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57 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

thriller, vatikan, lux domini, rom, kirche

Lux Domini

Alex Thomas
Fester Einband: 447 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 20.04.2011
ISBN 9783764503697
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Habe vor wenigen Tagen Lux Domini beendet und muss das erst mal sacken lassen. Das Buch verlangt einem einiges ab, denn es ist nicht ganz einfach die vielen "Mitwirkenden" und ihre Stellung zu- bzw. untereinander über die Dauer des Buches zu behalten.

Es ist toll geschrieben, die einzelnen Charaktere sind hervorragend rausgearbeitet und man kann es eigentlich kaum aus der Hand legen weil man wissen möchte, wie die verschiedenen Fäden denn nun zueinander passen. Dabei ist es jedoch nicht reißerisch aufgemacht, so dass man vor seinem inneren Auge förmlich den Hollywoodfilm schon ablaufen sieht.

Es handelt sich um einen sehr spannenden Vatikanthriller, der einen sehr interessanten Ansatz verfolgt und den ich jedem empfehlen kann. Auch denen, die denken: Schon wieder??? Falsch gedacht!!! Dieses Buch hat nichts mit den Büchern von Dan Brown und deren Plagiaten zu tun.

Mir hat es jedenfalls ausgezeichnet gefallen. Und da die Fortsetzung schon in Arbeit ist, bin ich wirklich sehr gespannt, wie es weitergehen wird.

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301 Bibliotheken, 5 Leser, 5 Gruppen, 20 Rezensionen

schottland, liebe, zeitreise, 18. jahrhundert, fantasy

Wind der Zeiten

Jeanine Krock
Flexibler Einband: 558 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2011
ISBN 9783453534001
Genre: Fantasy

Rezension:

Als ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich: Oh, das hört sich aber ziemlich nach Diana Gabaldon an. Doch da ich den Schreibstil der Autorin mag, habe ich das Buch trotzdem gekauft. Zumal ich die Romane von Diana Gabaldon um Jamie und seine Claire auch verschlungen habe.

Johanna, eine wohlhabende deutsche Frau fährt nach einer gescheiterten Beziehung mit einem - wie wir später erfahren - rücksichtslosen Egomanen zu ihrer Freundin nach Schottland. Schon bei ihrer Ankunft und auch während der ersten Wochen wird sie mehrfach von einem Fremden vor ihrer eigenen Tolpatschigkeit gerettet. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen, weiß aber nicht warum und außerdem verschwindet dieser gut aussehende Mann ärgerlicherweise immer sofort wieder. Bei einem Reitausflug zu einem Feenkreis begegnet sie ihm wieder. Sie fällt in einen Bach, er leiht ihr sein Plaid, Wind kommt auf und plötzlich sind die beiden im Jahr 1728 und werden dort ziemlich rauh von Highländern begrüßt. Während Alan während der Zeitreise scheinbar vergessen hat, was vorher passiert ist weiß Johanna das noch sehr genau. Alan entpuppt sich als wichtiger Clanchief und nimmt sie mit auf sein Castle. Johanna hält das alles für ein gut gemachten Historienspiel, bis sie nach einer Weile auf einmal begreift, dass sie wirklich in der Vergangenheit gelandet ist. So nimmt das Schicksal seinen Lauf...

Gleich nachdem ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich mich rettungslos verliebt. Nein, nicht in den geheimnisvollen Fremden. Zum einen in Brandubh, ein ziemlich verstörtes Prachtpferd und vor allem in den Schauplatz des Romans. Vielleicht liegt es daran, dass ich sowieso einen starken Hang zu England, Irland und Schottland habe, aber ganz sicher haben die grandiosen Landschaftsbeschreibungen der Autorin dazu beigetragen. Ich habe es selten erlebt, dass ich so in ein Buch eintauchen konnte und wirklich alles um mich herum vergessen habe. Ich war buchstäblich dort. Habe das Castle, die Landschaft, die Menschen und Tiere vor mir gesehen. Fazit: Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen. Allerdings sollte man in diesem Fall nicht allzuviele Fantasy-Elemente erwarten. Die sind sehr rar gesät. Mich hat das nicht gestört, aber für alle die die Autorin aus der Fantasyecke kennen könnte das evtl. entäuschend sein.

Ein kleines Manko an diesem schönen Buch ist höchstens, dass man für meine Begriffe zu wenig von den Hauptpersonen erfährt. Es gibt zwar diese magische Anziehungskraft der beiden, aber im Grunde wird nicht so richtig klar wo das herkommt und hinführt.

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