Biene2004s Bibliothek

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7 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Alles, nur nicht Emma!

Carmen Mayer
E-Buch Text: 130 Seiten
Erschienen bei edition oberkassel, 28.11.2016
ISBN 9783958130975
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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(46)

63 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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My Image of You - Weil ich dich liebe

Melanie Moreland
E-Buch Text
Erschienen bei LYX.digital, 02.08.2018
ISBN 9783736309005
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Das Cover hätte in der Buchhandlung ganz bestimmt meine Aufmerksamkeit erregt, denn es verspricht dem Leser eine tolle Liebesgeschichte! Die kurze Inhaltsangabe verstärkt diesen ersten Eindruck.

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin ist locker und leicht verständlich, ich konnte mich ohne Probleme von Anfang an in der Geschichte rund um Alex und Adam zurecht finden. Beide Hauptprotagonisten sind mir super sympathisch, auch wenn die beiden Charaktere ziemlich unterschiedlich dargestellt werden.

Alex Vergangenheit hat mich total berührt. Hier ist es der Autorin wunderbar gelungen, sämtliche Gefühle auf die richtige Art und Weise hervorzuheben, sodass die Geschichte von Alex weder übertrieben noch unglaubwürdig erscheint. Und da sich Teile von Alex Vergangenheit durch das komplette Buch ziehen wie der sogenannte rote Faden, habe ich zugegebenermaßen während der kompletten Geschichte einen richtigen Kloß im Hals gehabt. Schwer vorstellbar (für mich persönlich!), dass es eine solche Beziehung zwischen Eltern und ihrem Kind auch im realen Leben tatsächlich geben kann...

Auch Adam ist einfach nur klasse! Die Tatsache, dass er einfach nicht aufgibt, ist romantisch und erinnert irgendwie an einen Prinzen auf seinem weißen Pferd...

Natürlich darf hier das perfekte Happy End einfach nicht fehlen. Wer also einen romantischen und gefühlvollen Liebesroman erwartet, der wird sicherlich und ganz bestimmt auf seine Kosten kommen. Meiner Meinung nach ist das Ende vielleicht ein kleines bisschen zu perfekt, doch etwas anderes hätte wohl einfach nicht so richtig zu diesem Roman gepasst.

Fazit:
Tolles gefühlvolles Buch, ich habe mich extrem gut unterhalten gefühlt. Wer hier jedoch eine Geschichte mit Tiefgang erwartet, ist vielleicht nicht ganz so gut bedient mit dieser Geschichte rund um Alex und Adam...

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(110)

214 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 109 Rezensionen

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Vier.Zwei.Eins.

Erin Kelly , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 22.08.2018
ISBN 9783651025714
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover würde in der Buchhandlung ganz bestimmt meine Aufmerksamkeit erregen, da der Leser auf jeden Fall „einen zweiten Blick riskieren muss“, um die Einzelheiten erfassen zu können. Clever gemacht! Auch die kurze Inhaltsangabe trug auf jeden Fall dazu bei, dass mein Interesse geweckt wurde.

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Erin Kelly ist locker und leicht verständlich, jedoch teilweise auch ziemlich „langatmig“, sodass ich persönlich Schwierigkeiten hatte, mich von der Geschichte rund um Laura und Kit mitreißen zu lassen. Die teilweise doch sehr ausführlichen Vorträge zum Thema Sonnenfinsternis waren mir zu öde und auch zu weitläufig. Hinzu kommt, dass die Geschichte in den ersten Kapiteln meistens mehr oder weniger leicht und seicht vor sich hinplätschert, denn erstmal passiert nicht wirklich viel. Hier musste ich mich wirklich so manches Mal zum Weiterlesen überreden. Ich glaube, wenn ich das Buch nicht im Rahmen einer Leserunde hätte lesen dürfen, hätte ich ganz bestimmt irgendwo in der ersten Hälfte abgebrochen…

Die Hauptprotagonisten Laura, Kit und Beth werden insgesamt nicht so beschrieben, dass ich mit einer von ihnen von Anfang an sympathisiere, irgendwie werde ich bis kurz vor dem Ende mit keinem Charakter so richtig „warm“. Und zum Schluss fiebert man wahrscheinlich ganz automatisch mit, weil alleine die Spannung was anderes schon gar nicht wirklich zulässt.

Das Ende wiederum hält dann einige Überraschungen bereit, mit denen ich nicht gerechnet hätte! Hier ist es der Autorin Kelly wirklich total gut gelungen, die ganze Geschichte komplett anders aussehen zu lassen als es anfangs scheint. Auch die Spannung ist hier in den letzten Kapiteln zum Greifen nah, sowas hätte ich mir für dieses Buch schon viel viel eher gewünscht. Auch die einzelnen Charaktere bekommen hier endlich mehr „Farbe“, als es wirklich darauf ankommt, wer die Wahrheit spricht und wer nicht.

Ich habe selten so lange überlegt, wie viele Sterne ich vergeben möchte. Doch die Tatsache, dass ich dieses Buch sicherlich nicht zu Ende gelesen hätte, wenn ich es nicht im Rahmen einer Leserunde bekommen hätte, hat mich zu meinem diesem Ergebnis kommen lassen, dass ich trotz der wirklich spannenden und guten letzten Kapitel nicht mehr als drei Sternchen vergeben kann. Schade um so viel verschenktes Potenzial!

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198 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

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Zwischen dir und mir das Meer

Katharina Herzog
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.04.2018
ISBN 9783499274206
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover ist alleine nur durch die Farbgestaltung auf jeden Fall ein echter Hingucker und hätte in der Buchhandlung mit Sicherheit meine Aufmerksamkeit erregt. Der Klappentext dagegen verspricht eine Geschichte, wie wir sie wohl reihenweise in unseren Bücherregalen stehen haben. Doch trotzdem bin ich neugierig geworden und habe mich an dieses Buch herangewagt. Und hier muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde! Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Katharina Herzog ist absolut genial, locker und spritzig, versehen mit einem Hauch Sarkasmus und einer Prise Witz. Genau das hat mich von Anfang an begeistert. Aus diesem Grund habe ich mich von der ersten Zeile an in dieser Geschichte wohl und wie zu Hause gefühlt.

Der Hauptcharakter Lena ist mir sehr sympathisch, was vielleicht auch daran liegt, dass ich mich sehr gut in sie und in ihre Lage hineinversetzen kann. Lenas Schwester Zoe dagegen ist mir zu egoistisch und auch zu anstrengend. Die Unterschiedlichkeit der beiden Mädchen wird deutlich dargestellt und die Tatsache, dass die beiden am Ende trotz allem zusammen halten, hat mich wirklich sehr berührt.

Die Geschichte an sich ist keine typische Liebesgeschichte, sondern viel mehr als das. Hier geht es um die Suche nach der Wahrheit und vor allem darum, Fragen und Umstände aus der Vergangenheit zu beantworten. Die Entwicklungen in dieser Geschichte sind wenig vorhersehbar und auch das gefällt mir an diesem Buch außerordentlich gut.

Ebenso sind die Schilderungen über Amrum und vor allem über die Amalfiküste so herrlich phantastisch, dass es mir ohne Probleme gelungen ist, mir hier sämtliche Orte bildlich vor Augen zu halten.

Auch die einzelnen Zitate der Autorin treffen die Situation meist auf den Punkt. Aussagen wie "Das Leben ist zum Glück keine Einbahnstraße. Anders als die Bewohner in deinem Hospiz kannst du einfach umdrehen und eine andere Abzweigung wählen." haben mich nachhaltig berührt und beschäftigt.

Fazit:
Ein Buch, das auf den ersten Blick nicht preis gibt, was es tatsächlich zu bieten hat! So viel Tiefgang, der aber keineswegs schwer verdaulich ist, hat diese Geschichte für mich persönlich zu etwas Besonderem gemacht! Ich kann dieses Buch vorbehaltlos weiter empfehlen!

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Mein (nicht ganz) perfektes Leben

Sandra Binder
E-Buch Text
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 01.08.2018
ISBN 9783732547975
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover ist für meine Begriffe eher unauffällig gehalten und würde in der Buchhandlung wohl eher nicht meine Aufmerksamkeit erregen können. Die kurze Inhaltsangabe dagegen hat meine Neugier geweckt, was es wohl mit Lila und Fred auf sich hat.
Innerhalb der ersten Zeilen ist man mittendrin im Geschehen, denn der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Sandra Binder ist herrlich leicht und locker, ich fühlte mich in diesem Buch sofort super aufgehoben und enorm gut unterhalten. Dieser Eindruck zog sich durch das komplette Buch! Die Autorin hat es mehr als gut verstanden, sich witzig und spritzig auszudrücken!
Lila, die Hauptprotagonistin, ist mir alles in allem viel zu anstrengend. Ihre quirlige Art und auch ihre Sichtweisen haben mich so manches Mal schier verzweifeln lassen. Der Grund ihres Verhalten liegt zwar auf der Hand, ist mir persönlich aber ein stückweit zu abstrakt.
Fred dagegen mag ich total gerne! Zwar wird dieser als stiller Eigenbrötler beschrieben, doch wahrscheinlich ist es genau das (im Vergleich zu Lila), was ich an ihm so dolle mag. Fred weiß ganz genau, was er will und vor allem weiß er, was er nicht will! Das gefällt mir und macht ihn von Anfang an sympathisch. Ebenfalls gefällt mir total gut, dass er gegen Ende des Buches nicht direkt alles stehen und liegen lässt, als Lila ihre Entscheidung ihn betreffend wieder einmal ändert.
Am Ende ist - wie auch nicht anders zu erwarten – alles Friede, Freude, Eierkuchen!
Fazit:
Nett zu lesen, jedoch ohne großartige Spannungen oder Überraschungen! Die Autorin Sandra Binder hat einen wirklich schönen Schreibstil mit witzigen und auch leicht sarkastischen Sprüchen zwischendurch! Das hat mir total gut gefallen!
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall all denen weiterempfehlen, die eine kurzweilige und auch ein bisschen chaotische Liebesgeschichte suchen!

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(55)

84 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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Wie heiß ist das denn?

Ellen Berg
Flexibler Einband: 341 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 15.06.2018
ISBN 9783746634074
Genre: Humor

Rezension:

Das Cover ist typisch Ellen Berg, denn alle ihre Romane sind auf diese Art aufgebaut! Auf jeden Fall ein Hingucker!

Die kurze Inhaltsangabe macht neugierig auf den Rest des Buches! Und somit ist man auch schon mittendrin in dieser Geschichte! Bei Bea läufts gerade alles andere als rund. Von ihrem Freund abserviert, schwört sich vorerst der Männerwelt ab. Als dann aber ihre Tochter Mona und auch ihre Mutter mit einem entsprechend älterem bzw. jüngerem Lover um die Ecke kommen, versteht Bea die Welt nicht mehr...

Und somit nimmt das Chaos seinen Lauf. Der witzige und auch leicht sarkastische Schreibstil der Autorin Ellen Berg ist auch hier wieder unschlagbar gut! Auch wenn ich mit Bea anfangs nicht wirklich warm geworden bin, so ist sie mir im Laufe des Buches doch sehr ans Herz gewachsen. Das gilt übrigens für sämtliche Protagonisten, lediglich mit Mona habe ich mich echt schwer getan. Durch ihren außergewöhnlichen "Slang" war diese mir irgendwie zu anstrengend. *Achtung Spoiler* Der olle Fred ist meiner Meinung nach ein bisschen zu kurz gekommen. Hier hätte ich mir mehr Infos darüber gewünscht, wie er Beas Schwangerschaft aufgenommen hat. Ich meine, er hat sich hier zu leicht aus der Affaire ziehen können. Zahlen ja, Verantwortung nein... Hm. Aber gut, um so leichter ist es vielleicht für Theo und Bea, mit dem Baby zu einer Familie zusammen zu wachsen. Monas Reaktion bezüglich der Schwangerschaft ihrer Mama war mega klasse! Dadurch ist sie auf ihrer Sympathieleiter auf jeden Fall ein paar Sprossen aufgestiegen.

Was wohl aus Wanda und Julian wird? Finden die beiden eines Tages doch noch zusammen? Vielleicht werden wir ja diesbezüglich ganz bald mal irgendwas drüber lesen dürfen... ;-)

Ich freue mich auf das nächste Buch von Ellen Berg, das mir früher oder später ganz bestimmt in die Hände oder vor die Füße fällt! Ich kann die Bücher dieser Autorin vorbehaltlos weiter empfehlen, sie sind alle - dieses hier eingeschlossen - kurzweilig und einfach nur witzig!

Außerdem nehme ich am Ende die Erkenntnis mit, dass man sich wahrscheinlich ständig viel zu viele Gedanken und viel zu viele Dinge und Situationen macht und dass man vielleicht öfter mal auf sein Herz und auf sein Bauchgefühl hören sollte!

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Without You

Saskia Sarginson
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Little, Brown Book Group, 01.07.2014
ISBN 9780749958701
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover, der Klappentext und auch die kurze Inhaltsangabe auf dem Buchrücken lassen auf einen spannenden und mysteriösen Thriller schließen... Doch dieser erste Eindruck wurde leider ziemlich schnell zunichte gemacht. Die Idee zur Geschichte birgt viel Potenzial, an der Umsetzung scheitert es leider absolut.

Obwohl der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin nicht schlecht ist und sich eigentlich auch richtig gut lesen lässt, nimmt die Geschichte zu keinem Zeitpunkt irgendwie an Fahrt auf oder wirkt auch nur halbwegs fesselnd. Die Beschreibungen der Hauptprotagonisten unseres Thrillers wirken anfangs echt und authentisch, doch im Laufe des Buches werden manche Gegebenheiten einfach nicht weiter erörtert. Hier spreche ich z. B. von Faith. Was genau hat es mit ihrem Faible für Knochen auf sich? Und was mit ihrer Hautkrankheit, die dann plötzlich von heute auf morgen wieder verschwindet? Auch die Rolle, die das Au-Pair-Mädchen spielt, verliert sich irgendwie im Sande. Außer dass sie dem Hausherren kurzzeitig schöne Augen macht bzw. hier der vage Versuch im Raum steht und dass sie am Ende sang- und klanglos mit ein paar privaten Sachen von Eva im Gepäck verschwindet und nicht mehr aufzufinden ist, hat sie im Grunde eine sinnlose Rolle in dieser Geschichte.

Die Eltern von Faith und Eva werden so dargestellt, dass deren Reaktionen zum Verschwinden von Eva für mich verständlich und nachvollziehbar sind. Faith jedoch vermutet von Anfang an, dass Eva auf der Insel ist und dort darauf wartet, gerettet zu werden. Welch Zufall, dass diese Vermutung dann auch tatsächlich der Wahrheit entspricht. Auch die Tatsache, dass Faith dann - ganz genau so wie ihre Schwester - von Billy am Strand aufgesammelt wird, ist mir persönlich viel zu einfach. Auch hier bleiben viele Fragen offen. Warum lässt Billy die beiden Mädchen dann plötzlich gehen? Welche Geschichte steckt hinter seinen 'Taten? Wohin verschwindet er letztendlich?

Im Laufe dieses Buches erschließen sich mir viele Dinge nicht so wirklich. Ich habe mir von diesem Thriller spannende Unterhaltung versprochen und wurde leider ziemlich enttäuscht. Ich kann hier beim besten Willen keine Weiterempfehlung aussprechen! Schade!

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150 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 95 Rezensionen

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Alles Begehren

Ruth Jones , Julia Walther
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.05.2018
ISBN 9783959672023
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover ist eher unauffällig gestaltet und würde in der Buchhandlung wohl nicht meine Aufmerksamkeit erregen können. Der kurze Klappentext jedoch hat mich angesprochen und neugierig auf die Geschichte gemacht.

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Ruth Jones ist locker und leicht verständlich, ich konnte mich ohne Probleme von Anfang an in die Geschichte von Callum und Kate hineinversetzen. Ich hätte mir hier jedoch etwas mehr Tiefgang gewünscht, einen besseren Einblick in die jeweilige Gefühlswelt der Protagonisten. Sämtliche Handlungen und Situationen werden zwar ausführlich beschrieben, die persönlichen Empfindungen bzw. Schilderungen bleiben jedoch definitiv auf der Strecke.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1985, die dazugehörige Fortsetzung spielt sich im Jahr 2002 ab. Die Autorin springt also im regelmäßigen Wechsel von der Vergangenheit in die Zukunft und auch umgekehrt. Über die 17 Jahre, die dazwischen liegen, wird eher wenig berichtet.

Sämtliche Situationen sind vorhersehbar oder wenig überraschend. Vielleicht liegt das aber auch ganz einfach daran, dass es hier nicht so wirklich viele Möglichkeiten gibt, wie man reagieren könnte...

Fazit:
Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, trotzdem hat es mich ein bisschen fassungslos zurück gelassen. Die Message, die diese Geschichte vermittelt, liegt ganz eindeutig auf der Hand. Nichtsdestotrotz bin ich wirklich schockiert, welche Phantasien und Lügen erfunden werden, um sich zu Hause loseisen und um sich "Zeit stehlen" zu können. Mir ist natürlich bewusst, dass "Außenstehende" die ganze Sache ganz anders sehen, wenn man nicht selber betroffen ist. Hier über richtig oder falsch zu urteilen, steht niemandem zu, trotzdem ist das, was Kate und auch Callum ihren Familien antun, weder fair noch schön. Zu Kate passt dieses Verhalten irgendwie, sie scheint ein sehr egoistischer Mensch zu sein. Hier hat es mich nicht weiter verwundert. Doch Callum erlebe ich einerseits als sehr emotional und warmherzig, andererseits ist er durchtrieben und abgezockt. Und genau das ist es, was mich nachdenklich macht... Ich stelle mir hier die große Frage nach dem WARUM. Hat er seine ganze Familie tatsächlich aufs Spiel gesetzt, um seine "Phantasien" ausleben zu können? Denn als alles aufgeflogen ist und er mit Kate nach London gezogen ist, habe ich schon geahnt, dass er seine Belinda vermissen wird.. Und so war es dann ja auch...

Das Ende ist dann nicht ganz so wie gewünscht, trotzdem aber glaubwürdig und auch verständlich bzw. logisch. Hut ab vor Matt und Belinda!

Dieses Buch bekommt wegen kleiner Schwächen 4 von 5 Sternen! Ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen!

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16 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Alles Begehren

Ruth Jones , Julia Nachtmann
Audio CD
Erschienen bei Lübbe Audio , 25.05.2018
ISBN 9783961080632
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover ist eher unauffällig gestaltet und würde in der Buchhandlung wohl nicht meine Aufmerksamkeit erregen können. Der kurze Klappentext jedoch hat mich angesprochen und neugierig auf die Geschichte gemacht.

Die Sprecherin Julia Nachtmann liest sehr emotional und auch mit verstellter Stimme an den richtigen Stellen, ich konnte mich ohne Probleme von Anfang an in die Geschichte von Callum und Kate hineinversetzen. Ich hätte mir hier jedoch von dem ganzen Hörbuch etwas mehr Tiefgang gewünscht, einen besseren Einblick in die jeweilige Gefühlswelt der Protagonisten. Sämtliche Handlungen und Situationen werden zwar ausführlich beschrieben, die persönlichen Empfindungen bzw. Schilderungen bleiben jedoch definitiv auf der Strecke.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1985, die dazugehörige Fortsetzung spielt sich im Jahr 2002 ab. Nachtmann springt also im regelmäßigen Wechsel von der Vergangenheit in die Zukunft und auch umgekehrt. Über die 17 Jahre, die dazwischen liegen, wird eher wenig berichtet.

Sämtliche Situationen sind vorhersehbar oder wenig überraschend. Vielleicht liegt das aber auch ganz einfach daran, dass es hier nicht so wirklich viele Möglichkeiten gibt, wie man reagieren könnte...

Fazit:
Ich habe dieses Hörbuch sehr gerne gehört, trotzdem hat es mich ein bisschen fassungslos zurück gelassen. Die Message, die diese Geschichte vermittelt, liegt ganz eindeutig auf der Hand. Nichtsdestotrotz bin ich wirklich schockiert, welche Phantasien und Lügen erfunden werden, um sich zu Hause loseisen und um sich "Zeit stehlen" zu können. Mir ist natürlich bewusst, dass "Außenstehende" die ganze Sache anders sehen, wenn man nicht selber betroffen ist. Hier über richtig oder falsch zu urteilen, steht niemandem zu, trotzdem ist das, was Kate und auch Callum ihren Familien antun, weder fair noch schön. Zu Kate passt dieses Verhalten irgendwie, sie scheint ein sehr egoistischer Mensch zu sein. Hier hat es mich nicht weiter verwundert. Doch Callum erlebe ich einerseits als sehr emotional und warmherzig, andererseits ist er durchtrieben und abgezockt. Und genau das ist es, was mich nachdenklich macht... Ich stelle mir hier die große Frage nach dem WARUM. Hat er seine ganze Familie tatsächlich aufs Spiel gesetzt, um seine "Phantasien" ausleben zu können? Denn als alles aufgeflogen ist und er mit Kate nach London gezogen ist, habe ich schon geahnt, dass er seine Belinda vermissen wird.. Und so war es dann ja auch...

Das Ende ist dann nicht ganz so wie gewünscht, trotzdem aber glaubwürdig und auch verständlich bzw. logisch. Hut ab vor Matt und Belinda! Außerdem bleiben bezüglich Luca die eine oder andere Frage offen. Warum z. B. lernen Callum und Luca sich nicht kennen? Und warum braucht Kate 31 Jahre, um Kontakt mit ihrem Sohn herzustellen? Warum stellt Luca keine Fragen, warum geht er ganz offen auf Kate zu und betitelt sie sogar direkt als "Mama", so als wäre sie nicht gerade eben erst in sein mittlerweile erwachsenes Leben getreten? Das alles erschließt sich mir nicht so richtig. Vielleicht ist es aber auch so, dass diese Fragen im Hörbuch ganz einfach zu kurz kommen, schliesslich haben wir es hier ja auch nur mit der gekürzten Fassung zu tun. Möglicherweise sind diese ganze Antworten im dazugehörigen Buch zu finden.

Dieses Hörbuch bekommt wegen kleiner Schwächen 4 von 5 Sternen! Ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen!

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(63)

119 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

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Die kleine Inselbuchhandlung

Janne Mommsen
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.03.2018
ISBN 9783499291548
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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(83)

107 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

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Hades' Hangmen - Styx (Hades-Hangmen-Reihe 1)

Tillie Cole
E-Buch Text: 375 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 07.06.2018
ISBN 9783736308114
Genre: Sonstiges

Rezension:

Im ersten Moment hat mich das Cover wenig angesprochen, doch nachdem ich die kurze Inhaltsangabe gelesen hatte, habe ich festgestellt, dass beides tatsächlich miteinander harmoniert.

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Tillie Cole ist locker, leicht verständlich und von der erste Seite an einfach nur mitreißend. Ich konnte mich ohne Problem von Anfang an gut in die Geschichte rund um die Protagonisten Mae und Styx einfinden und ich muss ganz ehrlich zugeben, dass beide mir total sympathisch sind, auch wenn sie unterschiedlicher nicht sein könnten. 

Es ist der Autorin gelungen, den zum Thema passenden Ton zu treffen, ohne dass es übertrieben oder überzogen wirkt. Gleiches gilt für sämtliche Schilderungen, die an Brutalität kaum zu überbieten sind. Auch hier hatte ich zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass irgendwelche Situationen unglaubwürdig rüber kommen. Es scheint, als hätte Cole hier richtig gut recherchiert. Ebenfalls das Thema Sekte ist mehr als gut ausgearbeitet. Auch wenn es hier viele wirklich schlimme und furchtbare Gegebenheiten gibt, wirken diese zu keinem Zeitpunkt als übertrieben oder nicht glaubhaft.

Die Tatsache, dass die ganze Geschichte abwechselnd aus Sicht der beiden Hauptprotagonisten erzählt wird, gibt dem Leser die Möglichkeit, die beiden Welten, die hier gnadenlos aufeinander treffen, noch etwas besser kennenzulernen.

Außerdem hält das Buch Wendungen bereit, mit denen ich im Leben nicht gerechnet hätte. Der Überraschungseffekt ist hier definitiv gelungen!

Zum Schluss ist vielleicht noch schnell anzumerken, dass das Buch einige heiße und freche Sexszenen bietet. Manche davon sind in bestimmten Situationen vielleicht nicht so ganz nachvollziehbar, aber das wirklich nur eine ganz kleine Anmerkung meinerseits und außerdem wahrscheinlich auch Geschmackssache!

Fazit:
Ein wirklich richtig gutes Buch über die Liebe zweier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und darüber, dass Glaube und Zusammenhalt Berge versetzen können.

Ich freue mich auf die Fortsetzung, die ich definitiv lesen werde!

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(72)

108 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

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Schwestern für einen Sommer

Cecilia Lyra , Heidi Lichtblau
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.05.2018
ISBN 9783596296620
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover ist meiner Meinung nach eher unauffällig und relativ schlicht gehalten. Ich bin mir nicht sicher, ob es in der Buchhandlung auf den ersten Blick meine Aufmerksamkeit erregen würde. Doch beim näheren Hinsehen nimmt man die beiden Frauen am Strand erstmal richtig wahr und stellt fest, dass Cover und Titel auf jeden Fall wunderbar miteinander harmonieren. Man muss sich gezielt für das Buch interessieren, dann erst kommt das Cover so richtig zur Geltung.


Die Idee zur Geschichte macht von Anfang an neugierig auf dieses Buch. Was ist damals vor 15 Jahren geschehen, dass die beiden Schwestern kein einziges Wort mehr miteinander wecheln? Und was genau steckt dahinter, wenn von einem schlimmen Verrat die Rede ist? All diese Fragen gilt es zu beantworten.

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin ist locker und leicht verständlich, ich konnte mich ohne Probleme von Anfang an in die Geschichte der beiden Schwestern hineinversetzen. Hinzu kommt, dass Lyra abwechselnd aus Sicht von Julie und Cassie erzählt, sodass der Leser die Möglichkeit bekommt, die beiden Mädels relativ gut kennen zu lernen. Sie werden absolut unterschiedlich dargestellt, sind mir jedoch beide auf ihre ganz eigene Art sehr sympathisch. Julie hatte es offensichtlich ihr Leben lang aufgrund ihres tollen Aussehens sehr viel einfacher als Cassie, die sich tatsächlich alles selbst erkämpfen musste. Doch ist das tatsächlich so? Julie sowie auch Cassie haben beide Bindungs- und Beziehungsprobleme, jedoch auf völlig unterschiedliche Art und Weise. Diese Ängste werden total gut dargestellt und auch rüber gebracht.

Da die beiden Schwestern seit vielen Jahren nicht mehr miteinander reden, war das Buch zeitweise ziemlich langatmig. Es hat lange gedauert, bis die Mädels sich so halbwegs angenähert haben. Bis dahin plätscherte die Geschichte mehr oder weniger seicht ohne großartige Vorfälle vor sich hin. Nach der von mir sehnlichst herbei gesehnten Aussprache ging dann irgendwie alles Knall auf Fall. Zu guter letzt nimmt die Geschichte eine für mein Empfinden viel zu dramatische Wendung, die dem ganzen einen leicht unglaubwürdigen Touch gibt. Ich denke, hier hätte eine etwas unspektakulärere Situation auf jeden Fall authentischer gewirkt.

Am Ende ist natürlich - was auch nicht anders zu erwarten war - alles "Friede, Freude, Eierkuchen". Auch hier ist mir alles zu "glatt" gegangen...

Alles in allem eine tolle Strand- oder Gartenlektüre, die ganz klar zeigt, dass Blut immer dicker als Wasser ist und dass die Familie zusammen halten soll, egal, was kommt! Doch wenn das immer so einfach wäre, dann gäbe es wohl viel weniger Zank und Streit innerhalb der Verwandtschaft! Trotz allem eine klare Botschaft, die man sich zu Herzen nehmen sollte!

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(12)

14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Was in unseren Sternen steht (2 MP3-CDs)

Catherine Isaac , Katharina Naumann , Svenja Pages
Schallplatte: 2 Seiten
Erschienen bei Audiobuch, 03.04.2018
ISBN 9783958620568
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover verspricht einen Liebesroman und die kurze Inhaltsangabe bestätigt diesen ersten Eindruck. Doch hier lässt sich noch nicht mal im Ansatz erahnen, wieviel Gefühl, aber auch Dramatik und Hoffnung dieses Hörbuch letztendlich zu bieten hat.

Die Sprecherin dieses Hörbuches Svenja Pages liest locker und leicht verständlich, ich hatte großen Spaß, ihr zuzuhören und konnte mich ohne Probleme in der Geschichte zurecht finden. Die Betonung war genau richtig, die einzelnen Personen wurden in unterschiedlichen Stimmlagen dargestellt und so kamen die verschiedenen Emotionen und Situationen total gut rüber.  

Svenja Pages konnte mich von Anfang an mit der Geschichte rund um den Hauptcharakter Jessica abholen und ich konnte aufgrund ihrer Art des Vorlesens mühelos entsprechende Sympathien entwickeln. Jess wird als eine Art "Heldin" dargestellt, die ohne Probleme ihren Alltag als Alleinerziehende meistert und die auch mit den ganz normalen Sorgen des täglichen Lebens stets bestens zurechtzukommen scheint. Ebenfalls mit der Erkrankung ihrer Mutter und auch mit ihrer eigenen persönlichen Diagnose scheint Jess überdurchschnittlich gut umgehen zu können. Und genau das ist es, was mich an dieser Geschichte stört. Ich hätte mir hier vielleicht mehr Schwächen der Hauptprotagonistin gewünscht. Jess macht alles richtig, findet die richtigen Worte zur richtigen Zeit, ist ausgeglichen und gut gelaunt und lässt sich durch nichts und niemanden aus der Ruhe bringen.

Adam dagegen macht dafür alles falsch, jedenfalls in den ersten zwei Dritteln des Hörbuches. Trotzdem ist auch er mir total sympathisch. Die Tatsache, dass Adam irgendwann trotzdem erkennt, wie wichtig seine Familie für ihn ist und dass er diese unbedingt zurück gewinnen will, macht ihn eigentlich noch viel viel attraktiver. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich beim Lesen zwischendurch immer mal wieder einen dicken Kloß im Hals hatte, weil mich diese Geschichte richtig dolle berührt hat.

Auch die Dramatik der Krankheit Chorea Huntington, die in diesem Hörbuch Thema ist, hat ihr übriges getan, um mein Herz zu berühren. Diese Geschichte führt ganz deutlich vor Augen, wie schlimm unsere Schicksale sein können und dass man aber, egal in welcher Situation man steckt, nicht aufgeben und das Leben trotz allem genießen soll. Wahrscheinlich ist diese Botschaft leichter gesagt als getan, trotzdem wird ganz klar deutlich, dass das Leben zu kurz ist, um den Kopf in den Sand zu stecken, ganz gleich, wie niederschmetternd die Nachrichten sind, die wir bekommen.

Ich hätte mir hier noch die eine oder andere zusätzliche Information hinsichtlich dieser furchtbaren Krankheit gewünscht, z. B. ob dieses defekte Gen, wenn es denn vererbt wurde, tatsächlich immer irgendwann diese Krankheit ausbrechen lässt. Oder warum die Erkrankung erst ab einem gewissen Alter ausbricht. Interessiert hätte mich auch, ob Jess´Mama dieses defekte Gen von ihren Eltern geerbt hat oder ob sie es ganz willkürlich in sich getragen hat.

Aus den eben genannten Gründen und auch aufgrund der Tatsache, dass Jess mir zu perfekt erscheint, vergebe ich 4 von 5 Sternen, auch wenn ich hier wahrscheinlich einfach nur auf hohem Niveau jammere. Dieses Hörbuch ist eine tolle Geschichte über die Liebe, über die Freundschaft und über die Familie, wo der Zusammenhalt und der Glaube tatsächlich "Berge versetzen" kann. 

Ich habe dieses Hörbuch sehr genossen und kann es vorbehaltlos weiter empfehlen!

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67 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

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Was in unseren Sternen steht

Catherine Isaac , Katharina Naumann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.03.2018
ISBN 9783499273032
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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121 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

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Geheimnis in Rot

Mavis Doriel Hay , Barbara Heller
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 20.12.2017
ISBN 9783608961898
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das wunderschön gestaltete Cover mit einer Art Leinenoptik ist auf jeden Fall ein echter Hingucker und würde in der Buchhandlung ganz sicher meine Aufmerksamkeit erregen.

Es handelt sich hier um einen Krimi aus dem Jahr 1936, der 2013 erstmals ins Deutsche übersetzt wurde und nunmehr erschienen ist. Und genau diese Tatsache sollte man sich beim Bewerten dieses Buches auf jeden Fall vor Augen halten, sonst wäre in meinem Fall die Bewertung wahrscheinlich noch einen Stern schlechter ausgefallen.


Inhalt:

Tante Mildred hat es schon immer geahnt: Die Verwandtschaft an Weihnachten zu versammeln ist keine gute Idee. Als der Familienpatriarch mit einer Kugel im Kopf gefunden wird,hält sich die Trauer der anwesenden Verwandtschaft jedoch in Grenzen, da Sir Osmond ein beträchtliches Erbe hinterlässt. Jedes der eingeladenen Familienmitglieder zieht seinen Nutzen aus dem Tod des Patriarchen – nur der Weihnachtsmann, der genug Gelegenheiten hatte, den alten Herrn ins Jenseits zu befördern, besitzt kein Motiv. Inmitten von Missgunst, Verdächtigungen und Abscheu stellt sich schließlich heraus: Es kann nicht nur einen verkleideten Weihnachtsmann gegeben haben.


Meine Meinung:

Dieser Krimi ist wie eine Art Tagebuch aufgemacht, die ersten und auch die letzten Kapitel werden von verschiedenen Familienmitgliedern in der Ich-Perspektive und die mittleren Kapitel werden von Colonel Halstock, dem Ermittler, erzählt. Und genau mit den einzelnen Familienmitgliedern habe ich mich so schwer getan, denn es waren einfach viel zu viele. Diese und ihre dazugehörigen Geschichten auseinanderzuhalten war für mich mehr als verwirrend, eine Art Auflistung aller Namen vorne im Buch wäre hier mehr als hilfreich gewesen. Ich habe mich also sehr auf die ganzen Verwandschaftsverhältnisse konzentrieren müssen, so dass ich es als sehr müßig empfunden habe, mich mit Hauptaugenmerk auf die eigentliche Geschichte zu fixieren. Hinzu kommt auch noch erschwerend die Tatsache, dass es sich hier bei diesem Buch um einen Krimi aus den 20er Jahren handelt und dass der Sprachgebrauch zusätzlich zur relativ komplizierten Familiensituation sein übriges tut. Die ganze Zeit plätschern die wenig spektakulären Geschehnisse also mehr oder weniger seicht und zäh vor sich hin und ich habe angestrengt darüber nachgedacht, wer hier mit wem wohl gemeinsame Sache machen könnte oder wer auf keinen Fall bei diesem Mord mitgemischt hat. Die Auflösung hat mir dann den Rest gegeben, denn noch nicht mal diese war auch nur halbwegs spektakulär. Schade, ich habe mich selten mit einem Buch so schwer getan wie mit diesem!


Für mich persönliches ein absoluter Flop!





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167 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

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Träume, die ich uns stehle

Lily Oliver
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2017
ISBN 9783426518977
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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155 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

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From Scratch - Alles neu mit dir

Stacey Kade , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 517 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736305922
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover ist eher unauffällig gehalten und würde mir in der Buchhandlung glaube ich eher nicht ins Auge fallen. Auch der Titel selber spricht mich nicht an, da sich erstmal überhaupt nicht erkennen lässt, um was es hier in dieser Geschichte geht. Die kurze Inhaltsangabe dagegeben hat mich total neugierig gemacht, was Amandas Geschichte zu bieten hat.


Ich hatte das große Glück, dieses Buch in einer Leserunde zu gewinnen, sonst wäre dieses Lesevergnügen aus den oben beschriebenen Gründen ganz bestimmt an mir vorüber gegangen.

Der Einstieg in Amandas Geschichte hat mir schlicht den Atem geraubt. Die Autorin (be)schreibt spannend und fesselnd von der Situation, in der die Hauptprotagonistin sich zwei Jahre lang befunden hat. Unvorstellbar und unglaublich, das solche DInge in unserer Gesellschaft tatsächlich passieren! Die Idee zu diesem Buch erinnert mich sehr an eine ähnliche Tragödie, die sich vor einigen Jahren abgespielt hat, doch das eigentliche Buch nimmt dann hier in diesem Fall ganz andere Verläufe an und von daher war die "Natascha-Kampusch-Story" auch schon wieder aus meinem Kopf verschwunden.

Die Autorin erzählt einleuchtend und authentisch, dass Amanda auf dem Weg zurück in die Normalität nicht wirklich von der Stelle kommt. Dann lernen wir Chase kennen und auch dieser scheint mit seinem Leben absolut überfordert zu sein.

Beide Charaktere versuchen, sich zurück ins Leben zu kämpfen. Dabei benutzen sie einander ein stückweit und plötzlich sind echte Gefühle gewachsen!

Eine tolle Geschichte, die abwechselnd aus der Sicht von Chase und auch aus der Sicht von Amanda erzählt wird. So wird es dem Leser relativ leicht gemacht, die einzelnen Charaktere besser zu verstehen und sich in sie hinein zu versetzen.

An einigen Stellen wurden Gedankengänge bzw. Reaktionen wenig glaubhaft dargestellt, in meinen Augen ganz besonders zum Schluss. Ebenfalls bleiben ein, zwei Fragen offen, die ich doch schon gerne beantwortet gewusst hätte. In meinen Augen bietet die Idee zur Geschichte in der Umsetzung noch viel mehr Potential. Trotz allem ein gutes Buch, dass ich sehr gerne gelesen habe!

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1.009 Bibliotheken, 34 Leser, 3 Gruppen, 210 Rezensionen

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Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737355063
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das wunderschöne Cover ist ein absoluter Blickfang und würde in der Buchhandlung ganz sicher meine Aufmerksamkeit erregen. Die kurze Inhaltsangabe verrät uns Lesern, worum es geht und welche Art von Buch uns erwartet. Ehrlich gesagt handelt es sich hier nicht wirklich um die Art von Genre, die ich normalerweise lese, doch irgendwie bin ich neugierig geworden und nach der Leseprobe war für mich klar, dass ich dieses Buch auf jeden Fall lesen möchte.

Mit dem Einstieg in diese Geschichte rund um Citra und Rowan habe ich mich relativ schwer getan. Dies lag aber definitiv nicht am Schreibstil des mir bis dato unbekannten Autors Neal Shusterman, sondern vielmehr an der Geschichte selber. Vielleicht kommt die Tatsache hinzu, dass ich, wie oben schon erwähnt, normalerweise nicht diese Art von Büchern lese. Für meine Begriffe plätscherte die Geschichte mehr oder weniger seicht vor sich hin, es wurde viel erklärt und die ersten Kapitel schienen mir fast schon ein bisschen langweilig. Das ging sogar so weit, dass ich angefangen habe mich zu fragen, wie dieser Hype um dieses Buch entstehen konnte. Also habe ich mir andere Bewertungen angesehen und irgendjemand schrieb, dass sich nach etwa 200 Seiten alles schlagartig ändert und dass die eigentliche Geschichte dann erstmal so richtig beginnt. Und genau so war es! Nach guten 200 Seiten nimmt das Buch eine Wendung, die ich so nicht erwartet hätte und ab diesem Zeitpunkt habe ich die einzelnen Kapitel geradezu „verschlungen“. Sämtliche vorherigen Erklärungen ergeben im Nachhinein natürlich Sinn und ich bin froh, den ausführlichen Einstieg so gewissenhaft durchgehalten zu haben. Gegen Ende des Buches gibt es dann noch mal eine Wendung, die ich ebenfalls nicht erwartet hätte und dann war dieser erste Band leider auch schon zu Ende.

Der Schreibstil des Autors Shusterman ist locker und leicht verständlich, wenn man erstmal „Blut geleckt hat“, fliegen die einzelnen Seiten nur noch so dahin. Shusterman schreibt so fesselnd und voller Phantasie und es ist ihm absolut gelungen, mich (nach holperigem Einstieg meinerseits) zu packen und mich mit seiner Geschichte abzuholen und zu berühren.

Das Thema selber – der Tod – ist keine leichte Kost und regt – ob man will oder nicht – sehr zum Nachdenken an! Teilweise sind die von Shusterman geschilderten Situationen grausam und blutig, doch genau so oft sind seine Ausführungen auch barmherzig und gefühlvoll. Eine tolle Kombination, die mir als Leserin nicht das dauerhafte Gefühl vom „Dunkelheit“ und „Düsternis“ vermittelt hat.

Ich habe dieses Buch im Endeffekt sehr genossen und staune noch immer über die Menge an Phantasie, die der Autor hier zum Besten gibt! Auch wenn ich hier leichte Startschwierigkeiten hatte, bin ich trotzdem restlos begeistert, denn der Rest des Buches entschädigte mich für den etwas zählen Anfang! Deshalb vergebe ich hier volle 5 Sterne!

Ein tolles Werk, ich kann diese Geschichte rund um Citra und Rowan vorbehaltlos weiter empfehlen und freue mich auf die Fortsetzung!

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477 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 164 Rezensionen

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Scythe - Der Zorn der Gerechten

Neal Shusterman , Kristian Lutze , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 14.03.2018
ISBN 9783737355070
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wie schon das Cover des ersten Bandes ist auch dieses hier wunderschön gestaltet. Die abgebildete Frau auf dem Buchumschlag (ich nehme an, dass das Citra sein soll) hätte auch dieses Mal in der Buchhandlung ganz sicher eine Aufmerksamkeit erregt.

Die Fortsetzung beginnt exakt dort, wo der erste Teil aufgehört hat. Da ich beide Teile unmittelbar hintereinander gelesen habe, ist es mir also mehr als leicht gefallen, mich direkt wieder ins Geschehen einzufinden und mich von Shusterman´s Geschichte abholen zu lassen.

Wie auch im Auftakt erfährt der Leser hier jede Menge Wendungen, mit denen einfach nicht zu rechnen ist. Und genau diese Wendungen machen das Buch zu dem, was es ist! Eine spannende und fesselnde Geschichte über Citra bzw. Scythe Anastastia und ihre Weggefährten, über ihre „Gegner“ und auch ein stückweit über das Thema „Tod“ als solches.

Und genau wie auch im ersten Teil gibt es zwischendurch immer wieder viele Erläuterungen bzw. Erklärungen, die vielleicht auch ein bisschen weniger ausführlich ausreichen würden.

Ansonsten ist der Schreibstil von Shusterman locker und leicht verständlich, voller Phantasie und auch voll von Überraschungen. Ich glaube, ohne diese ganzen „Aha-„ und „Oha-Effekte“ wären diese Bücher noch nicht einmal annähernd solche Pageturner, wie sie unbestritten sind. Normalerweise lese ich Bücher aus diesem Genre eigentlich gar nicht, doch diese Geschichte hat selbst mich als „Anti-Science-Fiction-Leserin“ wirklich begeistert und auch berührt. Shusterman versteht es, seine verschiedenen Scythe so gekonnt in Szene zu setzen, dass der Leser bzw. die Leserin ganz automatisch Sympathien bzw. Antipathien entwickelt. Durch diese Tatsache „leidet“ der Leser noch viel mehr mit seinen Scythe, wenn hier spannende Situationen anstehen. Diese Tatsache ist dem Autor Shusterman wirklich außerordentlich gut gelungen.

Das Ende ist natürlich die absolute Krönung. Dieser Schluss in dieser Form war während des gesamten Buches nicht vorher- oder absehbar, umso „geschockter“ stehe ich jetzt hier nach den letzten Seiten und versuche, meine Gedanken in Form einer Rezension zu Papier zu bringen. Der dritte und letzte Teil ist ein absolutes MUSS, alleine schon deshalb, weil jetzt gerade nichts mehr so zu sein scheint, wie es war. Was wird Shusterman sich diesbezüglich einfallen lassen? Ich bin total gespannt und freue mich auf den nächsten Teil, der leider noch ein bisschen auf sich warten lässt!

Auch Teil 2 der Scythe-Reihe kann ich vorbehaltlos weiter empfehlen! Allerdings kann ich mir schlecht vorstellen, dass jemand, der Teil 1 nicht kennt, hier den Anschluss finden kann. Ich glaube, man sollte definitiv den ersten Band kennen, um richtig in dieser Geschichte ankommen zu können!
Ansonsten: Hut ab vor so viel Phantasie lieber Herr Shusterman!

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Körpersammler (Agent Steps Craig 1)

Spencer Kope
E-Buch Text: 326 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 13.03.2018
ISBN 9783732551170
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover lässt den Leser sofort erkennen, mit welchem Genre er es hier zu tun hat. Ich hatte das große Glück, dieses Buch im Rahmen einer Leserunde zu gewinnen und bin anhand der kurzen Inhaltsangabe und auch aufgrund der Leseprobe total neugierig darauf geworden, was es mit „Schritter“ und seinen besonderen außerordentlichen Fähigkeiten auf sich haben mag.

Der Schreibstil des mir bis dato unbekannten Autors ist locker und leicht verständlich, ich konnte mich ohne Probleme von Anfang an in diese Geschichte einfinden. „Schritter“ ist mir sympathisch, auch wenn die Ausführung seiner Begabung, den sogenannten Schein zu sehen, mir persönlich etwas zu weit hergeholt war. Die kurze Inhaltsangabe verspricht, dass der Ermittler die besondere Fähigkeit hat, am Tatort erkennen zu können, wohin eine Person gegangen ist und was sie berührt hat. Doch die Umsetzung dieser Fähigkeit im Buch ist für meine Begriffe zu abstrakt. Diese Gabe hätte man meiner Meinung nach anders und bestimmt auch besser umsetzen können. Aber das ist ja vielleicht auch einfach ein bisschen Geschmackssache.

Trotzdem ist mir der Hauptprotagonist sympathisch, genau wie sein Kollege. Die beiden geben ein gutes Ermittler-Team ab.

Leider kommt es zwischen den einzelnen Kapiteln immer wieder vor, dass der Autor Cope irgendwelche unspektakulären und unrelevanten Dinge sehr ausführlich darstellt. Dies hat logischerweise zur Folge, dass der Thriller stellenweise immer mal wieder recht langatmig und auch langweilig rüberkommt. Dann wiederum wird es kurzzeitig super spannend. Der Autor kann diesen Spannungsbogen jedoch nicht aufrecht erhalten. Ich fühlte mich beim Lesen irgendwie so ein bisschen wie beim Achterbahn fahren… Mal hoch, mal runter, aber das „Hoch“ war leider viel zu wenig.

Zu guter Letzt kommt noch hinzu, dass viele Frage unbeantwortet bleiben. Die komplette Auflösung dieses Falles hat mir zugegebenermaßen total gefehlt. *Achtung Spoiler* Es wird weder geklärt, warum der Mörder sein Markenzeichen hinterlässt, noch warum genau er sich diese Sorte Mädchen ausguckt, wie er sie überwältigt und warum er überhaupt mordet. Frowney wird am Ende geschnappt, aber mehr passiert diesbezüglich leider nicht.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es hier noch weitere Teile geben wird. Doch fast beinahe genau so sicher bin ich mir auch, dass im nächsten Teil eine eventuelle komplette Auflösung zum ersten Teil ebenfalls nicht geben wird, denn dieser erste Teil ist in sich grundsätzlich abgeschlossen, der Mörder weilt nicht mehr unter uns und kann sich also diesbezüglich auch nicht mehr äussern. Schade!

Alles in allem würde ich diesen Thriller wohl eher nicht weiter empfehlen.

Fazit: Kann man lesen - muss man aber nicht!

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193 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 96 Rezensionen

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Totenweg

Romy Fölck
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 23.02.2018
ISBN 9783785726228
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich hatte das große Glück, diesen Krimi von der mir bis dato unbekannten Autorin Romy Fölck im Rahmen einer Leserunde lesen zu dürfen. Mein erster Eindruck war, dass das Cover auf einen ganz „normalen“ Krimi schließen lässt, die Inhaltsangabe unterstreicht diesen ersten Eindruck und die kurze Leseprobe ebenfalls. Zu Beginn ließ sich meiner Meinung nach noch nicht erkennen, welch großartiger und herausragender Krimi den Leser bzw. die Leserin hier tatsächlich erwartet.
Wir haben es hier mit dem Auftakt einer Krimireihe rund um das Ermittlerteam Bjarne Haverkorn & Frida zu tun. Doch davon merkt man im ersten Teil noch nicht ganz so viel. Ich glaube, diese Tatsache ergibt sich erst noch so richtig in den nächsten Teilen.
Frida kommt gezwungenermaßen nach vielen Jahren zurück in ihr Heimatdorf Deichgraben in der Elbmarsch, da ihr Vater einen furchtbaren Unfall hatte. Er wurde hinterrücks niedergeschlagen und wäre um ein Haar seinen Verletzungen erlegen, wäre er nicht rechtzeitig gefunden worden. Vor 18 Jahren ist in Deichgraben Fridas damalige beste Freundin Marit ermordet worden. Frida glaubt, Einzelheiten zur Tat zu kennen, doch sie hat damals geschwiegen und macht sich seitdem Vorwürfe deswegen. Im Rahmen der Ermittlungen gegen den Täter, der Fridas Vater den Schädel eingeschlagen hat, tritt hier der auch seinerzeit ermittelnde Kommissar Haverkorn wieder in Erscheinung und so wird der Fall "Marit Ott" zwangsläufig wieder aufgerollt.
Fölck erzählt ihre Geschichte nicht nur in der Gegenwart, sondern ebenfalls in der Vergangenheit. So erhält der Leser einen interessanten Eindruck, was genau damals passiert ist. Frida liegt, wie sich schon bald herausstellt, völlig falsch mit ihrem vermeintlichen Wissen über die Nacht, in der Marit ermordet worden ist. Außerdem erzählt die Autorin einerseits aus Sicht von Frida, andererseits aber auch aus Sicht von Haverkorn. Dies hat mir als Leserin sehr dabei geholfen, die beiden Hauptprotagonisten viel besser kennen- und auch einschätzen zu lernen. 
Gleichzeitig wird in der Gegenwart weiter ermittelt, wer für den Angriff auf Fridas Vater zur Verantwortung gezogen werden könnte. Hier wird der Leser oft in die Irre geführt, auf falsche Fährten gelockt, um schließlich überhaupt nicht mehr so richtig einschätzen zu können, wer hier Spielchen spielt und wer nicht.
Frida ist mir von Anfang an sympathisch, auch wenn sie ein kleines bisschen „verkorkst“ zu sein scheint. Das liegt wohl zum großen Teil an der Vergangenheit und hängt mit Marits Tod und mit der Zeit danach zusammen. Um mit Haverkorn „warm zu werden“, habe ich ein bisschen länger gebraucht, doch letztens Endes ist auch er ein toller Typ. Die beiden passen, trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer vielen Unterschiede richtig gut zusammen und geben ganz bestimmt ein zukünftiges ideales Ermittlerduo ab.

Durch die Erzählungen Gegenwart und Vergangenheit wird die Spannung konsequent und fast von der ersten Seite an ganz weit oben gehalten. Dieser Krimi ist zu keinem Zeitpunkt langweilig oder auch nur ansatzweise langatmig – ganz im Gegenteil – hier jagt ein spannungsgeladenes Kapitel das nächste. Die Seiten fliegen viel zu schnell einfach so dahin und ruck zuck ist der Fall gelöst und das Buch leider schon zu Ende. Dazu trägt ebenfalls der lockere und leicht verständliche Schreibstil der Autorin Fölck bei. Ich konnte mich von Anfang an wunderbar in Fridas Geschichte einfinden und mir die einzelnen Situationen jederzeit wunderbar bildlich vor Augen halten. Fölck hat absolut autenthisch und glaubhaft dargestellt, was sich damals und auch heute in der Elbmarsch zugetragen hat und wie die einzelnen Situationen und Personen zusammen hängen. Auch ist es Fölck überzeugend gelungen, den Ort der Verbrechen als düster und gefährlich darzustellen, sodass dem Leser hier beständig ein "Gänsehautgefühl" vermittelt worden ist.
Ich habe mich mit dem Krimi „Totenweg“ richtig gut unterhalten gefühlt und kann dieses Buch vorbehaltlos weiterempfehlen. Der nächste Teil ist ein absolutes MUSS für mich und ich bin total gespannt, ob es der Autorin Romy Fölck gelingt, hier wieder 5 Sterne aufs Papier zu bringen!
Toller Auftakt – besser geht’s nicht!!!

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Hilde

Ildikó von Kürthy , Nicole Iwanov
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 15.12.2017
ISBN 9783805200134
Genre: Humor

Rezension:

Das wirklich zuckersüße Cover und auch die kurze Inhaltsangabe haben mich neugierig gemacht auf das neueste Werk von Ildiko von Kürthy. Die Idee zum Buch ist zwar nicht neu, hat mich als Mutter und ebenfalls Hundebesitzerin jedoch aus eingangs genannten Gründen sofort angesprochen.

Der Schreibstil der Autorin von Kürthy ist locker und leicht verständlich, ich konnte mich ohne Probleme direkt von Anfang an in der Geschichte rund um Hilde gut zurecht finden. Einige Stellen und Anekdoten haben mich schmunzeln oder sogar laut auflachen lassen (wie z. B. die Sache mit der "modernen Knete"), doch zwischendurch ist von Kürthys Erzählung recht langatmig und auch schwergängig. Ich musste mich so manches Mal regelrecht zum Weiterlesen "anschieben" und mir diesbezüglich gut zureden, sonst wäre ich wohl immer noch nicht am Ende angelangt.

Außerdem habe ich irgendwie nicht so ganz verstanden, wer genau "der Hundehasser Philipp" ist und warum er bei Ildiko und ihrer Familie eine Zeit lang gewohnt hat. Diese Information ist leider an mir vorbei gegangen, habe ich wohl tatsächlich überlesen.

Positiv hervorzuheben sind die vielen kleinen wirklich tollen Skizzen und Bildchen, die sich durch das gesamte Buch ziehen. Diese haben mir unglaublich gut gefallen.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass mich dieses Buch zeitweilig ganz gut unterhalten hat. Wäre ich jedoch nicht selbst Hundebesitzerin, könnte ich viele Situationen und Gegebenheiten nicht wirklich nachvollziehen. Ich glaube, dass ich ohne Hund und Hundeerfahrung an diesem Buch wenig bis gar keinen Gefallen gefunden hätte.

Ich habe in mehreren anderen Bewertungen gelesen, dass sich der eine oder andere eine Meinung darüber gebildet hat, ob man sich tatsächlich diese spezielle Züchtung mit Namen Mini Goldendoodle anschaffen sollte oder halt nicht. Meine Meinung dazu ist, dass das jeder ganz alleine für sich selbst entscheiden muss und auch soll. Hier hat zum Glück jeder von uns einen eigenen Geschmack und auch eigene Vorstellungen, welcher Hund es sein soll und warum. Und das ist auch gut so!

Fazit: "Hilde" ist ein Buch für verregnete Wochenend-Nachmittage auf der Coch! Kann man lesen.. muss man aber nicht!

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45 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Ewig und du

Emily Bähr
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 04.01.2018
ISBN 9783646603903
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover ist wunderschön und würde in der Buchhandlung ganz bestimmt meine Aufmerksamkeit erregen. Auch die Farbauswahl ist ein echter Hingucker und fällt direkt ins Auge.


Die kurze Inhaltsangabe hat mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Das Thema nicht wirklich neu und hat mich auch sofort an eine bekannte TV-Serie aus meiner Jugend erinnert. Doch umso gespannter war ich auf die Umsetzung dieser Geschichte, nicht zuletzt, weil ich ebenfalls eine 13-jährige Tochter zu Hause habe, die langsam aber sicher flügge und (mehr oder weniger) selbständig wird, ist die Angst vor Unfällen bzw. davor, dass ihr etwas passieren könnte, ein ständiger Begleiter in meinem Hinterkopf.


Die Autorin Bähr schreibt locker und leicht verständlich, sodass ich mich ohne Probleme in die Welt von Lefke hineinversetzen konnte. Zugebenermaßen hat es eine Weile gedauert, bis ich mit der Hauptprotagonistin "warm" geworden bin, da diese sehr oberflächlich und naiv dargestellt wurde. Louis dagegen habe ich von Anfang an sehr gemocht. Hier hätte ich mir vielleicht mehr Details hinsichtlich seiner Erkrankung gewünscht und vor allem auch mehr Infos aus seinem bisherigen Leben. Hier ist meiner Meinung nach viel viel mehr Potential vorhanden, welches die Autorin Bähr meinem Empfinden nach nicht so richtig ausgeschöpft hat. Diese Themen, sowohl die Erkankung von Louis als auch Lefkes Unfall, sind nicht nur ständig aktuell und präsent, sondern auch hochsensibel und sehr vielschichtig. 


Gut gefallen hat mir die Tatsache, dass Lefke im Laufe der Freundschaft zu Louis ihre Oberflächlichkeit zu verlieren scheint. Die Darstellung ihrer ehemaligen Freundin Rachel ist für mich persönlich nicht nachvollziehbar, auch wenn ich sehr wohl weiss, dass gerade heutzutage unser Nachwuchs so wie Rachel oder ähnlich handelt und reagiert. Diese Rachel-Rolle hat mir ganz klar sehr deutlich gemacht bzw. mich daran erinnert, wie viel Wert die heutige Jugend auf Äußerlichkeiten legt.


Das Ende dieses Romans ist nicht wirklich überraschend, trotzdem aber schön und vor allem verdient. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass es hier möglicherweise eine Fortsetzung geben wird... ;-)


Dieser kurzweilige Roman hat mich gut unterhalten und ich habe mich beim Lesen sehr wohl gefühlt, deshalb gibt es von mir 4 Sterne für Lefke und ihre Geschichte.



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63 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Von Amor gemobbt

Anna Fischer
E-Buch Text
Erschienen bei null, 16.11.2017
ISBN B077JQG2BY
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover und auch die kurze Inhaltsangabe haben mich direkt angesprochen und mein Interesse geweckt.


Mit den ersten Seiten hatte ich jedoch irgendwie Startschwierigkeiten, ich kann allerdings nicht benennen, warum das so gewesen ist. Doch das hat sich relativ schnell gelegt und die Hauptprotagonistin Zoe ist mir dann ziemlich schnell ziemlich doll ans Herz gewachsen. Amor übrigens auch...


Kurzzeitig hatte ich das Gefühl, dass mich dieser Roman ein kleines bisschen an die Werke von David Safier erinnert, doch im Endeffekt ist es wahrscheinlich so gut wie unmöglich, etwas komplett neues zu erschaffen, ohne dass das eigene Werk irgendwelchen anderen Büchern ähnelt. 


Der Schreibstil der Autorin Anna Fischer ist lebendig und erfrischend, ich konnte mich (fast) ohne Probleme in ihre Geschichte rund um Zoe einfinden und habe mich dort auch tatsächlich sehr gut aufgehoben und unterhalten gefühlt. Die Situationen, die Zoe erlebt und meistert, sind teilweise schon ziemlich weit hergeholt, aber genau diese Tatsache macht dieses Buch wohl auch ein kleines bisschen verrückt. 


Im Endeffekt geht jedoch um das, was der Leser bzw. die Leserin aus diesem Roman mitnehmen kann, nämlich dass man, egal was man tut, in erster Linie auf sein Herz und vielleicht nur in zweiter Linie auf seinen Verstand hören sollte. Diese Botschaft wurde mit diesem Buch auf eine wunderbare Art und Weise vermittelt.


Meiner Meinung nach genau das richtige Lesevergnügen für diese Jahreszeit, ich habe diesen kurzweiligen Roman sehr genossen und kann ihn vorbehaltlos all denen weiter empfehlen, die immer mal wieder etwas fürs Herz brauchen... ;-)

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Der Teufel in uns

Nico Seelinger
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 10.10.2017
ISBN 9781976593406
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover und die kurze Inhaltsangabe lassen auf einen spannenden und fesselnden Thriller hoffen. 


Auch der Anfang beginnt packend, der Hauptprotagonist Richard erscheint fast unmittelbar auf der Bildfläche und lässt uns Leser an seinen Problemen teilhaben. Kurz darauf lernen wir einen weiteren Hauptcharakter kennen, nämlich Claire. Hier ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass die Geschichte nicht ganz stimmig ist, denn Claire handelt absolut untypisch und unglaubwürdig. Und nach diesem Eindruck meinerseits zog sich diese Unglaubwürdigkeit im Grunde wie ein roter Faden durch den kompletten Thriller. Ganz abgesehen davon ist Claire mir von Anfang an einfach nur unsympathisch, da sie sich am Leid und an dem Schmerz anderer ergötzt. Der dritte Hauptcharakter, Vincent, ist mir anfangs durchaus sympathisch, doch spätestens nach seinem brutalen Mord am Drogenbaron wirkt auch Vincent übertrieben unglaubwürdig. So jagt eine Handlung die nächste, bis es irgendwann auch noch sehr abstrakt wird und sich die Situationen mit gesundem Menschenverstand irgendwie nicht mehr erklären lassen. Hier hatte ich den Eindruck, dass der Autor Nico Seelinger all seine Ideen und Vorstellungen in diese Geschichte rund um Claire, Richard, Vincent und den Rosenmörder gepackt hat und auf diese Weise einfach nur für Verwirrung gesorgt hat. Genau das finde ich absolut schade, denn der Schreibstil Seelingers hat mir grundsätzlich gut gefallen, jedenfalls mindestens bis zur Hälfte. Danach kam ich teilweise nicht mehr so richtig mit und am Ende bleiben auch mehrere Fragen offen. Vielleicht ist das so gewollt, weil ein zweiter Teil in Planung ist, aber ich glaube nicht, da das Ende eindeutig ist.


Auch die verschiedenen Charaktere können mich nicht überzeugen. Richard wahrscheinlich noch am ehesten, doch zum Ende hin wirkt auch sein Verhalten übertrieben unglaubwürdig. Ebenfalls die Tatsache, dass das gesamte Dorf seinen Tod in Form von Demos fordert, ist für mich absolut absurd. Eher hätte ich diese Tatsache verstanden, wenn die Bürger den Rosenmörder im Visier gehabt hätten, denn er hat nun mal viele viele junge Mädchen auf dem Gewissen.


Ich habe mich ehrlich gesagt selten so schwer getan, ein Buch zu Ende zu lesen und hätte ich es nicht bewerten wollen, würde dieser Thriller glaube ich auf meinem Nachttisch überwintern. Meiner Meinung nach steckt in diesem Buch jede Menge Potenzial, was aber leider nur wenig genutzt und ausgebaut wird. Tolle Ansätze, schwache, übertriebene und weit hergeholte Umsetzung. Schade!

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