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Wind

Stephen King , Wulf Bergner
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2012
ISBN 9783453267947
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wind ist ein nachgeschobenes Werk von Stephen King, in der Roland mal wieder eine Geschichte aus seiner Jugend zum besten gibt, welche dann aber unterbrochen wird von einer weiteren Geschichte innerhalb der Geschichte. 

Während ich die eigentliche Geschichte nicht sehr spannend fand, hat mich die Geschichte in der Geschichte viel mehr gepackt, denn es war ein Märchen, wie die Leute in Rolands Welt sie sich erzählen. 
Alles in allem gibt es nicht viel über dieses Buch zu sagen außer, dass man nicht zu viel erwarten sollte in Hinsicht auf Charakterentwicklungen. Wenn man aber an Geschichten aus Rolands Vergangenheit und Märchen aus seiner Welt interessiert ist, ist dieses Buch durchaus empfehlenswert.

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Drei

Stephen King , Joachim Körber
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 23.02.2005
ISBN 9783453012158
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses zweite Buch der Saga um den dunklen Turm knüpft geradezu nahtlos an den ersten Teil an. 

Über viele Hürden gelangt der Revolvermann Roland nach und nach zu den drei Türen, die ihm seine Weggefährten zur Seite stellen werden. Diese drei Türen führen ihn in die Welt, welche wir als unsere erkennen und dort lernen wir die weiteren Protagonisten der Saga kennen. Für mich ist es immer wieder spannend zu lesen, wie jemand, dem unsere Welt unbekannt ist, diese wahrnimmt. Da Roland in diesem Buch sehr viel Zeit in "unserer" Welt verbringt, war dieses Buch also ein großes Vergnügen für mich. Auch die emotionale Reise der Charaktere ist eine sehr spannende: der Drogenjunkie "lernt", dass es wichtigere Dinge gibt als zu schauen, woher der nächste Schuss kommt. Die Frau mit mehreren Persönlichkeiten lernt, mit sich ins reine zu kommen und auch der Revolvermann lernt vieles über sich selbst.
Man fragt sich allerdings während des Lesens immer wieder "Wann kommen die Helden denn endlich von diesem Strand weg?", was allerdings erst am Ende passiert. Ich für meinen Teil hatte deswegen ein wenig das Gefühl, dass die eigentliche Geschichte um den titelgebenden Dunklen Turm nicht sehr weit voranschritt.
Ansonsten war dieses Buch eine sehr gelungene und fesselnde Fortsetzung dieser Saga.

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Schwarz

Stephen King , Joachim Körber
Fester Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 23.02.2005
ISBN 9783453012134
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Und was für ein Auftakt.

Der Leser wird mitten in die Geschichte vom letzten Revolvermann geworfen, dessen großes Ziel es ist, den dunklen Turm zu erreichen. Um dieses zu schaffen, muss er allerdings erst den Mann in schwarz fangen. Auf dieser Reise begleitet man den Protagonisten in diesem ersten der sieben Bücher der Saga um den dunklen Turm. 
Teilweise fühlt es sich so an, als hätte der Autor eine Vorgeschichte weggelassen und viele Dinge bleiben unerklärt, was einem als Leser die komplette Immersion in die Geschichte doch eher erschwert als alles andere. 
Trotzdem ist es spannend, über eine Welt zu lesen, die postapokalyptisch erscheint und auch viele Elemente der Welt, wie wir sie kennen, enthält, aber trotzdem dennoch eine gänzlich andere zu sein scheint. 
Wenn dies ein für sich stehendes Buch wäre, dann wäre es eine sehr enttäuschende Leseerfahrung für mich gewesen, da viele Sachen nicht geklärt werden und das Ende auch kein richtiges Ende ist. Da es aber erst der erste Teil von vielen ist und der Schreibstil auch Lust auf mehr macht, bin ich sehr froh, dass es noch viele Bücher gibt, in denen der Revolvermann die zentrale Rolle spielt. Er wächst einem im Laufe der Geschichte irgendwie ans Herz, auch wenn man nicht viel über ihn erfährt und er ein sehr komplexer Charakter zu sein scheint.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was die kommenden Bücher so auf Lager haben.

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361 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 13 Rezensionen

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Susannah

Stephen King , Wulf Bergner
Fester Einband: 494 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.01.2003
ISBN 9783453879287
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Na bitte, die Spannung steigt und man kann das Buch kaum beiseite legen.

Nachdem die Wölfe besiegt sind, verschwindet Susannah nach New York, um ihr Kind zu gebähren. EInige Mitglieder des Ka-tet sind auf dem Weg, ihr zu Hilfe zu eilen, während andere Stephen King einen Besuch abstatten.
Besonders meta war die Begegnung mit King, da er - so scheint es - der Schöpfer des Ka-tet ist und somit auch über Leben und Tod aller erschaffenen Figuren ist.
Man lernt mehr über Mia, ihre Beweggründe und ihren Weg in diese Situation, man kann kaum mehr als Mitleid für sie empfinden, obwohl sie sich der Wahrheit stur verschließt.

Ein guter, spannender Auftakt für den finalen Akt, in dem niemand mehr sicher ist!

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414 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

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Glas

Stephen King , Joachim Körber
Fester Einband: 958 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 23.02.2005
ISBN 9783453012172
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der vierte Teil der Saga um den dunklen Turm und er beginnt, wie der letzte endete: mit dem Höllenritt im suizidgefährdeten Mono Blaine. Unsere Helden kommen dabei ungeschoren davon, sind allerdings in einer neuen Welt angekommen, die von einer Seuche befallen war und machen dort auf der verlassenen Straße eine lange Rast, in der Roland einen Schlag aus seiner Vergangenheit erzählt.

Im Prinzip könnte dieses Buch ein eigenständiger Roman sein. Alles wichtige für eine gute Geschichte ist in diesem Buch vorhanden: Liebe, Hass, Freundschaft, Krieg, Hexen, Verrat, Loyalität Blut, Magie...
Roland als junger Bursche war damals schon eher ernst und nüchtern als Person, allerdings hat er noch nicht so viele schlimme Erinnerungen auf dem Buckel wie zu dem Zeitpunkt, an dem der Leser ihn in "schwarz" kennenlernt. Auch seine Liebe zu Susan und die darausfolgenden Leichtsinnigkeiten lassen ihn eher unbeschwert und fast charmant rüberkommen. Ich für meinen Teil habe es sehr genossen, diesen jungen Roland kennenzulernen und mehr über ihn zu lernen und ihn so besser zu verstehen.
Das tatsächliche Ende dieses Buches war mir dagegen etwas zu phantastisch, da unsere Helden in den Glaspalast aus "Der Zauberer von Oz" gelangen und dort auf ihren Feind aus dem letzten Buch, Randall Flagg, treffen.
Sieht man dieses Buch aber vor allem als eine Vorgeschichte von Roland, wie er auf den Pfad des dunklen Turms geriet, ist es eine durch und durch spannende Geschichte.

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tot.

Stephen King , Joachim Körber
Fester Einband: 750 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 23.02.2005
ISBN 9783453012165
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser dritte Teil der Saga um den dunklen Turm führt uns näher an das Leben auf der Straße und vor allem an das Leben als Revolvermann, da sowohl Eddie als auch Susannah (die aus der schizophrenen Odetta entstanden ist) von Roland zu Revolvermännern ausgebildet werden. Man lernt viel neues über die Welt von Roland, aber komplett ist das Ka-tet immer noch nicht. Dazu müssen sie Jake aus einer Tür ziehen und landen schlussendlich in einer ehemals großartigen Stadt, aus der sie mithilfe eines suizidgefährdeten Zuges fliehen können.


Ich persönlich fand die Darstellung der Revolvermann-Ausbildung sehr spannend, da diese auch neue Einblicke in Rolands Wesen gaben und mit zwei schieswütigen Menschen mehr in diesem Roman muss Roland nicht in die Rolle des Beschützers fallen. Dafür hat er auch gar keine Zeit, da er viel zu sehr mit dem Zwiespalt in seinem Kopf um Jakes Tod (oder nicht?) beschäftigt ist. 
Auch Jakes Sicht der Dinge ist in vielerlei Hinsicht spannend, obwohl ich es am Ende etwas Leid war, dass er immer wieder Türen geöffnet hat und dann feststellen musste, dass diese Türen nicht in eine andere Welt führen. Als er dann schließlich am Dämonenhaus ankam, wurde es fast stereotypisch King, denn das Haus wurde nicht von Dämonen besetzt, es war der Dämon selbst. 
Nachdem es also geschafft ist, Jake auf die andere Seite zu ziehen, nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf und de Truppe trifft auf den allerliebsten Billy-Bumbler, der mir im Laufe der Saga ans Herz wachsen sollte. 
Ein Rätselratespiel mit einem suizidgefährdeten Zug als Cliffhanger zu benutzen, wäre ärgerlich gewesen, hätte ich nicht das nächste Buch sofort zur Hand gehabt.
Alles in allem ein sehr gelungener dritter Teil der Saga, in dem auch etwas mehr Abwechslung als in den ersten beiden Teilen zu finden ist.

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80 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

buch zum film, der dunkle turm, der dunkle turm-zyklus, fantasieroman, is ganz okay... nur ein wenig seltsam an manchen stellen und verwirrend :), revolvermann, schwarz, stephen king, verwirrend

Der Dunkle Turm – Schwarz

Stephen King , Joachim Körber
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.07.2017
ISBN 9783453504028
Genre: Fantasy

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642 Bibliotheken, 3 Leser, 6 Gruppen, 23 Rezensionen

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Wolfsmond

Stephen King , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 938 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.12.2004
ISBN 9783453530232
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Normalerweise lassen mich King-Bücher abends nicht einschlafen, weil ich einfach weiterlesen muss, ich will wissen, was als nächstes passiert.

Normalerweise...
Dieser fünfte Teil der Saga um den dunklen Turm war zäher als Kaugummi und nicht einmal das auftauchen der neuen Persönlichkeit von Susannah, Mia, kann diese Zähigkeit verringern.
In diesem Buch wird viel Palaver und Aufregung um nichts betrieben. Die eigentliche Action, das vertreiben der Wölfe, ist nach fünf Leseminuten vorbei. Danach ist jedoch Susannah spurlos verschwunden und es verspricht, wieder spannend zu werden. Aber dann ist das Buch auch schon zu Ende...
Alles in allem kann ich nicht sagen, dass ich dieses Buch sehr genossen hab, da ich mich nur durchquälte, damit es hoffentlich bald wieder spannend wird. Also auf zum nächsten Buch.

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Scarpetta Factor

Patricia Cornwell , Karin Dufner
Flexibler Einband: 603 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.01.2012
ISBN 9783442471638
Genre: Krimi und Thriller

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184 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

alpo bumblemore, barry trotter, cyril broadbottom, der blutige laie, fantasy, harry potter, hermeline, hogwash, humor, lon, lustig, parodie, satire, unlustig, witz

Barry Trotter und die schamlose Parodie

Michael Gerber , Heinrich Anders (Übers.) , Tina Hohl (Übers.)
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 01.12.2004
ISBN 9783442458158
Genre: Fantasy

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Abgeschnitten

Sebastian Fitzek , Michael Tsokos
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2013
ISBN 9783426510919
Genre: Krimi und Thriller

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Mieses Karma

David Safier
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Rowohlt TB., 01.07.2013
ISBN 9783499266768
Genre: Humor

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70 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Insurgent

Veronica Roth
Flexibler Einband: 525 Seiten
Erschienen bei HarperCollins UK, 20.08.2012
ISBN 9780007442928
Genre: Jugendbuch

Rezension:

War das erste Buch noch spannend, weil es eine komplett neue Welt zeigte (noch dazu postapokalyptisch, eins meiner Lieblingsszenarien), wurde das Setting im zweiten Teil kaum weiter ausgebaut. Die Geschichte wurde nur langsam vorangetrieben und der Schreibstil ging immer weiter bergab, soweit, dass ich nach der Hälfte des Buches keine Kraft mehr hatte, mich noch weiter zu quälen und es einfach aufgeben musste.

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249 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

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Stark

Stephen King
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.08.2009
ISBN 9783453433984
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Stark ist wieder einer von Kings Romanen, die in einem „normalen“ Setting starten, nach einer Weile aber dann ins Paranormale driften.

Alles beginnt mit dem kleinen Thad Beaumont, der operiert wird, da er im Mutterleib seinen Zwilling absorbiert hat. Nachdem er von diesem „Tumor“ befreit wird, lebt er ein ganz normales Leben, hat ein Anstellung an der Uni und schreibt mit mäßigem Erfolg Sachbücher. Unter dem Pseudonym „George Stark“ allerdings veröffentlicht er mehrere Horror-Bücher, die sehr erfolgreich sind. Aus verschiedenen Gründen jedoch möchten sich Beaumont und seine Frau von seinem Alter Ego trennen und „begraben“ Stark symbolisch.

So weit, so gut.

Nach dessen Beerdigung kommt es allerdings zu mehreren Morden der Personen, die mit dem Begräbnis von Stark in Zusammenhang stehen. Thad und seine Frau stellen sehr bald fest, dass offenbar der Begrabene auferstanden ist und nun auf Rache sinnt.

Womit wir beim phantastischen Element dieses Romans angelangt wären.

Ein Pseudonym, welches eigentlich nur auf Papier existiert, tatsächlich auferstehen zu lassen, ist so phantastisch und übernatürlich, wie es spannend geschrieben ist.


Oftmals findet man sich als Leser in der Figur des Sheriffs Alan Pangborn wieder, der anfangs davon überzeugt ist, dass Thad der Mörder all dieser Leute sein MUSS, da jeder Hinweis darauf hindeutet. Auch als er von dem Alter Ego erfährt, was angeblich tatsächlich lebendige Form angenommen hat, bleibt er bei den Fakten, die ihm logisch erscheinen, da das, was Thad und Lizz beschreiben, einfach unmöglich ist, schließlich ist das hier ja „keine Geistergeschichte, dies ist das wahre Leben“. Erst nach und nach ergibt sich Pangborn den unumstößlichen Fakten und wächst dem Leser mehr und mehr ans Herz, schließlich macht er nur seinen Job und versucht dabei, nicht den Verstand zu verlieren.

Wenn dies das erste Werk ist, welches man von King liest, ist Alan Pangborn die Figur, mit der man sich wohl am meisten identifizieren kann. Als routinierter King-Leser glaubt man aber natürlich viel schneller, dass das, was man sieht, auch tatsächlich der Wahrheit entspricht, aber man kann voll und ganz mit Pangborn fühlen, denn es erscheint alles einfach zu surreal.

Das Thema Zwillinge, welches ich einfach faszinierend finde, spielt in diesem Buch auch eine zentrale Rolle.

Auf der einen Seite hat man die beiden Kinder von Thad und Lizz, die auch ein- und dieselbe Person sein könnten, da sie so sehr miteinander verbunden sind und immer fühlen, was der andere gerade fühlt.

Auf der anderen Seite stehen Thad und Stark, die grundverschiedener nicht sein könnten.

Der gute Thad auf der einen Seite, der eher ruhig und schüchtern ist und niemandem was tun könnte (es sei denn, jemand bedroht seine Kinder (auch Zwillinge) oder Frau). Der abtrünnige Stark auf der anderen, der über Leichen geht, um seine Existenz zu sichern. So grundverschieden die beiden auch sein mögen, zeigt sich im Verlauf der Geschichte an einigen Stellen, dass sie dennoch derselben Person entsprungen sind.

Es wird oft gewechselt zwischen den verschiedenen Hauptfiguren, so dass man zu jeder Zeit weiß, wie es Thad und Lizz geht, was der Sheriff denkt und auch, was Stark gerade treibt.

Man kann den Gedanken jeder einzelnen Figur sehr gut folgen, wodurch ich persönlich mich sehr tief in die Geschichte einfühlen konnte und auch mit allen Hauptpersonen mitgefiebert habe.

Die ständigen Wechsel zwischen Szenerien sind dann aber doch etwas nervig; man möchte gern in der einen Szene bleiben, die Spannung steigt dort, doch man wird rausgeworfen und in einem anderen Teil des Landes ist auf einmal Friede, Freude, Eierkuchen. An sich liest man dann auch weiter, weil man ja wissen möchte, was in dem nächsten Abschnitt passiert, aber trotzdem wirft es einen doch etwas aus der Kurve.

Viele Sachen waren auch für mich als loyaler King-Leser etwas vorhersehbar, aber eventuell liegt es daran, dass King-Romane meist einem Muster folgen. Sollte also jemand dieses Buch zum ersten Mal lesen, sollte es durchaus viele Überraschungen und spannende Momente geben.

Ich persönlich lese einerseits gern über Personen, die komplett irre sind und die Mentalität eines Serienmörders haben, aber andererseits auch gern über solche, die im Kern gute Menschen sind, aber dennoch ihre Dämonen haben, und außerdem noch über Menschen, die versuchen, ihr Weltbild irgendwie mit den neu präsentierten Fakten in Einklang zu bringen.

Außerordentlich gut gefallen hat mir auch die Tatsache, dass die einzige weibliche Hauptfigur eine sehr starke Persönlichkeit ist und auch recht gut durchleuchtet wird.

Alles in allem ist Stark ein starkes Buch von King, sehr packend mit einem durchaus zufriedenstellenden Ende (Spoiler-Alarm: Kings Bücher haben selten ein reines Happy-End).

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