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202 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

bourbon, intrigen, geheimnisse, liebe, j.r.ward

Bourbon Kings

J.R.Ward , Marion Herbert , Katrin Kremmler , Katrin Kremmler
Flexibler Einband: 520 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 03.01.2017
ISBN 9783736303225
Genre: Liebesromane

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

football, liebe

Wer will schon einen Footballspieler?

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 14.11.2016
ISBN 9781540378392
Genre: Sonstiges

Rezension:

*schaut auf den Buchtitel* Ja, hallo? Hier wurde nach mir gerufen?
Die Frage auf Wer will schon einen Footballspieler? kann in diesem Fall nur lauten: Ich, bitte! Denn diese Jungs von Poppy J. Anderson sind nicht nur großartige Sportler mit großem Kameradschaftsgefühl, sondern sie sind auch witzig, manchmal frech, immer charmant, gelegentlich kindlich, dramatisch und vorallem können sie diese ziemliche Hitze in einer Frau entfachen. Wer kann denn dazu bitte Nein sagen?

Es gibt Buchreihen, die einen Leser über lange Zeiten hinweg begeistern und erfreuen können. Die New York Titans Reihe von Poppy J. Anderson gehört für mich definitiv dazu - auch wenn es ein, zwei schwächere Geschichte gegeben hat. Mit "Wer will schon einen Footballspieler?" habe ich nun auch Band vierzehn beendet und meine alte Flamme wurde wieder vollständig entfacht.

Die Idee endlich mal eine Sportjournalistin auf die Footballspieler loszulassen, mit dem Hintergrund, das zwischen ihr und einem der Titans etwas entsteht, habe ich ehrlich gesagt ziemlich lange herbeigesehnt. Sportler und Presse - das verträgt sich nicht immer gut und ich liebe Anderson's Herangehensweise mit unterschiedlichen Charakteren. Also war ich sehr aufgeregt, was Skylar und Kelly zustande bringen würden...

Und ich wurde nicht enttäuscht!

Kelly Slade, der bereits in den Vorgängebänden erwähnt wurde, hat seine eigene Geschichte nur durch einen Zufall erhalten, denn Poppy J. Anderson war noch nicht bereit den großen, bärtigen (Ersatz-)Quarterback vom Haken zu lassen. Den bisherigen Eindruck, den man sich als Leser von ihm machen konnte, bestand also lediglich aus negativen Aussagen einzelner Charaktere und zurückhaltender Slade-Momente. Besonders Brian Palmer geriet mit seiner Frau - der Besitzerin der Titans - deshalb mächtig in die Haare, da Teddy Slade überhaupt erst nach New York geholt hat. Nicht nur, dass er sich Slade als seinen Ersatzmann nicht vorstellen kann, auch eine gemeinsame negative Vergangenheit wird immer wieder erwähnt, ohne zu viel zu verraten.
In diesem Band erfährt der Leser auch endlich welches Problem die Beiden miteinander haben und wie sich die ganze Geschichte weiter entwickelt.

Sklyar Wright bringt eine großartige Spritzigkeit mit in die Geschichte. Sie lässt sich von Niemandem auf der Nase rumtanzen und ihre erste Begegnung mit Teddy zeigt, dass die Frauen sich ähnlich sind und direkt auf einer Wellenlänge liegen. Sie ist bodenständig, schlagfertig, intelligent, hübsch und kompetent.
Früher war sie Miss Rhode Island und Vize Miss Amerika, was ihr auch nicht peinlich ist, trotzdem hat sie den Weg als Journalistin bevorzugt und bereits in verschiedenen Städten gearbeitet. Nun will sie ihr Glück bei Sports Network in New York versuchen, was schwerer ist als gedacht, denn immerhin ist sie die Tochter eines berühmten Sportjournalisten - der ebenfalls gegen ihren Beruf ist. Skylar muss man allein schon deshalb mögen, weil sie im Verlaufe der Geschichte mehr als ehrlich und pflichtbewusst ihrer Arbeit nachgeht.

Ich habe Skylar's und Kelly's erstes hitziges Aufeinander während des lesens wirklich herbei gesehnt, da ich endlich sehen wollte wie Kelly aus seinem Häuschen rauskommt. Seine Kollegen wissen, dass er und Brian Palmer sich komplett aus dem Weg gehen und ignorieren, trotzdem versuchen sie ihn immer einzuladen. Wenn man Kelly's Erzählungen folgt, wie er früher gewesen war - Drogenexzesse, One Night Stands, Gefängnisstrafe - kann man verstehen, wieso er sich aus Bars und von Frauen lieber fern hält.

Die ganze Dynamik zwischen den Beiden ist ein Auf und Ab und ich habe es wirklich geliebt. Es ist eine glaubhafte Beziehung, die keine Rücksicht darauf nimmt, dass Leser(innen) solcher "typischen Frauenromane" nur Friede, Freude, Eierkuchen bevorzugen. Es ist manchmal gnadenlos ehrlich und deshalb gibt es von mir glatte fünf Lesedelfine dafür.


Ich liebe diesen Band! Es gab eine feurige, freche weibliche Hauptfigur, die sich in der Welt der Männer durchsetzen will und ihre sehr weibliche Vergangenheit selbst ins Lustige gezogen hat. Und es gab diesen männlichen Hauptprotagonisten, der irgendwie in die Kategorie Badboy und Sensibelchen passt. Skylar ist offen und spricht aus, was sie denkt, während Kelly dank seiner ganzen Presseerfahrungen jeden Gedanken innerlich zehnmal durchkaut und sehr schnell misstrauisch wird. Ärger ist also vorprogrammiert.
Was mir aber am besten an "Wer will schon einen Footballspieler?" gefällt, ist die Ehrlichkeit. Anderson's im Fokus stehende Charaktere, besonders Kelly Slade, zeigen dem Leser eine glaubwürdig und gut erzählte Lebensgeschichte mit Tiefschlägen und dem Bewältigungsprozess. Das ganze Ich bin ein besserer Mensch als früher - oder versuche es zumindest, kam authentisch bei mir an.

Kurz gesagt: Schlagfertigkeit trifft auf selbstauferlegte Zurückhaltung - und es entsteht eine ehrliche Beziehung! Titans-Feuer für das Fanherz!

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1.397 Bibliotheken, 67 Leser, 1 Gruppe, 171 Rezensionen

harry potter, fantasy, hogwarts, theaterstück, zauberei

Harry Potter und das verwunschene Kind

J.K. Rowling , John Tiffany , Jack Thorne
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.09.2016
ISBN 9783551559159
Genre: Jugendbuch

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

football, liebe

Gleich und gleich küsst sich gern

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 386 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 04.04.2016
ISBN 9781530874675
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nach meiner mehrmonatigen Lesepause stand mir mal wieder der Sinn nach einer Geschichte, die man ganz klar in die Kategorie Frauenromane packen kann. Dabei wurde mir wieder die New York Titans Reihe ins Gedächtnis gerufen und habe mir direkt den dreizehnten Band "Gleich und gleich küsst sich gern" runtergeladen.

Was mir schon immer so an Poppy J. Anderson's Büchern gefallen hat, ist die Leichtigkeit, mit der man sie lesen kann. Manchmal wiederholt sich zwar das Wort hatte zu oft und gewisse Satzformulierungen wiederholen sich mit etwas anders gewählten Worten, aber darüber konnte ich immer hinwegsehen, da mich die einzelnen Charaktere so extrem in ihren Bann gezogen haben und mich ihre Geschichten begeistern konnten. Je mehr Bände man aus der Reihe liest, umso deutlicher wird diese Familienatmosphäre zwischen den Footballspielern und ihren Frauen und Familien, die man als Leser Buch für Buch verfolgen konnte. Anderson bietet viel Charaktervielfalt und konnte mich bisher mit jedem Charakter überzeugen.

In "Gleich und gleich küsst sich gern" fühlen sich Willow Fielding - Ava's Schwester, die man als Leser der Reihe bereits kennt - und der PR-Agent der Titans und Jurist Matt Willis gegenseitig auf den Zahn und was soll ich sagen? Es passte wie die Faust aufs Auge.
Willow, der rothaarige Wildfang, die ihre große Klappe niemals halten kann und sich bereits durch mehrere verschiedene Studiengänge, Praktika und Jobs gewuselt hat, ohne wirklich zu wissen, was sie im Leben ausfüllt, ist nun Journalistin beim Close Up, einer Frauenzeitschrift. Sie schreibt über das Singleleben in New York, wovon man als Leser ziemlich lustige Zeilen von vorgesetzt bekommt. Die Einführung in dieses Buch startete mit ihrem Chef Craig, mit dem sie einmal unverbindlich geschlafen hat und der ihr eröffnet, dass sie bitte einen Kündigungsgrund liefern soll, weil er nun mit einer Praktikantin namens Tiffy zusammen ist und ihr der Hintergrund zwischen Craig und Willow nicht gefällt. Ziemlich absurd, doch das wurde noch durch Willow's Meinung über Tiffy und ihre Qualitäten ins lächerliche gesteigert. Von Seite eins zeigt Willow ihre Schlagfertigkeit und ihr kritischer Wortschatz führt dem Leser klar vor Augen mit welchen Mitmenschen sie sich rumärgert. Ihr Charakter wird durch eine immer mal wieder am Rande erwähnte Freundschaft mit einem schwulen Mann aufgepeppt, der Schwung in ihre Konversation bringt. Als hätte Willow das nötig!

Matt ist eigentlich die perfekte Beute für ihre Kolumne. Man könnte ihn auch Versuchsobjekt nennen. Denn sein Geschmack für Frauen beschränkt sich auf solche, die man nur als Dummchen bezeichnen kann. Er will  unverbindlichen Spaß und die Frauen, wenn sie ihm lästig werden, schnell wieder ohne große Diskussion loswerden. Damit stößt er bei Willow auf Feuer, denn sie selbst hat Erfahrungen mit solchen Männern gemacht und da sie zu Recherchezwecken auf Online Datingseiten surft, ist das Gesamtbild schnell dargestellt: Mann und Frau treffen sich, jeder hat seine Vorurteile, doch sie fühlen sich trotzdem zueinander hingezogen.

Es ist klischeebehaftet und kitschig, na klar, aber manchmal möchte man als Frau genau sowas lesen. Was mir ein wenig die Lust verdorben hat - und mir verdeutlicht hat, wie oft manche Dinge wiederholt werden - war das Wort pinkeln und alles, was damit zu tun hat. Angefangen hat es mit Craig, der Willow beim Sex gesteht, dass er darauf steht angepinkelt zu werden und da sie als Journalistin Themen braucht, über die sie schreibt, fragt sie bei einer kleinen Party auch die Footballspieler dazu aus. Ihre große Klappe ist unzensiert und eigentlich mag ich das auch, aber sie war viel zu sehr auf dieses Thema fokussiert. Und ihr erstes Treffen mit Matt ist im Badezimmer, in das sie betrunken reinplatzt und sich auch nicht verscheuchen lässt.
Auch die ständigen Vergleiche wie dämlich die Frauen sind, mit denen Matt normalerweise ausgeht, wurden in meinen Augen etwas zu überreizt. Ständig zu lesen, dass sie alleine die Toilette nicht finden, hat die Handlung auch nicht vorangebracht oder gewisse Szenen oder Standpunkte verdeutlicht.

Doch trotz der Vorurteile und Klischees kann man als Leser auch ein wenig Ernsthaftigkeit erkennen, wenn es um Matt's Karriere und sein Schicksal geht, was die Autorin glaubhaft und gut rübergebracht hat. 

Da ich die eBook Version gelesen habe, steht ja unten rechts immer wie viel Prozent ich schon gelesen habe und ich war etwa bei 85, weshalb ich dachte, das da noch mehr kommt, doch urplötzlich war die Geschichte zu Ende. Zu plötzlich. Irgendwie unvollständig.
Stattdessen gab es einen kleinen Bonus, der nochmal auf die Footballspieler eingeht und ihren aktuellen Stand im Leben, angefangen bei Julian Scott, der das Team gerade erst verlassen hat. Diese Mini-Bonuskapitel sind keine großen Weitererzählungen, sondern fassen noch einmal zusammen, was man so sehr an dem jeweiligen Charakter schätzt. Es fühlte sich an, als würde ich eine Zusammenfassung lesen, die mich daran erinnert, wieso ich welchen Charakter so gerne mag. Und auch wenn es inhaltlich wenig zu bieten hat, fand ich es schön mich nochmal zurück zu lehnen und die lustigen, tollpatschigen, romantischen, fetzigen und liebenswerten Momente zu lesen. Als Bonus auf jeden Fall nicht verkehrt.

Die beiden Hauptcharaktere Willow und Matt sind es definitiv wert, das Buch zu lesen. Sie sind stark, trotzig und entwickeln sich heimlich. Doch das Ende kommt so abrupt, dass ich mir irgendwie mehr davon gewünscht hätte, besonders mehr Interaktionen mit den anderen Spielern.
Es gibt viele witzige Momente und noch mehr, bei denen man sich fremdschämen möchte, doch insgesamt ist das Buch liebenswert geschrieben. Die ständigen Wiederholungen mancher Einzelheiten haben meiner Leselust zwar hin und wieder einen Dämpfer verpasst, aber die Dinge, die ich mochte, überwiegen.

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149 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

fantasy, midnight breed, vampire, vampir, liebe

Verstoßene des Lichts

Lara Adrian ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 03.03.2016
ISBN 9783802598197
Genre: Fantasy

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Blood Vow: Black Dagger Legacy

J.R.Ward
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ballantine Books, 06.12.2016
ISBN 9780451475336
Genre: Sonstiges

Rezension:

 J.R. Ward ist und bleibt eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen. Und die Black Dagger Reihe eine meiner Lieblingsgeschichten. Das sage ich bei jeder Rezension ;)
Mit Black Dagger Legacy hat Ward nun eine Spin-Off Reihe ins Leben gerufen und "Blood Vow" ist Band zwei. Bisher ist noch nicht bekannt, wie viele Bände folgen sollen.

Ich verehre diese Autorin, weil sie trotz der vielen Bücher und Charaktere es immer wieder schafft völlig neue Geschichten zu erzählen. Die Nuancen in den einzelnen Entscheidungen ihrer Charaktere machen den Unterschied und auch wenn sie manchmal klein sind, führen sie zu völlig neuen Abenteuern. Doch es gibt gewisse Grundgerüste an denen die Autorin nicht rüttelt: Frauenpower und kämpferische Männer, die ihnen zu Füßen liegen. Ward erschafft Figuren, die auf den ersten Blick nicht zueinander gehören (können) und sich gegenseitig so viel mehr über das Leben beibringen. Diese ganzen Entwicklungen finde ich immer faszinierend.
Auch "Blood Vow" bleibt dem Muster treu und besonders nach den ersten Seiten war es schwer zu glauben, dass diese beiden Hauptprotagonisten irgendwann einmal auf der selben Straße stehen würden.

Axe ist einer der Anwärter im neuen Trainingsprogramm der Black Dagger Bruderschaft und bereits aus dem ersten Band der Spin-Off Reihe bekannt. Er ist stark tättowiert und gepierct, groß und macht keinen Hehl aus seiner Vorliebe für exklusiven und annonymen Hardcore-Sex mit Menschen. Er gehört definitiv zur Sorte unnahbar und schnell genervt. Besonders mit Peyton - einem Aristokraten aus dem Trainingsprogramm - gerät er immer wieder aneinander. Axe hasst die Adeligen aus sehr bestimmten Gründen, die mit seinen Eltern zu tun haben und ich konnte ihn ziemlich gut verstehen. Er ist ein Mann, der einfach nur seine Ruhe will. Er trainiert fleißig und trotz seiner ärmlichen Situation steht er auf eigenen Beinen und schlägt sich durch.

Elise ist die - für diese Reihe typische - Tochter aus einer aristokratischen Familie, die unbedingt ihren eigenen Weg gehen möchte. Sie geht heimlich auf eine Universität, wo sie Psychologie studiert. Ihr Ziel ist es den Angehörigen der Opfer vom Krieg gegen die Lesser irgendwie zu helfen, mit ihren Verlusten umzugehen.
Ihr Vater hingegen möchte sie am liebsten dauerhaft zu Hause behalten, besonders nachdem ihre Cousine umgebracht wurde - worüber jedoch niemand im Haushalt redet. Auch zu diesem Handlungsstrang gibt es einige unangenehme Entdeckungen zu machen und Ward lässt bereits bekannte Inhalte in Blood Vow einfließen und sich noch mehr entfalten.

Als die Beiden sich begegnen, ändert sich einfach alles und Axe kann nicht glauben, dass er ausgerechnet an eine Frau gerät, die all das verkörpert, was er verabscheut. Bis er Elise richtig kennen lernt, da ihr Vater sie als ihren Bodyguard engagiert.

Zitat:
"We find ways of repeating things until we get them right. But that can be dangerous. Especially if we're trying to fix things we never should have owned in the first place." 

Die ganze Geschichte rund um Axe und Elise ist zwar mit Klischees behaftet, aber es gibt diese Momente, die komplett aus dem Raster fallen. Elise ist alles andere als zart besaitet und Axe's harte Schale hat tiefe Risse. Beide Charaktere sind sehr schnell durchschaubar, was vielleicht dem ein oder anderen Leser zu langweilig sein könnte. Gewisse Konflikte - da Elise ja ausgerechnet Peyton's Cousine ist - sind vorprogrammiert und es macht Spaß zu lesen, wie sich alles entwickelt.
Gegen Ende des Buches, wenn nicht mehr viel Zeit bleibt alle Geheimnisse aufzudecken, überstürzt die Autorin es und lässt durch einen wirklich dämlichen und unnötigen Zufall alles auffliegen. Das hat mir absolut nicht gefallen, denn irgendwie schien es so ein Last Minute Ding zu sein, wo man zwischen all den Erregungen und Neuempfindungen das Drama fast vergessen hätte und es noch irgendwie mit reingequetscht werden muss.

Apropos Drama: Black Dagger Legacy funktioniert nicht nur mit neuen Charakteren, es müssen auch altbekannte, wie die Brüder und ihre Shellans anwesend sein, damit die Story funktioniert. Und mit Rhage kann Ward einfach nichts falsch machen, denn er ist irgendwie immer dabei, egal wo und egal wann. Er und Mary gehören definitiv zu meinen Lieblingen und gehen seit Jahren durch dick und dünn.
Bitty, das junge Mädchen, was man aus den letzten Black Dagger Büchern kennt, ist ebenfalls wieder dabei und ihre Anwesenheit bedeutet für Rhage und Mary pures Glück und Herzzerreißen pur. Das Leid der Kleinen nimmt einfach kein Ende und eine unerwartete Wendung stellt die drei auf eine richtige Probe.
Als Leserin war es schwer den Sog der Emotionen zu widerstehen, sie haben mich einfach mitgerissen und mir Freuden- und Kummertränen bescherrt.


"Blood Vow" bietet keine wirklich neue Geschichte aus der Reihe, weiß den Leser aber trotzdem mit Überraschungen zu verblüffen. Es gibt Kriegsszenen, Kummer, Sex und die Charaktere stecken bis zur Hüfte in ihrem Drama drin. Also wieder ein Rundum-Sorglos-Paket für alteingesessene Fans!
Für meinen Geschmack kommt der Kampf gegen die Lesser ein wenig zu kurz, wenn man bedenkt, dass extra neue Vampire dafür ausgebildet und trainiert werden. Wenn es mal zu einem Zusammentreffen zwischen Vampiren und Lessern kam, ging es schon ziemlich anschaulich zur Sache, aber wenn ich an die Anfänge denke, besonders bis Band zehn der Black Dagger Reihe, dann ist es aktuell einfach zu wenig, bzw. zu nebensächlich. Momentan geht es mehr um die Charaktere und wen sie finden, den sie lieben oder nerven können.
Da ich aber alle Aspekte der Bücher mag, ist es für mich nicht schlimm, sondern einfach nur Schade. Für Leser, die mehr Action bevorzugen, bietet "Blood Vow" etwas weniger Adrenalin. Allerdings könnten Charaktere wie Axe und die weibliche Kämpferin Novo für ausreichend Herzrasen sorgen ;) Coole Sprüche und harte Bandagen lockern viele Szenen auf und endeten immer mit einem Lächeln in meinem Gesicht.

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264 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

tod, anna pfeffer, jugendbuch, schwarzer humor, umzug

Für dich soll's tausend Tode regnen

Anna Pfeffer
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 12.09.2016
ISBN 9783570171554
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Für dich soll's tausend Tode regnen" ist ein frech geschriebenes Jugendbuch aus der Sicht eines Mädchens, in das sich fast jeder Teenager hineinversetzen kann. Emi wird gezwungen in eine neue Stadt zu ziehen und sich damit abzufinden, dass ihr Vater eine völlig nervtötende neue Freundin hat. Während ihr Bruder Oliver immer als charmant wahrgenommen wird und allem und jedem gegenüber aufgeschlossen ist, bleibt Emi lieber für sich. Sie trägt dunkle Klamotten und ihr geliebtes schwarzes Buch, in dem sie skurile Todesnachrichten und Zitate sammelt, ist ihr täglicher Begleiter. Sie wird als Freak bezeichnet, was sie ziemlich verletzt.
An ihrem ersten Schultag gerät sie mit einem Mitschüler auf explosivste Weise aneinander, über dessen Familie man sich die schlimmsten Dinge erzählt. Das Erik vier Wochen suspendiert war, weil er einen Mitschüler ins Krankenhaus geschlagen hat, interessiert Emi allerdings genauso wenig wie sein Platzhirschgehabe, dass sie auf seinem Platz sitzen würde.
Als der Direktor ihnen Strafarbeit zuteilt, die sie zusammen verrichten sollen, schlägt Emi eine Challenge vor: Wer kneift oder scheitert muss den Graffitiputzdienst komplett alleine verrichten.
Schnell wird daraus ein Nervenkrieg, in dem sie sich gegenseitig übertrumpfen wollen und weder Emi noch Erik sind bereit aufzugeben. Es entstehen skurile und emotionale Situationen, bei denen sich die beiden stückchenweise kennen lernen und gewisse Geständnisse für heftige Spannungen sorgen.

Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen und die Ich-Erzählerin Emi sehr gerne begleitet, während sie sich die lustigsten und schrägsten Tode für ihre Mitmenschen ausgedacht hat. Sie hat mich zum grinsen gebracht und ihr typisch rebellisches Teenagerherz konnte mich gar nicht so sehr nerven, wie ich es sonst aus anderen Büchern gewohnt bin. Natürlich hat Emi einen gewissen Hang zum übertreiben, aber bei ihr wirkte es liebenswert.
Ihr Bruder Oliver, den ich heimlich Mr. Schleim-Charming genannt habe, ist ebenfalls gut getroffen um Emi's Charakter besser zu verstehen. Die beiden sind sich in allem uneinig und ziemlich gegensätzlich.
Emi ist ein Mensch, die sagt, was sie denkt und sich weder scheut Macho-Erik, noch Obertussi und Beauty-YouTuberin Lousia Kontra zu geben.
Auch Toni, die als einzige Mitschülerin richtig auf Emi zugegangen ist, bremst sie mit ihren gefühlt tausend Wörtern in der Sekunde.

Die Challenges, die sich Emi und Erik gegenseitig auferlegen, bringen ordentlich Pfeffer in die Geschichte, denn es kitzelt Persönlichkeit aus den Charakteren heraus. Außerdem hatte es hohen Unterhaltungswert und Oh-mein-Gott-Momente. Beide Protagonisten machen sich Gedanken darüber, mit was sie den anderen in die Knie zwingen können und am Ende kommt es immer zu neuen Überraschungen.
Die Autorinnen haben den Übergang zu einem gewissen, bestimmten Kribbeln, recht fließend und gut rübergebracht. Als Leser kann man die Veränderung langsam mitverfolgen und nachvollziehen.

Das Autorinnenduo hinter Anna Pfeffer hat ein Buch geschrieben, in dem man sich als Teeanger wieder finden kann. Es ist frech und gleichzeitig emotional, ohne zu groß aufzutragen. Man lernt zwei Charaktere kennen, die sich fast schon battlen, wen es schlimmer im Leben getroffen hat und die eine Entwicklung durchmachen, die aus verschiedenen Lernphasen besteht. Für mich als Leserin war der Weg glaubhaft erzählt und ich habe jede Seite geliebt und verschlungen.
"Für dich soll's tausend Tode regnen" bietet wundervolle Momente zum lachen, spannende Herausforderungen, eine Portion Drama, Selbsterkenntnismomente und eine liebevoll erzählte kleine Liebesgeschichte, die man als Fan von guten Jugendbüchern auf keinen Fall verpassen darf!

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

vampir, adoption, black dagger, familie, liebe

The Beast (Black Dagger Brotherhood)

J.R.Ward
E-Buch Text
Erschienen bei Piatkus, 05.04.2016
ISBN 9780349409146
Genre: Sonstiges

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

cyberworld, freundschaft, erpressung, london, bioroboter

CyberWorld 3.0 - Evil Intentions

Nadine Erdmann
E-Buch Text: 245 Seiten
Erschienen bei null, 29.10.2015
ISBN B017DRIHMA
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es gab für mich schon viele tolle Autorendebüts, deren Bücher ich gerne verschlungen, und jede Fortsetzung begierig erwartet habe. Eine ganz besondere Entdeckung der letzten Jahre war Nadine Erdmann und ihre Fateful Future Reihe, die mich mit einem mega spannenden Cyber Thriller und unheimlich bewundernswerten Charakteren mehr als überzeugt hat.
Wenn sich das Leseherz einmal einer Reihe verschrieben hat, dann hat das viele Gründe, aber der Hauptantrieb bei dieser hier waren die Charaktere. Und genau aus diesem Grund war es mir auch egal, ob die Handlung nun in der Cyberwelt spielt oder nicht.

Nadine Erdmann hat auch im dritten Teil "Evil Intentions" ein besonderes Händchen für ihre Protagonisten. Nach all den Turbulenzen der letzten Cyber-Abenteuer in "Mindripper" und "House of Nightmares" stehen Jemma, Jamie, Zack, Ned und Will auf den ersten Blick völlig normale Probleme bevor. Jamie arbeitet hart an sich und seiner Gesundheit und Ned fühlt sich immer mehr in seinen neuen Biokörper hinein. Die Beziehungen sind gefestigter und mit Jemmas bester Freundin Charlie bekommt ein weiterer toller Charakter einen festen Platz in diesem Buch.

Und Charlie rockt dieses Buch, oh mein Gott, ich liebe sie! Gleich zu Beginn ist sie mit Jemma in der Cyberwelt und lernt die noch entstehende Welt dort kennen, die ihre Freunde selbst gestalten. Für Gruselliebhaber und Gamerfreunde ist der Einstieg definitiv ein lustiges Erlebnis mit dem gewissen Horrortouch.
Erdmann stellt für Charlie schnell ein paar Weichen, dass der Leser weiß sie ist nicht einfach nur ein Hintergrundcharakter, sondern wird zur festen Besatzung zählen.

Für die Hauptgeschichte gibt es einiges an Überraschungen: Entführung, Erpressung, Angst und Kontrolle sind die Stützpfeiler, die für genügend Adrenalin bei Charakteren und Leser sorgen. Ich möchte gar nicht so genau auf die Handlung eingehen, denn dafür war ich viel zu sehr geflasht von dem ganzen Ambiente drumherum - und damit meine ich nicht nur die Charaktere.
"Evil Intentions" erschafft wieder unvorhersehbare Ereignisse und auch wenn zu Beginn alles ruhig ist und sich das meiste um die neuen Lebensverhältnisse von Jemma und Co. dreht, gleitet man sehr schnell in einen spannungsgeladenen Hauptteil. Thrillerangehaucht vom feinsten, wie ich finde.
In so einem Genre kennt man viele Autoren, die mit ihren Lesern spielen und die Charaktere an der Nase herumführen, und auch Nadine Erdmann hat sich für diesen Teil zur Spannungssteigerung etwas ausgedacht, aber nicht so, dass es langweilig oder vorhersehbar wurde. Egal auf welcher dieser 245 Seiten, es gab genügend Überraschungen.

Auch der Ausklang der Geschichte, das gegenseitige Füreinander da sein, hat mich beeindruckt. Man spürt einfach wie nahe sich diese Personen sind und was sie alles füreinander tun würden. Das imponiert und reißt mit. Als Leser ist es schnell zu vergessen, dass man es hier eigentlich mit Teenagern zu tun hat, denn sie argieren so intelligent und stellen sich in ihren Ängsten mit einem gewaltigen Mut, der mir den maximalsten Respekt abverlangt hat. Es gab einige Reifeprüfungen, aber die größte haben sie meiner Meinung nach im Umgang miteinander bewältigt.
Wenn "Evil Intentions" eines ist, dann bewegend, mitfühlend und emotional rasant! Ich konnte nicht einfach Pausen machen und abschalten, dafür war ich viel zu begierig wie es weitergehen würde.
Ich liebe jeden einzelnden dieser Charaktere und am meisten konnten mich natürlich wieder die Zwillinge beeindrucken. Aber ganz besonders überrascht und angetan war ich von Ned und Charlie, die beide viel neues erfahren und obwohl es eine riesige Sache ist und ich als Leserin gewaltiges Herzklopfen hatte, blieben die beiden einfach cool, haben sich mit allem, was passiert ist, auf ihre eigene Weise beschäftigt und mich oft zum grinsen gebracht. Charlie ist einfach eine coole Socke und auch Ned's Charakter wird stärker.
Jeder Charakter hat einen Gegenpart, eine andere Person, die es leichter macht, die Handlungen und Gedanken der anderen verstehen zu können, ohne das es aufgesetzt wirkt. Alles passt wie selbstverständlich zusammen. 

Diese Autorin dürft Ihr einfach nicht verpassen! Die erschaffenen Welten sind beeindruckend, bildlich gut geschrieben, sodass man als Leser eine genaue Vorstellung von allem bekommt und - was mir am liebsten an dieser Reihe, speziell an diesem Teil gefällt - ist die Angriffskraft auf das Leseherz. Für mich wurde hier jegliches Potenzial toll ausgeschöpft: Neue Lebensereignisse, emotionale Phasen an denen die Charaktere wachsen können, Herausforderungen, bei denen Mut gefragt ist, Hintergrundgeschichten, in denen man die Charaktere noch mehr kennen und lieben lernt und eine fesselnde Story, die sich anschleicht und festbeißt.
Nadine Erdmann lädt wieder zu neuen Ereignissen ein, die sich vielleicht nur am Rande mit der Cyberwelt beschäftigen, wo der Touch des Grenzenlosen aber bleibt. Irgendwie ist alles möglich.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Walking Dead 24: Leben und Tod

Robert Kirkman , Marc-Oliver Frisch , Charlie Adlard
Buch: 144 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 09.11.2015
ISBN 9783864254185
Genre: Comics

Rezension:

Für mich persönlich werden die The Walking Dead Comics absolut nicht langweilig. Mit "Leben und Tod" geht die Story in Runde vierundzwanzig und ein Ende scheint noch lange nicht in Sicht zu sein.

Der Schöpfer Robert Kirkman hat schon sehr viele Momente in dieser Zombiewelt erschaffen. Viele Tode und Charakterentwicklungen, sowie viele Spoiler und ungeahnte Wendungen halten das Adrenalin beim lesen stets aufrecht und die Zeichnungen von Charlie Adlard, Stefano Gaudiano und Cliff Rathburn sorgen wieder mit vielen Details für pures Vergnügen.

Und trotzdem ist in "Leben und Tod" etwas anders - positiv anders, aber eben total ungewohnt: Es gibt keine Spoiler, keine Hinhaltetaktik, dafür aber viele neue Einblicke, offenen Umgang zwischen Rick und den anderen Charakteren und jede Menge Überraschungen.

Natürlich habe ich auch diesen Comic an einem Stück verschlungen und mich über die offenherzigen Szenen ziemlich gewundert. Als Fan dieser Reihe ist das absolut nicht selbstverständlich und bestimmt kommen dafür umso dickere Brocken in den nächsten Bänden, aber für den Augenblick ist es einfach phänomenal und offen. Es geschehen unvorhersehbare Dinge, auf die Situationen folgen, wo ich Schnappatmung bekommen habe und dachte, dass das eigentlich auch hätte ganz anders ausgehen können... Müssen?

Kirkman beweist mit seiner Story und den Formulierungen wieder einmal mehr wie Unberrechenbar er ist und seine Charakterführung bleibt ein absolutes Meisterwerk!
Mit der Einführung der Flüsterer - Menschen, die die Haut der Untoten über ihrer eigenen tragen - im letzten Band, haben sich viele neue Handlungstore geöffnet. Auch Carls Entscheidung diesem Mädchen zu folgen, ermöglicht dem Leser weitere und - ich muss es einfach wiederholen - offenkundige Eindrücke. Denn natürlich sucht Rick nach Carl und die Flüsterer haben eines deutlich gemacht: Sie wollen, dass ihnen niemand in die Quere kommt! Die Bedrohung beider Seiten ist wie ein bevorstehender Gewittersturm und genauso liest es sich auch: absolut bedrohlich und vorsichtig, mit einer fetten Portion Leseadrenalin.
Die Flüsterer sind nach dem Governor und Negan eine noch weniger einschätzbare Gefahr. Sie sind definitiv anders als alles, wogegen Rick und seine Truppe je gekämpft haben, aber in welche Richtung das kippen wird, steht noch aus. Ich kann es kaum erwarten mehr darüber zu lesen, denn hier haben sich Menschen zusammen gerottet, die andere Blickwinkel auf die Apokalypse und ihre Folgen haben. Der Dialog zwischen Rick und Alpha - der Anführerin der Flüsterer - ist wortexplosiv und bedeutend. Wieder ein Mahnmal wieviel Gewicht Worte in so einer Welt haben, wie sie interpretiert werden können und was sie alles bewirken und auslösen können.

Die Zeichnungen sind wieder absolut auf den Punkt gebracht, besonders am Ende, wo Bedeutendes passiert. Ich liebe die Art, wie alles in Szene gesetzt ist.

Robert Kirkman und sein Zeichner-Team haben mit Band vierundzwanzig wieder ein richtiges Meisterwerk präsentiert. Genial, explosiv und gefährlich. Und trotzdem irgendwie still. Ich weiß nicht, ob ich dieses Wort richtig erklären kann, aber die Athmosphäre fühlte sich für mich still und nachdenklich an, obwohl soviel passiert und die Charaktere vor persönlichen Entscheidungen und Herausforderungen stehen. Sowas gab es in den The Walking Dead Comics noch nie.

Einziger Minuspunkt: Der Preis wurde um 2 € angehoben, aber das ist definitiv zu verschmerzen.

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

football, liebe, schokokuchen, london, schwarz

Spiel ins Herz

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 07.10.2015
ISBN 9781517692780
Genre: Sonstiges

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(160)

321 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

godspeed, dystopie, liebe, raumschiff, beth revis

Godspeed - Die Suche

Beth Revis , Simone Wiemken , null
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.08.2014
ISBN 9783841502520
Genre: Jugendbuch

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(24)

59 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

dämonin, erlöser, engel, liebe, schöpfer

Fallen Angels - Die letzte Schlacht

J. R. Ward , Julia Walther
Flexibler Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Heyne, 18.05.2015
ISBN 9783453269903
Genre: Fantasy

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95 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

emily bold, mr. grey, lustig, liebesroman, hochzeit

Ein Tanz mit Mr. Grey - Wer hat eigentlich die Wassermelone getragen?

Emily Bold
E-Buch Text: 95 Seiten
Erschienen bei null, 13.07.2015
ISBN B011LKCGPE
Genre: Humor

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55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

lügen, eshort, liebe, freundschaft, kurzgeschichte

Lügen haben blaue Augen

Alexandra Fuchs
E-Buch Text
Erschienen bei bittersweet, 18.03.2015
ISBN 9783646601220
Genre: Jugendbuch

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liebe, manga, japan, eshort, sommer

One Shot Love (BitterSweets)

Patricia Rabs
E-Buch Text
Erschienen bei bittersweet, 15.07.2015
ISBN 9783646601527
Genre: Jugendbuch

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93 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

magie, vampire, geheimnisse, elke aybar, liebe

Geheimnisse von Blut & Liebe - Dunkle Jagd

Elke Aybar
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 19.12.2013
ISBN 9781494456023
Genre: Fantasy

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

liebesroman, chik-lit, one night stand, hamburg, italien

Eisschleckküsschen (Chick Lit Liebesroman): Summer, Beach & Love

Melody Roseberry
E-Buch Text: 218 Seiten
Erschienen bei null, 31.05.2015
ISBN B00YNZWOJ8
Genre: Sonstiges

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135 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

chat, jennifer wolf, liebe, fernbeziehung, freundschaft

Häkelenten tanzen nicht

Alexandra Fuchs
E-Buch Text: 353 Seiten
Erschienen bei Impress, 08.01.2015
ISBN 9783646600896
Genre: Jugendbuch

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873 Bibliotheken, 11 Leser, 2 Gruppen, 188 Rezensionen

selbstmord, liebe, depression, depressionen, jugendbuch

Mein Herz und andere schwarze Löcher

Jasmine Warga
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 23.04.2015
ISBN 9783737351416
Genre: Jugendbuch

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

vampire, matsuri hino, vampire knight, nippon novel, manga novel

Vampire Knight (Nippon Novel), Band 2

Matsuri Hino , Ayuna Fujisaki , Antje Bockel
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.05.2010
ISBN 9783551750044
Genre: Jugendbuch

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206 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

jugendbuch, heldentage, sabine raml, helden, heldin

Heldentage

Sabine Raml
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, 02.03.2015
ISBN 9783453269606
Genre: Jugendbuch

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

schutzengel, boys love, mut, freundschaft, schüchternheit

Make Me Feel Real

C.J. Kingston
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 12.03.2015
ISBN B00UN13ZXA
Genre: Romane

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

band 11, new york titans

Cheerleader küsst man nicht

Poppy J. Anderson
E-Buch Text: 259 Seiten
Erschienen bei null, 06.03.2015
ISBN B00U2RMOVO
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Cheerleader küsst man nicht" ist der mitlerweile elfte Band von Poppy J. Anderson's New York Titans Reihe und erstmalig steht ein Cheerleader im Mittelpunkt. Bisher waren sie nur schmückendes, aber wenig beachtendes Beiwerk und in Footballromanen, in denen sich die harten Jungs verlieben, erwartet man automatisch auch mal eine klassische Footballer-Cheerleader-Verbindung.
Die Autorin macht es nun wahr, allerdings ist hier absolut nichts klassisch und normal.
Schon im letzten Band, wo die jetzige Hauptprotagonistin Taylor Roberts als Cousine von Madison ein paar Gastauftritte hatte, und der Leser ihren Hass gegenüber Footballspielern erleben konnte, war klar, dass hinter diesem Verhalten viel mehr stecken muss. Was es damit auf sich hat, hat Anderson sehr lange versteckt gehalten und mit diesem elften Band dürfte sich das Geheimnis nun lüften lassen.
Eine Cheerleaderin, die Footballspieler hasst verspricht viel Zündstoff.

Was mir an diesem Buch als erstes aufgefallen ist, sind die viel längeren Kapitel, als man es bisher kennt. Die Szenen sind ausschweifender und ein wenig sprunghafter. Manchmal vergingen ganze Tage zwischen den Kapiteln, in denen man erst im Nachhinein erfahren hat, wie manche Situation ausgegangen ist.
Anderson nimmt sich noch mehr Zeit das Innenleben ihrer Charaktere rauszukratzen, aber diese lassen sich nicht so leicht einwickeln und geben ihr Bestes wieder nur nach und nach preis.
Den männlichen Part übernimmt der achtundzwanzigjährige Wide Receiver Ian Carlisle, der erst seit einem Jahr für die Titans spielt und in der Vergangenheit viel mit Kneipenschlägereien aufgefallen ist. Auch sein Händchen für Cheerleader ist berüchtigt, und zwar so sehr, dass Teddy - die Titans Teambesitzerin - ihm absolutes Cheerleader-Verbot erteilt. Seine Familienverhältnisse beschränken sich auf zwei Elternteile, die beide ihr Glück mit neuen Familien gefunden haben und ihn aus allem ausschließen. Seine Mutter entschied sich damals lieber für ihren diktatorischen Freund, statt für ihren zwölfjährigen Sohn.
Taylor trifft es deutlich anders. Als Einzelkind aus reichem Hause lastet auf ihr der hohe Erwartungsdruck ihres Vaters, der sie in Rollen zwängt, in denen sie sich nicht wohl fühlt. Aber wie ihre Mutter erträgt Taylor alles und gibt ihr möglichstes um dem Familienbild zu entsprechen.

Dass Taylor und Ian auf dem College eine Beziehung hatten, ist dem Leser längst klar, doch wieso sie kaputt ging, erfährt man erst in diesem Band. Die Autorin vermischt hier ein paar Klischees, die aber trotzdem autentisch wirken. Er hat seine Footballkarriere im Sinn und ist der typische, unbeholfene Mann. Sie plant schon ihre gemeinsame Zukunft.
Wenn man an Taylor's Verhalten denkt, dann muss viel mehr hinter dieser Trennung stecken und meiner Meinung nach hat Anderson das bis zum absolut äußersten ausgereizt - so sehr, dass ich ein wenig die Glaubwürdigkeit der Charaktere angezweifelt habe. Doch dann ging alles recht schnell und kurz vor Ende entblößt sich eine traurige Geschichte, bei der ich erstmal schlucken musste.

In "Cheerleader küsst man nicht" werden viele Wendepunkte in die Geschichte eingebaut. Die beiden Hauptcharaktere haben zu Beginn der Geschichte ein klares Verhaltensmuster, aber das verändert sich ziemlich schnell und ziemlich drastisch. Und trotzdem empfand ich das Tempo als angenehm.

Anderson baut mit Teddy, Brian, ihren Zwillingen, Blake und Julian wieder ein paar angenehme und bei mir beliebte Charaktere ein, die der Geschichte sehr gut getan haben. Auch Madison mit ihrer frechen, herausfordernden und absolut liebenswürdigen Art ist für ihre Cousine da.

Band elf ist eine sehr wechselhafte Mischung zwischen verständnisvollen Momenten, absolutem Kopfschütteln, selbstauferlegten Kämpfen und hitzigen Aktionen, die mich spannend unterhalten haben, aber manchmal auch störten. Oft kam das finale Gefühl nicht auf den Punkt, was auch an den Charakteren liegt und daran, dass sie selbst nicht wissen, was sie wollen.
Ian und Taylor sind für mich keine Charaktere gewesen, mit denen ich sofort warm werden konnte, aber nach und nach habe ich sie besser verstanden und am Ende blieb das typische Titans-Grinsen - was bestätigt, dass auch "Cheerleader küsst man nicht" ein begeisterndes Buch dieser romantisch-verrückten Reihe ist.

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426 Bibliotheken, 4 Leser, 14 Gruppen, 43 Rezensionen

magie, vampire, gestaltwandler, kate daniels, atlanta

Die Nacht der Magie

Ilona Andrews , Jochen Schwarzer
Flexibler Einband: 301 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 09.03.2009
ISBN 9783802582141
Genre: Fantasy

Rezension:

Ilona Andrews ist das Pseudonym eines amerikanischen Autorenehepaares und für mich eine weitere Autorenpremiere, die mir sehr ans Herz gelegt wurde. Der Klappentext verspricht Magie, Gestaltwandler und Vampir in einem Buch - wie sollte ich da also widerstehen können? ;)

Der Einstieg war jedoch ein klein wenig ungewohnt und ich hatte das Gefühl einen Folgeband in der Hand zu halten. Der Handlungsort Atlanta, in dem die Ich-Erzählerin Kate Daniels als Söldnerin arbeitet und magische Verbrechen bekämpft, ist definitiv keine normale Menschenstadt. Die Magie hat Atlanta ziemlich gut im Griff und lässt sich gut mit Ebbe und Flut vergleichen. Mal ist sie stark, legt Telefonanlangen lahm und frisst sich zerstörerisch durch hohe Gebäude und mal dümpelt sie friedlich existierend vor sich hin.
Durch diese Magie ist die Welt der Menschen sehr stark an das Paranormale gekoppelt und so gibt es die Paranormal Acitivity Division, einen Orden der Ritter und eine Söldnergilde.
Das gesamte Weltbild dieses Buches ist sehr faszinierend, aber auch irgendwie kompliziert, denn wirklich viel erfährt man nicht darüber.
Auch die Kreaturen in Stadt der Finsternis unterscheiden sich von allem, was ich bisher gelesen haben, denn die Magie drückt Gestaltwandlern, Vampiren und Menschen gleichermaßen ihren ganz persönlichen Stempel auf. Von all den drei Fantasyelementen steht die Magie somit im Hauptmittelpunkt. Die Gestaltwandler folgen an zweiter Stelle und decken mit sehr verschiedenen Tieren und auffälligen Merkmalen große Charakterpaletten ab. Die Vampire sind die schlimmste Rasse des Buches, denn sie verfügen weder über eine Seele und sind hochgradig gefährlich und agressiv, wenn man sie nicht kontrolliert. Sie werden von anderen je nach Zweck gesteuert und bewegen sich auf allen vieren vor - vorzugsweise an Häuserwänden und Decken. Sehr gruselig und mächtig, was sich Andrews hier ausgedacht hat.

Auch die Hauptprotagonistin ist kein normaler Mensch - irgendwie. In ihrer Vergangenheit ist etwas tief begrabenes, dem man als Leser natürlich gerne auf die Spur kommen möchte, aber ganz so einfach wird es dann doch nicht. Kate ist eine Person mit sehr großer Klappe, die keine Herausforderung scheut und ziemlich schlagfertig ist. Sie weiß mit Waffen umzugehen und ihre Wunden zu versorgen. Auch ihre nicht vorhandene Diplomatie macht sie irgendwie sympathisch.
Besonders faszinierend fand ich die Stärke der Magie und das Wörter eine so enorme Macht besitzen. Hier werden dem Leser einige energiegeladene Szenen vorgesetzt, die Spaß machen zu lesen.

Die Dynamik des Gestaltenwandlerrudels und besonders der gefährlich wirkende Anführer Curran konnte mir gefallen, denn bei ihm weiß man nie ob er gleich knurrt oder lächelt. Gefährlich und doch humorvoll - eine interessante Mischung. Seine Kraft ist auch nicht zu verachten. Curran hat definitiv das gewisse Etwas, was Büchern einen speziellen Reiz verleiht. Wenn man Macht, Dramatik und Sex in einen Mixer werfen würde, wäre so jemand für Curran bestimmt das Ergebnis.
Die Momente, in denen Kate und Curran aufeinandertreffen waren immer höchst intensiv, bedrohlich und doch mit einer Spur schwarzem Humor unterlegt, der das ganze erste spannend gemacht hat. Die Dialoge sind spitze.

Und trotzallem bin ich von "Die Nacht der Magie" nicht wirklich zu hundert Prozent überzeugt. Ein wenig mehr Details über die Magie, die Enstehung des Ganzen und vorallem wie Kate an ihre Kräfte gelangt ist, hätten mir gefallen. So war der "Identifizierungsprozess" mit dem Buch viel schwieriger. Hinzu kommt das fehlen von Handlungsübergängen. Manchmal war mir die Erzählung ein wenig zu steril. Von A nach B, das passiert, das passiert, sie landen dort, fertig. Erst das Finale hatte ein wenig mehr an Spannung und undurchdringlicher Action zu bieten, die mich überzeugen konnte.
Auch Kate's Date mit einem Doktor namens Crest ging mir zu schnell. Denn beim ersten Date unterhalten sie sich normal, ungezwungen und man merkt wie sehr sie sich kennen lernen möchten. Beim zweiten Date werden dann urplötzlich mit einem Schlag alle Defizite klar und er wird ein Verdächtiger. Curran strolcht auch ein wenig in der Handlung herum, wo man sich als Leser alles mögliche denken kann.

Ein weiterer kleiner Negativpunkt ist für mich die Buchgestaltung selbst. Unter dreihundert Seiten, dafür aber mit ziemlich dickem, ungriffigem Papier - sowas finde ich unnötig und preistreibend. 

Der erste Band der Stadt der Finsternis Reihe hält sich über die meiste Zeit relativ geheimnisvoll und man bekommt viele Andeutungen vorgesetzt, die natürlich Lust machen die Reihe weiter kennen zu lernen. Die Charaktere Kate und Curran sind für mich hauptantreibende Motoren, die der Geschichte ein wenig Drama und schwarzem Humor gleichzeitig verpassen, was sich sehr unterhaltsam lesen lässt.
Die Vorstellung der magischen Welt hat viele Details vermissen lassen, aber trotzdem ist es ein sehr spannender Faktor, dessen Macht gnadenlos und unberechenbar ist.
Im Schreibstil fehlte mir ein wenig der Übergang in die nächste Szene und so kam es schonmal vor, dass in der einen Zeile noch ein Dialog stattfindet und in der nächsten schon das Auto davon rast.
Doch die Charaktere trösten über all diese Makel hinweg und nehmen einen sehr für sich ein. Besonders der Herr der Gestaltwandler Curran hat es mir dabei angetan.
Ilona Andrews hat mit "Die Nacht der Magie" ein Powerbuch geschrieben, das trotz seiner Makel mitreißend ist.  

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