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282 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

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Der Ruf des Kuckucks

Robert Galbraith , Wulf Bergner , Christoph Göhler , Kristof Kurz
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 30.11.2013
ISBN 9783764505103
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einer eiskalten Januarnacht stürzt das berühmte Model Lula Landry von ihrem Balkon in den Tod. Schnell ist für die Ermittler klar, dass das labile Model Selbstmord begangen hat. Doch ihr Bruder John Bristow glaubt nicht an Selbstmord und engagiert Privatdetektiv Comoran Strike Monate nach dem Tod seiner Schwester mit den Ermittlungen. Fortan bewegt sich der Ex-Soldat in den Kreisen der Reichen und Schönen und deckt hier Erschreckendes auf.

 

Der spektakuläre neue Fall ist für Comoran Strike die Rettung. Frisch von Freundin Charlotte getrennt, steht der Privatdetektiv ohne Bleibe da und übernachtet notgedrungen in seinem Büro. Geld für eine Wohnung ist nicht vorhanden, Comoran ist hoch verschuldet. So kommt es ihm auch sehr ungelegen, dass er vergessen hat, den Vertrag mit der Zeitarbeitsfirma zu kündigen und diese ihm eine neue Sekretärin schicken. Notgedrungen erklärt sich Comoran bereit, die junge Robin kurzzeitig zu beschäftigen. Doch Robin entwickelt sich für den Ex-Soldaten zu einem wahren Glücksfall, engagiert und gerissen unterstützt Robin ihren Chef fortan bei den Ermittlungen.

 

Und diese gestalten sich recht schwierig. Wirklich alles deutet auf Selbstmord hin. Lula Landry galt als sehr labil, die Beziehung zu ihrem Freund Evan war äußerst turbulent und für jeden mit dem Strike im Verlauf des Falls spricht, scheint der Selbstmord von Lula unausweichlich gewesen zu sein. Aber Strike stellt einige Ungereimtheiten bei den Aussagen verschiedener Zeugen fest. Akribisch, diszipliniert uns sehr zielorientiert geht der Detektiv der noch so kleinsten Spur nach. Und deckt hier einige dunkle Geheimnisse im Umfeld des toten Models auf, die anscheinend irgendwer auch weiterhin geheim halten will.

 

Joanne K. Rowlings neuester Roman ist ein klassischer englischer Kriminalroman im besten Sinne. Unaufgeregt entwickelt sich die Story und lebt ganz allein von seinem eigenwilligen, sympathischen Protagonisten Comoran Strike wie auch von den weiteren Mitwirkenden des Krimis. Sehr ausgefeilt und detailreich sind alle Charaktere gezeichnet und dies bis in die kleinste Nebenrolle. Und mit ihrer einnehmenden, sehr unterhaltsamen und oft auch detailverliebten Schreibweise gelingt es der Autorin nach wenigen Seiten bereits, eine atmosphärische Dichte aufzubauen, so dass man alle Szenen des Buches problemlos vor Augen hat und sich auch sofort ein Bild von jedem Mitwirkenden machen kann.

 

Spannend ist die Story zwar kaum und dennoch gelingt es der Autorin problemlos, ihre Leser an den Krimi zu fesseln. Man begleitet fast ausschließlich Comoran Strike bei seinen Ermittlungen. Allerdings teilt die Autorin einem nicht immer gleich dessen Erkenntnisse mit und somit ist durchweg Rätselraten angesagt. Zumal einige Akteure ziemlich undurchsichtig dargestellt werden, sodass man deren Beweggründe nur schwer einschätzen kann.  Und wären nicht einige kleine Ungereimtheiten beim Abschluss des Falls gewesen, hätte dieser komplexe und fantastisch erzählte Kriminalroman von mir die volle Punktzahl erhalten.

 

Fazit: Bis auf ein paar wenige Ungereimtheiten bei der Auflösung ein perfekter Krimi im klassischen Stil englischen Kriminalromane.

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40 Stunden

Kathrin Lange
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.01.2014
ISBN 9783442381296
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Vor rund zehn Monaten wurde Ermittler Faris Iskander von der SERV (Sondereinheit für religiös motivierte Verbrechen) bei einem Bombenanschlag schwer verletzt, zudem ist der Kommissar seit einigen Wochen vom Dienst suspendiert. Während in Berlin gerade der ökumenische Kirchentag stattfindet, erhält Faris einen Anruf und ein Video auf sein Handy. Auf diesem wird ein Mann ans Kreuz geschlagen und der Anrufer verwendet ein Wort, dass Faris glauben lässt, dass es sich um den damaligen Bombenleger handeln muss. Faris befolgt dessen Anweisungen und geht zur angegebenen U-Bahnstation. Hier kann er nur noch hilflos mit ansehen, wie eine U-Bahn durch eine Bombe explodiert. Von dem unbekannten Anrufer erhält Faris den Auftrag, den Gekreuzigten innerhalb von 40 Stunden zu finden, ansonsten wird es ein Massaker geben. Dem nicht genug, hat der Täter überall in Berlin Bomben deponiert, die jederzeit losgehen können. Für Faris und seine Kollegen beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.


Kathrin Lange hält sich nicht viel mit Vorgeplänkel auf und steigt nach wenigen Seiten mit dem Attentat in der U-Bahnstation in ihren mitreißenden Thriller ein. Anfangs noch auf sich allein gestellt, wird nach dem Anschlag die SERV eingeschaltet. Doch Faris ist seit einigen Wochen suspendiert, darf somit nicht an dem Fall mitarbeiten. Als der Attentäter den Kommissar bei seinem nächsten Anruf nicht am Apparat hat, hat er überzeugende Argumente, dass Faris‘ Chefin die Suspendierung sofort aufhebt, wenn auch mit knirschenden Zähen, da sie Faris für eine tickende Zeitbombe hält. Womit Frau Dr. Geiger nicht gerade Unrecht hat, denn mit Faris‘ seelischem Gleichgewichts steht es seit dem Bombenanschlag vor 10 Monaten nicht zum Besten. Sobald der Kommissar wieder mit an Bord ist, beginnt eine Irrfahrt quer durch Berlin, der Attentäter spielt mit Faris und seinen Kollegen Katz-und-Maus und scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein.
Neben den Ermittlungen von Faris und seinen Kollegen ist man ab und an auch bei den Erlebnissen von Alexander dabei. Dieser ist ein durch den religiösen Fanatismus seines Vaters seelisch gestörter junger Mann. In welcher Verbindung Alexander jedoch zu dem Fall steht, verrät die Autorin erst im Verlauf des Thrillers, allerdings kann man sich bald schon einiges selbst zusammenreimen. Dies nimmt aber keineswegs die Spannung aus dem Thriller, ganz im Gegenteil, denn dadurch werden nur noch mehr Fragen aufgeworfen.
Im Verlauf des rasanten Thrillers ist schnell klar, wo die finale Bombe gezündet werden soll und auch das wie hält die Autorin nicht lange verborgen. Hierzu gibt die Autorin schon recht früh einige Hinweise. Doch in Bezug auf die Identität des Attentäters hält sich die Autorin äußerst bedeckt. Erst ganz zum Schluss ist Faris und somit auch dem Leser klar, bei wem es sich bei dem perfiden, hochintelligenten und bestens mit IT-Kenntnissen versehenen Bombenleger handelt.
Kathrin Lange treibt ihre Leser regelrecht durch ihren hochspannenden, komplexen Thriller. Immer wieder wechselt die Autorin die Handlungsstränge, den ökumenischen Kirchentag selbst erlebt man zudem mithilfe der jungen Kirchentagbesucherin Jenny und ihrer Freundin Pia. Durch diese regelmäßigen Wechsel hält die Autorin die Spannung auf einem sehr hohen Niveau. Und auch ihre Charaktere sind hervorragend detailreich beschrieben und gerade die innere Zerrissenheit von Faris gibt Kathrin Lange gekonnt wieder, ohne dies aber zu sehr hervorzuheben.

Fazit: Hochspannender, rasant erzählter Thriller, der seine Leser binnen weniger Stunden quer durch Berlin jagt.

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235 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 16 Rezensionen

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Ewig sollst du schlafen

Lisa Jackson , Elisabeth Hartmann
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.11.2005
ISBN 9783426631782
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: atem, begraben, bewusstlos, bewusstlosigkeit, dunkelheit, erde, erwachen, erwacht, geruch, grausam, journalistin, junge frau, killer, krank, kranker plan, lachen, lebendig begraben, letzte opfer, mörder, nikki, nikki gilette, opfer, panik, plan, prasseln, psychothriller, sadistisch, sadistischer killer, schlüsselrolle, story, süßlich, tat, taten, titel, titelseiten, unangenehm, verfolgen, verstörend   (38)
 

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

affäre, blutige rache, carol, eddie, edinburgh, erstklassig, fadenkreuz, flucht, großbritannien, große coup, hardboiled, herausfinden, krimi, mörder, polizei

Post Mortem

Allan Guthrie , Gerold Hens
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 01.01.2010
ISBN 9783453407275
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: affäre, blutige rache, carol, eddie, erstklassig, fadenkreuz, flucht, große coup, herausfinden, mörder, polizei, post mortem, racheplan, raubüberfälle, robin, schmieden, spektakulär, team, teuflischer plan, trio, verurteilt, waghalsig, wut   (23)
 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Angeklagt

Robert Rotenberg , Edith Beleites
Flexibler Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Rowohlt TB., 01.10.2009
ISBN 9783499248108
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als der indische Zeitungsbote wie jeden Morgen dem bekannten Radiomoderator Kevin Brace sein Zeitung geben möchte, findet er ihn völlig verstört vor seiner Wohnungstür stehen. Brace sagt nur einen Satz: „Ich habe sie getötet!“. Dann verstummt er. Staatsanwaltschaft, seine Rechtsanwältin Nancy Parish und die Polizei, vertreten durch Inspector Ari Greene und Officer Daniel Kennicott beginnen mit ihrer Arbeit. Und obwohl der Fall eindeutig zu sein scheint, treten doch einige Merkwürdigkeiten auf, die besonders Greene und Kennicott keine Ruhe lassen und sie selbst nach Prozesseröffnung ihre Ermittlungen nicht beenden lassen.
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Der in Toronto lebende Autor Robert Rotenberg, der als Journalist und Anwalt arbeitet, beginnt seinen Justizthriller sofort mit dem Tod von Katherine Torn. So ist man beim Lesen sofort mitten im Geschehen und sehr schnell fallen einem beim Lesen einige Ungereimtheiten auf, die darauf schließen lassen, dass der Tod von Braces Lebensgefährtin doch nicht so eindeutig ist wie es anfangs den Anschein hat.
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Während des Lesens ist man immer auf demselben Wissenstand wie Staatsanwaltschaft, Polizei und Verteidigung. Zwischen deren Erzählsträngen wird ständig gewechselt, sodass sich die Spannung praktisch von Anfang an auf einem hohen Niveau hält und die überraschenden und vor allem nicht unbedingt voraussehenden Wendungen in dem Fall steigern die Spannung zum Ende hin sehr.
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Der Autor stellt einem im Laufe seines Thrillers seine Protagonisten und deren Privatleben vor. So lernt man nach und nach die Charaktere von Nancy Parish, Ari Greene, Daniel Kennicott und Albert Fernandez von der Staatsanwaltschaft kennen. Sie sind alle durchweg facettenreich und lebendig beschrieben, sodass man sich schnell ein Bild von ihnen machen kann. Die einzig wirklich undurchsichtige Person während des ganzen Thrillers bleibt der Hauptverdächtige Kevin Brace. Da er sich strikt weigert, während des gesamten Prozesses auch nur ein Wort zu sagen, ist einem absolut nicht ersichtlich, welches Motiv hinter seinem Handeln steht.
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Heimliche Protagonistin des Thrillers ist jedoch die Stadt Toronto. Man merkt fast auf jeder Seite die Verbundenheit des Autors zu seiner Stadt. So erhält man ganz nebenbei anschaulich und informativ viele architektonische, geschichtliche und kulturelle Informationen rund um Toronto vermittelt, die durchgehende geschickt in die Story eingearbeitet sind.
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Fazit: Mit seinem sehr flüssigen und lebendigen Schreibstil und seinem fundierten Fachwissen ist Robert Rotenberg mit seinem Debütroman ein hervorragender Justizthriller gelungen, der sich ohne Probleme mit den ersten Grisham-Thriller messen kann. Robert Rotenberg schreibt bereits an seinem zweiten Roman.

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Tags: angeklagt, anklage, blutverschmiert, detective, detective green, fernandez, finden, freundin, getötet, gewinnen, großer fall, interssiert, kanada, mord, nancy perish, radiomoderator, schweigen, staatsanwalt, staranwältin, toronto, tote, töten kevin brace, verteidigen, verteidigung, wahrheit   (25)
 

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267 Bibliotheken, 2 Leser, 6 Gruppen, 23 Rezensionen

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Schneemann

Jo Nesbø , Günther Frauenlob (Übers.)
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.09.2009
ISBN 9783548281230
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: art und weise, axt, beil, bestialisch, böse, brutal, duell, eindrucksvoll, fährte, fieberhafte jagd, flucht, garten, gärten, geheimnis, gnadenlos, harry, harry hole, hole, irrwitzig, jagd, jo nesbo, jung, junge mütter, kampf, katrine bratt, kommmissar harry hole, kriminalroman, labyrinth, lebenslüge, lüge, macht, morde, motiv, mütter, norwegen, november, oleg, opfer, oslo, plastischer chirurg, rakel, schatten, schneemann, schönheitschirurg, schrecken, serienmörder, spiel, spur, trauma, unheimlich, verbrecherjagd, verdacht, verdächtige, vermisst, vermisste frauen, vermutung, vier frauen, visitenkarte, wald, zerstörerisch   (60)
 

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48 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Liebeskind

Christine Westendorf
Flexibler Einband: 475 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 07.09.2009
ISBN 9783442370757
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kommissarin Anna Greve und ihr Kollege Lukas Weber stehen vor einem Rätsel. Binnen einer Woche ereignen sich zwei unterschiedliche Morde, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Allerdings kannten sich die beiden Mordopfer; während der Schulzeit waren sie die besten Freunde. Liegt hier das Motiv versteckt? Da einer der Morde in den Zuständigkeitsbereich der Polizei in Hannover fällt, erhalten Greve und Weber Unterstützung durch Kommissarin Sigrid Markisch. Allerdings ist diese sehr schnell der Auffassung, dass das Motiv bei den Anlagegeschäften eines der Mordopfer zu suchen ist. So laufen die Ermittlungen in verschiedene Richtungen, allerdings ohne nennenswerte Ergebnisse. Dann geschieht ein dritter Mord und plötzlich haben die Ermittler eine heiße Spur.
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In ihrem zweiten Fall ermittelt die sympathische Hamburger Kommissarin dieses Mal in dem kleinen Ort Maschen. Die Ermordeten Torsten Lorenz und Rainer Herold sind zusammen zur Schule gegangen und besonders Rainer hatte nie eine Gelegenheit ausgelassen, seine Mitschüler zu mobben. Besonders die durch ein Feuermal im Gesicht gezeichnete Elsa hatte unter seinen Schikanen zu leiden. Sie, als Kind und Jugendliche nicht besonders hübsch, leicht dicklich, aus einem zerrütteten Elternhaus, introvertiert und seelisch gestört, kehrt nach Jahren in ihr altes Heimatdorf zurück, um sich an den Peinigern ihrer Schulzeit zu rächen.
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In Rückblenden lernt man nach und nach die schwierige Kindheit von Elsa kennen, was die Autorin sehr eindringlich beschreibt. So erfährt man schnell die Beweggründe für die Morde und erhält dadurch eine Erklärung für ihre unbändige Rachsucht. Den Charakter von Elsa beschreibt die Autorin nicht unbedingt symphatisch. So stellt sie Elsa als eine sehr eigennützige, ichbezogene junge Frau dar, deren Gedanken sich einzig und allein um sich selbst und ihre Rache drehen.
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Die Ermittlerin Anna Greve muss sich in diesem Band mit ihrem verantwortungslosen Mann herumärgern sowie ihrem ältesten Sohn Ben. Der Vierzehnjährige scheint sich ein paar „falsche“ Freunde ausgesucht zu haben und probiert seine ersten Joints aus. Auf Hilfe von ihrem Mann Tom kann sie nicht rechnen, da dieser lieber jedem Problem aus dem Weg geht und so ziehen sich die Probleme über den ganzen Krimi hinweg, wobei das Thema meines Erachtens etwas zu lasch abgehandelt wird. Dadurch wirkt diese Nebenstory für mich etwas konstruiert und scheint nur erzählt zu werden, um dem Leser hier ein wenig das Privatleben von Anna näher zu bringen.
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Dadurch, dass man bereits nach wenigen Seiten die Mörderin kennt wie auch das Motiv, wobei der Hauptgrund der Morde erst zum Schluss enthüllt wird, nimmt dies dem Krimi etwas die Spannung. So gehen einem stellenweise die Ermittlungen einfach zu schleppend voran, besonders zur Mitte hin zieht sich der Krimi doch ganz schön. Erst zum Ende hin, da sich hier auch noch eine interessante Wendung ereignet, wird er wieder richtig spannend bis zum wirklich fesselnden Finale.

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Tags: christine westendorf, dritter mord, durchtrennte kehle, erschlagen, erster hinweis, fabrikegal, frau, grausam, hamburg, hamburg-krimi, hinweis, keine spur, kommissarin greve, machen, menschliche abgründe, nicht auffindbar, ominös, opfer, rache, rache üben, ratlos, schulklase, tod, tote, verstümmelt, zwei tote   (26)
 

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209 Bibliotheken, 3 Leser, 6 Gruppen, 27 Rezensionen

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Öland

Johan Theorin , Kerstin Schöps
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2009
ISBN 9783492253680
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vor rund 20 Jahren ist Julias kleiner Sohn Sven spurlos auf Öland im Nebel verschwunden. Sofort angesetzte Suchaktionen haben nichts ergeben und jedermann glaubte damals, dass er im Meer ertrunken ist. Bis auf Julia! Sie konnte sich mit seinem Verschwinden nie abfinden und leidet heute noch darunter und hofft ständig, dass er eines Tages wieder auftaucht. Darüber ist sie stark depressiv geworden. Als nun ihr Vater anruft und ihr erzählt, dass ihm ein Beweisstück zugespielt wurde, reist sie mehr widerwillig nach Öland, um ihren Gerlof bei der Aufklärung um Jens‘ Verschwinden zu unterstützen. Und langsam kristallisiert sich eine Spur heraus, die immer wieder zu dem toten Nils Kant führt. Aber ist Nils wirklich tot oder lebt er versteckt auf der Insel? Die Lösung dieser Frage bringt Julia und ihren Vater Gerlof in Lebensgefahr.
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Atmosphärisch dicht hat Johan Theorin sein Erstlingswerk umgesetzt. Fast sofort fühlt man sich hineinversetzt in die düstere, mystische und fast schon depressive Oktoberstimmung auf Öland. Und so erhält man mühelos eine sehr gute Vorstellung von der Insel und deren Bewohner.
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Die Geschichte spielt in der Gegenwart wie auch in der Vergangenheit. Einerseits ist man bei den „Ermittlungen“ von Julia und Gerlof dabei, wie sie der Vergangenheit und den Geheimnissen der Insel und deren Bewohner auf die Spur kommen. Zum anderen erfährt man in Rückblenden etwas über das Leben von Nils Kant, dessen Geschichte in den 1940er Jahren beginnt. Sehr schnell merkt man, dass Nils eine Schlüsselrolle um das Verschwinden von Jens spielt. Was es allerdings mit dessen Verschwinden auf sich hat und wie Nils darin verwickelt ist, erfährt man erst im letzten 1/3 des Krimis und die Auflösung ist wirklich sehr gelungen und schlüssig umgesetzt.
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Seine Protagonistin Julia beschreibt der Autor anfangs als eine trauernde, psychisch sehr labile Frau, die immer noch jeden Tag hofft, dass Jens endlich wieder zurückkehrt. Sie lebt eindeutig in der Vergangenheit und dieser Schicksalsschlag hat sie über die Jahre hinweg zermürbt. Ihre Rückkehr nach Öland hilft ihr nach und nach in die Gegenwart zurückzukehren und wieder Lebensmut zu fassen, sowie mit dem Verschwinden ihres Sohnes umzugehen. Diese Wandlung ist fast fließend und sehr einfühlsam von Johan Theorin beschrieben. Wie übrigens alle seine Charaktere sehr einfühlsam, lebendig und facettenreich beschrieben sind.
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Die Story beginnt mit der Rückkehr von Julia auf Öland und schnell kristallisiert sich heraus, dass das Verschwinden von Jens etwas mit Nils Kant zu tun haben muss, der allerdings zum Zeitpunkt des Verschwindens angeblich schon mehrere Jahre tot war. Dieses Wissen gibt der Geschichte einen etwas mystischen Anstrich, wodurch auch recht schnell Spannung aufgebaut wird. Und diese hält sich mühelos über die gesamte Story hinweg, wobei die Spannung stellenweise nur unterschwellig zu spüren ist und sich fast unmerklich steigert.
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Alles in allem ein absolut gelungenes Debüt von Johan Theorin, der mit „Öland“ einen sehr spannenden, mystisch angehauchten, etwas melancholischen Krimi geschaffen hat, der einem von der ersten Seite an fesselt. Im September 2009 ist bereits der zweite Krimi von ihm mit dem Titel „Nebelsturm“ erschienen.

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Tags: 20 jahre später, aufnehmen, beerdigt, beweisstück, dichter nebel, finden, gefunden, geistern, gerücht, insel, kalkebene, kleiner junge, mörder, mutter anruf, nils kant, öland, schweden, sommertag, spätsommertag, suche, tot, unheilbringend, vater, verschwunden, weite kalkebene, zurückkehren   (26)
 

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56 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Die bleiche Hand des Schicksals

Julia Spencer-Fleming
Flexibler Einband: 536 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.07.2007
ISBN 9783426635377
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurz nachdem Pastorin Clare Fergusson und Mrs. Marshall, Verwalterin des Ketchem-Fonds, dem Leiter des Armenkrankenhauses Dr. Rouse mitteilen, dass er keine weitere Unterstützung aus dem Fond für sein Krankenhaus erhält, verschwindet er spurlos. Schnell fällt der Verdacht auf Debba Clow. Sie hatte einen Rachefeldzug gegen Dr. Rouse begonnen, da dieser ihrer Meinung nach am Autismus ihres kleinen Sohnes schuld sein soll. Doch die Ermittlungen von Sheriff Russ van Alstyne und Clare Fergusson führen noch in eine andere Richtung. Vor 70 Jahren verschwand Jonathan Ketchem, der Vater von Mrs. Marshall ebenfalls spurlos. Gibt es hier eine Verbindung?
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Gemächlich lässt Julia Spencer-Fleming ihren Krimi beginnen. Zuerst wird dem Leser das Leben in dem kleinen beschaulichen Städtchen Millers Kill, nahe New York, näher gebracht. Um das Dach der Kirche reparieren lassen zu können, muss einiges an Geld aufgebracht werden, was sich ein wenig schwierig gestaltet. So entschließt sich Mrs. Marshall einen Teil des von ihrer verstorbenen Mutter eingerichteten Fonds für die Reparatur der Kirche zu verwenden. Eigentlich ist der Fond nur für die Finanzierung des Armenkrankenhauses, welches von ihrer Mutter ins Leben gerufen wurde, bestimmt. Clare fühlt sich nicht so ganz wohl mit dieser Entscheidung, muss ihr aber zustimmen, ansonsten kann die Kirche nicht repariert werden. In diesem Zusammenhang wird sie auch auf die Geschichte der Ketchem-Familie aufmerksam und beschäftig sich intensiv damit.
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Und so wechseln die Erzählstränge zwischen Vergangenheit und Gegenwart und der Leser erfährt nach und nach mehr vom Leben der Ketchems, welches in Zusammenhang mit dem Verschwinden von Dr. Allan Rouse zu stehen scheint. Diese Wechsel sind gut getroffen und enden natürlich jedes Mal an der interessantesten Stelle, sodass man ein ums andere Mal zum Weiterlesen angeregt wird.
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Ihre Protagonisten Clare und Russ beschreibt die Autorin sehr sympathisch und lebendig, sodass man schnell eine Vorstellung von ihnen erhält. Ihr Umgang miteinander ist erfrischend, vertraut und freundschaftlich. Allerdings bekommt man schnell das Gefühl, dass beide mehr füreinander empfinden, als sie zeigen. Ebenso detailreich und liebenswert sind auch die weiteren Mitwirkenden beschrieben.
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Spannung baut sich während des kompletten Buches eigentlich kaum auf. Klar ist man neugierig, wie die beiden Fälle miteinander zusammenhängen und dies ist von der Autorin auch sehr unterhaltsam und flüssig beschrieben, aber spannend ist es nicht wirklich. Jedoch fühlt man sich während des kompletten Buches sehr gut unterhalten.
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Gelegentlich wird auf eines der vorherigen Bände hingewiesen. Allerdings muss man diese meiner Meinung nach nicht gelesen haben, um das vorliegenden Buch zu verstehen. Ich kenne die Vorgänger nicht und habe mich mühelos in der Geschichte zurecht gefunden.
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Alles in allem ein netter, unterhaltsamer Krimi mit einem sehr sympathischen Ermittlerduo.

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

2000 vor christus, aufnehmen, ausführen, befehl, bela, bruder, brutal, bund, erin, fliehen, geschwister, gewalt, große liebe, halle, halle des häuptlings

Die Herrin der Pferde

Charlotte Winter
Fester Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Wunderlich, 18.01.2008
ISBN 9783805208512
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags: 2000 vor christus, aufnehmen, ausführen, befehl, bela, bruder, brutal, bund, erin, fliehen, geschwister, gewalt, große liebe, halle, halle des häuptlings, häuptling, herren vom hügel, idris, jung, kampflos, magisch, magisches band, mann, männer, mitteldeutschland, nicht aufgeben, opfer, pferd, pferdeherde, pflegen, qual, schwester, tatenlos, tatenlos zuschauen, tiere, tod, töten, vergewaltigt, vergewaltigung, verkauf, verkaufen, verkauft, verlieben, verschwunden, verwundet, vision, zögern, zuschauen   (48)
 

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

annie sanders, auszeit, avancen, beschließen, besuch, besuchen, bügeln, charmant, charmanter künstler, ehemann, eigenheim, erfolgreich, fabien, familienpause, freundin

Familienpause

Annie Sanders , Ines Hein , Antje Nissen
Flexibler Einband: 461 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 19.05.2009
ISBN 9783499249983
Genre: Romane

Rezension:

Das kann doch nicht alles gewesen sein! Dies sagt sich Sarah eines Tages. Seit die Zwillinge Claire und Tom auf der Uni sind, hat Sarah das Gefühl, ihr Leben ändern zu müssen. Das Eheleben mit David nervt sie, sie fühlt sich bei ihrer Arbeit als Musiklehrerin und mit der Hausarbeit unterfordert und nach reichlicher Überlegung kommt sie zu dem Entschluss, aus diesem Trott ausbrechen zu müssen. Genau richtig kommt ihr da die Einladung ihrer Freundin Nathalie, sie in Frankreich zu besuchen. Natürlich stößt sie mit ihrer Entscheidung bei ihrer Familie auf Unverständnis, doch David erklärt sich zähneknirschend bereit, ihr diese Auszeit zu ermöglichen. Voller Erwartung reist sie nach Frankreich und blüht regelrecht auf, besonders als der gutaussehende Fabien sich für sie zu interessieren scheint. Doch ist er wirklich der für den er sich ausgibt?
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Annie Sanders erzählt die Geschichte einer Frau Anfang Vierzig, die nach dem Auszug ihrer Kinder das Bedürfnis verspürt, ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben. Wahrscheinlich hat das jeder schon einmal empfunden, der sich in einer langjährigen Beziehung befindet. Einfach ausbrechen aus dem täglichen Einerlei, sich an seine Jugendträume erinnern und diese verwirklichen zu wollen. Mit der Einladung ihrer Freundin Nathalie ermöglicht sich diese Möglichkeit für Sarah. Und sie genießt diese Auszeit in vollen Zügen. Währenddessen kämpft ihr Mann David mit dem ungewollten Singleleben und lässt sich erst einmal hängen und bemitleidet sich selbst. Und auch Claire und Tom, die neunzehnjährigen Zwillinge, müssen mit der neuen Situation zurechtkommen, wobei dies Tom bei weitem besser gelingt als Claire. Ja, und dann erst noch der Rest der Familie (Eltern, Schwiegereltern, Geschwister) und die lieben Freunde und die Nachbarschaft. Natürlich ist das Gerede groß, manche bewundern Sarah für ihren Mut, andere betrachten sie als hartherzig und egoistisch. Also die volle Bandbreite und alle Klischees werden bestens bedient.
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Die Geschichte wird meist aus Sicht von Sarah erzählt, allerdings kommt auch David zu Wort und auch auf das Gefühlsleben ihrer Tochter Claire wird in einigen Kapiteln eingegangen. Alle Charaktere sind lebendig und sympathisch beschrieben. Allerdings auch hier wieder klischeehaft. Sarah, die fürsorgende Ehefrau und Mutter, die aber eigentlich doch endlich mal sich selbst finden möchte; der hart arbeitende, karrierebewusste Ehemann David, der jeden Abend pünktlich nach Hause kommt, einmal die Woche mit seinen alten Kumpels Fußball spielt und sich ansonsten von Claire alles vor die Füße tragen lässt; die guterzogenen, intelligenten, hübschen Zwillinge, die ihre kleinen Problemchen haben. Wobei Claire, die mit der Trennung ihrer Eltern nicht zurechtkommt, dann doch rebelliert und mit selbstzerstörerischen Mitteln um Hilfe ruft. Was jedoch auch einen sehr typischen, vorhersehbaren Verlauf nimmt.
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Die Geschichte plätschert gut die Hälfte des Buches mehr oder weniger vor sich hin, ohne dabei jetzt langweilig zu sein. Dafür sorgt schon der flüssige, lebendige Schreibstil von Annie Sanders. Erst im letzten Drittel überschlagen sich regelrecht die Ereignisse und hier kommt dann auch ein wenig Spannung auf, wobei jedoch einfach der Ausgang der Geschichte sehr vorhersehbar ist.
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Fazit: Wer einfach gut unterhalten werden möchte, keinen Roman mit Tiefgang erwartet und nichts dagegen hat, dass dieser sich dem Thema entsprechend vielen Klischees bedient und kein überraschendes Ende erwartet, ist bei dem vorliegenden Roman genau richtig. Ideal als Urlaubslektüre.

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Tags: anfang vierzig, annie sanders, auszeit, avancen, beschließen, besuch, besuchen, bügeln, charmant, charmanter künstler, ehemann, eigenheim, erfolgreich, fabien, familienpause, freundin, genießen, kennen lernen, kinder, kochen, künstler, mann, meer, mutter, nathalie, partys, sarah, schmuckes eigenheim, sonne, strand, stranspartys, südfrankreich, tod, umzug, wohlgeraten, wünsche   (36)
 

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1.009 Bibliotheken, 12 Leser, 14 Gruppen, 147 Rezensionen

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Erbarmen

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.10.2009
ISBN 9783423247511
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Warum bist Du hier?? Das ist die alles entscheidende Frage in Merete Lynggaard momentanen Leben. Als sie mit ihrem geistig behinderten Bruder Uffe einen Schiffsausflug macht, wird die junge Politikerin entführt und seitdem in einem betonierten Raum gefangen gehalten. Das erste Jahr muss sie in völliger Dunkelheit leben, dann kommt die alles entscheidende Frage ihrer Entführer, auf die Merete jedoch keine Antwort findet. Darauf folgt ein Jahr im Dauerlicht und wieder wird danach die entscheidende Frage gestellt, deren Antwort Merete auch dieses Mal schuldig bleiben muss. In der Zwischenzeit geht der Rest der Welt davon aus, dass sie bei dem Bootsausflug über Bord gegangen ist. Als im Morddezernat Kopenhagen das Sonderdezernat Q eingerichtet wird und Carl Mork die Leitung übernimmt, rollt dieser den Fall Lynggaard wieder auf und stößt zusammen mit seinem syrischen Assistenten Hafez el-Assad auf einige Ungereimtheiten. Ein spannender Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
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Nachdem Carl Mork bei einem Einsatz verletzt wurde, einer seiner Kollegen starb und ein anderer seitdem schwerstverletzt im Krankenhaus liegt, beginnt er nun seinen Dienst wieder. Allerdings ist Carl zwischenzeitlich noch zynischer geworden und eine Zusammenarbeit mit ihm wird für seine Kollegen immer schwieriger. Und so nutzt sein Chef die Chance und überträgt Carl die Leitung des Sonderdezernats Q, ein neu geschaffenes Dezernat, das sich mit ungeklärten Fällen beschäftigen soll. Aus Platzgründen wird die Einheit in den Keller verlegt und Carl bekommt mit Assad einen Assistenten zur Seite gestellt. Anfangs hat Carl nichts Besseres zu tun, als die Akten von links nach rechts zu schieben, Computerspiele zu spielen und den Tag zu verschlafen. Doch so langsam „erwacht“ der Polizist in ihm wieder und bald schon stecken Carl und Assad mitten in den Ermittlungen um das Verschwinden von Merete.
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Der gesamte Psychothriller ist atmosphärisch dicht umgesetzt, zu keiner Zeit kommt auch nur der Hauch von Langeweile auf. Ganz im Gegenteil, man ist von Anfang an gefesselt an die Geschichte. Lange Zeit rätselt man genau wie Merete über das Warum nach. Warum wird sie festgehalten und vor allem, was will der oder die Entführer? Welche Ziele verfolgen sie? Diese Fragen werden im letzten Drittel gelöst, wobei man jedoch nach gut der Hälfte des Thrillers die Lösung erahnen kann. Die Story ist absolut schlüssig umgesetzt, die Erzählstränge wechseln ständig zwischen den Ermittlern und Merete und die Lösung des Falls ist so logisch, dass man sich wundert, nicht gleich zu anfangs schon darauf gekommen zu sein.
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Die Beschreibungen von Merete in ihrem isolierten Betonraum sind sehr bedrückend und unvorstellbar grausam. Die Entführer nehmen ihr ihre Würde, indem sie sie rund um die Uhr per Kamera überwachen und ihr somit keine Intimsphäre gestatten wie auch absolut keine hygienischen Möglichkeiten - bis auf einen Toiletteneimer - zur Verfügung stellen. So muss sie während der ganzen Jahre in ein und derselben Kleidung verbringen, hat keine Möglichkeit sich zu waschen oder die Zähne zu putzen. Essen und Trinken erhält sie einmal pro Tag durch eine Schleuse und das war es auch schon. Kommunikation findet nur einmal im Jahr zu ihrem Geburtstag statt. Die Entführer halten sie wie ein Tier und Merete droht mehr als einmal, an ihrer Gefangenschaft zu zerbrechen.
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Trotz der beklemmenden Geschichte gelingt es Jussi Adler-Olsen zwischendurch immer wieder, einem zum Schmunzeln und stellenweise sogar zum Auflachen zu bringen. Sein Protagonist Carl ist herrlich zynisch, selbstironisch und ein absoluter Einzelgänger. Ihm zur Seite steht ihm der Syrer Assad, eigentlich nur als Putzmann und“ Mädchen für alles“ gedacht, entwickelt er sich im Lauf der Story zu einem unverzichtbaren Helfer mit ungeahnten Fähigkeiten. Die Kabbeleien der Beiden sind erfrischend und lockern das Ganze etwas auf. Auch die anderen Charaktere sind sehr facettenreich, lebendig beschrieben und überraschen ein ums andere Mal.
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Fazit: Jussi Adler-Olsen ist mit „Erbarmen“ ein hervorragender Psychothriller gelungen, der einen von der ersten Seite an fesselt, einen Protagonisten vorzuweisen hat, den man mit seinem Macken einfach mögen muss und einer Story, die einfach nur alptraumhaft ist.

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Tags: 126 tage, 1 jahr lang, 2002, 2. märz 2002, alptraum, beton, carl mork, dämonisch, dunkel, entführt, entführung, erster fall, ertrinken, fähre, festhalten, frau, geburtstag, geburtstagsgeschenk, gefangen, gefängnis, herzlichen glückwunsch, hochspanennd, hochspannender thriller, junge frau, junge politikerin, kopenhagen, lautsprecher, licht einschalten, martyrium, merete, politikerin, psychothriller, puttgarden, raum, rodby, schweden, sonderdezernat q, stimme, täter, thriller, tod, über bord, überleben, unfall, verschwinden, verschwunden, verzerrt, verzerrte stimmte   (48)
 

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102 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

13. jahrhundert, dorf, düster, frankreich, historisch, historischer roman, katholische kirche, kirche, krimi, massaker, mittelalter, mord, priester, vergessen, verschwörung

Das dreizehnte Dorf

Romain Sardou
Flexibler Einband: 415 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.06.2005
ISBN 9783453470170
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags: 40 jahre, bewohner, bewusstsein, bischof, diözese, diözese draguan, dorf, dreizehnte dorf, entrichten, ermitteln, ernte, gelehrte, gerüchte, grausam, henno gui, herrschende, heurteloup, intrigen, italien, keinen zehnt, kind, kirchlich, kirchliche steuerliste, knochen, kurie, landkarte, lateran, massaker, offiziell, priester, reisende, rom, sagenumwoben, schrecklicher grund, spielen, steinalt, steinalte bischof, teuflisch kalt, umgebracht, unerschrocken, verbindung, vergessenheit, verschwunden, winter 1248, zwölf dörfer   (45)
 

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(82)

144 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

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Der Engelspapst

Jörg Kastner
Flexibler Einband
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.02.2002
ISBN 9783426619063
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„… Der Glaube ist für die Menschen da,
nicht die Menschen für den Glauben …“
.
Mitten in der Nacht wird Alexander Rosin, Adjutant bei der Schweizer Garde, in die Wohnung seines Onkels und Kommandanten der Garde gerufen. Dort liegen die Leichen seiner Tante, seines Onkels und des mutmaßlichen Täters. Für den Vatikan ist der Fall schnell geklärt, doch Alexander hat Zweifel und beginnt auf eigene Faust mit den Ermittlungen. Schnell muss er feststellen, dass hier bei weitem mehr dahinter steckt und der Mord an seinem Onkel eng mit der Wahl des neuen Papstes Custos zusammenhängt, dessen Leben zu schützen Alexander geschworen hat.
.
Jörg Kastner verbindet in dem vorliegenden Vatikan-Thriller sehr geschickt Fakten und Fiktion und so entsteht eine glaubhafte Geschichte mit mystischen Einflüssen, die von Anfang an sehr schlüssig umgesetzt ist. Auch merkt man während des Lesens schnell, dass diesem Thriller fundierte Recherchen zugrunde liegen.
.
Der Vatikan-Thriller beginnt mit dem Mord an Alexanders Verwandten und so ist man von Anfang an mitten in der Geschichte, die mit einem rasanten Tempo erzählt wird. Gut gelegt sind auch die Passagen, in denen aus dem Buch von Alexanders Vorfahren berichtet wird. Diese, im 16. Jahrhundert spielende Geschichte, weckt die Neugier auf den Fortgang der Story und erklärt die Hintergründe zu den Geschehnissen in der Gegenwart. So ist praktisch von der ersten Seite an eine sehr hohe Spannung vorhanden, die sich mühelos bis zum Schluss hält. Geschickt gelegte Wendungen, sowie einige unvorhersehbare Ereignisse sorgen dafür, dass einem während des Lesens nie langweilig wird, ganz im Gegenteil.
.
Seinen Protagonisten Alexander Rosin beschreibt der Autor als einen selbstbewussten, neugierigen jungen Mann, der für seine Überzeugung einsteht und skeptisch, aber dennoch aufgeschlossen den Informationen, welche er im Lauf des Thrillers erhält, gegenübersteht. Dies macht seinen Charakter von Anfang an glaubhaft. Auch die Figur von Elena Vida ist sehr facettenreich und vor allem sehr überraschend angelegt. Auch die anderen Charaktere sind detailreich ausgearbeitet und man entwickelt schnell die entsprechenden Sympathien bzw. Antipathien für sie.
.
Fazit: Ein spannender, hervorragend recherchierter Kirchenthriller, der mühelos dem Vergleich mit Dan Browns „Illuminati“ standhalten kann.

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Tags: alexander, alexander rosin, antichrist, elena, engelspapst, entsetzen, ermorden, ermordet, frage, geheim, geheimgesellschaft, geheimnis, geheimnisvoll, gesellschaft, hinweise, hoffnung, intalienerin, italien, jörg kastner, jounalistin, jung, kommandant, liberal, mittelalter, mord, nachforschungen, neffe, neuer pontifex, neues jahrtausend, offiziell, papst, pontifex, prophezeien, prophezeit, prophezeiung, registrieren, reporterin, rom, römisch, schweizer garde, smaragd, spur, tat, tathergang, tote, toter, ungereimtheiten, ungerheuerlich, vatikan, version, welt   (51)
 

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144 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

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Der Engelspapst

Jörg Kastner
Flexibler Einband
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.02.2002
ISBN 9783426619063
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„… Der Glaube ist für die Menschen da,
nicht die Menschen für den Glauben …“
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Mitten in der Nacht wird Alexander Rosin, Adjutant bei der Schweizer Garde, in die Wohnung seines Onkels und Kommandanten der Garde gerufen. Dort liegen die Leichen seiner Tante, seines Onkels und des mutmaßlichen Täters. Für den Vatikan ist der Fall schnell geklärt, doch Alexander hat Zweifel und beginnt auf eigene Faust mit den Ermittlungen. Schnell muss er feststellen, dass hier bei weitem mehr dahinter steckt und der Mord an seinem Onkel eng mit der Wahl des neuen Papstes Custos zusammenhängt, dessen Leben zu schützen Alexander geschworen hat.
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Jörg Kastner verbindet in dem vorliegenden Vatikan-Thriller sehr geschickt Fakten und Fiktion und so entsteht eine glaubhafte Geschichte mit mystischen Einflüssen, die von Anfang an sehr schlüssig umgesetzt ist. Auch merkt man während des Lesens schnell, dass diesem Thriller fundierte Recherchen zugrunde liegen.
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Der Vatikan-Thriller beginnt mit dem Mord an Alexanders Verwandten und so ist man von Anfang an mitten in der Geschichte, die mit einem rasanten Tempo erzählt wird. Gut gelegt sind auch die Passagen, in denen aus dem Buch von Alexanders Vorfahren berichtet wird. Diese, im 16. Jahrhundert spielende Geschichte, weckt die Neugier auf den Fortgang der Story und erklärt die Hintergründe zu den Geschehnissen in der Gegenwart. So ist praktisch von der ersten Seite an eine sehr hohe Spannung vorhanden, die sich mühelos bis zum Schluss hält. Geschickt gelegte Wendungen, sowie einige unvorhersehbare Ereignisse sorgen dafür, dass einem während des Lesens nie langweilig wird, ganz im Gegenteil.
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Seinen Protagonisten Alexander Rosin beschreibt der Autor als einen selbstbewussten, neugierigen jungen Mann, der für seine Überzeugung einsteht und skeptisch, aber dennoch aufgeschlossen den Informationen, welche er im Lauf des Thrillers erhält, gegenübersteht. Dies macht seinen Charakter von Anfang an glaubhaft. Auch die Figur von Elena Vida ist sehr facettenreich und vor allem sehr überraschend angelegt. Auch die anderen Charaktere sind detailreich ausgearbeitet und man entwickelt schnell die entsprechenden Sympathien bzw. Antipathien für sie.
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Fazit: Ein spannender, hervorragend recherchierter Kirchenthriller, der mühelos dem Vergleich mit Dan Browns „Illuminati“ standhalten kann.

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(29)

62 Bibliotheken, 0 Leser, 6 Gruppen, 10 Rezensionen

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Seelenruhig

Andrea Vanoni
Flexibler Einband: 476 Seiten
Erschienen bei Diana TB, 05.01.2009
ISBN 9783453352209
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hauptkommissarin Paula Zeisberg aus Berlin hat einen neuen Fall. Auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin wurde in einer Gruft die grausam entstellte Leiche einer jungen Frau gefunden. Bei der anschließenden Obduktion stellt man fest, dass die junge Frau von einem „Fachmann“ teilweise gehäutet wurde und Folterungen erdulden musste, die man aus dem Mittelalter kennt. Mit Hochdruck beginnen Paula Zeisberg und ihr Team mit den Ermittlungen. Diese verlaufen zunächst erfolglos bis ein weiterer Mord geschieht und Parallelen zum Tod einer jungen Frau im letzten Jahr festgestellt werden. Ist hier ein Serienmörder am Werk?
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Der neue Krimi von Andrea Vanoni benötigt Zeit, bis er wirklich spannend wird. Zwar geschieht der erste Mord gleich zu Beginn, allerdings nehmen die anschließenden Ermittlungsarbeiten unnötig viel Raum in Anspruch. Wobei diese jedoch nicht wirklich langweilig beschrieben sind, sondern durchaus interessant und unterhaltsam und so ganz nebenbei erfährt man auch noch ein wenig über das Privatleben der mitwirkenden Personen. Aber erst als der zweite Mord geschieht, nimmt die Story endlich Fahrt auf und wird dann auch richtig fesselnd. Während des ganzen Krimis ist man ständig auf dem gleichen Wissenstand wie die ermittelnden Beamten, sodass ein Mitraten in Bezug auf Mörder und Motiv bis zum Ende hin möglich ist. Und hier gibt die Autorin immer mal wieder winzig kleine Hinweise auf verschiedene Personen, aber richtig sicher kann man sich eigentlich bis zum Ende nie sein.
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Ihre Protagonistin Paula Zeisberg beschreibt die Autorin als eine sympathische, selbstbewusste und humorvolle Frau Mitte Dreißig, die eine Beziehung mit ihrer Jugendliebe pflegt, der die meiste Zeit beruflich auf Reisen ist uns sie sich deswegen kaum sehen. Paula vermisst Jonas zwar, ist aber auch mit ihrem unabhängigen Singleleben zufrieden. Zu ihren Kollegen wie auch zur Staatsanwältin Chris Gregor pflegt sie ein lockeres, freundschaftliches Verhältnis. Ihre Beziehung zur neuen Gerichtsmedizinerin Martina Weber ist noch ein wenig distanziert, jedoch hat sie sich schnell mit deren Bruder Stephan angefreundet und nimmt sein Angebot, ihr ihre neue Wohnung zu streichen, dankbar an.
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Alles in allem ein recht unterhaltsamer, zum Ende hin wirklich spannender Krimi mit einem gruselig, schaurigen Thema aus dem man hätte mehr machen können.

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Tags: bedrohlich, bergen, berlin, deutschland, entsetzen, entsetzt, entstellt, finden, friedhof, geschändet, gewaltig, grausam entstellt, junge frau, komissarin, krimi, kriminalhauptkommissar, kriminalroman, leiche, misshandelt, nächstes opfer, obduktion, opfer, paula, paula zeisberg, post mortem, schänden, täter, teilweise enthäutet. enthäutet, thriller, tod, tot, verletzungen, verstörend, zufügen   (34)
 

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(79)

204 Bibliotheken, 8 Leser, 5 Gruppen, 16 Rezensionen

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Echo der Hoffnung

Diana Gabaldon , Barbara Schnell
Fester Einband: 1.024 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 27.11.2009
ISBN 9783764503031
Genre: Fantasy

Rezension:

Amerika im Jahr 1777 mitten im Unabhängigkeitskrieg. Dieser geht auch nicht unbemerkt an Frasers Ridge vorbei. Da Jamie jedoch dieses Mal mit Worten und nicht mit dem Schwert kämpfen möchte, entschließen sich er, Claire und Ian die Druckerpresse von Jamie aus Schottland zu holen, um so die Rebellen zu unterstützen. Doch natürlich gestaltet sich der Weg nach Schottland bei weiten nicht so einfach, wie die Drei sich dies vorgestellt haben und müssen so einige Abenteuer bestehen.
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Zur gleichen Zeit kämpft William, der Sohn von Jamie, als junger Mann auf seiten der englischen Armee und muss im Lauf der Zeit einige Unwegsamkeiten überstehen, während sein Stiefvater Lord John seine weit reichenden Kontakte zur Spionage nutzt.
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Schottland im Jahr 1980: Brianna und Roger sind mittlerweile heimisch geworden in Lallybroch und meistern ihren Alltag mit seinen kleinen und großen Problemen. Doch lässt die Macht der Steine die Beiden und ihre Kinder wirklich ein ruhiges Leben führen?
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Dies ist ein grober Handlungsabriss des 7. Bands der Outlander-Saga von Diana Gabaldon. Und eigentlich sollte man meinen, dass diese Handlung - auf mehr als 1000 Seiten verteilt - genug Potential für die Autorin bietet, wieder eine spannende, unterhaltsame, mitfühlende, Geschichte rund und um Jamie & Claire zu schaffen. Jedoch weit gefehlt.
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Gut die erste Hälfte der Geschichte dümpelt mehr oder weniger zwischen den Erzählsträngen um Jamie & Claire, Ian, Lord John, William und Brianna und Roger dahin, wobei eindeutig die Geschichte von Jamie & Claire zu kurz kommt. Mag sein, dass viele LeserInnen die Geschichten/Bücher von Lord John interessant finden, ok, aber dies ist ein Buch über Jamie & Claire und somit sollte ihre Geschichte im Vordergrund stehen. Wobei noch erschwerend hinzukommt, dass der Erzählstrang von Lord John bis gut zur Hälfte absolut keinen Einfluss auf die Geschehnisse in dem Buch hat. Es ist ganz interessant etwas mehr von William zu erfahren, sowie über Ian's Leben bei den Indianern. Auch werden während des kompletten Buches viele alte Bekannte wieder "ausgegraben", was stellenweise voraussetzt, dass man sich noch gut an die vorherigen Bände erinnern kann, da oft nicht auf die Hintergründe eingegangen wird. Dies empfand ich aber nicht unbedingt als negativ oder störend, sondern hatte bei mir viele Erinnerungen an die vorherigen Bände geweckt. Allerdings sind auch einfach zu viele Erklärungen über geschichtliche Ereignisse enthalten und auch stellenweise Kapitel, die einfach nichts zur Geschichte beitragen und man sich nach Beendigung des Kapitels fragt, was die Autorin einem damit denn jetzt sagen wollte. So kommt im ersten Teil beim Lesen kaum Spannung bzw. ein Bezug zum Buch auf.
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Ich war während dieser Phase des Lesens oft versucht, das Buch enttäuscht und entnervt in die Ecke zu pfeffern, doch plötzlich ab Seite 500 ungefähr zog die Geschichte richtig an und man hatte das Gefühl, angekommen zu sein. Auf einmal war es wieder die Highlander-Saga, man konnte plötzlich mitfühlen, mitleiden, mitlachen: man war mittendrin in der Geschichte und dies hielt sich dann mühelos bis zum Ende. Auf einmal tauchte wieder der herrlich trockene Humor von Diana Gabaldon auf, man war gefesselt von ihrer bildhaften Schreibweise über Land und Leute und ihren Figuren wurde endlich wieder Leben eingehaucht.
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Mag sein, dass es auch daran lag, dass der Schwerpunkt endlich bei dem Leben von Jamie & Claire angekommen war und ich halt ein Fan der Beiden bin und nicht von Lord John (diese Romane find ich - bis auf den ersten - extrem langatmig).
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Die einzelnen Handlungsstränge verknüpfen sich stellenweise recht logisch, obwohl mir immer noch recht unverständlich ist, wie sich alle so plötzlich und überraschend mehr oder weniger über den Weg laufen können. Aber gut, dass ist die Freiheit der Autorin bei ihrem Roman. Das Ende kommt etwas überraschend und einige Nebengeschichten bzw. Fragen bleiben offen, sodass man davon ausgehen kann, dass es hier noch (hoffentlich!!) eine Fortsetzung geben wird.

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Tags: 1777, 1979, 20. jahrhundert, 7. roman, aufständische, brianna, briten, britische armee, claire, claire fraser, claire randall, diana gabaldon, druckerpresse, echo, echo der hoffnung, edingburgh, eingreifen, eltern, feder, franzosen, gedrucktes wort, gefährlich, gefährliche geheimnisse, gegenwart, geheimnisse, geliebter mann, highlands, highland-saga, historischer roman, hoffnung, jamie, jamie fraser, kampf, kämpfen, kolonien, mysteriös, mysteriöse zwischenfälle, pulverdampf, revolution, revolutionär, revolutionäre kämpfe, rückkehr, schiff, schottische heimat, schottischen highlands, schottland, schwert, sicherheit, siebter roman, sieg, sohn william, tochter, überfahrt, unabhängigkeitskrieg, unehelicher sohn, vergangenheit, waffe, weigen, william, zeitreisende, zwischenfälle   (61)
 

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(12)

31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Survivor

Tom Cain , Angela Koonen
Flexibler Einband: 476 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 06.04.2009
ISBN 9783404162710
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Samuel Carver befindet sich nach den Folterungen, die ihm in „Target“ zugefügt wurden, in einem Genfer Sanatorium. Hilflos und verängstigt versucht er mühevoll, zu seinem alten Leben zurückzufinden. Scheinbar aussichtslos. Einzig seine Freundin Aliks und sein bester Freund Larsson unterstützen ihn. Zur gleichen Zeit verschwindet eine Liste aus Russland, in der die Koordinaten und die Codes von 100 russischen Kofferatombomben aufgeführt sind, die rund um den Erdball platziert wurden. Waylon McCabe, ein Top-Terrorist, setzt alles daran, diese Liste zu erhalten, um sie an Ostern zeitgleich zu zünden. Und er hat Hilfe aus allerhöchsten Kreisen. Diese Aktivitäten bleiben jedoch nicht unentdeckt und rufen neben dem russischen auch den englischen und amerikanischen Geheimdienst auf den Plan. Allerdings weiß bis auf einen Mann niemand, wie McCabe aussieht. Doch dieser liegt immer noch im Genfer Sanatorium und versucht, sein Gedächtnis wiederzuerlangen.
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Im Gegensatz zum Vorgänger „Target“ benötigt der Thriller dieses Mal geraume Zeit, bis sich die Spannung aufbaut. „Survivor“ steigt genau da ein, wo der Vorgänger aufgehört hat und so kann man erst einmal mit verfolgen, wie Aliks bemüht ist, die teuren Sanatoriumskosten für Carver aufzubringen. Während dieses Bemühens setzt sich Olga Schukowskaja, die stellvertretende russische Geheimdienstchefin und ihre ehemalige Vorgesetzte, mit ihr wegen eines neuen Auftrags in Verbindung. Im Gegenzug würde der Geheimdienst die Kosten für Carvers Klinikaufenthalt übernehmen. Aliks bleibt nichts anderes übrig, als hierauf einzugehen. Als Carver feststellt, dass Aliks ihn nicht mehr besucht, erleidet er einen Schock, der ihm sein Gedächtnis wieder zurückbringt und mit Hilfe seines Freundes Larsson findet er zu seinen alten Kräften zurück. Dann macht er sich auf die Suche nach Aliks. Hierbei wird er vom englischen Geheimdienst unterstützt, die sich aber natürlich diese Hilfe auch „bezahlen“ lassen.
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So schön so gut! Allerdings kam mir die abrupte Heilung von Carver dann doch etwas plötzlich und unglaubwürdig vor. Mag sein, dass Schockmomente zur Heilung einer Amnesie wirkungsvoll sind, aber das war dann doch etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Und dass Carver binnen drei Wochen wieder so fit und ohne jegliche psychischen Probleme sein soll, obwohl er ein halbes Jahr nur bettlägerig und psychisch labil war, na ja! Aber Schwamm drüber, bei einem Actionthriller zählt nicht immer unbedingt die Logik, da ist die Spannung wichtiger. Und an dieser Stelle – etwa ab der Hälfte des Buches - fängt wenigstens die Story auch an, richtig spannend zu werden und das Niveau von „Target“ zu erreichen.
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Man trifft während des Lesens auf viele alte Bekannte aus dem Vorgänger wieder, aus diesem Grund wäre es auch sinnvoll, zuerst diesen zu lesen, da ansonsten einiges etwas unklar sein könnte. Was mich jedoch auch etwas gestört hat war, dass die Figur von Carver dieses Mal seltsam blass bleibt. Hatte man im 1. Teil sofort einen Bezug zu ihm erhalten, bleibt er hier ziemlich konturenlos. Genauso erging es mir auch bei Aliks. Ihr Verhalten ist zwar schlüssig erklärt, aber irgendwie bleibt ihre Figur oberflächlich.
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Die Handlungsstränge um Carver, Aliks und McCabe verknüpfen sich im Lauf des Thrillers und Tom Cain gelingt es wieder gut, Fiktion und Wahrheit eines brisanten Themas in einen spannenden Thriller zu packen. Und so ist ihm alles in allem ein guter Thriller gelungen, der durch seinen schnörkellosen, direkten Schreibstil recht gut unterhält. Aber auch nicht mehr!

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Tags: aliks, atombomben, auftraggeber, berufskiller, carver, erinnerung, gedächtnisverlus, koffer, mccabe, metropolen, russland, samuel carver, sanatorium amnesie, spannung pur, terrorist, thriller, waylon mccabe   (17)
 

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

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Bergfriedhof

Marcus Imbsweiler
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 01.07.2007
ISBN 9783899777420
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ende April wird Max Koller, mehr oder wenig erfolgreicher Privatermittler, abends um elf Uhr von einem unbekannten Klienten auf den Bergfriedhof in Heidelberg bestellt. Kaum dort angekommen, stolpert er auch schon über eine Leiche mitten auf einem Grab liegend. Als sein Klient ankommt und die Leiche sieht, zieht er seinen Auftrag zurück und bietet Max 5.000 € als „Schweigegeld“ an. Doch Max lässt seine Neugier keine Ruhe, vor allem, als am nächsten Tag die Leiche spurlos verschwunden ist. Schnell ermittelt er die Identität seines vermeintlichen Auftraggebers, der mit allen Mitteln weitere Nachforschungen von Seiten Kollers verhindern will. Da geschieht ein weiterer Mord und Koller gerät in echte Schwierigkeiten.
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In sehr unterhaltsamer Art und Weise lässt Marcus Imbsweiler seinen Protagonisten in Heidelberg ermitteln. So hat Max Koller keine Probleme damit, für seine Ermittlungen gute Freunde und Bekannte einzuspannen, dies natürlich kostenlos; er ist sich nicht zu schade, auch mal handfest einen möglichen Zeugen bei einer Schlägerei zu unterstützen; und vor kleinen Einbrüchen schreckt er auch nicht zurück, wenn diese zum Ziel führen. Was ihm allerdings meist mehr Schwierigkeiten einbringt, als dass er der Lösung des Falls näher kommt.
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Der in der Ich-Form erzählte Krimi strotzt vor Selbstironie. Max ist ein etwas verkappter Privatdetektiv Mitte bis Ende Dreißig, der sich selbst nicht so ernst nimmt, sein Leben genießt, gutes Essen zu schätzen weiß, die Wahrheit liebt und seine Ermittlungen auf etwas unkonventionelle Art durchführt. Zu seiner Exfrau Christine pflegt er eine lockere, platonische Beziehung und seine ständigen Zwiegespräche lassen einen des Öfteren schmunzeln. Auch die übrigen Charaktere sind facettenreich beschrieben, haben Ecken, Kanten, Fehler und Schwächen, sodass sie schnell Konturen annehmen.
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Dadurch, dass die Story auf dem Bergfriedhof beginnt, ist die Spannung sofort vorhanden und da man bis zum Schluss nicht mehr über das Motiv und die Beweggründe des geheimnisvollen Auftraggebers weiß wie Max auch, hält sich die Spannung mühelos bis zum Schluss.
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Mit seinem Debüt „Bergfriedhof“ ist Marcus Imbsweiler ein spannender, unterhaltsamer Krimi gelungen, der mit einem guten Schuss Lokalkolorit daherkommt. Weitere Krimis mit Max Koller sind bereits erschienen und heißen „Schlussakt“ (2008) und „Altstadtfest“ (2009).

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Tags: abhalten, auftraggeber, beordern, bergfriedhof, ermittler, gegenspieler, geheimnisvoll, grab, heidelberg, heidelberger high society, high society, kriegsopfer, krimidebüt, leiche, max koller, nachforschungen, nacht, neckar, neugier, ort, privatdetektiv, rätsel, spur, spurlos verschwunden, tote, verbergen   (26)
 

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85 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

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Scarpetta

Patricia Cornwell
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe/KNO VA, 01.08.2009
ISBN 9783455402087
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta wird von der New Yorker Staatsanwaltschaft um Mithilfe gebeten. Die Studentin Terri Bridges wurde in ihrer Wohnung erdrosselt aufgefunden, am Tatort findet die Polizei ihren Freund Oscar Bane. Der ebenfalls Kleinwüchsige behauptet, schon seit Monaten verfolgt zu werden und der Mörder sei einer seiner Verfolger. Um sich zu schützen, lässt Oscar sich freiwillig in die psychiatrische Klinik Bellevue einweisen. Er will sich ausschließlich nur von Benton Wesley und Dr. Kay Scarpetta untersuchen lassen, ansonsten würde er jede Zusammenarbeit mit der Polizei verweigern. Kay und Benton erklären sich bereit, die Untersuchungen durchzuführen, doch können sie seinen bizarren Erklärungen schwer Glauben schenken. Schon sehr schnell kristallisiert sich heraus, wer immer der Täter ist, spielt ein perfides Spiel mit Kay und sie gerät immer mehr in das Visier des Mörders.
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Die Story konzentriert sich fast ausschließlich auf die Ermittlungsarbeit der Polizei, der Staatsanwaltschaft, vertreten durch Jamie Berger, von Kay, Lucy, Benton und Pete Marino und die Handlung umspannt einen Zeitraum von nur wenigen Tagen. Und obwohl es eigentlich kaum Highlights bzw. mitreißende Szenen gibt, gelingt es Patricia Cornwell durch ihren lebendigen Schreibstil doch recht gut, die Spannung konstant hoch zu halten. Interessant und nachvollziehbar ist auch die Zwangslage von Kay Scarpetta beschrieben, die als behandelnde Ärztin von Oscar ihrer Schweigepflicht unterliegt, gleichzeitig aber an den weiteren Ermittlungen mitarbeitet und ihre Informationen, welche sie von Oscar erhalten hat, nicht weitergeben darf.
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Die Geschichte handelt von Intrigen, Identitätsdiebstahl und Rache und ist recht schlüssig umgesetzt. Neben dem Haupterzählstrang wurde auch noch eine Nebenstory eingearbeitet, die erst zur Mitte des Buches den Bezug auf die Geschichte erklärt. Durchaus interessant sind auch die Informationen in Bezug auf Forensik, forensische Computeranalyse und Schriftartanalysen. Allerdings sind diese stellenweise doch etwas langatmig, was zwischenzeitlich die Spannung etwas herausnimmt. Einige überraschende Wendungen und die lange Unklarheit in Bezug auf den Täter sorgen jedoch dafür, dass die Spannung regelmäßig wieder anzieht. Allerdings ist das Ende etwas unbefriedigend, da zum Einen einige Fragen an dem Fall offen bleiben und zum Anderen das Motiv nicht wirklich nachvollziehbar erklärt wird.
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Obwohl der Fokus eindeutig bei der Ermittlungsarbeit liegt, gelingt es der Autorin mühelos auch immer mal wieder kleine private Einblicke ihrer Protagonisten einfließen zu lassen. So erhalten die Charaktere sehr schnell Konturen und der Leser entwickelt so schnell Sympathien bzw. Antipathien für die einzelnen Figuren.
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Fazit: Mit „Scarpetta“ ist Patricia Cornwell ein durchaus spannender Thriller gelungen, der auch problemlos zu lesen und verständlich ist, wenn man die vorherigen Bände nicht kennt.

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Tags: apartment, bizarr, dr. kay scarpetta, einfädeln, einweisen, einweisung, erdrosseln, erklärungen, freund, gefängnis, gefängnispsychiatrie, gerichsmedizinerin, glauben, heimtückisch, kay, mörder, new york, oscar oscar bane, psychiatrie, psychologiestudentin, scarpetta, silvesterabend, studentin, terri, terri bridges, visier   (26)
 

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Mörderische Tage

Andreas Franz
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.02.2009
ISBN 9783426639429
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Julia Durant ist urlaubsreif und freut sich eigentlich schon auf ihren Urlaub in Südfrankreich. Allerdings lässt sie das rätselhafte Verschwinden mehrerer Frauen nicht zur Ruhe kommen, die bisherigen Ermittlungen waren ergebnislos. Dann läuft ihrem Kollegen Frank Helmer auf der Autobahn eine völlig verstörte junge Frau vors Auto. Nur mit größter Mühe kann er einen Zusammenstoß verhindern. Die junge Frau entpuppt sich als die seit sechs Monaten vermisste Jaqueline Schweigert. Kurz nach der Einlieferung stirbt die junge Frau, ohne der Polizei auch nur einen Hinweis auf ihren Entführer bzw. Aufenthaltsort der letzten Monate mitteilen zu können. Der Polizei wird schnell klar, dass sie es hier mit einem äußerst intelligenten und perfiden Täter zu tun haben, der ihnen immer mindestens einen Schritt voraus zu sein scheint. Dann rückt Julia Durant in den Fokus des Täters.
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Erzählt wird der Krimi aus unterschiedlichen Perspektiven, was zu einem stetigen Spannungsaufbau führt. Zum einen ist man bei der Ermittlungsarbeit des K11 Frankfurt dabei, zum anderen erhält man einen guten Einblick in das gestörte Leben des Täters. Die Story an sich ist sehr interessant, wenn auch nicht unbedingt neu und die Informationen, welche man über das Thema „Weiße Folter“ erhält, sind ganz schön erschütternd.
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Die Identität des Täters ist bis zum Schluss nicht bekannt, allerdings ist die Story vorhersehbar, auch bedingt dadurch, dass bei der Inhaltsangabe mehr als nötig verraten wird. Jedoch ist das geschickte Katz-und-Maus-Spiel des Täters mit der Polizei spannend angelegt und zieht zum Schluss noch einmal richtig an, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen mag.
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Störend ist die Anhäufung von Hochbegabten in dieser Geschichte, die im Lauf der Ermittlungen auftauchen und dies nimmt dem Krimi viel von seiner Glaubwürdigkeit. Und dank eines solchen Genies ist dann auch ganz plötzlich die Identität des Täters geklärt und der Fall gelöst, obwohl das ganze Buch über ermittelt wird ohne Ende und diese Ermittlungen ständig ins Leere laufen.
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Julia Durant wird in diesem Krimi von ihrem Chef und ihren Kollegen, allen voran Frank Helmer, regelrecht in den Himmel gelobt und sie selbst hechelt ständig nach Bestätigung, wie toll und unersetzbar sie in ihrem Beruf ist. Dies bestätigen ihr ihre Kollegen ständig, möchten aber unbedingt, dass sie ihren Urlaub antritt, da sie komplett ausgepowert ist. Diese ständigen Wiederholungen nerven heftig und die Figur Julia Durant wirkt hierdurch wenig authentisch.
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Alles in allem ist Andreas Franz ein Krimi gelungen, der spannend umgesetzt ist und prima unterhält. Allerdings gibt es Punktabzüge für die nervige Darstellung seiner Protagonistin, der unglaubwürdigen Story und der so plötzlichen Auflösung des Falls. Da hätte man wirklich mehr daraus machen können. Wer nicht so genau hinsieht und einfach nur gut unterhalten werden möchte, ist bei diesem Krimi gut aufgehoben.

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Tags: antreten, brutal, dunkel, entführer, entführt, entführung, ermittlungen, feucht, finden, flughafen, frankfurt, frankfurter kommissariat, frauen, gefangen, gewölbe, herausfinden, hessen, julia, julia durant, keller, kellergewölbe, kollegen, leiche, lösegeldforderung, polizei, ratlos, spurlos, südfrankreich, überfall, überfallen, unbekannter, urlaub, verschwinden, versuchen, verzweifelt, verzweiflung, wohlverdient   (37)
 

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75 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Schilf

Juli Zeh
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei btb, 06.04.2009
ISBN 9783442738069
Genre: Romane

Rezension:

Physiker Sebastian aus Freiburg führt ein zufriedenes Leben. Er hat eine bezaubernde Frau, die er über alles liebt und einen vorwitzigen zehnjährigen Sohn. Doch plötzlich ist es mit dem Familienidyll vorbei. Sein Sohn Liam wird entführt und der Entführer fordert von Sebastian, einen Mord zu begehen. Erst dann würde er Liam zurückerhalten.
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Mit ihrem außergewöhnlich spitzfindigen, erfrischenden, ja fast schon poetischen Schreibstil gelingt es Juli Zeh von der ersten Seite an, einen zu begeistern. Wobei hier der Krimi an sich eigentlich mehr im Hintergrund steht und auf den Beschreibungen ihrer Charaktere mit ihren unterschiedlichen Macken, Eigenarten und Probleme mehr der Schwerpunkt liegt. Und diese Charaktere sind so liebenswürdig und detailreich beschrieben, dass sie fast augenblicklich Konturen annehmen.
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Auch wenn der Fokus eindeutig auf den Charakteren liegt, kommt der Krimi hierbei doch nicht zu kurz und so baut sich die Spannung sehr schnell auf, sackt zwar zwischenzeitlich etwas ab, aber dies ist unerheblich, da der Schreibstil der Autorin einen immer wieder schmunzeln lässt, nachdenklich stimmt und wunderbar unterhält.
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Was mir als absoluter Physikmuffel auch gut gefallen hat, sind die Einblicke und Ergüsse in diese Wissenschaft. Sie lassen diese in einem ganz neuen Licht erscheinen und überzeugen einen, dass Physik doch gar nicht so ein trockenes Thema ist.
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Täter und Motiv des Mordes ist logischerweise sofort klar, wer allerdings hinter der Entführung und dem Auftrag zum Mord steht, kann man zwar recht früh erahnen, die Autorin lässt einen aber geschickt hierüber bis kurz vor Ende im Unklaren. Die Story ist intelligent und schlüssig angelegt und überrascht mit der einen oder anderen Wendung.
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Fazit: „Schilf“ ist einmal ein ganz anderer Krimi: sehr unterhaltsam in einer Sprache geschrieben, die man leider viel zu selten findet.

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Tags: abgründig, alptraum, alter freund, bildhaft, bregenz, deutscher krimi, einsteink, entführt, entführung, erpressung, familie, ferienlager, freiburg, freund, furios, genf, genie, juli zeh, krimi, kriminalkommissar, liebesgeschichte, maike, missverständnisse, mord, nervenaufreibend, oskar, pfadfinder, physik, physikalisch, physikalisches talent, pysikalische spekulationen, rita skura, schilf, schräg, sebastian, sohn, spannend, theoretische physik, tödlich, tödliche missverständnisse, tumor, unglaublich, viel-welten-theorie, zeltlager, zufrieden   (45)
 

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

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Homunculus

Christian Gude
Flexibler Einband: 326 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 01.07.2009
ISBN 9783839210130
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigentlich möchte Kommissar Rünz eine Auszeit von seiner Arbeit bei der Mordkommission Darmstadt nehmen, doch die Unterbesetzung des Kommissariats lässt ihm hier keine Chance und das diesbezügliche Gespräch bei seinem Chef, einem Fortschritt- und Reformfanatiker, bleibt erfolglos. Leicht frustriert nimmt Rünz abends zusammen mit seiner Frau an der feierlichen Verabschiedung des Landespolizeipräsidenten im Kongresszentrum Darmstadt teil, die von seinem Chef Sven Hoven inszeniert wird. An dieser Feier soll auch erstmals ein Android der TU Darmstadt der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Doch bevor die Feier zu einer One-Man-Show für Hoven ausarten kann, passiert ein Unglück und Rünz hat plötzlich wieder einen neuen Fall.
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Der Schreibstil von Christian Gude ist erfrischend frech, direkt und sarkastisch, sodass man ständig zum Schmunzeln angeregt wird. Herrlich respektlos reitet er in seinem Krimi auf den neudeutschen Bezeichnungen herum und nimmt hierbei auch den ein oder anderen Möchtegern-Intellektuellen gnadenlos aufs Korn. Auch zeigt der Autor in einigen Kapiteln, dass er sich selbst nicht so ernst nimmt, so sollte man auch den vorliegenden Krimi handhaben.
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Sein Kommissar Rünz ist wunderbar beschrieben und so sympathisch mit seinen Macken und Eigenarten dargestellt, dass er von Anfang an lebendig und glaubwürdig rüberkommt. Die Wortgeplänkel mit seiner Frau Karin oder seinem Schwager Brecker lassen einen immer wieder schmunzeln und stellenweise sogar laut auflachen.
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Thema des Krimis ist die Herstellung des weltweit leistungsfähigsten und intelligentesten humanoiden Roboters. Dieser soll an der TU Darmstadt entwickelt werden und gesponsert wird das Ganze von einer japanischen Technologiefirma. Da es hierbei natürlich um Profit, Gewinn, Macht und Ansehen geht, sind Intrigen und Machtspielchen vorprogrammiert und Rünz platzt mit seiner burschikos charmanten Art mitten hinein in die Welt der Forscher.
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Da die entscheidende Szene des Krimis bereits nach wenigen Seiten stattfindet, baut sich die Spannung fast sofort auf und hält sich problemlos über das gesamte Buch hinweg. Es ist immer wieder erfrischend mitzuerleben, wie - teilweise herrlich respektlos - Kommissar Rünz seine Ermittlungsarbeit angeht.
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Fazit: Mit seinem 3. Rünz-Fall ist Christian Gude wieder ein äußerst spannender Krimi gelungen, der eine interessante Story bietet und es mühelos versteht, einen von der ersten Seite an bestens zu unterhalten.

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Tags: android, darmstadt, entwicklung, fall, faszinierend, fiasko, geheim, hessen, hochspezialisiert, homunculus, humanoider roboter, informatiker, ingenieure, ironisch, kommissar rünz, kongresszentrum, landespolizeipräsident, leistungsfähig, neuer fall, öffentlichkeit, politisch unkorrekt, präzise, projekt, recherche, reiseleiter, roboter, rünz-krimis, sprachwitz, team, technische universität, tu darmstadt, verabschiedung, vorstellen, weltweit, wissenschaftlich, wissenstadtsstadt, zynisch   (37)
 

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Das Steinbett

Kjell Eriksson , Paul Berf
Flexibler Einband: 331 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB
ISBN 9783746620053
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf den Weg nach Hause wird die junge Mutter Josefin Cederén und ihre sechsjährige Tochter Emily von einem Auto überfahren. Der Fahrer begeht Fahrerflucht, das Mädchen ist sofort tot, die Mutter stirbt kurze Zeit später. Ann Lindell und Team aus Uppsala-Näs übernehmen die Ermittlungen. Schon sehr bald fällt der Verdacht auf den Biotec-Unternehmer Sven-Erik Cederén, Ehemann und Vater, da dieser spurlos verschwunden ist und alle Indizien gegen ihn sprechen. Doch Ann Lindell hat ihre Zweifel.
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Die Geschichte steigt sofort mit dem Mord an Josefin und ihrer Tochter ein und so findet man sich mitten im Geschehen und den Ermittlungen wieder. Und obwohl der Schreibstil von Kjell Eriksson sehr ruhig ist und ohne reißerische oder gar blutrünstige Szenen auskommt, gelingt es ihm durch seinen flüssigen und unterhaltsamen Schreibstil mühelos, einen sofort an das Buch zu binden. Die Spannung baut sich stetig auf und steigert sich im Verlauf der Geschichte konstant. Viele Unklarheiten im privaten wie auch beruflichen Leben der Familie Cederén, die auch die Ermittler nicht zur Ruhe kommen lassen, regen zu einem ständigen Weiterlesen an.
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Seine Protagonistin Ann Lindell beschreibt der Autor als eine neugierige, sympathische Frau um die Dreißig, die Probleme in ihrem Privatleben hat und sich oft sehr einsam fühlt. Ihre innere Zerrissenheit ist so einfühlsam beschrieben, dass man mehr als einmal den Wunsch verspürt, sie tröstend in die Arme zu nehmen. Auch ihre Teamkollegen sind so detailreich dargestellt, dass sie für den Leser schnell Konturen annehmen. Sowieso ist auffällig, dass Kjell Eriksson sehr viel Wert auf die authentischen Beschreibungen seiner Charaktere legt, was den Krimi noch zusätzlich lesenswert macht.
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Auch wenn es sich hierbei bereits um den dritten Fall rund um Ann Lindell und ihr Team handelt und sich logischerweise einige Beschreibungen auf vorherige Bände beziehen, ist ein Einstig in das Buch ohne Vorkenntnis der anderen mühelos möglich. Der neue Fall von Ann Lindell mit dem Titel „Rot wie Schnee“ erscheint übrigens im November 2009.
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Alles in allem ist „Das Steinbett“ ein wirklich spannend geschriebener Krimi mit einer interessanten, gut durchdachten Story, die zu jeder Zeit nachvollziehbar ist. Wer gerne Krimis von Henning Mankell liest, ist hier bestens aufgehoben.

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Tags: ann, ann lindell, aufklären, betrug, biotec-unternehmen, brutal, dominikanische republik, edvard, emily, erfahren, fahrerflucht, fall, fassungslos, forsch, frau, freundin, gabriella, garten, gartenpflege, geheimnisse, geliebte, geplant, illegal, illegale tierversuche, indizien, intrigen, jack, jack mortensson, josefin, kjell eriksson, krimi, kriminalpolizei, liebhaber, lügen, mitte dreißig, mittsommer, mord, mutter, palle, parkinson, pharmakonzern, polizistin, schären, schwanger, schwangerschaft, schweden, schweden-krimi, sechsjährige tochter, spannend, sven-eric, tierversuche, tod, übernehmen, unfallort, unternehmen, uppsala, upssala-näs, zerrissen, zerrissenheit   (59)
 

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Die alltägliche Physik des Unglücks

Marisha Pessl , Adelheid Zöfel (Übers.)
Flexibler Einband: 720 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.10.2008
ISBN 9783596170739
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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