Blutmaedchen

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550 Bücher, 218 Rezensionen

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vampir, adoption, black dagger, familie, liebe

The Beast (Black Dagger Brotherhood)

J.R.Ward
E-Buch Text
Erschienen bei Piatkus, 05.04.2016
ISBN 9780349409146
Genre: Sonstiges

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39 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

cyberworld, freundschaft, london, liebe, zack

CyberWorld 3.0 - Evil Intentions

Nadine Erdmann
E-Buch Text: 245 Seiten
Erschienen bei null, 29.10.2015
ISBN B017DRIHMA
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es gab für mich schon viele tolle Autorendebüts, deren Bücher ich gerne verschlungen, und jede Fortsetzung begierig erwartet habe. Eine ganz besondere Entdeckung der letzten Jahre war Nadine Erdmann und ihre Fateful Future Reihe, die mich mit einem mega spannenden Cyber Thriller und unheimlich bewundernswerten Charakteren mehr als überzeugt hat.
Wenn sich das Leseherz einmal einer Reihe verschrieben hat, dann hat das viele Gründe, aber der Hauptantrieb bei dieser hier waren die Charaktere. Und genau aus diesem Grund war es mir auch egal, ob die Handlung nun in der Cyberwelt spielt oder nicht.

Nadine Erdmann hat auch im dritten Teil "Evil Intentions" ein besonderes Händchen für ihre Protagonisten. Nach all den Turbulenzen der letzten Cyber-Abenteuer in "Mindripper" und "House of Nightmares" stehen Jemma, Jamie, Zack, Ned und Will auf den ersten Blick völlig normale Probleme bevor. Jamie arbeitet hart an sich und seiner Gesundheit und Ned fühlt sich immer mehr in seinen neuen Biokörper hinein. Die Beziehungen sind gefestigter und mit Jemmas bester Freundin Charlie bekommt ein weiterer toller Charakter einen festen Platz in diesem Buch.

Und Charlie rockt dieses Buch, oh mein Gott, ich liebe sie! Gleich zu Beginn ist sie mit Jemma in der Cyberwelt und lernt die noch entstehende Welt dort kennen, die ihre Freunde selbst gestalten. Für Gruselliebhaber und Gamerfreunde ist der Einstieg definitiv ein lustiges Erlebnis mit dem gewissen Horrortouch.
Erdmann stellt für Charlie schnell ein paar Weichen, dass der Leser weiß sie ist nicht einfach nur ein Hintergrundcharakter, sondern wird zur festen Besatzung zählen.

Für die Hauptgeschichte gibt es einiges an Überraschungen: Entführung, Erpressung, Angst und Kontrolle sind die Stützpfeiler, die für genügend Adrenalin bei Charakteren und Leser sorgen. Ich möchte gar nicht so genau auf die Handlung eingehen, denn dafür war ich viel zu sehr geflasht von dem ganzen Ambiente drumherum - und damit meine ich nicht nur die Charaktere.
"Evil Intentions" erschafft wieder unvorhersehbare Ereignisse und auch wenn zu Beginn alles ruhig ist und sich das meiste um die neuen Lebensverhältnisse von Jemma und Co. dreht, gleitet man sehr schnell in einen spannungsgeladenen Hauptteil. Thrillerangehaucht vom feinsten, wie ich finde.
In so einem Genre kennt man viele Autoren, die mit ihren Lesern spielen und die Charaktere an der Nase herumführen, und auch Nadine Erdmann hat sich für diesen Teil zur Spannungssteigerung etwas ausgedacht, aber nicht so, dass es langweilig oder vorhersehbar wurde. Egal auf welcher dieser 245 Seiten, es gab genügend Überraschungen.

Auch der Ausklang der Geschichte, das gegenseitige Füreinander da sein, hat mich beeindruckt. Man spürt einfach wie nahe sich diese Personen sind und was sie alles füreinander tun würden. Das imponiert und reißt mit. Als Leser ist es schnell zu vergessen, dass man es hier eigentlich mit Teenagern zu tun hat, denn sie argieren so intelligent und stellen sich in ihren Ängsten mit einem gewaltigen Mut, der mir den maximalsten Respekt abverlangt hat. Es gab einige Reifeprüfungen, aber die größte haben sie meiner Meinung nach im Umgang miteinander bewältigt.
Wenn "Evil Intentions" eines ist, dann bewegend, mitfühlend und emotional rasant! Ich konnte nicht einfach Pausen machen und abschalten, dafür war ich viel zu begierig wie es weitergehen würde.
Ich liebe jeden einzelnden dieser Charaktere und am meisten konnten mich natürlich wieder die Zwillinge beeindrucken. Aber ganz besonders überrascht und angetan war ich von Ned und Charlie, die beide viel neues erfahren und obwohl es eine riesige Sache ist und ich als Leserin gewaltiges Herzklopfen hatte, blieben die beiden einfach cool, haben sich mit allem, was passiert ist, auf ihre eigene Weise beschäftigt und mich oft zum grinsen gebracht. Charlie ist einfach eine coole Socke und auch Ned's Charakter wird stärker.
Jeder Charakter hat einen Gegenpart, eine andere Person, die es leichter macht, die Handlungen und Gedanken der anderen verstehen zu können, ohne das es aufgesetzt wirkt. Alles passt wie selbstverständlich zusammen. 

Diese Autorin dürft Ihr einfach nicht verpassen! Die erschaffenen Welten sind beeindruckend, bildlich gut geschrieben, sodass man als Leser eine genaue Vorstellung von allem bekommt und - was mir am liebsten an dieser Reihe, speziell an diesem Teil gefällt - ist die Angriffskraft auf das Leseherz. Für mich wurde hier jegliches Potenzial toll ausgeschöpft: Neue Lebensereignisse, emotionale Phasen an denen die Charaktere wachsen können, Herausforderungen, bei denen Mut gefragt ist, Hintergrundgeschichten, in denen man die Charaktere noch mehr kennen und lieben lernt und eine fesselnde Story, die sich anschleicht und festbeißt.
Nadine Erdmann lädt wieder zu neuen Ereignissen ein, die sich vielleicht nur am Rande mit der Cyberwelt beschäftigen, wo der Touch des Grenzenlosen aber bleibt. Irgendwie ist alles möglich.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Walking Dead 24: Leben und Tod

Robert Kirkman , Marc-Oliver Frisch , Charlie Adlard
Buch: 144 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 09.11.2015
ISBN 9783864254185
Genre: Comics

Rezension:

Für mich persönlich werden die The Walking Dead Comics absolut nicht langweilig. Mit "Leben und Tod" geht die Story in Runde vierundzwanzig und ein Ende scheint noch lange nicht in Sicht zu sein.

Der Schöpfer Robert Kirkman hat schon sehr viele Momente in dieser Zombiewelt erschaffen. Viele Tode und Charakterentwicklungen, sowie viele Spoiler und ungeahnte Wendungen halten das Adrenalin beim lesen stets aufrecht und die Zeichnungen von Charlie Adlard, Stefano Gaudiano und Cliff Rathburn sorgen wieder mit vielen Details für pures Vergnügen.

Und trotzdem ist in "Leben und Tod" etwas anders - positiv anders, aber eben total ungewohnt: Es gibt keine Spoiler, keine Hinhaltetaktik, dafür aber viele neue Einblicke, offenen Umgang zwischen Rick und den anderen Charakteren und jede Menge Überraschungen.

Natürlich habe ich auch diesen Comic an einem Stück verschlungen und mich über die offenherzigen Szenen ziemlich gewundert. Als Fan dieser Reihe ist das absolut nicht selbstverständlich und bestimmt kommen dafür umso dickere Brocken in den nächsten Bänden, aber für den Augenblick ist es einfach phänomenal und offen. Es geschehen unvorhersehbare Dinge, auf die Situationen folgen, wo ich Schnappatmung bekommen habe und dachte, dass das eigentlich auch hätte ganz anders ausgehen können... Müssen?

Kirkman beweist mit seiner Story und den Formulierungen wieder einmal mehr wie Unberrechenbar er ist und seine Charakterführung bleibt ein absolutes Meisterwerk!
Mit der Einführung der Flüsterer - Menschen, die die Haut der Untoten über ihrer eigenen tragen - im letzten Band, haben sich viele neue Handlungstore geöffnet. Auch Carls Entscheidung diesem Mädchen zu folgen, ermöglicht dem Leser weitere und - ich muss es einfach wiederholen - offenkundige Eindrücke. Denn natürlich sucht Rick nach Carl und die Flüsterer haben eines deutlich gemacht: Sie wollen, dass ihnen niemand in die Quere kommt! Die Bedrohung beider Seiten ist wie ein bevorstehender Gewittersturm und genauso liest es sich auch: absolut bedrohlich und vorsichtig, mit einer fetten Portion Leseadrenalin.
Die Flüsterer sind nach dem Governor und Negan eine noch weniger einschätzbare Gefahr. Sie sind definitiv anders als alles, wogegen Rick und seine Truppe je gekämpft haben, aber in welche Richtung das kippen wird, steht noch aus. Ich kann es kaum erwarten mehr darüber zu lesen, denn hier haben sich Menschen zusammen gerottet, die andere Blickwinkel auf die Apokalypse und ihre Folgen haben. Der Dialog zwischen Rick und Alpha - der Anführerin der Flüsterer - ist wortexplosiv und bedeutend. Wieder ein Mahnmal wieviel Gewicht Worte in so einer Welt haben, wie sie interpretiert werden können und was sie alles bewirken und auslösen können.

Die Zeichnungen sind wieder absolut auf den Punkt gebracht, besonders am Ende, wo Bedeutendes passiert. Ich liebe die Art, wie alles in Szene gesetzt ist.

Robert Kirkman und sein Zeichner-Team haben mit Band vierundzwanzig wieder ein richtiges Meisterwerk präsentiert. Genial, explosiv und gefährlich. Und trotzdem irgendwie still. Ich weiß nicht, ob ich dieses Wort richtig erklären kann, aber die Athmosphäre fühlte sich für mich still und nachdenklich an, obwohl soviel passiert und die Charaktere vor persönlichen Entscheidungen und Herausforderungen stehen. Sowas gab es in den The Walking Dead Comics noch nie.

Einziger Minuspunkt: Der Preis wurde um 2 € angehoben, aber das ist definitiv zu verschmerzen.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

football, schokokuchen, london, schwarz, musik

Spiel ins Herz

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 07.10.2015
ISBN 9781517692780
Genre: Sonstiges

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300 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

godspeed, dystopie, liebe, raumschiff, beth revis

Godspeed - Die Suche

Beth Revis , Simone Wiemken , null
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.08.2014
ISBN 9783841502520
Genre: Jugendbuch

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60 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

dämonin, erlöser, engel, liebe, schöpfer

Fallen Angels - Die letzte Schlacht

J. R. Ward , Julia Walther
Flexibler Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Heyne, 18.05.2015
ISBN 9783453269903
Genre: Fantasy

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97 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

emily bold, mr. grey, lustig, liebesroman, hochzeit

Ein Tanz mit Mr. Grey - Wer hat eigentlich die Wassermelone getragen?

Emily Bold
E-Buch Text: 95 Seiten
Erschienen bei null, 13.07.2015
ISBN B011LKCGPE
Genre: Humor

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

lügen, eshort, liebe, freundschaft, kurzgeschichte

Lügen haben blaue Augen

Alexandra Fuchs
E-Buch Text
Erschienen bei bittersweet, 18.03.2015
ISBN 9783646601220
Genre: Jugendbuch

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36 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

liebe, manga, japan, eshort, sommer

One Shot Love (BitterSweets)

Patricia Rabs
E-Buch Text
Erschienen bei bittersweet, 15.07.2015
ISBN 9783646601527
Genre: Jugendbuch

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90 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

magie, vampire, geheimnisse, elke aybar, liebe

Geheimnisse von Blut & Liebe - Dunkle Jagd

Elke Aybar
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 19.12.2013
ISBN 9781494456023
Genre: Fantasy

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

liebesroman, chik-lit, one night stand, hamburg, italien

Eisschleckküsschen (Chick Lit Liebesroman): Summer, Beach & Love

Melody Roseberry
E-Buch Text: 218 Seiten
Erschienen bei null, 31.05.2015
ISBN B00YNZWOJ8
Genre: Sonstiges

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131 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

chat, liebe, jennifer wolf, fernbeziehung, freundschaft

Häkelenten tanzen nicht

Alexandra Fuchs
E-Buch Text: 353 Seiten
Erschienen bei Impress, 08.01.2015
ISBN 9783646600896
Genre: Jugendbuch

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876 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 188 Rezensionen

selbstmord, liebe, depression, depressionen, jugendbuch

Mein Herz und andere schwarze Löcher

Jasmine Warga
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 23.04.2015
ISBN 9783737351416
Genre: Jugendbuch

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

vampire, matsuri hino, vampire knight, nippon novel, manga novel

Vampire Knight (Nippon Novel), Band 2

Matsuri Hino , Ayuna Fujisaki , Antje Bockel
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.05.2010
ISBN 9783551750044
Genre: Jugendbuch

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205 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

jugendbuch, heldentage, sabine raml, helden, heldin

Heldentage

Sabine Raml
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, 02.03.2015
ISBN 9783453269606
Genre: Jugendbuch

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

schutzengel, schüchternheit, selbstvertrauen, liebe, gay

Make Me Feel Real

C.J. Kingston
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 12.03.2015
ISBN B00UN13ZXA
Genre: Romane

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

band 11, new york titans

Cheerleader küsst man nicht

Poppy J. Anderson
E-Buch Text: 259 Seiten
Erschienen bei null, 06.03.2015
ISBN B00U2RMOVO
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Cheerleader küsst man nicht" ist der mitlerweile elfte Band von Poppy J. Anderson's New York Titans Reihe und erstmalig steht ein Cheerleader im Mittelpunkt. Bisher waren sie nur schmückendes, aber wenig beachtendes Beiwerk und in Footballromanen, in denen sich die harten Jungs verlieben, erwartet man automatisch auch mal eine klassische Footballer-Cheerleader-Verbindung.
Die Autorin macht es nun wahr, allerdings ist hier absolut nichts klassisch und normal.
Schon im letzten Band, wo die jetzige Hauptprotagonistin Taylor Roberts als Cousine von Madison ein paar Gastauftritte hatte, und der Leser ihren Hass gegenüber Footballspielern erleben konnte, war klar, dass hinter diesem Verhalten viel mehr stecken muss. Was es damit auf sich hat, hat Anderson sehr lange versteckt gehalten und mit diesem elften Band dürfte sich das Geheimnis nun lüften lassen.
Eine Cheerleaderin, die Footballspieler hasst verspricht viel Zündstoff.

Was mir an diesem Buch als erstes aufgefallen ist, sind die viel längeren Kapitel, als man es bisher kennt. Die Szenen sind ausschweifender und ein wenig sprunghafter. Manchmal vergingen ganze Tage zwischen den Kapiteln, in denen man erst im Nachhinein erfahren hat, wie manche Situation ausgegangen ist.
Anderson nimmt sich noch mehr Zeit das Innenleben ihrer Charaktere rauszukratzen, aber diese lassen sich nicht so leicht einwickeln und geben ihr Bestes wieder nur nach und nach preis.
Den männlichen Part übernimmt der achtundzwanzigjährige Wide Receiver Ian Carlisle, der erst seit einem Jahr für die Titans spielt und in der Vergangenheit viel mit Kneipenschlägereien aufgefallen ist. Auch sein Händchen für Cheerleader ist berüchtigt, und zwar so sehr, dass Teddy - die Titans Teambesitzerin - ihm absolutes Cheerleader-Verbot erteilt. Seine Familienverhältnisse beschränken sich auf zwei Elternteile, die beide ihr Glück mit neuen Familien gefunden haben und ihn aus allem ausschließen. Seine Mutter entschied sich damals lieber für ihren diktatorischen Freund, statt für ihren zwölfjährigen Sohn.
Taylor trifft es deutlich anders. Als Einzelkind aus reichem Hause lastet auf ihr der hohe Erwartungsdruck ihres Vaters, der sie in Rollen zwängt, in denen sie sich nicht wohl fühlt. Aber wie ihre Mutter erträgt Taylor alles und gibt ihr möglichstes um dem Familienbild zu entsprechen.

Dass Taylor und Ian auf dem College eine Beziehung hatten, ist dem Leser längst klar, doch wieso sie kaputt ging, erfährt man erst in diesem Band. Die Autorin vermischt hier ein paar Klischees, die aber trotzdem autentisch wirken. Er hat seine Footballkarriere im Sinn und ist der typische, unbeholfene Mann. Sie plant schon ihre gemeinsame Zukunft.
Wenn man an Taylor's Verhalten denkt, dann muss viel mehr hinter dieser Trennung stecken und meiner Meinung nach hat Anderson das bis zum absolut äußersten ausgereizt - so sehr, dass ich ein wenig die Glaubwürdigkeit der Charaktere angezweifelt habe. Doch dann ging alles recht schnell und kurz vor Ende entblößt sich eine traurige Geschichte, bei der ich erstmal schlucken musste.

In "Cheerleader küsst man nicht" werden viele Wendepunkte in die Geschichte eingebaut. Die beiden Hauptcharaktere haben zu Beginn der Geschichte ein klares Verhaltensmuster, aber das verändert sich ziemlich schnell und ziemlich drastisch. Und trotzdem empfand ich das Tempo als angenehm.

Anderson baut mit Teddy, Brian, ihren Zwillingen, Blake und Julian wieder ein paar angenehme und bei mir beliebte Charaktere ein, die der Geschichte sehr gut getan haben. Auch Madison mit ihrer frechen, herausfordernden und absolut liebenswürdigen Art ist für ihre Cousine da.

Band elf ist eine sehr wechselhafte Mischung zwischen verständnisvollen Momenten, absolutem Kopfschütteln, selbstauferlegten Kämpfen und hitzigen Aktionen, die mich spannend unterhalten haben, aber manchmal auch störten. Oft kam das finale Gefühl nicht auf den Punkt, was auch an den Charakteren liegt und daran, dass sie selbst nicht wissen, was sie wollen.
Ian und Taylor sind für mich keine Charaktere gewesen, mit denen ich sofort warm werden konnte, aber nach und nach habe ich sie besser verstanden und am Ende blieb das typische Titans-Grinsen - was bestätigt, dass auch "Cheerleader küsst man nicht" ein begeisterndes Buch dieser romantisch-verrückten Reihe ist.

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422 Bibliotheken, 4 Leser, 14 Gruppen, 42 Rezensionen

magie, vampire, gestaltwandler, kate daniels, atlanta

Die Nacht der Magie

Ilona Andrews , Jochen Schwarzer
Flexibler Einband: 301 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 09.03.2009
ISBN 9783802582141
Genre: Fantasy

Rezension:

Ilona Andrews ist das Pseudonym eines amerikanischen Autorenehepaares und für mich eine weitere Autorenpremiere, die mir sehr ans Herz gelegt wurde. Der Klappentext verspricht Magie, Gestaltwandler und Vampir in einem Buch - wie sollte ich da also widerstehen können? ;)

Der Einstieg war jedoch ein klein wenig ungewohnt und ich hatte das Gefühl einen Folgeband in der Hand zu halten. Der Handlungsort Atlanta, in dem die Ich-Erzählerin Kate Daniels als Söldnerin arbeitet und magische Verbrechen bekämpft, ist definitiv keine normale Menschenstadt. Die Magie hat Atlanta ziemlich gut im Griff und lässt sich gut mit Ebbe und Flut vergleichen. Mal ist sie stark, legt Telefonanlangen lahm und frisst sich zerstörerisch durch hohe Gebäude und mal dümpelt sie friedlich existierend vor sich hin.
Durch diese Magie ist die Welt der Menschen sehr stark an das Paranormale gekoppelt und so gibt es die Paranormal Acitivity Division, einen Orden der Ritter und eine Söldnergilde.
Das gesamte Weltbild dieses Buches ist sehr faszinierend, aber auch irgendwie kompliziert, denn wirklich viel erfährt man nicht darüber.
Auch die Kreaturen in Stadt der Finsternis unterscheiden sich von allem, was ich bisher gelesen haben, denn die Magie drückt Gestaltwandlern, Vampiren und Menschen gleichermaßen ihren ganz persönlichen Stempel auf. Von all den drei Fantasyelementen steht die Magie somit im Hauptmittelpunkt. Die Gestaltwandler folgen an zweiter Stelle und decken mit sehr verschiedenen Tieren und auffälligen Merkmalen große Charakterpaletten ab. Die Vampire sind die schlimmste Rasse des Buches, denn sie verfügen weder über eine Seele und sind hochgradig gefährlich und agressiv, wenn man sie nicht kontrolliert. Sie werden von anderen je nach Zweck gesteuert und bewegen sich auf allen vieren vor - vorzugsweise an Häuserwänden und Decken. Sehr gruselig und mächtig, was sich Andrews hier ausgedacht hat.

Auch die Hauptprotagonistin ist kein normaler Mensch - irgendwie. In ihrer Vergangenheit ist etwas tief begrabenes, dem man als Leser natürlich gerne auf die Spur kommen möchte, aber ganz so einfach wird es dann doch nicht. Kate ist eine Person mit sehr großer Klappe, die keine Herausforderung scheut und ziemlich schlagfertig ist. Sie weiß mit Waffen umzugehen und ihre Wunden zu versorgen. Auch ihre nicht vorhandene Diplomatie macht sie irgendwie sympathisch.
Besonders faszinierend fand ich die Stärke der Magie und das Wörter eine so enorme Macht besitzen. Hier werden dem Leser einige energiegeladene Szenen vorgesetzt, die Spaß machen zu lesen.

Die Dynamik des Gestaltenwandlerrudels und besonders der gefährlich wirkende Anführer Curran konnte mir gefallen, denn bei ihm weiß man nie ob er gleich knurrt oder lächelt. Gefährlich und doch humorvoll - eine interessante Mischung. Seine Kraft ist auch nicht zu verachten. Curran hat definitiv das gewisse Etwas, was Büchern einen speziellen Reiz verleiht. Wenn man Macht, Dramatik und Sex in einen Mixer werfen würde, wäre so jemand für Curran bestimmt das Ergebnis.
Die Momente, in denen Kate und Curran aufeinandertreffen waren immer höchst intensiv, bedrohlich und doch mit einer Spur schwarzem Humor unterlegt, der das ganze erste spannend gemacht hat. Die Dialoge sind spitze.

Und trotzallem bin ich von "Die Nacht der Magie" nicht wirklich zu hundert Prozent überzeugt. Ein wenig mehr Details über die Magie, die Enstehung des Ganzen und vorallem wie Kate an ihre Kräfte gelangt ist, hätten mir gefallen. So war der "Identifizierungsprozess" mit dem Buch viel schwieriger. Hinzu kommt das fehlen von Handlungsübergängen. Manchmal war mir die Erzählung ein wenig zu steril. Von A nach B, das passiert, das passiert, sie landen dort, fertig. Erst das Finale hatte ein wenig mehr an Spannung und undurchdringlicher Action zu bieten, die mich überzeugen konnte.
Auch Kate's Date mit einem Doktor namens Crest ging mir zu schnell. Denn beim ersten Date unterhalten sie sich normal, ungezwungen und man merkt wie sehr sie sich kennen lernen möchten. Beim zweiten Date werden dann urplötzlich mit einem Schlag alle Defizite klar und er wird ein Verdächtiger. Curran strolcht auch ein wenig in der Handlung herum, wo man sich als Leser alles mögliche denken kann.

Ein weiterer kleiner Negativpunkt ist für mich die Buchgestaltung selbst. Unter dreihundert Seiten, dafür aber mit ziemlich dickem, ungriffigem Papier - sowas finde ich unnötig und preistreibend. 

Der erste Band der Stadt der Finsternis Reihe hält sich über die meiste Zeit relativ geheimnisvoll und man bekommt viele Andeutungen vorgesetzt, die natürlich Lust machen die Reihe weiter kennen zu lernen. Die Charaktere Kate und Curran sind für mich hauptantreibende Motoren, die der Geschichte ein wenig Drama und schwarzem Humor gleichzeitig verpassen, was sich sehr unterhaltsam lesen lässt.
Die Vorstellung der magischen Welt hat viele Details vermissen lassen, aber trotzdem ist es ein sehr spannender Faktor, dessen Macht gnadenlos und unberechenbar ist.
Im Schreibstil fehlte mir ein wenig der Übergang in die nächste Szene und so kam es schonmal vor, dass in der einen Zeile noch ein Dialog stattfindet und in der nächsten schon das Auto davon rast.
Doch die Charaktere trösten über all diese Makel hinweg und nehmen einen sehr für sich ein. Besonders der Herr der Gestaltwandler Curran hat es mir dabei angetan.
Ilona Andrews hat mit "Die Nacht der Magie" ein Powerbuch geschrieben, das trotz seiner Makel mitreißend ist.  

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may bee, tomas maidan, biene, tomas maiden, komödie

May Bee

Tomas Maidan
E-Buch Text: 264 Seiten
Erschienen bei neobooks Self-Publishing, 08.04.2015
ISBN 9783738022605
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Der Klappentext verrät es schon ein wenig: In "MAY BEE" wird es abenteuerlich skuril! Man taucht als Leser in eine Welt ein, über die man ziemlich viel munkeln kann. Der Handlungsort Kujai-City ist eine Mischung zwischen Fantasie und typischem Großstadtgetümmel. Die Hauptprotagonistin May sagt hier herrsche kühle Hektik, grauer Wahnsinn, urbane Idiotie und die Innenstadt würde einem Hochsicherheitstrakt gleichen. Eindringlinge hätten es schwer hier rein zu kommen. Außerdem gibt es einen Tempel, in dem noch Gladiatorenkämpfe stattfinden. Es wird also von allem etwas geboten.

In dieser bunten Welt lebt May, die gerade schwer mit sich zu kämpfen hat. Ihr geliebter Kater Lou ist weggelaufen und an ein Liebesleben braucht sie gar nicht erst zu denken. Die angehende Polizeihauptkommissarin wird auch in ihrem Job sehr stark gefordert und muss sich mit hochnäsigen, arbeitsscheuen und vorallem korrupten Kollegen herumärgern. Und dann wird ihr noch der unangenehmste Fall aufs Auge gedrückt, den man sich vorstellen kann. Sie soll den verhassten Konsul Fredrick Bolaire, von dem keiner mehr denkt, dass er noch lebt, draußen auf Schloss Taubenschlag finden. Es heißt an diesem Ort lebt eine Drogenbaronin, mit der nicht zu spaßen ist.
Ein Einsatzteam zusammenzustellen gestaltet sich sehr schwierig und statt Hilfe bekommt sie von ihren Kollegen nur kritische Blicke und Verfahrensandrohungen, also beschließt sie kurzerhand mit ihrer besten Freundin Tuh - einer mehr als schrillen Kioskbesitzerin - alleine aufzubrechen und sich dem Fall anzunehmen. Es beginnt eine wahnwitzige, unterhaltsame und gefährliche Reise ins Unbekannte - ein Höllentrip, der humorvollen Sorte.

Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht, da ich mir die Umgebung kaum vorstellen konnte. Eine korrupte Stadt und mitten drin eine Frau, die irgendwie nicht so ganz dort hinein passt und manchmal recht teilnahmslos und unerschrocken wirkt. Sie wird harsch kritisiert und geht auf nichts davon wirklich ein - dabei ist all diese Kritik nur Schall und Rauch! Da ist es kein Wunder, dass ihre beste Freundin eine schrille Persönlichkeit ist, die von Gesetzen weniger hält und der stets etwas anderes einfällt, um aufzufallen. Tuh ist die Kioskbesitzerin der Grünen Nixe und May's liebste Anlaufstelle, wenn sie wieder eine Auszeit von der Idiotie braucht.
Tuh lebt laut, schrill, skuril und sobald sie den Mund aufmacht wirft sie mit schnoderriger Liebenswürdigkeit und Leichtigkeit um sich, das man automatisch grinsen muss. Sie bringt es ungeschönt, aber unglaublich witzig auf den Punkt und ist völlig gechillt. Ich mochte sie sofort. Durch Tuh wacht auch May auf und der erste teilnahmslose Eindruck zerstreut sich sofort.

Der Autor hat eine Welt erschaffen, die voller verrückter Dinge ist. Es gibt viele tierische Vergleiche, bei denen man schmunzeln kann. Die Ausdrucksweise von Maidan denkt um viele Ecken und weiß immer zu verblüffen. Dieser Krimiroman ist gespickt mit Fantasie, Wortwitz und die Protagonisten treffen auf eine drogenverzerrte Realität, bei der einem schonmal die Luft wegbleiben kann.
Ich mochte May und Tuh sehr gerne. Die Dialoge der beiden hatten auch in ernsten Situationen großen Unterhaltungswert und waren für mich die Highlights des Buches.
Das Tempo ist recht abwechslungsreich, mitreißend und manchmal verdammt rasant. 

In diesem Honigkessel steckt auch ein kleiner Schuss Liebe, der recht dünn und unaufdringlich erzählt wird und so manches Mal für Verwirrung sorgt, was vorallem an dem Protagonisten Jo liegt. Er ist schüchtern, irgendwie ängstlich und der Baronin untergeordnet. Seit dem ersten Auftauchten spukt er in May's Kopf herum ohne groß die Haupthandlung zu stören. Ich finde Tomas Maidan hat einen ganz guten Ausgleich zwischen verrückten Elementen und kriminellen Handlungen geschaffen, in den sich auch so eine Schwärmerei gut eingefügt hat.

"MAY BEE" ist eine unterhaltsame, saukomische, psychedelische Krimijagd mit vielen Gurkenvergleichen, Zitronengesichtern und einer ordentlichen Portion klebrigem Honig.
Der Einstieg ist vielleicht ein wenig unsanft, aber trotzdem unterhaltsam voller verrückter Protagonistin. Besonders Tuh konnte mir mit ihrer lapidaren Art gefallen. Mit May und Tuh wird es auf keinen Fall langweilig.


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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

The Shadows: A Novel of the Black Dagger Brotherhood

J.R.Ward
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei NEW AMER LIB, 07.04.2015
ISBN 9780451417077
Genre: Sonstiges

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

team zero, mehrteilig, wissenschaft, e-book, special agents

Team Zero - Heißkaltes Verlangen

Eva Isabella Leitold
Buch: 196 Seiten
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.08.2011
ISBN 9783941547322
Genre: Fantasy

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

amerika, william, josey, sonstiges, will

Team Zero - Heißkaltes Spiel

Eva Isabella Leitold
E-Buch Text: 206 Seiten
Erschienen bei Sieben Verlag, 12.05.2011
ISBN B0057HB1TU
Genre: Sonstiges

Rezension:

Auf dieses Buch wurde ich zufällig aufmerksam und war nach der Leseprobe neugierig genug es sofort zu lesen. Eva Isabella Leitold hat mit "Team Zero - Heißkaltes Spiel" ein Buch geschrieben, das perfekt in das Romantic Thrill Genre reinpasst. Es bietet dem Leser die richtige Mischung zwischen heißer, drängender Liebesgeschichte und unerbitterlichen Morden, die die Protagonisten in Atem halten.

Der Leser lernt die Hauptprotagonistin Josy zu Beginn nur sehr langsam kennen. Sie leitet eine Sondereinheit im Kampf gegen brutale Mörder und ihre Aufklärungsrate ist überdurchschnittlich hoch. Josy verfügt nämlich über eine ganz besondere Gabe: Sie kann in die Köpfe der Menschen reinschlüpfen und alles sehen und wahrnehmen, was sie sehen. Dass diese Gabe ausgerechnet bei ihrem aktuellen Fall versagt und der Mörder offensichtlich seine Spielchen mit ihr spielt, kitzelt ihren recht komplizierten Charakter an die Oberfläche. Der Leser erfährt von ihren extremen Komplexen und Vertrauensproblemen, aber erst viel später, wieso sie so ein verschlossener Mensch geworden ist.
So kompliziert sie auch sein mag, fand ich sie sehr interessant. Dabei trifft sie Entscheidungen, wo man als Leser direkt weiß, dass es einfach nicht gut ausgehen kann, doch ihre rebellische Ader lässt sich nur schwer aufhalten.

Als Josy dann zum FBI versetzt wird, lernt sie andere Ermittler mit besonderen Gaben kennen. Ihr erstes Aufeinandertreffen mit ihrem zukünftigen Chef endet in einem heißen Liebesakt, doch wer will es ihnen verdenken - schließlich wissen sie noch nicht, wen sie vor sich haben. Umso erstaunlicher war dementsprechend der weitere Verlauf. Manchmal sehr amüsant, manchmal klischeehaft, manchmal unglaublich gut und mitreißend beschrieben, weiß die Autorin ihre Protagonistin wandelbar und ein wenig unberechenbar rüberkommen zu lassen. Durch Will's telekinetischen Kräfte gerät so mancher Moment zu einem elektrisierenden Schauspiel. Aber auch die Nebencharaktere bleiben absolut nicht blass. Das Team Zero - die Sondereinheit des FBI, zu dem Josy versetzt wurde - besteht aus Will, der die Truppe leitet, Empathin Alexa, Heilerin Shaina, dem Nahkampfspezialisten Jeff, Genie und Doktor Ray und dem elektrizität-lenkenden und furchteinflößenden Ian. Die einzelnden Fähigkeiten lassen sich aber wenig durch solch einfachen Worte beschreiben. Diese Charaktere in Aktion zu sehen, hat ordentlichen Spaß gemacht.
Bis zur Hälfte waren sie zwar ein wenig kurzatmig, aber dann nicht mehr wegzudenken. Zwischendurch hatte ich ein wenig Sorge, dass Leitold diese Protagonisten nur am Rande lassen möchte, aber zum Glück war das nicht der Fall. Ray ist einfach ultracool und Ian's düstere, gefährliche Ausstrahlung wurde oft von Sarkasmus begleitet, dass ich ihn sofort gemocht habe.

Der Thrill-Anteil ist recht präsent, wird aber durch die Anziehung von Josy und Will manchmal in den Hintergrund verdrängt. Dabei weiß die Autorin prickelnde Dialoge und reizvoll ausgeschmückte Szenen zu beschreiben, ohne zu dick aufzutragen. Es fällt leicht der Entwicklung glaubhaft zu folgen, da es genug Stolpersteine gibt, die für Spannung sorgen. Was ich ein klein wenig störend fand, war wie perfekt Will beschrieben wurde. Groß, gut gebaut, eisblaue Augen und ein kraftvolles, selbstsicheres Auftreten mit einem Hang zur zärtlichen Leichtigkeit. Irgendwie ein wenig zu perfekt, hm?

Insgesamt ist der Auftakt für die Team Zero Trilogie spannungsgeladen, teilweise actionreich und in blutigen Farben beschrieben. Selbst als die Identität des Mörders feststeht, weiß die Autorin noch etwas größeres aus dem Ärmel zu zaubern und damit schockierend zu überraschen. Durch den kleinen Cliffhanger wird die Lust auf Band zwei perfekt gefördert.
"Heißkaltes Spiel" ist ein Buch, was den Leser langsam an die Ereignisse heranbringt, um schließlich gnadenlos und unterhaltsam seine Zähne ins Leseherz zu versenken.

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damon, lisa j. smith, stefan, london, serie

The Vampire Diaries - Stefan's Diaries - Schatten des Schicksals

Lisa J. Smith , Michaela Link
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.04.2013
ISBN 9783570380376
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nach einer gefühlten Ewigkeit, in der ich ziemlich unschlüssig war, ob ich The Vampire Diaries: Stefan's Diaries weiterlesen sollte, habe ich mich nun doch für Band fünf entschieden. Bisher war die Reihe nicht immer nach meinem Geschmack, vieles zu schnell abgehandelt und - in Anbetracht dessen, dass in diesen Büchern die aus der TV-Serie Vampire Diaries Salvatore-Brüder dargestellt werden - nicht immer glaubwürdig. Dass die ursprüngliche Autorin Lisa J. Smith diese Bücher auch nicht mehr selbst geschrieben hat, war ebenfalls eine Mauer, die ich erst überwinden musste.
Da ich den Serien-Stefan mehr mag, als den Buch-Stefano, habe ich diese Bücherreihe, an denen die Serienautoren Kevin Williamson und Julie Plec mitgearbeitet haben, dann aber wieder auf meine Leseliste gepackt.

Auch wenn es die selbe Geschichte ist, unterscheiden sich die Reihe Tagebuch eines Vampirs und Stefan's Diaries schon ziemlich voneinander. Da Stefan's Diaries die Vorgeschichte der beiden Salvatore-Brüder ist und von ihrer Zeit direkt nach der Verwandlung erzählt, ist diese Reihe wohl auch ein wenig reizvoller. Leider konnte ich mich nicht immer mit Stefan anfreunden. Er war oft einfach zu ängstlich. Damon hingegen ist und bleibt immer der selbe draufgängerische, selbstzufriedene Vampir - egal ob in "Tagebuch eines Vampirs", "Stefan's Diaries" oder der Serie Vampire Diaries.

In diesem Band steht natürlich wieder die Rivalität zwischen den Brüdern im Mittelpunkt, während sie gegen ihren Feind Samuel kämpfen müssen, der gegen jedes typische Vampirmittel immun zu sein scheint. Außerdem hat er Violet, die er im letzten Band gewaltsam verwandelt hat, in seinen Fängen. Stefan, Damon und Violet's Schwester Cora machen sich auf nach London um Violet zu retten. Natürlich nicht ohne den größten Widerstand und Kampf, denn Samuel ist in der Menschenwelt hoch angesehen und hat glaubwürdig verbreitet, dass Damon Jack the Ripper ist. Den dreien bleibt also nichts anderes übrig als in den Untergrund zu fliehen. Aber wer Damon kennt, weiß, dass er sich von nichts und niemandem aufhalten lassen wird. So entbrennt ein Kampf um Macht, der schon recht interessant zu lesen war, mich leider aber absolut nicht packen konnte. Es wurde so vorhersehbar und trocken beschrieben, dass es nicht so ganz in die düstere Kullisse des London im 18. Jahrhundert passte.

Auch wenn Band fünf deutlich besser war als Band vier, bin ich nur mittelmäßig begeistert. Es gibt ein paar undurchsichtige Elemente, die geheimnisvoll verpackt werden und die Spannung ein wenig aufrecht erhalten, aber die Handlung ist nur sehr langsam gewachsen, bis sich gegen Ende dann alles recht schnell entwickelt hat, um dann mit einem Cliffhanger zu enden, der mir völlig unnötig errscheint. Hier spürt man deutlich Damon's Charakter alles in die Länge zu ziehen, nur damit es "ein wenig spaßiger wird".

"Stefan's Diaries" konnte mich bisher nicht immer überzeugen oder zum weiterlesen reizen, dafür wird mir die Handlung zu "steril" gehalten. Der Leser bekommt hier Vampirgeschichten vorgesetzt, wo selbst die kämpferischsten Szenen ein klein wenig mit Blut geizen. Eigentlich wird oft von Blut gesprochen, aber dieses gruseln oder fürchten kam bei mir nie großartig auf.
Das Buch wird natürlich aus Stefan's Perspektive erzählt, was das langsame herantasten wohl erklärt. Sein Charakter ist immer noch zu sehr in Buße tun verkrochen. Selbst wenn er richtig zuschlagen müsste, überlegt er noch zu sehr. Hätte man die Bücher nicht aus dieser Ich-Perspektive geschrieben, wären sie vielleicht anders geworden. Ich persönlich konnte mich nicht immer in Stefan hineinversetzen. Für einen Vampir ist er recht schwierig und untypisch.
Wenn ich an die ersten beiden Bücher dieser Reihe denke, von denen ich sehr begeistert war, finde ich diese Entwicklung echt sehr schade :( 
Den sechsten Band "Fluch der Finsternis" werde ich aber dennoch lesen.

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104 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

manga, engel, liebe, dämonen, japan

Angel Sanctuary. Bd.10

Kaori Yuki
Flexibler Einband
Erschienen bei Carlsen
ISBN 9783551751904
Genre: Comics

Rezension:

Langsam fällt es mir schwer noch passende Beschreibungen zu finden, wie mir die Angel Sanctuary Mangareihe von Kaori Yuki gefällt, weil ich wohl alles schon mal gesagt habe:
Es bleibt spannend bis zum Ende, jede Seite enthüllt wundervolle Zeichnungen und richtig fesselnde Dialoge, die zum mitdenken anregen und automatisch hinterfragen ob diese Person wirklich seine wahren Absichten enthüllt, oder nur mit den Protagonisten spielt. Dieser Leitfaden - es ist nicht alles, wonach es aussieht - reizt die Mangaka nämlich perfekt aus und erschafft ein ums andere Mal perfekte Illusionen, die zu unausweichlichen Kämpfen führen. Langweilig wird es also absolut nicht, auch wenn die Hauptperson Setsuna manchmal recht blass und in die Story reingequetscht erscheint. Seine erste Mission, die Seele seiner Schwester zu retten, wird ständig durch irgendwas aufgehalten, was seine Aufmerksamkeit erfordert.

Interessant waren auch die Nebenspalten, die Yuki mit ein paar Steckbriefen über die Satane dieser Geschichte gefüllt hat. Leider kommen davon manche gar nicht in dem Manga vor - oder jetzt noch nicht, man weiß ja nie.

Riesig gefreut habe ich mich über Kato's sehr originelle, verrückte Wiederkehr. Der Typ ist und bleibt spitze - egal ob er was gutes oder böses tut. Mit seinem Grinsen im Gesicht und dieser herausfordernen spitzen Zunge kann man da nie ganz sicher sein :D
Er macht meinem Liebling Kurai ordentlich Konkurrenz, die in diesem Band ein paar Selbstgeständnisse erlebt, dass mir wieder ganz weich ums Herz geworden ist. Kurai und Kato machen diese Reihe einfach zu etwas ganz besonderem ♥

Mit Band zehn erreicht diese Reihe die Halbzeit, es gibt also noch zehn Bände, bis die Reihe abgeschlossen ist und so langsam sollte Yuki die Story weiter ins Rollen bringen. Die grausamen Irreführungen der Dämonen und die Streitigkeiten der Engel mögen ja interessant sein, aber scheinen irgendwie doch mehr Lücken zu füllen. Ich bin also sehr gespannt wie es weitergeht.

Die lauteste Frage, die ich mir nach wie vor stelle: Wo ist eigentlich Rosiel?! Von dem gab es schon seit ein paar Bänden nichts neues. Sehr schade.

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108 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

manga, engel, liebe, dämonen, japan

Angel Sanctuary. Bd.9

Kaori Yuki
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Carlsen
ISBN 9783551751898
Genre: Comics

Rezension:

Hach, ich liebe die komplizierten, listigen Windungen, über die man in Angel Sanctuary desöfteren stolpert und die mich als Leserin immer wieder richtig überraschen können.
Band neun macht da natürlich auch wieder keine Ausnahme und führt ein paar neue Möglichkeiten und Feinde ein. Diese Mangaserie bleibt wirklich faszinierend bis in die Fingerspitzen und die Erklärungstexte und Dialoge sind nicht einfach lieblos hingeklatscht, sondern reißen mich regelrecht in die Handlung ein. Wie ein Suchtmacher :D

In diesem Band ist Setsuna immer noch auf der Suche nach Saras Seele, die ihm ständig zu entgleiten scheint, wenn er näher kommt. Ich finde es schön, dass dieser Teil der Geschichte nun schon über soviele Bände hinweg Bestand hat und immer noch nicht langweilig geworden ist. Sogar im Gegenteil, denn Kaori Yuki zaubert ständig etwas neues aus dem Hut, womit man nicht rechnen kann. Es ist sehr schwer etwas vorherzusehen, aber das macht den größten Reiz dieser Geschichte aus.
Sara selbst hat nun auch eine recht ungewöhliche Stimme zurück erlangt - sie hat ihren Biss definitiv nicht verloren. Ich bin sehr zufrieden, dass Yuki immer wieder Wege findet vermeidlich verlorene Charaktere weiter sinnvoll und glaubhaft in die Geschichte zu integrieren.
Am besten gefällt mir an diesem Teil natürlich wieder der Kurai-Teil. Die Ogerprinzessin, die meine absolute Lieblingscharakterin dieser Reihe ist, nimmt eine immer größere Rolle ein und da sie für Luzifer selbst von großem Wert zu sein scheint, darf man von ihr noch sehr viel erwarten. Ich freue mich über jede ihrer Zeichnungen, denn sie ist wirklich unglaublich süß, vorallem wenn sie richtig böse wird :D

Setsuna mag zwar etwas blass geblieben sein und insgesamt setzt dieser Band wieder eher auf Charaktererklärungen, statt die Handlung direkt weiter zu bringen, aber dennoch nimmt die Story nicht an Drama, Überraschung und feurigen Temperamenten ab. In Band neun scheinen die meisten gereizten Charaktere vorzukommen, die ihre Krallen ausfahren - gefällt mir :D

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