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38 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

vintage, familie, kleider, mode, romantik; liebe;

Das geheime Leben meiner Kleider

Erin McKean , Edith Beleites
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 01.08.2011
ISBN 9783453407732
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext:
Eigentlich macht sich die Studentin Dora nichts aus Mode. Doch als sie erfährt, dass ihre geliebte Großmutter Mimi einen Schlaganfall hatte, reist sie sofort in ihr Heimatstädtchen Forsyth und kümmert sich um deren zauberhaften Vintage-Store. Sie entdeckt, dass Mimi für ihre Kunden die geheime Lebensgeschichte der Kleider aufgeschrieben hat. Die berührenden Erzählungen geben ihr ein Rätsel auf. Als der Laden in Gefahr gerät, setzt Dora alles daran, die Kleider und Mimis Lebenswerk zu retten.


Meinung: Ganz und gar rührend. Ich habe das Buch vor allem wegen dem schönen Cover gekauft, aber die Seiten darin enthalten eine wunderschöne Geschichte, 'wie aus dem echten Leben'. McKean beschreibt nicht nur die traumhaften Vintage-Kleider so gut, dass man jedes einzelne genau vor sich sehen kann, sondern auch die Charaktere ihres Buches so gekonnt, dass man sie sich alle jederzeit gut vorstellen kann. Fokus der Geschichte liegt ganz klar auf Dora und ihrer Großmutter Mimi. Im Laufe der Erzählung erleben wir mit, wie Doras leben komplett auf den Kopf gestellt wird und wie sie sich dabei verändert.
Und auch wenn man weiß, was kommt, berührt es einen nicht minder.

Klare Empfehlung von mir..

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(456)

808 Bibliotheken, 4 Leser, 6 Gruppen, 41 Rezensionen

liebe, nicholas sparks, krankheit, tod, sparks

Zeit im Wind

Nicholas Sparks , Susanne Hoebel
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.08.2011
ISBN 9783453408715
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich war noch ziemlich klein, als ich die Verfilmung mit Mandy Moore als Jamie mal im TV gesehen habe. Schon damals hat die Geschichte mich berührt.
Es ist einfach eine ergreifende Story.
Jamie, die brave Tochter des Pfarrers, eine Außenseiterin und der draufgängerische, zuweilen rüpelhafte Landon müssen - zur Strafe für Landon - gemeinsam die Hauptrollen im diesjährigen Theaterstück spielen. Weil für Landon nun der Highschool-Abschluss auf dem Spiel steht, bittet er Jamie, ihm beim Proben zu helfen. Sie willigt ein, unter der Bedingung, dass er sich nicht in sie verliebt. Lachhaft, denkt Landon.
Und dabei passiert das, was niemand, am wenigsten Landon selbst, für möglich gehalten hätte...

Es berührt zutiefst. Bis zu einem gewissen Punkt ist die Story recht vorhersehbar, die Charaktere stereotyp, doch zur Mitte hin ändert sich dieses Bild. Jamie offenbart ein Geheimnis, das Landons Leben ins Wanken bringt und damit verändert sie ihn und sein ganzes Leben.
Früher hielt ich das alles für ein wenig übertrieben.
Bis ich selbst in eine ganz ähnliche Situation geraten bin. Heute weiß ich, wie realitätsnah dieses Buch ist.  Vielleicht rührt es mich deshalb immer wieder zu Tränen.

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75 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

wölfe, rivalität, rudel, fantasy, flucht

Wolfsaga

Käthe Recheis , Karen Holländer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.10.1997
ISBN 9783423704694
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich bin durch eine Freundin auf dieses Buch aufmerksam geworden, habe es seitdem dutzende Male gelesen und immer wieder entdecke ich ein neues Detail.
Käthe Recheis hat eine wundervolle Art, die Sprache der Wölfe einzufangen, da werden aus Mäusen Graupelzchen und als Wölfen Spitzohren. Wenn mich die Bezeichnungen auch teils an "Wolfsaugen" von David Clement-Davis erinnern, weiß man doch immer, welche Tiere gemeint sind. 


Das geregelte und sichere Leben von Ahkuna und ihrem Rudel, das friedlich im Tal der flüsternden Winde dahinplätschert, wird jäh erschüttert, als Schogar Kan, ein starker und ungewöhnlich großer Wolf, beschließt, alle Wölfe unter sich zu einem einzigen Rudel, dem Rudel Zahllos, zu vereinen.  Es kommt, wie es kommen muss und auch Ahkunas Rudel muss sich dem neuen Gesetzen beugen. Alle - bis auf Schiriki, ausgerechnet dem kleinen, schwächlichen Träumer Schiriki. 

Durch ihren Schreibstil kann man sich zu jeder Zeit gut in die Charaktere hineinversetzen und vergisst dabei doch nie, dass es Wölfe sind, die töten und fressen müssen, um zu überleben.
Gerade in der heutigen Zeit, wo der Wolf noch immer so missverstanden ist, sind es Bücher wie dieses, die dabei helfen, einem missverstandenen Jäger wieder ein besseres Image zu verschaffen. Sie beschönigt durchaus nicht, dass die Wölfe Jäger sind, doch - und das thematisiert sie auch in ihrem Buch, dass dies nun einmal zum Kreislauf des Lebens dazu gehört, eine empfindliche Balance, die man nicht stören sollte.

Die Geschichte, die Charaktere und nicht zuletzt der Stil machen dieses Buch nicht nur für Kinder und Jugendliche zu einem Leseabenteuer. 

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(162)

360 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 19 Rezensionen

nicholas sparks, liebe, thriller, stalking, deutsch

Du bist nie allein

Nicholas Sparks , Ulrike Thiesmeyer
Flexibler Einband: 415 Seiten
Erschienen bei Heyne, 23.02.2009
ISBN 9783453722095
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe schon so viele Romane von Nicolas Sparks gelesen, dass ich dachte, ich wüsste genau, was bei diesem hier auf mich zukommt - weit gefehlt.
Anders als in allen Büchern davor liegt der Fokus hier nicht einzig und allein in einer komplizierten Liebesbeziehung, nein, Sparks hat mit "Du bist nie allein" einen nervenzerfetzenden Thriller geschrieben, bei dem ich zuweilen ganz vergessen habe, hier ein Buch vom Autor von 'A Walk to Remember' oder 'Message in a bottle' in Händen zu halten. 
Und trotz der unglaublich spannenden Handlung kommt die Liebe nicht zu kurz. Und am Ende hat er mich dann doch, wie immer, zu Tränen gerührt. 

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67 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

magier, hörbuch, gekürzt, sachaka, kraft

Die Gilde der schwarzen Magier, Die Trilogie

Trudi Canavan ,
Audio CD
Erschienen bei cbj audio, 19.10.2009
ISBN 9783837102635
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Da hochgelobt und Winterzeit habe ich mir diese Triologie vor einigen Wochen zugelegt. Mein Fazit fällt eher ernüchternd aus. Was spannend begann, zog sich schon im ersten Band. Wäre ich nicht ein Mensch, der Dinge grundsätzlich zu Ende bringen will, hätte ich auch nach dem ersten Band aufhören können, zu lesen. Bis auf das 'dunkle Geheimnis des Hohen Lords', gibt es nichts, was ungelöst ist, nichts, was Spannung und einen Erzählstrang verspricht. Dass man sich ein ganzen Buch lang damit aufgehalten hat, wie Sonea flieht, und dabei nicht mal wirklich Tiefe in Sonea bringt, fand ich schon enttäuschend. Der einzige Charakter, der wirklich Charakter bekommen hat, war - in meinen Augen - Cery. 


Band Zwei schneidet da kaum besser ab. Auch wenn das Ende natürlich verheißungsvoll ist, die Handlung schleppt sich zäh voran, im Vordergrund steht immer, wie das einst so taffe Straßenmädchen eine kleine, gemobbte Strebermaus wird. Warum, tja, das weiß niemand so ganz genau. Es weiß auch niemand so genau, warum sie plötzlich mit allen Mitteln in der Gilde bleiben will, auch wenn ihr längst klar ist, dass sich nichts ändert. 


Und in Band Drei schießt die 'Romanze' dann den Vogel ab. Aus dem Nichts heraus finden diese beiden, die davor kaum ein paar Worte miteinander gewechselt haben - was maßgeblich daran lag, das Akkarin Soneas Leben ziemlich schwer gemacht, sie bedroht und bestochen hat und auch sonst nicht grade nett zu ihr und ihren wenigen Freunden war - sind plötzlich spitz wie Nachbars Lumpi? Just what?
Auf welcher Grundlage? Einfach so, weil es in den Ödländern sonst nichts gibt? 

Mein Fazit:
Die Idee ist SO vielversprechend. Die Welt, die Magie, der ganze Komplott... das hat so viel Potential.
Und es geht unter in Langatmigkeit, Routine und Alltagstrott einer Novizin.  Es hätte so viele Charaktere gegeben, die man hätte kennenlernen können.
Es bleiben so viele Fragen offen (ganz oben: Was ist denn nun eigentlich mit Savara? Wer ist sie, woher kommt sie und ist sie Freund oder Feind oder einfach neutral? Ich fand sie so interessant.)
Und das Ende ist einfach.. naja. Just what eben.
Das Kind, dass während der Flucht zweier total erschöpften Menschen hinter einem Wasserfall gezeugt wurde, während genau vor dem Wasserfall die Jäger nichtsahnend herumstreiten, entsteht, muss unglaublich stark sein, wenn Soneas Körper de Fötus nach den ganzen Strapazen überhaupt in sich behält.

Alles in allem - guter Ansatz, schlechte Umsetzung.

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1.062 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

liebe, zeitreisen, jugendbuch, fantasy, zeitreise

Liebe geht durch alle Zeiten: Rubinrot / Saphirblau / Smaragdgrün

Kerstin Gier
E-Buch Text: 1.248 Seiten
Erschienen bei Arena Verlag, Würzburg, 21.07.2013
ISBN 9783401802725
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wo fange ich an?
Ah. Die Autorin. 
Zu Rubinrot bin ich durch meinen Bruder gekommen. Damals war es der frisch erschienene Bestseller und ich war begeistert. Die Charaktere wirken von Anfang an einfach... echt und authentisch, man kann sie sich alle sofort gut vorstellen. Überraschend finde ich, dass es einer älteren Frau (Sorry, Kerstin), wirklich sehr gut gelungen ist, eine eingängige Jugendsprache zu finden - und das auch 3 Bücher lang durchzuhalten. Nie hat man das Gefühl, das Geschriebene sei gekünstelt, eben von jemandem, der keine Ahnung von den Teenies von 'heute' hat. Man kann sich so, so sehr in Gwendolyn und ihr Marzipanherz einfühlen, dass es einem selbst manchmal wehtut, wenn ihre kleine Welt zusammenbricht. Selbst, wenn einem der Springbrunnen manchmal auf den Wecker geht... man fühlt einfach mit ihr.
Und das macht den Reiz aus. In vielen Büchern verliere ich das Zeitgefühl (der Handlung), während Kerstin Gier es schafft, einen immer wieder dezent in das 'Hier und jetzt' zu holen und daran zu erinnern, dass innerhalb dieses einen Buches nur wenige Tage vergangen sind. Womit man sich noch besser in Gwen hineinversetzen kann, die verständlicherweise total durch den Wind ist. 


Die Charaktere
Ich finde sie alle gut dargestellt, realistisch, authentisch, überzeugend. Obwohl ich Glenda und Charlotte zuweilen doch etwas ZU snobistisch und abgehoben finde. Klar gibt es solche Menschen, aber... ich weiß nicht. Zuweilen wirkte es einfach um des Dramas willen ein wenig übertrieben.
Und ich muss gestehen, bis zum Ende wusste ich nicht, was ich von Gideon nun wirklich halten sollte. Wo man Gwen ihre Hals-über-Kopf-Verliebtheit sofort nachfühlen (und mitleiden) kann, ist das bei Gideon... schwierig. Ich fürchte, ich habe einfach den Schlüsselmoment verpasst, in dem dem Leser ganz klar wird, dass er Gwen tatsächlich liebt. Er wirkt die ganze Zeit so reif und überlegt und auch wenn ich mir gut vorstellen konnte, dass er die großmäulige und gleichzeitig so verängstige Gwen wirklich zu mögen beginnt, fehlte mir in Saphierblau einfach der "Aha!"-Effekt. In Band 1 war ich begeistert von der Kussszene in der Kirche, überhaupt von der Liebelei der beiden, ab Band 2 wurde es mir zu schräg. Das Hin und Her, dass in Rubinrot noch glaubhaft war (Weil Verantwortung und Mission und kann man nicht mit Gefühlen kombinieren und das passt halt zu Gideon!) wirkte in Saphierblau auf mich nur noch gestellt. Ich habe sehr mit Gwen mitgelitten (man weiß ja, wie sich das anfühlt), aber wie gesagt.. den Moment, in dem ich Gideon mit Kusshand zurücknehme, den hab ich verpasst und bis zum Ende auch nicht gefunden. Ich habe es einfach akzeptiert, dass sie zusammengehören. Hätte ich vorher nicht dieses Gefühl gehabt, hätte mich das kurze Gespräch im U-Bahn-Tunnel sicher überzeugt und ich hätte Herzflattern gehabt. Aber so dachte ich nur "Mhm.. nett, wie er das sagt."

Viele weitere Charaktere hätte ich gern näher kennengelernt (bis zum Schluss hielt ich Miro rakoczy übrigens für einen Guten ;)), um sie besser zu verstehen. Gerade die 'Bösen' Jungs hätte ich gern näher kennengelernt, allen voran Charlotte. 

Womit wir dann zur Handlung kommen:
GUT durchdacht. Auch wenn mir die Sache mit Lucy, Paul und Grace direkt klar war (too obvious), wurden viele andere Handlungsstränge durcheinander geworfen, kombiniert, aufgelöst und wieder zusammengeflochten. Kerstin Gier hat mich einige Male in die Irre geführt. Im Großen und Ganzen ist die Story gelungen und ich habe Respekt davor, dass sie sich dieses wirre Konstrukt ausdenken und bis zum Ende relativ logisch hat erscheinen lassen.
Aber so ganz bin ich nicht einverstanden. Man bekommt nie eine Erklärung dafür, warum der Graf seinen Onkel im Prolog von Saphierblau tötet, außer seinen 'Regeln', die er ja selbst ständig bricht.
Und so sehr es Sinn macht, dass NICHTS an der Vergangenheit geändert werden darf, da das die gesamte Zukunft beeinflusst (Back to the future-Fans wissen schließlich, was dann passieren kann), so brechen doch fast alle Zeitreisenden ständig die Regeln. Ich bin schlicht nicht überzeugt davon, dass deren Handeln im Laufe der Bücher niemals die Gegenwart verändert hätte.
Aber ich bin auch pedantisch.

Was mich zum Schluss kommen lässt. Das Ende. Das Finale. Die Auflösung und....
die wahnsinnige Enttäuschung. 
Ehrlich gesagt, sobald klar war, dass Gwen 'unsterblich' ist, wusste ich, worauf das hinausläuft. Und - just NOPE. Ich meine, die beiden kennen sich seit EINER WOCHE. Dass man im jugendlichen Leichtsinn in so eine Liebelei hineinstolpert - legit. Aber das Ende war dann doch viel zu dick aufgetragen. Gemeinsam bis in alle Ewigkeit... mit 16.
Ja. ... nein. Ehrlich, nein. 

Das Ende hat mich einfach enttäuscht. Zudem hätte ich wirklich viel lieber erfahren, was denn nun aus Leslie und Raphael wird, wie Charlotte das Ganze aufnimmt, was aus dem lieben Mr. Bernhard wird und wie geht überhaupt Gwendolyns Familie mit all dem um?
Was interessiert's mich, ob Lucy und Paul, die ich nur durch 50, 60 Seiten (und jeweils Epilog und Prolog) kenne, noch ein Kind bekommen?
Und was passiert jetzt mit den beiden Chronographen? Und eh - wie zum Fick kommt der zweite Chronograph in die Gegenwart, wenn Lucy und Paul ihn hatten? Und wie springen die beiden bitte durch die Zeit? Oder hört das auf, wenn man mit dem Chronographen in die Vergangenheit reist? Können sie gar nicht mehr springen? und wenn nein, warum nicht?

Die Reihe hat damit einige Logik-Lücken und ich bin pingelig. Und dennoch - es ist eine tolle Reihe mit absolut liebenswerten Charakteren und ich werde sie sicher nochmal und nochmal und nochmal lesen.

SO und wer JETZT noch dabei ist, kann mir sicher beantworten, warum in aller Welt Saphierblau Saphierblau heißt. Was hat LUCY mit all dem zu tun? 
Rubin - klar. Smaragd - klar.
Aber.. hallo? Diamant? Gideon ist ja wohl VIEL wichtiger als Lucy (und wenn nicht, ist Paul mindestens genau so wichtig).  Vielleicht hätte man den Saphier und den Diamanten im Buch tauschen sollen. "Diamantweiß" klingt dämlich. 


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796 Bibliotheken, 7 Leser, 6 Gruppen, 23 Rezensionen

liebe, nicholas sparks, liebesroman, soldat, fernbeziehung

Das Leuchten der Stille

Nicholas Sparks , Adelheid Zöfel
Flexibler Einband: 398 Seiten
Erschienen bei Heyne, 06.04.2010
ISBN 9783453503823
Genre: Liebesromane

Rezension:


Der InhaltDer in Deutschland stationierte Soldat John und die Studentin Savannah lernen sich während Johns 2-wöchigem Urlaub in Johns Heimatstadt kennen und lieben - doch dann muss John zurück nach Deutschland. 2 Jahre lang halten sie fast nur über Briefe und gelegentliche Telefonate Kontakt und John steht kurz vor seiner Entlassung bei der Army - doch dann passiert 9/11 und wie viele andere verlängert John seinen Vertrag - und bekommt kurz darauf einen Abschiedsbrief von Savannah. Doch er gibt den Glauben an die wahre Liebe nicht auf.

Meine MeinungIch bin ein Fan von Nicolas Sparks, umso überraschter war ich, dass mir dieses Buch so absolut gar nicht gefallen hat.
Wer den Klappentext gelesen hat, kann im Grunde 3/4 des Buchs getrost überspringen - das war das erste, was ich schade fand.Zum Zweiten habe ich mich ständig gefragt "Kann das denn sein?" Ich führe selbst schon seit Jahren eine Fernbeziehung und kenne all diese Gedanken, die man sich da macht - über den Punkt "Sie kennen sich erst seit 2 Wochen, wie zum Teufel kommen sie auf die Idee, das könne Liebe sein?" bin ich in meinen Überlegungen nie hinaus gekommen. Von Anfang bis Ende hatte ich das Gefühl, eine Inszenierung von Tragik zu lesen, die im echten Leben einfach nicht passiert. Als dann Savannahs Hochzeit dazu kam, bin ich komplett ausgestiegen. Das Verhalten passte nicht zu den Charakter, den Sparks einem gezeichnet hat, und zu ihrem Ehemann passte es noch viel weniger. Ich blieb mit einem Kopfschütteln zurück, die einzigen Szenen, die mich zu Tränen rühren konnten, betreffen Johns Vater. So sehr Nicolas Sparks tragische Liebesgeschichten liegen - meinen Nerv hat er diesmal um Längen verfehlt.

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541 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 30 Rezensionen

geist, liebe, charleston, sophie kinsella, london

Charleston Girl

Sophie Kinsella , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 495 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.01.2011
ISBN 9783442473991
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich habe das Buch vor allem wegen meinem Faible für die 20er gekauft, leider kommen diese eigentlich nur am Rande vor, immer mal wieder beschreibt Kinsella das ein oder andere Outfit, einen Tanz oder lässt eine kleine Anekdote einfließen, letztlich hat aber Sadie, der Geist aus den 20ern kaum etwas mit den Zwanzigern zu tun.


Das Buch war interessant zu lesen. Bis zur Hälfte dachte ich, ich wüsste, wie es ausgeht und habe nur noch weitergelesen, weil ich Bücher nun mal immer zuende lese. Mir gingen sowohl die zickige, herrische, arrogante und undankbare Sadie, als auch die treudoofe Lara, die ihrem Exfreund so vehement hinterherrennt, zunehmend auf die Nerven. Beide Charaktere wirkten so überzeichnet, dass ich mich mit keiner von beiden so recht anfreunden konnte - aber irgendwann im Laufe der Geschichte - genauer, an dem Punkt, an dem sich das geändert hat, sind mir gleich beide Mädchen und ihre Verbindung zueinander nah gegangen.

Überrascht hat mich vor allem, wie sehr Sadie Einfluss auf Laras Leben nimmt, mit einem so... penetranten Geist hätte ich in einem Kinsella-Roman nicht gerechnet.

Alles in allem: Wer kein eingefleischter Fan ist, muss dem Buch vielleicht erst Mal eine Chance geben, aber wer das tut, wird mit einer wunderbaren, komödiantisch-liebevollen Geschichte belohnt, die das gewisse Brizzeln hat.

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