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106 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 72 Rezensionen

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Das andere Haus

Rebecca Fleet , Eva Kemper
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442205592
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Das andere Haus" wird als Psychothriller betitelt. Ich fand jedoch, dass es mehr ein Thriller als ein Psychothriller war. Einen gewissen Nervenkitzel und richtige Spannung stellten sich bei mir erst im letzten Drittel ein, davor plätscherte die Handlung mehr oder weniger dahin. Die verschiedenen Erzählstränge schaffen zwar schon den Drang, weiterzulesen, jedoch war ich lediglich von den letzten 100 Seiten so richtig gebannt. Insgesamt was das Buch ein solider Thriller, mit dem ich mir recht gerne die Zeit vertrieben habe. Der Schreibstil der Autorin lies sich flüssig lesen und ich konnte mich gut in die Probleme und Gefühlslagen von Francis und Caroline hineinversetzen. Aus diesem Grund gibt es von mir 3/5 Sternen.

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95 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

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Todeskäfig

Ellison Cooper , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.08.2018
ISBN 9783548290768
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Der Todeskäfig" konnte mich bereits durch die Leseprobe überzeugen, aber nach dem Lesen des Thrillers bin ich regelrecht begeistert davon. 
Die Handlung fesselte mich als Leser sehr, sodass trotz des Umfangs von stolzen 485 Seiten, nie Langeweile aufkam. Das Buch war durchweg spannend geschrieben und die Autorin schaffte es, mich mit ihrem flüssigen Schreibstil in die Geschichte hinein zu ziehen. Bis fast zum Ende hin war nicht klar, wer der Mörder ist bzw. hegte ich keinerlei Verdacht gegen ihn. 
Dazu kommt, dass die Protagonistin sehr menschlich und tiefgründig wirkt und man sich zum Teil sehr gut in sie hineinversetzen kann bzw. sie völlig nachvollziehbar handelt. 
Die Autorin hat in meinen Augen einen grandiosen Start hingelegt und ich würde mich riesig über einen zweiten Band mit Sayer Altair als Ermittlerin freuen.

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Tags: fbi, käfig, thriller   (3)
 

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284 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 132 Rezensionen

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Das Haus der Mädchen

Andreas Winkelmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2018
ISBN 9783499275166
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Das Haus der Mädchen" von Andreas Winkelmann ist ein größtenteils spannender Thriller, von dem ich mir allerdings noch etwas mehr erhofft hatte. Zwar gefiel mir der Schreibstil des Autors und ich muss zugeben, das mich das Buch durchaus gefesselt hat, jedoch empfand ich es trotzdem insgesamt nur als "mittelmäßig". Mit den Hauptfiguren wurde ich nicht so richtig warm, auch wenn ich sie sympathisch fand. Was mir irgendwie gefehlt hat, waren schockierende Elemente, die für mich den Nervenkitzel eines Thrillers ausmachen. Die Thematik hatte Potenzial und der Autor hat durchaus versucht, dem Genre gerecht zu werden, jedoch war es mir etwas zu wenig schockierend. An sich ein unterhaltsames Buch, jedoch keines, das mir lange im Gedächtnis bleiben wird. Daher von mir nur 3 Sterne. Für eingefleischte Thriller-Fans vielleicht etwas zu lasch...

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Tags: haus, mädchen, serienmörder   (3)
 

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(157)

203 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 143 Rezensionen

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NACHTWILD

Gin Phillips , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 29.03.2018
ISBN 9783423261968
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover des Buches finde ich sehr passend und es hätte mich auch im Buchladen direkt angesprochen. „Nachtwild“ von Gin Phillips ist ein Thriller der etwas anderen Art. Die Thematik war für mich als Mutter eines Kleinkindes besonders interessant und sowohl die Leseprobe als auch das ganze Buch haben mir sehr gut gefallen. Ich konnte mich sehr gut in die Hauptfigur Joan hineinversetzen und ihre Gefühle und Handlungen nachvollziehen. Die Autorin weiß, welche Gedanken eine Mutter beschäftigen und beschreibt auf diese Weise die Charaktere außerordentlich gut. Ich muss gestehen, dass mich der flüssige Schreibstil und die bereits auf den ersten Seiten aufgebaute Spannung schnell fesselten, sodass ich die zweite Hälfte des Buches in einem Rutsch gelesen habe, weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ein so spannendes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen und ich kann es daher auf jeden Fall weiterempfehlen. Von meiner Seite gibt es keine Kritikpunkte, ein rundherum gelungenes Buch!

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Tags: mutter, nachtwild, terroristen, zoo   (4)
 

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211 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 127 Rezensionen

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Zu nah

Olivia Kiernan , Klaus Timmermann , Ulrike Wasel , Carla Felgentreff
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.04.2018
ISBN 9783959671835
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Zu Nah“ von Olivia Kiernan ist ein fesselnder Thriller, der mich wirklich überrascht hat. Nachdem ich den Klappentext und die Leseprobe interessant fand, hatte ich gewisse Erwartungen an das Buch, jedoch gestaltete sich das Lesen des ersten Drittels des Buches als recht zäh. Nach und nach nimmt die Geschichte Form an und es stellt sich erst sehr spät heraus, wer der Mörder ist. Auf diese Weise konnte mich das Buch ab der Hälfte gut fesseln und die letzten 100 Seiten habe ich fast in einem Rutsch gelesen. Obwohl ich mit den Figuren nicht so ganz warm geworden bin, fand ich sie gut gezeichnet und auch der Schreibstil hat mir gefallen. Insgesamt betrachtet ist „Zu nah“ ein gelungener Thriller, der mich gut unterhalten konnte und den ich auch weiterempfehlen kann. Wenn man sich von den Längen am Anfang nicht abschrecken lässt, wird man es nicht bereuen. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Thriller der Autorin.

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Tags: mörder, serienmörder, thriller   (3)
 

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(279)

462 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 65 Rezensionen

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Ein Mann namens Ove

Fredrik Backman , Stefanie Werner
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.03.2016
ISBN 9783596521111
Genre: Romane

Rezension:

„Ein Mann namens Ove“ fand ich bereits anhand der Leseprobe so witzig und unterhaltsam, dass ich mich sehr über meinen Buchgewinn bei Vorablesen gefreut hatte. Auch das Lesen des Buches hat dann später nicht lange gedauert, da mich Oves Geschichte sehr gut fesselte und ich an so vielen Stellen belustigt kichern musste. 
Ove ist ein mürrischer Rentner, der überkorrekt ist und auf die Einhaltung der Regeln in seiner Siedlung pocht. Bereits kleinste Verstöße bringen ihn zur Weißglut. Doch hinter dieser Fassade steckt noch viel mehr. Seit dem Tod seiner Frau fühlt sich Ove schrecklich allein und überflüssig. Das ändert sich nach und nach, als eine junge Familie neben ihm einzieht. Oves harte Schale bröckelt mit der Zeit und am Ende findet man ihn einfach nur toll. Steht man ihm als Leser zunächst sehr skeptisch gegenüber und kann in so mancher Situation nur den Kopf schütteln, so fängt man langsam an, ihn zu verstehen und schließt ihn in sein Herz. Als ich am Ende des Buches angekommen war, fand ich es schrecklich schade, dass das Buch enden musste- ich hätte gerne noch 500 Seiten mehr gelesen. 
Mit viel Humor und Gefühl gelingt es dem Autor, eine herzerwärmende Geschichte zu erzählen, die mich auch so schnell nicht mehr loslassen wird. „Ein Mann namens Ove“ ist witzig, traurig und schön zugleich, ein Buch wie dieses findet man selten. Ich habe es wirklich gerne gelesen und kann es auch nur weiterempfehlen.

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60 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 46 Rezensionen

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Die letzte Borgia

Sarah Dunant , Peter Knecht
Flexibler Einband: 522 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 15.01.2018
ISBN 9783458363194
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ich habe "Die letzte Borgia" sehr gerne gelesen, auch wenn ich historische Romane ansonsten nicht so gerne zur Hand nehme. Die Geschichte um die Familie Borgia hat mich allerdings echt gefesselt. 

Zu Beginn musste ich mich etwas auf das Buch einlassen, aber nach ein paar Seiten konnte ich mich bereits gut in die Handlung hineinversetzen, obwohl ich den ersten Teil "Der Palast der Borgia" nicht gelesen habe. Dies ist allerdings auch nicht unbedingt notwendig, um zu verstehen, worum es geht. 

Die Figuren sind gut charakterisiert und wirkten auf mich sehr nahbar. Ich konnte mich relativ gut in sie hineindenken, auch wenn der zeitliche Unterschied dies nicht immer so einfach macht. Den Schreibstil empfand ich als flüssig zu lesen und er hat mir persönlich zugesagt. 

Die Thematik an sich konnte mich bereits in der Leseprobe überzeugen und so fand ich die Geschichte um die Tochter des Papstes auch sehr spannend erzählt. Zwar gab es auch manche Passagen, die auf mich etwas eintönig wirkten, aber im Großen und Ganzen hat mich das Buch gefesselt und bis zum Schluss gut unterhalten. 

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(108)

138 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 101 Rezensionen

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Projekt Orphan

Gregg Hurwitz , Mirga Nekvedavicius
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 07.08.2017
ISBN 9783959671088
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach der Leseprobe war ich gespannt, ob "Projekt Orphan" meine Erwartungen erfüllen würde. Nach dem Lesen des Buches bin ich so begeistert, dass ich unbedingt auch den ersten Teil davon lesen muss. Das Buch ist hochspannend, und das von der ersten bis zur letzten Seite. Ich habe an vielen Stellen mit dem Protagonisten mitgefiebert und finde ihn eine äußerst sympathische Hauptfigur, von der ich gerne noch mehr lesen möchte. Zwar kann ich nicht behaupten, dass ich mich gut in ihn hineinversetzen kann, jedoch muss man das auch nicht. Man fühlt trotzdem mit ihm und ich fand ihn sehr gut charakterisiert.
Ich habe das Buch wirklich kaum aus der Hand legen können, was nicht zuletzt an der angenehmen und ansprechenden Schreibweise des Autors liegt. Auf diese Weise liest sich das ca. 480 Seiten dicke Buch mühelos und flüssig.
Nach und nach erfährt man kurze Episoden aus Evans Vergangenheit, während die Handlung in der Gegenwart voranschreitet. Obwohl ich das Vorgängerbuch bisher nicht gelesen habe, konnte ich mich gut in die Geschichte hineinfinden und hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen.
Die Thematik des Menschenhandels finde ich erschreckend und zugleich gut dargestellt.
Wer Spannung mag und genug Zeit hat, um „Projekt Orphan“ notfalls in einem Zug zu lesen, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und bin davon wirklich begeistert. Ich freue mich auch hoffentlich noch viele weitere Bücher um den „Nowhere Man“.

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Tags: actio, spannung   (2)
 

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241 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 118 Rezensionen

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Der Angstmann

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261203
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Der Angstmann" von Frank Goldammer ist ein Kriminalroman, der in Dresden im Jahr 1943 / 44 spielt. Der Kriminalinspektor Max Heller versucht einem Phantom auf die Spur zu kommen, das alle nur den "Angstmann" nennen und der Frauen bei lebendigem Leid die Haut abzieht... 

Meiner Meinung nach kommt in dem Buch zwar Spannung auf, jedoch erst relativ spät. So empfand ich die erste Hälfte des Buches als nur wenig spannend und musste mich ein Stück weit durchkämpfen. Später ist man als Leser allerdings sehr gespannt, wer der Mörder ist und für mich war dies auch eine wirkliche Überraschung. Der Schreibstil des Autors lässt sich leicht und flüssig lesen. 

Bemerkenswerter als den Inhalt, finde ich die genauen Beschreibungen in bzw. nach der Bombennacht. Man hat ein lebendiges Bild vor Augen, wie es den Menschen ging und wie sie dieses schreckliche Ereignis erlebt haben könnten. Man fühlt mit ihnen und kann sich zum Teil auch in sie hineinversetzen, auch wenn man nichts dergleichen am eigenen Leib erlebt hat. Hier scheint der Autor sehr genau recherchiert zu haben, das gefällt mir sehr, denn dadurch wirkt alles viel lebendiger. 

Mit den Hauptfiguren Max Heller, seine Frau sowie der Krankenschwester Rita konnte ich mich zwar nicht direkt identifizieren, jedoch waren sie mir sympathisch und wirken nicht unnahbar. 

Mir hat "Der Angstmann" im Grunde gut gefallen, mich störte lediglich die lange Anlaufphase. Ansonsten gefiel mir das Buch thematisch sehr gut. Aus diesem Grund vergebe ich 3 Sterne. Mich konnte der Krimi gut unterhalten, jedoch wird er mir wahrscheinlich nicht allzu sehr im Gedächtnis bleiben.

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Tags: angstmann, dresden, krimi   (3)
 

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(73)

99 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

carolyne larrington, fantasy, gameofthrones, game of thrones, georgerrmartin, geschichte, got, historisch, interactiv, mittelalter, paperback, sachbuch, t, thrones, westeros

Winter is Coming

Carolyne Larrington , Jörg Fündling
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG), 01.09.2016
ISBN 9783806233506
Genre: Sachbücher

Rezension:


          "Winter is Coming. Die mittelalterliche Welt von Game of Thrones" ist ein Buch der Spezialistin für mittelalterliche Literatur und Kultur, Carolyne Larrington. Darin geht sie auf verschiedene Aspekte der Serie bzw. der Bücher näher ein und stellt Beziehungen zu mittelalterlichen Traditionen, Meinungen etc. her. Dabei unterteilt sie das Buch in die Kapitel „Das Herz des Landes“, „Der Norden“, „Der Westen“, „Jenseits der Meerenge“ und „Der Osten“. Ihre Ausführungen belegt sie mit einigen Bildern oder weiterführenden Fußnoten, sodass man ihren Gedankengängen gut folgen kann. Ich empfinde ihre Ausführungen als sehr logisch aufgebaut, jedoch ist das Sprachniveau schon etwas gehobener, sodass man sich konzentrieren muss, um ihr zu folgen und das Buch nicht einfach schnell so nebenbei lesen kann. Es handelt sich hierbei mehr um eine wissenschaftliche Auseinandersetzung. Die Autorin setzt voraus, dass man bei „Game of Thrones  auf dem Stand der 5. Staffel ist. Darüber hinaus hat sie Spoiler mit bestimmten Symbolen gekennzeichnet, sodass man diese auch auslassen kann, wenn man sich die Überraschung nicht verderben möchte.
Mir hat „Winter is Coming“ sehr gut gefallen. Es war mal ein Buch der etwas anderen Art, kein fiktiver Roman, sondern die Auseinandersetzung mit einem aktuellen Phänomen, dem ich mich selbst nicht entziehen kann. Ich kann das Buch daher allen Fans der Serie bzw. den Büchern ans Herz legen, wenn sie die Hintergründe näher betrachten möchten und an manchen Stellen nach dem „Warum“ fragen. Von mir bekommt das Buch daher alle Sterne.

        

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Tags: game, mittelalter, thrones   (3)
 

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95 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 49 Rezensionen

berlin, berliner mauer, chruschtschow, ddr, flucht, freundschaft, geschichte, historischer roman, jugendbuch, mauer, mauerbau, mord, spannend, spionage, stasi

Seitenwechsel

Michael Römling , Maximilian Meinzold , Maximilian Meinzold
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 01.06.2014
ISBN 9783649615170
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(15)

29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Aller Tage Abend

Jenny Erpenbeck
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei btb, 14.04.2014
ISBN 9783442747641
Genre: Romane

Rezension:

*** Klappentext ***

„Wie lange wird das Leben des Kindes sein, das gerade geboren wird? Wer sind wir, wenn uns die Stunde schlägt?“


*** Inhalt ***

Die Geschichte eines Kindes wird aus der Sicht mehrerer Personen erzählt. Das Buch selbst wird in 5 Bücher unterteilt, die bis auf das letzte, mit einem Intermezzo abschließen. Dabei gibt es jeweils einen Erzählstrang, in dem das Kind am Ende aus unterschiedlichen Gründen stirbt, während im Intermezzo die Geschichte einen anderen Verlauf nimmt und das Kind überlebt, um im nächsten Buch in einem anderen Lebensabschnitt zu sterben.
Durch das jeweilige Zusammenspiel von Zeitgeschichte sowie familiären und persönlichen Verstrickungen wird das Leben des Kindes dabei eine andere Wendung nehmen.


*** Meine Meinung *** 

„Aller Tage Abend“ hat mir mein Freund wärmstens empfohlen, der nach dem Lesen des Buches sehr begeistert davon war. Also habe ich es mir als nächstes Buch in meinem immer größer werdenden Stapel vorgenommen und dann innerhalb weniger Tage gelesen.
Das Buch ist recht anspruchsvoll und daher nicht ganz leicht zu lesen. Die Personen werden kaum mit Namen benannt und so ist es zu Beginn der Geschichte nicht immer sofort ersichtlich, aus welcher Perspektive der jeweilige Abschnitt geschrieben ist. Nach und nach bekommt man aber ein Gefühl für die Figuren, sodass dies immer leichter wird. Die Sprache ist sehr gewichtig und steckt voller Metaphern, ein stetiges Mitdenken und Interpretieren vonseiten des Lesers ist daher unerlässlich. Gleichzeitig ist die Schreibweise der Autorin aber auch schön und ausdrucksstark. Durch die vielen möglichen Verläufe der Geschichte wird man zum Nachdenken angeregt. Oft sind es die kleinen unscheinbaren Handlungen, die einem Leben einen völlig anderen Weg geben können. Ich fand auch das Ende des Buches sehr traurig und bewegend. Auch wenn es kein Buch ist, das sich mal schnell nebenbei lesen lässt und vielleicht auch keines, dass einen von der ersten Seiten an fesselt, kann ich es wirklich nur empfehlen. „Aller Tage Abend“ hat mich wirklich berührt und auch zum Nachdenken gebracht.
Von mir gibt es volle 5 Sterne.


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200 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

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Bahnwärter Thiel

Gerhart Hauptmann
Flexibler Einband: 37 Seiten
Erschienen bei Hamburger Lesehefte
ISBN 9783872911780
Genre: Klassiker

Rezension:

Inhalt:

Der Bahnwärter Thiel ist ein pflichtbewusster und zuverlässiger Mann, der unter dem Tod seiner Frau Minna leidet. Da sein Sohn Tobias eine Mutter braucht, die sich um ihn kümmert, heiratet Thiel erneut. Mit seiner neuen Frau Lene bekommt er ebenfalls einen Sohn. Was Thiel zunächst nicht ahnt ist, dass Lene Tobias misshandelt, wenn er nicht zu Hause ist…

Meine Meinung:

„Bahnwärter Thiel“ ist eine novellistische Studie von Gerhart Hauptmann, die 1888 erschien und zu den wichtigsten Werken des Naturalismus zählt.
Wie im Naturalismus typisch wird der Antiheld Thiel in seinem Alltagsleben dargestellt. Er geht seiner Arbeit gewissenhaft nach und ist ein guter Ehemann und Vater. Obwohl er zu seiner zweiten Frau Lene keine annähernd so enge Bindung aufbauen kann wie zu seiner ersten Frau Minna, erliegt er vollends seinen Trieben, wenn er die kräftig gebaute Lene ansieht. Durch die aufgedeckte Misshandlung von Tobias, der ohnehin ein kränklicher und blasser Junge ist, verfällt Thiel von stiller Trauer in den Wahnsinn.
Die facettenreiche Thematik, die in „Bahnwärter Thiel“ eine Rolle spielt finde ich sehr interessant. Sowohl die Milieuzugehörigkeit, die das Leben der Figuren bestimmen und aus der nicht ausgebrochen werden kann, als auch die Idee der Vererbung (z.B. kränkliche Mutter - kränkliches Kind) sowie die Betonung des Hässlichen und des Elends in der Welt. Der Mensch wird hierbei als Produkt der Vererbung und des sozialen Milieus gesehen, in das er hineingeboren wurde.
Die novellistische Studie ist im Grunde nicht schwer zu verstehen und flüssig zu lesen, sodass sich jeder Interessierte an das Leseheft heranwagen kann.

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Tags: bahnwärter, hauptmann, naturalismus, thiel   (4)
 
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