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157 Bibliotheken, 34 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

jugendbuch, fantasy, gefährten, mond, ungerechtes gesellschaftssystem

Moon Chosen

P.C. Cast , Christine Blum
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.09.2017
ISBN 9783841440143
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung

"Doch eh' die Welt zerfiel in Tod und Untergang, [...]

keimte fein und still ein leiser Neuanfang [...].

Denn nicht alle Menschen waren taub und starr, [...]

spürten, welche Leere  in den [...] toten Städten war.

Spürten Trost und Heilung dort im Weiten Grün [...],

nahmen sie Abschied, um von nun an in den Wald -

den großen Wald zu zieh'n."

 

~S.91

"Eine neue Welt, uralt und zukünftig zugleich, überirdischen Mächten ausgeliefert, den Elementen unterworfen."

~ Klappentext

 

Mari ist die Tochter der Mondfrau vom Stamm der Erdwanderer. Außer denen existieren in ihrer Welt auch zwei weitere Völker. Einmal die, die in Siedlungen wohnen. Doch geplagt durch eine schlimme Krankheit stehlen diese Menschen den anderen Völkern die Haut.

Zweitens gibt es dann noch die Gefährten, die Maris Volk versklaven. Doch das lediglich wegen der Fäule, die die Gefährten bei der kleinsten Verletzung während der Feldarbeit innerhalb kürzester Zeit in den Tod treibt.

Aus letzterem Volk entstammt auch Nik, der Sohn des Sonnenpriesters.

Er scheint anders, als der Rest seines Volkes.

Die Rezension

Es ist selten, dass schon ein Klappentext einen so umhaut. Noch seltener ist es, dass ich den Klappentext (oder zumindest Teile davon) auf meinen Blog stelle, da ich das an sich gerne in meinen eigenen Worten oder wenigstens paraphrasieren möchte. Aber dieser Satz passt so gut auf das Buch - das hätte ich nie und nimmer besser machen können. Also ein wirklich großes Lob an den, der sich diesen Satz hat einfallen lassen. Ein so pfiffig und prägnanter Satz ist auf Klappentexten selten. Dann spricht er mich persönlich auch noch enorm an. 

 

Aber - Arghh - musste es dann noch den "zweiten Klappentext" an der inneren Klappe des Umschlags geben? Der spoilert einem nämlich schon mehr als das halbe Buch. Natürlich nur dann, wenn man von den kleineren Nebenplots absieht. Andererseits aber bin ich mir auch nicht sicher, ob ich überhaupt weiter gelesen hätte, als ich bei Seite 44 angekommen war... Auf dieser Seite wurde verdammt detailliert erzählt, wie Fahlauge einem Hirsch die Haut abzieht. Um sowas zu lesen hab ich das Buch nun wirklich nicht bestellt!! Das war einfach nur abstoßend. Warum muss die Autorin bloß so oftmals auf diese groteske Art schreiben. Klar ist das etwas widerliches und irgendwo passt es auch gut in die Geschichte... aber muss das dann so ausgeschrieben werden? 

Hätte ich da weitergelesen ohne zu wissen, was dann so ungefähr folgen wird? Nein. Nicht einmal für ein Rezensionsexemplar. Denn mir wurde buchstäblich und ungelogen übel. 

 

Auf der anderen Seite hat der Roman natürlich auch viel Positives. Zum Beispiel finde ich es immer wieder beeindruckend, wie viel Mühe sich Fantasy-Autoren geben, um eine vollkommen neue Welt zu erschaffen für die Augen eines jeden Lesers. Und das bitte möglichst bildlich!! Die Vorstellungskraft des Lesers  soll schließlich nicht eingeschränkt werden. Und Cast schafft das in überwältigendem Ausmaß. 

Das ganze Mal am Beispiel der Erdwanderer: 

"Das Oberhaupt der matriarchalischen Clansgesellschaft war die Mondfrau jedes Clans [der Erdwanderer]. Sie besaß nicht nur die Macht, ihre Brüder und Schwestern vom Nachtfieber zu reinigen, sie war Heilerin und weise Frau. "

~S.48

(Kann es sein, dass Cast es sehr mit matriarchalisch angelegten Gesellschaften hat? In "House of Night" war es doch sehr ähnlich... Generell sind thematisch gesehen viele Themen mit der zwölfteiligigen Vampirsaga deckungsgleich.)

Nicht weniger genial finde ich die Idee hinter den Gefährten. Dieses Volk wird von Hunden erwählt. Hund und Mensch sind dann für Lebzweiten miteinander verbunden. Besonders die Idee hinter dieser Verbindung fand ich sehr schön. Es ist, als so, dass die Hunde dementsprechend den Gefährten nicht weniger bedeuten, als die Menschen selbst. 

Doch kommen wir jetzt zu dem, was ich am meisten an dieser Hunde-Geschichte mochte. Nämlich, dass gerade Nik nicht gewählt wurde. Es zeigt nämlich, dass er auch so etwas besonderes sein kann. Und wie er das ist. Er macht eine mordsmäßige Charakterentwicklung mit und ist nebenher der Typ Mann, auf den vermutlich jedes Mädchen fliegen würde. Er wirkt nach außen hin ganz anders, als er innen eigentlich ist. Er kann viel sensibler sein, als man vielleicht auf den ersten Blick denkt. Für mich ist er ein ganz besonderer Charakter. Und Cast hat ihn wirklich toll dargestellt. 

Mari ist wiederum auch ein besonderer Charakter. Sie steht für das ein, was sie für richtig hält mit viel Mut und ist gleichzeitig verständnisvoll und kümmert sich.

Was mich an ihr nur wieder so stört ist, dass sie auch eine ist, der alles zufliegt. So war das auch bereits mit der Protagonistin von "House of Night". Sie kann einfach alles und der Rest ist gegen sie nichts. Sie braucht, hat sie's einmal ein bisschen geschafft, plötzlich für nichts mehr zu üben. Alles kann sie einfach. Das Einzige, was ich daran natürlich verstehe ist, dass sie urplötzlich von diesem riesigen Schäferhund Rigel erwählt wird. Schließlich ist sie halb Erdwanderin, halb Gefährtin.

 

Der Sprachstil ist dem aus "House of Night" nicht unähnlich, doch ich hatte den Eindruck, dass die Autorin sich in ihrer Sprache und im Ausdruck stark weiter entwickelt hat. 

Das Fazit

Auf jeden Fall bin ich sehr gespannt, wie es mit Mari und Nik und all den anderen weiter geht. Denn die Geschichte ist wohl durchdacht, liebevoll beschrieben und - abgesehen von diesem kannibalischen Volk - wirklich schön zu lesen. Wobei die Stellen mit diesen Kannibalen von mir aus sehr gerne wegfallen könnten...  

  (1)
Tags: ekelerregen, fantasa, fantasiewelt, gutes grundkonzept, kannibalen, schön, schreibstil top, traumbild, traumhaft, widerlic   (10)
 

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(103)

228 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 86 Rezensionen

thailand, liebe, jo watson, lyx verlag, sommer

Kopf aus, Herz an

Jo Watson , Barbara Först , Hannah Brosch
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 28.06.2017
ISBN 9783736304215
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Handlung

"Ich bin das Mädchen mit dem Plan.

Ich bin das Mädchen mit dem gleichbleibenden Tagesablauf.

Ich bin das Mädchen mit dem wohlgeordneten, wohlgeregelten, gut organisierten, gut positionierten, gut strukturierten, bestkontrollierten und überhaupt in allem besten Leben"

~ S.165

Lillys Leben gerät vollkommen aus den Fugen, als ihr Verlobter sie vorm Altar stehen und nichts weiter von sich hören lässt. Doch anstatt Vogelstrauß-artig den Kopf im Sand versinken zu lassen, während die Familie mit Räucherstäbchen und großem Brimborium (und mit Räucherstäbchen) wieder versucht, diesen heraus zu ziehen, beschließt die Vierundzwanzigjährige die geplante Hochzeitsreise nach Thailand alleine anzutreten. 

Dort trifft sie in vollkommener Unfähigkeit Damien, der sie auf eine seltsame, kunterbunte und wilde Reise quer durch Thailand zerrt und ihr eine vollkommen neue Welt eröffnet - außerhalb ihrer sonst so behaglichen Komfortzone.

Die Rezension

Lilly begrüßt das ihr bis dato noch fremde Land verheult und im Pyjama (in stilechter Kombination mit verschmiertem roten kussechten Lippenstift, der ihr ein Aussehen Marke Irrenanstalt verleiht). Thailand revanchiert sich mit einem Drogentest. 

Klingt alles schon einmal nach einem doch recht... komödiantischen Roman. Auch dann, wenn man zum ersten Mal den Namen ihrer Stiefschwester liest: Stormy-Rain.... Selbige hantiert ganz gerne mal mit Räucherstäbchen... Darüber hinaus gibt es in ihrer Familie noch eine hypertheatralische Mutter, die überall auf der Welt ihre Bühne für Shakespeare-Zitate findet, einen übermotivierten Arzt als Bruder, der jedem gleich Pillen in die Hand drückt und eine Schwägerin, die vollkommen in ihrem Beruf als Anwältin aufgeht und diesen auch durchweg auf die reale Welt projiziert, geschweige denn in die alleine-vorm-Altar-Situation. 

Aber alles in allem wollen sie sich einfach bloß auf rührende Art und Weise um Lilly sorgen und sie behüten:

"Immer schon waren sie überfürsorglich gewesen. Adam reichte mir ein Glas Orangensaft, eine Kopfschmerztablette und ein Rezept für besagte weiße Pillen. Er hätte auch bestimmt Fieber und Blutdruck gemessen und eine Infusion gelegt, wenn ich ihn gelassen hätte. Val und Jane nötigten mich auf einen Stuhl, Stormy-Rain wedelte mit Räucherstäbchen herum und brachte mir eine Tasse Kräutertee."

~ S. 16

Lilly wiederum hat dieses Dramaqueen-Gen vermutlich teilweise von ihrer Mutter geerbt. Was daran, dass sie in allem vollkommen überdramatisiert, allerdings auch nicht gerade unbeteiligt ist, dass Lilly eine Schwäche für vollkommen verrückte Realitiysendungen hat, in denen Menschen etwas tun, wie täglich Steine zu essen. Gerade dieser Charakterzug beeinflusst die Erzählweise außerordentlich. Der Schreibstil erinnert ein wenig daran, wie Bridget Jones in ihrem Tagebuch notiert, was sie jetzt schon wieder angestellt hat. Also wirklich doch recht komödiantisch. Auch die Tollpatschigkeit passt zusammen.

Und das, obwohl der Hintergrund tatsächlich dramatisch ist.  

Damien übrigens fand ich weniger gelungen, als Lilly. Nämlich läuft er zwar herum, wie ein Schwerverbrecher im Drogenhandel, was Lilly sich bei seinem Anblick vorstellt, aber andererseits hat er überhaupt keine Ecken und Kanten. Er läuft ihr verzweifelt hinterher und strippt sogar in einem Stripclub, um dem Bankrott zu entfliehen. Und das, obwohl seine Eltern noch dazu reich sind. Er ist ein sehr sonderbarer Typ. Das muss man einfach festhalten. Aber etwaige  Kanten bleiben vollkommen aus. Es scheint irgendwie, als hätte er neben all dem Partyfeiern überhaupt kein Rückgrat.

 

Leider gibt es überdies noch ein Problem: es gibt nichts wirklich Bewegendes und das Finden der geheimen Party scheint vollkommen unrealistisch. 

Das Fazit

Komödiantischer Roman, in dem Fremdschämung vorprogrammiert ist. Über Traurigkeit bis hin zu wilden Partys ist alles dabei. Eine humorvolle, äußerst dramatische, Schreibweise rundet das Werk ab. Leider aber ist Einiges dann doch seeeehr unrealistisch.

3/5 Sternen

  (1)
Tags: flitterwoche, fremdschäumng, honeymoon, komödie, lieb, romantisch, romcom   (7)
 

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(36)

63 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

götter, krieg, orkusianer, oasis, terraner

Die Legende von Oasis

Janine Tollot
Flexibler Einband: 428 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 22.07.2015
ISBN 9783734773976
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Handlung

   "[A]lle Fische, Orkusianer und Pflanzen priesen ihn als Herrscher von Oasis, und einst war er ein Gott gewesen, aber an dem Tag, an dem er einen irdischen Körper angenommen hatte, waren Teile seiner überirdischen Kräfte verschwunden. Auch deshalb [...], weil er diesen Hochverrat vor langer, langer Zeit begangen hatte."

~S. 10/11  von 678 des E-Books


Brielle führt ein glückliches Leben an Board eines Dreimasters. Besonderes Glück empfindet sie, wenn sie am Klüverbaum hängt und die Gischt gegen sie spritzt... Was ihrer Mutter Trielle weniger gut schmeckt. Diese sieht in dem Gefallen ihrer Tochter am Wasser eine Gefahr.

Und dieses Missfallen nimmt eine ganz andere Gestalt an, als sie eines Nachts einen gefesselten Mann auf dem großen Schiff entdeckt, der behauptet, ihr Onkel zu sein... Und obendrein ein Gott zu sein, der sich in Gestalt eines Orkusianers - eines Meermannes - auf dem Planeten Oasis eingefunden hatte. Doch ebenso erzählt er ihr auch, ihre Mutter - die ebenfalls eine Göttin sei - habe ihn vor über 200 Jahren in Gefangenschaft genommen, um sich an ihm zu rächen und seine Fluke gegen Beine ausgetauscht.

Brielle begibt sich daraufhin auf eine Reise in Iseas Unterwasserreich, bei der sie zwar auf eine Handvoll Gefährten trifft, aber auch auf viel Unglauben hinsichtlich ihrer Geschichte.. Der Hochkönig Iseas soll auf einem Schiff in Gefangenschaft sein? Unglaublich.

Doch die Zeit rinnt davon... Denn Trielle startet einen schrecklichen Krieg gegen die Orkusianer.

Die Rezension

Erstmal danke, dass ich dieses Rezensionsexemplar durch Lovelybooks erhalten habe.

Okay, beginnen wir dann mal mit der richtigen Rezension :D

Vorweg muss ich schon einmal nehmen, dass man sich mit einer solchen Idee als Autor vermutlich viele Erwartungen aufbürdet. Diese Idee ist meiner Meinung nach einfach grandios - bietet aber auch jede Menge Spielraum und die Geschichtsentwicklung kann nicht jedem gleichermaßen seinen Vorstellungen entsprechen.

Ich für meinen Teil war von der Umsetzung gleichermaßen begeistert, als auch stellenweise enttäuscht. Was mir beispielweise nicht gefiel war, wie oft die Geschichte von wegen 'Trielle, ehemalige Göttin Este, will Rache' ständig angesprochen und wiederholt wurde. Auch wurde allzu oft gesagt, dass Pero ja früher einmal Iseas Leidensschreie vernommen hatte und diese nun nicht mehr aus dem Kopf bekam. Das wurde mir beides irgendwie zu viel betont.

Was ich wiederum an der Erzählweise äußerst gelungen fand war, dass die Gemeinsamkeiten, wie auch die Unterschiede, der Terraner - also der Menschen mit Beinen - und der Orkusianer - also der Menschen mit Fluke in den Meeren - Stück für Stück dargelegt worden waren. So lernte der Leser gleichzeitig mit Brielle eine vollkommen neue Welt kennen. Ebenso toll beschrieben fand ich Brielles erste Kontakte mit Korallenriffen und der Dunkelheit der Tiefe. Ich glaube, kein Landbewohner hätte an ihrer Stelle anders reagiert.

Dies war eines der Dinge, die ich an der Halbgöttin besonders mochte. Aber auch, wie sie auf andere zugeht und versucht, ein Friedensband zwischen den zerstrittenen Geschwistern zu sein. Sie hat eine sehr subjektive Sicht auf die Dinge, da sie das Beste von beiden Welten - Land und Wasser - kennen lernen durfte. Außerdem fand ich ihre Umgangsweise mit den Orkusianern sehr... erfrischend. Sie ist in der Umgebung von mächtigen Königen gerne etwas schüchtern, aber kann sich auch wenn es hart auf hart kommt gut durchsetzen.

Außerdem wäre da noch ihr allererster Gefährte Rahes. Rahes, das stille Gewässer... So kam er mir jedenfalls erstmal vor. Orkusianer haben keine sonderlich wohl ausgeprägte Mimik und gestikulieren reichlich wenig. Dies ist auch bei ihm der Fall. Ich bin mir das gesamte Buch über nicht so wirklich sicher gewesen, was ich von ihm halten sollte... Mit Umarmungen konnte er nichts anfangen, anfangs war er sehr wortkarg - oder war er das nicht? Von Gesprächen zwischen den beiden wurde jedenfalls wenig berichtet... (Aber am Ende, das muss ich zugeben, hatte ich ihn nun doch in mein Herz geschlossen.)

Was besonders oft in dem Buch zu lesen war, waren die inneren Zwiegespräche zwischen Brielle und ihrem Onkel Iseas. Oft war er bei ihr und sie verständigten sich über kilometerweite Entfernung miteinander - ohne Handy. An sich finde ich die Idee ziemlich cool (Ich will das auch können!!), jedoch scheiterte das etwas an der Umsetzung. Die Passagen, in denen Brielle mit ihm eine Konversation führte, waren immer direkt daran zu erkennen, dass sie kursiv gedruckt waren. Dem begegne ich dann weniger wohlgesinnt. Nämlich finde ich es immer besonders anstrengend für die Augen, kursiv zu lesen. Das wäre an sich zwar kein Problem, jedoch führen die beiden sehr oft innere Dialoge. Und das dann stellenweise seitenlang. Aber überlesen geht erst recht nicht. Sie sind mit wichtigen Informationen gefüllt. Ich finde auch die Art, wie sie dabei miteinander sprechen irgendwie unangenehm.

Ansonsten fand ich es auch manchmal etwas zu dramatisch dargestellt. Klar, diese Geschichte braucht Dramatik... Doch manchmal fand ich, dass sie etwas fehl am Platz gerade war und das eigentliche Geschichtsgeschehen bloß herauszögerte.

Das Fazit

Eine grandiose Idee mit einer kämpferischen Protagonistin, die ich selbst als sehr gelungen empfand und einer völlig neuen, erfrischenden Welt. Jedoch gibt es auch einige Störfaktoren, die das Lesevergnügen etwas abmindern. Manchmal kippt die Handlung zu sehr.


3/5 Sternen

  (1)
Tags: fantasievoll, fantasy, langweilig, super, zuwenigaction   (5)
 

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(49)

129 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

ulrike schweikert, fantasy, liebe, jugendbuch, léon und claire

Léon & Claire

Ulrike Schweikert
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.12.2016
ISBN 9783570164273
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung

"Ja, vielleicht sollte er sich fürchten. Was würde von seiner Welt übrig bleiben, wenn Licht und Schatten aufeinandertrafen, erbittert bereit, das letzte Gefecht gegeneinander auszutragen."

~S.271

Lerne Paris' Schattenseite kennen...

In Paris' Katakomben befindet sich ein uraltes, gut gehütetes Geheimnis und Léon ist Teil davon. Er tritt in Claires Leben nachdem er ihr das Leben gerettet hat... oder eher Claire vor einer Nacht auf dem Polizeirevier. Noch oft genug rettet er sie wieder und wieder - vor sich selbst.

Allzu bald ist es um die beiden geschehen.. Ganz zum Missfallen des Schattens, der Paris' Untergrund beherrscht und den Jungen für seine eigenen Pläne eingespannt wird. Aber auch Adrien, der ein Auge auf Claire geworfen hat, ist Léon ein Dorn im Auge.

Und so wird Claire zum Spielball von Licht und Finsternis; Léons Versuche, sie außen vor zu halten scheitern. Sie steckt zu tief drin.

Die Rezension

Der Roman beginnt, mit einem verwirrenden Prolog, der sich um den Schatten dreht.. Ich war so verwirrt gewesen, dass ich auch bei Kapitel 1 noch keinen Einstieg finden konnte... Da streift ein Typ durch die Gänge, der Aufträge eines obskuren Schattens erhält und da ist noch ein Mädchen, dass ihren ersten Schultag in Paris erlebt? Uff. Es war wirklich verwirrend. Aber das hab ich dem Buch dann auch nicht weiter krumm genommen. Denn es wurde besser.

Zwar nervte mich Claires Naivität, die sich im Laufe der Geschichte zeigte sehr (als Leser war man schon weitaus weiter mit seinen Schlussfolgerungen, als Claire es war), aber an Léon fand ich wirklich meinen Gefallen. Er ist ein dunkler Typ mit einem riesigen Geheimnis auf seiner Seite und nebenher beherrscht er dunkle Magie. Aber dies macht ihn zum Sklaven einer noch viel mächtigeren Macht. Vor allem ist Léon aber ein Mysterium. Selten geschieht es, dass eine Autorin so packend und spannend eine einzige Person beschreibt. Was Léon angeht, lässt die Autorin informationstechnisch den Leser geradezu verhungern. Man erfährt nur häppchenweise etwas über ihn. Genau wie es Claire geschieht. Somit lässt es sich gut nachempfinden, wie die Jugendliche sich in Léon verliebt.

Außer Naivität besitzt Claire aber vor allem noch eines: Mut - oder vielleicht ist sie auch eher lebensmüde... Eher Letzteres. Aber eines muss man ihr lassen: Sie hat ein sehr großes Herz und verfügt über eine unvergleichliche Hartnäckigkeit und über eine betörende romantische, verträumte Seite. Was ich eher weniger verstehe ist, wie man jemanden "aus Versehen" betrügt. Adrien wird mir da wohl recht geben...

Adrien wiederum konnte ich von vorn herein nicht leiden und man bemerkte gleich, dass der nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Er ist ein schmieriger Typ, viel zu verwöhnt und obendrein oberflächlich. Leider ist Adrien das Klischee eines reichen Sohnes...

Ebenso kann ich aber Claire verstehen, dass sie auf ihre Eltern wütend ist, weil diese bloß deshalb unbedingt wollen, dass Claire und Adrien zusammen sind, da er der Sohn des Polizeipräfekten ist. Das ist einfach bloß selbstsüchtig. Andererseits aber ist es sehr lustig, wie vernarrt Claires Mutter in Kunst ist.

Wobei die Autorin das auch zu sein scheint.. und in Geschichte... Manchmal hat es den Anschein, als wäre der Roman ein Geschichtsbuch so detailgetreu sind die Ausführungen... Das hat mich anfangs irgendwie gestört, da mir das irgendwie dann doch zu viel war. Aber dann hab ich bemerkt, dass das Ganze wohl doch recht gut für das Verständnis des Buches war. Allerdings wurde die ein und selbe Geschichte immer und immer wieder von verschiedenen Leuten wiederholt. Einmal - oder höchstens zweimal aus verschiedenen Perspektiven - hätte dicke gereicht.

In der Geschichte des Buches wiederum ist ein ständiges Hin und Her von statten, während sie sich dennoch nur um einen Punkt dreht und dreht.  Auch das stört.

Doch über all diesen Punkten liegt die Tatsache, wie leicht und flüssig der Schreibstil der Autorin zu lesen ist; das Lesen hat wirklich Spaß gemacht. Es war sehr, sehr fesselnd geschrieben.

Das Fazit

Zu viele geschichtliche Ausführungen, zu viel Hin und Her, während sich das Buch nun doch bloß um einen Punkt dreht und zu viel Naivität der Protagonistin Claire sind die negativen Aspekte des ersten Bands.

Allerdings machte das Lesen schlicht und ergreifend Freude und ich bin vollkommen vernarrt in Léon... wobei auch Claires Hartnäckigkeit und ihre romantische Seite mich sehr berühren.

  (1)
Tags: gefahr, léon und claire, liebe, schatten   (4)
 

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(531)

921 Bibliotheken, 10 Leser, 7 Gruppen, 82 Rezensionen

night school, liebe, freundschaft, allie, mord

Night School - Und Gewissheit wirst du haben

C. J. Daugherty , Axel Henrici , Peter Klöss , Carolin Liepins
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 17.07.2015
ISBN 9783789133374
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung

"Nathaniel ist erbarmungslos, und Carter ist sein Messer."
~S.70

Nachdem Nathaniel Carter in seine Gewalt gebracht hat und Allies Großmutter Lucinda sterben musste, scheint ein Ende Cimmerias absehbar. Aber der Kampf ist noch lange nicht vorbei. Nathaniel setzt alles daran, Allie für immer von Orion auszuschließen und die Schule zu besetzen. Sein Ziel scheint erreicht.

Neben all der Ratlosigkeit und Panik um Carter muss Allie einen kühlen Kopf bewahren und handeln. Denn Nathaniels Ultimatum läuft ab und Carters Leben ist in Gefahr.

Die Rezension

Nachdem ich die vorherigen Teile allesamt als Taschenbuch gelesen hatte, musste ich mich nun auch hier gedulden, bis ich den letzten Band ergattern konnte. Das war echt nicht leicht. Immerhin hat die Autorin bei dem vierten Teil einen riesigen Cliffhanger hinterlassen; wie Allie Carter zurücklassen muss. Herrje. Und dabei war ich wirklich ein großer Fan des zynischen und sarkastischen Typen. Ebenso wie Allie halt auch. Verständlicherweise steht sie daher auch erstmal völlig neben sich. Wie konnte sie bloß die beste Person des Romans verlieren...? Immerhin war sein Humor schlichtweg köstlich.

Das fand ich dementsprechend sehr, sehr schade. Carter hätte dem letzten Teil der Reihe etwas mehr Humor verliehen. Hätte nicht einfach Silvain in Gefangenschaft geraten können...? Das fand ich äußerst ungünstig platziert von der Autorin. So hatte einfach ein Teil des Glanzes der Vorgängerbände gefehlt.

Darüber hätte ich noch zwei weitere Dinge zu bemängeln: Beim Schreibstil der Autorin kommt es viel zu oft vor, dass sobald ein wichtiges Gespräch wieder gegeben werden würde, ein Zeitsprung erfolgt und im weiteren wird dann noch mal reflektiert und zusammenfassend erzählt, was gesagt wurde. Dabei ist es manchmal aber auch einfach besser, die handelnden Personen auch mal genau in diesem Moment sprechen zu lassen anhand von wörtlicher Rede. Beispielweise geschah dies bei einer - wie ich finde - recht wichtigen Unterhaltung zwischen Isabelle und Allie in der Kapelle am Tag vor Lucindas Beerdigung. Gerade als Isabelle sich zu Allie sitzt und die Konversation beginnen würde, wird ein cut gesetzt auf den nächsten Tag und Allie geht an diesem Tag die wichtigsten Punkte des Gespräches nochmal durch. Ich hätte mir die wörtlichere Variante gewünscht. 

Das passiert wirklich oft und ist auch schon aus den vorherigen Bänden bekannt. Jedes Mal war es für mich ein Störfaktor.

Und ein weiteres Problem ist, dass ich Isabelles Entscheidungen sehr oft nicht nachvollziehen kann. Es wird immerzu betont, dass sie ja nur das beste für ihre Schüler wolle und so weiter... Jedoch bringt sie Allie auch allzu oft in Gefahr und riskiert viel zu viel. Ein Beispiel: Nathaniel steht vorm Tor und verlangt nach einem Gespräch mit Isabelle und Allie. Was tut Isabelle? Ohne wirklich zu zögern schleppt sie Allie mit sich dort hin. Klar, selbstverständlich in Begleitung einiger Wachen... Aber dennoch schafft es Nathaniel fast, Allie eine reinzuhauen - würde die nicht gerade noch so von jemandem vorgewarnt werden, der nicht auf ihrer Seite steht.

So ist es in diesem Band einfach nur noch ein einziges Chaos von spontanem Plan zu spontanem Plan.


Andererseits aber begann ich in diesem Band langsam Silvain zu mögen, da man erfährt, dass er Allie wirklich liebt. Und da er es schafft, sich bei all dem Wahnsinn irgendwie natürlich zu verhalten. Und auch Allies Eltern, denen sie mal wieder Unrecht tut, wachsen mir ans Herz.

Außerdem war es trotz der Unordnung wieder unglaublich spannend gewesen und das Ende wirklich nicht vorhersehbar.

Wobei mir an diesem Punkt doch noch ein Kritikpunkt einfällt: Einige Probleme scheinen nicht recht gelöst und das Buch kam mir am Ende unfertig vor. Klar, Plan hin oder her... Ob dieser aufgeht weiß man nicht so recht.

Das Fazit

Ein unfertig anmutender Roman mit unheimlich spannendem Handlungsverlauf, der aber irgendwie durcheinander wirkt.

An sich ließ sich das Buch wirklich fabelhaft lesen. Dennoch war es etwas seltsam.
Außerdem... FEHLT CARTER ZU VIEL!!

  (1)
Tags: band 5, durcheinander, finale, night school, spannend   (5)
 

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268 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

maybe someday, liebe, colleen hoover, maybe not, wg

Maybe not

Colleen Hoover , Kattrin Stier
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423717250
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung

"In unserer Beziehung scheint alles rückwärts zu laufen. Normalerweise halten Paare erst Händchen und verabreden sich zu einem Date.  Wir dagegen streiten uns zuerst, dann gehen wir miteinander ins Bett, sin aber scheinbar immer noch nicht an dem Punkt angekommen, wo wir Händchen halten können. Wenn das so weitergeht, ziehen wir vermutlich noch offiziell zusammen, bevor wir überhaupt ein einziges Mal miteinander ausgegangen sind."

~ S. 106

Warren ist Student und ersetzt seine Miete durch die Arbeit als unbezahlter Manager der Band seiner beiden Mitbewohner Ridge und Brennon.

Sein Leben ist nicht perfekt, aber er empfindet tagtäglich Freude am Leben.

Im krassen Kontrast zu ihm steht Bridgette, die plötzlich die neue MitbewohnerIN  der WG ist. Sie scheint ein klägliches Leben geführt zu haben.

Warren wird schnell klar, dass er an ihr sein Herz verlieren wird... Doch ihr scheint das nicht so zu gehen.

Die Rezension

Wow, hatte ich "Maybe Someday" von Colleen Hoover doch geliebt. Mal wieder offensichtlich, dass ich da ein vorhandenes Spinn-Off über meinen lieben Warren und seine Liebesgeschichte sogleich ergattern musste.... *hust* Wie bei allen von Hoovers Werken *hust*...

Auch hier hat sich mal wieder der unverkennbare Humor der Autorin durchgeschlagen. Sehr oft hegen ihre männlichen Charaktere einen doch recht perversen Humor voller Anspielungen. Dass dem bei Warren so ist, war ja bereits durch "Maybe Someday" bekannt.

"'Du küsst, als wolltest du eine tote Katze wiederbeleben', sagt sie angewidert.
'Und du küsst, als wärst du eine tote Katze.' [...]
'Bestimmt bist du im Bett ein lahmer Pudel.'

'Ich bin im Bett ein junger Gott.'"

~S. 49

Und eben in diesen Humor scheine ich mich bei ihren Büchern immer besonders zu verlieben.

Dagegen steht allerdings Bridgette... Sie mag ich etwas weniger als Warren, auch wenn man den Gründen ihres zynischen und abweisenden Verhaltens in diesem Spinn-Off auf die Spur kommt. Der Punkt ist lediglich, dass ich sie auch dadurch noch nicht sonderlich mag.

 

Dennoch verschlang ich auch dieses Buch der Bestsellerautorin in schier einem Atemzug. Mal wieder wollte und konnte ich mich nicht losreißen.

Dabei bin ich mir gar nicht mehr so sicher, was genau mich an ihren Romanen doch immer wieder so besonders in den Bann zieht?
Sind es vielleicht die unglaublich süßen Momente, die ihre Bücher allzu oft beinhalten und Frauenherzen unglaubliche acht Oktaven höher schlagen lassen?

Ich kann es ehrlich nicht beantworten, warum trotz des verpatzten weiblichen Charakters alles stimmig scheint. Besonders beeindruckt war ich auch, wie das Spinn-Off sich perfekt in "Maybe Someday" einfügte.

 

Jedoch hab ich manchmal - auch wenn die Handlung eine komplett andere ist- das Gefühl, dass Colleen Hoover dennoch immer die gleichen Bücher schreibt.

Das Fazit

Somit war ich beim Lesen des dünnen Romans, der über kaum mehr als hundert Seiten verfügt, etwas in meiner Meinung zwiegespalten. Einerseits war es für sich genommen wirklich mal wieder toll.. Andererseits aber hab ich das Gefühl, die Autorin müsse langsam etwas Abwechslung in ihre Romane bringen. Denn im Grund genommen erzählt sie immer das Selbe. Das wäre ein Punktabzug.  


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Tags: colleen hoover, liebesroman, maybe not, maybe someda   (4)
 

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96 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

zeitreise, rezension, wundervol, love, weltenspringen

Zimt und zurück

Dagmar Bach
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 23.02.2017
ISBN 9783737340489
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Die Handlung

"Pauline sagt immer, dass ich eine geborene Romantikerin wäre. Und genau das will ich auch sein. Ich will an eine schicksalhafte Fügung glauben, dass ich in der Welt zu Hause war, in der Konstantin und ich uns begegnet sind, zu einem Zeitpunkt, der für uns bestimmt war. Dass es so kommen musste und zwar für beide von uns."

        ~ S.103

Es ist doch krass, wenn man herausfindet, dass man in Parallelwelten springen kann... Nur gibt es da auch unangenehme Nebeneffekte, wie zum Beispiel, dass weder Victoria oder ihre beste Freundin Pauline sich einen Reim darauf machen können. Oder auch, dass während Vickys Abwesenheit eine andere Version ihrer selbst ihren Platz einnimmt und in ihrer Welt ein unendliches Chaos anrichten könnte.

Doch wer wäre sie schon, wenn sie nicht plötzlich die guten Seiten daran entdecken würde.. Wie ein Flirttraining in der Parallelwelt um sich in Sachen Liebe auf den neuesten Stand zu bringen... Bloß hat sie dabei nicht bedacht, dass das Folgen haben könnte...

Die Rezension

Nachdem sie nun ganz offiziell stolze neun Tage mit dem ein Jahr älteren Konstantin zusammen ist, scheint das Leben zimtig. Doch die Fragen aller Fragen ist natürlich, ob auch diesmal wieder der Geruch von Zimt eine Rolle für diese Fortsetzung spielt...

 Ja, sie springt wieder in Parallelwelten (sonst könnte sie auch nicht dort üben, nicht wahr? XD ).

Doch diesmal muss sie schon wieder eine ganz neue Welt entdecken und damit verbunden ist es auch wieder eine ganz andere Person, die ihren Platz einnimmt. Jedoch mag ich die neue Person, die einfach schlicht Victoria genannt werden will. Ganz im Gegenzug zu ihrer Vorgängerin in Band 1, Tori. Die konnte ich wirklich nicht ausstehen. Üüüüüüüberhaupt nicht!!
Allerdings wiederum mochte ich Folgendes in diesem Buch ebenso wie auch schon im Auftakt der Reihe... Und das war einiges, was ich da an Lobpreisungen ausschenken kann.

Erstmal Konstantin. Hach... Ich will auch einen Konstantin! Aber wie kann man mir einen Wunsch wie diesen auch schon verdenken? Die, die das Buch gelesen hatten, werden das alle bestätigen: Er ist durch und durch perfekt. Aber nicht zu perfekt, nein. Wir können beim Lesen nun auch seine Ängste kennen lernen. Auch wenn er immer unheimlich mutig und kontrolliert wirkt... auch er hat mal seine Zweifel. Und das hat mir sehr imponiert, gepaart mit dem Rudern, dem Romantiker in ihm und all den anderen Dingen. Okay, er ist es doch. Er ist perfekt.... (Aber nicht auf diese abschreckende Art, keine Angst.)

Dann unsere liebe Protagonistin. Nah am Leben und der Realität. Empfindet nicht fast jeder Angst, Beklemmung und Nervosität, wenn man etwas Neues ausprobiert... Wie eine Beziehung zum Beispiel. Es ist wirklich unglaublich liebevoll und drollig beschrieben, wie die Fünfzehnjährige ihre Ängste hinsichtlich Konstantin Stück für Stück überwindet. Nicht zu vergessen: An dieser Stelle muss man wohl betonen, dass Dagmar Bach Vickys GEschichte so lustig nieder geschrieben hat, dass Lachtränen nicht ausbleiben, aber dennoch ist es an der richtigen Stelle rührend und... uff... Ich kann nicht mehr aufhören, dieses Buch anzupreisen! Ja, wie auch? Es ist durch und durch gelungen.

Was mir allerdings besonders gefalle hat, waren mal wieder die Nebencharaktere... Vor allem Pauline... und die liebe Tante Polly auf der Suche nach ihrem Traummann. Oder auch Tante Rösschen, die plötzlich aufkreuzt und mit ihrem Beo und ihrer Nörgelei für unendliches Chaos sorgt.

Selten so gelacht wie bei den Stellen, in denen Konstantin und Vicky im Bed and Breakfast ihrer Mutter versuchten, ein wenig Zweisamkeit zu erhaschen. Stattdessen folgen wilde Jagten auf einen frei durchs Haus fliegenden Beo.
Wow. Es gibt einfach keine Kritikpunkte.

Das Fazit

#inlovewiththisbook

Es ist selten, dass man einen solchen Renner am Bücherhimmel entdeckt.

So kann ich nur noch eines sagen:

Los, Abmarsch in die Parallelwelten des Romans!  


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liebe, dark love, estelle maskame, stiefgeschwister, tyler

DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben

Estelle Maskame , Cornelia Röser
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.04.2016
ISBN 9783453270633
Genre: Erotische Literatur

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DARK LOVE - Dich darf ich nicht finden

Estelle Maskame , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453270640
Genre: Jugendbuch

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