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5 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Der Wächter (Die Geschichte von Sin und Miriam 2)

Sabine Schulter
E-Buch Text: 626 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 26.07.2018
ISBN 9783646300741
Genre: Sonstiges

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Norra Latin - Die Schule der Träume

Sara B. Elfgren , Katrin Frey
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Arctis Verlag, 31.08.2018
ISBN 9783038800170
Genre: Jugendbuch

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165 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Palace of Fire - Die Kämpferin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 23.07.2018
ISBN 9783764531980
Genre: Fantasy

Rezension:

Da es sich bei Palace of Fire bereits um das Finale einer andersartigen Trilogie handelt, werde ich meine Meinung dieses Mal auch kürzer halten. Von den ersten beiden Bänden war ich ja begeistert, weshalb ich diesem Finale einfach nur entgegengefiebert habe. Und doch macht genau dieses Finale diese grandiose Reihe für mich kaputt. Lasst mich kurz erklären warum.

Zum Inhalt werde ich euch dieses Mal rein gar nichts erzählen um euch nicht zu spoilern. Allerdings hat mich dieser mehr als enttäuscht. Um genau zu sein hatte ich nach etwas 100 Seiten bereits die Lust verloren, das Buch zu lesen und musste mich immer wieder dazu zwingen. Dieses Mal wird mir einfach alles zu ausschweifend geschildert. Immer wieder kommt etwas Neues dazu. Eine neue Gegebenheit, mit der ich zwar nicht rechnete, die mich aber auch nicht mehr begeistern konnte. Ich wollte einfach das Finale und wurde nur hingehalten. Ja, ich kann ein sehr ungeduldiger Leser werden. Zu Teilen fand ich diese neuen Handlungen im Prinzip genial, denn ehrlich: ich bin auch jetzt noch begeistert von der Reihe und dieser einzigartigen neuen Idee. Aber wie in den letzten reihen, kannte ich von C.E. Bernard ja bereits, dass sie sehr ausschweifend und detailgenau beschreibt, hier kostete es mich manchmal echte Nerven und ich fing an zu überblättern.

Die Charaktere konnten mich leider auch nicht mehr so sehr begeistern wie in den vorherigen Bänden. Einige durchlebten zwar eine beeindruckende Entwicklung, aber allein Rea fand ich nicht mehr so präsent und authentisch wie zuvor.

Die größte Enttäuschung war für mich das Finale, auf das ich mich so seht gefreut hatte. Es lief auch alles richtig phänomenal ab, ich konnte das Prickeln und die Gefahr spüren. Ich fieberte mit! Es war echt ein Highlight und doch enttäuschte es mich. Allerdings nur, weil ich einfach keine Trilogie mit einem derart offenen Ende mag. Es sind noch viel zu viele Fragen offen, die nochmals mindestens eine Trilogie füllen könnten.

Im Endeffekt kann ich zu dieser Reihe abschließend sagen: sie ist anders, sie ist einzigartig und fesselnd, aber für mich auch deutlich zu ausschweifend und ausführlich detailliert, so dass ich zwischendurch das Interesse verloren habe. Für mich persönlich ist manchmal weniger eben doch mehr.

 

Mein Fazit:

Auch wenn ich mich riesig auf das große Finale in Palace of Fire gefreut habe, überwiegt zum Schluss die Enttäuschung. Ein Finale, das zwar richtig knallt, aber das mich auch nicht unzufriedener hätte zurücklassen können. Für mich war Palace of Fire zu sehr in die Länge gezogen durch immer noch mehr Handlungen, weshalb ich zwischendurch das Interesse an der Geschichte verlor und erst zum eigentlichen Finale wieder voll einstieg, das mir dann doch zu schnell und zu offen ablief.

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Vox

Christina Dalcher , Marion Balkenhol , Susanne Aeckerle
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 15.08.2018
ISBN 9783103974072
Genre: Romane

Rezension:

*Ihr könnt uns die Worte nehmen, aber zum Schweigen bringen könnt ihr uns nicht! (Pos. 4779)*
 
Die USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Aber auch ein Land, in dem die Religionsfreiheit groß geschrieben wird. In dem Fernsehprediger gutes Geld verdienen. Doch was passiert, wenn ein radikaler Prediger davon spricht, wieder zurück zum gottgewollten Gleichgewicht zwischen Mann und Frau zu gelangen. Immerhin ist der Mann von Gott erschaffen und die Frau aus seiner Rippe um ihm zu dienen, gehorchen und Kinder zu gebären. Was geschieht, wenn dieser Prediger plötzlich eine Bewegung auslöst und selbst der Präsident die Reine Menschheit zurückwill? Gleichgeschlechtliche Beziehungen werden aufgelöst und Homosexuelle in Straflager verbracht. Männer übernehmen alle Machtpositionen, ja sogar alle Arbeitspositionen, denn die Frauen sind nur noch zu Hause für die Kinder da. Überwacht, durch Kameras. Um den Gegenwillen zu kontrollieren, nimmt man ihnen die Stimme und begrenzt ihre Wörter auf 100, überwacht durch modernste Technik.
 

*Wir sind als Frauen aufgerufen, zu schweigen und Gehorsam zu leisten. (Position 1376)*


Genau dieses dystopische Szenario lässt uns Christina Dalcher in VOX erleben. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten erlebt den wohl schlimmsten Rückschlag der Geschichte. Alles was gegen die biblischen Grundwerte verstößt, wird ausgemerzt. Ich war absolut gefesselt und konnte gar nicht genug von diesem erschreckenden Szenario bekommen. Besonders schockierend fand ich den Gedanken im Hinterkopf, dass dies alles genau so geschehen könnte, dass es solchartige Massenbewegungen bereits gab.
 

*Vielleicht ist es bei den Nazis in Deutschland genau so gelaufen, bei den Serben in Bosnien, den Hutus in Ruanda. (Position 1635)*


Wir erleben die Geschichte aus Sicht von Dr. Jean McClellan, die führende Wissenschaftlerin in Neurolinguistik. Zumindest war sie das. Bis das Militär kam, sie ihrer Stelle enthob und ihr einen Wortzähler um das Handgelenk schloss. Seit diesem Tag ist sie Mutter, Hausfrau und muss jeden Abend zusehen, wie ihr Mann und ihre Söhne sich über Alltägliches unterhalten, während sie und ihre Tochter schweigen. Allerdings muss sie auch erleben, wie sich ihre Kinder, Freunde, Nachbarn nach und nach in das System einfügen.
 

*Ich habe mir oft überlegt, wie sich Kinder in Monster verwandeln, wie sie lernen, dass Töten richtig ist und Unterdrückung gerecht, wie sich in einer einzigen Generation die Welt auf ihrer Achse drehen und in einen Ort verwandeln kann, der nicht wiederzuerkennen ist. (Position 1635)*


In ihrer provokanten Art rüttelt Christina Dalcher den Leser wach, denn auch die Prota muss sich die Frage stellen, was ein Einzelner denn bewegen kann. Ob sich etwas hätte verhindern lassen können, wenn sie vorher ihre Stimme erhoben hätte, wenn sie wählen gegangen wäre, wenn sie nicht in der allgegenwärtigen Lethargie festgehangen wäre. Und zeigt doch auch auf, dass es nie zu spät ist, sich zur Wehr zu setzen.
Auch wenn es einige Passagen gibt, die vielleicht etwas zu gewollt und vorhersehbar waren, vor allem gegen Ende, störten sie mich in dieser Form rein gar nicht, denn das große Ganze ergab einfach ein absolut erschreckendes Bild. Und es machte mich so wütend. Die Autorin hat es wirklich geschafft, dass ich während des Lesens einen absoluten Hass auf dieses System und alle Mitwirkenden, ob jetzt aktiv oder passiv, entwickelt habe.
Gelungen ist ihr das mit Sicherheit auch durch die Umsetzung und ihren Schreibstil. Dadurch, dass wir VOX aus den Augen und über die Gedanken von Jean McClellan erleben, sind wir ganz nah am Geschehen. Ich konnte die Wut, die Verzweiflung, die Hilflosigkeit einfach spüren. Hierdurch erlebte man hautnah mit, was durch dieses radikale diktatorische System einer Familie mit 4 Kindern angetan wird und wie weitreichend es doch ist. Und der Schreibstil ist so unheimlich fesselnd und einnehmend. Er ist ehrlich, roh und direkt. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und wurde immer wieder durch die Handlungen erschüttert, wollte es gar nicht wahr haben.
Von mir bekommt Vox deshalb eine ganz klare Leseempfehlung, denn es beinhaltet nicht nur eine wichtige Botschaft, es zeigt auch provokant auf, was geschehen kann, wenn wir alle unsere Stimme nicht benutzen, wie schnell sich eine Regierung wandeln kann, wie hilflos man dem System ausgeliefert ist.

Mein Fazit:

Mit Vox ist Christina Dalcher ein Debut gelungen, das seinesgleichen sucht. Eine absolut erschreckende, aufrüttelnde und doch so realitätsnahe Dystopie, die das Bild der Frau radikal verändert. Ich wurde von der Geschichte von Anfang an in den Bann gezogen und kam nicht mehr davon los. Und auch nach dem Lesen wird mir das Buch sicher noch lange im Gedächtnis bleiben. Was würdest du tun, um frei zu bleiben? Ich kann euch das Buch sehr ans Herz legen, ihr werdet genauso schockiert sein wie ich.

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192 Bibliotheken, 32 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern

Vic James , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 22.08.2018
ISBN 9783841440105
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch beginnt, ohne groß zu wissen was da auf euch zukommt und dann einfach nur überrollt werdet? Dark Palace war genau ein solches Buch für mich und ich bin einfach nur begeistert. Verliebt hatte ich mich natürlich sofort in dieses traumhafte Cover. Der Klappentext klang auch einfach nur gut, aber meine Erwartungen waren trotzdem nicht so hoch, denn seit Tribute von Panem konnte mich keine Dystopie mehr so richtig packen. Tja, bei Dark Palace war es bereits im Prolog um mich geschehen. Ich bin der Geschichte, den Charakteren und der Welt einfach nur verfallen und feiere das Buch so heftig! Dazu der Schreibstil von Vic James! Ich könnte hier einfach nur schwärmen. Er ist so unheimlich einnehmend. Ich kam einfach nicht vom Buch los, ich musste immer weiterlesen, weil ich so gefangen war. Es passierte sooooo viel, dass es für mich einfach kein Entkommen gab. Vic James schreibt absolut beeindruckend, so düster, so roh, so fesselnd, so bildhaft. Ich bin wirklich überwältigt. Am meisten beeindruckt hat mich aber die Welt und die Geschichte selbst. Wir befinden uns ins Großbritannien. Aber nicht dem, wie wir es kennen. Mittlerweile ist dort die Menschheit größtenteils versklavt ist. Alle, bis auf die aristokratische Elite, die über Geschick verfügt, sprich einer besonderen Form von Magie, die nicht nur auf nette Art und Weise eingesetzt wird. Und diese Elite ist so mit ihren politischen Interessen beschäftigt, dass sie sich natürlich nicht die Finger schmutzig machen können. Das müssen die Ungeschickten machen. 10 Jahre lang, in Arbeitslagern oder wenn sie Glück haben, direkt auf den riesigen Anwesen der Geschickten. Ob das allerdings so ein Glück ist, muss Lukes Familie auf dem Anwesen der Jardines herausfinden, während Luke selbst in die Sklavenstadt Millmoor gebracht wird. Denn Gefangene sind alle. Es kommt lediglich darauf an, was sie mit ihrer Zeit anstellen. Ich erzähle euch auch gar nichts zu der Handlung, das müsst ihr schön selbst erleben, denn es ist der Hammer. Ich hatte so einige Vermutungen während des Lesens und keine davon traf zu. Vic James hat mich immer wieder überrascht. Hat mir das Offensichtliche aufgezeigt, das dann einfach nicht zutraf und mich staunend und auch schockiert der Wahrheit nähergebracht. Ich liebe sowas einfach nur. Dieses Rätselraten, dem Näherkommen des Geheimnisses und dann der kompletten Fassungslosigkeit, wenn man das Ausmaß endlich verstanden hat. Und doch sind wir erst ganz am Anfang angelangt, denn da sind noch einige Fragen offen, die mich einfach brennend interessieren. Dark Palace ist nämlich eine Geschichte voller Intrigen, Machtgier, Grausamkeit und der Kampf um Gerechtigkeit. Das Ausmaß, das auf mich gewartet hat, hätte ich vorher nie abschätzen können. Und genau deswegen feiere und fangirle ich dieses Buch einfach nur. Dazu die Charaktere, die mich einfach beeindruckt habe und bei denen ich teilweise immer noch nicht weiß, auf welcher Seite sie jetzt eigentlich stehen. Es gibt so viele, die mich echt geflasht haben. Allen voran natürlich die Hauptbeteiligten: die Familien Hadley und Jardine. Den Hadleys gehören Luke, Abi und Daisy an. Das gewöhnliche Geschwistertrio, das seine Sklavenzeit ableisten muss. Und jeder einzelne konnte mich überzeugen. Wobei mich hier Luke am meisten beeindrucken konnte. Was aus dem nicht ernst genommenem Mittelkind doch in Millmoor wurde und was er alles durch seine Stärke und seinen Willen vollbrachte. Genial! Mein Herz gehört allerdings den Gebrüdern Jardine: Gavar, Jenner und Silyen. So unterschiedlich wie Tag und Nacht oder doch im Denken gleich. Ich bin noch unschlüssig, wie ich sie wirklich einordne, aber dass ich ihnen verfallen bin, da bin ich mir bereits sicher. Ganz besonders Silyen, das verrate ich euch schon, allerdings nicht warum. Dicht gefolgt von Gavar. Ich würde ja sagen, ich steh einfach auf die bösen Jungs, aber auch da bin ich mir noch nicht sicher ;) Ihr seht, die Geschichte ist absolut undurchschaubar und so fesselnd genial, dass man ihr einfach verfallen muss. Was freue ich mich auf den nächsten Band! Und das ist untertrieben, denn was das Ende da für uns bereithält. Ich musste mich kurz daran erinnern, dass ich auch wieder ausatmen muss. So will ich Dystopien haben! So feiere ich sie! Vic James ist eine Göttin der Schreibkunst für mich und ich bin ihr verfallen! Mein Fazit: Dark Palace von Vic James ist ein fulminanter und fesselnder Auftakt ihrer Dystopie-Trilogie, dessen Ausmaße mich einfach nur überrollt haben. Die Welt, die Charaktere und die Geschichte haben mich enorm beeindruckt und ich fangirle das Buch total. Eine Geschichte voller Intrigen, Machtgier, Verrat und dem Kampf um Freiheit. Ich war geschockt, wurde immer wieder überrascht, wurde von der Handlung überrollt und bin einfach nur tief beeindruckt. Ich bin den Gebrüdern Jardine und auch Luke einfach nur verfallen und saß mehr als einmal fassungslos über dem Buch, als mir das Ausmaß der Intrigen auch nur ansatzweise klar wurde. Dark Palace ist ein wahrer Pageturner, dem ich nicht entkam mit einer absolut einnehmenden, spannenden, düsteren und auch brutalen Geschichte. Ich liebe dieses Buch einfach nur! Es ist ein echtes Fangirl-Highlight für mich!

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138 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Du wolltest es doch

Louise O'Neill , Katarina Ganslandt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2018
ISBN 9783551583864
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich Du wolltest es doch in der Verlagsvorschau von Carlsen gesehen habe, stand für mich fest, dass ich das Buch lesen muss. Ein Thema wie Vergewaltigung/Missbrauch ist so wichtig und ich freue mich immer wieder, wenn ein Autor den Mut hat, dieses aufzufassen. Deswegen war ich auch echt super gespannt wie Louise O’Neill dieses Thema mit Victim Blaming verknüpft. Und ich muss ehrlich sagen, so ernst dieses Thema ist und so wichtig, dass man darüber spricht und endlich dieses Vorurteil beseitigt, dass man selbst schuld an der abscheulichen Tat hat, so wenig gefiel mir allerdings das Buch. Ich persönlich würde auch so weit gehen und es keinem jüngeren Leser empfehlen, da es eine falsche Botschaft vermitteln könnte, wenn man nicht genau darüber nachdenkt. Mich hat dieses Buch sehr frustriert und wütend gemacht, wütend auf mich selbst und am Ende war die Ernüchterung und die Frustration noch größer. Und das war auch mit der Art der Umsetzung geschuldet, die einfach nicht meins war. Mich hat dieses Buch nicht wirklich zum Nachdenken angeregt, dazu war es mir zu lenkend. Ich mag es einfach nicht, wenn man mir im Buch schon eine Meinung aufzwingt und mich dadurch wach rütteln will. Das war mir in Du wolltest es doch einfach zu sehr, aber dazu nachher mehr. Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt, Emma vor der schrecklichen Nacht und Emma ein Jahr später. Und auch ich muss das Buch für mich in zwei Teile aufteilen, denn gerade der Erste machte mich unheimlich wütend. Wir lernen Emma in einem sehr ungewöhnlichen Schreibstil kennen, den ich aber sehr mochte. Er ist nah, roh und authentisch. Emma erzählt nicht nur, sie zeigt uns auch ihre Gedanken, das fand ich sehr gelungen. Doch hier fing es schon an, dass ich zu sehr gelenkt wurde. Jeder, der das Buch gelesen hat, wird Emma hassen. Emma ist selbstverliebt, überheblich, arrogant, eine miese Freundin und springt mit jedem Kerl ins Bett wobei sie auch Alkohol und Drogen nicht auslässt. Und dann passiert diese abscheuliche Tat. Ich saß nur da und habe mit den Schultern gezuckt, weil es mich nicht tangiert hat. Genau das ist von der Autorin sicherlich gewollt, aber ich wurde einfach nur wütend, weil man mich genau in diese Richtung gelenkt hat. Ja, es ist provokant geschrieben und ich persönlich finde auch etwas überzogen. Dennoch hätte ich mir eine andere Prota gewünscht. Für mich war die Frustration schon so hoch, dass ich kurz davor war, das Buch wegzulegen. Dennoch wollte ich wissen, wie Emmas Geschichte ausgeht, denn einnehmend ist das Buch, das muss man ihm lassen, in welcher Form auch immer für jeden Einzelnen. Und ich muss sagen, der zweite Teil konnte mich zunächst mehr für sich einnehmen. Er war sehr gefühlvoll, deprimierend, authentisch und bedrückend. Sehr gefallen hat mir, wie die Autorin die Hetze in den sozialen Medien einbaut. Es war wirklich bedrückend zu lesen, wie schnell man sich doch in der Anonymität des Internets zu unterirdischen Kommentaren hinreißen lassen kann, das fand ich sehr realistisch. Auch die innerfamiliäre Situation fand ich sehr gut umgesetzt und verdeutlicht dass nicht nur das Opfer betroffen ist. Allerdings muss ich auch hier sagen, dass mir das Ganze zu lenkend geschrieben ist. Unterschwellig immer diese aufgezwungene Frage ob sie vielleicht doch selbst Schuld daran ist, verstärkt durch die eingebrachten Medien. Das hat mir gar nicht gefallen und sorgte bei mir wieder nicht zum Nachdenken, eher zum Gegenteil. Die letzten Kapitel und vor allem das Ende war für mich dann nur noch frustrierend. Ich konnte mir zwar schon denken, dass uns die Autorin genau dahin lenkt, aber ich war echt so sauer und frustriert. Und ich verstehe auch, warum die Autorin das Buch so enden lässt. Es trifft einfach genau die Realität, dennoch war es einfach nicht mein Geschmack und ich hätte mir etwas anderes gewünscht um die Botschaft besser darzustellen. Auch fand ich es bei diesem Thema sehr schade, dass mich Du wolltest es doch emotional nicht wirklich erschüttert hat, da habe ich schon ganz andere Bücher zu diesem Thema gelesen. Hier überwog einfach nur die Frustration. Mein Fazit: Du wolltest es doch thematisiert ein sehr wichtiges Thema, das man nicht totschweigen sollte. Niemand außer den Tätern trägt die Schuld an Vergewaltigung/Missbrauch. Allerdings hat mir die Umsetzung des Buches nicht wirklich zugesagt, auch wenn es authentisch, roh und sehr real ist. Mir persönlich war das Buch zu lenkend. Ich mag es nicht, wenn man mich beim Lesen zu sehr in eine Richtung drängt. Ich stehe dem Buch sehr zwiegespalten gegenüber und kann nur sagen, dass jeder selbst entscheiden sollte, ob er es lesen möchte. Denn eins muss man Du wolltest es doch lassen: es polarisiert, man redet über das Thema. Ein positiver Nebeneffekt. Das Buch selbst war einfach nicht mein Geschmack.

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236 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

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Elian und Lira – Das wilde Herz der See

Alexandra Christo , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423762205
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf Das wilde Herz der See war ich unheimlich scharf, seit ich das Buch das erste Mal gesehen habe. Endlich mal etwas Neues, denn von Sirenen, Nixen und Piraten lese ich so selten. Allerdings kann ich im Nachhinein ganz deutlich sagen, dass ich enttäuscht bin. Das Buch hätte so eine wunderschöne Geschichte sein können, die Grundstory ist einfach traumhaft. Die Umsetzung hat mir allerdings gar nicht gefallen, weshalb das Buch im Endeffekt für mich eine Mischung aus Faszination und Langeweile wurde. Faszination, weil die Welt der Sirenen und Nixen, wie sie Alexandra Christo erzählt, einfach atemberaubend ist. So grausam, brutal und düster, aber auch genauso faszinierend. Ebenso begeistert bin ich von den Königreichen und der Welt von Elias. Auch diese Orte und Charaktere, die wir während der Geschichte bereisen und kennenlernen oder auf dem Meer verbringen, ist wirklich sehr gut gelungen und war einfach toll zu lesen. Kommen wir zum großen ABER. Denn sobald diese zwei Welten in der Geschichte eine Einheit bilden, also quasi uns die eigentliche Geschichte erzählen, bleibt für mich nur noch Langeweile zurück. Alexandra Christo schreibt zwar sehr atmosphärisch, kann die einzelnen Settings perfekt rüberbringen, aber was mir unheimlich gefehlt hat, war das Gefühl und die Tiefe. Ich finde das alles so lieblos runtererzählt, dass ich gar nicht richtig in die Geschichte reinkam. Und dabei ist gerade das Gefühl für diese Geschichte ein enorm wichtiger Faktor.

Auch die Charaktere, die die Autorin geschaffen hat, fand ich sehr beeindruckend und gegensätzlich wie Tag und Nacht, zumindest zu Beginn. Lira, die Sirene und zukünftige Meereskönigin ist dazu erzogen weder Gefühl noch Erbarmen zu kennen, nur Hass und Grausamkeit. So sind die Gesetze des Meeres und ihrer grausamen Mutter. Ihr Ziel ist es, ihren Ruf als Fluch der Prinzen auszubauen und eines Tages das Meer zu beherrschen. Elian, der künftige Thronfolger von Midas, der sich lieber auf hoher See aufhält und Sirenen jagt anstatt den königlichen Pflichten nachzugehen. Sein Ziel, ist es, die Bestie namens Fluch der Prinzen auszulöschen und so die Menschheit zu retten. Und eines Tages kreuzen sich deren beiden Wege….und es hätte so schön sein können. Aber wie gesagt, war es für mich nicht.

Ein weiteres Problem war für mich auch, dass immer wieder größere Zeitsprünge die Kapitel beginnen lassen und alles nur kurz zusammengefasst wird. Das mag ich einfach nicht. Ich gehe gern ganz in einer Geschichte auf und erlebe sie von Anfang bis Ende. Ich finde, diese Sprünge sorgten dafür, dass ich immer wieder aus der der Geschichte geholt wurde und sie immer weiter oberflächlich betrachtet habe. Ich habe jetzt zwar nie komplett das Interesse verloren, weil ich doch wissen wollte, wie das Ganze ausgeht, auch wenn es sehr absehbar ist. Aber begeistern konnte mich die Geschichte nicht. Ich muss aber nochmal betonen, dass das für mich rein an dieser – für mich -  lieblosen Umsetzung ohne große Tiefe und Emotionen liegt. Denn die Geschichte selbst, anders aufgebaut, ist ein Traum und hätte so anschmachtbarer nicht sein können. In dieser Form war es so gar nicht meins, was ich sehr schade finde, denn das Potential ist mehr als da.

Allerdings muss ich auch sagen, dass ich es zwischendurch sehr genossen habe zu lesen, auch wenn der Mittelteil sehr langatmig war. Aufgelockert wurde es allerdings immer wieder durch die Plänkeleien von Elians Mannschaft. Diese Piraten waren wirklich einmalig. Gerne hätte ich viel mehr über sie erfahren, denn auch hier muss ich leider sagen: für mich zu wenig Details, zu wenig Tiefe. Vielleicht hätte man hier einfach ein Mehrteiler erschaffen sollen statt so viel in ein Buch zu packen.

Und weil ich die Geschichte im Grunde so toll fand, sie mich aber werde packen noch mitreißen konnte, bin ich am Ende umso enttäuschter, denn das hätte wirklich etwas Großes werden können. Von mir gibt es daher nicht unbedingt eine Leseempfehlung.

 

Mein Fazit:

 

Was habe ich mich auf Das wilde Herz der See gefreut, endlich mal was Neues. Sirenen, Nixen, Piraten und der Kampf um Freiheit. Allerdings bleibe ich am Ende eher enttäuscht zurück, da mir die Umsetzung dieser wunderschönen Geschichte überhaupt nicht gefallen hat. Ich fand sie lieblos, emotionslos und ohne Tiefe. Leider konnte sie mich weder packen noch mitreißen, dabei ist es so eine tolle Grundidee. Die grausam brutale Welt der Sirenen fand ich unheimlich faszinierend. Auch die Königreiche und Charaktere haben mir im Grunde gefallen, allerdings konnte mich das Gesamtkonzept einfach nicht überzeugen.

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Prinzessin der Elfen 2: Riskante Hoffnung

Nicole Alfa
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.07.2018
ISBN 9783646604238
Genre: Sonstiges

Rezension:

Da ich von Prinzessin der Elfen 1 ja schon begeistert war, stand es für mich außer Frage, dass ich den Folgeband auch lesen muss. Und auch wenn ich zunächst etwas Angst hatte, nicht mehr richtig in die Geschichte finden zu können, wurde dies gleich zu Beginn zerschlagen. Das Wichtigste wurde nochmals in einer Art kleinem Einstieg zusammengefasst bevor es gleich richtig actionreich losging. So wie man es von Band 1 gewohnt ist. Und auch Prinzessin der Elfen 2 hatte mich von der ersten Seite an fest in seinem Griff.
Mit daran schuld, war natürlich wieder der herrliche Schreibstil der Autorin. Nicole Alfa schreibt einfach wunderbar locker, mit einer Prise Sarkasmus, voller Spannung und mit vielen Geheimnissen, die man unbedingt lösen möchte.
Da kommen wir aber auch schon zu dem Punkt, der mir jetzt nicht so gefallen hat. Man taucht zwar tiefer in die politische Lage ein und sie führt zu der ein oder anderen dramatischen Situation, aber ich bin nicht ganz zufrieden. Ich hätte hier gerne noch mehr Details gehabt, ich tappe immer noch – wie Lucy – größtenteils im Dunkeln und kann die Konflikte zwischen den Völkern noch nicht so richtig nachvollziehen. Da fand ich es etwas ernüchtern, dass Gespräche immer unterbrochen wurden oder es einfach kein Antworten gab, die mich auch so brennend interessiert hätte. Zu lange hinhalten sollte man mich als Leser nämlich auch nicht.
Dafür hat die Liebesgeschichte einen großen Rahmen bekommen und ich muss sagen, die finde ich ja ganz zauberhaft. Allerdings muss ich hier auf meinen vorigen Kritikpunkt zu sprechen kommen: ganz nachvollziehen kann ich nicht immer alles, vor allem was Daans Handlungen angehen, weil mir einfach der Durchblick fehlt.
Allerdings fand ich es toll, dass man nun auch ein paar Kapitel aus Daans Sicht lesen kann und so etwas besser die Konflikte einsehen kann, auch wenn da immer noch – für mich – zu viele offene Fragen sind.
Im Grunde finde ich die Liebesgeschichte, vielmehr die Spannungen darin, etwas zu sehr in die Länge gezogen, dafür hätte ich lieber mehr über die aktuelle Situation in Phönix erfahren. Denn was da abgeht und in der Bevölkerung brodelt ist wirklich unheimlich spannend zu verfolgen und auch sehr actiongeladen.
Aber wir erfahren mehr über das Leben der Royals in Phönix und deren Traditionen, das fand ich unheimlich schön und gelungen. Auch das Untereinander an der Akademie zwischen den Royals faszinierte mich total, auch wenn die Mitschüler teilweise echt arschig sind.
Lucy konnte mich in diesem Band noch mehr beeindrucken als im Auftakt. Wie unerschrocken und stark sie sich für ihre Überzeugung einsetzt, sich über Gegebenheiten hinwegsetzt und mich mit ihrer Art einfach verzaubert hat. Hier steht ihr Daan natürlich in nichts nach, von dessen Stärke ich ja wirklich beeindruckt bin, denn was da alles angedeutet wird, was ihm familiär blüht und wie er trotzdem handelt….ja, das müsst ihr einfach lesen, auch wenn es manchmal zu sehr ausschweift und zu wenig Informationen enthält.
Und eines macht mich fast wahnsinnig vor Neugierde, aber das wird sich sicher in Band 3 dann auflösen, denn das Geheimnis um Lucys Familie ist auch noch nicht gelöst und es gab so einige Hinweise,  Andeutungen und Begegnungen, die mir echt den Atem raubten. Und als ich gerade so schön am Schmachten war und kurz vor Schock die Luft scharf einziehen musste, stand da plötzlich das Wörtchen „ENDE“ und ich fand mich dem fiesesten Cliffhanger aller Zeiten gegenüber. Wie soll ich es so nur bis zu Band 3 aushalten…

Mein Fazit:

Mit Prinzessin der Elfen 2 hat Nicole Alfa eine Fortsetzung geschaffen, die seinem Vorgänger in nichts nachsteht. Wir lernen Phönix und die Traditionen der royalen Familien besser kennen und werden durch einige actionreiche Handlungen gejagt. Allerdings bin ich auch ein etwas ungeduldiger Leser und mir fehlen einfach noch zu viele Informationen zur politischen Lage um die ganzen Handlungen richtig nachvollziehen zu können, vor allem was die zuckersüße Liebesgeschichte betrifft. Dafür sind da wieder einige neue Mysterien dazugekommen, die es mich kaum erwarten lassen, den nächsten Band zu lesen.

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49 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

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Emily Bones

Gesa Schwartz , Felicitas Horstschäfer
Fester Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505659
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Als ich die Kooperationsausschreibung der Netzwerk Agentur Bookmark gesehen hatte, musste ich mich bewerben, denn Geistergeschichten kann ich einfach nicht widerstehen. Umso mehr freute ich mich, dass ich die Zusage für Emily Bones bekam. Ich muss sagen, am Anfang war ich noch etwas skeptisch, da ich mit den Erwachsenenbüchern von Gesa Schwartz schon einige Probleme hatte. Hier schrieb sie mir einfach zu kompliziert. Deswegen ging ich auch ohne große Erwartungen an Emily Bones heran und wurde von der ersten Seite an verzaubert. Und nicht nur das, ich wurde mitgerissen, habe mich verliebt und wollte nicht mehr aufhören mit lesen.
Gesa Schwartz schreibt in diesem Kinderbuch unheimlich atmosphärisch, düster und skurril, allerdings auch mit einer kindlichen Leichtigkeit, die mir eine große Freude bereitete. Und was ich überhaupt nicht erwartet hatte, dieses Buch konnte mich mehrfach überraschen, hatte mich fest in seinem Bann und ließ mich bei dem bombastischen Finale einfach nur staunend über die Seiten fliegen. Emily Bones ist wahrlich ein Buch, das nicht nur Kinder begeistern kann, denn ich liebe es.
Als Emily eines Tages in einem Sarg aufwacht, denkt sie zunächst an einen bösen Scherz ihrer besten Freundin, doch leider wird ihr schnell bewusst, dass sie gestorben ist und nun als Geist ihr Leben auf einem Friedhof in Paris verbringen muss. Inmitten all der illustren Gestalten, die ebenfalls im Reich der Untoten leben müssen. Wir treffen hier auf Vampire, Werwölfe und andere Geister nur um einige wenige zu nennen. Doch Emily kennt nur ein Ziel: sie will ihr Leben und wieder zu ihrer Familie zurück. Und dafür ist sie bereit über Leichen zu gehen. Ein Glück, dass sie mutige Helden an ihrer Seite hat. Mehr kann und will ich euch auch gar nicht erzählen, denn das müsst ihr selbst erleben. Gesa Schwartz beschreibt das Setting und die einzelnen Charaktere so intensiv, dass man sie direkt vor sich sieht und mich brachte dies einfach nur zum Träumen.
Neben Emily, die mit ihrem extremen Sturkopf und ihrem vorlauten Mundwerk nicht nur den Vorsteher dieser Gemeinschaft in den Wahnsinn treibt, konnten mich besonders zwei weitere Charaktere schwer von sich beeindrucken: Cosimo und Balthasar. Und die Plänkeleien und Wortspiele zwischen Emily und ihren Begleitern trieben mir öfters Lachtränen in die Augen. Das war so herrlich. Wenn ich nicht gerade am Lachen war, war ich am Staunen über dieses atemberaubende magische Setting der Anderwelt. Oder ich war so gefesselt, dass ich alles um mich herum vergaß.
Das Böse kommt natürlich auch nicht zu kurz und hier konnte man sich wahrlich davor Gruseln, wenn man das ganze Ausmaß erkennt.
Und wenn ich eines wohl nicht erwartet hätte, dann, dass Emily Bones mich dermaßen im Griff hatte, dass ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen habe. Immer wieder wird die Handlung durch Spannungsmomente angepeitscht und man sitzt echt sprachlos über der Geschichte. Und das bei einem Kinderbuch. Selbst das ein oder andere Tränchen der Rührung fand sich in meinen Augenwinkeln. Und dieses Finale…einfach nur der Wahnsinn!! Ich bin einfach restlos begeistert!

Mein Fazit:

Gesa Schwartz hat mit Emily Bones – Die Stadt der Geister zwar eigentlich ein Kinderbuch erschaffen, aber mich konnte es komplett begeistern. Ich habe das Buch einfach nur verschlungen. Ein atemberaubendes atmosphärisches Setting, skurrile Charaktere, diese humorvolle Leichtigkeit und eine Geschichte voller Spannung und Magie ließen mich komplett in dem Buch versinken und einfach nur mitfiebern. Wenn dieses Buch jemals verfilmt wird, sitze ich in Reihe 1 und werde es von Anfang bis Ende feiern!

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148 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

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Undying – Das Vermächtnis

Meagan Spooner , Amie Kaufman , Karin Will
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.07.2018
ISBN 9783737356008
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem mich Amie Kaufman mit „Illuminae“ mehr als begeistern konnte, habe ich gemerkt, dass das SciFi Thema doch nicht so abwegig bei mir ist und freute mich schon auf ihr neuestes Buch Undying, das sie gemeinsam mit Meagan Spooner veröffentlichte.
Doch schon zu Beginn merkte ich, dass ich mit dem Buch einfach nicht warm werde, meistens fühlte ich mich gelangweilt und nicht mit genügend Informationen versorgt. Dieser Eindruck wurde bei mir leider nicht besser weshalb ich das Buch dann bei 40 Prozent abgebrochen habe, weil ich einfach kein Interesse mehr hatte, weiterzulesen.
Dabei ist die Thematik gar nicht so uninteressant, alles erinnerte mich irgendwie an Indiana Jones im Weltall mit Rätselraten und allem was dazu gehört, aber mir fehlten drei wichtige Faktoren: Informationen/Details, Spannung und Emotionen.
Die Verlagsseite versprach ein neues Actionabenteuer, das habe ich leider bis zum Zeitpunkt meines Abbruchs nicht gefunden. Ich war eher gelangweilt und kam mit der Umsetzung nicht so richtig klar.
Die Menschheit hat vor etwa 50 Jahren eine Nachricht von Aliens aus dem All erhalten. Diese sind zwar selbst schon ausgestorben, allerdings setzte die Menschheit ihre Hoffnung darauf, dass sie auf dem jetzt verlassenen Planeten Gaia eine neue Existenz gründen können. Denn die Erde ist nach und nach immer weniger bewohnbar.  Allerdings stellte sich bei einer fehlgeschlagenen Expedition heraus, dass Leben auf Gaia auf Grund des dortigen Klimas nicht möglich ist. Allerdings schmuggeln sich immer wieder Plünderer auf den Planeten um die Technologien der Außerirdischen zu „retten“. Zu ihnen gehört auch Amelia, die darauf hofft, dort einige Schätze zu finden, die sie bestmöglichst verkaufen kann. In Gaia trifft sie auf Jules, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, hinter die großen Rätsel der Aliens zu kommen. Was ich bisher herausgefunden habe, werde ich euch natürlich nicht verraten, um euch nicht zu spoilern. Das Problem war auch nicht, dass ich die Beweggründe und die Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Das passte alles, nur konnte mich die Geschichte nicht packen.
Ich finde, alles blieb so blass. Über die Probleme der Erde erfuhr ich bisher kaum etwas. Den Planeten Gaia konnte ich mir nicht so richtig vorstellen, da mir auch hier die Beschreibungen fehlten. Zu den Charakteren Amelia und Jules konnte ich leider auch keine Verbindung aufbauen und ich weiß nicht mal woran das lag. Die Kapitel waren immer abwechselnd aus jeweils einer Sicht aufgebaut, so dass man Einblicke in den jeweiligen Charakter bekam, aber hier wiederholte sich so vieles und mir fehlte einfach die Tiefe. Ich spürte auch einfach nicht dieses Prickeln, das ich mir vorstellen würde, wenn doch zwei so komplett unterschiedliche Charaktere aufeinander treffen. Eigentlich hatte ich den Eindruck, dass die beiden nicht wirklich verschieden sind, auch wenn sie unterschiedliche Gründe hatten, Gaia zu betreten.
Ich war zu diesem Zeitpunkt zwar schon etwas gelangweilt, aber ich hatte immer noch die Hoffnung, dass die Spannung mit dem Lösen der Rätsel in den Tempelanlagen begann. Es war jetzt zwischendurch wirklich ganz nett, aber die Geschichte schaffte auch hier nicht, mich zu packen und ich verlor wirklich endgültig  die Lust am Lesen. Manchmal passt ein Buch einfach nicht.

Und weil ich das Buch nicht beendet habe, entfallen das Fazit und die abschließende Bewertung.

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137 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

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Schatten der Magie

Kat Howard , Alice Jakubeit
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arctis Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783038800118
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schatten der Magie war schon allein wegen diesem traumhaften Cover von Anfang an auf meiner Wunschliste und doch durfte es nie einziehen. Bis eine liebe Bloggerkollegin so davon schwärmte, dass ich es unbedingt haben musste und gleich gelesen habe. Und ich kann nur sagen: Dankeschön für diese grandiose Empfehlung.

Dabei muss man wohl sagen: Schatten der Magie ist sicherlich kein Buch für Jedermann. Es ist anders, es ist besonders, es ist komplex, aber es ist absolut atemberaubend. Es ist definitiv ein Magierbuch für Erwachsene, so düster und brutal wie es ist. Und es ist auch kein Buch für Zwischendurch, denn man muss dem Buch den Freiraum geben, den es braucht, um sich voll zu entfalten. Für mich ist es ein echtes Highlight geworden, das mich von Beginn an in seinen Bann gezogen hatte!

Der Schreibstil von Kat Howard ist absolut beeindruckend. So komplex er gerade zu Beginn ist, so fesselnd ist er auch. Man muss schon sehr genau die ersten Kapitel lesen um das ganze große System zu verstehen. Das Setting ist wirklich hammermäßig. Eine verborgene Parallelwelt, die Ungesehene Welt, mitten in New York voller Magie. Und diese Magie ließ mich absolut staunen und träumen. Angeführt wird diese Welt durch die Häuser einzelner Magierfamilien, die sich ihre Vorherrschaft durch Duelle erkämpfen. Duelle auf Leben und Tod. Allein dieses ganze System hat mich so dermaßen beeindruckt, da hier natürlich trotzdem nicht immer alles mit rechten Dingen zugeht, wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt. Und das Praktizieren der Magie, die Wirkung und die Herkunft hat mich wirklich umgehauen, so genial ist das.

Dazu kommt die Prota. Das erste Kennenlernen mit ihr verbrachte ich ja mit offenem Mund über dem Buch und dachte nur: wow, was eine Magierin. Für mich ist sie DIE Prota schlechthin. Zunächst ist sie vielleicht etwas gefühlskalt und skrupellos. Sie ist zu allem bereit, um als Champion der Magierduelle hervorzugehen. Doch nach und nach lernt man sie und ihre Vergangenheit besser kennen und ich kann einfach nur sagen: WOW! Was eine Frau!

Schatten der Magie ist in den einzelnen Kapiteln in mehrere Handlungsstränge unterteilt, die für mich allesamt superinteressant waren, auch wenn ich am Anfang nicht bei allen verstand, was da passierte. Aber am Ende, als alles aufgelöst wurde und die Stränge zusammenlaufen, war ich echt sprachlos. So ein genial durchdachtes Buch voller Intrigen, dem Wunsch nach Rache und jeder Menge unvorhergesehener Wendungen und Offenbarungen.

Allerdings muss ich sagen, dass die Charaktere, die Kat Howard gezeichnet hat, auch sehr speziell sind. Zumindest am Anfang. Ich hatte eigentlich fast niemanden, den ich von Anfang an durchschauen und einschätzen konnte. Gerade das fand ich aber so genial an diesem Buch. Denn nach und nach lernen wir die Charaktere kennen und der ein oder andere konnte mein Herz erobern. Allen voran natürlich Sydney, Ian und Laurent. Es gibt unheimlich viele Gegenspieler, deren Beweggründe man auch nach und nach erkennt und dann ist da ja noch das Haus der Schatten. Ich bin echt geplättet, was die Autorin doch auf so wenig Raum geschaffen hat. Denn Achtung, jetzt kommt mein einziger Kritikpunkt: ich hätte das Buch gerne etwas länger gehabt und die Magierduelle ausführlicher. Nicht, weil diese nicht perfekt passen auch wenn sie etwas schnell vorbei sind, sondern weil es einfach zu genial war und ich schon viel zu früh wieder das Buch verlassen musste. Ich bin absolut beeindruckt von diesem Buch und kann es zu meinen Highlights 2018 zählen.

 

Mein Fazit:

Schatten der Magie von Kat Howard ist ein absolut beeindruckendes, fesselndes und komplexes Werk über das korrupte System der Magiergilde in der Ungesehenen Welt. Es ist düster, es ist brutal und es ist durch die Magie unheimlich faszinierend und wunderschön. Die zu Beginn undurchschaubaren Charaktere, der Aufbau der Geschichte, das Setting und vor allem die Prota machten dieses Buch zu einem wahren Highlight, denn ich habe etwas Derartiges noch nicht gelesen und bin echt beeindruckt. Schatten der Magie ist sicher kein Buch für Jedermann, aber ich kann es Fans von erwachsener Fantasy wirklich nur ans Herz legen.

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148 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

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Prinzessin undercover – Geheimnisse

Connie Glynn , Maren Illinger
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 25.07.2018
ISBN 9783737341288
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich dieses traumhafte Cover in der Fischer Verlagsvorschau gesehen habe, war es um mich geschehen. Ich liebe dieses Farbspiel einfach. Dazu klang der Klappentext echt interessant und ich musste es lesen. Ich habe das Buch auch innerhalb kürzester Zeit verschlungen und wurde wirklich überrascht. Denn was ich eigentlich für eine leichte humorvolle Geschichte gehalten habe, war so viel mehr und noch dazu mit einer wundervollen Botschaft.
Der Schreibstil von Connie Glynn ist wirklich zauberhaft. Sie zeichnet eine ganz besondere atmosphärische Stimmung in Rosewood Hall, die mich dazu brachte, dass ich das Buch gar nicht weglegen wollte. Dazu diese Leichtigkeit mit etwas Sarkasmus und Wortwitz, für ein Kinder-/Jugendbuch bleiben da wirklich keine Wünsche offen.
Prinzessin Undercover ist eine Geschichte über Freundschaft, Wagnis, Loyalität und auch eine Geschichte voller mysteriöser Geheimnisse. Alle wurden noch nicht gelöst, da müssen wir uns wohl bis zum nächsten Band im Frühjahr gedulden, auf den ich mich jetzt schon freue.
Die Charaktere, die Connie Glynn erschaffen hat, sind wirklich alle herzallerliebst. Manche habe ich sofort in mein Herz geschlossen, andere dafür sofort gehasst und mit einigen hat mich die Autorin überrascht, weil ich nicht hinter die Fassade schauen konnte. Am meisten begeistert hat mich natürlich das königliche Duo, dem wohl das Abenteuer ihres Lebens bevorsteht. Lottie, aus einfachen bürgerlichen Verhältnissen mit einer Vorliebe für pink und Disney wollte schon immer Prinzessin sein. Elli, eine echte Prinzessin, kann sich nichts Schlimmeres vorstellen. Perfekt, dass eine ausgeklügelte Lösung auf der Hand liegt. Dabei ahnen sie nicht, dass sie bereits mitten in einem perfiden Spiel stecken, denn in Rosewood Hall ist nichts so wie es scheint.
Und genau das fand ich genial. Auch wenn mir bei den Charakteren etwas die emotionale Tiefe zum Mitfiebern gefehlt hat, war die Geschichte selbst einfach genial. Rätselhaft, geheimnisvoll und gefährlich. Das hätte ich wirklich nicht erwartet und ich hatte bis zur Auflösung wirklich keine Ahnung, wer welche Fäden in der Hand hat. Da hat mich schon so manches Jugendbuch mehr enttäuscht als dieses hier.
Mit den Charakteren selbst hatte ich keinerlei Probleme, obwohl diese meist alle erst 14/15 sind. Im Gegenteil. Wenn es nicht erwähnt worden wäre, hätte ich sie alle etwas älter geschätzt, aber das mag vielleicht auch an meinem Alter liegen. Die heutige Generation der 14jährigen unterscheidet sich ja massiv von meiner als sie in dem Alter war.
Prinzessin Undercover ist ja eigentlich ein Jugend-/Kinderbuch ab 12 Jahren, aber ich muss sagen, Connie Glynn konnte mich überraschen, an der Nase herumführen, mitreißen, unterhalten und begeistern. Und dass die rasanteren/gefährlichen Szenen nicht so brutal und recht gewaltfrei sind, hat mich auch keineswegs gestört. Ich saß trotzdem mit offenem Mund über dem Buch und raste durch die Seiten. Allerdings bin ich jetzt wahnsinnig gespannt, welche Geheimisse uns Rosewood Hall im zweiten Teil noch offenbaren wird.

Mein Fazit:

Mit Prinzessin Undercover hat Connie Glynn eine zauberhafte Geschichte geschaffen, die sicherlich Jung und Alt gleichermaßen begeistern kann. Bei mir hat sie es durch sympathische Charaktere, ein atmosphärisches Setting und eine geheimnisvolle und humorvoller Geschichte mit wunderschöner Botschaft geschafft. Und auch wenn ich einige kleine Kritikpunkte habe, freue ich mich jetzt schon auf die Fortsetzung und nach Rosewood Hall zurückzukehren.

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Aésha - Im Land des Waldes

Johanna B. Becking
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Hawkify Books, 19.07.2018
ISBN 9783947288403
Genre: Romane

Rezension:

Als ich das Cover zu „Aésha – Im Land des Waldes“ gesehen habe, war ich einfach schockverliebt und musste mir das Buch sofort vorbestellen. Und auch wenn ich den Einstieg etwas holprig fand und man hier noch merkte, dass es sich um das Debut von Johanna B. Becking handelt, bin ich nach kurzer Zeit der Geschichte verfallen und konnte gar nicht genug davon bekommen.
Wie erwähnt, fiel mir der Einstieg in die Geschichte nicht so leicht, obwohl sie von Beginn an sehr interessant ist. Ich fand den Schreibstil hier noch etwas holprig und unrund. Auch bin ich nicht so sehr der Fan von stark verschachtelten Sätzen. Das stoppt mich irgendwie immer im Lesefluss. Aber ich gewöhnte mich daran und als Aésha in Elandor ankam, entwickelte sich die Geschichte für mich zu einem wahren Pageturner von dem ich nicht mehr loskam. Die Reise dahin hätte für mich auch kürzer ausfallen können, denn hier fehlte mir etwas die Tiefe und die Details, die im späteren Verlauf der Geschichte dann plötzlich da sind. Aber Johanna B. Becking schreibt wirklich toll. Sehr einfach und leicht, sehr bildhaft und vor allem fesselnd. Ab einem gewissen Zeitpunkt im Buch gab es für mich einfach kein Entkommen mehr, weil so vieles zusammenspielte, Geheimnisse gelüftet wurden und einige unerwartete überraschende Wendungen auftauchten. Tja und plötzlich stand da Ende, gerade als ich mitten im Lesefluss und komplett in der Geschichte abgetaucht war. Es ist zwar jetzt kein böser Cliffhanger, aber ich hätte einfach direkt weiterlesen können.
Denn die Geschichte, die Johanna B. Becking in Aésha – Im Land des Waldes erschaffen hat, ist wirklich unheimlich faszinierend und spannend. Die Geschichte der Wächter, Magier, Elben und Zwerge. Ich wollte einfach immer nur mehr erfahren und konnte das Buch nicht mehr weglegen.
Dazu beigetragen hat natürlich auch Aésha selbst, die mir von Anfang an sympathisch war. Bricht sie doch einfach mit ihrem bisherigen Leben um hinter das Geheimnis ihrer Herkunft zu kommen. Begleitet wird sie dabei von ihrem Falken Maru. Hach, von dieser Verbindung zueinander bin ich ja begeistert und freue mich schon auf weitere Enthüllungen zu den beiden.
Auch die anderen Charaktere, die Johanna B. Becking entwickelt hat, fand ich absolut sympathisch und einige habe ich davon schon tief in mein Herz geschlossen.
Aésha – Im Land des Waldes ist für mich eigentlich eine richtig gelungen Mischung an High Fantasy, der man schwer widerstehen kann: Magie, faszinierende Wesen, böse Mächte, Intrigen. Und spätestens ab der Hälfte legt die Geschichte so richtig los und es gibt kein Halten mehr. Ich bin vom Gesamten echt begeistert, auch wenn mir zwischendurch etwas die Tiefe fehlte.

Mein Fazit:

Mit Aésha – Im Land des Waldes hat Johanna B. Becking ein faszinierendes und spannendes Debut abgeliefert, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Sie vermischt Magie, ernstere Themen und eine spannende Geschichte zu einem passenden Gesamtkonzept, dem man nur schwer entkommen kann. Lediglich den Einstieg in die Geschichte fand ich etwas holprig, allerdings konnte mich der Rest voll und ganz für sich einnehmen und ich freue mich schon wahnsinnig auf weitere Abenteuer mit Aésha und ihren Freunden.

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195 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

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Beautiful Liars - Gefährliche Sehnsucht

Katharine McGee , Franziska Jaekel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 20.06.2018
ISBN 9783473401642
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem ich schon von Band 1 von Beautiful Liars absolut begeistert war, habe ich mich riesig gefreut, dass ich Band 2 in einer Leserunde von Lovelybooks gewonnen habe und lesen durfte.

Nach Band 1 blieben noch so viele Fragen offen und ich war echt gespannt, wie Avery, Leda, Watt und Rylin mit ihrem Geheimnis umgehen und was sonst noch alles in ihrem luxuriös glamourösen Leben passiert. Und was da alles passiert…ja, damit hätte ich im Leben nicht gerechnet. Denn wie schon in Band 1 versteht es Katherine McGee ihre Leser einfach an der Nase herumzuführen, das Offensichtliche aufzuzeigen und doch etwas ganz anderes passieren zu lassen. Ich liebe das! Beautiful Liars ist wirklich wie eine Daily Soap, der man nicht entkommen kann. So voller Intrigen, Lügen und Hass. Und wenn ihr mich fragt ob es mit dem Auftakt mithalten kann, kann ich nur sagen: locker! Es ist sogar noch hinterhältiger, da neue Charaktere hinzukommen, die dies noch perfektionieren.

Der Schreibstil von Katherine McGee ist einfach ein Traum. Wie schon in Band 1 ist das Buch kapitelweise von einem anderen Charakter erzählt, so dass man verschiedene Sichtweisen der Handlungen sieht und immer wieder ins Staunen gerät oder einfach nur denkt: was ein hinterlistiges Stück :) Dazu immer die Spannung und das Wissen im Hinterkopf, was die Charaktere alles schon verursacht haben um ihre Haut zu retten und in welchem perfiden spiel sie gerade stecken. Eine perfekte Welt voller Lügen und Intrigen eben. Ich war wieder begeistert. Dazu hat die Autorin neue atemberaubende Settings entwickelt, die ich auch nur zu gerne mal besuchen würde.

Besonders gelungen fand ich in diesem Band auch, dass die Sicht auf die Hauptcharaktere vertieft wurde und man sie noch besser kennenlernt. So musste ich meine Meinung über den ein oder anderen Charakter revidieren und sie sind mir von verhasst zu sympathisch geworden.

Zwischendurch war mir das neue Kennenlernen zwar etwas zu langgezogen und es entstanden immer mal wieder kurze Längen, aber diese wurden schnell durch unerwartete Handlungen ausgemerzt. Alles in allem wurde ich bestens unterhalten und konnte wieder richtig mitfiebern, was denn im Leben der Reichen und Schönen alles passiert.

Das Buch endet natürlich wie erwartet und schon im Prolog angedeutet, aber damit hätte ich dennoch nicht gerechnet und ich kann es jetzt kaum bis zum großen Finale aushalten.

 

Mein Fazit:

 

Beautiful Liars – Gefährliche Sehnsucht ist eine würdige Fortsetzung, die nicht minder Unterhaltungswert hat. Im Gegensatz: Band 2 ist sogar noch durchtriebener und hinterhältiger als der Vorgänger und ich habe es sehr genossen, wieder in die Welt voller Intrigen, Lügen und Verrat einzutauchen. Auch wenn das Buch zwischendurch einige kurze Längen für mich hatte, wurde ich bestens unterhalten und freue mich riesig auf das große Finale.

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384 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

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Sturmtochter - Für immer verboten

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 12.06.2018
ISBN 9783473585311
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nach Soul Mates habe ich mich zu einem kleinen Fantasy-Fan von Bianca Iosivoni entwickelt und musste natürlich auch ihre neue Reihe Sturmtocher. Was soll ich sagen: ich war wieder begeistert. Am liebsten hätte ich gar nicht mehr aufgehört zu lesen, was echt schwer war. So war das Buch dann doch an 2 Tagen ausgelesen und ich freue mich wahnsinnig auf den nächsten Teil, der allerdings erst im Februar erscheinen soll.

Der Schreibstil von Bianca Iosivoni ist wieder einmal einfach nur genial. Ich war von der ersten Seite in der Geschichte versunken und fieberte mit, wollte hinter die Geheimnisse kommen und die Geschichte der Clans erfahren. Sie schreibt so herrlich locker mit einem bildhaften Stil, dass ich mich manchmal selbst an den felsigen Klippen in Schottland stehen sah. Ein wahres Kopfkino wieder. Dazu die spritzigen Dialoge der Charaktere untereinander, schon allein deswegen konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.

Aber die Geschichte von Sturmtochter selbst toppte eigentlich auch das nochmal. Fünf Clans, die die Elemente kontrollieren können, war das interessant und faszinierend. Eigentlich war es mehr, es war atemberaubend, was für Szenen uns Bianca Iosivoni da in den Kopf gesetzt hat. Wir erleben die Geschichte mit Ava, die ich ja von Beginn an gemocht hatte mit ihrer spritzigen sarkastischen Art und ihrem Hobby. Ava jagt nachts heimlich Elementare: für sie sind das Monster bestehend aus einem der fünf Elemente (Erde, Wasser, Feuer, Luft und Energie), die Menschen angreifen und damals ihre Mutter getötet haben. So machte sie es sich zur Lebensaufgabe, diese Monster auszulöschen und die Mörder ihrer Mutter zu finden. Teilweise findet sie hier nachts Unterstützung von Lance, der vor einem Jahr plötzlich in Skye aufgetaucht ist und ebenfalls diesem Hobby nachgeht. Doch Ava ahnt gar nicht, was Elementare wirklich sind und als sich auch noch plötzlich herausstellt, dass sie ihnen doch ähnlicher ist als gedacht, steht ihre Welt Kopf.

Ja…Sturmtocher ist schon ein bombastischer Auftakt mit viel Action und Intrigen. Es ist absolut fesselnd, packend und mitreißend und geht in einem recht rasanten Tempo voran, auch wenn ich der Meinung bin, dass es ab Band 2 erst richtig losgeht. Natürlich bleiben etliche Fragen unbeantwortet, aber da dies erst der Auftakt ist, habe ich nicht erwartet, dass sich mir alles beantwortet.

Und soll ich euch was verraten? Bianca Iosivoni hat es bisher immer geschafft, mir die Lebensgeschichte so zu verkaufen, dass ich mitfiebere und einfach nur schmachte. Genau das ist auch in Sturmtochter geschehen, wobei das Drama daran manchmal vielleicht doch zu konstruiert ist und zu viele „Probleme“ vorhanden sind. Dennoch mochte ich sie total, auch wenn ich selbst noch nicht weiß, ob ich mehr zu Feuer oder Energie tendiere. :)

Die Charaktere und die Grundidee, die Bianca Iosivoni in Sturmtochter entworfen hat, finde ich absolut faszinierend. Ich weiß gar nicht ob ich etwas Derartiges schonmal gelesen habe, aber es passt einfach perfekt zum stürmischen Schottland, wie ich es mir vorstelle.

Ich freue mich jedenfalls schon wahnsinnig auf die Fortsetzung und kann euch diesen Auftakt nur wärmstens empfehlen.

 

Mein Fazit:

 

Mit Sturmtochter – Für immer verboten hat Bianca Iosivoni einen absolut faszinierenden und mitreißenden Auftakt geschaffen, der absolut Lust auf mehr macht. Die atemberaubende Welt und Talente der Clans mit den Elementen und die spritzigen Dialoge der Charaktere machten das Buch für mich zu einem wahren Fest, auch wenn der Mittelteil in seiner Rasanz etwas nachlässt. Ich kann euch das Buch wirklich nur empfehlen.

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86 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

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Khyona (1). Im Bann des Silberfalken

Katja Brandis
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Arena, 13.07.2018
ISBN 9783401603667
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon als ich dieses traumhafte Cover gesehen hatte, war ich verliebt und musste die Geschichte dazu kennenlernen. Nur gut, dass mir auch der Inhalt von Khyona sehr zusagte, denn Fantasy in Island hatte ich noch nicht gelesen bisher.

Zu Beginn sollte ich erwähnen, dass dieses Buch bereits für 12jährige freigegeben ist, deswegen ist zwischendurch natürlich alles etwas kindlicher, gewaltfreier und einfacher. Was der Geschichte aber selbst keinen Abbruch schaffte, denn ich habe es sehr genossen Khyona zu lesen und wäre auch gerne noch länger dort geblieben.

Der Schreibstil von Katja Brandis ist sehr leicht und einfach zu lesen, was sicher auch an der Zielgruppe des Buches liegt. Dennoch beschreibt sie sehr detailliert und atmosphärisch, was mir richtig gut gefallen hat. Und die Geschichte, die sie erschaffen hat, hat einfach alles, was junge und ältere Fantasyleser schätzen: eine interessante Fantasywelt mit Trollen, Drachen, Gnomen und anderen illustren Gestalten. Dazu noch eine fesselnde, wenn auch einfache und vorhersehbare, Handlung mit Spannung, Rätsel und Intrigen. Ich wurde bestens unterhalten.

Wir begleiten Kari Schneider, die eigentlich nur ihren Urlaub in Schweden verbringen wollte und sich prompt mit ihrer neuen Patchworkfamilie in Island wiederfindet. Doch schon bald lässt sie sich von der Schönheit der Natur anstecken. Allerdings ist sie vielleicht etwas zu vertrauensselig, denn plötzlich befindet sie sich in Isslar wieder, der Parallelwelt von Island und wird in die Hauptstadt Khyona gebracht, wo sie schon freudig mit einem Auftrag von der Fürstin erwartet wird. Tja, das Abenteuer nahm seinen Lauf und wir begegnen so einigen wunderbar herzlichen Geschöpfen und natürlich auch weniger tollen. Es war wirklich amüsant und spannend zu gleich zu erleben, wie Kari sich in der doch recht mittelalterlichen Parallelwelt zurechtfindet und das auch noch mit dem Ruf, der ihr vorauseilt. Auch wenn diese Geschichte merkbar für jüngere Fantasyleser geschrieben ist und ich mir schon dachte, wie sie enden wird, wurde ich nie gelangweilt und habe einige schöne Stunden in Khyona verbracht. Das lag natürlich auch an der Vielfalt an Charakteren, die Katja Brandis entworfen hatte, und jeder für sich einfach toll war.

Das einzige, das mich an den Büchern für das jüngere Publikum immer etwas stört, ist, dass mir die Tiefe der Charaktere etwas fehlt, so dass ich nicht richtig mitfiebern kann. Aber Khyona an sich ist schon ein kleiner traum, weshlab mich das nicht groß gestört hat.

 

Mein Fazit

Mit Khyona – Im Bann des Silberfalken hat Katja Brandis eine wunderbare Geschichte über Freundschaft, Magie und den Mythen Islands geschaffen, die sowohl Jung als auch Alt begeistern kann. Auch wenn sie der Altersempfehlung zwischendurch recht einfach gehalten wurde, war ich nie gelangweilt und habe es genossen, diese atmosphärisches Abenteuer zu lesen.

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313 Bibliotheken, 22 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin

Sarah J. Maas , Michaela Link
Flexibler Einband: 848 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.06.2018
ISBN 9783423717892
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als riesiger Fan der Throne of Glass Reihe musste ich natürlich Die Sturmbezwingerin sofort verschlingen und ich bin so froh, dass es ich zusammen mit meinem Lesezwilling gelesen habe. Wir mussten uns wirklich zwingen, das Buch langsam zu lesen, dass es nicht zu schnell vorbei ist und es gab soooo viel zu besprechen, zu fangirlen und zu hassen. Eigentlich sollte ich dieses Buch gar nicht rezensieren, denn trotz einiger Kritikpunkte, bleibt mir letztendlich nur zu sagen: was eine verdammt geniale Reihe! Ich liebe sie einfach! Wenn ihr die vorherigen Bände allerdings nicht kennt, solltet ihr jetzt aufhören zu lesen. Ich werde nicht spoilern, was in Die Sturmbezwingerin geschieht, allerdings beziehe ich mich etwas auf die letzten Bände.

Wenn ihr jetzt sehen könntet, wie ich dieses Buch anhimmle, dann würdet ihr verstehen, was eine tiefe Liebe ist. Sarah J Maas hat es auch mit ihrem fünften Band der Reihe geschafft, mich komplett zu plätten. Diese Frau ist einfach der Wahnsinn! Ich versinke immer sofort in ihren Geschichten und will gar nicht mehr aufhören zu lesen und das obwohl ich bei Die Sturmbezwingerin echt skeptisch war und zwischendurch doch auch die Augen verdrehen musste. Das liegt allerdings eher an einem persönlichen Interesse, denn ich gehöre zu den Wenigen, die weder Fan von Rowan noch von Aelin sind. Mein Herz schlägt nun mal für Celaena und den Captain und wird es auch immer tun.

Deswegen muss ich auch leider sagen: Aelin ist nicht mein Geschmack, sie ist mir zu arrogant, zu perfekt, zu nervtötend. Ich habe es gefeiert, wenn Celaena wieder zum Vorschein kam, aber mit Aelin allein werde ich nie klarkommen. Obwohl, vielleicht ja im nächsten Band, denn auch wenn ich sie nicht wirklich mag, musste ich doch komplett überwältigt lesen, was sie sich da ausgedacht und erschaffen hat. Das wird euch umhauen und etwas hasse ich sie auch dafür, aber den Grund kann ich euch nicht verraten.

So wenig ich Aelin und ihren Mister Perfect Rowan allerdings mochte, umso mehr habe ich die Nebencharaktere in Die Sturmbezwingerin gefeiert. Und die hatten reichlich Auftritte und Szenen. Es gab eine Zeit, da wurde ich mit Manon nicht so richtig warm, vergesst es, ich liege ihr zu Füßen. Ebenso Elide und Lysandra und Aedion und Dorian…nicht zu vergessen, meinem neuen Liebling: Fenrys! Es ist ausreichend Material gegeben zum Schmachten, Feiern und Verzweifeln. Und das habe ich getan. Was feiere ich dieses Buch. Es ist der absolute Wahnsinn, was sich hier alles zusammenbraut, was passiert, welche Strategien ausgetüftelt werden. Und natürlich wäre es kein Buch von Sarah J Maas, wenn man auch nur ansatzweise die Ausmaße einschätzen könnte, die einem hier am Ende offenbart werden. ICH LIEBE ES!!!

Und auch wenn mich das Ende jetzt nicht so mitnimmt, wie manch andere, bin ich so gespannt, was im finalen Band alles geschehen wird und haben jetzt schon Angst davor ihn jemals zu lesen.

Lasst uns fangirlen!!

 

Mein Fazit:

Ich liebe Sarah J Maas. Ich liebe Throne of Glass! Ich liebe Die Sturmbezwingerin! Auch mit dem fünften Band hat meine Queen of Fantasy eine absolut packende Fortsetzung mit etlichen ungeahnten Überraschungen gezaubert. Und auch wenn ich mit Aelin und Rowan einfach nicht so richtig klarkomme, sind es für mich die Nebencharaktere, die diesen Band so unvergesslich machen. Ich bin der Reihe einfach verfallen und freue mich wahnsinnig auf den finalen Band…oder auch nicht. Es soll am Besten niemals enden.

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102 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Clean

Juno Dawson , Christel Kröning
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.06.2018
ISBN 9783551583826
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich Clean von Juno Dawson in der Verlagsvorschau gesehen hatte, musste ich es einfach lesen, denn ich liebe realistische Romane, die offen, ehrlich und direkt sind. Clean versprach genau das zu sein, allerdings konnte es mich nicht komplett überzeugen, da es sich vor allem ab der Hälfte zu einem etwas kitschigen Märchen mit der Botschaft „Drogen sind böse“ entwickelt. Ich war dann doch etwas enttäuscht, denn das Buch beginnt wirklich vielversprechend.

Juno Dawson stürzt uns direkt mitten ins Geschehen. Die 17jährige Lexi wird von ihrem Bruder „entführt“ und in eine Entzugsklinik verschleppt. Bis dahin war sie das verwöhnte, selbstverliebte It-Girl und Tochter eines Hotelmoguls, das man aus den Medien so gut kennt, die mit ihrer Freizeit nichts anzufangen wusste als Shoppen, Partys, Alkohol, Sex und Drogen. Ja, es beginnt alles schon sehr klischeehaft und das zieht sich auch leider durch das ganze Buch. Alle „bekannten“ Süchte werden natürlich in der Entzugsklinik für Jugendliche therapiert und wirklich jedes Klischee, das man mit Alkohol, Drogen, Magersucht und Co kennt, wird erwähnt. Das blieb immer etwas negativ in meinem Hinterkopf, denn mit schonungslos und roh hat das für mich nichts zu tun. Vielleicht für Jugendliche, die noch kein Buch dieser Materie gelesen haben, aber selbst die dürften diese RosaWolken Welt nicht wirklich glaubhaft finden. Nicht, dass ihr das falsch versteht, das Buch hat mir zum Großteil gefallen, vor allem dieser geniale offene und direkte Schreibstil. Auch die Einblicke in Lexis Leben, was sie alles durchgemacht hat und was sie als völlig normal ansieht, das hat mir richtig gut gefallen. Das ist für mich das wahre Leben, das so schonungslos und ehrlich dargestellt ist. Das war top!

Mein Manko war die Entzugsklinik selbst, hier geht für mich die Realität verloren und das Märchen setzt ein. Ich fand es nicht mehr wirklich glaubwürdig, dass Jugendliche, die doch alle ziemlich fertig mit der Welt sind, plötzlich – ohne große Widerstände – ein neues Leben beginnen wollen. Auch wenn es ein paar Zwischenfälle gibt, war mir das doch zu märchenhaft. Ja, ich habe die Botschaft verstanden, aber sie ist doch sehr plump rübergebracht, wie ich finde und ich musste doch die Augen verdrehen. Denn wir alle wissen, wie auch die „Insassen“, dass Süchte und Abhängigkeiten nicht gut sind. Aber es gibt ja nicht nur schwarz und weiß, wie in diesem Buch dargestellt, hier fehlt mir wirklich etwas der Realitätsbezug und die Autorin hat es mir zu gut gemeint mit ihrem erhobenen Zeigefinger. Als Lexi in ihr Leben zurückkehrt, das ist für mich echt, das glaube ich und das möchte ich lesen. Dann bleibt die Botschaft auch besser hängen. Aber die ganze Geschichte war mir einfach zu rund.

Im Grunde muss ich das Buch in zwei Lager teilen: das echte Leben, das wirklich schonungslos ehrlich erzählt wird. Hier fieberte ich mit, ich wollte erfahren, was passiert ist um so abzustürzen. Und wieder aufzustehen.  Das hat mich gepackt. Das war interessant. Das zweite Lager ist wie gesagt die Entzugsklinik, zwar nicht komplett, denn auch hier gibt es richtig gute glaubwürdige Abschnitte, aber insgesamt war mir das zu erhobener Zeigefinger und zu unglaubwürdig. Hier fehlten mir einfach die Probleme, die ja nicht plötzlich weg sein können, das hätte ich gerne etwas roher gehabt.

Aber im Großen und Ganzen gesehen, ist Clean ein sehr interessantes lesenswertes Buch, das man durch diesen unglaublich herrlich ehrlichen Schreibstil wirklich schnell gelesen hat. Allerdings bleibt durch diese klare Schwarz/Weiß Ansicht der Autorin auch ein etwas enttäuschtes Gefühl zurück, das fand ich nicht so sehr gelungen.

 

Mein Fazit:

Mit Clean hat Juno Dawson ein wirklich lesenswertes und fesselndes Buch über die Abhängigkeiten und Süchte der aktuellen Zeit geschrieben und zwar in einem Stil, der einen förmlich durch das Buch fliegen lässt: ehrlich, roh und schonungslos. Allerdings bleibt bei mir ein fader Beigeschmack zurück, denn mit ihrer Botschaft übertreibt es die Autorin meiner Meinung nach etwas, so dass Lexis Lebensgeschichte doch zwischendurch ins märchenhafte abdriftet und den Bezug zur Realität verliert. Mir fehlt etwas der Graubereich um alles echt erscheinen zu lassen, denn nicht alles ist nur schwarz und weiß.

 

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78 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

Die Rabenringe - Odinskind

Siri Pettersen , Dagmar Mißfeldt , Dagmar Lendt
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Arctis Verlag, 20.07.2018
ISBN 9783038800132
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich die Vorableseaktion bei Netzwerk Agentur Bookmark zu Odinskind gesehen hatte, war es sofort um mich geschehen. Allein der Titel löste bei mir schon einen Fangirlmomente aus, liebe ich doch die nordische Mythologie. Dazu klang der Klappentext zu Odinskind einfach zu gut, ich musste es lesen. Und ich bereue nichts! Was uns Siri Pettersen hier abgeliefert hat, ich kann es noch gar nicht richtig glauben oder in Worte fassen. Es ist der absolute Wahnsinn. Ein wahres Fest für jeden Fantasyleser. Ein fantastisches Epos! Ich liebe es einfach!

Schon von den ersten Seiten merkte ich, dass ich dieses Dickerchen recht schnell gelesen haben werde und am liebsten hätte ich es viel schneller gelesen, denn es hatte mich absolut in seinem Bann. Ich war so neugierig auf Fantasy direkt von einer norwegischen Autorin und ich wurde absolut nicht enttäuscht. Siri Pettersen ist es gelungen, mich von der ersten Seite an zu verzaubern, mich nach Ymsland zu entführen und die Welt von Hirka nicht mehr verlassen zu wollen. Hirka ist so eine wundervolle Prota, so anders, so stark, so voller Willen gegen alles zu bestehen, was ihr in den Weg gelegt wird. Und das ist einiges, denn Hirka gehört offensichtlich nicht dazu, erkennbar an ihrem fehlenden Schwanz, den die Ymlinge so stolz tragen. Als ihr Vater ihr allerdings offenbart, dass sie ihren Schwanz nicht durch einen Wolfsangriff verloren hat, sondern er sie an einem Steintor gefunden hat, bricht ihre Welt zusammen und die Ereignisse überstürzen sich. Plötzlich wird sie zur Geächteten und muss um ihr Leben fürchten. Doch was fürchtet man noch, wenn man bereits tot ist?!

Ihr werdet sicher genauso mit offenem Mund über dem Buch sitzen wie ich. Was Siri Pettersen hier in Odinskind erschaffen hat, übersteigt wirklich meine Vorstellungskraft. Sie hat eine komplexe mitreißende und absolut spannende Geschichte erschaffen über Macht, Verrat, Lügen, Verleugnung und Liebe geschaffen, der ich einfach nicht entfliehen konnte. Und dazu die eingeflochtene nordische Mythologie, die das Tüpfelchen auf dem i darstellt. Immer mehr Zusammenhänge wurden mir offenbart, immer weiter wurde ich in die Geschichte gezogen, immer mehr litt und kämpfte ich an Hirkas Seite. Dabei beschreibt Siri Pettersen alles so herrlich bildhaft, als würde man direkt in Ym stehen. Es ist einfach alles ein perfekt ausgeklügelter Traum einer Geschichte. Für mich ist es mein neues Herr der Ringe. Die Hobbits können sich warm anziehen. Jetzt kommen die Schwarzröcke, die Blinden, der Seher und Hirka! Wie sehr wünsche ich mir eine Verfilmung, ich sehe diesen Epos bereits vor mir! Ich werde euch darüber nichts Genaues sagen, aber nicht nur Hirka hat mich sehr beeindruckt, auch Rime, mein zweitliebster Charakter. Ach, eigentlich liebe ich beide gleichermaßen, denn was die beiden leisten und vollbringen, was sie durchstehen müssen…ich bin einfach nur begeistert! Jeder einzelne Charakter ist so wunderbar dargestellt. Alles perfekt aufeinander abgestimmt, dass man es nicht selbst durchschauen kann. Intrigen, die man nicht selbst überblicken kann. Hach, ich bin einfach nur hin und weg! Odinskind ist ein wahres Highlight! Mein Fantasyhighlight 2018! Ein echtes Meisterwerk! Ein Epos! Danke dafür!

 

Mein Fazit:

Mit Odinskind – Die Rabenringe hat Siri Pettersen ein Epos geschaffen, dem ich nicht entkommen konnte. Eine perfekt ausgeklügelte Geschichte voller Intrigen, Macht, Lügen und Liebe gemischt mit nordischer Mythologie und Charakteren, die alles Dagewesene übertrumpfen. Für mich ist Odinskind einfach episch! Mein Fantasyhighlight 2018! Ich bin tief beeindruckt und einfach überwältigt! Dankeschön für dieses Leseerlebnis!

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38 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Feral Moon 1: Die rote Kriegerin

Asuka Lionera
E-Buch Text: 455 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.06.2018
ISBN 9783646301243
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als Fan von Asuka Lionera musste ich natürlich auch ihr neuestes Werk Feral Moon lesen und was soll ich sagen: ich habe es – wie zu erwarten – einfach nur verschlungen. Dabei war ich zu Beginn nicht mal sicher, ob ich das Buch überhaupt mögen werde, doch dazu erzähle ich euch später noch etwas.

Ich denke, zu Asukas Schreibstil brauche ich einfach nichts mehr sagen, ich liebe ihn. Sie reißt mich immer von der ersten Seite an mit und ich verfalle ihren Charakteren und der Geschichte einfach nur. Feral Moon hat wirklich alles, was ich mir gewünscht habe. Es ist absolut spannend und fesselnd mit einer Sogwirkung, die es unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen. Und glaubt mir, wenn ich das sage, ist das so, denn die ersten Kapitel dachte ich die ganze Zeit: das hast du nicht, nicht bitte….denn da gibt es eine kleine Geschichte und einen Charakter mit dem ich einfach nicht warm wurde und die einfach nicht meinem persönlichen Geschmack entspricht. Mehr werde ich euch dazu aber nicht sagen, denn all meine Gebete wurden erhört und ich war bereit. Ab einer gewissen Zeit, etwa ab Kapitel 10, habe ich das Buch einfach nur verschlungen, es ging nicht anders, ich wollte es nicht mehr weglegen. Alle Bedenken waren dahin, dass mich Feral Moon nicht packen würde, denn das hat es und wie. War das ein Ritt, sag ich euch! Sogar die Liebesgeschichte hatte mich dermaßen im Griff, dass ich mitgefiebert habe ohne Ende! Sie ist einfach nur unbeschreiblich schön und prickelnd, dass einem so richtig das Herz aufgeht, auch wenn nicht alles so läuft, wie man es sich denken könnte. Ich bin ihr verfallen!

Allerdings bin ich nicht nur der Geschichte an sich verfallen, die noch so viele Geheimnisse in sich trägt, sondern auch den Charakteren. Allen voran natürlich Scarlet. Eine so starke Frau, die sich gegen alle gegebenen Widrigkeiten stellt und daran fast zu Grunde geht. Was habe ich mit ihr gelitten, gelacht, geflucht und gekämpft. Ich bin ihr, ihrer Stärke und ihrem losen Mundwerk einfach nur verfallen.

„Ich hatte meine Strafe verdient“, sagte ich. „Und ich hätte es mir nie verziehen, wenn ich feige davor geflohen wäre.“

(Position 2941)

Welchem Charakter ich neben Scar komplett verfallen bin….ja, das müsst ihr selbst erfahren, aber das ist ein Grund, weshalb ich am liebsten sofort weiterlesen würde. Lasst euch überraschen ;)

Ihr seht also, trotz Anfangsschwierigkeiten und einem Charakter, den ich persönlich jetzt nicht gebraucht hätte, konnte Asuka Lionera mit Feral Moon mein Herz einfach nur erobern, auch wenn ich am ende schreiend vor meinem Reader saß und dachte: diese Frau macht mich echt fertig!

 

Mein Fazit:

Feral Moon von Asuka Lionera konnte mich trotz Anfangsschwierigkeiten, die auf persönlichem Geschmack beruhen, vollkommen überzeugen und einfach nur mitreißen. Ich bin der Geschichte und besonders zwei Charakteren absolut verfallen und kann es gar nicht erwarten, zu erfahren, wie es weitergeht. Da sind noch einige dunkle Geheimnisse zu lüften und einige unerwartete Probleme zu bekämpfen.

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Palace of Silk - Die Verräterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.05.2018
ISBN 9783764531973
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem ich von dem außergewöhnlichen Stil von Palace of Glass schon total beeindruckt war, musste ich natürlich auch Palace of Silk lesen. Ich ging sogar ohne große Erwartungen an den Band, da es sich ja nur um das Mittelbuch vor dem großen Finale handelt und hier musste ich schon oft erleben, dass dieser etwas nachlässt. Tja, da habe ich allerdings die Rechnung ohne C.E. Bernard gemacht. Denn soll ich euch was sagen? Sie toppt Palace of Glass. Sie toppt ihn einfach und setzt nochmal einen oben drauf! Ich bin absolut begeistert von Palace of Silk und habe es fast in einem Rutsch verschlungen. Ich musste mich gestern echt zwingen, das Buch wegzulegen und habe es gleich heute Morgen beendet. Es ging einfach nicht anders, meine Gedanken drehten sich nur um dieses Buch! Dabei kann ich euch ehrlich gar nicht sagen, wie C.E. Bernard es geschafft hat, mich so dermaßen einzufangen und in ihre Geschichte zu ziehen. War es das außergewöhnliche Setting? Der ungewöhnliche einzigartige Schreibstil, der mich dieses Mal zwischendurch mehrfach zu Tränen rührte? Waren es die kämpferischen Charaktere, die an ihren tiefsten Überzeugungen zerbrechen und wieder auferstehen? Ich weiß es nicht! Es war einfach dieses unfassbar atemberaubende Gesamtkonzept, das mich Palace of Silk einfach nur verfallen lässt. Dabei gefällt mir bei Weitem nicht alles, aber das sind nur kleinere Punkte, die im Gesamten untergehen. Zu allererst war ich natürlich komplett beeindruckt von dem Setting. Von biederen tristen London geht es in das farbenfrohe lebendige Paris, in dem Berührungen nicht nur nicht verboten sind, sondern an der Tagesordnung stehen. Dieser Kontrast zu Band 1, der Wahnsinn. Aber ich gebe es hier zu: ich war überfordert. Diese ganze Farbenwucht war mir zwischendurch etwas zu viel und mein Modeverständnis ist anscheinend weit unter dem der Autorin, denn ich weiß immer noch nicht was manchettes sind und kann mir das auch nicht vorstellen. Wo ich schon beim zweiten bin, das mit weniger gefällt: fremde Sprache in einem deutschen Buch. Ich habe mich kläglich durch Schulfranzösisch gekämpft und habe eine starke Abneigung gegen diese Sprache. Dass sie in Palace of Silk aber dauernd Bestand hat und nur Bruchstücke übersetzt werden, das hat mit weniger gefallen. Es mag der Authentizität beitragen, aber ich mag es nicht. Diese zwei Punkte waren aber auch wirklich alles, was mir an dem Buch nicht gefallen hat, denn was C.E. Bernard sonst geliefert hat, ist echt der Hammer. Wie sie mich an der Nase herumgeführt hat, ich konnte die Handlung absolut nicht durchschauen und saß am Ende da, wie vor den Kopf gestoßen! Ich liebe sowas! Ich liebe es einfach. Palace of Silk ist wahrlich eine Geschichte voller Intrigen, Verrat und Liebe. Aber auch eine Geschichte, die zeigt, was es bedeutet zu sich zu stehen. Sie ist absolut wundervoll und so einzigartig, dass mir echt die Worte fehlen. Dankeschön! Danke C.E. Bernard für diese grandiose Geschichte. Danke, dass ich an Reas Seite stehen darf und mit ihr stark bin, mit ihr kämpfe und mit ihr falle! Dankeschön!

 

Mein Fazit:

Mit Palace of Silk hat C.E. Bernard meine Erwartungen komplett übertroffen und einfach nochmal einen oben draufgesetzt. Auch wenn ich nicht mit allem im Buch klarkam, kleinere Kritikpunkte habe ich, die allerdings im Gesamtpaket untergehen. Denn was uns die Autorin hier bietet, ist der absolute Wahnsinn und ich bleibe echt sprachlos zurück. Ich freue mich unheimlich auf das große Finale und kann es kaum erwarten.

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(36)

111 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Die Legenden von Karinth (Band 1)

C.M. Spoerri
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 25.09.2016
ISBN 9783906829203
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Legenden von Karinth habe ich zusammen mit meiner Luna von Books the essence of life gelesen, da wir büchertechnisch sehr eng beisammen sind. Und auch bei diesem Buch waren wir am Ende einer Meinung, auch wenn die für das Buch nicht wirklich positiv ausfällt. Ich persönlich habe echt lange überlegt, was ich überhaupt positives zu diesem Buch sagen kann, da blieb nicht viel. Aber keine Sorge, es war nicht „schlecht“, schon gar nicht von der Aufmachung und vom Lektorat/Korrektorat, alles top. Nur, dass mir ein Buch gefällt, habe ich doch einige Ansprüche. Bei Die Legenden von Karinth hatte ich die ganze Zeit einfach den Eindruck, dass verdammt viel gesagt wird ohne überhaupt irgendwas zu sagen, es wird alles so runtergerattert und sowas kann ich überhaupt nicht leiden.

Aber fangen wir mal am Anfang an: denn im Nachhinein war das für mich doch die beste Stelle des Buches. Ich hatte zunächst meine Schwierigkeiten mit dem Prota Maryo, dem selbstsüchtigen arroganten Elfen. Das wurde auch im Laufe des Buchs nicht besser, ich mag ihn einfach nicht, aber ich hatte meine Probleme mit seinem Humor und seiner Art. Das war mir alles etwas zu viel und zu übertrieben. Aber ich gewöhnte mich schnell daran, da dieser Humor sich im ganzen Buch wiederspiegelt und ich empfand es irgendwann nicht mehr so schlimm, auch wenn ich wirklich nichts lustig fand. Das ist einfach nicht mein Humor und war mir alles zu überzogen und immer noch einen oben draufgesetzt. Da hätte ich dann doch lieber etwas Handlung gehabt. Ich könnte euch jetzt in zwei Sätzen erzählen was in Die Legenden von Karinth passiert ist. Ich sagte ja schon, es wird viel geredet ohne was zu erzählen. Dabei ist da einiges gegeben und es liest sich vor allem am Anfang echt interessant. Wir haben Menschen, Elfen, Magier, Amazonen, Bösewichte, Visionen…alles ist da. Leider war es das auch schon. Alles wird mal kurz angerissen. Wenn was passiert, ist es auch schon wieder vorbei. Ich sage es jetzt deutlich: Die Legenden von Karinth ist mir zu flach und platt. Mir fehlen die Details, mir fehlt die Tiefe, mir fehlt die Handlung. Ich bin sicher, dass ich das Buch morgen schon vergessen habe. Während ich mit Luna darüber geredet habe, waren mir sogar schon wieder einzelne Namen entfallen. Wir erfahren einfach viel zu wenig, ich brauche da mehr. Dafür musste ich mir seitenweise dann durchlesen, wie man Matrose wird und wer sich jetzt wem an den Hals wirft. Und ich muss es sagen, alles auf sehr flache Art. Ich kann mit sowas nichts anfangen und erwarte von einem Buch, das mich begeistert einfach Handlung und Charaktere mit Tiefe. Jetzt kann ich getrost sagen, ich habe es gelesen, es ist nichts passiert, aber ich kenne ja auch niemanden. Dieser Auftakt hat bei mir leider nicht das Gefühl geweckt, dass ich die Reihe weiterverfolgen möchte. Eher im Gegenteil.  Und ja, das war jetzt vielleicht etwas deutlich zwischendurch, aber das ist nunmal meine Meinung, ich kann an dem Buch bis auf den Schreibstil nicht viel positiv Nennenswertes finden.

 

Mein Fazit:

Mit Die Legenden von Karinth hat C.M. Spoerri für mich einen Auftakt geschaffen, der mit viel Worten nichts erzählt. Viele Charaktere und Handlungen wurden angedeutet und erwähnt, allerdings fehlt mir deutlich die Tiefe und die Details. Ich habe die Geschichte einfach so runtergelesen, war meist genervt und hätte es wohl nicht beendet, wenn ich es nicht in einem Buddyread gelesen hätte. Es passiert einfach nichts, das mich packen konnte und was mich interessiert hätte, wurde nur kurz erwähnt. Für mich ist dieses Buch mehr als enttäuschend mit einem leicht lesbaren Schreibstil.

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450 Bibliotheken, 20 Leser, 2 Gruppen, 161 Rezensionen

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Scythe - Der Zorn der Gerechten

Neal Shusterman , Kristian Lutze , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 14.03.2018
ISBN 9783737355070
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem ich Scythe –  Die Hüter des Todes einfach nur vergöttere und fangirle, musste ich natürlich kurz darauf auch Zorn der Gerechten lesen. Die Erwartungen waren hoch, verdammt hoch. Wird mich Neal Shusterman wieder genauso umhauen können? Soll ich es einfach kurz machen und es euch sagen? Scythe – Der Zorn der Gerechten ist anders als sein Vorgänger. In Band 1 lernen werden wir noch in die Welt und das Scythetum eingeführt und erfahren vom Thunderhead, dem allumfassenden System, das die Menschheit in die Utopie geführt hat und selbst den Tod besiegt hat. Band 2 geht tiefer und zwar um einiges. Wir erleben was es bedeutet, was der Thunderhead leistet und vor allem lernen wir, was es bedeutet, dass er das Scythetum nicht unter seiner Kontrolle hat. Im Scythetum existiert all das, was der Thunderhead für die Menschheit abgeschafft hat: Gefühle, Hab- und Machtgier, Intrigen, Verschwörungen und natürlich die Nachlese.

Wenn ihr mich fragt, ob Band 2 mit seinem Vorgänger mithalten kann, muss ich da leider wieder ins Fangirlen verfallen, denn was ich in Zorn der Gerechten gelesen habe, ist der absolute Wahnsinn und grenzt schon ganz nah an das Unvorstellbare heran. Deswegen JA! Absolut! Ich bin begeistert wie nochwas, auch wenn im Ganzen gesehen, Band 2 nicht so eine Sogwirkung hat wie der Erste. Dort war alles noch neu und ungewohnt und jetzt geht es einfach um etwas anderes, worüber ich euch natürlich nichts erzählen kann. Es ist definitiv nicht weniger spannend und umwerfend, aber wir dringen tief in die Materie ein und wie es Neal Shusterman eben gerne macht: er überrascht den Leser andauernd oder stößt ihm einfach komplett vor den Kopf, weil er mal wieder eine unerwartete Wendung eingebaut hat, die mir Gänsehaut über den Körper gejagt hat und mich mit offenem Mund dasitzen ließ. Ich liebe Zorn der Gerechten einfach, denn was wir hier erleben dürfen, ist einfach so unfassbar und so groß…mir fehlen da echt die Worte. Ich ziehe einfach meinen Hut, ich vergöttere diesen Autor für seine Art zu Schreiben und für seine Geschichten. Er erzählt dies alles in seinem einzigartigen nüchternen Schreibstil, der mich komplett an das Buch fesselt. Teilweise war ich selbst so bedrückt wie der Thunderhead, während ich auf der anderen Seite wieder fassungslos lesen musste, mit was er mich da wieder überraschte und wollt es einfach nicht glauben. Alles gipfelt in einem phänomenalen Ende, bei dem mir echt der Mund offenstand und hier bin ich. Angelangt am Ende von Band 2, denke mir nur, dass ich Band 3 dringendst brauche und bin total geplättet, was Neal Shusterman da wieder abgeliefert hat. Wenn ich ihn nach Band 1 noch gefangirlt habe, ist er jetzt in die Riege meiner Lieblingsautoren aufgestiegen und ich fiebere den weiteren Büchern von ihm einfach nur entgegen.

 

Mein Fazit:

Neal Shusterman ist für mich ein wahrer Meister der Schreibkunst und ich ziehe vor diesem Mann meinen Hut. Hat er mich mit Band 1 einfach nur begeistert, lässt er mich mit Scythe - Der Zorn der Gerechten fassungslos zurück. Ich bin absolut geplättet von dieser Geschichte. Mir fehlen schlichtweg die Worte um auszudrücken, wie sehr mich Band 2 beeindruckt und begeistert hat. Willkommen in der Riege meiner Lieblingsautoren, Herr Shusterman. Dieses Buch ist einfach der absolute Wahnsinn!!

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70 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

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Unterweltpakt - König und Ritter

Sarah Lilian Waldherr
E-Buch Text
Erschienen bei Selfpublisher, 15.06.2018
ISBN B07D7HT84K
Genre: Fantasy

Rezension:

Es gab einmal eine Zeit, da sagte ich aus tiefster Überzeugung: ich lese keine Buchserien. Die sind mir zu kurz, kaum bin ich in der Handlung versunken, ist es schon vorbei. Ich kann so keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Mir fehlt da immer die Tiefe. Die Geschichte reißt mich nicht so mit wie bei einem richtigen Buch. Ja ja, traurig, wie ahnungslos und dumm ich doch war. Denn plötzlich kam Sarah Lilian Waldherr daher mit Unterweltpakt. Ich war allein in dieses traumhafte Cover verliebt und wollte es, es schrie nach mir und ich sprang über meine Vorurteile und schlechte Erfahrungen. Und soll ich euch was sagen, was ich nach dem Lesen gedacht habe? BADABOOOOOOOM, Sarah <3 Was ein Ritt! Was eine Geschichte! Ich will meeeeehr!!! Ja, soviel zu meiner anfänglichen Naivität. So schnell wird aus Niemals Fangirling! Ich bin ein riesiger Fan von Unterweltpakt geworden und werde einfach alles verschlingen, das weiß ich jetzt schon, denn diese Geschichte um Arien und Lianne ist einfach nur gigantisch!

Das Buch aus der Hand zu legen war einfach unmöglich, Man ist sofort mitten in der Geschichte, immer wieder werden neue kleine Teaser eingeworfen, dass man auch immer weiterlesen will. Man kommt langsam hinter die Geheimnisse und doch bleibt so viel verborgen, dass ich am Ende einfach nur dasaß und dachte: neeeeeeein, noch nicht, ich will noch nicht gehen. Diese Geschichte hat alles, was ich mir an einem absoluten Fangirling-Buch wünsche. Unterweltpakt ist düster, brutal, geheimnisvoll, faszinierend und spannend bis zum geht nicht mehr. Die Welt, die Sarah Lilian Waldherr erschaffen hat, ist so faszinierend, dass ich nicht mehr gehen wollte. Ich bin süchtig nach Corona. Und die Charaktere, ich bin ihnen allen verfallen. Allen voran Arien. Oh, der unglaublich geheimnisvolle gefühlskalte Arien. Was hat er es mir doch angetan. Ich möchte unbedingt hinter sein Geheimnis kommen und muss noch warten, das ist ja schon fast Folter. An seiner Seite Lianne, eigentlich das genau Gegenteil von Arien und so sind sie ein perfekt eingespieltes Team. Auch Darren macht seine Position schon sehr gut und ich freue mich schon darauf, mehr über ihn zu erfahren.  Einziges Manko an den Charakteren – und das ist jetzt Jammern auf hohem Niveau – ist ihr recht junges Alter, aber das merkt man in der Geschichte nicht und tut keinerlei Abbruch.

Die Geschichte? Ach, dazu erzähle ich euch jetzt einfach nichts, diesen Ritt müsst ihr selbst erleben. Ich sag nur: Willkommen in der Welt der Monsterjäger, in der die Wahrheit nicht immer offensichtlich ist.

Sarahs Schreibstil ist aber auch der Hammer. Er ist so schön düster, rasant und bedrückend zugleich. Er hat eine unheimliche Sogwirkung und macht Unterweltpakt zu einem wahren Pageturner. Und auch von meinem letzten Zweifel wurde ich befreit, denn holla, hier herrscht ein Gefühlskarussell hoch 10. Ich habe gelitten, gezweifelt, geweint, geflucht, gezittert vor Angst und vor allem habe ich Monstern in den Ar.. getreten. Kick it! Ich sag einfach nur: lasst es euch nicht entgehen, Unterweltpakt ist der Hammer und erst der Anfang. Was freue ich mich auf den Rest.

 

Mein Fazit:

Mit Unterweltpakt bringt mich Sarah Lilian Waldherr einfach nur zum Fangirlen. Eine absolut packende und mitreißende Geschichte, die so düster, brutal und geheimnisvoll ist, dass es einfach kein Entkommen gibt. Willkommen in der Welt der Monsterjäger und Geheimnissen. Ich will sie alle herausfinden und lösen. Willkommen in Corona! Wirst du die Stadt lebend verlassen?

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Witchborn

Nicholas Bowling , Eva Riekert
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.05.2018
ISBN 9783551521057
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon als ich das Buch das erste Mal gesehen habe, wollte ich es lesen, schon allein wegen dem Hexenthema. Ich bekomme da einfach nicht genug davon. Von Witchborn habe ich mir eine düstere spannende Geschichte versprochen über Hexenverfolgung und Magie und das bekam ich auch zum größten Teil.

Der Einstieg in Witchborn fiel mir sehr leicht, denn der Schreibstil von Nicholas Bowling ist einfach ein Traum, so richtig schön atmosphärisch, düster und bedrückend, als wäre man selbst inmitten der stickigen stinkenden Toren von London des 16. Jahrhunderts. Das ist echt ein riesiger Pluspunkt des Buchs.

Auch die Geschichte selbst konnte mich gefangen nehmen, denn wir erleben das Leben der 14jährigen Alyce, die aus ihrem Heimatort flieht und plötzlich inmitten von London steht, gejagt von den Hexenjägern. Dabei macht sie so einige Bekanntschaften, die nicht immer alle freundlich ausfallen. Zwischendurch hätte ich mir zwar etwas mehr Spannung gewünscht, aber das Lesen wurde nie mühselig. Witchborn ist gespickt mit allerlei Geheimnissen, so dass man beim Lesen immer selbst Vermutungen anstellen konnte, was für ein Geheimnis Alyce eigentlich birgt. Ich hatte zwar beim Lesen eine Ahnung, die sich auch bestätigt hat, das tat der Geschichte allerdings keinerlei Abbruch. Lediglich das Ende fand ich dann etwas zu schnell abgehandelt, hier fehlte mir nochmal der richtig große Knall, das Wow der Geschichte, aber es fügt sich alles schlüssig zusammen und ich bin sehr angetan von der Geschichte. Hoffe ich doch, dass es noch einen zweiten Teil geben wird, denn das Ende ist vor allem eines: sehr faszinierend.

Witchborn konnte mich von Anfang an gefangen nehmen und mit seiner Atmosphäre richtig beeindrucken. Ich wollte auch gar nicht aufhören zu lesen, da es so viele interessante Dinge gab, denen ich auf den Grund gehen wollte: den Hexenjägern, Königin Maria Stuart, Solomon und noch so einige andere teils abartige Gefährten.

Im Endeffekt hatte Witchborn all das, was ich mir erhofft hatte: Hexen, Magie, böse dunkle Mächte und eine faszinierende Geschichte. Trotz meiner kleinen Kritikpunkte hat es mir richtig gut gefallen und ich kann es euch wärmstens empfehlen, wenn ihr diese Thematik mögt.

 

Mein Fazit:

Mit Witchborn hat Nicholas Bowling eine atmosphärische, düstere und faszinierende Geschichte im 16. Jahrhundert Londons geschaffen, die sich mit Hexenverfolgung und Magie beschäftigt. Trotz einiger kleiner Kritikpunkte habe ich die Geschichte sehr genossen und kann sie jedem Hexenfan ans Herz legen.

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