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225 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

fantasy, snow, schnee, magie, freunde

Snow

Danielle Paige , Anne Brauner , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.09.2017
ISBN 9783522202374
Genre: Jugendbuch

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

2017, monster geek, drachenmond verlag, fantasy

Monster Geek

May Raven
Flexibler Einband: 236 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 28.08.2017
ISBN 9783959912723
Genre: Fantasy

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(45)

179 Bibliotheken, 26 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

dtv, jay kristoff, familie, amie kaufman, dtv - das junge buch

Illuminae

Amie Kaufman , Jay Kristoff , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423761833
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich muss gestehen, ich habe mich von dem Hype der englischen Buchszene anstecken lassen, alle schwärmen über Illuminae und krönen es zum besten Buch des Jahres. Und auch wenn ich SciFi normalerweise nicht so gerne lese, ließ ich mich anstecken. Ich wollte wissen, ob mich dieses außergewöhnliche Buch auch packen kann.

Denn außergewöhnlich allein ist es schon durch seine Aufmachung. Wir lesen hier keine geschriebene Geschichte. Wir wühlen uns durch die Illuminae Akten, die aus Dokumenten, Vernehmungsprotokollen, Chat-Verläufe, Fotos, Überwachungssequenzen und vielem mehr bestehen. Ich war skeptisch: kann mich diese Ansammlung von einzelnen Dokumente packen? Kann es Bilder in meinen Kopf zaubern? Lässt es mich mitfiebern?

Ich sag es euch: Holy shit….JAAAAAA! Und wie! Ich hätte es nie gedacht, aber mit jeder Seite tauchte ich tiefer und tiefer in diese Geschichte ab, ich wollte nicht mehr aufhören mit lesen, es ging auch gar nicht mehr…ich war gefangen…Kerstin calling…Houston, we have a problem…I won´t come back…einmal Weltraum und zurück bitte!!

Zur Geschichte selbst ganz kurz: Nach einem Angriff auf den Planeten Kerenza können Kady und Ezra gerettet werden. Auf unterschiedlichen Raumschiffen suchen sie weiterhin den Kontakt zueinander und versuchen herauszufinden, wer hinter dem Angriff steckt und was eigentlich gerade auf den Schiffen passiert…nicht nur, dass sie immer noch von ihren Feinden verfolgt werden, auch intern scheint einiges schief zu gehen…die außer Kontrolle geratene KI AIDAN und die Nachwirkungen von biochemischen Waffen halten alle in Atem. Wer steckt hinter allem? Können sich Kady und Ezra retten? Und zu was sind Menschen fähig, wenn sie den Tod bereits vor Augen haben? Zu was wird ein Mensch aus Liebe angetrieben? Tjjaaaa, findet es heraus….der Kampf um´s nackte Überleben hat begonnen.

Ich kann nur sagen, dass dieses Buch so anders ist, so einzigartig, soooooo „mir fehlen die Worte“-genial. Und hallooo, ein Buch aus einem Genre, das ich nicht so wirklich mag, hat mich echt beeindruckt. Sowas habe ich noch nicht gelesen und bin sofort wieder dabei. Am Anfang hatte ich kurz meine Probleme mit den ganzen typischen SciFi Begriffen und technischen Daten, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt und durch die Gesprächsprotokolle ist auch wirklich alles sehr verständlich erklärt…einem Mitfiebern stand nichts mehr im Wege. Und eine Katastrophe jagt die nächste. Wirklich echt genial. Auch wenn einige Passagen etwas länger und erklärender sind, wollte ich immer wissen, wie es weitergeht und raste teilweise wirklich durch die Einsatzberichte um schockend zu erfahren, was passiert ist.

Auch hatte mich die Geschichte gegen Ende kurzzeitig verloren, weil ich dachte, ich wüsste genau, was da auf mich zukommt…aaaaaber: falsch gedacht, hier wurden nochmal so viele Wendungen und Ereignisse rausgehauen, dass ich einfach am Ende nur dasaß und dachte: WTF…wo ist Band 2?!

Dazu kommt natürlich, dass ich Kady und Ezra vom ersten Vernehmungsprotokoll an geliebt habe, die zwei sind so herrlich „frei Schnauze“ und rebellisch veranlagt, ich bin ihnen sofort verfallen. Überrascht war ich auch wirklich, dass mir die beiden so sehr ans Herz gewachsen sind und ich so mit ihnen mitfiebern und staunen konnte, obwohl man nie wirklich detailreiche Informationen über die beiden Protas bekommt. Aber gerade das fand ich auch so genial, nur durch die einzelnen Akten lernen wir sie immer besser kennen. Ihre Liebesgeschichte ist einfach zu süß, aber sie hat mich jetzt nicht so mitgerissen, wie es wahrscheinlich gedacht ist, dafür ist mir trotz allem doch auch etwas zu viel Geschmalze dabei…was in deren Situation wahrscheinlich auch verständlich ist…und dennoch ist sie auch einfach so tragisch, dass es mir fast das Herz zerrissen hätte. *seufz*

Jay Kristoff und Amie Kaufman zeigen mit diesem Buch, dass man gar kein geschriebenes Buch benötigt um eine Geschichte leben zu lassen. Hier ist viel mehr Raum für das Kopfkino und das läuft und läuft und läuft. Wenn auch manchmal etwas langsamer um dann wieder rasant zu werden. Die Idee finde ich phänomenal, die Umsetzung auch wunderbar gelungen, nur die Geschichte selbst konnte mich zwischenzeitlich nicht immer ganz vom Hocker reißen. Vielleicht liegt es am Genre, aber ein bisschen zu unrealistisch ist das Ganze doch dann auch…da ging es manchmal mit den beiden durch.

Auf meinen Zug der absoluten Highlights kann dieses Buch für mich zwar nicht aufspringen, aber wer ein außergewöhnliches und einzigartiges Buch mit einer fesselnden und dramatischen Geschichte voller Überraschungsmomente lesen möchte, dem kann ich es nur Wärmstens empfehlen.

 

Mein Fazit:

 

Ami Kaufman und Jay Kristfoff haben mit „Illuminae“ eine einzigartige, fesselnde und sehr tragische Geschichte entworfen, die durch ihre Umsetzung aus dem Rahmen fällt. Eine Geschichte aus Aktenfragmenten, die sich im Kopf zu einem Ganzen zusammensetzt. Dieses Buch war wirklich ein phänomenales Leseerlebnis und ich hätte nie gedacht, dass mich die Geschichte die meiste Zeit so packen und in Atem halten kann. Ich bin ja so gespannt wie es in Band 2 weitergeht, denn das hier ist noch lange nicht zu Ende…das war erst der Anfang!!

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35 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

liebe, entscheidung, dystopie, lieblingsreihe, verstand

Königlich verliebt

Dana Müller-Braun
E-Buch Text: 392 Seiten
Erschienen bei Impress, 05.10.2017
ISBN 9783646603453
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich das Cover und den Titel bei Impress entdeckt habe, wollte ich es unbedingt lesen, das Mädchen in mir kam zum Vorschein und wollte eine bittersüße und kitschige Liebesgeschichte. Doch was ich wirklich bekommen habe, hat mich einfach total begeistert. Denn es war so viel mehr.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass Dana Müller-Braun mit „Königlich verliebt“ ein gigantisches Debut gelungen ist. Ihr Schreibstil ist wahnsinnig toll, er ist so herrlich leicht, fesselnd, mit Sarkasmus versetzt und voller Emotion. Ich wollte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Sie hatte mich voll in der Hand.

Die erste Hälfte der Geschichte ist der Wahnsinn und ich habe mich mehrmals auf dem Boden gekugelt vor Lachen, womit ich eigentlich gar nicht gerechnet hätte. Aber wir erleben Insidia, eine Geheimagentin des PG, die ihr Leben lang zum Töten ausgebildet wurde und jetzt ihren ersten Auftrag außerhalb der Organisation erhält: Königin werden. Denn jedes Jahr findet eine Partnerwahl der besonderen Art statt, in der sich Paare finden und um ihre Liebe in Wettbewerben kämpfen. Dieses Jahr nimmt auch der Kronprinz daran teil und Insidia soll ihn für sich gewinnen. Klingt im Prinzip leicht…doch Insidia, der beigebracht wurde, dass Gefühle hinderlich sind, findet sich plötzlich in einer farbenfrohen bunten Welt wieder. Sie lernt was Spaß bedeutet, lernt die Annehmlichkeiten der modernen Welt kennen, lernt Freunde und die Liebe kennen. Und doch ist sie immer noch eine Geheimagentin mit einem Auftrag.

Und ich sage einfach nur WOW!! Mit dieser verworrenen und genial durchdachten Geschichte hätte ich nicht gerechnet. Ich war gefangen, ich rätselte, wurde selbst hinter´s Licht geführt, ich litt und ich verfluchte Insidia des Öfteren…warum, sage ich euch allerdings nicht. Das müsst ihr schon selbst herausfinden. Bis zum Schluss kam ich nicht hinter das Netz der Intrigen und Verschwörungen und dann kam es: BÄÄÄÄM und ich saß fassungslos vor dem Buch! Sicher im Nachhinein hätte ich es mir vielleicht denken können, habe ich aber nicht, da ich so gefangen war von der Story, von den Wettbewerben, von den Gefühlen, so dass ich die Geschichte einfach nur erleben wollte. Und jetzt sitze ich da und verfluche Dana Müller-Braun für dieses Ende! Wie kannst du nur!!!! Wo ist Band 2? *heeeeeul*

Die Charaktere sind wundervoll. Ich habe mich ja sofort in Insidia verliebt. Die toughe sarkastisch zynische Geheimagentin, die plötzlich mit einem fremden Leben zurechtkommen muss, von der Vergangenheit eingeholt wird und plötzlich erfährt, was Gefühle bedeuten und was sie anrichten können. Auch wenn sie manchmal doch sehr eigen und anstrengend ist, ist sie mir sofort ans Herz gewachsen. An ihrer Seite, ihre lebensfrohe Cousine Emili mit ihrer offenen Art, die für so einige Lacher gesorgt hat. Und nicht zu vergessen, mein Favorit: Kyle! Der Bad Boy! Der absolut heiße anbetungswürdige Kerl, der sich wie das größte A… benimmt und doch einfach nur zum Dahinschmelzen ist. Dann ist da natürlich noch der Prinz…irgendwie war er mir nicht sooo sympathisch wie alle anderen, aber das hat auch seine Gründe.

Denn nicht nur Insidia spielt ein falsches Spiel, es sind noch sooo viele andere involviert!

Ich muss sagen, der einzige Kritikpunkt, den ich habe, ist, dass mir Insidias Gehabe im zweiten Teil doch etwas auf die Nerven ging. Diese immer gleichen Monologe, in denen ich sie verfluchte. Und es waren für meinen Geschmack auch etwas zu viel Wiederholungen der aktuellen Umstände. Wenn das kürzer gewesen wäre, wäre das Buch für mich perfekt. Aber das ist ja alles Geschmacksache. Denn es hat im Grunde einfach alles, was ich von diesem Buch erwartet habe und noch viel mehr: Spannende und fesselnde Story, in der auch der Humor und das Gekappel zwischen den Charakteren nicht zu kurz kommt, eine bezaubernde Prinzessinnengeschichte, eine knallharte Prota, die von ihren Gefühlen übermannt wird, Action, Verrat, Intrigen und vor allem viel viel Liebe…und zwar nicht die nervige kitschige Art, sondern einfach nur: hach, seufz, schmacht!

Was freue ich mich auf Band 2.

 

Mein Fazit:

„Königlich Verliebt“ von Dana Müller-Braun ist eine zauberhafte Liebesgeschichte und doch so viel mehr. Sie ist voller Gefühl und auch voller Action, Verschwörungen und Intrigen. Bis auf einen kleinen Schwachpunkt in der zweiten Hälfte habe ich absolut nichts auszusetzen und bin hin und weg.

Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen

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62 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

beworben, in hexenwäldern und feentürmen

In Hexenwäldern und Feentürmen

Julia Adrian , Bettina Belitz , Marissa Meyer , Maggie Stiefvater
Flexibler Einband: 508 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 12.10.2017
ISBN 9783959912662
Genre: Fantasy

Rezension:

Natürlich stand es für mich als riesiger Märchenfan außer Frage, dass ich auch die zweite Anthologie des Drachenmond Verlages lesen werde. Schon allein wegen dem atemberaubenden Cover und den wunderschönen Illustrationen hätte dieses Buch bei mir einziehen dürfen.
Eigentlich wollte ich ja eine Gesamtrezension schreiben, aber da hier doch 19 Autoren recht unterschiedliche Geschichten abgeliefert habe und ich einige einfach nur liebe während mir andere gar nicht gefallen haben, werde ich euch ein kurzes Fazit zu jeder Geschichte geben. Deswegen wird es auch etwas länger…
Zu Beginn jeder Geschichte erfährt man in einer Art Vorwort etwas über den jeweiligen Autor und die Beweggründe zur Geschichte oder die Beziehungen zu Märchen, das fand ich wirklich sehr interessant. Aber jetzt zu den einzelnen Geschichten:

 

**Der gläserne Turm von Michelle Natascha Weber**
In dieser Geschichte greift die Autorin auf ihre Rabenkönigin zurück, man kann die Geschichte aber auch ohne Vorkenntnis lesen, denn auch meine Ausgabe steht noch ungelesen im Regal. Das muss ich aber wohl ändern, denn ich bin absolut begeistert von dieser Kurzgeschichte. Der Schreibstil ist genial, fast schon majestätisch und das Setting ein märchenhafter düsterer Traum. Dazu ist es absolut tragisch-schön und fesselnd, ich konnte nicht genug bekommen und war auch traurig, als die Geschichte zu Ende war.
Von mir volle Punktzahl hierfür: 5 von 5 Sternen  

 

**Schneefieber von Nina Blazon**
Sehr gespannt war ich auf diese Geschichte, denn den Namen Nina Blazon kennt man ja und ich hatte noch nichts von ihr gelesen. Doch bei mir kam die Ernüchterung leider sofort. Auch wenn diese Adaption von Frau Holle eigentlich sehr tragisch und düster ist, konnte mich leider keinerlei Emotion erfassen. Ich hatte fast das Gefühl, dass die Geschichte einfach lieblos runtergeschrieben wurde, obwohl der Schreibstil wirklich super ist und sich superflüssig lesen lässt. Aber die Geschichte kam einfach nicht an und ließ mich enttäuscht zurück. Das war leider gar nicht meins und ich vergebe nur 1 von 5 Sternen hierfür 

 

**Rot wie Schnee von Alexandra Fuchs**
Auch dies war meine erste Geschichte von Alex Fuchs obwohl ich ihre beiden Bücher hier stehen habe, ich war sehr neugierig und wurde auch hier leider enttäuscht. Eigentlich war ich sogar teilweise echt geschockt, was ich da lese, da für mich der Schreibstil schwer zu lesen war, er war so holprig und schwerfällig, ich kam mir vor wie in einem schlechten Schulaufsatz *nichtschlagen* Dabei beginnt die Geschichte rasant, allerdings ändert sich das für mich schnell und es wird langweilig bis ich mich plötzlich in Harry Potter wiederfand. Ganz großes Manko: ich hasste die Prota von der ersten Sekunde an. Ich blätterte einfach zum Ende, weil ich es nicht mehr lesen wollte und vergebe in Anbetracht der anderen Geschichten hier noch 2 von 5 Sternen 

 

**Der Preis von Patricia Briggs**
Auch diese Geschichte ist eine Adaption eines berühmten Grimm´schen Märchens und eines meiner liebsten noch dazu. Eine mir absolut unbekannte Autorin und sie hat mich wahrlich von den Socken gehauen! Ich bin schlichtweg begeistert. Die Geschichte ist einfach nur bezaubernd geschrieben, in einem ruhigen Tempo…gut, sie ist absolut nichts neues für mich, da ich es ja bestens kenne, aber ich habe es einfach nur genossen und diesen zauberhaften Schreibstil inhaliert. Ich brauche dringend mehr von ihr und vergebe volle Punktzahl: 5 von 5 Sternen  

 

**Goldregen und Weihrauch von Lena Falkenhagen**
Ich muss sagen, ich war von dieser Adaption wirklich sehr überrascht, ist sie doch so anders und mit Erotik gespickt, sehr interessanter Ansatz. Doch muss ich auch sagen, dass mir die Geschichte hier auch zu kurz war, das hätte ich gerne etwas ausführlicher gehabt, so dass es noch knisternder wird. Aber dennoch gefällt mir die Geschichte sehr, lässt sie mich doch mit einem überraschten „ooh“ zurück.
Ich vergebe für diese außergewöhnliche Idee mit einem wunderbaren offenen Schreibstil 4 von 5 Sternen  

 

*Das Aschenputtel-Vermächtnis von Nina MacKay**
Bisher habe ich noch kein Buch von Nina gelesen, da mir ihre bisherigen Leseproben nicht zugesagt haben, wir haben einen sehr unterschiedlichen Humor, mir ist er zu übertrieben. Deshalb war ich sehr gespannt auf diese Geschichte und wurde echt überrascht, denn sie ist herrlich leicht zu lesen mit einem kleinen perfekten Hauch Humor. Und sie ist einfach nur bezaubernd und süß. Allerdings ist sie mir auch etwas zu langatmig und ich verlor schnell das Interesse, da ich mir einen Großteil denken konnte. Dennoch muss ich sagen, eine supersüße typische Märchengeschichte mit genial versteckter Botschaft. Ich vergebe 3 von 5 Sternen  

 

**Der Jäger von Stephan R. Bellem**
Hier erwartete mich eine sehr tragische und düstere Erzählung auf der Grundlage von Schneewittchen, die die Abgründe der menschlichen Seele aufzeigt. Sehr interessant und fesselnd geschrieben. Ich hätte mir lediglich noch etwas mehr Gefühl gewünscht, dann wäre es für mich absolut perfekt, so vergebe ich 4 von 5 Sternen  

 

**Der düsteren Stunden Glanz von Halo Summer**
Halo Summer ist mir natürlich ein Begriff und ich habe schon einige Bücher von ihr gelesen, deswegen war ich umso gespannter auf diese Kurzgeschichte. Und ich muss sagen, dass ich gerade von ihr mehr erwartet hätte. Die Geschichte ist toll, sehr fantasievoll, mit vielen verschiedenen Märchenelementen gemischt und mit einer tiefen tragischen Botschaft, aber mir fehlte das gewisse Etwas. Die Geschichte riss mich nicht mit, sie packte mich leider nicht. Wobei ich mir diese Geschichte sehr gut als Buch vorstellen kann, so waren es doch sehr viele Elemente auf wenigen Seiten, wahrscheinlich musste deshalb das Gefühl etwas leiden. Dennoch vergebe ich für die fantasievolle Gestaltung und die faszinierende Geschichte 4 von 5 Sternen  

 

**Die Flöte im Mondlicht von Sylvia Johanna Sollfrank**
Bisher kannte ich die Autorin noch nicht und war gespannt mit welcher Art Geschichte sie es in die Anthologie geschafft hat….und war sofort hin und weg, von der ersten Seite an. Der Schreibstil ist bedrückend und sehr leicht zu lesen, die Geschichte ist auch wieder tragisch-schön und regt sogar noch die eigene Fantasie an. Das mag ich ja total. Und der gesamte Stil der Geschichte sticht bisher heraus denn dies ist die erste Kurzgeschichte, die aus zwei Blickwinkeln geschrieben ist. Ich war einfach verzaubert und hoffe, bald mehr von ihr lesen zu können. Ich vergebe 5 von 5 Sternen  

 

**Träume aus Glas und Stein von Andreas Suchanek**
Meine Erwartungen hier waren natürlich sehr hoch, denn der Autor ist mir ein Begriff, hat er doch mittlerweile auch einen eigenen Verlag und bringt kontinuierlich neue Buchserien auf den Markt. Und puuuh, ich wollte bereits auf der ersten Seite wieder aufhören, diese Geschichte zu lesen. Was hasse ich Sätze mit zwei bis vier Worten. Und alles liest sich so abgehackt und verwirrend, ich habe gar nicht verstanden, was der Autor von mir will. Nach einigen weiteren Seiten habe ich es aufgegeben, der Geschichte folgen zu wollen und habe es abgebrochen. Es ist mir zu kompliziert, mir fehlt der Einstieg in die Geschichte, ich will es so nicht lesen.
Ich vergebe 1 von 5 Sternen 

 

**Ascherfeld von Oliver Schlick**
An Anthologien mag ich ja auch, dass man immer wieder von Autoren liest, die man bisher nicht kannte…und Oliver Schick möchte ich nicht mehr missen, denn was er hier abliefert ist der absolute Wahnsinn! Ich war am Anfang skeptisch, musste mich erst auf den Schreibstil einlassen, aber innerhalb kürzester Zeit hatte er mich gefangen und mich immer tiefer in die seelischen Abgründe eines Menschen geführt. Ich war echt geplättet von der düsteren beklemmenden Atmosphäre, die er erschaffen hat mit einem absoluten Antihelden. Und die Geschichte ist absolut einzigartig in ihrer Umsetzung, für mich perfekt adaptiert, mir fehlen echt die Worte! Ascherfeld ist eine echte Überraschung für mich, ich deklariere sie zu meinem bisherigen Highlight und                                        vergebe 5 von 5 Sternen 

 

**Sirenengesang von Katharina Seck**
Eine wunderschöne leichte Geschichte für Zwischendurch mit einem bezauberndem Schreibstil. Eine gelungene Abwechslung zu den teils opulenten Geschichten zuvor, da in ihr einfach eine Leichtigkeit liegt, allerdings ohne großen Tiefgang und auch sehr vorhersehbar, aber trotzdem toll zu lesen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen  

 

**Schwestern der Hecke von Jim C. Hines**
OMG, ich brauche unbedingt mehr!! Das kann doch nicht alles gewesen sein?! Diese Geschichte ist wirklich genial, so grunddüster und stetig bedrohlich. Ich versank sofort darin und wollte hinter das Geheimnis der Hecke kommen. Ich bin echt begeistert und hätte hier auch locker ein ganzes Buch mit dieser Geschichte verschlingen können. Ich vergebe 5 von 5 Sternen  

 

**Der Grimmfluch von Nicole Böhm**

Ja, diese Frau kann schreiben, das weiß ich schon von ihren Chroniken der Unterwelt und auch hier war ich von Anfang an begeistert. Ich war gefangen in dieser traurigen abartigen Geschichte und litt sofort mit. Doch dann kam leider der Wendepunkt, in der plötzlich ein zweiter Strang die Oberhand nahm und das war mir alles im gesamten zu viel. Die Geschichte ist toll, beide Stränge einfach genial, aber für eine Kurzgeschichte wie hier finde ich es nicht geeignet. Ich hätte gerne mehr vom ersten Teil gehabt, dieses Märchen fand ich absolut genial…und ich hätte auch gerne weniger vom letzten Teil gehabt, denn dieser war sehr komplex und verworren, der Spielraum reichte einfach nicht aus um dieser Geschichte komplett gerecht zu werden.

Deswegen vergebe ich 4 von 5 Sternen  

 

**Wie man Zauberspiegel baut von Christian Handel**

Natürlich war ich sehr gespannt auf die Geschichte von Christian und ich wurde nicht enttäuscht, denn er schreibt einfach so zauberhafte und gleichzeitig düstere Märchen, dass ich sofort wieder hin und weg war. Gegen Ende des Mittelteils habe ich etwas das Gefühl für die Geschichte verloren und ich weiß gar nicht wirklich warum, irgendwie fehltt mir hier etwas an der tragischen Liebesgeschichte, aber nicht viel….und dieses Ende: wow! Damit hätte ich nicht gerechnet und saß erstmal mit offenem Mund über dem Buch.

Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen  

 

**Das Rattenbiest von Julia Adrian**

Seit ihren Feen bin ich Julia verfallen und auch jetzt hat sie es geschafft, dass ich vor ihr knie und meinen imaginären Hut ziehe! Sie schreibt so emotional, düster und herrlich grausam…ich liebe es! Ich wurde sofort in die Geschichte gezogen und von einer sehnsüchtigen Schwere befallen…Darf ich diese Geschichte bitte als ganzes Buch haben….ooooh, ich sehne mich jetzt schon danach! Ich muss mein Highlight korrigieren, denn das habe ich definitiv hiermit gefunden!

Ich vergebe 5 von 5 Sternen  

 

**Der Kristall des blauen Mondes von Bettina Belitz**

Hmm, eine weitere bekannte Autorin und ich bin wieder nicht begeistert. Ich weiß nicht, die Geschichte ist nett, die Idee ist toll, aber ich hatte so meine Probleme mit der Umsetzung. Irgendwie kam nichts bei mir an, wenig Gefühl, keine Tragik und teilweise fand ich es doch wirr. Aber dennoch passt sie von der Grundstimmung perfekt zum Rest, es war nur leider nicht so ganz meins.

Ich vergebe 3 von 5 Sternen  

 

**Die kleine Androidin von Marissa Meyer**

Diese Kurzgeschichte kann ich leider nicht bewerten, da ich sie nicht gelesen habe, obwohl ich mich sehr darauf freute. Aber ich komme mit dem Genre SciFi einfach nicht wirklich klar, es interessiert mich nicht wirklich und so habe ich sie einfach ausgelassen. Ich hätte sie wohl gelesen, wenn sie nicht so ewig lange gewesen wäre, aber so wollte ich nicht…

 

**Nur so stark wie die Füße, die uns tragen von Maggie Stiefvater**

„In der Kürze liegt die Würze“ oder „Wie eine Bestsellerautorin für mich versagte“…das wären spontan meine Titel, die mir dazu einfallen. Eigentlich saß ich danach da und dachte nur. Hääää? Das war es…was war das? Ich fand es wirr, ohne Spannung und langweilig. Auch der Schreibstil sagt mir nicht wirklich zu. Wenn ihre Bücher auch so sind, muss ich mir nochmal überlegen, mir diese wirklich zuzulegen. Meine Erwartungen durch den Namen waren wohl deutlich zu hoch und ich wurde bitter enttäuscht.

Ich vergebe 1 von 5 Sternen 

 

Ihr habt es geschafft, meine 19 oder besser gesagt 18 Meinungen zu den Kurzgeschichten kennt ihr jetzt. Eine hiervon habe ich nicht gelesen, eine musste ich abbrechen. Von einigen großen Namen war ich schlichtweg enttäuscht, dafür haben mich mir unbekannte Namen begeistert.

Meine absoluten Highlights in dieser Anthologie sind die Geschichten Julia Adrian, Oliver Schick, Patricia Briggs und Michelle Natascha Weber. Hut ab!

 

Mein Fazit

 

„In Hexenwäldern und Feentürmen“ besticht durch die tolle Mischung an Kurzgeschichten, so dass wirklich jeder seinen eigenen Favoriten finden wird. Auch wenn ich manche Geschichten nicht in diese Anthologie gelassen hätte, hat jede seinen Platz gefunden und passt in das harmonische Gesamtkonzept. Jede einzelne Geschcihte ist einzigartig und märchenhaft, ob diese einem nun gefällt oder nicht. Märchenfans kann ich diese Anthologie nur Wärmstens empfehlen, gerade weil hier auch unbekanntere Autoren deutlich auf sich aufmerksam machen.

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35 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

mittelalter, spannen, deana zinßmeiste, licentia, dorf

Das Auge von Licentia

Deana Zinßmeister
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 08.09.2017
ISBN 9783401603506
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich das Buch in der Verlagsvorschau des Arena Verlags entdeckt hatte, fühlte ich mich sofort magisch angezogen: Mittelalter trifft Trueman-Show, ich musste es haben.

Vom Cover bin ich auch begeistert, wenn man genau hinschaut, erkennt man die Verknüpfung von Licentia mit der Technik, ich finde es sehr gelungen.

Die Geschichte selbst ist faszinierend und sehr interessant, allerdings für mich nur von der Grundidee her, denn die Umsetzung haperte. „Das Auge von Licentia“ war für mich ein Buch, von dem ich sagte: ja, ich lese eindeutig zu viel und für das bin ich zu alt. Ich erwarte mehr von einem Buch. Das Buch konnte mich leider weder begeistern, noch mitreißen, dazu war es mir schlichtweg zu langweilig und spannungslos…und die Charaktere machten es mir auch nicht wirklich leicht. Aber dennoch habe ich die Geschichte sehr gerne gelesen und denke, dass gerade jüngere Leser ihre Freude daran haben werden.

Beginnen wir doch von vorne:

Die 15jährige Jonata wächst mit ihrem Bruder und ihren Eltern in Licentia auf, einem kleinen Dorf abseits jeglicher Zivilisation auf dem fortschrittlichen Stand des Mittelalters. Was sie nicht weiß, es ist alles nur Show. Ihre Eltern haben sich vor 10 Jahren dazu entschlossen, bei dieser Fernsehshow mitzumachen, da sie ihre Vergangenheit hinter sich lassen wollten, so wie jeder andere Bewohner Licentias auch. Seitdem spielen die Erwachsenen nach Vorgaben des „Showmasters“, während die Jugendlichen und Kinder dieses Leben wirklich leben als gäbe es kein anderes. Ein Highlight in Jonatas Leben ist, dass sie als erstes Mädchen mit auf die Wildschweinjagd darf und was zum besten Tag ihres Lebens werden sollte, veränderte alles. Denn sie trifft dort auf Tristan, einen Wolfsbanner und die gelten seit jeher als ihre Feinde.

Mehr kann ich euch leider nicht erzählen, denn das würde euch nur spoilern. Aber ich kann euch sagen, dass ich vom Fortlauf der Geschichte doch enttäuscht war. Und das Ende war mehr als unzufriedenstellend, da habe ich einfach etwas anderes erwartet.

Ich muss aber sagen, der Schreibstil von Deana Zinßmeister ist toll. Sie schreibt sehr flüssig und einfach, so dass es gerade für jüngere Leser auch sehr gut zu verfolgen ist. Das Buch habe ich recht schnell gelesen, weil ich doch immer wissen wollte, wie die Geschichte um Jonata endet. Aber ich sage es einfach heraus: für mich ist die Geschichte nichts besonderes, sie war mir zu vorhersehbar, für mich gab es keine überraschenden Wendungen, keine Spannung, die Geschichte plätscherte einfach so vor sich hin.

Erschwerend hinzu kam, dass ich weder von der Liebesgeschichte noch von den Charakteren begeistert war. Ich musste mehrfach nachschauen, ob Jonata wirklich schon 15 Jahre alt ist, auch wenn sie im Mittelalter aufwächst, sehr gottesfürchtig und alles für ihre Eltern und ihre Ziegen macht, kommt sie mir doch vor wie 12. Im Gegensatz dazu steht für mich die Liebesgeschichte, die so gar nicht hätte passieren dürfen. Zwei Jugendliche, die von Anfang an gelernt haben, dass ihre Nachbardörfer tief verfeindet sind und dies auch aus Überzeugung leben, sehen sich 2 Minuten und verlieben sich unsterblich…warum?! Das kann ich bis jetzt nicht nachvollziehen. Natürlich findet man immer das interessant, was man nicht kennt, aber für mich passt das einfach nicht. Generell finde ich die einzelnen Charaktere sehr blass und oberflächig erzählt, mir fehlt die Tiefe bei allen…bei mir stellte sich nie das ein, was ich beim Lesen so liebe: es gab kein Mitfiebern, ich war kein Teil der Geschichte.

Das einzige, das mir richtig gefallen hat, war das Setting, in dem Licentia aufgebaut war. Das erinnerte mich wirklich an ein Lagerleben im Mittelalter und ich fand es auch sehr gut umgesetzt, wie das einfache Leben dargestellt ist. Selbst die Sprache unter den einzelnen Bewohnern ist angeglichen. Das hat mir sehr gefallen.

Deswegen kann ich nur sagen: sehr gute Grundidee, auch top recherchiert…Umsetzung so lala…Ende gäääähn.

 

Mein Fazit:

„Das Auge von Licentia“ hat mich von der Grundidee her sehr fasziniert und diese ist auch sehr realitätsnah und glaubwürdig, allerdings konnte mich der Verlauf der Geschichte und die generelle Umsetzung nicht begeistern. Mir fehlt die Tiefe in den Charakteren, der Spannungsverlauf der Geschichte ist für mich sehr tief angesetzt und alles ist doch sehr vorhersehbar und für mich auch nicht komplett nachvollziehbar. Die Geschichte ist nett zu lesen, aber lange wird sie mir sicher nicht im Gedächtnis bleiben. Durch den leicht lesbaren Schreibstil sehe ich mich dazu geneigt zu sagen: ja, kann man, muss man aber nicht.

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Götterblut

Stella A. Tack
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.10.2017
ISBN 9783959914666
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich bin absoluter Fan von humoristischer Fantasy und wenn ich allein beim Klappentext schon Schnappatmung vor Lachen bekomme, muss ich dieses Buch einfach lesen. Und ich sage es euch einfach vorweg: lest diese absolut geile Scheisse *sorry* OMG, Stella hat genau meinen Humor: tiefschwarz, sarkasmustriefend, absolut zynisch und ohne Rücksicht auf Verluste!! Ich feiere sie einfach, ich habe selten so viel und so durchgängig gelacht, ich bekam zwischendurch kaum noch Luft und habe gequietscht wie ein Walross auf Landgang..ich sag nur golfspielende Götter!

Ihr Schreibstil ist phänomenal….so herrlich mitreißend und einfach nur zum Schießen und dabei aber so genau auf den Punkt, dass der Humor nicht nervtötend ist, sondern in perfekten Dosen geliefert wird. Dazu wirklich eine genial durchdachte Story, die auch in Sachen Spannung keine Wünsche übrig lässt. Und selbst Gefühle kommen nicht zu kurz…im Gegenteil, ich wurde geradezu reingerissen in die Macht der Emotionen und feierte wieder…wer wollte nicht schon immer eine ganze Stadt dem Erdboden gleich machen, durch ein Liebesspiel. Ok, ich gebe es zu, realistisch sollte man die ganze Geschichte nicht unbedingt betrachten und auch bei dem ein oder anderen Unfall die Augen zudrücken wie die Situation gerettet wurde, aber hey…wir lesen hier eine leicht überzogene Geschichte über Götter, über den Tartaros, über die Hölle…ich erwarte keine allzu realistischen Handlungen. Und das, was uns geboten wird, ist sehr gut durchdacht, erklärt und nachvollziehbar, ich bin also vollkommen zufrieden. Denn die Geschichte ist einfach der Hammer! Ich konnte dieses Buch einfach nicht aus den Händen legen, ich wollte einfach immer wissen, wie es weitergeht, was passiert, in welches Missgeschick sich Warrior jetzt schon wieder manövriert hat. Und glaubt mir, das kann sie in Perfektion. Warrior nimmt Anlauf und springt einfach in jedes vorhandene Fettnäpfchen und was ihr alles dabei passiert…ihr müsst das selbst erleben. Allerdings muss ich auch sagen, dass Warrior ein unglaubliches Talent dafür hat, zu nerven, sie ist ja teilweise von sich selbst genervt und stellenweise war es auch mir too much, aber sie fing sich zum Glück immer recht schnell und führte uns auf ihre sarkastisch charmante und rotzige Weise durch die Geschichte.

Warrior, die Tochter der Aphrodite und des Hades, eine Besonderheit in sich mit ihrem Gendefekt, wird von den Göttern nur naserümpfend betrachtet und im Olymp nicht wirklich geduldet, weshalb sie bei ihrem Vater in der Hölle aufwächst, in Abaddon. Wie es in der Hölle so ist, hat sie nicht wirklich Manieren und eher ein loses Mundwerk, aber gerade das macht sie so sympathisch. Eines Tages, ihr ist da wieder ein Missgeschick passiert, trifft sie auf den unheimlich anziehenden Peace, seines Zeichen verstoßener und absolut heißer Sohn des Zeus, der sein Dasein im Tartaros fristen muss. Aber irgendwie kommen die beiden nicht voneinander los, auch wenn sie sich zu Beginn abgrundtief hassen und Warrior findet immer mehr Gefallen daran, ihn bei seinen Plänen zu unterstützen. Welche Pläne meint ihr? Weltherrschaft wäre wohl angebracht….das müsst ihr allerdings auch selbst herausfinden.

Neben Warrior habe ich mein Herz auch eindeutig an Bloodclaw und Peace verloren! Aber auch Maddox und Charming sind einfach zu süß, um ihnen zu widerstehen. An Charakteren hat uns Stella wirklich eine komplette Bandbreite geliefert, so dass jeder eine große Auswahl hat, aber ich bevorzuge die bösen Jungs: #TeamPeace!!!

Die Geschichte selbst ist absolut einzigartig, fesselnd und spannend bis zum Schluss. Sie hat einige Längen, wo es dann einfach etwas zu viel wird, aber das ist immer nur ganz kurz, bevor die nächste Überraschung um die Ecke kommt und man wieder mit offenem Mund vor dem Buch sitzt und im nächsten Moment von einem Lachanfall geschüttelt wird…ekstatisch zuckende Topfpflanze werfe ich mal in den Raum!

Und ich gebe euch noch einen kleinen Einblick meiner Ausrufe zum Ende: woooooah…OMG…YIIIHAAAA…schau mir in die Augen, Baby…..waaaaaaas….waaaas….das kann nicht ihr Ernst sein?!! Nicht so! Nicht jetzt!!! Neeeeeiiiiiiiinnnnn….

 

Einziges Manko an diesem Buch und diesen Punkt lasse ich nicht in die Bewertung mit einfließen: das Korrektorat war etwas nachlässig, in dem Buch sind etliche Fehler enthalten, so dass es für mich schon leicht störend war.

 

 

Mein Fazit:

 

Mit „Götterblut“ ist Stella A Tack ein absolut genial geiles Buch gelungen, das Seinesgleichen sucht. Selten habe ich so gelacht, teilweise blieb mir echt die Luft weg, sei es durch die Geschichte, die Handlung oder die liebenswürdigen Charaktere. Dazu eine wirklich interessante und packende Story, die für mich keine Wünsche offen lässt. An einigen Stellen war es für mich etwas zu übertrieben und zu viel, aber das war immer nur in kurzen Phasen bis die Geschichte wieder volle Fahrt aufnahm. Aber im Ernst: lest dieses Buch wenn ihr einfach mal ein paar Stunden den Alltag ausschalten und hemmungslos lachen möchtet. Ich freue mich wahnsinnig auf Band 2.

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174 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

märchen, jugendbuch, magie, feen, hexen

Almost a Fairy Tale - Verwunschen

Mara Lang , Alexander Kopainski
Fester Einband
Erschienen bei Ueberreuter Verlag, 15.09.2017
ISBN 9783764170684
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Puh, ich muss irgendwie erstmal alles setzen lassen, was ich da gelesen habe. Eigentlich habe ich ja eine wunderschöne und auch etwas kitschige Märchenadaption erwartet mit viel Witz…was ich bekommen habe, war allerdings etwas komplett anderes. Und leider hat es mich auch nicht wirklich überzeugen können, da es einfach nicht meinen Geschmack traf.

Doch fangen wir doch einmal von vorne an. Angezogen hat mich natürlich dieses wunderschöne Cover und der Klappentext, der mir eben das verspricht, was ich erhofft habe. Und doch wurde ich etwas getäuscht. Natürlich habe ich alles bekommen, was dort steht, allerdings habe ich in der Form nicht damit gerechnet. Aber dazu komme ich gleich.

Dies war tatsächlich mein erstes Buch von Mara Lang, ich muss da jetzt wohl dringend etwas nachholen, denn ihr Schreibstil hat mir sehr gefallen. Ich tat mir zwar am Anfang etwas schwer und kam auch irgendwie nie richtig in die Geschichte rein, aber das lag eher an der Geschichte selbst und der Erzählweise. Wir bekommen in der dritten Person die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt was ich normalerweise sehr mag, denn so erhält man doch Einblicke in alle wichtigen Charaktere, aber hier gelang mir das nicht. Die Perspektiven waren für mich teils sehr sprunghaft und auch fehlte mir die Tiefe darin, so dass ich die Charaktere zwar einschätzen konnte, allerdings gingen sie mir nicht nahe. Dadurch ging natürlich auch einiges verloren, denn mir war es schlichtweg egal, wenn mal wieder einer starb oder ein schlimmes Unheil erlebte. Und das haben wir hier einige.

Denn eigentlich muss ich sagen, dass „Almost a fairytale“ für mich kein Jugendbuch ab 14 mehr ist. Dazu ist es generell zu düster, zu brutal, zu hetzerisch, zu politisch. Ihr fragt euch jetzt sicher: waaaaaas? Das ist doch ein Märchen. Ja, aber Natalie lebt in einer Welt, in der Magische unterdrückt werden von den Menschen. Sie hat das Glück eine A-Magische zu sein, sprich ein Mensch, der zwar Magie besitzt, diese aber nicht wirkt und dem somit alle Privilegien offen stehen wie Schulbildung, ärztliche Versorgung. Wer in eine der unteren Kategorien eingestuft ist, hat teilweise nicht mal die Möglichkeit auf ein besseres Leben. Genau deswegen rebellieren die Magischen gegen die Menschen. Wir befinden uns im Krieg. Und langsam erfährt es die Welt, denn immer wieder passieren Unglücke, die die Menschenwelt bedrohen und die durch Magische anscheinend ausgelöst werden…zum Beispiel: die Riesen brechen aus dem Zoo aus und zerstören die Innenstädte…und mittendrin Natalie, die bisher ein beschauliches Leben geführt hat. Sie kämpft für die Gleichberechtigung von Magischen und Menschen, ist sie als Magische doch in einen Menschen verliebt. Eines Tages will sie ein Unheil abwenden und wirkt Magie. Doch damit verstößt sie nicht nur gegen das Gesetz, sie stürzt ihr Leben in ein Chaos und die Welt gleich mit und befindet sich mitten im Machtkampf zwischen Gut und Böse. Doch kann man in diesen Zeiten überhaupt noch zwischen Gut und Böse unterscheiden? Wir werden des Öfteren hinter´s Licht geführt und ich war teilweise doch auch überrascht, wer wirklich auf welcher Seite steht und mit welchen Intrigen, Korruptionen und Lügen gearbeitet wird.

Alles wird gespickt mit magischen Märchenelementen, so gibt es die Fastfoodkette „Tischlein deck dich“, Wetterwünsche kann man bei dem Dienst „Frau Holle“ einreichen oder die gestiefelten Kater sind eine geheime Untergrundorganisation. Das sind wieder Elemente, die ich sehr mochte.

Die Geschichte ist auch sehr actionreich und ich stehe auf Action, aber das hier war mir fast zu viel. Andauernd passiert etwas und ich fragte mich teilweise, wie es denn zu dieser Situation jetzt schon wieder gekommen ist. Und trotz der ganzen Action fehlte mir die Spannung, weil mich die Geschichte einfach nicht packen konnte.

Die Charaktere sind mir alle zu weit entfernt, ich konnte sie nicht wirklich greifen. Man bekommt durch die vielen Perspektiven zwar Einblicke in das handeln jedes Einzelnen, aber das war mir zu wenig. Ich konnte so einiges nicht nachvollziehen und vor allem konnte ich nicht mitfiebern, bei mir kam einfach kein Gefühl an…da war immer nur mein Unglaube, was ich denn da gerade lese. Außerdem machte es mir Natalie auch nicht gerade einfach, von ihr hätte ich irgendwie mehr Stärke erwartet, aber sie ist mir einfach zu weinerlich und trotzig. Allein der Schreibstil war schuld daran, dass ich das Buch beendet habe, denn dieser ist wirklich einfach toll.

 

Mein Fazit:

 

„Almost a faiytale“ ist anders, ganz anders als erwartet und es konnte mich bis zum Schluss auch nicht überzeugen, weswegen ich auch Teil 2 nicht lesen werde. Für mich ist die Geschichte einfach zu politisch, zu actionreich, zu rasant und in allem doch zu flach, als dass ich richtig hätte darin versinken können. Eigentlich ist es eher ein Politthriller gemischt mit Fantasy- und Märchenelementen. Eine Mischung, die mir leider gar nicht zugesagt hat und die ich nur auf Grund des traumhaften Schreibstils beendet habe.

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50 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

Flerya

Emily Thomsen , Anja Uhren
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 12.10.2017
ISBN 9783959913515
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem sich Emily mit „Medusas Fluch“ bereits in mein Herz geschrieben hat, musste ich „Flerya“ auch unbedingt lesen…und hallooo, ich kann zu Drachen ja sowieso nicht „Nein“ sagen. Allein dieses geniale Cover und der Klappentext hätten dazu geführt, dass ich das Buch lese. Und ja, mit „Flerya“ bin ich ihr noch mehr verfallen! Was ein hammermäßiges Buch!!

Zunächst einmal zum Schreibstil: hach, ich liebe Emilys Schreibstil. Sie schreibt so emotional und fesselnd, dass man der Geschichte einfach nicht entkommen kann. Man sollte dazu sagen, Flerya ist kein Buch, das man mal eben nebenbei lesen kann. Flerya fordert eure komplette Aufmerksamkeit und ihr müsst euch komplett auf diese tragisch-schöne Geschichte einlassen, dann wird sie euch einfach zur verzaubern. Sie ist komplex, aus mehreren Sichtwinkeln der Hauptprotas aufgebaut, in einem absolut atemberaubenden Setting mit Charakteren, denen man sofort unterliegt oder die man einfach nur abgrundtief hasst. Wer nicht komplett in der Geschichte aufgeht, empfindet manche Passagen bestimmt als langatmig, da die Beweggründe, Empfindungen und Pläne der einzelnen Charaktere genau durchleuchtet werden, aber ich habe das geliebt. Wir lernen die Protas dadurch viel besser kennen und verstehen und vor allem hassen oder lieben!

Zur Geschichte selbst kann ich euch gar nicht so viel sagen, um euch nicht zu spoilern. Ich bin komplett darin aufgegangen und habe mich von der ersten Sekunde an in das düstere Setting, das Grauen und vor allem Flerya verliebt. Flerya, deren Leben von einem auf den anderen Tag zerbricht, als sie die Wahrheit erfährt und sie als gebrochener Mensch zurückbleibt…vielmehr als etwas, das sie eigentlich ihr Leben lang gehasst hat. Sie muss am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet plötzlich nicht mehr eindeutig zwischen Freund und Feind unterscheiden zu können, muss mit Verrat, Verachtung und innerer Zerrissenheit zurechtkommen und doch versucht sie, ihren inneren Kampf zu gewinnen und als starke KickAss Prota aufzuerstehen. OMG, ich bin ihr einfach verfallen und habe so mit ihr gelitten, gewütet, getobt, gehasst und auch gelacht und geliebt!

Aber irgendwie bin ich von der Handlung abgekommen…als Flerya die Wahrheit erfährt, versucht sie zu fliehen und gerät ausgerechnet an drei Krieger des Drachenkönigs, die bisher ihre schlimmsten Feinde waren. Doch die drei sind keine normalen Krieger, sie sind Magier mit ihren eigenen Geisttieren…und ja, wie gerne hätte ich auch so einen drolligen eigensinnigen Waschbären an meiner Seite! Doch natürlich werden sie weiterhin von den Ghul gejagt und Flerya muss sich nicht nur entscheiden, auf welcher Seite sie wirklich kämpft, sondern auch, ob sie überhaupt mit ihrem neuen Leben zurechtkommt. Wie es das Schicksal will, landen alle ausgerechnet in Mongana, der Insel der Verdammten, auf der sich auch die gefangene Ghulkönigin Aine befindet. Flerya ist genau dort, wo sie eigentlich nicht sein sollte und der Kampf um´s nackte Überleben beginnt. Aber kann sie töten, was sie ihr Leben lang geliebt hat? Kann sie für etwas kämpfen, das sie ihr Leben lang gehasst und verabscheut hat? Das müsst ihr selbst herausfinden und zumindest mich hat es absolut geplättet!

Genauso schnell habe ich mich in Abren verliebt, den kleinen „Bastard“, der eigentlich zu gut für die Welt ist…und Liam, hach, was mochte ich diesen eigensinnigen vorlauten Kerl, der sein Leben dem seines Herrn untergeordnet und ihm ewige Treue geschworen hat. Und es gibt noch so viele andere tolle Charaktere, die ihr unbedingt kennenlernen solltet.

Wir werden langsam an den großen Showdown herangeführt indem wir die Charaktere und ihre einzelnen Intentionen genauestens kennenlernen und bleiben zum Schluss einfach mit offenem Mund zurück, denn dieses Ende….ach, dieses Ende!! Ja, ich war noch komplett aufgewühlt, mit Tränen in den Augen habe ich die letzten Seiten gelesen und plötzlich endete es…Ich will doch wissen, wie es weitergeht!

 

 

Mein Fazit:

 

Emily Thomsen hat mit „Flerya – Drachenschlaf“ eine komplexe, atemberaubende, fesselnde, düstere und tragisch-schöne Geschichte voller Emotionen erschaffen, aus der es für mich kein Entkommen gab. Ich bin ihren Charakteren komplett unterlegen, habe sie gefeiert und mit ihnen gelitten, mein Herz wurde zerbrochen und geflickt, nur um es wieder zu brechen. Ich kann Band 2 kaum erwarten!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Melody of Eden Blutgefährten

Sabine Schulter
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551300911
Genre: Fantasy

Rezension:  
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289 Bibliotheken, 21 Leser, 2 Gruppen, 62 Rezensionen

götter, liebe, marah woolf, jugendbuch, hass

GötterFunke - Hasse mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 25.09.2017
ISBN 9783791500416
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem mir Band 1 schon unheimlich gefallen hat und ich jede Göttergeschichte verschlingen muss, musste ich natürlich auch „Götterfunke – Hasse mich nicht“ unbedingt lesen. Doch ich kann den Begeisterungsstürmen der anderen leider nicht folgen, denn was mich in Teil 1 schon etwas störte, nervte mich hier in Teil 2 total und ließ das Buch für mich einfach nur zu einem netten Zeitvertreib für Zwischendurch werden.

Ich habe das Buch dennoch richtig schnell durchgelesen, denn auch wenn mich die Geschichte nicht mehr so begeistern konnte, Marahs Schreibstil ist ein Traum. Sie schreibt so herrlich locker und einnehmend, dass die Seiten nur so dahinfliegen, auch wenn die Spannung in diesem Teil etwas zu kurz kommt.

Die Geschichte selbst ist eigentlich schön, natürlich steht die Liebesgeschichte und Prometheus‘ Spiel um seine Sterblichkeit im Vordergrund. Das gesehen finde ich auch nicht schlimm, ich habe nur massive Probleme mit der Prota Jess, aber dazu nachher mehr. Ich habe mich riesig gefreut, wieder in diese Welt eintauchen zu können und all meine Lieblinge aus Band 1 waren auch wieder da: Halloooo Apoll! Denn natürlich bleibt Jess nicht davor verschont, dass die Götter plötzlich in Monterey leben und ihr das Leben an ihrer Schule schwer machen. Und dann taucht noch ein weiterer mysteriöser Mitschüler auf…gut, seine Rolle war für mich schnell durchschaut, da es sehr offensichtlich ist, was er plant, aber ich habe es dennoch genossen. Denn das ist es, was ich an der Geschichte auch so mag, das Zusammenspiel der einzelnen Charaktere, die mich zum Lachen, Verzweifeln, Toben oder eben Augen verdrehen bringen. Auch dass die Geschichte voll von Klischees und ohne großen Überraschungen ist, macht mir nichts aus, denn unterhalten hat sie mich.

Allerdings habe ich ein riesiges Problem mit Jess. Ihre Blauäugigkeit nervte mich in Band 1 bereits, aber leider hat sich ihr Selbstbewusstsein in Band 2 eher unter den Meeresspiegel gegraben. Ich war richtig genervt, wie sehr man sich doch für einen Mann zum Deppen machen kann obwohl man ihn ja angeblich hasst. Das war mir alles zu viel des Guten, dieses ewige Hin und Her, da helfen auch die unwiderstehlichen Götter nicht, denn was ein Mann in Jess sieht, verstehe ich nicht. Einerseits kämpft sie sich mit ihrer kleinen Schwester durch‘s Leben, ist tough und selbstbewusst, aber sobald irgendwo ein Gott auftaucht wird sie zum liebestollen Kleinkind, das trotzig mit den Füßen aufstampft und alle Überzeugungen über Bord wirft. Dabei hat sie so eine tolle Familie und geniale Freunde. Ich hoffe ja, dass sie in Band 3 endlich überzeugen kann.

Denn lesen werde ich Band 3 garantiert. Die „Nebengeschichte“ um Zeus und Agrios fand ich nämlich genial und davon hätte ich durchaus mehr vertragen. Alles sehr interessant, auch wenn teilweise vorhersehbar, aber dennoch war das Ende wieder einfach nur wow und dramatisch. Das hasse ich ja auch, wenn das Buch so dahinplätschert, am Ende wird nochmal einer rausgehauen und man verzweifelt fast, weil man doch wieder auf die Fortsetzung warten muss.

 

Mein Fazit:

„Götterfunke – Hasse mich nicht“ hat für mich im Vergleich zu Band 1 etwas nachgelassen. Das Augenmerk liegt vermehrt auf der Liebesgeschichte und dem Kindergartengehabe um Jess, wodurch die Geschichte der Götter etwas vernachlässigt wird. Meine Abneigung gegen Jess ist in diesem Teil deutlich gewachsen. Dafür hat mich die Geschichte der Götter umso mehr begeistert, auch wenn sie teilweise etwas vorhersehbar ist. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch nette Lesestunden beschert, konnte mich aber nicht begeistern.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Der Chaosbote

Jo Schneider
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 29.09.2017
ISBN 9783646300369
Genre: Sonstiges

Rezension:

Da ich die anderen Bände der Unbestimmten Reihe von Jo Schneider bereits verschlungen und geliebt habe, stand es für mich natürlich außer Frage, dass ich diesen Band auch lesen werde. Wobei hier lesen auch wieder untertrieben ist, ich verschlinge ihre Bücher einfach immer regelrecht.

Dieses Mal fällt es mir allerdings wirklich extrem schwer, meine Meinung in Worte zu fassen, denn das Buch ist einfach nur Waaaahhhrggg!! Und diesen entgeisterten Ausdruck dürft ihr positiv werten.

Fangen wir mit dem Einfachen an: ihrem Schreibstil. Ich bin ihm schlichtweg verfallen und sie hat auch in Band 4 nichts verlernt, im Gegenteil. Er ist einfach so bildgewaltig, fesselnd und packend, dass ich immer weiterlesen muss und die Zeit beim Lesen nur so verfliegt. In diesem Band ist er auch sehr verwirrend, geil verwirrend, denn sie bringt mich immer wieder in Situationen, in denen mir einfach der Mund offen steht. Was soll ich groß sagen, lest ihre Bücher!

Die Geschichte selbst…ja, ich bin sprachlos. Einfach nur sprachlos, was in den Köpfen von den Autoren eigentlich passiert! Wir erleben wieder zwei Handlungsstränge, meinen Lieblingsteil um Zianth und Aster und den um Auril. Auril´s Strang blende ich aber aus, denn ich bin kein Fan davon, war ich noch nie und werde es auch nicht sein. Für mich gehört das einfach nicht zur Geschichte, obwohl wir mittlerweile erfahren, dass doch alles miteinander verknüpft ist, aber dennoch…meine Geschichte geht um Zianth, Aster und alle anderen, die ihnen folgen. Und diese Geschichte ist der absolute Wahnsinn. Ich jammere erstmal auf hohem Niveau: es dauerte etwas bis ich wieder in der Geschichte versinken konnte, denn wer die Bücher kennt, weiß, dass es hier keine Rückblenden oder etwas in der Art gibt, sie wird nahtlos fortgesetzt und da es bei mir schon einen Monat zurückliegt, dass ich Band 3 gelesen habe, tat ich mir kurz schwer. Aber auch nur kurz, denn vergessen habe ich diese Geschichte nicht, wie auch, sie gehört zu meinen Lieblingen. Wir bewegen uns in der Geschichte gar nicht so sehr von der Stelle, zumindest örtlich gesehen, was allerdings alles geschieht und was aufgedeckt wird, was alles zusammenläuft…mir fehlen die Worte! Zum einen liebe ich ja alleine das Geschehen in der Truppe um Zianth, sie sind alle soooooo toll und ich liebe Bismath, die mich mit ihrer vorlauten Art immer wieder zum Lachen bringt. Zum anderen dieser Teil der Geschichte…ich kann euch meine Gedanken auflisten….ooooohh….ach, du schei….jaaaa, mach sie platt….sie kann doch nicht….neeeeeeiiin…oh, ich hasse sie…..wooooooowww….tja, damit könnt ihr jetzt nichts anfangen, aber so erging es mir beim Lesen :) Es läuft alles recht langsam zusammen, es wird immer mehr offenbart, ständig spielt diese böse Vorahnung mit, dann gipfelt es in einem epischen Kampf, der mich heulend, wütend und verzweifelt zurücklässt um das große Ende aufzuzeigen. Und ich bin sowas von gespannt, was da auf uns zukommt. Wenn ihr es lest, werdet ihr verstehen, was genau ich euch hiermit eigentlich sagen will. Man sollte diesen Teil auf keinen Fall verpassen, denn so verwirrend er auch ist, so packend und fesselnd ist er und lässt alles nochmal in neuem Licht erscheinen. Ich bin einfach nur begeistert und sprachlos über dieses Werk.

 

Mein Fazit:

Mit „Der Chaosbote“ hat Jo Schneider es geschafft, mich komplett zu plätten, mir fehlen die Worte um dieses Werk gebührend zu bewerten. Es ist so anders als die Vorgänger und doch genauso grandios und packend. Es ist sehr geheimnisvoll und düster, wie auch brutal und offenbart uns endlich einen Teil des Geheimnisses, das mich einfach nur stumm zurücklässt. Ich warte jetzt sehnsüchtig auf das große Ende!! Und da ich mit einem Handlungsstrang immer noch nicht warm geworden bin, der Rest aber genialst ist,

 

vergebe ich 4,5 von 5 Sternen

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76 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

laura labas, der verwunschene gott, wölfe, webmagie, der verlorene prinz

Der verwunschene Gott

Laura Labas
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 05.10.2017
ISBN 9783959913348
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich sitze gerade vor der unmöglichen Aufgabe zu diesem absoluten Wahnsinnsbuch von Laura Labas eine Rezension zu schreiben. Und ihr könnt mir glauben, noch nie fiel es mir so schwer, denn zu diesem Buch fehlen mir schlichtweg die Worte. Es macht mich sprachlos, ich bin komplett geplättet und wer mich kennt, weiß, dass das nicht so wirklich oft geschieht! Eigentlich könnte ich euch einfach nur sagen: Damn it! Kauft dieses verflucht geile Buch und verliert euch komplett darin. Wenn ihr es nicht lest, seid ihr selbst schuld, ich will keine Beschwerden hören…aber ja, damit ist es ja nicht getan! Ich denke, ich muss den Covergott himself nicht mehr loben für dieses geniale Cover, ich liebe es einfach und freue mich schon so darauf, es in meinen Händen halten zu dürfen! Von Laura Labas muss ich sowieso ungesehen jedes Buch haben…FANGIRLING…und das hat seinen Grund, denn ich liebe einfach alles was sie schreibt! Sie ist so unglaublich talentiert und schreibt so herrlich rotzig, düster und fesselnd, dass es dir den Verstand raubt. Und „Der verwunschene Gott“ ist absolut das genialste, das ich in letzter Zeit gelesen habe…Sarah J. Mass, zieh dich warm an, hier kommt Laura!! Das Buch ist keine leichte Kost, die man mal so nebenbei lesen kann. Man muss sich ganz auf das Geschehen konzentrieren und entdeckt so immer mehr Facetten und Geheimnisse, die mich ein ums andere Mal sprachlos machten. Ich habe beschlossen, euch rein gar nichts über die Geschichte zu erzählen, denn das müsst ihr alles selbst erleben…ich wurde in diesen Strudel gezogen und habe das Buch einfach nur inhaliert. Ich vergaß die Welt um mich herum komplett und wollte erst wieder auftauchen, als das Buch zu Ende war…ja, und dann hasste ich Laura ein bisschen. Denn die eigentliche Geschichte ist zwar abgeschlossen, aber mich so hier zurücklassen grenzt einfach nur an Folter. Da steht sie Frau Maas auch in Nichts nach, beide haben ein unglaubliches Talent ihre Leser einfach nur zu quälen! In „Der verwunschene Gott“ schnappt sich Laura Labas Aspekte aus verschiedensten Metiers und entwickelt daraus eine komplett neue einzigartige Geschichte. Ihr werdet düstere Märchen finden, euch in der Mythologie verlieren, vor Wölfen, Hexen und Bestien das Zittern lernen und am Ende da werdet ihr verzweifelt aufschreien! Die Geschichte beginnt sehr langsam und sehr facetten- und detailreich. Sie wächst zu etwas Großem heran, in der immer mehr Charaktere verstrickt sind. Nach und nach werden die einzelnen Charaktere hinzugefügt und ihre Position in der erschaffenen Welt verdeutlicht, deswegen finde ich es auch absolut genial, dass dieses Buch in der dritten Person geschrieben ist. So kann man sich von jedem einzelnen Charakter mitreißen lassen und wirklich jeder ist absolut faszinierend. Am Meisten angetan hat es mir natürlich Morgan, eine absolut starke Prota, die so manchen das Fürchten lehrt. Aber es ist ja nicht so, dass ich nicht auch einen männlichen Interest gefunden hätte: seines Zeichens der verwunschene Gott himself! Wer das ist, müsst ihr allerding selbst herausfinden 😉 Ihr seht, es ist verdammt schwer, die richtigen Worte zu finden, ohne euch zu viel zu verraten, aber auch zu verdeutlichen, dass man dieses Buch einfach gelesen haben muss. Es hat alles, was ein perfektes Buch für mich haben muss: eine detailreiche, absolut packende und durchdachte Handlung, facettenreiche, starke und tiefgreifende Charaktere, atemraubende Enthüllungen und Wendungen, Action, Spannung und Emotionen…und alles verknüpft mit einem Wahnsinnsschreibstil, dem ich einfach nicht widerstehen kann. Deswegen zeige ich euch einfach eines meiner Lieblingszitate: „Was für ein grausames Spiel des Schicksals…Ein verfluchter Gott, der einen vergessenen Prinzen um Hilfe bitten muss.“ Mein Fazit: Laura Labas hat mit „Der verwunschene Gott“ komplett neue Maßstäbe an die Buchwelt gesetzt. Dieses Buch ist so abseits des Mainstreams, dass es wieder genau dazu wird. Mir fehlen schlichtweg die Worte um diese Geschichte ausreichend zu huldigen. Mein Fangirlherz jubiliert und ich ziehe meinen Hut vor diesem endgeilen Buch, auch wenn ich Laura für das Ende verflucht habe! Laura, ich liebe dich einfach nur für diese Geschichte!!

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14 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

jakob, fluch, cursed souls, veronika rothe, francis

Cursed Souls

Veronika Rothe
Flexibler Einband: 354 Seiten
Erschienen bei Tagträumer Verlag, 25.09.2017
ISBN 9783946843269
Genre: Fantasy

Rezension:

Mal abgesehen davon, dass dieses Cover ein Traum ist und ich das Buch unbedingt im Regal stehen haben wollte, musste ich das Buch allein schon lesen, weil es Veronika Rothe geschrieben hat. Der Klappentext hat mich so angesprochen, dass es kein Entkommen vor diesem Buch gab.

Der Schreibstil von Veronika ist einfach toll. Sie schreibt herrlich locker und leicht, frei weg  mit einem Hang zum Sarkasmus und zu Fettnäpfchen. Auch wenn die Geschichte an sich tragisch ist, ergeben sich so immer wieder herrlich auflockernde Momente. Dazu gemischt geheimnisvolle Andeutungen und der grausame Fluch an sich. Ich war sofort gefangen und wollte wissen, was dahinter steckt. Auch wenn ich erwähnen sollte, dass der Hauptfokus auf der Liebesgeschichte liegt, aber das dürfte aus dem Klappentext ja schon ersichtlich sein.

Wir erleben die Geschichte aus Kates Sicht, die gerade ihren letzten Sommer vor dem College unbeschwert zu Hause mit ihren Freunden verbringen will. Eines Tages erinnert sie sich an eine Mutprobe aus Kindertagen und sucht die seit 30 Jahren verlassene Villa in ihrem Viertel auf: die Geistervilla. Sie wollte ihren Freunden eigentlich nur beweisen, dass sie keine Angst vor dieser Villa hat und ein Selfie vor der Haustüre knipsen, als sie plötzlich ein Klavierstück aus dem Inneren hört, das sie sofort in ihren Bann zieht. Sie fühlt sich von diesem Moment an magisch angezogen von der Villa und vor allem von diesem Musikstück, das ihr alle Sinne zu rauben scheint. Als dann noch auf ihrer Party plötzlich der unheimlich gut aussehende Francis auftaucht, wird ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt.

In Zwischenkapiteln erfahren wir immer wieder geheimnisvolle und tragische Andeutungen aus vergangenen Zeiten, die dem Ganzen eine mysteriöse Note verleihen.

Mehr kann ich euch zur Geschichte auch gar nicht sagen, denn das würde euch zu viel wegnehmen. Genießt sie einfach, erlebt sie und kommt hinter das Geheimnis.

Ich muss sagen, für mich war die Geschichte leider recht offensichtlich, ich wusste ziemlich schnell, auf was das Ganze hinauslaufen wird und es ist dann auch so passiert, zumindest zum Teil, aber mich interessierte dringend der Weg dahin und der war wirklich tragisch schön, wenn auch etwas kitschig.

Die Charaktere sind klasse. Ich habe mich ja sofort in Kate und ihre quirlige Freundin Susan verliebt. Beide nicht auf den Mund gefallen, mit einem Hang zum Sarkasmus und auch zum Unmöglichen Die männlichen Charaktere lasse ich jetzt mal unkommentiert, die müsst ihr selbst kennen lernen, aber ich gebe zu, dass ich Francis nicht wirklich mochte, er war doch etwas schmierlappenmäßig für mich *lach*

Ich gebe es auch zu, zwischendurch war mir die Geschichte doch etwas zu kitschig und klischeehaft, aber das sah selbst Kate jedes Mal ein und rettete die Situation, denn sie kann selbst nicht glauben, was da mit ihr passiert. Dennoch entstanden so einige Phasen, in der mir die Liebesgeschichte zu schmalzig war. Auch fehlte mir im Mittelteil etwas die Spannung, da ich wusste worauf alles hinausläuft und ich auf eine Lösung wartete. Die Spannung nahm aber wieder rapide zu, als plötzlich Jakob mit ins Spiel kam…und ja, ich bin eindeutig #TeamJakob. Warum ich ihn allerdings favorisiere kann ich euch nicht ohne zu Spoilern erzählen. Wir erfahren auch endlich die Geschichte hinter dem Fluch und die ist wirklich grausam. Wie weit Menschen doch gehen können…

Tja, aber als ich am Ende schon dachte, ja genau so habe ich es erwartet, kam doch Vero nochmal um die Ecke und gab der Geschichte eine komplett neue Wendung, die mich wirklich aufseufzen ließ und ich eigentlich gerne sofort weiterlesen würde.

 

Mein Fazit:

 

Mit „Cursed Souls“ ist Veronika Rothe eine herrlich tragische Liebesgeschichte mit mystischen Hauch und einem grausamen Fluch gelungen, die einen sofort in ihren Bann zieht und durch ihren genialen Humor immer wieder aufgelockert wird. Man sollte sich beim Lesen aber bewusst sein, dass hier die Liebesgeschichte deutlich im Vordergrund steht. Auch wenn die Geschichte selbst für mich etwas zu offensichtlich war und gerade im Mittelteil etwas langatmig und schnulzig, habe ich sie sehr genossen.

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49 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

hexen, magie, hexenjäger, prim, drachenmondverlag

Bin hexen

Liane Mars
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.09.2017
ISBN 9783959918145
Genre: Fantasy

Rezension:

Bestimmt werden mich wieder einige verteufeln, weil "Bin Hexen" bisher nur positive Bewertungen hat, aber mich konnte das Buch einfach nicht überzeugen. Ich kann es in drei Teile spalten: den ersten Teil fand ich wirklich nett und er hat mich gut unterhalten, der Mittelteil war für mich etwas überzogen und langatmig, dafür war das letzte Drittel der Wahnsinn! Aber lasst es mich euch erklären.
Nach diesem Klappentext musste ich das Buch einfach lesen, weil ich humorvolle Fantasy einfach liebe. Den Schreibstil von Liane Mars mag ich auch total, er ist locker, spritzig und einfach leicht zu lesen.
Die Geschichte fing auch sehr humorvoll an. Wir lernen Prim kennen, die Hexe, die Magie zutiefst verabscheut und doch den Begabteren angehört. Sie ist zu begabt um in der Menschenwelt zu arbeiten und doch nur Analystin, so dass sie keinen aufregenden Job in der Magiewelt inne hat. Die quirlige extrovertierte Hexe mit ihrem Hang zum Drama war mir sofort sympathisch, weil sie einfach herrlich skurril und verrückt ist. Auch die Magiewelt ist wieder sehr fantasievoll und witzig gestaltet, mit tanzenden Textmarkern, blinkenden Armbändern und allem was dazugehört :)
Prims größtes Problem ist allerdings, dass sie zaubern muss, denn nur so kann das Chaos von der Menschenwelt ferngehalten werden. Diese Bürde tragen alle Hexen. Aber gerade als die großen Hexenjäger mit ihrem Anführer Liam die Hexenwelt enttarnen und vernichten wollen, bricht das große Chaos aus. Und dann kommt noch erschwerend hinzu, dass Prim überzeugt ist, Liam sei ihr Hexenzwilling wo er doch gleichzeitig ihr größter Feind ist.
Alles recht viel am Anfang, aber auch köstlich amüsant auf Grund der vielen unterschiedlichen Charaktere, wobei einer skurriler ist als der andere. Jedoch ist mir die Geschichte trotz der vielen Informationen zu Beginn auch etwas zu flach. Ich habe mich zwar köstlich amüsiert, aber mir fehlte einfach das Hineinversetzen, das Mitfiebern...ich konnte Prims Gefühle in Bezug auf die Liebesgeschichte nicht nachempfinden und fand die Tragödie und das Chaos gar nicht soooo schlimm.
Aber dann wurde es mir etwas zu viel. Der Mittelteil war für mich nicht mehr wirklich lustig, ich fand ihn zu überzogen und übertrieben. Andauernd kam ein neuer Aspekt dazu, der zwar lustig sein soll, für mich stellte sich aber das Gefühl ein, dass die Autorin zu viel wollte und immer noch einen Witz drauf setzen will. Ich fing bei dem kurzen Buch wirklich das Überblättern an, da die Geschichte für mich nervig wurde. Von der Handlung selbst passierte auch nicht viel, alles wiederholte sich und in der Liebesgeschichte gab es ein ewiges Hin und Her, was ich persönlich auch nicht mag. Ich war wirklich kurz davor das Buch abzubrechen, da ich mit dem Humor einfach nicht klar kam und so die Geschichte ihren Reiz für mich verlor. Aber zum Glück erreichte ich hier das letzte Drittel und ich kann nur sagen: WOW!
Die Geschichte hatte mich endlich, die vermisste Tiefe in den Charakteren war plötzlich da, die Liebesgeschichte wurde dramatisch, schön und echt. Dazu einige unerwartete Wendungen, viel Action und vor allem nicht der offensichtliche Schenkelklopferhumor, sondern genau die richtige Dosis. Hier war ich schon fast etwas traurig, dass das Buch plötzlich vorbei war, denn dieses Drittel habe ich einfach nur verschlungen und konnte nicht genug davon bekommen.
Im Ganzen gesehen konnte es meine Meinung zu diesem Buch aber nicht mehr komplett retten, da ich es im Normalfall abgebrochen hätte, hätte es mehr Seiten gehabt, denn dieser Wow-Moment setzte für mich einfach zu spät ein.

Mein Fazit:

"Bin Hexen" von Liane Mars ist für mich ein humorvoller Hexenroman mit eigensinnigen und äußerst liebevollen Charakteren, dem es etwas an Potential fehlt und für mich teilweise zu überzogen ist, als dass ich es humorvoll gefunden hätte. Allein das letzte Drittel konnte mich vollends überzeugen und mich in seinen Bann ziehen. Wer eine nette lustige Geschichte lesen will, dem kann ich sie empfehlen, allerdings solltet ihr vorher vielleicht eine Leseprobe anschauen, ob es eurem Humor entspricht.

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281 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

bianca iosivoni, soulmates, romantasy, romance-fantasy, soul mates - flüstern des lichts

Soul Mates - Flüstern des Lichts

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473585144
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon als ich das Cover und den Klappentext zum ersten Mal entdeckt hatte, war mir klar, dass ich das Buch einfach lesen muss. Ich stehe nun mal auf geheimnisvolle Bad Boys!

„Soul Mates“ war mein erstes Buch von Bianca Iosivino und es wird definitiv nicht mein letztes sein, mal abgesehen davon, dass ich dringend Band 2 brauche. Von ihrem Schreibstil war ich sofort gefesselt. Sie schreibt so locker und frei weg mit sehr viel Gefühl…hach, ich habe nicht genug davon bekommen und war sofort hin und weg. Dazu ist das Buch eine perfekte Mischung aus actiongeladenen Szenen und ruhigeren Passagen, in denen man mehr über die Charaktere und Hintergründe erfährt. Für mich gab es kein Entkommen und ich habe jede freie Minute einfach nur gelesen und wollte wissen, wie es weitergeht.

Die Geschichte selbst…ja, sie ist nichts Neues, zumindest nicht das Grundprinzip. Gerade der Anfang erinnerte mich sehr an eine Reihe, in der die Charaktere plötzlich glitzerten, speziell eine Szene am Schlafzimmerfenster. Ich gebe es zu, ich habe kurz die Augen verdreht, aber meine Sorgen blieben ungerührt. Es gab keine weiteren Ähnlichkeiten. Denn sind wir doch mal ehrlich….ich liebe diese Art Geschichte einfach…das gehört zu einem knisternden Jugendbuch einfach dazu, zumindest für mich. Das anziehende Unbekannte auf beiden Seiten. Und solange die Umsetzung einzigartig und gut ist, habe ich nichts zu meckern. Und hier habe ich so überhaupt gar nichts zu meckern.

Wir erleben die Geschichte aus Raynes Sicht, einer traumatisierten jungen Frau, die Schreckliches durchmachen musste in ihrer Kindheit und endlich eine tolle neue Familie gefunden hat. Alles schien perfekt, bis sie eines Abends plötzlich von einem Schatten angegriffen wurde und ihr Lichtgestalten das Leben retteten. Hatte sie sich das alles nur eingebildet? Immerhin ist sie begeisterte Vielleserin mit einer blühenden Fantasie…hach, sie war mir von Anfang an sympathisch!

Aber plötzlich taucht dieser düstere geheimnisvolle Colt immer wieder in ihrer Nähe auf und erzählt Rayne immer wieder von Licht- und Dunkelseelen. Bald wird sie in eine Welt voller Gefahr hineingezogen, in der sie um ihr blankes Überleben kämpfen muss…und wird noch dazu von ihrer Vergangenheit eingeholt. Und immer wieder dieselbe Frage: auf welcher Seite will Rayne kämpfen? Alles läuft auf einen dramatischen Showdown zu, der actionreicher nicht sein könnte. Ich war absolut gefesselt und begeistert. Die Geschichte ist für mich an Spannung nicht zu überbieten, es gab immer wieder überraschende Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte und so viel Gefühl.

Von den Charakteren war ich allesamt begeistert, sie haben die nötige Tiefe, so dass man schön mitfiebern und mitleiden kann. Und natürlich ist da Cole, der gutaussehende anziehende Fremde mit einem düsteren Geheimnis. Jep, ich bin zufrieden!

Das Einzige, das mich wirklich total unzufrieden zurückgelassen hat, war dieses Ende! So kann man doch ein Buch nicht enden lassen…nicht so!!! Um euch zu beruhigen, es ist jetzt nicht der böse Cliffhanger, der mitten in der spannendsten Szene die Hälfte verschluckt…nein, aber das Buch endet in einer Wendung, die alles ändern könnte. Und wir müssen noch bis zum Frühjahr warten um zu erfahren, wie Rayne das lösen kann.

 

Mein Fazit:

„Soul Mates“ von Bianca Iosivoni ist ein absolut packender und fesselnder Auftakt zu einer Jugendbuchreihe, die für mich alles vereint, was ein Must-Read haben muss: Spannung, Gefühl, Action, Drama, düstere Geheimnisse und eine Prophezeiung. Ich habe das Buch verschlungen und konnte erst wieder aufatmen, als es beendet war. Obwohl ich jetzt das dringende Bedürfnis habe, SOFORT Band 2 zu lesen. Ich bin absolut begeistert!

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28 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Löwentochter

Asuka Lionera
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 27.09.2017
ISBN 9783959912266
Genre: Fantasy

Rezension:

Als großer Fan von „Divinitas“ musste ich natürlich auch Giselles Geschichte erfahren und obwohl sie eigentlich immer ein Charakter war, dem nicht so meine Sympathien gegolten haben, hat sie es geschafft, sich mit „Löwentochter“ in mein Herz zu stehlen.

 

„Wie trostlos wäre doch ein so langes Leben wie das unsere,

wenn wir nur die Fehler und Schwächen der anderen sehen,

anstatt uns über die kleinen wunder zu freuen.“

 

Über den Schreibstil von Asuka Lionera muss ich wohl nicht mehr viel sagen, ich liebe ihn einfach. Sie schreibt so herrlich locker leicht mit so viel Emotion und Spannung, dass die Seiten einfach immer nur so dahinfliegen. Auch „Löwentochter“ habe ich innerhalb kürzester Zeit einfach nur verschlungen.

Die Geschichte um Giselle beginnt düster und hoffnungslos, wir lernen sie besser kennen und verstehen und ich hätte sie am liebsten fest in meine Arme genommen, wenn ich nicht Angst haben müsste, dass sie mich doch mit ihren Krallen zerfetzt. Giselle war mir von Anfang an sympathisch, der Hass, den ich noch in Divinitas auf sie hatte, war weg und ich litt mit ihr. Denn eigentlich ist sie eine wunderbar starke Frau voller Selbstzweifel und Angst, getrieben von Verzweiflung.

Zur Geschichte selbst kann ich euch eigentlich gar nichts sagen, denn das müsst ihr alles selbst erleben. Die Entwicklung, die Giselle durchmacht, ist der Wahnsinn. Und auch wenn ich sie manchmal gerne einfach nur gegen die Wand geschlagen hätte, hat sie mein Herz erobert und der Leidensweg begann. Nach einiger Zeit feierte ich sie einfach nur, so eine willensstarke Kick Ass Prota, der Hammer. Und dann passierte es, ich wurde zu Giselle und erlebte die Geschichte hautnah. Oh und ich litt, ich wütete, zerstörte und liebte. Es war einfach so schön, so dramatisch, so tragisch!! Die Geschichte nahm im Verlauf an Spannung immer weiter zu und ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Immer unerwartete und vor allem schockende Momente trieben mich in der Geschichte voran und ich raste auf das große Finale zu. Und was sich Asuka da hat einfallen lassen, hat mein Herz kurzzeitig stehen lassen. Das Finale hat mich einfach nur überwältigt, ich habe vor Tränen in den Augen zeitweise nicht mehr lesen können, es war perfekt!

Natürlich habe ich auch gejubelt, dass Vaan und Fye in ihrer Geschichte dabei sind und auch diese Entwicklung fand ich einfach nur wahnsinnig schön. Das Zusammenspiel mit Giselle sorgte doch immer wieder für die ein oder andere auflockernde oder dramatische Situation und Wendung.

Doch neben den altbekannten Charakteren durften dieses Mal neuere etwas mehr zum Zug kommen…hach, was soll ich sagen. Ich war einfach nur begeistert. Sowohl von den Bösewichten als auch von den Guten. Besonders hat es mir neben Vaan ja Ayrun angetan…hach, der Waldelf ist soooo toll und auch ihn habe ich des Öfteren einfach nur angebrüllt, weil er…tja, das darf ich euch nicht sagen. Das müsst ihr selbst herausfinden, warum er mich nervlich zerstörte. Asuka schaffte es auch, mich öfters mit Enthüllungen zu schocken und teilweise habe ich mich gefragt, was für kranke Fantasien sich in ihrem Köpfchen eigentlich abspielen.

Was bleibt mir zu sagen, ich hoffe so sehr, dass das nicht das Ende der Divinitas Saga war, denn ich brauche dringend mehr! War ich von „Divinitas“ schon begeistert, mit „Löwentochter“ toppt Asuka für mich alles! Ich liebe Giselle, ich liebe das Buch, lest es!!

 

 

Mein Fazit:

 

„Löwentochter“ von Asuka Lionera ist für mich ein absolutes Meisterwerk. Ich war von der ersten Seite gefesselt, habe nicht genug bekommen und ein wahres Gefühlschaos durchlebt bis ich am Ende angelangt war. Es ist alles vorhanden was das Herz begehrt: Drama, Tragik, Action, Liebe, Verzweiflung, Wut, Verrat und absolute Verzweiflung. Asuka hat mich mit „Löwentochter“ an meine Grenzen getrieben und ich habe jede einzelne Seite einfach nur genossen! Giselle hat sich mit ihrer tragisch-schönen Geschichte einen festen Platz in meinem Herz gesichert.

Danke für dieses grandiose Buch, Asuka!!

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fantasy, throne of glass, assassinin, magie, kampf

Throne of Glass - Die Erwählte

Sarah J. Maas ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.10.2015
ISBN 9783423716512
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sarah J. Maas habe ich erst durch ihre „Das Reich der sieben Höfe“-Reihe für mich entdeckt, hatte ihre „Throne of Glass“-Reihe aber schon durch Empfehlung zu Hause. Nachdem ich ein richtiges Fangirl geworden bin, waren meine Erwartungen an diese Reihe natürlich auch sehr hoch. Und ich mache es einfach kurz: JA, SIE WURDEN ERFÜLLT!!!

Den Schreibstil kannte ich schon und auch jetzt verliebte ich mich sofort in die malerische Wortwahl von Sarah J. Maas. Hach, niemand beschreibt so schön wie sie und doch schreibt sie gleichzeitig so dreckig und brutal, dass ich ihr total verfallen bin.

Ich wusste nicht, was mich bei Celaenas Geschichte erwarten würde, aber ich war von Anfang an gefesselt und ihr selbst verfallen. Celaena ist jung, sie ist bildhübsch und sie ist absolut tödlich. Noch dazu hat sie ein sehr loses Mundwerk, mangelnden Respekt gegenüber denen, die ihn sich nicht verdient haben und einen wundervollen makabren und sarkastischen Humor. Außerdem bin ich zu tiefst beeindruckt von ihrer Willensstärke und ihrem Mut, eine wahre Assassinin!! Die geborene Assassinin Ardalans! Allerdings lässt ihr Männergeschmack etwas zu wünschen übrig, ich favorisiere ja den etwas grummeligen Captain der Leibgarde des Königs.

Zu Beginn dürfen wir Celaenas brutalen Alltag in den Todesminen von Endovier erleben, bis Captain Westfall kommt um sie zum König bringen zu lassen. Hier wird ihr ein Angebot unterbreitet, das sie nicht ablehnen kann und der Kampf um ihr Leben beginnt. Die Geschichte ist voller Spannung, Action, Brutalität und Magie. Ich war einfach hin und weg. Dazu das typische Gehabe am Adelshof mit Intrigen und Verschwörungen, es blieben absolut keine Wünsche offen und ich habe das Buch einfach nur verschlungen. Und alles noch abgerundet durch ein atemraubendes Finale! Einfach perfekt!!

Die Charaktere sind auch der Hammer, einer faszinierender als der andere und die komplette Bandbreite ist vorhanden: von aufgeblasen hochnäsig über absolut vertrauenswürdig zu brutal abartig. Am Wenigsten mag ich bisher eigentlich den Kronprinzen, seine Art und sein Gehabe habe ich gehasst, auch wenn seine persönliche Einstellung bewundernswert ist. Und was der König selbst so alles plant, ja darauf bin ich schon sehr gespannt. Denn wie sollte es anders sein, am Ende bleiben viele geheimnisvolle Fragen offen und ich werde möglichst schnell Band 2 lesen.

 

 

Mein Fazit:

„Throne of Glass – Die Erwählte“ ist ein bombastischer Auftakt einer fesselnden und actionreichen Reihe mit beeindruckenden Charakteren, von der ich nicht genug bekommen kann.

Mein Fangirlherz strahlt!!

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rätsel, ravensburger buchverlag, magie, spannend, neu

In My Dreams. Wie ich mein Herz im Schlaf verlor

Claudia Siegmann
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 20.09.2017
ISBN 9783473401550
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wie sollte es anders sein, als ich das erste Mal dieses wunderschöne Cover gesehen habe, war ich sofort verliebt. Der Klappentext versprach eine magische Geschichte über Geister und ich musste es einfach lesen.

Dies war mein erstes Buch von Claudia Siegmann und ich war sofort von ihrem Schreibstil begeistert. Er ist so wunderbar herrlich leicht, jugendlich und spritzig. Dennoch aber auch teilweise sehr düster und unheimlich, so dass mir doch manchmal eine Gänsehaut über den Rücken lief.

Die Geschichte selbst ist zuckersüß und gruselig zugleich. Der Einstieg fiel mir seht leicht und ich war sofort in die Geschichte vertieft. Wir erleben die Geschichte aus Sicht von Luisa Runmore, die seit ihrer Geburt von drei Stammgästen des Runmore Manor, dem Hotel, das ihre Eltern betreiben, begleitet wird. Das entzückende daran ist, dass nur Luisa mit diesen Drei kommunizieren kann, denn eigentlich sind sie vor 111 Jahren beim großen Feuer in Runmore Manor ums Leben gekommen.

Und ich weiß gar nicht, wen ich am besten finde: den wirren Lord Edward, den knackigen Stallburschen Thomas oder die liebreizende Zofe Sophie. Ihr müsst sie einfach kennenlernen.

Doch eines Tages verändert sich alles. Eine frühere Bekannte von Lu´s Eltern und ihr Sohn Ben kündigen ihren Besuch an, die heimlich ein dunkles Familiengeheimnis lüften wollen und auch bei Luisa selbst wird alles komplizierter. Sie verfällt immer wieder Tagträumen, schlafwandelt und sieht die Vergangenheit. Gemeinsam mit Ben will sie herausfinden, was damals beim großen Feuer wirklich geschah.

Die ganze Geschichte ist sehr geheimnisvoll, bis zum Ende wusste ich auch nicht, wie alles zusammenhängt und die Auflösung fand ich wirklich sehr faszinierend. Die Tagträume von Lu dürfen wir in Zwischenkapiteln miterleben und diese sind immer äußerst mysteriös und spannend.

Natürlich sollte ich erwähnen, dass man bei dieser magisch schönen Geschichte keine sonderliche Tiefe in den Charakteren erwarten sollte, aber dennoch bekommen wir genügend Einblick um mitfiebern und schmachten zu können. Mir hat es wirklich großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen.

 

 

Mein Fazit:

Mit „In my dreams“ ist Claudia Siegmann eine wunderschöne magische Geschichte gelungen, die zum Miträtseln und Gruseln einlädt. Faszinierende Charaktere und eine mysteriöse Handlung lassen die Seiten des Buches im Nu verfliegen. Ich bin wirklich restlos begeistert.

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zukunft, geheimnisse, liebe, lügen, freundschaft

Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Katharine McGee , Franziska Jaekel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473401536
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auch wenn dieses Buch ausnahmsweise mal nicht in mein Fantasy Genre zuordenbar ist, musste ich es einfach lesen. Dieser Klappentext machte mich total kirre…Lügen, Intrigen, Eskapaden, dafür bin ich immer zu haben. Und dazu noch dieses traumhafte Cover, das unbedingt in mein Regal wollte!!

Von Katharine McGees Schreibstil war ich sofort begeistert, sie schreibt so herrlich fesselnd, mitreißend und sehr leicht zu lesen. Naja, im Prolog stirbt bereits jemand und in dieser Geschichte erfahren wir, wie es dazu kam. Besser kann es nicht losgehen. Bereits auf den ersten Seiten hat sie es bereits geschafft, meine Neugierde zu wecken, auch wenn ich etwas überfordert war. Erzählt wird die Geschichte nämlich aus den Blickwinkeln der fünf Hauptcharaktere Avery, Leda, Eris, Rylin und Watt, die natürlich noch andere Charaktere mit einfließen lassen. Gerade das machte es mir am Anfang nicht leicht, weil ich nicht immer zuordnen konnte, wer jetzt nochmal in welcher Beziehung zueinander steht, aber nach und nach gewöhnte ich mich daran und für den Fortlauf der Geschichte fand ich es super interessant. So bekam man immer direkt einen Einblick was eine bestimmte Handlung bei den anderen ausgelöst hat. Und natürlich hatte man immer im Hinterkopf: eines dieser Mädchen wird sterben.

Die Geschichte selbst wird in einem ruhigen Tempo erzählt, auch wenn die einzelnen Handlungen manchmal sehr rasant und bedrohlich sind. Die Spannung manchmal litt darunter, war ich trotzdem immer gefesselt. Trotzdem muss ich gestehen, am Anfang war ich wirklich versucht das Buch abzubrechen, weil ich bis etwa Seite 150 nicht mit dem Buch klar kam….aber zum Glück habe ich mich durchgerungen.

Die Geschichte spielt im New York der Zukunft, in der alles vollautomatisiert ist, aber ich finde diese Vorstellung gar nicht so abwegig. Das heutige Smartphone befindet sich quasi als Kontaktlinse direkt auf dem Auge, es gibt überall arbeitende Roboter und selbstfahrende Fortbewegungsmittel…und mittendrin natürlich die Reichen und Schönen. Der Schauplatz der Geschichte ist das größte Gebäude der Welt, der Tower mit seinen 1000 Stockwerken. Je reicher man ist, umso höher wohnt man.  Wir lernen alle Schichten kennen. Im 1000sten Stockwerk wohnen Avery mit ihrem Adoptivbruder Atlas. Avery verkörpert die absolute Perfektion, obwohl sie einfach nur als Mensch geliebt werden will und nicht als Trophäe. Dennoch verbirgt sie tief in sich einen unerfüllbaren Wunsch. Ihr Bruder Atlas war einige Zeit untergetaucht, kehrt plötzlich zurück und will nichts über seinen Aufenthalt erzählen. Leda, Averys beste Freundin, ist ein manipulatives Miststück, das den Sommer nicht mit ihrer Familie verbracht hat wie sie jedem erzählt. Eris, die sich plötzlich in den unteren Etagen wiederfindet, aber ihren tiefen Fall nicht wahrhaben will. Cold, ebenfalls Highlier, erobert als Hobby gerne Frauen und lässt diese noch lieber wieder fallen. Allerdings lohnt sich bei ihm ein Blick hinter die Fassade. Rylin, die schon immer in den untersten Etagen als einfache Arbeiterin lebt,  muss alleine für sich und ihre kleine Schwester ihren Lebensunterhalt bestreiten. Watt, ein wahres Hackergenie gelingt es in den Kreis der Highliers aufgenommen zu werden, nur hält er es dort auch aus. Jaaaa, um diese Personen und einige mehr dreht sich das Geschehen und es könnte nicht interessanter sein. Denn jeder hat das ein oder andere dunkle Geheimnis.

Ich war wirklich von dem Schauplatz des Towers fasziniert, am Anfang konnte ich es mir noch sehr schwer vorstellen, aber es gelang immer besser und sehen würde ich das furchtbar gerne mal, auch wenn ich mir das Leben dort nicht vorstellen könnte. Als ich das Buch anfing zu lesen, nachdem sich mein Problem mit den verschiedenen Charakteren gelegt hatte, dachte ich während des Lesens: ich verstehe gar nicht, was die alle haben, so prickelnd ist das nicht und legte das Buch weg. Tjaaaaa, es dauerte keine 5 Minuten und ich griff erneut zu dem Buch, weil ich einfach wissen wollte, was da passiert. Ich befand mich bereits in dem Sog und hatte es nicht mal gemerkt. Und die Geschichte ist einfach eine reinste Berg- und Talfahrt der Gefühle, Intrigen und Lügen…ich liebe es! Nach und nach gleitet man immer tiefer in die Charaktere, in den Neid untereinander, in die Lästereien, in die Geheimnisse…und nicht nur einmal musste ich nach Luft schnappen, was da eigentlich alles enthüllt wurde. Ich befand mich in einer DailySoap wieder und gab mich nicht mit einer Folge zufrieden…nein, ich wollte die ganze Staffel einfach am Stück wegsuchten! Es zielte alles auf die Party in Averys Apartment mit dem tragischen Ende ab, was bis dahin geschah, welche Intrigen gesponnen wurden, welche Lügen erzählt wurden, wie Freundschaften zerbrachen und neue entstanden. Und ich saß am Ende da und dachte nur: HOLY GRAP!!! Ich brauche Band 2, aber SOFORT!! Denn dieses Ende treibt nochmal alles auf den Höhepunkt, der mich einfach nur baff zurücklässt und ich freue mich ja sooooooo auf die Fortsetzung. Nur leider müssen wir bis dahin noch etwas warten.

 

Mein Fazit:

„Beautiful Liars“ ist für mich nichts anderes als eine süchtig machende Serie als Buch. Wenn man die Anfangsschwierigkeiten gemeistert hat, entkommt man dem Sog einfach nicht mehr und findet sich in einem Netz aus Hass, Lügen, Erpressung und Intrigen wieder. Der mitreißende Schreibstil und das ruhige Tempo lassen manchmal Längen aufkommen, aber das machen die Passagen danach meist wett und es gehört zu einer Serie doch auch irgendwie dazu…die Folgen endet ja meist auch mit einem BÄÄÄÄM…tob e continued! Ich freue mich jetzt schon riesig auf Band 2, der leider erst in weiter Zukunft erscheint.

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thriller, chris carter, mord, los angeles, hunter

Death Call - Er bringt den Tod

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.08.2017
ISBN 9783548289526
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Lange habe ich mich auf den achten Band meiner liebsten Thriller Reihe gefreut, denn für mich gibt es keinen Besseren als Chris Carter. Niemand schreibt so schonungslos brutal, abartig und fesselnd. Auch in „Death Call“ wurde ich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht, auch wenn wir in seinen vorherigen Reihen schon sadistischere Serienmörder getroffen haben.

Ich mag den Schreibstil sehr. Er ist einfach und leicht zu lesen und vermittelt unbemerkt das Hintergrundwissen, das nötig ist, um die Ermittlungsansätze zu verstehen. Dazu die gewohnt kurzen Kapitel, meist mit Cliffhanger und Perspektivwechsel, so dass man das Buch immer in rasantem Tempo lesen muss.

Doch dieses Mal muss ich sagen, dass im Gegensatz zu den früheren Büchern dieses etwas langsamer und ruhiger ist. Ich hatte nicht mehr den Drang es immer weiterlesen zu müssen. Zwischendurch ergaben sich für mich immer ungewohnte Längen, in denen ich das Buch auch weglegte.

Und das lag dieses Mal allein an der Geschichte. Meiner Meinung nach wird unnötig viel erklärt, vor allem in den Gesprächen zwischen Hunter und Garcia. Das Offensichtlich wurde immer wieder wiederholt, was mich zwischendurch doch nervte. Mir fehlte etwas der Thrill, das Rasante.

Es war wie immer eine perfekt durchdachte Geschichte mit einem sadistischen Killer, der sich dieses Mal an den sozialen Medien zur Opfersuche bediente, aber irgendwie fehlte etwas.

Ja und die Mordmethode…ja, die ist auch wieder ekelhaft und nichts für sanfte Gemüter, aber ich habe schon abartigere gelesen von ihm. Dieser Killer war zu den vorherigen irgendwie eher langweilig und weckte in mir nicht das beklemmende Gefühl, das ich normalerweise immer habe.

Was er allerdings immer wieder schafft: ich komme währende des Lesens einfach nicht dahinter, wer der Mörder ist und das macht mich immer fast wahnsinnig! Hier blieb er sich also komplett treu.

Dafür sind Hunter und Garcia aber wieder in gewohnter Topform, ich liebe die beiden einfach, vor allem Hunter, das Wunderkind der Psychologie, der sich wirklich jedes Mal in den Täter versetzen kann.

Ich warte jetzt mal gespannt auf Band 9 und hoffe, dass dieser wieder etwas rasanter wird.

 

Mein Fazit:

Mit „Death Call“ knüpft Chris Carter in gewohnter Marnier an seine Vorgänger an und überrascht den Leser mit seinen sadistischen Mordmethoden, dem Ermittlergeschick seiner Detectives und einigen unerwarteten Wendungen. Einzig das Tempo hat mich dieses Mal gestört, für mich war dieser Band nicht mehr so rasant – wie gewohnt – sondern zog sich für mich zwischendurch etwas. Aber jedem Thrillerfan kann ich die Bücher von Chris Carter nur ans Herz legen.

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apollo, rick riordan, götter, mythologie, percy jackson

Die Abenteuer des Apollo - Das verborgene Orakel

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2017
ISBN 9783551556882
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zuerst muss ich sagen, dass dies mein allererstes Buch von Rick Riordan war. Ich kenne bisher nur die Filme von Percy Jackson und habe den Schuber der Reihe hier, aber leider noch ungelesen, was ich jetzt aber schnellstens ändern werde. Nachdem Apollo schon immer zu meinen Lieblingsgöttern gezählt hat und ich ein Faible für die griechische Mythologie habe, musste ich diesen Band einfach lesen und ich bin absolut begeistert.

Der Schreibstil von Rick Riordan ist wirklich genial. Er schreibt jugendgerecht und locker, was aber überhaupt nicht flach oder kindlich ist, sondern es lässt das Buch einfach nur schneller verfliegen. Er schreibt so voller Sarkasmus und Wortwitz, dass ich ein Dauergrinsen im Gesicht hatte und immer wieder laut auflachen musste. Der Grundhumor dieses Buches ist wirklich absolut genial. Ich kann mittlerweile verstehen, dass seine bisherigen Buchreihen die Massen begeistern, ich bin auch zum kleinen Fangirl geworden.

Die Geschichte selbst ist einfach nur toll. Während der Geschichte tauchen auch immer wieder altbekannte Charaktere aus den vorherigen Reihen auf. Sie werden aber soweit erklärt, dass man weiß, was passierte und in welchem Bezug sie zu Apollo stehen. Zudem ist am Ende des Buches ein ausführliches Glossar zu jedem Charakter angeführt. Auch wenn ich die vorherigen Bände nicht kenne, hatte ich nicht das Gefühl etwas in dieser Geschichte zu verpassen. Ich hatte leidglich nicht die Freude auf altbekannte Gesichter zu treffen, da ich ja noch keine kenne.

Zur Geschichte: Apollo hat sich den Zorn von Zeus zugezogen (mal wieder) und wurde als sterblicher 16jähriger auf die Erde verbannt. Hier muss der an etwas Größenwahn leidende selbstverliebte Gott erstmal damit zurechtkommen, dass er jetzt keine göttlichen Fähigkeiten mehr besitzt und noch dazu Speckrollen und Akne hat statt seinen göttlichen Waschbrettbauch. Ich habe Apollo von der ersten Sekunde an geliebt! Er trifft auf die verschroben verrückte Halbgöttin Meg, die etwas an Luna aus Harry Potter erinnert und sie machen sich auf in das Camp Half-Blood, wo das eigentliche Abenteuer beginnt. Dazu werde ich euch nichts verraten, das müsst ihr einfach alles selbst erleben, aber es ist wirklich magisch und spannend. Durch die geniale Erzählweise ist das Buch auch rasch ausgelesen, ohne dass es sich einmal in die Länge zog. Ich könnte sofort weiterlesen. Denn das Ende war so vielversprechend und ich freue mich wahnsinnig auf den nächsten Band.

Im Ganzen gesehen ist „Das verborgene Orakel“ eine perfekt durchdachte Geschichte, die mich mit ihren Wendungen immer wieder überraschen konnte.

Ich bin absolut begeistert, wie es Rick Riordan gelingt, die griechische Mythologie zu etwas komplett Neuem und Modernen aufzuarbeiten ohne die geschichtlichen Hintergründe zu ignorieren. Hier bekommt man quasi noch eine Geschichtslektion und merkt es nicht mal.

Dazu natürlich als Hauptcharakter Apollo, der die Geschichte auch erzählt und immer wieder von seinen glorreichen Taten und Fähigkeiten schwärmt…ja, er ist sehr selbstverliebt und das zu Recht, wenn man ihn fragt. Zur Seite stehen ihm schlagfertige Charaktere, die absolut authentisch sind, da sie alle einfach nicht perfekt sind. Ich bin restlos begeistert.

 

Mein Fazit:

Mit „Das verborgene Orakel“ hat es Rick Riordan geschafft, mich in seinen Fankreis zu ziehen. Die Geschichte ist absolut humorvoll und spannend mit überraschenden Wendungen und einem bis zum Ende geheimen Gegenspieler, so dass es unmöglich war das Buch länger zur Seite zu legen.

Ich bin absolut begeistert und freue mich riesig auf die weiteren Abenteuer des Apollo.

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schwarzerdrachenverlag, nala layoc, werwolf

Nathan und die Wölfin

Nala Layoc
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Schwarzer Drachen , 31.08.2017
ISBN 9783940443373
Genre: Fantasy

Rezension:

Als großes Nala-Fangirl musste ich natürlich auch Band 2 zu „Nathan und der Pakt mit den Wölfen“ lesen, da ich von diesem einfach nur begeistert war. Und auch „Nathan und die Wölfin“ haben mich nicht enttäuscht und die knapp 500 Seiten haben sich einfach so weggelesen. Auch wenn ich dieses Mal einige kleine Kritikpunkte habe, wurde ich bestens unterhalten und habe jede einzelne Seite genossen. Zu Nalas Schreibstil muss ich eigentlich nichts mehr sagen: ich liebe ihn einfach! Sie schreibt so herrlich frei Schnauze, voller Sarkasmus, modern und einfach mitreißend. Ich musste wie immer dauernd lachen, war an die Seiten gefesselt, beobachtete mit offen stehendem Mund die Kampfszenen und war doch auch teilweise geschockt über die Wendungen. Hach, einfach ein wahres Lesevergnügen. Zur Geschichte sage ich euch gar nicht so viel. Das würde alles verraten, nur das hier: Nate hat sich gut mit seinem neuen Leben unter Jägern und Wölfen arrangiert, auch wenn dies immer wieder zu Streitsituationen führt. Doch plötzlich tritt eine unbekannte Wölfin auf den Plan und hat Freude daran, Nathan in ein perfides Spiel zu verwickeln. Er muss eine schwerwiegende Entscheidung treffen, die nicht nur sein Leben in Gefahr bringt. Tja, was es ist und was dann noch alles passiert….das müsst ihr selbst herausfinden. Aber lasst euch gesagt sein: Nala schafft es immer wieder, einen zu überraschen und plötzlich haut sie dir eine komplett unerwartete Wendung um die Ohren und lässt euch erstmal geschockt sitzen 🙂 Die Geschichte ist im Gesamten ruhiger als Band 1. Sie ist lange nicht so rasant, man wird nicht so durch die Seiten gepeitscht, dennoch ist sie spannend und voller Action. Das finde ich einerseits sehr gut, denn dieses Mal werden die Charaktere tiefer beleuchtet, man erfährt Hintergrundgeschichten und versteht sie besser…allerdings sind dadurch auch immer einige Längen gegeben. Aber dennoch bin ich ein Fan von Nate und Arvis. Die beiden habe ich einfach zum Fressen gern *lach* Wir treffen auch auf einige altbekannte Charaktere, was mich richtig gefreut hat und lernen Neue kennen. Gerade Ian fand ich sehr interessant, nur durfte er leider noch nicht so sehr mitmischen. Ich hoffe da ja auf den nächsten Band. Begeistert bin ich immer noch von der Rudeldynamik und den modernen Charakteren. Allerdings muss ich zugeben, auch wenn sie tiefer beleuchtet sind, fällt mir gerade in diesem Band auf, dass sie in Sachen Emotion noch etwas oberflächlich sind. Nur gegen Ende der Geschichte fand ich die Wendung etwas verwirrend, ich konnte die Logik dahinter nicht ganz nachvollziehen, aber ich lasse mich mal überraschen. Vielleicht seht ihr das ja anders. Und manche Dinge sollte man einfach hinnehmen und nicht hinterfragen, auch wenn sie etwas einfach gelöst sind. Das alles hat meinem Lesespaß allerdings nicht geschadet und ich freue mich wahnsinnig auf Band 3, denn dieses Ende macht doch wieder neugierig, wie das alles weitergeht. Mein Fazit: In meinem geliebten Nala-Stil führt uns die Autorin in „Nathan und die Wölfin“ durch eine spannende Geschichte mit neuen und alten Charakteren und überrascht immer wieder mit ihren ausgefallenen Ideen 🙂 Leider kann Band 2 in seiner Rasantheit und Spannung nicht ganz mit seinem Vorgänger mithalten. Allerdings wurden die Charaktere tiefer beleuchtet, was mir sehr gut gefallen hat. Und am Ende blieben doch mehr Fragen offen als beantwortet wurden, weshalb ich mich schon riesig auf Band 3 freue

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christian handel, märchenadaption, drachenmondverlag, rosen&knochen, dunkles märche

Rosen & Knochen

Christian Handel
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 06.09.2017
ISBN 9783959915120
Genre: Fantasy

Rezension:

Als großer Fan von Märchenadaptionen kam ich natürlich nicht um „Rosen und Knochen“ von Christian Handel herum. Schon als ich das erste Mal kleine Teaser davon gesehen habe, war für mich klar, dass ich es lesen musste, denn ich liebe einfach düstere Märchen. Das Cover zum Buch ist einfach nur ein Traum und passt perfekt zur Geschichte, die Christian Handel uns erzählt.

Dies war mein erstes Buch, das ich von Christian Handel gelesen habe und ich kann euch jetzt schon sagen, dass es nicht das letzte sein wird, denn ich bin begeistert von seinen Hexenwald-Chroniken und habe mich gefreut im Nachwort zu lesen, dass es davon noch einige mehr geben wird. Und eine Kurzgeschichte ist bereits als Zugabe enthalten.

Christian Handel schreibt sehr flüssig und leicht zu lesen mit einem nüchternen Einschlag. Ganz kurz fand ich es etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann habe ich gemerkt, dass es einfach perfekt passt. Durch seine Ausdruckweise jagten mir mehrfach Gänsehautschauer über den Rücken und ich konnte die Bedrohung und Gefahr, die Muireann und Rose im Hexenwald erleben, förmlich spüren. Beim Lesen begleitete mich immer ein mulmiges Gefühl und ich bin froh, dass ich dieses Buch nicht nachts gelesen habe, denn dieses Märchen ist dazu gemacht, Albträume wahr werden zu lassen.

Die Grundstimmung ist durchweg dunkel, düster und immer leicht bedrohlich. Ich war die gesamte Lesezeit angespannt und konnte das Buch erst aus der Hand legen als ich das Wörtchen „ENDE“ erreichte.

Christian Handel ist durch sein Märchen etwas Besonderes gelungen. Er verwebte altbekannte Grimm´sche Märchenfiguren mit Mythen- und Sagengeschichten und füllte diese mit eigenen frei erfundenen Fantasieelementen auf.

In diesem Teil der Hexenwald-Chroniken begleiten wir die beiden Dämonenjägerinnen Muireann und Rose in ein kleines Dörfchen und erfahren die Schrecken, die sich durch ihre Hexenjagd ergeben. Und wer jetzt kurz nachdenkt, kommt darauf, welches Märchen hier unter anderem neu interpretiert wurde, denn wir jagen eine Hexe mitten in einer kleinen Hütte im Wald, in dem immer wieder Kinder verschwunden sind. Was wir allerdings bei der Jagd auf die Hexe erleben, geht teilweise schon an die Grenzen des Erträglichen, denn die beiden Jägerinnen befinden sich mitten in ihrem wahr gewordenen Albtraum und wir dürfen live miterleben, was ihnen passiert und welche schrecklichen Dinge sich ihnen offenbaren. Der Gruselfaktor ist hier richtig hoch und ich liebe es!

Aber neben dieser unglaublich tollen Geschichte hat Christian Handel auch zwei außergewöhnliche Charaktere geschaffen. Ich gebe es zu, am Anfang dachte ich, Muireann, die diese Geschichte erzählt, sei ein junger Mann. Bis ich realisierte, dass sie ebenfalls eine junge Frau ist und diese innbegriffene Liebesgeschichte ein weiterer Schritt in die Moderne darstellt. Murieanns Geschichte fand ich unglaublich faszinierend. Da finde ich es schon etwas schade, dass wir etwas weniger von Rose erfahren haben, aber die Geschichten gehen ja weiter. Das Einzige, von dem ich nicht so begeistert war, war die Offenbarung des Geheimnisses um Murieann. Für mich war das irgendwie fehl am Platz. Nicht dass sie dieses Geheimnis in sich trägt, sondern, dass sie es jetzt erst im Hexenwald zeigt und dadurch eine Dramatik in der Liebesgeschichte entsteht, die aus meiner Sicht nicht nötig gewesen wäre. Aber das ist wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt, denn die Liebesgeschichte nimmt nicht überhand und man erfährt davon quasi nur im Verlauf der eigentlichen Geschichte.

 

 

Mein Fazit:

 

„Rosen und Knochen“ von Christian Handel ist eine absolut fesselnde, düstere und emotionale Neuinterpretation von altbekannten Märchen und Sagen mit modernen Aspekten. Ich konnte diese Novelle erst zur Seite legen, als ich sie beendet hatte und kann sie jedem Märchenfan sehr ans Herz legen. Ich hatte lediglich einen kleinen Kritikpunkt, der für mich etwas unpassend gelöst war, aber dies ist ja persönliches Empfinden.

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Tags: christian handel, drachenmond verlag, märchenadaption, rezensionen   (4)
 

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new york, liebe, chatroman, anna pfeffer, chat

New York zu verschenken

Anna Pfeffer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.08.2017
ISBN 9783570173978
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich dieses Buch das erste Mal gesehen habe, wollte ich es schon alleine wegen dem Cover haben. Dazu der Klappentext, der auf einen spritzigen Chat-Roman hinweist, ich musste es haben. Ich bin großer Fan von Chat-Romanen und war gespannt wie Anna Pfeffer das umsetzt.

Dies war mein erstes Buch von Anna Pfeffer, auch wenn ich von den beiden unter ihren Pseudonym Rose Snow schon einige gelesen habe und auch hier war ich von der ersten Seite begeistert. Die Beiden schreiben so herrlich locker, frech und spritzig, mit der perfekten Prise an Humor und einer Leichtigkeit, die es unmöglich macht, das Buch zur Seite zu legen. Deswegen habe ich es einfach in einem Rutsch gelesen, denn das ist auch ein kleiner Nachteil an Chat-Romanen, sie sind so schnell ausgelesen.

Die Umsetzung ist Anna Pfeffer perfekt gelungen, denn ich habe immer etwas Bedenken, ob auch genügend Informationen zur Geschichte und den Charakteren ankommt, wenn man nur die Gesprächsverläufe der Protas liest, aber meine Bedenken waren umsonst. Ich war einfach sofort gefesselt, am Anfang war alles noch lockerleicht und so herrlich spritzig, dass ich mehrfach laut auflachen musste. Ich wollte dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen, ich wollte wissen, wie sich die Geschichte um Anton und Liv entwickelt.

Es beginnt alles damit, dass der 17jährige Anton auf Instagram einen Aufruf startet, in dem er eine Reisebegleitung für einen Trip nach New York sucht, einziger Haken, seine Begleitung muss so heißen wie seine Exfreundin, auf die das Ticket bereits ausgestellt ist. Und es meldet sich die 16jährige Olivia. Kommt euch das bekannt vor? Sollte es auch, denn das Buch beruht auf einer echten Begebenheit! Wir erleben ein Kennenlernen der beiden, was amüsanter nicht hätte sein können. Denn beide unterscheiden sich zu Beginn wie Tag und Nacht: der Sunnyboy Anton aus einer wohlhabenden Familie, der sich um nichts sorgen muss und dem das Leben immer in die Hände spielt und auf der anderen Seite Olivia, aus einer zerrütteten Familie, die sich ihr Leben hart erarbeiten muss und den Sonnenschein kaum noch sieht.

Und doch kommen sie sich näher. Die Entwicklung der beiden zu beobachten ist traumhaft. Und wenn ihr jetzt denkt, der komplette Roman wäre einfach nur lustig und oberflächlich, der hat sich getäuscht, denn ich wurde selbst überrascht, wie tiefsinnig und emotionsgeladen dieses Buch ist. Es hat zwischendurch immer wieder kurze Längen, aber im Ganzen betrachtet gehören diese dazu, denn wir erleben live die Lebensgeschichte zweier Jugendlicher, die sich wildfremden Personen komplett öffnen. Ich habe mit den beiden gelacht und auch gelitten. Anton ging mir mit seinen Oberflächlichkeiten zwischendurch so auf die Nerven, genauso wie Olivia mit ihrer Klugscheißerart, aber zusammen ist beides einfach wunderschön. Und gegen Ende wurde mir bewusst, wie sehr mich dieses Buch mitgenommen hat, denn ich hatte plötzlich Tränen der Enttäuschung, der Wut und der Rührung in den Augen.

Natürlich sollte man das Buch nicht zu genau analysieren, denn auch ich fragte mich: können zwei Minderjährige einfach so nach New York fliegen? Sind die heutigen 17jährigen wirklich so schlagkräftig und tiefsinnig? Aber ich habe es einfach so hingenommen, denn man muss nicht alles erklären können…

 

Mein Fazit:

In „New York zu verschenken“ begleiten wir Anton und Olivia auf einer emotionalen Achterbahnfahrt durch ihr Leben, das alle Höhen und Tiefen durchläuft. Es ist etwas ganz anderes und doch so mitreißend und tiefsinnig, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Auch wenn einige Ungereimtheiten im Buch vorkommen, so haben mich diese im Verlauf der Geschichte nicht gestört, denn ich habe mich einfach von der Geschichte treiben lassen und sie sehr genossen. Ich kann euch nur empfehlen, dieses Buch zu lesen, ihr werdet sicherlich von den Wendungen überrascht sein und am Ende verstehen, warum ich die volle Punktzahl vergebe.

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