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129 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 92 Rezensionen

thriller, action, spannung, auftragskiller, evan smoak

Projekt Orphan

Gregg Hurwitz , Mirga Nekvedavicius
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 07.08.2017
ISBN 9783959671088
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach der Leseprobe war ich gespannt, ob "Projekt Orphan" meine Erwartungen erfüllen würde. Nach dem Lesen des Buches bin ich so begeistert, dass ich unbedingt auch den ersten Teil davon lesen muss. Das Buch ist hochspannend, und das von der ersten bis zur letzten Seite. Ich habe an vielen Stellen mit dem Protagonisten mitgefiebert und finde ihn eine äußerst sympathische Hauptfigur, von der ich gerne noch mehr lesen möchte. Zwar kann ich nicht behaupten, dass ich mich gut in ihn hineinversetzen kann, jedoch muss man das auch nicht. Man fühlt trotzdem mit ihm und ich fand ihn sehr gut charakterisiert.
Ich habe das Buch wirklich kaum aus der Hand legen können, was nicht zuletzt an der angenehmen und ansprechenden Schreibweise des Autors liegt. Auf diese Weise liest sich das ca. 480 Seiten dicke Buch mühelos und flüssig.
Nach und nach erfährt man kurze Episoden aus Evans Vergangenheit, während die Handlung in der Gegenwart voranschreitet. Obwohl ich das Vorgängerbuch bisher nicht gelesen habe, konnte ich mich gut in die Geschichte hineinfinden und hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen.
Die Thematik des Menschenhandels finde ich erschreckend und zugleich gut dargestellt.
Wer Spannung mag und genug Zeit hat, um „Projekt Orphan“ notfalls in einem Zug zu lesen, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und bin davon wirklich begeistert. Ich freue mich auch hoffentlich noch viele weitere Bücher um den „Nowhere Man“.

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Tags: actio, spannung   (2)
 

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233 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 117 Rezensionen

dresden, krimi, 2. weltkrieg, serienmörder, krieg

Der Angstmann

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261203
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Der Angstmann" von Frank Goldammer ist ein Kriminalroman, der in Dresden im Jahr 1943 / 44 spielt. Der Kriminalinspektor Max Heller versucht einem Phantom auf die Spur zu kommen, das alle nur den "Angstmann" nennen und der Frauen bei lebendigem Leid die Haut abzieht... 

Meiner Meinung nach kommt in dem Buch zwar Spannung auf, jedoch erst relativ spät. So empfand ich die erste Hälfte des Buches als nur wenig spannend und musste mich ein Stück weit durchkämpfen. Später ist man als Leser allerdings sehr gespannt, wer der Mörder ist und für mich war dies auch eine wirkliche Überraschung. Der Schreibstil des Autors lässt sich leicht und flüssig lesen. 

Bemerkenswerter als den Inhalt, finde ich die genauen Beschreibungen in bzw. nach der Bombennacht. Man hat ein lebendiges Bild vor Augen, wie es den Menschen ging und wie sie dieses schreckliche Ereignis erlebt haben könnten. Man fühlt mit ihnen und kann sich zum Teil auch in sie hineinversetzen, auch wenn man nichts dergleichen am eigenen Leib erlebt hat. Hier scheint der Autor sehr genau recherchiert zu haben, das gefällt mir sehr, denn dadurch wirkt alles viel lebendiger. 

Mit den Hauptfiguren Max Heller, seine Frau sowie der Krankenschwester Rita konnte ich mich zwar nicht direkt identifizieren, jedoch waren sie mir sympathisch und wirken nicht unnahbar. 

Mir hat "Der Angstmann" im Grunde gut gefallen, mich störte lediglich die lange Anlaufphase. Ansonsten gefiel mir das Buch thematisch sehr gut. Aus diesem Grund vergebe ich 3 Sterne. Mich konnte der Krimi gut unterhalten, jedoch wird er mir wahrscheinlich nicht allzu sehr im Gedächtnis bleiben.

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Tags: angstmann, dresden, krimi   (3)
 

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97 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

game of thrones, mittelalter, westeros, sachbuch, got

Winter is Coming

Carolyne Larrington , Jörg Fündling
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Theiss, Konrad, 01.09.2016
ISBN 9783806233506
Genre: Sachbücher

Rezension:


          "Winter is Coming. Die mittelalterliche Welt von Game of Thrones" ist ein Buch der Spezialistin für mittelalterliche Literatur und Kultur, Carolyne Larrington. Darin geht sie auf verschiedene Aspekte der Serie bzw. der Bücher näher ein und stellt Beziehungen zu mittelalterlichen Traditionen, Meinungen etc. her. Dabei unterteilt sie das Buch in die Kapitel „Das Herz des Landes“, „Der Norden“, „Der Westen“, „Jenseits der Meerenge“ und „Der Osten“. Ihre Ausführungen belegt sie mit einigen Bildern oder weiterführenden Fußnoten, sodass man ihren Gedankengängen gut folgen kann. Ich empfinde ihre Ausführungen als sehr logisch aufgebaut, jedoch ist das Sprachniveau schon etwas gehobener, sodass man sich konzentrieren muss, um ihr zu folgen und das Buch nicht einfach schnell so nebenbei lesen kann. Es handelt sich hierbei mehr um eine wissenschaftliche Auseinandersetzung. Die Autorin setzt voraus, dass man bei „Game of Thrones  auf dem Stand der 5. Staffel ist. Darüber hinaus hat sie Spoiler mit bestimmten Symbolen gekennzeichnet, sodass man diese auch auslassen kann, wenn man sich die Überraschung nicht verderben möchte.
Mir hat „Winter is Coming“ sehr gut gefallen. Es war mal ein Buch der etwas anderen Art, kein fiktiver Roman, sondern die Auseinandersetzung mit einem aktuellen Phänomen, dem ich mich selbst nicht entziehen kann. Ich kann das Buch daher allen Fans der Serie bzw. den Büchern ans Herz legen, wenn sie die Hintergründe näher betrachten möchten und an manchen Stellen nach dem „Warum“ fragen. Von mir bekommt das Buch daher alle Sterne.

        

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Tags: game, mittelalter, thrones   (3)
 

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95 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 49 Rezensionen

stasi, mauerbau, freundschaft, berlin, ddr

Seitenwechsel

Michael Römling , Maximilian Meinzold , Maximilian Meinzold
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 01.06.2014
ISBN 9783649615170
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

familie, 20. jahrhundert, möglichkeiten, deutsche gegenwartsliteratur, tot

Aller Tage Abend

Jenny Erpenbeck
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei btb, 14.04.2014
ISBN 9783442747641
Genre: Romane

Rezension:

*** Klappentext ***

„Wie lange wird das Leben des Kindes sein, das gerade geboren wird? Wer sind wir, wenn uns die Stunde schlägt?“


*** Inhalt ***

Die Geschichte eines Kindes wird aus der Sicht mehrerer Personen erzählt. Das Buch selbst wird in 5 Bücher unterteilt, die bis auf das letzte, mit einem Intermezzo abschließen. Dabei gibt es jeweils einen Erzählstrang, in dem das Kind am Ende aus unterschiedlichen Gründen stirbt, während im Intermezzo die Geschichte einen anderen Verlauf nimmt und das Kind überlebt, um im nächsten Buch in einem anderen Lebensabschnitt zu sterben.
Durch das jeweilige Zusammenspiel von Zeitgeschichte sowie familiären und persönlichen Verstrickungen wird das Leben des Kindes dabei eine andere Wendung nehmen.


*** Meine Meinung *** 

„Aller Tage Abend“ hat mir mein Freund wärmstens empfohlen, der nach dem Lesen des Buches sehr begeistert davon war. Also habe ich es mir als nächstes Buch in meinem immer größer werdenden Stapel vorgenommen und dann innerhalb weniger Tage gelesen.
Das Buch ist recht anspruchsvoll und daher nicht ganz leicht zu lesen. Die Personen werden kaum mit Namen benannt und so ist es zu Beginn der Geschichte nicht immer sofort ersichtlich, aus welcher Perspektive der jeweilige Abschnitt geschrieben ist. Nach und nach bekommt man aber ein Gefühl für die Figuren, sodass dies immer leichter wird. Die Sprache ist sehr gewichtig und steckt voller Metaphern, ein stetiges Mitdenken und Interpretieren vonseiten des Lesers ist daher unerlässlich. Gleichzeitig ist die Schreibweise der Autorin aber auch schön und ausdrucksstark. Durch die vielen möglichen Verläufe der Geschichte wird man zum Nachdenken angeregt. Oft sind es die kleinen unscheinbaren Handlungen, die einem Leben einen völlig anderen Weg geben können. Ich fand auch das Ende des Buches sehr traurig und bewegend. Auch wenn es kein Buch ist, das sich mal schnell nebenbei lesen lässt und vielleicht auch keines, dass einen von der ersten Seiten an fesselt, kann ich es wirklich nur empfehlen. „Aller Tage Abend“ hat mich wirklich berührt und auch zum Nachdenken gebracht.
Von mir gibt es volle 5 Sterne.


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187 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

novelle, mord, klassiker, naturalismus, tod

Bahnwärter Thiel

Gerhart Hauptmann
Flexibler Einband
Erschienen bei Hamburger Lesehefte
ISBN 9783872911780
Genre: Klassiker

Rezension:

Inhalt:

Der Bahnwärter Thiel ist ein pflichtbewusster und zuverlässiger Mann, der unter dem Tod seiner Frau Minna leidet. Da sein Sohn Tobias eine Mutter braucht, die sich um ihn kümmert, heiratet Thiel erneut. Mit seiner neuen Frau Lene bekommt er ebenfalls einen Sohn. Was Thiel zunächst nicht ahnt ist, dass Lene Tobias misshandelt, wenn er nicht zu Hause ist…

Meine Meinung:

„Bahnwärter Thiel“ ist eine novellistische Studie von Gerhart Hauptmann, die 1888 erschien und zu den wichtigsten Werken des Naturalismus zählt.
Wie im Naturalismus typisch wird der Antiheld Thiel in seinem Alltagsleben dargestellt. Er geht seiner Arbeit gewissenhaft nach und ist ein guter Ehemann und Vater. Obwohl er zu seiner zweiten Frau Lene keine annähernd so enge Bindung aufbauen kann wie zu seiner ersten Frau Minna, erliegt er vollends seinen Trieben, wenn er die kräftig gebaute Lene ansieht. Durch die aufgedeckte Misshandlung von Tobias, der ohnehin ein kränklicher und blasser Junge ist, verfällt Thiel von stiller Trauer in den Wahnsinn.
Die facettenreiche Thematik, die in „Bahnwärter Thiel“ eine Rolle spielt finde ich sehr interessant. Sowohl die Milieuzugehörigkeit, die das Leben der Figuren bestimmen und aus der nicht ausgebrochen werden kann, als auch die Idee der Vererbung (z.B. kränkliche Mutter - kränkliches Kind) sowie die Betonung des Hässlichen und des Elends in der Welt. Der Mensch wird hierbei als Produkt der Vererbung und des sozialen Milieus gesehen, in das er hineingeboren wurde.
Die novellistische Studie ist im Grunde nicht schwer zu verstehen und flüssig zu lesen, sodass sich jeder Interessierte an das Leseheft heranwagen kann.

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Tags: bahnwärter, hauptmann, naturalismus, thiel   (4)
 
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