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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

beziehung, geschichte, rückblick, flower-power, zerstörerische beziehung

Epilog mit Enten

Sabine Friedrich
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.12.2016
ISBN 9783423280877
Genre: Romane

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OMG! Doodles, Handlettering und Scribbles

Josephine Jones
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Frech, 10.08.2016
ISBN 9783772476723
Genre: Kinderbuch

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Einfach leben – besser leben: 2017 (Kalender)

Christine Rechl
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei riva, 13.10.2016
ISBN 9783742300140
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ausfüllbücher sind in! 
Überall stoße ich auf Ausfüllbücher, ohne eigentlich zu wissen, was es mit ihnen auf sich hat. Bei näherer Betrachtung gefällt mir der Inhalt ganz gut und nach genauerer Betrachtung habe ich dann sogar das für mich ideale Ausfüllbuch gefunden und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Euch der Buchkalender von Christine Rechl auch sehr gut gefallen und Euer persönlicher Begleiter für das Jahr 2017 wird.
Zuallererst: bei diesem Buchkalender handelt es sich um einen Wochenkalender, einen Organizer, ein Tagebuch, einen Ratgeber sowie einen Planer. Alles Dinge, die man unter normalen Umständen in mindestens fünf Büchern suchen muss. 
Dieser Planer soll für das Jahr 2017 mein täglicher Begleiter sein. Er soll eine Hilfestellung sein, das Jahr und mein Leben zu planen und zu organisieren. Dabei ist er in verschiedene Kategorien aufgeteilt. Der erste Teil des Planers soll mir helfen, mein Leben zu vereinfachen. So finde ich zum Beispiel Übungen, die es mir möglich machen, meine Ausreden herauszukristallisieren, warum ich an bestimmte Projekte erst gar nicht rangehe und die mir einen Weg aufzeigen, wie ich meinen Schweinehund besiegen kann. Hierfür stehen mir "innere Schweinehunde" zur Seite, denen ich Namen gebe und die von nun an von mir besiegt werden wollen. Alles natürlich kein Muss! Ich bestimme, wohin die Reise mich führen darf oder wird.

Weiter geht es mit Übungen und den von mir dazu erstellten Listen, wie ich mein Leben entrümpeln kann. Dies können große Projekte sein, wie zum Beispiel den Dachboden entrümpeln, aber auch von Freundschaften, die eigentlich keine sind, kann ich mich verabschieden.
Eine nun von mir erstellte Liste wird im nächsten Schritt konkretisiert. Ich suche mir die Projekte heraus, die mir besonders wichtig sind und thematisiere diese. Warum möchte ich mich bespielsweise von einer bestimmten Freundin oder Bekannten trennen und was hat mich bis dato davon abgehalten. Für alle Lebensbereiche werden mir Lösungsvorschläge unterbreitet. Dieser Kalender steht mir mit Rat und Tat zur Seite.

Aber damit nicht genug! Viele weitere Übungen sollen mir helfen, leichter zu leben. Und was wäre ein Kalender ohne eine kalendarische Übersicht. Jeder Monat ist für sich gegliedert, das heißt jeder Monat wird mir erst einmal auf einer einzelnen Seite "vorgestellt". Was macht beispielsweise den Januar aus? Was sollte ich vielleicht gerade im Januar in Angriff nehmen? Auf der gegenüberliegenden Seite habe ich Platz für alles, was mir im Januar besonders wichtig ist, was ich beispielsweise nicht mehr benötige und auch für die Highlights des vergangenen Monats ist noch ausreichend Platz.
Weiter geht es mit den einzelnen Wochen des jeweiligen Monats. Hier steht zum Ausfüllen eine Doppelseite zur Verfügung. Auf der rechten Seite befinden sich die Wochentage. Eine Spalte bietet mir Platz, das Beste des jeweiligen Tages herauszukristallisieren. Weiter ist Platz für wichtige Notizen oder auch kleine Tagebucheinträge.
Auf der linken Seite kann ich mir schriftliche Gedanken zum Thema der Woche machen. Was ist mein Thema für die Woche? Was möchte ich angehen? Weiterhin kann ich mir auch hier wieder das Beste der vergangenen Woche, meine Ideen sowie meinen Plan für die kommende Woche notieren.

Und siehe da, so erstelle ich mir Woche für Woche, Monat für Monat, meinen ureigenen Plan, um mir das Leben zu vereinfachen und am Ende das Jahres habe ich mein persönliches Jahr noch einmal in einer Art Tagebuch vor mir liegen. Ist das nicht eine tolle Sache?

Ich finde die Idee perfekt!
Ich habe immer gern Tagebuch geführt, vorallem auch in schwierigen Zeiten und ich finde auch heute nichts besser, als in wiederholt schlechten Zeiten, die Tagebücher hervorzukramen, um zu erkennen, dass es mir sogar schon einmal noch schlechter ergangen ist und ich auch dieses Tief daher sicher wieder meistern werde. Allerdings habe ich in den zurückliegenden vier Jahren kein Tagebuch geführt, was ich durchaus sehr schade finde, aber irgendwie war es mir manchmal einfach zu aufwendig, da ich den Anspruch an mich habe, dass ich mindestens eine Doppelseite füllen muss. Und da kommt mir der Kalender von Christine Rechl gerade recht. Kurz und prägnant kann ich hier an meiner Entrümpelung arbeiten, kann mich auf das Wichtige konzentrieren und mein Leben vereinfachen und das Schöne ist, ich glaube tatsächlich, dass es gelingt. Manchmal bedarf es halt nur einer konkreten Anleitung, einer Idee von Außen und ich bewege mich in eine andere, bessere, leichtere Richtung!

Na, das ist doch bestimmt auch etwas für Euch, oder?

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sachbuch

Geschmack

Tom Vanderbilt , Christine Ammann
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 26.09.2016
ISBN 9783446448797
Genre: Sachbücher

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Ich hatte ein Leben

Andrea Micus , Sandro Strack
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei riva, 10.10.2016
ISBN 9783868839777
Genre: Biografien

Rezension:

Schon bald nach ihrer Aufstellung im Jahr 1955 hat die Bundeswehr sich an humanitären Hilfsaktionen im Ausland beteiligt. Daraus wurde im Verlauf der 90er Jahre ein dauerhaftes und teils langjähriges Engagement in Auslandseinsätzen, anfangs in Bosnien, später dann im Kosovo. Höhepunkt dieser Entwicklung war der ISAF-Kampfeinsatz in Afghanistan von 2002 bis 2014. Mittlerweile sind Bundeswehrsoldaten bei Missionen in Europa, Asien und Afrika sowie im Mittelmeer und am Horn von Afrika im Einsatz. Dies geschieht stets im engen Schulterschluss mit den EU-Partner und den Verbündeten der NATO (bundeswehr.de).
Was aber wird aus denen, die in ihren Kriegseinsätzen mit dem Tod und dem Sterben von Kameraden, Zivilpersonen oder aber dem Gegner konfrontiert werden. Kann man nach seinem Einsatz im Krisengebiet ganz normal in den Alltag zurückkehren oder aber bleiben da Narben von all dem, was erlebt wurde. Fast ein Viertel aller deutschen Soldaten kehrt mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zurück. Zurück zur Freundin, zur Ehefrau, zu den Kindern, wieder in den Kreis der Familie und alle erwarten, dass alles so weitergeht, wie es vor dem Auslandseinsatz gewesen ist. Der Alltag gespickt im immer wiederkehrenden Rhythmus, mit den stinknormalen Problemen, mit Freude und auch einmal ein wenig Streit und Leid. Kurzum, ein stinknormales Leben!

Was die Bundeswehr fast mit den Worten "humanitäre Hilfsaktion im Ausland" verniedlicht, sieht in der der Realität nicht mehr so niedlich aus. Das Gegenteil ist der Fall.
Autor Sandro Strack zeigt in seinem Buch seinen Kampf zurück in ein Leben auf, dass wieder von Freude und Glück begleitet wird. Schwer traumatisiert kehrt er aus seinem Kriegseinsatz in Afghanistan zurück. Panikattacken begleitet von Schlaflosigkeit und Schweißausbrücken sowie Albträumen und Atemnot erschweren die Zeit nach seinem Einsatz und rauben ihm jegliche Kraft nach seiner Rückkehr. Gerüche, Handlungen, Alltagssituationen sind negativ besetzt. Viele Dinge, die den Alltag ausmachen, assoziiert Strack mit den Erlebnissen des Krieges in Afghanistan. Autos, die zu dicht auf seinen auffahren, bereiten ihm Angst, könnten sie doch eine Bombe mit sich führen und in jedem Moment explodieren. Selbst der Weihnachtsbummel wird zu einem schweren Gang, riechen die gebrannten Maronen doch genauso wie verbranntes Menschenfleisch. Jeden Tag erneut durchlebt Strack ein Martyrium, das ein normales Leben nicht möglich macht. Auf Unterstützung des Staates wartet er traurigerweise vergebens. Es scheint so, als gehöre es sich nicht, traumatisiert aus einem Krieg zurückzukehren. Soldaten sind starke Typen, ganze Männer und keine Weicheier. Traumatische Erlebnisse werden weggesteckt. Über sie wird nicht geredet und schon gar nicht leidet man unter diesen. Augen zu und durch.

Ein Buch, das nachdenklich stimmt und die furchtbare Wahrheit der Kriegseinsätze im Ausland widerspiegelt. Nachdenklich, weil die Bundeswehr an alles denkt, nur nicht an die zurückkehrenden Soldaten aus einem Krisengebiet. Es ist fast so, als würde die Bundeswehr die Augen vor der Realität verschließen. An all diesen schrecklichen Erfahrungen und dem steinigen Weg zurück in ein lebenswertes Leben lässt Sandro Strack den Leser teilhaben. Ein Buch, das den Leser berührt, aufhorchen lässt und vorallem die Realität des Soldatendaseins aufzeigt. Hier geht es um Menschen, die sich im Kriegseinsatz befinden und nicht um Maschinen.

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die relative unberechenbarkeit des glücks, antonia hayes, hayes, vernunft, geheimnis

Die relative Unberechenbarkeit des Glücks

Antonia Hayes , Andrea Brandl
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 22.08.2016
ISBN 9783764505752
Genre: Romane

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

buchstaben, wortkunst, handlettering, lettering

Handlettering

Frau Annika
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Frech, 07.09.2015
ISBN 9783772462177
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ihr Lieben, es hat mich erwischt!
Ja, ich weiß, ich bin nicht die Einzige, die sich auf einmal für das Handlettering interessiert, aber Ihr dürft mich gern bei meinem neuen Hobby begleiten und wer weiß, vielleicht springt ja jemand von Euch mit aufs Boot. Und als wäre das nicht genug, nein, auch Malbücher werde ich Euch vorstellen und ab und an verschiedene Materialien, die ich benutze.
Bereits bei Youtube habe ich mir viele schöne Videos zum Thema "Handlettering" angesehen. Ach ja, was kann man doch für schöne Dinge mit einem Stift, einem Pinsel, Kreide und und und ... zaubern. Ich bin so begeistert. Könnt ihr es spüren?
Trotz der teils sehr ausführlichen Videos insbesondere von Amerikanern, Japanern und Chinesen neige ich doch immer wieder dazu, zu  jedem neuen Interessengebiet, mir die passende Lektüre zuzulegen. Ach ja, Ihr wisst ja ... Bücher!  In diesem Fall natürlich besonders schön, dass es zu dem eigentlichen Buch" Handlettering - Die Kunst des schönen Schreibens" auch gleich die passende Hilfe, nämlich das "Handlettering Übungsheft", dazu gibt - ein perfektes Team!
Ich bin zwar des Englischen mächtig, aber ich finde es wirklich schön, dass Frau Annika sich die Mühe gemacht hat und ein Buch in deutscher Sprache verfasst hat, was sicherlich einigen den Einstieg erleichtert. Und wo wir schon beim Erleichtern sind, diese Bücher sind wirklich anfängertauglich.

Den Anfang macht Frau Annika mit der Vermittlung von Grundwissen. Man erfährt etwas zum Schriftbild und zum Schriftschnitt sowie zum Material, das man verwenden sollte. Es bedarf lediglich eines Fineliners, eines Markers oder eines Federhalters mit passender Feder und Tinte und los gehts. Der Kauf des Übungsheftes ist wahrlich kein Muss, aber es erleichtert den Einstieg ungemein. Kein Linienziehen, keine Vorarbeit muss geleistet werden, um schnell Erfolge zu erzielen. Und das Gute, beim Handlettering gibt es kein falsch und kein richtig. Gerade die persönliche Note macht das Handlettering aus und es bedarf nicht allzu viel Übung.

Allerdings darf man keine Lektüre erwarten, die das Thema Handlettering von A - Z durchkaut. Eine Einführung soll reichen, um die vielen Anwendungsmöglichkeiten, die im Buch vorgestellt werden, auszuführen und stellt man sich nicht ganz dusselig an, dann kann man nach dem kurzen Einstieg bereits Glückwunschkarten gestalten oder beispielsweise Kaffeetassen beschriften.
Für wen der theoretische Teil des eigentlichen Buches zu knapp ausfällt, der sollte sich das Übungsheft auf jeden Fall zulegen. Es macht wirklich Spaß nach den durchweg genauen Anleitungen das Handlettering zu erlernen. Auch bietet das Übungsheft Platz für eigene Ideen und die eigene Kreativität. Und sollten die eigenen Ideen einmal nicht so sprießen, dann kann man gern auf die Kopiervorlagen zurückgreifen.
Wenn Ihr also auch Lust auf das Handlettering habt, dann macht Ihr mit diesen beiden Büchern nichts falsch, ganz im Gegenteil, Ihr werdet viel Freude an Eurem vielleicht bald neuem Hobby haben.
Viel Spaß wünsche ich Euch!

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diy, kreativbuch, frau annika, handlettering, sachbuch

Handlettering Übungsheft

Frau Annika
Flexibler Einband
Erschienen bei Frech, 10.08.2016
ISBN 9783772482472
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ihr Lieben, es hat mich erwischt!
Ja, ich weiß, ich bin nicht die Einzige, die sich auf einmal für das Handlettering interessiert, aber Ihr dürft mich gern bei meinem neuen Hobby begleiten und wer weiß, vielleicht springt ja jemand von Euch mit aufs Boot. Und als wäre das nicht genug, nein, auch Malbücher werde ich Euch vorstellen und ab und an verschiedene Materialien, die ich benutze.
Bereits bei Youtube habe ich mir viele schöne Videos zum Thema "Handlettering" angesehen. Ach ja, was kann man doch für schöne Dinge mit einem Stift, einem Pinsel, Kreide und und und ... zaubern. Ich bin so begeistert. Könnt ihr es spüren?
Trotz der teils sehr ausführlichen Videos insbesondere von Amerikanern, Japanern und Chinesen neige ich doch immer wieder dazu, zu  jedem neuen Interessengebiet, mir die passende Lektüre zuzulegen. Ach ja, Ihr wisst ja ... Bücher!  In diesem Fall natürlich besonders schön, dass es zu dem eigentlichen Buch" Handlettering - Die Kunst des schönen Schreibens" auch gleich die passende Hilfe, nämlich das "Handlettering Übungsheft", dazu gibt - ein perfektes Team!
Ich bin zwar des Englischen mächtig, aber ich finde es wirklich schön, dass Frau Annika sich die Mühe gemacht hat und ein Buch in deutscher Sprache verfasst hat, was sicherlich einigen den Einstieg erleichtert. Und wo wir schon beim Erleichtern sind, diese Bücher sind wirklich anfängertauglich.

Den Anfang macht Frau Annika mit der Vermittlung von Grundwissen. Man erfährt etwas zum Schriftbild und zum Schriftschnitt sowie zum Material, das man verwenden sollte. Es bedarf lediglich eines Fineliners, eines Markers oder eines Federhalters mit passender Feder und Tinte und los gehts. Der Kauf des Übungsheftes ist wahrlich kein Muss, aber es erleichtert den Einstieg ungemein. Kein Linienziehen, keine Vorarbeit muss geleistet werden, um schnell Erfolge zu erzielen. Und das Gute, beim Handlettering gibt es kein falsch und kein richtig. Gerade die persönliche Note macht das Handlettering aus und es bedarf nicht allzu viel Übung.

Allerdings darf man keine Lektüre erwarten, die das Thema Handlettering von A - Z durchkaut. Eine Einführung soll reichen, um die vielen Anwendungsmöglichkeiten, die im Buch vorgestellt werden, auszuführen und stellt man sich nicht ganz dusselig an, dann kann man nach dem kurzen Einstieg bereits Glückwunschkarten gestalten oder beispielsweise Kaffeetassen beschriften.
Für wen der theoretische Teil des eigentlichen Buches zu knapp ausfällt, der sollte sich das Übungsheft auf jeden Fall zulegen. Es macht wirklich Spaß nach den durchweg genauen Anleitungen das Handlettering zu erlernen. Auch bietet das Übungsheft Platz für eigene Ideen und die eigene Kreativität. Und sollten die eigenen Ideen einmal nicht so sprießen, dann kann man gern auf die Kopiervorlagen zurückgreifen.
Wenn Ihr also auch Lust auf das Handlettering habt, dann macht Ihr mit diesen beiden Büchern nichts falsch, ganz im Gegenteil, Ihr werdet viel Freude an Eurem vielleicht bald neuem Hobby haben.
Viel Spaß wünsche ich Euch!

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

gewalt, kinderladen, berlin, filmhochschule, schweiz

Das Verschwinden des Philip S.

Ulrike Edschmid
Flexibler Einband: 156 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 10.03.2014
ISBN 9783518465356
Genre: Romane

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

sammlerstücke, legograph, comic-figuren, lego bildband, lego-figuren

Megalife

Samsofy
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 18.11.2016
ISBN 9783455378245
Genre: Sonstiges

Rezension:

Selbstverständlich bin auch ich mit Legosteinen aufgewachsen.
Soweit ich mich erinnere, haben wir zumeist oder aber auch ich allein, Häuser gebaut. Sie stellten Schulen, Bauernhöfe oder aber ganz normale Wohnhäuser dar. Was uns fehlte, waren Figuren. Dafür mussten anfangs die Figuren aus der Puppenstube, später auch die Barbiepuppen herhalten, die im Vergleich zu den von uns gebauten Häusern, viel zu groß ausfielen. Die Neuerung kam 1974, als es nun Zusatzteile zu kaufen gab, mit denen menschliche Figuren gebaut werden konnten. Auch kamen im gleichen Jahr die ersten Figuren auf den Markt, die den heutigen Figuren ähneln, allerdings nur den Kopf drehen konnten.
Ab 1978, ich spielte schon seit längerem nicht mehr mit Legosteinen und  Co., wurde es turbulenter, denn immer mehr Figuren in menschlicher oder tierischer Form, die nun endlich alle Gliedmaßen bewegen konnten, fluteten die Kinderzimmer. Feuerwehrmänner, Piraten, Cowboys und Indianer, Star Wars-Helden und Walt Disney Figuren, es gibt kaum eine Serie und ihre Filmhelden, die Lego nicht aufgreift.
Der Franzose Sofiane Samlal, alias Samsofy, hat die verschiedenen Lego-Figuren in Szene gesetzt und herausgekommen ist ein kleiner, aber sehr feiner unter bunter Bildband. Eine Art Hommage an die verschiedenen Männchen, durch deren Ergänzung zu den Lego-Steinen das Spielen kreativer geworden ist. 
Buntstifte zu einer übergroßen Welle angeordnet, lassen ein Surfer-Figurenmännchen auf der perfekten Welle reiten. Auf einer geöffneten, aber immer noch gefüllten Sardinenbüchse steht das Lego-Anglermännchen und wirft lässig die Angel in die Sardinentunke. Das Superman-Legomännchen hebt so mir nichts, dir nichts den Gullideckel hoch und für den Betrachter steht fest, dass es sich hier wirklich um Superman handelt und nicht nur um die kleine Legofigur.
Fotografien, die realistischer nicht abgelichtet werden können. Mit Witz und viel Kreativität findet Samsofy für jede Figur die passende Kulisse, um das perfekte Bild abzulichten.
Ein Augenschmaus, der nicht nicht nur den Legofan begeistert. Dieser Bildband ist so bunt, so fröhlich, dass man sich in die Kindheit zurückversetzt fühlt. In meinem Fall sich aber eher wünscht, dass man auch mit diesen so vielfältigen Figuren kreativ die große Welt im Kinderzimmer hätte erobern können.
Ein Bildband für Groß und Klein und für alle Lego-Fans ein Muss!

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65 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

thriller, survival, survive, wildnis, überleben

Survive - Du bist allein

Alexandra Oliva , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 28.07.2016
ISBN 9783651024731
Genre: Krimi und Thriller

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62 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

polizei, polizeialltag, parallelgesellschaft, gewalt, respektlosigkeit

Deutschland im Blaulicht: Notruf einer Polizistin

Tania Kambouri
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Piper, 05.10.2015
ISBN 9783492060240
Genre: Sachbücher

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Intercity nach Mailand - vielleicht

Brigitte Krächan
Flexibler Einband: 164 Seiten
Erschienen bei epubli, 16.09.2015
ISBN 9783737566339
Genre: Romane

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

paris, doppelgänger, familie, doppelgänge, philippe

Erinnerungen an Philippe

Jürgen Vogel
Flexibler Einband: 116 Seiten
Erschienen bei tredition, 19.02.2016
ISBN 9783734512827
Genre: Romane

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68 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

wichtel, weihnachten, weihnachtsbuch, warmherzig, schenken

Ein Junge namens Weihnacht

Matt Haig , Sophie Zeitz-Ventura , Chris Mould
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 14.10.2016
ISBN 9783423280884
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Hach, wie gemütlich ist doch die Adventszeit. Ein Becher heißer Kakao, eine kuschelige Decke, ab aufs Sofa und ... nur noch einen Roman, bestenfalls passend zur Weihnachtszeit, zur Hand und alles ist perfekt! Damit ihr spätestens zum Heiligen Abend wisst, wie es dem Weihnachtsmann in seiner Jugend ergangen und weshalb gerade er Weihnachtsmann geworden ist, habe ich hier einen Roman für Euch, der bereits jetzt schon ein Klassiker ist, obwohl er doch erst vor kurzem erschienen ist.
Der elfjährige Nikolas, dessen Mutter schon früh verstorben ist, wächst bei seinem Vater Joel im fernen Finnland auf. Im Auftrag des Königs soll dieser herausfinden, ob es im Norden des Landes eine Stadt gibt, in der nur Wichtel wohnen. Dies hat zur Folge, dass Nikolas erst einmal bei seiner Tante leben muss. Da das Leben dort jedoch alles andere als angenehm ist, reißt Nikolas mit seinem Freund, einer Maus, aus, um seinen Vater im hohen Norden zu suchen. Nach der Rettung eines Rentieres hat Nikolas fortan einen weiteren Freund, der nicht von seiner Seite weicht. Zusammen bestehen sie die verrücktesten Abenteuer. So treffen sie zum Beispel auf Elfen und eben diese Wichtel, die sein Vater doch aufspüren soll. Und es reift in Nikolas der Wunsch, die Erde zu einem besseren Ort zu machen.
Welch ein wunderschönes Buch. Autor Matt Haig schafft das, was nicht vielen gelingt. Er öffnet und wärmt Herzen. Er erzählt die Geschichte des Weihnachtsmannes, der eben nicht als alter Mann auf die Erde gekommen ist, sondern berichtet uns davon, dass auch der Weihnachtsmann einmal Kind gewesen ist. Eine Reise von einer Kindheit in ärmlichen Verhältnissen, hin zu eben diesem Mann, gehüllt in einen roten, langen Mantel auf dem Schlitten gezogen von einem Rentier hoch über den Wolken, auf den wir uns jedes Jahr erneut freuen. Dieser alte, oft grummelig dreinblickende Weihnachtsmann, der die Kinderherzen höher schlagen lässt und jedes Jahr aufs Neue Wünsche erfüllt.

Ein wundervolles Buch, das  für Kinder ab 10 Jahren empfohlen, aber bei weitem nicht nur ein Kinderbuch ist. Ein Roman, der uns alle in dieser Zeit erwärmt, beglückt und uns schmunzeln lässt. Ein Buch, das eine ganz wundervolle Atmosphäre zaubert.

Besonders lesenswert!

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

georgien, usa, roman, korruption, hillary clinton

Im Himmel gibt es Coca-Cola

Christina Nichol , Rainer Schmidt
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei mareverlag, 09.02.2016
ISBN 9783866482340
Genre: Romane

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52 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

freundschaft, liebe, belinda mckeon, dublin, roman

Zärtlich

Belinda McKeon , Eva Bonné
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 22.09.2016
ISBN 9783550081286
Genre: Romane

Rezension:

Liebesromane mit allzu viel Herzschmerz und deren Ausgang man eh schon kennt, sind mir ein Graus und deshalb mache ich einen ganz großen Bogen darum. Es gibt aber durchaus das ein oder andere Buch, das mich dann doch berührt, wenngleich es wirklich schwer ist, mich in Liebesdingen mit einem Roman zu erreichen. Das schon einmal vorweg.

Ende der 90er Jahre lernen sich Catherine, Studentin der Literaturwissenschaft und James, Fotograf, in Dublin kennen. Beide aus irischen Provinznestern stammend, wollen das Leben mit all seinen so wundervollen Facetten endlich für sich erobern. Das neue Leben fernab der Heimat bekommt Catherine sehr gut und sie genießt die Hauptstadt in vollen Zügen. Für James, der aufgrund seiner Homosexualität eine weltoffene Stadt für sein Outing gesucht hat, ist auch das liberale Dublin nicht der Ort, an dem er zu seinem Schwulsein stehen kann. Das Geheimnis um James sexuelles Anderssein schweißt die beiden noch mehr zusammen. Nach kurzer Zeit muss sich Catherine jedoch eingestehen, dass sie sich in James verliebt hat, auch wenn sie sich darüber sofort im Klaren ist, dass ihre Liebe nicht von Erfolg gekrönt sein wird und die Katastrophe vorprogrammiert ist.

Endlich ein Roman, in dem die Liebe und das Verliebtsein zwar auch im Vordergrund stehen, aber der Inhalt im Gegensatz zu den kitschigen, immer gleichen, langweiligen Liebesgeschichten, alles übertrumpft, was ich bis dato gelesen habe.
Hier schreibt eine Autorin eine Geschichte, die mit viel Gefühl, Poesie und Zärtlichkeit von Anfang an berührt. Jedes Wort schmilzt wie edle Schokolade im Munde. Genießen muss man diesen Roman. Nicht hinsetzen und runterlesen, weil man den Ausgang eh schon kennt. Nein, dieser Roman verlangt nach Hingabe.
Zwar nimmt der Roman "Zärtlich" anfänglich durch seinen Fließtext ordentlich Fahrt auf und man wird wie von einem Sog mitgerissen, doch kurz darauf bedient sich die Autorin Belinda McKeon anderer Stilmittel. Ruhig, fast melancholisch und an Poesie fast nicht zu übertreffen, arbeitet die Autorin mit nur wenigen Worten Gedanken und Gefühle der Hauptprotagonisten heraus. Eine intime Stimmung entsteht, die mit all ihrer Kraft den Leser bis zum letzen Wort vereinnahmt.

Wie man merkt, hat mich der Roman sehr beeindruckt und deshalb spreche ich eine ganz besondere Leseempfehlung - mehr als lesenswert!

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

bassignac, paris, künstler

Das Leben ist zu bunt für graue Tage

Sophie Bassignac , Claudia Steinitz
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 17.09.2016
ISBN 9783455600407
Genre: Romane

Rezension:

Was erhofft man sich, wenn man sich einen Roman mit dem Titel "Das Leben ist zu bunt für graue Tage" kauft? Richtig, man will auf leichte Art und Weise unterhalten werden. Sich einem Buch widmen, dass einen aus dem oftmals schon tristen, grauen Alltag holt, hinein in eine Story, die jeden ungemütlichen Novembertag zu einem ganz besonderen Tag werden lässt. Das Berauschende, das Fröhliche, ja, eben das Bunte habe ich erwartet. Gestoßen aber bin ich auf einen Roman voll von Charme und Melancholie und das Beste, ich habe ihn in allen Zügen genossen.
Paris versinkt kurz vor Weihnachten im Schnee, doch Weihnachtsstimmung will bei den Cousins Max, Bühnenbildner, quirlig und von leicht aufbrausendem Temperament und Raphael, Restaurator, still und in sich gekehrt, nicht so richtig aufkommen. Sie wohnen in einer gemeinsamen Wohnung, in der schon nach kurzer Zeit des Zusammenlebens ein kreatives Chaos herrscht.  Angezogen durch das vorherrschende Chaos, dem Anderssein, gehen bei Max und Raphael die Interlektuellen der Pariser Geschellschaft ein und aus. Als die beiden von ihren Müttern mit der Aussage konfrontiert werden, dass die Wohnung, in der sie Leben, verkauft werden soll, bitten sie diese darum, dies nicht vor Sylvester zu tun, da eine Sylvesterparty den Jahresabschluss krönen und einen Neustart für alle Gäste beinhalten soll.
Ein Roman, der erfordert, dass der Leser in vielen Momenten zwischen den Zeilen liest. Kein Roman, der nicht beiläufig und halbherzig gelesen werden darf. Er fordert Aufmerksamkeit und Zeit und das trotz der doch geringen Seitenanzahl. Wer diese Zeit nicht aufbringen möchte, der wird sicherlich enttäuscht werden. Zu viele schwierige Charaktere, die eine Geschichte allein vielleicht gar nicht verkraften kann. Es sei denn, man nimmt sich eben diese Zeit, um die unterschiedlichen Menschen wirklich kennenlernen zu wollen. Die Autorin schafft mit der Darstellung der verschieden Personen einen Raum, der auch auf die Bühne projiziert werden könnte. Bis ins kleinste Detail werden Gesichtsausdrücke und Bewegungen der Charaktere beschrieben, die immer vor der gleichen Kulisse, der Pariser Wohnungen, spielen. Kein schneller Szenenwechsel, was für so manchen Leser sicherlich als Tristesse ausgelegt werden könnte. Doch diese gewollte Tristesse, die auf Melancholie und stille Traurigkeit trifft, spiegelt für mich die Stimmung der Vorweihnachtszeit wieder. Stille, die einen in dieser Zeit ergreift. Kein Jauchzen, keine Fröhlichkeit, wie wir sie aus Kindertagen kennen. Besinnung auf das Wesentliche, ohne abgelenkt zu werden.
Ein zauberhafter Roman, dessen Titel vielleicht ein wenig irreführend ist, dessen Inhalt aber mit viel Melancholie, Wärme, aber auch Gefühlsduseleien aufwartet. Wer sich darauf einlassen mag, der wird schöne Stunden im verschneiten Paris verbringen können.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Der schwarze Hund

Matthew Johnstone , Thomas Lindquist
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Kunstmann, A, 28.09.2016
ISBN 9783956141379
Genre: Sachbücher

Rezension:

Bilder sagen mehr als tausend Worte!
Eine Depression in Worte zu fassen, ist selbst für einen Psychiater nicht einfach, wenn er Angehörigen von an Depressionen Erkrankten die Krankheit näher bringen soll. Umso schwerer, wenn ein Betroffener Rede und Antwort stehen soll.
Schön, dass es da einen Autor wie Matthew Johnstone gibt, der es mit wenigen Worten, aber außerordentlich ausdrucksstarken Bildern schafft, einer Krankheit ein bisschen von dem zu nehmen, was der Volksmund wohl Angst vor dem Unbekannten nennt.
Selbst unter starken Depressionen leidend, bin ich oft an meine Grenzen gestoßen, wenn ich versucht habe, Angehörigen und Freunden zu erklären, was in und mit mir los ist. Dank jahrelanger Therapien habe ich es Gott sei Dank heute geschafft, wieder Glück und Leben in eben dieses Leben zu lassen. Wie leicht wäre es doch gewesen, wenn ich dieses einfühlsame Bilderbuch zur Hand gehabt hätte.
Das Büchlein von Matthew Johnstone ist Hilfestellung, Ratgeber und Wegweiser zugleich. Im ersten Teil des Buches verdeutlichen aussagekräftige Zeichnungen mit kleinen Untertiteln den Leidensdruck eines Depressiven, wie zum Beispiel die Antriebslosigkeit und die Traurigkeit sowie sein Gefühlchaos in dem er sich bewegt.
Der zweite Teil, ebenfalls mit prägnanten Bildern ausgestattet, richtet sich an Angehörige und Freunde. Auf leichte, schon fast humorvolle Art und Weise gibt der Autor Anregungen und Tipps, wie man den Erkrankten erreicht, ihm helfen kann und was man auf jeden Fall vermeiden sollte.

Mein Herz besonders berührt, haben Aufzählungen von Vereinbarungen, die der Depressive mit seinen ihm nahestehenden Personen treffen kann oder sogar sollte. So liebevoll in Worte verpackt, bringen diese Vereinbarungen Schritt für Schritt Angehörige sowie Freunde und die erkrankte Person wieder auf einen gemeinsamen Pfad. Denn eines ist sicher, nicht nur der Betroffene leidet, nein, auch die ihm nahestehenden Menschen stehen oft am Limit  ihrer Belastung.

Sollten Sie jemanden kennen, der unter einer Depression leidet oder aber Angehöriger ist, dann empfehlen sie ihm dieses Büchlein. Selten habe ich ein so anrühriges Buch in den Händen gehalten.
Leiden Sie selbst unter einer Depression, dann möchte ich Ihnen hier einen Ratgeber an Herz legen, der es nicht besser mit Ihnen meinen könnte und dessen Inhalt Sie berühren wird, auch wenn ihre Gefühlswelt gerade ins Wanken geraten ist und im Chaos zu versinken droht.
Von dieser Stelle aus wünsche ich ihnen von Herzen "Gute Besserung"!

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Shore, Stein, Papier

Sick
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492060400
Genre: Biografien

Rezension:


Die aufregendsten Geschichten schreibt das Leben. Teilweise so aufregend, packend und aufwühlend, dass man als Leser nicht glauben mag, dass derartige Geschichten wirklich erlebt und gelebt worden sind, sondern vielmehr aus der Feder eines Autors stammen, dessen Phantasie mehr als nur blühend ist.
Der Roman "Shore, Stein, Papier" ist die authentische Geschichte des ehemals herionabhängigen $ick, der mit 13 Jahren das Kiffen begann, mit 15 Jahren das erste Mal Shore rauchte und im Alter von 18 Jahren das erste Mal im Knast einsaß. Eine Geschichte, die nur das Leben schreiben kann.
$ick beschreibt in seiner Geschichte, wie er, ungeliebt vom Lebensgefährten seiner Mutter, in die Drogenszene abrutscht. Nicht anklagend. Nein, er weiß, dass jeder für sein eigenes Leben verantwortlich ist, aber er macht auch deutlich, dass es nur einiger weniger Auslöser bedarf, um sich dem hinzugeben, was Erleichterung verspricht. Einfach abtauchen in eine Welt, die fern ab von der Realität ist, wenngleich die Realität einen so furchtbar schnell wieder einholt.  Einfach die Seele baumeln lassen. Was macht es schon, wenn man kifft? Andere trinken, um runter zu kommen, warum also nicht kiffen. Kiffen im Alter von 13 Jahren sollte da aber doch eine Ausnahme darstellen, obwohl es ein leichtes ist, an Gras, Dope oder was auch immer zu kommen. Dass falsche Freunde schon immer für den Abstieg in die Drogenszene verantwortlich sind und waren, haben wir schon von unseren Eltern zu hören bekommen.
Was aber, wenn man nur gemeinsam mit seinen Freunden auf Entdeckungsjagd geht. Auf der Suche nach dem Kick, ein Wandeln zwischen Rausch und Ekstase. Spätenstens dann, wenn Rausch und Ekstase zur Sucht werden, gesellt sich leider auch die Beschaffungskriminalität hinzu und mit ihr unvermeidlich Aufenthalte im Knast. $ick lässt in seiner Erzählung den Leser an all dem teilhaben, was wir unter normalen Umständen nicht zu glauben wagen. Ein Leben auf der Überholspur. Ein Leben, das immer von den gleichen Dingen überholt wird, nämlich von Drogen, Raub und Knast ... eine nicht enden wollende Todesspirale. An ein leichtes unbeschwertes Leben ist in keiner Minute mehr zu denken. Ist es anfangs noch leicht, Drogen zu beschaffen, müssen immer härtere Geschütze aufgefahren werden. Da reicht es nicht mehr, nur den Stoff zu beschaffen, der ein Überleben bis zum nächsten Morgen ermöglicht. Es reicht nicht, sich einen Schuss zu verpassen, um einigermaßen über die Runden zu kommen, nein, die nächsten Kicks sind bereits fest eingeplant.
Unberechenbar, wie ferngesteuert, setzt sich eine Lawine in Gang, die Erpressung, Gewalt und Raub mit sich ziehen. Und wer glaubt, dass Haftaufenthalte einen Junkie zur Abstinenz seiner Drogen zwingen, der täuscht sich gewaltig. Es bedarf nur der richtigen Beziehungen im Knast und der Verzicht auf die Droge ist tabu. Zwar bringen Knastaufenthalte eine vorübergehende Besserung der körperlichen Konstitution, aber schon wenige Stunden nach Verbüßung der Haftstrafe oder aber nach der Flucht aus der Justizvollzugsanstalt wird der eigene Körper wieder zu Grunde gerichtet.
Doch $ick hat es geschafft. Raus aus dem Dreck, dem Drogensumpf. Raus aus einer Welt, in der Beschaffungskriminaliät und Haftaufenthalte wie das Brot zum Leben gehören. Mit diesem Buch nimmt uns ein Ex-Junkie mit in eine Welt, die beängstigender nicht sein kann, wenngleich ich zugegeben muss, dass sie auch Faszination auf mich ausübt. Fasziniert von einer anderen Welt, in der Grenzen überschritten werden, als wäre es ein Leichtes. Nicht falsch verstehen, ich befürworte die Grenzüberschreitungen nicht, aber es ist dieses Andersein, was mich fasziniert.
Hut ab, vor der Leistung, ein Leben geprägt von Drogen, Gewalt und Kriminalität noch einmal auf Null zurückzustellen und in lebenswerte Bahnen zu lenken!

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59 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

münchen, krimi, mord, historischer krimi, 20er jahre

Wintergewitter

Angelika Felenda
Flexibler Einband: 438 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 29.10.2016
ISBN 9783518467190
Genre: Krimi und Thriller

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50 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

familie, kindheit, mutter-tochter-beziehung, schriftstellerin, liebe

Die Unvollkommenheit der Liebe

Elizabeth Strout , Sabine Roth
Fester Einband
Erschienen bei Luchterhand, 29.08.2016
ISBN 9783630875095
Genre: Romane

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Kokainmeere

Ana Lilia Pérez , Katrin Behringer , Birgit Weilguny
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Pantheon, 18.04.2016
ISBN 9783570553381
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dass die Deutschen zu den Topkonsumenten von Kokain gehören, war mir bekannt. Dass nur fünfzig Kilometer von meinem Wohnort entfernt, der Hauptumschlagplatz für die Verteilung des euphorisierenden Gifts für den nord- und osteuropäischen Markt liegt, habe ich zwar gewusst, jedoch sind mir die genauen Routen, die das Pulver versteckt zwischen Bananenkisten, in Kühlschränken, zwischen Gewürzen oder zwischen Schuhen aus Billiglohnländern hinter sich hat, fremd.
Da es durchaus ein tödliches Unterfangen sein kann, diese Wege der breiten Masse aufzuzeigen und zwar derart akribisch recherchiert, dass der Leser meint, er befinde sich direkt vom Anbau des Cocastrauches bis hin zum Verbraucher mit dabei, darüber ist sich die Autorin Ana Lilia Pérez sicherlich zu jeder Zeit im klaren. Umso erstaunlicher, dass die Autorin couragiert den Kampf gegen die Drogenmafia aufnimmt und der Welt darlegt, welches Kapital die Weltmeere Stunde um Stunde durchquert. 
Was macht den Handel mit Kokain so begehrenswert? Ganz einfach, Kokain ist die Droge, die bis heute nichts von ihrem Boom einbüßen musste. Ganz im Gegenteil, die Gier nach Koks wird immer größer und der Gewinn, der beim Handel mit dieser Droge zu erzielen ist, sucht seines Gleichen. Drogenkartelle setzen im Zuge der Globalisierung fast nur noch auf den Transport über die Weltmeere, sei es in den Frachträumen der Containerriesen oder aber an Bord von privaten Luxusyachten. Und gerade der Transport über die Weltmeere macht es der Polizei und den Staaten mehr als schwer, den Handel zu kontrollieren.
Die Autorin Ana Lilia Pérez nimmt den Leser mit auf die Reise von den vornehmlichen Anbauländern Kolumbien, Peru, Bolivien sowie Brasilien bis in die Länder, die den größten Teil des Absatzmarktes bilden, nämlich Europa, Nordamerika und mittlerweile auch Australien. Und auch Einblicke in die wichtigsten Drogenkartelle sowie der Mafia mit ihrer organisierten Kriminalität gewährt die Autorin ihrem Leser. Mexikanische und kolumbianische Kartelle, aber auch die sizilianische Mafia "Cosa Nostra", die kalabrische Mafia "Ndrangetha, die neapolitanische Mafia "Camorra sowie aus den Bereichen der Verbrecherorganisationen die "amerikanische Cosa Nostra" und die "russische Mafia" spielen die größte Rolle, wenn es um den Handel mit dem gewinnbringenden Stoff geht.

Viele Leser werden sich an dieser Stelle fragen, wieso es nicht gelingt, diese Kartelle zu zerschlagen. Aber auch darauf hat die Autorin dank ihrer mutigen und waghalsigen Recherche eine Antwort. Eine Mixtur, die es in sich hat, ist dafür verantwortlich. Eine Mixtur, die aus Geld, Gewalt, Bestechung, Skrupellosigkeit und Brutalität besteht und die Zusammenarbeit mit Terroristen, Piraten, Guerillas, Staatsmännern und den Wichtigen und Großen dieser Welt.

Wer schon immer wissen wollte, wieso der Drogenhandel über Jahrzehnte aufrecht erhalten werden konnte und warum der Drogenhandel weiter floriert, wer sich für die Machenschaften von Kartellen und der Mafia interessiert, der muss dieses Buch einfach lesen. An ihm geht meines Erachtens kein Weg dran vorbei. Spannender, aber auch erschütternder kann ein Einblick in den internationalen Kokainhandel nicht ausfallen. Der Leser wird dank des unsagbar großen Mutes der Autorin mit allem konfrontiert, was aus der Nähe betrachtet tödlich enden kann.

Meine Hochachtung für dieses gewaltige, grandiose Buch!

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Generation Putin

Benjamin Bidder
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei DVA, 12.09.2016
ISBN 9783421047441
Genre: Sachbücher

Rezension:

2018 wird in Russland der nächste Präsident gewählt. Dass der neue Präsident auch der alte Präsident sein wird, ist so gut wie sicher. Wer da anderer Meinung ist, der lehnt sich weit aus dem Fenster und wird mit Sicherheit eines besseren belehrt werden. Wie aber steht die "Generation Putin" zu ihrem Präsidenten und zum russischen Regime? Dieser Frage ist Autor Benjamin Bidder nachgegangen und versucht, eine Generation zu verstehen, die im neuen Russland groß geworden ist.
Wir treffen auf den Aktivisten Alexander aus St. Petersburg, der als Rollstuhlfahrer für die Rechte von Behinderten kämpft, auf die staatstreuen Karrierefrauen Lena aus Smolensk sowie Diana aus Sotschi, auf die Buchhalterin und Mutter Taissa aus Grozny und auf die Oppositionelle Wera sowie auf den Roofer Marat beide aus Moskau. Ein Querschnitt durch die russische Gesellschaft, der dem Leser einen Einblick in die Generation Putin ermöglicht.
Alle Protagonisten sind in den 90er Jahren, als Boris Jelzin noch Präsident Russlands war, zur Welt gekommen. Herangewachsen unter dem Präsidenten  Wladimir Putin, der für das neue Russland steht. Doch was ist das neue Russland. Wie stehen die sechs Protagonisten zum Staat und zu ihrem Präsidenten. Was erhoffen sie sich von Wladimir Putin, dessen größtes Kapital die finanzielle Stabilität des Landes ist.
Immer wieder begegnen wir dem Wort Freiheit. All die Menschen, die Benjamin Bidder über Jahre begleitet hat, möchten ihr Leben so gestalten, wie sie es sich vorstellen. Freiheit beschränkt sich hier nicht nur auf die Freiheit, reisen zu können. Nein, hier geht es viel mehr um Beruf und Eigentum. Die freie Entscheidung, ein Studium und einen Beruf zu wählen und nicht das aufoktroyiert zu bekommen, was der Staat für einen vorgesehen hat. Eigentlich auch kein Problem, wenn der Einzelne staatstreu und bloß nicht rebellisch ist.
Schwer bis aussichtslos wird es für die Oppositionellen. Die eigene Meinung kundtun, die nicht dem entspricht, was der Staat und hier allen voran Wladimir Putin, hören will, der ist vor Gerichtsverfahren nicht gefeit, wenn er nicht gar um sein Leben fürchten muss. Putins Politik ist auch die Politik der Einschüchterung. Kritik an der Regierung zu üben, ist gefährlich und kann tödlich enden.
Ein spannendes Buch, das Einblick in eine Generation gewährt, die mit Putin großgeworden ist. Verschiedene Ansichten, die vielfach auf einen Nenner kommen, aber auch durchaus das wiedergeben, was wir vermuten.  Kritikern des Regimes wird es sauer aufstoßen, dass in diesem Buch nicht zu gleichen Anteilen Oppositionelle zu Wort kommen, aber ich denke, dass man in Russland zur Zeit nur sehr wenige Menschen finden wird, die öffentlich das sagen, was sie gern sagen würden. 
Absolut lesenswert!

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ärger, lotos, panda, gelassenheit, bao

Bao, der weise Panda, und das Geheimnis der Gelassenheit

Aljoscha Long , Ronald Schweppe
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Lotos, 28.09.2015
ISBN 9783778782552
Genre: Sachbücher

Rezension:


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