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229 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

thriller, entführung, familie, spannung, amy gentry

Good as Gone

Amy Gentry , Astrid Arz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.02.2017
ISBN 9783570103234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Fall Natascha Kamputsch ist sicherlich vielen von euch bekannt. Good as gone scheint genau von diesem Fall inspiriert zu sein. Ein junges Mädchen, dass vor Jahren auf merkwürdige Weise verschwindet, kehrt nach Jahren zurück. Nun sie ist zurück, aber sie ist nicht das Kind, dass verschwunden ist.
Die Hauptidee des Buches finde ich, so brutalisch es klingen sollen mag, sehr interessant und spannend. Man kann viel daraus machen, leider war das nicht der Fall von Good as Gone.
Ich habe mich richtig auf das Buch gefreut und als es bei mir angekommen ist, musste es nicht lange darauf warten gelesen zu werden.
Ich kam ziemlich gut rein, aber ich konnte mich nicht in der Geschichte wirklich wiederfinden. Beim Lesen schien mir alles so kalt und distanziert. Bis zu den ersten 50 Seiten war das Buch noch klar und einigermaßen nachvollziehbar, doch dann kam ein Perspektivenwechseln, der bis Ende des Buches nie aufhörte. Einerseits spannend aber anderseits unglaublich verwirrend, irritierte mich der Perspektiven wechsel so, dass ich stark am Buch zweifelte. Ich kämpfte mich durch die Seiten auf das Ende hin, leider ohne den Erfolg aus den Buch schlauer zu werden. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich teilweise gar nicht verstanden habe worum es gerade im Buch ging, weil alles so verwirrend war. Vor allem frage ich mich was die Autorin mit diesem Buch bezwecken wollte. Amy Gentry schreibt völlig emotionslos und vor allem bringt sie kaum etwas Aussagekräftiges zum Papier. Die Zusammenhänge der Geschichte die dazu dienen sollten die Geschichte vertrauenswürdig und nachvollziehbar zu gestallte, fehlen hier komplett. Jede Seite die gelesen wird verwirrt einer nur noch mehr, so dass man am Ende nichts mehr aus der Geschichte anordnen kann und völlig konfus zurückbleibt.

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(408)

716 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 217 Rezensionen

erotik, lauren rowe, liebe, sex, the club

The Club – Flirt

Lauren Rowe , Lene Kubis
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.04.2016
ISBN 9783492060417
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Ich würde gern damit anfangen, euch auf das wunderschöne Cover aufmerksam zu machen. Je länger man es betrachtet, desto mehr versteckte Details entdeckt man. Nicht nur das Cover ist so gut gebaut, sondern auch die Geschichte. Ich war schon von den ersten Seiten an von diesem Buch gefesselt.
Die Hauptidee der Geschichte biete nichts Neues, reicher Buisnessmann lernt mittellose Studentin kennen, beide schleppen jede Menge Ballast aus der Vergangenheit mit sich herum und dennoch verlieben sie sich Hals über Kopf ineinander. Allerdings wie Lauren Rowe uns die Geschichte serviert ist anders. Die Autorin stellt uns zwei strake Charaktere vor, die beide sehr stur und dickköpfig sind. Jonas ist am Anfang sehr überheblich was mir besonders gut gefallen hat. Mit zunehmender Seitenzahl verflüchtigt sich dies jedoch und der wahre Jonas kommt immer mehr zum Vorschein: sympathisch, charismatisch und humorvoll.
Das Wechsel der Perspektive mit jedem Kapitel, bietet die Möglichkeiten beide Charaktere tiefgründig kennen zu lernen und somit sie schnell ins Herz zu schließen. Auch die zahlreichen Erwähnungen der Philosophie und philosophischen Personen und Zitate, machen dieses Buch zu etwas besonderem.
Der lockere und vor allem flüssige Schreibstil der Autorin, führt zu einem schnellen Leseerlebnis. Auch die Emotionen und Erlebnisse werden detailliert und greifbar geschildert. Mit The Club - Flirt hat Lauren Rowe einen der stärksten und besten Romane des Erotik Genre geschaffen. 

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(11)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

gefühle, buch, spanien, grausamkeit

Das Lied der Freiheit

Ildefonso Falcones , Stefanie Karg
Flexibler Einband: 752 Seiten
Erschienen bei Penguin, 09.01.2017
ISBN 9783328100201
Genre: Historische Romane

Rezension:

Das Lied der Freiheit war mein erster Roman von Ildefonso Falcones, obwohl ich schon zahlreichen Male von seinem hochgelobten Buch Die Kathedral des Meeres gehört habe. Wie gewöhnlich, bei einem so gelobten Autor, ging ich mit hohen und gespannten Erwartungen an die Geschichte ran.
Ich bin unglaublich schnell in die Geschichte reingekommen und der Anfang hat mich auch sehr gefesselt. Caridads Ankunft in Spanien, ihr holpriger Weg in die Zigeunersiedlung und die Entwicklung der Freundschaft zwischen ihr und der jungen Zigeunerin Milagros, hat mir sehr gut gefallen und mich neugierig auf mehr gemacht. Allerdings, schon die nächsten Seiten des Buches stellten sich als Hindernis für mich heraus. Ich konnte nur noch schwer der Geschichte folgen und konnte dadurch nicht darin eintauchen. Das lag an dem komplizierten und schweren Schreibstil von Ildenfonso Facones, der eine Liebe zu verschachtelten Sätze und viel zu detailgetreuen Beschreibungen aufweist.
Das hier in Vordergrund stehende Thema „Tabak“ und dessen Nutzung, egal ob es als Zigarren oder Kautabak, ob Mann oder Frau, ob Alt oder Jung, war mir persönlich zu aufdringlich.
Sehr gut gefallen hat mir die starke Bindung zwischen Milagros, die junge Zigeunerin, und Caridad. Ich glaube, dass war das einzige für mich nachvollziehbare und spannende in diesem Buch, das mir Freude am Lesen bereitet hat. Obwohl auch dieser Teil des Buches schnell nachgelassen hat.
Auch sehr gut gefallen, hat mir die Beschreibung Falcones von den Zigeunern und deren bunten, lautem, fröhlichem Leben, das von Stolz, Arroganz, Sturheit und Sinnlichkeit bestimmt ist.
Alles in allem, konnte mich der Roman Ildefonso Falcones nicht so überzeugen wie ich erwartet hatte. Der schwere Schreibstil und die sehr langatmige Geschichte bereiteten mir viele Schwierigkeiten beim Lesen, so dass ich mich durch die Seiten nur noch kämpfen und teilweise mich sogar zum Lesen zwingen musste.

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(59)

104 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

kurzgeschichte, gillian flynn, spannung, grusel, thriller

Broken House - Düstere Ahnung

Gillian Flynn , Christine Strüh
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 03.11.2015
ISBN 9783596036837
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Broken House ist mein erstes Buch der Autorin Gillian Flynn. Ich entschied mich diese Kurzgeschichte der Autorin als eine Probe zu lesen, um mich letztendlich entscheiden zu können ob ich auch die anderen ihrer Bücher lesen möchte.
Zu Beginn des Buches wird unsere Protagonistin Nerdy, dessen wirklicher Name nie enthüllt wird, sehr ausführlich ausgeführt. Was auf einen ersten Blick als sehr unwichtig und langweilig scheint, entpuppt sich im Verlauf der Geschichte als sehr wichtig. Denn letztendlich ist die im Buch erzählte Lebensgeschichte von Nerdy die Vorlage der ganzen Geschichte, die Basis, ohne die das Buch wahrscheinlich gar nicht existiert hätte. So bekommen wir die benötigten Hintergrundinformationen, in einem ziemlich genau passendem Maße auf einem silbernen Tablet von der Autorin serviert.
Die am Anfang noch recht normale bis fast langweilige Geschichte, entwickelt sich recht schnell zu einer sehr spannenden und gruseligen. Gillian Flynn weiß, wie sie den Leser verwirren soll und an der Nase herumführen soll. Trotz der Dünne des Buches findet man einige Überraschungen wieder. Wenn man glaubt, dass etwas endlich aufgeklärt und logisch dargelegt wird, entdeckt man, dass eigentlich alles nur ein Ablenkungsmanöver der Autorin war und man eigentlich gar nichts hat. So wird der ursprüngliche Gedanke durch eine neue Version ersetzt und das Spiel fängt von vorne an.
Das sehr überraschende und offene Ende, konnte mich leider nicht so überzeugen und kam mir ziemlich unlogisch vor. Vor allem das offene Ende lässt mich ziemlich unbefriedigt zurück.
Meiner Meinung nach hatte die Geschichte eher das Potenzial eines Buches mit mehreren hundert Seiten als das einer Kurzgeschichte.

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(35)

51 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

berlin, terror, spezialeinheit, verraten, thriller

Verraten

Florian Schwiecker
Geheftet: 312 Seiten
Erschienen bei Edel Germany, 02.02.2017
ISBN 9783841905055
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dem Autor Florian Schwiecker ist es ein fantastischer Debütroman gelungen. Der Einstieg in das Buch ist rasant, aber nichtsdestotrotz war ich von den ersten Seiten an in der Geschichte drin. Das hochaktuelle Thema, das durchgehende spannende Handlung und die tolle Schreibweise von Florian Schwiecker machen das Buch zu einem tollen Leseerlebnis. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und so kam es dazu das ich es in nur eine Nacht durchgelesen habe.
Die brisante Thematik, Terror, das hier in Mittelpunkt steht, ist hoch interessant. Vor allem, dass in diesem Buch der Schwerpunkt auf die unterschiedlichen Auslöser gelegt wird. Zusammen mit den anderen behandelten Themen, Korruption und Machtmissbrauch, ergibt sich einen sehr gelungenen Handlungsrahmen. Florian Schwiecker spielt mit der Angst der Leser, die Angst vor einen Terroranschlag und den Verlust einen geliebten Menschen in ein solches Ereignis. Er hält uns vor die Augen in welcher komplizierten und vor allem gefährlichen Welt wir leben. Obwohl alles fiktiv war, lässt mich das Buch etwas nachdenklich zurück.
Das Perspektivenwechseln fügte das Buch noch mehr Spannung. Dass der Leser die Gedanken und Vorgehensweise des Täters verfolgen kann, macht das ganze noch interessanter. Ich persönlich bin einen großen Fan von Thrillers die der Sicht des Täters beinhalten und Veratten hat mich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht.
Die Protagonisten wie auch die Handlungsorte sind sehr bildhaft beschrieben, so dass der Leser völlig in das Buch eintauchen kann und alles hautnah miterleben darf. Florian Schwiecker hat einen sehr einfachen und angenehmen Schreibstil, dass sich flüssig und schnell lesen lässt. Trotz der ausführlichen Beschreibungen, wird die Handlung vorangetrieben. Die kurzen Kapiteln, das hervorragend zu den Orts- und Perspektivenwechseln passen, führen dazu das der Leser schnell durch die Seiten kommt.
Die tolle und authentische Charaktere, Luk und Anna, gaben ein sehr sympathisches Ermittlerteam ab, das ich schnell ins Herz geschlossen und mit dem ich die ganze Nacht durch mitgefiebert habe.

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(39)

73 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

roman, anne tyler, heirat, knaus verlag, familie

Die störrische Braut

Anne Tyler , Sabine Schwenk
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Knaus, 11.10.2016
ISBN 9783813506556
Genre: Romane

Rezension:

Die Idee der Shakespeare Serie im Kanus Verlag kannte ich nicht und bis zu diesem Buch Anne Tyler habe ich auch gar kein anderes Buch aus der Serie gelesen. Zeitgenössische Autoren und Autorinnen erzählen in Romanform Shakespeare Stück neu, eine Idee die mich sehr begeistert und mich für sich gewinnen konnte. Die störrische Braut ist die Adaption des Stückes Die widerspenstigen Zähmung.
Ich ging mit sehr großen Erwartungen an dieses Buch ran und ich wurde überhaupt nicht enttäuscht. Ich habe genau, dass was ich erwartet habe, Humor, Liebe, skurrile Charaktere und eine fantastische Geschichte. Die Chaotische Geschichte voller menschliche Fehlern, Familienprobleme und Missverständnisse, konnte mich schon den ersten Seiten für sich gewinnen. Sehr spannend fand ich wie die widerspenstige, aufgeklärte und vor allem bodenständige Kate ihr Sicht auf Männer im Laufe des Buches verändert hat.
Annes Tyler Direktheit und ihr flüssigen und unterhaltsamen Schreibstil bringt jeder Leser dazu gefallen an dieses Buch zu finden. Trotz der wenigen Seiten konnte ich mich in unsere Protagonistin, Kate hineinversetzen und mit ihr zusammen die Geschichte zu erleben.
Besonders beeindruckend fand ich, die lustige Zusammenstellung der Charaktere, dass letztendlich viel zu humorvollen Hauch der Geschichte zugetragen hat. Ich glaube, ohne einer dieser Charaktere wäre die Geschichte in eine völlig andere Richtung geraten, das nicht unbedingt positiv gewesen wäre.
Trotz der verschiedenen Ereignisse die im Laufe des Buches stattfinden, man hat am Ende das Gefühl einen abgerundeten Rahmenbild und der Leser kann mit eine tiefe Befriedigung und auch eine bestimmte Wehmut das Buch wieder im Regal stellen.
Anne Tyler weißt wie das Alltägliche und banale Leben einer Familie zu etwas Einzigartiges zu zaubern.
Ich bin total begeistert von der ganzen Geschichte und freue mich auch weitere Anne Tyler Bücher und vor allem freue mich auf weitere Bücher aus der Shakespeare Serie aus den Knaus Verlag.

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(27)

67 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

heilerin, teufel, hexe, mittelalter, könig

Die Schattenschrift

Dana Carpenter , Beate Brammertz
Flexibler Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.08.2016
ISBN 9783453317277
Genre: Fantasy

Rezension:

Zu dem Debütroman der Autorin Dana Carpenter kommt mir nur Gutes in den Sinn. Ein Buch, das mich auf eine sehr positive Weise überrascht hat und schnell zu dem Titel das beste Buch, dass ich in den letzten Jahre gelesen habe gestiegen ist. Angefangen mit dem Schreibstil bis hin zu der Geschichte und den Charakteren konnte mich dieses Buch für sich gewinnen und sich in mein Herz festankern.
Die sehr gut ausgearbeitete Geschichte und die tollen Figuren, die die Autorin gekonnt in die Geschehnisse einfügt und lebendig werden lässt, ist einfach mitreißend und dem Leser fällt es schwer eine Lesepause einzulegen. Dana Carpenter hat mit dem Buch einen sehr lesenswerten Roman geschrieben, welcher neben vielen wahren Fakten und historischen Begebenheiten, geschickt und erfolgreich Elemente der Genre Fantasy und Mistery mit ein fließen lässt. Die historischen Elemente sind hier sehr elegant und geschickt eingeflochten und bilden einen fantastischen Handlungsrahmen.
Die Schattenschrift bietet aber keine Geschichte wie man möglicherweise von einem historischen Roman erwartet, genau im Gegenteil der Leser findet ein Auf und Ab an Gefühlen wieder und eine nicht zu überbietende Spannung. Die Autorin stürzt den Leser von einem Ereignis in das Nächste. Der Roman nimmt sehr rasant Fahrt auf und man kann sich seinem fesselnden Bann nur sehr schwer entziehen. Besonders die außergewöhnlichen Gaben unserer Protagonistin steigern die Spannung ungemein.
Auch der historische Schreibstil ist der Autorin absolut gelungen. Bildhaft, eingängig, flüssig, ohne in irgendeiner Form aufgesetzt oder gestellt zu wirken. Auch die Geschenisse und allgemein das Setting an sich ist perfekt beschrieben, durch feine und geschickt eingesetzte Details, ohne auf irgendeine Art und Weise langweilig zu wirken. Dana Carpenter weißt wie sie Gefühle und Atmosphären dem Leser übermitteln sollte. So wie dieser Debütroman beweist. Die von Grund her sehr düstere Atmosphäre verdichtete die Autorin bis ins Beklemmende hin.
Eine sehr sympathische Protagonistin und glaubwürdige Nebencharaktere sorgen dafür, dass der Leser sich nur schwer von dem Buch entreißen kann. Intrigen, Glaube, ein bischen Liebe und beängstigende Gestalten sorgen für eine Abwechslung die wir so kaum in einem Buch wiederfinden.

Ein Pageturner und das auch noch im Debütroman! Ich würde es herzliche begrüßen, noch viele weitere Titeln der Autorin lesen zu dürfen. Von mir eine glasklare Leseempfehlug und ein Muss für jeden Literaturliebhaber, Fantasy-, Mistery- oder Historischen Lesefan.

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(72)

143 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

thriller, horror, spiel, jeff menapace, spannung

Das Spiel - Opfer

Jeff Menapace , Sven-Eric Wehmeyer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.07.2016
ISBN 9783453677074
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als ich den Klappentext gelesen habe, hat mich das Buch gleich sehr angesprochen. Ich ging mit sehr großen Erwartungen an dieses Buch ran und ich glaube das war mein Fehler.
Schon von den ersten Seiten an werden wir in das Leben der Familie Lambert eingeführt, Amy, Patrick und deren zwei Kinder, Carrie und Caleb. Die Eltern sind seit Ewigkeiten Zusammen aber trotz allem immer noch total heiß aufeinander. In den ersten 200 Seiten hatte ich das Gefühl, dass ich einen Liebesroman lese mit einigen mysteriösen Vorkommnissen. Der Autor schrieb nur über das Leben dieser Familie und zu viel über das Sexleben von Amy und Patrick. Und die niveaulosen Witze Patricks waren ziemlich nervig, besonders dass sie immer wieder vorkamen und einem einfach ziemlich den Spaß am Lesen verdorben haben.
Außerdem, auch nach diesen ersten 200 Seiten Honig und Liebe, konnte mich das Buch nicht fesseln. Ich erhoffte mir, dass das Buch einiges an Fahrt und Spannung aufnehmen würde, aber leider konnte es außer einigen Momenten des Ekels nichts in mir hervorrufen. Ich las mich durch die Seiten, in der Hoffnung, dass es auf der nächsten Seite spannender wird, aber leider konnte mich das Buch bis zum Schluss nicht fesseln und die letzten Seiten habe ich nur noch überflogen. Ich konnte die im Buch beschriebenen Gefühle und auch Geschehnisse nicht wirklich übernehmen. Und vor allem die Tochter, Carrie, schien mir viel zu Intelligent für ihre Alter.
Auch der Schreibstill konnte mich nicht wirklich überzeugen, sondern mehr verwirren.
Entweder liegt es an der Übersetzung oder einfach an dem Schreibstill von Jeff Menapace. Besonders gestört haben mich diese Sprünge zwischen Charakteren und Geschehnissen, die ich am Anfang gar nicht nachvollziehen konnte und nicht wusste was genau jetzt passiert. Außerdem der Satzbau hat mich oft gestört denn vieles klang sehr seltsam.
Meine Hoffnung lag letztendlich auf den bösen Jungs, die als brutale Psychopaten dargestellt wurden, aber grundsätzlich sich nicht wirklich von einen klischeehaften Killer unterscheiden.
Auch das viel versprechenden "Spiel" zog sich so ewig hin. Ich las und las und hatte letztendlich das Gefühl, dass ich überhaupt nicht weiter komme.
Von meinem ersten Heyne Hardcore Buch habe ich mich leider viel viel mehr versprochen, vielleicht war genau das mein Fehler. Das ich mit so großen Erwartungen rangegangen bin. Aber was man mit dem Buch bekommt ist nichts anderes als eine langweilige, klischeehafte und vor allem unrealistische Geschichte, die überhaupt keinen Grusel- oder Horrorfaktor aufweist. Obwohl die Grundidee viel Potenzial aufweist, rutscht dieses Buch in eine sehr trashige Richtung.  

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(139)

190 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

klonen, klavier, klon, wissenschaft, hamburg

Blueprint Blaupause

Charlotte Kerner , Charlotte Kerner , Cornelia Niere
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 10.04.2017
ISBN 9783407741028
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Blueprint ist alles andere als gewöhnlich. Die Geschichte, welche aus der Sicht von Siri geschildert wird, beschränkt sich nicht nur auf das Thema Klonen und dessen ethische Aspekte, sondern schneidet auch die der MS an. An sich ist das Buch sehr tiefgreifend, berührend, anregend und vor allem modern. Man taucht sehr schnell in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin ein und wird dadurch sehr schnell mitgerissen.

Anderseits, hatte ich das Gefühl, dass die Autorin die Tiefgründigkeit der Leser erzwingen will. Siri ist keinen gewöhnlichen Mädchen, sie ist eine regelrechte Kopie ihre Mutter und dass lässt Charlotte Kerner den Leser auf jeder Seite fühlen. Erst ab hälfte des Buches hat sich alles ein bisschen gelockert.

Und somit, ist Blueprint nichts für jeden Leser, der auf der Suche nach einer leichten Lektüre ist. Durch die im Buch behandelten Themen kann es dazu kommen, dass bestimmte innerliche Grenzen schnell überschritten werden.

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(16)

25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

sehr mitreisend, spannend

Mädchendurst

Timo Leibig
Flexibler Einband: 253 Seiten
Erschienen bei Leibig - Verlag und Werbung, 01.06.2015
ISBN 9783981707625
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mädchendurst ist der zweite Thriller den ich je gelesen habe und ich bin sehr froh darüber. Ich hatte immer wieder Angst mich an Bücher dieses Genres zu trauen, ich weiss selber nich genau wieso. Vielleicht weil ich die Befürchtung hatte dass ich Bücher erwische die sich als Flops entpuppen. Mädchendurst von Timo Leidig allerdings hat mir dieses Genre für immer und ewig Schmackhaft gemacht.

Es war ein Buch mit einer sehr spannenden Geschichte, die sich mit Hilfe der kurzen Kapiteln sehr schnell durchlesen lies. Eine Buch dass den Leser in seinen Bann zieht und ihn nie wieder los lässt. Ich weiss ehrlich gesagt nicht wann ich zu den letzten Seiten angelangt bin, denn ich war so von den Geschehnissen gefesselt das ich nichts mehr in meiner Umgebung wahr genommen habe. Ich war da, ich war der Täter und ich war - abwechselnd - die Kommissare.

Der Schreibstil von Timo Liebig stellte sich als sehr Lebendig und Flüssig heraus und vor allem zieht einen sehr schnell in seinen Bann ohne einen je wieder frei zu lassen. Auf der eine Seite konnte ich es kaum erwarten dass ich von der süßen Qual die Timo Liebig seinen Lesern bereitet erlöst werde, auf der anderen Seite allerdings wurde ich immer trauriger mit jeder Seite die ich mich dem Ende genähert habe.

Die Geschichte wird aus der Perspektive des Ermittlerduo Leonore Goldmann und Walter Brandner sowie auch aus der Perspektive des Täter dargestellt. Was ich besonders und sehr spannend fand war , dass Timo Liebig dem Leser einen Einblick in den Kopf des Täters gewährte. Er zeigt was ihm zu einen Monster gemacht hat und auch seinen innere Kampf gegen seinen bösen Teil. Das hat meiner Meinung dazu geführt dass die Hauptgeschichte in den Hintergrund gerutscht ist. Allerdings muss das nicht gleich als ein Schwachpunkt des Buches gelten.

Das Buch von Timo Leibig und die Geschichte die er in einer sehr atemberaubenden und packenden Art und Weise erzählt hat ruht auch heute noch in meinen Gedanken. Es regt den Leser zum Nachdenken an, auch lange Zeit nach dem das Buch wieder im Regal seine Ruhe gefunden hat. Mädchendurst ist das Buch das mich in eine völlig neue und angsteinflößende Welt eingeführte die mich süchtig gemacht hat.

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(128)

238 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

liebe, taking chances, molly mcadams, drama, verlust

Taking Chances - Im Herzen bei dir

Molly McAdams , Justine Kappeller
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 11.01.2016
ISBN 9783956492686
Genre: Liebesromane

Rezension:

Als ich mich in das Buch gestürzt habe, wusste ich schon das mich eine Dreiecks Beziehung erwartet, worüber ich mich - klingt dämlich, aber - gefreut habe. Allerdings wusste ich nicht mal annähernd, was mich erwartet.
Ich glaube nicht, dass ich je so lange gebraucht habe, ein Buch zu lesen, wie in diesen Fall. Teilweise lag es an der Geschichte aber auch mal an meiner Stimmung. Allerdings, hatte ich mir fest vorgenommen, das Buch nicht abzubrechen und es zu Ende zu lesen. Je stärker mein Wille das Buch fertig zu lesen, desto größer die Zeitabstände zwischen den Lesezeiten.
Irgendwie hat mich das Buch geholfen aus einer Leseflaute rauszukommen, um mich in eine andere zu stützen.
Nach den ersten paar Kapitel, war auch mit den „ Ich kann das Buch kaum aus der Hand lassen“- Stimmung vorbei. Wenn ich am Anfang die Naivität der Protagonisten total reizend fand und niedlich, fand ich es ab einen bestimmten Kapitel einfach nur dumm und nervig.
Der Anfang des Buches, war völlig ok und sogar spannend und ich bin schnell in die Geschichte reingekommen. Die naive Mädchen, die streng aufgezogen ist, kommt zwischen den Leuten und lernt das wahre Leben und wilde Leben der Studenten kennen. Die Ereignisse tendierten nicht zu kitschig oder klischeehaft zu sein, aber trotzt allem noch an die untere Grenze der Realismus. Und dann kippt die ganze Stimmung um. Das Buch geht nur noch von kitschig zu noch kitschiger, von klischeehafter zu noch klischeehafter und wir dürfen den Drama nicht vergessen die ungefähr den letzten drei viertel dieses Buches ausmacht. Die Autorin gibt der Leser kein Verschnaufpause von Drama, sonder stürzt sich von einen dramatischen Ereignis in den nächsten. Letztendlich erwies sich das Buch, nach den tollen ersten Kapiteln, einfach nur noch zu dramatisch und trocken.
Den tollen Schreibstill der Autorin konnte leider auch nichts an der trockenen Stimmung ändern. Auch wenn Molly McAdams einen sehr tollen, jugendhaftes, leichtes und lustigen Schreibstil beweist, ist ihre Tendenz zur dramatischen Stellen, besonders in diesen Buch, viel zu viel. Außerdem fand ich den Wechsel zwischen den guten und schlechten Ereignisse viel zu abgehackt, was auch noch zu den trockenen und auch angespannte Stimmung beim Lesen zugetragen hat.
Nichtsdestotrotz, die Geschichte wies ein großen Potential die hier durch den übertrieben vieles Drama zur Nichte gemacht wurde. Ich fand die Hauptidee reizend und mich hätten die einige Klischeen nicht gestört wenn die nicht so gehäuft und mit Drama gemischt gewesen wären.

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(72)

171 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

engel, marked, dämonen, liebe, sue tingey

Marked - Eine teuflische Liebe

Sue Tingey ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.10.2015
ISBN 9783453316942
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Buch von Sue Tingey ist genau das was ich seit Jahren gesucht habe. Nich nur die Geschichte ist fantastisch, sondern auch die Protagonisten und auch die anderen Charaktere sind unglaublich toll.
Mann kann kaum das Buch aus der Hand legen, denn es zieht einen sehr schnell in seinen Bann.
Marked: Eine Teuflische Liebe ist eine tolle Geschichte über Freundschaft, Geheimnisse und was es bedeutet in unsere Gesellschaft anders zu sein. Sehr gut gefallen hat mir der gelegentliche kritische Blick auf die Weltgeschichte, unserer Gesellschaft, die Weltpolitik und das was hinter den Kulissen passiert.
Es hat mir unglaublichen Spaß gemacht, die Geschichte von Lucky de Sale mitzuverfolgen, denn Sie ist genau die Art von Frau die ich bewundere. Selbstbewusst, selbstsicher, unabhängig, mutig, und das alles obwohl sie ihr ganzes Leben eine Einzelgängerin war.
Die anderen Charaktere, passen nur zu gut mit in die Geschichte. Es gibt die Guten, die ich sehr schnell in meine Herz geschlossen habe und mit denen ich über das ganze Buch hinweg mitgefiebert habe, und es gibt die Bösen, die ich verachtete habe. Es gibt eine sehr gute Trennung zwischen Gut und Böse die brilliant fand.
Die Liebesgeschichte, die in keinem guten Buch fehlen darf,spielte auch hier eine Rolle. Allerdings, im Fall dieses Buches stand die Liebesgeschichte nicht unbedingt im Vordergrund. Die Autorin hat dafür gesorgt dass die Liebesgeschichte den Leser über den ganzes Buch mitverfolgt, aber die Konzentration lag nicht darauf.
Das Buch von Sue Tingey, hat mir spaß auf mehr gemacht und mich aus einer sehr tiefen Leseflaute rausgeholt. Seit Jahren suchte ich ein Buch das mir meine Lust auf Fantasy wieder erweckt und Marked: Eine teuflische Liebe hat es auch geschafft. Ich liebe es, die Charaktere und die Welt die darin vorgestellt ist. Es ist klar dass es zwischen meine Favoriten geschafft hat. Besonders gut gefallen hat mir der Bezüge zur Geschichte und Politik die im Buch zu finden sind. Ich kann es kaum erwarten dass der zweite Band veröffentlicht wird.

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(472)

874 Bibliotheken, 24 Leser, 1 Gruppe, 98 Rezensionen

geneva lee, liebe, royal desire, erotik, royal

Royal Desire

Geneva Lee , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.03.2016
ISBN 9783734102844
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Clara hat ihre Beziehung zu Prinz Alexander beendet. Doch dieser Mann ist kein Mann, der sich so einfach aus seinem Leben entfernen lässt. Er ist überall präsent. Um ihm schneller zu vergessen, stützt sich Clara im Arbeit und vergisst sich selbst, Freunde und Familie.

Das letzte Royal Buch endete mit den Trennungen Clara und Alexander, die gleich in der erste Seite von den Royal Desire aufgegriffen und weitergeführt wird. Das zweite Buch knüpft nahtlos an den ersten an und führt den Leser gleich weiter in den Geschehnisse der royale Liebesgeschichte.

Die Handlung des zweites Buches übertrifft deutlich den ersten Band. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, treffen aufeinander und biete den Lesern einen Spektakeln an Gefühle, Emotionen, Veränderungen und Wünsche. Die Autorin zieht die Aufmerksamkeit der Leser auf die Geschichte der beiden Protagonisten und die royalen Intrigen mit dem sie zu kämpfen haben, was für mich persönlich das nur glaubhafter und lebendiger gemacht hat. Auch wenn das Buch mehr als Genug an Liebe und Erotik bietet als in den zweiten Band, hat den zweiten Band auch deutlich mehr Spannung und überraschende Momente den Lesern zu bieten.Die Shades of Grey Ähnlichkeiten die meine Aufmerksamkeit in den ersten Buch mal ab und zu erregt haben, verschwinden hier ganz.

Der Schreibstil der Protagonisten bleib genau so locker, lebendig und flüssig wie in das erste Buch der Reihe, allerdings der Leser wird hier mehr erotische Szene zwischen den Protagonisten finden. Das wurde mir kurz vor den Ende zur Verhängnis, den sogar für mich war das ein bisschen zu viel.

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(925)

1.584 Bibliotheken, 33 Leser, 1 Gruppe, 290 Rezensionen

erotik, liebe, geneva lee, royal, sex

Royal Passion

Geneva Lee , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.01.2016
ISBN 9783734102837
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Vom Grundgedanken her ist das Buch von Geneva Lee dasselbe, was wir heutzutage immer wieder finden. Sie trifft auf einen Er der zu gefährlich für Sie ist, aber Sie entscheidet sich für Ihm, um sich lebendig zu fühlen. Und dennoch ist das Buch anders.
Wenn viele sagen, dass die Geschichte an sich voller Klischee ist, komme ich und sage, dass die Geschichte trotzt, der Klischee die sie beinhaltet, etwas Frisches und Tolles an sich hat. Ich bin schnell in die Geschichte rein gekommen und das Buch hat mich schon nach den ersten paar Seiten in seinen Bann gezogen.
Ich gib es ehrlich zu, dass das Buch tatsächlich mich ab und zu an Shades of Grey erinnert hat - und ich liebte Shades of Grey - allerdings hat mir die englische Variante, mit viel mehr Intrigen, besser gefallen.
Gegen Ende des Buches waren mir die Liebesszenen zu viel und ich entschied mich mal die eine oder andere Zeilen zu überfliegen - denn es passiert eh immer dasselbe. Aber mal abgesehen von den Liebesszenen, die auch sehr gut waren, hat mich dieses Buch völlig für sich gewonnen.
Neben der tollen Geschichte kommt es noch der tolle Schreibstil hinzu der sich als lebendig und flüssig herausstellte und dem Leser dabei hilft, über die Seiten zu fliegen. Eine Sache, die ich in der letzten Zeit nicht wirklich an vielen Büchern entdeckt habe, ist die gefühlvolle und bildhafte Art von Genevas Lee Schreibstill. Ich bin in die Geschehnisse des Buches eingetaucht und durfte die tollen sowie auch die weniger schönen Momente mit den Protagonisten mitfühlen und miterleben.
Die Spannung baut sich schon nach den ersten paar Kapiteln auf und lässt keine Minute wirklich nach. Mit dem Buch von Geneva Lee steigt der Leser in einer Achterbahn der Gefühle, die trotz der Höhen und Tiefen nicht wirklich ein Tiefpunkt erreicht. Das Buch lässt den Leser immer zappeln und bringt nicht mal am Ende die viel ersehnte Erlösung mit sich.

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(209)

381 Bibliotheken, 4 Leser, 6 Gruppen, 27 Rezensionen

mord, jugendbuch, whisper, isabel abedi, liebe

Whisper

Isabel Abedi
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Arena, 30.04.2015
ISBN 9783401507224
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Isabel Abedi erzählt eine unglaublich spannende Geschichte, die den Leser schon mit den ersten Seiten für sich gewinnen wird. Es dauerte nicht lange bis die Geschehnissen des Buches mich in ihren Bann gezogen haben.
Die Charaktere Noa, David und Gilbert der Schwule Freund sind einfach nur liebeswürdig. Allerdings die Mutter war nicht wirklich mein Geschmack. Mir persönlich war die Mutter zu anstrengend und ging mir schon bald auf die Nerven. Aber trotzt alles habe ich versucht mit ihr klarzukommen, was auch bis zum Ende des Buches erfolgreich geklappt hat. Die Bewohner des kleinen Dorfes scheinen mir schon von Anfang an nicht sehr vertrauenswürdig und sogar merkwürdig, was das Buch an sich noch spannender gemacht hat.
Der Schreibstil der Autorin hat mich einfach nur durch die Seiten gleiten lassen, ohne zu merken, wie viel ich gelesen habe. Isabel Abedi vermittelt die Gefühle und Gedanken der Protagonisten sehr authentisch und mir ist sehr leicht gefallen mich in Mitte der Geschehnisse zu fühle und alles mitzufühlen.
Das ganze Buch an sich lädt ein, Vermutungen zu stellen und überrascht den Leser mit Wendungen, so das den Leser nie langweilig wird. Außerdem bietet die Geschichte zahlreiche Höhepunkte und eine unglaublich schöne Liebesgeschichte, die die spannungsvolle Stimmung mal hier und dort auflockert.
Das Ende hat mich total vom Hocker gehauen. Isabel Abedi zaubert am Ende des Buches eine so spannende Geschichte, das alle Vermutungen das im Laufe des Buches gestellt wurden, im Wind zerstreuen und einen mit offenem Mund ins Leere starren lässt.

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