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562 Bibliotheken, 21 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

fangirl, liebe, fanfiction, college, familie

Fangirl

Rainbow Rowell
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei GRIFFIN, 10.09.2013
ISBN 9781250030955
Genre: Jugendbuch

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(1.212)

2.431 Bibliotheken, 35 Leser, 5 Gruppen, 322 Rezensionen

dystopie, fantasy, amy ewing, das juwel, liebe

Das Juwel - Die Gabe

Amy Ewing ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.08.2015
ISBN 9783841421043
Genre: Jugendbuch

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(392)

894 Bibliotheken, 46 Leser, 0 Gruppen, 131 Rezensionen

fantasy, fae, rhysand, das reich der sieben höfe, feyre

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 04.08.2017
ISBN 9783423761826
Genre: Jugendbuch

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(50)

85 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

liebe, schicksal, ivy und abe, liebesgeschichte, bestimmung

Ivy und Abe

Elizabeth Enfield , Babette Schröder
Flexibler Einband: 439 Seiten
Erschienen bei Diana, 18.09.2017
ISBN 9783453291898
Genre: Liebesromane

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(22)

49 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

liebe, trisomie 21, rezension, tanzen, der tanz unseres lebens

Der Tanz unseres Lebens

Noa C. Walker
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 28.11.2017
ISBN 9781542048514
Genre: Romane

Rezension:

Diese Geschichte ist keine leichte und einfache Kost, denn es geht um größere und schwere Schicksalsschläge, denen sich die Protagonisten des Buches stellen müssen; Vergewaltigung, eine angeborene Krankheit, eine Tochter, die bald sterben wird, eine schreckliche Erfahrung, bei der ein Arzt ein herzkrankes Kind nicht retten konnte. 

Und über all dem hängen noch all die Vorurteile und Beleidigungen, die sich das (von Florence so benannte) Dreigestirn gegenüber Martin, Claire, Zoé, Harald und allen voran Florence hält. Das Dreigestirn besteht aus engstirnigen Damen, die aus Neid und Vorurteilen handeln - wir kennen solche Menschen ja alle. 

Dabei sind die Charaktere im Vordergrund des Romans besondere Personen, die das Wort Nächstenliebe von der Bibel abheben und zeigen, was es heißt, tagtäglich anderen Menschen Glück zu schenken, während das eigene Schicksal das Privatleben überschattet. 

Florence, eine Musicaldarstellerin, liebt das Tanzen über alles. Sie tanzt, wo auch immer sich ihr die Möglichkeit bietet. Doch sie ist schwanger - von jemandem, der sie in ihrer Vergangenheit am Theater vergewaltigt hat. Den Rückhalt ihrer Mutter hat sie dabei nicht. Dennoch kümmert sie sich rührend um Kinder, tanzt und lacht mit ihnen, als wäre in ihrem Inneren alles gut. 

"Gelegentlich [...] lachte Florence ihrem Schmerz einfach ins Gesicht - oder tanzte ihn weg."

~S.79

Zoé, auf die die Tänzerin aufpasst, leidet unter Trisomie 21, dem Down-Syndrom. Dennoch tanzt auch sie gemeinsam mit Florence durchs Leben und hört auf die bissigen Worte des Dreigestirns kein Stück:

"Ich bin perfekt" 

~S.45

Zoé muss man einfach lieben. Mit den verschiedensten Zitaten aus Büchern und Filmen, die sie geschickt in Gespräche einfließen lässt, bringt sie die Leser immer wieder zum Staunen. (In ihrem Vorwort merkt die Autorin aber auch an, dass sie mit den Zitaten vielleicht manchmal "zu hochgegriffen" (S.6) habe.) Sie ist ein sonniges Kind.

"Glück in seiner reinsten Form, hervorgerufen durch ein Lachen. Tränen kullerten über ihre Wangen, die Zoé voll Hingabe mit dem Zeigefinger wegstupste."

~S.38

Martin war vor seiner Zeit im kleinen Dorf in der Schweiz ein karriereorientierter Kardiologe. Doch als ein Junge bei einem seiner Eingriffe stirbt, beschließt er, in das abgelegene Dorf zu ziehen und dort als Kinderarzt mit Smiley auf dem T-Shirt die Kinder von ihren Wehwehchen zu befreien. Ebenfalls von ihren Wehwehchen befreien will Martin Florence, nachdem er von ihrer Vergangenheit erfährt. Er lässt nicht locker und versucht immer und immer wieder, Florence für sich zu gewinnen. Doch er kann sie ja nicht einmal berühren, da sie sich jeder seiner Berührungen sträubt. Martin jedoch geht das mit massenhaft Feingefühl und Durchhaltevermögen an - beeindruckend. 

Bei dieser Aufgabe, der sich Martin stellt, hilft ihm auch der ansonsten so stille Einsiedler, dessen Vertrauen Florence schnell gefasst hat. Er ist ein älterer Herr voller Weisheiten und der alten Schule.

"Wir Menschen sind wie die Schneekristalle [...] Oberflächlich betrachtet sehen wir alle gleich aus, werden geboren, schweben durch unser Leben, manchmal von heftigen Böen geschüttelt, werden ganz woanders hingetrieben, als wir uns das eigentlich vorgestellt hatten, und schließlich sterben wir. Bei näherer Betrachtung sieht man jedoch die filigrane Einzigartigkeit. Bei jeder Schneeflocke, bei jedem Menschen."

~S.159

Zuletzt bliebe noch Claire, die für ihre Töchter Lysann und Zoé alles tun würde, gleichzeitig aber auch ihren Mann und den Traum des eigenen Hotels verloren hat.

Lysann ist gerade erst 16 und fährt Ski mit ganzem Herzen. Aufgrund ihres Traums vom Skifahren ist sie meist nicht zuhause, sondern an einer Sportschule. Indes wird sie krank. Martin vermutet gleich mehr als lediglich eine Erkältung dahinter. Lysann aber ist eine Kämpfernatur und lässt sich von der Krankheit nicht unterkriegen. Stattdessen schenkt sie jedem ein breites Lächeln und sorgt sich rührend um ihre jüngere Schwester. 

 

Und all diese besonderen Person verwebt Walker in einem imposanten, bemerkenswerten und berührenden Schreibstil miteinander, sodass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Man muss nicht nur weinen, sondern auch lachen. Ein Roman zum Mitfühlen vor atemberaubender Kulisse:

"Die in verschiedenen Blaunuancen getauchten Berghänge verrieten deutlich, wohin die Sonnenstrahlen nicht gelangten. Diesen Flächen blieb es verwehrt, von Licht und Wärme liebkost zu werden. Auf dem zugefrorenen See glitzerten Abermillionen silbriger Sterne, als habe der Himmel sie über Nacht herabgeworfen."

~S.43


FAZIT:

Einzigartige Charakter, bis ins kleinste Detail liebevoll beschrieben mit viel charakterlicher Tiefe - verwebt in einen sehr besonderen und poetischen Schreibstil. Ein Meisterwerk.

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(753)

1.756 Bibliotheken, 62 Leser, 3 Gruppen, 251 Rezensionen

fantasy, fae, das reich der sieben höfe, liebe, sarah j. maas

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761635
Genre: Jugendbuch

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221 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

constellation, claudia gray, roboter, science fiction, dystopie

Constellation - Gegen alle Sterne

Claudia Gray , Christa Prummer-Lehmair , Heide Horn
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbj, 20.11.2017
ISBN 9783570174395
Genre: Jugendbuch

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74 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

jugendbuch, humor

Zimt und ewig

Dagmar Bach
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 21.09.2017
ISBN 9783737340496
Genre: Jugendbuch

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Eintagsküken

Bettina Obrecht
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei cbj, 13.11.2017
ISBN 9783570226131
Genre: Kinderbuch

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96 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

football, liebe, freundschaft, nachtclub, familie

Verliebt bis über alle Sterne

Susan Elizabeth Phillips , Claudia Geng
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.10.2017
ISBN 9783734103421
Genre: Liebesromane

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70 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

dystopie, böse magierin, jugendroman, reihenauftakt, verrückte magierin

The Chosen One - Die Ausersehene

Isabell May
Flexibler Einband: 244 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe Ag, 04.09.2017
ISBN 9783741300721
Genre: Jugendbuch

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(44)

83 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

weihnachten, liebe, familie, kleinstadt, olivia miles

Weihnachten in Briar Creek

Olivia Miles , Yvonne Eglinger
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.09.2017
ISBN 9783736305298
Genre: Liebesromane

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Léon & Claire

Ulrike Schweikert
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbt, 27.11.2017
ISBN 9783570164280
Genre: Jugendbuch

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(40)

91 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

liebe, freundschaft, winter, weihnachten, roman

Sternenwinternacht

Karen Swan , Gertrud Wittich
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.10.2017
ISBN 9783442486700
Genre: Liebesromane

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(175)

463 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 85 Rezensionen

fantasy, die gabe der auserwählten, liebe, kaden, mary e. pearson

Die Gabe der Auserwählten

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.10.2017
ISBN 9783846600528
Genre: Jugendbuch

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(300)

691 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 118 Rezensionen

fantasy, liebe, attentäter, prinzessin, verrat

Das Herz des Verräters

Mary E. Pearson
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.05.2017
ISBN 9783846600429
Genre: Jugendbuch

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(319)

1.030 Bibliotheken, 65 Leser, 0 Gruppen, 107 Rezensionen

kerstin gier, wolkenschloss, hotel, liebe, jugendbuch

Wolkenschloss

Kerstin Gier
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 09.10.2017
ISBN 9783841440211
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Rezension
Was kennt man von Kerstin Giers Romanen natürlich ganz besonders? Klar, den unverwechselbaren Humor. Da kann in der schlimmsten Notsituation dennoch eine witzige Bemerkung fallen, dass man als Leser gleich lachen muss. Es ist einfach köstlich amüsant und Balsam für die Seele, ihre Romane zu lesen. 
Natürlich trifft man auch bei "Wolkenschloss" wieder eine Auswahl an interessanten Figuren an. So zum Beispiel Pavel:
"Pavel war der Herr über die Waschmaschinen [...] im Keller des Hotels, ein riesiger, muskelbepackter, bärtiger Glatzkopf mit Tattoos von Totenköpfen, Schlangen und Drudenfüßen auf den Armen, den man sich gut als Türsteher in einem zwielichtigen, satanischen Nachtclub vorstellen konnte. Jedenfalls bis man ihn hingebungsvoll den Kragen einer Zimmermädchenuniform bügeln sah und dazu 'Ave Maria' singen hörte."
~S.34
Oder auch die beiden Kinder des Thriller-Autors, der selbst schon einen an der Klatsche zu haben scheint:
"Anton hatte sein Einhorn 'Glitzertod' genannt, das von Elias hieß 'Flauschmörder', aber ansonsten schienen sie ganz normale Kinder zu sein."
~S.150
Dann wäre da natürlich auch noch Hauptfigur Fanny, aus deren Sicht geschrieben wird. Sie ist eine etwas verpeilte, aber unendlich liebenswerte Persönlichkeit, die von einigen der Worte, die Fräulein Müller, gestrenge Hausdame, so nutzt, noch nie gehört hat:
"Vandalen. (Vermutlich Verwandte der Hottentotten.)" 
~S.57
Fanny muss man einfach lieben. 
Der Schreibstil, in dem geschrieben wird, scheint übrigens mit noch mehr Liebe zum Detail versehen zu sein, als in den zwei Bestseller-Trilogien zuvor. 

Es sind so viele wundervoll durchdachte Charaktere die kann man kaum alle aufzählen, aber zwei wären es noch, die dem Buch noch einen gewissen Charme verleihen. 
Einmal der neunjährige Don Burkhard junior, ein Teufelsbraten aus Zürich, der mit Mafiosi-Methoden Fanny die Nerven raubt. 
Und dann natürlich noch Ben, der ständig die süßesten Dinge zu Fanny sagt, dann aber mit "Namenvergessen" noch viel lieber zusammen zu sein scheint. 
Das Fazit
Kerstin Gier hat mal wieder einen humorvollen und sehr spannenden Roman geschrieben, der mit vielen einzigartigen Charakteren überzeugt. Wobei der Schreibstil sich nochmal um einiges gebessert hat; er ist viel detaillierter geworden.
Da hat sich das anstrengende und sehnsüchtige Waten über zwei Jahre doch irgendwie auch gelohnt.


5/5 Sternen - ich hätte gerne noch mehr gegeben

  (5)
Tags: eigenschaft: humorvoll, kerstin gier   (2)
 

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(46)

107 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

abenteuer, liebe, küsse, schönste liebesgeschichte, liebesroman

A Thousand Boy Kisses

Tillie Cole
E-Buch Text
Erschienen bei LYX.digital, 05.10.2017
ISBN 9783736306684
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Rezension
Dieser Roman brach mir beim Lesen das Herz. Stück für Stück. Meine Augen blieben nicht trocken, so mitreißend und traurig war der Schreibstil. Es war umwerfend und gefühlvoll.
"Ich brauchte einige Sekunden, um meine Fassung wiederzugewinnen [...] . Eine Stunde später zitterte ich immer noch."  (S.120)
Das lag natürlich insbesondere an dem besagten Schreibstil. Dieser hat mir besonders dann gefallen, wenn Poppy wieder Cello spielte und ihre Leidenschaft mit wunderschönen Worten umschrieben wurde, bei denen ich mir gut vorstellen konnte, wie Poppy da saß, mit ihrem Cello zwischen den Schenkeln und vollkommen in ihre Musik versunken.
"Greensleeves strömte direkt aus ihrer Seele durch ihren Bogen hinaus."  (S.37)
"[D]as Ende des Stücks hing in der Luft, bis das letzte Echo in den Himmel stieg, um seinen Platz unter den Sternen einzunehmen."  (S.343)
Klingt das nicht wunderschön?
Was ich auch so besonders fand, war die Charakterentwicklung innerhalb des Buchs. Und die Umsetzung derer. 
Zuerst erleben wir die beiden Protagonisten Poppy und Rune (Aus beider Sicht hören wir die Geschichte.) im Alter von fünf Jahren. Sie schwören sich gegenseitig ewige Freundschaft. Ich musste an dieser Stelle so unendlich schmunzeln. Vor allem dann, als Poppy ihn einen "Wickinger" nennt. Nur weil er aus Norwegen kommt. 
Dann erleben wir die beiden mit acht Jahren. An diesem Tag stirbt Poppys geliebte Großmutter, die ihr ein Glas voller pinkfarbener Papierherzen hinterlässt. Es sind genau 1000. Sie schwört ihrer Großmutter, dass sie auf diesen Herzen all die ganz besonderen "Jungsküsse" festhalten wird, die sie in ihrem Leben erhält. 
Als sie ihrem besten Freund davon erzählt, rastet er aus. Die ersten Anzeichen seines leicht zu entfachenden Zorns. Im Folgenden verspricht er ihr, niemandem außer ihr seine Küsse zu schenken. Und Poppy ihm, dass ihre Lippen nur ihm gehören. All die Herzen sollen mit Küssen einzig und allein zwischen den beiden gefüllt werden. Als Rune gehen muss wegen der Arbeit seines Vaters, macht er seinen Vater auch dafür verantwortlich. Und redet über die Jahre, in denen sie weg sind und auch noch während der weiteren Geschichte gar nicht mehr mit ihm. Sein Zorn wächst und wächst. Und er richtet sich auch auf Poppy, die das Versprechen gebrochen hat, den Kontakt nicht abzubrechen, während er weg ist. 
Doch dann erfährt er, warum. Und schwört sich, für ihre Liebe wieder zu kämpfen. Nur dass der alte Rune weg ist. Sie muss sich also in den neuen, launischen Rune verlieben...
Oder steckt er doch noch irgendwo da drin?
 
Das Besondere an dem Roman ist, dass er zeigt, was zwei Menschen einander bedeuten können und wie ein geliebter Mensch bewirken kann, dass man tagtäglich darum bemüht ist, dass beste aus sich heraus zu holen. 
 
Das Fazit
Ein berührender Roman über das Schicksal und die ganz große Liebe zweier Menschen, die sie bereits im Alter von acht Jahren finden. Ich kann ihn nur empfehlen - allerdings mit der Vorwarnung, dass man sich Taschentücher vorhalten muss. 

  (4)
Tags: besonders, lieb, schmuckstück, so besonders   (4)
 

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(78)

214 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

sandra regnier, elfen, anderwelt, die magische pforte der anderwelt, pan

Die magische Pforte der Anderwelt (Pan-Spin-off)

Sandra Regnier
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551316875
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Rezension
Nachdem ich die PAN-Trilogie bereits letztes Jahr gelesen hatte, freute ich mich umso mehr auf das Spin-Off, von welchem ich über Instagram erfuhr. Umso mehr Freude empfinde ich, euch allen diesen Roman nun auch vorstellen zu können. 
 
Vielleicht erinnern sich die Leser der PAN-Trilogie ja noch an Felicity, die von einem Missgeschick ins nächste gestolpert war. Aber dafür war sie umso herzlicher. Und irgendwie bereits vor Jahrhunderten an den Elfen Lee versprochen wurde.  In diesem Spin-Off haben wir andere Protagonisten. Nämlich die sechzehnjährige Allison und Fionngall. Da ich den Namen genauso kompliziert wie Allison finde, bin ich ziemlich froh darüber, dass sie ihn einfach Finn nennt. 
Allison ist mindestens genauso liebenswert wie auch Felicity. Kein Wunder also, dass sie beiden sich auf Anhieb verstehen, als sie sich treffen. (Ja, es gibt ein - wenn auch geringes - Wiedersehen mit Lee und Fay!) Allison ist etwas pump im Umgang mit... eigentlich jedem. Wenn sie etwas anpackt, geht das gerne mal nach hinten los. Auf ihre Eltern ist sie weniger gut zu sprechen, da diese sie in ein Mädcheninternat gesteckt haben.
Vom Aussehen her wird sie nicht als eine besondere Schönheit dargestellt. Vielmehr ist sie etwas unzufrieden mit sich selbst. Sie hat rote Haare, die sich kaum wirklich bändigen lassen und langt gerne mal beim Essen ordentlich zu. 
Noch viel größer ist sie in Sachen Herzlichkeit. Ihren beiden Freundinnen gegenüber ist sie eine treue Seele und es ist geradezu herzerwärmend, wie die drei miteinander umgehen. Die drei haben untereinander einen Geheimcode ausgetüftelt, um in aller Ruhe über andere Reden zu können (Wenn Dich der Geheimcode interessiert, klicke hier).
Ich musste jedes Mal schmunzeln, kaum dass der Geheimcode auch nur erwähnt wurde. 
 
 Erst nach und nach sickert bei ihr durch, dass es Elfen gibt. 
"Es gab Elfen!
es existierte tatsächlich diese Gattung der Feen, die keine niedlichen kleinen Blumenkinder  à la Tinkerbell waren. [...] Sie waren äußerst attraktiv und - das musste gesagt werden - unsympathisch."
~S.100
Allisons Vergangenheit war auch nicht so recht strahlend: Sie stürzte bei einer Expedition ihrer Eltern schrecklich und hat riesige Narben davongetragen. Außerdem trägt sie ein Zeichen des Pans ohne es zu wissen. 
 
Diese beiden Umstände findet Finn enorm fragwürdig und obwohl er selbst Allison gegenüber mehr als verschwiegen ist, lässt er keine Gelegenheit aus, sie auszufragen.
Finn ist erstmal einfach nur ein gutaussehender Griesgram. Doch mit der Zeit entwickelt sich sein Charakter und kurze Lichtblitze eines vollkommen anderen Finns erscheinen. Regnier beschreibt es sehr schön, wie er sich mit der Zeit schließlich ein Stück für Allison öffnet. Und sie schließlich mit seinem Leben zu beschützen versucht. 
 
All das hält Regnier in einem wunderschönen Rahmen fest. Ihr Schreibstil hat sich im Vergleich zur PAN-Trilogie nicht weltbewegend verändert. Fans der ursprünglichen Trilogie wird also auch das Spin-Off sicher gut gefallen. 
Leider aber drehte sich der Roman etwas um den selben Punkt: Allison sitzt in der Schule, Finn nimmt sie mit, wieder in der Schule, Finn kommt wieder, wieder in der Schule, Finn kommt wieder. Da hätte ich mir mehr Abwechslung gewünscht. 
 
Am Ende des Romans bleiben viele, viele Fragen offen. Und ich fiebere nun auf Teil 2 hin. 

  (4)
Tags: anderwelt, eintönig, fantasy, klasse schreibstil, super charaktere, wiederholung von geschichte   (6)
 

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(72)

241 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

fantasy, katharina seck, bastei lübbe, tochter des dunklen waldes, liebe

Tochter des dunklen Waldes

Katharina Seck
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.11.2017
ISBN 9783404208807
Genre: Fantasy

Rezension:  
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36 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Harry Potter and the Half-Blood Prince: 6/7 (Harry Potter 6) by J.K. Rowling (2014-09-01)

Joanne K. Rowling
Fester Einband
Erschienen bei Bloomsbury Childrens, 01.01.1721
ISBN B01MXKXLUB
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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44 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

schönheitsideale, lyx verlag, pretty, georgia clark

Pretty

Georgia Clark , Katrin Reichardt
Fester Einband: 583 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.09.2017
ISBN 9783736304628
Genre: Romane

Rezension:  
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(87)

282 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

moon chosen, jugendbuch, gefährten, erdwanderer, p.c.cast

Moon Chosen

P.C. Cast , Christine Blum
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.09.2017
ISBN 9783841440143
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung

"Doch eh' die Welt zerfiel in Tod und Untergang, [...]

keimte fein und still ein leiser Neuanfang [...].

Denn nicht alle Menschen waren taub und starr, [...]

spürten, welche Leere  in den [...] toten Städten war.

Spürten Trost und Heilung dort im Weiten Grün [...],

nahmen sie Abschied, um von nun an in den Wald -

den großen Wald zu zieh'n."

 

~S.91

"Eine neue Welt, uralt und zukünftig zugleich, überirdischen Mächten ausgeliefert, den Elementen unterworfen."

~ Klappentext

 

Mari ist die Tochter der Mondfrau vom Stamm der Erdwanderer. Außer denen existieren in ihrer Welt auch zwei weitere Völker. Einmal die, die in Siedlungen wohnen. Doch geplagt durch eine schlimme Krankheit stehlen diese Menschen den anderen Völkern die Haut.

Zweitens gibt es dann noch die Gefährten, die Maris Volk versklaven. Doch das lediglich wegen der Fäule, die die Gefährten bei der kleinsten Verletzung während der Feldarbeit innerhalb kürzester Zeit in den Tod treibt.

Aus letzterem Volk entstammt auch Nik, der Sohn des Sonnenpriesters.

Er scheint anders, als der Rest seines Volkes.

Die Rezension

Es ist selten, dass schon ein Klappentext einen so umhaut. Noch seltener ist es, dass ich den Klappentext (oder zumindest Teile davon) auf meinen Blog stelle, da ich das an sich gerne in meinen eigenen Worten oder wenigstens paraphrasieren möchte. Aber dieser Satz passt so gut auf das Buch - das hätte ich nie und nimmer besser machen können. Also ein wirklich großes Lob an den, der sich diesen Satz hat einfallen lassen. Ein so pfiffig und prägnanter Satz ist auf Klappentexten selten. Dann spricht er mich persönlich auch noch enorm an. 

 

Aber - Arghh - musste es dann noch den "zweiten Klappentext" an der inneren Klappe des Umschlags geben? Der spoilert einem nämlich schon mehr als das halbe Buch. Natürlich nur dann, wenn man von den kleineren Nebenplots absieht. Andererseits aber bin ich mir auch nicht sicher, ob ich überhaupt weiter gelesen hätte, als ich bei Seite 44 angekommen war... Auf dieser Seite wurde verdammt detailliert erzählt, wie Fahlauge einem Hirsch die Haut abzieht. Um sowas zu lesen hab ich das Buch nun wirklich nicht bestellt!! Das war einfach nur abstoßend. Warum muss die Autorin bloß so oftmals auf diese groteske Art schreiben. Klar ist das etwas widerliches und irgendwo passt es auch gut in die Geschichte... aber muss das dann so ausgeschrieben werden? 

Hätte ich da weitergelesen ohne zu wissen, was dann so ungefähr folgen wird? Nein. Nicht einmal für ein Rezensionsexemplar. Denn mir wurde buchstäblich und ungelogen übel. 

 

Auf der anderen Seite hat der Roman natürlich auch viel Positives. Zum Beispiel finde ich es immer wieder beeindruckend, wie viel Mühe sich Fantasy-Autoren geben, um eine vollkommen neue Welt zu erschaffen für die Augen eines jeden Lesers. Und das bitte möglichst bildlich!! Die Vorstellungskraft des Lesers  soll schließlich nicht eingeschränkt werden. Und Cast schafft das in überwältigendem Ausmaß. 

Das ganze Mal am Beispiel der Erdwanderer: 

"Das Oberhaupt der matriarchalischen Clansgesellschaft war die Mondfrau jedes Clans [der Erdwanderer]. Sie besaß nicht nur die Macht, ihre Brüder und Schwestern vom Nachtfieber zu reinigen, sie war Heilerin und weise Frau. "

~S.48

(Kann es sein, dass Cast es sehr mit matriarchalisch angelegten Gesellschaften hat? In "House of Night" war es doch sehr ähnlich... Generell sind thematisch gesehen viele Themen mit der zwölfteiligigen Vampirsaga deckungsgleich.)

Nicht weniger genial finde ich die Idee hinter den Gefährten. Dieses Volk wird von Hunden erwählt. Hund und Mensch sind dann für Lebzweiten miteinander verbunden. Besonders die Idee hinter dieser Verbindung fand ich sehr schön. Es ist, als so, dass die Hunde dementsprechend den Gefährten nicht weniger bedeuten, als die Menschen selbst. 

Doch kommen wir jetzt zu dem, was ich am meisten an dieser Hunde-Geschichte mochte. Nämlich, dass gerade Nik nicht gewählt wurde. Es zeigt nämlich, dass er auch so etwas besonderes sein kann. Und wie er das ist. Er macht eine mordsmäßige Charakterentwicklung mit und ist nebenher der Typ Mann, auf den vermutlich jedes Mädchen fliegen würde. Er wirkt nach außen hin ganz anders, als er innen eigentlich ist. Er kann viel sensibler sein, als man vielleicht auf den ersten Blick denkt. Für mich ist er ein ganz besonderer Charakter. Und Cast hat ihn wirklich toll dargestellt. 

Mari ist wiederum auch ein besonderer Charakter. Sie steht für das ein, was sie für richtig hält mit viel Mut und ist gleichzeitig verständnisvoll und kümmert sich.

Was mich an ihr nur wieder so stört ist, dass sie auch eine ist, der alles zufliegt. So war das auch bereits mit der Protagonistin von "House of Night". Sie kann einfach alles und der Rest ist gegen sie nichts. Sie braucht, hat sie's einmal ein bisschen geschafft, plötzlich für nichts mehr zu üben. Alles kann sie einfach. Das Einzige, was ich daran natürlich verstehe ist, dass sie urplötzlich von diesem riesigen Schäferhund Rigel erwählt wird. Schließlich ist sie halb Erdwanderin, halb Gefährtin.

 

Der Sprachstil ist dem aus "House of Night" nicht unähnlich, doch ich hatte den Eindruck, dass die Autorin sich in ihrer Sprache und im Ausdruck stark weiter entwickelt hat. 

Das Fazit

Auf jeden Fall bin ich sehr gespannt, wie es mit Mari und Nik und all den anderen weiter geht. Denn die Geschichte ist wohl durchdacht, liebevoll beschrieben und - abgesehen von diesem kannibalischen Volk - wirklich schön zu lesen. Wobei die Stellen mit diesen Kannibalen von mir aus sehr gerne wegfallen könnten...  

  (3)
Tags: ekelerregen, fantasa, fantasiewelt, gutes grundkonzept, kannibalen, schön, schreibstil top, traumbild, traumhaft, widerlic   (10)
 

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(117)

268 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 97 Rezensionen

thailand, liebe, jo watson, lyx verlag, hochzeit

Kopf aus, Herz an

Jo Watson , Barbara Först , Hannah Brosch
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 28.06.2017
ISBN 9783736304215
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Handlung

"Ich bin das Mädchen mit dem Plan.

Ich bin das Mädchen mit dem gleichbleibenden Tagesablauf.

Ich bin das Mädchen mit dem wohlgeordneten, wohlgeregelten, gut organisierten, gut positionierten, gut strukturierten, bestkontrollierten und überhaupt in allem besten Leben"

~ S.165

Lillys Leben gerät vollkommen aus den Fugen, als ihr Verlobter sie vorm Altar stehen und nichts weiter von sich hören lässt. Doch anstatt Vogelstrauß-artig den Kopf im Sand versinken zu lassen, während die Familie mit Räucherstäbchen und großem Brimborium (und mit Räucherstäbchen) wieder versucht, diesen heraus zu ziehen, beschließt die Vierundzwanzigjährige die geplante Hochzeitsreise nach Thailand alleine anzutreten. 

Dort trifft sie in vollkommener Unfähigkeit Damien, der sie auf eine seltsame, kunterbunte und wilde Reise quer durch Thailand zerrt und ihr eine vollkommen neue Welt eröffnet - außerhalb ihrer sonst so behaglichen Komfortzone.

Die Rezension

Lilly begrüßt das ihr bis dato noch fremde Land verheult und im Pyjama (in stilechter Kombination mit verschmiertem roten kussechten Lippenstift, der ihr ein Aussehen Marke Irrenanstalt verleiht). Thailand revanchiert sich mit einem Drogentest. 

Klingt alles schon einmal nach einem doch recht... komödiantischen Roman. Auch dann, wenn man zum ersten Mal den Namen ihrer Stiefschwester liest: Stormy-Rain.... Selbige hantiert ganz gerne mal mit Räucherstäbchen... Darüber hinaus gibt es in ihrer Familie noch eine hypertheatralische Mutter, die überall auf der Welt ihre Bühne für Shakespeare-Zitate findet, einen übermotivierten Arzt als Bruder, der jedem gleich Pillen in die Hand drückt und eine Schwägerin, die vollkommen in ihrem Beruf als Anwältin aufgeht und diesen auch durchweg auf die reale Welt projiziert, geschweige denn in die alleine-vorm-Altar-Situation. 

Aber alles in allem wollen sie sich einfach bloß auf rührende Art und Weise um Lilly sorgen und sie behüten:

"Immer schon waren sie überfürsorglich gewesen. Adam reichte mir ein Glas Orangensaft, eine Kopfschmerztablette und ein Rezept für besagte weiße Pillen. Er hätte auch bestimmt Fieber und Blutdruck gemessen und eine Infusion gelegt, wenn ich ihn gelassen hätte. Val und Jane nötigten mich auf einen Stuhl, Stormy-Rain wedelte mit Räucherstäbchen herum und brachte mir eine Tasse Kräutertee."

~ S. 16

Lilly wiederum hat dieses Dramaqueen-Gen vermutlich teilweise von ihrer Mutter geerbt. Was daran, dass sie in allem vollkommen überdramatisiert, allerdings auch nicht gerade unbeteiligt ist, dass Lilly eine Schwäche für vollkommen verrückte Realitiysendungen hat, in denen Menschen etwas tun, wie täglich Steine zu essen. Gerade dieser Charakterzug beeinflusst die Erzählweise außerordentlich. Der Schreibstil erinnert ein wenig daran, wie Bridget Jones in ihrem Tagebuch notiert, was sie jetzt schon wieder angestellt hat. Also wirklich doch recht komödiantisch. Auch die Tollpatschigkeit passt zusammen.

Und das, obwohl der Hintergrund tatsächlich dramatisch ist.  

Damien übrigens fand ich weniger gelungen, als Lilly. Nämlich läuft er zwar herum, wie ein Schwerverbrecher im Drogenhandel, was Lilly sich bei seinem Anblick vorstellt, aber andererseits hat er überhaupt keine Ecken und Kanten. Er läuft ihr verzweifelt hinterher und strippt sogar in einem Stripclub, um dem Bankrott zu entfliehen. Und das, obwohl seine Eltern noch dazu reich sind. Er ist ein sehr sonderbarer Typ. Das muss man einfach festhalten. Aber etwaige  Kanten bleiben vollkommen aus. Es scheint irgendwie, als hätte er neben all dem Partyfeiern überhaupt kein Rückgrat.

 

Leider gibt es überdies noch ein Problem: es gibt nichts wirklich Bewegendes und das Finden der geheimen Party scheint vollkommen unrealistisch. 

Das Fazit

Komödiantischer Roman, in dem Fremdschämung vorprogrammiert ist. Über Traurigkeit bis hin zu wilden Partys ist alles dabei. Eine humorvolle, äußerst dramatische, Schreibweise rundet das Werk ab. Leider aber ist Einiges dann doch seeeehr unrealistisch.

3/5 Sternen

  (3)
Tags: flitterwoche, fremdschäumng, honeymoon, komödie, lieb, romantisch, romcom   (7)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(36)

63 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

götter, krieg, orkusianer, oasis, terraner

Die Legende von Oasis

Janine Tollot
Flexibler Einband: 428 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 22.07.2015
ISBN 9783734773976
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Handlung

   "[A]lle Fische, Orkusianer und Pflanzen priesen ihn als Herrscher von Oasis, und einst war er ein Gott gewesen, aber an dem Tag, an dem er einen irdischen Körper angenommen hatte, waren Teile seiner überirdischen Kräfte verschwunden. Auch deshalb [...], weil er diesen Hochverrat vor langer, langer Zeit begangen hatte."

~S. 10/11  von 678 des E-Books


Brielle führt ein glückliches Leben an Board eines Dreimasters. Besonderes Glück empfindet sie, wenn sie am Klüverbaum hängt und die Gischt gegen sie spritzt... Was ihrer Mutter Trielle weniger gut schmeckt. Diese sieht in dem Gefallen ihrer Tochter am Wasser eine Gefahr.

Und dieses Missfallen nimmt eine ganz andere Gestalt an, als sie eines Nachts einen gefesselten Mann auf dem großen Schiff entdeckt, der behauptet, ihr Onkel zu sein... Und obendrein ein Gott zu sein, der sich in Gestalt eines Orkusianers - eines Meermannes - auf dem Planeten Oasis eingefunden hatte. Doch ebenso erzählt er ihr auch, ihre Mutter - die ebenfalls eine Göttin sei - habe ihn vor über 200 Jahren in Gefangenschaft genommen, um sich an ihm zu rächen und seine Fluke gegen Beine ausgetauscht.

Brielle begibt sich daraufhin auf eine Reise in Iseas Unterwasserreich, bei der sie zwar auf eine Handvoll Gefährten trifft, aber auch auf viel Unglauben hinsichtlich ihrer Geschichte.. Der Hochkönig Iseas soll auf einem Schiff in Gefangenschaft sein? Unglaublich.

Doch die Zeit rinnt davon... Denn Trielle startet einen schrecklichen Krieg gegen die Orkusianer.

Die Rezension

Erstmal danke, dass ich dieses Rezensionsexemplar durch Lovelybooks erhalten habe.

Okay, beginnen wir dann mal mit der richtigen Rezension :D

Vorweg muss ich schon einmal nehmen, dass man sich mit einer solchen Idee als Autor vermutlich viele Erwartungen aufbürdet. Diese Idee ist meiner Meinung nach einfach grandios - bietet aber auch jede Menge Spielraum und die Geschichtsentwicklung kann nicht jedem gleichermaßen seinen Vorstellungen entsprechen.

Ich für meinen Teil war von der Umsetzung gleichermaßen begeistert, als auch stellenweise enttäuscht. Was mir beispielweise nicht gefiel war, wie oft die Geschichte von wegen 'Trielle, ehemalige Göttin Este, will Rache' ständig angesprochen und wiederholt wurde. Auch wurde allzu oft gesagt, dass Pero ja früher einmal Iseas Leidensschreie vernommen hatte und diese nun nicht mehr aus dem Kopf bekam. Das wurde mir beides irgendwie zu viel betont.

Was ich wiederum an der Erzählweise äußerst gelungen fand war, dass die Gemeinsamkeiten, wie auch die Unterschiede, der Terraner - also der Menschen mit Beinen - und der Orkusianer - also der Menschen mit Fluke in den Meeren - Stück für Stück dargelegt worden waren. So lernte der Leser gleichzeitig mit Brielle eine vollkommen neue Welt kennen. Ebenso toll beschrieben fand ich Brielles erste Kontakte mit Korallenriffen und der Dunkelheit der Tiefe. Ich glaube, kein Landbewohner hätte an ihrer Stelle anders reagiert.

Dies war eines der Dinge, die ich an der Halbgöttin besonders mochte. Aber auch, wie sie auf andere zugeht und versucht, ein Friedensband zwischen den zerstrittenen Geschwistern zu sein. Sie hat eine sehr subjektive Sicht auf die Dinge, da sie das Beste von beiden Welten - Land und Wasser - kennen lernen durfte. Außerdem fand ich ihre Umgangsweise mit den Orkusianern sehr... erfrischend. Sie ist in der Umgebung von mächtigen Königen gerne etwas schüchtern, aber kann sich auch wenn es hart auf hart kommt gut durchsetzen.

Außerdem wäre da noch ihr allererster Gefährte Rahes. Rahes, das stille Gewässer... So kam er mir jedenfalls erstmal vor. Orkusianer haben keine sonderlich wohl ausgeprägte Mimik und gestikulieren reichlich wenig. Dies ist auch bei ihm der Fall. Ich bin mir das gesamte Buch über nicht so wirklich sicher gewesen, was ich von ihm halten sollte... Mit Umarmungen konnte er nichts anfangen, anfangs war er sehr wortkarg - oder war er das nicht? Von Gesprächen zwischen den beiden wurde jedenfalls wenig berichtet... (Aber am Ende, das muss ich zugeben, hatte ich ihn nun doch in mein Herz geschlossen.)

Was besonders oft in dem Buch zu lesen war, waren die inneren Zwiegespräche zwischen Brielle und ihrem Onkel Iseas. Oft war er bei ihr und sie verständigten sich über kilometerweite Entfernung miteinander - ohne Handy. An sich finde ich die Idee ziemlich cool (Ich will das auch können!!), jedoch scheiterte das etwas an der Umsetzung. Die Passagen, in denen Brielle mit ihm eine Konversation führte, waren immer direkt daran zu erkennen, dass sie kursiv gedruckt waren. Dem begegne ich dann weniger wohlgesinnt. Nämlich finde ich es immer besonders anstrengend für die Augen, kursiv zu lesen. Das wäre an sich zwar kein Problem, jedoch führen die beiden sehr oft innere Dialoge. Und das dann stellenweise seitenlang. Aber überlesen geht erst recht nicht. Sie sind mit wichtigen Informationen gefüllt. Ich finde auch die Art, wie sie dabei miteinander sprechen irgendwie unangenehm.

Ansonsten fand ich es auch manchmal etwas zu dramatisch dargestellt. Klar, diese Geschichte braucht Dramatik... Doch manchmal fand ich, dass sie etwas fehl am Platz gerade war und das eigentliche Geschichtsgeschehen bloß herauszögerte.

Das Fazit

Eine grandiose Idee mit einer kämpferischen Protagonistin, die ich selbst als sehr gelungen empfand und einer völlig neuen, erfrischenden Welt. Jedoch gibt es auch einige Störfaktoren, die das Lesevergnügen etwas abmindern. Manchmal kippt die Handlung zu sehr.


3/5 Sternen

  (2)
Tags: fantasievoll, fantasy, langweilig, super, zuwenigaction   (5)
 
31 Ergebnisse

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