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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

psychothriller, krimis, psycho-thriller, entführung, thriller

Mädchentod

Julia Heaberlin , Karin Dufner
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.10.2016
ISBN 9783442483983
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

#Rezension Julia Heaberlin / Mädchentod Kurz vor ihrem 17. Geburtstag wurde Tessa Cartwright halb begraben auf einem Feld in Texas gefunden – inmitten menschlicher Gebeine, kaum am Leben und ohne Erinnerung an ihre Entführung. Als einzige Überlebende eines Serienkillers gelangte sie zu zweifelhaftem Ruhm. Ihr Peiniger wurde schließlich gefasst. Knapp zwei Jahrzehnte sind seitdem vergangen – doch plötzlich erhält Tessa verstörende Nachrichten. Nachrichten, die nur vom Täter kommen können. Sitzt ein Unschuldiger in Haft? Will der Mörder sein Werk vollenden? Tessa muss die Wahrheit finden – und schneller sein als der Killer. (Randomhouse / Goldmann Verlag) Einstieg in die Geschichte: Ich beginne diesmal mit diesem Überpunkt, weil mir der Einstieg sehr schwer gefallen ist. Man lernt als Leser Tessa heute kennen und Tessie damals kurz nach der Emtführung und vor dem Prozess gegen ihren Peiniger. Im heute... sind eine Menge Zeit und Grammatikfehler unterlaufen, was ich sehr schade und auch im Lesefluss absolut schwierig fand. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass nicht wirklich erklärt worden ist, wer die anderen Figuren in ihrem Leben sind. Das musste sich der Leser aus Nebensätzen zusammen basteln. Generell wird auch über die Geschichte von damals nur in Rätseln gesprochen und einen roten Faden in diesem Buch zu finden, gestaltete sich nicht ganz leicht. Die Geschichte: Zur Erklärung... Tessa ist damals von einem Serienkiller mit einigen anderen Mädchen zusammen entführt und verscharrt worden. Nur Tessa konnte gerettet werden, doch die Mädchen sprechen noch heute mit ihr und werden von ihr "Susannen" genannt. Mittlerweile glaubt Tessa nicht mehr, dass der Mann, der in wenigen Tagen für das Verbrechen hingerichtet werden soll, der wahre Täter ist und gemeinsam mit Jo, einer "Knochendoktorin" und Bill, dem Anwalt des zum tode Verurteilten, versucht sie auf den letzten Drücker ihn zu retten. Die Susannen heißen Susannen, weil Tessa seit dem Verbrechen, vom scheinbar wirklichen Mörder, immer wieder und egal,wo sie wohnt, schwarze Susannen (Blumen) in den Garten gepflanzt werden, unter denen Tessa immer wieder auch persönliche Nachrichten ihres Peinigers findet. Fazit: Der Plot wird nicht selten mit dem von "Gone Girl" verglichen. Auch über dieses Buch scheiden sich ja die Geister, ich jedenfalls habe Gone Girl geliebt und schon einige Male verschlungen und lasst mich eines loswerden. Nein. Ganz klar, nein. Gone Girl war wesentlich durchdachter, wesentlich leichter zu lesen und definitiv auch spannender und flüssiger im Schreibstil. Wie schon erwähnt, gibt es leider einige und auch wirklich schwerwiegende Grammatik sowie Rechtschreibfehler und einige doppelte Wörter... dreifache Buchstaben. Ich hab nichts gegen Fehler, das passiert, aber auf jeder Seite mindestens einen Satz zwei/dreimal lesen zu müssen um ihn zu verstehen, weil mal wieder ein Wort fehlt, die Grammtik falsch ist oder ähnliches, stört und nervt einfach. Im Ganzen, da mir der Plot recht gut gefallen hat und die Charaktere alle soweit sympathisch und gut konstruiert waren und das Ende auch wirklich überraschend, bekommt es dennoch 3,5 von 5 Sternen von mir.

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181 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 20 Rezensionen

thriller, schulklasse, schweden, versetzung, konstruierte handlung

Und morgen du

Stefan Ahnhem ,
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 26.06.2015
ISBN 9783548612904
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension Stefan Ahnhem "Und morgen du" Kommissar Fabian Risk kehrt nach Jahren in Stockholm zurück in seine beschauliche südschwedische Heimatstadt Helsingborg. Doch noch bevor er und seine Frau die Umzugskisten öffnen können, bitten ihn seine neuen Kollegen in einem Mordfall um Hilfe. Ein Mann wurde geradezu hingerichtet, seine Hände abgehackt. Risk kennt das Opfer. Und das ist erst der Beginn einer brutalen Mordserie. Bald taucht der nächste Tote auf. Auch diesmal grausam verstümmelt. Alle Opfer gingen in Risks Klasse. Ein alter Schulfreund nach dem anderen stirbt … Heute etwas anders.... Ich habe einige Fragen.... interessiert euch in einem Krimi wie die Kommissarin sich seitenlang die Beine rasiert? Oder wie der Hauptermittler nachts ne Seite lang auf die Toilette geht und wie genau er sich den Hintern abwischt?! Interessieren euch in einem Krimi Familienprobleme...Warum Fabian mit seiner Familie wieder nach Stockholm gezogen ist?? Seitenlang?? Kapitel lang... Das ist meine heutige Rezension. Mehr gibt es nicht zu sagen, außer dass ich mega enttäuscht bin.

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111 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

krimi, schweden, soap, dummheit, vanja lithner

Die Menschen, die es nicht verdienen

Michael Hjorth , Hans Rosenfeldt , Ursel Allenstein
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.09.2016
ISBN 9783499271083
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

5. Teil der Hjorth&Rosenfeldt-Reihe um Sebastian Bergmann. "Die Menschen, die es nicht verdienen" Er ist hochintelligent. Er liebt die Herausforderung. Aber reicht das aus, um Leben zu retten? Gerade noch hatte Mirre den Erfolg vor Augen, jetzt ist der Star einer Dokusoap tot. Hingerichtet, mit einem Bolzenschuss in den Kopf. Seine Leiche findet man in einem Klassenzimmer, an einen Stuhl gefesselt, einen Fragebogen auf den Rücken geheftet. Mirres Leistung: mangelhaft. Er hat nicht bestanden. Und sein Tod ist nur der Anfang. Während Kommissar Höglund und sein Team von der Reichsmordkommission nach Spuren in Mirres Umfeld suchen, stößt Kriminalpsychologe Sebastian Bergman auf eine andere Fährte. Jemand spottet über die fehlende Bildung von Menschen, die im Rampenlicht stehen. Die Vorbildfunktion haben sollten, aber keine Vorbilder sind. Die ihren Erfolg nicht verdienen. Ihr wisst... ich liebe diese schwedische Krimireihe und ich habe sie bisher alle verschlungen. Ich mag Sebastians Art irgendwie, ich mag die Kollegen, allen voran Vania und Billy. Vania und Billy haben einige schwere Zeiten hinter sich und auch in diesem Buch spitzen sich ihre privaten Probleme immer weiter zu. Der Fall ist wirklich spannend, dennoch für mich in dieser Reihe irgendwie nur eine Nebengeschichte. Viel mehr interessiert mich, wie die Zusammenarbeit, die eigenen Probleme der Ermittler und auch ihre Lebenswege sich immer weiter entwickeln. Dieses Ende... Leute, wenn ihr Billy genau so mögt wie ich... dann kauft oder lest dieses Buch hier erst, wenn der 6. Teil erschienen ist. So ein doofer Hänger am Ende. Ich kann das einfach nicht glauben und bin richtig sauer auf die Autoren... ich las die letzte Seite... dann kam der Dank. Ich blätterte weiter... vielleicht wie bei den Marvel-Filmen war wohl mein Gedanke. Da kommt schon gleich noch was... Ich blätterte. Blätterte zurück... und dann "Nein. Das können die nicht machen, so lässt man doch ein Buch nicht enden, was ein Cliffhanger,ich glaub das einfach nicht..." 5 Sterne von mir. Für einen, wie immer gelungenen neuen Fall der Reichsmordkommission und Sebastian Bergmann.

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454 Bibliotheken, 9 Leser, 7 Gruppen, 74 Rezensionen

thriller, dorf, arno strobel, sekte, psychothriller

Das Dorf

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 18.12.2014
ISBN 9783596198344
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension zu "Das Dorf" von Arno Strobel. Panik, Todesangst – das ist es, was Bastian Thanner in der Stimme seiner Freundin hört, als sie ihn völlig unerwartet anruft. Fast drei Monate ist es her, dass Bastian Anna zuletzt gesehen hat, als sie Hals über Kopf und ohne Erklärung einfach verschwunden ist. Jetzt braucht sie dringend seine Hilfe, sie bangt um ihr Leben. Bastian macht sich sofort auf die Suche nach Anna und gelangt in ein Dorf an der Müritz, das ihm von Anfang an unheimlich ist. Überall deuten Spuren auf Anna, doch niemand kann oder will ihm weiterhelfen. Bis zu dem Abend, als Bastian Zeuge einer schrecklichen Zusammenkunft wird. Und auf den Mann trifft, der genau weiß, was mit Anna geschehen ist … Wow.... muss ich ja sagen. Dieses war mein erstes Buch vom Strobel, abgesehen von seiner Zusammenarbeit mit Frau Poznanski. Und ich bin mehr als begeistert. Im Vorweg habe ich mir mehrere Rezensionen angesehen und auch so oft gehört, dass dieses Buch wohl eher schwach ist und nicht zu seinen besten Werken gehört. Ich als Strobel-Neuling sage dazu... tja, ich kann dazu nichts sagen, nur dass ich dieses Buch durchflogen, verschlungen, weg geatmet habe. Es geht hier um Bastian, der einen Anruf seiner Exfreundin Anna bekommt, sie hat Todeangst, wird verfolgt und hat Angst umgebracht zu werden. Bastian macht sich mit seinem Freund Safi auf den Weg nach Frundow, dem angeblichen Aufenthaltsort Annas und sucht sie. Doch schon kurz nach der Ankunft wird alles immer merkwürdiger, erst ein komischer Taxifahrer, der sie nach Kissach führt und in ein Dorf, dass scheinbar kaum bewohnt ist. Dann sind die Reifen von Bastians Auto aufgeschlitzt, niemand kann ihm ein Telefon zur Verfügung stellen und plötzlich verschwindet auch noch Safi spurlos. Franziska gabelt Bastian auf der Straße auf und führt ihn zu Mia, einer älteren Dame und langsam lichtet sich scheinbar ein bisschen was. Dieses Dorf wird scheinbar regelmäßig von einer Sekte für Ihre Ritualmorde aufgesucht und alle Bewohner leben in Angst und Schrecken vor dem Teufel und den Anhängern. Es wird merkwürdiger, gruseliger und immer unglaubwürdiger, was Bastian angeblich alles zustößt und was er alles sieht. Irgendwann redet er sich sogar selbst ein, dass er Wahnvorstellungen, Halluzinationen hat oder einfach nur gerade schlecht träumt. Das Dorf und die Bewohner sind hier so bildlich, so schaurig und dunkel beschrieben, dass ich mich sofort in dem Dorf zurecht gefunden und gemeinsam mit Bastian und anfangs auch Safi sehr gefürchtet habe. Das Buch an sich war eine runde Sache, ein pageturner, wie ich ihn ewig nicht gelesen habe. Ich bin definitiv ein Strobelfan geworden, weiter so :) wir lesen uns in der Flut oder dem Rachespiel wieder :) diese Bücher musste ich nämlich während des Lesens schon gleich bestellen.

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381 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 101 Rezensionen

liebe, roman, hamburg, tod, kalender

Dein perfektes Jahr

Charlotte Lucas
Fester Einband: 575 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 09.09.2016
ISBN 9783431039610
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension zu "Dein perfektes Jahr" von Charlotte Lucas Bastei Lübbe hierzu: Was ist der Sinn deines Lebens? Falls Jonathan Grief jemals die Antwort auf diese Frage wusste, hat er sie schon lange vergessen. Was ist der Sinn deines Lebens? Für Hannah Marx ist die Sache klar. Das Gute sehen. Die Zeit voll auskosten. Das Hier und Jetzt genießen. Und vielleicht auch so spontane Dinge tun, wie barfuß über eine Blumenwiese zu laufen. Doch manchmal stellt das Schicksal alles infrage, woran du glaubst ... Charlotte Lucas ist das Pseudonym der Bestsellerautorin Wiebke Lorenz. Ihr neuer Roman Dein perfektes Jahr wird Fans von klugen Liebesromanen verzaubern. Was soll ich sagen? Über dieses Buch will ich einfach nichts verraten. Es würde zu vieles vorausnehmen. Jedenfalls lernt man zunächst einmal Jonathan N. Grief kennen, einen zunächst sehr nervigen Hauptprotagonisten. Er leitet einen großen Buchverlag in Hamburg, geerbt vom Vater. Schreibt an die Hamburger Zeitungen nach jeder Ausgabe eine Mail, in der er auf noch so kleine Fehler der Autoren hinweist. Schreibt der Stadtverwaltung Beschwerden über nicht geleerte Mülltonnen und so weiter. Für mich ein echter Kotzbrocken. Doch am Neujahrsmorgen hängt an seinem Fahrrad eine Tasche, enthalten ein Filofax. Vollständig ausgefüllt mit Terminen fürs nächste Jahr. Jonathan versucht den Besitzer ausfindig zu machen, als ihm das nicht gelingt, lebt er einfach nach den Vorstellungen der Verfasserin des Kalenders und findet langsam aber sicher wieder seinen Weg zum Glück. Auf der anderen Seite steht Hanna Marx, Kindergärtnerin, die sich gerade mit der "Rasselbande" und ihrer besten Freundin Lisa selbstständig macht und ihrem Freund, dem arbeitslosen Nachrichtenredakteur Simon Klamm. Hanna ist eine sehr lebensfrohe Frau, die alles im Leben von der positiven Seite sieht und immer meint, dass alles zu etwas gut ist. So viel dazu.... Dieses Buch, und das wird jetzt mein Fazit: Es war wundervoll. So lebensbejahend, so todtraurig. So wundervoll geschrieben, mit so viel Gefühl. Von der ersten Seite an bin ich in diesem Buch versunken. Noch viel schöner für eine norddeutsche Ratte ist natürlich, dass das Ganze in Hamburg spielt und Wörter wie "Shietwedder" zur gängigen Ausdrucksweise gehören. Absolute Leseempfehlung von mir. ~Jenny

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567 Bibliotheken, 23 Leser, 2 Gruppen, 153 Rezensionen

thriller, cody mcfadyen, smoky barrett, die stille vor dem tod, mord

Die Stille vor dem Tod

Cody McFadyen , Axel Merz
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.09.2016
ISBN 9783785725665
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meinung zu Cody McFadyen "Die Stille vor dem Tod" Der Verlag gibt folgende Beschreibung : Smoky Barrett ist zurück An einem kalten Oktobertag werden Smoky Barrett und ihr Team nach Denver, Colorado, gerufen. Im Haus der Familie Wilton ist Schreckliches geschehen: Die gesamte fünfköpfige Familie wurde ermordet, und der Täter hat durch eine mit Blut geschriebene Botschaft Smoky mit der Lösung des Falles beauftragt. Doch das Unheil ist weit größer, denn die Wiltons sind nicht die einzigen Opfer. Insgesamt drei Familien wurden in der gleichen Nacht und in unmittelbarer Nähe voneinander getötet. „Komm und lerne“, lautet die Botschaft an Smoky. Es wird ein grausamer Lernprozess, das Böse in seiner reinsten Form, in seiner tiefsten Abgründigkeit zu spüren. Smoky gelangt an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Und weit darüber hinaus. Nach Ausgelöscht und Das Böse in uns der neue Psychothriller aus der Smoky Barrett-Reihe von Cody Mcfadyen - Hochspannung mit Gänsehaut-Potenzial! Und der Verlag hat recht. Ich habe es unheimlich genossen Smoky und auch Callie und all die anderen wieder zu treffen. Ich hatte sowohl Freudentränen als auch von Anfang an Nervenkitzel in mir. Ich liebe diese Reihe und das Buch, so viel wird verraten... Benötigt definitiv eine Fortsetzung. Sofort mit dem ersten Satz war ich gefangen in der neuen Story... Der endlich doch erschienenen Forsetzung. Endlich... Smoky ist hochschwanger, schiebt einen beachtlichen Bauch vor sich her und kotzt sich bei Entdeckung der Leichen die Seele aus dem Leib. Auch dieser Teil der Smoky - Reihe ist von vorne bis hinten spannend, nicht zuletzt, dadurch, dass Smoky und ihr Team schon von Anfang an unter Beschuss und vor allem Smoky gleich zweimal zu Anfang der Story in Lebensgefahr schwebt. Das Team um Smoky ist das Gleiche wie auch zuvor. Allen voran die allerliebste Callie, neben James und Alan, der aber kurz vor seiner Rente steht. Im Privatleben von Smoky ist es endlich zur Ruhe gekommen, es geht ihr gut. Sie ist glücklich mit Tommy, wie schon erwähnt schwanger und auch Bonnie hat sich sehr weiter entwickelt. Nicht nur einmal hat mir das Verhältnis, die unheimliche Zuneigung zwischen Smoky und Bonnie die Tränen in die Augen getrieben. Auch dieser Teil schreckt nicht vor wirklichen Grausamkeiten zurück. Es gibt mehrere Videos, die Smoky immer und immer wieder Alpträume bescheren, in denen "der Wolf" seine Opfer quält und die Bevölkerung dazu aufruft ihm zu helfen, sich zu wehren. Als dann in dem Video auch das Familienmitglied eines Teammitgliedes umgebracht wird, gibt es kein Halten mehr. Für das Team steht klar.... Nun holen wir ihn uns. Wir müssen wissen, wer es ist. Nun sind definitiv wir der Wolf. Durch die Ereignisse in Teil 1 und Smokys Schwangerschaft zieht sich das Team nämlich erstmal vollkommen zurück und taucht unter... Doch dann. Schlagen sie zu. Und zwar so... Wie man es von Smoky und ihrem Team kennt. Auch Kirby ist wieder mit von der Partie. Kirby, das Beachbunny. Kirby, die Killermaschine, die sich mittlerweile ja zu einer sehr guten Freundin von Smoky und Tommy entwickelt hat und auch sie... Trägt ihren Teil zur Auflösung bei. Ich habe es geliebt. Bitte... Herr McFadyen... Bitte bring eine Fortsetzung!! Und diesmal etwas schneller... :)

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646 Bibliotheken, 12 Leser, 3 Gruppen, 95 Rezensionen

thriller, amnesie, fremd, münchen, hypnose

Fremd

Ursula Poznanski , Arno Strobel , Hafen Werbeagentur
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 30.10.2015
ISBN 9783805250849
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension... Oder eher... Meinung zum Buch. Heute "fremd" von Ursula Poznanski und Arno Strobel Klappentext: Stell dir vor, du bist allein zu Haus. Plötzlich steht ein Mann vor dir. Er behauptet, dein Lebensgefährte zu sein. Aber du hast keine Ahnung, wer er ist. Und nichts in deinem Zuhause deutet darauf hin, dass jemand bei dir wohnt. Er redet auf dich ein, dass du doch bitte zur Vernunft kommen sollst. Du hast Angst. Und du verspürst diesen unwiderstehlichen Drang, dich zu wehren. Ein Messer zu nehmen. Bist du verrückt geworden? Stell dir vor, du kommst nach Hause, und deine Frau erkennt dich nicht. Sie hält dich für einen Einbrecher. Schlimmer noch, für einen Vergewaltiger. Dabei willst du sie doch nur beschützen. Aber sie wehrt sich, sie verbarrikadiert sich. Behauptet, dich niemals zuvor gesehen zu haben. Sie hält dich offensichtlich für verrückt. Bist du es womöglich? Eine Frau. Ein Mann. Je mehr sie die Situation zu verstehen versuchen, desto verwirrender wird sie. Bald müssen sie erkennen, dass sie in Gefahr sind. In tödlicher Gefahr. Und es gibt nur eine Rettung: Sie müssen einander vertrauen...(laut Rowohlt) Ich schreib diese Rezi etwas anders. Und zwar fange ich mal so an, was ich mir unter diesem Buch vorgestellt habe. Laut Klappentext hörte es sich sehr nach einer Story an, die von der wehrten Joy Fielding kommen könnte. Deswegen und weil ich Ursula Poznanski als unheimlich spannende Autorin kennen gelernt habe, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Zum Strobel kann ich nicht viel sagen, von dem hatte ich zuvor noch nichts gelesen. Zu Anfang lernt man erst mal Joanna kennen, eine Australierin, die nach Deutschland gezogen ist. Sie freut sich auf einen netten, entspannten Abend mit Tee, Buch und Kerzenlicht, doch plötzlich taucht ein Mann in ihrem Haus auf. Er behauptet ihr Verlobter zu sein, Erik. Joanna kann sich in keiner Weise an Erik oder einen Lebensgefährten oder gar Verlobten in ihrem Leben erinnern und auch in ihrem Haus gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass noch eine zweite Person dort wohnen soll. Die ersten paar Kapitel ziehen sich unendlich in die Länge. Es gibt Joannas Sicht und Eriks Sicht, immer zu den gleichen Situationen. Also liest man vieles einfach doppelt, klar aus anderen Perspektiven. Dennoch hat es mich zusehends genervt und ich wollte das Buch in die Ecke feuern. Irgendwann .... So Seite 200 wurde es dann doch langsam spannender, als es zu einem Bombenanschlag am Münchner Bahnhof kommt, genau zu der Zeit als Erik dort zwei arabische Kunden seiner Firma abholen soll. Die Auflösung der Story... Ich muss ehrlich sein... Hat mir absolut nicht gefallen. War mir zu groß... Passte einfach nicht zum Anfang der Geschichte. Joanna hätte einfach zum Arzt gehen sollen, eine Krankheit wird fest gestellt oder eben dass Erik sie die ganze Zeit hinters Licht geführt hat... Diese Auflösung war mir zu überkandidelt, absolut nicht stimmig mit dem Rest des Buches. Außerdem hat das Buch einige Längen. Es fiel mir durch dieses Doppelseitige auch sehr schwer überhaupt ins Buch zu finden. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll und ich weiß auch nicht, wie Frau Poznanski so ein für mich langweiliges Buch schreiben konnte. All ihre Bücher, sei es die Thrillerreihe oder Erebos, Saeculum... Ich hab sie alle weg inhaliert, sie waren alle komplett spannend. Von vorne bis hinten... Liegt es an der Zusammenarbeit mit'm Strobel? Ich weiß es nicht. Um das für mich herausfinden zu können, habe ich mir erstmal "Das Dorf" bestellt. Mal sehen... Frau Poznanski... Natürlich kaufe ich weiterhin Ihre Bücher. Vor allem die Jugendthriller. Sie sind eine wahnsinnig tolle Schriftstellerin.... Aber dieses Buch war einfach nicht meins.

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77 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

liebe, familie, roman, goldmann, trauer

Ich lass dich nicht los

Madeleine Reiss , Karin Diemerling
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.07.2015
ISBN 9783442480982
Genre: Romane

Rezension:

Rezension zu "Ich lass dich nicht los" von Madeleine Reiss Rückentext: „Ich hab dich lieb, jeden und jeden Tag.“ Unzählige Male hat Carrie diesen Satz zu ihrem fünfjährigen Sohn Charlie gesagt, so auch an jenem Sommertag an der Küste von Norfolk, als ein langer Schatten auf ihr Leben fiel: Sie hatte nur für einen Moment die Augen geschlossen, und als sie sie wieder aufschlug, war Charlie fort. Auch drei Jahre später bestimmt dieses traumatische Ereignis noch Carries Leben, als sie zufällig die alleinerziehende Mutter Molly kennenlernt. Doch noch können die beiden Frauen nicht ahnen, dass an jenem Tag am Strand eine Verbindung entstanden ist, die ihrer beider Schicksal bestimmen wird ... Aufbau des Buches : Man lernt unabhängig von einander die beiden Hauptcharaktere kennen. Zum einen Carrie, dessen Sohn Charlie vor drei Jahren während eines unachtsamen Momentes am Strand verschwunden ist. Mittlerweile hat sich Carrie ein neues Leben aufgebaut, lebt getrennt von ihrem Mann. Führt mit ihrer besten Freundin Jen einen Geschenkeladen. Dennoch spürt man ganz klar ihren Drahtseilakt. Zwischen der Vergangenheit mit Charlie, macht sich immer noch Vorwürfe, weil sie damals eingeschlafen ist und sucht auch immer noch nach ihm. Und ihrem doch recht erfüllten Leben mit guten Freunden, skurrilen Nachbarn und ihrer absolut verrückten Mutter Pam, die über Weihnachten zu Besuch kommt, aber nie wieder abreist. Zum anderen eine Familie, die aus Molly, dem kleinen Sohn Max und dem Vater Rupert besteht. Zu Anfang verwirrte mich dieses total voneinander abgeschottete, denn Carrie und Molly schienen sich nicht zu kennen. Molly hat Ihre ganz eigene Geschichte in diesem Buch. Sie hat sich nach gewaltätigen Übergriffen von Rupert getrennt und lebt alleine mit Max in ständiger Angst, dass Rupert sie wieder aufsuchen könnte. Es gibt auch immer wieder Rückblenden auf den Tag des Geschehens, als Charlie am Strand verschwunden ist. Und immer wieder laufen sich plötzlich Molly und Carrie scheinbar zufällig über den Weg. Erst später erinnert sich dann Carrie, dass auch Molly und Max an diesem Tag am Strand waren und Charlie und Max lange miteinander gespielt hatten. Dann tritt ein Medium auf, Simon Forbes. Weil ihre Mutter sie drängt, sucht Carrie diesen auf und tatsächlich kann dieses Medium eine Verbindung zu Charlie aufbauen und genau diese Verbindung, die auch Max zu haben scheint, führt die beiden Frauen zusammen. Die Charaktere: Haben mir sehr gut gefallen, alle waren so, wie ich sie mir auch im wirklichen Leben vorgestellt hätte. Viele verrückte Leute, die so ihre Macken haben. Halt ... Wie in Wirklichkeit. Alles, vor allem Molly, Carrie und Jen sind mir sehr ans Herz gewachsen. Minuspunkt : Es gibt unheimlich viele, ruppige Sexszenen. Ich weiß nicht genau, was Frau Reiss damit mitteilen möchte. Entweder steht sie sehr auf ruppigen, harten Sex beim ersten Treffen oder ist ein großer Richard Laymon - Fan. Im Zusammenhang mit Mollys Geschichte... Ja, da sind diese Szenen wirklich passend, da es eben das "normale Matyrium einer Gewaltehe geht. Aber als sich Carrie mit dem Nachbarn einlässt?? Oder als sie sich doch wieder zu ihrem Exmann hingezogen fühlt? Das hätte ich nicht gebraucht und deswegen auch größten Teils überlesen. Fazit : Flüssiges Buch, knackige Kapitel. Ich hab es eigentlich so gut wie weg geatmet. Kann es nur empfehlen.

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445 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 78 Rezensionen

thriller, märchen, profiler, bka, maarten s. sneijder

Todesmärchen

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.08.2016
ISBN 9783442483129
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension zu "Todesmärchen" von Andreas Gruber Rückentext : Es war einmal in dunkler, abgrundtiefer Nacht ein böser, bitterböser Mann ... In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ... (laut Randomhouse, Goldmann) Zur Story : An den Anfang des Buches kann ich mich ehrlich gesagt schon gar nicht mehr erinnern, da ich sofort mit vollem Sog in der Geschichte gefangen war. Im Großen und Ganzen ist dieses Buch in drei Zeiten eingeteilt, bzw. aus drei Perspektiven zu lesen. Einmal gibt es "vor fünf Jahren", in diesem Teil geht es um eine Grausame Mordserie, in der den Opfern immer ein bestimmter Buchstabe in den Bauch geritzt wurde. Der Mörder von damals, Piet Van Loon, sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis auf einer Norddeutschen Insel, wurde damals von Maarten S. Sneijder und seinem mittlerweile in Ruhestand gegangen Kollegen Horowitz gefasst. Dann gibt es die Perspekti von Hannah, der neuen Therapeutin von Piet, die im Laufe des Buches aber auf die Perspektive von Piet wechselt. Und zu guter Letzt gibt es die in der Gegenwart stattfindende neue Mordserie, die der vor fünf verblüffend ähnlich ist, nur dass dieses Mal Zahlen statt Buchstaben geritzt werden. Die Charaktere : Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder bilden in diesem Buch ein Team, was wohl für Sneijder ein sehr großes Problem darstellt, er ist ein Einzelgänger, sehr eigenbrötlerisch und wegen Cluster-Kopfschmerzen immer am Jointrsuchen ist. Alles in allem mochte ich aber seine Art und auch wie er sich im Laufe des Buches wirklich gut mit Sabine ergänzt hat. Piet van Loon ist ein äußerst perfider, sehr brillanter und sehr intelligenter Mann. Er durch denkt seine Pläne und kann jeden Menschen in seiner Umgebung perfekt zu seinen Gunsten manipulieren. Die Morde gestalten sich immer als eine Szene aus einem Hans-Christian Andersen Märchen. Unter anderem "Die Prinzessin auf der Erbse", "Der standhafte Zinnsoldat" oder "Des Kaisers neue Kleider". Etwas schade für mich ist, dass ich die Märchen nicht kenne. Ich bin mit Grimm groß geworden, werde mir nun aber definitiv mal ein Märchenbuch vom Andersen besorgen. Schade den fand ich, dass Sneijder nicht sofort mit der Sprache raus gerückt ist und Sabine gesagt hat, was er denkt, denn dann hätten einige der neuen Morde definitiv verhindert werden können, doch bedenkt man den Bezug zu Piet bzw. die Hintergrundstory, macht es wieder Sinn. Dazu werde ich nicht mehr schreiben, denn sonst würde ich das ganze Buch voraus nehmen. Es folgt, mein Fazit : Schlüssiger Thriller, knappe, knackige Kapitel. Ich bin buchstäblich durch dieses Buch geflogen und ja, ich gebs ja zu, ich hab noch nie einen Gruber gelesen, werde mir definitiv die anderen Teile mit Sneijder und Sabine noch besorgen.

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212 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

mobbing, cybermobbing, selbstmord, facebook, jugendbuch

Die Welt wär besser ohne dich

Sarah Darer Littman , Franziska Jaekel
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 18.01.2016
ISBN 9783473401352
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension zu "Die Welt wär besser ohne dich" von Sarah Darer Littmann Klappentext: Seit Wochen chattet Lara mit Christian. Sie ist total verliebt und möchte ihn endlich auch mal treffen. Doch dann zerstört Christian ihr Glück mit einem einzigen Klick: "Die Welt wär besser ohne dich", schreibt er an ihre Facebook-Pinnwand. Und minütlich schließen sich ihm andere an. Irgendwann erträgt Lara die Beleidigungen nicht mehr und trifft eine verzweifelte Entscheidung. (Quelle:Lovelybooks.de) Zur Story: Lara ist ein sehr schüchternes Mädchen, dass sich erst vor Kurzem von ihren Depressionen erholt hat, langsam fängt sie ihr Leben wieder an. Eine annehmbare Figur, neue Freunde und ins Cheerlaedersteam aufgenommen, schöpft sie neue Kraft für die Zukunft. Bree ist ihre Nachbarin und frühere beste Freundin, die Freundschaft zerbrach an Laras Depressionen. Liam ist Brees kleiner Bruder und nach wie vor gut mit Sydney, Laras kleiner Schwester befreundet. Als Lara nach der Aufnahme ins Cheerleaderteam auch noch eine Freundschaftsanfrage eines sehr gut aussehenden Typens auf Facebook bekommt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Christian flirtet mit ihr und will sie mit zum Homecomingball nehmen, doch bevor es zu dem Ball kommt, postet er öffentlich auf Laras Facebookpinnwand, dass das Leben ohne sie besser wäre und dass sie eine Loserin ist. Vollkommen mit den Nerven am Ende, weil dieser Kommentar auch noch von vermeintlichen Freunden geliket und fies kommentiert wird, beschließt Lara sich das Leben zu nehmen. Aufbau: Der Leser wird sofort mit dem ersten Kapitel, mit den ersten Worten ins Buch gesogen. Lara und Christian chatten, Sydney findet Lara bewusstlos im Bad. Das Buch fängt nach der ganzen Geschichte an und wie es dazu kommt, wird erst im zweiten Teil erzählt. Der Aufbau, die Schreibweise hat mir sehr gefallen. Die Charaktere sind alle sehr gut ausgebaut, haben alle sehr komplexe Geschichten im Hintergrund. Meine Meinung: Ein Buch, dass auf jeden Fall in der heutigen Zeit in keinem Deutschunterricht auf keiner deutschen Schule fehlen sollte. Hier wird wirklich klar aufgezeigt, was passiert, wenn gemobbt wird. Wenn die ganze Welt sofort mitverfolgen kann, das jemand schlecht geredet, schlecht behandelt wird. Wenn alles immer gleich auf Facebook gepostet wird, oder natürlich auch in allen anderen sozialen Netzwerken und wie gefährlich diese ganze Sache sein kann. Leute, nehmt nur Freundschaftsanfragen von Menschen an, die ihr auch kennt. Das wurde auch Lara von ihren Eltern immer wieder geraten. Wenn Lara die Anfrage von Christian nicht angenommen hätte, wäre derartiges niemals passiert. Denn... Christian gibt es noch nicht mal wirklich. Christian ist ein eigens angelegtes Profil gewesen um Lara eins auszuwischen. Denkt nach, bevor ihr etwas öffentlich macht. Denkt nach, bevor ihr ein gefaktes Profil anlegt. Könnte ich damit jemandem ernsthaft schaden? Kann ich jemanden damit verletzen? Ja, das könnt ihr. Das Netz ist gefährlich und genau das wird hier so eindringend, so gefühlvoll, so intensiv aufgegriffen. Liebe, liebe Lehrer, lest dieses Buch mit euren Schülern! Fazit: Ein wirklich gelungenes Buch, mit einer Message, die hängen bleibt. Mit großen Gefühlen und einer großen Prise Wahrheit. Lohnt sich. Von meiner Seite... Alle Sterne, die ich geben kann... Alle 5!! By Bloodybirds Buchgewusel (Facebook)

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51 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

liebe, amnesie, freundschaft, lucy dillon, hotel

Im Herzen das Glück

Lucy Dillon ,
Flexibler Einband: 530 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.02.2016
ISBN 9783442483846
Genre: Romane

Rezension:

Diesen Eintrag mach ich nur der Sterne wegen, um meinen Lesemonate abdrehen zu können. Rezension kann auf YouTube angesehen werden, mein Name dort ist BloodyBirdsBuchgewusel und dann im Ordner Rezensionen ;)

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

roman, thriller, nina darnton

Todesstiche

Nina Darnton ,
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.12.2015
ISBN 9783442483679
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension zu "Todesstiche" von Nina Darnton Klappentext : Der Anruf kommt mitten in der Nacht und bringt die heile Welt von Jennifer Lewis zum Einsturz. Ihre Tochter Emma, die sich als Austauschstudentin in Sevilla aufhält, sitzt in Untersuchungshaft, nachdem ein junger Mann in ihrer Wohnung brutal erstochen wurde. Emma erklärt, mit dem Mord nichts zu tun zu haben, und Jennifer reist sofort nach Spanien, um ihrer Tochter beizustehen. Doch je mehr sie dort über das Leben erfährt, das Emma führte, desto schmerzlicher wird ihr bewusst, wie wenig sie ihr eigenes Kind kennt. Belagert von der Presse und gefangen zwischen Hoffnung und Verzweiflung setzt Jennifer alles daran, Emma aus dem Gefängnis zu holen. Unterdessen wachsen die Zweifel an deren Version der Ereignisse ...(Quelle : Randomhouse Bloggerportal) Cover : Wer mich kennt, weiß, dass ich absoluter Fan von gelungenen Covern bin und normaler weise keine eigene Kategorie in meinen Rezis dafür einbaue, dennoch muss ich bei diesem Buch etwas näher auf das Cover eingehen, ebenso allerdings auch auf den Titel. Denn was dieses Buch mit Todesstichen zu tun hat, außer, dass ein junger Mann erstochen wurde oder mit Bienen, wie eine auf dem Cover gezeigt wird, ist mir bis jetzt ein Rätsel. Originaltitel des Buches lautet "the Perfect mother" , was bedeutend besser den Inhalt beschreibt. Und die Biene, tja, ich schüttele den Kopf und sage ganz ehrlich, lasst euch von der Biene nicht verwirren. Sie spielt weder die Hauptrolle, noch die Nebenrolle, noch habe ich nicht im entferntesten ein Insekt in diesem Buch erwähnt gefunden. Zum Aufbau : Dieses Buch ist ein absoluter Pageturner, er fängt ab Seite eins an. Sofort, mitten in der Nacht, wird der Leser ins Geschehen geworfen. Lernt Jennifer und ihren Mann Mark und die Tochter Emma kennen. Emma ruft verzweifelt aus Sevilla ihre Mutter an, die daraufhin den ersten Flug zu ihr nimmt, denn Emma wurde wegen Mordverdachtes verhaftet. Jennifer dachte immer sie sei die perfekte Mutter gewesen, hätte drei perfekte Kinder groß gezogen und ist mächtig stolz auf sich und die Kinder gewesen. Sie glaubt Emma jedes Wort, von vorn bis hinten. Doch als Mark in Sevilla ankommt, der übrigens Anwalt ist, merkt auch Jennifer langsam, dass die Geschichte von ihrer Tochter so nicht stimmen kann. Der Leser wird immer mehr in den Bann dieses Buches gezogen, es bleibt spannend. Gibt absolut nicht eine unspannende Seite. Alle Charaktere waren mir sehr sympathisch. Was mir gut gefallen hat : Die Geschichte bricht, wie schon gesagt, gleich mit der ersten Seite an. Es ist eine sehr durchdachte Geschichte, der Schreibstil einfach und flüssig lesbar. Nicht so gut gefallen hat mir : Das Cover, entschuldigt, aber für ein Cover, das absolut nicht zur Story passt und dann noch den irgendwie vollkommen aus der Luft gegriffenen Titel, muss ich einen Stern abziehen und lande somit bei 4 sehr sehr guten Sternen. Fazit : Ihr müsst das lesen!!

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415 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 17 Rezensionen

shopping, liebe, shopaholic, humor, becky

Mini Shopaholic

Sophie Kinsella , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.10.2011
ISBN 9783442467709
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension zu "Mini Shopaholic" von Sophie Kinsella Klappentext : Becky Brandon, geborene Bloomwood, hat sich ihr Dasein als Mutter leichter vorgestellt. Die kleine Minnie ist aber auch ein sehr lebhaftes Kind – man könnte sie auch als anstrengend bezeichnen. Ihr Lieblingswort ist „mein!“, und eine Vorliebe für Markenartikel ist nicht zu übersehen. Woher sie das nur hat? Becky jedenfalls kauft neuerdings nur noch das Nötigste: Handtaschen, Schuhe, Spielsachen … Aber nicht nur das Sparen verlangt Energie. Becky sucht mit ihrem Mann Luke ein eigenes Zuhause, plant eine große Party, engagiert sich in ihrem Job und will Minnie eine perfekte Mutter sein. Aber langsam wächst ihr alles über den Kopf ... Zur Story : Becky ist mittlerweile Mutter und ihre Tochter Minnie ist einfach nur süß, aber ein totaler Wirbelwind und verwöhnt bis über beide Ohren. Becky will aber gar nicht einsehen, dass ihre Tochter verwöhnt ist. Immerzu gehen Mutter und Tochter shoppen und eines Tages überredet Becky ihren Mann Luke dann dazu ihrer Tochter Taschengeld zur Verfügung zu stellen. Minnie, 2 Jahre alt, muss ja lernen ihre Finanzen im Auge zu behalten. Also gibt es ein kleines Büchlein, in das Becky für Ihre Tochter alle Ausgaben und alle Kredite ihrer Eltern einträgt. Man merkt sehr schnell, vor Allem auch wenn man Becky kennt, dass es hierbei darum geht ihren eigenen Süchten nachzugehen. Denn es kommt zu einer Bankenkrise und Becky verspricht erst wieder shoppen zu gehen, wenn sie jedes Teil in ihrem Schrank mindestens 3 mal getragen hat. Ok, aber für ihre Tochter darf sie ja dennoch kaufen, als Luke dann eine Nanny auf Minnie ansetzt, kommt alles ans Tageslicht. Meine Meinung : Die Shopaholic Bücher haben mich nie interessiert, ist einfach nicht mein Thema. Allerdings fand ich dieses sehr witzig, einfach urkomisch in was für Situationen Becky sich immer und immer wieder hineinmanövriert. Ihre überaus komische Denkweise was Geld und Marken angeht. Fazit : Nette Unterhaltung für zwischendurch, nicht weiter erwähnenswert, aber kann man sich auf jeden Fall antun.

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

schottland, hebriden, maler, erbe, vergangenheit

Die gestohlenen Stunden

Sarah Maine ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.02.2016
ISBN 9783442483426
Genre: Romane

Rezension:

Rezension zu "Die gestohlenen Stunden" von Sarah Maine RÜCKENTEXT : Bhalla House, einst herrschaftlicher Stammsitz der Familie, ist wenig mehr als eine Ruine, als Harriet Deveraux auf der entlegenen Insel in den schottischen Hebriden ankommt, um ihr Erbe anzutreten. Doch der verheerende Zustand des Gebäudes bleibt nicht die einzige Überraschung: Unter den morschen Bodendielen wird ein menschliches Skelett gefunden, daneben ein Medaillon mit einer Haarlocke und einer Feder. Die Frage, welches Schicksal sich hinter diesem Fund verbirgt, lässt Harriet nicht mehr los, und sie stößt auf eine tragische Geschichte von Liebe und Verrat. Eine Geschichte, die sich hundert Jahre zuvor hier ereignet hat, deren Schatten aber bis in Gegenwart reicht ... (laut Amazon) Aufbau : 1889 lernt man ganz Bruchstückhaft den jungen Maler Theo Blake und seine junge Liebe Maili kennen. 1910 lernt man dann den etwas älteren Theo kennen, der mittlerweile mit einer jungen Frau, namens Beatrice verheiratet ist. 2010 lernt man dann die Erbin von Bhalla House, Hetty, kennen. Aufbau : Dieses Buch, ist wie eigentlich alle Familiensagen, in denen es um alte Geheimnisse geht, in verschiedene Jahre unterteilt. Man lernt Stück für Stück alle Protagonisten kennen. Ich muss sagen, bis auf, dass ich weiß, wer Theo, Beatrice und Cameron waren. Und natürlich auch die Protagonisten aus dem Jahre 2010 haben mich diese vielen Darsteller sehr verwirrt zurück gelassen. Auf dieser schottischen Insel, auf der Bhalla House steht, scheinen alle Bewohner irgendwie miteinander verwandt zu sein, was am Ende ja auch noch in recht verwirrenden Briefen bestätigt wird. Außerdem tragen sie alle recht gleiche Vornamen und natürlich auch die gleichen Nachnamen wie die Vorfahren vor etwa 100 Jahren. Selbst mein Spickzettel hat mir später beim entwirren der Familienbanden nicht mehr wirklich Aufschluss geben können. Dennoch war die Geschichte wirklich schön. Sie war gut ausgearbeitet, der Leser muss die Insel zwangsläufig in sein Herz schließen. Und auch Bhalla House, welches heute nur noch eine Ruine ist, wird wunderschön zum Leben erweckt. Wer alte Häuser, schreckliche und verwirrende Familiengeheimnisse mag, vielleicht kein ganz so schlechtes Namensgedächtnis hat wie ich, wird hier vollkommen auf seine Kosten kommen. Fazit : Es ist definitiv ein Buch, das sich zu lesen lohnt. Meiner Meinung nach hätte aber die Familienverbundenheit noch deutlicher zur Geltung gebracht werden müssen. Um auch die letzten Zweifel zu beseitigen, außerdem fand ich das Ende irgendwie, irgendwie heruntergeleiert. Habe das Gefühl gehabt, dass die Autorin unbedingt und ganz plötzlich zum Ende kommen wollte. Deshalb kann ich leider nur 3 Sterne vergeben. Ich bedanke mich beim Bloggerportal und dem Goldmannverlag dafür, Bhalla House kennen lernen zu dürfen.

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295 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 131 Rezensionen

thriller, berlin, zelle, jonas winner, familie

Die Zelle

Jonas Winner
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 11.01.2016
ISBN 9783426512760
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension zu "Die Zelle" von Jonas Winner. RÜCKENTEXT : Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie im Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater. Zum Aufbau : Der Leser lernt eine nette Familie kennen. Mutter, Vater, die Brüder Linus und Sammy und deren Au - pair - Mädchen Hannah. Gleich zu Anfang sitzen alle zusammen im Taxi auf dem Weg zum neuen Wohnort und der kleine Sammy nimmt einen komischen Geruch wahr, den scheinbar niemand anders zu merken scheint und kaum in der neuen Villa in Grunewald angekommen, wächst sich der Geruch irgendwie aus. Am darauffolgenden Tag macht Sammy dann eine verheerende Entdeckung, als er seinem Vater in den Luftschutzbunker am Ende des Gartens folgt. Ein Mädchen in einer mit Gummi ausgelegten Zelle und ein Hund. Das Mädchen schreit immer wieder "Daddyyyy nooooo." Als Sam ihr seine Hilfe anbietet. Sammy ist verwirrt und verängstigt und seine Angst schürt sich, als er den Teddy des Mädchens am nächsten Tag in Zusammenhang mit ziemlich eindeutigen Geräuschen im Zimmer seines Vaters entdeckt. Schreibstil : Der Schreibstil war etwas schwierig für mich, eigentlich nicht direkt der Stil, sondern eher diese Wirrungen die eingebaut wurden. Man lernt also Sammy kennen, einen elfjährigen Jungen, der diese Geschichte erzählt, schon nach wenigen Kapiteln wird klar... Ich kann dem irgendwie nicht glauben, was er da erzählt... Oder doch? Oder ist es vielleicht das neue Haus? Spukt es dort? Zieht das Haus den Vater in seinen Bann? Der Geschichte des eigentlichen Besitzers und den früheren Vorfällen auf dem Grundstück nach zu schließen, kann das sogar sein.... Aber ist dieses ein Geisterbuch? Oder können wir Sam nicht glauben? Oder steckt noch wer ganz anderes hinter den komischen Ereignissen? Und warum kann Sam dann plötzlich tote Menschen sehen? Meine Meinung : Ein hochspannender Thriller, der mit seinen vielen Wendungen und den sehr interessanten Charakteren, die mir alle irgendwann verdächtig vorkamen, einiges Stirnrunzeln entrissen hat. Ich habe das Buch einige Male beiseite gelegt um einmal darüber nachzudenken... Was ist nun alles passiert? Kann Sam recht haben? Hat sein Vater recht? Liegen die Erscheinungen an den Tabletten, die er nimmt? Stimmt am Ende nichts davon? Fazit : Ich bin verwirrt und geflasht und auch irgendwie überrascht zurück gelassen worden. Warum überrascht? Dieses Buch hat ein ganz anderes Ende als man vermuten würde... Lest es selbst, dann könnt ihr meine Verwirrung und auch meine gespaltene "Meinung" dazu verstehen. Es war sehr lesenswert, wenn auch trotz nur knapp über 300 Seiten mit einigen Längen. Hat sich wirklich gelohnt und ich werde mir die nächste Zeit mal die anderen von Jonas Winner erschienenen Bücher anschauen.

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163 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 14 Rezensionen

joy fielding, thriller, roman, sag dass du mich liebst, vergewaltigung

Sag, dass du mich liebst

Joy Fielding ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.11.2015
ISBN 9783442483464
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension zu Joy Fieldings "Sag,dass du mich liebst" Klappentext : Bailey Carpenter ist eine erfolgreiche Privatermittlerin in Miami, und sie ist es gewohnt, die Dinge unter Kontrolle zu haben. Das ändert sich schlagartig, als sie eines Nachts von einem Unbekannten brutal überfallen wird und nur knapp dem Tod entkommt. Von da an quälen Bailey Panikattacken und Alpträume, sie ist besessen von dem Gedanken, verfolgt zu werden, und zieht sich völlig in sich zurück. Einzig ihrer Halbschwester Claire, die sich liebevoll um sie kümmert, vertraut sie sich zunehmend an. Und dann entdeckt sie eines Tages, dass ihr Nachbar im Hochhaus gegenüber sie beobachtet. Bailey ist außer sich vor Angst, denn er scheint ein makabres Spiel mit ihr zu treiben. Doch niemand will ihr Glauben schenken – selbst dann nicht, als sie sieht, wie dieser Mann in seiner Wohnung einen kaltblütigen Mord begeht ... Aufbau : Schon nach nur wenigen Seiten Einführung in Bailey Carpenters Leben konfrontiert Joy Fielding ihren Leser mit einer gnadenlos brutalen Vergewaltigung. Der Schreibstil ist wie immer sehr einnehmend,detailliert und fast schon poetisch. Dennoch flacht die Story kurze Zeit später schon sehr ab. Der Leser lernt die Bailey "danach" kennen. Macht ihren Alltag Seiten und Seitenweise mit...den absolut langweiligen Alltag einer gerade vergewaltigten Frau. Hochschrecken, Wohnung durchsuchen, duschen...wochenlang...seitenlang die gleiche immer wiederkehrende Beschreibung. Ich denke,dass das so ziemlich den wahren Alltag einer wirklich vergewaltigten Frau wiedergibt... Doch als Leser eines Psychothrillers hätte ich mir definitiv mehr Spannungsaufbau gewünscht. Wie immer bei Fieldingbüchern kommt die wahre Grausamkeit erst am Ende des Buches zur Geltung und man schaut mit einem Grauen und aufgestellten Haaren das Buch nach der letzten Seite an und denkt sich...wie zum Teufel? Warum? Wieso bin ich da nicht drauf gekommen. Joy Fielding ist das Lesen immer wert, ich war von noch keinem Ihrer Bücher enttäuscht und dass das wahre Grauen und das wahre Ausmaß erst am Ende zur Geltung kommen, hat diese Autorin mal wieder genial zur Geltung gebracht. Dennoch Frau Fielding!! Das können Sie wesentlich besser!! Leider nur eine durchschnittliche Story...leider sehr viel unnötiges Gefasel und Wiederholungen...3 Sterne, so leid es mir tut.

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522 Bibliotheken, 26 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

dystopie, internet, social media, überwachung, dave eggers

Der Circle

Dave Eggers , ,
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.10.2015
ISBN 9783462048544
Genre: Romane

Rezension:

Rezension zu "Der Circle" von Dave Eggers Klappentext : Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der »weisen drei Männer«, die den Konzern leiten – wird die Welt eine bessere. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterne-Köche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles … Zur Story : Maebelline Holland ist 24, hat die letzten Monate bei den ortsansässigen Stadtwerken gearbeitet und nun durch ihre Freundin Annie einen Job beim Circle ergattern können. Anfangs ist Mae total aufgeregt, geht in ihrem neuen Job vollkommen auf und stürzt sich in die Arbeit. Komisch und einengend kam mir die ganze Arbeitsatmosphäre dann schon ab etwa Seite 100 vor. Jeder Circlemitarbeiter hat zwei Circleaccountes, einen für Privat, einen für inneren Circlekreis. Muss man sich ähnlich Facebook, Twitter, Instagram etc vorstellen. Die Mitarbeiter haben ein Parti-Ranking und werden damit quasi hinterrücks gezwungen möglichst viel zu posten, kommentieren, liken etc. Mae findet das anfangs cool, geht allerdings auf das Angebot nur bedingt ein und wird prompt in die Chefetage gerufen. Es gibt widersprüchliche Signale, natürlich ist der Umgang in den sozialen Netzwerken nur ein unverbindliches Angebot für die Mitarbeiter, aber wehe du postest nicht dein gesamtes Leben. Nach einem Gespräch mit einem der drei Weisen, Bailey Eaton, entschließt sich Mea nun vollkommen transparent zu werden und kurbelt durch eine kleine Idee den Circle erst richtig an. Ab nun soll alles über das Unternehmen laufen. Alle Behördensachen, alle privaten, die ganze Welt kann deine gesundheitlichen Akten einsehen, dein Haus wird überall mit Kameras ausgestattet und du bist nicht mehr allein. Niemals mehr, alle können dich bei allem beobachten, liken, was du tust, disliken, teilen, kommentieren. Du Grundidee dahinter ist es, so vorne herum die Kriminalität auf Null zu bringen. Jeder soll wissen, wenn ein Krimineller in der Gegend ist, jeder noch so "unwichtige" Mensch kann innerhalb von wenigen Minuten ausfindig gemacht werden, egal ob er das möchte oder nicht. Die Welt ist Gläsern. Meine Meinung : Im Verlauf der Geschichte verändert sich Mae sehr. Aus dem kleinen, netten,schüchternen Mädchen, wird eine erwachsene Frau, die allerdings zunehmend naiver wirkt. Die zunehmend ihre Familie und alten Freunde mehr und mehr von sich stößt, als diese in den Widerstand gegen die gläsernheit gehen. Mae fühlt sich immer mehr wie etwas besseres, eine starke und bekannte Persönlichkeit. Auch Annie verändert sich sehr, allerdings in die genau gegenteilige Richtung. Fazit : Ein Buch, dass zum Nachdenken anregt. Ich habe einige Male mein Handy in der Hand gehabt und es dann doch wieder weggelegt. Mir noch dreimal überlegt "willst du das jetzt wirklich Posten?" Und bin immer im "Nein" hängen geblieben. Dieses Buch sollte sich jeder mal in die Hand nehmen und zu Gemüte führen, der viel in den sozialen Netzwerken tätig ist. Muss wirklich die ganze Welt wissen, wann du auf Toilette gehst? Was du heute isst? Dass deine Eltern gerade intim sind? Dass deine Familie aus Inzucht entstanden ist? Ist Unwissenheit wirklich gefährlich oder nicht manchmal sogar besser? Und...okay, wenn ich das alles weiß...muss es dann auch wirklich der Rest der Welt wissen?

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71 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

liebe, ehe, duft, exfreund, frangipani

Das Gefühl, das man Liebe nennt

Julie Cohen , Ute Brammertz
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Diana, 15.06.2015
ISBN 9783453358386
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension zu "Das Gefühl, das man Liebe nennt" - Julie Cohen RÜCKENTEXT : Felicity ist glücklich. Sollte sie zumindest sein, denn sie hat den besten Ehemann der Welt, lebt in einem bezaubernden Cottage, und ihre Kinderbücher sind ein Riesenerfolg. Doch in letzter Zeit kommen immer häufiger Erinnerungen an ihre erste große Liebe Ewan zurück, der ihr vor vielen Jahren das Herz gebrochen hat. Warum verspürt sie plötzlich solche Sehnsucht nach ihm? Felicity kann nicht anders und folgt diesen Gefühlen, die sie selbst nicht versteht. Ist sie dabei, sich zu finden – oder zu verlieren? Fast zu spät erkennt sie, was wirklich mit ihr los ist … Story und Figuren : Die Hauptfiguren in diesem Buch sind Felicity, ihr Mann Quinn und Felicitys alte Jugendliebe Ewan. Felicity ist eine Künstlertochter, ihre vor zwei Jahren verstorbene Mutter ist eine bekannte Malerin gewesen. Ihre Mutter war immer mit leichtem Gepäck gereist, hatte in keiner Stadt mehr als ein paar Jahre gelebt. Felicity mochte dieses Leben. Kurz nach dem Tod ihrer Mutter lernt sie dann Quinn im Zug kennen, der seit seiner Kindheit in einem kleinen Dorf wohnt, in dem jeder Nachbar den anderen kennt. Eigentlich ist Felicity glücklich. Sie sind nun seit einem Jahr verheiratet und das renovierte Cottage liebt sie. Doch dann nimmt sie einen Duft war... Sie kann nicht anders als ihm zu folgen... Wenig später nach einigem herum experimentieren und einem Hochzeitsausflug zu einer Ausstellung von Werken ihrer Mutter, kommt sie dann drauf. Es ist der Duft nach Frangipani, einer Blume und sie verknüpft ganz unbewusst diesen Geruch mit ihrer Jugendliebe Ewan. Irgendwann kann sie nicht mehr anders und sucht Ewan auf, der gerade sein Leben komplett über den Haufen geworfen hat und in dem Moment, in dem sie bei ihm vor der Tür steht, gerade auf dem Weg zur Post ist um seinen Abschiedsbrief abzuschicken. Er möchte sich an diesem Wochenende das Leben nehmen. Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen, waren mir alle von Anfang an sympathisch. Felicity mit ihrer lockeren, etwas chaotischen Ader, die einfach kein neues Kinderbuch Zustande bekommt. Quinn, der so wunderbar vorhersehbar ist. Und Ewan, der kleine Trottel, der gerade sein ganzes Leben in die Tonne kippen will. Gemeinsam und doch getrennt beginnt eine wundervolle Story mit unheimlich vielen verwirrenden und doch so nachvollziehbaren Gefühlen aller Protagonisten. Dieses Buch zerreißt den Leser förmlich. Erst ist scheinbar alles perfekt, dann geht alles den Bach runter und am Ende wird der Leser dann mithilfe von unheimlich wundervoll beschriebenen Gefühlen langsam wieder zusammen gebastelt. Herzerweichend und unheimlich gefühlvoll, mit einer wirklich guten Storyline. Ich hab hier nichts was mir besonders gut und nicht so gut gefallen hat. Es ist besser als ich es mir vorgestellt hatte, die Story passt. Protagonisten sind sympathisch, es hat nicht weniger als 5 Sterne verdient.

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1.164 Bibliotheken, 23 Leser, 2 Gruppen, 180 Rezensionen

drachen, talon, fantasy, liebe, julie kagawa

Talon - Drachenzeit

Julie Kagawa ,
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 05.10.2015
ISBN 9783453269705
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension zu "Talon - Drachenzeit" von Julie Kagawa Klappentext : Strand, Meer, Partys – einen herrlichen Sommer lang darf Ember Hill das Leben eines ganz gewöhnlichen kalifornischen Mädchens leben! Danach muss sie in die strenge Welt des Talon-Ordens zurückkehren – und kämpfen. Denn Ember verbirgt ein unglaubliches Geheimnis: Sie ist ein Drache in Menschengestalt, auserwählt, um gegen die Todfeinde der Drachen, die Krieger des Geheimordens St. Georg, zu kämpfen. Garret ist einer jener Krieger, und er hat Ember sofort als Gefahr erkannt. Doch je näher er ihr kommt, umso mehr entflammt er für das ebenso schöne wie mutige Mädchen. Und plötzlich stellt er alles, was er je über Drachen gelernt hat, infrage … Storyaufbau : Ember und ihr Zwillingsbruder Dante haben den ersten Teil ihrer Ausbildung als Drachen in der Organisation Talon beendet und dürfen nun einen Sommer lang in Menschengestalt verbringen. Dazu werden sie zu ihren Betreuern nach Kalifornien gebracht. Recht schnell leben sie sich ein und Ember lernt den attraktiven Garrett kennen. Was sie nicht weiß, ist dass Garrett zur Organisation des Georg-Ordens gehört. Den Erzfeinden der Drachen. Sie verlieben sich ineinander und es wird für beide Seiten richtig gefährlich. Richtig gut gefallen hat mir der leicht humorvolle Schreibstil von Julie Kagawa. Sie schreibt locker und leicht, immer mit der richtigen Brise Witz dabei. Die Charaktere waren mir von Anfang an sympathisch, vor allem Ember, Dante, Garrett, der Dracheneinzelgänger Riley und Embers beste Freundin Lexi. Als Leser sieht man den Strand vor Augen, spürt den Sand zwischen den Zehen und riecht das salzige Meer. Die Geschichte an sich plätschert erst einmal vor sich her. Ember und Dante bekommen nach einem Zwischenfall wieder jeden Morgen Unterrichtsstunden, die allerdings nur bei Ember weiter ausgeführt werden, da dieses Buch zum größten Teil von Ember erzählt wird. Auch Garrett lernt man sehr gut kennen, denn er hat den zweiten Erzählpart bekommen und wurde mir auch von Kapitel zu Kapitel sympathischer. Nicht so gut gefallen hat mir, dass Ember in meinen Augen falsch über den Drachen denkt. Der Beschreibung des Buches nach und auch der Beschreibung der laufenden Geschichte, geht der Leser davon aus, dass die menschliche Gestalt eine Tarnung der Drachen ist. Dieses geht auch immer wieder klar aus den Gedanken aller Beteiligten hervor, doch Ember denkt immer an den Drachen in ihr...als sei dieser ein zweites und zumeist nerviges Anhängsel von ihr. Das fand ich schade. Die Story nimmt zudem erst ab Seite 400 richtig an Fährt auf, sodass ich zwar vor Spannung durch die letzten 156 Seiten geflogen bin, vorher aber leider herzlich wenig passiert. Lasst euch gesagt sein, dass es am Ende zwei fette Cliffhanger gibt. Ich werde genau deswegen auch auf jeden Fall weiter lesen und freue mich dennoch auch schon sehr auf Teil 2.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

Martyr Art (Elfen-Trilogie 1)

Judith Laverna
E-Buch Text: 679 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 12.01.2014
ISBN B00HUC7MCA
Genre: Fantasy

Rezension:

Rezension zu Judith Lavernas "Martyr Art" Klappentext : Eine Elfe. Ihr Vater. Ein König. Eine Welt alter Geheimnisse. Wärst du bereit, den Preis für deine Überzeugungen zu zahlen? Wenn der gefährlichste Mann der Welt, deine Liebe, dein größter Feind wird? Die junge Elfenkriegerin Ayleen wächst in den Wäldern hoch im Norden auf. Zwar gehört sie einer alten Adelsfamilie an, doch die Welt des Regierens zieht sie nicht im Geringsten an - sondern die Rettung ihres Volkes und seiner Kultur ist alles, wonach sie strebt. Sie verfügt über ungewöhnliche Fähigkeiten, doch niemand gibt ihr etwas über ihre wahre Herkunft und Bestimmung preis. Sie muss bald nicht nur gegen ihren eigenen Vater, sondern auch gegen zahlreiche innere Feinde, die das Reich der Elfen zu zerstören trachten, kämpfen. Als Einzelgängerin geboren, findet sie plötzlich etwas, das sie nie gekannt hat - Liebe. Obwohl sie glaubte, vom Schicksal für den Kampf um ihre Welt erwählt worden zu sein, versinkt sie auf der verzweifelten Suche nach Sinn immer weiter in verborgene Welten. Nur ihr Vater scheint den Grund für alles, was geschieht, wirklich zu kennen, und Ayleen weiß nie, welche Rolle sie in seinem Plan spielt. Aber bald dämmert eine Gefahr am Horizont, die weitaus größer ist, als alles, was sie kennt: Immer näher rückt eine alte Macht, eine totgeglaubte Gefahr... ein vor langer Zeit verbannter Verräter und König, dem sie irgendwann begegnen muss... Entgegen meiner anderen Rezensionen werde ich bei diesem Buch nichts weiter zur Story schreiben, weil ich niemanden Spoilern möchte. Außerdem weiß ich auch leider nicht, wie verdammt ich dieses Buch rezensieren soll. Judith hat so einen wundervollen Schreibstil, der Erzählung und Gedichte wundervoll vereint. Ihre Worte harmonieren so gut, dass ich quasi durch dieses Buch geschwebt bin. Immer wieder gibt es Lieder und Gedichttexte, über Liebe, Schmerz und Trauer. Immer wieder tiefgründige Gedanken der Elfe Ayleen. Ihre Beschreibungen sind sehr detailreich und absolut bildlich, aber niemals zu kleinkariert. Judith hat eine Vorliebe für orange,rot,goldene Beschreibungen. Da gibt es Blätter, die fallen. Sonnen, die untergehen, Monde, die aufgehen, Feuer , die brennen. Alles ist irgendwie orange,rot. Dieses Buch ist ... Leute ... Darf ich das in einer Rezension so schreiben? Es ist der Wahnsinn!! Es hat mich so vom Hocker gehauen, was man wohl schon daran merken kann, dass ich es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen hatte. Wann habe ich das letzte mal ein 665 - Seitenbuch gelesen? Richtig. Noch nie...immer hab ich die Bücher nach spätestens 450 abgebrochen. Aber nicht bei Martyr Art. Die ganze Elfenart, die hier eher, denen aus den Herr der Ringe - Filmen gleicht ist mir so sympathisch gewesen. Dagegen sind die Hennenschen Elfen nichts. Und auch die ganze Hintergrundstory und Ayleens immer wiederkehrende Erinnerungsträume machen dieses Buch absolut spannend. Es gibt so viele unvorherzusehende Wendungen. Und ich kann jetzt auch ewig weiter schwärmen oder Wörter, wie WOW oder Fuck verwenden, ihr werdet nicht wissen, wie wahnsinnig toll dieses Buch ist, wenn ihr es nicht gelesen habt. Besonders gut gefallen hat mir : Dieser wahnsinnig tolle, fast schon märchenhafte Schreibstil, die vielen Wendungen, die die Geschichte gebracht hat. Die Charaktere, die einfach nur liebevoll ins Leben gerufen worden sind. Ayleen, die Kaffee liebt und gerne auch mal eine Tabakstange raucht. Die einige Male auch genau das zur Antwort gegeben hat, was ich auch gesagt hätte. Ich habe mich in gewisser Weise in Ayleen wieder erkannt. Was mir nicht so gefallen hat : Dass ich den zweiten Teil nicht hier habe und dass jemand gestorben ist, den ich sehr sehr liebgewonnen hatte. Abschlusswertung ... Muss ich das echt noch schreiben? Es ist ein 🌟🌟🌟🌟🌟 - Sternebuch. Würde es mir geben, es hätte alle verfügbaren Sterne gegeben. Oder nein...wisst ihr, warum ich diese Sterne und nicht die einfachen gewählt habe? Weil es Sterne mit Specialeffekt sind!!

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173 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

amnesie, krimi, poel, mord, insel poel

Das Küstengrab

Eric Berg
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Limes, 22.09.2014
ISBN 9783809026419
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

REZENSION zu "Das Küstengrab" von Eric Berg KLAPPENTEXT : Zum ersten Mal nach 23 Jahren kehrt Lea in ihr winziges Heimatdorf auf der Insel Poel zurück. Doch der Besuch endet in einem schrecklichen Unglück. Bei einem rätselhaften Unfall kommt Leas Schwester ums Leben, Lea selbst wird schwer verletzt und leidet seither an Amnesie. Vier Monate nach dem Unfall reist Lea gegen den ausdrücklichen Rat ihrer Ärztin erneut nach Poel. Sie will herausfinden, was sie im Mai auf die Insel führte und wie es zu dem Unfall kommen konnte. Sie selbst kann sich an diese Zeit auf Poel nicht erinnern und ist auf die Hilfe ihrer alten Freunde angewiesen – doch deren Berichte widersprechen sich. Die Jugendfreunde scheinen ein Geheimnis vor Lea zu verbergen, das weit in ihre gemeinsame Vergangenheit reicht … ZUR STORY : Lea ist nach vier Monaten körperlich wieder hergestellt und beschließt sich auf den Weg nach Poel zu machen um herauszufinden, was ihrem Gehirn noch fehlt. Sie möchte vor allem wissen, wie es zu dem schrecklichen Autounfall kam, bei dem sie ihre Schwester Sabina verloren hat. Als Lea auf Poel ankommt, begegnet sie zunächst nur Pierre, dem dortigen Arzt, der damals Teil ihrer Clique war. Die beiden verlieben sich ineinander und machen sich scheinbar zusammen auf die Suche nach der Erklärung. Als sie dann auf ihre anderen alten Freunde trifft, verstricken sich diese immer wieder in Widersprüchen und Lea weiß nicht mehr, wem sie noch glauben kann und wem nicht. Hat sie letzten Endes sogar die Mitschuld an einem Mord? UMSETZUNG : Ich habe Eric Bergs lockeren und humorvollen Schreibstil sehr genossen. Der ein oder andere Lacher war auf Seiten der Protagonisten und auch jeder Charakter hat die zu ihm passenden und nachvollziehbaren Gedanken und Gefühlsgänge bekommen. Die Insel und allgemein die Umgebung war sehr treffend und bildlich beschrieben. Was das Ganze allerdings mit einem Kriminalroman zu tun haben soll, ist mir ein Rätsel... Roman ja...ich würde sogar weiter gehen und sagen Spannungsroman, aber leider ließ auch die Spannung ziemlich weitläufig zu denken übrig. Die Geschichte lief und tröpfelte so vor sich hin. Cliffhanger waren aber immer genau so gesetzt, dass ich dennoch nicht aufhören wollte zu lesen immer in der Hoffnung auf den nächsten Seiten endlich mal vollkommen mitgezogen zu werden. Auch die wechselnde Zeit hat mir sehr gefallen. Es gibt immer ein Kapitel in der Gegenwart und das folgende Kapitel vor vier Monaten. Dennoch habe ich mir wesentlich mehr Spannung erhofft. Gerade diese auf dem Rücken angegebene Raffinesse hat mir sehr gefehlt. Ich kann dem Buch somit leider nur drei Sterne geben und diese sind noch gut gemeint.

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

sehr mitreisend, spannend

Mädchendurst

Timo Leibig
Flexibler Einband: 253 Seiten
Erschienen bei Leibig - Verlag und Werbung, 01.06.2015
ISBN 9783981707625
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zur Story : Kurz vor den Sommerferien will Lehrerin Kristina Wimmer mit ihrer Kollegin und besten Freundin Annemarie einen Ausflug in den Zoo für ihre Klasse 5c veranstalten. Am Morgen des Ausflugtages muss sich allerdings Annemarie krank melden und so schließt sich Lucas, Kristinas neuer Freund der Gruppe als Aufsichtsperson an. Am Nachmittag steht dann eine Horde aufgescheuchter Eltern im Präsidium vor Kommissarin Leonore Goldmann. Die Schulkasse, die insgesamt nur aus 8 Mädchen bestand, ist nicht wieder aufgetaucht. Zum Aufbau : Relativ schnell wird klar, wer der Entführer ist. Dieses ist auch so gewollt und bricht dem Ganzen keinen Zacken aus der Krone, denn hinter Lucas steckt eigentlich eine ganz andere Person und zwar jemand, den Walter Brandner, Leiter der Ermittlungen schon sehr lange und sehr gut zu kennen meint. Leonore und Walter, die beiden Ermittler waren auch mal eine nette Erfrischung. Obwohl Brandner auch eher ein grummeliger Typ ist, ist er für mich allein schon deshalb so sympathisch gewesen, weil er sich mit Herzensblut in diese Ermittlung geworfen hat. Eigentlich nicht nur mit Herzensblut, sondern auch n bisschen mit dem Hintergedanken im Kopf diese Kinder zu finden, da er einige andere Kinder vor Jahren nicht finden konnte und er will das so nicht auf sich sitzen lassen. Dieser Fall muss für ihn unbedingt gelöst und die Kinder gefunden werden. Leonore kämpft mittlerweile seit zwei Jahren mit Multiple Sklerose, einer Krankheit, die ihr Gehirn langsam, aber sicher zu Matsch macht und auch ihre Knochen angreift. Nur weigert sie sich jemandem von dieser Krankheit zu erzählen, weil sie nicht in Frührente und erst recht nicht hinter irgendeinen Schreibtisch verfrachtet werden möchte. Atmosphäre : Schaut euch bitte doch das Cover mal ganz genau an. Was verbindet ihr mit solch einem Cover? Ganz genau diese Atmosphäre, diese Einsamkeit, die Berge im Hintergrund, diese wundervolle Kulisse hat der Autor hier verstanden auch sehr bildlich erscheinen zu lassen. Ein passenderes Coverbild hab ich ehrlich gesagt noch nie gesehen. Fazit : Ja, es ist irgendwie eine Null/Acht/Fünfzehnstory...der Täter ist ein psychisches Wrack, er kämpft gegen sein Inneres Monster an. Hatte eine schreckliche Kindheit...Die Grausamkeit, die ich zu Anfang gefürchtet hatte, hält sich zum Glück in Grenzen, denn mit Gewalt gegen Kinder, in egal welcher Form, habe ich ein echtes Problem. Dennoch ist dieses ein wirklich, wirklich spannendes Buch mit einer meisterhaft gut ausgearbeiteten Kulisse, netten Kommissaren und einem irgendwie sehr liebenswürdigen Täter, was mir persönlich immer schon Angst macht, wenn ich den Täter irgendwie am liebsten in die Arme nehmen und ih trösten und ihm versprechen möchte, dass alles irgendwann wieder gut wird. Deswegen bekommt das Buch von mir auch 4 Sterne.

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79 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

krimi, thriller, rezension, verlust, geheimnis

Mördermädchen

Elizabeth Little ,
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.12.2015
ISBN 9783442483471
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich schreib nur ne Kurzmeinung, wer sich mein Geläster anhören möchte, schaut mal auf YouTube nach meinem Kanal, im Ordner Rezensionen. Ich fand den Schreibstil absolut schlecht, die Geschichte schlecht durchdacht und mit zu vielen Detailbeschreibungen an den absolut falschen Stellen. Ebenfalls gefiel mir die Hauptprotagonistin Jeanie absolut nicht, sie war mir zu frech, zu von sich eingenommen und war mir einfach unsympathisch.

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410 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 41 Rezensionen

freundschaft, liebe, unfall, tod, trauer

Was bleibt, wenn du gehst

Amy Silver , Alexandra Hinrichsen , ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.09.2014
ISBN 9783499268526
Genre: Liebesromane

Rezension:

REZENSION ZU "Was bleibt, wenn du gehst" von Amy Silver RÜCKENTEXT : Freunde. Für immer? In der Uni waren sie unzertrennlich, doch das ist lange her. Viele Jahre später erreicht Andrew, Lilah, Natalie und Dan eine überrasschende Einladung. Jen, die fünfte im Bund, lädt sie in ihr Haus nach Südfrankreich ein. Das Haus, in dem sie alle einen goldenen Sommer verbrachten - bevor die Tragödie sie auseinanderriss. Der Schnee fällt immer dichter. Abgeschnitten von der Außenwelt müssen die fünf sich lange vergrabenen Gefühlen stellen: Schuld, Trauer, unerwiderte Liebe, zerbrochene Freundschaft. Nur nach und nach kommt ans Licht, was damals wirklich geschah. STORY : 1996 gab es einen schrecklichen Autounfall, bei dem Conor starb. Es geht um die Freunde Nat, Lilah, Andrew, Dan und Jen. Im Sommer 1996 verbrachten sie wie immer ihre freie Zeit im Haus von Jen in Frankreich, doch dieses Mal kamen nicht alle wieder nach Hause. AUFBAU : Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Teil 1 spielt 2012. Jen lädt Ihre alten Collegefreunde noch ein letztes Mal bevor es verkauft wird, und Haus nach Frankreich ein. Alle haben sich seit über zehn Jahren nicht mehr gesehen und jeder gibt jemand anderem die Schuld an dem für Conor tödlichen Unfall. Es gibt viele Streitereien und viel Wut, Angst und Trauer zwischen Ihnen und eigentlich wollen sie alle nur ganz schnell wieder nach Hause, doch ein Schneesturm lässt ihnen keine andere Wahl als noch zu bleiben. 2. Teil des Buches spielt 1995, kurz vor dem großen Unfall. Man lernt die Protagonisten alle nochmal ganz von vorne kennen, wie sie waren, als sie noch Erwartungen und Träume hatten. Ihren Abschluss gerade hinter sich gebracht hatten. In diesem Teil wird der Leser einige Streitszenen aus Teil 1 lüften und entwirren können. 3. Teil spielt dann 2013, nachdem sich alle mehr oder weniger wieder vertragen haben. MEINE MEINUNG : Ich werd das Buch jetzt nicht auseinander pflücken, die meisten von euch kennen es ohne hin mit Sicherheit schon. Ich fand es nicht schlecht, aber auch nicht überragend und versteh den Hype um die Story nicht. Klar, es ist eine zerbrochene Freundschaft und jeder kämpft mit seinem Leben nach diesem schrecklichen Unfall. Es gab Verrat, Betrug und Streitereien und letztendlich haben sich auch alle wieder vertragen. Das Buch war mir zu lang. Ganz ehrlich...dieses ganze Nachgeplänkel des dritten Teils hätte ich nicht gebraucht und auch diese Aufteilung war mir zu viel. Ein Buch, eine Geschichte, dreimal erzählt, so in etwa. Nein, es war mir zu viel. Vieles mehrmals aus entweder unterschiedlichen Sichtweisen oder unterschiedlichen Jahren erzählt...man hätte dieses hier ein wenig zusammen nehmen können. Im ersten Teil gibt es doch beispielsweise Briefe aus dem Jahr 95 und 96, hätte sie die ein wenig anders formuliert, hätte man die Lücke perfekt schließen können und hätte nicht das komplette Jahr noch einmal aufgreifen und zerkauen müssen. FAZIT : Nette Story, zu zerpflückt und in die Länge gezogen. Zum Zwischendurchlesen empfiehlt es sich aber, wenn man mal leichte Kost braucht.

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liebe, schüchternheit, gabe, liebesroman, schüchtern

Klar ist es Liebe

Sandy Hall ,
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 20.08.2015
ISBN 9783737352093
Genre: Jugendbuch

Rezension:

RÜCKENTEXT : Zwei Verliebte, 14 Erzähler – eine außergewöhnliche romantische Komödie zum Mitverlieben und Mitleiden. STORY : Lea und Gabe lernen sich auf dem Campus kennen und besuchen den gleichen Kurs für Kreatives Schreiben. Ihre Lehrerin in diesem Fach, Inga, hat ein Händchen für Verkupplungen und versucht mit kleinen, passenden Aufgaben die beiden zusammen zu bekommen. Auch ihre Freunde wünschen sich nichts anderes als sie glücklich vereint zu sehen. Doch immer wenn Lea einen Schritt auf Gabe zugeht, geht er drei Schritte zurück. Es ist jedem offensichtlich, dass sie das perfekte Paar sind und beide sind ineinander verliebt, aber es will einfach nichts passieren. UMSETZUNG : Es war mal so ganz anders geschrieben als die "normalen" Liebesromane. Nämlich aus der Sicht von ganzen 14 Erzählern, zu denen weder Gabe noch Lea gehörten. Dafür aber ein Eichhörnchen, eine Bank, eine Starbucksbedienung, eine Dinerbedienung, ein Busfahrer, die Lehrerin des Kreativschreibkurses, ein Lieferant für chinesisches Essen, zwei andere Teilnehme des Schreibkurses, Gabes großer Bruder und zwei Freundinnen und ein guter Freund von Lea. Besonders witzig fand ich die Idee mit dem Eichhörnchen und der Bank. Auch wenn das Buch relativ leicht und flott weg gelesen werden kann, fehlte mir diese ganz-große-Liebe-Gefühlsduselei...die wurde nicht genug aufgegriffen. Auch die Aufmachung des Buches lässt erstmal vermuten, dass wesentlich mehr zu lesen wäre... 270 Seiten. Okay...nicht viel, aber auch nicht wenig...aber die Seiten sind im Vergleich zu anderen Softcovern nur wenig beschrieben, zu jedem neuen Monat, in die das Buch eingeteilt ist, gibt es drei komplett leere Seiten... FAZIT : Ja, ich hab es genossen. Es war mal wieder ein locker, flockiges Buch, mit einigen Lachern. Die Story ist gut umgesetzt worden, mir aber viel zu flach, nicht tiefgründig genug, da hätte man definitiv mehr raus holen können. Dennoch, nette Unterhaltung für zwischendurch, die ich wohl vor allem Mädels im Alter von 13-15 ans Herz legen würde. Erste große Liebe, die Schüchternheit und das umeinander herum geschleiche, was die anderen Menschen in der Umgebung ganz kirre macht.

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