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25 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

kalifornien, los angeles, werwölfe, elfen, dämonen

Lord of Shadows (The Dark Artifices)

Cassandra Clare
Flexibler Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster Childrens Books, 23.05.2017
ISBN 9781471116650
Genre: Sonstiges

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52 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

cyberworld, freundschaft, liebe, rache, cyberworld 4.0

CyberWorld 4.0: The Secrets Of Yonderwood

Nadine Erdmann
E-Buch Text: 369 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 20.04.2017
ISBN 9783958342583
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kennt Ihr diese Autoren, die sich viel Zeit für ihre Fans nehmen und sie so richtig schön mit Bonusmaterial füttern? So eine ist Nadine Erdmann! Immer freundlich, gutherzig, stärkt das positive Empfinden und sie liebt ihre Charaktere - das merkt man in jedem Glimpse oder Facebookbeitrag, den sie teilt. Ich liebe sowas, denn nicht nur, dass man dadurch noch mehr Lust auf die Bücher bekommt, sondern auch die Tatsache, dass man die Liebe zu ihren Charakteren wirklich rauslesen kann. Die Zwillinge Jemma und Jamie und ihre Freunde Zack, Ned, Will und Charlie sind für mich absolute Lieblingscharaktere, deren Geschichte ich mir am liebsten ohne Ende reinziehen würde. Sie sind liebevoll, tapfer, freundlich und abenteuerlustig beschrieben und trotzdem gibt es den Reiz von verschiedenen Eigenschaften, die sich prima ergänzen. Jemma schafft es z.B. Jamie oder Zack noch liebenswürdiger aussehen zu lassen und andersrum. Jeder Charakter, sobald er etwas über den anderen sagt, scheint aus vollem Herzen zu sprechen und gerade, wenn es zu Meinungsverschiedenheiten kommt, ist es interessant dem Verlauf zu folgen.
Ich habe es bereits einmal erwähnt, aber ich kann es gar nicht oft genug sagen: Die Fateful Future Charaktere sind für mich definitiv solche Lieblinge geworden, dass ich auch tausend Seiten über sie lesen würde, wenn sie am Essenstisch sitzen, Tee trinken oder sich einfach nur unterhalten.

Doch es gibt ja in den Büchern noch so viel mehr zu entdecken und die Autorin lässt ihre Cyberliebhandenen-Fans absolut nicht austrocknen. Mit "Secrets of Yonderwood" gleitet der Leser in ein Abenteuer, in dem Cyberwelt und Realität auf verdammt faszinierende Weise miteinander verbunden sind, und auch wenn ich jetzt eine Menge darüber schreiben könnte, würde ich es Euch wünschen, dass Ihr das einfach mal selbst entdeckt. Ich war von der Idee hinter Yonderwood mehr als fasziniert, habe mitgelitten, hinter jedem Baum etwas schlimmes befürchtet (in beiden Welten!) und wurde trotz eigenem Rätselraten, was denn noch so alles passieren könnte, immer von einem absolut unvorstellbaren Szenario überrascht. Nach den ersten drei Bänden (auch wenn der Part der Cyberwelt in Evil Intentions nicht hoch war), dachte ich, dass es wirklich schwer zu toppen ist. Die ganze Spannung, Dramatik und besonders die Stimmigkeiten in den Quests, die Jemma und Co. bewältigen müssen. Doch erneut überrascht die Autorin auf postivestesteste Weise! (Ja, dafür muss man selbst ein Wort erfinden!)
In diesem vierten Abenteuer gibt es reichlich detaillierte Hintergrundinformationen zu den Quests und der ganzen Geschichte hinter Yonderwood. Also Freunde von Gruselgeschichten und Online-Games kommen hier auf einen guten Geschmack!
Und - auch wenn das jetzt komisch klingt - ich liebe das Wort Yonderwood.

Meine persönlichen Hoffnungen wurden ebenfalls bereits zu Beginn des Buches übertroffen. Zum einen: Charlie! Sie hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt mehr über sie lesen wollte und tada: Wunsch erfüllt, sie gehört nun zu der eingeschworenen Truppe und ihr männliches Gegenstück und sie zusammen zu erleben war wirklich... hach, süß! Die Liebe, die die Truppe untereinander teilt, ist einfach wundervoll.
Jamie und Zack sind natürlich meine Lieblinge unter den Lieblingen, da kann ich keinen Hehl draus machen. Als ich mir Notizen zu einzelnen Stellen gemacht habe, habe ich am Ende festgestellt, dass 95 % den Beiden gilt. Vielleicht liegt es auch daran, dass man den Eindruck gewinnen kann, dass "Secrets of Yonderwood" sehr auf genau den beiden Figuren aufgebaut ist. Sie nehmen große, entscheidende Rollen ein, die für viel Drama, aber auch für humorvolle und liebevolle Momente, sorgen. Etwa nach der Hälfte des Buches baut sich die Story auf eine Weise auf, die mich hat ins Kissen beißen lassen und die Emotionen waren wirklich eine Achterbahn der Gefühle, doch ich würde es nicht anders haben wollen!

In meiner Rezension nutze ich auch immer gerne ein Lieblingszitat und die Auswahl ist so extrem schwer, denn ich habe gefühlt mindestens jede dritte Seite markiert xD
Deshalb habe ich mich für eine Stelle entschieden, die verschiedene Reaktionen auf Cybererlebnisse ausdrückt. Ich musste so extrem lachen, weil es einfach so typisch für die Charaktere ist. Es stehen keine Namen dabei und trotzdem weiß man, wer es gesagt hat. Daran habe ich auch gemerkt, wie selbstverständlich ich mit den Figuren klar kam und wie leicht es war mich auf die Geschichte einzulassen.
"Oh shit."  "Na, wunderbar..." "Wie cool!"

FAZIT:
Ultimativgalaktischgenial. So viel Platz für Herzchenaugen-Emojis, die ich am liebsten benutzen würde, gibt es gar nicht.  Das Komplettpaket von toll gestalteten Charakteren, über nachvollziehbare, ultraspannende und wunderbar effektvoll geschriebene Questereignisse, hat mir einfach gefallen. Es gibt absolut nichts, was ich bemängeln könnte oder wo ich dachte, dass mir da oder dazu noch Informationen oder schönere/längere Beschreibungen fehlen.

Wenn Ihr in dieser "Rezension" keine genauen Gründe finden konntet, wieso ihr das Buch (oder die Bücher) lesen solltet, dann seid Ihr blind, denn meine Begeisterung sollte Euch beinahe ins Gesicht springen... Und wenn das keine Lesemotivation ist, was dann?!

Und das Beste? Das Abenteuer ist noch lange nicht vorbei, da die Reihe auf sieben Bände ausgebaut wurde. Ursprünglich sollte dies das letzte sein... Zum Glück nicht, denn ich kann nicht genug davon bekommen *_*

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8 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

The Chosen (Black Dagger Brotherhood Book 15)

J.R.Ward
E-Buch Text: 544 Seiten
Erschienen bei Piatkus, 04.04.2017
ISBN 9780349409184
Genre: Sonstiges

Rezension:

Endlich habe ich es in die Griffel bekommen! Das neuste Buch aus J.R. Ward's Black Dagger Universum, was ich natürlich - wie seine Vorgänger zuvor - mit Freude, Tränen in den Augen und Überbleibseln von tiefen Lachfalten, verschlungen habe.

Der Titel "The Chosen" lässt erahnen, dass diesmal eine der Auserwählten im Mittelpunkt stehen wird und nach Layla's höchst emotionaler Achterbahnfahrt durch die letzten Bände, war es nur logisch, dass sie endlich ihr eigenes Buch bekommt, auch wenn sie dieses mit den Brüdern der Black Dagger und einem ganz bestimmten Schatten teilen muss. Ja, Trez hat ein paar Gastauftritte, die nach seinem eigenen wirklich schwer verdaulichen Buch "The Shadows" ein merkwürdiges Lesegefühl in mir ausgelöst haben.

Wer als Fan dieser Reihe erlebt hat, wie sich die Charaktere entwickeln und wie sich ihre eigene Geschichte immer weiter ausbaut, mit denen der anderen Protagonisten verschmilzt und viele kleine neue Geschichten entstehen lässt, der weiß, dass J.R. Ward immer mit Überraschungen hinter einer Ecke steht und sie einem entweder höchst dramatisch ins Gesicht klatscht, oder vorsichtig winkt, damit man leise näher rankommt, um den Handlungsstrang nicht zu erschrecken. Hört sich das jetzt komisch an? Vielleicht, aber diese Bücher sind seit meiner Entdeckung 2009, immer mehr zu einem selbstverständlichen Teil meines Lebens geworden. Als hätte ich ein Baby, dass ich von dem ersten Augenaufschlag bis zur Pubertät aufwachsen gesehen habe.

Am Anfang war alles noch sehr übersichtlich und beinahe klein gehalten, doch mit jedem weiterem Buch ist das Universum der Bruderschaft der Black Dagger gewachsen und hat sich nicht mehr nur auf das Haus der Brüder und dem Schlachtfeld beschränkt, sondern durch ihre Frauen, Verbündete und Gegner, die an anderen Orten leben, erweitert.
Und nun, wenn man "The Chosen" liest, merkt man wieder, wie gewaltig diese Buchserie ist. Ich habe mich mehr als einmal ertappt, wie ich dachte, dass doch jetzt der oder der Charaktere in der Szene auftauchen müsste (weil es so gut passte). Der größte Unterschied zwischen den zuletzt erschienenen Bänden und denen zu Beginn ist die Erzählspanne. Ward hat sich mit Layla's und Xcor's Geschichte - um die sich "The Chosen" dreht - einige Zeit gelassen und nur Häppchenweise über die einzelnen Bücher hinweg neue Hintergründe und Details eingestreut. Sehr sparsam dosiert, doch so verlockend und gut geschrieben, dass ich dran geblieben bin.

Xcor ist bereits seit (dem deutschen) Band 17 "Vampirschwur" ein Charakter, den Ward immer wieder "wie zufällig" mit in die Handlung eingebaut hat. Er entwickelt eine sehr starke Rolle, die es mir als Leser wirklich schwer gemacht hat ihn zu mögen. Doch die komplette Entwicklung - angefangen bei seinem ersten Aufeinandertreffen mit Layla - hat einfach alles zu bieten, was das Leseherz begehrt: Verrat, Krieg und eine magische Anziehung zweier Menschen, die beide erst durch den anderen erfahren, was es wirklich bedeutet jemandem zu verfallen. Und auch dieses Auf und Ab beschreibt Ward über mehrere Bücher hinweg, was manchmal wirklich frustrierend war, denn ich wollte unbedingt wissen, ob diese Geschichte überhaupt eine Chance auf eine Erzählung hat.

Und wie wir nun sehen: Ja, diese Geschichte hat ihre Chance bekommen und J.R. Ward - meine persönliche Königin des Erzählstils - hat nicht nur Layla mehrere Stadien der Verwandlung durchlaufen lassen, sondern auch mein Herz. Mal zerfetzt, dann kräftig schlagend und dann wieder aufregegt hüpfend, musste es einmal mehr all die Emotionen aufsaugen, die Ward bereit gehalten hat.

Zitat
The dead absolutely fucking haunted you, running their cold fingertips of remember-me up the back of your neck until you couldn't decide whether you wanted to scream from missing them ... or from wanting to be left alone.  They stalked your nights and prowled your days, leaving a minefield of sorrow triggers in their path.  They were your first and last thought, the filter you tried to push aside, the invisible barrier between you and everyone else.  Sometimes, they were even more a part of you than the people in your life that you could actually touch and hold.

Wenn ich ganz ehrlich bin, dann fand ich Layla und Xcor als Paar jetzt nicht so interessant. Getrennt voneinander haben sie beide großartige Momente, doch zusammen fand ich sie stellenweise etwas langweilig und mit ihrem ewigen hin und her - was ist richtig und was falsch - leicht vorhersehbar.

Neben Layla und Xcor und Trez' merkwürdig verstrickter Geschichte, auf die ich jetzt nicht eingehen möchte, hat natürlich auch Qhuinn einen Part in diesem Buch, denn er gehört zu Layla's Leben. Als er erfährt, dass sich die Mutter seiner Zwillinge schon seit längerem heimlich mit Xcor trifft, rastet er komplett aus und gefährdet nicht nur die familäre Beziehung, die er und Layla teilen, sondern auch seine eigene Beziehung zu Blay, dem er völlig vor den Kopf stößt. Ich habe diesen Teil des Buches mit Angstschweiß gelesen, denn diese Beiden gehören zu meinen absoluten Lieblingen und sie so zu erleben war wirklich Herzschmerz pur.

Leider muss ich sagen, dass allen Lobeshymnen zum Trotz, das Ende ziemlich abrupt kam. Wenn es auf die finalen Seiten zugeht, beschreibt Ward die Kampfszenen ziemlich abgehakt und stumpf, was ich so von ihr gar nicht kenne. Als wäre dieser - für mich persönlich sehr wichtige Meilenstein - nur ein kurzes Nicken wert. Wirklich sehr schade. Da hätte man so viel draus machen können.

Was ich auch etwas schade fand, war, dass Xcor's Vergangenheit und zu wem er gehört, sehr früh erwähnt wurde. Doch während mal als Leser schnell alles überblicken kann, erfährt Xcor es erst am Ende des Buches, was die Ereignisse dazwischen noch einmal mehr besonders erscheinen lässt.

FAZIT:
Wenn "The Chosen" den Leser auf etwas vorbereitet, dann, dass man wohl noch mehr von Trez und auch dem gefallenen Engel Lassiter erfahren wird - der auch in diesem Buch trotz so mancher ernsten Situation den Unterhaltungsclown raushängen lässt. Dafür muss man ihn einfach lieben und bei all den wirklich spannenden Entwicklungen rund um seine Person kann ich es kaum erwarten, dass Ward weiter schreibt.
Und auch zu Vishous gäbe es noch den ein oder anderen Handlungsstrang. Er ist einer der bedeutendsten Charaktere, auch in diesem Buch, doch diesmal hatte es einen sehr faden Beigeschmack. Wenn ich es beschreiben müsste, würde ich ihn mit einem Menschen vergleichen, bei dem niemand in seiner Umgebung merkt, dass ihn etwas sehr stark beschäftigt, weil er seinen Job weiterhin gut macht. Er hat mich auf jeden Fall Traurigkeit spüren lassen und ich vermute er steht vor einem ganz eigenen Scheideweg. So kennt man V einfach nicht, aber genau das bringt wieder Pepp in die Geschichte. Für diese völlig aus dem nichts auftauchenden Andeutungen von Veränderungen hat Ward einfach ein richtiges Händchen. Mal sehen wo sie uns in den nächsten Büchern hinführen wird.

"The Chosen" hat meinen Geisteszustand dauerhaft auf baff gehalten und schockiert. Das Lesegefühl war wirklich übermächtig. Doch das lag weniger an der Story, sondern vielmehr wie die Autorin die Spannungen aufgebaut hat und wie einzelnde Szenen beschrieben waren.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

zukunft, happy end, eroberung, erotik, warrior

Tay - Warrior Lover 7

Inka Loreen Minden
E-Buch Text: 259 Seiten
Erschienen bei null, 26.12.2016
ISBN B01N0V1O59
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein Gefühl, was "Tay" in mir ausgelöst hat, war: Na endlich.
Von der ersten Seite an wusste ich, dass dieser neunte Warrior Lover Band (wenn man die Bonusstories dazu zählt!) für den Leser etwas altbekanntes herausgekramt hat, das dennoch nie komplett ausgeschöpft wurde: Verruchtheit!
Diese dystopisch-erotische Buchreihe bietet viele verschiedenen Elemente, in denen man als Leser verfolgen kann, wie sich die Spannungen zwischen den Charakteren aufbauen, doch noch bevor ich Band eins gelesen hatte, hatte ich eine gewisse Vorstellung, wohin das Lesegefühl gehen könnte. Ich dachte an weniger Tabu's, mehr psychischer Zerfall und Wiederaufbau. Wenn man den Klappentext zu den Büchern liest, bekommt man dieses gewisse Kribbeln, was einem nur eine Geschichte mit rauen Ecken und Kanten geben kann. Raue Charaktere mit jeder Menge Ecken hat Inka Loreen Minden auf jeden Fall zu bieten, doch ich weiß noch wie ich in "Jax" das mehr vermisst habe. Die Hintergründe, die einzelnen Schreckenssituationen... Da steckte so viel Potenzial drin, dass der Leser noch mehr hätte mitfiebern und mitleiden können. Also noch mehr, als sowieso schon, denn diese Bücher fesseln und reißen mit!

Dieses mehr können Worte sein, Blicke... Und nun, mit einer der weiblichen Hauptprotagonisten dieses Bandes, kamen genau diese Punkte überdeutlich bei mir an.
Taicoon ist eine Huntress und bereits in "Fury" trifft sie auf Tay, einen Warrior, der eher für Computer, statt für Kämpfe lebt, und den Fury und seine Leute in Gefangenschaft nehmen, damit sie eine Chance haben New World City aus den Klauen der Rebellen zu befreien. Sie fällt direkt kichernd über ihn her und sagt: "Der gehört mir", doch Tay reagiert absolut nicht. Das könnte natürlich an seiner misslichen Lage liegen - immerhin wurde er gerade entführt - doch die wirkliche Geschichte, die sich in diesem Band enthüllt, ist pure Begeisterung. Tay und Taicoon sind so krass unterschiedlich, dass es oft lustig, aber manchmal auch ein klein wenig anstrengend wurde. Die kleinen Schritte, die sie gehen, sind eng mit anderen Ereignissen verknüpft, denn - und das gefällt mir als nächstes an "Tay" - der Krieg zwischen Freiheitskämpfern und Rebellen wird diesmal nicht nur als Randereignis geschildert, in das die Charaktere reinplatzen, sondern sie sind direkt mittendrin. Wir erinnern uns an Fury's Versprechen gegenüber Lexi? Auch dieser ausdrucksstarke, toughe Charakter ist wieder mit dabei, sogar in einer Hauptrolle und ich wollte am liebsten in die Seiten steigen und sie an mich drücken und ihr sagen wie toll sie ist.

Die Verknüpfungen von den beiden erzählten Geschichten ist fließend - also auch wieder eine neue Leseerfahrung, die es wert ist zu entdecken! Als Leser ist man bei allen Schritten involviert und kann sich ein genaues Bild von den Vorkommnissen machen und ich muss sagen: Hut ab, Frau Autorin! Das war großartige Unterhaltung, die durch flippige und starke Charaktere aufgepeppt wurde. Ich konnte die Dystopie, die Rebellion, den Kampf wirklich nachempfinden und der sexuelle Anteil hatte genau den richtigen Grad an Verruchtheit und Neckerei. Ich mag es, wenn manche Dinge nicht ausgesprochen werden müssen, sondern einfach die Präsenz zweier Charaktere in einem Raum ausreicht, um mich mitzureißen.

Lexi und Viper, die neben Tay und Taicoon zu den stärksten Stimmen dieses Buches zählen, teilen ebenfalls ein besonderes Band, was mit den nötigen Schwierigkeiten daher kommt und ein Zueinander finden zunächst schwierig gestaltet. Hindernisse - große sogar - müssen überwunden werden und den Prozess beschreibt die Autorin wirklich sehr gut.

FAZIT:
TnT - ein passender Spitzname für ein wirklich interessantes Pärchen, das eine Geschichte zu erzählen hat, die unter Warriorn und ihren Partnern eigentlich sehr ungewöhnlich ist.
"Tay" ist eine gelungene Fortsetzung, die an den Geschehnissen von Fury anknüpft und den Leser auf einen wilden Ritt schickt, bei dem man nicht nur die wilde Taicoon erlebt, sondern auch toll beschriebene Kämpfe, die den ein oder anderen Warrior-Namen erneut ins Spiel bringen (was mein Herz ziemlich zum schlagen gebracht hat ;))
Ich finde die Autorin hat eine wunderbare Balance zwischen sexueller Anziehung und Anspannung erschaffen, die fließend in die eigentliche Handlung übergeht. Mir hat es sehr gut gefallen!

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

warrior lover, inka loreen minden, zukunf, warrior, experimente

Fury - Warrior Lover 6

Inka Loreen Minden
E-Buch Text: 257 Seiten
Erschienen bei null, 04.10.2016
ISBN B01LWSNNRX
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wenn man eine Buchreihe bereits seit mehreren Bänden verfolgt und mag, ja sogar liebt, verehrt und nicht genug von den Charakteren bekommen kann, dann ist es immer schön zu wissen, dass es Nachschub gibt. Bei der "Warrior Lover" Reihe von Inka Loreen Minden geht mir das definitiv so, auch wenn es dank meiner langen Lesepause etwas her ist, dass ich die Krieger in ihren ganz besonderen Kämpfen begleitet habe.Vor ein paar Wochen kamen dann Band acht und neun - "Fury" und "Tay" - bei mir an und als ich endlich lesen konnte, gab es kein halten mehr!

Wie nicht anders zu erwarten, war ich sofort wieder von dieser überwältigenden Welt gefesselt, in der es starke Charaktere gibt, die unter ihrer rauen Schale so viele Dinge verbergen. Seite für Seite schält man als Leser diese Schale ab und was darunter zum Vorschein kommt, ist beeindruckend, fesselnd und mitreißend erzählt, dass es mir schwer fiel, das Buch zu pausieren.

Die Geschichte rund um Fury und Melina beginnt in New World City, einer Stadt, in der zwar die Regierung gestürzt wurde, die jedoch noch nicht frei ist. Der selbsternannte Warrior-Anführer Sabre hat das sagen und er hat die Gladiatoren- und Sex-Shows ausgebaut, nur das diesmal Regierungsbeamte und ihre Familien vor laufenden Kameras hingerichtet, gefoltert und vergewaltigt werden. Es ist, als würde man als Leser in die Vergangenheit zurückgesetzt werden, als man im ersten Buch noch Jax und Samantha bei der Flucht begleiten und später sehen konnte, wie sich die Welt verändert, jetzt, wo immer mehr Lügen der Regierung aufgedeckt wurden. Doch New World City ist nicht in der Lage sich selbst zu befreien.

Melina ist eine der Überlebenden, die jeden Tag um ihr Leben kämpft und sich in ihrer alten Forschungseinrichtung versteckt hält, wo sie früher für die Kinder der Huntress verantwortlich war, die man ihnen zu Forschungszwecken weggenommen hatte.
Doch Mel's Leben steht eine dramatische und emotionale Wende bevor, als eine Gruppe Warrior erneut in ihr Gebäude eindringt und sie sich vor der sehr feinen Nase eines bestimmten Warriors nicht verstecken kann. Fury gehört zu den Kriegern, die sehr lange den Injektionen ausgeliefert war, die seine Emotionen unterdrückten und seine Lust steigerten, doch er ist irgendwie anders und trotz ihrer Angst, fühlt sich Mel zu ihm hingezogen. Auch Fury's emotionales Raster überrascht ihn selbst, was ihn schließlich dazu bringt Sabre's Befehle zu hinterfragen und sich darüber hinwegzusetzen.

Fury und Mel sind beides Charaktere, bei denen man direkt spürt, wie sie sich zueinander hingezogen fühlen. Doch Fury ist kein normaler Warrior und Mel keine normale Frau. Sie stammt aus einer Huntress-Züchtung, verfügt aber nicht über die gewünschte Stärke, weshalb man sie als "misslungen" einstuft. Und Fury ist einer von vielen Warriors, die man in den alten Shows sehen konnte, doch seine Narben gehen tiefer. Er schämt sich so zu sein, wie er ist und obwohl zwischen ihm und Mel direkt eine höchst anziehende Verbindung besteht, will er sich mit aller Gewalt zurückhalten, doch dank bestimmter Ereignisse gibt es schon sehr bald kein halten mehr. Ihre rohe, begierige Leidenschaft wandelt sich immer mehr zu etwas sehr intimen, doch nur Mel weiß, dass ihr Drang zueinander noch einen anderen Grund hat, weswegen sie sich auch schuldig fühlt. Ist Furys Drang sie zu beschützen vielleicht nur eine chemische Reaktion?

Die Entwicklung der Beiden hat mir sehr gut gefallen. Man erlebt als Leser deutlich, wie Mel mit ihrem Mitgefühl immer tiefer in Furys Seele vorstößt und seine Barrikaden langsam niederlegt. Mal sind sie total vorsichtig im Umgang miteinander und mal explodiert zwischen ihnen die Luft. Mir hat jede Phase gefallen, da sie nachvollziehbar geschildert wurden und Minden den Schmerz ihrer Charaktere und den Wunsch besser zu werden deutlich vermittelt.
Weder Fury noch Mel lassen sich in bestimmte Schubladen stecken und das ist auch gut so.

Die Erzählweise ist aus einer Perspektive, in der die Dinge meist schon passiert sind, oder die Charaktere gerade kurz vor oder kurz nach der dramatischen Handlung ankommen und mitmischen. Dennoch fühlte es sich nicht so an, als würde ich etwas verpassen.

Auch die tollen Beschreibungen wie die Städte aussehen, hat mich erneut völlig überwältigt und konnten meine Vorstellungskraft richtig anheizen. Es war sehr leicht sich alles vorzustellen. Die Welt der Warrior ist einfach atemberaubend und besonders das Tropical Garden Hotel in Royal City, der Geburtsstadt Furys, die sie gemeinsam besuchen um Hilfe von den Warriorn zu erhalten, ist phänomenal beschrieben.

Für Fury ist dieser Ausflug sehr schwer, da er stark mit der Vergangenheit konfrontiert wird, doch Mel weicht nicht von seiner Seite und auch wenn sie noch nicht alles weiß, ist sie nicht bereit Fury als schlechte Person zu sehen.

Doch dieser Band erzählt nicht nur die Geschichte von Fury und Mel, sondern gibt auch weitere Einblicke in das Leben von Tammy und Hunter, die im letzten Band "Steel" endlich ihren Sohn Blaze zurück bekommen haben, der eines von mehreren besonderen Kindern war, an denen man experimentiert hat. Es ist eine traurige, herantastende Geschichte, in der man als Leser die bedingungslose Liebe, aber auch die Ängste deutlich nachempfinden kann. Minden umschreibt die Szenen so beeindruckend, dass es sich für mich anfühlte, als wäre ich Tammy oder Hunter. Auch Blaze, dem ein neues Leben bevorsteht, schafft es diese zerrüttelte Weltansicht auf mich zu übertragen. Ich konnte mich sehr gut in ihn hineinversetzen und bin gespannt was sein Konflikt noch bereit hält.

"Fury" ist ein heißer, leidenschaftlicher und lesenswerter Teil dieser Reihe mit gut eingesetzten Überraschungen, bei dem man trotz der vielen romantischen Momente nicht vergisst, dass das Buch auch ins Dystopie-Genre passt. "Warrior Lover" ist allgemein eine Buchreihe, in der man Liebe und Zuneigung in Zeiten findet, in denen man sie nicht erwartet hätte. Ursprünglich als Trilogie geplant, hat die Autorin weitere tolle Bonusgeschichten geschrieben und ich kann es kaum erwarten, wie es weiter geht. Die Fortsetzung "Tay" liegt schon zum lesen bereit und für 2017 ist ein zehnter Teil geplant.

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bourbon, liebe, intrigen, j.r.ward, geheimnisse

Bourbon Kings

J.R.Ward , Marion Herbert , Katrin Kremmler , Katrin Kremmler
Flexibler Einband: 520 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 03.01.2017
ISBN 9783736303225
Genre: Liebesromane

Rezension:

J.R. Ward war für mich bereits eine absolute Lieblingsautorin dank der Black Dagger und Fallen Angels Reihen. Mit "Bourbon Kings" habe ich mich auf komplett neues Terrain gewagt, denn diese Geschichte spielt in den Südstaaten, in Kentucky, und mit all den Traditionen und Gebräuchen konnte ich noch nie wirklich was anfangen. Auch in diesem neuen Reihenstart kitzelt Ward die ganzen Details heraus und bringt richtiges Südstaaten-Feeling zum Leser. Doch hat man sich erst durch die ersten zwei, drei Kapitel voller Stolz, Bourbon-Historie und Familienwerten "gekämpft", geht es ganz schnell in eine vertrautere Richtung: Verkorkste Familienehre, Lügen, Intrigen, Geheimnisse und - was absolut nicht fehlen darf - eine höchst entflammbare Liebe, die besonders eine der beiden Personen am liebsten ersticken würde.

"Bourbon Kings" spart nicht an gesellschaftlichen Klischees und Charakteren, die sich am liebsten von all dem Ruhm und Trubel lossagen möchten. Und dennoch hebt sich dieses Buch von allen anderen Klischees ab, denn man merkt sofort, dass das ganze Tempo der Geschichte schmutziger, dramatischer und tragischer ist. Hinter all den offen ausgesprochenen Differenzen, mit denen sich besonders die beiden zentralen Personen Lane und Lizzie herumplagen, gibt es auch die tiefergehenden Geheimnisse, die sich absolut nicht enthüllen wollen, und den Leser lange zappeln lassen.

Die Geschichte beginnt auf Easterly, dem Familienanwesen der Familie Bradford (/Baldwine, da der Vater eingeheiratet ist), dessen jahrhundertaltes Familienerbe die Bourbon-Brauerei ist. Vier Baldwine-Geschwister werden zu Beginn der Geschichte durch einen Flashback vorgestellt: Edward, der Älteste, ruhig, pflichtbewusst. Lane, der Unscheinbare. Max, der Unruhestifter. Und Gin, die jüngste im Bunde, die alles mitmachen würde, um aufzufallen.
Lane, der den Part der männlichen Hauptfigur einnimmt, hat zu seiner Familie aber noch mehr zu erzählen und das meiste davon ist nicht positiv. Schnell wird deutlich, dass die Abwesenheit seines älteren Bruders Edward, der eigentlich das Familienunternehmen übernehmen sollte, nicht einfach nur ein normales Drama ist, sondern viel mehr Wunden aufreißt. Er ist ein gebrochener Mann in seinen dreißigern und auch wenn Lane die Verantwortung nicht möchte, bleibt ihm keine andere Wahl. Denn sein anderer Bruder Max hat sich ebenso aus dem Staub gemacht und Gin tut nur das, was sie am besten kann: Sich um sich selbst kümmern.
Der Vater ist eingeheiratet und ein richtiger Tyrann, während die Mutter in ihrem eigenen Delirium vor sich hinvegetiert.
Ein Notfall ruft Lane nach zwei Jahren, in denen er bei einem Freund in New York untergekrochen ist, wieder nach Easterly, wo er nicht nur auf Lizzie trifft, die sein Herz besitzt, es aber nicht haben will, sondern auch auf seine Frau Chantal.
Das heiße Drama beginnt!

ZITAT:
Was sie an ihm gehasst hatte, war das Gefühl der Hilflosigkeit, das er ihr gab. Die Verletzlichkeit war brutal in ihr Leben eingedrungen wie ein unerwünschter Gast [...]
 
Mit Lizzie startet das Buch und normalerweise gibt es immer Dinge, die man als Leser sofort an Charakteren liebt oder verabscheut. Bei dieser jungen Frau wollte der Funke einfach nicht überspringen, auch wenn Ward sie als starke, unabhängige Frau portraitiert, die sich zu dem falschen Mann hingezogen fühlt. Durch ihre Kollegin Greta, die Lizzie's ganzen Kummer miterlebt hat, wird zwar der Schmerz greifbar, aber nicht verständlicher. Um die Beziehung zwischen Lizzie und Lane zu beschreiben, bedarf es nicht viele Worte. Gegenseitig auf die Füße trampeln würde passen. Es geht alles so schnell in jede erdenkliche Richtung, dass das Tempo wirklich gewöhnungsbedürftig war. Wenn man bereits das ein oder andere Buch dieser Autorin gelesen hat, weiß man, dass sie mit Sex nicht geizt und auch in diesem hier lockt sie an den richtigen Stellen mit dem nötigen Prickeln.

"Bourbon Kings" gehört defintiv in die Reihe Liebesroman, doch für mich war der Teil mit dem Drama überwältigender und konnte mich eher am lesen halten. Als ich das Buch begonnen habe, konnte ich es nicht eher aus der Hand legen, bis ich es über die Hälfte durchgelesen hatte. Ich fühlte mich von der Geschichte verschlungen und es war so spannend, dass ich einfach weiterlesen musste! Es war, als würde ich die Geschichte zum Gesellschaftsspiel Cluedo lesen ;) Wirklich sehr aufregend!

Wenn es einen Charakter gab, mit dem ich absolut nicht warm wurde, dann war es Gin Baldwine, die Tochter des Hauses. Sehr sex-fixiert, stets an ihr eigenes Wohl denkend und immer bereit ein Spielchen mit ihrem liebsten mal-ja-mal-nein-Lover Samuel T zu spielen.

FAZIT:
"Bourbon Kings" ist ein Trilogie-Auftakt, was man an gewissen Stellen merkt. Vieles wird für die weiteren Bücher offen gehalten oder nur am Rande angekratzt, was dem dramatischen Hauch noch mehr Würze verleiht. Denn das Ende lässt viele entscheidende Dinge offen, die ich am liebsten sofort wissen wollen würde.
In das Buch reinzukommen ist, wenn man kein großer Fan der amerikanischen Südstaaten-Mentalität ist, etwas schwierig, aber es lohnt sich! Denn diese neue Reihe hat nicht nur ein ungleiches Pärchen zu bieten, sondern mehrere, wo eine verrückter und abgedrehter ist als die andere. Der Leser wird hier in ein Löwengehege voller ausdrucksstarker Charaktere geworfen, die jeden Tag um ihr Stück vom Brot kämpfen, dennoch flutschte der Funke nicht direkt auf mich über. Die Story selbst konnte jedoch einige Lesestunden im Schlaf verfliegen lassen und mich hungrig auf die Fortsetzung machen!

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

football, poppy j. anderson, liebe, wer will schon einen footballspieler?

Wer will schon einen Footballspieler?

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 14.11.2016
ISBN 9781540378392
Genre: Sonstiges

Rezension:

*schaut auf den Buchtitel* Ja, hallo? Hier wurde nach mir gerufen?
Die Frage auf Wer will schon einen Footballspieler? kann in diesem Fall nur lauten: Ich, bitte! Denn diese Jungs von Poppy J. Anderson sind nicht nur großartige Sportler mit großem Kameradschaftsgefühl, sondern sie sind auch witzig, manchmal frech, immer charmant, gelegentlich kindlich, dramatisch und vorallem können sie diese ziemliche Hitze in einer Frau entfachen. Wer kann denn dazu bitte Nein sagen?

Es gibt Buchreihen, die einen Leser über lange Zeiten hinweg begeistern und erfreuen können. Die New York Titans Reihe von Poppy J. Anderson gehört für mich definitiv dazu - auch wenn es ein, zwei schwächere Geschichte gegeben hat. Mit "Wer will schon einen Footballspieler?" habe ich nun auch Band vierzehn beendet und meine alte Flamme wurde wieder vollständig entfacht.

Die Idee endlich mal eine Sportjournalistin auf die Footballspieler loszulassen, mit dem Hintergrund, das zwischen ihr und einem der Titans etwas entsteht, habe ich ehrlich gesagt ziemlich lange herbeigesehnt. Sportler und Presse - das verträgt sich nicht immer gut und ich liebe Anderson's Herangehensweise mit unterschiedlichen Charakteren. Also war ich sehr aufgeregt, was Skylar und Kelly zustande bringen würden...

Und ich wurde nicht enttäuscht!

Kelly Slade, der bereits in den Vorgängebänden erwähnt wurde, hat seine eigene Geschichte nur durch einen Zufall erhalten, denn Poppy J. Anderson war noch nicht bereit den großen, bärtigen (Ersatz-)Quarterback vom Haken zu lassen. Den bisherigen Eindruck, den man sich als Leser von ihm machen konnte, bestand also lediglich aus negativen Aussagen einzelner Charaktere und zurückhaltender Slade-Momente. Besonders Brian Palmer geriet mit seiner Frau - der Besitzerin der Titans - deshalb mächtig in die Haare, da Teddy Slade überhaupt erst nach New York geholt hat. Nicht nur, dass er sich Slade als seinen Ersatzmann nicht vorstellen kann, auch eine gemeinsame negative Vergangenheit wird immer wieder erwähnt, ohne zu viel zu verraten.
In diesem Band erfährt der Leser auch endlich welches Problem die Beiden miteinander haben und wie sich die ganze Geschichte weiter entwickelt.

Sklyar Wright bringt eine großartige Spritzigkeit mit in die Geschichte. Sie lässt sich von Niemandem auf der Nase rumtanzen und ihre erste Begegnung mit Teddy zeigt, dass die Frauen sich ähnlich sind und direkt auf einer Wellenlänge liegen. Sie ist bodenständig, schlagfertig, intelligent, hübsch und kompetent.
Früher war sie Miss Rhode Island und Vize Miss Amerika, was ihr auch nicht peinlich ist, trotzdem hat sie den Weg als Journalistin bevorzugt und bereits in verschiedenen Städten gearbeitet. Nun will sie ihr Glück bei Sports Network in New York versuchen, was schwerer ist als gedacht, denn immerhin ist sie die Tochter eines berühmten Sportjournalisten - der ebenfalls gegen ihren Beruf ist. Skylar muss man allein schon deshalb mögen, weil sie im Verlaufe der Geschichte mehr als ehrlich und pflichtbewusst ihrer Arbeit nachgeht.

Ich habe Skylar's und Kelly's erstes hitziges Aufeinander während des lesens wirklich herbei gesehnt, da ich endlich sehen wollte wie Kelly aus seinem Häuschen rauskommt. Seine Kollegen wissen, dass er und Brian Palmer sich komplett aus dem Weg gehen und ignorieren, trotzdem versuchen sie ihn immer einzuladen. Wenn man Kelly's Erzählungen folgt, wie er früher gewesen war - Drogenexzesse, One Night Stands, Gefängnisstrafe - kann man verstehen, wieso er sich aus Bars und von Frauen lieber fern hält.

Die ganze Dynamik zwischen den Beiden ist ein Auf und Ab und ich habe es wirklich geliebt. Es ist eine glaubhafte Beziehung, die keine Rücksicht darauf nimmt, dass Leser(innen) solcher "typischen Frauenromane" nur Friede, Freude, Eierkuchen bevorzugen. Es ist manchmal gnadenlos ehrlich und deshalb gibt es von mir glatte fünf Lesedelfine dafür.


Ich liebe diesen Band! Es gab eine feurige, freche weibliche Hauptfigur, die sich in der Welt der Männer durchsetzen will und ihre sehr weibliche Vergangenheit selbst ins Lustige gezogen hat. Und es gab diesen männlichen Hauptprotagonisten, der irgendwie in die Kategorie Badboy und Sensibelchen passt. Skylar ist offen und spricht aus, was sie denkt, während Kelly dank seiner ganzen Presseerfahrungen jeden Gedanken innerlich zehnmal durchkaut und sehr schnell misstrauisch wird. Ärger ist also vorprogrammiert.
Was mir aber am besten an "Wer will schon einen Footballspieler?" gefällt, ist die Ehrlichkeit. Anderson's im Fokus stehende Charaktere, besonders Kelly Slade, zeigen dem Leser eine glaubwürdig und gut erzählte Lebensgeschichte mit Tiefschlägen und dem Bewältigungsprozess. Das ganze Ich bin ein besserer Mensch als früher - oder versuche es zumindest, kam authentisch bei mir an.

Kurz gesagt: Schlagfertigkeit trifft auf selbstauferlegte Zurückhaltung - und es entsteht eine ehrliche Beziehung! Titans-Feuer für das Fanherz!

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1.684 Bibliotheken, 58 Leser, 3 Gruppen, 215 Rezensionen

harry potter, fantasy, hogwarts, theaterstück, magie

Harry Potter und das verwunschene Kind

J.K. Rowling , John Tiffany , Jack Thorne
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.09.2016
ISBN 9783551559159
Genre: Jugendbuch

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48 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

football, liebe, new york titans

Gleich und gleich küsst sich gern

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 386 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 04.04.2016
ISBN 9781530874675
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nach meiner mehrmonatigen Lesepause stand mir mal wieder der Sinn nach einer Geschichte, die man ganz klar in die Kategorie Frauenromane packen kann. Dabei wurde mir wieder die New York Titans Reihe ins Gedächtnis gerufen und habe mir direkt den dreizehnten Band "Gleich und gleich küsst sich gern" runtergeladen.

Was mir schon immer so an Poppy J. Anderson's Büchern gefallen hat, ist die Leichtigkeit, mit der man sie lesen kann. Manchmal wiederholt sich zwar das Wort hatte zu oft und gewisse Satzformulierungen wiederholen sich mit etwas anders gewählten Worten, aber darüber konnte ich immer hinwegsehen, da mich die einzelnen Charaktere so extrem in ihren Bann gezogen haben und mich ihre Geschichten begeistern konnten. Je mehr Bände man aus der Reihe liest, umso deutlicher wird diese Familienatmosphäre zwischen den Footballspielern und ihren Frauen und Familien, die man als Leser Buch für Buch verfolgen konnte. Anderson bietet viel Charaktervielfalt und konnte mich bisher mit jedem Charakter überzeugen.

In "Gleich und gleich küsst sich gern" fühlen sich Willow Fielding - Ava's Schwester, die man als Leser der Reihe bereits kennt - und der PR-Agent der Titans und Jurist Matt Willis gegenseitig auf den Zahn und was soll ich sagen? Es passte wie die Faust aufs Auge.
Willow, der rothaarige Wildfang, die ihre große Klappe niemals halten kann und sich bereits durch mehrere verschiedene Studiengänge, Praktika und Jobs gewuselt hat, ohne wirklich zu wissen, was sie im Leben ausfüllt, ist nun Journalistin beim Close Up, einer Frauenzeitschrift. Sie schreibt über das Singleleben in New York, wovon man als Leser ziemlich lustige Zeilen von vorgesetzt bekommt. Die Einführung in dieses Buch startete mit ihrem Chef Craig, mit dem sie einmal unverbindlich geschlafen hat und der ihr eröffnet, dass sie bitte einen Kündigungsgrund liefern soll, weil er nun mit einer Praktikantin namens Tiffy zusammen ist und ihr der Hintergrund zwischen Craig und Willow nicht gefällt. Ziemlich absurd, doch das wurde noch durch Willow's Meinung über Tiffy und ihre Qualitäten ins lächerliche gesteigert. Von Seite eins zeigt Willow ihre Schlagfertigkeit und ihr kritischer Wortschatz führt dem Leser klar vor Augen mit welchen Mitmenschen sie sich rumärgert. Ihr Charakter wird durch eine immer mal wieder am Rande erwähnte Freundschaft mit einem schwulen Mann aufgepeppt, der Schwung in ihre Konversation bringt. Als hätte Willow das nötig!

Matt ist eigentlich die perfekte Beute für ihre Kolumne. Man könnte ihn auch Versuchsobjekt nennen. Denn sein Geschmack für Frauen beschränkt sich auf solche, die man nur als Dummchen bezeichnen kann. Er will  unverbindlichen Spaß und die Frauen, wenn sie ihm lästig werden, schnell wieder ohne große Diskussion loswerden. Damit stößt er bei Willow auf Feuer, denn sie selbst hat Erfahrungen mit solchen Männern gemacht und da sie zu Recherchezwecken auf Online Datingseiten surft, ist das Gesamtbild schnell dargestellt: Mann und Frau treffen sich, jeder hat seine Vorurteile, doch sie fühlen sich trotzdem zueinander hingezogen.

Es ist klischeebehaftet und kitschig, na klar, aber manchmal möchte man als Frau genau sowas lesen. Was mir ein wenig die Lust verdorben hat - und mir verdeutlicht hat, wie oft manche Dinge wiederholt werden - war das Wort pinkeln und alles, was damit zu tun hat. Angefangen hat es mit Craig, der Willow beim Sex gesteht, dass er darauf steht angepinkelt zu werden und da sie als Journalistin Themen braucht, über die sie schreibt, fragt sie bei einer kleinen Party auch die Footballspieler dazu aus. Ihre große Klappe ist unzensiert und eigentlich mag ich das auch, aber sie war viel zu sehr auf dieses Thema fokussiert. Und ihr erstes Treffen mit Matt ist im Badezimmer, in das sie betrunken reinplatzt und sich auch nicht verscheuchen lässt.
Auch die ständigen Vergleiche wie dämlich die Frauen sind, mit denen Matt normalerweise ausgeht, wurden in meinen Augen etwas zu überreizt. Ständig zu lesen, dass sie alleine die Toilette nicht finden, hat die Handlung auch nicht vorangebracht oder gewisse Szenen oder Standpunkte verdeutlicht.

Doch trotz der Vorurteile und Klischees kann man als Leser auch ein wenig Ernsthaftigkeit erkennen, wenn es um Matt's Karriere und sein Schicksal geht, was die Autorin glaubhaft und gut rübergebracht hat. 

Da ich die eBook Version gelesen habe, steht ja unten rechts immer wie viel Prozent ich schon gelesen habe und ich war etwa bei 85, weshalb ich dachte, das da noch mehr kommt, doch urplötzlich war die Geschichte zu Ende. Zu plötzlich. Irgendwie unvollständig.
Stattdessen gab es einen kleinen Bonus, der nochmal auf die Footballspieler eingeht und ihren aktuellen Stand im Leben, angefangen bei Julian Scott, der das Team gerade erst verlassen hat. Diese Mini-Bonuskapitel sind keine großen Weitererzählungen, sondern fassen noch einmal zusammen, was man so sehr an dem jeweiligen Charakter schätzt. Es fühlte sich an, als würde ich eine Zusammenfassung lesen, die mich daran erinnert, wieso ich welchen Charakter so gerne mag. Und auch wenn es inhaltlich wenig zu bieten hat, fand ich es schön mich nochmal zurück zu lehnen und die lustigen, tollpatschigen, romantischen, fetzigen und liebenswerten Momente zu lesen. Als Bonus auf jeden Fall nicht verkehrt.

Die beiden Hauptcharaktere Willow und Matt sind es definitiv wert, das Buch zu lesen. Sie sind stark, trotzig und entwickeln sich heimlich. Doch das Ende kommt so abrupt, dass ich mir irgendwie mehr davon gewünscht hätte, besonders mehr Interaktionen mit den anderen Spielern.
Es gibt viele witzige Momente und noch mehr, bei denen man sich fremdschämen möchte, doch insgesamt ist das Buch liebenswert geschrieben. Die ständigen Wiederholungen mancher Einzelheiten haben meiner Leselust zwar hin und wieder einen Dämpfer verpasst, aber die Dinge, die ich mochte, überwiegen.

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162 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

midnight breed, fantasy, vampire, vampir, liebe

Verstoßene des Lichts

Lara Adrian ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 03.03.2016
ISBN 9783802598197
Genre: Fantasy

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Blood Vow: Black Dagger Legacy

J.R.Ward
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ballantine Books, 06.12.2016
ISBN 9780451475336
Genre: Sonstiges

Rezension:

 J.R. Ward ist und bleibt eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen. Und die Black Dagger Reihe eine meiner Lieblingsgeschichten. Das sage ich bei jeder Rezension ;)
Mit Black Dagger Legacy hat Ward nun eine Spin-Off Reihe ins Leben gerufen und "Blood Vow" ist Band zwei. Bisher ist noch nicht bekannt, wie viele Bände folgen sollen.

Ich verehre diese Autorin, weil sie trotz der vielen Bücher und Charaktere es immer wieder schafft völlig neue Geschichten zu erzählen. Die Nuancen in den einzelnen Entscheidungen ihrer Charaktere machen den Unterschied und auch wenn sie manchmal klein sind, führen sie zu völlig neuen Abenteuern. Doch es gibt gewisse Grundgerüste an denen die Autorin nicht rüttelt: Frauenpower und kämpferische Männer, die ihnen zu Füßen liegen. Ward erschafft Figuren, die auf den ersten Blick nicht zueinander gehören (können) und sich gegenseitig so viel mehr über das Leben beibringen. Diese ganzen Entwicklungen finde ich immer faszinierend.
Auch "Blood Vow" bleibt dem Muster treu und besonders nach den ersten Seiten war es schwer zu glauben, dass diese beiden Hauptprotagonisten irgendwann einmal auf der selben Straße stehen würden.

Axe ist einer der Anwärter im neuen Trainingsprogramm der Black Dagger Bruderschaft und bereits aus dem ersten Band der Spin-Off Reihe bekannt. Er ist stark tättowiert und gepierct, groß und macht keinen Hehl aus seiner Vorliebe für exklusiven und annonymen Hardcore-Sex mit Menschen. Er gehört definitiv zur Sorte unnahbar und schnell genervt. Besonders mit Peyton - einem Aristokraten aus dem Trainingsprogramm - gerät er immer wieder aneinander. Axe hasst die Adeligen aus sehr bestimmten Gründen, die mit seinen Eltern zu tun haben und ich konnte ihn ziemlich gut verstehen. Er ist ein Mann, der einfach nur seine Ruhe will. Er trainiert fleißig und trotz seiner ärmlichen Situation steht er auf eigenen Beinen und schlägt sich durch.

Elise ist die - für diese Reihe typische - Tochter aus einer aristokratischen Familie, die unbedingt ihren eigenen Weg gehen möchte. Sie geht heimlich auf eine Universität, wo sie Psychologie studiert. Ihr Ziel ist es den Angehörigen der Opfer vom Krieg gegen die Lesser irgendwie zu helfen, mit ihren Verlusten umzugehen.
Ihr Vater hingegen möchte sie am liebsten dauerhaft zu Hause behalten, besonders nachdem ihre Cousine umgebracht wurde - worüber jedoch niemand im Haushalt redet. Auch zu diesem Handlungsstrang gibt es einige unangenehme Entdeckungen zu machen und Ward lässt bereits bekannte Inhalte in Blood Vow einfließen und sich noch mehr entfalten.

Als die Beiden sich begegnen, ändert sich einfach alles und Axe kann nicht glauben, dass er ausgerechnet an eine Frau gerät, die all das verkörpert, was er verabscheut. Bis er Elise richtig kennen lernt, da ihr Vater sie als ihren Bodyguard engagiert.

Zitat:
"We find ways of repeating things until we get them right. But that can be dangerous. Especially if we're trying to fix things we never should have owned in the first place." 

Die ganze Geschichte rund um Axe und Elise ist zwar mit Klischees behaftet, aber es gibt diese Momente, die komplett aus dem Raster fallen. Elise ist alles andere als zart besaitet und Axe's harte Schale hat tiefe Risse. Beide Charaktere sind sehr schnell durchschaubar, was vielleicht dem ein oder anderen Leser zu langweilig sein könnte. Gewisse Konflikte - da Elise ja ausgerechnet Peyton's Cousine ist - sind vorprogrammiert und es macht Spaß zu lesen, wie sich alles entwickelt.
Gegen Ende des Buches, wenn nicht mehr viel Zeit bleibt alle Geheimnisse aufzudecken, überstürzt die Autorin es und lässt durch einen wirklich dämlichen und unnötigen Zufall alles auffliegen. Das hat mir absolut nicht gefallen, denn irgendwie schien es so ein Last Minute Ding zu sein, wo man zwischen all den Erregungen und Neuempfindungen das Drama fast vergessen hätte und es noch irgendwie mit reingequetscht werden muss.

Apropos Drama: Black Dagger Legacy funktioniert nicht nur mit neuen Charakteren, es müssen auch altbekannte, wie die Brüder und ihre Shellans anwesend sein, damit die Story funktioniert. Und mit Rhage kann Ward einfach nichts falsch machen, denn er ist irgendwie immer dabei, egal wo und egal wann. Er und Mary gehören definitiv zu meinen Lieblingen und gehen seit Jahren durch dick und dünn.
Bitty, das junge Mädchen, was man aus den letzten Black Dagger Büchern kennt, ist ebenfalls wieder dabei und ihre Anwesenheit bedeutet für Rhage und Mary pures Glück und Herzzerreißen pur. Das Leid der Kleinen nimmt einfach kein Ende und eine unerwartete Wendung stellt die drei auf eine richtige Probe.
Als Leserin war es schwer den Sog der Emotionen zu widerstehen, sie haben mich einfach mitgerissen und mir Freuden- und Kummertränen bescherrt.


"Blood Vow" bietet keine wirklich neue Geschichte aus der Reihe, weiß den Leser aber trotzdem mit Überraschungen zu verblüffen. Es gibt Kriegsszenen, Kummer, Sex und die Charaktere stecken bis zur Hüfte in ihrem Drama drin. Also wieder ein Rundum-Sorglos-Paket für alteingesessene Fans!
Für meinen Geschmack kommt der Kampf gegen die Lesser ein wenig zu kurz, wenn man bedenkt, dass extra neue Vampire dafür ausgebildet und trainiert werden. Wenn es mal zu einem Zusammentreffen zwischen Vampiren und Lessern kam, ging es schon ziemlich anschaulich zur Sache, aber wenn ich an die Anfänge denke, besonders bis Band zehn der Black Dagger Reihe, dann ist es aktuell einfach zu wenig, bzw. zu nebensächlich. Momentan geht es mehr um die Charaktere und wen sie finden, den sie lieben oder nerven können.
Da ich aber alle Aspekte der Bücher mag, ist es für mich nicht schlimm, sondern einfach nur Schade. Für Leser, die mehr Action bevorzugen, bietet "Blood Vow" etwas weniger Adrenalin. Allerdings könnten Charaktere wie Axe und die weibliche Kämpferin Novo für ausreichend Herzrasen sorgen ;) Coole Sprüche und harte Bandagen lockern viele Szenen auf und endeten immer mit einem Lächeln in meinem Gesicht.

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325 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 72 Rezensionen

jugendbuch, anna pfeffer, tod, humor, schwarzer humor

Für dich soll's tausend Tode regnen

Anna Pfeffer
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 12.09.2016
ISBN 9783570171554
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Für dich soll's tausend Tode regnen" ist ein frech geschriebenes Jugendbuch aus der Sicht eines Mädchens, in das sich fast jeder Teenager hineinversetzen kann. Emi wird gezwungen in eine neue Stadt zu ziehen und sich damit abzufinden, dass ihr Vater eine völlig nervtötende neue Freundin hat. Während ihr Bruder Oliver immer als charmant wahrgenommen wird und allem und jedem gegenüber aufgeschlossen ist, bleibt Emi lieber für sich. Sie trägt dunkle Klamotten und ihr geliebtes schwarzes Buch, in dem sie skurile Todesnachrichten und Zitate sammelt, ist ihr täglicher Begleiter. Sie wird als Freak bezeichnet, was sie ziemlich verletzt.
An ihrem ersten Schultag gerät sie mit einem Mitschüler auf explosivste Weise aneinander, über dessen Familie man sich die schlimmsten Dinge erzählt. Das Erik vier Wochen suspendiert war, weil er einen Mitschüler ins Krankenhaus geschlagen hat, interessiert Emi allerdings genauso wenig wie sein Platzhirschgehabe, dass sie auf seinem Platz sitzen würde.
Als der Direktor ihnen Strafarbeit zuteilt, die sie zusammen verrichten sollen, schlägt Emi eine Challenge vor: Wer kneift oder scheitert muss den Graffitiputzdienst komplett alleine verrichten.
Schnell wird daraus ein Nervenkrieg, in dem sie sich gegenseitig übertrumpfen wollen und weder Emi noch Erik sind bereit aufzugeben. Es entstehen skurile und emotionale Situationen, bei denen sich die beiden stückchenweise kennen lernen und gewisse Geständnisse für heftige Spannungen sorgen.

Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen und die Ich-Erzählerin Emi sehr gerne begleitet, während sie sich die lustigsten und schrägsten Tode für ihre Mitmenschen ausgedacht hat. Sie hat mich zum grinsen gebracht und ihr typisch rebellisches Teenagerherz konnte mich gar nicht so sehr nerven, wie ich es sonst aus anderen Büchern gewohnt bin. Natürlich hat Emi einen gewissen Hang zum übertreiben, aber bei ihr wirkte es liebenswert.
Ihr Bruder Oliver, den ich heimlich Mr. Schleim-Charming genannt habe, ist ebenfalls gut getroffen um Emi's Charakter besser zu verstehen. Die beiden sind sich in allem uneinig und ziemlich gegensätzlich.
Emi ist ein Mensch, die sagt, was sie denkt und sich weder scheut Macho-Erik, noch Obertussi und Beauty-YouTuberin Lousia Kontra zu geben.
Auch Toni, die als einzige Mitschülerin richtig auf Emi zugegangen ist, bremst sie mit ihren gefühlt tausend Wörtern in der Sekunde.

Die Challenges, die sich Emi und Erik gegenseitig auferlegen, bringen ordentlich Pfeffer in die Geschichte, denn es kitzelt Persönlichkeit aus den Charakteren heraus. Außerdem hatte es hohen Unterhaltungswert und Oh-mein-Gott-Momente. Beide Protagonisten machen sich Gedanken darüber, mit was sie den anderen in die Knie zwingen können und am Ende kommt es immer zu neuen Überraschungen.
Die Autorinnen haben den Übergang zu einem gewissen, bestimmten Kribbeln, recht fließend und gut rübergebracht. Als Leser kann man die Veränderung langsam mitverfolgen und nachvollziehen.

Das Autorinnenduo hinter Anna Pfeffer hat ein Buch geschrieben, in dem man sich als Teeanger wieder finden kann. Es ist frech und gleichzeitig emotional, ohne zu groß aufzutragen. Man lernt zwei Charaktere kennen, die sich fast schon battlen, wen es schlimmer im Leben getroffen hat und die eine Entwicklung durchmachen, die aus verschiedenen Lernphasen besteht. Für mich als Leserin war der Weg glaubhaft erzählt und ich habe jede Seite geliebt und verschlungen.
"Für dich soll's tausend Tode regnen" bietet wundervolle Momente zum lachen, spannende Herausforderungen, eine Portion Drama, Selbsterkenntnismomente und eine liebevoll erzählte kleine Liebesgeschichte, die man als Fan von guten Jugendbüchern auf keinen Fall verpassen darf!

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

vampir, adoption, black dagger, familie, liebe

The Beast (Black Dagger Brotherhood)

J.R.Ward
E-Buch Text
Erschienen bei Piatkus, 05.04.2016
ISBN 9780349409146
Genre: Sonstiges

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

cyberworld, entführung, freundschaft, nadine erdmann, london

CyberWorld 3.0 - Evil Intentions

Nadine Erdmann
E-Buch Text: 245 Seiten
Erschienen bei null, 29.10.2015
ISBN B017DRIHMA
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es gab für mich schon viele tolle Autorendebüts, deren Bücher ich gerne verschlungen, und jede Fortsetzung begierig erwartet habe. Eine ganz besondere Entdeckung der letzten Jahre war Nadine Erdmann und ihre Fateful Future Reihe, die mich mit einem mega spannenden Cyber Thriller und unheimlich bewundernswerten Charakteren mehr als überzeugt hat.
Wenn sich das Leseherz einmal einer Reihe verschrieben hat, dann hat das viele Gründe, aber der Hauptantrieb bei dieser hier waren die Charaktere. Und genau aus diesem Grund war es mir auch egal, ob die Handlung nun in der Cyberwelt spielt oder nicht.

Nadine Erdmann hat auch im dritten Teil "Evil Intentions" ein besonderes Händchen für ihre Protagonisten. Nach all den Turbulenzen der letzten Cyber-Abenteuer in "Mindripper" und "House of Nightmares" stehen Jemma, Jamie, Zack, Ned und Will auf den ersten Blick völlig normale Probleme bevor. Jamie arbeitet hart an sich und seiner Gesundheit und Ned fühlt sich immer mehr in seinen neuen Biokörper hinein. Die Beziehungen sind gefestigter und mit Jemmas bester Freundin Charlie bekommt ein weiterer toller Charakter einen festen Platz in diesem Buch.

Und Charlie rockt dieses Buch, oh mein Gott, ich liebe sie! Gleich zu Beginn ist sie mit Jemma in der Cyberwelt und lernt die noch entstehende Welt dort kennen, die ihre Freunde selbst gestalten. Für Gruselliebhaber und Gamerfreunde ist der Einstieg definitiv ein lustiges Erlebnis mit dem gewissen Horrortouch.
Erdmann stellt für Charlie schnell ein paar Weichen, dass der Leser weiß sie ist nicht einfach nur ein Hintergrundcharakter, sondern wird zur festen Besatzung zählen.

Für die Hauptgeschichte gibt es einiges an Überraschungen: Entführung, Erpressung, Angst und Kontrolle sind die Stützpfeiler, die für genügend Adrenalin bei Charakteren und Leser sorgen. Ich möchte gar nicht so genau auf die Handlung eingehen, denn dafür war ich viel zu sehr geflasht von dem ganzen Ambiente drumherum - und damit meine ich nicht nur die Charaktere.
"Evil Intentions" erschafft wieder unvorhersehbare Ereignisse und auch wenn zu Beginn alles ruhig ist und sich das meiste um die neuen Lebensverhältnisse von Jemma und Co. dreht, gleitet man sehr schnell in einen spannungsgeladenen Hauptteil. Thrillerangehaucht vom feinsten, wie ich finde.
In so einem Genre kennt man viele Autoren, die mit ihren Lesern spielen und die Charaktere an der Nase herumführen, und auch Nadine Erdmann hat sich für diesen Teil zur Spannungssteigerung etwas ausgedacht, aber nicht so, dass es langweilig oder vorhersehbar wurde. Egal auf welcher dieser 245 Seiten, es gab genügend Überraschungen.

Auch der Ausklang der Geschichte, das gegenseitige Füreinander da sein, hat mich beeindruckt. Man spürt einfach wie nahe sich diese Personen sind und was sie alles füreinander tun würden. Das imponiert und reißt mit. Als Leser ist es schnell zu vergessen, dass man es hier eigentlich mit Teenagern zu tun hat, denn sie argieren so intelligent und stellen sich in ihren Ängsten mit einem gewaltigen Mut, der mir den maximalsten Respekt abverlangt hat. Es gab einige Reifeprüfungen, aber die größte haben sie meiner Meinung nach im Umgang miteinander bewältigt.
Wenn "Evil Intentions" eines ist, dann bewegend, mitfühlend und emotional rasant! Ich konnte nicht einfach Pausen machen und abschalten, dafür war ich viel zu begierig wie es weitergehen würde.
Ich liebe jeden einzelnden dieser Charaktere und am meisten konnten mich natürlich wieder die Zwillinge beeindrucken. Aber ganz besonders überrascht und angetan war ich von Ned und Charlie, die beide viel neues erfahren und obwohl es eine riesige Sache ist und ich als Leserin gewaltiges Herzklopfen hatte, blieben die beiden einfach cool, haben sich mit allem, was passiert ist, auf ihre eigene Weise beschäftigt und mich oft zum grinsen gebracht. Charlie ist einfach eine coole Socke und auch Ned's Charakter wird stärker.
Jeder Charakter hat einen Gegenpart, eine andere Person, die es leichter macht, die Handlungen und Gedanken der anderen verstehen zu können, ohne das es aufgesetzt wirkt. Alles passt wie selbstverständlich zusammen. 

Diese Autorin dürft Ihr einfach nicht verpassen! Die erschaffenen Welten sind beeindruckend, bildlich gut geschrieben, sodass man als Leser eine genaue Vorstellung von allem bekommt und - was mir am liebsten an dieser Reihe, speziell an diesem Teil gefällt - ist die Angriffskraft auf das Leseherz. Für mich wurde hier jegliches Potenzial toll ausgeschöpft: Neue Lebensereignisse, emotionale Phasen an denen die Charaktere wachsen können, Herausforderungen, bei denen Mut gefragt ist, Hintergrundgeschichten, in denen man die Charaktere noch mehr kennen und lieben lernt und eine fesselnde Story, die sich anschleicht und festbeißt.
Nadine Erdmann lädt wieder zu neuen Ereignissen ein, die sich vielleicht nur am Rande mit der Cyberwelt beschäftigen, wo der Touch des Grenzenlosen aber bleibt. Irgendwie ist alles möglich.

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The Walking Dead 24 - Leben und Tod

Robert Kirkman , Marc-Oliver Frisch , Charlie Adlard
Buch: 144 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 09.11.2015
ISBN 9783864254185
Genre: Comics

Rezension:

Für mich persönlich werden die The Walking Dead Comics absolut nicht langweilig. Mit "Leben und Tod" geht die Story in Runde vierundzwanzig und ein Ende scheint noch lange nicht in Sicht zu sein.

Der Schöpfer Robert Kirkman hat schon sehr viele Momente in dieser Zombiewelt erschaffen. Viele Tode und Charakterentwicklungen, sowie viele Spoiler und ungeahnte Wendungen halten das Adrenalin beim lesen stets aufrecht und die Zeichnungen von Charlie Adlard, Stefano Gaudiano und Cliff Rathburn sorgen wieder mit vielen Details für pures Vergnügen.

Und trotzdem ist in "Leben und Tod" etwas anders - positiv anders, aber eben total ungewohnt: Es gibt keine Spoiler, keine Hinhaltetaktik, dafür aber viele neue Einblicke, offenen Umgang zwischen Rick und den anderen Charakteren und jede Menge Überraschungen.

Natürlich habe ich auch diesen Comic an einem Stück verschlungen und mich über die offenherzigen Szenen ziemlich gewundert. Als Fan dieser Reihe ist das absolut nicht selbstverständlich und bestimmt kommen dafür umso dickere Brocken in den nächsten Bänden, aber für den Augenblick ist es einfach phänomenal und offen. Es geschehen unvorhersehbare Dinge, auf die Situationen folgen, wo ich Schnappatmung bekommen habe und dachte, dass das eigentlich auch hätte ganz anders ausgehen können... Müssen?

Kirkman beweist mit seiner Story und den Formulierungen wieder einmal mehr wie Unberrechenbar er ist und seine Charakterführung bleibt ein absolutes Meisterwerk!
Mit der Einführung der Flüsterer - Menschen, die die Haut der Untoten über ihrer eigenen tragen - im letzten Band, haben sich viele neue Handlungstore geöffnet. Auch Carls Entscheidung diesem Mädchen zu folgen, ermöglicht dem Leser weitere und - ich muss es einfach wiederholen - offenkundige Eindrücke. Denn natürlich sucht Rick nach Carl und die Flüsterer haben eines deutlich gemacht: Sie wollen, dass ihnen niemand in die Quere kommt! Die Bedrohung beider Seiten ist wie ein bevorstehender Gewittersturm und genauso liest es sich auch: absolut bedrohlich und vorsichtig, mit einer fetten Portion Leseadrenalin.
Die Flüsterer sind nach dem Governor und Negan eine noch weniger einschätzbare Gefahr. Sie sind definitiv anders als alles, wogegen Rick und seine Truppe je gekämpft haben, aber in welche Richtung das kippen wird, steht noch aus. Ich kann es kaum erwarten mehr darüber zu lesen, denn hier haben sich Menschen zusammen gerottet, die andere Blickwinkel auf die Apokalypse und ihre Folgen haben. Der Dialog zwischen Rick und Alpha - der Anführerin der Flüsterer - ist wortexplosiv und bedeutend. Wieder ein Mahnmal wieviel Gewicht Worte in so einer Welt haben, wie sie interpretiert werden können und was sie alles bewirken und auslösen können.

Die Zeichnungen sind wieder absolut auf den Punkt gebracht, besonders am Ende, wo Bedeutendes passiert. Ich liebe die Art, wie alles in Szene gesetzt ist.

Robert Kirkman und sein Zeichner-Team haben mit Band vierundzwanzig wieder ein richtiges Meisterwerk präsentiert. Genial, explosiv und gefährlich. Und trotzdem irgendwie still. Ich weiß nicht, ob ich dieses Wort richtig erklären kann, aber die Athmosphäre fühlte sich für mich still und nachdenklich an, obwohl soviel passiert und die Charaktere vor persönlichen Entscheidungen und Herausforderungen stehen. Sowas gab es in den The Walking Dead Comics noch nie.

Einziger Minuspunkt: Der Preis wurde um 2 € angehoben, aber das ist definitiv zu verschmerzen.

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football, liebe, schokokuchen, london, schwarz

Spiel ins Herz

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 07.10.2015
ISBN 9781517692780
Genre: Sonstiges

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356 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 13 Rezensionen

dystopie, godspeed, liebe, raumschiff, weltall

Godspeed - Die Suche

Beth Revis , Simone Wiemken , null
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.08.2014
ISBN 9783841502520
Genre: Jugendbuch

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61 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

j., erlöser, fallen, r., dämonin

Fallen Angels - Die letzte Schlacht

J. R. Ward , Julia Walther
Flexibler Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Heyne, 18.05.2015
ISBN 9783453269903
Genre: Fantasy

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93 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

emily bold, mr. grey, lustig, liebesroman, hochzeit

Ein Tanz mit Mr. Grey - Wer hat eigentlich die Wassermelone getragen?

Emily Bold
E-Buch Text: 95 Seiten
Erschienen bei null, 13.07.2015
ISBN B011LKCGPE
Genre: Humor

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lügen, eshort, liebe, freundschaft, kurzgeschichte

Lügen haben blaue Augen

Alexandra Fuchs
E-Buch Text
Erschienen bei bittersweet, 18.03.2015
ISBN 9783646601220
Genre: Jugendbuch

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40 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

liebe, japan, manga, bittersweets, sommer

One Shot Love (BitterSweets)

Patricia Rabs
E-Buch Text
Erschienen bei bittersweet, 15.07.2015
ISBN 9783646601527
Genre: Jugendbuch

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99 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

magie, vampire, geheimnisse, elke aybar, liebe

Geheimnisse von Blut & Liebe - Dunkle Jagd

Elke Aybar
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 19.12.2013
ISBN 9781494456023
Genre: Fantasy

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

liebesroman, chik-lit, one night stand, hamburg, italien

Eisschleckküsschen (Chick Lit Liebesroman): Summer, Beach & Love

Melody Roseberry
E-Buch Text: 218 Seiten
Erschienen bei null, 31.05.2015
ISBN B00YNZWOJ8
Genre: Sonstiges

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chat, jennifer wolf, liebe, fernbeziehung, freundschaft

Häkelenten tanzen nicht

Alexandra Fuchs
E-Buch Text: 353 Seiten
Erschienen bei Impress, 08.01.2015
ISBN 9783646600896
Genre: Jugendbuch

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selbstmord, liebe, depression, depressionen, jugendbuch

Mein Herz und andere schwarze Löcher

Jasmine Warga
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 23.04.2015
ISBN 9783737351416
Genre: Jugendbuch

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