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70 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

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Der Schmetterling

Gabriella Ullberg Westin , Stefanie Werner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.09.2018
ISBN 9783959672054
Genre: Krimi und Thriller

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(12)

19 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Blau Türkis Grün

Mareike Guhr
Flexibler Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Delius Klasing, 17.09.2018
ISBN 9783667114242
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Buch "Blau Türkis Grün" ist ein gelungenes Segelbuch über die Reise von Mareike Guhr. Als Leser wird man ein Teil der Segelfahrt und kann die Momente nachempfinden. Die Eindrücke sind dabei atemberaubend.


Mareike Guhr ist Journalistin und möchte seit ihrer Kindheit den Traum vom Segeln um die Welt ermöglichen. Mit ihrem 50-Fuß-Katamaran macht sich Mareike mit ihrer wechselnden Besatzung auf die Fahrt. Das tiefblaue Meer strahlt Freiheit aus und die Küsten sind wunderschöne Anlaufstellen. Als Ziel: die drei Ozeane zu queren und die schönsten Orte der Welt zu besichtigen. In diesem Buch hält die leidenschaftliche Seglerin diese Momente fest.

Nach dem türkisfarbenen Cover bin ich bereits angetan und möchte mehr erfahren. Im Umschlag nimmt uns Mareike mit einer überschaubaren und schlichten Landkarte mit und zeigt ihre bereisten Routen auf. So habe ich als Leser den Überblick der Orte nie verloren. Neben bekannten Inseln, wie Bali und Haiti, stehen auch unbekannte Stopps an, die besonders interessant sind.

Die Segelsportjournalistin und Skipperin beginnt und beendet ihre Segeltour in ihrer Heimatstadt Hamburg. 2012 bis 2016 ist eine lange Zeit, bei denen man an viele Orte und Sehenswürdigkeiten gelangt. Die Hoch und Abs einer Segelfahrt auf dem weiten Ozean werden authentisch und fesselnd geschildert. Neben sonnigen Momenten sind auch einige stürmische Tage dabei, bei denen Mareike trotzdem nicht den Mut verliert. Die Motivation ist beeindruckend und interessant zu verfolgen.

Die einzelnen Kapitel widmen sich den unterschiedlichen Stopps  und geben Einblick in die Kultur der Bevölkerung. Außerdem enthält das Buch Farbfotos, die die Faszination des Meeres zeigen. Manche Bilder sind nicht immer scharf erkennbar, aber sind dennoch schön anzusehen. Die Sehnsucht nach einer solchen Reise ist bei mir teilweise tatsächlich entstanden. In einem sogenannten Gedankensplitter erfährt man die Gedanken und Gefühle von Mareike, die immer wieder zwischen den einzelnen Kapitel zu finden sind.

Für Segelliebhaber sicherlich kein Kriterium, jedoch muss ich manche Fachwörter bemängeln. Da ich in dem Gebiet ahnungslos bin, habe ich manche Wörter nachschlagen müssen. Hier hätte ich mir eher ein kleines Verzeichnis mit wichtigen Wörtern zum Segeln gewünscht, was den Lesefluss verbessert hätte. Wer aber kleine Eckdaten zur Reise möchte, findet zum Ende ein kleines Interview. 

Die Faszination des Meeres und der Segelreise ist atemberaubend gelungen. Die tollen Bilder laden zum Träumen ein und bringen den Leser näher an das Geschehen. Für Segelliebhaber sicherlich toll!

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152 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 91 Rezensionen

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Frau Einstein

Marie Benedict , Marieke Heimburger
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 15.02.2018
ISBN 9783462049817
Genre: Romane

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26 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Ein besoffener Bär im Bergwerkswald

Petteri Nuottimäki , Wibke Kuhn , Sibylle Klöcker
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.09.2018
ISBN 9783959672030
Genre: Romane

Rezension:

Der Roman "Ein besoffener Bär im Bergswald" wurde von dem Autor "Petteri Nuottimäki" geschrieben und ist im "Harper Collins Verlag" erschienen. 


Der kleine Ort bei Bergslagen wird durch die hohe Arbeitslosigkeit geplagt und besteht nur durch eine zusammengefallene Stadt. Erst durch das verschwommene Handy-Video von dem Sohn des Bürgermeisters Per beginnt die Gemeinde wieder an zu strahlen. Doch was steckt hinter dem verwackelten Video? Ist es ein Elch, ein Bär oder etwas ein Elefantenbaby? Die Bewohner der Stadt können sich vor den zahlreichen Touristen kaum retten. Bürgermeister Per ist voller Aufruh und muss das Herausfinden der Wahrheit verdrängen.

Ein humorvoller und unterhaltsamer Einstieg bestätigt das ausgefallene Cover und die interessante Inhaltsangabe. Der Autor erschafft eine Geschichte, die nicht besser zum heutigen Zeitgeist passen könnte. Die Charaktere und dessen Lebenseinstellungen werden auf überspitzte Art dargestellt und bringen auch mich zum Schmunzeln. Besonders zu Anfang wird durch die großen Gerüchte für Neugier und Spannung gesorgt.

Der Schreibstil ist schlicht, hat aber trotzdem Potenzial. Mit skandinavischen Humor und einer Leichtigkeit fühlt man sich mit den Bewohnern des Ortes vertraut. Der Hauptcharakter und Bürgermeister Per ist sympathisch. Bei den Komplikationen kann man sich in seine Situation authentisch hineinversetzen und seinen Gedankengängen folgen.

Trotzdem muss ich sagen, dass die Unterhaltung nicht bis zum Schluss garantiert werden kann. Bereits nach den ersten Kapiteln ist unklar, welche Ereignisse noch folgen sollen. Das Thema rund um das Video steht im Vordergrund, wird aber viel zu umfangreich erzählt. Stattdessen habe ich mir spannende Wendungen gewünscht, die leider nicht vorkamen. Dadurch blieb zum Schluss die Spannung aus.

Obwohl der Leser auf amüsante Weise in die Geschichte integriert wird und die Charaktere mir ans Herz gewachsen sind, konnte ich mich das Buch nicht überzeugen. Der schwarze Humor ist nach meinem Geschmack gewesen. Jedoch konnte das Ende nicht mit dem Einstieg mithalten. Eindeutig ausbaufähig gewesen!

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(119)

222 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 118 Rezensionen

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Vier.Zwei.Eins.

Erin Kelly , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 22.08.2018
ISBN 9783651025714
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller "Vier. Zwei. Eins." wurde von der Autorin und Journalistin Erin Kelly geschrieben und ist im "S. Fischer Verlag" erschienen. 


Kit und Laura erleben 1999 in Cornwall gemeinsam eine totale Sonnenfinsternis. Bei der Dämmerung bemerkt Laura einen Schatten und wird daraufhin Zeugin einer brutalen Vergewaltigung. Ihr Mann ist anderer Meinung. Auch der Beschuldigte streitet die Tat ab. Doch wer sagt nun die Wahrheit? Das Opfer Beth schweigt und schleicht sich unbemerkt in den Alltag von Laura und Kit. Die Bedrohung nimmt seinen Lauf, nachdem Beth 15 Jahre später wieder vor dessen Tür steht.

Der Einstieg in die Handlung ist fesselnd und nervenaufreibend, wodurch mich die Leseprobe direkt überzeugt hat. Gleich zu Beginn befindet man sich mitten im Geschehen, erlebt die brutale Erkenntnis von Laura. Erhofft habe ich mir dadurch einen packenden Thriller, der es leider nicht geworden ist.

Die Zeitsprünge sind zwischen dem Jahr 1999, in dem die Tat geschehen ist und 2015, wo Laura und Kit unter falschem Namen untertauchen und ihr Leben ohne die Vergangenheit weiterleben wollen. Außerdem wechseln die Perspektiven der Personen innerhalb der Kapitel, sodass man Einblicke in die Gedanken der Charaktere erhält. Auch die Sonnenfinsternis bleibt bis zum Ende Teil des Geschehen, was eigentlich ein interessantes Detail ist.

Als Leser findet man die Frage nach der Wahrheit spannend und aufregend. Da zwei Wahrheiten aufeinander treffen und die Personen nicht immer durchschaubar sind, ist es nicht leicht die Lüge zu entlarven. Trotzdem fehlt die Spannung nach dem guten Start. Die Szenen sind langatmig und schleppend. Schnell war mir das Ende klar. Auch die Inhaltsangabe greift viel vor, wodurch die Hälfte des Buches bereits bekannt ist. Bei einem so dicken Buch echt schade.

Die Geschichte hat eine interessante Idee, gut beschriebene Charaktere und eine spannende Thematik. Fesseln oder herausstechend ist der Thriller durch seine geringe Spannung leider nicht!

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57 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Walter muss weg

Thomas Raab
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 07.09.2018
ISBN 9783462050950
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch "Walter muss weg" ist der Start der neuen Krimi-Reihe von dem Autor Thomas Raab und ist im festen Einband erhältlich.


Der ländliche Ort Glaubenthal strahlt Harmonie und Erholung aus. Neben seiner wunderschönen Landschaft und einem Wald, hat es das Dorf jedoch in sich. Hannelore Huber bekommt es auf der Beerdigung ihres Mannes Walter am eigenen Leib zu spüren. Ihre Vorfreude auf das Witwenleben wird bereits nach kurzer Zeit gestört, denn im Sarg befindet sich nicht Walter, sondern eine falsche Leiche. Das gibt es doch nicht. Wer ist der Tote im Sarg und wo steckt Walter?

Thomas Raab erschafft auf humorvolle Weise einen idyllischen Ort, der perfekt für einen neuen Krimi ist. Mit seinem witzigen Schreibstil und außergewöhnlichen Charakteren beweist er Unterhaltung. Die verknotete Handlung und die dazugehörige Spannung haben mich hingegen nicht fesseln können.

Passend zum sarkastischen Humor ist die Hauptperson Hannelore Huber, auch Hanni genannt, gelungen. Ihre schräge und teilweise bissige Art ist dabei gewöhnungsbedürftig. Zu Beginn fand ich ihr Verhalten ehrlich und authentisch. Im Laufe der Handlung erfährt man mehr über ihre privaten Gründe und kann ihr Auftreten besser nachvollziehen. Trotzdem wirkte es häufig zu gewollt, was die Leichtigkeit der Geschichte nimmt.

Neben der Huber wird auch das Dorf in überspitzter Form dargestellt. Somit kommen auch skurrile Personen in den Vordergrund und spielen eine entscheidende Rolle, wodurch die Stimmung aufgehellt wird. Die regionale Atmosphäre mit Dialekt und Kultur kommen dabei realistisch zur Geltung. Durch die teilweise abgedrehten Charaktere ist für mich der Krimi eher in den Hintergrund getreten. Spannend und zum Miträtseln habe ich den Roman nicht empfunden.

Eigentlich eine interessante Idee und mit Hannelore eine amüsante Protagonistin, aber insgesamt nicht überzeugend. Die Geschichte war einfach zu durcheinander und die Beschreibung zu gewollt!

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68 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

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Die Tote im Wannsee

Lutz Wilhelm Kellerhoff
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 10.08.2018
ISBN 9783550050640
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Kriminalroman "Die Tote im Wannsee" wurde von den drei Autoren "Martin Lutz", "Sven Felix Kellerhoff" und "Uwe Wilhelm" geschrieben und ist im "Ullstein Verlag" erschienen. 


Berlin 1968: Am Wannsee wird eine junge Mutter tot aufgefunden. Der Kommissar Wolf Heller widmet sich zügig dem Fall und versucht mit wenigen Beweisen den Täter zu überführen. Nach einer Zeitungsanzeige meldet sich ihre Kollegin. Doch es steckt mehr dahinter und obwohl Heller nicht viel mit der Politik am Hut hat, befindet er sich mitten im Politikgeschehen. Es sind revolutionäre Zeiten mit Seilschaften und radikalen Demonstrationen.

Ein aufregender Einstieg bringt direkt Spannung und fesselt gleich zu Beginn. Der Leser wird mit dem Tod der Frau konfrontiert. Die Ermittlungen des Kommissars Heller verfolge ich als Leser mit. Neben dem Fall ist auch die Politik ein entscheidender Fokus, die für große Aufregung sorgt.

Die Ermittlungen sind tiefgründig und schnell kommen viele Täter in Frage. Auch wenn es spannend blieb, habe ich hin und wieder den Überblick verloren. Die Anzahl der Charaktere ist beträchtlich und häufen sich mit der Zeit. Innerhalb der Aufklärung des Falls wird immer wieder in den Alltag des Kommissars geblickt, was den Charakter authentisch wirken lässt. Insgesamt habe ich mir hier eher als stiller Beobachter gefühlt, da ich nicht das Gefühl vom "fieberhaften Miträtseln" hatte.

Besonders gelungen war die Darstellung der damaligen Zeit. Die Hauptstadt Berlin ist aufgewühlt und voller Unruhen. Die Gesellschaft in sich gespalten. Dabei wird die Historie und die zeitlichen Fakten in die Geschichte eingebaut, sodass man den Eindruck hatte, man wäre mittendrin. Zur Hilfestellung werden innerhalb eines Glossars wichtige Eckdaten und Begriffe der damaligen Zeit zusammengefasst. 

Ein gelungener Kriminalroman mit großer Recherche und interessanten Begebenheiten. Die politischen Ereignisse reißen mit und fesseln. Der Fall konnte mich hingegen nicht komplett überzeugen!

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60 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Die Liebesbriefe von Montmartre

Nicolas Barreau , Sophie Scherrer
Fester Einband
Erschienen bei Thiele & Brandstätter Verlag , 04.09.2018
ISBN 9783851794106
Genre: Romane

Rezension:

Nach zahlreichen Bestsellern hat der Autor "Nicolas Barreau" seinen neuen Liebesroman "Die Liebesbriefe von Montmatre" veröffentlicht und hat eine emotionale, aber auch lebensfrohe Geschichte erschaffen. Erschienen ist das Buch im "Thiele Verlag".


Julien Azoulay verkraftet den Tod seiner Frau Hèléne nur schwer. Der Tod mit dreiunddreißig kommt unerwartet und stellt das Leben des Autors, der eigentlich für seine Liebeskomödien bekannt ist, auf eine harte Probe. Sein Versprechen gegenüber seiner Frau möchte Julien dennoch einhalten - dreiunddreißig Briefe für jedes gelebte Lebensjahr. Auf dem Friedhof am Montmatre versteckt er seine persönlichen Briefe in einem Geheimfach des Grabsteins von Hèléne. Doch eines Tages sind alle Briefe verschwunden. Stattdessen liegt ein kleines Herz am Platz und es folgen noch weitere Antworten. Wer sich wohl dahinter verbirgt?

Nicolas Barreau schreibt mit einem zauberhaften Schreibstil und begeistert mich bereits nach ersten Seiten. Schnell ist man im Geschehen, fühlt sich wie vor Ort und taucht in die Welt von dem Hauptprotagonisten Julien ein. Mit einer Leichtigkeit ohne großem Drumherum lernt man Julien und seinen Sohn kennen und hat den Eindruck man würde sie schon ewig kennen. 

Die Thematik wirkt zu Beginn dramatisch und traurig. Der Verlust von Hèléne ist alles andere als einfach. Julien verkriecht sich und auch sein kleiner Sohn ist voller Sorgen. Trotzdem muss ich sagen, dass das Buch keine schwere Kost ist. Im Gegenteil, neben den gefühlvollen und emotionalen Szenen zeigt die Geschichte die Schönheit des Lebens und beweist, dass es immer wieder einen Weg nach oben gibt. Mit tollen Nebencharakteren wird die Handlung aufgelockert und lädt auch mal zum Schmunzeln ein.

Auch wenn die Romantik im Vordergrund ist, ist das Buch keineswegs kitschig. Die Emotionen werden authentisch geschildert und durch die persönlichen Briefe unterstützt. So bleibt man als Leser im Geschehen und erfährt viel über Juliens tiefste Gefühle. Zusätzlich muss ich einfach die bildliche Veranschaulichung von Paris hinweisen, die nicht hätte besser sein können. Wer einmal da war, spürt nach wenigen Seiten schon die tolle Atmosphäre.

Eine wunderschöne Geschichte, bei der das Ende zwar vorausschauend ist, aber durch den angenehmen Schreibstil, interessanten Charakteren und zauberhafter Kulisse einfach traumhaft und herzerwärmend ist!

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75 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

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Wie ich fälschte, log und Gutes tat

Thomas Klupp
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 04.09.2018
ISBN 9783827013668
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover ist schlicht und hinterlässt bei mir eher einen unscheinbares Gefühl. Doch das Cover trügt, denn der Autor "Thomas Klupp" hat mit dem Roman "Wie ich fälschte, log und Gutes tat" eine amüsante Geschichte geschrieben, die das Leben des Hauptcharakters Benedikt in einem interessantem Stil aufzeigt.

Der 15-jährige Benedikt und seine Kumpels Prechtl und Vince verbringen gemeinsam viel Zeit und sind begeisterte Tennisspieler. Beim Landesfinale schaffen sie es zum Sieg und prompt landen die drei Freunde auf einem Antidrogenplakat. Doch die Realität sieht anders aus, denn die Jugendlichen sind nicht so unschuldig, wie sie zu scheinen mögen. Krasse Partys und abgedrehte Hobbys bringen die Schullaufbahn ins Schwanken. Benedikt muss sich einen Plan überlegen.

Die Jugend ändert sich nie. Das beweist auch dieses Buch. Mit humorvoller und direkter Art erlebt man die Jugend ein zweites Mal und kann vom Schmunzeln kaum wegkommen. In der Ich-Perspektive ist man hautnah beim Geschehen dabei und erfährt Benedikts intimsten Gedanken. Bei einem Jugendlichen in der Pubertät ist das manchmal erschreckend, aber wird mit schwarzem Humor gut auf die Schippe genommen.

Allein die Namen Benedikt, Vince und Prechtl sind für mich amüsant und bringen den heutigen Zeitgeist des Individualismus näher. Die drei Freunde gehören keineswegs zu den 08/15 Schülern. Sie sind für jeden Spaß zu haben, Grenzen ziehen ist ein Fremdwort und auf den Mund sind sie auch nicht gefallen. Authentisch und amüsant habe ich das Schulleben von Benedikt verfolgt. Um sein Schuljahr zu bestehen kommt er auf fantasievolle Ideen, ist er bereit Sünden zu begehen und animiert sich zum Lügen. Von dieser Sorte gehörte ich nicht, trotzdem fand ich es aufregend und lustig seinen Taten zu folgen.

Der Schreibstil ist abgedreht und fällt allein durch die unterschiedliche Groß- und Kleinschreibung auf. Aussagen werden verstärkt, in Frage gestellt und geben teilweise das Gefühl, als würde man ein Tagebuch in der Hand halten. Mit Kraftausdrücken wird nicht gespart und Gedanken von Benedikt werden offen mitgeteilt, was nicht immer mein Geschmack war, aber trotzdem zu seinem Charakter gepasst hat. Natürlich ist vieles überspitzt dargestellt und trifft nicht in allen Situationen zur heutigen Jugend zu. Die Leichtigkeit und den Zeitgeist hat der Autor dagegen absolut getroffen. Das Zitat zeigt es gut auf:

"Zugegeben, ich bin kein Crack auf dem Gebiet. Mädchen und ihre Gefühle ... die sind so ähnlich wie Mathe für mich. Schon beeindruckend irgendwie, aber vor allem halt schwer verständlich."

Ein Roman mit fantasievollen Jugendsünden, schwarzem Humor und einem verrückten Schreibstil! 

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126 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

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Königskinder

Alex Capus
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 20.08.2018
ISBN 9783446260092
Genre: Romane

Rezension:

Der Autor "Alex Capus" hat mit seinem Roman "Königskinder" eine lebhafte und märchenhafte Geschichte geschrieben, die zum Träumen einlädt und mit dem Schreibstil fesselt. Erschienen ist der Roman im "Hanser Verlag".


Max und Tina befinden sich auf einer Autofahrt durch die Alpen. Ein starker Schneefall bringt das Auto zum Stehen und das Paar stellt sich auf eine Nacht mitten in den Bergen ein. Um die Zeit auszuharren beschließt Max eine Geschichte zu der Zeit der französischen Revolution zu erzählen, die genau am selben Ort geschehen ist. Der Kuhhirte Jakob und die Bauerntochter Marie verlieben sich ineinander, jedoch wird dies mit Skepsis betrachtet und verwickelt die Verliebten in ein aufregendes Abenteuer...

Alex Capus widmet sich in seinem eher kurzen Roman gleich mit zwei Geschichten und schafft es sie interessant zu kombinieren, obwohl sie nicht viele Gemeinsamkeiten aufweisen. Im Hier erlebt man ein Pärchen, dessen Beziehung den heutigen Zeitgeist entspricht und in der damaligen Zeit ein Pärchen, dass zwischen den gesellschaftlichen Umständen standhalten muss. 

Das Cover wirkt auf mich eher unauffällig und trifft nicht unbedingt mein Geschmack, doch nach der fesselnden Leseprobe möchte man mehr von der Geschichte erfahren. Alex Capus umschmückt seine Geschichte nicht großartig. Im Gegenteil sein Schreibstil ist zauberhaft ruhig und begeistert mit märchenhaften Zitaten. Auch das aktuelle Zeitgeschehen und die Zeit der französischen Revolution sind mir bildlich vor Augen.

Das langjährige Ehepaar verbringt ihre Zeit gerne gemeinsam, trotzdem sind sich Max und Tina in vielen Dingen uneinig. Um die Zeit zu überbrücken erzählt Max eine Geschichte, die den Roman überwiegend füllt. Hin und wieder taucht man wieder ins Jetzt und erfährt die Gedanken des Ehepaares. Tina hinterfragt Gründe und lenkt die Geschichte zum Teil mit, wodurch beide gelegentlich aneinander geraten. Als Leser kann man sich gut in Tina hineinversetzen, da man selber ebenfalls ein stiller Zuhörer ist.

Im Vordergrund ist aber die Geschichte des armen Jakob, der seine Liebe zu der reichen Marie nicht unterdrücken will. Hier fallen die gesellschaftlichen Unterschiede des 18 Jahrhunderts auf und sorgen für schwere Krisen. Zudem muss Jakob noch das Militär besuchen bis seine Reise nach Versailles führt, die sein Leben verändert. Die Liebe der beiden hört nie auf zu blühen und zeigt, dass sie auch aus Entfernung füreinander da sein können. Auch wenn die Romantik zur Geltung kommt, ist es für mich an manchen Stellen zu kitschig gewesen.

Durch die Verknüpfung zweier Geschichten ist eine interessante Darstellung und abwechslungsreiche Unterhaltung gelungen , die märchenhaft und romantisch ist!

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Elitewahn

Biggi Rist , Liliane Skalecki
Flexibler Einband
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 04.07.2018
ISBN 9783839223093
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Kriminalroman "Elitewahn" wurde von dem Autoren-Duo "Biggi Rist" und "Liliane Skalecki" geschrieben und ist im "Gmeiner Verlag" erschienen. Hierbei handelt es sich um den zweiten Fall und ist die Verknüpfung zum ersten Band "Ausgerottet".


Malie arbeitet als Gärtnerin am Eliteinternat Schloss Waldesruh und bekommt die strengen und brutalen Erziehungen nicht mit. Nur dem jungen Lehrer Malte Jensen bleiben die Vorkommnisse nicht unbemerkt und vertraut seine Vermutungen der Gärtnerin an. Kurze Zeit später wird Malte Jensen tot aufgefunden, angeblich ein natürlicher Tod. Als dann ihre Freundin Lioba ebenfalls eine Leiche in Bezug zum Internats findet, muss mehr hinter den Geschehnissen stecken. Malie und Lioba gehen dem Geheimnis auf die Spur und bringen sich selbst in Gefahr...

Das Autoren-Duo Biggi Rist und Liliane Skalecki haben in ihrem zweiten Fall die Hauptprotagonistin Malie und ihre Freundin Lioba wieder ermitteln lassen. In die Geschichte steigt man durch das Personenverzeichnis durch, kann aber zum dem Vorgänger raten. Da einige Szenen auf dem ersten Fall aufbauen, eignet sich das Hintergrundswissen aus dem Buch "Ausgerottet".

Auch in diesem Krimi beschäftigen sich die Autoren mit einem heiklen und hochaktuellem Thema. Nachdem im Ausgerottet die Umwelt und der illegalie Tierhandel im Fokus stand, ist es diesmal die Rechtspolitik. Ein brisanter Fokus, der in diesem Roman aus Wahrheit und Fiktion spannend, aber auch erschreckend verbunden wird. Durch die Recherchen mit geschichtlichen Ereignissen aus der NS-Zeit und der detailreichen Beschreibung gelingt es dem Autoren-Duo für eine authentische und bildlich vorstellbare Darstellung.

Die Ermittlungen sind durch die sympathischen Hauptprotagonisten interessant zu verfolgen. Mit ausgiebigen Untersuchungen kommen Malie und Lioba Stück für Stück hinters Licht. Die Spannung lässt zu Beginn auf sich warten, wird aber im Laufe der Handlung immer größer. Besonders das Ende war fesselnd, jedoch auch sehr plötzlich und schnell. Hier hätte es sich ruhig mehr auf die Geschichte verteilen können.

Ein gelungener Krimi, der ein hochspannendes und aktuelles Thema anspricht. Besonders die Verschmelzung aus Wahrheit und Fiktion hat mich gepackt. Ich freue mich auf den nächsten Fall mit Malie und Lioba!

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(45)

53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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In Schönheit sterben

Stefan Ulrich
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.08.2018
ISBN 9783548290485
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"In Schönheit sterben" wurde von dem Autor "Stefan Ulrich" geschrieben und ist der zweite Fall von Lokalreporterin Giada Bianchi und ihrem Freund Robert Lichtenwald. Erschienen ist der Kriminalroman im "Ullstein Verlag".


Der reichte Kunstsammler Colosanti wird in seiner Wohnung getötet. Alles weist auf ein mysteriöses Verbrechen, denn den Gerüchten zufolgen hat der Mord einen Zusammenhang zu einer antiken Statue des Adonis. Die Lokalreporterin Giada Bianchi und ihr Freund Robert Lichtenwald nehmen sich der Sache an und ermitteln auf eigene Faust. Doch was hat das Schicksal der jungen Römerin Donatella Fortunata damit zu tun? Ein verzwicktes Geheimnis gibt es zu lüften...

Die Leseprobe verspricht Unterhaltung, aktionsreiche Situationen und die dazugehörige Spannung. Der Vorgänger ist eine klare Empfehlung, nachdem ich andere Meinungen gelesen habe. Da ich ohne Vorahnung an die Geschichte getreten bin, habe ich meine Zeit gebraucht um die Zusammenhänge zu verstehen.

Der Schreibstil des Autor ist interessant und besonders die italienische Atmosphäre wurde detailtreu geschildert. Dass der Autor einige Jahre in Italien gelebt hat, merkt man bei den ganzen Orten, Sehenswürdigkeiten und Namen an. So habe ich gleich zu Beginn ein authentisches Erlebnis. 

Die Charaktere Giada und Robert finde ich sympathisch und werden locker beschrieben. Ihre Art ist lebensfroh und dynamisch. Speziell Giada lässt sich nicht aus der Ruhe bekommen und begibt sich somit leichtsinnig in Gefahr. Die Perspektiven der beiden Protagonisten werden regelmäßig gewechselt, somit bleibt meine Neugier erhalten.

Die Spannung fehlte mir jedoch im Laufe der Handlung. Erst zum Ende erlangt der Leser spannende und packende Szenen. Fesselnd sind die Ereignisse, trotzdem habe ich schon frühzeitig ein Ende erahnen konnte. Auch die Tiefgründigkeit fehlt mir an manchen Stellen. Die kunsthistorischen Fakten zu den Statuen und antiken Daten hätten für mich ausführlicher sein können. Hier wurde es nur oberflächlich angeschnitten.

Als Urlaubslektüre sicherlich eine toller Krimi mit Leichtigkeit und guter Unterhaltung. Spannung bleibt aber eher im Hintergrund!

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(19)

22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Müritz, Mord und Mückenstich

Charly von Feyerabend
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 26.07.2018
ISBN 9783740803919
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Kriminalroman "Müritz, Mord und Mückenstich" wurde von der Autorin "Charly von Feyerabend" geschrieben und ist im "Emons Verlag" erschienen. 


Die Journalistin Frieda möchten ihren Mann Georg mit einem entspannten Camping-Urlaub in der Nähe der Müritz begeistern und steckt dabei ihre Wünsche erstmal zurück. Denn Camping ist nicht ihre Leidenschaft und zudem befindet sich Frieda im 7. Monat ihrer Schwangerschaft. Als dann ausgerechnet ein Toter direkt vor ihrem Zelt aufgefunden wird, ist das Geschrei groß. Ein Herzversagen ist die Ursache, doch Frieda vermutet einen Mord. Jetzt müssen zu ihrer Vermutung nur noch die Beweise her...

Das Krimidebüt der Autorin ist amüsant und lässt sich durch den leichten Schreibstil angenehm lesen. Besonders Frieda ist mir als Person ans Herz gewachsen. Sie ist sympathisch und ihre humorvolle, direkte Art finde ich toll. Obwohl die bereits zweifache Mutter sich bereits zum Ende ihrer dritten Schwangerschaft befindet, merkt man ihr das mit ihrem taffen und mutigen Verhalten kaum an.

Schaurige und blutige Szenen sind in diesem Krimi ausgeschlossen, trotzdem erhält man eine gewisse Spannung. "Eigentlich" ist der Fall des Toten abgeschlossen. Doch die neugierige Journalistin Frieda traut dem Fazit nicht und begibt sich auf eigene Mission. Ihre Ermittlungen sind bildlich nachzuvollziehen. Mit Notizblock, erfundenen Interviews und als Tratschtante erlangt sie auf humorvolle Weise einige hilfreiche Informationen. 

Aus der Ruhe lässt Frieda sich nicht bringen und bleibt ihrer Meinung treu. Außerdem bekommt man im Laufe der Handlung neue Verdächtige dazu, was den Nervenkitzel steigen lässt. Besonders die Frage, ob es überhaupt ein Mord gewesen ist, bleibt bis zum Schluss spannend.

Die Kulisse rund um den Campingplatz "Hexenwäldchen", den es tatsächlich gibt, wird anschaulich beschrieben und gleich zu Beginn auf einer Karte aufgezeigt. Neben Frieda lernt man weitere Personen auf dem Platz kennen und hat die unterschiedlichen Charaktere auf Anhieb vor Augen. Neben den Ermittlungen zeigt der Krimi tolle Facetten, da auch Familie, Liebe und Schwangerschaft ein Teil des Geschehens sind. Besonders die lustige Schwangerschafts-App fand ich zum Lachen.

Amüsante Erzählung, liebenswürdige Hauptprotagonstin und spannende Ermittlungen haben das Krimidebüt vielfältig gestaltet und für tolle Unterhaltung gesorgt! Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.

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52 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Das Geheimnis der Papiermacherin

Andrea Bottlinger
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 13.07.2018
ISBN 9783746634036
Genre: Historische Romane

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57 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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Die Stille der Sterne

Karin Lindberg
Flexibler Einband: 243 Seiten
Erschienen bei Independently published, 14.07.2018
ISBN 9781983084324
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Autorin "Karin Lindberg" hat mit ihrem Roman "Die Stille der Sterne" eine einfühlsame Geschichte geschrieben, die unterhaltsam ist, aber auch überraschende Wendungen hat.

Cameron hat die Liebe und den Schmerz zu ihrem Ex-Verlobten Blake auch nach über drei Jahren nicht aufgegeben. Ihre Gedanken lassen die Vergangenheit nicht los. Bis eines Tages seine Mutter vor ihr steht und sie Cameron ins Krankenhaus zu Blake bittet. Denn Blake kann sich nach seinem Unfall an nichts mehr erinnern. Trotz Leiden und tiefen Wunden möchte Cameron einen Neuanfang wagen. Ohne ihre weise Großmutter wäre Cameron verloren, denn die Geschehnisse der Vergangenheit holen sie schneller ein, als erwartet...

Allein der Titel und das schlichte Cover zeigen, dass dieser Roman von Karin Lindberg eher nachdenklich ist. Neben dem Unfall, sind auch Liebe und Familie ein großes Thema. Aber auch der Mut zu Neuem und zweite Chancen werden nett in die Geschichte eingebaut.

Besonders zu Beginn ist die Geschichte fesselnd, da der Prolog mitten im Geschehen anfängt und Blakes Sicht betrachtet wird. Aber auch im Laufe der Handlung werden, sowohl Blakes, als auch Cameron Seiten gezeigt. Hier erfährt man viel über die Sorgen und die Geheimnisse zwischen den beiden und lernt somit beide gleichermaßen kennen.

Als Leser fiebert man besonders mit dem Zustand von Blake mit. Hier kann man jedoch schnell erahnen, worauf die Geschichte hinausläuft. Der Roman zeigt trotzdem viele Facetten und erhält damit seine Spannung. An sich lässt sich die Geschichte leicht lesen und eignet sich perfekt für Zwischendurch.

Besonders in Camerons Leben kriegt man als Leser große Einblicke und kann ihre Gedanken verstehen. Ich habe mich wie ein Teil der Geschichte gefühlt, da auch bei mir als Leser viele Fragen aufgekommen sind, die Stück für Stück geklärt wurden. Cameron und ihre Großmutter haben ein inniges Verhältnis. Schmerzhafte Schicksale sorgen für Tiefgründigkeit innerhalb der Geschichte, wodurch aber auch die Dramatik steigt. Es bauscht sich speziell zum Ende hin viel auf, was für mich etwas zu schnell ging.

Obwohl die Geschichte ganz schön turbulent und dramatisch ist, habe ich mich wohlgefühlt und bin gerne dem Geschehen gefolgt. Es ist spannend, entspannt und trotzdem emotional!

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119 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

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Der Horror der frühen Medizin

Lindsey Fitzharris , Volker Oldenburg
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 09.07.2018
ISBN 9783518468869
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Autorin "Lindsey Fitzharris" hat Medizingeschichte in Oxford studiert und mit dem Buch "Der Horror der frühen Medizin" eine tolle Mischung aus Biografie des Chirurgen Lister und Informationen über die Vorgehensweise der Medizin im 19. Jahrhundert geschrieben.


Die Anfänge der Medizin sind schockierend und gewaltsam. Man könnte meinen, es handele sich um einen Thriller. Doch die brutalen Behandlungen sind reine Realität. Ohne jegliche Vorahnung und Wissen haben Ärzte praktiziert. Die Chirurgie gehört damals zu den handwerklichen Berufen und gewann kaum an Beliebtheit. Die Krankenhäuser sind überfüllt und auch Krankheiten brechen in nur kurzer Zeit aus. Umso revolutionärer sind die Entdeckungen des jungen Studenten Lister...

Der Titel bringt es auf den Punkt. Das Buch gibt schmerzfrei die Informationen über den Medizinstand und dessen Entwicklung im 19. Jahrhundert wieder. Das Buch eignet sich somit nicht unbedingt für schwache Nerven, auch wenn mal die ein oder andere Szene unterhaltsam geschildert wird. Der Schreibstil lässt sich trotzdem angenehm lesen.

Obwohl das Buch einen hohen Sachanteil beinhaltet, kann man auch als unerfahrene Person dem Geschehen einfach und gespannt folgen. Lindsey Fitzharris ist vom Fach und bringt die Medizin mit Fachwörtern und guten Erläuterungen dem Leser näher. Mit einem Anhang von über 20 Seiten merkt man wie tiefgründig sich die Autorin mit diesem Thema befasst hat.

Der Schwerpunkt liegt jedoch bei dem Chirurg Jospeh Lister und seinem Werk. In den übersichtlichen Kapitel werden über die verschiedenen Methoden seiner Entdeckungen eingegangen und so anschaulich erzählt, dass man die Szenarien genau vor Augen hat. Die Praxis in den Operationssälen wird schaurig und erschreckend beschrieben. Neben zahlreichen Besuchern war Hygiene und Narkosen ein Fremdwort. Auch wenn manche Situationen ekelhaft und brutal waren, konnte ich das Buch kaum aus der Hand halten.

Erst durch Listers Neugier und Lust nach Neuem werden die grausamen Methoden von anderen Perspektiven beleuchtet. Doch bis zu seinem Erfolg und seiner Anerkennung ist es ein steiniger Weg, den man als Leser gespannt und aufgewühlt verfolgt. Die Vorstellung, dass dies weniger als 200 Jahre zurückliegt, ist nur schwer zu glauben und macht das Buch noch interessanter.

Neben einem tollen Leseerlebnis erhält man mit diesem Buch zusätzlich ein spannendes Allgemeinwissen und die Erklärung zu bis heute benutzten Anwendungen. Der Horror hat sich gelohnt!

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Meerjungfrauen morden besser

Tatjana Kruse
Flexibler Einband: 314 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 09.07.2018
ISBN 9783458363552
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In dem Kriminalroman "Meerjungfrauen morden besser", der von der Autorin "Tatjana Kruse" geschrieben wurde, ermitteln wieder die K&K-Schwestern in einem neuen Fall. Erschienen ist das Buch im "Insel Verlag".


Die Zwillingsschwestern Konny und Kriemhild werden von drei unbekannten Männern bedroht, sie sollen den versteckten Schatz von Kommodore, Kriemhilds verstorbenen Ehemann, aushändigen. Beide wissen von nichts und begehen sich auf einen Roadtrip auf die Suche nach dem Schatz. Neben der Harley ist noch ihr Nacktkater Amenhotep und der Kommodore im Handstaubsauger dabei. So steht der abenteuerlichen Reise nichts im Weg, wären da nicht die Schurken im Rücken...

Tatjana Kruse ist mir durch ihre amüsanten und skurrilen Krimis bekannt und steckt in ihre Charaktere viel Aufwand und Liebe. Der Vorgänger der beiden K&K-Schwestern ist mir zwar nicht bekannt gewesen, trotzdem bin ich schnell in die Geschichte eingestiegen und war nach kurzer Zeit gefesselt.

Konny und Kriemhild sind Zwillinge, wurden aber beide durchdacht absolut verschieden dargestellt. Ihre lustigen Meinungsverschiedenheiten und Interessen necken immer mal wieder aneinander. Auch in ihrem hohen Alter sind die beiden Schwestern spaßig unterwegs und lassen sich von nichts und niemanden etwas gefallen. Die drei Schurken haben eindeutig nicht die Rechnung mit so taffen Frauen gemacht.

Auch das Antreffen auf Leichen innerhalb ihres Roadtrips bringen die Frauen nicht aus der Fassung, denn unterkriegen lassen sie sich auf keinen Fall. Der Roadtrip ist aber auch dank Kater Amenhotep mit Komplikationen besehen. Dazu kommt man dann noch Papagei Chuck Norris und das Chaos ist vorprogrammiert. Die Szenen sind so lustig und bildlich beschrieben worden, sodass ich kaum mit dem Lachen aufhören konnte. 

Besonders Tatjana Kruses Schreibstil finde ich beeindruckend. Die Mischung aus guter Spannung ohne tiefgründige Ermittlungen und die humorvollen Situationen mit den K&K-Schwestern hat mich bis zum Schluss nicht loslassen können. Neben dem angenehmen und lockeren Schreibstil sind auch die Kapitelnamen durchdacht und lustig gewählt ("Der Amoklauf der bösen Heinzelmännchen"). Die K&K Schwestern wirken durch ihre Art authentisch und auch die regionale Atmosphäre von Hamburg ist geschaffen.

Die Spannung fesselt bis zur letzten Seite, die Charaktere sind lustig und skurril und werden mit einem grandiosen Humor umschmückt. Ich freue mich auf die nächsten Fälle von Konny und Kriemhild!

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94 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

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Nie wieder Amore!

Tessa Hennig
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.07.2018
ISBN 9783548290928
Genre: Humor

Rezension:

Der Roman "Nie wieder Amore!" wurde von der Autorin "Tessa Hennig" geschrieben und ist im "Ullstein Verlag" erschienen. Die Geschichte ist humorvoll und bringt Urlaubslaune. 


Die pensionierte Apothekerin Moni hat als Rentnerin viel Zeit zum Nachdenken. Ihre Apotheke leitet mittlerweile ihre Tochter und aus ihrem Haus wurde ein Leben in einer kleinen Wohnung. Ein plötzlicher Anruf aus Italien bringt Moni wieder in Schwung. Ihre große und verstorbene Liebe Vincenzo soll gar nicht tot sein. Der Schock sitzt tief. Moni kann das nicht glauben und begibt sich mit ihrem Enkel Jan auf die Reise nach Sizilien. Denn da soll Vincenzo eine Orangenplantage besitzen. Behörden und Mafiosi werden ihr ebenfalls zum Verhängnis. Doch Moni stellt sich der Herausforderung...

Tessa Hennig erzählt mit einer tollen Leichtigkeit von der pensionierten Moni, die ihr Leben als Rentnerin eher mittelmäßig schätzt. Denn Moni ist für ihr Alter taff, fit und ist für jedes Abenteuer zu haben. Ihr Traum von ihrer großen Liebe vergisst sie dabei nicht und schwelgt gerne in ihren Erinnerungen. Auch ihre Tochter Tanja lernt man kennen und merkt zügig, dass die beiden Charaktere nicht unterschiedlicher sein könnten. Die Verschiedenheiten führen häufig zu Reibereien zwischen den beiden, die aber amüsant und lustig verpackt sind.

Der Tod von Vincenzo kam genau so schnell, wie die Information, dass er doch noch lebt. Für Moni kein einfacher Schritt, aber ihr ist klar, sie muss sich auf die Suche nach ihm begeben. Die Gedanken und Gefühle bei den Erlebnissen sind authentisch und toll beschrieben. Zum Glück hat sie Jan mit sich, der ihr eine großartige Hilfe ist.

Die Spannung ist durch diese plötzliche Information natürlich gegeben. Gerne möchte man mehr erfahren und wissen, was es für Gründe für sein Abtauchen gibt. Aber neben der Suche geraten auch familiäre Probleme und die Situation bei Monis Gastfamilie in den Vordergrund. Dadurch kommt es zu einer abwechslungsreichen Handlung. Die anderen Charaktere werden häufig in den Fokus gesetzt und verdrängen manchmal das eigentliche Ziel, was aber keinen Schaden nimmt.

Der Humor wird eher durch lustige Szenen betont und ist meines Erachtens nach nicht in jeder Szene eingebunden. Eine tolle Urlaubslektüre ist es dennoch, da die Landschaft in Italien grandios beschrieben wird. Nach wenigen Seiten möchte man am liebsten sofort hinreisen und ist auf Anhieb von der Atmosphäre gefesselt. Ich konnte es mir so schön bildlich vorstellen.

Ein unterhaltsamer, spannender Urlaubsroman perfekt für die heißen Sommertage. Moni kann man einfach nur gerne haben!

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Der Duft des Lebens

Clara Maria Bagus
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ullstein Leben, 10.08.2018
ISBN 9783963660016
Genre: Romane

Rezension:

"Der Duft des Lebens" ist ein Roman von der Autorin "Clara Maria Bagus", der im "Ullstein Verlag" erschienen ist. Es ist eine unscheinbare Geschichte, die durch ihre märchenhafte Erzählung fasziniert. 


Aviv, ein Glasbläser, erhält einen großen Auftrag von dem Arzt Kaminski. Innerhalb kurzer Zeit soll er fünfzig Glasfläschen herstellen. Kaminski möchte diese für Seelen verwenden und aus sich einen perfekten Menschen kreieren. Aviv findet Kaminskis geheimnisvolle Idee heraus und versucht die Seelen-Sammlung zu befreien. Doch wird er es mit Kaminski aufnehmen können...

Die Autorin Clara Maria Bagus erschafft eine faszinierende Geschichte, die tatsächlich Ähnlichkeit zu "Das Parfüm" vorweist. Im Vordergrund steht das Menschsein, die zugehörigen Seelen und die Vollkommenheit. Mit poetischer Sprache hat man das Empfinden, man liest ein Märchen.

Innerhalb der Handlung wird zwischen den Perspektiven von Aviv und Kaminski ständig gewechselt, sodass man beide besser versteht und ihre Absichten verfolgen kann. So hat man den Eindruck von einer gewissen Spannung. Durch die tiefgründige und detailreiche Erzählung der beiden Charaktere und das Menschsein regt der Roman zum Nachdenken an und beweist viele Weisheiten, die alltäglich einsetzbar sind. Schöne Zitate sind ein Teil der Geschichte und sind perfekt eingesetzt worden.

Obwohl mir die poetische Sprache und das Märchenhafte gefallen hat, bin ich trotzdem nicht mit der Geschichte warm geworden. Die ständigen Perspektivwechsel werden mit der Zeit langatmig und sorgen nicht für durchhaltende Spannung. Fesseln konnte mich der Roman nicht, da es zu vielen Wiederholungen kommt und ich den Eindruck hatte, ich würde mich in einer Endlosschleife befinden.


Tiefgründige Literatur und traumhafte Zitate, jedoch keine erhoffte Spannung und zu große Vorahnung. Die märchenhafte Erzählung wurde durch langatmige Pausen anstrengend!

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64 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Verrücktes Herz

Liv Eiken
Flexibler Einband: 216 Seiten
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 19.07.2018
ISBN 9783945362419
Genre: Romane

Rezension:

Der Roman "Verrücktes Herz" wurde von der Autorin "Liv Eiken" verfasst und ist im "FeuerWerke Verlag" erschienen. Mit seinen 216 Seiten ist es ein leichter Roman über Freundschaft und Liebe.


Avas Alltag dreht sich nur um ihre Kinder und ihren Mann. Ruhe für sich findet sie kaum. Ihr Mann Marcus ist ihr keine große Hilfe und geht unerwartet fremd. Auch ihre Kinder schätzen ihre Arbeit nicht, sodass Ava in ein tiefes Loch fällt. Es bleibt ihr keine Wahl, sie braucht eine Auszeit. In einer Klinik erhält sie Therapiestunden und lernt neue Menschen mit unterschiedlichen Sorgen kennen. Als sie dann noch den netten Lars über den Weg läuft, kann sie ihr Glück kaum glauben. Aber wie soll sie ihm verheimlichen, dass sie doch eigentlich zu den Durchgeknallten gehört? Und wird sie jemals in ihre altes Leben zurückfinden?

Die Idee hinter der Geschichte habe ich interessant und unterhaltsam gefunden. Auch das Cover hat mir auf Anhieb gefallen, da es den Eindruck hinterlässt, es handele sich hier um eine lustige Liebesgeschichte. Doch nach dem Lesen ist es schwer einzuschätzen, in welche Richtung die Handlung gehen sollte.

Durch die kurzen Handlungen befindet man sich schnell mitten im Geschehen und schon bald ist Ava bereits in der Klinik. Ihre Probleme und Sorgen wirken auf mich immer wieder unterschiedlich. Im einen Moment sind die Szenen sehr nachdenklich und emotional. Hier erfährt man viele Gefühle und lernt Ava besser kennen. Im nächsten Moment wird es leicht und oberflächlich betrachtet, sodass ich viele Momente nicht wirklich ernst nehmen konnte.

Innerhalb der Therapie wächst dafür Ava über ihre Grenzen und wagte neue Schritte. Dank ihrer Mitbewohner entsteht eine schöne Freundschaft, da alle tiefe Schicksale in ihrem Leben erlebt haben. Somit vermittelt die Geschichte neben der Freundschaft, Vertrauen und Zusammengehörigkeit. Von Kapitel zu Kapitel erfährt man die Fortschritte der Therapie und lernt auch die Nebenrollen besser kennen.

Die Liebe steht für mein Empfinden eher im Hintergrund, wird aber zum Ende hin immer mehr verstärkt. Die Zuneigung zu Lars konnte ich nachvollziehen und wurde toll bildlich beschrieben. Trotzdem wirkte es hier an vielen Stellen nicht authentisch. Besonders zum Ende ging alles sehr schnell. So war mir das alles zu sehr "rosa Welt" und unrealistisch.

Der Schreibstil war leicht und locker. Besonders als nette Urlaubslektüre kann ich dieses Buch empfehlen. Avas Alltag wurde detailreich beschrieben, sodass man sich gut mit den Charakteren identifizieren konnte. Auch mit lustigen Challenges bietet die Geschichte eine gewisse Unterhaltung. Leider haben die Klischees und positive Stimmung nicht so echt gewirkt.

Das Buch zeigt die Höhen und Tiefen des Lebens und beweist, dass man nur einmal lebt. Genau so wagen Ava und ihre Freunde ein neues Abenteuer und zeigen, wie wichtig Freundschaft ist!

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

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Tot im Winkel

Ella Dälken
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.07.2018
ISBN 9783453421653
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Tot im Winkel" ist bereits der zweite Fall von Cosma Pongs und wurde von der Autorin "Ella Dälken" verfasst. Erschienen ist der Kriminalroman im "Heyne Verlag".


Die Düsseldorfer Kriminalpolizei reist für ein Seminar zu einem abgelegenen Landgasthof. Auch Cosma Pongs verschlägt es mit ihren Autorenfreunden in das einsame Hotel. Ihre Tochter Paula, die zu den Kommissaren gehört ist davon sichtlich nicht begeistert. Das kann doch kein Zufall sein? Paula ist genervt. Ausgerechnet ihre Mutter vermutet einen bevorstehenden Fall und lässt die Ermittler kaum in Ruhe. Doch wie es der Zufall so will, passiert tatsächlich ein Unfall und das genau vor Cosmas Augen. Hierbei muss es sich um Mord handeln, da ist sie sich sicher.

Der Einstieg in die Handlung hat mich nach kurzer Zeit begeistert und auch der gewisse Dialekt gibt der Geschichte eine regionale Atmosphäre. Obwohl ich den vorherigen Fall nicht kenne, fiel es mir nicht schwer die Personen zuzuordnen und mich zurechtzufinden. Da die Handlung authentisch geschildert wird, konnte ich mir die Kulisse schnell vorstellen.

Das Mutter-Tochter-Gespann ist amüsant zu verfolgen und garantieren für eine gute Unterhaltung. Cosma und Paulas Tagesabläufe in dem Landgasthof werden abwechselnd mit den Kapiteln geschildert. Dadurch ist man sowohl bei den "richtigen" Ermittlungen, als auch bei der Hobbydetektivin hautnah dabei. Umschmückt werden die Kapitel dabei mit interessanten Hinweisen und auch die Namen den Nebenrollen, wie Doc Fischgrät", sind witzig herausgearbeitet. Die Sticheleien zwischen den beiden Hauptprotagonisten haben mich immer mal wieder zum Schmunzeln gebracht und lockern die Handlung.

Die Autorin gibt mit ihrem Schreibstil eine gewisse Spannung und Nervenkitzel. Dicht bei der Suche des Täters erfährt der Leser immer wieder neue Hinweise. Den Mörder zu stellen ist nämlich gar nicht so einfach. Die Kombination aus Kommissare und Hobbydetektive geben eine gute Mischung. Für lustige Unterhaltung wird besonders von Cosma und ihrem Team gesorgt. 

Die amüsante und packende Kriminalgeschichte wird mit einem tollen Ende abgeschlossen und sorgt für tolle Lesestunden. Auch ohne Vorkenntnisse hatte ich viel zu lachen und mitzurätseln!



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25 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

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Brot backen mit Emmer, Einkorn und Co. im Brotbackautomaten

Mirjam Beile
Flexibler Einband: 124 Seiten
Erschienen bei Verlag Eugen Ulmer, 18.01.2018
ISBN 9783800133871
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Sachbuch "Brot backen mit Emmer, Einkorn und Co. im Brotbackautomaten" wurde von der Autorin und Bäckerin "Mirjam Beile" geschrieben und zeigt einfache und schnelle Rezepte mit fast vergessenen Getreidesorten. Ein Brotbackautomat ist dabei hilfreich. Erschienen ist das Buch im "Ulmer Verlag".


Nachdem viele Getreidearten in Vergessenheit geraten sind, wandert nun der Trend zur bewussten Ernährung und lässt alte Sorten, wie Emmer, Einkorn und Dinkel, wieder aufblühen. Schnell und einfach bietet dieses Buch eine Vielfalt von Rezepten für den Brotbackautomat an. Die gelernte Bäckerin und Konditorin Mirjam Beile erklärt die Vorgehensweise Schritt für Schritt und gibt zudem hilfreiche Tipps rund um das Ur-Getreide. Mit übersichtlichen Portraits und Eigenschaften der Ur-Getreidearten erfährt man einige Informationen und kann diese gezielt nutzen.

Anfänger und Fortgeschrittene werden mit diesem Buch gut zurechtkommen. Neben den Portraits befinden sich alle Rezepte in 6 Oberthemen. Die Auswahl ist dabei nicht klein. Ur-Brote lassen sich mit verschiedenen Möglichkeiten herstellen. Neben Sauerteig und Hefe lernt man auch die Herstellung mit Backferment und Backpulver kennen. Für Süßigkeiten-Liebhaber befinden sich zum Ende hin das interessante Kapitel "Süße Gebäcke mit Urgetreide".

Für Einsteiger sind zu Anfang vor den Rezepten noch nützliche Tipps und Tricks. Außerdem werden die Basics rund um den Brotbackautomat erklärt. Hier finde ich es gut, dass nicht speziell für ein bestimmtes Modell geworben wird. Arbeitsschritte und die Funktion werden in wenigen Schritten erläutert. Besonders toll finde ich hier auch die Bezeichnung der Mehltypen und die Anzahl an Ersatz-Zutaten, falls man die Produkte nicht zur Verfügung oder zu Allergien neigt. Somit geht die Bäckerin auch viele Ernährungen ein und beweist unkomplizierte Backküche.

Falls man keinen Backautomaten besitzt sind zwar die Rezepte ebenfalls möglich, stellen sich aber für mich trotzdem als schwierig heraus. Denn Backtemperatur und Zeit werden nicht angegeben. Dabei muss man dann tatsächlich auf sein Gefühl vertrauen. Ich denke für Anfänger ohne Automat sicherlich schwierig.

Die hellen und detailreichen Bilder geben aber eine gute Unterstützung und sorgen für Gelingen. Der Ulmer Verlag hat immer eine tolle Struktur ihrer Bücher, sodass man sich zügig zurechtfindet und die Rezepte schnell ausfindig macht. Die bunten und deutlichen Überschriften sorgen für entspanntes Lesen.

Brot-Liebhaber sind mit diesem Buch vollsten bedient und erfahren eine große Vielfalt an Rezepten. Zudem werden hier die Ur-Getreide neu aufgelegt und frisch zubereitet!


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76 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Planst du noch oder liebst du schon?

Susan Mallery , Ivonne Senn
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 02.07.2018
ISBN 9783956498183
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Planst du noch oder liebst du schon?" ist ein Liebesroman und der Auftakt der Happily Inc Reihe von der Bestseller-Autorin "Susan Mallery". Erschienen ist das Buch im "Mira Taschenbuch Verlag".


Am Rande der kalifornischen Wüste befindet sich die kleine Stadt Happily Inc. Pallas Saunders verbringt hier gerne ihre Zeit als Weddingplanerin, denn der Ort ist für prachtvolle Hochzeiten bekannt. Ihre eigene Liebe schraubt sie dabei zurück. Als sie den Künstler Nick Mitchell, der nur vorübergehend in Happily Inc ist, begegnet, ist sie fasziniert. Um seine Zeit zu überbrücken fängt Nick als Holzliebhaber bei ihr an und bringt Pallas auf zauberhafte Gedanken.

Dieser locker, leichte Liebesroman ist ein schöner Start in die Happily Inc Reihe. Neben den Hauptcharakteren Pallas und Nick lernt man noch viele weitere Personen aus dem Ort kennen, sodass man sich die ein oder andere Fortsetzung bereits denken kann. Auch hier hat Susan Mallery ihren unverkennbaren Schreibstil. Die Unterhaltung und Spannung ist daher ab den ersten Seiten vorhanden. Happily Inc ist ein romantischer und interessanter Ort und beweist vollen Charme.

Die Geschichte ist natürlich nicht anspruchsvoll und kompliziert verstrickt, da hier eher die Leichtigkeit und Liebe im Vordergrund steht. Für ein Sommerroman lässt sich dieses Buch ideal für eine Reise empfehlen, bei der man einfach nur abschalten möchte. Wer bereits die Fool's Gold Reihe mochte, wird hier auch mit Zufriedenheit bedient. Pallas Sorgen kreisen neben der Liebe, auch um ihre Arbeit und ihren nicht einfach Familienalltag. Besonders die Beziehung zu ihrer harten Mutter macht Pallas zu schaffen. Als Leser erfährt man ihre Gefühle und auch ihre Gedanken werden authentisch geschildert.

Pallas und Nicks Verhältnis wird jedoch überwiegend in den Fokus gestellt und begleitet den Leser bis zum Schluss. Stück für Stück sind Pallas und Nick aneinander geraten und beweisen volle Leidenschaft. Susan Mallery versucht die Liebe dabei aber nicht zu dick aufzutragen, auch wenn kitschige Momente nicht fehlen dürfen. Besonders das Ende hat mich nicht ganz packen können, da es mir an manchen Stellen doch zu schnell ging.

Neben dem zuckersüßen Cover habe ich auch eine zauberhafte Geschichte für entspannende Momente gelesen, die auch andere Susan Mallery Fans begeistern wird!

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52 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube

Alessia Gazzola , Renée Legrand
Flexibler Einband
Erschienen bei Thiele & Brandstätter Verlag , 01.08.2018
ISBN 9783851794076
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Sommerroman "Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube" wurde von der Autorin "Alessia Gazzola" geschrieben und ist im "Thiele Verlag" erschienen. 


Emma de Tessent hat den Traum von einer erfolgreichen Karriere als Filmproduzentin und von einer Villa in Rom, die mit Glyzinien bewachsen ist. Leisten kann sie sich das nicht, denn Emma hat nur eine Stelle als schlechtbezahlte Praktikantin bei der Firma Fairmont. Ausgerechnet dann möchte die Filmfirma ihren Arbeitsvertrag nicht verlängern. Emma sieht schwarz. Aber ihr bleibt nichts anderes übrig, Emma muss ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Gleich nach wenigen Seiten wirkt es als würde man Emma schon ewig kennen. Mit der Ich-Perspektive und ihrer authentischen Art kann man sich auf Anhieb mi ihr identifizieren und das auch wenn man nicht in ihrem Alter ist. Der locker, leichte Schreibstil unterstützt dieses Gefühl und gibt ein angenehmes Leseerlebnis.

Die Geschichte startet lustig und amüsant. Immer wieder kommt es zu unterhaltsamen Szenen. Emma tritt von einem Fettnäpfchen in das nächste und ist sichtlich mit ihrem Alltag überfordert. Es zeigt sich schnell, dass es nicht nur positive Momente im Leben gibt. Neben dem steinigen Weg lernt Emma zum Glück auch liebenswerte Personen kennen.

Zu den Hochs und Tiefs des Leben darf in dieser Sommerlektüre auch nicht das Thema Liebe fehlen. Den Traummann hat Emma zwar noch nicht gefunden, dafür geraten Dr. Scalzi und Emma immer wieder aneinander und scheinen sich zu Beginn nicht unbedingt zu verstehen. Doch Zufälle lassen das Schicksal wandeln und werden interessant verpackt.

Da die Autorin selber Italienerin ist, ist mir zu Beginn die Kulisse nicht aufgefallen. Auch die Stadt Rom wird nur oberflächlich beschrieben und steht eher im Hintergrund. Die regionale Atmosphäre steht mehr im Hintergrund.

Spannend verpackter Liebesroman mit großer Unterhaltung und Geheimnissen. Perfekt für die sonnige Jahreszeit! Nur das Ende ging mir zu schnell.

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Tote Bosse singen nicht

Vera Nentwich
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Nentwich, Vera, 29.06.2018
ISBN 9783981880625
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Kriminalroman "Tote Bosse singen nicht" ist der vierte Fall der Sabine Hagen Reihe und wurde von der Autorin "Vera Nentwich" geschrieben.


Sabine Hagen versucht ihre Detektei mit allen Mitteln über Wasser zu halten. Um ihre Bekanntheit zu erhöhen, trifft sie sich mit anderen Unternehmern. Dabei erhält sie ungewöhnliche Informationen über den Tod ihrer Eltern. War es doch kein Unfall, sondern Mord? Auf der Suche nach weiteren Hinweisen wird Biene mit einer Leiche konfrontiert. Da meint es jemand ernst. Sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen und den Fall lösen. Wenn da nicht ihre privaten Probleme im Weg stehen würden. Wird Sabine Hagen den Tod ihrer Eltern aufklären können?

Wer Vera Nentwichs Schreibstil kennt und Lust auf eine große Portion Humor hat, ist hier genau richtig. Da ich bereits die letzten beiden Bände der Reihe gelesen habe und gleich zu Beginn bekannte Personen auf einen treffen, ist mir der Einstieg in die Handlung nicht schwer gefallen. Sabine Hagen ist mir in ihren vorherigen Fällen gleich ans Herz gewachsen.

Die Mischung der Erzählung ist aufregend und unterhaltsam. Sabine Hagen hat sich als Hobbydetektivin selbstständig gemacht und führt mit ihrem besten Freund Jago eine kleine Detektei. Biene ist dabei durch ihre authentische Rolle bekannt und begegnet lustigerweise innerhalb der Geschichte immer wieder auf eine Leiche. Neben ihrer tollpatschigen Art als Detektivin bleibt aber auch ihr Alltag nicht verschont. 

Die Geschichte besteht zwar überwiegend aus spannenden Ermittlungen, wird aber begleitet von Bienes Alltagsproblemen. Neben ihrer herzlichen Oma, einer der lustigsten Nebenrollen, wird auch ihr Freund Jochen, der Bienes Vorhaben eher weniger nachvollziehen kann, immer mal wieder erwähnt. Die Erzählung bleibt hier auch weiterhin amüsant und locker. Daher ist es eher ein leichter, aber dafür ein sehr unterhaltsamer Krimi.

Lesespaß und ein gewisser Nervenkitzel ist in dem Kriminalroman garantiert. Mitfiebern und lachen kann man mit Sabine Hagen auf jeden Fall gut!

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