BloodyBigMess

BloodyBigMesss Bibliothek

288 Bücher, 103 Rezensionen

Zu BloodyBigMesss Profil
Filtern nach
288 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

young adult, contemporary, liebe, jugendbuch, ya contemporary

When Dimple Met Rishi

Sandhya Menon
E-Buch Text: 320 Seiten
Erschienen bei Simon Pulse, 30.05.2017
ISBN 9781481478700
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als jemand, der Contemporaries gerne liest und üblicherweise auch binnen einiger Stunden, habe ich mich mit When Dimple Met Rishi schwer getan - schon das erste Anzeichen dafür, dass dieses Buch nicht das war, was ich mir erhofft hätte.

Die Geschichte fängt zunächst auch recht vielversprechend an. Mit viel Humor, sympathischen Figuren und mit dem Versprechen eines interessanten Plots werden wir in die Geschichte eingeführt. Die erste Begegnung von Dimple und Rishi lässt einen in der Erwartung zurück, dass wir gleich ein dynamisches Duo begleiten werden und auch viele süße Momente erleben dürfen.

Leider fallen diese Eindrücke bereits auf der nächsten Seite?

Die Figuren werden ziemlich schnell nervtötend und eintönig. Man hat das Gefühl, die Autorin konnte sich nicht für eine Charakterisierung entscheiden. Mal ist Dimple ein selbstbewusstes junges Mädchen, dass sich nicht für die Meinung anderer schert und im nächsten Moment ist sie unsicher und eingeschüchtert von der klischeehaften Gruppe der reichen, gemeinen Teenies.

Während man anfangs eigentlich auf ein witziges, freches Hin und Her, ein bisschen Biss und Zanken der beiden Hauptfiguren hofft, bevor sich eine Anziehung wider Willen entwickelt, wird man schon bald mit einer Kussszene nach der anderen überhäuft - Spannung und Chemie bleibt dabei aber vor der Tür.

Die Stoyline mit der Insomnia Con, wo die Teenies gegeneinander antreten sollen, um eine App zu entwickeln, wird praktisch kurz nach dem Erwähnen fallen gelassen?
Man denkt, jetzt folgen Szenen voller Ehrgeiz, voller Nächte des Wachbleibens, um zu Gewinnen und witzige Situationen, die daraus resultieren, aber nein? Uns wird gesagt, Dimple wäre der Wettbewerb wichtig. Dass sie Karriere machen und Apps codieren möchte, aber tatsächlich etwas machen, sehen wir sie nicht wirklich.
Ich weiß nicht, ob das nicht einfach ein Produkt davon ist, dass sich die Autorin nicht informieren wollte, wie dieser ganze Technikkram eigentlich funktioniert? So oder so, wirkt es einfach faul und sinnlos.

Eben weil ein durchsträngiger Plot neben der Romanze von Dimple und Rishi fehlt, wird das Ganze auch schon bald sehr langweilig. Es kommen keine Gefühle auf, keine Chemie und somit war ich auch einfach nicht in die Geschichte und schon gar nicht in die Beziehung von Dimple und Rishi investiert.

When Dimple met Rishi ist ein Buch, dass die Herzen von einigen Menschen erobert zu haben scheint - bei mir hat es leider für kaum Kribbeln gesorgt.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Lord of Shadows (The Dark Artifices)

Cassandra Clare
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Margaret K. McElderry Books, 23.05.2017
ISBN 9781442468405
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(0)

1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Do Not Say We Have Nothing

Madeleine Thien
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Granta Books, 07.07.2016
ISBN 9781783782666
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(64)

198 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

italien, toskana, liebe, florenz, jenna evans welch

Love & Gelato

Jenna Evans Welch , Henriette Zeltner
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 12.06.2017
ISBN 9783959670913
Genre: Romane

Rezension:

Love & Gelato von Jenna Evans Welch entführt einen mit den wundervollen Beschreibungen der Landschaft und Sehenswürdigkeiten sofort in die Stadt Florenz, macht einem unglaublich Heißhunger auf Gelato und lässt einen darüber nachdenken, ob man nicht gleich in das nächste Flugzeug steigen soll, um die große Liebe in Italien zu finden.

Das Tagebuch, das unsere Hauptfigur Lina nach dem Tod ihrer Mutter erhält, dient dabei als Treibstoff der Geschichte. Ein Mittel, um Lina und dem Leser ein Abenteuer und Antworten über die Vergangenheit zu bieten. Ein Katalysator, welches Lina bei ihrer Trauer hilft und eine Zukunft eröffnet.

Die Figuren sind dabei sympathisch, gehen durch viele Gefühle (Trauer, Wut, Herzschmerz), erleben eine schöne, authentische Entwicklung.
Die Liebesgeschichte stieß selbst bei einem Zyniker wie mir auf Anklang -- ohne so ekelhaft zuckersüß zu sein, dass man Gefahr auf Karies vermutet.

Der Schreibstil von Jenna Evans Welch ist dabei genau passend: süß, mit viel Humor, aber auch mit emotionaler Tiefe, wo es nötig ist.

Teilweise ist diese Geschichte sehr vorhersehbar und läuft nach dem chick-lit Schema ab und zumindest auf mich wirkte Linas Entscheidung, das Tagebuch ihrer Mutter nur stückweise zu lesen, etwas unwahrscheinlich.

Aber wenn man da ein Auge zudrückt, ist Love & Gelato ein süßer, leichter Roman, welches man im Sommer auf dem Balkon mit einer kalten Erfrischung gerne lesen möchte.

  (0)
Tags: jenna evans welc, love & gelato   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(4)

10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

benjamin alire saen, the inexplicable logic of my life

The Inexplicable Logic of My Life

Benjamin Alire Saenz
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Clarion Books, 07.03.2017
ISBN 9780544586505
Genre: Sonstiges

Rezension:

Benjamin Alire Saenzs Romane beginnen stets damit, seine komplexen und komplizierten Figuren auszufleischen, wonach er direkt in das innerste dieser Figuren ranzoomt und uns deren Konflikte und tiefsten Gedanken und Gefühle erläutert.

Im Laufe des Romans, wird immer mehr rausgezoomt: alles wird klarer, es kommen neue Details hinzu. Von weiter weg betrachtet sieht alles viel definierter und einfacher aus als das rangezoomte Chaos zunächst vermuten lässt.

"Take a look at the bigger picture" - sozusagen.

So macht auch der Teenager im Mittelpunkt dieser Geschichte diese Entwicklung durch. Salvador ist geplagt von Trauer: Trauer um die tote Mutter, an die er sich nicht erinnert, aber in erster Linie Trauer um seine Großmutter, die an Krebs stirbt. Salvador ist geplagt von Wut: Wut auf die Welt, Wut auf Gott, Wut auf bigotte Menschen. Salvador ist geplagt durch das Unbekannte: nature vs. nurture - ist er wie sein Vater, der ihn großgezogen hat oder wie der Vater, der ihm sein biologisches Erbgut vererbt hat?

Dabei steht ihm seine patchwork-Familie zur Seite. Sein Vater, dessen Freund, seine Freunde Samantha und Fito.
Durch diese familiären Beziehungen, ihre Entstehung und Rekonstruktion, wird die Geschichte getrieben.

Dieser Roman ist also nicht unbedingt plot-driven, sondern character-driven. Den Fragen nach Mortalität, nach Dazugehören, nach Angst und Zukunft, was Familie ist und der Suche nach den Antworten zu diesen Fragen.

An sich also eine große Themenbehandlung, die von Benjamin Alire Saenzs Schreibstil unterstützt wird: poetisch, realistisch, echt. Sehr Dialog-orientiert. Hat keine Angst davor, seine Figuren reden und philosophieren zu lassen.

Dies alles sind Zutaten für einen emotionalen und tiefgründigen Roman, der einen zum Nackdenken bringt und berührt - ABER leider leidet The Inexplicable Logic of My Life an seiner Länge. Während Aristotle and Dante (ein Favorit, das ich immer wieder gern lese) kurz und knapp ist, ist dieses Buch mit seinen 400 Seiten leider nicht mehr so frisch und knackig.

Dieser große Raum führt dazu, dass sich die Gedanken der Hauptfigur und einige Situationen immer wiederholen, was dazu führt, dass einem die Story träge wird.
Das wiederum führt dazu, dass einem die nervigen Aspekte der Figuren immer prominenter werden und die Sympathie abnimmt.
Letztendlich wurde dadurch dieses Buch also keins von Saenz, dass ich hochloben kann. 100-200 Seiten weniger hätten das vielleicht bezweckt.


  (0)
Tags: benjamin alire saen, the inexplicable logic of my life   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(10)

13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

flucht, krieg, relationships, migration, change

Exit West

Mohsin Hamid
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hamish Hamilton, 02.03.2017
ISBN 9780241290088
Genre: Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

of fire and stars, audrey coulthurst

Of Fire and Stars

Audrey Coulthurst
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Balzer + Bray, 22.11.2016
ISBN 9780062433251
Genre: Sonstiges

Rezension:

Es ist überaus frustrierend, dass es so wenige LGBT+ Romanzen gibt und noch frustrierender, wenn die wenigen Geschichten, die existieren, irgendwie halbherzig geschrieben wurden.

Von der Welt, dem Magiesystem, der Figuren bis hin zu der Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren wirkt alles in Of Fire and Stars unterentwickelt. Es wirkt wie jeder andere generische Fantasyroman, in dem nur wenig originelle Ideen stecken.

Von Anfang an werden zu wenige Begründungen geliefert. Es ist so als würde die Autorin wollen, dass man ihr einfach blind die Geschichte abkauft. Die Hauptfigur Dennaleia zum Beispiel reist in ein benachbartes Land, weil sie dort dem Prinzen versprochen wurde und diesen heiraten soll. Aber wieso? Wir erhalten nie eine Antwort für die Notwendigkeit dieser Allianz. Dennaleias Land hat nichts gegen die Magie-Nutzer, während das ihres Verlobten diese am liebsten ausrotten würde. Wieso alliert man sich also?

Es existiert ein Magiesystem. Aber es wird nie besonders ausgebaut, wie es funktioniert. Wieso genau haben manche diese Kräfte und andere nicht? Wieso sind diese Magie-Nutzer wichtig für die Balance in den Königreichen?

Coulthurst macht ziemlich viele Aussagen, die wie leere Hüllen wirken, weil sie sie nie mit Hintergrund und Informationen füllt.

Die lesbische Beziehung zwischen Dennaleia und der Schwester ihres Verlobten fiel für mich sehr flach. Da war keine Chemie zwischen den beiden. Die Entwicklung von zwei Mädchen, die sich nicht ausstehen können, zu zwei verknallten Mädchen, hat sich nicht harmonisch angefühlt, sodass man nicht wirklich nachvollziehen konnte, wieso sich die beiden so verbunden fühlen.
Ich denke, die Beziehung konnte gar nicht erst aufregend werden, weil die Figuren individuell einfach zu eindimensional sind. Dennaleia ist schlau und hat Kräfte. Mare mag Pferde und möchte keine Prinzessin sein. Das ist es auch schon, was die beiden Figuren ausmacht. Mehr ist da nicht.

Aus all diesen Gründen ist diese Geschichte unglaublich schleppend, es kommt einfach keine Spannung auf und man fühlt sich nicht emotional investiert.

  (3)
Tags: audrey coulthurst, of fire and stars   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

englisch, young adult, fangirl

Girl Against the Universe by Paula Stokes (2016-05-17)

Paula Stokes
Fester Einband
Erschienen bei HarperTeen, 01.01.1785
ISBN B01K3JRRP8
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(7)

17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

krimi, krimi & thriller, turkey, fremdsprachige bücher, hercule poirot

Murder on the Orient Express

Agatha Christie
Flexibler Einband: 347 Seiten
Erschienen bei Import, 03.09.2007
ISBN 9780007119318
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(27)

68 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

black lives matter, usa, rassismus, police brutality, blacklivesmatter

The Hate U Give

Angie Thomas
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Balzer + Bray, 28.02.2017
ISBN 9780062498533
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es ist absolut notwendig, dass aktuelle sozio-politische Themen in unserer gegenwärtigen Literatur behandelt werden. Insbesondere in Büchern, deren Zielgruppe Jugendliche sind. Es ist wichtig, dass unterdrückten Stimmen eine Plattform geboten wird, erhört zu werden, sodass Ungerechtigkeiten nicht mehr einfach unter den Teppich gekehrt werden können.

Und genau das unternimmt Angie Thomas auf sehr gelungene Weise in ihrem Debüt The Hate U Give.

THUG überzeugt nicht nur mit einem packendem Schreibstil und einer überzeigenden Erzählweise, sondern auch mit menschlichen Figuren und als Informationsquelle für die derzeitige Lage in Amerika, was Rassenprofilierung und Machtmissbrauch von Polizisten und einem parteiischen Rechtssystem angeht.

Es ist dabei informativ, bietet verschiedene Meinungen und hat dabei eine emotionale Dringlichkeit, die den Leser dazu auffordert, sich ebenfalls eine Meinung zu dem Thema zu bilden.

Dabei ist die Hauptfigur Starr diejenige, die uns unvoreingenommen durch die Geschichte führt. Sie kriegt Meinungen aus beiden Enden des Spektrums und dazwischen zu hören und bildet sich kritisch daraus ihren eigenen Standpunkt.
Dabei wirkt sie aber nicht nur wie ein Werkzeug, sondern sie ist ein ausgefleischter Teenager. Sie ist schlau, verletzlich und findet im Laufe des Buches zu sich selbst, während sie ein traumatisches Erlebnis verarbeitet.
Unterstützt wird sie dabei von ihrer liebevollen Familie, deren Dynamik für einen weiteren interessanten Aspekt sorgt.

THUG bringt den Leser zum Nachdenken, öffnet einem die Augen und fordert nach Empathie.

Dabei ist es nicht nur ein wichtiges Buch, ein notwendiges Buch, sondern auch einfach ein echt gutes Buch. Dies ist eine Geschichte, die in Schulklassen behandelt werden sollte.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(114)

278 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 86 Rezensionen

roman, freundschaft, gail honeyman, eleanor oliphant, liebe

Ich, Eleanor Oliphant

Gail Honeyman , Alexandra Kranefeld
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 24.04.2017
ISBN 9783431039788
Genre: Romane

Rezension:

Ich, Eleanor Oliphant ist eine Geschichte über Einsamkeit. Wie manche Menschen nicht nur zeitweise von der Einsamkeit besucht werden, stattdessen ist es für sie eine die Lebenslage bestimmender Zustand. Und wieso deshalb auch die kleinsten Gesten von Freundlichkeit wichtig sein können.

Trotz ernster Themenbehandlung wie Depression, Kindesmisshandlung, Suizidgedanken, etc. ist die Geschichte dennoch voller Humor. Aufgrund der etwas weltfremden Art von der Hauptfigur Eleanor, kriegen wir als Leser Szenen zu lesen, die wenn auch traurig, einen dennoch zum Lachen bringen.

Auch wenn ich verstehen kann, wieso Eleanor zu der Person geworden ist, die sie nun mal ist und ich durchaus mit ihr fühle, fand ich sie ab und an ziemlich unsympathisch und an den Nerven reibend.

Eleanors Charakterisierung wird auch von dem Schreibstil betont. Der Roman liest sich nämlich als Gedankenstrom von Eleanor. Dadurch ist das ganze eigen, schrullig, witzig aber eben auch etwas ermüdend. Weil wir mitten im Kopf von Eleanor sind, wird auch wirklich jeder Gedanke und jedes Gefühl detailliert beschrieben - irgendwie schon zu detailliert?

Eleanors Vergangenheit, ihre Mutter, ihr geistiger Zustand waren für mich sehr von Interesse und so fand ich, dass das recht kurz kam. Ich hätte mir im Nachhinein gewünscht, dass sich die Storyline mit dem Musiker am Anfang schneller aufgelöst hätte, sodass wir später mehr Seiten zu diesem Punkt investieren können.
So war das Ende zwar ganz süß und optimistisch, aber ließ dann doch ein paar Fragen offen zurück.

Dennoch war Ich, Eleanor Oliphant ein unterhaltsames Leseerlebnis, weil ich einfach noch nie so eine Figur wie Eleanor erlebt habe - sie ist eben doch sehr besonders - und weil ich denke, dass die "Botschaft" des Romans wichtig ist. Ich denke, es ist durchaus lesenswert, auch wenn es mich nicht umgehauen hat.

  (0)
Tags: ich eleanor oliphant   (1)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(12)

17 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

unterdrückung, #frauenlesen, religon, keine dystopie mehr, gehirnwäsche

The Handmaid's Tale (Vintage Classics)

Margaret Atwood
E-Buch Text: 370 Seiten
Erschienen bei Vintage Digital, 15.05.2012
ISBN 9781446485477
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(32)

59 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

the sun is also a star, new york, nicola yoon, jugendbuch, schicksal

The Sun is also a Star

Nicola Yoon
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Corgi Childrens, 03.11.2016
ISBN 9780552574242
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Nobody Is Ever Missing

Catherine Lacey
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FARRAR STRAUS&GIROUX, 08.07.2014
ISBN 9780374534493
Genre: Romane

Rezension:

Nobody Is Ever Missing von Catherine Lacey ist sozusagen ein Gegenbeispiel zu Büchern wie "Eat, Pray, Love" oder "Wild", also Bücher, in denen weibliche Figuren irgendwohin reisen und so hoffen, sich dadurch zu finden.

Die Hauptfigur in Nobody Is Ever Missing lässt ihr ganzes Leben zurück und reist nach Neuseeland und hofft dort sich zu verlieren. Vom Erdboden zu verschwinden. Vergessen zu werden.

Dabei ist es unglaublich deprimierend, was zu erwarten ist, aber deprimierend auf eine Weise, die einen nicht einmal nach Luft schnappen oder ab und zu ein paar Lichtblicke sehen lässt.

Der Schreibstil ist ein Gedankenstrom der Hauptfigur Elyria. Wir sind also immer, non-stop im Kopf dieser Figur, die ganz klar eine depressive Phase in ihrem Leben durchmacht und sich gar vor einem Nervenzusammenbruch befindet.

Dadurch lässt sich diese Geschichte zwar recht schnell runterlesen, aber man hat dabei kein angenehmes Leseerlebnis.

Obwohl Depression eine ernstzunehmende psychische Krankheit ist und man der Hauptfigur ganz klar irgendeine Art Hilfe und Therapie wünscht, wird sie einem nach einer Weile einfach unglaublich unsympathisch.
Man hat das Gefühl, sie hat sich in ein unglückliches Leben selber reingeritten und anstatt da einen anständigen Weg rauszufinden, rennt sie vor ihren Problemen weg und tut nichts anderes außer sich zu bemitleiden und sich zu beschweren.

Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass sich ihre Gedanken einfach immer wieder wiederholen, sodass ich zum Ende hin die Worte eigentlich nur noch überflogen habe.

Der Plot ließ ebenfalls zu wünschen übrig. Ich habe stetig darauf gewartet, dass etwas passiert, aber es ist einfach nie wirklich etwas passiert.

Auch wenn ich glaube, dass es für jede Geschichte ein Platz auf dieser Welt gibt, bin ich mir auch nicht wirklich sicher, wieso es eigentlich dieses Buch geben musste, was die Autorin damit bezwecken oder vermitteln will.

Es existiert, ich weiß nicht was ich daraus gewinnen sollte und bin ehrlich gesagt auch super überrascht, dass ich es durchgeschafft habe.


  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

the chimes, adult, literary fiction, fiction

The Chimes

Anna Smaill
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Quercus Books, 03.05.2016
ISBN 9781681445342
Genre: Sonstiges

Rezension:

The Chimes ist eine faszinierend klingende Dystopie, in der Menschen mit Musik kommunizieren und die Regierung im Besitz eines Instruments ist, welches die Erinnerung der Menschen löscht.

Leider klingt die Prämisse faszinierend, das eigentliche Buch schafft dies allerdings nicht, stattdessen ist es oft unverständlich und ermüdend.

The Chimes baut eine Welt und ein Konzept der Kommunikation auf, welches unglaublich schwer zu verstehen ist, wenn man absolut keine Ahnung von technischen Begrifflichkeiten der Musik hat.
Diese Geschichte setzt also voraus, dass man bereits eine gewisse Ahnung von klassischer Musik hat, was es meiner Meinung nach nicht sollte, denn dadurch werden Leser wie ich entfremdet.

Deshalb hatte ich meine Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, hatte das Gefühl ich lese 50% der Wörter auf Chinesisch und verstehe dadurch ehrlich gesagt immer noch nicht vollständig, wie diese dystopische Gesellschaft zustande kommen konnte.

Es raubt einem also viel, dass nicht unbedingt viel erklärt wird. Wenn ich mir nicht vorgenommen hätte, dieses Buch für eine Challenge zu lesen, hätte ich auch denke ich nicht durchgezogen, sondern das Buch abgebrochen.

Es hilft auch nicht, dass Anna Smaills Schreibstil sehr ausschweifend und beschreiblich ist, sodass man längere Paragraphen hat, die auf todlangweilige Art die Umgebung der Figuren darstellen. Meine Gedanken sind seeehr oft weggewandert.

Kommen wir zu den Dingen, die ich auch ohne Ahnung von Musik verstehen konnte: die Figuren.
Leider blieben auch die Figuren zum größten Teil dieser Geschichte flach, langweilig und leicht zu vergessen. Für die längste Zeit konnte ich mir nicht mal den Namen der Hauptfigur merken oder die Freunde in seinem Pakt unterscheiden. In diesem Roman geht es zwar ums vergessen, aber ich denke es macht wenig Sinn, wenn der Leser die Figuren vergisst.

Zum Ende hin wurde unsere Hauptfigur durchaus greifbarer und es kam ein interessanter Beziehungsaspekt hinzu, aber auch das war nicht unbedingt genug, um mich zu überzeugen.

Die Auflösung der Geschichte erfolgte zwar mit vielen twists & turns, aber ich war zu dem Zeitpunkt einfach so mit dem Buch "fertig", dass mir das Ganze relativ egal war.

Für mich also leider ein Flop und wenn man absolut keine Ahnung von Musik hat, mühselig und eher von abzuraten.


  (3)
Tags: the chimes   (1)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

This Adventure Ends

Emma Mills
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Henry Holt and Co. (BYR), 04.10.2016
ISBN 9781627799355
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(17)

42 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

science fiction, außerirdische, afrika, aliens, lagos

Lagune

Nnedi Okorafor
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 26.09.2016
ISBN 9783864258732
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(5)

7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

caitlin moran

Moranifesto

Caitlin Moran
Flexibler Einband
Erschienen bei Ebury Publishing, 01.01.2016
ISBN 9780091949051
Genre: Sonstiges

Rezension:

Caitlin Morans Internetpräsenz ist für mich stets informativ und auch zum wegschmeißen lustig - also wollte ich auch mal ihren Büchern eine Chance geben und dachte mir Moranifesto, eine Ansammlung ihrer Kolumnen und Essays, wäre ein guter Ort um damit zu beginnen.

In Moranifesto schreibt sie über viele und verschiedene Themen, mit Humor, schwer gewonnener Weisheit und auch unerschütterbaren Fakten.

Ihr selbsterklärter Krieg mit Druckern (Printers Are Evil), die nie das tun, was sie sollen und einem das Leben unglaublich schwer machen, ließ mich laut loslachen, da sie genau meine Gedanken mit unglaublich Witz in Worte fasste.

Ihre eigenen Erfahrungen mit dem Welfare State, als ein Kind das mit Zuschüssen großgeworden ist, sind unglaublich herzergreifend und öffnen einem die Augen.

Ihre unverschämt feministischen Kolumnen und Essays bringen auf den Punkt, was vermutlich jede Frau einmal in ihrem Leben oder auch jeden Tag denkt. Besonders ihre Denkansätze zur Legalisierung von Prostitution (Olympic Prostitutes) waren willkommen, da ich nicht das Gefühl habe, dass oft hierüber gesprochen wird.

Ihre Leidenschaft und ihre Trauer zu den Kürzungen von Bibliotheksgeldern (Austerity - They Killed My Library) und ihre wunderschöne Beschreibung von der Liebe zu Büchern und was einen Leser ausmacht (Reading is Fierce) stießen bei mir auf Anklang.

Dies sind nur ein paar der Beispiele, aber Moran bietet weitaus mehr interessante Artikel in ihrem Moranifesto, die einen zum Denken bringen und einem aus der Seele sprechen.

Aber da Moran nur aus ihrer eigenen Erfahrung und Perspektive sprechen kann, sind in ihrem Moranifesto auch Dinge, denen ich nicht zustimme, die vielleicht sogar mein Blut zum Kochen gebracht oder mich dazu verleitet haben, dass Gesicht zu verziehen.
So lobt sie z.B. Lena Dunham in den höchsten Tönen, während ich glaube, dass Lena Dunham eine verwöhnte pseudo-Feministin mit durchschnittlichem Talent ist.

Andere Dinge wiederum, schienen einfach mittlerweile sehr veraltet und sterbenslangweilig. Wie ihre Kolumnen zu den Olympischen Spielen in GB oder ihre Reviews zu TV Serien, die ich einfach nicht kannte.

Zudem glaube ich auch, dass Moran teilweise nicht konsistent genug mit ihren Meinungen ist: so spricht sie davon, dass "intersectional feminism" wichtig sei, ihr Feminsmus wirkt auf mich aber leider so, als würde sie das selber nicht ganz so glauben, denn sie fällt dann doch sehr stark in die Kategorie "white feminist" mit den Leuten, die sie unterstützt und mit ihren Witzen über soziale Randgruppen.

Ich denke allerdings, dem kann man einfach gegenwirken, in dem man in Caitlin Morans Moranifesto nur die Kolumnen und Essays liest, die einen auch wirklich interessieren und natürlich auch ihre Meinungen kritisch betrachtet.  Zudem denke ich auch nicht, dass dieses Buch dafür geschaffen ist, in einem Rutsch gelesen zu werden, wie ich das getan habe. Vielmehr ist es ein Buch, dass man besitzt und einfach immer mal wieder darin schmökert.

Lange Rede kurzer Sinn: Moran bietet hier aufschlussreiche und intelligente Artikel und Essays, die auf eine natürliche Art witzig, bedeutsam und bereichernd sind, denen man aber nicht immer zustimmen muss, sie aber trotzdem für ein interessantes Leseerlebnis sorgen.


  (0)
Tags: caitlin moran   (1)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Trouble Makes a Comeback

Stephanie Tromly
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Kathy Dawson Books, 22.11.2016
ISBN 9780525428411
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

neuseeland, maori, witi ihimaer, maor, familie

The Whale Rider

Witi Ihimaera
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Pearson Education, Oxford, 22.02.2005
ISBN 9780435131081
Genre: Romane

Rezension:

The Whale Rider ist eine Geschichte über den Konflikt von Moderne und Tradition, zwischen in die Zukunft blicken, aber dabei die Vergangenheit nicht vergessen und Ihimaera zieht diesen Konflikt mit einem roten Faden durch seinen Roman und lässt alle seine Figuren damit kämpfen.

Im Mittelpunkt steht dabei in junges Mädchen namens Kahu, die sich bemüht eine Stelle für sich in der Gesellschaft, in ihrem Stamm, zu schaffen und die Schlüsselfigur dafür ist, ihr Volk in eine bessere Zukunft zu führen, ihr der Weg aber erschwert wird durch die sexistischen Traditionen und Ansichten ihres Großvaters.

Dabei wird die Geschichte von ihrem Onkel erzählt, der dem Leser eine Perspektive dafür bietet, wie die einheimische Bevölkerung von Oceanischen Ländern oft durch Rassismus und Vorurteilen von der Entwicklung mit dem Rest der Welt und mit der Technologie gebremst wird, sodass andere Völker einen unfairen Vorsprung haben.

Ihimaera baut dabei Mythologie aus Neuseeland in seine Geschichte, die als Parallele zu den Problemen der Figuren heute fungiert und die Dichotomie zwischen Kultur & Tradition und Fortschritt & Technologie nur noch mehr hervorhebt, gleichzeitig dem Leser aber deutlich macht, wieso es so wichtig ist, dass die Figuren einen Fortschritt in die Zukunft machen OHNE ihre Kultur in Vergessenheit geraten zu lassen.

Alles in allem behandelt der Roman also ein sehr interessantes Dilemma, dass auch den Leser sehr zum Nachdenken bringt.

Dabei muss man aber leider erwähnen, dass sich The Whale Rider sehr wie ein Schulbuch lesen lässt. Man sieht bereits am Anfang das Ende kommen, dass "vorausahnen lassen" ist hier fast schon schmerzhaft offensichtlich.

So habe ich auch die Bedeutung der Mythologie-Passagen durchaus verstanden und konnte es nachvollziehen, aber das Ganze war für mich leider nicht interessant genug verpackt und das Lesen aus der Perspektive einer uralten magischen Wals für mich viel langweiliger als es sein sollte.

Letztendlich ist the Whale Rider aber dennoch eine herzerwärmende, nette kleine Geschichte, die ein sehr wichtiges Konflikt ins Scheinwerferlicht wirft.

  (1)
Tags: the whale rider, witi ihimaer   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

lindsey rosin, cherry

Cherry

Lindsey Rosin
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Simon Pulse, 16.08.2016
ISBN 9781481459082
Genre: Sonstiges

Rezension:

Cherry von Lindsey Rosin ist die sex-positive Story von vier Freundinnen, die einen Pakt schließen, dass sie ihre Jungfräulichkeit vor ihrem High School Abschluss in 6 Monaten verlieren wollen.

Klingt witzig und ein bisschen bescheuert? Das Erstere ist es auf jeden Fall, das Letztere kaum. Diese Geschichten wird mit unglaublich viel Humor, aber auch auf einfühlsame, ehrliche und offene Weise erzählt.

Dabei geht es nicht um obszöne Weise über sexuelle Eskapaden, sondern in erster Linie um die Freundschaft dieser vier Mädchen und ihre Selbstfindung.
Dabei werden Themen angesprochen, wie weibliche Masturbation und das es völlig okay und natürlich ist, dass slut-shaming verletzend und niemals verdient ist und dass Mädchen auch Orgasmen zustehen und sie ruhig danach fragen dürfen.

Lindsey Rosin nimmt dabei keinen Blatt vor den Mund, beschreibt Dinge detailliert und realistisch, ohne dabei ins Perverse oder Unheimliche abzudriften.
Zudem sorgt ihre positive, humorvolle aber auch raue Art für tolle Frendschafts- und Familiendynamiken, für gute lgbt Repräsentation und sehr schöne emotionale Momente.

Die Mädchen sind dabei alle verschieden und deutlich charakterisiert und so widerspiegeln auch ihre underschiedlichen Erfahrungen diese wieder. Am Ende ist es egal, ob Jungfräulichkeiten verloren wurden oder nicht, denn auch wenn die Mädchen schwere Momente haben und es manchmal Krach gibt, sind sie stets unterstützend und liebevoll füreinander da.

Ich würde mir wünschen, dass jedes junge Mädchen da draußen, dieses Sex-positive Buch über Freundschaft und das Erwachsenwerden, in die Hand gedrückt bekommt.

  (0)
Tags: cherry, lindsey rosin   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(60)

116 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

illuminae, jay kristoff, amie kaufman, the illuminae files, chat

Illuminae Files - Illuminae

Amie Kaufman , Jay Kristoff
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Knopf Books for Young Readers, 20.10.2015
ISBN 9780553499117
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Illuminae von Amie Kaufman und Jay Kristoff wirkt ziemlich massiv, lässt sich aber aufgrund der einzigartigen Zusammenstellung unglaublich schnell und gespannt lesen.

Das Buch, welches aus der Illuminae "Akte" besteht, stellt chronologisch den Ablauf einer Attacke auf eine außerirdische Kolonie, sowie die Flucht der Überlebenden auf einem Raumschiff dar, in dem die kontrollierende künstliche Intelligenz AIDAN sich "bewusst" wird -- all dies in Chats und E-Mails zwischen den Hauptfiguren, Kopien von Patientenakten und Reports vom militärischen Personal und mehr.

Dennoch entsteht vor dem Auge des Lesers eine durchsträngige Geschichte, mit Gefühl, Spannung und Plottwists, die für Herzrasen sorgen.

Ich war skeptisch, aber auch die Figuren lernt man sehr gut kennen, man kriegt durch die Chats, Tagebucheinträge, etc. einen Einblick in die Psyche und Gedankenwelt der Hauptfigur und fühlt mit ihr mit.

Auch die kleinen Nuggets für sehr aufmerksame Leser, haben für ungemein viel Spaß bei mir gesorgt, wie z.B. die Namen der Autoren in einer Liste von Personen an Schiff oder die Namen von Kollegen, wie die Autorin Laini Taylor, auf einer Patientenakte.

Allgemein würde ich Illuminae jedem Leser empfehlen, der mal eine Geschichte erleben möchte, die auf innovative Weise und mit Spaß erzählt wird, wo der Plot oder die Charaktere aber auch nicht auf der Strecke bleiben.


  (0)
Tags: amie kaufman, illuminae, jay kristoff, the illuminae files   (4)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

sula, toni morrison

Sula

Toni Morrison
E-Buch Text: 196 Seiten
Erschienen bei Vintage Digital, 04.09.2014
ISBN 9781448105021
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Geschichte über das Kind und später die junge Frau Sula, die sich weigert nach den Regeln ihrer Nachbarn zu spielen und somit für ziemlich viel Gesprächsstoff und Ärger sorgt, behandelt viele Themen, die den Leser absolut fasziniert und nachdenklich zurücklassen.

Im Mittelpunkt dieses Romans stehen die Frauen. Die Frauen in Sulas matriarchalischen Familie und Sulas Freundschaft zu einem anderen Mädchen namens Nel.

In der Freundschaft zwischen Sula und Nel beschreibt uns Morrison auf wunderbar poetische Weise die Verschmelzung zweier Persönlichkeiten, die Intensität einer Freundschaft die von einem gemeinsamen Geheimnis, einer gemeinsamen Last, zusammengehalten wird.

In der Familiendynamik von Sula und ihrer Mutter und der Großmutter, werden die Ambiguität von jemanden "lieben" und jemanden "mögen" erkundet, sowie die Frage gestellt, ob Liebe immer eine morale Emotion ist oder ob Menschen dieses Gefühl in einem Akt von Souveränität missbrauchen können.
Damit stellt sie den Glauben, dass Mütter ihre Kinder stets mögen und aus Liebe ihr Bestes wollen, auf sehr interessante Weise auf den Kopf.

In der erwachsenen Sula, ihrer Mutter und Großmutter, werden auch Feminität und weibliche Sexualität behandelt und wie es oft im Gegensatz zur männlichen Sexualität Zorn und Neid auf sich zieht.
In Sula speziell, die die sozialen Regeln bricht, keine Scham zu spüren scheint und ihr moraler Kompass auch etwas schief liegt, zeigt Morrison wie eine Person von einer ganzen Gemeinde zum Sündenbock auserkoren und verunglimpft werden kann.

All dies und mehr bringt Toni Morrison einem mit einem opulenten und erhabenen Schreibstil nahe und dies gelingt ihr in einer sehr begrenzten Zeit von 174 Seiten.

Dies war mein erster Roman von Toni Morrison, was ich nicht stolz zugebe, und ich werde definitiv mehr von ihr lesen.

  (0)
Tags: sula, toni morrison   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(56)

106 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

musik, irland, nirvana, chicago, kurt cobain

Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm

Jessie Ann Foley , Susanne Klein
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.07.2016
ISBN 9783846600375
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Jessie Ann Foleys Debüt lockt mit einem interessanten Titel und einer Coming-of-Age Prämisse rund um Musik, erste Liebe, Abenteuer und Trauer.

Der Roman bringt auch alle diese Elemente ein, allerdings leidet es an einem Problem der Oberflächlichkeit. Schon von Anfang an gelingt es Jessie Ann Foley nicht unbedingt eine emotionale Bindung zwischen dem Leser und den Figuren aufzubauen, insbesondere zu der Hauptfigur Maggie, da einfach Tiefe, Gefühl und vorallem Information fehlt. Obwohl wir auf eine gemeinsame Reise mit Maggie gehen, bleibt sie uns am Anfang wie am Ende recht fremd. Wir wissen, dass sie Probleme mit ihrer Mutter hat und zu ihrem Onkel Kevin aufblickt, aber sie als eigene Persönlichkeit wird uns nicht unbedingt dargestellt. Alle anderen Figuren, wie auch Maggie, sind keine runden, fertigen Persönlichkeiten.

Dabei sind aber Beziehungen, wie z.B. die zwischen Maggie und ihrer Mutter, ganz realistisch dargestellt. Man kann die Konflikte zwischen Mutter und Tochter, die widersprüchlichen Meinungen und Wünsche, Fremdscham wegen der eigenen Familie, etc. nachvollziehen.

Auch die Geschichte, trotz tiefgründiger Themenbehandlung, hat mich als Leser aber nicht unbedingt emotional ergriffen. Die ersten 2/3 des Buches waren zwar nicht langweilig oder störend zu lesen, aber hätte durchaus mehr an Substanz haben können. Das letzte Drittel hingegen mochte ich sehr gerne - da kam endlich Schwung, Abenteuer und Emotion in die Geschichte. Allerdings kamen durch das langsame Vorangehen am Anfang ein paar Dinge am Ende zu kurz.

Foleys Schreibstil hierbei liefert paar schöne Zitate und Momente, bleibt dabei aber nahbar. Die Spotify- sowie Kevins Bücherlisten sind eine gute Idee am Ende des Buches, falls man noch länger in der Geschichte bleiben will.

Ich lese Coming-of-Age-Stories sehr gerne, diese hier hat für mich aber leider nichts Neues geliefert, ist aber durchaus was für zwischendurch und bestimmt in einem Rutsch zu lesen.

  (3)
Tags: das jahr in dem sich kurt cobain das leben nah, jessie ann foley   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(9)

18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

götter, love, jugenbuch, autounfall, fantasy

The Rest of Us Just Live Here

Patrick Ness
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei HARPER COLLINS, 06.10.2015
ISBN 9780062415639
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
Tags:  
 
288 Ergebnisse