BluestoneBlogs Bibliothek

11 Bücher, 11 Rezensionen

Zu BluestoneBlogs Profil
Filtern nach
11 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(13)

13 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

christina krüger, götterverse, arthemos klagelied, drachen, niemals langweilig

Arthemos’ Klagelied

Christina Krüger
Flexibler Einband: 452 Seiten
Erschienen bei epubli, 27.06.2017
ISBN 9783745088649
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich habe das Buch mit gemischten Gefühlen verlassen. Ohne Frage war es eine schöne Geschichte, die mich über das Buch hinweg unterhalten konnte und ich bin auch schon auf den zweiten Teil gespannt. Auf der anderen Seite hat es leider keinen so richtig bleibenden Eindruck hinterlassen bislang.


Das lag zum einen an der Umgebungsbeschreibung, die stark schwankte. Man konnte teilweise deutlich sehen, welche Szenen Christina besonders wichtig waren, hier war die Beschreibung besonders ausführlich. Genau dort zeigte die Autorin auch, dass sie bildlich schreiben kann. Leider haben weniger wichtige Stellen, wie die normale Reise durch ihre Fantasy-Welt, die auch nicht im 21. Jahrhundert spielt, darunter gelitten.

Als die Reise der Protagonisten begann, konnte ich mir schon vorstellen, wie sich vor ihnen die Ebene mit den Feldern und Bauernhöfen erstreckte, an anderer Stelle fehlte diese Liebe fürs Detail und die Umgebung leider. Dieser Kontrast war schade, zeigt jedoch, dass sie es kann und sicher auch besser kann in zukünftigen Büchern.


Die Geschichte war spannend geschrieben, vom ersten Treffen der Zwillinge auf Darian bis zu ihrer gefährlichen Reise nach Arromont. Die ständige Bedrohung für die Protagonisten, denen die Autorin keine richtige Pause zum Erholen ließ, trieb die Geschichte voran. Auch die Gefahren auf ihrem Weg waren gut beschrieben, sodass ich mit den Protagonisten mitfiebern konnte. Dennoch wirkten die Geschehnisse öfter so, als hätte man sie schon woanders gelesen, die ganz eigene Note der Autorin kommt hier noch in zu wenigen Szenen zur Geltung.


Auch bei den Charakteren war meine Meinung zwiespältig. Denn gerade Avina wird ihrer Rolle als Hauptprotagonistin nicht gerecht, ihre Charakterentwicklung ist leider so gut wie nicht vorhanden und damit fällt sie im Vergleich zu anderen Begleitern der Reise, die sich durchaus wandeln, zurück. Gerade bei den anderen Protagonisten zeigt sich jedoch das Potenzial der Autorin, das darauf wartet, genutzt zu werden.


Das Ende des Buches ist Christina sehr gut gelungen und hat es wieder geschafft meine Neugier zu wecken auf den zweiten Band. So verlasse ich wie eingangs gesagt das Buch mit gemischten Gefühlen. Dabei ist die Neugier auf mehr aber größer als der Frust über das, was ich vermisst habe.

  (0)
Tags: arthemos klagelied, christina krüger, götterverse   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

allyson snow, forderungen umsatzsteuer an (streck-)bank

Forderungen, Umsatzsteuer an (Streck-)Bank

Allyson Snow
E-Buch Text: 108 Seiten
Erschienen bei BookRix, 08.12.2016
ISBN 9783739650418
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein ehemaliger Broker, der nach der Finanzkrise in einem Rotlichtschuppen als Buchhalter anfangen muss und sich ab nun die Frage stellen muss, auf wie viele Jahre hier wohl ein Bett abzuschreiben ist. Schon diese Idee verspricht eine sehr lustige Geschichte.


Die Kurzgeschichte lebt von ihren Charakteren, allen voran Jefferson, der zynische gescheiterte Broker. Allyson bedient sich einer breiten Auswahl an Stereotypen für ihre Charaktere und bildet eine chaotische Truppe, zu denen sich unter anderen der schwule Jacq, der Russe Vladimir und die Domina Sarah gesellen. Dadurch kann man sich in der kurzen Zeit leicht ein Bild der Charaktere machen, ohne dass viel erklärt werden musste.


Gerade im Kontext der als trocken angesehenen Buchhaltung ist das Setting schön in den Kontrast gesetzt. Denn wer denkt bitte schon daran, auf wie viel Jahre dort ein Bett dort aufgrund der Mehrbelastung abgeschrieben wird? Gerade wenn man schon einmal mit Buchhaltung Kontakt hatte ein interessanter Gedanke. Es ist auch schlichtweg nicht die Welt der Buchhaltung, zumindest nicht auf der Seite der Angestellten und das sollte man mehr als einmal auch im Laufe der Handlung mitbekommen.


Die eigentlich Handlung beschränkt sich dabei auf ein aufeinanderfolgende, skurrile Ereignisse aus der ersten Zeit von Jeff in seinem neuen Arbeitsplatz. Eine Erotikgeschichte der etwas ganz anderen Art.
Die Eigenarten jedes Einzelnen kollidieren dabei mit der des „gescheiterten“ Jefferson. In einer wunderbar zynischen Art versucht er mit seinen neuen Kollegen klarzukommen und mit dieser Art wird auch die Geschichte erzählt und in Gedanken kommentiert. Das gab dem Ganzen noch einmal die besondere Note.


Eine originelle Kurzgeschichte mit sehr viel Humor, perfekt für eine schnelle Dosis gute Laune. Am Ende bleibt eigentlich auch nur eine Frage unbeantwortet: Auf wie viel Jahre hat Jeff denn nun das Bett abgeschrieben?

  (0)
Tags: allyson snow   (1)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(11)

14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

zwielichtgeborene, enter the black, t. k. alice

Enter the Black

T.K. Alice
Flexibler Einband: 424 Seiten
Erschienen bei TWENTYSIX, 19.09.2017
ISBN 9783740732028
Genre: Fantasy

Rezension:

Regen. Ein Kind verloren in der Anonymität der Masse. Finsternis. Schatten. Schon zu Beginn schafft T. K. Alice mich mit ihrem Stil in ihren Bann zu ziehen.


Kurz darauf kommen wir in der Gegenwart an und begleiten den Alltag von Annie, doch der Traum soll nicht das einzig merkwürdige bleiben. Aus der Ego-Perspektive geschrieben konnte ich mit großem Interesse der Gedankenwelt der Hauptprotagonistin folgen. Fast mehr noch als die Ereignisse um sie herum hat mich über die ganze Geschichte hinweg genau das fasziniert. Sie ist so lebhaft beschrieben, dass ich eintauchen und selbst mit ihr mitfühlen konnte. Ihre Gedanken und Gefühle wirken dabei nie gekünstelt, sie war eine ganz normale Sechzehnjährige, zurückgezogen, vielleicht etwas ungewöhnlich, aber herzlich, in einer nicht mehr so normalen Welt. Ich hab sie kennen und lieben gelernt. Sie war oft in ihrer eigenen Welt gewesen, versunken in den Gedanken die man selbst miterlebt. Gerade daher hat es mich gereizt zu sehen, wie sie mit dem Übernatürlichen umgeht, wie sie versucht zu erklären was eigentlich nicht da sein kann, nicht da sein darf. Was hat es mit dieser Krähin auf sich?


Krähen.
Mit diesem Stichwort will ich mich von ihrer Gedankenwelt trennen, auch wenn es für mich die größte Stärke dieses Buches ist. Denn auch die Handlung muss sich nicht verstecken.
Schnell wird klar, dass die übernatürlichen Ereignisse und die Krähen in Verbindung stehen müssen, doch bleibt völlig unklar wie. Warum passiert ihr all das? Was haben die Krähen damit zu tun? Aber die wichtigste Frage die sich mir die ganze Zeit über stellte: WER ist diese Krähin?
Die Geschichte schafft es gut ihren Alltag immer wieder aufzubrechen. Es ist keine stumpfe Aneinanderkettung von mysteriösen Zwischenfällen. Vielmehr streut sie diese immer dann ein, wenn man nicht mehr damit rechnet und spielt damit mit den Erwartungen des Lesers. Wenn man nur darauf wartet dass etwas passiert, zieht das gewöhnliche Leben, das sie haben sollte, vorbei. So trifft es einem so unerwartet wie wohl auch Annie, die verzweifelt versucht das Ganze einfach zu verdrängen.


Wenn es doch nur so einfach wäre, denn kämpft sie auch mit ihren verlorenen Erinnerungen. „Wer bin ich? Woher komme ich? Wozu bin ich hier?“, wie es schon im Klappentext heißt. Um diese zurückzugewinnen, oder wenigstens die Chance zu erhalten, kann sie dem Übernatürlichen nicht entkommen, sie ist gefangen zwischen Ablehnung und Konfrontation.


Auch ein Name fällt fast beiläufig in der Geschichte, Liv. Eine Freundin? Und wenn, wo ist sie jetzt wo Annie sie am meisten braucht? Hat sie Antworten?


Es ist nicht nur der Name Liv, die komplette Geschichte ist sehr gut durchdacht. Oft erhält man im Buch Informationen, die zu einem teils viel späteren Zeitpunkt erst wichtig werden. Sei es ein völlig unspektakulärer Keller oder ein paar alte Bücher in einer Bibliothek. Diese teils erst unscheinbar wirkenden Informationen werden später erweitert, Fragen beantwortet und teilweise noch mehr neue aufgeworfen. Genau damit wird die Geschichte die ganze Zeit über auf Fahrt gehalten. Die Neugier alles zu wissen zu wollen, gleichzeitig sich jedoch nicht völlig ahnungslos zu fühlen, lässt einen weiter in das Buch und in die sehr schön sich entwickelnde Handlung eintauchen, die es weiß ihre Spannung bis zum Ende zu halten.


Das Buch liest sich sehr flüssig. Dass sie es schafft, in die Gedanken der Hauptprotagonistin einzutauchen habe ich ja bereits beschrieben. Doch sind nicht nur die Gedanken leicht vorstellbar, auch die Welt an sich konnte ich mir sehr gut vorstellen mit allem was in ihr passiert. Seien es die tiefen Blicke der Rabin, der Vorhof der Schule oder auch die Arbeiten der Künstlerin, alles was sie beschrieb konnte man auch vor dem inneren Auge sehen, als würde man durch die Augen der Protagonistin schauen. Dazu kommen stilistische Besonderheiten der Autorin wie die Kapitel, auf die man im Gesamten einen Blick werfen sollte.
Eine einwandfreie Grammatik und Rechtschreibung standen dem Lesespaß ebenso wenig im Weg.


Zusammenfassend ist Enter the Black ein sehr gutes erstes Werk der Reihe. Es zeichnet sich eine komplexe Hintergrundgeschichte um Annie und ihre Herkunft ab, die lange nicht in einem Band erzählt wird, sondern die Vorfreude auf mehr Bände weckt. Ich kann die Fortsetzung der Geschichte kaum erwarten und ich freue mich schon darauf, wieder in die Welt und Annies Gedanken einzutauchen.

  (0)
Tags: enter the black, t. k. alice, zwielichtgeborene   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

septemberregen, tina tannwald

Septemberregen

Tina Tannwald
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei epubli, 25.06.2017
ISBN 9783745082623
Genre: Sonstiges

Rezension:

Septemberregen fängt unscheinbar als schön erzählte und leicht zu folgender, typischer Liebesgeschichte an. Die Hauptprotagonistin Lissi trifft auf Erik, dem Mann in der grünen Hose. Im Wald lebend und offensichtlich verarmt, trägt er einige Geheimnisse in sich. Der Zufall bringt sie immer wieder zusammen und so kommen sie sich langsam näher. Doch etwas behindert Erik, ein gesellschaftliches, das Teil seiner Geheimnisse ist.


Das Tabu bringt die Handlung auf eine neue Ebene, die den Leser zum Mitdenken anregt. Die neue Tiefe machte für mich das Buch erst so richtig interessant, denn auch in meinem Bekanntenkreis ist das Thema durchaus umstritten.
Denn beide haben eine ganz gegensätzliche Sicht auf das Tabu. Während die eine Seite kein Problem damit hat, diese Grenze zu überschreiten, da es das Ergebnis mehr als rechtfertigt, hat die andere Seite genau damit ihre Probleme. Letztere vertritt dabei mehr die gesellschaftliche Norm und ist im inneren Konflikt mit sich selbst, der sich auch äußerlich austrägt.


Die Hauptprotagonistin Lissi gefällt mir gerade dadurch, dass sie eine sehr starke Frauenpersönlichkeit ist. Trotz all der Rückschläge, von denen man am Anfang des Buches einen Eindruck bekommt, und der Hindernisse schafft sie es weiter zu machen und ihr Leben so zu leben, wie sie es selbst will. Was Lissi so greifbar macht ist, dass sie nicht über den Problemen steht, sondern sichtlich darunter leidet und dennoch Kraft findet weiter zu machen. Das macht es viel leichter, sich in ihre Lage zu versetzen und in die Geschichte einzutauchen.


Aber auch Erik wirkt von seinem Charakter mit den kleinen Eigenheiten und großen Gewissensbissen sehr lebensnah.
Die Stärke des Buches besteht dabei nicht darin, dem Leser schwere Kost vorzusetzen und damit die Stimmung des Buches zu trüben, sondern eine lebhafte Liebesgeschichte zu erzählen, die von ihren beiden sehr schön ausgearbeiteten Hauptcharakteren lebt. Erst dadurch schafft man es, die Ansichten beider Seiten zu verstehen und dem ein oder dem anderen Protagonisten recht zu geben und damit sich beinahe spielend selbst zu positionieren. In meinen Augen sind Romane eine viel angenehmere Art, sich kontroversen Themen und auch beiden Seiten der Argumente zu öffnen, als reine Sachbücher.


Im späteren Verlauf der Handlung wird die Geschichte um eine weitere, spannende Komponente erweitert, die sich gut in die Liebesgeschichte und ihr noch ungelöstes Problem webt. Noch mehr als zuvor müssen sich beide nun mit dem Keil zwischen ihnen beschäftigen und wie auch der Leser eine Antwort finden. Die nun noch spannendere Handlung mündet in ein gelungenes Ende, das Platz offen lässt für den nächsten Band, »Oktoberwolf«.

  (0)
Tags: septemberregen, tina tannwald   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

tina tannwald, sliochd, druidenseele

Sliochd

Tina Tannwald
Flexibler Einband: 408 Seiten
Erschienen bei epubli, 27.06.2017
ISBN 9783745088960
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit Sliochd endet die Druidenseele-Triologie und daher möchte ich nicht nur über das Buch, sondern auch über die ganze Reihe ein paar Worte verlieren. Aber eins nach dem anderen.



Niall ist in die Welt der Menschen zurückgekehrt, um dort den kleinen Lugh unter modernen Bedingungen auf die Welt zu bringen, und sie hat Martin einiges zu erklären. Doch der Frieden soll nicht lange halten. Mit dem Wissen einer Revenant und der Begegnung mit einem Banshee bahnt sich eine letzte große Reise für die Druidin an, die alles bisher in den Schatten stellt.



In dieser Reise verbindet Tina noch einmal alles, was man in den ersten beiden Bänden erfahren hat. Orte, Charaktere, Beziehungen und Konflikte werden alle noch einmal mit neuen Elementen verwebt, um eine spannende Geschichte und ein wundbares Finale der Reihe zu bilden.



Die fortlaufende Geschichte ist somit zugleich auch ein Rückblick auf die beiden anderen Bände. Auf die Beziehungen zwischen Niall und Tiw, Niall und Engilger und ihr Kind, auf die Freunde, die sie in beiden Welt gefunden hat und die Orte, die sie gerade in der Anderswelt schon kennt. Zugleich erfährt man auch viel Neues über sie. Mir hat es beim Lesen sehr gefallen, noch einmal daran erinnert zu werden und im Gesamten einen besseren Überblick über die Welt zu gewinnen und wie alles zusammenhängt.



Doch ist es natürlich nicht nur spannend, über die Vergangenheit mehr zu erfahren, sondern die Reise ist darüber hinaus voller Gefahren und spannenden Wendungen, die sich gegen das untypische Grüppchen stellen. War das Trio aus Revenant, Mensch und Gnom im ersten Teil schon ungewöhnlich, so übertrifft sich Tina hier noch einmal.
Diese Kombination aus dem neuen Wissen, das Niall und auch man selbst im Laufe der Reise erlangt, die vielen gefährlichen aber auch fantastischen Dinge, die Geschehen und der ungewöhnlichen Gruppe, die sie erlebt und um die es lange Zeit auch gehen soll, ergibt sich eine sehr spannende und faszinierende Reise, die in einem großen Finale und einem sehr schönen und abgerundeten Ende mündet. So schade es auch ist, dass die Trilogie mit diesem Band, so hat man doch das Gefühl, es wurde alles erzählt und man kann die Charaktere jetzt allein lassen ihr Leben führen lassen, so wie es sein soll.



In diesem Band, aber natürlich auch in der ganzen Trilogie, wird viel das Thema Liebe und auch Liebe teilen können thematisiert. Sowohl Tiw als auch Engilger wurden intensiv vorgestellt, in ihrem Charakter, aber auch in ihrem Leben zusammen mit Niall. Damit kann man sehr gut für sich entscheiden, wer wie zu Niall passt und ob man sich für einen von beiden entscheidet oder es den Alten Regeln gleichmacht und beide für sie als passend erachtet. Die Liebe, wie Tina sie beschrieben hat, war bei beiden sehr intensiv und fühlbar, im rein emotionalen wie auch körperlichen. Neben dem keltisch-mystischen Aspekt glänzt für mich die Trilogie gerade in diesem Aspekt.
Götter, keltische Völker und ihre ganze Kultur und Mythologie werden in Druidenseele zusammengebracht in einer großen Welt. Ihr gegenüber stand immer die Welt der Menschen, zu der Niall noch immer gehört und auch Lugh die Verbindung schlagen soll. Obwohl beide so unterschiedlich sind, haben sie doch den jeweils anderen eine große Faszination und viel zu entdecken. Die Faszination, gerade für die Anderswelt und damit verbunden den Kelten, steckte mich auf jeden Fall an und ich werde mich auch über das Buch hinaus damit beschäftigen.



Man begegnet einer Vielzahl ganz unterschiedlicher Charaktere, die alle auf ihre Art im Gedächtnis bleiben. Gerade Niall macht dabei auch eine große Entwicklung durch, als sie in ihre neue Rolle und die neue Welt langsam hereinwächst. Sie dabei zu beobachten und ihre Gedanken zu teilen, machte sie sehr glaubhaft und war auch nie zu schnell oder überstürzt gewesen. Über alle drei Bände zieht sie sich langsam und stetig und auch die Menschen um sie herum werden beeinflusst, wie man es schon an Engilger sehr gut sehen kann, und man versteht auch warum.
Als letztes bleibt aber natürlich ein Charakter besonders im Gedächtnis, der sich vom eigentlich Nebencharakter zum heimlichen Star entpuppte, Ban. Der kleine giftige Gnom wächst einem mit seiner ganzen Art schnell ans Herz und wird zum ständigen Begleiter durch die Bände.



Alles in allem kann ich jedem Fantasy-Fan die Druidenseele-Triologie nur ans Herz legen. Es ist eine wundervolle Kombination aus mystischer Fantasie, der faszinierenden Kultur der Kelten und einer Menge Liebe und Freundschaft. Ich habe es sehr genossen und bin froh über die Reihe gestoßen zu sein. Ich freue mich auch schon mehr darauf, noch mehr von der Autorin zu lesen und zu schauen, wie sie ihr Talent in anderen Geschichten zum Einsatz bringt.

  (0)
Tags: druidenseele, sliochd, tina tannwald   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

bandrih, tina tannwald, druidenseele

Bandrih

Tina Tannwald
Flexibler Einband: 388 Seiten
Erschienen bei epubli, 27.06.2017
ISBN 9783745088793
Genre: Fantasy

Rezension:

Bitte nicht wundern, Tina ist die Autorin des Buches, ich habe generell die Angewohnheit mit Vornamen vom Autor/von der Autorin zu sprechen


Anfangs entführt er sie an einen anderen Platz in der Anderswelt und als er sie zurück in ihre Welt wirft, macht Engilger es auch falsch. Denn kaum zurück in ihrer Welt, will Niall auch schon wieder zurück. Der Kampf ist noch nicht vorbei, der Fomorii, ein furchtbares Monster mit einem Bein und einem Arm, bedroht noch immer Ban und Engilger. Ihr Schicksal zieht sie zurück in die Anderswelt und dort trifft sie eine Entscheidung, deren Konsequenzen noch weit reichen werden.


Engilger und Niall. Am Ende meiner letzten Rezension habe ich es bereits angedeutet, ich war nie begeistert dass sie sich so schnell in ihn verguckte, nachdem er nicht mehr böse war. Doch Band 2 soll hier einiges besser machen. Gefühle und Beziehungen werden in diesem Band zu einem zentralen Element, denn Tiw ist auch noch da. Tina spielt mit unseren monogamen Vorstellungen einer Beziehung und der Freiheit der Alten Regeln, die Beziehungen mit mehreren Partner erlauben, solange sie den gleichen Stand haben. Jeder muss für sich entscheiden, ob man das akzeptieren kann als Teil der alten Kultur der Kelten, oder nicht, so auch Niall selbst.
Tina weiß mit dem Thema auch zu provozieren, denn die Freiheit der Beziehung, solange der Stand übereinstimmt, steht im Gegensatz zu unserem Bild einer monogamen Beziehung, wie auch Niall sie kennt. Ausführlich geht sie auf die Gefühle und Gedanken der Beteiligten, allen voran natürlich Niall, ein. Damit werden die getroffenen Entscheidungen nachvollziehbar und wirken nicht unrealistisch für den Charakter, auch wenn man selbst anders darüber denkt. Denn genau das soll man auch, sich selbst dazu positionieren beim Lesen.


Natürlich geht es nicht nur um Beziehungen. Niall wächst in ihrer Rolle als Druidin, doch es ist ein steiniger Weg. Das Geheimnis liegt in ihrer Uralten Seele verborgen und bislang hatte sie es nicht geschafft zu erkennen. Doch ganz alleine ist sie nicht. Sie findet Freunde, die ihr auf ihrem Weg helfen, aber auch auf Feinde, die sie dazu zwingen zu lernen. In der Anderswelt ist die Gefahr nie weit weg, wie Niall schmerzlich feststellen muss. Ihre Reise geht nun erst richtig los und auch die wahren Gefahren zeigen sich erst nach und nach.


Dabei ist es sehr interessant diese Reise zu verfolgen, denn man kann sich sehr schön in die Welt selbst einleben. In der Anderswelt werden die historischen Einflüsse der Kelten besonders deutlich, sei es die Architektur der Forts, die unberührten Wälder oder die magischen Einflüsse, die die Welt erfüllt. Es fühlt sich an wie eine andere Zeit und steht im Kontrast zu ihrer eigentlichen Welt, nicht zuletzt auch durch das noch wichtiger werdende Gälisch, das nun öfter seinen Einsatz findet.
In Zeiten des Friedens kann man sehr schön mit den Freunden, die für Niall da sind, Sympathie entwickeln, die schon bekannten wie auch die neuen, die sie kennenlernen soll. Aber auch die Feinde sind Tina gut gelungen, das Gefühl der Verfolgung, der Angst und Sorge um Niall sind allgegenwärtig und werden durch ihre Gedanken noch einmal verstärkt. All das macht die Reise der Druidin über zwei Welten spannend und angenehm zu lesen.


Ein letzter Punkt, der der Geschichte noch einmal Fahr gibt, ist der Traum. In ihm konnte sie Kontakt zu Cathbad aufnehmen und lernte über ihre Uralte Seele. Doch geben Träume bei den Kelten auch Ausblicke in die Zukunft und so auch hier, einzelne Fetzen die sich nicht zuordnen lassen, bis sie erst eingetreten sind. Man kann nur vermuten und befürchten, was deren Bedeutung ist und sie dann wiederzuerkennen ist ein schöner Aspekt in ihrem Schreibstil.


Auch mit dem zweiten Band kann Tina wieder überzeugen. Die Geschichte ist bis zum Ende interessant und lädt zusammen mit dem Ende ein, auch den dritten Band zu lesen. Ich freue mich wie immer auf den nächsten Band und auch darüber, mehr über die Kelten zu erfahren.

  (0)
Tags: bandrih, druidenseele, tina tannwald   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

tina tannwald, satyri, königskind

Königskind

Tina Tannwald
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei epubli, 24.06.2017
ISBN 9783745081282
Genre: Fantasy

Rezension:

Bitte nicht wundern, Tina ist die Autorin des Buches, ich habe generell die Angewohnheit mit Vornamen vom Autor/von der Autorin zu sprechen

Mit ihren neuen Begleitern Alkeos und Gavril erreichen Keron, Io und ihre Wölfe Adbera, den Zielort ihrer Reise. Doch ihre wahren Prüfungen beginnen erst, angefangen damit Tereus, König der Odrysii und Vater von Ioanna, zu täuschen und seine Hilfe im Kampf gegen die Satyrn zu erhalten. Erfolg oder Misserfolg hängen nun davon ab, ob Io sich der Seele von Ioanna öffnen kann.

Schon vor ihrer Ankunft in Adbera war der Nährboden für Verrat und politische Intrigen gelegt. Neben einem Bündnis der Odrysii mit den Minoii, bei dem letztere dominieren, gesellen sich noch die Skythen, ein Reitervolk aus dem Osten, mit ihren ganz eigenen Plänen. Dazu kommt eine Widerstandsbewegung, die plant Tereus abzusetzen und durch Gavril zu ersetzen.

Diese Konstellation bestimmt lange Zeit das Buch und sorgt für einen sehr spannenden Einstieg in den zweiten Teil. Jede Partei hat seine ganz eigenen Pläne und so kommt es wiederholt zu überraschenden Entscheidungen und Schachzügen. Noch mehr haben mir jedoch die Pläne der Götter gefallen, denn wie in der Mythologie üblich greifen sie gerne in das Schicksal der Menschen ein und verfolgen ihr ganz eigenen Ziele; so auch hier. Zeus erscheint und auch Bendis eröffnet Io ihre wahren Intentionen. Damit verändert sich schlagartig der Blick auf die schon vergangene Reise.

Hatte man als Leser bislang noch den Eindruck, die gesamte Handlung durchschaut zu haben, erfährt man nun, wie sehr sie doch von den Göttern gelenkt und genutzt wurde. Das macht für mich einen besonderen Reiz in diesem Band, aber auch der Satyri-Reihe aus, denn nun weiß sie erst recht mich zu überraschen. Das schrittweise Erkennen der Bedeutung dieser Reise und die bis kurz vor Ende noch nicht vollständig erkennbaren Ziele der Götter haben mich sehr fasziniert.

Doch nicht nur die Götter sind dabei interessant, denn die Reise von Io und Keron geht weiter und auch ihr Ziel, die Satyrn zu töten und die Terasii zu befreien. Mit einer schlagkräftigen Armee treten sie ihren Rückweg an und treffen dabei auf alte Bekannte, unter anderem auch auf Voula und Avraam. Auch der Leser wird dabei zu einem Vertrauen von Io, denn über Bendis erfährt Io mehr über die Ziele der Reise, die sie mit niemand sonst teilen kann oder will. So behält sie wie auch andere Begleiter ihre Geheimnisse, die nur der Leser kennt. Der wahre Kampf beginnt und damit steigt auch die Spannung des Buches weiter an. Nachdem Io sich der Seele von Ioanna öffnet, erhält sie auch Zugang zu ihren Kräften, die für sie und ihre Umgebung zur großen Gefahr werden, aber auch noch eine weitere Perspektive in die Geschichte bringen. Wie bereits von Tina gewöhnt schafft sie es trotz Ich-Perspektive der Erzählung auf kreative Weise ihre Geschichte zu nutzen und zu erzählen.

Unter den im Buch anhaltenden Konflikten und Wirren der Menschen und Götter leidet in besonderem Maße auch die Beziehungen zwischen Io und Keron, die mit dieser Reise auf die Probe gestellt wird. Momente der Freude und des Glücks wandeln sich in Trauer und Verlust. Die Stärke ihrer Beziehung zu sehen, aber auch ihre Grenzen kommen gut heraus und lassen jeden mithoffen und bangen, der ein Herz für Romanzen hat. Zusammen mit den anhaltenden Konflikten, zwischenmenschlich und kämpferisch, und Geheimnissen baut sich die Spannung zum finalen Kampf hin sehr gut auf.

Das Ende der Reise stellt noch einmal einen sehr schönen Abschluss dar, denn es verbindet vieles von dem, was während der Reise passiert ist, allen voran die Entwicklung von Io selbst. Nur durch die Personen, denen sie begegnet ist und auch ihre eigenen Erkenntnisse haben ihr die Möglichkeit gegeben, das Ende so herbeizuführen und genau das ist der Kern einer jeden guten Heldenreise. Somit findet die Satyri-Reihe einen würdigen Abschluss und konnte mich sehr zufrieden stellen.

Wie ich es von Tina gewöhnt bin konnte ich leicht in diese Mythenwelt abtauchen. Auch in Königskind schafft sie es die Beziehungen der Charaktere, aber auch die auftretenden mythischen und göttlichen Wesen sehr schön zu beschreiben. Auch Rechtschreibung und Ausdruck sind einwandfrei, sodass ich jedem, der Zweiseelenkind gelesen hat, auch Königskind ans Herz legen kann, mit dem sie sich noch einmal gesteigert hat und durch den neuen Blick auf Zweiseelenkind gleich zum Wiederlesen des ersten Teils einlädt.

  (1)
Tags: königskind, satyri, tina tannwald   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

tina tannwald, revenants, druidenseele

Revenants

Tina Tannwald
Flexibler Einband: 452 Seiten
Erschienen bei epubli, 27.06.2017
ISBN 9783745088786
Genre: Sonstiges

Rezension:

Bitte nicht wundern, Tina ist die Autorin des Buches, ich habe generell die Angewohnheit mit Vornamen vom Autor/von der Autorin zu sprechen


Kelten, ihre Mythologie und eine Autorin, die exakte Recherche mit ihrer ganz eigenen Fantasy-Geschichte verbindet, mehr brauchte es nicht um mich zu überzeugen. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Doch eins nach dem anderen.


Ein Blickkontakt in einer Bar soll ihr Leben vollkommen verändern. Schon bald lernt sie Tiw, den Mann mit den grünen Augen, kennen. Er nennt sie Niall, die feurige Kämpferin, und aus ihrer Perspektive erleben wir nun das weitere Geschehen. Ihre Neugier übersteigt jedes warnende Wort von Tiw und so findet sie schon bald heraus, dass er wie auch seine Freunde nicht von hier stammen. Sie sprechen eine Sprache, die sie nicht kennt: Gälisch. Eine alte Sprache, ehemals gesprochen von den Kelten in Irland.
Sie sind keine Menschen mehr, sie sind Revenants, Schatten alter Leben, die ihre Sühne zahlen müssen. Niall wird in eine Welt voller Magie, Auren, Götter, aber auch Gefahren gezogen. Mit ihrer Liebe Tiw an ihrer Seite stellt sie bald fest, dass sie viel besser in die Welt passt, als ihr bewusst ist.


Diese Liebe zwischen Tiw und Niall soll auch lange im Mittelpunkt der Handlung stehen. Als würden sie sich schon ewig kennen, kommen sich beide schnell näher und sind bald kaum noch voneinander zu trennen. Von ihren anfänglichen, mehr oder weniger zufälligen Treffen bis hin zu Anam Cara beschreibt sie schön die immer stärker werdenden Gefühle der beiden und ihr Leben miteinander, aber auch die Neugier Nialls über Tiws und ihre eigene Vergangenheit. Denn die Bindung der beiden lässt sie langsam sehen, woher sie kommt und was es mit ihrer eigenen Seele auf sich hat.


Gedanken und Gefühle nehmen in dieser Geschichte eine ganz eigene Rolle ein. Sie sind nicht nur ein Begleiter der voranschreitenden Handlung, sondern als Teil der Seele ein zentrales Element und von viel größerer Bedeutung. Tina legt daher auch einen großen Wert auf ihre Beschreibung und in Kombination mit der Aura erschafft sie sehr schöne und leicht vorstellbare Bilder der eigentlich unsichtbaren Gedanken und Gefühle. Immer wieder konnte sie mich damit faszinieren und meine Fantasie noch einmal anregen. Darüber hinaus verstärkt sie damit das Mythische dieser Geschichte gekonnt.


Genau diese Mythologie kommt auch gut hervor. Man merkt die Recherche von Tina allein schon an dem Einsatz der gälischen Sprache. Sie unterstreicht damit schön die Herkunft der Revenants, aber wird auch Niall immer wichtiger. Auch wenn man beim Lesen nicht immer weiß, wie man es aussprechen soll, so ist es doch umso schöner Worte wiederzuerkennen und zu erfahren, was es mit der alten Sprache auf sich hat und einen Einblick zu gewinnen. Wie viel Recherche tatsächlich hinter der Reihe steckt, kann man auf Tinas Blog erfahren, den ich weiter oben verlinkt habe. Da ich selbst ein großer Fan von Geschichte und Mythologie bin, hat das besonders mein Interesse geweckt und mich dazu gebracht, mehr darüber erfahren zu wollen. Im Genre der historischen Fantasy ist Tina damit ein schönes Vorbild.


Einige Tipp- oder Rechtschreibfehler mindern leider minimal das Bild, da sie bei so einer schön erzählten Geschichte eigentlich nicht sein müssen. (Eine aktualisierte und korrigierte Version ist nun erhältlich, die ich aber nicht gegengelesen habe) Nach einem Wendepunkt der Handlung kommt dann eine Entscheidung, oder Entwicklung, die ich zwar so nachvollziehen kann, jedoch zu schnell fand und ich ein wenig von Niall als Person enttäuscht war. Doch beides tut dem Gesamtwerk keinen Abbruch. Es liest sich wunderbar flüssig und bleibt bis zum Ende spannend, nachdem es einmal in Fahrt gekommen ist. Nach dem Wendepunkt wird die Geschichte noch einmal um eine neue Facette erweitert und ich bin gespannt, wie diese im nächsten Band zu tragen kommt.


Ein schöner erster Band rund um Mythologie, Gefühle und Gedanken endet und ich freue mich schon auf die zwei noch kommenden.

  (0)
Tags: druidenseele, revenants, tina tannwald   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

chrononauten, tina tannwald

Chrononauten

Tina Tannwald
Flexibler Einband: 428 Seiten
Erschienen bei epubli, 23.06.2017
ISBN 9783745081176
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Bitte nicht wundern, Tina ist die Autorin des Buches, ich habe generell die Angewohnheit mit Vornamen vom Autor/von der Autorin zu sprechen :)

Nachdem ich bereits mehrere Bücher von Tina gelesen hatte, war für mich der Einstieg in das Buch zuerst ungewohnt. Aus mehreren, teils schnell wechselnden Blickwinkeln wird zu Beginn die Geschichte erzählt. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und ungewohnt für mich, war ich später froh dass nicht alle Perspektiven aufrechterhalten werden. Doch durch genau diese verschiedenen Blickwinkel konnte sie sehr gut ein allumfassendes Bild der Ausgangssituation und –umgebung erschaffen, das so mit einem Blickwinkel nicht möglich gewesen wäre. Im weiteren Verlauf des Buches werden diese Perspektiven auch noch sehr geschickt eingesetzt, sodass ich im Endeffekt sehr zufrieden damit war.

Tinas Ansatz, das Spirituelle mit Science Fiction zu verbinden ist ihr hervorragend gelungen. An sich interessiere ich mich kaum für Sci-Fi, aber diese Kombination hat mir richtig gefallen, weil es gar nicht mal so weit hergeholt ist. Dabei finde ich auch gut, dass Tina mit der Entschlüsselung des Gehirns, den Nanobots und den Hovercars in der modernen Stadt ein schönes Setting mit vielen bekannten zukünftigen Erfindungen aufgebaut hat, ohne dies zu weit auszubauen oder umschweifend zu erklären.
Das Spirituelle hat mich dann richtig fasziniert, obwohl ich mich normal kaum dafür interessiere. Gerade in einer Zeit, in der die Wissenschaft noch stärker geworden ist, selbst das Gehirn kein großes Mysterium mehr ist, stellt das einen sehr schönen Kontrast dar, wie eine Oase in der Wüste.
Dabei passt die Kammer wunderbar ins Bild, als ein Ort, an dem der Wille der Teilchen sich zunutze gemacht werden soll, um in der Zeit zu reisen. Aber wie genau das gemeint ist, müsst ihr schon selbst herausfinden. Insgesamt sage ich nur so viel: die Kammer, stellvertretend für die Kombination von Technologie und Spiritualität, ist sehr gut gelungen und ist mehr, als nur Mittel zum Zweck.

Das nehme ich gleich mal als Stichwort für den nächsten Aspekt, denn auch wenn es nicht vorrangig um die Zukunft, sondern die Vergangenheit geht, nimmt sie ein gutes Stück im Buch ein. Wenn Tina ein Setting aufbaut, dann nicht halbherzig, sondern so detailliert, dass man es vor dem inneren Auge sieht, das war schon immer eine ihrer größten Stärken. Es reicht ihr eben nicht aus die Umgebung grob anzuschneiden und dann weiß der Leser schon genug, sie schließt auch die Zukunft ordentlich ab, auch sie ist nicht nur Mittel zum Zweck.

Ich bleibe aber noch kurz in der Zukunft. Die beiden Haupt-Antagonisten und ihre Verstrickungen und Pläne, auch untereinander, waren ebenso so spannend wie gelungen erzählt. Beide heben sich in ihrem Charakter heraus und bleiben ebenso wie die Protagonisten in Erinnerung. Dabei blieben aber leider weitere beteiligte Nebenparteien auf Seite der Protagonisten wie Antagonisten ein wenig auf der Strecke. Gerade im Vergleich zu den hervorragenden beiden Antagonisten war das ziemlich schade.

Die Reise ins Reich der Vandalen hat mir rundum gefallen. Wie schon in den vorherigen Büchern konnte ich auf schöne Art und Weise mehr über das Volk und die Zeit erfahren. Besonders gelungen ist hierbei auch das Ende. Gerade weil es sehr offen bleibt, passt es sich wunderbar in unsere Geschichtsbücher ein, ganz als wäre es ein realer Teil der Ereignisse gewesen.

Die Beziehung von Roony mit – verrate ich natürlich nicht – ist sehr realistisch umgesetzt. Dachte ich mir zuerst noch, dass sie sich zu schnell und einfach aufbaut, zeigen sich später genau die Folgen daraus und auch die Probleme, die an einer Beziehung zerren können. Nicht nur bei den Beziehungen ihrer Figuren zueinander, setzt Tina viel Wert auf das Zwischenmenschliche, den Aspekt in Geschichten, der mich am meisten reizt.

Das hängt nicht zuletzt natürlich mit der Hauptprotagonistin zusammen. Durch ihre Vergangenheit, die bleibenden Unsicherheiten, die sie dadurch ihr Leben lang mitgezogen hat, und durch ihre Art, trotz allem weiter zu machen, bleibt sie wieder einmal im Gedächtnis und wird auch als Person richtig sympathisch. Starke Frauenbilder als Hauptprotagonisten gelingen Tina immer wieder sehr schön.
Aber auch den anderen Protagonisten hat sie Gesicht und Charakter gegeben, keiner von ihnen wirkt fehl am Platz, gefestigt auch durch ein Motiv, welches sich durch die Geschichte zieht und sich für jede Rolle auch bewahrheitet.

Wie schon in der Zukunft hast Tina die Welt der Vergangenheit so bildhaft beschrieben, dass man selbst ohne Vorwissen über die Zeit eine gute Vorstellung bekommen hat. Und auch gegen Ende zeigt sich, dass sie auch ohne Fantasy-Anteil eine ebenso wunderbare Geschichte erzählen kann, bei der auch die Welt zu faszinieren weiß.

Alles in allem war ich wie eingangs schon gesagt wieder begeistert von ihrem Buch und kann es jedem nur weiterempfehlen. Mit den Chrononauten hat sich Tina Tannwald getraut, auch Neues auszuprobieren und war dabei in meinen Augen erfolgreich, denn sie ist ihrem wunderbaren Schreibstil treu geblieben. Ich hoffe sie probiert sich auch in Zukunft weiterhin aus und freue mich auf ihre nächsten Bücher.

  (0)
Tags: chrononauten, tina tannwald   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

tina tannwald, satyri, königskind

Königskind

Tina Tannwald
E-Buch Text: 466 Seiten
Erschienen bei BookRix, 14.08.2017
ISBN 9783739691558
Genre: Fantasy

Rezension:

Bitte nicht wundern, Tina ist die Autorin des Buches, ich habe generell die Angewohnheit mit Vornamen vom Autor/von der Autorin zu sprechen

Mit ihren neuen Begleitern Alkeos und Gavril erreichen Keron, Io und ihre Wölfe Adbera, den Zielort ihrer Reise. Doch ihre wahren Prüfungen beginnen erst, angefangen damit Tereus, König der Odrysii und Vater von Ioanna, zu täuschen und seine Hilfe im Kampf gegen die Satyrn zu erhalten. Erfolg oder Misserfolg hängen nun davon ab, ob Io sich der Seele von Ioanna öffnen kann.

Schon vor ihrer Ankunft in Adbera war der Nährboden für Verrat und politische Intrigen gelegt. Neben einem Bündnis der Odrysii mit den Minoii, bei dem letztere dominieren, gesellen sich noch die Skythen, ein Reitervolk aus dem Osten, mit ihren ganz eigenen Plänen. Dazu kommt eine Widerstandsbewegung, die plant Tereus abzusetzen und durch Gavril zu ersetzen.

Diese Konstellation bestimmt lange Zeit das Buch und sorgt für einen sehr spannenden Einstieg in den zweiten Teil. Jede Partei hat seine ganz eigenen Pläne und so kommt es wiederholt zu überraschenden Entscheidungen und Schachzügen. Noch mehr haben mir jedoch die Pläne der Götter gefallen, denn wie in der Mythologie üblich greifen sie gerne in das Schicksal der Menschen ein und verfolgen ihr ganz eigenen Ziele; so auch hier. Zeus erscheint und auch Bendis eröffnet Io ihre wahren Intentionen. Damit verändert sich schlagartig der Blick auf die schon vergangene Reise.

Hatte man als Leser bislang noch den Eindruck, die gesamte Handlung durchschaut zu haben, erfährt man nun, wie sehr sie doch von den Göttern gelenkt und genutzt wurde. Das macht für mich einen besonderen Reiz in diesem Band, aber auch der Satyri-Reihe aus, denn nun weiß sie erst recht mich zu überraschen. Das schrittweise Erkennen der Bedeutung dieser Reise und die bis kurz vor Ende noch nicht vollständig erkennbaren Ziele der Götter haben mich sehr fasziniert.

Doch nicht nur die Götter sind dabei interessant, denn die Reise von Io und Keron geht weiter und auch ihr Ziel, die Satyrn zu töten und die Terasii zu befreien. Mit einer schlagkräftigen Armee treten sie ihren Rückweg an und treffen dabei auf alte Bekannte, unter anderem auch auf Voula und Avraam. Auch der Leser wird dabei zu einem Vertrauen von Io, denn über Bendis erfährt Io mehr über die Ziele der Reise, die sie mit niemand sonst teilen kann oder will. So behält sie wie auch andere Begleiter ihre Geheimnisse, die nur der Leser kennt. Der wahre Kampf beginnt und damit steigt auch die Spannung des Buches weiter an. Nachdem Io sich der Seele von Ioanna öffnet, erhält sie auch Zugang zu ihren Kräften, die für sie und ihre Umgebung zur großen Gefahr werden, aber auch noch eine weitere Perspektive in die Geschichte bringen. Wie bereits von Tina gewöhnt schafft sie es trotz Ich-Perspektive der Erzählung auf kreative Weise ihre Geschichte zu nutzen und zu erzählen.

Unter den im Buch anhaltenden Konflikten und Wirren der Menschen und Götter leidet in besonderem Maße auch die Beziehungen zwischen Io und Keron, die mit dieser Reise auf die Probe gestellt wird. Momente der Freude und des Glücks wandeln sich in Trauer und Verlust. Die Stärke ihrer Beziehung zu sehen, aber auch ihre Grenzen kommen gut heraus und lassen jeden mithoffen und bangen, der ein Herz für Romanzen hat. Zusammen mit den anhaltenden Konflikten, zwischenmenschlich und kämpferisch, und Geheimnissen baut sich die Spannung zum finalen Kampf hin sehr gut auf.

Das Ende der Reise stellt noch einmal einen sehr schönen Abschluss dar, denn es verbindet vieles von dem, was während der Reise passiert ist, allen voran die Entwicklung von Io selbst. Nur durch die Personen, denen sie begegnet ist und auch ihre eigenen Erkenntnisse haben ihr die Möglichkeit gegeben, das Ende so herbeizuführen und genau das ist der Kern einer jeden guten Heldenreise. Somit findet die Satyri-Reihe einen würdigen Abschluss und konnte mich sehr zufrieden stellen.

Wie ich es von Tina gewöhnt bin konnte ich leicht in diese Mythenwelt abtauchen. Auch in Königskind schafft sie es die Beziehungen der Charaktere, aber auch die auftretenden mythischen und göttlichen Wesen sehr schön zu beschreiben. Auch Rechtschreibung und Ausdruck sind einwandfrei, sodass ich jedem, der Zweiseelenkind gelesen hat, auch Königskind ans Herz legen kann, mit dem sie sich noch einmal gesteigert hat und durch den neuen Blick auf Zweiseelenkind gleich zum Wiederlesen des ersten Teils einlädt.

  (1)
Tags: königskind, satyri, tina tannwald   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

zweiseelenkind, tina tannwald, satyri

Zweiseelenkind

Tina Tannwald
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei epubli, 24.06.2017
ISBN 9783745081213
Genre: Fantasy

Rezension:

Bitte nicht wundern, Tina ist die Autorin des Buches, ich habe generell die Angewohnheit mit Vornamen vom Autor/von der Autorin zu sprechen :)


Nach dem Flugzeugabsturz im Prolog wacht Johanna in einer fremden Hütte auf und man ist als Leser zuerst genauso verwirrt, wie sie selbst. Auch wenn man selbst schnell erkennt, dass sie nicht mehr in ihrer Welt ist, fällt es ihr umso schwerer das zu akzeptieren. Verzweifelt versucht sie logische Erklärungen für alles zu finden und ich hatte viel Spaß dabei, zu sehen, wie kreativ Johanna wird. Nachdem aus dem Klappentext schon deutlich wurde, dass sie tatsächlich in einer von mythischen Wesen durchzogenen Welt gestrandet ist, war es umso lustiger, dass sie ihn für einen verrückten Einsiedler mit wirren Weltansichten und viel zu starkem Haarwuchs hielt. Umso mehr, wenn man wie ich selbst Interesse für Mythologien hat und schon weiß, wie eine Mischung aus Satyr und Mensch wohl aussehen könnte.


Die anfängliche Zeit der Ruhe und des Friedens nutzt Tina, um die Beziehung zwischen Keron und Johanna aufzubauen. Zu Beginn ist er sehr kalt, zurückweisend und bietet ihr nur die nötigste Pflege und Gastfreundschaft, um sie nicht sterben zu lassen. Das Gefühl, ausgestoßen und fehl am Platz zu sein, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Doch auch, als sie mit den Wochen, die in der Hütte verstreichen, lernen, miteinander auszukommen und auch Gefühle füreinander entwickeln, die Distanz, die unsichtbare Ziegelwand, wie Johanna sie nennt, bleibt bestehen und sie verzweifelt zwischen der Distanz und der Nähe zu ihm, die sie sich mittlerweile wünscht.


Keron lebte nicht allein in seiner Hütte, an seiner Seite ist Tawo, ein sehr intelligenter Wolf, der es mit seiner aufgeschlossenen Art schafft, selbst ein kleiner Hauptprotagonist zu werden und Johanna gerade in der anfänglichen Zeit der Einsamkeit beisteht.


Mit dem Aufbruch aus der Hütte beginnt die Reise der drei, die den Grundstein für das zweite Buch legt. Nach und nach führt Tina die mythologischen Kreaturen und Mischwesen ein, angefangen bei den Satyrn als Antagonisten.


Nach ihrer Gefangennahme und damit Ankunft im Lager der Terasii, wie Keron selbst Mischwesen aus Mensch und Satyr, verstoßen und gehasst von beiden,, erreichen sie ihren ersten wichtigen Zwischenstopp, in dem sie von den grundlegenden Konflikten erfahren, der Unterdrückung der Terasii durch die Satyrn, dem Verbot sich mit Menschen einzulassen und von der besonderen Verbindung des Satyrvaters zu seinen Kindern, falls diese das Verbot brechen.


Besonders Voula, eine hinterlistige und sehr intelligente Terasii und der Anführer Avraam werden im weiteren Verlauf sehr wichtig. Wie Keron ist auch Avraam ein Jäger der thrakischen Göttin Bendis, die ihm einen ihrer Wölfe zur Seite stellt. Der Jäger und sein Wolf sind im Geist verbunden und verstehen sich ohne Worte, ein weiteres wichtiges Motiv des Buches.


Nach dem Verrat von Avraam an seinem Volk und der Eröffnung der Jagd auf Io und Keron, setzen beide in Flucht ihre Reise fort. Sie trifft auf ihrem Weg Bendis, eine thrakische Göttin, und erfährt von der Seele von Ioanna, die in ihr wohnt. Sie erhält Lazis, den Wolf Avraams, der mit dem Verrat die Gunst von Bendis verliert, und besitzt durch Ioannas Seele Kräfte, die sie zu beherrschen lernen muss, denn bislang sträubt sich ihr Körper noch dagegen.


Ihre Heldenreise führt sie durch das Rodophengebirge zur thrakischen Stadt Abdera. Durch Visionen, göttliche Erscheinungen und Gefährten, die sie auf ihrer Reise treffen, erfahren sie mehr über ihren Sinn und werden auf ihr Ziel vorbereitet. Dennoch bleibt noch vieles im Unklaren, allen voran die Motive der Bendis oder des Anführers der Satyrn. Ständig verfolgt und von Gefahren umgeben, bleibt ihnen dabei kaum Zeit zu rasten. Dennoch kommen sich Keron und Io nun endlich näher und auch der Bruch des Verbots der Satyrn gibt ihnen wichtige Informationen mit auf den Weg. Schon bald wird ihre Beziehung von einer größeren Belastung als die stete Unruhe gefährdet werden. Kurz vor Abdera endet der erste Band und lässt den Leser mit vielen offenen Fragen zurück, die die Helden nun am Ziel ihrer Reise ergründen müssen. Dabei ist klar, dass die wahre Bedeutung ihrer Reise sich erst noch eröffnet und die wahren Gefahren noch vor ihnen liegen.


Tina schafft es mit einer Vielzahl von Vergleichen und Beschreibungen die Szenen lebendig erscheinen zu lassen, sodass man sich gut in die mystische Welt einleben kann. Das fängt schon bei dem Aussehen der Satyrn an, der ganz unterschiedlich ausfallenden Terasii, allen voran natürlich Keron mit seinen von Fell überzogenen Beinen oder der Kentauren. Immer wieder nimmt sie sich die Zeit, die Welt und die einzelnen Szenen mit Details zu füllen, und schafft damit genau diese Lebendigkeit, die gerade in mythisch-fantastischen Geschichten wie dieser essentiell ist. Selbst ohne Bild der mythischen Kreaturen konnte man sie sich gut vorstellen und auch die Handlungen der Charaktere sowie die Orte, an denen sie sich befinden, wirkten sehr greifbar. Durch die Vergleiche zu unserer Welt, unserer Vegetation und den Wesen und Geräuschen, die wir selbst kennen, kann man sich sehr schön darin verlieren.


Neben der spannend erzählten Heldenreise sind auch die Kreaturen interessant, die im Buch vorkommen. Aus der griechischen Mythologie und Kultur findet sich der Gott Dionysos und seine Dionysien wieder, die Satyrn, Nymphen und Kentauren sowie weitere mythologische Wesen; aus der thrakischen Mythologie unter anderem die Götter Bendis und Zagreus. Doch sind nicht nur die Mythologien gut recherchiert eingebaut, denn das Rodophengebirge verläuft tatsächlich zwischen dem alten thrakischen und griechischen Territorium genauso, wie es auch von der Landschaft her im Buch beschrieben wird. Wie auch zu ihren anderen Büchern klärt Tina Tannwald über die Hintergründe ihrer Bücher in ihrem Blog auf, so auch zu Satyri. Wer mehr über Griechen, Thraker und die Grundlagen des Buches erfahren will, sollte dort unbedingt vorbeischauen.


Als Freund von Mythologien und Heldenreisen bin ich somit schon voll auf meine Kosten gekommen, aber auch ohne Vorwissen schafft es die Geschichte sehr schön zu fesseln und die Fantasie anzuregen. Umso mehr noch, da all die Fakten zu den mythischen Wesen sehr gut recherchiert sind und man auf der Reise selbst noch das ein oder andere lernen kann.


Mit ihrer bildhaften Sprache und guter Rechtschreibung und Ausdrucksfähigkeit lässt sich das Buch sehr angenehm lesen. Die spannende Handlung, die sehr viele Fragen eröffnet, macht Lust auf mehr und wer am Ende des ersten Buches zufrieden ankommt, muss auch den zweiten Band lesen, in dem die Reise erst ihren Höhepunkt erreichen wird. Empfehlen kann ich das Buch jedem Fantasyfan, noch mehr denen mit Interesse für Mythologien.

  (1)
Tags: satyri, tina tannwald, zweiseelenkind   (3)
 
11 Ergebnisse

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks