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79 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

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Das Labyrinth von London

Benedict Jacka , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.07.2018
ISBN 9783734161650
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Wahrsager Alex Verus lebt zurückgezogen in London wo er das Emporium Arcana betreibt, in dem er magische Artefakte verkauft. Trotzdem gerät er ins Visier mehrerer mächtiger Gruppen, die versuchen, ihn für eine Mission zu gewinnen. Ein geheimnisvolles Relikt ist gefunden worden, zu dem keiner Zugang findet und Alex' Hilfe wird gebraucht. Zusammen mit dem Luftelementar Starbreeze und dem Mädchen Luna versucht Alex das Rätsel zu lösen und bringt sich und seine Freunde in tödliche Gefahr.
Der Roman „Das Labyrinth von London“ aus der Feder von Benedict Jacka ist bei Blanvalet erschienen. Dieser sehr spannende, fantastische Roman ist eins meiner Highlights des diesjährigen Sommers. Manchmal ein bisschen an Harry Potter erinnernd, trotzdem mit einer ganz eigenen magischen Welt und spannenden, einfallsreichen Charakteren macht jede Seite Spaß. Jacka hat es geschafft, ein enorm kurzweiliges und trotzdem intelligentes Buch zu schreiben. Der Protagonist ist ein sympathischer Typ mit sehr menschlichen Seiten und einer magischen Fähigkeit die den Handlungsverlauf sehr spannend macht. Er und seine Freunde sind ein illustrer, liebenswerter „Haufen“, die in ein Abenteuer geschmissen werden, das einem streckenweise eine Nummer zu groß für sie vorkommt. Zusammen mit dem sehr gut lesbarem Schreibstil mit einer Prise Humor ein wirklich großer Lesespaß.
Fazit: Daumen hoch für diesen tollen ersten Band um Alex Verus, ich freue mich schon auf eine Fortsetzung und bedanke mich beim Verlag für das Rezi-Exemplar.

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Fairwater

Oliver Plaschka
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.04.2018
ISBN 9783426521694
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Reporterin Gloria verschlägt es zur Beerdigung eines Jugendfreundes Marvin in ihre alte Heimatstadt Fairwater. Dort erfährt sie, das Marvins Leiche nie gefunden wurde und sie fängt an zu recherchieren. Dabei trifft sie auf alte Bekannte und neue, außergewöhnliche Personen. Was ist das Geheimnis Fairwaters, dem viele nicht entfliehen können und was hat es mit der Welt hinter den Spiegeln auf sich, die sie entdeckt?
Der phantastische Roman „Fairwater“ des Autors Oliver Plaschke ist im Droemer-Knaur Verlag erschienen. Die Geschichte ist eine Neuauflage des ursprünglichen Buches von 2007, die zunächst nur als Geschichtensammlung erschien. Nach einer Überarbeitung der Kapitel schuf der Auto eine zusammenhängende Story daraus.
Mir fiel das Lesen des Buches und auch die Rezension nicht leicht. Ich bin ein großer Fan des Genre Fantasy und nachdem Plaschkes Roman mit einem meiner Lieblingsbücher („Fool on the hill“ von Matt Ruff) verglichen wurde, musste ich es unbedingt lesen. Ich kann diese Parallele allerdings nur bedingt ziehen. Großartig sind die angelegten Figuren und der Schreibstil des Autors, der abgedrehten Geschichte zu folgen, fiel mir indes nicht immer leicht.
Trotzdem muss ich sagen, das ich eine gewisse Faszination nicht leugnen kann. Der Autor ist einfach ein begnadeter Schriftsteller, die schönen Beschreibungen und Formulierungen, die menschliche Tiefe – all das macht Spaß zu lesen. Deshalb trotz der Kritik 4 Sternchen und ich möchte gerne ermutigen, sich selbst ein Bild dieses außergewöhnlichen Romans zu machen. Freunde der anspruchsvollen Fantasy sei er auf jeden Fall empfohlen.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das Versprechen der Wüste

Katherine Webb , Katharina Volk , Babette Schröder
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Diana, 10.04.2018
ISBN 9783453358232
Genre: Romane

Rezension:

Die Archäologin Joan Seabrook reist mit ihrem Verlobten Rory nach Oman um Maude Vickery kennenzulernen, eine Pionierin und Entdeckerin und Joans großes Vorbild. Zu Joans großer Enttäuschung entpuppt sich die betagte Maude zunächst als verbitterte Eigenbrötlerin. Nach und nach lernen die beiden Frauen sich besser kennen und Joan ahnt den Grund für Maudes Zurückgezogenheit.

Auf Maudes Drängen hin erweist Joan ihr einen gefährlichen Gefallen, durch den Joans Leben immer mehr aus den Fugen gerät. Als Sie dann noch den attraktiven Charles Elliot kennenlernt, und sie sich Kopf über in ein großes Abenteuer stürzt, ist nichts mehr, wie es war.

Der historische Roman „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb ist im Diana Verlag erschienen. Für mich war es das erste Buch der Autorin, die einen ganz besonderen Schreibstil hat. Sie ist eine Meisterin der Beschreibungen. Das hat mir bei den Charakteren sehr gut gefallen, die Landschaftsbeschreibungen waren mir manchmal etwas zu ausführlich. Allerdings muss ich gestehen, dass dadurch eine ganz besondere Nähe zum Ort der Erzählung entstand.

Die Geschichte, die Webb erzählt lebt für mich durch ihre interessanten Frauenfiguren. Allen voran natürlich Maude Vickery, eine für ihre Zeit ganz außergewöhnliche Person, dann Joan, die im Laufe der Geschichte durch das Erlebte wächst und zu einem neuen Verständnis ihrer Selbst gelangt.

Fazit: Eine schöne Mischung aus Frauen-, Abenteuer- und historischem Roman der für mich manchmal seine Längen hatte, aber durch die interessante Erzählweise der Autorin besticht. Die Geschichte über unerwiderte Liebe und Selbstfindung ist absolut lesenswert. Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezi-Exemplar.




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101 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

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Blut schreit nach Blut

Aikaterini Maria Schlösser
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.07.2017
ISBN 9783743187450
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Schwarzburg wird angegriffen, und Luna, Tochter des Burgherren kann sich als einzige ihrer Familie schwerverletzt durch einen Geheimgang in den nahen Wald retten. In ihrer Not trifft sie dort auf einen ungewöhnlichen Retter – einen großen Wolf, den sie Astrum nennt und der sie und ihre Verletzungen versorgt. Doch Luna muss zurück in die Burg, die nach dem Angriff von Verwandten geführt wird. Nach und nach stellt sie seltsame Veränderungen an sich fest, die ihr zunächst Angst machen. Haben diese Veränderungen mit Astrum zu tun? Als sie erneut in Gefahr gerät, erkennt Luna, was ihre neuen Fähigkeiten für sie bedeuten.
Der historische Fantasy-Roman „Blut schreit nach Blut“ von Aikaterini Maria Schlösser ist eine sehr gelungene Variante aus dem Werwolf-Genre. Die Autorin erzählt eine einfühlsame, aber trotzdem sehr spannende Geschichte über Luna, die sich ihrer wahren Identität stellen muss. Man leidet mit ihr mit, als sich nach und nach Veränderungen an ihr zeigen und ist gespannt, was es mit dem imposanten Astrum auf sich hat, der sie unaufhaltsam beschäftigt.
Dabei schreibt die Autorin sehr authentisch. Sprachlich ist der Roman sehr interessant und gut zu lesen. Auch die historischen Aspekte sind sehr gut recherchiert und umgesetzt. Man merkt durch die liebevollen Beschreibungen auch, welchen Bezug die Autorin zu dieser Zeit und zur Gattung Wolf hat.
Fazit: Ein tolles Debüt, ein gelungener Genre Mix und sehr gut zu lesen. Lediglich das erste Drittel zog sich nach meinem Geschmack etwas, aber danach hat es mich wirklich richtig gefesselt. Ich bin schon auf den nächsten Roman der Autorin gespannt und bedanke mich bei ihr für dieses tolle Rezi-Exemplar.

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81 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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In deinem Namen

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.06.2018
ISBN 9783442205448
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nap Dumas, ein Detective der eher unkonventionellen Art hat es nie verwunden, dass sein Zwillingsbruder Leo einst unter seltsamen Umständen zu Tode kam. Seitdem ist auch seine große Liebe Maura spurlos verschwunden.
Bei einer Morduntersuchung werden Mauras Fingerabdrücke gefunden und Nap nimmt wieder die Spur auf. Seine Suche führt ihn zu einem Geheimbund aus Schulzeiten, zu einer verlassenen Militärbasis und schon bald muss Nap feststellen, dass nichts ist, wie es zu sein schien. Seine Ermittlungen decken nach und nach auf, was in jener Nacht, als er seinen Bruder und seine Freundin verlor, wirklich geschah. Als dann noch weitere mysteriöse Todesfälle auftreten, wird es auch für Nap immer gefährlicher.
Der Thriller „In deinem Namen“ von Harlan Coben ist im Goldmann Verlag erschienen. Wieder einmal legt Coben eine aufregende Story vor, die sich erst nach und nach enthüllen darf. Das führt dazu, dass die Spannung permanent gehalten wird und man das Buch kaum aus der Hand legen mag.
Die Charaktere sind sehr interessant. Allen voran der ungewöhnliche Ermittler Nap Dumas, der bei der Gerechtigkeitsfindung unkonventionelle Wege geht. Er ist mir gleich ans Herz gewachsen und man ist sehr gespannt, ob ihm eine Aufklärung der Ereignisse vor 15 Jahren gelingen wird.
Cobens Schreibstil ist wie immer eine geniale Mischung aus Thriller und Humor. Er versteht es wie kaum ein anderer, spannende Stories mit ganz eigenen Charakteren zu entwickeln, deren Geheimnisse sich erst nach und nach offenbaren dürfen.
Obwohl ich es nicht für Cobens bestes Buch halte, für mich einer der besten Thriller der letzten Monate. Der Mann schreibt einfach so unglaublich gut ;)
Klare Leseempfehlung und ein großes Dankeschön an den Verlag für das Rezi-Exemplar.

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175 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 91 Rezensionen

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Das Böse in deinen Augen

Jenny Blackhurst , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.04.2018
ISBN 9783404176892
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Kinderpsychologin Imogen Reed zieht mit ihrem Mann zurück in ihren alten Heimatort, wo sie versucht ihren letzten, unglücklich verlaufenen Fall zu verarbeiten.
Sie übernimmt die Betreuung der elfjährigen Ellie Atkinson, die bei einem Brand ihre gesamte Familie verloren hat und jetzt bei Pflegeeltern lebt.
Angeblich passieren in Ellies Beisein unheimliche Dinge. Sie soll mentale Kräfte entwickeln wenn sie wütend ist und wird von allen anderen gemieden. So ist sie als Außenseiterin froh über Imogens Beistand. Diese entwickelt schnell Zuneigung zu dem kleinen zerbrechlichen Mädchen und hält alle Gerüchte für haltlos, bis es zu einem mysteriösen Todesfall und mehreren unerklärlichen Zwischenfällen kommt.
Hat Ellie wirklich etwas damit zu tun oder ist sie nur ein kleines unschuldiges Mädchen, dass fälschlich beschuldigt wird?
Der Roman „Das Böse in deinen Augen“ ist Jenny Blackhursts dritter Psychothriller und erschienen bei Bastei Lübbe.
Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil und hat eine spannende Geschichte mit vielen unerwarteten Wendungen und Dramatik erdacht. Ich finde die Beschreibung auf dem Cover sehr passend....eine Geschichte mit subtilem Nervenkitzel und Gänsehautgarantie.
Die Protagonistinnen Ellie und Imogen sind glaubhaft gezeichnet, man durchlebt das Wechselbad der Gefühle mit, dass Imogen Ellie betreffend durchlebt und weiß bald selbst nicht mehr, was man glauben soll. Da man durch die Perspektivwechsel in den Kapiteln am Erleben und der traumatischen Vergangenheitserlebnisse der Figuren teilhat, entwickelt der Leser eine Nähe zu den Charakteren, die das Lesen noch intensiver macht. Bis zum Schluss kann man nicht sagen, wen man der furchtbaren Zwischenfälle verdächtigen soll, die im Laufe der Handlung geschehen. Die Auflösung ist dann überraschend und unheimlich.
Fazit: Für mich mein erster Roman der Autorin und sicher nicht mein letzter. Die Geschichte hat mich schnell gepackt und der Schreibstil macht das Lesen zu einem Vergnügen. Ein Psychothriller, der diese Bezeichnung verdient. Klare Leseempfehlung. Ich danke dem Verlag für das Rezi-Exemplar.

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Das dunkle Wort

Sylvia Englert
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2018
ISBN 9783426521076
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein furchtbarer Schicksalsschlag brachte den obersten Magier des Orchideenreiches Terwyn einst dazu, sich von der Magie abzukehren und die Abgeschiedenheit zu suchen.
Als jedoch das Land von einem gefährlichen Zauber bedroht wird, treten seine einstigen Zirkel-Kollegen, mit denen er früher zusammen arbeitete, an ihn heran und bitten um seine Hilfe.
Zunächst weiß keiner, wie man den furchterregenden Glasklingen-Kriegern und dem Kristall-Zauber begegnen kann, der das Land und alle Lebewesen tötet, die damit in Berührung kommen. In Terwyn wächst der Verdacht, dass die Rettung nur mit Hilfe der dunklen Magie erfolgen kann, die er nie wieder benutzen wollte.
Der Fantasy-Roman von Sylvia Englert „Das dunkle Wort“ ist erschienen im Knaur Verlag. Die Autorin, die sonst unter ihrem Pseudonym Katja Brandis Jugendromane schreibt, hat damit einen Roman für Erwachsene vorgelegt.
Man merkt, dass eine versierte Autorin am Werke war. Der Roman hat eine schlüssige, gut durchdachte Handlung und einen sehr gut lesbaren Schreibstil.
Erzählt wird die Geschichte des Magiers Terwyn, der wieder mit der Versuchung kämpfen muss, dunkle Magie zu verwenden, um sein Land zu retten. Dabei ringt er mit seinen eigenen Dämonen, da ihm einst schreckliches wiederfuhr. Unterstützt wird er bei seiner Arbeit von seinen ehemaligen Zirkel-Kollegen und Freunden Jomar, Roán, Idassa und Vic.
Die Handlung erzählt in parallel verlaufenden Handlungssträngen auch die Geschichte von Rhi und ihrem Drachen und Inyra, die mit ihrem magiebegabten Neffen Mig und ihrer kranken Tochter unterwegs ist, um um Hilfe für diese zu bitten.
Außerdem gibt es viele Rückblenden, die nach und nach aufdecken, welches schreckliche Ereignis Terwyn so plagt.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich angelegt, die Story wartet mit der einen oder anderen Überraschung auf und ist sehr spannend. Interessant fand ich die Idee mit dem Zirkel, bestehend aus mehreren Magiern, die alle unterschiedliche Aufgaben übernehmen, um gemeinsam einen Zauber zu wirken.
Fazit: Eine Fantasy-Story mit jeder Menge Magie und einem Helden, der sich gar nicht wie einer fühlt. Klare Leseempfehlung von mir. Ich danke dem Verlag für das Rezi-Exemplar.

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278 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 117 Rezensionen

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The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?

A. J. Finn , Christoph Göhler
Flexibler Einband: 543 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.03.2018
ISBN 9783764506414
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Psychologin Anna Fox lebt alleine in ihrem großen Haus in New York. Seit einem traumatischen Erlebnis leidet sie unter psychischen Störungen, die es ihr unmöglich machen, das Haus zu verlassen. Ihre Zeit füllt sie mit Computer-Chats und der Beobachtung der Nachbarn, deren Tagesabläufe sie genau kennt. Vom wahren Leben abgeschnitten bekommt sie neuen sozialen Kontakt durch die Nachbarin Jane, die mit ihrem Mann und Sohn ins Haus gegenüber einzieht und sich bei ihr vorstellt. Als Anna Zeugin einer Messerattacke auf Jane wird und Hilfe ruft, will ihr keiner glauben, zumal die Frau, die Anna beschreibt, niemand kennt. Was ist mit Jane geschehen? Gibt es sie überhaupt?
Der Roman „The woman in the window“ von A.J.Finn ist erschienen bei Blanvalet. Der Autor hat mit seinem Debütroman einen ganz herausragenden, komplexen Psycho-Thriller im Stile von Hitchcock abgeliefert. Das Setting: ans Haus gefesselter Potagonist beobachtet eine Straftat, die er zu beweisen versucht kennen wir aus einigen Büchern und Filmen (z.B. „Das Fenster zum Hof, „Disturbia“), Finn schafft es mit seinem Roman jedoch, der Thematik eine ganz eigene, neue Note zu geben. Das mag zum einen daran liegen, dass er eigene psychische Erfahrungen in seinem Buch verarbeitet, die die Protagonistin sehr authentisch und die Handlung zum Teil sehr dramatisch machen. Zum anderen ist die Story perfekt konstruiert und er hat einen sehr gut lesbaren Schreibstil. Wie von einem gutem Thriller erwartet gibt es viele unerwartete Wendungen, Spannung pur aber auch eine gute Portion Dramatik, die die Geschichte besonders machen.
Mir hat das Buch ausnehmend gut gefallen, ich konnte es kaum aus den Händen legen. Es ist ein Psycho-Thriller im besten Sinne und hat mich sehr an die selten erreichten Verfilmungen Hitchcocks erinnert. Intelligent, spannend und subtil, mit eigenen Ängsten und Erwartungen spielend. Ein Page-Turner, den ich nur empfehlen kann.

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80 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Ein Reif von Bronze

Stephan M. Rother
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.03.2018
ISBN 9783499403576
Genre: Fantasy

Rezension:

Der große Morwa hat es geschafft, alle Völker des Nordens zu einen, als ein Fluch dazu führt, dass seine Söhne sich um seine Nachfolge streiten und Uneinigkeit herrscht.
Seine Tochter Sölva kommt in Berührung mit der Magie, die alles durchströmt. In Begleitung von Bjorne, einem Stammessohn macht sie sich, geführt von Ildris auf den Weg, um ins Kampfgeschehen einzugreifen.
Leyken befindet sich noch immer in der Rabenstadt und bekommt nach einem Fluchtversuch Einblick in tiefere Zusammenhänge, die das Reich der Esche steuern. Pol trifft derweil auf seiner Mission in gefährliche Regionen auf Teriq, dessen Schicksal offensichtlich mit seinem zusammenhängt.
„Ein Reif von Bronze“, erschienen im Rohwolt Verlag ist der zweite Band der Königschroniken von Stephan M. Rother. Allen, die mit dieser großartigen Saga liebäugeln, empfehle ich auf jeden Fall, den ersten Band vorweg zu lesen.
Auch hier begleiten wir wieder in mehreren parallel verlaufenden Handlungssträngen das Schicksal von Morwa und seinen Söhnen, Sölva, Leyken und Pol. Es kommen einige neue Gesichter hinzu, die zum Teil durch kurze Rückblenden eingeführt werden. Die Charaktere sind wieder gut ausgearbeitet und sehr unterschiedlich, so dass jeder Leser schnell einen Favoriten finden wird, den er auf seiner Reise begleiten möchte. Die Geschichte nimmt weiter an Fahrt auf und wartet mit einigen ungeahnten Wendungen auf, die das Lesen sehr kurzweilig machen.Trotzdem sollte man sich für Rothers Bücher Zeit nehmen, denn er hat einen ganz unnachahmlichen Schreibstil mit viel Wortwitz. Er versteht es, mit Worten umzugehen, schwelgt in der Sprache und macht jeden noch so kleinen Satz (wobei es die eher nicht gibt ;)), besonders. Wer schöne Sprache mag und schätzt, ist hier gut aufgehoben.
Fazit: Für mich ein würdiger Nachfolger des ersten Teils. Rother versteht es geschickt, Spannung und Erwartung aufzubauen und diese dann auch zu halten. Verbunden mit seinem schönen Schreibstil ein echter Lese-Genuss. Ich danke dem Verlag für das Rezi-Exemplar.

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171 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Die Götter von Asgard

Liza Grimm
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2018
ISBN 9783426522523
Genre: Fantasy

Rezension:

Ray ist eine ganz normale Studentin, deren Leben gerade nicht ganz so läuft wie geplant, als sie auf die mysteriöse Kára trifft. Diese behauptet, das es eine Prophezeihung gibt, die Ray betrifft und deren Eintreffen das Ende der bekannten nordischen Götterwelt einläuten wird. Ray glaubt kein Wort, bis immer seltsamere Dinge passieren, sie auf sehr ungewöhnliche Personen trifft und schließlich in Asgard landet. Ihr Leben gerät in Gefahr, begleitet von Tyr, Kára und Thor macht sich Ray auf, die Prophezeihung zu erfüllen, aber kann sie ihren Begleitern auch trauen?

Der Roman „Die Götter von Asgard“ von Liza Grimm ist erschienen im Knaur Verlag. Auffallend ist das sehr schöne Cover des Buches, ein echter Hingucker. Der Klappentext hat mich total angesprochen und ich hatte mich sehr aufs Lesen gefreut, da ich den Schreibstil der sympathischen Autorin sehr mag.
Man merkt schnell, dass sie beim Schreiben die Marvel-Filme um Loki und Thor im Kopf hatte, aber vielleicht hat gerade das nicht funktioniert. Man erwartet bei der Ankündigung, das der Roman an Fans der Marvel- Figuren gerichtet ist doch sehr viel, vor allem, wenn man die Filme kennt. Die Handlung ist gut erdacht und routiniert geschrieben, aber irgendwie fehlt es an vielen Kleinigkeiten, die für gutes Kopfkino sorgen. Die Charaktere bleiben seltsam blaß und auch der Story mangelt es etwas an Spannung. Die Idee, die Protagonistin in einer Phase der Selbstzweifel auf eine Queste zu schicken ist zwar gut, aber ich persönlich konnte ihren Charakter zu wenig greifen und so blieb sie mir immer etwas fremd. Gefallen hat mir Tyr und wie sich das Verhältnis der beiden zueinander entwickelt hat.
Fazit: Kein Roman, den man atemlos verschlingt, aber eine gut zu lesende Story mit flüssigem Schreibstil. Ich danke dem Verlag für das Rezi-Exemplar.

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Das Herz der Kriegerin

Marina Fiorato , Nina Bader
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.02.2018
ISBN 9783734104183
Genre: Historische Romane

Rezension:

Kits Ehemann Richard verschwindet ganz plötzlich kurz nach der Heirat. Als sie herausfindet, das er sich als Soldat verpflichtet hat, folgt sie ihm kurzentschlossen. Um nicht aufzufallen, trennt sie sich von ihrer auffallenden roten Mähne und verkleidet sich als Mann. Kit beschliesst, sich ebenfalls als Soldat zu verpflichten und gelangt nach einer aufregenden Schiffsfahrt, die sie nach Italien führt in das Dragoner-Regiment des charismatischen Captain Ross. Durch Mut und Loyalität erkämpft sie sich einen Platz unter den Soldaten und schon bald wird sie Ross' ständige Begleitung, stets darauf bedacht, ihre Tarnung nicht aufzudecken. Als sie jedoch um ihr Leben fürchten muss, bleibt ihr nicht anderes übrig, als wieder ihre wahre Identität anzunehmen und schweren Herzens die Dragoner zu verlassen. Schon bald wird sie durch ihre Schönheit zum Spielball politischer Intrigen, hin und her gerissen zwischen ihrem Wunsch, Richard zu finden und Captain Ross wiederzusehen.
Der Roman „Das Herz der Kriegerin“ von Marina Fiorato ist bei Blanvalet erschienen. Ich hatte mich aufgrund des Klappentextes schon sehr auf die Geschichte gefreut und bin nicht enttäuscht worden. Schon lange hat mich kein Buch so gefesselt wie dieser auf Tatsachen beruhende historische Roman. Die Story ist fesselnd und spannend, die Charaktere sehr unterschiedlich und gut ausgearbeitet. Allen voran fesselt natürlich die Protagonistin, die für damalige Verhältnisse (die Geschichte spielt um 1700) einen ganz mutigen und ungewöhnlichen Weg beschreitet. Einen Großteil der Geschichte nimmt ihr Aufenthalt als Mann beim Regiment ein und es ist unglaublich interessant und spannend, wie sie es schafft, nicht entdeckt zu werden und sich die Hochachtung ihrer Kameraden zu verdienen. Ihr Verhältnis zu ihrem Vorgesetzten Ross nimmt auch einen wichtigen Platz in der Geschichte ein und man fiebert bis zum Schluss mit, ob Kit heil durch ihre ganzen Erlebnisse kommt und es ein Happy-End gibt.
Fazit: Für mich eins der besten Bücher der letzten Monate, absolut mitreißend. Fiorato überzeugt mit einer ungewöhnlichen und spannenden Geschichte, die sich durch ihrem Schreibstil sehr gut lesen lässt. Verdiente 5 Sterne - unbedingt lesen. Ich danke dem Verlag für das Rezi-Exemplar.

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Das Zeichen der Wahrheit

Susan Dennard , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.01.2018
ISBN 9783764531928
Genre: Fantasy

Rezension:

In den Magislanden leben Safiya und Iseult, die beide magische Begabungen besitzen. Obwohl sehr unterschiedlich, verbindet beide eine enge Freundschaft. Nach einem missglückten Coup setzt sich der gefährliche Blutmagier Aeduan auf ihre Fährte, der von Safis besonderer Begabung ahnt. Sie ist die letzte Wahrmagierin und ihre Magie eine begehrte Waffe. Safis Leben gerät aus den Fugen, als sie in einer Nacht- und Nebelaktion außer Landes verschwinden muss und die Reise gerät zu einem Wettlauf mit der Zeit, da ein neuer Krieg droht.
Zusammen mit ihrem Begleiter, dem smarten Prinz Merik macht sie sich auf den Weg. Aber kann sie ihm auch trauen? Wird er ihr helfen?
„Das Zeichen der Wahrheit“ ist der erste Teil der Magislande-Saga von Susan Dennard, erschienen im Penhaligon Verlag. Das Buch ist sehr ansprechend aufgemacht, ein weiteres Highlight ist die schöne Landkarte im aufklappbaren Buchdeckel. Die Geschichte, die Dennard uns erzählt, lebt von den starken und sehr interessant konzipierten Protagonistinnen. Safiya und Iseult sind sehr gegensätzlich, es verbindet sie jedoch eine ganz besondere Freundschaft.
Interessant erdacht hat Dennard auch die Magislande. Diese Welt wird bewohnt von sehr unterschiedlichen Völkern und das besondere sind sicher die magischen Fähigkeiten, die viele besitzen. So gibt es z.B. Gedanken- Wahr- und Windmagie, die die Charaktere zu sehr vielfältigen magischen Handlungen befähigt.
Die Geschichte ist spannend mit klassischem Aufbau: die Hauptperson muss in einem Wettlauf mit der Zeit eine Aufgabe bestehen, Unterstützung gibt es dabei von einem zunächst etwas undurchsichtigen, interessanten männlichen Protagonisten. Der Schwerpunkt des Romans liegt jedoch für mich auf der Beziehung der weiblichen Protagonistinnen zueinander. Dennard sagt, das sie eine Geschichte über Freundschaft erzählen wollte, und das ist ihr sehr gut gelungen und macht das Buch so besonders.
Fazit: Ein toller Fantasy-Roman mit Action, Gefühl und Magie, dabei eine spannende Geschichte die sich geschickt entwickelt und sehr gut lesen lässt. Klare Leseempfehlung von mir, ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Dem Verlag danke ich für das Rezi-Exemplar.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Dämonen küssen verboten

Michaela Ulrike Klapetz
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei MYMorawa, 11.08.2017
ISBN 9783990579411
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Roman „Dämonen küssen verboten“ ist der zweite Teil der Schwellenzeitsaga von Michaela Ulrike Klapetz, erschienen im My Morawa Verlag. Allerdings ist diesem Band eine Beschreibung des ersten Teils vorangestellt, so dass man in die Geschichte, auch ohne den ersten Band zu lesen, gut hineinfinden kann.
Die Protagonistin Maire, einst ein Mensch, nun eine Halbdämonin geniesst das Zusammenleben mit dem smarten Dämon Trahern, der sie einst vor dem Ertrinken rettete. Um nicht aufzufallen, gehen beide als Studenten auf die Uni, wo Maire auch immer wieder auf ihren alten Verehrer Sam trifft, der ebenfalls tiefe Gefühle für sie hegt.
Maire wäre glücklich, wenn sie nicht ihre so früh verstorbene Mutter Talisa vermissen würde, die seitdem bei den Tudoren lebt. Mit Traherns Hilfe soll sie ihre Mutter treffen, jedoch ein Besuch im Reich der Tudoren, die mächtige Dämone sind, ist nicht ohne Gefahr. Es kommt zu einem Kampf, bei dem Maire in letzter Minute ausgerechnet von Sam gerettet wird. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, doch noch von Maire erhört zu werden. Als Maire und Trahern jedoch ihre Hochzeit bekanntgeben und planen, bricht für Sam eine Welt zusammen und er will sich zurückziehen. Da merkt Maire, das sie nicht auf ihren lieben Freund verzichten möchte.
Die Schwellenzeitsaga wartet mit einer nicht neuen, aber sehr schön erzählten Story auf. Die Dreiecksgeschichte hat mich persönlich sehr an „Twilight“ erinnert. Maire fühlt sich zu beiden hingezogen, muss sich für oder gegen ihr Menschsein entscheiden, um richtig mit Trahern zusammenleben zu können.
Das Lesen lohnt sich aber auf jeden Fall, der Roman besticht durch eine sehr gefühlvolle Liebesgeschichte und klassisch gezeichnete Protagonisten. Außerdem ist das Setting sehr schön, die Story spielt in Irland und die Landschaftsbeschreibungen sowie die liebevoll eingeflochtenen Bräuche sind sehr gut gelungen.
Dramaturgisch entwickelt sich die Geschichte kontinuierlich bis zu einem spannenden vorläufigen Finale, das Lust auf den dritten Teil macht. Ich bedanke mich für das Rezi-Exemplar.

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327 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 97 Rezensionen

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Constellation - Gegen alle Sterne

Claudia Gray , Christa Prummer-Lehmair , Heide Horn
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbj, 20.11.2017
ISBN 9783570174395
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Noemi befindet sich auf einem gefährlichen Aufklärungsflug, als die Umstände es erfordern, das sie auf einem vermeintlich unbemannten Raumschiff der gegnerischen Flotte Zuflucht sucht. Dort trifft sie auf Abel, einen Mech, der optisch zwar wie ein Mensch aussieht, jedoch eine künstlich erschaffene Intelligenz ist. Seine Programmierung sieht es vor, einen Menschen an Bord als höchste Instanz anzuerkennen und so sieht Abel Noemi als seine Vorgesetzte und begibt sich mit ihr auf eine abenteuerliche Reise durch die Galaxie. Der Zweck ihrer gemeinsamen Mission ist es, Noemis Welt Genesis vor den Angriffen der Erde zu retten. Abel soll dabei eine maßgebliche Rolle spielen, doch wird Noemi alles in die Tat umsetzen können, was sie geplant hat? Denn je besser die beiden sich kennenlernen, um so mehr wird Noemi klar, das Abel nicht einfach nur eine Maschine ist.... Der Science-Fiction Roman „Constellation“ von Claudia Gray ist im cbj Verlag erschienen. Das Cover des Buches ist ein richtiger Hingucker, der gleich klar macht, um welches Genre es sich hier handelt.
Die Geschichte, die Claudia Gray uns präsentiert, ist zwar der Jugendbuch-Reihe zugeordnet, ist aber auch für Erwachsene sehr gut lesbar. Die Protagonstin Noemi ist eigentlich ein normaler Teenager. Sie lebt auf dem Planeten Genesis, auf den sich ein Teil der Menschheit gerettet hat, nachdem die Lebensbedingungen auf der Erde schlechter wurden. Nun herrscht ein ständiger Kampf zwischen diesen Welten, weil die Erde nach Lebensraum-Alternativen sucht und die Bewohner von Genesis ihr Territorium verteidigen. So ist Noemi viel zu früh gezwungen, als Pilotin lebensbedrohliche Missionen auszuführen. Als sie Abel kennenlernt, der ein vereintlicher Feind ist, scheinen die Fronten klar, zumal Abel in ihren Augen „nur“ eine Maschine ist. Auf ihrer Reise durch die Galaxie lernen beide sich jedoch besser kennen und erkennen, das nichts so ist, wie es scheint.....weder sie beide, noch ihre Welten.
Die Geschichte lebt von dieser Entwicklung der beiden Protagonisten, die anrührend und glaubwürdig geschildert wir. Besonders Abel ist ein Charakter, den man nicht so schnel vergisst. Seine sich fortlaufend entwickelnden Wahrnehmungen, die immer wieder mit seinen Programmierungen kollidieren, bringen einen zum schmunzeln und rühren zu Tränen. Dadurch schwingt in der ganzen Geschichte eine Tiefe mit, die immer wieder zum Nachdenken anregt.
Für mich ein wirklich besonderes Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Klare Leseempfehlung von mir. Ich danke dem Verlag für das Rezi-Exemplar.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Last Mile

David Baldacci , Uwe Anton , Norbert Jakober
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne, 30.10.2017
ISBN 9783453270619
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Amos Decker kann seit einem Unfall nichts mehr vergessen und wird auch der „Memory Man“ genannt. Nach einer schweren Krise wird er nun in eine Spezialeinheit des FBI berufen und bekommt es dort gleich mit einem sehr interessanten Fall zu tun. Melvin Mars, einst ein erfolgreicher Football-Spieler, soll vor zwanzig Jahren auf grausame Art und Weise seine Eltern ermordet haben, obwohl er stets seine Unschuld beteuerte. Kurz vor seiner Hinrichtung meldet sich jemand, und gesteht die Morde. Decker und sein Team rollen den Fall auf und stoßen auf einige Ungereimtheiten. Im Zuge der Ermittlungen tauchen dann immer mehr Indizien auf, die Melvin entlasten und als plötzlich ein Mitglied des Teams spurlos verschwindet, verdichten sich die Hinweise, das der Täter aus höchsten gesellschaftlichen Kreisen kommen könnte. Decker und sein Team geraten in große Gefahr, können sie den Fall erfolgreich abschließen?
Der Thriller „Last Mile“ von David Baldacci, ist erschienen im Heyne Verlag. Die Story beschreibt den zweiten Fall des eigenwilligen Ermittlers Amos Decker, doch man muss den ersten Teil nicht kennen, um vollen Lesegenuss zu haben. Der Thriller ist intelligent konstruiert, nicht vorhersehbar und lebt neben der starken Story von seinen unterschiedlichen, interessanten Charakteren. Die beiden Protagonisten Decker und Mars könnten unterschiedlicher nicht sein. Decker leidet nach einem Unfall unter Hyperthymesie und kann nichts vergessen. Für seine Arbeit ist das zwar von Vorteil ist, er denkt sehr analytisch, es erhält aber auch die Dämonen seiner Vergangenheit lebendig. Zwischenmenschlich hat Decker seitdem einige Defizite, die ihn aber sehr sympathisch und menschlich machen, obwohl er manchmal etwas spröde erscheint. Mars ist ein großer, sportlicher Kerl, der im Innersten jedoch kein harter Kerl ist und sich seine Menschlichkeit trotz des langen Gefängnisaufenthalts erhalten konnte. Baldacci schafft es, neben der Spannung auch die Entwicklung der Figuren nicht zu vernachlässigen. Diese sind nicht oberflächlich, sondern werden in ihren menschlichen Facetten beleutet, so das man noch mehr mitfiebert, ob sie unbeschadet durch die Story kommen.
Fazit: Für mich ein sehr starker Thriller, den ich uneingeschränkt weiter empfehle. Gut gezeichnete Charaktere, eine Story, bei der die Spannung stets auf einem hohen Level gehalten wird, machen das Lesen zu einem kurzweiligen Genuss.

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96 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Die Eiskriegerin

Licia Troisi , Bruno Genzler
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.11.2017
ISBN 9783453318991
Genre: Fantasy

Rezension:

Im Dominium der Tränen, das von mächtigen Blutmagiern beherrscht wird, lebt das Mädchen Myra. Als Kind muss Myra mit ansehen, wie ihr Adoptivvater Fadi von Unbekannten getötet wird. Im letzten Moment kann sie entkommen und findet Zuflucht beim mächtigen Heerführer Acrab, der für sie zum Mentor wird und zur gefeierten Kriegerin ausbildet. Doch die traumatischen Geschehnisse lassen ihr keine Ruhe und schließlich reift in ihr der Entschluss, herauszufinden, warum Fadi damals sterben musste und wer für seinen Tod verantwortlich ist. Sie verlässt Acrab, dessen Vision es ist, das gesamte Land von der Macht der Blutmagier zu befreien. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit gerät sie in große Gefahr, findet aber auch neue, ungewöhnliche Freunde und erfährt Dinge, die ihr gesamtes Weltbild ins Wanken bringen.
Der Roman „Die Eiskriegerin“ von Licia Troisiist der erste Band der kürzlich erschienenen Dominium-Saga aus dem Heyne Verlag
Auffallend an der Geschichte ist sicher die Protagonistin. Troisi hat eine Hauptfigur geschaffen, die stark und trotzdem verletzlich ist. Myra ist durch ihre Erlebnisse zu einer spröden Kriegerin geworden, die sich tief im Innersten zwar nach Nähe sehnt, jedoch Probleme hat, diese auch zuzulassen. Ausgerechnet ein ungewöhnlicher Protagonist, über den ich jetzt nicht zuviel verraten möchte, gelingt es, ihr Vertrauen zu gewinnen. Die Beziehung dieser beiden bereichert die Story sehr. Das Dominium der Tränen ist ein rauhes Land, in dem Blutmagier Macht ausüben, indem sie die Kräfte von Elementalen (Naturgeistern) missbrauchen. Ihnen gegenüber stehen die Reinen, die versuchen, diese Art von Zauberei abzuschaffen. Sie warten auf die Ankunft des Befreiers, der das Land befrieden soll.
Die Geschichte an sich ist gut konstruiert und umgesetzt, das epische Fantasy-Werk wartet mit allem auf, was man in dem Genre erwartet: starke und glaubwürdige Protagonisten, fantastische Geschöpfe, Magie und Action. Alles ist gut dosiert, der Schreibstil sehr gut zu lesen.

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48 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Stadt aus Wind und Knochen

Fran Wilde , Marie-Luise Bezzenberger
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2017
ISBN 9783426520635
Genre: Fantasy

Rezension:

In der Stadt der beinernen Türme, in Densira lebt Kirit und möchte, genauso wie ihre Mutter, Händlerin werden. Als sie kurz vor ihrer Flugprüfung durch einen Zufall herausfindet, das sie ein besonderes Talent besitzt, wird sie aufgefordert, den Sängern beizutreten. Diese leben im Mittelpunkt der Stadt, in der Spire, regeln die Gesetze, achten auf die Einhaltung der Traditionen und bekämpfen die gefährlichen und mächtigen Himmelsschlünde. Kirit weigert sich, da sie in Densira bei ihrer Familie und Freund Nat bleiben möchte. Doch wie mächtig sind die Sänger und was hat es mit ihrer besonderen Fähigkeit auf sich?
Kirits Weg verläuft anders, als sie es sich vorgestellt hat, sie muß kämpfen und Entscheidungen treffen. Sind es die richtigen?
„Stadt aus Wind und Knochen“ von Fran Wilde, erschienen im Knaur Verlag ist der Debütroman der Autorin.
Sie entwickelt in Ihrer Geschichte eine eigene Welt, in der die Menschen in Türmen aus wachsenden Knochen leben. In der Mitte dieser Turmstadt liegt die Spire, in der die Sänger leben, die die Geschicke des Volkes leiten. Bedroht wird das Leben in der Stadt durch die Himmelschlünde, die durch die besondere Fähigkeit der Sänger besiegt werden können.
Das Setting ist sehr bildhaft und lebendig dargestellt, die Charaktere mit ihren Lernaufgaben glaubhaft. Kirit ist eine selbstbewusste, sympathische Protagonistin, die versucht, ihren eigenen Weg zu gehen. Die Geschichte erzählt ihren Weg von der Sängerin zur Retterin der Stadt, wobei sie sich selbst immer versucht treu zu bleiben und ihren moralischen Vorstellungen zu entsprechen. Ihr zur Seite steht streckenweise ihr alter Freund Nat, doch diese Beziehung wird durch beider Überzeugungen auf eine harte Probe gestellt.
Die Story entwickelt sich zum Ende hin immer rasanter und ist sehr gut zu lesen. Der Schreibstil ist gefällig und flüssig.
Fazit: Mir hat die außergewöhnliche Story gut gefallen, Kirit war mir zum Schluss sehr ans Herz gewachsen. Für mich ein vielversprechendes Debüt.

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74 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Das Licht der Insel

Jean E. Pendziwol , Veronika Dünninger
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 16.10.2017
ISBN 9783328101611
Genre: Romane

Rezension:

Morgan muss Sozialstunden in einem Pflegeheim ableisten, wo sie Elizabeth, eine alte blinde Dame kennenlernt. Zuerst ist Morgan abweisend und trotzig, doch sie ist fasziniert von dieser alten Frau, die soviel erlebt zu haben scheint, und nach und nach entwickelt sich ein freundschaftliches Verhältnis zwischen den beiden.
Zeitgleich wird auf dem Lake Superior ein verwaistes Boot gefunden, auf dem Elizabeths Bruder segelte. Er selbst wird vermisst, aber auf dem Boot finden sich Tagebuchaufzeichnungen von Elizabeths Vater, der mit seiner Familie als Leuchtturmwärter den Leuchtturm am See bewohnte. Elizabeth kann die Aufzeichnungen nicht mehr lesen und so wird Morgan zu ihren Augen, durchlebt beim lesen mit ihr Elizabeths Geschichte und beginnt zu ahnen, das alles auch mit ihr zu tun hat.
Der Roman „Das Licht der Insel“ von Jean E. Pendziwol, erschienen bei Penguinbooks, wartet mit einem sehr schönen Cover auf. Die Geschichte, die Jean E. Pendziwol erdacht hat, ist großartig, um es gleich vorweg zu nehmen. Die Protagonisten Morgan und Elizabeth sind sehr gegensätzlich. Auf der einen Seite Morgan - elternlos, von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht, unfähig, zu vertrauen und bei den richtigen Menschen Liebe zu suchen. Auf der anderen Seite Elizabeth – die ihr Leben ihrer Zwillingsschwester Emily opferte, die sie aufrichtig liebte. Geschickt schafft Pendziwol es, die Annäherung der beiden so unterschiedlichen Frauen zu erzählen. Die Ich-Erzählerperspektive wechselt jeweils zwischen den beiden Frauen, was sehr viel Nähe zu den Charakteren schafft. Zuerst langsam, dann zum Ende immer schneller entwickelt sich die tragische Geschichte, die über sechzig Jahre zurückliegt und für beide ungeahnte Wahrheiten offenbart, die Morgan für immer verändern werden.
Fazit: Eine unglaublich schöne und tragische Geschichte, die einfühlsam über Liebe, Aufopferung und Vertrauen berichtet, aber auch über Verrat und Täuschung. Die Charaktere Elizabeth, Emily und Morgan in ihrer dramatischen und anrührenden Geschichte zu begleiten, macht traurig und beglückt zugleich. Eines der schönsten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe.

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43 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

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Licht in tiefer Nacht

Nora Roberts , Christiane Burkhardt
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Diana, 25.09.2017
ISBN 9783453292000
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Bodine Ranch ist ein florierendes Unternehmen, das von Bodine und ihrer Familie geführt wird. Drei Generationen wohnen und arbeiten sehr erfolgreich zusammen unter einem Dach, als plötzlich dunkle Schatten aufziehen. Eine Mitarbeiterin wird ermordet aufgefunden und Callen, ein alter Freund der Familie, der nach vielen Jahren Abwesenheit wieder in die Stadt zurückgekehrt ist, wird verdächtigt. Bodine hat ihre Zweifel, das es sich bei dem Täter um Callen handelt, zu dem sie schon seit ihrer Jugend ein besonderes Verhältnis hat. Nur wer ist der Mörder.....und hat er etwas mit dem Verschwinden ihrer Tante Alice vor vielen Jahren zu tun?

Der Roman „Licht in dunkler Nacht“ von Nora Roberts, erschienen im Diana-Verlag, ist eine interessante Mischung aus Liebesroman und Krimi, die sehr überzeugend konzipiert ist. Nora Roberts hat ein Szenario entwickelt, das neben den Lovestory- und Spannungselementen auch noch mit einer gehörigen Portion Psychodrama aufwarten kann. Die Charaktere in Roberts Romanen kommen einem zwar irgendwie bekannt vor, wenn man schon viele ihrer Romane gelesen hat, das ändert aber nichts daran, das sie überzeugend sind. Besonderes die tragisch besetzte Rolle der verschwundenen Alice fand ich, auch psychologisch, sehr gelungen.
Roberts schafft es, die Figuren mit Leben zu erfüllen und wie bei vielen ihrer Romane spielen zwischenmenschliche Gefühle eine sehr wichtige Rolle....Liebe und Familie, das miteinander und füreinander werden groß geschrieben. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was sehr viel Nähe zu den Protagonisten entstehen lässt. So fiebert man mit ihnen mit, bis zum sehr spannenden Finale.

Fazit: Wieder ein gelungener Roman von Nora Roberts, ein richtiger Schmöker, bei dem man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht. Klare Leseempfehlung von mir.

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109 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Die Zwölf Könige

Bradley Beaulieu , Antonia Zauner
Flexibler Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426518175
Genre: Fantasy

Rezension:

In der großen Stadt Sharakhai, umgeben von Wüste führen die zwölf Könige ein strenges und grausames Regiment. Çeda, eine junge, aber sehr erfolgreiche Arenakämpferin, verlor als Kind ihre Mutter, die sich gegen die Könige stellte. Mittlerweile erwachsen, sinnt sie auf Rache, welche sich jedoch nicht leicht umsetzen lässt. Fast unmöglich scheint es, in die Nähe der Regenten und ihrer Leibgarde, der Klingentöchter, zu kommen, bis Çeda etwas unglaubliches herausfindet. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Emre nimmt sie den Kampf auf.

Der Roman „Die zwölf Könige“ von Bradley Beaulieu ist der erste Band der „Legenden der Bernsteinstadt“ Trilogie, erschienen im Knaur Fantasy Verlag. Beaulieu hat mit diesem Roman einen beeindruckenden Start in ein großes Fantasy Epos vorgelegt. Die Welt, die er ersonnen hat ist durch seine bildhafte Schreibweise fast spürbar. Umgeben von Wüste, die mit Sandschiffen bereist wird, liegt Sharakhai, die große Bernsteinstadt. Dort werden Arenakämpfe abgehalten, an denen auch zu Beginn der Geschichte Çeda teilnimmt. Sie ist eine starke, sympathische Protagonistin, die sehr loyal ist, und ihr größter Wunsch ist es, den Tod ihrer Mutter zu rächen. Unterstützung bekommt sie dabei von ihrem besten Freund seit Kindertagen, Emre. Das Verhältnis der beiden zueinander – sind sie nur gute Freunde oder Geliebte? - bringt eine ganz eigene Facette in die sehr dynamische Geschichte. Die Charaktere sind Getriebene, beide haben Verluste erlitten und sind verletzt worden, beide wollen Rache. Die sehr gut beschriebenen, interessanten Kampfszenen nehmen einen Teil der Geschichte ein....da hat man fast schon eine mögliche Verfilmung im Kopf. Die Entwicklung der Charaktere und der Geschichte ist gut durchdacht und glaubwürdig, das Setting ist bunt und interessant. Das liest sich sehr gut und macht eindeutig Lust auf den zweiten Teil.

Fazit: Eine spannende Story ohne Längen, dazu echte Sympathieträger als Protagonisten in einer fantastischen Welt...ein gelungener Trilogiestart.

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171 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

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Ein Reif von Eisen

Stephan M. Rother
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.10.2017
ISBN 9783499273568
Genre: Fantasy

Rezension:

Stammesfürst Morwa hat es fast geschafft, alle Völker der Tieflande zu einen. Ein letzter Stamm fehlt noch, der es erfordert, das Morwa und die seinen in unwirtliche Gegenden ziehen und kämpfen. Begleitet wird er unter anderem von seinen Söhnen, der unehelichen Tochter Sölva und einer Sklavin aus dem Süden, die über besondere Kräfte zu verfügen scheint. Ihren heilenden Fähigkeiten verdankt Morwa es auch, das sein immer schlechter werdender gesundheitlicher Zustand vorerst verborgen bleibt. Für Morwa steht fest, das er beizeiten einen Nachfolger benennen muss – nur welcher seiner so unterschiedlichen Söhne ist der Richtige?

Weit im Süden des Landes macht sich das Mädchen Leyken auf, um eine Mission zu erfüllen. Ihr Weg führt sie in die Rabenstadt, in der die große Esche steht, deren Blätter zu welken beginnen. Die Weltenesche verbindet alles miteinander und so erlebt Leyken dort unglaubliche und magische Dinge. Genauso wie Pol, der durch eine Prophezeihung vollkommen unvorbereitet in eine gefährliche Aufgabe gestoßen wird, fragt sie sich, welche schicksalshafte Rolle ihr bei der Rettung der Welt zugedacht ist.

Der Roman „Ein Reif von Eisen“ von Stephan M. Rother ist der erste Band der auf drei Teile angelegten „Königschroniken“. Erschienen ist das sehr schön gestaltete Buch bei Rowohlt.

Mit „Ein Reif von Eisen“ legt Rother einen epischen Roman vor, der sich nicht auf ein Genre reduzieren lässt. Für mich ist die Geschichte ein Fantasy-Roman mit historischen Elementen. Das spiegelt sich auch in der Sprache wieder. Rother ist ein Wortkünstler, er liebt das opulente, schwelgt in der Sprache, so das man als Leser gefordert ist. Die Geschichte wird in vier Strängen erzählt, die auch dramaturgisch sehr unterschiedlich angelegt sind. Lange weiß man nicht, wie diese so unterschiedlichen Episoden zusammen führen könnten. Nach und nach offenbaren sich dann geschickt angelegte Zusammenhänge.

Die Protagonisten sind ebenso wie ihre Handlungsstränge sehr unterschiedlich. Auffallend ist, das Rother ein starkes weibliches Rollenbild in seinem Roman angelegt hat. Die Stärke der Figuren zeigt sich erst nach und nach, so das man auch im Hinblick auf die nächsten Bände auf die weitere Entwicklung gespannt sein darf.

Fazit: Für mich ein sehr gelungener Einstieg in eine sehr interessant angelegte und wunderbar geschriebene Welt. Der verheißungsvolle Anfang macht neugierig auf den nächsten Band „Ein Reif von Bronze“, den ich ganz sicher auch lesen werde.

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59 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Das Mädchen im Eis

Robert Bryndza , Norbert Möllemann , Charlotte Breuer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Penguin, 11.09.2017
ISBN 9783328100973
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Winter in London. Eine junge Frau wird ermordet und eingeforen in einem See gefunden. Detective Erica Foster wird mit dem Fall betraut, nachdem sie einige Zeit nicht einsatzfähig war. Ihr letzter Fall, acht Monate zuvor, endete in einem Fiasko, als einige Mitglieder ihres Einsatzteams, darunter ihr Mann starben.
Die Tote wird schnell als Tochter einer berühmten Londoner Familie identifiziert, was die Lösung des Falls erschwert, da sensibles Vorgehen erforderlich ist. Trotz vieler Widrigkeiten gelingt es Erica, dem Täter auf die Spur zu kommen, was sie zu einer neuen Zielscheibe werden lässt. Kann sie der Gefahr entgehen, in der sie sich befindet und den Täter rechtzeitig dingfest machen?

Das Cover des Romans „Das Mädchen im Eis“ von Robert Bryndza, ist sehr gut gelungen. Man sieht den Ausschnitt eines Frauengesichts, durch den Einsatz von mattem und glänzendem Druck entsteht der Eindruck von Eis und Kälte. Der Roman, erschienen im Penguin Verlag, ist ein Krimi klassischer Machart. Die Protagonistin ist eine Getriebene ohne Privatleben, die für ihre Arbeit lebt, die Story mit allerlei falschen Fährten gespickt, kurzweilig und nichtsdestotrotz interessant.
Trotzdem ist die Story anders. Erica ist ein Mensch mit Ecken und Kanten, dabei aber zutiefst verletzlich (und verletzt). Das macht sie menschlich, man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen, was auch an Bryndzas Erzählkunst liegt. Er schreibt sehr unaufdringlich, dabei ist der Schreibstil intelligent und unheimlich gut zu lesen. Alle Figuren sind glaubwürdig, was der Spannung sehr zugute kommt.
Die Geschichte entwickelt sich zügig und die Tätersuche ist spannend und dramatisch bis zum Schluss.

Fazit: Einer der besten Krimis, die ich seit langem gelesen habe. Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut, ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen weil es so spannend und gut geschrieben ist.

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Symantriet: Das Erbe der Vergangenheit

C.I. Harriot
E-Buch Text: 364 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 14.12.2016
ISBN 9783743122116
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Land Symantriet wurde einst in fünf Königreiche aufgeteilt, von denen eines Endline ist, das von König Elias regiert wird. Sein einziges Kind ist die fünzehnjährige wunderschöne Isabelle. Sie führt ein unbeschwertes Leben, bis ihr Vater auf Drängen ihrer durchtriebenen Stiefmutter beschließt, einen Ehemann unter den Prinzen der zwei angrenzenden Königreiche für sie zu finden.
Isabelles behütete Welt gerät von einem auf den anderen Tag aus den Fugen. Kann sie Unterstützung bei Chace finden, den sie kürzlich kennenlernte oder ist sie auf sich allein gestellt?

Der Roman „Symantriet“ von C.I. Harriot hat ein sehr schönes, auffallendes Cover, das toll zur Geschichte passt. Genremäßig ist diese nicht so leicht einzuordnen, sie hat Elemente des klassischen Märchens, aber auch des Historien- und Fantasyromans. Sprachlich finden wir diese Mischung auch wieder, ich musste beim Lesen oft an Märchenerzählungen denken. Ansonsten auf jeden Fall sehr schön und flüssig geschrieben, inhaltlich beginnt die Geschichte verhalten und wird dann immer spannender, so das man bis zum Schluss mitfiebert, wie Isabelles Geschichte wohl ausgehen mag. Toll auch, das sich immer wieder unerwartete Wendungen ergeben, die das Lesen sehr interessant machen.
Das Ende ist aufregend, aber nur ein vorläufiges, da es zumindest eine Fortsetzung geben wird, auf die ich schon sehr gespannt bin.

Fazit: Für mich ein sehr gelungener Roman, der sich durch seine interessante Handlung schnell liest und auf jeden Fall neugierig auf die Fortsetzung macht. Klare Leseempfehlung von mir.

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334 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 103 Rezensionen

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The Girl Before

JP Delaney , Karin Dufner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 25.04.2017
ISBN 9783328100997
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jane ist nach einem Schicksalsschlag auf der Suche nach einer neuen Wohnung. Als sie das außergewöhnliche Haus in der Folgate Street 1 besichtigt, verliebt sie sich sofort. Ihre Freude ist groß, als der attraktive Edward Monkford, Architekt und Besitzer des Hauses sie wider Erwarten als Mieterin akzeptiert. Die anfängliche Begeisterung wandelt sich, je mehr Jane über das Haus und ihren Vermieter erfährt. Ist es Zufall, das sie ihrer Vormieterin Emma ähnlich sieht, mit der Edward eine Affäre hatte und die in ihrem neuen Heim tödlich verunglückte?


Der Thriller „The girl before“ von J.P. Delaney, erschienen im Penguin-Verlag ist außergewöhnlich geschrieben. Von Anfang an erlebt man in abwechselnden Perspektiven die ähnlich verlaufende Geschichte von Jane und Emma. Die Parallelen schaffen eine zunächst subtile Spannung, die sich durch die weitere Entwicklung immer mehr steigert. Die Personen sind, besonders auch psychologisch, gut gezeichnet, man lernt die Protagonisten sehr gut kennen. Hier gelingt es J.P. Delaney geschickt, in die Irre zu führen, nichts und niemand ist, was es zu sein scheint. Daraus ergeben sich stets neue Wendungen und die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend.


Fazit: „The girl before“ hat mir sehr gut gefallen. Besonders interessant fand ich, das als Spannungselement noch das „mitdenkende“ High-Tech-Haus eingebaut wurde. Der Erzählstil schafft Nähe besonders zu den weiblichen Protagonisten, so das man mitfiebert, wie sich die Geschichte auflöst. Der Schluss ist, so wie es sein sollte, überraschend und doch fehlt mir in der Geschichte das kleine Quentchen, das einen guten Thriller zu einem überragenden macht. Trotzdem absolut lesenswert.

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54 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Das Erbe der Seher

James Islington , Ruggero Leo
Flexibler Einband: 784 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2017
ISBN 9783426520956
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Auguren waren einst mächtige Seher mit magischen Fähigkeiten, bis ihre Herrschaft zwanzig Jahre zuvor ausgelöscht wurde. Davian befindet sich mit seinen Freunden Werr und Asha auf einer Schule für Begabte, als er bemerkt, das er über die unter Strafe gestellte Gabe der Auguren verfügt. Als er die Schule Hals über Kopf verlassen muss, gerät sein Leben und das seiner Freunde in Gefahr. Sein Weg führt ihn zu Caeden, der über ungeahnte Fähigkeiten zu verfügen scheint, jedoch sein Gedächtnis verloren hat. Hängt ihrer aller Schicksal mit der Barriere im Norden des Landes zusammen, hinter der mächtige und gefährliche Feinde darauf warten, aus ihrer Gefangenschaft auszubrechen?


Der Roman „Das Erbe der Seher“ von James Islington, erschienen im Knaur Verlag ist der erste Band der auf drei Teile angelegten Licanius-Saga und außerdem das Erstlingswerk des Autors. Ganz unglaublich, denn er präsentiert uns High-Fantasy vom Feinsten. Erdacht hat er eine Welt, in der es nicht einfach nur um Gut gegen Böse sondern auch um die Abstufungen dazwischen geht. Ausgestattet mit unterschiedlichsten magischen Fähigkeiten, die sie erst entdecken, entwickeln seine Charaktere sich während der Handlung.

Die Geschichte ist verwoben und komplex, aber jederzeit gut nachvollziehbar. Die Protagonisten sind nicht eindimensional - obwohl gut, kämpft doch jeder mit seinen eigenen Dämonen. Die Handlung und die Entwicklung der Charaktere haben jederzeit neue und überraschende Wendungen parat, dabei ist der Schreibstil flüssig, spannend und unaufdringlich.


Fazit: Für mich das bisherige Fantasy-Highlight des Jahres. Ich habe das Buch verschlungen und freue mich schon sehr auf den zweiten Teil. Eindeutige Leseempfehlung von mir.

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