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All Rights Reserved (Word$, Book 1)

Gregory Scott Katsoulis
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei HQ Young Adult, 29.08.2017
ISBN 9781474074520
Genre: Sonstiges

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I Believe in a Thing Called Love

Maurene Goo
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Farrar, Straus and Giroux (BYR), 30.05.2017
ISBN 9780374304041
Genre: Sonstiges

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66 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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One of Us Is Lying

Karen M. McManus
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Delacorte Press, 30.05.2017
ISBN 9781524764722
Genre: Jugendbuch

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542 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 125 Rezensionen

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Das Leben fällt, wohin es will

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.05.2017
ISBN 9783404175222
Genre: Liebesromane

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bronx, feminism, latina, latinx , lesbian, lgbt, lgbtqia, people of colour, poc, portland, puerto rico

Juliet Takes a Breath

Gabby Rivera
E-Buch Text: 193 Seiten
Erschienen bei Riverdale Avenue Books, 18.01.2016
ISBN 9781626012509
Genre: Sonstiges

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The Assassin's Blade: The Throne of Glass Novellas

Sarah J. Maas
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Publishing Plc, 13.03.2014
ISBN 9781408851982
Genre: Sonstiges

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81 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Throne of Glass

Sarah J. Maas
Flexibler Einband: 406 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury U.S.A. Children's Books, 07.05.2013
ISBN 9781619630345
Genre: Jugendbuch

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Crown of Midnight

Sarah J. Maas
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei BLOOMSBURY, 02.09.2014
ISBN 9781619630642
Genre: Kinderbuch

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

englisch, familiensaga, generationenroman, ghana, gold coast, heimkehren, homegoing, missionare, multiperspektivität, sklaverei, stammeskriege, unabhängikeit, unglaublich gut, usa, yaa gyasi

Homegoing

Yaa Gyasi
Flexibler Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Penguin, 05.10.2017
ISBN 9780241975237
Genre: Romane

Rezension:

Homegoing ist eine Geschichte über Heimat, über Abstammung, über Erbe.

Wir folgen zwei parallel verlaufenden Ästen eines Familienstammbaumes: zwei Schwestern, deren Leben getrennt voneinander ihren Lauf nehmen. Wie Umstände und Entscheidungen ihre Leben und die ihrer Nachfahren beeinflussen.

Dabei besuchen wir einen Lebensabschnitt von mehreren Nachkommen über verschiedene Zeitabschnitte in der Geschichte von Ghana und Amerika. Jede Figur, jede Stimme, ist dabei verschieden und ausgeprägt. Man kann jeder Figur etwas abgewinnen und jede Figur trägt zu der Geschichte im großen Ganzen bei. Die Zeit verfließt dabei völlig natürlich, wir werden nahtlos durch die Dekaden, durch die Jahrhunderte geleitet.

Der Zweck, das Ziel von Yaa Gyasi ist dabei zu verdeutlichen, wie die Ankunft der Briten an der Goldküste die Leben der Sklaven und der dort verbliebenen Kollaborateure für immer verändert hat. Wie diesen Menschen ihre Geschichte, ihr Land, ihre Namen, ihre Identität geraubt wurden -- weshalb die Freemans und die Blacks von heute ihre Genealogie kaum zurückverfolgen können.

Was ist Heimat, was ist Identität, wenn man nicht weiß, wo man herkommt? Können die Taten unserer Vorfahren unsere Zukunft bestimmen? Wenn wir nicht wissen, von wem und was wir abstammen, wenn ein Teil von uns fehlt, können wir je ganz sein?

Das und mehr sind die leitende Thematik von Homegoing. Yaa Gyasi gelingt es eine verstrickte und höchst interessante Geschichte, mit faszinierenden Charakteren, mit Historie und politischen Einflüssen, auf geschickte und elegante Weise zu erzählen. Ihr Talent ist dabei auf jeder Seite zu spüren. Ihr Schreibstil ist schön und geschmeidig. Sie liefert Sätze, die einen berühren, zum Nachdenken motivieren und einem lange im Gedächtnis bleiben werden.

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Tags: homegoing, yaa gyasi   (2)
 

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128 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 59 Rezensionen

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Eine allgemeine Theorie des Vergessens

José Eduardo Agualusa , Michael Kegler
Fester Einband: 197 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 21.07.2017
ISBN 9783406713408
Genre: Romane

Rezension:

Agualusa's Roman fühlt sich an als hätte man vor sich einen Haufen Knochen ohne Fleisch liegen. Man ist hungrig nach mehr - mehr worldbuilding, mehr Charakterentwicklung, mehr Geschichte, mehr an Tiefe der Emotionen - aber Agualusa lässt uns nur an Knochen nagen.

Von der Inhaltsangabe erwartet man eine Geschichte über Ludovica, die sich bei Anbruch des angolanischen Bürgerkrieges in ihre Wohnung einmauert. Eine Geschichte über Isolation und Einsamkeit, über Angst, über Krieg. Eine interessante Charakterstudie.

Allerdings ist Ludovicas Geschichte ein sehr kleiner Bruchteil des Romans. Stattdessen werden wir mit einem ganzen Dorf von anderen Figuren bombardiert, deren Leben irgendwie von Ludo beeinflusst werden oder die das Leben von Ludo beeinflussen. Der Autor spinnt also Fäden, die am Ende alle zu einem Knoten gebunden werden.

Einerseits war das ganz spannend. Insbesondere weil Agualusa jede Figur zunächst mit einem Ereignis in die Geschichte einführt und erst im Nachhinein erklärt, was es zu dem großen Ganzen beiträgt.
Andererseits wird es durch die Menge an Figuren auch etwas verwirrend, man hat Schwierigkeiten alle außeinanderzuhalten, besonders weil alle sich irgendwie recht eindimensional und unausgefleischt anfühlen. Es existiert ein Mangel an Erkennungsfaktor.

Die Auflösung der Geschichte fiel für mich flach, war irgendwie kitschig und antiklimatisch, sodass es auch zum Ende keine Geschichte mit Bums wurde, dass mir länger im Gedächtnis bleibt.

Agualusas minimalistischer Schreibstil hat mir an sich sehr gut gefallen, aber minimalistischer Schreibstil muss auch nicht gleich einen minimalistischen Inhalt bedeuten. Dieser Roman war mehr eine Skizze als ein Bild und da kann auch der schöne Schreibstil nicht von ablenken.

Letztendlich war dieser Roman einfach nicht das, was ich mir erwartet habe. Und das was ich erhalten habe, war für mich persönlich einfach keine gute Überraschung. Insbesondere weil sich mir von der Geschichte einfach kein Sinn erschließt. Was will mir Agualusa mit diesem Roman sagen? Man kann da noch so einen poetischen Titel draufklatschen oder versuchen die kleinsten Dinge zu interpretieren, ein harmonisches Bild kam für mich einfach nicht zusammen. Ich will nicht sagen, dass ich zu dumm für diese Geschichte bin, aber vielleicht ist diese Geschichte einfach nicht für mich gemacht.

2.5 Sterne

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amerika, arrangierte ehe, bollywood, contemporary, freundschaft, indien, indische traditionen, jugendbuch, liebe, universität, ya contemporary, young adult

When Dimple Met Rishi

Sandhya Menon
E-Buch Text: 320 Seiten
Erschienen bei Simon Pulse, 30.05.2017
ISBN 9781481478700
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als jemand, der Contemporaries gerne liest und üblicherweise auch binnen einiger Stunden, habe ich mich mit When Dimple Met Rishi schwer getan - schon das erste Anzeichen dafür, dass dieses Buch nicht das war, was ich mir erhofft hätte.

Die Geschichte fängt zunächst auch recht vielversprechend an. Mit viel Humor, sympathischen Figuren und mit dem Versprechen eines interessanten Plots werden wir in die Geschichte eingeführt. Die erste Begegnung von Dimple und Rishi lässt einen in der Erwartung zurück, dass wir gleich ein dynamisches Duo begleiten werden und auch viele süße Momente erleben dürfen.

Leider fallen diese Eindrücke bereits auf der nächsten Seite?

Die Figuren werden ziemlich schnell nervtötend und eintönig. Man hat das Gefühl, die Autorin konnte sich nicht für eine Charakterisierung entscheiden. Mal ist Dimple ein selbstbewusstes junges Mädchen, dass sich nicht für die Meinung anderer schert und im nächsten Moment ist sie unsicher und eingeschüchtert von der klischeehaften Gruppe der reichen, gemeinen Teenies.

Während man anfangs eigentlich auf ein witziges, freches Hin und Her, ein bisschen Biss und Zanken der beiden Hauptfiguren hofft, bevor sich eine Anziehung wider Willen entwickelt, wird man schon bald mit einer Kussszene nach der anderen überhäuft - Spannung und Chemie bleibt dabei aber vor der Tür.

Die Stoyline mit der Insomnia Con, wo die Teenies gegeneinander antreten sollen, um eine App zu entwickeln, wird praktisch kurz nach dem Erwähnen fallen gelassen?
Man denkt, jetzt folgen Szenen voller Ehrgeiz, voller Nächte des Wachbleibens, um zu Gewinnen und witzige Situationen, die daraus resultieren, aber nein? Uns wird gesagt, Dimple wäre der Wettbewerb wichtig. Dass sie Karriere machen und Apps codieren möchte, aber tatsächlich etwas machen, sehen wir sie nicht wirklich.
Ich weiß nicht, ob das nicht einfach ein Produkt davon ist, dass sich die Autorin nicht informieren wollte, wie dieser ganze Technikkram eigentlich funktioniert? So oder so, wirkt es einfach faul und sinnlos.

Eben weil ein durchsträngiger Plot neben der Romanze von Dimple und Rishi fehlt, wird das Ganze auch schon bald sehr langweilig. Es kommen keine Gefühle auf, keine Chemie und somit war ich auch einfach nicht in die Geschichte und schon gar nicht in die Beziehung von Dimple und Rishi investiert.

When Dimple met Rishi ist ein Buch, dass die Herzen von einigen Menschen erobert zu haben scheint - bei mir hat es leider für kaum Kribbeln gesorgt.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Lord of Shadows (The Dark Artifices)

Cassandra Clare
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Margaret K. McElderry Books, 23.05.2017
ISBN 9781442468405
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Do Not Say We Have Nothing

Madeleine Thien
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Granta Books, 07.07.2016
ISBN 9781783782666
Genre: Sonstiges

Rezension:

Do Not Say We Have Nothing beginnt mit der Figur Ma-li, die mit ihrer Mutter in Kanada lebt und die die chinesische Studentin Ai-ming nach den Tiananmen Square Protesten bei sich als Flüchtling aufnehmen.

Dieser Besuch ist der auslösende Moment, der den Ball zum Rollen bringt und uns den Rest der Geschichte eröffnet, der über drei Generationen spannt. Denn Ai-ming ist diejenige, die Marie in die Geschichten ihrer Familien einführt und offenbart, wie verwickelt ihre Leben miteinander sind.

Thien fokusiert sich zu einem gegebenen Zeitpunkt auf nur eine oder zwei der Generationen, aber alle Figuren fühlen sich stetig präsent an, weil die Handlung von einem Einfluss auf alle anderen Figuren hat.

Themen wie Musik, Revolution, Freiheit, das "Book of Records" (eine Geschichte verewigt in mehreren Notizbüchern, ohne Ende, welches von Generation zu Generation weitergegeben, gelesen, verändert und weitergeschrieben wird), Familie, Stille, Ungesagtes, Verlorenheit, Herkunft und Sprache übergreifen und verbinden dabei die Figuren jeder Generation.

Jede Generation steht aber durch ihre Erfahrungen, durch ihr Leiden, anders zu all diesen Dingen, sodass die verschiedenen Perspektiven eine interessante Studie zu dem Einfluss unserer Vergangenheit auf die Zukunft bieten.

Die Kulisse des Romans ist dabei die Zeitspanne der Herrschaft von Mao Zedong - die Landreformen, die Kulturelle Revolution, die Tiananmen Proteste - und diese tumulte Zeit in Chinas Geschichte wird dabei von Thien unglaublich bildlich gemacht und es wird hervorgehoben, wie auch hier sich die Probleme stets zu wiederholen scheinen.

Auch der Aufbau des Buches reflektiert diesen Stil. Der Roman ist aufgebaut in "Part One", in dem die Kapitel von 1 bis 8 nummeriert sind, und "Part Zero", in dem die Kapitel von 7 bis 1 runterzählen. Dadurch bildet sich ein Kreis, durch das das Ende auch gleichzeitig der Anfang ist.

Thien konzipiert mit viel Talent und Geschick eine verstricktes, feinfühliges, dichtes, poetisches und interessantes Familien-Epos, welches berührt und bewegt.

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245 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 72 Rezensionen

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Love & Gelato

Jenna Evans Welch , Henriette Zeltner
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 12.06.2017
ISBN 9783959670913
Genre: Liebesromane

Rezension:

Love & Gelato von Jenna Evans Welch entführt einen mit den wundervollen Beschreibungen der Landschaft und Sehenswürdigkeiten sofort in die Stadt Florenz, macht einem unglaublich Heißhunger auf Gelato und lässt einen darüber nachdenken, ob man nicht gleich in das nächste Flugzeug steigen soll, um die große Liebe in Italien zu finden.

Das Tagebuch, das unsere Hauptfigur Lina nach dem Tod ihrer Mutter erhält, dient dabei als Treibstoff der Geschichte. Ein Mittel, um Lina und dem Leser ein Abenteuer und Antworten über die Vergangenheit zu bieten. Ein Katalysator, welches Lina bei ihrer Trauer hilft und eine Zukunft eröffnet.

Die Figuren sind dabei sympathisch, gehen durch viele Gefühle (Trauer, Wut, Herzschmerz), erleben eine schöne, authentische Entwicklung.
Die Liebesgeschichte stieß selbst bei einem Zyniker wie mir auf Anklang -- ohne so ekelhaft zuckersüß zu sein, dass man Gefahr auf Karies vermutet.

Der Schreibstil von Jenna Evans Welch ist dabei genau passend: süß, mit viel Humor, aber auch mit emotionaler Tiefe, wo es nötig ist.

Teilweise ist diese Geschichte sehr vorhersehbar und läuft nach dem chick-lit Schema ab und zumindest auf mich wirkte Linas Entscheidung, das Tagebuch ihrer Mutter nur stückweise zu lesen, etwas unwahrscheinlich.

Aber wenn man da ein Auge zudrückt, ist Love & Gelato ein süßer, leichter Roman, welches man im Sommer auf dem Balkon mit einer kalten Erfrischung gerne lesen möchte.

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Tags: jenna evans welc, love & gelato   (2)
 

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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The Inexplicable Logic of My Life

Benjamin Alire Saenz
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Clarion Books, 07.03.2017
ISBN 9780544586505
Genre: Sonstiges

Rezension:

Benjamin Alire Saenzs Romane beginnen stets damit, seine komplexen und komplizierten Figuren auszufleischen, wonach er direkt in das innerste dieser Figuren ranzoomt und uns deren Konflikte und tiefsten Gedanken und Gefühle erläutert.

Im Laufe des Romans, wird immer mehr rausgezoomt: alles wird klarer, es kommen neue Details hinzu. Von weiter weg betrachtet sieht alles viel definierter und einfacher aus als das rangezoomte Chaos zunächst vermuten lässt.

"Take a look at the bigger picture" - sozusagen.

So macht auch der Teenager im Mittelpunkt dieser Geschichte diese Entwicklung durch. Salvador ist geplagt von Trauer: Trauer um die tote Mutter, an die er sich nicht erinnert, aber in erster Linie Trauer um seine Großmutter, die an Krebs stirbt. Salvador ist geplagt von Wut: Wut auf die Welt, Wut auf Gott, Wut auf bigotte Menschen. Salvador ist geplagt durch das Unbekannte: nature vs. nurture - ist er wie sein Vater, der ihn großgezogen hat oder wie der Vater, der ihm sein biologisches Erbgut vererbt hat?

Dabei steht ihm seine patchwork-Familie zur Seite. Sein Vater, dessen Freund, seine Freunde Samantha und Fito.
Durch diese familiären Beziehungen, ihre Entstehung und Rekonstruktion, wird die Geschichte getrieben.

Dieser Roman ist also nicht unbedingt plot-driven, sondern character-driven. Den Fragen nach Mortalität, nach Dazugehören, nach Angst und Zukunft, was Familie ist und der Suche nach den Antworten zu diesen Fragen.

An sich also eine große Themenbehandlung, die von Benjamin Alire Saenzs Schreibstil unterstützt wird: poetisch, realistisch, echt. Sehr Dialog-orientiert. Hat keine Angst davor, seine Figuren reden und philosophieren zu lassen.

Dies alles sind Zutaten für einen emotionalen und tiefgründigen Roman, der einen zum Nackdenken bringt und berührt - ABER leider leidet The Inexplicable Logic of My Life an seiner Länge. Während Aristotle and Dante (ein Favorit, das ich immer wieder gern lese) kurz und knapp ist, ist dieses Buch mit seinen 400 Seiten leider nicht mehr so frisch und knackig.

Dieser große Raum führt dazu, dass sich die Gedanken der Hauptfigur und einige Situationen immer wiederholen, was dazu führt, dass einem die Story träge wird.
Das wiederum führt dazu, dass einem die nervigen Aspekte der Figuren immer prominenter werden und die Sympathie abnimmt.
Letztendlich wurde dadurch dieses Buch also keins von Saenz, dass ich hochloben kann. 100-200 Seiten weniger hätten das vielleicht bezweckt.


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Tags: benjamin alire saen, the inexplicable logic of my life   (2)
 

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Exit West

Mohsin Hamid
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hamish Hamilton, 02.03.2017
ISBN 9780241290088
Genre: Romane

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

audrey coulthurst, of fire and stars

Of Fire and Stars

Audrey Coulthurst
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Balzer + Bray, 22.11.2016
ISBN 9780062433251
Genre: Sonstiges

Rezension:

Es ist überaus frustrierend, dass es so wenige LGBT+ Romanzen gibt und noch frustrierender, wenn die wenigen Geschichten, die existieren, irgendwie halbherzig geschrieben wurden.

Von der Welt, dem Magiesystem, der Figuren bis hin zu der Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren wirkt alles in Of Fire and Stars unterentwickelt. Es wirkt wie jeder andere generische Fantasyroman, in dem nur wenig originelle Ideen stecken.

Von Anfang an werden zu wenige Begründungen geliefert. Es ist so als würde die Autorin wollen, dass man ihr einfach blind die Geschichte abkauft. Die Hauptfigur Dennaleia zum Beispiel reist in ein benachbartes Land, weil sie dort dem Prinzen versprochen wurde und diesen heiraten soll. Aber wieso? Wir erhalten nie eine Antwort für die Notwendigkeit dieser Allianz. Dennaleias Land hat nichts gegen die Magie-Nutzer, während das ihres Verlobten diese am liebsten ausrotten würde. Wieso alliert man sich also?

Es existiert ein Magiesystem. Aber es wird nie besonders ausgebaut, wie es funktioniert. Wieso genau haben manche diese Kräfte und andere nicht? Wieso sind diese Magie-Nutzer wichtig für die Balance in den Königreichen?

Coulthurst macht ziemlich viele Aussagen, die wie leere Hüllen wirken, weil sie sie nie mit Hintergrund und Informationen füllt.

Die lesbische Beziehung zwischen Dennaleia und der Schwester ihres Verlobten fiel für mich sehr flach. Da war keine Chemie zwischen den beiden. Die Entwicklung von zwei Mädchen, die sich nicht ausstehen können, zu zwei verknallten Mädchen, hat sich nicht harmonisch angefühlt, sodass man nicht wirklich nachvollziehen konnte, wieso sich die beiden so verbunden fühlen.
Ich denke, die Beziehung konnte gar nicht erst aufregend werden, weil die Figuren individuell einfach zu eindimensional sind. Dennaleia ist schlau und hat Kräfte. Mare mag Pferde und möchte keine Prinzessin sein. Das ist es auch schon, was die beiden Figuren ausmacht. Mehr ist da nicht.

Aus all diesen Gründen ist diese Geschichte unglaublich schleppend, es kommt einfach keine Spannung auf und man fühlt sich nicht emotional investiert.

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Tags: audrey coulthurst, of fire and stars   (2)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

englisch, fangirl, young adult

Girl Against the Universe by Paula Stokes (2016-05-17)

Paula Stokes
Fester Einband
Erschienen bei HarperTeen, 01.01.1785
ISBN B01K3JRRP8
Genre: Sonstiges

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(15)

30 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Murder on the Orient Express

Agatha Christie
Flexibler Einband: 347 Seiten
Erschienen bei Import, 03.09.2007
ISBN 9780007119318
Genre: Krimi und Thriller

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(67)

114 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

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The Hate U Give

Angie Thomas
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Balzer + Bray, 28.02.2017
ISBN 9780062498533
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es ist absolut notwendig, dass aktuelle sozio-politische Themen in unserer gegenwärtigen Literatur behandelt werden. Insbesondere in Büchern, deren Zielgruppe Jugendliche sind. Es ist wichtig, dass unterdrückten Stimmen eine Plattform geboten wird, erhört zu werden, sodass Ungerechtigkeiten nicht mehr einfach unter den Teppich gekehrt werden können.

Und genau das unternimmt Angie Thomas auf sehr gelungene Weise in ihrem Debüt The Hate U Give.

THUG überzeugt nicht nur mit einem packendem Schreibstil und einer überzeigenden Erzählweise, sondern auch mit menschlichen Figuren und als Informationsquelle für die derzeitige Lage in Amerika, was Rassenprofilierung und Machtmissbrauch von Polizisten und einem parteiischen Rechtssystem angeht.

Es ist dabei informativ, bietet verschiedene Meinungen und hat dabei eine emotionale Dringlichkeit, die den Leser dazu auffordert, sich ebenfalls eine Meinung zu dem Thema zu bilden.

Dabei ist die Hauptfigur Starr diejenige, die uns unvoreingenommen durch die Geschichte führt. Sie kriegt Meinungen aus beiden Enden des Spektrums und dazwischen zu hören und bildet sich kritisch daraus ihren eigenen Standpunkt.
Dabei wirkt sie aber nicht nur wie ein Werkzeug, sondern sie ist ein ausgefleischter Teenager. Sie ist schlau, verletzlich und findet im Laufe des Buches zu sich selbst, während sie ein traumatisches Erlebnis verarbeitet.
Unterstützt wird sie dabei von ihrer liebevollen Familie, deren Dynamik für einen weiteren interessanten Aspekt sorgt.

THUG bringt den Leser zum Nachdenken, öffnet einem die Augen und fordert nach Empathie.

Dabei ist es nicht nur ein wichtiges Buch, ein notwendiges Buch, sondern auch einfach ein echt gutes Buch. Dies ist eine Geschichte, die in Schulklassen behandelt werden sollte.

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(198)

476 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 103 Rezensionen

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Ich, Eleanor Oliphant

Gail Honeyman , Alexandra Kranefeld
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 24.04.2017
ISBN 9783431039788
Genre: Romane

Rezension:

Ich, Eleanor Oliphant ist eine Geschichte über Einsamkeit. Wie manche Menschen nicht nur zeitweise von der Einsamkeit besucht werden, stattdessen ist es für sie eine die Lebenslage bestimmender Zustand. Und wieso deshalb auch die kleinsten Gesten von Freundlichkeit wichtig sein können.

Trotz ernster Themenbehandlung wie Depression, Kindesmisshandlung, Suizidgedanken, etc. ist die Geschichte dennoch voller Humor. Aufgrund der etwas weltfremden Art von der Hauptfigur Eleanor, kriegen wir als Leser Szenen zu lesen, die wenn auch traurig, einen dennoch zum Lachen bringen.

Auch wenn ich verstehen kann, wieso Eleanor zu der Person geworden ist, die sie nun mal ist und ich durchaus mit ihr fühle, fand ich sie ab und an ziemlich unsympathisch und an den Nerven reibend.

Eleanors Charakterisierung wird auch von dem Schreibstil betont. Der Roman liest sich nämlich als Gedankenstrom von Eleanor. Dadurch ist das ganze eigen, schrullig, witzig aber eben auch etwas ermüdend. Weil wir mitten im Kopf von Eleanor sind, wird auch wirklich jeder Gedanke und jedes Gefühl detailliert beschrieben - irgendwie schon zu detailliert?

Eleanors Vergangenheit, ihre Mutter, ihr geistiger Zustand waren für mich sehr von Interesse und so fand ich, dass das recht kurz kam. Ich hätte mir im Nachhinein gewünscht, dass sich die Storyline mit dem Musiker am Anfang schneller aufgelöst hätte, sodass wir später mehr Seiten zu diesem Punkt investieren können.
So war das Ende zwar ganz süß und optimistisch, aber ließ dann doch ein paar Fragen offen zurück.

Dennoch war Ich, Eleanor Oliphant ein unterhaltsames Leseerlebnis, weil ich einfach noch nie so eine Figur wie Eleanor erlebt habe - sie ist eben doch sehr besonders - und weil ich denke, dass die "Botschaft" des Romans wichtig ist. Ich denke, es ist durchaus lesenswert, auch wenn es mich nicht umgehauen hat.

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Tags: ich eleanor oliphant   (1)
 

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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The Handmaid's Tale (Vintage Classics)

Margaret Atwood
E-Buch Text: 370 Seiten
Erschienen bei Vintage Digital, 15.05.2012
ISBN 9781446485477
Genre: Romane

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The Sun is also a Star

Nicola Yoon
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Corgi Childrens, 03.11.2016
ISBN 9780552574242
Genre: Jugendbuch

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Nobody Is Ever Missing

Catherine Lacey
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FARRAR STRAUS&GIROUX, 08.07.2014
ISBN 9780374534493
Genre: Romane

Rezension:

Nobody Is Ever Missing von Catherine Lacey ist sozusagen ein Gegenbeispiel zu Büchern wie "Eat, Pray, Love" oder "Wild", also Bücher, in denen weibliche Figuren irgendwohin reisen und so hoffen, sich dadurch zu finden.

Die Hauptfigur in Nobody Is Ever Missing lässt ihr ganzes Leben zurück und reist nach Neuseeland und hofft dort sich zu verlieren. Vom Erdboden zu verschwinden. Vergessen zu werden.

Dabei ist es unglaublich deprimierend, was zu erwarten ist, aber deprimierend auf eine Weise, die einen nicht einmal nach Luft schnappen oder ab und zu ein paar Lichtblicke sehen lässt.

Der Schreibstil ist ein Gedankenstrom der Hauptfigur Elyria. Wir sind also immer, non-stop im Kopf dieser Figur, die ganz klar eine depressive Phase in ihrem Leben durchmacht und sich gar vor einem Nervenzusammenbruch befindet.

Dadurch lässt sich diese Geschichte zwar recht schnell runterlesen, aber man hat dabei kein angenehmes Leseerlebnis.

Obwohl Depression eine ernstzunehmende psychische Krankheit ist und man der Hauptfigur ganz klar irgendeine Art Hilfe und Therapie wünscht, wird sie einem nach einer Weile einfach unglaublich unsympathisch.
Man hat das Gefühl, sie hat sich in ein unglückliches Leben selber reingeritten und anstatt da einen anständigen Weg rauszufinden, rennt sie vor ihren Problemen weg und tut nichts anderes außer sich zu bemitleiden und sich zu beschweren.

Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass sich ihre Gedanken einfach immer wieder wiederholen, sodass ich zum Ende hin die Worte eigentlich nur noch überflogen habe.

Der Plot ließ ebenfalls zu wünschen übrig. Ich habe stetig darauf gewartet, dass etwas passiert, aber es ist einfach nie wirklich etwas passiert.

Auch wenn ich glaube, dass es für jede Geschichte ein Platz auf dieser Welt gibt, bin ich mir auch nicht wirklich sicher, wieso es eigentlich dieses Buch geben musste, was die Autorin damit bezwecken oder vermitteln will.

Es existiert, ich weiß nicht was ich daraus gewinnen sollte und bin ehrlich gesagt auch super überrascht, dass ich es durchgeschafft habe.


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adult, fiction, literary fiction, the chimes

The Chimes

Anna Smaill
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Quercus Books, 03.05.2016
ISBN 9781681445342
Genre: Romane

Rezension:

The Chimes ist eine faszinierend klingende Dystopie, in der Menschen mit Musik kommunizieren und die Regierung im Besitz eines Instruments ist, welches die Erinnerung der Menschen löscht.

Leider klingt die Prämisse faszinierend, das eigentliche Buch schafft dies allerdings nicht, stattdessen ist es oft unverständlich und ermüdend.

The Chimes baut eine Welt und ein Konzept der Kommunikation auf, welches unglaublich schwer zu verstehen ist, wenn man absolut keine Ahnung von technischen Begrifflichkeiten der Musik hat.
Diese Geschichte setzt also voraus, dass man bereits eine gewisse Ahnung von klassischer Musik hat, was es meiner Meinung nach nicht sollte, denn dadurch werden Leser wie ich entfremdet.

Deshalb hatte ich meine Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, hatte das Gefühl ich lese 50% der Wörter auf Chinesisch und verstehe dadurch ehrlich gesagt immer noch nicht vollständig, wie diese dystopische Gesellschaft zustande kommen konnte.

Es raubt einem also viel, dass nicht unbedingt viel erklärt wird. Wenn ich mir nicht vorgenommen hätte, dieses Buch für eine Challenge zu lesen, hätte ich auch denke ich nicht durchgezogen, sondern das Buch abgebrochen.

Es hilft auch nicht, dass Anna Smaills Schreibstil sehr ausschweifend und beschreiblich ist, sodass man längere Paragraphen hat, die auf todlangweilige Art die Umgebung der Figuren darstellen. Meine Gedanken sind seeehr oft weggewandert.

Kommen wir zu den Dingen, die ich auch ohne Ahnung von Musik verstehen konnte: die Figuren.
Leider blieben auch die Figuren zum größten Teil dieser Geschichte flach, langweilig und leicht zu vergessen. Für die längste Zeit konnte ich mir nicht mal den Namen der Hauptfigur merken oder die Freunde in seinem Pakt unterscheiden. In diesem Roman geht es zwar ums vergessen, aber ich denke es macht wenig Sinn, wenn der Leser die Figuren vergisst.

Zum Ende hin wurde unsere Hauptfigur durchaus greifbarer und es kam ein interessanter Beziehungsaspekt hinzu, aber auch das war nicht unbedingt genug, um mich zu überzeugen.

Die Auflösung der Geschichte erfolgte zwar mit vielen twists & turns, aber ich war zu dem Zeitpunkt einfach so mit dem Buch "fertig", dass mir das Ganze relativ egal war.

Für mich also leider ein Flop und wenn man absolut keine Ahnung von Musik hat, mühselig und eher von abzuraten.


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Tags: the chimes   (1)
 
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