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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Das Zeichen der Wahrheit

Susan Dennard , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.01.2018
ISBN 9783764531928
Genre: Fantasy

Rezension:

In den Magislanden leben Safiya und Iseult, die beide magische Begabungen besitzen. Obwohl sehr unterschiedlich, verbindet beide eine enge Freundschaft. Nach einem missglückten Coup setzt sich der gefährliche Blutmagier Aeduan auf ihre Fährte, der von Safis besonderer Begabung ahnt. Sie ist die letzte Wahrmagierin und ihre Magie eine begehrte Waffe. Safis Leben gerät aus den Fugen, als sie in einer Nacht- und Nebelaktion außer Landes verschwinden muss und die Reise gerät zu einem Wettlauf mit der Zeit, da ein neuer Krieg droht.
Zusammen mit ihrem Begleiter, dem smarten Prinz Merik macht sie sich auf den Weg. Aber kann sie ihm auch trauen? Wird er ihr helfen?
„Das Zeichen der Wahrheit“ ist der erste Teil der Magislande-Saga von Susan Dennard, erschienen im Penhaligon Verlag. Das Buch ist sehr ansprechend aufgemacht, ein weiteres Highlight ist die schöne Landkarte im aufklappbaren Buchdeckel. Die Geschichte, die Dennard uns erzählt, lebt von den starken und sehr interessant konzipierten Protagonistinnen. Safiya und Iseult sind sehr gegensätzlich, es verbindet sie jedoch eine ganz besondere Freundschaft.
Interessant erdacht hat Dennard auch die Magislande. Diese Welt wird bewohnt von sehr unterschiedlichen Völkern und das besondere sind sicher die magischen Fähigkeiten, die viele besitzen. So gibt es z.B. Gedanken- Wahr- und Windmagie, die die Charaktere zu sehr vielfältigen magischen Handlungen befähigt.
Die Geschichte ist spannend mit klassischem Aufbau: die Hauptperson muss in einem Wettlauf mit der Zeit eine Aufgabe bestehen, Unterstützung gibt es dabei von einem zunächst etwas undurchsichtigen, interessanten männlichen Protagonisten. Der Schwerpunkt des Romans liegt jedoch für mich auf der Beziehung der weiblichen Protagonistinnen zueinander. Dennard sagt, das sie eine Geschichte über Freundschaft erzählen wollte, und das ist ihr sehr gut gelungen und macht das Buch so besonders.
Fazit: Ein toller Fantasy-Roman mit Action, Gefühl und Magie, dabei eine spannende Geschichte die sich geschickt entwickelt und sehr gut lesen lässt. Klare Leseempfehlung von mir, ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Dem Verlag danke ich für das Rezi-Exemplar.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Dämonen küssen verboten

Michaela Ulrike Klapetz
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Morawa Lesezirkel, 11.08.2017
ISBN 9783990579411
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Roman „Dämonen küssen verboten“ ist der zweite Teil der Schwellenzeitsaga von Michaela Ulrike Klapetz, erschienen im My Morawa Verlag. Allerdings ist diesem Band eine Beschreibung des ersten Teils vorangestellt, so dass man in die Geschichte, auch ohne den ersten Band zu lesen, gut hineinfinden kann.
Die Protagonistin Maire, einst ein Mensch, nun eine Halbdämonin geniesst das Zusammenleben mit dem smarten Dämon Trahern, der sie einst vor dem Ertrinken rettete. Um nicht aufzufallen, gehen beide als Studenten auf die Uni, wo Maire auch immer wieder auf ihren alten Verehrer Sam trifft, der ebenfalls tiefe Gefühle für sie hegt.
Maire wäre glücklich, wenn sie nicht ihre so früh verstorbene Mutter Talisa vermissen würde, die seitdem bei den Tudoren lebt. Mit Traherns Hilfe soll sie ihre Mutter treffen, jedoch ein Besuch im Reich der Tudoren, die mächtige Dämone sind, ist nicht ohne Gefahr. Es kommt zu einem Kampf, bei dem Maire in letzter Minute ausgerechnet von Sam gerettet wird. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, doch noch von Maire erhört zu werden. Als Maire und Trahern jedoch ihre Hochzeit bekanntgeben und planen, bricht für Sam eine Welt zusammen und er will sich zurückziehen. Da merkt Maire, das sie nicht auf ihren lieben Freund verzichten möchte.
Die Schwellenzeitsaga wartet mit einer nicht neuen, aber sehr schön erzählten Story auf. Die Dreiecksgeschichte hat mich persönlich sehr an „Twilight“ erinnert. Maire fühlt sich zu beiden hingezogen, muss sich für oder gegen ihr Menschsein entscheiden, um richtig mit Trahern zusammenleben zu können.
Das Lesen lohnt sich aber auf jeden Fall, der Roman besticht durch eine sehr gefühlvolle Liebesgeschichte und klassisch gezeichnete Protagonisten. Außerdem ist das Setting sehr schön, die Story spielt in Irland und die Landschaftsbeschreibungen sowie die liebevoll eingeflochtenen Bräuche sind sehr gut gelungen.
Dramaturgisch entwickelt sich die Geschichte kontinuierlich bis zu einem spannenden vorläufigen Finale, das Lust auf den dritten Teil macht. Ich bedanke mich für das Rezi-Exemplar.

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257 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

claudia gray, constellation, science fiction, raumschiff, roboter

Constellation - Gegen alle Sterne

Claudia Gray , Christa Prummer-Lehmair , Heide Horn
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbj, 20.11.2017
ISBN 9783570174395
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Noemi befindet sich auf einem gefährlichen Aufklärungsflug, als die Umstände es erfordern, das sie auf einem vermeintlich unbemannten Raumschiff der gegnerischen Flotte Zuflucht sucht. Dort trifft sie auf Abel, einen Mech, der optisch zwar wie ein Mensch aussieht, jedoch eine künstlich erschaffene Intelligenz ist. Seine Programmierung sieht es vor, einen Menschen an Bord als höchste Instanz anzuerkennen und so sieht Abel Noemi als seine Vorgesetzte und begibt sich mit ihr auf eine abenteuerliche Reise durch die Galaxie. Der Zweck ihrer gemeinsamen Mission ist es, Noemis Welt Genesis vor den Angriffen der Erde zu retten. Abel soll dabei eine maßgebliche Rolle spielen, doch wird Noemi alles in die Tat umsetzen können, was sie geplant hat? Denn je besser die beiden sich kennenlernen, um so mehr wird Noemi klar, das Abel nicht einfach nur eine Maschine ist.... Der Science-Fiction Roman „Constellation“ von Claudia Gray ist im cbj Verlag erschienen. Das Cover des Buches ist ein richtiger Hingucker, der gleich klar macht, um welches Genre es sich hier handelt.
Die Geschichte, die Claudia Gray uns präsentiert, ist zwar der Jugendbuch-Reihe zugeordnet, ist aber auch für Erwachsene sehr gut lesbar. Die Protagonstin Noemi ist eigentlich ein normaler Teenager. Sie lebt auf dem Planeten Genesis, auf den sich ein Teil der Menschheit gerettet hat, nachdem die Lebensbedingungen auf der Erde schlechter wurden. Nun herrscht ein ständiger Kampf zwischen diesen Welten, weil die Erde nach Lebensraum-Alternativen sucht und die Bewohner von Genesis ihr Territorium verteidigen. So ist Noemi viel zu früh gezwungen, als Pilotin lebensbedrohliche Missionen auszuführen. Als sie Abel kennenlernt, der ein vereintlicher Feind ist, scheinen die Fronten klar, zumal Abel in ihren Augen „nur“ eine Maschine ist. Auf ihrer Reise durch die Galaxie lernen beide sich jedoch besser kennen und erkennen, das nichts so ist, wie es scheint.....weder sie beide, noch ihre Welten.
Die Geschichte lebt von dieser Entwicklung der beiden Protagonisten, die anrührend und glaubwürdig geschildert wir. Besonders Abel ist ein Charakter, den man nicht so schnel vergisst. Seine sich fortlaufend entwickelnden Wahrnehmungen, die immer wieder mit seinen Programmierungen kollidieren, bringen einen zum schmunzeln und rühren zu Tränen. Dadurch schwingt in der ganzen Geschichte eine Tiefe mit, die immer wieder zum Nachdenken anregt.
Für mich ein wirklich besonderes Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Klare Leseempfehlung von mir. Ich danke dem Verlag für das Rezi-Exemplar.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Last Mile

David Baldacci , Uwe Anton , Norbert Jakober
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne, 30.10.2017
ISBN 9783453270619
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Amos Decker kann seit einem Unfall nichts mehr vergessen und wird auch der „Memory Man“ genannt. Nach einer schweren Krise wird er nun in eine Spezialeinheit des FBI berufen und bekommt es dort gleich mit einem sehr interessanten Fall zu tun. Melvin Mars, einst ein erfolgreicher Football-Spieler, soll vor zwanzig Jahren auf grausame Art und Weise seine Eltern ermordet haben, obwohl er stets seine Unschuld beteuerte. Kurz vor seiner Hinrichtung meldet sich jemand, und gesteht die Morde. Decker und sein Team rollen den Fall auf und stoßen auf einige Ungereimtheiten. Im Zuge der Ermittlungen tauchen dann immer mehr Indizien auf, die Melvin entlasten und als plötzlich ein Mitglied des Teams spurlos verschwindet, verdichten sich die Hinweise, das der Täter aus höchsten gesellschaftlichen Kreisen kommen könnte. Decker und sein Team geraten in große Gefahr, können sie den Fall erfolgreich abschließen?
Der Thriller „Last Mile“ von David Baldacci, ist erschienen im Heyne Verlag. Die Story beschreibt den zweiten Fall des eigenwilligen Ermittlers Amos Decker, doch man muss den ersten Teil nicht kennen, um vollen Lesegenuss zu haben. Der Thriller ist intelligent konstruiert, nicht vorhersehbar und lebt neben der starken Story von seinen unterschiedlichen, interessanten Charakteren. Die beiden Protagonisten Decker und Mars könnten unterschiedlicher nicht sein. Decker leidet nach einem Unfall unter Hyperthymesie und kann nichts vergessen. Für seine Arbeit ist das zwar von Vorteil ist, er denkt sehr analytisch, es erhält aber auch die Dämonen seiner Vergangenheit lebendig. Zwischenmenschlich hat Decker seitdem einige Defizite, die ihn aber sehr sympathisch und menschlich machen, obwohl er manchmal etwas spröde erscheint. Mars ist ein großer, sportlicher Kerl, der im Innersten jedoch kein harter Kerl ist und sich seine Menschlichkeit trotz des langen Gefängnisaufenthalts erhalten konnte. Baldacci schafft es, neben der Spannung auch die Entwicklung der Figuren nicht zu vernachlässigen. Diese sind nicht oberflächlich, sondern werden in ihren menschlichen Facetten beleutet, so das man noch mehr mitfiebert, ob sie unbeschadet durch die Story kommen.
Fazit: Für mich ein sehr starker Thriller, den ich uneingeschränkt weiter empfehle. Gut gezeichnete Charaktere, eine Story, bei der die Spannung stets auf einem hohen Level gehalten wird, machen das Lesen zu einem kurzweiligen Genuss.

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70 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

fantasy, schnee, drachen, kriegerin, rezension

Die Eiskriegerin

Licia Troisi , Bruno Genzler
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.11.2017
ISBN 9783453318991
Genre: Fantasy

Rezension:

Im Dominium der Tränen, das von mächtigen Blutmagiern beherrscht wird, lebt das Mädchen Myra. Als Kind muss Myra mit ansehen, wie ihr Adoptivvater Fadi von Unbekannten getötet wird. Im letzten Moment kann sie entkommen und findet Zuflucht beim mächtigen Heerführer Acrab, der für sie zum Mentor wird und zur gefeierten Kriegerin ausbildet. Doch die traumatischen Geschehnisse lassen ihr keine Ruhe und schließlich reift in ihr der Entschluss, herauszufinden, warum Fadi damals sterben musste und wer für seinen Tod verantwortlich ist. Sie verlässt Acrab, dessen Vision es ist, das gesamte Land von der Macht der Blutmagier zu befreien. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit gerät sie in große Gefahr, findet aber auch neue, ungewöhnliche Freunde und erfährt Dinge, die ihr gesamtes Weltbild ins Wanken bringen.
Der Roman „Die Eiskriegerin“ von Licia Troisiist der erste Band der kürzlich erschienenen Dominium-Saga aus dem Heyne Verlag
Auffallend an der Geschichte ist sicher die Protagonistin. Troisi hat eine Hauptfigur geschaffen, die stark und trotzdem verletzlich ist. Myra ist durch ihre Erlebnisse zu einer spröden Kriegerin geworden, die sich tief im Innersten zwar nach Nähe sehnt, jedoch Probleme hat, diese auch zuzulassen. Ausgerechnet ein ungewöhnlicher Protagonist, über den ich jetzt nicht zuviel verraten möchte, gelingt es, ihr Vertrauen zu gewinnen. Die Beziehung dieser beiden bereichert die Story sehr. Das Dominium der Tränen ist ein rauhes Land, in dem Blutmagier Macht ausüben, indem sie die Kräfte von Elementalen (Naturgeistern) missbrauchen. Ihnen gegenüber stehen die Reinen, die versuchen, diese Art von Zauberei abzuschaffen. Sie warten auf die Ankunft des Befreiers, der das Land befrieden soll.
Die Geschichte an sich ist gut konstruiert und umgesetzt, das epische Fantasy-Werk wartet mit allem auf, was man in dem Genre erwartet: starke und glaubwürdige Protagonisten, fantastische Geschöpfe, Magie und Action. Alles ist gut dosiert, der Schreibstil sehr gut zu lesen.

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

fantasy

Stadt aus Wind und Knochen

Fran Wilde , Marie-Luise Bezzenberger
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2017
ISBN 9783426520635
Genre: Fantasy

Rezension:

In der Stadt der beinernen Türme, in Densira lebt Kirit und möchte, genauso wie ihre Mutter, Händlerin werden. Als sie kurz vor ihrer Flugprüfung durch einen Zufall herausfindet, das sie ein besonderes Talent besitzt, wird sie aufgefordert, den Sängern beizutreten. Diese leben im Mittelpunkt der Stadt, in der Spire, regeln die Gesetze, achten auf die Einhaltung der Traditionen und bekämpfen die gefährlichen und mächtigen Himmelsschlünde. Kirit weigert sich, da sie in Densira bei ihrer Familie und Freund Nat bleiben möchte. Doch wie mächtig sind die Sänger und was hat es mit ihrer besonderen Fähigkeit auf sich?
Kirits Weg verläuft anders, als sie es sich vorgestellt hat, sie muß kämpfen und Entscheidungen treffen. Sind es die richtigen?
„Stadt aus Wind und Knochen“ von Fran Wilde, erschienen im Knaur Verlag ist der Debütroman der Autorin.
Sie entwickelt in Ihrer Geschichte eine eigene Welt, in der die Menschen in Türmen aus wachsenden Knochen leben. In der Mitte dieser Turmstadt liegt die Spire, in der die Sänger leben, die die Geschicke des Volkes leiten. Bedroht wird das Leben in der Stadt durch die Himmelschlünde, die durch die besondere Fähigkeit der Sänger besiegt werden können.
Das Setting ist sehr bildhaft und lebendig dargestellt, die Charaktere mit ihren Lernaufgaben glaubhaft. Kirit ist eine selbstbewusste, sympathische Protagonistin, die versucht, ihren eigenen Weg zu gehen. Die Geschichte erzählt ihren Weg von der Sängerin zur Retterin der Stadt, wobei sie sich selbst immer versucht treu zu bleiben und ihren moralischen Vorstellungen zu entsprechen. Ihr zur Seite steht streckenweise ihr alter Freund Nat, doch diese Beziehung wird durch beider Überzeugungen auf eine harte Probe gestellt.
Die Story entwickelt sich zum Ende hin immer rasanter und ist sehr gut zu lesen. Der Schreibstil ist gefällig und flüssig.
Fazit: Mir hat die außergewöhnliche Story gut gefallen, Kirit war mir zum Schluss sehr ans Herz gewachsen. Für mich ein vielversprechendes Debüt.

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61 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

kanada, insel, familiengeheimnis, schwestern, roman

Das Licht der Insel

Jean E. Pendziwol , Veronika Dünninger
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 16.10.2017
ISBN 9783328101611
Genre: Romane

Rezension:

Morgan muss Sozialstunden in einem Pflegeheim ableisten, wo sie Elizabeth, eine alte blinde Dame kennenlernt. Zuerst ist Morgan abweisend und trotzig, doch sie ist fasziniert von dieser alten Frau, die soviel erlebt zu haben scheint, und nach und nach entwickelt sich ein freundschaftliches Verhältnis zwischen den beiden.
Zeitgleich wird auf dem Lake Superior ein verwaistes Boot gefunden, auf dem Elizabeths Bruder segelte. Er selbst wird vermisst, aber auf dem Boot finden sich Tagebuchaufzeichnungen von Elizabeths Vater, der mit seiner Familie als Leuchtturmwärter den Leuchtturm am See bewohnte. Elizabeth kann die Aufzeichnungen nicht mehr lesen und so wird Morgan zu ihren Augen, durchlebt beim lesen mit ihr Elizabeths Geschichte und beginnt zu ahnen, das alles auch mit ihr zu tun hat.
Der Roman „Das Licht der Insel“ von Jean E. Pendziwol, erschienen bei Penguinbooks, wartet mit einem sehr schönen Cover auf. Die Geschichte, die Jean E. Pendziwol erdacht hat, ist großartig, um es gleich vorweg zu nehmen. Die Protagonisten Morgan und Elizabeth sind sehr gegensätzlich. Auf der einen Seite Morgan - elternlos, von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht, unfähig, zu vertrauen und bei den richtigen Menschen Liebe zu suchen. Auf der anderen Seite Elizabeth – die ihr Leben ihrer Zwillingsschwester Emily opferte, die sie aufrichtig liebte. Geschickt schafft Pendziwol es, die Annäherung der beiden so unterschiedlichen Frauen zu erzählen. Die Ich-Erzählerperspektive wechselt jeweils zwischen den beiden Frauen, was sehr viel Nähe zu den Charakteren schafft. Zuerst langsam, dann zum Ende immer schneller entwickelt sich die tragische Geschichte, die über sechzig Jahre zurückliegt und für beide ungeahnte Wahrheiten offenbart, die Morgan für immer verändern werden.
Fazit: Eine unglaublich schöne und tragische Geschichte, die einfühlsam über Liebe, Aufopferung und Vertrauen berichtet, aber auch über Verrat und Täuschung. Die Charaktere Elizabeth, Emily und Morgan in ihrer dramatischen und anrührenden Geschichte zu begleiten, macht traurig und beglückt zugleich. Eines der schönsten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe.

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36 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

nora roberts, licht in tiefer nacht, nacht, licht

Licht in tiefer Nacht

Nora Roberts , Christiane Burkhardt
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Diana, 25.09.2017
ISBN 9783453292000
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Bodine Ranch ist ein florierendes Unternehmen, das von Bodine und ihrer Familie geführt wird. Drei Generationen wohnen und arbeiten sehr erfolgreich zusammen unter einem Dach, als plötzlich dunkle Schatten aufziehen. Eine Mitarbeiterin wird ermordet aufgefunden und Callen, ein alter Freund der Familie, der nach vielen Jahren Abwesenheit wieder in die Stadt zurückgekehrt ist, wird verdächtigt. Bodine hat ihre Zweifel, das es sich bei dem Täter um Callen handelt, zu dem sie schon seit ihrer Jugend ein besonderes Verhältnis hat. Nur wer ist der Mörder.....und hat er etwas mit dem Verschwinden ihrer Tante Alice vor vielen Jahren zu tun?

Der Roman „Licht in dunkler Nacht“ von Nora Roberts, erschienen im Diana-Verlag, ist eine interessante Mischung aus Liebesroman und Krimi, die sehr überzeugend konzipiert ist. Nora Roberts hat ein Szenario entwickelt, das neben den Lovestory- und Spannungselementen auch noch mit einer gehörigen Portion Psychodrama aufwarten kann. Die Charaktere in Roberts Romanen kommen einem zwar irgendwie bekannt vor, wenn man schon viele ihrer Romane gelesen hat, das ändert aber nichts daran, das sie überzeugend sind. Besonderes die tragisch besetzte Rolle der verschwundenen Alice fand ich, auch psychologisch, sehr gelungen.
Roberts schafft es, die Figuren mit Leben zu erfüllen und wie bei vielen ihrer Romane spielen zwischenmenschliche Gefühle eine sehr wichtige Rolle....Liebe und Familie, das miteinander und füreinander werden groß geschrieben. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was sehr viel Nähe zu den Protagonisten entstehen lässt. So fiebert man mit ihnen mit, bis zum sehr spannenden Finale.

Fazit: Wieder ein gelungener Roman von Nora Roberts, ein richtiger Schmöker, bei dem man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht. Klare Leseempfehlung von mir.

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86 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

fantasy, magie, wüste, orient, götter

Die Zwölf Könige

Bradley Beaulieu , Antonia Zauner
Flexibler Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426518175
Genre: Fantasy

Rezension:

In der großen Stadt Sharakhai, umgeben von Wüste führen die zwölf Könige ein strenges und grausames Regiment. Çeda, eine junge, aber sehr erfolgreiche Arenakämpferin, verlor als Kind ihre Mutter, die sich gegen die Könige stellte. Mittlerweile erwachsen, sinnt sie auf Rache, welche sich jedoch nicht leicht umsetzen lässt. Fast unmöglich scheint es, in die Nähe der Regenten und ihrer Leibgarde, der Klingentöchter, zu kommen, bis Çeda etwas unglaubliches herausfindet. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Emre nimmt sie den Kampf auf.

Der Roman „Die zwölf Könige“ von Bradley Beaulieu ist der erste Band der „Legenden der Bernsteinstadt“ Trilogie, erschienen im Knaur Fantasy Verlag. Beaulieu hat mit diesem Roman einen beeindruckenden Start in ein großes Fantasy Epos vorgelegt. Die Welt, die er ersonnen hat ist durch seine bildhafte Schreibweise fast spürbar. Umgeben von Wüste, die mit Sandschiffen bereist wird, liegt Sharakhai, die große Bernsteinstadt. Dort werden Arenakämpfe abgehalten, an denen auch zu Beginn der Geschichte Çeda teilnimmt. Sie ist eine starke, sympathische Protagonistin, die sehr loyal ist, und ihr größter Wunsch ist es, den Tod ihrer Mutter zu rächen. Unterstützung bekommt sie dabei von ihrem besten Freund seit Kindertagen, Emre. Das Verhältnis der beiden zueinander – sind sie nur gute Freunde oder Geliebte? - bringt eine ganz eigene Facette in die sehr dynamische Geschichte. Die Charaktere sind Getriebene, beide haben Verluste erlitten und sind verletzt worden, beide wollen Rache. Die sehr gut beschriebenen, interessanten Kampfszenen nehmen einen Teil der Geschichte ein....da hat man fast schon eine mögliche Verfilmung im Kopf. Die Entwicklung der Charaktere und der Geschichte ist gut durchdacht und glaubwürdig, das Setting ist bunt und interessant. Das liest sich sehr gut und macht eindeutig Lust auf den zweiten Teil.

Fazit: Eine spannende Story ohne Längen, dazu echte Sympathieträger als Protagonisten in einer fantastischen Welt...ein gelungener Trilogiestart.

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111 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

stephan m. rother, fantasy, die königschroniken, high fantasy, ein reif von eisen

Ein Reif von Eisen

Stephan M. Rother
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.10.2017
ISBN 9783499273568
Genre: Fantasy

Rezension:

Stammesfürst Morwa hat es fast geschafft, alle Völker der Tieflande zu einen. Ein letzter Stamm fehlt noch, der es erfordert, das Morwa und die seinen in unwirtliche Gegenden ziehen und kämpfen. Begleitet wird er unter anderem von seinen Söhnen, der unehelichen Tochter Sölva und einer Sklavin aus dem Süden, die über besondere Kräfte zu verfügen scheint. Ihren heilenden Fähigkeiten verdankt Morwa es auch, das sein immer schlechter werdender gesundheitlicher Zustand vorerst verborgen bleibt. Für Morwa steht fest, das er beizeiten einen Nachfolger benennen muss – nur welcher seiner so unterschiedlichen Söhne ist der Richtige?

Weit im Süden des Landes macht sich das Mädchen Leyken auf, um eine Mission zu erfüllen. Ihr Weg führt sie in die Rabenstadt, in der die große Esche steht, deren Blätter zu welken beginnen. Die Weltenesche verbindet alles miteinander und so erlebt Leyken dort unglaubliche und magische Dinge. Genauso wie Pol, der durch eine Prophezeihung vollkommen unvorbereitet in eine gefährliche Aufgabe gestoßen wird, fragt sie sich, welche schicksalshafte Rolle ihr bei der Rettung der Welt zugedacht ist.

Der Roman „Ein Reif von Eisen“ von Stephan M. Rother ist der erste Band der auf drei Teile angelegten „Königschroniken“. Erschienen ist das sehr schön gestaltete Buch bei Rowohlt.

Mit „Ein Reif von Eisen“ legt Rother einen epischen Roman vor, der sich nicht auf ein Genre reduzieren lässt. Für mich ist die Geschichte ein Fantasy-Roman mit historischen Elementen. Das spiegelt sich auch in der Sprache wieder. Rother ist ein Wortkünstler, er liebt das opulente, schwelgt in der Sprache, so das man als Leser gefordert ist. Die Geschichte wird in vier Strängen erzählt, die auch dramaturgisch sehr unterschiedlich angelegt sind. Lange weiß man nicht, wie diese so unterschiedlichen Episoden zusammen führen könnten. Nach und nach offenbaren sich dann geschickt angelegte Zusammenhänge.

Die Protagonisten sind ebenso wie ihre Handlungsstränge sehr unterschiedlich. Auffallend ist, das Rother ein starkes weibliches Rollenbild in seinem Roman angelegt hat. Die Stärke der Figuren zeigt sich erst nach und nach, so das man auch im Hinblick auf die nächsten Bände auf die weitere Entwicklung gespannt sein darf.

Fazit: Für mich ein sehr gelungener Einstieg in eine sehr interessant angelegte und wunderbar geschriebene Welt. Der verheißungsvolle Anfang macht neugierig auf den nächsten Band „Ein Reif von Bronze“, den ich ganz sicher auch lesen werde.

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36 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

band 1, london, neue krimireihe, adelsfamilie, englischer thriller

Das Mädchen im Eis

Robert Bryndza , Norbert Möllemann , Charlotte Breuer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Penguin, 11.09.2017
ISBN 9783328100973
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Winter in London. Eine junge Frau wird ermordet und eingeforen in einem See gefunden. Detective Erica Foster wird mit dem Fall betraut, nachdem sie einige Zeit nicht einsatzfähig war. Ihr letzter Fall, acht Monate zuvor, endete in einem Fiasko, als einige Mitglieder ihres Einsatzteams, darunter ihr Mann starben.
Die Tote wird schnell als Tochter einer berühmten Londoner Familie identifiziert, was die Lösung des Falls erschwert, da sensibles Vorgehen erforderlich ist. Trotz vieler Widrigkeiten gelingt es Erica, dem Täter auf die Spur zu kommen, was sie zu einer neuen Zielscheibe werden lässt. Kann sie der Gefahr entgehen, in der sie sich befindet und den Täter rechtzeitig dingfest machen?

Das Cover des Romans „Das Mädchen im Eis“ von Robert Bryndza, ist sehr gut gelungen. Man sieht den Ausschnitt eines Frauengesichts, durch den Einsatz von mattem und glänzendem Druck entsteht der Eindruck von Eis und Kälte. Der Roman, erschienen im Penguin Verlag, ist ein Krimi klassischer Machart. Die Protagonistin ist eine Getriebene ohne Privatleben, die für ihre Arbeit lebt, die Story mit allerlei falschen Fährten gespickt, kurzweilig und nichtsdestotrotz interessant.
Trotzdem ist die Story anders. Erica ist ein Mensch mit Ecken und Kanten, dabei aber zutiefst verletzlich (und verletzt). Das macht sie menschlich, man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen, was auch an Bryndzas Erzählkunst liegt. Er schreibt sehr unaufdringlich, dabei ist der Schreibstil intelligent und unheimlich gut zu lesen. Alle Figuren sind glaubwürdig, was der Spannung sehr zugute kommt.
Die Geschichte entwickelt sich zügig und die Tätersuche ist spannend und dramatisch bis zum Schluss.

Fazit: Einer der besten Krimis, die ich seit langem gelesen habe. Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut, ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen weil es so spannend und gut geschrieben ist.

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

märchen, gabe, fantasie, unvorhersehbare wendung, wunderschö

Symantriet: Das Erbe der Vergangenheit

C.I. Harriot
E-Buch Text: 364 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 14.12.2016
ISBN 9783743122116
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Land Symantriet wurde einst in fünf Königreiche aufgeteilt, von denen eines Endline ist, das von König Elias regiert wird. Sein einziges Kind ist die fünzehnjährige wunderschöne Isabelle. Sie führt ein unbeschwertes Leben, bis ihr Vater auf Drängen ihrer durchtriebenen Stiefmutter beschließt, einen Ehemann unter den Prinzen der zwei angrenzenden Königreiche für sie zu finden.
Isabelles behütete Welt gerät von einem auf den anderen Tag aus den Fugen. Kann sie Unterstützung bei Chace finden, den sie kürzlich kennenlernte oder ist sie auf sich allein gestellt?

Der Roman „Symantriet“ von C.I. Harriot hat ein sehr schönes, auffallendes Cover, das toll zur Geschichte passt. Genremäßig ist diese nicht so leicht einzuordnen, sie hat Elemente des klassischen Märchens, aber auch des Historien- und Fantasyromans. Sprachlich finden wir diese Mischung auch wieder, ich musste beim Lesen oft an Märchenerzählungen denken. Ansonsten auf jeden Fall sehr schön und flüssig geschrieben, inhaltlich beginnt die Geschichte verhalten und wird dann immer spannender, so das man bis zum Schluss mitfiebert, wie Isabelles Geschichte wohl ausgehen mag. Toll auch, das sich immer wieder unerwartete Wendungen ergeben, die das Lesen sehr interessant machen.
Das Ende ist aufregend, aber nur ein vorläufiges, da es zumindest eine Fortsetzung geben wird, auf die ich schon sehr gespannt bin.

Fazit: Für mich ein sehr gelungener Roman, der sich durch seine interessante Handlung schnell liest und auf jeden Fall neugierig auf die Fortsetzung macht. Klare Leseempfehlung von mir.

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299 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 96 Rezensionen

thriller, haus, psychothriller, spannung, the girl before

The Girl Before

JP Delaney , Karin Dufner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 25.04.2017
ISBN 9783328100997
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jane ist nach einem Schicksalsschlag auf der Suche nach einer neuen Wohnung. Als sie das außergewöhnliche Haus in der Folgate Street 1 besichtigt, verliebt sie sich sofort. Ihre Freude ist groß, als der attraktive Edward Monkford, Architekt und Besitzer des Hauses sie wider Erwarten als Mieterin akzeptiert. Die anfängliche Begeisterung wandelt sich, je mehr Jane über das Haus und ihren Vermieter erfährt. Ist es Zufall, das sie ihrer Vormieterin Emma ähnlich sieht, mit der Edward eine Affäre hatte und die in ihrem neuen Heim tödlich verunglückte?


Der Thriller „The girl before“ von J.P. Delaney, erschienen im Penguin-Verlag ist außergewöhnlich geschrieben. Von Anfang an erlebt man in abwechselnden Perspektiven die ähnlich verlaufende Geschichte von Jane und Emma. Die Parallelen schaffen eine zunächst subtile Spannung, die sich durch die weitere Entwicklung immer mehr steigert. Die Personen sind, besonders auch psychologisch, gut gezeichnet, man lernt die Protagonisten sehr gut kennen. Hier gelingt es J.P. Delaney geschickt, in die Irre zu führen, nichts und niemand ist, was es zu sein scheint. Daraus ergeben sich stets neue Wendungen und die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend.


Fazit: „The girl before“ hat mir sehr gut gefallen. Besonders interessant fand ich, das als Spannungselement noch das „mitdenkende“ High-Tech-Haus eingebaut wurde. Der Erzählstil schafft Nähe besonders zu den weiblichen Protagonisten, so das man mitfiebert, wie sich die Geschichte auflöst. Der Schluss ist, so wie es sein sollte, überraschend und doch fehlt mir in der Geschichte das kleine Quentchen, das einen guten Thriller zu einem überragenden macht. Trotzdem absolut lesenswert.

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49 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, administration, das erbe der seher, reise, magier

Das Erbe der Seher

James Islington , Ruggero Leo
Flexibler Einband: 784 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2017
ISBN 9783426520956
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Auguren waren einst mächtige Seher mit magischen Fähigkeiten, bis ihre Herrschaft zwanzig Jahre zuvor ausgelöscht wurde. Davian befindet sich mit seinen Freunden Werr und Asha auf einer Schule für Begabte, als er bemerkt, das er über die unter Strafe gestellte Gabe der Auguren verfügt. Als er die Schule Hals über Kopf verlassen muss, gerät sein Leben und das seiner Freunde in Gefahr. Sein Weg führt ihn zu Caeden, der über ungeahnte Fähigkeiten zu verfügen scheint, jedoch sein Gedächtnis verloren hat. Hängt ihrer aller Schicksal mit der Barriere im Norden des Landes zusammen, hinter der mächtige und gefährliche Feinde darauf warten, aus ihrer Gefangenschaft auszubrechen?


Der Roman „Das Erbe der Seher“ von James Islington, erschienen im Knaur Verlag ist der erste Band der auf drei Teile angelegten Licanius-Saga und außerdem das Erstlingswerk des Autors. Ganz unglaublich, denn er präsentiert uns High-Fantasy vom Feinsten. Erdacht hat er eine Welt, in der es nicht einfach nur um Gut gegen Böse sondern auch um die Abstufungen dazwischen geht. Ausgestattet mit unterschiedlichsten magischen Fähigkeiten, die sie erst entdecken, entwickeln seine Charaktere sich während der Handlung.

Die Geschichte ist verwoben und komplex, aber jederzeit gut nachvollziehbar. Die Protagonisten sind nicht eindimensional - obwohl gut, kämpft doch jeder mit seinen eigenen Dämonen. Die Handlung und die Entwicklung der Charaktere haben jederzeit neue und überraschende Wendungen parat, dabei ist der Schreibstil flüssig, spannend und unaufdringlich.


Fazit: Für mich das bisherige Fantasy-Highlight des Jahres. Ich habe das Buch verschlungen und freue mich schon sehr auf den zweiten Teil. Eindeutige Leseempfehlung von mir.

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115 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 86 Rezensionen

liebe, kochen, jugendbuch, erster kuss, patchworkfamilie

Pasta mista - Fünf Zutaten für die Liebe

Susanne Fülscher
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551650252
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Liv lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter zusammen in einer kleinen Wohnung in München. Als ihre Mutter sich verliebt, und ihr vollkommen überraschend ihren neuen Freund Roberto präsentiert, wird es in Livs Leben turbulent. Denn Roberto kommt aus Italien und hat seine Kinder, die 16jährigen attraktiven Zwillinge Sonia und Angelo dabei. Das erzwungene Zusammenleben auf Probe wird zur Herausforderung für Liv.....ist Sonia tatsächlich so arrogant wie sie wirkt? Was hält Angelo von ihr, ein absoluter Traumtyp, in dessen Gegenwart Liv immer die peinlichsten Dinge zu passieren scheinen. Und dann gibt es ja auch noch Nick aus ihrem Kochkurs, der ein Auge auf sie geworfen zu haben scheint. Kein Wunder, das Liv durcheinander ist.

Der Roman "Pasta Mista - 5 Zutaten für die Liebe" , erschienen im Carlsen Verlag ist ein Jugendbuch aus der Feder von Susanne Fülscher. Das Cover des Buches ist sehr ansprechend und passt toll zur Handlung.

In ihrem neuesten Roman beweist Susanne Fülscher wieder einmal, das sie sich gut in ihre jugendlichen Protagonisten hineinversetzen kann. Die Dialoge sind witzig, die Handlung interessant. Die Charaktere sind gut gezeichnet, lustig auch Livs Freundinnen, die ihr mit Rat und Kristallkugel zur Seite stehen. Interessant finde ich, das das Kochen in diesem Roman eine große Rolle spielt. Sprachlich ist der Roman sehr flüssig und gut zu lesen.

Fazit: Ein sehr schönes Jugendbuch, das sich sehr zügig liest, weil man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Auf den nächsten Band darf man schon gespannt sein.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

drache, fantasy, hexe, blog, metropolis

Wie der Drache zu seinem Personalausweis kam

Axel Brandt
Flexibler Einband: 388 Seiten
Erschienen bei A. Fritz Verlag, 13.09.2017
ISBN 9783944771243
Genre: Fantasy

Rezension:

Lucius ist ein Drache, aber das war nicht immer so. Ursprünglich in Menschengestalt, doch sich in seinem Körper nie richtig wohlfühlend, verwandelt ihn die Hexe Lili. Fortan lebt er als Wachdrache bei Lili, die ein Bordell betreibt. Was dort alles vor- und abgeht und was in der Stadt Metropolis alles passiert, schildert Lucius in seinem Weblog. Dabei erzählt er von magischen und unheimlichen Geschehnissen, von Dämonen, Göttern, Sex und sprechenden Tieren und natürlich auch, wie er als Drache zu seinem Personalausweis kam.

Das Buch „Wie der Drache zu seinem Personalausweis kam“ von Axel Brandt ist erschienen im @afritzverlag . Dieser Verlag hat es sich zur Aufgabe gemacht, besondere Bücher zu finden und zu veröffentlichen. Das ist ihnen auch mit diesem Roman gelungen. Genremäßig schwierig einzuordnen (kein Fantasy, vielleicht ein fantastischer Roman) bezeichnet der Autor es als autobiographische Tiererzählung, und das trifft es sehr gut. Der Drache Lucius als Ich-Erzähler schildert seine Erlebnisse in Form schriftlicher Weblog Einträge. Mit sehr viel Wortwitz lässt Brandt seinen Protagonisten aus seinem Leben im Bordell, von Sex und von Rettungsaktionen erzählen. Der Humor kommt in diesem Roman nicht zu kurz, stets mit einem Augenzwinkern bekommt so mancher sein Fett weg.
Mir gefiel dieser ungewöhnliche Erzählstil am Anfang gut, aber nach einer Weile habe ich die umgangssprachliche Erzählperspektive als anstrengend empfunden und musste mich etwas durch den Text kämpfen. Gestört hat mich ehrlich gesagt, das gefühlt jeder 3. Haupt- oder Nebensatz mit weil anfing. Dann hat die Erzählung keinen kontinuierlichen Ablauf, sondern springt immer wieder in der Zeit, was vermutlich Spannung erzeugen sollte, für mich aber den Lesefluss gestört hat.

Fazit: Der Roman passte leider nicht so hundertprozentig für mich, es ist mir aber ein Anliegen neugierige Leser zu ermutigen, sich ihr eigenes Urteil zu bilden. Ich bin sicher, er wird viele Anhänger finden.

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25 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

arthusroman, fantasie, heldenreise, abenteuerreise, surrealität

Arthurs Entführung

Bernd Desinger
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Droste Verlag, 11.09.2017
ISBN 9783770020416
Genre: Romane

Rezension:

Arthur ist der Mittelpunkt seiner Clique. Plötzlich ist er spurlos verschwunden und ein Brief mit Forderungen taucht auf. Seine Freunde sollen sich auf die Suche nach ihm begeben. Ausgestattet mit großen Geldsummen und unterschiedlichen Zielen (Amerika, Deutschland, Norwegen), machen sich Lance, Jannifer, Eric und Falk auf den Weg. Dabei erleben sie allerlei skurrile und surreale Situationen, so treffen sie z.B. auf sprechende Tiere, wandern in der Zeit und werden unsichtbar. Das Reiseziel gerät jedoch immer mehr in Vergessenheit, je mehr die Selbsterfahrung für die Protagonisten in den Vordergrund tritt. Das Buch endet mit einem Showdown, bei dem es um Leben und Tod geht. Werden die Freunde Arthur finden und ihn befreien?

"Arthurs Entführung" ist der erste Band der Trilogie "Der Doppelweg". Das Buch hat ein sehr ansprechendes Cover, das Hinweise auf den Inhalt gibt.

Sprachlich ist der Roman sehr dicht, das Lesen fällt aber nicht schwer, da er sehr leichtfüßig mit einer guten Prise Humor geschrieben ist. Mich hat der Schreibstil gleich angesprochen, er wirkt auf mich ein bisschen wie eine Mischung aus Erich Kästner und Matt Ruff. ;) Die surrealen Sequenzen empfand ich manchmal als aus der Handlung fallend, unter anderem auch, weil sich nicht immer ein nachvollziehbarer Beitrag zum weiteren Verlauf aus ihnen ergab. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und interessant, blieben mir aber trotzdem manchmal zu oberflächlich.

Fazit: Locker angelehnt an die Artussage (die man nicht gelesen haben muss), kann man viele Parallelen zu dieser ziehen. Das hat mir viel Spaß gemacht, da ich ein großer Fan der Überlieferung bin.

So deute ich die Reise der Freunde als Pendant zu einer mittelalterlichen Queste, in der es in diesem Falle um die Selbstfindung und - erfahrung der Protagonisten geht. Was sie dabei erleben, ist mir aber teilweise zu belanglos. So hat mir das Lesen zwar Spaß gemacht, aber das letzte Drittel wurde dann doch etwas zäh.

Unterm Strich aber ein besonderes Buch, das allein schon wegen der detaillierten und liebevollen Reisebeschreibungen lesenswert ist.

Meine Bewertung 3,5 Sterne (aber halbe gibt´s hier ja nicht ;))

 

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174 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

funkenmagie, drachen, fantasy, liane mars, liebe

Funkenmagie

Liane Mars
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 25.03.2017
ISBN 9783959910842
Genre: Fantasy

Rezension:

Inea lernt den kriegerischen, aber warmherzigen Eamon kennen, als sich beide durch Zufall ihren Lieblingsplatz teilen. Aus anfänglicher Zuneigung entwickelt sich schnell mehr, die aufkeimende Liebe wird jedoch durch äußere Umstände auf eine harte Probe gestellt. Inea ahnt nicht, das der magiebegabte Eamon eine sehr wichtige politische Rolle spielt, das er sogar sein Leben geben muss um ihr Volk zu befrieden.

Inea setzt alle Hebel in Bewegung , um sein Leben zu retten, dabei nimmt sie es mit gefährlichen Mächten und Verrätern auf. Unterstützung bekommt sie dabei von Feen, Drachen und anderen magischen Wesen. Kann sie es schaffen, Eamon und ihre Liebe zu retten?

Mit "Funkenmagie" hat Liane Mars eine wunderschöne Liebesgeschichte geschrieben, die in einer magischen Welt spielt, in der es Puks, Zwerge, Feen und Drachen gibt. Die Idee der geteilten und eigentlich doch zusammengehörigen Völker finde ich sehr schön. Die Protagonisten sind sehr gut gezeichnet - Inea , die vorwitzig und mutig für manchen Schmunzler sorgt und Eamon, stark, humorvoll und zuverlässig. Die Entwicklung der beiden in der Geschichte ist sehr glaubwürdig, man fiebert und leidet mit.

Sprachlich hat die Autorin der Story einen ganz eigenen Stil verliehen, auch unterstützt durch Ineas aufmüpfige und forsche Art. Das liest sich sehr locker und passt für einen Fantasy-Roman erstaunlich gut.

Dann muss ich natürlich noch unbedingt das unglaubliche Cover von Alexander Kopainski erwähnen, das passt sehr gut zur Handlung und ist ein absoluter Hingucker. ;)

Fazit: Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, einziger Kritikpunkt: in der ersten Hälfte hätte noch in bisschen mehr passieren dürfen. Dafür wird es danach richtig spannend. Das Ende hält dann noch so manche Überraschung bereit und hat es wirklich in sich. Eindeutige Leseempfehlung von mir.

 

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387 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

jugendbuch, liebe, fantasy, parallelwelt, paralleluniversum

Gefangen zwischen den Welten

Sara Oliver
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.01.2017
ISBN 9783473401444
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ihre erfolgreiche Mutter wieder einmal durch die Welt reist, wird Ve kurzerhand bei ihrem Vater einquartiert. Sie muss alleine zu ihm reisen, nur um festzustellen, das er gar nicht zuhause ist. Sein neues Domizil ist ein marodes Schloss, in dem Ve sich die Zeit vertreibt und auf seine Rückkehr wartet. Dabei entdeckt sie im Keller einen seltsamen Fahrstuhl, der ein Geheimnis birgt. Als Ve ihn benutzt, wird sie in eine Parallelwelt katapultiert, in der sie auf alte und neue Bekannte trifft, eine Liebe findet und eine Verschwörung aufdecken muss. Die schwerste Frage ist jedoch, was passiert, wenn sie zurückreisen muss? Kann sie alles zurücklassen?

Der Gedanke hinter dieser Story ist sehr interessant und der Gedankenansatz, das es Parallelwelten neben unserer gibt, in der Wissenschaft durchaus verbreitet.

Sara Oliver hat daraus einen ansprechenden Jugendroman gemacht, in der für meinen Geschmack noch ein bisschen mehr mit den Möglichkeiten hätte gespielt werden dürfen. Wie unterschiedlich entwickelt sich ein und dieselbe Person, wenn der Lebensweg minimal anders verläuft? Die aufkeimende Lovestory ist mir auch etwas zu kurz gekommen, aber vermutlich erfahren wir darüber im zweiten Teil mehr. Für mich eine spannende, kurzweilige Geschichte, die sich durch den flüssigen Schreibstil gut liest und neugierig auf die Fortsetzung macht.

 

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139 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

epilepsie, meteoriten, sterbehilfe, freundschaft, bücher

Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

Gavin Extence , Alexandra Ernst
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.11.2016
ISBN 9783734100987
Genre: Romane

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51 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

forensik, gerichtsmedizin, mord, thriller, forensikerin

Totenstarre

Patricia Cornwell , Karin Dufner
Fester Einband: 600 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 11.09.2017
ISBN 9783959671255
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kay Scarpetta hat gerade wieder eine unheimliche Nachricht von einem anonymen Stalker bekommen, der sie seit einiger Zeit verfolgt, als Sie zu einem Todesopfer gerufen wird. Noch ahnt sie nicht, das ein ungewöhnlicher Fall auf sie wartet. Die junge Radfahrerin, der Kay vorher noch begegnete, scheint einem Blitzschlag erlegen. Anders lassen sich die seltsamen Verbrennungen und der Geruch nach Verbranntem, der die Leiche umgibt, zunächst nicht erklären. Nachdem sich herausstellt, das die junge Frau ermordet wurde keimt in Kay ein Verdacht - hängt der Fall mit Ihr zusammen? Und was hat der unheimliche Stalker Tailend Charlie damit zu tun?

Die Ermittlungsergebnisse lassen Kay befürchten, das eine Erzfeindin aus der Vergangenheit hinter allem steckt, die sie und ihre Familie ernsthaft gefährden könnte. Als dann noch ein zweiter Mordfall mit ähnlicher Todesursache geschieht, und das FBI beginnt, sich in den Fall einzumischen, wird die Aufklärung zu einem Wettlauf mit der Zeit.

Patricia Cornwalls neuester Roman um Kay Scarpetta ist ein solide gemachter Thriller, leider aber nicht mehr. Wie immer ist die Geschichte aus Sicht der Hauptfigur erzählt, doch dieses mal verliert sich die Autorin für meinen Geschmack zu sehr in die Innenbetrachtungen Ihrer Protagonistin. Das geht auf Kosten der Spannung und führt zu etlichen Längen in der Handlung. Viele Dialoge scheinen bemüht, außerdem viel zu lang, zudem tauchen Personen aus vorangegangen Romanen auf, die zwar zum Teil später eingeführt werden, es für den Neuleser aber teilweise etwas zäh machen dürften. In der zweiten Hälfte nimmt die Handlung dann etwas an Fahrt auf, bis alles in der furiosen Auflösung gipfelt, die wieder so ist, wie wir die Romane um Kay Scarpetta lieben: spannend, tiefgründig, intelligent.

Fazit: Ich kenne die frühen Fälle um Kay Scarpetta, die ich wirklich großartig finde und die ich allen Thrillerfans ans Herz legen möchte. Leider reicht dieser Roman trotz der professionellen Umsetzung für mich in keiner Weise an diese heran.

 

 

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2.030 Bibliotheken, 31 Leser, 7 Gruppen, 138 Rezensionen

freundschaft, roadtrip, abenteuer, tschick, jugend

Tschick

Wolfgang Herrndorf , , ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.03.2012
ISBN 9783499256356
Genre: Romane

Rezension:  
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180 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 100 Rezensionen

fantasy, magie, andreas suchanek, wechselbalg, das erwachen

Das Erbe der Macht - Schattenchronik: Das Erwachen

Andreas Suchanek
Fester Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 16.11.2016
ISBN 9783958342262
Genre: Fantasy

Rezension:

Damit Menschen und Magier in Frieden miteinander leben können, wurde vor 100 Jahren der Wall zum Schutze aller errichtet. Jenifer Danvers, einstmals Elite-Schülerin und aus reichem Hause, kämpft mit ihren Mitstreitern als Lichtkämpferin zusammen um den Erhalt dieses Walls, als ihr guter Freund bei einer Mission ums Leben kommt. Seine Macht geht auf Alexander Kent über, einen smarten Mitzwanziger, der in einem sozialen Brennpunkt unter schwierigen Verhältnissen aufgewachsen ist. Die Zusammenarbeit von Jen und Alex, den sie in die Magie einführen soll, bereitet beiden zunächst Schwierigkeiten. Als sich herausstellt, das beide auf besondere Art miteinander verbunden sind, wird ihre Beziehung auf eine harte Probe gestellt. Können sich die beiden trotz ihrer Vorurteile zusammenraufen?

Die magische Gesellschaft ist gefordert, als der Erhalt des Walls gefährdet ist.  Zusammen mit dem Rat des Lichts, bestehend aus prominenten Unsterblichen, wie z.B. Johanna von Orleans, Leonardo da Vinci und Albert Einstein nehmen die Lichtkämpfer den Kampf gegen "Die Schattenfrau" und ihre ewigen Feinde, die Schattenkämpfer, auf. Dabei gilt es, viele Hindernisse und Fallen zu überwinden, magische Geheimnisse aufzudecken und zu enträtseln. Werden die Lichtkämpfer ihren Widersachern Einhalt gebieten können?

Das Buch "Das Erbe der Macht - Schattenchronik 1 - Das Erwachen" umfasst die ersten drei Bände der zehnteiligen Reihe "Das Erbe der Macht". Der Start dieser Serie ist sehr gelungen. Er ist sehr temporeich, man ist gleich mitten im Geschehen, auch durch die unterschiedlichen Erzählerperspektiven kommt nie Langeweile auf.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und funktionieren wahrscheinlich gerade deshalb so gut zusammen. Für meinen Geschmack lernen wir die Hauptfiguren (ausgenommen Jen und Alex) etwas zu wenig kennen, aber möglicherweise passiert das in den nächsten Bänden, man darf also gespannt sein.

Die Idee, den Lichtkämpfern unsterbliche Prominenz zur Seite zu stellen, finde ich persönlich sehr spannend, wobei überlieferte und neu erdachte Eigenheiten dieser Persönlichkeiten einen besonderen Witz ausmachen. Besonders der Energydrink-trinkende Leonardo da Vinci hat es mir angetan :)

Mir gefällt das Buch sehr gut, ich hätte mir nur etwas weniger Tempo gewünscht. Die kurzen Kapitel mit den häufig wechselnden Erzählerperspektiven machen die Handlung zwar interessant, aber auch etwas unruhig. Nichtsdestotrotz ein gelungener Auftakt zu einer tollen Geschichte und für alle, die Fantasy im Allgemeinen und Urban-Fantasy im Speziellen mögen, sehr zu empfehlen.

 

 

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418 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

thriller, liebe, suche, usa, universität

Ich finde dich

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.04.2015
ISBN 9783442482580
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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456 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 116 Rezensionen

liebe, drogen, brittainy c. cherry, wie das feuer zwischen uns, krebs

Wie das Feuer zwischen uns

Brittainy C. Cherry
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei LYX, 21.07.2017
ISBN 9783736303560
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eine große Überraschung erwartete mich beim Lesen dieses Buches. Etwas voreingenommen durch den Titel und die Covergestaltung hatte ich seichtere Kost erwartet. Weit gefehlt! Die Geschichte von Alyssa und Logan ist sehr liebevoll erzählt, die Figuren sind schlüssig und haben Tiefgang.

Der Beginn zieht einen in die Story, man begleitet Logan und Alyssa auf ihrem schwierigen, aber nie langweiligen Weg durch ihre Freundschaft und fiebert mit....wird es Liebe? Und kann diese Liebe gegen alle Widrigkeiten bestehen?

Ich habe das Buch verschlungen, und freue mich schon auf das nächste Werk der Autorin.....leider erst im nächsten Jahr. ;)

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