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165 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

humor, usa, john irving, ehe, kinder

Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

John Irving
Fester Einband: 735 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 01.01.2004
ISBN 9783257057034
Genre: Romane

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(139)

311 Bibliotheken, 10 Leser, 3 Gruppen, 11 Rezensionen

indien, zirkus, bombay, zwerge, mord

Zirkuskind

John Irving ,
Flexibler Einband: 969 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 28.03.1997
ISBN 9783257229660
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe dieses Jahr bisher sechs Irvings gelesen und was ich zumindest schon einmal sagen kann: es kommen Bären und Zirkusse vor und ein Haufen schrulliger Figuren. Gut, in die vierte Hand kommen keine Bären vor und auch hier wird es keine Bären geben. Dafür ein Zirkusdrama, inklusive Mord und getrennten Zwillingen, die sich wiederfinden und das ganze vor der Kulisse Indiens.


Doch langsam, eins nach dem anderen. Der Roman beginnt mit einem Vorwort, in dem sich Irving quasi für seinen ausufernden Roman entschuldigt - und diese Entschuldigung hat mir auch über die ersten zweihundert Seiten geholfen.


Die Geschichte kommt nur langsam in Fahrt, alles wirkt zäh und künstlich und die Hauptfigur, Dr. Daruwalla, ein Orthopäde, der eigentlich Kanadier ist, aber einige Zeit des Jahres in seinem Geburtsland Indien verbringt, ist nun leider auch nicht der geborene Sympathieträger. Er ist unsicher, leidet unter dem Alltagsrassismus seiner Mitmenschen und lebt für das Drehbuchschreiben am Feierabend und kann damit sogar in Indien erfolgreich sein. Sein Kriminalhauptkommissar Dhar wird als unsympathischer Besserwisser im Land gehasst, aber Dr. Daruwalla hat seine Freude an der Figur. Er hat sie seinem Adoptivsohn auf den Leib geschrieben, der kein Problem mit der Rolle hat. Ansonsten forscht Daruwalla mit "Zwergenblut" und hält sich oft im Zirkus auf, um dort Kleinwüchsige Menschen kennen zu lernen und ihr Blut auf genetische Defekte zu untersuchen, denn Kleinwüchsige leiden häufig an bestimmten orthopädischen Fehlstellungen der Gelenke. Aber mit seiner Forschung geht es nicht weiter und auch sein neuer Kommissar Dhar-Film hängt in der Luft. Daruwalla hatte sich mit dem letzten Streifen nicht unbedingt nur Freunde gemacht, weil er in einem Rundumschlag gerne verschiedene Religionsgemeinschaften durch den Kakao zog. Zudem wird Daruwalla seit geraumer Zeit von anonymen Anrufen terrorisiert..


Der Roman beginnt mit einem Mord. Im Club des Arztes wurde ein langjähriges Mitglied umgebracht und Dr. Daruwalla beginnt sich als Hobbydetektiv zu betätigen. Aber auch nur am Rande, denn dann geht es um den Zirkus, einen verschollenen Zwillingsbruder seines Adoptivsohnes der als katholischer Missionar und Priester nach Indien fährt und einen transidentitären Mörder. Ein bisschen musste ich mich durch den Anfang quälen, aber dann konnte ich das Buch kaum noch zur Seite legen. Farrokh Daruwalla wird immer sympathischer, es passieren so viele wilde Dinge, die man gar nicht an einer Hand aufzählen kann und es geht auch darum, wie Schriftsteller schreiben und Geschichten erzählen und es geht um Sex und den Zirkus. 


Das klingt alles ein wenig absurd, aber nach den letzten Seiten habe ich das Buch zugeklappt und war einfach nur glücklich, diese tolle Geschichte gelesen zu haben. Denn alle, und das ist das tolle, alle angelegten Handlungsstränge klären sich am Ende auf. Und das ist wirklich große Erzählkunst, auch wenn ich einige Anlaufschwierigkeiten hatte.

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

frankreich, homosexualität, schwul, gewalt, kindheit

Das Ende von Eddy

Édouard Louis , Hinrich Schmidt-Henkel
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.05.2016
ISBN 9783596032433
Genre: Romane

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(2)

5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

hillary clinton, what happened, madam president

What Happened

Hillary Rodham Clinton
E-Buch Text: 512 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster, 12.09.2017
ISBN 9781501175572
Genre: Sonstiges

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313 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

sex, john irving, liebe, roman, löwe

Die vierte Hand

John Irving , Nikolaus Stingl
Flexibler Einband: 438 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 30.05.2003
ISBN 9783257233704
Genre: Romane

Rezension:

Patrick Wallingford hat alles, was man sich vorstellen kann. Er ist erfolgreicher Journalist, er lebt in New York und die Frauen reißen sich um ihn. Bis zu jenem schicksalshaften Tag, an dem ihm vor laufender Kamera ein Zirkuslöwe die linke Hand abbeißt und frisst. Der Skandal ist riesig, Wallingford wird zum Medienstar - jeder möchte wissen, was ihm passiert ist und wie. Bei den Frauen kommt er ohne Hand sogar noch besser an.

 

Als ihn eine Anfrage von einer Mrs. Claussen erreicht, wird er stutzig. Mrs. Claussen behauptet, die Hand ihres Ehemannes würde vortrefflich zu Wallingford passen. Als Otto Claussen dann tatsächlich stirbt und Wallingford den Chirurgen Dr. Zajac kennen lernt, der ihm die Hand des Verstorbenen annähen möchte, scheint es wieder richtig gut für Wallingford zu laufen. Aber damit nicht genug. Mrs. Claussen wünscht sich ein Kind von ihrem Mann, also von ihrem verstorbenen Mann - Wallingford mit der Hand von Otto kommt ihren Wünschen da am nächsten. Immerhin hat Mrs. Claussen, die Otto nicht vergessen kann, ja auch ein Anrecht auf die Hand ihres verstorbenen Mannes. Zumindest ein bisschen. Doch das Wellingford sich tatsächlich in Mrs. Claussen verliebt, das war so nicht geplant...


Ich muss sagen, dass ich mich gerade anfänglich mit der Geschichte sehr schwer getan habe. Nach dem Löwenangriff plätschert die Geschichte sehr seicht dahin und Wallingford ist leider auch nicht der sympathischste Charakter, an jeder Ecke fliegen ihm die Frauen vor die Füße. Aber als er sich wirklich in Mrs. Clausen verliebt, beginnt sich die Geschichte zu drehen.


Es gibt herrlich absurde Szenen, wilden Kaugummisex mit Angie, die finstere Mary, die sich ein Kind von Wallingford wünscht, eine Frau, die ihm im Hotel trifft und ihre Lebensgeschichte erzählt und so viel mehr. Auch Dr. Zajac, ein Mann, dessen einziges Hobby es lange Zeit war, mit einem Hockeyschläger Hundescheißehaufen auf die Ruderer am Fluss zu schießen, findet am Ende sein Glück Und einen Hund, der seine eigene Scheiße frisst, sodass Dr. Zajac nicht mehr mit dem Hockeyschläger unterwegs sein muss. Allein für solche Ideen bekommt der Roman von mir vier Sterne. Das die Geschichte zwischendurch einige Längen hat, kann ich wegen der tollen Figuren deshalb verzeihen. Trotzdem kommt der Roman nicht im Geringsten an Bis ich dich finde oder Gottes Werk und Teufels Beitrag heran, die ich um Längen besser fand.


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102 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

zwangsstörung, freundschaft, john green, erste liebe, zwangsgedanken

Turtles All the Way Down

John Green
Fester Einband
Erschienen bei Penguin, 10.10.2017
ISBN 9780241335437
Genre: Jugendbuch

Rezension:

You're both the fire and the water that extinguishes it. You`re the narrator, the protagonist, and the sidekick. You're the storyteller and the story told. You are somebody's something, but you are also your you. (S. 257)


Nach dem Riesenerfolg von The fault in our stars (Das Schicksal ist ein mieser Verräter) nahm sich Green viel Zeit für seinen Nachfolger, der auf Deutsch unter dem Titel Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken erschienen ist. Insgesamt sechs Jahre mussten seine Fans auf das neue Buch warten. In Turtles all the way down befinden wir uns in Greens Lieblingsterritorium, das er meiner Meinung nach in jedem seiner Bücher in verschiedenen Variationen wieder aufgreift: im mittleren Westen der USA, der von superintelligenten und nerdigen Teenagern bevölkert wird, die sich mit existentiellen Krisen herumschlagen. Das klingt nicht außergewöhnlich, aber wenn dann noch Star Wars und The Tempest als (pop)kulturelle Referenzen gedroppt werden, schwebe ich schon im Zitatehimmel.

Es geht um die 16-jährige Aza und ihre Freundin Daisy, die beide in ein großes Abenteuer stolpern. Ein Milliardär aus der Nachbarschaft ist verschwunden (ihr Lieben, es ist ein Jugendbuch!) und Hinweise auf seinen Aufenthaltsort werden mit hunderttausend Dollar belohnt. Die Detektivstory ist eigentlich nur eine Nebensache, denn Aza verliebt sich in den Sohn des Milliardärs, der alleine mit seinem kleinen Bruder auf die Rückkehr seines Vaters wartet. Aza kennt ihn schon seit einem gemeinsamen Sommer im "Sad Camp" - einem Feriencamp für Kinder, die einen Elternteil verloren haben. Genug Inhalt und Konfliktpotenzial sind also da. Aber Green legt noch eine Schüppe nach.  Aza hat ein großes Problem. Sie leidet an einer Angststörung und Panikattacken. Sobald sie anfängt sich in ihren Gedankenspiralen zu verlieren, kann sie nicht mehr aufhören. Ein komisches Gefühl im Bauch wird für sie gedanklich direkt zu einer Lebensmittelvergiftung mit ungewissem Ausgang. Die einzige Gewissheit, die sie hat, besteht darin, dass alles immer nur noch schlimmer werden kann.

 


I think, You will never be free from this.

I think, You don't pick your thoughts.

I think, You are dying, and there are bugs inside of you that will eat through your skin.

I think and I think and I think.


 
 Natürlich ist die Geschichte insgesamt sehr konstruiert. Der Milliardärssohn schreibt Poesie und anonyme Blogposts und interessiert sich für Astrologie (und romantisches Sterne gucken). Auch während sein Vater verschwunden ist, hat er nur Augen für Aza - das ist natürlich alles ein bisschen too much und ein bisschen kitschig. Genau so, wie man es von einem wirklichen guten Green gewohnt ist (oder fandet ihr die Geschichte von Hazel, die krebskrank nach Amsterdam fährt um ihren Lieblingsschriftsteller zu treffen, realistisch? Ja, eben...).
 
 
 Trotzdem bleibt gerade im Mittelteil das Gefühl zurück, dass sich Green für diesen Roman wirklich sehr viele Themen vorgenommen hat. Die beiden Jungs, die alleine in ihrem Haus leben und mit der Angst um ihren Vater klar kommen müssen, werden von Azas ausführlichen und tragisch-absurden Ängsten in den Hintergrund gerückt. Vielleicht ist das auch ein überzeugendes Argument für diese Konstruktion: Aza ist so sehr in ihrem Kopf gefangen, dass selbst ein so unrealistisch Abenteuer sie nicht von sich selbst und ihren psychischen Zwängen befreien kann. Und auch die große Liebe ist kein Allheilmittel.
 
 
 Insgesamt fand ich den Roman sehr viel düsterer als andere Romane von John Green, auch wenn es ein stimmiges Wohlfühlende gibt (das man nicht mit einem Happy-End/ "Ende gut, alles gut" verwechseln sollte). Die Dialoge sind umwerfend komisch, Daisy ist eine grandiose Figur (die auch noch Rey- Chewbacca-Liebesfanfiction schreibt - wie genial ist das denn bitte!) und auch die Geschichte, die sich hinter dem Titel des Romans verbirgt, hat mir gut gefallen.
 
 John Green ist auf YouTube ziemlich aktiv und hat auch einen eigenen Kanal, den er zusammen mit seinem Bruder Hank betreibt. Als Vlogbrothers erreichen sie mittlerweile 3 Millionen Abonnent*innen. Zum Erscheinungstermin seines neuen Buches, machte John Green auch in einem Vlog deutlich, dass er persönlich auch von OCD  betroffen ist, die sich bei ihm, wie bei seiner Hauptfigur Aza, in ewigen Gedankenspiralen äußert. Sicherlich ein Grund dafür, warum die Probleme der Hauptfigur so sensibel verhandelt werden, ohne die Absurdität der Handlungen der Betroffenen und die Probleme, die sich daraus auch für zwischenmenschliche Beziehungen ergeben, außen vor zu lassen.
 
 
Madness, in my admittedly limited experience is accompanied by no superpowers; being mentally unwell doesn't make you loftily intelligent any more than having the flu does. So I know I should've been a brilliant detective or whatever, but in actuality I was one of the least observant people I'd ever met. I was aware of absolutely nothing outside myself on the drive to Daisy's Apartment building and then to my house.
 
 

Das Ende ist ziemlich positiv, das hatte ich schon gar nicht mehr erwartet. Und die Freundschaft zu Daisy bekommt noch einmal eine neue Dimension, die mich ebenfalls überraschen konnte.

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(15)

36 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

chile, prostitution, familie, glück, mädchenhandel

Mayas Tagebuch

Isabel Allende , Svenja Becker
Fester Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 11.04.2016
ISBN 9783518467039
Genre: Romane

Rezension:

Zugegeben, bisher kannte ich von der Schriftstellerin nur Das Geisterhaus. Ein Familienepos der Extraklasse. In Mayas Tagebuch geht es auch um Familie und Geheimnisse, aber der Fokus ist doch ein anderer. Es geht um Schicksal und Vergangenheit und Fehler, die Menschen begehen. Anders als in anderen Romanen verzichtet Allende auf magischen Realismus und schildert stattdessen das Leben im Drogenmilieu. 


Maya ist auf der Flucht vor einer Verbrecherdealerbande, die 19jährige ist ziemlich abgestürzt. Nach dem Tod ihres Großvaters, "Pop", wie sie ihn liebevoll nennt, der Mayas Ein und Alles war, gelingt es dem Mädchen nicht mehr richtig Fuß zu fassen und sie stürzt immer tiefer in eine Krise. Drogen sind ihr einziger Ausweg. Ihre Großmutter versucht Maya zu helfen und verfrachtet sie an einen Ort, der sie vor dem Chaos Zuhause schützen soll. Im Süden Chiles wartet ein alter Freund ihrer Großmutter. Manuel nimmt sie bei sich auf, aber er bleibt wortkarg und will wenig von ihr wissen.


Während sich Maya mit ihrer neuen Situation abfindet, erzählt sie in Rückblicken wie ihre Kindheit verlaufen ist und welche besondere Beziehung sie zu ihren Großeltern hatte. Diese Szenen haben mir am besten gefallen, weil sie wunderbar geschrieben sind. Allende gelingt es mit wenigen Sätzen komplexe Charaktere zu zaubern, die man als Leser*in sofort ins Herz schließt. Zumindest ging es mir so. So erfährt man auch, warum Maya sich eigentlich bei Manuel aufhalten muss und warum die Drogendealer hinter ihr her sind.


"Mein Pop hat das Leben einmal mit einem Wandteppich verglichen, an dem man Tag für Tag weiterknüpft mit Fäden in vielen Farben, manche davon grob und dunkel, andere zart und strahlend, jeder Faden ist zu gebrauchen. Die Dummheiten, die ich begangen habe, sind schon in dem Teppich verewigt, man kriegt sie dort nicht mehr weg, sie werden mich aber auch nicht bis ans Ende meiner Tage belasten. Man muss nach vorne schauen." (150)


Zwischendurch habe ich mich gewundert. Wie viel dieses Mädchen wegstecken kann, egal, was ihr passiert, sie lebt weiter und sie macht weiter und sie gibt - trotz allem - nicht auf. Das hat mich zumindest gewundert. Ihr passen schreckliche Dinge, aber sie macht weiter. Sobald Manuel auftaucht, wird diese  Schilderung etwas klarer. Manuel war ein politischer Gefangener. Als junger Mann wurde er entführt und gefoltert. Er hat nie über die Ereignisse im Gefängnis gesprochen, er hat einfach weiter gemacht. Wie viele Menschen in Chile und so, wie Maya es in ihrem jungen Leben versucht. Obwohl sich beide anfänglich nicht verstehen und wenig miteinander sprechen, sind sie sich doch sehr ähnlich. Beide glauben an dasselbe Mott: weitermachen, nicht nachdenken.


Erst nach und nach begreift Maya, welche Verbrechen in der jüngsten Vergangenheit von Chile geschehen sind. Maya hatte nie eine Verbindung zu Chile. Sie ist in den USA aufgewachsen und kennt nur die Erzählungen ihrer Großmutter, die nie über Chile gesprochen hat. Obwohl Maya jedes Detail des Kennenlernens der Großeltern kennt, weiß sie nichts über das Leben der Großmutter vor den USA. Maya beginnt nachzuforschen und langsam versteht sie, was Manuel passiert ist. Aber auch ihre eigene Vergangenheit lässt sich nicht einfach abstreifen, die Drogenbosse sind immer noch hinter ihr her...


Gerade die  Hintergründe von Manuels Eigenarten und seine Geschichte, die eng mit der politischen Entwicklungen Chiles verknüpft sind,  haben das Buch für mich sehr lesenswert gemacht. Es ist mehr als ein Wohlfühlbuch, denn es werden auch traurige und schlimme Themen angesprochen, die nicht verharmlost werden. Das macht die Geschichte nicht nur unterhaltsam und spannend, sondern auch auf eine Weise ernst und tiefgründig, die ich nicht erwartet hatte.

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

1. weltkrieg, paris, familie, betrug, verweiflung

Wir sehen uns dort oben

Pierre Lemaitre , Antje Peter , Markus Hoffmann
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 01.11.2014
ISBN 9783862314119
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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115 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

feminismus, frauen, biografie, starke frauen, heldinnen

Good Night Stories for Rebel Girls

Elena Favilli , Francesca Cavallo , Birgitt Kollmann
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 25.09.2017
ISBN 9783446256903
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Alle zwei Monate treffe ich mich mit meinem englischsprachigen Bookclub. Wir lesen und diskutieren ein Buch, essen Kuchen und Kekse und da viele von den anderen Ladies schon Kinder haben, sind die lieben Kleinen auch mit von der Partie. Das hat vielleicht auch unsere letzte Buchauswahl beeinflusst. Unser  Oktoberbuch war „Good Night Stories for Rebel Girls“ und hier sind drei Gründe, warum ihr dieses Buch auch lesen solltet.


1. Das Buch ist empowernd, nicht nur für kleine Mädchen. Die Autor*innen stellen hundert Frauen* vor, die die Welt verändert haben. Der Grund ist einfach: die beiden Autor*innen haben festgestellt, dass es in den aktuellen Kinderbüchern mehr tierische Protagonisten gibt, als Heldinnen in der Hauptrolle. Wenn Frauen oder Mädchen vorkamen, dann häufig am Rande, ein Zustand, den die beiden mit ihrem Buch verändern wollten. Jede Geschichte beginnt mit dem gleichen Satz: “ Once upon a time, there was a girl named X … „. Auf nur einer Seite wird die Geschichte einer Forscherin, Sportlerin oder Künstlerin oder Politikerin oder Malerin oder Musikerin oder Spionin [oder oder oder] vorgestellt. Es geht immer um Frauen, die für ihren Bereich Großartiges geleistet haben. Und alle waren einmal kleine Mädchen. Identifikationspotenzial für die Kleinen und ein Aufhänger um weiter Wikipedia zu konsultieren für die Großen. Ich habe noch nie eine so tolle und inspirierende kulturgeschichtliche Sammlung über weibliche Pionier*innen gelesen, ganz im Sinne einer „Herstory“ (statt History, you know). Danke dafür.
2. Elena Favilli und Francesca Cavallo haben ihr grandioses Buch über eine Kickstarter-Kampagne finanziert und dabei nebenbei einen Rekord gebrochen. Toll für die beiden und toll für uns, denn nur dank der Crowd können wir jetzt dieses super Buch in den Händen halten. Ich finde solche Projekte genial und ich glaube an die Crowd. Amen.
3. Die Illustrationen sind der Hammer. Jedes Porträt sieht anders aus, denn an jedem Porträt hat eine andere Künstlerin gearbeitet und jedes Porträt wird durch ein Zitat ergänzt. Beim Durchblättern wollte ich mir am laufenden Band Zitate aufschreiben. Das Buch ist unglaublich bunt, über 60 Illustrator*innen aus unterschiedlichsten Ecken der Welt haben an dem Buch mitgearbeitet und machen es zu einem außergewöhnlichen Werk, das zudem bezahlbar ist.

 

Feet, what do I need you for, when I have wings to fly?

Frida Kahlo, S. 58

 

Ich könnte natürlich noch viele andere Sachen schreiben. Zum Beispiel, dass Frida Kahlo, einer meiner Lieblingskünstlerin vorkommt und Kate Sheppard, eine der Suffragetten, die Sängerin Maria Callas oder Jane Austen. Good Night Stories for Rebel Girls hat mich überzeugt, ihr könnt es für euch selbst kaufen oder für eure Nichten oder Töchter oder Neffen und Söhne. Es ist ein Buch, das nicht in einem Rutsch gelesen werden muss. Es ist zum Angucken, zum Nachlesen, zum Weiterdenken.

Natürlich kann auf einer Seite nicht die gesamte Lebensgeschichte einer Frau abgebildet werden, aber darum soll es auch nicht gehen. Die Autor*innen beschreiben ihre Herangehensweise des Erzählens als „creative nonfiction“. In wenigen Sätzen wird das Leben einer Heldin skizziert, ob es jetzt Ada Lovelace ist, eine Mathematikerin, die Mitte des 19. Jahrhunderts das erste Computerprogramm schrieb, lange bevor es Computer gab oder um Astrid Lindgren, die Pippi Langstrumpf erfunden hat.  Es ist ein Buch, in dem es keine pinken Prinzessinnen gibt, die darauf warten, gerettet zu werden, sondern ein Buch, in dem die Girls zeigen, was alles möglich ist. Es ist ein Buch, dass jedes Mädchen lesen sollte.


It is important that girls understand the obstacles that lie in front of them. It is just as important that they know these obstacles are not insurmountable. That not only can they find a way to overcome them, but that they can remove those obstacles for those who will come after them, just like these great women did.

(Vorwort xii)

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87 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

mexiko, hollywood, b. traven, abenteuer, geheimnis

Wer ist B. Traven?

Torsten Seifert
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Tropen, 14.10.2017
ISBN 9783608503470
Genre: Romane

Rezension:

Im Debüt von Torsten Seifert geht es um eine literarische Spurensuche, viele Abenteuer und ein großes Geheimnis.

1947. Der junge Reporter Leon bekommt von seinem Chef eine heikle und ziemlich wichtige Aufgabe. Er soll herausfinden, wer der geheimnisvolle Schriftsteller B. Traven ist, um dessen Identität sich seit Jahren viele Mythen und Spekulationen ranken. Das Magazin Life hat sogar schon ein Preisgeld für denjenigen ausgeschrieben, dem es gelingt, Travens Identität zu enthüllen. Leons Chef will schneller sein als das Konkurrenzblatt und dafür gibt es einen einfachen Grund. In Mexiko wird gerade ein Roman von Traven verfilmt, der Klassiker Der Schatz der Sierra Madre mit Humphrey Bogart in der Hauptrolle. Bevor der Streifen in die Kinos kommt, soll Leon liefern.


Der Journalist fährt sofort nach Mexiko, denn auch Travens Assistent soll sich am Set befinden. Hinter vorgehaltener Hand wird sogar gemunkelt, der Assistent sei selbst der mysteriöse  Schriftsteller.  Aber statt sich in die Recherche zu stürzen, spielt Leon lieber mit Bogy Schach und macht Bekanntschaft mit einer schönen Frau, die sein Leben auf den Kopf stellt. Als er wieder nach L.A. zurückkehrt, lässt ihn die Suche nach Traven aber einfach nicht los. Leon macht sich wieder auf den Weg, dieses Mal nach Wien.


Torsten Seifert hat einen Abenteuerroman über einen unsteten Schriftsteller geschrieben, der mehrmals sein Leben und seine Namen änderte und dessen letzten Geheimnisse nicht geklärt werden konnten. Traven ist ein Schriftsteller, der stets mehr Wert auf seine Anonymität gelegt hat, als auf Fans und Starkult um seine Person. Und das ist bemerkenswert. Immerhin hat er 12 Romane geschrieben, die in 24 Sprachen übersetzt wurden (Gesamtauflage: 30 Millionen). Eine bekannte Größe also, könnte man meinen. Aber Traven zog es vor, im Verborgenen zu bleiben. Ich habe den Fehler gemacht, mich im Vorfeld über Traven auf Wikipedia zu informieren - tut das lieber nicht, ihr werdet weniger Spaß an der Geschichte haben.


Neben dem literarischen Rätselraten und einigen Ausschnitten aus Travens Werk, gibt es eine Menge exotische Settings, die ganz im Stil eines klassischen Abenteuerromans unterhalten und auf Grautöne in der Figurenzeichnung verzichten (Leon selbst ist die entscheidende Ausnahme). Da gibt es Bordellszenen in Mexico (inklusive eines Wrestlingkampfes) und für Leon eins auf die Nase, aber auch eine traumhafte Bibliothek in Wien. Ein wenig erinnert diese Jagd an Vintage von Hervier, ein Buch das ich ebenfalls sehr gemocht habe. Ich habe mir beim Lesen öfter gewünscht, ein Buch von Traven zur Hand zur haben, denn ich glaube, dass Seifert da ganz bewusst mit Setting und Stil gespielt hat um eine Nähe zu den Originalen des mysteriösen Schriftstellers herzustellen. Aber dafür kenne ich Travens Werk zu wenig. Das Ergebnis ist eine ziemlich stimmige und atmosphärische Erzählung geworden, die nach einem fulminanten Auftakt temporeich weiter geht.


Wer 40er-Jahre Flair liebt und einen spannenden Roman über eines der letzten Geheimnisse der Literaturgeschichte sucht, wird hier bestens unterhalten. Herausragende Frauenfiguren gibt es leider nicht, immerhin gibt es die eine geheimnisvolle Dame, die sich noch als  Lichtblick entpuppt, wenn auch nur als kleiner Lichtblick. Aber es gibt eine Sexszene in einer katholischen Kirche, das ist immerhin auch ein bisschen Abenteuer. ;)


Noch ein Servicehinweis: Wer ist B. Traven? von Torsten Seifert wurde 2017 zum Siegertitel des Blogbusterpreises gewählt. Aus über 250 Einsendungen haben die 15 Blogger*innen der Jury aus verschiedenen eingesandten Manuskripten eine Auswahl getroffen, die dann wiederum von einer Kritiker*innenjury bewertet wurde.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

reportage, kommunismus, journalismus, nordkorea, soziologie

Nordkorea

Rüdiger Frank
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei DVA, 22.09.2014
ISBN 9783421046413
Genre: Sachbücher

Rezension:

Rüdiger Frank ist Professor für Wirtschaft und Gesellschaft Ostasiens an der Universität Wien und Vorstand des dortigen Instituts für Ostasienwissenschaften. Geht es um Nordkorea, ist er einer der prominentesten deutschsprachigen Experten. Der gebürtige Leipziger studierte bis kurz nach dem Mauerfall in Ostberlin Koreanistik bei Helga Picht, einer ausgewiesenen Nordkoreakennerin, die unter anderem bei Treffen zwischen Honecker und Kim Il-Sung als Übersetzerin dabei war. Durch die guten Kontakte von Picht, durfte Frank 1991/1992 für ein Auslandssemester nach Pjöngjang an die Kim-Il-Sung-Universität reisen, weil es Absprachen zwischen der DDR und Nordkorea zum Austausch von Studierenden gab, die auch nach dem Mauerfall noch gültig waren. Seitdem war Frank mehrfach in Nordkorea und seine Beobachtungen fließen auch immer wieder in das Buch mit ein. Er schreibt selbst, dass er als ehemaliger DDR-Bürger vom Mauerfall überrascht war – deshalb versucht er sich mit Vorhersagen zur Entwicklung des Landes zurückzuhalten.


Man braucht schon ein dickes Fell, wenn man sich über Nordkorea äußert, denn unabhängig vom politischen Lager und dem tatsächlichen Wissen scheint so gut wie jeder eine feste Meinung dazu zu haben. Eine differenzierte Haltung wird oft heftig abgelehnt. Das Land hat gefälligst schwarz und weiß zu sein. (S.12)


Das diese Schwarz-Weiß-Schablone auf ein so komplexes Land nicht immer ohne Weiteres passt, versucht Frank in seinem Sachbuch darzustellen. Er nähert sich dem Phänomen Nordkorea auf etwas über 400 Seiten ziemlich anschaulich und versucht in neun differenzierten Kapiteln auch die (zum Teil auch paradoxen) Entwicklungen des Landes zu analysieren. Zum einen beschreibt Frank die spezielle nordkoreanische Ideologie die dem politischen System zugrunde liegt, er beschreibt die Wirtschaft des Landes und welches Reformpotenzial er unter Kim Jong-un tatsächlich sieht. Dieses Kapitel hat mich besonders überrascht, denn anders als ich anfänglich gedacht habe, deuteten sich zumindest seit den 2000 Jahren vorsichtige Änderungen innerhalb des Systems an, gerade wenn man sich die wirtschaftliche Entwicklung ansieht. Nun ist Frank Experte für wirtschaftliche Fragen und wahrscheinlich beschreibt er deswegen auch in einem ganzen Kapitel den Aufbau und das vorläufige Scheitern einer Sonderwirtschaftszone zwischen Nord- und Südkorea, das war mir etwas zu lang. Zudem ist das Sachbuch im Januar 2017 in der aktualisierten Auflage erschienen, die seit dem andauernden Raketentests oder das angespannte Verhältnis zu den USA wird nur am Rande gestreift. Zum anderen, ergänzt Frank immer wieder Erlebnisse und eigene Beobachtungen von seinen Reisen nach Pjöngjang, die mir besonders gut gefallen haben. Ein Kapitel widmet sich zum Beispiel ganz dem Arirang, eine Art jährlichen ideologischem Massenspektakel zur Feier des Landes, das Frank besuchen konnte. Weiterführende Literaturhinweise (die man nicht vernachlässigen sollte) sind auf 30 Seiten Anmerkungen enthalten.


Allein im Jahr 1987 gab es 1,3 Millionen Besuche von DDR-Bürgern in der BRD und Westberlin. Die Zahl der Nordkoreaner, die legal Südkorea bereist haben, kann man an wenigen Händen abzählen. (S. 353)


Frank hat da einen deutlich differenzierteren Blick und mehr Möglichkeiten, das Land zu betrachten. Besonders gefallen haben mir die ersten Kapitel, in denen der Wissenschaftler auf typische koreanische Traditionen und geschichtliche Entwicklungen des Landes (die Erfahrungen der japanischen Kolonialisierung und die damit einhergehende Unterdrückung der eigenen Sprache und der erzwungenen Verehrung des japanischen Kaisers als Gott; der Koreakrieg), sowie die Verbindungen zum totalitären Regime eingeht. Der Personenkult um Kim Il-sung und seinen Sohn Kim Jong-il geht sogar so weit, den beiden übernatürliche Fähigkeiten zuzusprechen; von Wunderheilungen und hellen Sternen bei der Geburt des Sohnes, sowie aufsteigenden Kranichen (wichtige Symbole im Konfuzianismus) sind da die Rede.


Die in Schulzeugnissen an oberster Stelle gelisteten fünf Schulfächer sind „Revolutionäre Aktivitäten des Großen Führers Generalissimo Kim Il-Sung“, „Revolutionäre Geschichte des Großen Führers Generalissimo Kim Il-Sung“, „Revolutionäre Aktivitäten des Großen Führers General Kim Jong-il“, „Revolutionäre Geschichte des Großen Führers General Kim Jong-il“ und „Revolutionäre Geschichte der antijapanischen Heldin Mutter Kim Jong-suk.“ (S.62)


In Nordkorea verbindet sich eine Vielzahl ideologischer Strömungen, die sich mit dem Begriff „Kimilsungismus-Kimjongilismus“ zusammenfassen lassen. Was erst einmal total absurd klingt, erklärt Frank mit dem Verweis auf Konfuzianismus und dem Glaube an das Kollektiv und der Notwendigkeit eines Führers, der das Kollektiv leitet, wodurch der Mensch „Herr über alles“. Es ist sehr interessant zu lesen, wie Frank diese spezielle nordkoreanische Haltung als „frontale[n] Angriff auf Marx“ (S.98) deutet, der immerhin an eine Art „Naturgesetz“ der menschlichen Gesellschaft und ihrer Entwicklung glaubte. Auch wenn ich für einige Kapitel ein bisschen länger gebraucht habe, waren diese grundlegenden Erklärungen der Organisation der nordkoreanischen Gesellschaft sehr spannend zu lesen.

Gut finde ich auch, dass Frank keinesfalls zu wissenschaftlich schreibt, sondern durchaus für die interessierten Leser*innen. Ihm gelingt es, immer wieder eigene Anekdoten und Erlebnisse seiner Reisen einfließen zu lassen. Zudem macht er sehr klar deutlich, welche Gerüchte über Nordkorea ins Reich der Mythen gehören, scheut sich aber auch nicht, zuzugeben, dass viele Insiderinformationen über das Land auch von ihm nicht überprüfbar sind. Insgesamt hätte ich mir ein paar konkretere Einblicke in das Leben der „normalen“ Menschen gewünscht, allerdings bekommt man diesen Einblick gut durch Barbara Demicks Buch und Frank ist eben Professor für Gesellschaft und Wirtschaft und hat deswegen auch einen klaren Fokus auf wirtschaftliche Entwicklungen, die ich aber dennoch sehr spannend fand. Außerdem gefällt mir gut, dass Frank versucht eine für uns  so unbegreifliche Gesellschaft, die so häufig parodiert wird, weil man sich die Absurditäten des Alltags einfach nicht vorstellen kann, ein wenig begreiflicher zu machen. Ich lese selten Sachbücher, aber wenn ihr euch für Nordkorea interessiert, bekommt ihr mit diesem Buch einen wirklich gelungenen und gut zu lesenden Einblick in dieses abgeschottete Land.

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(6)

10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

zwillinge, der offizier, hoffnungslosigkeit, erziehung, der pfarre

Das große Heft

Agota Kristof , Eva Moldenhauer
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Piper, 17.09.2013
ISBN 9783492304337
Genre: Romane

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einfachheit, frauen, algerienkrieg, schreiben, jean-paul sartre

Camus

Iris Radisch ,
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.10.2014
ISBN 9783499628016
Genre: Biografien

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familie, demenz, alzheimer, jenny downham, homosexualität

Die Ungehörigkeit des Glücks

Jenny Downham , Astrid Arz
Fester Einband: 478 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 22.02.2016
ISBN 9783570102923
Genre: Romane

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jeffrey archer, england, familiensaga, historischer roman, new york

Das Vermächtnis des Vaters

Jeffrey Archer , Martin Ruf
Flexibler Einband: 471 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.11.2015
ISBN 9783453471351
Genre: Historische Romane

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familiensaga, jeffrey archer, historischer roman, erbschaft, wahlkampf

Erbe und Schicksal

Jeffrey Archer , Martin Ruf
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.04.2016
ISBN 9783453471368
Genre: Historische Romane

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musik, norwegen, segeln, familiengeschichte, geheimnis

Die Sturmschwester

Lucinda Riley , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 10.04.2017
ISBN 9783442486243
Genre: Romane

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1940e, usa, hard boiled

Jetzt und auf Erden

Jim Thompson
E-Buch Text: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 08.08.2011
ISBN B005G2C0DW
Genre: Sonstiges

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mailand, zeitung, italien, journalismus, geschichte

Nullnummer

Umberto Eco ,
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 26.09.2015
ISBN 9783446249394
Genre: Romane

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Hotel Alpha

Mark Watson , Andrea Kunstmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.08.2016
ISBN 9783453419407
Genre: Romane

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Die Farben des Nachtfalters

Petina Gappah , Patricia Klobusiczky
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Arche, 04.08.2017
ISBN 9783716040072
Genre: Romane

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Damals, dann und danach

Barbara Honigmann
Flexibler Einband: 136 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.10.2002
ISBN 9783423130080
Genre: Biografien

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imre kertesz, galeerentagebuch, ungarische literatur, nobelpreis

Galeerentagebuch

Imre Kertesz , Kristin Schwamm , any.way , Barbara Hanke
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.10.1999
ISBN 9783499225758
Genre: Romane

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die alarmbereiten, uni, kathrin röggla, roman

die alarmbereiten

Kathrin Röggla
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.08.2012
ISBN 9783596174157
Genre: Romane

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russland, gorbatschow, gesellschaftskritik, moskau, wende

Die Trotzigen

Boris Schumatsky
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blumenbar, 18.07.2016
ISBN 9783351050290
Genre: Romane

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