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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Saubande

Arne Blum
Flexibler Einband: 367 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 13.04.2011
ISBN 9783442374793
Genre: Krimi und Thriller

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

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Jagdrevier

Helene Tursten , Lotta Rüegger , Holger Wolandt
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei btb, 11.01.2016
ISBN 9783442713134
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es ist Spätsommer in Schweden. Nahe Göteborg trifft sich eine Jagdgruppe zur Elchjagd. Dieser gehört auch die Polizeibeamtin Embla Nyström an. Man kennt sich über Jahre hinweg, ist ein eingespieltes Team. Doch dieses Mal soll alles anders werden. Während Embla von dem Neuzugang Peter schlichtweg begeistert ist, verschwinden zwei Mitglieder der Jagdgruppe spurlos. Einer wird tot aufgefunden, der andere bleibt verschwunden. Embla und ihr Team aus Göteborg nehmen die Ermittlungen auf und bald schon muss sich Embla die Frage stellen, wie gut sie die Mitglieder der Jagdgruppe nun wirklich kennt.

 

Helene Tursten lässt es im ersten Band ihrer neuen Krimiserie geruhsam angehen und stellt ihren Lesern erst einmal die Protagonistin Embla Nyström und deren Leidenschaft fürs Boxen wie auch für die Elchjagd vor. Und mit einem Boxkampf und dem anschließenden Sieg für Embla beginnt auch der Krimi. Embla hat sich für die Elchjagd extra 2 Wochen frei genommen und fährt nach dem gewonnenen Boxkampf mit ihrem „Veteran“, einem in die Jahre gekommenen Auto, zu ihrem Onkel Nisse, bei dem sie während der Jagdzeit wohnt.

 

Die Autorin selbst ist entweder begeisterte Jägerin oder aber hat für ihren Roman akribisch recherchiert und dieses Wissen vermittelt sie ihren Lesern im Verlauf des Krimis. Meist fließt dies nebenbei mit ein, oftmals ist es aber auch einfach ein wenig zu viel des Guten und nimmt die Spannung aus dem eh schon recht ruhig erzählten Krimi fast gänzlich. Nicht das der Roman jetzt langatmig wäre, nein, Helene Tursten versteht es gekonnt zu erzählen, doch für einen Krimi reicht dies nicht aus. Zumal mangels vieler Beteiligter und durchaus recht offensichtlich gelegten Spuren schnell ein Verdächtiger ausgemacht ist. Auch ist das Motiv seiner Taten jetzt nicht gerade neu und in dieser oder ähnlicher Form hat man dies schon zuhauf gelesen.

 

Ein großes Plus des Krimis sind die Charakterzeichnungen. Helene Tursten versteht es einfach allen Mitwirkenden ein Gesicht zu geben, sie lebendig und überzeugend zu beschreiben. Allen voran ihre sympathische Protagonistin Embla, die keine Überfrau ist, ihre Schwächen, aber auch ihre Stärken hat und jederzeit nachvollziehbar agiert.

 

Fazit: Dem Krimi fehlt es zwar an Spannung, dennoch ein vielversprechender Start mit einer sympathischen, überzeugend agierenden Protagonistin.

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

blanvalet, ehre, ermittlungen, familie, hass, journalismus, journalist, krimi, liebe, mord, motiv, recherchen, reihe, vergangenheit, verlust

Gejagt

Thomas Enger , ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.09.2015
ISBN 9783764504809
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Henning Juuls Ex-Frau Nora wird vom Ehemann der verschwundenen Hedda Hellberg kontaktiert. Der verzweifelte Ehemann bittet die Journalistin, das rätselhafte Verschwinden seiner Frau aufzudecken, die Nora aus Studienzeiten kennt. Während Nora die letzten Stunden ihrer ehemaligen Freundin rekonstruiert, ist Henning nach wie vor auf der Suche nach dem Mörder seines Sohnes. Nora findet recht schnell heraus, dass Hedda in einen schwedischen Mordfall verwickelt ist und bittet Henning um Hilfe. Beide Journalisten geraten bei ihren Recherchen in das Visier eines skrupellosen Menschen, der um jeden Preis ein lang gehütetes Geheimnis bewahren will.

 

Nach einem packenden wie rätselhaften Prolog, dessen Inhalt sich einem im Verlauf des Thrillers erschließt, beginnt Thomas Enger seinen vierten Band eigentlich ziemlich genau da, wo er den dritten Band beendet hat. Durch einige Anmerkungen ist man auch schnell wieder mitten im Geschehen und verfolgt fortan gebannt die Nachforschungen von Nora und Henning, die anfangs noch völlig getrennte Wege gehen.

 

Während Nora auf der Suche nach einer Erklärung für Heddas rätselhaftes Verschwinden ist, hat sich Henning Sonderurlaub genommen und sucht die Drahtzieher, die hinter dem Brandanschlag auf seine Wohnung stecken, dem Noras und Hennings Sohn Jonas zum Opfer gefallen ist.

 

So verfolgt man als Leser anfangs zwei völlig verschiedene Fälle, doch schon bald stellt man fest, dass diese so weit gar nicht auseinanderliegen und als Nora und Henning immer mehr Parallelen zu ihren Nachforschungen feststellen, entwickelt die sich bis dahin eh schon spannende, kurzweilige Geschichte zu einem rasanten und hochspannenden Thriller.

 

Wieder äußerst gut durchdacht, unvorhersehbar und wendungsreich erzählt Thomas Enger den nunmehr vierten Band der Henning-Juul-Reihe und auch dieses Mal gelingt es dem Autor wieder problemlos, seine Leser bis zum fulminanten Ende an seinen Thriller zu binden.

 

Neben den beiden Fällen, denen Nora und Henning nachgehen, kommt aber auch das Privatleben der Beiden nicht zu kurz und hier präsentiert sich für Henning eine recht heftige Überraschung. Mit dieser umzugehen fällt den Journalisten nicht gerade einfach und kostet ihn einiges an Überwindungskraft.

 

Fazit: Der 4. Band überzeugt wieder mit einer komplexen, hochspannenden Story, authentischen Charakteren und einem Ende mit einem perfekten Cliffhanger.

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340 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

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Verschwörung

David Lagercrantz , Stieg Larsson , Ursel Allenstein
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Heyne, 27.08.2015
ISBN 9783453269620
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Anfang November in Stockholm: Professor Frans Balder reist aus den USA zurück, um sich um seinen autistischen Sohn August zu kümmern. Seine Rückkehr ist aber auch eine Flucht vor seinem Job dort, den er kurzerhand gekündigt hat. Bei der NSA herrscht Krisenstimmung: Ein genialer Hacker ist in ihr Intranet eingedrungen, seine Spur lässt sich nicht zurückverfolgen. Journalist Mikael Blomkvist steckt in einer Schaffenskrise und auch die Zeiten von Millenium waren einmal besser. Da erhält Blomkvist einen Anruf von Frans Balder, kurz davor hat der Journalist erfahren, dass auch Lisbeth Salander Interesse an dem Wissenschaftler zeigt. Blomkvist lässt sich auf ein Treffen mit dem Forscher ein.

 

Mehrere lose Fäden, die sich im Verlauf des Krimis zu einer schnörkellosen, intelligenten und packenden Geschichte zusammenfügen. Auch trifft man einige alte Bekannte wieder, vorneweg natürlich Erika Berger. Deren Charaktere entwickelt David Lagercrantz geschickt und glaubwürdig weiter wie auch deren Beziehungen zueinander.

 

David Lagercrantz gelingt es mühelos, einen sofort in den vierten Band eintauchen zu lassen, sich wieder „zu Hause“ zu fühlen. Schon nach wenigen Seiten steckt man mitten in der Geschichte, fiebert mit, rätselt mit und fragt sich, wie diese unterschiedlichen Handlungsstränge sich zusammenfügen sollen. Die mitreißende Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, sodass man hierdurch einen guten Überblick erhält und der Story problemlos folgen kann.

 

Natürlich ist der Schreibstil von David Lagercrantz ein ganz anderer als der von Stieg Larsson, aber keineswegs ein schlechterer. Manche Charakterzeichnungen sind Stieg Larsson einfach besser, leichtfüßiger gelungen und auch komplexe wissenschaftlicher Erklärungen wurden von ihm informativer und interessanter vermittelt. Hier tut sich David Lagercrantz etwas schwer und man neigt bei solchen Passagen, diese nur quer zu lesen. Wobei der Autor aber sehr feinfühlig auf das Thema Autismus eingeht und auch den kleinen August in seinem Verhalten absolut überzeugend wiedergibt.

 

Stellenweise war mir die Geschichte aber etwas zu „hoch“ angelegt. Die NSA und die Duma spielen in der Story eine entscheidende Rolle. David Lagercrantz beantwortet zwar im Verlauf des Krimis alle wichtigen und entscheidenden Fragen, einiges lässt aber auf eine Fortführung der Geschichte schlussfolgern. Nur fragt man sich, was dann noch kommen soll, welchen Skandal Lisbeth und Blomkvist dann noch veröffentlicht sollen? Und auch die stellenweise Darstellung von Lisbeth als fast schon Überfrau war nicht ganz nachvollziehbar. Lisbeth wird im Verlauf des Krimis schwer verwundet und die körperlichen Leistungen, welche sie mit dieser Verletzung vollbringt sind selbst bei ihrer hervorragenden Kondition eher unglaubwürdig.

 

Und den letzten Satz des Romans hätte man wirklich streichen sollen, dieser passt so gar nicht zur Millenium-Reihe!

 

Fazit: Gelungene Fortsetzung der Millenium-Reihe – komplexe, packende Story, die auf eine Weiterführung der Reihe hoffen lässt.

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383 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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Scherbenseele

Erik Axl Sund ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 08.09.2015
ISBN 9783442483334
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jugendliche in ganz Schweden begehen auf die grausamste Art Selbstmord. So unterschiedlich die Suizide auch sind, haben sie doch alle eine Gemeinsamkeit. Als Kommissar Jens Hurtig hierauf aufmerksam wird und die Suizide schließlich mit einer Mordserie an einflussreichen Männern in Verbindung bringt, wird ihm langsam das ganze Ausmaß des bizarren Falls bewusst.

 

Lose knüpft das Autorenduo Erik Axl Sund an die Victoria-Bergmann-Trilogie an. Jeanette Kihlberg ist seit dem Fall immer noch krankgeschrieben und so ermittelt Jens Hurtig ohne seine Kollegin im neuesten Fall. Hierbei handelt es sich zwar um den Auftakt einer neuen Reihe, die Geschichte ist aber in sich abgeschlossen und kann als Einzelroman gelesen werden.

 

Das Autorenduo beginnt den ersten Band der Kronoberg-Reihe eher ruhig und verhalten. Und im Gegensatz zu dem etwas distanzierten Schreibstil der Victoria-Bergmann-Trilogie ist der vorliegende Psychothriller bedeutend emotionaler gehalten. Die Psyche der einzelnen Protagonisten, ihre Gedanken, ihr Umfeld, ihre Gefühle stehen klar im Fokus. „Scherbenseele“ ist ein sehr bedrückender, düsterer Roman, der einem nicht weniger nahegeht wie die Trilogie.

 

Was sich die Jugendlichen einfallen lassen, um aus dem Leben zu scheiden, ist stellenweise äußerst brutal und Erik Axl Sund schrecken auch wieder nicht davor zurück, dies in einer Art zu beschreiben, bei dem das Kopfkino voll zum Einsatz kommt. Die Geschichte entwickelt sich bedächtig und das Autorenduo lässt sich viel Zeit, um diese aufzubauen. Die Beziehungen der Akteure zueinander stehen klar im Fokus, besonders das Verhältnis von Jens Hurtig zu den einzelnen Mitwirkenden.

 

Die Ermittlungen finden eher am Rande statt, Spannung baut sich lange Zeit auch kaum auf und dennoch gelingt es dem Autorenduo hervorragend, seine Leser mit ihrem eindringlichen Erzählstil an den Psychothriller zu binden. Auch wenn dieser erst zum Ende hin seinem Namen alle Ehre macht. Völlig undurchsichtig und wendungsreich gestaltet sich zudem die Story und in deren Verlauf lassen Erik Axl Sund ihre Leser mehr als einmal in die Abgründe der menschlichen Seele blicken.

 

Es ist kein einfacher Roman, mit Sicherheit vom Spannungspotential her nicht vergleichbar mit der Victoria-Bergmann-Trilogie, aber der Intensität, mit welcher das Autorenduo seine Geschichte erzählt, kann man sich nur schwerlich entziehen.

 

Fazit: Beklemmend, düster, nachdenklich, nahegehend … wenig Spannung und dennoch absolut fesselnd.

 

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144 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

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Nebelkind

Emelie Schepp , Annika Krummacher
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.08.2015
ISBN 9783734100697
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Leiter des Amts für Migration wird in seinem Haus ermordet aufgefunden. Spuren deuten darauf hin, dass der Mord von einem Kind verübt wurde. Als kurze Zeit später ein etwa 9-jähriger Junge ebenfalls ermordet wird, scheint der Täter gefunden. Bei der Obduktion wird im Nacken des Jungen der Name „Thanatos“ entdeckt und Staatsanwältin Jana Berzelius ist geschockt. Trägt sie doch ebenfalls einen eingeritzten Namen im Nacken. Allerdings weiß Jana nicht, wer ihr diesen Namen eines Todesgottes in ihr Genick eingeritzt hat. Jegliche Erinnerungen an ihre Kindheit fehlen ihr. Auf eigene Faust beginnt die Staatsanwältin zu ermitteln.

 

Es gilt viele Fragen zu klären und lose Fäden von den Kommissaren Mia Bolander und Henrik Levin zu verbinden, zumal im Verlauf der Ermittlungen noch weitere Morde geschehen, die alle im Zusammenhang mit dem Mord am Leiter des Migrationsamtes zu stehen scheinen. Und welches Geheimnis verbirgt die Staatsanwältin, deren Erinnerungen erst mit ihrer Adoption einsetzen und die sich nicht erklären kann, woher der Name „Ker“ in ihrem Nacken stammt.

 

Die Story gestaltet sich durchaus komplex, allerdings fehlt ihr lange Zeit die Spannung. Die Ermittlungen der Kommissare gestalten sich äußerst schwierig und zäh, lange Zeit ist keine heiße Spur erkennbar, geschweige denn, Zusammenhänge zwischen dem toten Beamten und dem kleinen Jungen feststellbar.

 

Zumeist verfolgt man die Ermittlungen von Levin und Bolander wie auch die privaten Nachforschungen von Jana. Hierbei stellt die Staatsanwältin Fähigkeiten an sich fest, die lange Zeit verborgen in ihr geschlummert haben und sie sich nicht erklären kann, woher sie kommen. Ab dem Mittelteil zieht auch langsam die Spannung etwas an und steigert sich bis zum Ende zusehends. Nach und nach werden die Zusammenhänge sichtbar und auch ein zusätzlicher Handlungsstrang, der immer wieder mit kurzen Sequenzen einfließt, bringt mit der Zeit Licht ins Dunkle.

 

Neben der lange Zeit fehlenden Spannung sind aber auch die Protagonisten nicht unbedingt Sympathieträger. Emelie Schepp geht immer wieder auch kurz auf deren Privatleben ein. Mia Bolander hat mit dem Umgang von Geld ein Riesenproblem, schreckt dabei vor Diebstahl nicht zurück und sie ist regelrecht zerfressen vor Neid auf Jana Berzelius, die eindeutig aus betuchtem Hause kommt. Ihr Zickenkrieg gegenüber der Staatsanwältin nervt mit der Zeit, auch wenn Jana deren verbalen Anfeindungen mit stoischer Ruhe begegnet. Henrik Levin dagegen hat zu Hause nichts zu sagen. Der junge Vater ist ein regelrechter Duckmäuser und traut sich kaum, eigene Wünsche zu äußern. Im Berufsleben dagegen tritt Levin recht resolut auf und präsentiert sich als guter Ermittler. Jana Berzelius dagegen ist ein wirklich interessanter, facettenreicher Charakter. Die Staatsanwältin ist eher introvertiert, gibt von ihrem Privatleben nichts preis und verfolgt stringent die Spuren, welche sie immer näher zu ihrer eigenen Vergangenheit führen.

 

Fazit: Wohldurchdachte, komplexe Story, der es jedoch an Spannung fehlt und die nicht gerade mit sympathischen Ermittlern aufwarten kann.

 

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72 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

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Die dritte Stimme

Cilla Börjlind , Cilla Börjlind
E-Buch Text: 544 Seiten
Erschienen bei btb Verlag, 10.11.2014
ISBN 9783641123185
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die 17-jährige Sandra kommt abends nach Hause und findet ihren Vater erhängt im Flur. Die Obduktion zeigt, dass Bengt Sahlmann ermordet wurde. Während die Polizei im Berufsumfeld des Zollbeamten ermittelt, glaubt Olivia, dass das Motiv eher in einem Seniorenheim zu finden ist, indem Bengts Vater gewohnt hatte. Während die Ermittlungen somit in unterschiedliche Richtungen laufen, fahren Abbas el Fassis und Tom Stilton nach Marseille. Dort wurde in einem Naherholungsgebiet die Leiche einer jungen Frau gefunden.

 

Nach einem rätselhaften Prolog kehrt das Autorenpaar Börjlind zu Olivia Rönning zurück. Diese ist nach der erschütternden Wahrheit über ihre Eltern nach Mexico und Costa Rica gereist, immer auf den Spuren ihrer Eltern. Abbas dagegen ist geschockt über einen Zeitungsartikel, der über den Fund einer Frauenleiche nahe Marseille berichtet. Zusammen mit Tom macht er sich auf den Weg nach Frankreich, um Rache zu nehmen.

 

Ruhig, nachdenklich und mit viel Augenmerk auf die Gefühlswelt ihrer Protagonisten beginnt das Autorenpaar den 2. Band um Olivia Rönning und Tom Stilton. Die Story baut sich zwar langsam, aber auch sehr komplex auf und das Privatleben von Olivia und Tom ist immer mit eingebunden. Allerdings legen Cilla und Rolf Börjlind ihr Augenmerk dieses Mal auch sehr auf Abbas. Der junge Croupier, der kaum etwas über sein Privatleben und seiner Vergangenheit preisgibt, ist auf Toms Hilfe angewiesen und erzählt dem ehemaligen Polizeibeamten gezwungenermaßen einiges aus seinen Jugendjahren in Frankreich.

 

Zwar braucht die Story recht lange, bis sie eine gewisse Spannung aufbaut, doch dem einnehmenden, packenden Schreibstil von Cilla und Rolf Börjlind gelingt es mühelos, einen von der ersten Seite an den sehr gut durchdachten und vielschichten Kriminalroman zu binden. Das Autorenpaar präsentiert einige sehr interessante wie unvorhersehbare Wendungen mit denen man in dieser Form nicht gerechnet hätte. Zudem sind die Charaktere wieder bis in die kleinste Nebenrolle detailreich beschrieben und durchweg sehr eigenwillige Personen, die Ecken und Kanten haben und somit sehr lebendig und authentisch wirken.

 

Fazit: Ein äußerst komplexer, packender Krimi, der nicht nur durch die wohldurchdachte Story, sondern auch durch facettenreich beschriebenen Charakteren überzeugt.

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156 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Die Springflut

Cilla Börjlind , Rolf Börjlind , Paul Berf
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei btb, 12.01.2015
ISBN 9783442748204
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf der schwedischen Insel Nordkoster gab es im Sommer 1987 eine Springflut. In dieser lauen Sommernacht war eine hochschwangere Frau bei Ebbe eingegraben worden und ertrank mit steigender Flut. Der Mord konnte nie aufgeklärt werden. 23 Jahre später überprüft die angehende Polizeibeamtin Olivia Rönning im Rahmen einer Seminararbeit den Cold Case. Doch um den Fall zu bearbeiten, braucht Olivia die Hilfe von Tom Stilton, der damals in dem Fall ermittelte. Doch dieser ist unauffindbar. Zur gleichen Zeit werden in Stockholm immer wieder Obdachlose brutal zusammengeschlagen. Die Täter filmen ihre Taten und stellen sie ins Internet, allerdings kann ihre Identität nicht ermittelt werden.

 

Zwei Fälle, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Ebenso scheinen die vielen so unterschiedlichen Handlungsstränge im Verlauf des Krimis in absolut keiner Verbindung zueinander zu stehen. Und als man sich langsam fragt, was die verschiedenen Akteure und ihre Erlebnisse denn nun mit dem Mordfall von 1987 zu tun haben, beginnen sich die losen Fäden zueinander zu fügen.

 

Äußerst komplex, hervorragend durchdacht und sehr abwechslungsreich erzählt das Autorenpaar Cilla & Rolf Börjlind den ersten Band ihrer Krimireihe. Die so unterschiedlichen Handlungsstränge wechseln sich regelmäßig ab, sind stellenweise nur eine halbe, dann wieder mehrere Seiten lang. Durch diese geschickten Wechsel verliert man nie den Überblick bei dem atmosphärisch dicht umgesetzten Krimi aus den Augen.

 

Die Spannung schleicht sich eher durch die Hintertür ein. Anfangs lernt man erst einmal die nicht gerade wenigen Hauptakteure des vielschichtigen Krimis kennen und dabei versteht es das Autorenpaar bereits sehr gut, viele Fragen aufzuwerfen, um so die Neugier am Ausgang der Geschichte kontinuierlich zu steigern. Und als man langsam die Zusammenhänge ahnt, zieht auch die Spannung stark an, zumal die Geschichte immer wieder äußerst überraschende Wendungen nimmt.

 

Die Stimmung des Krimis ist zwar nicht ganz so düster, wie man es sonst meist von Skandinavischen Krimis und Thriller gewohnt ist, stellenweise aber schon ein wenig beklemmend und nachdenklich.

 

Die Charakterzeichnungen sind Cilla & Rolf Börjlind hervorragend gelungen. Im Krimi agiert kein Mitwirkender nach Schema F. Alle sind sehr charismatisch beschrieben, agieren stellenweise unvorhersehbar und haben Ecken und Kanten. Gerade die beiden Protagonisten Olivia Rönning und Tom Stilton agieren jederzeit authentisch.

 

Fazit: Der 1. Band benötigt ein wenig Zeit, aber dann wird man mit einem äußerst komplexen, spannenden Krimi mit lebendig beschriebenen Charakteren belohnt.

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526 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 129 Rezensionen

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Engelskalt

Samuel Bjørk , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.04.2015
ISBN 9783442482252
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Beim Spaziergang mit seinem Hund macht ein Mann einen grausigen Fund. An einem Baum hängt ein kleines Mädchen an einem Springseil, auf ihrem Rücken befindet sich ein Schulranzen. Um den Hals trägt die Kleine ein Schild: „Ich reise allein“. Holger Munch wird mit dem Fall betraut und stellt sein altes Team wieder zusammen. Ihm zur Seite steht seine beste Ermittlerin: Mia Krüger, deren Spürsinn unübertrefflich ist. Als Mia sich die Bilder des Tatorts betrachtet, entdeckt sie ein wichtiges Detail, dass sie darauf schließen lässt, dass es weitere tote Mädchen geben wird.

Sensibel und eher ruhig beginnt Samuel Bjork seinen Thriller. Bevor er in den Fall einsteigt, stellt er seinen Lesern erst einmal seine Protagonisten Holger Munch und Mia Krüger vor.

Mia hat sich zum Sterben auf die Insel Hitra zurückgezogen. Über den Tod ihrer Zwillingsschwester und einem Geschehen aus ihrer jüngsten Vergangenheit kommt die geniale Ermittlerin nicht hinweg. Sie sieht nur noch einen Weg für sich: Ihr Leben am 18. April zu beenden. Doch dann kommen der Mord an dem Mädchen und somit Holger Munch ihr in die Quere. Der 54-jährige weckt mit den Ermittlungsunterlagen ihr Interesse und holt Mia zurück ins Team. Gemeinsam versuchen sie nun, dem Serienmörder auf die Spur zu kommen. Und dies führt beide bis an die Grenzen ihrer Kräfte.

Die Fälle entwickeln sich äußerst verzwickt. Immer scheint der Täter den Ermittlern um Längen voraus zu sein, weiß Dinge über die Ermittler, die er eigentlich gar nicht wissen kann und seine Spuren, die er an dem Mädchen hinterlässt, deuten darauf hin, dass er mit dem Morden noch lange nicht fertig ist.

Doch Samuel Bjork begnügt sich nicht nur mit dem Handlungsstrang rund um die Ermittlungen, immer wieder fügt er Nebenschauplätze ein. Manchmal so fern des Falls, dass man sich nicht sicher sein kann, wie diese nun im Zusammenhang zu den Ermittlungen oder überhaupt mit dem Fall in Verbindung stehen sollen. Dabei baut der Autor von Anfang an eine sehr intensive atmosphärische Dichte auf, die Stimmung des Buches ist durchweg sehr beklemmend und emotional und je länger die Story dauert, umso mehr zieht der Autor die Spannung an.

Der Mord an dem Mädchen ist erschreckend, bizarr und lässt nicht nur die Ermittler nicht zur Ruhe kommen, auch als Leser ist man schockiert über die Darstellung des Tatorts, obwohl Samuel Bjork hierbei gar nicht so ins Detail geht, sondern mehr mit der Vorstellungskraft seiner Leser spielt, dies aber äußerst gekonnt.

Neben der sehr komplexen, packenden und hochspannenden Story, schafft der Autor Charaktere, die Ecken und Kanten haben dürfen, nicht nach Schema F agieren, oftmals in ihren Handlungen überraschen und wirklich alles dafür tun, um den Fall zu lösen, auch wenn sie hierbei oftmals sehr unkonventionelle Wege einschlagen müssen.

Fazit: Hochspannend, äußerst verzwickt und vielschichtig erzählt und mit Charakteren bestückt, die sehr überzeugend agieren.

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210 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

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Koma

Jo Nesbø , Günther Frauenlob
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.10.2014
ISBN 9783548286860
Genre: Krimi und Thriller

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191 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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Die Engelmacherin

Camilla Läckberg , Katrin Frey
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 04.01.2014
ISBN 9783471350843
Genre: Krimi und Thriller

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59 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

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Mörderische Schärennächte

Viveca Sten , Dagmar Lendt
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 10.04.2014
ISBN 9783462046458
Genre: Krimi und Thriller

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50 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

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Zorn

Arne Dahl , Antje Rieck-Blankenburg
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Piper, 11.08.2014
ISBN 9783492305006
Genre: Krimi und Thriller

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

banden, ferienhaus, feriensiedlung, grafit, jørn lier horst, journalistin, krimi, mord, norwegen, osteuropa, rezension, skandinavien, tochter, tot, verstrickungen

Winterfest

Jørn Lier Horst , Dagmar Lendt
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei GRAFIT, 09.10.2012
ISBN 9783894256692
Genre: Krimi und Thriller

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(10)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

norwegen

Jagdhunde

Jørn Lier Horst
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Grafit Verlag, 11.10.2013
ISBN 9783894259730
Genre: Krimi und Thriller

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124 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

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Die Toten von Sandhamn

Viveca Sten , Dagmar Lendt
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 18.04.2013
ISBN 9783462044942
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf Sandhamn ist die 20-jährige Lina verschwunden, eine sofort eingeleitete Suche bleibt ergebnislos. Monate später machen Kinder beim Spielen einen grausigen Fund. Thomas Andreasson ist davon überzeugt, dass hier die sterblichen Überreste von Lina gefunden wurden. Zur gleichen Zeit befindet sich auch Thomas Freundin aus Kindertagen auf der Insel. Nora versucht, auf der Insel über ihre gescheiterte Ehe hinweg zu kommen. Etwa 100 Jahre vorher leidet der junge Thorwald unter den Misshandlungen seines Vaters. Als dieser ihn wieder einmal besonders schwer verletzt, fasst Thorwald einen Entschluss, der weitreichende Folgen haben soll.

 

Es ist Winter auf Sandhamn, zweistellige Minusgrade an der Tagesordnung. Nora und ihre Söhne verbringen die Winterferien auf der Insel und während die Kinder die freie Zeit genießen, versucht Nora darüber hinwegzukommen, dass ihr Mann Henrik sie betrogen hat. Doch als wenn Nora nicht schon genug Probleme hätte, müssen auch noch ihre Söhne Adam und Simon beim Spielen auf Überreste einer Leiche stoßen. Schnell stellt sich heraus, dass es sich hierbei um die Monate zuvor verschwundene Lina handelt.

 

Anfang des 20. Jahrhunderts träumt der junge Gottfrid von einer Ehe mit der schönen Vendela. Sein Traum soll in Erfüllung gehen, der sich jedoch schnell in einen Alptraum wandelt. Enttäuscht von seiner Ehefrau lässt Gottfrid seine Frustration an Thorwald aus, der dem nichts entgegenzusetzen hat. Einzig und allein seiner Tochter Katharina widmet Gottfrid seine ganze Aufmerksamkeit. Dies mündet schlussendlich in einer Katastrophe. Doch wie gehören diese zwei so völlig unterschiedlichen Geschichten zusammen?

 

Diese Frage stellt man sich in dem atmosphärisch dicht erzählten Kriminalroman fast die komplette Zeit. Erst ganz zum Schluss präsentiert Viveca Sten die Zusammenhänge, die absolut schlüssig und nachvollziehbar dargestellt werden. Die Story entwickelt sich sehr wendungsreich und rätselhaft, die Spannung hält sich mehr im Hintergrund, ist aber dennoch ständig zugegen.

 

Viveca Sten legt klar den Schwerpunkt auf ausgefeilte Charaktere und eine vielschichtige Geschichte, die durch die düstere, bedrückende Stimmung des Buches perfekt vermittelt wird. Hinzu kommt, dass man problemlos den vorliegenden dritten Band lesen kann, ohne vorher die beiden anderen Bücher schon zu kennen.

 

Fazit: Atmosphärisch dicht erzählter Krimi mit facettenreich angelegten Charakteren und einer wohldurchdachten, rätselhaften Story.

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426 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 42 Rezensionen

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Schattenschrei

Erik Axl Sund , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.11.2014
ISBN 9783442481194
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Alles deutet daraufhin, dass die zwei toten Frauen für die Morde verantwortlich sind. Doch Jeanette Kihlberg hat ihre Zweifel, Unklar ist auch, welche Rolle Victoria Bergmann bei den Morden spielt. Währenddessen gibt es neue Anhaltspunkte bei den Todesumständen der Jungen. Der Fall wird wieder aufgerollt. Die Psychologin Sofia Zetterlund setzt sich immer stärker mit ihrer Vergangenheit auseinander, was ihre Freundschaft mit Jeanette zunehmend belastet.

 

Nach einem kurzen Rückblick knüpfen Erik Axl Sund direkt an den Vorgängerband an und erzählen die Geschichte zügig weiter. Wie bereits von Band 1 und 2 gewohnt, ist der Schreibstil der Autoren weiterhin eher distanziert und nüchtern. Was jedoch dem Leser im Verlauf der Geschichte zugutekommt, denn was die Autoren ihren Protagonisten und somit auch ihren Lesern zumuten, ist extrem hart. Jeanette und Jens kommen hier an die Grenzen des Erträglichen und Aushaltbaren und somit auch der Leser. Mehr als einmal musste ich zwischendurch das Buch zur Seite legen, ob der grausamen Schilderungen.

 

Die Ermittlungen rund um die Morde und den rätselhaften Todesumstände der ausländischen Jungen verschmelzen immer mehr mit dem Privatleben von Jeanette wie auch von Sofia. Letztere setzt sich weiterhin penibel mit ihrer Vergangenheit auseinander, was ihr einiges abverlangt und ihr Verhältnis zu Jeanette negativ zu beeinflussen droht.

 

Die vielen losen Enden wie auch die zahlreichen offenen Fragen, welche sich aus Band 1 und 2 ergeben haben, fügen sich nach und nach logisch zusammen und alle Fragen werden schlüssig geklärt. Erik Axl Sund gelingt es hierbei hervorragend, der Story immer wieder unerwartete Wendungen zu geben und ihre Leser hierdurch zu überraschen wie auch in die Irre zu führen. Die Spannung ist zwar auch dieses Mal eher verhalten, durch die zügige, packende Erzählweise gelingt es den Autoren jedoch problemlos, ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite an ihren äußerst komplexen, ausgefeilten Psychothriller zu fesseln.

 

Fazit: Grandioser Abschluss einer außergewöhnlichen Trilogie.

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200 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

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Sterntaler

Kristina Ohlsson , Susanne Dahmann
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.07.2014
ISBN 9783442381289
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei einem Spaziergang entdeckt ein Mann eine Leiche. Schnell ist die Identität der Toten ermittelt. Vor zwei Jahren verschwand die Studentin Rebecca Trolle spurlos, Kommissar Alex Recht ermittelte damals in dem Vermisstenfall und übernimmt nun mit seinem Team um Fredrika Bergmann und Peder Rydh den Mordfall. Doch es soll nicht bei der einen Leiche bleiben und die Spuren führen immer wieder zur Kinderbuchautorin Thea Aldrin. Diese soll vor rund 30 Jahren ihren Ex-Mann ermordet haben, lebt heute in einem Altersheim und hat seit der Mordanklage kein Wort mehr gesprochen. Was verschweigt die Autorin seit gut drei Jahrzehnten?

 

Mit einem grauenhaften Prolog steigt Kristina Ohlsson in ihren dritten Band um die Ermittlerin Fredrika Bergmann in den Thriller ein, um dann sehr zügig zum Auffinden der ersten Leiche zu wechseln.

 

Die Story entwickelt sich äußerst vielschichtig und undurchsichtig. Schnell stellt sich heraus, dass Rebecca sich stark mit der Autorin Thea Aldrin und deren Fall beschäftigt hat und war von der Unschuld der älteren Dame überzeugt. Aber auch ein Freund von Rebecca verhält sich äußerst verdächtigt. Ist die junge Frau Opfer einer Beziehungstat geworden? Dagegen spricht allerdings der Fund einer weiteren Leiche. Alex Recht und sein Team ermitteln in alle Richtungen. Und plötzlich taucht immer wieder der Name Spencer Lagergren bei den Ermittlungen auf, der Lebensgefährte von Fredrika.

 

Als hätten die Polizeibeamten nicht schon genug mit den rätselhaften Mordfällen zu tun, trauert Alex immer noch sehr um seine Ehefrau Lena, die vor knapp einem Jahr an Krebs starb. Der Kommissar hat den Tod immer noch nicht verwunden, aber auch Fredrika hat private Probleme. Deutlich spürt sie, dass Spencer ihr etwas Entscheidendes verschweigt, doch hat es etwas mit dem Fall zu tun oder belastet den Professor etwas völlig anderes?

 

Hochspannung ist praktisch von der ersten Seite vorhanden, im Verlauf nimmt die Story immer wieder überraschende Wendungen, Verdächtige tauchen auf, werden wieder verworfen, nur um dann wieder in den Fokus der Ermittlungen zu rücken. Und ständig stellt man sich die Frage, welch schreckliches Geheimnis die Kinderbuchautorin verbirgt. Hinzu kommt, dass fast bei jedem Kapitelabschluss ein Auszug aus einem internen Verhör folgt, bei dem die Ermittler als Zeugen vernommen werden.

 

Neben der komplexen, wohldurchdachten Story überzeugt wieder der einnehmende, nachdenkliche und packende Schreibstil von Kristina Ohlsson sowie die hervorragend beschriebenen, facettenreichen Charaktere, die jederzeit lebendig und nachvollziehbar agieren.

 

Fazit: Hier ist mal wieder Hochspannung garantiert. Neben der düsteren, fesselnden Story überzeugen die authentisch gezeichneten Charaktere.

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80 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

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Kolibri

Kati Hiekkapelto , Gabriele Schrey-Vasara
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.09.2014
ISBN 9783453269361
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Es ist der erste Arbeitstag für Anna Fekete bei der Mordkommission in Saloinen und die junge Kommissarin hatte sich diesen Tag eigentlich ein wenig ruhiger vorgestellt. Doch kaum hat sie ihre Kollegen kennengelernt, werden Anna und ihr neuer Partner Esko Niemi zu einem Tatort gerufen. Eine junge Joggerin wurde tot aufgefunden, mit einer Schrotflinte erschossen. In ihrer Jackentasche finden die Ermittler ein Amulett, dem sie jedoch anfangs noch keine Bedeutung schenken. Kurz darauf wird der nächste Jogger ermordet, wieder mit einem Amulett eines blutrünstigen Aztekengottes in der Tasche. Doch zwischen den beiden Toten gibt es keine Berührungspunkte und auch die Zusammenarbeit mit Esko gestaltet sich für Anna mehr als schwierig. Dem nicht genug geht das Morden weiter.


Bevor jedoch die Geschichte mit den Jogger-Morden beginnt, steigt Kati Hiekkapelto in ihrem Thriller, den ich eher als Krimi bezeichnen würde, mit einem etwas rätselhaften Prolog ein. Der Prolog ist der Beginn eines weiteren Handlungsstrangs über eine junge Kurdin, die mit ihren Eltern als Kind nach Finnland geflüchtet war. Inwieweit und ob die Geschichte rund um Bihar in irgendeiner Verbindung zu den Jogger-Morden steht, erfährt man im Verlauf des Buches.
Mit ihrer Protagonistin Anna Fekete hat die Autorin eine Figur geschaffen, die es seit ihrer Kindheit gewohnt ist, sich zu behaupten. Wie Bihar hat auch Anna einen Migrationshintergrund, doch im Gegensatz zu ihrem Bruder Akos hat sie sich schnell in Finnland zurecht gefunden, auch wenn ihr Herz immer noch an ihrem Geburtsland hängt. Dieser Migrationshintergrund ist auch Schuld an dem schwierigen Arbeitsverhältnis zwischen ihrem Partner Ekos, der in Anna einen Eindringling sieht, der gebürtigen Finnen den Arbeitsplatz wegnimmt. Doch Anna reagiert auf Ekos verbale Angriffe fast ausschließlich stoisch und bald schon überzeugt sie den ruppigen Ermittler von ihrem Können im Berufsleben.
Der Fall selbst entwickelt sich mehr als schwierig. Die üblichen Verdächtigen im Umkreis des 19-jährigen Todesopfers Riika werden vernommen. Doch entweder haben diese ein recht glaubhaftes Alibi oder aber kein überzeugendes Motiv für einen Mord. Und auch das zweite Opfer scheint absolut keine Feinde gehabt zu haben. Die Geschichte entwickelt sich eher ruhig, auf nervenaufreibende Spannung sollte man nicht hoffen. Doch Kati Hiekkapelto gelingt es sehr gut, ihren Thriller atmosphärisch dicht und fesselnd zu erzählen und ihr einnehmender Schreibstil wie auch die komplexe Story sorgen für beste Krimiunterhaltung.


Fazit: Der erste Fall für Anna Fekete – eine eigenwillige Ermittlerin in einer ruhigen, vielschichtigen Story, die atmosphärisch dicht erzählt wird.

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516 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

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Narbenkind

Erik Axl Sund , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.09.2014
ISBN 9783442481187
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jeanette Kihlberg und ihr Kollege Jens Hurtig sind frustriert. Die Ermittlungen in der Mordserie um die illegal nach Stockholm eingereisten Jungen ist aus Kostengründen und mangels Erfolg auf Eis gelegt worden. Allerdings können sich die beiden Ermittler über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Ein bekannter Geschäftsmann ist auf grausame Weise getötet worden, alles weist auf einen Racheakt hin. Gleichzeitig ermitteln Jeanette und Jens jedoch heimlich in der Mordserie um die Jungen weiter und Jeanette bittet die Psychologin Sofia Zetterlund, ein Täterprofil zu erstellen. Währenddessen geschehen weitere Morde und auch diese sehen nach einem Racheakt aus. Während ihrer Ermittlungen stoßen Jens und Jeanette immer wieder auf Hinweise zu Victoria Bergmann. Doch diese scheint nicht auffindbar …


 


Nach einer kurzen Szene knüpft das Autorenduo Erik Axl Sund mit dem zweiten Band direkt an den Vorgänger an und die Autoren behalten auch weiterhin ihren eher distanzierten, nüchternen Schreibstil bei. Allerdings legen Erik Axl Sund den Fokus im Verlauf der Geschichte immer mehr auf die Ermittlungen, wobei das Privatleben von Jeanette und Sofia dennoch viel Raum einnehmen.


Die Geschichte um die offensichtlichen Rachemorde erzählen die Autoren wieder detailreich und eher gemächlich, die Spannung kommt wiederum mehr durch die Hintertür. Wer somit im zweiten Band endlich einen hochspannenden Psychothriller erhofft, wird wieder enttäuscht sein. Dennoch kommt im Verlauf der äußerst komplexen Story keine Langeweile auf.


Hervorragend durchdacht entwickelt sich die Geschichte um Victoria Bergmann weiter und bald merken Jeanette und Jens, dass sie bisher gerade einmal die Spitze des Eisberges bei den Rachemorden erahnen können. Neben den aktuellen Ermittlungen wechseln Erik Axl Sund auch immer wieder in die Vergangenheit und man erfährt einiges über das Leben und Leiden von Victoria. Wie auch im ersten Band enden die Kapitel zumeist mit einem Cliffhanger und der Schluss des zweiten Bandes nimmt eine so unerwartete, überraschende Wendung an, welche das Warten auf Band 3 im November 2014 sehr lang werden lässt.


So werden in Band 2 kaum offene Fragen beantwortet, sondern eher noch mehr aufgeworfen. Das Thema aus Band 1 bleibt auch im vorliegenden Buch sehr präsent und durch die weiterhin schnörkellose Erzählweise der Autoren gehen einem die grausamen Schilderungen wieder sehr unter die Haut.


Neben der ausgefeilten, wendungsreichen Story, überzeugen aber auch wieder die authentisch agierenden Charaktere. Nach wie vor bleibt aber die Person Victoria Bergmann dem Leser ein Rätsel, aber auch die nicht gerade unkomplizierte Sofia Zetterlund bleibt in ihrem Verhalten schwer durchschaubar.




Fazit: Wem Band 1 gefallen hat, wird vom Band 2 dieser ungewöhnlichen Trilogie nicht enttäuscht sein und sehnsüchtig auf die Auflösung in Band 3 warten.

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(19)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

ermittlungen, erster teil, familien, håkan axlander sundquist, jeanette kihlberg, jerker eriksson, kinder, kindersoldaten, kindesmissbrauch, krähenmädchen, missbrauch, misshandlungen, mord, morde, psychologie

Krähenmädchen

Erik Axl Sund
E-Buch Text: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 21.07.2014
ISBN 9783641141660
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einem Stockholmer Park wird ein kleiner Junge tot aufgefunden. Seine Leiche weist Spuren schwerster Misshandlungen auf. Kommissarin Jeanette Kihlberg wird mit dem Fall betraut, allerdings verlaufen ihre Ermittlungen immer wieder ins Leere. Als ein weiteres Mordopfer gefunden wird, setzt sich Jeanette mit der Psychologin Sofia Zetterlund in Verbindung, da eines der Opfer bei ihr in Therapie war. Sofias Spezialgebiet sind Menschen mit Persönlichkeitsstörungen, unter einer multiplen Persönlichkeitsstörung leidet auch deren Patientin Victoria Berglund. Victorias Schicksal lässt Sofia nicht los, immer intensiver beschäftigt sie sich mit dem Trauma ihrer Patientin, währenddessen lässt Jeanette nichts unversucht, um den Mörder der Kinder zu finden.
Das Autorenduo Erik Axl Sund macht es seinen Lesern mit dem Einstieg in den ersten Band ihrer Victoria-Bergmann-Trilogie nicht gerade leicht. Fast schon distanziert wirkt anfangs der Schreibstil, die Geschichte nimmt kaum Fahrt auf und an den Ermittlungen ist man fast gar nicht beteiligt.
Allerdings ist es gerade der präzise, nüchterne Erzählstil, der einen schleichend in seinen Bann zieht. Nach und nach lernt man die Protagonisten der Trilogie kennen, die wahrlich keine einfachen Charaktere sind. Jeanette hat nicht nur privat so einige Probleme, auch beruflich erhält die engagierte Kommissarin kaum Unterstützung von ihren Vorgesetzten. Ganz im Gegenteil, wiegelt der Staatsanwalt doch jedes Mal ab, wenn Jeanette ihm einen Verdächtigen präsentiert und diese sind in dem Fall äußerst rar gesät. Und auch Sofia führt nur nach außen hin eine glückliche Beziehung, selbstsüchtig wie ihr Freund ist, geht er kaum auf ihre Gefühle und Probleme ein. So lebt Sofia eigentlich nur für ihre Arbeit und investiert sehr viel Zeit in die Therapien ihrer Patienten.
Auch die Spannung des Psychothrillers kommt eher durch die Hintertür. Fragt man sich anfangs noch, in welche Richtung sich der Thriller entwickeln wird, findet man sich bald schon unversehens in einer äußerst komplexen wie hervorragend durchdachten Story wieder, die einem mit jeder Seite mehr in seinen Bann zieht. Die Geschichte entwickelt sich vollkommen anders als anfangs gedacht und lässt seine Leser mit einem Cliffhanger am Ende zurück, der das Warten auf Band 2 im September 2014 ziemlich lang werden lässt.
Das große Plus des Psychothrillers ist nicht nur die ausgefeilte, wendungsreiche Story, sondern vor allem die überzeugend und authentisch agierenden Charaktere. Man ist nicht nur bei den Ermittlungen und dem Privatleben von Jeanette dabei oder verfolgt Therapiesitzungen von Sofia, sondern erfährt auch ein wenig über das Leben von Victoria Bergmann wie auch über die Opfer und der Täter selbst kommt nicht zu kurz. Und gerade Victoria bleibt dem Leser lange Zeit ein absolutes Rätsel. Ist doch die Trilogie nach ihr benannt, doch tritt sie im vorliegenden Band kaum in Erscheinung und lange Zeit ist absolut unklar, welche Rolle Victoria überhaupt in diesem verzwickten Roman spielt.
Fragen über Fragen, die den Leser die ganze Zeit beschäftigen, aber nicht nur das. Die Themen, welche Erik Axl Sund in ihrem Psychothriller behandeln, sind -  gelinde gesagt - sehr heftig und schwer zu verarbeiten. Und gerade durch die schnörkellosen Schilderungen der Geschehnisse geht einem die Geschichte bald richtiggehend unter die Haut. Die Stimmung des Thrillers ist durchweg sehr beklemmend und oftmals bleibt einem gar nichts anderes übrig, als das Buch zu Seite zu legen, um die Geschehnisse erst einmal zu verdauen. Und irgendwann fragt man sich selbst, wieviel ein Mensch wirklich ertragen kann, bevor er zum Monster wird.

Fazit: Ein mehr als gelungener Auftakt einer ungewöhnlichen Trilogie.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

3. teil, band 3, ermittlungen, henning juul, journalist, justizministerin, mord, norwegen, opfer, schwester, täter

Verleumdet

Thomas Enger , Günther Frauenlob , Maike Dörries
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 11.11.2013
ISBN 9783764504793
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einem Pflegeheim wird eine ältere Dame tot aufgefunden, unverständlich ist die Brutalität des Mordes. Journalist Henning Juul recherchiert in dem Fall, doch zur gleichen Zeit geht eine wahre Hetzkampagne auf seine Schwester, der Justizministerin Trine Juul los. Angeblich soll sie auf einem Parteitag einen jüngeren Kollegen sexuell belästigt haben. Dem nicht genug ist Hennig immer noch auf der Suche nach den Gründen für den Brandanschlag, bei dem sein Sohn Jonas starb. Noch während Henning mit ersten Recherchen im Pflegeheim-Mord beginnt, schlägt der sadistische Killer ein weiteres Mal zu und seine Schwester verschwindet spurlos.

 

Der dritte Fall um Henning Juul knüpft fast nahtlos an den letzten Band an und Thomas Enger beginnt mit einem rätselhaften Prolog, dessen Hintergründe man erst im Verlauf des Thrillers versteht. Danach steigt der Autor ohne großes Vorgeplänkel in die Story ein und man befindet sich schon nach wenigen Seiten mitten in der Krimihandlung.

 

Geschickt verbindet der Autor wieder seine verschiedenen Handlungsstränge, in denen nach einiger Zeit auch der Mörder einen Erzählstrang erhält, zu einer komplexen, packenden und flüssig erzählten Geschichte. Dabei versteht es Thomas Enger hervorragend, die Neugier während des Lesens immer auf sehr hohen Niveau zu halten, da er interessante Wendungen zum Ende eines Erzählstrangs legt, die Auflösung stellenweise aber erst einige Kapitel später präsentiert. So fällt es kaum auf, dass dem Thriller ein hohes Spannungspotential fehlt, wobei die Story jedoch keineswegs als spannungsarm bezeichnet werden kann.

 

Zudem lebt die Story wieder von ihrer Komplexität. Ausgefeilt baut Thomas Enger seinen dritten Fall von Henning Juul auch diese Mal auf. Obwohl der Mörder recht bald Raum in der Geschichte erhält, ist sein Motiv wie auch seine Identität lange Zeit ein Rätsel. Ebenso unergründbar bleibt, wer hinter der Rufmordkampagne von Trine Juul steckt und warum die Geschwister jeglichen Kontakt zueinander meiden. Wer zu Letzterem jedoch eine komplette Auflösung erwartet, wird enttäuscht, hier gibt es nur ein paar Andeutungen. Dies wird sich der Autor wohl für einen seiner nächsten Bände aufgehoben haben. Doch dies ist man ja mittlerweile von den Henning-Juul-Romanen gewohnt, dass diese in Bezug auf Hennings Privatleben nicht abgeschlossen sind.

 

Fazit: Komplex angelegter wie fesselnder Thriller, der von der ersten Seite an überzeugt. Da übersieht man auch gerne, dass es der Story etwas an Spannungspotential fehlt.

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Das siebte Kind

Erik Valeur , Günther Frauenlob , Maike Dörries
Fester Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 17.03.2014
ISBN 9783764505042
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Anonyme Briefe gehen bei unterschiedlichen Personen in Dänemark ein, einer davon ist auch an einen Journalisten gerichtet, der die Spur dieses anonymen Briefes aufgreift. In dem bekannten und hochgelobten Kinderheim Kongslund gab es im Jahr 1961 sieben Waisenkinder, die alle zur gleichen Zeit in der Elefantenstube lagen. Die Herkunft dieser Waisenkinder ist heute kaum noch zurück zu verfolgen, doch eines der Kinder scheint nun die Aufmerksamkeit der dänischen Regierung auf sich gezogen zu haben.

 

Der vorliegende Roman wird als monumentales Debüt gefeiert und monumental ist der Roman, den ich nicht unbedingt als Krimi bezeichnen würde, in jedem Fall. Eric Valeur nimmt sich sehr viel Zeit, seinen Lesern alle sieben Kinder nach und nach vorzustellen. Man erfährt hierbei sehr viel über ihre Vergangenheit wie auch über ihr derzeitiges Leben. Bei einigen handelt es sich um Personen des öffentlichen Lebens und auch die dänische Regierung spielt eine entscheidende Rolle in dem Roman.

 

Sollte man einen reinen Krimi erwarten, dann verlangt der Autor seinem Leser eine Menge Geduld ab. Wenn man jedoch sehr viel Wert auf ausgefeilte Charaktere legt, vor einem tiefsinnigen, ruhigen Schreibstil mit poetischen Anlagen nicht zurückschreckt und eine sehr komplexe Geschichte mag, wird von dem Debütroman ziemlich begeistert sein. Auch wenn ich zugegeben muss, dass sich Eric Valeur für meinen Geschmack ab und an doch zu sehr in den Details verloren hat. Anfangs fiel es mir auch etwas schwer, in die Geschichte hineinzufinden. Dies legt sich jedoch recht bald, als Marie Ladegard die Lesebühne betritt und die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt. Marie gehört ebenfalls zu den Kindern der Elefantenstube, hat ihr ganzes Leben in Kongslund verbracht und ihre einstigen Mitbewohner der Stube über Jahre hinweg beobachtet. Und dies ohne deren Wissen.

 

In dem Roman geht es um Schuld und Sühne, um lange gehütete Geheimnisse und um Gerechtigkeit, auch wenn diese rund 40 Jahre zu spät kommen. Jedes Kind sollte seine Herkunft, seine biologischen Eltern kennen. Dieser Überzeugung ist Marie und sie setzt mit ihrer Überzeugung eine Lawine in Gang, bei der man sich lange Zeit nicht sicher sein kann, ob das berühmte Findelkind von Kongslund dies auch alles wirklich so vorausgesehen hat.

 

Mit seinem nachdenklichen, ruhigen und fast jederzeit fesselnden Schreibstil versteht es Eric Valeur meisterhaft, eine durchweg sehr beklemmende Stimmung hervorzurufen und seine Protagonisten lebendig und menschlich zu zeichnen. Und auch, wenn man durch Marie Ladegaards Erzählungen über mehr Informationen als die restlichen ehemaligen Kinder der Elefantenstube verfügt, merkt man dennoch recht schnell, dass die Waise selbst auch Geheimnisse hat.

 

Fazit: Ein äußerst vielschichtiger Roman, der zwar einige Längen hat, über die man bei der rätselhaften, interessanten, hervorragend durchdachten Story gerne hinwegsieht.

 

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(100)

208 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

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Tausendschön

Kristina Ohlsson , Susanne Dahmann
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.09.2013
ISBN 9783442375813
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Alex Recht und sein Team bekommen einen neuen Fall zugewiesen. Ein Pfarrer soll erst seine Ehefrau und dann sich selbst erschossen haben. Anfänglich deutet alles tatsächlich auf Selbstmord hin, zumal ein Abschiedsbrief gefunden wird und der Pfarrer schon lange depressiv war. Doch je mehr Zeugen befragt werden, umso mehr Ungereimtheiten tauchen auf.  Der Pfarrer hatte sich stark in der schwedischen Flüchtlingsproblematik engagiert, aber auch eine rechtsradikale Gruppe tritt im Verlauf der Ermittlungen in Erscheinung. Zeitgleich wird ein aus dem Ausland stammender Mann überfahren, der Fahrer flüchtet und niemand scheint den Toten zu vermissen. Die hochschwangere Fredrika Bergmann ermittelt in diesem Fall und als die Obduktion abgeschlossen ist, steht die These der Unfallflucht in Frage.

 

Doch bevor Kristina Ohlsson in die beiden Fälle einsteigt, in denen das Sonderermittlerteam tätig wird, kehrt die Autorin erst einmal rund 15 Jahre in die Vergangenheit zurück. Es ist Midsommer und ein junges Mädchen sammelt nach altem Brauch Blumen auf einer Wiese, um sich diese unter das Kopfkissen zu legen. Doch das friedliche Idyll täuscht, die Blumensammlerin wird von einem Fremden brutal überfallen und vergewaltigt. Inwieweit der Prolog in Zusammenhang mit den aktuellen Fällen steht, wird einem erst im Verlauf des Thrillers klar. Danach entführt die Autorin ihre Leser nach Bangkok zu einer Frau, die brisante Informationen gesammelt hat und sich eigentlich schon fast wieder auf der Rückreise nach Stockholm befindet. Doch plötzlich ist ihr die Kontaktaufnahme nach Schweden verwehrt, jemand scheint ihre Identität schrittweise auszulöschen. Kristina Ohlsson kehrt immer wieder zu dieser rätselhaften Frau zurück, doch der Fokus der Geschichte liegt klar auf den Ermittlungen von Alex Recht und seinem Team.

 

Und diese Ermittlungen gestalten sich mehr als schwierig, denn je mehr Alex, Pedder, der neue Kollege Joar und Fredrika erfahren, umso unklarer entwickeln sich die Fälle. Die Ermittler halten nur lose Fäden in den Händen, kein Puzzleteil scheint zu dem anderen zu passen, nichts scheint einen Sinn zu ergeben. Kristina Ohlsson erzählt ihren Thriller eher ruhig, ohne Effekthascherei und blutrünstige Szenen. Hier steht die schwierige Ermittlungsarbeit klar im Vordergrund und die Story wirkt von Anfang an wohldurchdacht und ist sehr komplex gehalten. Aber gerade durch ihre Komplexität und der Entwicklung der Story versteht es die Autorin wunderbar, den Spannungslevel immer relativ hoch zu halten. Anstatt, dass nach und nach Zusammenhänge klar werden, tauchen im Verlauf der Geschichte immer mehr Fragen und Ungereimtheiten auf. Man muss schon aufmerksam lesen, um alle losen Fäden nicht aus den Augen zu verlieren. Und doch gestaltet sich die Auflösung, nachdem alle Fakten offenliegen, schlüssig und nachvollziehbar.

 

Immer wieder geht die Autorin auch auf das Privatleben ihrer Protagonisten ein, dass sich nicht gerade einfach gestaltet. Alex spürt, dass seine Ehefrau ihm etwas verheimlicht, Pedder kommt über die Trennung von Ylva nicht hinweg, Joar wirkt sehr rätselhaft und Fredrika kämpft mit Alpträumen und Einsamkeit, dennoch überwiegt bei ihr die Freude auf das Baby.

 

Fazit: Ein eher ruhiger, dafür sehr vielschichtig angelegter und durchaus spannender Thriller, der einen guten Einblick in die Flüchtlingsproblematik Schwedens gibt.

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(8)

16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Unbescholten

Alexander Söderberg
E-Buch Text: 480 Seiten
Erschienen bei Piper ebooks, 17.09.2013
ISBN 9783492964081
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gunilla Strandberg vom Reichskrimanalamt in Stockholm ermittelt gegen den Verleger Hector Guzman. Dieser soll im großen Stil Drogen von Südamerika nach Schweden schmuggeln. Als Guzman wegen eines Unfalls ins Krankenhaus eingeliefert wird und sich dort mit der Krankenschwester Sophie Brinkmann anfreundet, sieht Gunilla Strandberg hier eine Chance, mithilfe von Sophie näheres über Guzman zu erfahren. Sophie geht auf Gunillas Vorschlag ein, obwohl ihr die genauen Beweggründe der Kriminalbeamtin nicht bekannt sind. Erst als Hector entführt und ihr Sohn bei einem Unfall mit Fahrerflucht schwer verletzt wird, muss Sophie feststellen, dass sie zwischen die Fronten geraten ist. Sophie bleibt nur noch die Flucht.

 

Alexander Söderberg geht im ersten Teil seiner Trilogie neue Wege, Unterschiede zwischen Gut und Böse gibt es hier nicht, auf nichts ist mehr Verlass. „Unbescholten“ zeigt, dass unbescholtene Bürger vor der Polizei nicht sicher und Verbrecher sehr sympathisch sein können.

 

Aber bevor es soweit kommt, lässt der Autor es erst einmal etwas ruhig angehen und stellt den Lesern seine couragierte, eigenwillige Protagonistin Sophie Brinkmann vor. Die Witwe lebt mit ihrem 15-jährigen Sohn Albert in Stockholm und ist eigentlich rundherum mit ihrem Leben zufrieden. Damit ist es jedoch schnell vorbei, als Sophie den charismatischen, zuvorkommenden Verleger Hector Guzman kennenlernt und sich zu ihm hingezogen fühlt. Ab diesem Zeitpunkt ist nichts mehr wie es vorher war und so ganz langsam beginnen sich die Grenzen zwischen Gut und Böse zu vermischen.

 

Hector Guzman handelt im großen Stil mit Drogen, doch die Route, welche die Drogen von Südamerika nach Stockholm nehmen, ist begehrt. Konkurrierende Deutsche fackeln nicht lange und schicken dem Verleger unmissverständliche Drohungen. Dem nicht genug sieht Hector Guzman sich auch noch den Ermittlungen des Reichskriminalamtes ausgesetzt, welche nach handfesten Beweisen für seine Drogengeschäfte suchen. Und hierbei ist Gunilla Strandberg wirklich jedes Mittel recht, um ihr Ziel zu erreichen.

 

Die Story entwickelt sich äußerst komplex und gerade dadurch, dass viele der Mitwirkenden atypisch ihrem Berufsstand entsprechend agieren, bleibt sie durchweg überraschend und unvorhersehbar.

 

Die Spannung baut sich eher gemächlich auf. Alexander Söderberg lässt sich anfangs Zeit, den ersten Band seiner Trilogie zu erzählen und dies ist bei der Fülle der Mitwirkenden auch nicht das Schlechteste. Seine Charakterzeichnungen und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Personen sind detailreich, wodurch schnell Verwechslungen ausgeschlossen sind. Und als man denkt: Na, jetzt könnte die Story für einen Thriller doch endlich mal ein wenig spannender werden, zieht diese an. Vorher versteht es der Autor allerdings durch ständig wechselnde Handlungsstränge sehr gut, die Geschichte temporeich und kompakt zu erzählen.

 

Fazit: Gelungener Auftakt der Trilogie, die sich in einer komplexen, spannenden und in sich abgeschlossenen Geschichte präsentiert und Lust auf mehr macht.

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