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5 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

Schweigen ist Tod

Peter Märkert
Flexibler Einband
Erschienen bei Universitätsverlag Brockmeyer, 31.08.2012
ISBN 9783819608728
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Der Bewährungshelfer Alexander Windich ist bekannt dafür, dass er seinen Klienten nichts durchgehen lässt, doch ist das Grund genug ihn umzubringen? Hat vielleicht jemand Angst gehabt, er könnte wieder ins Gefängnis wandern und hat ihn deswegen ermordet? Fakt ist, der Bewährungshelfer ist tot, liegt erstochen in seinem eigenen Büro.

Alle Spuren führen anfangs zu Lucas Briest, doch er scheint weder ein Motiv gehabt zu haben, noch traut man ihm einen Mord zu. War er möglicherweise einfach zur falschen Zeit am falschen Ort? Und was ist mit Jannis Kastas, der kurze Zeit vorher in Windich’s Sprechstunde kam? Ist er der Mörder?

Meine Meinung:

Ich bin keine typische Krimi-Leserin, denn ich muss in der passenden Stimmung für so ein Buch sein und zusätzlich muss es richtig gut sein. Von meinen letzten beiden Krimi’s bin ich leider eher enttäuscht gewesen. Jetzt wo es draußen allerdings kälter wird und auch früh dunkel, ist für mich die perfekte Zeit gekommen, um mich wieder an diese Thematik zu wagen.

“Schweigen ist Tod” hat mir bereits nach den ersten Seiten gefallen. Als Leser taucht man direkt in die Mordhandlung ein, ohne jedoch zu wissen wer der Täter ist. Lediglich eine Person mit dem Spitznamen “Engel” wird genannt. Auch erfährt man nicht sofort das Motiv des Mörders, sondern dieses Rätsel wird nur Stück für Stück aufgedeckt, so dass es lange spannend bleibt.

Da das Buch aus der Sicht von mehreren Personen geschrieben ist, erfährt man viele Details wie beispielsweise Empfindungen und Gedanken der einzelnen Protagonisten. Man hat tatsächlich das Gefühl, als wenn man mitten im Geschehen stecken würde. So lernt man selbst Alexander Windich kennen, obwohl dieser bereits nach den ersten Buchseiten tot ist.
Außerdem wirkt dieses Buch sehr real, was wohl auch daran liegt, dass der Autor, Peter Märkert selbst Bewährungshelfer war und somit eigene Erfahrungen einbringen konnte.

Was mir besonders gefallen hat, waren die unterschiedlichen Verdächtigen. Zur Mitte des Buches hin dachte ich, dass der Mörder nun bald gefasst werden würde, dann wendete sich das Blatt allerdings und neue Hinweise tauchten auf, die die Ermittler in eine völlig andere Richtung lenkten. Doch dies ist keineswegs verwirrend, sondern steigt die Spannung nur umso mehr. Kein Wunder, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte und in weniger als 2 Tagen gelesen habe.

Neben “Schweigen ist Tod” sind bereits die Romane “Jeder Einzelne” und “Lauter” dieses Autors erschienen.

Fazit:

Wer zu dieser Jahreszeit auch wieder eine ordentliche Portion Spannung braucht, der macht mit diesem Buch garantiert nichts falsch. Kuschelt euch gemütlich unter eure Decke und kommt dem Mörder schrittweise auf die Spur! Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung!

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

western, zebulon, alkohol, goldsucher, mystisch

Zebulon

Rudolph Wurlitzer , Rudolf Hermstein
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Residenz, 25.09.2012
ISBN 9783701715961
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Ist Zebulon Shook ein Geist, lebt er noch oder hat er womöglich niemals existiert? Tatsache ist, egal welche der drei Möglichkeiten zutrifft, er ist wahrlich kein Held und kann sich nicht mit Lorbeeren schmücken.

Schläft mit den Frauen anderer Männer, trinkt mehr als gut für ihn wäre und zieht auch noch einen Fluch auf sich – wer kann da mithalten? Kein Wunder, dass er im ganzen Lande gesucht wird.

Auch mit der Liebe hat er es nicht so, womöglich ist jedoch der Fluch daran Schuld. Wer weiß das schon?

Meine Meinung:

Einigen mag die Zusammenfassung des Buches rätselhaft erscheinen und nur wenig aufschlussreich. Doch tatsächlich spiegelt dies den Inhalt von “Zebulon” sehr gut wider. Denn dies ist keine einfache Geschichte und noch weniger ist sie zu verstehen. Als Leser schlängelt man sich von einem Abschnitt zum nächsten, ohne überhaupt zu wissen worum es eigentlich geht.

Tatsache ist allerdings, das Buch dreht sich um Zebulon Shook! Dieser Held (der eigentlich überhaupt kein Held ist, eher ein Looser) schafft es bereits nach den ersten Seiten absolut unsympathisch zu werden. Nachdem er zuvor sehr gastfreundlich wirkte, da er während eines Schneesturms einem Trapper und seiner Geliebten Unterschlupf gewährte, wendet sich das Blatt doch sehr rasant. Plötzlich “vögelt” er die vergebene Frau, wird von dem Mann erwischt, bringt diesen um und wird daraufhin von der Frau verflucht, die dann ebenfalls stirbt. Und dies passiert alles in genau 6 Seiten!

Jetzt mag der ein oder andere denken: “Was für ein toller Anfang, da verspricht das Buch doch sehr wild zu werden!” Ich nehme euch die Illusion direkt und kann euch versprechen, dass dies tatsächlich nur die ersten sechs Seiten waren. Danach könnt ihr “Zebulon” getrost wieder ins Regal stellen und werdet weder Zeit verschwendet haben, noch werdet ihr beim Lesen etwas verpasst haben.

Die darauffolgenden (fast 300!) Seiten füllen sich mit Inhalt, die man nach spätestens fünf Minuten wieder vergessen hat oder die man niemals verstanden hat. Zebulon Shook reist wahllos durch die Gegend, auf der Suche nach einer Frau, nach Geld und nach sich selbst. Keines dieser Dinge findet er, am wenigsten sich.

Und dabei steht die ganze Zeit die Frage im Raum: “Lebt Zebulon überhaupt noch oder ist er schon tot?” Es hätte mich daher auch nicht gewundert, wenn am Ende des Buches gestanden hätte, dass Zebulon alles nur geträumt hat. Das wäre wahrscheinlich sogar noch das Beste an dem Buch gewesen und hätte auch erklärt, warum der gesamte Inhalt ziemlich wirr ist. Träume sind eben nicht ganz realistisch.

Fazit:

Den Kauf dieses Buches kann man sich getrost sparen, denn überteuert ist es auch noch. Wäre die Handlung wenigstens einigermaßen verständlich, wäre es vielleicht sein Geld wert. Selten habe ich so ein schlechtes Buch gelesen!

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

Der Sommer, in dem ich Vampir wurde

Flynn Meaney ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei INK, 11.10.2012
ISBN 9783863960544
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Finbar Frame ist nicht gerade beliebt in der Schule – im Gegenteil! Ständig wird er herumgeschubst, ausgelacht und auch die Mädchen interessieren sich nicht für ihn. Ein Schulwechsel soll das Problem entgültig lösen, doch erstmal muss Finbar die Sommerferien überstehen.

Entspannte Ferien sehen allerdings anders aus, denn Finbar bekommt unerwartet eine Sonnenallergie. Seine ohnehin schon helle Haut wird nun entgültig von jeglichen Sonnenstrahlen abgeschirmt. Zusätzlich darf er eine riesige Sonnenbrille tragen, die beinahe sein komplettes Gesicht bedeckt.

Als er in dieser Aufmachung im Zug sitzt, wird er von einem Mädchen für einen Vampir gehalten. Sie flüstert ihm zu: “Ich weiß, was du bist. Ein Vampir!” Zuerst ist Finbar wütend, doch dann beschließt er dies vorteilhaft zu nutzen. Da er durch die Allergie die meiste Zeit im Haus verbringen muss, liest er ein Vampir-Buch nach dem anderen, um seinen neuen Idolen immer ähnlicher zu werden.

Es dauert nicht lange und an der neuen Schule geht tatsächlich das Gerücht herum, dass Finbar ein echter Vampir ist. Mission erledigt, oder?

Meine Meinung:

Als ich den Titel des Buches zum ersten Mal las, habe ich mir etwas vollkommen anderes unter diesem Buch vorgestellt. Ich hatte mit einer typischen Vampirgeschichte gerechnet, vielleicht sogar etwas in der Art von “Twilight”. Das Buch hat mich trotzdem sehr neugierig gemacht und so las ich den Klappentext. Danach war mir auch klar, dass es hier überhaupt nicht um einen richtigen Vampir geht, sondern einfach um jemanden, der probiert einer zu sein. Mit Fantasy hat dieses Buch deshalb eher wenig zu tun, trotzdem hat es mich sehr angesprochen.

Finbar ist ein typischer Außenseiter in der Schule. Meistens gibt es einen, auf den es alle abgesehen haben und dieses Los hat leider er gezogen. Sein (zugegebenermaßen) merkwürdiger Name ist auch nicht sonderlich förderlich und bringt ihm den Spitznamen “Fickbar” ein. Was seine Eltern sich bei der Geburt wohl dabei gedacht haben?
Gemeinerweise hat Finbar einen Zwillingsbruder, der das genaue Gegenteil von ihm ist. Luke ist sportlich, sieht gut aus, ist beliebt und hat einen vernünftigen Namen! Die guten und schlechten Gene hatten wohl keine Lust sich fair aufzuteilen.

Da ein Loser nicht unbedingt viel zu verlieren hat, ist die Idee wie ein Vampir zu werden, vielleicht garnicht so schlecht. Es scheint zwar nicht gerade der beste Start an einer neuen Schule zu sein, aber Finbar’s Plan geht tatsächlich auf. Doch ausgerechnet das Mädchen, was er am meisten von seinem neuen Ich überzeugen will, fällt nicht auf ihn herein.
Als Leser habe ich mir an dieser Stelle immer wieder gedacht: “Sei froh, dass dir dafür alle anderen Mädchen hinterherlaufen und nimm einfach eine von denen.” Ich weiß, nicht gerade nett, aber so wie er beschrieben wird ist er eben kein Traumtyp und sollte daher froh sein, wenn er überhaupt eine Freundin bekommt.

Auch wenn die Geschichte auf den ersten Blick unlogisch erscheint – denn warum sollten die Leute plötzlich glauben, dass Finbar ein Vampir ist? – so ist sie doch sehr gut durchdacht und eine wirklich schöne Abwechslung zu normaler Fantasy-Lektüre.

Fazit:

“Der Sommer, in dem ich Vampir wurde” ist absolut lesenswert. Witzig und auch spannend!

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

fantasy, frankreich, kobolde, elfen, dämonen

Türen zum Licht

Britta Sauerland
Flexibler Einband
Erschienen bei Fantasy-Türen Verlag, 01.10.2012
ISBN 9783981542714
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Bei einem Erdbeben vor 15 Jahren verliert Brigitte Soulié nicht nur ihre Eltern, sondern auch jegliche Erinnerungen. Doch dieses tragische Ereignis hält sie keineswegs davon ab, sich ein glückliches und erfolgreiches Leben aufzubauen. Sie lernt während ihres Journalismus-Studiums ihren Lebensgefährten Armand kennen und bekommt einige Jahre später einen Arbeitsplatz bei CNN. Alles scheint perfekt zu sein!

Doch der Vergangenheit kann man nicht entfliehen und Brigitte stellt eines morgens fest, dass sie sich nach ihrer alten Heimat – Rennes-le-Cháteau – sehnt. Sie möchte zum ersten Mal das Grab ihrer Eltern besuchen und bucht kurzerhand einen Flug. Doch Armand erzählt sie nichts von ihrer Reise, aus Angst er würde es nicht verstehen.

Kurz nach ihrer Ankunft in Rennes-le-Cháteau ereignen sich seltsame Dinge, Brigitte sieht eine unerklärliche Lichterscheinung am Himmel des Friedhofes. Das unmöglich Geglaubte scheint Realität zu werden und Brigitte taucht immer weiter ein in eine Welt voller Fantasy.

Meine Meinung:

“Es war sehr ruhig in der Villa Bethania, eine gespenstische Atmosphäre ging umher, ein kalter Lufthauch kroch die hohen Räume entlang, (…)”

Bereits mit diesen spannenden Worten beginnt der Prolog von “Türen zum Licht”. Für den Anfang eines Buches unglaublich gut gewählt, denn er bewirkt in einem Leser das Bedürfnis zu erfahren, woher diese düstere Atmosphäre stammt. Welchen Ursprung hat sie? Und was wird als nächstes geschehen?
Diese Fragen werden selbstverständlich im Laufe des Buches beantwortet und mit der Zeit decken sich viele kleine Puzzleteile auf, die im Gesamten eine unglaublich detaillierte und spannende Geschichte bilden.

Die Hauptprotagonistin des Buches ist die 28-jährige Brigitte Soulié, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, ihre Erinnerungen an die Kindheit wiederzuerlangen. Doch dies ist keineswegs eine langweilige Reise in die Vergangenheit, denn Brigitte ist kein normales Mädchen gewesen, ihre Welt war voller Magie und Fantasie!

So wird von fliegenden Pferden, Elfen und Kobolden berichtet und für den Leser erscheint es, als wenn diese Gestalten tatsächlich existieren würden. Vielleicht steht direkt neben mir ein Elf, nur ich kann ihn nicht sehen? Durchaus vorstellbar! Die Autorin, Britta Sauerland schickt uns auf eine Erlebnisreise, die wir kaum für möglich gehalten haben!

In diesem Buch steckt wesentlich mehr, als der Klappentext annehmen lässt. Man wird bezaubernde Illustrationen, die mit viel Liebe zum Detail gemacht wurden, in diesem Buch finden. Außerdem enthält “Türen zum Licht” drei wirklich schöne Kurzgeschichten, welche man gut den Kindern vorlesen kann. Für beinahe jede Altersgruppe geeignet!

Fazit:

“Türen zum Licht” ist das erste Werk von Britta Sauerland und mehr als gelungen! Ich warte gespannt auf das nächste Buch dieser begabten Autorin!

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760 Bibliotheken, 9 Leser, 7 Gruppen, 152 Rezensionen

dystopie, liebe, kyria, reb, flucht

Kyria & Reb - Bis ans Ende der Welt

Andrea Schacht
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei INK, 09.02.2012
ISBN 9783863960162
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Die 17-jährige Kyria lebt in einer behüteten Welt auf, doch unter ständiger Bewachung. Sie trägt einen ID-Chip mit sich, womit man sie jederzeit orten könnte und auch ihre Gesundheit wird dauerhaft überwacht. Dies soll plötzlich auftretende Krankheiten oder Unfälle vermeiden. Kyria allerdings trägt eine Genkrankheit in sich, die sie durch ihren Vater geerbt hat.

Als Kyria erfährt, dass sie nur noch 3 Wochen zu leben hat, beschließt sie diese Zeit zu nutzen und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Bei ihrem letzten Aufenthalt im Heilungshaus lernt sie den Draufgänger Reb kennen. Reb lebt abseits des überwachten Systems als Rebell und ist für Kyria die perfekte Möglichkeit zu fliehen.

Gemeinsam reisen die beiden ins entfernte Reservat, wo sie von den Bewohnern freundlich empfangen werden. Doch das Leben im Reservat ist nicht einfach, denn es mangelt an vielen wichtigen Dingen. Außerdem sind Krankheiten in der Gegend sehr verbreitet. Schließlich fordert eine Masernepidemie viele Opfer – werden auch Kyria und Reb darunter sein?

Meine Meinung:

“Kyria & Reb: Bis ans Ende der Welt” ist eine Dystopie und gleichzeitig der Auftakt einer Trilogie. Derzeit lese nicht nur ich gerne Dystopien, sondern diese erfreuen sich sehr der allgemeinen Beliebtheit. Umso schwieriger ist es natürlich als Autor eine komplett eigene Geschichte zu erschaffen, welche zuvor nicht schon etliche Male gelesen wurde. Dies jedoch ist der Autorin, Andrea Schacht definitiv gelungen, denn die Handlung ist in keinster Weise vergleichbar zu einem anderen Buch.

Die Autorin hat sich viel Mühe mit Einzelheiten gegeben und das macht das Lesen von “Kyria & Reb” zu einem schönen und spannungsreichen Erlebnis. Als Leser fühlt man sich direkt in das Buch hineinversetzt und erlebt die Flucht und die damit verbundenen Abenteuer der Hauptpersonen beinahe hautnah mit. Man genießt jede Seite dieser Geschichte und möchte das Buch kaum noch aus den Händen legen. Umso schwerer fällt natürlich auch das Warten auf die Fortsetzung dieser wunderbaren Dystopie, welche allerdings bereits in Planung ist.

Ich lege jedem dieses Buch ans Herz, denn es ist definitiv sein Geld wert. Auch die Gestaltung des Buchcovers lässt kaum Wünsche offen und bildet somit noch ein gewisses ‘i-Tüpfelchen’!

Fazit:

Womöglich die beste Dystopie des Jahres!

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1.371 Bibliotheken, 11 Leser, 15 Gruppen, 310 Rezensionen

dystopie, liebe, fraktionen, zukunft, ferox

Die Bestimmung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 19.03.2012
ISBN 9783570161319
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Sechzehn Jahre lang hat Beatrice auf diesen Moment gewartet, der ihr gesamtes Leben für immer verändern wird. Nun ist es an der Zeit, sich für eine Fraktion zu entscheiden. Bleibt sie bei den Altruan, den Selbstlosen? Oder wechselt sie zu Candor, Ken, Amite oder Ferox?

Ein Eignungstest soll ein wenig Klarheit bringen, doch für Beatrice bedeutet dieser nur noch mehr Verunsicherung, denn Beatrice ist eine Unbestimmte! Unbestimmt zu sein ist fast so schlimm wie fraktionslos, denn man stellt eine Gefahr für die Gesellschaft dar. Nun gilt es dieses Testergebnis geheim zu halten und eine eigene Entscheidung zu treffen.

Beatrice entscheidet sich schließlich dafür ihre Familie – die Altruan – zu verlassen und von nun an bei den Ferox, den Furchtlosen, zu leben. Doch vorerst muss sie einige Prüfungen meistern, denn nur die besten Zehn dürfen tatsächlich bei den Ferox bleiben. Wer verliert wird fraktionslos und dies gilt es zu verhindern.

Meine Meinung:

Es ist nun schon einige Zeit her, dass ich dieses Buch gelesen habe und ich tue mich ehrlich gesagt etwas schwer mit der Rezension. Man liest einfach mittlerweile zu viel über dieses Buch und da ist es nicht gerade einfach, eigene Worte zu finden, bzw. neue Worte. Nichts desto trotz möchte ich euch meine Meinung nicht vorenthalten.

Ich habe “Die Bestimmung” regelrecht verschlungen, weil ich die Handlung einfach mitreisend und vor allem spannend fand. Auch ist die Geschichte so detailliert beschrieben, dass es nicht schwer fällt sich vorzustellen, dass die Welt in einigen Jahren tatsächlich so aussieht.

Beatrice – später Tris genannt – scheint anfangs eine ziemlich schüchterne und zurückhaltende Person zu sein. Dass sie sich ausgerechnet für die Fraktion der Ferox entscheidet, kam für mich ziemlich überraschend. Ich hätte erwartet, dass sie entweder bei den Altruan bleibt oder zu den Amite, den Friedfertigen, wechselt.
Doch im Laufe der Geschichte scheint es tatsächlich immer passender, dass sie bei den Ferox gelandet ist, denn sie entpuppt sich als sehr willensstark und mutig. Zwar ist sie keine Draufgängerin wie einige andere Anwärter, aber sie beweist, dass sie mehr kann als man ihr zutraut.

Sobald Tris den Ausbilder Four kennenlernt, wird eigentlich schon klar, dass sie sich Hals über Kopf in ihn verlieben wird. Er jedoch wirkt anfangs ziemlich distanziert und auch gefühlskalt ihr gegenüber, was als Ausbilder jedoch auch von ihm verlangt wird. Erst zum letzten Drittel des Buches hin wird klar, wie er über Tris denkt und ob er ihre Gefühle erwidert. Es bleibt also lange spannend!

Die Prüfungen der Ferox scheinen auch ziemlich hart zu sein und Tris hat es nicht gerade leicht, da einige Mitstreiter es auf sie abgesehen haben. So muss sie dutzende Male Beschimpfungen über sich ergeben lassen und sogar um ihr eigenes Leben bangen. Denn einige schrecken selbst vor Folter und Mord nicht zurück.
Man sollte meinen, dass diese Tatsachen Tris dazu bringen würden aufzugeben. Das ein oder andere Mal zweifelt sie tatsächlich an ihrer Entscheidung für die Ferox und überlegt, ob sie zu den Altruan zurückgehen soll. Aber ihr Wille ist am Ende stärker und nichts kann sie komplett zerbrechen, auch wenn sie bereits stark angeknackst ist.

Da es eine Fortsetzung zu “Die Bestimmung” geben wird, gibt es noch keinen richtigen Schluss, auch wenn bereits einige Geheimnisse gelüftet wurden und die zehn neuen Ferox-Mitglieder feststehen. Man möchte am Ende auf jedenfall direkt weiterlesen und so fällt es auch mir wieder einmal schwer, auf den nächsten Band zu warten.

Fazit:

Veronica Roth hat den Medienhype mehr als verdient! Das Buch ist einfach grandios!

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

berlin, scary, fantasy-serie, anführer, vampir

Das Buch der Schattenflüche

Michael Borlik , Maximilian Meinzold
Fester Einband: 171 Seiten
Erschienen bei Thienemann, 10.08.2011
ISBN 9783522182621
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:

Feen, Werwölfe, Vampire – all diese Gestalten existieren wirklich und es gibt noch viele andere unheimlichere Wesen. Genau dies muss Mats plötzlich feststellen, als er dem Feenmann Tic das Leben rettet, welcher zuvor in einen Fluss geworfen wurde. Auf einmal ergeben alle merkwürdigen Ereignisse der letzten Wochen einen Sinn und ausgerechnet Mats scheint eine entscheidende Rolle dabei zu spielen.

Gemeinsam mit Tic und seiner besten Freundin Lucy begibt er sich auf die Suche nach einem geheimnisvollen Buch – dem Buch der Schattenflüche. Sollte es ihnen nicht rechtzeitig gelingen dieses Buch zu finden, droht der Menschheit die Auslöschung. Denn Vlad, der Anführer der Nightscreamer, hat damit sicherlich nichts Gutes im Sinn.

Meine Meinung:

Bevor ich nun auf den Inhalt des Buches zu sprechen komme, möchte ich etwas zum Cover sagen. Wie so oft hat auch dieses Buch mich ausschließlich wegen des Erscheinungsbildes angesprochen, andernfalls hätte ich mich wohl kaum für ein Kinderbuch so stark interessiert. Ich habe selten (bzw. bisher garnicht) ein Buch gesehen, welches mit so viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. Im Internet kommt sowas immer schlecht rüber, aber wenn man das Buch in der Hand hält, dann kommt man aus dem Staunen kaum heraus. Die Farben sind so intensiv gewählt und der Schriftzug “Scary City” ist zusätzlich mit einer glänzenden Schicht überzogen. Meine Bewunderung gilt in diesem Fall dem Illustrator Maximilian Meinzold, welcher wirklich tolle Buchcover gestaltet.

Genug geschwärmt, nun aber zum wesentlichen Teil meiner Rezension. Ich habe mir ehrlich gesagt im Vorfeld kaum Gedanken zu dem Buch gemacht, geschweige denn darüber nachgedacht, dass dieses Buch doch tatsächlich nicht einmal 200 Seiten besitzt. Dass unter diesen Umständen nicht wirklich viele inhaltliche Details verwendet werden konnten, wird wohl klar sein. Überraschenderweise hat mich dies jedoch keineswegs gestört, ich habe es nicht einmal bemerkt! Dafür, dass ich sonst jedes kleinste Detail (Umgebung, Aussehen, usw.) in mich aufsauge, war ich doch sehr positiv überrascht. Michael Borlik versteht, wie man auch mit wenigen Worten spannend erzählt!

Die enge Freundschaft zwischen Mats und Lucy spielt auch eine wesentliche Rolle, allerdings nur auf rein platonischer Basis. Die beiden vertrauen sich blind und sind fest entschlossen Abenteuer gemeinsam zu durchleben. Es scheint, als wären sie bereit ihr Leben für das des anderen zu riskieren. Unglaublich sympathisch!

Mich hat lediglich gestört, dass Mats an einigen Stellen schon zu erwachsen wirkt und ich mich als Leser gefragt habe, ob ein Kind in er Realität auch so handeln würde wie er. Das ist allerdings auch schon der einzige Minuspunkt, den ich zu vergeben habe, denn ansonsten war das Buch einfach nur toll.
Zwei weitere Bände sind in der Reihe zu “Scary City” erschienen, welche ich natürlich auch lesen werde.


Fazit:

Unglaublich spannend, trotz weniger Worte!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Wie ich einmal fast berühmt wurde

Tobias Elsäßer
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Bibliographisches Institut, 01.09.2012
ISBN 9783411811304
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Erik träumt schon sein halbes Leben lang davon mit seiner Band endlich berühmt zu werden. Bislang beschränkten sich die Auftritte auf Jugendclubs und einer handvoll Gästen. Als er eines Tages einen überraschenden Anruf bekommt, kann er sein Glück kaum fassen. Ausgerechnet er soll der Leadsänger einer neuen Boygroup werden, dafür müsste er allerdings seine alte Band aufgeben. Trotz einiger Bedenken wagt er den Schritt und unterschreibt den Vertrag.

Doch schnell stellt Erik fest, dass das Leben eines angehenden Popstars mehr Schattenseiten hat als erwartet. Es geht nicht mehr um die Musik, sondern einzig und alleine darum soviel Geld wie möglich zu verdienen und dazu ist fast jedes Mittel recht. Geänderte Lebensläufe, manipulierte Verkaufszahlen und absolut kein Privatleben mehr, das sind nur einige der negativen Aspekte.

So hat Erik sich seine Zukunft als Star nicht vorgestellt und schon bald kommen die ersten Zweifel auf. War es vielleicht doch die falsche Entscheidung? Sollte er lieber aussteigen?

Meine Meinung:

Grundsätzlich bin ich eigentlich kein großer Musik-Fan. Natürlich höre ich ab und zu Radio oder mache mir eine CD an, aber ich könnte auch auf die Musik verzichten. Deshalb ist es vielleicht etwas verwunderlich, dass ausgerechnet ich dieses Buch gelesen habe und noch überraschender, dass es mir tatsächlich gefallen hat.

Die ersten Seiten begannen für mich etwas schleppend und ich hatte Schwierigkeiten mich in die Geschichte rein zu versetzen. Sobald es allerdings darum ging, dass eine neue Boygroup gegründet werden sollte, ging das Lesen wie von selbst.

Es ist sehr interessant zu erfahren, wie es tatsächlich in der Musikbranche zugeht und das wirklich vieles nicht der Wahrheit entspricht. Auch ich habe in meiner Teenager-Zeit Boybands angehimmelt, aber jetzt wo ich dieses Buch gelesen habe, bekomme ich doch eher Mitleid mit den Bandmitgliedern. Das Leben dreht sich zu Beginn der Karriere tatsächlich nur noch um den Erfolg und an ein Privatleben ist kaum noch zu denken. Kein Ruhm der Welt wäre mir so ein Opfer wert.

Allerdings denke ich, dass es heutzutage eventuell schon etwas anders abläuft. Das Buch bezieht sich auf die 90er Jahre, seitdem sind immerhin fast 20 Jahre vergangen. Mittlerweile müssen Lebensläufe nicht mehr komplett geändert werden und auch vergebene Sänger werden respektiert. Aber einfach ist ein Leben als Popstar sicherlich immer noch nicht.

Das Buch war für mich sehr aufschlussreich, obwohl ich mich vorher nie mit diesem Thema auseinander gesetzt habe. Ich bedanke mich daher beim Sauerländer-Verlag, durch den ich die Möglichkeit bekommen habe, einen Einblick in die Musikwelt zu bekommen.

Fazit:

Nicht nur für Musik-Fans interessant! Absolut empfehlenswert!

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

england, merrily watkins, serie, laurence (lol), krimi

Ein dunkler Gesang

Phil Rickman , Karolina Fell , ,
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.01.2012
ISBN 9783499253379
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Merrily wird nach Wychehill gerufen, denn angeblich treibt ein Geist dort sein Unwesen und erschreckt Autofahrer, welche zum Teil tödliche Unfälle verursachen. Doch die Bewohner des kleinen Dorfes scheinen sich uneinig zu sein. Einige behaupten felsenfest, eine Lichterscheinung gesehen zu haben, während andere die gesamte Geschichte für Unfug halten.

Tagelang befragt Merrily sämtliche Bewohner, bis auf einen – denn an den kommt sie einfach nicht ran. Ob er möglicherweise der Schlüssel des ganzen ist?

Und als wenn sie noch nicht genug beruflich zu tun hätte, bereitet ihre Tochter Jane auch noch Schwierigkeiten. Diese erweckt plötzlich das Interesse der Medienwelt und scheint sich komplett in etwas verrannt zu haben.

Meine Meinung:

Die Thematik dieses Buches war grundsätzlich sehr interessant für mich, allerdings ist der Beginn doch etwas schleppend. Bereits nach den ersten Seiten war ich etwas überfordert und war mir nicht mehr sicher, welche Aussagen nun von welchem Bewohner des Dorfes getroffen wurden. Und die Tatsache, dass einige Ortsansässige ihre Version der Geschichte ständig ändern, trägt auch nicht zum besseren Verständnis der Situation bei.
Zusätzlich kommt noch eine weitere Geschichte hinzu, nämlich das Projekt, dessen sich Jane gewidmet hat. So geschieht es recht schnell, dass man einige Fakten durcheinanderbringt und hinterher selbst nicht genau weiß, was nun wozu gehört.

Eventuell liegt das Problem darin, dass dies der 8. Band einer Buchreihe ist und ich die vorherigen Bände nicht gelesen habe. Da in jedem Buch allerdings eine andere Thematik aufgegriffen wird, bzw. ein anderer Fall, scheint dies nicht der einzige negative Punkt zu sein. Möglicherweise kam ich auch einfach mit dem Schreibstil nicht zurecht.
Auf jedenfall hat dieses Buch mich einiges an Überwindung gekostet es zuende zu lesen und hinterher war ich ein wenig erleichtert, erschöpft und auch stolz, es nicht zwischenzeitlich zurück ins Regal gestellt zu haben.

Etwa die letzten 50 bis 75 Seiten des Buches bringen erst Licht ins Dunkle und ich hatte mehr als nur einmal den typischen “Aha!-Moment”. Trotzdem kann man nicht darüber hinwegsehen, dass die vorangegangenen 400 Seiten mehr als rätselhaft sind. Ich hätte mir wenigstens ein paar mehr Fakten zwischendurch gewünscht und nicht alles auf einen Schlag am Ende. Denn so hat das Lesen leider keinen Spaß gemacht, obwohl die Idee wirklich gut ist.

Ich werde dem Autor trotzdem noch eine Chance geben und den 9. Band – welchen ich bereits hier liegen habe – auch noch lesen. Eventuell gefällt dieser mir besser. Ich hoffe es!

Fazit:

Ein Buch voller Verwirrungen, welches nur sehr langsam in Gang kommt.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

krimi, lorinser, mord, leiche, güllegrube

Bitteres Blut

Willi Voss
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Sutton, 03.02.2012
ISBN 9783866809581
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Kriminalpolizist Lorinser wird an einen Tatort gerufen, eine Leiche soll gefunden worden sein. Doch als er dort ankommt, ist von eine Leiche weit und breit nichts zu sehen. Nur ein paar blutverschmierte Gegenstände lassen darauf schließen, dass es sich nicht nur um einen Scherz handelt. Die Leiche ist verschwunden, womöglich gestohlen?

Trotz des Spottes seiner Kollegen macht sich Lorinser auf die Suche nach möglichen Hinweisen. Er ist fest entschlossen diesen Fall zu lösen und es damit allen anderen zu beweisen. Doch wer hatte es auf Thorsten Böse abgesehen – um dessen Leiche es sich anscheinend gehandelt haben musste. Was ist das Motiv und WER ist der Mörder?

Meine Meinung:

‘Bitteres Blut’ hat mir eigentlich vom Cover her anfangs sehr zugesagt. Der blutige Strick lies darauf schließen, dass den Leser einiges an Spannung erwartet, was leider ganz und garnicht zutraf. Stattdessen erwartet einen ein ziemlich gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, der mir auch nach über der Hälfte des Buches noch Schwierigkeiten bereitet hat.

Ich wurde einfach nicht warm mit diesem Buch, auch wenn die Grundidee ganz gut ist. Eine verschwundene Leiche klingt im ersten Moment sehr aufregend, aber ohne eine einzige gute Spur waren die Ermittlungen anfangs sehr schleppend. Vielleicht hätte man dies ein bisschen besser umsetzen können, damit man als Leser nicht schon nach 50 Seiten das Bedürfnis verspürt, das Buch einfach zurück ins Regal zu stellen.

Dagegen haben mir die Charaktere – besonders Lorinser – ganz gut gefallen. Er macht einen sehr engagierten Eindruck und ist fest entschlossen dieses Rätsel zu lüften. Ihm ist vollkommen egal, ob die anderen ihn für naiv oder dumm halten und über ihn lachen. Diese Einstellung sollten ruhig alle Polizisten haben, dann würden womöglich mehr Fälle aufgeklärt werden.

Da mir das Cover, die Grundidee und eben auch Lorinser gefallen haben, gibt es trotz der schlechten Umsetzung immerhin 2 von 5 Sterne.

Fazit:

Eher langweilig, als spannend…

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 25 Rezensionen

akademie, geschichte, internat, abenteuer, fantasy

Die Akademie der Abenteuer - Die Knochen der Götter

Boris Pfeiffer
Fester Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Bibliographisches Institut, 19.07.2010
ISBN 9783411071043
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Der 13-jährige Rufus lebt alleine mit seiner Mutter, welche allerdings nicht viel Zeit für ihn hat. Sie ist meistens auf der Arbeit oder kümmert sich einfach kaum um ihren Sohn. Aus diesem Grund flüchtet sich Rufus in das nahe gelegene Museum. Dort zeichnet er die Ausstellungsstücke und lernt deren Geschichten kennen.

Eines Tages kommt unerwartete Post. Rufus erhält eine Einladung in ein Eliteinternat. Rufus’ Mutter ist darüber sehr erfreut, nur Rufus selbst ist eher misstrauisch eingestellt. Er hält die Einladung für einen Trick seiner Mutter, damit sie sich nicht mehr um ihn kümmern braucht.

Bei seinem ersten Besuch im Internat wird er allerdings eines besseren belehrt. Es handelt sich nicht um ein gewöhnliches Eliteinternet, denn auf diese Schule dürfen nur Kinder mit einer besonderen Gabe. Diese Gabe besteht darin, die Vergangenheit durch Berührung eines Artefaktes zu entdecken.

Nachdem Rufus die Wahrheit über die Schule erfahren hat, beschließt er die Einladung anzunehmen. Dort angekommen lernt er Filine und No kennen, welche sehr gute Freunde von ihm werden. Gemeinsam reisen die drei zurück in die Zeit und gehen der Vergangenheit auf den Grund.

Meine Meinung:

Wundert euch bitte nicht, dass ich noch Kinderbücher lese. Ich finde zwischendurch ist das ganz angenehm, da der Schreibstil natürlich viel einfacher ist als bei Jugend- oder Erwachsenenlektüre. Und da ich auch noch nicht so unglaublich alt bin darf ich das!

Obwohl es sich um ein Kinderbuch handelt, finde ich die Handlung wirklich interessant. Ich kann mich zwar nicht in die Hauptfigur hineinversetzen, trotzdem fand ich das Buch sehr spannend beschrieben. Ich habe mich teilweise gefühlt, als wenn ich einfach eine neue Person in dem Buch wäre und die Geschehnisse zusammen mit Rufus, Filine und No erleben würde, denn der Autor hat wirklich viele schöne Details eingebaut.

Die Charaktere gefallen mir deswegen sehr gut, weil es sich um ganz normale Kinder handelt. Diese Kinder haben außerdem des Internates keine spezielle Fähigkeit. Außerdem ist das Internat nicht auf Reichtum aus – im Gegenteil: Lediglich die Schüler und Lehrer kennen das Geheimnis, welches sich innerhalb der Schule befindet. Nicht einmal die Eltern werden eingeweiht, diese denken ihre Kinder würden auf ein ganz normales Eliteinternat gehen. So kann auch keines der Schüler mit seiner Gabe angeben, denn alle sind sozusagen gleichgestellt.

Trotz der Tatsache, dass ich das empfohlene Alter um gut 10 Jahre überschreite, hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Ich werde mir definitiv auch die anderen Bände dieser Buchreihe kaufen, denn ‘Die Akademie der Abenteuer’ liest sich schnell und einfach durch, was ich persönlich als sehr angenehm empfinde.

Fazit:

Eine spannende Zeitreise für Jung & Alt!

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

teneriffa, liebe, tauchen, thüringen, internet

Tausche Brautschuh gegen Flossen

Juliane Kobjolke
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 13.02.2012
ISBN 9783839212721
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Lena ist seit 60 Tagen verheiratet – mit Lukas, einem Zeitsoldat. Trotzdem ist sie einsam, da ihr Ehemann mal wieder für ein paar Wochen auf Übung ist. Auch ihrer Freundinnen Hannah, Nina und Lilly sind derzeit anderweitig beschäftigt. Kein Mann, keine Freunde und auch keine Arbeit – was also tun?

Aus lauter Langeweile betritt Lena einen Chatraum. Nach ein paar belanglosen Unterhaltungen kommt sie mit ‘Inseltaucher’ ins Gespräch. Von Anfang an scheint diese Konversation anders zu sein und so verbringen Lena und ihre neue Bekanntschaft Christoph, einige gemeinsame Stunden vor dem Computer. Von Tag zu Tag wird ihr Verhältnis inniger und schon bald müssen beide überrascht feststellen, dass sie sich ineinander verliebt haben.

Lenas Welt steht Kopf. Wie kann sie zwei Männer gleichzeitig lieben? Und für wen wird sie sich entscheiden?

Meine Meinung:

‘Das perfekte Buch für mich!’, so habe ich zumindest anfangs gedacht. Auch ich bin die Frau eines Zeitsoldaten und habe schon einige Zeit alleine Zuhause verbracht. Und wenn gerade niemand zum reden in der Nähe ist, fühlt man sich tatsächlich sehr einsam. Ich habe zum Glück immer meinen kleinen Sohn um mich, der mich dann gut beschäftigt. Aber grundsätzlich kann ich die Situation der Hauptfigur, also Lena, sehr gut nachvollziehen.

Lena war mir erst sehr sympatisch, eben weil ich mich sehr in sie hineinversetzen konnte. Allerdings gab es zeitweise wirklich Stellen im Buch, wo ich mir einfach gedacht habe “Du blöde Kuh!”. Man bekommt einfach Mitleid mit Lukas, der als Mann ziemlich perfekt scheint. Und als er ihretwegen weint, da ist Lena für mich vollkommen zur ‘Bösen” der Geschichte geworden.

Allerdings gebe ich zu, dass ihre Unterhaltungen mit Christoph einen schon ziemlich eifersüchtig machen. Wenn man gedacht hat, dass Lukas ein Traummann wäre, dann müsste Christoph von einem anderen Planeten kommen. Die Art wie er schreibt, wie er Lena zu verstehen scheint, das kann unmöglich ein realer Mann sein! Und wenn es doch einer ist, dann hätte ich den gerne. Wo kann man denn bitte kaufen?

Nach ungefähr 200 Seiten hat sich für mich das Blatt komplett gewendet. Nun wurde doch tatsächlich Lukas unsymphatisch und Lena & Christoph schienen einfach zusammen zu gehören. Ich habe dem neuen Liebespaar wirklich ihr Glück gegönnt! Sehr merkwürdig, wie sich doch die Meinung innerhalb kürzester Zeit ändern kann.

Bemängeln möchte ich allerdings, dass mir das Ende zu schnell ging. Mir haben ein paar detailliertere Tage gefehlt und ich hätte gerne noch 30 Seiten mehr gelesen. Auch ist der Ausgang der Geschichte nicht der, den ich erwartet bzw. gehofft hatte. Mir fehlten einfach ein paar wichtige Details, warum sich Lena letztendlich so entschieden hat, wie sie es eben getan hat.

Grundsätzlich hat mir das Buch schon gefallen, denn ich glaube bisher hat keine andere Geschichte meine Stimmung so oft umschlagen lassen (sowohl positiv, als auch negativ). Dafür gibt es definitiv Pluspunkte! Wäre das Ende anders ausgefallen, hätte ich wohl 4 Sterne vergeben, so leider nur 3.

Fazit:

Interessante Geschichte, aber ein Ende mit lauter Fragezeichen.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

jugendbuch, rom, römisches reich, historischer roman, gladiator

Marcus Gladiator - Kampf für Freiheit

Simon Scarrow , Ute Seeberger , Helge Vogt
Fester Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 09.02.2012
ISBN 9783760783772
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Der 10-jährige Marcus wächst auf einem kleinen Bauerhof bei seinen Eltern auf. Er war bisher nie mehr als zehn Meilen von Zuhause entfernt und kennt lediglich die umliegenden Dörfer. Als er und seine Mutter entführt werden, nachdem sein Vater ermordet wurde, ändert sich dies jedoch schlagartig. Er passiert eine große Stadt nach der anderen und eines haben alle Städte gemeinsam: Sie stinken!

Auf dem Weg zur letzten Etappe der Reise gelingt es Marcus jedoch zu entkommen. Mit dem Versprechen, seine Mutter eines Tages zu befreien, macht er sich auf den Weg nach Rom. Er möchte dort mit Pompeius sprechen, der seinem Vater noch einen Gefallen schuldig ist und hofft auf seine Hilfe.

Allerdings endet Marcus Reise noch bevor er überhaupt in Rom ankommt. Er wird gefangen genommen und an eine Gladiatorenschule verkauft. Dort wird er ausgebildet, damit er eines Tages in der Arena um sein Leben kämpfen kann. Das dieser Tag allerdings schon sehr bald kommen wird, damit hat Marcus nicht gerechnet. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt und am Ende kann es nur einen Sieger geben.

Meine Meinung:

Schon sehr lange habe ich kein Buch mehr aus diesem Themengebiet gelesen und umso interessanter war es, wieder in die Zeit der Römer und der Gladiatoren einzutauchen. Viele Details werden in dem Buch beschrieben, so dass man aich die Umgebung genaustens vorstellen kann und sich beinahe in die Zeit zurück versetzt fühlt. Und der Schreibstil des Autors ist wirklich einmalig!

Nachdem ich den Klappentext im Vorfeld gelesen hatte, war ich von der Geschichte etwas überrascht. Denn nachdem Marcus entführt wurde, gelingt es ihm noch einmal zu fliehen – dies kam für mich sehr unerwartet, hat den Spannungsbogen allerdings positiv höhergelegt.

Trotz des zarten Alters des Protagonisten hat man das Gefühl, dass Marcus doch sehr reif für sein Alter ist – mit einem heutigen 10-jährigen wäre er wohl nicht vergleichbar. Sein Vater lehrt ihn bereits als Kind den Umgang mit Waffen und für Marcus ist dies wie selbstverständlich. Das Einzige wovor er sich allerdings scheut, ist das Töten und das macht ihn für den Leser sehr symphatisch – so erhält er sich wenigstens noch ein wenig seiner Kindheit.

Das Ende des Buches ist ziemlich offen. Zwar gibt es ein kleines Happy-End, allerdings ist dem Leser sofort klar, dass das noch nicht alles gewesen sein kann. Deshalb überrascht es nicht, dass es natürlich eine Fortsetzung des Buches geben wird. Im Englischen ist das Buch bereits letzten Monat unter dem Namen “Street Fighter” im Puffin Books Verlag erschienen. Bis es dann bei uns erhältlich ist, wird es wohl noch einige Zeit dauern – also mal wieder geduldig sein!

Fazit:

Unglaublich faszinierende und vor allem detaillierte Geschichte! Definitiv auch für Erwachsene geeignet!

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88 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

dämonen, jael, fantasy, halbblut, hölle

Misfit

Jon Skovron , Claire Roth
Fester Einband: 413 Seiten
Erschienen bei Knesebeck, 08.03.2012
ISBN 9783868734416
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Jael’s Leben ist ein einziges Chaos. Sie wächst ohne Mutter auf, ihr Vater redet nicht sonderlich viel und ständig müssen sie umziehen. Sobald Jael sich an einem Ort etwas heimisch fühlt, heißt es auch schon wieder Koffer packen und weiterziehen. Wieso das so ist, darüber redet Jael’s Vater nicht mit ihr. Auch über ihre Mutter weiß Jael nicht sonderlich viel, außer dass sie kurz nach Jael’s Geburt starb.

An ihrem aktuellen Wohnort lebt Jael nun immerhin bereits seit 2 Jahren. Sie hat eine beste Freundin gefunden und auch die erste Liebe kündigt sich an. Doch dann erfährt sie an ihrem 16. Geburtstag ihr großes Familiengeheimnise – sie ist die Tochter einer Dämonin – und schon wieder scheint der nächste Umzug greifbar nahe.

Doch diesmal lässt Jael sich nicht vertreiben. Nach und nach erfährt sie immer mehr über ihre Vergangenheit und schon bald steht ihr ein Kampf um Leben und Tod bevor. Ob sie diesen gewinnen kann?

Meine Meinung:

Nachdem ich dieses Buch zuende gelesen hatte, beschäftigte mich tatsächlich immer noch die Frage, weshalb dieses Buch ausgerechnet “Misfit” heißt. Ich habe dies anfangs einfach für ein dämonisches Wort oder ähnliches gehalten. Nach kurzer Recherche ist mir dann aufgefallen, dass dies einfach nur englisch ist und so etwas wie “Außenseiter” oder besser “Sonderling” bedeutet. Das wiederum macht natürlich Sinn und plötzlich ging auch mir ein Licht auf.

Die Geschichte um Jael ist wirklich faszinierend und der Schreibstil ist so lebendig, dass man sich tatsächlich die Situation genaustens ausmalen kann. Eine einsame 16-jährige Schülerin, die von ihrem Vater meistens ignoriert wird und nicht weiß, wer sie eigentlich ist – Mitleid verspürt man da als Leser definitiv.

Auch wird Jael sehr realistisch dargestellt. Sobald sie von ihren Fähigkeiten erfährt wird sie nicht übermütig, sondern wird weiterhin von Selbstzweifeln geplagt – wie es wohl in dieser Situation normal wäre. Das macht diesen Charakter sehr sympatisch und liebenswert.

Was ich persönlich allerdings schade finde ist, dass der Autor derzeit dieses Projekt nicht weiterverfolgt und es daher erstmal keinen weiteren Band geben wird. Für die Zukunft ist zwar mehr geplant, aber wann dies tatsächlich realisiert wird steht wohl noch in den Sternen. Wirklich schade, denn ich hätte sehr gerne weitergelesen und mehr über Jael’s Zukunft erfahren.

Fazit:

Eine atemberaubende und wirklich packende Geschichte, die förmlich nach einer Weiterführung schreit! Jon Skovron, wir wollen mehr!

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327 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 74 Rezensionen

werwölfe, fantasy, liebe, nora melling, engel

Schattenblüte - Die Wächter

Nora Melling ,
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Polaris, 01.03.2012
ISBN 9783862520107
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Nachdem Luisa Thursen in einen Menschen zurückverwandelt hat, wollen die beiden ein neues und vor allem normales Leben beginnen. Doch bereits die ersten Stundes des neuen Jahres ändern alle ihre Pläne. Sie finden mitten im Wald die Leiche eines Jungen und sofort wissen beide, dass dies nur das Werk der Werwölfe gewesen sein kann.

Thursen, ehemals auch ein Werwolf, fühlt sich verflichtet das Rudel zu schützen und verwischt deren Spuren an der Jungenleiche. Louisa ist mit diesem Verhalten ganz und garnicht einverstanden, sie möchte dass die Wölfe dazu zur Rechenschaft gezogen werden.

Noch weniger gefällt es ihr, dass Thursen außerdem immer mehr Zeit bei dem Rudel verbringt und sich kaum noch um sie kümmert. Während ihre Beziehung auf wakeligen Beinen steht, lernt sie Elias kennen. Elias ist so anders als Thursen und bei ihm findet sie endlich wieder einen Zuhörer. Für Elias wird schnell mehr daraus, für Louisa auch?

Meine Meinung:

Ich habe erst vor einigen Tagen den ersten Band von Schattenblüte gelesen und musste unbedingt direkt mit dem Zweiten weiterlesen. Allerdings war ich erstmal ein wenig skeptisch, was die Autorin sich wohl hat einfallen lassen, denn theoretisch hätte man keine Fortsetzung schreiben müssen.

Gleich zu Beginn war ich ein wenig enttäuscht, als Louisa und Thursen beschlossen ein normales Leben zu führen. Da ich ein sehr großer Fantasy-Fan bin, wollte ich natürlich nichts normales sondern etwas außergewöhnliches lesen. Aber schon nach einigen weiteren Seiten wird direkt klar, dass das Vorhaben der beiden sowieso scheitern wird.

Im Laufe der Geschichte hatte ich immer mehr Mitleid mit Thursen und empfand schon fast Hass gegenüber Elias, der sich einfach zwischen die Liebenden drängt. Zwar wäre Elias ‘besser’ für Louisa, weil er nicht gefährlich wirkt und sie somit nicht in Schwierigkeiten bringen könnte, dennoch war er mir direkt unsympatisch. Allerdings legte sich dieses Gefühl zum Ende hin wieder, da man als Leser dann mehr Hintergrundwissen erhält und Elias keine Bedrohung für die Beziehung zwischen Thursen und Louisa darstellt.

Überrascht war ich von den letzten Buchseiten trotzdem, da die Geschichte nochmal komplett umgekrempelt wird und das Ende vollkommen offen bleibt. Fakt ist also, es wird definitiv noch ein Band geben – alles andere wäre ziemlich unlogisch.

Fazit:

Im Großen und Ganzen hat mir dieses Buch auch wieder richtig gut gefallen und ich erwarte nun sehnlichst die Fortsetzung dieser spannenden Geschichte! Und spannend wird es mit Sicherheit!

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(250)

482 Bibliotheken, 11 Leser, 13 Gruppen, 136 Rezensionen

liebe, fantasy, werwolf, werwölfe, berlin

Schattenblüte. Die Verborgenen

Nora Melling
Fester Einband: 347 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Polaris Verlag, 15.11.2010
ISBN 9783862520008
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Nach dem Tod ihres kleinen Bruders bricht für Louisa eine Welt zusammen. Nicht nur ihre Eltern ziehen sich deutlich zurück, sondern auch der Umzug nach Berlin macht Louisa sehr zu schaffen. Sie weiß nicht mit ihrer Trauer umzugehen und beschließt deshalb ihrem Leben ein Ende zu setzen.

Kurz bevor Louisa sich von einem Turm stürzen will, hält ein Fremder sie zurück – Thursen. Danach verschwindet er spurlos und lässt die vollkommen verwirrte Louisa zurück. Doch diese kann ihn einfach nicht vergessen und kommt ihm einige Tage später schließlich auf die Spur.

Thursen lebt zusammen mit einigen Wölfen und Jugendlichen mitten im Wald. Er kann Louisa ebenfalls nicht vergessen, zögert allerdings die Wahrheit hinaus. Irgendwann kann er es nicht länger für sich behalten und erzählt ihr von seinem düsteren Geheimnis: Er ist ein Werwolf.

Doch Louisa lässt sich davon nicht abschrecken, ihre Liebe zu Thursen wächst von Tag zu Tag mehr. Und beide sind schließlich bereit für den anderen wirklich alles zu tun und jede Grenze zu überschreiten. Wird Louisa wömöglich auch zum Werwolf, nur damit sie bei Thursen bleiben kann?

Meine Meinung:

Ich bin selbst ganz überrascht, dass ich dieses Buch bis vor einem Monat nicht einmal kannte. Mir war der Titel nicht einmal bekannt, obwohl ich sehr gerne Fantasy-Romane lese. Und die Bewertungen zu diesem Buch sind größtenteils auch sehr positiv. Aber besser spät als nie und so habe ich das Buch nun auch endlich gelesen.

Zwar fand ich es anfangs etwas merkwürdig, dass Louisa und Thursen sich so schnell ineinander verlieben, aber in Büchern ist schließlich alles möglich. Der Verlauf hat mir dafür umso mehr zugesagt und ich war immer mehr fasziniert von dieser romantischen Liebesgeschichte. Nichts kann die Beiden trennen, nicht einmal das schlimmste Geheimnis!

Ich hatte während dem ganzen Lesen das Gefühl, dass ich auch mitten im Wald stehen würde und den beiden zuschauen könnte, denn der Schreibstil ist wirklich toll. Das Ende des Buches hat mich ehrlich gesagt auch ein wenig überrascht. Ich hätte mit dem kompletten Gegenteil gerechnet, bin aber gerade deswegen umso begeisterter.

Fazit:

Sehr romantische Geschichte, die definitiv dazu verleitet auch den Folgeband zu lesen!

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(32)

62 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

kinder, burgruine, ruine, thriller, freunde

Apfeldiebe

Michael Tietz
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 01.11.2011
ISBN 9783937357522
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Der 14-jährige Alex findet per Zufall einen Höhleneingang, als er von seinem täglichen Ritterspiel an der nahe gelegenen Burg nach Hause geht. Erfreut über diesen Fund prahlt er damit vor den Dorfkindern. Schließlich beschließen sie gemeinsam, dass sie alle am nächsten Tag die Höhle erkunden würden und vereinbaren einen Treffpunkt.

Während ihrer Wanderung zur besagten Höhle, werden sie von einem Dorfbewohner beobachtet – dem alten Seiler. Ihm gehören die Apfelplantagen, an denen die Kinder sich schon einige Male unerlaubt bedient haben.

Die Kinder verbringen den gesamten Vormittag in ihrer Höhle, die sich eher als unterirdischer Lagerraum entpuppt. Doch plötzlich stürzt die Decke über ihnen ein und der Ausgang ist versperrt. Ein Überlebenskampf beginnt und die Kinder glauben schon bald nicht mehr an eine Rettung, denn sie haben niemandem erzählt wo sie sich befinden.

Meine Meinung:

Das Thema dieses Buches hat mich von Anfang an gefesselt. Wie kommen Kinder damit klar, wenn sie auf sich alleine gestellt sind? Wenn sie in der Dunkelheit eingeschlossen sind und kaum Hoffnungen auf Hilfe haben? Michael Tietz hat dies wirklich gut umgesetzt und ich persönlich konnte mich gut in die Lage der Jungen versetzen.

Es wird immer wieder zwischen Hoffnungslosigkeit und neuer Motivation gewechselt und gerade das macht dieses Buch so spannend! Auch wird eines dieser Kinder tatsächlich verrückt, was alles noch realistischer macht.

Das Buch enthält außerdem noch einige “Überlebenstipps”, denn ich denke vieles kann man in solch einer Situation tatsächlich anwenden. Apfeldiebe ist demnach nicht nur sehr spannend, sondern zusätzlich informativ.

Einzig hat mich etwas gestört, dass so viel über die Hintergrundgeschichte des alten Seilers geschrieben wurde. Dieser hat seine große Liebe verloren und dies wird auf vielen Seiten detailliert beschrieben. Ich muss zugeben, dass ich zwischendurch einfach diese Passagen überflogen habe, da mich nicht alles davon interessiert hat.

Fazit:

Spannung pur! Man wird von der ersten Sekunde an gefesselt und schlüpft in die Rolle eines der Kinder. Von mir gibt es daher eine absolute Kaufempfehlung und 4 Sterne!

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1.363 Bibliotheken, 20 Leser, 15 Gruppen, 215 Rezensionen

engel, liebe, chimären, fantasy, prag

Zwischen den Welten - Daughter of Smoke and Bone

Laini Taylor , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.02.2012
ISBN 9783841421364
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Karou ist eine 17-jährige Kunststudentin mit außergewöhnlichen blauen Haaren und einem großen Geheimnis. Karou lebt nämlich in zwei verschiedenen Welten – in der Welt der Menschen und der Chimären. Sie wird von einer handvoll Chimären großgezogen, in einem Arbeitszimmer welches sie durch eine magische Tür aus der Menschenwelt betreten kann.

Karou ist jedoch ein Mensch – zumindest hat sie das Erscheinungsbild eines Menschen. Das Einzige was sie anders wirken lässt, sind ihre Tätowierungen auf den Handflächen – zwei Augen. Diese Merkmale besitzt Karou bereits seit ihrer Geburt, weiß jedoch nicht was es damit auf sich hat.

Für die Chimären erledigt sie hin und wieder Aufträge, beschafft Zähne für den Wunschhändler Brimstone. Eines Tages wird sie dabei jedoch von einem Engel angegriffen, einem Seraphim und kurz darauf werde alle Zugänge in die Chimärenwelt verbrannt. Statt jedoch Rache an dem Engel zu üben, verlieben die beiden sich ineinander und eine tragische Geschichte nimmt ihren Lauf.

Meine Meinung:

Mich alleine hat schon das Cover überzeugt dieses Buch zu lesen. Ich habe mir den Klappentext nicht einmal vorher durchgelesen, sondern wollte das Buch nur noch haben! Das Cover ist auch wirklich ziemlich außergewöhnlich und einfach fantastisch! Der silberne Schriftzug “Daughter of Smoke and Bone” ist zusätzlich noch hervorgehoben, so dass man ihn sogar fühlen kann. Und die Augen der Frau glänzen!

Als ich nun anfing das Buch zu lesen, war ich bereits nach wenigen Seiten so in die Geschichte vertieft, dass ich garnicht mehr aufhören konnte. Denn die Geschichte von Karou ist nicht nur faszinierend, sondern auch bewegend, da von ihrer Seite immer wieder die Frage aufkommt: “Wer bin ich überhaupt?” Auch als Leser stellt man sich ständig die Frage, was es mit Karous Vorgeschichte wohl auf sich hat und wird von Seite zu Seite nur neugieriger.

Ich möchte nicht zu viel von der Geschichte verraten, da diese doch einige Überraschungen mit sich trägt. Jedoch ist die Situation zwischen Karou und Akiva, dem Engel, unglaublich traurig und am Ende musste ich mir sogar die Tränen verkneifen. Denn leider endet dieses Buch nicht mit einem erhofften Happy-End.

Ich warte nun sehnsüchtig auf den nachfolgenden Band, der allerdings noch etwas dauern wird. Die englische Ausgabe ist für den 18. September 2012 geplant und bis dieser anschließend übersetzt wurde, wird es wohl noch fast ein Jahr dauern. Schade.

Fazit:

Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, welches mich wirklich komplett so überzeugt hat. Ich kann behaupten, dies ist mein absolutes Lieblingsbuch!

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424 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 71 Rezensionen

liebe, hochzeit, london, flugzeug, flughafen

Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick

Jennifer E. Smith , Ingo Herzke , Jennifer Smith
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.02.2012
ISBN 9783551582737
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Hadley ist 17 Jahre und ein Scheidungskind! Und nun muss sie ausgerechnet auf der Hochzeit ihres Vaters Brautjungfer sein – es gibt wohl schöneres. Als wenn das noch nicht genug wäre, verpasst sie ihr Flugzeug auch noch um ganze 4 Minuten und muss nun auf den nachfolgenden warten.

Doch das alles ist garnicht mehr so schlimm, als sie Oliver trifft! Oliver wartet ebenfalls auf seinen Flug, der zufälligerweise genau der selbe ist. Schnell kommen die beiden ins Gespräch und für Hadley steht sofort fest: Diesen Jungen will sie nicht mehr gehen lassen!

Nach ihrer Ankunft in London und einem Abschiedskuss, trennen sich die Wege der beiden…für immer?

Meine Meinung:

Normalerweise lese ich eher weniger Liebesromane – zumindest nicht solche, die sich ausschließlich mit der Liebe befassen. Der Titel des Buches schreckte mich zusätzlich noch ab und erwartete eigentlich einen richtigen kitschigen Roman. Trotzdem begann ich natürlich zu lesen, man soll schließlich keine voreiligen Schlüsse ziehen.

Und ich bin tatsächlich froh, dass ich dieses Buch bis zum Ende gelesen habe! Ich musste immer mal wieder schmunzeln, denn einige Situationen sind einfach zu “niedlich” – man fühlt beinahe die Schmetterlinge im Bauch, die wohl die Protagonistin haben muss. Ein bisschen Kitsch ist natürlich nicht zu vermeiden, aber es ist wirklich nicht zu übertrieben und meiner Meinung nach noch sehr realistisch.

Ich denke ich kann ruhig schonmal verraten, dass das Ende keine große Überraschung ist, aber als Leser erwartet man bei diesem Buch sowieso ein Happy-End. Alles andere wäre total enttäuschend!

Fazit:

Schöne Liebesgeschichte – keine Schnulze! Für alle Liebes-Liebhaber ein absolutes Muss!

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

Caulfield

Harald Rosenløw Eeg , Christel Hildebrandt
Fester Einband: 221 Seiten
Erschienen bei Gerstenberg Verlag, 23.01.2012
ISBN 9783836954297
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Klaus’ Mutter hat an der Schule einen Job als Sozialpädagogin erhalten und so ziehen die beiden zusammen nach Oslo. Bereits bei der Ankunft hat Klaus ein komisches Gefühl, denn nicht nur das neue Haus wirkt merkwürdig, sondern auch seine neuen Mitschüler.

Als sein einziger “Freund” Sturla auf seltsame Weise stirbt und keiner sich dafür zu interessieren scheint, stellt Klaus selbst Nachforschungen an und gerät immer mehr in ein tiefes und gefährliches Geheimnis hinein. Immer wieder kommt der Name “Caulfield” zur Sprache, doch wer ist dieser Caulfield? Denn der gleichnamige Hund seines Klassenlehrers ist damit wohl nicht gemeint.

Wird Klaus es schaffen, dass Geheimnis zu lüften? Oder wird er gar selbst sein Leben riskieren?

Meine Meinung:

Das Buch hat sehr gut angefangen und ich war wirklich befesselt von der Geschichte. Immer wieder stellt sich die Frage, wer ist Caulfield? Niemand scheint es erzählen zu wollen, denn alle haben Angst. Zwischendurch habe ich selbst Klaus’ Mutter verdächtigt, weil mir niemand mehr einfiel. Es ist wirklich ein großes Ratespiel für den Leser und doch wird man die Lösung niemals erahnen.

Und genau das hat mich an dem Buch leider auch etwas gestört, denn des Rätsels Lösung ist doch etwas verwirrend und mir eindeutig zu komplex. Man erfährt erst in den letzten paar Seiten, worum es eigentlich im kompletten Buch ging und die Erklärung ist nicht sehr einleuchtend.

Man hätte das Buch vielleicht noch ein wenig überarbeiten sollen und gerade die letzten Kapitel etwas ausdehnen können. Dann wäre es wirklich ein super Thriller gewesen, der sich auch lohnen würde zu lesen. Denn die Idee hinter dem Buch ist wirklich gut und der Autor hat sich viele Gedanken gemacht.

Fazit:

Eine sehr gute Geschichte, die man hätte besser umsetzen können.

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119 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

thriller, thanksgiving, krimi, einbruch, kate pepper

Einladung zum Sterben

Kate Pepper , Katharina Naumann , Hauptmann & Kompanie, Werbeagentur
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.01.2012
ISBN 9783499257407
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Stefan und Rudy planen einen Einbruch in das Haus einer älteren Dame – Fionas Haus. Von Stefans Freundin haben sie erfahren, dass die Frau über die Feiertage zu Ihrer Familie fährt und das Haus in der Zeit unbewohnt ist und sich außerdem viel Bargeld dort befindet.

Durch unerwartete Ereignisse findet die Thanksgiving-Feier allerdings bei Fiona statt und so befindet sich fast die gesamte Familie im Haus, als die beiden Einbrecher plötzlich auftauchen. Da Stefan ausversehen Rudys Namen verrät, bleibt den beiden nichts anderes übrig als die Familie als Geiseln zu nehmen, bis sie einen geeigneten Plan haben.

Als der verspätete Vater der Familie eintrifft, sticht Stefan diesen reflexartig nieder und fesselt ihn im Keller. Von Minuten zu Minute keimt immer mehr die Angst auf, dass dieser möglicherweise sterben könnte und Stefan möchte nicht als Mörder ins Gefängnis gehen.

Wie kommen Rudy und Stefan aus dieser Situation wieder heile raus? Sollen sie einfach alle Familienmitglieder umbringen und somit jegliche Zeugen ausschalten? Oder hat die Familie noch eine Chance zu überleben?

Meine Meinung:

Dies ist mein erstes Buch von Kate Pepper und ich habe bisher hauptsächlich Gutes über diese Autorin gelesen. Da “Einladung zum Sterben” allerdings kein sehr langer Thriller ist, habe ich mir auch nicht zu viel versprochen.

Ich habe das Buch in 2 Tagen durchgelesen, allerdings eher weil ich unbedingt das nächste Buch lesen wollte. Die Geschichte liest sich aber ganz gut und vor allem einfach. An manchen Stellen wird es durchaus spannend, aber leider nicht “fesselnd”. Ich denke mit 50 Seiten mehr hätte man das Buch noch besser ausschmücken können.

Die Idee hinter der Geschichte gefällt mir aber ganz gut und ich werde mir demnächst frühere Werke von Kate Pepper besorgen. Schließlich wird diese Autorin nicht umsonst so erfolgreich sein.

+Fazit:*

Als “Kurzzeit-Buch” ist “Einladung zum Sterben” durchaus empfehlenwert, allerdings fehlen ein paar spannungsreiche Ausschmückungen.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

externsteine, tempelritter, mittelalter, gral, reliquie

Der Parzival-Code und die Externsteine

Horst Burger , Achim Koeppen , Horst Burger , Gerhard Kroos
Flexibler Einband
Erschienen bei Burger, Horst, 01.10.2009
ISBN 9783000284755
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt:

Georg Lang hat einen Detektor entwickelt, mit dem sich Hohlräume aufspüren lassen. Diese Erfindung hat ihm schon einigen Ruhm und einen gewissen Bekanntheitsgrad in der Wissenschaft verschafft. Leider erfährt eine geheime und vor allem gefährliche Organisation von diesem Gerät und möchte Georg Lang beauftragen, Messungen in ihrem Namen durchzuführen.

Herr Lang weigert sich jedoch und handelt stattdessen auf eigene Faust. Gemeinsam mit seinem Freund und Kollegen Richard Bauer fährt er zu den Externsteinen und vermisst dort die Höhlen. Dabei stößt er auf eine faszinierende Entdeckung, denn in einem der Steine befindet sich tatsächlich ein bisher unbekannter Hohlraum.

Gemeinsam versuchen die beiden nun herauszufinden, was sich in diesem Hohlraum befinden könnte. Doch dabei stellt sich immer wieder die Geheimorganisation in den Weg und entführt letzten Endes sogar Georg Langs Tochter.

Meine Meinung:

Als geborene Lipperin kenne ich die Externsteine relativ gut, so dass die Umgebung des Buches mir bekannt ist. Dies hat mich ehrlich gesagt auch am meisten an dem Krimi interessiert und so ist mir beim Lesen auch aufgefallen, dass die Autoren tatsächlich auf viele Details geachtet haben, wie z.B. darauf, dass genannte Lokale wirklich in den entsprechenden Straßen existieren.

Zwar ist das Buch für meinen Geschmack etwas zu dünn, aber trotzdem wurden alle wichtigen Informationen untergebracht. Und für zwischendurch ist es auch mal ganz angenehm, etwas “leichtere” Lektüre zu lesen, an der man nicht unbedingt eine Woche zu Lesen hat (sondern 1 – 2 Tage).

Wer allerdings viel Spannung sucht, der ist bei diesem Roman an der falschen Stelle. Zwar werden ein paar interessante Wendepunkte eingebaut, diese führten bei mir allerdings nicht dazu, dass ich von diesem Buch gefesselt wurde.

Trotzdem hat das Buch mir im Ganzen gut gefallen. Wer Verschwörungsgeschichten mag, der sollte dieses Buch auf jedenfall lesen!

Fazit:

Ein interessanter regionaler Roman, bei dem man viele Hintergrundinformationen erhält – jedoch vergeblich auf die Spannung wartet.

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148 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

halloween, grusel, insel, fantasy, bonesdale

Lilith Parker - Insel der Schatten

Janine Wilk , Christopher Gibbs
Fester Einband: 362 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.09.2011
ISBN 9783522501422
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:

Die 12-jährige Lilith Parker soll zu ihrer Tante Mildred nach Bonesdale ziehen, da ihr Vater geschäftlich für einige Zeit ins Ausland möchte und ihre Mutter bei ihrer Geburt gestorben ist. Lilith kennt weder ihre Tante, noch Bonesdale und ist bei ihrer Ankunft mehr als überrascht, als sie lauter gruselige Wesen erblickt. Glücklicherweise klärt sie ihr neuer Freund Matt – den sie auf dem Weg nach Bonesdale kennengelernt hat – schnell darüber auf, dass Bonesdale eine Touristeninsel ist, auf der das ganze Jahr Halloween gefeiert wird.

Lilith Parker fühlt sich allerdings auf Bonesdale nicht sonderlich wohl. Bereits seit ihrer Ankunft verfolgt sie eine mysteriöse Krähe, die sie immer wieder probiert anzugreifen. Außerdem sind die meisten Bewohner sehr abweisend ihr gegenüber. Nur ihre Schulkameradin Emma interessiert sich für sie und zeigt ihr sogar die Stadt. Die beiden freunden sich immer mehr an und so verbringen Lilith, Matt und Emma viel Zeit zu dritt.

Schnell bemerkt Lilith, dass ihre Tante ihr etwas verheimlicht und so beginnt sie mit den Nachforschungen. Doch erst als Emma und sie Opfer eines schrecklichen Ereignisses werden, lüftet sich das Geheimnis und Lilith erfährt mehr über ihre Familiengeschichte und warum ihre Mutter wirklich starb.

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch eher zufällig bei einem Gewinnspiel bekommen. In der Buchhandlung hätte ich es mir wohl nicht gekauft, da es normalerweise ein Kinder- und Jugendbuch ist (ab 10 Jahren). Auch das Cover ist eher für Jugendliche ausgelegt. Es wirkt verspielt, aber trotzdem unheimlich und weckt Neugierde. Mir gefällt das Design sehr gut und es steckt auf jedenfall Mühe darin.

Der Inhalt hat mich bereits nach den ersten Seiten gefesselt und ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Man wird förmlich mitgerissen und möchte gemeinsam mit Lilith das große Geheimnis über Bonesdale aufdecken.
Ich habe oft mit Lilith gelitten, als diese sich einsam und als Außenseiterin gefühlt hat. Genauso habe ich jeden neuen Hinweis in mich aufgesogen und bin selbst zum Detektiv geworden.

Das Buch bleibt durchgehend spannend und mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet, bin aber positiv überrascht worden. Allerdings bleiben einige Fragen noch offen, so dass man auf Band 2 warten muss, welcher im September 2012 erscheinen soll.

Fazit:

Lilith Parker ist nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene ein großes Lesevergnügen! Dieses Buch ist voller Spannung und Geheimnissen, die es zu lüften gilt. Äußerst empfehlenswert!

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226 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

venedig, fluch, fantasy, schatten, träume

Die Schattenträumerin

Janine Wilk , Christopher Gibbs
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Planet Girl, 26.01.2012
ISBN 9783522502702
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Francesca soll die Weihnachtsferien bei ihrer Familie in Venedig verbringen, statt wie sonst mit ihrer Mutter gemeinsam in Deutschland zu sein. Bisher war Francesca nur im Sommer dort und ist ganz überrascht, wie verändert dieser Stadt zu dieser Jahreszeit wirkt.

Bereits seit längerem wird Francesca jede Nacht von einem Alptraum heimgesucht: ‘Sie versucht in der Dunkelheit einer Gestalt zu entkommen und irrt dabei durch die Gassen Venedigs.’ Dieser Alptraum verstärkt sich jedesmal, sobald sie diese Stadt betritt.

Was Francesca nicht ahnt ist, dass ihr jetziger Besuch anders als alle bisherigen sein wird. Diesmal wird ihr Alptraum zur Realität und sie erfährt von ihrer Großmutter ein lang gehütetes Familiengeheimnis, von dem sie sich noch wünschen wird, es niemals gewusst zu haben.

Eine Jagd durch Venedig beginnt, bei der es nicht nur für sie um Leben oder Tod geht. Ganz Venedig steht auf dem Spiel!

Meine Meinung:

Da ich bereits das erste Buch von Janine Wilk gelesen habe, habe ich mir von “Die Schattenträumerin” sehr viel versprochen und ich wurde glücklicherweise absolut nicht enttäuscht! Mir gefällt einfach der Schreibstil und ich hatte keinerlei Mühe mich in die Hauptfigur hineinzuversetzen.

Die Geschichte von Francesca ist wirklich spannend und an vielen Stellen absolut nicht vorherzusehen. Dieser Aspekt gefällt mir ganz besonders, da ich als Leser gerne überrascht werde und nicht alles im voraus wissen möchte.

Was noch erwähnt werden sollte ist das wunderschöne Buchcover! Die Farben sehen in Wirklichkeit sehr intensiv aus und das Buch ist ein einziger Blickfang. In einer Buchhandlung wäre es mir sofort aufgefallen. Einfach ein Muss für mein Bücherregal!

Ich fiebere schon dem nächsten Buch dieser tollen Autorin entgegen!

Fazit:

Janine Wilk ist nun definitiv einer meiner Lieblingsautoren und “Die Schattenträumerin” gehört in jedes Bücherregal!

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thriller, lobotomie, smoky barrett, entführung, fbi

Ausgelöscht

Cody McFadyen , Angela Koonen , Dietmar Schmidt
Fester Einband: 459 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.03.2010
ISBN 9783785723906
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Ein Serientäter entführt seit Jahren Frauen, hält sie in der Dunkelheit gefangen und lässt sie nach 7 Jahren wieder frei. Allerdings sorgt er vorher dafür, dass die Frauen ihn nicht identifizieren können, indem er einen Teil ihres Gehirns zerstört. Die Frauen leben ab dann in einer Art Wachkoma, gefesselt an ein Bett.

Bei seinem letzten Entführungsopfer verfährt er jedoch anders. Diesmal lässt er sie nach 7 Jahren frei und wirft sie direkt vor den Augen einiger FBI-Agenten aus dem Auto. Allerdings ist auch diese Frau keine große Hilfe, da sie weder den Täter identifizieren kann, noch den Aufenthaltort der Entführung kennt.

Stück für Stück arbeiten sich Smoky Barrett und ihr Team durch die winzigsten Hinweise, um dem Täter am Ende auf die Schliche zu kommen.

Meine Meinung:

Bevor ich dieses Buch las, kannte ich die Smoky Barrett Buchreihe nicht. Das heißt auch, dass ich allgemein noch kein Buch von Cody McFadyen gelesen hatte. Der Autor war mir allerdings nicht unbekannt und ich habe im Vorfeld schon einiges positives über ihn gehört. Umso neugieriger war ich natürlich, ob er auch mich überzeugen könnte.

Ich muss gestehen, dass die erste Hälfte von “Ausgelöscht” mir nicht sonderlich gefallen hat. Mag sein, weil ich lange gebraucht habe, um diese zu lesen. Mag aber auch sein, dass mir die Spannung etwas zu niedrig war.
Ab der zweiten Hälfte wurde das Buch dafür umso interessanter und ich habe den Rest nun an einem Tag fertig gelesen! Ich wollte unbedingt wissen, wer der Täter ist und ob er tatsächlich gefasst wird (wobei dies in fast jedem Buch vorauszusehen ist).

Das Ende hat mich ein wenig überrascht, aber äußerst positiv! Als ich dachte, dass Buch wäre zuende, hat Cody McFadyen noch einen drauf gesetzt! Zwar sind die Handlungen nicht immer ganz realistisch, denn Smoky übersteht komischerweise alles psychisch ziemlich unbeschadet. Aber das macht meiner Meinung nach auch ein Buch aus, dass es dort nicht immer wie im wahren Leben zugeht und Hauptfiguren stärker sind als in Wirklichkeit.

Was mir allerdings aufgefallen ist, dass der Klappentext nicht ganz der Wahrheit entspricht. Dort heißt es, dass an der gefundenen Frau eine Lobotomie durchgeführt wurde. Jedoch ist genau diese Frau diejenige, die als Einzige davon verschont geblieben ist. Falls irgendwann eine Neuauflage gedruckt wird, sollte man dies vielleicht berücksichtigen und ausbessern.

Ich bin auf jedenfall daran interessiert auch die anderen Bücher dieser Reihe zu lesen!

Fazit:

Man braucht zwar erst ein bisschen Anlaufzeit, wird dann allerdings positiv überrascht! Cody McFadyen weiß, wie man gute Geschichten schreibt!

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