Leserpreis 2018

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

driften, dystopie, erotik, frauen, gegenwartsliteratur, gegenwartsroman, gesellschaft, gesellschaftsroman, katelyn, pan, replay, science fiction, überwachung, virtual reality, vision

Replay

Benjamin Stein
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 20.01.2012
ISBN 9783406630057
Genre: Romane

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14 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Ein MORDs-Team - Der Fall Corey Parker 1: Die fünfte Dynastie (Bände 13-15)

Andreas Suchanek
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 31.10.2018
ISBN 9783958342989
Genre: Krimi und Thriller

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92 Bibliotheken, 32 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Die Melodie der Schatten

Maria W. Peter
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.10.2018
ISBN 9783404177745
Genre: Historische Romane

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134 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

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Die Wand

Marlen Haushofer
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.03.2016
ISBN 9783548288123
Genre: Romane

Rezension:

Bei einem Jagdausflug taucht plötzlich eine Wand auf, die eine Frau von der Außenwelt abtrennt. Von nun an muss sie lernen alleine zu leben.

Das Buch beginnt sehr atmosphärisch und es ist in einem sehr schönen Stil geschrieben, durch den man wirklich gut in die Geschichte abtauchen kann. Er stellt eine Erzählung dar, die die Frau während ihrer Zeit hinter der Wand verfasst. Dabei erfährt man sehr viel über ihre Gedanken und Gefühle, was ich sehr interessant fand. Es sind tiefgründige und philosophische Gedanken, die mich zum Nachdenken über Leben in der Gesellschaft von Menschen und den ganz normalen Alltag. Man bekommt teilweise ein ganz anderes Bild von ganz normalen Dingen, über die man sich so vielleicht garkeine Gedanken machen würde.
Doch wirklich viel passiert in diesem Buch nicht. Es ist ruhig und die Handlung wiederholt sich oft sogar. Da bleibt die Spannung etwas auf der Strecke, auch wenn ich an so einigen Stellen unbedingt wissen wollte was passieren wird.

Allgemein ist es eine Geschichte eher über Gedanken und Sichtweisen, als über eine besondere Handlung. Die Wand an sich spielt keine große Rolle, sondern das Szenario "Was wäre wenn man plötzlich der einzige Mensch wäre". Trotz der einseitigen Handlung, habe ich mich darüber gewundert wie gut ich eintauchen und mitfühlen konnte und dennoch Spaß beim Lesen hatte. Ein Buch über das man sich Gedanken machen muss, um es wirklich erfassen zu können.

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77 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Constellation - In ferne Welten

Claudia Gray , Heide Horn , Christa Prummer-Lehmair
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbj, 03.09.2018
ISBN 9783570165348
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem Noemi und Abel sich getrennt haben, kehrt Noemi zurück nach Genesis. Doch schon bald bricht eine Seuche aus und erneut muss sie sich auf die Reise machen, um ihren Planeten zu retten.

Nachdem ich so begeistert von dem ersten Teil war, wollte ich unbedingt wissen wie es weitergeht und ich wurde nicht enttäuscht.
Man kommt gut in die Geschichte rein und weiß wieder sofort worum es ging. Kurze Rückblenden, die die Handlung des ersten Bands erklären, haben da gut geholfen. So kann man den zweiten Teil auch verstehen, wenn der erste nicht bekannt ist.

Die Personen sind auch hier wieder sehr liebevoll gestaltet. Ich bin fasziniert von der Idee der künstlichen Intelligenz und die Autorik hat es wunderbar beschrieben und damit einen echt tollen Charakter erschaffen, den ich richtig ins Herz geschlossen habe. Aber auch Noemi und die anderen Personen, die man schon im ersten Teil kennenlernt, kommen hier wieder vor und es ist auch für den Leser wie ein Wiedersehen mit alten Freunden.

Natürlich haben die Charaktere sich weiterentwickelt, genauso wie die Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten immer romantischer und berührender wird. Besonders das Ende hat mich richtig umgehauen und war unglaublich emotional.
Neben der romantischen Stellen, die den Nervenkitzel und die Actionszenen, auflockern,  gibt es in einige witzige Stellen. Dadurch hatte ich noch mehr Spaß beim Lesen, da sie der Handlung ein bisschen den Ernst genommen haben. Dennoch ist hier jede Menge Spannung, wie man es vom Vorgängerband kennt, und es wird nie langweilig.

Was mir noch besonders an dieser Buchreihe gefällt ist, dass immer wieder tiefgründige Fragen aufgeworfen werden, die einen zum Nachdenken bringen: Was macht einen Menschen aus? Was ist die Seele? Wer hat es verdient zu leben?
Solche Stellen verleihen der Geschichte etwas Intelligentes und Tiefgründiges.

Zusammengefasst liebe ich diesen zweiten Teil genauso sehr wie den ersten. Es gibt einfach unglaublich tolle Charaktere und eine romantische Liebesgeschichte, die sogar etwas Ungewöhnliches an sich hat. Außerdem wird durchgehend spannend erzählt, sodass man perfekt in die Geschichte abtauchen kann und garnicht mehr aufhören will zu lesen.
Ich glaube man kann das Buch lesen auch ohne den Vorgänger zu kennen, aber ich würde es sehr wärmstens empfehlen auch den ersten Teil zu lesen, da man so die Personen besser kennenlernen kann. 

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(87)

169 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

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NSA - Nationales Sicherheits-Amt

Andreas Eschbach
Fester Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 28.09.2018
ISBN 9783785726259
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Was wäre wenn die Nazis damals die Technik von heute gehabt hätten? Darum geht es in diesem Buch. Es erzählt von zwei Leuten, die beim nationalen Sicherheitsamt arbeiten und so eine wichtige Rolle in der Überwachung der deutschen Bürger spielen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und einfach zu lesen, sodass ich schnell in die Geschichte reingekommen bin. Dazu fängt die Geschichte sehr weitläufig an. Dadurch bekommt man alles in kleinen Schritten erklärt und weiß so immer was passiert. Ich finde jedoch, dass man sehr viele Stellen hätte weglassen können, da sie für die Geschichte unwichtig waren und sie so unnötig in die länge gezogen haben.

So bekommt man jedoch alles über die Charaktere mit und erst dachte ich, dass die Personen etwas flach wirken. Doch je mehr ich über sie gelesen habe, desto tiefsinniger und komplexer kamen sie mir vor. Sympathien konnte ich zwar nicht richtig aufbauen, da sie doch teilweise krasse Perönlichkeiten waren, dennoch war ich fasziniert von ihnen. Der Autor hat es gut geschafft mit seinen Charakteren zwei total unterschiedliche Personen zu schaffen, die sich beide auf eine ganz andere Weise mit dem Leben in der Nazizeit auseinander gesetzt haben. Ich fand es richtig interessant mitzuverfolgen wie sie reagieren würden und an so manchen Stellen wurde ich sogar überrascht. Außerdem wurden die Charaktere sehr realistisch beschrieben. Hatten Probleme und Macken, wie jeder Mensch sie hat und haben demnach gehandelt.

Was die Spannung angeht, so haben die langezogenen Stelle sie etwas untergraben, obwohl es dennoch viele Momente gab, in denen ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Dies kommt teilweise auch daher, dass die Idee des Autors einfach super ist!

Obwohl es etwas befremdlich ist über Nazis mit Handys zu lesen, so wurde alles so authentisch beschrieben, dass man es sich gut vorstellen kann es würde so eine Parallelwelt wirklich geben. Besonders die Stellen an denen die Technik, die uns bekannte Geschichte verändert hat, waren wirklich faszinierend und haben mich zum Grübeln gebracht. Hätte Technik tatsächlich den Lauf der Geschichte geändert?

Allgemein fand ich das Buch, trotz der Längen, großartig. Es ist intelligent und unglaublich interessant geschrieben und man merkt, das der Autor sich wirklich viele tiefsinnige Gedanken über dieses ungewöhnliche Thema gemacht hat. Mit hat die Geschichte richtig gut gefallen und es ist ein Buch, dass jeder mal gelesen haben sollte, um sich darüber Gedanken machen zu können, was die Technik heutzutage bewirken kann.

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52 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Das Erbe der Macht - Onyxquader

Andreas Suchanek
E-Buch Text: 157 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 24.10.2018
ISBN 9783958343153
Genre: Fantasy

Rezension:

Dies ist der Auftakt der zweiten Staffel der Reihe von "Das Erbe der Macht". Und alle die sich nach den letzten Teilen gefragt haben wie es mit dem Castillo weitergeht, was mit Alex passiert ist und wie seine Freunde versuchen ihm zu helfen: die Geschichte geht weiter und es warten neue Abenteuer und Rätsel, die gelöst werden!

Es ist immer wieder schön von Charakteren zu lesen, die man ins Herz geschlossen hat und so war es hier wie ein Wiedersehen mit alten Freunden. Die Personen sind immer noch die selben lustigen und unglaublich sympathischen Lichtkämpfer, jedoch erfahrener und weiterentwickelt. So lernt man viel Neues von ihnen kennen und kann sie wieder auf spannende Abenteuer begleiten.

Von diesen gibt es nämlich jede Menge, die wie man es nicht anders kennt, rasant und actionreich sind und in ihren Bann ziehen. Was die Handlung an sich angeht, so steht man als Leser vor mysteriösen Fällen und stellt sich Fragen, die nur zum Teil beantwortet werden und Lust auf den nächsten Teil machen.

Ich bin durch das Buch gerast, weil ich es nicht mehr weglegen konnte und finde den neuen Auftakt wirklich sehr gelungen. Außerdem freue ich mich, dass die Reihe nicht zuende ist und weitergeht. Also eine klare Leseempfehlung!

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88 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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Die letzte Reise der Meerjungfrau

Imogen Hermes Gowar , Angela Koonen
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 29.03.2018
ISBN 9783431040821
Genre: Romane

Rezension:

  Als Mr. Hancock anstatt seines Schiffes eine Meerjungfrau von seinem Kapitän bekommt, ist er erst enttäuscht. Doch da weiß er noch nicht, dass sie sein Leben verändern wird und ihn zu einem reichen Mann machen wird. Nur die Angelica, die er zutiefst verehrt, hält nicht viel davon und er legt alles daran ihr Herz zu gewinnen.

Bei dem Buch hatte ich eine interessante, historische Liebesgeschichte erwartet mit einem Hauch Mystik. Doch ich habe schnell gemerkt, dass die Geschichte komplett anders ist.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er passt in das 18. Jahrhundert und wirkt poetisch und sehr schön. Die Geschichte an sich hat sich jedoch richtig gezogen und bei der Hälfte des Buches habe ich mich gefragt, worauf alles überhaupt hinauslaufen soll. Mir kam es vor, als ob die Geschichte einfach so vor sich hin geplätschert ist.

Auch die Handlung hat mich gewundert, denn um eine Meerjungfrau ging es nicht, dafür hat man einen tiefen Einblick in das Leben von Prostituierten bekommen, was ich nicht ganz so spannend fand. Dennoch ist alles sehr realistisch beschrieben und man erfährt eine Menge über dieses Jahrhundert.

Was die einzelnen Personen angeht, so werden sie gut und mit einer gewissen Tiefe beschrieben. Sympathisch waren sie mir leider nicht und mitfühlen konnte ich auch nicht. Vielleicht ist das Leben im 18. Jahrhundert einfach anders als heute, sodass ich die Handlungen der Personen nicht nachvollziehen konnte, vielleicht ist es aber auch genauso gewollt. Denn man merkt schon, dass sich die Autorin Gedanken über die Geschichte gemacht hat und auch eine tiefere Bedeutung in alles interpretiert hat, doch ich konnte leider nicht viel damit anfangen.

Zusammengefasst war das Buch trotz schönem Schreibstil und gewisser Tiefgründigkeit nichts für mich. Die Geschichte war zu langatmig und konnte mich nicht wirklich ansprechen, weshalb ich mich etwas durch die Seiten quälen musste. Und wer hier aufgrund des Titels und Klappentextes Meerjungfrauen erwartet, wird schnell merken, dass es nur sehr wenig damit zu tun hat.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Die Gelehrtenrepublik

Arno Schmidt
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.01.1991
ISBN 9783596291267
Genre: Romane

Rezension:

Der Journalist Winer darf eine Insel besuchen, auf der Gelehrte und Dichter leben dürfen. Da es jedoch einen Atomkrieg in diesem Gebiet gab, muss er sich erst durch die zerstörte Landschaft kämpfen und trifft dabei auf jede Menge mutierter und seltsamer Wesen.

In dieses Buch reinzukommen, fand ich ziemlich schwierig, da der Autor anscheinend eine komplett neue Satzzeichenregelung erfunden hat. Aber auch der Schreibstil an sich ist recht schwer zu lesen und ich wusste nie so genau wer was gerade sagt. Bei manchen Stellen war ich mir sogar unsicher was überhaupt passiert. Dazu schreibt der Autor sehr umgangssprachlich und zwischendurch werden immer wieder englische Sätze in die Dialoge geworfen, die mich ebenfalls leicht verwirrt haben. Anhand der Kommentare, die unter dem Text stehen, ging es dem Übersetzter wohl ähnlich.

Die Witze des Textes gingen ebenfalls an mir vorbei und die, die ich verstehen konnte, fand ich nicht wirklich witzig und manchmal sogar diskriminierend oder unangebracht.

Mit den Charakteren konnte ich nicht mitfühlen und fand sie auch nicht wirklich sympathisch, geschweige denn konnte ich sie verstehen. Besonders der Protagonist war ziemlich respektlos und überzogen.

Was die Handlung angeht, so konnte ich mich nach einem holprigen Anfang, in die Geschichte reindenken. Spannung kam jedoch nicht wirklich auf, da eigentlich nur schräge Erlebnisse des Journalisten nacheinander erzählt werden.

Alles in allem ein schwer zu lesendes Buch mit einer Welt, die zwar interessant ist, aber von der ich mir kein richtiges Bild machen konnte. Der Humor hat meinen Geschmack überhaupt nicht getroffen. Ansonsten konnte ich mich nicht wirklich mit der Geschichte anfreunden. Ein sehr gewöhnungsbedürftiges Buch.

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(152)

296 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

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1984

George Orwell
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.01.2007
ISBN 9783548225623
Genre: Klassiker

Rezension:

Es ist das Jahr 1984. Die Menschen leben unter ständiger Beobachtung und werden zu Hass gegenüber den Feinden angestiftet. Wer im Moment der eigentliche Feind ist soll nicht nachgefragt werden. Und auch so gehört das Leben der Menschen ihrer Partei.
Als Winston eines Tages beginnt anders zu denken und im geheimen alles nachzufragen, nimmt sein Untergang seinen Lauf.

Obwohl es schon etwas her ist, dass dieses Buch geschrieben wurde und 1984 nicht mehr in unserer Zukunft ist, so ist das Thema der Geschichte immer noch aktuell. Es ist eine klassische Dystopie, die der Autor sehr detailliert geschrieben hat und es ist faszinierend wie kreativ und und mit welcher Tiefgründigkeit er sich alles ausgedacht hat. Sogar eine neue Sprache und ein kompliziertes Gesellschaftssystem um Menschen zu unterdrücken wurde von ihm erfunden. Ob das alles so realistisch ist, ist da eine Ansichtssache. Trotzdem habe ich viel Spaß beim Lesen gehabt, was auch daran liegt, dass der Schreibstil sehr angenehm und der Hauptcharackter interessant und nachvollziehbar ist.

Orwell hat mit dem Protagonisten Winston eine starke und intelligente Person geschaffen, die dennoch gewisse Schwächen hat, sodass sie realistisch und sympathisch wirkt. Aber auch die anderen Personen haben mir gefallen, da sie sich im Laufe der Geschichte verändert und weiterentwickelt haben und so ebenfalls echt wirkten.

Die Handlung an dich ist nicht wirklich actionreich, sondern eher ruhig und nachdenklich. Spannend ist sie aber auf jeden Fall und ich konnte gut mitfiebern, wenn Winston etwas Verbotenes getan hat. Besonders das Ende war richtig intensiv und spätestens da wollte ich das Buch garnicht mehr weglegen.

Allgemein ist dies ein erschreckendes Zukunftsszenario, auch wenn es für uns heute in der Vergangenheit spielt. Trotzdem weist es noch immer aktuelle Probleme auf und regt an vielen Stellen zum Nachdenken an. Gleichzeitig ist es aber auch eine gute und interessante Geschichte, bei der ich viel Spaß hatte.
 Letztendlich ist und bleibt Orwells Dystopie ein Klassiker durch und durch.

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12 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

The Last Viking 1 - Das Blut der Wikinger

Poul Anderson
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 15.10.2018
ISBN 9783961880515
Genre: Historische Romane

Rezension:

Dies ist die Geschichte des berühmten Winkingerfürsten Harald Sigurdharson. Er kämpfte schon früh unter seinem Bruder dem König Olaf. Nachdem dieser fällt, muss Harald fliehen. Doch er schwört sich einmal selbst König zu sein und auch wenn sein Weg lang ist, so gibt es nie auf.

Ich brauchte ein bisschen um mich an den Schreibstil des Buches zu gewöhnen, aber in die Geschichte bin ich sofort gut reingekommen. Das wirklich gut Vorwort mit einigen Erklärungen war dabei sehr hilfreich.

Die Geschichte an sich verfällt öfter in Erzählungen, sodass viel auf einmal passiert und dir Handlung auch sehr schnell ist. Dennoch gibt es noch genug Szenen, die detaillierter beschrieben werden und sehr spannend sind. Besonders Schlachtszenen haben mir gut gefallen, da sie sehr real und echt wirkten.
Aber sie sind nicht das Einzige, was real wirkt, denn der Autor hält sich sehr an bekannte Fakten über das Leben von Harald. So kann man sicher sein, dass es so oder so ähnlich tatsächlich passiert ist, was ich sehr faszinierend finde. Denn trotz der Fakten ist das Buch angenehm zu lesen und vermittelt die Geschichte auf eine spannende und interessante Art. Keine Stelle war dabei trocken oder langweilig und obwohl ich wusste was passieren würde, da es eine bekannte Erzählung ist, war ich gespannt wie es weitergeht. Außerdem wurde nichts verschönern oder dazugedichtet um besser zu wirken. Die Geschichte ist spannend und autentisch so wie sie ist, mit den echten Begebenheiten aus Haralds Leben.

Da der Autor jedoch oft ins Erzählen gerät, erscheinen einem die Personen an manchen Stellen etwas distanziert. Man lernt Harald und seine Leute zwar gut kennen, aber dennoch bleiben die Charaktere doch oberflächig.

Allgemein hatte ich viel Spaß beim Lesen. Die Geschichte ist lehrreich und ich finde es toll, dass man die originale Geschichte ohne Schnörkel oder Verschönungen erzählt bekommt und sie dennoch sehr spannend ist. Das Leben von Harald Hardrada wurde schon oft auf verschiedene Weisen erzählt. Dieses Buch ist einer der richtig tollen Exemplare und perfekt für Historienfans oder die, die es werden wollen.

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43 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Im Licht des Polarsterns

Stef Penney , Marie Rahn
Fester Einband: 678 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 05.10.2018
ISBN 9783352009181
Genre: Historische Romane

Rezension:

Das Buch erzählt die Geschichte von Flora und Jakob. Beide führt es in ihrem Leben immer wieder zum Nordpol, wo sie Forschungen betreiben. Als sie sich dort das erste Mal treffen, wissen sie noch nicht wie eng ihr Schicksal verschlungen ist und was diese Begegnung später für sie bedeuten wird.

Das Buch wird aus der Sicht verschiedener Leute erzählt, wobei es meistens die Hauptpersonen Flora und Jakob sind. Da fast ihr ganzes Leben erzählt wird, spielt die Geschichte in verschiedenen Zeiten und obwohl hin und wieder gesprungen wird, so hat die Autorin die Überleitungen so sanft geschaffen, dass ich immer wusste was gerade passiert. Was mich ebenfalls gewundert hat war, dass trotz der Länge des Buches und des Umfangs der Geschichte gibt es keine Längen. Die Geschichte bleibt durchgehend spannend und ich habe die ganze Zeit mitgefiebert. Denn dazu gibt es genug Gründe.

Man erfährt außerdem sehr viel über die damaligen Expeditionen im 19. Jahrhundert, was ich unglaublich spannend finde. Der Nordpol ist auch heute noch schwer zu bereisen und damals haben die Menschen es unter furchtbaren Konditionen getan und es dennoch geschafft. In dem Buch wird nichts beschönigt. Es wird alles sehr wirklichkeitsgetreu und realistisch erzählt. Selbst Szenen, die in anderen Büchern oft weggelassen werden kommen hier vor. So konnte ich mich gut in die Menschen hineinversetzten und miterleben wie die Reisen waren.

Aber es geht nicht nur um die abenteuerlichen Reisen von Wissenschaftler, sondern auch um eine sehr schöne Liebesgeschichte. Dabei ist es keine kitschige Liebe auf den ersten Blick, sondern eine die genauso echt und realistisch ist wie der Rest des Buches. Man erlebt hautnah mit wie sich zwei Menschen treffen und langsam merken was sie füreinander empfinden, aber erst über viele Unwege herausfinden müssen was genau das ist. Diesen Weg beim Lesen mitzuerleben hat mir wirklich Spaß gemacht und ich konnte wunderbar mit den Protagonisten mitfühlen und um ihre Liebe bangen. Die Beziehung der Beiden wurde so emotional beschrieben und war dabei richtig romantisch.

Dazu kann man noch sagen, dass auch die Personen gut beschrieben wurden. Über so viele Seiten lernt man jeden wirklich gut kennen. Sogar eine Nebenpersonen nehmen eine wichtige Rolle ein und haben genug Tiefe um lebendig und echt zu erscheinen. Die Menschen in diesem Buch sind nicht perfekt und genau die kleinen Macken machen sie richtig sympathisch und menschlich, sodass ich sie gerade wegen ihrer Fehler gernhaben musste und gespannt auf jede neue Handlung war.

Zusammengefasst ist diese Geschichte richtig gut geschrieben und ich konnte beim Lesen abtauchen, weshalb ich nur so durch die Seiten gerast bin. Alles wirkt so echt und autentisch, dass man fast schon das Gefühl bekommt es würde echt sein und man wäre mittendrin. Zu einer herzzerreißenden Liebengeschichte bekommt man außerdem ein großes Abenteuer geliefert, was das Buch geradzu perfekt macht. Es hat meine Erwartungen übertroffen und ist absolut empfehlenswert.

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(71)

140 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Glass Sword

Victoria Aveyard
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Harper Teen, 09.02.2016
ISBN 9780062310668
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mare und ihre Leute werden gesucht unf müssen sich vor dem neuen König verstecken. Ihre einzige Hoffnung sind die anderen Roten, die Gaben besitzen wie Silberne es tun. Und somit machen sie sich auf die Suche nach ihnen.

Das Buch hat sehr vielversprechend angefangen. Voller rasanter Action, in die man schon auf der ersten Seite reingeworfen wird. Doch nach einer Weile scheint sich die Handlung im Kreis zu drehen und es passiert fast nichts Bedeutendes. Zwischendurch musste ich mich echt durch das Buch quälen, weil es einfach langweilig war. Hin und wieder kommen zwar immer mal wieder sehr gute Actionszenen vor und gegen Ende wird es auch wieder richtig gut, aber der größte Teil der Geschichte hat mich etwas enttäuscht.

Vorallem haben mich die Charaktere verwundert, die einfach ganz anders als im ersten Teil waren. Die sich aufgebauten Beziehungen waren hier überhaupt nicht zu spüren und die Personen haben sich die meiste Zeit nur misstraut und gestritten bzw. gegenseitit runtergemacht.
Das Misstrauen konnte ich wenigstens ein bisschen verstehen, auch wenn es an einem bestimmten Punkt einfach nur genervt hat. Dennoch konnte man so als Leser mitraten wem nun zu trauen war und wem nicht. Das hat die Sache etwas interessanter gemacht und für einige unerwartete Wendungen gesorgt.
Was ich auch etwas vermisst habe, war die Romantik, die in diesem Teil anscheinend vergessen wurde und, bis auf ein paar kleine Stellen, kaum vorkam.

Zusammengefasst bin ich etwas enttäuscht von dem zweiten Band, da ihm viel fehlt, was den ersten Teil so wahnsinnig gut gemacht hat. Ich hoffe der dritte Teil wird besser, denn das Ende verspricht trotz allem eine sehr spannende Fortsetzung.

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143 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

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Das Herz der Kämpferin

Adrienne Young , Henriette Zeltner , Sylvia Bieker
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 01.10.2018
ISBN 9783959672481
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als stolze Kämpferin ihres Clans, zieht Eelyn jede paar Jahre mit den anderen Mitgliedern in den Kampf gegen einen feindlichen Clan. Als sie plötzlich ihren totgeglaubten Bruder auf der Seite des Feindes sieht, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt.

Ich brauchte erst einmal ein paar Seiten um in die Geschichte zu kommen, da es viele Begriffe gibt, die erst im Laufe der Geschichte erklärt werden. Außerdem sieht man we viel Mühe sich die Autorin mit dieser Welt gemacht hat. Es gibt viele Dinge, die an Wikinger erinnern, wie Götter, Rituale und ähnliche Dinge. Dennoch wurden nicht alle Dinge so übernommen und die Autorin hat viel neues erfunden und damit eine ganz neue und detaillierte Welt erschaffen, die mich sehr fasziniert hat.
Außerdem legt die Geschichte einen großen Wert auf die Themen Familie, Zugehörigkeit und Gesellschaften an sich. Man kann viel in unserer heutigen Gesellschaft wiederfinden, weshalb es oft Stellen gibt, die mich zum Nachdenken gebracht haben.

Die Handlung an sich ist zwar spannend, dennoch gibt es Stellen, bei denen nicht viel passiert ist und die etwas ruhiger waren. Dafür sind die Kampfszenen wirklich sehr gut beschrieben. Man kann richtig die Dynamik und Kraft spüren beim Lesen. Langweilig wurde mir beim Lesen trotzdem nicht, denn vieles hatte auch einen sehr tiefgründigen und bildhaften Hintergrund. Viele Stellen wurden sehr atmosphärisch und gefühlvoll beschrieben. Dadurch bekommt man ein gewissen Gänsehautgefühl beim lesen und wird richtig mitgerissen.

Und auch die Personen haben mir gut gefallen. Die Beziehungen entwickeln sich langsam und sehr realistisch. Außerdem konnte ich immer mit den Charakteren mitfühlen und sie verstehen, da sie sehr echt und klug gehandelt haben. Besonders die Protagonistin ist eine shr faszinierende und starke Persönlichkeit über die ich sehr gerne gelesen habe.

Allgemein hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es manchmal sehr stille Stellen gab, in denen nicht viel passiert ist. Man merkt, dass das Buch mit einem Hintergedanken geschrieben wurde und es nicht nur ein nichtssagendes Jugendbuch ist. Dazu hat mich das Worldbuilding sehr beeindruckt und ich würde die Geschichte nicht nur Fantasyfans empfehlen.

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(63)

70 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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Narbensohn

Mika D. Mon
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 10.09.2018
ISBN 9783961117208
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Helena möchte ein Buch über die Beweggründe von Mördern schreiben und besucht deshalb ein paar von ihnen in einer Anstalt. Der gutaussehende Liam fällt ihr dabei besonders auf. Doch als sie ihn nach seiner Freilassung bei einem Mord beobachtet, entführt er sie. Jedoch entwickelt sich zwischen den Beiden mehr als nur eine Täter-Opfer-Beziehung.

Ehrlich gesagt hatte ich bei diesem romantischen Thriller etwas anderes erwartet. Eine dunkle Geschichte über einen kaputten Menschen und einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte. Jedoch tendiert das Buch eher zu einer süßen Teenieromanze.

Ich kann jedoch dazu sagen, dass mir der Mörder Liam sehr sympathisch vorkam. Er ist überhaupt kein Badboy, auch wenn er in manchen Situtionen etwas austickt, und seine mitfühlende und liebe Art hat mich total verwundert. Einen Menschen, der ein Kindheitdtrauma hat und bereit ist Menschen zu töten, hätte ich mir anders vorgestellt.

Helena dagegen kam mir sehr naiv und kindisch vor. Ich glaube sie hat nicht wirklich verstanden, dass sie entführt wurde. Wobei ich sagen muss, wenn sie nicht so wäre, dann hätte die Geschichte wahrscheinlich nicht funktioniert, weil jeder andere Mensch es nicht gerade positiv aufnehmen würde entführt zu werden.
Dazu gab es viele Stellen, die meiner Meinung nach, nicht realistisch waren und auch etwas gestellt wirkten. Die leichtfertigen Handlungen der Protagonistin haben wohl auch etwas dazu beigetragen.

Wenn man jedoch ignoriert, dass es ein Thriller sein soll und es als Drama und Liebesgeschichte sieht, so ist die Geschichte richtig gut. Es wird gefühlvoll und romantisch beschrieben wie sich die Beziehung der Beiden aufbaut, wobei es auch hier manchmal etwas zu schnell ging. Trotzdem war es wirklich zum Schmelzen niedlich zu lesen wie lieb die Protagonisten sich umeinander gekümmert und herumgealbert haben. Ebenfalls hat es mir gut gefallen, dass alles immer wieder durch einen gewissen Humor aufgelockert wurde und dadurch sogar witzig war und es Spaß gemacht hat das Flirten mitzuverfolgen.

Was die Spannung angeht so steigt sie im Laufe des Buches und wird gegen Ende richtig gut. Da konnte ich schon eher mitfiebern und wollte wissen wie es zuende geht.

Zusammenfassend ist dieses Buch nicht über ein ernstes, tiefsinniges Thema, wie ich erst gedacht habe. Zwar kommen hier auch harte Situation vor, die jedoch irgendwie durch Humor runtergespielt werden. Dadurch kommt es fast garnicht zu einer Thrilleratmosphäre und bleibt eher lockerer. Die Liebesgeschichte dagegen ist wirklich zuckersüß und gut ausgearbeitet.
Daher würde ich abschließend sagen: als Thriller ein Flop, als Lovestory top!

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100 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

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Red Queen

Victoria Aveyard
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HARPER COLLINS, 10.02.2015
ISBN 9780062310637
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Menschen sind in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Arbeiter mit rotem Blut und die Reichen, die silbernes Blut besitzen und damit unterschiedliche Gaben. Mare ist eine der Roten, doch als sie eines Tages herausfindet, dass sie ebenfalls eine Gabe besitzt, wird sie gezwungen den Prinzen zu heiraten, um ihr Anderssein zu verstecken. Damit gerät sie jedoch in verstrickte Intrigen, die sie und die Leute um sich herum in Gefahr bringen.

Ohne große Vorrede wird man sofort in die Geschichte geworfen und lernt so erst nach und nach diese Welt kennen. Die Idee mit den zwei Blutarten hat mir gut gefallen und ist mal eine ganz andere Idee für eine Dystopie. Wobei es hier größtenteils um die Intrigen und Machtkämpfe geht, in die Mare verwickelt wird. Die sorgt für viele überraschende Wendungen und ich wollte ständig wissen wie es weitergeht.
 Die Spannung an sich flaut hin und wieder jedoch etwas ab, da für meinen Geschmack, manche Stellen zu lange beschrieben werden. Trotzdem war es interessant mitzuverfolgen wie sich Mares Leben als plötzliche Prinzessin verändert. Auch wenn manche Situationen gestellt wirkten und nicht immer ganz logisch oder nachvollziehbar waren.
Dazu habe ich mir bei Dreiecksbeziehung zwischen der Protagonistin und zwei Prinzen mehr Romantik erhofft. Dreiecksbeziehungen (oder Viereck-) sind an sich schon eher eine Geschmackssache, die mich in diesem Buch nicht besonders gestört hat. Aber mir kam es fast schon so vor, als ob es garkeine wirkliche Romantik gab, da sie wirklich nur sehr minimal beschrieben wurde. Außerdem konnte ich nicht ganz nachvollziehen, wieso alle Kerle auf Mare stehen.

Die Charaktere dagegen haben mir wiederum richtig gut gefallen. Sie waren nicht perfekt, wie es oft in Jugendbüchern ist, sondern haben alle gewisse charackterliche Schwächen durch die sie manchmal auch Fehler machen. Dadurch wirken sie realistischer und ihrem Alter entsprechender. Mare ist dabei eine sehr starke Persönlichkeit, was sehr angenehm zu lesen ist, da sie nicht auf die Hilfe anderer angewiesen ist und auch selbst oft die Initiative ergreift und dabei nicht unterkriegen lässt.

Zusammengefasst hatte ich viel Spaß beim Lesen, auch wenn es einige Längen und Mängel gab. Dennoch ist dies ein toller Auftakt einer Reihe mit dystopischen Elementen, die etwas an die Selection-Reihe erinnert und Lust auf mehr macht. Ich hoffe der zweite Teil wird besser als dieser hier, denn ich bin gespannt wie es weitergeht.

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343 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

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Brave New World

Aldous Huxley ,
Flexibler Einband: 323 Seiten
Erschienen bei Reclam, Philipp, 01.01.1998
ISBN 9783150092842
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Die Geschichte spielt in einer Zukunft, in der Babys in Laboren herangezüchtet werden und Menschen Drogen nehmen, um glücklich zu sein. Bernard ist anders als die anderen und damit unglücklich. Nach eine Besuch außerhalb der Zivilisation, lernt er einen Wilden kennen, der sein Leben verändern wird.

Der Anfang des Buche ist etwas zäh und ich brauchte etwas um wirklich in die Geschichte reinzukommen. Aber dann war ich sehr positiv überrascht davon, denn sie lässt sich flüssig und einfach lesen und die Idee einer solchen Zukunft ist wirklich faszinierend.
Der Autor hat mit Elementen gearbeitet, die von unserer heutigen Welt garnicht mal so sehr abweichen und bestimmte Dinge einfach extremer beschrieben. Und auch wenn das Buch schon etwas älter ist, so treffen seine Ideen immer noch auf die heutige Zeit zu. Ich konnte mir gut vorstellen, dass einige Dinge irgendwann tatsächlich so ausehen könnten.

Was mir auch besonders gefallen hat war, dass  man nicht nur einen Blickwinkel mitverfolgen konnte, sondern mehrere Personen mit ganz untetschiedlichen Lebenssituationen hat. So sieht man nicht nur eine Sicht auf diese Dystopie, sondern auch dass es vielleicht eine Utopie sein könnte. Auf jeden Fall bringt dies und noch viele andere tiefgründige Aspekte einen zum Nachdenken.

Was die Personen an sich angeht, so fand ich sie auf ihre Art und weise sympathisch. Manche Dinge waren zwar befremdlich, aber dennoch konnte ich mit ihnen mitfühlen und sie verstehen, da sie gut beschrieben wurden.

Alles in allem ist dies einfach ein Klassiker, den jeder einmal gelesen haben sollte. Der Autor schreibt hier über ein sehr interessantes Thema, das sowohl fantasievoll, als auch sehr tiefgründig und philosophisch ist. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht eine so ungewöhnliche Welt kennenzulernen und mit dabei selbst Gedanken über die Zukunft machen zu können.
Ein großartiges Buch!

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Edda

Karl J. Simrock
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Anaconda
ISBN 9783866471023
Genre: Sonstiges

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130 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

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Hippie

Paulo Coelho , Maralde Meyer-Minnemann
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 26.09.2018
ISBN 9783257070491
Genre: Romane

Rezension:

Karla hat ihr langweiliges Leben in Amsterdam satt und wartet nur auf die passende Begleitung, um nach Nepal zu reisen. Als sie dann plötzlich auf Paulo trifft, wissen beide nicht, was sie erwarten wird. Und so beschließen sie zusammen mit anderen Leuten mit dem "magic bus" auf eine lange Reise zu gehen.

Ich bin sofort gut und leicht in die Geschichte reingekommen und es war als ob ich mitten im Geschehen dabei war. Da das Buch teilweise aus der Sicht von Paulo und Karla erzählt wird, kann man gut nachvollziehen was beide antreibt und wie sie denken.

Da der Autor die Geschichte selbst erlebt hat, merkt man wie realistisch und echt alles wirkt. Die Charaktere sind lebendig und haben Probleme, die jeder normale Mensch auch hat. So kann man sich leichter in sie hineinversetzten oder sieht sich manchmal sogar selbst in den Personen. Das gibt dem Buch etwas sehr Tiefgründiges, was mich oft zum nachdenken gebracht hat. Dazu gibt es so viele wunderschön formulierte Sätze, die ich am liebsten alle eingerahmt hätte, da sie so poetisch und weise klingen.

Was mir auch besonders gut gefallen hat war, dass man hier viel über die Hippies von damals erfährt. Die Infos sind jedoch weder klischeehaft noch typisch dargestellt. Man erfährt hier wie die Hippies damals wirklich dachten und was diese Bewegung ausgemacht hat. Da der Autor selbst mit dabei war, weiß er aus nächster Nähe, dass nicht immer alles schön und toll war, wie es oft dargestellt wird und die Hippies mit so einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten.

Die Handlung an sich wird sehr spannend und interessant beschrieben. Die Reise nach Nepal hat Etwas sehr abenteuerliches und man kann die Länder schon fast mit der Reisegruppe zusammen erkunden und fiebert auch mit. Nebenbei erfährt man immer mehr über jeden Charakter und lernt so verschiedene Arten von Menschen kennen, die sich auf so eine lange Reise eingelassen haben.

Allgemein ist dieses Buch ein Meisterwerk. Es wird auf sehr tiefgründige und menschliche Art beschrieben, wie die Jugendlichen damals versucht haben ihren Platz im Leben zu finden und die Welt ein Stückchen besser zu machen. Ein sehr interessanter Einblick in die Zeit der 70er Jahre und eine Geschichte, die zum Nachdenken bringt und in der jeder sich selbst finden kann.

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79 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Ready Player One

Ernest Cline
Flexibler Einband: 374 Seiten
Erschienen bei Arrow Books, 20.03.2012
ISBN 9780099560432
Genre: Fantasy

Rezension:

Es ist das Jahr 2044 und der Videospieleerfinder Halliday hat die virtuelle Welt Oasis erschaffen, in der die meisten Menschen vor der Realität entfliehen. Nach seinem Tod hinterlässt er ein Rätsel in Oasis und nur wer alle Aufgaben löst, gewinnt den das Vermächtnis von Halliday. Und somit beginnt ein Wettkampf, der den meisten Spielern mehr bedeutet als ihr echtes Leben.

Das Buch ist so vielseitig und detailliert und es gibt so viele Aspekte in dieser riesigen virtuellen Welt, die der Autor geschaffen hat, dass es schwer ist in einer Rezension auf alles einzugehen.
Aber was mir besonders gefallen hat, war das atemberaubende Worldbuilding. Man merkt wie viel Mühe und Zeit Ernest Cline in diese Geschichte gesteckt hat, denn es wird alles ganz genau beschrieben (manchmal fast schon zu genau und ausschweifend). Alles wirkt so echt und durchdacht, dass man fast schon glauben könnte Oasis würde wirklich existieren. Außerdem gibt es viele Aspekte aus bekannten Videospielen, die das Lesen noch interessanter machen, wenn man sie kennt. Ich muss zugeben, dass es so viele Anspielungen gab, besonders auf Filme, Bücher und Spiele der 80er Jahre, dass ich nicht besonders viele erkannt habe. Dennoch erfährt man so eine Menge über die Anfänge der Videospiele und wie sie sich in den Jahren weiterentwickelt haben.

Da dabei sehr viele Dinge angesprochen wurden, die nicht immer direkt etwas mit der eigentlichen Geschichten zu tun hatten, gab es manchmal Längen, welche ich nicht ganz so interessant fand. Auch die Erklärungen über Oasis und die futuristische Welt, kam mir etwas trocken und lang vor, auch wenn sie notwendig sind um die Geschichte zu verstehen.
Die wirklich wahnsinnige Spannung macht diesen Punkt jedoch wieder wett und ich war begeistert von dem Miträtseln. Der Autor hat es geschafft, dass man selbst beim Lesen mitdenkt und dabei richtig mithibbelt, weil man Angst hat andere Charaktere in der Geschichte könnten schneller sein bei den Quests. Es war als ob ich selbst ein Videospiel mitspiele, auch wenn ich nur ein Buch gelesen habe und das hat mich wirklich fasziniert.

Was die Charaktere angeht, so fand ich es etwas befremdlich, dass sich keiner im echten Leben kennt und alle tatsächlich nur Zuhause vor dem Computer sitzen. Dies zeigt jedoch auch wie unsere Zukunft mit der weiterentwickelten Technik aussehen könnte. Dennoch waren die Charaktere alle sehr interessant und ich konnte mit ihnen mitfühlen, da sie, neben dem Wettstreit, genau dieselben Probleme hatten wie jeder andere Jugendliche auch. Sogar eine Liebesgeschichte kommt in dem Buch vor, welche auf ihre Art und Weise süß ist.

Alles in allem ist das Buch wirklich großartig und einfach perfekt un darin abzutauchen. Zwar gibt es hin und wieder ein paar Szenen, die man meiner Meinung nach, hätte weglassen können. Doch der Nervenkitzel und der Aufbau einer so detaillierten und faszinierenden virtuellen Welt macht das Buch zu etwas ganz Besonderem.

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All In - Tausend Augenblicke

Emma Scott , Inka Marter
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2018
ISBN 9783736308190
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kacey ist Gitarristin in einer bekannten Band. Ihr Leben ist die reinste Party, endet jedoch oft mit Abstürzen. Als ihr Fahrer sie eines Tages zum Ausnüchtern mit zu sich nach Hause nimmt, lernt sie, dass das Leben auch eine andere Seite haben kann. Doch er trägt auch ein Geheimnis mit sich herum, welches ihre gemeinse Zeit nicht von Dauer sein lässt.

Gleich am Anfang des Buches lernt man die Personen gut kennen und weiß in etwa wen man da vor sich hat, auch wenn die Charaktere im Laufe der Geschichte noch an Tiefe gewinnen. Beide Hauptpersonen waren mir dabei richtig sympathisch. Sie sind nicht dieses typische Badboy und Sweetgirl, sondern mal anders herum.
Kacey ist durch und durch Rockstar und ich hatte viel Spaß mit ihrer quirligen Art und fand es super, dass sie sich nicht so leicht unterkriegen lassen hat.
Jonah dagegen war der reinste Traumtyp. Richtig lieb und zuvorkommend.

Aber nicht nur in dieser Hinsicht ist das Buch mal was anderes, denn die Beziehung der Beiden baut sich langsam und realistisch auf. Oft landet das Pärchen in solchen Geschichten schon im ersten Augenblick im Bett und ich fand es super, dass es hier nicht so war. Dadurch gab es viel mehr Spannung und die Liebesgeschichte hatte eine viel größere Bedeutung.
Zudem hat die Autorin ein großes Talent Gefühle zu beschreiben, egal ob traurige oder glückliche. Ich konnte die ganze Zeit mit den Personen mitfühlen und an manchen Stellen kamen mir sogar Tränen, weil die Geschichte so emotional war. Es gibt auch viele tiefsinnige Stellen, die mir ebenfalls gut gefallen haben und mich zum Nachdenken gebracht haben. Ich glaube ich habe noch nie ein Buch gelesen, das so berühren konnte und noch lange nach dem Lesen im Gedächtnis geblieben ist.

Zusammengefasst ist dies ein wirklich gefühlvolles Buch, welches einen beim Lesen einfach mitreißt. Die Geschichte war genauso traurig wie wunderschön und ich fand es klasse, dass die Personen und die Handlung nicht so typisch war, wie es oft bei solchen Büchern ist. Deshalb empfehle ich das Buch auf jeden Fall weiter für alle, die eine emotionale Geschichte suchen.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Kaffeeduft und Meeresluft

Frida Luise Sommerkorn
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei epubli, 06.12.2017
ISBN 9783745064209
Genre: Liebesromane

Rezension:

Stine führt ein kleine Café und soll bald ihren Freund Arthur heiraten. Doch irgendwie hat sie Zweifel an dieser Entscheidung und dann taucht plötzlich noch ihre große Liebe Ben auf, der ihre Gefühle total durcheinander bringt.

Der Schreibstil ist locker und einfach zu lesen. Jedoch schweift die Autorin beim Erzählen sehr gerne ab und erzählt oft um den eigentlichen Punkt herum, sodass man sich selbst denken muss worum es geht bis es endlich erklärt wird. Dadurch hat die Geschichte leider keinen richtigen roten Faden bzw. man verliert ihn oft.

Es gibt viele Personen, die man erst einmal kennenlernen muss. Doch dies ist nicht schwer, da sich die meisten von ihnen relativ klischeehaft verhalten. Der ständige Perspektivwechsel ist da wohl eine Geschmackssache. Ich hätte die Geschichte jedoch lieber aus einer oder zwei Sichten gelesen. Dennoch ist es interessant die Dinge aus verschiedenen Sichten zu betrachten, man kann sich so gut in die einzelnen Personen hineinversetzten und das Gesamtbild besser sehen.
Die Romantik kommt gut rüber, ist jedoch an manchen Stellen etwas kitschig und dramatisch. Was das angeht, so ist es wohl wieder eine Geschmackssache.

Zusammengefasst konnte mich die Geschichte leider nicht wirklich überzeugen. Zwar ist die Idee wirklich gut, aber die Umsetzung ist nur mäßig spannend und die Autorin erzählt zuviel darum herum, weshalb sich das Buch etwas zieht. Außerdem sind die Charaktere nicht besonders originell und doch sehr oberflächig. Man merkt, dass es hier Potenzial gibt, was jedoch noch am Anfang steht. Vielleicht werden die zukünftigen Bücher etwas besser. Dazu muss ich sagen, dass es meinen Geschmack nicht getroffen hat, es anderen aber vielleicht ganz gut gefallen könnte. 

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332 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 98 Rezensionen

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Constellation - Gegen alle Sterne

Claudia Gray , Christa Prummer-Lehmair , Heide Horn
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbj, 20.11.2017
ISBN 9783570174395
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Erde hat menschenähnliche Roboter geschaffen mit denen sie gegen andere Planeten wie Genesis Krieg führen kann. Noemi ist einer der Bewohner von Genesis und muss schon in einem jungen Alter in Schlachten ziehen. Als sie eines Tages auf einen Mech stößt, der ihr eine Lösung zeigt, die den Krieg beenden könnte, beschließt sie diesen Plan durchzuführen. Doch der Mech ist ein Einzelstück und schon bald merkt sie, dass mehr als nur eine Maschine in ihm steckt.

Die Idee von künstlicher Intelligenz und Maschinen, die fühlen können, hat mich schon immer fasziniert, weshalb ich sehr gespannt auf dieses Buch war. Ich hätte dabei aber nie gedacht, dass es so großartig ist.

Es wird abwechselt aus der Sicht von Noemi und Abel erzählt, sodass man sowohl Noemis Gedanken und Gefühle mitverfolgen kann als auch die Denkweisen des Mechs Abel. Und genau das hat mich so begeistert, denn Abel ist eine Maschine, die nach und nach bemerkt, dass er Gefühle empfinden kann. Die Autorin hat es so gut geschafft diese Entwicklung darzustellen und die wachsende Erkenntnis Noemis, dass einem die Charaktere im Laufe der Geschichte einfach ans Herz wachsen. Ich finde beide Protagonisten nicht nur sympathisch, sondern ich liebe sie!
Vorrallem die knisternden Momente, in denen man merkt, dass beide füreinander empfinden, obwohl es erst unmöglich erscheint, ist total niedlich und romantisch und dabei kein bisschen kitschig.

Aber neben der tiefgründigen Beziehung der beiden gibt es auch eine absolut tolle Welt, die aus verschiedenen Planeten und Menschenarten besteht. Hier wurde viele Details eingebaut, sodass man am Anfang zwar etwas braucht um wirklich zu verstehen wie die ganzen technischen Dinge funktionieren, aber genau daran sieht man wie viel Mühe die Autorin sich mit dem Buch gemacht hat.
Außerdem ist die Geschichte die ganze Zeit über spannend. Neben Actionszenen, Szenen, in denen man aufgeregt die Luft anhält und solchen, bei denen man einfach über die fremden Planeten staunen kann, ist alles dabei.

Zusammengefasst bin ich schwer begeistert von dieser tiefgründigen und detaillierten Geschichte. Sie ist intelligent, romantisch und einfach nur wundervoll und damit Highlight für Science-Fiction-Fans. 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Valkyrie

Tina Skupin
Flexibler Einband: 494 Seiten
Erschienen bei OHNEOHREN, 17.07.2018
ISBN 9783903006201
Genre: Fantasy

Rezension:

Frida ist eine Walküre Asgards. Als sie eines Tages plötzlich in der modernen Welt aufwacht, bleibt ihr nichts anderes übrig als am Ticketschalter bei der Bahn zu arbeiten, während sie nach Asgard sucht. Aber gut, dass es noch andere Wesen aus der Mythologie gibt, die ihr dabei helfen können.

Ich bin schnell und einfach in die Geschichte reingekommen und war sofort begeistert von der Idee, dass mythische Wesen geheim unter uns Leben. Das hat mich etwas an Harry Potter erinnert, da die Zauberer sich auch eine eigenen Welt inmitten der normalen Menschen aufgebaut haben. Genauso ist es hier auch. So wird es nie langweilig die verschiedenen Wesen kennenzulernen und das ein oder andere aus der nordischen Mythologie zu erfahren.

Aber auch die einzelnen Charaktere waren einfach super und ich mochte jeden von ihnen. Jeder hat seine ganz eigene Art, die mit den Charakteren der anderen Personen gut harmoniert und für richtig tolle Szenen sorgt.
Dabei gibt es hier jede Menge Humor und ich hatte wahnsinnig viel Spaß beim Lesen, da die Situation teilweise so komisch waren, dass ich erst einmal lachen musste bevor ich weiterlesen konnte.
Neben den lustigen Stellen gibt es aber auch viele Actionszenen mit spannenden Kämpfen, Rettungsaktionen und Ähnliches. Diese konnte ich mir wie in einem Film vorstellen, sodass es auf keiner Seite langweilig wurde. Außerdem konnte ich die Handlung überhaupt nicht vorhersehen, wodurch ich sehr überrascht von einigen Wendungen wurde, was mir sehr gefallen hat.

Zusammengefasst ist da Buch wirklich gut gelungen. Neben einer interessanten Mythenwelt und vielseitigen Charakteren, gibt es viel zu lachen und eine spannende Geschichte, die nicht nur etwas für Fans nordischer Geschichten sind. Ich hatte unglaublich viel Spaß beim Lesen und empfehle das Buch wärmstens weiter.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Into the Still Blue (Under the Never Sky)

Veronica Rossi
Fester Einband: 392 Seiten
Erschienen bei HarperCollins Publishers, 28.01.2014
ISBN 9780062072092
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Aetherstürme werden immer schlimmer und schon bald wird klar, dass sie etwas unternehmen müssen, wenn sie ihren Stamm retten wollen. Die Blaue Stille scheint die einzige Rettung zu sein. Doch Aria und Perry scheinen nicht die Einzigen zu sein, die ihre Leute dorthin bringen möchten und schonbald beginnt ein Krieg um die Passage zu dem einzigen Ort, an dem sie sicher sein können.

Dies ist das Finale der Trilogie und durch die geladene Spannung und die unglaublichen Actionszenen merkt man das auch. Diese Geschichte ist wirklich atemberaubend. Ich habe bis zum Ende mitgefiebert und war an manchen Stellen sogar über die Handlung geschockt, da ich sie nicht vorhersehen konnte. Man konnte die dystopische Weltuntergangsstimmung beim Lesen sehr gut gespürt und wusste so unter welchen Stress die Personen stehen.
Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten mich mit den Protagonisten anzufreunden, da sie so übertrieben und anders reagiert haben, als in den anderen Bänden. Doch im Laufe des Buches war die Freundschaft und Liebe zwischen ihnen wieder da und auch richtig spürbar.
Allgemein ist es toll zu sehen wie die Charaktere sich vom ersten Teil bis zum letzten weiterentwickelt haben. Dies ist der Autorin gut gelungen, sodass die Personen echt und lebendig wirken.

Letztendlich ist diese dystopische Reihe einer der Besten und, meiner Meinung nach, viel zu unterschätzt. Sie ist mindestens so gut wie die Hungerspiele oder ähnliche Dystopien und hat eine Menge Spannung, Action und Romantik.

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