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165 Bibliotheken, 23 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Vox

Christina Dalcher , Marion Balkenhol , Susanne Aeckerle
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 15.08.2018
ISBN 9783103974072
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
In einer Welt, in der Frauen nur hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, bricht eine das Gesetz. Das provozierende Überraschungsdebüt aus den USA, über das niemand schweigen wird!

Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben – das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr.

Das ist der Anfang.

Schon bald kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben. Schon bald wird ihrer Tochter Sonia in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmuts, ihrer Träume beraubt.

Aber das ist nicht das Ende.

Für Sonia und alle entmündigten Frauen will Jean sich ihre Stimme zurückerkämpfen.

Meine Meinung:
Das Cover:
Es gefällt mir ausgesprochen gut, da es super mit der Handlung harmoniert.

Die Protagonisten:
...sind sehr authentisch geschildert. Jean ist mir absolut sympathisch und wird als Kämpferin in dem Buch dargestellt. Sie will nicht still sein und sich den neuen Gesetzen fügen - will für ihre Familie das alte Leben und Weltbild zurück.
Die Autorin hat bei manchen Protagonisten offen gelassen, auf welcher Seite diese stehen, was ich sehr gelungen fand und zu einer packenden Handlung geführt hat.

Der Schreibstil:
...der Autorin ist flüssig und man kommt sofort in die Handlung rein und fliegt nur so über die Seiten hinweg.

Die Handlung:
...ist absolut spannend und neuartig.
Ich konnte mich gut hineinversetzen und mitfiebern.

Die Reaktion und Handlungen ihrerer Kinder fand ich stellenweise erschreckend. Zum einen, wie schnell diese sich angepasst haben und zum anderen wie weit eine Gesellschaft / Regierung Menschen in eine falsche Richtung treiben kann.

"Vielleicht ist es bei den Nazis in Deutschland genau so gelaufen, bei den Serben in Bosnien, den Hutus in Ruanda. Ich habe mir oft überlegt, wie sich Kinder in Monster vewandeln, wie sie lernen können, dass Töten richtig ist und Unterdrückung gerecht, wie sich in einer einzigen Generation die Welt auf ihre Achse drehen und in einen Ort verwandeln kann, der nicht wiederzuerkennen ist."( ZITAT)

Das Ende fand ich überaus gelungen und war teilweise unerwartet für mich.

Fazit:
Das Buch war interessant und erschreckend zu gleich. Es hat mich außerdem nachdenklich gemacht. Wie würde man selbst handeln. Wie würde ich mich fühlen, in einem Leben mit nur 100 Wörtern pro Tag.
Es zeigt die Dringlichkeit der Sprache und was wir ohne sie wären.

Ein gelungener Debütroman von Frau Dalcher.

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Tags: christina dalcher, dalcher, debüt, roman, sprache, vox, wörter   (7)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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88 Dinge, die ein Läufer wissen muss

Matthias Marquardt
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Südwest, 03.03.2014
ISBN 9783517092515
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt:
Runner's High? Gibt’s nicht! Laufen auf Asphalt? Schadet nicht! Und Laufschuhe, egal wie gestützt, gedämpft oder sonst wie präpariert, helfen nicht gegen Laufverletzungen. Es ist wirklich überraschend, wie viele Mythen und Laufirrtümer in den Köpfen von Hobbysportlern und Profiläufern herumgeistern, obwohl sie längst widerlegt sind.


Meine Meinung:
Mich als Laufanfängerin hat das Buch sofort angesprochen, da es viele Irrtümer gibt, die durch dieses Buch aufgeklärt werden konnten.

Die Gestaltung des Buches ist absolut ansprechend und gefällt mir gut.

Farblich gut abgetrennte Kapitel untergliedern das Buch mit den 88 Fakten und sind informativ, aber nicht zu detailliert geschildert (von Ernährung bis Laufschuhe / Einlagen).

Mir hat es Spaß gemacht, das Buch und die einzelnen Fakten zu durchstöbenr und dazu zu lernen.

Beispiele für Fakten:
- Gute Läufer schwitzen stärker
- Wann man läuft, spielt keine Rolle
- Schnelle Läufe und Sprints machen auch Marathonis schneller

Dr. Matthias Marquardt hat seinen Bestseller „77 Dinge, die ein Läufer wissen muss” aktualisiert und um 11 neue Facts ergänzt.

Der Autor erläutert die 88 wichtigsten Lauf-Facts und räumt gleichzeitig auf mit den größten Irrtümern. Nach der Lektüre dieses Buches weiß man wirklich, was falsch, vor allem aber, was richtig ist!

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Tags: facts, fakten, laufen, marquardt, matthias marquardt, run, runner   (7)
 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Ohne ein einziges Wort

Rosie Walsh , Stefanie Retterbush , Britta Steffenhagen , Steffen Groth
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Der Hörverlag, 29.05.2018
ISBN 9783844529487
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du.

Meine Meinung:
Das Cover:
Dieses gefällt mir wahnsinnig gut und ist absolut passend gewählt.

Protagonistin:
Sarah ist ziemlich hartnäckig und stur und ich kann die Gedankengänge und ihr Verhalten nur schwer nachvollziehen.

Inhalt:
Die Nebenhandlungen fand ich anfangs interessanter als das Hauptthema an sich.
Sarah lernt Eddie kennen und sie verbringen zwei Wochen intensiv miteinander. Danach bricht sein Urlaub an und ab da meldet er sich nicht mehr. Sarah kann und will jedoch nicht akzeptieren, dass er sich "typisch Mann" nicht mehr meldet und es ihm nur um Sex ging und so beginnt ihre verzweifelte Suche....

Lesung:
Die Sprechstimme ist absolut angenehm und hat mich auf mehreren Autofahrten begleiten dürfen.

Fazit:
Schwacher Anfang - überraschendes, emotionales und gutes Ende

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Tags: liebe, ohne ein einziges wort, rosie walsh, sehnsucht, vergangenheit   (5)
 

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193 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 94 Rezensionen

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Der Schatten

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei btb, 23.07.2018
ISBN 9783442757527
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
„Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund.“ Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein – bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden?

Meine Meinung:
Nach "Die Falle" und "Die Wahrheit" konnte mich Melanie Raabe nun auch mit ihrem neusten Werk absolut begeistern. Der mir gewohnte Schreibstil hat mich sofort in die Geschichte eintauchen lassen und ich war von Seite zu Seite immer gefesselter.

Aufgrund ihrer tollen ausführlichen Beschreibungen der Landschaft und Momentaufnahmen bekam ich als Leserin eine wirklich gute Vorstellung der Szenerie.

Die Protagonistin Norah wird als eine selbstbewusste schlagfertige junge Frau dargestellt, die ihre zweite Chance nach dem Drogensumpf nutzt und einen Neubeginn nach der Trennung von ihrem Freund Alex in Wien wagt.

"Norah liebte Abschiede. Momente des Übergangs. Die Minuten auf der Schwelle zwischen Nacht und Tag, Winter und Frühjahr. Geburten, Hochzeiten, Silvesternächte. Ein neues Leben, eine zweite Chance. Wiedergeburten. Das Alte ausradieren, einen neuen Stift in die Hand nehmen....Norah blickte der Dunkelheit entgegen, mit weit offenen Augen. Ihr altes Leben verschwand im Rückspiegel. Wurde kleiner und kleiner. Unwirklich fast. Ihre Arbeit. Der Mann. Ihr Zuhause. Der Hund. Die Katastrophe." (ZITAT)

Sie begegnet in Wien einer Frau, die eine grausame Prophezeiung macht - diese hängt mit Arthur Grimm zusammen.

Arthur Grimm, ein Mann der sie zu kennen scheint, den sie jedoch noch nie in ihrem Leben begenet war.

"Wenn Norah an eines glaubte, dann daran: Es gibt kein Schicksal, es gibt keine Vorherbestimmung, denn wir schmieden unser Glück selbst, im Schweiße unseres Angesichts, jeder Einzelne von uns im Rahmen seiner Möglichkeiten. Und in diesem Zusammenhang: Es gab den Zufall, aber nicht in dieser Form. Wer war dieser verdammte Arthur Grimm? Warum wurde sie dauernd mit diesem Namen konfrontiert? Das war zu viel des Guten." (ZITAT)


Mysteriöse Textnachrichten von der Unbekannten wie "Verschwinde von dort" oder "Er ist gefährlich", treiben die Spannung weiter an.

Teilweise treten Erinnerungen aus Norahs Vergangenheit nach und nach an die Oberfläche und alles scheint nach und nach einen Sinn zu ergeben.

Großartige Geschichte, absolute Spannung und ein perfektes Ende.

Absolute Leseempfehlung und eines meiner Jahreshighlights.
       

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Tags: der schatten, die falle, die wahrheit, grimm, melanie raabe, nervenkitzel, norah, prater, raabe, roman, spannung, thriller, vorablesen, wien   (14)
 

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178 Bibliotheken, 26 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

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Ins Dunkel

Jane Harper , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.07.2018
ISBN 9783499274732
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Fünf Frauen unternehmen eine Wanderung durch den australischen Busch, organisiert von ihrer Firma, ausgerüstet nur mit Kompass und Landkarte.
Tage später kommen nur vier von ihnen zurück.
Aaron Falk, Ermittler der australischen Polizei, muss die vermisste Alice Russell unbedingt finden. Sie ist seine Informantin bei einem Unternehmen, das unter dem Verdacht der Geldwäsche steht. Alice kennt nicht nur die Machenschaften der Firma, sondern auch die dunklen Geheimnisse ihrer Kolleginnen, mit denen sie unterwegs war. Die Wildnis ist unerbittlich, lange wird Alice hier nicht überleben. Doch die wahre Gefahr droht von ganz anderer Seite ...

Meine Meinung:
Dies ist nun mein zweites Buch von Jane Harper und ich wurde wieder einmal nicht enttäuscht.
Bereits ihr Buch "Hitze" (Aaron Falk ermittelt, Band 1) hat mich von ihrem tollen fesselnden Schreibstil faszinieren können.

Das Cover ist mit der auffallenden Glanzoptik wunderschön und sticht sofort ins Auge.
Die Kapitelaufteilung ist übersichtlich und die Kapitel haben eine tolle Länge.

Die Gefahr des australischen Busch ist allgegenwärtig. Die Spannung kommt in diesem Buch nicht zu kurz.

"Später waren sich die vier Frauen nur in zwei Dingen einig. Erstens: Niemand hatte gesehen, wie die Wildnis Alice Russell verschluckte. Und zweitens: Alice hatte eine so scharfe Zunge, dass man sich daran schneiden konnte." (ZITAT)


Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt: Zum einen wird aus der Sicht des Ermittlers Aaron Falk erzählt und zum anderen aus der Sicht der fünf Frauen, wobei auch bei den fünf Frauen immer wieder der Blickwinkel wechselt.
Durch diesen Wechsel des Blickwinkels war es für mich als Leserin mehr als leicht, mich in die verschiedenen Charaktere hineinzuversetzen und sie besser kennenzulernen. Darüber hinaus erfährt der Leser so Stück für Stück, was sich bei den fünf Frauen wirklich abgespielt hat.

"Ins Dunkel" von Jane Harper ist ein spannender Thriller, der mich bis zum Schluss gefesselt hat. Er ist voller interessanter Charaktere und Geheimnisse, die der Leser nach und nach ergründen darf.
       

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Tags: aaron falk, dschungel, ermittler, falk, ins dunkel, jane harper, nervenkitzel, zweiter fall   (8)
 

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Die Saat des Killers

Paul Cleave , Anke Kreutzer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.06.2018
ISBN 9783453439245
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Für Joshua bricht eine Welt zusammen, als sein Vater Mitchell bei einem Einsatz getötet wird. Doch der Polizist hinterlässt seinem Sohn etwas, das dessen Leben für immer verändern wird: seine Augen. Die Transplantation gelingt, und Joshua kann wieder sehen. Aber seitdem träumt er von einer einsamen Hütte, von Frauen in Todesangst, von entstellten Leichen. Joshua wird klar, dass bei dem Eingriff ein verheerender Fehler passiert ist. Eines der transplantierten Augen stammt von dem Serienmörder, der seinen Vater ermordet hat. Ohne es zu wollen, ist Joshua dem Erbe des unheimlichen Killers auf der Spur … und gleichzeitig mit ihm verbunden …

Meine Meinung:
Nach "Der Fünf-Minuten-Killer", "Der siebte Tod" und "Das Haus des Todes" war ich vom inhaltlichen und sprachlichen Können des Autors schlichtweg überzeugt.

Dies ist Paul Cleave nun auch mit seinem neusten Werk "Die Saat des Killers" gelungen.

In dem Buch geht es um eine Verbindung, die so nie hergestellt werden wollte und sich leider auch nicht so schnell wieder rückgängig machen lässt.

Hauptsächich begleiten wir in dem Buch Joshua. Joshuas Vater kommt bei einem Polizeieinsatz ums Leben und sein Wunsch war es, dass im Todesfall sein blinder Sohn Joshua seine Augen transplantiert bekommt.

"Als er auf den Boden aufschlägt, hört er nicht mehr, wie ihm sämtliche Knochen zersplittern. Fühlt nicht mehr, wie ihm die Wirbelsäule oder das Genick bricht. Er fühlt gar nichts mehr." (ZITAT)

Als Joshua mit den neuen Augen aufwacht ist er zunächst vollkommen fasziniert von der Welt, die er nun sehen kann.

Eine gute Tat, die ins Negative umschlägt. Träume, die alles verändern. Erinnerungen, die nicht die eigenen sind.

Der Nervenkitzel kommt nicht zu kurz.
Absolute Leseempfehlung meinerseits!

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Tags: augen, die saat des killers, erinnerungen, gedächtnis, paul cleave   (5)
 

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31 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Walkaway

Cory Doctorow , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.06.2018
ISBN 9783453317932
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt:
Die nahe Zukunft: Der Planet ist vom Klimawandel gezeichnet, die moderne Gesellschaft wird von den Ultra-Reichen regiert und die Städte haben sich in Gefängnisse für den normalen Bürger verwandelt. Doch es ist auch eine Welt, in der sich Lebensmittel, Kleidung und Obdach per Knopfdruck produzieren lassen. Warum also in einem System ausharren, das die Freiheit des Menschen beschränkt? Vier ungleiche Helden machen sich auf den Weg in die Wildnis. Dort suchen sie Unabhängigkeit, Glück und Selbstbestimmung. Was sie aber stattdessen dort finden, stellt ihre ganze Welt auf den Kopf: den Weg zur Unsterblichkeit ... 

Meine Meinung:
Das Buch ist mir bereits im Englischen bereits aufgefallen und umso mehr habe ich mich auf die Übersetzung gefreut. 

Cory Doctorows Utopie “Walkaway” ist ein spannender Science-Fiction-Roman. Er erzählt von einer nicht mehr allzu fernen Zukunft und bietet uns jede Menge skurrile Einfälle vor einer fantasievoll erdachten Kulisse, in der düstere Visionen und handfeste Konflikte, aber auch viel Romantik, spannende gesellschaftliche Debatten und charmante technische Lösungen vorkommen. 

Hubert Vernon Rudolph Clayton Irving Wilson Alva Anton Jeff Harley Timothy Curtis Cleveland Cecil Ollie Edmund Eli Wiley Marvin Ellis Espinoza oder kurz Hubert Etcetera Espinoza war mir als Protagonist sehr sympathisch, ebenso sein Freund Seth.  Der Einstieg in die Geschichte hat mir sofort gut gefallen.

Bei so einem "dicken Wälzer" kommt es leider wie oftmals zu einer kleinen "Durststrecke", in welcher sich die Handlung leider etwas zieht, man den Bezug zu den Protagonisten verliert und auch die Motivation zum Lesen. 

Der Schluss war allerdings wieder voller interessanter Ideen und ergab eine tolle Abrundung.  Das Glossar am Ende fand ich sehr hilfreich und übersichtlich - es lohnt sich also durchaus gelegentich einen Blick darauf zu werfen. 

Das Cover, des über 736 Seiten dicken Buches ist im auffälligen Orange gehalten und sticht einem sofort ins Auge.

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Tags: cory doctorow, walkaway   (2)
 

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

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Das Leben, das wir begraben

Allen Eskens
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 11.05.2018
ISBN 9783865526410
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Der Student Joe Talbert muss fürs College mit einem völlig Fremden ein Interview führen. Dafür sucht er in einem Pflegeheim nach der passenden Person und trifft auf den krebskranken, im Sterben liegenden Carl Iverson.
Doch Iverson ist kein harmloser alter Mann. Er ist ein verurteilter Mörder. Vor 30 Jahren soll er ein Mädchen missbraucht, umgebracht und in seinem Schuppen verbrannt haben. Nach einigen Gesprächen erkennt Joe, dass etwas an dem grausamen Mordfall nicht stimmt. Es gibt zu viele Widersprüche. Joe überkommt eine regelrechte Besessenheit, die Wahrheit herauszufinden … Doch das könnte seinen eigenen Tod bedeuten!

Meine Meinung:
"Das Leben, das wir begraben" - mein erstes, aber nicht letztes Festa Buch - hat mich absolut gefesselt.

Joe Talbert, der eigentlich nur eine Hausarbeit schreiben wollte, begibt sich mit Hilfe von Lila, auf die Suche nach der Wahrheit.
Ein Besuch, der für Joe alles ändert.

"Wenn das Schicksal mir damals wirklich ins Ohr geflüstert hätte - wenn ich gewusst hätte, dass dieser Besuch so viele Dinge ändern würde -, hätte ich dann einen sichereren Weg gewählt? " (ZITAT)

Die Detektivspielchen bringen ihn allerdings in Gefahr. Spannung kommt hier nicht zu kurz.

"Wir saßen eine Weile schweigend da und wussten nicht, was wir mit dieser Enthüllung anfangne sollten, wie damit umgehen.
Wir spürten beide das Beben, das den Boden unter unseren Füßen zu erschüttern drohte, aber wir sprachen nicht darüber.
Wir sahen den Riss, der sich langsam im Staudamm bildete und immer weiter fortsetzte, aber noch begriffen wir die Auswirkungen nicht. Nicht mehr lange, dann würde dieser Riss zu einer klaffenden Wunde werden und eine Sturzflut über uns hereinbrechen." (ZITAT)


Die Geschichte, auch um das Leben der Protagonisten herum - jeder mit seiner eigenen besonderen Persönlichkeit und Vergangenheit - stechen in diesem Buch besonders heraus.

Grandioser Schreibstil, tolles Cover, authentische / symphatische Protagonisten und eine großartige Story ....kurzum - absolute Leseempfehlung meinerseits!

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Tags: allen eskens, das leben das wir begraben, eskens, festa, #festaverlag   (5)
 

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(53)

71 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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In deinem Namen

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.06.2018
ISBN 9783442205448
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Fünfzehn Jahre ist es her, dass Detective Nap Dumas seinen Zwillingsbruder Leo verlor. Damals wurden Leo und dessen Freundin Diana unter mysteriösen Umständen tot auf den Eisenbahngleisen ihrer Heimatstadt in New Jersey gefunden. Damals verschwand auch Maura, Naps große Liebe, ohne ein Wort des Abschieds. Als jetzt im Wagen eines Mordverdächtigen Mauras Fingerabdrücke auftauchen, hofft Nap, endlich Antworten zu bekommen. Doch stattdessen stößt er nur auf immer neue Fragen: über die Frau, die er einst liebte, über eine verlassene Militärbasis und vor allem über Leo und Diana. Denn die Gründe, warum sie sterben mussten, sind dunkel und gefährlich...

Meine Meinung:
Nap kann die Vergangenheit nicht ruhen lassen. Was ist damals mit Diana und seinem Bruder Leo wirklich passiert? Wohin ist Maura verschwunden? Fragen über Fragen und Nap auf der Suche nach Antworten.

Der Protagonist wird sympathisch und authentisch beschrieben und lässt den Leser nicht zuletzt aufgrund des großartigen Schreibstils super ins geheimnisvolle Geschehen eintauchen.

"Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich nicht nur die Wahrheit über Leo und Diana herausbekomme, sondern auch so viele Beweise finde, dass die Staatsanwaltschaft Klage erheben kann – von einer Verurteilung garnicht zu reden?
Noch geringer.
Und wie hoch ist demgegenüber die Wahrscheinlichkeit, dass ich oderjemand, der mir nahesteht, aufgrund meiner dickköpfigen Entschlossenheit, diese Mission zu Ende zu führen, furchtbare Konsequenzen erleiden muss?
Das ist beinahe schon eine rhetorische Frage." (ZITAT)

Der Inhalt ist verständlich und flüssig geschildert.

Nap ermittelt hauptsächlich auf eigene Faust.
Er findet heraus, dass der damals existierende Conspiracy Club, dem sein Bruder Leo, Maura, Rex und noch ein paar andere damals in der High School angehörten, auf ein Geheiminis gestoßen ist.

Der Schluss war überraschend und fesselnd.
Das Cover wirkt mysteriös und passt super zu den anderen Büchern von Harlan Coben.

Fazit:
Nicht der beste Coben, jedoch absolut unterhaltsam und lesenswert.

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Tags: coben, diana, harlan coben, in deinem namen, leo   (5)
 

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(47)

108 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Love Curse - Lieben verboten

Rebecca Sky , Cornelia Röser , Diana Mantel
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.06.2018
ISBN 9783453271647
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Stell dir vor, du kannst jeden Jungen, jeden Mann mit nur einem Kuss dazu bringen, sich Hals über Kopf in dich zu verlieben. Von der ersten Berührung an wird er alles für dich tun. Alles. Nur ein Traum? O nein, verborgen vor der Welt existiert seit Jahrhunderten eine Gruppe mächtiger Mädchen und Frauen, die als Nachfahrinnen des Liebesgottes Eros genau diese Gabe besitzen. Und sie nutzen, um die Geschicke der Menschen zu lenken. Eine von ihnen ist die 16-jährige Rachel. Gemeinsam mit ihrer schönen und skrupellosen Freundin Marissa bereitet sie sich auf das Leben als Eros-Nachfolgerin vor. Doch dann trifft sie Ben und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Sie würde ihn so gerne küssen – aber dann wäre er ihr verfallen und könnte sie nicht mehr aus freiem Willen lieben. Als ein uralter Feind von Eros auftaucht und Marissa ausgerechnet Ben zu ihrem nächsten Opfer erwählt, muss Rachel eine schreckliche Entscheidung treffen ...

Meine Meinung:
Der Einstieg ins Buch ist mir sofort gelungen. Die Protagonistin Rachel war mir von Beginn an sehr sympathisch. Die Geschichte ist aus ihrer Ich-Perspektive geschrieben, weshalb man sehr viel von ihren Gedanken und Gefühlen, und vor allem auch von ihrer Meinung zu ihrer Gabe erfährt. Dass sie die Gabe der Liebesgöttinnen anzweifelt und hinterfragt finde ich sehr gut, das macht sie zu einem besonderen und vernünftigen Charakter. Auch in der Schule lässt sie sich nichts sagen und weigert sich, ihre Gabe zu benutzen.

Die klischeehafte Dreiecks-Geschichte zwischen Marissa, Ben und Rachel fand ich übertrieben kitschig dargestellt, die spannende Flucht konnte dies jedoch einiges wieder wettmachen.

"Ich wünschte, ich könnte ihm sagen, was ich fühle: wie sehr ich es mag, wie er die Menschen beschützt, wie aufmerksam er zuhört, wie er andere wichtiger nimmt als sich selbst. Wie er sich um andere sorgt. ....Aber Wünsche ändern nichts an der Realität - ich darf nicht riskieren, dass meine Gabe ihm schadet." (ZITAT)

Der Schreibstil macht das Buch flüssig und leicht verständlich.

"Eine unendliche Trauer zerfrisst mich von innen heraus.....Alles, was ihn ausmacht, stirbt unter meinen Händen - Schub um Schub wird er von meiner verdorbenen Liebe erfüllt und entfernt sich zugleich immer weiter von mir." (ZITAT)

Das Cover ist ein Blickfang und gefällt mir wahnsinnig gut, ebenso das Ende, welches  "Love Curse" zu einem soliden und guten Jugendbuch - mehr jedoch leider nicht. Die Idee ist gut, hätte meiner Meinung nach jedoch noch weiter ausgebaut werden können.
Man muss auch beachten, dass dies kein Einzelband ist.



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Tags: eros, liebe, lieben verboten, love curse, pfeile, rebecca sky   (6)
 

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26 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Die Einkreisung

Caleb Carr , Hannelore Neves
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Heyne, 21.05.2018
ISBN 9783453503984
Genre: Historische Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Nachdem ich auf NETFLIX entdeckt hatte, dass zu dem Buch die gleichnamige Serie erschienen ist, stand für mich fest, dass ich erst das Buch lesen wollte.

Der Wälzer spielt in New York im Jahre 1896. Dort ist der spätere Präsident der USA, Theodore Rososevelt neuer Polizeichef.
Er kämpft gegen Spionage und Korruption. Da erschüttert ein grausamer Serienmörder die Stadt.
Es wird die grausam zugerichtete Leiche eines Strichjungen entdeckt. Roosevelt kontaktiert seinen Freund, den Psychologen Dr. Kreisler, der bereits zu dieser Zeit die Theorien von Freud vorwegnimmt.

Wichtige Helfer sind der Polizeireporter John Moore, aus dessen Sicht in Ich-Form der spannende Krimi erzählt wird und Roosevelts erste Sekretärin Sara Howard, die erste Kriminalpolizistin der Vereinigten Staaten werden möchte.
Es stellt sich heraus, dass der Mord an dem Jungen Teil einer ganzen Serie grausamer Verbrechen ist. Anhand der Hinweise und der an den Tatorten gefundenen Indizien stellen Kreisler und sein Team ein Profil des Täters zusammen. Die Daten der Morde stehen immer im Zusammenhang mit kirchlichen Feiertagen.
Schließlich kommt es zu einem dramatischen Finale. Das Buch ist hervorragend geschrieben und ein spannender historischer Thriller.

Die Protagonisten sind anschaulich und authentisch dargestellt.

Das Cover ist sehr passend und zeigt die Hauptdarsteller der Netflix Serie.

Absolut lesenswert.

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Tags: caleb carr, die einkreisung, roosevelt   (3)
 

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52 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

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Der Neue

Tracy Chevalier , Sabine Schwenk
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Knaus, 16.04.2018
ISBN 9783813506716
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Osei will an seiner neuen Schule vor allem eines: nicht auffallen. Für den afrikanischen Diplomatensohn ist es der vierte Wechsel innerhalb von sechs Jahren, und aus Erfahrung weiß er, dass er gleich am ersten Tag Freundschaften schließen muss. Doch bereits seine Anwesenheit scheint einige seiner weißen Mitschüler und Lehrer zu provozieren. Im Amerika der 1970er Jahre sind gemischte Klassen immer noch selten. Als sich ausgerechnet die beliebte Dee mit Osei anfreundet, sieht Ian, der Tyrann auf dem Pausenhof, rot.

Meine Meinung:
Die Autorin Tracy Chevalier stellt in dem Roman "Der Neue" dar, was es bedeutet, ein Außenseiter zu sein. Der atmosphärische Roman spielt in den 1970er Jahren in Amerika. 
Chevalier lässt Shakespeares Othello, jenes klassische Stück über Eifersucht und Diskriminierung, in einer Schule spielen, wo das Wort Mobbing kein Fremdwort ist.

"Rotieren und Ruhe. Bewegung und Regungslosigkeit. Weiß und schwarz. Plötzlich war hier ein neues Gleichgewicht entstanden, das Mimi verwirrte." (ZITAT)

„Zorn, Verachtung, Angst und Arglist“. Das sind nur ein paar der Gefühle und Zustände auf die der junge, schwarze Osei, aus gutem Haus, trifft. Im Bemühen, von Beginn an, sich an der anscheinend so harmonischen und ordentlich wirkenden Schule zu integrieren, auch im Wissen darum, dass er auf Dauer wenig Chancen als Fremder und dunkelhäutiger Mensch haben wird.

"Mit so offenkundigem, auf Unwissenheit beruhendem Rassismmus umzugehen, war vergleichsweise einfach. Die subtileren Angriffe zu verdauen, fiel Osei deutlich schwerer...." (ZITAT)

Für mich ein absolut tolles Buch, das (leider) immer noch eine aktuelle Thematik anspricht. Ihr Schreibstil ist flüssig und direkt.
Eindrücke und eingetrichterte Meinungen der Eltern, die Kinder nicht wie Kinder agieren lassen.
Das Buch macht nachdenklich und bietet einen Nährboden dafür sich selbst zu hinterfragen.

Das Cover deutlich und absolut passend zur Handlung; das Ende bleibt offen und schockiert.

Absolute Leseempfehlung meinerseits - auch als Schullektüre denkbar!

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Tags: der neue, rassismus, tracy chevalier   (3)
 

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30 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Wie man die Zeit anhält

Matt Haig , Sophie Zeitz , Christoph Maria Herbst
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 23.04.2018
ISBN 9783844528961
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Die erste Regel lautet: Du darfst dich niemals verlieben. Niemals.
Tom Hazard ist Geschichtslehrer, ein introvertierter Mann, der ein zurückgezogenes Leben führt. Und er hat ein Geheimnis: Er sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, das Paris der 20er Jahre erlebt und alle paar Jahre eine neue Identität angenommen. Aber eines war er immer: einsam. Seine einzige große Liebe endete schmerzvoll. Doch dann begegnet er der Französischlehrerin Camille. Während er ihr allmählich näherkommt, verändert sich für ihn alles ...

Meine Meinung:
Mein nun zweites Buch von Matt Haig und ich bin absolut begeistert.

Gelesen wird das Hörbuch von dem bekannten Schauspieler Christoph Maria Herbst, der eine wirklich angenehme Stimme hat und super mit der Handlung harmoniert.

"Doch er ist kein Anker. Ein Anker hält ein Schiff an einem Ort. Mich hält nichts. Kann es sein, dass ich für immer mit diesem Gefühl durchs Leben treiben werde? Ein Schiff muss irgendwann ankommen. Es braucht einen Hafen, ein Ziel, bekannt oder unbekannt. Es muss irgendwohin, und dort vor Anker gehen, denn wozu wäre ein Schiff sonst gut? Ich war in meinem Leben so viele Menschen, habe so viele Rollen gespielt. Ich bin nicht einer. Ich bin viele in einem Körper.  Ich war Menschen, die ich gehasst habe, und Menschen, die ich bewundert habe. Ich war aufregend und langweilig und glücklich und unendlich traurig. Ich war auf der richtigen und ich war auf der falschen Seite der Geschichte. Kurz gesagt, ich habe mich irgendwo unterwegs verloren." (ZITAT)

Die Covergestaltung und der Inhalt gefallen mir wahnsinnig gut.

Der Autor wechselt immer wieder in dem Buch von der Gegenwart  in die Vergangenheit. Ein Mann, der seit über 400 Jahren auf der Erde wandelt, hat einiges zu erzählen. Da sind sie dann fast eins: der studierte Historiker und der ambitionierte Geschichtslehrer Tom, der an seinen desinteressierten Schülerinnen und Schülern fast zu verzweifeln droht.

Haig lässt Tom mal lakonisch, mal sehr ernst auf die vergangenen Jahrhunderte zurückblicken: auf seine Kindheit in Frankreich, die Hexenverfolgung, seine Zeit bei den „Lord Chamberlain’s Men“ (und den Treffen mit William Shakespeare), auf die Anfänge der Kolonialzeit und die Freundschaft zu Omai, dessen Hütte er in Tahiti anzünden sollte.

Reale Ereignisse und Personen wie Sir Jonathan Hutchinson, jenem Arzt, der die Progerie entdeckte, vermischen sich mit Toms fiktiven Leben. Geschichte wird somit greifbar und lebendig. Dennoch stößt Tom immer wieder an seine Grenzen und klammert sich an den Wunsch Marion wieder zu sehen.

Der Protagonist sinniert natürlch über den Sinn seines Lebens und Gründe, am Leben zu bleiben - eine gewisse Nachdenklichkeit und Schwermut wird dargestellt.

"Mein Leben lang würde ich ein Schauspieler sein, mehr als jeder andere. Ich spielte immer nur eine Rolle. In welchem Stück würde ich als Nächstes auftreten, und wann würde das sein? Wie würde ich es fertigbringen, meine jetzige Rolle hinter mir zu lassen, wenn das doch bedeutete, dass ich Rose verlassen musste?" (ZITAT)

Neben Shakespeare gibt es noch ein weiteres wiederkehrendes Element in seinen Romanen, die sich an Erwachsene richten: Hunde. Tom adoptiert einen Akita-Inu, den er Abraham tauft und der ihm ein Anker und kurzlebiger Gefährte in seinem nicht enden wollenden „Alba“-Leben ist.


Absolute Hörempfehlung meinerseits.

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Tags: albatros, haig, hörbuch, matt haig, vergangenheit, wie man die zeit anhält, zeit   (7)
 

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306 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 132 Rezensionen

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Die Zelle

Jonas Winner
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 11.01.2016
ISBN 9783426512760
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie in Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater.

Meine Meinung:
Nachdem ich von Hr. Winner "Murder Park" gelesen hatte (5/5), stand für mich fest, dass dies nicht mein letztes Buch von dem Autor sein wird.

Ich entschied mich für "Die Zelle" und wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil war wie gewohnt packend und fesselnd.

Ein Umzug nach Berlin, der alles verändert. Was geht in der Villa vor?! Spielen Sammys Sinne ihm einen Streich?
Sammy erkennt seinen Vater nicht wieder. Alles scheint sich in Berlin zu verändern. Wer ist gut - wer ist böse.

Sammys Vater wird zurückgezogen und angsteinflößend dargestellt, wie eine finstere Gestalt, die von Sammy gefürchtet aber auch geliebt wird.

Der Rest der Famlie wirkt sehr abweisend und kühl. Außer dem Au-pair Mädchen Hannah, welche sich wirklich um die ganze Familie intensiv zu kümmern scheint.

"Das Haus ist ihm in die Knochen gefahren, es hat ihn verseucht, und jetzt schlägt er meinen Bruder, bricht ihm die Knochen und
das Genick." (ZITAT)

Das Ende war sehr gelungen und hat einen perfekten Abschluss des Buches dargestellt.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Dieses ist authentisch und passend zum Genre.

Fazit:
Kann nicht ganz mit Murder Park mithalten, dennoch kommt hier die Spannung nicht zu kurz und bekommt eine Leseempfehlung von mir.

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Tags: berlin, die zelle, fleischwolf, jonas winner, spannung, thriller, umzug, vater, villa, winner   (10)
 

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103 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Terror

Ferdinand Schirach
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei btb, 12.09.2016
ISBN 9783442714964
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

Inhalt:
Ein Terrorist kapert eine Maschine der Lufthansa und zwingt die Piloten, Kurs auf die voll besetzte Allianz-Arena in München zu nehmen. Gegen den Befehl seiner Vorgesetzten schießt ein Kampfpilot der Luftwaffe das Flugzeug ab, alle Passagiere sterben. Der Mann muss sich vor Gericht für sein Handeln verantworten. Seine Richter sind die Zuschauer und Leser, sie müssen über Schuld und Unschuld urteilen.

Meine Meinung:
164 Menschen töten um 70.000 zu retten. Lars Koch hat entschieden.

Ist ein Leben mehr wert als das andere. Kann man Leben aufwiegen? War die Entscheidung von Hr. Koch richtig? Hätte alles verhindert werden können, indem das Stadium geräumt worden wäre?

"Angeklagter:
Nein, nicht ein einzelnes Leben gegen ein anderes einzelnes Leben. Ich glaube nur, dass es richtig ist, wenige Menschen zu töten, um viele zu retten." (ZITAT)

Das Buch ist in zwei Akte aufgeteilt. Im ersten Akt werden die Zeugen verhört und der Angeklagte vernommen. Im zweiten tragen Verteidiger und die Staatsanwältin ihre Schlussplädoyers vor. Danach gibt es zwei verschiedene Urteilssprüche. Einmal wird Herr Koch schuldig gesprochen, ein anderes Mal nicht. Erschreckend ist hierbei vor allem wie ähnlich sich die beiden Urteilssprüche sind.

Das Cover passt hervorragend zu den anderen Schirach-Büchern und gefällt mir sehr aufgrund der Schlichtheit.

Ein Buch das zum Nachdenken anregt. Wie hätten wir uns selbst verhalten. Wir möchten wir, dass die Verhandlung ausgeht.

Ich bin ein großer Schirach-Fan und kann auch dieses Buch hier nur wärmstens empfehlen.

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Tags: ferdinand vno schirach, terror   (2)
 

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51 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Der Fall Collini

Ferdinand von Schirach
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei btb, 13.02.2017
ISBN 9783442714995
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Was treibt einen Menschen, der sich ein Leben lang nichts hat zuschulden kommen lassen, zu einem Mord?

Vierunddreißig Jahre hat Collini als unbescholtener Werkzeugmacher bei Mercedes gearbeitet. Und dann tötet er anscheinend grundlos einen alten Mann. Ein Albtraum für Anwalt Caspar Leinen, der die Pflichtverteidigung übernimmt: Das Opfer, ein hoch angesehener Mann, ist der Großvater seines besten Freundes. Schlimmer noch, Collini schweigt beharrlich zu seinem Motiv. Leinen beginnt zu recherchieren und stößt auf eine Spur, die ihn mitten hineinführt in ein erschreckendes Kapitel deutscher Justizgeschichte …

Meine Meinung:
Ich oute mich als großer Schirach-Fan und wurde nun auch wieder nicht enttäuscht.

Ferdinand von Schirach ist für mich ein großartiger Erzähler, der wirklich nur wenige Worte braucht um mich in seinen Bann und in seine Geschichte zu ziehen.

Der Fall scheint zunächst klar, das Motiv jedoch nicht.

"Der Richter las ihn vor. Fabrizio Collini habe Jean-Baptiste Meyer in der Suite 400 im Hotel Adlon getroffen und ihn mit vier Schüssen in den Hinterkopf getötet. Er habe sich bisher nicht geäußert, werde aber durch die Fingerabdrücke an der Schusswaffe, die Blutanhaftungen an seiner Kleidung und seinen Schuhen, die Schmauchspuren an seinen Händen und die Aussagen von Zeugen überführt." (ZITAT)

Schreibstil und Storys sind markant und fesselnd. In diesem Roman geht es um Rache; um einen Mord, der zunächst scheinbar grundlos begangen wird. Um Partisanenerschießungen 1943 in Italien durch deutsche Truppen – und um ein dunkles Kapitel deutscher Justizgeschichte, in dessen Mittelpunkt ein Gesetz von 1968 steht, das die Verbrechen von Nazi-Mordgehilfen auf einen Schlag verjähren ließ.

"Aber während er die Erklärung vorlas, während er Satz um Satz das Grauen vortrug, veränderte sich der Saal. Menschen, Landschaften und Städte erschienen, die Sätze wurden zu Bildern, sie wurden lebendig, und viel später sagte einer der Zuhörer, er habe die Felder und Wiesen der Kindheit Collinis riechen können. Aber mit Caspar Leinen geschah noch etwas anderes: Jahrelang hatte er seinen Professoren zugehört, er hatte Gesetze und ihre Auslegung gelernt, er hatte versucht, den Strafprozess zu begreifen – aber erst heute, erst bei seinem eigenen Antrag, begriff er, dass es in Wirklichkeit um etwas ganz anderes ging: den geschundenen Menschen." (ZITAT)


Absolute Leseempfehlung meinerseits zu allen seine Bücher.

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Tags: der fall collini, ferdinand von schirach   (2)
 

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143 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 93 Rezensionen

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Alles Begehren

Ruth Jones , Julia Walther
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.05.2018
ISBN 9783959672023
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Jeder kennt diesen einen Moment, der die Weichen neu stellt und alles verändert. Und wenn man das Leben zurückspulen könnte, dann würde man auf diesen Moment spulen – um sich anders zu entscheiden.
1985: Callum ist ein glücklich verheirateter Familienvater. Die Studentin Kate ist bildschön und gewohnt, sich das zu nehmen, was sie braucht. Sie begegnen sich – und begehren einander mit solch einer Macht, dass es ihrer beider Leben beinahe zerstört. Aber nur beinahe.
17 Jahre später treffen sie sich wieder. Das Leben hat auf den Moment der Entscheidung zurückgespult. Sie können noch einmal wählen. Doch das Leben verfolgt einen eigenen Plan.

Meine Meinung:
Das Cover des Buches gefällt mir ausgesprochen gut - schlicht und einfach, aber dennoch auffallend.

Die Autorin konnte mich mit ihrem Schreibstil voll und ganz überzeugen und fesseln.

"Hoffnung war das schlimmste und lähmendste Gefühl, das diesem Chaos entspringen konnte. Sie wollte nicht hoffen. Sie wollte akzeptieren und nach vorne schauen. Sie wollte sich keine Gedanken mehr machen, wollte den Mann vergessen, der ihr Herz gestohlen und zerschmettert hatte. Wie hieß es so schön - "Schmerz ist unausweichlich - Leiden ist wählbar" ...." (ZITAT)

Dieses Buch zeigt das Auf und Ab der Gefühle, das Bestehen von Liebe und Begehren auch über Jahre hinweg und dass es manchmal egal ist, was man hat (Frau und Kinder, Freunde, Haus), man oft trotzdem bereit ist dies ohne groß darüber Nachzudenken einem Handeln auszusetzten, welches dies alles zerstören kann.

Natürlich sind die Sichtweisen mancher Protagonisten ziemlich egoistisch, ihr Handeln ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Rücksicht, wie sehr sie Menschen damit verletzen können, nur aus dem einzigen Grund, dem Verlangen nicht widerstehen zu können und den gleichen Fehler dann nochmal zu begehen.

Die Story fand ich wirklich toll, jedoch an manchen Stellen - vor allem am Ende - ziemlich übertrieben und unvorstellbar geschildert, dennoch eine Geschichte, die ich wieder lesen und weiterempfehlen würde.

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Tags: alles begehren, jones, leiden, liebe, ruth jones, schmerz   (6)
 

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Jetzt, Baby

Julia Engelmann , Julia Engelmann
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 17.10.2016
ISBN 9783844523683
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Ich bin ein großer Poetry-Slam Fan und natürlich schon seit einiger Zeit auf Julia Engelmann aufmerksam geworden.
Die Stimme von Julia Engelmann ist auf dem Hörbuch sehr angenehm und die einzelnen Texte machen nachdenklich, lassen in Erinnerung schwälgen und reißen mich als Hörer einfach mit.

Jetzt, Baby ist die dritte Sammlung an Poetry Slams von Julia Engelmann.
Die Gestaltung des Hörbuchs gefällt mir wahnsinnig gut passt gut zu den anderen beiden.

Ihre Texte versprechen so viel mehr, mehr Freiheit, mehr Leben.
Mit einer so angenehmen Leichtigkeit wird einem so viel Tiefe vermittelt.

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Tags: hörbuch, jetzt baby, julia engelmann   (3)
 

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Carl Tohrberg

Ferdinand Schirach
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei btb, 11.09.2017
ISBN 9783442715749
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Ein Berliner Bäcker macht die beste Torte seines Lebens. Carl Tohrberg feiert Weihnachten. Der pensionierte Richter Seybold lernt die andere Seite des Gesetzes kennen. Drei meisterhaft erzählte Geschichten, in denen Ferdinand von Schirach von den Abgründen schreibt, die sich hinter scheinbar ganz alltäglichen Dingen auftun.

Meine Meinung:
Das kleine Büchlein besteht aus den kurzen Geschichten "Der Bäcker", "Seybold" und "Carl Tohrbergs Weihnachten".

Dies ist bereits mein fünftes Buch von Ferdinand von Schirach und ich war wieder sehr gefesselt und überrascht.

Ich finde den Schreibstil des Autors sehr faszinierend und einzigartig.
Seine Geschichten - auch wenn sie relativ kurz sind -  wirken defintiv nach - schockieren sogar teilweise.

Das Cover finde ich wieder einmal gelungen und passt super in die "Reihe". Die einzelnen Bücher von Schirach können unabhängig voneinander gelesen werden.

Absolute Leseempfehlung meinerseits und vor allem super für zwischendurch.

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Tags: carl tohrberg, carl von schirach, der bäcker, schirach, seybold, tohrberg   (6)
 

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Tabu

Ferdinand von Schirach
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei btb, 13.02.2017
ISBN 9783442714988
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Sebastian von Eschburg verliert als Kind durch den Selbstmord seines Vaters den Halt. Er versucht, sich durch die Kunst zu retten. Er zeigt mit seinen Fotografien und Videoinstallationen, dass Wirklichkeit und Wahrheit verschiedene Dinge sind. Es geht um Schönheit, Sex und die Einsamkeit des Menschen. Als Eschburg vorgeworfen wird, eine junge Frau getötet zu haben, übernimmt Konrad Biegler die Verteidigung. Der alte Anwalt versucht, dem Künstler zu helfen – und damit sich selbst.

Meine Meinung
Mittlerweile bin ich ein absoluter Schirach-Fan geworden. Dies ist mein viertes Buch von ihm und auch dieses hat mich wieder absolut begeistern können. Ich gehe sogar soweit und sage, dass es definitiv eines seiner besten Werke ist.

Der Schreibstil ist unvergleichlich und der Kapitelaufbau mit den Zusammenhängen zwischen den einzelnen ist einfach großartig.
Er schafft eine unglaubliche Spannung und ich habe das Buch in wenigen Stunden verschlungen.






"Sebastian von Eschburg hatte oft an den bewegungslosen Mann und seinen zerfließenden Kopf gedacht.
Aber erst jetzt, erst nachdem alles geschehen war und niemand die Dinge mehr rückgängig machen konnte, verstand er es: Dieser Mann war er selbst." (ZITAT)

Die Protagonisten waren einfach fantastisch geschildert. Besonders an Herz gewachsen ist mir Strafverteidiger Biegler. Absolut authentisch, sympathisch und humorvoll.

Das Ende war ziemlich großartig und hat das Buch perfekt abgerundet.

Die Bücher von Schirach können unabhänig voneinander gelesen werden.

Absolute Leseempfehlung meinerseits.

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Tags: ferdinand von schirach, schirach, tabu   (3)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Looking Good Naked Powerküche

Mark Maslow
Flexibler Einband
Erschienen bei Südwest, 19.02.2018
ISBN 9783517096810
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine Meinung:

Man solle dieses Buch nicht als reines Rezeptbuch sehen. Vielmehr geht es um die ideale Kombination aus Ernährung und Training. 

Das Cover und der Titel stechen ins Auge und machen neugierig.

Ich finde die Herangehensweise von Mark Maslow sehr sympathisch. Er zeigt wirklich Verständnis dafür, dass man neben einem stressigen Alltag und gefangen in "gefährlichen" Gewohnheiten, nicht mal eben sein Leben umstellen kann. Es braucht alles seine Zeit. Dennoch macht er klar, dass man sich mit sich selbst und seinem Leben auseinandersetzen muss und das auch mal unangenehm sein kann.

Seine Formel:

Das 1. Element: Mentales Training / Das 2. Element:Ausgewogene Ernährung / Das 3. Element: Richtig / Das 4. Element: Kardiotraining

Er berichtet ebenso über Mentales Training und dass Veränderung im Kopf beginnt.

Ich selbst habe einige Rezepte nachgemacht und war begeistert. Sie waren leicht und verständlich erklärt und die Bildgestaltung hat mich ebenso sehr angesprochen.
Ob zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen, als Snack vor oder nach dem Sport, mit viel oder wenig Zeit, zum Abnehmen oder Muskelaufbau.

Insgesamt ist "Looking good naked" ein wirklich guter Ratgeber für alle, die an sich und ihrer Figur etwas ändern wollen.


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Tags: kochen, looking good naked, mark maslow, powerküche   (4)
 

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(19)

41 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Die Würde ist antastbar

Ferdinand von Schirach
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei btb, 13.02.2017
ISBN 9783442715008
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt:
»Die Würde des Menschen ist unantastbar, sagt das Grundgesetz. Aber das ist falsch. Denn sie wird jeden Tag angetastet.«
Ferdinand von Schirach beschäftigt sich in seinen Essays mit den großen Themen unserer Zeit – warum der Terrorismus letztlich über die Demokratie entscheidet – und geht zugleich sehr persönlichen Gedanken nach, über das Schreiben, das Lesen mit dem iPad und das Rauchen.

Meine Meinung:
Nach seinen Büchern "Schuld" und "Strafe" habe ich nun "Die Würde ist antastabar" gelesen. Die zuerst genannten Bücher haben mir etwas besser gefallen, da sie zwar von seinen Fällen berichten, jedoch weniger persönlich waren. In dem Buch werden auch vermehrt Fakten, Tatsachen und Fälle widergegeben.
Dennoch, fand ich den Schreibstil und den Inhalt auch dieses mal absolut lesenswert.

Schirach zeigt auf, dass  der  Staat niemals ein Leben gegen  ein  anderes  Leben aufwiegen kann, denn keiner kann wertvoller sein als ein anderer, eben weil Menschen keine Gegenstände sind.

"Ist das nur eine Idee der Professoren und der Philosophen? Eine Forderung der  Verfassungsrichter,  die  weit  weg  von  den  Anstrengungen  unseres normalen Lebens entscheiden? Nein, im Gegenteil: Stellen Sie sich nur einmal vor, was passieren würde, wenn wir ein Leben gegen ein anderes aufrechnen dürften:  Drei  Patienten  sind  sterbenskrank.  Dem  einen  fehlt  eine Niere, das Herz des zweiten bleibt gleich stehen, der dritte hat so viel Blut verloren, dass auch er sterben wird. Ein völlig gesunder Mann, nur mit Schnupfen, sitzt im Wartezimmer und liest Zeitung. Wenn wir Leben gegen Leben rechnen, muss der Arzt den Gesunden ausnehmen, um die anderen drei zu retten. Eins zu drei  eben.  In  einer  solchen  Welt  wäre  es  noch  gefährlicher,  zum  Arzt  zu gehen, als es ohnehin schon ist." (ZITAT)

Die einzelnen Kapitel sind übersichtlich und voneinander unabhänig. Ebenso von den anderen Büchern.

Das schlichte Cover gefällt mir gut und passt zu Schirach und seinen anderen Büchern.

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Tags: die würde ist antastbar, ferdinand von schirach, schirach   (3)
 

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122 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Die Klinge des Schicksals

Markus Heitz
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.03.2018
ISBN 9783426654484
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Seit vor 150 Jahren der Wald in Yarkin begonnen hat, sich unaufhaltsam auszubreiten, sind die Menschen immer weniger geworden. Die letzten Überlebenden wurden auf eine Halbinsel zurückgedrängt. Immer wieder hat man Expeditionen ausgesandt, um ein Mittel gegen das Vordringen der Bäume zu finden – keine kehrte zurück. Bis die legendäre Kriegerin Danèstra auf Kalenia trifft, die eine schier unglaubliche Geschichte erzählt: von einer Siedlung im Wald und einem grausamen Überfall, der das wahre Böse offenbart habe; und von einer Verschwörung unter den Menschen, die nur sie, Kalenia, aufdecken könne. Sie bittet die Kriegerin um Hilfe. Doch kann Danèstra ihr wirklich trauen?

Meine Meinung:
Dies ist mein zweites Buch von Markus Heitz gewesen (Des Teufels Gebetbuch) und ich wurde auch dieses mal nicht enttäuscht.

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und ist absolut passend. Ein echter Eye-Catcher.
Im Buch befinden sich zwei Karten des Landes, anhand derer man die Reise der einzelnen Charaktere wunderbar nachverfolgen kann, was einem das Lesen doch sehr erleichtert und man dadurch schneller einen Überblick über das fremde Land bekommt und die Namen bekommt.

Es ist eine ungewöhnliche Protagonistin, die den Roman bestimmt. Danèstra , eine um die sechzigjährige Frau, Mutter von 4 Kindern und die Klinge des Schicksals. Das Schicksal oder eine höhere Macht sorgt dafür, dass Danèstra immer wieder, wenn sie schläft an einen Ort springt, um Unschuldige zu retten. Als sie zu der hochschwangeren Kalenia springt, die gerade überfallen wird, entpuppt sich dieser Auftrag als der gefährlichste nicht nur für Danèstra, sondern für das gesamte Reich.

Die Story ist einmalig, einzigartig und düster.
Das Buch ist geprägt von starken Charakteren, unheimlichen Kreaturen, interessanten Schauplätzen und gefährlichen Abenteuern – alles vereint in einer perfekt ausgearbeiteten Welt, deshalb  eine absolute Leseempfehlung meinerseits.

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Tags: die klinge des schicksals, heitz, markus heitz, schicksal   (4)
 

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116 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

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The Shape of Water

Guillermo del Toro , Daniel Kraus , Kerstin Fricke
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2018
ISBN 9783426523070
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Ein geheimes US-Militärlabor 1963: Im streng gesicherten Labortrakt F-1 wird eine Kreatur aus dem Amazonas gefangen gehalten, deren Erforschung einen Durchbruch im Wettrüsten des Kalten Krieges liefern soll. Doch eines Nachts entdeckt die Reinigungskraft Elisa das Wesen, das halb Mann und halb Amphibie ist. Die stumme junge Frau tut etwas, woran noch kein Wissenschaftler gedacht hat: Sie bringt dem Wasserwesen die Gebärdensprache bei und beginnt so entgegen aller Regeln eine vorsichtige, geheime Freundschaft mit ihm. Als sie erfährt, dass das 'Projekt' schon bald auf dem Seziertisch enden soll, muss Elisa alles riskieren, um ihren Freund zu retten…

Meine Meinung:
Der Schreibstil war sehr abgehackt und aus dem englischen auch nicht wirklich gut übersetzt, sodass ich am Anfang nur sehr schwer in die Story hineingefunden habe.

"Das Wasser scheint dem Wesen zu gehorchen, da es sich kaum kräuselt. Seine Nase ist glatt und reptilienartig. Sein verlängerter Unterkiefer scheint mehrgliedrig zu sein, bildet jedoch eine edle gerade Linie. Es kommt näher. Aufrecht, als würde es nicht schwimmen, sondern gehen." (ZITAT)

Viele Abschnitte waren für mich verwirrend und langgezogen.

Den Ehrgeiz und die Zielstrebigkeit, die Elisa an den Tag legt, gefiel mir ausgesprochen gut.
Strickland war mir sehr unsympatisch, was wohl davon herrührt, dass er sehr streng und hart nach seiner Rückkehr dargestellt wurde.

Der Schluss hat mir dennoch sehr gut gefallen, ebenso die Protagonisten, vor allem Elisa, sodass "The Shape of Water" für mich ein solider unterhaltsamer Roman ist.

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Tags: del toro, fantasy, guillermo del toro, the shape of water   (4)
 

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Elefant

Martin Suter
Fester Einband: 351 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 18.01.2017
ISBN 9783257069709
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Ein Wesen, das die Menschen verzaubert: ein kleiner rosaroter Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Plötzlich ist er da, in der Höhle des Obdachlosen Schoch, der dort seinen Schlafplatz hat. Wie das seltsame Geschöpf entstanden ist und woher es kommt, weiß nur einer: der Genforscher Roux. Er möchte daraus eine weltweite Sensation machen. Allerdings wurde es ihm entwendet. Denn der burmesische Elefantenflüsterer Kaung, der die Geburt des Tiers begleitet hat, ist der Meinung, etwas so Besonderes müsse versteckt und beschützt werden.

Meine Meinung:
Ja, in diesem Buch geht es tatsächlich um einen kleinen rosaroten Elefanten, der im Dunkeln leuchtet und hinter dem wirklich viele Leute her sind. Zum Glück hat der kleine Elefant genug Beschützer.

"Schoch war nie religiös gewesen, aber vor seinem Absturz hatte er
durchaus daran geglaubt, dass es etwas gab, was seine Wahrnehmung und sein Vorstellungsvermögen überschritt. Eine höhere Wirklichkeit und vielleicht auch eine höhere Macht." (ZITAT)

Das Buch ist herzerwärmend, einzigartig und wirklich fesselnd, was nicht zuletzt an dem hervorragenden Schreibstil  und dem auffallendem Cover liegt.

Die Protagonisten sind mir im Laufe des Buches auch sehr ans Herz gewachsen und die rasante Verfolgungsjagd hat sogar einiges an Spannung mit ins Buch gebracht.

Mit "Elefant" hat der Erfolgsautor Martin Suter eine aktuelle und relevante Thematik für einen hübschen Roman mit märchen­haften Zügen gewählt. Dass er dafür die Gen­techno­logie – ein unendlich komplexes Minen­feld voller ethischer und mora­lischer Grund­satz­fragen – auf wenige plakative Aspekte reduziert, ist legitim, denn ihm geht es in erster Linie um gefällige Unter­haltung vor ernstem Hinter­grund.

"Als Mediziner sah Reber natürlich auch die Vorteile der Möglichkeit, Erbgut zu entschlüsseln und zu verändern. Man konnte zum Beispiel
Genfunktionen ausschalten, die Alzheimer auslösten oder Krebs oder den Alterungsprozess oder andere Geißeln der Menschheit.
Aber es bedeutete ebenfalls, dass man das Erbgut von Pflanzen, Tieren und Menschen umgestalten konnte. Man konnte sie designen." (ZITAT)

Absolut Leseempfehlung meinerseits.

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Tags: elefant, elefanten, erbgut, martin sutter, roman, rosa elefant   (6)
 
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