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102 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

london, krimi, magie, polizei, fantasy

Rivers of London

Ben Aaronovitch
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Orion Publishing Co, 10.01.2011
ISBN 9780575097568
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(126)

296 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 63 Rezensionen

hexen, fantasy, half bad, sally green, jugendbuch

HALF BAD - Das Dunkle in mir

Sally Green , Michaela Link
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei cbj, 31.03.2014
ISBN 9783570158425
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Nathan ist ein Halbblut, seine Mutter war eine weiße Hexe, sein Vater ein schwarzer Hexer. Deswegen wird er von der Regierung seit seiner frühesten Kindheit beobachtet. Kaum einer außerhalb seiner Familie vertraut ihm und auch in seiner Familie wird er nicht nur geliebt, den manche geben ihm die Schuld an dem Tod seiner Mutter. So wächst er nicht nur in liebender Umgebung auf, sondern lernt auch die Abneigungen von Anfang an kennen. Kurz vor seinem 17. Geburtstag muss er sich entscheiden, beide Fraktionen, weiß und schwarz, jagen ihn und er weiß nicht, wohin er gehört. Er kennt seinen Vater nicht, aber er wünscht sich, dass er sein Vater währe.

Ich denke über das Buch:
Ich bekam das Buch über eine Leserunde bei Katze mit Buch, ich fand diesen Konflikt, schwarz und weiß in Nathan sehr interessant. Ich habe mich gefragt, was dies Autorin machen wird, mit diesem nicht mehr ganz gängigen Konflikt.
Das Cover zeigt das Schwarze und das Weiße und ein Grau dazwischen, mit Blut in Wasser wurde ein Gesicht geschaffen, das mehr auf der schwarzen Seite liegt. Ich persönlich mag das Cover, aber ohne die Geschichte, versteht man das Bild nicht genau.
Das Buch ist insgesamt in 6 Teile eingeteilt, jeder Teil beschäftigt sich mit einem anderen Abschnitt von Nathans Leben. Der erste Teil bildet die Gegenwart, dann kommt der Blick über seine gesamte Vergangenheit, der dritte Teil setzt an den Ersten an. Im vierten Teil bekommt Nathan seine Freiheit zuspüren, im vorletzten Teil lernt man einen Freund kennen und im letzten Teil wird Nathan 17.
Der erste Teil ist aus einer vollkommen ungewohnten Perspektive geschrieben und man wird in eine Szene hineingeworfen. Alles wird im 'Du' erzählt, man erfährt kaum etwas über Gefühle und Umstände, man muss die Szene, so wie sie ist, verstehen. Im Nachhinein kann man diesen ersten Teil als Prolog verstehen, er wirkt so und nach diesem Abschnitt wird auch alles im 'Ich' beschrieben. Trotzdem bleibt der Schreibstil für mich ungewohnt und erst über das Buch hinweg konnte ich mich an den Stil der Autorin gewöhnen.
Mir fiel es schwer in die Geschichte zu kommen, mir war Nathan lange unsympathisch und ich konnte nicht viel mit ihm anfangen, was wahrscheinlich an seinem Seelenzustand der Zerrissenheit lag. Sobald er eine Aufgabe hatte, wurde es für mich leichter dem Geschehen zu folgen, dann konnte ich die Geschichte eintauchen.
Die Übersicht, die man im zweiten Teil über Nathans Leben bekommt, ist sehr hilfreich, man kann ihn kennenlernen, erfährt etwas über seinen Hintergrund. Man kann versuchen ihn zu verstehen und denken, dass die ganzen Handlungen nur absurd sind, weil alles entweder Schwarz oder Weiß ist, es gibt nichts dazwischen.
Jessica, die Schwester von Nathan muss dies immer wieder verdeutlichen und bildet ihn so verzerrt ab.
Nathan ist ein Protagonist, den man nicht so oft hat, er ist unsicher und weiß nicht, wohin er gehört, der Weiße Rat weiß ebenso nicht, wie er ihn behandeln soll und deswegen haben sie Angst. Diese Angst wirkt sich unglaublich stark auf Nathan aus, weil er so nicht normal aufwachsen kann und immer das Gefühl hat, etwas Böses zu sein, auch wenn er es nie wollte.
Nach dem Ende des Buches musste ich mich fragen, was das ganze eigentlich sollte. In seinem persönlichen Kampf kommt Nathan kaum weiter, nur ein Ding hat er gelernt. Ich frag mich, wie es im nächsten Band weitergeht, denn es muss weiter gehen.

Fazit:
Eine Geschichte über gegebenes Weiß und Schwarz und den Weg für etwas dazwischen. An den Schreibstil muss man sich gewöhnen und auch an den seltenen Protagonisten. Von mir bekommt die Geschichte 3 von 5 P wie Punkten.

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253 Bibliotheken, 50 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

fantasy, drachen, intrigen, game of thrones, untote

Game of Thrones Boxed Set

George R. R. Martin
Flexibler Einband
Erschienen bei Random House, 09.05.2011
ISBN 9780345529053
Genre: Fantasy

Rezension:  
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105 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

seuche, tod, dystopie, liebe, romance

Das Lied des roten Todes - Das Mädchen mit der Maske

Bethany Griffin , Susanne Gerold
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.03.2014
ISBN 9783442478286
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt: Achtung bereits Band 2!!
Die Heimatstadt von Araby ist von einer Seuche befallen und seit Kurzem ist sie im Bürgerkrieg aus drei Parteien gefangen. Für den schwelenden Tod gibt es einen Schutz und mögliche Heilmittel, doch der Rote Tod bedeutet das Ende. Araby kämpft mit an der Spitze von Elliotts Rebellion und auch ihre große Liebe Will ist mit von der Partie, aber er hat sie verraten. Doch jetzt heißt es, die Stadt zu retten und das Geheimnis ihres Vaters zu lüften.

Ich denke über das Buch:
Nach dem ersten Band wusste ich erst gar nicht, dass es noch weiter geht. Nun habe ich den zweiten Teil gelesen und warte auf den dritten Band. Schon bald, nachdem ich das Buch bekommen hatte, fing ich an mit dem lesen.

Erst hat es gebraucht, bis ich wieder in die Geschichte hineingekommen bin und über die Zeit des Lesens, wurden Dinge aus dem ersten Band angesprochen und auch wiederholt. Zu meiner anfänglichen Verwirrung kam, dass es sich am Anfang sehr gezogen hat. Doch das legte sich mit der Zeit, was vielleicht auch daran lag, dass ich mehr als ein paar Seiten am Stück gelesen habe.

Über die Geschichte hinweg habe ich mich immer wieder fragen müssen, über wie viele Tage die Geschichte spielt. So ging es auch mir auch schon bei Teil 1. Dazu kommt, dass ich das Gefühl hatte, dass die Autorin sich manchmal erinnern musste, Dinge anzusprechen, wie z.B. Arabys Schulter, die nur ab und zu wehtat, trotz großer Verletzung. Oder war es vielleicht das Adrenalin, was sie Schmerz unempfindlich machte?

Der zweite Band schließt sich fast direkt an den ersten Band an. Araby und ihre Freunde sind im Luftschiff und sie hat ihre Verletzung an der Schulter, ist enttäuscht von Will, April hat die Seuche und Elliott kann nicht vertraut werden. Die Dreiecksbeziehung, die es schon in Band eins gab, besteht also noch, was ich nur nervig fand, immer dieses Hin und Her.

Das Cover finde ich, wie auch von Band eins, sehr schön. Auch wenn ich finde, dass die Dramatik durch die Situation der Stadt in diesem Bild nicht ganz deutlich werden kann, weil es von dem Mädchen im Abendkleid beherrscht ist.

Fazit:
Ein zweiter Teil, der sich über eine kleine Weil zieht und der keinen schlechten Einstieg wieder in die Geschichte hinein hat. Doch gibt es immer noch die nervigen Punkte wie zuvor, wie z.B. die Beziehungssituation. Und insgesamt ist es schwer, einen Überblick über das Geschehen zu behalten. Von mir 3,5 von 5 P wie Punkten. 

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61 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

james, mia, schlafende, der, ravenwood

Ravenwood - Der schlafende Engel

Mia James , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 20.01.2014
ISBN 9783442479665
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt: Achtung Spoiler, Band 3!
Die letzten Monate waren für April nicht einfach, sie ist umgezogen du ihr Vater wurde ermordet, Sie zerstritt sich mit ihrer Mutter und musste noch feststellen, dass sie kein Mensch auf der Schule von Vampiren ist, sondern die Furie, die Feindin der Vampir. Ihr Blut kann die Vampire töten, doof nur, dass ihre große Liebe Gabriel auch ein Vampir ist und sie sich deswegen nicht küssen dürfen. Außerdem bedrückt ihn etwas, dass mit seinem Vampirdasein zutun hat. Er will wieder zum Menschen werden und dafür muss der König sterben.

Ich denke über das Buch:
Ich habe bereits die ersten beiden Bücher gelesen und Rezensiert, hier und hier. Ich fand es immer interessant, aber überzeugen konnte es mich nicht ganz, denn es war lange das gleiche, es ging um das gleiche, es passierten ähnlich Dinge, dass hat sich jetzt endlich geändert.

Das Cover von diesem passt optisch gut zu den beiden anderen Büchern und ist auch in den typischen Buchreihenfarben gelassen, grün, rot und jetzt blau. Der Schreibstil ist wie in den anderen Büchern, man braucht ein wenig um hineinzukommen und dann geht es ganz gut.

Der Großteil dieses Buches ist auch noch den anderen ähnlich. Es gibt ein Hin und Her, der und der wird um Hilfe gebeten, man bekommt neue, ein wenig überraschende Allies und es gibt wieder Probleme mit Gabriel. Doch zum Ende hin, bringt die Autorin endliche Dinge ein, die mich schon von Anfang an beschäftigt haben. Meine Fragen, die seit dem ersten band nicht beantwortet wurden, wurden beantwortet, ich dachte schon, sie hätte das eine Thema ganz umsonst angeschnitten, weil nie wieder etwas dazu kam. Es löst sich fast alles auf.

Man erfährt in diesem letzten Abschnitt einfach unglaublich viel über die Familie und den ganzen Hintergrund, wie nie zuvor. Es sind endlich Daten, mit denen auch April arbeiten kann.

Das Ende ist meiner Meinung nach gut gewählt, weil es in einer Handlung stehen bleibt und den Ausgang so offen lässt. Doch lässt er einen natürlich auch mit vielen Fragen zurück. Doch durch die Fragen, kann die Geschichte selber fortführen, auch wenn es hier vielleicht doch ein wenig offensichtlich scheint.

Fazit:
Der letzte Band um die Ravenwood-Schule hat mich positiv überrascht, es gab endlich mal Informationen und es passiert etwas neues, etwas unerwartetes. Leider kam es erst eher am Ende des Buches, weswegen es von mir gut 3,5 von 5 P wie Punkten bekommt.

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422 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 84 Rezensionen

liebe, bettina belitz, nacht, vor uns die nacht, sex

Vor uns die Nacht

Bettina Belitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei script5, 10.03.2014
ISBN 9783839001592
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Genau an Weihnachten trennt sich Lucas von Ronia. Danach ist für sie die Festlichkeit nicht mehr wie geplant, sie ist bei den Feierlichkeiten abwesend. Um den Tag zu vergessen, geht sie in einen Club und begegnet dort Jan, vor dem sie direkt gewarnt wird. Doch etwas zieht sie zu ihm. Sie kennt ihn nicht, weiß nur, dass er nicht aus ihrer Welt kommt. Sie selbst ist behütet im Pfarrhaus aufgewachsen und mit Jonas als besten Freund und Johanna als bester Freundin. Und jetzt spürt sie diese Anziehungskraft.

Ich denke über das Buch:
Ich habe schon lange auf dieses Buch gewartet, schon die Splitterherz-Trilogie und Linna singt konnten mich begeistern. Entsprechend habe ich mich gefreut, als ich erfahren habe, dass ich bei Lovelybooks gewonnen habe. Ich habe das Buch also in einer Leserunde mit Bettina gelesen und das hat mir das Buch auch auf andere Weise nah gebracht. Durch die anderen Leser und deren Berichte konnte ich auch einen anderen Blick auf die Geschichte bekommen.

Das Cover ist sehr schön gestaltet und ist dem Splitterherz Covern auf gewisserweise auch ähnlich. Was ich schön finde, ist, dass man die Blumen auch am Anfang jedes Kapitels wiederfindet. Insgesamt ist das ganze Buch mit Liebe gestaltet.

Der Schreibstil ist, wie in allen von mir gelesenen Büchern von Bettina Belitz, wunderbar. Man bemerkt, wie sorgfältig jedes Wort gewählt wurde. Dass es keine einfachen Wörter sind, wie in viele Jugendbüchern, sondern eben anspruchsvollere Wörter. Das hindert einen aber nicht daran, in diesem Buch zu versinken, in das Buch einzutauchen und nur so über die Seiten zu fliegen. Ich mach habe glaub ich noch nie so schnell Leserundenbeiträge geschrieben, ich wollte immer so schnell weiter lesen wie möglich.

Diese Idee der Beziehung aus dem nichts, von zwei vollkommen verschiedenen Menschen, ist natürlich nicht neu, doch Frau Belitz gibt dem Ganzen eine gewisse Tiefe. Sie rollt die Geschichte auf eine andere Art auf und lässt ganz viel Vergangenheit der Personen mitspielen. Es geht dabei um die einzelnen Personen und ihr Miteinander und überhaupt die Art einer Beziehung und wie sie genau für diese beiden Menschen richtig ist. Dass es nicht einfach ist, macht sie uns mit diesem Buch sehr deutlich.

Im Klappentext steht: „sie hassen sich, aber wenn sie sich berühren …“ Das finde ich persönlich nicht ganz passend, es ist eher das Unbekannte und das Unterschiedliche, was diese beiden Menschen ausmacht. Das macht sich auf dem Klappentext aber wahrscheinlich gut.
Dazukommt, dass vor allem Ronia mit vielen anderen Menschen zusammenhängt, mit denen sie ihr ganzes Leben verbracht hat, die sie auf diesen Weg gebracht haben. Im Buch lernt sie auch, anders mit diesen Konstanten umzugehen, weil sie es muss. Ihr wird also in diesem Buch ganz viel eröffnet, damit sie sich selbst findet.

Jan bring viele verschiedene Ebenen mit ins Spiel und auch die Autorin meinte in der Leserunde oft, lest mit dem Herzen, versteht mit dem Herzen. Jan lebt schon länger allein und hat auch gelernt, für sich zu stehen. Er hat sein Gleichgewicht gefunden und auch eine spirituelle Ebene, die ab und zu auch im Buch auftaucht. Insgesamt erfährt man nur wenig von Jan, man kennt zwar irgendwann seine Geschichte, aber man versteht ihn noch nicht ganz. Die Autorin veröffentlicht vielleicht noch was Kleines zu Jan und seine Sicht der Dinge.

In dem Buch gab es Szenen, da wollte ich verschiedene Menschen an die Wand klatschen, aber als Leser hat man besonders hier einen Überblick, den die Charaktere nicht haben. Ich muss aber sagen, dass man sehr mit diesem Buch mitleiden kann, es kann einen sehr mitnehmen.

Fazit:
Für mich wieder ein gelungenes Buch von Bettina Belitz, in der man Höhen und Tiefen, den Prozess eines Mädchens zu sich selbst miterleben kann. Es geht viel um Gefühle und Erwartungen, dem Erwachsenwerden. Ich finde, sie hat das alles gut unter einen Hut gebracht und eigentlich ist es auch Rund, nur ein wenig mehr Jan hätte ich noch besser gefunden, auch wenn es um ihn nicht geht. Verdiente 4,5 von 5 P wie Punkten.

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54 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

fantasy, dystopie, liebe, atlantis, wasser

Die Erben von Atlantis

Kevin Emerson , Oliver Plaschka
Flexibler Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 09.12.2013
ISBN 9783453315280
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Owen lebt in der Zukunft, in seiner Welt gibt es immer weniger Sauerstoff in der Luft und die meisten Menschen leben unter Kuppeln, wie z.B. in Eden. Die Kuppel schützt die Menschen vor der tödlichen Sonneneinstrahlung, die Aufgrund der zerstörten Ozonschicht herrscht. Doch nicht alle Menschen leben unter einer Kuppel, Owen war einer von ihnen, doch er wurde für das Camp Eden ausgewählt.
Im Feriencamp muss Owen schwimmen, er erzählt auch nicht, dass er es nicht kann, um Lilly zu beeindrucken, doch was im Wasser passiert, hätte er nicht erwartet.

Ich denke über das Buch:
Das Buch kam durch den Verlag in meine Hände und ich dacht, dass hört sich doch auch mal ganz gut an und Ruf der Tiefe hat dir doch auch gefallen – in dem Buch geht es ebenfalls teilweise um das Leben unter Wasser. Ich ließ mich also auf das rote Buch mit den Wassertropfen ein.

Das Cover passt ziemlich gut zum Buch, ich finde nur, dass der Mensch in der Blasse ein wenig gefangen aussieht. Eigentlich bedeutet diese Fähigkeit erst einmal Freiheit, doch in der Welt in der sie leben, sind die Menschen gefangen.

Ich fand den Schreibstil des Autors sehr angenehm und kam so recht gut durch das Buch. Es ist flüssig geschrieben und auch so manche Fachsprach aus der Biologie lässt sich leicht verstehen. Ich glaube es ist ganz gut wenn man nicht alles aus seinem Bio Kurs (Genetik) vergessen hat, man sollte es aber auch so verstehen können.

Interessant fand ich, dass ich regelmäßig etwas vorhersagen konnte und es passiert und in anderen Situationen war es einfach nicht vorhersehbar sondern überraschend. Diese Überraschungen haben die Geschichte spannend gemacht, weil eben doch nicht alles vorhersehen konnte, weil man manche Informationen noch gar nicht hatte.

Der Protagonist Owen war ein wenig komisch, der Autor konnte sich nicht ganz auf einen Charakter festlegen und dadurch durchlief er einen leicht merkwürdigen Charakterwandel, wie ich fand, aber das ist vielleicht nur Ansichtssache.
Insgesamt gingen die Gefühle der Personen viel hin und her, durch jede neue Information veränderten sich die Seiten und man wusste nicht genau woran man ist.

Die Idee an sich, die der Erben von Atlantis, die die Zukunft bedeuten finde ich sehr interessant, vor allem wie sich das äußert. Es gibt wie so oft Intrigen und Machtspielchen, in denen es um die Erben geht, die selbst nichts davon wissen und neben den Mächten von Eden gibt es dann auch die, die außerhalb der Kuppel leben und ihre Welt retten wollen, die Katastrophe aufhalten wollen.

Fazit:
Ein Buch, wo man noch an den Charakteren feilen kann, aber es gibt ja noch weitere Bände. Etwas was überraschen kann, aber ebenso vorhersehbar ist. Mit einem angenehmen Schreibstil beschreibt der Autor seine Katastrophenwelt der Zukunft, in der die Hoffnung eine Prophezeiung ist. Von mir 3 von 5 P wie Punkten.

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

fantasy, fillory, könig der zauberer, zauberer, jugendbuch

Fillory - Der König der Zauberer

Lev Grossman , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.11.2013
ISBN 9783841421036
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt: Achtung Spoiler zu Band 1!
Quentin hat den großen Kampf überlebt und lebt nun friedlich und bequem in Fillory, dem Land der Magie. Doch langsam fängt es an komische Dinge zu geschehen, erst stirbt der Jagdmeister und dann gibt es noch viele andere komische Begebenheiten. Um Steuern einzutreiben und aus Abenteuerlust reist Quentin mit dem Schiff zu den Außeninseln. Was er damit in Gang setzt, ist ihm nicht bewusst, die ganze Tragweite dieser Entscheidung wird ihm erst am Schluss bewusst. Mit ihm reist Julia, die nicht über Brakebill zur Magie gekommen ist, sondern über andere, verschlungene, dunkle Wege.

Ich denke über das Buch:
Das Buch ist über ‚Was liest du?‘ zu mir gekommen, eigentlich fand ich das Cover nur fantastisch und den Klappentext nicht so ansprechend, aber der stellt das Buch auch in einem nicht ganz richtigem Licht dar. Ich wurde mit diesem Buch überrascht, vor allem, weil ich den ersten Teil nicht kenne. Doch ich glaube ich habe mich auch ohne Vorwissen echt gut geschlagen.

Was man gleich am Anfang bemerkt ist der gewöhnungsbedürftige Schreibstil. Es ist nicht gerade einfach gehalten und auch die Wortwahl, scheint manchmal ein wenig wirr zu sein. So hatte ich auch das Gefühl, das der Autor die Stile, die Art der Formulierung, vermischt hat, wodurch es sich noch spezieller angefühlt hat. Nach ein paar Hundert Seiten hatte ich dann kein Problem mehr mit dem Schreibstil, hatte mich wohl dran gewöhnt, aber vom Durchfliegen war es noch weit entfernt.

Auch hatte ich das Gefühle, dass die Geschichte nicht in die Pötte gekommen ist, weil es bis über die Mitte nur unnötiges hin und her Gerenne gegeben hat, was an dem Punkt der Geschichte noch nicht nachvollziehbar war. Ich kann aber versichern, der Autor HAT seinen roten Faden, nur alle anderen nicht. Auch erwartet man ja auch den Inhalt des Klappentext, wo es um die Schlüssel geht, doch lange wird es nicht angesprochen, auch wenn alles damit zusammengehangen hat, im Endeffekt.

Was ich mich lange gefragt habe, war: Es gibt soo viel Handlung, aber worum geht es wirklich, wo IST der rote Faden und wie beeinflusst die ganze Handlung die Charaktere? Der erste Teil wird, wie geschrieben beantwortet, der Letzte bleibt eher unbeantwortet.

Man kann dem Autor nicht nehmen, dass er überrascht, denn das tut er, am laufenden Bande und selten geht es so weiter, wie man es selbst erwartet. Das hat natürlich eine gute Seite, aber es kann einen auch sehr verwirren, weil es dadurch immer abstrakter wird.
So finde ich das Ende auch überraschend und mit diesem Ende kann auch sehr viel übermittelt werden.

Was schade ist, weil es dem Autor nicht gelungen ist, ist, dass trotz der ‚Ich‘-Perspektive, die Gefühle der Protagonisten nicht genug, für mein Gefühl, beschrieben werden. Er belässt es meistens auf Beschreibungen der Umwelt und kleine Gedanken dazu, aber eine wirkliche Reaktion bekommt man eher selten zu lesen. Das ist sehr schade, weil man sich dadurch auch nicht so gut mit den Charakteren verbinden kann, weil die Verbindungsgefühle fehlen. Man weiß zwar gewisse Dinge, aber die reichen nicht aus. Denn ansonsten wird man sehr von den öfters komplett verschiedenen Aussagen der Personen, besonders Quentin, verwirrt.

Neben Quentin als Protagonisten hat man Julia, die Verstörte, über deren Vergangenheit man nach und nach aufgeklärt wird. Man erfährt, was sie in der Zeit des ersten Bandes getrieben hat. Viele ihrer Geheimnisse werden offenbart, aber viele auch übersprungen. Doch sie lernt man, als nur 2. Band-Leserin, wesentlich besser kennen als Quentin, doch auch hier bleiben Lücken.

Fazit:

Ein Buch, das mich überrascht hat, da ich erst etwas viel Kindlicheres erwartet hatte und deswegen für mich ungeeignet abgestempelt hatte. Dementsprechend waren auch meine Erwartungen nicht so hoch und ich kann nur an dem ungewöhnlichen Schreibstil und der Handlungsdichte Kritik ausüben. Ich erinnere an: „Wo ist den der verdammte rote Faden“? Die Ideen waren gut, doch es war einfach sehr viel, was man als Leser erfassen muss und manchmal war es auch nicht gut ausgeführt. Ich vergebe Gute 2,5 P wie Punkte (gute 2,5 heißt fast 3).

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(225)

504 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 84 Rezensionen

vampire, dystopie, liebe, vampir, fantasy

Unsterblich - Tor der Dämmerung

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass
Fester Einband: 580 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.06.2013
ISBN 9783453268579
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Allison lebt in einer Stadt von Vampiren, es gibt Grenzen, Mauern und viele Verbote. Die Einschränkungen und das tägliche Überleben gehören zum Alltag einer Unregistrierten dazu. Genauso wie die tägliche Suche nach Essen, die Divise: „Hauptsache es erinnert noch im entferntesten an Nahrung“. Und weil es in der Stadt für sie nichts mehr zu holen gibt, muss sie auf die andere Seite der Mauer. In den Ruinen, den ehemaligen Vororten, findet sie einen Keller, der voller Essen ist, doch als sie später mithilfe ihrer Freunde den Schatz bergen will, kommt die Dunkelheit zu schnell und damit auch die Verseuchten und der Tod.

Ich denke über das Buch:
Ich wollte dieses Buch, wie ich Plötzlich Fee wollte, Julie Kagawas erste Reihe, und habe es dann vom Verlag bekommen. Und im Gegensatz zu Plötzlich Fee war ich voll und ganz überzeugt, denn es gibt Unterschiede zwischen diesen Reihen, was man schon an den Covern sehen kann, auf dem einen ein fröhlich, geschminktes Gesicht und auf Unsterblich ein Mädchen und ein Schwert, es ist brutaler, blutrünstiger, mit mehr Action und weniger kitschigen, sentimentalen Gefühlen, aber auch NICHT ohne.
Für meine Rezension habe ich das Buch jetzt noch ein zweites Mal gelesen, um auch ja zu wissen, was ich schreiben soll, denn es ist schwer was richtig zu rezensieren, was man vor Monaten gelesen hat.

Mir hat es viel Spaß gemacht das Buch zu lesen, auch beim zweiten Mal. Es geht leicht von der Hand und das das Buch knapp über 600 Seiten hat, fällt gar nicht auf, solange man es in der Hand hält. Auf Dauer wird es nämlich schon schwere. Julie Kagawa hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der das Lesen so einfach macht. Sie lässt einen mit ihrer Art zu erzählen ganz schnell die Zeit vergessen und das ist mir auch noch beim 2. Mal lesen aufgefallen.

Was ich auch schön fand, dass es etwas recht Neues für mich war, etwas in der Art hatte ich noch nicht gelesen, vor allem nicht aus dieser Perspektive. Es geht um Vampire und ‚Zombies‘ und das Überleben, aber nicht direkt um die Menschen, eher um die Menschlichkeit. An diesem Buch kann man sehen, dass Mensch nicht gleich Menschlichkeit bedeutet und das nur manche Vorurteile wirklich stimmen, oder wenigstens nur teilweise.

Alli war eine sehr sympathische, junge Protagonistin, die steht‘s versucht das Richtige zu tun. Sie ist ein gutmütiger Mensch, der man sehr schnell anfängt zu mögen, solang man nicht auf fies steht. Sie scheint mir auch viel Bodenständiger als es zum Beispiel Megan in Plötzlich Fee war. Aber auch die ganze Handlung ist viel realistischer gehalten, es ist Fantasy, aber in sich vollkommen logisch und man liest nicht etwas, wo die Protagonistin in der Mitte des Buchs noch hilflos ist und am Ende (ca. 2 Tage später) die ganze Welt rettet. Das mein ich mit realistischer.

Ich finde auch, dass man nicht von einer Flut von Informationen überfordert wird, sondern, dass Frau Kagawa sich das alles super eingeteilt hat, denn langweilig wird es auch nie wirklich. Oft passiert es, dass es zu viel auf einmal ist und an anderer Stelle fehlt es dann.

Fazit:
Unsterblich-Tor der Dämmerung ist ein Buch was man auch ruhig zwei Mal lesen kann, das schadet gar nichts. Es ist nicht mehr lieblich, aber auch nicht ohne Gefühl, es wird blutrünstiger, aber die Menschlichkeit bleibt. Es gibt nicht nur einen schönen Charakter, sondern noch andere, an denen man gefallen finden kann, obwohl man manche nicht schnell wiedersieht.
Ich freu mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung der für mich neuen Geschichte, verdiente 5 von 5 P wie Punkten.

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(138)

294 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

tal, college, mystery, geheimnis, naturkatastrophen

Das Tal - Die Jagd

Krystyna Kuhn
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.05.2013
ISBN 9783401066332
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Tal-DieJagd von Krytyna Kuhn
Inhalt:
Seit zwei Jahren gehen Ben und Debbie auf das Grace-College und zusammen mit ihren Mitbewohnern, wurden sie in der Vergangenheit seltsamen Dingen ausgesetzt. Zu dem musste jeder noch mit seiner Vergangenheit arbeiten, die sie terrorisierte. Die Kraft der acht Studenten ist am Ende, aber die Rätsel ums Tal um die acht vor ihnen sind noch nicht gelöst und auch das Tal ist noch nicht fertig mit ihnen.

Ich denke über das Buch: Achtung Spoiler Band 7!
Ich habe dieses Buch vom Verlag bekommen und mich sehr darüber gefreut, denn die Geschichte ums Tal interessiert mich sehr, obwohl ich noch nicht alle 100 prozentig verstanden habe. Auf jeden Fall fand ich es schade, dass Arena von den beiden letzten Teilen die Erscheinungsdaten so oft verschoben haben. In Kürze erscheint dann endlich der Final Band, der dann hoffentlich so viel wie möglich auflöst.

Dieser Teil der großen Geschichte um das Tal erzählen Debbie und Ben, beide ein wenig verrückt, stur und eigensinnig und leider nicht meine Lieblingscharaktere von den acht Studenten, aber für dieses Buch haben ihre Arten irgendwie gepasst. Denn hier kommt das Übersinnliche hinzu, die Sonderlichkeit des Tals und es wird vieles entdeckt und herausgefunden, was die Allgemeinheit betrifft und leider nicht so sehr das Tal, nichts Aufklärendes, sondern nur mehr Verwirrendes.

Ben und Debbie sind beide sehr kaputte Menschen und sie versuchen auch nicht das zu verstecken, weswegen ich sie sehr anstrengend find und so auch nicht viel auf ihre Meinung gebe. Debbie hat große Angst vor dem allein sein, benimmt sich aber oft wie ein Miststück und will hinter jedes Geheimnis kommen, was sehr unangenehm sein kann, weswegen sie auch mal in der Klinik war. Ben ist der Kameramann und der Mann für die Drogen und das Ausprobieren, und das ist eben mein Punkt, wo ich stopp sagen muss, doch mit seinen Halluzinationen und Trips nähert sich er dem Tal auf eine andere Art und weise und nimmt uns als Leser mit.

Der Schreibstil ist genauso angenehm wie bei den 6 Büchern davor und hat sich auch nur wenig verändert, denn jeder Charakter hat natürlich seine eigene Art sich auszudrücken, weswegen sich auch der Schreibstil leicht verändert. In diesem Fall teilweise für mich aber ein wenig fremd ist, die Art der Gedanken und der Aufbau, was aber eben auch mit den Personen zusammenhängen kann, oder sogar sehr wahrscheinlich ist.

Was die Weiterentwicklung des Umstandes betrifft: vor allem am Ende merkt man, das Finale ist nah, aber auch schon vorher wird klar, bald muss es enden, sonst wird es zu groß. Es werden Verbindungen gezogen, die man so nicht erwartet, und erfährt natürlich auch wieder was über die ersten acht Studenten. Und auch ganz neue Dinge werden entdeckt, Dinge, die plötzlich auftauchen und andere, die man lange versucht hat zu knacken.

Fazit:
Für mich ein recht schwerer Band, durch die Wahl der Protagonisten, der erzählenden, wobei ich einsehe, dass diese beiden die besten für das Thema waren. Es ging voran, aber anders als erwartet, anders, als man es gerne hätte.
Es ist ein Buch, was ein wenig die Lücke füllt vor dem Ende, aber nicht nur mit Luft. Eine Erzählung, die man lesen muss, um das Tal noch besser zu verstehen, aber wer sich bis zu diesem Band durchgearbeitet hat – man sollte die Reihe auf jeden Fall am Anfang beginnen – wird auch mit diesem Band ein Häppchen zugeworfen bekommen. Von mir 3,5 von 5 P wie Punkten.

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(289)

610 Bibliotheken, 5 Leser, 4 Gruppen, 66 Rezensionen

dystopie, liebe, jugendbuch, fantasy, perry

Getrieben. Durch ewige Nacht

Veronica Rossi , , ,
Fester Einband: 364 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.01.2013
ISBN 9783789146213
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: Achtung Spoiler da Band 2
Nachdem Aria zurück in die Wildnis geht, trifft sie wieder auf Perry, der nun einen Stamm befehligt. Doch Aria ist nicht willkommen bei seinen neuen Leuten, weil sie nicht aus der Wildnis stammt. Nach einem Zwischenfall verlässt sie lieber das Dorf zusammen mit Roar und geht auf die Suche nach der Blauen Stille und Liv, der Schwester von Perry. Perry schlägt sich derweil mit Ätherstürmen und den Zweifeln seines Stammes rum und dann kommt Kierra…

Ich denke über das Buch:
Nach dem ich letzten Sommer den ersten Teil der Reihe auf Englisch gekauft und gelesen hatte, habe ich mich jetzt sehr auf die Weiterführung der Geschichte um Aria und Perry gefreut. Bei Lovelybooks gab eine Leserunde und auch eine Wanderbuchaktion, weil ich leider kein Buch gewonnen habe, habe ich mich für das Wanderbuch eintragen lassen. Und auch das Buch hat mich nicht enttäuscht, aber jetzt heißt es wieder warten…

Man befindet sich in zwei Köpfen, in dem von Aria und dem von Perry, dadurch bekommt man mitunter zwei Sichten auf eine Situation oder erfährt eben, was zeitgleich an einem anderen Ort passiert. Diese Art der Perspektive lässt dem Leser nicht ganz so schnell in eine objektive Wahrnehmung rutschen, da man immer noch mit zwei Meinungen konfrontiert wird. In diesem Fall kann man aber auch gut, einfach die Reaktionen von außen betrachten.

Mitunter war es schon spannend, aber ich wage zu behaupten, dass es nur eine Füllung zwischen dem Anfang und dem Ende war. Es gab zwar Fortschritte, aber wirklich viel ist nicht passiert. Was ich ein bisschen Schade fand, ein wenig neue Dinge hat man schon erfahren und eine gewisse Entwicklung war auch zu sehen, aber ein richtiger Schritt hat mir einfach gefehlt. Auf jeden Fall, wenn ich jetzt darüber nachgrüble.

Ich bin auch hier dank dem einfachen und flüssigen Schreibstil gut und schnell durch das Buch gekommen. Hier ist kein Unterschied zu dem ersten Band zu sehen.

Am interessantesten und spannendsten fand ich wohl Perrys neue Rolle als Stammesführer, weil er sich nicht ganz einfach damit tut, den Status hatte vorher sein Bruder und der hatte ziemlichen Mist gebaut, aus Perrys Sicht. Dazukommt dann später noch die Anwesenheit von Aria, einer, die nicht aus der Wüste stammt. So hat Perry mit mehreren Konflikten zu kämpfen und wird auch noch von Anderen konfrontiert. Als Letztes sind da noch die Ätherstürme, die auch der Grund für die Suche nach der Blauen Stille sind.

Was Arias kleine Reise mit Roar angeht, sowie ihren Auftrag: ich fand es brutal und die Tränen waren es mir irgendwie nicht wert, auch wenn sie sich dadurch einen Verbündeten und jede Menge Feinde gemacht haben und doch an eine Information gekommen sind. Ne, mir hat dieser Ausflug nicht wirklich gefallen.

Fazit:
Insgesamt hat mir auch dieser Teil gefallen, aber mitunter war mir zu wenig los, die Protagonisten sind meiner Meinung nach nicht wirklich vorangekommen. Ich hab mich aber gefreut Aria und Perry, sowie Roar wieder zu begegnen. Von mir 4 von 5 P wie Punkten.

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(75)

226 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 54 Rezensionen

engel, hotel, teufel, liebe, seele

Die Erleuchtete - Das Dunkel der Seele

Aimee Agresti , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 20.05.2013
ISBN 9783442477548
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Haven wurde als kleines Mädchen halb Tot am Straßenrand gefunden und dann von Joan aufgenommen, die damals 5-jährige ohne Erinnerungen führte seit dem ein behütetes Leben und verbrachte viel Zeit damit im Krankenhaus den Schwestern zu helfen. Kurz vor ihrem Highschool-Abschluss bekommt sie dann das Angebot für ein Stipendium und ein Praktikum bei einem neuen luxuriösen Hotel und deren jungen Geschäftsleuten.
Zusammen mit ihrem Freund Dante und einem weiteren Jungen tritt Haven das Praktikum an und schon bald genießt sie ihren glamourösen Job. Sie ist vollkommen eingenommen von ihren beiden Chefs, von der wunderschönen Aurelia und dem attraktiven Lucian. Doch in dem Hotel ist nichts so wie es scheint, denn etwas Düsteres steckt hinter dem Erfolg und dann ist da noch dieses Buch…

Ich denke über das Buch:
Mal wieder eins dieser Coverbücher, die ich sehe und dann haben will, also ich guck mir schon noch den Klappentext an, aber… Das Cover erinnert an Engel und auch der Titel ‚Die Erleuchtete‘ hängt damit zusammen, aber richtig erleuchtet ist in diesem Buch nicht, also nicht das ich es bemerkt hätte.

Dies ist ein Buch, das auch der Perspektive einer Protagonistin geschrieben worden ist. Durch diese Sicht nimmt man direkt am Geschehen teil und erfährt alles, was die Person weiß. Man bekommt leider keine Hintergrundinformationen oder Ähnliches, hat aber eben Einblick in die Gefühlswelt des Charakters und ihre Wahrnehmung der geschehenden Dinge.

Es geht langsam voran, erst lernt man Havens Welt kennen, also die in der sie groß geworden ist. Während des Praktikums passiert auch erst mal nicht viel, man erfährt nur von ihren Aufgaben und ähnlichem und das alles erfährt man schon durch den Klappentext, das heißt, es fehlt Aktion, Bewegung, Veränderung und Einsicht. Mir blieb es eindeutig zu lange so einfallslos.

Die Sprache ist nicht vollkommen einfach gehalten, aber sie ist auch nicht komplex oder unverständlich. Einem wird immer deutlich gemacht was gerade passiert und wieso, obwohl das sowieso in diesem Fall lange ein wenig kurz kommt.

Also die gesamte die Idee und die Ausführung, mit dem Hotel und dem ganzen anderen Dingen, hat mir sehr gefallen, nur braucht die Autorin eben ewig um an den Punkt zu kommen, wo sie diese anwendet und noch länger zu dem Punkt an dem sie sich erklärt. Ich habe sehr lange darauf gewartet, dass irgendwas erklärt wird, nur wird es immer wieder verschoben und die Protagonistin war auch nicht wirklich nach Informationen her, sondern hat vieles einfach nur hingenommen.

Haven fand ich auch lange sehr naiv und leicht zu beeindrucken. Auch ihr Interesse an Lucien und ihre Beobachtungen zeugen nicht von der Unsicherheit Jungs gegenüber die sie am Anfang hatte. Ihre ganze Entwicklung ist für mich also mitunter zu weit ausgeholt und definitiv zu schnell und dadurch unrealistisch. Wobei mir die spätere Haven lieber ist, als die naive.

Fazit:
Eine gute, interessante und spannende Idee, die einen aber lange vorenthalten wird und viele Fragen erst im letzten Moment beantwortet, während man davor nichts erfährt. Auch trotz der leicht unrealistischen Entwicklung Havens bekommt das Buch von mir knappe 4 von 5 P wie Punkten.

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(80)

180 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

fantasy, fliegende stadt, magie, rebellen, aschevogel

Flügel aus Asche

Kaja Evert
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2013
ISBN 9783426511961
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Adeen lebt auf der fliegenden Stadt Rashija, welche aus verschiedenen schwebenden Inseln besteht. Der Herrscher ist gnadenlos, vor allem was die ohne Magie betrifft. So leidet Adeen viel unter höhergestellten und Leuten, die sich besser fühlen. Durch Zufall trifft er auf eine Gruppe, die die Insel verlassen will, die schon etwas länger rebelliert. Adeen kann sich mit dem Ziel identifizieren, denn die Rebellen versuchen auch Kunst zu retten und die hat es ihm angetan. Was er aber nicht ahnt, ist, wie wichtig er sein wird.

Ich denke über das Buch:
Dieses Cover hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht und der Titel, die zusammen auch ein wenig an Asche und Phönix erinnern, wobei ich sagen kann, da gibt es keine Parallelen. Trotzdem passen sie zusammen. Aber auch der Klappentext lies mich aufhorchen und so habe ich mich bei der Leserunde bei Lovelybooks beteiligt, weil ich es sowieso lesen musste und ich habe mich gefreut, mit den anderen und der Autorin gemeinsam zu lesen.

Adeens Geschichte wird von außen betrachtet und dadurch wird ein gewisser Abstand geschaffen, aber gleichzeitig bekommt man auch seine Bedenken und seine Gefühle mit. Die Perspektive ist für eine Geschichte, die brutal werden kann, gut gewählt, weil man nicht alles direkt miterlebt, sondern um eine kleine Ecke.

Auch hier wird man erst einmal mit den täglichen Problemen von Adeens Leben konfrontiert, man erfährt, wie er behandelt und geliebt wird, wie er seinen Tag erlebt. Dann entdeckt er eine ihm neue Welt und findet dort etwas, das führt so weit, dass er es nicht mehr steuern kann, sondern dass er mitgerissen wird und eine neue Rolle findet. Die Entdeckungen, die Findungen sind interessant zu betrachten.

Bei mir hat es immer einen Moment gedauert, bis ich wieder im Buch, im Geschehen drin war und vor allem der Anfang hat es mir schwer gemacht, auch wenn ich es eigentlich interessant fand. Was wahrscheinlich auch daran lag, dass ich immer nur wenig Zeit hatte und deswegen nicht gut vorangekommen und in einen guten Fluss gekommen bin.

Idee der schwebenden Stadt fand ich sehr cool, erinnert an die Inseln in Avatar auf Pandora. Die ganze Magie, die am Anfang bei mir noch ein Fragezeichen hinterlassen hatte, wird auch nach und nach aufgeklärt. Zu dem ganzen System der Unterdrückung hätte es meiner Meinung nach auch noch mehr nebenher eingestreute Informationen geben können. Auch seine Rolle finde ich interessant und wie sie ihn beeinflusst.

Adeen war mir an sich sympathisch und auch von den anderen Charakteren konnte ich mir ein gutes Bild machen, auch wenn manches Dahinscheiden schade war. Manche von Adeens Reaktionen und Aktionen fand ich zu plötzlich, da fehlten mir vorher die Bedenken und Ähnliches. Es wirkte auch nicht wie aus dem Bauch heraus, sondern hätte man einfach ein Paar Gedanken vergessen.

Fazit:

Flügel aus Asche ist auf eine gute, schöne und interessante Idee aufgebaut und passt auf, dass einem die unschönen Dinge nicht zu Nahe gehen. Nach einem für mich längeren holprigen Start hatte ich meinen Spaß mit dieser Geschichte und ihren Protagonisten. Kleine Gedankengänge haben mir gefehlt, ansonsten verdient es seine guten 3,5 von P wie Punkten (auch mit 4/5 bewertet)

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(160)

429 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 58 Rezensionen

schokolade, mafia, dystopie, new york, zukunft

Bitterzart

Gabrielle Zevin
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.04.2013
ISBN 9783841421302
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Anya ist die Tochter eines toten Schokoladen-Mafia Bosses. Seit dem Tod ihres Vaters, den sie miterleben musste, hat sie sich aus dem Familiengeschäft zurückgezogen und sich auf ihre kleine Familie konzentriert. Die 16-Jährige befindet sich in einer Welt, in der Schokolade und Kaffee verboten sind und sie versucht so wenig wie möglich aufzufallen, denn ansonsten könnte es böse enden, für sie, für ihre kleine Schwester und den großen Bruder, der nach einem Unfall, Anfälle hat. Ganz entziehen kann sie sich dem Familienunternehmen aber nicht, vor allem durch das, was in der Stadt plötzlich passiert. Dazu kommt Win, der Sohn des Mannes, der fast Präsident ist und somit, sind diese beiden theoretisch Feinde.

Ich denke über das Buch:
Ich sag nur Schokolade! Ich liebe Schokolade, ich finde dieses Cover klasse und hoffe, dass Schokolade niemals verboten wird, ich würde untergehen, denn ich bin nicht nur nach Büchern süchtig, sondern auch nach Schokolade, was man meiner Figur aber, Gott sei Dank, noch nicht ansieht. Also ich wollte dieses Buch lesen, weil es sich mit etwas beschäftigt, was ich selber interessant finde und Shakespeer spielt natürlich auch eine Rolle.

Das Buch ist aus der Perspektive des Ichs geschrieben, dabei ist Anya das Ich. Durch diese Perspektive gelingt es der Autorin, einen Weg, immer hinter Anya zu stehen, denn das, was sie denkt, ist das was wir kennen und so scheint einem, vor allem ihre Reaktion am nachvollziehbarsten. Auch kann man durch diese Sicht eine gute Beziehung zur Protagonistin aufbauen, sich am besten in sie hineinversetzten. Für diese wortreiche Entwicklung der Protagonistin ist diese Perspektive sehr gut gewählt, denn dadurch erfährt man zwar nicht alles, kann sie aber besser verstehen.

Dies ist eine Geschichte aus dem Leben von Anya, es beschäftigt sich mit einem ihrer Lebensabschnitte, wobei es in dem nicht um einen zu besiegenden Feind, ein zu zerstörendes System geht, sondern um ihre Entwicklung, was sie aus ihrer Situation mach, was andere daraus machen. Es beschreibt einen Menschen, in einer Situation, in die nicht jeder kommen kann und die interessant ist. So fängt es auch hier normal an und dann fangen die Probleme an sich zu häufen. Und um die Lösung der Probleme geht es, die mitunter echt interessant sind und einem neue Einblicke verschaffen.

Der einfach und runde Schreibstil und die bindende Perspektive, machen es einem leicht, sehr schnell in dem Buch zu versinken und erst am Ende heraus zu kommen um auf den nächsten Band, Edelherb erscheint noch dieses Jahr im Herbst, zu warten.

Ich finde die Idee sehr interessant, manche Reaktionen auf z.B. Kaffee übertrieben, aber vielleicht kennt die Autorin ja jemanden, der so von dem Zeugs beeinflusst wird. Die Lust nach Schokolade kann ich da eher verstehen, auch wenn es bei mir keine psychische Reaktion gibt, aber vielleicht beinhaltete die Schokolade der Zeit noch etwas anderes. Schokomafia, macht Lust auf Schokolade, was damit alles zusammen hängt, ist dann aber nicht so einfach. So finde ich es auch schade, dass man noch keinen Überblick bekommt, aber hoffentlich bald, da wurde schon so einiges angespielt.

Anya finde ich eigentlich sehr sympathisch, als ‚Heldin‘ ihrer Geschichte, als die, die versucht alles unter einen Hut zu bekommen. Doch finde ich schade, wie sie sich von ihrem Ziel abwendet, von Priorität, auch wenn sie vielleicht einfach mal etwas für sich selbst tun will. Das zeigt aber, dass sie nicht perfekt ist, sondern auch ihre Fehler hat, es bringt auch noch gleichzeitig ihre Entwicklung in Gang, die sie in die wahrscheinlich richtige Richtung lenkt, aber das weiß man noch nicht so genau. Bei ihrer Sturheit, die sie gerne an den Tag setzt, genauso wie ihre Fürsorge und Intelligenz bezieht sich vor allem auf Win, weil sie einfach nicht gut füreinander sind, weil die Einsicht fehlt, trotz gewisser Versprechen.
Wer übrigens ein bisschen Russisch kann, versteht hier vielleicht etwas schneller als die anderen, aber es ist auch recht klar.

Fazit:
Es ist also schön für zwischendurch und Schokoliebhaber. Eine flüssige Erzählung aus dem Leben der Anya Balachine. Eine Geschichte, die hoffentlich gut und ohne viel Sturheit weitergeht, ich freue mich auf Band 2. Von mir bekommt dieses Schokobuch 4 von 5 P wie Punkten.

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(55)

160 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

moor, hexen, liebe, hexe, victoria schwab

Verflucht

Victoria Schwab , Julia Dr. Walther
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 09.04.2013
ISBN 9783453534315
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Lexi ist sechszehn Jahre alt und wohnt in einem Dorf im Moor, Near. Jeden Abend erzählt sie ihrer kleinen Schwester von der Hexe von Near, welche vor langer Zeit in dem Dorf gelebt hatte. Als dann jede Nacht ein Kind verschwindet und die Bewohner den Fremden verdächtigen, der sich gerade im Dorf aufhält, weiß Lexi, dass er es nicht war. So macht sie sich, gegen den Willen aller, auf die Suche nach dem echten Entführer und sie hat so eine Ahnung, dass es mit dem Moore zusammenhängt.

Ich denke über das Buch:
Wie viele hat auch mich das Cover sehr angesprochen und der Klappentext hat meine Neugier auf das Buch nicht geschwächt. Eine kleine, wirklich klitzekleine, Änderung hätte ich an dem Cover gemacht, aber die ist nicht der Rede wert. Ich liebe die Farbe und auch der Junge im Wald, scheint sehr interessant. So ist also das schöne Debüt von Victoria Schwab in meinen Händen gelandet.
Zu diesem Buch gibt es auch noch eine kleine englische, kostenlose Geschichte zu dem Fremden, und zwar hier, gefunden bei Goodreads.

Durch die schöne Ich-Perspektive weiß man immer, wer man gerade ist und was diese Person fühlt. In diesem Fall ist es Lexi, mit der man alles erlebt, mit der man mitfiebert und auf deren Seite man sich schlägt. Die Autorin macht es einem dadurch sehr einfach in die Geschichte, in das Geschehen hineinzukommen.

Auch hier fängt es mit dem Alltag, den normalen Sorgen an, welche später teilweise zur Seite rücken werden, aber trotzdem bekommt man eine Idee davon, wie Lexi lebt und was sie ausmacht. Wir erleben sie in ihrer Welt, mit ihren Problemen, z.B. dass sie in dem Alter ist, in dem sie eigentlich bald heiraten sollten. Sie hat sogar einen Anwärter, der aber mehr ein Bruder für sie ist. Auch mit ihrem Onkel, der sich nach dem Tod ihres Vaters, um die Familie kümmert, hat sie Probleme, da sie nicht nach den Sitten des Dorfes erzogen worden ist. Dazu kommt dann der Junge, die verschwundenen Kinder und die Thorne Schwestern, Hexen die dem Dorf Probleme bereiten und aus den Lexi schlau werden will und dafür muss sie gegen das Dorf arbeiten.

Verflucht ist eine dieser Bücher, die du anfängst und bei denen du eigentlich erst aufhörst, wenn du das Buch durchhast und weil das Buch keine 350 Seiten hat, ist man auch sehr schnell damit durch. Die Seiten fliegen und man erfreut sich derweil an der schön beschriebenen Geschichte, dem Moor, Cole, Lexi, einfach allem, was einem im Lauf des Buches begegnet.

Lexi lebt in einem Dorf, das von einem Rat, aus drei alten Männern bestehend, regiert wird, die Männer haben diese Plätze geerbt und sind auch dadurch auf ihre Sitten getrimmt und nicht sehr offen für Neues und Fremdes. So haben alle Männer hier die Oberhand und die Frauen kümmern sich um den Haushalt, diese haben also wenig rechte. Lexis Vater war aber ein Jäger, jemand der sehr mit der Natur verbunden war und sich so auch nicht wirklich mit den Lehren des Dorfes anfreunden konnte und brachte sie Lexi auch nicht bei, weil sie ihm, für sie nicht richtig erschienen, weswegen sie so anders, so selbstbewusst und eigensinnig ist.

Lexi streift durch das Moor, wie sie es gelernt hat, sie besucht die Hexen, weile diese sie akzeptieren, weil Lexi sie anerkennt. Sie ist bereit sich auf Neues einzulassen und verurteilt das Fremde nicht. So vertraut sie auch dem Jungen, der sich noch nicht einmal selber traut, und schafft es, das Rätsel zu lösen. Sie ist einem sympathisch, weil sie sich durchsetzt, weil sie weiß was sie will und nichts dem Zufall überlassen will. Sie will wissen, für was sie einsteht. Sie ist eine klassische, tolle, starke Protagonistin, die nicht locker lässt.

Über Cole erfährt man lange nichts, doch weil Lexi von ihm angetan ist, ist man es selber auch schnell von ihm angetan. Manche Nebencharaktere haben mich auch sehr fasziniert und ich hätte gerne mehr erfahren, aber es reichte, um das Ganze logisch wirken zu lassen.

Fazit:
Für mich eine schöne Freude für wenige, spannende Stunden. Mir hat die Idee, die Ausführung und die Charaktere, doch denke ich, dass man trotz der guten Ausführung noch mehr daraus hätte machen können, also es hat mich zwar sehr mitgerissen, aber irgendwie ist es nicht zu einem Lieblingsbuch aufgestiegen und deswegen bekommt 'Verflucht' von mir verdiente sehr gute 4 von 5 P wie Punkten.

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(25)

107 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

vampir, lena klassen, budapest, vampire, trilogie

Magyria - Der Traum des Schattens

Lena Klassen
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 15.04.2013
ISBN 9783442269303
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Magyria ist an die Finsternis gegangen, aber damit ist Kunun nicht zufrieden. Denn Mattim, der letzte Prinz des Lichts, ist durch Hanna wieder zum Mensch geworden und mit ihr an einem sicheren Platz. Einem scheinbar sicheren Ort, denn auch dort werden sie gefunden und der Kampf um Magyria um das Licht beginnt erneut und Kunun hat einen unheimlichen Plan…

Ich denke über das Buch:
Nachdem mich die ersten beiden Bände schon begeistert haben, wollte ich natürlich auch den letzten Band lesen. Dieser bringt nochmals neue Aspekte und Verbündete hinzu und überzeugte mich überraschend schnell, ansonsten brauchte ich bei Klassens Büchern immer einen Moment.

Wie auch bei den beiden ersten Teilen wechseln die Perspektiven immer wieder, und nur weil man die Charaktere schon kennt, wird man nicht verwirrt. Dabei hilft es natürlich das es kein ‚Ich‘ gibt, sondern alles aus der dritten Person beschrieben wird, das heißt, dass der Name der ‚denkenden Person‘ genannt wird. Man hat also einen allwissenden Erzähler, der seinen Blick auf die verschiedenen Charaktere wirft.

Irgendwie bin ich diesen Band wesentlich schneller reingekommen, als in die ersten beiden Bände, bei denen brauchte ich ungefähr die Hälfte des Buches, bis ich an dem Punkt war, an dem ich immer weiter lesen musste. Hier kam der schon mit den ersten Seiten. Ich glaube es liegt an meiner besseren Verbindung zu den Charakteren und weiterer Erfahrung der Autorin.

Auch hier fängt es erst wieder friedlich an und baut sich dann immer mehr auf. So wird man mitgenommen und bleibt in der Geschichte drin, wie es für die Spannung nötig ist, gibt es auch Rückschläge und man fragt sich: Wie will die Autorin denn das geradebiegen? So fand ich auch, dass nach einem lockeren Anfang ein wenig überstürzt wurde, man wusste, dass es nicht funktionieren würde, denn da gab es noch 400 Seiten mehr, die noch gefüllt werden mussten. Danach ging es die Autorin, Gott sei Dank, ein wenig ruhiger an.

Ich bin mit der Auflösung dieser Geschichte mehr als zufrieden, der Weg bis da hin war zwar ein wenig ungewöhnlich, denn hätte ich nicht erwartet, vor allem nicht, dass es so gut funktioniert. Weil es teilweise so unschön war, musste ich immer weiter lesen, denn ich wollte doch wissen, wie sie es auflöst.

In diesem Band waren die Gefühle auch viel verschiedener, viel weitreichender als in den ersten Bänden, man lernt noch mal andere Facetten kennen, dass ist glaube ich auch ein Grund für mein schöneres Leseempfinden. Auch wurden mir andere Charaktere noch mal näher gebracht und ich konnte manche Interaktionen auch besser verstehen.

Fazit:
Ein Muss für die, die die ersten Teile gelesen haben. Der Traum des Schattens ist ein sehr gelungener Finalband, der einen überrascht und auf ein Wunder hoffen lässt. Es ist spannend, es ist voll Gefühl und man sieht das Licht im Dunklen. Von mir verdiente 4 von 5 P wie Punkten. 

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(97)

201 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

dystopie, liebe, wild, zukunft, lena klassen

Wild

Lena Klassen
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 11.03.2013
ISBN 9783931989798
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Pi lebt in Neustadt und dort bekommt jeder jede Woche eine Glücksinjektion. Doch Pi ist nicht glücklich, nicht so wie die anderen und sie versteht nicht, warum sie anders ist. Und dann versagt die Injektion und plötzlich ist alles anders, denn sie ist nicht die Einzige. Und für diesen Ausfall könnte man in die Wildnis geschickt werden, aus dem behüteten Neustadt ausgeschlossen werden. Und nun muss Pi darauf achten, dass niemand bemerkt, dass sie nicht glücklich sind und das ist nicht ganz einfach.

Ich denke über das Buch:
Ich habe das Buch das erste Mal auf der Buchmesse in Leipzig gesehen. Das sehr schöne Cover hat mich angesprochen und weil auch der Klappentext nicht schlecht klang, wurde es bald darauf auch gelesen.

Mir fiel es nicht schwer in das Buch rein zukommen, denn der Schreibstil ist leicht und flüssig und bleibt dies auch das ganze Buch über.
Das Ganze wird aus der direkten Pi-Perspektive geschrieben, also sie ist ICH. Wodurch man natürlich alles erfährt, was sie denkt, sagt, sieht oder sonst wie wahrnimmt.
Am Anfang lernt man noch ein bisschen Pis Leben vor der falschen Injektion kennen, also ihren Alltag, wer sie ist, wie sich unter dem Glück benimmt. So bemerkt man auch den großen Unterschied zu dem späteren Leben. Die sich immer wieder verändernden Situation hält das ganze interessant, denn es werden verschiedene interessante Aspekte behandelt.

Was mir sehr gefehlt hat, war einen vollkommenden Erklärung des Glückstromprinzips und auch andere Dinge wurden einfach nicht richtig erklärt, sondern einfach offen gelassen, man kann sich schließlich, was eigenes Ausdenken. Andere Dinge, die nichts direkt mit Neustadt zu tun haben, werden jedoch besser beschrieben, was auch das Verständnis fördert.

Pi ist ein Mädchen, was man schnell gern hat, sie ist als Mauerblümchen bekannt und ist auch ein wenig tollpatschig. Manche ihrer Gedanken oder Taten kann ich jedoch nicht ganz nachvollziehen, vor allem weil sie manchmal einer da vorigen Aussage wiedersprechen. Ansonsten scheint sie sich vor allem Außerhalb wohl zu fühlen und sich selbst zu finden. Also beziehen sich die Missverständnisse eher auch auf die Zeit in Neustadt.

Das Konzept, soweit ich es mitbekommen habe, verstehe ich nicht, denn wenn man mit der Situation glücklich ist und das veranlasst die Injektion. Aber wenn man glücklich ist mit dem, was man hat, dann gibt es doch keinen Ehrgeiz und keine wirklichen Gefühle mehr. Außerdem wenn es nur Glück gibt, verschwindet dieses doch auch bald einfach, weil es ja kein Gegenteil mehr hat und nichts mit dem man es vergleichen kann, wodurch man doch dann vielleicht unzufrieden werden könnte oder? Also wirklich begeistert bin ich von diesem System nicht wirklich, aber naja.
Mehr konnte ich an der Wildnis finden, die ich persönlich viel logischer und durchdachter finde, aber zu viel kann ich nicht sagen, aber es ist klar das es Gruppen gibt.

Was die Gefühle angeht weiß ich auch nicht genau, weil auch hier sind sei ein wenig verwirrend und manchmal überraschend stark, was vielleicht auch an der Glücksinjektion und den „unterdrückten“ Gefühlen liegt.

Fazit:
Wild hat mir ein paar nette Lesestunden bereitet, doch haben sich in meinem Kopf sehr viele Fragezeichen gebildet, weil vieles einfach nicht klar erklärt wird. Zum Ende hin wird alles deutlicher und auch mit dem Teil der Handlung konnte ich mich viel besser anfreunden, wobei die anfängliche Handlung auch nett ist. Ob ich die mögliche Fortsetzung lesen werde, weiß ich noch nicht, aber Band 1 bekommt von mir 3 von 5 P wie Punkten.

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(55)

104 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 31 Rezensionen

freundschaft, geister, krebs, barbara jean, liebe

Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl's Diner

Edward Kelsey Moore , Carolin Müller
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Limes Verlag, 18.03.2013
ISBN 9783809026235
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Wenn man fast vierzig Jahre miteinander befreundet ist, weiß man sehr viel über einander. Die drei Freundinnen Odette, Clarice und Barbara Jean, auch „Supremes“ genannt, treffen sich jeden Sonntag in Earl’s Diner, wo sie dann mit ihren Ehemännern alten Zeiten nachtrauern. Besonders nach dem Big Earl, der Besitzer gestorben war.
Big Earl hat wunderbar auf die Mädchen aufgepasst und das schon seit dem er das Diner vor vierzig Jahren eröffnete. Und nach einer schönen Zeit kommen nun ein paar Probleme auf die drei Frauen zu. Wobei es damit anfängt, dass Odette ihre tote Mutter wiedersieht …

Ich denk über das Buch:
Ich habe das Buch auf der Buchmesse bekommen und konnte an diesem anderem, an dem für mich Neuem, etwas finden. Ein Roman über ein Diner und drei Frauen aus den Südstaaten, der sich mit der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, Freundschaft, Liebe und Wahrheit beschäftigt.

Nachdem die ersten beiden Kapitel aus Odettes Sicht geschrieben wurden, wechselte es im 3. ohne irgendeine Ankündigung in Clarices Perspektive und danach auch in Barbara Jeans. Das ist vor allem am Anfang sehr verwirrend, weil man die drei Freundinnen noch nicht kennt und sie dadurch auch nicht einordnen kann. Dazu kommt noch, dass oft etwas aus der Vergangenheit erzählt wird, was im Bezug zu der derzeitigen Gegenwart steht. So hat man also 6 verschiedene Ansichten, weil jede etwas, über ihre Vergangenheit erzählt.

Ein weiterer anfänglich verwirrender Aspekt sind die vielen Namen, man wird damit bombardiert und es wird selten sofort erklärt, wer das ist und so muss man sich es erschließen. Das geht natürlich auch erst, wenn man mehr über diese Person erfährt, wenn man sich dann noch an den Namen erinnert. Nach einer Weile geht das dann aber auch, weil man die meisten Menschen einordnen kann und nicht mehr so viele dazu kommen.

Ich, die an einen Jugendbücherschreibstil gewöhnt ist, hatte anfängliche Schwierigkeiten in den Roman rein zu kommen, weil ich mich erst an diesen ‚schwereren‘ Schreibstil und an das Thema gewöhnen musste, weil mit fast 60 Jahre alten Frauen beschäftigt man sich nicht oft in YA. Doch dass sind auch nur Menschen, weswegen ich mich auch bald mit ihnen verbunden gefühlt habe.

Die Probleme, die die Frauen haben, sind nicht alle in der Zeitspanne des Buches entstanden, sondern bestanden schon vorher und/oder wurden von gegenwärtigen Erlebnissen wieder hochgerufen. Man erfährt also viel Leid, denn alle sind durch es geprägt.
Die kleinen Geschichten der Vergangenheit sind die, die einem, vor alle mir, die Personen näher bringen, denn es geht meist um die Zeit in der sie zusammengefunden haben, um ihre Teenagerzeit. Weswegen mir diese Teile immer besonders gefallen haben.

Alle drei Freundinnen muss man kennenlernen und sie haben alle offensichtliche Ecken, welche man vielleicht auch anfängt zu mögen. Und durch das besser kennenlernen ihrer Probleme, ihrer Selbst, fühlt man mit. Da hat mir mein Alter bzw. ihr Alter nicht im Wege gestanden. Mir wurde etwas erzählt, was auf vieles passt, etwas was mich mit der jeweiligen Person verbunden hat.

Fazit:
Es wird einem eine ideale Freundschaft vorgestellt und drum herum herrscht ein Sturm, der alles durcheinanderbringt, aber nicht Odette, Clarice und Barbara Jean, die alles füreinander tun würden. Nach anfänglichen Verwirrungen habe ich meinen Ausflug in die Welt der Erwachsenenromane sehr genossen. Von mir bekommt diese Geschichte 4 von 5 P wie Punkten.Inhalt:
Wenn man fast vierzig Jahre miteinander befreundet ist, weiß man sehr viel über einander. Die drei Freundinnen Odette, Clarice und Barbara Jean, auch „Supremes“ genannt, treffen sich jeden Sonntag in Earl’s Diner, wo sie dann mit ihren Ehemännern alten Zeiten nachtrauern. Besonders nach dem Big Earl, der Besitzer gestorben war.
Big Earl hat wunderbar auf die Mädchen aufgepasst und das schon seit dem er das Diner vor vierzig Jahren eröffnete. Und nach einer schönen Zeit kommen nun ein paar Probleme auf die drei Frauen zu. Wobei es damit anfängt, dass Odette ihre tote Mutter wiedersieht …

Ich denk über das Buch:
Ich habe das Buch auf der Buchmesse bekommen und konnte an diesem anderem, an dem für mich Neuem, etwas finden. Ein Roman über ein Diner und drei Frauen aus den Südstaaten, der sich mit der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, Freundschaft, Liebe und Wahrheit beschäftigt.

Nachdem die ersten beiden Kapitel aus Odettes Sicht geschrieben wurden, wechselte es im 3. ohne irgendeine Ankündigung in Clarices Perspektive und danach auch in Barbara Jeans. Das ist vor allem am Anfang sehr verwirrend, weil man die drei Freundinnen noch nicht kennt und sie dadurch auch nicht einordnen kann. Dazu kommt noch, dass oft etwas aus der Vergangenheit erzählt wird, was im Bezug zu der derzeitigen Gegenwart steht. So hat man also 6 verschiedene Ansichten, weil jede etwas, über ihre Vergangenheit erzählt.

Ein weiterer anfänglich verwirrender Aspekt sind die vielen Namen, man wird damit bombardiert und es wird selten sofort erklärt, wer das ist und so muss man sich es erschließen. Das geht natürlich auch erst, wenn man mehr über diese Person erfährt, wenn man sich dann noch an den Namen erinnert. Nach einer Weile geht das dann aber auch, weil man die meisten Menschen einordnen kann und nicht mehr so viele dazu kommen.

Ich, die an einen Jugendbücherschreibstil gewöhnt ist, hatte anfängliche Schwierigkeiten in den Roman rein zu kommen, weil ich mich erst an diesen ‚schwereren‘ Schreibstil und an das Thema gewöhnen musste, weil mit fast 60 Jahre alten Frauen beschäftigt man sich nicht oft in YA. Doch dass sind auch nur Menschen, weswegen ich mich auch bald mit ihnen verbunden gefühlt habe.

Die Probleme, die die Frauen haben, sind nicht alle in der Zeitspanne des Buches entstanden, sondern bestanden schon vorher und/oder wurden von gegenwärtigen Erlebnissen wieder hochgerufen. Man erfährt also viel Leid, denn alle sind durch es geprägt.
Die kleinen Geschichten der Vergangenheit sind die, die einem, vor alle mir, die Personen näher bringen, denn es geht meist um die Zeit in der sie zusammengefunden haben, um ihre Teenagerzeit. Weswegen mir diese Teile immer besonders gefallen haben.

Alle drei Freundinnen muss man kennenlernen und sie haben alle offensichtliche Ecken, welche man vielleicht auch anfängt zu mögen. Und durch das besser kennenlernen ihrer Probleme, ihrer Selbst, fühlt man mit. Da hat mir mein Alter bzw. ihr Alter nicht im Wege gestanden. Mir wurde etwas erzählt, was auf vieles passt, etwas was mich mit der jeweiligen Person verbunden hat.

Fazit:
Es wird einem eine ideale Freundschaft vorgestellt und drum herum herrscht ein Sturm, der alles durcheinanderbringt, aber nicht Odette, Clarice und Barbara Jean, die alles füreinander tun würden. Nach anfänglichen Verwirrungen habe ich meinen Ausflug in die Welt der Erwachsenenromane sehr genossen. Von mir bekommt diese Geschichte 4 von 5 P wie Punkten.

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249 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 62 Rezensionen

liebe, astralreisen, freundschaft, fantasy, auracle

Auracle

Gina Rosati
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 05.02.2013
ISBN 9783760789071
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Anna ist 16 Jahre alt und kann, seit sie klein ist, aus ihrem Körper herausgehen, sie kann sich herausprojektieren und so die ganze Welt und den Weltraum bereisen. Was sie auch oft macht, sobald sie irgendwo etwas Interessantes hört, muss sie hin und ihr bester Freund Rei, der das Geheimnis kennt, macht sich immer unglaubliche Sorgen um ihre Sicherheit. Eines Tages ist sie auf dem Weg zurück in ihren Körper, doch etwas ist falsch ...

Ich denke über das Buch:
Schon nachdem ich das erste Mal die Vorschau von Arsedition Imprint, Bloomoon gesehen hatte, wollte ich dieses Buch lesen. Das Cover hat mich sehr angesprochen und der Inhalt klang auch sehr gut, wobei ich mir nicht wirklich vorstellen konnte, wie genau das funktioniert und was die Autorin aus der Geschichte macht. Ich wurde zwar nicht enttäuscht, doch hätte man mehr aus der Idee machen können.

Das Buch ist von Anna geprägt, sie kommentiert alles und man kennt nur das, was sie sieht, was sie denkt, denn sie ist das Ich. Dadurch, dass sie nicht durch einen Körper eingeschränkt, bekommt sie die meisten wichtigen Begebenheiten mit und es gibt auch ein paar andere Extras. Der Nachteil - aber gleichzeitig auch ein Vorteil, da kommt es drauf an, wie man es sieht- ist, dass man vollkommen von ihr beeinflusst wird und es einem schwerfällt, von ihrer Meinung abzukommen, aber das bedeutet aber natürlich, dass man auch mehr in Annas Situation reinfühlen kann.

Auch hier wird einem erst einmal ein Eindruck von Annas Leben gegeben, was sie macht und wie alles so abläuft. Durch den Klappentext weiß man nur schon, was passieren wird und mir ging es so, dass ich die meiste Anfangszeit darauf gewartet, dass es passiert. Was so viel bedeutet wie: Ich konnte den Anfang leider nicht genießen. Kleiner Hinweis also wartet ab.
Und danach habe ich darauf gewartet, dass es weiter geht, wie es weiter geht, doch man trat ein wenig auf der Stelle und der sich verändernde Schwerpunkt wurde wo anders gesetzt.

Am Schreibstil kann man nicht meckern, wenn man denn nicht ganz einfachen Sprung ins Buch geschafft hat, geht es ohne Probleme weiter. An keinem Moment wird man wieder aus der Geschichte geworfen. Es bleibt etwas, was einen hält.

Die Idee des gestohlenen Körpers ist nicht schlecht, doch wird dies hier leider zu einer Nebensache, weil es noch die Gefühle der Protagonisten gibt. Ich finde man hätte aus dieser Idee, aus diesem Kampf um den Körper noch mehr machen können, es nicht so verschwinden lassen sollen, denn so wirkt es auf mich. Es wird zwar ein wenig verfolgt, aber die Autorin hatte sich noch andere Dinge ausgedacht, die nichts mit dem Seelenwesen zutun hat.

Anna ist eine Person, die in schwierigen Verhältnissen aufwächst und nicht im Mainstream schwimmt, hängt aber mit den heißesten Jungen unbewusst rum, nein, sie hat nicht bemerkt, dass sie plötzlich gut aussehen. Im Buch klingt es nach so etwas, wie einen Schlag ins Gesicht, damit ihr bewusst wird, was sie hat und was sie will. Dadurch fällt ihr dann am laufenden Bande etwas auf.

Rei und Seth, ein Freund und ein Auslöser, wissen schon viel besser, was sie wollen, auch wenn sie es nicht unbedingt bekommen, aber das Bewusstsein ist da und das macht sie mir sympathischer. Währenddessen ich mit Annas Gestaune nicht so viel anfangen kann. Aber natürlich hat auch einer der Jungs ein Aha-Erlebnis.
Der Grund ist Taylor, eine Ziege, die nichts wirklich einsehen kann und auch der Grund für das ganze Dilemma, aber auch der Grund der ganzen Aha-Erlebnisse, die Einsicht der Anderen, ist. Was ihr einen positiven Sinn gibt, nämlich das Aufwühlen der kleinen Gruppe, bestehend aus Anna, Rei und Seth.

Fazit:
Ich hätte mir eine weiter Ausführung der Astral-Reise, den Problem und dem Körper-Kampf gewünscht, etwas auch mehr in der Ebene gespielt hätte und weniger auf der Erde. Ansonsten konnte ich mich auch nicht 100% mit Anna anfreunden, dann schon eher mit Rei. Für die Grundidee und die doch nette Unterhaltung für zwischendurch bekommt Auracle 3,5 von 5 P wie Punkten von mir.

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97 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 20 Rezensionen

bücher, mobril, zukunft, büchergilde, ultranetz

Die Scanner

Robert M. Sonntag
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 01.03.2013
ISBN 9783596855377
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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647 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 64 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, liebe, leon, caragh o'brien

Der Weg der gefallenen Sterne

Caragh O'Brien , Oliver Plaschka
Fester Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.04.2013
ISBN 9783453267435
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: Achtung Spoiler
Gaia führt nun einen Teil der Menschen von Sylum an, den Teil, der mit ihr durch die Wüste zur Enklave wandert. Nur durch die Hilfe der Unterlagen ihrer Großmutter, kam sie zu der Lösung, weswegen man Sylum nicht verlassen konnte, sondern vorher an einem Schwächeanfall starb. Doch durch die Lösung dieses Problem konnten sie auch vor einem anderen fliehen. Denn Aufgrund des versuchten Wassers am See, an dem Sylum liegt, sind viele Männer nicht zeugungsfähig, eine Katastrophe für eine langsam sterbende Gemeinschaft. So führt Gaia ihre Leute zu Enklave, wo sie eine neue Heimat finden will, doch die Integrierung in die Enklave ist nicht so einfach wie gedacht, denn nicht nur Gaia hat eine offene Rechnung mit dem Herrscher.

Ich denke über das Buch:
Nach Band 1 und 2 will man natürlich wissen, wie es weiter geht, schließlich gibt es auch am Ende von Teil 2 noch viele offene Fragen. So freut man sich auf die Weiterführung der Geschichte und hofft natürlich auf ein Happy End. Doch ist es nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick aussieht.

Der Erzähler hat seinen Blick immer auf Gaia gerichtet und erzählt einem sogar von ihren Gedanken. Durch diese Perspektive kann man auch durch einen gewissen Abstand eine Verbindung aufbauen, so wie auch in den ersten beiden Teilen. Auch wenn man nicht direkt durch Gaia ‚erlebt‘, wird man trotzdem von ihrer Meinung über andere Menschen beeinflusst, doch nur ein wenig.

Es gibt in diesem Buch ein Ziel, ein Ziel, was von vorneherein festgelegt ist: Integrierung in die Enklave. Doch der Weg ist, wie angedeutet, nicht wirklich eben. Doch wenn alles klappen würde, alles einfach wär, wäre das Buch ja noch dünner und langweilig. Also gibt es viele Versprechen und Intrigen, die von verschiedenen Gefühlen durchsetzt sind.
Es beginnt mit dem Ende der Reise, wo sie auf einen Bekannten treffen und fängt dann mit den Verhandlungen, die nicht immer ganz fair ablaufen, an. Im Weiteren gibt es ein Hin und Her und Vergangenheit.

Kompromiss kann man in diesem Buch leider nicht wirklich viel finden, der Wille ist bei den Parteien zu stark, dadurch gibt es immer wieder ähnliche Spielchen und Rückfälle, das ist oft enttäuschend. Weil man doch auch eigentlich gerne dieses tolle, perfekte, einfache Ende hätte, aber die Spannung muss natürlich sein. Auch will man, dass es vorangeht und man nicht auf der Stelle steht.
Korrupt, das ist ein Wort, was zu diesem Buch passt und das als gute Unterhaltung, nicht wirklich verstörend wirkt. Doch finde ich manch Reaktionen und Aktion sehr unangenehm.

Wie auch in Die Stadt der verschwundenen Kinder und Das Land der verlorenen Träume beschreibt O’Brien ihre Idee mit schönen Worten. So kommt man auch durch dieses Buch sehr gut durch und genießt es.

Auch in diesem Buch muss Gaia sich weiterverändern, um sich an die Umstände anzupassen, um sie durchzustehen. Durch das Loch zwischen dem Verlassen von Sylum und dem Ende der Reise wird man schon am Anfang mit einer veränderten Gaia überrascht. An die man sich gewöhnen muss - die Veränderung macht sie nicht weniger sympathisch - sie wächst nur mit ihren Aufgaben.

Für mich wirkt dieser letzte Band, wie ein Abschlussband, es ist zwar nicht so einer, wo alles reingequetscht wurde, es ist eher so, dass da die letzten Fragen beantwortet werden. Man kann das Konzept der Autorin erahnen, wie sie die Inhalte aufgeteilt hat, wie viel O’Brien in ihre Romane schreiben wollte. Ich finde einen letzten Band, als Antworten Band sehr toll, denn es nicht so, als ob viele neue Fragen entstanden, es ist mehr so als wollte man nicht noch mehr zum Nachdenken hinzufügen und Abschließen, das, was man begonnen hat. Es ist ein rund um rundes Ende. Auch wenn man ohne Probleme einen 4. Band mit ran hängen könnte.

Fazit:
Insgesamt ein sehr erhellender letzter Band, wo so gut wie alles aufgeklärt wird. Manche Dinge fand ich zu extrem, zu viel und die Personen oft zu stur, deswegen bekommt der letzte Trilogieband nicht die volle Punktzahl. Von mir 4 von 5 P wie Punkten.

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(233)

502 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 126 Rezensionen

dystopie, partials, jugendbuch, krieg, kira

Partials - Aufbruch

Dan Wells , Jürgen Langowski
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.03.2013
ISBN 9783492702775
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Nach dem die Partials den Krieg gegen die Menschen gewonnen hatten und eine Seuche fast die gesamte Menschheit ausgerottet hatte, hatten sich ein Teil der Immunen auf Long Island verschanzt. Die dort lebenden Menschen waren zwar immun, doch ihre Babys waren dies nicht und starben schon nach weniger Zeit nach der Geburt. Kira eine Ärztin in Ausbildung sucht verzweifelt nach einer Lösung für das Seuchenproblem. Und trotz Unklarheiten und Rebellionen auf der Insel und einer Ungewissheit auf dem Festland begibt sich Kira nach Manhattan in Richtung der Partials.

Ich denke über das Buch:
Das ist eins dieser Bücher, durch die ich durch das Cover aufmerksam wurde, eines, was mich immer noch in Bann schlägt. Nach dem Lesen des Klappentextes war klar, das willst du lesen und ich muss sagen, bereut habe ich es kein einziges Mal. Es war mein erstes Buch von Dan Wells, aber er soll auch eine sehr gute Thrillerserie geschrieben haben über den Killer John Cleaver, welcher ich mir vielleicht mal ansehen werde.

Das Buch erzählt die Geschichte von Kira und, ihrem Versuch ihre Gesellschaft zu retten. Es wird aus einer Erzählerperspektive beschrieben, die wie eine Kamera auf Kira und ihre Umgebung gerichtet ist und dabei auch ihre Gedanken mit einfängt, und verarbeitet. Der Erzähler, der wie Kira wirkt, wie ihr Gedachtes erklärt einem die ganze Situation nach und nach. Sehr viele Details über das Leben, die Gesellschaft auf Long Island werden besprochen, wodurch man ein recht genaues Bild von dem Umfeld bekommt.

Doch ab einem bestimmten Punkt will man dann nicht mehr eine halbe Seite Erklärungen und mitunter Wiederholungen, man will sich auf das Geschehen konzentrieren, denn das Hintergrundwissen hat man ja bereits. Doch das mindert nicht die Leselust und man liest vergnügt das schöne, mitunter sogar verschnörkelt Beschriebene. Dan Wells hat einen sehr flüssigen, einfach und leicht zu folgenden Schreibstil, weswegen man ohne Probleme in das Geschehen hereinkommt.

Auch Wells fängt mit der Beschreibung des Alltages an, man lernt erst die Person kennen und versteht dann auch die Entwicklung, die sie durchmacht. Man sieht, wie sie zu den Ideen kommt, und wird nicht in eine Geschichte hinein geworfen, in der der Plan bereits steht und man keine Ahnung hat, was den der direkte Ansporn ist. Dies Unwissenheit umgeht der Autor mit einem Schritt zurück und mehreren Teilen.

Es fängt mit dem Alltag an, wird zu einer Idee, der Ausführung und dann kommt ein neuer Aspekt, eine erneute Idee, eine Ausführung, eine neue Wendung. So sind viele Geschichten aufgebaut, es gibt verschiedene Stellen, wo dir Spannung besonders hoch ist und dann welche wo man ein wenig durchatmen kann. Hier wird mit dem Durchatmen einfach noch mal eine andere Seite der Gesellschaft beleuchtete und auch ein Keim gesät.

Vor allem eine Person scheint eine sehr belehrende Persönlichkeit zu sein, was mir an viele Stellen unpassend vorkam. Die Geschichte erzählt von der Idee eines Mädchens, einer Persönlichkeit und was mit ihr passiert, was sie erfährt, da passen für mich keine Belehrungen wie z.B. „Jedes Leben hat einen anderen Sinn“. Natürlich ist das gut zu wissen und so, aber für mich war das einfach ein unpassender Schwerpunkt, aber vielleicht ergibt er irgendwann Sinn.

Kira ist ein sechzehnjähriges Mädchen, was ein sogenanntes Seuchenbaby ist, da sie sich nicht an die Zeit vor der Seuche erinnern kann. Aus diesem Grund wird sie auch nicht wirklich von den Erwachsenden ernst genommen und nicht unterstütz. Was auch daran liegt, dass sie bis zu einem bestimmten Grad wirklich keine Ahnung hat, sie das aber nicht an der Ausführung ihrer Idee hindert. Durch ihre Willenskraft und ihr Durchhaltevermögen, ihrer Sturheit nicht alles so hinzunehmen, wie es ist, mach sie einen sympathischen Eindruck.

Ich glaube auch die Idee der Partials, menschlicher Maschinen, ist realistisch. Sie sehen genauso aus, sind aber Stärker und haben noch andere praktische Eigenschaften, die ihnen einen Vorteil gegenüber den Menschen verschaffen. Durch ihre Intelligenz sind sie an die Macht gekommen, sie haben gesehen, dass sich die Menschen nur gegenseitig kaputtmachen und sie selbst konnten ihre Fähigkeiten nicht voll ausnutzen.
Auch der recht ausführlich beschriebene Teil über die Genetik, über Virus, Zellen und Co. war für mich sehr interessant. Der Autor hat, weil Kira sich damit beschäftigt und das für die Zukunft eine Rolle spielt, sich wohl eingehend damit beschäftigt und überlegt, was es den alles geben könnte. Dabei sind sehr interessante Dinge und Ideen entstanden, bei denen ich mich darüber freue, mehr über sie zu erfahren.

Fazit:
Das Buch, die Geschichte hat mir von vornherein supergefallen und auch die Gefühle kommen nicht zu kurz - da ist so ein Typ, und nicht nur einer. – Mit seinem vielleicht sogar weiblichen Schreibstil führt der Autor einen durch eine interessante Idee. An der Ausführung der Idee habe ich nur ganz wenig zu meckern, weswegen ich für die Geschichte der sympathischen Kira 5 von 5 P wie Punkten vergebe.

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(1.082)

1.856 Bibliotheken, 21 Leser, 7 Gruppen, 160 Rezensionen

götter, liebe, griechische mythologie, helen, fantasy

Göttlich verliebt

Josephine Angelini ,
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.03.2013
ISBN 9783791526270
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:                              Achtung Spoiler, da bereits Teil 3Durch die Vermischung vom Blut der 4 Häuser, durch Helen, Lucas und Orion, können die Götter wieder auf die Erde und die Scions sind eine Gefahr für sie, denn in Griechenland stürzen die Kinder ihre Eltern. Außerdem sehnen sich die Götter nach einem neuen trojanischen Krieg.
Neben Visionen, von denen Helen geplackt wird, wachsen auch ihre Kräfte. Durch die immer größer werdende Macht Helens fühlen sich alle eingeschüchtert und fangen an ihr zu mistrauen. Und dann passiert das mit Lucas und Helen muss sich entscheiden, wie weit sie gehen will.

Ich denke über das Buch:
Göttlich verliebt ist der letzte Teil einer Trilogie, ein heiß ersehnter Teil, denn der zweite Teil endete in der Ungewissheit, man weiß nicht, was durch die Vermischung des Bluts weiter geschieht und wie weit das jetzt alles eine Gefahr ist. Aber in diesem Buch löst die Autorin so gut wie alles auf, endlich, auch die Dinge, wo man sich fragt, wieso fällt keinem das auf, also freut euch auf viele Antworten und aber auch neue Fragen.
Zum Äußeren kann ich noch sagen, dass diese Bücher wunderbar zueinanderpassen und ja sowieso super aussehen.

Die ersten Bücher waren meist aus Helens Sicht geschrieben, doch diesmal bekommen auch noch andere die Ehre, das heißt auch, dass man die anderen noch mal aus einem anderen Blickwinkel kennenlernt und einen anderen Blick entwickeln kann. Es verdeutlicht einem natürlich auch die Person selbst noch einmal und man bekommt mehr Situationen, zur gleichen Zeit mit.
Das machte es aber auch verwirrender, weil man, vor allem von dieser Geschichte, gewohnt war, das Meiste aus Helens Sicht zu erfahren und nun kommen da neue Aspekte mit rein, welche die man vielleicht noch gar nicht kennt und dann nicht wirklich gut einordnen kann.

Ihr auch schon aus den ersten beiden Teilen bekannter Schreibstil, flüssig und schön gestaltet, kommt auch hier wieder zur Geltung. Was natürlich das Schnelle lese unterstützt, sodass man wieder viel zu schnell mit dem Buch durch ist und sich fragt, ob die lieb gewordenen Charaktere jetzt einfach ohne Probleme weiterleben, aber am Ende ist das ja immer so.

Ein paar Entwicklungen fand ich enttäuschend und nervig, auch wenn sie für die Handlung vielleicht wichtig war, es hat mich, wie manchen Charakteren dazu gebracht weniger zu vertrauen, weil einem die Veränderung eben nicht GUT vorkommt. Auch so manch Hin und Her ist ganz offensichtlich unnötig und nervig, wie ich finde.

Ein anderer Punkt, der mir nicht wirklich gefallen hat, vielleicht auch weil ich gerade Bücher mit riesen Haken, vom Ende, durch Tode und Probleme, gelesen kommt mir dieses zu schön, zu unrealistisch vor. Auch kommt es dann auch alles so schnell und man kommt selbst nicht wirklich hinterher und zum Schluss ist man dann froh, wenn man das meiste verstanden hat oder eine Idee davon hat.

Ein schöner Aspekt, um noch mal zu den vielen guten Dingen zu kommen, waren die Erinnerungen, weil die einem, einen neuen Blick auf die Dinge gaben. Außerdem waren es auch Ausflüge aus dem Desaster, was gerade herrschte, raus, in eine klärende Vergangenheit, wie wenn man zur Ablenkung ein Buch liest, nur dass Helen nicht ganz so begeistert davon war.

Fazit:
Auch diesmal bin ich wieder super durch das Buch gekommen, es war spannend, aber mitunter hat man nicht ganz geschafft alle Erzählerfäden zusammen zukriegen, wodurch ich mich verwirren habe lasse. Wenige, aber ausschlagegebende Aspekte konnten mich nicht so begeistern, deswegen bekommt Göttlich verliebt von mir „nur“ 4 von 5 P wie Punkten, aber für Fans/Lesern der Serie ist es natürlich ein Must-Have.

  (3)
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(142)

370 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

hexen, liebe, vampire, vampir, fantasy

Wo die Nacht beginnt

Deborah Harkness , Christoph Göhler
Fester Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.03.2013
ISBN 9783764504670
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt: Achtung Spoiler zu Band 1
Diana und Matthew sind ins Jahr 1590 zurückgereist, damit Diana lernen kann, mit ihrer Macht umzugehen. So treffen sie in Woodstock ein, wo Matthew die Old Lodge besitzt. Dort wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert und dies bekommt auch Diana zu spüren, denn sie muss einen fast vollkommen neuen Mann kennenlernen. Schon bald führt sie der Weg nach Frankreich zu Philippe, Matthews in der Zukunft toter Vater. Das beschwört abermals Erinnerung und Veränderungen herauf und lässt die Beziehung von Hexe und Vampir nicht unberührt.

Ich denke über das Buch:
Schon Band 1 konnte mich begeistern und so wartete ich über ein Jahr auf den zweiten Band der Geschichte um die Liebe zwischen Diana und ihrem Mann Matthew. Im ersten Teil haben sich die beiden kennengelernt und sind sich näher gekommen, haben sich Feinde gemacht und sind dann in die Vergangenheit geflüchtete um Ruhe zum Lernen und Finden zu haben.

Teil 2 geht so gut wie nahtlos in das Geschehen über, im ersten Teil verlassen sie gerade die Gegenwart und hier kommen sie in der Vergangenheit an und werden gleich mit Problemen konfrontiert. Auch hier spielen wieder viele Nebensachen, kleine Dinge große Rollen, der Grund weswegen das Buch auch so dick ist, wie ich denke. Dazu kommt, dass der eigentliche Grund für die Reise immer weiter nach hinten rückt, man will etwas über die Magie erfahren, doch Versuche scheitern und der Fokus auf andere Dinge gelenkt.

Wie gehabt wird alle aus Dianas Perspektive geschildert und man bekommt mit, was sie beschäftigt, sie will nämlich eine Frau des 16. Jh. werden und Matthews Vergangenheit verstehen. Doch nachdem diese anfänglichen Schwierigkeiten überwunden sind, kann es für sie losgehen, und zwar nicht nur mit Magie, sondern sie findet auch ihren Weg und kann sich dadurch auch besser an Matthew binden.

Klein Details werden herausgehoben und große werden nicht im entsprechenden Verhältnis behandelt, so bekommt das Buch, vor allem am Anfang gewisse Längen, durch die man sich erst einmal kämpfen muss. Doch schon bald nimmt es fahrt auf und die behandelten Dinge wirken insgesamt wichtiger für das Geschehen und sind nicht mehr ganz so faktenlastig, wie zuvor. Auch hat man mehr mit anderen Personen zu, welche nicht nur beschrieben werden und kommt, durch diese auch besser in dem Buch, in der Zeit an.

Das Buch ist in 6 Teile geteilt, wobei jeder an einem anderen Ort spielt, am Ende jeder dieser Teile, gibt es ein Kapitel, welches in der Gegenwart spielt und wo man etwas erfährt, was sich durch die Aktionen von Diana und Matthew verändert hat. Wodurch man einen kleinen Bezug zur Gegenwart bekommt, doch leider wird dies nicht gekennzeichnet, was zu anfänglichen Verwirrungen führen kann. Die einzelnen Kapitel haben leider keinen wirklichen Bezug zueinander, weswegen man sich am Ende auch fragt: Was genau ist in der Gegenwart passiert? Hoffentlich erfährt man dies in Band 3.

Die Emotionen erleben hier ein auf und ab, auch Bedenken sind mal da und im nächsten Moment fort und manchmal fragt man sich: Wie soll man da durchsteigen? Einmal ist alles gut und im nächsten Moment wird nicht miteinander geredet und missverstanden, bevormundet. Was natürlich auch immer von der Umgebung abhängt, doch auch nicht immer. Das erschwert natürlich auch das Reindenken in das Geschehen. Zum Ende reguliert sich dann auch dies.

Fazit:
Ein Roman voll von geschichtlichen Fakten, die mitunter sehr geschickt oder aber als große Nebensache eingebaut werden. Man sieht nach einer Zeit eine Entwicklung, Fortschritte, durch Enthüllungen von Vergangenheiten. Langatmig und leicht missverstanden beginnt der zweite Teil der Geschichte um Diana und Matthew, doch im Laufe wird es immer interessanter und persönlicher, sodass man immer besser ins Buch kommen kann und gefallen dran findet. Für mich ein leicht holpriger Start in einen gelungenen zweiten Teil, 4 von 5 P wie Punkten.

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(78)

178 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

blitze, dystopie, los angeles, endzeit, fanatiker

Die Auserwählte

Jennifer Bosworth , Thomas Bauer
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 18.02.2013
ISBN 9783442477012
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Mia Price liebt es vom Blitz getroffen zu werden, sie liebt das Gefühl, das dadurch entsteht. Sie war in ihrer Heimatstadt bereits bekannt ein Blitzableiter zu sein und musste nach einem Unfall gehen. So war ihr Körper auch mit Blitznarben überseht.
Nach einem Beben, das durch eine Blitzansammlung entstand, ist Los Angeles im Ausnahmezustand. Mia muss sich um ihren ein Jahr jüngeren Brüder und ihre traumatisierte Mutter kümmern. Dabei wird sie von zwei fanatischen Gruppen, die etwas über das Ende der Welt, angeworben. Beide Gruppen meinen, dass man nur auf ihrer Seite, die Apokalypse überleben kann. Dabei fragt sich Mia, wie wichtig sie für beide Gruppen ist.

Ich denke über das Buch:
„Mia Price liebt es, vom Blitz getroffen zu werden.“, das klingt doch unheimlich interessant, weil was für eine Idee steckt dahinter und eigentlich überlebt man einen Blitzschlag nicht. Ach und was das mit der Apokalypse zutun hat. Das sind Fragen die mich neugierig gemacht und die mich dazu gebracht haben, das Buch zu lesen.

Endlich mal wieder etwas aus der Ich-Perspektive, wobei alles aus Mias Sicht beschrieben wird. Wodurch man die ganze Zeit genauestens über Mias Gedanken, Ideen, Bedenken und Ähnliches bescheid weiß. Man erfährt auch ein wenig über ihre Vergangenheit, doch nicht sehr viel. Der Nachteil ist, dass man nie mehr als Mia weiß, man kann sich vielleicht an etwas Geschehenes erinnern, aber man er fährt keine wirklichen Hintergründe, es ist einfach alles so.

Man lernt Mia, einen Teil ihrer Vergangenheit und ihre Umwelt nach und nach kennen. Wobei man von einem flüssigen und leicht zu folgenden Schreibstil geleitet wird. Man wird als erstes in den nicht vorhanden Alltag hinein gebracht, daraufhin und kommen dann langsam Faktoren zusammen, die ein immer größeres Bild ergeben.

Mia würde alles für ihre Familie tun, auch wenn die Drohung nur eine Lüge ist, das ist was mich am meisten störte. Sobald es um ihre Familie geht glaubt sie alles. Ansonsten ist sie ein sehr kluges, sympathisches Mädchen, wo man gerne Erfährt wie sie mit ihren Erlebnissen umgeht. Ein paar Dinge haben mich dabei noch überrascht, denn zum Schluss verändert sich nochmal so einiges und man fragt sich auch, woher sie plötzlich dieses Wissen hat.
Ein andere Punkt ist Jeremy, wo ich die Entwicklung zwar verstehe, aber nicht genau wie Mia auf die Idee kommt, außer das es noch einen anderen Weg geben muss.
Auch wie das alles mit den beiden Hauptgruppen zutun hat, ist lange verwirrend. Wobei man, sowie Mia beide nicht mag und nachvollziehen kann. Was das Ende nur so überraschender macht.

Von einem Blitz getroffen zu werden ist doch außergewöhnlich, vor allem wenn man außer den Blitznarben nichts zurück behält, manchmal verschwindet auch was und man verändert sich ein wenig, doch es bleibt alle in Maßen. Die Blitze spielen eine große Rolle, auch wenn man das lange nicht weiß. Um euch nicht die Idee zu verderben muss ich hier aufhören, aber ich kann sagen, die Idee ist nicht schlecht.

Es gibt die Wüste, mitten in LA, dort wo die Blitze zugeschlagen haben, ein Trauerspiel. Überall sind Zelte und Obdachlose, Menschen die alles verloren haben. Es ist traurig, vor allem wenn man sieht, wie andere sich die Schwächen zu nutzen machen. Man bekommt eine Idee von der Welt in die Mia geraten ist und weil sie sich noch nicht lange dort befindet, es noch nicht lange so ist. Was einem selbst so manch eine Unklarheit bereithält und lässt.

Fazit:
Insgesamt konnte mich das Buch mit seiner, für mich unbekannten Idee überzeugen. Mia selbst fand ich mitunter nicht nachvollziehbar, was wahrscheinlich durch einen gewissen Abstand zu der Protagonistin kommt. Der Schreibstil beschreibt das Umfeld und Mia selbst einfach und ohne komplizierte Schnörkel. Von mir bekommt die Auserwählte 4 von 5 P wie Punkten.

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