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199 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 98 Rezensionen

thriller, wald, junggesellinnenabschied, mord, ruth ware

Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben ist wieder mal nicht wirklich einfach. Hätte ich sie schreiben sollen, bevor ich das Buch zuende gelesen habe, dann wäre sie sicher auch deutlich positiver ausgefallen, aber ich kann mit dem Ende einfach nicht zufrieden sein. Für mich persönlich hat allein der letzte Satz des Buches unglaublich viel zerstört.

Glaubt man den Stimmen auf der Rückseite des Buches, dann handelt es sich hier um ein elektrisierendes Debüt und der Roman hat es zum New York Times Bestseller gebracht.
Alles in allem finde ich die Bezeichnung dessen doch etwas zu hoch gegriffen, auch wenn ich meinen Gram über den letzten Satz und das Ende des Buches im Allgemeinen außen vor lasse.

Von vorne: Nora wird völlig ohne Vorwarnung zu einem Junggesellinnenabschied eingeladen, obwohl sie zur angehenden Braut nicht einmal mehr Kontakt hat. Und das seit 10 Jahren. Trotz ihrer Zweifel begibt sie sich auf den Weg zum unheimlichen Glass-House, dass eher einer Bühne, als einem behaglichen Zuhause ähnelt und das furchtbare Wochenende nimmt seinen Lauf.

Da inhaltlich nicht wirklich viel in diesem Roman passiert, kann man fast schon nicht mehr davon preisgeben, ohne die komplette Handlung darzulegen.
Hauptsächlich beschäftigt sich das Buch mit Nora, die eigentlich zurückgezogen in ihrem kleinen Londoner Appartement lebt und nun gezwungen ist mit wildfremden Menschen und ihrer Freundin Nina Junggesellinnenabschied zu feiern. Und all das, obwohl sie schon kurz nach ihrer Ankunft bereits bereut überhaupt zugesagt zu haben.

Was mir am Verlauf, beziehungsweise gerade am Ende des Buches nicht gefällt ist einfach zu beschreiben. Entertainment Weekly zufolge, ist das Buch von "nervenzerreißenden Wendungen" geprägt, aber davon konnte ich leider wenig merken. Bereits ungefähr zur Hälfte des Buches war mir klar, was passiert sein musste und auch der Schuldige ist meiner Meinung nach deutlich einfacher zu identifizieren gewesen, als sich alle mit der Lösung des Rätsels schwer getan haben. Der weitere Verlauf des Buches sorgte zwar ab und an für Zweifler meinerseits, weil die wirren neuen Erkenntnisse dann plötzlich nicht zu meiner Theorie passten, jedoch kam mir das eher wie ein Fehler im Buch, als in meiner Theorie vor.
Zum Ende kommt dann doch alles so, wie man es schon die ganze Zeit vorausgesagt hatte und die Erkenntnis ist daher wenig fesselnd.
Den letzten Satz will ich natürlich nicht verraten und ich kann mich auch ohne Spoiler nicht wirklich darüber beschweren, jedoch muss ich dringend erneut betonen, wie ärgerich ich diesen empfunden habe. Ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass vielleicht alles gut werden kann und dann sowas. Das stört sogar mich.

Alles in allem ein Buch, dass man durchaus lesen kann, jedoch erwartet so manch einer vielleicht bei der Aufschrift Thriller ein bisschen mehr Spannung und etwas weniger Durchschaubarkeit.

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(464)

874 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 188 Rezensionen

selbstmord, liebe, depression, depressionen, jugendbuch

Mein Herz und andere schwarze Löcher

Jasmine Warga
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 23.04.2015
ISBN 9783737351416
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Roman und Aysel (ausgesprochen wie 'Ahsel', wobei 'Aisel' meiner Meinung nach dann doch irgendwie besser klingen würde) haben das selbe Ziel.
Beide wollen in naher Zukunft sterben und Roman hat dafür sogar einen konkreten Termin. Der 7. April soll es werden, aber er braucht dafür einen Selbstmordpartner, den er im Internet in Aysel findet.
Es ist die herzzerreißende Geschichte zwischen dem Verlangen den Tod zu erhaschen und gleichzeitig dem Bestreben nach junger Liebe. Für mein Bedürfnis ist das leider nicht so gut gelungen, wie das klingen mag.

Kommen wir aber zuerst zum Äußeren des Buches:
Ich war wirklich positiv überrrascht, wie hübsch das Buch aussieht. Ich hatte mich vorher nicht wirklich damit beschäftigt, wie das Cover aussieht, aber als es dann in der Post lag, hat es mich einfach nur entzückt. Die vielen verschiedenen bunten Punkte auf dem Umschlag stehen in gutem Kontrast zu den beschriebenen 'schwarzen Löchern' wie es im Titel heißt.
Auch wenn man den Umschlag abmacht bleibt das Buch wunderschön. Ich mag mich gar nicht entscheiden, was im Regal hübscher aussehen würde. Das satte Rot in Verbindung mit der schwarzen geschwungenen Schrift, macht finde ich auch ohne Umschlag durchaus etwas her.
Sprechen wir aber auch von Schriftgröße und Anordnung des Textes innerhalb des Buches, dann bin ich nicht mehr so begeistert wie zuvor. Die Buchstaben sind mir für meinen Geschmack deutlich zu groß, denn es fühlt sich fast so an, als würde man aus einem Kinderbuch lesen. Auch die Ränder oben, unten als auch rechts und links sind dermaßen großzügig gewählt, dass ein anderes Layout sicher hunderte von Seiten weniger ergeben würde.

Zum Inhalt: Ich war am Anfang von der Idee der Geschichte, zwei Teenager wollen sich das Leben nehmen, suchen im Internet nach gleichgesinnten und finden dann jeweils das passende Gegenstück um am Tag des Geschehens nichts mehr dem Zufall zu überlassen.
Soweit so gut, aber leider beschreibt die Autorin teilweise einfache Sachverhalte derart gründlich, dass es fast schon langweilt die Passage gründlich zu lesen, statt sie nur zu überfliegen.
Auch die immer wieder wiederholenden Beschreibungen von kinetischer Energie und dem Verharren in physikalischen Sachverhalten, dürfte nicht nur Physikhasser, sondern auch generell eher uninteressierte Leser auf Dauer einfach nur nerven.
Nicht nur die physikalischen Gegebenheiten, die Aysel durchdenkt, sondern auch viele ihrer anderen Gedankengänge sind von der Autorin mehr als nur ein bisschen wirr gestaltet worden. Es mag ein Stilelement sein, ich habe es jedoch im Lesefluss nur als störend empfunden, weil es immer wieder ganze Seiten gab, die ich am liebsten nur überflogen hätte, damit die Geschichte ansich endlich weitergeht. Durch die ewig langen Ausschweifungen und wirren Gedanken von Aysel kommt nämlich zudem die Geschichte nicht wirklich voran.
Wenn ich zusammenfassen müsste, was inhaltlich in dem Buch passiert (worauf ich hier wegen Spoilern verzichte), dann würde all das in wenige Sätze passen. Dazu passt, dass das erwähnte Zitat, indem sich die beiden küssen, quasi komplett am Ende des Buches erst wirklich passiert. Man geht davon aus, dass die Geschichte sich in diesem Status der Beziehung bewegt, dabei kommt es dazu erst ganz spät.

Alles in allem habe ich also von der Leseprobe und auch von der allgemeinen Beziehung zwischen den Charakteren deutlich mehr erwartet. Ich kann nicht abschließend sagen, dass es sich überhaupt nicht lohnt die Geschichte zu lesen, allerdings würde ich auch nicht dafür plädieren, dass es sich lohnt.

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473 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 72 Rezensionen

liebe, samantha young, schottland, erotik, geheimnisse

India Place - Wilde Träume

Samantha Young , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.10.2014
ISBN 9783548286921
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Das ist also die nächste Geschichte aus dem Hause Dublin Street, das von der Spiegel Bestsellerin Samantha Young geschrieben wurde. Ich musste mich leider am Anfang ziemlich quälen um das Lesen nicht abzubrechen, weil man zu Beginn, wenn die Geschichte einen noch nicht in den Bann gezogen hat, einfach merkt, dass der Schreibstil durchaus zu wünschen übrig lässt. Ich meine das nicht wie bei dem Niveau von Shades of Grey, aber hier und da würde man die Sätze doch lieber anders schreiben und auch die Schreibweise, beziehungsweise besser gesagt das wahrlose Zusammenfügen zweier Wörter, die man eigentlich getrennt schreiben sollten, stören mich. Ob das nun nur der Übersetzerin zu Lasten gelegt werden kann, oder ob der Text auch im Englischen schon etwas hakt, das kann ich nicht beurteilen.

Was das Äußere des Buches betrifft, so unterscheidet es sich nicht sonderlich von den anderen Romanen der Reihe, jedoch finde ich nach Lesen der Geschichte, dass die Personen auf dem Cover nicht so ganz den Figuren Hannah und Marco entsprechen. Zwar wird Hannah als blond beschrieben und Marco mit einer etwas dunkleren Haut, aber in meinem Kopf sehen sie doch etwas anders aus..

Hannah hat mit jungen Jahren ihre große Jugendliebe Marco verloren und ist nach all den Jahren endlich halbwegs damit klar gekommen, bis - Tja bis sie zufällig Ihrer verflossenen Liebe begegnet und all er der Schmerz der Vergangenheit, das zerbrochene Herz und all die Last wieder auf die hereinzustürzen vermag. Wie man sich nicht anders denken kann, gibt Marco seine Hannah nicht auf und es beginnt eine Geschichte des Hin und Her, dass von einem Geheimnis, das Hannah nicht preisgeben will, beschattet wird.

Kluge Leser sollten sehr früh merken, welches Geheimnis Hannah mit sich herumträgt. Es kann zwar sein, dass es beabsichtigt ist, dass die Geschichte derart einfach vorherzusagen ist, aber mich stört die Einfältigkeit des Romans ein wenig. Ich habe die vorigen Romane in Schutz genommen, weil die Geschichte mich überwältigt hat, aber hier bin ich mir nicht sicher ob ich das so ehrlich von mir behaupten kann.
Ohne Frage ist auch die Geschichte von Marco und Hannah wieder in üblicher Manier geschrieben, aber in meinen Augen deutlich schlechter als die Romane zuvor.

Vielleicht ist es Zeit für die Autorin die Geschichten der Dublin Street ruhen zu lassen und nicht nur geldlüstern weiter zu schreiben. In meinen Augen haben sich die Geschichten auserzählt.

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