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61 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Winterglanz

Elin Hilderbrand ,
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.10.2015
ISBN 9783442483594
Genre: Romane

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Wofür sitzen Sie hier eigentlich?

Andreas Schorsch , Oliver Uschmann , Sylvia Witt
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.03.2015
ISBN 9783442158454
Genre: Sachbücher

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138 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Winterküsse im Schnee

Karen Swan ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.10.2015
ISBN 9783442483792
Genre: Liebesromane

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

ebook, japan, liebe

Silbermuschel

Federica de Cesco
Flexibler Einband: 764 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 13.06.2005
ISBN 9783442362783
Genre: Romane

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

Im Garten der Göttin

Barbara Piazza
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 18.08.2014
ISBN 9783442381623
Genre: Romane

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Nachtmahl im Paradies

Ben Bennett
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 17.09.2012
ISBN 9783442380084
Genre: Romane

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Das Möhrchen-Massaker

Berit Hullmann
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 22.06.2015
ISBN 9783734101274
Genre: Humor

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111 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

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Sturm über dem Meer

Constanze Wilken
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.12.2015
ISBN 9783442483495
Genre: Romane

Rezension:


 

Durch einen starken Sturm sind an der walisischen Küste uralte Baumstümpfe sichtbar geworden. Dr. Samantha Goodwin erhält den archäologischen Auftrag, diese zu untersuchen. Sam kennt die Gegend, denn ihre Grandma lebt in dem nahegelegenen Fischerdorf. Die uralten Baumstümpfe, die Indizien für das versunkene Königreich Cantre’r Gwaelod sein sollen, faszinieren Sam seit ihrer Kindheit und so stürzt sich die junge Archäologin begeistert in die Arbeit. Bis in der Bucht von Cardigan eine Leiche entdeckt wird, die 60 Jahre am Meeresgrund lag. Sam vermutet, dass es sich hierbei um ihren verschollenen Großvater Arthur handelt und beginnt Nachforschungen anzustellen, ohne dabei zu ahnen, dass sie sich hierdurch in tödliche Gefahr begibt.

 

Mit einem kurzen Einblick über die Legende von Cantre’r Gwaelod steigt Constanze Wilken in ihrem packenden Wales-Roman ein und schwenkt dann aber sehr schnell zu ihrer Protagonistin Sam. Die junge Archäologin kocht vor Wut, hat doch ihr Exfreund und beruflicher Partner sie auf hinterhältigste verunglimpft. Da kommt ihr das neue Projekt nahe Borth gerade recht, schließlich verbindet Sam mit dem kleinen Fischerdorf nur schöne Kindheitserinnerungen. Doch kaum bei ihrer rüstigen Großmutter angekommen, beginnen auch schon die Probleme als die Leiche eines Mannes gefunden wird.

 

Es dauert wirklich nur eins, zwei Seiten und man ist gefangen in der fesselnden, teilweise sehr spannenden, jederzeit unterhaltsamen und mitreißenden Geschichte. Constanze Wilken versteht es gekonnt, ihre Leser mit unvorhersehbaren Wendungen, einer interessanten, rätselhaften Geschichte und einer geheimnisvollen Legende an ihren Roman zu fesseln.

 

Immer wieder kehrt die Autorin im Verlauf der Story auch in die Vergangenheit zurück. Es ist kurz nach Ende des zweiten Weltkriegs, die Menschen in Borth haben mit den Nachwirkungen des Krieges zu kämpfen, doch ihren Lebensmut lassen sie sich nicht nehmen. So auch die junge Gwen, die unsterblich in den Fischer Arthur verliebt ist, der ihren Eltern jedoch nicht genehm ist. Diese würden sie gerne mit dem reichen Ashton verheiratet sehen. Doch Gwen hat ihren eigenen Kopf.

 

Nach und nach fügen sich die Ereignisse der Gegenwart mit den Geschehnissen der Vergangenheit zusammen. Aber was damals wirklich geschah, das verrät die Autorin ihren Lesern erst ganz zum Schluss des Romans. Bis dahin hat ihre Heldin einige Unwegsamkeiten zu ertragen, muss um ihr Leben fürchten und das eine oder andere Rätsel lösen.

 

Fazit: Ein mitreißender, jederzeit sehr unterhaltsamer und stellenweise hochspannender Roman, bei dem auch die Liebe nicht zu kurz kommt.

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69 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Anna und der Schwalbenmann

Gavriel Savit , Sophie Zeitz-Ventura
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei cbj, 29.02.2016
ISBN 9783570164044
Genre: Jugendbuch

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72 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Wo du auch bist

Fleur Smithwick , Gabriele Weber-Jaric
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Diana, 14.12.2015
ISBN 9783453358539
Genre: Romane

Rezension:


Bei einem tragischen Autounfall verliert die junge Fotografin Alice ihren besten Freund, sie selbst wird schwer verletzt. Als sie aus dem Koma aufwacht, ist ihr imaginärer Freund Sam aus Kindertagen wieder an ihrer Seite. Ist Alice anfangs noch hocherfreut über das Wiedersehen, ändert sich dies schleichend als Sam immer mehr von ihr fordert. Als Alice sich auch noch mit ihrer Jugendliebe Jonathan öfter trifft bahnt sich eine Katastrophe an.

 

Fleur Smithwick lässt es in ihrem Debütroman, den man nicht unbedingt als psychologischen Thriller bezeichnen kann, etwas ruhig angehen und beginnt mit der Hochzeit von Alices Vater. Auf der Heimfahrt ereignet sich dann der tragische Verkehrsunfall, dem ihr bester Freund zum Opfer fällt. Als Alice Wochen später aus dem Koma erwacht, ist Sam an ihrer Seite. Außer Alice kann ihn niemand sehen, für die junge Frau ist Sam jedoch absolut real – sie kann ihn sehen, hören und anfassen. Die Freude über das Wiedersehen ist riesengroß, braucht Alice doch gerade jetzt einen Schulter zum Anlehnen und ausweinen, jemand der sie tröstet und wieder aufbaut. Sam ist rund um die Uhr für Alice da, hilft ihr, unterstützt sie, tröstet sie, doch er fordert auch die volle Aufmerksamkeit von Alice und wird mit der Zeit immer besitzergreifender.

 

Alice kämpft sich zurück ins Leben, fängt wieder an zu arbeiten, doch die Konflikte mit Sam nehmen zu, hinzu kommend die Probleme mit ihrer Familie und ihrem Umfeld, die durchaus wissen, dass Sam wieder da ist und Alice dringend zu einer psychiatrischen Behandlung raten. Doch wie kam es überhaupt dazu, dass Sam in Alice Leben aufgetaucht ist? Das erfährt der Leser durch immer wieder eingeschobene Rückblenden, die in Alice frühester Kindheit beginnen und ein Leben zeigen, dass man keinen kleinen Mädchen wünscht.  Somit wird schnell verständlich, warum Alice sich ihren imaginären Freund geschaffen hat. Doch wie wird man diesen wieder los, wenn er beginnt, immer mehr zu fordern, einem regelrecht die Luft zum Atmen nimmt und man befürchten muss, dass die Menschen, die man liebt, nicht mehr sicher vor ihm sein können?

 

Warmherzig, mitreißend, gefühlvoll und fast durchweg sehr unterhaltsam erzählt Fleur Smithwick ihren Roman, der durchaus auch spannende Momente zu bieten hat, aber so gut wie keine Thrillermerkmale aufweist. Neben der packenden Geschichte, die einige überraschende Wendungen präsentiert und bis zum Schluss schwer vorhersehbar bleibt, sind der Autorin auch die Charaktere gut gelungen. Gerade Sam und seine Beweggründe, die zu seinem Handeln führen, sind nachvollziehbar beschrieben wie auch der Charakter von Alice. Man lernt eine einsame, introvertierte junge Frau kennen, die es von klein auf gewohnt ist, sich selbst überlassen zu sein und nur wenig Freunde zu haben. Aber Alice ist auch eine Kämpferin, was sie im Verlauf der Geschichte mehr als einmal unter Beweis stellen muss.

 

Fazit: Ein bewegender, warmherzig erzählter Roman über einen imaginären Freund, der immer mehr das Leben der Protagonistin beeinflusst.

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251 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

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Nacht im Central Park

Guillaume Musso , Eliane Hagedorn , Bettina Runge
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 01.06.2015
ISBN 9783866123786
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Alice und Gabriel wachen morgens um 08:00 Uhr im Central Park auf, mit Handschellen aneinandergefesselt. Das Seltsame: Alice lebt und arbeitet in Paris und Gabriel in Dublin, beide waren in ihrer Heimatstadt abends zuvor noch dort unterwegs und haben keine Ahnung, wie sie am nächsten Morgen in New York aufwachen konnten. Und auch die Blutflecken auf Alice Bluse können sich beide nicht erklären. So bleibt ihnen nichts anderes übrig, ohne Geld oder Handy und aneinander gekettet, herauszufinden, wie bzw. wer sie in diese prekäre Situation gebracht hat. Bald schon stellen Alice und Gabriel eine Verbindung zu einem Serienmörder her, den Alice vor Jahren verfolgt hatte und hierbei beinahe von ihm ermordet wurde.

 

Der außergewöhnlich wendungsreiche Roman beginnt mit dem Aufwachen von Alice und Gabriel im Central Park, erzählt aus der Perspektive von Alice. Die Pariser Polizistin ist geschockt, an einem fremden Mann gekettet zu sein und geht anfangs noch davon aus, sich in einem Park in Paris zu befinden. Doch die Ernüchterung kommt bald, als Gabriel aufwacht und ihr mitteilt, dass er Jazzmusiker ist und den Abend zuvor in einem Dubliner Pub gespielt hat. Auch Gabriel hat keine Ahnung, wie sie – ohne es zu merken – nach New York gelangen konnten. Zu der nicht gerade einfachen Situation kommt noch hinzu, dass weder Alice und Gabriel über Geld oder ein Handy verfügen. Nach und nach kristallisiert sich für die Beiden heraus, dass ihre überaus merkwürdige Situation etwas mit den Serienmorden zu tun hat, die Alice vor Jahren in Paris bearbeitet hatte. Bei ihren Ermittlungen kam sie damals dem Mörder zu nahe und hätte dies beinahe mit ihrem Leben bezahlt.

 

Ziemlich rasant erzählt Guillaume Musso die Erlebnisse von Alic und Gabriel und nicht nur das seltsame Zusammentreffen der Beiden irritiert, auch das Verhalten von Gabriel weckt bald schon das Misstrauen des Lesers. Und auch Alice traut dem Jazzpianisten nicht so recht über den Weg, dennoch begibt sie sich gezwungenermaßen mit ihm auf die Suche nach dem Hintergründen ihres Zusammentreffens. Nachdem sich die Geschichte etwas entwickelt hat, wechselt der Autor auch immer mal wieder die Erzählperspektive und schildert entscheidende Geschehnisse aus Alice Vergangen, welche in der Ich-Form erzählt werden. Diese erklären zwar ihre regelrechte Besessenheit zu dem Serienmörder, erklärt jedoch nicht wie Alice von Paris und Gabriel von Dublin aus nach New York geraten sind.

 

Der größte Teil der Geschichte präsentiert sich als temporeicher Thriller nach der Jagd eines Serienkillers, doch völlig unerwartet nimmt der Roman plötzlich eine Wendung an, mit der man in dieser Form so gar nicht rechnen konnte. Und plötzlich hält man ein völlig anderes Buch, eine völlig neue Geschichte in Händen, die jedoch von Guillaume Musso perfekt umgesetzt wurde und somit absolut schlüssig wirkt.

 

Fazit: Spannend, unterhaltsam und im Verlauf absolut unvorhersehbar … Guillaume Musso gelingt es perfekt, seine Leser zu überraschen.

 

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46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Mondscheinjunge

Carla Buckley
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.09.2015
ISBN 9783442204489
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zusammen mit seiner Mutter Eve und seiner 16-jährigen Schwester Melissa lebt der 14-jährige Tylor Lattimore in einer ruhigen Wohngegend. Sein Vater David arbeitet in Washington und kommt nur übers Wochenende nach Hause. Eine friedvolle, glückliche Idylle meint man, doch das täuscht. Tylor leidet an einer seltenen Lichtkrankheit, die UV-Strahlen verursachen schwerste Sonnenbrände auf seiner Haut und schädigen sie irreparabel, Menschen mit dieser Krankheit erleben selten das 20. Lebensjahr. So verbringt Tylor sein Leben in Dunkelheit, nur nachts traut er sich nach draußen. Seine große Leidenschaft ist das Fotografieren und als in seiner Straße die kleine Amy spurlos verschwindet, macht er eine entscheidende Entdeckung.

 

Der Roman von Carla Buckley wird als psychologischer Spannungsroman beschrieben und dies ist er auch. Auch wenn die Spannung eher unterschwellig vorhanden ist, immer im Hintergrund lauert. Als Leser weiß man sehr früh, was in etwa mit Amy geschehen ist und wer möglicherweise Schuld am Tod des kleinen Mädchens trägt. Doch so ganz sicher kann man sich eigentlich bis zum Schluss dann doch nicht sein.

 

Carla Buckley legt sehr viel Wert auf das Gefühlsleben ihrer Protagonisten. Im Vordergrund steht hier Tylor, der ein Leben in Dunkelheit führt und damit recht gut zurechtkommt. Oft erlebt man die Geschehnisse auch aus der Perspektive seiner überbesorgten Mutter Eve, die um ihren Sohn wie eine Löwin kämpft. Aber auch aus anderen Blickwinkeln schildert die Autorin die Ereignisse, welche sich binnen weniger Tage zutragen und das Leben der Bewohner der kleinen, ruhig gelegenen Straße für immer verändern wird.

 

Die Stimmung des Romans ist durchgehend sehr bedrückend, bedingt durch das Verschwinden von Amy, die Ungewissheit darüber, was mit dem kleinen Mädchen geschehen ist, aber auch durch die Angst des einen oder anderen Mitwirkenden, der offensichtlich etwas zu verbergen hat.

 

Die Story lebt durch ihre ausgefeilten Charaktere und die Ungewissheit, was schlussendlich mit Amy geschehen ist und wer nun für ihren Tod verantwortlich ist. Da sieht man gerne einmal über die eine oder andere Länge in der Geschichte hinweg.

 

Fazit: Ein psychologischer Spannungsroman, der seinem Namen fast durchweg alle Ehre macht.

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Zwei Schwestern

Dorothy Baker ,
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.09.2015
ISBN 9783423280594
Genre: Romane

Rezension:

Cassandras Zwillingsschwester Judith will heiraten und Cassie ist auf dem Weg zur heimatlichen Farm, auf der die Zeremonie stattfinden soll. Doch die Gefühle von Cassie sind zwiegespalten. Wie kann ihre hochgebildete, musische Schwester nur einen einfachen Arzt heiraten, dessen Namen Cassie sich kaum merken kann. Auf der Ranch angekommen, am Vorabend der Hochzeit, kann Cassie ihre Gefühle kaum noch zügeln und löst dadurch ein Drama aus.

 

Eigentlich hatte Cassie vorgehabt, erst am nächsten Tag von Berkeley, wo sie auf Lehramt studiert, zur Ranch aufzubrechen. Aber eine innere Unruhe treibt sie ins Auto und schnurstracks nach Hause. Ihre Beziehung zu Judith ist sehr eng, deren Umzug nach New York, wo sie ihren Verlobten Jack kennengelernt hat, hat Cassie nicht verwunden. Sie fühlt sich nur halb, ist auf der Suche nach ihrer Identität und gleichzeitig der festen Überzeugung, dass Judith einen Riesenfehler mit der Hochzeit begeht. Doch sie will die Form wahren, nach außen all das machen, was von einer Brautjungfer erwartet wird und ihre Gefühle im Zaun halten. Doch dies ist für die eigenwillige, exzentrische Cassandra Edwards, für die es nur ganz oder gar nicht gibt, schier unmöglich.

 

Die Fassade hält somit auch nicht lange nach der Ankunft auf der Ranch und Cassies Gefühlschaos erlebt man hautnah aus ihrer Sicht. Intensiv, humorvoll, lebendig und kraftvoll beschreibt Dorothy Baker die Ereignisse und man mag bei dem modernen Erzählstil und der ebensolchen Denkweise gar nicht glauben, dass der Roman bereits in den 1960er Jahren geschrieben wurde.

 

Es ist eine Abnabelung, ein Loslassen und der Umgang damit, was Dorothy Baker in ihrem fantastischen Roman beschreibt. Ein Unterfangen, was gerade bei Zwillingen oftmals nicht einfach ist. Aber es ist auch die Suche nach der eigenen Identität, welche die Autorin auf ihre unnachahmlich packende Weise erzählt. Doch nicht nur Cassie kommt in dem Roman zu Wort, auch Judith selbst erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht und die Braut ist so ein ganz anderer Typ als ihre temperamentvolle, kompromisslose Schwester. Auf den ersten Blick eher blass, zeigt Judith erst bei näherem Hinsehen ihre wahren Qualitäten, eine kämpferische, selbstsichere junge Frau, die viel reifer als ihr Zwilling ist und erkannt hat, wie wichtig die Abnabelung von seinem anderen Ich ist.

 

Fazit: Bis auf einige kleine Längen ein fantastischer Roman, ein kleines Juwel, der vom Verlag wiederentdeckt wurde.

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225 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

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Kräuter der Provinz

Petra Durst-Benning
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.09.2015
ISBN 9783734100116
Genre: Romane

Rezension:

 

Therese ist Bürgermeisterin von Maierhofen, einem kleinen Dorf mitten im Allgäu und Wirtin des einzigen Gasthauses im Ort. Schon seit langem bereitet ihr das Leben im Dorf Sorgen, denn immer mehr Läden stehen leer, die jungen Leute zieht es in die Großstadt und das Geld für Sanierungen fehlt an allen Ecken. Als Therese dann auch noch schwer erkrankt, lockt sie ihre ehemalige Freundin Greta unter falschen Voraussetzungen ins Dorf. Die anerkannte Werbefachfrau aus Frankfurt soll das Dorf mit einer Werbekampagne vor dem Aus retten.

 

Es ist ein beschauliches Leben in Maierhofen, jeder kennt jeden, gelegentlich wird gefeiert und dann richtig und ansonsten geht jeder seinem täglichen Trott nach. Dass das Dorf immer mehr verkommt, immer mehr Läden leer stehen und immer weniger Jugend im Dorf lebt, nimmt man hin. Es ist halt der Lauf des Lebens. Das Träumen haben sich die Dorfbewohner schon lange abgewöhnt, jeder versucht irgendwie über die Runden zu kommen. Und dabei hüten die Dorfbewohner unwissentlich einen Schatz, um den sie so mancher Städter beneiden würde. Dieser muss nur publik gemacht werden und dafür ist Greta da. Doch bevor der ausgebrannten Städterin dies auffällt, dauert es noch ein wenig bis die Kampagne „Genießerdorf“ in Angriff genommen werden kann.

 

Petra Durst-Benning hat bei ihren Schilderungen über das Dorfleben keineswegs die rosarote Brille auf, sondern die Autorin schildert wie es heute wohl vielen Dörfern in Deutschland geht. Immer mehr Menschen zieht es – auch mangels Arbeitsplätze - in die Großstadt, das Dorfleben schläft ein, immer mehr Geschäfte müssen schließen, kaum einen zieht es mehr aufs Land. Genau mit diesen Problemen hat auch das fiktive Maierhofen irgendwo im Allgäu zu kämpfen, in das sich so gut wie nie Touristen verirren. Allerdings haben die Maierhofener geschmacklich einiges zu bieten. Sei es selbstgemachte Salze, wunderbare Liköre oder aromatisch-würziger Bergkäse. In unserer heutigen, schnelllebigen Zeit, in der so viele Lebensmitteln mit irgendwelchen Aromastoffen versehen sind und Erdbeeren sogar im Winter angeboten werden, leben die Maierhofener noch im Einklang mit der Natur und stellen den Jahreszeiten entsprechend ihre Nahrungsmittel her. Petra Durst-Benning geht hier stellenweise sehr explizit darauf ein, allerdings ohne erhobenen Zeigefinger.

 

Die Geschichte entwickelt sich jetzt zwar nicht unbedingt überraschend oder gar unvorhersehbar, aber der Autorin gelingt es wunderbar zu unterhalten. Ihre Charaktere leben … sei es Therese, die am liebsten alles selbst macht, meint, dass ohne sie nichts geht und dann eines besseren belehrt werden muss. Oder Christine, die erst durch die Aktionen im Dorf plötzlich ihre Stärken erkennt und sich sogar gegen ihren Macho-Ehemann auflehnt. Oder Edi und Roswitha, die sich bisher nicht getraut haben, ihre Träume zu leben und eigentlich schon resigniert haben. Und auch Greta entdeckt mit der Zeit völlig neue Seiten an sich und Dinge, die ihr früher so wichtig waren, treten immer mehr in den Hintergrund.

 

Es ist eine wunderschöne, vergnügliche, nachdenkliche, abwechslungsreiche Geschichte, die Petra Durst-Benning warmherzig und bildhaft erzählt. Anfangs steht Therese noch im Vordergrund der Geschichte, doch je mehr sich Greta engagiert, umso mehr rückt diese und damit auch das Dorfgeschehen in den Fokus. Und natürlich darf auch die Liebe nicht fehlen bei solch einem Roman, aber auch dies schildert die Autorin völlig kitschfrei.

 

Fazit: Unterhaltsam, warmherzig und auch ein wenig nachdenklich … wunderbare Geschichte über Träume und wie sie wahr werden können.

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(17)

31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Die Frau, die Männer mochte

Petra Hammesfahr
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Diana, 08.09.2015
ISBN 9783453358454
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Marisa Behrend führte äußerst erfolgreich ein Restaurant, indem die örtliche Politprominenz verkehrte. Nun ist Marisa tot und Hauptkommissar Rolf Wegener soll sehr diskret in dem brisanten Fall ermitteln. Doch die Tote hat für den Kommissar eine ganz besondere Bedeutung und so stürzt dieser sich regelrecht in die Aufklärung des Falls.
 
Dies ist der erste Roman von Petra Hammesfahr und wurde vom Verlag nun erstmalig nach 25 Jahren neu aufgelegt und um 100 Seiten erweitert. Diesen Hinweis findet man gleich auf der ersten Seite des Buches. Zudem wurde der Roman der heutigen Zeit angepasst und so finden Smartphones oder Laptops genauso regelmäßig Erwähnung wie auch beispielsweise das Rauchverbot in Gaststätten. Somit fällt in keiner Weise auf, dass die Geschichte im Jahr 1990 spielt.
 
Das Debüt von Petra Hammesfahr wird mit Recht vom Verlag als Roman bezeichnet (zumindest ist dies so auf dem Buch aufgedruckt), auch wenn die Geschichte durchaus kriminalistische Züge aufweist. Aber die Aufklärung des Falls um den Tod von Marisa Behrend ist eher zweitrangig, klar im Fokus steht hier das Gefühlsleben von Hauptkommissar Rolf Wegener.
 
Dieser muss erkennen, dass seine Ehe gescheitert ist, seine Frau sich von ihm abgewandt hat und er nur noch Demütigungen von ihr zu erwarten hat. Aber das ist Rolf Wegener gewohnt, schließlich kennt er dies nur zur Genüge aus seiner Kindheit. So verselbständigen sich auch seine Tagträume immer mehr, je besser er das Leben von Marisa Behrend kennenlernt. Jener Frau, die Männer mochte und diese ganz offensichtlich verstanden hat. So ist auch Wegener davon überzeugt, dass Marisa die Frau seines Lebens gewesen wäre, hätten sie sich nur kennengelernt.
 
Somit handelt es sich um einen sehr emotionalen, nachdenklichen, gefühlsbetonten Roman, in dem man einen Menschen kennenlernt, der eigentlich nur auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit ist und sein ganzes Leben mit Enttäuschungen, Erniedrigungen und Demütigungen zurecht kommen musste und es dennoch äußerst gut schafft, die Fassade eines erfolgreichen Kommissars aufrecht zu erhalten. Tja, bis Marisa in sein Leben tritt.
 
Die Ermittlungen gestalten sich recht schwierig, da klar ist, dass der Schuldige im Kreise der örtlichen Politprominenz zu finden ist. Entsprechende Diskretion bei dem Fall werden Wegener und seinem Kollegen Pauli auferlegt. Doch während Simon Pauli für alles offen ist, ermittelt Wegener mit Scheuklappen vor den Augen, scheint immer mehr die Bodenhaftung in dem Fall zu verlieren.
 
Petra Hammesfahr gelingt es sehr gut, einem das chaotische Gefühlsleben von Rolf Wegener glaubhaft zu vermitteln. Man lernt einen gestörten, innerlich zerrissenen, verzweifelten Menschen kennen, der wie manisch versucht, den Mörder der Restaurantbesitzerin zu finden. Und der dabei nicht nur einige Fehler begeht, sondern dabei auch seine eigene Karriere aufs Spiel setzt.
 
Die Geschichte ist emotional wie auch packend, unterhaltsam und oft auch ziemlich spannend angelegt. Zudem ist lange nicht ersichtlich, wer der Mörder von Marisa Behrend ist, hier präsentiert die Autorin einige Verdächtige mit glaubwürdigem Motiv. Gelungen beschrieben sind zudem bis in die kleinste Nebenrolle die Charaktere des Romans. Alle Mitwirkende agieren überzeugend und authentisch, haben Ecken und Kanten und der eine oder andere bleibt auch recht undurchsichtig. Allen voran ist Petra Hammesfahr die Darstellung ihres Protagonisten gelungen. Der psychische Absturz von Rolf Wegener schildert die Autorin absolut überzeugend und anschaulich.
 
Fazit: Ein Blick hinter die gutbürgerliche Fassade … ein gelungener Debüt-Roman mit kriminalistischen Zügen.

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(417)

786 Bibliotheken, 11 Leser, 6 Gruppen, 83 Rezensionen

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Die Betrogene

Charlotte Link
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 02.09.2015
ISBN 9783734100857
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

DC Kate Linville reist nach Yorkshire, um endlich Klarheit über ihre Zukunft und auch über den Mord an ihrem Vater zu erlangen. Der hochrangige Polizist wurde vor mehreren Monaten grausam in seinem Haus ermordet, der Täter ist bis heute nicht gefunden und die zuständigen Ermittler finden keine neue Spur zu dem rätselhaften Mordfall. Nun versucht Kate auf eigene Faust den Fall zu lösen und muss erkennen, dass ihr Vater ihr all die Jahre etwas vorgespielt hat. Zeitgleich entschließt sich das Ehepaar Jonas und Stella Crane mit ihrem kleinen Sohn Sammy Urlaub auf einer entlegenen Farm in den Hochmooren von Yorkshire zu machen.

 

Kate arbeitet bei Scotland Yard, lebt sehr zurückgezogen und einsam. Ihr einziger Halt war ihr Vater und Kate steht nun vor der Entscheidung, ihr Leben in London fortzuführen oder nach Yorkshire zu ziehen. Um sich hierüber klar zu werden und um endlich die Ermittlungen voranzutreiben, reicht Kate kurzerhand Urlaub ein und zieht in ihr Elternhaus. Den zuständigen Ermittler DCI Caleb Hale kommt Kate mit ihren Eigeninitiativen immer wieder in die Quere, doch die introvertierte, schüchterne Frau lässt sich selbst von einem drohenden Disziplinarverfahren nicht davor abschrecken, selbst nach dem Mörder ihres über alles geliebten Vaters zu suchen. Doch bald schon muss Kate feststellen, dass Richard Linville ein geheimes Leben geführt hat, von dem seine Tochter nicht das Geringste geahnt hatte.

 

Stella und Jonas führen eine glückliche Ehe und sind stolze Eltern ihres 5-jährigen Adoptivsohns Sammy. Da Jonas als Drehbuchautor kurz vor einem Burnout steht, entschließen sich die Cranes kurzentschlossen, die einsam gelegene Farm eines Arbeitskollegen für Ferien zu nutzen. Fernab von Fernsehen, Internet, Festnetz und Handyempfang hofft Jonas, dass er wieder zu sich selbst findet. Doch dann kommt alles vollkommen anders und die kleine Familie muss um ihr Leben fürchten.

 

Wie gehören diese zwei so völlig unterschiedlichen Geschichten zusammen? Diese Frage stellt man sich lange Zeit, denn es sind einfach keine Verbindungen erkennbar. Charlotte Link gelingt es wieder einmal gekonnt, lose Fäden mit der Zeit geschickt zu einer schlüssigen und vor allem sehr komplexen, nachvollziehbaren Geschichte zusammen zu weben.

 

Immer abwechselnd erzählt die Autorin die Geschehnisse rund um Kate und ihren ermordeten Vater und der Familie Crane weiter. Hierbei holt Charlotte Link weit aus, lässt den Geschichten Zeit, sich zu entwickeln und baut hierdurch eine packende Atmosphäre auf, die einen schnell an den Kriminalroman bindet. Die Spannung präsentiert sich eher unterschwellig, fast schleichend und steigert sich im Verlauf der überaus fesselnden Geschichte stetig.

 

Immer wieder nimmt die Story neue Wendungen an und Charlotte Link überrascht ein ums andere Mal damit, wie sie die losen Fäden logisch und nachvollziehbar verbindet. Ein großes Plus der Geschichte sind aber auch die detailreich und vor allem sehr lebendig agierenden Personen des Romans, die Ecken und Kanten haben dürfen, Fehler machen und stellenweise undurchschaubar bleiben, wodurch sie natürlich in ihren Handlungen ebenfalls für die eine oder andere Überraschung sorgen.

 

Fazit: Äußerst komplex angelegte Kriminalgeschichte, die mit facettenreichen Charakteren und einer packenden, unvorhersehbaren Story überzeugt.

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124 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

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Ein Sommer in Wales

Constanze Wilken
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.07.2015
ISBN 9783442479627
Genre: Romane

Rezension:

Wie jedes Jahr verbringt die 16-jährige Ally Carter zusammen mit ihren Eltern und ihrem zehnjährigen Bruder Simon die Sommerferien an der walisischen Küste. Als Ally sich in David verliebt und sich mit ihm treffen will, entschließt sich der aufgeweckte Simon allein zu einer Besichtigungstour von Morlan House. Kurze Zeit später wird der Junge tot am Strand aufgefunden. Nach 10 Jahren kehrt Ally für einen Reisebericht zurück in die Cardigan Bucht. Schuldgefühle belasten Ally bis heute, alles erinnert in Aberaeron an Simon und als sie auch David wiedertrifft, ist Ally endlich bereit, sich der Vergangenheit zu stellen und die Hintergründe von Simons Tod zu recherchieren.

 

Das Wetter ist im Jahr 2002 traumhaft, der Strand und das Meer locken und dann ist da noch der charismatische David, den Ally bei einem Ausflug mit ihren Eltern kennenlernt. Nur zu gern ist sie bereit sich mit David zu treffen und Simon kommt es auch gerade recht. So kann er das nahegelegene Morlan House erkunden, wo der Sage nach der Heilige Gral verwahrt worden sein soll und für Simon gibt es nichts Interessanteres als die Gralslegende. Doch für den aufgeweckten, hochintelligenten Junge soll der Ausflug nach Morlan House der Letzte sein. Abends wird er tot am Strand aufgefunden, alles weist darauf hin, dass Simon ertrunken ist. Das merkwürdige daran, Simon war ein hervorragender Schwimmer, der sich sehr gut den gefährlichen Strömungen in der Bucht bewusst war. Ally gibt sich die Schuld an seinem Tod, die Familie bricht auseinander und Ally zieht sich im Verlauf der nächsten 10 Jahre immer mehr in ihr Schneckenhaus zurück, zermürbt von Schuldgefühlen und Alpträumen.

 

Als sie von ihrem Chef den Auftrag erhält, einen Reisebericht über genau diesen Küstenabschnitt in Wales zu schreiben, an dem ihr Bruder gestorben ist, zuzüglich einem Bericht über Morlan House und der Gralslegende, will sie ablehnen. Allerdings erfolglos. Völlig mit den Nerven am Ende reist sie mit Fotograf Nick nach Aberaeron und kaum im Hotel angekommen, trifft sie dort auf David.

 

Es ist eine teilweise traurige, immer unterhaltsame und zum Schluss sogar richtig gehend spannende Geschichte, welche Constanze Wilken ihren Lesern präsentiert. Die Autorin geht zwar sehr bewusst und oft auf das Gefühlschaos ein, welchem Ally mit ihrer Ankunft in Wales ausgesetzt ist, allerdings ist dies nie übertrieben, gefühlsduselig oder gar kitschig, sondern absolut nachvollziehbar beschrieben. Der Schwerpunkt der Geschichte liegt in der Gegenwart, doch immer wieder kehrt die Autorin auch zu den schicksalshaften Ereignissen in jenem Sommer 2002 zurück. Hierdurch lernt man auch Simon sehr gut kennen, der von seiner Schwester liebevoll immer nur „der kleine Professor“ genannt wird. Doch was letztendlich mit Simon geschehen ist, behält die Autorin bis zum Schluss des packenden Romans zurück.

 

Die Geschichte entwickelt sich ziemlich interessant, denn schnell ist klar, dass der Tod von Simon ein Geheimnis umgibt. Hat es etwas mit Morlan House zu tun, von welchem der Junge so fasziniert war, hat er gar dort jemanden getroffen? Es gibt viele Fragen zu klären, doch die Antworten darauf zu finden gestaltet sich äußerst schwierig. Schließlich ist der Tod von Simon schon 10 Jahre her, vieles hat sich in dem kleinen Küstenort verändert und wenn es kein Unfall war, wer hätte einen Grund, einen lebhaften, wissbegierigen kleinen Jungen zu töten.

 

Neben der Suche nach der Wahrheit um den Tod von Simon kommt aber auch die Liebe nicht zu kurz. Und die wunderbar farbenprächtigen wie bildhaften Beschreibungen über die raue Landschaft Wales tun ihr Übriges, um sich bestens unterhalten zu fühlen.

 

Fazit: Eine perfekte Sommerlektüre: unterhaltsam und rätselhaft mit einem guten Schuss Romantik, einer wendungsreichen Story und sympathischen Charakteren.

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73 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Nachts schwimmen

Sarah Armstrong ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Diana, 27.07.2015
ISBN 9783453290709
Genre: Romane

Rezension:

Die erfolgreiche Journalistin Rachel ist wieder zurück in ihren Heimatort gezogen, um dort ihre totkranke Mutter zu pflegen. Entspannung findet sie nachts beim Schwimmen im städtischen Schwimmbad. Dort trifft sie auf den Arzt Quinn, der einige Tage die Woche auch in der australischen Provinzstadt praktiziert. Den Rest der Woche verbringt er in Brisbane mit seiner Frau Marianna und geht dort seiner Arbeit nach. Quinn und Marianna versuchen seit Jahren ein Baby zu bekommen. Nach mehreren Fehlgeburten bittet Quinn seine Frau um eine Pause, doch diese ist wie besessen von dem Wunsch nach einem Baby. Eines Nachts trifft der begeisterte Schwimmer im Provinzschwimmbad auf Rachel und stellt fest, dass beide Nachbarn sind. Sie beginnen eine leidenschaftliche Affäre, obwohl gerade Quinn das schlechte Gewissen kaum zur Ruhe kommen lässt. Dann geschieht etwas völlig Unvorhergesehenes und Quinn steht vor einer schwerwiegenden Entscheidung.

 

Es ist ein geruhsames Leben, welches Rachel in ihrem Heimatort führt. Ihre ganze Aufmerksamkeit ist auf ihre sterbenskranke Mutter gerichtet, immer wieder wandern ihre Gedanken in die Zeit ihrer Kindheit zurück. Ein schreckliches Ereignis von damals belastet Rachel bis heute, an dem sie sich die Schuld gibt. Mithilfe von Gesprächen mit ihrer Mutter hofft sie, dass diese Schuld von ihr genommen wird.

 

Quinn arbeitet als Allgemeinmediziner in Brisbane und führt eigentlich mit seiner Frau Marianna ein glückliches Leben, wenn da nicht ihr verzweifelter Wunsch nach einem Baby wäre. Nach der vierten Fehlgeburt kann Quinn einfach nicht mehr, bittet seine Frau um ein halbes Jahr Auszeit, womit sich Marianne nur schwer anfreunden kann. Die Gedanken der Lehrerin kreisen unentwegt um ein Kind, dass sie endlich in den Armen halten will, die geforderte Auszeit von Quinn ist für sie fast nicht auszuhalten.

 

In der Provinzstadt treffen Quinn und Rachel eines Nachts im örtlichen Schwimmbad aufeinander. Beide sind begeisterte Schwimmer und sie genießen ihre Zeit miteinander. Der Beginn einer Affäre ist unausweichlich, auch wenn Quinn schwere Schuldgefühle quälen, kann er doch von Rachel nicht lassen. Immer öfter denkt er darüber nach, seine Frau zu verlassen, um ganz bei Rachel zu sein. Als er sich endlich entschließt, Marianna die Wahrheit zu sagen, geschieht etwas völlig Unerwartetes.

 

Die äußerst gefühlvolle, aber keineswegs kitschige Geschichte der australischen Journalistin Sarah Armstrong handelt von Liebe, Schuld und Sühne, von dem schmalen Grat zwischen Wahrheit und Lüge, um einen Menschen nicht zu verletzen und um den Wert der Ehrlichkeit.

 

Das Thema beleuchtet Sarah Armstrong aus der Perspektive aller Beteiligten. So erhält man ein umfangreiches Bild über deren Gefühlsleben, Gedanken, Ängste, Sorgen und Schuldgefühle. Ihre Charakterzeichnungen sind durchweg sehr gelungen, sodass man sich wunderbar in die Protagonisten des Romans hineinversetzen kann. Eigentlich gibt es in der Geschichte keine Schuldigen, irgendwie sind alle Opfer, die ihr bestmögliches geben möchten und doch daran scheitern.  Und der Roman zeigt auf, dass Ehrlichkeit das Wichtigste ist, Lügen und sei es nur, um jemanden nicht zu verletzten, nie der richtige Weg sein können.

 

Die Geschichte lebt von ihren starken Charakteren und der sehr gut aufgebauten Geschichte, die mit einigen Überraschungen aufwartet und nichts schönt. Kleine Längen ab und an nimmt man bei der berührenden und auch nachdenklich machenden Geschichte da gerne in Kauf.

 

Fazit: Ein emotionaler, beeindruckender Roman mit einem sehr interessanten Thema, dass aus Sicht aller Beteiligten beleuchtet wird

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173 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

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Die Rosenfrauen

Cristina Caboni , Ingrid Ickler
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 22.06.2015
ISBN 9783734100338
Genre: Liebesromane

Rezension:



Die Florentinerin Elena Rossini ist eine Nase, sie hat ein besonderes Talent für Düfte und den Beruf der Parfümeurin von der Pike auf von ihrer Großmutter gelernt. Doch eigentlich träumt Elena nur davon, ihren Verlobten Matteo zu heiraten und viele Kinder mit ihm zu haben. Doch der Traum zerplatzt wie eine Seifenblase als sie Matteo beim Fremdgehen erwischt. Auf Anraten ihrer Freundin Monique zieht Elena von Florenz nach Paris und beginnt in einer Parfümerie zu arbeiten. Langsam entdeckt sie ihre Liebe zum Parfüm wieder und beginnt sich für das perfekte Parfüm zu interessieren, dass einer ihrer Ahninnen geschaffen hatte. Die Formel dazu konnte allerdings bisher nicht gefunden werden. Auf der Suche nach ihrer wahren Bestimmung trifft Elena auch auf den Rosenzüchter Cailin McLean und verliebt sich in ihn, doch dann macht sie eine Entdeckung, welches ihr Leben von Grund auf ändern wird.
 

Elenas Welt ist die Welt der Düfte. Jeder Mensch hat sein ganz eigenes Parfüm, welches Elena mit Leichtigkeit bis in die kleinsten Komponenten analysieren kann. Entsprechend fasziniert ist sie auch am Abend ihrer Ankunft in Paris, als sie vor ihrer neuen Wohnung auf Cail trifft und dessen Duft wahrnimmt. Doch der Schotte gibt sich äußerst distanziert, züchtet im selben Haus seine Rosen und ist eher als Einzelgänger und extrem eigenbrötlerisch bekannt. Davon lässt sich Elena jedoch nicht schrecken. Und auch Cail fühlt sich vom ersten Moment an zu der schönen, ruhigen Elena hingezogen, bleibt anfangs allerdings auf Distanz.
Elena findet zwar dank der Hilfe ihrer besten Freundin Monique eine Anstellung in einer Parfümerie, doch hier wird ihr grandioses Talent nicht genutzt. Die Italienerin darf nur als Verkäuferin arbeiten. Anfangs stört dies Elena nicht weiter, entdeckt sie durch ihre Anstellung doch immer mehr ihre Liebe zum Parfüm wieder. Bis sie einer Intrige auf den Leim geht, ein Ereignis ihr bisheriges Leben komplett auf den Kopf stellt und Elena schon wieder vor einer wichtigen Entscheidung in ihrem Leben steht.
Der Roman von Cristina Caboni handelt von Düften und der Parfümherstellung. Immer wieder beschreibt die Autorin, welche Duftvariationen Elena wahrnimmt, wenn sie auf andere Menschen trifft, welche Zusammensetzungen einzelne Parfüms haben, wie verschiedene Aromen riechen und welche Wirkung sie haben. Zumeist fließt dies wie nebenbei mit ein, stellenweise war es aber auch ein wenig zu viel des Guten.
Die Geschichte ist durchweg unterhaltsam und farbenfroh erzählt. Cristina Caboni schildert das Leben von Elena kurzweilig, manchmal mit einigen überraschenden Wendungen, doch den Ausgang der Geschichte kann man schon früh erahnen. Allerdings ist dies nicht weiter tragisch, da der Weg bekanntlich das Ziel ist und dieser von der Autorin warmherzig und äußerst gefühlvoll erzählt wird.


Fazit: Ein gefühlvoller, manchmal auch ein wenig kitschiger Roman über die Welt der Düfte … unterhaltsam und einnehmend erzählt.

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59 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

argentinien, journalismus, krimi, lieb, liebe, liebesroman, marc levy, mit jedem neuen tag, mord, übernatürlich, unrecht, verwirrend

Mit jedem neuen Tag

Marc Levy , Eliane Hagedorn , Bettina Runge
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 25.05.2015
ISBN 9783764505295
Genre: Romane

Rezension:

Es ist der 09. Juli 2012 und wie jeden Tag joggt der New York Times Journalist Andrew Stilman durch New York. Plötzlich spürt er einen stechenden Schmerz in der Lendengegend und bricht zusammen. Als Andrew wieder aufwacht, ist es der 09. Mai 2012. Ganze zwei Monate zurück in der Zeit, was ihm die Möglichkeit gibt, den größten Fehler seines Lebens wieder gutzumachen.

 

Jemand bereitet sich auf einen Mordanschlag vor, alles ist genauestens geplant, sodass am Tag X nichts schiefgehen kann. Nach diesem rasanten Einstieg kehrt Marc Levy mit seinem Roman, den man stellenweise bedenkenlos als Krimi bezeichnen kann, zum 11. Mai 2011 zurück. So nach und nach erfährt man einiges über seinen Protagonisten Andrew Stilman und verfolgt in Zeitsprüngen sein Leben bis zum 09.07.2012.

 

Andrew ist mittlerweile ein sehr erfolgreicher Journalist und arbeitet gerade an einer Story über die Argentinische Militärdiktatur (1976 – 1983). Nicht nur beruflich scheint alles perfekt zu laufen, auch privat hat der eingefleischte Junggeselle sein Glück gefunden. Doch dann trifft er kurz vor seiner Hochzeit in einer Bar eine geheimnisvolle Frau, in die er sich auf den ersten Blick verliebt.

 

Marc Levy erzählt die Geschichte von Andrew, die fast wie ein Märchen anmutet, gewohnt einnehmend, packend, ein wenig tiefsinnig und äußerst unterhaltsam. Nach seinem Überfall versucht Andrew alles, um seinen Mörder zu finden, wofür er Unterstützung benötigt. Doch wie bringt man seinem besten Freund Simon bei, dass man eigentlich tot ist? Die Dialoge zwischen Andrew und Simon verlaufen zumeist äußerst amüsant und stecken voller Spitzfindigkeit.

 

Die Geschichte entwickelt sich äußerst rätselhaft, denn es kommen nach genauerem Überlegen für Andrew einige Menschen in Frage, die durchaus ein Interesse an seinem Tod hätten. Seine letzte Reportage über China würde einen Grund liefern, aber auch seine derzeitigen Recherchen über die Gräueltaten des Militärregimes in Argentinien. Diese Recherchen führen ihn auch wieder zurück nach Buenos Aires und Marc Levy schildert die grauenhaften Gewalttaten der Militärdiktatur, denen Andrew auf der Spur ist, sehr eindringlich. 

 

Die Story entwickelt sich äußerst wendungsreich, unvorhersehbar und durchweg sehr unterhaltsam. Und mit der Zeit wird aus der anfänglichen Liebesgeschichte ein richtig spannender Krimi, wobei aber die Gefühlswelt von Andrew und auch seiner Jugendliebe Valerie niemals zu kurz kommen. So ist mit „Mit jedem neuen Tag“ Marc Levy wieder ein Roman gelungen, der seine Leser von der ersten Seite an fesselt und bis zum Schluss überrascht – und das nicht zu knapp.

 

Fazit: Perfekte Unterhaltung – wendungsreiche, packende, spannende, gefühlvolle Story mit facettenreich beschriebenen Charakteren.

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Fahr zur Hölle, Schatz!

Brigitte Kanitz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.05.2015
ISBN 9783734100055
Genre: Humor

Rezension:

Es hätte nicht schlimmer kommen können. Da hat Svea Amore ihre Altbauwohnung gerade neu renoviert, flutet ihr Nachbar diese und Svea muss kurzfristig wieder zu ihren Eltern ziehen. Immer noch nicht so richtig über die Trennung von Ex-Verlobten Martin hinweg, stehen der jungen Frau turbulente Zeiten in ihrem Elternhaus bevor. Oma Lina hat ständig einen neuen Lover, die Zwillinge Sönke und Nils gebärden sich nach wie vor wie Derwische, Papa Klaas scheint fremd zu gehen und Mama Rieke ertränkt ihren Kummer in reichlich Prosecco. Beim Stöbern im Antiquariat ihres Nachbarn entdeckt Svea ein Buch, mit dessen Hilfe sich Wünsche erfüllen lassen. Doch die vermeintliche Rettung für alle Probleme endet im Chaos.

Es ist wirklich zum Haare raufen. Endlich hat Svea sich durchgerungen und mit knapp 30 Jahren ihr Elternhaus verlassen, scheint so einigermaßen über die Trennung von Martin hinweg zu sein und hat die letzten Ersparnisse in die Renovierung ihre kleinen Altbauwohnung gesteckt, da hat ihr unheimlicher wie farbloser Nachbar Alexander König nichts Besseres zu tun, als ihre Wohnung zu fluten. Diese ist fortan unbewohnbar, Svea muss sich mit ihrem komischen Nachbar wegen der Kostenübernahme auseinandersetzen und das Chaos in ihrem Elternhaus lässt sie auch nicht zur Ruhe kommen.

Da kommt ihr das alte Familienbuch der Familie König genau richtig. Allerdings sollte man aufpassen, was man sich wünscht. Denn als Svea erfährt, dass ihr Vater Klaas fremdgeht, wünscht sie ihn dahin wo der Pfeffer wächst. Dumm nur, dass dies irgendwo in Indien ist und Klaas Amore plötzlich nicht mehr erreichbar ist. Das wird aber nicht der letzte Wunsch sein, der gründlich in die Hose geht.

Äußerst witzig und unterhaltsam erzählt Brigitte Kanitz das Schlamassel, in welches Svea ungewollt gerät. Nicht nur, dass ihre Wünsche irgendwie zumeist aus dem Ruder laufen, als ihre Familie erfährt, dass Svea Wünsche erfüllen kann, wächst deren Forderungskatalog natürlich ins Unermessliche.

Svea erzählt ihre aberwitzige Geschichte selbst und hierdurch lernt man eine doch recht bodenständige, ein wenig schusselige Anwaltsfachangestellte kennen, die immer noch davon träumt, dass Martin seine Liebe zu ihr neu entdeckt, sie fortan nicht mehr langweilig findet und die Tussi aus Hamburg ganz schnell wieder vergisst. Die Chancen hierzu stehen zwar eher schlecht, doch die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Merkwürdig ist allerdings, dass Martin plötzlich so großes Interesse daran zeigt, in ihre geflutete Wohnung zu gelangen.

Die Geschichte entwickelt sich zwar schon ein wenig vorhersehbar, dafür aber sehr kurzweilig, wendungsreich und amüsant. Locker, leicht erzählt Brigitte Kanitz die Story und hat neben der sympathischen Svea weitere lebendig gezeichnete Charaktere geschaffen, die herrlich schräge Macken haben, ohne dass dies jetzt zu überzogen dargestellt wird.

Fazit: Wenn Wünsche in Erfüllung gehen … unterhaltsamer, witziger Roman, der sehr kurzweilig erzählt wird.

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72 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 21 Rezensionen

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Mittelgroßes Superglück

Marian Keyes , Susanne Höbel
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.05.2015
ISBN 9783453267121
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die 37-jährige Stella Sweeney lebt mit Ehemann und zwei halbwüchsigen Kindern in Dublin. Die Kosmetikerin führt ein recht durchschnittliches Leben bis eines Tages eine rätselhafte Lähmung sie befällt. Plötzlich von Kopf bis Fuß unbeweglich, landet sie auf der Intensivstation und ist gefangen im eigenen Körper. Endlose Wochen im Krankenhaus liegen hinter ihr als der Neurologe Mannix Taylor die Möglichkeit entdeckt, dass Stella sich mithilfe von Augenzwinkern endlich wieder verständigen kann. Nach Monaten geht die Lähmung langsam wieder zurück und Stella kämpft sich zurück ins Leben. Ein Leben allerdings, dass komplett anders verläuft als vor ihrer Krankheit und plötzlich findet sich Stella in New York wieder.

 

Marian Keyes lässt ihre Protagonistin Stella selbst ihre Geschichte erzählen und so lernt man recht schnell eine sympathische wie eher durchschnittliche und wenig ehrgeizige Mittdreißigerin kennen, die gerade aus New York zurückgekehrt ist, vor den Scherben ihres Lebens steht und verzweifelt versucht, ein Buch zu schreiben. Natürlich stellt sich sofort die Frage, was hier passiert ist.

 

Und das erzählt Stella einem so nach und nach, ohne dabei jedoch entscheidende Details ihres Lebens nach der Krankheit zu verraten. Das weckt die Neugier und der lockere Schreibstil der Autorin tut sein Übriges, um einen an den Roman zu fesseln. Zudem ist der Erzählstil gespickt vor einem herrlich trockenen Humor, der oftmals auch recht zynisch ist und sehr gut das Gefühlschaos wiedergibt, welchem Stella ununterbrochen ausgesetzt ist.

 

Die Geschichte entwickelt sich gut durchdacht, kurzweilig, unterhaltsam, wenig überzogen und überrascht immer mal wieder mit unvorhersehbaren Wendungen. Besonders gelungen sind die Beschreibungen über die Gefühlswelt von Stella. Gerade die Szenen im Krankenhaus, als Stella feststellen muss, dass sie sich absolut nicht mehr bewegen und nicht mehr verständigen kann. Ihre Glückgefühle als sie durch Mannix die Möglichkeit zur Kommunikation erhält oder ihr Unglaube darüber, wie sie plötzlich in das Interesse der Medien rückt und ihr Leben von einem Tag auf den anderen komplett auf den Kopf gestellt wird.

 

Fazit: Unterhaltsamer, trauriger wie witziger Roman, der zeigt, wie nah Glück und Unglück beieinander liegen.

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1.060 Bibliotheken, 18 Leser, 4 Gruppen, 85 Rezensionen

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Ein Bild von dir

Jojo Moyes , Karolina Fell
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 23.01.2015
ISBN 9783499269721
Genre: Liebesromane

Rezension:

Im Jahr 1917 führt Sophie zusammen mit ihrer Schwester Helene das familieneigene Hotel in einem kleinen nordfranzösischen Ort. Ihr Mann Edouard ist im Krieg, ihre Liebe spiegelt sich in einem Bild wieder, welches Edouard von Sophie gemalt hat. Dieses Gemälde gibt ihr immer wieder Kraft, die Mühsal des Krieges und die Willkür der Besatzer zu ertragen. Rund 100 Jahre später trauert Liv um ihren Mann David. Das Bild einer jungen Frau, welches David ihr bei ihrer Hochzeitsreise geschenkt hatte, hilft Liv über die schwere Zeit. Doch dann soll ihr das Bild genommen werden. Liv ist bereit, alles zu opfern, um das Gemälde von Sophie zu behalten.

 

Jojo Moyes Roman beginnt im Jahre 1917. Zusammen mit ihrer älteren Schwester, deren Kinder und ihrem jüngeren Bruder lebt Sophie in einem kleinen Ort in Nordfrankreich. Die Deutschen haben das Dorf besetzt und als diese auch noch jeden Abend ins Hotel kommen und Sophie und Helene für sie kochen müssen, spitzt sich die Lage für die willensstarke Sophie zu. Einzig das Bild, welches Edouard von ihr gemalt hat, gibt ihr die Kraft und die Hoffnung, weiterzumachen. Doch auch dem deutschen Kommandanten fällt das ungewöhnliche Bild auf und zeigt großes Interesse daran.

 

Rund 100 Jahre später lebt Liv in dem Haus in London, welches David entworfen hat. Sein Tod vor vier Jahren hat Liv jeglichen Lebensmut genommen, kaum noch kann sie die Nebenkosten des Hauses bezahlen und beruflich sieht es auch nicht gerade rosig aus. Doch als unerwartet die Gefahr besteht, dass ihr das Gemälde von Sophie genommen werden soll, erwacht in Liv der Lebensmut und sie kämpft erbittert um das Bild, welches ihr so viel bedeutet.

 

Immer wieder wechselt Jojo Moyes die Handlungsstränge und der Autorin gelingt es hierbei sehr gut, einem ihre so unterschiedlichen und so starken Frauen näher zu bringen. Jede für sich kämpft um das, was ihr wichtig ist und dies verbissen, ohne sich um die Meinung anderer zu kümmern oder mögliche Konsequenzen ihres Handelns zu berücksichtigen.

 

Jojo Moyes ist ein sehr emotionaler, berührender und beeindruckender Roman gelungen, der es perfekt versteht, große Gefühle und Leidenschaft völlig kitschfrei und sehr nahegehend zu vermitteln. Und dies ganze zudem verpackt in einer packenden, unvorhersehbaren Geschichte, die von der Autorin wendungsreich und sehr unterhaltsam erzählt wird.

 

Fazit: Ein gefühlvoller, unterhaltsamer Roman über ein Gemälde, welches zwei völlig unterschiedliche Frauen über die Jahrhunderte hinweg fasziniert.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

affäre, ehe, eifersucht, humor, italien, lieb, liebe, macho, roman, seele, verletzung, wahn

So friedlich, das Meer

Brigitte Beil
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei btb, 14.04.2015
ISBN 9783442747276
Genre: Historische Romane

Rezension:

Als Camilla Costa mit Mitte Zwanzig bei einer Werbeagentur beginnt, wird ihr Chef schnell auf sie aufmerksam und ehe es sich Camilla versieht, hat sie mit Paolo eine heiße Affäre. Doch so schnell sie seine Gespielin wurde, so schnell serviert Paolo die junge Frau auch wieder ab. Scheinbar schadlos geht Camilla aus der Trennung heraus, zumal ihre Mutter und deren Freundinnen der Meinung sind, dass dies eine ganz alltägliche Sache wäre, die jede Frau mal erleben sollte. Kurz nach Beendigung ihrer Affäre lernt Camilla ihre große Liebe Gianni kennen. Heirat und Kinder folgen in kurzen Abständen, alles könnte so schön sein und ist es auch, bis Camilla durch Zufall Paolo wiedersieht.

 

Camilla, aus deren Sicht man die Geschichte verfolgt, bezeichnet sich selbst als spröde. Mit Männern hat sie eher wenig am Hut und konzentriert sich mehr auf ihre Arbeit in der Werbeagentur, die ihr viel Spaß macht. Sie lebt noch zu Hause bei ihren Eltern in Vicenza, genießt das Leben in der kleinen Stadt und verbringt ihre Zeit mit ihren Freundinnen. Bei Problemen wendet sie sich an ihre steinige Freundin Nicoletta, eine Statue, die im nahen Park steht. Als ihr Chef Paolo sie immer öfter mit zu Kunden nimmt und sie anschließend noch zum Essen aufführt, denkt sich Camilla erst einmal nichts dabei. Sie geht davon aus, dass Paolo dies mit jedem neuen Mitarbeiter macht. Doch weit gefehlt, Camilla passt perfekt in das Beuteschema des Casanovas und ehe es sich die junge Frau versieht, steckt sie mitten in einer leidenschaftlichen Affäre.

 

Locker, leicht, manchmal ein wenig tiefsinnig und hervorragend das italienische Flair einfangend, erzählt Brigitte Beil ihre Geschichte rund um ihre eigenwillige Protagonistin. Zumeist kurzweilig erzählt, spielt diese über mehrere Jahre hinweg und spiegelt sehr gut das Auf und Ab im Leben von Camilla wieder.

 

Durch die Erfahrungen, welche Camilla im Verlauf dieser Jahre erleben muss und zumeist sind die unangenehmen Erlebnisse selbstverschuldet, lässt Camilla reifen. Diesen Wandel von der lebenslustigen, frechen jungen Frau zu jemanden, die ihren eigenen Gefühlen nicht mehr über den Weg traut und Gefahr läuft sich zu einer verbitternden Frau zu wandeln, schildert Brigitte Beil sehr überzeugend. Aber wer denkt, dies ist ein melancholisches, trauriges  Buch, das eine depressive Stimmung verbreitet, der täuscht sich. Die Geschichte lädt oft zum Schmunzeln ein und auch, wenn man sich den Verlauf der Story und auch das Ende schon früh denken kann, ist es sehr unterhaltsam, die für Camilla so aufregenden wie aufwühlenden Jahre mitzuerleben.

 

Fazit: Eine junge Frau geht ihren Weg, der ungewollt, aber selbstverschuldet sich ziemlich steinig gestaltet …. unterhaltsam mit viel italienischem Flair erzählt.

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372 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 91 Rezensionen

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Die Widerspenstigkeit des Glücks

Gabrielle Zevin , Renate Orth-Guttmann
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Diana, 11.05.2015
ISBN 9783453358621
Genre: Romane

Rezension:

Island Books ist auf Alice Island die einzige Buchhandlung und wird von dem Witwer A.J. Fikry geführt. Die Verlagsvertreterin Amelia von Knightley Books fährt zum ersten Mal auf die Insel, um A.J. den Herbstkatalog zu präsentieren. Der Empfang und die anschließende Besprechung gestalten sich eher frostig, doch die optimistische Mittdreißigerin lässt sich von der uncharmanten Art des Buchladeninhabers nicht verschrecken. Kurz nachdem Amelia abgereist ist, entdeckt A.J. in seinem Laden ein kleines Mädchen. Die 25-monatige Maya hat nur einen kleinen Zettel dabei, auf dem die Mutter des Mädchens A.J. bittet, sich um Maya zu kümmern. A.J. bringt es nicht übers Herz, Maya in eine Pflegefamilie zu geben und ehe er es sich versieht, verändert das aufgeschlossene Mädchen den Griesgram.

 

A.J. lebt für seine Bücher, liest am liebsten Short Stories und seine Ansprüche an Literatur sind extrem hoch. Umso schwerer fällt es Amy bei ihrem ersten Besuch, dem so uncharmanten Buchhändler, die Neuerscheinungen ihres Verlags schmackhaft zu machen. Aber Amy ist kein Mensch, die lange Trübsal bläst und glaubt an das Gute im Menschen. A.J. versteckt sein gutes Herz halt nur ein wenig besser als andere. Und wirklich, kaum taucht Maya auf, wandelt sich A.J. nach und nach zu einem fürsorglichen Vater, der seine Zurückgezogenheit immer mehr aufgibt. Wunderbar und absolut überzeugend beschreibt Gabrielle Zevin diesen Wandel.

Locker, mit einer herrlichen Leichtigkeit und anrührend, ohne jemals kitschig zu werden, erzählt die Autorin ihren bezaubernden Roman. Den Kapiteln vorangestellt steht immer die Überschrift einer Short Story, welche A.J. für Maya kurz rezensiert. Überhaupt spielen Bücher eine bedeutend Rolle in diesem wunderschönen Roman. Sei es durch die erwähnten Short Stories verschiedenster Autoren, auch immer wieder wird auf ein Buch hingewiesen oder ein Akteur mit einer Buchfigur verglichen.

Die Geschichte spielt über mehrere Jahre. Man erlebt das Aufwachsen von Maya, entdeckt mit ihr ihre Liebe zu Büchern und auch bei A.J. passiert so einiges. Dies alles erzählt Gabrielle Zevin mit viel Warmherzigkeit, von der ersten Seite an äußerst fesselnd, wendungsreich und überraschend. Ihre Charakterzeichnungen sind wunderbar lebendig, sympathisch und sehr eigenwillig. Gerade ihr schroffer, egozentrischer Einzelgänger A.J., der sich so nach und nach zu einem Menschen wandelt, der sich plötzlich für andere interessiert, Freundschaften schließt und ein verantwortungsvoller, liebevoller Vater von Maya wird, ist Gabrielle Zevin hervorragend gelungen.

Fazit: Für Bücherfans ist dieser wundervolle, liebenswerte und ergreifende Roman ein absolutes Muss.

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