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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Chicagoland Vampires - Ein Biss zu viel

Chloe Neill
E-Buch Text: 402 Seiten
Erschienen bei e-book Egmont LYX, 10.01.2013
ISBN 9783802590450
Genre: Sonstiges

Rezension:

Erster Satz: Eine kühle Brise wehte an diesem Herbstabend durch die Stadt.

Ich habe voller Spannung auf Ein Biss zu viel gewartet. Im letzten Band der Reihe gab es eine schwere Veränderung. Ethan ist gestorben als er Merit retten wollte und diese ist von nun an ohne ihren Meister und Liebhaber. Das traurige Ende einer Achterbahnbeziehung. Einer Beziehung, die ein fester Bestandteil der Reihe war und die nun auseinander gerissen wurde. Ich war mir absolut nicht sicher ob die Reihe ohne Ethan ihren Standart halten kann. Am Anfang war ich auch ziemlich skeptisch, aber auch diesmal hat mich die Geschichte ziemlich schnell in seinen Bann gezogen.

In Chicago gehen seltsame Dinge vor sich. Der See und die Flüsse sind schwarz geworden und saugen die Magie aus der Stadt. Merit macht sich daran eine Lösung für dieses Problem zu finden und das nicht nur weil die Stadt den Vampiren die Schuld gibt. Als sich schließlich auch noch der Himmel rot färbt, steht fest das stärkere Mächte am Werk sind. Zusammen mit Jonah versucht Merit herauszufinden wer für das verrückt spielen der Elemente verantwortlich ist und stößt dabei auf eine schreckliche Wahrheit.

Die Geschehnisse sind wirklich sehr spannend. Diesmal geht es nicht um die Vampire, doch um sich selbst und die Stadt zu schützen, müssen sie herausfinden wer für all das verantwortlich ist und das obwohl ihnen der Zwangsverwalter des Presidiums im Nacken sitzt. Die Situation im Haus ist alles andere als entspannt. Malik ist ein guter Meister, doch ihm sind nahezu die Hände gebunden was Frank angeht. Dieser rationiert das Blut, ändert den Speiseplan und führt die Vampire des Hauses beinah in den Wahnsinn. Eine richtige Hass-Person der Gute. Es ist ziemlich deutlich das er alles versucht um das Haus schließen zu lassen und die anderen können nichts dagegen tun. Besonders auf Merit scheint er es abgesehen zu haben, was angesichts ihrer Rolle in den Ereignissen nicht verwunderlich ist.

Trotzdem konzentriert sich diese vorrangig darauf die Probleme der Stadt zu lösen. Sie ist noch immer in Trauer um Ethan und wehrt Jonahs Annäherungsversuche deswegen auch ab. Ich muss sagen, am Anfang war Jonah mit nicht ganz so sympathisch. Mittlerweile aber muss ich sagen, er ist wirklich ein guter Kerl und wäre mit Sicherheit auch ein guter Geliebter. Er versteht das Merit noch nicht so weit ist Ethan wirklich gehen zu lassen.

Die Aufklärung wer hinter der ganzen Sache steckt war ehrlich gesagt ein Schock. Ebenso wie das Ende des Buches. Obwohl ich ja schon vorgewarnt war, allerdings war ich mir nicht 100% sicher und war dementsprechend überrascht. Wer das Buch gelesen hat wird wissen was ich meine. Die Karten sind noch einmal völlig neu gemischt worden und es scheint als würde der sechste Band zum ersten Mal nicht in Chicago spielen.

Fazit

Ich war skeptisch und mir nicht sicher ob die Reihe ohne Ethan wirklich ihren Standart würde halten können. Völlig unbegründet wie sich herausstellte. Merit hat bewiesen das sie mittlerweile in ihre Aufgabe als Hüterin hineingewachsen ist und dies auch ohne Ethan schafft. Gegen Ende wurden wieder alle Karten neu gemischt und ich bin wirklich sehr gespannt wie es weitergehen und wo das alles hinführen soll. Vor allem die Zukunft des Hauses ist absolut nicht sicher.

5/5 Sternen

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(187)

457 Bibliotheken, 6 Leser, 5 Gruppen, 70 Rezensionen

dystopie, liebe, reb, kyria, andrea schacht

Kyria & Reb - Die Rückkehr

Andrea Schacht
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei INK, 10.01.2013
ISBN 9783863960384
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Satz: Ein mutiertes Virus aus den Labors der Biowaffenproduzenten hat 1975 eine ungeheuerliche Pandemie ausgelöst, ber der ein Drittel der Menschheit, vor allem Männer, zugrunde gingen.

 Gute Neuigkeiten für jeden bei dem das lesen des ersten Bandes schon lange her ist. Am Anfang des Buches wird noch einmal alles wiederholt. Die Kultur, wie sie entstanden ist, die politischen Begebenheiten und auch die Geschehnisse aus dem ersten Band werden noch einmal grob erklärt. So wird einem das Wichtigste nochmal in Erinnerung gerufen und man kann frischen Mutes los legen. Die Geschichte geht auch da los wo sie in Bis ans Ende der Welt geendet hat. Kyria wird mit falscher ID zurück in NuYu eingeschleußt und da ihre Mutter ihr nicht glaubt, taucht sie mit Hilfe von Cam und der Amazonen Chefin Maie unter. Als Bäckereiverkäuferin bei Maies Schwester versucht sie unauffällig heraus zu finden wer hinter dem Mord ihres Vater steckt.

 Während Kyria der gefährlichen Wahrheit langsam auf die Spur kommt, versucht Reb sich einen Namen als Wagenlenker zu machen, bis er schließlich in NuYu landet und sich der Suche anschließt.

 Reb hat mich auf den ersten 200 Seiten teilweise wirklich enttäuscht. Obwohl er Kyria versprochen hat nach zu kommen und ihr bei der Suche zu helfen, wendet er sich von ihr ab und widmet sich lieber seiner Karriere als Wagenlenker. Wirklich traurig nachdem was zwischen den beiden passiert ist, aber aufgrund von Rebs Vergangenheit jetzt auch nicht wirklich überraschend. Es fällt ihm halt schwer sich wirklich auf jemanden ein zu lassen und bis er endlich gemerkt das er Kyria liebt, vergeht schon einige Zeit.

 Der Plot gefiel mir diesmal sogar noch besser. Es war schön die Welt außerhalb von NuYu kennenzulernen, doch in Die Rückkehr taucht man noch einmal ein Stückchen tiefer in die Gesellschaft ein. Es geht zwar ein bisschen langsam los, aber danach hat mich das Buch nicht mehr los gelassen. Stück für Stück setzt sich das Puzzel zusammen und enthüllt das Bild das alles verändern wird. Besonders gefallen hat mir auch die Beziehung von Kyria zu ihrer Mutter Isha. Nicht nur lernt man letztere besser kennen, es wird auch endlich eine richtige Mutter-Tochter Beziehung aufgebaut die mich sehr oft zum schmunzeln gebracht hat.

 Auch auf die Wagenrennen darf man als Leser diesmal einen genaueren Blick werfen und dabei wird klar, man kann nicht jeden Mann unterdrücken. Bei den Wagenrennen sind die wahren Männer, jene die nicht mit Medikamenten zurecht gestutzt werden. Der Untergrund spielt auch diesmal eine große Rolle, jedoch eher im Hintergrund.

 Wenn ich richtig informiert bin, war diese Reihe am Anfang als Trilogie gedacht gewesen. Dennoch hat es die Autorin geschafft der Reihe ein zufriedenstellendes Ende zu geben.

Fazit

 In Die Rückkehr kommen die Dinge zu einem Ende. Kyria kehrt in ihre Heimat zurück um den Mord an ihrem Vater aufzulösen. Mit der Hilde von Cam und Maie gelingt es ihr einige Dinge ans Tageslicht zu bringen, doch vergisst sie Reb niemals. Die Beziehung der beiden ist ein auf und ab und lange Zeit ist nicht sicher wo es schließlich endet. Dennoch hat mir dieser Band sehr gut gefallen. Er war spannend, hat mich mitgerissen und nicht mehr los gelassen. Ein gelungenes Ende für diese Reihe.

5/5 Sternen

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(80)

191 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

dystopie, liebe, fantasy, adelice, cocoon

Cocoon - Die Lichtfängerin

Gennifer Albin , Jakob Schmidt
Fester Einband: 356 Seiten
Erschienen bei INK, 11.10.2012
ISBN 9783863960285
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Satz: Sie kamen in der Nacht.

Was mir bei Cocoon als erstes ins Auge sprang, war natürlich das wunderschöne goldene Cover.  Jetzt nach dem lesen weiß ich das dieses Mädchen wenig mit der Protoganistin Adelice gemein hat, abr die goldenen Fäden passen durchaus. Trotzdem passt das englische Cover eindeutig besser zum Inhalt, aber darum gehts ja nicht. Ich fand auch die Kurzbeschreibung sehr interessant, doch ich hatte nicht damit gerechnet eine derart komplexe Welt vorzufinden.

Am Anfang erscheint alles noch einfach und man sieht und erfährt nicht sehr viel von der Welt. Adelice hat ein ganz gewöhnliches Leben, zumindest bis ihre Eltern im Alter von 8 herausfinden, das sie weben kann. Von da an tun sie alles um ihrer Tochter beizubringen ihre Gabe zu verbergen, denn wenn sie dies nicht tut, wird sie einberufen. Trotz aller Bemühungen geschieht es am Schluss aufgrund eines kleinen Fehlers dennoch: Adelice wird berufen und eine Webjungfer werden. Doch aufgrund von dem was ihre Eltern taten, gestaltet sich für sie der Einstieg sehr schwer, zumal sie nicht blind ist wie all die anderen Mädchen.

Gleich am Anfang begegnet sie Jost, dem einzigen der durchblicken lässt das er mit ihr mitfühlt und weiß was für Dinge im Konvent ablaufen. Er warnt sie sich dumm zu stellen, ansonsten könnte dies schreckliche Konsequenzen für sie nachziehen. Adelice hat jedoch ein unbeschreibliches Geschick dafür sich in Schwierigkeiten zu bringen und so lernt man immer mehr der Schattenseiten kennen. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel von der Tätigkeit der Webjungfern beibringen, denn ich selbst fand es sehr spannend das im Laufe des Buches zu erfahren. Nur so viel: Ohne die Webjungfern, würde Arres im Chaos versinken.

Schon von Anfang an ist klar das Adelice ein besonderes Talent besitzt. Sie kann das Gewebe sehen und ohne einen Webstuhl weben. Eine besondere Gabe die nur sehr wenige Webjungfern besitzen. Einzig und allein deswegen ist sie noch am Leben, weil sie der Gilde von großem Nutzen sein kann. Wie groß dieser wirklich ist, erfährt auch Adelice erst im Laufe der Geschichte.

Ich habe die Geschichte wirklich mit Spannung verfolgt. Die meiste Zeit fragte ich mich, ob es sich hierbei wirklich um eine Dystopie handelt, für mich laß sich das nämlich wie ein High Fantasy Roman. Irgendwann jedoch knüpfte die Autorin die Verbindung zu unserer Welt und ab da war es noch interessanter als vorher.

Dank einem spannenden Plot und absolut liebenswerten Charakteren, habe ich das Buch ziemlich schnell verschlungen. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, doch leider ist das eine kleine Dreiecksbeziehung die im Folgeband wohl noch schlimmer wird. Allerdings hat die Autorin diese so eingebaut, das sie nicht im Vordergrund der Geschichte steht.

Das Ende hat mich ziemlich atemlos zurück gelassen und ich freute mich schon darauf in Englisch weiterzulesen. Leider erscheint selbst in Englisch der zweite Band erst Ende Oktober. Heißt wohl ich werde mich noch ein wenig gedulden müssen. Sehr schwer, wenn man bedenkt was zum Ende hin geschehen ist und wie es die Dinge verändert hat.

Fazit

Cocoon - Die Lichtfängerin ist eine Dystopie mit einem komplexen Weltentwurf und kleinen Fantasyelementen. Mich hat das Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen und ich fand es wahnsinnig interessant mehr über die Arbeit der Webjungfern, die Welt, die Gilde und all die kleinen Dinge zu erfahren. Es gibt wirklich sehr viele Dinge zu entdecken und das Ende ist absolut gemein wenn man nicht sofort weiterlesen kann.

5/5 Sternen

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(15)

31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

dämon, hexe, romantic fantasy, hexen, magier

In den Armen des Dämons

Carolyn Jewel , Lothar Woicke
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 18.06.2012
ISBN 9783442379231
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(351)

740 Bibliotheken, 16 Leser, 11 Gruppen, 53 Rezensionen

fantasy, london, engel, ratten, uralte metropole

Lycidas

Christoph Marzi
Flexibler Einband: 861 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 01.12.2004
ISBN 9783453530065
Genre: Fantasy

Rezension:  
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866 Bibliotheken, 10 Leser, 6 Gruppen, 181 Rezensionen

dystopie, klone, klon, beta, rachel cohn

BETA

Rachel Cohn , Bernadette Ott
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.02.2013
ISBN 9783570161647
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Satz: Sie will mich kaufen.

Elysia ist ein Klon. Sie wurde geschaffen um den Menschen auf der Insel Demesne zu dienen. Da Demesne ein künstlich erschaffenes Paradies für die Schönen und Reichen ist, brauchen die Bewohner als Bedienstete Klone, denn normale Menschen verfallen dem Klima und der Atmosphäre der Insel und wollen nicht arbeiten. Verständlich, wenn man bedenkt das selbst die Luft und das Wasser zu etwas besonderem gemacht wurden. Demesne erfüllt alle Wünsche nach einer angenehmen und ruhigen Umgebung. Auch Elysia muss, nachdem sie gekauft und einen neuen Besitzer gefunden hat, gestehen das Demesne wirklich ein Paradies ist.

Die Frau des Governors kaufte sie als Ersatz für ihre älteste Tochter und als Spielgefährtin für ihren Sohn Ivan und ihre Tochter Liesel. Wie es sich für einen anständigen Klon gehört, erfüllt Elysia ihre Aufgaben mit bravour. Sie strengt sich besonders an weil sie die erste Teenager Beta ist und einen guten Eindruck hinterlassen muss. Man behandelt sie wie ein Familienmitglied und erwartet von ihr absoluten Gehorsam. Also das Gegenteil von dem was ein Teenager normalerweiße ist. Elysia spielt mit Liesel, hilft Ivan beim trainieren und hängt mit ihm und dessen Freunden ab. Oder aber sie ist mit der Frau des Hauses einkaufen oder wird stolz herumgeführt damit auch ja jeder sieht das die Frau des Governors die erste war, die eine Teen Beta besitzt hat.

Dabei sind vor allem Elysias Gedanken sehr interessant. Am Anfang sind es die Gedanken einer emotionslosen Beta die in Situationen genau so reagiert, wie es ihr Chip sagt. Doch im Laufe der Geschichte, merkt man wie sich ihre ganz eigene Persönlichkeit langsam entwickelt. Sie beginnt Fragen zu stellen, will mehr als das wissen was auf ihrem Chip gespeichert ist und doch tut sie es mit äußerster Vorsicht. Sie weiß genau, sollte irgendeiner der Menschen auf Demesne, jemals den Gedanken haben sie könnte ein defekter Klon sein, würde sie sich schneller auf der Krankenstation wiederfinden als ihr lieb wäre. Defekte Klone werden seziert und ausgelöscht. So ein Schicksal möchte Elysia nicht erleiden.

Es dauert nicht lange bis sie bemerkt das auf der Insel noch etwas weiteres vor sich geht. Die Leute flüstern von einer Revolte. Einer Revolte der defekten Klone und anfangs kann Elysia gar nicht verstehen weshalb die Klone so etwas tun sollten. Doch im Laufe der Zeit wird ihr immer mehr bewusst, das die Klone wie Sklaven behandelt werden. Als sie sich dann in den jungen Tahir verliebt, wird ihr Kampfgeist geweckt und sie ist entschlossen dem Leben auf Demesne zu entfliehen. Doch natürlich verläuft im Leben nicht immer alles so wie gewünscht.

Ich war von Anfang an von Beta fasziniert. Zwar erfährt man nicht viel über die Welt außerhalb von Demesne oder gar über die Water Wars, doch selbst die kleine Insel verbirgt sehr viele Geheimnisse. Zusammen mit Elysia lernt man das Leben unter den Reichen und Schönen kennen und wird damit vor allem auf die vielen fortschrittlichen Erfindungen gestoßen. Es scheint fast so, als hätte man auf dieser Insel die Natur selbst bezwungen.

Auch die Welt der Klone ist wahnsinnig interessant und durch die Sichtweise des Buches, findet man sich mittendrin. Elysia ist ein Charakter der sich nach und nach entfaltet und dann nichtmehr weg zu denken ist. Als sie Tahir kennenlernt und ihm näher kommt, scheint sie völlig aufzublühen und man erkennt das Mädchen das sie einmal werden könnte. Natürlich wäre da auch noch der geheimnissvolle blonde Mann den Elysia immer im Wasser sieht und der die große Liebe ihrer First gewesen sein muss.

Ich dachte ja eigentlich das sich alles um Elysia und diesen geheimnissvollen Mann drehen würde, doch diesen lernt man erst gegen Ende des Buches kennen und ob er in den weiteren Bänden eine Rolle spielen wird ist nicht klar. Zumindest wenn man das Ende von Beta bedenkt. Gerade diese Entwicklung finde ich sehr gut gelungen, denn so weiß man absolut nicht was in Sachen Liebe weiter passieren wird. Finden Tahir und Elysia zusammen oder kommen Alex und Elysia trotz der Umstände zusammen?

Fazit

Beta hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Elysia ist am Anfang eine folgsame Beta die überwältigt ist von der Schönheit ihrer Welt und den Menschen in ihrer neuen Familie. Doch im Laufe der Geschichte entfaltet sich ihre eigene Persönlichkeit. Sie empfindet Gefühle, kann die Speisen der Menschen schmecken obwohl ihr dies eigentlich unmöglich sein müsste und vor allem begreift sie endlich das nicht alles auf Demesne so schön ist wie es anfangs schien. Außerdem ist da noch der geheimnissvolle Fremde der die große Liebe ihrer First zu sein scheint und der auch sie fasziniert, auch wenn sie ihn nur im Wasser sieht.

Das Ende des Buches hält eine spannende Wendung bereit und ich bin wirklich gespannt wie es danach weitergehen soll.

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

thriller, abenteuer, cia geheimnisvolle energie, naturkatastrophen, seebeben im pazifik

Im Dreieck des Drachen

James Rollins , Alfons Winkelmann
Flexibler Einband: 636 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.11.2012
ISBN 9783442378227
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Erster Satz: Am Tag der Sonnenfinsternis verließ Doreen McCloud eilig das Starbucks.

Nachdem ich James Rollins Buch Sub Terra gelesen habe, stand für mich fest das ich weitere Bücher des Autors lesen würde. Dabei kam es mir gerade recht, das Blanvalet Im Dreieck des Drachen neu auflegte, noch dazu mit so einem tollen Cover. Die ersten vierzig Seiten des Buches sind aus drei verschiedenen Perspektiven geschrieben Einmal aus Doreen's Sicht in San Francisco, die von Jimmy Pomautuk, der sich auf der Inselkette der Aleuten in Alaska aufhält und zu guter letzt aus der Sichtweise von Jeffrey Hessmire, der sich zusammen mit Präsident Bishop in Guan aufhält.

Anfangs fand ich das sehr verwirrend. So viele Charaktere und so viele verschiedene Sichtweisen, doch schnell stellte sich heraus, das diese drei Charaktere dem Leser ein umfassenden Bild von der Katastrophe die mit der Sonnenfinsternis einherging liefern sollte. San Francisco wird von heftigen Erdbeben erschüttert, ebenso wie Guan und die Inselkette der Aleuten wird vom Meer verschluckt. Man ist hautnah dabei als diese drei Leben ausgelöscht werden, doch das entscheidende Ereigniss, ist der Absturz der Air Force One mit dem Präsidenten an Bord.

Es dauert nicht lange da lernt man Karen, eine Anthropologin, ihre Freundin Miyuki - ebenfalls Wissenschaftlerin, sowie Jack und seine Crew der Deep Fathom kennen. Jack befindet sich mit seinem Tauchboot, der Nautilus, gerade auf einem Tauchgang um ein gesunkenes Schiff zu finden das mehrere Tonnen Gold an Bord gehabt haben soll als es unterging. James Rollins weiß wirklich wie er den Leser fesseln kann. Die Beschreibung der Unterwasserwelt und die Bedienung des Tauchbootes haben mich sofort faszinert und gefesselt. Dazu kommt noch, das Jack und seine Crew mir sofort sympathisch waren und ich die Geschehnisse um diese Gruppe mit allergrößter Freude beobachtet habe. Da die Deep Fathom als Bergungsschiff eingetragen ist, wird sie zu der Absturzstelle der Air Force One gerufen um dabei zu helfen die beiden Blackboxes des Flugzeuges zu bergen. Nur ungern nimmt sich Jack dieser Aufgabe an. Er hat die Brücke zu seinem alten Leben bei den Navy SEALS alle abgebrochen und ist nicht sehr erpicht darauf diese wieder aufzubauen. Jedoch bleibt ihm keine andere Wahl.

Beim erkunden der Absturzstelle, entdeckt Jack eine geheimnissvolle Kristallsäule mit merkwürdigen Eigenschaften und eingeritzten Hieroglyphen.

Während Jack im Zentralpazifischen Becken diesen unglaublichen Fund macht, haben die Beben in Japan etwas anderes zu Tage geführt. Vor der Küste von Yonaguni, in der unmittelbaren Nähe von Okiwana, hat das Meer zwei steinerne Pyramiden zusammen mit einer ganzen versunken Stadt an die Oberfläche gebracht. Karen, deren Urgroßvater die Theorie aufgestellt hatte, das es einen weiteren, verschollenen Kontinenten gegeben hat, zieht mit ihrere Freundin Miyuki los um die Ruinen zu erkunden und stößt dabei auf eine unglaubliche Entdeckung. Nachdem die beiden ins Innere der Pyramide geflohen sind, entdecken sie unterirdisch einen Raum an dessen Decke ein Sternensystem zu entdecken ist und an dessen Wänden die gleichen Hieroglyphen zu finden sind wie an Jacks Säule - zusammen mit einem weiteren Kristall der sein Gewicht zu verändern scheint. Mithilfe von Miyukis Wundercomputer der mich sehr an Kit aus der Nightrider Serie erinnert - Gabriel ist ebenso eine künstliche Intelligenz wie Kit es ist - machen die beiden Frauen sich daran die Zeichen langsam zu übersetzen. Doch so einfach ist das nicht.

Irgendwann im Laufe des Buches stoßen die beiden Teams aufeiannder, doch das dauert eine ganze Weile.

Allerdings geht es nicht nur um die historischen Entdeckungen. Nein, es geht auch um einen Krieg und um eine Einheit von skrupellosen Männern die alles daran setzen Jack auszuschalten. David Spangler ist einer von Jacks ehemaligen Teammitgliedern und wohl der Mensch auf Herzen, der Jack am meisten hasst. Jack bekam den Platz im Shuttle Atlantis der eigentlich David zugestanden hatte und zudem waren Jack und Davids Schwester Jennifer liiert. Jennifer starb beim Absturz der Atlantis und Davids Groll auf Jack schreckt vor nichts zurück. Als er also den Auftrag erhält, den Absturz der Air Force One so aussehen zu lassen als wäre es Sabotage der Chinesen gewesen, ergreift er die Möglichkeit und versucht im gleichen Atemzug Jack, der ja an der Bergung des Flugzeuges beteiligt ist, ein für allemal aus dem Weg zu räumen.

Der neue Präsident hat Erfolg und schon wenig später sprechen die USA eine Kriegserklärung gegen China aus. Man bekommt diesen Krieg nur am Rande mit, aber es reicht um einen einen eiskalten Schauer zu verursachen. Die Crew um den neuen Präsidenten herum und Davids Teammitglieder... das waren die Sichtweisen auf die ich gerne hätte verzichten können. Wie kann ein Mensch nur derart skrupellos und widerwärtig sein? Wie kann man sich darauf freuen unschuldige Zivilisten zu töten, nur weil diese einem auf den Nerv gehen? David ist ein absolut widerwärtiger Mann und ich habe oftmals wirklich gezittert, vor Sorge er könnte Erfolg haben.

In Im Dreieck des Drachen geht es also nicht nur um eine Entdeckung die die ganze Welt gefährden könnte, sondern auch um die großen Mächte die nichts besseres zutun haben als einen Krieg zu fechten und einer Truppe von Soldaten, die bereit sind den Rachedurst ihres Anführers zu stillen.

Eine sehr spannende Mischung die mich nichtmehr losgelassen hat. Die 600 Seiten sind wie im Rausch an mir vorbei geflogen. Mit Charakteren die einem ans Herz wachsen und einem Plot der einen mitreißt und fesselt, hat James Rollins wieder ganze Arbeit geleistet. Auch an eine kleine Liebesgeschichte hat der Autor wieder gedacht, die sich jedoch sehr dezent im Hintergrund entfaltet und die Geschichte an sich nicht beeinflusst. Wie gut er so etwas einbauen kann, hat mich schon in Sub Terra beeindruckt.

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Fazit
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Ein absolut spannendes Buch das sowohl viele historische Geschichten, als auch wissenschaftliche Aspekte bietet. Ich liebe die Charaktere. Sie haben viele Facetten, sind interessant und liebenswürdig. Ja selbst Gabriel, der KI hat es mir angetan. Was ich an Büchern dieser Art liebe, ist die Tatsache das man beim lesen wahnsinnig viel lernt. Vor allem für jemanden wie mich - ich liebe Geschichten anderer alter Völker - hat James Rollins hier wieder einen richtigen Leckerbissen geboten.

Obwohl das Buch doch viele mythische Aspekte hat, erscheinen diese durch die wissenschaftlichen Teile des Buches, vollkommen real und keineswegs an den Haaren herbegezogen. Man hat das Gefühl, als könnte es so etwas tatsächlich geben. Allein das ist ein Erfolg auf ganzer Linie. Ich freue mich auf weitere Bücher des Autors. Eines habe ich noch hier liegen, ein anderes wird im Juli ebenfalls neuaufgelegt und ihr könnt euch sicher sein das dieses ebenfalls in meinem Regal landen wird ;-)

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184 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

dystopie, weltall, kieran, waverly, weltraum

Sternenfeuer - Vertraue Niemanden

Amy Kathleen Ryan ,
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.12.2012
ISBN 9783426653272
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Satz: Seth Ardvale wusste nicht, was ihn geweckt hatte.

Auf der Empyrean leben nach dem Angriff der New Horizon keine Erwachsenen mehr. Dank Waverley's und dem Einsatz der anderen, sind die Mädchen zurück auf ihr Heimatschiff gekommen, doch die Eltern die den Angriff überlebt haben, mussten sie auf der New Horizon zurück lassen. Oberstes Ziel der Gruppe ist es nun, die Überlebenden zu befreien, doch die New Horizon ist Millionen Jahre vor ihnen und das beschleunigen der Antriebe, birgt schwere gesundheitliche Risiken.

Seth sitzt in einer Arrestzelle und Kieran hat wieder das Kommando über das Schiff übernommen. Doch seine religiösen Ansichten stoßen vor allem bei den älteren Mädchen auf Ablehnung, denn diese haben auf der New Horizon nur zu deutlich gesehen was so etwas anrichten kann. Zwischen Kieran und Waverley tut sich eine Kluft auf die immer größer wird und dafür sorgt das die beiden sich letztendlich komplett entzweien. Von der Liebe, die man am Anfang des ersten Bandes zwischen den beiden gesehen hat, ist nichts mehr übrig. Die Erlebnisse haben beide unwiderruflich verändert.

Die Rollen sind hier wirklich vertauscht. Wollte Kieran im ersten Band noch ein guter Anführer sein, so entwickelt er sich in Vertraue niemandem immer mehr zu einem Diktator der Leute in die Brig werfen lässt wie es ihm gefällt. Er verheimlicht Dinge, behält die ganze Verantwortung für sich und die meisten seiner Beweggründe, enden damit das er Angst hat noch einmal einer Meuterei entgegen zu sehen die er diesmal nicht überlebt. Er misstraut Seth abgrundtief und als dieser aus seiner Arrestzelle entkommt, handelt er oftmals aus Angst und schiebt Seth die ganze Schuld zu. Schnell wird klar das auf der Empyrean ein Saboteur ist und das dieser nicht zurück schreckt kleine Kinder zu töten. Seth tut was er kann um den Mann aufzustöbern und kommt ihm damit mehr als einmal in die Quere und muss die Konsequenzen tragen. Währenddessen ist Kieran damit beschäftigt seine Position zu sichern und ist alles andere als begeistert davon als Waverley öffentlich vor allen anderen für eine Wahl stimmt.

Ein Zentralrat wird gebildet und schränkt Kieran in seiner Handlungsposition ein, doch das hält ihn nicht lange auf. Auch Waverley hat sich drastisch verändert. Sie will Rache für das was ihnen angetan wurde und versinkt immer weiter in diesem Sumpf der Gewalt. Die Geschehnisse spitzen sich immer weiter zu, bis Kieran Friedensverhandlungen zustimmt.

Ich fand den ersten Band der Reihe schon sehr gut, doch Vertraue niemandem toppt das eindeutig noch. Der Plot ist spannender, die Charaktere absolut unberechenbar. Man weiß nie was sie als nächstes tun werden. Sie wechseln zwischen Gut und Böse hin und her. Einzig Seth scheint begriffen zu haben das Rache und Gewalt nicht die Lösung des Problems sind, doch er ist offiziel ein Verräter und kann sich kein Gehör verschaffen.

Das Ende ist dramatisch und mischt die Karten noch einmal komplett neu. Ich kann wirklich nicht sagen wie es als nächstes weitergehen wird und schon gar nicht, ob die Schiffe die New Earth überhaupt erreichen werden oder ob sie sich gegenseitig töten.

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Fazit
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Vertraue niemandem hat mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt. Die Charaktere sind unberechen- und wandelbar. Hier gibt es niemanden der absolut Gut oder absolut Böse ist. Eine wirklich gelungene Fortsetzung mit einem Ende das noch einmal völlig neue Vorraussetzungen und Möglichkeiten schafft.

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832 Bibliotheken, 12 Leser, 7 Gruppen, 79 Rezensionen

vampire, liebe, feen, camp, werwölfe

Shadow Falls Camp – Erwacht im Morgengrauen

C.C. Hunter , Tanja Hamer
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 19.12.2012
ISBN 9783841421289
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Satz: "Du musst es aufhalten, Kylie."

Wilkommen zurück im Shadow Falls Camp! Kylies Geschichte geht in die nächste Runde. Erwacht im Morgengrauen beginnt schon spannend. Bei einem Ritual der Vampire trinkt Kylie Blut und zu ihrem Entsetzen schmeckt es ihr sogar. Natürlich kommt die Frage auf ob sie womöglich ein Vampir ist, doch ihre Körpertemperatur ist selbst einige Tage danach doch die gleiche. Außerdem wäre da noch der Geist einer Frau die Kylie immer wieder bittet jemandem zu helfen. Leider sind Geister nicht darin sich auszudrücken und so weiß Kylie bis zum Ende hin nicht worum es geht oder wen sie retten soll. Sie weiß nur das es jemand ist der ihr nahesteht.

Kylie hat es in diesem Band wirklich nicht einfach. Irgendetwas geht mir ihr vor. Sie verändert sich. Es scheint fast so als hätte sie von heute auf morgen einen Wachstumsschub. Außerdem verändern sich ihre Kräfte. Sie wird schneller und stärker, sie hört viel besser als vorher. Doch all diese Veränderungen scheinen zu kommen und zu gehen wie sie wollen und obwohl es diesmal viele Hinweise und Vermutungen gibt, weiß noch immer niemand was genau Kylie ist. Nichts passt zusammen und die Situation belastet sie noch mehr als im ersten Band. Selbst Daniel kann ihr nicht weiterhelfen, denn er selbst ist adoptiert und hat erst mit 18 Jahren Veränderungen an ihm bemerkt. Bis zu seinem Tod hat er nicht herausgefunden was er ist. Ihn quälten die gleichen Fragen wie nun Kylie. Die einzige Möglichkeit die Wahrheit heraus zu finden, ist Daniels Adoptiveltern zu finden und über diese vielleicht seine leiblichen Eltern. Doch Kylie hat nicht viele Hinweise und selbst mit Hilfe eines Privatdetektives ist es alles andere als einfach ihre Großeltern zu finden.

Auch die Geistersache läuft nicht gut. Jeden Tag zum Morgengrauen wird sie von der Kälte der Geisterfrau geweckt, doch zeigen tut diese sich nur selten. Kylie tappt im Dunkeln. Sie weiß nur das jemand den sie liebt sterben wird und obwohl sie immer wieder versucht der Frau Informationen zu entlocken, kommt sie einfach nicht weiter. Als ob das alles nicht schon genug wäre, geht auch in ihrem Liebesleben alles drunter und drüber. Immer wieder bekommt sie Briefe von Lucas oder sie träumt von ihm. Jedesmal bekommt sie ein schlechtes Gewissen, denn eigentlich hat sie etwas mit Derek am laufen, auch wenn die beiden nach wie vor nicht richtig zusammen sind. Kylie zögert noch und das tut ihrer Beziehung zu Derek nicht gut. Das und die Tatsache das dieser ihre Gefühle fühlen kann wenn sie in der Nähe ist und somit unweigerlich mitbekommt, das sie sich zu Lucas hingezogen fühlt. Doch dieser ist weg und Kylie bemüht sich wirklich darum ihn zu vergessen und sich richtig auf Derek einzulassen. Alles nicht so einfach wie es scheint.

Und dann wäre da natürlich noch der Eindringling der den Wald immer wieder zum verstummen bringt und bei dem sie sich sicher ist, das es sich um einen Vampir handelt. Was ich etwas verwirrend fand, ist das der Wolf der am Anfang des Buches eine Rolle zu spielen scheint, später überhaupt nichtmehr vorkommt oder gar erwähnt wird. War er nun ein zahmer Wolf? Es scheint als hätte die Autorin diesen Part der Geschichte komplett vergessen. Man kann nicht gerade behaupten, das Erwacht im Morgengrauen einen roten Faden gehabt hätte. Es gibt sehr viele Aspekte und sie alle scheinen wichtig. Alle zusammen ergeben den Plot in diesem Band und ich fand das wirklich gut gemacht. Es wurde kein einziges Mal langweilig und die Autorin hat spannende Situationen wirklich sehr geschickt eingebaut.

Auch die Liebesgeschichte entwickelt sich nun endlich in die von mir gehoffte Richtung und ich bin wirklich gespannt wie es in den nächsten Bänden weitergeht. Vor allem weil es den Anschein hat als würde Kylie bei der Suche nach ihrer wahren Art endlich vorwärts kommen.

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Fazit
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Erwacht im Morgengrauen hat mir wahnsinnig gut gefallen. Es hat mir ziemlich schnell ins Gedächtniss gerufen weshalb ich den ersten Band der Reihe so gemocht habe. Es geht spannend weiter. Kylie versucht weiterhein heraus zu finden zu welcher Art sie gehört und es scheint als würde sie ganz langsam Fortschritte machen. Ihr Liebesleben ist noch immer ein einziges Chaos, entwickelt sich aber endlich in die von mir gehoffte Richtung und natürlich wären da noch der Eindringling und die Geisterfrau die es einfach nicht schafft sich richtig auszudrücken. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

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62 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

vampire, fantasy, magie, hexe, magiegeborene

Das dunkle Volk - Eishauch

Yasmine Galenorn , Kerstin Winter
Flexibler Einband: 486 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.09.2012
ISBN 9783426511169
Genre: Fantasy

Rezension:

Erster Satz: Myst führte ihr Volk in die Schatten, und dort verbarg es sich in den Tiefen der Legenden.

Hier ist er nun also, der zweite Band um Cicely und den Indigo-Court. Ich bin ganz ehrlich, eigentlich wollte ich das Buch nicht lesen. Mondschein gefiel mir zwar, aber es war teilweise sehr verwirrend und einige Dinge hätte die Autorin besser und ausführlicher erklären müssen um Missverständnisse zu verhindern. Zwar fand ich die Geschichte gut, aber ich hatte nicht das Bedürfnis umbedingt weiterzulesen. Jetzt bin ich froh das ich Eishauch doch gelesen habe, denn es ist bei weitem besser als sein Vorgänger.

Noch immer ist die Situation kritisch. Myst geht auf die vollen und macht jetzt offen Jagd auf die Bürger von New Forest. Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen mit etlichen Toten. Die einzige gute Wendung ist, das die Vampirfeen durch das Virus das im ersten Band verteilt wurde, nichtmehr in die Sonne gehen können und die Bewohner so zumindest am Tag vor ihnen sicher sind. Der Winter und damit Myst halten New Forest und die Umgebung fest in ihren Klauen und es ist nichtmehr auszuschließen, das Myst eine erneute Eiszeit einläuten könnte.

Cicely ist noch immer fest entschlossen Grieve zu retten und ist dafür sogar bereit die Vampire zu hintergehen. Doch dann kommt alles anders und plötzlich muss sie sich entscheiden.

Die Geschichte ist teilweise zwar noch immer leicht verwirrend, aber es ist schon viel besser als im ersten Band. Außerdem ist dieser um einiges interessanter und spannend, denn er knüpft direkt an die Geschehnisse aus Mondschein an und es ist somit keine Anlaufzeit dabei. Es geht sofort in die Vollen und das fand ich richtig gut. Der Großteil der Geschichte dreht sich diesmal und Grieve und Cicelys Vergangenheit. Einige Dinge kommen ans Tageslicht, endlich lernt sie ihren Vater kennen und am Ende ändern sich die Dinge noch einmal komplett.

Eine wirklich gelungene Fortsetzung mit einem Ende, das einen dazu verlockt weiter zu lesen. Vielleicht eine Reihe die von Band zu Band besser wird, aber das werden wir erst sehen wenn der dritte Band erschienen ist.

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Fazit
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Im Gegenteil zum ersten Band, ist Eishauch schon viel geordneter und weniger verwirrend. Es geschehen zwar immernoch viele Dinge auf einmal, doch diesmal ist es leicht den Überblick zu behalten. Cicely konzentriert sich vor allem auf ihre Vergangen und Grieves Rettung und bringt damit Dinge ins rollen, die alle vernichten könnten.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

fantasie, vaethyr, elfen, magie, freda warrington

Vaethyr

Freda Warrington , Elfriede Peschel
Flexibler Einband: 678 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter, 08.03.2012
ISBN 9783800095544
Genre: Fantasy

Rezension:

Erster Satz: Ein Dämon kreischte und Ginny wachte aus schweren Fieberträumen auf.

Lawrence Wilder ist der Torhüter der Vaethyr, der Elfenwesen die auf Erden leben, statt in ihrer Heimat der Spirale. Bisher war ein kleines Tor, das Lych-Tor, während des ganzen Jahres offen. Die Elfenwesen konnten kommen und gehen wie sie wollten. Doch in der nächsten Nacht der Sommersterne, öffnet Lawrence die übrigens Tore nicht wie immer, sondern verschließt sie alle, selbst das Lych-Tor. Angeblich lauert eine Gefahr hinter den Toren, Stürme die nur deswegen nicht zu ihnen durchdringen, weil er das Tor geschlossen hält. Doch die Menge der Elfenwesen will diese Antwort nicht akzeptieren und verlangt die Öffnung der Tore, ohne Erfolg.

Rose und ihre Geschwister waren zu diesem Zeitpunkt noch zu klein um den Anfang wirklich mitzubekommen, doch im Laufe der Jahre, kommen sie Lawrence Geheimniss immer näher und vor allem Lucas ist sich bald sicher das Lawrence die Wahrheit spricht. In der Spirale lauert eine Gefahr die nur darauf gewartet das die großen Tore geöffnet werden. Doch was steckt dahinter?

678 Seiten......
Noch niemals kamen mir 678 Seiten so lang vor! Manchmal ist weniger wirklich mehr. Den Großteil des Buches über musste ich mich durchkämpfen. Seiten über Seiten mit alltäglichen Problemen. Drogen, Eheprobleme, Erwachsen werden. Wo blieb da der Fantasyanteil? Hier und da in die Schattenreiche, ab und an Visionen im Drogenrausch oder andere kleine Dinge. Das war wirklich viel zu wenig, ich hatte die meiste Zeit das Gefühl einen ganz normal Roman zu lesen, kein Fantasybuch über Elfenwesen.

Von Spannung fehlte leider auch jede Spur. Man sieht Rosie dabei zu wie sie ihr Leben lebt. Wie sie immer weiter in den Sumpf von Matthews Gerede gerät und schließlich einen Kerl heiratet der zwar nett und sicher ist, den sie aber nicht liebt und mit dem sie auch nicht glücklich werden kann. Und natürlich kommt es dann wie es kommen muss, endlich fängt sie an zu begreifen das sie in all den Jahren Gefühle für Sam entwickelt hat. Die Romanze zwischen Sam und Rosie war schön, die beiden passen wirklich gut zusammen, aber sie kam viel zu spät.

Außerdem ist das Buch an manchen Stellen wirklich verwirrend. Erst die letzten 250 Seiten waren gut und spannend. Endlich hatte ich das Gefühl ein Fantasybuch zu lesen und das Ende ist auch in Ordnung. Leider wiegt das sie restlichen Seiten voller Langeweile nicht auf und deswegen kann ich Vaethyr: Die andere Welt auch absolut nicht weiter empfehlen.

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Fazit
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Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die meiste Zeit musste ich mich durchkämpfen durch die Alltagsprobleme der Charaktere, der Fantasyanteil kam viel zu kurz und selbst die guten letzten 250 Seiten können das wirklich nicht wieder aufwiegen. Ich habe noch nie so lange für ein Buch dieser Länge gebraucht und ich bin froh das ich endlich durch bin.

3/5 Sternen

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448 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

vampire, alchemisten, moroi, fantasy, liebe

Bloodlines - Die goldene Lilie

Richelle Mead , Michaela Link
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 09.11.2012
ISBN 9783802588365
Genre: Fantasy

Rezension:

Erster Satz: Ist es nicht unheimlich, in einer stürmischen Nacht in einen unterirdischen Bunker geführt zu werden?

Nachdem Sydney die Sache mit Keith und Lee hinter sich hat, geht das Leben in Palm Springs ganz normal weiter. Der Schulalltag, die Experimente, Streitigkeiten, Beziehungsprobleme... die ganze Palette. Doch ziemlich schnell wird klar das der Gruppe schon wieder Gefahr droht, von einer Seite, von der sie dachten das sie gar nicht existiert. Sonya und Sydney werden angegriffen und scheinbar haben die Angreifer es auf Sonya abgesehen. Wieder kommt die Frage auf ob es menschliche Vampirjäger wirklich gibt und obwohl Sydney nicht daran glauben will, bleibt ihr doch nichts anderes übrigs als den Tatsachen ins Auge zu sehen.

Die Hauptbedrohung geht diesmal wirklich von den Jägern aus, auch wenn es erst gegen Ende des Buches zu einem wirklich Zusammentreffen kommt. Dennoch schwebt diese Tatsache wie ein Schwert über der Gruppe und bringt Sydney und Adrian schließlich dazu, in einen Selbsverteidigungskurs zu gehen. Was ich ganz besonders lustig diesmal fand, war das Sydney zum ersten Mal in ihrem Leben Dates hatte. Braydon heißt der gute und er ist genauso intelligent wie Sydney, was dazu führt das die beiden jede Menge Gesprächsthemen haben. Nur leider war es das auch schon. Ich fand es immer wieder lustig mit anzusehen wie Sydney rätselte ob sie bei dieser und jener Berührung etwas anderes empfinden sollte. Man merkte deutlich das sie an dem Kerl überhaupt kein romantisches Interesse hatte, nur ihr selbst war das nicht klar.

In solchen Dingen ist sie völlig unwissend, das merkt man auch daran das sie überhaupt nicht merkt das sie Adrian mehr bedeutet als nur eine Freundin. Die romantischen Dinge die er sagt, schiebt sie dem Einfluss von Geist zu und manchmal hätte ich sie am liebsten wirklich geschüttelt. Die Autorin hat sich da wirklich ein schwieriges Paar ausgesucht. Sydney hat als Alchemistin so ihre Probleme mit den Vampiren und obwohl sie in Die goldene Lilie so einige Grenzen überschritten hat von denen ich gedacht hatte, das würde sie niemals tun, bin ich mir dennoch nicht sicher ob sie sich wirklich irgendwann auf Adrian einlassen wird. So vieles steht zwischen den beiden, das meiste davon geht von Sydney aus. Ich bin wirklich gespannt wie Richelle Mead das hinbekommen will.

Gefreut hat es mich das auch Dimitri mit von der Partie war, auch wenn er diesmal natürlich nur ein Nebencharakter ist. Der Plot war wie auch im letzten Band so spannend, das ich nicht aufhören konnte zu lesen. Bloodlines steht der Vampire Academy wirklich in nichts nach. Allerdings frage ich mich wie es jetzt wohl weitergeht, denn das ist diesmal absolut nicht ersichtlich. Spielen die Jäger auch im nächsten Band wieder eine Rolle? Ich vermute ja aufgrund des Covers des englischen Bandes, das dieser abtrünnige Alchimist eine große Rolle spielen wird.

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Fazit
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Eine gelungene Fortsetzung die Lust auf mehr macht. Im englischen erscheint der dritte Band Anfang nächsten Jahres, bleibt also zu hoffen das Lyx schnell mit dem übersetzen ist.

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70 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

fantasy, jack the ripper, london, liebe, lord black

Shadow Guard - Wenn die Nacht beginnt

Kim Lenox , Michaela Link
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 09.11.2012
ISBN 9783802586330
Genre: Fantasy

Rezension:

Erster Satz: "Zeigen Sie sich, Mr. Winslor."

Wenn die Nacht beginnt war eines der Bücher, auf die ich mich diesen Monat am meisten gefreut habe. Eine Geschichte mit Unsterblichen zu der Zeit in der Jack the Ripper in London sein Unwesen treibt. Spannender geht es nichtmehr. Dachte ich zumindest. Die Geschichte beginnt mit Archer der gerade auf der Jagd nach einem Mr. Winslor ist. Am Anfang war mir Archer nicht gerade sympathisch und wie man ihn kennenlernt... nun, mit so etwas hatte ich nicht gerechnet. Winslor nimmt Elena als Schutzschild und schließlich stürzen beide von dem Dach auf dem sie bisher gestanden hatten.

Scheinbar hat Elena überlebt, denn als nächstes lernt man sie als das Mündel eines wohlhabenden Lords kennen das im Hospital in Whitechapel als Krankenschwester arbeitet. Lord Black soll ein Freund ihres verstorbenen Vaters gewesen sein, doch da Elena sich an nichts erinnert, weiß sie nicht ob das stimmt. Auch hat sie ihren Vormund niemals kennengelernt. Bis zu dem Tag an dem er plötzlich und unerwartet von seiner Auslandsreise zurückkehrt. Von Anfang an ist zwischen den beiden eine gewisse Spannung, auch wenn beide anfangs dagegen ankämpfen. Vor allem Archer fällt dies schwer, denn er weiß das er eigentlich bessere Dinge zutun hat, zum Beispiel seine Vollstreckung beenden und Jack the Ripper unschädlich machen.

Angesichts der Kurzbeschreibung hatte ich vermutet das Jack the Ripper eine größere Rolle spielen würde und das tut er auch durchaus, allerdings nicht so groß wie ich vermutet hatte. Er muss aufgehalten werden bevor er transzendiert und das innere Reich der Amaranthiner betreten kann. Denn genau das ist Archer, genauso wie Selene und Mark, ein Amaranthiner, noch dazu ein Uralter. Einer der von Angebinn der Zeit existiert und als Schattenwächter fungiert. Er beschützt das Reich seiner Rasse indem er abgrundtief böse Menschen daran hintert zu transzendieren. Eigentlich ist das ganze recht spannend, nur bekommt es leider neben der Liebesgeschichte zu wenig Aufmerksamkeit. Die Liebesgeschichte steht hier eindeutig im Vordergrund, was ich bei dem Plot falsch finde, denn er hätte so viel mehr hergeben können. So viel verschenktes Potenzial.

Auch über die Amaranthiner erfährt man nicht sonderlich viel, allerdings ist dies ja der erste Band der Shadow Guard Reihe, es kann also durchaus sein das man in den Folgebänden noch mehr erfährt. Mir gefiel die Liebesgeschichte zwischen Elena und Archer durchaus. Elena ist eine sehr sympathische Frau mit den richtigen moralischen Werten. Archer fand ich bis zum Ende sehr undurchlässig. Wirklich richtig sympathisch wurde er mir nicht, irgendwie fehlte bei ihm das gewisse Etwas. Man erfährt so gut wie nichts persönliches über ihn und das, wo solche Dinge einen Charakter doch erst wirklich ausmachen.

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Fazit
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Meine Erwartungen hat Wenn die Nacht beginnt nicht erfüllt, dennoch war der erste Shadow Guard Band unterhaltsam und leicht und schnell zu lesen. Ich gebe die Hoffnung noch nicht aus das im nächsten Band ein wenig mehr auf den Plot eingegangen wird und die Liebesgeschichte nicht so im Vordergrund steht, denn das war hier eindeutig das Problem. Ein gesundes Mittelmaß ist die Lösung.

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339 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 33 Rezensionen

house of night, fantasy, anastasia, vampire, liebe

Dragons Schwur

P.C. Cast , Kristin Cast , Susanne Goga-Klinkenberg
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.02.2012
ISBN 9783841422132
Genre: Romane

Rezension:

Erster Satz: Zorn und Verwirrung regten sich in Dragon Lankford.

Dragons Schwur beginnt mit unsäglicher Trauer und endet mit Trauer, einem neuen Schwur und unbeschreiblicher Wut. Die ersten paar Seiten und die letzten spielen in der Gegenwart und leider habe ich das Gefühl total gespoilert worden zu sein, weshalb ich auch empfehle die House of Night Reihe erstmal so weit zu lesen wie sie erschienen ist, bevor man sich an dieses Novella wagt, ansonsten erlebt man eine unschöne Überraschung. Bei mir jedenfalls hat das Buch viele Fragen aufgeworfen und auch das ein oder andere schlechte Gefühl was das Geschehen der Hauptstory angeht.

Dragon ist einer der Nebencharaktere der zwar immer mal wieder erwähnt wird, den man aber nie wirklich kennenlernte (zumindest bis Band 5), weshalb ich auf diesen kleinen Teil seiner Geschichte sehr gespannt war. Hier erlebt man hautnah wie er und Anastasia sich kennen und lieben lernen und wie sie auf etwas stoßen das in der Gegenwart mittlerweile Allgegenwärtig ist.

Da über Dragon wie gesagt nicht viel bekannt ist, konnte man sich als Leser bisher nicht wirklich ein Bild seines Charakters machen. Sicher, er ist Schwertmeister und ein Krieger und ebenso ist bekannt das er Anastasias Gemahl ist, doch der Rest lag bisher im Dunkeln. Jetzt stellt sich heraus das Dragon zum einen der Sohn eines Earl war, wie auch ein Draufgänger der nichts dagegen hatte wenn die Mädchen um Liebeszauber bitten um ihn zu verhexen.

Anastasia lenkt ihn auf die richtige Bahn und sorgt dafür das er der Vampyr wird den wir alle aus der House of Night Saga kennen. Natürlich passiert nicht allzu viel, das Buch hat schließlich nur 176 Seiten, aber man bekommt einen guten Einblick in die Gefühls und Gedankenwelt der beiden, sowie einen tiefen Einblick in die Macht einer Priesterin und das weben von Zaubersprüchen bzw. bannen.

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Fazit
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Für Fans der House of Night Reihe ist Dragons Schwur ein muss. Es zeigt einem die Vergangenheit des Kriegers und ist genau das richtige für Zwischendurch.

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(266)

619 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 113 Rezensionen

götter, liebe, hades, mythologie, fantasy

Das göttliche Mädchen

Aimée Carter , Freya Gehrke
Flexibler Einband: 298 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.05.2012
ISBN 9783862783267
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Satz: "Wie ist es diesmal passiert?"

Ich habe aufgrund einiger schlechter Rezensionen wirklich lange Zeit einen sehr großen Bogen um Das göttliche Mädchen gemacht. Etwas das ich jetzt zutiefst bereure, denn das Buch hat mich mitgerissen und nichtmehr losgelassen. Schon nach wenigen Seiten war ich überzeugt davon das mich die Geschichte um Kate und Hades, oder wie er sich hier nennt, Henry, nicht enttäuschen würde. Für Menschen die sich viel mit der griechischen Mythologie beschäftigen und auch fest davon überzeugt sind das die Götter so zu sein haben wie sie in den Mythen dargestellt werden, ist dieses Buch sicher nichts. Für all jene jedoch, die dem ganzen offen entgegehen stehen oder so wie ich, sich einfach nicht genug mit den griechischen Göttern auskennen um Anstoß daran zu nehmen, diesen kann ich nur empfehlen dem Buch eine Chance zu geben.

Dank der Kurzbeschreibung empfand ich den Prolog leider als ziemlich lasch, schließlich wusste man praktisch schon worum es ging und das hat dem ganzen doch die Spannung genommen. Allerdings ist das schnell zu vergessen, denn es gibt bei weitem genug spannende und geheimnissvolle Momente in Das göttliche Mädchen. Kate war mir von Anfang an sympathisch. Sie tut alles um es ihrer Mutter leichter zu machen und ihr auf ihrem letzten Weg beizustehen. Dabei merkt man nur allzu deutlich wie schwer es ihr fällt loszulassen oder gar darüber nachzudenken, obwohl sie ganz genau weiß das es nichtmehr lange dauern wird bis der Krebs ihre Mutter entgültig besiegt. Deshalb ist es umso schöner mitzuerlen wie sie in ihrer neuen Heimat langsam Freunde gewinnt. Wer hätte gedacht das ausgerechnet diese Freunde unbeabsichtigt dazu beitragen Kate in Henrys Arme zu treiben? Die Art und Weise wie die beiden sich kennenlernen ist dramatisch und gut gewählt.

Auch glaubt Kate nicht alles von Anfang an, obwohl sie doch genug Beweise bekommen hat. Etwas Misstrauen schadet nicht, zumal sie irgendwann akzeptiert dass das Unmögliche eben doch existiert. Das schlimmste was bei so einem Buch für mich passieren kann ist das die Protoganistin blauäugig alles sofort glaubt, oder den Großteil des Buches meint an ihrer Weltanschaung festzuhalten und zu ignorieren was um sie herum geschieht. Und natürlich das sich die Liebesgeschichte zu schnell entwickelt, was glücklicherweise ebenfalls nicht der Fall ist. Henry und Kate freunden sich langsam an und vor allem bei Henry hat man so manchmal Zweifel was er wirklich für Kate empfindet. Dennoch haftet dem ganzen ein wenig Naivität an. Ich stelle mir die Entscheidung die Kate getroffen hat sehr viel schwerer vor, auch wenn es hier um das Leben ihrer Mutter und das um Ava ging.

Das Leben auf Eden Marnor ist abwechslungsreich und es ist immer wieder faszinierend wie mit dem Thema Tod umgegangen wird und wie sich Leute verhalten die von sich behaupten schon seit Ewigkeiten tot zu sein. Oder in Henrys Fall, weder tot noch lebendig zu sein. Die Auflösung wer hinter den ganzen toten Mädchen steht hat mich doch überrascht. Kurz vorher hatte ich zwar einen Verdacht, dennoch war es ein Schock als sich mein flüchtiger Verdacht als richtig herausstellte. Dazu kommt noch die Enthüllung der restlichen Götter, bei der ich wirklich immer wieder auflachen musste. Da hat die Autorin Kate und mich als Leserin wirklich gut hinters Licht geführt, ich hatte nicht die geringste Ahnung.

Wenn man wollte könnte man es übrigens so stehen lassen. Es ist nicht unbedingt nötig die Fortsetzung zu lesen, man könnte es auch bei diesem Ende belassen. Ich persönlich werde jedoch aufjedenfall weiterlesen.

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Fazit
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Man sollte sich sein Urteil wirklich selbst bilden, vor allem wenn man unsicher ist. Ich jedenfalls habe daraus gelernt und bin froh dass ich Das göttliche Mädchen doch noch gelesen habe, denn ansonsten hätte ich eine wundervolle Geschichte verpasst.

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(72)

135 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

frankreich, napoleon, liebe, england, spion

Die Geliebte des Meisterspions

Joanna Bourne , Firouzeh Akhavan-Zandjani
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 10.05.2012
ISBN 9783802586767
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erster Satz: Natürlich war sie bereit zu sterben, aber doch nicht so früh oder auf derart unangenehme, langwierige Weise oder gar durch die Hände ihrer eigenen Landsleute.

Also nachdem ich das Buch jetzt beendet habe muss ich sagen, ich bin richtig überrascht das es nur 464 Seiten waren. Mir kam das alles sehr viel vor. Ein großer Pluspunkt, denn das schaffen leider nur wenige Bücher.

Man wird sofort in die Geschichte hineingeworfen und findet sich mit Annique im Verlies von Leblanc, einem ihrer eigenen Landsleute wieder. Wenige Seiten später lernt man auch schon die beiden britischen Spione wieder und es dauert nicht lange bis die Geschichte an Fahrt gewinnt und man sich mitten in einem Ausbruchsversuch wiederfindet. Mir waren die Charaktere von Anfang an sympathisch, auch wenn sie nicht so waren wie ich erwartet hatte. Vor allem Annique hat mich mit ihrer Art und ihrem Charakter immer wieder überrascht. Nachdem Annique und die Briten aus dem Verlies entkommen sind, lernt man auch den zweiten britischen Spion, Adrian, etwas besser kennen. Immer zu Späßen aufgelegt und ziemlich moralisch was Frauen angeht. Nur Grey erschien mir bis zum Schluss hin etwas fern. Irgendwie wurde ich mit ihm nicht so warm wie mit den anderen Charakteren, was nicht heißen soll das er irgendwie blass gezeichnet ist. Ich weiß selbst nicht woran es lag.

Was der Geschichte aufjedenfall zugute kommt sind die vielen Ortswechsel, schließlich reißen sie von Frankreich nach England. Dadurch wird es niemals langweilig, was angesichts der Geschehnisse sowieso unmöglich ist. Es geschieht sehr viel in Die Geliebte des Meisterspions und selbst wenn seitenlang nur geredet wird, ist man dennoch gefesselt denn die Gespräche sind interessant und schlagfertig.

Der Liebesgeschichte konnte ich nicht ganz so viel abgewinnen, das Gefühl der Liebe kam bei mir einfach nicht an. Man merkt schon das Annique und Grey sich zueinander hingezogen fühlen und auch Gefühle für den jeweils anderen hegen, aber leider kam das nicht so ganz bei mir an. Das tut der Geschichte allerdings keinen Abbruch denn es geht hier keinesfalls an erster Stelle um die Liebesgeschichte.

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Fazit
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Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ein absolut fesselnder Anfangsband der Spymaster Reihe.

5/5 Sternen

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(238)

484 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 24 Rezensionen

vampire, geister, fantasy, bones, cat

Verlockung der Nacht

Jeaniene Frost , Sandra Müller
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.08.2012
ISBN 9783442379163
Genre: Fantasy

Rezension:

Erster Satz: "Donald Bartholomew Williams, schaff deinen Arsch wieder her, sofort!"

Der sechste Band der Night Huntress Reihe fängt etwas anders an als die davor, er beginnt nämlich genau dort, wo Dunkle Sehnsucht geendet hat. Normalerweise liegt etwas Zeit zwischen den Bänden der Reihe, in diesem Fall wäre es aber ganz schön gemein gewesen wäre Jeaniene Frost bei diesem Muster geblieben, denn der letzte Band hatte einen fiesen Cliffhanger der hier zum Glück aufgegriffen wird.

Verlockung der Nacht erinnert vom Prinzip her mehr an den ersten Band Blutrote Küsse. In den letzten Büchern der Reihe war es jedesmal so, das Cat und Bones gezwungen wurden zu kämpfen weil sie persönlich angegriffen wurden. Diesmal jedoch helfen sie jemandem und geraten dadurch wieder in einen schwierigen Kampf und in Lebensgefahr. Der Geist Elisabeth wurde vor gut 500 Jahren als Hexe verurteilt und verbrannt. Sie rächte sich an ihrem Mörder und erschreckte sein Pferd so das er selbst starb. Nur leider lebte er ebenfalls weiter, als Geist. Noch dazu scheint er immer mächtiger zu sein, denn plötzlich kann er sich an Halloween in eine feste Gestalt verwandeln und so weiter morden und Frauen dem Scheiterhaufen übergeben. Da sie dies nicht mehr weiter geschehen lassen will und selbst leider nichts gegen ihn ausrichten kann, bittet sie durch Fabian Cat und Bones um Hilfe.

Der Plot ist ohne Frage wieder gut und spannend, auch einige der Nebencharaktere sind wieder mit von der Partie und die Idee eines mordlüsternen Geistes ist mal etwas neues. Wie bekämpft man einen Geist wenn alles durch ihn hindurch geht? Kramer ist alles andere als schwach, er hat genügend Möglichkeiten Cat und Bones das Leben schwer zu machen und nutzt diese auch ausgiebig. Die beiden sind gezwungen abzuwarten und die Frauen zu finden die an Halloween seine Opfer sein sollen. Allerdings finde ich das die Zweisamkeit der beiden diesmal etwas auf der Strecke geblieben ist. Kein Wunder bei einem Geist der überall auftauchen kann und bei dem schon der kleinste Fehler fatale Folgen haben kann.

Noch dazu kommt das ein neuer Mitspieler Cats altes Team aufmischt und sie verfolgt. Allerdings wird dieses Thema nur am Anfang angeschnitten und gerät fast in Vergessenheit. Damit wird sich die Autorin bestimmt ausgiebig im nächsten Band befassen.

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Fazit
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Wie zu erwarten eine gelungene Fortsetzung. Fans der Reihe werden auch diesmal auf ihre Kosten kommen und mit der im November angekündigten Kurzgeschichten Sammlung, wird es bis zum nächsten Abenteuer mit Cat und Bones nicht lange dauern.

4/5 Sternen

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(56)

105 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 17 Rezensionen

liebe, familie, lord, geheimnis, heirat

Lord Stonevilles Geheimnis

Sabrina Jeffries , Antje Görnig
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 10.05.2012
ISBN 9783802586736
Genre: Historische Romane

Rezension:

Erster Sarz: Geneigte Leserin, geneigter Leser, mein Name ist Hester Plumtree, aber die meisten nennen mich Hetty

Mit diesem Satz und der Erklärung von Mrs. Plumtree, wird dem Leser schon am Anfang des Buches erklärt worum genau es eigentlich geht. Hetty möchte das ihre Enkelkinder ihr skanalöses Leben aufgeben und endlich sesshaft werden, heiraten und eine Familie gründen. Die alte Dame ist einem wirklich sofort sympathisch und bei den wenigen Seiten die aus ihrer Sicht geschrieben sind, kam ich nicht umhin zu grinsen, denn sie weiß es gekonnt eine Rolle zu spielen um Oliver dorthin zu bekommen wo sie ihn haben will.

Die Eltern der Sharpe Kinder sind auf tragische und skandalöse Art ums Leben bekommen, ein Schatten der die Geschwister selbst nach all den Jahren noch verfolgt. Vor allem der älteste, Oliver oder auch Lord Stoneville, wird Tag für Tag von der Vergangenheit geplagt, denn er gibt sich die Schuld für die Tragödie. So führt er ein lasterhaftes Leben das er nicht aufgeben möchte, weshalb er einen Plan ausheckt um seiner Großmutter einen Strich durch die Rechnung zu machen. Diese hat ihm und seinen Geschwistern ein Ulitmatum gestellt - wenn die fünf nicht innerhalb eines Jahres einen Ehepartner finden, werden sie alle enterbt. Eine Drohung die wirkt, denn die Großmutter ist sehr vermögend, was man von den Geschwistern leider nicht behaupten kann.

Als Oliver dann Maria und ihren Vetter Freddy kennenlernt, nutzt er die Gunst der Stunde und bringt Maria dazu sich als seine Verlobte auszugeben, von der er hofft, das seine Großmutter sie für unpassend hält und ihr so nichts anderes übrig bleibt ihre Meinung zu änden, wenn sie möchte das diese Frau nicht in ihre Familie einheiratet. An und für sich ein guter Plan, wäre

Ich bin von der Geschichte richtig begeistert. Maria ist eine bewundernswerte Frau die keine Scheu hat zu sagen was sie denkt und die sich auch nicht einschüchtern lässt. Freddy ist der etwas trottelige Vetter den man wunderbar mit Essen bestechen kann. Zusammen geben sie wirklich ein unterhaltsames Gespann ab und auch Olivers Geschwister sind sehr nett und ich freue mich schon auf die weiteren Bände der Reihe, schließlich gilt das Ultimatum für alle Sharpes.

Schnell wird klar das hinter Olivers lasterhaftem Leben und seinem schamlosen Charaktere ein ganz anderer Mann sitzt. Maria kitzelt diese Eigenschaften Stück für Stück aus ihm heraus, ohne es wirklich zu merken. Beide kommen sich langsam näher, haben aber auch einige Rückschläge. Vor allem was das Thema Nathan, Marias verschwundenen Verlobten angeht, sind sich die beiden uneinig und geraten desöfteren aneinander. Das Ende ist nicht überraschend, aber sehr schön geschrieben und absolut befriedigent. Jetzt heißt es bis Dezember zu warten, denn dann erscheint der zweite Band der Hellions of Halstead Hall Reihe, in der Olivers jüngerer Bruder Jarret die Hauptrolle spielt.

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Fazit
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Ein absolute vergügnlicher erster Band und der Auftakt zu einer guten neuen Reihe mit starken Charakteren die zu überzeugen wissen.

5/5 Sternen

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(34)

83 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

magie, fantasy, vampire, hexen, hexe

Das dunkle Volk: Mondschein

Yasmine Galenorn , Kerstin Winter
Flexibler Einband: 486 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2012
ISBN 9783426511152
Genre: Fantasy

Rezension:

Erster Satz: Und sie erhob sich in einem hauchdünnen Kleid von ihrem Totenbett, die Augen so hell wie Sternenlicht und das Haar so schwarz wie die Nacht.

Ich glaube es gibt kaum jemanden der die Schwestern des Mondes Reihe der Autorin nicht kennt oder zumindest davon gehört hat. Gelesen habe ich die Reihe leider noch nicht obwohl ich den ersten Band hier stehen habe, dennoch war ich neugierig was ihre neue Reihe Das dunkle Volk betrifft. Leider bin ich jetzt nach lesen des ersten Bandes Mondschein etwas zwiegespalten.

Man wird mitten in eine Welt voller magischer Geschöpfe und in eine Stadt hinein geworfen in der das Böse sich breitgemacht hat. Für jene die nicht so oft Fantasy Bücher lesen könnte das ein wenig viel am Anfang sein, für Leute wie mich die fast nur Fantasy lesen war die Anzahl an verschiedenen Wesen leicht zu verdauen. Der Indigo-Hof hat in New Forest Einzug gehalten und das Leben dort in einen reinen Überlebenskampf verwandelt. Cicely, die nach dem Tod ihrer Mutter und Marta in die Heimat zurückkehrt um da das Geschäft von letzterer zu übernehmen, wird plötzlich in den Mittelpunkt eines unausweichlichen Krieges gestoßen und muss sich zudem noch damit auseinander setzen das ihre Tante verschwunden und ihr ehemaliger geliebter und Feen Prinz Grieve auf die Seite der Feinde gewechselt ist.

An und für sich also ein Plot der spannend ist und sich durchaus sehen lassen kann. Mondschein konnte mich also durchaus fesseln und ich werde mit Sicherheit auch den zweiten Band Eishauch lesen um zu wissen wie es mit allen weitergeht, dennoch fehlte mir während des lesens irgendwie das gewisse Etwas. Teilweise überschlagen sich die Dinge zu sehr und werden dadurch unglaubwürdig. Erst versuchen sie Heather und Peyton zu retten und rennen dann weg und beim nächsten Versuch sind sie plötzlich stark genug um ein paar Vampirfeen zu töten? Das fand ich trotz der veränderten Umstände doch sehr unglaubwürdig und komisch. Auch die Stimmung des Buches konnte mich nicht wirklich einfangen.

Es gibt viele interessant Ansätze die in den Folgebänden hoffentlich weiter ausgeweitet werden. Trotzdem war ich am Ende des Buches erstaunt das ich schon durch bin und hatte nicht den Eindruck als wäre viel passiert. Bei einem 400 Seiten Buch schon ziemlich schade. Auch die Liebesgeschichte lässt zu wünschen übrig. Ein paar wenige Szenen gibt es mit Grieve und Cicely zusammen, aber ihre Verbundenheit und Liebe zueinander ist bei mir einfach nicht angekommen. Auch sagt mir Grieve nicht so wirklich zu, er ist sehr blass und obwohl Cicely ihn oft mit dem alten Grieve vergleicht, erfährt man doch sehr wenig über ihn.

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Fazit
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Mondschein bietet viele gute Ansätze, allerdings fehlt das gewisse Etwas und manche Handlungen wirken unglaubwürdig. Dennoch hat es mich unterhalten und ich werde die Reihe aufjedenfall weiterverfolgen und hoffen das einige Dinge sich zum besseren entwickeln.

3,5/5 Sternen

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(196)

472 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 67 Rezensionen

hexen, liebe, magie, lynn raven, fantasy

Hexenfluch

Lynn Raven
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2012
ISBN 9783426505601
Genre: Fantasy

Rezension:

Erster Satz: "Wir waren nicht verabredet, Roland"

Egal welches Buch ich bisher von Lynn Raven gelesen habe, ausnahmslos jedes hat mir gefallen. So auch Hexenfluch. Eigentlich sind Hexenbücher nicht ganz mein Fall, doch dieses hier sticht eindeutig aus der Menge heraus. Der Protoganist Kristen bzw. Christian ist alles andere als ein Strahlemann, sondern gehört sogar der dunklen Seite an. Im Laufe der Jahrhunderte hat er viele schreckliche Dinge getan und so sind auch seine Pläne mit Ella anfangs alles andere als uneigennützig oder ehrlich. Lange Zeit fragt man sich als Leser ob sein Verhalten ihr gegenüber vollkommen gespielt ist und so sind vorallem die Seiten die aus seiner Sicht geschrieben sind, wahnsinnig interessant.

Ein 800 Jahre alter, mächtiger Hexer der versucht sich aus den Klauen einer Dämonenfürstin zu befreien, bisher habe ich das in keinem anderen Buch gelesen. Zumal Kristen nicht ganz unschuldig an seiner Situation ist. Womit wir auch schon zu einem der negativen Punkte des Buches kommen. Obwohl Kristen es immer wieder andeutet, wird dennoch nie enthüllt wie genau er nun in die Fänge von Lyresha geraten ist und weshalb er sich selbst an sie verkauft hat. Zwar kann man sich schon denken was passiert ist, zumindest im Ansatz, aber das reicht mir persönlich einfach nicht.

Auch die Sache mit Ellas Mutter, von der ich am Anfang annahm das es noch eine wichtige Rolle spielen würde, taucht nichtmehr aus der Versenkung auf. So erfährt man nie weshalb Kristen der Nachname ihrer Mutter etwas sagt und was genau mit dieser geschehen ist. Auch ob sie wrklich tot ist wie er behauptet bleibt mir ein Rätsel. Ebenso bleibt ein Rätsel wie genau es schließlich mit Lyresha zu Ende ging und das obwohl von Anfang an ein großes tratra darum gemacht wurde. Das hätte man wirklich besser und vorallem genauer ausarbeiten sollen.

Ansonsten hat mir das Buch jedoch super gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, ob nun aus Ellas oder Kristens Sicht und zudem irgendwie etwas besonderes. Keiner der Charaktere ist blass, sondern alle haben ihre Ecken und Kanten. Lediglich die Mitglieder des Zirkels kennt man auch zum Schluss hin noch nicht wirklich.

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Fazit
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Hexenfluch ist eines der besten Hexenbücher das ich jemals gelesen habe. Der männliche Protoganist ist nicht der typische Held und der Plot einfach nur spannend und mitreißend.

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navy seals, liebe, jake, stephanie tyler, isabelle

Navy SEALS - Entführt

Stephanie Tyler , Juliane Korelski
Flexibler Einband: 399 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 12.05.2011
ISBN 9783802583865
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Erster Satz: Lieutnant Junior Grade Jake Hansen hatte bereits so oft >>scheiße<< vor sich hin gemurmelt, wie es ihm in weniger als einer Minute möglich war.

Lange hats gedauert, aber jetzt habe ich den ersten Navy Seals Band endlich mal gelesen. Allerdings bin ich jetzt auch gemischter Gefühle. Der Anfang von Entführt ist absolut fantastisch, spannend und mitreißend. Man findet sich mitten in einem Auftrag der Navy Seals wieder und erlebt wie sie eine Geisel befreien und in Sicherheit bringen. Dr. Isabell Markham war mit Ärzte ohne Grenzen in Afrika und wurde entführt, ausgerechet von dem Menschen dem sie vertraute. Jake und sein Team befreien sie aus dieser Hölle und bringen sie zurück in die USA. Doch Isabell kann nicht vergessen was sich während ihrer Rettung zwischen ihr und Jake abgespielt hat und so treffen sie zwei Monate später wieder zusammen, als Isabell beginnt auf dem Sützpunkt auf dem sein Team stationiert ist zu arbeiten. Lange dauert es auch nicht bis Jake vom Admirall, Isabells Onkel, den Auftrag bekommt für ihre Sicherheit zu sorgen und das ohne das sie es bemerkt, denn der Mann der sie entführte ist nach wie vor auf freiem Fuß und hinter ihr her, während sie denkt das er vom FBI geschnappt wurde.

Wie gesagt, der Anfang des Buches war richtig gut, man lernt die Navy Seals in ihrem Element kennen, doch nachdem sie Isabell befreit haben erlebt man sie erst am Ende des Buches wieder in Aktion und das ist für mich ein großer Minuspunkt. Da Jake sich vor einiger Zeit eine Schussverletzung zugezogen hat erlebt man auch kein Training mit, also nichts was ich von einem Buch über Navy Seals erwarte. Obwohl die Gefahr die von Rafe ausgeht allgegenwertig ist, konzentriert sich die Autorin wirklich hauptsächlich auf das Gefühlsleben der Charaktere.

Vor allem die Beziehung zwischen Jake und Isabell ist kompliziert und ihre Handlungen und Gedankengänge manchmal einfach nicht nachvollziehbar. Die beiden haben mit ihren Vergangenheiten zu kämpfen und kommen sich nur langsam Stück für Stück näher, während man gleichzeitig das Gefühl bekommt die beiden würden sich schon ihr Leben lang kennen. Große Rollen spielen auch Jakes Brüder Nick und Chris. Interessante Charaktere gibt es in diesem Buch eindeutig genug und ich bin sehr gespannt auf die weiteren Navy Seals Bände, denn jeder der Brüder bekommt seine eigene Geschichte.

Was mich ein kleines bisschen genervt hat ist diese Nebengeschichte mit Clutch und Sarah. Ich weiß nicht wieso, aber Sarah war mir von Anfang an absolut unsympathisch und das was die beide da miteinander haben hat mich wirklich überhaupt nicht interessiert, weshalb ich diese Passagen immer nur überflogen habe um endlich wieder zur richtigen Geschichte zu kommen.

Ebenfalls gestört hat mich das die Sache mit Rafe zum Ende hin so schnell abgehandelt wurde und das obwohl das gesamte Buch über so ein großes Trara darum gemacht wurde. Das bestätigt mich leider nur in der Annahme das die Autorin wirklich hauptsächlich an der emotionalen Ebene interessiert war. Ein bisschen mehr Action hätte dem Buch nicht geschadet.

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Fazit
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Ein etwas schwacher Auftakt für die Navy Seals Reihe. Dennoch ist Entführt sehr unterhaltsam und weiß den Leser zu fesseln, was vor allem an den interessanten Charakteren liegt.

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cynthia eden, fbi, sex, monica, thriller

Echo der Angst

Cynthia Eden , Richard Betzenbichler , Katrin Mrugalla
Flexibler Einband: 391 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 08.12.2011
ISBN 9783802586217
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Erster Satz: "Lebt das Mädchen noch?", fragte Special Agent Jonas McKall.

Also nachdem ich Jäger der Dämmerung von Cynthia Eden gelesen hatte, leider war das Buch nur Durchschnitt, war ich bei Echo der Angst sehr skeptisch.

Monica Davenport war in der Hölle und hat sie überstanden, nicht jedoch ohne dunkle Seiten davon zu tragen. Seither lässt sie keinen Menschen mehr wirklich an sich heran, außer den Agenten Luke Dante mit dem sie früher eine Affaire hatte und der ihren eisigen Schutzpanzer schmelzen lässt. Etwas das nicht passieren darf, denn dann würde die ganze Welt erfahren wie es wirklich in ihrem Inneren aussieht. Lieber trägt sie weiter den Spitznamen 'Eis' als das zuzulassen. Als Dante jedoch ins SSD geholt wird und mit ihr zusammen auf einen Fall angesetzt wird, kann Monica nicht weiter weglaufen. Gemeinsam versuchen die beiden einen Serienmörder zu fangen der die größten Ängste seiner Opfer Wirklichkeit werden lässt.

Gegen den Plot kann man absolut nichts sagen. Die Suche nach dem Mörder ist sehr spannend, vor allem als Monicas Vergangenheit langsam aber sicher mit hineingezogen wird. Echo der Angst fesselt einen als Leser absolut, auch weil man manchmal einen Einblick in die Denkweise des Killers bekommt und man sich so immer wieder fragt wer genau er ist oder was für ein Ziel er eigentlich verfolgt. Es dauert lange bis Monica und Luke auf eine Spur kommen und auch dann wird diese Idee immer wieder verworfen. Den Großteil des Buches tappt man also völlig im Dunkeln. Die Autorin versteht es einen als Leser auf eine bestimmte Person anzusetzen, so das man die anderen Kandidaten völlig aus den Augen verliert.

Dennoch ist auch in Echo der Angst die eine Schwäche vorhanden die mich bei Jäger der Dämmerung so gestört hat: Die Charaktere. Ja, leider sind die Charaktere die Schwäche des Buches. Ich will nicht behaupten das sie nicht gut ausgearbeitet sind, aber für mich persönlich war das einfach zu wenig. Ihre beruflichen Erfolge, ihre Vorgehensweise.. alles schön und gut, aber ich möchte auch etwas über den privaten Menschen erfahren. Was mögen sie? Was hassen sie? Dieses rasende Verlangen aufeinander, das an manchen Stellen wirklich total übertrieben und ungläubig rüberkam, reicht einfach nicht. Ich konnte mich weder in Luke, noch in Monica hineinversetzen oder gar eine Bindung zu ihnen aufbauen. Etwas das mir bei Büchern sehr wichtig ist.

Wer sich nur auf den Plot konzentriert wird mit Echo der Angst sicher auf seine Kosten kommen. Wer allerdings wert auf einzigartige Charaktere legt ist hier völlig fehl am Platz.

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Fazit
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Besser als Jäger der Dämmerung, dennoch konnte ich auch diesmal keinen Bezug zu den Charakteren herstellen. Einzig der absolut spannende Plot sorgte dafür das ich Echo der Angst in Rekordzeit verschlungen habe.

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stromausfall, europa, hacker, blackout, katastrophe

BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

Marc Elsberg
Fester Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.03.2012
ISBN 9783764504458
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Erster Satz: Wie ein verrückter riss Piero Manzaro das Lenkrad herum, während die Kühlerhaube seines Alfa unbeiirt auf den blassgrünen Wagen vor ihm zuglitt.

Ich habe wirklich sehr sehr lange überlegt ob ich BLACKOUT lesen soll oder nicht. Von der Kurzbeschreibung her interessierte es mich doch sehr, allerdings gehört das Buch nicht gerade zu meinem bevorzugten Genres und noch dazu ist es mit 800 Seiten kein dünnes Buch. Nachdem ich dann doch beschlossen hatte dem Buch eine Chance zu geben, nahm ich an das ich doch einige Zeit zum durchlesen brauchen würde, denn sicher gäbe es sehr viele langatmge oder langweilig Stellen. Tja was soll ich sagen, in diesem Punkt habe ich mich gewaltig geirrt.

Als Leser wird man genau in dem Moment ins Geschehen geworfen als der Strom wegfällt und die Ampeln ausfallen. Zudem lernt man auf den ersten 30 Seiten so viele verschiedene Leute kennen, wird auf so viele unterschiedliche Orte der Welt aufmerksam gemacht, das man im ersten Moment wirklich das Gefühl hat erschlagen zu werden. Nach und nach kristalisieren sich aber die wichtigsten Personen heraus und ab da ist es dann kein Problem mehr der Geschichte zu folgen. Auch unter den vielen Einrichtungen, Verbänden und Firmen kennt man nach einigen hundert Seiten die wichtigsten, es dauert halt alles nur eine Weile. Schließlich handelt es sich hier um ein 800 Seiten Buch.

BLACKOUT ist erschreckend realistisch, was wahrscheinlich der langen Recherchearbeit des Autors zu verdanken ist. Seien wir doch einmal ehrlich, wer von uns hätte gedacht das durch einen Stromausfall so viele alltägliche Dinge wegfallen? Erst dann wird einem bewusst wie abhängig wir eigentlich vom Strom sind. Ich glaube ich werde einen Stromausfall nie mehr so gelassen nehmen können wie bisher. Das Buch hat mir während des lesens regelrecht Albträume beschert, denn man wird mit einem Horroszenario nach dem anderen konfrontiert. Wer Katastrophen Filme liebt, der wird auch BLACKOUT lieben.

Unter den Charakteren gehört der Italiener Piero Manzaro eindeutig zu den wichtigsten. Er spielt eine tragende Rolle in der ganzen Geschichte und durch ihn bekommt man auch einen etwas anderen Blickwinkel auf die Geschehnisse, denn vorrangig spielt das Buch in den ganzen Kommandozentralen, eben den Menschen die versuchen die Ordnung wieder herzustellen und noch größere Katastrophen zu verhindern. Manzaro jedoch gewährt einem auch einen direkt Blick darauf wie die Bevölkerung mit der ganzen Situation umgeht. Zusammen mit den gelegentlichen Einblicken in das denken der Gegenspieler, also der Verantwortlichen für dem Zusammenbruch der Stromversorgung, bekommt man einen guten rundum Blick.

Die Charaktere sind wirklich sehr gut ausgearbeitet und wachsen einem schon nach kurzer Zeit ans Herz. Vor allem bei Bollard habe ich immer wieder mitgefiebert als es darum ging die Ursache zu suchen, seine Familie irgendwie zu versorgen oder seine Eltern in der Nähe des Atomkraftwerkes zu erreichen. Eine langatmige oder langweilige Stelle habe ich bei BLACKOUT umsonst vermutet, davon gibt es keine einzige. Es ist durchweg spannend und obwohl man durch die ganzen ungewohnten Informationen mit dem lesen langsamer voran kommt als sonst, kann man dennoch nicht aufhören zu lesen.

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Fazit
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BLACKOUT ist für mich das non plus ultra. Besser geht es nicht mehr! Obwohl mir das Buch wirklich keine schönen Träume beschert hat, würde ich es immer wieder lesen. Es hat sich aufjedenfall gelohnt. Marc Elsberg kann auf dieses Buch wirklich stolz sein.

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liebe, zeitreise, zukunft, zeitreisen, berlin

Everlasting

Holly-Jane Rahlens , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Fester Einband: 421 Seiten
Erschienen bei Wunderlich, 09.03.2012
ISBN 9783805250160
Genre: Fantasy

Rezension:

Erster Satz: Finn setzte den Moon Zoomer auf und schaute in den tiefen Nachthimmel.

Eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben fällt mir sehr schwer, denn Everlasting gehört zu der Sorte Buch die einen auch noch Tage später verfolgt und nachdenken lässt. Mittlerweile bin ich der Meinung das dieses ungewöhnliche Cover sehr gut zu dem Buch passt, zu Anfang jedoch, da schreckte es mich doch eher ab, denn es geht schon ein wenig ins kitschige. Jedoch ist die Kurzbeschreibung von Everlasting so interessant und vor allem etwas neues, das ich es unbedingt ausprobieren musste.

Was mir schon nach den ersten 50 Seiten positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache das die Autorin sich Gedanken darüber gemacht hat wie es zu der jetzigen Welt, also der im Jahr 2264, gekommen ist. Man wird nicht einfach vor vollendete Tatsachen gestellt wie in so manch anderen Büchern. Nein, diesmal erfährt man was genau passiert ist, warum und wie es die Welt verändert hat. Das hat dem Buch bei mir schon einen großen Pluspunkt verschafft, denn ich hatte allmählich die Nase voll von dieser Ungewissheit. Die Welt in der Finn Nordstorm lebt unterscheidet sich sehr von der des einundzwanzigsten Jahrhunderts. Menschen werden geklont, das verlieren von Gliedmaßen ist keine große Sache mehr, ja es ist so ziemlich jede Annehmlichkeit erfunden worden die man sich vorstellen kann.

Besonders fällt aber das sprechen in der dritten Person auf. Das Wörtchen "Ich" existiert in dieser zukünftigen Welt nichtmehr. Wenn man von sich selbst redet, dann tut man dies in der dritten Person. Daran muss man sich zugegebenermaßen erst einmal gewöhnen, ebenso wie an die teilweise sehr komplizierten Namen. Schon nach hundert Seiten fand ich das ganze doch ein wenig anstrengend, vor allem weil man mit immer mehr Personen und Gegenständen konfrontiert wird. Nach den ersten hundert Seiten legt sich das aber allmählich, denn die Reisen in die Vergangenheit häufen sich und dauern länger.

Sowohl die Menschen aus der Zukunft, als auch die aus der Vergangenheit hat die Autorin wirklich gut ausgearbeitet. Keiner von ihnen wirkt blass oder farblos, jeder hat eine eigene Persönlichkeit mit Stärken und Schwächen. Man merkt jedoch auch sehr schnell das große Gefühle wie Liebe und Trauer kaum noch existenz sind. Die Menschen sind pragmatisch. Vor allem als ein Mann seinem Arbeitskollegen gestanden hat das er mit seiner Frau geschlafen hat, die jetzt widerrum schwanger von ihm ist, war ich sehr überrascht über die Reaktion des Ehemannes.

Finns Reise in die Vergangenheit sorgt jedoch dafür das er sich Stück für Stück den neuen Gefühlen öffnet und den pragmatischen Menschen hinter sich lässt. Zu Anfang sind diese Reisen wirklich noch sehr amüsant. Zwei Menschen aus der Zukunft wissen natürlich nicht so recht wie sie sich fast 3 Jahrhunderte in der Vergangenheit zu benehmen haben und so kommt es zu einigen sehr lustigen Momenten.

Schnell wird auch klar das Everlasting vorallem von den vielen kleinen Details lebt. Diese sind sehr wichtig und haben mich mehr als einmal dazu gebracht ein fassungsloses "oh" auszustoßen. Es gab wirklich viele Szenen wo ich einfach nicht glauben konnte was ich da las, im positiven Sinne natürlich. Auch hatte ich nicht damit gerechnet eine so wunderschöne Liebesgeschichte vorzufinden. Sie ist nicht kitschig, aber dennoch voller Gefühle. So ab der Hälfte des Buches kommt dann auch immer wieder der Gedanke an die Zukunft auf. An das schreckliche Ereignis das die Dark Winter Zeit einläuten wird und das eine Zukunft für Finn und Eliana praktisch unmöglich macht.

Das Ende lässt einen mit gemischten Gefühlen zurück. Trauer und auch Freude und natürlich die Frage ob Finn und Eliana es wirklich geschafft haben. Obwohl ich solche offenen Enden normalerweise nicht mag, bin ich doch der Meinung das es hier sehr passend ist. Alles in allem würde ich Everlasting immer wieder lesen. Es war ein absolutes Lesevergnügen das ich nicht missen möchte.

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Fazit
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So etwas gutes habe ich schon seit langem nicht mehr gelesen. Wer an Finns und Elianas Geschichte nicht teilhaben möchte ist selbst Schuld. Absolute Kaufempfehlung!

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internat, begabung, liebe, dancia, academy

Night Academy - Die Begabte

Inara Scott , Petra Knese
Fester Einband: 348 Seiten
Erschienen bei INK, 08.03.2012
ISBN 9783863960421
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erster Satz: Der Mann hatte schulterlanges, fettiges Haar, um seinen prallen Bauch spannte sich ein fleckiges, weißes Tshirt.

Die Night Academy ist eine der exklusivsten Privatschülen überhaupt. Wer auf diese Schule geht wird in der Berufswelt unweigerlich groß hinauskommen. Ob nun Ärzte, erfolgreiche Künstler oder Politiker, wer es auf die Night Academy schafft sieht einer goldenen Zukunft entgegehen. In Dancias völlig normalen Schule ist die Night Academy dagegen die Schule der Schönen und Reichen über die sie sich nicht selten lustig machen. Umso überraschter ist das junge Mädchen als eines Tages plötzlich der Chefanwärter der Schule im Wohnzimmer ihrer Großmutter steht. Ebenso ist es ihr unbegreiflich weshalb sie unbedingt auf die Night Academy gehen soll. Seit sie begriffen hat was sie mit ihren Kräften verursachen kann, ist sie darum bemüht ein Leben in Abgeschiedenheit zu leben damit sie auch ja nicht in Versuchung kommt diese einzusetzen. Sie sorgt selbst dafür das ihre Noten nicht zu gut werden, denn das würde ihr unweigerlich Aufmerksamkeit einbringen. Ihre Überraschung über diesen außergewöhnlichen Besuch ist also begründet, denn sie ist sehr erfolgreich in dem was sie tut und daher ein völlig unscheinbares Mädchen.

Dennoch lässt sie sich nach einem Mittagessen mit Cam (einem unglaublichen Jungen der ebenfalls auf die Night Academy geht und scheinbar bei der Anwerbung neuer Schüler hilft), dazu überreden und wechselt die Schule. Schnell wird Dancia klar das der Besuch von Mr.Judan und Cam bei ihr Zuhause keinesfalls normal war. Doch weshalb verhält sich Jack (ein Junge den sie vorher kennengelernt hatte und der ebenfalls sein erstes Jahr auf die Schule geht) so merkwürdig nachdem sie das Gelände der Night Academy betreten hatten?

Also nachdem ich auf Goodreads nachgeschaut habe wie es mit dem zweiten Band der Reihe aussieht, bin ich jetzt doch etwas verwirrt aufgrund des Titels "Night Academy", denn eigentlich ist es die "Delcroix Academy". Es würde mich schon interessieren weshalb Ink das geändert hat, vorallem weil Night Academy nun ja nicht gerade sonderlich kreativ ist und sich eher nach 0815 Roman anhört.

Mit Dancia konnte ich am Anfang noch nicht viel anfangen. Zwar ist da Buch aus ihrer Sicht geschrieben, aber ich hatte das Gefühl als hätte ihr "Die Leute bloß auf Abstand bringen"-Motto sich auch auf den Schreibstil ausgewirkt und so wirkte sie leider ein wenig distanziert.

Gut gefallen hat mir diese Aufgabe die Trevor Dancia und ihrer Gruppe aufgetragen hat. Sowas schweißt einen wirklich zusammen und sorgt dafür das man sich nicht ganz so einsam fühlt, allein, an einer völlig fremden Schule. Letztendlich wurde ich auch mit Dancia endlich warm und nach 200 Seiten wurde es auch recht spannend. Dennoch sollte man sich vor dem Kauf des Buches im klaren darüber sein das es nicht sehr viel Action gibt. Es dreht sich hauptsächlich um Dancias Gefühlsleben und ihr neues Leben auf der Academy, die scheinbar ein Geheimnis umgibt.

Die Liebesgeschichte ist nicht ganz klar. Cam und Jack, beides Jungen die Dancia auf die ein oder andere Art und Weise nahe stehen. Das Ende kam ehrlich gesagt etwas überraschend, zumindest ein Aspekt davon. Im Allgemeinen hat mir das Buch doch recht gut gefallen und ich bin durchaus gespannt wie es weitergeht.

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Fazit
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Night Academy unterscheidet sich nicht großartig von anderen Academy Büchern, dennoch konnte es mich begeistern und fesseln. Ich werde die Reihe aufjedenfall weiterverfolgen, denn es interessiert mich brennend wie es mit Dancia, Cam und Jack weitergeht.

3,5/5 Sternen

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