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59 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Die Vereinten

Caroline Brinkmann
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ONE, 28.09.2018
ISBN 9783846600672
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover passt sehr gut zu dem des ersten Bandes, es hat auf jeden Fall Wiedererkennungswert und man sieht, dass beide zusammen gehören. Mir persönlich gefällt der grüne Schriftzug nicht so, aber er passt perfekt zur Augenfarbe.

Vorweg möchte ich noch sagen, dass das Lesen des ersten Bandes bei mir schon lange zurück liegt und ich vieles einfach nicht mehr im Gedächtnis hatte. Ein paar Erinnerungsstützen hat Caroline Brinkmann hier eingebaut, aber manches kam dennoch nicht zurück. Daher würde ich auf jeden Fall empfehlen, die beiden Bände in nahem Abstand zu lesen.

Der Schreibstil von Caroline Brinkmann ist wieder sehr passend für ein Jugendbuch. Er ist modern, flüssig und sehr bildgewaltig. Immer wieder entstanden Bilder vor meinem inneren Auge, so dass ich die Geschichte auch nicht so schnell vergessen werde.

Die Geschichte ist hauptsächlich wieder abwechselnd aus der Sicht von Rain und Lark geschrieben.
Beide Charaktere haben mir diesmal leider nicht mehr ganz so gut gefallen, wie im Auftakt. Beide sind gezeichnet und sehr mitgenommen von den Geschehnissen. Rain trauert hier sehr um ihre Mutter und hat jegliche Kraft verloren. Auf mich wirkt sie lange blass und ist in diesem Teil auch eher in den Hintergrund gerutscht. Auch ihr Handlungsstrang konnte mich leider nicht so richtig mitreißen, weil sie eben lange in ihrer Trauer gefangen ist.
Auch bei Lark fehlte es mir - zumindest in der ersten Hälfte - leider am Kampfgeist. Er ist nicht mehr "der alte" und kaum wieder zu erkennen. Lange steht er in diesem Band auch wieder zwischen den Stühlen, wie es bereits im ersten Band der Fall war. 
Ich habe mich sehr auf ein Wiedersehen mit Rose und Cassiopaio gefreut und in diesem Fall wurde ich nicht enttäuscht.
Caroline Brinkmann hat noch ein paar alte, aber auch ganz neue Charaktere mit eingebaut, so dass es erfrischend auf mich wirkte. 

Die Handlung ist weiterhin sehr komplex aufgebaut und hat sich in eine Richtung entwickelt, mit der ich nie gerechnet hätte. Während es im ersten Band sehr düster und dystopisch zugeht, entwickelt sich hier alles sehr stark in Richtung Sci-Fi. In manchen Situationen fehlte es mir hier allerdings auch an der bildlichen Vorstellungskraft. Die Welt und die Geschichte von Hope wurde von Caroline Brinkmann noch einmal weiterentwickelt, was mir sehr gut gefallen hat. Es gibt wieder sehr emotionale, aber auch spannende und brutale Szenen, die mir eine Gänsehaut beschert haben. Das erste Drittel war für meinen Geschmack etwas zu ruhig. Der Spannungsbogen ist hier nicht stetig hoch gehalten, aber er steigt immer weiter, so dass es am Ende zum großen Showdown kommt. Im letzten Drittel gab es einige Dinge, die Caroline Brinkmann gern hätte noch weiter ausbauen dürfen, denn einige Szenen waren ziemlich schnell abgehandelt. Die Geschichte ist damit abgeschlossen, aber alle Fragen wurden nicht hundertprozentig beantwortet.

Auch wenn des Buch in meinen Augen nicht ganz mit dem ersten Band mithalten konnte, gibt es von mir eine Leseempfehlung. 

Fazit:
Caroline Brinkmann ist mit "Die Vereinten" ein solider Abschluss gelungen, der mich nicht ganz begeistern konnte. Die Story hat sich in eine Richtung entwickelt, mit der ich nach dem ersten Band nicht gerechnet hatte. Auch die beiden Hauptprotagonisten sind die meiste Zeit über nicht so, wie man sie kannte. Dafür gibt es ein paar andere Charaktere, die ich in mein Herz geschlossen habe.

3,5/5 Punkte
(Mehr als nur gut)

Vielen Dank an die Lesejury / Bastei Lübbe / One zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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(15)

17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Holding on to You - Mavis & Henry

Natalie Elin
Flexibler Einband: 373 Seiten
Erschienen bei Hawkify Books - c/o Wiebke Bohn, 16.08.2018
ISBN 9783947288878
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover hat mich mit seinen weichen Farben direkt begeistert. Die aquarellartigen Verläufe haben etwas beruhigendes an sich, was mir gefällt. In der Mitte sieht man eine junge Frau am Laptop. Das Bild könnte eine Szene aus dem Buch sein, denn dort chatten Mavis & Henry miteinander. Ich finde, es wirkt einfach sehr stimmig, auch mit diesen weichen Schriftzügen.

Den Schreibstil von Natalie Elin fand ich zu Beginn ein wenig gewöhnungsbedürftig, kann es aber nicht so genau erklären. Er ist bildgewaltig, gleichzeitig aber auch locker und leicht zu lesen. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und die Seiten sehr schnell verflogen.

Man begleitet hier die junge Studentin Mavis. Mavis war mir von der ersten Seite an mit ihrer freundichen Art sympathisch, auch wenn sie mir manchmal mit ihrem unsicheren Charakterzügen und vielen Selbstzweifeln leicht auf die Nerven ging. Sie hinterfragt alles und denkt über vieles nach, was in dieser Geschichte auch manchmal das Tempo rausgenommen hat.
Ziemlich früh zu Beginn des Buches erhält sie eine kurze Chatnachricht von einem geheimnisvollen Unbekannten. Dieser stellt sich nach kurzer Zeit als ein Student namens Henry heraus, dem sie zuvor noch nie begegnet ist. Es dauert nicht lange, da hat Henry mit seiner quirligen, frechen aber auch zurückhaltenden Art das Herz von Mavis gewonnen. Dennoch macht Henry es ihr nicht einfach, ihm näher zu kommen. Er trägt ein Geheimnis mit sich rum, welches er um keinen Preis lüften möchte.

Es handelt sich hierbei nicht um den typischen Liebesroman, wie man ihn vielleicht zuerst vermutet. Als Leser begleitet man Mavis auf der Suche nach dem geheimnis von Henry. Natalie Elin hat einen hier die Gefühle von Mavis deutlich spüren lassen. Sie hat eine Geschichte gestrickt, die durchaus der Realität sehr nahe kommen kann. Die beiden lernen sich im Chat kennen und die Chatverläufe sind teilweise sehr witzig gestaltet, so dass ich auch immer wieder schmunzeln musste. Es dauert nicht lange, bis Mavis ihr Handy kaum noch aus der Hand legen möchte um keine Nachricht zu verpassen. Diese Sucht nach dem Smartphone trifft ja heute auch leider schon auf viele Leute zu, was also auch die Realität wiederspiegelt.
Der Spannungsbogen ist nicht ganz so hoch, weil Henry sich immer wieder rar macht. So treten die beiden lange Zeit auf der Stelle und es ging nicht richtig voran. Einige Szenen hätte Natalie Elin gern noch ein wenig mehr ausarbeiten können, das Ende war ziemlich abrupt und ich dachte nur, das kann es doch jetzt nicht gewesen sein. Ich hätte mir ein anderes Ende für die beiden Charaktere gewünscht, aber man kann ja nicht alles im Leben haben ;-)

Fazit:
"Holding on to you: Mavis & Henry" von Natalie Elin ist kein klassischer Liebesroman. Sie hat hier eine realitätstreue Geschichte geschaffen, die mich mit ernster Thematik und spritzigen Dialogen überzeugen konnte. Dennoch hatte ich mit den Charakteren so meine Schwierigkeiten. Auch wenn es nicht rundum perfekt ist gibt es aufgrund der Einzigartigkeit von mir aber eine Leseempfehlung.

3,5/5 Punkte
(Mehr als nur gut)

Vielen Dank an Hawkify Books zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Take me Higher (Better-Reihe 2)

Nala Layden
E-Buch Text: 348 Seiten
Erschienen bei null, 05.09.2018
ISBN B07H14YKJR
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover hat mich wieder sofort angesprochen und neugierig gemacht. Es wirkt auf mich sehr modern und in sich stimmig. Ich liebe es einfach!

Der Schreibstil von Nala Layden hat mir - wie auch im ersten Band - sehr gut gefallen, mich schon irgendwie begeistert. Er ist flüssig, modern und einfach zu lesen. Ich war sehr schnell in meinem gewohnten Lesefluss und die Seiten sind leider viel zu schnell verflogen. Immer wieder haben sich die Szenen wie ein Film in meinem Kopf abgespielt.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht von zwei Charakteren geschrieben. Auf der einen Seite haben wir Asher Crush, ein erfolgreicher und sehr sympathischer Rechtsanwalt. Von der ersten Seite an mochte ich ihn. Er ist auch bereits als Nebencharakter im ersten Band aufgetaucht, aber hier konnten wir ihn noch einmal richtig kennenlernen. Er ist sehr verlässlich und durchsetzungsstark.
Zum anderen haben wir Matthew Laker, ein Student der des Mordes an seinem eigenen Vater beschuldigt wird. Im ersten Moment wirkt er als das genaue Gegenteil von Asher, aber irgendwie hatte er das gewisse Etwas, so dass ich auch ihn mochte. Er hat in diesem Buch eine enorme Entwicklung durchlebt und war nicht immer ganz zu durchschauen. Diese kleinen Geheimnisse haben ihn sehr interessant gemacht.
Beide Charaktere waren in meinen Augen perfekt gelungen und haben immer authentisch gehandelt. Es gibt noch einige Nebencharaktere, an denen ich auch überhaupt nichts auszusetzen habe. Nala Layden hat hier wieder ganze Arbeit geleistet! Toll finde ich auch, dass man wieder auf die beiden Protagonisten aus dem ersten Band trifft und so auch etwas über deren Verbleib erfährt.

Die Handlung hat mich auch wieder voll überzeugen können. Auch wenn man anhand des Klappentextes und Genres schon in etwa weiß, was einen erwartet, gab es immer wieder überraschende Wendungen. Der Spannungsbogen wurde sehr hoch gehalten, so dass es zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde. Nala Layden hat die Charaktere flirten lassen, was das Zeug hält. Immer wieder hat es in mir drin beim Lesen gekribbelt und ich war so süchtig, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es gibt erotische Szenen, die keinesfalls übertrieben, sondern wirklich realistisch waren. Den Mix aus Liebesroman und Krimi finde ich perfekt gelungen und lange wusste ich nicht, wie es ausgehen wird. Auch wurden spritzige und auflockernde Dialoge eingebaut, die mich immer mal wieder zum Lachen gebracht haben. Ich möchte euch hier eine klare Leseempfehlung aussprechen, wenn ihr auf Gayromance steht.

Fazit:
Mit "Take me Higher" ist Nala Layden eine Fortsetzung gelungen, die mich von Anfang bis Ende begeistern konnte. Alle Charaktere waren wieder super ausgearbeitet und haben mir gefallen. Der Schreibstil ist modern und locker, die Handlung überraschend, spannend und emotional. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

5/5 Punkte
(Perfekt)

Vielen Dank an Nala Layden zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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147 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Cinder & Ella

Kelly Oram , Fabienne Pfeiffer
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei ONE, 28.09.2018
ISBN 9783846600702
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Vorab möchte ich sagen, dass mir diese Rezension nicht leicht fällt. Das Buch hat mich richtig begeistert und es fällt mir schwer, meine Empfindungen in Worte zu fassen. Ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite geliebt und konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Es hat mich regelrecht süchtig gemacht. Ich gebe aber mein Bestes! Nun aber von vorn.

Das Cover hat mich auf den ersten Blick direkt angesprochen. Die Farben wirken sehr stark und intensiv, harmonisieren richtig gut miteinander. Es gefällt mir, auch wenn es nicht viel vom Inhalt preis gibt.

Der Schreibstil von Kelly Oram hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen. Er ist flüssig und gut zu lesen. Die Seiten sind dadurch leider viel zu schnell verflogen und aufgrund einiger geschickt gestreuten Details haben sich alle Szenen wie ein Film in meinem Kopf abgespielt.

Bei den Charakteren haben wir ganz klar zwei Personen, die im Fokus stehen. Zum einen haben wir Cinder, ein richtig bekannter Schauspieler, dessen Karriere gerade steil nach oben geht. Auf der anderen Seite haben wir Ella, eine junge Bloggerin. Beide kennen sich über ihren Blog, denn Cinder ist dort regelmäßig Leser und Kommentator. Die wahre Identität des jeweils anderen kennen sie aber nicht. Beide Protagonisten mochte ich auf Anhieb, also von der ersten Seite an. Mir hat die charakterliche Entwicklung der beiden richtig gut gefallen und aufgrund der gewählten Ich-Perspektive habe ich in allen Situationen mit beiden mitgefiebert.

Direkt zu Beginn des Buches hat Ella einen Unfall, bei dem ihre Mutter ums Leben kommt und sie selbst starke Verletzungen davon trägt. Nachdem sie aus dem Koma erwacht ist ihr Leben nicht mehr so, wie sie es kannte. Sie zieht sich zurück, muss mit Anfeindungen und Mobbing klarkommen. Oftmals tat sie mir leid und ich habe richtig mitgelitten.
Die ernsten Themen, die Kelly Oram hier eingebaut hat, regen auf jeden Fall zum Nachdenken an und sind sehr tiefgründig.
Mir hat auch sehr gut gefallen, dass die Autorin einige Parallelen zum Originalmärchen Cinderella eingebaut hat und diese teilweise sogar im Buch von den Protagonisten selbst erwähnt wurden.

Fazit:
Die Märchenadaption "Cinder & Ella" von Kelly Oram erhält von mir auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung und hat gute Chancen, bei meinen Jahreshighlights dabei zu sein. Es hat mich mit einem super Schreibstil, tollen Charakteren, einer wundervollen märchenhaften und zugleich ernsten Handlung vollkommen überzeugen können.

5/5 Punkte
(Perfekt)

Vielen Dank an den Verlag One (Bastei Lübbe) zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Frau Giraffe zieht um!

Guido Hammesfahr , Markus Zöller
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Baumhaus , 31.08.2018
ISBN 9783833905544
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover hat mich direkt auf den ersten Blick angesprochen. Man sieht Frau Giraffe und zwei Zebras. Die Zeichnung ist wirklich süß gemacht, wirkt auf mich stimmig und von den Farben her ist sie warm gestaltet. Man sieht auf Anhieb, dass es sich hierbei um ein Kinderbuch handelt.

In dem Buch geht es um eine Giraffe, die Abwechslung haben möchte und sich einen neuen Schlafplatz sucht. Dabei stürzt sie sich ins Abenteuer, kommt in gefährliche Situationen und trifft auf verschiedene Tiere. Die Story ist geprägt von Zusammenhalt und Freundschaft. Es wird auch sehr deutlich, dass jeder ein eigenes Empfinden und unterschiedliche Bedürftnisse hat.
Wirklich realistisch ist die ganze Geschichte nicht, so sieht ein Krokodil Frau Giraffe zum Beispiel als Freund und nicht als Beute an. Dies sollte man bei der Auswahl dieses Kinderbuches auf jeden Fall wissen und keinerlei Probleme damit haben.

Die Schrift ist sehr gut und einfach zu lesen. Die Texte an sich sind kindgerecht und passen auch immer gut zu den jeweiligen Bildern, welche mit viel Liebe zum Detail gezeichnet wurden. Die Farben bleiben weitestgehend - wie auf dem Cover - warm und es gibt so einige Details zu entdecken.
Mein kleiner Sohn liebt das Buch mit seinen zwei Jahren jetzt schon.

Fazit:
"Frau Giraffe zieht um!" von Guido Hammersfahr ist ein Kinderbuch mit wunderschönen und warmen Illustrationen, welche mich und meinen Sohn begeistern. Die Handlung ist von Abenteuerlust geprägt, sollte aber nicht allzu ernst genommen werden.

5/5 Punkte
(Perfekt)

Vielen Dank an den Verlag Baumhaus zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

Sommerliebe

Alexis Snow
E-Buch Text: 118 Seiten
Erschienen bei moments, 09.08.2018
ISBN 9783962320355
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover gefällt vom ersten Blick an. Man sieht direkt, dass es sich hierbei um einen Liebesroman handelt. Normalerweise bin ich kein Freund von Pärchencovern, aber dieses finde ich toll. Durch diese hellen Farben wirkt es sehr freundlich und auch sommerlich.

Dies war nicht mein erstes Buch von Alexis Snow, weshalb mir ihr Schreibstil bereits bekannt war. Er ist auch hier locker und leicht zu lesen, die Seiten sind super schnell verflogen. Immer wieder haben sich automatisch Bilder vor mein inneres Auge geschoben, es hat echt Spaß gemacht. Allerdings muss ich auch sagen, dass mir hier in diesem Buch die sprachliche Vielfalt gefehlt hat. Alexis Snow hat einige Sätze und Redensarten immer wieder eingebaut, die mich doch auf gewisse Weise irgendwann genervt haben.

Wir verfolgen hier die 24-jährige Sarah, die zusammen mit ihrer Freundin einen 2-wöchtigen Urlaub in Tunesien verbringt. Ich habe Sarah als sympathische und starke junge Frau empfunden. Sie macht sich aber auch viele Gedanken und will immer alles unter Kontrolle haben.

Der Klappentext hat mich zuerst ein wenig in die Irre geleitet, denn dort wird ja erwähnt, dass sie den Urlaub macht, um ihren Ex zu vergessen. Dieser spukt aber eigentlich gar nicht mehr in ihrem Kopf rum. Ich dachte vor dem Lesen, dass sie um ihn trauert, weil er sie betrogen hat. Zu Beginn des Buches wird dazu auch nichts weiter erwähnt, sondern erst nach einigen Kapiteln. Da wird dann klar, dass sie sich schon vorher auseinandergelebt hatten. Daher finde ich den Klappentext so nicht ganz richtig. Aber im Großen und Ganzen geht es darum, dass die beiden Mädels dort einfach nur entspannen wollen und Sarah sich auf den ersten Blick in den tunesischen Animateur Timo verguckt.
Das tunesische Urlaubsfeeling hat Alexis Snow sehr gut einfangen und auch das Knistern zwischen den beiden ist ihr wirklich gut gelungen. Die erotischen Szenen kann man sich sehr gut vorstellen und haben mir richtig gut gefallen. In meinen Augen sind sie perfekt gelungen.

Das Ende war sehr abrupt und ich hätte mir vielleicht noch ein Epilog gewünscht, der einige Monate später spielt.

Fazit:
Mit "Sommerliebe" ist Alexis Snow eine tolle Novelle gelungen, die einem das tunesiche Urlaubsfeeling mit einer Prise Romantik und Erotik ins Wohnzimmer bringt. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen und ich bin auf ihre nächste Novelle gespannt.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Vielen Dank an den Verlag moments zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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(125)

250 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

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Vox

Christina Dalcher , Marion Balkenhol , Susanne Aeckerle
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 15.08.2018
ISBN 9783103974072
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover ist jetzt keines, was mich direkt angesprochen hat. Man sieht den Kopf einer Frau von der Seite, der Schriftzug steht klar im Vordergrund. Es sagt nicht viel aus, passt aber dennoch schon zur Thematik des Buches.

Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil ich die Thematik bzw. das Szenario des Buches faszinierend und erschreckend zugleich finde. Frauen - und sogar ganz kleine Mädchen (Kleinkinder) - dürfen nur 100 Wörter am Tag sprechen. Wenn man mal genau drüber nachdenkt, sind 100 Wörter gar nichts. Die weiblichen Menschen sind angehalten, nur das nötigste zu sprechen und die Wörter nicht für Überflüssiges zu verschwenden. Ganze Sätze sind bei dem Pensum einfach nicht drin. Hierzu fehlten mir im Buch allerdings einfach noch viele Informationen, z. B. wann diese Begrenzung eingeführt wurde und warum. Welche Hintergründe gibt es. Es werden zwar ein paar Hinweise eingeworfen, diese aber nur ganz kurz angeschnitten und nicht weiter ausgeführt. Mir fehlte es hier an der Ausarbeitung.

Als Protagonistin haben wir hier eine gestandene Frau namens Jean, die zusammen mit ihrem Mann und ihren Kindern in einem Haus in Amerika wohnt. Ich muss gestehen, dass mir Jean leider nicht so sympathisch war. Sie kam mir oft egoistisch vor und ich konnte ihr Handeln auch in manchen Situationen nicht ganz nachvollziehen.

Da ich natürlich nicht spoilern möchte, kann ich euch auch nicht viel mehr zum Inhalt sagen. Nur so viel: Ich hätte irgendwie mehr erwartet. Mir fehlte es eindeutig an Tiefe, alles wirkte auf mich zu oberflächlich. Vielleicht waren aber meine Erwartungen bei dem Thema auch einfach nur zu hoch, weshalb ich letztendlich doch schon ein wenig enttäuscht bin. Spannung kam bei mir zu keinem Zeitpunkt auf, die Handlung plätscherte eher vor sich hin. Erst ab der Hälfte des Buches wurde es besser und ich war etwas neugierig geworden, so dass ich wissen wollte, wie es ausgeht.

Der Schreibstil war in Ordnung. Er ist flüssig und gut zu lesen, hat mich aber auch nicht umgehauen. Immer wieder schweift Christina Dalcher in vergangene Ereignisse ab und ich hatte hin und wieder das Gefühl, dass sie den Faden verloren hat.

Fazit:
Ich hatte mir von "Vox" von Christina Dalcher vermutlich aufgrund des Szenarios zu viel erhofft und wurde schon ein wenig enttäuscht. Das Szenario ist erschreckend, der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen, aber die Protagonistin war mir zu unsympathisch und die Handlung zu wenig ausgearbeitet.  

3/5 Punkte
(Gut)

Vielen Dank an Fischer Verlage und Netgalley zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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(13)

16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Bloody Marry Me 2: Rache schmeckt süßer als Blut

M. D. Hirt
E-Buch Text: 262 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 30.08.2018
ISBN 9783646301335
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover ist dem des ersten Bandes sehr ähnlich, wodurch sie sehr gut zusammen passen. Man sieht auch hier einen Rockstar mit seiner Gitarre.

Da mir der erste Band so unglaublich gut gefallen hat, waren meine Erwartungen an diesen Folgeband natürlich sehr hoch. In meinen Augen kann dieser Band nicht ganz mit dem ersten mithalten, aber dennoch wurde ich in keinster Weise enttäuscht. Auch hier mochte ich wieder den Humor von M. D. Hirt sehr gern und musste immer wieder lachen. Der Schreibstil ist flüssig und gleichzeitig so bildgewaltig, dass sich die komplette Story wieder als Film in meinem Kopf abgespielt hat.

Als Protagonistin haben wir auch hier wieder die junge Frau Holly die auf dem Weg ist, sich ihren großen Traum zu erfüllen. Sie begleitet auch in diesem Band weiterhin die Vampirband "Bloody Marry". Aufgrund der gewählten Ich-Perspektive konnte man super in die Gefühlswelt von Holly eintauchen und richtig mitfiebern. Sie ist weiterhin schlagfertig und lässt sich nicht so schnell unterkriegen. Sie ist mir einfach super sympathisch mit ihrer Dickköpfigkeit. Mit ihrem einzigartigen Wesen hat sie mich oft zum Lachen gebracht.
Die Storys einiger Charaktere wurden hier weiterentwickelt und es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken. Auch ein neuer Charakter taucht auf.
Ich kann auf jeden Fall nicht genug von den Charakteren bekommen.

Die Handlung grenzt direkt an den ersten Band an, es geht also genau dort weiter. Die Beziehung zwischen Holly und Ray entwickelt sich weiter und sie kommen sich noch näher. Nachdem das Prickeln zwischen den beiden sich auch in mir durch den ersten Band gezogen hat, hat dieses Gefühl in Band zwei leider etwas nachgelassen und war ab der Hälfte des Buches eigentlich nicht mehr vorhanden. Die Story an sich vertieft sich und hält einige Überasschungen bereit, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Mir hat die Vertiefung zusammen mit einem gelungenen Mix aus Emotionen und Spannung sehr gut gefallen, auch wenn das Tourleben und die anderen Bandmitglieder etwas mehr in den Hintergrund gerückt sind. Es gab aber auch ein bzw. zwei Szenen, die mich nicht ganz so überzeugt haben. Dennoch wollte ich das Buch nicht aus der Hand legen und musste einfach weiterlesen.
Am Ende ist die Geschichte abgeschlossen, endet also nicht mit einem fiesen Cliffhanger. Dennoch weiß ich von der Autorin, dass sie derzeit an einem Folgeband schreibt und ich freue mich schon riesig drauf. 

Fazit:
Auch wenn "Bloody Marry Me: Rache schmeckt süßer als Blut" von M. D. Hirt in meinen Augen nicht ganz mit dem Auftakt mithalten kann ist es eine gelungene Fortsetzung, die mich in ihren Bann gezogen hatte. Ich mag die einzigartigen Charaktere und dessen Zusammenspiel. Auch der Schreibstil ist einfach grandios und es macht Spaß zu lesen.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Vielen Dank an den Verlag Carlsen (Dark Diamonds) und Netgalley zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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(108)

228 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 70 Rezensionen

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Du wolltest es doch

Louise O'Neill , Katarina Ganslandt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2018
ISBN 9783551583864
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Mit dieser Rezension tue ich mich ein wenig schwer, weil es in meinen Augen ein ganz besonderes Buch ist. Aber ich versuche mal, meine Gedanken in Worte zu fassen.

Das Cover hat mich auf Anhieb angesprochen, auch wenn ich persönlich kein Freund von Füßen bin. Die Rosen und die Schrift auf den Beinen macht es in meinen Augen zu einem echten Hingucker, denn sie stehen irgendwie im Gegensatz zueinander. Der Schriftzug wirkt nämlich schon ein wenig bedrohlich, ganz anders als die Rosen.

An den Schreibstil von Louise O'Neill musste ich mich zuerst ein wenig gewöhnen. Er ist zwar leicht und locker zu lesen, aber ich habe trotzdem ein wenig gebraucht, um rein zu kommen. Die Protagonistin erinnert sich immer wieder an Szenen aus der Vergangenheit und erklärt diese. Der Übergang zwischen den Zeiten war jedoch immer so flüssig, dass ich im ersten Moment nur schwer erkennen konnte, wann sie wieder in die Gegenwart wechselt.

Die Protagonistin Emma ist Louise O'Neill in meinen Augen perfekt gelungen, denn Emma ist nicht das typische sympathische Mädchen wie in den meisten anderen Büchern. Emma ist eine junge Frau, die in den Augen aller anderen auf jeden Fall perfekt sein möchte. Sie tut alles, um anderen zu gefallen und weiß, dass sie sehr gut aussieht. Darauf bildet sie sich aber nichts ein, obwohl sie teilweise schon sehr oberflächlich denkt. Dies ist vielleicht auch ein wenig ihrer Clique geschuldet, bei der sie einfach nur dazugehören möchte. Sie wohnt zu Hause bei ihren Eltern. Während sie für ihren Vater die kleine Prinzessin ist, ist ihre Mutter eher distanziert und sehr darauf bedacht, nach Außen hin ein perfektes Bild abzugeben.

Zur Handlung möchte ich eigentlich gar nichts weiter sagen denn ich denke, dass der Klappentext den Inhalt sehr gut trifft. Er ist provokativ, teilweise genauso wie die Handlung. Das Buch regt auf jeden Fall zum nachdenken an und hat viele emotionale Szenen. Deshalb ist es besonders gut, dass die Protagonistin nicht super sympathisch ist. Hätte man mehr Mitleid mit ihr gehabt, wenn man sie aufgrund ihrer Person total toll findet? Für mich war es interessant zu sehen, wie sich Emma's eigene Eltern verhalten haben, wer sich von ihr abgewandt hat, aber auch zu ihr stand. Emma hat sich unglaublich schnell in verschiedene Richtungen entwickelt und die anfängliche Person gibt es am Ende so eigentlich gar nicht mehr. Es war für mich auf jeden Fall eine sehr emotionale - wenn auch teilweise sehr depressive - Reise, die mir gefallen hat.

Ich habe in vielen anderen Rezensionen gelesen, dass sie das Ende nicht gut finden. Mir persönlich hat es gefallen weil ich denke, dass es der Realität tatsächlich oftmals sehr nahe kommt.

Fazit:
Mit "Du wolltest es doch" hat Louise O'Neill trotz ihres gewöhnungsbedürftigen Schreibstils ein Buch geschaffen, welches mich auf eine emotionale Reise mitgenommen hat. Sie hat eine nicht so ganz sympathische Protagonistin geschaffen, die die ganze Handlung das gewisse Etwas gibt und sehr zum Nachdenken anregt.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Vielen Dank an den Carlsen Verlag zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und die Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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(12)

14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

Wasteland 2: Zeit der Rebellion

Emily Bähr
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.07.2018
ISBN 9783646604252
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir viel besser als das des ersten Bandes, aber dennoch finde ich, dass es auch hier nicht ganz rund, sondern eher zusammengewürfelt wirkt. Der Schriftzug gefällt mir aber wieder richtig gut.

Der Schreibstil von Emily Bähr ist auch hier wieder flüssig und gut zu lesen. Gleichzeitig ist er modern, perfekt für ein Jugendbuch und so bildgewaltig, dass ich viele Szenen bildlich vor Augen hatte.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und abwechselnd begleiten wir die junge Lys sowie den ominösen Z, welche wir beide bereits aus dem ersten Band kennen. Aufgrund der gewählten Perspektive weiß man zu jeder Zeit, was in beiden gefühlsmäßig vor sich geht. Dies hat mich mit ihnen fühlen lassen.
Die beiden Hauptcharaktere sowie die anderen Nebencharaktere haben mir wieder sehr gut gefallen. Sie sind auch hier wunderbar ausgearbeitet, haben eine tolle Tiefe und sind sehr facettenreich geblieben. Die Charaktere haben sich hier in diesem Band auf jeden Fall weiterentwickelt. Man merkt hier ganz klar, wie die ganzen Charaktere zu einem wahren Team zusammengewachsen sind und diesen Teamgeist fand ich bewunderswert.

Die Handlung knüpft direkt an den Vorgänger an. Zu Beginn fand ich es ein wenig zäh, aber je weiter ich gelesen habe, umso spannender und fesselnder wurde es. Ich möchte euch nicht zu viel verraten, deshalb halte ich mich kurz. Lys wird nach dem Ende des ersten Bandes nun festgehalten und stark gefoltert. Ich fand es wirklich entsetzlich, wie die arme Lys dies durchstehen musste und ziehe mein Hut vor ihr, dass sie das alles ertragen konnte. Während sie den Verhören ausgesetzt ist, versucht ihr Team sie zu befreien. Es gibt hier so einige Sci-Fi-Elemente, die mir sehr gut gefallen haben. Die ganze Story gewinnt weiter an Tiefe und nach dem Ende des zweiten Bandes ist man neugierig, wie sie im letzten Band ausgeht.

Fazit:
Emily Bähr ist mit "Wasteland: Zeit der Rebellion" eine gute Fortsetzung gelungen, die mich mit dem Teamgeist und der Willensstärke der Charaktere überzeugen konnte. Durch ihren angenehmen Schreibstil hat das Lesen super viel Spaß gemacht und die Story wurde weiter vertieft. Ich freue mich schon sehr auf den Abschluss der Trilogie.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Vielen Dank an den Verlag Impress/Carlsen und an Netgalley zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und die Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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(18)

25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Bloody Marry Me 1: Blut ist dicker als Whiskey

M. D. Hirt
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 26.07.2018
ISBN 9783646301328
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:
Puh, diese Rezension fällt mir wirklich nicht leicht. Ich liebe dieses Buch abgöttisch und hoffe, dass ich meine Gefühle richtig transportieren kann.

Das Cover und der Titel hat mich direkt neugierig gemacht. Es ist mal etwas ganz anderes. Ich bin zwar nicht unbedingt ein Fan von Rockstar-Geschichten, aber hatte seit längerem mal wieder Lust auf eine Vampirstory.

Bereits nach den ersten 15 % war ich total angefixt. Ich mochte den Humor von M. D. Hirt sehr gern und musste immer wieder lachen, so dass ich das Buch unbedingt weiter durchsuchten musste. Der Schreibstil ist flüssig und gleichzeitig so bildgewaltig, dass sich die komplette Story als Film in meinem Kopf abgespielt hat.

Als Protagonistin haben wir hier die junge Frau Holly. Ihre Freundin hat für sie und sich an einem Gewinnspiel teilgenommen, bei dem ein großer Traum erfüllt wird. Das unglaubliche geschieht und Holly gewinnt tatsächlich. Hier möchte ich euch natürlich nicht zu viel vorweg nehmen - nur so viel zum Inhalt: Sie muss ein paar Wochen mit der erfolgreichen Band "Bloody Marry" touren, um ihren Traum erfüllen zu können. Diese besteht aus vier Vampiren und Holly hat schreckliche Angst vor ihnen. Aufgrund der gewählten Ich-Perspektive konnte man super in die Gefühlswelt von Holly eintauchen und richtig mitfiebern. Trotz ihrer Ängste ist sie schlagfertig und bietet ihnen die Stirn. Mit ihrer Art hat sie mich oft zum Lachen gebracht.
Mir hat hier sehr gut gefallen, dass auch die Bandmitglieder alle eine eigene Story haben. Einige davon hat man bereits in diesem Band gehört, aber einige sind noch offen. Ich vermute einfach mal, dass diese im Folgeband noch erzählt werden. Es ist verrückt, wie M. D. Hirt hier die Vampire dargestellt hat. Sie sind einfach perfekt gelungen, sind düster gehalten, spielen aber ganz rockstarlike auch mit ihrem Charme und strotzem nur so vor Selbstbewusstsein.
Die eingebauten verführerischen Momente, denen Holly ausgesetzt ist, haben mich richtig geflasht. Es kribbelte immer wieder in meinem gesamten Körper, so etwas habe ich noch nie bei einem Buch erlebt. Ich kam mir vor, als wäre ich selbst Holly - wobei ich hier sagen muss, dass ich vermutlich selbst nicht so standhaft geblieben wäre wie Holly und viel früher eingeknickt wäre. Aber da lasst euch selbst überraschen! Ich kann auf jeden Fall nicht genug von den Charakteren bekommen und bin tierisch froh, dass die Fortsetzung bald erscheinend.

Von der Story habe ich euch ja schon ein wenig erzählt. Ich habe überhaupt nichts auszusetzen, sondern bin stattdessen restlos begeistert. Es gibt viele emotionale, witzige, aber auch sehr spannende Szenen. Der Mix ist M. D. Hirt perfekt gelungen und der Spannungsbogen wird sehr hoch gehalten. Am Ende gibt es einen ganz fiesen Cliffhanger, so dass man auf jeden Fall zum Folgeband greifen muss. Ich glaube, dieses Buch wird mein Jahreshighlight!

Fazit:
Mit "Bloody Marry Me: Blut ist dicker als Whiskey" hat mich M. D. Hirt einfach nur restlos begeistert und geflasht. Aufgrund des tollen Schreibstils bin ich nur so durch sie Seiten geflogen und konnte mitfiebern. Ich glaube, dieses Buch wird mein Jahreshighlight, denn die Charaktere und die Stimmung sind einfach perfekt gelungen. 

5/5 Punkte
(Perfekt)

Vielen Dank an den Verlag Carlsen (Dark Diamonds) und Netgalley zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und meine Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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(36)

57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Dreizehn ist mein Glücksbringer

Jennifer E. Smith , Anne Brauner , Anke Pregler
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 04.06.2018
ISBN 9783959672108
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover hat mich direkt angesprochen. Alles wirkt sehr stimmig und die farbliche Gestaltung gefällt mir. Man sieht auf Anhieb, dass es sich hierbei um einen Liebesroman handelt.

Der Schreibstil von Jennifer E. Smith hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und wunderbar locker zu lesen. Gleichzeitig ist er so bildgewaltig, dass sich die Szenen immer wieder vor meinem inneren Auge abgespielt haben.

Die Charaktere sind Jennifer E. Smith in meinen Augen perfekt gelungen. Alle haben ihre eigene Persönlichkeit und viele strotzten nur so vor Sympathie.
Als Protagonistin haben wir die junge Frau Alice, die schon viel durch machen musste. Im Abstand von 13 Monate hat sie ihre beiden Elternteile verloren und wohnt seit dem 9. Lebensjahr zusammen mit ihrem Cousin Leo bei ihrer Tante und ihrem Onkel. Zusammen mit Leo und ihrem heimlichen Schwarm (und besten Freund) Teddy sind sie das perfekte Dreiergespann - fast schon wie die drei Musketiere. Das Zusammenspiel der Charaktere und dessen Weiterentwicklung hat mir sehr gut gefallen und ich werde sie nicht so schnell vergessen.

Der Klappentext hatte mich direkt angesprochen und gibt den Inhalt auch richtig gut wieder, weshalb ich dazu gar nichts weiter schreiben brauch. Mir hat die Idee gefallen, weil sie endlich mal etwas anderes ist und ich solch eine Story noch nicht gelesen hatte. Meine Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt. Es gibt emotionale, aber auch sehr interessante und nachdenklich stimmende Momente. Nicht nur der Lottogewinn und die Liebesgeschichte an sich werden hier thematisiert, sondern auch noch einige andere ernstere Themen wie zum Beispiel Trauer, Verlust, Nächstenliebe und wahre Freundschaft. Jennifer E. Smith hat hier wirklich ein sehr emotionales und nachdenklich stimmendes Buch geschaffen, welches mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Die komplette Entwicklung hat mir sehr gut gefallen.

Fazit:
Bei "Dreizehn ist mein Glücksbringer" von Jennifer E. Smith handelt es sich um eine bewegende und nachenklich stimmende Geschichte, die mich so schnell nicht los lassen wird. Sie strotzt vor tollen Charakteren und interessanten Messages. Der tolle Schreibstil rundet alles ab und macht es zu einem sehr gelungenen Werk.

5/5 Punkte
(Perfekt)

Vielen Dank an den Verlag HarperCollins zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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(6)

7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Verräter Liebe: New Adult (Die Saison deines Lebens 2)

Kaylie Morgan
E-Buch Text: 210 Seiten
Erschienen bei moments, 24.01.2018
ISBN 9783962320133
Genre: Sonstiges

Rezension:

Reihenfolge:
1. Hooligan-Liebe
2. Verräter-Liebe
3. ?
Die Bände können unabhängig voneinander gelesen werden.

Meine Meinung:
Es ist bei mir schon eine ganze Weile her, dass ich den ersten Band gelesen hatte. Dieser hatte mir aber richtig gut gefallen, so dass ich mich auf diesen Band jetzt schon lange gefreut habe.

Das Cover passt sehr gut zu dem des ersten Buches. Auch wenn der Mann auf dem Cover nicht unbedingt meinen persönlichen Geschmack trifft, wirkt es auf mich stimmig und ansprechend. Er stellt vermutlich den Protagonisten Basti dar, zumindest passt es perfekt zu seiner Beschreibung.

Der Schreibstil von Kaylie Morgan ist auch hier wieder flüssig, leicht verständlich und hat mich von der ersten Seite an begeistert. Immer wieder haben sich Bilder vor meinem inneren Auge gebildet, weil er so bildgewaltig ist. Dadurch war das Lesen sehr angenehm und die relativ wenigen Seiten sind schnell verflogen.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive abwechselnd aus der Sicht von Olivia und Basti geschrieben. Beide Charaktere sind auch schon im ersten Band vorgekommen.
Olivia ist die Präsidentin des Fanclubs des Fußballsvereins Blau Weiß GE. Ihre Eltern sind bereits verstorben, waren aber auch schon riesige Fans, weshalb sie mit diesem Verein aufgewachsen ist. Ihre Leidenschaft für den Fanclub und natürlich auch den Verein merkt man ihr ganz klar an, sie lebt quasi dafür. Ich finde, dass Kaylie Morgan dieses Gefühl sehr gut transportiert hat und man hat auch gemerkt, dass sie sich selbst in dieser Szene sehr gut auskennt.
Basti hingegen ist Fan des Fußballvereins Schwarz Gelb Iduna, welche die Erzfeinde von Blau Weiß GE sind. Auch er liebt seinen Fußballclub, seit er denken kann. Mir persönlich war Basti allerdings etwas zu glatt, es fehlte mir irgendwie an Ecken und Kanten. Auch konnte ich bei ihm die Leidenschaft für den Fußball nicht so gut spüren, wie bei Olivia.
Mir haben die verschiedenen Charaktere dennoch wieder gut gefallen. Bis auf den Mitbewohner von Olivia namens Ben sind mir die Nebencharaktere allerdings auch ein wenig zu blass gewesen und etwas zu kurz gekommen.

Die Handlung spielt parallel zu der des ersten Bandes. Zum Inhalt habe ich ja schon ein bisschen was gesagt und der Rest ergibt sich doch schon aus dem Klappentext. Im Gegensatz zum ersten Band hält sich Kaylie Morgan hier nicht mit den Geschehnissen und Emotionen im Stadion auf, was ich sehr schade finde. Das hat mir hier in diesem Buch gefehlt, denn hier spielen die Vereine ja eine sehr große Rolle. Stattdessen wird hauptsächlich das Problem thematisiert, dass beide wegen der Angehörigkeit der verschiedenen Fußballvereine keine Liebesbeziehung eingehen können. Oder ist es doch möglich für die wahre Liebe? Wie entscheidet man sich, wenn Kopf und Herz etwas anderes sagen? Und werden es die Freunde verstehen oder werden sie auf einmal zu Feinden? Kann man über seinen eigenen Schatten springen? Dieses Szenario findet man nicht nur im Fußball, sondern überall im Leben. Egal ob Hobby, Glaube oder einfache persönliche Einstellungen.
Es gibt sehr bewegende, aber auch nachdenklich stimmende Momente. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Das Ende hat mich total umgehauen und ich hätte nie und nimmer damit gerechnet. Nun warte ich sehnsüchtig auf einen weiteren Folgeband.

Fazit:
Der Band "Die Saison deines Lebens: Verräter-Liebe" von Kaylie Morgen regt zum Nachdenken an und konnte mich mit seiner Handlung überzeugen, auch wenn mir das ein oder andere gefehlt hat. Des Weiteren hätte es bei den Charakteren gern etwas mehr sein können, dennoch gibts von mir eine klare Leseempfehlung.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Vielen Dank an den Verlag Moments zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es wurden keinerlei Vorgaben gemacht und die Rezension spiegelt meine eigene Meinung wider.

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(346)

698 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

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Calendar Girl - Begehrt

Audrey Carlan , Christiane Sipeer , Friederike Ails
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 30.09.2016
ISBN 9783548288864
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

*** ACHTUNG ***
*** Kann Spoiler zu den vorherigen Bänd beinhalten ***

Meine Meinung:
Das Cover ist auch hier wieder relativ schlicht gehalten und passt perfekt zu den ersten beiden Bänden. Es sieht daher auch wieder nach einem typischen Frauenroman aus.

In diesem Band geht natürlich die Geschichte von Mia weiter. Sie arbeitet weiterhin als Escort-Girl für ihre Tante um die Ratenzahlung einzuhalten und somit die Schulden ihres Vaters zu bezahlen. Dieses Buch ist auch wieder in die jeweiligen Monate unterteilt.

Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Er war flüssig und leicht verständlich, so dass ich schnell voran kam.

Da es schon einige Monate her ist, dass ich die vorherigen Bände gelesen habe, hatte ich die Charaktereigenschaften nicht mehr so ganz im Sinn. Mia ist mir in diesem Band nicht so unsympathisch wie im vorherigen gewesen, aber dennoch hat sie irgendwie eine ganz spezielle Art an sich. Ich finde sie jetzt auch nicht so sympathisch, es ist eher so eine Mischung. Sie ist teilweise sehr oberflächlich, es gibt aber auch liebenswürdige Momente. Es ist schwer zu erklären, aber ich hoffe, ihr versteht mich. Was mir eben nicht so gut gefällt ist, dass sie, sobald sie einen heißen Typen sieht, sofort feucht im Schlüpper wird. Mir war das meist zu übertrieben und passte einfach nicht dazu, dass sie nicht als das Escort-Girl abgestempelt werden möchte, welches nur zum Sex gebucht wird.

Dieses Buch beinhaltet ja die Monate Juli, August und September. Während dieser Zeit trifft sie wieder auf ganz verschiedene Männer und neue Charaktere. Hier hat mir sehr gut gefallen, dass auch die Hauptstory mehr Raum einnimmt und es so nicht - wie man es aus den vorherigen Bänden gewohnt ist - jeden Monat einen neuen Mann gibt. Allerdings sind die Ereignisse, die die Hauptstory voran bringen, teilweise schon sehr skurril und irgendwie unrealistisch. Es wirkte ein bisschen so, als ob die Autorin den Faden verloren hätte und ich Ereignis willkürlich an das nächste gereiht hätte.

Gut hat mir gefallen, dass Mister Januar - Wes - auch hier wieder eine Rolle gespielt hat. Eigentlich habe ich diese Fortsetzung auch nur gelesen, weil ich wissen wollte, wie es mit Mia und Wes weitergeht. Ob ich den letzten Band lesen werde weiß ich allerdings noch nicht.

Fazit:
Da ich mit nicht ganz so hohen Erwartungen an "Calendar Girl: Begehrt" von Audrey Carlan herangegangen bin, wurde ich dem Sinne auch nicht enttäuscht. Die meisten Charaktere kannte man bereits, aber es gab auch ein paar neue. Die Handlung wirkte teilweise schon skurril und nicht ganz rund, aber die Hauptstory nahm endlich an Fahrt auf. Ob ich den Abschlussband lese ist noch unklar.

3/5 Punkte
(Gut)

Vielen Dank an den Verlag Ullstein und an NetGalley zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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(267)

490 Bibliotheken, 22 Leser, 2 Gruppen, 165 Rezensionen

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Scythe - Der Zorn der Gerechten

Neal Shusterman , Kristian Lutze , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 14.03.2018
ISBN 9783737355070
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
*** ACHTUNG! Diese Rezension kann Spoiler zum vorherigen Band enthalten ***

Das Cover finde ich recht ansprechend, auch wenn es nicht meinen persönlichen Geschmack trifft. Es passt aber sehr gut zu dem des ersten Bandes.

Vom ersten Band her kannte ich ja bereits den Schreibstil von Neal Shusterman. Auch hier ist er flüssig und gut zu lesen. Gleichzeitig ist er aufgrund der eingebauten Details sehr bildgewaltig, so dass ich immer wieder automatisch Bilder vor Augen hatte.

Die Handlung diesen Bandes beginnt zehn Monate nach dem Ende des ersten Bandes. Die Geschehnisse des ersten Bandes hatte ich noch grob im Kopf, was auch ganz hilfreich war. Denn Neal Shusterman hat sich hier keine Zeit für großartige Wiederholungen genommen. Es gibt lediglich ein paar kurze Erwähnungen, so dass die Erinnerung wieder aufgefrischt wurde.

Wieder begleiten wir hier abwechselnd verschiedene Charaktere. Die Scythe Rowan und Citra kennen wir ja bereits aus dem ersten Band. Rowan nimmt hier leider nur eine kleinere Rolle ein und taucht selten mal auf. Citra hingegen ist auch hier eine Hauptprotagonisten und immer noch so eine starke Persönlichkeit wie im ersten Band.
Als neuer Charakter taucht hier Greyson Tolliver auf. Er ist kein Scythe, sondern ein einfacher Bürger, der nicht viel Glück im Leben hatte und sich oft allein fühlt. Deshalb greif er gern auf den Kontakt zum Thunderhead zurück.
Auch der Thunderhead spielt in diesem Band eine große Rolle. Er ist eine weltweite künstliche Intelligenz, der über fast alles auf der Welt wacht. Nach dem Ende eines jeden Kapitels gibt es einen kurzen Abschnitt, in dem der Thunderhead uns einen Einblick in sein künstliches Denken und seinen Beobachtungen gibt. Diese kurzen Abschnitte haben mir sehr gut gefallen und regen einen hin und wieder zum Nachdenken an.

Der Beginn der Handlung hatte mir sehr gut gefallen, aber mir fällt es schwer, meine Eindrücke in Worte zu fassen. Im Scythetum haben sich zwei verschiedene Lager gebildet, einmal die der neuen Ordnung und einmal die der Alten Garde. Die eine Gruppe liebt das Nachlesen und tut es mit viel Spaß am Nachlesen (töten), während die andere es als Bestimmung sehen und es nur tun, weil es eben nötig ist. Die Überbevölkerung der Erde nimmt aufgrund der Untersterblichkeit immer weiter zu und ist kaum zu bremsen. Das Szenario gefällt mir immer noch sehr gut, obwohl das Nachlesen an sich in diesem Band leider kaum noch Raum einnimmt. Es stehen hier vielmehr die verschiedenen Gruppierungen im Vordergrund. Denn auch außerhalb des Scythetums gibt es Gruppen, von denen man im ersten Band bisher noch nicht so viel mitbekommen hatte. Dies ändert sich nun hier und die von Neal Shusterman erschaffene Welt wird immer komplexer. Der Mittelteil war für meinen Geschmack ein wenig ruhiger und etwas zäh, aber am Ende kam es dann wieder zum großen Showdown, der mit einem fiesen Cliffhanger endet. Nun warte ich wieder sehnsüchtig auf den dritten und finalen Band.

Fazit:
"Sythe: Der Zorn der Gerechten" von Neal Shusterman ist eine durchaus gelungene Fortsetzung, bei der ich trotz einiger Länge immer weiterlesen wollte. Es gibt überraschende Wendungen und die Welt wird immer komplexer. Ich bin gespannt, was uns im letzten Band erwarten wird.


4/5 Punkte
(Sehr gut)

Vielen Dank an den Verlag Fischer / Sauerländer zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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(24)

33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Thunder. Donner meines Herzens

Laini Otis , Cat Dylan
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.06.2018
ISBN 9783646604368
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover hat mich direkt angesprochen. Man sieht auf den ersten Blick, dass es sich hierbei um einen Liebesroman handelt. Der Regen und die Blitze passen perfekt zum Titel und alles wirkt sehr stimmig. Mir gefällt es.

Dies ist nicht mein erstes Buch von Laini Otis gewesen, so dass ich bereits mit ihrem Schreibstil vertraut war. Er ist auch hier flüssig und leicht zu lesen. Gleichzeitig ist er so bildgewaltig, dass sich immer wieder automatisch Bilder in meinem Kopf gebildet haben.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und abwechselnd begleiten wir die beiden Charaktere Lula und Fayn. Ich mochte sie beide, weil sie Ecken und Kanten haben. Sie hatten es bislang nicht leicht im Leben und sind alles andere als perfekt. Während der Geschichte müssen sie ihre Ängste bekämpfen und die charakterliche Entwicklung ist Laini Otis perfekt gelungen. Beide Charaktere harmonisieren perfekt, sind sehr gut ausgearbeitet und haben eine tolle Tiefe.

Die Story an sich hat mir sehr gut gefallen, denn es handelt sich hierbei nicht um eine alltägliche Liebesgeschichte. Man begleitet die beiden Charaktere durch ihr Leben, denn es gibt immer wieder Rückblicke. Dadurch erfährt der Leser, warum die beiden so sind wie sie sind. Besonders ihre Ängste sind nicht alltäglich und erfrischend anders. Es lässt sie authentisch wirken und das Lesen hat super viel Spaß gemacht. Laini Otis hat mit vielen Emotionen gespielt und verschiedene abgedeckt. So gibt es zwischendurch auch spannende Momente, in denen man mitfiebern kann.
Im letzten Drittel war bei mir allerdings zwischenzeitlich auch ein wenig die Luft raus und ich fand es ein wenig langatmig. Auch das Ende hat nicht so ganz meinen Geschmack getroffen. Dennoch wird es für mich natürlich keinesfalls das letzte Buch aus ihrer Feder sein.

Fazit:
Laini Otis hat mit "Thunder: Donner meines Herzens" wieder einen tollen Liebesroman geschaffen, der ganz anders war als ich erwartet hatte. Mit ihrem wundervollen Schreibstil und erfrischend besonderen Charakteren hat sie mich überzeugen können. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Vielen Dank an den Verlag Carlsen (Dark Diamonds) und Netgalley zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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(4)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Lasse Bär will ans Meer

Silke Weßner
Pappbuch: 24 Seiten
Erschienen bei Thekla Verlag, 09.07.2018
ISBN 9783945711224
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover hat mich direkt auf den ersten Blick angesprochen. Man sieht Lasse Bär und seinen gefiederten gelben Freund. Die Zeichnung ist wirklich süß gemacht, wirkt auf mich stimmig und von den Farben her ist sie weich gestaltet. Man sieht auf Anhieb, dass es sich hierbei um ein Kinderbuch handelt.

In dem Buch geht es um den Bären namens Lasse, der - wie man auf dem Inhaltstext und durch den Titel erkennt - zusammen mit seinem Vogelfreund ans Meer will. Dafür nimmt er eine abenteuerliche Reise auf sich. Diese führt sie unter anderem durch einen Wald, einen See und hohe Berge hinauf. Die Bilder sind wunderschön und kindgerecht dargestellt. Man trifft auch viele andere Tiere und es gibt richtig viele kleine eingebaute Details für Kinder zu entdecken.
Sehr gut gefallen hat mir, dass sich der Weg der beiden in Form von fühlbaren Glitzerpunkten als Linie durch das ganze Buch zieht. Immer wieder wurde ich dazu verleitet mit dem Finger über diese Punkte zu fahren und sie zu erfühlen.

Die Schrift ist sehr gut und einfach zu lesen. Die Größe eignet sich wunderbar, um auch bei etwas weniger Licht lesen zu können. Die Farbe passt sich jeweils dem Hintergrund an, so dass diese sich auch sehr gut abhebt und ohne Probleme zu lesen ist.
Die Texte an sich sind kindgerecht und passen auch immer gut zu den jeweiligen Bildern. Einzig und allein nicht so gefallen hat mir, dass Lasse Bär oft "kleiner Freund" sagt. Klar, er meint damit den Vogel, aber das hätte man vielleicht etwas besser lösen können. Er hätte einen Namen haben können, oder aber man hätte es besser platzieren können. Manchmal kommen die Worte nämlich auch direkt in zwei Sätzen hintereinander, was den Text in meinen Augen nicht ganz rund hat wirken lassen. Ich denke aber, dass dies Kleinkinder auf keinen Fall stören wird und vergebe deshalb trotzdem volle Punktzahl sowie eine klare Lesempfehlung.

Fazit:
"Lasse Bär will ans Meer" von Silke Weßner ist ein wundervolles Pappbilderbuch, welches mich mit seinen wundervoll gestalteten Bildern voller Details überzeugen konnte. Es ist kindgerecht gestaltet und beschafft den Kleinen sicherlich einen tollen Lesespaß.

5/5 Punkte
(Perfekt)

Vielen Dank an den Verlag und an Blog dein Buch   zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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(13)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Entflammtes Erbe

Saskia Stanner
Flexibler Einband: 307 Seiten
Erschienen bei Hawkify Books - c/o Wiebke Bohn, 21.06.2018
ISBN 9783947288632
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover hat mich direkt angesprochen. Dieser starke Kontrast zwischen dem Schwarz und dem Rot gefällt mir richtig gut. Es wirkt, als ob es regelrecht leuchtet. Auch zum Inhalt und Titel des Buches passt das Cover.

Der Schreibstil von Saskia Stanner hat mir sehr gut gefallen. Von der ersten Seite an war ich direkt drin, denn er ist flüssig und leicht zu lesen. Immer wieder haben sich automatisch Bilder in meinem Kopf gebildet, so dass fast das gesamte Buch als Film vor meinem inneren Auge abgelaufen ist.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und hauptsächlich begleitet man abwechselnd die beiden Zwillige Joe und Lexi. Normalerweise würde ich nicht von Lexi erzählen, weil es für mich ein riesiger Spoiler ist. Aber aus der Leseprobe kann man bereits erkennen, dass Lexi als Charakter auftaucht. Ich möchte zu ihrem Charakter aber nichts vorweg nehmen. Es reicht wenn ihr wisst, dass auch sie eine der Protagonisten ist.
Joe habe ich als typischen Teenager empfunden. Er hat lange gebraucht, um den vermeintlichen Tod seiner Zwillingsschwester zu verarbeiten. Nie hat er die Hoffnung aufgegeben, dass Lexi bei ihrem Autounfall nicht ums Leben gekommen ist, wie alle behaupten. Auf eine Art wirkt er auf mich sehr stark und selbstbewusst, auf der anderen dennoch sehr emotional und zerbrechlich.
Ich mochte alle Charaktere sehr gern und sie hatten eine angenehme Tiefe. Lediglich die Eltern der beiden waren für mich nicht ganz so authentisch, wie ich es mir gewünscht hätte. Das Band, welches zwischen den Zwillingen besteht, war sehr stark spürbar und hat mir gut gefallen.

Ich tue mich schwer euch von der Handlung an sich mehr zu erzählen, weil ich euch natürlich nicht vorher spoilern möchte. Von den im Klappentext erwähnen Flammenwesen hätte ich mir irgendwie mehr erhofft, vor allem Spannung. Auch hätte gern alles detailierter sein können, ich hätte mir da noch mehr Informationen gewünscht. Eine unerwartete Familiengeschichte war mir persönlich zu sehr im Fokus. Aber genaue Details kann ich euch hier leider nicht nennen. Dafür gab es einige Geplänkel, die mir persönlich ein wenig zu mau waren und in denen es eher schleppend voran ging. Dennoch hat mir die Grundidee gefallen und es gibt von mir eine Leseempfehlung.

Fazit:
Die Grundidee von "Entflammtes Erbe" aus der Feder von Saskia Stanner hat mir sehr gut gefallen. Die Protagonisten waren überzeugend und gut ausgearbeitet, aber mir fehlte es bei der Handlung an ein paar mehr Details. Mir war eine Familiengeschichte zu sehr im Fokus und das Fantastische ging mir zu sehr unter.

3,5/5 Punkte
(Mehr als nur gut)

Vielen Dank an den Verlag Hawkify Books zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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(41)

78 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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Der Fluchsammler

Ann-Kathrin Karschnick
Flexibler Einband: 306 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 26.08.2017
ISBN 9783959629065
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es ist kein typisches Cover, wie man es häufig in der Buchhandlung sieht. Es ist mal etwas ganz anderes und gefällt mir.

Der Schreibstil von Ann-Kathrin Katschnick ist locker flockig und leicht zu lesen, so dass ich schnell in meinem gewohnten Lesefluss war. Aufgrund einiger geschickt eingebauter Details sind immer wieder automatisch Bilder vor meinem inneren Auge entstanden.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und mal begleiten wir Elisabeth, mal Vincent. So erfährt man immer, was in den beiden Charakteren vorgeht und kann mit ihnen mitfiebern. Elisabeth ist eine jung Frau, die sich gern für andere aufopfert und hat als Streetworkerin gearbeitet - bis sie von einem Hexer verflucht wurde. Seitdem stirbt jeder, der sie auch nur berührt. Deshalb lebt sie eingeigelt in ihrer Wohnung und lässt niemanden an sich ran.
Vincent ist von Beruf Fluchjäger und arbeitet im Auftrag einer anderen Hexe. Er soll ihr Menschen bringen, die mit einem Fluch belegt wurde. In diesem Fall ist jetzt Elisabeth quasi sein Zielobjekt, doch der Fall entpuppt sich schwerer als gedacht. Vincent ist selbstbewusst und ich habe ihn als sehr strebsam und erfahren wahrgenommen.
Beide Charaktere waren mir sofort sympathisch und haben eine tolle Tiefe. Es gab allerdings auch die ein oder andere Entscheidung, die ich nicht ganz so nachvollziehen konnte.

Von der Handlung hab ich ja nun schon ein wenig erzählt, weshalb ich weiter zum Inhalt gar nichts preis geben möchte. Es ist auf jeden Fall eine fesselnde Story mit spannenden Momenten. Auch eine kleine Liebelei hat Ann-Kathrin Karschnick hier eingebaut, so dass sie eigentlich alle Emotionen abgedeckt hat. Bei dem Ende war ich ein wenig zwiegespalten, weil mir die Auflösung dann doch etwasübertrieben viel war. Aber hier möchte ich euch auch nicht zu viel verraten. Macht euch selbst euer Bild. Die Idee war auf jeden Fall mal etwas erfrischend anderes

Fazit:
Mit der Idee von "Der Fluchsammler" hat Ann-Kathrin Karschnick mal etwas ganz neues geschaffen. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen und die Charaktere sind sehr sympathisch. Es gab lediglich wenige Entscheidungen, die ich nicht ganz so nachvollziehen konnte und auch das Ende war nicht ganz meins. Dennoch bekommt das Buch von mir eine klare Leseempfehlung.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Vielen Dank an den Papierverzierer Verlag zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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(40)

51 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Eigentlich nur dich

Kristina Moninger
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 11.06.2018
ISBN 9783945362396
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover finde ich auf den ersten Blick relativ schlicht, aber ansprechend. Es passt gut zu einem Liebesroman und endlich sieht man mal etwas anderes als ein Pärchen. Die Farben wirken sehr harmonisch und mit dem Schriftzug stimmig.

Dies war bereits mein zweites Buch von Kristina Moninger, so dass ich ihren Schreibstil schon kannte. Auch hier ist er wieder flüssig, einfach und wunderbar zu lesen, so dass ich schnell durch die Seiten geflogen bin. Gleichzeitig ist er bildgewaltig und das Lesen hat mir echt Spaß gemacht.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Zum Einen haben wir hier die junge Mona. Von der ersten Seite an ist sie mir mit ihrer lebensfrohen Art sympathisch gewesen. Sie ist künstlerisch begabt und zeichnet gern. Leider reicht dies nicht, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, weshalb sie sich mit Nebenjobs über Wasser hält. Sie wohnt zusammen mit ihrer besten Freundin und deren Tochter in einer Wohnung in Hamburg.
Es dauert nicht lange, bis sie auch schon auf den jungen Radiomoderator Milan trifft und kurz danach geschieht etwas, was Mona's Leben grundlegend verändert. Sie verbringt einige Zeit im Krankenhaus und zieht sich in ein Schneckenhaus zurück.
Milan fand ich auch direkt sympathisch. Er hat eine offene Art und hat mich schon hin und wieder zum Schmunzeln gebracht. Man muss ihn einfach mögen. Hier muss ich aber sagen, dass ich seine Entscheidungen nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Gerne hätte ich ihn zwischenzeitlich mal geschüttelt, um ihn zur Vernunft zu bringen.
Die Charaktere sind sonst wunderbar ausgearbeitet und machen eine enorme Entwicklung durch, die mir gefallen hat. Besonders bei Mona war ich begeistert.

Bei der Handlung gibt es ein paar kleinere Überraschungen, das Ende ist aber recht vorhersehbar. Es gibt einige Punkte, die man aufgrund mancher Anzeichen bereits vorher erahnen konnte. Das ganze Hin und Her zwischen den Charakteren war in wenigen Situationen ein bisschen langatmig, dennoch hat mir diese Liebesgeschichte sehr gut gefallen und es wird nicht mein letztes Buch von Kristina Moninger gewesen sein.

Fazit:
Obwohl es bei "Eigentlich nur dich" von Kristina Moninger nur ein paar kleinere Überraschungen gibt und das Ende recht vorhersehbar ist, hat sie mich mit ihrem tollen Schreibstil und guter charakterlicher Entwicklungen überzeugen können. Es handelt sich hierbei um einen Liebesroman, den ich euch auf jeden Fall empfehlen möchte.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Vielen Dank an den Feuerwerke Verlag zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Die Nacht der fallenden Sterne

Jennifer Alice Jager
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.06.2018
ISBN 9783551301222
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Schaut euch dieses Cover an! Ist es nicht ein Traum? Es hat mich auf den ersten Blick begeistert und ich liebe es einfach. Dieses Kleid ist einfach nur toll und die Sterne funkeln so wunderschön, nicht zu vergessen dieser riesige Mond. Es passt auf jeden Fall perfekt zum Inhalt des Buches.

Als großer Fan von Jennifer Alice Jager's Märchenadaptionen durfte ich diese natürlich nicht verpassen. Es handelt sich hierbei um eine Adaption vom Volksmärchen "Sterntaler". Ich kannte es bisher noch nicht und hab mich vor dem Lesen noch schlau gemacht. Es gibt wieder einige eingebaute Parallelen, so dass der Bezug zu diesem Märchen gut gelungen ist.

Der Schreibstil von Jennifer Alice Jager ist wieder einfach nur traumhaft. Da er so unglaublich schön und locker ist, konnte ich direkt von der ersten Seite an in die Geschichte eintauchen. Immer wieder haben sich die Szenen automatisch als Film in meinem Kopf abgespielt.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht der jungen Luna geschrieben, die wohl behütet in einem Palast aufwächst. Ich mochte sie von der ersten Seite an, denn sie war mir auf Anhieb sympathisch. Zu Beginn wirkt sie wie ein normales Mädchen, doch im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich aufgrund der Ereignisse zu einer sehr starken Persönlichkeit heran.
Auch mochte ich den im Klappentext erwähnten Hayes. Er hat Ecken und Kanten und man kann ihn nicht immer durchschauen. Dadurch wirkt er schon ein wenig geheimnisvoll.
In meinen Augen hat Jennifer Alice Jager hier wieder tolle einzigartige und authenthische Charaktere mit enormer Tiefe geschaffen, die mich begeistern konnten.

Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es auf mich die erste Hälfte ein wenig schleppend wirkte. Jennifer Alice Jager hat erst einmal das ganze Konstrukt drumherum aufgebaut, was eben seine Zeit benötigt hat. Vieles dreht sich um Politik und den Putsch an sich. Das gewohnt märchenhafte ist erst in der zweiten Hälfte richtig präsent und auch dort spitzt es sich immer weiter zu. Am Ende gibt es den großen Showdown und ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die eingebauten emotionalen Szenen sind Jennifer Alice Jager wieder perfekt gelungen. Ich freue mich schon auf ihre nächsten Werke!

Fazit:
"Die Nacht der fallenden Sterne" von Jennifer Alice Jager ist eine sehr gut gelungene Adaption vom Volksmärchen "Sternentaler". Mit ihrem traumhaften Schreibstil, wundervoll geschaffenen Charakteren und einer interessanten Handlung hat sie mich auf jeden Fall wieder packen können.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Vielen Dank an den Verlag Carlsen (Dark Diamonds) und Netgalley zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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Der Blackthorn-Code - Das Geheimnis des letzten Tempelritters

Kevin Sands , Alexandra Ernst
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 31.05.2018
ISBN 9783423762120
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Meine Meinung:
*** ACHTUNG! Diese Rezension kann Spoiler zu den vorherigen Bänden enthalten ***

Ich habe diese Fortsetzung wieder sehr herbeigesehnt und mich tierisch drauf gefreut, nachdem mir die ersten beiden Bände so gut gefallen haben.

Schade finde ich, dass sich die Art des Covers der gebundenen Ausgabe ein wenig verändert und sich der Taschenbuchausgabe angepasst hat. Ich finde diese vorherigen einfarbigen Cover besser und die Phiole kommt nun leider nicht mehr so gut zur Geltung.

Wieder begleiten wir den Alchemistenlehrlings Christopher und sein Freund Tom auf ein großes Abenteuer. Diesmal werden die beiden an den Hof des Königs eingeladen und dort vereitelt Christopher im letzten Moment ein Attentat. Er findet eine verschlüsselte Nachricht und geht dieser nach, um herauszufinden, wer hinter dem Anschlag steckt. Diese inhaltliche Zusammenfassung hätte in meinen Augen bereits gereicht - mir persönlich verrät der Klappentext leider viel zu viel. Durch den Titel des Buches erfährt man auch schon, dass es um ein Geheimnis der Tempelritter geht.

Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Er ist modern und leicht, so dass er perfekt zu einem Jugendbuch passt. Die Seiten sind sehr schnell verflogen und auch in diesem Buch gibt es wieder ein paar Zeichnungen, die mir sehr gut gefallen haben. Kevin Sands hat zu Beginn immer wieder kurze Erinnerungsstützen eingebaut, die die Geschehnisse aus den vorherigen Bänden noch einmal wieder aufgefrischt haben.

Die Charaktere, die man bereits kennt, sind immer noch genauso, wie ich sie in Erinnerung habe. Der Protagonist Christopher ist ein cleverer kleiner Junge, der mir immer noch sehr sympatisch ist. Das Buch ist aus seiner Perspektive geschrieben, so dass ich auch in spannenden oder emotionalen Momenten mit ihm mitgefiebert habe.
Gut gefallen hat mir, dass alle bereits bekannten Charakere noch weiter an Tiefe gewonnen haben. Sie waren sehr authentisch und ich konnte ihr Handeln immer nachvollziehen.
Auch finde ich es toll, dass Christophers ehemaliger Meister immer noch eine Rolle spielt und nicht in Vergessenheit gerät, obwohl er ja schon eine ganze Weile tot ist.

Von der Spannungskurve her hätte es gern noch ein wenig mehr sein dürfen. Es gibt immer wieder Rätsel, die Christopher mit seinen Freunden zu lösen versucht. Es gibt zwischendurch auch wieder gefährliche Szenen und auch welche, die auf den ersten Blick aussichtslos erscheinen. In diesem Band spielt aber auch die Politik eine große Rolle, weshalb es auch mal kurze zähere Strecken gab und es tauchen viele französische Namen auf, bei denen ich kurzzeitig den Überblick verloren hatte.
Am Ende kommt es wieder zu einem großen Showdown, der mir gut gefallen hat.

Das Buch konnte mich wieder überzeugen, auch wenn es diesmal nicht für die volle Punktzahl gereicht hat. Ich hoffe dennoch auf ein baldiges Wiedersehen mit Christopher.

Fazit:
Kevin Sands hat mit "Der Blackthorn-Code: Das Geheimnis des letzten Tempelritters" eine gute Reihenfortsetzung geschaffen, in der es wieder viele Rätsel zu lösen gilt. Sein Schreibstil ist einfach toll, die Charaktere gewinnen weiter an Tiefe und neben weniger zäherer Momente sind auch viele spannende dabei.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Vielen Dank an den Verlag dtv zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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Ein Bu in Peru

Michael Dufek
Fester Einband: 28 Seiten
Erschienen bei Holzbaum Verlag, 15.06.2018
ISBN 9783902980694
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Das Cover fand ich direkt auf den ersten Blick irgendwie witzig. Die Zeichnungen sind kindgerecht und man erkennt auf jeden Fall, dass es sich hierbei um einen Frosch handelt. Auch der Schriftzug ist gut gesetzt.

Die Seiten bestehen aus vielen einfach und witzig gestalteten Zeichnungen, die sich oft über die Doppelseite ziehen. Jede von ihnen finde ich trotz ihrer schlichten Art sehr gut gelungen und sie passen immer zum dazugehörigen Text.
Meist findet man auf jeder Seite einen vierzeiligen gedichteten Text, der sehr amüsant ist. Bis auf zwei Mal sind die Reime auch perfekt gelungen und haben mich des öfteren zum Schmunzeln gebracht. Sie sind auf jeden Fall kindgerecht und dem empfohlenen Alter enstsprechend.

Der Klappentext fasst den Inhalt sehr gut zusammen. Es gibt eine Froschgruppe, die alle auf ein und demselben Seerosenblatt sitzen wollen. Da dies jedoch auf Dauer nicht möglich ist machen sie einen Wettbewerb draus. Wer am lautesten pupsen kann, wird der Froschkönig und darf allein auf dem besten Seerosenblatt sitzen. Der Frosch Engelbert fasst daraufhin einen Plan, der ihn um die ganze Welt schickt. Hier möchte ich euch nicht zu viel verraten, aber ich musste hin und wieder schmunzeln und das Ende hat mir auch richtig gut gefallen. Es zeigt auf, dass es alleine doch nicht so toll ist und so ziehen die Frösche doch auch lieber die Gemeinsamkeit vor. Eine tolle Message für kleinere Kinder.

Fazit:
"Ein Bu in Peru" von Michael Dufek ist ein sehr empfehlenswertes Kinderbuch, welches witzige Reime, gelungene schlichte Zeichnungen und eine tolle Message bereithält. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

5/5 Punkte
(Perfekt)

Vielen Dank an den Holzbaum Verlag zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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Fatebound - Bund der Verstoßenen

Bjela Schwenk
E-Buch Text: 324 Seiten
Erschienen bei digi:tales, 15.12.2017
ISBN 9783401840147
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Cover:
Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es ist von den Illustrationen her schon sehr außergewöhnlich gestaltet und das gefällt mir. Auch die gewählten Farben harmonisieren sehr gut zusammen. Ich vermute, dass man hier bereits einen Blick auf die Protagonisten werfen kann.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Bjela Schwenk hat mir gut gefallen. Er ist flüssig und leicht zu lesen, so dass man schnell durch die Seiten fliegen kann.

Charaktere:
Wir haben hier vier verschiedene Protagonisten, die wir begleiten. Sie sind alle sehr unterschiedlich und am Anfang musste ich mich erst ein wenig an sie gewöhnen. Die meisten waren mir nicht gleich von Beginn an sympathisch, sondern die Sympathie hat sich erst im Laufe der Geschichte entwickelt.
Besonders zu Beginn des Buches wechselt man immer wieder die Charaktere, um etwas mehr über ihre Herkunft zu erfahren. Erst später treffen die Charaktere dann aufeinander und bilden quasi unbewusst einen Bund der Verstoßenen - wie der Titel bereits sagt.
Bjela Schwenk hat auch ab und zu Rückblicke auf die Vergangenheit der Charaktere eingebaut, die ihnen mehr Tiefe verliehen hat. Allerdings haben mich diese Einschübe auch immer aus der Handlung gerissen.
Bevor die Geschichte überhaupt los geht, sieht man bereits zu jedem Charakter jeweils eine Illustration, so dass man weiß, wie sie aussehen. Diese sind außergewöhnlich und haben mir richtig gut gefallen.

Handlung:
Zuerst wusste ich nicht so recht, wohin uns die Geschichte führt. Der Klappentext gibt ja auch nicht viel dazu preis. Ich war aber angenehm überrascht, denn es ist hier tatsächlich ein wahres Abenteuer mit vielen unterschiedlichen Charakteren und tollen überraschenden Wendungen. Der Spannungsbogen wurde immer wieder hoch gehalten. Die Story hat sich immer weiter zugespitzt, so dass ich das Buch ab der Hälfte gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es gibt tolle magische Szenen, aber auch an Emotionen und charakterlichen Weiterentwicklungen wurde hier nicht gespart.

Fazit:
"Fatebound: Bund der Verstoßenen" von Bjela Schwenk hat mir trotz kurzer Startschwierigkeiten sehr gut gefallen. Die Charaktere sind gewöhnungsbedürftig, aber am Ende doch sehr sympathisch. Sie haben sich toll weiterentwickelt und die Handlung konnte mich auch mit überraschenden Wendungen und magischen Szenen sehr überzeugen. Es handelt sich wirklich um ein tolles Abenteuer.

4/5 Punkte
(Sehr gut)

Vielen Dank an den Verlag Digi:tales und an die Autorin Bjela Schwenk zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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erotik, hawkifybooks, #hawkifydigital, #isleofsecrets, #skyeleech

Isle of Secrets - Süße Eitelkeit

Skye Leech
E-Buch Text
Erschienen bei Hawkify Digital (Hawkify Books), 06.06.2018
ISBN B07DLB2SSB
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meine Meinung:
Das Buch wurde beim Hawkify Verlag unter neuem Cover neu aufgelegt. Das neue Cover gefällt mir total gut. Die farbliche Gestaltung finde ich toll und alles wirkt auf mich sehr stimmig und ansprechend. Es sieht aber nicht unbedingt nach einem Erotikroman aus, eher nach einem Liebesroman.

Dies war bereits mein zweites Buch von Skye Leech und sie hat mich wieder nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist weiterhin super gut und locker flockig. Die erotischen Szenen sind nicht zu vulgär und immer wieder haben sich automatisch Bilder vor meinem inneren Auge gebildet.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und wir begleiten hier das 24-jährige IT-Girl Imogen. Sie braucht mal eine Auszeit davon, immer im Mittelpunkt zu stehen. Sie hat das Gefühl, sich selbst ein wenig verloren zu haben und möchte einfach mal sie selbst sein - ohne Paparazzis. Mir hat ihre Entwicklung sehr gut gefallen und sie war mir sympathisch, auch wenn sie hin und wieder ein wenig zickig war. Hier hat Skye Leech ihre hochnäsigen charakterlichen Züge sehr gut rüber gebracht.

Skye Leech hat hier eine sehr interessante Story geschaffen, die zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde. Ich war von Beinn an in der Geschichte drin und musste einfach immer weiterlesen. Sie hat einen perfekten Mix aus Liebe, Erotik und Humor geschaffen, der mir viel Freude bereitet hat. Der Klappentext gibt den Inhalt sehr gut wieder. Skye Leech hat es geschafft, trotz der niedrigen Seitenzahl eine Story zu schaffen, die auf keinen Fall oberflächlich ist.

Am Ende ist die kurze Story abgeschlossen. Ich werde auf jeden Fall die nächsten Bände lesen, sobald sie ebenfalls neu aufgelegt werden und bin wieder gespannt, was diese für uns bereit halten.

Fazit:
"Isle of Secrets: Süße Eitelkeit" von Skye Leech konnte mich mit dem lockeren Schreibstil und einem gelungenen Mix aus Humor, Liebe sowie Erotik wieder einmal begeistern. Die Story war überhaupt nicht platt und ich wollte das Buch einfach nicht aus der Hand legen.

5/5 Punkte
(Perfekt)

Vielen Dank an den Verlag Hawkify Books zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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