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Ich treffe dich zwischen den Zeilen

Stephanie Butland , Maria Hochsieder-Belschner
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.10.2017
ISBN 9783426520758
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Ein schwerer Schicksalsschlag in der Vergangenheit hat Loveday dazu gebracht, sich von Menschen zurückzuziehen. Vertrauen hat sie nur zu ihrem Arbeitgeber und einzigen Freund Archie. Doch auch dem erzählt sie nicht alles über sich. Sie ist zufrieden in ihrer Einzimmerwohnung, ihrem Job in der kleinen Buchhandlung und ihren geliebten Büchern. Als sie auf der Straße ein Buch findet, das scheinbar jemand verloren hat, kann sie es nicht liegen lassen. Sie nimmt es mit und hängt einen Zettel ins Schaufenster des Buchladens. Und tatsächlich meldet sich jemand. Nathan ist gutaussehend und klug und lädt Loveday zu einem Poety Slam Abend ein. Widerwillig geht sie hin und nach und nach erkennt sie, dass sie Menschen vertrauen muss, um weiter zu kommen. Als dann plötzlich ein Buch aus ihrer Vergangenheit im Laden auftaucht muss sie sich entscheiden, ob sie weiter allein bleibt, oder sich mit der Vergangenheit auseinander setzt.

 

Meinung:

Eine Liebeserklärung an die Bücher. Oft sprach mir Loveday direkt aus der Seele. Eine Protagonistin, mit der ich mich von Anfang an identifizieren konnte.

Das Buch ist leicht und flüssig geschrieben. Es gib viele Anspielungen auf Bücher und Schriftsteller, aber auch das unterbricht den Lesefluss nicht.

Die Personen sind toll beschrieben, tiefgründig und fast alle sind liebenswert.
Die Kapitel sind ziemlich lang, aber manchmal unterteilt. Die einzelnen Kapitel sind in drei verschiedene Zeitstränge unterteilt. Die Vergangenheit von 1999 und 2013 und dann die Gegenwart im Jahr 2016. So kann man viele Einblicke in das Leben von Loveday bekommen und was passiert ist, dass sie jetzt so unnahbar ist.
Wer meint man hat hier einen romantischen Liebesroman, liegt falsch. Liebe: ja, romantisch: eher nicht. Gerade das hat mir aber sehr gut gefallen.  Außerdem mochte ich die Entwicklung, die Loveday im Laufe des Buches durchgemacht hat. Es war real, authentisch und wunderbar.

 

Fazit:

Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle. Spannend, echt und mit großartigen Charakteren hat dieses Buch alles, was man braucht. Für Jugendliche genauso zu empfehlen, wie für Erwachsene. Ich hab es sicher nicht zum letzten Mal gelesen.

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(31)

53 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Scarlett

Laurel Remington , Britt Somann-Jung
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2018
ISBN 9783551520968
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:

Die 12 jährige Scarlett hat es nicht leicht. Ihre Mutter ist eine bekannte Bloggerin und Scarlett ist ihr Hauptthema. Jeder in der Schule liest den Blog ihrer Mutter und damit die Scarletts peinlichste Geschichten. In der Schule wird sie deswegen aufgezogen und sie zieht sich immer mehr von allem zurück.

Nachdem ihre Nachbarin, eine alleinstehende ältere Dame, ins Krankenhaus eingeliefert werden muss, kümmert Scarlett sich um deren Katze. Dabei entdeckt sie eine wunderschöne Küche und ein besonderes, handgeschriebenes Kochbuch. Scarlett beginnt Rezepte aus dem Buch auszuprobieren, aber nicht, ohne sicherzustellen, dass ihre Mutter nichts davon mitbekommt. Schon bald kocht sie nicht mehr allein und plötzlich steht viel mehr auf dem Spiel, als nur wieder die Hauptfigur im Blog ihrer Mutter zu sein.

 

Meinung:

Das Buch ist ganz locker und leicht geschrieben. Ein richtig schönes Kinder-/Jugendbuch. Die Kapitel sind recht kurz, jedes mit einer Überschrift und ein paar kleinen Zeichnungen. Die Schrift ist ziemlich groß und hat einen geeigneten Zeilenabstand, sodass auch schon jüngere Leser das Buch ohne Probleme lesen können.

Die Charaktere sind schön, wenn auch relativ oberflächlich, beschrieben. Trotzdem kann man die Handlungen, Gedanken und Gefühle nachvollziehen.

 

Fazit:

Ein wirklich schönes Buch über Freundschaft, Familie, die erste Liebe und die Magie eines guten Essens. Obwohl die Zielgruppe eher im Kinder- und Jugendbereich liegt, konnte mich das Buch unterhalten. Ein kurzweiliger Lesespaß, der den Appetit anregen kann.

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(122)

221 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 101 Rezensionen

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Das Mädchen, das in der Metro las

Christine Féret-Fleury , Sylvia Spatz
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 27.06.2018
ISBN 9783832198862
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Juliette arbeitet in einem Maklerbüro, lebt allein und hat kaum Freunde. Ihre freie Zeit nutzt sie, um Bücher zu lesen. Selbst in der Metro, auf dem Weg zu ihrem langweiligen Job, der sie nicht glücklich macht, liest sie. Doch manchmal legt sie ihr eigenes Buch weg und schaut sich die Menschen an, die ebenfalls in der Metro lesen. Was mögen ihre Geschichten sein? Was bedeuten die Bücher den Menschen um sie herum?

Als sie eines Tages zwei Stationen früher aussteigt und auf dem Weg zum Büro auf Zaide und deren Vater Soliman trifft, weiß Juliette nicht, dass diese Begegnung alles ändert. Soliman glaubt fest, dass Bücher, wenn es nur die richtigen sind, das Leben eines Menschen vollkommen verändern können. Solimans Boten verteilen diese Bücher kostenlos an die Menschen und schon bald wird auch Juliette eine Botin. Tatsächlich ändert sich auch Juliettes Leben von Grund auf, doch ist es auch das, was sie wirklich will?

 

Meinung:

Der erste Anblick des Buches ist wunderschön. Das Cover passt wirklich toll zu Buchliebhabern, wie der Titel auch suggeriert. Auch der Klappentext war sehr ansprechend, obwohl ich mir darunter etwas anderes vorgestellt habe, als es schlussendlich war.

Das Buch ist mit nicht mal 200 Seiten sehr kurz. An sich ist es auch leicht und schnell zu lesen. Ich stolperte aber einige Male an den vielen genannten Schriftstellen. Ich hätte mir dabei gewünscht, dass die Autorin mehr auf deren Werke eingeht und uns vielleicht mehr darüber erzählt, wie und warum diese Werke die Leser verändern. Leider wirkte es durch das Fehlen dieser Dinge, als wollte die Autorin nur möglichst viele Schriftsteller in der Geschichte unterbringen.

Auch bleiben die Charaktere des Buches ziemlich eindimensional. Es wird wenig beschrieben, kaum Gedanken und Gefühle geteilt (außer vielleicht bei Juliette) und deswegen erscheinen sie wenig tiefgründig. Ich hatte mir mehr Geschichten von Menschen vorgestellt und gewünscht, deren Leben von den Boten und Büchern verändert wurden und wie.

 

Nichtsdestotrotz ist es ein schönes Buch. Ich denke die Autorin hat sich vor allem auf unsere Protagonistin Juliette konzentriert und deswegen die anderen Lebensgeschichten etwas außer Acht gelassen. Und Juliette hat wirklich eine Wendung gemacht. Während sie anfangs so gut wie gar nicht gelesen hat, hat sie zum Ende hin die Bücher regelrecht verschlungen. Ihr komplettes Leben hat sich gewandelt und zum Besseren geändert. Juliette war eine sympathische Protagonistin und es machte Spaß ihr zu folgen.

 

Fazit:

Auch wenn ich von dem Buch etwas anderes erwartet hatte, war es eine schöne Geschichte. Für Menschen, die Bücher lieben, den ein oder anderen Schriftsteller kennen lernen wollen oder einfach eine Geschichte über die Suche nach dem Sinn lesen wollen, ist es ein toller Buchtipp.

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(101)

125 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 85 Rezensionen

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Spinster Girls – Was ist schon normal?

Holly Bourne , Nina Frey
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423717977
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Evelyn ist ein ganz normales 16 jähriges Mädchen – eigentlich! Wären da nicht ihre Zwangsstörungen, die sie in den letzten drei Jahren ihres Lebens behandeln lassen musste. Nun befindet sie sich auf den Weg der Besserung, ihre Tablettendosis wird langsam ausgeschlichen und sie geht auf eine neue Schule, in der ihre Mitschüler nichts von ihrer „verrückten“ Vergangenheit wissen. Und das soll auch so bleiben. Evie schämt sich sehr für ihre Krankheit und versucht alles, damit niemand davon erfährt. Einfach ein normales Leben führen, wie alle Teenager – das ist ihr Ziel. Dazu gehören Dates, Partys und Freunde. Doch was ist, wenn nicht alles so glatt läuft, wie gehofft? Kann Evie ihre Genesung meistern und ganz nebenbei ein ganz „normales“ Leben führen?

Meinung:
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Evie war mir gleich sympathisch und ich konnte mich gut in sie hinein versetzen. In ihren Gedanken erfährt man viel über ihre Krankheit und auch über die Angst, dass andere davon erfahren. Ich kann das gut nachvollziehen, vor allem nachdem was ihr in der alten Schule passiert ist.
Das Buch hat mehrere wichtige Themen: Feminismus und die Unabhängigkeit der Frauen, Zwangsstörungen und deren Auswirkungen, Freundschaft/Liebe und wie man sie Aufrecht erhält.
Ich denke, dass es nicht nur ein Buch für Jugendliche ist, denn ich falle da raus und habe es trotzdem gern gelesen. Es ist interessant mehr über die Art psychische Störung zu erfahren und auch die Hintergründe. Spannend vor allem, was alles durch so eine Krankheit nicht oder nur sehr begrenzt möglich ist. Die Zwänge, die Evie im Inneren hat, sind super beschrieben. Ich kann mir vorstellen, dass es sich genauso anfühlt. Das muss schlimm sein. Aber auch die Seite der Angehörigen ist gut erzählt und man leidet richtig mit den Personen mit. Das Thema Feminismus in ein Jugendbuch zu stecken finde ich ziemlich gut. In dem Alter suchen viele Teenager eine Zugehörigkeit und ich finde es nicht falsch auch in dem Alter schon auf die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen hinzuweisen.
Man kann das Buch leicht und flüssig lesen. Manchmal musste ich das Buch allerdings schließen und durchatmen. Diese zwanghaften Gedanken und Handlungen waren einfach zwischendurch harter Tobak. Aber das ist mein persönliches Empfinden.
Trotz des ernsten Themas hat das Buch auch viel Witz und Charme. Das machen vor allem die tollen Charaktere.

Fazit:
Alles in Allem ein tolles Buch mit wichtigen und aktuellen Themen, das sich leicht lesen lässt und sicher auch noch nach der Beendigung des Buches nachwirkt. Für mich eine klare Leseempfehlung.
Das Buch sollte vielleicht bei Betroffenen einer Zwangsstörung mit Trigger-Warnung rausgegeben werden.

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34 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Psyche? Hat doch jeder!

Lena Kuhlmann
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Eden Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 03.08.2018
ISBN 9783959101509
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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(145)

272 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 118 Rezensionen

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Cat & Cole: Die letzte Generation

Emily Suvada , Vanessa Lamatsch , punchdesign Johannes Wiebel
Flexibler Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522505598
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Immer wieder im Sommer

Katharina Herzog
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 15.05.2018
ISBN 9783499275333
Genre: Romane

Rezension:  
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(85)

138 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 70 Rezensionen

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Wo mein Herz dich findet

Kathryn Taylor
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.06.2018
ISBN 9783404176694
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Auf dem Weg zum Hotel ihrer Eltern hat Cara eine Autopanne. Auf der Suche nach Hilfe trifft sie, in seiner einsamen Hütte, den einsilbigen Liam. Obwohl er anfangs sehr abweisend ist, hilft er ihr und bittet sie dann, ihn zu vergessen und niemandem von ihm zu erzählen. Doch Cara kann ihn nicht vergessen und besucht ihn immer öfter. Sie merkt, dass er etwas verheimlicht, aber ihre Gefühle für ihn sind schon so stark, dass sie es ignoriert.

Doch wieso hat er für sich die Einsamkeit gewählt? Was verheimlicht er Cara?

Nachdem Caras ältere Schwester Isabel vor sechs Jahren starb, verschwand auch Caras beste Freundin Amy ohne ein Wort nach London. Doch nun ist sie zurück und hat ihren kleinen Sohn dabei. Auch Sie scheint ein Geheimnis zu bewahren, von dem nicht mal Cara etwas ahnt.

 

Meinung:

Dieses Buch ist wirklich toll. Es ist leicht und flüssig geschrieben und deshalb einfach zu lesen. Die Kapitel sind aus verschiedenen Perspektiven der einzelnen Protagonisten geschrieben. Man erfährt deswegen viel über die Gedanken und Gefühle der Personen. Dadurch, dass es sogar vier Personen sind, aus deren Sicht man lesen kann, kann man sehr viel besser in die Geschichte eintauchen und auch sehr gut die Handlungen der Personen verstehen.

Außerdem sind die Charaktere deswegen sehr viel tiefgründiger, was mich die Personen gleich ins Herz schließen lässt. Man kann sich einfach einfühlen und mitfiebern. Man bekommt ein gutes Gefühl für die Personen und liebt, lacht, weint und hofft mit ihnen.

Die Geschichte an sich ist interessant, es gibt einige Geheimnisse, die im Laufe des Buches aufgeklärt werden. Einiges konnte man sicherlich schon recht früh erahnen, trotzdem mindert es das Lesevergnügen nicht. Es ist einfach eine Geschichte, die man liest, um mal in eine andere Welt zu tauchen. Besonders das Ende gefällt mir gut, hier wurde wirklich am alles gedacht.

 

Fazit:

Ein toller Feel-Good-Liebesroman mit sympathischen Protagonisten und einer interessanten Geschichte. Sowas liest man gern.

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(78)

86 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 80 Rezensionen

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Familie und andere Trostpreise

Martine McDonagh , Marion Ahl
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.07.2018
ISBN 9783959671958
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Als Sonny 21 wird, bekommt er ein unerwartetes Geschenk. Er erbt mehrere Millionen Dollar von Verwandten, die er nicht mal kennt.

Sonny hat eine Umschlagphobie, hasst schmatzende Geräusche und ist auch sonst ziemlich neurotisch.  Trotzdem macht er sich allein auf den Weg nach England, um den Spuren seiner Eltern zu folgen und währenddessen vielleicht seinen Platz zu finden.

 

Meinung:

Sonny hat viele kleine Macken und Neurosen, trotzdem ist er ein sehr liebenswerter und humorvoller Charakter. Er hat eine schwere Zeit hinter sich und verarbeitet diese auf seine Weise, mit Hilfe seines Vormunds Thomas.

Auf seiner Reise lernt er einige Menschen aus seiner und der Vergangenheit seiner Eltern kennen. In Dialogform erzählen die Personen die Geschichte seines Lebens. Das, was Sonny noch nicht über seine Eltern wusste, aber auch das, was er im Laufe der Jahre vergessen hat.

So entspinnt sich eine Geschichte, mal witzig, mal traurig, mal schockieren, die Sonnys bisheriges Leben mitbestimmt hat.

Das Buch ist flüssig und leicht geschrieben. Hin und wieder fließt mal etwas Jugendsprache oder auch mal einige vulgäre Ausdrücke mit hinein. Die Mischung aus gebildeter Sprache und vulgären Ausdrücken spiegelt auch Sonny wieder.

Seine Neurosen sind teilweise lustig für den außenstehenden Leser, trotzdem ist das natürlich eine Krankheit, mit der Sonny versucht zu leben.

Mir gefällt, dass die Reise von Sonny so schön um die Geschichte der Vergangenheit herum gewunden wurde. Da passt alles zusammen. Was anfangs noch große Fragen aufwirft, wird alles im Laufe des Buches aufgelöst. Vor allem das Ende hat mir sehr gut gefallen.

 

Fazit:

Ein etwas anderer „Roadtrip“. Ein Buch mit liebenswertem und charmantem Protagonisten, der versucht seine Vergangenheit zu ergründen. Herrlich neurotisch mit vielen Filmanspielungen, dazu witzig und manchmal frech. Eine gelungene Mischung.

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(138)

204 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 125 Rezensionen

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Miss Gladys und ihr Astronaut

David M. Barnett , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 28.05.2018
ISBN 9783548289540
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Nach dem Tod der Mutter und der Verhaftung des Vaters leben die 15 jährige Ellie und ihr 10 jähriger Bruder James bei ihrer Großmutter Gladys. Doch Gladys ist dement.

Als sie eines Tages einen Anruf bekommt, staunt sie nicht schlecht: es ist Major Tom, der gerade auf dem Weg zum Mars ist. Eigentlich möchte er schnell wieder Auflegen, weil der Anruf ein Versehen war. Doch je häufiger die Telefonate, desto mehr entspinnt sich eine zarte Freundschaft.

Kann Major Tom der Familie helfen? Oder braucht Tom vielleicht selbst Hilfe?

 

Meinung:

Das Buch ist in der dritten Person verfasst und beleuchtet die Sichtweisen verschiedener Charaktere des Buches. Da es sich um einen auktorialen Erzähler handelt, erfährt der Leser viel über die Personen. Durch die recht kurzen, übersichtlichen Kapitel ist das Buch leicht und flüssig zu lesen. Die einzelnen Kapitel haben auch öfter Rückblenden aus den Erinnerungen der Personen, wodurch man manches Handeln besser nachvollziehen kann.
Die Geschichte ist sehr gefühlvoll geschrieben, hat aber auch eine Menge Witz und auch mal schwarzen Humor. Die Mischung zwischen den Emotionen ist hier perfekt gelungen.

Die Protagonisten gehen schön in die Tiefe, hier hat der Autor ganze Arbeit geleistet. Man entwickelt sofort Sympathie und Mitgefühl für die Familie um Gladys. Thomas ist ein Griesgram, doch man kann ihm nicht böse sein. Er war, neben Ellie, mein Lieblingscharakter. Er ist herrlich sarkastisch und zynisch (fliegt er doch ins All, um nichts mehr mit Menschen zu tun haben zu müssen), trotzdem ist er liebenswert und versucht alles um Gladys und ihren Enkeln aus der Patsche zu Helfen.

 

Fazit:

Dieses Buch ist ein wahrer Schatz. Hier sind alle Emotionen vertreten. Man kann lachen, weinen, hoffen. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und war traurig, als es zu Ende war.

Ein Buch, das direkt ins Herz geht.

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(73)

111 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

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Zurück auf Gestern

Katrin Lankers
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 20.06.2018
ISBN 9783649623779
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Claire bekommt an ihrem 15. Geburtstag einen kugelförmigen Anhänger, den ihre verstorbene Großmutter ihr vererbt hat. Als sie die Kugel gemeinsam mit ihrer besten Freundin Luisa berührt, teilt sie sich in zwei Hälften und die Mädchen stellen fest, dass er schon immer aus zwei Teilen bestand. Jedes Teil eine eigenständige Uhr. Nach einer missglückten Schulfeier, bei der sich beide blamieren und dem Wunsch, den Abend noch einmal neu starten zu können geschieht das unmögliche: die Anhänger verbinden sich und die Mädchen reisen tatsächlich in der Zeit zurück.

Im ihrem Geheimnis im Schlepptau versuchen beide den Schulalltag, die erste Liebe und vor allem Mathe zu meistern. Doch schon bald stellen Lulu und Claire fest, dass durch die besondere Kraft des Anhängers nicht nur ihre Freundschaft in Gefahr ist. Jemand hat es auf die Macht abgesehen und ist bereit alles zu tun, um sie zu bekommen.

 

Meinung:

Das Buch ist ganz toll geschrieben. Man wird in die Geschichte gezogen und direkt mitgerissen. Die Sprache ist leicht verständlich und die Kapitel relativ kurz. Ich denke das ist auch Zielgruppenorientiert so gewollt.
Trotzdem würde ich das Buch nicht nur als Jugendbuch einordnen, denn auch Erwachsene können ihren Spaß an dem Buch haben.

Die Charaktere sind toll beschrieben, tiefgründig und liebenswert. Auch wenn die Geschichte mit ein/zwei Klischees behaftet ist, verliert sie ihren Zauber nicht. Das Zeitsprungthema wird auch nicht komplett breit getreten, sondern nimmt nur eine Nebenrolle ein, neben Freundschaft, Liebe und alltäglichen Problemen. Mir gefällt das gut und so sehe ich den Roman auch nur zweitrangig als Fantasy/Mystery.

 

Fazit:

Man möchte wieder 15 sein, sich seine beste Freundin schnappen und einfach nur gemeinsam quatschen, lachen und träumen. Ein wundervolles Buch über Freundschaft und Zusammenhalt mit einem Hauch Romantik und einer Prise Magie.

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(179)

346 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 142 Rezensionen

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Wie man die Zeit anhält

Matt Haig , Sophie Zeitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423281676
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Tom Hazard lebt mal hier und mal dort, arbeitet mal dies und mal das. Er ist über 400 Jahre alt, denn er altert sehr viel langsamer als normale Menschen. Im Jahre 1581 geboren sucht er heute nur noch eins: seine Tochter Marion. Dafür lebt er!

Die Gesellschaft der Albatrosse, alles Menschen mit der gleichen „Schwierigkeit“ wie er, schützt ihn und seine wahre Identität vor der Entdeckung durch die normalen Menschen. Dafür muss er alle 8 Jahre seinen Namen, Wohnsitz und Beruf wechseln und manchmal einen speziellen Auftrag übernehmen.

Doch was ist die Wahrheit? Wie ehrlich ist Hendrich, der Chef der Albas, zu Tom?

In seinem „aktuellen Leben“, als Tom der Geschichtslehrer in London, beginnt er hinter die Fassade der Gesellschaft zu blicken und sich zu fragen, was im Leben wirklich wichtig ist.

 

Meinung:

Bei diesem Buch handelt es sich um einen leisen, melancholischen Roman über einen Mann, der den Sinn seines Lebens sucht. Er ist spannend, durch die Zeitsprünge der einzelnen Kapitel und durch das Leben, welches Tom bisher gelebt hat. Wer einen Actionreichen Roman sucht, wird hier nicht glücklich. Die Spannung kommt allein durch den tollen Schreibstil, die verschiedenen Zeiten und vor allem durch die Gegenwart von Tom.

Man kann das Buch sehr gut lesen. Es ist flüssig und locker geschrieben und obwohl es manchmal auch im 16. Jahrhundert spielt, erzählt Tom seine Geschichte im Hier und Jetzt und deshalb auch in moderner Sprache. Die Tiefgründigkeit und Melancholie, die in diesem Buch sehr deutlich herauskommt, sind beeindruckend dargestellt. Ein wahres Meisterwerg von Matt Haig.

 

Fazit:
Diesen Roman würde ich immer wieder empfehlen. Er ist ruhig, ehrlich und trotzdem spannend. Das Zeitreisethema ist großartig eingebunden und steht trotzdem nicht im Vordergrund.

Schöne Lesestunden, die auch nach dem Ende des Buches noch zum Nachdenken anregen.

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(191)

277 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 170 Rezensionen

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Der Kreidemann

C.J. Tudor , Werner Schmitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.05.2018
ISBN 9783442314645
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Damals: Im Alter von 12 Jahren lernt Eddie den Kreidemann kennen, den Mann, der ihm die Sache mit den Kreidezeichen erklärt. Zeichen, die nur Eddie und seine Freunde kennen und mit denen sie sich geheime Nachrichten zukommen lassen können. Doch eines Tages führen diese Zeichen die Freunde zu der Leiche eines Mädchens, dass zerstückelt im Wald zurück gelassen wurde.

Heute: Eddie ist inzwischen Lehrer und hat seinen Heimatort nie verlassen. Als er eines Tages einen Brief bekommt, der nichts weiter enthält, als ein Stück Kreide und ein Strichmännchen, begreift er, dass seine Vergangenheit ihn eingeholt hat. Wurde damals der Falsche für den Mörder gehalten? Ist der Richtige noch da draußen? Als plötzlich eine weitere Leiche auftaucht, begreift Eddie, dass das Spiel noch nicht vorbei ist.

 

Meinung:

Der Schreibstil ist locker und flüssig geschrieben. Durch die moderne und einfache Sprache kann man es schnell und unkompliziert lesen.

Der Spannungsaufbau erfolgt bereits im Prolog. Die bildhafte Darstellung des toten Mädchens ohne jedoch die andere Person zu beschreiben, macht den Anfang sehr spannend. Man möchte gleich wissen, wer die Tote ist und wer der Mörder ist.

Die Spannung hält sich gut, weil die Kapitel abwechselnd  in der Gegenwart und in der Vergangenheit spielen. Man bekommt so auch einen guten Einblick in die Charaktere, was die ganze Geschichte lebendiger wirken lässt.

Man weiß bis zum Schluss wirklich nicht, was damals passiert ist und selbst als alles aufgeklärt wurde war ich beim letzten Kapitel absolut überrascht. Damit hätte ich nie gerechnet.

 

Fazit:

Ein Buch, das einen tief ins Geschehen eintauchen lässt, viel über die Figuren preisgibt und alles genau erklärt. Leider wirkt es deswegen hin und wieder etwas langatmig. Trotzdem konnte mich das Ende wieder absolut überzeugen.

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(83)

114 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 83 Rezensionen

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Sommernachtstod

Anders de la Motte , Marie-Sophie Kasten
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 02.05.2018
ISBN 9783426306246
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Die Therapeutin Vera hatte es bisher nicht leicht. Im Jahr 1983,als sie ein kleines Mädchen war, verschwand ihr jüngerer Bruder Billy spurlos aus dem Garten. Ihre Mutter verfiel in eine tiefe Depression und sie blieb mit ihrem Vater und ihrem großen Bruder Mattias zurück.

Heute ist sie erwachsen und weit von Zuhause weg gezogen, arbeitet als Therapeutin bei einer Verlustbewältigungstherapie und hat selbst psychische Probleme.

Als ihr neuer Patient Isak seine Verlustgeschichte erzählt, erinnert sie die Erzählung bis auf kleinste Detail an das Verschwinden des 5 jährigen Billy, vor so vielen Jahren.

Jetzt kann Vera den Verlust nicht mehr verdrängen. Sie fährt nach Hause zu ihrem Vater und Mattias und beginnt ungemütliche Fragen zu stellen. Doch wieso scheint niemand ihre Fragen beantworten zu wollen? Wer beginnt ihr Steine in den Weg zu legen und sie subtil zu bedrohen? Und wer ist Isak eigentlich wirklich? Kann sie ihm vertrauen?

 

Meinung:

Das Buch beginnt schon sehr spannend mit dem Verschwinden des Jungen. Die Kapitel sind unterteilt in Vergangenheit und Gegenwart. So bekommt man einen sehr guten Einblick in die Ermittlungen um das Verschwinden, welches später als Mordermittlungen weitergeführt wird. Außerdem lernt man in den Gegenwartskapiteln Vera besser kennen. Sie hat es nicht leicht, durch ihre psychischen Probleme ist sie im Job nur noch „auf Bewährung“ und auch privat läuft es nicht gut. Trotzdem versucht sie ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und ihre Probleme zu lösen. Erst als Isak auftaucht wird ihr Leben wieder komplett aus der Bahn geworfen. Sie kann nur noch an Billy denken und was ihm wiederfahren ist. Als sie Ungereimtheiten bemerkt und sich immer mehr verfolgt fühlt fängt sie an Fragen zu stellen, die die Menschen aus ihrer Heimat ihr nicht beantworten wollen.

Der Schreibstil ist locker gehalten und man kann das Buch sehr flüssig lesen. Durch die spannende Darstellung und die Kapitelunterteilung kann man das Buch schnell „weglesen“. Seite um Seite fliegt dahin und man kann nicht aufhören. Auch wenn das Buch komplett ohne blutige Details auskommt, mindert es nicht die Spannung. Durch das subtile Grauen dieses Verbrechens, hat man immer ein angespanntes Gefühl im Hinterkopf und das ist es, was einem zum Weiterlesen drängt.

Mir selbst hat das Buch sehr gut gefallen, so dass ich es in zwei Tagen ausgelesen hatte. Doch auch danach blieb es mir im Kopf und sowas macht ein gutes Buch aus.

 

Fazit:

Dieser Krimi ist wirklich empfehlenswert. Wer sich auch gerne mal auf eine falsche Fährte schicken lässt und selbst über die Vergangenheit rätseln möchte, der ist hier genau richtig.

Gewohnt großartiger Roman von Anders de la Motte.

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160 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 129 Rezensionen

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Wahrheit gegen Wahrheit

Karen Cleveland , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 10.04.2018
ISBN 9783442716746
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Die vierfache Mutter Vivian Miller arbeitet für die CIA als Spionageabwehr-Analystin in der Abteilung Russland. Ihr liebevoller Ehemann Matt arbeitet oft von zuhause aus, um sich zusätzlich um die Kinder zu kümmern. Ihr Leben läuft perfekt, bis zu diesem Tag im Büro, an dem erstmals Vivians Algorithmus ausprobiert wird, der ein Netzwerk russischer Spione in den USA enttarnen soll. Der Algorithmus funktioniert und Viv findet einen Ordner mit fünf Bildern von russischen Schläfern in den USA. Plötzlich steht ihr Leben Kopf. Das dritte Bild zeigt Matt, der Mann, der sich hingebungsvoll um die Kinder kümmert, mit dem sie seit 10 Jahren verheiratet ist, den sie über alles liebt.

Eigentlich müsste sie ihn gleich den Behörden melden, doch in Gedanken an ihre Familie tut sie es nicht. Sie sucht das Gespräch mit ihm und versucht die Situation zu meistern, ohne Matt zu verraten. Doch ihre Bemühungen treten eine ganze Reihe von Entwicklungen los, die am Ende nicht nur sie und Matt in Lebensgefahr bringen, sondern auch ihre Kinder.

 

Charaktere:

Vivian Miller ist in ihrem Job sehr erfolgreich. Man lernt sie als starke und emanzipierte Frau kennen. Doch je mehr man in den Rückblenden von ihrer Vergangenheit erfährt, desto mehr hat man das Gefühl, sie hat sich bei allen wichtigen Entscheidungen von Matt drängen lassen. Bei allen Kindern wollte sie nach der Geburt zuhause bleiben und für sie da sein, doch Matt drängte sie immer zurück in den Job.  Man versteht im Nachhinein natürlich wieso er das tat.

Erst im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich allerdings enorm weiter. Sie hört auf die Augen zu verschließen, sie steht für sich und ihre Kinder ein und sie kämpft. Dieses Potential habe ich von Anfang an bei ihr gesehen und es hat mich sehr gefreut, dass sie es ausgeschöpft hat.

Matt dagegen wirkt anfangs sehr liebevoll und kümmert sich aufopfernd um die Kinder und den Haushalt. Damit Viv ihren Job weiter machen kann, den sie liebt, arbeitet er von zuhause aus. Erst mit der Zeit merkt man, dass er das nicht aus selbstlosen Gründen getan hat, sondern mit Hintergedanken. Bis zum Schluss weiß man nicht, was man von Matt halten soll. Liebt er Viv und seine Familie? Steht er Loyal zu Juri und den russischen Spionen? Was ist Lüge und was ist Wahrheit?

 

Meinung:

Das Buch war wirklich interessant zu lesen. Die Einblicke in die Spionageabwehr waren spannend. Durch den lockeren Schreibstil ließ sich das Buch schnell und flüssig lesen. Die Kapitel waren in Gegenwart und Vergangenheit unterteilt, was mir sehr gut gefallen hat. Man bekommt dadurch einen sehr viel tieferen Einblick in die Personen und kann sie besser verstehen. Vivian habe ich gleich sehr gemocht. Sie war eine starke Frau und Mutter, auch wenn man später erfahren hat, dass der Weg dahin nicht immer leicht war. Ihre Entwicklung hat mir am besten gefallen. Am Anfang konnte ich auch Matt gut leiden, aber im Laufe der Geschichte wurde er für mich immer undurchsichtiger und ich wusste einfach nicht mehr ob er Freund oder Feind war. Das war natürlich der geschickten Irreführungen und falschen Fährten der Autorin geschuldet. Das Ende hat mich gefreut und auch sehr zufrieden gemacht. So habe ich mir das gewünscht. Allerdings hat mich das allerletzte Kapitel etwas stutzig zurückgelassen. Kommt da noch eine Fortsetzung? Für mich absolut Möglich und sogar wünschenswert.  

 

Fazit:

Ein gut durchdachter Thriller mit tiefgründigen und sympathischen Protagonisten. Das Buch ist ein grandioses Debüt für die Autorin, die selbst mehrere Jahre als Analystin für die CIA gearbeitet hat.

Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Wer gerne spannende Thriller mit jeder Menge Wirrungen liest, bei dem man am Ende nicht mehr weiß, was Wahrheit und was Lüge ist, der ist mit diesem Buch bestens Beraten. Großartig!

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87 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 80 Rezensionen

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Eine Liebe in Apulien

Sabrina Grementieri , Katharina Schmidt , Barbara Neeb
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 03.04.2018
ISBN 9783956497971
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die 28 jährige Viola steht mitten im Leben, bis sie plötzlich ihren Traumjob verliert und herausfindet, dass ihr Freund sie betrügt.
Als sie am 01. April ein Anruf erreicht in dem sie erfährt, dass ihre geliebte Großmutter gestorben ist, glaubt sie erst mal an einen schlechten Scherz. Doch die Anruferin scherzt nicht,  ihre Oma Adele ist gestorben.
Gemeinsam mit ihren Eltern macht Viola sich auf den Weg nach Apulien, wo Adele auf einem Gut lebte. Zur Überraschung aller, erbt Viola das Gut mit der Auflage, ihm wieder zu altem Glanz zu verhelfen. In dem Wissen, dass sie Zuhause nichts erwartet, macht Viola sich an die Arbeit. Sie möchte aus dem Gut ein schönes kleines Hotel machen. Unterstützt wird sie dabei von Aris, von dem sie schon bald mehr möchte, als nur Hilfe auf dem Bau.
Doch was verbirgt Aris? Und wer versucht Viola durch Sabotage am Bau zu vertreiben? Wird sie es trotz aller Umstände schaffen oder ist dieses Vorhaben zum Scheitern verurteilt?

Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und detailliert. Durch die vielen Vergleiche kommt der Lesefluss manchmal ins Stocken. Doch mir gefällt das sehr, da ich durch die kleinen „Stolperer“ oft genauer drüber nachdenke und es besser für mich visualisieren kann. Ich mag diese bildliche Sprache sehr gern. Vor allem Apulien wurde so wunderbar beschrieben, dass man gerne gleich seine Sachen packen und hinreisen möchte. Das nimmt der ziemlich traurigen Geschichte ein wenig die Härte und man kann das Buch als Liebesroman verstehen.

Leider hat das Buch einen  ziemlich geringen Spannungsbogen. Durch die Sabotage ist man zwar neugierig, wer Viola da Steine in den Weg legt, doch reicht das nicht um dem Buch seine teilweise ermüdende Langatmigkeit zu nehmen.

Auch wenn mir Viola sympathisch war, konnte ich mich mit ihr nicht so gut identifizieren, wie ich es mir gewünscht hätte, doch das ist mein persönliches Problem. Dafür mochte ich Aris sehr gern. Er wirkt, wenn auch zurückhaltend, sehr loyal und ist hilfsbereit. Mein Liebling der Geschichte ist allerdings Nico. Dieser kleine, süße Junge ist mir schnell ans Herz gewachsen.

 

Insgesamt ist es ein recht ansprechender Roman, der detailliert geschrieben ist. Trotzdem konnte mich das Buch nicht völlig überzeugen und vor allem durch die Längen in der Mitte und des doch recht abrupten Schlusses geht viel von dem Potenzial, die diese Geschichte durchaus hat, verloren.

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216 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

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Immerwelt - Der Anfang

Gena Showalter , Tess Martin
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.05.2018
ISBN 9783959672092
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Inhalt:

Zwei Welten im ewigen Kampf um die Seelen der Menschen. Die 17 jährige Tenley kann sich nicht entscheiden. Soll sie bei Myriad unterschreiben, der Welt der Dunkelheit und Schicksalsgläubigen, wie ihre Eltern? Oder soll sie sich für Troika entscheiden, der Welt des Lichts und der Erkenntnis, und damit für immer zu Feinden ihrer Eltern werden?

Tenley wird gedrängt eine Entscheidung zu treffen, von ihren Eltern, von den Machthabern und von zwei Jungen, die beide aus den verschiedenen Welten stammen. Doch was macht Ten, wenn sie sich in einen der Beiden verliebt und trotzdem das Reich des Anderen wählen möchte?

 

Charaktere:

Tenley ist 17 Jahre alt, rebellisch und eigensinnig. Als sie sich nicht für eine Welt entscheiden kann, wird sie von ihren Eltern nach Prynne geschickt. Eine Anstalt in der junge Menschen eingesperrt, gefoltert und gebrochen werden, bis sie sich für eine Welt entscheiden.
Ten ist eine so willensstarke Person, dass sie sich nicht verbiegen lässt. Sie erträgt alle Erniedrigung, allen Schmerz und kämpft für sich und ihren Wunsch, frei und ohne Druck zu wählen. Sie hat mich von Anfang an beeindruckt und das steigert sich sogar noch im Laufe des Buches.

Killian ist 19 und von Myriad auf Ten angesetzt worden. Schnell scheint er einen Beschützerinstinkt für Ten zu entwickeln und versucht ihr bei allem zu helfen was sie tut und sie trotzdem zu Myriad zu drängen. Die spätere Entwicklung seines Charakters finde ich allerdings wirklich schön. Die Mischung aus Macho und Beschützer ist einfach süß und deswegen mag ich Killian besonders gern.

Archer ist ebenfalls 19 und wurde von Troika geschickt. Er hilft Ten von Anfang an, sei es in Prynne oder draußen. Trotzdem möchte er sie immer wieder für Troika gewinnen. Archer ist ein wirklich lieber und herzensguter Charakter, den man einfach lieben muss.

 

Meinung:

„Immerwelt – Der Anfang“ ist der Start einer weiteren vielversprechenden Fantasiereihe von Gena Showalter. Man wird mitten rein geworfen in die Welt von Tenley. Und es ist keine schöne Welt. Aber Showalter versteht es Spannung zu erzeugen. Man bekommt immer nur Krümelweise Informationen, die sich erst nach und nach zu einem großen Ganzen zusammensetzen lassen.

Die Welt, in die uns die Autorin mitnimmt, ist etwas völlig neues. Selbst im Fantasy Genre habe ich sowas noch nicht gelesen. Sie beschreibt sehr bildlich, sodass man sich alle Orte, Personen und Handlungen vorstellen kann, als wäre man live dabei. Sowas mag ich persönlich sehr gerne. Dazu gibt’s die richtige Portion Humor und Sarkasmus, sodass man selbst ein ums andere Mal schmunzeln muss. Die Figuren sind wirklich toll beschrieben. Man lernt sie kennen muss sie einfach lieben (oder hassen), denn die Autorin versteht es die Charaktere in die Tiefe gehen zu lassen, als wären sie echt. Der Schreibstil ist direkt und auf den Punkt. Nach einer kurzen Eingewöhnung konnte ich es flüssig und schnell lesen.

Es war toll in diese fantastische Welt einzutauchen und die Personen auf ihrem oft steinigen Weg zu begleiten.

 

Fazit:

Mein erstes Buch von Gena Showalter war ein Glücksgriff.

Das Buch ist ein wunderbares Beispiel für ein gut durchdachte und grandios geschriebene Fantasiegeschichte. Die Personen sind toll, die Welt einzigartig. Ein wirkliches Meisterstück.

Eine klare Leseempfehlung für alle Fantasy Liebhaber und diejenigen, die es noch werden wollen.
Während ich brennend auf die Fortsetzung warte, werde ich mir weitere Bücher von Showalter vornehmen und sicherlich genauso verschlingen, wie dieses.

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68 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Was ihr nicht seht

Nuala Ellwood , Elke Link
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.04.2018
ISBN 9783442205486
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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77 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

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Spiegelherz

Janine Wilk
Flexibler Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 24.04.2018
ISBN 9783522505628
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Die 16 jährige Anna zieht mit ihrer Familie, bestehend aus Mutter, Vater, die 13 jährige Schwester Sophie und der 5 jährige Bruder Jonas, in den Harz.
Kaum angekommen, häufen sich die merkwürdigen Ereignisse in Annas Umfeld.

In der Schule lernt sie Chloe und deren Bruder David kennen. Während Chloe scheinbar Angst vor David hat und Anna vor ihm warnt, ist diese vom ihm fasziniert.

Dann folgt der Schock: Anna und David sollen widergeborene Hexen/Hexer sein, die auch noch füreinander bestimmt sind. Und ihre Aufgabe, den Sohn des Teufels persönlich, zu vernichten, stellt beide vor ungeahnte Gefahren.

Doch wer ist der gutaussehende Junge, der Anna immer öfter im Spiegel erscheint? Ist es wirklich Nebruel, der Sohn des Teufels? Und wieso fürchtet sie sich überhaupt nicht vor ihm, sondern fühlt sich sogar zu ihm hingezogen? Die große Schlacht rückt näher und Anna muss sich entscheiden.

 

Charaktere:

Anna ist die 16 jährige Reinkarnation der Hexe Anna aus dem 17. Jahrhundert. Sie ist eine starke und stolze Person, die für ihre Familie alles tun würde. Mir hat Anna sehr gut gefallen, ihre Persönlichkeit passt gut zu einer Hexe. Auch ihr Äußeres ist mehr als passend, die roten Haare sind ja quasi der Inbegriff einer Hexe ;-)


David, der Hexer mit den dunklen Augen, ist in Anna verliebt. Er beschützt sie und trainiert seine Kräfte um ihr im Kampf zur Seite stehen zu können. Trotzdem scheint er mir nicht ganz so selbstlos und freundlich wie Anna. Seine Schwester hat sogar Angst vor ihm und er scheint oft gemein und gefühlskalt. Für mich kein guter Mensch, obwohl er ein starker Hexer ist.

 

Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte ist sehr leicht. Man liest einige Absätze und ist direkt mitten drin. Schon ab der ersten Seite war Anna mir sympathisch und das hat sich sogar noch gesteigert.
Der Schreibstil ist wirklich toll, man kann sehr flüssig und schnell lesen. Die Kapitel sind lang, aber auch zwischendrin durch kleine Sterne unterteilt, so kann man schnell, aber auch strukturiert lesen.

Die Sprache gefällt mir gut. Sie ist für die Jugend genauso geeignet, wie für Erwachsene.

Außerdem war ich von der Recherchearbeit beeindruckt. Alles ist genau durchdacht und gut recherchiert. Die Story des Buches passt zur Geschichte des Ortes und man bekommt sogar sehr viele Hintergrundinfos über den Ort und seine Vergangenheit.

Die Idee das alles zu verarbeiten und in eine tolle Fantasygeschichte zu verwandeln ist großartig.

 

Fazit:

Das Buch kann ich gerne jedem weiter empfehlen, der gerne Fantasy liest. Die Charaktere sind liebevoll dargestellt und die Geschichte ist großartig recherchiert.

Wer Hexen, Harz und ein Hauch Romantik mag, wird dieses Buch lieben. Und auch andere Fantasywesen kommen hier nicht zu kurz.

Kurzum: eine gelungene, großartige Mischung aus Fantasy, Freundschaft und Liebe in einem Buch vereint.

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205 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 110 Rezensionen

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Nichts ist gut. Ohne dich.

Lea Coplin
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423717786
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Die 18 jährige Jana hat sechs Jahre zuvor ihren Bruder bei einem Autounfall verloren. Ihr gemeinsamer Freund Leander fuhr das Auto. Und seit diesem Tag hat sie ihn weder gesehen noch mit ihm gesprochen.
Heute lebt sie bei ihrer Schwester in München, arbeitet in einer kleinen Buchhandlung und lebt von Tag zu Tag. Über ihre Zukunft denkt sie genauso wenig nach, wie über die Vergangenheit.

Bis zu dem Tag, als unerwartet Leander vor ihr steht. Der Mann, den sie hassen sollte. Der Mann, der ihren Bruder getötet hat und sich dann einfach aus dem Staub gemacht hat.
Doch ebendieser Mann weckt Gefühle in Jana, die sie sich nicht eingestehen will.

 

Meinung:

Das Buch ist locker und flüssig geschrieben, teilweise mit recht moderner, jugendlicher Sprache. Daher sehe ich hier auch die Zielgruppe. Jugendliche und junge Erwachsene. Dafür finde ich das Buch auch sehr passend.
Es ist ein trauriges Thema, der Unfalltod eines nahen Verwandten. Trotzdem hat das Buch sehr positive Klänge. Wir erfahren, wie die verschiedenen Beteiligten mit dem Verlust umgegangen sind und noch immer umgehen. Denn sowas vergisst man nun mal nicht so schnell.

Die Gefühle der beiden Protagonisten kommen langsam auf, aus anfänglicher Abneigung (von Seiten Janas) wird Freundschaft und schlussendlich Liebe. Durch die verschiedenen Sichtweisen der Kapitel, kann man sich auch sehr gut einfühlen und die Handlungen gut verstehen.

 

Fazit:
Ein schönes, kurzweiliges Buch mit traurigem Thema. Trotzdem ist es positiv und Lebensbejahend.

Perfekt für alle Fans von Young Adult und von Büchern mit Herz.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Die Tochter des Vampirjägers

Sabrina Kiehl
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei TWENTYSIX, 09.03.2018
ISBN 9783740745028
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover:

Das Cover ist wirklich schön gestaltet. Eine junge Frau mit schwarzen, langen Haaren dominiert das Bild. Mit ihrer Lederkleidung und ihrem stechenden Blick sieht sie schon aus, wie eine Jägerin. Im Hintergrund sieht man die Skyline einer unbekannten Stadt und hellblaue Schlieren und Punkte, die leicht an das Universum erinnern und dem Cover etwas Mystisches verleiht.

Inhalt:

June ist die Tochter des obersten Jägers der Vampirjägergilde. Sie koordiniert und plant die Jagden, die ihr Vater und seine Jäger vornehmen. Nach einer Großjagd auf einem Bauernhof, bei dem mehrere Hundert Vampire starben, rückt sie in den Fokus von Alexis. Er ist ein Vampir und musste auf dem Bauernhof mit ansehen, wie viele seiner Freunde getötet wurden. Jetzt plant er Rache an den Vampirjägern und somit an June. Doch als er sich ihr nähert, um seinen Plan durchzuführen, verliebt er sich in sie. Nach einem feigen Verrat, steht bald mehr auf dem Spiel, als nur ihre Liebe.

Charaktere:

June ist eine junge Frau, die trotz ihrer wichtigen Arbeit, die sie für die Jäger macht, nicht ernst genommen wird. Sie ist anfangs schüchtern und fast ängstlich, doch sie lernt sich selbst zu vertrauen und für sich selbst und die, die sie liebt einzustehen.

Alexis ist ein typischer Vampir. Alles ist ihm egal, aber wer sich mit ihm anlegt hat ausgespielt. Dann trifft er June und obwohl er es sich erst nicht eingesteht, muss er feststellen, dass er eine Entscheidung treffen muss, die alles verändern könnte.

 

Meinung:

Das Buch ist schnell und leicht zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und einfach, sicherlich auch schon für Jugendliche geeignet. Ich kann mir vorstellen, dass das auch die Hauptzielgruppe ist.

Die Geschichte hat sehr viel wörtliche Rede, dafür weniger Beschreibungen von Personen, Orte oder ähnlichem. Dadurch kann man sehr viel seiner Fantasie überlassen und ich kann mir vorstellen, dass jeder sich die Personen, das Alter, die Orte anders vorstellt. Nur durch einige Hinweise kann man davon ausgehen, dass die Handlung in Europa spielt.

Obwohl die Liebe der Protagonisten sehr plötzlich kam und vielleicht nicht für jeden nachvollziehbar ist (das ist von der Autorin auch genauso gewollt), ist es eine schöne Geschichte, wenn man sich drauf einlässt. Auch wenn das Buch nicht so lang ist, kommt die Spannung kommt zu kurz.

Das Ende ist zwar in sich abgeschlossen, lässt aber eine Fortsetzung durchaus offen.

 

Fazit:

Ein schöner Fantasyroman mit Liebe, Spannung und Action. Für meinen Geschmack etwas zu viel direkte Rede, aber trotzdem ein guter Roman für kurzweiligen Lesespaß.

Für Fans des typischen Vampirromans gibt es von mir eine Empfehlung.

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147 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 112 Rezensionen

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Dirty

Sarah Saxx
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 27.03.2018
ISBN 9783746043586
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt:

Dirty, ein Mann, der gerne Sex hat, aber keine feste Bindung eingehen will, erhält einen Hilferuf von seinem besten Freund Rich. Dieser hat beim illegalen Poker den Lamborghini seines Vaters verzockt – ausgerechnet an den Drogenboss Castellano. Um seinem Vater nichts von diesem Fehltritt sagen zu müssen, will er mit seinen beiden Freunden, Dirty und Thug, bei Castellano einbrechen um das Auto zurück zu holen. Vor Ort ist das Auto nicht da und so beschließen sie, die Verlobte des Drogenbosses, Lorena,  zu entführen und später gegen das Auto zu tauschen. Doch leider erwischen sie nicht Lorena sondern Olivia, eine junge Frau, die wegen ihrer Ähnlichkeit zu Lorena von Castellano gefangen gehalten und täglich misshandelt und vergewaltigt wird.  

Als Dirty die Verwechselung bemerkt und von Olivias Geschichte erfährt, steckt er schon viel zu tief in der Sache drin. Er hat sich in Olivia verliebt und ist bereit alles zu riskieren, um sie zu Schützen.

Doch wie kann er seine Liebe zu Olivia und seine Loyalität zu Rich unter einen Hut bringen und weder sie gefährden noch seine Freunde im Stich lassen?

 

Charaktere:

Olivia ist eine sehr starke Person, die man nur bewundern kann. In ihrer Situation  gibt sie trotzdem ihren Lebenswillen nicht auf. Nachdem Dirty sie „befreit“ hat kann sie sich endlich wieder sicher fühlen. Trotzdem vergisst sie nicht gleich alles, sondern hört auf sich und ihre Bedürfnisse. Das finde ich sehr realistisch und gut beschrieben.

 

Dirty hatte es nicht sehr leicht in seiner Jugend. Trotzdem hat er einen Weg gefunden sein Leben in den Griff zu bekommen. Er ist erfolgreicher Geschäftsmann und steht mitten im Leben. Obwohl er sich selbst für „Dirty“ hält, behandelt er Frauen gut und tut nichts, was sie verletzen würde. Er hat einen starken Beschützerinstinkt und ist ein loyaler Freund. Für mich ein guter Mensch.

 

Rich scheint zwar ein loyaler und guter Freund zu sein, doch seine Einstellung zum Leben finde ich ziemlich kindisch. Er wohnt zuhause, verprasst das Geld seines Vaters und tut sonst nichts. Als er dann den geliebten Wagen des Vaters verzockt, steht er nicht mal zu seinem Fehler. Er bringt sich und seine besten Freunde in Lebensgefahr. Trotzdem scheint er sein Herz auf dem rechten Fleck zu haben, auch wenn er manchmal etwas länger braucht um zu begreifen, was richtig ist.

 

Thug ist recht wortkarg, derb und nicht immer sehr nett. Dafür witzig. Er hat in der Drogenszene zu tun und seine Finger auch in andere illegale Dinge. Trotzdem ist er wirklich loyal und es liegt ihm ehrlich was an Dirty und Rich. Obwohl er genau weiß, dass es ein dummer Plan ist, steht der Rich bei und hilft ihm beim Einbruch. Später – also viel später – entpuppt er sich sogar als ziemlich mitfühlend.

 

Meinung:
Das Buch ist wirklich toll geschrieben. Man kann es flüssig lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Sprache ist modern und teils umgangssprachlich, aber das passt gut zu den Personen und deren Umfeld. Die Beschreibungen und Darstellungen der Personen und Situationen ist sehr bildhaft und leicht verständlich. Ich sehe alles vor meinem geistigen Auge, was ein gutes Buch für mich ausmacht.  Ich glaube man kann darüber streiten, wie realistisch es ist, dass die Männer wegen eines Autos bei einem Drogenboss einbrechen. Doch ich denke das lässt sich auf Richs kindische Gedankengänge und die blinde Loyalität der beiden anderen zurückführen. Und schon ist das Ganze für mich wieder absolut denkbar. Sehr gut fand ich, dass es nur relativ wenig Sexszenen gab und wenn dann auch nicht möglichst versaut, sondern einfühlsam, echt und realistisch in Livs Situation. Das hat mich beeindruckt.

 

Fazit:

Sarah Saxx versteht es, mit Worten umzugehen. Ein wirklich gelungenes Buch über Liebe und Loyalität mit Action, Gefühl und genau die richtige Menge an Erotik.

Ein Buch, bei dem man sich auf die Fortsetzungen wirklich freut und das ich persönlich gerne weiter empfehle.

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260 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 117 Rezensionen

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The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?

A. J. Finn , Christoph Göhler
Flexibler Einband: 543 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.03.2018
ISBN 9783764506414
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Seit einem schlimmen Unfall leidet die Kinderpsychologin Anna unter Agoraphobie. Diese Angst ist so stark ausgeprägt, dass Anna seit vielen Monaten schon nicht mehr ihr eigenes Haus verlassen hat.

Ihr Mann und ihre Tochter leben woanders und stehen nur im telefonischen Kontakt mit Anna. Zum Zeitvertreib beobachtet sie ihre Nachbarn durch eine Kamera und schießt heimlich Fotos.

Als eine neue Familie in das Nachbarhaus einzieht macht sie keine Ausnahme. Anna lernt die neue Nachbarin, Jane Russel, durch Zufall kennen und verbringt einen Abend mit ihr.
Doch als sie das nächste Mal die Russels ausspioniert, beobachtet sie Schreckliches:

Jane wird mit einem Messer angegriffen und bricht zusammen. Anna versucht ihre Angst zu überwinden und ihr zur Hilfe zu eilen. Doch Anna schafft es nicht und wird ohnmächtig, als sie ihr Haus verlässt. Als sie im Krankenhaus erwacht will ihr niemand glauben. Die Nachbarin Jane Russel lebt – doch es ist eine völlig andere Frau.
Wer war die Besucherin bei Anna? Wieso will niemand diese Frau gekannt, geschweige denn gesehen haben? Ist diese andere Frau getötet worden oder existiert sie vielleicht gar nicht?

 

Cover:

Das Cover ist sehr dunkel gehalten und wirkt bedrückend. Blaue Streifen, die an eine Jalousie erinnern, durchziehen das Bild und mit roter Schrift ist der Titel in die Mitte gedruckt.
Das düstere Cover passt gut zur Stimmung und zum Thema des Buches.

 

Charakter:

Anna ist eine sympathische Hauptfigur. Sie hat Ängste und Sorgen, wie jeder normale Mensch. Bei ihr sind sie nur sehr stark ausgeprägt. Leider trinkt sie viel Wein und pflegt sich nicht immer, wie es sich gehört. In ihrer Situation, allein und ohne richtige soziale Kontakte, kann man das vielleicht nachvollziehen. Sie hat trotz ihrer Krankheit den Drang zu helfen. Sie lässt nichts unversucht, damit die Polizei ihr Glauben schenkt und die Situation aufklärt. Das finde ich bewundernswert.

 

Meinung:

Die Spannung dieses Buches steigt schnell. Durch den lockeren Schreibstil kommt man gut in die Handlung und kann das Buch flüssig lesen. Die Kapitel sind aus der Sicht von Anna geschrieben und springen von der Gegenwart in die Vergangenheit, als sich der Unfall ereignete.

Die Spannung steigt dadurch immer weiter an. Nach und nach kommen immer mehr Details ans Licht, die plötzlich alles ändern können.

 

Fazit:

Ein spannender Roman, der geschickt die Details verstrickt und am Ende eine unerwartete Wendung nimmt. Empfehlenswert für Fans von Rätselhafen Thrillern und spannenden Büchern.

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143 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 93 Rezensionen

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Alles Begehren

Ruth Jones , Julia Walther
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.05.2018
ISBN 9783959672023
Genre: Romane

Rezension:

Cover: Das Cover ist sehr schlicht gehalten und lässt, meiner Meinung nach, keinen Rückschluss auf das Thema des Buches zu. Der beige Hintergrund und der fliegende Vogel in rosa- und orangetönen passt allerdings gut zusammen und es gibt ein Bild, das neugierig macht.

Inhalt:
Der 39jährige, glücklich verheiratete Vater von (bald) drei Kindern arbeitet neben seinem Beruf als Lehrer noch in der Bar seines Bruders. Dort lernt er die 21jährige Kate kennen, die ebenfalls aushilfsweise dort anfängt.
Zwischen beiden entsteht eine heiße Affäre, die schon bald ein jähes Ende findet.

Heute, 17 Jahre später, ist Kate eine berühmte Schauspielerin, Mutter und verheiratet. Doch als sie zufällig Callum wieder über den Weg läuft, können beide erneut nicht voneinander lassen. Sie lassen die Liebe, die sie schon damals geteilt haben und die nie ganz vergangen ist, in Form einer Affäre wieder aufleben. Doch zu welchem Preis?

Meinung:

Das Buch ist leicht zu lesen und flüssig geschrieben. Die verschiedenen Sichtweisen der Figuren werden von einem allwissenden Erzähler mitgeteilt.

Schön, dass wir nicht nur aus der Sicht von Kate und Callum lesen, sondern auch von einigen Nebencharakteren, die aber im Endeffekt eine wichtige Rolle einnehmen.  Die einzelnen Kapitel sind recht kurz, was ein schnelleres Lesen begünstigt. Trotz der eher ruhigeren Geschichte ohne Action, ist sie doch spannend und man möchte wissen, was damals passierte und wie die Story endet.

Das Thema an sich, Ehebruch, ist sicher nicht so leicht zu thematisieren und stößt oft auf viel Gegenwehr. Trotzdem hat mir das Buch gefallen und vor allem das Ende hat mich beeindruckt.

Die Charaktere sind so gut beschrieben und gehen so in die Tiefe der jeweiligen Seele, dass ich nicht mal Kate und Callum verurteilen konnte. Ich konnte ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen einfach nachvollziehen und das ist das eigentlich bewundernswerte an der ganzen Geschichte.

 

Fazit:

Das Buch hat wieder Action noch Nervenkitzel. Es besticht durch leise Töne und tiefe Gefühle, durch menschliche Schwächen und daraus resultierende Fehler.

Wer gern Bücher mit intensiv geschilderten Gefühlen und Gedanken liest, ist hier an der richtigen Adresse.

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Der Fluch der Mondsklaven

Jacqueline F. Eckert
Flexibler Einband: 322 Seiten
Erschienen bei Lysandra Books Verlag, 08.03.2018
ISBN 9783946376439
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover:

Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet. Durch den blauen Mond und die dunklen Farben wirkt es sehr mystisch, was gut zum Thema passt. Das Bild des jungen Mädchens ist sehr passend gewählt. Die femininen und sehr weichen Gesichtszüge stehen im starken Kontrast zu den komplett schwarzen Augen des Mädchens. Diese starken Gegensätze in einer Person finden sich auch im Buch in Form von Thyra-Fiah wieder.

 

Inhalt:

Die 17 jährige Thyra-Fiah ist eine Nachfahrin der Mondsklaven. Sie entstammt der Gattung der Basilisken, der mächtigsten Art der Mondsklaven. Bei Vollmond verwandelt sie sich, ob sie will oder nicht. Anschließend haben die Mondsklaven keine Erinnerungen mehr an das Geschehen während sie verwandelt waren. Mondsklaven werden zum Schutz des Königshauses und seiner Mitglieder eingesetzt und nachdem Thyra sich das erste Mal verwandelt, wird sie als Zofe und Leibwache von Prinz Joseph, des jüngsten Königssohnes, eingeteilt. Ausgerechnet er hat die einzigartige Fähigkeit die schwarze Magie zu beherrschen.

Thyra spürt eine Verbindung zu Joseph, die sie sich nicht erklären kann.

Doch als etwas Schreckliches geschieht muss Thyra fliehen und setzt fortan alles daran ihre Familie, Freunde und die komplette Gattung der Mondsklaven zu retten.

 

Charaktere:

Thyra-Fiah ist eine willensstarke Persönlichkeit. Sie hat einen Selbsthass auf sich selbst, weil sie nicht damit klar kommt, dass sie sich in ein Monster verwandelt ohne dass sie es beeinflussen kann. Doch im Laufe der Zeit lernt sie, ihren Basilisken zu akzeptieren und versucht zu erlernen, wie sie ihn beherrschen kann. Sie ist sehr liebevoll zu ihrer Familie und hat einen starken Beschützerinstinkt gegenüber unschuldigen und ihren Freunden.

 

Prinz Joseph ist ein kalter Königssohn, der jedoch etwas für Thyra übrig zu haben scheint. Anfangs sehr ablehnend, kommt er ihr trotzdem emotional näher.

 

Meinung:

Das Buch hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Es war gleich sehr interessant und wurde schnell spannend. Diese mystischen, fantastischen Wesen sind völlig neu. Das macht das ganze Buch sehr spannend. Die Ideen hinter den Figuren sind wirklich gut durchdacht und liebevoll umschrieben. Man kann sofort mit den Charakteren mitfiebern und Thyra ist mir gleich sympathisch gewesen.

Die Probleme, Ängste und Handlungen der Personen sind nachvollziehbar. Ich freue mich schon sehr auf die beiden folgenden Bände.

 

Fazit:

Endlich mal ein Fantasyroman, der nicht von Vampiren und Hexen beherrscht wird. Neue, gut durchdachte mystische Wesen wechseln sich mit altbekanntem ab. Das macht das Buch spannend zu lesen, aber nicht komplett fremd.

Ich kann dieses Buch jedem Freund von Fantasygeschichten empfehlen und auch denjenigen, die es noch werden wollen. Es ist ein großartiger Auftakt zu einer fantastischen, neuen Fantasytrilogie.

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