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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

globalization, relationships, change, liebesgeschichte, refugee

Exit West

Mohsin Hamid
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hamish Hamilton, 02.03.2017
ISBN 9780241290088
Genre: Sonstiges

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Of Fire and Stars

Audrey Coulthurst
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Balzer + Bray, 22.11.2016
ISBN 9780062433251
Genre: Sonstiges

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

englisch, young adult, fangirl

Girl Against the Universe by Paula Stokes (2016-05-17)

Paula Stokes
Fester Einband
Erschienen bei HarperTeen, 01.01.1785
ISBN B01K3JRRP8
Genre: Sonstiges

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

krimi, krimi & thriller, turkey, fremdsprachige bücher, hercule poirot

Murder on the Orient Express

Agatha Christie
Flexibler Einband: 347 Seiten
Erschienen bei Import, 03.09.2007
ISBN 9780007119318
Genre: Krimi und Thriller

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45 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

black lives matter, police brutality, racism, rassismus, blacklivesmatter

The Hate U Give

Angie Thomas
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Balzer + Bray, 28.02.2017
ISBN 9780062498533
Genre: Jugendbuch

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214 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

roman, freundschaft, trauma, ich eleanor oliphant, eleanor oliphant

Ich, Eleanor Oliphant

Gail Honeyman , Alexandra Kranefeld
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 24.04.2017
ISBN 9783431039788
Genre: Romane

Rezension:

Ich, Eleanor Oliphant ist eine Geschichte über Einsamkeit. Wie manche Menschen nicht nur zeitweise von der Einsamkeit besucht werden, stattdessen ist es für sie eine die Lebenslage bestimmender Zustand. Und wieso deshalb auch die kleinsten Gesten von Freundlichkeit wichtig sein können.

Trotz ernster Themenbehandlung wie Depression, Kindesmisshandlung, Suizidgedanken, etc. ist die Geschichte dennoch voller Humor. Aufgrund der etwas weltfremden Art von der Hauptfigur Eleanor, kriegen wir als Leser Szenen zu lesen, die wenn auch traurig, einen dennoch zum Lachen bringen.

Auch wenn ich verstehen kann, wieso Eleanor zu der Person geworden ist, die sie nun mal ist und ich durchaus mit ihr fühle, fand ich sie ab und an ziemlich unsympathisch und an den Nerven reibend.

Eleanors Charakterisierung wird auch von dem Schreibstil betont. Der Roman liest sich nämlich als Gedankenstrom von Eleanor. Dadurch ist das ganze eigen, schrullig, witzig aber eben auch etwas ermüdend. Weil wir mitten im Kopf von Eleanor sind, wird auch wirklich jeder Gedanke und jedes Gefühl detailliert beschrieben - irgendwie schon zu detailliert?

Eleanors Vergangenheit, ihre Mutter, ihr geistiger Zustand waren für mich sehr von Interesse und so fand ich, dass das recht kurz kam. Ich hätte mir im Nachhinein gewünscht, dass sich die Storyline mit dem Musiker am Anfang schneller aufgelöst hätte, sodass wir später mehr Seiten zu diesem Punkt investieren können.
So war das Ende zwar ganz süß und optimistisch, aber ließ dann doch ein paar Fragen offen zurück.

Dennoch war Ich, Eleanor Oliphant ein unterhaltsames Leseerlebnis, weil ich einfach noch nie so eine Figur wie Eleanor erlebt habe - sie ist eben doch sehr besonders - und weil ich denke, dass die "Botschaft" des Romans wichtig ist. Ich denke, es ist durchaus lesenswert, auch wenn es mich nicht umgehauen hat.

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Tags: ich eleanor oliphant   (1)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

#frauenlesen, dystopie

The Handmaid's Tale (Vintage Classics)

Margaret Atwood
E-Buch Text: 370 Seiten
Erschienen bei Vintage Digital, 15.05.2012
ISBN 9781446485477
Genre: Sonstiges

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53 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

the sun is also a star, new york, nicola yoon, jugendbuch, schicksal

The Sun is also a Star

Nicola Yoon
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Corgi Childrens, 03.11.2016
ISBN 9780552574242
Genre: Jugendbuch

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Nobody Is Ever Missing

Catherine Lacey
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FARRAR STRAUS&GIROUX, 08.07.2014
ISBN 9780374534493
Genre: Romane

Rezension:

Nobody Is Ever Missing von Catherine Lacey ist sozusagen ein Gegenbeispiel zu Büchern wie "Eat, Pray, Love" oder "Wild", also Bücher, in denen weibliche Figuren irgendwohin reisen und so hoffen, sich dadurch zu finden.

Die Hauptfigur in Nobody Is Ever Missing lässt ihr ganzes Leben zurück und reist nach Neuseeland und hofft dort sich zu verlieren. Vom Erdboden zu verschwinden. Vergessen zu werden.

Dabei ist es unglaublich deprimierend, was zu erwarten ist, aber deprimierend auf eine Weise, die einen nicht einmal nach Luft schnappen oder ab und zu ein paar Lichtblicke sehen lässt.

Der Schreibstil ist ein Gedankenstrom der Hauptfigur Elyria. Wir sind also immer, non-stop im Kopf dieser Figur, die ganz klar eine depressive Phase in ihrem Leben durchmacht und sich gar vor einem Nervenzusammenbruch befindet.

Dadurch lässt sich diese Geschichte zwar recht schnell runterlesen, aber man hat dabei kein angenehmes Leseerlebnis.

Obwohl Depression eine ernstzunehmende psychische Krankheit ist und man der Hauptfigur ganz klar irgendeine Art Hilfe und Therapie wünscht, wird sie einem nach einer Weile einfach unglaublich unsympathisch.
Man hat das Gefühl, sie hat sich in ein unglückliches Leben selber reingeritten und anstatt da einen anständigen Weg rauszufinden, rennt sie vor ihren Problemen weg und tut nichts anderes außer sich zu bemitleiden und sich zu beschweren.

Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass sich ihre Gedanken einfach immer wieder wiederholen, sodass ich zum Ende hin die Worte eigentlich nur noch überflogen habe.

Der Plot ließ ebenfalls zu wünschen übrig. Ich habe stetig darauf gewartet, dass etwas passiert, aber es ist einfach nie wirklich etwas passiert.

Auch wenn ich glaube, dass es für jede Geschichte ein Platz auf dieser Welt gibt, bin ich mir auch nicht wirklich sicher, wieso es eigentlich dieses Buch geben musste, was die Autorin damit bezwecken oder vermitteln will.

Es existiert, ich weiß nicht was ich daraus gewinnen sollte und bin ehrlich gesagt auch super überrascht, dass ich es durchgeschafft habe.


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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

the chimes, adult, literary fiction, fiction

The Chimes

Anna Smaill
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Quercus Books, 03.05.2016
ISBN 9781681445342
Genre: Sonstiges

Rezension:

The Chimes ist eine faszinierend klingende Dystopie, in der Menschen mit Musik kommunizieren und die Regierung im Besitz eines Instruments ist, welches die Erinnerung der Menschen löscht.

Leider klingt die Prämisse faszinierend, das eigentliche Buch schafft dies allerdings nicht, stattdessen ist es oft unverständlich und ermüdend.

The Chimes baut eine Welt und ein Konzept der Kommunikation auf, welches unglaublich schwer zu verstehen ist, wenn man absolut keine Ahnung von technischen Begrifflichkeiten der Musik hat.
Diese Geschichte setzt also voraus, dass man bereits eine gewisse Ahnung von klassischer Musik hat, was es meiner Meinung nach nicht sollte, denn dadurch werden Leser wie ich entfremdet.

Deshalb hatte ich meine Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, hatte das Gefühl ich lese 50% der Wörter auf Chinesisch und verstehe dadurch ehrlich gesagt immer noch nicht vollständig, wie diese dystopische Gesellschaft zustande kommen konnte.

Es raubt einem also viel, dass nicht unbedingt viel erklärt wird. Wenn ich mir nicht vorgenommen hätte, dieses Buch für eine Challenge zu lesen, hätte ich auch denke ich nicht durchgezogen, sondern das Buch abgebrochen.

Es hilft auch nicht, dass Anna Smaills Schreibstil sehr ausschweifend und beschreiblich ist, sodass man längere Paragraphen hat, die auf todlangweilige Art die Umgebung der Figuren darstellen. Meine Gedanken sind seeehr oft weggewandert.

Kommen wir zu den Dingen, die ich auch ohne Ahnung von Musik verstehen konnte: die Figuren.
Leider blieben auch die Figuren zum größten Teil dieser Geschichte flach, langweilig und leicht zu vergessen. Für die längste Zeit konnte ich mir nicht mal den Namen der Hauptfigur merken oder die Freunde in seinem Pakt unterscheiden. In diesem Roman geht es zwar ums vergessen, aber ich denke es macht wenig Sinn, wenn der Leser die Figuren vergisst.

Zum Ende hin wurde unsere Hauptfigur durchaus greifbarer und es kam ein interessanter Beziehungsaspekt hinzu, aber auch das war nicht unbedingt genug, um mich zu überzeugen.

Die Auflösung der Geschichte erfolgte zwar mit vielen twists & turns, aber ich war zu dem Zeitpunkt einfach so mit dem Buch "fertig", dass mir das Ganze relativ egal war.

Für mich also leider ein Flop und wenn man absolut keine Ahnung von Musik hat, mühselig und eher von abzuraten.


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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

This Adventure Ends

Emma Mills
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Henry Holt and Co. (BYR), 04.10.2016
ISBN 9781627799355
Genre: Sonstiges

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38 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

science fiction, außerirdische, lagos, apokalypse, nigeria

Lagune

Nnedi Okorafor
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 26.09.2016
ISBN 9783864258732
Genre: Science-Fiction

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

caitlin moran

Moranifesto

Caitlin Moran
Flexibler Einband
Erschienen bei Ebury Publishing, 01.01.2016
ISBN 9780091949051
Genre: Sonstiges

Rezension:

Caitlin Morans Internetpräsenz ist für mich stets informativ und auch zum wegschmeißen lustig - also wollte ich auch mal ihren Büchern eine Chance geben und dachte mir Moranifesto, eine Ansammlung ihrer Kolumnen und Essays, wäre ein guter Ort um damit zu beginnen.

In Moranifesto schreibt sie über viele und verschiedene Themen, mit Humor, schwer gewonnener Weisheit und auch unerschütterbaren Fakten.

Ihr selbsterklärter Krieg mit Druckern (Printers Are Evil), die nie das tun, was sie sollen und einem das Leben unglaublich schwer machen, ließ mich laut loslachen, da sie genau meine Gedanken mit unglaublich Witz in Worte fasste.

Ihre eigenen Erfahrungen mit dem Welfare State, als ein Kind das mit Zuschüssen großgeworden ist, sind unglaublich herzergreifend und öffnen einem die Augen.

Ihre unverschämt feministischen Kolumnen und Essays bringen auf den Punkt, was vermutlich jede Frau einmal in ihrem Leben oder auch jeden Tag denkt. Besonders ihre Denkansätze zur Legalisierung von Prostitution (Olympic Prostitutes) waren willkommen, da ich nicht das Gefühl habe, dass oft hierüber gesprochen wird.

Ihre Leidenschaft und ihre Trauer zu den Kürzungen von Bibliotheksgeldern (Austerity - They Killed My Library) und ihre wunderschöne Beschreibung von der Liebe zu Büchern und was einen Leser ausmacht (Reading is Fierce) stießen bei mir auf Anklang.

Dies sind nur ein paar der Beispiele, aber Moran bietet weitaus mehr interessante Artikel in ihrem Moranifesto, die einen zum Denken bringen und einem aus der Seele sprechen.

Aber da Moran nur aus ihrer eigenen Erfahrung und Perspektive sprechen kann, sind in ihrem Moranifesto auch Dinge, denen ich nicht zustimme, die vielleicht sogar mein Blut zum Kochen gebracht oder mich dazu verleitet haben, dass Gesicht zu verziehen.
So lobt sie z.B. Lena Dunham in den höchsten Tönen, während ich glaube, dass Lena Dunham eine verwöhnte pseudo-Feministin mit durchschnittlichem Talent ist.

Andere Dinge wiederum, schienen einfach mittlerweile sehr veraltet und sterbenslangweilig. Wie ihre Kolumnen zu den Olympischen Spielen in GB oder ihre Reviews zu TV Serien, die ich einfach nicht kannte.

Zudem glaube ich auch, dass Moran teilweise nicht konsistent genug mit ihren Meinungen ist: so spricht sie davon, dass "intersectional feminism" wichtig sei, ihr Feminsmus wirkt auf mich aber leider so, als würde sie das selber nicht ganz so glauben, denn sie fällt dann doch sehr stark in die Kategorie "white feminist" mit den Leuten, die sie unterstützt und mit ihren Witzen über soziale Randgruppen.

Ich denke allerdings, dem kann man einfach gegenwirken, in dem man in Caitlin Morans Moranifesto nur die Kolumnen und Essays liest, die einen auch wirklich interessieren und natürlich auch ihre Meinungen kritisch betrachtet.  Zudem denke ich auch nicht, dass dieses Buch dafür geschaffen ist, in einem Rutsch gelesen zu werden, wie ich das getan habe. Vielmehr ist es ein Buch, dass man besitzt und einfach immer mal wieder darin schmökert.

Lange Rede kurzer Sinn: Moran bietet hier aufschlussreiche und intelligente Artikel und Essays, die auf eine natürliche Art witzig, bedeutsam und bereichernd sind, denen man aber nicht immer zustimmen muss, sie aber trotzdem für ein interessantes Leseerlebnis sorgen.


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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Trouble Makes a Comeback

Stephanie Tromly
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Kathy Dawson Books, 22.11.2016
ISBN 9780525428411
Genre: Sonstiges

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

neuseeland, maori, witi ihimaer, maor, familie

The Whale Rider

Witi Ihimaera
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Pearson Education, Oxford, 22.02.2005
ISBN 9780435131081
Genre: Romane

Rezension:

The Whale Rider ist eine Geschichte über den Konflikt von Moderne und Tradition, zwischen in die Zukunft blicken, aber dabei die Vergangenheit nicht vergessen und Ihimaera zieht diesen Konflikt mit einem roten Faden durch seinen Roman und lässt alle seine Figuren damit kämpfen.

Im Mittelpunkt steht dabei in junges Mädchen namens Kahu, die sich bemüht eine Stelle für sich in der Gesellschaft, in ihrem Stamm, zu schaffen und die Schlüsselfigur dafür ist, ihr Volk in eine bessere Zukunft zu führen, ihr der Weg aber erschwert wird durch die sexistischen Traditionen und Ansichten ihres Großvaters.

Dabei wird die Geschichte von ihrem Onkel erzählt, der dem Leser eine Perspektive dafür bietet, wie die einheimische Bevölkerung von Oceanischen Ländern oft durch Rassismus und Vorurteilen von der Entwicklung mit dem Rest der Welt und mit der Technologie gebremst wird, sodass andere Völker einen unfairen Vorsprung haben.

Ihimaera baut dabei Mythologie aus Neuseeland in seine Geschichte, die als Parallele zu den Problemen der Figuren heute fungiert und die Dichotomie zwischen Kultur & Tradition und Fortschritt & Technologie nur noch mehr hervorhebt, gleichzeitig dem Leser aber deutlich macht, wieso es so wichtig ist, dass die Figuren einen Fortschritt in die Zukunft machen OHNE ihre Kultur in Vergessenheit geraten zu lassen.

Alles in allem behandelt der Roman also ein sehr interessantes Dilemma, dass auch den Leser sehr zum Nachdenken bringt.

Dabei muss man aber leider erwähnen, dass sich The Whale Rider sehr wie ein Schulbuch lesen lässt. Man sieht bereits am Anfang das Ende kommen, dass "vorausahnen lassen" ist hier fast schon schmerzhaft offensichtlich.

So habe ich auch die Bedeutung der Mythologie-Passagen durchaus verstanden und konnte es nachvollziehen, aber das Ganze war für mich leider nicht interessant genug verpackt und das Lesen aus der Perspektive einer uralten magischen Wals für mich viel langweiliger als es sein sollte.

Letztendlich ist the Whale Rider aber dennoch eine herzerwärmende, nette kleine Geschichte, die ein sehr wichtiges Konflikt ins Scheinwerferlicht wirft.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

lindsey rosin, cherry

Cherry

Lindsey Rosin
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Simon Pulse, 16.08.2016
ISBN 9781481459082
Genre: Sonstiges

Rezension:

Cherry von Lindsey Rosin ist die sex-positive Story von vier Freundinnen, die einen Pakt schließen, dass sie ihre Jungfräulichkeit vor ihrem High School Abschluss in 6 Monaten verlieren wollen.

Klingt witzig und ein bisschen bescheuert? Das Erstere ist es auf jeden Fall, das Letztere kaum. Diese Geschichten wird mit unglaublich viel Humor, aber auch auf einfühlsame, ehrliche und offene Weise erzählt.

Dabei geht es nicht um obszöne Weise über sexuelle Eskapaden, sondern in erster Linie um die Freundschaft dieser vier Mädchen und ihre Selbstfindung.
Dabei werden Themen angesprochen, wie weibliche Masturbation und das es völlig okay und natürlich ist, dass slut-shaming verletzend und niemals verdient ist und dass Mädchen auch Orgasmen zustehen und sie ruhig danach fragen dürfen.

Lindsey Rosin nimmt dabei keinen Blatt vor den Mund, beschreibt Dinge detailliert und realistisch, ohne dabei ins Perverse oder Unheimliche abzudriften.
Zudem sorgt ihre positive, humorvolle aber auch raue Art für tolle Frendschafts- und Familiendynamiken, für gute lgbt Repräsentation und sehr schöne emotionale Momente.

Die Mädchen sind dabei alle verschieden und deutlich charakterisiert und so widerspiegeln auch ihre underschiedlichen Erfahrungen diese wieder. Am Ende ist es egal, ob Jungfräulichkeiten verloren wurden oder nicht, denn auch wenn die Mädchen schwere Momente haben und es manchmal Krach gibt, sind sie stets unterstützend und liebevoll füreinander da.

Ich würde mir wünschen, dass jedes junge Mädchen da draußen, dieses Sex-positive Buch über Freundschaft und das Erwachsenwerden, in die Hand gedrückt bekommt.

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112 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

illuminae, jay kristoff, amie kaufman, the illuminae files, chat

Illuminae Files - Illuminae

Amie Kaufman , Jay Kristoff
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Knopf Books for Young Readers, 20.10.2015
ISBN 9780553499117
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Illuminae von Amie Kaufman und Jay Kristoff wirkt ziemlich massiv, lässt sich aber aufgrund der einzigartigen Zusammenstellung unglaublich schnell und gespannt lesen.

Das Buch, welches aus der Illuminae "Akte" besteht, stellt chronologisch den Ablauf einer Attacke auf eine außerirdische Kolonie, sowie die Flucht der Überlebenden auf einem Raumschiff dar, in dem die kontrollierende künstliche Intelligenz AIDAN sich "bewusst" wird -- all dies in Chats und E-Mails zwischen den Hauptfiguren, Kopien von Patientenakten und Reports vom militärischen Personal und mehr.

Dennoch entsteht vor dem Auge des Lesers eine durchsträngige Geschichte, mit Gefühl, Spannung und Plottwists, die für Herzrasen sorgen.

Ich war skeptisch, aber auch die Figuren lernt man sehr gut kennen, man kriegt durch die Chats, Tagebucheinträge, etc. einen Einblick in die Psyche und Gedankenwelt der Hauptfigur und fühlt mit ihr mit.

Auch die kleinen Nuggets für sehr aufmerksame Leser, haben für ungemein viel Spaß bei mir gesorgt, wie z.B. die Namen der Autoren in einer Liste von Personen an Schiff oder die Namen von Kollegen, wie die Autorin Laini Taylor, auf einer Patientenakte.

Allgemein würde ich Illuminae jedem Leser empfehlen, der mal eine Geschichte erleben möchte, die auf innovative Weise und mit Spaß erzählt wird, wo der Plot oder die Charaktere aber auch nicht auf der Strecke bleiben.


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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

sula, toni morrison

Sula

Toni Morrison
E-Buch Text: 196 Seiten
Erschienen bei Vintage Digital, 04.09.2014
ISBN 9781448105021
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Geschichte über das Kind und später die junge Frau Sula, die sich weigert nach den Regeln ihrer Nachbarn zu spielen und somit für ziemlich viel Gesprächsstoff und Ärger sorgt, behandelt viele Themen, die den Leser absolut fasziniert und nachdenklich zurücklassen.

Im Mittelpunkt dieses Romans stehen die Frauen. Die Frauen in Sulas matriarchalischen Familie und Sulas Freundschaft zu einem anderen Mädchen namens Nel.

In der Freundschaft zwischen Sula und Nel beschreibt uns Morrison auf wunderbar poetische Weise die Verschmelzung zweier Persönlichkeiten, die Intensität einer Freundschaft die von einem gemeinsamen Geheimnis, einer gemeinsamen Last, zusammengehalten wird.

In der Familiendynamik von Sula und ihrer Mutter und der Großmutter, werden die Ambiguität von jemanden "lieben" und jemanden "mögen" erkundet, sowie die Frage gestellt, ob Liebe immer eine morale Emotion ist oder ob Menschen dieses Gefühl in einem Akt von Souveränität missbrauchen können.
Damit stellt sie den Glauben, dass Mütter ihre Kinder stets mögen und aus Liebe ihr Bestes wollen, auf sehr interessante Weise auf den Kopf.

In der erwachsenen Sula, ihrer Mutter und Großmutter, werden auch Feminität und weibliche Sexualität behandelt und wie es oft im Gegensatz zur männlichen Sexualität Zorn und Neid auf sich zieht.
In Sula speziell, die die sozialen Regeln bricht, keine Scham zu spüren scheint und ihr moraler Kompass auch etwas schief liegt, zeigt Morrison wie eine Person von einer ganzen Gemeinde zum Sündenbock auserkoren und verunglimpft werden kann.

All dies und mehr bringt Toni Morrison einem mit einem opulenten und erhabenen Schreibstil nahe und dies gelingt ihr in einer sehr begrenzten Zeit von 174 Seiten.

Dies war mein erster Roman von Toni Morrison, was ich nicht stolz zugebe, und ich werde definitiv mehr von ihr lesen.

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102 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

musik, irland, nirvana, chicago, kurt cobain

Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm

Jessie Ann Foley , Susanne Klein
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.07.2016
ISBN 9783846600375
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Jessie Ann Foleys Debüt lockt mit einem interessanten Titel und einer Coming-of-Age Prämisse rund um Musik, erste Liebe, Abenteuer und Trauer.

Der Roman bringt auch alle diese Elemente ein, allerdings leidet es an einem Problem der Oberflächlichkeit. Schon von Anfang an gelingt es Jessie Ann Foley nicht unbedingt eine emotionale Bindung zwischen dem Leser und den Figuren aufzubauen, insbesondere zu der Hauptfigur Maggie, da einfach Tiefe, Gefühl und vorallem Information fehlt. Obwohl wir auf eine gemeinsame Reise mit Maggie gehen, bleibt sie uns am Anfang wie am Ende recht fremd. Wir wissen, dass sie Probleme mit ihrer Mutter hat und zu ihrem Onkel Kevin aufblickt, aber sie als eigene Persönlichkeit wird uns nicht unbedingt dargestellt. Alle anderen Figuren, wie auch Maggie, sind keine runden, fertigen Persönlichkeiten.

Dabei sind aber Beziehungen, wie z.B. die zwischen Maggie und ihrer Mutter, ganz realistisch dargestellt. Man kann die Konflikte zwischen Mutter und Tochter, die widersprüchlichen Meinungen und Wünsche, Fremdscham wegen der eigenen Familie, etc. nachvollziehen.

Auch die Geschichte, trotz tiefgründiger Themenbehandlung, hat mich als Leser aber nicht unbedingt emotional ergriffen. Die ersten 2/3 des Buches waren zwar nicht langweilig oder störend zu lesen, aber hätte durchaus mehr an Substanz haben können. Das letzte Drittel hingegen mochte ich sehr gerne - da kam endlich Schwung, Abenteuer und Emotion in die Geschichte. Allerdings kamen durch das langsame Vorangehen am Anfang ein paar Dinge am Ende zu kurz.

Foleys Schreibstil hierbei liefert paar schöne Zitate und Momente, bleibt dabei aber nahbar. Die Spotify- sowie Kevins Bücherlisten sind eine gute Idee am Ende des Buches, falls man noch länger in der Geschichte bleiben will.

Ich lese Coming-of-Age-Stories sehr gerne, diese hier hat für mich aber leider nichts Neues geliefert, ist aber durchaus was für zwischendurch und bestimmt in einem Rutsch zu lesen.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

götter, love, jugenbuch, autounfall, fantasy

The Rest of Us Just Live Here

Patrick Ness
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei HARPER COLLINS, 06.10.2015
ISBN 9780062415639
Genre: Kinderbuch

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(32)

49 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

krebs, freundschaft, loslassen, wahrheit, jugendbuch

A Monster Calls

Siobhan Dowd , Patrick Ness
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Walker Books Ltd, 05.05.2011
ISBN 9781406311525
Genre: Jugendbuch

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

falling kindgoms, liebe, fantasy, morgan rhodes

Falling Kingdoms

Morgan Rhodes
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Razorbill, 11.03.2014
ISBN 9781595145857
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich hatte mir von der Beschreibung und der Fangemeinde um das Buch herum eigentlich ein epic High-Fantasy-Roman erwartet, dass überraschende Plottwists und gute Figuren zu bieten hat.

Allerdings wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.

Die twists & turns in Falling Kingdoms waren meiner Meinung nach sehr offensichtlich und man hat sie bereits meilenweit kommen sehen, also hat der Überraschungseffekt gefehlt. Ich finde, sie waren weder subtil noch versteckt, so hat mich nichts wirklich vom Hocker gehauen.

Die Figuren sind für mich ein klarer Fall von "sagen, aber nicht zeigen", d.h. uns, wird gesagt, diese Figur ist dies und das, aber es wird nicht gezeigt, dass die Figur dies und das ist.

So steht im Text mehrmals, Cleo, die weibliche Hauptfigur sei mutig, stark und leidenschaftlich. Ihre Taten & Entscheidungen deuten aber eher auf naiv, hitzköpfig, stur und nicht vorausdenkend.
Ich hatte das Gefühl, sie ist das typische "damsel in distress" und muss aus misslichen Lagen gerettet werden. Dabei auch eine Kritik an Morgan Rhodes, denn man hat das Gefühl, man muss sich gar nicht um die Figur sorgen, denn sie schafft es immer irgendwie raus. Missliche Lage, wirkt schwer zu entkommen? -> Enter eine andere Figur, die genau zum richtigen Zeitpunkt auftaucht und Cleo rettet.

Das ist ein Fallbeispiel an der Hauptfigur, aber der "sagen, nicht zeigen" Fall trifft auf im Grunde jede Figur zu.

Das Magie-System ist ziemlich basic, da hatte ich mir schon was komplizierteres und spannenderes erhofft und auch hier wieder, finde ich, hat man die "Spieler", die diese Magie für sich beanspruchen können/können werden, bereits kommen sehen.

Zudem finde ich es auch schwach, dass es wohl keinerlei Training braucht, um diese Macht kontrollieren zu können, denn Lucia entdeckt ihre Gabe und kaum hat man geblinzelt, kann sie schon noch den mächtigsten Zauber brechen?

Fazit:

Für mich war Falling Kingdoms recht durchschnittlich und nicht wirklich das, was versprochen wurde und was ich erwartet habe. Ich bin mir bewusst, dass sich meine Kritik hier recht negativ anhört, aber das liegt daran, dass ich negatives eher herausfiltern kann, aber ich werde die Reihe durchaus weiterlesen, weil ich Potenzial sehe und hoffe, Morgan Rhodes bessert sich mit den kommenden Bändern. Dieser hier hat sich sehr nach einem Fundament-Band angefühlt, aber da nun das Fundament erbaut ist, hoffe ich auf besseres.

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64 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

england, englisch, afrika, poetisch, nigeria

Little Bee

Chris Cleave
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster, 08.06.2010
ISBN 9781416589648
Genre: Romane

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

liebe, fantasy, lena, gabe, mond

Beautiful Creatures

Kami Garcia , Margaret Stohl
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Little Brown & Co, 01.12.2009
ISBN 9780316042673
Genre: Kinderbuch

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(19)

32 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

identitätssuche, tanz, rasse, identitätskrise, schwarz

Swing Time

Zadie Smith
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Hamish Hamilton, 15.11.2016
ISBN 9780241247310
Genre: Romane

Rezension:

Hut ab vor Zadie Smith. Dies ist mein erstes Buch von ihr und sie hat mich mit ihrem Können unglaublich beeindruckt.

In Swing Time erzählt sie anachronisitisch den Lebensweg einer namenslosen Erzählerin - ihre Kindheit, ihre Freundschaften, ihr Privatleben und ihre Arbeit.

Dabei ist sie unglaublich detailliert und verstrickt. Ihr Schreibstil ist deftig, an mancher Stelle sogar schlecht zu verdauen, einfach weil sie einem viel zum drauf Kauen gibt. ;D
Dies ist kein Roman, dass man schnell und gespannt ließt, sondern eins das einen pausieren und viel Nachdenken lässt.

Denn Zadie Smith schreibt von Rassenverhältnissen, von sozialen Konstrukten, Kultur und Politik. Sie konstruiiert komplizierte Beziehungen - von toxische Freundschaften mit einer unzerbrechlichen Verbindung bis zu leidenschaftslosen Affären oder zu emotionalen Arbeitsbeziehungen.

Swing Time ist definitiv Charakter- und Beziehungsbasiert und angetrieben, denn auch wenn wir mehrere Kontinente bereisen und eine lange Zeitspanne erleben, passiert nicht viel was den "plot" angeht.

Dabei muss man sagen, auch wenn es nicht eine unbedingt abenteuerliche Story ist, spekuliert man viel durch die zeitversetzte Erzählweise und ist gespannt, wie sich die losen Fäden verknoten.

Die Figuren, angefangen von der Protagonistin bis zu den Nebencharakteren, sind weder besonders liebenswert noch abgrundtief unsympathisch. Sie sind komplex, besitzen viele Facetten und Lagen, treffen richtige und flasche Entscheidungen, haben schreckliche aber auch rettende, nachvollziehbare Eigenschaften. Sie sind nicht Charaktere, sie sind Menschen.

Dazu aber: die Figuren 2. Klasse in diesem Buch stehlen definitiv die Show und führen interessantere Leben, sind stärkere Persönlichkeiten, wodurch ihre Szenen interessanter zu lesen sind. Unsere Protagonistin hingegen bleibt - wie ihre Füße - recht flach. Sie ist namenslos, sie ist recht gefügig und lässt ihr Leben von anderen leiten, sie ist eine fade und unscheinbare Persönlichkeit.
Das ist recht offensichtlich so von Zadie Smith gewollt, aber ist bei mir nicht durchgängig auf Anklang gestoßen. Teilweise war die Erzählperspektive einfach langweilig und am Ende hatte ich das Gefühl, obwohl alle Figuren eine Entwicklung durchgemacht haben, blieb die Hauptfigur immer noch naiv, unverändert und Potential-los.
Sie ergreift bis zum Ende nie die Initiative, sonder fügt sich in bereits existierende Leben.
Dabei ist dies in keinster Weise eine Kritik an Smith, denn das ist für die Figur durchaus authentisch, für mich aber auch einfach frustrierend, da ich mir mehr gewünscht hätte. Aus diesem Grund war auch das Ende für mich nicht optimal gelöst oder besonders berührend.


Fazit:
Wenn man realistische und emotionale Erzählungen von alltäglichen Leben und Beziehungen, inbesondere Freundschaften zwischen Frauen, mag, dann ist das definitiv eine Geschichte, die man lesen möchte. Es bietet einem interessante Perspektiven an stets aktuellen Themen (Rasse, Identität, Kultur, Religion, etc.) und Zadie Smiths Schreibstil ist berührend und schön, sodass man häufig eine Stelle nochmal liest. Die Geschichte besitzt ihr ganz eigenes, langsames Tempo, was die meiste Zeit gelungen, aber zum Ende hin ein wenig langatmig. Die Figuren sind eindrucksvoll und bewegend, die Hauptfigur bleibt für mich allerdings zu passiv.

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