Leserpreis 2018

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Mathilda

Oliver Pätzold
Flexibler Einband: 424 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 05.11.2018
ISBN 9783752873573
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover hat mir sofort gefallen. Es wirkt auf mich stimmig, ansprechend und hat mich direkt neugierig gemacht. Die Person und der Hund kommen auch im Buch vor, so dass es passt.

Da dies nicht mein erstes Buch von Oliver Pätzold war, war mir sein Schreibstil bereits bekannt. Er ist auch in diesem Buch flüssig, lebhaft und gut zu lesen. Super schnell bin ich durch die Seiten geflogen und er war so bildgewaltig, dass ich immer wieder automatisch Bilder im Kopf hatte.

Der Klappentext verrät ja schon sehr gut, worum es in diesem Buch geht. Kurz gesagt kann man sagen, dass der Asteroid "Mathilda" auf der Erde aufschlägt und eine Kettenreaktion in Gang setzt, die katastrophale Folgen für Europa hat. Hier hat mir sehr gut gefallen, dass sich alles wirklich nach und nach entwickelt. Die Geschichte beginnt vor dem Aufschlag, so dass man alles hautnah miterleben kann.

Oliver Pätzold hat eine tolle Story geschaffen, indem er die Familienmitglieder vor besagtem Ereignis auf unterschiedliche Wege geschickt hat. So hat man verschiedene Handlungsstränge, erlebt die Dinge unterschiedlich und weiß genau was wo derzeit geschieht. Normalerweise bin ich kein Fan von verschiedenen Handlungssträngen, aber hier sind sie dennoch so nah verstrickt, dass dies in meinen Augen überhaupt kein Nachteil dargestellt hat.

Die Charaktere haben mir unheimlich gut gefallen. Sie haben immer authentisch und nachvollziehbar gehandelt, egal ob es die 18-jährige Emma, einer ihrer Elternteile oder ihr Freund war. Die charakterliche Entwicklung war teilweise sehr stark und sie sind ziemlich über sich hinausgewachsen. Bei einigen war es toll mit anzusehen, was sie alles für einen geliebten Menschen auf sich nehmen.

Besonders gut gefallen hat mir die erschaffene Winterlandschaft, die auf mich irgendwann aufgrund der vielen Massen wirklich sehr bedrückend gewirkt hat. Die Bedrohung war wirklich spürbar und die ein oder andere Szene war auf jeden Fall nichts für schwache Nerven. Ich finde das ganze Szenario sehr interessant, fesselnd und durchaus realistisch. Es gab hier aber auch die ein oder andere Strecke, dir mir etwas langatmig vor kam. 

Fazit:
"Mathilda" von Oliver Pätzold ist ein gelungener Endzeit-Thriller, den man auf jeden Fall nicht verpassen sollte. Sein Schreibstil ist wieder super zu lesen, die Charaktere perfekt gelungen und das Szenario ist durchaus realistisch dargestellt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

4/5 Punkte
(Sehr gut)

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

Mein Herz ist ein Mosaik

Franie Leopold
Flexibler Einband
Erschienen bei Hippomonte, 11.01.2019
ISBN 9783946210191
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es gefällt mir, wirkt sehr harmonisch und in sich stimmig. Die farbliche Gestaltung ist mir besonders ins Auge gestochen.

Der Schreibstil von Franie Leopold hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und leicht zu lesen. Sehr schnell bin ich durch die Seiten geflogen und immer wieder haben sich Bilder vor mein inneres Auge geschoben.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive abwechselnd aus der Sicht von Ella und Christian geschrieben.
Ella ist eine junge Frau die vor vier Jahren einen Unfall hatte und seitdem eine körperliche Behinderung und psychisch angeschlagen ist. Zu ihren Eltern hat sie so gut wie keinen Kontakt, da sie nicht die von ihnen gewünschte Vorzeigetochter ist. Lediglich ihre beste Freundin Sue und dessen kleine Schwester Abbie sind der Lichtblick in ihrem Leben. Ich mochte Ella von der ersten Seite an, sie ist mir sehr sympathisch gewesen. Ihre Selbstzweifel sind aber bis zum Ende deutlich zu sehen, ihre Seele ist gezeichnet von tiefen Narben.
Christian ergeht es ähnlich, aber hier kann ich nicht so viel zu dem Geschehen sagen, ohne euch zu spoilern. Er ist Besitzer mehrerer Clubs, meidet den Kontakt zu seiner Familie. Seit diesem bestimmten Ereignis ist er berechnend und gefühlskalt geworden. Er trinkt viel zu viel, versteckt seine Gefühle hinter einer immer ernst dreinblickenden und distanzierten Miene. Auch Christian hat einen einzigen und besten Freund, der immer für ihn da ist. Ebenso wie Ella mochte ich ihn trotz seiner kühlen Art vom ersten Moment an.
Beide Charaktere haben viele Parrallelen, in denen ich mir persönlich doch mehr Unterschiede gewünscht hätte. Sie verändern sich auch in meinen Augen einfach zu schnell und zu extrem. Ihre Geschichten sind zwar unterschiedlich, aber an und für sich sind sie sich zu ähnlich.

In diesem Buch geht es um die Liebe auf den ersten Blick und um gebrochene Herzen, die sich gegenseitig retten. Franie Leopold hat hier schon sehr kitschig und schmalzig geschrieben, was man wirklich mögen muss. Manchmal war es mir zu viel des Guten und auch die Gedanken der beiden Protagonisten haben für mich zu viel Raum eingenommen. Neben der Liebesgeschichte an sich spielt aber auch die Vergangenheit der beiden eine Rolle, besonders der Unfall von Ella. Ab einem gewissen Punkt war die Handlung jedoch recht vorhersehbar, was für mich aber kein Problem bei einem Liebesroman darstellt.
Der Grundgedanke hat mir sehr gut gefallen, aber das volle Potenzial wurde nicht ausgeschöpft. Ich würde sagen, es ist noch Luft nach oben und handelt sich hierbei um einen schönen Liebesroman für Zwischendurch, wenn man Lust auf eine große Portion Schmalz und Kitsch hat.

Fazit:
Bei "Mein Herz ist ein Mosaik" von Franie Leopold habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ihr Schreibstil ist locker flockig, hält aber auch eine große Portion Kitsch und Schmalz bereit. Die Charaktere hätten in meinen Augen gern unterschiedlicher sein können und haben sich für meinen Geschmack zu schnell zu sehr verändert.

3/5 Punkte
(Gut)

Vielen Dank an den Hippomonte Verlag zur kostenlosen Bereitstellung eines Leseexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und die Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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88 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin

Susanne Pavlovic
Flexibler Einband: 620 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 19.04.2015
ISBN 9783958690417
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover hat mich auf den ersten Blick in seinen Bann gezogen. Es wirkt zwar recht düster, vermittelt aber direkt den Eindruck einer High Fantasy Story. Ich finde es stimmig und ansprechend. Vermutlich sieht man hier auch die Protagonistin Krona.

Der Schreibstil von Susanne Pavlovic ist flüssig und super zu lesen. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen und es haben sich auch alle Szenen bildlich in meinem Kopf abgespielt, was total viel Spaß gemacht hat.

Das Buch ist aus der Erzähl-Perspektive geschrieben und wir haben hier viele verschiedene Protagonisten, wie es oftmals für High Fantasy typisch ist. Zu den einzelnen Charakteren möchte ich gar nicht so viel verraten, weil ich euch auch nicht spoilern möchte. Was ich euch aber verraten kann ist, dass die vielen Charaktere auch sehr facettenreich und total unterschiedlich sind. Jeder hat seine Eigenart und egal, ob es die erfahrene Kriegerin Krona aus dem Klappentext ist, oder aber einer der Zwerge - ich habe sie alle in mein Herz geschlossen. Sie sind alle authentisch, haben ihre eigene Geschichte und ich konnte ihr Handeln zu jeder Zeit nachvollziehen.

Die Story an sich hat mir von der ersten Seite an richtig gut gefallen. Ich war sofort im Bann des Buches gefangen und wollte es nicht zur Seite legen. Es gibt hier verschiedene Handlungsstränge, die erst nach und nach aufeinandertreffen. Die getrennten Ereignisse sind zu Beginn nur ganz leicht verwoben, fügen sich aber immer mehr zu einer einzigen Story zusammen. Mir hat dies in diesem Fall richtig gut gefallen, obwohl ich sonst nicht unbedingt ein Fan von unterschiedlichen Handlungsstängen bin.
Es gibt viele spannende und gefährliche Szenen. Natürlich gibt es hin und wieder auch ein paar kleinere Strecken, in denen die Spannung nicht ganz so hoch gehalten wird. Dies ist aber der Komplexität der Welt, den Figuren und der Handlung geschuldet.
Das Ende ist offen gehalten, so dass man auf jeden Fall zum Folgeband greifen muss.

Fazit:
Bei "Feuerjäger: Die Rückkehr der Kriegerin" von Susanne Pavlovic kommt jeder High-Fantasy-Fan voll auf seine Kosten. Sie konnte mich mit ihrem leichten Schreibstil, den Charakteren und der Komplexität der Handlung voll überzeugen. 

5/5 Punkte
(Perfekt)

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158 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

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Das Erbe der Macht - Schattenfrau

Andreas Suchanek
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 27.02.2017
ISBN 9783958342477
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir wieder richtig gut und es passt auch gut zum Titel und Inhalt. Außerdem fügt es sich sehr gut in die Reihe mit ein.

Der Schreibstil von Andreas Suchanek hat mir wieder sehr gut gefallen. Er ist flüssig und gut zu lesen. Hin und wieder hatte ich automatisch Bilder vor meinem inneren Auge.

Bei mir liegt es schon ein paar Monate zurück, dass ich die vorherigen Bände gelesen habe, so dass mir vieles gar nicht mehr in Erinnerung war. Ich habe einige Seiten gebraucht, um wieder in der Geschichte anzukommen. Zu Beginn des Buches hat Andreas Suchanek eine kleine Zusammenfassung eingebaut, so dass man alle wichtigen Informationen direkt parat hatte. Wir begleiten hier wieder die üblichen Charaktere, die wir bereits kannten. Eine große Weiterentwicklung oder Vertiefung der Charaktere sind in diesem Band nicht vorhanden, dafür aber die Story.

Die Reihe baut aufeinander auf, weshalb man die vorherigen auf jeden Fall gelesen haben muss. Es geht hier interessant weiter und es gibt auch wieder einige informative Szenen. Die Komplexität der Geschichte nimmt weiter zu und der Fokus liegt in diesem Band ganz klar auf der Identität und Geschichte der Schattenfrau. Endlich werden hier einige offene Fragen beantwortet. Das Ende ist mal wieder so gestaltet, dass man einfach wieder zum Folgeband greifen möchte.


Fazit:
Der Band "Das Erbe der Macht: Schattenfrau" von Andreas Suchanek hat mir wieder sehr gut gefallen, auch wenn ich ein bisschen gebraucht habe, um wieder in die Geschichte zu finden. Die Story wird weiter vertieft und es werden endlich wieder ein paar Fragen geklärt.

5/5 Punkte
(Perfekt!)

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72 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

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Das Heim

Mats Strandberg , Nina Hoyer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 24.10.2018
ISBN 9783596703678
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es vermittelt einen bedrohenden und unheimlichen Eindruck, der mich neugierig gemacht hat. Ich finde es wirkt rundum perfekt und stimmig.

Der Schreibstil von Mats Strandberg war flüssig und gut zu lesen. Manchmal wirke er etwas distanziert und kühl, passend zum Inhalt des Buches. Dies hat den Eindruck, den man beim Lesen gewonnen hat, noch etwas verstärkt. Es haben sich auch immer wieder einige Szenen wie ein Film in meinem Kopf abgespielt, so dass das Lesen super viel Spaß gemacht hat.

Abwechselnd begleitet man den 39-jährigen Joel und Nina, die sich aus Kindsheitstagen kennen. Joel's Mutter Monika war selbst wie eine Mutter für Nina, die Liebe und Verbundenheit zu Monika hat man durch das ganze Buch hinweg gespürt. Monika hatte einen Infarkt und ist seitdem demenzkrank. Ihre Erkrankung verschlechtert sich so sehr, dass Joel sie in ein Altenpflegeheim bringt. Dort arbeitet auch Nina. Joel ist - besonders zu Beginn des Buches - sehr überfordert mit der Situation und hofft auf die Hilfe seines Bruders.
Im Laufe der Geschichte erfährt man so einiges über die Vergangenheit der Charaktere, was ihnen noch an Tiefe einbringt.
Ich mochte sie, auch wenn sie manchmal sehr unterkühlt rübergekommen sind.
Es gibt noch so einige Nebencharaktere, wie zum Beispiel die anderen angestellten im Pflegeheim oder aber dessen Bewohner. Jeder hatte seine ganz eigene Persönlichkeit, was mir sehr gut gefallen hat.
Zwischendurch hat Mats Strandberg auch noch kurze Abschnitte eingefügt, die sich aus der Sicht des allwissenden Erzählers allgemein um die Geschehnisse im Altenpflegeheim drehen.

Die Story an sich hat mir gut gefallen. Die Geschichte wird hauptsächlich in dem Altenpflegeheim erzählt, so dass der Kartenausschnitt der Handlung nicht sehr groß ist. Dies macht das Buch aber nicht schlechter, weil sich in dem Heim einfach so viel abspielt, dass es nie langweilig wird. In dieser Geschichte ist die Stimmung sehr düster und diese Finsternis ist sehr präsent. Sie zieht sich durch das ganze Buch, was mich persönlich sehr gefesselt hat. Ein richtig starker Horrorfaktor ist hier nicht vorhanden, aber manche Szenen fand ich schon recht unheimlich. Für Fans des Paranormalen ist das Buch in meinen Augen auf jeden Fall empfehlenswert.

Nach dem Lesen ist mir die Geschichte noch ein paar Tage im Kopf rumgespuckt und es sind mir einige Fragen gekommen, die vom Inhalt nicht so ganz geklärt wurden. Deshalb fehlte es mir letztendlich doch an ein paar mehr Informationen, was "das Böse" in diesem Buch angeht.

Fazit:
Mats Strandberg ist mit "Das Heim" eine fesselnde Geschichte gelungen, die mich das Buch nicht hat aus der Hand legen lassen. Die Stimmung war passend düster und drückend, manche Szenen in meinen Augen schon recht gruselig. Ich finde das Buch ist für Fans des Paranormalen zu empfehlen.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

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74 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Glamour Girl - Wer liebt, verliert

Evelyn Uebach , Alexander Kopainski
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.09.2018
ISBN 9783841505361
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Puh, was für ein tolles Buch :D Ich hoffe, ich werde euch meine Begeisterung gut übermitteln können!

Auf das Buch wurde ich zuerst aufmerksam, weil mich die Autorin direkt mit Überraschungspost angeschrieben hatte. Daraufhin war ich so neugierig, dass ich das Buch auch beim Verlag zwecks einer Besprechung angefragt hatte.

Das Cover gefällt mir auf Anhieb schon richtig gut. Es wirkt schon ein wenig glamorös und passt somit auch perfekt zum Titel und Inhalt des Buches.

Der Schreibstil von Evelyn Uebach ist einfach wundervoll und modern. Von der ersten Seite an war ich im Buch angekommen. Aufgrund seiner Leichtigkeit sind die Seiten einfach nur so verflogen und die eingebauten Details haben dafür gesorgt, dass sich - sehr zu meiner Begeisterung - ganze Szenen bildhaft in meinem Kopf abgespielt haben.

Die Charaktere sind Evelyn Uebach wunderbar und einfach rundum perfekt gelungen. Wir begleiten abwechselnd die drei Charaktere Vicky, Clea und Robin, wobei Vicky mit Abstand wirklich den größten Teil einnimmt. Eigentlich solltet ihr euch selbst überraschen lassen, aber ich muss euch unbedingt einen kleinen Eindruck zu den Charakteren vermitteln. Ich habe sie alle soooooo geliebt und in mein Herz geschlossen.
Ich mag die junge, starke und aufmüpfige Vicky, die nur in der glamorösen Gemeinschaft landet, um sich an Robin zu rächen. Sie ist sich für nichts zu schade und ein totaler Sonnenschein. Ich persönlich würde mich über solch eine Freundin riesig freuen.
Robin hingegen ist sehr von sich eingenommen und weiß genau, welche Wirkung er auf Frauen hat. Er ist nur schwer zu durchschauen, was ihn auch sehr geheimnisvoll wirken lässt.
Clea nimmt von den dreien den kleinsten Part ein, hat aber auch eine tragende Rolle. Man spürt ihre Liebe zu Robin von Beginn an.

Die Handlung hat mich von der ersten Seite an gefesselt.
Vicky bewirbt sich in der glamorösen Gesellschaft, um sich gegen andere Bewerberinnen durchzusetzen und die Erstharmonie von Robin zu werden. Dieser hat ihre beste Freundin bedroht und nun möchte sie undercover auftreten und sich an ihm dafür rächen. Ihre Freundin hat ihr nicht erzählt, was der Grund der Bedrohung ist oder woher sie sich kennen - und das, obwohl sie sich sonst immer alles erzählen und keinerlei Geheimnisse voreinander haben. Auf den ersten Blick vergleicht man es vielleicht mit der Sendung "Der Bachelor" oder mit den Büchern der "Selection"-Reihe, aber schnell merkt man, dass man "Glamour Girl" überhaupt nicht damit vergleichen kann. Dieses Buch übertrifft beides bei weitem!
Es gibt spannende, aber auch sehr emotionale Momente. Einige Dinge sind natürlich etwas vorhersehbar, aber dafür ist die Geschichte auch viel tiefgreifender, als man ursprünglich annimmt. Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz, denn Evelyn Uebach hat immer wieder ein paar Szenen oder Sätze eingebracht, die mich zum Lachen gebracht haben. Der Spannungsbogen ist so hoch gehalten, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und es richtig inhaliert habe. Das Buch hat also von allem etwas zu bieten und der Mix ist in meinen Augen perfekt gelungen.
Die Story an sich war etwas ganz neues für mich und hat mich von Anfang bis Ende begeistert.
Am Ende gibt es keine offenen Fragen, aber dennoch ist es offen gehalten und endet in einem gemeinen Cliffhanger. Ich warte nun sehnsüchtig auf den zweiten Band, der den Abschluss darstellt. 

Fazit:
Zu "Glamour Girl: Wer liebt verliert" von Evely Uebach brauch ich gar nicht viel sagen, denn es ist in meinen Augen rundum perfekt gelungen - ein großes Meistwerk, welches nach mehr verlangt. Ich liebe die Story, die Charaktere und den wundervollen Schreibstil.

5/5 Punkte
(Perfekt)

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Infilum

Katrin R. Petzold
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Hawkify Books - c/o Wiebke Bohn, 08.11.2018
ISBN 9783947288854
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover hat mich sofort angesprochen, obwohl es über den Inhalt eigentlich nichts preis gibt. Mir gefallen die eingearbeiteten Schriftzüge, die super im Fokus stehen und die zerfallene Stadt im Hintergrund. In meinen Augen ist es perfekt gelungen.

Der Schreibstil von Katrin R. Petzold hat mich von der ersten Seite an eingenommen. Er ist locker und leicht zu lesen, so dass ich von der ersten Seite an auch schon in die Geschichte eingetaucht bin. Immer wieder sind die Szenen in meinem Kopf bildlich abgelaufen, so dass mir das Lesen wirklich viel Freude bereitet hat.

Wir begleiten hier die junge Frau Rena Vegas, die zusammen mit ihren Eltern in einem Gebäudekomplex lebt. Sie ist Kriegerin und wirkte auf mich immer sehr reif und authenthisch. Ich mochte sie von Beginn an, denn sie hat wirklich auch den Charakter einer Kämpferin. Sie gibt nie auf, egal wie ausweglos die Situation auch aussehen mag.
Alle Charaktere haben mich sehr gut gefallen und konnten mich überzeugen.

Das Setting hat mich sehr an einen Mix aus "The walking dead" und "I am legend" erinnert. Es ist zwar doch etwas anders, aber die Ähnlichkeit ist schon gegeben. Die Bevölkerung außerhalb der Stadt wurde mit einem Virus infiziert, der die Menschen äußerlich verändert und dazu veranlasst, die Nichtinfizierten anzugreifen.
Die Handlung nimmt sehr schnell an Fahrt auf. Es dauert nicht lange, bis unsere Protagonistin auf eine Mission geschickt wird, bei der sie zusammen mit einigen anderen Kriegern den sicheren Unterschlupf verlassen muss. Es gibt hier viele Kämpfe und brenzlige Situationen, aber so richtig gefesselt hat mich die Geschichte nicht. Ich kann nicht sagen, woran es lag. Vielleicht fehlte es mir an neuen Ideen, es gab einige Momente, die doch den anderen ähnelten oder aber die einem schon aus erwähnten Serien/Filmen bekannt vor kamen. Katrin R. Petzold hat überraschende Wendungen eingebaut, mit denen man so nicht rechnen konnte und immer wieder wurden neue Fragen aufgeworfen, die mich neugierig gemacht haben.

Am Ende ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt und es gibt immer noch viele offene Fragen, weshalb ich nun sehnsüchtig auf den Folgeband warte.

Fazit:
"Infilum" von Katrin R. Petzold ist ein gelungener Auftakt, der mich mit einem tollen Schreibstil und einer starken Protagonistin überzeugt. Immer wieder wurden neue Fragen aufgeworfen, die mich neugierig gemacht haben. Auch wenn es mich nicht vollständig überzeugen konnte, gibt es von mir eine Lesempfehlung.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Holly und die Sache mit dem Wünschen

Kerstin Barth
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 15.05.2018
ISBN 9783752859904
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover finde ich sehr ansprechend und passend für einen Liebesroman. Es wirkt sehr leicht und gefällt mir mit den seichten und warmen Farbtönen. Es passt auch perfekt zu einer Szene im Buch.

Der Schreibstil von Kerstin Barth ist locker flockig und sehr gut zu lesen. Er ist leicht und passt sehr gut zu einem Liebesroman. Immer wieder haben sich aufgrund einiger geschickt eingebauter Details Bilder in meinem Kopf gebildet.

Als Protagonistin haben wir hier die junge Frau Holly. Ich muss gestehen, dass sie mir leider viel zu oft kindisch war und sich immer wieder als unreif erwies. Dadurch viel es mir schwer, sie sympathisch zu finden. Sie sucht in meinen Augen zu sehr nach dem perfekten Mann und stellt sich dabei oft sehr tollpatschig und naiv an.

Bei der Handlung hätte ich mir auch gern ein wenig mehr tiefe gewünscht. Es handelt sich hierbei um einen Liebesroman, den man so mal zwischendurch gut lesen kann. Die Seiten sind super schnell verflogen. Holly sucht - wie bereits erwähnt - in diesem Buch lediglich nach dem perfekten Mann für sie und versucht ihn in jedem zu sehen, der ihren äußerlichen Ansprüchen gerecht wird. Dabei verrennt sie sich gern mal. Ich denke, dass man gerne noch ein paar mehr Seiten hätte benutzen können, um dem Ganzen mehr Tiefe einverleiben zu können. Es gibt so gut wie keine Überraschungen und die Handlung plätscherte mehr so vor sich hin. Dieses Buch ist auf jeden Fall eine gute und geeignete Lektüre um abzuschalten.

Fazit:
Bei "Holly und die Sache mit dem Wünschen" von Kerstin Barth handelt es sich in meinen Augen um eine seichte Lektüre, die gut zum Abschalten geeignet ist und die an perfekt zwischendurch lesen kann. Die Protagonistin war mit leider nicht ganz so sympathisch, wie ich es mir erhofft hatte und insgesamt hätte ich mir auch bei der Handlung mehr Tiefe gewünscht.

3,5/5 Punkte
(Mehr als nur gut)

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53 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Und über uns das Licht

Katharina Groth , Alisha Mc Shaw
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Hawkify Books - c/o Wiebke Bohn, 08.01.2019
ISBN 9783947288922
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover hat mich sofort fasziniert und in seinen Bann gezogen. Mir gefallen diese Kuppeln unter der Wasseroberfläche sehr gut und haben mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Der Schriftzug ist so weich gestaltet und fügt sich super ins Bild ein.

Der Schreibstil der beiden Autorinnen hat mir sehr gut gefallen. Man merkt überhaupt nicht, dass hier zwei Autoren dran beteiligt waren. Er ist flüssig, sehr bildgewaltig und so locker zu lesen, dass ich ziemlich schnell durch die Seiten geflogen bin.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive abwechselnd aus der Sicht von Corvin und Valea geschrieben. Zu Beginn eines jeden Abschnitts steht drüber, bei welchem Charakter man sich befindet. Beide sind - besonders zu Beginn des Buches - total unterschiedlich.
Corvin ist der Sohn vom Stationsleiter. Oft hatte ich das Gefühl, dass er nicht wirklich vom System überzeugt ist. Er fühlt sich, wie in einem goldenen Käfig und hat nichts dagegen, die Regeln zu brechen. Ich habe ihn als total Draufgänger wahrgenommen, mochte Corvin aber von der ersten Seite an.
Valea ist genau das Gegenteil. Sie arbeitet auf der Krankenstation und ist besonders intelligent. Dadurch lernt sie sehr schnell. Zu Beginn des Buches würde ich sie schon fast als spießig bezeichnen, aber Corvin kitzelt sie schon ein wenig aus ihrem Schneckenhaus heraus.
Beide Charaktere mochte ich von Beginn an und sie waren mir sympathisch. Beide habe ich in mein Herz geschlossen. Auch die Nebencharaktere sind wunderbar ausgearbeitet worden und konnten mich voll überzeugen.

Die Story an sich hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung findet im Jahre 2684 statt, so dass wir uns in einer Zukunft befinden, in der die Technologie schon weiter fortgeschritten ist. Alles spielt unter dem Meeresspiegel, was ich persönlich ganz faszinierend finde. Katharina Groth und Alisha Mc Shaw haben mit überraschenden Wendungen und einigen spannenden Einschüben, die immer wieder Rätsel aufgeben, einen hohen Suchtfaktor geschaffen, der mich einfach zum Weiterlesen gezwungen hat. Auch die Emotionen haben beide super rüber gebracht und mich zu keinem Zeitpunkt zweifeln lassen. Die Liebesgeschichte nimmt nicht zu viel Raum ein. Mir hat es einfach rundum sehr gut gefallen und von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung!

Fazit:
Die Dystopie "Und über uns das Licht" von Katharina Groth & Alisha Mc Shaw hat mir von Anfang bis Ende richtig gut gefallen. Der Schreibstil überzeugt mit einer wundervollen Leichtigkeit, die Charaktere sind in meinen Augen perfekt und liebenswert und die Handlung so fesselnd, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.

5/5 Punkte
(Perfekt)

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Alkatar - Der Erbe

Anja Fahrner
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 29.11.2017
ISBN 9781978493896
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover finde ich eigentlich ganz nett, auch wenn es mir nicht so gut gefällt wie das des Auftaktbandes. Dennoch passen beide sehr gut zusammen und man sieht, dass sie zusammengehören.

Der Schreibstil von Anja Fahrner hat mir wieder sehr gut gefallen. Er ist flüssig und gut zu lesen. Immer wieder hatte ich automatisch einige Bilder im Kopf, die aufgrund des bild- und lebhaften Schreibstils erschienen. Ich war direkt in der Geschichte drin und neugierig, was mich erwarten wird.

Der Klappentext ist gut gewählt. Er passt gut zum Inhalt, lässt allerdings überhaupt nicht erahnen, was alles auf einen zukommt. Hier kann ich allerdings nichts weiter schreiben, ohne euch zu spoilern. Da ich das nicht möchte, müsst ihr euch wohl - genauso wie es bei mir war - überraschen lassen :D

Das Buch ist aus der Sicht des personalen Erzählers geschrieben und wir begleiten mehrere Charaktere, wobei der im Klappentext erwähnte Kriegersklave Alvan schon den größten Teil einnimmt. Ich mochte Alvan, er ist ein ganz besonderer Charakter. Obwohl er manchmal sehr ruppig ist, war er mir sympathisch. Man merkt auf jeden Fall, dass Anja Fahrner viel Herzblut in diesen Charakter gesteckt hat. Auch ich habe ihn in mein Herz geschlossen habe.
Es gibt eine Vielzahl an Charakteren, ohne dass das Buch überladen wirkt. Ich habe zu keinem Zeitpunkt den Überblick verloren und viele Charaktere haben eine enorme Entwicklung durchlebt. Mir hat diese Weiterentwicklung sehr gut gefallen und ich habe an den Charakteren überhaupt nichts auszusetzen. 

Die Handlung weist an manchen Stellen aufgrund der komplexen Geschichte einige Längen auf. Da es aber wirklich nur wenige Momente waren, konnte ich immer gut weiterlesen und schnell nahm die Handlung wieder Tempo auf. Es gibt viele spannende Momente und oft war ich so gefesselt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Wie bereits erwähnt die Story einen Lauf, mit dem man so anhand des Klappentextes einfach nicht rechnen kann. 
Auch an Emotionen hat Anja Fahrner nicht gespart. Ich kann euch das Buch nur empfehlen und bin schon sehr auf den dritten Band gespannt.

Am Ende hat Anja Fahrner noch eine Kurzgeschichte angehängt, die 12 Jahre nach "Alkatar: Der Erbe" spielt. Diese Kurzgeschichte war nicht ganz so meins, aber ich tue mich mit Kurzgeschichten ja generell etwas schwer.

Fazit:
Mit "Alkatar: Der Erbe" ist Anja Fahrner eine tolle und mitreißende Geschichte gelungen, die mich das Buch nicht aus der Hand hat legen lassen. Auch wenn die Handlung aufgrund der Komplexität einige Längen aufweist, konnte mich das Buch mit seinen wundervoll ausgearbeiteten Charakteren sehr überzeugen. Es gibt auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

4/5 Punkte
(Sehr gut)

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16 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Der Gezeitenwald - Dunkelherz

Carmen Schneider
Fester Einband: 212 Seiten
Erschienen bei Talawah Verlag, 19.11.2018
ISBN 9783947550227
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Auf die Neuauflage des Buches hab ich mich schon sehr gefreut.
Das neue Cover gefällt mir unheimlich gut. Die Farben finde ich einfach nur toll und es gibt so viel zu entdecken, dass man auf einen Blick gar nicht alles erfassen kann. Obwohl so viel los ist, wirkt es nicht überladen sondern an sich stimmig.

Die Buchaufmachung finde ich sehr gelungen. Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt es ein passendes Zitat zum Inhalt mit einer wunderschönen kleinen Zeichnung. Auch hier hat man die Liebe zum Detail gespürt.

Der Schreibstil von Carmen Schneider ist leicht zu lesen. Er ist so flüssig, dass man schnell durch die Seiten fliegt. Immer wieder haben sich in meinem Kopf Bilder gebildet, was das Lesen sehr angenehm gemacht hat.

Das Buch ist aus der Sicht des allwissenden Erzählers geschrieben und wir begleiten die 17-jährige Kayla. Sie hat aufgrund eines Unfalls ihre Familie verloren, lediglich ihre Großmutter ist ihr geblieben. Zu dieser hatte sie allerdings schon jahrelang keinen Kontakt mehr. Sie vermisst ihre Familie, verfällt fast schon in Depressionen. Ich habe Kayla nicht als den typischen Teenager empfunden, kann es aber nur schwer beschreiben. Auch wenn sie mir sympatisch war, konnte ich ihr Handeln nicht immer ganz nachvollziehen. Wenn ich an ihrer Stelle gewesen wäre, hätte ich manches Mal nicht so schnell locker gelassen sondern weiter nachgebohrt. Manchmal hat sie mir einfach zu viel hingenommen, was für einen Teenager nicht unbedingt typisch ist.

Die Story an sich hat mir gut gefallen, wobei ich auch hier irgendwie mehr erwartet hatte. An sich war die Handlung ganz nett zu lesen, aber ich glaube, sie wird mir leider nicht lange im Gedächtnis bleiben.
Carmen Schneider hat sich in manchen Momenten sehr viel Zeit für Details genommen - besonders wenn es um Umgebungs- bzw. Ortsbeschreibungen ging. Dies machte das Ganze stellenweise leider etwas langatmig. Manche wichtige Szenen waren hingegen nicht ganz so ausgereift, hätten gern etwas ausführlicher sein können. Hier hat man dann doch die wenige Seitenzahl gemerkt und ich hätte mir mehr gewünscht.
Der Einstieg ist mir schon etwas schwer gefallen, wirkte auf mich recht holprig. Es gab viele Fragezeichen, die erst zum Ende hin geklärt wurden. Ich glaube, man hätte das Geheimnis auch zurück halten, aber die Story an sich noch etwas runder machen können.
Carmen Schneider hat auch eine zarte Liebelei eingebaut, die für mich doch sehr überraschend kam. Irgendwie hatte ich aufgrund des Klappentextes überhaupt nicht damit gerechnet und auch diese wirkte auf mich ein wenig fehl am Platz.
Die Handlung hat viel Potenzial, welches in meinen Augen leider nicht ganz ausgeschöpft wurde. Dennoch werde ich mir den Folgeband auf jeden Fall holen.

Fazit:
"Der Gezeitenwald: Dunkelherz" von Carmen Schneider ist ein guter Auftakt, der viel Potenzial hat. Auch wenn dieses Buch in meinen Augen einige Schwächen aufweist, ist es eine nette Unterhalt für Zwischendurch.

3/5 Punkte
(Gut)

  (1)
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(69)

112 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

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Vier Pfoten für ein Weihnachtswunder

Petra Schier
Flexibler Einband: 428 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.10.2018
ISBN 9783956498350
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover trifft genau meinen Geschmack :) Es wirkt vielleicht ein wenig kitschig, aber mir gefällt es. Ich muss dazu sagen, dass ich selbst mit einem West Highland Terrier aufgewachsen bin und mich deshalb auch besonders für dieses Buch auf den ersten Blick begeistern konnte. Mit dem Schneemann, dem Schnee und dem weißen Hund harmoniert es sehr gut.

Dies war mein erstes Buch von Petra Schier. Von der ersten Seite an mochte ich ihren leichten und lockeren Schreibstil. Er ist flüssig und so bildgewaltig, dass sich immer wieder Bilder vor mein inneres Auge geschoben haben. Das Lesen hat so sehr viel Spaß gemacht.

Als Protagonistin haben wir hier Laura, eine strebsame und ergeizige junge Frau, die vom Schicksal gezeichnet wurde. Sie hat keinerlei Familie und ihr Leben der Karriere gewidmet. Ich mochte sie auf Anhieb, weil sie eben Ecken und Kanten besitzt.
Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Petra Schier hat ihnen allen eine Persönlichkeit gegeben, sie nicht zu eintönig wirkt. Ich finde, sie haben alle authentisch und nachvollziehbar gehandelt und konnten mich auf ganzer Linie überzeugen.

Die Story an sich hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich den Beginn - etwa die ersten 100 Seiten - ein wenig zäh und langatmig fand. Je weiter ich aber gelesen habe, umso mehr wurde ich in den Winter- und Weihnachtsbann gezogen. Die Winterlandschaft ist einfach wundervoll beschrieben und die zusätzliche Thematik der Nächstenliebe hat mich in Weihnachtsstimmung versetzt. Zur Handlung an sich möchte ich gar nicht viel erzählen, da verrät der Klappentext schon das, was man wissen muss. Es handelt sich hierbei um eine Liebesgeschichte, die auch etwas tiefgreifender und nicht oberflächlich ist. Petra Schier hat hier auch ein paar ernstere Themen mit eingebaut, was mir gut gefallen hat. Die Terrier-Hündin Lizzy ist mir vielleicht manches Mal ein wenig zu kurz gekommen. Dies liegt aber vermutlich daran, dass ich aufgrund des Covers und des Klappentextes bezüglich Lizzy mehr erwartet hatte. Sie spielt doch eher eine kleine süße Nebenrolle in diesem Buch.
Von mir gibt es für diesen Mix aus Winter-, Weihnachts- und Liebesroman eine klare Leseempfehlung.

Fazit:
Der Mix aus Winter-, Weihnachts- und Liebesroman ist Petra Schier in "Vier Pfoten für ein Weihnachtswunder" perfekt gelungen. Mit ihrem lockeren Schreibstil und einer tollen Handlung hat sich mich auf jeden Fall überzeugen können. Ich hatte hier viel Freude am Lesen.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

  (2)
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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Weihnachtswunder von Manhattan

Lana Rotaru
E-Buch Text: 368 Seiten
Erschienen bei Impress, 01.11.2018
ISBN 9783646604214
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:
Mir gefällt das Cover richtig toll. Ich finde, es ist perfekt gelungen. Mir gefällt die Schneekugel, die ebenfalls auch Bezug zum Buchinhalt hat. Die hellen Farben gefallen mir und sind in meinen Augen perfekt für ein Winter- und Weihnachtsbuch.

Ich habe mich sehr gefreut, endlich mal wieder ein neues Werk von Lana Rotaru zu lesen. Es stimmt mich sehr traurig, dass sie das Schreiben aufgegeben hat. Ihr Schreibstil war auch hier wieder wundervoll und flüssig. Mit einer Leichtigkeit fliegt man durch die Zeilen, ihre Art zu schreiben ist modern.

Die Charaktere sind Lana Rotaru wieder einmal perfekt gelungen. Als Protagonistin haben wir hier die 17-jährige Cathy, eine junge Frau die der Weihnachtszeit überhaupt nichts abgewinnen kann. Ich habe sie sehr reif für ihr Alter empfunden, denn sie arbeitet bereits neben der Schule. Ihr Vater ist vor Jahren bereits gestorben. Seit diesem schweren Schicksalsschlag empfindet sie ihre Mutter als unnahbar und versucht so, etwas Geld für sich und ihre kleine Schwester zu verdienen. Cathy kämpft sich sogesehen durchs Leben und hat kaum Zeit, sich den tollen Dingen zu widmen - bis sie auf Nick Claus trifft. Er meint, er sei des Sohn des Weihnachtsmannes und er benötigt ausgerechnet Cathy's Hilfe. Ich mochte Nick Claus mit seiner freundlichen und lockeren Art, hatte ihn von Beginn an ins Herz geschlossen.
Alle Neben- und Hauptcharaktere waren in meinen Augen authentisch und haben immer nachvollziehbar gehandelt.

Die Handlung hat mir auch sehr gut gefallen. Lana Rotaru hat mich sofort in Winter- bzw. Weihnachtstsimmung versetzt, denn diese Geschichte versprüht durchgehend diesen Charme, den solch eine Art von Buch haben muss. Natürlich ist auch eine gute Portion Kitsch dabei, aber dieser darf meiner Meinung nach bei einem Weihnachtswunder auch nicht fehlen. Die eingebaute Liebesgeschichte war authentisch und nicht zu übertrieben. Es wurde zu keinem Zeitpunkt langatmig oder zäh, so dass ich es auch nicht aus der Hand legen wollte. Ich finde, dass dieses Buch einfach wieder ein perfekt gelungenes Werk aus Lana's Feder ist.

Fazit:
"Weihnachtswunder von Manhattan" von Lana Rotaru hat mich von der ersten Seite an wieder in den Bann gezogen. Ich finde, es ist ein rundum gelungenes Werk mit durchgängigem Winter- und Weihnachtsflair. Der Schreibstil, die richtige Portion Kitsch und die Charaktere sind einfach wieder wundervoll. Überzeugt euch selbst

5/5 Punkte
(Perfekt)

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(24)

31 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

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Deine letzte Stunde

Carlos Montero , Lutz Kliche
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 30.11.2018
ISBN 9783404178049
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:
Auf dem Cover ist ein Lehrerpult mit einer Tafel im Hintergrund zu sehen. Auf mich wirkt es stimmig, vermittelt direkt den Eindruck, dass es sich um einen Thriller handelt. Es hat mich auch sofort angesprochen.

Der Schreibstil von Carlos Montero ist flüssig und hat mir richtig gut gefallen, auch wenn er mir manchmal recht distanziert und kühl vorkommt. In meinen Augen dramatisiert dies die Thematik des Buches jedoch zusätzlich. Das Buch hat sich super gelesen und die Seiten sind schnell verflogen.

Ich muss gestehen, dass ich hier ein paar Probleme hatte, mir die spanischen Namen zu merken. Allerdings tue ich mich meistens mit Namen schwer. Wir begleiten hier die junge Lehrerin Raquel, welche als Aushilfslehrerin auftritt. Sie übernimmt die Vertretung von Viruca, einer Lehrerin die sich offiziell selbst das Leben genommen hat. Ich habe Raquel als selbstbewusste Persönlichkeit wahrgenommen, die aber auch oftmals impulsiv und naiv handelt. Hier muss ich sagen, dass ich ihr Handeln nicht immer nachvollziehen konnte. Ich hätte vermutlich anders gehandelt. So ging es mir manchmal auch bei den Nebencharakteren, wobei Carlos Montero sie auch vermutlich so hat handeln lassen, um die Spannung und Verwirrung hoch zu halten.

Es fällt mir schwer mehr zur Handlung zu schreiben, als im Klappentext bereits erwähnt wird. Ich möchte hier nichts weiter vorweg nehmen. Was ich aber verraten kann ist, dass es viele Charaktere gibt, die möglicherweise mit dem Tod von Viruca zu tun hatten oder aber mehr darüber wissen, als es offiziell bekannt ist. Zu Beginn des Buches ging es rasant los und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Leider wurde diese Begeisterung nach und nach weniger, weil ich Einiges eben einfach nicht nachvollziehen konnte oder es mir zu gestellt vor kam. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass der Autor einfach nur Verwirrung stiften wollte um möglichst viele Verdächtige in seinem Buch zu haben. Auch das Ende konnte mich nicht ganz so überzeugen, wie ich es mir vorher gewünscht hatte. Dennoch war es größtenteils ein spannendes Buch, welches ich gern für Zwischendurch empfehlen würde. Die ernste Thematik des Lehrermobbings hat mir gut gefallen und ich kann mir auch vorstellen, dass es heutzutage durchaus realistisch ist.

Fazit:
"Deine letzte Stunde" von Carlos Montero hat mir gut gefallen, auch wenn es einige Punkte gab, die mich nicht so ganz überzeugen konnten. Der Schreibstil, die Handlung an sich und die Spannung hatten mich in ihren Bann gezogen, auch wenn es in meinen Augen bei den Charakteren ein paar Schwächen gab. 

3/5 Punkte
(Gut)

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Herrin der Nordmänner

Peter Heimdall
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.11.2018
ISBN 9783734106453
Genre: Historische Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Mich persönlich hat das Cover direkt angesprochen. Man sieht vermutlich die Protagonistin Frida und sie zeigt sich direkt von ihrer kämpferischen Seite. Auf mich wirkt das Cover sehr stimmig.

Der Schreibstil von Peter Heimdall hat mir gut gefallen. Er ist flüssig und gut zu lesen, so dass ich schnell in meinem gewohnten Lesefluss war. Die Seiten sind sehr schnell verflogen und die Szenen waren so bildgewaltig beschrieben, dass sich immer wieder automatisch Bilder in meinem inneren Kopf gebildet haben.

Wir begleiten hier das Heer der Nordmänner auf ihrer Flucht. Als Hauptproagonisten haben wir hier die 18-jährigen Schildmaiden Frida und Dagrun, welche Zwillingsschwestern sind. Sie haben ihr Leben dem Kampf und Krieg verschrieben, was sie sehr hart und unbarmherzig macht. Vor dem Tod haben sie keine Angst, ihr Glaube allein gilt dem Kriegsgott Odin. Ich habe die beiden als starke Persönlichkeiten wahrgenommen, konnte allerdings nicht jede ihrer Entscheidungen nachvollziehen.

Ich finde, der Klappentext ist nicht ganz so gut gewählt, denn ich habe eine etwas andere Story erwartet. So dachte ich, dass der Vater der beiden Zwillinge früh stirbt und Frida nun den Trupp der Nordmänner versucht anzuführen und sich durchzusetzen. Allerdings liegt der Fokus ganz klar auf der Flucht durchs Frankenland. Der Vater stirbt erst ziemlich spät, führt aber solang den größten Teil der Truppe an. Es gibt viele Intrigen, viel Verrat und viele skrupellose, blutige Kämpfe werden geführt. Ich finde, Peter Heimdall hat hier eine interessante und spannende Handlung geschaffen, welche mich das Buch nur weglegen hat lassen, wenn es wirklich sein musste. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, wenn man Lust auf einen solchen Roman hat.


Fazit:
"Herrin der Nordmänner" von Peter Heimdall hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich vorher aufgrund des Klappentextes doch eine etwas andere Story erwartet hatte. Der leichte Schreibstil, sie fesselnde Handlung und das kriegerische Volk der Nordmänner haben mich aber dennoch so überzeugen können, dass es von mir auf jeden Fall eine klare Lesempfehlung gibt.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

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(6)

8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Isle of Secrets - Verlockende Chance

Skye Leech
E-Buch Text: 121 Seiten
Erschienen bei Hawkify Digital (Hawkify Books), 21.08.2018
ISBN B07GR6K564
Genre: Sonstiges

Rezension:

Reihenfolge:
1. Verfluchte Unschuld
2. Süße Eitelkeit
3. Kühle Schönheit
4. Verlockende Chance

Die Bände können unabhängig voneinander gelesen werden.


Meine Meinung:
Das Buch wurde beim Hawkify Verlag unter neuem Cover neu aufgelegt. Das neue Cover gefällt mir sehr gut. Die farbliche Gestaltung finde ich toll, alles wirkt auf mich sehr stimmig und ansprechend. Es sieht aber nicht unbedingt nach einem Erotikroman aus, eher nach einem Liebesroman.

Skye Leech hat mich mit ihrem Schreibstil auch hier wieder nicht enttäuscht. Er ist weiterhin super gut und locker flockig. Die erotischen Szenen sind nicht zu vulgär und immer wieder haben sich automatisch Bilder vor meinem inneren Auge gebildet, so dass mir das Lesen sehr viel Freude bereitet hat.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und in diesem Band ist es etwas anders, als in den vorherigen. Hier wird nämlich zwischen zwei Personen gewechselt.
Auf der einen Seite haben wir Lucas, der gerade frisch aus dem Gefängnis kommt. Er möchte keine krummen Dinger mehr drehen, hat aus seinen Fehlern gelernt. Ihm wird es aber jobtechnisch nicht leicht gemacht, bekommt dann aber eine Chance auf einen Job auf der Isle of Secrets.
Auf der anderen Seite haben wir Nubia und ich muss gestehen dass ich mit ihr nicht so ganz warm geworden bin. Besonders in der ersten Hälfte des Buches ging sie mir mit arroganten Art etwas auf die Nerven. Ja, sie hatte in ihrem Leben einige Schicksalsschläge zu verkraften, aber dennoch muss man sich - meiner Meinung nach - anderen gegenüber nicht so verhalten, wie sie es im Buch tut.
Ich ziehe den Hut vor Lucas, dass er es so lange mit ihr ausgehalten und selbst nicht locker gelassen hat :D

Skye Leech hat hier wieder eine neue Kurzstory geschaffen, die irgendwie ganz anders als die vorherigen waren. Ab er auch hier muss ich sagen, dass ich leider nicht ganz so mitgerissen wurde wie in den ersten beiden Bänden. Das Urlaubsfeeling war aufgrund der gewählten Handlung nicht ganz so präsent und dadurch fehlte es in meinen Augen an der Lockerheit. Der Klappentext hätte vielleicht auch besser gewählt werden können, denn er gibt viel über die Charaktere, aber nicht so viel über den Inhalt an sich wider. Im großen Ganzen kann man sagen, dass Lucas seinen ersten Auftrag (nämlich Nubia auf der Insel glücklich zu machen) unbedingt erfüllen möchte um bleiben zu dürfen. Diese macht ihm das Leben aber ziemlich schwer und möchte ihn kein Stück an sich ran lassen.

Am Ende ist die kurze Story wieder abgeschlossen. Ich bin gespannt, ob es irgendwann noch weitere Bände geben wird. Irgendwie vermisse ich die Insel schon ein wenig.

Fazit:
"Isle of Secrets: Verlockende Chance" von Skye Leech hat mir mit dem lockeren Schreibstil und dem tollen Inselflair gut gefallen, auch wenn es von der Handlung her und den Charakteren an sich in meinen Augen der schwächste Band aus der Reihe ist.

3/5 Punkte
(Gut)

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(18)

37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Liv & Leif. Die Wurzeln des Schicksals

Katja Hemkentokrax , Dennis Schwark
E-Buch Text
Erschienen bei digi:tales, 09.03.2018
ISBN 9783401840369
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover finde ich sehr außergewöhnlich und von seiner Aufmachung her auf jeden Fall ansprechend. Es ist kein Cover, wie man es häufig sieht und aufgrund der wenigen verschiedenen Farben finde ich es sehr gelungen. Auf mich wirkt es sehr stimmig.

Der Schreibstil hat mir auch unheimlich gut gefallen. Man merkt zu keinem Zeitpunkt, dass hier zwei Autoren am Werk waren. Von der ersten Seite an ist das Buch flüssig zu lesen und sehr bildgewaltig. Ich war sofort in der Geschichte angekommen und wollte es einfach nicht mehr aus der Hand legen.

Im Buch begleitet man abwechselnd die beiden Protagonisten Liv & Leif. Ich muss euch sagen dass ich beide auf Anhieb mochte.
Leif ist eine total interessante Person, die mich fasziniert hat. Auf der einen Seite ist er der totale Nerd, fast schon besessen von der nordischen Mythologie und hat so gut wie keine Freunde. Auf der anderen Seite ist er total arogant und von sich selbst überzeugt. Beides ist in meinen Augen der totale Widerspruch, aber er war dennoch ein sehr überzeugender und sympathischer Charakter. Oftmals musste ich über ihn schmunzeln.
Bei Liv muss ich sagen, dass sie mir zum Ende hin nicht ganz so ans Herz gewachsen ist. Sie ist mir zwar auch sympathisch geworden, aber ich denke im realen Leben würde sie vermutlich nicht zu meinem Freundeskreis gehören. Sie ist mutig und intelligent, aber in wenigen Momenten kam sie mir auch etwas naiv und unreif vor. Manchmal hat sie sich ziemlich schnell verunsichern lassen und es gab auch einige Handlungen, die ich vielleicht anders gemacht hätte.

Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Während der ersten Hälfte war ich so in der Story gefangen, dass ich das eBook nicht aus der Hand legen wollte. Ich war so in den Bann gezogen. Die fantasievollen Beschreibungen haben mir super gut gefallen und es gibt überraschende Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Ich selbst habe mit der nordischen Mythologie überhaupt nichts am Hut, sie interessiert mich einfach nicht so. Dennoch habe ich mich hier sehr gut aufgehoben gefühlt. Einen Stern habe ich in meiner Wertung abgezogen, weil es mir im letzten Drittel doch ein wenig langatmig und eintönig wurde. Ich finde, man hätte das Ganze hier auch ruhig ein wenig kürzen oder noch mehr Abwechslung reinbringen können.


Fazit:
"Liv & Leif" ist ein wundervolles Buch geworden, was mich sehr überzeugen konnte. Der Schreibstil ist unglaublich leicht und fesselnd, die Charaktere sehr gut gelungen und die Handlung hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mich selbst sonst nicht so für die nordische Mythologie begeistere. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Vielen Dank an die Autoren und an den Verlag zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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(65)

102 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

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Die Ring-Chroniken - Begabt

Erin Lenaris
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.09.2018
ISBN 9783959672115
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover hat mich auf den ersten Blick angesprochen, auch wenn es nicht so viel Aussagekraft besitzt. Für meinen Geschmack ist es stimmig und vermittelt auch aufgrund der Zusammenstellung den Eindruck, dass es sich hierbei um eine Dystopie handelt. Es hat auf jeden Fall Bezug zum Buch.

Der Schreibstil von Erin Lenaris hat mir gut gefallen. Er ist flüssig und leicht zu lesen, so dass die Seiten sehr schnell verflogen sind. Auf mich wirkte es sehr bildgewaltig, denn immer wieder haben sich Szenen vor meinem inneren Auge abgespielt, als ob ich einen Film schauen würde. Dadurch wird mir das Buch auch noch eine Weile in Erinnerung bleiben.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive verfasst und wir begleiten die 16-jährige Emony, welche über eine ganz besondere Fähigkeit verfügt. Sie kann sofort erkennen, wenn jemand lügt. Ich habe Emony als dynamische, willensstarke Persönlichkeit wahrgenommen und habe sie von der ersten Seite an in mein Herz geschlossen. Ich habe mit ihr gefiebert und konnte die meisten ihrer Entscheidungen nachvollziehen.
Erin Lenaris hat hier noch einige andere Charaktere eingebaut, die mir mal mehr und mal weniger gefallen haben. Ich möchte hierzu aber natürlich nicht zu viel verraten, weil sie auch vorher im Klappentext nicht erwähnt werden. Nur so viel: Ihren besten Freund empfand ich als ziemlich nervig, den Ausbilder Kohen hingegen sehr geheimnisvoll und sympathisch. Leider hat Kohen doch wenig Raum eingenommen und ich hoffe, dass man im zweiten Band mehr von ihm lesen kann.

Die Story an sich hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung spielt im Jahre 2210 und das Setting ist so  (oder so ähnlich) auf jeden Fall möglich. Es herrscht Wasserknappheit auf der Erde. Teilweise wurde ich hier schon ein wenig an "Die Tribute von Panem" erinnert, denn während die Bewohner des Raurings kaum Wasser haben und das wenige, was sie haben, teuer kaufen müssen, gibt es die Großstadt Polaris, in der es Wasser im Überfluss gibt. Die Unterschiede zwischen den beiden Bereichen sind wirklich so gegensätzlich - gegensätzlicher würde schon gar nicht mehr gehen. Mir hat die Szenerie sehr gut gefallen, auch wenn sie teilweise schon erschreckend und erdrückend war.
Erin Lenaris hat sich hier auch einigen Sci-Fi-Elementen bedient, mit dem ich vorher nicht gerechnet hatte. So gibt es zum Beispiel Drohnen und Laserwaffen.
Sie hat emotionale, aber auch spannende Szenen eingebaut, die sich gut die Waage gehalten haben. Mir persönlich hat dieser Mix richtig gut gefallen. Der Spannungsbogen ist nicht überhoch, aber dennoch war ich sehr ans Buch gefesselt. Einen Großteil nimmt auch die Ausbildung von Emony ein, was mir durch die vielen detailierten Szenen gefallen hat. Sie hatte in meinen Augen genau das richtige Ausmaß, wurde nicht einfach im Schnelldurchlauf abgehandelt.
Am Ende gibt es noch viele offene Fragen, so dass ich nun sehnsüchtig auf den Folgeband warte.


Fazit:
Mit "Die Ring-Chroniken: Begabt"hat Erin Lenaris einen tollen Auftakt geschaffen. Die Szenerie der Zukunft ist durchaus denkbar und erschreckend. Ich mochte die ernste Thematik und die Ausbildungselemte. Lediglich bei den Charakteren hat mir nicht unbedingt alles gefallen.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Vielen Dank an HarperCollins zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Blinde Leidenschaft: liebesroman (Reckless Beat 1)

Eden Summers
E-Buch Text: 285 Seiten
Erschienen bei Eden Summers, 20.08.2018
ISBN B07GPB27DP
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass mir persönlich das Cover überhaupt nicht gefällt. Ich mag die Pose nicht und der Body ist mir einfach zu durchtrainiert. Ich habe aber gesehen, dass dieses Cover auch das selbe wie in den USA ist, lediglich der Schriftzug wurde übersetzt. Auf dem amerikanischen Markt mag das Cover wohl perfekt passen.

Der Schreibstil von Eden Summers hat mir unheimlich gut gefallen. Er ist super flüssig zu lesen und ich war direkt von der ersten Seiten an in der Geschichte angekommen. Immer wieder haben sich automatisch Bilder vor meinem inneren Auge gebildet, so dass sich die Szenen teilweise wie ein Film in meinem Kopf abgespielt haben.

Das Buch ist aus der Sicht des allwissenden Erzählers geschrieben, so dass man auch nie etwas verpasst. Hauptsächlich begleitet man die 27-jährige Alana, welche sehr konservativ erzogen wurde. Ihre Mutter wurde damals vergewaltigt und ist so traumatisiert, dass in ihren Augen alle Männer böse und schecht sind. Mit dieser Einstellung ist auch Alana aufgewachsen, lebt zusammen mit ihrer Mutter im Frauenhaus. Ich mochte Alana von Beginn an, auch wenn sie teilweise sehr verunsichert ist.
Auf der anderen Seite haben wir Michell, der sofort von Alana umgehauen war. Er ist sehr selbstbewusst und hat einen unwiderstehlichen Charme, den er als ein bekanntes Bandmitglied wohl auch mitbringen muss. Obwohl er schon ein wenig eingebildet und sehr von sich überzeugt ist, war auch er mir sehr sympathisch.
Mir hat die unglaubliche Entwicklung aller Charaktere sehr gut gefallen und sie sind perfekt ausgearbeitet gewesen. Auch die Nebencharaktere konnten mich allesamt voll überzeugen. Ich werde sie auf jeden Fall nicht so schnell vergessen.

Der Klappentext gibt den Inhalt sehr gut wieder, auch wenn mir der letzte Satz darin nicht ganz so gut gefällt. Eden Summers hat eine tolle und überzeugende Liebesgeschichte niedergeschrieben, die mich auf ganzer Linie begeistert hat. Sie hat witzige Sprüche und Szenen eingebaut, die das Ganze rund gemacht haben. Die Geschichte wurde dadurch nicht zu ernst, obwohl auch ernste Themen mit eingebaut wurden. Auch die vorhandenen erotischen Szenen waren sehr überzeugend, haben mich berührt und mir unglaublich gut gefallen. Von mir gibt es daher auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle, die Liebesromane mit einer Prise prickelder Erotik mögen.

Fazit:
Eden Summers ist mit "Blinde Leidenschaft" ein wundervoller Liebesroman mit einer Prise prickelnder Erotik gelungen, der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Alle Charaktere konnten mich voll überzeugen und ich habe sie in mein Herz geschlossen. Der wundervolle Schreibstil hat sein übriges getan, um mich voll in den Bann des Buches zu ziehen.

5/5 Punkte
(Perfekt)

Vielen Dank an Eden Summers zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

  (4)
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(46)

60 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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League of Fairy Tales - Die letzte Erzählerin

Tina Köpke
E-Buch Text: 364 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 25.01.2018
ISBN 9783646300543
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es wirkt auf mich stimmig und überhaupt nicht überladen, obwohl es viele Details beinhaltet. Die junge Frau stellt vermutlich die Protagonistin dar und das Bild an sich hat auch Bezug zum Inhalt des Buches.

Der Schreibstil von Tina Köpke war flüssig und gut zu lesen, so dass die Seiten sehr schnell verflogen sind. Von der ersten Seite an bin ich perfekt in die Geschichte rein gekommen und konnte mir auch viele Szenen bildlich vorstellen.

Das Buch ist aus der Sicht des allwissenden Erzählers geschrieben und zu Beginn eines Kapitels steht auch, bei welchem Protagonisten man sich derzeit befindet.
Hauptcharakter ist hier die junge Frau Peyton. Ich muss gestehen, dass ich mich an diesen außergewöhnlichen Namen erst einmal etwas gewöhnen musste. Ebenso erging es mir mit ihrer Art. Sie war mir zwar von der ersten Seite an sympathisch, aber dennoch konnte sie mich mit ihren charakterlichen Eigenschaften und ihrer Handlungsweise hin und wieder nicht überzeugen. Ich habe Peyton als sehr impulsives Mädchen wahrgenommen, welches oftmals überstürzt und gegen jede Vernunft handelt.
Die eingebauten anderen Charaktere sind in meinen Augen interessant und auch sehr verschieden gewesen. Hier hätte ich allerdings auch gern mehr Tiefe gehabt, denn letztendlich werden sie in meinem Kopf leider sehr schnell verblassen.

Die Idee der Handlung hat mir sehr gut gefallen, aber auch hier hätte man weitaus mehr herausholen können. Einige Wendungen waren leider recht vorhersehbar, so dass es nur wenige Überraschungen gab. Dadurch war der Spannungsbogen auch nicht so hoch gehalten, wie ich es mir vorher gewünscht hätte. Manchmal kam es mir auch so vor, als hätte Tina Köpke lediglich eine Szene an die andere gereiht, ohne dass sie tatsächlich zusammenhängen. Aus dieser Story hätte man noch viel mehr herausholen können. Ich hätte gern mehr über das Training von Peyton und auch über die Anderswelt erfahren. Aufgrund des Klappentextes hatte ich vergeblich damit gerechnet, auch auf mehrere Wesen aus den Grimm-Märchen zu treffen.

Fazit:
In "League of Fairy Tales" hat Tina Köpke leider nicht das volle Potenzial ausgeschöpft. Ihr Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen, aber bei den Charakteren und bei der Umsetzung der Handlung hatte ich einfach mehr erwartet. Letztendlich ist es in meinen Augen eher eine mittelmäßige Geschichte, die leider schnell in Vergessenheit geraten wird.


3/5 Punkte
(Gut)

Vielen Dank an die Dark Diamonds und Netgalley zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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(33)

86 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Winterhof

Sameena Jehanzeb
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 05.10.2018
ISBN 9783946955153
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover hat mich direkt angesprochen und auch so angezogen, dass ich es mir unbedingt näher anschauen musste. Ich finde es stimmig und mir gefällt die farbliche Gestaltung richtig gut. 

Der Schreibstil von Sameena Jehanzeb ist flüssig und locker, so dass die Seiten super schnell verflogen sind. Das winterliche Flair hat sie mit ihren detaillierten Beschreibungen sehr gut auf den Leser übertragen, so dass die Stimmung auch richtig passte. Am Ende eines jeden Kapitels sind Illustrationen eingearbeitet, die perfekt zum Inhalt passen.

Das Buch ist aus der Sicht des allwissenden Erzählers geschrieben, so dass man auch zu jeder Zeit alles mitbekommt und kaum im Dunkeln tappt. Als Protagonistin haben wir hier eine Frau namens Kora, welche zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern ein kleines Dorf aussieht, in dem es Schnee geben soll. Der Winterurlaub soll für ihre Kinder unvergesslich werden. Ich habe sie als einfühlsame und pflichtbewusste Person wahrgenommen, die alles für ihre Familie tun würde. 
Die Charaktere hat Sameena Jehanzeb in meinen Augen perfekt ausgearbeitet und sie sind allesamt sehr authentisch.

Die Handlung hat mir auch sehr gut gefallen, obwohl sie gefühlt viel zu kurz war. Die 160 Seiten waren so schnell verflogen, dass sie mir als viel weniger vorkamen. Es gab emotionale, aber auch ein paar spannende Szenen. Für meinen Geschmack hätte Sameena Jehanzeb  die ein oder andere Szene vielleicht noch ein bisschen mehr ausarbeiten können. Ich finde, dass das Buch dennoch sehr gut gelungen ist.

Fazit:
"Winterhof" von Sameena Jehanzeb ist in meinen Augen sehr gut gelungen. Auch wenn manche Szenen sehr kurz abgehandelt wurden konnte sie mich mit einem tollen Schreibstil, der wundervollen Winterlandschaft und den perfekt ausgearbeiteten Charakteren begeistern.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Vielen Dank an die Mareile Raphael zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Weihnachtszauber im Schnee

Mareile Raphael
E-Buch Text: 188 Seiten
Erschienen bei null, 03.10.2018
ISBN B07H5G5HP4
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass das Cover nicht ganz so meinen Geschmack trifft. Es vermittelt zwar direkt den Eindruck, dass es sich um einen Weihnachtsroman handelt, aber es wirkt auf mich sehr zusammengewürfelt und überladen. Auch die verschiedenfarbigen Schriftzüge, welche auch noch in verschiedene Leserichtungen eingefügt wurden, wirken nicht stimmig.

Der Schreibstil von Mareile Raphael ist flüssig und gut zu lesen, auch wenn ich ein paar Seiten gebraucht habe, um rein zu kommen. Ab und an hatte ich zuerst das Gefühl, es sei etwas holprig, aber nach kurzer Zeit ließ sich alles einfach flüssig weglesen. Immer wieder haben sich automatisch Bilder vor mein inneres Auge geschoben, so dass das Lesen auch richtig Spaß gemacht hat.

Die Charaktere sind Mareile Raphael trotz der geringeren Seitenzahl gut gelungen.Wir begleiten hier die junge Frau Estelle, die mit Weihnachten nichts Gutes verbinden kann und deshalb dem Ganzen am liebsten jedes Jahr aus dem Weg geht. Ich habe Estelle als lebensfrohe Frau empfunden, die genau weiß, was sie will. Das Einzige, was mich irgendwie ein wenig gestört hat ist, dass sie ihre Meinung bezüglich eines Charakters (in meinen Augen) zu schnell geändert hat. Hier möchte ich euch aber nicht spoilern, weshalb ich nichts weiter dazu ausführen werde.
Die Familie Heaven ist meiner Meinung nach perfekt gelungen. Ich mochte ihre herzliche und hilfsbereite Art. Sie passen perfekt in eine Weihnachtsgeschichte.

Der Klappentext verrät viel zu viel für meinen Geschmack, weshalb ich zum Inhalt gar nichts weiter ausführen muss. Es gibt dadurch auch keine wirklichen Überraschungen. Es ist aber dennoch eine weihnachtliche Liebesgeschichte, die mich mit ihren Emotionen und der weihnachtlichen Stimmung überzeugen konnte.

Fazit:
Mit "Weihnachtszauber im Schnee" ist Mareile Raphael ein weihnachtlicher Liebesroman gelungen, der mich mit seinen emotionalen Szenen und der weihnachtlichen Stimmung überzeugen konnte. Auch wenn er nicht vielleicht ganz perfekt ist, gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Vielen Dank an die Mareile Raphael zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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354 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 130 Rezensionen

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Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern

Vic James , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 22.08.2018
ISBN 9783841440105
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen. Obwohl es düster ist, hat es irgendetwas magisches an sich, was mich direkt gefesselt hat. Ich war direkt neugierig und nach dem Klappentext wollte ich es unbedingt lesen.

Der Schreibstil von Vic James hat mir sehr gut gefallen. Von der ersten Seite an ist er flüssig und leicht zu lesen, so dass die Seiten sehr schnell verflogen sind. Aufgrund einiger eingebauter Details und der Leichtigkeit haben sich immer wieder Bilder vor meinem inneren Auge gebildet.

Da ich vorher schon einige Rezensionen zu dem Buch gelesen habe, war ich Gott sei Dank auf die Vielzahl der Charaktere vorbereitet. Da ich es mit Namen nicht so habe, habe ich mir von Beginn an Notizen zu den Personen gemacht. Das Buch ist aus der Sicht des allwissenden Erzählers geschrieben. Insgesamt begleitet man sechs Charaktere, wobei zwei davon sozusagen die Hauptrolle spielen. Dies sind der 16-jährige Luke sowie seine große Schwester Abigail. Ich habe die beiden als sehr starke und intelligente Persönlichkeiten wahrgenommen, die mir von Beginn an auch super sympathisch waren. Es gibt noch zahlreiche Nebencharaktere, die alle auf irgendeine Art und Weise miteinander verbunden sind. Hier kann ich mir vorstellen, dass man tatsächlich Schwierigkeiten bekommen kann, diese alle zu verknüpfen und auseinander zu halten.

Das Setting finde ich sehr interessant und als begeisterter Dystopieleser musste ich dieses Buch natürlich lesen. Die Geschichte spielt in Großbrittanien und seit Jahren ist es so, dass jeder außer der sogenannten Ebenbürtigen (welche die Aristokraten sind) 10 Jahre seines Lebens als Sklave abarbeiten muss. Ebenbürtige verfügen über sogenanntes Geschick, was wir quasi unter dem Wort "Magie" kennen. Hier hätte ich gedacht, dass das Geschick viel öfter zum Einsatz kommt. Vic James hat ziemlich dran gespart, erst zum Ende hin wurde es tatsächlich präsent und imposant.
Der Klappentext gibt den Inhalt sehr gut wieder, so dass ich dazu gar nichts weiter schreiben möchte. Es dauert nicht lange, bis Luke von seiner Familie getrennt wird. Während seine Familie auf einem Anwesen der Ebenbürtigen ihre Sklavenjahre abarbeiten kann, muss Luke sich in einer furchtbaren Sklavenstadt allein durchkämpfen.
Mir persönlich war es zwischendrin doch ein wenig zu viel Politik, zu viele Erklärungen und es gab zusätzlich Abschweifungen, so dass es hin und wieder zäh wirkte. Es war durchaus interessant, versteht mich da bitte nicht falsch. Der Spannungsbogen ist allerdings nicht so hoch, wie ich es vorher erwartet hatte.

Am Ende gibt es einen fiesen Cliffhanger, so dass man neugierig auf den nächsten Band wartet.

Fazit:
"Dark Palace: Zehn Jahre musst du opfern" von Vic James konnte meinen Erwartungen leider nicht ganz gerechnet werden. Der angenehme Schreibstil und das interessante Setting hat mir sehr gut gefallen, aber es gibt einfach zu viele Charakterwechsel, die Handlung ist ziemlich ausschweifend und mir fehlte es einfach am Spannungsfaktor.

3,5/5 Punkte
(Mehr als nur gut)

Vielen Dank an Fischer FJB zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

  (3)
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103 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

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Die Vereinten

Caroline Brinkmann
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ONE, 28.09.2018
ISBN 9783846600672
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover passt sehr gut zu dem des ersten Bandes, es hat auf jeden Fall Wiedererkennungswert und man sieht, dass beide zusammen gehören. Mir persönlich gefällt der grüne Schriftzug nicht so, aber er passt perfekt zur Augenfarbe.

Vorweg möchte ich noch sagen, dass das Lesen des ersten Bandes bei mir schon lange zurück liegt und ich vieles einfach nicht mehr im Gedächtnis hatte. Ein paar Erinnerungsstützen hat Caroline Brinkmann hier eingebaut, aber manches kam dennoch nicht zurück. Daher würde ich auf jeden Fall empfehlen, die beiden Bände in nahem Abstand zu lesen.

Der Schreibstil von Caroline Brinkmann ist wieder sehr passend für ein Jugendbuch. Er ist modern, flüssig und sehr bildgewaltig. Immer wieder entstanden Bilder vor meinem inneren Auge, so dass ich die Geschichte auch nicht so schnell vergessen werde.

Die Geschichte ist hauptsächlich wieder abwechselnd aus der Sicht von Rain und Lark geschrieben.
Beide Charaktere haben mir diesmal leider nicht mehr ganz so gut gefallen, wie im Auftakt. Beide sind gezeichnet und sehr mitgenommen von den Geschehnissen. Rain trauert hier sehr um ihre Mutter und hat jegliche Kraft verloren. Auf mich wirkt sie lange blass und ist in diesem Teil auch eher in den Hintergrund gerutscht. Auch ihr Handlungsstrang konnte mich leider nicht so richtig mitreißen, weil sie eben lange in ihrer Trauer gefangen ist.
Auch bei Lark fehlte es mir - zumindest in der ersten Hälfte - leider am Kampfgeist. Er ist nicht mehr "der alte" und kaum wieder zu erkennen. Lange steht er in diesem Band auch wieder zwischen den Stühlen, wie es bereits im ersten Band der Fall war. 
Ich habe mich sehr auf ein Wiedersehen mit Rose und Cassiopaio gefreut und in diesem Fall wurde ich nicht enttäuscht.
Caroline Brinkmann hat noch ein paar alte, aber auch ganz neue Charaktere mit eingebaut, so dass es erfrischend auf mich wirkte. 

Die Handlung ist weiterhin sehr komplex aufgebaut und hat sich in eine Richtung entwickelt, mit der ich nie gerechnet hätte. Während es im ersten Band sehr düster und dystopisch zugeht, entwickelt sich hier alles sehr stark in Richtung Sci-Fi. In manchen Situationen fehlte es mir hier allerdings auch an der bildlichen Vorstellungskraft. Die Welt und die Geschichte von Hope wurde von Caroline Brinkmann noch einmal weiterentwickelt, was mir sehr gut gefallen hat. Es gibt wieder sehr emotionale, aber auch spannende und brutale Szenen, die mir eine Gänsehaut beschert haben. Das erste Drittel war für meinen Geschmack etwas zu ruhig. Der Spannungsbogen ist hier nicht stetig hoch gehalten, aber er steigt immer weiter, so dass es am Ende zum großen Showdown kommt. Im letzten Drittel gab es einige Dinge, die Caroline Brinkmann gern hätte noch weiter ausbauen dürfen, denn einige Szenen waren ziemlich schnell abgehandelt. Die Geschichte ist damit abgeschlossen, aber alle Fragen wurden nicht hundertprozentig beantwortet.

Auch wenn des Buch in meinen Augen nicht ganz mit dem ersten Band mithalten konnte, gibt es von mir eine Leseempfehlung. 

Fazit:
Caroline Brinkmann ist mit "Die Vereinten" ein solider Abschluss gelungen, der mich nicht ganz begeistern konnte. Die Story hat sich in eine Richtung entwickelt, mit der ich nach dem ersten Band nicht gerechnet hatte. Auch die beiden Hauptprotagonisten sind die meiste Zeit über nicht so, wie man sie kannte. Dafür gibt es ein paar andere Charaktere, die ich in mein Herz geschlossen habe.

3,5/5 Punkte
(Mehr als nur gut)

Vielen Dank an die Lesejury / Bastei Lübbe / One zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

  (3)
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(28)

37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Holding on to You - Mavis & Henry

Natalie Elin
Flexibler Einband: 373 Seiten
Erschienen bei Hawkify Books - c/o Wiebke Bohn, 16.08.2018
ISBN 9783947288878
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover hat mich mit seinen weichen Farben direkt begeistert. Die aquarellartigen Verläufe haben etwas beruhigendes an sich, was mir gefällt. In der Mitte sieht man eine junge Frau am Laptop. Das Bild könnte eine Szene aus dem Buch sein, denn dort chatten Mavis & Henry miteinander. Ich finde, es wirkt einfach sehr stimmig, auch mit diesen weichen Schriftzügen.

Den Schreibstil von Natalie Elin fand ich zu Beginn ein wenig gewöhnungsbedürftig, kann es aber nicht so genau erklären. Er ist bildgewaltig, gleichzeitig aber auch locker und leicht zu lesen. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und die Seiten sehr schnell verflogen.

Man begleitet hier die junge Studentin Mavis. Mavis war mir von der ersten Seite an mit ihrer freundichen Art sympathisch, auch wenn sie mir manchmal mit ihrem unsicheren Charakterzügen und vielen Selbstzweifeln leicht auf die Nerven ging. Sie hinterfragt alles und denkt über vieles nach, was in dieser Geschichte auch manchmal das Tempo rausgenommen hat.
Ziemlich früh zu Beginn des Buches erhält sie eine kurze Chatnachricht von einem geheimnisvollen Unbekannten. Dieser stellt sich nach kurzer Zeit als ein Student namens Henry heraus, dem sie zuvor noch nie begegnet ist. Es dauert nicht lange, da hat Henry mit seiner quirligen, frechen aber auch zurückhaltenden Art das Herz von Mavis gewonnen. Dennoch macht Henry es ihr nicht einfach, ihm näher zu kommen. Er trägt ein Geheimnis mit sich rum, welches er um keinen Preis lüften möchte.

Es handelt sich hierbei nicht um den typischen Liebesroman, wie man ihn vielleicht zuerst vermutet. Als Leser begleitet man Mavis auf der Suche nach dem geheimnis von Henry. Natalie Elin hat einen hier die Gefühle von Mavis deutlich spüren lassen. Sie hat eine Geschichte gestrickt, die durchaus der Realität sehr nahe kommen kann. Die beiden lernen sich im Chat kennen und die Chatverläufe sind teilweise sehr witzig gestaltet, so dass ich auch immer wieder schmunzeln musste. Es dauert nicht lange, bis Mavis ihr Handy kaum noch aus der Hand legen möchte um keine Nachricht zu verpassen. Diese Sucht nach dem Smartphone trifft ja heute auch leider schon auf viele Leute zu, was also auch die Realität wiederspiegelt.
Der Spannungsbogen ist nicht ganz so hoch, weil Henry sich immer wieder rar macht. So treten die beiden lange Zeit auf der Stelle und es ging nicht richtig voran. Einige Szenen hätte Natalie Elin gern noch ein wenig mehr ausarbeiten können, das Ende war ziemlich abrupt und ich dachte nur, das kann es doch jetzt nicht gewesen sein. Ich hätte mir ein anderes Ende für die beiden Charaktere gewünscht, aber man kann ja nicht alles im Leben haben ;-)

Fazit:
"Holding on to you: Mavis & Henry" von Natalie Elin ist kein klassischer Liebesroman. Sie hat hier eine realitätstreue Geschichte geschaffen, die mich mit ernster Thematik und spritzigen Dialogen überzeugen konnte. Dennoch hatte ich mit den Charakteren so meine Schwierigkeiten. Auch wenn es nicht rundum perfekt ist gibt es aufgrund der Einzigartigkeit von mir aber eine Leseempfehlung.

3,5/5 Punkte
(Mehr als nur gut)

Vielen Dank an Hawkify Books zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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