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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Das andere Haus

Rebecca Fleet , Eva Kemper
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442205592
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gerade bei Psychothrillern werde ich sehr schnell schwach. Das Cover in Verbindung mit dem Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich war gespannt auf die Umsetzung dieser tollen Idee.

Der Schreibstil ist einnehmend und einfach, was mir gut gefallen hat. Min findet leicht in die Geschichte und lernt die verschiedenen Charakteren aus deren Sichtweisen kennen. So weit so gut, doch mir war das alles lange viel zu ausschweifend. Die Autorin geht wirklich sehr ins Detail bei den Hintergründen und bei der Vergangenheit, sodass es sich für mich in der ersten Hälfte zu einem großen Teil wie ein Beziehungsdrama gelesen hat, weniger wie ein Psychothriller. Es war mir einfach zu langatmig, es ist zu wenig passiert und das trotz toller Grundidee und tollen Ansätzen. Man hätte einfach viel mehr daraus machen können.

Die Protagonistin Caroline konnte ich leider auch von Anfang an nicht ausstehen. Sie war mir schlichtweg unsympathisch, was allein aber keine negativen Auswirkungen gehabt hätte, da das für mich bei diesem Genre allgemein zweitrangig ist. Erst ab der Hälfte kam mehr Spannung auf und da hatte ich auch das Gefühl, es entwickelt sich langsam. Insgesamt aber einfach  zu langsam für meinen Geschmack! Das letzte Drittel hat mich dann eher begeistern können, es gab einige Wendungen, die mich überrascht haben und ich hatte endlich das Gefühl, unbedingt weiterlesen zu müssen. 
Leider blieb am Ende aber der große Knall aus, es ist wie auch schon zuvor viel zu wenig passiert, zumindest für diese Genre.


Fazit
Das andere Haus besticht erst mal mit einem tollen Cover und auch mit einer interessanten Grundidee. Leider war ich von der Umsetzung nicht begeistert. Vor allem die erste Hälfte hat es sich mehr wie ein Beziehungsdrama gelesen, es war viel zu ausschweifend und dadurch schlicht langweilig. Einzig die Ansätze, die hin und wieder durchgeblitzt sind, haben mich immer wieder zum Weiterlesen animiert. Ab der Hälfte wird es zwar besser, aber für einen Psychothriller war mir das auch am Ende insgesamt zu wenig. Ich hätte mir viel mehr Spannung, Adrenalin und Beklemmung erwartet bei diesem Genre. Das letzte Dritte konnte zwar noch mit ein paar überraschenden Wendungen punkten, aber das war mir dann doch etwas zu spät, um das Buch noch jedem empfehlen zu können. Insgesamt ist es sicher kein schlechtes Buch, aber für mich einfach kein Psychothriller, das war in meinen Augen total am Genre vorbei und deswegen kann ich es auch nicht besser bewerten. Meiner Meinung nach eine tolle Idee, schwach in der Umsetzung, was natürlich Geschmacksache ist, aber ein Must-Read ist es in meinen Augen nicht.

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43 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

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Pheromon 2: Sie sehen dich

Rainer Wekwerth , Thariot , Frauke Schneider
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505543
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Beim ersten Teil hatte ich zwischendrin sogar kurz überlegt, ob ich diese Reihe weiterverfolgen will. Es fing zwar alles sehr gut an, aber im Mittelteil war es doch etwas zäh. Allerdings haben die Wendungen zum Ende hin mich doch so überzeugt und neugierig gemacht, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Und ich kann schon mal sagen, manchmal lohnt es sich dran zu bleiben. 
Von den Covern an sich bin ich jetzt nicht so ein großer Fan, aber den Buchschnitt finde ich genial!
Die Geschichte knüpft direkt da an, wo Band 1 aufhört und ich war sofort wieder mittendrin. Vor allem geht es nun in der Fortsetzung wirklich Schlag auf Schlag. Es ist Spannung pur und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Wie der Autor hier alles verknüpft ist einfach nur gigantisch. Die Story wird ja zum Teil aus 2018 und 2118 erzählt. Ich fand allein diese Grundidee schon toll, aber wie hier alles ineinander verläuft, zusammenpasst, sich fügt, und auch die ganzen Überraschungen und Wendungen dazu, machen Pheromon zu einem einzigartigen Leseerlebnis. Ich glaube, ich war selten so froh, dass ich eine Geschichte weiterverfolgt habe. 
Jake hat bis hierhin schon ein ziemliche Entwicklung hinter sich und auch dieses Mal habe ich mit ihm mitgefiebert. Es sind auch einige neue interessante Charaktere dazugekommen und ich bin schon sehr gespannt und freue mich darauf, diese weiterzuverfolgen. 
Was einfach wirklich grandios ist an dieser Reihe, ist die Tatsache, dass ich in keinster Weise dazu in der Lage bin, auch nur irgendetwas zu durchschauen oder vorherzusehen. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie es weitergeht, was die ganzen Hintergründe sind, ja ich bin mir nicht einmal sicher, wer von den Personen am Ende zu wem hält. Die Details werden erst nach und nach aufgedeckt und schafft somit auch noch mal zusätzliche Wow-Effekte.
Fazit
Pheromon 2 hätte mich nicht mehr überraschen können. Nachdem ich ja von Band 1 etwas enttäuscht war, da ich den Mittelteil etwas zäh fand, umso mehr konnte mich diese Fortsetzung begeistern und meine Erwartungen wurden übertroffen. Wenn aus einem "die Geschichte ist ganz gut" ein "fantastisch" wird. Wo der Autor gemächlich angefangen hat, so hat man hier kaum Zeit zum Durchatmen, aber das ist auch gut so. Die gesamte Mischung, die Verwirrungen, das hinters Licht führen, die Erzählweise der Story selbst, ich war einfach nur gefangen. Man fiebert mit Jake mit und ist neugierig auf die anderen Charaktere, ohne zu viel zu verraten, kann ich sagen, bei manchen weiß man einfach nicht, wie sie einzuordnen sind, aber das ist so gewollt und kommt auch perfekt so beim Leser an. Das Ende ist doch etwas fies, aber nur weil ich so in die Story eingetaucht bin und am liebsten gleich weitergelesen habe. Jetzt heißt es erst mal warten, aber ich freue mich riesig auf den dritten Band! 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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161011

Aurelia L. Night
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Tagträumer Verlag, 15.08.2018
ISBN 9783946843443
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der erste Teil lag schon etwas zurück, aber ich war sehr gespannt und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht mit Kaze und Gabe. Das Cover ist ein absoluter Traum und ich fand ja das erste schon genial und hätte nicht gedacht, dass mir das zweite noch besser gefallen könnte, aber es ist umwerfend.

Es fiel mir erstaunlich leicht in die Geschichte einzutauchen. Alles war sofort wieder präsent, ich habe mich auf Anhieb zurechtgefunden und war total gefangen. Der Schreibstil war flüssig, einnehmend und bildhaft. In Teil 1 hatte ich die Charaktere schon lieb gewonnen, hier fühlte ich mich ihnen so nah wie nie. Aurelia hat es geschafft, mich komplett abzuholen auf emotionaler Ebene und mich als einen Teil der Story zu fühlen.

Diese Fortsetzung ist fantastisch und hat meine Erwartungen absolut übertroffen. Den ersten Band fand ich gut, diesen hier grandios. Ich habe mitgefiebert, gezittert, gebangt, gehofft und auch gelacht. Es gab viele Überraschungen und doch dachte ich erst, ich hätte alles durchschaut und erkannt. Von wegen! Manche Wendungen haben mich entsetzt und schockiert, ich habe geweint wie ein Baby und wollte im ersten Moment der Autorin den Hals umdrehen.
Kurz darauf wusste ich, ich muss meinen Hut vor Aurelia ziehen, denn es gehört schon einiges dazu, so ein Gefühlschaos zu verursachen und auch wenn ich nah am Wasser gebaut bin und oft die eine oder andere Träne lasse, so ist es doch nicht selbstverständlich, dass mich ein Buch in einen Wasserfall verwandelt.

Fazit
Der zweite Band von 161011 hat mich von vorneherein überrascht. Ich habe das Buch in einem Stück gelesen, weil ich einmal angefangen einfach nicht mehr aufhören konnte und war wirklich geflasht. Den ersten Teil fand ich gut, aber diese Fortsetzung hat wirklich alles rausgeholt was ging und meine Erwartungen weit übertroffen. Ich liebe Kaze und Gabe und so viele andere Charaktere dieser Geschichte. Die Namen haben sich tief in mein Herz gegraben und wenn man mal genau darüber nachdenkt, sind es von über 100 gelesenen Büchern im Jahr nicht mal die Hälfte, bei denen man sich überhaupt noch an die einzelnen Namen erinnern kann.
In diesem Finale habe ich sämtliche Emotionen durchlebt und Aurelia hat es geschafft, dass ich in Tränen ausgebrochen bin, im wahrsten Sinne des Wortes. Ob aus Freude oder Trauer, das  müsst ihr selbst herausfinden, aber ihr solltet euch diese Reihe auf keinen Fall entgehen lassen.

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170 Bibliotheken, 21 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

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Vox

Christina Dalcher , Marion Balkenhol , Susanne Aeckerle
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 15.08.2018
ISBN 9783103974072
Genre: Romane

Rezension:

Für Dystopien bin ich ja immer zu haben und diese hier schien mir von Anfang an etwas Besonderes zu sein. Das Thema ist mehr als wichtig, absolut realitätsnah und ich war sehr gespannt auf die Umsetzung.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Jean erzählt und man lernt sie und ihre Familie kennen, dabei wird anhand ihrer Erinnerungen nach und nach an die aktuelle Situation herangeführt. Der Schreibstil ist absolut nüchtern, schonungslos, eindringlich und man hatte wirklich das Gefühl, es selbst zu erleben. Die Autorin hat alles so authentisch rübergebracht, beim Lesen kamen die Empfindungen zu hundert Prozent an. Ich war so wütend auf dieses ganze System, auf die Regierung, auf viele der Personen, die an dem ganzen mitgewirkt haben. Die Verzweiflung und Angst haben mich getroffen und ich habe mit Jean mehr als mitgefiebert.

Was dieses Buch aber auch schafft, ist, dass man selbst reflektiert und sich Gedanken macht. Ich selbst interessiere mich auch viel zu wenig für die Politik, aber dieses Buch macht sehr deutlich, wie wichtig unsere Stimme ist, und zwar jede Einzelne! Das ist ja schon seit vielen Jahren ein Problem, immer mehr Menschen gehen nicht zum Wählen. Diese Geschichte bringt einen dazu, nachzudenken, und auch zu sehen, wie wichtig es ist, dass man nicht still ist, dass man wählen geht, dass man seine Stimme erhebt und nicht nur als Beobachter tangiert.

Auf den Inhalt im Einzelnen möchte ich gar nicht eingehen, aber ich kann sagen, jeder sollte dieses Buch lesen. Es ist genauso realitätsnah geschrieben, wie man beim Klappentext erhofft. Es gibt vielleicht keine großen Schock-Momente oder Überraschungen, was hier aber auch nicht nötig ist, und nicht der Sinn, denn diese Story an sich ist ja schon ein Schock! Viele belächeln den Inhalt schon vorab, manche sogar beim Lesen, doch fragt euch bitte, wie oft haben wir schon gelacht und gesagt, das wird nie passieren? Allein die deutsche Geschichte spricht schon von einer traurigen Wahrheit und zeigt, wie schnell sich plötzlich Dinge ändern können. Auch die letzten Jahre haben dies deutlich gemacht! Im Nachhinein hilft es nicht mehr zu sagen, hätte ich doch nur!
Dieses Buch ist daher mehr als nur eine Geschichte, sie ist eine Botschaft und sie betrifft uns alle! Ich habe mitgefiebert, mitgefühlt und bin auch mit dem Ende mehr als zufrieden.

Fazit
Vox ist ein Werk, das mich nicht mehr losgelassen hat. Es ist ein Buch, dass auch nachträglich noch im Gedächtnis bleibt, über das man nachdenkt. Die Wut und die Angst waren für mich fast greifbar. Es ist eine Botschaft an die Welt! Wir müssen unsere Stimme benutzen, wir dürfen nicht schweigen und nur als stiller Beobachter leben und denken, meine Meinung allein ändert eh nichts. Natürlich betrifft diese Geschichte gerade uns Frauen. Auf erschreckende Art und Weise wird hier gezeigt, wie schnell es gehen kann, dass wir unsere hart erarbeitete Stellung in der Gesellschaft wieder verlieren, die wir ja sowieso noch immer nicht überall haben. Die Autorin hat es verstanden ihre Message mitzuteilen, persönlich anzusprechen und an den Leser zu appellieren! Vox ist nicht nur eine Dystopie, die Autorin benutzt ihre Stimme und auch wir müssen unsere Stimme benutzen.

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87 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Aura - Der Verrat

Clara Benedict , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522202428
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Band konnte mich ja nur zum Teil überzeugen, gerade das Ende war aber einfach zu vielversprechend, sodass ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht.
Die Cover passen ja toll zusammen und gefallen mir persönlich sehr gut.

Im ersten Teil dreht sich die Geschichte ja zu einem großen Teil um Hannah und ihre Gefühle für Jan. Man konnte wirklich nicht ahnen, wie sich dies alles am Ende drehen würde, aber ich war richtig geflasht. Die Fortsetzung setzt nahtlos an dem fiesen Cliffhanger an und ich war sofort in der Geschichte drin.

Und hier wurde es echt spannend. Denn die gesamte Handlung geht in eine Richtung, mit der ich erst mal gar nicht gerechnet hätte. Hannah befindet sich plötzlich an einer Akademie mit Gleichgesinnten Formern und zunächst war ich echt begeistert von dieser Entwicklung.
Es war durchwegs Spannung vorhanden und ich wollte eigentlich pausenlos wissen, wie es weitergeht. Was schnell klar wurde, ist die Tatsache, dass die Lehrer an dieser Schule mehr als brutal vorgehen. Die Bestrafungen sind schon nicht ohne und da habe ich mich doch das ein oder andere mal gefragt, ob das wirklich schon für 13-Jährige zu empfehlen ist. Wenn ich an mich damals denke, könnte ich das bejahen, aber das gilt ja nicht grundsätzlich für alle Kinder und Jugendlichen.

Ganz abgesehen davon bin ich aber nach wie vor überrascht von den gesamten Wendungen dieser Reihe. Vieles hat mich total gefesselt und ich war richtig froh, dass ich Band 1 nicht abgebrochen habe.
Allerdings gibt es auch einige Dinge, die mir nicht so zugesagt haben. Das ist zum Teil Hannah selbst. Nach den ganzen Erlebnissen, die sie schon hinter sich hat, hätte ich mir eine stärkere Entwicklung ihres Charakters gewünscht. Aber sie ist stellenweise mehr als nervtötend und ihre Entscheidungen und Handlungen sind oft schlichtweg absolut nicht nachvollziehbar. Es war in meinen Augen doch einiges unlogisch, auch wenn es sich dieses Mal in Grenzen hielt und Band 2 insgesamt betrachtet doch eine deutliche Steigerung zum ersten Teil ist. Gerade das Ende hatte es wieder in sich und auch dieses Mal gibt es wieder einen bösen Cliffhanger, der einen dem dritten Band entgegenfiebern lässt.

Fazit
Aura 2 ist für mich eine deutliche Steigerung zum ersten Teil. Die Handlung an der Akademie hat mich großteils total gefesselt und obwohl ich nicht behaupten könnte, dass dieses Buch wirklich ausnahmslos ab 13 gelesen werden kann, so hat es doch mir insgesamt richtig gut gefallen. Es gab viele Überraschungs- und Schockmomente, die toll eingebaut wurden. Mein Manko ist jedoch die Prota selbst. Mir fehlt ihre persönliche Entwicklung, sie ist mir stellenweise wieder viel zu unreif und nervig erschienen, auch wenn es dieses Mal kein ewiges Liebes-Hin-und-Her gab. Aber es gab Momente, da dachte ich mir nur, das kann nicht ernst gemeint sein, da frage ich mich tatsächlich, was hat sich die Autorin dabei gedacht? Diese kleinen Momente hin und wieder kann ich nicht ganz unberücksichtigt lassen, da sie mir doch meinen Lesegenuss immer wieder mal etwas gestört haben, aber im Großen und Ganzen bin ich doch positiv überrascht von der Entwicklung der Geschichte und auch das Ende hat mich wieder sprachlos zurückgelassen. Ich kann sagen, wer in Band 1 nicht aufgegeben hat, wird merken, diese Reihe entwickelt durchaus ihren Reiz!

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49 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

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Emily Bones

Gesa Schwartz , Felicitas Horstschäfer
Fester Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505659
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen und dazu den Titel gelesen habe, war für mich klar, das ist ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Geister-Fantasy für mit dem gewissen Etwas, ich war begeistert.

Dieses Buch war von Anfang bis Ende genial. Emily mochte ich sofort und es war toll dieses Abenteuer an ihrer Seite zu erleben. Es gab auch einige Momente, die mir wirklich ans Herz gingen. Emily war gerade gestorben und musste sich nun in einer völlig neuen Welt zurechtfinden und ihre Schwester und ihren Onkel zurücklassen. Die gesamt Idee dahinter finde ich ja schon absolut grandios. Die Autorin hat auch wirklich einen angenehmen leichten und einnehmenden Schreibstil, mit Spannung an den richtigen Stellen. Sie verzaubert mit einzigartigen Charakteren wie dem Irrwicht Cosimo, dem Vampir Balthasar und vielen mehr, die ich total lieb gewonnen habe.

Man könnte meinen, da dieses Buch für eine jüngere Generation geschrieben ist, sei es sehr vorhersehbar und durchschaubar, aber weit gefehlt. Auch für mich gab es so einige Überraschungen und tolle Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Sogar eine gute Portion Humor war dabei, und ich musste so oft schmunzeln und habe es wirklich genossen.

Fazit
Emily Bones: Die Stadt der Geister ist nicht nur ein Kinderbuch, es ist wirklich fantastisch mit tollen Charakteren, einer tollen Handlung, an der auch Erwachsene ihren Spaß haben werden. Für mich war es ein besonderes Abenteuer mit genau der richtigen Mischung aus Action, Humor, Spannung und Gefühl. Ich habe mit Emily und Balthasar mitgefiebert und auch wenn es nicht wirklich gruselig war, so kann ich es absolut weiterempfehlen. Diese Geschichte hatte eine perfekte Balance zwischen Düsternis und Witz, ein tolles Setting und eine mehr als sympathische Prota, trotz ihrer erst 13 Jahre!

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108 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Eine Krone aus Feuer und Sternen

Audrey Coulthurst , Katja Hald
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.08.2018
ISBN 9783570311875
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mittlerweile bin ich ja ein großer Fan von High Fantasy und deshalb hat mich auch dieses Buch sofort angesprochen. Das Cover ist gleichzeitig schlicht, edel, fällt aber trotzdem sofort ins Auge. 
Bereits nach den ersten paar Seiten hatte ich das Gefühl "das wird gut". Ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen, die Autorin hat sofort eine gewisse Grundspannung geschaffen, mit vielen Fragen. 
Mit Denna hatte ich stellenweise meine Schwierigkeiten. Nicht dass sie unsympathisch gewesen wäre, aber sie wurde eben zur Prinzessin erzogen, und das merkt man ihr zunächst einmal einfach an. Ihre Entwicklung im Laufe der Handlung hat mir allerdings sehr gut gefallen. 
Meine persönliche Favoritin in dieser Geschichte ist allerdings Mara, eine starke kämpferische junge Frau, die ihren eigenen Willen hat und sich nicht eine Rolle drängen lassen will. Wer mir auch total ans Herz gewachsen ist, war Nils, der beste Freund von Mara. Obwohl er nur eine Nebenrolle in dieser Geschichte hat, ist er eine loyale liebenswerte Person, und man hat die tiefe Freundschaft der beiden richtig gespürt. 
Es gab auch andere Charaktere, die aber sehr oberflächlich rüberkamen, was bestimmt so gewollt war, und das ist auch gut gelungen. Bei vielen wusste man wirklich nie so genau, woran man ist und ob man ihnen trauen kann.
Ich war beim Lesen durchwegs gefesselt und hatte das Buch auch recht schnell durch, allerdings gibt es doch ein paar Dinge, die mir gefehlt haben. Gerade im Mittelteil hätte ich mir etwas mehr Action gewünscht, für mich kam hier auch die Magie etwas zu kurz. Da hätte viel mehr herausgeholt werden können. Doch die Liebesgeschichte, die sich zwar erst relativ spät abzeichnet und entwickelt nimmt dann plötzlich sehr viel Raum ein und ich war absolut begeistert davon, aber dadurch ist einfach vieles in den Hintergrund gerückt, da hätte ich mir vielleicht einfach noch mehr Handlung zusätzlich gewünscht.  

Ein weitere wichtiger Aspekt in diesem Buch ist die Politik. Es geht hier sehr viel um die Verhältnisse zwischen den Reichen und die Suche nach den Aufständischen, wobei zum Teil der Fokus aber sehr auf den Verhandlungen liegt und nicht auf tatsächlichen Kämpfen. Obwohl mir sowas recht schnell langweilig werden kann, hat die Autorin hier aber eine gute Balance gefunden, das Ganze trotzdem absolut einnehmend darzustellen, damit es nicht langatmig wird. 
Besonders das letzte Drittel hat es aber dann in sich. Es geht Schlag auf Schlag, es gibt Schock-Momente, grandiose Wendungen, die mich überrascht haben, die mich entsetzt haben und zum Teil habe ich Audrey Coulthurst sogar innerlich verflucht. Hier hat sie noch mal alles rausgeholt, was ging und konnte mich richtig begeistern. 

Fazit
Eine Krone aus Feuer und Sternen beginnt mit einem absolut einnehmenden Vorspann, der einen sofort abholt und man das Gefühl hat, das muss richtig toll werden. 
Es fiel mir auch tatsächlich sehr leicht komplett einzutauchen und die Seiten sind nur so verflogen. Es gibt tolle Charaktere, tolle Entwicklungen, Intrigen, Verrat und Machtspiele. Im Mittelteil hätte ich mir den Fokus etwas mehr auf der Magie gewünscht, aber insgesamt betrachtet war ich doch begeistert. Vor allem auch, da es sich hier mal nicht um eine typische Liebesgeschichte handelt, das hat mir total gut gefallen. Und das letzte Drittel konnte mich dann so richtig aus den Socken hauen und es wurden so einige überraschende Wendungen ausgepackt. Ich bin mit dem Ende mehr als zufrieden, obwohl man sagen könnte, es wäre genügend Stoff für eine Fortsetzung vorhanden. Leider konnte ich bisher nicht wirklich erkennen, ob es diese geben soll oder nicht, aber das wird sich bestimmt zeigen.

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159 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

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Silberschwingen - Rebellin der Nacht

Emily Bold , Carolin Liepins
Fester Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505789
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Band 1 war ein echtes Highlight und ich habe mich riesig auf die Fortsetzung gefreut. Die beiden Cover sehen wirklich toll aus und harmonieren perfekt.

Ich konnte sofort in die Geschichte abtauchen. Emily Bold schreibt herrlich leicht und absolut einnehmend, sie lässt die Seiten geradezu verfliegen. Im finalen Band haben wir eine tolle Balance aus Liebe, Kampf und Aufdeckung der Hintergründe. Man erfährt hier alles über die Silberschwingen und deren Geschichte, was mir unheimlich gut gefallen hat. Auch Thorns persönliche Entwicklung zeigt sich deutlich und war für mich gut nachvollziehbar. Nach wie vor bin ich ein großer Fan von Riley. Sein lebensfrohes Wesen hat es mir einfach angetan. Obwohl diese Reihe zu meinen absoluten Lieblingen gehört, bin ich trotzdem nicht absolut eingenommen von Lucien. Ich mag ihn, ganz klar, aber das große Anschmachten, das man oft verspürt, blieb im Bezug auf ihn aus. Allerdings hat dies, im Gesamten betrachtet, das Buch nicht schlechter gemacht. Es gab genügend andere Twists, die mich komplett eingenommen haben.

Es waren wieder einige Überraschungen dabei, emotionale Momente, toll dargestellte Kämpfe und trotzdem fand ich das Ende ein wenig zu schnell. Ich habe das Gefühl, da müsste noch was kommen, es wurde nicht alles erzählt. Man kann diese Geschichte durchaus so stehen lassen, die wichtigsten Fragen sind geklärt, aber dieses Gefühl nach Mehr bleibt. Es gibt da einfach ein paar Wendungen, die ich gerne noch weiterverfolgt hätte und so wie ich mitbekommen habe, auch einige andere Leser.
Trotzdem war auch dieser zweite Teil absolut gelungen und ich wurde nicht enttäuscht.

Fazit
Silberschwingen 2 hatte bei mir hohe Erwartungen zu erfüllen und am Ende muss ich sagen, diese wurden absolut erfüllt. Obwohl Band 1 schon ein Highlight für mich war, fand ich die Fortsetzung fast noch besser. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, es war Spannung pur und alles da, was man von einer Fantasy-Geschichte erwartet: Kampf, Macht, Hintergründe und natürlich die richtige Portion Liebe und Emotion. Einzig das Ende empfand ich etwas zu schnell, für mich persönlich. Bestimmte Richtungen könnte man noch weitererzählen und ausbauen, und ehrlich gesagt hoffe ich ein bisschen, dass die Autorin doch noch einen weiteren Band schreiben wird. Für mich bleibt diese Reihe aber auch so ein absolutes Must-Read.

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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The Perfect Girlfriend

Karen Hamilton
E-Buch Text: 368 Seiten
Erschienen bei Wildfire, 01.03.2018
ISBN 9781472244284
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover in Verbindung mit dem Titel hat mich sofort neugierig gemacht. Nach dem Klappentext war für mich klar, das ist ein Buch für mich, das möchte ich unbedingt gerne lesen.
Es fiel mir total leicht in die Geschichte einzutauchen. Die Autorin hat einen einnehmenden Schreibstil, der in seinen Bann zieht. Obwohl dieses Buch insgesamt für einen Psychothriller doch sehr "ruhig" gehalten ist und große Schockmomente oder gar große Spannungsbögen fehlen, gefiel es mir insgesamt doch recht gut. Karen Hamilton versteht es, den Leser stets bei Laune zu halten und ich war zu keiner Zeit gelangweilt. 

Ich fand es interessant, wie man Juliette von Anfang an kennenlernt und wie sich ihre Obsession nach und nach weiterentwickelt, steigert und vor allem auch, wie es überhaupt dazu gekommen ist.

Im ersten Moment erscheint sie als junge, attraktive und freundliche Frau, die man sofort sympathisch findet. Ich konnte sehr gut verstehen, dass man sie nicht so leicht durchschauen kann. Allerdings merkt man recht schnell, dass wir es hier mit jemandem zu tun haben, der psychologisch dringend Hilfe braucht. Das Faszinierende dabei ist, dass es die Autorin toll vermittelt hat, dass man in manchen Momenten sogar Mitleid mit ihr empfunden hat. An anderen Stellen dachte man wieder nur: Um Gottes Willen, das ist total krank! 

Trotzdem gab es im späteren Verlauf einige Dinge, die ich nicht nachvollziehen konnte. Ich möchte hier nicht spoilern, aber oft fand ich die Reaktionen zu unglaubwürdig. Ich habe die Geschichte gerne gelesen und war bis zum Ende gefesselt, allerdings hat mich dieses alles andere als zufrieden zurück gelassen. Normalerweise bin ich ja ein absoluter Fan, wenn nicht alles geklärt ist. Hier allerdings war es mir zu viel des Guten. 

Fazit
"Perfect Girlfriend" ist der perfekte Titel für eine Geschichte, in der die Prota einfach nicht loslassen kann und wirklich alles daran setzt, um ihren Ex (wieder) an sich zu binden. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil und man lernt Juliette Price nach und nach kennen. Der Verlauf ihrer Obession und ihre Taten waren, wenn natürlich total krank, toll dargestellt. Obwohl es relativ ruhig gehalten ist, kein Adrenalin, keine großen Spannungsmomente etc. war ich immer neugierig, wie es weitergeht. Allerdings hätte ich mir im letzten Drittel etwas mehr gewünscht, eine Art Showdown, hier hätte man noch viel mehr herausholen können. Es war alles gegeben, und die Nähe zu den Charakteren wurde super aufgebaut. Leider blieben Überraschungswendungen aus. Die größte Überraschung war das Ende, allerdings für mich nicht im positiven Sinne, denn es war mir schlicht zu abrupt, zu unspektakulär, zu offen. Richtigen Psychothriller-Fans kann ich es nur bedingt empfehlen. Die Idee dahinter ist grandios, die Umsetzung könnte einigen zu "ruhig" sein. Sollte man damit aber kein Problem haben, dann wird man auf jeden Fall gut unterhalten, der Schluss ist ja doch eine Frage des Geschmacks.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Er Ist Böse!

Teratos Moe
Flexibler Einband
Erschienen bei Redrum Books UG, 28.06.2018
ISBN 9783959578059
Genre: Romane

Rezension:

Allein durch das Buch "Dort unten stirbst du" hatte ich diese Autorin positiv in Erinnerung und ich habe mich riesig auf diese Geschichte gefreut.

Der Schreibstil ist einfach absolut einnehmend und lässt die Seiten geradezu verfliegen. Moe Teratos schreibt schonungslos brutal, detailliert und ist daher absolut nichts für Zartbesaitete. Das Buch hat also alles geboten, was ich mir von einem Hardcore-Thriller wünsche. Ich lese generell alles und habe keine Schmerzgrenze bei Büchern, aber hier gab es auch für mich einige Szenen, die mich kurz innehalten ließen, und stellenweise besonders eklig und brutal waren.

Es gab auch einen Nebenstrang in diesem Buch, und ohne hier zu spoilern kann ich nur sagen, auch diesen fand ich grandios. Die gesamte Umsetzung war in sich stimmig, perfekt durchdacht und hat dazu noch einige Überraschungen geboten, die mich total aus den Socken gehauen haben.

Fazit
Er ist Böse ist ein Hardcore-Thriller der Extraklasse. Die Autorin Moe Teratos scheut keine Brutalität. Sie schreibt einnehmend, baut geniale Wendungen ein, schafft es an der Nase herumzuführen und beschreibt Szenen detailliert und grausam. Für alle Hardcore-Fans ist dieses Buch ein absolutes Muss!

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86 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

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Khyona (1). Im Bann des Silberfalken

Katja Brandis
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Arena, 13.07.2018
ISBN 9783401603667
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses wunderschöne Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen und ich könnte es wirklich stundenlang nur ansehen. Es ist einfach traumhaft und passt, wie ich finde, auch perfekt zur Geschichte.

Wir haben hier ein Jugendbuch, das ab 12 Jahren gelesen werden kann und man merkt recht schnell, dass der Schreibstil leicht und jugendlich gehalten ist. Trotzdem hat es auch mich von Anfang bis Ende überzeugt und ich hatte nie das Gefühl, dass es mir zu kindlich war.
Ganz im Gegenteil! Obwohl wir hier eine relative junge Prota haben, ist Kira mit ihren 17 Jahren erfrischend, teils witzig und ich mochte sie einfach sofort. Klar merkt man ihr die Unerfahrenheit an, aber sie war für mich keine "nervige, naive" Prota, wie es häufig der Fall ist.
Besonders angetan haben es mir in dieser Geschichte auch Bjami, Maeve und Andrik. Obwohl die Geschichte auch aus der Sicht von Kiras Familie erzählt wird, was ich super gelungen fand, konnte ich jedoch zu diesen keinen richtigen Bezug aufbauen.

Die Kulisse, in der dieses Buch spielt, ist einfach ein Traum. Island hat ja eine wundervolle Natur und die Autorin hat diese so bildhaft beschrieben, als wäre ich selbst dabei gewesen. Man merkt hier wirklich die Liebe zum Detail. Diese gesamte Mischung aus alten Legenden und Fantasy hat mir unwahrscheinlich gut gefallen und wurde hervorragend umgesetzt.

Fazit
Khyona verzaubert mit einem unglaublichen Setting und dank des angenehmen, lockeren Schreibstils wollte ich immer wissen, wie es weitergeht. Die Charaktere sind mir am Ende total ans Herz gewachsen und ich freue mich, dass es noch eine Fortsetzung geben wird und ich in diese wundervolle Welt zurückkehren darf. Kämpfe und Auseinandersetzungen wurden zwar deutlich milder dargestellt, da es sich eben auch um ein Buch für ein jüngeres Publikum handelt, das hat mich aber überhaupt nicht gestört, denn es war trotzdem die ein oder andere Überraschung dabei.

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Aésha - Im Land des Waldes

Johanna B. Becking
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Hawkify Books - c/o Wiebke Bohn, 19.07.2018
ISBN 9783947288403
Genre: Romane

Rezension:

Als ich das erste Mal von diesem Buch gehört hatte, war meine Neugier schon geweckt. Das Cover hat dem Ganzen dann noch die Krone aufgesetzt, denn ich finde es wunderschön und es passt in meinen Augen perfekt zur Geschichte.

Es fiel mir leicht, ins Geschehen einzutauchen. Aésha war mir auf Anhieb sympathisch und es tauchen gleich von Anfang an Fragen auf, die neugierig auf mehr machen. Auf ihrer Reise begegnet sie Java, den ich länger nicht recht einzuordnen wusste, aber trotzdem fand ich ihn von Anfang an interessant. Die spätere Gruppe um die Lehrlinge Diego, Kalef und Naomi ist mir mit der Zeit richtig ans Herz gewachsen. Gerade in der ersten Hälfte hat mir ein klein wenig die Tiefe gefehlt, aber im letzten Drittel, nimmt die gesamte Handlung richtig Fahrt auf und ich habe die Charaktere alle total lieb gewonnen.
Absolut vernarrt bin ich ja in den Aéshas Falken Maru, diese besondere Verbindung fand ich absolut genial.

Die Story bietet außerdem eine wirklich tolle High Fantasy-Mischung mit Magie, tollen Wesen und es ist alles wundervoll bildhaft beschrieben. Die Spannung ist stetig gestiegen und ab einem bestimmten Moment konnte ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen. Die Entwicklungen waren plötzlich rasant im positiven Sinne und auch Überraschungen waren genügend dabei. Mit vielem hätte ich nicht gerechnet und das Ende ist etwas fies. Es gibt zwar schlimmere Cliffhanger, aber ich war so gefangen, dass ich einfach am liebsten sofort weitergelesen hätte.

Fazit
Aésha ist eine tolle, vielseitige High Fantasy-Geschichte und ich liebe einfach alles mit Magie, deswegen konnte mich auch dieses Buch total für sich gewinnen. Zauberer und dazu noch magische Wesen mit einem tollen Setting, was will man schon mehr? Es war spannend, wie ein Abenteuer, es fühlt sich an, als hätte ich neue Freunde gewonnen, und am Ende war ich traurig, weil ich diese Welt schon wieder verlassen musste. Aber ich freue mich unheimlich auf die Fortsetzung und bin sehr gespannt, wie es mit Aésha, Diego, Kalef und Naomi weitergeht!

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224 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 114 Rezensionen

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Das Haus der Mädchen

Andreas Winkelmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2018
ISBN 9783499275166
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Durch Zufall bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und das positive Feedback hat mich sofort neugierig gemacht. Als ich dann den Klappentext dazu gelesen habe, war klar, das ist genau mein Geschmack.

Dies war das erste Buch von Andreas Winkelmann, das ich gelesen habe, aber sicher nicht mein letztes. Er hat einen angenehmen, leicht verständlichen und sehr einnehmenden Schreibstil. Er versteht es, von vorneherein Spannung aufzubauen, sodass man sofort am Anfang schon Lust auf mehr bekommt. Die Geschichte fängt gleich grandios an, ich war absolut gefangen und musste immer wissen, wie es weitergeht.

Obwohl es im Mittelteil etwas ruhiger weiterging, fand ich das Buch zu keiner Zeit langweilig. Es war trotzdem toll, alles nach und nach aufzudecken, mit den Charakteren mitzuzittern und zu verfolgen, ob die eigenen Schlüsse richtig sind oder nicht.
Große Überraschungen waren aber für mich nicht dabei, insgesamt hat mich dies aber eigentlich nicht gestört, denn am Ende fühlte ich mich super unterhalten und war zufrieden.

Fazit
Das Haus der Mädchen legt einen rasanten Start hin, wird im Mittelteil etwas ruhiger, hat aber trotzdem durchwegs genug Spannung, um immer wissen zu wollen, wie es weitergeht. Auch wenn es für mich keine überwältigenden Überraschungen gab, kann ich diesen Thriller absolut weiterempfehlen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen und zum Schluss dachte ich nur, dass ich unbedingt wieder etwas von diesem Autor lesen möchte, was ich bestimmt bald mal nachholen werde.

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Wutrauschen

Simone Trojahn
Buch: 400 Seiten
Erschienen bei Redrum Books UG, 01.06.2018
ISBN 9783959578882
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe schon mal ein Buch dieser Autorin gelesen, das mich sehr begeistern konnte, deshalb wollte ich auch unbedingt dieses Werk von ihr lesen.

Simone hat einen einnehmenden Schreibstil, der es einem leicht macht, in die Geschichte einzutauchen und die Seiten nur so verfliegen lässt. Sie schreibt wirklich schonungslos, brutal, detailgetreu, aber ohne dabei geschmacklos zu sein. Es gab so einige Momente, die mich wirklich geekelt haben und oft  habe ich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Ich konnte so richtig mitfiebern und fand es großartig, dass man einen Einblick in die Gefühlswelt beider Protagonisten bekommen hat.

Im Laufe der Handlung kamen auch so einige "Geheimnisse" ans Tageslicht, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Überraschungen sind also auf jeden Fall vorprogrammiert.
Obwohl diese Geschichte zurecht in den Hardcore-Bereich fällt, sind die Hintergründe super nachvollziehbar und auch die einzelnen Personen authentisch dargestellt.

Fazit
Wutrauschen ist ein Hardcore-Thriller, absolut nichts für schwache Nerven. Es gibt viel Gewalt, schonungslose Ehrlichkeit, aber dazu auch eine tolle Geschichte. Es handelt sich also nicht nur um eine Anreihung brutaler Szenen, man kann richtig mitfiebern und wird mit Sicherheit das ein oder andere Mal schockiert sein über bestimmte Wendungen. Stellenweise ist dieses Buch auch sehr traurig, und vieles ging mir wirklich nah. Ich kann es absolut weiterempfehlen!

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#derleichenficker, #ethankink, hardcore, horror, redrum, #redrumbooks, #redrumverlag

Der Leichenficker

Ethan Kink
Buch: 350 Seiten
Erschienen bei Redrum Books UG, 07.05.2018
ISBN 9783959570251
Genre: Romane

Rezension:

Als Ethan Kink hat sich der Autor noch mal neu erfunden und Zutritt zu einer kranken Welt geöffnet, in der Perversität, Ekel und Abscheu ebenfalls einen neuen Namen bekommen, allerdings mit einer Genialität, die man zu Beginn so nicht erwarten würde.

Der Schreibstil ist einfach herrlich, absolut einnehmend und zeitweise mit einem gewissen schwarzen Humor unterlegt, der die ganze Geschichte abrundet, ohne sie dabei ins Lächerliche zu ziehen.

Und das ist bei so einem Buch eine wahre Kunst. Der Autor hat es geschafft, perverse Szenen detailliert, grausam und oft auch total eklig darzustellen, gleichzeitig einen gewissen Witz beizufügen, und mich als Leserin mit dieser Mischung total einzunehmen, ohne dabei das Gefühl zu haben, das Ganze wäre nur ein „Witz“. Denn das ist diese kranke Geschichte bestimmt nicht, man muss schon was aushalten, sollte keine schwachen Nerven haben und gefasst sein, auf Dinge, die einem den Magen umdrehen. Der Titel wird der Story absolut gerecht! Hardcore steht drauf und ist auch drin, wer was anderes erwartet ist hier selbst schuld.

Fazit
Der Leichenficker wird seinem „Namen“ absolut gerecht. Hardcore-Fans werden mit absoluter Sicherheit nicht enttäuscht, denn dieses Buch ist bringt alles, was man sich bei diesem Genre erwartet und noch mehr.  Ich konnte das Buch, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand nehmen. Ohne zu spoilern kann ich nur sagen, das Ende ist der absolute Hit, einfach perfekt, und ich hoffe, dass wir noch viele Bücher von Ethan Kink bekommen werden. 

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218 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 70 Rezensionen

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Immerwelt - Der Anfang

Gena Showalter , Tess Martin
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.05.2018
ISBN 9783959672092
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Meinung zu diesem Buch sind doch sehr unterschiedlich und ich war sehr gespannt auf die Geschichte. Das Cover hat mich aber sofort angesprochen und die Voraussicht auf eine Dystopie macht mich grundsätzlich immer neugierig.

Mir fiel es zwar leicht in die Geschichte einzutauchen, aber ich hatte schon schnell das Gefühl, dass alles sehr verwirrend und komplex ist. Dies hat sich meiner Meinung nach auch durch das komplette Buch so gezogen, aber im positiven Sinne. Denn nach den ersten Kapiteln hat die Story für mich eine Sogwirkung entwickelt, der ich nicht mehr widerstehen konnte. 

Klar ist viel verwirrend und auch teilweise kompliziert, man liest diese Geschichte nicht mal eben schnell nebenher, sondern muss schon etwas mitdenken und trotzdem wird einiges unklar bleiben, aber es ist ja erst der erste Teil einer Reihe. 

Diese Komplexität einer dystopischen Welt hatte für mich aber auch einen gewissen Reiz, denn sowas in der Art hab ich noch nicht gelesen, obwohl die Idee nicht neu ist. Für mich ist diese Umsetzung aber auf faszinierende Art und Weise gelungen und hat mich absolut in seinen Bann gezogen.

Ich habe total mit Tenley mitgefiebert. Archer und Kilian sind mir ebenfalls ans Herz gewachsen, obwohl man wirklich nicht wusste, woran man bei den einzelnen Personen ist und welche Seite die bessere ist. Denn darum geht es, Myriad und Troika sind zwei „Systeme“ in dieser Welt, die beide Ten für sich gewinnen wollen. Selbst als Leser kann man nicht ersehen, welche der beiden die bessere Wahl wäre. Was andere bemängeln, fand ich absolut authentisch und faszinierend, denn so konnte man Ten viel besser verstehen und mit ihr mitfühlen. Geschmäcker sind ja verschieden, aber nach dem Lesen bin ich trotzdem etwas verwundert, dass es so viele negative Bewertungen zu diesem Buch gibt. 

Die Autorin hat mich stellenweise echt verarscht, an der Nase herumgeführt, mich immer wieder überrascht, schockiert, mit offenem Mund absolut ungläubig zurückgelassen und ich liebe diese „Kunst“ der Verwirrung einfach. Einziger winziger Kritikpunkt war für mich, dass die Emotionen auf zwischenmenschlicher Basis noch einen Tick intensiver hätten ausfallen können, aber das kann ja noch kommen und ich bin bisher mehr als zufrieden und freue mich riesig auf Band 2. 

Fazit
Mit Immerwelt hat Gena Showalter einen Auftakt geschaffen, der uns in eine sehr komplexe dystopische Welt entführt. Hier ist nichts mit mal schnell nebenbei lesen, man muss schon bei der Sache sein und auch bleiben, dann wird man es nicht bereuen. Natürlich ist das Geschmacksache, aber mich konnte die Autorin absolut überzeugen. Ich habe mit Ten mitgefiebert und sie wie auch Archer und Kilian und einige andere ins Herz geschlossen. Das Buch war spannend, absolut unvorhersehbar, mit Verwirrungen, Unklarheiten, Intrigen, Machtspielchen, Verrat, aber alles auf faszinierende Art und Weise, dem ich einfach nicht entkommen konnte. Die komplette Gefühlspalette war vorhanden, stellenweise hätten die Emotionen noch etwas intensiver sein können, aber insgesamt bin ich von der Idee und auch der Umsetzung begeistert und fiebere Band 2 entgegen. 

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Als hätte der Himmel mich vergessen

Amelie Sander , Beate Rygiert
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.01.2017
ISBN 9783404609253
Genre: Biografien

Rezension:

Ich lese zwar selten Bücher dieser Art, aber zwischendurch interessiere ich mich sehr dafür, aber das ist schon nichts für schwache Nerven. Die Gewissheit, dass dies alles genauso passiert ist, macht beim Lesen schon manchmal zu schaffen und man hat das Gefühl, man blickt in die wahren Abgründe einiger Menschen.

Amelie Sander schildert hier die Tragödie ihrer Kindheit und anders kann man es nicht nennen. Denn was hier geschildert wird, ist an Grausamkeit kaum zu überbieten. Beim Lesen habe ich stellenweise einen regelrechten Hass auf die Stiefmutter entwickelt, auch auf den Vater und sogar auf die Mitmenschen. Es wird so deutlich, dass mindestens 90 % der Menschheit nur auf sich schaut, ignoriert und nach dem Motte lebt: ja nirgends einmischen. Das ist ab einem Punkt fast genauso widerlich, wie das, was Amelie passiert ist. Einmal ganz von Nachbarn, anderer Eltern bzw. von einfachen Mitmenschen abgesehen, wie konnten Lehrer, Erzieher, Ärzte usw. hier nichts unternehmen und einfach zusehen bzw. wegsehen? Keiner hat sich die Mühe gemacht, genauer hinzusehen und zu analysieren, einfach dranzubleiben, auch wenn Amelie offensichtlich mehr als eingeschüchtert war, aber früher oder später hätte sie sich vielleicht jemandem anvertraut, wenn man nicht sofort aufgibt. Bzw. sollte man sich doch fragen, warum ein Mädchen so dermaßen eingeschüchtert ist. Selbst jetzt im Nachhinein bin ich immer noch sprachlos über so viel Ignoranz.

Was in diesem Buch alles ans Licht kommt, geht wirklich sehr nah. Es macht traurig und wütend zugleich und der Stiefmutter würde man am liebsten auf der Stelle den Hals umdrehen. Das Schlimmste ist aber, dass so ein Mensch dann wirklich auch noch ungestraft davonkommt, nach dem Motto vergeben und vergessen. Ich wünsche wirklich nie jemandem etwas Schlechtes, aber manchmal hoffe ich, dass das Karma in doppelter oder dreifacher Form auf manche Menschen zurückfällt. Denn was diese Person einem armen kleinen Mädchen angetan hat, ist kaum in Worte zu fassen.

Ich finde es außerdem unwahrscheinlich mutig, ein solches Buch zu schreiben und zu veröffentlichen und es ist auch ungeheuer wichtig, dass auch solche Geschichten an die Öffentlichkeit gelangen und gelesen werden. Manchen kann es zeigen, sie sind nicht allein, aber was das Wichtigste ist, wenn es nur einen einzigen Menschen gibt, der daraufhin genauer auf seine Umgebung achtet und mitbekommt, dass ein unschuldiges Kind misshandelt wird und nicht einfach weg sieht, dann war es das schon wert!

Am Ende sieht man allerdings, dass es doch auch Menschen gibt, die genauer hinsehen, die helfen und die einem das Leben retten können, mit ganz wenigen Handlungen. Auch wenn man so eine Vergangenheit wohl nie ganz verarbeiten kann, hoffe ich, dass Amelie noch viele glückliche Jahre erleben wird.

Fazit 
Als hätte der Himmel mich vergessen ist ein Buch, das mich auf einer Ebene emotional berührt hat, wie noch keines zuvor. Denn die grausame Kindheit, die sie hier schildert, ist kaum in Worte zu fassen und man kann und will sich gar nicht vorstellen, was sie alles durchmachen musste. Ich höre immer wieder von Leuten, die sagen, ich kann sowas nicht lesen, was ich auch verstehen kann, aber ich finde es unheimlich wichtig, dass auch solche Geschichten an die Öffentlichkeit kommen und hoffentlich wahrgenommen werden! Doch allein wie dieses Buch zum Teil "totgeschwiegen" wird, zeigt ja schon, wie unsere Gesellschaft tickt! Ja, das sind deutliche Worte, aber leider auch wahr! Ich möchte auf jeden Fall Amelie danken, dass sie den Mut hatte, um ihre Erlebnisse aufzuschreiben, denn das schaffen die meisten nicht und ich wünsche ihr alles Glück dieser Welt!

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Göttlich verliebt

Josephine Angelini , Simone Wiemken , Hanna Hörl
Buch: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.03.2015
ISBN 9783841501394
Genre: Jugendbuch

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137 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

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Schatten der Magie

Kat Howard , Alice Jakubeit
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arctis Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783038800118
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wo soll ich bei diesem Buch anfangen! Diese Geschichte ist sehr umfangreich auf insgesamt relativ wenigen Seiten und nichts, was man nebenher schnell runterliest. Außerdem haben wir hier mal ein Magier-Buch für Erwachsene, es gibt einige brutale Szenen, die nichts für schwache Nerven sind.

Anfangs tat ich mich stellenweise schwer, die ganzen Charaktere zuzuordnen und vieles empfand ich erst mal verwirrend, weil unklar war, wer hier eigentlich genau wer ist und wer welche Ziele verfolgt. Aber diese Art zu schreiben mit einer grandiosen Grundidee in Verbindung mit einem umwerfendem Setting hat mich mindestens genauso sehr fasziniert wie verwirrt. Ich war sofort gefangen und musste schlichtweg alles aufdecken und konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Man muss teils konzentriert lesen, gerade in den ersten Kapiteln, und nach und nach die Zusammenhänge erschließen und die Charaktere kennen lernen. Es hatte eine absolute Sogwirkung auf mich. Die Autorin hat auch eine total düstere Atmosphäre geschaffen, die komplett auf mich übergegangen ist. Ich habe diese teils schaurige Stimmung beim Lesen absolut geliebt, weil sie so perfekt zu dieser Handlung gepasst hat. Ihre bildhaften, malerischen Beschreibungen haben mich ebenso restlos überzeugt. 

Sydney ist sicher kein Mäuschen, sie hat sogar mir als Leserin Gänsehaut beschert. Sie wirkt erst mal absolut emotionslos, kalt und unnahbar, aber das wurde so perfekt dargestellt, dass man sie einfach nur bewundern konnte. Nach und nach erfährt man langsam, wer sie eigentlich ist und was sie ausmacht und ich bin ein großer Fan dieser Prota. Am Ende erkennt man auch eine deutliche Entwicklung, man merkt, dass man sich im Laufe der Geschichte langsam an sie und ihre Vergangenheit herangetastet, mir wird sie definitiv positiv in Erinnerung bleiben.

Auch Ian und Laurent konnte ich total gut leiden. Allgemein sind alle Charaktere in diesem Buch erst mal schwer einzuschätzen und man weiß gar nicht so recht, wer auf welcher Seite steht. Aber auch hier kommt mit der Zeit Licht ins Dunkel und auch das war einfach absolut genial umgesetzt und faszinierend, selbst nach und nach herauszufinden, was man von wem halten kann. 

Dazu kommt, dass in dem Buch einige Nebenstränge vorhanden sind, die irgendwann grandios zusammentreffen. Kat Howard hat hier wirklich etwas Besonderes geschaffen mit einem besonderen Schreibstil und einer einzigartigen Handlung. Ich glaube, man merkt mir meine Begeisterung an, gleichzeitig bin ich total erstaunt, dass bisher doch relativ wenig von diesem Buch zu hören war. Es ist zwar noch relativ neu, aber meiner Meinung nach hat es viel mehr Aufmerksamkeit verdient. 

Was mich auch total umgehauen hat, ist die Magie in diesem Buch. Sie wird so detailliert und ebenso bildhaft beschrieben, als hätte ich sie selbst gesehen, gespürt und erlebt. Ohne zu viel zu verraten, feiere ich ganz besonders die Idee mit den magischen Häusern, das ist natürlich Geschmacksache, aber ich fand es einfach fantastisch. Die Duelle an sich waren zwar etwas kurz, aber deswegen nicht weniger faszinierend. Gerade zum Ende hin, hätte man diese Kämpfe etwas mehr hervorheben können, das ist auch mein einziger winziger Kritikpunkt. Das war tatsächlich ein wenig zu schnell abgehandelt, vor allem aber hätte ich liebend gerne noch mehr davon gehabt.
Insgesamt betrachtet ist das aber für mich ein weiteres Highlight in diesem Jahr und ich könnte mir tatsächlich gut vorstellen, dass ich dieses Buch irgendwann sogar noch einmal lese.

Fazit
"Schatten der Magie" hat mich ja von Anfang an neugierig gemacht, alleine schon wegen dem Klappentext. Einige Empfehlungen zum Buch waren dann auch noch so vielversprechend, dass es bei mir nicht sehr lange auf dem SuB gelandet ist, weil ich es einfach selbst lesen wollte. Und ich kann nur sagen, ich wurde absolut positiv überrascht, meine Erwartungen übertroffen und ich feiere dieses Buch. Mal davon abgesehen, dass es sich hier um ein Magier-Buch für Erwachsene handelt, was ich schon super finde, war ich insbesondere von den ganzen tollen Ideen und deren Umsetzung im Buch begeistert. Klasse Setting, magische Häuser, Machtkämpfe und mittendrin eine starke Prota, die ich einfach nur geliebt habe, weil es von solchen Frauen in Büchern auf jeden Fall viel zu wenige gibt. Einzige winzige Kritik, von den Duellen hätte ich gerne mehr gehabt, die Magie dabei fand ich so faszinierend, dass ich stundenlang darüber hätte lesen können. Genug geschwärmt, kein Fantasy-Fan sollte sich dieses Buch entgehen lassen, absolutes Highlight!

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149 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

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Die Legenden der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel , Andrew Davidson
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.04.2018
ISBN 9783426226568
Genre: Fantasy

Rezension:

Von der Trilogie habe ich bisher nur den 1. Band gelesen, den ich allerdings richtig toll fand. Als die Legenden erschienen, war ich mir erst unsicher, da ich kein großer Fan von Zusatzbänden bin, zumindest teilweise, aber die ganze Aufmachung und auch die Legenden selbst haben mich dann so neugierig gemacht, dass ich es einfach lesen musste. 
Dieses Buch im Gesamten ist eine wahre Augenweide. Es beinhaltet wirklich wundervolle Illustrationen, die das Lesen noch angenehmer gemacht haben. Ich bin begeistert von der kompletten Aufmachung, dem Aufbau der Geschichten, das ganze Drumherum, es ist einfach alles stimmig und meine Erwartungen wurden total übertroffen. 

Die Legenden selbst sind wunderbar für zwischendurch. Man muss weder die Trilogie kennen, noch den Film des ersten Bandes gesehen haben, dieses Buch kann man auch so genießen. Allerdings wird man dann bestimmt erst recht sehr neugierig auf die Hauptgeschichte, aber das ist ja nicht negativ. Jedenfalls empfand ich die einzelnen Legenden als eine super Mischung, mit viel Fantasie, stellenweise, düster, mystisch, einfach grandios. Näher eingehen auf die einzelnen Geschichten möchte ich nicht, aber wer auf mystische Legenden steht, kommt an diesem Buch nicht vorbei.

Fazit: "Die Legenden der besonderen Kinder" haben mich positiv überrascht und komplett überzeugt. Die einzelnen Geschichten sind nicht allzu lang und man kann sie perfekt zwischendurch lesen. Mir hat die Mischung aus Spannung, Fantasie und Mystik super gefallen und ich kann es jedem nur empfehlen! Selbst wenn man die Trilogie nicht kennt, bin ich mir sicher, kann man dieses kleine Büchlein lieben. Und es ist wirklich wunderschön gestaltet, von außen und auch von innen, ein wahrer Lesegenuss.

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(2.659)

4.660 Bibliotheken, 63 Leser, 13 Gruppen, 268 Rezensionen

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Göttlich verdammt

Josephine Angelini , Hanna Hörl , Simone Wiemken
Buch: 496 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2013
ISBN 9783841501370
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(64)

87 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

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Die drei Opale - Über das tiefe Meer

Sarah Driver , Wolfram Ströle
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.02.2018
ISBN 9783551553713
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ab und an lese ich Kinderbücher total gerne und ich habe dieses Abenteuer mit Maus sehr genossen. Das Cover hätte mich allein nicht angesprochen, aber der Klappentext hat mich neugierig gemacht. 

Es fiel mir leicht in die Geschichte einzutauchen und die Seiten sind beim Lesen geradezu verflogen. Mit Maus und ihren Freunden wurden tolle Charaktere zum Liebhaben geschaffen und sogar als Erwachsene habe ich mit allen richtig mitgefiebert. Es war wie ein großes Abenteuer, spannend, emotional mit vielen Fragen, die nicht sofort zu durchschauen waren. Maus mochte ich von Anfang an, mutig, wenn auch noch naiv, aber das ist ja mit dem Alter ganz normal. Trotzdem hat mir ihre Art mit dem ausgeprägten Beschützerinstinkt ihrem kleinen Bruder Sperling gegenüber total gut gefallen. Bei diesem war ich  mir allerdings lange nicht ganz sicher, wie ich ihn einordnen soll. Die Oma und gleichzeitig Captain der Jägerin ist mir schnell ans Herz gewachsen. 

Die Story enthält außerdem tolle Elemente, Magie, Geheimnisse, die es zu erforschen gibt und auch einige Überraschungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe. Es ist deutlich, dass es sich hierbei um einen ersten Band handelt und ich werde die Fortsetzung auf jeden Fall ebenfalls lesen. 

Fazit
Mit Band 1 von „Die drei Opale“ wurde ein toller Einstieg in das Abenteuer von Maus und ihrem Bruder Sperling geschaffen. Es hat mir riesigen Spaß gemacht, diese Reise an der Seite von Maus zu erleben, ich habe mit ihr mitgefiebert und mitgehofft. Der Schreibstil ist einfach und angenehm gehalten, es war spannend, nicht vorhersehbar und ich will mehr davon und freue mich auf Band 2. 

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

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The Blinds

Emma Marten
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 06.06.2018
ISBN 9783752860108
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nach einem tollen ersten Teil, war ich sehr gespannt, wie es mit Riley weitergeht. Das Cover finde ich sehr gelungen und passt toll zu Band 1.

Ich konnte sofort wieder in die Geschichte eintauchen und super dort anknüpfen, wo Teil 1 aufgehört hat. Dieses Mal sind mir Riley und Rory auch richtig ans Herz gewachsen. Ich konnte mit der Prota mitfiebern und es war durchwegs Spannung vorhanden. Auch Duke und Sasha  sind mit Amely eine tolle Einheit um Riley geworden.

Allerdings hätte ich mir trotzdem einen etwas tieferen Bezug zu anderen Charakteren gewünscht, denn es wären eigentlich so viele tolle Ansätze vorhanden. Das hat leider bei manchen Szenen dazu geführt, dass es mich emotional nicht so mitgenommen hat, wie es eigentlich hätte sollen. Auch die Show selbst hätte man für meinen Geschmack noch ein wenig mehr ausbauen können.

Allerdings muss man sagen, dass die Autorin mich mit den Wendungen ziemlich überrascht hat, da ich mit vielem in dieser Art überhaupt nicht gerechnet hätte. Ich möchte hier ja niemanden spoilern, aber mir hat es super gefallen, dass zwar die typischen Dystopie-Klischees zum Teil aufgegriffen, aber mal komplett anders umgesetzt wurden, bzw. alles sich anders entwickelt hat als man vermuten würde.

Fazit
Mit diesem zweiten Band von "The Blinds" wird die Dilogie zu einem würdigen Abschluss gebracht. Ich fand die gesamte Idee dahinter richtig toll. Anfangs von Band 1 hatte man zwar ein paar Parallelen zu Panem im Kopf, man wird aber sehr schnell feststellen, dass sich dies komplett davon abgrenzen wird, in Band 2 ist absolut nichts mehr von diesen Gemeinsamkeiten übrig gewesen.
Diese Dystopie war insgesamt für mich betrachtet mal so ganz anders als alle bisherigen, was mich zum Teil mehr als überrascht hat, denn die Autorin hat wirklich einige tolle Wendungen eingebaut. Auch das Ende empfinde ich als sehr gelungen. Es ist nicht alles perfekt und man hat nicht eine Antwort auf alles, aber dies macht das Ganze glaubwürdiger und passt hervorragend zu diesem Genre. Trotzdem wurden natürlich die wichtigsten Fragen beantwortet und man hat keinesfalls das Gefühl, da müsste noch was kommen.

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A Head Full of Ghosts – Ein Exorzismus

Paul Tremblay
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 12.06.2018
ISBN 9783865526595
Genre: Romane

Rezension:

Als ich dieses Buch gesehen habe in Verbindung mit dem Festa Verlag war ich absolut begeistert und musste es unbedingt so schnell wie möglich lesen.

Ich möchte mich hier kurz und bündig halten, ohne zu viel zu verraten und jeder soll seine eigene Meinung bilden können. Die Geschichte insgesamt ist erschreckend und detailgetreu geschildert. Man hat das Gefühl, das hat sich wirklich so zugetragen. Oft ist der Verlauf der Handlung verwirrend und man weiß selbst nicht mehr so genau, was nun wirklich Sache ist. Die Grundidee ist toll, super durchdacht, mit einigen Überraschungen.

Allerdings hatte ich Probleme mit dem Schreibstil. Mir war es einfach zu nüchtern, die Charaktere teils zu blass, selbst für einen Psychothriller. Man hätte meiner Ansicht nach viel mehr herausholen können. Beim Lesen habe ich immer wieder so auf den "besonderen" Moment gewartet, in dem ich richtig gepackt werde, aber leider ist das bis zum Ende nicht passiert.

Fazit
Mit A head full of Ghosts verschafft uns der Autor eine Geschichte, die tief in die Abgründe der Psyche eintaucht. Die gesamte Idee dahinter finde ich absolut gelungen, erschreckend und echt heftig. Allerdings ist die Umsetzung zum Teil nicht bei mir angekommen. Ich habe es zwar recht schnell gelesen, aber ich hatte immer das Gefühl dabei, dass mir etwas fehlt. Für dieses Thema bin ich beim Lesen viel zu emotionslos gewesen, was ich sehr schade fand, bei mir ist einfach nicht viel angekommen. Empfehlen kann ich es bedingt, andere werden bestimmt begeistert sein, der nüchterne Schreibstil ist einfach Geschmacksache.

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Böse

Bentley Little
Flexibler Einband
Erschienen bei Lübbe
ISBN 9783404159864
Genre: Sonstiges

Rezension:

Von Bentley Little bin ich ja mittlerweile ein großer Fan. Alles was ich bisher von ihm gelesen habe, konnte mich überzeugen und ich war sehr gespannt auf dieses Buch.

Der Autor hat einen absolut einnehmenden Schreibstil, der mich von der ersten Seite überzeugt. Er erinnert mich immer ein bisschen an Stephen King, da seine Horror-Geschichten auch in diese Richtung gehen. Sie sind sehr speziell, aber auf eine positive Art und Weise. Obwohl teilweise nicht viel passiert, keine großen blutigen Szenen vorhanden sind, oder auch nicht die großen Schock-Momente dabei sind, so ist doch immer diese unterschwellige düstere Stimmung zu spüren. Man fühlt selbst beim Lesen die Beklemmung und Angst der Charaktere und dies ist eine wahre Kunst.

Der Postbote, der das Grauen in die Stadt bringt, hat mir richtig Gänsehaut beschert. Ich habe mit den Anwohnern mitgezittert und konnte das Buch wirklich nicht aus der Hand legen. Dabei wird eigentlich keine grundsätzlich neue Idee verwendet. Es erinnert eher an die alten Klassiker, unter anderem "In einer kleinen Stadt", aber es wird einfach richtig verpackt. 

Fazit
Bentley Little wird in meinen Augen nicht umsonst als "Meisterschüler von Stephen King" bezeichnet. Sein Stil und vor allem die Richtung seiner Horror-Geschichten erinnert tatsächlich an dessen Vorbild. Böse hat mich von Anfang bis Ende super unterhalten. Es war zu jeder Zeit spannend, es gab Gänsehaut-Momente, viele schaurige Augenblicke und die düstere Atmosphäre und Beklemmung kamen perfekt rüber. Natürlich der Verlauf der Handlung auch ein paar skurille Eigenheiten, die muss man mögen, ich bin davon aber begeistert. Wir haben hier einfach einen Horror-Roman und keinen Thriller, was nicht bedeutet, dass dieses Buch deswegen "härter" ist, aber man muss offen sein, wenn es keine absolut logischen Erklärungen für alles gibt a là "Opfer" auf der einen Seite und "der/die Mörder" auf der anderen. Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung! 

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