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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Typisch Mann

Evelin Sudakowa- Blasberg , Evelin Sudakowa-Blasberg , Olivia Goldsmith
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne
ISBN 9783453874862
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

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922 Bibliotheken, 14 Leser, 17 Gruppen, 79 Rezensionen

schweden, krimi, mädchenhandel, thriller, mord

Verdammnis

Stieg Larsson , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 751 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 04.08.2008
ISBN 9783453433175
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Spannend geschriebene Fortsetzung - die aber auch ohne das Buch "Vergebung" lesbar ist. Einige Handlungsstränge klingen eher unwahrscheinlich, aber insgesamt bleibt die Story noch in der Wirklichkeit.

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Tags: demokratie, geschlossene gesellschaft, psychiatrie, psychopathie, schweden, verbrechen, wirtschaftsleben   (7)
 

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(349)

692 Bibliotheken, 4 Leser, 16 Gruppen, 56 Rezensionen

schweden, krimi, thriller, lisbeth salander, verschwörung

Vergebung

Stieg Larsson , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 861 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 04.05.2009
ISBN 9783453434066
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses Buch ist die direkte Fortsetzung des Buches "Verdammnis" und sollte nicht ohne Lektüre dieses 2. Bandes der Triologie gelesen werden. Die Geschichte nimmt im Verlauf des Buches in ziemlich phantastische Drehung ins Surreale. Eigentlich mag ich (auch Krimis) nicht, in denen zur Aufrechterhaltung der Spannung ein halbes Land korrupt werden muss, doch ich habe das Buch gelesen, um zu wissen, wie es mit Lisbeth Salander weitergeht. Die implizite Psychiatriekritik dieses Buches hat mich als ehemaliger Mitarbeiter in einem psychiatrischen Krankenhaus doch sehr nachdenklich gemacht - und die psychische Situation der "Heldin" wird sehr anschaulich und nachvollziehbar beschrieben. Somit ist das Buch nur zu einem halben Teil ein Krimi und zur anderen Hälfte eine Studie von Menschen - auch die Entwicklung der "geschlossenen Gesellschaft", mit all' ihren paranoiden Verblendungen, ist sehr nachdrücklich beschrieben. Beim Lesen ist die geplante Entwicklung der - leider nicht mehr geschriebenen - Folgebücher zu erahnen; denn einige Handlungsstränge (Die Zwillingsschwester von Lisbeth, die Entwicklung des Vallander-Konzerns, Schwerpunkt des 1. Bandes) könnten noch aufgegriffen und fortgeführt werden. Andererseits endet das Buch auch so, dass vieles gelöst und einiges in der Schwebe bleibt (Mikaels Beziehung zur jungen Polistin und zu Lisbeth), hier ist dann die Fantasie des Lesenden gefragt, denn der Autor hat seine mit ins Grab genommen.

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Tags: medienwelt, psychiatrie, schweden, verbrechen, wirtschaftskriminaliät   (5)
 

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929 Bibliotheken, 11 Leser, 5 Gruppen, 64 Rezensionen

schweden, krimi, thriller, lisbeth salander, stieg larsson

Verblendung

Stieg Larsson , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.12.2011
ISBN 9783453503779
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses Buch braucht keine Rezension mehr, denn es ist vielfältig besprochen: es ist extrem spannend geschrieben, auch wenn es eigentlich mindestens drei Thermen enthält: - es ist ein Wirtschafts-, Medien- und ein Psychokrimi. Spannend geschrieben, mit zahlreichen Handlungssträngen, die aber immer präsent bleiben. Ein Buch für ein graues Novemberwochenende

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Tags: hacker, krimi, laptop, psychiatrie, sadismus, schweden, verbrechen, wirtschaftsverbrechen   (8)
 

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130 Bibliotheken, 3 Leser, 5 Gruppen, 13 Rezensionen

gedächtnisverlust, familie, schlaganfall, aneurysma, krankenhaus

Du stirbst nicht

Kathrin Schmidt
Fester Einband: 347 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 20.02.2009
ISBN 9783462040982
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: gedächtnisverlust, hirntumor, wiedergewinnung von sprache   (3)
 

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

gefängnis, ausbruch, dorf, fantasie, sinnfrage

Landesbühne

Siegfried Lenz ,
Audio CD: 128 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 09.12.2009
ISBN 9783455306651
Genre: Romane

Rezension:

Diese Novelle zerfällt in drei Teilen: Im 1. Teil beschreibt der Ich-Erzähler, ein Professor, der von seinem Zellenmitbewohner auch nur so genannt wird, das Leben im Gefängnis. Er sitzt eine Haftstrafe ab, weil er mit einigen Studentinnen "ins Bett gegangen ist" und ihnen so die "Prüfung erleichtert" hat. Der Gefängnisalltag wird durch den Besuch der "Landesbühne" unterbrochen, die im Gefängnis ein Theaterstück "Das Labyrinth" aufführt. Mehrere Gefangene nutzen die Pause, um mit dem Bus der Landesbühne zu fliehen. Mit dem Bus, der den Namen der "Landesbühne" trägt, kommen die Ausbrecher zu einem kleinen Ort, in dem gerade ein "Nelkenfest" gefeiert wird. Dort werden sie als "Landesbühne" begrüsst. Sie bringen "Kultur" in die Festwoche. Der Ich-Erzähler hält Vorträge in der neugegründeten VHS, wird von den Bildungsbürgerinnen des Ortes "angehimmelt", eine ehemalige Studentin, die es nicht in sein Bett geschafft hatte und vom Ich-Erzähler als untalentiert beschrieben wird, berichtet als Redakteurin des Lokalblattes eher kritisch über seine Vorträge; sein Zellenmitbewohner, der den Ausbruch organisiert hatte, und schnell auf "du und du" mit dem Ortsbürgermeister ist, baut innerhalb der Festwoche ein "Heimatmuseum" auf. Beim Festabschluss,eigentlich wollten die Ausbrecher vorher heimlich den Ort verlassen, um nach Dänemark zu fliehen, doch der Bürgermeister überredet sie zum Bleiben, werden die Beteiligten mit dem örtlichen "Nelkenorden" geehrt, weil sie Kultur in den Alltag des kleinen ortes gebracht haben. Im Anschluss an die Ehrung werden die Ausbrecher umgehend wieder in Haft genommen und kehren in das Gefängnis zurück. Im 3. und letzten Teil stellen sich Ich-Erzähler und Zellenmitbewohner die Sinnfrage - ausgelöst durch den Suzid des Zellennachbarn. Die Novelle endet mit einem weiteren Theaterstück der Landesbühne, die "Warten auf Godot" spielt. Der Zellenmitbewohner erkennt sich in diesem Stück wieder, verzichtet auf eine erneute Flucht, um mit seinem Mitbewohner, dem ICH-Erzähler, den er jetzt mit seinem Vornamen und nicht mehr mit "Professor" anspricht, gemeinsam auf das Ende der Haft zu warten.

Das Buch ist locker geschrieben, leicht lesbar. Der 1. Teil ist eher einführend, der 2. Teil wirkt sehr surreal, die erzählten Entwicklungen passen nicht in die knappe Zeit (Aufbau eines Heimatmuseums binnen einer Woche; dafür brauchte LENZ früher ein Buch mit über 400 Seiten, wenn ich mich richtig erinnere), wirken dennoch unterhaltsam, weil die Sprache vergnüglich zu lesen bleibt. Der 3. Teil lässt mich als Leser ratlos zurück; denn die Stimmung -die bisher leicht, lustig, luftig und etwas schelmig hatte - kippt nach dem Suzid des Zellennachbarns in eine Ernsthaftigkeit, die mich irritiert.

Es ist ein Buch für einen herbstlichen Nachmittag; deren "Botschaft" mir aber verschlossen bleibt. Mich interessiert die Meinung anderer Leserinnen und Leser.

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Tags: gefängnis, heimatmuseum, kultur & wahres leben, novelle, sinnfrage   (5)
 
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