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94 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Lügengrab

Hendrik Berg
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.03.2016
ISBN 9783442482382
Genre: Krimi und Thriller

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

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Fremdes Leben

Petra Hammesfahr
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Diana, 08.03.2016
ISBN 9783453358935
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine Frau wacht aus dem Koma auf, weiß nicht, wie sie heißt, noch wo sie ist, geschweige denn, wie sie dorthin gekommen ist. Sie kann sich nicht bewegen und nicht sprechen und hört nur die Worte in ihrem Kopf „Mach sie tot, mach sie tot“. Ein grausames Erwachen für die Mitvierzigerin aus dem Koma, abgemagert bis auf die Knochen und nicht fähig, auch nur den kleinen Finger zu bewegen. Doch so nach und nach kehrt das Leben zurück, die Frau erfährt immer mehr über sich, doch es bleiben viele Lücken und sie ist fest davon überzeugt, einen Mord begangen zu haben.

Zwei Jahre ist der schwere Autounfall her, den die Frau mit schwersten Verletzungen überlebt hat. In einem privaten Pflegeheim lag sie im Koma, magerte dort rapide ab und kam nur durch Zufall zurück ins Krankenhaus. Dank der Pflege dort und der anschließenden Reha findet die Frau zurück ins Leben, doch die vielen Lücken in ihrer Erinnerung bleiben. Das Bild, welches ihr Sohn und ihr Mann von ihr zeichnen, ist ihr vollkommen fremd und immer wieder sieht sie eine brennende Wohnung und einen kleinen Jungen, der verzweifelt nach seiner Mutter ruft. Die Frau ist felsenfest davon überzeugt, die Mörderin dieses Jungen zu sein. Doch war sie es wirklich oder trügen sie ihre Erinnerungen. Es beginnt ein langer Kampf zurück ins Leben und eine Suche nach der Wahrheit.

 

Realistisch und nahegehend schildert Petra Hammesfahr die verzweifelte Rückkehr der Frau in ihr altes Leben. Aus Bruchstücken reimt sie sich die Geschehnisse zusammen, die zu dem Unfall geführt haben, doch Gewissheit, ob es wirklich so war, hat sie nicht. Somit auch nicht der Leser. Kleinste Hinweise und kurze Flashbacks helfen ihr, nach und nach Licht ins Dunkle zu bringen. Allerdings führen neue Puzzleteilchen auch zu neuen Fragen, deren Antworten stellenweise ein völlig neues Licht auf die möglichen Geschehnisse werfen.

 

Lange Zeit macht die Geschichte der Frau, deren Namen man im Verlauf erfährt, neugierig auf mehr. Die Story entwickelt sich, hat gerade anfangs viele kriminalistische Züge, ist stellenweise hochspannend, auch dadurch bedingt, dass einige Menschen ihrer Umgebung ihr offensichtlich einiges verheimlichen. Allerdings gibt es zur Mitte hin dann auch viele Wiederholungen. Die Frau denkt natürlich immer wieder über die Geschehnisse nach, auch öfter in abgewandelter Form dank neuer Informationen, aber hier wünscht man sich stellenweise einfach eine zügigere Erzählweise.  

 

Nach dem Durchhänger in der Mitte nimmt die Story dann aber wieder Fahrt auf und Petra Hammesfahr präsentiert für jedes noch so verzwickte Puzzleteilchen eine Lösung. Allerdings erinnerte mich die Auflösung dann doch ein wenig sehr an die ach so heile, seichte Welt von Vorabendserien.

 

Fazit: Realistische Schilderungen, authentische Protagonistin und meist unterhaltsam. Das Ende war mir dann aber doch etwas zu seicht.

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60 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Sterbenszeit

Michael Kibler
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 15.09.2014
ISBN 9783492300841
Genre: Krimi und Thriller

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

darmstadt

Totensee

Michael Kibler
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 07.12.2015
ISBN 9783492300445
Genre: Krimi und Thriller

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177 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 73 Rezensionen

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Das Küstengrab

Eric Berg
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Limes, 22.09.2014
ISBN 9783809026419
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

23 Jahre ist es her, dass Lea das letzte Mal zu Hause auf Poel war. Als Teenager verließ die erfolgreiche Fotografin die Ostseeinsel, ihre Rückkehr endet tragisch. Bei einem Autounfall wird Lea schwer verletzt und verliert einen Teil ihrer Erinnerungen, ihre Schwester Sabina kommt bei dem Unfall ums Leben. Nun ist Lea körperlich wieder genesen, doch ständige Flashbacks lassen sie auf die Insel zurückkehren. Lea will wissen, was vor dem Unfall auf Poel passiert ist. In ihrem Heimatdorf Kaltenhusen angekommen, trifft sie auf ihre alte Clique, doch das Wiedersehen stößt nicht bei allen auf große Begeisterung.

 

Lea beginnt auf Poel Fragen zu stellen, auf die sie selten eine befriedigende Antwort erhält, sondern diese sind meist gespickt mit Halbwahrheiten oder rätselhaften Andeutungen, ohne konkret zu werden. Irgendetwas ist bei ihrem Kurzaufenthalt vor 4 Monaten auf Poel geschehen. Warum war ihre Schwester Sabina zur gleichen Zeit auf Poel und welche Bedeutung hat das Verschwinden von Lea’s Jugendfreund Julian im Sommer 1990? Immer mehr Fragen drängen sich Lea auf, ihre Erinnerungsfetzen, die sie wie schwarzweiß Fotos wahrnimmt, vermehren sich, doch zur Rätsels Lösung tragen sie kaum bei. Hinzu kommt das Verhalten ihrer ehemaligen Clique. Der eine oder andere verbirgt ganz offensichtlich etwas vor ihr, andere sind überaus freundlich oder lassen Lea ihre Abneigung deutlich spüren.

 

Eric Berg erzählt seinen Kriminalroman auf drei Zeitebenen. Geschehnisse aus dem Jahr 1990 spielen ganz massiv in die heutigen Ereignisse mit rein. Der Sommer 1990 war für jedes Mitglied der Clique schicksalshaft, Auslöser war der Mauerfall wenige Monate zuvor, welcher den jungen Erwachsenen plötzlich ganz neue Perspektiven bietet. Doch auch die Ereignisse rund 4 Monate vor Leas jetzigen Besuch prägen den Verlauf der eigentlichen Geschichte. Eric Berg wechselt immer wieder zwischen den Ebenen, der Hauptstrang bilden aber die heutigen Geschehnisse, welche in der Ich-Form erzählt werden.

 

Durch die unterschiedlichen Handlungsstränge entwickelt sich die Geschichte eher gemächlich, aber keineswegs langatmig. Eric Berg versteht es sehr gut, seine Leser bei der Stange zu halten, regelmäßig interessante Wendungen in die vielschichtige Story einzubauen und die Neugier ob der Geschehnisse rund um die Clique immer weiter zu schüren.

 

Mit der Zeit steigt somit nicht nur die Neugier ob dem Ausgang der Story, sondern auch die Spannung zieht kontinuierlich an. Schnell ist klar, dass Lea eigentlich niemanden trauen kann, ihre früheren Freunde sind heute Fremde, die nur ihren eigenen Vorteil und Interessen im Sinne zu haben scheinen. Düster, oft auch beklemmend, mit einem realistischen Blick zurück in die Zeit des Mauerfalls, erzählt Eric Berg einen atmosphärisch dichten Kriminalroman, den man bedenkenlos weiterempfehlen kann.

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Passagier 23

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 29.10.2015
ISBN 9783426510179
Genre: Krimi und Thriller

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190 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

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Und draußen stirbt ein Vogel

Sabine Thiesler
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.01.2016
ISBN 9783453269682
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Er verfolgt sie zu jeder ihrer Lesungen, kennt alle ihre Bücher auswendig und ist voller Hass auf sie, doch die Autorin Rina Kramer ahnt hiervon nichts. Nach der letzten Lesung zu ihrem neuen Buch zieht sich Rina in ihr Haus in der Toskana zurück, ein Anwesen sehr abgelegen auf einem Berg. Nur ihr 11-jähriger Sohn Fabian leistet ihr Gesellschaft. Mit der beschaulichen Idylle ist es jedoch schnell vorbei, als der Stalker Manuel die Adresse von Rinas Anwesen herausfindet, dorthin reist und sich als vermeintlicher Feriengast ihr Vertrauen erschleicht.

 

Es ist die letzte Lesung, danach geht es direkt in die Toskana. Zusammen mit ihrem Ehemann reist Rina nach Hause, voller Vorfreude auf ihren Sohn, der ein Internat besucht und die Sommerferien bei ihr verbringen wird. Rinas Ehemann ist Filmregisseur, gedanklich beim nächsten Dreh und eigentlich schon auf den Sprung nach Paris. So lernt er auch nicht mehr den neuen Feriengast kennen, der eines Tages am Tor klingelt und dem Rina kurzentschlossen das kleine Gartenhäuschen auf dem Anwesen vermietet. Ohne dabei zu ahnen, dass sie einen Psychopathen auf ihr Grundstück geladen hat.

 

Manuel, ein verkappter Autor, hasst Rina von ganzem Herzen und hat nur ein Ziel, die Autorin zu vernichten. Hierfür geht er konsequent und unbarmherzig vor und bald schon müssen Fabian und Rina feststellen, dass der so freundliche Feriengast irgendwie doch recht seltsam ist. Doch bis sich die Lage zuspitzt, lässt Sabine Thiesler ihre Leser erst einmal ein wenig zappeln.

 

Im Gegensatz zu Rina weiß man von Anfang an, dass die Autorin sich hier einen Todfeind ins Haus geladen hat, der absolut unberechenbar ist und während Rina dem Psychopathen noch vollkommen ahnungslos gegenübertritt, rechnet man praktisch auf jeder Seite damit, dass Manuel nun zur Tat schreitet. Dies fördert sehr die Spannung, welche die Autorin bis zum Schluss auf sehr hohem Niveau hält. Und zum Ende hin zieht Sabine Thiesler dann noch das Tempo ziemlich rasant an und die Ereignisse überschlagen sich regelrecht.

 

Gelungen sind neben der komplexen, undurchsichtigen, wendungsreichen Story, die von der ersten Seite äußerst packend erzählt ist, auch die vielschichtig angelegten Charaktere. Erst so nach und nach offenbart sich der Grund für den Hass, welchen Manuel für Rina empfindet. Dies erfährt der Leser durch regelmäßig eingeschobene Rückblenden, die in der Jugendzeit von Manuel beginnen. Aber auch Rina oder auch der Pfarrer, der eine kleine aber entscheidende Nebenrolle spielt, agieren facettenreich, überraschen und sind lebendig und überzeugend beschrieben.

 

Fazit: Ein ruhiger, aber äußerst spannend erzählter Psychothriller

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337 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Während du stirbst

Tammy Cohen ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.11.2015
ISBN 9783734102196
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Beim Weihnachtsshoppen trifft Jessica Gold auf den äußerst attraktiven Dominic Lacey, der sie mit Komplimenten überschüttet und scheinbar spontan in seine Wohnung irgendwo in London einlädt. Doch der Traum von einem Mann wandelt sich mit der Ankunft im Loft zu einem Alptraum. Der Unternehmer lässt Jessica angekettet in einer Hundehütte übernachten und jeden Tag überreicht er ihr ein Geschenk. 12 Stück sollen es bis zum Schluss sein, jeden Tag eines und damit verbunden jedes Mal eine äußerst perfide Geschichte. Jessica ahnt bald, dass sie den 13. Tag nicht mehr erleben wird.

 

„Es kann gut sein, dass ich schon tot bin, wenn Sie das hier zu Ende gelesen haben. …“ - So beginnt der erste Teil des Psychothrillers und man ahnt, dass man hier keine leichte Kost in Händen hält. Jessica ist gefangen in einem Loft über den Dächern Londons, ohne Chance, sich selbst befreien zu können. Sie ist 29 Jahre alt und hat mit ihrem Leben abgeschlossen, schwer verletzt schreibt sie die Erlebnisse der vergangenen Tage auf und beginnt mit dem ersten Zusammentreffen von ihr und Dominic in einem Café in der Oxford Street.

 

Dominic ist ein äußerst launischer Mensch, seine Stimmungsschwankungen bekommt Jessica schmerzvoll in den nächsten Tagen zu spüren und er ist ein absoluter Machtmensch, der die bedingungslose Kontrolle über einen Menschen haben muss. Mit jedem Geschenk, welches er Jessica überreicht, ist auch ein Geschehnis aus Dominics Vergangenheit verbunden, welches er Jessica bereitwillig erzählt. So lernt man nach und nach einen psychisch gestörten Menschen kennen, der unfähig ist, eine normale Beziehung zu einem anderen Menschen einzugehen und dem Tod in seinem Leben schon mehrmals begegnet ist.

 

Neben den Geschehnissen rund um Jessica, welche in der Ich-Form geschrieben sind, wird die Geschichte zudem aus dem Blickwinkel von Kim erzählt, die als Detective arbeitet, auf den Fall angesetzt ist und die Gratwanderung zwischen Beruf und Familie hinzukommen versucht. Kim verbeißt sich regelrecht in den Fall, ist sie doch davon überzeugt, dass der Freund von Jessica irgendetwas verschweigt. Doch das Augenmerk des Psychothrillers liegt klar bei den schrecklichen Erlebnissen, welchen Jessica ausgesetzt ist.

 

Der Verlauf der Story gestaltet sich packend, durchweg spannend und äußerst wendungsreich. Hier sind Tammy Cohen wirklich einige sehr überraschende und vor allem absolut unvorhersehbare Wendungen eingefallen. Auch wenn man sich dann ganz am Ende schon denken kann, auf was die Geschehnisse schlussendlich hinauslaufen sollten.

 

Fazit: Spannende, äußerst wendungsreiche Story mit überzeugend wie undurchsichtig agierenden Protagonisten.

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110 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 71 Rezensionen

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Kalter Zorn

Ilja Albrecht
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.11.2015
ISBN 9783734100734
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Mord an einer amerikanischen Austauschschülerin ruft das BKA auf den Plan. Fallanalytiker Kiran Mendelsohn und Kommissar Bolko Blohm ermitteln mit ihrem Team in dem Fall, an dem auch das FBI Interesse hat. Schnell stellen die Ermittler fest, dass der Modus Operandi mit zwei Mordfällen in den USA übereinstimmt. Kurzerhand reist Kiran in die USA, doch kaum hat er dort mit dem FBI die Ermittlungen aufgenommen, geht das Morden in Deutschland weiter.

 

Ilja Albrecht hält sich im zweiten Fall des sympathischen Fallanalytikers Kiran Mendelssohn nicht mit langen Vorgeplänkel auf und führt seine Leser ziemlich zügig zum Schauplatz des ersten Mordes. Und dieser Tatort ist wirklich nichts für schwache Nerven, denn der Mörder scheint eiskalt und äußerst strukturiert vorzugehen. Durch die Nationalität des Opfers wird sogleich das FBI hinzugezogen, was für Kiran auch bedeutet, sich mit Geschehnissen aus seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen.

 

Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, der Täter hinterlässt am Tatort keine verwertbaren Spuren, zudem finden die Kommissare keinen Ansatz für ihre Ermittlungen, da die Wahl des Täters bei seinen Opfern scheinbar wahllos ist. Auch Kirans Reise in die USA hilft nicht recht weiter. Doch dann nimmt der Mörder Kontakt mit dem Ermittlerteam auf.

 

Temporeich, schnörkellos, wohldurchdacht und zumeist hochspannend erzählt Ilja Albrecht seinen Thriller und legt dabei den Fokus klar auf die Ermittlungen, welche der Autor rasant vorantreibt und seinen Protagonisten kaum Zeit zum Durchatmen lässt.  Dennoch kommt auch der private Part nicht zu kurz, wodurch man wieder einiges über den sehr sympathischen Fallanalytiker kennenlernt. Aber auch die weiteren Mitwirkenden nehmen schnell Konturen an und werden detailreich beschrieben, sodass man sich gut ein Bild von ihnen machen kann.

 

Zwar sind auch dem Mörder die eine oder andere kurze Szene in dem packenden Thriller gewidmet, was einem aber keineswegs bei dessen Identität, geschweige denn bei dessen Motiv weiterhilft.

 

Fazit: Hochspannend und wendungsreich erzählt … mit “Kalter Zorn” erwartet einem beste Thrillerunterhaltung.

 

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75 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Schatten der Schuld

Petra Johann
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.11.2015
ISBN 9783734102035
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als Kommissarin Charlotte Rumor von ihrem Chef aus dem Urlaub geholt und zu einem Tatort gebeten wird, ist ihr klar, dass etwas Außergewöhnliches geschehen sein muss. Und so ist es auch: Nach drei Jahren hat der sogenannte Axtmörder wieder zugeschlagen. Damals wurden drei Frauen auf brutalste Weise ermordet. Es gab zwar einen Verdächtigen, doch die Morde konnten ihm nie nachgewiesen werden. Jetzt scheint er wieder zugeschlagen zu haben und die Spuren führen die Ermittler zwangsläufig wieder zurück zu den Geschehnissen von vor drei Jahren, die für viele Beteiligten dramatisch endeten.

 

Petra Johann beginnt mit dem Auffinden der unbekannten Frauenleiche im Aachener Stadtwald und bevor die Ermittlungen richtig beginnen, entführt die Autorin ihre Leser erst einmal drei Jahre zurück zu den Ereignissen rund um den ersten Mord, dem schon bald ein zweiter folgen sollte. Der Verdacht fiel schnell auf einen renommierten Kinderarzt, der beide Opfer gut kannte. Allerdings konnte ihm weder ein Motiv noch die Taten selbst nachgewiesen werden.

 

Dem Leser selbst ist schnell klar, dass nicht nur die bis heute ungelösten Mordfälle des Serienmörders die Ermittler erheblich belasten, sondern dass im Umfeld der Ermittlungen damals etwas ganz Entscheidendes geschehen sein muss, dass Charlie wie auch ihren Chef Frank Quirin stark beeinflusst hat. Und durch den Rückblick lernt man auch Charlies Partner und besten Freund Mick Harting kennen. Ein eigensinniger, lebhafter, unkonventioneller Kommissar, der gerne seine eigenen Wege geht und das genaue Gegenteil der resoluten, kontrollierten, sachlichen Charlie ist. Die beiden bilden das perfekte Ermittlerteam, ergänzen sich hervorragend, doch warum ist Mick bei dem aktuellen Fall nicht mehr dabei und scheint zudem komplett aus Charlies Privatleben verschwunden zu sein? Diese Fragen stellt man sich schnell, doch Petra Johann lässt sich Zeit, dieses Rätsel zu lösen, welches unweigerlich mit der Aufklärung der vergangenen wie dem heutigen Fall zu tun hat.

 

Die Charakterzeichnungen sind mehr als gelungen. Petra Johan hat eigenwillige, lebendige, glaubhafte Charaktere geschaffen, die Ecken und Kanten haben, ihre Geheimnisse und ihre Fehler. Und dies bezieht sich nicht nur auf die Protagonisten des packenden Kriminalromans, sondern betrifft alle Mitwirkenden bis in die kleinste Nebenrolle.

 

Neben den hervorragend gezeichneten Charakteren überzeugt aber auch die äußerst vielschichtig und zu jederzeit fesselnden Story, die einen praktisch von der ersten Seite in ihren Bann zieht. Im Verlauf der Geschehnisse präsentiert Petra Johann ihren Lesern den einen oder anderen Verdächtigen, legt neue Fährten aus oder kleinste Nebensächlichkeiten eröffnen einem plötzlich einen völlig neuen Blickwinkel. Was dazu führt, dass man bis zum Schluss am Rätseln ist, wer denn nun der Axtmörder ist und aus welchen Gründen er mordet. Petra Johann versteht es geschickt, die Spannung des Krimis bis zum Schluss hoch zu halten.

 

Fazit: Wohldurchdachter, komplexer und jederzeit packend und spannend erzählter Krimi mit glaubhaft agierenden Charakteren.

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Milchsblut

Clara Weiss
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.11.2015
ISBN 9783442483600
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die heilige Katharina

 

Elvira und ihre Familie leben seit Generationen schon in einem abgeschiedenen Bergdorf. In dem Weiler wohnen nur wenige Menschen, jeder kennt jeden. Doch mit dem ruhigen Leben ist es eines Tages Ende November vorbei als Elvira ihre Freundin Resi besuchen will und diese nicht antrifft. Dafür entdeckt sie auf dem Nachbarhof einen Toten, grausam ermordet und auf einem Wagenrad fest gebunden. Und wäre dies nicht genug, findet Elvira kurz darauf die Wenzel-Schwestern ermordet im Kuhstall. Elvira stellt zwischen den Morden eine Verbindung zu einer Heiligenerzählung her. Doch bevor sie dies näher überprüfen kann, wird das kleine Dorf eingeschneit und zu allem Übel fällt auch noch der Strom aus. Das Dorf ist komplett von der Außenwelt abgeschnitten und der Mörder ist noch lange nicht fertig.

 

Es ist ein ruhiges Leben in dem kleinen Bergdorf, das nur noch wenige Einwohner beherbergt. Die Menschen gehen ihren täglichen Aufgaben auf den Höfen nach, die Häuser stehen für jeden offen. Es ist eine friedliche Idylle, vollkommen ohne Hektik, die Menschen leben im Einklang mit der Natur. So auch die Landwirtin Elvira, die mit Vater, Ehemann und dem jüngsten Sohn den Hof betreibt. Neben der Landwirtschaft vermietet Elvira auch noch zwei Ferienwohnungen auf ihrem Bauernhof und so gastiert gerade ein Feriengast bei ihnen.

 

Clara Weiß lässt sich Zeit, ihren Krimi zu erzählen und bringt einem erst einmal das Landleben näher. Hierdurch baut die Autorin eine atmosphärische Dichte auf und schnell legt sich eine düstere Stimmung über die Geschichte. So hat man den kleinen Weiler regelrecht vor Augen und vor allem, später die riesigen Schneemassen und die trüben, schneereichen Tage, denen die immer weniger werdenden Dorfbewohner ausgesetzt sind. Immer beklemmender wird die Stimmung des Buches, je länger das Dorf eingeschneit und der Mörder offensichtlich ganz in der Nähe ist.

 

Wer der Mörder ist oder welches Motiv dieser verfolgt, dass verrät Clara Weiß ihren Lesern erst ganz zum Schluss. Und selbst mithilfe des Ausschlussverfahrens hat man Probleme, den Mörder frühzeitig zu identifizieren. Es weisen einfach keine Spuren zu ihm, die wenigen Bewohner des Dorfes scheinen alle kein Motiv zu haben. Und eines ist sehr früh klar: der Mörder tötet seine Opfer nach einer ganz bestimmten Heiligensage, warum dies so ist, bleibt allerdings auch lange im Dunkeln.

 

So baut sich die Spannung zwar langsam, dafür aber kontinuierlich auf. Dreh- und Angelpunkt der packenden Geschichte ist die Landwirtin Elvira, Mitte Fünfzig, eher introvertiert geht sie Menschen gerne aus dem Weg. Nur im Notfall fährt sie mit Sohn Matthias einmal runter in die Stadt, Menschenansammlungen und sei es nur im Gasthaus sind ihr äußerst unangenehm. Und obwohl sich Elvira am liebsten aus allem heraushält und sich lieber zurückziehen würde, lassen sie die Morde nicht zur Ruhe kommen. Zumal sie immer diejenige ist, welche die Toten als erstes entdeckt.

 

Fazit: Rätselhafte Morde in einem einsamen Bergdorf, dass komplett von der Außenwelt abgeschnitten ist – atmosphärisch dicht und packend umgesetzt.

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(20)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

charlotte, gra, graz, historisch, historische gewalttaten, krimi, menschlich, mord, mordserie, mystik, österreich, psychologi, schutzenge, spannung, trost

Der Engel von Graz

Robert Preis
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 15.10.2015
ISBN 9783954517220
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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74 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Trügerische Nähe

Susanne Kliem
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei carl's books, 14.09.2015
ISBN 9783570585504
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zwei Paare Mitte Vierzig erfüllen sich ihren Traum und ziehen auf einen Hof vor den Toren Berlins. Liebevoll restauriert genießen Marlis, Johannes, Nora und Alexander mit Sohn Lukas das beschauliche Leben auf dem Land. Bis auf kleinere Reibereien läuft das Zusammenleben der beiden Paare scheinbar problemlos, bis Livia auf dem Hof erscheint. Marlis Tochter aus erster Ehe studiert eigentlich in München Schauspiel, doch anscheinend gab es einen Vorfall, welchen die junge Frau veranlasst hat, kurzfristig Urlaub bei ihrer Mutter zu machen. Schnell ist es mit der Idylle vorbei, denn die äußerst attraktive Livia versucht geschickt, die beiden Paare gegeneinander auszuspielen, hinzu kommt, dass der 16-jährige Lukas hoffnungslos in Livia verliebt ist und auch die beiden Männer nicht ganz immun gegenüber Livias Reizen sind. Eifersucht, Misstrauen und Verdächtigungen gehören bald zur Tagesordnung. Dann wird im nahegelegenen Wald eine Leiche gefunden und der Täter kann nur vom Hof kommen.

 

Die Idylle vom trauten Landleben trügt, das stellt man als Leser schnell fest. Denn zwischen den beiden Paaren herrscht beileibe kein trautes Miteinander. Zwischen Johannes und Alexander, die sich seit Studienzeiten kennen, aber all die Jahre aus den Augen verloren hatten, brodelt es unterschwellig. Und auch die Freundschaft zwischen Marlis und Nora ist nicht frei von Konflikten. Aber beide Paare sind bemüht, sich ihr Leben auf dem Land so angenehm wie möglich zu gestalten und sie hätten auch durchaus eine Chance, sich zusammenzuraufen, wenn da nicht Livia unerwartet auf dem Hof erscheinen würde.

 

Der Roman ist weniger ein Kriminalroman, sondern mehr ein fein gezeichnetes psychologisches Drama. Ruhig und fast schon beschaulich lässt es Susanne Kliem angehen, schildert das Landleben und das Miteinander der beiden Paare. So bekommt man ein gutes Gefühl für die einzelnen Protagonisten, lernt ein wenig ihre Stärken und Schwächen kennen, ihre Vorlieben, ihre Macken wie auch ihre Beziehungen zueinander. Es dauert nicht lange, da erscheint auch schon Livia auf der Bildfläche und mit ihrer Ankunft verändert sich das Klima zwischen den Paaren zunehmend, der Ton wird rauer, Verdächtigungen werden ausgesprochen und das Misstrauen nimmt zu. Geschickt spielt Livia mit den beiden Paaren, doch was bezweckt die junge Frau wirklich?

 

Geschickt offenbart Susanne Kliem, dass es mit der Harmonie bei den Hofbewohnern nicht weit her ist, der äußere Schein eigentlich bei allen trügt, sie ihre kleinen oder größeren Geheimnisse voreinander haben und die Grundzüge von Eifersucht und Neid bereits vor der Ankunft von Livia vorhanden waren. Die Ankunft der jungen Frau ist der Auslöser für den Ausbruch dieser Gefühle, zu den denen sich schnell noch Misstrauen und schlussendlich auch Hass gesellen. Spannung ist anfangs wenig vorhanden, die Geschichte ist mehr subtil, emotional, atmosphärisch dicht und nachdenklich angelegt. Doch durch die Inhaltsangabe weiß man bereits, dass irgendjemand zu Tode kommt. Mit der Zeit bekommt man eine Vermutung ob der Identität des Opfers, doch wer der Täter sein soll, dies lässt Susanne Kliem bis zum Schluss offen. Denn kurz vor dem Mord eskalieren die Emotionen und jeder hätte ein Motiv für die Tat.

 

Fazit: Psychologisch ausgereiftes Drama, welches erst zum Ende hin kriminalistische Züge annimmt. Überzeugend und eindringlich erzählt.

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65 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Schwarzer Mann

Daniel Holbe
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.08.2015
ISBN 9783426516485
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses alte Kinderlied wird Kommissar Ralph Angersbach bald keine Ruhe mehr lassen. Da im Kommissariat in Bad Vilbel zurzeit wenig Arbeit ansteht, wird Angersbach in die Wetterau verliehen. In der Provinz ist er auch gleich mit einem makabren Mordfall beschäftigt. Am historischen Dorfgalgen hängt ein Toter mit dem Kopf nach unten. Bald schon muss Angersbach feststellen, dass er persönlich mehr in den Fall involviert ist, als ihm lieb sein soll. Sabine Kaufmann versucht ihren Kollegen bei dem Fall zu unterstützen, doch ihre privaten Probleme und die Reibereien in ihrer Dienststelle lenken sie immer wieder ab und dann wird ihr Privatleben plötzlich auch in den Fall hineingezogen.

 

Es ist ein sehr persönlicher Fall für beide Kommissare, den es hier zu lösen gilt, aber ganz besonders für Ralph Angersbach. Dieser wird im Verlauf der Ermittlungen unweigerlich mit seiner unschönen Kindheit konfrontiert und muss Dinge über sich und seine Familie erfahren, welche er so nie geahnt hätte.

 

Thema des Buches ist teilweise der Deutsche Herbst, hier vornehmlich eine (fiktive?) Splitter- oder Randgruppe der RAF, welcher der Erhängte angehört haben soll und der wegen einer terroristischen Tat bis wenige Wochen vor seinem Tod noch im Gefängnis einsaß. Liegt dem Mord also ein Racheakt zugrunde? Angersbach und Kaufmann ermitteln in verschiedene Richtungen, gleichzeitig sind sie aber auch noch auf der Suche nach einem entführten Rentner, der seit mehreren Tagen vermisst wird.

 

Dreh- und Angelpunkt des 2. Bandes ist klar das Privatleben und hier besonders die Kindheit von Ralph Angersbach. Der terroristische Aspekt kommt durch die Vergangenheit des Mordopfers hinzu wie auch bald schon durch das Entführungsopfer. Denn hier weist Daniel Holbe klar auf ein Bild hin, welches im Jahr 1977 um die Welt ging und zu einem der grausamen Höhepunkte des Deutschen Herbstes gehörte.

 

Anfangs wirkt die Story sehr sperrig, die Dialoge hölzern, ein Zugang zur Geschichte ist kaum möglich. Doch irgendwann hatte man sich eingelesen, die Zusammenhänge der anfangs wechselnden Handlungsstränge verstanden und dann liest sich der Krimi flüssig und packend. Allerdings baut sich die Spannung nur recht zögerlich auf, eher wird die Neugier ob der Auflösung des Falls geweckt.

 

Daniel Holbe legt sehr viel Wert auf das Privatleben seiner beiden Protagonisten, in dem es mehr oder weniger drunter und drüber geht und welches bald schon eng mit dem Fall verbunden ist. Somit sind die Übergänge zu den Ermittlungen bald fließend. Den Krimi erzählt Daniel Holbe aus unterschiedlichen Perspektiven, wobei auch der Täter stellenweise zu Wort kommt, ohne dass hierbei seine Identität preisgegeben wird. Sein Motiv erläutert Daniel Holbe zwar recht schlüssig, allerdings konnte man sich schon früh zusammenreimen, dass für den Mord und die späteren Handlungen des Täters nur diese eine Motivation zugrunde liegen konnte.

 

Fazit: Recht holpriger Start und zögerlicher Spannungsaufbau, was sich mit der Zeit jedoch legt und dann eine interessante Story bietet.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Anstich

Su Turhan
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2015
ISBN 9783426515334
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Wiesn ist vorbei, Aufräumen ist angesagt, doch was da in einem Müllhaufen hinter einer Bude liegt ist dann doch ziemlich makaber. Bei einer der drei Leichen handelt es sich ganz offensichtlich um einen ausländischen Staatsbürger, sodass Zeki Demirbilek und sein Migra-Team mit der Lösung des Falls betraut werden. Tatkräftige Unterstützung erhält das Team von Kriminalhauptkommissar Pius Leipold, der als Ur-Münchner und Oktoberfest-Experte geradezu prädestiniert ist, den Fall zu lösen. Aber nicht nur beruflich geht es etwas chaotisch für Kommissar Pascha zu, auch privat gestaltet sich die geplante Hochzeit von Sohn Aydin und Kollegin Jale Cengiz mehr als schwierig.

 

Auf der Theresienwiese herrscht noch Katerstimmung, als bereits die Aufräumarbeiten beginnen. Auch ein älteres Ehepaar ist auf der Wiesn frühmorgens unterwegs und schaut, was die Besucher so alles verloren haben. Dabei machen sie einen grausigen Fund. Eine Leiche mit einem Kaftan bekleidet und mit eindeutig arabischen Wurzeln ruft Sonderermittler Zeki Demirbilek und Isabel Vierkant auf den Plan. Pius wird von der Chefin auch noch kurzerhand der Migra zugeordnet und für Jale, die sich im Mutterschaftsurlaub befindet, verstärkt Serkan fortan das Team.  Der Kaftanträger ist schnell identifiziert, doch wer sollte einen Grund gehabt haben, den offenbar wohlhabenden Mann zu ermorden? Das Team ermittelt in alle Richtungen, wobei Pius den Ermittlern zeitweise abhandenkommt.

 

Neben dem aktuellen Wiesn-Fall nimmt aber auch das Privatleben von Zeki Demirbilek viel Raum ein. Die Geburt von Jale und Aydins Kind steht kurz bevor wie auch die Hochzeit der Beiden. Jale hat extreme Stimmungsschwankungen, die Aydin und Zeki mit stoischer Ruhe zu begegnen versuchen, doch das ist meist einfacher gesagt als getan. So fliegen bei dem jungen Paar öfter die Fetzen und Zeki versucht zu vermitteln. Seine Beziehung zu Derya entwickelt sich, ein romantischer Kurzurlaub in Istanbul stand gerade an. Doch Zeki hängt immer noch an seiner Ex-Frau Selma, deren Rückkehr nach München zur Geburt des Enkelkindes ansteht.

 

Privatleben und Ermittlungen gehen wieder Hand in Hand bei dem aktuellen Fall von Kommissar Pascha und entsprechend kurzweilig, amüsant und unterhaltsam gestaltet sich der Krimi wieder. Wobei auch die Spannung nicht zu kurz kommt, auch wenn man sich doch recht früh zusammenreimen kann, wie denn der Mann im Kaftan zu Tode kam. Allerdings werden hierzu erst zum Schluss entscheidende Fragen geklärt und zudem überrascht Su Turhan seine Leser mit einigen unerwarteten Wendungen, wodurch sich die rund 300 Seiten durchweg wieder sehr packend gestalten.

 

Fazit: Ein neuer Fall für Kommissar Pascha … kurzweilige, fesselnde Story mit einem guten Schuss türkischem Lebensgefühl und Münchner Flair.

 

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142 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 22 Rezensionen

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Wolfsschlucht

Andreas Föhr
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.02.2015
ISBN 9783426517048
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es ist Ende April am Tegernsee und Kommissar Clemens Wallner muss in zwei rätselhaften Fällen ermitteln. Im Mangfall wird der Leichenwagen des Bestatters Florian Scheffler gefunden, mit dem toten Bestatter hinterm Steuer. Doch der Unternehmer ist nicht ertrunken, sondern erschossen worden. Und dann ist noch eine junge Frau verschwunden und nur ihre Mutter scheint sie wirklich zu vermissen. Je länger Wallner ermittelt, umso mehr Zusammenhänge stellt der Kommissar zwischen den beiden Fällen fest und dann gibt es ja noch eine Hexe, die sein Privatleben auf den Kopf stellt.

 

Ein Maibaum spielt im vorliegenden Fall eine entscheidende wie aberwitzige Rolle und es verwundert niemanden, dass Leo Kreuthner hier seine Hände mal wieder im Spiel hat. Wie auch bei dem Leichenwagen, der im Mangfall gefunden wird samt seinem Besitzer. Aber ansonsten spielt der unkonventionell agierende Polizeibeamte dieses Mal eher eine Nebenrolle.

 

Die Ermittlungen rund um den Mord an dem Bestattungsunternehmer und dem Vermisstenfall der jungen Bianca stehen im Fokus. Hierbei kommt allerdings auch das Privatleben von Kommissar Wallner und seinem Großvater Manfred nicht zu kurz, das sich ziemlich ereignisreich gestaltet. Und eine ganz wesentliche Rolle spielt dabei eine rothaarige Hexe, die in Miesbach praktiziert.

 

Der Kriminalroman gestaltet sich mal wieder gleichermaßen spannend, unterhaltsam und witzig, versehen mit einem ordentlichen Schuss Lokalkolorit und einigen deftigen bayrischen Dialogen.

 

Die Geschichte entwickelt sich dabei durchweg abwechslungsreich, kurze Szenen mit Kreuthner sorgen immer wieder für Lacher, aber auch Wallners Großvater leistet sich einige Eskapaden, die einen immer wieder schmunzeln und seinen Enkel schier verzweifeln lassen. Bis Wallner hinter die wahren Gründe dieser kleinen Katastrophen kommt, die Manfred verursacht.

 

Somit bietet „Wolfsschlucht“ beste Krimiunterhaltung, im wahrsten Sinne des Wortes, auch wenn dieser Band nicht unbedingt zum Besten der Reihe gehört, ist das Buch ein klares Muss für Krimifans.

 

Fazit: Kurzweilig, vergnüglich und durchaus auch spannend mit eigenwilligen wie sympathischen Protagonisten.

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119 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Sterbestunde

Michael Hübner
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 15.05.2012
ISBN 9783442474189
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein vermeintlicher Verkehrsunfall weckt die Aufmerksamkeit von Kommissar Dennis Bergmann, der daraufhin zusammen mit seinem Kollegen Sven Becker die Ermittlungen aufnimmt. Diese führen die Koblenzer Kommissare zu einem Altenheim, in dem der getötete Pfleger gearbeitet hatte. Das Verhalten des Heimleiters kommt Bergmann merkwürdig vor und bald schon kommen die Ermittler einem Skandal auf die Spur, den einflussreiche Personen um jeden Preis verheimlichen wollen.

 

Michael Hübner steigt mit dem Mord an dem Pfleger Jens in seinem Thriller ein, der sogleich viele Fragen aufwirft. Am Unfallort selbst wird das Notizbuch des Pflegers gefunden, das voll mit rätselhaften Einträgen ist. Zusammen mit seinem Kollegen und Freund Sven Becker beginnt Dennis Bergmann sich im Umfeld des egozentrischen Pflegers umzuhören, was nicht unbemerkt bleibt. Schon bald erhalten die Kommissare eine rätselhafte Blutprobe anonym zugestellt, die angeblich von einem der Heimbewohner stammt, in dem Jens gearbeitet hatte. Als dann weitere Menschen sterben und der Heimleiter spurlos verschwindet, ist auch das bis dahin eher geringe Interesse von Sven Becker an dem Fall geweckt. Verbissen stürzt sich der Kommissar fortan in die Aufklärung der Todesfälle.

 

Der Thriller entwickelt sich ziemlich wendungsreich und Michael Hübner gelingt es sehr gut, die Spannung kontinuierlich aufzubauen und seinen Thriller packend und nachvollziehbar zu erzählen.

 

Neben den Ermittlungen, die sich stellenweise hochgefährlich für die Kommissare präsentieren, geht der Autor aber auch immer wieder auf das Privatleben seiner beiden Protagonisten ein. Gerade Sven Becker, der durch die Trennung von seiner Frau regelrecht aus der Bahn geworfen wurde und unter Schlafstörungen leidet, gerät  bei dem Fall an die Grenzen seiner Belastbarkeit.

 

Fazit: Spannender, wendungsreicher Thriller mit facettenreich beschriebenen Charakteren.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Flammenküste

Birgit Böckli
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.05.2015
ISBN 9783426514078
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es ist Mitte Oktober auf Spiekeroog, vereinzelte Touristen sind noch auf der Insel, die Insulaner sind fast wieder unter sich. Aber ruhig ist es auf der ostfriesischen Insel dennoch nicht. Seit einiger Zeit kommt es immer wieder zu Vandalismus: Häuser werden beschmiert und Briefkästen mit Feuerwerkskörpern zerstört. Die aufgebrachten Insulaner sind der Meinung, dass der Sohn der kürzlich hinzugezogenen Familie Starnitzke etwas mit den Vorfällen zu tun hätte. Kommissar Thomas Berg und seine Kollegin Freda Althuis ermitteln, doch eine Spur lässt sich nicht finden und der Vandalismus geht weiter. Die Situation auf der Insel droht zu eskalieren.

 

Seit einigen Monaten hat die Gemeinde auf Spiekeroog einen neuen Pastor. Der charismatische wie autoritäre Wieland zieht immer mehr Insulaner in seine Kirche, sein Einfluss wird immer stärker. Sehr zum Unmut von Thomas Berg und Freda Althuis. Besonders als seine Äußerungen sich immer mehr gegen die neu hinzugezogene Anna Starnitzke und ihren Sohn Joshua wenden. Die Einwohner werden stetig aufgewiegelt, viele sehen schnell den 13-jährigen Joshua als Übeltäter für die Schmierereien, die Familie wird zusehends gemobbt.

 

So gemächlich das Inselleben ist, so ruhig erzählt Birgit Böckli den zweiten Fall von Berg und Althuis. Die Autorin gibt ein wenig Einblick in das alltägliche Inselleben und von der ostfriesischen Insel selbst. Viel Wert legt die Autorin dabei auf ihre Charakterzeichnungen der einzelnen Mitwirkenden, was sehr gut gelungen ist.

 

Die Geschichte entwickelt sich langsam und zumeist unterhaltsam, allerdings vollkommen spannungsarm. Die Ermittlungsarbeit tritt zumeist in den Hintergrund, das Privatleben von Berg steht - wie auch die Verhältnisse einzelner Inselbewohner zueinander – im Vordergrund. Hierdurch erhält man schnell das Gefühl, dass die Kommissare an der Auflösung des Falls eigentlich gar nicht so ein großes Interesse haben. Erst zum Ende spitzen sich die Ereignisse zu, es kommt sogar etwas wie Spannung auf und mit der Identität und dem Motiv des Täters überrascht Birgit Böckli ihre Leser.

 

Fazit: Spannungsarmer, beschaulicher Krimi, der mehr Wert auf ausgefeilte Charaktere legt.

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146 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

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Todesdrang

Michael Hübner
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.04.2013
ISBN 9783442479030
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Während noch ein blutiger Amoklauf Koblenz erschüttert, erhält der Banker Dirk Bukowski per Internet eine Nachricht: „Wünsch Dir was!“. Da Dirk an einen harmlosen Werbegag denkt, antwortete er kurzentschlossen, dass er schon alles hat. Am nächsten Tag beginnt für den Filialleiter ein Alptraum, sein bisheriges glückliches Leben als Ehemann und Familienvater existiert nicht mehr.

 

Zusammen mit seiner Frau Anke und seinem kleinen Sohn Kevin lebt Dirk Bukowski in einem Vorort von Koblenz. Sein Leben ist perfekt, seine Arbeit als Filialleiter einer Bank füllt ihn aus und mit Anke ist Dirk mehr als glücklich verheiratet. Bis Dirk sich eines Abends in ein soziales Netzwerk einloggt und einem sich dabei öffnenden vermeintlichen Werbefenster antwortet. Als am nächsten Tag ein Obdachloser vor seiner Haustür steht und ihm eine Nachricht überreicht, überschlagen sich die Ereignisse.

 

Geschickt spielt der skrupellose Psychopath mit Gerüchten, versteckten Drohungen und Intrigen und ruiniert Dirks Leumund immer mehr. Dabei kommen dem Stalker seine hervorragenden Kenntnisse des Internets mehr als zugute. Dirk kann bald nur noch auf die Katastrophen, die auf sein Leben hereinstürzen, reagieren. Doch irgendwann entschließt sich der Filialleiter, sich gegen den Stalker zur Wehr zu setzen.

 

Michael Hübner konzentriert sich bei seinem Thriller auf die Geschehnisse, die rund um Dirk hereinbrechen und man mag kaum glauben, wie schnell man einen Menschen verunglimpfen kann, wie Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit geschürt werden können. Glaubwürdig schildert der Autor das perfide Spiel, welches sich der Stalker für Dirk Bukowski hat einfallen lassen.

 

Die Story entwickelt sich sehr spannend und packend, immer wieder kommt auch der Psychopath zu Wort, ohne dass Michael Hübner dessen Identität preisgibt. Die Charaktere überzeugen durchweg in ihren Handlungen und auch die Story entwickelt sich durchweg nachvollziehbar und überrascht auch immer wieder mit unvorhersehbaren Wendungen.

 

Fazit: Vorsicht beim Klicken im Internet … es könnte ein perfider Stalker dahinterstecken – spannend und wendungsreicher Thriller.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Berliner Blut

Mechthild Lanfermann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 10.08.2015
ISBN 9783442749157
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Radioreporterin Emma Vonderwehr wird zu einer Ausstellungseröffnung gerufen. Während dieser wurde die afrikanische Künstlerin Claire Elbar ermordet aufgefunden, Augenzeugen des Vorfalls lassen sich trotz der reichlich Anwesenden keine finden. Hauptkommissar Edgar Blume, Exfreund von Emma, ermittelt in dem Fall. Und auch Emma lässt der bizarre Fall keine Ruhe. Sie nimmt Kontakt zu Claires Ehemann Samuel auf und erfährt, dass die Künstlerin sich für eine Coltan-Miene im Kongo interessiert hatte und einen kleinen Jungen nach Deutschland schmuggeln wollte.

 

Eigentlich wollte der Berliner Radiosender, für den Emma arbeitet, nur über die neueste Ausstellung in der Nationalgalerie berichten, doch dann wird die afrikanische Künstlerin Claire Elbar vor ihrem Kunstwerk mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Emma macht sich sofort auf den Weg und noch während sie nach O-Tönen für ihre Reportage sucht, entdeckt sie einen Flüchtling in den angrenzenden Büschen. In gebrochenem Englisch versucht dieser ihr etwas mitzuteilen und flüchtet anschließend. Als sie dann noch erfährt, dass Claire sich für den Abbau von Coltan in Afrika interessiert hat, ist ihre Neugier geweckt. Sie muss unbedingt den Mörder der Künstlerin finden.

 

Coltan wird in fast jedem Smartphone verwendet. Das Erz ist extrem hitzebeständig und begehrt. Der menschenunwürdige Abbau dieser sogenannten Blutmineralien in Afrika kam in den letzten Jahren immer mehr in Verruf, die großen Handyhersteller reagierten nur langsam auf die Missstände. Diesem Themas nimmt sich Mechthild Lanfermann in ihrem neuesten Emma-Vonderwehr-Krimi an und schildert die unzumutbaren Zustände der Minen im Kongo auf drastische und eindringliche Weise. Wie nebenbei fließen diese Informationen immer wieder in den außerordentlich packend erzählten Krimi mit ein.

 

Eine Schlüsselperson in dem Fall ist der Afrikaner und Kunstmäzen Henry O., der während der Ermittlungen immer wieder auftaucht und offensichtlich bei weitem mehr über den Todesfall weiß, als er zugibt. Aber auch Claires Ehemann Samuel, der als DJ in angesagten Berliner Clubs auflegt, gerät ins Visier der Polizei. Ihr nicht gerade konfliktfreies Verhältnis lassen Blume und Emma außen vor und arbeiten, soweit es ihr Job zulässt, wieder zusammen. Als Emma eine heiße Spur entdeckt, die sie nach Amsterdam führt, überschlagen sich die Ereignisse.

 

Von Beginn an spannend und sehr fesselnd schildert Mechthild Lanfermann den aktuellen Fall ihrer Protagonistin und beschreibt ihre eigensinnige, sture Radioreporterin wieder sehr lebendig und sympathisch. Die Story entwickelt sich äußerst wendungsreich und unvorhersehbar und ist zu jeder Zeit nachvollziehbar umgesetzt.

 

Fazit: Ein brisantes Thema hervorragend recherchiert in einem hochspannenden Krimi verarbeitet.

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99 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Im Augenblick des Todes

Vincent Kliesch
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.08.2015
ISBN 9783734100543
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei einem Sparziergang am Schlachtensee wird Hauptkommissar Severin Boesherz von einem rätselhaften Fremden angesprochen, der ihn zu einem Ausflug einlädt. Neugierig geworden nimmt Boesherz die Einladung von Ismael an, der ihn zu einem Haus fährt. Das Haus ist der Tatort eines brutalen Mordes. Das perfide daran, der Modus Operandi entspricht bis ins kleinste Detail einem Mord, der sich vor 16 Jahren im Rheingau ereignet hatte. Der einzige Mordfall, den der Kommissar nicht lösen konnte.

 

Kommissarin Olivia Holzmann verhaftet ihren Chef Severin Boesherz, der dies in für ihn ungewöhnlicher Freizeitkleidung stoisch über sich ergehen lässt. Äußerst mysteriös beginnt der Prolog und das Rätselraten wird im Verlauf des Thrillers wahrlich nicht weniger.

 

Doch warum wird Boesherz verhaftet? Dies klärt Vincent Kliesch im Verlauf seines sehr komplex angelegten und undurchsichtigen Thrillers nach und nach auf. Doch bevor überhaupt erste Fragen geklärt werden, häufen diese sich erst einmal zuhauf.

 

Schnell ist klar, dass der geniale und sehr eigenwillige Hauptkommissar mehr über den Mord zu wissen scheint, als er seinen Kollegen bekanntgibt. Hinzu kommt, dass der Täter immer schneller mordet, die Ermittler haben kaum eine Chance, erste Erkenntnisse zusammenzufassen, da geschieht schon der nächste Mord. Und jedes Mal hinterlässt der Mörder Rätsel für Boesherz, die auch nur er lösen kann.

 

Der Fall ist äußerst verzwickt, überrascht ständig mit neuen Wendungen, wirft ständig neue Rätsel auf und auch einige Personen bleiben ziemlich undurchsichtig. Das Motiv oder gar die Identität des Täters präsentiert Vincent Kliesch erst ganz zum Schluss, wobei man zum Ende hin schon ahnen kann, um wen es sich bei dem Täter handeln könnte. Bis zur schlüssigen Auflösung des Thrillers präsentiert sich dieser durchweg sehr temporeich und hochspannend.

 

Fazit: Boesherz zum Zweiten … packend, hochspannend, wohldurchdacht, komplex und undurchsichtig … einfach perfekt!

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Der Mädchenflüsterer

Eva Fürst
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.08.2015
ISBN 9783734100963
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Beim Spazierengehen mit seinem Hund entdeckt ein Mann einen menschlichen Knochen. Die herbeigerufene Polizei findet am Fundort noch weitere Skelettteile, die der Rechtsmedizinerin Maja Heuberger überstellt werden. Schnell findet Maja heraus, dass die Skelettteile drei verschiedenen Mädchen zuzuordnen sind. Zur gleichen Zeit erhält die Mutter eines seit mehreren Jahren verschwundenen Mädchens einen Brief, eindeutig geschrieben von ihrer Tochter, die in dem Brief um Hilfe fleht. Schnell ist für Kommissar Andreas Melzer der Zusammenhang zu den Skelettfunden hergestellt. Doch es sollen nicht die letzten Leichenfunde sein.

 

Der November ist kalt im Erzgebirge, der Winter steht praktisch schon vor der Tür. Für Susann Gärtner die schlimmste Jahreszeit, doch auch der Rest des Jahres kann die Mutter nicht mehr aus ihrer Schwermut reißen. Seit ihre Tochter Leah verschwunden ist, hat sie keinen Lebensmut mehr. Als eines Tages ein rosafarbener Brief in ihrem Briefkasten liegt mit dem Hilferuf ihrer Tochter, schöpft sie wieder Hoffnung.

 

Eva Fürst beginnt den neuen Fall der Rechtsmedizinerin Maja Heuberger mit der Auffindung des ersten Briefes, der jedoch nicht der letzte sein soll. Im Verlauf des Psychothrillers erhalten mehrere Eltern Briefe ihrer verschwundenen Töchter, nach Jahren der Verzweiflung ein Hoffnungsschimmer. Doch der Absender spielt ein äußerst perfides Spiel mit den Eltern und mit der Polizei.

 

Immer schneller tauchen nach den Skelettfunden weitere Leichen auf, ohne Kopf und Hände, was die Identifizierung erschwert. Maja und ihre Kollegen arbeiten auf Hochtouren und auch die Kripo rund um Andreas Melzer setzten eine Soko ein, um den Serienmörder so schnell wie möglich zu fassen. Doch es lassen sich keine brauchbaren Spuren finden, der Mörder scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein.

 

Ganz im Gegensatz zu Peter, den etwas seltsamen Freund von Maja, der sich sehr für den Fall interessiert und auf eigene Faust ermittelt. Dass er dabei nicht immer legale Wege geht, ist Peter ziemlich egal. Maja selbst belastet der Fall sehr. Ist doch ihre Tochter Hannah vor Jahren ebenfalls spurlos verschwunden. Immer wieder plagen die Rechtsmedizinerin Alpträume und sich vom Alkohol fernzuhalten, fällt Maja immer schwerer.

 

Eva Fürst lässt im Verlauf ihres Thrillers immer wieder den Mörder zu Wort kommen, ohne hierbei anfangs dessen Identität preiszugeben. Aber selbst, als man diese kennt, hilft einem dies bei der Lösung des Falls nicht wirklich weiter.

 

Der Thriller vermittelt aufgrund der Jahreszeit und des Themas eher eine beklemmende Stimmung, der Erzählstil der Autorin ist jederzeit äußerst fesselnd, was auch ihren ausgereiften, authentisch agierenden Protagonisten geschuldet ist. Im Verlauf der Story wirft diese viele Fragen auf und wird wendungsreich erzählt, da nimmt man es gerne in Kauf, das Hochspannung hierbei ein wenig auf der Strecke bleibt. Und für den Schluss ihres Thrillers hat sich die Autorin noch eine absolut unvorhersehbare Überraschung einfallen lassen, die ihre Leser neugierig auf den nächsten Band der Reihe macht.

 

Fazit: Packende, komplexe Story mit lebendig und überzeugend agierenden Protagonisten.

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392 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 34 Rezensionen

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Böser Wolf

Nele Neuhaus
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.10.2013
ISBN 9783548285894
Genre: Krimi und Thriller

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196 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 22 Rezensionen

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Totensonntag

Andreas Föhr
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.11.2013
ISBN 9783426213612
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei einem Besäufnis in einer Berghütte am Tegernsee im Herbst 1992 kommt es zu einer Entführung. Dumm nur, dass Kreuthner den mutmaßlichen Entführer selbst zum Feiern mitgebracht hat und dieser jetzt mit Wallner als Geisel flüchtet. Von dem Geiselnehmer Thomas Nissl erfährt Wallner von einer Toten, die in den letzten Kriegstagen gestorben ist, ihr gläsernes Grab befindet sich ganz in der Nähe. Der erste Mordfall für Kreuthner und Wallner.

 

Die Kapelle mit dem edelsteinbesetzten Sarg ist schnell gefunden, darin befindet sich das Skelett einer Frau mit einer Kugel im Schädel. Die Identität der Frau ist schnell festgestellt. Doch warum musste sie sterben, warum scheint sie niemand im Ort zu kennen und warum wurde ein so aufwendiges Grab für sie geschaffen?

 

Durch regelmäßige Rückblenden schildert Andreas Föhr die Geschehnisse der letzten Kriegstage im Mai 1945. Man erfährt zwar, um wen es sich bei der Frau handelt, allerdings präsentiert Andreas Föhr im Verlauf hierzu auch einige Tatverdächtige, was die Lösung des Falls extrem erschwert. Und auch im Herbst 1992 kommt es zu einem Mord, der in engem Zusammenhang zur dem Mord an Frieda Jonas zu stehen scheint. Offensichtlich will jemand, dass die Wahrheit nicht ans Licht kommt.

 

Gewohnt flapsig und humorvoll sind die Zusammentreffen zwischen dem gerne auch einmal etwas illegal handelnden Kreuthner und dem überaus korrekten Wallner. Aber bei all der Situationskomik, die immer wieder für Erheiterung sorgt, bietet der Krimi auch viel Dramatik und Tragik. Die Geschehnisse und somit das Schicksal von Frieda Jonas schildert Andreas Föhr gleichsam spannend wie mitfühlend. Die Willkür der Soldaten gegenüber ihren Gefangenen tritt deutlich zu tage, ein Menschenleben zählt nichts, jeder ist um sein eigen Wohl bedacht, um vor den näher rückenden Amerikanern gut dazustehen.

 

Die Geschichte gestaltet sich äußerst wendungsreich, packend und jederzeit unterhaltsam. Unvorhersehbare Ereignisse bringen neue Tatverdächtige ans Licht und werfen mögliche Motive auf und doch helfen sie nicht wirklich zur Lösung des Falls bei, die so überraschend wie schlüssig daherkommt.

 

Fazit: Vielschichtiger Krimi, voller Tragik und Humor, spannend und unterhaltsam erzählt.

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178 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Zorn - Wie sie töten

Stephan Ludwig
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.10.2014
ISBN 9783596198610
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hauptkommissar Claudius Zorn steht vor einem Dilemma. Sein Partner Schröder hat den Dienst quittiert und betreibt nun ein Bistro. Zorn muss fortan seine Fälle alleine lösen und bekommt zu allem Übel beim neuen Fall auch noch den dicken Oberwachtmeister Kathanek aufs Auge gedrückt. Allerdings dauert es etwas, bis es zu dem neuen Fall kommt, denn der Täter mordet unerkannt, seine Morde sehen wie Unfälle und natürliche Tode aus. Erst nach einer gewissen Zeit stellt Zorn einen Zusammenhang her und muss dann feststellen, dass er schon längst ins Visier des Täters geraten ist.

 

Mittlerweile verbringt Zorn seine Mittagspausen in Schröders Bistro, genießt dort das Essen, wobei er ja niemals zugeben würde, dass es ihm ganz ausgezeichnet schmeckt und versucht dabei auf seine bekannt uncharmante Weise Schröder zu überreden wieder sein Partner zu werden. Doch Schröder zeigt nicht das geringste Interesse. Der anspruchslose Ex-Kommissar scheint glücklich mit seinem Bistro. Täglich besucht er seine Mutter im Seniorenheim und seinen Vater auf dem Friedhof.

 

Die Dialoge zwischen Schröder und Zorn sind wieder einfach ein Lesegenuss und so ist der Kriminalfall auch erst einmal Nebensache und Stephan Ludwig konzentriert sich auf seinen eigenwilligen Kommissar und auf dessen Privatleben. Aber in einem weiteren Handlungsstrang präsentiert er seinen Lesern auch schon sehr früh seinen gefühlskalten, perfiden Täter, ohne dabei sein Motiv preiszugeben.

 

Und obwohl es lange dauert bis die Ermittlungen anfangen, bis die Spannung anzieht und man den Täter im Vorfeld schon kennt, gelingt es Stephan Ludwig wieder mühelos, seine Leser zu unterhalten. Und das liegt natürlich an seinem genialen Ermittlerpaar, welches im vierten Fall noch getrennte Wege geht.

 

Doch mit der Zeit rückt der Kriminalfall immer mehr in den Fokus, Zorn fängt allen Ernstes sogar richtig an zu ermitteln und die Spannung zieht ordentlich an. Bald schon überschlagen sich regelrecht die Ereignisse, die Handlungsstränge wechseln praktisch seitenweise und man mag den Thriller bis zum fulminanten, packenden Ende gar nicht mehr aus der Hand legen.

 

Fazit: Der Vierte Zorn und Schröder … perfekte Thrillerunthaltung, auch wenn die Ermittlungen ziemlich zögerlich beginnen.

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