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Elfenwächter (Band 3): Weg der Magie

Carolin Emrich
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 17.08.2018
ISBN 9783038960003
Genre: Fantasy

Rezension:

Endlich geht  weiter! Carolin Emrich nimmt ihre Leser nach dem spannenden Ende von »Elfenwächter – Weg des Krieges« wieder mit auf die Reise von Tris und Avanthal.
Und was soll ich sagen? Nachdem Carolin Emrich bereits in dem zweiten Band ihrer Trilogie eine Steigerung im Spannungsbogen aufweisen und sie mit dem Ende der Trilogie wieder  nachgelegt. Die Spannung steigt, einige Konfikte spitzen sich zu, andere werden gelöst.

Mit Tris habe ich im letzten Band etwas gehadert, diesmal hat mich die Protagonistin wieder auf ganzer Linie überzeugt. Sympathisch, authentisch und lebendig bereichern Tris und auch Avanthal das Finale der Elfenwächter. Neben den beiden Protagonisten gab es außerdem Wiedersehen mit alten Bekannten und auch Neue Begegnungen hat Carolin Emrich für ihre Leser wieder geschaffen.

Wie aus ersten beiden Bänden gewöhnt zeichnet Carolin Emrich mit ihrem angenehmen und lebendigen Schreibstil ein faszinierendes Bild ihrer Welt, die mich willkommen geheißen und gefesselt hat. Diesmal hebt die Autorin ihre Geschichte zusätzlich auf ein neues Level der Komplexität – ohne dabei kompliziert werden. Inhaltlich wird die Geschichte dichter, aber Carolin Emrich bleibt bei einer verständlichen, fesselnden Art der Darstellung.

»Elfenwächter – Weg der Magie« von Carolin Emrich ist das großartige Finale einer  phantastischen Geschichte, die  ihre Leser mit einem Schuss Romantik, Krieg, lebhafter Dialoge und Spannungsmomenten fesselt.

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Die Weltportale (Band 1)

B. E. Pfeiffer
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 27.07.2018
ISBN 9783906829920
Genre: Fantasy

Rezension:

Fazit

So kann ich mich irren

Das erste Mal habe ich auf einer Lesung im Rahmen der Leipziger Buchmesse einen Auszug aus »Die Weltportale« von B.E. Pfeiffer gehört. Und ich muss sagen, an diesem Abend war ich nicht direkt Feuer und Flamme. Die ausgewählte Szene fühlte lang, zäh und nicht fesselnd an. Neugierig war ich natürlich trotzdem, C.M. Spoerri hat ein Händchen für gute Geschichten und ich wollte wissen, warum sie sich entschieden hat »Die Weltportale« zu verlegen.
Und was soll ich sagen? Was auch immer an diesem einen Abend im März 2018 mit mir los war: ich habe mich geirrt. »Die Weltportale« von B.E. Pfeiffer ist großartig.

lebendig, detailliert, authentisch

B.E. Pfeiffer hat einen sehr einnehmenden Schreibstil, der von Seite eins an gefangen nimmt und mich mit einem enormen Tempo durch die Geschichte getragen hat. Einfach, flüssig und bildhaft, verwoben zu einer harmonischen Symphonie erzählt B.E. Pfeiffer mit ihrem Schreibstil die Geschichte von Eleonora.
»Die Weltportale« beginnt undurchsichtig und dadurch sehr spannend, die Leser lernen Eleonora, Tochter zweier Völker, kennen und in meinem Fall lieben. Die junge Protagonistin ist gut ausgearbeitet, lebendig, detailliert, authentisch – manchmal auch etwas sprunghaft.  Außerdem ist sie stark, als Tochter eines Magiers und einer Elfe erfährt sie oft Abneigung, eckt an und bleibt doch sie selbst. Auch auf der Magieschule, auf der doch endlich alles anders werden sollte, hat Eleonora mit Abneigung zu kämpfen. Dennoch findet sie endlich Freunde, die zu ihr halten und hinter ihr stehen – auch wenn sich mancher Anfang schwierig gestaltet und B.E. Pfeiffer hier Freunde und Feinde oft nahe nebeneinander stellt.

Neben Schreibstil und Charakteren muss auf der Aufbau der Geschichte gelobt werden. Langsam lässt B.E. Pfeiffer sich die Geschichte von Eleonora zusammen mit den Charakteren entwickeln, auch auf Seite 600 gibt es noch neues über Eleonora zu erfahren. Geschickt fügt die Autorin außerdem die Legenden und die Geschichte der Welt in ihren Erzählfluss ein, es gibt viel zu lernen, ohne sich dabei zu langweilen. Und während man gerade alles entdeckt, von Kapitel zu Kapitel rast und unbedingt, UNBEDINGT wissen will, wie es wohl weiter geht, kommt etwas, was B.E. Pfeiffer bestens beherrscht: das Ende. Ohne zu viel zu verraten: ICH HOFFE ES GEHT BALD WEITER.

Eine Empfehlung

»Die Weltportale« von B.E. Pfeiffer ist ein magisches High Fantasy Highlight. Eine klare Empfehlung für Leser, die Magie mögen, Geschichten um Freundschaft lieben, sich für authentische Charaktere begeistern und für Fantasy brennen.

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Wahrscheinlich ist es Liebe

Paul Reizin , Sibylle Schmidt
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Wunderraum, 23.04.2018
ISBN 9783336547869
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt

Jen ist Mitte dreißig und dachte eigentlich, sie hat ihren Partner für die Zukunft gefunden. Blöd, dass Matt dann einen Tag nach Hause kommt und ihr den Stand der Dinge verkündet: Er trennt sich, seine Kollegin und er fahren in wenigen Wochen gemeinsam in den Urlaub.
Jen ist traurig und Aiden, ein hochentwickelte Computerprogramm, das Jen in Plaudereien und sozialem Umgang trainiert, möchte das ändern. Seinen Berechnungen nach fehlt Jen der richtige Mann, um glücklich zu sein. Eine Leichtigkeit für ein Programm von Aidens Kaliber und dem heimlichen Zugang zum Internet. Oder?

Fazit

»Wahrscheinlich ist es Liebe« von Paul Reizin ist ein wunderschöner Roman über das Finden der Liebe und dabei vor allem eines nicht (sehr, sehr, sehr wichtig!): kitschig.

Sympathisch, Witzig, ungewöhnlich

Sympathisch-witzig erzählt Autor Paul Reizin eine ungewöhnliche Form des Online-Datings.
Jen, ihres Zeichens Mitte dreißig und frisch getrennt, ist eigentlich Journalistin, trainiert aber gerade die hochentwickelte KI Aiden in Plauderei und menschlichem Verhalten. Das Computerprogramm soll Interaktion lernen und ist bereits so gut, dass Jen häufiger mal fast vergisst, dass Aiden nicht real ist. Was aber weder die Entwickler von Aiden noch Jen ahnen, die KI is mittlerweile mehr als der Quellcode vorsah. Aiden ist sich seiner selbst bewusst, trifft selbstständig Entscheidungen und ergreift auch von sich auch die Initiative. Außerdem hat er sich heimlich Zugang zum Internet verschafft.
Als Aiden spürt, dass Jen traurig ist, berechnet die KI, dass es Jen am richtigen Partner für das vollendete Glück zählt. In heimlicher Mission begibt sich Aiden also auf Partnersuche und inszeniert dabei mehr als nur eine (zufällige) Begegnung mit einem Mann für Jen. Aber irgendwie können die Männer nach Aidens Berechnungen noch so gut zu Jen passen, irgendwas scheint immer zu fehlen…

Starke Charaktere treffen auf gefühlvolle Geschichte

Paul Reizin spielt hier mit der menschlichen Urangst vor künstlicher Intelligenz. Aiden ist schon lange seinen Entwicklern entkommen, hat heimlich Zugang zum Internet, Sicherheitskopien von sich selbst weltweit verteilt und kann sich jederzeit auf jedes Gerät schalten, dass Verbindung zum Internet hat. So verfolgt er nicht nur Jen, wenn sie das Büro verlassen hat, über Handy, Laptop etc. bis in die privatesten Momente. Ein Glück, dass Aiden die Menschheit wohlwollend und neugierig betrachtet. Als Charakter ist Aiden wunderbar, Paul Reizin hat mit der KI einen sehr intelligenten (natürlich, ist ja eine KI!), kindlich-neugierigen (aber nicht unreifen) und sympathischen Protagonisten geschaffen.
Jen ist eine eigentlich selbstbewusste, starke Frau, die aber auch etwas mit ihrem Alter zu kämpfen hat. Als sich Matt von ihr trennt, ist weniger der Verlust dieses Mannes, den sie betrauert, als vielmehr die Zeit, die sie an ihn Verschwendet hat und eigene Pläne wie Familie für ihn zurückgestellt hat.
Abwechselnd erzählen beide Protagonisten die Geschichte von Paul Reizin. Aber nicht alleine, alsbald kommen auch die Perspektiven von Hobby-Schriftsteller im Ruhestand Tom und Aysling dazu. Für Aysling hegt Aiden neben Jen ein besonders große Interesse, was weniger gruselig ist als es klingt, denn auch Aysling ist eine KI und sich ihrer selbst bewusst.
Immer Häufiger mischen sich die KIs in die Leben von Jen und Tom ein und ein herrlich unterhaltsames Durcheinander ensteht, dass die Leser bezaubert.

Kitsch und GenreKlischee sind nicht nötig

Amüsant, kurzweilig und sympathisch unterhält »Wahrscheinlich ist es Liebe« von Paul Reizin die Leser und macht wirklich Spaß. Endlich ein Roman über das finden der Liebe, der auf viele kitschige Klischees den Genres verzichtet. Gleichzeitig, wenn auch eher subtil, regt Paul Reizin zum Nachdenken an: Kann eine KI ein Bewusstsein und gar Gefühle entwickeln? Wie gut können wir eine KI kontrollieren? Was macht den Menschen menschlich?
Und natürlich schwingt auch etwas die philosophische Grundsatzfrage mit: Sollten wir wirklich etwas erschaffen, was intelligenter ist als wir?

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The way to find love

Carolin Emrich
Flexibler Einband: 428 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 18.05.2018
ISBN 9783906829883
Genre: Romane

Rezension:

Wieder ein Debüt aus den Händen von Carolin Emrich. Mit dem Young Adult Liebesroman »The way to find love - Mareike & Basti« erschließt die Autorin ein neues Genre.

Wie aus ihren Fanatsy Romanen gewohnt, hat die Autorin ein sehr flüssig-leichten, angenehmen Schreibstil, der die Geschichte in einem angenehmen Fluss hält. Luftig und mühelos finden die Elemente von »The way to find love - Mareike & Basti« zu und greifen ineinander.
Die Komposition aus Leichtigkeit, Ernsthaftigkeit und den zarten Hauch der ersten Liebe ist Carolin Emrich sehr gut gelungen. Untermalt mit dem jugendlichen Hang zur Dramatik

Mit Mareike und Basti hat Carolin Emrich zwei sehr unterschiedliche Protagonisten geschaffen. Mareike ist die sehr behütet aufgewachsene, eher dickliche und teilweise fast schon über korrekte Freundin, die vermutlich jeder im Freundeskreis hat. Manchmal etwas anstrengend, aber mit dem Herzen am rechten Fleck und immer für ihre Freunde da.
Sebastian ist die Verkörperung dessen, was allgemeinen als Problemkind gilt: Schwierige familiäre Verhältnisse, betreutes Wohnen, Alkohol und Diebstahl.
Aber auch er hat das Herz am rechten Fleck, will das aber nicht unbedingt in aller Öffentlichkeit zugeben.
Beide Protagonisten harmonieren zusammen wunderbar. Ihre Geschichte zu lesen, ist ein bisschen so, als würden sich zwei Freunde aus dem eigenen Freundeskreis gerade näher kommen.

»The way to find love - Mareike & Basti« ist nicht dieses genretypische "Gesehen, verliebt, für immer zusammen"-Ding. Es ist vielmehr die wunderbare Geschichte von zwei jungen Menschen, die genauso jeden Tag passiert. Man trifft sich, man kommt ins Gespräch und irgendwann wir einem klar, dass da mehr ist.

 

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Elesztrah - Blut und Federn

Fanny Bechert
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 27.04.2018
ISBN 9783906829838
Genre: Fantasy

Rezension:

Endlich geht Elesztrah weiter und endlich stehen Fayori und Sedan im Mittelpunkt des Geschehens! Die beiden Charaktere haben mir schon in »Elesztrah 02 – Asche und Schnee« gut gefallen und irgendwie habe ich die Möglichkeit für eine größere Rolle bei Fayori schon geahnt.

Der Einstieg in »Elesztrah 03 – Blut und Federn« ist ein lauter Knall, es geht direkt hoch her und Fanny Bechert schont weder ihre Charaktere, noch ihre Leser. Damit verbrennt die Autorin aber nicht ihr ganzes Pulver zu beginn. Sie hält den Spannungslevel für ihre Leser und den Adrenalinpegel für ihre Charaktere konstant hoch und gönnt allen nur wenig kurze Verschnaufpausen.
Haben in den ersten beiden Bänden vor allem Lysanna und Aerthas sich entwickelnd dürfen und Tiefe bekommen, sind nun Fayori und Sedan dran. Beide nehmen eine erzählende Perspektive in der Geschichte ein und ermöglichen so einen tiefen Blick in ihren Charakter. Beide haben sich stark entwickelt und – ja, manchmal muss man Farbe bekennen- gefallen mir besser als Lysanna und Aerthas. So, jetzt ist es raus. 😀

Zu dem absoluten Lesevergnügen, dass »Elesztrah 03 – Blut und Federn« für all jene ist, die bereit sind, einstweilen neue Protagonisten zu akzeptieren und sich ihnen öffnen, trägt auch der Schreibstil von Fanny Bechert bei. Lebendig, detailliert, mitreißen und bildhaft erweckt sie die Fortsetzung ihrer Geschichte zum Leben. Dabei schafft sie eines, was nicht alle Autoren schaffen: ihre Geschichte um Lysanna, Aerthas, Fayori, Sedan und all die anderen bleibt unvorhersehbar. Geschickt platzierte Wendungen, Geheimnisse und die Offenlegung derselben bilden zusammen mit dem Schreibstil einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte.

»Elesztrah 03 – Blut und Federn« ist ein mitreißendes, lebendiges High Fantasy Highlight, das neben überzeugenden Charakteren auch mit viel Action, Spannung und  überraschenden Wendungen überzeugt.

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36 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

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Jägerseele (Ein Tess Carlisle Roman 1)

Nicole Schuhmacher
Flexibler Einband: 358 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 23.03.2018
ISBN 9781549654732
Genre: Fantasy

Rezension:

Nicole Schuhmacher hat eine tolle Schreibe, eine sympathische Protagonistin und ein Faible für McGyuver – letzteres teilt Kautionsjägerin Tess Carlisle.

Humorvoll erzählt Nicole Schuhmacher die Abenteuer von Tess und sorgte damit für den einen oder anderen Lacher bei mir. Gepaart mit den Anspielungen auf eine Serie, die ich früher viel geguckt habe, war der Unterhaltungswert perfekt.
Mein Highlight der Geschichte ist Tess, sarkastisch, chronisch pleite, eigenwillig und mit einem großen Mundwerk, bringt sich die junge Kautionsjägerin häufig in unangenehme Situationen. Außerdem liebt sie Pink – etwas, das ich gut nachvollziehen kann. Wenn Tess jetzt noch auf Glitzer steht, sind wir Schwestern um Geiste.
Unterstützt wird Tess von ihrer Assistentin Fin, dem Wichtel und ihrem Vermieter Puck und Goldfisch Bob. Die Charaktere sind Gold wert! Zwar sind sie in ihrer Gestaltung stereotypisch, in ihrer Dynamik aber unterhaltsam und gelungen.

Neben den Charakteren ist Nicole Schuhmacher auch Atmosphäre gut gelungen. Durch ihren eingängigen, einfachen, erzählenden Schreibstil malt die Autorin das Bild eines New Orleans, in dem Trolle und Zentauren leben, Voodo Shop Besitzer mit ihren Tattoos reden und andere Wesen das Ende der Welt einläuten.
Mit einem gelungenen Spannungsbogen unterstützt die Autorin ihre Geschichte, die zwar vorhersehbar, deshalb aber nicht weniger unterhaltsam ist. Ein Umstand, den Nicole Schuhmacher zudem mit ihrem Schreibstil, den liebenswert-sympathischen Charakteren und den hohen Unterhaltungswert mehr als wett macht.

»Jägerseele« von Nicole Schuhmacher ist eine Empfehlung für alle, die sich gerne in unterhaltsame Fantasy Abenteuer stürzen, kurzweilige Geschichten zu schätzen wissen und keine Angst vor triefenden Sarkasmus haben.

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elayne, elayne (band 1): rabenkind, england, galahad, germanisch, geschichte, historie, jessica bernett, kind, könig artus, könige, lanzelot, legenden, liebe, mythologie

Elayne (Band 1): Rabenkind

Jessica Bernett
Flexibler Einband: 342 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783906829777
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt

Elayne von Corbenic wächst im Norden Britanniens als Tochter von König Pelles, auch bekannt als Fischerkönig, in einer düsteren Festung auf. Getrieben von der Vision seiner verstorbenen Frau, nach der seine Tochter Elayne die Mutter einer der größten Helden aller Zeiten werden soll, ist König Pelles bereit das Wohlergehen seines Volkes und die Liebe seiner Tochter zu opfern.

Fazit

Wer kennt nicht die britische Legende um König Artus, die Tafelrunde und den heiligen Gral? Aber wer kennt die Geschichte von Elaine of Corbenic in der Artus Saga? Jessica Bernett erzählt ein mögliches Leben von der faszinierenden Gestalt der Elaine of Corbenic.

Die Leser lernen Elayne kennen, als sie die Schwelle zum heiratsfähigen Alter überschritten hat. Ihrem Vater, der immer an die Vision seiner verstorbenen Frau denkt, ist aber kein Freier gut genug und so kann Elayne den anderen Mädchen nur beim erwachsen werden zusehen. Ein Umstand, der Ealyne mehr frustriert, als er sollte und doch nagt das Verhalten ihres Vaters an ihr.
Als ein Barde in Corbenic halt macht, ändert sich das Verhalten von König Pelles und Elayne beginnt sich zu fragen, was ihr Vater vor ihr verheimlicht.

Mit der Gestaltung der Atmosphäre und ihrer Protagonistin hat sich Jessica Bernett viel Mühe gegeben, sympathisch, mutig und stark ist Elayne bei ihrem Volk beliebt, packt an, wenn es nötig ist und hilft, wo sie kann. Eine starke Frau in einer von Männern bestimmten Zeit.
Eine Zeit, die die Autorin mit ihrem sehr einfachen, aber ebenso lebendigen und bildhaften Schreibstil zum Leben erweckt. Neben der Protagonistin, die sich merklich mit der Geschichte entwickelt, hat mir vor allem noch die Dynamik zwischen Elayne und dem Barden gefallen. Hier hat Jessica Bernett merklich viel Liebe und Sorgfalt investiert und auch Einflüsse wie das Alter und die äußeren Umstände berücksichtigt. Mehr ins Detail kann ich ohne Spoiler leider nicht gehen – ich habe wirklich viele Formulierungen versucht.

»Elayne – Rabenkind« ist ein ruhiger Roman, der Mythen lebendig werden lässt. Dabei entbehrt der Reihenauftakt der Spannung, die manch Leser vielleicht erwartet und Leser durch ein Buch hetzt. Die Leser haben viel mehr die Chance in Elaynes Leben einzutauchen und  sich von der Atmosphäre und Jessica Bernett Schreibstil gefangen nehmen und bezaubern zu lassen.

»Elayne – Rabenkind« von Jessica Bernett ist eine Empfehlung für alle, die sich gerne verzaubern lassen und in die Mythen vergangener Zeiten eintauchen.

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Das Testament

Thomas Dellenbusch
Flexibler Einband
Erschienen bei KopfKino-Verlag, 27.01.2016
ISBN 9783981698770
Genre: Fantasy

Rezension:


Mit seinem lebendigen Schreibstil nimmt Thomas Dellenbusch die Leser direkt mit ins Geschehen, zusammen mit der selbstsicheren, starken Martha durchleben die Leser ihre Vergangenheit und wird dabei von den Gefühlen der großen Liebe, des Verlusts, aber auch der Hoffnung gepackt.
Schön und einfühlsam erzählt der Autor die Geschichte von Martha und spinnt dabei seinen ganz eigenen Zauber der Realität mit all ihren Schrecken und ihrer Hoffnung.

Beeindruckt war ich von Martha, oft fehlen mir bei Protagonisten in Kurzromanen Charakter und Authentizität – immerhin gibt es nur wenige Seiten, um Charaktere auszuarbeiten. Thomas Dellenbusch hat das aber bei Martha geschafft. Der Autor hat das Wesen seiner Protagonistin auf den Seiten seines Kurzromans lebendig eingefangen und ihr Tiefe gegeben.
Sensibel und spannend erzählt Thomas Dellenbusch eine Geschichte, die so unglaublich ist, dass sie aus dem wahren Leben stammen könnte.

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Doubt

Nadine Stenglein
Flexibler Einband
Erschienen bei KopfKino-Verlag, 07.10.2016
ISBN 9783981796759
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In der Form des erlebenden Ich-Erzählers lässt Nadine Stenglein ihre Protagonistin Kathleen die Geschichte von Mitbewohner und Möglicherweise-Mörder Paul.
Kathleen ist eine sehr intelligente Frau, die bisher wenig Glück mit Männern hatte. Entsprechend vorsichtig ist sie mit ihren Gefühlen für Paul.
Paul ist gutaussehend, charmant und mysteriös. Die gewählte Erzählperspektive trägt zu diesem Bild bei, die Leser wissen nur, das Kathleen weiß und sie weiß nur, was Paul sie wissen lässt und sie selbst zu wissen glaubt.

Der Verlauf der Geschichte ist durchaus vorhersehbar, die lebendigen Charaktere und der flüssige, eingängige Schreibstil der Autorin machen das aber definitiv wett und den Kurzroman zu einer kurzweiligen Lektüre. Spannend, dramatisch und emotional hat Nadine Stenglein die Geschichte von Kathleen gezeichnet und »Doubt – Zu schön, um wahr zu sein« damit zu einem fesselnden Kurzurlaub für den Geist gemacht.

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Banshee Livie (Band 2): Weltrettung für Fortgeschrittene

Miriam Rademacher
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 12.01.2018
ISBN 9783906829692
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt

Es könnte alles so schön sein. Livie hat sich mit ihrem Tod und ihrer neuen Aufgabe arrangiert. Wenn sie gerade nicht einen Bewohner von Schloss Harrowmore vor dem Tod des kleinen Jonathan warnt, verbringt Livie ihre Zeit mit ihrem Todesboten Walt und Mummel Sniff.
Blöd, dass sich Livies beste Freundin Millie ausgerechnet jetzt in tödliche Gefahr begibt und nebenbei die ganze Welt dadurch bedroht.
Zusammen mit alten Bekannten und neuen Freunden muss sich Livie dem Grauen stellen, das nicht nur leere Kinosessel und ganze Spielplätze verschlingt, sondern auch immer mehr Menschen einfach verschwinden lässt. Diesmal haben sich die Banshee und ihre Freunde allerdings mit der Zeit selbst angelegt und die lässt bekanntlich nicht mit sich handeln….

Fazit

Miriam Rademacher knüpft mit »Banshee Livie – Weltrettung für Fortgeschrittene« nahtlos an ihrem Erfolg von »Banshee Livie – Dämonenjagd für Anfänger« an. Humorvoll und witzig erzählt die Autorin das neue Abenteuer von newbie Banshee Livie.

Fast täglich oder mehrmals täglich, warnt Livie die Bewohner von Harrowmore vor einem qualvollen Tod des jüngsten Harrowmore. Zwischen ihren Warnungen verbringt Livie viel Zeit mit Walt, dem Todesboten ihres Herzen.
Die neue Zweisamkeit wird jäh gestört, als der Alchemist Zach auftaucht und berichtet, dass Neu-Druidin Millie das Grauen auf die Welt losgelassen hat. Während Walt und Zach zur Schadensbegrenzung aufbrechen, soll Livie auf Harrowmore die Stellung halten. Damit ist die junge Banshee alles andere als glücklich. Kein Wunder, dass sie ihre Chance nutzt, die sich in dem Todesboten Chris im Keller von Schloss Harrowmore manifestiert.

Gwohnt locker-leicht und flüssig lässt sich das neue Buch von Miriam Rademacher lesen. Die lebendige Dynamik zwischen Livie und Walt hat die Autorin beibehalten und so machen vor allem die Szenen zwischen den beiden beim Lesen sehr viel Spaß. Schade, dass ihre gemeinsame Zeit in diesem Band von »Banshee Livie« so begrenzt war, da hätte ich gerne noch den einen oder anderen Schlagabtausch gelesen.
Auch Livies Interaktion mit anderen Charakteren ist zumeist mindestens ein Schmunzeln wert. Die Banshee hat einfach ein Händchen für -tote und lebendige- Menschen, Todesboten, Hexen, Dämonen – und Leser. Mit ihrer offenen, durchaus tollpatschigen und lustigen Art sowie ihrem großen Herzen kommt Livie einfach gut an.
Ein Charakter, der mit in »Banshee Livie – Weltrettung für Fortgeschrittene« neben Livie, Walt und dem Mummel -ja, den mag ich wirklich sehr- gut gefallen hat, war Todesbote Chris. Typischer Fall von böser Junge, der das Herz doch am rechten Fleck hat und das nur selbst herausfinden muss. Gepaart mit kernigen Sprüchen und Humor, hat Miriam Rademacher mit Chris genau meinen Geschmack getroffen.
Ich wäre ja schon neugierig, wie Chris mit seiner Banshee zusammenarbeitet. Wer weiß, vielleicht lernen wir seine Banshee ja im nächsten Abenteuer kennen?

Nachdem sich der Auftakt »Banshee Livie – Dämonenjagd für Anfänger« vor allem auf Banshees, Todesboten und Druiden beschränkte, lernt der Leser in der Fortsetzung zusammen mit Livie Miriam Rademachers Welt des Übersinnlichen besser kennen. Es gibt mehr Informationen über Livies Job, ihre Fähigkeiten und Begegnungen mit weiteren Bewohner der übersinnlichen Welt. Es war schön, mehr Wesen und neue Charaktere kennenzulernen.

Kurz: »Banshee Livie – Weltrettung für Fortgeschrittene« von Miriam Rademacher ist die kurzweilige Fortsetzung der Reihe um Livie, die viel Spaß beim Lesen macht. Vermisst habe ich die charakterliche Weiterentwicklung von Walt und Livie, beide sind nach wie vor liebenswert und unterhaltsam, haben sich aber im Vergleich zum Auftakt der Reihe nicht entwickelt.
Dennoch ist das neue Abenteuer von Livie und Walt eine klare Leseempfehlung für Leser, die humorvolle, kurzweilige, leichte Literatur mögen sowie witzige Dialoge und Situationskomik zu schätzen wissen.

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37 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

buch: leon glück trägt einen roten pony, c.m. spoerri, cybermobbing, einsamkeit, geister, glück, glücksgeist, humor, leon, liebe, sarkasmus, schicksal

Leon: Glück trägt einen roten Pony

C. M. Spoerri
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 31.01.2018
ISBN 9783906829791
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt

Leon hat nur wenige Hobbies, die verfolgt dafür umso intensiver: Frauen zum Beispiel. Oder beleidigende Unterhaltungen im Internet, bei denen er so richtig kreativ werden kann.
Alles in allem gibt sein Leben nicht so viel her und ist ein Strudel aus ausgesuchter Einsamkeit und Gemeinheiten. Bis eines Tages das Mädchen mit den roten Haaren und den nussbraunen Augen erst an seine Tür klopft und dann als Geist sein Leben ändern will. Leon ist aber alles andere als begeistert, dass Feli ihm jetzt helfen will sein Leben zu ändern und sein Glück zu finden…

Fazit

»Leon – Glück trägt einen roten Pony« ist das neueste Werk von C.M. Spoerri und mal etwas ganz anderes von ihr. Es ist kein Liebesroman und auch kein High Fantasy. Obwohl mit phantastischen Elementen gespickt, geht es in der Geschichte von Leon vor allem um das Erkennen von sich selbst und finden seines Glücks. Damit ist es das erste Buch der Autorin, das mich nicht in euphorisch-verträumter, sondern zufrieden-nachdenklicher Stimmung zurückgelassen hat.

Authentisch, lebendig und Witz hat C.M. Spoerri hier ein Thema aufgegriffen, das wohl viele beschäftigt: Was ist Glück und wie kann man es finden? Was nach billigen Pseudo-Ratgeber aus klingt ist in Wahrheit die Geschichte über einen Protagonisten, der eigentlich bemitleidenswert, sozial unfähig und nur dann zufrieden ist, wenn er zu anderen gemein sein kann. Allerdings besitzt Leon einen Charm, dem sich der geneigte Leser kaum entziehen kann.
Welche Folgen dieser negative Weg für ihn haben kann, ist Leon lange Zeit nicht klar. Bis erst Feli und dann auch Stella sich in sein Leben drängen und ihm zeigen, was Glück wirklich ist und wie es sich anfühlt glücklich zu sein, ohne andere unglücklich zu machen.

Neben ihrem bildhaften Schreibstil hat die Autorin auch in diesem Buch wieder überzeugt. Mit Tiefe, Ironie und Sarkasmus versehen stürzen sich Leon, Feli und Stella in die Geschichte. Leon durchläuft dabei eine beeindruckende Charakterentwicklung, die zeigt, wie wichtig das persönliche Glück ist und das Fertigmachen anderer Menschen nicht der Weg sein sollte, das eigene Glück aufzupolieren.

 Kurz: C.M. Spoerri hat mit »Leon – Glück trägt einen roten Pony« einen sehr ruhigen, nachdenklichen Roman über die Wichtigkeit des Glücklichseins geschrieben. Anders als ihre bisherigen Romane findet der Leser hier keine über die maßen aufregende Liebesgeschichte enthält, dafür aber der das zarte Aufblühen eines jungen Glücks, emotionale Tiefe und eine Botschaft, die jeden von uns jeden Tag begleiten kann.

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74 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Countdown to Noah (Band 2): Unter Bestien

Fanny Bechert
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 03.11.2017
ISBN 9783906829531
Genre: Fantasy

Rezension:

Hui, da hat Fanny Bechert nach ihren grandiosen Auftakt »Countdown to Noah 01 – Gegen Bestien« würdig nachgelegt. Zum Auftakt der Dilogie habe ich gesagt “ [..] eine spannende Dystopie, die ihre Leser gefangen nimmt, verschluckt, durch ein Mühlwerk von Gefühlen, Spannung und Action dreht und am Ende desorientiert und etwas verstört mit einer Frage zurücklässt: „Wie geht es weiter?!?“ und auch in der Fortsetzung hat Fanny Bechert ihre Leser nicht geschont.
Mitreißend und voller Gefühl, aber niht ohne Action und Spannung lässt Fanny Bechert ihre Leser Cassys letzte Tage vor der Wandlung miterleben. Dabei liegt diesmal ein größerer Fokus auf Cassys innerer Kampf und ihre sozialen Beziehungen sowie deren Entwicklung.
Wie in ihren anderen Büchern hat die Autorin wieder ihr Können in Sachen lebendige und authentische Charaktere bewiesen.
Den inneren Kampf zwischen Cassy und der Noah hat Fanny Bechert so großartig, fesselnd und lebendig beschrieben, dass ich stellenweise Gänsehaut beim Lesen hatte und mich vor allem eine Frage beschäftigt: Wie wird die Autorin die Geschichte von Cassy enden lassen? Dicht gefolgt dem Gedanken: Will ich das wirklich wissen? Was ist, wenn ich das Ende doof finde?

Ich wusste schon beim Auftakt der Dilogie nicht, ob und wie Autorin Fanny Bechert die Geschichte zu meiner Zufriedenheit lösen kann. Und ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich vom Ende halten soll. Das Ende kam einerseits recht schnell, ist aber schlüssig und passt zur Geschichte. Aber andererseits … ich weiß auch nicht. Ich befinde mich im Zwiespalt, einerseits bin ich Fanny Bechert sehr dankbar für das stimmige Ende ihrer Dilogie, andererseits höre ich die leise Stimme im Hinterkopf, die flüstert: „Aber hätte es mir vielleicht noch besser gefallen, wenn…“. Lest am besten selbst, wie Fanny Bechert die Geschichte um Cassy, Daniel, Jeff und Rita enden lässt.

Auch »Countdown to Noah – Unter Bestien« zu lesen war wieder ein Sog in einen Strudel aus verschiedensten Gefühlen und Emotionen. Ich hatte Gänsehaut, ich hatte Momente, wo ich nicht wusste, ob ich wirklich wissen will, wie es ausgeht und doch weiterlesen musste. Wer mich beim Lesen beobachtet hat, hält mich jetzt vermutlich für schizophren, so oft, wie ich das Buch aufgewühlt weggelegt und direkt danach doch wieder in die Hand genommen habe.
Es war von Anfang bis zum Ende spannend, lebendig und nervenaufreibend, aber Dank Cassy und Daniel auch immer mit einem Schuss Sarkasmus und Witz versehen.
Wer eine hochexplosive Mischung aus den verschiedensten Gefühlen beim Lesen zu schätzen weiß, es spannend bis nervenaufreibend mag und sich einen Schuss Romantik in einer postapokalyptischen Atmosphäre vorstellen kann, dem kann ich guten Gewissens »Countdown to Noah – Unter Bestien« von Fanny Bechert empfehlen.

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

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Banshee Livie (Band 1): Dämonenjagd für Anfänger

Miriam Rademacher
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 13.10.2017
ISBN 9783906829555
Genre: Fantasy

Rezension:

Was für eine unterhaltsame Geschichte! Miriam Rademacher erzählt mit »Banshee Livie – Dämonenjagd für Anfänger« humorvoll und mit Witz die Geschichte einer jungen Frau mit üppigen Kurven und kleinem Bauchansatz, die einen dunklen Long-Bob hat, ein herzförmiges Gesicht besitzt und Vergleiche mit Comic-Lady Betty Boop hasst.

Livie, beschwert sich in dem einem Moment noch über recht eintöniges Leben und im nächsten Moment ist sie tot. Aber irgendwie auch nicht. Walt offenbart Livie ihr neues Schicksal, als Todesbote teilt er ihr drohende Todesfälle in der Familie Harrowmore mit, Livie muss dann als Banshee Familienangehörige warnen und die Unglücke verhindern. Ganz glücklich ist Livie mit der neuen Situation nicht, bis sie entdeckt, dass der mysteriöse Walt mehr als nur altklug daher reden kann – Kleider herzaubern zum Beispiel. Als dann ein alter Feind die Familie Harrowmore bedroht, ist Livie Feuer und Flamme, zusammen mit Walt macht sie sich auf, um „ihre“ Familie zu schützen.

Miriam Rademacher hat einen ganz wunderbaren Schreibstil, leicht, locker, flüssig und mit viel Witz erweckt sie vor allem Livie und auch Walt zum Leben. Die beiden Charaktere entwickeln eine unterhaltsame Dynamik, die beim Lesen viel Freude bereitet und die Geschichte vorantreibt.
Livie war mir mit ihrer gleich sympathisch, zwar sieht sie die Dinge gerne erstmal leicht negativ, schafft es aber dabei keine schlechte Stimmung zu verbreiten. Miriam Rademacher hat es hier geschafft ihre Protagonistin glaubwürdig, lebendig und nachvollziehbar zu gestalten. Auch Walt und der heimliche Start des Buches – ein Mummel – bereichern die Geschichte mir ihren Charakteren.

»Banshee Livie – Dämonenjagd für Anfänger« von Miriam Rademacher ist der kurzweilige Auftakt der Reihe um Livie, die viel Spaß beim Lesen verspricht. Mit viel Liebe hat die Autorin ihre Charaktere Gestalt annehmen lassen und sie in die Interaktion geschickt.
Das Abenteuer von Livie und Walt eine Leseempfehlung für alle Leser, die humorvolle Literatur mögen, witzige Dialoge schätzen und gerne auf Dämonenjagd gehen.



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181 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Der Fluch der sechs Prinzessinnen - Schwanenfeuer

Regina Meißner
Flexibler Einband: 354 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 01.10.2017
ISBN 9783906829456
Genre: Fantasy

Rezension:

INHALT

Prinzessin Estelle ist verflucht, an einem einsamen See mitten im Wald lebt sie tagsüber als Schwan und Nachts als Mensch. Ein Entkommen scheint der jungen Prinzessin nicht möglich.
Erst als der junge Jäger Ayden in der Dämmerung zum Schwanensee kommt, einen Schwan schießt und eine verletzte junge Frau entdeckt, keimt in der Prinzessin neue Hoffnung auf ein Ende des Fluches. Kann Ayden Estelle helfen das Rätsel um den Fluch zu lösen? Und wird Estelle mit Aydens Hilfe nicht nur sich, sondern auch ihren Schwestern helfen können?

FAZIT

»Der Fluch der sechs Prinzessinnen 01 – Schwanenfeuer« von Regina Meißner ist der Auftakt einer Märchenadaption, die zum Träumen einlädt. Das Buch, das auf dem Ballett »Schwanensee« von Pjotr Iljitsch Tschaikoswki beruht, hat mich mit seinen vielen Stärken überzeugt.

Regina Meißner hat einen tollen Schreibstil, flüssig, verspielt und märchenhaft zaubert sie eine fast magische Atmosphäre um Estelle und Ayden.
Das Tempo der Geschichte treibt die Autorin durch einen Perspektivwechsel an, sowohl Ayden als auch Estelle erzählen ihre Erlebnisse. Eine Gute Wahl der Autorin, die eher ruhige Geschichte ohne große Action, bekommt so das Gewisse etwas und schüttelt die drohende Gefahr der  aufkommenden Langweile ab. Zudem lernt der Leser beide Protagonisten besser kennen, ich konnte so gerade Estelle gut nachvollziehen und verstehen.
Allerdings hat sich die Autorin hier auch einen Fallstrick gelegt, der zu Wiederholungen führte. Oft wurden nach einem Perspektivwechsel Geschehnisse zusammengefasst, die der Leser im Abschnitt zuvor mit dem anderen Protagonisten erlebt hat. Diese repetitiven Szenen waren für mich nicht nötig.

Kurz: »Der Fluch der sechs Prinzessinnen 01 – Schwanenfeuer« von  Regina Meissner ist ein toller Auftakt einer gelungenen Märchenadaption. Die Autorin zaubert eine magische Atmosphäre, in der sie zwei sympathische Protagonisten auf ein märchenhaftes Abenteuer mit recht offenem Ende schickt.
Wer gerne Märchendaptionen liest, sich an ruhigen Geschichten ohne stetig steigende Spannung nicht stört und empfänglich für einen malerischen Schreibstil ist,  sollte hier einen Blick riskieren.

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136 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Countdown to Noah - Gegen Bestien

Fanny Bechert
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 17.09.2017
ISBN 9783906829517
Genre: Fantasy

Rezension:

INHALT

Sie dachten, sie hätten den Tod überlistet. Sie dachten, sie hätten die Unsterblichkeit gefunden. 
In Wahrheit haben sie den Untergang der Menschheit besiegelt. 

Vor über 17 Jahren entwickelten Forscher ein Serum, dass den Alterungsprozess stoppte, die Regenerationsfähigkeit des menschlichen Körpers um ein vielfaches steigerte und der Menschheit scheinbar das ewige Leben brachte.
Voller Gier verzichtete man auf Langzeitstudien und so war es zu spät, zu viele infiziert, als sich zeigte, dass das Serum das Hirn schädigt und Menschen zu aggressiven, triebgesteuerten und höchst infektiöse Bestien – sogenannte Noahs – mutieren.
Cassidy ist 17 und mit ihrer kranken Schwester alleine auf dem Weg durch eine Welt voller Monster, um einen sicheren Platz und Medikamente zu finden. Eine Aufgabe, die so schon schwer genug wäre, aber seit wenigen Stunden unmöglich ist. Cassidy wurde gebissen und ihr bleiben im besten Fall noch  30 Tage, bis für sie aus ihrer schutzbedürftigen jüngeren Schwester eine Mahlzeit wird.
Alleine kann Cassidy ihre Schwester keine Medikamente besorgen, aber wer hilft einer tickenden Zeitbombe, deren unbedachte Berührung zur Ansteckung führen kann?

FAZIT

Holy Shit, was für ein Auftakt! Erst dachte ich, hier kommt die nächste Dystopie, der nächste Zombie-Roman. Zwar von Fanny Bechert, also sehr wahrscheinlich gut geschrieben, aber eben nichts außergewöhnliches.
Ich war eine Ungläubige.

Dann bin ich in »Countdown to Noah – Gegen Bestien« eingestiegen und BÄÄÄÄÄM, Fanny Bechert hat mich eines Besseren belehrt.
»Countdown to Noah – Gegen Bestien« von Fanny Bechert ist eine spannende Dystopie, die ihre Leser gefangen nimmt, verschluckt, durch ein Mühlwerk von Gefühlen, Spannung und Action dreht und am Ende desorientiert und etwas verstört mit einer Frage zurücklässt: „Wie geht es weiter?!?“ Jedenfalls ging es mir so. Ich weiß nicht, was ich mir für die Fortsetzung wünschen soll und habe so gar kein Gefühl dafür, in welche Richtung Fanny Bechert hier gehen wird. Das macht mich leicht wahnsinnig 

Erzählt wird die Geschichte von Cassidy, die zuweilen fast vergisst und dann wieder an dem Gedanken zu ersticken droht, dass ihr nur noch 30 Tage bleiben bis sie zu einer triebgesteuerten Bestie und Gefahr für alle anderen wird. Fanny Bechert ist die Darstellung dieses Zwiespalts zwischen jungen Mädchen, dass eigentlich noch Leben will und abgeklärter Person, die weiß, dass das nicht mehr möglich ist, ausgesprochen gut gelungen. Auch den inneren Kampf zwischen Cassidy und der Noah in ihrem Kopf hat Fanny Bechert gut dargestellt. Dabei gibt es Momente im Buch, in denen Gedanken von Cassidy nicht nur die Leser sondern auch die Protagonistin selbst zutiefst erschrecken.
Neben Cassidy, die mir sehr ans Herz gewachsen ist und für die ich als alte Happy-End-Liebhaberin, auf eine Wunderheilung hoffe, haben mir auch ihre Begleiter gut gefallen. Ja, Cassidy stellt sich der Suche nach Medikamenten für ihre Schwester nicht alleine. Sie wird von Daniel, ganzer Kerl der Marke „harte Schale, weicher Kern“, Jeff, Typ „Es gibt nur schwarz und weiß“ und seiner Schwester Rita, typisch „ist nicht so zickig wie befürchtet“ begleitet.
Daniel weiß als einziger aus der Gruppe um Cassidys bevorstehende Wandlung, er achtet stets auf eine Verringerung des Ansteckungsrisikos und kommt Cassidy dabei näher, als er eigentlich sollte.
Jeff und Daniel sind sich gleichzeitig sehr ähnlich und doch sehr verschieden. Wo Daniel kalkuliert und abwägt, handelt Jeff gerne mal, bevor er überlegt. Obwohl er auf den ersten Blick sehr offen scheint, halte ich ihn für engstirniger und vorurteilsbelasteter als Daniel. Trotzdem hat er das Herz auf dem rechten Fleck und ist in »Countdown to Noah – Gegen Bestien« ein sympathischer Charakter, der mir beim Lesen viel Freude bereitet hat. Ich bin gespannt, wie Fanny Bechert seine Reaktion auf Cassidys Infektion ausfallen lässt. Ich hoffe anders, als ich vermute.
Rita ist Zucker, anfangs die eifersüchtige Zicke entpuppt sie sich schnell als durchsetzungsfähiges, junges Mädchen, das für seine Freunde da ist. Ich mochte das aufgeweckte, etwas vorlaute junge Mädchen von Anfang sehr gerne.

Fanny Bechert konnte mich aber nicht nur mit ihren lebendigen, authentischen Charakteren, dem Geplänkel zwischen den vier Freunden und dem gelungenen inneren Kampf zwischen Cassidy und der Noah überzeugen, auch der Schreibtsil der Autorin ist grandios.
Lebendig, bildhaft und in einer Symphonie aus Atmosphäre, Spannung, Nervenkitzel und ja auch Romantik erzählt Fanny Bechert die Geschichte einer jungen Frau, die eigentlich noch so viel erleben will, im Zwiespalt des Kampfes zweier Wesen in ihrem Inneren steht und doch mehr an andere als sich selbst denkt.

»Countdown to Noah – Gegen Bestien« zu lesen war ein Sog in einen Strudel aus verschiedensten Gefühlen und Emotionen. Es war von Anfang bis zum Ende spannend, lebendig, nervenaufreibend aber Dank Cassy auch immer mit einem Schuss Sarkasmus und Witz versehen.
Wer eine hochexplosive Mischung aus den verschiedensten Gefühlen beim Lesen zu schätzen weiß, es spannend  bis nervenaufreibend mag und sich einen Schuss Romantik in einer postapokalyptischen Atmosphäre vorstellen kann, dem kann ich guten Gewissens »Countdown to Noah – Gegen Bestien« von Fanny Bechert empfehlen.

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71 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

blutpsalm, dorf, erotik, geheimnisse, kirche, krimi, ladythriller, liebe, liebeskrimi, meredith winter, mord, nutte, pastor, prostituierte, thriller

Blutpsalm

Meredith Winter
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Sommerburg Verlag, 01.09.2017
ISBN 9783981872217
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt

Sommerburg, irgendwo im Norden Deutschlands, Dezember 2011
Pastor Jonathan Littke hat ein Problem: Der Computer in der Kirche geht nicht mehr an – dabei geht in weniger als einer Stunde der Gottesdienst los und er kann seine Predigt nicht auswendig.  Zum Glück liegt von seinem Vorgänger die Visitenkarte eines Computer-Notdienstes in der Schreibtischschublade. Umso überraschender, dass statt eines Mannes in Blaumann eine Prostituierte auf die Rufnummer reagiert und bei Jonathan im Büro steht.
Marlene, die so unverhofft in sein Leben getreten ist, scheint dort auch bleiben zu wollen – Pastor und Prostituierte kommen sich schnell näher. Alles könnte so romantisch im deutschen Winter seinen Anfang nehmen, würden nicht plötzlich Leichen im beschaulichen Sommerburg auftauchen, denen Marlenes Visitenkarte mit einem Fleischermesser an die tote Brust geheftet ist…

Fazit

Love and Crime – eine ungewöhnliche Mischung für meinen Bücherschrank. Aber ein Leseausflug, der sich gelohnt hat und nicht der letzte seiner Art bleibt.

In »Blutpsalm« erzählt Meredith Winter von Pastor Jonathan Littke, der zufällig die Edel-Prostituierte Marlene kennenlernt und wider Willen von der Frau hinter den hohen Absätzen und kurzem Rock fasziniert ist. Was zu einer schönen, aber einfachen Liebesgeschichte in romantischer Winterstimmung hätte werden können, entwickelt sich schnell zu einem spannungsgeladenen Showdown, der von einer Frage überlagert wird: Wer stirbt als nächster?
Das kleine Sommerburg ist in Aufruhr, in ihrer Mitte gibt es einen Mörder und wahrscheinlich kennt ihn jeder.

Meredith Winter kommt schnell zur Sache, bei 208 Seiten ist der Platz begrenzt. Entsprechend schnell steigt die Spannungskurve. Zusammen mit dem stilvollen und fliessenden Schreibstil liest sich »Blutpsalm« kurzweilig.
An einigen Stellen hätte der Geschichte von Jonathan und Marlene mehr Zeit gut getan, es passiert schnell sehr viel und mir fehlte das kunstvolle hinauszögern und verweilen der Geschichte. Diese atemlose Momente eines Krimis, in denen der Erzähler im fast spannendsten Moment den Leser auf die Folter spannt, falsche Fährten legt und zum rätseln einlädt.
Neben dem ab und zu forschen Tempo muss ich die klischeebehaftete Vorstellung des Dorflebens erwähnen. Von engstirnig bis vorurteilsbehaftet, jedes Klischee eines Großstädters wurde bedient. Jedes meiner Klischees wurde bedient, daran sollte man sich als Leser nicht stören, sonst könnte der Lesegenuss in Gefahr sein.

Jonathan und Marlene sind der Autorin gut gelungen – alle anderen Charaktere haben nicht genügend Platz, um wirklich ausgearbeitet zu sein. Bei der Länge des Buches lag der Fokus aber klar auf den Protagonisten und die beiden waren vielschichtig, authentisch und sympathisch, wenn auch manchmal recht zickig, stur und naiv.

»Blutpsalm« von Meredith Winter ist eine Geschichte aus Liebe und  Krimi, die mit schnellem Tempo und viel Spannung überzeugt. Der Roman ist eine Leseempfehlung an Leser, die sich an Klischees nicht stören und gerne kurzweilige Krimis lesen.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

christin burger, fantasy, freundschaft, im kreis der sieben, kreis der sieben, laniakea, leben, leben nach dem tod, liebe, planeten, styx, tod, totenreich, träume, verschiedene welten

Im Kreis der Sieben

Burger Christin
Flexibler Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Burger, Christin, 18.11.2016
ISBN 9783000551062
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt

Seit Lara und Timo wieder aufgetaucht sind, kann niemand mehr sterben. Lara, die genau wie Timo ihre Erinnerung verloren hat, glaubt, dass das mit ihrer Rückkehr zu tun hat.
Viel schlimmer ist aber, dass jetzt Ayse und Cem verschwunden sind und Lara nicht weiß, was sie ohne ihre beste Freundin tun soll.
Bei dem Versuch ihre Freunde zu finden und den Kreislauf zwischen Leben und Tod wieder ins Lot zu bringen, beginnen Timo und Lara eine Reise durch phantastische Welten, die Laras Gefühle auf eine harte Probe stellt…

Fazit

Christin Burger hat eine magische Geschichte um ein junges Mädchen weiter gesponnen und wieder beeindruckend gezeigt, wozu die Fantasie eines Menschen fähig ist.
Reisten Timo und Lara zuvor noch durch sieben Länder, bringt die Autorin ihr Konzept um das Totenreich, das Leben danach und die Reise der Seele auf ein kosmisches Level.
Timo und Lara reisen durch sieben Welten, jede so real und wirklich wie unsere und doch so unglaublich anders und unterschiedlich.

Den tieferen, fast schon philosophischen Charakter von Laras Reise hat Autorin Christin Burger beibehalten und wieder in eine bildgewaltige Geschichte mit den unterschiedlichsten Charakteren verpackt.
Neben Lara haben wir Ayse, Laras beste Freundin, die die Symbiose aus islamischen Werten und deutscher Kultur veranschaulicht. Auch wenn Ayse in diesem Band leider etwas in den Hintergrund tritt. Ich hoffe in finale der Trologie hat Ayse wieder mehr Raum.
Auch Mila und Timo tun viel für die Entwicklung der Geschichte und gerade Mila hat sich stark entwickelt und mir zusammen mit Styx und Zwitscher große Freude beim Lesen bereitet.
Und auch das schwebende Auge hat wieder einen Auftritt bekommen und wieder für Unterhaltung gesorgt.
Und ja, sogar Marc hat, bei aller Antipathie meinerseits, seinen Teil zur Geschichte beigetragen und sich innerhalb der Geschichte kontinuierlich entwickelt. Ich bin gespannt, welche Richtung Christin Burger ihre Charaktere im Finale ihrer Trilogie einschlagen lässt.
So viel vorweg: Mit dem Ende von »Im Kreis der Sieben: Welten« bin ich ja mal so gar nicht einverstanden und hoffe, dass sich hier im Finale wieder alles nach meiner Vorstellung zusammen findet.

Der Schreibstil von Christin Burger ist gewöhnt flüssig und malerisch. Die Autorin kann mit ihrer Sprache eindrucksvolle Bilder zeichnen. Unterstützt durch das gemäßigte Erzähltempo der Geschichte wird nie langweilig, die Ereignisse überschlagen sich aber auch nicht und nehmen sich gegenseitig die Wirkung. Vielmehr kann der Leser hier viel entdecken und bei bester Unterhaltung auf sich wirken lassen. Ohne den Lesefluss zu unterbrechen kann man das gelesene rekapitulieren und in einen Gesamtzusammenhang bringen.

Kurz: »Im Kreis der Sieben: Welten« von Christin Burger ist eine gelungene Fortsetzung der Geschichte, die sich mit Urthemen der Menschen beschäftigt und dabei eine fantastische junge Protagonistin in den Fokus setzt, die sich entwickelt und viel Stärke zeigt.  »Im Kreis der Sieben: Welten«  ist eine Leseempfehlung für Leser von Geschichten, die sich gerne auch mal länger mit tiefgründigen Themen eines Buches beschäftigen und dabei authentische Charaktere abseits der gängigen Fantasyszene schätzen.

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33 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Die Legenden von Karinth (Band 2)

C.M. Spoerri
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 13.08.2017
ISBN 9783906829623
Genre: Fantasy

Rezension:

Sehnsüchtig habe ich die Fortsetzung von Maryos Abenteuer erwartet und wurde nicht enttäuscht. Vielmehr bin ich wieder fasziniert, dass C.M. Spoerri ihre Welt noch weiter ausbauen konnte. Da denke ich, so langsam kenne ich die Hauptfiguren der Geschichte und hätte eine Idee, in welche Richtung sich der Plot entwickeln könnte und dann kommt die Fortsetzung und C.M. Spoerri überrascht mich völlig.

Maryo Valdoris bekommt als Protagonist noch mehr Tiefe und immer noch passt das Bild des jüngeren Maryos zu dem Elfen, den ich in früher erschienen Büchern der Autorin, deren Handlung aber später platziert ist, kennengelernt habe. Neben dem Elfen haben mir aber noch zwei andere Charaktere sehr gut gefallen: die Amazone Thesalis und der Rote Tarkar.
Erstere ist unglaublich sympathisch, stur, stark und voreingenommen, aber auch lernfähig und offen, wenn sie ihr berechtigtes Misstrauen und ihre Vorsicht überwunden hat. Sie ist sehr eigensinnig und scheint Maryo in einigen Charakterzügen so ähnlich, dass ihr Aufeinandertreffen und ihr Umgang sehr unterhaltsam ist.
Letzterer, der Rote Tarkar, ist ein sehr mysteriöser und interessanter Charakter, bei dem schnell klar wird, dass er eine eigene Geschichte hat, die sich lohnt erzählt zu werden. Und was soll ich sagen? C.M. Spoerri verkündete vor wenigen Tagen, dass sie an der Geschichte von dem Roten Tarkar arbeitet (Videobeweis).
Ich bin jetzt schon gespannt auf diesen Exkurs zum Roten Tarkar und am Fangirlen.

Der zweite Band von »Die Legenden von Karinth« gehört zu meinen Lesehighlights 2017. C.M. Spoerri hat sich das für ihr neuestes Werk aber nicht nur mit ihren gelungenen Charakteren verdient, die authentisch und lebendig sind und mich von Seite eins bis zum Ende verzaubert haben.
Auch ihr bildhafter, anschaulicher, fliessender und klarer Schreibstil haben mich überzeugt. Wie aus ihren anderen Büchern gewohnt hat mich die Autorin mit nach Karinth genommen und mich das Land mit eigenen Augen entdecken lassen. Dabei beschreibt sie genug Details, um die Atmosphäre zu schaffen und lässt der Fantasie gleichzeitig genug Freiraum, um Karinth selbst zu erleben.

Mit der Fortsetzung von »Die Legenden von Karinth« hat C.M. Spoerri viele Fragen aus dem Auftakt  Autorin der Legenden von Karinth beantwortet, mich aber gleichzeitig mit neuen Fragen zurückgelassen. Mit neuen Charakteren, Organisationen und Entwicklungen heizt C.M. Spoerri Maryos Abenteuer in diesem Band so richtig an.
Wer gerne spannende, unterhaltsame Fantasy liest, die mit Spannung, Gefühl und Vielfältigkeit überzeugt, sollte einen Blick auf»Die Legenden von Karinth« von C.M. Spoerri werfen.

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familiendramen, freundschaft, humor, irland, jugend, jugendbuch, liebe, loyalität, sarkasmus

Küss mich (Sammelband)

Jasmin Romana Welsch
Flexibler Einband: 530 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 16.07.2017
ISBN 9783906829609
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gekleidet in einem neuen Gewand, mit einem 3D-Effekt Cover, erscheint der Sammelband der Trilogie im Sternensand Verlag.

Emotional, unterhaltsam und fesselnd – drei Adjektive, die die »Küss mich«-Trilogie von Jasmin Romana Welsch vortrefflich beschreiben.
Wer bereits Bücher von Jasmin Romana Welsch kennt, weiß um ihren sympathischen Humor, der ihre Bücher ausmacht. In Kombination mit ihrem lebhaften Schreibstil, der dafür sorgt, dass das Lesen zum Erleben wird, werden aus ihren Geschichten schnell lieb gewonnene Momente abseits des Alltags.

In »Küss mich«, eines der Bücher der Autorin, die ich bisher aus Sorge um Kitsch gemieden habe, erzählt Jasmin Romana Welsch -völlig unkitschig, dafür aber mit einer ordentlichen Prise Sarkasmus- die Geschichte von Sam und Chris. Damit hat sie zwei Protagonisten, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein können: Sam ist das Mädchen mit der sarkastischen Ader, Chris scheint einfach nur gut auszusehen. Beide Charaktere entfalten aber schnell ihr ganzes Wesen und zeigen, dass sie nicht nur so sind, wie der erste Eindruck glauben macht.

Die Geschichte schreitet in einem flotten Tempo voran, Langweile kommt bei Sam und Chris nicht auf. Passend zum Alter der Protagonisten gibt es größere Probleme und kleine Probleme die von den Teenagern als größer empfunden werden, als sie sind. Dabei verliert die Geschichte aber nie ihren Witz und macht von der ersten bis zur letzten Seite Spaß beim Lesen.

Kurz: »Küss mich« von Jasmin Romana Welsch ist eine Leseempfehlung für Fans von kurzweiligen, romantischen Geschichten voller Witz, Sarkasmus und Suchtfaktor.

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Elfenwächter (Band 2): Weg des Krieges

Carolin Emrich
Flexibler Einband: 402 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 30.07.2017
ISBN 9783906829494
Genre: Fantasy

Rezension:

Carolin Emrich knüpft nahtlos an, wo sie in »Elfenwächter – Weg des Ordens« aufgehört hat.
Bemängelt habe ich im Auftakt der Fantasy-Trilogie den ausbaufähigen Spannungsbogen, hier hat Carolin Emrich nachgelegt und kontinuierlich Spannung aufgebaut. Es gab nur wenige Szenen, die ein klitzekleines bisschen zäh wirkten. Oft konnten diese Szenen dafür mit tollen Momenten zwischen Tris, Avathandal, Tian, Lilly und den anderen punkten.

Tris hat mich in der Fortsetzung nicht so überzeugt wie im Auftakt. Zwar ist sie immer noch eine sympathische junge Frau, aber sie ist wahnsinnig prüde und verklemmt. Natürlich ist sie im Kloster groß geworden, aber es gibt viele Momente, Blicke und Begegnungen der Liebe und sie wird jede mal, also wirklich jedes einzelne mal, rot und erwähnt, wie unwohl sie sich damit fühlt. Das hat man als Leser doch recht schnell verstanden und die häufige Wiederholung davon war mir dann etwas zu viel.
Dafür wurde aber mein Wunsch erhört und Avathandal hat einen größeren Auftritt bekommen, endlich gab es etwas über ihn und seine Ziehschwester zu erfahren. Auch Tian und Lilly bekamen mehr Gestalt und es gab zu meiner Freude ein Wiedersehen, mit dem ich wirklich nicht gerechnet habe.

Wie aus »Elfenwächter – Weg des Ordens« gewöhnt zeichnet Carolin Emrich mit ihrem angenehmen und lebendigen Schreibstil ein faszinierendes Bild ihrer Welt, die mich willkommen geheißen und gefesselt hat.

Kurz: »Elfenwächter – Weg des Krieges« von Carolin Emrich ist eine Leseempfehlung für Leser phantastischer Geschichten mit einem Schuss Romantik, Krieg, lebhafter Dialoge und Spannungsmomenten.

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

ballett, flashbacks, fluch, gebrüder grimm, gefahr, geheimnisvoll, im bann der zertanzten schuhe, janna rut, janna ruth, kriegstrauma, liebe, märchen, märchenadaption, märchenhaft, märchenspinnerei

Im Bann der zertanzten Schuhe

Janna Ruth
E-Buch Text: 313 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 13.06.2017
ISBN B072FSB3WF
Genre: Fantasy

Rezension:

»Im Bann der zertanzten Schuhe« von Janna Ruth ist das fünfte Buch aus dem Projekt „Märchenspinnerei“.

Leise und einfühlsam, aber bildgewaltig hat Autorin Janna Ruth ihre Märchenadaption geschrieben. Ein toller Schreibstil, der zum Träumen einlädt und die Geschichte von Sophie und Jonas wunderbar stützt.

Ebenso wie die beiden Protagonisten mit ihren Charakteren die Geschichte stützen. Jonas und Sophie haben beide die schwere Last der Vergangenheit zu tragen und harmonieren durch ihre Art durchs Leben zu gehen. Den beiden sympathischen und lebendigen Charakteren durch ihre Geschichte zu folgen macht einfach viel Spaß.
Dazu trägt aber auch der vielschichtige Handlungsstrang bei. In das leichten Lesegefühl eines schönen Märchens mischt sich der bittere Beigeschmack eines Themas, das so wichtig ist wie es leider oft auch bagatellisiert wird: Posttraumatische Belastungsstörung.
Janna Ruth hat mit Jonas einen Ex-Soldaten geschaffen, der in der Märchenadaption »Im Bann der zertanzten Schuhe« seinen Weg findet.

Kurz: »Im Bann der zertanzten Schuhe« von Janna Ruth ist die Adaption eines bekannten Märchens mit einem frischen Fokus auf ein Problem unserer Gesellschaft. Wer gerne schöne Märchenadaptionen voller Magie und Freude aber auch tiefen Schatten liest, könnte in diesem Band der Märchenspinnerei ein kurzweiliges Buch für sich finden.

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Thalél Malis

Nancy Pfeil
Flexibler Einband: 465 Seiten
Erschienen bei Tagträumer Verlag, 19.06.2017
ISBN 9783946843092
Genre: Fantasy

Rezension:

»Thalél Malis – Das Flüstern der Flammen« von Nancy Pfeil eines meiner Jahreshighlights – neben viel Spannung, Abenteuer und Witz konnte mich die Autorin in ihrem Debüt auch mit der komplexen Welt und dem emotionalen Ende überzeugt.
Und wenn ich „emotional“ sage, meine ich damit herzzerreißend, dramatisch und unbefriedigend für mein kleines Happy-End-Herz. Auch wenn ich zugeben muss, dass das Ende sich sehr gut in die Entwicklung der Geschichte einfügt und – so hoffe ich – in der Fortsetzung einen höheren Sinn bekommt.

Nancy Pfeil hat hier einen Fantasy-Roman der extraklasse geschaffen. Neben der komplexen, mittelalterlich anmutenden Welt überzeugt die Autorin mit starken Protagonisten und gekonnter Spannungsführung.
Von der ersten Seite an hat die Geschichte um die junge Neyla Biss und zieht mit voranschreitender Seitenzahl stetig an. Ich habe während der Lektüre viele verschiedene Gemütszustände durchlaufen – Entzücken, Spannung, Wut, Trauer – aber man kann sagen, was man will, Langeweile war nie dabei.

Neyla und Danis sind zwei wunderbare Protagonisten, die mich überzeugt haben. Ihre Beziehung zueinander fußt auf Misstrauen und Hass, entwickelt sich aber langsam und stetig.
Hier gefällt mit der Kontrast zu »Stormheart – Die Rebellin« von Cora Carmack. Was mir bei Cora Carmack zu schnell, plump und unglaubwürdig war, lässt Nancy Pfeil über die Zeit erblühen, ohne dabei die Liebe der beiden zu glorifizieren. Es ist, was es ist: Die eigentlich unmögliche Bindung zwischen einer jordanischen Prinzessin und einem anartischen Kriegsgefangenen, die über die Zeit entsteht, reift und dadurch authentisch wirkt.
Aber nicht nur die toughe Neyla, Danis und ihre Liebe haben mir sehr gut gefallen. Neben ihren Protagonisten hat Nancy Pfeil unterhaltsame, spannende und teils auch merkwürdige Nebencharaktere erschaffen, die die Geschichte abrunden und beim Lesen viel Spaß gemacht haben.

Bemerkenswert finde ich, dass dem Debüt von Nancy Pfeil nicht anzumerken ist, dass es sich dabei um ein Debüt handelt. Weder Schreibstil noch Spannungsbogen zeigen, dass es sich hier um das erste Buch von Nancy Pfeil handelt. Es ist, als hätte sie schon mehrere Bücher geschrieben und wüsste genau, wie es geht.

»Thalél Malis – Das Flüstern der Flammen« von Nancy Pfeil ist der absolut gelungene Auftakt einer High-Fantasy-Trilogie. Wer gerne G.R.R. Martin, T.S. Orgel oder Brandon Sanderson liest, sollte einen Blick auf den neuen Stern am Fantasy-Himmel werfen.
Aber seid gewarnt, Nancy Pfeil ist für ihre Charaktere ebenso schöpferisch wie tödlich. Gebt acht, an wen ihr euer Herz hängt.

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Stormheart - Die Rebellin

Cora Carmack , Birgit Salzmann , Alexandra Rak , Carolin Liepins
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.05.2017
ISBN 9783789104053
Genre: Jugendbuch

Rezension:

FAZIT

Davongelaufene Prinzessin ohne die Macht, die sie eigentlich haben sollte. Dazu ein Prinz, den sie heiraten soll, ein Sturmjäger, an den sie ihr Herz zu verlieren droht und ein Blick in die Politik hinter die Kulissen der Gesellschaft.
Klingt nach einer ganz klassischen Geschichte. Ist es irgendwie auch, Cora Carmack hat ihr Stammgenre, die Liebesromane, hier einfach mit Fantasyelementen versehen. Und zwar denen, die in quasi jeder Geschichte zu finden sind.

Grundsätzlich finde ich den klassischen Aufbau einer -vermutlichen- Dreiecksgeschichte nicht tragisch, solange die Geschichte gut geschrieben ist. Und das ist »Stormheart – Die Rebellin«. Der Auftakt der Fantasy-Trilogie ist ganz wunderbar geschrieben und für das ein Debüt in Genre Fantasy auch gut gelungen.
Die Spannung stimmt, das Tempo ist zwar manchmal etwas flott, aber die Charaktere haben Ecken und Kanten und vor allem die Geschichte im Hintergrund, die geschaffene Welt, haben mich überzeugt.
Aurora kann allerdings, das muss gesagt sein, als Protagonistin durchaus anstrengend bis manchmal nervtötend sein.

Cora Carmack hat mit ihrer Welt hier viel Potential für die Folgebände geschaffen, die hoffentlich genutzt werden. Aus der aktuellen Liebesgeschichte mit Fantasyelementen wird hoffentlich ein Fantasyroman mit Liebesgeschichte. Denn die Liebesgeschichte, die hier fokussiert, ja fast schon forciert wird, konnte mich nicht berühren. Oberflächlich und fast schon Platt finden Aurora und der Sturmjäger binnen kürzester Zeit zueinander und bereits jetzt zeichnet sich eine Dreiecksgeschichte am Horizont der Fortsetzung ab.

Ich wünsche mir für die Fortsetzung einen Fokus auf die Welt, die Fähigkeiten und die Politik der Geschichte und bin gespannt, ob Cora Carmack mich mit ihrer Fortsetzung überzeugen kann.
Gerade nach dem Ende, das Cora Carmack sehr gut gewählt hat, bin wirklich neugierig auf die Fortsetzung.

»Stormheart – Die Rebellin« ist das Fantasydebüt einer Liebesroman-Autorin, die gezeigt hat, dass sie Fantasy verstanden hat und nun an der Umsetzung bzw. dem Schwerpunkt gerne noch feilen darf.
Wer gerne kurzweilige Romane mit Liebe, Dramatik und Abenteuer ließt, sollte einen Blick auf die Leseprobe von »Stormheart – Die Rebellin« werfen.



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Erellgorh - Geheime Wege

Matthias Teut
E-Buch Text: 406 Seiten
Erschienen bei DichtFest, 15.02.2017
ISBN B01MY4XTM9
Genre: Fantasy

Rezension:

INHALT

Das Abenteuer von Selana, Atharu und Pitu geht weiter…

Der Kreh zieht seine Truppen zusammen: Immer mehr Gellwicks ziehen durch Jukahbajahn und bedrohen die Bevölkerung. Finstere Schatten befinden sich auf der Suche nach den Bruchstücken des Amuletts, das den Kreh vernichten kann.
Selana, Atharu und Pitu treffen vor der Elfenstadt Erellgorh nach ihren abenteuerlichen Reisen auf einander. Kaum gefunden, trennt das Schicksal aber auch schon wieder ihre Wege.
Während die einen sich in Erellgorh für ihren Kampf gegen den Kreh rüsten, muss der andere seine Rolle in der Prophezeiung erst akzeptieren, um Jukahbajahn vor der Kälte und dem Kreh retten zu können.

Werden die Helden ihre Aufgaben annehmen? Und hat der Kreh vielleicht Recht, wenn er sagt, dass die Elfen nicht das sind, was sie zu sein scheinen?

FAZIT

»Erellgorh – Geheime Mächte« von Matthias Teut bezeichnete ich  als „magischer Auftakt einer vielversprechenden High-Fantasy Trilogie“. Und was soll ich sagen? Ich hatte recht. »Erellgorh – Geheime Wege« ist eine ebenso vielversprechende und gelungene Fortsetzung, wie »Erellgorh – Geheime Mächte« ein Auftakt war.

Bildhaft und sehr lebendig entführt Matthias Teut seine Leser nach Jukahbajahn und spinnt mit seinem angenehmen Schreibstil gekonnt Fäden in seine Geschichte, von denen ich annehme, dass sie im Finale der High-Fantasy Trilogie für die eine oder andere überraschende Wendung sorgen werden.
Auf jeden Fall hoffe ich doch, dass alle losen Enden und gemeinen Cliffhänger im nächsten Band gelöst werden.

Matthias Teut nutzt wie in seinem Debüt zuvor die abwechselnde Erzählperspektive seiner Helden Atharu, Selana und  Pitu, um den Leser durch seine Geschichte zu tragen. Dadurch baut er nicht kontinuierlich einen Spannungsbogen auf, sondern gibt seinen Charakteren damit viel Raum für eine Weiterentwicklung und Authentizität. Gerade Pitu hat in »Erellgorh – Geheime Wege« große Schritte in seiner Entwicklung gemacht und wurde zu einem der tragenden Charaktere der Geschichte –  neben Semje, meinem absoluten Liebling, hat sich Pitu durch seine Weiterentwicklung zum interessantesten Charakter der Geschichte gemausert.

Kurz: »Erellgorh – Geheime Wege« ist die gelungene Fortsetzung einer spannenden High-Fantasy Trilogie. Wer gerne in eigens konstruierten Welten unterwegs ist und sich an fremden Ländern, Mächten und Wesen sowie einem Kampf zwischen Gut und Böse nicht satt lesen kann, ist mit der Erellgorh-Trilogie von Matthias Teut gut beraten.

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Tags: matthias teut   (1)
 

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Elesztrah - Asche und Schnee

Fanny Bechert
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 02.04.2017
ISBN 9783906829364
Genre: Fantasy

Rezension:


Über »Elesztrah – Feuer und Eis« sagte ich:


"Mein erster Gedanke nach der letzten Seiten von »Elesztrah« war: „…. …. … Wie, Ende? JETZT?!?“
Jaha, da Fanny Bechert mich ganz schön gemein hängen lassen."


Ähm ja,  das ist noch harmlos. Wirklich. Auch in dieser Rezension also erst wieder kurz zum Ende: Fanny Bechert setzt ihre Leser wieder mit einem Mal ganz hart in der Realität ab und lässt uns jetzt wieder viel zu lange auf die Fortsetzung warten.


Fanny Bechert setzt mit »Elesztrah – Asche und Schnee« auf dem Leistungsniveau an, an dem sie den Auftakt ihres High Fantasy Abenteuers abgeschlossen hat.
Der Spannungslevel ist gleich zu Beginn im doppelte Sinne hoch: Zum einen gibt der Prolog gleich Futter zum Nachdenken und zum anderen habe ich die ganze Zeit auf die erste Szene mit Aerthas und Lysanna gewartet. Nach DEM Ende von »Elesztrah – Feuer und Eis« hatte ich hier dringenden Klärungsbedarf.


Mir hat das Lesen von Fanny Becherts Fortsetzung wirklich viel Freude bereitet. Im Gegensatz zum Auftakt des High Fantasy Abenteuers brauchte ich diesmal keine Gewöhnungszeit für den Schreibstil von Fanny Bechert. Die Entwicklung der Autorin ist hier bemerkenswert und »Elesztrah – Asche und Schnee« lässt sich sehr flüssig und angenehm lesen.


Ein „Chapeau!“ gibt es auch dieses mal wieder für die Charaktere. Lysanna und Aerthas sind nach wie vor tolle Charaktere, die stark, eigensinnig und bezaubernd sind. Versteht mich nicht falsch, es gab Stellen, da hätte ich Lysanna gerne mal die Meinung gegeigt oder Aerthas geschüttelt, aber gerade das machte die beiden noch lebendiger und greifbarer. Es ist wie im realen Leben, auch mit den besten Freunden kann man einfach nicht immer einer Meinung sein.
Neben Lysanna und Aerthas gab es auch viel über Fayori und Sedan zu lesen. Gut möglich, dass wir im nächsten Band noch viel mehr von den beiden hören und wir im Falle von Fayori eventuell der Titel der Protagonistin von Mutter an Tochter weitergegeben wird.
Sehr froh war ich übrigens darüber, dass zuvor lediglich angerissene  Hintergründe in dieser Fortsetzung erklärt wurden und es noch mehr Einblicke in das Wesen einiger Charaktere gab. 😀


»Elesztrah – Asche und Schnee« von Fanny Bechert ist die  kurzweilige, gelungene Fortsetzung,  einer spannenden High Fantasy Geschichte voller Herz, Abenteuer und tiefer Gefühle. Wer gerne Fantasyromane liest sollte unbedingt einen Blick auf die »Elesztrah«-Reihe von Fanny Bechert werfen.

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