Biene2004s Bibliothek

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87 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

kochen, liebe, erster kuss, jugendbuch, patchworkfamilie

Pasta mista - Fünf Zutaten für die Liebe

Susanne Fülscher
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551650252
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover fällt durch die witzige Gestaltung auf jeden Fall ins Auge und hätte in der Buchhandlung ganz bestimmt meine Aufmerksamkeit erregt. 


Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin ist locker und leicht verständlich, mir ist es ohne Probleme gelungen, mich von Anfang an in Livs Leben zurechtzufinden und mir die einzelnen Situationen bildlich vor Augen zu halten. Die Hauptprotagonistin (Liv) mit ihren kleineren und größeren Problemchen ist mir von Anfang an sympathisch und ich habe eigentlich das ganze Buch über mit Liv mitgelitten und mitgefiebert. 


Auch die Idee zur Geschichte finde ich total gelungen, denn das Thema "Patchworkfamilie" ist allzeit aktuell und betrifft wahrscheinlich einige Teenager aus der Zielgruppe dieses Buches. Auch in diese Situation kann ich mir sehr gut hineinversetzen und auch nachvollziehen, da wir bei uns zu Hause im Grunde eine ähnliche Konstellation haben. Deshalb kann ich als Mutter auch anmerken, dass die Reaktionen von Livs Mama teilweise doch ganz schön schräg waren. So vergisst sie ihre Tochter so manches Mal ein kleines bisschen bzw. stellt diese vor lauter Verliebtsein hinten an. Eine vielleicht nachvollziehbare Situation, doch so ganz verstehen kann ich das irgendwie nicht. 


Auch Livs Freundinnen sowie Nick werden authentisch und "echt" dargestellt. Diese drei Freunde mochte ich ebenfalls besonders gerne. 


Ebenso auch Roberto und seine beiden Kinder, auch wenn diese, jeder für sich, ein bisschen speziell und gewöhnungsbedürftig waren. Doch warum sie sind, wie sie sind, klärt sich im Laufe des Buches ja mehr oder weniger auf.


Nastja kommt genau so rüber, wie es wohl von der Autorin auch gewollt ist... ;-)


Der Auftakt dieser neuen Jugendbuchreihe ist mehr als gelungen und ich bedaure sehr, dass der zweite Teil erst im Herbst nächsten Jahres erscheinen wird...


Ich kann dieses Buch vorbehaltlos weiter empfehlen und werde es gleich meiner 12-jährigen Tochter zum Lesen auf ihren Schreibtisch legen... ;-)

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(33)

64 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

liebesroman, hauptperson ist rollstuhlfahrer, heike wanner, querschnittsgelämt, ich

Du + Ich = Liebe

Heike Wanner
E-Buch Text
Erschienen bei Edel Elements, 07.09.2017
ISBN 9783955309596
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das toll und auffällig gestaltete Cover sowie die kurze Inhaltsangabe lassen bei weitem nicht erahnen, was für ein wundervolles Buch sich hier verbirgt... 


Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Heike Wanner ist locker, leicht verständlich und unendlich gefühlvoll (jedoch keinesfalls kitschig). Ich war innerhalb weniger Zeilen mittendrin in der Geschichte rund um die Hauptprotagonisten Nika und Ben. Beide sind mir innerhalb des Buches sehr ans Herz gewachsen, jeder auf seine eigene Weise. Beide werden absolut authentisch und echt dargestellt. Nika mit ihrem Hitzkopf und der ruhige Ben, der im Rollstuhl sitzt, kommen in jeder Situation so lebendig rüber, dass ich als Leserin das Gefühl hatte, diese Geschichte nicht nur zu lesen, sondern irgendwie mittendrin zu stecken. Auch die zahlreichen Probleme, angefangen mit den alltäglichen Dingen, die zu erledigen für Ben einiges mehr an Kraft, Zeit und Aufwand bedeuten, bis hin zu den zwischenmenschlichen Sorgen oder im späteren Verlauf des Buches auch die unüberwindbar scheinenden Hindernisse innerhalb der Familien werden absolut einfühlsam und keineswegs übertrieben dargestellt. Ich hatte hier zu keiner Zeit den Gedanken, dass die jeweilige Situation jetzt aber etwas absurd oder weit hergeholt sei. Ganz im Gegenteil, ich bin absolut begeistert von der Warmherzigkeit, die hier immer wieder ganz klar erkennbar ist. 
Dieses Buch behandelt unwahrscheinlich viele Themen gleichzeitig, ohne dass der Leser sich erschlagen fühlen muss. Wahrscheinlich wird einem diese Tatsache auch erst bewusst, wenn man sich hinterher hinsetzt, um diese Geschichte sacken zu lassen. Hier geht es nicht nur um Liebe und um Vertrauen, sondern auch um Zusammenhalt, um Freundschaft, um die Wahrheit, um Vergebung, um Familie und vor allem darum, auch in den schlimmsten Stunden zusammenzuhalten, füreinander da zu sein und das Beste aus dem ganzen Schlamassel zu machen. Diese Botschaft ist mehr als eindeutig! 


Wanner hat hier eine Geschichte zu Papier gebracht, die nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Teenager absolut empfehlenswert ist. Ich vergebe nicht ganz so oft volle 5 Sterne, doch hier kann (und will) ich gar nicht anders! Hut ab für dieses einzigartige Lesevergnügen!

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71 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

liebe, baby, lex martin, texas, farm

Irresistible - Ein Baby kommt selten allein

Lex Martin
E-Buch Text: 342 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 07.09.2017
ISBN 9783736305663
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover hat mich eher nicht angesprochen, denn meiner Meinung nach handelt es sich bei dem darauf abgebildeten Typen nicht um einen "Bad Boy", so wie ich ihn mir aufgrund der Beschreibung vorstellen würde.

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin war locker flockig, leicht verständlich und auch ein bisschen forsch, was mir richtig gut gefallen hat. Ebenfalls hervorzuheben ist, dass dieses Buch abwechselnd jeweils aus Sicht der beiden Hauptprotagonisten geschrieben ist. So erhält der Leser einen ausführlichen Einblick in die verschiedenen Sicht- und Denkweisen. Katherine und auch Brady sind mir beide sehr sympathisch, die Autorin beschreibt die beiden sehr authentisch und echt. Hier lasse ich es einfach mal dahingestellt, dass man in einer frischen Trauerphase den Kopf frei hat für das andere Geschlecht und dafür, was man alles mit ihm bzw. ihr anstellen wollen würde oder auch nicht. Da "tickt" auch jeder von uns wohl anders.

Und dann sind wir auch schon mittendrin in der Geschichte rund um Kat und Bad Boy Brady. Wobei ich mir unter Bad Boy vielleicht noch ein bisschen mehr vorgestellt habe, denn außer tätowierten Armen und einer Harley hat der gute Brady nicht wirklich etwas zu bieten, was seinem Bad Boy Image gerecht werden könnte.

Die Story selber ist nett geschrieben und ist mir irgendwie unter die Haut gegangen. Zu lesen, was die beiden, gerade aber Katherine, leisten, um die Farm zu unterhalten, ist interessant und auch kurzweilig beschrieben. Auch die Situation rund um die kleine Izzy und diesem enormen Schicksalsschlag ging mir ziemlich nahe. Hier hätte ich mir allerdings vielleicht noch etwas mehr Abwechslung gewünscht, so plätscherte alles mehr oder weniger unspektakulär vor sich hin.

Ganz eindeutig im Vordergrund steht natürlich die Beziehung oder auch Nicht-Beziehung zwischen Kat und Brady. Zu lesen, wie sich die beiden begehren und sich aber zurückhalten ist meiner Meinung nach etwas too much, so hätte die Trauer um Cal und Mel vielleicht etwas mehr hervorgehoben werden können. Oder aber der Alltag mit dem Baby.

Ansonsten hat mich dieses Buch kurzweilig unterhalten und ich habe es sehr gerne gelesen. Das Ende, natürlich irgendwie vorhersehbar, hat mir überragend gut gefallen, weil halt endlich mal etwas passiert ist. Für alle, die ein bisschen erotischen Herz-Schmerz brauchen, kann ich diese Geschichte vorbehaltlos weiterempfehlen...

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(93)

193 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

thriller, psychothriller, puppe, berlin, max bentow

Das Porzellanmädchen

Max Bentow
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.07.2017
ISBN 9783442205110
Genre: Krimi und Thriller

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96 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

football, liora blake, liebe, grand valley, fair catch

Fair Catch: Roman (Grand-Valley 1)

Liora Blake
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 04.09.2017
ISBN 9783958181816
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover hat mich einen Roman aus dem Genre Erotik vermuten lassen, doch die Inhaltsangabe hat mich ziemlich schnell eines Besseren belehrt... Dachte ich jedenfalls, doch mein erster Eindruck war absolut richtig. Im Laufe der Kapitel wurde dann doch ziemlich schnell klar, dass es sich hier zwar um eine Liebesgeschichte, jedoch mit einer gehörigen Portion Erotik, handelt.

Der Schreibstil von Blake ist locker und leicht verständlich, witzig und auch ein bisschen frech. Der Autorin ist es gelungen, mich anfangs mit ihrer Geschichte rund um Cooper und Whitney in den Bann zu ziehen, ich konnte mir durch Blakes lebendigen Schreibstil die Situationen bildlich total gut vor Augen halten. Recht schnell wurde mir in und mit dieser Geschichte allerdings langweilig. Einzelne Szenen wiederholen sich Kapitel für Kapitel, es passiert nicht viel Neues, alles plätschert mehr oder weniger leicht und seicht vor sich hin. Den Leser erwarten keine herausragenden Höhepunkte, davon abgesehen ist das Ende der Geschichte von Anfang an absehbar. Mir fehlte hier einfach ein bisschen Tiefgang, irgendetwas halt, was ich aus dieser Geschichte hätte "mitnehmen" können.

Positiv hervorheben möchte ich jedoch, dass der Schreibstil in der Ich-Perspektive geschrieben ist, die sich Kapitel für Kapitel abwechselt aus Sicht von Cooper oder halt aus Sicht von Whitney. Dadurch hat der Leser wenigstens ein kleines bisschen Abwechslung und kann sich sowohl in den einen als auch in den anderen Hauptcharakter hineinversetzen.

Zuletzt führe ich an, dass mir der ein oder andere Schreib- oder auch Grammatikfehler ins Auge gefallen ist. Auch das ist sehr schade.

Da mir der Schreibstil an sich gut gefallen hat, die Geschichte selber aber meiner Meinung nach viel mehr Potential bietet, vergebe ich hier aus oben angeführten Gründen leider nur drei Sterne. Dieser Roman eignet sich wunderbar für ein verregnetes Wochenende auf der Couch oder für den Zeitvertreib im Urlaub, ich bin ein bisschen enttäuscht und habe mir aufgrund der Leseprobe viel mehr von dieser Geschichte rund um Whit und Coop versprochen.

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(144)

356 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 71 Rezensionen

nachtblumen, carina bartsch, liebe, sylt, trauma

Nachtblumen

Carina Bartsch
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 23.06.2017
ISBN 9783499291081
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover ist eher schlicht gehalten, mir würde es in der Buchhandlung wahrscheinlich gerade deshalb ins Auge fallen. Mit dem Titel selber kann der Leser zunächst nichts anfangen, was sich aber im Verlaufe des Buches ändert.

 

Die mir bis dato unbekannte Autorin Carina Bartsch hat einen tollen emotionalen und gefühlvollen Schreibstil, der zugleich aber auch locker und leicht verständlich ist. Ich konnte mich von Anfang an super gut in ihre Geschichte rund um Jana einfinden und mir auch alles bildlich vor Augen halten. Der Hauptcharakter Jana ist mir sofort sympathisch und im Laufe der Geschichte ist sie mir so richtig ans Herz gewachsen. Ich habe in vielen Situationen mit ihr mitgelitten und mitgefiebert. Sie und ihre Leidensgeschichte werden sehr "echt" und authentisch rübergebracht. Wer hier sagt, dass Janas Story langatmig ist, dem kann ich eigentlich nur zustimmen. Bartsch beschreibt die einzelnen Situationen tatsächlich sehr geduldig. Trotzdem wurde mir zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Art und Weise langweilig.

Etwas anders dagegen verhält es sich mit Collin. Ich kann nicht sagen, dass er mir sympathisch oder halt unsympathisch ist, für dieses Urteil wird er nicht "tief" genug beschrieben. Seine Verhaltensweisen lassen eigentlich eher eine Antipathie zu, doch da Jana ihn so sehr mag und so geduldig mit ihm ist, wollte mir auch dies nicht so recht gelingen. Ich hätte liebend gerne viel mehr über Collin erfahren, mehr über seine Vergangenheit und mehr über seine diesbezüglichen Gefühle bzw. Gedanken.

Auch zu den anderen Mitbewohnern hätte ich sehr gerne mehr Details in Erfahrung gebracht. Doch da es sich hier nur um Randfiguren handelt, akzeptiere ich natürlich, dass ganz einfach der Platz diesbezüglich nicht da ist.

Klaas und Anke kommen ebenfalls sehr lebensecht rüber. Auch die beiden habe ich total gerne gehabt, genau das gleiche gilt für Thea Flick.

Besonders hervorheben möchte ich, dass das komplette Buch von wirklich tollen Sätzen, Sprüchen und Lebensweisheiten gespickt wird. Die ersten findet der Leser bereits in der kurzen Inhaltsangabe wieder. Und genau diese Sätze haben mich neugierig auf dieses Buch gemacht und mein Interesse geweckt. Aussagen wie "Auf jede Nacht folgt ein Tag" oder "Das Leben könnte so einfach sein. Wäre es nicht manchmal so verdammt schwer." sind im Prinzip einfache Sätze, doch es steckt so viel mehr dahinter. Und genau solche Aussagen unterstützen das komplette Buch, immer und immer wieder findet der Leser so tolle Stellen, die das Herz berühren und zum Nachdenken anregen. "Vielleicht ist es manchmal gut, dass man nicht weiß, wie etwas ausgeht, weil es sonst niemals bunt werden könnte" oder "Vielleicht erkannte man daran, welche Freundschaften tatsächlich echt waren - denn eine echte Freundschaft würde sich wohl kaum von einer wechselnden Lebensphase beeindrucken lassen." geben so viel Raum für die eigenen Gedanken und bleiben nachhaltig im Gedächtnis haften.

 

Fazit:

Ein unbeschreiblich tolles, emotionales und auch atmospährisches Buch, dessen Geschichte sich geradewegs ins Herz schleicht. Auch mit den oben beschriebenen kleinen Schwächen ein absoluts Lesehighlight, welches ich vorbehaltlos weiterempfehlen kann!

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

pferde, familie, verrat, konsequenz, küste

Friesenglück: Ein Nordsee-Roman

Anni Deckner
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 07.08.2017
ISBN 9783958181991
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Inhaltsangabe und auch die Leseprobe lassen nicht annähernd auf das schließen, worum es in diesem Buch tatsächlich geht. Im großen und ganzen hat es mir bis auf einige Kritikpunkte eigentlich ganz gut gefallen. Doch da ich hier keine halben Sterne vergeben kann und mir meine gleich aufgeführten Anmerkungen doch auf eine gewisse Art und Weise den Lese-Spass getrübt haben, bewerte ich hier nur mit drei anstatt mit vier Sternen.

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Anni Deckner ist locker flockig und leicht verständlich, ihre teilweise recht forschen Zeilen haben mir von Anfang an super gut gefallen. Genau diese Tatsache hat die Geschichte im Gegensatz zu anderen Liebesgeschichten aus der Menge herausragen lassen. *Achtung Spoiler* Auch die Familiengeschichte bzw. Tragödie, an die der Leser nach und nach langsam herangeführt wird, ist gut überlegt und wird auch wirklich gut vermittelt. Doch die Reaktionen sind zum Teil für mich persönlich absolut nicht nachvollziehbar. Als Beispiel führe ich an, dass Franzi eine Art Tagebuch von ihrer Mutter liest, in der diese nicht wirklich gut weg kommt, weil sie Dinge getan hat, die man so einfach vielleicht gar nicht erklären kann. Doch Franzi liest diese Zeilen und das war's. Die Autorin stellt die Situation so dar, als ob es Franzi überhaupt nichts ausmacht und sie ohne Nachfragen bzw. ohne klärende Gespräche das Wiedersehen mit ihrer Mama feiert. Die Familiengeschichte von damals kommt ans Licht und wird von jedem der Beteiligten einfach so hingenommen, als wäre alles nicht der Rede wert. Auch als Franzis Oma stirbt, kommt von der Enkelin keinerlei Reaktion, keinerlei Trauer, ganz im Gegenteil. Auch wenn die Oma schlimme und gemeine Dinge getan hat, ist Franzi bei ihr aufgewachsen. Kann man Liebe so einfach vergessen und abstellen? Auch die Enttäuschung, die Franzi hier wohl erlebt, kann nur erahnt werden, da es keine tiefergründigen Ausführungen diesbezüglich gibt.

Ebenfalls hätte ich mir noch das eine oder andere Detail zu Luke gewünscht. Er schickt zwar SMS, dass es ihm leid tut, Franzi reagiert nicht, aber mehr erfahren wir nicht mehr zu diesem Thema.

So sehr ich Franzi während des Lesens auch schätzen und lieben gelernt habe, so wenig authentisch wird sie dargestellt in den oben angeführten Situationen. Hier hätte ich mir tiefere Ausführungen gewünscht, damit die ganze Geschichte auch richtig "echt" rüberkommt. Schade! Wenn es diese Kritikpunkte nicht gäbe, wäre Friesenglück ein mega schönes Lesevergnügen!

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124 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 84 Rezensionen

thriller, gerechtigkeit, mord, band 6, phil brennan

Du sollst nicht leben

Tania Carver , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.07.2017
ISBN 9783548613512
Genre: Krimi und Thriller

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113 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 86 Rezensionen

krimi, münchen, mord, gewalt, misshandlungen

Tiefe Schuld

Manuela Obermeier
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 16.06.2017
ISBN 9783548288635
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover würde in der Buchhandlung ganz bestimmt meine Aufmerksamkeit erregen, denn im Vergleich zum ersten Teil dieser Serie gefällt es mir richtig gut und ist typisch für einen Kriminalroman.

Die Inhaltsangabe auf dem Buchrücken spiegelt so ziemlich genau wieder, worum es in diesem Krimi geht. Hier ist mir jedoch zum ersten Mal aufgefallen, dass es auf jeden Fall von Vorteil ist, den ersten Teil dieser Serie gelesen zu haben.

Obermeier beschreibt im ihrem zweiten Teil rund um Hauptkommissarin Toni Stieglitz sehr authentisch und lebendig deren Alltag. Die Protagonistin ist mir immer noch sehr sympathisch, ich fühlte mich in diesem Buch wie auch schon im ersten Teil gut aufgehoben und fast schon ein bisschen zu Hause. Wie eben schon erwähnt, macht es auf jeden Fall Sinn, den ersten Teil "Verletzung" zu kennen. Die Autorin geht nicht wirklich immer wieder auf Gegebenheiten, die sie im ersten Teil bereits erklärt und erläutert hat, ein, vielmehr muss man sich alles selbst ein bisschen zusammen reimen. Das hat natürlich den Vorteil, nicht mehrmals irgendwelche Details und Vorkenntnisse lesen zu müssen, aber es hat den Nachteil, sich vielleicht nicht so richtig in die Geschichte einfinden zu können.

Die relativ kurz gehaltenen Kapitel sind ebenfalls ein großer Pluspunkt. Das ändert aber leider nichts an der Tatsache, dass dieser zweite Teil durch Irreführungen und falsche Fährten zwischendurch etwas langatmig wirkt. Diese falschen Fährten sind an und für sich zwar gut, hier jedoch sind sie meiner Meinung nach einfach zu offensichtlich und zu durchschaubar.

Nichts desto trotz ein toller und auch spannender Kriminalroman, der neben dem Thema häusliche Gewalt auch das Thema Borderline anschneidet. Hier hätte ich für meine Begriffe etwas mehr Tiefgang gebrauchen können, weil mich das Thema interessiert hat, doch wenn man es genau betrachtet, handelt es sich hier ja nun mal um einen Krimi und nicht um ein Sachbuch.

Ich kann den zweiten Fall von Toni Stieglitz vorbehaltlos weiterempfehlen und freue mich schon sehr auf ihre nächste Geschichte!

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

alkohol, plötzlicher kindstod, phantasie, alkoholismus, kind verschwunden

Verträumt

S.T. Kranz
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei epubli, 02.05.2017
ISBN 9783745074628
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover lässt nicht wirklich erahnen, um welches Genre es sich hier bei diesem Buch handelt, der Titel dagegen grenzt die Möglichkeiten schon etwas ein.

Die kurze Inhaltsangabe spiegelt einen ersten Einblick wieder, worum es bei „Verträumt“ geht, doch diese kann bei weitem nicht vermitteln, wie viel Tiefgang den Leser erwarten wird. Wer hier leichte, schnelllebige Lektüre erwartet, ist absolut fehl am Platze.

Mit den ersten Seiten oder sogar Kapiteln habe ich mich zugegebenermaßen relativ schwer getan. Das lag zum einen am Schreibstil selber, da hier die Wortwahl schon sehr speziell und „gehoben“ war, zum anderen habe ich ehrlich gesagt eine völlig andere Geschichte hinter der Inhaltsangabe vermutet.

Doch nach etwa einem Drittel des Buches ist mir klar geworden, wo hier der Schwerpunkt liegt und welche Problematik dem Leser näher gebracht werden soll. Es geht hier keinesfalls um eine Geschichte, wo man die Hauptprotagonistin Cathy mag oder halt nicht mag, es geht nicht darum, mitzuraten oder mitzuermitteln, wer hier Schuld hat oder auch nicht und es geht auch nicht darum, diese Lektüre als reinen Zeitvertreib zu sehen und sich ein paar gemütliche Lesestunden zu machen.

Vielmehr gilt es zu verstehen, dass der Alkoholismus eine Krankheit ist, die jeden von uns treffen kann und dass man hier die Augen nicht verschließen darf. Im Buch wird dargestellt, wie verschiedenste Personen auf Cathys Krankheit reagieren, wie ihr Ehemann, ihre Mutter, ihr Vater, ihre Tochter.

*Achtung Spoiler* Die Tatsache, dass Cathys und Noahs Sohn Luca verschwindet und dass sie ein Jahr zuvor mit dem plötzlichen Kindstod von ihrem Sohn Andre fertig werden mussten macht deutlich, dass Cathy innerlich zerbrochen ist und Zuflucht im Alkohol sucht. Sie schafft diesen Absprung nicht alleine, weil sie es weder kann noch will. Doch hier kommt jede Hilfe zu spät, weil die Familienmitglieder die Augen zu lange vor der Problematik verschlossen haben. Warum genau das so ist, wird nicht deutlich. Vielleicht einfach aus Unwissenheit, vielleicht wurde der Ernst der Lage hier nicht erkannt, vielleicht haben die einzelnen Personen aber auch gar nicht gewusst, was genau diese Krankheit mit sich bringt und wie schnell sie den Betroffenen fertig macht. Die Tatsache, dass Cathys Mann Noah von dieser Krankheit verschont bleibt, macht deutlich, dass jeder Mensch anders mit Konflikten, mit Lebensereignissen, mit Tragödien umgeht und klar kommt, was natürlich nicht bedeutet, dass Noah der Tod von Andre und das Verschwinden von Luca nicht schwer zugesetzt haben. Unter normalen Umständen würde ich behaupten, dass Noah hier als Ehemann versagt hat, weil ich es als seine Aufgabe sehe, mit auf die Gesundheit seiner Ehefrau zu achten, doch die Umstände der Lebensereignisse haben ihn dafür vielleicht ganz einfach blind gemacht.

Ein Buch mit Tiefgang, welches nachhaltig zum Nachdenken anregt. Zum Schluss bleiben ein, zwei Fragen offen, die ich aber gar nicht unbedingt beantwortet haben muss, da sie die Geschichte bzw. ihren Ausgang weder ändern noch verbessern.

Alles in allem ein wirklich gelungenes Werk!

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69 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

italien, liebe, liebesroman, amore, verführung

Verliebt in sieben Stunden

Giampaolo Morelli , Annette Kopetzki
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 02.02.2015
ISBN 9783552062818
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzer Inhalt
Paolo hat nicht nur seine Verlobte (nachdem er sie mit seinem Chef erwischt hat), sondern auch seinen Job bei einer Wirtschaftszeitung verloren. Ein Selbstmordversuch scheitert. Da tut sich zumindest beruflich eine Alternative auf: "Macho Man". Paolo ist mäßig begeistert, als er über den Kurs „Die Kunst der Verführung“ schreiben soll. Zu seiner Überraschung ist die Kursleiterin eine Frau: Valeria, mit klaren Vorstellungen, wie es sich verhält zwischen Frauen und Männern.

Meine Meinung
In Paolos Leben läuft scheinbar alles perfekt. Er steht kurz davor, seine Verlobte Giorgia zu heiraten und auch im Job könnte es besser nicht laufen... Bis er eines Tages unverhofft nach Hause kommt und seine Giorgia mit seinem Chef im Bett erwischt. Für Paolo bricht eine Welt zusammen. Mit einem Schlag hat er alles verloren. Als er sich eher widerwillig bei der Zeitung "Macho Man" vorstellt, nimmt das Chaos ersteinmal so richtig seinen Lauf. Er soll anstatt wie zuvor nicht mehr über das Thema "Wirtschaft" schreiben, sondern über die Kunst der Verführung. Valeria, die Kursleiterin, überzeut Paolo jedoch nach und nach mit ihren ganz eigenen Theorien rund um das Thema Liebe.

Der Schreibstil des mir bis dato unbekannten Autors Giampaolo Morelli hat mich nicht so richtig in seinen Bann ziehen können. Irgendwas hat mir hier tatsächlich gefehlt, um mich komplett zu begeistern. Vielleicht lag es an den doch recht vielen italienischen Begriffen zwischendurch, vielleicht lag es aber auch einfach nur an der Art und Weise des Autors selber. Ziemlich gut dagegen hat mir gefallen, dass die einzelnen Kapitel kurz und übersichtlich gehalten wurden. Sowas gefällt mir besser als endlos lange Kapitel.

Die Idee zur Geschichte selber hat auf jeden Fall Potenzial. Auch wenn Morellis Theorien doch eher den männlichen Teil der Bevölkerung ansprechen, so handelt es sich hier doch auf jeden Fall um "Frauenliteratur".

Fazit
Ein kurzweiliger Roman ohne großartigen Tiefgang, der den Leser bzw. die Leserin für den Moment ganz gut unterhält. Ich persönlich habe mir jedoch mehr davon versprochen! Kann man ganz gut lesen, wenn man gerade nichts anderes zur Hand hat.









Gute Unterhaltung für zwischendurch!

— Lesesumm

Das italienische Flair stimmt großzügig und lässt den Leser

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118 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 67 Rezensionen

freundschaft, roadtrip, rollstuhl, familie, schicksal

Umweg nach Hause

Jonathan Evison , Isabel Bogdan
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 09.02.2015
ISBN 9783462046595
Genre: Romane

Rezension:

Kurze Inhaltsangabe:

Ben hat einen schrecklichen Schicksalsschlag hinter sich und besitzt keinen Penny mehr, als er die Pflege von Trev übernimmt, der unheilbar krank ist. Sein Vater Bob, ein hoffnungsloser Tollpatsch, sucht gleich nach der Diagnose das Weite, was ihm in der Familie natürlich keiner verzeiht. Doch Ben fühlt mit dem verstoßenen und reuigen Vater und überzeugt Trev, im Auto von Washington State nach Salt Lake City zu fahren, um ihn zu besuchen. Auf dem Weg nehmen sie die Anhalterin Dot mit und kommen an den verrücktesten Sehenswürdigkeiten vorbei. Sie gabeln eine reifenwechselnde Schwangere auf, werden von einem Auto verfolgt, in dem ganz jemand anderes sitzt als vermutet, und lernen schließlich, dass man sich irgendwann seinen Problemen stellen muss. Ein bewegender Roman voller skurriler Situationskomik, der glücklich macht.

Meine Meinung:

Die Idee zur Geschichte ist nicht wirklich neu. Ähnliche Bücher muss ich jetzt wohl nicht anführen, denn ich denke, die kennen wir hier alle. Doch die Inhaltsangabe hat mich neugierig gemacht und ich wollte diesem Buch gerne die Chance geben, aus der Masse dieser Geschichten herauszuragen.

Die Hauptprotagonisten, hier Trev und Ben, sind mir beide sympathisch, wobei ich mit beiden irgendwie Mitleid habe. Ben wegen seines Schicksalsschlages und Trev wegen seiner Krankheit.

Die einzelnen Kapitel sind relativ kurz gehalten, was ich total gut finde, denn so kann man schnell noch ein, zwei Kapitel lesen, ohne mittendrin irgendwo plötzlich aufhören zu müssen. Für meine Begriffe ist die Geschichte ein kleines bisschen zu langatmig, ausserdem plätschern die einzelnen Situationen mehr oder weniger seicht vor sich her, mir fehlt es hier oft ehrlich gesagt an Tiefgang, die diese schlimme Krankheit ja nunmal zwangsläufig mit sich bringt.

Der Wechsel zwischen den Zeitebenen hinsichtlich Bens Vergangenheit verleiht dem Buch zwar eine gewisse Spannung, die Gegenwart allerdings ist mir persönlich zu unspektakulär. Hier fehlen mir so ein kleines bisschen die "Komplikationen", mir geht irgendwie alles zu glatt hinsichtlich der Tatsache, dass Trev ja eigentlich nun mal wirklich viel zu krank ist für diesen Roadtrip. Auch mich überrascht es, dass Elsa ihren Sohn dann doch ohne größere Diskussionen fahren lässt. Wenn man bedenkt, dass diese Reise nicht ganz ungefährlich ist, nimmt sie es letztendlich recht locker.

Klar passieren allerlei unvorhergesehene Dinge, aber nichts richtig Spektakuläres. Alles eigentlich nur Kleinigkeiten, die nicht so ablaufen wie ursprünglich geplant. Das beantwortet dann wohl auch die Frage, ob ich mir den Inhalt so vorgestellt habe.

Der interessanteste Aspekt ist für mich einwandfrei Bens Schicksalsschlag. Hier fügen sich im Laufe des Buches alle Puzzleteile zusammen.

Klar ist aber auf jeden Fall, dass hier ein richtiges Happy End total fehl am Platz gewesen wäre. Das würde so gar nicht zu dieser Geschichte passen.

Und ich hätte zum Schluss gerne noch kurz von Elsa gelesen. Erst erfahren wir so viel über sie, dann ist sie auf einmal überhaupt gar kein Thema mehr. Auch zu Elton hätte ich mir vielleicht den einen oder anderen Satz noch gewünscht, um das Kapitel Peaches und Elton abschliessen zu können.

Richtig gut gefällt mir die Message, die dieses Buch vermittel. Egal, was passiert, es geht immer irgendwie weiter. Es kommt halt drauf an, was man daraus macht. Und man kann planen wie man will, denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ist wohl so. Das Leben ist zu kurz, um nach einer Art Fahrplan zu leben, zumal dieser sich sowieso ständig ändert...

Fazit:

Eine Geschichte, die jede Menge Potenzial bietet, mich persönlich aus eben angeführten Gründen jedoch nicht wirklich überzeugen und mitreißen konnte.

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236 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

mobbing, tagebuch, liebe, lehrer, schule

Sternschnuppenstunden

Rachel McIntyre , Jessika Komina , Sandra Knuffinke
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Magellan, 20.02.2015
ISBN 9783734850073
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurze Inhaltsangabe:
Wie wehrt man sich gegen fiese Sprüche und gemeine Angriffe? Aus bitterer Erfahrung weiß Lara: gar nicht. Denn alles, was sie versucht hat, hat ihre Lage nur noch schlimmer gemacht. Deswegen hält sie still, zieht den Kopf ein und fragt sich, ob sie nicht doch schuld ist an der ganzen Misere. Das ändert sich, als sie Ben trifft. Die Stunden mit ihm sind bald die einzigen Lichtblicke in Laras Leben. Durch seine Augen sieht sie sich in einem neuen Licht: Sie ist klug, witzig und hübsch, und was ihr passiert, ist Mobbing der übelsten Sorte. Gemeinsam suchen sie einen Ausweg aus Laras Situation. Und es könnte ihnen gelingen, wäre da nicht ein Problem: Ben ist Laras Lehrer.

Meine Meinung:
Dieses Buch fällt bereits durch sein wunderschönes Cover ins Auge. Es ist einfach nur überragend. Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein auf alt gemachtes Tagebuch (die vielen Sternchen sind ebenfalls ein absoluter Eyecatcher), auf den zweiten Blick habe ich gemerkt, dass es sich hier tatsächlich um ein Tagebuch handelt.

Die ersten Seiten aufgeschlagen, lernen wir sofort Lara kennen. Und lieben. Ich jedenfalls. Durch den lockeren, leicht verständlichen und teilweise auch richtig sarkastischen/ironischen Schreibstil kann ich mir die Hauptprotagnostin von Anfang an richtig gut vorstellen, die einzelnen Situationen bildlich vor Augen halten und Seite für Seite mit Lara leiden und bangen.

Zum Inhalt muss und will ich glaube ich nicht viel sagen. Die kurze Inhaltsangabe verrät mehr als genug und ich möchte auch nach Möglichkeit nicht spoilen.

Ich möchte nur soviel sagen, dass die Themen Mobbing und Beziehung Schüler/Lehrer sehr gut ausgearbeitet und dargestellt werden. Beide Themen gehen sehr ins Detail und es wird mehr als klar, dass die Autorin sich hierzu lange und viele Gedanken gemacht haben muss.

Trotz Laras Situation in der Schule und auch Zuhause musste ich so manches Mal laut loslachen, denn der Humor, der Lauras Tagebuchseiten füllt, ist einfach nur absolut überragend und macht die schlimmen und traurigen Tatsachen lesenswert.

Und genau das ist es glaube ich auch, was dieses Buch letztendlich ausmacht: Laras Leben gespickt voller Probleme, erzählt mit sehr viel schwarzem Humor, Sarkasmus und Zynismus.

Fazit:
Ich habe dieses Buch regelrecht "gefressen". Auch wenn ich mir möglicherweise ein anderes Ende gewünscht hätte, würde ich mehr als 5 Sterne vergeben, wenn das möglich wäre.

Ein wirklich richtig tolles Buch - nicht nur für Erwachsene, sondern sicherlich auch für unsere Jugend! Und ich bin sehr stolz darauf, dass es in meinem Bücherschrank stehen darf! Ich kann es vorbehaltlos weiterempfehlen und werde es in Zukunft ganz sicher bei der einen oder anderen sich bietenden Gelegenheit verschenken!

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(32)

54 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

krimi, massenmord, mord, blutbad, blut

Blutwinter

Markus Flexeder
Flexibler Einband: 184 Seiten
Erschienen bei ars vivendi, 30.11.2014
ISBN 9783869134703
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurze Inhaltsangabe:
Winter 1920, kurz vor dem Nikolaustag: Durch den knietiefen Schnee kommt das Böse in das Tal hinabgestiegen. »Der Teufel wars«, erzählt man sich später über den Unbekannten, der 25 Bauersleute ermordete und dabei keine Gnade kannte. Im Jahr 2005 machen sich zwei Journalisten auf, das Rätsel um die Blutnacht von Wolfsham endgültig zu lüften. Mithilfe archivierter Zeugenaussagen voll von Geschichten über Raunächte, Aberglauben und den Teufel versuchen sie, die Fragmente Stück für Stück zusammenzufügen. Doch nur die 95-jährige Maria Stadler vermag ihre offenen Fragen womöglich noch zu beantworten. Aber die gibt nur äußerst widerwillig Auskunft ...

Meine Meinung:
Der Schreibstil des Autors Markus Flexeder ist trotz leichtem Dialekt bzw. fremdlichen Begriffen hier und da locker und leicht verständlich. An die Ausdrucksweise habe ich mich innerhalb kürzester Zeit gewöhnen können und fand es nicht allzu schwierig herauszufinden, was Worte wie z. B. poussieren bzw. pressieren für eine Bedeutung haben. Das hat sich aus dem Zusammenhang fast von selbst erklärt.

Der Aufbau dieses Krimis in Form von Zeugenaussagen gefällt mir ziemlich gut. Die einzelnen Vernehmungen sind mir persönlich zwar teilweise ein kleines bisschen zu langatmig, haben jedoch den Vorteil, sich das Leben von 1920 zum einen besser vorstellen und zum anderen besser verstehen zu können.

*Spoiler* Besonders hervorzuheben ist ausserdem, dass sich nach allen Zeugenaussagen das Blatt dann doch tatsächlich komplett wendet. Hier ist der Überraschungseffekt auf jeden Fall total gelungen!

Meiner Meinung nach ist es zwar recht unwahrscheinlich, dass die damals 10-jährige Maria bei dem Racheakt dabei gewesen ist, aber unter dem Gesichtspunkt, dass ihr Vater sie nicht alleine zurücklassen wollte nach allem was passiert ist, dann doch irgendwo nachvollziehbar.

Im zweiten Teil dieses Buches tun sich dann tatsächlich Wendungen und Informationen auf, womit ich als Leserin nicht gerechnet habe. Die ganze Geschichte wird "so richtig rund", denn während im ersten Teil noch von Dämonen und Wölfen die Rede war, lichten sich im zweiten Teil tatsächlich alle Fragen und Vermutungen diesbezüglich. Wirklich gut gemacht, klasse durchdacht und somit auf jeden Fall ein gelungenes Spektaktel. *Spoiler*

Auch ich habe mich kurz gefragt, warum zum Ende hin dann doch die eine oder andere Einzelheit der Journalisten betont wurde, kann es mir aber auch nur damit erklären, dass wir von den beiden vielleicht tatsächlich in Zukunft nochmal irgendwas lesen werden... ;-)

Ein bisschen schade finde ich, dass dieser Krimi "nur" 180 Seiten lang ist. Ein paar Seiten mehr hätten es doch schon sein können. Trotz ein, zwei kleineren Kritikpunkten ein tolles Lesevergnüngen!

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744 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

fantasy, mythologie, götter, liebe, mythos academy

Mythos Academy - Frostnacht

Jennifer Estep ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 10.03.2014
ISBN 9783492703147
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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99 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

liebe, paris, hoffnung auf kirschblüten, katrin koppold, roman

Hoffnung auf Kirschblüten

Katrin Koppold
E-Buch Text: 277 Seiten
Erschienen bei Aureolus Verlag, Inhaberin: K. Hohme, 19.12.2014
ISBN B00R9SLC2G
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Mia fährt mit gebrochenem Herzen und einem Bolzenschneider im Gepäck nach Paris. Dort möchte sie das Liebesschloss durchtrennen, das sie ein paar Wochen zuvor mit Rik an einer der vielen Brücken befestigt hat - doch an welcher?
Als Mia dem geheimnisvollen Noah begegnet, der sie zu den schönsten Plätzen der Stadt führt, wird ihre Suche fast zur Nebensache. Doch noch hat sie mit der Vergangenheit nicht abgeschlossen.

Bittersüß und berührend – Ein Buch über Abschied und Neubeginn, über Loslassen und Festhaltenwollen und eine Liebeserklärung an eine der schönsten Städte der Welt!

Eigene Meinung:

Dieser vierte und zugleich letzte Teil der "Sternschnuppen-Reihe" war nicht der einzige von mir gelesene, jedoch kenne ich die Reihe nicht komplett. Trotzdem hatte ich keinerlei Probleme, mich in die Geschichte rund um Mia hineinzufinden.

Die Hauptprotagonistin ist mir von Anfang an sympathisch, ich habe während des gesamten Romans mit ihr mitgefiebert und mitgelitten. Von der Autorin Katrin Koppold sehr autenthisch beschrieben, habe ich mich bei der einen oder anderen Situation selbst in Mia wiedererkennen können. Auch die anderen Charaktere konnte ich mir bildlich sehr gut vor Augen halten bzw. vorstellen.

Mia flüchtet nach Paris, um auf andere Gedanken zu kommen und vor allem, um endgültig mit ihrem Exfreund Rik abschliessen zu können. Sie kommt bei Nina, einer entfernten Freundin, unter und muss sich in der Stadt der Liebe erst einmal zurecht finden. Hier lernt sie zunächst Vincent kennen, der ebenfalls bei Nina wohnt. Dieser bringt Mia mit seiner verrückten und richtig liebenswerten Art ganz schnell auf andere Gedanken.

Als Mia dann den Franzosen Noah kennenlernt, kämpft sie mit sich und ihren Gefühlen. Kann sie ihre Vergangenheit loslassen und einen Neuanfang wagen?

Der lockere und leichte Schreibstil der Autorin hat mir total gut gefallen. Koppold schreibt mir viel Charme, Einfühlungsvermögen und Humor über Liebe, Herzschmerz und nicht zuletzt über die vielen kleinen und großen Sorgen innerhalb einer Familie. Viel zu schnell waren die einzelnen Kapitel zu Ende gelesen, viel zu schnell bin ich plötzlich schon am Ende des Buches angekommen.

Dieser Roman ist in erster Linie natürlich, so wie die Vorgänger auch, etwas fürs Herz. Doch von Oberflächlichkeit kann hier keine Rede sein. Koppold beschreibt die Stadt der Liebe mit seinen Sehenswürdigkeiten in vielen Farben, sodass man sich auch hier alles sehr gut vorstellen kann. Außerdem  gehen die einzelnen Zitate, die die Autorin zwischendurch eingebaut hat, so richtig unter die Haut. Egal, ob es Worte bekannter Dichter oder die des Clochards Claude sind... da geht einfach nur das Herz auf!

Fazit:

Ein tolles Buch, das mich vollkommen berührt und mit auf die Reise genommen hat.

Nachdem ich den letzten Satz gelesen hatte, war mein erster Gedanke "Schade, schon zu Ende"! Genau so muss es sein!!

Deshalb vergebe ich hier die vollen 5 Sterne!

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weihnachte, homosexualität

Ein unmöglicher Weihnachtswunsch

Nele Betra
E-Buch Text: 102 Seiten
Erschienen bei null, 06.12.2014
ISBN B00PMC2Q0I
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurze Inhaltsangabe:
Sitzengelassen vom Vater ihrer Tochter, bittet Florence ihren Bruder Finley um die Rückkehr nach Hause. Als Single und freischaffender Webdesigner erfüllt er ihren Wunsch und gemeinsam sind sie für Isabell da. Der Alltag hält Einzug und alles verläuft wunderbar, bis ein schreckliches Unglück passiert, welches Fin vor eine grundlegende Entscheidung stellt, die sein Leben für immer verändert.


Meine Meinung:

Es gibt eigentlich keine große Einleitung, der Leser (bzw. die Leserin) ist direkt mittendrin in der Geschichte. Nachdem ich für mich rausgefunden hatte, wer wer ist und in welchem Verhältnis Finley, Flo und Isabell zueinander stehen, liessen sich die einzelnen Kapitel gut und flüssig lesen.

Etwas erstaunt bin ich über die Reaktion von Fin, nachdem er die Nachricht über den Verkehrsunfall seiner Schwester erhalten hat. Für meine Begriffe trauert er nicht genug, jedenfalls kam es bei mir nicht so an wie ich es eigentlich erwartet hätte. Vielleicht steht er aber auch einfach unter Schock. Auch Theos Trauer hält sich für mein Empfinden ziemlich in Grenzen. Ich hätte hier auf jeden Fall andere Reaktionen erwartet bzw. mir gewünscht. So richtig glaubwürdig kam diese Situation nicht rüber. 

Der Schreibstil ist locker flockig, leicht verständlich und die Geschichte lässt sich gut lesen.

Ehrlich gesagt habe ich aber aufgrund der Inhaltsangabe mehr von diesem Buch erwartet. Es ist nicht nur die fehlende Trauer, die mich stört, sondern auch die Tatsache, dass meiner Meinung nach alles viel zu glatt läuft. Im Vordergrund steht eigentlich mehr oder weniger die Homosexualität von Fin und Theo, allerdings, ohne die tatsächlichen Probleme unserer Gesellschaft aufzuzeigen, die der eine oder andere von uns ja nun mal mit diesem Thema hat. Im Falle von Isas Adoption steht dies zwar im Raume, aber hier hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht. Plötzlich taucht eine andere Sozialarbeiterin auf und das Problem ist offiziell vom Tisch. Meiner Meinung nach zu einfach. Genau wie die Tatsache, dass Theo Fin einen Heiratsantrag macht, noch bevor die tatsächliche Beziehung der beiden richtig anfängt. Klar geht das so richtig ans Herz (was es ja auch soll), aber das reale Leben sieht wohl tatsächlich etwas anders aus... Genau das gleiche gilt meines Erachtens für die Grundbucheintragung von Theos Wohnung. Wunschdenken halt. Doch wahrscheinlich weit weg vom wahren Leben.


Fazit:

Ich denke, dass die Autorin mit etwas mehr Tiefgang viel viel mehr aus diesem Buch hätte herausholen können, Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden!



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drogen, erste liebe, thabita waters, heroin, jugendbuch

Heroin: Liebe spielt nie fair

Thabita Waters
E-Buch Text: 170 Seiten
Erschienen bei Latos-Verlag, 27.08.2014
ISBN B00N46ARNC
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzer Inhalt
Mit dreizehn verliebt man sich stürmisch und entliebt sich schmerzhaft. Anders erging es auch mir nicht, damals im Herbst 1979. Er war der Traumtyp, den alle Mädchen wollten, und verliebte sich ausgerechnet in mich, ein unbeliebtes, unscheinbares Mädchen. Es begann als mein Märchen. Und dann brachen Drogen, Sucht und Entzug über uns herein und zerstörten unsere Liebe.

Eigene Meinung
Die Autorin Thabita Waters schildert uns Lesern hier ihre eigene Biografie, die mir persönlich sehr nahe gegangen ist. Von daher ist eine Rezension meiner Meinung nach nicht das richtige Wort, denn dieses Buch zu beurteilen bzw. zu bewerten kann den Kern und Wert dieser Biografie in keinster Weise wieder spiegeln.  Was nicht heissen soll, dass der Leser bzw. die Leserin sich hierzu nicht äussern soll, ich denke einfach nur, dass "Rezension" nicht der richtige Weg ist.

Ich denke, zum Schreibstil muss ich nicht viel sagen... Flüssig und locker, leicht verständlich und mit viel Herzblut zwischen den Zeilen lässt sich diese Biografie innerhalb kürzester Zeit verschlingen.

Bia und Sascha. Sascha und Bia. Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie lieben sich. Und doch hat ihre Liebe keine Chance. Sascha kommt aus reichem Hause, Geld spielt keine Rolle, Liebe und Zuneigung allerdings auch nicht. Daher klammert er wohl auch so sehr an seiner Bia. Das alles kann ich sehr gut nachvollziehen. Ist für mich logisch und verständlich.  Ich kann Saschas Verhalten - da ich den Hintergrund kenne - gut verstehen. Verstehen kann ich allerdings auch Bia. Sie vermisst ihre Freundinnen, hat keine Zeit mehr für irgendwas anderes, noch nicht mal zum Schlafen. Sie will Sascha gerecht werden, will ihn nicht enttäuschen, will für ihn da sein. Gerade als die Drogen ins Spiel kommen, versucht sie alles, um ihm irgendwie zu helfen bzw. beizustehen.

Auch Bias Elternhaus gibt ihr nicht den Halt, den eine 13-Jährige bräuchte. Obwohl ich hier glaube, dass ihre Mutter einfach nicht anders kann. Sie versucht, die Familie durchzufüttern und ist mit ihrem nächtlichen Job und der Gesamtsituation wahrscheinlich heillos überfordert und einfach nicht sensibel genug für die Belange ihrer Töchter. Ich denke wirklich, dass sie es nicht besser weiss und in ihren eigenen Augen wahrscheinlich das Beste für ihre Töchter rausholt. Ganz im Gegenteil zu Saschas Mutter. Für sie gilt Prestige und Geld. Nach aussen immer glänzen. Ohne Rücksicht auf Verluste. In diesem Fall halt das eigene Kind, das eigene Fleisch und Blut.

Wären beide Elternteile anders aufgestellt gewesen, wäre das alles wohl nicht SO passiert, jedenfalls wohl nicht in diesem Ausmaß. Doch hierüber zu spekulieren bringt rein gar nichts mehr. Bia hat das ganze Ausmaß dieser Kastastrophe abbekommen, ihre Narben werden wohl niemals so ganz heilen - möglicherweise nur verblassen.

Hut ab für den Mut, diese Geschichte publik zu machen!! Ich kann mir mehr als gut vorstellen, dass alte Wunden wieder aufgerissen worden sind. Vielleicht hat die Veröffentlichung dieser Biografie aber auch ein bisschen helfen können, das Geschehene doch irgendwie abschliessend zu verarbeiten! Ich hoffe, dass dieses Buch so manche unserer Kinder in die Finger bekommen, denn mit Sicherheit können unsere Teenager etwas Wichtiges und Bleibendes hieraus mitnehmen! Und auch den Eltern oder Großeltern, die dieses Buch lesen oder gelesen haben, macht es vielleicht nochmal aufs Neue so richtig deutlich, immer ein offenes Ohr und Auge für unsere Jugend zu haben!

Ich kann dieses Buch also bedenkenlos weiterempfehlen, beide Zielgruppen können sich hier angesprochen fühlen!



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770 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

liebe, selbstmord, cecelia ahern, christine, adam

Die Liebe deines Lebens

Cecelia Ahern , Christine Strüh
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.09.2014
ISBN 9783596197293
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurze Inhaltsangabe:
Adam will einfach nur, dass alles aufhört. Er ist über das Geländer der Brücke geklettert und schaut hinunter in das kalte, schwarze Wasser. Christine will einfach nur helfen. Mit einem Deal kann sie Adam vom Springen abhalten: Bis zu seinem nächsten Geburtstag wird sie ihn überzeugen, dass das Leben lebenswert ist! Schnell wird klar, dass sie ihn nur retten kann, wenn sie ihn wieder mit seiner großen Liebe zusammenbringt. Doch dann merkt Christine, wie sie sich selbst Hals über Kopf in Adam verliebt …

Meine Meinung:
Habe mich seit vielen Jahren mal wieder an einen Roman von Cecilia Ahern getraut. Grund hierfür ist, dass mir ihre ersten Werke recht gut, die nachfolgenden dann aber irgendwie überhaupt nicht mehr gefallen haben.

Auch jetzt hatte ich Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzufinden. Mir kamen die ersten Kapitel recht holprig vor, ich hatte Schwierigkeiten, mich zu konzentrieren und habe wenig Lust verspürt, überhaupt weiterzulesen. Vielleicht lag es auch daran, weil ich unmittelbar vorher einen Krimi/Thriller gelesen habe und möglicherweise mit dem Wechsel des Genres zunächst nicht so richtig klar kam.

Doch nach den ersten Seiten wurde das Lesen viel leichter, spannender, fesselnder - einfach viel besser. Mein Interesse war geweckt, was es wohl mit Adam auf sich hat, wie sich diese Geschichte entwickelt und was dieses Buch letztendlich zu bieten hat. Ich konnte in diesen Roman abtauchen, mir alles bildlich vor Augen halten und mit den einzelnen Personen mitfühlen.

Der Schreibstil von Ahern hat mich - nach anfänglichen Schwierigkeiten meinerseits - dann doch mitgerissen und begeistert. Auch die Geschichte selber hat mir gefallen - auch wenn es die eine oder andere "Kleinigkeit" gab, die mir persönlich etwas fragwürdig vorgekommen ist wie z. B. die Tatsache, dass Christine Adam innerhalb von knapp zwei Wochen von seinem Todeswunsch abbringen konnte.
Zudem hätte ich mir gewünscht, dass die Hauptprotagonistin Christine noch mehr zum Leben erwacht. Ich hatte Schwierigkeiten, mir hier ein klares, strukturiertes Bild aufzubauen. Ihre Beschreibungen waren mir etwas zu oberflächlich und nicht genau genug.

Ebenfalls waren für meine Begriffe hier in diese Geschichte zu viele Personen mit zu vielen Problemen eingeflochten, teilweise hatte ich mit den ganzen Namen doch leichte Probleme. Ziemlich unnötig war meines Erachtens die Geschichte rund um Caroline, das war dann doch etwas zuviel des Guten. Passte zwar irgendwie ins Thema, ich als Leserin hatte jedoch den Eindruck, dass hier noch schnell ein weiteres - wenn auch sehr aktuelles - Problem angesprochen und abgearbeitet werden wollte.

Ansonsten eine wirklich tolle und absolut lesenswerte Gechichte! Ich habe deses Buch (bis auf den Anfang) in vollen Zügen genossen!

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202 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

kirschen, liebe, sommer, hamburg, altes land

Kirschsommer

Anneke Mohn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.06.2013
ISBN 9783499259319
Genre: Liebesromane

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259 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 78 Rezensionen

thriller, wassermann, mord, ertrinken, see

Wassermanns Zorn

Andreas Winkelmann ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 17.08.2012
ISBN 9783805250375
Genre: Krimi und Thriller

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11.204 Bibliotheken, 160 Leser, 6 Gruppen, 842 Rezensionen

liebe, sterbehilfe, behinderung, jojo moyes, unfall

Ein ganzes halbes Jahr

Jojo Moyes , Karolina Fell
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 21.03.2013
ISBN 9783499267031
Genre: Romane

Rezension:

Kurzer Inhalt


Lou & Will. Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.
 
Lou ist eine mehr oder weniger ganz normale Frau mit schrägem Modegeschmack, die krampfhaft versucht, mit beiden Beinen im Leben zu stehen. Zwar hat sie einen Job und auch eine feste Beziehung, doch beides scheint nicht so ganz das Richtige zu sein. Als sie eines Tages durch Zufall Will begegnet, ist nichts mehr wie es einmal war. Ganz langsam kommen sich die beiden, die unterschiedlicher nicht sein könnten, näher und lernen, was das Leben und die Liebe für Schicksalsschläge bereit hält.
 

Meine Meinung
Die Inhaltsangabe kann bei weitem nicht vermitteln, was dieses wunderbare Buch tatsächlich zu bieten hat. Es geht hier um eine etwas andere Liebesgeschichte und vor allem geht es hier um eine Lebensgeschichte, nämlich um die Geschichte von Will.
 
Natürlich bleibt festzuhalten, dass mich dieses Buch ganz verstärkt an die Geschichte "Ziemliche beste Freunde" erinnert. Doch trotz allem konnte mich die Geschichte von Lou und Will noch viel mehr berühren und in ihren Bann ziehen. Ich habe gehofft, gelitten, war traurig, wütend - und all das immer abwechselnd.
 
Die Autorin Jojo Moyes hat einen tollen Schreibstil, sie bringt ihre Zeilen mit sehr viel Gefühl, aber auch mit einer Prise Humor zu Papier. Zudem konnte ich mich von Anfang an super in diese Geschichte reindenken, mir alles bildlich vor Augen halten, ich war quasi die ganze Zeit eine Art stiller Zuschauer des Geschehens. Auch die verschiedenen Charaktere dieses Buches sind gut gewählt, hier lassen sich ganz klar Sympathien und auch Antipathien aufbauen. Lou und Will habe ich sehr in mein Herz geschlossen, trotzdem sie so verschieden sind und die anderen Familienmitglieder runden die Geschichte letztendlich perfekt ab.
 
Ich habe dieses Buch in vollen Zügen - von der ersten bis zur letzten Seite - genossen und kann es vorbehaltlos weiter empfehlen. Vielleicht wäre es nicht schlecht, zwischendurch ein Taschentuch bereit zu halten, ich jedenfalls habs brauchen können. Dazu kommt, dass ich tatsächlich eher selten 5 Sterne vergebe, doch dieses Buch hat es meiner Meinung nach mehr als verdient!

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island, thriller, erziehungsheim, mord, yrsa sigurdardottir

Seelen im Eis

Yrsa Sigurdardottir , Tina Flecken
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.10.2013
ISBN 9783596195336
Genre: Krimi und Thriller

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liebe, sarah harvey, verzeihen, adventskalender, weihnachten

Kannst du mir verzeihen?

Sarah Harvey , Marieke Heimburger
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 15.10.2013
ISBN 9783492302050
Genre: Liebesromane

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norwegen, oslo, familie, linda, 1961

Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte

Roy Jacobsen , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 293 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 16.04.2012
ISBN 9783458358275
Genre: Romane

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