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111 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

meg cabot, mythologie, jugendbuch, young adult, underworl

Underworld

Meg Cabot , Michael Pfingstl
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.07.2014
ISBN 9783442269877
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Das Cover von „Underworld“ finde ich echt super! Es ist schlicht und bis auf das Rot der Mohnblüten und die verblassten Farben des Mädchens ist alles schwarz und weiß. Ich finde, es hat irgendwas melancholisches, so wie das Mädchen in die Ferne blickt und auf etwas wartet. Es passt perfekt auf die Situation, in der sich Pierce befindet, da sie in der Unterwelt gefangen ist und sich nach ihrem Zuhause sehnt, aber nicht weg kann.
Aber wer hat sich ausgedacht, für den ersten Band ein ganz anderes Design zu nehmen???? Das sieht nicht so gut im Regal aus und passt auch überhaupt nicht zusammen! Wenigstens hat man beim dritten Band auch das englische Cover beibehalten. ^^
(Eigentlich müsste man eine Petition starten, dass der 1. Band bei der nächsten Auflage das originale Cover behält. ^^) 
Da ich mich an die Handlung des besagten ersten Bandes nicht genau erinnern konnte, hatte ich Angst, dass ich mich nicht mehr in der Geschichte zurechtfinde. Aber es ging eigentlich!
Der Einstieg in das Buch ist mir erstaunlich leicht gelungen und Pierces Situation ist mir wieder eingefallen. Außer an ein paar Kleinigkeiten konnte ich mich recht schnell wieder erinnern.
Was mir vor allem an der ganzen Reihe gefällt, ist die griechische Mythologie, die die Autorin eingefädelt hat. Mit Furien, Schicksalsgöttinen, der Unterwelt, Persephone und Hades lässt sich die Zeit recht gut rumbringen. :D
Außerdem war die Liebesgeschichte zwischen Pierce und John nicht so aufdringlich. Das hat mir sehr gut gefallen, weil es einfach nicht zu den Charakteren passen würde. So wird auch der Fokus auf das zentrale Problem mit Pierces Cousin gerichtet und wird nicht durch wilde Teenagerknutschereien unterbrochen. Natürlich gibt es zwischen den beiden Gezicke, aber das hat mich nicht wirklich gestört. :)
Durch die Einführung einiger neuer Charaktere aus der Unterwelt bekommt man zudem einen größeren Einblick in das Leben des sonst so zurückgezogenen und mysteriösen John. Seine Crew beschert dem Leser viele lustige Momente, durch die sie schnell ins Herz geschlossen werden.
Auch der Schreibstil der Autorin konnte mich wieder einmal überzeugen! Mit frechen Sprüchen und einer jugendlichen und lockeren Ausdrucksform schafft sie die Basis für einen humorvollen, aber zugleich auch sehr erlebnisreichen Roman.
Meiner Meinung nach hat Meg Cabot mit „Underworld“ einen sehr spannenden und interessanten Folgeband geschrieben, der Pierces und Johns Geschichte erfolgreich weiterführt. Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Band! Ich vergebe die Bestnote sehr gut (= 5 Sterne) mit einer riesigen Leseempfehlung!

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(4)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Kleinsein ist das Größte!

Becky Murphy
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.11.2014
ISBN 9783442174775
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt

Klein zu sein kann oft genug nerven, doch Becky Murphy zeigt, dass die Vorteile eindeutig überwiegen. In ihrem charmant illustrierten Buch „Kleinsein ist das Größte“ listet sie 100 Dinge auf, die das Leben unter 1,65 m einfach wunderbar machen: Man muss bei Umzügen nie die schweren Sachen tragen, kann bei Konzerten immer ganz vorn stehen, passt noch in Baumhäuser und darf trotzdem schon zu Cocktailpartys. Liebeserklärung und Mutmachbuch für alle kleinen Menschen – witzig, originell, inspirierend!

Meine Meinung:

„Klein sein ist das Größte“ ist ein Buch, das ich nicht einfach nur so aus Spaß gelesen habe. Der Titel ist mir gleich ins Auge gesprungen und für mich war ziemlich bald klar, dass ich das Buch unbedingt haben muss. Es gibt da nämlich etwas, das ihr vielleicht nicht wisst: Mit 16 Jahren bin ich „nur“ 1,52m groß. ^^

Wie ihr euch vorstellen könnt, bringt das Kleinsein ziemlich viele Nachteile mit sich. Eine Zeit lang habe ich mich überhaupt nicht wohl gefühlt in meinem Körper und war richtig unsicher. Inzwischen habe ich es akzeptiert, dass ich nie ein Supermodel werde, aber jetzt erst einmal genug von mir, kommen wir zum Buch. :D

„100 Gründe, warum es toll ist, klein zu sein“ – das klingt doch ziemlich vielversprechend. Die Illustrationen sind wirklich schön und man sieht, dass sich die Autorin viel Mühe gemacht hat. Teilweise hatte ich aber auch das Gefühl, dass ihr langsam die Gründe ausgehen. :D
(zum Beispiel Grund 44: „Du kannst immer sagen, dass du leider nicht gegen den Schwergewichtsweltmeister antreten kannst wegen zu geringer Reichweite.“ – Ja super, aber bringen tut’s mir nichts :D)

An sich ist dieses Buch eine super Idee, denn ich habe so etwas ähnliches noch nicht gesehen. Aber ich persönlich finde die Umsetzung nicht gelungen für das, was es verspricht. Es soll ein Mutmachbuch sein, aber ehrlich gesagt hat es das nicht wirklich erreicht. :D
Ich habe gehofft, ein paar Geschichten aus dem Alltag der Autorin zu erfahren (die genauso groß ist wie ich, zufälligerweise), was sie sich schon alles anhören musste und wie sie damit klar gekommen ist. Aber das Buch besteht aus einem Vorwort (das ist ziemlich gut gelungen, das muss man zugeben^^), hundert kurzen Sätzen mit jeweils einer Zeichnung und einer Danksagung. Ein bisschen enttäuscht war ich schon, als ich es zum ersten Mal in den Händen hielt.

Denn vor allem Jugendliche sind sehr unsicher und nehmen Scherze, was die Größe angeht, oft zu ernst. Auch Jungs, aber man merkt, dass das Buch sich hauptsächlich an Frauen richtet, was ich auch nachvollziehen kann, da die Autorin selbst eine Frau ist. Aber ich finde es schade, dass hier so viel Potenzial verschenkt wurde. Ich hätte gern mehr über das Leben der Autorin erfahren.

Als Geburtstagsgeschenk oder als kleinen Scherz eignet es sich super, aber auch nicht mehr.
Ich vergebe die Note befriedigend (=3 Sterne).

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(576)

965 Bibliotheken, 20 Leser, 6 Gruppen, 164 Rezensionen

liebe, mobbing, außenseiter, jugendbuch, erste liebe

Eleanor & Park

Rainbow Rowell , Brigitte Jakobeit
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 02.02.2015
ISBN 9783446247406
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Sie sind beide Außenseiter, aber grundverschieden: Die pummelige Eleanor und der gut aussehende, aber zurückhaltende Park. Als er ihr im Schulbus den Platz neben sich frei macht, halten sie wenig voneinander. Park liest demonstrativ und Eleanor ist froh, ignoriert zu werden. In der Schule ist sie das Opfer übler Mobbing-Attacken und zu Hause hat sie mit vier Geschwistern und einem tyrannischen Stiefvater nur Ärger. Doch als sie beginnt, Parks Comics mitzulesen, entwickelt sich ein Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Kassetten, Meinungen und Vorlieben aus. Dass sie sich ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann.

Eigene Meinung

Die Gestaltung von „Eleanor & Park“ finde ich wunderschön! Obwohl das Cover sehr schlicht ist, passt es einfach zum Buch. An Eleanors und Parks Liebesgeschichte ist nichts Verspieltes oder Verschnörkeltes. Sie ist simpel und einfach. Die Kopfhörer symbolisieren ihre Gemeinsamkeit, durch die sie sich nähergekommen sind und werden wunderschön dargestellt! Meiner Meinung nach beschreibt das Cover perfekt, worum es in dem Buch gibt. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich mir kein besseres vorstellen können.

„Eleanor und Park“ ist ein extrem gehyptes Buch. Es gibt so viele begeisterte Rezensionen dazu und ich hatte das unglaubliche Glück, ein Leserundenexemplar zu ergattern. Meine Erwartungen waren riesengroß! Und da Liebesgeschichten einen besonderen Platz in meinem Herzen haben, habe ich sehnsüchtig jeden Tag auf die Post gewartet, damit ich endlich, endlich mit dem Lesen anfangen konnte.

Und jetzt, nach diesen 368 Seiten und mehreren Tagen, in denen ich meine Gedanken sortieren musste, weiß ich immer noch nicht so genau, wie ich meine Meinung zu dem Buch in Worte fassen soll.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen. Ich war gleich von Anfang drin und habe jede Seite verschlungen. Teilweise habe ich gar nicht gemerkt, dass ich umgeblättert habe. :D
Park und Eleanor habe ich demnach sofort als sympathisch empfunden. Beide sind eher introvertiert, aber ich konnte mich dennoch gut in sie hineinversetzen.

Die Liebesgeschichte an sich finde ich wirklich herzerwärmend und besonders. Eleanors und Parks Beziehung lässt sich nicht mit anderen vergleichen. Sie verstehen sich ohne Worte und empfinden so viel Zartes und Wunderbares füreinander, dass es schwer ist, nicht in Fangirlattacken auszubrechen.
Schon nach kurzer Zeit zerbricht die Mauer, die die beiden um sich gebaut haben und lassen Gefühle zu. Diese Entwicklung war so schön mit anzusehen! *-*

Aber es gab leider auch negative Aspekte an dem Buch.
Der Grund, wieso ich das Buch nicht ganz so toll fand (im Gegensatz zu vielen anderen), ist nicht die fehlende Action oder der nicht vorhandene Plot Twist (das Ende hat mir schon gereicht, vielen Dank, aber mehr schmerzendes Drama kann ich gerade nicht ertragen), sondern nach einiger Zeit haben mich Eleanors übertriebene Reaktionen genervt. Am Anfang habe ich mich super mit ihr verstanden, aber es hat sich herausgestellt, dass sie

Keine Komplimente annehmen kann und dann anfängt zu heulen Sich irgendwie nicht zusammenreißen kann und heult Sofort abwehrend reagiert, wenn sie jemand auf ihre Familien- und Wohnsituation anspricht und dann heult Immer heult

Ich weiß, das ist jetzt wirklich hart, aber ich meine es gar nicht böse! Ihre Situation ist echt schei***, sie kann nichts dafür und sie versucht, ihre Misere zu verstecken. ABER wenn man einen Jungen mag und eine nähere Bindung eingehen möchte, sollte man eher nicht bei der erstbesten Gelegenheit einen Streit anfangen. Eigentlich verkörpert Eleanor diese starke und mutige Frau und da hat es einfach gar nicht gepasst, dass sie sich von Park verunsichern ließ.

Ihr ständiges Hin und Her zwischen heftiger Anziehung und Ablehnung hat mich mit der Zeit wirklich genervt und ich hätte mir mehr Szenen gewünscht, in denen Eleanor nicht so viel Drama gemacht macht.

Park dagegen fand ich bis zum Ende immer total lieb und realistisch. Sein Charakter zeigt einige schlechte menschliche Eigenschaften (z.B. dass er Angst hat, Eleanor könnte sein Ansehen kaputt machen) und auch Fehler, die ihn allerdings nicht komisch oder gemein darstellen. Eher das Gegenteil: Auch wenn man es sich selbst nicht eingestehen will, aber hin und wieder ist doch jeder von uns mal egoistisch oder einfach rücksichtlos.
Dafür, dass er Eleanor unterstützt, ihr beisteht, ihr langsam Selbstvertrauen schenkt und sie einfach liebt, kann ich nicht anders, als Park unglaublich wertzuschätzen.

Und das Ende; oh, das Ende! Es ist tragisch, unglaublich und sehr offen. Für meinen Geschmack natürlich viel zu offen. ;)
Wirklich jeder, der mit mir das Buch gelesen hat, ging dieselbe Krise des Verlustes durch:

1. Nicht wahrhaben wollen
„Moment mal, ich glaube, hier fehlt ‘ne Seite oder so… Ja, das muss es sein.“
2. Zorn
„NEIN. Einfach NEIN. Das kann die Autorin doch nicht machen?!??“
3. Verhandeln
„Hat schon mal einer diese Rainbow Rowell gefragt, ob sie noch einen weiteren Band schreiben will oder so? Ich meine, dass kann ja nicht das Ende sein. Ich wette, wir könnten eine Petition starten.“
4. Depression
„Ich kann einfach nicht mehr. Dieses Buch ist so…“
5. Akzeptanz
Hierzu kann ich leider noch nichts schreiben, weil ich diese Stufe noch nicht erreicht habe und es wohl auch nie tun werde. :)

Mein Fazit: Der Anfang war vielversprechend, und das Buch hätte ein Highlight werden können, wenn nicht ständig Eleanors Drama dazwischengekommen wäre. Deswegen vergebe ich „nur“ die Note gut. (= 2 Sterne)

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(59)

94 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

mystery, mord, familie, visionen, thriller

Ich sehe was, was niemand sieht

Tim O'Rourke , Frank Böhmert
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.02.2015
ISBN 9783551520746
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Charley sieht Dinge, die sonst niemand sieht. Ihre Visionen sind wie Blitze, kurz und intensiv – ein Mädchen, Schreie, das Rattern eines Zugs. Charley ist felsenfest davon überzeugt, dass sie Verbrechen sieht, bevor sie geschehen. Niemand glaubt ihr, bis auf Tom. Der attraktive junge Police Officer bearbeitet gerade seinen ersten Fall: ein totes Mädchen, das auf Bahngleisen gefunden wurde.
Während die Polizei noch nach der Todesursache sucht, hat Charley wieder Visionen: ein anderes Mädchen, Schreie, das Rattern eines Zugs ...

Eigene Meinung

Die Gestaltung von „Ich sehe was, was niemand sieht“ ist sehr ausgefallen, aber ich finde sie echt gut! Es kann zwar verwirrend sein mit dem Titel, weil man ihn von unten nach oben lesen muss, aber der einfache schwarze Hintergrund und die leuchtend weißen Buchstaben bilden einen schönen Kontrast, die eine mysteriöse Wirkung haben. Das Cover ist schlicht, aber es passt zum Buch. Charleys Blitze sind kurz, aber intensiv. Ich finde, die Gestaltung bringt das gut zum Ausdruck.

Mit Mystery-Thrillern hatte ich bis jetzt nie etwas am Hut. Deswegen war ich richtig gespannt auf Tim O’Rourkes neues Buch.
Der Klappentext hat mich extrem neugierig gemacht und das Buch wurde deshalb auch innerhalb eines Nachmittages verschlungen.

Charley war mir von Anfang an extrem sympathisch. Ein Mal hat sie den Fehler gemacht, einer Mitschülerin von ihrer Gabe zu erzählen, und sofort verbreiteten sich diverse Gerüchte über sie. Gemeine Kommentare auf Facebook waren für Charley an der Tagesordnung. Natalie war die einzige, die zu ihr gehalten hat – bis sie unter einen Zug geriet.

Gleich ab der ersten Seite bin ich komplett in diese Welt verschwunden. Charleys Visionen werden sehr realistisch und spannend beschrieben, sodass man fast meinen könnte, man selbst sieht diese schrecklichen Bilder, die sie schon so lange quälen. Aber nicht nur diese speziellen Momente sind sehr realistisch dargestellt, sondern auch alle anderen. Der Autor beschreibt grausam ehrlich, sodass man als Leser immer das Gefühl hat, direkt neben dem Erzähler zu stehen. Vor allem bei der Polizeiuntersuchung war es sehr interessant, die ganzen Details über den Tatort zu erfahren.

Als Leser bekommt man außerdem einen Blick hinter die Kulissen: Der junge Polizist Tom versucht herauszufinden, was mit dem toten Mädchen auf den Gleisen passiert ist. Alle denken, es handelt sich um Selbstmord, doch das glaubt er nicht.

Tom und Charley sind ein interessantes Paar. Ich muss sagen, ich habe immer die Momente zwischen ihnen am meisten genossen, weil sie einfach etwas Besonderes an sich haben. Die Flirts haben mir immer ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. ;)
Es hat insgesamt sehr Spaß gemacht, die beiden dabei zu beobachten, wie sie zusammen den Fall gelöst haben.
Es war außerdem nicht sofort klar, wer der Täter ist – ich hatte immer zwei Hauptverdächtige, und ich lag mit meiner Theorie auch gar nicht so falsch. ^^
Der Rätsel-Faktor war auf jeden Fall da.

Was mich als einziges gestört hat, war das Ende. Ich fand es nicht wirklich schlecht, aber ich hatte das Gefühl, dass es zu schnell aufgelöst wurde. Das letzte Stück (ca. letzten drei Seiten) ist zwar aus Charleys Sicht geschrieben, sie selbst spricht aber nicht viel und zeigt auch keine Gefühlsreaktion.
Ich hätte gerne noch erfahren, wie Charley versucht, mit den Erlebnissen klar zu kommen, ob sie immer noch Blitze sieht und wie es natürlich zwischen ihr und Tom aussieht. ;)

Mein Fazit: Ein lesenswerter Mystery-Thriller, der wirklich unter die Haut geht. Die Szenen sind sehr überzeugend und der Schreibstil ein Genuss! Nur das Ende ist ein bisschen zu kurz gekommen. Deswegen vergebe ich die Note gut mit einem Plus. :)

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(3.019)

4.307 Bibliotheken, 68 Leser, 5 Gruppen, 544 Rezensionen

liebe, erotik, anna todd, after passion, hardin

After passion

Anna Todd , Corinna Vierkant-Enßlin , Julia Walther
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.02.2015
ISBN 9783453491168
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt

Tessa Young ist attraktiv und klug. Und sie ist ein good girl. An ihrem ersten Tag an der Washington State University trifft sie Hardin Scott. Er ist unverschämt und unberechenbar. Er ist ein bad guy. Er ist genau das Gegenteil von dem, was Tessa sich für ihr Leben wünscht. Und er ist sexy, gutaussehend und zieht Tessa magisch an. Sie kann nicht anders. Sie muss ihn einfach lieben. Und sie wird nie wieder die sein, die sie einmal war.

Nicole Engeln trifft genau den richtigen Ton zwischen Romantik und Erotik. Mit ihrer facettenreichen und gefühlvollen Lesung lässt sie Tessas und Hardins Lovestory lebendig werden.

Meinung

Die Gestaltung ist sehr geschickt gewählt. Ich finde es gut, dass der Hintergrund so schlicht grau gemacht wurde. Die pinken Elemente verleihen dem Cover ein wenig Farbe. Vor allem das Blumenranken-Muster finde ich sehr schön, da es so außergewöhnlich ist und gut dazu passt.
Im Gegensatz zu anderen Liebesromanen mit Erotikanteilen, die hauptsächlich an junge Leser gerichtet sind, ist kein knutschendes Paar abgebildet (wie z.B. bei den Abbi Glines-Romanen), und das finde ich richtig gut! Mich hat die Gestaltung durch ihre einfache Schlichtheit überzeugt! :)

Die Geschichte von Tessa und Hardin hat mich bis vor kurzem eigentlich überhaupt nicht interessiert. Den Hype um dieses Buch habe ich zwar am Rande mitbekommen, aber spätestens, als meine Lieblingsbuchhandlung einen riesigen Turm aus „After passion“-Büchern aufgebaut hat und die liebe Leslie in unserer Bloggergruppe darüber geschwärmt hat, wurde mir bewusst, dass dieses Buch zurzeit echt überall ist.
Als hätte es das Schicksal so gewollt, wurde ich kurz darauf vom Randomhouse Audio Verlag gefragt, ob ich das Hörbuch von „After passion“ rezensieren möchte. Neugierig, wie ich also bin, habe ich zugestimmt, obwohl der Klappentext mich nie angesprochen hat. Das liegt aber daran, dass er ja nichts aussagt und man sozusagen blind in die Geschichte reinläuft. Ich möchte noch hinzufügen, dass das mein allererstes Hörbuch war, also möchte ich euch noch meine Eindrücke dazu erzählen. Aber dazu später mehr. ;)

Ich habe sowohl positive, als auch negative Rezensionen von Anna Todds Roman gelesen und deswegen hatte ich gemischte Gefühle, als ich mit dem Hören begann.

Tessa ist eine Protagonistin, bei der ich mir nie wirklich sicher war, ob ich sie jetzt mag, oder nicht. Im Grunde interessieren sie dieselben Sachen wie mich: gute Noten, Literatur und ein Beruf im Verlag. Dafür gab es schon mal Sympathiepunkte. Ihre Unterwürfigkeit ihrer Mutter gegenüber konnte ich aber nie verstehen und machte mich außerdem ein bisschen wütend. Zum Glück merkt sie mit der Zeit, dass sie sich das nicht gefallen lassen darf.
Hardin hat sie verändert, das wird mit der Zeit offensichtlich. Sie wird offener gegenüber Partys, Alkohol und natürlich auch Sex. Ich muss sagen, die neue Tessa gefällt mir besser. Sie läuft nicht mehr rot an und ist schockiert, sobald ein Wort aus oben genannten Kategorien fällt und sie probiert einfach mehr aus. Was mir am besten gefallen hat: Sie rebelliert gegen ihre kontrollsüchtige Mutter und bietet ihr die Stirn.

Hardin ist der typische Bad Boy: Unfreundlich, unnahbar und unausstehlich. Auch er ist ein Charakter, der mir gefällt, manchmal allerdings unausstehlich ist. Mit seinen ständigen Wutausbrüchen hat er mich oft genervt, da Tessa und er dadurch immer wieder von neu anfangen mussten. Aber man lernt ihn langsam näher kennen und ich verstehe sein Verhalten nun besser. Vor allem in seinen „weichen“ Momenten ist er wirklich süß!
Durch Tessa lernt er, sich besser unter Kontrolle zu haben, und nicht jeden Funken einer möglichen Freundschaft zu ersticken. Ach ja, ein Bad Boy mit weichem Kern – klischeehaft, aber was soll man machen. ^^

Anna Todd hat Talent, das ist unbestreitbar. Allerdings gibt es da auch Sachen, dir mir nicht an ihrem Roman gefallen haben. Beispielsweise dieses ganze Hin und Her zwischen Tessa und Hardin. So oft werden sie langsam warm miteinander, dann rastet Hardin aus und beleidigt sie, Tessa ist zutiefst verletzt, er kriegt sie aber trotzdem herum, obwohl sie geschworen hat, von ihm fern zu bleiben und dann geht das Ganze wieder von vorne los. Vor allem am Anfang des Buches ist das oft passiert und es hat mich wirklich genervt. Zum Glück wurde es zum Ende besser! Trotz dieser Macken habe ich gemerkt, dass ich mit der Zeit wirklich gespannt war, was als nächstes passiert – wie bei einer Droge, bei der man nicht merkt, dass man langsam süchtig wird und dann - BÄM – steht man da und sieht ein, dass nicht aufhören kann. Genauso war es bei mir mit „After passion“.
Generell hat mir das letzte Drittel des Buches am meisten gefallen, da Hardin und Tessa wirklich eine Beziehung haben und gut miteinander auskommen (mal abgesehen von kleinen Streitereien, die sie aber lösen konnten).
Ich finde, Tessa und Hardin ergänzen sich super. Beide können voneinander lernen. Sie, dass sie ihr Leben so leben soll, wie sie will und er, dass er versuchen muss, mit der Vergangenheit abzuschließen und mehr Nähe zuzulassen.

Man hat allerdings gemerkt, dass er trotz ihrer Beziehung etwas vor Tessa verschweigt und das habe ich mit unbehaglichem Gefühl nicht ignorieren können. Das schreckliche Ende, von dem alle reden, ist wirklich so schlimm, wie befürchtet. Ich war wirklich schockiert und konnte kaum glauben, dass das wirklich passiert. Jetzt bleibt mir nichts anderes übrig, als auf den nächsten Band zu warten – beziehungsweise auf das nächste Hörbuch, da ich diese Reihe so angefangen habe und weiterführen möchte. :)

Nun möchte ich was speziell zum Hörbuch sagen: An die Stimme der Sprecherin Nicole Engeln musste ich mich erst einmal gewöhnen. Ich weiß nicht, ob das daran liegt, dass Hörbucher für mich komplett neu sind, oder ob es einfach an Frau Engeln liegt. Am Anfang konnte ich nicht viel mit dieser Stimme anfangen und fand sie ein bisschen ... merkwürdig? Aber je mehr ich lauschte, desto mehr ließ ich mich auf sie ein. Meiner Meinung nach konnte sie sehr gut Tessas Gefühle wiederspiegeln und ich konnte mich somit gut in die Situation hineinversetzen.

Es war wirklich schön, einmal nur eine Taste drücken zu müssen, mich in meine Decke zu kuscheln, das Licht auszumachen und einfach entspannen zu können. Stellenweise habe ich dann gemerkt, dass ich wegnicke, dann wurden die letzten paar Sekunden einfach noch einmal angehört. ^^
Schade nur, dass ich kein Multitasking beherrsche (auch wenn ich das als Frau eigentlich in meinen Genen haben müsste *höhö*) und währenddessen im Internet surfen konnte. Ich werde einfach zu leicht abgelenkt. :D

Mein Fazit: Auch wenn mir der Anfang ein bisschen schwer gefallen ist, hat mich „After passion“ immer mehr reingezogen und ich habe das Hören wirklich genossen. Das Ende hat mich sehr überrascht und lässt mich nun verwirrt und gespannt zurück. Der nächste Band wird nun sehnsüchtig erwartet!
Ich vergebe die Note gut (2). Ich vergebe eine Leseempfehlung, aber erwartet nicht zu viel! Dann ist es gleich viel schöner! :)

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238 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

mobbing, tagebuch, liebe, lehrer, schule

Sternschnuppenstunden

Rachel McIntyre , Jessika Komina , Sandra Knuffinke
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Magellan, 20.02.2015
ISBN 9783734850073
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Wie wehrt man sich gegen fiese Sprüche und gemeine Angriffe? Aus bitterer Erfahrung weiß Lara: gar nicht. Denn alles, was sie versucht hat, hat ihre Lage nur noch schlimmer gemacht. Deswegen hält sie still, zieht den Kopf ein und fragt sich, ob sie nicht doch schuld ist an der ganzen Misere.
Das ändert sich, als sie Ben trifft. Die Stunden mit ihm sind bald die einzigen Lichtblicke in Laras Leben. Durch seine Augen sieht sie sich in einem neuen Licht: Sie ist klug, witzig und hübsch, und was ihr passiert, ist Mobbing der übelsten Sorte. Gemeinsam suchen sie einen Ausweg aus Laras Situation. Und es könnte ihnen gelingen, wäre da nicht ein Problem: Ben ist Laras Lehrer.

Meine Meinung

Das erste, das mir bei „Sternschnuppenstunden“ aufgefallen ist, ist das Cover. Naja, ist ja klar, wenn ich es anschaue. :D
Aber ich meine es auf eine andere Weise. Der hellblaue Hintergrund mit den weißen Sternchen ist sehr schlicht und wirkt außerdem abgenutzt. Dieser Vintage-Stil ist mir gleich ins Auge gesprungen und ich finde ihn wunderschön! :)
Da die Gestaltung ein altes Tagebuch imitieren möchte, darf der schulmäßige Namenssticker nicht fehlen. ^^
Was mich allerdings überrascht hat: Der Namenssticker (in dem Fall mit Titel des Buches und Name der Autorin) ist ein echter aufgeklebter Zettel aus Papier, damit es noch echter wirkt! Der Buchrücken dagegen ist rostrot und setzt damit einen großen Kontrast zum Babyblau des Covers.
Mich hat die Aufmachung verzaubert und der Inhalt… tja, lest selbst! :)

„Sternschnuppenstunden“ ist ein besonderes Buch, das schon mal vorweg. Der Klappentext hat mich unglaublich fasziniert, besonders der letzte kleine Teil, wo es um Laras Lehrer Ben geht. Man kann sich denken, dass Lara und er eine spezielle Beziehung haben. Mr Jagger scheint sich als einziger um sich zu sorgen und ist auch der einzige, der ihr hilft und ihr Leben somit etwas erträglicher macht.

Zwischen Beleidigungen, Hass und Angriffen ist ausgerechnet der junge, gutaussehende und smarte Lehrer ihr einziger Lichtblick.
Mich hat diese Schüler-Lehrer-Beziehung sehr interessiert und sie fasziniert mich auch heute noch (siehe „Pretty Little Liars“, „Weil ich Layken liebe“, etc.). Aber ich war keineswegs bereit für das, was dieses Buch in mir bewirkt hat.

Lara war mir gleich von Anfang an sympathisch. Mit ihrer zynischen und sarkastischen Art hat sie sich in mein Herz geschlichen, mich aber auch ziemlich verwirrt. Deswegen ist mir der Einstieg in die Geschichte auch nicht so leicht gefallen, wie gewünscht. Es ist nämlich so: Dadurch, dass Lara beinahe täglich gemobbt und beleidigt wird, habe ich erwartet, dass sie selbstunsicher schreibt und nicht mit so einer überzeugten und leicht aggressiven Art. Ich habe ehrlich gesagt erwartet, dass die ständigen Torturen, die sie über sich ergehen lässt, sie irgendwie zermürbt haben und sie ein verzerrtes und falsches Bild von sich hat. Aber das ist nicht der Fall! Lara hat sich ein dickes Fell zugelegt und lässt in ihrem Tagebuch gerne Dampf ab. Es ist schön zu sehen, dass Lara trotz der grausamen Sachen, die ihr passieren, immer noch sie selbst ist und versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Ich denke, wenn ich in ihrer Position wäre, könnte ich das nicht einfach so schlucken.

Teilweise war ich wirklich geschockt von der Brutalität, die Molly, Sam und ihre Gang an den Tag legen. Zuerst waren es nur Drohungen und fiese Sprüche, es hat sich aber im Laufe der Geschichte zu körperlichen Angriffen und öffentlichen Demütigungen gesteigert. Sobald Lara aber irgendetwas gekontert hat, kam es nur hundertmal schlimmer zurück. Somit hatte sie nie eine Chance gegen ihre Mobber.
Ich weiß nicht, ob es anderen auch so geht, aber ich war wirklich entsetzt, was sich die Jugendlichen haben einfallen lassen. Ich denke, das hat damit zu tun, dass ich nie wirklich mit Mobbing in Kontakt gekommen bin, beziehungsweise auf eine Schule gehen darf, in der man zivilisiert miteinander umgehen kann (jedenfalls hoffe ich das, denn man weiß ja nie; auf meine Schule gehen immerhin mehr als anderthalb tausend Schüler). Von öffentlichen Attacken, wie auch zum Beispiel in amerikanischen Highschoolfilmen oder generell von Mobbing habe ich nie etwas gehört.

Na jedenfalls, da kommt auch Laras Retter in einer Klapperkiste von Auto ins Spiel.
Über Ben Jagger könnte ich Seiten schreiben! Er ist der neue, sexy und junge Vertretungslehrer im Fach Englische Literatur und wird natürlich sofort von jeder Schülerin der Huddersfield Mädchenschule angeschmachtet. Der allerdings hat gemerkt, in welchem Teufelskreis Lara steckt und hilft, wo er nur kann.

Zwischen den Charakteren entsteht eine Beziehung, die sehr schwer in Worte zu fassen ist. Doch eins kann ich verraten: Ich habe jedes Wort über die beiden in mich aufgesaugt und kann immer noch nicht aufhören, über die beiden nachzudenken. Wer einen netten Roman über Selbstfindung und schmerzhaft schöne erste Liebe erwartet, der täuscht sich gewaltig. Da kann ich nur sagen: Schön wär’s! :D

„Sternschnuppenstunden“ hat mich fassungslos und – um ehrlich zu sein – auch ein bisschen verzweifelt zurückgelassen. Ich habe geschmunzelt, geweint, den Kopf geschüttelt: Rachel McIntyres Debut ist eine Achterbahn der Gefühle und das Ende… hat es in sich.

Ich vergebe mit dem besten Gewissen die Bestnote ( sehr gut) und einer Leseempfehlung, die größer nicht sein kann.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

zaubern, rezension, hexe, 5 sterne, hexen

Rae Dep - Ein neuer Tag, eine neue Welt

Geschwester M und M
E-Buch Text: 319 Seiten
Erschienen bei null, 11.09.2014
ISBN B00NIPR944
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

»Wie verberge ich in einer magischen Welt, dass ich keine Hexenkräfte besitze?«
Diese Frage stellt sich die fünfzehnjährige Rae, als sie nach dem Tod ihres Vaters zu ihrer Tante zieht und dort auf Hexen, Magier und Zauberer trifft, die Nichtmagische wie sie nur aus Fantasybüchern kennen. Das hat auch seinen Grund – und dieser Grund nennt sich das Felsenhaus, eine Geheimorganisation, die dafür sorgt, dass beide Welten nichts voneinander erfahren. Doch Raes Existenz bringt dieses Geheimnis in Gefahr. Das können sie nicht zulassen.


Meine Meinung:

Also ich muss sagen, dass ich das Cover von „Rae Dep“ wunderschön finde. Ich musste mich zwar erst daran gewöhnen, da es offenbar (digital?) gezeichnet wurde und mich die Bodyguards an der Seite etwas rausgebracht haben, aber als ich es mir näher angeschaut habe, konnte ich meinen Blick nicht davon losreißen! Es sieht aus, wie eine Zeichnung aus einem alten Märchenbuch und lässt die Magie ein bisschen auferleben. Außerdem faszinieren mich die paradiesischen Details und die Hexenhäuser…
Genug geschwärmt. :D
Die Gestaltung ist zwar unüblich in der heutigen Zeit, aber dennoch sehr passend und eindrucksvoll.

Rae hat mich mit ihrem ersten Satz „Ich habe sie alle getötet“ ziemlich verstört. Nachdem ich aber herausgefunden habe, dass sie keine mordende Psychopathin ist, die alle umbringt (Gott sei Dank :D), konnte ich mich gut mit ihr anfreunden, bis sie mir schließlich mit ihrer humorvollen und liebenswürdigen Art ans Herz gewachsen ist.
Rae hatte oft die Angewohnheit, zu verleugnen, dass ihr Vater wirklich tot ist. Sie versuchte zu verhandeln, wie zum Beispiel, dass sie alles aushalten würde in der magischen Welt, wenn ihr geliebter Vater am Ende von den Toten aufersteht.
Da ich selbst noch nie einen lieben Menschen aus meinem Umfeld verloren habe, dachte ich zuerst, dass Raes Verhandlungen übertrieben seien. Aber dann habe ich versucht, mir vorzustellen, wie es wäre, einen Teil meiner Eltern oder meine Schwester oder meinen Freund zu verlieren. Und dann konnte ich mich sehr gut in ihre Lage versetzen. Ich an ihrer Stelle würde genauso reagieren.
Ihre Verzweiflung konnte ich daher auch nachvollziehen und empfand sie überhaupt nicht als lästig.

Ich will natürlich nicht zu viel verraten, aber Rae hat sich stark entwickelt, wenn man Anfang und Ende vergleicht. Es hat außerdem Riesenspaß gemacht, sie auf ihrer Reise in die magische Welt zu begleiten und ihre Abenteuer mitzuerleben. Wenn ich könnte, würde ich gleich weiterlesen, aber auf Band 2 werde ich mich wohl noch gedulden müssen. ;)

Der Schreibstil hat mich sehr positiv überrascht. Die Erzählweise der Schwestern ist sehr ähnlich, sodass man nicht bemerkt hat, dass das Buch von zwei Personen geschrieben wurde. Und wenn ich ehrlich bin: der Debütroman (!) „Rae Dep“ ist besser als einige Bücher, die ich gelesen habe, die allerdings in einem Verlag erschienen sind und lektoriert wurden. Ich kann jedem, egal ob Fantasy-Liebhaber oder nicht, dieses Buch wärmstens empfehlen!
Es ist sehr spannend, Rae dabei zu beobachten, wie sie versucht, ein „normales“ Leben in der magischen Welt zu führen. Und ja, dazu gehört auch der Besuch einer Schule (auch wenn sich das als problematisch entpuppt, wenn man keine magischen Fähigkeiten hat)!

Das Autoren-Duo hat eine ganze faszinierende Welt erschaffen, über die ich die ganze Zeit träumen muss. Hexen, Magier und Zauberer leben in einer unglaublichen und spiegelverkehrten (spiegelverkehrt deswegen, da zum Beispiel Frauen an der Macht sind und Männer um ihre Rechte kämpfen müssen und das Nichtmagische als Fiktion betrachtet wird, also dieselbe Position hat, wie Magie in unserer Welt) Dimension zusammen, die ich sehr gerne mal besuchen würde! :D Aber auch die Mixtur aus Technologie und Magie haben mich begeistert. Da Rae ja keine eigenen magischen Fähigkeiten besitzt, wurde mit fortschrittlichen Erfindungen aus der nichtmagischen Welt nachgeholfen. Und das Felsenhaus, dessen Aufgabe es ist, zu verhindern, dass die Welten voneinander erfahren, mit seinen Agenten und Spionen hat auch viel zum Spannungsfaktor beigetragen!

Wie man erkennen kann, ist „Rae Dep – Ein neuer Tag, eine neue Welt“ ein vielseitiger Roman, der mich sehr enthusiastisch und positiv gestimmt zurückgelassen hat. Ich kann nicht anders als eine absolute Leseempfehlung zu geben! :)

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577 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 88 Rezensionen

panic, angst, mutproben, spiel, freundschaft

Panic - Wer Angst hat, ist raus

Lauren Oliver , Katharina Diestelmeier
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.11.2014
ISBN 9783551583291
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Heather hatte nie vor, an dem verbotenen Spiel für Schulabgänger teilzunehmen. Denn der Gewinn ist zwar hoch, aber der Einsatz auch, und sie ist keine Kämpferin. Doch schnell wird ihr klar, dass es nur den richtigen Grund braucht, um dabei sein zu wollen. Und dass Mut auch eine Frage von Notwendigkeit ist.

Dodge war sich immer sicher, dass er bei Panic mitmachen würde. Er hat keine Angst, denn es gibt ein Geheimnis, das ihn durchs Spiel pushen wird. Aber um zu gewinnen, muss man auch seine Gegner kennen.


Meine Meinung

Zuerst einmal zur Gestaltung des Buches: Im Hintergrund sieht man das Gesicht eines jungen, blonden Mädchens, das rot eingefärbt ist. Im Vordergrund erkennt man als schwarze Comiczeichnung eine steile und hohe Klippe, von der ein Jugendlicher gerade abspringt und die anderen zwei ihm dabei oben stehend zusehen. Der Titel wurde in weißer und schlichter Schriftart mittig platziert. Ich persönlich finde das Cover irgendwie genial. Obwohl die Idee, ein Mädchengesicht abzubilden, nicht gerade originell ist, wurde es schlau mit den anderen Elementen eingewebt. Vor allem die blutig rote Farbe sticht heraus und lenkt die Aufmerksamkeit des potentiellen Käufers auf sich, schafft es aber trotzdem, die absichtlich erschaffene Schlichtheit nicht zu zerstören. Und im Regal sieht’s auch toll aus! ;)

Heather ist eine der zwei Hauptprotagonisten. Sie hat es nicht einfach im Leben und lebt mit ihrer abhängigen Mutter, Stiefvater und ihrer kleinen Schwester Lily in einem Wohnwagen. Ich fand ihren Charakter gut ausgebaut. Heather kämpft für die Leute, die sie liebt, vor allem aber für ihre Schwester, der sie mehr bieten will. Auch ihre Reaktionen, Gefühle und Gedanken fand ich schön ausgeführt und nachvollziehbar, obwohl nicht aus der Ich-Perspektive erzählt wurde. Vor allem bei den gefährlichen Aufgaben des Spiels konnte ich Heathers Angst und Panik beinahe selbst fühlen, was zu einem unglaublichen Leseerlebnis führte! Außerdem ist Heathers Entwicklung vom grauen Mäuschen zur unabhängigen und starken Frau sehr gelungen. Es hat wirklich Spaß gemacht, ihr dabei zuzusehen! :)

Dodge dagegen ist anders als Heather. Zwar setzt er auch alles für seine Lieben aufs Spiel, marschiert aber furchtlos in jede Mutprobe und möchte eigentlich nur eins: Rache. Dadurch, dass Dodge das genaue Gegenteil von Heather ist, entsteht eine interessante Balance zwischen den beiden Charakteren, die den Lesefluss hebt. Man erhält zwei Blickwinkel auf das Geschehen und kann sich mit beiden Charakteren identifizieren. 

Auch den Schreibstil fand ich toll. Ich habe alle Bücher von Lauren Oliver gelesen und wusste schon einigermaßen, was mich erwartet. Angenehm eingeteilte Kapitel, Perspektivenwechsel und die immerzu steigende Spannungskurve haben das Lesen nicht nur erleichtert, sondern ungewöhnlich und fesselnd spannend gemacht. Auch Beziehungskrisen, Freundschaftsbrüche und Tragödien, die nichts mit dem Spiel zu tun hatten, haben dazu beigetragen und ließen die ganze Geschichte noch einen Tick realer wirken. Denn was wäre ein gutes Jugendbuch ohne ein bisschen Drama? :)

Alles in allem ist „Panic – Wer Angst hat, ist raus“ von Lauren Oliver ein sehr empfehlenswertes Buch für nervenaufreibende Lesestunden! Ich gebe die Note sehr gut.

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269 Bibliotheken, 4 Leser, 9 Gruppen, 71 Rezensionen

seuche, dystopie, endzeit, white horse, liebe

White Horse

Alex Adams , Birgit Reß-Bohusch
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 10.09.2012
ISBN 9783492702522
Genre: Science-Fiction

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(2.111)

3.088 Bibliotheken, 35 Leser, 5 Gruppen, 306 Rezensionen

liebe, berlin, freundschaft, elyas, kirschroter sommer

Kirschroter Sommer

Carina Bartsch , ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.01.2013
ISBN 9783499227844
Genre: Liebesromane

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1.168 Bibliotheken, 18 Leser, 11 Gruppen, 100 Rezensionen

katzen, warrior cats, wald, clan, wildnis

Warrior Cats - In die Wildnis

Erin Hunter , ,
Flexibler Einband: 299 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 21.03.2017
ISBN 9783407742155
Genre: Jugendbuch

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1.888 Bibliotheken, 28 Leser, 1 Gruppe, 106 Rezensionen

liebe, wölfe, winter, maggie stiefvater, sommer

Nach dem Sommer

Maggie Stiefvater , Jessika Komina , Sandra Knuffinke
Flexibler Einband: 424 Seiten
Erschienen bei script5, 10.03.2014
ISBN 9783839001677
Genre: Jugendbuch

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(2.295)

2.945 Bibliotheken, 32 Leser, 6 Gruppen, 202 Rezensionen

dystopie, liebe, fraktionen, die bestimmung, veronica roth

Die Bestimmung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.10.2013
ISBN 9783442479443
Genre: Jugendbuch

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2.597 Bibliotheken, 19 Leser, 4 Gruppen, 346 Rezensionen

liebe, tod, layken, familie, krebs

Weil ich Layken liebe

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.11.2013
ISBN 9783423715621
Genre: Jugendbuch

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277 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

mafia, sizilien, kai meyer, liebe, fantasy

Arkadien-Reihe, Band 1: Arkadien erwacht

Kai Meyer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.08.2012
ISBN 9783551311474
Genre: Jugendbuch

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15.268 Bibliotheken, 106 Leser, 32 Gruppen, 445 Rezensionen

dystopie, liebe, panem, hungerspiele, jugendbuch

Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Werbeagentur Hauptmann & Kompanie
Buch: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2012
ISBN 9783841501349
Genre: Jugendbuch

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7.257 Bibliotheken, 17 Leser, 14 Gruppen, 113 Rezensionen

liebe, vampire, bella, vampir, edward

Bis(s) zum Morgengrauen

Stephenie Meyer , Karsten Kredel (Übers.)
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.01.2008
ISBN 9783551356901
Genre: Jugendbuch

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10.109 Bibliotheken, 76 Leser, 9 Gruppen, 345 Rezensionen

krebs, liebe, tod, krankheit, john green

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

John Green , Sophie Zeitz
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2014
ISBN 9783423625838
Genre: Jugendbuch

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16.143 Bibliotheken, 59 Leser, 28 Gruppen, 325 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, hogwarts, zauberei

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.07.1998
ISBN 9783551551672
Genre: Jugendbuch

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