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25 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

annabelle tilly, ballett, paris, katakomben, französische revolution

Celeste - Zwischen Himmel und Erde

Annabelle Tilly
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 13.12.2016
ISBN 9781503943056
Genre: Historische Romane

Rezension:

Zur Zeit der Revolution in Frankreich wird das elterliche Anwesen der neunjährigen Celeste niedergebrannt, und sie muss hautnah miterleben, wie ihre Eltern und alle anderen ermordet werden. Celeste kann dank des Stallknechts fliehen. Sie trifft auf eine Gauklertruppe, die sie bei sich aufnimmt und ihr das Seiltanzen beibringt. Das Publikum ist begeistert von ihr, sowohl der adlige Viktor von Löwenstein, der sich in sie verliebt, als auch der Direktor des Balletts der Pariser Oper. Dieser nimmt Celeste ins Team auf, und bei einer Vorführung entdeckt sie den Mörder ihrer Eltern.
Am Anfang schon wird man mit einem Sog in dieses Buch gezogen durch die detailreiche anschauliche Schreibweise zu Celestes frühem Leben, dass man gar nicht mehr von es lassen kann. Die Figuren sind so lebendig, und durch scheinbare Unbedeutigkeiten erwachen sie zu realen Persönlichkeiten, die zum überwiegenden Teil sympathisch sind, insbesondere natürlich Celeste und Viktor. Diese beiden verbindet ein Liebesverhältnis, welches wunderbar eingebettet wird in diese historische Geschichte, bei der man so viel von der damaligen Zeit lernt, denn die Recherche dazu ist einmalig. Es breitet sich Paris um die Zeit des 19. Jahrhunderts vor unseren Füßen aus, und es ist spannend mitzuverfolgen, was während der französischen Revolution und Napoleons Krönung ablief. Aber auch das Leben der Gauklerfamilie und der Ablauf im Ballett sind sehr interessant und die Führung durch die Katakomben des Louvres. Zu allem kommt noch ein wunderbarer Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt.

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(25)

34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

liebesroman, in, herz, verlust, liebe

Dein Herz in mir

Martina Gercke
E-Buch Text: 353 Seiten
Erschienen bei null, 24.12.2016
ISBN B01MT2MI6U
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Zwillinge Piper und Daisy waren bisher immer unzertrennlich. Nun hat Piper ihren Abschluss als Ärztin geschafft, und Daisy will demnächst nach Paris gehen, um als Gourmetköchin noch mehr dazuzulernen. Gemeinsam verbringen die beiden mit ihren Freunden ihre letzten Ferien auf Martha’s Vineyard, wo die Familie von den Großeltern noch ein wunderschön gelegenes Haus besitzt. Doch dann passiert Piper beim Kiten ein furchtbarer Unfall, der sie das Leben kostet und den erfolgreichen Investmentmanager Luke Redmond in Daisys Leben führt, welches bis dahin keines mehr zu sein scheint.
Das ist wieder ein umwerfender Liebesroman der Autorin, diesmal mit einem sehr traurigen tragischen Schicksal. Man wird sofort hineingezogen in die wunderschöne Atmosphäre, alles im Leben der Zwillinge ist wunderbar und perfekt. Bis zu diesem tragischen Unfall, der ihrer aller Leben von einer Minute zur anderen vollkommen verändert. Ihre Eltern trifft es schwer, Zwilling Daisy noch viel schlimmer. Nichts scheint sie mehr aus ihrem Trauma herausholen zu können, am allerwenigsten wohl ihr geliebter Freund Ben. Man leidet richtig mit ihr und hofft, dass sie irgendwie wieder zurück ins Leben findet. Die Charaktere sind so lebensecht und charmant, dass man sie einfach alle mögen muss. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch, und immer wieder gibt es ungeahnte Wendungen, die einen richtig überraschen. Auch kommt hier das schwierige Thema Organspende zur Sprache mit welchem sich die Figuren anfangs schwer tun, aber später Piper dann doch verstehen, dass sie diesen Schritt getan hatte. Der Schreibstil ist wieder einmalig schön, man fliegt nur so durch die Seiten.

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15 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

wartezimmer, krank, arzt, humor, kurzgeschichten

Wahnsinn Wartezimmer

Heike Abidi , Anja Koeseling
Geheftet: 320 Seiten
Erschienen bei Eden Books, 02.02.2017
ISBN 9783959101066
Genre: Humor

Rezension:

In „Wahnsinn Wartezimmer“ werden eine Menge Kurzgeschichten zum Besten gegeben, die sich in Arztpraxen und Kliniken abspielen können oder überhaupt um die Gesundheit bzw. Krankheit, denn auch die Altenpflege und Apotheker werden nicht ausgespart. Ob nun unbegabte Ärzte oder besondere Musterbilder oder Patienten, die sich immer wieder neue Krankheiten einbilden, es ist alles dabei. Nebenbei gibt es noch ein paar Ärztesprüche, und die verschiedenen Ärztetypen werden vorgestellt. Auch das Googeln nach den Krankheiten fehlt nicht. Das macht doch wohl heute schon fast jeder mal.
Die Geschichten sind kurz und knackig und sorgen für gute Unterhaltung. So kann man immer mal wieder eine zwischendurch lesen und sich auch gut amüsieren, denn sie sind schon sehr skurril. Aber es gibt auch wirklich traurige dabei, und einige regen zum Nachdenken an. Es ist also für jeden etwas dabei, und jeder wird seine Lieblingsgeschichte unter den auch unterschiedlichen Schreibstilen finden. Kleine Abbildungen runden die Geschichten immer etwas ab.

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(22)

40 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

thriller, trauma, krimi, wahn, psychogramm

Mysterium

Federico Axat , Matthias Strobel
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Atrium Zürich, 10.02.2017
ISBN 9783855350063
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ted McKay ist unheilbar krank und will seinem Leben gerade in seinem Arbeitszimmer ein Ende setzen. In dem Moment bekommt er Besuch von einem Fremden, der nicht aufgibt, bevor er ihm die Tür öffnet. Der macht ihm dann einen merkwürdigen Vorschlag. Er soll einen Mörder umbringen bevor er selbst an der Reihe ist. Ted ist neugierig und nimmt den Auftrag an. Doch langsam stellt er fest, dass nicht alles der Wahrheit entspricht. Und Realität und Fiktion vermischen sich, sodass er immer weniger Durchblick hat.
Aber nicht nur er. Auch für uns ist es lange sehr schwierig, das zu unterscheiden. Ist es Teds Verwirrung oder doch real? Alles geht fließend ineinander über, dass es völlig unklar ist und man beschwerlich durch die Seiten zieht. Mit dem Perspektivenwechsel wird dann aber einiges klarer. Gerade als die Psychologin Laura Hill sich mit in seinen Fall verbeißt. Auch sie begibt sich dadurch in Gefahr. Aber auch die Rückblenden in Teds Vergangenheit und in seine Seele eröffnen schließlich ein ganz neues Bild, und man versteht dann, wie es zu Teds späterem Trauma kam. Seine Sorgen und Unruhe werden förmlich auf einen übertragen. Den erstaunlichen Zusammenhang sieht man bald, und mit diesem Ende rechnet man gar nicht. Trotzdem ist alles schlüssig. An Spannung fehlt es diesem mal so ganz anderen Thriller nicht, und er liest sich auch überaus flüssig, schon allein durch die kurzen Kapitel.

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

sexuelle belästigung, leserunde, mut, 2017, willichlesen!!!!!!

#fingerweg

Susanne Fülscher
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.12.2016
ISBN 9783551315434
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die 18jährige Lisa hat ihr Abi in der Tasche, und ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Zusammen mit ihrer besten Freundin Marie wollte sie nun auf große Kanadareise gehen. Doch dann erhält Lisa auf ihre Bewerbung von dem erfolgreichen Produzenten Maxime Léon einen Anruf, der sie zu einem Gespräch für das Praktikum einlädt. Das kann sich Lisa nicht entgehen lassen, denn das ist ihr größter Traum und ihre Zukunft. Der Fuß in die Filmbranche. Marie fliegt ohne sie, und Lisa tritt die Stelle an. Die Arbeit ist interessant, sie bekommt einen weitreichenden Einblick in dieses Gebiet, aber ihr Chef nähert sich ihr immer mehr auf ungewöhnliche Weise. Ist das normal in dieser Branche, fragt sich Lisa zunächst. Doch immer mehr Zweifel überkommen sie, und schließlich steht sie vor der Entscheidung, bleiben und mitmachen oder sich wehren?
Das Jugendbuch beschreibt die Story um Lisa, wie sie ins Berufsleben einsteigt und gleich mit dem schlimmsten dort konfrontiert wird. Der sexuellen Belästigung durch den Chef. Zwar macht sie nur ein Praktikum, trotzdem ist es für sie die große Chance. Lisa ist selbstbewusst und zielsicher, sie weiß in ihren jungen Jahren schon, was genau sie erreichen will. Sie ist aber auch behütet aufgewachsen, und die große Welt mit all ihren Tücken und schlechten Menschen ist ihr unbekannt. Und dann kommt der Produzent und will sie verführen. Flüchtige Berührungen hier, Hasi da. Irgendwann geht es ihr zu weit, und es ist offensichtlich, was der Chef will. Sie steht vor einem großen Problem. Soll sie sich wehren? Dann ist sie ihren Job los. Aber ist es der Job wert, sich so gegen ihren Willen behandeln zu lassen? Letztendlich gibt sie sich schon selbst die Schuld. Meint, dass es an ihr liegen könnte. Sie traut sich nicht, irgendjemanden davon zu erzählen. Und ihre beste Freundin ist in Kanada. Es wird hier sehr gut beschrieben, in welchem Zwiespalt sich junge Frauen befinden, wie sie darunter leiden und einen Ausweg suchen. Letzten Endes hilft es doch nur, sich dagegen zu wehren, denn sonst geht es immer weiter. Und Lisa tut es, hat den Mut. Es ist eine packende Story zum Nachdenken mit einem klaren Ende.

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54 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

vietnam, familienepos, hanoi, ddr, amerikanischer krieg

Die Töchter des Roten Flusses

Beate Rösler
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 19.01.2017
ISBN 9783746632704
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die vietnamesische Tuyet ist 29 und Anwältin in einer Kanzlei in Frankfurt, wo sie auch aufwuchs, bei ihrem vietnamesischen Vater Phong und ihrer deutschen Stiefmutter Marina. Diese liegt nun aufgrund einer Krebserkrankung im Sterben und gibt Tuyet einen Schlüssel zu ihren Wurzeln. In dem passenden Kästchen dazu findet sie Briefe von ihrer leiblichen vietnamesischen Mutter Nanh aus Hanoi. Und sie dachte immer, ihre Mutter wollte sie nie. Erschütterung und Wut machen sich in ihr breit, und wenig später fliegt sie mit ihrem Freund Alexander nach Vietnam. Die Beziehung zu ihm bröckelt auf dieser Reise. Er fliegt bald wieder zurück, Tuyet aber will ihre Mutter finden und das Land ihrer Ahnen kennenlernen.
In diesem lebhaften Familienroman sucht eine junge Vietnamesin, die in der ehemaligen DDR aufgewachsen ist, nach ihren Wurzeln in Vietnam. Dabei gibt es zwei Handlungsstränge. Den der Gegenwart, in dem Tuyet von den Briefen erfährt und nach Vietnam reist, um ihre Familie ausfindig zu machen und den der Vergangenheit, in dem aus den 70er Jahren in der DDR erzählt wird, als junge Studenten und Leiharbeiter ins Land kamen, so auch ihre Eltern. Außerdem erfährt man auch einiges über das schwere Leben zu Kriegszeiten in Vietnam und von dem jetzigen wunderschönen touristischen Vietnam mit seiner fabelhaften Landschaft und dem Alltagsleben der Leute. Das alles ist durch die ausgezeichnete Recherche so real. Die Charaktere sind lebendig und sehr verschieden, und die asiatische Denkweise ist uns etwas fremd. Doch wir gehen mit Tuyet ihren Weg, die anfangs sehr verzweifelt ist und durch das Geschehen unglaublich ungerecht, und lernen sie und die Art der Vietnamesen viel besser zu verstehen. Auf ihre Familie stößt sie dann durch zu viele Zufälle. Trotzdem bleibt es bis zum Ende spannend.

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58 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

jazz, chicago, musik, roaring twenties, liebe

Die Musik der verlorenen Kinder

Mary Morris , Gabriele Weber-Jaric
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 05.12.2016
ISBN 9783746632728
Genre: Historische Romane

Rezension:

Chicago in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts: Der jüdische Benny Lehrmann verliert während eines Schneesturms auf dem Weg zur Schule seinen jüngeren Bruder, der später tot aufgefunden wird. Nicht nur er gibt sich die Schuld an seinem Tod, sondern auch seine Eltern. Er soll später das Hutgeschäft seines Vaters übernehmen, aber dazu verspürt er wenig Lust. Sein Leben gehört der Musik. Dem Jazz, nach dem er immer wieder in den schwarzen Vierteln lauscht. Er will Pianist werden. Auf seinen Streiftouren lernt er den schwarzen Trompeter Napoleon kennen, der sein bester Freund wird. Keine einfache Verbindung in der Zeit des Rassismus. So trifft er auch wieder auf Pearl, deren Familie einen Nachtclub führt. Während eines Fährschiffunglücks im Hafen hatte er sie bei der Bergung der Leute kennengelernt. Sie hatte gleich drei ihrer Brüder verloren.
Man landet hier direkt im Chicago der Zwanziger, einer Stadt, in der der Jazz regiert. Auf jeder Seite spürt man direkt die Musik, wie sie einem selbst in die Adern kriecht und auch die Liebe der Autorin zu ihrer Heimatstadt. Die Stadt hat mit dem Rassismus zu kämpfen, der Wirtschaftskrise und auch mit der Mafia. Und die Musik macht es den Leuten alles etwas leichter zu ertragen. Sie fliehen förmlich in diese Richtung, und auch wir werden mitgerissen. Unter anderem mit den Klängen von Louis Armstrong. Aber auch bekannten Personen begegnen wir, wie Al Capone. Das alles macht diesen Roman hundertprozentig authentisch. Die Figuren sind ebenso glaubhaft wie verschieden. Da gibt es den eigenen Benny, der nur für die Musik zu leben scheint. Nur mit ihr fühlt er sich verstanden und kann so sein Trauma um den verstorbenen Bruder vergessen. Den schwarzen Trompeter Napoleon, in seiner Art sehr bedachtsam und der zu Bennys besten Freund wird und Pearl, die eine ganze Familie zusammenhalten muss, da ihre Mutter gestorben ist. Der Schreibstil ist tiefsinnig und versetzt uns in eine sehr interessante Zeit voll wunderbarer Klänge.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

marco, lust, blind date, erotik, sex

Sieben Tage Lust

Valerie Parker
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei epubli, 14.11.2016
ISBN 9783741866647
Genre: Romane

Rezension:

Janina hat in ihrer Kindheit schlimmes erlebt. Seitdem gibt es für sie keine Gefühle mehr. Doch auf Sex will sie nicht verzichten und sucht im Internet nach Männern, die ihr das bieten können. Natürlich sollen sie auch anziehend sein, aber bitte nicht mehr wollen. Marco soll der Auserwählte sein, mit dem sie sich schließlich auf eine Woche voller Sex in seiner Hütte einlässt. Doch ihm geht es alles viel näher, und er will dann doch mehr.
Das Buch kann man gut nebenbei lesen. Aber mit viel Inhalt ist hier nicht zu rechnen. Schade, man hätte aus diesem Thema richtig was rausholen können. So geht es hauptsächlich nur um die Sexhandlungen in allen möglichen Arten und Formen, was aber doch auf Dauer dann ziemlich langweilig wird. Auch die Charaktere bleiben flach, obwohl hier die Perspektiven wechseln. So kann man ja immer wieder in die Gedanken und Gefühle der Figuren blicken. Janina ist ein ziemlicher Eisblock, und Marco gibt alles, damit dieser taut. Das Ende ist dann doch überraschend anders. Den Schreibstil kann man gut lesen.

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41 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

silvia stolzenburg, brutal, historischer roman, mor, folter

Das Ende des Teufelsfürsten

Silvia Stolzenburg
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 30.11.2016
ISBN 9783956690655
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die 14jährige Floarea hat es geschafft. Sie wird Vorleserin von Königin Katharina bei dem König von Ungarn, Matthias Corvinus. Alles wäre gut, würde dort nicht Vlad gefangengehalten, den sie dort wiedertrifft und den sie immer noch so sehr hasst, dass sie ihn am liebsten tot sehen würde. Und genau das nimmt sie dann auch in Angriff. Doch für den ist vorgesehen, dass er des Königs Base Ilona heiratet. Natürlich um sich politische Vorteile zu verschaffen. Und auch Vlad Draculea kann dadurch wieder neue Intrigen spinnen. Währenddessen sucht Carol Floarea überall und findet sie schließlich bei Hofe, wo er sich ebenfalls hinbegibt, um seinen verhassten Vater Vlad zu töten.
„Das Ende des Teufelsfürsten“ ist der letzte Band der Trilogie um Vlad Draculea. Da dieser nahtlos an den vorherigen Band anknüpft, ist es besser, diesen sowie den ersten auch gelesen zu haben, um ein besseres Verständnis zu erlangen. Auch diese Geschichte entführt einen wieder in eine andere Welt, in die man sofort eintaucht, was auch durch die gute Recherche möglich ist, denn so ist alles äußerst lebendig. Ungarn im 15. Jahrhundert wie es leibt und lebt, wie gefährlich es ist und wie Intrigen gesponnen werden. Und mittendrin die eigentliche Geschichte, in die die Figuren authentisch eingefügt sind. Floarea will sich rächen an Vlad wegen dem Leid, welches ihr zugefügt wurde. Vlads Sohn Carol sucht sie überall aus Liebe. Und Vlad präsentiert sich wie immer mächtig und rücksichtslos. Die wechselnden Handlungsstränge werden geschickt aneinandergefügt und ergeben am Ende ein großes Ganzes, sodass der Abschluss der Trilogie wunderbar gelungen ist.

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

wesley king, daniel is different, zwangsstörung, krankheit, ocdaniel

Daniel is different

Wesley King , Claudia Max
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Magellan, 18.01.2017
ISBN 9783734847103
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Daniel ist ein 13jähriger Teenager. Und er ist anders als seine Altersgenossen. Das wird ihm selbst immer deutlicher, je weiter die Pubertät voranschreitet. Während die anderen Jungs auf Football schwören, kann er dem so gar nichts abgewinnen. Auch ist er ziemlich unsportlich. Aber das ist nicht das Schlimmste. Er leidet unter Zwangsstörungen und oft unter Angstattacken, die seinen ganzen Tagesablauf bestimmen. Allein am Abend vor dem Schlafengehen benötigt er einige Stunden für ein gewisses Ritual. Er versucht all das vor anderen zu verbergen, und das gelingt ihm auch ganz gut, denn nicht mal seine Eltern ahnen irgendetwas davon. Und solange es niemand bemerkt, ist er doch ganz normal? Dann wendet sich seine Mitschülerin Sara an ihn, die als psychisch krank gilt, und bittet ihn um Hilfe. Sie ist der Meinung, ihr Vater sei ermordet worden.
Im Nachwort erfährt man, dass der Autor auch unter Zwangsstörungen leidet. Somit wird einem gleich klar, warum der Roman richtig realistisch authentisch wirkt. Denn wer kann so etwas besser beschreiben als jemand, der es selbst erlebt. Daniel spricht hier in der Ich-Form zu uns. Dadurch haben wir Zugang zu all seinen Gedanken und Gefühlen. Das macht die Sache sehr interessant, und man lernt auch eine Menge über diese Krankheit. Daniel verarbeitet all das in seinen Geschichten, die er viel lieber schreibt, als Fußball zu spielen. Trotzdem wird er später noch zum Fußballhiro. Ab und zu flackert immer mal wieder Humor auf, und Daniel zeigt uns so, dass er auch eine ganz witzige Seite hat. Ein weiterer Handlungsstrang, der aber eher nebenher läuft, ist der Krimiteil, indem es um den angeblichen Mord an Saras Vater geht. Das bringt die Spannung in den Roman. Dazu ein leichter Schreibstil, der sich schnell lesen lässt, und die Unterhaltung ist perfekt für Jugendliche und auch für Erwachsene.

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118 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

fantasy, elfen, drachen, weltenmagie, liebe

Weltenmagie - Das vergessene Reich

Aileen P. Roberts
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.03.2015
ISBN 9783442480456
Genre: Fantasy

Rezension:

Leána und ihre Freunde wollen das Volk der Elfen finden. Auf ihrer Exkursion entdecken sie zufällig ein Portal, welches sie in das Elfenreich führt. Sharevyon. Um dieses Reich auszukundschaften, wird sie mit einem Team losgeschickt. Auch Kayne und Rob begleiten sie. Was sie dort vorfinden, verschlägt ihnen den Atem. Die Magie ist verglüht, und das Reich steht kurz vor dem Untergang. Alles ist baufällig und wüst und die Elfen abgewrackt nicht mehr sie selbst. Magische Geschöpfe braucht das Reich, um wieder aufzuerstehen. Sie müssen den Dingen auf den Grund gehen, doch wird die Gefahr für sie immer stärker. Und auch Königin Kayas Thron wackelt, denn gegen sie sind immer üblere Machenschaften im Gange.
„Das vergessene Reich“ ist der 2. Band der Weltenmagie-Trilogie, und zugleich ist diese Trilogie auch ein Teil der Albany-Reihe. So spielen ehemalige Protagonisten wie neue in diesem Band mit, und es wird richtig interessant. Man kann den Band aber schon lesen, ohne die anderen zu kennen. Die Charaktere sind in dieser Welt äußerst lebendig, denn alles wird detailreich beschrieben, ohne dass die Spannung versagt. Das Reich hat man genau vor Augen, wie alles öde und zerfallen ist, und man ist völlig versunken darin und rätselt mit, wie es wohl so weit kommen konnte, und wie sie wieder einen Weg dort heraus finden könnten. Viele Überraschungen erwarten einen und am Ende eine ganz besondere, die natürlich erst im nächsten Band aufgelöst wird.

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

wermaus, goldenes kalb, tiere, mut, moderne welt

Kalli Wermaus

I. L. Krauß
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 25.10.2016
ISBN 9783741293245
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Kalli führt ein unbeschwertes Leben auf dem Bauernhof bei seinen Eltern, Großeltern und seiner Schwester. Doch irgendwann gegen Abend wird er von einer Wermaus gebissen und seitdem verwandelt er sich jede Vollmondnacht in eine. Wozu? Fragt sich Kalli, der Hilfe bei seiner Schwester sucht. Und gemeinsam finden sie heraus, dass er auserwählt wurde, um die goldenen Kälber zu suchen. Seine Schwester zieht mit auf dem Weg gegen das Böse.
Hat man sich erstmal eingelesen, lässt einen diese magische phantastische Geschichte nicht mehr los. Mit viel Spannung wird man flink durch die Seiten geführt, und das ein oder andere Mal gruselt man sich auch richtig. Die Umgebung kann man sich durch die detaillierten Beschreibungen gut vorstellen, die Charaktere ebenfalls. Sehr schön kommt hier der Zusammenhalt in der Familie zur Geltung, besonders mit Kallis Schwester, wobei einem wertvolle Lebenserfahrungen mit auf den Weg gegeben werden. Der Text lässt sich locker lesen, und gute Unterhaltung ist garantiert.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

krimi, asche, galgen, obsthof, stofftier

Elbschuld

Nicole Wollschlaeger
Flexibler Einband: 296 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 14.09.2016
ISBN 9783741255526
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach einem Schicksalsschlag und einem Jahr Auszeit kehrt Hauptkommissar Philip Goldberg der Hauptstadt den Rücken und fängt in der ruhigen Elbmarsch neu an. Da kommt auch schon der erste Fall rein. Obsthofbesitzerin Hilde Deterding fühlt sich bedroht. Und zwar von ihrem Mann, der längst verstorben ist. Als sich Goldberg diesem widmet, können seine beiden neuen Mitarbeiter Hauke Thomsen und Peter Brandt es zunächst nicht nachvollziehen. Doch dann kommt es zu stärkeren Übergriffen, denn ihr Hund wird vergiftet und menschliche Asche klebt an den Botschaften. Wer hat es auf Hilde Deterding abgesehen?
„Elbschuld“ ist der Beginn einer neuen Krimi-Serie mit Hauptkommissar Philip Goldberg. Er ist neu im Ort, und mit seinem Team muss sich alles erst einspielen. Zwar kämpft er selbst noch mit der Vergangenheit, was seinen Kollegen zwar nicht entgeht, besitzt aber ein hohes Einfühlungsvermögen in Situationen und Leute, sodass er bald von allen geschätzt wird. Außerdem haben auch seine Kollegen ähnliche Päckchen zu tragen, und jeder geht auf seine Art damit um. So sind die Charaktere alle sehr greifbar. Der Krimi ist ausnehmend verzwickt. Man kann hier richtig gut miträtseln, und irgendwie steht man immer wieder am Anfang, obwohl der Plan sicher durchdacht ist. Die Spannung steigert sich dadurch immer mehr bis zum bühnenmäßigen Höhepunkt, und selbst am Ende wird man noch einmal richtig überrascht. Der Schreibstil ist einfach zu lesen.

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

krimi, frankfurt, sozialer brennpunkt, mord, selbstmord

Golanhöhen

Marc-Oliver Bischoff
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei GRAFIT, 02.03.2015
ISBN 9783894254506
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im sozialen Brennpunkt von Frankfurt gibt es gleich zwei Todesfälle. Zum einen wurde ein Neugeborenes im Müll gefunden und kurz darauf ein Suizid der Ex-Prostituierten Jennifer Baur. Kriminalkommissar Gideon Richter soll sich der Fälle annehmen, und gerade das grausam ermordete Baby macht ihm richtig zu schaffen, zumal er gerade selbst Vater eines Sohnes geworden ist. Deshalb kann er sich auch aufgrund des Schlafmangels schlecht auf die Arbeit konzentrieren. Zudem folgen Albträume. Und dann auch noch neuerdings diese Blackouts, die ihn immer mehr Fehler machen lassen. Außerdem hat der Obduktionsbericht ergeben, dass Jennifer Baur keinen Suizid begangen hat. Und sie ist die Mutter des toten Säuglings. Wer hat die beiden umgebracht?
„Golanhöhen“ ist der 3. Band der Trilogie mit Kommissar Gideon Richter und seinem Team. Man kann diesen Teil aber auch unabhängig von den anderen lesen. Das Thema ist aktuell und herausfordernd und nicht leicht, jedoch durch all die Recherchearbeit ist der Krimi daraus sehr gut gelungen. Das Lokalkolorit kommt so perfekt zur Geltung. Außerdem kann man den Ermittlungen hier wunderbar folgen und auch dem Treiben in diesem Viertel, denn alles wird sehr detailliert beschrieben, sogar ohne, dass es dadurch an Spannung mangelt. Gideon ist schon eine Marke für sich. Allerdings wird er durch seine Aktivitäten, die halt auch durch das gestresste Umfeld entstehen, erst richtig menschlich. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen.

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

putzen, maria antas, wischen, kulturgeschichte des putzens, kultur

Wisch und Weg

Maria Antas , Ursel Allenstein , Kat Menschik
Fester Einband: 171 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 21.03.2015
ISBN 9783458176299
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wisch und weg. Ein Buch über das Putzen. Das gab es bisher noch nie. Was kann man darüber schreiben? Da gibt es so einiges … Hier wird die Geschichte des Putzens beschrieben, eine Kulturgeschichte sozusagen, denn in jedem Land wird geputzt und irgendwie schon damals überall gleich. Wir lernen die Putzmittel und Putzhilfsmittel von damals und heute kennen und vergleichen, und vieles kommt einen doch wieder von Großmutter in Erinnerung. Dazu gibt es ein paar Geschichten aus dem Leben der Autorin und zitiertes aus anderen Büchern zu dem Thema, und man fühlt sich gut unterhalten, teils auch sehr vergnüglich. Die Bilder von Kat Menschik wie im Stil auf dem Cover sind mittendrin immer wieder ein schönes Beiwerk. Das Buch kann man gut mal nebenher lesen und lernt dabei noch etwas über die Putzkultur.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

science fiction, soylent, zukunft, ermitteln, elend

Soylent Green

Harry Harrison , Verena Hacker
Buch: 300 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 24.10.2013
ISBN 9783939212362
Genre: Science-Fiction

Rezension:

New York im Jahre 1999: Die Welt geht dem Ende entgegen. Die Erde ist überbevölkert, und es ist längst nicht mehr genug Nahrung und Wasser da für alle. Ebenso fehlt es an Wärmequellen. Dürre herrscht, es kann nichts mehr angebaut werden. Dadurch entstehen katastrophale Zustände, die ein jedem um das Leben bangen lassen, da jeder nur noch an sich denkt, denn ums blanke Überleben kämpft. Kommissar Andy Rush kommt nicht mehr hinterher mit all der Arbeit. Und dann wird auch noch der Gangster Michael O`Brien ermordet, und es wird von ihm verlangt, unbedingt diesen Mord schnellstens aufzuklären. Wie soll das gehen bei all dem Chaos?!
„Soylent Green“ erschien unter dem Autor Harry Harrison bereits im Jahre 1966 und wurde später auch verfilmt. So stellte man sich die Fiction damals bereits vor, und auch wenn es 1999 noch lange nicht so weit war, kann es doch noch irgendwann passieren, und das sollte uns alle zum Nachdenken anregen. Heute nennt man diese Romane Dystopie, das Grauen, das irgendwann eintreten kann und nichts besser wird. Die Menschen werden immer älter, so sollte man wohl dann die Geburten etwas eindämmen. In manchen Ländern wird ja so gar nicht darüber nachgedacht, obwohl die Leute heute schon hungern und dursten. Wenn man so sieht, von welchen letzten Resten sich die Menschen in dem Roman nur noch ernähren müssen, wie die Atmosphäre irgendwann sein würde, wenn kein Platz mehr auf der Erde ist und alles verdörrt, der Sand einem um die Ohren weht. Eine grauenhafte Vorstellung, und das möchte man seinen Nachfahren nicht wünschen. Den Schreibstil kann man auch heute noch gut lesen, der hört sich jetzt nicht altertümlich an, und es geht fließend voran.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

sachbuch, flirten, mimik, liebe, herz

Der Liebes-Code

Dirk W. Eilert
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein extra, 13.03.2015
ISBN 9783864930270
Genre: Sachbücher

Rezension:

Was kann man unter dem Liebes-Code verstehen? Ist es jetzt so einfach, mit diesem Buch all die Gefühle zu entschlüsseln und zu beeinflussen, um seine Liebe zu bekommen, die man gern hätte? Dafür gibt es wohl kein Buch. Aber man kann doch einiges bewirken, wie man sich untereinander verhält und ein bisschen Verzauberung geht doch. Und dieses Buch gibt einem Einblicke in die menschliche Mimik und Gestik, sodass ein besseres deuten seines Gegenüber einfacher für einen wird. So kann man zum Beispiel feststellen, ob man belogen wird oder es ernst gemeint ist. Man wird hier begleitet vom ersten Entdecken über den Erstkontakt bis hin zu seiner Beziehung. Alles ist gut strukturiert aufgeteilt. Kapitel mit Überschriften, Zwischenüberschriften, Fotos mit dargestellten Mimiken, Merksätze und eine Zusammenfassung und Tests zum Selbstüben. Dazu gibt es sogar noch Filmtipps, und am Ende des Buches zum besseren Wiederfinden das Stichwortregister. Das Buch ist allgemein verständlich geschrieben. Man sollte sich aber schon Zeit nehmen für die Vielzahl der Berichte und sie dann in Ruhe verinnerlichen.

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(169)

185 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 165 Rezensionen

liebe, rocky mountains, wilderer, virginia fox, independence

Rocky Mountain Lion

Virginia Fox
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Dragonbooks, 02.12.2016
ISBN 9783906882048
Genre: Romane

Rezension:

Quinn Davies ist Ethologin und arbeitet auf der Wildtierstation der Lone Wolf Ranch in den Rocky Mountains. Nun machen ihr das Leben aber gerade Wilderer schwer, und Quinn setzt alles daran, diese zu entlarven. Könnte eventuell ihr neuer Mitarbeiter Archer dahinterstecken? Irgendwie kommt ihr sein Verhalten manchmal spanisch vor. Dabei ist er auch ganz nett, und Quinn fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen. Bei der Tätersuche lässt die Lebensgefahr nicht lange auf sich warten.
„Rocky Mountain Lion“ ist bereits der 9. Band der Rocky-Mountain-Serie. Man muss die anderen Teile aber nicht vorab gelesen haben, um in diesen einsteigen zu können. Es sind alles abgeschlossene Geschichten. Allerdings treffen wir hier wieder viele bekannte Bewohner der kleinen Stadt Independence, und da könnten einen vielleicht all die Personen überrollen. Independence ist ein idyllischer Ort in den wunderschönen Rocky Mountains, und seine Bewohner sind einfach liebenswürdig und untereinander sehr hilfsbereit. Die Naturbeschreibungen sind wieder ein Traum. Und auch das Umgehen mit den Wild- und Haustieren wird gut detailliert beschrieben. Man ist praktisch mit vor Ort und hofft, dass die Wilderer bald gefunden werden. Nebenbei entspinnt sich eine leichte Liebesgeschichte zwischen Quinn und Archer, die aber nicht Hauptbestandteil des Romans ist. So ist auch genügend Spannung vorhanden. Und Abwechslung. Der Schreibstil liest sich wie gewohnt fließend. Eine gute Idee sind die Rezepte am Ende des Buches.

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

frauenbuch, serie, familie, rettungsteam, halbschwester

Vertrauen ist gut, küssen ist besser

Susan Mallery , Ivonne Senn
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 09.01.2017
ISBN 9783956496370
Genre: Liebesromane

Rezension:

Destiny ist mit ihren 28 Jahren noch immer geprägt von dem Zusammenleben ihrer Eltern. Diese sind berühmte Countrystars und somit immer auf Achse. Die liebten und versöhnten sich, gingen immer wieder auseinander, was Spuren bei ihr hinterlassen hat. Somit hat sie sich geschworen, nie Gefühle oder Sex zuzulassen und sich ihrer Arbeit verschrieben. Diese führt sie dann auch nach Fool's Good, wo sie mit einer Software eine Bergrettungsstation aufbauen soll. Gemeinsam mit dem einstigen Profiskifahrer Kipling Gilmore. Und da beginnt es gewaltig zu knistern. Was passiert nun mit ihrer Mauer, die sie um sich herum errichtet hat? Und dann kommt auch noch ihre kleine mutterlose Schwester Starr auf sie zu, für die sie Verantwortung übernehmen muss.
„Vertrauen ist gut, Küssen ist besser“ ist schon der 16. Band der Fool's Gold Reihe. Man kann diesen aber gut lesen, ohne die anderen Teile gelesen zu haben, denn er ist in sich abgeschlossen. Allerdings trifft man dann nicht auf alte Bekannte, sondern alles ist Neuland. Gewöhnlich sind die Liebesromane von Susan Mallery immer sehr unterhaltsam, und man fiebert förmlich dem Ende entgegen. Dieser hier fällt etwas aus der Reihe, denn die Handlung stockt zwischendurch ziemlich, und man kann schon vieles erahnen, wobei es dann am Ende mit einem wirklichen holterdiepolter abschließt, und alles ist gut. Die Romantik kommt hier durch Destinys Verhalten sehr kurz. Man kann nicht mit ihr mitgehen. Die Beschreibungen des Ortes und deren Bewohner sind einmalig. Dorthin kehre ich gern zurück. Und der Schreibstil ist gewohnt locker und easy.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

selbstmord, ritterstern, tödliche pflanzen, eifersucht, feuerbohne

Giftmorde 3

Andreas M. Sturm , Anne Mehlhorn , David Gray , Frank Kreisler
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei edition krimi, 29.11.2016
ISBN 9783946734086
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum dritten Mal gibt es eine Anthologie über Morde mit Giftpflanzen an auserwählten Menschen, und man glaubt gar nicht, welche Vielzahl an Pflanzen dazu in der Lage sind und welch dramatische Wirkung sie auf den menschlichen Körper haben. Dabei sind sie doch oft so hübsch anzusehen. Aber deren Genuss kann bis zum Tod führen. 13 neue Pflanzen werden uns hier vorgestellt in kurzen kriminalistischen Geschichten von verschiedenen Autoren. Erschütternd, wie es in einer Familie zu Weihnachten aussehen kann. Wie Menschen aus dem Leid heraus zum Mörder werden können. Wie die Nachbarschaft zur Todesfalle wird. Oder wie eine Reise nach hinten losgeht. Die Geschichten sind alle wieder ganz unterschiedlicher Art. Natürlich auch die jeweiligen Schreibstile dazu. So wird es nicht langweilig, und man kann immer gerade die Geschichte wählen, die einem momentan am meisten zusagt. Die Beweggründe der Leute sind ganz unterschiedlich und auch die Vorgehensweise. Während Hass und Rache ja immer an vorderster Front stehen, gibt es hier auch noch so ganz andere Möglichkeiten, die zu solch einer Tat führen kann, manchmal sogar unwillkürlich. Einige Krimis sind roh, boshaft sowieso, hinterhältig, bitter und nahegehend. Es spielt auch ein gewisser Humor mit hinein, der oft natürlich spöttisch ist. Auf jeden Fall regen die Geschichten auch zum Nachdenken an, was alles aus verschiedenen Situationen entstehen kann. Mir haben fast alle Kurzkrimis super gefallen. Bei all der Vielfalt findet bestimmt jeder seine Lieblingsgeschichte.

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68 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

paris, liebe, malerei, liebesgeschicht, künstlerszene

Rendezvous im Café de Flore

Caroline Bernard
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 14.11.2016
ISBN 9783746632711
Genre: Liebesromane

Rezension:

Paris im Jahre 1928: Vianne hat sich aus der Provinz Saint Florent von ihren Eltern losgesagt und ist nach Paris gekommen, um ihren Traum wahrzumachen. Sie möchte Botanikerin werden, so lange sie denken kann, möchte studieren und im Jardin des Plantes arbeiten. Doch bis dahin ist es ein weiter harter Weg auf dem sie David kennen und lieben lernt, ein Maler, der sie in das Bohème-Leben der französischen Avantgarde einführt. Auch dann hat ihr Kampf kein Ende, und zu allem Schrecken beginnt auch noch der 2. Weltkrieg. Marléne kommt in der heutigen Zeit mit ihrem Mann nach Paris. Ihre Ehe läuft nicht mehr so rund, und er schenkt ihr diese Reise zum Hochzeitstag. Doch die bringt nicht den erhofften Erfolg, denn Marlénes Erinnerungen sind die an eine schöne verliebte Zeit mit ihrer ersten großen Liebe während des Studiums, und an allen besuchten Orten sieht sie sich nicht mit ihrem Mann, sondern mit dem anderen. Außerdem hat ihr Mann grundverschiedene Interessen, und es läuft immer wieder in Streit aus. Als er dann an dem Hochzeitstag ins Automuseum will und sich dort noch mit einer Freundin trifft, geht Marléne allein ins Musée d´Orsay und sieht da ein Gemälde vor sich mit einer Frau, die ihr haargenau gleicht. Als sie mit den Nachforschungen beginnt, ändert sich alles in ihrem Leben.
Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen geteilt, die ständig wechseln. So lesen wir in dem einen Handlungsstrang von Vianne in den frühen Jahres in Paris und in dem anderen von Marléne. Die beiden Geschichten sind geschickt miteinander verstrickt, schreiten fortlaufend voran, sodass am Ende ein großes Ganzes daraus wird. Alles ist systematisch aufgebaut und auch einleuchtend beschrieben. Vianne als eine mutige junge Frau, die zu einer starken Persönlichkeit wird, obwohl sie aus einfachem Hause kommt. Sie will ihre Träume leben und geht ihren Weg. Sie genießt meine volle Anerkennung, auch als sie später dann der Résistance beitritt und hilft, wo sie kann. Marléne dagegen findet durch all ihre Recherchen schließlich zu sich selbst, wobei das für sie auch sehr anstrengend ist. Sehr schön kommt auch das Flair der französischen Hauptstadt zum Ausdruck. Die Bilder einer Stadt mit all ihren neuen Entdeckungen, der Leichtigkeit des Lebens mit einer großen Leidenschaft beschrieben in einem mitreißenden Schreibstil.

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77 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

liebe, restaurant, musiker, humor, restauran

Für Happy Ends gibt`s kein Rezept

Kristen Proby , Ralph Sander
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 09.01.2017
ISBN 9783956496332
Genre: Liebesromane

Rezension:

Zusammen mit ihren 5 Freundinnen Riley, Mia, Kat und Cami führt Addison das gemeinsame Restaurant „Seduction“, welches sich zu einem Trendrestaurant entwickelt hat. Es fehlt nur noch Musik zum Wochenende, und so macht sich Addie an die Organisation. Als dann der bekannte Rockstar Jake Knox ins Haus geschneit kommt und sich um diese Stelle bewirbt, ist Addie hin und weg. Dabei hatte sie sich doch geschworen, bei allen gutaussehenden Rockstars auf Abstand zu gehen. Die können sie doch einfach immer nur ins Unglück stürzen, oder?
Eine herrliche Lovestory mit ganz viel Herz und Gefühl, gepaart mit echter guter Freundschaft und dann noch humorvoll erzählt, das macht diesen Roman aus. Die Charaktere sind so real wie verschieden sie sind. Aber alle sind absolut sympathisch. Die Freundschaft und der Zusammenhalt zwischen den Frauen sind einfach fantastisch, und auch beruflich läuft es bei ihnen zusammen richtig gut. Das wünscht sich doch ein jeder. Addie ist eine starke Frau mit einer Menge Energie. Aber sie ist auch eine enttäuschte Frau, die in Bezug auf die Liebe bisher viel gelitten hat. So kämpft sie gegen ihre Gefühle für Jake. Die Geschichte wird aus ihrer beider Sicht geschrieben. So kommt kapitelweise einmal Jak und einmal Addie zu Wort, was das Ganze sehr intensiv macht, denn wir erfahren von beiden ihre Gedanken und Gefühle, die ihr Handeln bestimmt. Das macht es besonders spannend. Dazu noch der lebendige leichte Schreibstil mit immer wieder auch lustigen Dialogen und am Ende des Buches einige der Rezepte. Perfekt.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

sylt, zwerge, zwergenaufstand, verlust, neuanfang

Magische Novembertage

Anke Höhl-Kayser
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei p.machinery Michael Haitel, 15.02.2015
ISBN 9783957650245
Genre: Sonstiges

Rezension:

Marie kennt Sylt nur von ihrem Sommerurlaub bei ihrer Oma her. Eigentlich kommt sie aus Bochum. Doch nun haben sich ihre Eltern getrennt, und sie ist mit ihrer Mutter nach Sylt gezogen. Für immer, mitten im November. Und seitdem hasst sie Sylt. Als sie am Strand ihren ganzen Unmut herauslässt, erscheint Nis Puk vor ihr. Ein gewöhnlicher Junge? Jedenfalls kennt er sich mit den fabelhaften Hausgeistern auf Sylt aus, und schon bald sind sie in einem Zwergenkampf verwickelt.
Hier begegnen uns Figuren aus den Sylter Sagen, gemischt mit einer Geschichte aus dem heutigen Leben. Alles ist sehr lebhaft und detailreich geschildert, dass man sich voll in das märchenhafte Abenteuer stürzen kann. Und das für Groß und Klein, denn die Geschichte hat auch was für Erwachsene. Spannung wird aufgebaut und über etliche humorvolle Szenen kann man gut grinsen. Zudem lernt man Sylt mit seinen Ortschaften und wunderschönen Landschaften gut kennen.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

fantasy, wald, kreaturen, bestrafung, schlimmste alpträume

Amurante

Rico Forwerk
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 08.07.2016
ISBN 9783741242014
Genre: Fantasy

Rezension:

Kayleigh Bringstine ist entführt worden. Warum? In einer alten Hütte bei einem kranken alten Mann wacht sie wieder auf. Diese befindet sich irgendwo in einem Wald. Der Mann sagt überhaupt nichts, und sie wird von bösen Mächten festgehalten. Sie versucht zu fliehen. Doch ist die Flucht nicht besser als die Hütte, in die sie wieder zurückkehrt. Sie wird von Alb- und Tagesträumen geplagt und muss irgendeinen Weg dort herausfinden.
Eine wirklich dunkle Gruselgeschichte, die man besser nicht am späten Abend bzw. nachts liest. Sie hat es in sich. Man ist mit Kayleigh in der Hütte, einsam und entführt und zittert mit ihr bei all den gruseligen Wesen, die ihr da begegnen. Phantasie hat der Autor hier bewiesen. Aber später dann lässt die Geschichte leider etwas nach, denn es ist alles ziemlich verworren. Man kommt nicht ganz mit, so als würde mittendrin irgendetwas fehlen. Da wäre der rote Faden anstatt noch mehr Phantasie wohl wichtiger gewesen. Der Schreibstil jedoch liest sich gut, und auch für Überraschungen ist gesorgt.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

der ewige krieg, science fiction, weltraum, außerirdsiche, ewige krieg

Voyagers

Joe Haldeman , Verena Hacker
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 19.02.2015
ISBN 9783939212683
Genre: Fantasy

Rezension:

William Mandella, seine Frau Marygay und einige weitere Soldaten haben den ewigen Krieg überlebt. Sie leben nun auf dem Planeten Mittelfinger. Aber das ist auf Dauer auch nicht ihre Welt. So geht es wieder auf Reise und zwar auf Zeit 40.000 Jahre voraus. Sie hoffen dann, den seinerzeit mental verbundenen Klonwesen entgehen zu können oder zumindest, dass eine positive Veränderung vor sich gegangen ist. Doch da kommen wieder neue Probleme ganz anderer Art auf sie zu.
„Voyagers“ ist der 2. Band zu „Der ewige Krieg“ und eine Neuübersetzung. Zum besseren Verständnis sollte man aber doch vorab Band 1 lesen, denn sonst ist es schwierig, in die Handlung reinzukommen. Religiös geht es hier zur Sache und manchmal ziemlich durcheinander. Es ist schwer zu lesen, obwohl es ein leichter Schreibstil ist. Teils sind Handlungen unausgeführt, und man bleibt etwas ratlos. Und auch mit den Figuren konnte man nicht so richtig mitgehen, sie nicht richtig greifen, dazu lernt man sie zu wenig kennen. Einzig der Schreibstil ist wirklich gut, der ist ungekünstelt.

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