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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Kalte Haut: Thriller

Martin Krist
E-Buch Text: 530 Seiten
Erschienen bei R&K, 05.02.2018
ISBN B079J6QJ68
Genre: Sonstiges

Rezension:

Cover: Das Cover dieser 3. Auflage gefällt mir um Längen besser als die Cover der Vorauflagen. Die Perspektive auf die Straße finde ich toll. Die dunkle und düstere Stimmung tut ihr übriges, um das Cover perfekt für einen Thriller zu machen.
Meinung: Mittlerweile habe ich einige Bücher dieses Autors gelesen, aber ein paar ältere fehlen mir noch. Kalte Haut erschien 2012 erstmals bei Goldmann und später als E-Book bei midnight by Ullstein. Nun gibt Martin Krist die Neuauflage selbst heraus. Grund genug, diesen Thriller auch endlich zu lesen.
In diesem Roman ist der leitende Ermittler eine Frau. Sera Muth kennt man bereits, wenn man die Kalkbrenner-Romane gelesen hat. Von einer Neben- zur Hauptrolle befördert, erfährt der Leser mehr über ihre Wurzeln und ihren familiären Hintergrund. Das ist ebenso spannend wie die beiden Fälle, mit denen die Kommissarin konfrontiert wird.
Zum einen wird eine junge türkische Frau niedergestochen. Das bewegt Sera Muth mehr als üblich, da sie sogar in ihrem eigenen Umfeld ermitteln muss. Diesen Einblick in türkische Traditionen und die Mentalität hat der Autor sehr gut und überzeugend dargestellt.
Zum anderen geschehen in Berlin bestialische Morde, denen Entführungen vorangehen. Hinzugezogen wird ein Fallanalytiker, der mit den Schatten seiner Vergangenheit kämpft. Geschickt hat Martin Krist erneut ein Handlungsnetz gesponnen, das nach und nach Informationen zu den einzelnen Ebenen preisgibt.
Dass der Thriller-Autor sein Handwerk versteht, ist unlängst bekannt, aber ich werde nicht müde, es immer wieder zu erwähnen. Es ist schon eine Kunst, einzelne Fäden am Ende zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenzufügen und auf dem Weg dahin, den Spannungsbogen stetig zu erhöhen. Was mir außerdem sehr gut gefällt: Keiner seiner Thriller gleicht dem anderen, denn Schema F gibt es bei Martin Krist nicht.
Fazit:  Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen. Ich möchte sogar behaupten, dass er zu meinen Krist-Favoriten zählt. Durchgehend spannend, intelligent konzipiert, bestückt mit vielschichtigen Charakteren und einer bedrückend realistischen Story.
Für Thriller-Fans ein absolutes Muss! Ein Buch mit hohem Thrillfaktor und Gänsehaut-Garantie!

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(442)

961 Bibliotheken, 58 Leser, 0 Gruppen, 138 Rezensionen

fantasy, fae, das reich der sieben höfe, rhysand, feyre

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 04.08.2017
ISBN 9783423761826
Genre: Jugendbuch

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Nächte, die Tage und das ganze Leben

Barbara Leciejewski
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 14.02.2017
ISBN 9781477822814
Genre: Liebesromane

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(157)

248 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 133 Rezensionen

thriller, tick tack, megan miranda, lügen, mord

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Megan Miranda , Elvira Willems , Cathrin Claußen
Flexibler Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Penguin, 13.11.2017
ISBN 9783328101628
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover: Der Kontrast Pink zu Schwarz-Weiß gefällt mir. Dazu noch die partielle Unschärfe. Insgesamt gefällt mir das Cover also.
Meinung: Mir fällt es nicht so leicht, meine Meinung zu diesem Buch in Worte zu fassen. Der Klappentext las sich spannend und auch der Einstieg war okay. Ab Seite 67 allerdings zählt die Zeit rückwärts. Eigentlich eine interessante Idee, trotzdem kam ich damit nicht wirklich klar.
Protagonistin Nic kehrt in ihren Heimatort zurück, in dem zehn Jahre zuvor ihre beste Freundin verschwunden ist. Nun verschwindet erneut eine junge Frau unter ebenso mysteriösen Umständen. An sich ein spannender Plot und auch die Auflösung war sehr spannend. Nur kam diese Spannung für mich leider zu spät. Natürlich ist mir klar, dass man immer erst am Ende erfährt, was passiert ist. Nur dass hier ja das Ende eigentlich der Anfang ist. Dieses Rückwärtsdenken lag mir überhaupt nicht, deshalb zog sich das Lesen etwas in die Länge.
Am Schreibstil lag das nicht, denn den fand ich ansich ganz angenehm. Klar und flüssig, aber die Struktur hat das leider wieder eingerissen.
Fazit:  Alles in allem konnte mich der Thriller nicht überzeugen. Das Konzept war für mich mehr als verwirrend als mitreißend. In meinen Augen leider nur Mittelmaß.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Sklavin der Sechs: Banquette Bizarre 1

Christoph Brandhurst
E-Buch Text: 256 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 21.03.2014
ISBN 9783847512783
Genre: Sonstiges

Rezension:


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25 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

sehenswürdigkeiten, zitate, schreibenl, akram el-bahay, autoren

Wortwächter

Akram El-Bahay
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 16.02.2018
ISBN 9783764151188
Genre: Kinderbuch

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(52)

210 Bibliotheken, 27 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

stephen king, sleeping beauties, owen king, fantasy, king

Sleeping Beauties

Stephen King , Owen King , Bernhard Kleinschmidt
Fester Einband
Erschienen bei Heyne, 13.11.2017
ISBN 9783453271449
Genre: Krimi und Thriller

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

erotik, bdsm, der graf, aidan, sub

Die Unterweisung

Sandra Henke
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.12.2017
ISBN 9783453545922
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Cover: Wie immer ist das Cover sehr ansprechend und zeigt eine Frau in devoter Pose. Schwarz-weiß ist passend gewählt. Sehr stimmig und wiedererkennbar als Sandra-Henke-Roman.
Meinung: Kaum kam das Buch bei mir an, musste ich es auch schon lesen. Es hat mich quasi gerufen. Es war dann auch in Null Komma Nichts gelesen. Scotia ist neugierig auf BDSM und Aidan bietet ihr den nötigen Raum dafür. Mir hat der Einstieg sehr gut gefallen, denn Scotia (Ende 20) beginnt über sich selbst nachzudenken. Über ihr berufliches Ich, aber auch über ihr privates, was in letzter Zeit eher zu kurz kam. Die Begegnung mit Aidan, der offenbar eine echte Sahneschnitte zu sein scheint, weckt Sehnsüchte in ihr, die sie bisher nicht kannte. Den inneren Konflikt der Protagonistin hat Sandra Henke sehr realistisch dargestellt. Einerseits will sie sich der Lust hingeben, andererseits ist es ihr peinlich und sie fragt sich, was andere Menschen von ihr halten werden, sollten sie von ihrer Neigung erfahren. Scotia war mir sofort sympathisch. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Tja, und Aidan - es ist schwer, ihm nicht zu verfallen. Man kann sich diesem Mann nicht entziehen. Insgesamt habe ich die Geschichte als sehr intensiv wahrgenommen. Wie in einem Rausch habe ich Seite um Seite verschlungen. Das Setting, insbesondere im Club Taboo, fand ich sehr edel und sinnlich. Mein Kopfkino lief auf Hochtouren und erfreute sich an schönen Bildern und erotischen Szenen. Manche Szenen sind zwar explizit, aber nicht so, dass man rote Ohren bekommen müsste. Am Ende ist dieses Buch eine erotische Liebesgeschichte, in die es einzutauchen lohnt.
Fazit:  Nicht mal 24 Stunden brauchte ich, um diesen Roman wegzuatmen. Von mir aus hätte er länger sein können, weil ich Henke-Bücher einfach liebe. Für mich ist "Die Unterweisung" ein modernes Märchen. Zugegeben - ein Märchen für Erwachsene! Ich konnte mich vollständig fallenlassen und zehre jetzt von den Nachwirkungen. 😉 Das Buch ist sexy, liebevoll, lustig und direkt geschrieben. Es hat sogar eine Botschaft: Sei du selbst, egal was andere Menschen davon halten! Klare Leseempfehlung!!!

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

weihnachten, liebe, glück, freude, familie

Die schönste Zeit des Jahres

J. Vellguth
E-Buch Text: 195 Seiten
Erschienen bei null, 02.12.2016
ISBN B01N7DXLTG
Genre: Liebesromane

Rezension:


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(19)

24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

entführung, spieltheorie, spannung

Das ist kein Spiel

Barry Jonsberg , Ursula Höfker
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.09.2017
ISBN 9783570164549
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover: Die Covergestaltung gefällt mir gut, auch wenn es ein wenig retro erscheint. Die Würfel liefern die Verbindung zum Titel und die 3D-Optik lassen sie echt wirken.
Meinung: Auf diesen Jugendthriller war ich sehr neugierig, da der Klappentext schon Spannung verheißt. Der Einstieg zog sich etwas, da das Buch etwas fünf Monate vor der Entführung einsetzt. Dieser erste Teil dient dazu, die Familie und die einzelnen Charaktere besser kennenzulernen. Und dass kann man ziemlich gut, besonders Jamie und Summerlee, die beiden älteren Kinder bzw Teenager. Die einzelnen Personen sind gut ausgearbeitet und da es nicht so viele gibt, behält man als Leser gut den Überblick. Auch wenn es zu Beginn nicht langweilig ist, nimmt die Story erst mit Phoebes Entführung Fahrt auf. Es wird von Kapitel zu Kapitel spannender und macht Spaß, sich seine eigenen Theorien zurecht zu legen. Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil und macht das Lesen dadurch zu einem entspannten Erlebnis. Er lässt Jamie die Geschichte erzählen, der sich im Laufe des Buches weiterentwickelt, obwohl es ja nur eine relativ kurze Zeitspanne abbildet. Das gilt natürlich für sämtliche Familienmitglieder. Diesen Wandel zu beobachten, ist ebenso spannend wie das Rätsel um den Entführer zu lösen.
Fazit:  "Das ist kein Spiel" ist ein intelligenter und spannender Jugendthriller. Die Spieltheorie fand ich wirklich interessant und gut umgesetzt. Die Charaktere haben Format und erzählen eine Geschichte, die durchaus realistisch erscheint. Sicher nicht mit allen Aspekten, aber doch zum Großteil. Wer also gern spannende Jugendthriller liest, die auch ohne viel Blutvergießen mitreißend sind, sollte hier zugreifen.

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71 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

bretagne, liebe, berlin, lügen, claudia winter

Die Wolkenfischerin

Claudia Winter
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.12.2017
ISBN 9783442485734
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cover: Das Cover bringt mich definitiv in Urlaubsstimmung. Der Blick auf den Hafen ist malerisch und gefällt mir sehr gut.
Meinung: Ein neuer Roman von Claudia Winter ist natürlich mittlerweile Pflichtlektüre, gehört sie doch nach zwei gelesenen Büchern zu meinen Lieblingsautorinnen. Dieses Mal nimmt uns die Autorin mit in die Bretagne. Zunächst aber treffen wir die Protagonistin Claire in Berlin. Die Französin, die für ihren Job ein wenig geflunkert hat, muss zurück nach Frankreich, weil ihre Familie sie braucht. Dort trifft sie ihren Jugendfreund wieder und ich glaubte schon zu wissen, wie es weitergeht. Aber nein, so leicht macht es Claudia Winter ihren Lesern nicht. In der Bretagne warten dann noch andere Ablenkungen und Verstrickungen auf Claire. Ich muss zugeben, dass ich nicht wirklich ein Frankreich-Fan bin. Außerdem tue ich mih etwas schwer mit der französischen Mentalität. Die Autorin beschreibt die Schauplätze aber so detailliert und liebevoll, dass selbst ein Muffel wie ich, Gefallen an Land und Leute fand. Claudia Winter nimmt ihre Leser also komplett mit und man merkt mit jeder Zeile das Herzblut, das sie in diese Geschichte gesteckt hat. Besonders schön finde ich die Kombination aus herzerwärmender Story und leckeren Köstlichkeiten, zu denen sich die Rezepte am Ende des Buches befinden.
Fazit:  "Die Wolkenfischerin" ist ein Roman, der über eine gewöhnliche Liebesgeschichte hinaus geht. Es geht außerdem um Familie und ein Gefühl der Zugehörigkeit und auch der Selbstfindung - um Chancen im Leben. Mich konnte Claudia Winter mal wieder mitnehmen und sogar ein bisschen neugierig auf die Bretagne machen. Ein schönes Leseerlebnis ist mit diesem Buch garantiert.

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19 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

bk, bunkeranlage, klaustrophobie, bauunternehmer, konzertbesuch

Goldkap

Rainer Doh
Buch: 400 Seiten
Erschienen bei Divan, 11.09.2017
ISBN 9783863270421
Genre: Krimi und Thriller

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149 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 114 Rezensionen

thriller, berlin, martin krist, henry frei, kreuzigung

Böses Kind

Martin Krist
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei epubli, 26.10.2017
ISBN 9783745035292
Genre: Romane

Rezension:


Cover:

Dieser Blick, diese markanten Augen erinnern mich irgendwie an den Tatort. Die Augen gucken sehr eindringlich und intensiv. Die Gesamtgestaltung gefällt mir sehr gut - das Schwarz-Weiß, das Fleckige zwischendrin. Es passt einfach zu einem Thriller.

Meinung:Martin Krist ist zurück und stellt in "Böses Kind" einen neuen Ermittler vor - Kriminalhauptkommissar Henry Frei. Zusammen mit seiner Kollegin Albers ist er mitten in einem Mordfall, als die Leser ihn kennenlernen. Aber zunächst ist man im Prolog in der Gegenwart bei einer weiblichen Person, die gefangen gehalten wird. Zu dieser Person schickt uns der Autor im Laufe des Buches immer wieder und man rätselt, wer das wohl sein könnte. Die anderen Handlungsebenen begleiten zum einen die Ermittler und zum anderen die dreifache Mutter Suse, deren Tochter vermisst wird. Bevor die Ermittler auf diesen Vermisstenfall stoßen, ermitteln sie in einem Mordfall, der eindeutig zu sein scheint. Aber da es sich um einen Thriller von Martin Krist handelt, ist es nie so wie es scheint.Obwohl dieser Roman weit weniger Handlungskonstrukte aufweist, wie es sonst bei Martin Krist üblich ist, erkennt man dennoch seinen unverwechselbaren Stil. Beim Lesen sucht man stets nach dem Zusammenhang der beiden Fälle. Ob man ihn findet, oder gar etwas völlig anderes entdeckt, müsst ihr schon selbst herausfinden.Die Charaktere sind wieder einmal sehr authentisch angelegt. Besonders die kleine Zwangstörung Freis brachte mich häufig zum Schmunzeln. Auch die Müdigkeit seiner Kollegin kann jede Mutter nachempfinden. Suse hat mich zeitweise etwas genervt, eben weil sie so erschreckend echt wirkte.Auch dieser Thriller bietet wieder grausame Bilder, die dem Leser vom Autor in den Kopf gepflanzt werden. Wenn auch nicht so komplex wie gewohnt, sind Handlungsabläufe geschickt platziert und lassen den Leser neugierig von Seite zu Seite springen. Die kurzen Kapitel tragen ebenso dazu bei, dass man schnell vorankommt wie die spannende Handlung an sich.Wie immer spielt das Buch in Berlin, was mich als Berlinerin natürlich genauso begeistert wie der Rest der Story.Martin Krist legt mit "Böses Kind" den Grundstein zu einer neuen Ermittlerreihe, der am Ende dieses Bandes mit einem fiesen Cliffhanger endet. Gott sei Dank müssen sich die Leser "nur" bis Mai 2018 gedulden - dann kommt die Fortsetzung.
Fazit: Mich hat dieses Buch wirklich sehr begeistert, da es wieder einmal zeigt, dass Martin Krist es versteht, das echte Berlin darzustellen. Es ist halt nicht alles geil und sexy, sondern auch schmutzig und böse. "Böses Kind" ist ein packender Pageturner, den ich jedem Thriller-Fan nur wärmstens empfehlen kann. Gänsehautfaktor!

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97 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

erotik, sex, tagebuch, sommer, geheimnis

Die Mädchenakademie

Sandra Henke
Flexibler Einband: 221 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.06.2010
ISBN 9783453545328
Genre: Romane

Rezension:

Cover: Es gab schon Cover, die mir deutlich besser gefallen haben, aber dieses ist auch okay. Positiv finde ich, dass der Sandra-Henke-Style ganz klar zu erkennen ist - schwarz-weißes Bild sowie pinke Titelschrift und einheitlicher Buchrücken. In Regal sind sie nebeneinander als zusammengehörig erkennbar.
Meinung: Was soll ich sagen? "Die Mädchenakademie" ist wieder einmal ein Erotikroman von Sandra Henke, der mir sehr gut gefallen hat. Warum? Nun, zum Einen liebe ich ihren Schreibstil. Sie könnte vermutlich auch aus einem Einkaufszettel eine aufregende Geschichte machen. 😉 Sie hat eine tolle flüssige Art zu schreiben und pflanzt mit ihren Worten erotische Bilder in die Köpfe ihrer Leser. Ihre Protagonisten sind glaubhaft gestaltet. Emma und Christian mochte ich von Anfang an. Besonders die Neugierde von Emma, die sich gern in ihren Fantasien verliert, fand ich sehr spannend. Aber auch Christian hat sich gut präsentiert. Man könnte durchaus mit Emma tauschen wollen. Zur Handlung will ich nur so viel sagen: Neben der prickelnden Erotik, die die Mädchen erleben, gibt es in diesem Buch auch mitreißende Krimielemente, die der Story die nötige Spannung verleihen. Der erotische Teil des Romans ist zart und geprägt von Neugier und Experimentierfreudigkeit. Die Tonart gefällt mir sehr und ließ mich das Buch innerhalb kurzer Zeit durchlesen.
Fazit:  Die Bücher von Sandra Henke, besonders die erotischen, üben eine Anziehungskraft auf mich aus. Auch "Die Mädchenakademie" habe ich aufgeschlagen und bin sofort in die Story abgetaucht. Ich lese und vergesse (Fast) alles um mich herum. Mitreißend, gefühlvoll und prickelnd. Eine Lektüre, die ich gern weiterempfehle!

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132 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 51 Rezensionen

thriller, berlin, martin krist, spannung, kannibalismus

Märchenwald

Martin Krist
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.08.2016
ISBN 9783548287645
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Cover:

Das schlichte Cover gefällt mir ganz gut. Nur drei Farben - weiß, schwarz und rot. Auch sonst gibt es nicht viel zu sehen - Titel, Autor und ein etwas krüppeliger Baum. Aber das reicht aus und zeigt Wirkung.

Meinung:Nachdem ich vor einigen Wochen noch bei der letzten Lesung zu diesem Buch war, musste ich es natürlich auch lesen. Außerdem habe ich noch ein paar Bücher von Martin Krist auf meiner Leseliste, um auf Stand zu kommen.Wie gewohnt bekommt der Leser viele Handlungsebenen präsentiert. Zum einen begleitet man die Kinder Max und Ellie bei ihrem Trip durch Berlin. Mit den beiden habe ich am meisten mitgefiebert. Des Weiteren trifft man auf eine Frau ohne Gedächtnis, die ebenfalls durch die Stadt irrt und offenbar in Gefahr schwebt. Und natürlich darf das Ermittlerteam Kalkbrenner und Muth nicht fehlen.Martin Krist nimmt jeden einzelnen Handlungsfaden auf und verwebt sie geschickt zu einer spannenden Story. Eine Story, die von Kapitel zu Kapitel mehr und mehr Fahrt aufnimmt. Das Gute ist, dass man keine Kalkbrenner-Vorkenntnisse haben muss, um der Geschichte zu folgen, da der Fall in sich ja abgeschlossen ist. Was man allerdings sehr wohl braucht, ist Konzentration, sonst könnte es sein, dass man Einzelheiten des komplexen Aufbaus überliest. Und das sollte man wirklich vermeiden, denn selten findet man so gut konstruierte Thriller, die der Realität erschreckend nah kommen. Als Leser wird man mitgerissen, ist streckenweise fassungslos, muss sich sammeln und liest dann aber weiter, weil man gar keine andere Wahl hat.
Fazit: Es gibt viele Thriller-Autoren, aber Martin Krist gehört zu denen, die ihre Bücher nicht nur hart und direkt, sondern auch äußerst intelligent gestalten. Der Leser soll sich nicht nur "berieseln" lassen, nein, er muss mitdenken! Das hebt ihn deutlich von vielen seiner Kollegen ab und macht das Lesen seiner Bücher immer wieder zu einem Highlight. So auch bei "Märchenwald". Tolle und spannende Story, interessante Charaktere - ein weiterer Pageturner, der einen Platz in meiner Krist-Sammlung erhält.Klare Leseempfehlung!

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901 Bibliotheken, 61 Leser, 0 Gruppen, 138 Rezensionen

flugangst, thriller, sebastian fitzek, psychothriller, flugangst 7a

Flugangst 7A

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer, 25.10.2017
ISBN 9783426199213
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Cover:



Der Umschlag dieses Hardcovers gefällt mir sehr gut. Die Flugzeugtür und die Hand im Fenster machen sich wirklich gut.



Meinung:



Da ich Fitzeks Anfänge bisher nicht gelesen habe, gehöre ich nicht zu
denen, die meinen er sei mit diesem Buch wieder zu seinen Wurzeln
zurückgekehrt. Mir haben die letzten Bücher alle ausnahmslos gefallen.
Allerdings ist auch mir aufgefallen, dass dieser Thriller im Vergleich
zu den letzten Büchern anders ist. Hier geht es nicht um irgendwelche
Verschwörungstheorien, trotzdem stellt sich der Leser wie immer die
Frage: "Wie würde ich entscheiden?"

Die Charaktere sind wieder einmal breit gefächert. Ein Psychiater, der
mit dem Flugzeug auf dem Weg zu seiner hochschwangeren Tochter ist. Eben
diese wird entführt, um ihn als Werkzeug für einen perfiden Plan zu
benutzen. Eine labile Ex-Patientin an Bord der selben Maschine. Und
außerdem ein Entführer, den man nicht so recht einordnen kann. Zusammen
ergeben sie mit einer gut konstruierten Handlung einen spannenden
Psychothriller.

Die Wendungen sorgen immer wieder für Überraschungen. Fitzek baut den
Spannungsbogen geschickt auf und hält ihn bis zum Schluss. Dabei
beschränkt er sich auf wichtige Aspekte und verliert sich nicht in
Nebensächlichkeiten.





Fazit: 


Von der ersten bis zur letzten Seite spannend und mitreißend. Wieder ein
Buch von Sebastian Fitzek, das man innerhalb kurzer Zeit durchliest.
Empfehle ich gern weiter.

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1.846 Bibliotheken, 67 Leser, 3 Gruppen, 266 Rezensionen

fantasy, fae, das reich der sieben höfe, sarah j. maas, liebe

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761635
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Cover:


Die Cover- und Umschlaggestaltung finde ich wirklich gelungen. Der
transparente Umschlag enthält die wichtigen Angaben wie Titel und
Autorin sowie eine dornige Pflanze - passend zum Titel. Auf dem
Hardcover selbst ist ein Mädchen mit Pfeil und Bogen zu sehen. Zusammen
wirklich eine gelungene Kombi.



Meinung:


Meine Kollegin empfahl mir dieses Buch mit den Worten "musst du
unbedingt lesen". Also lieh sie mir ihr Exemplar und ich legte los.

Der Einstieg gelang mir ohne Probleme, denn ich war sofort in der von
der Autorin geschaffenen Welt gefangen. Als Leser begleitet man
Protagonistin Feyre bei der Jagd, da sie für ihre Familie sorgen muss.
Und dann geht etwas schief und sie muss ihre Familie verlassen.

Feyre ist ein starker Charakter, ich mochte sie auf Anhieb. Aber auch
die anderen Figuren sind wunderbar gestaltet. Tamlin ist ein wenig
undurchsichtig, aber trotzdem umgibt ihn eine gewisse Aura, eine
Anziehungskraft, der sich auch Feyre nicht entziehen kann. Lucien ist
einer meiner liebsten Charaktere in diesem Buch. Und dann ist da auch
noch Rhysand. Eigentlich der Fiesling, aber ich glaube, da wird im
Folgeband noch einiges passieren.

Die Handlung erinnerte mich zeitweise an "Die Schöne und das Biest". Auf
jeden Fall aber ist dieses Buch eine Mischung aus Fantasy und Märchen.
Sehr bildgewaltig geschrieben, lässt es den Leser nicht mehr los. Ich
fieberte mit Feyre mit, die auf den 490 Seiten immer stärker wird,
obwohl sie so viel durchmachen muss.





Fazit: 


Mich hat dieser Roman definitiv abgeholt und vollkommen überzeugt. Wie gut, dass ich Band 2 bereits bei mir zu liegen habe.

Ein wundervolles Buch, welches den Leser in eine fantasievolle Welt entführt. Ein MUSS für Fans dieses Genres.

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(108)

211 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 85 Rezensionen

liebe, bücher, roman, leben, ich treffe dich zwischen den zeilen

Ich treffe dich zwischen den Zeilen

Stephanie Butland , Maria Hochsieder-Belschner
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.10.2017
ISBN 9783426520758
Genre: Liebesromane

Rezension:


Cover:



Ich mag dieses Cover sehr. Die Farbe gefällt mir und die Haptik des
Titels. Aber auch das fliegende Papier, woraus dann Vögel werden. Alles
sehr harmonisch und passend.



Meinung:



Bücher über Bücher, Buchhandlungen oder einfach Buchmenschen üben eine
besondere Anziehungskraft auf mich aus. Sind sie dann auch noch gut
geschrieben, lassen sie mich nicht mehr los. So auch bei diesem Buch.
Bereits nach wenigen Seiten merkte ich, dass ich einen besonderen Roman
in Händen halte. Er startet nicht mit einem Wumms durch, sondern ist
eher ein Roman, der irgendwie leise und ruhig erzählt wird.

Protagonistin Loveday erzählt ihre Geschichte und zwar immer wechselnd
zwischen drei verschiedenen Zeitebenen. Besonders ihre Vergangenheit hat
es in sich und holt se auch Stück für Stück ein. Ich mochte Loveday
sofort, merkte man doch, dass sie eine gute Seele ist, die nur ziemlich
verletzt wurde. Sie hat Angst, Gefühle zuzulassen und schottet sich
emotional eher ab. Als sie Nathan kennenlernt, setzt sich etwas in
Bewegung.

Ich kannte die Autorin zuvor nicht und hatte auch über das Buch nichts
gehört. Umso mehr freute ich mich, dass sich die Überraschungspost zu
einem so schönen Leseerlebnis entwickelte. Stephanie Butland legt viel
Gefühl und Poesie in ihre Worte und fesselt so die Leser an diese
wundervolle Geschichte.




Fazit: 


Mich hat dieses Buch wirklich berührt und mir sehr schöne Lesestunden
beschert. Zwar still, aber mit der ganzen Kraft der Worte. Dieses Buch
ist definitiv mehr als eine simple Liebesgeschichte. Es geht auch um
Freundschaft, Vertrauen und dass wir unser Schicksal selbst in der Hand
haben.

Für mich ein absolutes Lesehighlight 2017 und natürlich eine hundertprozentige Leseempfehlung!!!

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(86)

165 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

stephen king, gwendys wunschkasten, kurzgeschichte, richard chizmar, wunschkasten

Gwendys Wunschkasten

Stephen King , Richard Chizmar , Ulrich Blumenbach
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.10.2017
ISBN 9783453439252
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover: Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut. Es hat den Look einer Holzkiste und ist garniert mit kleinen Details, die im Buch vorkommen.
Meinung: Da es schon einige Jahre her war, seit ich zuletzt einen King gelesen hatte, habe ich mit diesem Buch einen kurzen Neueinstieg gewählt. Diese fantasievolle Kurzgeschichte hat mich gleich zu Beginn gepackt und dank des geringen Umfangs und der flüssigen Schreibweise nicht mehr losgelassen, so dass es schnell gelesen war. Dieses Buch ist sicher kein typischer King. Ich empfand die Story zwar als spannend, aber auf eine eher ruhige Art und Weise. Im Zentrum steht das Mädchen Gwendy, das in den Besitz eines mysteriösen Kastens gelangt. Wie es dazu kam, was damit passiert und ob sie ihn wieder hergeben muss bzw. will, ist auf den wenigen Seiten sehr mitreißend erzählt. Gwendy ist zudem ein sympathischer und angenehmer Charakter und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Der Leserwird förmlich hineingesogen in diese Kurzgeschichte. Man fliegt durch die kurzen Kapitel und am Ende bleiben zwar ein paar Fragen zurück, die sich aber jeder selbst beantworten kann - mit ein wenig Fantasie.
Fazit:  "Gwendys Wunschkasten" ist eine gelungene Fantasy-Kurzgeschichte, die nicht nur eingefleischte King-Fans abholen kann. Ein kurzweiliges Lesevergnügen, bei dem man sich am Ende die Frage stellt: Was würde ich mit einem Wunschkasten tun?

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(65)

156 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

amoklauf, schule, jugendbuch, spannung, lea-lina oppermann

Was wir dachten, was wir taten

Lea-Lina Oppermann
Flexibler Einband
Erschienen bei Beltz, J, 26.01.2018
ISBN 9783407822987
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover: Das Cover besteht fast ausschließlich aus dem Titel. Der Hintergrund ist die Nahaufnahme einer Handfläche. Man erkennt sehr gut die einzelnen Linien. Gefällt mir sehr gut, wahrscheinlich weil es so schlicht und simpel ist.
Meinung: Was passiert bei einem Amoklauf in einer Schule? Und was fühlen und denken die Beteiligten, eingeschlossen in einem Klassenraum? Diese Gedanken und Gefühle beschreibt Lea-Lina Oppermann in ihrem Buch. Der Leser landet mitten im Schulalltag und wird Zeuge wie der Amokalarm ausgelöst wird.  Abwechselnd erzählen die Schüler Fiona und Mark und der Lehrer Herr Filler von den Erlebnissen in einem Klassenraum. Da alle drei Charaktere sehr unterschiedlich sind, war es interessant zu lesen, was jeweils in ihnen vorgeht.  Die junge Autorin hat mit ihrem Roman einen Blick in das Seelenleben von Schülern bzw. Jugendlichen gewagt. Sie zeigt nicht nur die Gedanken der drei Erzähler, sondern auch wie sich der Rest der Klasse verhält, als es nach und nach persönlicher wird. Der Täter spielt perfide Psychospielchen mit den Geiseln und stellt sie bloß. Warum? Und wie würde man selbst reagieren? Diese Fragen habe ich mir beim Lesen durchgehend gestellt. Die Antwort: Das kann man unmöglich beantworten.  Lea-Lina Oppermann schreibt klar und ohne Schnörkel. Sie schafft es Spannung zu erzeugen und zu halten, den Leser sich selbst Fragen stellen zu lassen und insgesamt das Gefühl zu erzeugen, man würden ebenfalls in diesem Klassenzimmer sitzen. Das Buch ließ sich wunderbar in einem Rutsch lesen und hat mich nachhaltig beeindruckt.
Fazit:  Dieses Romandebüt hat mich in vielerlei Hinsicht überzeugt. Das Thema ansich ist kein leichtes und wenn es eine so junge Frau schafft, eine derart spannende und zugleich beängstigend authentische Geschichte zu verfassen, dann muss man einfach seinen Hut ziehen.
Dieses Buch regt zum Nachdenken an und sollte gelesen werden! Klare Leseempfehlung!

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171 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 80 Rezensionen

drogen, thriller, mord, berlin, prostitution

Engelsgleich

Martin Krist
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 05.12.2014
ISBN 9783548286396
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover: Na ja, so richtig begeistern tut mich das Cover nicht. Das Rot der Blätter ist noch das Beste daran. Der Buchtitel versteckt sich minimal hinter einem Blatt - warum? Den Rahmen finde ich allerdings wieder ganz gut. Gefällt mir insgesamt also eher mittelprächtig.
Meinung: Ganz im Gegensatz zum Buch selbst. "Engelsgleich" ist die Vorgeschichte zu "Drecksspiel", das ich vor ein paar Monaten gelesen habe. Somit kannte ich einen Protagonisten bereits, lernte nun aber auch seine Vergangenheit kennen. Da ich allerdings erst in diesem Jahr mit den Büchern von Martin Krist begonnen habe, begegnete ich in diesem Buch zum ersten Mal dem Ermittlerduo Kalkbrenner und Muth. Beide mochte ich auf Anhieb und ich freue mich bereits darauf, ihre früheren Fälle "aufzuarbeiten". Thematisch ist dieser Thriller keine leichte Kost - okay, das ist es bei Krist ja nie - denn dem Leser werden Leichen von Kindern bzw. Jugendlichen "präsentiert". Und da der Autor auch hier wieder sehr ins Detail geht, darf man nicht zart besaitet sein. Viel mehr möchte ich zum Inhalt auch gar nicht preisgeben. Zum Aufbau: Es gibt zwei verschiedene Erzählperspektiven. Zu einen erzählt die Pflegemutter Juli die Ereignisse um das Verschwinden ihrer Pflegetochter in der Ich-Form. Die anderen Handlungsstränge, und davon gibt es - ganz nach Krist Manier - wieder einige, werden von einem allwissenden Erzähler wiedergegeben. Die Kapitel sind ebenso gut strukturiert wie der Rest des Romans. Den Großteil des Buches habe ich in einem Rutsch gelesen. Es ließ sich ohnehin schwer aus der Hand legen, insofern war ich froh, es stundenlang lesen zu können. Die verschiedenen Handlungsstränge fügten sich am Ende äußerst geschickt und spannend zu einem komplexen Gesamtbild zusammen.

Fazit:  "Engelsgleich" ist spannend, hart und direkt. Der Roman konfrontiert besonders Eltern mit ihren größten Albträumen, die leider durchaus manchmal Realität werden können. Martin Krist beschönigt nichts. Im Gegenteil. Er ist schonungslos und lässt seine Leser die Brutalität der Verbrechen spüren und visualisiert mit seinen Worten die fürchterlichsten Taten. Seine Figuren sind dabei immer glaubwürdig und authentisch. Krist liest man nicht einfach so nebenbei. Man muss sich voll und ganz auf ihn einlassen und wird am Ende mit einem fesselnden Thriller belohnt. Bei wem es also unter die Haut gehen soll, der muss Martin Krist lesen!

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(54)

127 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

thriller, harlan coben, mord, familie, coben

In ewiger Schuld

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 21.08.2017
ISBN 9783442205196
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:
Dem Cover stehe ich eher neutral gegenüber. Ja, es wirkt zwar etwas düster und das rote Laub gibt einen schönen Kontrast, aber ansonsten ist das Bild eher langweilig.
Meinung: Da ich Harlan Coben sehr gern lese, war ich auch auf dieses Buch gespannt. Der Trailer, den ich vorab gesehen hatte, machte mich schon sehr neugierig. Die frische Witwe Maya sieht ihren toten Mann in einem aktuellen Video. Kann das sein oder wird sie verrückt? Die Grundidee fand ich schonmal interessant. Mit Maya selbst wurde ich nicht so richtig warm, obwohl sie wirklich Sympathie und Mitgefühl verdient hätte. Dennoch entwickelte sich die Geschichte um Maya recht spannend und mir ging es so, dass ich oftmals zu wissen glaubte, was vor sich geht. Meine Ansätze bewahrheiteten sich allerdings allesamt nicht. Das Ende und somit die Auflösung kam für mich etwas überraschend, diese Möglichkeit hatte ich so gar nicht auf dem Schirm. Ich mag es, wenn Bücher nicht vorhersehbar sind und das ist Harlan Coben hier gelungen.

Fazit:  "In ewiger Schuld" ist ohne Frage ein gutes Buch, dennoch reicht es nicht an seine anderen Bücher heran, die ich von ihm bisher gelesen habe. Dieser Roman ist spannend erzählt, war für mich allerdings kein Pageturner, bei dem ich unbedingt ununterbrochen lesen musste.

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(204)

480 Bibliotheken, 22 Leser, 2 Gruppen, 91 Rezensionen

götter, liebe, fantasy, marah woolf, jugendbuch

GötterFunke - Hasse mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 25.09.2017
ISBN 9783791500416
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover: Das Cover bzw. der Umschlag ähnelt natürlich dem ersten Band, und wie zuvor gefällt es mir erneut sehr gut. Auch der Einband selbst ist absolut traumhaft.
Meinung: Nachdem Jess im ersten Band so bitter enttäuscht von Cayden aka Prometheus wurde, versucht sie ihr Leben wieder neu zu sortieren. Allerdings hat sie die Rechnung ohne die Götter gemacht. Ich konnte es kaum erwarten, den zweiten Teil in den Fingern zu halten und zu verschlingen. Und genau das habe ich getan. Marah Woolf knüpft in diesem zweiten Band nahtlos an Teil eins an und da nicht ganz so viel Zeit dazwischenlag, war ich auch in Null Komma Nichts wieder mittendrin. Der Schreibstil der Autorin macht es dem Leser auch leicht, sich einfach fallenzulassen. Sie schreibt die Kapitel wieder aus Jess' Sicht in Ich-Form. Und auch Hermes darf zwischen den Kapiteln wieder seinen Senf dazugeben. Das gefällt mir sehr gut, denn die lustige und vorlaute Art des Götterboten lockert manche Situation etwas auf. Jess sieht sich auch in diesem Band wieder einigen Wesen gegenüber, die die Autorin wirklich tollbeschrieben hat. Überhaupt beschreibt sie Orte und Figuren so detailliert, dass im Kopf wunderbare Bilder entstehen, auch von den weniger freundlichen Gestalten. Die Liebesgeschichte zwischen Jess und Cayden nimmt natürlich viel Platz ein, aber auch die actionreichen Szenen kommen nicht zu kurz. Der Leser begegnet "alten" Bekannten, aber auch neue Charaktere werden vorgestellt. Besonders Jess macht einen Entwicklungsschritt nach vorne, auch wenn nicht alle Handlungen immer nachvollziehbar sind, aber das sind sie im wahren Leben ja auch nicht.
Fazit:  "Hasse mich nicht" konnte mich wieder absolut begeistern. Leider lässt Marah Woolf ihre Leser zwar am Ende mit einem fiesen Cliffhanger zurück, aber bis zum Frühjahr ist es Gott sei dank nicht mehr sooo weit.
Dieser Jugendroman hat Spannung, Emotionen und auch einigen Wortwitz und somit kann ich ihn nur wärmstens empfehlen.

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(59)

113 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

liebe, autorin, schicksal, musik, familie

Der Herzschlag deiner Worte

Susanna Ernst
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426521236
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cover: Das Cover lässt klar erkennen, dass es sich um einen Roman von Susanne Ernst handelt. Ich mag diesen Stil total und auch dieses Mal harmonisieren Farben und Motive wunderbar miteinander.
Meinung: Ein neuer Roman von Susanna Ernst und es bestand kein Zweifel, dass ich ihn lesen musste. Das Buch beginnt mit dem Tod von Vincent. Aber er verschwindet nicht plötzlich. Fortan begleitet er seinen Sohn Alex. Er ist dabei, als Alex seine Patentante Jane näher kennenlernt und auch als er sich in Maila verliebt. Die Kapitel sind alle aus der Ich-Perspektive erzählt, wechselnd von Vincent, Alex und Maila. Dem Leser bieten sich somit drei verschiedene Gefühlswelten - was wunderbar ist und mich persönlich noch mehr an die Seiten gefesselt hat. Dazu kommt natürlich der unverwechselbare Schreibstil der Autorin. Ihre leichte, aber ungemein gefühlvolle Art macht es dem Leser leicht, die Protagonisten schnell ins Herz zu schließen und völlig in die Geschichte abzutauchen. Über die Story selbst möchte ich nicht viel verraten, aber im Grunde geht es darum, dass verschiedene Personen bzw deren Schicksale miteinander verbunden sind, ohne dass sie davon wissen. Nach und nach löst sich das Geflecht und endet mit einem emotionalen Höhepunkt.
Fazit:  Erneut wartet Susanna Ernst mit einem Roman auf, der mein Herz in einer Weise berührt, wie es nicht viele Autoren schaffen. Die vorherrschenden Themen sind Liebe, Freundschaft und Trauer. Alles fügt sich zu einem tollen Roman zusammen, den man einfach mögen muss. Das ist wohl Schicksal und definitiv eine Leseempfehlung!

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200 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 117 Rezensionen

thriller, dänemark, mord, geheimbund, geheimdienst

Oxen - Das erste Opfer

Jens Henrik Jensen , Friederike Buchinger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.09.2017
ISBN 9783423261586
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:
Das Covermotiv - ein Blick nach oben im Wald an den Bäumen hinauf - gefällt mir sehr gut. Im farblichen Kontrast dazu der riesige Titel. Vier rote Buchstaben, die sich ein wenig wie Sandpapier anfühlen.
Meinung: Ich habe schon länger keinen Roman eines skandinavischen Autors mehr gelesen. Es ist schon allein wegen der Orte und Namen eine kleine Herausforderung. Und Namen gibt es in diesem Thriller wirklich reichlich.
Einer dieser Namen ist Oxen, der ja auch groß auf der Buchvorderseite prangt. Niels Oxen ist ein ehemaliger Elitesoldat, der sich von der Zivilisation zurückgezogen hat und allein mit seinem Hund im Wald lebt. Durch Zufall oder unglückliche Umstände gerät er in einen Strudel aus Erpressung, Mord und Machtspielchen. Die Machenschaften reichen bis nach ganz oben und sind weit verzweigt. Dieses Verschwörungsszenario wird dem Leser nach und nach immer klarer, aber selbst am Ende kann man nicht sicher sein, wer Freund oder Feind ist.
Die dargestellten Charaktere sind sehr vielschichtig und decken die unterschiedlichsten Typen ab. Dem Leser begegnet nicht nur der Soldat mit Trauma, sondern auch zwielichtige und machthungrige Politiker, undurchsichtige Agenten und einige mehr. Zusammen sind alle verflochten in einer spannenden Handlung. Der Autor schreibt spannend und bietet dem Leser durch diverse Verstrickungen immer neue Ansätze und Wendungen. Mein Lesefluß wurde lediglich durch schwer auszusprechende dänische Namen unterbrochen.😉
Am Ende hat man nur bedingt einen Abschluss, wird aber nicht Cliffhanger-mäßig zurückgelassen. Viele Fragen bleiben offen, die dann hoffentlich im nächsten Band der Trilogie beantwortet werden.

Fazit:  Mir hat der Thriller insgesamt gut gefallen. Spannender Aufbau, interessante Charaktere und tolle Erzählweise, wobei ich diesen Roman eher als Krimi denn als Thriller deklarieren würde.

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