der Arm amputiert werden. Mary und ihre Mutter unterhalten sich, und ihre Mutter meint, „der wächst ja wieder nach“. Das soll lustig sein? Aber so hört sich das im Buch an, wie so viele andere „ironische „und „witzige“ Dialoge. Ich konnte damit nichts anfangen, sondern war eher ratlos. Diese Ironie war witzig gemeint, und sollte wohl die Schwere der Verletzungen, die Gräuel und insgesamt das Ertragen des Krieges leichter machen, mir erschien es nur seltsam und sehr unpassend.

Das Love-Interest, das zuerst zwischen Tom und Mary entsteht, ist leidenschaftslos und irgendwie kühl. Gleichzeitig verliebt sich Mary auch noch in Alistair, der eigentlich mit Hilda verkuppelt werden sollte. Die einzig halbwegs wahre Liebe die daraus hervorging, war die zwischen Mary und Alistair, aber auch voller Schuldgefühle wegen Tom und Hilda. Diese Liebe zwischen Mary und Alistair war auch nicht richtig fassbar, weil dieses Love-Interest überhaupt nur in schriftlicher Form, mittels Briefen, „passiert“. Diese Briefe sind genauso wie die flapsigen Dialoge, kindisch und seltsam. Es sollte wohl witzig sein, den Krieg in Worten „herunterspielen“, vielleicht um schlimmste Momente so besser zu verkraften, aber ich fand es einfach nur seltsam.

Dann kamen Szenen, in denen Szenen aus Theaterstücken, Weihnachtsaufführungen etc. genau beschrieben wurden. Oder die Comedy Show mit Zacharys Vater. Das waren für mich unnötige und unwichtige Längen.

Einzig und allein die Szenen mit Alistair im Kriegsgeschehen waren spannend zu lesen, und er schien mir auch der einzige Protagonist, der die volle Härte des Krieges erlebte, und dennoch versuchte, Mensch zu bleiben.

Alles in allem: Die Geschichte um Liebe und Schuld im zweiten Weltkrieg in London und Malta konnte mich leider nicht überzeugen. Hauptursache war der überdimensioniert heitere und ironische Erzählton, mit dem ich nicht zurechtkam. Auch die weiblichen Charaktere waren mir nicht sympathisch, und von „ großer Stärke“ der Hauptprotagonisten konnte ich außer bei Alistair nichts feststellen.

Sterne: Eigentlich war es für mich schnell klar, ich kann leider nur einen von fünf Sternen vergeben. Bereits auf den ersten 130 Seiten waren für mich alle Hauptprotagonisten extrem unsympathisch.

Das alleine wäre ja nicht schlimm gewesen, aber der Erzählton hatte durchgehend so eine spezielle Art von merkwürdigen Humor, Sarkasmus und Ironie, den ich seltsam fand und gar nicht verstehen wollte. Mary lief oft glücklich und flapsig wie ein Häschen hoppelnd durch London, so als ob nicht gerade Krieg wäre. Genauso waren die Dialoge. Ich mag eigentlich dieses ironisch-spöttische in Büchern, aber es muss passen. Und hier hatte ich das Gefühl, es war komplett daneben. Die Liebesgeschichte war für mich auch nicht wie angekündigt, herzzerreißend, sondern eigentlich nicht vorhanden oder eher als Zeitvertreib und nicht ernsthaft. Einzig allein Alistair und seine Kriegserlebnisse waren emotional und tiefgründig. Alles andere „verblubberte“ so an der Oberfläche. So habe ich irgendwann angefangen, meistens die Dialoge zwischen Mary und Hilda und die Theater/Comedy-Nacherzählungen nur zu „überfliegen“, und war froh, als ich das Ende gelesen habe, dass ich persönlich eher enttäuschend fand, aber dennoch zu der Geschichte, den Personen und dem Erlebten passte. Insgesamt war diese Geschichte leider nichts für mich.

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Tags: krieg, liebe, london   (3)
 

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92 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Holmes und ich – Unter Verrätern

Brittany Cavallaro , Anja Galić
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423761642
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es ist auf alle Fälle ein ungewöhnliches Buch. Nicht nur, dass die klassische Geschichte von Arthur Conan Doyle „Sherlock Holmes und Dr. Watson“ hier in eine Jugendgeschichte mit zwei 16-Jährigen adaptiert wurde.

Die Hauptprotagonistin, also im Prinzip DER Sherlock Holmes ist eine SIE. Charlotte Holmes. Ein extremer Charakter. Jung, hübsch, exzentrisch und total verkorkst. Verstörend kaltherzig, manchmal. Das hat sie ihrer Familie zu verdanken, die Art, wie sie aufgezogen wurde. Wie ihr Vorfahre nimmt sie Opium und Haschisch, wenn die Welt sich gegen sie verschwört. Allerdings gelingt es ihr auch immer besser, die Finger davon zu lassen. Der Gegenpart ist Jamie Watson, ein netter Kerl, wie halt Dr. Watson war. Er möchte Holmes beschützen und unterstützen, wird aber oft nur belächelt.

Das Love-Interest ist ein Ding der Unmöglichkeit, sollte man meinen. Charlotte Holmes und Jamie Watson. Wie soll das gehen, denn unterschiedlicher geht es kaum. Beide analysieren ihre Beziehungen, Holmes kalt und eher rationell, Watson dagegen mit viel Emotion. Im Buch waren diese Stellen mit Watson etwas nervig, weil sie einfach zu oft vorkamen.

Dann taucht auch der dritte im Bunde auf, ein Moriarty. Die Familien führen seit über hundert Jahren eine Familienfehde. Und selbst August Moriarty, der sich mal kurz mit Charlotte Holmes eingelassen hat (es könnte auch umgekehrt gewesen sein), wird am Ende mit seinen Bemühungen scheitern, die Familien zu versöhnen. Allerdings bringt er frischen Schwung in die Beziehung zwischen Holmes und Watson, der eifersüchtig reagiert. Zurück blieb da nur die Frage, in wie weit man August Moriarty trauen kann. Und ob die Familie oder die Gerechtigkeit siegt.

Die Themen sind stellenweise harter Tobak, Vergewaltigung (Band 1), Suchtverhalten (Holmes mit Opium und Hasch (überwiegend in Band 1) und die Andeutung eines homosexuellen Holmes & Watson Paares (obwohl eher einseitig).

Insgesamt war die Geschichte auf vielen Ebenen sehr ambivalent. Zum einen das Alter der Hauptprotagonisten. Watson kam mir wie ein sehr junger Teenager vor (was er auch war), Holmes nur ein wenig besser. Ihre Handlungen waren aber oft die von Erwachsenen und wenn ich manches las, erschienen sie mir viel älter. Und das hat für mich stellenweise nicht gepasst. Zudem konnte ich mir beide nicht so richtig äußerlich vorstellen. Man las, das Holmes blond und blass war, und Watson immerhin trainiert (?) und gutaussehend. Auf dem Cover, das mir übrigens sehr gut gefällt, erscheinen die beiden jedenfalls viel reifer, aber durchaus passend.

Dann war der ganze Fall sehr verwirrend. Ich blickte irgendwann nicht mehr durch. Namen, Kunstfälscher, warum, wieso. Der Schluss machte alles noch verwirrender und undurchsichtiger. Ich gab es irgendwann auf.

Ich habe gesehen, dass im März 2018 ein dritter Band auf Englisch erscheint. Vielleicht ist es eine Trilogie? Ich denke, falls dieser ins Deutsche übersetzt wird, möchte ich ihn auf alle noch lesen, denn der Schluss hier war irgendwie ein böser Cliffhanger und ich befürchte, dass Watson und Holmes sich (vielleicht kurzfristig) entzweien könnten.

Alles in allem: Das Buch empfand ich als „schwergängig“. Charlotte Holmes ist ein extrem exzentrischer und anstrengender Charakter, Watson dagegen analysiert ständig seine Gefühle für sie. Das ist nervig und macht unsympathisch, beide. Dennoch, die Reihe hat etwas Anderes, etwas Neues, wie ich finde. Und da lese ich dann über die Längen gerne hinweg und bin auf den dritten Band gespannt.

Sterne: Ich vergebe vier von fünf Sternen, weil diese Geschichte über Sherlock Holmes als Krimi und auch als Young Adult mal etwas ganz anderes ist, dass alle anderen Defizite ausgleicht.

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Tags: freundschaft, krimi, liebe, mord, sherlock holms und watson   (5)
 

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78 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Trümmerkind

Mechtild Borrmann
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.12.2017
ISBN 9783426304921
Genre: Romane

Rezension:

Anfangs hatte ich nicht so recht die Leselaune für dieses Buch. Zudem erschwerten gerade in den ersten drei Kapiteln drei verschiedene Zeitebenen und jede Menge verschiedene Protagonisten die Übersicht. Aber ich kann versprechen, wenn man weiterliest, dran bleibt und wenig Lesepausen macht, hat man die Protagonisten schnell verinnerlicht und das Buch liest sich flüssig, unterhaltsam und sehr spannend.

Eine Zeitebene spielt in Hamburg 1947, Familie Dietz, die nur noch aus Mutter und zwei Kindern besteht, muss sich im zerbombten Hamburg aus dem nichts, nur mit dem was sie noch auf ihren Körpern haben, unter widrigsten Bedingungen ein neues Heim aufbauen. Durch Fleiß, Ehrlichkeit und Mitgefühl, aber auch einen guten Anteil Pragmatismus, gelingt ihnen dies. Ich mochte die Familie Dietz sehr, wie sie in der Not, vor allem Mutter Agnes Dietz, als Frau allein für das Überleben ihrer Kinder sorgt.

Die zweite Zeitebene spielt 1945 bei Templin in der Uckermarck. Familie Ankquist wird von ihrem hochherrschaftlichen Hofgut vertrieben. Lange Zeit wollen Vater, Tochter und Schwiegertochter dies nicht wahr haben, aber die Russen geben ihnen keine Chance. Im Gegenteil. Sie flüchten, mit dem was sie tragen können. Die Ankquist erleiden Willkühr, Demütigungen und Diebstähle ihres Besitzes. Sie können nichts dagegen tun.

Die dritte Zeitebene spielt 1992 in Köln, Anna Meerbaum, eine Lehrerin will durch Nachforschungen auf dem Gut Ankquist das seltsame Verhalten ihrer Mutter verstehen. Dort lernt sie den Architekten Joost Dietz kennen, den Sohn von Agnes Dietz.

Diese Zeitebenen hängen alle miteinander zusammen. Wie, das ist sehr spannend erzählt. Erst zögerlich, aber dann mit hohen Spannungspotenzial musste ich einfach immer weiter lesen. Das Buch hat nur 300 Seiten, und entsprechend sind manche Protagonisten auch sehr oberflächlich angelegt, aber das macht gar nichts. Denn man kann sich in die damalige Zeit mit all ihrer Not gut hineinversetzen und man leidet mit den Protagonisten.

Alles in allem: Ein zwar leicht oberflächlicher Rückblick in das Nachkriegsdeutschland, aber dennoch sehr spannend und unterhaltsam.   

Sterne: Ich vergebe fünf von fünf Sternen. Die einzelnen Familiengeschichten sind spannend präsentiert und man erhält einen Blick in das Nachkriegsdeutschland. Zum einen vom ausgebombten Hamburg, zum anderen einen Blick auf die Vertreibung der Besitzer aus ihren Herrenhäusern. Das Buch hat zudem nur 300 Seiten, die viel zu schnell vorbei waren. Deswegen sind auch einige Figuren etwas oberflächlich angelegt, aber ich denke, der Fokus lag hier eher auf den Begleitumständen und der Zeit. Normalerweise mag ich solche Oberflächlichkeiten nicht, aber dieses Buch hier habe total gerne gelesen, und einmal angefangen, mochte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich möchte jetzt zudem mehr von dieser Autorin lesen.

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Tags: deutschland, familie, krieg, mord, überleben, verlust, vertrieben   (7)
 

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Dem Earl ausgeliefert

Lisa Kleypas
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 05.03.2018
ISBN 9783956497469
Genre: Historische Romane

Rezension:

Dieser erste Band rund um die Familie Ravenel ist auch eine Art Vorgeschichte, in der fast alle Charaktere vorgestellt werden, die in den Folgebänden eine Rolle spielen. Hauptprotagonisten sind aber das Familienoberhaupt Devon Ravenel und Kathleen.

Charakterlich waren beide am Anfang für mich keine Sympathieträger. Devon als gutaussehender Müßiggänger der noch nie gearbeitet hat und Kathleen die als Moralapostel viele schöne Szenen ruinierte. In der ersten Hälfte hat mich Kathleen mit ihren Ansichten sehr gestört, ich fand sie einfach nur überkandidelt und sehr zickig. Für mich war sie als Person charakterlich nicht sehr angenehm, auch wenn der gute Wille dahinter zu erkennen war. Manchmal fragte ich mich, wie Devon das mit ihr aushält.

Vielleicht muss man aber gerade bei Kathleen und ihren strengen Moralvorstellungen berücksichtigen, dass die Geschichte vom viktorianischen Zeitalter geprägt ist. So muss sich Kathleen als Frau an strenge Regeln halten, zum Beispiel die Trauerzeit um ihren Ehemann einhalten inklusive schwarzer Vorhange und schwarzer Gesichtsverschleierung; bestimmte Kleiderregeln wie Korsetts etc. tragen und vieles mehr. Insgesamt geht eine große Prüderie damit einher, und sie erbt als Ehefrau von ihrem verstorbenen Ehemann praktisch nichts, alles geht an den Cousin Devon.

Dennoch empfand ich das Ganze als steif und altmodisch.

Interessant ist, dass die Geschichte die industrielle Revolution am Rande erwähnt, wenn zum Beispiel Weston neue Landmaschinen kauft, und Devon überlegt, Eisenbahnschienen über das Land seiner Pächter zu legen zu lassen, um sich eine weitere Einkommensquelle zu sichern.

Das Love-Interest zwischen Devon und Kathleen steigert sich von gegenseitigen Anfeindungen bis zu einer für beide Seiten verwirrenden Anziehungskraft. Es gibt ganz süße Momente, in denen beide sich nahe kommen.

Bedeutend besser empfand ich dann die zweite Hälfte der Geschichte, obwohl ich sie in einem Rutsch gelesen habe. Nach einem Zugunglück wird das Love-Interest anregender und auch in die Rahmenhandlung kommt mehr Bewegung.

Die Geschichte lässt sich leicht und zum abschalten sehr gut lesen. Ich mochte auch den ironischen Schlagabtausch zwischen den beiden, der mich hin und wieder schmunzeln ließ.

Zudem beginnt ein zweites Love-Interest zwischen Helen Ravenel und Rhys Winterborne, dass ich absolut fesselnd empfand. Deswegen musste ich gleich am nächsten Tag nachschauen, wann der zweite Band erscheint. Ich kann es kaum erwarten.

Alles in allem: Nach einer etwas langatmigen ersten Hälfte kommt im zweiten Teil viel Bewegung in das Love-Interest und in die weitere Handlung.

Sterne: Also, der ersten Hälfte hätte ich wahrscheinlich nur ein bis zwei Sterne gegeben. Zu altmodisch und zu steif erschien mir die Hauptprotagonistin Kathleen, die viele schöne Szenen mit ihren moralischen Vorstellungen zerstörte, die aber für die viktorianische Zeit passend sind. Sie wirkte auf mich dennoch steif, prüde, zickig und rechthaberisch. Aber die zweite Hälfte nimmt dann richtig Fahrt auf, das Love-Interest entwickelt sich weiter und eine neue Pärchen-Konstellation bildet sich und deutet damit den zweiten Band an, den ich unbedingt lesen muss! Die zweite Hälfte machte dann einiges wieder wett, wenn auch Kathleen immer noch dazwischenfunkte. Es ist eine Geschichte, die man lesen muss, wenn man der Reihe folgen möchte, da viele Charaktere hier beschrieben wurden und sich bereits etwas verändert haben. Insgesamt gesehen vergebe ich drei von fünf Sternen.


Die Ravenels


Band 1      

Dem Earl ausgeliefert

Devon Ravenal + Kathleen

Band 2

So sündig küsst kein Gentleman

Helen Ravenel + Rhys Winterborne

Band 3

Stolzes Herz in Fesseln

Pandora Ravenel + Gabriel Lord St. Vincent

Band 4

Hello stranger

 

Band 5

Devils Doughter

 

 

 

 

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Tags: erbe, familie, liebe, viktorianischer zeitgeist   (4)
 

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39 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Frühling im Kirschblütencafé

Heidi Swain , Cathrin Claußen
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penguin, 12.02.2018
ISBN 9783328101949
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Geschichte lässt sich flüssig und schnell lesen, der Erzählton ist angenehm und manchmal auch mit Witz. Aber leider gab es für mich erhebliche Längen, so dass ich ab der Hälfte anfing, verschiedene Absätze nur noch zu überfliegen. Dies lag vor allem an der Oberflächlichkeit aller Figuren.  

Lizzies Lage und Emotionen sind zwar nachvollziehbar beschrieben, aber es fehlte für mich immer noch etwas, dass ich nicht so in Worte fassen kann. Wie alle anderen Charaktere blieb sie für mich blass.

Eigentlich hätte auch das Love-Interest spannend sein können. Nicht abzusehen war für mich, dass Lizzie dann drei Männer in Erwägung zieht, unter anderem auch noch Giles, selbst nachdem dieser sie abserviert hat. Ihre „Beziehung“ mit Ben, die meiner Meinung diesen Namen nicht verdient, weil einfach nichts passiert und beide nur freundschaftlich nebeneinander her leben, konnte ich nicht nachvollziehen. Es gab keine Gespräche, keine Gemeinsamkeiten. Ich verstand das einfach nicht, was da zwischen den beiden gewesen sein soll. Und dann kam noch ein dritter Mann, Jay, ins Spiel. Sein Charakter hat sich dann überraschend geändert. Sehr seltsam.

Die Idee mit dem Cafe und dem Handarbeits-Kursen hingegen fand ich schön beschrieben. Dass Lizzie ein Design für das Kirschblüten-Cafe entwarf, die Deko-Ideen und auch die Beschreibung der Handarbeiten waren sehr anschaulich dargestellt. So stellte ich mir das Cafe nostalgisch und stylisch zugleich vor. Die Geschichte erinnert mich auch an „Die Fäden des Schicksals“ von Marie Bostwick.

„Our Booktastic Blog“ hat eine sehr schöne Rezension zu diesem Buch geschrieben. So wurde ich auf diese Geschichte aufmerksam. Es fasziniert mich immer wieder, wie unterschiedlich Bücher wahrgenommen werden und von daher möchte ich euch empfehlen, auf alle Fälle diese Rezension von Our-Booktastic-Blog zu lesen.  

Alles in allem: Obwohl der Erzählton angenehm und stellenweise witzig war, waren die Charaktere und die Handlung sehr oberflächlich dargestellt. Ich konnte mich mit keinen richtig anfreunden. Das Thema mit dem stylischen Setting des renovierungsbedürftigen Cafes und den kreativen Handarbeitskursen war toll dargestellt, kam aber viel zu kurz. Sehr enttäuschend war für mich das Love-Interest, nämlich überhaupt nicht nachvollziehbar weil es praktisch nicht vorhanden war.  

Sterne: Also, ich habe überlegt, nur einen Stern von fünf zu vergeben. Das lag daran, dass die Geschichte einige Längen für mich hatte. Aber viel mir zählte, dass ich zwischendurch schon das ärgerliche Gefühl verspürte, dass dieses Buch eine Zeitverschwendung ist. Ich empfand es so nichtssagend. Denn irgendwie habe ich eine prickelnde Lovestory zwischen Ben und Lizzie erwartet. Aber da war so gar nichts! Ich verstand es nicht, was beide aneinander fanden. Vor allem weil auch keine Beziehung stattfand, sie gehen eher freundschaftlich-distanziert miteinander um. Wo war die Anziehungskraft zwischen den beiden? Was zog sie zueinander hin? Vielleicht muss man vieles zwischen den Zeilen lesen, was mir hier nicht gelang. Da war das Verhältnis mit ihrem Ex-Freund Giles, zumindest was das sexuelle Begehren angeht besser verständlich als das, was sie mit Ben teilte. Nett zu lesen waren die Renovierung des Kirschblütencafes und das kreative Angebot der Handarbeitskurse. Allerdings war mir die berufliche Neuorientierung von Lizzie nicht wirklich überzeugend geschildert, es fehlte an „Herzblut“, das Gefühl, das sie für ihre Handarbeiten „brennt“. Ich war willens der Geschichte zu einem zweiten Stern zu verhelfen. Trotz des flüssigen und auch manchmal witzigen Erzähltons, überwiegt insgesamt die sehr große Enttäuschung und Leere über die Charaktere und das Love-Interest. So kann ich leider nur einen Stern von fünf vergeben.

 

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Tags: berufliche neuorientierung, freundschaft, heimat, liebe, verlust   (5)
 

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

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Der Highlander in meinem Bett

Maya Banks , Nina Hawranke
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.10.2014
ISBN 9783956490798
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Reihe der McCabe Brüder habe ich genau falsch herum gelesen. Zuerst Band 3, dann 2 und jetzt den ersten hier. Es machte eigentlich nichts aus, allerdings wäre es schöner in der richtigen Reihenfolge gewesen, denn so hätte ich Alaric besser kennen gelernt, der im zweiten Band etwas blass erschien, wenn man ihn noch nicht kannte. Also, wenn möglich, die Reihenfolge einhalten.

 

Die Geschichte um Mairin und Ewan hat mich überrascht, denn sie ist einfach wunderschön. Alles passt, angefangen mit der Geschichte selber, die mit unerwarteten Wendungen immer spannend bleibt. Dazu eine Prise Humor, ich musste des öfteren lachen. Das Love-Interest war voller Knistern und Prickeln, ich sage nur „Zungenküsse“. Wobei damit auch ein „running gag“ erzeugt wurde, der durch ganze Buch mal immer wieder auftauchte.

 

Die Charaktere sind ganz wunderbar beschrieben, wobei Mairin manchmal vielleicht ein wenig naiv daher kommt, aber das macht überhaupt nichts. Die Liebesgeschichte lässt sich einfach perfekt zum abschalten lesen. Wie bereits der dritte Band ist auch dieses hier eines meiner Lieblingsbücher aus dem Bereich Liebesgeschichten.

 

Alles in allem: Perfekt. Einfach wunderschön, herzzerreißend und witzig ! Lieblingsbuch!

 

 

 Reihenfolge McCabe-Brüder

 

Band 1

Im Bett mit einem Highlaner

Ewan McCabe + Mairin

Band 2

Die Hure und der Krieger

Alaric McCabe + Keeley

Band 3

Der Highlander und die Kriegerin

Caelen McCabe + Rionna

 

 

 

 

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Tags: clan, intrigen, liebe, schottland   (4)
 

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

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Maya Banks - Der Highlander und die Kriegerin

Maya Banks
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Cora, 22.10.2013
ISBN B00JF66IE2
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eine wunderschöne Geschichte die mit einer arrangierten Ehe zwischen einem Krieger und einer für die damalige Zeit ungewöhnlichen Frau beginnt. Caelen ist einer der Mc Cabe Brüder, und Rionna ist mit deren Ehefrauen befreundet. Sie ist eine Kriegerin, sie kann wie ein Mann mit dem Schwert umgehen. Das sorgt natürlich für Differenzen zwischen ihr und ihrem Ehemann, der aus ihr eine Burgherrin machen möchte. Das Love-Interest ist richtig schön beschrieben, mit viel Herzflattern, Aufregung, Knistern und schmachtenden Blicken. Herzschmerz-mäßig war, als Rionna von Männern angegriffen wurde und sich nicht verteidigen konnte. Sie brauchte eine ganze Zeit lang, um sich von diesem Vorfall zu erholen, und Caelen machte sich Vorwürfe, dass er sie nicht beschützen konnte. Also, es gab ziemlich perfekte Emotionen für diese kurze Geschichte. Zudem bin ich jetzt neugierig, wie die andern zwei Brüder von Caelen zu ihren Frauen gekommen sind. Wenn Maya Banks diese Geschichten ähnlich geschrieben, dann haben sie auch Lieblingsbuch-Potenzial.

Alles in allem: Ich brauche nicht viel Worte: Lieblingsbuch!

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Tags: clan, krieger, kriegerin, liebe, mcgabe-brüder, schottland   (6)
 

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 2 Rezensionen

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Die Hure und der Krieger

Maya Banks , Nina Hawranke
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.03.2015
ISBN 9783956491665
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Geschichte mit ca. 240 Seiten lässt sich schnell und einfach an einem Abend lesen. Sie spielt in Schottland und handelt von den McCabe Brüdern, die zusammen mit dem König versuchen, ihre Clans zu vereinen. Deswegen soll sich Alaric McCabe mit Rionna McDonald verheiraten.

Das Love-Interest handelt aber von Alaric und Keeley. Keeley ist eine Heilerin, die Alaric nach einer schweren Verletzung gesund pflegt. Beide verlieben sich heftig ineinander und davon handelt auch die Geschichte. Diese Gefühlsduselei war mir stellenweise ein wenig zu viel. Die „Bittersüße“ liegt darin, dass Alaric die ehemals beste Freundin von Keeley heiraten soll.

 

Die Charaktere der beiden schienen mir nicht ganz ausgereift, denn Alaric kam mir zu sanft und zu glatt daher, so gar nicht der gefährliche Kämpfer und Krieger. Keeley war mir in ihren Aussagen zu forsch. Sie ist eine starke Frau, die selbstbewusst ihre Meinung vertritt und für sich einsteht. Ihr Auftreten war für mich aber nicht glaubhaft. Immerhin muss sie sich in einer fremden Burg und fremden Clan behaupten, und kann sich deswegen meiner Meinung nach sich so viel herausnehmen, wie sie es tut.

 

Insgesamt war die Geschichte schon schön zu lesen, aber verglichen mit dem dritten Teil fehlte hier der „pep“ von der Seite der Charaktere. Da die Leidenschaft von Anfang an da ist und sich keiner der Protagonisten „ziert“, ist es über weite Teile sehr harmonisch und die Spannung fehlt etwas. Einzig am Schluss wird es herz-schmerz-artig.

 

Alles in allem: Die Geschichte war soweit gut, konnte mich aber nicht wirklich berühren. Dennoch sollte man sie im Rahmen der McCabe-Brüder-Reihe gelesen haben.

 

Sterne: Ich würde zwei von fünf Sternen vergeben, weil mir einfach der Herzschmerz und die prickelnde Leidenschaft gefehlt hat. Zudem war mir Keeley als Charakter sehr widersächlich und Alaric blieb komplett im Hintergrund. Über ihn erfährt man praktisch gar nichts.

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Tags: cla, heilerin, lieb, schottland   (4)
 

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1.358 Bibliotheken, 10 Leser, 5 Gruppen, 63 Rezensionen

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Die dunkle Prophezeiung des Pan

Sandra Regnier
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.04.2014
ISBN 9783551313966
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Also in diesem Fall hat es sich gelohnt, nach einem sehr schlechten ersten Band, den zweiten Band zu lesen. Denn dieser hat mir gut gefallen. Wie sich die Geschichte mit ihrer Hauptprotagonistin Felicity weiterentwickelt, war spannend und unterhaltsam zu lesen.

 

Auf Lee mussten wir überwiegend verzichten, weil er verschwunden war und gefangen gehalten wurde. Aber die wenigen Seiten mit seinen Auftritten waren im Hinblick auf das Love-Interest zwischen Felicity und ihm süss zu lesen.

 

Felicity hat in diesem Band ziemlich viel um die Ohren und entdeckt zudem immer mehr Geheimnisse und Fähigkeiten. Manchmal empfand ich dieses Sammelsurium schon recht überladen, künstlich und zusammengestückelt: Feen und der Lotus-Effekt bei Regen; lebendige Gemälde;  Gedankenlesen, durch Gemälde in andere Welten steigen; Elfen haben immer Geld; Avalon;  Drachen; Schatten/Geister; durch Wasserspiegel die Gegenwart/Zukunft sehen;  Wassernymphen alias Miss Moneypenny ... Dennoch, ich konnte erstaunlich gut darüber weglesen.

 

Alles in allem: Zwar mit kleinen Mängeln, aber im Hinblick auf den ersten Band dennoch schön zu lesen.

 

Sterne: Ich habe zwischen drei und vier Sternen überlegt und habe mich dann für vier von fünf Sternen entschieden, weil mich die Erzählsprache hier besser überzeugen konnte. Es gibt spannende Entwicklungen, die Hauptprotagonisten bekommen endlich Kontur und das Love-Interest ist zwar klein, aber dennoch süss. Ein kleiner Mangel sind dann die vielen Anleihen und Elemente von anderen Fantasy-Geschichten, aber darüber konnte ich gut hinweglesen.

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Tags: auswerwählte, elfen, liebe   (3)
 

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343 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 109 Rezensionen

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Snow

Danielle Paige , Anne Brauner , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.09.2017
ISBN 9783522202374
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Geschichte lässt sich einfach lesen, und vor allem der Anfang mit dieser sonderbaren Gemeinschaft in der Whittaker-Psychiatrie war sehr spannend beschrieben. Aber danach, als Snow in der anderen Welt, genannt Algid, auftaucht, flaut die Geschichte ab. Ich kann nicht so genau sagen, woran es gelegen hat. An Ideen hat es nicht gemangelt, aber irgendwie war es nicht so fesselnd beschrieben. Vielleicht fehlte mir auch der Zugang in die Welt, in der die Bäume blau oder rot sind und eine Mischung aus Moderne, Mittelalter und Magie herrscht.

 

Auch die Charaktere blieben flach. Vor allem was das Love-Interest betraf, blieb das Herz-Schmerz-Szenario vollkommen aus. Im Gegenteil. Es war schon nervig, wie Snow wegen ihrem geliebten Bale herum jammerte, dann aber ohne erkennbare vorherige emotionale Verwicklungen sich sowohl in Kai als auch in Jagger verliebt. Man liest es, aber man kann es nicht fühlen. Und so fühlt es sich nur seltsam an. Das einzige was ich sagen kann, dass vielleicht die Zielgruppe dieses Buches, jedenfalls die jüngeren, die Geschichte so in Ordnung finden werden. Aber die 16-Jährigen bestimmt nicht, und genau in dem Alter sind ja Snow (15 Jahre) und Bale (16 Jahre).

 

Ich merkte schon, dass ich mittig des Buches die Lust am Lesen verlor. Trotz magischer Flüssigkeiten in kleinen Phiolen die allerhand bewirken können, trotz der optischen Darstellung der Flusshexe, es fehlte einfach das Herzblut bei dieser Geschichte. Das letzte Drittel habe ich dann nur noch überflogen. Am Schluss folgt dann eine Wendung und Überraschung auf die nächste, aber das konnte mich dann auch nicht mehr fesseln. 

 

Alles in allem: Leider vermochte mich Algid, diese magische und vereiste Welt, trotz neuer Ideen nicht überzeugen. Auch die Charaktere waren nicht überzeugend und es fehlte an Emotion und Herzblut. Ich werde die Trilogie nicht weiterlesen.

 

Sterne: Ich vergebe nur zwei von fünf Sternen, weil mich hauptsächlich die Charaktere und das Love-Interest nicht überzeugen könnten. Es fehlten die Emotionen, das Bauchgribbeln, die Verliebtheit, um die Anziehungskräfte zwischen Snow und den drei (!!!) Jungs plausibel zu machen. Man liest darüber, aber man fühlt es nicht. Auch die Küsse sind seltsam leer. Dann kommt noch dazu, dass mich diese andere Welt, also Algid, trotz neuer Ideen und Kräfte nicht überzeugen konnte. Da Buch lässt sich flüssig und leicht lesen, aber mir fehlte einfach das Herzblut. Es mag aber sein, dass zumindest die Jüngeren der Zielgruppe der 12-16 Jährigen Gefallen an der Geschichte finden werden. Ich werde jedenfalls nicht weiterlesen, wie es weitergeht.


Snow-Reihe:

Band 1 – Snow / Die Prophezeiung von Feuer und Eis

Band 2 – Snow : Ist im amerikanischen erschienen, wird aber wahrscheinlich nicht vom Thienemann-Esslinger Verlag veröffentlich werden.

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Tags: eis, fantasy, jugendliche, liebe   (4)
 

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84 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 54 Rezensionen

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Nachtlichter

Amy Liptrot , Bettina Münch
Fester Einband
Erschienen bei btb, 09.10.2017
ISBN 9783442757336
Genre: Biografien

Rezension:

Ein entscheidender Lesegrund für dieses Buch war für mich der Hinweis in der Inhaltsangabe, dass die Orkney-Inseln eine Rolle spielen. Mir war da noch nicht so ganz klar gewesen, dass dieses Buch ein Erfahrungsbericht ist, keine Geschichte. Die Autorin Amy Liptrop berichtet über ihren Kampf gegen den Alkohol, gegen die Sucht. Und ihre Heimat Orkney hat ihr dabei geholfen sich wieder zu erden und die richtigen Weichen zu stellen.

 

Sie erzählt nicht wirklich spannend, und gerade der Anfang in London mit allen Auswirkungen der Sucht, ist nicht einfach zu lesen, weil ich erst noch ein Gefühl dafür entwickeln musste. Die Alkohol-Exzesse werden ehrlich und ungeschönt dargestellt. Erst nach und nach bemerkte ich die Kraft dieses lakonischen und harten Erzähltons, den ich auch nach dem Lesen noch im Kopf zu hören glaubte. Eine Sprache, so rau und kühl wie die Orkney-Inseln.

 

Abwechselnd wird von London und Orkney berichtet. Besonders die Zeit auf den Orkney-Inseln, als sich die Autorin neu finden, neu zusammensetzen muss und mit Hilfe der rauen Natur gegen die Sucht ankämpft, sind sehr eindrucksvoll zu lesen. Ich mochte diese Beschreibungen von den Inseln, von den Vogelbeobachtungen, den nächtlichem Himmel, dem Meer, der Historie. Ja, ein Faible für Orkney sollte man da schon haben.

 

Alles in allem / Sterne: Eine Erzählstimme, die ich auch nach dem Lesen noch zu hören meinte, die sich mir im Kopf festgesetzt hat. Ein Erfahrungsbericht über den Kampf gegen den Alkohol und über das „sich selber finden“ in der rauen Natur auf den Orkney-Inseln.  Dennoch sollte man schon ein Faible für diese Inselgruppe und für diese trockenen und dennoch kraftvollen Naturbeschreibungen haben. Dieses Faible habe ich und somit vergebe ich fünf und fünf Sternen und stelle das Buch zu meinem Orkney/Shetland-Insel Reiseführer. Am besten an einem regnerischen und kalten Tag lesen!

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Tags: alkohol, erfahrungen, orkney-inseln, sucht   (4)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

1001 Nacht mit dem Wüstenprinzen

Abby Green
E-Buch Text: 128 Seiten
Erschienen bei CORA Verlag GmbH & Co. KG, 27.09.2012
ISBN 9783954461318
Genre: Romane

Rezension:

Ohne es zu ahnen, bin ich mal wieder in eine Art „Reihe“ rein geschlittert, die ich nun unbedingt lesen will. Leider macht es der Cora Verlag einem nicht leicht, diese Reihen auf der Homepage in der richtigen Reihenfolge nachzuvollziehen. So musste ich mir die Reihenfolge mühsam selbst zusammenstellen, auch mithilfe von Rezensionen anderer Leserinnen. Vom Datum her kam ich dann auf unten aufgeführte Reihenfolge, aber das kann eigentlich nicht sein, da nämlich Satiq hier in „1001 Nacht mit dem Wüstenprinzen“ die Hochzeiten von Salman und Nadim erwähnt (Seite 22). Deswegen habe ich die Reihenfolge nach „Erscheinungs-Datum“ und nach „Handlung“ sortiert, obwohl ich bei der „Handlung“ noch nicht ganz sicher bin, da ich die letzten beiden Bände bis jetzt nicht gelesen habe. Dies werde ich aber nachholen. Zudem hat Samia noch eine Schwester, nämlich Sarah (Seite 17), und von ihr konnte ich noch keinen Band entdecken. Wer dazu etwas weiß – über Hinweise im Kommentar würde ich mich freuen.


Die Geschichte lässt sich wunderschön lesen, perfekt zum abschalten.

 

Das Love-Interest ist voller Leidenschaft und Anziehungskraft. Vor allem Sadiq wehrt sich gegen seine Gefühle für Samia, denn er hatte ja alles so toll geplant, von wegen unscheinbare Braut etc.

 

Das Setting spielt nur kurz in London und dann in Wüstenstadt Al-Omar. Dazu gibt es nur kurze Einblicke und natürlich auch eine Nacht in einer luxuriösen Oase.

 

Alles in allem: Perfekt zum träumen und abschalten.


Wüstenprinzen-Reihe nach Handlung


Band 1

In der Oase unserer Träume

Salman + Jamilah

Band 3

Heiß verführt in einer Wüstennacht

Nadim + Iseult

Band 3

1001 Nacht mit dem Wüstenprinzen

Satiq + Samia

Band 4

Der Scheich und die Tänzerin

Arkim + Sylvie

Band 5

Verführt von einem Scheich

Kaden + Julia

 


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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

jimmy perez, regionalkrimi, shetlandinseln, shetland-krimi

Die Tote im roten Kleid

Ann Cleeves , Stefanie Kremer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.01.2018
ISBN 9783499273780
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Setting auf den Shetland-Inseln war atmosphärisch im Hintergrund beschrieben. Die Geschichte spielt, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, im Februar und mich wunderte, dass dort kein Schnee lag. Es war kalt, regnerisch, früh dunkel und in den alten Häusern so zugig, dass der Wind das Feuer im Ofen ausblasen konnte.

 

Der detaillierte, aber ruhige Erzählton trug zu der Stimmung und der Darstellung der Charaktere bei. Denn die Hauptprotagonisten waren alle etwas gemächlich und langsam, um nicht zu sagen stellenweise plump. Mit Jimmy Perez konnte ich mich nicht so ganz anfreunden, obwohl er sehr gut charakterisiert wurde. Der Tod seiner Verlobten bringt ihn immer noch aus dem Gleichgewicht, was ihn eigentlich sympathisch gemacht hat. Aber seine altruistische Art der Ermittlungsarbeit trug dazu bei, das ich ihn mir älter und wie aus einer anderen Zeit vorstellte. Auch sein Kollege Sandy, von dem ich zuerst aufgrund des Namens annahm es wäre eine „Sie“, war einfach von der unbeholfenen Art. Irgendwie dachte ich, dass die beiden am liebsten überhaupt keine Befragungen gemacht hätten. Aber vielleicht lag das an den Shetland-Inseln, wo jeder jeden kennt und man dadurch schon etwas befangen ist.

 

Etwas frischen Wind bringt eine alte Kollegin vom Festland, Willow Reeves. Einen Rang höher als Jimmy Perez und zudem untypisch mit ihrem Äußeren. Die beiden kennen sich schon länger, und zwischen ihnen bahnt sich ein kleines Love-Interest an, scheint aber nicht „alltagstauglich“ zu sein.

 

Spannung entstand eigentlich nur durch die beklemmenden Beschreibungen der Familie Hays, die wohl Geheimnisse hat und sich verdächtig macht.

 

Insgesamt gesehen hat mir der Erzählstil und das Setting sehr gut gefallen. Allerdings hatte ich mit allen Charakteren so meine Probleme. Sie waren zwar schon detailliert beschrieben, aber auch irgendwie hölzern und plump. Wenn ich diese Geschichten weiterlesen will, dann nur aus dem Grund, dass sie auf den Shetland-Inseln spielen. Hier würde ich mir dann auch noch mehr Insider-Wissen wünschen. Die Geschichten sind verfilmt, und ich möchte mir auf alle Fälle die DVD „Mord auf Shetland“ kaufen. Aber erst im Herbst, wenn das Wetter dazu passt …

 

Alles in allem:  Für mich in erster Linie nur lesenswert, weil ich ein Faible für die Shetland Inseln habe.

 

Sterne: Ich schwankte zwischen zwei und drei Sternen, und vergebe letztendlich drei von fünf Sternen, weil mich in erster Linie die Landschaftsbeschreibungen der Shetland-Inseln gereizt haben. Dennoch hätten auch hier ein paar Insider-Infos zu Sehenswürdigkeiten oder schönen Plätzen gut getan. Mit den Charakteren konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Alle erschienen mir wie in Zeitlupe zu agieren, hölzern und plump. Schweigsam.  Manchmal wie dumpfsinnig vor sich hin brütend. Zudem empfand ich die Darstellung von Jimmy Perez als alleinerziehenden Ersatzvater nicht authentisch. Ein Pluspunkt ist, dass sich der Krimi gut lesen lässt, wenn man einen ruhigen Erzählton mag. Da ich vor langer Zeit einen anderen Roman der Autorin gelesen habe, meine ich, dass sie eher eine altmodische Einstellung zu ihren Charakteren hat.

 

Shetland Krimis /Ermittler Jimmy Perez

Band 1

Die Nacht der Raben


Band 2

Der längste Tag


Band 3

Im kalten Licht des Frühlings


Band 4

Sturmwarnung


Band 5

Tote Wasser


Band 6

Das Geistermädchen


Band 7

Die Tote im roten Kleid


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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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YummyKitchen

Funnypilgrim
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Community Editions, 29.09.2017
ISBN 9783960960164
Genre: Sachbücher

Rezension:


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Tags: kochen, stylisch   (2)
 

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147 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 113 Rezensionen

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Wenn die Sterne Schleier tragen

Anna Nigra
Flexibler Einband: 399 Seiten
Erschienen bei A TREE & A VALLEY, 05.07.2018
ISBN 9783947357062
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte ist als Jugendbuch erschienen, aber ich habe sie gerne gelesen. Ich gestehe, ich mag solche jugendlichen Liebesgeschichten, wenn auch nicht unbedingt in dieser 3er-Konstellation, aber woher soll sonst die Spannung kommen? Die Geschichte erinnert mit ihren Charakteren ein wenig an „Selection“ von Kiera Cass.


Wie in Selection verliebt sich hier die Hauptprotagonistin Cecilia in zwei junge Männer, Kronprinz Noran und seinen Bruder Elias. Dieses „hin und her“, die Unentschlossenheit hat mich in Selection schon ein wenig gestört, und hier leider auch. Dennoch ist das Love-Interest glaubhaft geschildert: Mit beiden verbindet sie verliebte Gefühle, kribbeln im Bauch, sogar Leidenschaft. Diese Szenen sind jedoch recht kurz gehalten. Egal, Cecilia liebt Noran und Elias, und weiß, dass sie eine Entscheidung treffen muss. Sie zögert lange  …

 

Das Setting im Palast empfand ich oberflächlich. Es dreht sich oft alles um die passende Kleidung und das Makeup, oder darum pünktlich zu sein. Manches wird erwähnt, aber nicht weiter ausgeführt, so zum Beispiel dass Cecilia nicht so gut auf hohen Absätzen gehen kann. Interessanter wäre es gewesen, die Unterschiede zwischen Cecilias Welten genauer zu definieren. Sie, das Mädchen vom „Land“ wird Herrscherin eines Volkes. Da muss doch mehr sein als Kleidung, Makeup und Tennis. Leider passt sich Cecilia für mich zu glatt in die neue Welt des Palastlebens ein.

 

So gar nicht nachvollziehen konnte ich den sportlichen Anteil im Buch, nämlich Tennis. Cecilia spielt gerne und sehr gut Tennis und so kommt es zu einem Turnier mit ihrer Rivalin Philippa. In einem Teil ist es dann doch wieder verständlich, denn so hat die Geschichte einen weiteren Spannungspunkt.

 

Insgesamt gesehen lässt sich das Buch unterhaltsam und einfach lesen. Durch die eingestreuten versteckten Hinweise baut sich für den Leser eine subtile Spannung auf. Wer ist Cecilia wirklich? Zudem „spricht“ am Anfang und Ende des Buches einer der Brüder, der Cecilia wirklich liebt. Leider weiß man nicht, ob es Erik oder Noran ist, und das macht die Geschichte nochmal  besonders spannend. Welcher Bruder wird letztendlich die Gunst von Cecilia gewinnen? Und ist es jener, dessen „Stimme“ wir hier hören, oder wird doch der andere gewinnen?

 

Alles in allem: Einfach, unterhaltsam und spannend. Das Love-Interest ist schon irgendwie süß. Dennoch war gerade das Leben im Palast etwas oberflächlich, hier hätte man sich mehr Ecken und Kanten für Cecilia und Noran gewünscht.

 

Sterne: Ich war mir gleich sicher, ich vergebe drei supergute von fünf Sternen. Insgesamt gesehen war es unterhaltsam zu lesen, aber mit Längen durch die Fokussierung auf das Dreier-Gespann Cecilia-Noran-Elias. Auch habe ich das „einfache“ Mädchen aus einem Alpendorf vermisst, denn Cecilia passt sich extrem schnell an den Palast an. Überhaupt ist das Palastleben ziemlich oberflächlich geschildert, Kleider, Make-UP, Eifersüchteleien und Liebeleien. Dennoch, die Geschichte hat etwas. Die kleinen und zarten Liebesszenen sind süß. Noran ist eher verhalten und Elias leidenschaftlich. Dann noch das Geheimnis um Cecilias Herkunft. Wer weiß etwas darüber? Am Schluss natürlich ein Cliffhanger, ich bin gespannt auf den zweiten Band, den ich auf alle Fälle lesen werde.

 

Reihenfolge Cecilia

Band 1 – Wenn die Sterne Schleier tragen

Band 2 –

Band 3 –

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Tags: liebe, palast, plötzlich prinzessin   (3)
 

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412 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 54 Rezensionen

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Selfies

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.03.2017
ISBN 9783423281072
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Also ich freue mich immer, wenn ich Carl Morck und seine Kollegen im Keller, wo das Dezernat Q untergebracht ist, besuchen darf. Das ist das schöne, wenn man die Bände in der richtigen Reihenfolge gelesen hat. So hat man Verständnis für Carl Morck, man kann sich an Assad erfreuen der von einer Putzfrau (oder besser gesagt Putzmann) zu einem Mitarbeiter in Carl Morcks Team aufgestiegen ist und mit seinen Vergleichen oft genau ins Schwarze trifft. Ein bisschen mysteriös ist er auch, seine Herkunft und sein Werdegang sind zweifelthaft im Angesicht der Fähigkeiten die er hat. Ein wenig bunter wurde das Team durch Rose, die unter der Hand zum Dezernat Q „strafveretzt“ wurde , die eine psychische Erkrankung hat und so immer Schwung und Wirbel ins Team bringt. Ungewollt, denn die Krankheit ist richtig ernst. Leider trifft es sie hier doppelt hart. Und zu guter letzt noch Gordon, der Praktikant, der auch irgendwie hängen geblieben und sich sehr um Rose bemüht.

 

Also, wegen diesen Protagnisten, die alle ihr Päckchen zu tragen haben, und auch, weil Carl Morck zu Hause ein ähnliches „Team“ hat, allein schon deswegen lese ich die Bücher mega-gerne.

 

Die Kriminalfälle sind meist im gesellschaftskritischen Milieu angesiedelt und von daher auch immer interessant.

 

Der Erzählton ist einfach gehalten und manchmal erscheinen die Figuren auch oberflächlich. Aber das Team im gesamten macht das wieder wett.

 

Alles in allem: Einfach und schnell zu lesen mit einem merkwürdigen Ermittler-Team, auf das man sich aber immer wieder freut.

 

Sterne: Ich vergebe fünf von fünf Sternen weil ich mich gut unterhalten fühle. Ich empfehle auf alle Fälle die Reihenfolge einzuhalten, weil man so alle vom Ermittler-Team besser kennen lernen und die zwischenmenschlichen Entwicklungen verfolgen kann. Dieses besondere Ermittler-Team, von „Loosern“ möchte ich fast sagen, kommt aber immer auf die richtige Spur. Trotz dass der Erzählton einfach und die Charaktere manchmal oberflächlich gehalten sind, ist es eine meine Lieblings-Reihen. Unkompliziert, schnell zu lesen und stellenweise schräg. Ich mag es.

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Tags: ermittler-team, mord, schräg, schweden   (4)
 

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470 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

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Das geheime Vermächtnis des Pan

Sandra Regnier
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 02.07.2015
ISBN 9783551314932
Genre: Fantasy

Rezension:

Also, der Beginn der Geschichte zieht sich, wobei der Anfang aus Lees Perspektive echt spannend war, mit dem Versprechen auf richtig viel Herzschmerz. Da passiert aber lange leider nichts. Und aus Lees Perspektive erfährt man auch kaum noch was.

 

Es gibt verschiedene Spannungsbögen. Das eine ist natürlich, warum Felicity die Auserwählte ist und warum Lee sie heiraten soll? Und vor allem, wann kommt das ganze endlich heraus? Wann erfährt Felicity, wer Lee wirklich ist? Wobei wir Leser ja auch im Unklaren gelassen werden.

 

Das interessanteste überhaupt hängt aber mit Felicity Charakter, Aussehen und Selbstbewusstsein zusammen, die Frage wie es gelingt, aus einem übergewichtigen Aschenputtel eine Prinzessin und würdige Auserwählte zu machen. Dieser Weg geht leider nicht ohne Klischees.

 

 Ich fragte mich dann noch, ob vielleicht auch einer ihrer Freunde vielleicht eine „versteckte“ Elfe ist.

 

Die Geschichte hat definitiv Längen, und was mich noch mehr störte, war der Erzählton, der oft in sehr „artigen“ Dialogen bestand. So brav und so verständnisvoll war.

 

Das Setting ist überwiegend in London an dem College oder im Pub von Felicitys Mutter angesiedelt. Ich fand, dass die Umgebung auch irgendwie ganz im Hintergrund blieb, und das College eher aus Schul-Erinnerungen bestand.

 

Das Love-Interest ist natürlich schon in Zwischentönen von Anfang an  zu erkennen, aber in diesem Band kommt es nur zu kleinen zufälligen Berührungen. Das machte auch viel Spannung aus, denn man fiebert ja mit, wann beide sich das erste mal küssen und was dann passiert. Man denke ja nur an Felicitys Namenvetterin.

 

Alles in allem: Gute Idee, interessante Protagonistin, dennoch konnte mich die Umsetzung leider nicht vollständig überzeugen. Ich habe die Hoffnung, dass Band 2 besser wird.

 

Sterne: Leider kann ich nur zwei von fünf Sternen vergeben. Denn die Geschichte kratzte einfach nur an der Oberfläche herum, egal ob es das Love-Interest, die Freundschaft oder das Problem mit dem „Übergewicht“ betraf. Zudem gefielen mir einige Wendungen nicht, zum Beispiel als Felicity einen jungen gutaussehenden weltbekannten Schauspiel-Star auf einer Gala trifft, der sich dann mit ihr verabredet. Vom Aschenputtel zur Prinzessin, das geht einfach zu schnell und ist voller Klischees. Zudem bleibt das Setting in London bis auf zwei merkwürdig eingefügt erscheinende Besichtigungen komplett im Hintergrund und somit könnte die Geschichte in einer x-beliebigen Stadt spielen.

 

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(73)

100 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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Die Wolkenfischerin

Claudia Winter
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.12.2017
ISBN 9783442485734
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Geschichte ist eine leichte Unterhaltungslektüre für den Sommerurlaub. Sie lässt sich flüssig und unterhaltsam lesen und natürlich gibt es ein Happy End.

 

Dennoch blieben die drei Hauptcharaktere Claire/Sebastian/Nicolas doch irgendwie oberflächlich. Der machohafte Nicolas kommt gar nicht oft vor, Sebastian erst im letzten Drittel und die Französin Claire mit ihrer charmanten Art war durchgehend am lächeln und (zu) gut gelaunt.

 

Das Love-Interest zwischen Claire und ihrem zurückhaltenem/bedächtigen Chef Sebastian beginnt mit winzigen Anspielungen am Anfang. Zwischendurch funkt Nicolas hinein, aber man merkt, nicht ernsthaft. Insgesamt fand ich Sebastian zu geduldig und sein Verhalten auf die Repressalien der Dorfbewohner war zu glatt.

 

Des weiteren spielt Claires Familie in einem alten Bauernhaus und die Tante Valerie aus Paris eine große Rolle. Da gibt es am Schluss noch richtig Chaos.

 

Das Setting an der Küste Mogueriec in der Bretagne und in Berlin war mit Wohlfühlelementen durchsetzt. Das ließ sich so richtig heimelig lesen. Auf der anderen Seite mussten allerdings die Bretonen für alle Klischees herhalten und die Zeitungsredaktion in Berlin war auch romantisch verklärt. Die Dorfbewohner in Moguerieg  waren leicht schrullig, aber nicht witzig. Dies wäre sicherlich ausbaufähig gewesen.

 

Das letzte Drittel ist richtig fulminant mit Überraschenden Wendungen und hat auch einige Herzschmerz-Momente, wie Liebesromaneleser sie gerne lesen.

 

Insgesamt gesehen lässt sich die Geschichte durchaus wohlwollend lesen, obwohl die Geschichte „Glückskekse“ der Autorin mehr Witz hatte.

 

Alles in allem: Eine locker-fluffige und leicht oberflächliche Geschichte für zwischendurch. Passend für den Sommerurlaub, zum abschalten und mit Happy End.

 

Sterne: Ich vergebe drei von fünf Sternen, weil ich mich trotz aller Oberflächlichkeit gut unterhalten fühlte. Dafür sorgte schon das wunderschöne Setting an der Küste der Bretagne. Dazu eine Familien-, Lügen- und Liebesgeschichte die sich schnell lesen lässt, und ein paar romantische Stunden beschert.

 

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97 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

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Kühn hat Ärger

Jan Weiler
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492057578
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte hat einen speziellen Grundton, der mir sehr gut gefallen hat: ironisch, lakonisch und manchmal auch überspitzt.

 

Die Charaktere sind alle sehr interessant angelegt. Vor allem Kühn selber wird polarisieren, manchmal erscheint er einem wie ein dumpfbackener Kripobeamter der nur noch durchs Leben schlurft, ein anderes mal ist seine Genialität einfach superb. Er hängt oft seinen Gedanken nach, und seine Ansichten sind meist ehrenhaft oder gesellschaftskritisch. Man mag ihn, oder auch nicht. Ich mochte ihn.

 

Es gibt gleich mehrere Spannungsbögen in der Geschichte: Zum einen muss natürlich der Mord an dem Teenager Amir aufgeklärt werden. Dann die Frage, wie es um die Ehe der Kühns bestellt ist, wer geht mit wem fremd. Und drittens, was ist mit dieser auf Gutmensch-machenden Familie Hauten los? Viertens, wem aus der Siedlung kann er Lebensmittelvergiftung und Erpressung zutrauen? Fünftens: Wie soll es überhaupt in seinem Leben weiter gehen, vor allem mit dem verseuchtem Haus? Sechstens: Wer bekommt im Präsidium die Beförderung?

 

Dies ist bereits der zweite Band um Polizeikommissar Kühn und ich freue mich auf eine hoffentlich weitere Geschichte. Genug lose Enden und Entwicklungspotenzial gibt es ja.

 

Alles in allem: Kühn ist auf dem Weg, ein Kult-Charakter zu werden. Unterhaltsam und pointiert.

 

Sterne: Ich vergebe fünf von fünf Sternen, weil ich Kommissar Kühn mag und der pointierte Erzählton für mich sehr unterhaltsam war. Hier steht nicht nur die Mördersuche und die Polizeiarbeit im Mittelpunkt, nein, eine ganze verseuchte Wohnsiedlung mit all ihren Problemen klopft immer wieder an die Tür von Kühn. Alltagsleben par excellence.

 

 

Kommissar Kühn

Band 1

Kühn hat zu tun

Band 2

Kühn hat Ärger

 

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