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1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

«Eine wunderbare Zeit zu leben»

Stephen Hawking
E-Buch Text: 144 Seiten
Erschienen bei Rowohlt E-Book, 16.12.2016
ISBN 9783644400689
Genre: Sonstiges

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247 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

fantasy, wanderer, kunst, sand der zeit, schule

Wanderer - Sand der Zeit

Amelie Murmann
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.07.2014
ISBN 9783646600667
Genre: Jugendbuch

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Tags: fantasy   (1)
 

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26 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

china, aliens, scifi, science fiction, sci-fi

Die drei Sonnen

Cixin Liu , Martina Hasse
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.12.2016
ISBN 9783453317161
Genre: Science-Fiction

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Tags: china, sci-fi   (2)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

prequel, hamburg, scifi, dystopie

Hamburg Rain 2085. Nachtschicht: Prequel

Rainer Wekwerth
E-Buch Text: 34 Seiten
Erschienen bei Knaur eBook, 01.11.2016
ISBN 9783426443705
Genre: Sonstiges

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Tags: dystopie, hamburg, prequel, scifi   (4)
 

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2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Not That Kind of Girl

Lena Dunham
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Argon Verlag, 23.10.2014
ISBN B00O93YDBQ
Genre: Sonstiges

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

50 Dinge, die ein Norddeutscher getan haben muss

Ulfert Becker , Christopher Braun
E-Buch Text: 192 Seiten
Erschienen bei Edel, 13.10.2014
ISBN 9783841903198
Genre: Sonstiges

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Hamburg Rain 2085. White Knight: Dystopie

Heike Wahrheit
E-Buch Text
Erschienen bei Knaur eBook, 01.12.2016
ISBN 9783426443712
Genre: Sonstiges

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geister, london, jonathan stroud, lockwood, geisterjäger

Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbj, 27.10.2014
ISBN 9783570157107
Genre: Jugendbuch

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Tags: england, fantasy, geister, grusel, jugendbuch   (5)
 

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76 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, zukunft, matt haig, künstliche intelligenz

Echo Boy

Matt Haig , Violeta Topalova
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.12.2016
ISBN 9783423717120
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Als ich mir den Klappentext zu „Echo Boy“ durchgelesen habe, war ich sofort interessiert, auch wenn der Text zunächst etwas kitschig-romantisch klang. Ich lese selten Liebesgeschichten, doch ab und zu finde ich so etwas schön. Das Buch konnte mich dann aber noch viel mehr überzeugen, da es im Buch zwar eine Liebesgeschichte gibt, die auch wichtig für die Protagonisten, die Handlung und die großen Fragen im Buch ist, doch sie ist zart und unscheinbar im Hintergrund. Das Augenmerk des Buches liegt viel eher in der aktiven Handlung, in der es um Verschwörungen, Geheimnisse und die Technik der Zukunft geht. Für mich ist das Buch also sehr ideal.

Die Welt
Matt Haigs Zukunftswelt ist sehr geprägt von Technik und Robotern. Viele Teile Europas sind überschwemmt oder zu unerträglich heißen Wüsten geworden. Die neuste Errungenschaft sind sogenannte Echos, die zwar wie Roboter sind, jedoch einen fast menschlichen Körper haben.
Die Welt hat mir ausgesprochen gut gefallen, vor allem auch, da Matt Haig auf die vielen kleinen Dinge eingeht, die neu in dieser Welt sind und die mich bei Science-Fiction-Romanen immer sehr interessieren. Doch keine Angst! Er tut dies im Rahmen der Geschichte und zusammen mit der Protagonistin Audrey erkundet man diese Welt.


Die Liebesgeschichte
Wie bereits erwähnt, ist die Liebesgeschichte in diesem Buch eher im Hintergrund und weniger präsent, als man von der Beschreibung her vermuten könnte. Sie ist aber Dreh- und Angelpunkt der großen Fragen des Buches: Was macht uns menschlich und kann eine „Maschine“ fühlen? Die Liebesgeschichte dafür zu benutzen, ist keine neue Erfindung, doch Matt Haig hat ein sympathisches Protagonisten-Duo erschaffen, das diese Geschichte mit Leben füllt. An einer Stelle hatte ich jedoch zu bemängeln, dass es zu plötzlich kam, dass die Verliebtheit hereinbrach. Gerade wegen der Hintergrundgeschichte kam es etwas falsch vor. Aber da die Liebesgeschichte nur den Hintergrund bildete und die Action im Vordergrund stand, konnte ich leicht darüber hinwegsehen.

FAZIT

„Echo Boy“ hat mir trotz einiger kleiner „Schönheitsfehler“ sehr gut gefallen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, die Welt der Zukunft, wie Matt Haig sie sich ausgedacht hat, zu erkunden und zusammen mit Audrey und Daniel die vielen Geheimnisse zu lüften. Es war zudem auch sehr spannend und warf grundsätzliche Fragen über Menschlichkeit auf. Das Buch bietet zudem noch Potential für eine Fortsetzung, die aber nicht notwendig ist – das Buch ist in sich abgeschlossen.
Gerade Jugendlichen kann ich das Buch sehr empfehlen! Es ist von allem etwas dabei: Liebe, Action, Philosophie und die Faszination neuer Welten.


Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

  (3)
Tags: künstliche intelligenz, matt haig, menschsein, zukunft   (4)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

high-fantasy, deutsche autorin, hourglass wars

Hourglass Wars - Jahr der Schatten (Band 2)

Nika S. Daveron
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei In Farbe und Bunt Verlags- UG, 26.10.2016
ISBN 9783959360661
Genre: Fantasy

Rezension:


Wie auch schon der erste Teil, überzeugt „Jahr der Schatten“ mit vielfältigen Charakteren und einer faszinierenden Welt. Leider kommt auch in diesem Band die Thematik der Sanduhr, bzw. der Umkehrung der Welten etwas zu kurz, doch man bekommt auf andere Weise einen Einblick hinter die damit verbundenen Geschehnisse. Und genau das ist es auch, was dem Buch viel Spannung verleiht. Tatsächlich ist mir erst bei etwa der Hälfte des Buches aufgefallen, dass ja noch die Umkehrung der Welten nach dem Prinzip der Sanduhr bevorsteht - Ich war von der Handlung so eingenommen, dass ich daran gar nicht mehr gedacht habe.

Leider fehlten mir zu Beginn des Buches Rückblicke, ein „Was bisher geschah“, um wieder gänzlich in die Geschichte einsteigen zu können. Es ist nun schon über ein Jahr her, dass ich das erste Buch „Jahr der Flamme“ gelesen habe und bei so vielen erzählenden Protagonisten fiel es mir schwer, mich an alles zu erinnern. Mir hätten entweder eine kurze Zusammenfassung des ersten Bandes oder geschickt eingestreute Erklärungen zu bereits in der Vergangenheit liegenden Ereignissen den Einstieg in das Buch sehr erleichtert.

Fazit 



Trotz meiner kleinen Kritik ist „Jahr der Schatten“ eine sehr gelungene Fortsetzung, die neue Orte zeigt, mysteriöse neue Charaktere einführt und die Geschichte mit ordentlich Spannung voranbringt.
Ich kann die Fortsetzung sehr empfehlen: „Hourglass Wars“ ist eine tolle High-Fantasy-Reihe, die mich überzeugt. Sie braucht sich nicht zu verstecken und hält locker mit den in den Buchhandlungen prominent ausgestellten Fantasy-Romanen mit. 
Ein kleiner Tipp von mir: Den zweiten Teil sollte man wenn möglich direkt im Anschluss an den ersten lesen!


* Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
* Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

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Tags: deutsche autorin, high-fantasy, hourglass wars   (3)
 

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

fantasy, london, magie, viktorianisches england, feenland

Die Magier Seiner Majestät

Zen Cho , Julia Becker
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2016
ISBN 9783426519141
Genre: Fantasy

Rezension:


Meine Meinung 

Geschickt bringt Zen Cho in diesem Buch die „alten“ Probleme Englands, den Rassismus und die Herabstufung der Frau, mit der Magie und den damit verbundenen Problemen zusammen. Zunächst kam mir es ein wenig „überkorrekt“ vor: Ein schwarzer Magier, der auf viel Widerstand in den eigenen Reihen der Magier stößt und ein offensichtlich aus Indien stammendes Mädchen mit einer enormen Zauberkraft. Doch recht schnell wird klar, dass dies zwar die Grundproblematik der Geschichte darstellt, doch die Charaktere viel mehr sind als nur ihre Hautfarbe (was auch der Kern der Geschichte ist). Sie alle haben ihre besonderen Eigenarten und können oft genug als verschroben und skurril beschrieben werden. Insgesamt ist es ein sehr unterhaltsames und vielfältiges Buch, das von der Originalität der Charaktere und der dort vorkommenden Wesen lebt.

Doch auch die Welt, die Zen Cho in ihrem Debütroman „Die Magier Seiner Majestät“ erschafft, ist äußerst geistreich. Zwischen pompösen Kleidern, Abendgesellschaften und den Problematiken der Ungleichstellung der Menschen taucht die Magie auf und sorgt für noch viel mehr Abwechslung und Spaß.


Sprache
Zugegeben, Zen Cho ist es in diesem Buch gut gelungen, die eigentümliche, altmodische Sprache und Ausdrucksweise zu Papier zu bringen, doch ich hatte zu Beginn so einige Schwierigkeiten, in die Geschichte hinein zu kommen.  Die ungewohnten Formulierungen haben mich des Öfteren etwas aus der Bahn geworfen. Grammatikalisch sind sie einwandfrei, doch oft sind es sehr verschachtelte Sätze, in die man sich erst einmal einlesen muss, um den Zusammenhang zu verstehen. Sobald man sich aber an die Sprache gewöhnt hat, liest sich das Buch flüssig und kurzweilig.

Fazit

Das Buch hat zwar an einigen Stellen seine Schwächen (zwischendurch war die Handlung etwas zu sehr gezogen), doch im Großen und Ganzen ist es äußerst abwechslungsreich und interessant. Ich hatte mir zu Beginn eine eher düstere Stimmung vorgestellt, doch das Buch ist voller Humor und Originalität, die mir das Lesen versüßt haben.
Ich kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen. Es bietet eine sehr unterhaltsame und lustige Geschichte, die mich im Nachhinein mehr überzeugt hat, als ich zuerst angenommen habe. 

Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

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Tags: endland, fantasy, historisch, london, magie   (5)
 

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

roboter, science-fiction, fiktion, mensch, verlag knaur

Mr. Sapien träumt vom Menschsein

Ariel S. Winter , Oliver Plaschka
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2016
ISBN 9783426519325
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Obwohl das Buch recht kurz ist, erzählt es eine lange, tiefgehende Familiengeschichte.

Die Botschaft und die Denkanstöße, die der Autor dem Leser hier aufzeigt, sind gut gewählt und zeigen die Zerbrechlichkeit der Menschen. Mit Robotern die Menschlichkeit verdeutlichen? Das klingt zunächst etwas absurd, doch Ariel S. Winter schafft es, den scheinbar „kalten“ Robotern mehr Menschlichkeit zu geben, als man zunächst erwarten würde. Durch die Distanz, die entsteht, weil das Buch aus der Sicht eines Roboters geschrieben ist, bekommt der Leser einen umfassenderen Blick auf das menschliche Verhalten und seine Fehler. Denn auch die Roboter-Protagonisten können diesem Verhalten nicht entfliehen. 

Das Buch baut seine Spannung nach und nach auf und endet ziemlich enttäuschend. Der Autor hätte so viel dramatischer, so viel tiefer und auch aussagekräftiger sein können, doch leider vertut er diese Chance. Man erkennt die Moral der Geschichte und auch, was Ariel S. Winter damit sagen will, doch das Ende verläuft sich in Nichtigkeiten, obwohl es hätte so viel größer sein können. 

„In der Erzähltradition von Isaac Asimov“ verspricht der Klappentext – und doch wird das Buch dem nicht ganz gerecht. Nur weil einer der Roboter nach dem Meister der Science-Fiction benannt ist, ist der Vergleich nicht berechtigt. Zugegeben, ähnlich wie Asimov greift Ariel S. Winter auf immerwährende Probleme unserer Gesellschaft zurück und versetzt sie in einen futuristischen Kontext, doch ihm fehlt die präzise und zielgerichtete Art Asimovs. Die Geschichte, die Ariel S. Winter hier auf 223 Seiten erzählt, hätte Asimov in rund 50 Seiten auf den Punkt gebracht. Doch das ist kein wirklicher Kritikpunkt am Buch, da mir die Art der Erzählung gut gefallen hat, sondern eher für den Stempel, den das Buch bekommt, damit es sich besser verkauft. 

Fazit



Trotz der Enttäuschung am Ende des Buches, bereue ich nicht, es gelesen zu haben. Die philosophischen Diskussionen über das Menschsein sind interessant und lehrreich zu lesen. Anhand nicht-menschlicher Roboter zeichnet der Autor ein äußerst reales und ehrliches Bild über das Menschsein. 

Schade, dass das Ende nicht fulminanter und bedeutungsvoller ausgefallen ist – dann wäre es für mich ein Fünf-Sterne-Buch gewesen. So aber bleibt es ein eher durchschnittliches Buch mit einem guten Ansatz und einer schönen Sprache, die für mich aber nur 3.5 Sterne wert ist. 

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Tags: roboter, science-fiction, sci-fi, zukunft   (4)
 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

unsterblichkeit, mystery, wel, bücher, ewigkeit

Die Ewigen - Das Gedächtnis der Welt

Chriz Wagner
E-Buch Text: 82 Seiten
Erschienen bei Endeavour Press, 19.09.2016
ISBN B01LBB4XB8
Genre: Fantasy

Rezension:


„Das Gedächtnis der Welt“ ist mein zweites Buch aus der Reihe „Die Ewigen“ von Chriz Wagner. Das erste Buch „Die Zeichen der Schuld“, welches mir ausgesprochen gut gefallen hat, wird aus der Perspektive von Simon erzählt, während dieses Buch nun von Thyri handelt.

Aufgrund der positiven Überraschung meines ersten Buches von Chriz Wagner hatte ich zugegebenermaßen etwas höhere Anforderungen an „Das Gedächtnis der Welt“. Vor allem war ich darauf gespannt, dieses Mal eine weibliche Protagonistin zu begleiten und außerdem ging es um Bibliotheken und ein besonderes Buch – Für mich als Buchliebhaberin immer ein beliebtes Thema.

Leider wurde das Buch den Erwartungen nicht ganz gerecht, da die Geschichte letztendlich ein wenig zu konfus konstruiert war. Am Anfang wird man regelrecht in die Geschichte hineingeworfen ohne einen wirklichen Anhaltspunkt, worum es geht. Dies baut natürlich große Spannung auf und ich wurde sehr neugierig auf den Fortgang der Geschichte. Erst nach und nach kommt der Leser dem Geheimnis auf die Spur und es kommt immer mehr Klarheit auf. Doch auch am Ende blieben Fragen offen, von denen ich mir erhofft hatte, dass diese beantwortet werden würde. 

Fazit

Auch mit „Das Gedächtnis der Welt“ konnte mich der Autor Chriz Wagner wieder überzeugen. Sein Schreibstil ist sehr bildhaft und er erzeugt durch geschickte Andeutungen Spannung, die mich als Leserin interessiert weiterlesen ließen. Zwar schwächelt das Buch etwas mit der Auflösung all dieser Andeutungen, doch ich kann das Buch trotz dessen empfehlen.
Laut Chriz Wagner lassen sich die Bücher der Reihe „Die Ewigen“ unabhängig voneinander lesen. Dem kann ich so zustimmen, da ich, trotz der fehlenden Zwischenteile, nicht das Gefühl hatte, dass mir wichtige Informationen fehlen würden. 


Ich bedanke mich Chriz Wagner und Endeavour Press für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

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Tags: bücher, fantasy, historisch   (3)
 

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60 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

die chroniken der sphaera, fantasy, noth, fantasieroman, winter

Frostflamme

Christopher B. Husberg , Kerstin Fricke
Flexibler Einband: 700 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.10.2016
ISBN 9783426519202
Genre: Fantasy

Rezension:


„Frostflamme“ tritt wie ein wahrer Epos auf: Nicht nur der Umfang des Buches sondern auch der Inhalt stellt sofort klar: Hier geht es um’s große Ganze.
So begleitet der Leser verschiedene Protagonisten, von denen jeder seine Eigenarten, Kräfte und Beweggründe hat. Durch die spannenden und vielseitigen Erzählstränge wird der Leser den Protagonisten näher gebracht. In gewisser Weise sind auch alle diese Stränge miteinander verknüpft, was der Geschichte zusätzliche Dynamik verleiht.

In der Geschichte geht es um eine große Reise, auf die sich die Protagonisten machen, um ihr Ziel zu erreichen – auch wenn manchen gar nicht klar ist, wo dies überhaupt ist. Stellenweise fühlte ich mich da sehr an die großen Wanderungen aus „Der Herr der Ringe“ erinnert, da auch dort eine Gruppe verschiedenster Personen ihre große Reise antreten. Doch das war das Einzige, was in mir den Vergleich hervorrief. „Frostflamme“ schlägt jedoch seinen eigenen Weg ein und kombiniert gekonnt bekannte Elemente mit neuen Ideen. Es ist ein starker Einstieg in „Die Chroniken der Sphaera“, die fünf Bände umfassen werden.

Christopher Husberg hat eine Welt mit Magie, Göttern und Dämonen erschaffen, die mir beim Lesen lebhaft vor Augen stand. Gerade das ein oder andere unerwartete Element, konnte mich von der Geschichte überzeugen.

>>Fazit<<

Das erste Buch der „Chroniken von Sphaera“ ist ein durchaus gelungener erster Teil. An der ein oder anderen Stelle, hätte man vielleicht etwas kürzen und an anderen etwas ausführlicher werden können, doch das ist jetzt Meckern auf hohem Niveau. Mich interessiert der Fortgang der die Geschichte und ich werde auf jeden Fall weiterlesen. Denn das Ende von „Frostflamme“ verspricht eine packende und aufregende Fortsetzung!


Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Stone Rider

David Hofmeyr , Alexandra Ernst
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423761505
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Bereits als ich die Beschreibung zu diesem Buch las, dachte ich sofort an den Film „Mad Max: Fury Road“, der vor einiger Zeit in den Kinos lief. „Stone Rider“ ist ein Jugendbuch und somit natürlich nur begrenzt mit dem Film vergleichbar, der eine Altersfreigabe von 18 hat. Doch die Umgebung und die Stimmung sind sich in gewisser Weise sehr ähnlich.

Der Protagonist Adam lebt in einer postapokalyptischen Welt, in der das Leben auf der Erde nicht einfach ist und sich eine Gruppe privilegierter Menschen in die Sky-Base abgesetzt hat. Für die Menschen auf der Erde gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie schuften ihr ganzes Leben lang in den Minen, die den Menschen der Sky-Base wertvolle Rohstoffe liefern oder aber sie werden „Rider“, Motorradfahrer, die an gefährlichen Rennen teilnehmen.

Die Handlung des Buches ist zwar nicht übermäßig komplex, aber sehr aufregend und abenteuerlich. Die ein oder andere unerwartete Wendung gibt es auch, die für Abwechslung sorgt. Zudem beschreibt David Hofmeyer sowohl die Umgebung als auch die Protagonisten sehr bildhaft und atmosphärisch. Beim Lesen hatte ich das Gefühl hat, direkt vor Ort zu sein.

In „Stone Rider“ wird Altes mit Neuem verbunden: Die Ortschaft und die Rennstrecke erinnern an die typischen alten Wildwest-Filme, während die Handlung in die Zukunft versetzt wurde. Ein Konzept, dass, wie ich finde, sehr gut funktioniert und einen großen Reiz hat.

Die Hauptattraktion des Buches ist das Rennen. Es wird kaum etwas zur Entstehung der vorherrschenden Gesellschaft erzählt, noch was die Sky-Base genau ist und was dort vorgeht. Wer also eher auf eine komplexere Dystopie hofft, dürfte von „Stone Rider“ enttäuscht sein. Ich fand es aber ganz erfrischend, dass es mal nicht um die größeren politischen Machtkämpfe ging, sondern nur um das „Spiel“.  

Fazit

Im Englischsprachigen Raum wird das Buch mit „Mad Max trifft Die Tribute von Panem“ beworben und genau so kann man sich das Buch auch vorstellen. Die Rennen in der Wüste haben mich zudem ein wenig an die Podrennen von Anakin Skywalker aus „Star Wars“ erinnert. Diese Mischung funktioniert sehr gut und somit bietet „Stone Rider“ rasante Unterhaltung mit einer abenteuerlichen Geschichte. Der Fokus liegt mehr auf dem Rennen, was das Buch lockerer und auch spannender macht. Die Handlung ist stellenweise etwas brutaler, sodass ich das Buch für Leser ab 13 empfehlen würde (Der Verlag empfiehlt das Buch ab 14 Jahren).

Das Buch bekommt von mir eine klare Empfehlung für Jugendliche. Denn obwohl es stellenweise etwas vorhersehbar war, ist es trotzdem sehr packend geschrieben, was unter anderem daran liegt, dass die bildhaften Beschreibungen den Leser mitten in die Handlung ziehen. 


Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

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(89)

154 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 75 Rezensionen

alchemie, london, code, jugendbuch, rätsel

Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis des Alchemisten

Kevin Sands , Alexandra Ernst
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 14.10.2016
ISBN 9783423761482
Genre: Kinderbuch

Rezension:


„Bauen wir eine Kanone“, sagte ich. (Seite 11)


Damit beginnt das Buch und nimmt den Leser somit sofort in eine spannende Geschichte mit. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Christopher erzählt, der frech, kreativ und abenteuerlustig ist und im London des Jahres 1665 seine Ausbildung zum Apotheker macht. An seiner Seite steht sein loyaler und etwas vorsichtiger Freund Tom, der aber immer bei den gefährlichen Aktionen von Christopher dabei ist und mit ihm ein sympatisches Protagonisten-Duo bildet.

Das Buch bietet geheimnisvolle Morde, Rätsel, die zu einem großen Geheimnis führen und die immer wieder spannende mystisch-anmutende Alchemie. Bei einigen der Rätsel, die in dem Buch vorkommen, kann man auch gut mitraten oder zumindest den Protagonisten mit Spannung beim Lösen der Rätsel begleiten. Der Verlag wirbt mit der Aussage: „Verschwörungen, Intrigen, Gefahr - der Da-Vinci-Code für Leser ab 11“. Dieser Aussage kann ich mich vollkommen anschließen.

Die Handlung verläuft allerdings nicht durchgehend chronologisch, sondern beinhaltet Rückblenden, die oft plötzlich auftauchen. Manchmal kamen sie mir etwas willkürlich platziert vor und während ich die Rückblende las, vergaß ich, was in der Gegenwart passierte. Dies konnte mir auch mein Bruder (13 Jahre alt) bestätigen, dem diese Sprünge ebenfalls aufgefallen waren. Ein Beispiel aus dem Buch: Christopher trifft auf dem Weg durch die Stadt ein Mädchen, dass er aus seiner Kindheit im Waisenhaus kennt → Erinnerungen an seine Zeit im Waisenhaus und wie er dazu kam, eine Apothekerlehre zu beginnen → Wieder in der Gegenwart, wo er anfängt sich mit dem Mädchen und ihren Freunden zu unterhalten.
Die Rückblenden sind nie länger als 2-3 Seiten, doch für den Erzählfluss wäre es vielleicht besser gewesen, diese zu bündeln und nicht scheinbar „zufällig“ einzuflechten. Trotz der möglichen kurzzeitigen Verwirrung, lässt sich die Geschichte flüssig lesen.

Ein weiterer kleiner Mangel ist der gelegentliche Gebrauch von Wörtern, von denen ich vermute, dass nicht alle Leser der Zielgruppe diese verstehen. So wurde zum Beispiel das Wort „scharwenzeln“ benutzt – Das mag vielleicht zu der Zeit passen, in der das Buch spielt, und somit auch die richtige Stimmung erzeugen, doch ich kann mir vorstellen, dass so eine Ausdruckweise gerade jüngere Leser verwirren könnte. Doch zum Glück tauchen solche Wörter nicht allzu oft auf, sodass sie häufig auch einfach überlesen werden können.


► Fazit ◄ 

Alles in allem ist das Buch sehr gut gelungen und ich denke, dass sowohl jüngere als auch ältere Leser ihren Spaß mit dem Buch haben werden.. Zumindest hat mein Bruder (13 J.), der kein Vielleser ist, mir gesagt, dass er das Buch sehr spannend findet und gerne weiterlesen möchte.

Durch die viele Action und Verfolgungsjagden bringt es eine große Portion Spannung mit und kann so den Leser in der Geschichte fesseln. „Der Blackthorn Code – Das Vermächtnis des Alchemisten“ hat zwar kleinere Mängel, die mir beim Lesen direkt aufgefallen sind, doch diese waren nie so gravierend, dass sie mich aus der Geschichte geworfen oder mir die Lust am Lesen genommen hätten. Tatsächlich habe ich mit den Protagonisten mitgefiebert und wollte unbedingt die Rätsel lösen, die zu dem großen Geheimnis führten. 




Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

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Tags: alchemie, fantasy, historisch, jugendliche, kinder, vergangenheit   (6)
 

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(328)

635 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 72 Rezensionen

fantasy, monster, kinder, zeitschleife, insel

Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2013
ISBN 9783426510575
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(23)

48 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

fantasy, fliegen, irrlicht, magie, irrlichtfeuer

Irrlichtfeuer

Julia Lange
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2016
ISBN 9783426519431
Genre: Fantasy

Rezension:


Meine Meinung 

Ijsstedt, die Stadt, in der die Handlung spielt, erinnert mich von den Beschreibungen her an eine alte, fast märchenhafte skandinavische Stadt. Die Geschichte spielt im Winter, sodass auch das im Buch vorkommende Schneetreiben diesen Eindruck verstärkt. Hinzu kommt, dass ich beim Lesen das Irrlichtfeuer mit seinen magischen blauen Flammen bildhaft vor Augen hatte. Die Stimmung war für mich ähnlich wie bei dem Märchen „Die Eiskönigin“ von Hans Christian Andersen. Die Bildhaftigkeit ist ein großes Plus dieses Buches. Nach nur wenigen Seiten konnte ich mir die Stadt und ihre Bewohner hervorragend vorstellen und mich vollkommen in die Geschichte fallen lassen.

Die Kapitel umfassen jeweils mehrere Perspektivenwechsel. Außer durch einen Absatz sind diese Wechsel nicht weiter optisch getrennt, sodass es für mich nicht immer sofort ersichtlich war, dass solch ein Wechsel stattgefunden hat. Gerade, wenn der Wechsel von einer Seite auf die Nächste war, sorgte es bei mir für leichte Verwirrung, bis ich mir des Wechsels bewusst war.

Außerdem kommen noch Zeitsprünge hinzu, die ebenfalls nicht sehr gut erkennbar waren. So war mir nicht immer klar, wie viel Zeit vergangen war und von welchen Zeiträumen die Rede war.

Sprache

Leider rissen mich falsch gewählte Worte an einigen Stellen oft genug aus der tollen Stimmung. Zum Beispiel gibt es in der Geschichte sowohl Ober- als auch Unterschicht und damit gehen für mich auch bestimmte Verhaltensweisen und eine angemessene Sprache einher. Dennoch fand ich eine Stelle, in der die Tochter eines angesehenen Mannes „etwas ankotzte“. So etwas ist für mich ein Bruch des Stils, der durch die Umstände vorgegeben wird. Ein weiteres Beispiel ist eine Äußerung, die eine Frau der Unterschicht von sich gab: So erzählte sie, dass jmd. „labert“. Zwar mag dies zur Unterschicht passen, doch für mich ist es kein Ausdruck, der in ein Buch gehört – in unserem alltäglichen, legeren Sprachgebrauch mag das Wort bereits einen festen Platz haben, in der Literatur hat es aber meiner Meinung nach nichts zu suchen (Besonders dann nicht, wenn es eine eine Welt darstellt, die unserer Welt vor der Industrialisierung ähnlich ist). 

Fazit 

Alles in allem ist „Irrlichtfeuer“ eine schöne und ungewöhnliche Geschichte, die aber etwas mehr Überarbeitung benötigt hätte. Die Handlung, die Welt und die Protagonisten sind spannend ausgearbeitet und bergen ein großes Potential. Meine Kritik bezieht sich eher auf den Ausdruck und die Form. Da es jedoch Julia Langes Debütroman ist, denke ich, dass sie sich in der Richtung bestimmt weiterentwickeln wird und in Zukunft hoffentlich ein rundum schön geschliffenes Werk vorlegen wird.

„Irrlichtfeuer“ ist gerade für die kalte Jahreszeit eine wunderbare Lektüre, da es in der Geschichte winterlich ist und ein mysteriöses, magisches Irrlichtfeuer für Spannung sorgt.
Das Buch ist zudem ein Einzelband, was ich ebenfalls als einen Vorteil erachte, da es heutzutage schon genug Reihen gibt. Es ist schön, auch mal eine in einem Band abgeschlossene Geschichte lesen zu können. Greift ruhig zu diesem Buch, denn so könnt ihr eine magisch-winterliche Geschichte lesen, allerdings Ihr solltet euch über die kleineren Fehler in der Form im Klaren sein.

Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 

Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

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Tags: fantasy, magie, winter   (3)
 

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(4)

24 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

fantasy, china, arm und reich, nebula award, world fantasy award

Die Schwerter von Dara

Ken Liu , Katharina Naumann
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.09.2016
ISBN 9783426653999
Genre: Fantasy

Rezension:


Zwei Männer höchst unterschiedlicher Herkunft steigen gemeinsam zu Anführern einer Rebellion gegen den tyrannischen Kaiser auf. Sie sind sich näher als Brüder – und werden zu Todfeinden, als ein erbittertes Ringen um die Nachfolge des Herrschers beginnt.

(Quelle: Knaur)


Meine Meinung 


Die ersten 100 Seiten beschreiben zunächst die Schicksale und Hintergründe der Protagonisten bis hin zur eigentlichen Handlung. Dabei sind die Kapitel jeweils einem Protagonisten gewidmet. Es tauchen dabei viele Namen, Orte und Wesen auf und ich musste auf den ersten Seiten recht aufmerksam lesen, um den Überblick zu behalten.

Zwar ist „Die Schwerter von Dara“ ein Fantasy-Buch, doch der größte Teil kommt ohne Fantasy-Elemente aus. Es werden dafür intensiv Kriegsführung, Rebellion und Diplomatie behandelt. Das mag für einige Leser etwas ernüchternd klingen, doch es ist sehr abwechslungsreich und abenteuerlich geschrieben. Die vorhandenen Fantasy-Elemente beschränken sich auf die Götter der Welt. Sie sind tatsächlich real und greifen in die Geschehnisse oder Handlungen der Menschen ein. Es scheint, als würde das noch eine größere Rolle in den folgenden Büchern spielen.

Die Welt, die lose an chinesische Legenden und an das asiatische Mittelalter angelehnt ist, ist ein bisher nicht oft anzutreffendes Setting in der Fantasyliteratur. Mir hat es viel Spaß gemacht, in diese Welt einzutauchen, und die vielen Facetten zu erkunden.

Zusätzliche Inhalte

Zwar sind im Text viele Beschreibungen der Inseln von Dara, ihren Städten und Umweltbedingungen enthalten, doch zwischendurch hätte ich mir eine Karte gewünscht, die ich kurz zu Rate ziehen könnte. Denn oftmals gibt es Wechsel der Schauplätze, da die Protagonisten über das gesamte Reich verteilt sind. Eine Karte hätte mir für ein schnelleres Zurechtfinden sehr geholfen.
Es gibt jedoch am Anfang des Buches ein Namensverzeichnis der wichtigsten Personen und der Götter. Dies ist besonders hilfreich, da die Namen zum Teil sehr ungewöhnlich sind und ich sie mir deshalb nicht so gut merken konnte. Zudem gibt es viele handelnde Gesichter, sodass die Liste half, den Überblick zu behalten.

Sprache

Der Schreibstil, bzw. die Art und Weise, wie ausführlich der Autor Ken Liu die Protagonisten dem Leser vorstellt, ist zunächst ungewöhnlich. Doch so bekommt man als Leser einen umfassenden Eindruck von der Welt und ihren Bewohnern. Das Buch lebt sehr von der Vielschichtigkeit seiner Charaktere.

Cover

Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht, da es schlicht und doch aussagekräftig ist. Der Löwenzahn hat zudem einen direkten Bezug zum Inhalt. Wie wichtig das Symbol des Löwenzahns ist, wird auch bei dem englischen Reihentitel klar: „The Dandelion Dynasty“ (Die Löwenzahn-Dynastie). Der deutsche Reihentitel zeigt diesen Bezug nicht, deshalb finde ich es sehr gut, dass er sich auf dem Cover wiederfindet. 

Fazit


„Die Schwerter von Dara“ ist zwar erst der Auftakt einer Reihe und doch erzählt es bereits eine lange und epische Geschichte. Obwohl es erst der erste Band ist, ist die Geschichte zunächst abgeschlossen. Zwar ist am Ende klar, dass es wohl weitergehen wird, doch die Grundhandlung ist in diesem Buch beendet. Mir ist das meist sehr wichtig, da ich die Freiheit haben möchte selbst zu entscheiden, ob ich eine Reihe weiter verfolgen möchte oder nicht. Ken Liu hat dies wunderbar umsetzten können: Die Grundhandlung ist abgeschlossen aber es wurden auch bereits Pfade für eine Fortsetzung gelegt.

Das Buch ist mit seinen 736 Seiten ziemlich lang und doch kam bei mir keine Langeweile auf. Besonders die Protagonisten haben das Buch Lebendigkeit und Vielseitigkeit verliehen und ich war sehr interessiert zu erfahren, wie es ihnen im Laufe der Geschichte ergehen würde.

Ich empfehle dieses Buch gerne weiter, jedoch mit der zusätzlichen Empfehlung, dass man mit dem High-Fantasy-Genre vertraut sein sollte und auch vor längeren Geschichten, mit vielen Protagonisten und Orten, die große Zeiträume umfassen, nicht zurückschrecken. Für Fantasyleser sollte „Die Schwerter von Dara“ aber ein ‚Muss‘ sein. 

Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 


Seidenkrieger
1. Die Schwerter von Dara 
2. The Wall of Storms (engl. Ausgabe)  
3. Titel noch nicht bekannt

  (9)
Tags: asien, china, episch, fantasy, high-fantasy   (5)
 

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dystopie, science fiction, australien, sci-fi, trilogie

Darwin City

Jason M. Hough , Simone Heller
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2016
ISBN 9783426519349
Genre: Science-Fiction

Rezension:


► Meine Meinung ◄

Der US-amerikanische Autor Jason Hough bringt in „Darwin City“ viel diskutierte Themen der Sci-Fi-, bzw. Zukunftsliteratur zusammen: Eine Seuche, die den größten Teil der Menschheit vernichtet und Außerirdische. Zudem fügt er noch das aktuelle Thema „Weltraumlift“ hinzu und hat direkt eine explosive Mischung von Themen, die in dieser Kombination viel Potential für Action und Spannung bieten. Dem wird der Autor auch gerecht, lässt aber die Verschwörungen und Mysterien einen wichtigen Teil des Buches einnehmen. Das Miträtseln und Kombinieren hat mir viel Spaß gemacht. Die Geschichte „begleitet“ verschiedene Protagonisten und Jason Hough nutzt geschickte Perspektivenwechsel, um zusätzliche Spannung zu erzeugen.

Auf der Rückseite des Buches zieht ein Satz sofort die Aufmerksamkeit auf sich: „Das Ende der Menschheit ist erst der Anfang“. Leider trifft das nicht nur auf das Setting, sondern auch auf „Darwin City“ im Allgemeinen zu. Es ist der erste Teil einer Trilogie und konzentriert sich somit hauptsächlich auf die Vorstellung der Protagonisten, Schauplätze und die Einleitung der Konflikte. Mit 605 Seiten ist „Darwin City“ zudem nicht gerade kurz und auch der Grund, weshalb ich im Nachhinein etwas frustriert war. So viele Seiten, so viel Lesezeit, aber die eigentliche Geschichte fängt gerade erst an! Während des Lesens ist mir die Länge des Buches aber nicht wirklich aufgefallen, da die Handlung dennoch voller Action ist und mich ständig animiert hat, weiterzulesen. Dazu trägt der Schreibstil des Autors einen wesentlichen Teil bei: Die Sätze sind selten lang und ausschweifend, dafür aber bildhaft und zielgerichtet. Wie ein Film liefen die Bilder in meinem Kopf ab, die Jason Hough mit seiner Geschichte erzeugt. Man sollte sich also von der Dicke des Buches sollte nicht abschrecken lassen.

Es ist kein Einzelband!
Leider hat der Verlag nicht darauf geachtet, in irgendeiner Art auf oder im Buch darauf hinzuweisen, dass es sich bei „Darwin City“ um den ersten Teil einer Trilogie handelt. Der Untertitel „Die Letzten der Erde“ soll der Reihentitel sein, was mir aber erst nach kurzer Recherche im Internet klar wurde. Ein Hinweis wäre auf jeden Fall von Vorteil gewesen, um mögliche Enttäuschungen von Lesern zu vermeiden, die erst am Ende des Buches merken, dass die Geschichte dort eigentlich erst anfängt.

Physische Merkmale des Buches
Normalerweise achte ich nicht so stark auf die physischen Merkmale eines Buches, es geht ja schließlich um den Inhalt. Doch bei diesem Buch möchte ich anmerken, dass es sehr angenehm in der Hand liegt. Die Seiten sind recht weich und biegsam, was bei dieser Dicke des Buches sehr zum Lesekomfort beiträgt. 

► Fazit ◄

Alles in allem kann ich „Darwin City“ weiterempfehlen. Die vielen verschiedenen Themen, die Jason Hough verknüpft, bieten eine aufregende Ausgangslage und somit viel Potential für Action und Spannung.

Mein einziger Kritikpunkt ist die Länge des Buches und der fehlende Hinweis darauf, dass es sich um eine Trilogie handelt. Doch wie ich schon gesagt habe: Die Länge habe ich beim Lesen nicht wirklich wahrgenommen. Das Buch endet natürlich mit einem Cliffhanger, der förmlich nach „mehr davon“ schreit. Ich bin sehr gespannt darauf, wie es weitergehen wird. 

Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

  (9)
Tags: apokalypse, dystopie, sci-fi   (3)
 

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Dear Data

Giorgia Lupi and Stefanie Posavec
Sonstige Formate: 304 Seiten
Erschienen bei Particular Books, 01.09.2016
ISBN 9781846149061
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags:  
 

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jugend, party, schule, alkohol, sarkasmus

Perfekt ist jetzt

Tim Tharp , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.07.2016
ISBN 9783423716895
Genre: Jugendbuch

Rezension:


"Mir kommt der Gedanke, dass wir alle Grashalme auf derselben Rasenfläche sind. Wie sind gemeinsam aufgewachsen, Schulter an Schulter, unter derselben Sonne, und haben denselben Regen getrunken. Aber ihr wisst ja, was mit Grashalmen passiert - bevor sie ihre Blütezeit erreicht haben, werden sie niedergemäht."


Meine Meinung 


In „Perfekt ist jetzt“ begleitet der Leser den Protagonisten Sutter, der alle andere als ein gutes Vorbild ist: Er feiert wild, betrinkt sich und nimmt die Schule nicht ernst. Doch sein wichtigstes Motto ist: Alles soll spektakulär sein, nicht ein Moment soll mit Langeweile vergeudet werden. Man merkt recht schnell, dass Sutter kein typischer Draufgänger ist, sondern ein tiefsinniger Mensch, der durch die Grenzenlosigkeit sein Ziel aus den Augen verloren hat. Er möchte jeden Moment auskosten, da er sieht, wie trüb und trist das Leben der Anderen ist. Er möchte die Welt verändern, schafft es aber nicht einmal bei sich selbst. Sutter durchlebt im Laufe des Buches so einige emotionale Höhen und Tiefen, die den Leser anregen, darüber nachzudenken und in sich selbst zu gehen. Es ist eine Auseinandersetzung mit der Gesellschaft und mit den Erwartungen, die diese in ihre Kinder setzt. Das Buch ist wie ein kurzer Einblick ist das Leben eines Jugendlichen, der zwar auf den ersten Blick ungewöhnlich, vielleicht aber eher ein Abbild der heutigen Generation ist.

„Perfekt ist jetzt“ oder „The Spectacular Now“, wie das Buch im Original heißt, ist emotional und nachdenklich. Ich kann es sehr weiterempfehlen, ganz besonders, weil es keine klischeebehaftete Teenie-Romanze ist, sondern das Leben insgesamt beschreibt. Ich habe Rezensionen zu diesem Buch gelesen, in denen von einem enttäuschenden Ende geredet wurde. Dem kann ist gar nicht zustimmen – Das Ende ist perfekt, hat aber seine Ecken und Kanten. Es wird nicht jedem gefallen, doch es passt zum Buch und der Botschaft, die sich zwischen den Zeilen verbirgt.

Cover
Meine Ausgabe ist die Filmausgabe und dementsprechend sind die Hauptdarsteller auf dem Cover abgebildet. Obwohl ich meistens kein großer Freund von Filmausgaben bin, gefällt mir diese sehr gut. Durch die Schrift und den Balken sieht es mehr wie ein Buch und weniger wie ein Filmplakat aus. Da ich grundsätzlich keine Gesichter auf Covern mag, hätte man auch das obere Bild weglassen können und nur das Untere über die gesamte Seite nutzen können. Auch der Werbeaufkleber, der leider aufgedruckt ist, hätte dezenter ausfallen können oder tatsächlich aufgeklebt, sodass man ihn selbst entfernen könnte.

Fazit


Es ist schwer, dieses Buch in Worte zu fassen, da es zwar sehr viele Themen behandelt, aber trotzdem nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben eines Teenagers zeigt.

Solltet ihr euch unsicher sein, ob euch das Buch gefallen könnte, dann möchte ich euch den Film sehr nahelegen. Ich habe den Film auch zuerst gesehen und anschließend das Buch gelesen. Die Stimmung des Buches wird im Film gut in Szene gesetzt und die Schauspieler haben sehr gute Arbeit geleistet. Miles Teller als Sutter und Shailene Woodley als Aimee haben den Protagonisten Leben eingehaucht und passen sehr gut zu den Beschreibungen, die im Buch sind. Tatsächlich ist Aimee im Film noch ein kleines Bisschen diverser und lebendiger.


Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

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Tags: erwachsenwerden, jugend, liebe   (3)
 

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fantasy, magier, kalypto, magie, high fantasy

KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

Tom Jacuba
Flexibler Einband: 508 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.08.2016
ISBN 9783404208333
Genre: Fantasy

Rezension:


► Diese Rezension enthält KEINE Spoiler zu den vorherigen Teilen◄


Im nun dritten und letzten Teil der „Kalypto“-Trilogie geht es um die große Konfrontation. Die Grenzen werden gesetzt, Verbündete gefunden, Feinde bekämpft. Nach den ersten beiden, sehr spannenden und aufregenden Büchern, hatte ich natürlich hohe Erwartungen an „Der Wächter des schlafenden Berges“. Diese konnten aber leider nur teilweise erfüllt werden.

Obwohl dies der kürzeste der drei Bände ist, kam er mir stellenweise zu lang vor. Von den anderen Büchern war ich es gewohnt, dass eine rasante Szene auf die nächste folgte und es kaum Zeit für „Verschnaufpausen“ gab. Dieses Buch hingegen ist etwas bedächtiger, ruhiger und das, obwohl die Konfrontationen natürlich um einiges dramatischer sind. Leider hatte ich manchmal das Gefühl, dass der Autor an den falschen Stellen den Wind aus den Segeln genommen hat. Es gab nämlich Kämpfe, die zu abrupt endeten und im nächsten Abschnitt war auf einmal bereits viel Zeit vergangen. Da hätte ich mir noch mehr Action, noch mehr Aufregung für die Kämpfe gewünscht.

Mir hat aber ganz besonders gut gefallen, dass Tom Jacuba alle offenen Fragen in diesem Buch beantwortet und somit den Kreis schließt. Nachdem ich das zweite Buch „Die Magierin der tausend Inseln“ gelesen habe, hatte ich mir eine Liste geschrieben mit allen Fragen, die in meinem Kopf herumschwirrten. Und nachdem ich das dritte Buch zugeklappt habe, war keine unbeantwortet.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist das Setting, in das es die Helden (und Anti-Helden) verschlägt. Nach den ersten zwei Büchern dachte ich, ich wüsste vieles über die Welt von „Kalypto“, doch der Autor konnte mich total überraschen und zwischenzeitlich hatte ich sogar das Gefühl, in einer völlig anderen Welt zu sein. Auch die Menschen, Wesen und Kreaturen, die dieses Buch bevölkern, sind alles andere als langweilig und bringen eine große Vielfalt in die bereits sehr diverse Masse an Protagonisten. 

Fazit

Meine wohl größten Kritikpunkte an dem Buch sind auf der einen Seite die abrupten Szenenwechsel und auf der anderen Seite die manchmal etwas zu langen, handlungsarmen Passagen. Ich möchte aber betonen, dass ich bei dieser starken Kritik nur den Bezug zu den Vorgängern herstelle. Denn ohne Frage ist „Der Wächter des schlafenden Berges“ ein weiteres, lesenswertes und außergewöhnliches Buch. Nur im Vergleich zu den anderen Teilen dieser Trilogie schneidet es etwas schlechter ab.

Für alle, die bereits die ersten beiden Bände gelesen haben, ist dieses Buch natürlich ein Muss. Es wurden alle offenen Fragen beantwortet, was mir persönlich sehr wichtig war. Und auch für Kenner der Welt von „Kalypto“ bietet dieses Buch viele neue Orte, Menschen und Action.

Von mir gibt es somit eine ganz klare Leseempfehlung!


Ich bedanke mich bei Tom Jacuba und beim Verlag für das Rezensionsexemplar. 
Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

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Tags: epos, fantasy, highfantasy, high-fantasy, magie   (5)
 

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Dewotchka s Semli

Bulitchew K.
Fester Einband
Erschienen bei shop-paradise.com, 01.12.2010
ISBN 9785699114382
Genre: Sonstiges

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schneekugel, schneekugeln, winter, liebe, eis

So kalt wie Eis, so klar wie Glas

Oliver Schlick
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 19.08.2015
ISBN 9783764170431
Genre: Jugendbuch

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