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18 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

geschichte, london, krim

Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten

Robert C. Marley
E-Buch Text: 250 Seiten
Erschienen bei Dryas Verlag, 16.05.2014
ISBN 9783941408654
Genre: Krimi und Thriller

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

blinde frau

Geschichte meines Lebens

Helen Keller
Fester Einband
Erschienen bei Evangelische Verlagsanstalt Berlin, 01.01.1965
ISBN B003IECWGA
Genre: Sonstiges

Rezension:

Was für ein Schicksal! Was für eine außerordentlich bemerkenswerte Frau!

Seit meiner Jugendzeit hat mich die Geschichte der taubblinden amerikanischen Schriftstellerin Helen Keller (geb. 1880) fasziniert.

In ihrem ersten Buch „Geschichte meines Lebens“ erzählt Helen Keller - erst 22jährig - von ihrer Erkrankung und dem anschließenden Dasein in Stille und Dunkelheit, aus dem sie erst mit Hilfe und Unterstützung ihrer Lehrerein Anne Sullivan auftauchen konnte.

Das Buch „Geschichte meines Lebens“ besteht aus drei Teilen.
Im ersten Teil hat Helen Keller selber ihre Erinnerungen aufgeschrieben. In der mir vorliegenden Ausgabe von 1965 wurde bei der Übersetzung ihre eigentümliche, bildhafte und manchmal seltsame Ausdrucksweise beibehalten. Das macht es dem (heutigen) Leser zwar nicht immer leicht, ist aber doch sehr interessant.

Den zweiten Teil bildet eine Auswahl von Helen Kellers Briefen aus den Jahren 1887-1901, die einen großen Einblick in die Fortschritte ihres Denkens und Lernens sowie ihrer Entwicklung geben.

Den Abschluss bildet ein Anhang mit Briefen und Berichten von A.M. Sullivan über das Leben (und manchmal auch Leiden) mit ihrem Zögling.

Ich bin immer wieder beeindruckt mit welcher Energie Helen Keller gelernt und hart an sich gearbeitet hat. Mit Unterstützung von „teacher“, ihrer einzigartigen Lehrerin Anne Sullivan, hat sie sich aus ihrem „Gefängnis“ befreit und schloss sogar 1904 ihr Studium mit „summa cum laude“ ab. Nach dem Buch „Geschichte meines Lebens“ schrieb sie noch weitere Bücher und wurde Beraterin für nationale und internationale Beziehungen der American Foundation for the Blind.

Helen Keller war eine Frau, die auch heute noch möglichst viele Menschen kennen sollten!

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Tags: blinde frau   (1)
 

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34 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

graupapagei, tierisc, universität cambridge, tierkrimi, zwangsstörungen

Gray

Leonie Swann
Fester Einband
Erschienen bei Goldmann, 15.05.2017
ISBN 9783442314430
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Normalerweise sind Bücher mit „tierischen“ Helden nicht so mein Fall. Allerdings habe ich eine Schwäche für Papageien und beim Kriminalroman „Gray“ von Leonie Swann hat mich gleich das Cover mit dem freundlich dreinblickenden Graupapagei angesprochen.

Im Mittelpunkt des Romans steht aber nicht nur der Graupapagei Gray. Er „unterstützt“ vielmehr auf seine ganz eigene Art den nerdigen Anthropologen Dr. Augustus Huff, der in Cambridge versucht, den Todessturz eines College-Studenten (dem eigentlichen Besitzer des Vogels) aufzuklären.

In dieser Geschichte kommen zwei höchst ungewöhnliche „Ermittler“ zusammen, die sich gemeinsam durch allerlei Fettnäpfchen langsam zur Aufklärung vortasten. Mehr als einmal musste ich über den vorlauten Papagei und seinen kauzigen „temporären Halter“ schmunzeln. Trotz aller Situationskomik ist der Krimi spannend und von Leonie Swann gekonnt, locker und leicht dargeboten. Manchmal fliegen einem die kurzen Sätze nur so um die Ohren.

Entzückend gemacht ist das kleine Daumenkino in der rechten unteren Buchecke.

Das Glossar am Ende des Romans erklärt Interessantes zum britischen Campus-Leben.

Fazit:
Allen Lesern, die sich auf eine etwas andere Art von Krimi einlassen, ist das Buch sehr zu empfehlen!

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Tags: graupapagei   (1)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Maria Theresia

Élisabeth Badinter , Horst Brühmann , Petra Willim
Fester Einband
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 13.03.2017
ISBN 9783552058224
Genre: Biografien

Rezension:  
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313 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 28 Rezensionen

krimi, kindesmissbrauch, deutschland, taunus, mord

Böser Wolf

Nele Neuhaus
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.10.2013
ISBN 9783548285894
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Drei verzwickte Fälle, die auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben, machen in Nele Neuhaus‘ Kriminalroman „Böser Wolf“ dem Ermittler-Duo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein schwer zu schaffen.

Nele Neuhaus baut den Roman aus verschiedenen Handlungssträngen auf, was es dem Leser nicht immer leicht macht, dem Geschehen zu folgen und in der Fülle der Personen die Übersicht zu behalten. Dennoch schafft sie es, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten bis sie zum Schluss alle losen Enden gekonnt zusammenführt.

Das Thema Kindesmissbrauch hat seit dem Erscheinungsdatum des Krimis in Jahr 2012 nichts von seiner Brisanz verloren und ist (leider) auch heute noch aktuell. Nele Neuhaus lässt den Leser in tiefe Abgründe blicken, die ich, als Mutter von zwei mittlerweile erwachsenen Töchtern, manchmal nur schwer aushalten konnte.

Obwohl das Buch ruhig einige Seiten kürzer hätte sein können, ist es dennoch ein sehr gut geschriebener, gut recherchierter, spannender und lesenswerter Krimi.

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Tags: mord   (1)
 

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

6. fall, krimi, lizzie martin, benjamin ross

Die Tote von Deptford

Ann Granger , Axel Merz
Fester Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.01.2017
ISBN 9783785725719
Genre: Krimi und Thriller

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102 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 52 Rezensionen

koblenz, preußen, 19. jahrhundert, verrat, napoleon

Die Festung am Rhein

Maria W. Peter
Flexibler Einband: 607 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783404175192
Genre: Historische Romane

Rezension:

Nachdem mich das Buch „Die Küste der Freiheit“ von Maria W. Peter begeistert hat, war ich nun auf ihren Roman „Die Festung am Rhein“ gespannt. Würde er mich ebenso fesseln und faszinieren oder ist es womöglich ein Fehler, sofort im Anschluss einen weiteren Roman der gleichen Autorin zu lesen?

Der Einstig in die Geschichte gelang mir nicht ganz so zügig wie bei der „Küste der Freiheit“, obwohl der Schreibstil wie gewohnt flüssig, locker und leicht zu lesen ist. Vielleicht waren meine Gedanken noch zu sehr in der „neuen Welt“….
Doch bereits nach einem Kapitel hatten mich die Geschehnisse fest gepackt.

Wir schreiben das Jahr 1822, einige Jahre nach der Übernahme des Rheinlands durch die Preußen und des Siegs über die Grand Armée. Im Umbruch und während der Restauration treffen Franziska, die Halbfranzösin und Rudolph, der preußische Offizier aufeinander. Gemeinsam versuchen sie trotz gegenseitiger Abneigung und Vorbehalte, Diebstahl, Spionage und Beschuldigungen aufzuklären und kommen sich so langsam näher.

Eingebettet in die Begebenheiten um den Bau der Feste Ehrenbreitstein entwickelt Maria W. Peter eine zarte Liebesgeschichte, die letztendlich gesellschaftliche, religiöse und politische Schranken überwindet.

Gleichzeitig ist es Maria W. Peter wieder hervorragend gelungen neben der fiktiven Geschichte wahre Fakten über die Feste Ehrenbreitstein, das Rheinland, den preußischen Militärdienst und sogar über Schottland einfließen zu lassen, so dass erneut eine unwiderstehliche Mischung entstanden ist.

Da ich selbst im „linksrheinischen“ Rheinland wohne und sowohl Koblenz als auch Köln kenne, fand ich den Roman besonders interessant.

Maria W. Peters schreibt in ihrem Nachwort:
„Ich wünsche mir, dass es diesen schillernden, eigenwilligen und teilweise auch recht halsstarrigen Romanfiguren rheinischer, preußischer, französischer und schottischer Herkunft gelungen ist, eine besondere Epoche an Rhein und Mosel wieder zu neuem Leben zu erwecken.“

Genau das ist ihr in allerbester Form gelungen!

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

freundschaft, jugendliche, jenseits, tod, mord

Das Leben nach Boo

Neil Smith , Brigitte Walitzek
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Schöffling, 08.02.2017
ISBN 9783895614965
Genre: Romane

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127 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

amerika, mennoniten, sklaverei, freiheit, liebe

Die Küste der Freiheit

Maria W. Peter
Flexibler Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.11.2014
ISBN 9783404167357
Genre: Historische Romane

Rezension:

Nichts an dem in zarten Lila- und Rosatönen gehaltenen Cover mit dem auffliegenden Vogel und der angedeuteten Küstenlinie lässt erahnen, was sich für ein gewaltiger historischer Roman darunter verbirgt.

Maria W. Peter ist mit ihrem Roman „Die Küste der Freiheit“ eine opulente Geschichte gelungen. Stilsicher und wortgewandt verknüpft sie perfekt recherchierte geschichtliche Fakten und Ereignisse mit spannender Fiktion. Obwohl der Roman 800 Seiten umfasst, ist er von der ersten bis zur letzten Seite absolut fesselnd. Die Protagonisten sind ausnahmslos authentisch und alle, ob „gut“ oder „böse“, sind liebevoll dargestellt und haben ihre eigene persönliche Note.

Da sind:
Die junge Mennonitin Anna, die gezwungen ist als Schuldmagd nach Amerika auszuwandern; der hessische Offizier Lorenz, der für die Briten in der „neuen Welt“ kämpfen muss; der brutale Plantagenbesitzer John Huntley; der bigotte Gideon und der irische Pfarrer Sean, deren Schicksale alle miteinander verbunden sind.

Maria W. Peter hält den Leser permanent in Atem, die Emotionen fahren geradezu „Achterbahn“. Mal überwiegt Freude, mal Trauer, dann wieder Abscheu und Unverständnis. Bei alldem lernt der Leser auch noch nebenbei etwas über Religionen, Kriegsführung und die amerikanische Revolution. Beste Unterhaltung plus Wissenserwerb – perfekt!

Ein abschließendes Nachwort mit ergänzenden Hinweisen, ein umfangreiches Glossar, eine Liste von historischen Persönlichkeiten sowie zwei Landkarten runden das Lesevergnügen ab.

Fazit:
Das Buch „Die Küste der Freiheit“ ist absolut lesens- und empfehlenswert und fast schon ein Muss für Fans des Genres.

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Tags: amerikanische revolution   (1)
 

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128 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

mord, krimi, sagen, allgäu, kluftinger

Erntedank

Volker Klüpfel , Michael Kobr
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.05.2013
ISBN 9783492303019
Genre: Krimi und Thriller

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

historischer roman, intrigen, heyneverlag, dufthandel, zarentum

Die Dufthändlerin

Jutta Oltmanns
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.09.2016
ISBN 9783453471320
Genre: Historische Romane

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121 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 36 Rezensionen

rache, psychothriller, sklaverei, minette walters, sklavin

Der Keller

Minette Walters , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.04.2016
ISBN 9783442484324
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Ihr Zuhause ist ein Kellerloch, ihr Leben das einer machtlosen Sklavin und ihr Racheplan kennt kein Erbarmen.“

Den Tipp, das Buch „Der Keller“ von Minette Walters zu lesen, erhielt ich von einer Freundin, die ausgefallene Bücher liebt.

Das Cover ist recht unscheinbar und lässt keinerlei Rückschlüsse auf den Inhalt des Buchs zu. Der Umfang ist mit 220 Seiten nicht besonders dick und nur der Untertitel „Psychothriller“ lässt ahnen, was auf den Leser zukommt.

Und es kommt! Immer noch bin ich mir nicht sicher, ob ich das Buch schrecklich schön oder schön schrecklich finde. Während des Lesens erging es mir wie einem Kind, das eine Fernsehsendung eigentlich gar nicht sehen möchte und die Hände vor‘s Gesicht schlägt, um dann durch die Finger zu spähen, damit es auch bloß nichts verpasst…

Minette Walters beschreibt das Schicksal des farbigen Mädchens Muna und ihrer „Familie“ so intensiv und eindrucksvoll, dass ich einfach weiterlesen musste, obwohl mir manches zu schaffen gemacht hat.

Da dieses mein erstes Buch von der Autorin war, weiß ich nicht, ob das Minette Walters gängiger Stil ist und sie ihre Bücher immer so schreibt. Ich fand dieses Buch beeindruckend und abstoßend zugleich.

Es ist auf jeden Fall wert, gelesen zu werden!

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Tags: psychothriller   (1)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

schulgeschichte

Immer dieser Gabriel

Sunil Mann , Tine Schulz
Buch
Erschienen bei Orell Füssli, 26.08.2016
ISBN 9783280035320
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ob Hanni und Nanni, Dolly, Conni oder Harry Potter, Schulgeschichten sind immer aktuell und üben einen großen Reiz auf Kinder aus.

Im Buch „Immer dieser Gabriel“ von Sunil Mann aus dem Schweizer Orell Füssli Verlag, ist es der kleine Engel Gabriel, der sich im Engelsinternat „Wolkenschloss“ mit dem strengen Internatsleben schwer tut. Immer wieder eckt er bei der Internatsleiterin an, die sein Benehmen oft unpassend findet. Dabei möchte Gabriel doch unbedingt Schutzengel werden…

Unterstützt von zahlreichen witzigen Illustrationen von Tine Schulz, erzählt der Autor humorvoll und kindgerecht die Geschichte vom Lause(b)engel Gabriel, der nach einigen Schwierigkeiten doch noch sein großes Ziel erreicht.

Sunil Mann macht mit seinem Buch Kindern Mut, auch bei Problemen und Widrigkeiten nicht aufzugeben und Träume unbeirrt weiterzuverfolgen. Er zeigt auch, dass man manchmal Hilfe von jemanden bekommt, von dem man es nie vermutet hätte.

Kinder ab 8 Jahren werden ihren Spaß haben!

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geschichte, tudors, biographie, historische roman, elizabeth

Die Rivalin der Königin

Elizabeth Fremantle , Sabine Herting
Fester Einband
Erschienen bei C. Bertelsmann, 09.05.2017
ISBN 9783570102879
Genre: Historische Romane

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2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

geschichte, biografie, habsburg, brasilien

Leopoldine. Habsburgs Kaiserin von Brasilien

Carlos H. Oberacker
Flexibler Einband: 603 Seiten
Erschienen bei Amalthea Verlag, 01.08.1996
ISBN 9783850022651
Genre: Biografien

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kaiserin, innsbruck, sisi, aloys, nachtwächter

Das fliehende Herz

Jeannine Meighörner
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 16.03.2017
ISBN 9783709978085
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Ich sehe sie schon: Die schönste Frau der Welt posiert vor den Bergen. Ihr Liebreiz ist noch zarter durch das Brutale der Landschaft. Wie ein Reh vor einer wilden Bestie.“ (Kapitel II S. 84 – Zitat Giuliani)

Genauso ist das Cover des historischen Romans „Das fliehende Herz“ von Jaennine Meighörner gestaltet. Das berühmte Winterhalter-Gemälde (Sisi mit offenen Haaren) harmonisiert perfekt mit dem Innsbrucker Straßenzug und den Bergen. Es ist ein echter Hingucker! Zudem sind die Ecken des Buchs abgerundet, so dass schon allein die Optik etwas Besonderes ist.

Wie wird es mit dem Inhalt sein? Kaum bekannte Besuche Sisis in Tirol?

Eine Zeitspanne von 50 Jahren umfassend, schreibt Jeannine Meighörner über vier Episoden aus dem Leben der wohl berühmtesten österreichischen Kaiserin. Anders als sonst in den meisten Romanen üblich, lässt sie geschickt drei wiederkehrende Personen ihre Eindrücke und Sichtweisen erzählen: Aloys Oberrauch hatte sich in den 11jährigen Wildfang verliebt und versucht sein Leben lang, die vergangene Illusion zu erhaschen. Pauline, die Kammerzofe, ist immer dicht an der Kaiserin, bis sie nach Elisabeths Tod auch „frei“ ist. Sepp, der Nachtwächter, sieht und hört viel, wenn es dunkel wird…

Obwohl der Anfang ungewöhnlich und der Einstieg dadurch ein bisschen holprig ist, schreibt Jeannine Meighörner stilsicher mit schöner Wortwahl und passendem Humor. Treffend schildert sie die immer größer werdende Kluft zwischen den Erwartungen des Volkes und den tatsächlichen „Leistungen“ der Kaiserin. In (leider) nur vier Kapiteln schafft sie es, die Entwicklung vom ungebärdigen Kind zur schicksalsgeprüften, vom „fliehenden Herz“ getriebenen alternden Frau darzustellen. Gerne hätte der Roman noch einige Kapitel mehr umfassen dürfen.

Fazit:
Mit dem Buch ist der Autorin eine ungewöhnliche, lesenswerte Ergänzung zu den gängigen Biographien und Romanen zum Thema Sisi gelungen.

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102 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

brasilien, historischer roman, portugal, österreich, liebe

Der grüne Palast

Peggy Hohmann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2017
ISBN 9783548613529
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die vielen überwiegend guten Bewertungen und Rezensionen auf der Seite von Lovelybooks machten mich auf das Buch „Der grüne Palast“ von Peggy Hohmann aufmerksam, zumal ich vorher schon über die tragische Lebensgeschichte der Erzherzogin Leopoldine von Österreich gelesen hatte.

Auf den ersten Seiten weist die Autorin ausdrücklich darauf hin, dass es sich um eine frei erfundene Geschichte handelt, die von den historischen Ereignissen des Lebens von Leopoldine inspiriert wurde.

Über einen Zeitraum von elf Jahren und in 185 Briefen verfolgt der Leser erst das Leben am Hof Franz I. und später das Geschehen in Brasilien. Er erhält Einblicke in das Leben von Erzherzogin Leopoldine, ihrer Schwester Marie-Louise (der Frau/Ex-Frau Napoleons), dem Politiker Fürst Metternich und der Freundin und Vertrauten Leopoldines Gräfin Lazansky, deren Geschichte geschickt mit der Leopoldines verknüpft wird.

Obwohl fiktiv, geben die Briefe einen wunderbaren Einblick in die Politik und das Gebaren der damaligen Zeit. Unvorstellbar, wie skrupel- und respektlos über das Schicksal der Erzherzogin entschieden und ihr die Wahrheit über den „grünen Palast“ vorenthalten wurde. Leopoldines Wohlergehen schien letztendlich niemanden zu interessieren.

Peggy Hohmann schreibt klar, deutlich, flüssig und stilsicher. Sie überlässt dem Leser genügend Spielraum, um auch Ungeschriebenes in den Briefen erkennen zu können. Die Lebensgeschichten der beiden jungen Frauen enden für die Eine glücklich und für die Andere tödlich.

Fazit:
Mir haben sowohl der Roman als auch die Briefform sehr gut gefallen. Vielleicht weckt der Roman bei dem einen oder anderen Leser auch den Appetit auf mehr geschichtliche Hintergründe.

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Tags: habsburger   (1)
 

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65 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

oliver pötzsch, historischer roman, serie, band 7, reihe

Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

Oliver Pötzsch
Flexibler Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.07.2017
ISBN 9783548288376
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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98 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

fbi, nero wolfe, krimi, new york, detektiv

Es klingelte an der Tür

Rex Stout , Conny Lösch , Jürgen Kaube
Fester Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.03.2017
ISBN 9783608981117
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als erstes fällt am Kriminalroman „Es klingelte an der Tür“ von Rex Stout das bemerkenswerte Cover auf. In Leinen-Optik und in kühlem Hintergrund-Blau fallen die Figuren sofort ins Auge: ein gemütlicher „Dicker“ im Vordergrund und eine agile Gestalt leicht im „Abseits“. Die Hauptdarsteller? Ja, es handelt sich um Nero Wolfe und seinen Assistenten Archie Goodwin.

Mit 242 Seiten ist das Buch zwar eher schmal, aber wer nun denkt, dass es sich ruck-zuck herunterlesen lässt, irrt. Da es sich bei der Neuauflage des Buchs (das Original stammt aus 1965) nicht um den ersten Roman aus der Reihe um den Privatermittler Nero Wolfe handelt, ist es nicht ganz leicht den Überblick über die Protagonisten zu behalten. Auch mit den typischen Eigenarten der beiden Privatdetektive muss man sich erst einmal vertraut machen.

Der Schreibstil, der gekonnt im Jargon der Zeit übersetzt ist, ist anfangs noch ungewohnt und hemmt den Lesefluss erst ein wenig.

Im Vergleich zu den actionreichen Krimis der heutigen Zeit geht es im Buch eher gemächlich zu, zumal Nero Wolfe auch eher ein „gemütlicher“ Typ ist. Aber durch seinen blitzgescheiten Kopf und mit Hilfe seines smarten Mitstreiters Archie Goodwin, schafft es das „etwas andere“ Gespann, sowohl einen Mordfall aufzuklären als auch dem mächtigen FBI die Stirn zu bieten. Beide Charaktere sind liebevoll beschrieben, wenn auch Archie vorerst mehr Sympathie-Punkte für sich verbuchen kann.

Wenn man die altmodischen Abhörgeräte, Telefonzellen und Kontaktmänner durch moderne Kommunikationstechniken und V-Männer ersetzen würde, erhielte der Roman entsprechende Aktualität!

Sehr schön und gelungen ist der Bezug des letzten Satzes zum Titel.

Fazit: Ein lesenswertes Buch für Fans der etwas anderen Art von Krimis.

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Tags: krimi-reihe   (1)
 

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189 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 98 Rezensionen

historischer roman, otto der große, rebecca gablé, ottonen, mittelalter

Die fremde Königin

Rebecca Gablé , Jürgen Speh
Fester Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 27.04.2017
ISBN 9783431039771
Genre: Historische Romane

Rezension:

Lange haben die Fans von Rebecca Gablé auf einen neuen Roman gewartet. Nun endlich ist mit „Die fremde Königin“ die Fortsetzung von „Das Haupt der Welt“ erschienen und führt uns erneut in das
10. Jahrhundert.

Schon das edle schwarze Cover mit dem funkelnden Schmuckstück macht Lust auf mehr. In gewohnt dickem Umfang (768 Seiten) findet man auf den ersten Umschlagseiten eine Landkarte zur Orientierung, dann ein Verzeichnis der vorkommenden Personen sowie auf den letzten Umschlagseiten den Stammbaum der Ottonen. (Ich liebe Stammbäume!)

Stilsicher und sprachlich sehr gekonnt verknüpft Rebecca Gablé die fiktive Geschichte des „Bastards“ Gaidemar mit den realen Ereignissen um die historischen Figuren König Otto I. und seiner Frau Adelheid. Auf leichte Weise unterhält sie nicht nur vorzüglich, sondern lehrt den Leser, sozusagen nebenbei, auch eine Menge über die deutsche Geschichte. Erfreulicherweise verzichtet Rebecca Gablé auch bei Schlachtszenen auf übermäßige Brutalität und „blutige“ Beschreibungen, obwohl die Realität sicher anders ausgesehen hat…

Manche Passagen und Figuren erinnern ein wenig an die „Waringhams“, aber das tut dem Lesegenuss absolut keinen Abbruch.

Letztendlich beinhaltet das Buch alles, was einen gelungenen historischen Roman ausmacht: sympathische Helden, taffe Frauen, fiese Bösewichter, tiefes Leid und himmlische Liebe!

Fazit:
Es zeigt sich einmal mehr, dass Rebecca Gablé nicht umsonst „die Königin des historischen Romans“ genannt wird. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.

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Tags: deutsche geschichte   (1)
 

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193 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 36 Rezensionen

salzburg, thriller, mord, krimi, entführung

Schatten

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 10.03.2017
ISBN 9783805250634
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

der wilde westen

Kalifornische Sinfonie

GWEN BRISTOW
Fester Einband
Erschienen bei Bertelsmann Lesering, 01.01.1955
ISBN B002A0E96E
Genre: Sonstiges

Rezension:

In den siebziger Jahren im Bücherregal der Eltern meiner besten Freundin entdeckt, war der Roman „Kalifonische Sinfonie“ von Gwen Bristow (Erscheinungsjahr in Deutschland 1955!) für viele Jahre mein absolutes Lieblingsbuch. Auch heute noch, 40 Jahre später und nach mehrmaligem Lesen, empfinde ich die gleiche Lesefreude wie als Teenager.

Gwen Bristow erzählt die Geschichte der New Yorkerin Garnet, die aus gutem Hause stammend, sich ca. 1850 mit ihrem Mann auf den Weg nach Kalifornien macht, um dort eine neue Heimat zu finden. Unterwegs trifft sie auf die schöne Blondine Florinda, die ein mysteriöses Geheimnis zu umgeben scheint. Gemeinsam müssen sie sich einen neuen Platz im Leben erkämpfen.

Die Autorin hat die Aufbruchsstimmung und die Abenteuerlust der Pioniere, die Kalifornien besiedeln wollten, ausdrucksstark dargestellt. Der lange Treck, die Mühen und Plagen, das Leid und die Freude sind echt und glaubhaft beschrieben. Die Charaktere sind liebenswert und ansprechend.

Fazit: Auch mehr als 60 Jahre nach Erscheinen des Buches ist es immer noch uneingeschränkt lesenswert!

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Tags: der wilde westen   (1)
 

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

frankreich, nora berger, paris, intrigen, 17. jahrhundert

Die gefährlichen Intrigen des Marquis de Cinq-Mars

Nora Berger
Buch: 544 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 23.02.2017
ISBN 9783956690778
Genre: Historische Romane

Rezension:

Auf 534 Seiten verknüpft Autorin Nora Berger in ihren Roman „Die gefährlichen Intrigen des Marquis de Cinq-Mars“ Historie und Fiktion miteinander.

Sie lässt u.a. Ludwig den XIII., seine Frau Anna von Österreich und Kardinal Richelieu wieder auferstehen und führt den Leser in das Jahr 1640 zurück. Eindrucksvoll beschreibt sie die Allüren und Eskapaden des französischen Hofes, die Intrigen der politischen Gegenspieler, das Streben nach Macht und die ständige Gefahr durch Attentate. Das macht sie so glaubhaft, dass ich mich beim Lesen mancher Stellen richtig unwohl und bedrückt angesichts dieses „Ränkeschmiedens“ gefühlt habe. (Das wäre keine Epoche, in der ich gerne gelebt hätte!)

Parallel zu den Geschehnissen am französischen Hof und um den Marquis de Cinq-Mars entwickelt Nora Berger eine zarte Liebesgeschichte um die reiche Erbin Gabriella und den armen Hirtenjungen Angelo, die sie gekonnt in die Gesamtgeschichte einfließen lässt. Sie zeichnet die Protagonisten authentisch und hat sowohl die reale Epoche Ludwigs des XIII., das ehrgeizige Streben nach Macht des Marqius de Cinq-Mars und dessen unglückliches Ende als auch die fiktive Lebens- und Liebesgeschichte von Gabriella und Angelo unterhaltsam dargestellt.

Sehr gut gefallen hat mir das Personenverzeichnis am Anfang des Buchs, in dem Infos zu den realen und fiktiven Personen gegeben werden.

Fazit: Lesenswert für alle, die historische Romane lieben.

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Tags: französische geschichte   (1)
 

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preußen

„Ich bleibe zurück wie eine Gefangene“

Karin Feuerstein-Praßer
Flexibler Einband: 119 Seiten
Erschienen bei Pustet, F, 01.09.2011
ISBN 9783791723662
Genre: Biografien

Rezension:

„Ich bleibe zurück wie eine Gefangene“. Das ist ein Zitat aus einem Brief der preußischen Königin Elisabeth Christine (1715-1797) aus dem Haus Braunschweig-Bevern, als sie wieder einmal nicht zu einer Familienfeier eingeladen war.

Aufgewachsen in einer großen harmonischen Familie musste Elisabeth Christine 1733 den preußischen Kronprinzen Friedrich, aus dem der „große Fritz“ werden sollte, heiraten und von Wolfenbüttel nach Berlin umsiedeln. Von Anfang an lehnte der Kronprinz seine junge Frau ab und „entfernte“ sie vom Königshof, indem er ihr nach seiner Thronbesteigung Schloss Schönhausen schenkte, wo sie viele Jahre verbrachte. Tragischerweise verehrte und liebte sie Friedrich II., der es seinerseits vorzog, sie zu ignorieren und durch seine respekt- und lieblose Art zu demütigen.

Die Autorin Karin Feuerstein-Praßer beschreibt in der Biographie „Ich bleibe zurück wie eine Gefangene“ eindringlich und mit klaren Worten das Leben von Elisabeth Christine. Sie zitiert dabei zusätzlich aus Briefen der Königin und Beschreibungen von Zeitgenossen. Obwohl das Buch mit 118 Seiten eher schmal ist, gibt es doch einen großartigen Einblick in das Leben der einsamen Königin, die mehr als 50 Jahre mit Friedrich II. verheiratet war.

Es hat mich sehr beeindruckt, mit welcher Tapferkeit Elisabeth Christine ihr Leben angenommen hat (oder annehmen musste) und wie schwierig es war, in einer arrangierten Ehe zu leben.

Auch in diesem Buch zeigt es sich einmal mehr, dass „Glanz und Gloria“ kein Garant für ein glückliches Leben ist.

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Die Beichte des Gehenkten

Ann Granger , Axel Merz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783404174836
Genre: Krimi und Thriller

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