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55 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

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Niemand kannst du trauen

Nancy Bush ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.04.2016
ISBN 9783426518090
Genre: Krimi und Thriller

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219 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Ich schweige für dich

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 08.03.2016
ISBN 9783442205042
Genre: Krimi und Thriller

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(25)

64 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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Niemals wirst du ihn vergessen

Nancy Bush ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2016
ISBN 9783426518083
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Er stranguliert seine Opfer und ritzt ihnen eine Botschaft in den Bauch. Detective September Rafferty und ihre Kollegin sind mit dem Fall betraut. Kurz nach dem ersten Mord bekommt September ihre eigene Kinderzeichnung aus der 2. Klasse geschickt. Darauf vermerkt der Text „Was sie zuvor mit mir getan, das tu ich jetzt den andern an.“ Genau diesen Spruch ritzt der Mörder in den Bauch seiner Oper. Warum erhält sie diese Botschaft? Kennt sie möglicherweise den Serienmörder und was für eine Rolle spielt dabei ihre Jugendliebe Jake?

 

Es sind viele Fragen, die September und Gretchen zu lösen haben und immer sitzt ihnen die Angst im Nacken, dass das FBI ihnen den Fall entziehen könnte. Aber nicht nur diese Sorge hat September. Nachdem sie ihre Kinderzeichnung aus der 2. Klasse erhalten hat, treibt sie die Frage um, wer ihr dieses Bild geschickt hat. Kennt sie den Täter, ist es gar jemand aus ihrer Familie, handelt es sich um den Serienmörder oder ist es ein Trittbrettfahrer, der ihr einfach nur Angst einjagen möchte? Diese Fragen ziehen sich durch den Großteil des 2. Band der Detectives-Rafferty-Reihe.

 

Im Vordergrund steht dieses Mal Auggies Zwillingsschwester September „Nine“ Rafferty, die seit kurzer Zeit im Laurelton Police Department in Oregon arbeitet und nun in ihrem ersten großen Fall ermittelt. Und ausgerechnet jetzt trifft sie auch ihre Jugendliebe Jake wieder, der einer der Verdächtigen des Falls ist.

 

Überhaupt präsentiert Nancy Bush ihren Lesern einige Verdächtige und auch dem Serienmörder selbst lässt die Autorin zu Wort kommen, ohne hierbei seine Identität zu verraten. Das einzige was man von Anfang an weiß, ist, dass er September tatsächlich kennt.

 

Der 2. Band beginnt etwas verhalten und knüpft direkt an das Ende des ersten Bandes an, wodurch es ratsam wäre, diesen auch zuerst zu lesen, da vieles darauf aufbaut. So nach und nach nimmt die Geschichte Fahrt auf, Nancy Bush versteht es gut, ihre Story zügig und unterhaltsam zu erzählen. Und mit der Zeit zieht dann auch die Spannung an und der vorliegende Band präsentiert sich packend und recht komplex.

 

Die Charaktere sind gewohnt facettenreich beschrieben, gerade die Protagonistin kommt äußerst sympathisch rüber und agiert zumeist auch überzeugend.

 

Fazit: Nicht ganz so spannend wie der 1. Band, aber eine in jedem Fall lesenswerte Trilogie.

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Anklage

John Grisham , Kristiana Dorn-Ruhl , Bea Reiter , Imke Walsh-Araya
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 02.03.2015
ISBN 9783453269095
Genre: Krimi und Thriller

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163 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 38 Rezensionen

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Schmerz

Lisa Gardner , Michael Windgassen
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.04.2015
ISBN 9783499269240
Genre: Krimi und Thriller

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(20)

42 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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Eisige Glut

Sandra Brown , Christoph Göhler
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.12.2015
ISBN 9783764504892
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Reporter Dawson Scott ist gerade aus Afghanistan zurückgekehrt und hat eigentlich überhaupt kein Interesse daran über einen Mordfall zu berichten, auch wenn die Details noch so grausam zu sein scheinen. Doch sein Patenonkel und FBI-Agent Gary Headley überzeugt ihn davon, dass es sich lohnt über den Fall zu berichten, denn der Ermordete soll der Sohn eines Terroristenehepaares sein, welches Headley schon seit Jahrzehnten erfolglos jagt. Dawson trifft im Gerichtssaal auf Amelia Nolan, der Witwe des Ermordeten und sein Interesse an dem Fall ist geweckt. Bei seinen Recherchen deckt Dawson Informationen auf, die sich als lebensgefährlich für alle Beteiligten herausstellen sollen.

 

Seit Dawson aus Afghanistan zurückgekehrt ist plagen ihn Alpträume und Schlaflosigkeit, was er mit Tabletten und Alkohol versucht in den Griff zu kriegen. Da kommt der Anruf seines Patenonkels mehr aus unpassend, als dieser ihn bittet, über einen Mordfall zu berichten. Ein Mann soll seinen Ehefrau und deren Liebhaber getötet und anschließend an seine Hunde verfüttert haben. Das Brisante an dem grausamen Fall: Bei dem Liebhaber handelt es sich um Jeremy Wesson, der laut Überprüfung seiner DNA der Sohn eines Terroristenpaares sein soll, den Agent Headley bereits seit mehr als 40 Jahren erfolglos sucht. Nur seinem Patenonkel zuliebe macht sich Dawson auf den Weg in den Gerichtssaal in dem er prompt auf die attraktive Witwe von Jeremy Wesson trifft.

 

Mit „Eisiger Glut“ hält man einen Thriller in der Hand, der anfangs noch nicht einmal die Grundzüge eines Krimis zeigt. Doch das stört in keiner Weise, da Sandra Brown es bestens versteht, ihr Leser von der ersten Seite an zu unterhalten. So bizarr der Mordfall ist, so rätselhaft entwickelt sich die Geschichte, wobei man natürlich von Anfang ganz genau weiß, wohin die Beziehung zwischen Amelia und Dawson führen wird. Natürlich geht dies ohne scheinbar unüberwindbaren Hindernissen und Problemen nicht vonstatten und somit ist mal wieder der Weg das Ziel. Die Beziehung zwischen Dawson und Amelia steht während des gesamten Romans klar im Mittelpunkt, die Thrillerhandlung ist eher Nebenschauplatz und schnell ist auch klar, was bzw. wer hinter den merkwürdigen Vorkommnissen steckt, die im Umfeld von Amelia geschehen.

 

Doch so vorhersehbar die Entwicklung der Story ist, Sandra Brown ist es dennoch gelungen, den einen oder anderen Überraschungseffekt einzubauen, der es wirklich in sich hat. Die Geschichte gestaltet sich durchweg sehr unterhaltsam und packend, auch dank der beiden wirklich sehr sympathischen Protagonisten, die ihre Ecken und Kanten haben. Allerdings darf man hier in Sachen Problembewältigung nichts Tiefsinniges erwarten. So wird Dawsons posttraumatische Belastungsstörung, welche er mit Pillen und Alkohol versucht in den Griff zu bekommen doch recht lapidar abgetan und gilt eigentlich mehr oder weniger nur als Alibifunktion, da sie zur Vergangenheit von Jeremy  und somit zur Story passt.

 

Fazit: Ein Thriller ist etwas anderes, aber Sandra Brown versteht es dennoch bestens, ihre Leser von der ersten Seite an hervorragend zu unterhalten.

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82 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

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Nirgends wirst du sicher sein

Nancy Bush ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.12.2015
ISBN 9783426518076
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit sechs Jahren hat Liv Dugan ihre Mutter erhängt in der Küche gefunden. Heute, rund 20 Jahre später, entgeht Liv nur knapp einem Massaker an ihrem Arbeitsplatz. An diesem Tag wurde ihr auch ein Päckchen von ihrer toten Mutter zugestellt. Besteht hier ein Zusammenhang, zumal Liv nie an den Suizid ihrer Mutter geglaubt hat? Die junge Frau flieht in Panik von ihrem Arbeitsplatz und genau in die Arme des Undercover-Detectives Auggie Rafferty. Auggie ist der einzige Mensch, der ihr glaubt, dass ein perfider Killer hinter ihr her ist. Gemeinsam folgen sie der Fährte des Mörders.

 

Bevor die eigentliche Geschichte beginnt, führt Nancy Bush ihre Leser erst einmal rund 20 Jahre in die Vergangenheit zum 6. Geburtstag von Liv zurück, den das Mädchen vergnügt mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder feiert und der mit dem Tod der Mutter endet. Die schrecklichen Bilder verfolgen Liv bis heute. Zurückgezogen lebt sie in einem kleinen Appartement, hat kaum Kontakt zur Außenwelt, geschweige denn Freunde. Nur bei ihrer Arbeit als Buchhalterin in einer IT-Firma fühlt sie sich wohl. Bis hier ein Killer ein Massaker veranstaltet, dem Liv nur durch puren Zufall entgeht. Fortan nimmt ihr geregeltes Leben eine vollkommen neue Wendung an und zusammen mit Auggie Rafferty begibt sie sich auf die gefährliche Suche nach dem Mörder. Dabei ahnt sie jedoch lange nicht, dass Auggie Detective ist, der Leser ist hierüber bereits durch die Kurzbeschreibung informiert.

 

Neben den Geschehnissen rund um Liv und Auggie, die nach und nach zueinanderfinden, lernt man auch die Polizisten des Polizeidepartments von Laurelton kennen. September und ihre Kollegin Gretchen sind auf den Fall angesetzt, doch die Detectives entdecken keine tatrelevanten Spuren, die Überlebenden sind so schwer verletzt, dass sie keine Aussage machen können und Liv bleibt unauffindbar. Diese versucht derweil mehr über die Vergangenheit und somit über ihre Familie herauszufinden, in der festen Überzeugung, dass hier der Schlüssel zu den Ereignissen zu finden ist.

 

Die Story entwickelt sich recht komplex und spannend, zumal mit der Zeit noch ein weiterer Mordfall hinzukommt, den das Polizeidepartment voll in Anspruch nimmt. Ob dieser aber in irgendeinem Zusammenhang mit dem Übergriff auf die IT-Firma steht, bleibt offen. Dies wird wohl in einem der nächsten beiden Bände gelüftet.

 

Die Charakterzeichnungen sind gelungen. Glaubhaft vermittelt Nancy Bush das Gefühlschaos, in welches Liv zwangsweise hineinkatapultiert wird. Auch ihre Ängste und Alpträume schildert die Autorin glaubhaft. Natürlich darf die Liebe auch nicht fehlen und diese kommt daher in Form des edlen Ritters und Beschützers Auggie Rafferty. Zumindest bezeichnet September „Nine“ Rafferty gerne so ihren Zwillingsbruder Auggie, der ganz offensichtlich eine Schwäche für hilfsbedürftige Frauen hat, auch wenn der Detective nach außen hin gerne das Raubein gibt.

 

Fazit: Gelungener Auftakt einer vielversprechenden Reihe, die ausreichend Spannung bietet und mit einer unvorhersehbaren Story und sympathischen Protagonisten überzeugt.

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83 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Nur über deine Leiche

Dan Wells , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 19.10.2015
ISBN 9783492280242
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

John Cleaver und Brooke sind im ganzen Land unterwegs und auf der Suche nach Dämonen. Deren Aufenthaltsorte erhalten sie dabei von Brooke, denn die Dämonin Niemand ist immer noch Teil ihrer verwirrten Persönlichkeit. In einem kleinen Ort beginnt kurz nach ihrer Ankunft eine Mordserie, doch die Identität der Verwelkten bereitet John ziemliche Probleme, denn hierfür kommen einige Bewohner des kleinen Ortes in Frage.

 

Brooke und John sind nach den Geschehnissen in Fort Bruce alleine unterwegs und sehr darauf bedacht, dass das FBI ihre Spur nicht aufnimmt. Per Anhalter reisen sie durchs Land und das Geld ist dabei äußerst knapp. Der verwirrte Geist von Brooke, deren Körper die Seelen abertausender ermordeter Mädchen beherbergt, bedeutet für John zudem noch Stress. Denn nie kann er voraussehen, wie lange Brooke’s Geist an der Oberfläche bleibt und welche Person sie wieder in den Hintergrund drückt. Zudem ist Brooke stark selbstmordgefährdet, sodass John sie praktisch nie aus den Augen lassen kann.

 

Die Geschichte entwickelt sich gewohnt eher ruhig, fast schon gemächlich und doch zieht die Story einen fast sofort wieder in ihren Bann. Man teilt mit John seine Gedanken, Sorgen, Überlegungen. Und so auch seine Skepsis über Brooke’s offenherziges Auftreten gegenüber den Einwohnern, von denen sich John aus Angst vor zu großer Aufmerksamkeit, lieber fernhalten würde. Aber auch seine Sorge über Brooke’s verwirrten Geist wie auch die Überlegungen über die Identität der Verwelkten verfolgt man im Verlauf der Story.

 

Kurz nach dem ersten Mord ereignet sich rasch der nächste und John hegt bald schon einen grausamen Verdacht, doch dieser hilft ihm in keiner Weise bei der Identität der Verwelkten weiter.

 

Die Geschichte entwickelt sich wendungsreich und überraschend und mit der Zeit zieht auch die Spannung im mittlerweile 5. Band der Reihe an. Und auch die Charaktere sind wieder durchweg facettenreich gezeichnet und überzeugen in ihren Handlungen.

 

Fazit: Die Dämonenjagd geht in die 5. Runde … unterhaltsam und wendungsreich erzählt.

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82 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

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Der Giftzeichner

Jeffery Deaver
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.09.2015
ISBN 9783764505387
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einem alten Versorgungstunnel unter einer Modeboutique in New York wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Der Mörder hat ihr mit Gift eine Botschaft eintätowiert. Lincoln Rhyme und sein Team werden mit der Aufklärung betraut und Sachs und Rhyme ist schnell klar, dass der Giftzeichner sein Morden noch lange nicht beendet hat. Zur gleichen Zeit erfährt Rhyme, dass der Uhrmacher im Gefängnis an einem Herzinfarkt gestorben ist. Fest davon überzeugt, dass Richard Logan damals nicht allein gearbeitet hatte, wird Ron Pulaski als verdeckter Ermittler mit dem Fall betraut und zur Beerdigung des Uhrmachers geschickt.

 

Der Giftzeichner betäubt seine Opfer, zerrt sie in einen dunklen Versorgungsschacht und tätowiert ihnen mit Gift eine rätselhafte Botschaft auf den Bauch. Seine Opfer sterben qualvoll, niemand ist mehr sicher sobald er einen Keller in New York betritt, der Giftzeichner kann überall zuschlagen. Lincoln Rhyme und sein Team werten unter Hochdruck die wenigen Spuren aus, welche der Täter am Tatort zurückgelassen hat. Dabei kommen sie dem Tätowierer immer näher, doch dieser ist dem Ermittlerteam immer mindestens einen Schritt voraus … Lincoln Rhyme scheint sich mit einem ebenbürtigen Gegner messen zu müssen.

 

Der Knochenjäger wie auch der Uhrmacher finden im Verlauf des hochkomplexen Thrillers immer wieder Erwähnung. In welcher Form diese beiden alten Bekannten und ebenbürtigen Gegner von Rhyme eine Rolle in dem Roman spielen, verrät Jeffery Deaver seinen Lesern so nach und nach. Die Geschichte entwickelt sich von Anfang an hochspannend und zudem recht zügig. Der Giftzeichner lässt sich zwischen seinen Aktivitäten kaum Zeit, seinen großen Plan verfolgt er sehr zielstrebig und fordert hierdurch Rhyme ein ums andere Mal heraus.

 

Doch was sind seine Beweggründe, was treibt ihn an, welches Ziel verfolgt er, wie viele Menschen müssen durch seine tödlichen Tattoos noch sterben und vor allem, um wen handelt es sich bei dem Giftzeichner? Jeffery Deaver wirft eine Menge Fragen auf, führt seine Leser immer wieder auf neue Fährten und präsentiert gerade zum Ende des Thrillers überraschende Wendungen, die man in dieser Form nie hätte vorausahnen können. Somit ist der Autor wirklich wieder bis zur letzten Seite für eine Überraschung gut.

 

Fazit: Deaver kann es einfach … hochkomplexe, spannende Story, die bis zum Schluss mit unvorhersehbaren Wendungen verblüfft.

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285 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 60 Rezensionen

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Finderlohn

Stephen King ,
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.09.2015
ISBN 9783453270091
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der amerikanischer Schriftsteller John Rothstein hatte in den 1960er Jahren die berühmte Läufer-Trilogie veröffentlicht und lebte danach weitab jeglichen Trubel. Seitdem sind auch keine Romane mehr von ihm erschienen. In den 1970er Jahren entschließt sich der junge Morris „Morrie“ Bellamy den großen Schriftsteller in seinem einsam gelegenen Zuhause zu überfallen und sich für dessen „Verrat“ an seinem Romanhelden Jimmy Gold zu rächen. Bei dem Mord fallen Morrie neben Geld auch viele Notizbücher von Rothstein in die Hände, welche unveröffentlichte Romane beinhalten. Morrie vergräbt alles in einem Koffer und wird kurz darauf wegen eines anderen Verbrechens zu lebenslanger Haft verurteilt. Rund 30 Jahre später wird Bellamy entlassen und gräbt als erstes den Koffer aus, doch dieser ist leer.

 

Mit dem Überfall und Mord an John Rothstein und der späteren Verhaftung von Morrie Bellamy beginnt Stephen King den zweiten Band der Trilogie, der nur ganz lose an „Mr. Mercedes“ anknüpft und problemlos als Einzelroman gelesen werden kann.

 

Der Autor lässt sich Zeit, seine Geschichte aufzubauen und seinen Charakteren ein Gesicht zu geben. Dabei legt Stephen King wieder viel Wert auf kleine Details, sei es bei Orts- Lebens- oder Personenbeschreibungen, was einem als Leser „mitleben“ lässt und eine entsprechende atmosphärische Dichte schafft, die einen regelrecht an das Buch fesselt.

 

Nach dem Ausflug in die Vergangenheit kehrt Stephen King recht bald in die Gegenwart zurück und zum überraschenden Fund des Koffers mit dem Geld und den Notizbüchern durch den jungen Peter Saubers. Dumm nur, dass Bellamy aus der Haft entlassen wird und Pete recht schnell auf die Spur kommt. Der besessene Ex-Häftling hat nur ein Ziel: Er muss die Notizbücher zurückbekommen und erfahren, wie die Geschichte um Jimmy Gold weitergeht.

 

Die überzeugenden Schilderungen des Alltags von Pete mit den massiven Geldproblemen seiner Eltern durch die Wirtschaftskrise und dem Unfall des Vaters sind eher noch gemächlich und ruhig angelegt. Auch die schwierigen wie gewalttätigen Jahre von Morrie im Gefängnis sind jetzt nicht unbedingt als spannungsgeladen zu bezeichnen. Dennoch gelingt es Stephen King problemlos, hier schon eine gewisse Grundspannung und auch Erwartungshaltung ob der weiteren Geschehnisse aufzubauen.

 

Als es dann zur Entlassung von Bellamy kommt und auch Ex-Detective Bill Hodges samt Holly und Jerome die Bühne betreten, entwickelt sich die Story dann zu einem hochspannenden und stellenweise auch blutrünstigem Thriller. Da nimmt man es dann gerne in Kauf, das der Ausgang des Buches jetzt nicht gerade für große Überraschungen sorgt und sich die Story genau so entwickelt wie man es sich gedacht hat. Aber einen kleinen Gruselschocker kann sich Stephen King dann am Schluss doch nicht verkneifen.

 

Fazit: Spannende Geschichte mit charismatischen Protagonisten und einer überzeugenden Story, wenn auch ein wenig vorhersehbar.

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147 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

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K - Kidnapped

Chelsea Cain , Lilith Winter
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.07.2015
ISBN 9783734100413
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kick Lannigan bekommt überraschend Besuch von dem rätselhaften John Bishop. Dieser fordert sie auf, ihm bei der Suche nach einem kleinen Jungen zu helfen, der wenige Tage zuvor entführt wurde. Die 21-jährige ist irritiert, sicherte ihm aber ihre Hilfe zu. Doch um den kleinen Adrian zu finden, muss die kampfsporterprobte junge Frau sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen: Kick wurde mit 6 Jahren gekidnapped und fünf Jahre gefangen gehalten, bis sie aus den Fängen von Pädophilen befreit werden konnte. Die Suche nach dem kleinen Jungen wird für Kick und John zu einem lebensgefährlichen Unterfangen.

 

Ein kleines Mädchen weiß genau, was sie unternehmen muss, wenn die Polizei eines Tages vor der Tür erscheinen würde. Ihr Vater Mel hat sie genauestens instruiert. Und tatsächlich, eines Tages steht das FBI vor der Tür und Beth muss sich entscheiden. Hört sie auf ihren Vater oder macht sie das, um was der nette FBI-Agent die 11-jährige bittet.

 

Nach diesem beklemmenden Prolog wechselt Chelsea Cain zu ihrer eigenwilligen jungen Protagonistin. Und einem als Leser ist schnell klar, dass die kleine Beth aus dem Prolog die 21-jährige Kick Lannigan ist. Kick lebt mit Hund Monster in einem Wohnblock, unter ihr wohnt ihr bester und einziger Freund James, ein Computergenie. Kicks Entführung und ihre Rettung ging durch die Medien quer durch die USA, die Videos, welche von Kick in ihrer Gefangenschaft gedreht wurden, sind in Pädophilen-Kreisen als Beth-Movies berühmt.

 

Kick hat ihre Vergangenheit relativ gut verarbeitet, doch als der rätselhafte John Bishop, der scheinbar über Unmengen von Geld verfügt und sich auf die Suche nach vermissten Kindern spezialisiert hat, muss Kick sich ihrer Vergangenheit stellen. Denn es deutet einiges darauf hin, dass der kleine Adrian von jemanden entführt wurde, der über die Hintergründe von Kicks Entführung bestens informiert ist. Eine gnadenlose wie hochspannende Jagd beginnt.

 

Chelsea Cain hat bereits bei ihren Gretchen-Thrillern bewiesen, dass sie es bestens versteht, ihre Geschichten hochspannend zu erzählen und gleichzeitig ihre Charaktere lebendig und detailreich zu beschreiben. So entwickelt sich auch der erste Band der Kick-Lannigan-Reihe von Anfang fesselnd, die Spannung baut sich kontinuierlich auf und die Story wird recht vielschichtig und unvorhersehbar erzählt.

 

Die Identität des Entführers verrät Chelsea Cain ihren Lesern erst am Ende. Die ganze Zeit jagen Kick und John einem Phantom hinterher, der kaum eine Spur hinterlässt. Und wie man es von der Autorin gewohnt ist, sind einige Szenen durchaus recht brutal beschrieben, wobei Chelsea Cain jedoch auf die Misshandlungen, welche Kick in ihrer Kindheit erleiden musste, kaum eingeht und die unbeschreiblichen Grausamkeiten nur andeutet.

 

Fazit: Spannender Start einer neuen Thriller-Reihe, mit einer sehr eigenwilligen, sympathischen Protagonistin.

 

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Leichenbitter

Paul Carson
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.10.2014
ISBN 9783442383665
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Dr. Michael Wilson ist seit kurzem zum Coroner der Stadt Dublin ernannt, als die Akte von Patrick Dowling auf seinem Schreibtisch landet. Der junge Mann war schwer drogenabhängig und soll Selbstmord begangen haben. Doch Mike stören einige Ungereimtheiten und er beginnt, Fragen zu stellen. Auffällig ist auch, dass ein Kollege von ihm, der ebenfalls mit dem Tod des Ministersohnes befasst war, ermordet wurde. Kaum mit seinen Nachforschungen begonnen, wird auf Mike ein Anschlag verübt.
 
Coroner Mike Wilson versteht sich als Anwalt der Toten, als die letzte Instanz, um deren Todesumstände restlos aufzuklären. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ihm an dem Tod von Patrick Dowling, den der zuständige Pathologe als Selbstmord durch Erhängen deklariert hat, einige Unstimmigkeiten auffallen. Mike beginnt Fragen zu stellen, die jemanden zu Ohren kommen, der partout verhindern will, dass die wahren Umstände von Patrick Tod ans Licht kommen. Von überall her stößt der Coroner nur auf eine Mauer des Schweigens, selbst Patricks Eltern sind nicht daran interessiert, die Todesumstände ihres jüngsten Sohnes aufgeklärt zu wissen.
 
Paul Carson lässt seinen Protagonisten selbst seine Erlebnisse erzählen und so entwickelt sich die Story entsprechend den Charaktereigenschaften von Mike eher besonnen, ruhig und nachdenklich. Doch trotz dieses eher undramatischen Schreibstils gelingt es Paul Carson sehr gut, von Anfang an die Spannung recht hoch zu halten. Durch die Ich-Erzählweise lernt man den Familienmenschen Mike, der mit Ehefrau Sarah und seinen beiden Kindern Jennifer und Gregory in Dublin lebt, schnell kennen. Man erfährt einiges aus seiner Vergangenheit, was auch erklärt, warum Mike so verbissen an der Lösung des Falls interessiert ist und es nicht nur seinem irischem Dickkopf geschuldet ist, dass er sich selbst vor Mordanschlägen nicht davon zurückhalten lässt, immer tiefer in dem Fall zu graben.
 
Die Story entwickelt sie zwar geruhsam, aber kontinuierlich in Richtung Hochspannung. Nach dem gemächlichen Start zieht das Tempo immer mehr an, stellenweise überschlagen sich die Ereignisse und der Thriller entwickelt sich komplex und schlüssig. Gekonnt hat Paul Carson zudem vielschichtige, zum Teil sehr undurchsichtige Charaktere geschaffen. Undurchsichtig auch deshalb, da sich in Mikes Behörde ein Maulwurf befindet, der entscheidende Informationen weiterleitet, dessen Identität Paul Carson aber geschickt lange Zeit im Dunkeln lässt. Auch ist nicht sicher, wem von der Dubliner Polizei der Coroner noch trauen kann und somit fühlt sich Mike teilweise ziemlich allein auf weiter Flur. Doch seine Vergangenheit hat ihn gelehrt, dass er niemand trauen darf.
 
Fazit: Anfangs ein eher ruhiger Thriller, der eindringlich und nachvollziehbar erzählt wird und stetig fesselnder wird.

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107 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 24 Rezensionen

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Blinder Feind

Jeffery Deaver , Fred Kinzel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.01.2015
ISBN 9783442384075
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eben noch war das Leben der New Yorker Büroleiterin Gabriela McKenzie in Ordnung, da erfährt die Mutter der 6-jährigen Sarah, dass ihr Boss Gelder veruntreut und der skrupellose Gangster Joseph ihre Tochter entführt hat. Fünfhunderttausend Dollar und die sogenannte Oktoberliste soll Gabriela ihm beschaffen, dann lässt er ihre Tochter wieder frei. Unerwartete Hilfe erhält Gabriela von dem charismatischen Daniel Reardon und ehe es sich die verzweifelte Mutter versieht, befindet sie sich zusammen mit Daniel auf der Flucht.

 

Ein Thriller, der mit dem Ende beginnt und somit die Auflösung an den Anfang stellt, kann das funktionieren? Es kann und sogar sehr gut, obwohl ich bei den ersten 60 Seiten oft in Versuchung war, das Buch vorzeitig zu beenden. Schuld daran ist, dass man schon etwas braucht, um sich mit der ungewohnten Erzählweise anzufreunden wie auch, die Zusammenhänge der Geschichte zu verstehen.

 

Aber irgendwann packt einen der Roman und Jeffery Deaver gelingt es sehr gut, zwar das Ende des Thrillers zu verraten, aber gleichzeitig so viele unbeantwortete Fragen aufzuwerfen, dass sich die Spannung sehr schnell auf einem hohen Niveau befindet und sich kontinuierlich noch steigert. Hinzu kommt, dass es der Autor wieder einmal perfekt versteht, solch unerwartete Wendungen einzufügen, dass man immer wieder überrascht wird. Vor allem, was das Ende oder eigentlich der Anfang der Geschichte angeht.

 

Sobald man die Beziehungen der einzelnen Mitwirkenden zueinander verstanden hat, nehmen auch die Protagonisten Gabriela und Daniel sowie weitere Personen sehr schnell Konturen an und die rasant erzählte Geschichte und der fesselnde Schreibstil von Jeffery Deaver sorgen wieder einmal für hervorragende Thriller-Unterhaltung.

 

Fazit: Ein Thriller, der mit dem Ende beginnt und mit dem Anfang endet … nach kurzen Startschwierigkeiten wieder einmal ein perfekt erzählter Deaver.

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25 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

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Kalter Kuss

Sandra Brown , Christoph Göhler
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 08.12.2014
ISBN 9783764504885
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bellamy Lyston hat unter einem Pseudonym den Krimi „Kalter Kuss“ veröffentlicht, der schnell in die Bestsellerliste aufrückt. Ein gewiefter wie schmieriger Boulevard-Reporter deckt ihre Identität wie auch die Tatsache auf, dass es sich hierbei um eine wahre Geschichte handelt, in die Bellamy eng involviert ist. Kaum ist ihre Identität bekannt, entwickelt sich ein regelrechter Hype um das Buch und Bellamy erhält anonyme Drohungen. Geschockt flüchtet sie in ihre Heimatstadt und taucht dort unter. Doch die Drohungen hören nicht auf und Bellamy muss befürchten, dass der Mörder ihrer Schwester immer noch auf freien Fuß ist.

 

Wurde vor 18 Jahren wirklich der wahre Mörder von Susan Lyston verurteilt? Diese Frage muss sich Bellamy stellen, als die Drohungen vermehrt auftreten und auch der damalige Freund von Susan davon betroffen wird. Zusammen mit dem Piloten Denton versucht Bellamy die wahren Ereignisse und somit den Mord an Susan an diesem verhängnisvollen Memorial Day aufzudecken.

 

Die Geschichte beginnt ein wenig strubbelig. Sandra Browns Thriller spielt in der Gegenwart und steigt am Höhepunkt der Vermarktung von „Kalter Kuss“ ein. Bellamy hetzt von einem Termin zum anderen, muss sich immer wieder unangenehmen Fragen aus ihrer Vergangenheit stellen und wird letztendlich in ihrem New Yorker Appartement bedroht. Grund genug für die junge Frau, alle Brücken hinter sich abzubrechen und nach Texas zu flüchten. Hier trifft sie auf Dent, dem damaligen Freund von Susan, der sich heute mehr schlecht als recht als Pilot über Wasser hält.

 

Da man als Leser die Beziehungen der einzelnen Mitwirkenden zueinander noch nicht kennt, versteht man anfangs die Anfeindungen kaum, geschweige denn, warum Bellamy plötzlich wieder den Kontakt zu Dent sucht, obwohl alle aus ihrer Familie auf den ruppigen Zyniker nicht gerade gut zu sprechen sind. Erst nachdem Bellamy über die Ereignisse von damals zu sprechen beginnt, verändert sich die Stimmung des Thrillers schlagartig. Bellamy, Dent wie auch die anderen Charaktere nehmen augenblicklich Konturen an, entwickeln sich teilweise auch noch überraschend und werden von Sandra Brown lebendig beschrieben.

 

Nachdem der Knoten geplatzt ist, entwickelt sich auch die Story äußerst spannend und temporeich. Zumeist verfolgt man die Nachforschungen von Bellamy und Dent, erlebt ihre zögernde Annäherung zueinander und fragt sich immer wieder, ob der verurteilte Allan Strickland wirklich der Mörder von Susan Lyston ist. Aber neben der packenden, unvorhersehbaren Story kommt bei Sandra Brown natürlich auch die Liebe nicht zu kurz und schon nach wenigen Seiten knistert es gewaltig zwischen Bellamy und Dent. Wobei dieser Part aber gut dosiert ist und nicht zu viel Raum in dem fesselnden Thriller einnimmt.

 

Fazit: Nach einem holprigen Start überzeugt der Thriller mit unvorhersehbaren Wendungen und einer rasanten, spannenden Story.

 

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70 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Totengabe

Chelsea Cain , Fred Kinzel
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.11.2014
ISBN 9783442383863
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Feiern kommt Detective Archie Sheridan an seinem Geburtstag beileibe nicht. Ein verdeckter Ermittler, den Archie gut kannte und der gegen den Drogenboss Jack Reynolds ermittelte, wird tot aufgefunden. Da Halloween ist, findet auf Reynolds Privatinsel eine Dinnerparty statt, zu der Archie eine Einladung erhält, die er zur Sammlung von möglichen Beweisen nutzen will. Doch als er am nächsten Morgen mit einer Gehirnerschütterung aufwacht, gibt es eine weitere Leiche. Dem nicht genug, taucht die aus dem Gefängnis entflohene Gretchen Lowell wieder auf, um Archie ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk zu präsentieren.

 

Die Ermordung des verdeckten Ermittlers gleicht einer Hinrichtung und alle Indizien sprechen dafür, dass Drogenboss Jack Reynolds seine Finger im Spiel hatte. Da der verdeckte Ermittler auch die Kontaktperson von Leo Reynolds war, droht dem Sohn des Drogenbosses ebenfalls die Enttarnung. Als Archie über Umwege eine Einladung zu Reynolds Dinnerparty auf dessen Privatinsel erhält, überschlagen sich die Ereignisse und bald schon muss Archie feststellen, dass Gretchen sich mal wieder etwas ganz Besonders für ihn hat einfallen lassen.

 

Chelsea Cain hält sich nicht mit langem Vorgeplänkel auf und steigt gleich recht zügig in den mittlerweile 6. Band ihrer Thrillerreihe ein. Und auch dieses Mal darf ihre Protagonistin Gretchen Lowell nicht unterschätzt werden, denn keiner mordet so schön wie sie.

 

Das FBI ist überzeugt, dass der Mord auf der Insel auf das Konto von Gretchen geht, doch Archie weiß es besser, dafür kennt er die Serienmörderin viel zu gut. Geschickt zieht Gretchen Lowell die Fäden in dem Fall, alles scheint von ihr bis ins kleinste Detail geplant zu sein und Archie und seine Kollegen sind nur die Statisten, die ungewollt genau so handeln, wie Gretchen es wünscht.

 

So rasant wie die Story startet, so temporeich setzt Chelsea Cain diese auch in großen Teilen bis zum Schluss um. Fesselnd und oftmals hochspannend geht die Jagd nach der schönen Serienmörderin weiter und der Thriller entwickelt sich vielschichtig und unvorhersehbar. Und die Psychospiele von Gretchen Lowell sind von der Autorin wieder absolut überzeugend umgesetzt, auch wenn man die Geschichte jetzt nicht unbedingt als realitätsnah bezeichnen kann. Aber etwas überzogen in der Story darf ein Thriller ja ruhig einmal sein.

 

Fazit: Gretchen Lowell geht in die 6. Runde und wieder einmal präsentiert Chelsea Cain einen zumeist hochspannenden Thriller mit einer komplexen Story.

 

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388 Bibliotheken, 5 Leser, 6 Gruppen, 30 Rezensionen

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Abendruh

Tess Gerritsen , Andreas Jäger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.09.2014
ISBN 9783442374830
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dr. Maura Isles freut sich auf zwei freie Wochen, die sie mit Julian verbringen möchte. Der Jugendliche lebt abgeschieden in einem Schulinternat in Maine und scheint die Geschehnisse des letzten Jahres gut überwunden zu haben. Doch es kommt alles anders als gedacht. Zur gleichen Zeit als Maura in „Abendruh“ eintrifft, kommen auch die beiden 14-jährige Jungen Teddy  und Will ins Internat wie auch die 13-jährige Claire. Alle drei haben Jahre zuvor ihre Eltern verloren und jetzt binnen kurzer Zeit hintereinander ihre Pflegeeltern. Während Jane Rizzoli die Morde von Teddys Pflegeeltern in Boston untersucht, versuchen Claire, Will und Teddy sich im Schulinternat zurechtzufinden. Unterstützung erhalten sie hierbei von Julian und seinem Hund Bear. Doch bald schon stellt Julian Zusammenhänge zwischen den drei Teenagern her und ganz offensichtlich sind nicht nur deren Eltern und Pflegeltern ermordet worden, jemand scheint auch Will, Teddy und Claire nach dem Leben zu trachten.

 

Nach einem rätselhaften Prolog, der in Rom spielt und von einem mysteriösen Ikarus erzählt, stellt Tess Gerritsen anschließend ihren Lesern zügig die drei Jugendlichen Claire, Teddy und Will vor und man erfährt, wie diese nach dem schrecklichen Tod ihrer Eltern nun auch noch ihre Pflegeeltern auf grausame Weise verlieren werden. Klar ist schnell, dass es eine Verbindung zwischen den Drei geben muss, auch wenn sie in unterschiedlichen Bundesstaaten lebten. Teddys Eltern wurden in Boston regelrecht massakriert und Jane Rizzoli ermittelt zusammen mit ihrem Kollegen Frost in dem Fall. Da Jane bekannt ist, dass Maura sich gerade im Schulinternat „Abendruh“ aufhält, bringt sich kurzerhand Teddy dorthin, in der Hoffnung, dass der verstörte Junge hier zur Ruhe kommt. Allerdings hat Jane hier falsch gedacht.

 

Tess Gerritsen startet ihren 10. Rizzoli-&-Isles-Band recht rasant und hält das Tempo auch über lange Zeit. Als sich die Geschichte jedoch immer mehr auf „Abendruh“ konzentriert, lässt auch ein wenig die Spannung nach, wobei die Story dennoch stets kurzweilig bleibt, da die Autorin sehr gut auf die Psyche der drei Jugendlichen eingeht und man immer mehr über deren Vergangenheit erfährt. Atmosphärisch dicht, einfühlsam und zumeist packend versteht es Tess Gerritsen auch dieses Mal wieder, ihre Leser mit einem wendungsreichen und vielschichtigen Thriller zu überraschen. Hinzu kommt auch, dass die Autorin die Freundschaft zwischen Jane und Maura nicht zu kurz kommen lässt und den beiden Frauen Gelegenheit gibt, die Geschehnisse des 9. Bandes ein wenig aufzuarbeiten. Dies wird absolut nachvollziehbar umgesetzt.

 

Fazit: Rätselhafter und zumeist spannend umgesetzter Thriller, der mit einer vielschichtigen Story und gut herausgearbeiteten Charakteren überzeugt.

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91 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

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Die Frucht des Bösen

Lisa Gardner , Michael Windgassen
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 02.05.2012
ISBN 9783499257124
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Binnen zwei Tagen ereignen sich zwei grausame Familientragödien in Boston. Beide Familien werden ermordet und auf den ersten Blick sieht es so aus, als wenn jeweils der Familienvater dafür verantwortlich wäre und sich anschließend selbst tötete. Detective D.D. Warren und ihre Kollegen ermitteln auf Hochtouren und bald schon stellen sie eine Gemeinsamkeit zwischen den beiden Fällen her. Diese führt sie in eine Klinik für psychisch gestörte Kinder.

 

Lisa Gardner erzählt den vorliegenden Thriller mithilfe dreier Handlungsstränge. Zum einen ist man bei den Ermittlungen der beiden Mordfälle dabei, den die toughe Sergeantin D.D. Warren leitet, zum anderen lernt man mit der Zeit die junge Krankenschwester Danielle kennen, die auch nach Jahrzehnten über ein grausames Erlebnis aus ihrer Kindheit nicht hinweg kommt. Den dritten Erzählstrang füllt die Mutter Victoria aus, die jeden Tag aufs Neue um ihr Leben fürchten muss.

 

Schnell ist klar, wie diese drei doch so unterschiedlichen Geschichten in Verbindung stehen und Lisa Gardner versteht es gekonnt, die unterschiedlichen Erzählstränge immer an einer äußerst spannenden Stelle enden zu lassen. Was natürlich der Spannung sehr zugute kommt. Diese hält sich lange Zeit auf einem sehr hohen Niveau, nicht nur aufgrund der Ereignisse rund um Danielle und Victoria, auch die beiden Mordfälle gestalten sich äußerst verzwickt.

 

D.D. Warren und ihr Team wissen zwar schnell, das beide Väter nicht für die Familientragödien verantwortlich sind, doch wer sollte einen Grund haben, zwei komplette Familien auszulöschen? Zumal es keine Berührungspunkte zwischen den Familien zu geben scheint, kommen sie doch aus völlig unterschiedlichen Milieus.

 

Zur Mitte hin, als sich die Ermittlungen immer mehr auf die Geschehnisse in der Klinik konzentrieren, bleibt die Spannung etwas auf der Strecke. Wobei es Lisa Gardner aber auch weiterhin sehr gut gelingt, die Story kurzweilig und atmosphärisch dicht zu erzählen. Oftmals ist die Stimmung des Buches sehr düster und beklemmend und den Erzählungen über die Patienten der Klinik merkt man schnell an, dass sich die Autorin mit dem Thema ausführlich beschäftigt hat. Dieses Wissen vermittelt die Autorin gut dosiert und einfühlsam.

 

Fazit: Ein fesselnder Thriller, der mit einer komplexen Story, einer toughen wie bissigen Ermittlerin und einem beklemmenden Thema fast durchweg überzeugt.

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52 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Die 11. Stunde

James Patterson , Leo Strohm
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Limes, 23.06.2014
ISBN 9783809026112
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Lindsay Boxer und ihr Kollege Rich Conklin werden zu einem makabren Fund gerufen. Im Garten des Ellsworth-Anwesens wurden zwei Totenschädel gefunden.  Bei der Durchsuchung des Grundstücks tauchen noch weitere Schädel auf. Das Brisante: der Besitzer der Villa ist ein weltberühmter Schauspieler, der vor Jahren vor Gericht stand, da ihm der Mord an seiner Frau vorgeworfen wurde. Was jedoch nie bewiesen werden konnte. Und wäre dies nicht genug, bringt ein Unbekannter in San Franzisco Drogendealer um. Der Rächer, wie er von den Medien genannt wird, tötet mit Waffen, die aus dem Beweismitteltresor des Police Department stammen. Lindsay muss in den eigenen Kreisen ermitteln.

 

Lindsay Boxer ist voller Vorfreude auf ihr Baby, Yuki glücklich mit Linds Chef Jackson Brady und auch bei Cindy und Rich läuft alles harmonisch. Doch dies ändert sich, als die Schädel gefunden werden und der Rächer einen verdeckten Ermittler ermordet. Cindy erwartet Informationen zu den Fällen von Linds und Rich, welche diese nicht liefern können. Ganz davon abgesehen, gibt es auch nichts zu berichten, denn die Ermittlungen gestalten sich als äußerst schwierig.

 

Die Identifizierungen der Schädel sind langwierig, das SFPD hat bei diesem Fall absolut keine Ermittlungsansätze, der Besitzer des Anwesens wie auch das Personal scheinen alle ein stichhaltiges Alibi zu haben, zumal hier auch kein Motiv zu finden ist. Und auch die Mordserie des Rächers scheint nicht lösbar. Verdächtigungen im Kreise des Polizeidepartments werden ausgesprochen, die Lindsay für völlig haltlos hält. Allein die Vorstellung, dass einer ihrer Kollegen ein eiskalter Mörder sein soll, ist für die Polizistin undenkbar.

 

Mit gewohnt kurzen Kapiteln handelt James Patterson den 11. Fall des Womens Murder Club ab. Die Story wirkt von Anfang bis Ende routiniert umgesetzt, fast schon zu routiniert. Die Geschichte entwickelt sich gewohnt komplex, zumal es gilt, gleich zwei komplizierte Fälle zu lösen, bei denen kaum Spuren vorhanden sind. Entsprechend ermitteln Lindsay und Rich in alle Richtungen, gehen an die Grenze ihrer Belastbarkeit und stehen am Ende des Tages doch nur wieder mit leeren Händen da.

 

Spannung baut sich im Verlauf des Thrillers zwar auf, allerdings kann man den 11. Band keineswegs als hochspannend bezeichnen. Einige fesselnde Szenen sind vorhanden, das Privatleben von Lindsay gestaltet sich mit der Zeit auch recht schwierig und bei der Lösung der Fälle wirkt zudem Kommissar Zufall mit. Bei den ganzen Aktivitäten und Geschehnissen bleiben jedoch dieses Mal die Protagonisten der Reihe seltsam blass und verhalten.

 

Fazit: So langsam scheint aus der Reihe die Luft heraus zu sein. Recht komplexe Story, die ziemlich routiniert ohne große Überraschungen abgehandelt wird.

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381 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 46 Rezensionen

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Teuflisches Spiel

Linda Castillo , Helga Augustin
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.06.2014
ISBN 9783596196135
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein amischer Vater und zwei seiner Kinder sterben, als ein entgegenkommendes Fahrzeug ihren Buggy rammt. Der Fahrer flüchtet unerkannt. Nach erster Sichtung der Unfallstelle ist Polizeichefin Kate Burkholder sicher, dass es sich hierbei nicht um einen Unfall mit anschließender Fahrerflucht handeln kann, zu viele Indizien sprechen dagegen. Doch warum sollte jemand einen unbescholtenen amischen Familienvater töten? Dem nicht genug, werden in einem stillgelegten Getreidespeicher Skelettteile gefunden, für Chief Burkholder ein wahrgewordener Alptraum.

 

Fröhlich sitzen Paul Borntrager und seine drei kleinen Kinder auf ihrem Buggy und sind von einem Arztbesuch auf den Weg nach Hause. Es dämmert bereits als plötzlich Scheinwerfer den Vater blenden. Bevor Paul überhaupt realisieren kann, was gerade geschieht, rast ein Fahrzeug mit stark überhöhter Geschwindigkeit in ihren Buggy. Eben noch ein heiter, fröhliches Bild wechselt dieses von einer Sekunde auf die andere ins genaue, grausame Gegenteil. Kate Burkholder ist als erste an der Unfallstelle und kann kaum fassen, was sie dort vorfindet. Überhaupt zeigt dieser 5. Band der Thrillerreihe den Lesern eine sehr emotionale Polizeichefin von Painters Hill.

 

Nicht nur, dass ihre ehemals beste Freundin von einer Sekunde auf die andere ihren Ehemann und zwei ihrer Kinder auf grausame Weise verloren hat, auch Tomasetti setzt Kate emotional unter Druck, um endlich Klarheit in ihre Beziehung zu bringen. Und dem ganzen nicht genug, entdecken spielende Kinder in einem alten Getreidesilo auch noch menschliche Überreste und Kate muss eine Entscheidung treffen.

 

Aus der gewohnten Ich-Perspektive verfolgt man fortan die Geschehnisse in Painters Hill und Umgebung. Zwar kommen Kate ihre Kontakte zu den Amischen wieder sehr gelegen, allerdings stößt sie bei ihren Ermittlungen auch wieder auf die gewohnte Ablehnung. Nicht gerade vorteilhaft für die eh sehr zäh anlaufenden Ermittlungen. Der Fahrer ist ohne Spuren zu hinterlassen vom Unfallort geflüchtet, niemand hat den Unfall beobachtet und keiner kann sich vorstellen, warum jemand Paul Borntrager und seine kleinen Kinder umbringen wollte.

 

Die Story entwickelt sich dieses Mal eher ruhig, ist mehr auf die Gefühlswelt und auch das Privatleben von Kate ausgelegt, wobei die Ermittlungen bei weitem nicht zu kurz kommen. Doch da es sich bei Mattie Borntrager um ihre beste Freundin aus Kindertagen handelt, sickern auch immer wieder lange vergessene Erlebnisse aus Kates Leben als Amische nach oben. So entwickelt sich der Fall immer mehr zu einem sehr persönlichen Fall für Kate. Durch die gefühlvolle, bedächtige, aber dennoch zumeist jederzeit fesselnde Erzählweise erinnert das Buch über lange Strecken eher an einen Krimi. Doch Linda Castillo enttäuscht ihre Leser nicht und das Ende bietet Spannung pur und entwickelt sich völlig überraschend, auch wenn die Lösung dann doch etwas sehr spontan daherkommt.

 

Fazit: Kate Burkholders wohl persönlichster Fall, emotional und packend erzählt.

 

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472 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

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Tödliche Wut

Linda Castillo , Helga Augustin
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.07.2013
ISBN 9783596196128
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vom BCI wird Chief Kate Burkholder aus Painters Mill als Beraterin hinzugezogen. Im County sind mehrere Jugendliche verschwunden, alle sind Amische. Doch noch bevor Kate zusammen mit John Tomasetti erste Spuren verfolgen kann, verschwindet in Painters Mill die junge Sadie. Kate kehrt zurück und ermittelt auf Hochtouren, doch es lassen sich weder Spuren finden, noch lässt sich ein Motiv ermitteln.

 

Unterstützung erhält Kate bei ihren Ermittlungen kaum von den Amischen, die sich sehr zurückhaltend gegenüber den Englischen geben. Somit stehen Kate und ihrem Team kaum Anhaltspunkte zur Verfügung, doch ganz sicher ist sich die Polizeichefin, dass die Amische ihnen einiges rund um das Verschwinden der Jugendlichen verschweigen.

 

Linda Castillo lässt es lange Zeit recht ruhig angehen im dritten Fall von Kate Burkholder. Eng arbeitet die Polizeichefin wieder mit ihrem Freund John Tomasetti zusammen, der im Auftrag des BCI (Bureau of Criminal Identification and Investigation) ebenfalls in den Fällen um die vermissten amischen Jugendlichen ermittelt.

 

Aus der Ich-Perspektive verfolgt man die akribischen Ermittlungen von Kate, die wiederholt bei den Amischen auf eine Wand des Schweigens trifft, doch bald schon fallen ihr einige Gemeinsamkeiten auf, die alle Jugendliche verbinden. Zwar könnte daraus durchaus ein Motiv abgeleitet werden, auf die Spur des Täters führt sie ihr Verdacht jedoch noch lange nicht.

 

Die Spannung baut sich langsam, aber sehr kontinuierlich auf. Durch die wendungsreiche Story, die lange Zeit mehr Fragen als Antworten aufwirft, bietet der Thriller wieder kurzweilige Unterhaltung. Und natürlich kommt auch das Privatleben von Kate nicht zu kurz, bei dem die Autorin für ihre Leser noch mit einer kleinen Überraschung aufwarten kann.

 

Fazit: Solider, routinierter und packender Thriller mit einer komplexen Story und einer äußerst sympathischen Protagonistin.

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Todeszimmer

Jeffery Deaver , Thomas Haufschild
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.07.2014
ISBN 9783764504823
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf den Bahamas wird in einem Hotelzimmer der antiamerikanisch gesinnte Aktivist und Blogger Roberto Moreno von einem Scharfschützen ermordet. Staatsanwältin Nance Laurel ist fest davon überzeugt, dass die Ermordung des US-Bürgers im Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes geschah. Der Geheimdienst schiebt die Schuld auf südamerikanische Drogenkartelle. Nance Laurel engagiert Lincoln Rhyme und Amelia Sachs mit den Ermittlungen. Doch dieses Mal stehen Rhyme und seinem Team kaum Spuren zur Analyse zur Verfügung, zudem müssen die Ermittlungen möglichst lange geheim bleiben, um den Geheimdienst nicht auf den Plan zu rufen.

 

Jeffrey Deaver beginnt seinen Thriller mit der Ermordung von Roberto Moreno, bei diesem Attentat werden zudem noch sein Bodyguard wie auch ein Reporter ermordet. Die Spurenlage auf den Bahamas ist äußerst prekär, da die Polizei an einer Zusammenarbeit nicht sonderlich interessiert ist und Beweise auf rätselhafte Weise verschwinden. So sind Rhyme und sein Team anfangs mehr oder weniger die Hände gebunden. Doch Amelia Sachs begibt sich in den Außendienst und kann so die eine oder andere Spur sichern. Ohne anfangs zu wissen, dass sich bereits der skrupellose Killer Jacob Swann an ihre Fersen geheftet hat. Aber nicht nur Sachs steht auf seiner Todesliste, auch die ambitionierte Staatsanwältin nimmt eine der oberen Plätze ein.

 

Währenddessen versucht der Leiter des Geheimdienstes alles, um die Ermittlungen von Rhyme und Sachs zu sabotieren. Bei diesem Handlungsstrang zeigt Jeffery Deaver gekonnt die Machenschaften und vor allem auch die Macht der Geheimdienste auf. Sowieso kann man den 10. Fall von Rhyme & Sachs problemlos als Politthriller bezeichnen, denn bei dem Mord, dem noch weitere folgen werden, sind die Strippenzieher die Geheimdienste, die scheinbar keine moralischen Grenzen mehr kennen und Patriotismus – hier eindeutig falsch verstandener – über alles stellen.

 

Gewohnt detailreich erzählt Jeffrey Deaver seinen Thriller, bei dem Spannung von Anfang an vorhanden ist. Gekonnt werden neue Spuren ausgelegt, der Fall nimmt unvorhersehbare Wendungen an und auch dieses Mal gelingt es dem Autor wieder hervorragend, die Auflösung des Falls bis zum Schluss hinauszuzögern und seine Leser selbst hierbei noch zu überraschen. Trotz seiner Liebe zum Detail gelingt es dem Autor problemlos, den Thriller sehr temporeich und abwechslungsreich zu erzählen und legt dabei wieder sehr viel Wert auf facettenreiche, interessante Charaktere.

 

Fazit: Auch der 10. Band von Rhyme & Sachs überzeugt mit einer hochspannenden, wendungsreichen und brandaktuellen Story.

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Frag die Toten

Linwood Barclay , Silvia Visintini
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.09.2013
ISBN 9783426213711
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Justin Targets Eltern sind verzweifelt. Der 22-jährige ist seit mehreren Tagen verschwunden, doch da der junge Mann es mit dem Gesetz nicht so genau nimmt, rufen seine Eltern nicht die Polizei, sondern engagieren das Medium Keisha Ceylon, um ihren Sohn aufzuspüren. Und tatsächlich, Keisha findet Justin, was die Eltern jedoch nicht ahnen, das Ganze war abgesprochen. Keisha und Justin waren nur auf das Geld aus, was Justins Eltern für das Auffinden ihres Sohnes gezahlt haben. Und auch der neueste Vermisstenfall scheint wieder eine sprudelnde Geldquelle für Keisha zu werden. Eine Frau ist verschwunden, ihr Ehemann und die Tochter bitten über das Fernsehen darum, dass Ellie Garfield unbeschadet zu ihnen zurückkommt. Gleich am nächsten Tag macht sich Keisha auf, um Wendell Garfield ihre Dienste anzubieten. Doch dann kommt alles vollkommen anders, als das Medium es sich das vorgestellt hat.

 

Keisha schlägt sich mehr schlecht als recht als Medium durchs Leben. Regelmäßig studiert sie die Todesanzeigen und verfolgt die Nachrichten im Fernsehen, immer auf der Suche nach ihrem nächsten Opfer. Und ihre Dienste lässt sie sich auch recht gut bezahlen. Wenn da nur nicht ihr Freund Kirk wäre, der das Geld schneller ausgibt, als Keisha es verdienen kann. Da sieht sie den Aufruf im Fernsehen von Wendell Garfield und seiner Tochter. Ein verzweifelter Ehemann, der seine Frau vermisst. Der perfekte Kandidat für Keisha.

 

Mit dem Schwindel von Justin und Keisha steigt Linwood Barclay in seinen Thriller ein, um dann zügig zum eigentlichen Fall, dem Verschwinden der Ehefrau von Wendell Garfield zu wechseln. Der Ehemann scheint verzweifelt, ruft stündlich bei der Polizei an und sorgt sich zudem um seine schwangere Tochter Melissa. Ein treusorgender Ehemann und besorgter Vater scheint es.

 

Anfangs ist die Story sehr packend, temporeich und fesselnd erzählt. Hinzu kommt, dass man sehr früh merkt, dass an der Geschichte um die vermisste Ellie Garfield und dem Verhalten von Wendell irgendetwas nicht so ganz stimmig ist. Geschickt legt Linwood Barclay einige falsche Fährten aus und fügt unvorhersehbare Wendungen ein, was das Spannungslevel lange auf hohem Niveau hält.

 

Doch mit der Zeit passieren die unterschiedlichsten Ereignisse, die ziemlich konstruiert wirken und man das Gefühl bekommt, dass der Autor die Geschichte damit nur aufgeschmückt hat, um sie in die Länge zu ziehen. Die Geschehnisse werden vorhersehbar, gerade auch wegen der Charaktere, die in ihrem Verhalten sehr berechenbar bleiben. Besonders der etwas tumbe Freund von Keisha entspricht so ganz dem gängigen Klischee des nutzlosen, autobegeisterten, arbeitsscheuen Rüpels, dem das Denken doch stellenweise recht schwer fällt. Doch trotz der Mängel an der Story versteht es der Autor gut, seinen Thriller kurzweilig zu erzählen.

 

Fazit: Anfangs ein sehr spannender, temporeicher Thriller, der jedoch bald vorhersehbar wird und durch die weiteren Geschehnisse stellenweise unglaubwürdig wirkt.

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226 Bibliotheken, 0 Leser, 5 Gruppen, 16 Rezensionen

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In der Schwebe

Tess Gerritsen , Andreas Jäger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 01.04.2001
ISBN 9783442353378
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Emma Watson, eine Medizinwissenschaftlerin, bereitet sich mit ihrem Team auf einen Flug zur Weltraumstation ISS vor. Doch zu dem geplanten Flug kommt es nicht, denn ein Wissenschaftler muss aus privaten Gründen dringend zur Erde zurückkehren und Emma soll seinen Platz einnehmen. Kaum auf der ISS angekommen, ist auch schon Emmas medizinisches Können gefragt, der Japaner Kenichi ist schwer erkrankt. Emma muss entscheiden, ob eine Evakuierung eingeleitet werden muss. Derweil breiten sich auf der ISS unbemerkt hochansteckende Mikroben aus.

 

Tess Gerritsen beginnt ihren zumeist hochspannenden Thriller mit einem rätselhaften Prolog, dessen Bedeutung einem erst im Verlauf des Romans bewusst wird. Nach diesem eindringlichen wie beklemmenden Einstieg wechselt die Autorin zu ihrer Protagonistin Emma, die sich mitten in den Vorbereitungen für ihre ISS-Mission befindet. Beruflich eigentlich schon mehr als genug Stress, muss sich Emma auch noch mit der bevorstehenden Scheidung von Noch-Ehemann Jack auseinandersetzen. Dieser, ein ehemaliger Weltraumwissenschaftler, arbeitet mittlerweile im hiesigen Krankenhaus als Arzt.

 

Ohne großes Vorgeplänkel steigt Tess Gerritsen sehr zügig in die Story ein und schnell ist auch bei „In der Schwebe“ klar, dass man es wieder einmal mit einem ausgefeilten, vielschichtigen Medizinthriller zu tun hat, in dem Tess Gerritsen ihr medizinisches Fachwissen verständlich vermittelt. Der Unterschied ist nur dieses Mal, dass die Story zum größten Teil auf der ISS spielt und das beschwerliche Leben auf der Weltraumstation schildert die Autorin detailreich und informativ, sodass man eine gute Vorstellung der wissenschaftlichen Arbeit auf der ISS erhält.

 

Durchgehend temporeich, sehr fesselnd und bestens recherchiert präsentiert die Autorin ihren Thriller. Tess Gerritsen führt Emma und ihre Kollegen dabei von einer Katastrophe in die nächste. Kaum hat die Crew ein lebensbedrohliches Problem identifiziert und sucht fieberhaft nach einer Lösung, setzt die Autorin gleich wieder einen obenauf und die nächste Katastrophe kündigt sich schon an. Somit ist atemberaubende Spannung garantiert, doch ab und an fragt man sich auch, wieviel die Crew auf der ISS noch alles erleiden muss. Und auch ihren Lesern verlangt die Autorin stellenweise einiges ab, denn der Krankheitsverlauf ähnelt dem des Marburg-Virus und Tess Gerritsen schildet dies sehr detailreich, was bedingt durch die Schwerelosigkeit stellenweise ziemlich eklig wird.

 

Fazit: Temporeicher und spannender Weltraum-Medizin-Thriller, vielschichtig und bestens recherchiert erzählt.

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Roter Engel

Tess Gerritsen , Klaus Kamberger
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Axel Springer AG Verlagsgruppe Bild, 01.01.2011
ISBN 9783942656092
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Während einer Nachtschicht in der Notaufnahme erscheint ein geistig verwirrter alter Mann. Noch bevor er abschließend untersucht werden kann, verschwindet der alte Mann wieder spurlos. Notärztin Toby Harper lässt der Fall keine Ruhe, zumal sie sich die Schuld am Verschwinden des Mannes gibt. Kurze Zeit später stirbt im Krankenhaus ein Patient, der die gleichen Symptome aufweist. Toby vermutet hier einen Zusammenhang und weist eine Obduktion an. Pathologe Daniel Dvorak stößt bei seinen Untersuchungen auf eine hochansteckende Krankheit und alle Spuren führen immer wieder zur Seniorenresidenz Brant Hill.

 

Toby Harper ist Mitte Dreißig, Single und kümmert sich neben ihrer Arbeit in der Notdienstaufnahme um ihre an Alzheimer erkrankten Mutter. Stress ist Standard bei der Notärztin und eigentlich hat die energische junge Frau kaum Zeit, sich auch noch um die rätselhaften Todesumstände der beiden alten Männer zu kümmern. Doch ihr Schuldbewusstsein wie ihr Gerechtigkeitssinn treiben sie voran. Selbst als ihr von allen Seiten plötzlich Steine in den Weg gelegt werden und nicht nur ihr Job, sondern ihr Leben bedroht wird, führt sie ihre Nachforschungen weiter. Tatkräftige Unterstützung erhält sie hierbei von Gerichtsmediziner Daniel Dvorak.

 

Tess Gerritsen schöpft bei ihrem Ärztethriller wieder aus den Vollen und man merkt auf jeder Seite, dass die Autorin selbst Ärztin ist und somit genau weiß, wovon sie schreibt. Der Thriller gestaltet sich von Anfang ziemlich spannend und lange Zeit auch sehr rätselhaft. Klar ist nur, dass alle Spuren immer wieder nach Brant Hill führen. Die hochansteckende Krankheit ist ebenfalls recht schnell identifiziert, allerdings bleibt lange Zeit unklar, wie die älteren Menschen daran erkrankt sein sollen, sowie wer detailliert hinter den Vorkommnissen steckt. Allerdings hat man als Leser schnell einen Verdächtigen im Visier, genauso wie die Notärztin selbst.

 

Neben der reinen Thrillerhandlung geht die Autorin auch ziemlich ausführlich auf das Privatleben von Toby Harper ein, welches der Notärztin im Verlauf der Story immer mehr über den Kopf zu wachsen droht. Hierdurch lernt man die resolute wie verletzliche Notärztin sehr gut kennen, aber auch die weiteren Charaktere sind gewohnt facettenreich beschrieben.

 

Fazit: Interessanter, komplexer und durchweg spannender Ärztethriller mit facettenreich beschriebenen Charaktere.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Todesnacht

James Hayman , Leo Strohm
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.03.2014
ISBN 9783442382729
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

An einem Abend im August bekommt die Ärztin Emily Kaplan noch spät Besuch von einer ihr unbekannten Patientin. Kurz darauf ist die junge Frau tot und Emily liegt schwerstverletzt im Krankenhaus. Von ihrem Vater alarmiert, fährt Detective Maggie Savage vom Portland Police Department sofort in ihren Heimatort Eastport, um ihrer besten Freundin Emily beizustehen, aber auch, um den Mörder der jungen Frau zu finden. Der zuständige Ermittler Sean Carroll lässt Maggie eher widerwillig an dem Fall mitarbeiten.  Und bald schon ist der Name des Mörders ermittelt, allerdings gibt es ein Problem: Eine Person diesen Namens existiert nicht.

 

James Hayman geht in seinem dritten Band um das Ermittlerteam Savage / McCab vom Portland Police Department etwas ungewohnte Wege. Einerseits weiß man bereits im Prolog den Namen des bis dahin zweifachen Mörders und kennt sein Motiv, zum anderen steht dieses Mal nicht Mike McCab im Fokus des Geschehens, sondern seine Kollegin Maggie. Allerdings ist auch schnell klar, dass Conor Riordan nur der Deckname für einen äußerst sadistischen Mörder ist. Wer sich wirklich hinter diesem Namen verbirgt, bleibt fast bis zum Schluss unbekannt.

 

Und dies wie auch die komplex angelegte Story halten die Spannung des Thrillers durchweg auf sehr hohem Niveau. Geschickt legt James Hayman einige falsche Fährten in Bezug auf die Identität des Mörders aus, die aber auch so clever erzählt werden, dass man seine Meinung im Verlauf öfter einmal revidiert. Der Serienmörder geht bei seinen Taten äußerst brutal, aber auch sehr zielgerichtet vor, scheint äußerst intelligent zu sein und versteht es bisher bestens, seine Identität zu verschleiern.  

 

Neben der fesselnden und temporeich erzählten Jagd nach dem Serienmörder erfährt man aber auch einiges über Detective Maggie Savage. Für diese wird der Fall mit der Zeit immer persönlicher. Und nicht nur deswegen, weil ihr beste Freundin Emily nur knapp dem Mordanschlag von Conor Riordan entgangen ist. Während ihres Aufenthaltes in Eastport lebt Maggie bei ihrem Vater, der Sheriff des kleinen Küstenstädtchens ist und gerade überlegt, ob er nicht noch für eine weitere Amtszeit kandidieren sollte.

 

Bei den ersten beiden Bänden stand Detective Mike McCab im Fokus des Geschehens, dieses Mal ist es klar Maggie Savage. Aber McCab ist während des Thrillers eigentlich immer präsent und im letzten Drittel des Thriller betritt der Detective auch persönlich die Thrillerbühne und unterstützt seine Partnerin tatkräftig bei deren – zumeist recht unkonventionellen – Ermittlungen.   

 

Fazit: Der 3. Band um das Ermittlerteam Savage/McCab überzeugt mit einer temporeichen und zumeist hochspannenden Story.

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